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Guido Reil, SPD Der unbequeme Provokateur.

Aufgeben ist nicht.

Stephan Duda, SPD Der Basispolitiker aus dem Norden. Jörg Uhlenbruch, CDU Der sachliche Analytiker.

DAMIT DAS VERTRAUEN IN DIE POLITIK WIEDER WÄCHST.

CAP-ANAMUR-VORSITZENDER DR. WERNER STRAHL

Der Essener Kinderarzt schaut hin, wo andere lieber wegsehen. Seite 4

Foto: INFORMER bildproduktion

Essen steckt in der Misere. Nicht erst seit gestern. Und die aktuelle Flüchtlingskrise trägt massiv dazu bei. Wer kümmert sich? Für ein Gros der Bürger steht fest: nicht Kraft, nicht Merkel, nicht Gabriel. Es sind Kommunalpolitiker wie CDU-Fraktionschef Jörg Uhlenbruch, SPD-Ratsherr Guido Reil oder SPD-Frontmann Stephan Duda aus Karnap. Sie machen sich stark für Essen – auch wenn ihnen so mancher Stein in den Weg gelegt wird. Ab Seite 8

DIE ABRECHNUNG AM ASCHERMITTWOCH VON FDP & SPD

Wer ließ sich blicken? Und wer ging besser in Deckung? Seite 12

URKNALL FÜR MEHR FRAUEN(BÜHNEN)POWER

Es machte PENG und da war es: das neue Jazz-Kollektiv. Seite 22

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Foto: Jeff Johnstone; J/Boats Inc.


IN DIESER AUSGABE

AUS DER REDAKTION

In dieser Ausgabe Foto: Christoph Bubbe

Einblicke in unseren Recherche-Alltag

ZWEI UNTER DEN ‚SOZEN‘ Es gibt wohl keine Essener Genossen, die in den letzten Wochen bundesweit für mehr Furore sorgten: Die Kommunalpolitiker aus dem Norden Guido Reil und Stephan Duda. Das sind die beiden Herren im Vordergrund dieses Bildes. Die zwei dahinter, die sich unter die beiden nicht ganz so linientreuen ‚Sozen‘ gemischt haben, sind natürlich aus unserem INFORMER-Stall. CvD Lars Riedel (l.) und Herausgeber Ralf

4 – 5 People Dr. Strahl Vorsitzender von Cap Anamur

6 – 7 People Christian Hütt: Vom Saulus zum Paulus ‚Kopf des Jahres‘ Prof. Dr. Peter Zec Schönfeldt interessierten sich nämlich brennend dafür, warum die beiden Herren solche Bambule in der eigenen Partei veranstalten. Was läuft schief in Essen, was in der SPD? Ein Teil unserer Spurensuche nach Handlungsmöglichkeiten für die Essener Kommunalpolitik. Den Rest lesen Sie ab Seite 6

8 – 12 Titelstory Die Ausputzer Wenn große Politik auf Essener Wirklichkeit trifft

12 – 13 Politik Politischer Aschermittwoch von SPD und FDP Politisiert. Essen. Düsseldorf. Berlin. Brüssel.

14 – 15 Wirtschaft/Immobilien Zum Hundertsten: ‚reden mit essen‘ Immobilien-News im März

Foto: Gerd Lorenze

WENN NICHT DAS WIR, SONDERN DAS BIER ENTSCHEIDET Auch wir waren dabei: auf nen Pilsken beim diesjährigen politischen Aschermittwoch der Essener SPD in der Stauderbrauerei. Überraschungsgast an diesem Abend: Hannelore Kraft. Die Ministerpräsidentin in der ‚Herzkammer der Sozialdemokratie‘. Nicht

JUH-Freiwilligendienst: Sprungbrett ins Berursleben Essener Norden sucht Orthopäden

abgesoffen, aber abgetaucht: Britta Altenkamp. Die Essener Ex-SPD-Vorsitzende wurde in der Brauerei nicht gesehen. Trotzdem sorgte sie nach ihrem ‚Rücktritt aus chronischer Zeitunterversorgung‘ an diesem Abend für reichlich Gesprächsstoff. Seite 12

ESSEN – AUCH WEIBLICH Das neue Jazz-Kollektiv ‚Peng‘ besteht nur aus Frauen – sieben an der Zahl, drei von ihnen bei uns zu Gast. Ihr Ziel: Die Frauen im Jazz ins Rampenlicht rücken. Ob das tatsächlich notwendig ist, wollte Redakteurin Amela Radetinac wissen und stellt fest: Ja, das ist es wohl. Nicht, dass Peng ‚auf Männer schießt‘, die Damen wollen für ihre Geschlechtsgenossinnen lediglich den Platz, der ihnen gebührt. Genau betrachtet, sind

16 – 17 Panorama R Nutzfahrzeuge auf der SHK

18 – 19 Gesundheit

20 – 21 Tipps & Termine Opern, Theater, Konzerte – was der März bringt

22 – 23 Kultur – Interview Auf ein Date mit PENG, dem neuen Jazz-Kollektiv

24 – 25 Kultur – Highlight Foto: Christoph Bubbe

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Golden Girls auf der Rathaus-Theaterbühne Kolumne – Pussy Riots

26 – 27 Reise SailActive Ostern im Sauerland Auszeichnung für Kozica Reisen in Essen

28 Gesellschaft Frauen in den verschiedensten Bereichen zu zurückhaltend. Man muss nur mal unsere Gesellschaftsseiten verfolgen: Es sind die Männer, die sich öffentlich profilieren. Ein Grund für die Redakteurin, der weiblichen Seite der Stadt besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Seite 22

Club Kohlenwäsche Lesung von Samuel Koch

30 – 31 Ausblick Der INFORMER Rück- und Ausblick Was hat die Stadt bewegt, was wird sie bewegen?

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IN DIESER AUSGABE Foto: Privatarchiv

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Foto: Jöran Steinsiek

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Anpacken, wo andere wegsehen. Kinderarzt Dr. Werner Strahl ist Vorsitzender von Cap Anamur und engagiert sich seit Jahrzehnten für Menschen in Not. Hilfe, die ankommt!

Foto: marcpierre

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Kuchen zur 100. Auflage von ‚reden mit essen‘ für Initator Axel Pollheim vom Netzwerk-Ass Karin Brinkhöfer. Es war ein absolut würdiges Jubiläum.

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Es gibt viele Beispiele für vergessenes Leid auf der Welt, eines liegt in Westafrika. Es ist noch gar nicht so lange her, da packte uns hier der Ebola-Horror. Schwer hat es aber die Menschen in Sierra Leone getroffen. Das marode Gesundheitssystem des vom Bürgerkrieg traumatisierten Landes kollabierte völlig. Es gab allein in Sierra

Foto: Gerd Lorenzen

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Dr. Strahl organisierte vor Ort den Aufbau der Isolationsstation für Kinder in Sierra Leone. Leone 14.124 Erkrankte und über 4.500 Tote, darunter auch sehr viel medizinisches Personal. Damals schaute die Welt hin, nahm Anteil. Jetzt ist der Fokus der Medien weitergezogen. „Ebola ist leider ganz aktuell ein Thema. Natürlich, die akute Epidemie ist überwunden, aber kürzlich wurden in Sierra Leone wieder bestätigte Ebola-Fälle entdeckt“, weiß Dr. Werner Strahl. Der Vorsitzende von Cap Anamur ist überzeugt davon, dass das Virus in Zukunft immer wieder zuschlagen

wird: „Aber dann sind wir zum Glück gerüstet. Künftig wird es medizinisch notwendige Bereiche wie Krankenund Isolierstationen sowie Labore geben. Was noch viel wichtiger ist, die Menschen vor Ort werden wissen, wie sie selbst mit der Krankheit umgehen müssen!“

SCHUTZHAUS FÜR EBOLA-WAISEN Verheerend sind die Folgen der vergangenen Welle: So schätzt man, dass es in Sierra Leone rund 8.000 Ebola-Waisen gibt. Kinder, die entweder ihre Eltern an die Seuche verloren haben oder die aufgrund einer eigenen Erkrankung von ihrer Familie von zu Hause verstoßen wurden. Genau hier greift zurzeit die Hilfe der Deutschen Not-Ärzte. Denn parallel zur medizinischen Arbeit haben die Helfer ihren Einsatz rund um ihr Straßenkinderprojekt – in der Hauptstadt Freetown etwa leben rund 20.000 Kinder auf der Straße – stark ausgeweitet. Sozialarbeiter haben hier binnen kürzester Zeit ein Schutzhaus gebaut. „20 Ebola-Überlebende, die wir nicht nur medizinisch geschult, sondern auch als Tagesmütter oder –väter ausgebildet haben, kümmern sich jetzt liebevoll um zumindest einen Teil dieser Kinder“, unterstreicht der Kinderarzt, der beim Ebola-Ausbruch selbst in Freetown war, um den Aufbau der einzigen Isolationsstation für Kinder zu organisieren.

HILFSNETZWERK IM SUDAN Diese Arbeit von Cap Anamur ist nur ein kleiner Ausschnitt des breiten Handlungsspektrums der Hilfsorganisation, die auch in Afghanistan, Bangladesch, Nepal, Nordkorea, Syrien, Uganda, im Sudan, in der Ukraine und der zentralafrikanischen Republik aktiv


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ist. „Wir sind nicht staatlich gefördert, darauf legen wir großen Wert. Denn so können wir – im Gegensatz zu den großen Hilfsorganisationen – auch dort arbeiten, wo es eigentlich gar nicht mehr möglich ist.“ Zum Beispiel im Sudan: Seit vielen Jahrzehnten kämpfen Rebellen gegen die gewalttätige Regierung des Nordens, die die Zivilbevölkerung in den Nuba-Bergen vernichten bzw. vertreiben will. Schutz vor den Bombardements findet diese meist nur noch in den Steinhöhlen der Berge.

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In knapp zwei Jahrzehnten ist es Cap Anamur gelungen, ein umfangreiches Hilfsnetzwerk aufzubauen: Ausgehend vom Krankenhaus in Lwere, das in einem Dorf mitten in den Bergen liegt und in dem monatlich über 6.000 Patienten versorgt werden, wurde ein Netz von Gesundheitsstationen in einem Radius von über 100 Kilometern aufgebaut. „Insgesamt behandeln wir so 18.000 Patienten im Monat“, so Dr. Strahl. Der Mediziner engagiert sich seit 36 Jahren für Menschen in Not. Wie schafft er es, bei dem ganzen Leid immer wieder neue Kraft fürs Weitermachen zu finden? „Natürlich, das Schicksal vieler Betroffenen ist furchtbar, aber ich nehme von jedem Einsatz immer etwas Positives mit. Besonders berührt mich die Freundlichkeit der Betroffenen und das macht mir Mut. Außerdem gibt es ja auch ganz tolle Momente! Voraussichtlich im April werde ich nach Nepal fliegen, um dort die Eröffnung einer Schule zu feiern, die wir nach dem verheerenden Erdbeben in 2015 wieder aufbauen konnten“, freut sich der Helfer.

