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braun ist Essen?

IT-BERATER UND LOKALPATRIOT SHAYAN FAGHFOURI

Von wegen ab ins hippe Berlin: Essen ist sein Silicon Valley. Seite 4

GERNOT HASSKNECHT IN DER WESSTADTHALLE

Kein Merkel-Fan, aber Bewunderer ihrer Haltung in der Krise. Seite 22

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EIN MEINUNGSSPIEGEL AUS DER ESSENER STADTGESELLSCHAFT In München läuft der NSU-Prozess – immer noch. In Karlsruhe entscheidet man über ein NPD-Verbot – schon wieder. Und in Essen? Gibt es in unserer Stadt überhaupt rechte Strukturen? Die Polizei sagt nein; die Antifa meint schon, wenn sich auch das Bild der rechten Szene stark verändert hat. Die Wahrheit liegt – wie so oft – wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Eine Meinungssuche quer durch die Stadtgesellschaft Essens, von der politischen Linken bis PRO NRW, vom Gastronomen bis zum Justizminister. Ab Seite 8

1. ESSENER WISSENSCHAFTSSOMMER STARTET

Foto: fotolia / Hintergrund + Edit: INFORMER bildproduktion

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Wissen ist nicht nur Macht, sondern macht auch Spaß. Seite 29


IN DIESER AUSGABE

AUS DER REDAKTION

In dieser Ausgabe Foto: Christoph Bubbe

Einblicke in unseren Recherche-Alltag

HURRA, HURRA, DIE LENZ IST DA

4 – 5 People Shayan Faghfouri IT-Spezialist und Lokalpatriot

6 – 7 People

Zu den Comedian Harmonists gehört unser Redakteur Pascal Hesse nicht gerade (höchstens unter der Dusche), einigermaßen gut trällern kann er aber trotzdem. Und tut es auch, wo sich doch die neue Stadtsprecherin angekündigt hat. So hallt plötzlich „Veronika, der Lenz ist da“ durch die Redaktion, als auf einmal DIE Lenz auf der Terrasse steht, zweieinhalb Stunden nach dem

Silke Lenz: Von der ‚Quotenfrau‘ zur Stadtsprecherin Wolf Jürgen Baun: Moderner Bettler für den guten Zweck vereinbarten Termin. Schuld daran ist aber nicht die 39-Jährige, es sind die Terroranschläge von Brüssel. So wurde unser Redakteur auf dem Weg von Amsterdam in die Redaktion lange an der Grenze aufgehalten und Silke Lenz im Rathaus, bei einer Krisensitzung zur erhöhten Gefahrenlage. Seite 6

8 – 12 Titelstory Rechtsruck – Wie ‚braun‘ ist Essen? Ein Meinungsspiegel aus der Essener Stadtgesellschaft

12 – 13 Politik Kolumne – War’s das mit der kommunalpolitischen AfD in Essen? Politisiert. Essen. Düsseldorf. Berlin. Brüssel. Foto: Christoph Bubbe

14 – 15 Wirtschaft

SO LEBENDIG IST KÜNSTLICHE INTELLIGENZ Synergien nutzt man gerne – auch in einer Redaktion. Wenn man in Vorbereitung einer Story schon im Uniklinikum ist, warum nicht parallel für den 1. Essener Wissensschaftssommer recherchieren? So traf sich Redakteur Lars Riedel auch gleich mit Prof. Dr. Michael Forsting. Thema: Künstliche Intelligenz

16 – 17 Immobilien Essen-Nord eG: Neuer Vorstand, geplante Projekte Immobilien-News im April

18 – 19 Gesundheit im Krankenhaus. Und die wird plötzlich ganz lebendig, wenn Forsting über sie spricht. Die Fähigkeit des Computers zu lernen und die Potenziale dahinter für die medizinische Arbeit faszinieren den Neuroradiologen. Und das merkt man ihm auch deutlich an. Seite 18

20 – 21 Tipps & Termine Opern, Theater, Konzerte – was der April bringt

22 – 23 Kultur – Interview Gernot Hassknecht Der Kult-Star der ZDF Heute-Show kommt nach Essen

AB IN DEN DSCHUNGEL Zu komfortabel durfte die Reise nach Koh Samui für Redakteurin Amela Radetinac auch nicht werden. Es galt schließlich, nicht nur den Strand zu erkunden, sondern auch die Inselmitte. Bei etwa 30° Celsius und 80% Luftfeuchtigkeit bergauf. Einen der streunenden Hunde ermunterte es wohl, beim Schnüffeln an einem Müllsack ertappt worden zu sein, und begleitete sie auf dem Marsch bis dorthin, wo die

Stölting Service Group: Standort Essen in fester Planung Einkaufsnot macht Bredeneyer erfinderisch

Künstliche Intelligenz im Krankenhaus Alarmierende Studie: Die Deutschen schlafen zu wenig

Foto: Dirk Walther

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24 – 25 Kultur – Highlight Klavierfestival Ruhr: Größtes Pianistentreffen der Welt Kolumne – Programmkinos auf dem Vormarsch

26 – 27 Reise Wo Big Buddha lächelt Ein Reisebericht aus Thailand

Wege aufhören – und die Büffel beginnen! Die stehen einfach im Grünen und grasen. Sie werden auch für Kämpfe eingesetzt, allerdings nicht so blutige wie Spaniens Stierkämpfe. Mit Wachhund zur Seite lässt sich der Fleischberg gut passieren – seine Leine sah sie erst auf den zweiten Blick. Seite 22

28 Gesellschaft Magische Momente in der Philharmonie Ausstellungseröffnung mit Tomi Ungerer Gesellschafts-Spezial: 1. Essener Wissenschaftssommer

30 – 31 Ausblick Der INFORMER Rück- und Ausblick Was hat die Stadt bewegt, was wird sie bewegen?

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IN DIESER AUSGABE

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Foto: Dennis Straßmeier

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Wolf Jürgen Baun macht es vor: Es ist so einfach, Glück zu geben. Seit vielen Jahren engagiert sich der 78-jährige Essener beim Lions Club Essen Ruhrtal.

Foto: Mark Wohlrab

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eit 20 Jahren hat das IT-Beratungsunternehmen DextraData seinen Hauptsitz in Essen. Zwei Niederlassungen befinden sich in Hamburg und München sowie ein Servicestandort im Rhein-Main-Gebiet. Der Ruhrmetropole möchte der gebürtige Iraner Shayan Faghfouri weithin treu bleiben. Mehr noch: DextraData expandiert und hat gerade seine Geschäftsräume im Giradethaus in Rüttenscheid erweitert. Auf zwei Etagen mit rund 800 qm Bürofläche haben die mittlerweile 70 Mitarbeiter genügend Platz. „In 2016 und den Folgejahren planen wir weiter zu wachsen. Der Standort Essen wird dabei eine große Rolle spielen. Mit unserer neuen Software - dem CIO Cockpit - steigen wir ab April in den Markt ein“, so der Geschäftsführer. Doch wer ist der Mann, der im Ruhrgebiet die Software-Entwicklung voran treibt? Der Name klingt exotisch, die Begrüßung ruhrgebietsdeutsch. Shayan Faghfouri wirkt sympathisch, bodenständig und bescheiden. Er sei Wahl-Ruhrpottler aus Überzeugung. „Ich bin deutschlandweit unterwegs. Immer wieder merken meine Gesprächspartner, dass ich aus dem Pott komme. Das stört mich nicht. Ich mag die Menschen hier. Sie sind erdnah und direkt. Man weiß gleich, wo man dran ist.“

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Shayan Faghfouri besuchte zunächst die Luisenschule und wechselte in der 10. Klasse auf die Goetheschule. Nach dem Abitur 1993 studierte der Essener Luft- und Raumfahrttechnik in Aachen. Brach das Studium aber ab und gründete 1995 die FMC Computer- & Multimediasysteme, aus der später das Unternehmen DextraData hervorging. Neben der Selbständigkeit studierte Faghfouri Wirtschaftsinformatik. Schnell zog es ihn zurück nach Essen, dorthin, wo ein Großteil seiner Familie lebt. Denn der Essener ist ein Familienmensch. Das merkt man sofort beim Betreten seines Büros. Auf dem Schreibtisch stehen Fotos seiner Frau und seiner beiden Töchter. An den Schrankwänden hängen Bilder, die seine dreieinhalb und sechs Jahre alten Kinder gemalt haben. Ein Lächeln huscht über sein Gesicht. „Meine Töchter sind mein größtes Hobby. In meiner Freizeit fahren wir zusammen Fahrrad am Baldeneysee oder ich spiele mit ihnen zu Hause Lego.“

Shayan Faghfouri kam 1984 mit seiner Familie aus dem Iran in den Kohlenpott. 12 Jahre später begann er, mit seinem IT-Unternehmen eine Essener Erfolgsgeschichte zu schreiben.

Die Software-Entwicklung spielt im Ruhrgebiet keine Rolle – noch nicht. Denn DextraData expandiert weiter, wie der Geschäftsführer INFORMERRedakteurin Eva Valentini erklärte


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IN DER MITTAGSPAUSE BILLARD SPIELEN Wichtig ist Shayan Faghfouri auch das Verhältnis zu seinen Mitarbeitern. Bei DextraData herrschen flache Hierarchien und eine bemerkenswerte Arbeitsatmosphäre. „Wir möchten, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen und ihre Potentiale ausschöpfen.“ Dazu gehört nicht nur die eigene Akademie, in der die Mitarbeiter geschult werden. Auch ein umfassendes Sportangebot, Fitness-Lunch aus dem eigenen Restaurant ‚BLISS tapas bar‘ oder die Unterstützung bei der privaten Altersvorsorge tragen zum guten Klima bei. Im Aufenthaltsraum stehen ein Billiardtisch und ein Kicker, an denen der Chef selbst gerne spielt.„Mit meinem Geschäftspartner und Freund Dirk Schohmann habe ich mit 18 mal einen Billardverein gegründet, aber kaum Zeit gehabt zu spielen. Hier fordere ich ihn gerne zu einer Partie heraus.“

CHANCEN FÜR DIE REGION NUTZEN Bei aller Liebe zu seiner Wahlheimat findet Faghfouri auch kritische Worte zum Standort Essen. Im Bereich innovativer IT und industriespezialisierter Software-Entwicklung sieht der IT-Spezialist die Zukunft. Nicht nur für sein Unternehmen, sondern gesamtwirtschaftlich. „Wir befinden uns mitten in einer industriellen Revolution, in einem Strukturwandel 4.0 – nicht nur im Ruhrgebiet. Dieser Umstand birgt viel Potenzial, aber gleichzeitig auch Handlungsbedarf bei Unternehmen und IT-Firmen. In der Start-up-Szene spielt das Ruhrgebiet keine Rolle, hat aber noch die Chance sich zu entwickeln.“ Von der Wirtschaft wünscht er sich dazu mehr Unterstützung. „In Süddeutschland werden IT-Innovationen anders verstanden, stärker gefördert und subventioniert. Das lockt IT Unternehmen und Spezialisten an.“ Ein Beitrag von Eva Valentini

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ach der OB-Wahl Essens neue Stadtsprecherin zu werden? Nein, das hatte Silke Lenz nicht vor, wo sie doch bei „Fressnapf“, einer Fachhandelskette für Tiernahrung und –zubehör aus Krefeld, eine gute Stelle als Unternehmenssprecherin innehatte. Doch nicht immer verläuft alles so im Leben, wie man es geplant hat. Und so tritt mit CDU-Mann Thomas Kufen zu Beginn seines Wahlkampfs plötzlich jemand in das Leben der studierten Kommunikationswissenschaftlerin, der sie neugierig macht. Und die gebürtige Gelsenkirchenerin, die in Bergerhausen aufgewachsen ist und schon lange im Südviertel lebt und letztendlich ins Rathaus holen soll. Doch der Reihe nach. Radio Essen, der WDR, die WAZ-Lokalredaktion in Gelsenkirchen, Öffentlichkeitsarbeit in einer Agentur, für den Verband der Individualpädagogen, ein großes Unternehmen und das französische Startup Vente Privée – Silke Lenz hat schon viel gemacht. Presse- und Kommunikationsarbeit für eine Stadtverwaltung und politische Kommunikation gehörten bislang nicht dazu. „Ich bin über Umwege auf diese Schiene gekommen“, sagt Lenz. Als sie hörte, dass ihr früherer Radio-Essen-Kollege Richard Röhrhoff den Wahlkampf für Kufen verantwortet, habe sie ihn spontan angerufen. „Ich hab’ gesagt: Ich will da mitmachen. Parteipolitische Kommunikation kannte ich noch nicht. Das war für mich hochspannend. Außerdem war ich davon überzeugt, dass Thomas Kufen ein guter Kandidat war – und jetzt ein guter OB ist.“ Doch so einfach war’s nicht. „Richard hat mich in meine Schranken verwiesen und gefragt: Bist du in der Partei? Da hab’ ich gesagt: Nö, da gehe ich auch nicht rein. Dann meinte er: Dann kannst du nicht mitmachen“, erinnert sich Lenz gut. Damit war das Gespräch beendet. Vorerst. Kurze Zeit später

habe Röhrhoff zurückgerufen. „Okay, du kannst doch mitmachen. Aber du bist die Quotenfrau“, habe er gesagt. Damit wurde Lenz Teil des Wahlkampfteams, „ehrenamtlich neben der Arbeit. Aber mit viel Spaß an der Sache“. Bis dato kannte sie Kufen nur aus den Medien, nicht persönlich. Als feststand: Kufen hat’s geschafft, war zugleich klar: Nicole Mause, Stadtsprecherin unter ExOB Reinhard Paß, wird in dieser Funktion nicht weitermachen. Folglich wurde die Stelle neu ausgeschrieben. „Herr Kufen kam auf mich zu und fragte, ob ich das nicht machen wollen würde. Da hab’ ich erst gesagt: Nee, nee, ich glaube nicht. Dann habe ich aber nochmal drüber nachgedacht. Und obwohl die Arbeit bei Fressnapf wirklich toll gewesen ist und ich noch gar nicht so lange da war, war es so, dass die Perspektive in die Verwaltung zu gehen langfristiger und spannender war. Am Ende fest: Da bewirbst du dich.“ Kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres stand fest: „Ich hab’ den Job.“

INTERN BESSER KOMMUNIZIEREN Seit dem 1. Februar leitet Lenz das Presse- und Kommunikationsamt mit seinen 23 Mitarbeitern – angefangen bei den Damen am Rathausempfang, über die Bürgerhotline, das Redereferat bis hin zur Pressestelle. Ihren zweiten Tag hat sie „mit der Bombe“ verbracht. Gemeint ist die Fliegerbombe an der Baustelle des Europa-Centers. Mittlerweile hat sie schon vier Bomben kommuniziert. Eigene Visitenkarten hat die neue Stadtsprecherin noch nicht, aber Ideen, die Kommunikation im Konzern Stadt zu verändern: „Wenn ich mir die externe Brille aufsetze und mich als Bürgerin betrachte und auf die Verwaltung gucke, habe ich selber den Anspruch, dass da offener kommuniziert werden kann. Das ist mein Anliegen.“ Neben einem offenen Kommunikationsstil nach außen will Lenz vor allem an der internen Kommunikation arbeiten.

„Denn die müssen wir unbedingt angehen. Und das betrifft alle Zielgruppen.“ Von daher will sie neben der Pressearbeit, dem Redereferat und dem Bereich Social Media als erste und der strategischen Kommunikation als zweite Säule eine neue dritte Säule „Interne Kommunikation“ etablieren. Dabei soll es Schnittstellen mit anderen Ämtern geben, Themen wie Unternehmenskultur, Schulungen und Gesundheit mit eingebunden werden. „Bis Ende April wird das Team zusammengestellt, bis zum Juni die Strategie, dann die Details“, so Lenz. Insgesamt sieht sie die städtische Kommunikation gut aufgestellt; kritisieren möchte sie ihre Vorgängerin nicht. „Alles was die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit angeht, sind die Kollegen fit. Was den Vergleich zu anderen Kommunen angeht, sind wir gut aufgestellt, auch beim Wissensmanagement. Wir versuchen da wirklich gute Kommunikationsstrukturen einzuführen. Ich denke, dass das noch ein bisschen fehlt noch, aber dass wir da auf einem guten Weg sind. Nicht heute, nicht morgen, aber übermorgen sind wir soweit.“ Ein bisschen Optimierungsbedarf bei der Kommunikation gebe es auch in Richtung Bürger. Lenz: „Das ist eine Zielgruppe, da müssen wir noch mal dran.“ In punkto Erreichbarkeit hat sie ihre Feuertaufe bereits überstanden: „Grundsätzlich kann man mich immer anrufen. Ich habe schon eine E-Mail von der WAZ erhalten: ,Schön zu wissen, dass die Pressesprecherin am Freitagabend um 19 Uhr immer noch erreichbar ist’, stand drin. Mit einem Smiley dahinter.“ Bei einem Einkaufsbummel in Maastricht hatte sie jüngst erst die BILD-Zeitung, dann den WDR am Telefon: „Wenn der Blitzer auf der A40 blitzt, obwohl er eigentlich nicht blitzen dürfte, dann passiert das schon mal. Aber so ist das, wenn man in diesem Job arbeitet. Dann muss man eben erreichbar sein. Immer.“ Ein Beitrag von Pascal Hesse


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WOLF JÜRGEN BAUN IST EINE TREIBENDE KRAFT BEIM LIONS CLUB ESSEN RUHRTAL

Ein moderner Bettler mit „Hummeln im Hintern“ Foto: Dennis Straßmeier

sendsassa Baun kaum zur Ruhe. „Ich schreibe seit Jahren an einer Familienchronik.“ 4.000 Seiten umfasst diese mittlerweile, reicht bei seiner Frau bis ins Jahr 1480 zurück und bei ihm selbst immerhin noch bis ins Jahr 1560. Zumindest ein bisschen Entspannung findet der Mitbegründer des Metall Tennis Vereins Essen, wenn er Zeit im Garten verbringen kann. „Aber nur, wenn ich auch etwas tun kann. Ich könnte mich nicht einfach nur in den Liegestuhl legen.“

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„Es ist so einfach, Glück zu geben“

Wolf Jürgen Baun engagiert sich seit 1994 im Lions Club Essen Ruhrtal. Um im Ehrenamt erfolgreich zu sein, brauche man vor allem Ideen, Durchsetzungsvermögen und Überzeugungskraft.

Z

wei Jahre hat sich Wolf Jürgen Baun gesträubt, bis er der Einladung eines alten Freundes gefolgt und Mitglied im Lions Club Essen Ruhrtal geworden ist. „Mich interessierten die Themen, aber ich tanzte schon auf tausend Hochzeiten“, erklärt der Essener sein langes Zögern. „Wenn ich etwas mache, dann mache ich es richtig.“ Und so widmete sich der gelernte Kaufmann und ehemalige geschäftsführende Gesellschafter des Handelshauses Bender Italia Srl. zunächst anderen ehrenamtlichen Aufgaben. Im Jahr 1994 dann der Entschluss: Jetzt werde ich ein Lion. Bereits ein Jahr später wurde der Ehemann und zweifache Vater zum Activity-Beauftragten ernannt – nicht zuletzt wegen seines hohen Engagements und seines Organisationstalents. Das bewies er immer wieder. So plante er im Jahr 2002 ein Benefizkonzert mit Frank Peter Zimmermann im Aalto-Theater. 1.100 Plätze galt es zu besetzen. Das ließ sich allerdings nur mit einem bekannten Namen realisieren. Also setzte sich der Lion an den Rechner, suchte – und fand Gloria von Thurn und Taxis, ihres Zeichens Mitglied im Beirat der Bayerischen Stiftung Hospiz. Die Unternehmerin übernahm kurzerhand die Schirmherrschaft. Mit Erfolg: Das Aalto-Theater war binnen kürzester Zeit ausverkauft. Der Erlös: über 100.000 Euro, von denen allein 50.000 Euro an das Hospiz übergeben wurden. Ein

Jahr hatte die Planung gedauert. Ähnlich zeitintensiv war die Unterstützung, die der Lions Club einer Klinik in Zagreb zukommen ließ. Im Jahr 2004 war Baun vor Ort und schaute sich die Gegebenheiten an. Schnell war klar: Es fehlte an allem. „Sie können sich das nicht vorstellen. Es gab kaum medizinische Instrumente. Kaum Medikamente. Kaiserschnitte wurden mit Nähgarn geschlossen.“ Innerhalb kürzester Zeit wurden über 60.000 Euro aufgebracht, um die Ärzte mit dem Nötigsten auszustatten und die sanitären Einrichtungen zu renovieren. „Es gibt so viel Elend. Und so viel, wo man helfen kann“, sagt der Kaufmann. „Der Ist-Zustand ist nun einmal so.“ Also bliebe nur, „kreative Gedanken zu schaffen.“ Dabei gelte: Schon die kleinste Hilfe sei besser als keine.