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Ein Beitrag von Nina van Bevern

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PEOPLE

IN SEINEM ERSTEN LEBEN BEUTETE ER SICH AUS, IM ZWEITEN ZAHLT CHRISTIAN HÜTT ALLES MIT ZINSEN ZURÜCK.

Foto: privat

Vom Saulus zum Paulus von Freddy Fischer, den die meisten durch seine Stiftung kennen, übernommen und geführt. Sie hätten den Kampf weiter austragen können. „Aber wir mochten uns“, erzählt Hütt. Sie lernten sich auf einer Stauder-Brauerei-Veranstaltung kennen. „Später hab ich ihn im Urlaub in Grömitz besucht und bei einem stundenlangen Spaziergang – es hat in Strömen geregnet – haben wir beschlossen zu fusionieren. Zur msp Münzspielpartner GmbH & Co. KG. Severinstraße 20. Die gibt‘s immer noch. Die existiert jetzt seit 1999 bis heute.“

DICKES ENDE

„In der Versicherungsbranche bleiben und Kollegen weiterbilden – das war mein Masterplan“, sagt Christian Hütt. Doch sein Leben nahm gleich zweimal entscheidende Wendungen ...

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eute kennt man den kernigen Essener als Heilp r a k t i ke r f ü r Psychotherapie – als Coolnesstrainer, Vitalitätscoach und Lebensveränderer. Aber das ist er nicht ohne Grund: Christian Hütt wanderte selbst schon durch ein finsteres Tal. Stürzte. Und kämpfte sich in ein völlig gegensätzliches, für ihn lebenswerteres Leben. Das Wörtchen ‚eigentlich‘, das ausdrückt, dass man das eine will, aber das andere tut, kennt Hütt heute nur zu gut von seinen Klienten. Aber auch er hat es in petto: Eigentlich wollte er nach seiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann seine Kollegen konzernintern weiterbilden. „Das war mein Masterplan“, erklärt er. Der Wunsch seines Vaters aber

war es, dass er eines Tages seine Firma für Münzspielautomaten übernimmt. „Mein Vater hat sieben Tage die Woche gearbeitet.“ Trotz des Wohlstandes, für den er damit sorgte, entschied sich Hütt dagegen: „Dieses Kneipenleben, dat willste nich‘.“

SCHULD Sein Vater war schwer erkrankt und habe nochmals gefragt: Willst du jetzt in die Firma kommen? Hütt habe lange im Kopfkino gesessen, um eine Antwort zu finden. „Im Oktober ‘95 habe ich mich entschieden“, daran erinnert er sich genau. Er hat zugestimmt. Sein Vater starb. Hütt übernahm die Verantwortung für die Firma und ihre Mitarbeiter, die ihn schon von klein auf kannten. „Es waren Schuldgefühle“, weiß er heute.

Doch damals beugte er sich dem moralischen Druck und schritt in den Fußstapfen seinen Vaters. Sieben Tage die Woche. Und Geschäftskontakte mit Kneipiers pflegt man üblicherweise nicht bei einem nachmittäglichen Tässchen Kaffee. „In der Zeit habe ich ein exzessives Leben geführt“, erläutert Hütt. „Damit kompensierte ich, einen Beruf auszuüben, den ich niemals wollte.“

FREDDY FISCHER – EIN KONTRAHENT? Christians Vater hatte einen Erzfeind in der Stadt, einen Kontrahenten in der Gewinnspielbranche, mit dem er aufs Ärgste wetteiferte: Heinz Siepmann sen. mit der Firma Siepmann LEWA Münzautomaten. Ebenfalls mittlerweise in zweiter Generation

Klingt fast nach einem Happy End, aber das Ende sollte erst noch kommen – und zwar ein dickes: Inzwischen waren elf Jahre vergangen, die Hütt umtriebig in der Gewinnspielbranche zubrachte. „Ich hatte einen Kundentermin, war ziemlich verärgert, stieg ins Auto und plötzlich verkrampfte sich alles in meiner Brust –ich dachte, ich hätte eine Herzattacke. Ich bin in die Firma gefahren und unsere Frau Schulz begrüßte mich damit, dass ich ziemlich scheiße aussehen würde.“ Sie drängte ihn, zum Arzt zu gehen. Dieselbe Begrüßung dort. Dann nichts mehr. Hütt klappte zusammen.

INDEPENDENCE DAY „Aufgewacht bin ich mit Infusionen im Arm, Elektroden am Körper, völlig verkabelt“, erinnert er sich. Diagnose: Panikattacke. Für ihn der Schlag mit der Holzlatte, etwas zu verändern. „Rückblickend war es das Beste, was mir passieren konnte“, sagt der heute 44-Jährige. Er begab sich in Therapie. „Das war hart, das tat weh – ich bin durchs Tal der Tränen gegangen. 2006 entschied er, genug Münzen eingeworfen zu haben, und stieg aus allen Beteiligungen

aus. „Dann war Independence Day“, sagt er lächelnd, „das alte Leben war schlagartig vorbei. Von da an war ich entspannt.“

AUF DEN WEG BRINGEN Er suchte sich einen neuen Weg und macht sich heute seine Erfahrungen zu nutze. Als einer der besten im Land schloss er die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie ab und unterstützt nun andere Menschen dabei, ihren eigentlichen Weg zu gehen. Er ist überzeugt, dass es immer eine realistische Chance gibt, sein Leben grundlegend zu verändern. Und: Er ist ein Experte in Sachen Suchtprävention – insbesondere in der Glücksspielsucht. Deutschlandweit gibt er Trainings. Demnächst auch für die Mitarbeiter der msp Münzspielpartner.

SICHTWEISEN ÄNDERN Er selbst achtet jetzt auf sich, gönnt sich Pausen, in denen er sich zum Beispiel auf seine Akupressurmatte legt und sich zu meditativen Klängen entspannt, er kocht – seit den Anfängen der Freddy Fischer Stiftung auch mit den Kids dort und inzwischen vier weiteren Kochmännern. Seine positive Lebenseinstellung bleibt niemandem verborgen. Die erreicht er nicht, indem er Probleme leugnet, sondern indem er eine andere Haltung dazu einnimmt. Und dazu bringt er auch seine Klienten. So macht er aus ‚Ja-Aberern‘ ‚Warum-nichter‘. „Eine andere Sichtweise oder ein anderes Verhalten setzt Veränderungen in Gang. Dazu reicht es manchmal schon aus, Kleinigkeiten zu verändern, Routinen. Denn ‚eigentlich‘ kann man alles.“ Ein Beitrag von Amela Radetinac

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Im Interview verrät Prof. Dr. Peter Zec sein kleines Laster: ein guter Wein, egal ob weiß, rot oder rosé.

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r ist geschäftsführender Vorstand des Design Zentrums Nordrhein-Westfalen, Initiator und CEO des weltweit bekannten Red Dot Design Awards, bekleidete die höchsten Ämter der internationalen Designwelt und hat mehr als zehn Bücher geschrieben: Prof. Dr. Peter Zec. Wer jetzt glaubt, der Kommunikations- und Designberater sei der reinste Workaholic, der irrt gewaltig. „Nur wer eine gute Freizeitgestaltung hat, arbeitet auch gut“, lautet das Credo des 59-Jährigen. Und so beginnt er, wenn möglich, seinen Tag im Schwimmbad in Werden. Wenn das schließen müsste oder er nicht mehr gehen könnte, wäre das sein „größter Verlust“. Ausgleich findet er auch beim Spaziergang und Radfahren. Sowieso verbringt der gebürtige Osnabrücker viel Zeit in seiner Wahlheimat Essen-Werden.

DER STADT FEHLE SELBSTVERTRAUEN „Es ist fantastisch, wie man als Fremder hier aufgenommen wird. Ich fühle mich sehr wohl.“ Die Mentalität der Menschen sei eine sehr positive. Insofern müsse die Großstadt den Vergleich zum zweiten Zuhause der Familie Zec – sie verbringt jedes zweite oder dritte Wochenende in Berlin – nicht scheuen. Eine Schwäche müsse sich Essen, besser: das Ruhrgebiet, jedoch gefallen lassen: Es habe einen kleinen Minderwertigkeitskomplex. „Das Ruhrgebiet taugt etwas, ist eine starke Region. Jetzt muss es nur noch erkennen, wie stark es wirklich ist.“ Es fehle an

einem besseren Marketing für den Standort, der noch immer „zu stark im Unterstatement verhaftet“ sei. Eine gute Chance, Essen nach vorn zu bringen: die Ernennung zur Kulturhauptstadt im Jahr 2010. Mehr daraus zu machen, hat nach Meinung des Kommunikationsund Designberaters die Stadt aber verpasst. „Die Essener haben sich einfach nicht zugetraut, das allein zu stemmen.“ Also habe man sich Hilfe von außerhalb geholt – und die sei jetzt wieder weg.

WENN FERNSEHEN, DANN FUSSBALL Während Prof. Dr. Peter Zec tagsüber vor allem maßgeschneiderte, englische Anzüge bevorzugt, die ein Schneider in Singapur an seinen „wachsenden Körper anpasst“, darf es abends, auf der Couch, auch schon mal der Trainingsanzug sein. Fernsehen geguckt wird allerdings nur sehr selten. Einzig: „Fußball verfolge ich exzessiv.“ Gleich drei Vereinen drückt der ehemals selbst aktive Fußballer die Daumen: dem FC Schalke 04 und Herta BSC – aus lokalpatriotischen Gründen – und Bayern München, weil „ich die Leistung respektiere.“

Die Marketing-Clubler Hans Piechatzek (l.) und Richard Röhrhoff (r.) mit ‚ihrem‘ Kopf des Jahres.

Wenn es ums Kochen geht, sind die Rollen im Hause Zec vertauscht: Ehefrau Jana hat in der Küche nichts zu suchen, hinterm Herd steht Ehemann Peter. Vor allem die leichte, mediterrane Küche hat es ihm angetan. Im Büro dagegen ist das Paar gleichberechtigt, arbeitet seit Jahren hervorragend zusammen. Das habe sich einfach so ergeben, anders mag es sich Prof. Zec aber auch gar nicht mehr vorstellen. „Es ist eher schwer, wenn wir uns nicht sehen.“ Ist Feierabend, ist das Geschäft kein Thema mehr.