BAUN ÜBT SICH IN DEMUT Das Geben komme jedoch nicht nur denen zugute, die aktiv profitierten. „Für uns ist es immer wieder fantastisch zu helfen“, sagt Ulf Wagner, ebenfalls Mitglied. Baun ergänzt: „Ich übe mich jedes Mal in Demut. Und bin immer wieder erstaunt, wie die Betroffenen mit ihrem Schicksal umgehen.“ Es sei ein absolut beglückendes Gefühl, anderen zu helfen. „Wenn ich sehe, mit wieviel Disziplin und Leidenschaft die Judoka des Behindertensportvereins trainieren, kommen mir die Tränen.“ Nicht nur als Ehrenamtler, auch als Privatmann kommt Tau-

Dass der 78-Jährige sprichwörtlich „Hummeln im Hintern hat“, kann Lions-Club Gefährte Ulf Wagner nur zustimmen. „Er ist ein Antriebsmotor, eine treibende Kraft.“ Er sei eben noch nie ein Mitläufer gewesen, sagt Baun, dessen „soziale Einstellung nicht erst durch die Mitgliedschaft im Lions Club geboren“ wurde. Zum einen hätten ihn schon seine Eltern und die Armut, die er ab 1965 beruflich im Ostblock kennen gelernt hätte, geprägt. Zum anderen habe der Familienmensch in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und danach am eigenen Leib erfahren, „wie Not sich anfasst“. Zu gut kann er sich daran erinnern, dass er die Quäkerspeise nicht allein in der Schule aß, sondern sie mit nach Hause nahm und dort teilte. Gleiches machte er mit der Trumpf-Schokolade, die immer freitags verteilt wurde. „Es ist so einfach, Glück zu geben und dadurch selbst zu erfahren“, sagt der 78-Jährige.

DEM WAHLSPRUCH ‚WE SERVE‘ VERPFLICHTET Im Jahr 2017 feiert die vom Chicagoer Geschäftsmann Melvin Jones initiierte Lions-Bewegung ihren 100. Geburtstag. Drei Jahre später begeht der 37 Herren starke Lions Club Essen Ruhrtal sein 50-jähriges Jubiläum. Neben den gemeinsamen Aktivitäten hat die Erfüllung des Wahlspruchs ‚We serve (Wir dienen)‘ oberste Priorität, hat sich der Freundeskreis doch zum Ziel gesetzt, genau denen zu helfen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Dabei gilt: Die finanzielle Hilfe – in 46 Jahren konnte die stolze Summe von 1,8 Millionen Euro gesammelt werden - ist eine Sache, tatkräftig mit anzupacken eine andere. „Die Unterstützung ist vor allem eine Frage des Herzens, nicht des Geldes“, sagt Baun. „Sie muss von innen heraus kommen.“ Ein Beitrag von Lisa Peltzer

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TITELSTORY

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Auch Essen hat ein nicht zu unterschätzendes ‚braunes Problem‘. Aber es gibt auch erheblichen Widerstand dagegen in unserer schönen Stadt.

Frank Richter

POLIZEIPRÄSIDENT ESSEN UND MÜLHEIM

In Essen haben wir keine rechte Szene und keine rechte Strukturen. Dennoch schauen wir sehr intensiv und genau hin.

2. Hand Ball- Bu nd es liga im revie r

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TITELSTORY

WIE BRAUN IST ESSEN? Ein Beitrag von Lars Riedel und Pascal Hesse In den nächsten Monaten entscheiden die Richter am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe über das Parteiverbot der NPD. Bei den zurückliegenden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg erreichte die als rechtspopulistisch angesehene AfD ein zweistelliges Ergebnis. In Sachsen-Anhalt wurde sie gar zweitstärkste Kraft. Und in der Stadt Essen? Hier nutzt die NPD – so lange es sie noch gibt – die Zeit, meldete erst kürzlich im März einen Demonstrationszug durchs Südviertel für Anfang April an und rechnet mit rund 200 Teilnehmern. Vielen vielleicht gar nicht so bewusst: Nachdem der Vermieter in Wattenscheid die Nationaldemokraten vor die Tür setzte, befindet sich seit 2012 ihre Landeszentrale in Essen-Kray. Pegida marschierte noch nicht durch Essen, dafür aber HoGeSa (Hooligans gegen Salafisten) – Ausschreitungen in der

Innenstadt inklusive. Hinzu kommen zunehmende Proteste gegen die Flüchtlingsunterbringung beziehungsweise die als ungerecht empfundene Verteilung – letzteres wohlgemerkt auch befeuert seitens einiger namhafter Essener Sozialdemokraten und Liberalen. Auf der anderen Seite gibt es in unserer Stadt ein breites Engagement gegen ‚Rechts‘ und Fremdenfeindlichkeit. So übertönte der Diakon von St. Gertrud die HoGeSa-Kundgebung am Viehofer Platz kurzerhand mit Glockegeläut. Und überall, wo sich auch nur im Ansatz ‚nationales Gedankengut‘ formiert, ist auch eine weitaus zahlreichere Menge an Gegendemonstranten nicht weit. All dies – die aktuelle Lage in Bund, Land und Stadt – führt uns zu der Frage: Wie ‚braun‘ sind die gesellschaftspolitischen Tendenzen in Essen? Meinungen aus der Stadtgesellschaft.

Thomas Kutschaty NRW-JUSTIZMINISTER

Thomas Kufen

OBERBÜRGERMEISTER DER STADT ESSEN

Essen ist vielfältig, weltoffen und tolerant. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein großes Herz und eben auch eine große Klappe.

Die lange Tradition des friedlichen Zusammenlebens dürfen wir uns nicht von einer kleinen Gruppe ‚Rechter‘ kaputt machen lassen.

Christine Öllig

ESSENER RATSFRAU FÜR PRO NRW

Wolfgang Freye RVR-FRAKTIONSCHEF DIE LINKE

Essen ist in den letzten Jahren häufiger als andere Großstädte von braunen Aufmärschen ‚heimgesucht‘ worden.

Ich sehe keinen Rechtsruck in Essen. Jedoch gibt es in der Stadt eine tiefgreifende Vertrauenskrise zwischen den Bürgern und der politischen Klasse.

Fotonachweise: Christoph Bubbe (Panorama, Frank Richter, Thomas Kufen), Gerd Lorenzen (Oliver Kern, Thomas Kutschaty), Die LINKE Essen (Wolfgang Freye), PRO NRW (Christine Öllig)

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TITELSTORY

Polizei: Keine rechte Szene in Essen. Antifa: Gemäßigte Gruppen

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‚Rechtsruck‘ – gibt es ihn Werfen wir doch zunächst einen Blick auf die Statistik, genauer in die Kriminalitätsstatistik: Im Jahr 2014 wurden in NRW 890 fremdenfeindlich motivierte Straftaten verübt (Anm. d. Red.: Die Statistik für 2015 liegt noch nicht vor). Und in Essen? Nun, der Jahresbericht des Polizeipräsidiums schweigt zur sogenannten PMK rechts, also der politisch motivierten

Unser Beitrag ist grau hinterlegt. Die ausführlichen Meinungen finden Sie direkt daneben. Fotonachweise: Christoph Bubbe (Frank Richter, Jörg Uhlenbruch, Rainer Marschan, Ted Terdisch, Thomas Kufen), Gerd Lorenzen (Oliver Kern), privat (Jochen Backes), die Pateien (Gönül Eglence, Christine Öllig, Gabriele Giesecke, Christian Stratmann)

Frank Richter, Polizeipräsident für Essen und Mülheim „Wie braun ist Essen? Für eine ‚Grüne Hauptstadt‘ ist diese Frage ja schon sehr provokativ. Es gibt immer Rechte in einer Stadt, das ist überhaupt keine Frage. Aber worüber wir sehr froh sind: Dass wir keine rechte Szene und keine rechten Strukturen in Essen haben. Das kann man insbesondere daran festmachen, dass die polizeilich erfassten Straftaten überwiegend Propagandadelikte sind: Hakenkreuzschmierereien oder das Grölen rechter Parolen. Es wird auch schon mal der Hitlergruß gezeigt. Aber das passiert in der Regel immer, wenn Leute stark alkoholisiert sind oder bei Jugendlichen, wenn es sehr provozierend sein soll. Das heißt aber nicht, dass wir uns in Essen mit diesem Thema nicht beschäftigen müssen. Mein Stab behält gerade die politisch motivierten Straftäter im Blick. Das, was nur in den Anfängen da sein könnte, wird von uns ausgesprochen eng begleitet. Häufig wird gesagt: ‚Wir haben doch immer wieder entsprechende Demonstrationen in Essen, so wie Anfang April.‘ Aber die Teilnehmerzahlen aus Essen – und ich kann das

auch für Mülheim sagen – liegen im unteren zweistelligen Bereich. Das ändert natürlich nichts daran, dass es eine Szene in Deutschland gibt, die versucht, schon fast unter touristischen Aspekten von Demo zu Demo zu reisen – auch nach Essen. Wir haben zwar seit einigen Jahren den Landesverband der NPD in Essen-Kray. Aber da gibt es keine Aktivitäten, das man sagen könnte, wir seien ein rechtes Zentrum. Aber auch wenn wir in unserer Stadt momentan eine handelbare und entspannte Situation haben, schauen wir sehr intensiv und genau hin. Wenn man in solchen Bereichen nicht sofort und bis zum Ende durchermittelt – wenn dies auch bei Schmierereien schwierig ist –, könnte sich etwas verfestigen. Eine Situation wie in der Stadt Dortmund, die man quasi zur nationalen Hauptstadt der Rechten hier im Ruhrgebiet erklärt hat, haben wir nicht. Denn in Dortmund ist nicht nur eine rechte Szene, dort sind starke rechte Strukturen erkennbar, die versuchen in die Gesellschaft einzudringen.“

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Jörg Uhlenbruch, Fraktionschef CDU Essen „Wie verbreitet in unserer Stadtgesellschaft eine rechtsgerichtete Gesinnung ist, kann ich nicht in Gänze beurteilen. Was ich allerdings beurteilen kann, ist die Situation in unserem Stadtparlament. Und parlamentarisch findet in Essen keine rechtsgerichtete Arbeit statt. Ja, wir haben zwei Mandatsträgerinnen von PRO NRW und ein NPD-Mandat in unserem Stadtrat. Der Ratsherr der NPD hat bislang

noch keine Wortmeldung in den Stadtrat eingebracht. PRO NRW hat kurz nach der Kommunalwahl versucht, die Arbeit im Stadtrat lahmzulegen – und ist damit gescheitert. Seitdem gibt es auch von dieser Seite her keine nennenswerte Beteiligung. Was letztlich auch daran liegt, dass beide Parteien keine kommunalpolitischen Inhalte haben.“

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„Essen ist zum Glück wenig ‚braun‘. NPD und PRO NRW sind im Rat der Stadt abgetaucht. Vereinzelte braune Flecken wie die antisemitischen Vorfälle infolge einer Demo der Essener Linken oder die Nähe der Essener AfD zu Pegida sind zwar entsetzlich, aber kein Grund zur Panik. Unsere Stadt verfügt über eine starke Zivilgesellschaft. Dies zeigt sich zum Beispiel an den Ehrenamtlichen, die sich für Flüchtlinge einsetzen. Allerdings sollte Oberbürgermeister Thomas Kufen nicht naiv ‚Wir schaffen das – noch!‘ sagen. Er sollte klar einfordern, was wir brauchen,

um es zu schaffen. Dies sind eine geordnete Registrierung der Flüchtlinge, eine konsequente Abschiebung abgelehnter Asylbewerber und eine auskömmliche Finanzierung der Integration. Wenn Herr Kufen und die Koalition aus SPD und CDU nicht bald handeln, fürchte ich Wahlerfolge der AfD. Der Erfolg der AfD bei den zurückliegenden Landtagwahlen hat viele Väter, aber er hat nur eine Mutti: Angela Merkel. Nur wenn auf allen Ebenen mutig und entschieden gehandelt wird, können wir verhindern, dass unser Land und unsere Stadt ‚brauner‘ werden.“

Kriminalität mit rechtem Hintergrund. Der Grund dafür ist allerdings erst einmal beruhigend: Sie kommen in Essen nur so marginal vor, dass es gar nicht lohnt, sie losgelöst von der übrigen Kriminalität zu betrachten. „Es gibt immer Rechte in einer Stadt, das ist überhaupt keine Frage. Aber worüber wir sehr froh sind: Dass wir keine rechte Szene und keine rechten Strukturen in Essen haben“, sagt Polizeipräsident Frank Richter. „Die polizeilich erfassten Straftaten sind überwiegend Propagandadelikte: Hakenkreuzschmierereien oder das Grölen rechter Parolen. Es wird auch schon mal der Hitlergruß gezeigt.“ Das dürfte auch den NRW-Justizminister beruhigen, den Essener Sozialdemokraten Thomas Kutschaty. Gefragt, wie ‚braun‘ unsere Stadtgesellschaft ist, antwortet er: „Unsere Stadt ist nicht ‚braun‘, sondern ‚bunt‘. Gerade in Essen gibt es eine lange Tradition des friedlichen Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen. Das dürfen wir uns auch nicht von einer kleinen Gruppe ‚Rechter‘ kaputt machen lassen.“ Doch dazu bedarf es nicht zwingend rechtsextremer Straftaten. Rechtspopulismus oder gar Rechtsextremismus ist auch ein gesellschaftspolitisches Phänomen unserer Zeit. Und da spricht die Statistik ganz andere Bände. Betrachtet man, in welchen Stadtparlamenten in NRW Parteien aus dem rechten Spektrum mit Mandatsträgern vertreten sind, führt Essen gemeinsam mit Duisburg und Gelsenkirchen die Hitliste an. Für die NPD sitzt – und schweigt – Stefan Anthofer im Essener Stadtrat. PRO NRW erreichte bei der zurückliegenden Kommunalwahl mit zwei Mandaten sogar Gruppenstärke. Und auch die AfD ging mit drei Mandaten aus der Wahl hervor – auch wenn sie sich kurz danach selbst zerlegte. Alle drei Ratsherren traten aus der Partei aus. „Die rechte Szene in Essen hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert“, konstatiert Stefan Sander von der ‚linksradikalen Gruppe Antifa Essen Z‘. „Neonazi-Kameradschaften und offen rechtsextreme Parteien wie die NPD haben an Bedeutung verloren. Gleichzeitig konnten vermeintlich gemäßigtere


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bauen handlungsfähige Strukturen auf. PRO NRW: Ein ganz normaler demokratischer Vorgang.

n in unserer Stadt? Stadt

NPD

Duisburg

1

Essen

1

PRO NRW Die Rechte

Gelsenkirchen

REP 2

2

Quelle: it.nrw

Stark rechtspopulistische und rechtsextreme Mandatsträger (ohne AfD) in den NRW-Stadtparlamenten (Auszug):

3

Bochum

1

1

Mönchengladbach

1

1

Dortmund

1

1

Witten

2

Leverkusen

2

Bonn

1

Düsseldorf

1

Christine Öllig, Sprecherin Ratsgruppe PRO NRW „Ich sehe keinen Rechtsruck in Essen. Jedoch gibt es in der Stadt eine tiefgreifende Vertrauenskrise zwischen den Bürgern und der politischen Klasse. Immer mehr Bürger können nicht mehr nachvollziehen, dass Millionensummen an Steuergeldern für die Alimentierung von Asylbewerbern und Wirtschaftsflüchtlingen regelrecht verprasst werden, während die städtische Infrastruktur teilweise immer mehr verkommt. Daneben verunsichert die ausufernde Migrantenkriminalität immer mehr Bürger. Schließlich gilt es, eine regelrechte gesellschaftliche Spaltung in der Stadt zu konstatieren. Die Stadtteile im Essener Norden sind geprägt von einer Ghettoisierung, Perspektivlosigkeit und einer exorbitant hohen Kriminalität. Schrottimmobilien, kriminelle Clans sowie eine

überproportional hohe Zuweisung von Asylbewerbern sorgen dort für eine Menge Zündstoff. Die Stadt driftet auseinander. Auf der einen Seite der bürgerliche Süden und auf der anderen Seite der problembehaftete Norden. Die etablierte Politik bekommt diese Probleme offenbar nicht in den Griff, so dass der Unmut der Bürger verständlicherweise wächst. Dieser berechtigte Unmut der Bürger sucht nach einem Ventil jenseits der etablierten Politik. Bei dieser politisch schwierigen Lage haben es rechtspopulistische Parteien wie PRO NRW oder die AfD derzeit leichter, Akzeptanz bei den Essener Bürgern zu finden. Dies ist ein ganz normaler demokratischer Vorgang.“

Gabriele Giesecke, Fraktionschefin Die LINKE Essen „Essen hat erfreulicherweise keine festgefügte, ausgeprägte ‚rechte Szene‘, trotzdem macht mir die Präsenz offen rassistischer Parteien im Rat und flüchtlingsfeindliche Hetze Sorgen. Dagegen steht die Essener Tradition, in breiten Bündnissen der Zivilgesellschaft wie ‚Essen stellt quer‘ oder ‚Kray ist bunt‘ gegen den

braunen Sumpf Flagge zu zeigen. Vor allem gilt es durch eine solidarische Stadtpolitik, die keinen Unterschied zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft macht, den rassistischen Rattenfängern das Wasser abzugraben. Dafür werden wir Linken uns weiter engagieren.“

Rainer Marschan, Fraktionschef SPD Essen „Im Essener Rat spielen die rechten Parteien zum Glück keine Rolle. Die Vetreter/innen von PRO NRW und NPD glänzen nur durch Abwesenheit und Teilnahmslosigkeit. Die AfD hat ihre drei Mandate zu einem Zeitpunkt gewonnen, als diese Partei eher als Eurokritiker auftrat und noch nicht offen rechtspopulistisch agierte. Direkt nach der Wahl haben sich die Ratsvertreter von ihrer Partei und auch voneinander getrennt und neue Heimaten gefunden bzw. arbeiten jetzt als Einzelvertreter. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die demokratischen Kräfte zurücklehnen könnten.

Insbesondere die aktuelle Flüchtlingsdebatte bietet Populisten eine Bühne, um ihre simplen Botschaften zu verkünden. Lösungen bieten sie nicht. Viele Essenerinnen und Essener sind verunsichert und haben Sorgen. Wir nehmen diese Befürchtungen ernst und versuchen sie aufzugreifen. Über den richtigen Kurs reden wir offen und transparent innerhalb unserer Partei und Fraktion, mit unseren Partnern und mit den Bürgerinnen und Bürgern. Wir wollen nicht, dass die Stimmung in der Bevölkerung kippt, wie wir es leider in anderen Teilen Deutschlands erleben müssen.“

Gönül Eglence, Vorstandssprecherin Die GRÜNEN Essen

Gruppen wie PRO NRW und die AfD beachtliche Erfolge erzielen und handlungsfähige Strukturen aufbauen. Darüber hinaus gibt es mittlerweile in vielen Stadtteilen flüchtlingsfeindliche Bürgerwehren und Anwohnerinitiativen. Sie nehmen eine gefährliche Scharnierfunktion zwischen gewaltbereiten Rechten und dem bürgerlich-konservativen Spektrum ein und tragen

„Auch während des O B -Wa h l k a m p f e s haben Essener*innen immer gezeigt, dass rassistisches Gedankengut keine Mehrheit bei uns findet. Der Teufel steckt also eher im Detail. Parteien, wie die AfD präsentieren sich eben nicht explizit als rechte Parteien und leider

fremdenfeindliche Positionen in die Mitte der Gesellschaft.“ Einen ‚Rechtsruck‘ in der Essener Stadtgesellschaft sieht Christine Öllig nicht. Sie ist eine der beiden Ratsfrauen, die für die rechtspopulistische

„Ich sehe in Essen keinen spürbaren Anstieg einer rechten Szene. Auch die jetzigen Erfolge der AfD spiegeln nur die Unzufriedenheit vieler Bürger wieder, wie mit dem Flüchtlingsthema und unserer von oben diktierten Willkommenskultur umgegangen wird. Die etablierten Parteien sollten sich wieder öfter mit der Basis unterhalten und nicht jeden AfD-Wähler in die rechte Ecke stellen. Ich sehe auch einen großen Unterschied zwischen der

PRO NRW-Bewegung ins Stadtparlament zogen. Öllig räumt aber auch ein, dass in der aktuell, durch die Flüchtlingsproblematik schwierigen Lage, es Parteien wie die Ihre oder etwa die AfD leichter haben, Akzeptanz zu finden. Das aber sei „ein ganz normaler demokratischer Vorgang.“ Eine Meinung, die der ehemalige VKJ- und heutige AWO-Geschäftsführer Oliver Kern so gar nicht teilen kann. Dass der „braune Mob“, wie Kern die rechtspopulistschen Strömungen beschreibt, gerade im migrationsgeschichtlichen Ruhrgebiet gegen Migranten Stimmung macht, für ihn reinste Idiotie. Dem pflichten auch die Funktionsträger von Die LINKE bei. Deren RVR-Fraktionschef Wolfgang Freye freut sich aber zumindest darüber, dass sich zu dieser Idiotie auch die eigene Dusseligkeit gesellt: „Essen ist in den letzten Jahren häufiger als

gehen die etablierten großen Parteien noch immer dieser Rhetorik auf den Leim. Im Klartext heißt das, wir dürfen die Flüchtlingsfrage nicht vor jeden Vorschlag spannen, der u. U. ganz anderen Motiven unterliegt. Das ist ein Spiel mit dem Feuer und gefährlich, weil er Parteien wie der AfD in die Hände spielt.“

Ted Terdisch, Essener Multi-Gastronom und Event-Veranstalter Kommunalpolitik, welche die Suppe auslöffeln muss, und der Bundespolitik. Auf kommunaler Ebene hat die AfD hier in Essen hoffentlich keine lange Überlebenszeit. Mir macht eher die allgemeine Politikverdrossenheit der Bevölkerung sorgen. Wenn sich in Zukunft die Masse der Bürger in keiner Volkspartei mehr gut vertreten fühlt, wird es für Parteien am linken und rechten Rand immer einfacher mit dumpfen Parolen und ohne Inhalt auf Stimmenfang zu gehen.“