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VORBILD VATER Ganz besonders geprägt hat den Essener sein Vater, „ein großartiger Mann“. Der Metallverarbeiter aus einfachen Verhältnissen, der immer Wert auf ein adrettes Aussehen gelegt hat, habe seinen Sohn geliebt und respektiert, viel Zeit und Kraft in ihn investiert. „Ich bin in den wilden 60er-Jahren aufgewachsen und habe die Zeit voll ausgelebt“, erinnert er sich. „Mein Vater war immer ein Vorbild für mich.“ Und ist auch 26 Jahre nach seinem Tod noch immer sehr präsent „Ich möchte meinen Kindern ebenfalls ein guter Vater sein.“ Prof. Zec ist Vater einer Tochter aus erster Ehe und von Zwillingen aus zweiter Ehe, die alle just am gleichen Tag Geburtstag haben, nämlich am 8. Oktober. Ob sie irgendwann einmal in seine Fußstapfen treten werden? Die Eltern würden das nie erwarten, es wäre aber schön. OFFIZIELL AUSGEZEICHNET WIRD DER RENOMMIERTE KOMMUNIKATIONS- UND DESIGNBERATER BEI DER TACKEN-VERLEIHUNG AM 12. MAI IM RUHRTURM AN DER HUTTROPSTR 60.

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Sie werden gebraucht, wenn große Politik auf Essener Wirklichkeit trifft.

DIE AUSPUTZER Text: Lars Riedel, Foto: Christoph Bubbe Die Stadtkasse ist leer. So leer, dass die Bezirksregierung Düsseldorf schon seit geraumer Zeit ein wachsames Auge auf unsere Kommune wirft. Hinzu kommt die Flüchtlingssituation, die unsere Stadt an den Rand der Belastbarkeit bringt – nach Meinung nicht weniger sogar darüber hinaus. Merkels zuversichtliches „Wir schaffen das.“ stellt viele vor die Frage: „Wie sollen wir das schaffen?“ Teile der Bevölkerung meinen bereits, diese Frage beantworten zu können mit einem klaren: „Wir schaffen das eben nicht!“ Und wer soll das alles richten? Die Politik. Vor Ort bedeutet das vor allem Kommunalpolitik. Aber sind unsere Kommunalpolitiker dazu in der Lage? Nachdem der Volkswille 2014 den Rat der Stadt ordentlich durchgerührt und in zum Teil kleinste Lager zersplittert hat, regiert in Essen die Große Koalition aus SPD und CDU. An sie richtet sich vor allem der Auftrag zu handeln.

Betrachtet man die Arbeit der rot-schwarzen Koalition, rücken unweigerlich zwei Personen in den Fokus: die Fraktionsvorsitzenden von SPD und CDU. Während Rainer Marschan schon seit Jahren die Sozialdemoktraten ins Feld führt, hat die CDU mit Jörg Uhlenbruch einen neuen Mann auf diesem Posten. Ein Mann, der von sich selbst sagt, dass er nicht in die Politik gegangen sei, um Karriere zu machen.

KANN EINE GROKO SCHWIERIGE THEMEN ANGEHEN? JA, WENN MAN SIE LÄSST. Gleichwohl ist Uhlenbruch, der im Berufsleben bei der Sparkasse Unternehmenskunden berät und ab 2009 auch finanzpolitischer Sprecher seiner Ratsfraktion war, ein sachlich nüchterner Analytiker. Uhlenbruch ist als Fraktionschef Nachfolger von Thomas Kufen, der den Posten aufgrund seiner Wahl zum Obberbürgermeister abgegeben hat.

Guido Reil und Stephan Duda sind Sozialdmokraten. Beide gelten als Vertreter der Basis und sind aufgrund ihrer bundesweiten Medienpräsenz mittlerweile bekannt dafür, unbequeme Wahrheiten allgemeinverständlich auszusprechen. Reil ist Mitglied der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Essen, Duda Vorsitzender des SPD-Ortsvereins in Karnap. Beide kennen die Lebenswirklichkeit der Flüchtlinge in den Unterkünften, aber auch die Wahrnehmung der Anwohner. Es sind Kommunalpolitiker wie Reil, Uhlenbruch und Duda, die in unserer Stadt ausputzen müssen, was die große Politik in der Welt, der EU, auf Bundesebene und im Land verursacht. Was kann die Essener GroKo wirklich erreichen? Sind unsere Kommunalpolitiker von Bund und Land zur Vergeblichkeit verdammt? Was will die ‚Rebellion‘ der SPD-Basis aus dem Norden bezwecken? Und wie kommt das beim christdemokratischen Koalitionpartner an? Eine Spurensuche.

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TITELSTORY

Politische ‚Geisterfahrer‘ im Bund, taube Ohren im Land und Essen in der Krise:

Was läuft schief in unserer Stadt? Herr Uhlenbruch, das Regieren in einer Großen Koalition – funktioniert das in Essen überhaupt? Ich glaube, dass man mit einer Großen Koalition eine Menge erreichen kann. Wenn die beiden ‚Großen‘ sich einig sind, kann das für die Entwicklung der Stadt sehr gut sein, weil man damit auch die schwierigen Themen angehen kann. Ich glaube das ist mit einer GroKo einfacher. Die Bürger wollen Entscheidungen haben. Und mit einer Großen Koalition hat man größere Entscheidungsmöglichkeiten. Aber sie ist auch kein Selbstzweck. Man muss auch gucken, dass die Themen zusammenpassen. Wir suchen uns unseren Koalitionspartner erst einmal nach den Themen aus: Passt das zusammen oder passt das nicht zusammen?

Wie verfolgen Sie die Spannungen bei Ihrem Koalitionspartner? Jörg Uhlenbruch: „Mit Interesse.“ CDU-Fraktionschef Jörg Uhlenbruch: „Wir hätten keine GroKo machen müssen. Und eine Große Koalition gibt‘s auch nicht um jeden Preis. Es muss schon passen. Und mit den Sozialdemokraten hat es bisher gepasst. Aus meiner Sicht haben wir einen guten, gemeinsamen Nenner gefunden.“

Hemmt die Konstellation im Rat mit den vielen Kleinstparteien die politische Arbeit? Brauchen wir eine Sperrklausel oder wäre das undemokratisch? Wir brauchen eine Sperrklausel. Wenn man den Rat erlebt, das hat nicht mehr viel mit Demokratie zu tun, was da passiert. Es gibt da Gruppen wie ProNRW, die den Rat lahm legen wollen. Das haben sie ja auch schon mal versucht, es ist ihnen nur Gott sei Dank nicht gelungen. Ich halte von der Zersplitterung eines Rates überhaupt nichts. Und ich glaube auch, die Väter des Grundgesetzes haben schon genau gewusst, warum sie eine Fünf-Prozent-Hürde eingeführt haben. Und die Begründung, die für die Bundesrepublik gilt, gilt auch für eine Stadt wie Essen. Permanent in der Kritik: die Haushalts- und die Flüchtlingspolitik. Wo machen wir Fortschritte, wo nicht? Und vor allem: Warum nicht? In puncto Flüchtlinge sehe ich noch keine Fortschritte. Wir müssen die Menschen unterbringen. Es ist keine Frage des Wollens, sondern wir müssen. Und das ist nach wie vor sehr, sehr schwierig. Und das beeinflusst natürlich auch den Haushalt der Stadt. Wir hatten eigentlich für dieses Jahr mit minus drei Millionen – ich sag mal besser mit einer roten Null – geplant. Jetzt werden wir wahrscheinlich bei minus 40 Millionen liegen. Und das ist zum überwiegenden Teil auf das Thema Flüchtlinge zurückzuführen. Und was die nächsten Jahre angeht, wird dieses Thema unseren Haushalt erheblich belasten. Wir brauchen von Bund und Land eine massive Entlastung. Das Land müsste die Kosten zu

100 Prozent übernehmen. In Bayern passiert das, in NRW nicht. Und so werden wir den Haushaltsausgleich auf Dauer nur schwer erreichen können. Denn die Flüchtlingsunterbringung führt auch zu enormen Folgekosten. Sie müssen mehr Schulen und Kitas bauen, Sie müssen die Menschen in Arbeit bringen, das heißt, Sie müssen im Jobcenter mehr Mitarbeiter einstellen und und und … Sozialdezernent Renzel sagte in unserm Interview, „Land und Bund machen Job nicht richtig.“ Würden Sie das auch so unterschreiben? Das Land müsste eigentlich die Menschen, bei denen völlig klar ist, dass sie keine Chance auf Erfolg beim Asylantrag haben, in seinen Einrichtungen behalten und erst gar nicht den Städten zuweisen. Darüber hinaus müssen diese Menschen auch deutlich schneller abgeschoben werden. Stattdessen werden bürokratische Hürden aufgebaut, die dazu führen, dass wir die Menschen nicht abschieben können. Das muss geändert werden. Und ich glaube, wenn Land und Bund diese Menschen in eigenen Einrichtungen selber hätten, dann würden sie es auch tun. Aber da sie die Menschen auf die Städte verteilen können, ist denen das auch egal, denn es kostet sie ja nichts. Und den Kommunen fehlt stattdessen sämtliche Unterstützung von Land und Bund. Aber die Haushaltsschieflage ist ja nicht neu und erst mit den Flüchtlingen gekommen. Was läuft hier finanzpolitisch schief ? Eine sehr gute Frage. Essen, wie auch andere Städte im Ruhrgebiet, hat den Strukturwandel noch nicht abgeschlossen. Der Osten wird seit Jahrzehnten unterstützt. Wir selbst zahlen sogar noch in den Solidarpakt ein. Bisher ist das Geld nach Himmelsrichtungen verteilt worden, nicht nach Bedürftigkeit. Das muss sich schlicht und einfach ändern. Wir brauchen Strukturhilfen, wie andere Regionen auch, die uns bei den Sozialkosten entlasten. Ja, es gibt einen Stärkungspakt. Der ist für Essen auch gut, nur mit ihm bekommen wir es hin, unseren Haushalt auszugleichen – wenn man das Thema Flüchtlinge mal außen vor lässt. Der Stärkungspakt ist aber ein Finanzausgleich unter den Kommunen. Wir kriegen weder mehr Geld vom Land noch vom Bund. Wir brauchen eine dauerhafte Entlastung durch Land und Bund, etwa bei den Hartz-IV-Kosten. Das würde dazu führen, dass wir dauerhaft einen ausgeglichenen Haushalt haben, die Verschuldung abbauen und notwendige Investitionen in die Infrastruktur tätigen können. Die Regierung in Düsseldorf hält Essen an, seinen Haushalt auszugleichen und Schulden abzubauen. Gleichzeitig bekommen wir die Flüchtlinge zugewiesen und die daraus resultierenden

Kosten aufs Auge gedrückt. Unfair? Von unfair würde ich nicht sprechen wollen. Die Aufnahme der Flüchtlinge ist ja keine Option, sondern Gesetz. Aber auch eine Bezirksregierung muss sich den Realitäten stellen und kann nicht sagen, in Essen sei nichts in Sachen Haushaltsausgleich und Sparmaßnahmen passiert. Man muss einfach auch anerkennen, dass wir eine sehr große finanzielle Belastung durch die Flüchtlinge haben und das wir das nicht so ohne weiteres ausgleichen können. Unter anderem ist Ihre Partei mit dem Thema Sicherheit in den Wahlkampf 2014 gegangen. Die Angst vor fehlender Sicherheit in bestimmten Quartieren – Altendorf, Elting usw. – scheint in der Bevölkerung aber eher zuzunehmen. Ich kann Menschen verstehen, die davor Angst haben. Und dem müssen wir entgegenwirken. Hier muss die Polizei wesentlich präsenter sein. Wir müssen vermeiden, dass es in Essen rechtsfreie Räume gibt. Wir haben den Innenminister daher dazu aufgefordert, auch für Essen mehr Poliziekräfte zur Verfügung zu stellen. Das hat er nicht getan. Ich glaube, er nimmt da die Ängste der Menschen nicht ernst.

Würden Sie Sagen, die Arbeit der GroKo läuft rund? Jörg Uhlenbruch (lächelt): „Stand heute ja.“ Die SPD im Essener Norden scheint die Ängste sehr wohl wahrzunehmen und stellt sich gegen die eigene Parteilinie. Das hat nicht nur zu Spannungen bei Ihrem Koalitionspartner geführt, sondern auch bei den Sozialdemokraten in Land und Bund. Wie schätzen sie die SPD-Politik ein? Die Bundes-SPD muss sich beim Thema Flüchtlinge massiv bewegen. Sie bewegen sich sehr langsam. Wir haben als CDU schon lange gefordert, dass wir die Balkanstaaten zu sicheren Drittstaaten erklären. Das hat lange gedauert, bis das die SPD auch so gesehen hat. Dasselbe gilt für die Staaten in Nordafrika, z. B. Marokko oder Algerien. Die SPD hinkt der Entwicklung immer hinterher und das macht die Lage in Deutschland nicht einfacher. Wenn sich auf Bundesebene nichts tut und der Flüchtlingsstrom nicht abreißt, dann schaffen wir das hier in Essen nicht mehr. Die Anzahl der Flüchtlinge muss sich verringern. Und in ihren eigenen Reihen? Halten es die Essener Christdemokraten eher mit Merkel oder mit Seehofer? Wir werden es nicht schaffen, dass keiner mehr kommt. Das halte ich für eine Illusion. Die Grenzen dicht machen, das kann man ja machen. Dann werden vielleicht weniger kommen, aber: Es werden immer noch Men-

schen kommen. Da wird auch keine Obergrenze etwas ändern. Mag sein, dass das in meiner Fraktion auch manch einer anders sieht, aber ich bin deshalb eher bei Merkel als bei Seehofer. Man muss dafür sorgen, dass weniger kommen durch eine Verbesserung der Lage in den jeweiligen Ländern und beispielsweise in den Flüchtlingslagern der Türkei. Dafür tut die Bundesregierung bereits einiges, was meiner Meinung nach aber noch nicht ausreicht. Wobei man auch sagen muss, in der Kürze der Zeit ist wohl auch nicht mehr zu erreichen. Parteilinie versus kommunale Basis – ein reines SPD-Gerangel? Das ist bei den Christdemokraten im Grunde nicht anders. Man muss jetzt nicht so tun, als wäre es nur so bei der SPD. Diese Probleme haben die beiden großen Parteien. Ich gebe zu, wir machen da nicht so viel Ärger wie es Guido Reil gerade macht. Aber auch in der CDU wird diskutiert, gibt es dieses Spannungsfeld. Es gibt da keine schnelle Lösung, aber es muss eine Lösung geben, die das Problem dauerhaft und nachhaltig verringert. Wir schaffen das sonst einfach nicht mehr. Für 8.400 Menschen müssen wir in 2016 Plätze schaffen. Das ist schon schwierig genug hinzukriegen. Und dann? 2017 kommt dann keiner mehr? Natürlich kommen da noch Menschen. Und so schnell können wir gar keine neuen Baugebiete ausweisen und Wohnungen hochziehen. Also wird die Flächendiskussion weitergehen. Ich würde nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass wir im April, Mai oder Juni nicht noch mal über neue Flächen reden müssen. Und 2017? Da kommen vielleicht nur, ich sag mal 500.000 statt einer Millionen Menschen nach Deutschland. Dann brauche ich aber wieder 3.400 Plätze in Essen. Bis dahin haben wir aber noch gar nicht so viele in Wohnungen gebracht oder abgeschoben, dass wir diese wieder aufnehmen können. Wenn nur 50 Prozent dieser Menschen in Deutschland bleiben dürfen, bekommen wir die andere Hälfte noch lange nicht raus. Es gibt die Genfer Flüchtlingskonvention, zu lange Verfahren oder die Flüchtlinge gehen zu ihren Verfahren gar nicht erst hin. Wenn du hingehst, kann‘s passieren, dass du abgeschoben wirst. Wenn nicht, darfst du erst einmal bleiben. Sagen Sie das mal einem Hartz-IV-Empfänger. Geht er nicht zu seinem Termin, bekommt er Sanktionen. Die Sanktion für einen Asylbewerber ist: Du darfst da bleiben. Alles Dinge, die dazu führen, dass die Abschiebung schwierig ist. Das muss vom Bund besser geregelt werden – und da müssen sich meines Erachtens mehr die Sozialdemokraten bewegen und nicht die CDU. Die Kommunalpolitik selbst kann da allerdings nichts tun. Das muss auf Bundesebene passieren. Und es muss passieren. Sonst zerreißt es unsere Gesellschaft.


TITELSTORY

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JUST THE BEST! Herr Reil, Herr Duda, sie haben nicht nur im Essener Norden, sondern bundesweit für Furore gesorgt – wegen der aktuellen Flüchtlingsunterbringung und gegen die Parteilinie. Lässt der Bund die Kommunalpolitik im Stich? Reil: Ein Beispiel: Ohne die Ehrenamtler vor Ort, ohne die runden Tische, fände in diesen Zeltdörfern überhaupt nichts statt. Und warum? Weil der deutsche Staat im Moment wirklich nur sagt: Dach übern Kopf, ein Bett und was zu essen – das reicht. Die Ehrenamtler sind die einzigen, die den Flüchtlingen überhaupt sowas wie eine Tagesstruktur geben. Sonst sitzen sie da und haben nur Langeweile. Und abends ist es dann nun mal so – gerade bei den jungen Leuten, wie junge Männer eben so sind – dass dann auch gerne mal Alkohol getrunken wird. Und so spazieren sie dann durch den Stadtteil. Und genau das nehmen die Bürger dann wahr und machen sich natürlich Sorgen. Die Hysterie nach Köln kommt noch hinzu. Als Kommunalpolitiker sind wir dann vor Ort die ersten, die darauf angesprochen werden. Warum tut keiner was? Also haben Sie was getan – und zwar ein, ja man ist schon versucht zu sagen ‚legendäres‘ Interview mit dem WAZ-Lokalchef Frank Stenglein. Haben Sie wenigstens Ihre Genossen vorgewarnt? Reil: Mit meiner Familie und Menschen, die mir wichtig sind, habe ich das besprochen. Parteimäßig gab es eine Mitgliederversammlung des Ortsvereins, in der ich ganz klar den Auftrag bekommen habe: Ja, geh‘ raus und sach et. Und ich habe in der SPD-Fraktion, in der letzten Sitzung vor Weihnachten, gesagt, dass ich das alles so nicht mehr mitmachen und offen sagen werde, was die Bürger bewegt. Ich habe nicht gesagt, ich gehe zur WAZ und gebe ein Interview. Aber ich habe ganz klar erklärt, ich werde etwas machen. Tja, und nach dem Interview habe ich gedacht, ich bin politisch sowas von platt. Aber dem war gar nicht so. Die Reaktion der Menschen war so dermaßen positiv. Selbst die Redaktion der WAZ sagte, sie hätte noch nie so viele Leserbriefe bekommen. Aber wo ist Ihrer Meinung nach der Unterschied zwischen der Bundespolitik und der Realität vor Ort? Reil: Die Bundesregierung hat doch keinen wirklichen Plan. Die ganzen anderen Länder um uns herum riegeln ihre Grenzen ab. Da haben wir Dänemark und Schweden zum Beispiel, die liberalsten Länder in Sachen Flüchtlinge und Einwanderer in ganz Europa, wenn nicht in der ganzen Welt. Die haben ihre Grenzen dicht gemacht und bereiten Massenabschie-

bungen vor. Die können doch nicht alle verrückt geworden sein. Warum sind wir das einzige Land in Europa, das die Dinge noch vollkommen anders bewertet? Da kann doch irgendwas nicht stimmen. Wenn jemand auf der Autobahn in die falsche Richtung fährt, der denkt sich auch bei dem

ich auch dem Herrn Renzel bei der Flächenverteilung keinen Vorwurf. Reil: Absolut nicht. Wie soll die Verwaltung auch die Arbeit schaffen, wenn diese auf einmal fünffach so viel ist wie vorher? Gut, jetzt werden neue Leute eingestellt. Aber erstens ist das mit ein paar Stellen nicht ge-

Petra & Michael Balster

Mit der Parteilinie nehmen es SPD-Ratsherr Guido Reil (l.) und der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Karnap Stephan Duda (r.) nicht so genau. Sie sprechen lieber aus, was sie auf der Straße zu hören bekommen.

ersten, der ihm entgegenkommt, das ist ein Geisterfahrer. Vielleicht denkt er das auch noch beim zweiten oder dritten. Aber nach dem zwanzigsten muss man sich doch irgendwann mal Gedanken machen, dass man es vielleicht selbst ist, der auf der falschen Spur unterwegs ist. Das sagt mir doch der gesunde Menschenverstand. Natürlich ist das alles, was ich da erzähle, keine linientreue SPD-Politik, keine offizielle Parteilinie. Und das ist das eigentliche Problem. So hatte mein WAZ-Interview einen entscheidenden letzten Satz: Ich kann das hier sagen, ich will nichts mehr werden; ich habe mit meiner politischen Laufbahn abgeschlossen. Und dieser Satz hat zu viel mehr Kritik in den eigenen Reihen geführt, als der ganze Rest. Dieser Satz hat weh getan. Er beinhaltet etwas Grundsätzliches, etwas, was keiner hören will: Denken kannst du, was du willst. Aber für eine berufspolitische Karriere musst du der Parteilinie folgen. Also eine Frage der Abhängigkeiten? Duda: Seien wir mal ganz ehrlich: Wenn mein Chef sagt, pack das links hin, und ich möchte es in die Mitte packen, dann sagt mein Chef noch einmal, pack das links hin, und dann packe ich das links hin. Und genauso ist das in der Politik auch. Die Linie wird runterdiktiert. Okay, das ist parteiintern. Der Protest richtet sich aber auch gegen die Flächenpläne zur Unterbringung der Flüchtlinge. Und das ist Verwaltungssache. Duda: Man muss auch sagen, Sozialdezernent Peter Renzel macht eine Superarbeit. Aber er kann ja auch nicht wirklich alles so machen, wie er möchte. Ihm werden von der Bezirksregierung Aachen Flüchtlinge zugeteilt und es heißt: Mach mal. Er kriegt diese Zuteilung und innerhalb von 24 Stunden muss er reagieren. Ja, wie reagiert dann wohl ein Mensch? Nervös. Er guckt, wo ist denn jetzt noch eine freie Fläche. Ach da, also schwupp dahin. Deswegen mache

tan. Und zweitens: Wird die Arbeit dadurch weniger? Nein, zunächst wird sie sogar noch mehr. Denn die Neuen muss ich ja auch erst einmal anlernen. Überall, wo die Verwaltung mit Flüchtlingen zu tun hat – und das ist eigentlich überwiegend, denn die Stadtverwaltung von ganz Essen macht nichts anderes mehr –, knackt es ohne Ende. Die Leute gehen auf dem Zahnfleisch. Wir sind der Situation absolut nicht gewachsen. Und das muss man auch mal sagen, nicht immer nur auf die Leute rumhacken.