Oliver Kern, AWO-Geschäftsführer „Ja, auch Essen hat ein nicht zu unterschätzendes ‚braunes Problem‘. Immerhin haben wir, zu meinem größten Bedauern, auch die NPD-Landeszentrale mitten in unserer Stadt, in Essen-Kray. Es gibt aber erheblichen Widerstand in unserer schönen Stadt und das erfreut mich sehr. Das Ruhrgebiet, somit auch Essen, hat 150 Jahre Migrationsgeschichte. Es ist vollkommen idiotisch, dass der ‚braune Mob‘ gegen Migranten mobil macht und

unerträgliche Hetze verbreitet. Es geht um Menschen und um ein friedliches Zusammensein. Jeder Mensch im Ruhrgebiet hat in seiner Familie eine Spur von Migrationsgeschichte. Das ist gut so. Vielfalt bereichert und macht die Region stark. Ich bin stolz, in einer weltoffenen Stadt, in einer so bunten Republik leben und arbeiten zu dürfen. Deshalb gilt: Wehret den Anfängen! Wir müssen mehr in die Bildung der Kinder und Jugend investieren.“

Christian Stratmann, Kultur-Prinzipal und OB-Dauerkandidat FDP Essen

andere Großstädte von braunen Aufmärschen ‚heimgesucht‘ worden, sicherlich auch durch die NPD-Landeszentrale in Kray. Dieser Spuk wird aufhören, wenn die NPD endlich verboten wird. Was AfD und Pro NRW im Rat angeht, haben wir ja die erfreuliche Situation, dass sie sich schnell zerlegt haben oder zu dusselig sind, um etwas auf die Reihe zu kriegen.“ Die Erfolge der AfD in anderen Bundesländern machten jedoch deutlich, dass man auch in Essen mehr breite Initiativen gegen Rechts, gegen Rassismus bräuchte. „Und wir brauchen Problemlösungen, d.h. vor allem ein gutes, breit akzeptiertes Integrationskonzept für Flüchtlinge.“ Ein Schlüssel zur Integration: Bildung. „Die Volkshochschule trägt mit ihren Angeboten dazu bei, dass die Menschen im Kopf nicht ob-

„Aktuellen Unmutsbekundungen in einzelnen Stadtteilen gegen die schwerwiegenden Folgen der Flüchtlingskrise, die sich vor Ort immer stärker zeigen, sollte nicht durch Bürgerbeschimpfung begegnet, sondern in der Sache vermieden, indem die tatsächlich existierenden Probleme gelöst werden. Die Einladungspolitik der Kanzlerin hat fälschlicherweise den Eindruck erweckt, unsere Aufnahmekapazitäten seien unbegrenzt. Das ist ein Fehler. Bürgerprotest gegen staatliche Fehlentscheidungen darf daher nicht automatisch mit rechter Gesinnung gleichgesetzt werden.

dachlos werden“, sagt Michael Imberg, Leiter der VHS Essen. Und auch OB Thomas Kufen macht deutlich, worauf es bei der Integration ankommt: Bildung und Zivilcourage – wie sie z. B. Winfried Rottenecker bewiesen hat. Bitte umblättern!

„Essen ist vielfältig, weltoffen und tolerant. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein großes Herz und eben auch eine große Klappe. Das soll auch so bleiben. Das bedeutet aber gerade in der aktuellen Situation intensive Ar-

Populisten wird die Grundlage entzogen, wenn sich demokratische Parteien problemlösungsorientiert als handlungsfähig erweisen. Essen hat bislang zum Glück nicht die Erfahrungen mit politischer Radikalität und Gewalt erleben müssen wie andere Großstädte. Dass wir als eine der größten Städte Deutschlands aber leider auch gelegentlich von in der Regel auswärtigen Krawallmachern aufgesucht werden, ist zutreffend und sollte durch entschlossenes Einschreiten der Polizei frühzeitig vermieden werden. Radikale sind aber nicht repräsentativ für die breite Allgemeinheit der Bevölkerung.“

Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen (CDU) beit: Wir brauchen gute Angebote beispielsweise der VHS und anderen Bildungsträgern, ein gutes Bildungssystem, das alle mitnimmt, ein gutes Integrationskonzept und interkulturelle Angebote, die verbinden. Wir brauchen aber auch die Zivilcourage jedes einzelnen!“


POLITIK

Winfried Rottenecker, Diakon der Gemeinde St. Gertrud in Essen „Sicher hat der eine oder die andere Sorgen wegen der aktuellen Entwicklungen und fragt sich, wie die großen Herausforderungen unserer Zeit gemeistert werden können. Aber in einem sind sich alle in St. Gertrud einig: billige Parolen helfen nicht weiter!“

Matthias Hauer, Bundestagsabgeordneter und Kreisvorsitzender CDU Essen „Essen ist eine weltoffene Stadt. Für Rassismus und Fremdenhass darf kein Platz sein. Ich bin sicher, dass die große Mehrheit der Menschen in Essen das so sieht. Die Essener Bürgerinnen und Bürger haben schon in der Vergangenheit große Integrationsleistungen vollbracht. Dort, wo Integration bislang nicht gelungen ist, müssen wir das klar benennen und die Probleme lösen. Daran arbeiten wir auf allen politischen Ebenen, während sich radikale Parteien allein darauf beschränken, Ängste zu schüren.“

Reinhard Wiesemann, Gründer Unperfekthaus (uph) „Es bringt nichts, lautstark immer größere Teile der Bevölkerung in Schubladen auszusortieren, sich über sie lustig zu machen, sie aus der Gesellschaft auszugrenzen. Das mag manchen ein Gefühl der Befriedigung verschaffen, doch das ist trügerisch. Ausgrenzung von Menschen führt zu Parallelgesellschaften. Und wo nicht geredet wird, da droht Gewalt. Für mich ist es nicht wichtig, ob jemand rechts oder links oder was-auch-immer ist. Für mich ist wichtig, ob er menschlich und moralisch denkt und handelt – und ob man über konkrete Probleme lösungsorientiert mit ihm diskutieren kann.“

sind fast alle Flüchtlinge“, macht Rottenecker seine Meinung deutlich. „Sie unterschieden sich lediglich in der Zeit, wann und in den Ländern, aus denen sie fliehen mussten oder vertrieben wurden. Einige Ältere haben unter den Folgen des Zweiten Weltkrieges gelitten und so ihre Heimat verloren. Andere sind Spätaussliedler, wieder andere sind in den Achziger Jahren aus dem Iran geflohen. Einige kamen als Opfer des Jugoslawien-Krieges nach Essen. Wieder andere sind erst wenige Wochen hier. Sie alle verbindet die Erinnerung an Flucht, Vertreibung und Neuanfang in dem zunächst so fremden Deutschland. Gerade im Blick auf die eigene Geschichte zählen Fleiß, Ehrlichkeit, Menschlichkeit und die Solidarität mit den Gestrandeten. Jeder hat eine Chance verdient.“ Essen sein Kreativunternehmer Reinhard Wiesemann sagt auch, dass jeder seine Chance verdient hat – selbst die vermeintlichen Rechten, denn: „Wer definiert, was ‚rechts‘ ist? Und welchen Nutzen hat es für die Gesellschaft, wenn wir immer mehr Menschen in solche Schubladen stecken und aufhören, mit ihnen zu reden? Wer Menschen in Notsituationen nicht helfen will, sollte sich heftigen Diskussionen stellen, in denen über Menschlichkeit geredet wird. Wer einem Land Vorteile auf Kosten anderer Länder verschaffen will (Nationalismus), sollte in Gespräche verwickelt werden, ob wir nicht alle noch mehr Vorteile hätten, wenn wir kooperieren. Und wer meint, dass wir uns dann gut fühlen, wenn wir unsere Freizeit und unseren Wohlstand nur für uns selbst einsetzen, sollte mal ausprobieren, ob Engagement nicht noch glücklicher macht (Sozialwesen). DAS sind die Themen, über die wir diskutieren sollten. Mit allen!“

Fotonachweise: Christoph Bubbe (Reinhard Wiesemann), privat (Winfried Rottenecker), Pressefoto Emil Zander (Matthias Hauer)

Hesse ist

ÜBERALL

Die Polit-Kolumne

Alternative Zeiten Und plötzlich sind sie alle baff: Aus dem Stand heraus schafft die Alternative für Deutschland (AfD) jüngst den Sprung in gleich drei Landesparlamente, zweistellig wohlgemerkt, in Sachsen-Anhalt sogar mit 24,2 Prozent. Und wird damit zweitstärkste Kraft vor den dort bislang etablierten Volksparteien SPD und Die Linke. Einzig die CDU kann sich die AfD noch auf Abstand halten. Wenngleich dieser minimal ausfällt. In Essen hat sich die Partei, die mal rechtspopulistisch, mal rechtsnational und mal einfach nur rechts von der CDU eingeordnet wird, bereits nach der vergangenen Kommunalwahl zerlegt und vorerst von der parlamentarischen Bühne verabschiedet. Und das wohlgemerkt durchaus medienwirksam. Von den drei errungenen Ratsmandaten ist kein einziges in AfD-Hand geblieben; dafür hat der Ruf der drei Ratsherren ordentlich gelitten. Dr. Menno Aden, Jochen Backes und Marco Trauten argumentieren heute politisch auf anderen Seiten. Gerne auch gegeneinander. War’s das also mit der kommunalpolitischen Alternative für Essen? Mitnichten. Die lokale AfD besteht weiterhin. Und sie ist umtriebiger denn je, denn sie will nächstes Jahr in den nordrhein-westfälischen Landtag einziehen und bei der Wahl 2017 in den Deutschen Bundestag – mit der Hilfe von möglichst vielen Wählerinnen- und Wählerstimmen aus Essen. Der starke Mann der lokalen AfD heißt Stefan Keuter. Da dieser als

Dr. Menno Aden

Schöner Links-Ratsfrau Anabel Jochen Backes

Marco Trauten

Vorsitzender des Stadtverbandes den Kontakt zu Pegida nicht scheute und Backes einen Rechtsruck in der Partei vernahm, trat der Ratsherr vor gut einem Jahr aus der Partei aus. Seither sitzt die hiesige AfD nicht mehr im Stadtparlament. Auftrieb dürfte ihr das Wahlergebnis aus Sachsen-Anhalt aber alle Male geben. Wenn auch vorerst außerparlamentarisch. Es bleibt abzuwarten, ob die Ratsfraktionen und -gruppen versuchen werden, sich inhaltlich mit der AfD auseinanderzusetzen. Oder ob sie die Partei, ihre Anhänger und Wähler ohne große Diskussionen gleich in die rechte Ecke verteufeln. Dass dieser Plan jedoch am Ende nicht aufgehen mag, haben die jüngsten Wahlen sehr anschaulich gezeigt. Es ist fraglich,wie lange der Stadtrat ‚alternativ‘ los bleibt.

Ein Fall für die Schiedsstelle Lange war es ruhig um den Zwist in der Essener FDP – auf der einen Seite Fraktionschef Hans-Peter Schöneweiß,

auf der anderen Ratsherr Andreas Hellmann. Letzterer hatte sich kritisch zur Unterbringung von Flüchtlingen in Bredeneyer Turnhallen geäußert, als seine eigene Fraktion noch in die andere Richtung argumentierte. Seine Kritik am Turnhallenasyl entfachte eine Schlammschlacht bei den lokalen Liberalen; zeitweise stand sogar der Parteirauswurf Hellmanns im Raum. Davon ist heute nicht mehr die Rede. Dass ihn sein Bredeneyer Ortsverband jüngst einstimmig als Vorsitzenden und seine Aussagen zum Turnhallenasyl mit Nachdruck bestätigt hat, dürfte eine späte Genugtuung für den jungen Ratsherren sein. Dass FDP-Bundesparteichef Christian Lindner bei der Flüchtlingsfrage seinen Kurs korrigiert hat und heute ebenso argumentiert wie Fotos: FDP

Fortsetzung Titelstory: Wie braun ist Essen?

Der Diakon der katholischen Gemeinde St. Gertrud in der Essener City übertönte die HoGeSA-Kundgebung, die im September 2015 auf dem Viehofer Platz stattfand, kurzerhand mit Glockengeläut – sehr zum Ärger von Horst Roeseler, Organisator der Demo und Politiker der rechtspopulistischen PRO NRW, der sogar eine Anzeige gegen die Gemeinde in Betracht zog. „In der katholischen Gemeinde St. Gertrud in der Essener Innenstadt

Fotos: Archiv

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Hans-Peter Schöneweiß

Andreas Hellmann

Ralf Witzel

Hellmann, dürfte manchem Parteifreund des Bredeneyers aber noch mehr wurmen. Dem Vernehmen nach stehen ihm gegenüber jedoch immer noch Ordnungsmaßnahmen im Raum, da er als Ortsverbandschef seine Meinung zur Flüchtlingsfrage öffentlich vertreten hat. Und dass, ohne sich mit seiner Fraktion abzusprechen. Ein merkwürdiger Schachzug, wo doch die (Meinungs-)Freiheit bei den Liberalen großgeschrieben wird. Und Fraktions- und Parteimeinungen schon mal auseinandergehen. Doch den Hellmann-Kritikern scheint es ums Prinzip zu gehen – und darum deutlich zu machen, wer (aus ihrer Sicht) den Takt angibt. Obgleich – so der lokale FDP-Parteichef Ralf Witzel – im Vorstand der Kreispartei bereits „heftig und ausgiebig“ über Ordnungsmaßnahmen oder zumindest eine Missbilligung debattiert wurde, habe sich bisher keine Mehrheit für einen solchen Beschluss finden lassen. Der Zwist sei, so Witzel, noch nicht ausgestanden. Er dürfte beim Kreisparteitag im April abermals Thema sein. Und mit ihm, dass sich nun die Schiedsstelle der Bundespartei um eine einvernehmliche Lösung zwischen den zwei Kontrahenten bemühen soll. Stimmen aus der Berliner FDP-Zentrale lassen derartiges vermuten. Sollten Hellmann recht bekommen, dürfte sich die Angelegenheit für ihre Gegner zur Lachnummer entwickeln. Denn spätestens dann sollte klar sein, welcher der Kontrahenten argumentativ die Hosen an hat. Und wer somit bei der nächsten Kommunalwahl gestärkt ins Rennen geht. Denn zu guter Letzt, so Witzel, wird der Streit doch von der Parteibasis entschieden – bei der nächsten Listenaufstellung. Eine Kolumne von Pascal Hesse


POLITIK

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POLITISIERT.

ESSEN. DÜSSELDORF. BERLIN. BRÜSSEL.

Foto: Sylvia Schochow

sieht sich in ihrer Auffassung bestätigt: In einer Antwort auf ihre Anfrage gestehe die Stadtverwaltung ein, dass sie derzeit nicht in der Lage sei, alle Flüchtlinge, die besonders schutzbedürftig sind, angemessen unterzubringen. Als besonders schutzbedürftig gelten neben unbegleiteten Minderjährigen insbesondere Behinderte, Kranke und Schwangere. Da die Platzkapazitäten eingeschränkt seien, gebe es laut Auskunft der Verwaltung eine Prioritätenliste, nach der freiwerdende Plätze vergeben werden. „Die Unterbringung dieser Personen in Massenunterkünften, dazu noch in Zelten, ist völlig unangemessen. So werden Kranke noch kränker und traumatische Kriegs- und Gewalterfahrungen verschlimmern sich. Auch bei Schwangerschaften sind Komplikationen nicht vom Fortschritt einer Schwangerschaft abhängig, sie haben kein fixes Datum“, erklärt Schöner Links-Ratsfrau Anabel Jujol. „Wartelisten für Personen, die besonders schutzbedürftig sind, entsprechen nicht den gesetzlichen Vorgaben.

Schöner Links-Ratsfrau Anabel Jujol

Grüne Landtagsfraktion testet kommunale Webseiten DÜSSELDORF. Welche Kommune in

NRW hat das beste Angebot im Netz? Und wie gut schneidet die Stadt Essen mit ihrem digitalen Angebot ab? Dieser Fragestellung geht aktuell die Grüne Landtagsfraktion NRW nach – beim zweiten Grünen Online-Check. Im April stellt die Fraktion ihre Ergebnisse vor. „Wir Grüne wollen, dass alle Menschen die Möglichkeiten der Digitalisierung für mehr Bürgerservice, mehr Beteiligung und mehr Transparenz nutzen können“, betont Matthi Bolte, Sprecher für Netzpolitik und Datenschutz der Fraktion. Beim vergangenen Check landete das Onlineangebot der Stadt Essen auf dem zehnten Platz. „Wir können bereits jetzt feststellen, dass sich seit dem

VEREIN DER FREUNDE & FÖRDERER KLINIKEN ESSEN-MITTE / EVANG. HUYSSENS-STIFTUNG

vergangenen Online-Check im Frühjahr 2014 einiges getan hat“, so der Abgeordnete. Gemeinsam mit Experten der Open Knowledge Foundation prüft die Fraktion in diesem Jahr erstmals auch die Portale der Kreise. Folglich werden alle 396 Städte und Gemeinden in NRW berücksichtigt. Es gehe darum, den digitalen Wandel in NRW mitzugestalten. Was das Essener Ergebnis angeht, hat Fraktionschef Mehrdad Mostofizadeh seine Finger mit im Spiel: Laut der Pressestelle der Fraktion testet der frühere

gestuften Ausbau des Rhein-Ruhr-Express. Die gleiche Einstufung hätte er sich jedoch auch für den A52-Lückenschluss gewünscht. Immerhin sei der Lückenschluss im „weiteren Bedarf“ enthalten, obwohl ihn die rot-grüne NRW-Landesregierung gar nicht angemeldet hatte. „Die innerstädtische Verkehrslage muss entlastet werden“, bekräftigt Hauer. Jetzt müsse die Landesregierung Planungsrecht schaffen, damit der Bund frei werdende Mittel überhaupt bereitstellen könne. Der Essener CDU-Vorsitzende kritisiert, dass die A40 zwischen Frohnhausen und Essen-Ost zu einem Nadelöhr werden könnte, denn allein dieses Teilstück soll nicht verbreitert werden. „Hier werden wir nachhaken“, so Hauer.

EU für humanitäre Soforthilfe Matthi Bolte, Sprecher für Netzpolitik der Grünen Landtagsfraktion

Ratsherr das Angebot seiner Stadt mit. Die Ergebnisse des Grünen Online-Checks 2014 gibt es unter: www.gruene.fr/lna

Essen braucht A52-Lückenschluss

BERLIN. Der Essener Bundestagsabge-

ordnete und CDU-Chef Matthias Hauer sieht Nachbesserungsbedarf beim aktuellen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans. Dieser Plan definiert die dringendsten Bauprojekte bei Bundesfernstraßen, Schienenwegen und Wasserstraßen bis 2030. Mit einem Anteil von 19,2 Prozent fließt ein Großteil der Verkehrsinvestitionen nach NRW. Hauer begrüßt den als dringend ein-

BRÜSSEL. Das drängendste Thema der

Frühjahrsverhandlungen zum EU-Haushalt 2017 war eine Grundsatzeinigung auf eine Anschubfinanzierung für Soforthilfe für Flüchtlinge in Griechenland. „Die Finanzierung der ersten 100 Millionen Euro Soforthilfe für Flüchtlinge sind grundsätzlich vereinbart. Das ist ein wichtiger erster Schritt, der die Lage in Idomeni und anderen Städten direkt verbessern kann”, betont Essens EU-Parlamentarier Jens Geier (SPD). Der Vize-Vorsitzende des Haushaltsausschusses kommentiert die Verhandlungen zwischen Vertretern des Europäischen Parlaments, der EU-Kommission und der Niederländischen Ratspräsidentschaft. „Die EU-Kommission muss nun eine entsprechende Richtlinie präsentieren, so

dass innerhalb der Union humanitäre Hilfe strukturiert zur Verfügung steht”, fordert der Verhandlungsführer des Europäischen Foto: SPD

ESSEN. Die Ratsgruppe „Schöner Links“

Der Schutz kann nicht warten.“ In ihrer Stellungnahme erkläre die Verwaltung, dass beispielsweise Schwangere je nach Entbindungstermin priorisiert würden. Die EU-Richtlinie sehe jedoch vor, dass eine gesonderte Unterbringung bereits ab Feststellung der Schwangerschaft zu erfolgen habe. Doch dafür gebe es derzeit in Essen zu wenig Plätze. „Das Problem der gesonderten Unterbringung für den Personenkreis der Schutzbedürftigen ist nicht erst seit gestern bekannt. Ich stelle mir deshalb schon die Frage, ob es überhaupt eine Bereitschaft gibt, die Schutzvorschriften umzusetzen, oder ob hier erneut das Signal des „Wir schaffen das nicht“ ausgesendet werden soll“, kritisiert Jujol.

Foto: Grüne Fraktion NRW

„Schöner Links“: Zu wenig Platz für schutzbedürftige Flüchtlinge

EU-Parlamentarier Jens Geier

Parlaments für den Haushalt 2017. „Ein ‚Weiter so‘ kann es nicht geben”, warnt Geier vor den großen Herausforderungen. „Der aktuelle EU-Haushalt ist ein Flickwerk. Soforthilfe für Griechenland, Unterstützung der Flüchtlinge in der Türkei – die Prioritäten sind richtig, aber irgendwann müssen die Mitgliedstaaten einsehen, dass so die Decke zu kurz ist.” Seit Jahresbeginn hat der Rat bereits zusätzlich zum vereinbarten EU-Haushalt für 2016 weitere 700 Millionen Euro Soforthilfe für Griechenland gefordert – und eine Milliarde Euro aus dem EU-Haushalt für die Hilfe für Flüchtlinge in der Türkei. Es gibt weitere Themen, wie die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, vor allem bei Jugendlichen, die der EU-Haushalt finanzieren muss. „Keiner im Europäischen Parlament bezweifelt, dass die Gelder tatsächlich benötigt werden”, sagt Geier, „aber der EU-Haushalt hat seine Grenzen.” Ein Beitrag von Pascal Hesse


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ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

WIRTSCHAFT

S.E.T. GmbH Security & Event und Stölting Reinigung & Service GmbH werden eigenständige Essener Firmen GEMEINSAMER STANDORT BEIDER UNTERNEHMEN IN ESSEN IN FESTER PLANUNG

Hans Mosbacher, geschäftsführender Gesellschafter der Stölting-Gruppe (l.) und Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen (r.).

O

berbürgermeister Thomas Kufen (CDU) holt ein großes Dienstleistungsunternehmen nach Essen. Seit Anfang des Jahres hat die Firma ‚S.E.T. GmbH Security & Event Team’, die zur Stölting Service Group gehört, ihren Sitz von Düsseldorf nach Essen verlagert. Das erfahrene Bewachungsunternehmen existiert bereits seit 1986 und verfügt über einen großen Pool an exzellent ausgebildeten Mitarbeitern. Die S.E.T. bietet einen umfassenden Schutz, ganz gleich, ob es sich um Veranstaltungen wie Konzerte, Sportevents oder Messeauftritte handelt oder um den klassischen Personen- und Objektschutz. Rund um die Uhr oder punktuell schauen die Profis nach dem Rechten und übernehmen den Werkschutz, Alarmverfolgung, Revier- und Pförtnerdienste. Die S.E.T. hat in den letzten Jahren zahlreiche Unternehmen kompetent betreut und genießt eine sehr hohe Reputation. Über 1.300 Mitarbeiter gehören bereits zum Team. „Aktuell suchen wir noch Sicherheitsmitarbeiter und

möchten weitere Arbeitsplätze in Essen schaffen“, erklärt Hans Mosbacher, geschäftsführender Gesellschafter der Stölting Service Group.

Die Stölting Reinigung & Service GmbH wird in Essen gerade als eigenständige Firma gegründet. Das Auftragsvolumen wird aus Gelsenkirchen abgekoppelt. „Wir möchten beide Firmen an einem großen Standort in Essen vereinen.“

HÖCHSTE SICHERHEIT BEI GLEISBAUARBEITEN In Essen ist die Stölting Service Group mit drei weiteren, eigenständigen Firmen ansässig. Die ‚SIKRA-Rail-Sicherheit GmbH‘ und die ‚SECTOR GmbH‘ an der Hafenstraße decken die Sparten Gleisbausicherung und Serviceleistungen und Sicherheitsdienste in Zügen ab. Dieser Standort bleibt bestehen. „Als bahnpräqualifiziertes Gleissicherungsfachunternehmen verfügen wir über eigene DB-Vergütungsvereinbarungen und sichern Gleisbaustellen für die Deutsche Bahn AG und deren Tochterunternehmen. Bei der Gleisbausicherung müssen die im Gleisbereich tätigen

Personen unbedingt vor den Gefahren des Eisenbahnverkehrs geschützt werden“, erklärt Hans Mosbacher. Kontinuierliche Aus- und Weiterbildungen der Mitarbeiter gewährleisten höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandard im Gleissicherungsbereich. Kurze Reaktionszeiten sind durch ständige Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter ebenfalls gewährleistet. Zur Durchführung der zugesicherten Leistung verfügt das Unternehmen über modernste technische und mechanische Ausrüstung.

PROFESSIONELLER EINSATZ AUCH IN ZÜGEN, BAHNEN UND BUSUNTERNEHMEN Die Stölting Trainservice GmbH ist ein Spezialunternehmen, das in der Essener City seinen Sitz hat. Mehr als 150 Mitarbeiter sind von hier aus für Sicherheitsdienste in Zügen, Privatbahnen und Busunternehmen im gesamten Ruhrgebiet unterwegs. „Das ist ein sehr expansives Geschäftsfeld“, so Mosbacher.

TRADITIONSUNTERNEHMEN EXPANDIERT STETIG Es ist eine Erfolgsgeschichte, die seinesgleichen sucht. 1899 wurde das Unternehmen als Glasreinigungsbetrieb gegründet, später entwickelte sich daraus die Sparte Gebäudereinigung. Es folgten weitere umfassende Dienstleistungen, die die Stölting Service Group, mit Hauptsitz in Gelsenkirchen, aus einer Hand anbietet. Dieses Konzept bescherte dem familiengeführten Traditionsunternehmen in den vergangenen Jahren zweistellige Wachstumsraten. Zu den Geschäftsfeldern der Gruppe gehören die Bereiche Cleaning, Security, Personal Service, Facility Service, Rail, Courier Service und Event Security. Die Stölting Service Group ist heute mit über 34 Regionalunternehmen und 6.000 Mitarbeitern deutschlandweit vertreten und bereits im kommunalen Bereich in Nordrhein-Westfalen aktiv. Seit 1988 führt Hans Mosbacher in dritter Generation die Geschicke der Firma. Ein Beitrag von Eva Valentini

LIEFERSERVICE SOLL NAHVERSORGUNGSLÜCKE IN BREDENEY ÜBERBRÜCKEN.

Foto: Gerd Lorenzen

Einkaufsnot macht erfinderisch! Jahre eine ‚kleine Weltreise‘ zu machen. Denn so lange soll es ungefähr dauern, bis in dem Neubauprojekt ein neuer, moderner Supermarkt eröffnet.

MIT EXPERIMENTIERFREUDE AUS DER EINKAUFSMISERE Hans-Ulrich Philipsenburg vom Kulturverein ‚Bredeney Aktiv‘ vor dem ‚Kaiser‘s‘-Markt in Bredeney. Dieser hat längst geschlossen – und eine Nahversorgungslücke im Stadtteil hinterlassen.

E

s wird gebaut in Bredeney. Die Pläne für einen Häuserblock und einen modernen Supermarkt im Bereich der Bredeneyer Straße und der kurzen Stich-Sackgasse zur Zeunerstraße gibt es schon länger. Und sie wurden im Vorfeld auch reichlich, nicht unumstritten diskutiert. Doch nun geht es los. Die Vorarbeiten laufen, der ‚Kaiser’s‘-Markt hat bereits seit Mitte Februar geschlossen. Das stellt die Bredeneyer aber – abgesehen von der nahenden Großbaustelle – vor neuen Herausforderungen. Denn mit dem ‚Kaiser‘s‘ ist gleichzeitig auch der letzte große Nahversorger im Stadtteilzentrum verschwunden. Sie sind schon mitunter recht grotesk, die kleinen Geschichten, die das Essener Stadtleben schreibt. Da führen die Expan-

sionspläne eines großen Discounters an der Eleonorastraße zu Diskussionen, weil sie dem Masterplan widersprechen, der nämlich die Stärkung der Stadtteilzentren vorsieht. Gleichzeitig steht man in einem der Essener Stadtteilzentren, eben in Bredeney, vor einem Problem der örtlichen Nahversorgung mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs. Nun könnte man natürlich sagen: „Ist doch kein Problem, fahren eben alle zu besagtem Discounter oder nach Rüttenscheid. Ist doch auch nicht weit.“ Nur ist dieser Gedanke zu kurz gedacht. Zum einen kämpfen die Interessengemeinschaft ‚Bredeney Attraktiv‘ und der Kulturverein ‚Bredeney Aktiv‘ dafür, die Lebensqualität im Quartier und damit auch den Einzelhandel vor Ort attraktiv, vielseitig und vor allem lebendig zu halten. Und zum anderen: Nicht jeder im Stadtteil ist körperlich in der Lage, für den alltäglichen Einkauf für die nächsten zwei

Aber Not macht bekanntlich erfinderisch. Und so haben Interessengemeinschaft und Kulturverein mit Oliver Weimann zusammengefunden. Weimann ist Geschäftsführer einer IT-Agentur, die mit ihren Geschäftsräumen an der Meisenburgstraße selbst nicht weit vom Bredeneyer Stadtteilzentrum beheimatet ist. Und genau diese Agentur realisiert seit Mitte vergangenen Jahres das Projekt ‚kauf.in‘, ein regionaler Online-Marktplatz für stationäre Einzelhändler der Stadt. Ob Lebensmittel, Kleidung oder Drogerieprodukte – über die Smartphone- und Tablet-App sowie über das Internet lassen sich Produkte von großen wie kleinen Läden aus der Stadt und der Nachbarschaft leicht bestellen. Und genau diese Lösung könnte die Nahversorgungslücke in Bredeney überbrücken. Das dachten sich jedenfalls auch Lutz Weiler (Bredeney Attraktiv) und Hans-Ulrich Philipsenburg (Bredeney Aktiv) und nahmen Kontakt zu Oliver Weimann auf. Die Idee: Interessierte Kunden melden sich telefonisch unter der Essener Rufnummer 879 193 94. Sie

erhalten dann eine individuelle Kundennummer und bekommen eine persönliche Artikelliste erstellt und zugesandt, anhand derer sie montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr ihre Bestellung aufgeben können. Die Auslieferung der Waren erfolgt dann noch am gleichen Tag zwischen 16 und 18 Uhr. Bezahlt wird der Wareneinkauf zuzüglich 3,90 € Lieferpauschale in bar bei Lieferung.

BRINGSERVICE BEREITS NUTZBAR „Das ganze ist ein Experiment“, betont Weiler. Allerdings ein Experiment mit Potenzial, denn es könnte durchaus gerade die Menschen in Bredeney mit Waren des täglichen Bedarfs versorgen, die eben nicht in der Lage sind, zum Einkaufen durch ‚halb Essen‘ zu gondeln. Da sich aber häufig genau diese Zielgruppe mit jenen Menschen deckt, die aufgrund ihres Alters nicht wirklich internetaffin sind, wurde eigens die Möglichkeit eingerichtet, nicht nur das Online-Portal www.kauf.in/Essen zu nutzen, sondern eben auch telefonisch bestellen zu können. Überzeugt von diesem ‚Experiment‘ zeigt sich auch die Bredeneyer Geschäftsfrau Lydia Mittasch. Ihr Geschäft ‚Schöne Dinge‘ befindet sich direkt im Nachbarhaus von Weimanns IT-Agentur. Mittasch will nun für den neuen Bringservice im Stadtteil die Werbetrommel rühren und nimmt ab sofort auch Registrierun-


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WIRTSCHAFT

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Wir suchen Sicherheitsmitarbeiter m/w zwischen 25 und 65 Jahren in Vollzeit Eintritt sofort Voraussetzung: Unterrichtung oder Sachkunde §34a GewO, einwandfreier Leumund, einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis Bewerbung tel. oder schriftl.: S.E.T. Security & Event Team I. Delbrügge 4, 45127 Essen 0201/437 5379-16 oder Natalie.Berndt@set-security.de

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Essen-Nord eG präsentiert neuen Vorstand und geplante Projekte DIE WOHNUNGSGENOSSENSCHAFT PROFITIERT VON BAUVORHABEN AUSSERHALB DER STADTGRENZEN

Die neue Spitze der Essen-Nord eG (v.l.): Michael Malik, Juan-Carlos Pulido (Vorsitzender) und Andreas Dargegen.

D

ie traditionsreiche Genossenschaft, die 2014 ihren 100. Geburtstag feierte, zeigt sich erstaunlich innovativ. Nicht nur der neue Vorstand sorgt für frischen Wind, auch bei aktuellen Bauvorhaben betritt das Unternehmen Neuland.

Bereits seit Oktober 2014 gehört Juan-Carlos Pulido zum Mitglied des Vorstandes und ist seit Juli 2015 dessen Vorsitzender. Unterstützung bekommt der 48-Jährige seit Anfang dieses Jahres von den langjährigen Essen-Nord-Mitarbeitern Andreas Dargegen und Michael Malik. Damit sind erstmals wieder drei Mitglieder im Vorstand. Zuletzt haben Prof. Peter Lang und Klaus Grewer, beide im Ruhestand, die Geschicke der Genossenschaft geleitet. „Wir ergänzen uns sehr gut und möchten die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre und Jahrzehnte fortsetzen“, betont Pulido. Mehrere große Bauprojekte sind derzeit in Planung oder kurz vor der Fertigstellung. Dabei geht die Essen-Nord eG neue Wege und verlässt das regionale Terrain. In Düsseldorf-Derendorf etwa entsteht das ‚Petit Carre´. Die Wohnungen sind mit 25 qm bis 60 qm eher klein, dafür aber sehr komfortabel ausgestattet. „Das Segment ist neu für uns, wird aber sehr gut angenommen. Aktuell haben wir nur noch fünf Wohnungen in der Vermarktung. Zu unserer Klientel gehören überwiegend Pendler, die in der Woche in Düsseldorf arbeiten und am Wochenende nach Hause fahren“, erklärt Pulido. Die ersten Mieter können bereits in weni-

gen Tagen einziehen. Investiert wurden 12,1 Mio. Euro. So ein Projekt wäre auch für Essen denkbar. In Düsseldorf-Unterbilk entsteht ein modernes, barrierearmes und energieeffizientes Mehrfamilienhaus mit sechs großen, komfortablen Wohnungen. Investitionsvolumen: 1,9 Mio Euro. In Essen-Kupferdreh wurde im Dezember das Richtfest anlässlich der Rohbau-Fertigstellung zweier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 20 Wohnungen gefeiert. Ein weiteres Bauprojekt soll in Essen-Altendorf in der Nöggerathstraße 77 folgen. „Wir möchte auch in Altendorf in barrierefreies Wohnen investieren und bis zu 20 Wohnungen an dem Standort anbieten.“ Der Bedarf an seniorengerechten Wohnen ist vorhanden, oft fehlt es in Essen jedoch an geeigneten Baugrundstücken. „Was das Ausmaß unserer Aktivitäten in dem Bereich Neubau und Sanierung angeht, besitzen wir im Vergleich zu anderen Wohnungsgenossenschaften ein Alleinstellungsmerkmal“, so Pulido. Projekte in Städten mit einem höheren Mietniveau - wie Düsseldorf oder Ratingen - kommen letztlich auch unseren Mitgliedern zugute; denn durch die Quersubventionierung fließen die dort erzielten Einnahmen letztlich auch in den Bestand vor Ort.“ Aktuell hat die Wohnungsgenossenschaft einen sehr geringen Leerstand von 1,32 Prozent. Was auf der einen Seite sehr positiv ist, bringt auf der anderen Seite aber auch Probleme mit sich. Mieter können im Prinzip nicht die Wohnungen wechseln. Ein Beitrag von Eva Valentini

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IMMOBILIEN NEWS APR. ‚Seepromenade‘ nimmt Gestalt an

Kondor Wessels startet den Bau des zweiten Abschnitts des Projekts ‚Seepromenade‘ auf dem Gelände der ehemaligen Scheidt‘schen Textilfabrik im Essener Stadtteil Kettwig. Mitte 2017 sollen die Häuser übergeben werden und das Wohngebiet somit komplett fertiggestellt sein. Kurz vor dem Spatentisch im März startete jetzt der Vertrieb des zweiten Bauabschnitts. Mit Aushub der Baugruben für die zwei Mehrfamilienhäuser, die insgesamt 21 Eigentumswohnungen umfassen, sind bereits über 40 Prozent des ersten Vertriebsabschnittes verkauft, zu dem neben den beiden Mehrfamilienhäusern auch sieben der insgesamt 22 Townhäuser gehören. Im zweiten Abschnitt entstehen insgesamt 43 neue Wohneinheiten. Alle Häuser verfügen über eine Süd- bzw. Südwestausrichtung und erstrecken sich über drei Vollgeschosse sowie ein Staffelgeschoss. Die Eigentumswohnungen werden eine Wohnfläche von rund 68 bis 150 qm haben. Die Townhouses bieten bis zu 190 qm Fläche für individuelle Wohn- und Arbeitsräume. Klaus Eistert und Jens Greguhn, Projektleiter der Kondor Wessels Projektentwicklung GmbH: „Wir sind sehr zufrieden mit dem gesamten Projektverlauf, der sich auch im zweiten Abschnitt fortsetzt. Die vom Start weg gute Nachfrage setzt sich nahtlos fort. Das flexible Konzept, das unterschiedlichste Wohn- und Arbeitskonzepte ermöglicht, geht voll und ganz auf. Das bestätigen auch die unterschiedlichen Käufer, wie junge Familien, Singles und Best-Ager. Mit rund 160 Wohneinheiten auf insgesamt 2,6 Hektar ist es eines der größten aktuellen städtebaulichen Neubauprojekte in Essen. Den Vertrieb übernimmt das ImmobilienCenter der Sparkassen Essen.

Fakt AG baut Traditionshäuser um

Es ist das älteste Hochhaus in Essen und es galt lange Zeit als unverkäuflich. Die hohen Investitionskosten schrecken Investoren ab. Jetzt erweckt das Rheinstahl-Gebäude von Thyssen Krupp zu neuem Leben. Die FAKT AG aus Essen hat mehrere traditionsreiche Hochhäuser gekauft und vermarktet sie neu. Das Essener Immobilienunternehmen baut das Rheinstahl-Gebäude derzeit um. Geplant ist ein Restaurant im oberen Stockwerk, außerdem Büros. Auch die riesige ehemalige Ruhrgas-Zentrale in Essen wurde umgebaut; mittlerweile sind 90 Prozent der Fläche vermietet, unter anderem ist in den Ruhrturm ein Hotel eingezogen. Ein weiteres Projekt ist das Jahnstadion in Marl. Hier soll ein moderner Wohnpark mit eigenem See entstehen.

Mehr Rechte für Bauherren

Dafür entschied sich das Bundeskabinett und hat Anfang März einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. So müssen Bauunternehmer künftig ihren Kunden vor einem Vertragsschluss eine Baubeschreibung zur Verfügung stellen, die bestimmten Mindestanforderungen genügt. Die Auftraggeber können die Angebote verschiedener Unternehmer so besser vergleichen, erklärte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Mit Verbrauchern geschlossene Bauverträge müssen zudem verbindliche Angaben enthalten, wann der Bau fertig sein muss. Auch erhalten sie das Recht, einen Bauvertrag innerhalb von 14 Tagen zu widerrufen. Wenn sich während der Bauausführung beim Kunden neue Wünsche ergeben, kann der Vertrag künftig im Einvernehmen mit dem Bauunternehmer Aktueller Mietspiegel leichter geändert werden. Für alle Branchen werden zugleich aus Essen In den letzten Jahren sind die Mietdie Vorschriften zur MängelhafEntwicklung der Mietpreise für Wohnungen in Essen preise stetig gestiegen. Dabei gibt tung im Kaufrecht geändert. Ein es in Essen etwa 14.000 leer ste- Verkäufer kann im Rahmen der Entwicklung der Mietpreise für Wohnungen in Essen, Quelle: wohnungsboerse.net

hendewohnungsboerse.net Wohnungen. Dennoch gibt es Quelle:

sogenannten Nacherfüllung vervon Stadtteil zu Stadtteil erhebliche pflichtet sein, eine schon beim Unterschiede. Vorne liegt Bredeney, Kunden eingebaute Kaufsache gefolgt von Haarzopf und Byfang. wegen eines Mangels wieder Mehr Rechte für Bauherren Für Niedriglöhner Studentenundisthat Anfang auszubauen und einenGesetzentErsatz Dafür entschied sich dasund Bundeskabinett März einen entsprechenden dortaufeine kaum bezahlbar. einzubauen beides auf eigene wurf denWohnung Weg gebracht. So müssen Bauunternehmer künftig ihren–Kunden vor einem Vertragsschluss eine ist Baubeschreibung zur Verfügung stellen, die bestimmten Am billigsten Wohnen in AltenesKosten. ZwischenMindestanforderungen Unternehmern genügt. Die Auftraggeber die Angebote verschiedener Unternehmer so gilt besserdies vergleichen, sen-Süd, Horst undkönnen im Ostviertel. und Verbrauchern nach erklärte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Mit Verbrauchern geschlossene Bauverträge Der durchschnittliche Mietpreis der Rechtsprechung schon jetzt. müssen zudem verbindliche Angaben enthalten, wann der Bau fertig sein muss. Auch erhalten sie liegtRecht, in Essen bei 7,18 innerhalb €/qm. von 14TagenNun wird diese im BauBürdas einen Bauvertrag zu widerrufen. Wenn Regelung sich während der ausführung beim Kunden neue Wünsche ergeben, kann der Vertrag künftig im Einvernehmen mit dem Bauunternehmer leichter geändert werden. Für alle Branchen werden zugleich die Vorschriften zur Mängelhaftung im geändert. Ein Verkäufer kann im Rahmen der sogenannten KÜKaufrecht N TLschon Nacherfüllung verpflichtet sein,Seine Kunden eingebaute Kaufsache wegen eines ERBbeim EDeinzubauen Mangels wieder auszubauen und einen Ersatz ARF! – beides auf eigene Kosten. Zwischen Unternehmern und Verbrauchern gilt dies nach der Rechtsprechung schon jetzt. Nun wird diese Regelung im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert und auf Kaufverträge zwischen Unternehmern ausgeweitet.