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Die Zeltdörfer sollen ja keine Dauerlösung sein. Entzerrt sich durch die anschließende Unterbringung in Wohnungen die Lage nicht?

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Verlängerung der gesetzlichen Gewährleistung des Herstellers von 2 auf 5 Jahre Duda: Es ist doch gesetzlich so Verlassen Sie sich auf Qualität und Service festgeschrieben, dass wir Flüchtlinge in den günstigsten Wohnraum unterbringen müssen. Und schon haben wir die Ballung im Essener Norden. Denn wo sonst ist wohl der günstigste Wohnraum? Wir brauchen sozialen Marktstraße 57 – 59 · 45355 Essen-Borbeck · Telefon 02 01 / 86 88 00 www.balster-essen.de Wohnungsbau auch im Süden. Und jetzt mal ganz ehrlich: Wie viel soziÖffnungszeiten: Montag – Freitag: 09:00 – 13:30 und 14:30 – 18:30 Uhr, Mittwochs bis 18:00 Uhr · Samstag: 10:00 – 14:00 Uhr und nach individueller Vere alen Wohnungsbau haben wir denn in den letzten Jahrzehnten im Süden gehabt? Selbst wenn wir jetzt anfangen zu bauen, das braucht Zeit. Das muss erst einmal geplant werden, Genehmigungen müssen eingeholt werden und so weiter. Das ist ein riesiger Rattenschwanz, da können wir von drei Jahren reden, bis mehrere von den benötigten Bauten stehen. Den sozialen Wohnungsbau, den hat man einfach regelrecht verpennt. Und dabei reden wir nicht einmal von der Flüchtlingsmenge, die da noch kommt. NATURAL BORN STYLERS

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Aber was können Sie dann noch als Kommunalpolitiker erreichen? Reil: Ein Signal setzen. Ein Signal nach Berlin, dass es so nicht mehr geht. Ein Beitrag von Lars Riedel

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POLITIK

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Politischer Aschermittwoch: Mit Kraft und ohne Parteien-Schelte: Beim politischen Karnevals-Ausklang der FDP im Mondpalast in Wanne-Eickel lief der stellv. Landtagsfraktionschef aus Essen, Ralf Witzel, zur kaberettistischen Höchstform auf. Übertroffen wurde er darin nur noch von der stellv. Bundesvorsitzenden Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Viele Liberale aus Essen folgten der Einladung. Einer aber nicht: Ratsherr Andreas Hellmann. Obwohl die andauernden Querelen in der Essener Ratsfraktion dafür die Ursache sind? Die Gastrednerin bemerkte indes nur das Fehlen von einer: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. StrackZimmermann in Bezug auf die Flüchtlingsproblematik in den NRW-Kommunen: „Frau Kraft macht das, was sie am besten kann: abwesend sein.“ Nun,

bei der FDP konnte Frau Ministerpräsidentin in der Tat nicht teilnehmen. Denn sie tauchte – für viele überraschend – beim Aschermittwoch der SPD Essen in der Stauderbrauerei auf. Ein Versuch, Geschlossenheit in den sozialdemokratischen Reihen zu demonstrieren? Die SPD in unserer Stadt scheint durch die Flüchtlingsfrage jedenfalls mehr denn je vor einer Zerreißprobe zu stehen. Erst wenige Tage zuvor trat Britta Altenkamp vom Vorsitz der Essener Genossinnen und Genossen zurück. Offizielle Begründung: mangelnde Zeit für das Amt. Beim SPD-Aschermittwoch fehlte von der Ex-Unterbezirkschefin übrigens auch jede Spur. Nicht mal Zeit für Karneval? Sowas aber Ein Beitrag von Lars Riedel auch.

Fotos: Gerd Lorenzen (SPD) / Lars Riedel (FDP)

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Ob mit Kraft oder ohne, ein kühles Blondes geht immer. v.l.: Ex-OB Reinhard Paß, SPD-Fraktionschef Rainer Marschan, stellv. Vorsitzender der Essener SPD Arne Bischoff, Hausherr Dr. Thomas Stauder und NRW Justizminister Thomas Kutschaty.

Wortlos verfolgte der Sprecher des Justizministeriums, Detlef Feige, das Geschehen.

Auftritt Hannelore Kraft: Die Ministerpräsidentin war der Überraschungsgast des Abends.

Petra Hinz: Hat sie mehr Zeit als Britta Altenkamp? Die Bundestagsabgeordnete wurde als mögliche Nachfolgerin gehandelt.

Nach der Rede von Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann baten die Essener Liberalen um ein Gruppenfoto mit der stellv. Bundesvorsitzenden der FDP. Den Gefallen tat ihnen unser INFORMER Mitarbeiter vor Ort doch gern. rechtsanwalt

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Christian Stratmann: Der Mondpalast-Prinzipal ist der Dauerbrenner unter den FDP-Oberbürgermeister-Kandidaten in Essen.

Die Reden enthielten so einige satirische Seitenhiebe. Da konnte sich auch der Essener Fraktionschef Hans-Peter Schöneweiß das Lächeln nicht verkneifen.

Die Körpersprache von Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann sagt schon alles: „Geht‘s noch, Frau Kraft?“


POLITIK

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POLITISIERT.

ESSEN. DÜSSELDORF. BERLIN. BRÜSSEL.

Foto: Partito Democratico/PD

kontrollausschuss des EU-Parlaments Zugang zu internen Lageberichten des Europäischen Außenpolitischen Dienstes (EAD) erhalten. Daraus geht hervor, wie die außenpolitische Unterstützung der EU eingesetzt wird. „Die bisher verbreiteten Zahlen über die Arbeit des EAD EU beruhen weitgehend auf Fehlinterpretationen“, kommentiert Jens Geier, Mitglied des Haushaltskontrollausschusses, die Ergebnisse und die bisherige Berichterstattung. „Selbstverständlich ist jeder falsch eingesetzte Euro einer zu viel. Mir fällt zu der Interpretation des Lageberichtes allerdings Mark Twain ein: ‚Die Nachrichten von meinem Tod sind

EU-Außenbeauftragen Federica Mogherini

stark übertrieben.‘Tatsächlich sind weniger als sechs Prozent der Projekte in der Gefahr, ihr Ziel nicht zu erreichen“, stellt Geier nach mehreren Gesprächen mit Dienststellen der Europäischen Kommission klar. Veröffentlicht wurde der Bericht kurz vor

nehmung und Debatte.“ Nachdem über die vergangenen Wochen der unionsinterne Streit Gesetzesvorhaben im Bereich der Asylpolitik blockiert habe – „u.a. durch Horst Seehofers wilde Thesen, Angela Merkels Unfähigkeit, ihre Union zu lenken, und Julia Klöckners inkompetente Pläne“ – seien die Gesetze zum Asylpaket II nun in erster Lesung im Bundestag eingebracht worden. Petra Hinz ist sich sicher, dass der Gesetzesentwurf im Parlament aber noch Änderungen erfährt: „Denn wie das ,Struck’sche Gesetz’ besagt, hat noch kein Gesetz den Bundestag so verlassen, wie es eingebracht worden ist.“

Finanzminister ist ein schlechter Ratgeber für kluge finanzpolitische Entscheidungen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sollte sich nicht an seine Seite stellen, um die Freiheit der Bürger einzuschränken.“ Ein Verbot von Barzahlungen ab einer gewissen Höchstgrenze zwänge die Bürger, den Zahlungsverkehr über ein Bankkonto abzuwickeln. Witzel: „Diese Bevormundung Foto: Laurence Chaperon

BRÜSSEL. Erstmals hat der Haushalts-

der Anhörung der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini, die den Abgeordneten Rede und Antwort zum Finanzmanagement des EAD für das Haushaltsjahr 2014 stehen muss. „Kritische Auseinandersetzung ist nötig, ein Anlass für Katastrophenmeldungen besteht nicht“, stellt Jens Geier klar. Foto: Mike Henning

Geier: Arbeit der EU-Außenpolitik unsauber analysiert

Witzel: Bargeldobergrenze von 5.000 Euro ist „scheinheilig“ Petra Hinz

Hinz: Kritik an der Flüchtlingspolitik der eigenen Bundesregierung BERLIN. In ihrem aktuellen ‚Letter120‘

findet die Bundestagsabgeordnete Petra Hinz (SPD) klare Worte zur aktuellen Flüchtlingspolitik der eigenen großen Koalition und der Bundesregierung: „Es reicht nicht nur aus zu sagen ,Wir schaffen es’, sondern wir müssen den ehrenamtlichen Kommunalpolitikern und den Bürgerinnen und Bürgern sagen, wie und was Politik verlässlich auf den Weg bringt. Kanzlerin und der Bundesinnenminister haben bisher die Situation nicht wirklich nachhaltig gestaltet. Horst Seehofer fischt am rechten Rand und manipuliert die öffentliche Wahr-

DÜSSELDORF. „Bargeld bedeutet

Freiheit“, macht Ralf Witzel, stellvertretender Vorsitzender und haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion deutlich und reagiert damit auf den Vorstoß der Bundesregierung für Bargeldhöchstgrenzen. „Das vorgebliche Ziel, die internationale Terrorismusfinanzierung auszutrocknen, kann durch eine nationale Bargeldobergrenze von 5.000 Euro nicht erreicht werden. Die Bundesregierung versucht hier, eine Scheinsicherheit zu vermitteln, die an der Realität völlig vorbei geht.“ NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans habe bereits im vergangenen Sommer die Forderung einer Höchstgrenze für Bargeldzahlungen ins Spiel gebracht. „Der nordrhein-westfälische

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Wolfgang Schäuble

lehnen wir ab. Es ist datenschutzrechtlich hoch problematisch, Detailfragen von persönlichem Konsumverhalten dauerhaft durch unbaren Zahlungsweg zwangsweise zu speichern.“ Auch vor dem Hintergrund der Zinsentwicklung spricht sich die FDP gegen die Einführung einer Bargeld-Höchstgrenze aus. Wenn Bürger indirekt gezwungen würden, zumindest Teile des persönlichen Ersparten auf einem Konto zu halten, leiste das einer denkbaren Einführung von Negativzinsen Vorschub. „Dadurch würden Ersparnisse – etwa für die Altersvorsorge – vernichtet und Sparer bestraft“, sagt Witzel.