Damit Sie bekommen, Bezahlbare Wohnraum gefordert was Sie erwarten: Im Rat der Stadt Essen fordert die SPD-Fraktion mehr Wohnungsbaubau, insbesondere des öfBeratung, Service Qualität! fentlichund geförderten, im gesamten Stadtgebiet. Dies sei dringend erforderlich mit Blick auf das an-

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IMMOBILIEN / WOHNEN

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2016 gerlichen Gesetzbuch verankert und auf Kaufverträge zwischen Unternehmern ausgeweitet.

Richtfest der Wohnbau eG in Altendorf

Mit einem großen Richtfest am 18. März in der Hagenbeckstraße 16–18 finden der Neubau und die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen der Wohnbau eG in

2,5 Mio. Euro wurden u. a. investiert für die Heizungsumrüstungen auf Zentralheizung über Fernwärme, Erneuerung der Kunststofffenster, Anbringen eines Wärmedämmverbundsystems, Anbau von Aluminium-Fertigbalkonen und Erneuerung der Dacheindeckungen. Moderne Standards wurden realisiert wie zentrale Fußbodenheizung, Lüftungsan-

„Wir sind sicher, dass der Neubau das Umfeld in Altendorf deutlich aufwerten wird“, so der ‚Wohnbau eG‘-Chef Claus-Werner Genge (2.v.r.) beim Richtfest.

ihrem Quartier in Essen-Altendorf ihren Abschluss. Modernisiert wurde in der Sälzer-, Hittorf- und Hagenbeckstraße. Insgesamt investierte die Wohnbau eG Essen 4,7 Mio. Euro in die Baumaßnahmen. „Der Neubau in unserer Wohnanlage, Hagenbeck, ist zu 40 Prozent fertiggestellt. Die 40 Prozent beziehen sich auf die bis heute verbauten Mittel der geplanten Gesamtbaukosten von circa 2,2 Mio. Euro. Es entstehen 13 Wohneinheiten mit Wohnfläche von 36 qm–110 qm. Insgesamt sind es 933 qm. Auch die Miete wird akzeptabel sein. Wir sind sicher, dass der Neubau das Umfeld zusammen mit den bereits modernisierten Objekten in den drei Altendorfer Straßen deutlich aufwerten wird“, erklärt Claus-Werner Genge, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender der Wohnbau eG.

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lage mit Wärmerückgewinnung, stufenlosen Zutritt ins Gebäude vom Innenhof plus Aufzug. Allerdings benötigte das Projekt bis zum Festtag einen sehr langen Atem. Rainer Mertens, technischer Vorstand: „Wir haben uns unheimlich lange auf das Projekt vorbereitet. Denn um alles zu verwirklichen, mussten wir zwei Altbauten erwerben. Die Sälzerstraße, parallel vorliegend, gehört uns bereits seit den 50-er Jahren. Der Innenhof wird wunderschön neu gestaltet inklusive Stellplätzen.“ Eine Wand von 100 Metern Länge soll noch kunstvoll besprüht werden. „Wir möchten richtige Künstler für eine legale Graffiti-Aktion gewinnen“, hofft Claus Genge. Bei Interesse eine E-Mail an: claus-werner.genge@wohnbau-eg-essen.de

Essener Büromarkt boomt

Es ist das beste Ergebnis seit 2008: Der Essener Büromarkt bestach im Jahr 2015 mit einer sehr hohen Absatzleistung von rund 139.100 qm. Er ist mit 3,88 Mio. qm BGF der größte in der Metropole Ruhr. Das sehr gute Absatzergebnis prägen vier Großabschlüsse. So wird die Funke Mediengruppe zukünftig einen neuen Gebäudekomplex im Universitätsviertel ‚grüne mitte Essen‘ mit rund 22.500 qm Büround Verwaltungsfläche belegen. Ein weiterer großer Mietabschluss geht mit rund 18.500 qm auf das Konto der Brenntag AG. Der Weltmarktführer in der Chemiedistribution wird bis Ende 2017 seine neue Unternehmenszentrale im Grugacarree beziehen. Auch der internationale Energiedienstleister ista hat sich für das Grugacarree entschieden und wird seinen Unternehmenssitz in den Büroneubau ‚Silberkuhlsturm‘ verlagern. Hier mietete die ista Deutschland GmbH langfristig rund 10.500 qm an. Und die Bitmarck-Unternehmensgruppe, führender IT-Dienstleister im Gesundheitswesen, bezieht Ende 2017 rund 14.900 qm im siebengeschossigen Büroneubau am Essener Europa-Center-Areal. Die beliebtesten Bürolagen sind - wie in den Vorjahren auch - weiterhin die Büromarktzonen Innenstadt/ Südviertel und Rüttenscheid/ Bredeney. Stabilität zeichnet auch die Spitzenmiete aus, die unverändert bei 14,00 € pro m² liegt und in Neubauprojekten in den sehr guten Lagen im Bereich der Innenstadt und in Rüttenscheid/ Bredeney erzielt wird. Eine leichte Veränderung verzeichnet der Leerstand: Er ist gegenüber 2014 um 0,1 Prozentpunkte gesunken und beträgt zum 31. Dezember 2015 ca. 5,3 Prozent, ein im bundesweiten Vergleich sehr niedriger Wert.

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ERFAHRUNG & KOMPETENZ

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Prof. Dr. Michael Forsting ‚füttert‘ die künstliche Intelligenz mit Röntgenbildern und Diagnosen. Und der Computer? Er lernt und irrt nie.

enn Ende April der 1. Essener Wirtschaftssommer an den Start geht (Seite 29)wird er bei der Auftaktveranstaltung einen Festvortrag halten: Prof. Dr. Michael Forsting, Direktor des Institutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie am Universitätsklinikum Essen. Sein Thema: ‚Künstliche Intelligenz im Krankenhaus‘. Auf viele mag dieser Gedanke zunächst ungewohnt wirken, Bilder hervorrufen, wie wir unsere Gesundheit und unser Leben ganz der Computertechnologie anvertrauen. Dieses ‚Horrorszenario‘ sieht Prof. Forsting nicht. Mit der Nutzbarkeit von künstlicher Intelligenz in der Diagnostik beschäftigt er sich seit rund zwei Jahren, seit ihm zunehmend klar wurde, „dass die Radiologie, wie wir sie heute kennen, so nicht mehr funktionieren wird.“ Herr Prof. Forsting, künstliche Intelligenz im Krankenhaus klingt ein bisschen nach Science Fiction – und damit auch irgendwie erschreckend. Forsting: Etwas Neues, das plötzlich kommt und die Welt umdreht ist immer irgendwie revolutionär. Und alle haben Angst davor. Wobei es eigentlich gar nicht schlimm ist. Das Auto war revolutionär, oder? Kaum jemand konnte sich vorstellen, wie es möglich sein soll, Kutschen ohne Gespann fahren zu lassen. Gleichzeitig war klar: Wenn doch, verändert das alles, was uns bisher als bekannt und gesichert erschien. Also wurde Lobbyismus betrieben, für die Kutsche und gegen das Automobil. Es gab einen ganzen Katalog an Gegenargumenten, aber es gab auch eine Firma, die hat gesagt: „Okay, wenn so ein Auto schneller fährt als eine Kutsche, dann braucht dieses Vehikel vermutlich auch gute Bremsen. Und da wir schon Bremsen für Kutschen bauen, gucken wir doch mal, ob wir nicht auch Bremsen fürs Auto machen können.“ Und diese Firma heißt ‚Bosch‘ und hat bis heute überlebt. Und so ähnlich ist das ja mit allen anderen disruptiven Technologien gewesen – von der Erfindung des Aquädukts bis zum Smartphone.

Also sollten wir uns damit abfinden, dass uns ab morgen nicht mehr der Arzt versorgt, sondern eine Software? Forsting: Sagen wir besser, dass sie zukünftig wahrscheinlich immer öfter zusammen die Diagnose stellen. Und in bestimmten Punkten ist das nicht neu. Schlagwort: Big Data. Der Internet-Händler ‚Amazon‘ macht das sensationell. Wenn Sie dort ein Buch bestellen, kriegen Sie sofort den Tipp, wofür sich die letzten drei Millionen Menschen, die dieses Buch bestellt haben, noch interessierten. Und komischerweise trifft dieser Tipp auch noch Ihren Buchgeschmack, jedenfalls ungefähr. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun, sondern das ist nur das Durchforsten und analysieren von Daten. Und das kommt jetzt in die Medizin bzw. ist schon da. Das wird gerne mal unter künstlicher Intelligenz subsumiert, ist aber eigentlich eine Stufe darunter. Bei der Medikation z. B. greifen wir bereits auf Datenbanken zurück. Es gibt Medikations-Tools, die – ohne dass sie wirklich intelligent sind – sagen können: „Pass auf! Dieses und jenes Medikament vertragen sich aber gar nicht.“ Aber was genau ist dann die küntliche Intelligenz? Forsting: Stichwort ‚Deep Learning‘: ein Computersystem, das sich selbst etwas beibringen kann. Und da wird es aufregend. Ein Beispiel aus der Radiologie: Sie zeigen diesem Computer – und wir haben das gemacht – 700 Datensätze von Lungen-CTs. Und bei diesen 700 Datensätzen geben Sie die Diagnose dazu und sagen: „Das ist eine Lungenentzündung, das ist ein Pneumothorax und das eine Fibrose.“ Das prägt sich der Computer ein. Er sieht nicht das Bild, sondern nur die Abfolge von Einsen und Nullen und analysiert diese in tausenden von Dimensionen und merkt sich: „Dies ist das Muster für Lungenkrebs, jenes das einer Lungenentzündung.“ Wir programmieren ihm das nicht, sondern er merkt sich das selber. Und dann haben wir ihm zehn Datensätze gezeigt von Lungen, die er noch nie ‚gesehen‘ hatte und er hat zehnmal die richtige Diagnose gestellt – und zwar innerhalb von zwei Minuten. Da haben wir ein bisschen doof geguckt. Als Mediziner wissen wir nicht, wie er das lernt, wir wissen nur, dass er lernt. Und das ist künstliche Intelligenz.

Und wenn der Computer etwas Falsches lernt? Forsting: Das ist es ja: Er tut es nicht! Zu uns kam mal ein Lungenpatient mit einer Fehldiagnose. Diese hat sich im Laufe der Zeit auch herausgestellt und schließlich zu einer richtigen Diagnose geführt. Den Computer haben wir aber mit den Datensätzen und der Fehldiagnose ‚gefüttert‘ – und er hat die falsche Diagnose eigenständig berichtigt. Er hat es selber gelernt. Und er hat den Menschen korrigiert! Das war anfangs schon ein bisschen unheimlich. Die Lunge ist ein relativ kompliziertes Organ. Aber letztlich können wir uns nicht nur in der Radiologie, sondern bei ganz vielen Anwendungen im Krankenhaus dieses Selbst-Lernsystem vorstellen. Dass wir in der Radiologie damit begonnen haben, liegt einfach daran, dass sie eines der technikaffinsten Fächer der Medizin ist. Wir sind ja bereits umgeben von Computern. Eventuell hat aber mancher Mediziner Angst, sich mehr und mehr wegzurationalisieren. Forsting: Dass dies der Fall sein wird, glaube ich so nicht. Aber das Anforderungsprofil an den Arzt wird sich verändern. Klar, am Ende der automobilen Revolution waren die Kutschenfahrer auch noch da, nur haben sie die Zügel gegen ein Lenkrad eingetauscht und umgeschult auf Chauffeur. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass z. B. in der Diagnose es dem Patienten gefallen wird, wenn ihm ein wie auch immer humanuit-gestalteter Computer erklärt: „Sie haben Krebs.“ – zumindest nicht in der nächsten und auch nicht in der übernächsten Generation. Da ist ein Arzt als sprechendes Medium immer noch ganz gut. Also keine Gefahr für die ‚Götter in Weiß‘? Forsting (lacht): Nein, im Gegenteil. Es ist ein Gewinn! Wir müssen ja auch mal ein bisschen weiter denken. Überall in der Welt, auch in Deutschland, stehen wir unter einem Wahnsinnsdruck. Wir müssen ja nicht nur Großstädte wie Essen, Berlin oder Hamburg mit Ärzten versorgen, sondern auch Ostfriesland, das Sauerland oder andere ländlichere Gegenden. Und das wird so wie heute auf Dauer nicht mehr funktionieren. Wenn Sie etwa meine Kollegen in Sachsen-Anhalt fragen, die in Dessau die Radiologie betreiben, die finden keinen Radiologen mehr. Das ist ja auch der Grund, warum wir mit dem Uniklinikum z. B. mehrere Krankenhäuser radiologisch mitversorgen: Es gibt einfach in Relation zu den Patienten zu wenig qualifizierte Fachärzte. Da wird uns die künstliche Intelligenz das Leben erheblich erleichtern. Denn diese Computersysteme machen uns besser und schneller! Daran gibt es überhaupt keinen Zweifel. Ein Interview von Lars Riedel


GESUNDHEIT Quelle: Forsa

Die Deutschen schlafen zu wenig.

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Sieben Stunden gelten als optimale Schlafdauer. Wer aber dauerhaft zu wenig oder schlecht schläft, muss mit Konsequenzen rechnen: „Wir wissen seit diesem Jahr, dass mehr als zehn Jahre zu kurzer oder zu schlechter Schlaf an die Lebenserwartung geht“, sagt Professor Ingo Fietze, Experte der im Ruhrgebiet beheimateten Krankenkasse und Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums der Charité in Berlin. Denn in ruhelosen Nächten schüttet der Körper vermehrt Stresshormone aus, die unter anderem das Herz-Kreislauf-System belasten. Weitere langfristige Folgen drohen den Schlaflosen: Übergewicht, Bluthochdruck oder psychische Erkrankungen sind nur einige weitere Beispiele. Kurzfristig kommt es bei den Befragten zu Tagesmüdigkeit,

Stimmungsschwankungen oder Konzentrationsproblemen. SCHLAFPAUSEN WERDEN MIT FEHLENDER LEISTUNGSBEREITSCHAFT GLEICHGESETZT

Die Ursachen für Schlafprobleme sind so unterschiedlich wie die Menschen an sich. Häufig sind sie aber ein Symptom psychischer Einflüsse: Die Ursache liegt in Konflikten, persönlichen, beruflichen, familiären oder zwischenmenschlichen Problemen und Belastungen begründet. So gaben 66 % der Befragten an, dass insbesondere Sorgen und daraus resultierende Gedankenspiralen sie am Schlaf hindern. Weiteren 45 % rauben wichtige und besondere Ereignisse den Schlaf. Auch Stress spielt bei Schlafproblemen eine zentrale Rolle: 29 % der Befragten werden durch Stress und Erschöpfung wach gehalten. Nicht zuletzt liegt das an der digitalisierten Gesellschaft, die längst in deutsche Schlafzimmer vorgedrungen ist. Denn unregelmäßige Arbeitszeiten und steigender beruflicher Druck haben großen Einfluss auf die Schlafqualität. Die modernen Kommunikationsmittel wie das Smartphone ermöglichen eine 24-stündige Erreichbarkeit, was das Verhältnis zum

Schlaf verändert: „Schlafpausen werden immer weniger toleriert und mit fehlender Leistungsbereitschaft gleichgesetzt“, erklärt Dr. Sven-Olaf Schneider, Experte der Knappschaft und leitender Oberarzt des Schlaflabors der Kliniken Essen-Mitte. Aber auch äußere Faktoren wie helles Licht, Hitze, Alkohol, Schichtarbeit oder Lärm können den Schlaf beeinträchtigen. Rund 30 % der Deutschen führten bei der Befragung an, aufgrund von lauten Umgebungsgeräuschen wie Straßenlärm oder zu lauten Nachbarn nicht schlafen zu können. FRAUEN SCHLAFEN LÄNGER – UND SCHLECHTER

Männer schlafen tief und fest, während Frauen mit Schlafproblemen kämpfen – Klischee oder Wahrheit? Wahrheit. Wie die Befragung zeigt, klagen Frauen häufiger über schlechten Schlaf. So beurteilen 24 % der Frauen die Qualität des eigenen Schlafs als eher schlecht (Männer: 20 %). Und das, obwohl die Mehrheit des weiblichen Geschlechts länger schläft: Die durchschnittliche Schlafdauer beträgt bei 42 % etwa sieben Stunden, bei 20 % liegt sie bei etwa acht und bei 5 % sogar bei über acht Stunden. Geschuldet sind die Schlafprob-

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leme der weiblichen Eigenschaft, sich mehr zu sorgen, vor besonderen Ereignissen nervöser zu sein oder aber hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren. LERNEN, GESUNDEN SCHLAF ZU FINDEN

Krankenkassen kommt bei der Aufklärung über Schlafstörungen eine zentrale Rolle zu: „Sie können vor allem informieren. Auch Kurse und Seminare zur Schlafhygiene oder zu Entspannungstechniken erachte ich als sinnvoll. Gleiches gilt für Vermittlungsbemühungen, mit denen die Kassen die Patienten zum Spezialisten bringen“, sagt Dr. Schneider. Ein Interview zum Thema mit Dr. Sven-Olaf Schneider lesen Sie online unter www.informer-magazine.de Foto: KEM / Udo Geisler

25 % aller Deutschen schlafen pro Nacht durchschnittlich nur sechs Stunden, 9 % kommen nur auf bis zu fünf Stunden. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse Knappschaft. Doch damit gefährden die ‚Kurzschhläfer‘ auf lange Sicht ihre Gesundheit und provozieren eine geringere Lebenserwartung. Warum nehmen Schlafstörungen in unserer Gesellschaft zu? Ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen. Vergeudete Zeit? Ganz und gar nicht, denn Schlaf gehört zu unseren biologischen Notwendigkeiten, fördert die Gesundheit und macht leistungsfähiger. Jedoch erleben 53 % der über 1.500 befragten Bundesbürger über 18 Jahre ihren Schlaf als nicht erholsam.

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Schlaf-Experte Dr. Sven-Olaf Schneider


KULTUR – TIPPS & TERMINE

PARKTAGE IM SCHLOSSGARTEN

DER GUTE MENSCH VO N S E Z U A N

Die Zeit der lauen Abende naht: Mit dem Frühling öffnet das Schlosshotel Hugenpoet wieder den Schlosspark und feiert dort vom 28. April bis zum 1. Mai die Hugenpoeter Parktage.

Parabelstück von Bertolt Brecht mit Musik von Paul Dessau

Premiere 29. April 2016 Vorstellungen 4., 12., 28., 29. Mai; 10., 11. Juni 2016 Matinee 17. April 2016 Grillo-Theater

Sicher wird man dem Schlosspark den Winter nicht mehr ansehen. Die Parktage Foto: Schloss Hugenpoet

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Klavier-Festival Ruhr 2016 Essen | Philharmonie | Alfried Krupp Saal Montag | 18. April 2016 | 20 Uhr

Evgeny Kissin Julian Rachlin (Violine) Mischa Maisky (Violoncello)

versprechen sattgrüne Rasen, bunte Blumen, einladende Pagodenzelte, in denen Aussteller ihre Arbeiten zu Garten, Wohnen, Mode und Kochkunst präsentieren. Für letzten Punkt gibt die Schlossküche vor Ort ein Beispiel. Schlossführungen – auch vom Eigentümer Maximilian Freiherr von Fürstenstein selbst unternommen – gehören zum Rahmenprogramm ebenso wie Fachvorträge zu den Themen. Ein Shuttle-Service bringt die Lustwandler zum Schlosspark. Und ein paar Minuten Zeit für Erwachsenenkram verschafft die Kinderbetreuung. Der Eintritt kostet 9€ samt Begrüßungs-Bowle. Kinder bis zwölf haben freien Eintritt.

Foto: Thomas Magdalinski

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WEN INTERESSIEREN DIE GÖTTER Wie Menschen im Alltag kapitalistischer Konkurrenz bestehen. Brechts Parabel ‚Der gute Mensch von Sezuan‘ von Moritz Peters feiert am 29. April Premiere im Grillo-Theater.

MEHR JUWELEN DER KLAVIERMUSIK Am 29. April im RWE-Pavillon der Philharmonie

präsentiert Vladimir Mogilevsky eine ‚Musikalische Reise mit Chopin‘. Nachdem der russische Steinway-Pianist und Komponist die Reihe Juwelen der Klaviermusik im November erfolgreich eröffnete, geht sie jetzt in die zweite Runde: Der Musik von Frédéric Chopin fühlt sich Mogilevsky sehr verbunden, seine Chopin-Konzerte ‚Ein Winter auf Mallorca‘ sind regelmäßig ausverkauft. Sein Geheimrezept: „Man muss etwas mit dem Stück zu sagen haben.“ Jetzt spielt er unter anderem Boléro, Fantaisie-Impromtue und Romanze, Larghetto aus Klavierkonzert Nr. 1. Karten gibt es ab 25 €.

Drei himmlische Abgesandte suchen in der Provinz Sezuan Menschen, die trotz schwieriger wirschaftlicher Verhältnisse die Gebote befolgen. Und keinen interessiert‘s – nur die Prostituierte Shen Te gewährt ihnen Obdach. Sie danken ihr mit einem Startkapital. Shen Te eröffnet einen Tabakladen und bleibt spendabel – auch Schnorrern, überteuerten Handwerkern und Halsabschneidern gegenüber. Ihr geht das Geld aus. Auftritt des Retters Shui Ta, ihres angeblichen Vetters. Er weiß zu wirtschaften, verkleidet sich und schlüpft in ihre Rolle: Skrupellos bedacht auf den eigenen Vorteil , macht der ‚Vetter‘ reinen Tisch. Karten gibt es ab 13,20 €.

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B A l l e t tA B e n d m i t W e r k e n v o n J i ř í k y l i á n Premiere 23. April 2016 Vorstellungen 27., 29. April; 8., 12., 21. Mai; 10., 25. Juni 2016 Aalto-Theater Tickets T 02 01 81 22-200 www.theater-essen.de

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02.03.2016 16:53:26

CROSSOVER AUF ZOLLVEREIN Das WDR Funkhausorchester hat Multi-Instrumentalist Slobodan Trkulja mit seiner Band ‚Balkanopolis‘ zu einem Konzert am 9. April auf Zeche Zollverein eingeladen. Der charismatische ‚Balkan-Mozart‘ mit Punkfrisur inszeniert mit Band und Orchester ein Crossover: Folklore und Balkan-Klassik kombiniert mit Rock und Ethno-Pop. Tickets gibt es ab 20 €. Foto: Marco Cvetkovici

A rc hipe l

Ein Filmmusik-Konzert und ein ein Shakespeare-Festival veranstaltet die Folkwang Universität der Künste. Am 23. April spielt das Sinfonieorchester Uni – Folkwang Symphony – am Werdener Campus unter der Leitung von Prof. Christopher Houlding. Berühmte Filmmusiken aus Avatar, Star Wars und Harry Potter stehen auf dem Programm. Karten gibt es für 10 €. Zu Gast beim Shakespeare-Festival vom 6. bis zum 16. April sind erstmals Schauspielstudenten aus drei verschiedenen Kontinenten: aus Australien, Südafrika, Polen und Deutschland. Zum 400. Todestag des Dramatikers zeigen sie vier jeweils national erarbeite Produktionen von ‚Viel Lärm um nichts‘ und eine gemeinsame Version dieses Stücks. Karten kosten 5 €.

NACH DER KRIEGSGEFANGENSCHAFT Mit einer Inszenierung des Schauspiels ‚Draußen vor der Tür‘ von Dusko Loncar feiert die Studio-Bühne am 9. April Premiere.

Unteroffizier Beckmann kehrt nach langer Kriegsgefangenschaft in seine Heimat zurück. Auf der Suche nach einem neuen Platz in der Gesellschaft geht er von Tür zu Tür. Er wird ausgeschlossen. Gepeinigt vom immer gleichen Traum, wird Beckmann zur vagabundierenden Klage und zugleich zur Anklage einer Welt, die sich schon wieder eingerichtet hat. Karten gibt es für 14 €.


KULTUR – TIPPS & TERMINE

TANZ IN DEN

POETISCHE BALLETT-PREMIERE Unter dem Titel ‚Archipel‘ präsentiert das Aalto Ballett Essen am 23. April einen exklusiven Querschnitt aus dem Schaffen eines der wichtigsten Choreografen der letzten Jahrzehnte: Ji í Kylián.

Der tschechische Choreograf gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der internationalen Tanzszene. Seine klare, humorvolle Bewegungssprache reißt nicht nur die Fachpresse, sondern auch das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Vier Werke von Ji í Kylián werden zu sehen sein: ‚Wings of wax‘ (1997), eine poetische Erforschung von Beziehungen mit Musik von Bach bis Philip Glass sowie ‚27’52‘, das von Mahler inspiriert ist. ‚Petite Mort‘ (Bild) ist eines der Ballette, die zum 200. Todestag von Mozart bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt wurden. Mozart beeinflusst auch die Choreografie ‚Sechs Tänze‘: 1986 uraufgeführt, ist sie die älteste dieser Kreationen. Kein Geringerer als John Cranko ermutigte ihn zu eigenen Choreografien; So begann er 1973 seine Zusammenarbeit mit dem Nederlands Dans Theater, dessen künstlerischer Direktor er 24 Jahre lang blieb. Sein fließender Tanzstil entwickelte sich zu einer abstrakteren, surreal geprägten Bühnensprache; dennoch sind seine Choreografien heiter und gelassen. Karten gibt es ab 15,40 €. Einführungsmatinee und Kostproben am 10. April.

EINSTEINS VERRAT Publikumsliebling Volker Brandt kommt am 15. April mit ‚Einsteins Verrat‘ wieder ins Theater

Foto: DERDEHMEL

EINE FÜR ALLE!

Den Winter aus dem Körper tanzen oder einfach nur gesellig sein. Hauptsache: „dress in white –be part of the night“. White Affairs für ... am 30. April bei Zwölf Apostel (ehem. Landhaus am

Staadt).

Für die nötige Kalorienzufuhr kann vorher noch diniert werden, bevor die Tische zum Tanzen verschwinden müssen. Eric Smax, dessen House- und Party-Tracks viele von den Duisburger ‚ultraschall‘-Parties kennen. Karten gibt es im Vorverkauf für 15 €.

Foto: Eric Harder

02 | 04 | 2016

Cindy aus Marzahn „Ick kann ooch anders!“

23 | 04 | 2016

Suberg´s Ü-30 Party „Mehr als eine Party“

29 | 04 | 2016

Verlegt auf Mario Barth 9.16! 08.0sexy“ denaber „Männer sind bekloppt,

22 | 05 | 2016

Paul Panzer „Invasion der Verrückten“

25 | 06 | 2016

Spring Break Festival Die legendäre Party aus den USA

15 | 07 | 2016 – Sommerfest 24 | 07 | 2016 an der Grugahalle

BARRY WHITE SHOW + NACHTMUSIK SPEZIAL In der Reihe ‚Entertainment‘ präsentiert die Philharmonie Essen am 30. April die Barry White

Show. Anschließend legen DJ Mousse T und Hans Nieswandt im RWE-Pavillon auf. In die Rolle des Soul-Sängers schlüpft der Barition Sire aus Hollywood. Er stand bereits mit Al Jarreau, Alicia Keys und Aretha Franklin auf der Bühne und ist ein Bekannter von Barry Whites Familie. Begleitet wird er vom Pleasure Unlimited Orchestra, geleitet von James Simpson aus Kalifornien. Karten gibt es ab 16,50 €. Und wer dann noch Lust hat zu Feiern, wechselt einfach nach nebenan und tanzt zur ‚Nachtmusik‘.

Foto: GOP

im Rathaus. Eine Geschichte zweier Männer, die sich rein zufällig treffen – und auf die Probe gestellt werden.

Princeton 1939. Albert Einstein kommt mit einem Vagabunden ins Gespräch, dessen Sohn in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges gegen Hitlerdeutschland kämpfen wird. Er hasst die Deutschen. Zunächst tastend und skeptisch. Mal bitter, mal humorvoll, aber immer mit Respekt für das Gegenüber. Es geht um Krieg und Frieden, um Humanismus und Völkermord, um Patriotismus und Pazifismus. Ihr Dialog lässt sie zu Freunden werden. Doch wegen seines pazifistischen, sozialistischen und zionistischen Gedankenguts steht Einstein schon länger unter Beobachtung durch das FBI. Der Geheimdienst erpresst den Vagabunden, Einstein zu staatsfeindlichen Äußerungen zu provozieren. Für ihn ist er ein kommunistischer Staatsfeind, den es zu bekämpfen gilt. Verrät der Vagabund den Wissenschaftler? Tickets gibt es ab 20,50 €.

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STRANGER IN THE NIGHT Musical-Evergreen, herzzerreißendes Chanson oder satirisches Liedgut – am 30. April präsentiert das im Café Central den Bariton-Sänger René Roseburg mit ‚Stranger in the Night‘.

Mit dem Pianisten Robert Bonsmann macht Roseburg sich auf die Spur von Kurt Weill und Bertolt Brecht – zum Beispiel mit der Mackie Messer und dem Kanonen Song. Mit Hits von Cole Porter, Herman Hupfeld und Bert Kaempfert geht ihre Reise in New York weiter. Von dort aus nach Wien zu dem 2011 verstorbenen Komponisten, Sänger und Dichter Georg Kreisler, vor dessen Spottliedern niemand sicher war. Endstation Paris: sehnsuchtsvolle Melodien wie ‚Ne me quitte pas‘ von Jacques Brel. Karten gibt es für 11 €.

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GANZ IN WEISS

MAI

21

01 | 10 | 2016

Suberg´s Ü-30 Party „Mehr als eine Party“

15 | 10 | 2016

The Legend of Zelda „Symphony of the Goddesses“

19 | 10 | 2016

Carolin Kebekus „AlphaPussy“

21 | 10 | 2016

Lord of the Dance Dangerous Games

23 | 10 | 2016

Laura Pausini Simili

29 | 10 | 2016

SNIPES Battle of the year 2016 Die inoffizielle WM im Breakdance

06 | 11 | 2016

Schallplattenbörse im Foyer

10 | 11 | 2016

Bülent Ceylan K RONK

26 | 11 | 2016

Suberg´s Ü-30 Party „Mehr als eine Party“

11 | 12 | 2016

Wise Guys Abschiedstour! Das Beste aus 25 Jahren

02 | 02 | 2017

Die Teddy Show Das neue Programm

10 | 02 | 2017

Dieter Nuhr Live 2017

11 | 02 | 2017

Mantastic Sixx Paxx XXL-Tour Male Revue Show

08 | 12 | 2017

Ina Müller Juhu-Tour 2017

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KULTUR – INTERVIEW

„Es ist viel besser, seinem Ärger Luft zu machen!“ Heist: Ich war sechs Jahre lang in der Kommunalpolitik aktiv und habe viel über Demokratie gelernt. Es ist gar nicht so einfach, Werte und Themen durchzusetzen, wenn sein Gegenüber eine andere Meinung vertritt. Demokratie besteht aus Kompromissen, das habe ich schnell gelernt. Es ist wichtig, Stellung zu beziehen, man muss aber auch mal nachgeben können. Foto: Willi Weber

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DER KULT-STAR DER ZDF HEUTE-SHOW KOMMT NACH ESSEN

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Herr Heist, oft sagt man sich: „Tief durchatmen und Ruhe bewahren.“ Sie schlagen das Gegenteil vor und behaupten: „Ein Tag ohne Ausrasten ist ein verlorener Tag.“ Wieso? Heist: „Wer seinen Frust stillschweigend runterschluckt, der platzt irgendwann. Es ist viel besser, seinem Ärger Luft zu machen und alles raus zu lassen, was einen stört.“ Wer Sie als Choleriker erlebt, wie Sie mit hochrotem Kopf auf der Bühne toben und

Heist: Tatsächlich haben viele Zuschauer große Bedenken und sorgen sich um meine Gesundheit. Ich kann aber alle Fans beruhigen. Ich sehe das entspannter und spiele letztlich ja eine Rolle. Wie bei einem Leistungssportler steigt mein Blutdruck in die Höhe, geht dann aber auch schnell wieder runter und alles ist in Ordnung.

Sie klingen gerade sehr relaxt. Wenn Sie sich also mal nicht ärgern und entspannen möchten, wo finden wir Sie dann? Heist: Zu Hause auf meiner Terrasse mit einem Glas Wein und einer Zigarre. Vielen Dank für das Gespräch.

Gibt es etwas, über das Sie sich aktuell ärgern? Heist: „Ja, ich ärger mich sehr über Europa und die Flüchtlingskrise. Was wir gerade in Sachsen erlebt haben, dieser Fremdenhass, ist furchtbar. Ich bin kein großer ‚Angela Merkel‘-Fan, aber ich bewundere ihre Haltung in diesen Tagen.

Das Interview führte Eva Valentini Hans-Joachim Heist: „Es ist viel besser, seinem Ärger Luft zu machen und alles raus zu lassen, was einen stört.“

Vermissen Sie die Zeit in der Politik? Politik ist ein Thema, das Sie nicht nur parodieren, sondern was Ihnen auch wirklich am Herzen liegt. Sie haben sich in Ihrer Heimat Pfungstadt für die SPD in der Kommunalpolitik engagiert. Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit?

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Heist: Ich habe mein Mandat mit einem weinenden Auge niedergelegt, aber alles auf einmal geht nunmal nicht. Ich konnte meine Arbeit in der Politik, mein Bühnenprogramm, die Schauspielerei und

Das Hassknecht Prinzip – In zwölf Schritten zum Choleriker am 08. April 2016 um 20:00 Uhr in der Weststadthalle, Essen

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Heist: Ich spiele die Rolle sehr gerne. Ich habe aber schon früh angefangen, Filme zu drehen und erfolgreich auf der Theaterbühne zu stehen. Ich fühle mich in komödiantischen Rollen wohl, spiele aber auch gerne ernste Charaktere.

Heist: Ich bin im Moment glücklich und zufrieden mit dem, was ich mache. Wir planen für 2017 ein neues Bühnenprogramm. Klar wäre ein Mörder oder Krimineller etwas Interessantes. Gerne würde ich auch mal den Frosch in der Operette ‚Die Fledermaus‘ von Johann Strauss spielen.

brüllen, macht sich aber eher Sorgen um Ihre Gesundheit. Sind Choleriker nicht Herzinfarkt gefährdet?

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Sie sprechen gerade die heute-show an, die mehrfach mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet wurde. Die Rolle des Gernot Hassknecht ist Ihre Paraderolle, oder?

Gibt es eine Rolle, die Sie reizt? Vielleicht einmal der Mörder im Tatort zu sein?

Hans-Joachim Heist: „Ich bin kein großer ‚Angela Merkel‘-Fan, aber ich bewundere ihre Haltung in diesen Tagen.“

r ist das Sprachrohr, wenn es darum geht, Frust und Ärger über die Missstände in unserem Land lautstark auf den Punkt zu bringen. Wortgewaltig und parteiübergreifend. Innerhalb kürzester Zeit avancierte Hans-Joachim Heist alias Gernot Hassknecht zum Kult-Star der ZDF Satiresendung ‚heute-show‘. Am 8. April präsentiert der Comedian in der Weststadthalle sein neues Programm: ‚Das Hassknecht Prinzip – In zwölf Schritten zum Choleriker‘.

die wöchentliche ‚heute-show‘ nicht unter einen Hut bringen. Da wäre ich keinem gerecht geworden.

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KULTUR – HIGHLIGHT

KLAVIER-FESTIVAL RUHR: GRÖSSTES PIANISTENTREFFEN DER WELT

28. April bis 1. Mai 2016

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Seit Jahren steigt die Zahl derjenigen, die wegen seelischer Erkrankungen lange Zeit arbeitsunfähig sind. Manche von ihnen schaffen nie die Rückkehr an ihre Arbeitsstelle. Für sie vielleicht sogar ein Glück... wenn der Bruch mit dem Alten den Weg frei machte für Neues, das ihnen ein Auskommen und womöglich mehr als das beschert: eine Existenz mit Tätigkeiten, die zufrieden machen. Voran geht es nur in Sprüngen, Brüche im Lebenslauf gehören zum Wachsen und sind kein Zeichen von Defiziten, sondern wie ein neuer Zweig an einem alten Baum. Damit er nicht nur in die Höhe geht und damit windanfällig wird, sondern damit er in die Breite geht und widerstandsfähig wird.

Dr. Holger Klein

Am 15. April startet das Klavierfestival Ruhr, und am 19. kommt mit Lang Lang ein Star der Szene nach Essen in die Philharmonie.

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und 90 Pianisten jeden Sommer machen das Klavier-Festival Ruhr zum größten Pianistentreffen der Welt. In 23 Städten der Region treffen Nachwuchskünstler auf alte Meister und glamouröse Stars der Szene, die 2015 über 50.000 Besucher anzogen. ‚Jahrhundertpianist‘ Lang Lang ist ein langjähriger Begleiter des Festivals und gibt gleich zu Beginn ein Konzert in der Essener Philharmonie. Auch das Orchester des Hauses, die Essener Philharmoniker, gehören zu den Festivalkünstlern. Gerhard Oppitz gibt gemeinsam mit ihnen am 28. April ein seltenes Klavierkonzert des deutschen Komponisten Max Reger. Mit Max Reger widmen sie sich ganz dem Schwerpunkt des Festivals: Johannes Brahms, Ferruccio Busoni und eben Reger zu seinem 100. Todestag. Ihm zu Ehren wurde bereits 1926 mit weltbekannten Musikern in Essen ein Klavierkonzert veranstaltet. Adolf Busch spielte das Violinkonzert und Rudolf Serkin das Klavierkonzert, begleitet von den Essener Philharmonikern.

WAHRE SCHÖNHEIT Lang Lang zweigt mit seinem Konzert von der Linie ab und spielt neben Bachs Italienischem Konzert Tschaikowskys ‚Die Jahreszeiten‘ und Chopins Scherzi. Ein Programm, das er im Schloss Versailles gespielt und im Studio in Paris aufgenommen hat: ‚Lang Lang in Paris‘. Seinem Spiel wird magische Wirkung nachgesagt. Chopins Melodien haben für ihn einen schmerzvollen Ton, welchen der Komponist in wahre Schönheit verwandele. In einem Interview mit der Wochenzeitung ‚DIE ZEIT‘ erklärt er, dass er Chopin mit so viel Gefühl spielen lernte, indem er die Liebe zu seiner Mutter hineinlegte. ‚The Cat Concerto‘ in Tom und Jerry weckten in ihm, als er drei Jahre alt war, den Wunsch, Klavier zu spielen. Und erfüllte damit auch den seines Vaters. Er gab mit fünf sein erstes Konzert und gewann mit 13 den internationalen

Tschaikowsky-Wettbewerb für junge Musiker. Mit selbem Komponisten löste er 1999 auch sein Ticket für die Spitze: In letzter Minute sprang er für André Watts bei Ravinia‘s Gala of The Century ein und begeisterte den gemeinen Zuschauer wie Fachkritiker. Und seitdem auch VIPs wie Barack Obama, Queen Elisabeth II sowie die großen Massen – zum Beispiel bei der Eröffnung der olympischen Spiele in Peking. Er sagt, es bedürfe einer besonderen Hingabe, als Junge seine kleine Heimatstadt Shenyang zu verlassen und die großen Städte der Welt zu bereisen.

‚LANG LANG EFFEKT‘ Er spielt aber nicht nur solo, in der New Yorker Carnegie Hall und dem Louvre. Er spielt schon zusammen mit Daniel Barenboim wie mit der

Jazz-Legende Herbie Hancock, mit Metallica und Orchestern wie dem

London Philharmonic Orchestra und den Wiener Philharmonikern. Sogar ein Flügel wurde ihm gewidmet: Steinway & Sons entwickelte den ‚Lang Lang Steinway‘, speziell entworfen für die frühe Musikerziehung. Denn als seine zweite Karriere bezeichnet Lang Lang es, Musik in das Leben von Kindern rund um den Erd-

ball zu bringen – bis ins Krankenhaus und in benachteiligte Milieus hinein. Er habe daran mitgewirkt, über 40 Millionen chinesiche Kinder für das Spielen eines Intruments zu begeistern. Der sogenannte ‚Lang Lang Effekt‘, den er mit seiner International Music Foundation erreicht.

Dazu gehört es für ihn auch, Newcomer zu unterstützen. Von der Manhatten School of Music bekam er die Ehrendoktorwürde verliehen und wird von Universiäten wie Harvard, Oxford und Columbia eingeladen zu referieren.

ZWEITE CHANCE Wer keine Karte mehr kriegen sollte, bekommt eine weitere Gelegenheit bei dem Klavier-Festival-Extra am 22. Oktober in der Duisburger Mercatorhalle: Unter der Leitung von Paavo Järvi spielt die Deutsche Kammerphilharmonie Brahms Sinfonie Nr. 2 und Mozarts Konzert für Klavier und Orchester Nr. 24 zusammen mit Lang Lang. Mozart zu spielen, sei eine der größten Herausforderungen einer Musikkarriere, so Lang Lang. Ein Beitrag von Amela Radetinac

Am 19. April in der Philharmonie Essen. Karten gibt es ab 20,00 Euro.

Der Intendant, ein Ehrenbürger Der Intendant des Klavier-Festivals Ruhr ist Gründungsintendant der Kölner Philharmonie, war Executive and Artist Director der Carnegie Hall in New York und Intendant der Berliner Philharmoniker. Ende 2015 zeichnete der Verein Pro Ruhrgebiet Prof. Dr. Franz Xaver Ohnesorg zum Bürger des Jahres aus. Unter seiner Intendanz habe sich das Festival zum Leutturmprojekt der Metropole Ruhr entwickelt. Der künstlerische Anspruch, das internationale Renommee, vermarktet von der Region als Einheit, setze die Kulturmetropole Ruhr auf die kulturelle Weltkarte. Foto: Peter Wieler

Ohnesorgs Education Programm, das er seit 2006 vorantreibt, hebt Pro Ruhrgebiet ebenso hervor: frühkindliche musische Erziehung in besonderem methodischen Gewand. Dazu die mehrfach ausgezeichneten Integrations- und Inklusions-Projekte wie in Duisburg-Marxloh. Zusammen mit Ohnesorg wurde auch der ‚unperfekte‘ Reinhard Wiesemann für seine ungewöhnlichen Projekte, die Energien freisetzen und Veränderungen initiieren, mit der Ehrenauszeichnung gewürdigt.