BAL: Stadt soll Neuaufnahmen von Flüchtlingen sofort verweigern ESSEN. Die Bürgerlich Alternative Liste

im Rat der Stadt Essen (BAL) fordert Oberbürgermeister Thomas Kufen zur Abgabe der sogenannten Überlastungsanzeige auf. Kufen solle sich den inzwischen über 40 Überlastungsanzeigen von NRW-Kommunen gegenüber den jeweiligen Bezirksregierungen anschließen und für die Stadt Essen gegenüber der Bezirksregierung die Überlastungsanzeige bezüglich der bereits zugwiesenen und weiter erfolgenden Zuweisungen von Flüchtlingen und Zuwanderern erklären. „Unser Antrag auf Abgabe der Überlastungsanzeige wurde von der Ratsmehrheit, leider auch der SPD, niedergestimmt. Auch unser Antrag, dass der OB sich als Repräsentant von Essen als einer der größten deutschen Städte im Gremium des Städte- und Gemeindebundes für die Ausschöpfung rechtlicher Abwehrmaßnahmen bezüglich des Ob und Wie der Zuweisung von Flüchtlingen und Zuwanderern an die Städte und Gemeinden einsetzten sollte, wurde ohne jede Begründung abgelehnt,“ rügt BAL-Sprecherin Ratsfrau Dr. Elisabeth van Heesch-Orgass den OB. Die BAL-Sprecherin hatte die Forderung in ihrer Rede bei der mit 400 Bürgerinnen und Bürgern jüngst gut besuchten Demonstration in Heidhausen erneut betont und begründet. Ein Beitrag von Pascal Hesse.


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WIRTSCHAFT

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Klönen bei Seelachs und Mousse au Chocolat

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19. April 2005, als die Vorbereitungen für den abendlichen Netzwerktreff gerade abgeschlossen waren und plötzlich weißer Rauch im Colosseum Theater Essen aufstieg – glücklicherweise nur auf dem Fernseher im Séparée. Dorthin hatten sich jene zurückgezogen, die die Wahl des neuen Papstes mitverfolgen wollten. Aus Kardinal Joseph Ratzinger wurde Benedikt XVI. Und aus dem Colosseum der Ort, an dem sich die ‚Meinungsbildner‘ der Stadt, wie Pollheim seine Gäste gerne nennt, künftig bis zu zehn Mal jährlich treffen sollten. Fast 40.000 Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Sport, Politik, Medien und Gesellschaft sind bis heute der Einladung zu Essens größter Netzwerkveranstaltung gefolgt.

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Initiator Axel Pollheim blickt stolz auf 100 Veranstaltungen des Netzwerktreffs ‚Reden mit Essen‘ zurück.

Angefangen hat alles mit einer Idee von Stefan Meutsch, damals Konzernchef der Vereinigten Verlagsanstalten (VVA) und Präsident von Rot-Weiss-Essen. „Wir kannten uns gut, da wir bereits beim Düsseldorfer Ständehaus-Treff zusammengearbeitet hatten, quasi die Mutter der Veranstaltungsreihe. Meutsch wollte einen derartigen Treff auch in Essen etablieren. Und ich hatte sofort die passende Location im Blick: das Colosseum“, erinnert sich Pollheim, damals Redaktionsleiter der BILD-Zeitung NRW in Kettwig. Mit der SIGNA Unternehmensgruppe, zu der unter anderem Karstadt zählt, hatte Pollheim zugleich einen Veranstalter gefunden. Die erste Auflage war eine der wenigen mit Programm. „Wir hatten

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Sparkasse profitiert vom Immobilienboom

‚Rekord auf Rekord‘ vermeldet die Sparkasse Essen bei der Jahresbilanzpressekonferenz im Februar, allerdings nur, wenn es um die Baufinanzierung aus dem Jahr 2015 geht. Beim Kreditgeschäft nähert sich das Institut mit rund 988 Millionen Euro der Milliardengrenze, ein Plus von 12,8 Prozent. Die vergebene Kredite beliefen sich auf 450 Millionen Euro, was ein Plus von 13,9 Prozent bedeutet. 66 Prozent der bewilligten Baufinanzierungen belaufen sich auf zehn Jahre. 511 Immobilien konnten im letzen

Jahr vermittelt werden, 13,1 Prozent mehr als im Jahr 2014. Das Vermittlungsvolumen beträgt 104 Millionen Euro. Damit bleibt die Sparkasse Essen Marktführer auf dem Immobiliensektor.

Experte für schönes Wohnen

In Essen befinden sich gleich zwei Niederlassungen von BoConcept, die sich schon seit einiger Zeit als Anlaufstelle für Interior Design und individuelle Beratung etabliert haben. Mit der Frühjahrskampagne 2016 legt das Unternehmen seine Expertise als

kundenorientierter Einrichtungsberater in den Focus und präsentiert mit der Home Beratung ein ganzheitliches Konzept zur Verwirklichung individueller Wohnträume. Ob nun die Suche nach dem passenden Möbelstück, der richtigen Farbe, der Einrichtung einzelner Räume oder gar der Planung und Einrichtung von kompletten Wohnungen und Häusern, das Unternehmen begleitet Kunden von der ersten Inspiration im Store bis hin zur Umsetzung in den eigenen Wohnräumen. „Neben den vielfältigen Designmöbeln und -accessoires ist die professionelle Einrichtungsplanung im Store, aber auch beim Kunden Zuhause, eine unserer Stärken. Bei diesen Hausbesuchen mit dem Namen ‚BoConcept Home Beratung‘ wird bestehenden Einrichtungen durch das gekonnte Setzen von Akzenten ein frischer Look verliehen. Oder es werden gar komplette Einrichtungskonzepte für ganze Räume, Wohnungen und Häuser realisiert. Ausgangspunkt für die Ausarbeitung eines Einrichtungskonzeptes ist dabei der Besuch zu Hause sowie die bereits bestehenden Möbel und der persönliche Stil des Kunden. Die Menschen aus dem Ruhrgebiet schätzen diese einmaligen Service sehr.“, erklärt Arne Kristiansen, Inhaber BoConcept Essen.

Neubau-Eigentumswohnungen ‚mittendrin‘ in Rüttenscheid

Eine seltene Gelegenheit: In der Nähe der beliebten Einkaufs- und Flaniermeile ‚Rü‘, entsteht in der Wittenringstraße 13 ein modernes Mehrfamilienhaus mit sechs großzügigen Eigentumswohnungen und Wohnflä-

chen zwischen 128 m² und 151 m². Individuelle Wünsche bei der Grundrissgestaltung können noch verwirklicht werden. Das Gebäude wird im KfW-55-Standard errichtet und mit hochwertigen Materialien ausgestattet, wie z. B. einer komfortablen Fußbodenheizung über Fernwärme, elektrischen Rollläden bzw. Außenjalousien im Wohnbereich, ebenerdigen Duschen mit Granitböden und einer Gegensprechanlage mit Videoüberwachung. Die Wohnungen können bequem mit dem Aufzug erreicht werden. Der Pkw findet Platz in der Tiefgarage. Aktuell sind noch die Wohnungen im Erdgeschoss mit ca. 128 m² Wohnfläche und das 2. Obergeschoss mit ca. 151 m² Wohnfläche verfügbar. Über weitere Details informieren Gabriele Frohn und Jens Osterhoff von der National-Bank Immobilien GmbH unter 87895-23/28.

Intelligente Haussteuerung spart Kosten

Schon heute können Geräte miteinander sprechen und lassen sich über eine App auf dem Smartphone, Tablet oder PC steuern. Funkbasierte Lösungen mit niedrigen Anschaffungskosten eignen sich für jeden Haushalt. Wer sich höhere Sicherheit, mehr Komfort und weniger Energieverbrauch wünscht, kann mit einem Starterpaket einsteigen und dieses später nach Bedarf erweitern. Bei ‚RWE SmartHome‘ lassen sich intelligente Tür- und Fensterkontakte, Rauchund Bewegungsmelder sowie Kameras zu einer effektiven Alarmanlage kombinieren. Natürlich können Beleuchtung, der Fernse-


WIRTSCHAFT einen Magier zu Gast, der später bei ,The next Uri Geller’ mitspielen sollte. Essens Oberbürgermeister Wolfgang Reiniger durfte damals einen Tisch halten, der dann plötzlich durch die Gegend flog. Das war schon beeindruckend“, resümiert Pollheim. Große Reden sollten es bei den Folgeveranstaltungen nicht mehr geben, schließlich gehe es bei ‚Reden mit Essen‘ doch im eines: Netzwerken, oder wie es Axel Pollheim es gerne ausdrückt: „Essen, trinken, reden. Denn das ist das Format.“ SELBST AFFEN UND SCHLANGEN STANDEN AUF DER GÄSTELISTE

„Bundestagspräsident Norbert Lammert war bislang wohl die herausragendste Persönlichkeit, die bei uns zu Besuch war.“ Im Zusammenhang mit der Europäischen Kulturhauptstadt sollten mit Oliver Scheytt und Fritz Pleitgen die beiden Macher von Ruhr.2010 über ihre Leuchtturmprojekte informieren. „Partner aus dem Zoo in Gelsenkirchen kamen schon mal mit Affen und Schlangen vorbei, dazu gab es Musik im Séparée und Musicaldarsteller, die vor großen Premieren etwas aus ihrem Repertoire vorstellten“, erinnert sich Pollheim. Zwei Jahre will er ‚Reden mit Essen‘ noch erhalten bleiben. „Denn dann werde ich 67 und will kürzertreten. Bis dahin bereite ich meine Nachfolge vor.“ Pollheim ist es wichtig, dass ‚Reden mit Essen‘ auch in Zukunft erhalten bleibt, als eine der letzten großen gesellschaftlichen Events in der Stadt. „Denn neben Viktor Seroneits bekannten ,Stammtisch und Talk’ sind der Philharmonische Ball und der Presseball weggefallen. RWE spielt nicht mehr unbedingt in der ersten oder zweiten Liga. Da haben sich früher auch immer die gleichen Leute zum Netzwerken in der Halbzeitpause getroffen. Ansonsten gibt es in der Stadt nicht mehr viel Vergleichbares.“