KULTUR

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Live aus der Berliner Philharmonie

in der LICHTBURG

FILMKUNST Echte Schätze flackern über die Leinwand von Filmkunstkinos: Die französische Komödie ‚Birnenkuchen mit Lavendel‘ – läuft im Eulenspiegel – führt momentan die Arthouse-Charts an. Der hierzulande beliebteste Film in 2015 war die deutsche Produktion ‚Fack Ju Göthe 2‘. Dem deutschen Film gehört fast ein Drittel des Marktanteils – ein Rekord seit Erfassung der Besucherzahlen. Programmkinos sind ebenfalls auf dem Vormarsch. Doch seine Besucherstruktur gibt zu denken: Die mit einem Drittel größte Gruppe stellen bei uns die über 60-Jährigen, die zu 60 Prozent weiblich sind. Das sind aber auch diejenigen, die von allen Kinobesuchern am häufigsten ins Lichtspielhaus gehen. Wo sind die filmbegeisterten jungen Leute? Laut letzten Auswertungen der Filmförderungsanstalt ging es mit Besucherzahlen und Umsatz von Arthaus-Kinos ins Plus, während der Gesamtkinomarkt rückläufig ist. In Essen sorgten zuletzt über 1 Mio. Besucher für 10 Millionen Euro Umsatz. Deutschlandweit sind 17 Prozent aller Kinosäle Programmkinos. Mittlerweile zeigt auch jedes 15. Kinocenter in einzelnen Sälen Programmkino. Gut, in Frankreich machen die Arthaus-Kinos ein Drittel aus, aber vielleicht hält der Trend in Deutschland ja an.

OSCARS UND HOLLYWOOD-ÄSTHETIK Schon einige Arthaus-Filme schafften es zu den Oscars, so zum Beispiel der britisch-amerikanische Film ‚12 Years a Slave‘, die deutsche Produktion ‚Das Leben der Anderen‘ oder das gerade erst ausgezeichnete kanadisch-irische Filmkunstwerk ‚Raum‘ über Gefangenschaft und Freiheit. In Essen gibt es einige Programmkinos: das Eulenspiegel und das Astra Theater, das Filmstudio Glückauf und die Galerie Cinema zum Beispiel. Gut, ein Hollywood-Film hat eine besondere, glamourös-einheitliche Ästhetik. Europäische Filme punkten dafür mit ganz verschiedenartigen filmischen Traditionen wie der französischen Nouvelle Vague, neue deutsche Filme und das britische Free Cinema. Strömungen wie diese machen das Programm so spannend. Arthaus-Filmgucker interessieren sich nicht für Special Effects, sie wollen Thema

und Story. Und die sind in Deutschland und Europa häufig offensichtlich sozialkritisch und pädagogisch. Ein aktuelles Beispiel: ‚Power to Change – Die Energierebellion‘. Die Amis dagegen verlocken mit Spaß durch Spannung, Action, Unterhaltung und Horror. Noch wollen die jungen Leute statt des gebeutelten Mittfünfziger als Sicherheitsbeamten im Supermarkt anscheinend lieber den ‚Kaufhaus-Cop‘ sehen.

NETFLIX STATT ASTRA Nicht gegenüber den 3-D-Superduper-Surroundsoundkinos mit Hollywood-Abglanz und 1,5-Liter-Colas müssen sich die Programmkinos behaupten. Sie stehen auch im Wettbewerb mit sozialen Netzwerken, Video-Games, Netflix. Dazu kommen Einschränkungen im Verkauf von Lizenzen. Kino sei schon tot, so James Schamus, amerikanischer Filmregisseur, Drehbruchautor und Philsoph für das Wissensportal der Deutschen Filmakademie. Film und Kino seien von Anfang an aufs Ende hin konzipiert – anders als Serien im Fernsehen. Wie so mancher untote Protagonist existiere das Kino aber trotzdem weiter. Ähnlich dem Theater, dessen live agierende Schauspieler von ihren aufgenommenen Abbildern weggefegt und dessen Bühnen von Leinwänden ersetzt wurden. Übrigens: Der Filmhit ‚Frau Müller muss weg‘ läuft jetzt im April auch wieder im Theater im Rathaus als Bühnenstück. Ob das Programmkino weiterhin auf dem Vormarsch bleibt, wird sich zeigen. Staffel um Staffel ‚Sons of Anarchy‘ von der Couch aus anzusehen hat schließlich auch seinen Reiz. Um junge Filmemacher im Land zu behalten, muss sich Deutschland weiterhin anstrengen. Immerhin ist der Deutsche Filmpreis der höchstdotierte Kulturpreis im Land.

ANRUF AUS HOLLYWOOD Talente müssen nicht lang auf Angebote warten. Wie zuletzt dem Aachener Filmstudenten Shawn Bu geschehen, der mit seiner Abschlussarbeit – einem StarWars-Kurzfilm – einen viralen Hit landete. Die Angebote aus Hollywood müsse er jetzt ersteinmal prüfen, sagte er dem Spiegel. Schön wär‘s, wenn die deutsche Filmindustrie stark genug wäre, solche Ausnahmeerscheinungen zu halten. Eine Kolumne von Amela Radetinac

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REISE

ZEHN TAGE AN KOH SAMUIS NORDKÜSTE

Fotos (3): Amela Radetinac

Wo Big Buddha erhaben lächelt

O

bwohl Koh Samui inzwischen von Touristen aus aller Welt entdeckt ist, existiert es noch, das etwas erdigere Inselleben am Golf von Thailand. In Mae Nam beispielsweise wirken die Läden und Stätten alle noch ein bisschen wie selbstgemacht: Geisterhäuschen im Garten, Restaurants, bunt dekoriert wie an Weihnachten, Kfz-Schlosserei nebst Garküche, nicht abgesperrte Gruben im kaum vorhandenen Bürgersteig. Und: Am Strand erwartet man jeden Moment, einem Piraten mit einem Fass Rum zu begegnen. Der Sand ist gelb, der Mae Nam Beach ist zehn bis 20 Meter breit, Palmen wachsen wild, wenige Urlauber schwimmen im Meer, ein Dutzend schaut von der Liege oder dem Strandtuch seiner Brandung zu. Im März neigt sich die Hochsaison dem Ende zu. Eine gute Zeit und passender Ort für Seelen, die ohne viel Trara einfach eine Zeit lang in der tropischen Hängematte liegen wollen. Jetzt wird der Sand heißer und das Meer wärmer. Der Sommer auf der Insel beginnt.

Kulturelle Sehenswürdigkeiten gibt auf Koh Samui auch: Big Buddha am östlichen Ende von Mae Nam Beach. Und zehn Minuten zu Fuß entfernt thront auch der chinesische Buddha, umgeben von Tempeln, stehend in großen Teichen gefüllt mit fetten Karpfen. ANZEIGE

Von manchen Plätzen aus lassen sich die beiden einheimischen Frauen bei ihren Massagen beobachten. Sie bearbeiten ihr verkrampftes Knetgut mit Händen, Ellenbogen und Knien. Sechzig Minuten für 400 Baht. Etwa 11 Euro. Ungemein schmerzhaft, aber auch genauso wohltuend – danach dann. Ein Nachtmarkt jeden Freitag zieht die gesamte Region – vor allem die Touris nach Fisherman‘s Village. Ein Ort, an dem die alten Fischer ihre Netze knoten, könnte man meinen. Nein, vielmehr gilt in Bo Phut: sehen und gesehen werden. Trendige Bars, Restaurants und Pubs, die sich zwischen Palmen gut machen und genauso auch in der Centro-Promenade stehen könnten. Das Interessanteste auf dem Nachtmarkt: die Imbiss-Stände mit den ungewohnten Düften, Gewürzen und Aromen. Es dampft, es wird gerührt, gewendet und portioniert. Hähnchenspieße und Pulpo genauso wie goldglänzend knackige

Wiederholungsurlauber – oft Deutsche oder Schweizer, die viele Wochen auf der Insel bleiben, analysieren das genau. Sie stehen kurz vor der Abreise und sprechen von der Zeit, in der noch nicht so viel bebaut war, in der die Müllverbrennung noch funktionierte und noch nicht so viele „gestrandete Existenzen“ im exotischen Exil bei Singha-Beer dahinvegetierten. Als Zehn-Tages-Tourist sieht man das üblicherweise nicht. Da hat man mehr Augen für das Strandcafé ‚Cocorico‘ am westlichen Ende des Mae Nam Beachs. Bar und schattige Hütten sind aus Kokospalmen gebaut, mit Seilen, selbstbemalten hölzernen Schildern und immer frischen Blüten dekoriert. Drei junge Thailänder betreiben es. Sie machen köstliche Cocktails, richten die wie auch das Essen kunstvoll an. Und sind einfach freundlich. Hat man nur das Frühstück im Hotel gebucht, ist dies der Platz für ein entspanntess Mittagessen. Zum Beispiel Suppenklassiker Tom Kha Gai zu den Klängen von ‚Sitting on the Top oft Bay‘ und mit einem exquisiten Fruit Punch vor sich.

Ein Gaumenschmaus: Maden und Heuschrecken.

Maden und Heuschrecken. Umso lauschiger, dann wieder am anderen Ende der Küste bei ‚My Place‘ zu sein und zwischen Fackeln, Lichtern und Pflanzen kräutergedünstete Red Snapper an Ingwer-Sauce zu essen. Über asphaltierte Waldwege geht es von dort vorbei an Rollern und aufgemachten Autos zur Unterkunft. Ein Beitrag von Amela Radetinac

Am Strand von Koh Samui erwartet man jeden Moment, einem Piraten mit einem Fass zu begegnen.


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H Frühstück, Mittag- und Abendessen in Buffetform H Tagsüber Snacks H 2 x Abendessen im Orientalischen Buffet-Restaurant H Alkoholfreie und lokale alkoholische Getränke (10:00 -24:00 Uhr) H 20% Ermäßigung auf Wellnessanwendungen im „Elysium Spa“ H Nutzung von Sauna und Dampfbad (14:00 - 17:30 Uhr)

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INKLUSIVLEISTUNGEN h Linienflug nach Malta und zurück h Zug zum Flug in der 2. Klasse h Alle Transfers und Deutsch sprechende Gästebetreuung h 7 Übernachtungen in Ihrem 4 Hotel LABRANDA Riviera Resort & Spa im Doppelzimmer zur Landseite h All Inclusive h Wellnesspaket im Wert von ca € 90,- p.P.: - 1 x 25-minütige Akupressur-Massage - 1 x 25-minütige Lymphdrainage - 1 x 20-minütiges Kräuter-Hydrotherapiebad - 2 x 15-minütige Wassergymnastik h 1 x 90-minütige Hafenrundfahrt um Valletta°

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GESELLSCHAFT

Publikum wieder verzaubert das Publikum begeistert: „Ein Ohren- und ein Augenschmaus“, „ein gelungener, ,spritziger Abend“, so die Resonanz des bunt gemischten Publikums. Der Gospelchor Great Joy trat ganz in weiß auf, die Teenies jubelten für Supertalentgewinner Jay Oh. Und statt Orchester gab es dieses Mal eine Mischung aus Big Band und Kammerorchester. Aber eines bleibt: Ein Teil der Erlöse geht wieder an einen gemeinnützigen Zweck, an den Verein ‚Helfen bewegt‘.

Fotos: Dennis Straßmeier

Albanese Music veranstaltete die ‚Magischen Momente‘ zum ersten Mal offiziell in Kooperation mit Ted Terdisch. Zusammen mit dem Duo Benny & Joyce holten sie bekannte Größen und vielversprechende Newcomer auf die Bühne. Von Casting-Sternen über die wilde Banda Senderos bis zum Streicherquartett Beril Sun. Musical traf auf Akrobatik, Street Dance ging Hand in Hand mit der Klassik, Hardrock und Ballett ergänzten sich. Ein Potpourri, das Dynamik aufkommen ließ und

Banda Senderos ist inzwischen schon viel zu bekannt, um noch als Geheimtipp zu gelten: Ihre Weltmusik klingt ein wenig nach Reggae, ein wenig nach Ska – und reißt mit.

Höchste Ehrerbietung des Publikums: Stehende Ovationen

Zusammen mit dem allerersten Supertalentgewinner Ricardo Marinello schmettert Jay Oh, was Stimmbänder und Lunge hergeben.

Ein Konzert mit Extras.

Geht‘s noch bunter? Spanischer Flamenco von Rafael Cortés zu der klassischen Stimme Morinellos und dazu –filigraner Tanz.

Musikproduzenten wie Igor Albanese (li) sind ein Gewinn für die Stadt. Das sieht Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen anscheinend auch so.

Tomi Ungerer ‚Incognito‘ Ungerer selbst war zunächst nur ein Schatten zu sehen: Wegen eines Augenleidens schirmt er sich mit einer Hutkrempe ab. Das Museum dimmte das Licht. Unter seiner Krempe aber grinste es fröhlich-verschmitzt und ein liebenswerter, fein-bissiger Humor lag in der Luft. Er ließ sich zuerst vom Podium geleiten, um dann mit dem Hut auf den Gehstock zu jonglieren. „Ohne Absurdes, kein Humor.“

Fotos: Amela Radetinac

Der Ausstellungstitel war programmatisch für die Eröffnung im Museum Folkwang. Der Grafiker, Schriftsteller und Illustrator, dessen Kinderbücher weitbekannt sind, habe auch eine andere Seite, wisse Philipp Keel. Hauptsächlich privat gehaltene Arbeiten zeigt die Ausstellung ‚Incognito‘. Ungerer kenne den Diogenes-Verleger schon seit der Geburt, so Tobias Burg, Kurator der Grafischen Sammlung. Von

Neben Kinderbüchern gestaltet Ungerer auch polititsche Plakate, die so gar nicht für Kinder sind ...

Tomi Ungerer habe schon in jungen Jahren Kontrastmittel zu essen bekommen, erzählt er: Land und Großstadt, eine Heimat, aber kein Vaterland. Seine Muse: Zorn & Ekel. Dennoch habe er gelernt, einen moralischen Kompromiss zu machen und zu vergeben.

Des Künstlers rechte Hand: Ungerers Tochter Aria. Phlipp Keel (mi.) sei für ihn der „Ersatzsohn“

Tatort: Rü + Wat man so alles dem ‚Pumpenhannes‘ flüstert! Tatort Reichstag +++ MdB Jutta Eckenbach, jetzt ‚Pantoffelheld‘? Nach 12 Stunden Arbeitszeit im Reichstag, anschließend ab ins Büro, Schuhe in die Ecke. Es schellt: Das Zdf-Team Frontal 21 möchte Jutta befragen. Das Team lächelt verschämt. Grund: Juttas nackte Füße. Das soll nicht wieder vorkommen, also Pantoffel-Kauf. PS: Mit 13 Reden ist sie eine der fleißigsten, neuen Parlamentarier. Tatort Öfte +++ Der traditionsreiche Essener Golfclub hat zum ersten Mal einen weiblichen Gastronom. Nachdem

A. Röder sich ganz auf das Vincent und Paul konzentriert, übernahm Margarete Ferreira die Aufgabe des kulinarischen Verwöhnens der Sporlter. Es war ein langer Weg: Abi, Lehre im Hugenpoet, Studium (Reli, Mathe, Deutsch), Assessor-Abschluß, dann doch das Jucken im Finger: „Erwachsenen-Bildung“. Parkhaus Huegel, Wallberg, Jachthaus Schellenberg, wieder Hugenpoet, endlich selbstständig. Viel Erfolg! Tatort Grugahalle +++ Erst Abbau – jetzt Aufbau. Der Flüchtlingsstrom

„Die Gedanken sind frei“ – Kurator Tobias Burg (re.) eröffnet mit einem Chor.

Man tummelte sich im Foyer und strömte nur so durch die Ausstellungsräume.

zwingt zum Andersdenken. Auf der Personalversammlung der Stadt Essen wurde klar, die Belastung wird überall spürbar. Viele Mitarbeiter sind am Ende ihrer Kräfte. Herzlicher Beifall für den OB Kufen für das Einsehen der besonderen Situation und für kooperatives Eingehen auf die kritischen Forderungen. Tatort Galerie Strätosphäre +++ Der Malermeister im Ruhestand Herbert Strätner entdeckte die Malerei. Seine vierte Vernissage „Omage to Banksy“ verzückte das besondere Publikum. Wann sah man schon, in Essen, graumellierte Gens im feinen Zwirn bis zum modisch gekleideten Jungvolk. Die Frage: Sind es gut gemachte Kopien oder herrlich weiterentwickelte Ideen? Von den als Kunstwerken bemalten Modellen musste man sich fern halten, sollte

die Jacke nicht ein neues, abstraktes Werk werden. Tatort Eule +++ Neu: Die Traditionskneipe in der Woche mit Live Musik. Teddy Schmacht (München) begleitet von Bennie (geht auch schon mal ohne Joyce) sorgte mit seinem Hit: „Ouzo Was trinkst du so?“ für neue Rekordzahlen des Getränks. Bennie und Joyce waren am nächsten Tag sicherlich auch noch nicht fahrtüchtig – das galt auch für viele andere. Tatort RÜ +++ Volle Kanne, Wochenausklang! Zweite Rü-Kunstmeile, Spargel- und Weinfest, Tour de Rü, verkaufsoffener Sonntag – und das alles an nur einem Wochenende. Am 24. und 25. April ist im Quartier echt was los.


GESELLSCHAFT SPEZIAL

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ALLE VERANSTALTUNGEN IM APRIL! DATUM/ZEIT VERANSTALTUNG 14/04/2016 01/06/2016 9:00 - 16:00

ALL.täglich! – die INNOspaceExpo Gast-Ausstellung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) Veranstalter: Haus der Technik e.V., Essen

Science Train

18/04/2016 (Termin folgt in Kürze) 10/07/2016 Veranstalter: EWG – Essener Wirtschaftsförderung

Essen ist anders - ein filmisches Porträt

18/04/2016 Lichtburg Essen, Essen 18:45 - 21:30 Veranstalter: K+S Studios für Film- und Fernsehproduktionen, Essen

Ringvorlesung: Aspekte der Musikwissenschaft

WISSENSCHAFT (ER)LEBEN 1. Essener Wissenschaftssommer startet

Science ist Trumpf: Rund ein Dutzend Einrichtungen und über 40 Einzelveranstaltungen – die Wissenschaftsstadt Essen gibt den Startschuss für den 1. Essener Wissenschaftssommer. Vom 18. April bis zum 10. Juli zeigen Akteure verschiedener wissenschaftlicher Bereiche, wie facettenreich und spannend ihr Fachgebiet ist bzw. sich auch noch entwickeln wird. Die meist kostenlosen Veranstaltungen lassen die Teilnehmer auf vielfältige Art und Weise Forschung hautnah und zum Mitmachen erleben. Eingeladen sind alle, die sich für die bunte Welt der Wissenschaft interessieren, denn: Wissen ist nicht nur Macht, sondern macht auch Spaß. In der Initiative ‚Wissenschaftsstadt Essen‘ gestalten Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie weitere begleitende Institutionen und Akteure aus Wirtschaft, Stiftungswesen, Bildung, Politik und Stadtverwaltung gemeinsam einen vernetzten Innovations- und Wissenschaftsstandort. Die Initiative hat vor gut einem Jahr ihre Arbeit aufgenommen. Der Essener Wissenschaftssommer hingegen feiert seine Premiere. In erster Linie befasst er sich mit der Thematik ‚Digitales Leben‘ – und das nicht ohne Grund. Die digitale Revolution hat bereits viele Teile unseres Lebens erfasst. Ob Wirtschaft, Wissenschaft oder Gesellschaft – kaum ein Bereich ist ohne digitale Strategien, Technologien und Innovationen denkbar.