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ANZEIGE OBERBÜRGERMEISTER THOMAS KUFEN LÄDT KÜNFTIG EIN

Deutschlands neues Profiradteam auf Erfolgskurs

Bei der 100. Auflage von ‚Reden mit Essen‘ am 23. Februar trat Oberbürgermeister Thomas Kufen erstmals als Einladender auf. Als neue Partner und Initiatoren fungieren seit diesem Jahr namhafte Unternehmen – die FUNKE-Mediengruppe mit der WAZ, Karstadt, RWE und die Rheinische Post an der Spitze. „Da Stillstand bekanntlich Rückschritt bedeutet, versprechen wir uns damit frischen Wind, auch wenn nicht angedacht ist, das Konzept einer in diesem Format seit mehr als zehn Jahren überaus erfolgreichen Veranstaltung zu verändern“, so Pollheim. Das Team aus Lisa Römer, Kathrin Böcker, Katja Onkelbach, Lena Reuter und Kathrin Schlickmann bleibt unverändert Ansprechpartner – auch für die mehr als 400 Gäste, die bei der 100. Auflagezu Gast waren. Anders als bislang war das Büffet weitgehend verschwunden. Pollheim: „Wir setzen stattdessen auf mehrere Stationen, an denen live gekocht wird. Thomas Kufen hat darüber hinaus etwas über Netzwerken an sich und die Bedeutung von Netzwerken in der heutigen Zeit erzählt, während ich die Gäste begrüßt habe.“ Durch die neuen Partner von ‚Reden mit Essen‘ werde sich mit Sicherheit der Einladungskreis verändern. Und wie bisher bei jedem Event auch der Charity-Partner. Pollheim: „Der ist uns besonders wichtig, denn wir wollen, dass den Leuten bewusst ist, dass diese Veranstaltung eine Wertigkeit hat. Wenn jemand zusagt, erwarten wir auch, dass er kommt. Wenn er nicht kommt oder sich zu spät anmeldet, kann er sich noch ‚einkaufen‘ – mit einer Spende für den guten Zweck an den jeweiligen Charity-Partner.“ Eine Strategie, die sich bewährt hat.

Gerald Ciolek.

Der Traum von der ‚Tour de France’ ist zum Greifen nah. Das Team ‚Stölting Service Group‘ startet in der Saison 2016 mit deutscher Lizenz als Pro Continental Team. In den vergangenen drei erfolgreichen Jahren im Continental Bereich wurde die Basis gelegt, auf der das Team und damit auch der Radsport in Deutschland weiter wachsen kann. Jetzt nimmt das Profiradteam den nächsten Schritt in Angriff und will sich bei großen internationalen Rennen beweisen. Zum Team ‚Stölting Service Group‘ gehören international erfolgreiche und erfahrene Profis aus Deutschland, wie Linus Gerdemann, Fabian Wegmann und Gerald Ciolek, daneben aber auch sehr vielversprechende Nachwuchstalente, wie Lennard Kämna. „Es ist ein tolles Gefühl, wieder für ein deutsches Team zu fahren. Ich freue mich auf die Saison“, erklärt Gerald Ciolek. Neben dem deutschen Kern gehören international erfolgreiche Fahrer, insbesondere aus Dänemark, wie Rasmus Guldhammer, Alexander Kamp und Mads Pedersen zum Kader. Erster sportlicher Leiter ist Jochen Hahn, der bereits in den letzten Jahren große Erfolge mit Stölting einfahren konnte. Mit der großen Leidenschaft für den Radsport möchte die ‚Stölting Service Group‘ nicht nur Fans für das Team begeistern, sondern auch den Radsport in Deutschland weiter nach vorne bringen. Dazu zählt auch das ‚Team Stölting Service Group Jedermannteam‘, das in diesem Jahr unter dem Namen ‚Team Stölting Service Group Cycle Club‘ startet. Das ‚Team Stölting Service Group Cycle Club‘ nimmt die Saison 2016 mit neuem Namen und neuer Struktur in Angriff. Das Jedermannteam besteht aus 50 Fahrerinnen und Fahrern. Ein kleiner ‚Mannschaftsrat‘ organisiert und koordiniert sämtliche Aktionen und Rennen. Alle weiteren Infos rund um das Team gibt es unter www.stoelting-jedermannteam.de.

Ein Beitrag von Pascal Hesse. ANZEIGE

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24.02.2016 18:21:14

DIE SCHÖNSTEN SEITEN KROATIENS! her, die Rollläden oder andere Geräte dabei einbezogen werden. So entsteht von außen der Eindruck, es wäre jemand zu Hause. Und noch mehr: Zum einen hat man unterwegs, von der Arbeit oder vom Urlaubsort, sein Zuhause immer im Blick. Zum anderen schickt das Smarthome automatisch eine E-Mail oder SMS, wenn etwas passiert. Auch Energiekosten lassen sich über eine Heizungssteuerung minimieren. Mit ein paar Handgriffen sind etwa die funkgesteuerten Heizkörperthermostate von ‚RWE SmartHome‘ angebracht. Mit ihnen lässt sich jeder Raum nach Bedarf beheizen, ob zeitgesteuert oder per Knopfdruck mit dem Smartphone. Und noch mehr: Vernetzt man einen Fensterkontakt mit dem Heizkörper im Zimmer, vermeidet man Wärmeverluste beim Lüften. Die Heizung wird gedrosselt, bis das Fenster wieder geschlossen ist. Rund 20 bis 25 Prozent oder bis zu einem Viertel der Heizkosten lassen sich so sparen.

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chen. Weitere Geräte kann man gleich dazu wählen oder später nachrüsten. Derzeit gibt es bei www.rwe-smarthome.de eine lohnende Cashback-Aktion: Wer bis zum 31.03.2016 bestellt und seine Zentrale im Laufe des Aprils über das Internet beim Server von RWE frei schaltet, erhält eine Rückzahlung von 100 Euro direkt aufs eigene Bankkonto.

Exklusive Neubauvilla in Bredeney

Diese moderne Villa mit 304 m² Wohnfläche wurde im Jahr 2015 fertiggestellt und verfügt über jeden erdenklichen Komfort und viele technische Raffinessen. In einer ruhigen Privatstraße gelegen sind es zum Heissiwald mit Wildgehege oder zum Baldeneysee nur kurze Spazierwege. „Das Objekt wurde barrierefrei mit Aufzug gebaut und ist für Familien und ältere Bewohner gleichermaßen geeignet“, erklärt Corinna Guyenz, Immobilienberaterin der National-Bank Immobilien GmbH. „Viele Bauherren können sich anhand der Baupläne oftmals nicht vorstellen, wie ihr neues Zuhause einmal aussehen wird. Sie möchten eine neuwertige Immobilie, haben aber Bedenken, selbst zu bauen. Diese exklusive Neubauvilla können Interessierte besichtigen, sich die

Räume in Ruhe ansehen und bei Gefallen im Prinzip sofort einziehen“, so Guyenz weiter. Das Haus ist großzügig und praxisorientiert konzipiert. Im Erdgeschoss besticht die teilweise 6,30 Meter hohe Glasfassade zum nach Süden hin ausgerichteten Garten, sodass viel Licht ins Gebäude fällt und den Blick in die Natur schweifen lässt. Eine große, zum Essbereich offene Küche sowie ein gemütlicher Kamin im Wohnzimmer laden zum Verweilen ein. Das Obergeschoss kann über die freischwebende und von unten beleuchtete Holztreppe oder bequem mit dem Aufzug erreicht werden. Der Elterntrakt kann mit einer Sicherheitstür zusätzlich abgeriegelt werden. Das Schlafzimmer wurde mit bodentiefen Fenstern und einem Balkon zum Südgarten ausgestattet. Das Badezimmer gleicht einer kleinen Oase, mit einer übergroßen Dusche, einer frei im Raum stehenden Badewanne und einer geräumigen Sauna. Der separate Kinderbereich mit eigenem Duschbad bietet Platz für zwei Kinder. Eine Galerie öffnet sich zum Wohnraum hin. Dies sind nur einige Highlights. Weitere Informationen zum Objekt erteilt Corinna Guyenz von der National-Bank Immobilien GmbH unter 87895-20.

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AUTOMOBILE / ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

Grund zum Feiern - 50 Jahre SHK ESSEN DIE AUTOHÄUSER REINTGES UND WAGNER PRÄSENTIEREN DEN FORD TRANSIT

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er Termin ist längst im Kalender vermerkt, die Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und erneuerbare Energien gehört zur festen Größe in Essen und ist gleichzeitig die besucherstärkste nationale Fachmesse der Branche. In den letzten Jahren kamen fast 50.000 Interessierte in die Messehalle. In diesem Jahr feiert die SHK ESSEN ihr 50-jähriges Jubiläum! Vom 9. bis zum 12. März 2016 erwarten die Besucher 560 Aussteller aus 15 Ländern, vom Marktführer bis zum jungen Start-up-Unternehmen.

INDIVIDUELLE LÖSUNGEN FÜR JEDEN FACHBETRIEB Wichtige Partner der SHK sind die Autohäuser Ford Reintges aus Rellinghausen und Ford Wagner aus Gladbeck, die seit 20 Jahren als Aussteller vertreten sind und auch in diesem Jahr nicht fehlen dürfen. Die Spezialisten präsentieren funktionelle Fahrzeuglösungen für den modernen Fachbetrieb rund um Heizung, Sanitär und Kältetechnik. Am Stand GA51 in der Galeria können Besucher den ‚Ford Transit Custom Trend‘ sowie den ‚Transit Custom City Light‘ in Augenschein nehmen. „Der Transit bietet einen großen Laderaum und eignet sich perfekt als Nutzfahrzeug. Wir arbeiten mit der Firma Bott zusammen, die die individuellen Ausstattungs-

wünsche unserer Kunden umsetzt“, erklärt Alexander Stürmer, Nutzfahrzeugspezialist vom Autohaus Reintges. „Schränke, Regale und Werkzeugkästen lassen sich bequem im Fahrzeug unterbringen. Wir bieten für jeden Bedarf ein passendes Fahrzeug und innovative Transport-Lösungen. Komfort und modernes Design sind dabei längst kein Widerspruch mehr. Gerne können sich die Besucher an unserem Stand davon überzeugen“, so Stürmer weiter. Schon in der Basisversion verfügt der Ford Transit Custom Kastenwagen über eine Ausstattung, die sich sehen lassen kann: Airbag auf der Fahrerseite, Außenspiegel mit integrierten Blinkleuchten, Beifahrer-Doppelsitz, Berganfahrassistent, Bordcomputer, Doppelflügelhecktür sowie eine Schiebetür rechts und Schmutzfänger vorne und hinten, sind nur einige nennenswerte Merkmale. Gegen Aufpreis ist die Sonderausstattung mit weiteren Highlights erhältlich, wie beheizbare Heckscheibe, Radio mit USB und Bluetooth Freisprecheinrichtung, Ganzjahresreifen, Laderaumschutz Paket und Trennwand mit Durchladeklappe.