OFFENE AKTIONEN FÜR ALT, JUNG UND GANZJUNG

Aus diesem Grund präsentieren die Partner der Wissenschaftsstadt in offenen Veranstaltungen und Aktionen aktuelle Erkenntnisse aus verschiedenen Wissensgebieten rund um das digitale Leben. An vielen Orten der Stadt bringen hochkarätige Expertinnen und Experten, Unternehmensvertreter, Forschungsnachwuchs, Studierende, Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende den Veranstaltungsteilnehmern Wissenschaft nahe. So sind z. B. Kinder aus Kitas und Grundschulen bereits Ende April zum

gemeinsamen Erleben und Forschen auf Essens Weltkulturerbe eingeladen. Unter dem Motto ‚MINI-MINT Forscher auf Zeche Zollverein‘ werden sie an die MINT-Bildung herangeführt. Hinter diesen vier Buchstaben verbergen sich die Felder Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Eher an die reiferen Semester, die der Grundschulbank bereits entwachsen sind aber dennoch Wissenshunger und Forschungsdrang haben, richten sich die Programmpunkte wie ‚Industrie 4.0‘ mit Prof. Dr. rer. nat. Gregor Schiele von der Informatik der Universität Duisburg-Essen oder ‚Big Data im Gesundheits- und Sozialsektor‘ mit Prof. Dr. David Matusiewicz von der FOM Hochschule und anderen Referenten. Im Unperfekthaus wiederum beschäftigt sich im Juni u. a. der Essener Theologie-Professor Ralf Miggelbrink mit der Frage: ‚Videogames und Ethik – darf man alles, was der eigene Avatar kann?‘

20/04/2016 Folkwang Campus Essen-Werden, Essen 28/06/2016 Veranstalter: Folkwang Universität der Künste

Bustour: „Klima braucht Handwerk“

21/04/2016 Handwerkszentrum Ruhr der Handwerkskammer Düsseldorf, Oberhau14:00 - 18:00 sen / Veranstalter: Handwerkskammer Düsseldorf/Zentrum für Umwelt und Energie

MINI-MINT Forscherinnen und 28/04/2016 Forscher auf Zeche Zollverein 9:30 - 13:30 Erich-Brost-Pavillon, Zeche Zollverein, Areal A [Schacht XII], Kohlenwäsche [A14], Essen / Veranstalter: zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen

Wissenschaftsabend – Auftaktveranstaltung 28/04/2016 zum 1. Essener Wissenschaftssommer 17:30 - 20:30 Erich-Brost-Pavillon, Zeche Zollverein, Areal A [Schacht XII], Kohlenwäsche [A14], Essen / Veranstalter: EWG – Essener Wirtschaftsförderung

Falk Grieffenhagen: Mit dem Laptop on Stage – Computer 28/04/2016 Performance und Human Interface Devices 19:30 Campus Essen-Werden (Kammermusiksaal), Essen Veranstalter: Folkwang Universität der Künste

Workshop mit F. Grieffenhagen

29/04/2016 Campus Essen-Werden (ICEM, Studio 1), Essen (Werden) 10:00 Veranstalter: Folkwang Universität der Künste Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten, Stand März 2016

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VIER SÄULEN FÜR DEN SOMMER 2016 Workshops, Ausstellungen, Vorträge und Diskussionen zu Themen wie ‚soziale Netzwerke‘ oder ‚digitale Musik‘ der Folkwang Universität – das Veranstaltungsangebot des 1. Essener Wissenschaftssommers zeigt sich ebenso breit und vielseitig wie die Wissenschaft selbst. Zur besseren Orientierung sind die Veranstaltungen vier Bereichen zugeordnet. Die Events aus dem Titel ‚Wissen schafft Begegnungen‘ zielen darauf, Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen. In diese Veranstaltungen kann der Besucher einfach reinschauen, sich informieren und inspirieren lassen oder sie zum professionellen Netzwerken nutzen. ‚Wissen schafft ganz anders‘ zeigt die überraschenden und kreativen Aspekte von Wissenschaft, während die Kategorie ‚Wissen schafft Chancen‘ demonstriert, wie Wissenschaft wesentlich dazu beiträgt, Fach- und Führungskräfte zu qualifizieren. Und wer mehr darüber erfahren möchte, wie Wissenschaft als Innovationsmotor zum wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen beiträgt, sollte die Angebote unter der Überschrift ‚Wissen schafft Erfolg‘ nutzen. Das Programm des 1. Essener Wissenschaftssommers mit detaillierten Informationen zu den Veranstaltungen unter: www.wissenschaftsstadt-essen.de/essener-wissenschaftssommer/

Fünf Jahre Partnerschaft Gemeinsam für MINT in Essen

Fünf Jahre Partnerschaft Gemeinsam für MINT in Essen

2011 – 2016…und es geht weiter


ZU GUTER LETZT

IMPRESSUM

E-MAIL KONTAKT: vorname.nachname@informer-magazine.de

Christian Boenisch (ART-DIRECTOR)

Betty Stellmacher (VERLAGS-LEITUNG)

Jöran Steinsiek (THEMEN-REDAKTION)

Ausblick:

DAS BEWEGT DIE STADT IN DEN NÄCHSTEN 4 WOCHEN von Celina Kimmerle und Lars Riedel

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Lars Riedel (CHEF VOM DIENST)

Amela Radetinac (KULTUR / PEOPLE)

Pascal Hesse (POLITIK / WIRTSCHAFT)

Eva Valentini (PEOPLE)

Jerra Steinsiek (REISE)

Margot David (REISE)

Hannes Schmitz (GASTRONOMIE / BUNTES)

Thorsten Richter (WIRTSCHAFT / PEOPLE)

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Ralf Schönfeldt (HERAUSGEBER)

Foto: Peter Prengel – Stadtbildstelle Essen

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Ein kleines Stück Papier, das Leben retten kann.

Gerd Lorenzen (FOTO)

Artur Hanke (BERATUNG)

Christoph Bubbe (GRAFIK / FOTO)

Luisa Feyen (OFFICE / DISTRIBUTION)

Sarah Stellmacher (GRAFIK)

Celina Kimmerle (OFFICE)

Schlusstermine für die Ausgabe »Mai 2016« REDAKTION: 15.04.2016 & ANZEIGEN: 20.04.2016 DRUCK Ruhrnetzwerk GmbH DISTRIBUTION Briefkasten-Zustellung: Delta Werbung GmbH Auslage-Vertrieb: Direktwerbung Van Hoewijk VERLAG Presse-Verlag Ruhr GmbH · Bredeneyer Straße 2b 45133 Essen · Geschäftsführer: Ralf Schönfeldt REDAKTION Bredeneyer Straße 23 · 45133 Essen Fon: (0201) 45 8534 45 · Fax: (0201) 45 8530 89 www.informer-magazine.de www.facebook.com/INFORMER.Essen eMail: info@informer-magazine.de Kooperationspartner: „Die Stadtzeitung Wuppertal“ Die INFORMER MAGAZINE Essen erscheinen 12 × jährlich jeweils vor Monatsbeginn im kombinierten Haushalts- und Auslagevertrieb. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 18 vom 01.08.2015. Vom Verlag gestaltete Anzeigen unterliegen dem Urheberrecht und dürfen ohne schriftliche Genehmigung nicht verwendet werden. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder. INFORMER MAGAZINE ist ein eingetragenes Markenzeichen der Bredeneyer Informer Verlags GmbH & Co. KG.

Markus Lehrmann,

Hauptgeschäftsführer Architektenkammer NRW, Präsident Club Kohlenwäsche & Kinderbuchpate

„Bildung ist ein Grundrecht. Nicht alle Kinder haben Zugang zu diesem Grundrecht. Finanziell können sich viele Familien Bücher nicht leisten. Auch im digitalen Zeitalter der eBooks ein Problem, denn auch ein Tablet kostet. Wenn das Lesen wieder mehr Raum einnehmen würde, wäre das ein Gewinn für die Kinder und für unsere Gesellschaft. Denn Bücher regen zum Denken an, bieten Anlass für Gespräche und fördern so den Zusammenhalt – und zwar über Generationen hinweg.“ Helfen auch Sie mit! Verein Kinderbuch Patenschaft e.V. · Ruhrtalstrasse 52–60 · 45239 Essen www.kinderbuch-patenschaft.de · 0172-429 29 72 · info@kinderbuch-patenschaft.de

Ein bisschen wehmütig wird doch jeder, wenn man an seine Abiturprüfungen zurückdenkt und wie viel Zeit seitdem vergangen ist. Für die diesjährigen Abiturienten steht die große Prüfung kurz bevor. Die letzten Schulstunden sind vorbei; und auch die Motto-Wochen wurden von allen, mehr oder weniger heil, überstanden. Das große Lernen kann beginnen – oder hat es hoffentlich schon. So richtig ernst wird es in NRW am 05. April mit dem Abi-Auftakt in Deutsch. Richtig neidisch ist bei Themen wie Schillers Kabale und Liebe vermutlich keiner. Wir wünschen allen Abiturienten in Essen viel Glück!

Rückblick: DAS BEWEGTE UNSERE LESER IN DEN LETZTEN 4 WOCHEN Zwei Themen, die unsere Stadtgesellschaft beschäftigt haben: eine Diskussion über ein fast schon vergessenes Abkommen und eine Posse um das Justizministerium, die Wellen bis nach Israel schlägt. Kettwig diskutiert Freihandelsabkommen

Ein gutes Buch ist mehr als ein Datensatz. Es iSt etwas Bleibendes!

Abi 16

‚TTIP – wie viel Freihandel brauchen wir?‘ das diskutierte im Märzt die SPD Kettwig gemeinsam mit drei Gastrednern. „In vieler Hinsicht wird die mangelnde Transparenz der Verhandlungen kritisiert. Auch wird häufig beschrieben, dass wir Abgeordnete kaum Einblicke oder Informationen in die Verhandlungen bekommen, dem ist nicht so“, erklärte Petra Hinz. Die Essener Bundestagsabgeordnete gab aber auch zu: „Vielleicht müssen wir deutlicher kommunizieren, dass wir natürlich Einblick in die genauen Vertragsmodalitäten haben.“ Dennoch gäbe es viele Punkte wie die kommunale Daseinsvorsorge, die Hinz stark kritisiert und noch verhandelt werden müssen. Ähnliches beschrieb auch ‚ver.di Essen‘-Chef Lothar Grüll. Besonders bereite ihm Sorge, dass Gewerkschaften nicht explizit in den Verträgen auftauchen. „Es wird außerdem mit

keiner Silbe die gleiche Bezahlung der Erwerbstätigkeit von Frauen und Männern erwähnt“, kritisierte Grüll die Vertragsinhalte weiter. Foto: Nadja Küpper

Dennis Straßmeier (FOTO)

Der Notfall-Ausweis ist leider in Vergessenheit geraten und wird wenig genutzt. Dabei kann er überlebenswichtig sein. Häufig kommt es vor, dass Patienten nach einem Unfall oder ähnlich schlimmen Situationen bei der ärztlichen Versorgung nicht mehr ansprechbar sind. In diesen Ausweis können, zusammen mit dem behandelnden Arzt, alle wichtigen Informationen für einen Notfall gesammelt werden: angefangen bei der Blutgruppe, über Angaben zu eventuellen Gesundheitsproblemen bis hin zu Medikamentenunverträglichkeiten – alles Angaben, die in einem kurzen Zeitfenster Leben retten können.

TTIP-Befürworter Peter Klimmek und die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Hinz

Etwas offener steht der Geschäftsführer von KSI Germany, Peter Klimmek, dem Abkommen gegenüber. Er habe sehr gute geschäftliche Erfahrungen in den USA gemacht. Der Unternehmer sieht TTIP als Chancen für Deutschland und Europa. „Trotz einiger Bedenken bleibt abzuwarten, wie sich die Verhandlungen entwickeln. Ich vertraue in dieser Hinsicht auf die Kompetenzen unsere Politiker im Bundestag und in Europa.“ Justizminister verklagt Sozialrichter – Holocaust-Opfer irritiert Es kommt selten vor, dass ein Justizminister einen Richter verklagt. Im Fall von Jan-Robert von Renesse

ist dies aber noch aus einem anderen Grund ein Novum. Sein Dienstherr, Essens Landtagsabgeordneter und NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD), wirft dem Juristen am Essener Landessozialgericht Rufschädigung der Justiz vor und hat dafür eine Geldbuße i.H.v. 5.000 € beantragt. Er nimmt von Renesse u. a. einen Brief an den Deutschen Bundestag übel, in dem er behauptet haben soll, Holocaust-Opfer hätten vor den Gerichten kein faires Verfahren erhalten. Von Renesse war von 2006 bis 2010 Berichterstattender Richter für die Rentenzahlungen an Zwangsarbeiter in Ghettos während der Zeit des Nationalsozialismus am 12. Senat des Landessozialgericht Essen. Bis dahin waren rund 90 % aller Rentenanträge abgelehnt worden. Von Renesse warf seinen Richterkollegen vor, sich nicht an Historiker und Experten gewandt zu haben, sondern anhand einer unvollständigen Liste von Ghettos aus der Online-Enzyklopädie Wikipedia vorgegangen zu sein. Während bisher Fragebögen der Antragsteller ausgewertet wurden, führte von Renesse auch mündliche Anhörungen der Betroffenen durch, und verlegte dafür die Verhandlungen nach Israel, wofür er mehrere Dienstreisen unternahm. Unter den


ZU GUTER LETZT

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Ein Ausblick auf mehr Sicherheit: Der INFORMER-Ratgeber mit Kampfkunst-Experte Sensei Alfons Pinders von i-defense Essen:

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STARK REDUZIERT

Volles Programm in Rüttenscheid

Das kreative Pflaster Essens bekommt auch in diesem Jahr eine Chance sich zu präsentieren – auf der zweiten Rüttenscheider Kunstmeile. In den Schaufenstern und Cafés entlang der Rü und den Nebenstraßen bekommen lokale Künstler die Möglichkeit, ihre Werke zu präsentieren. Stattfinden wird das Ganze vom 16. bis zum 24. April. Doch das Wochenende des 23./24. Aprils hat noch mehr zu bieten: Am Samstag kann zusätzlich zu den Kunstwerken auch noch die Tour de Rue bewundert werden. Der Sonntag lockt mit verkaufsoffenen Läden. So schön kann der April sein.

Die Silvesternacht in Köln hat ihre Spuren hinterlassen. Verunsicherung, schwindendes Vertrauen in Polizei und Politik und die Angst, selbst Opfer zu werden, bewegten die (mittlerweile) täglich über 30 Anruferinnen (nach der Horrornacht), sich über die Möglichkeiten des Selbstschutzes bei mir zu informieren.

Kneifen Sie sich. Das ist kein Traum.

Frau ist nicht wehrlos!

Wenn sie bereit ist ‚Nein‘ zur Gewalt gegen sich zu sagen, ist der erste Schritt zum Selbstschutz gemacht. Denn Verteidigung beginnt im Kopf: nur diejenige, die will, kann auch! Wie wichtig diese Einstellung ist, zeigt eine aktuelle Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte: „Jede dritte Frau in Europa ist Opfer von Gewalt geworden.“ Das ist eine Zahl, die alarmiert und zum Nachdenken anregt. Die Bereitschaft, sich verteidigen zu wollen, sollte aber nicht im wilden Aktionismus ausufern.

Frauen rüsten auf!

Foto: Justizministerium NRW

von Renesse geleiteten Verhandlungen erhöhte sich die Bewilligung der Anträge. Sein Vorgehen beeinflusste sogar das

NRW-Justizminister Thomas Kutschaty

Bundessozialgericht bei einer Leitentscheidung, welche die Beweisführung für die Betroffenen erleichterte. Durch seine Arbeit hat sich von Renesse hohe Verdienste um die Opfer des Holocaust erworben, wurde eingeladen vor der Knesset in Israel zu sprechen, traf Präsident Shimon Peres. Blickt man in die internationale Presse, entwickelt sich das Vorgehen Kutschatys immer mehr zum Politikum: Holocaust-Opfer sind irritiert. Hierzulande springen immer mehr namhafte Vertreter dem unbequemen Richter bei, darunter Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden. Durch seine Arbeit habe von Renesse zahlreichen Schoa-Überlebenden auch einen Teil ihrer Würde zurückgegeben. Ein Beitrag von Lars Riedel und Pascal Hesse

Der kleine Waffenschein hat Hochkonjunktur: Schreckschusswaffen, Pfefferspray und Co sind in den Geschäften ausverkauft. Das organische Pfefferspray, das chemische Tränengas oder die Gaspistole können für die Frau selbst zur Gefahr werden. Claudia (22 Jahre) berichtete vor einem meiner Selbstverteidigungskurse den Teilnehmerinnen von ihrer Erfahrung mit CS Gas. Sie war an einem S-Bahnhof allein, als sie von einem Mann plötzlich angegriffen wurde. Sie griff zum Gas und sprühte, doch der Wind schleuderte ihr die ganze Ladung ins Gesicht, so dass sie unter höllischen Schmerzen zu Boden ging. Auf dem Bahnsteig kommende Passanten vertrieben, zu ihrem Glück, den Angreifer. Bewaffnung allein hilft nicht – richtiges Verhalten und realistische Verteidigungstechniken dagegen schon. Weitere Gründe auf Gas zu verzichten: Die Distanz zum Angreifer ist zu kurz, um das Spray schnell genug präsent zu haben. Die Verteidigungswaffe ist in den Untiefen der Handtasche verschollen. Oder steckt in der Jacke vom Vortag – und die hängt zu Hause im Schrank. Um seine Verteidigungstechnik zu verstärken, können Alltagsgegenstände, wie Haustürschlüssel, in jeder Situation hilfreich sein. Schauen Sie doch mal in Ihrer Tasche und Jacke nach, was sich zur Verteidigung eignen könnte. Übrigens – asiatische Frauen trugen früher einen Stab als Haarschmuck, mit dem sie sich erfolgreich verteidigen konnten. Die Zeiten haben sich geändert – das Problem leider nicht.

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MALLORCA WILDWEST URLAUB IN UND UM PAGUERA

allsun Hotels erstmalig im mallorquinischen Südwesten.

Paguera liegt ca. 20 km südwestlich von Palma. Der Badeort gehört mit zu den älteren Touristenorten Mallorcas. Schon in den 70er und 80er Jahren entdeckten deutsche Urlauber die Stadt und die Region im Südwesten der Insel für sich. Paguera verdankt seine Existenz ausschließlich dem Tourismus. Dennoch: Der Ort ist alles andere als zugebaut. Nur wenige Hochhäuser, eine flache Bebauung an der Hauptstraße, dazwischen viel Grün, Kiefern und Pinien. Hangseitig ein Gewirr von relativ schmalen und schattigen Einbahnstraßen, die um den Ort herumführen. Pinienwälder und Wiesen, auf denen die Mandelbäume blühen, umgeben diesen Ort.

entfernt. 150 hochwertig eingerichtete Zimmer und rund 12.000 Quadratmeter Naturgarten sowie ein moderner Wellnessbereich mit Hallenbad warten hier auf die Gäste. Bei HolidayCheck erreicht das Palmira Paradise eine Weiterempfehlungsquote von 93 %. Der zweite jüngste Neuzugang kann sich ebenfalls sehen lassen. Das nach dem Ort benannte Palmira Paguera zeigt, wie Urlaub auch ohne ‚Luxusallüren‘

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Das allsun Hotel Pa

das sich ebenfalls nur rund 150 Meter zum Strand entfernt gleichzeitig auch in Zentrumsnähe befindet. Das schon im Januar von der alltourseigenen Hotelkette erworbene Palmira Beach erreicht bei HolidayCheck sogar eine Weiterempfehlungsquote von 94 %. Mit 250 komfortablen Zimmern, 11.000 Quadratmetern Gartenpark, Fitnessraum, Tennisplatz

Mit 11.000 qm Gartenpark, Poollandschaft, Tennisplatz und Wellnessbereich bräuchte man das allsun Hotel Palmira Beach (4 Sterne Plus) eigentlich gar nicht verlassen. Der Strand von Paguera ist aber auch nicht weit und in wenigen Gehminuten erreicht.

IM SÜDWESTEN WAS NEUES Anders als in dem berühmten Filmtitel ‚Im Westen nichts Neues‘ gibt es im Südwesten Mallorcas aber duchaus Neues zu vermelden. Denn die allsun Hotels sind nun erstmals auch in dieser Region der beliebten Urlaubsinsel vertreten. Die eigene Hotelkette des deutschen Reiseveranstalters alltours hat gleich vier Häuser in Paguera übernommen. Bereits im Januar hatte das Unternehmen dort das Palmira Beach (4 Sterne Plus) und das Palmira Cormoran (4 Sterne) gekauft. Jetzt folgten die Häuser Palmira Paradise (4 Sterne Plus) und Palmira Paguera (3 Sterne).

ALLSUN-NEUZUGÄNGE IN PAGUERA Das ‚4 Sterne Plus‘-Hotel Palmira Paradise punktet bei den Urlaubern mit seiner ruhigen Lage und befindet sich nur wenige Gehminuten vom Strand

auskommen kann, ohne dass der Gast auf alle Annehmlichkeiten verzichten muss. Dieses allsun Hotel ist ein gemütliches, komfortables Mittelklassehotel,

und Wellnessbereich erreicht dieses allsun Hotel ebenfalls die Kategorie 4 Sterne Plus. Der Name Palmira Beach lässt schon auf die Strandnähe und

die ruhige Lage schließen. Auch das vierte Hotel im Bunde, das allsun Hotel Palmira Cormoran, kommt bis auf 150 Meter an den Strand heran. Es ist ein elegantes Hotel mit 150 Zimmern, das vor allem auf Wellness setzt. Wer einmal nicht raus zum Strand möchte, erholt sich im beheizten Hallenbad oder im Außen-Jacuzzi. Hinzu kommen eine Chill-out-Zone, Balinesische Betten und ein umfangreiches Sportund Freizeitangebot.

EIN QUALITÄTSANSPRUCH, DER SICH MESSEN LASSEN KANN Insgesamt umfasst die Hotelkette allsun mit den vier Neuzugängen nun 27 Hotels, davon 21 allein auf Mallorca und sechs auf den Kanaren. Damit ist sie die größte deutsche Hotelkette in Spanien. Im vergangenen Jahr entschieden sich mehr als 250.000 Gäste für einen Urlaub in einem allsun Hotel. Die Hotelkette hat rund 120 Millionen Euro in die Expansion und Modernisierung seiner Ferienanlagen investiert. Damit setzt allsun Hotels weiterhin Maßstäbe in puncto Ambiente, Qualität und Service und hebt sich deutlich vom Angebot anderer Hotels ab. Die alltourseigene Hotelkette erhält dafür regelmäßig Auszeichnungen, Prämierungen und Belobigungen – so z. B den ‚HolidayCheck Award 2016‘. Eine Million Nutzer des Hotelbewertungsportals zeichneten die beliebtesten Hotels weltweit aus, darunter auch die allsun Hotels Amàrac auf Mallorca, Albatros auf Lanzarote und Los Hibiscos auf Teneriffa. Die Gewinnerhotels mussten mindestens 90 % Weiterempfehlung, mindestens eine 5,0 in der Gesamtbewertung und mindestens 50 Bewertungen in 2015 erreichen.

INFORMER APR 2016  
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