JUBILÄUMSBONUS BIS ENDE MÄRZ SICHERN Zum Jubiläum der SHK bieten die Autohäuser Reintges und Wagner ihren Kunden einen besonderes Geschenk: ‚All inklusive Leasing-Paket‘. dass heißt: keine Anzahlung, keine Wartungs- und Reparaturkosten! Die Aktion geht bis zum 31. März 2016.

Autohaus Reintges ist ein inhabergeführtes Traditions-Autohaus. Mit 100 Mitarbeitern an zwei Standorten - unserem Hauptbetrieb in Essen und unserer Filiale Autohaus Wagner in Gladbeck - sind wir verkehrsgünstig sowohl im Süden als auch im Norden des Ruhrgebiets gelegen. Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Klaus-Peter Reintges und Dipl.-Ing. Musa Aktas bieten mit ihren Teams sämtliche Verkaufs- und Serviceleistungen. Auf unsere zertifizierten und mehrfach prämierten Servicemitarbeiter können Sie sich ebenso verlassen wie auf die langjährige Fachkompetenz und Kundenorientierung unserer Verkaufsberater. Ob Unfallinstandsetzung oder Lackierarbeit, ob Privat-Pkw, Fuhrpark oder Nutzfahrzeug – bei uns sind Sie immer an der richtigen Adresse, wenn es um Ihre Mobilität geht. Und dies nun schon in der vierten Generation!


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Diagnose und Therapie erfolgen mit modernsten Methoden – schonend und schmerzfrei. Das hilft Ihrem Körper – und auch Ihren Zähnen tun Sie damit etwas Gutes. Zahnärzte in Bochum Dr. Jörn Thiemer, MSc, MSc, MS – Spezialist Implantologie – Dr. Jan Heermann Dr. Simone Thiemer Günnigfelder Straße 25 Bochum-Wattenscheid Tel. 0 23 27/2 39 73 praxis@thiemer.com

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rei Gesichter, ein Statement: Aus Liebe zum Leben. Annemarie Vosskamp, Tobias Sczepanski und Christina Haas engagieren sich seit mehreren Jahren im Hauptund Ehrenamt beim Regionalverband Essen der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). Sie haben eine Gemeinsamkeit: Angefangen haben alle Drei mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) – und sie sind bei den Johannitern geblieben. Denn sich für die Gesellschaft einzusetzen bedeutet immer auch, das eigene Leben zu bereichern. Am Anfang stand für die Drei der gleiche Berg von Fragen: Die Schule ist geschafft! Aber wie geht es nun weiter? Welche Ausbildung ist die richtige? Kommt vielleicht ein sozialer Beruf in Frage? Oder ein Studium? Und wie soll die Zeit bis zum Studienbeginn überbrückt werden? – Antworten fanden sie bei den Johannitern. Denn ein FSJ oder ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) gelten nicht nur als Pluspunkt im Lebenslauf; sie sind zudem eine sinnvolle Aufgabe.

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Tobias Sczepanski beim Dienst in der JUH-eigenen Haus-Notruf-Zentrale.

Über eine Freundin kommt Annemarie Vosskamp zur JUH und betreut zunächst ein Jahr lang Schulsanitätsdienste im FSJ im Jugendbüro. „Die Nachfrage danach ist groß; wohl auch, weil die Johanniter den Schülerinnen und Schülern eine sehr gute theoretische und praktische Ausbildung bieten.“ Als das FSJ zu Ende ist, steht für die junge Frau fest, sich weiter einbringen zu wollen. „Ich habe so viele nette Menschen, ja, ein so tolles Team kennenlernen dürfen, dass ich nicht mehr weg

die Qualität der Arbeit und Ausbildung. Denn es handelt sich um verantwortungsvolle Aufgaben, die die FSJler und BFDler leisten. Deshalb wird bei den Johannitern im Vorfeld eine qualifizierte Ausbildung absolviert. Alle Dienste der JUH sind zertifiziert. Die Ausbildung kann in der eigenen staatlich anerkannten Rettungsdienstschule in Essen und den zwei Lehrrettungswachen für die praktische Ausbildung erfolgen. Der freiwillige Dienst bei den Diese Ausbildung erhält jeder, Johannitern stärkt nicht zuletzt der für die JUH im Einsatz ist. auch das eigene Selbstvertrauen. Für die Blaulichtfahrten kommen Fahrschulungen und vertiefte wollte. Die Johanniter sind zu einer zweiten Familie für mich geworden.“ Und so entschließt sich Vosskamp, eine eigene Jugendgruppe in Kettwig ins Leben zu rufen. EIN BREITGEFÄCHERTES TÄTIGKEITSFELD FÜR FREIWILLIGE

Bundesweit haben bereits über 100.000 Jugendliche die Chance eines FSJ genutzt. Bei den Johannitern gibt es dabei eine große Auswahl an Einsatzbereichen. „Je nach Interesse können sich die Freiwilligen bei uns verschiedene Aufgabengebiete aussuchen. Der Einsatz ist im Jugendbereich, der Erste-Hilfe-Ausbildung, dem Krankentransport bis hin zu Hilfeleistungen im Haus-NotrufDienst oder dem Transport von Blutkonserven und Transplantaten möglich“, erklärt Peter Tuppeck, Vorstand der Johanniter in Essen.

Christiane Haas nutzt die Wartezeit auf ihr Medizinstudium sinnvoll und sammelt Erfahrungen im FSJ.

Tobias Sczepanski wollte nach dem Abitur eigentlich zur Berufsfeuerwehr, doch nach einem Praktikum stellte er fest: „Das ist nichts für mich.“ So kommt er über ein FSJ zur JUH. „Für mich begann damit ein ganz neuer Lebensabschnitt – einer, den ich nicht missen möchte. Dieses erste Jahr bei den Johannitern hat mich geprägt und sehr verändert. Ich bin offener geworden, kann heute besser mit Menschen umgehen. Ja, das FSJ hat mich unglaublich weitergebracht. In dieser Zeit habe ich viele Freunde fürs Leben gefunden“, so Sczepanski. Neben dem Haus-Notruf-Dienst zählte in jener Zeit auch der Transport von Blutkonserven, Organen und Ärzteteams zu seinem Aufgabenbereich. VERANTWORTUNGSVOLLE AUFGABEN ERFORDERN EINE QUALIFIZIERTE AUSBILDUNG

Auf eines wird bei der JUH in jedem Bereich viel Wert gelegt:

Annemarie Vosskamp hat sogar eine eigene Jugendgruppe ins Leben gerufen.

Ortskenntnisse hinzu, damit die freiwilligen Helfer schnell und sicher an Ort und Stelle sind. DIE ZEIT BIS ZUM STUDIUM SINNVOLL NUTZEN

Über den Schulsanitätsdienst kommt Christina Haas nach dem Abitur zum Ehrenamt im Katastrophenschutz. Und zum Jugendbüro, wo sie als Bundesfreiwilligendienstleistende Schulsanitätsdienste organisiert, um die Zeit bis zu ihrem Medizinstudium zu überbrücken. Als sie fertig ist, hängt die junge Frau noch ein FSJ hinten dran. „Denn meinen Studienplatz hatte ich immer noch nicht. Es galt also, wieder Zeit zu überbrücken. Doch bei den Chancen, die mir hier geboten werden, und dem Wissen, was ich hier sammeln und im Medizinstudium gebrauchen kann – da musste ich gar nicht lange nachdenken.“ Ein Beitrag von Pascal Hesse.

Für wen eignet sich der Freiwilligendienst?

Ob man sich für den BFD oder ein FSJ entscheidet, hängt im Prinzip nur vom Alter ab. Während das FSJ nur bis zum 27. Lebensjahr möglich ist, unterliegt der BFD keiner Altersbeschränkung. Ausbildung und Dauer sind gleich. Die Dienstzeit beläuft sich auf sechs bis 18 Monate, in Ausnahmefällen auch 24 Monate. Bei beiden Diensten steht den Freiwilligen, die mindestens die Vollzeitschulpflicht vollendet haben müssen, Geld nach den allgemein gültigen Kostensätzen und, bei Voraussetzung, auch ein Kindergeldanspruch zu. Der Einstieg ist zu mehreren Terminen im Jahr möglich. Aktuell gibt es noch freie Stellen. Wer Medizin studieren möchte, kann sich die Zeit bei der JUH sogar anrechnen lassen. Infos gibt es unter 02 01 / 89 646 – 107, info.essen@johanniter.de und auf www.johanniter.de/essen.


GESUNDHEIT

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Bitte melde dich! Orthopäde für den Essener Norden gesucht. Bislang dauerte es oft viel zu lange, bis man einen Termin beim Experten bekam – zumindest dann, wenn man Kassen- und nicht Privatpatient ist. Die langen Wartezeiten sollen seit Ende Januar der Vergangenheit angehören, denn: Patienten

sollen künftig höchstens vier Wochen warten müssen, bis sie einen Facharzt sehen. So steht es im Versorgungsstärkungsgesetz. So weit, so gut. Wie die Realität letztlich aussehen wird, muss sich zeigen. Doch es stellt sich bereits die nächste

Foto: Ligamenta / pixelio.de

Die Antwort auf diese Frage fiel ernüchternd aus: Nichts ist los – zumindest nichts, was die Möglichkeiten einer orthopädischen Behandlung vor Ort angeht. „Ich schaute im Internet nach, auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung. Im Essener Norden fand ich genau einen Orthopäden – im Stadtbezirk VI (Anm. d. Red.: Schonnebeck, Stoppenberg, Katernberg).“ Der Entschluss stand fest: Hier muss sich etwas tun. DER STADTBEZIRK V BIETET SEINE UNTERSTÜTZUNG AN

So geschehen im Fall von Birgit P. aus Altenessen. Sie litt unter akuten, starken Rückenschmerzen. „Es ging irgendwann sogar so weit, dass mein Arm taub war.“ Acht Wochen sollte sie auf einen Termin beim Orthopäden warten. „Zum Glück konnte schließlich mein Hausarzt mir einen Termin für das MRT und beim Physiotherapeuten verschaffen. Aber generell fragte ich mich: Was ist da los im Essener Norden?“

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Birgit P. heißt mit vollem Namen Birgit Petereit und ist nicht nur Patientin, sondern auch Lokalpolitikerin und Mitglied für die SPD in der Bezirksvertretung V. „Ich selbst bin ja nun zum Glück in Behandlung. Aber es kann doch echt nicht sein, dass diejeningen der rund 54.000 Einwohner im Stadtbezirk V, die akute oder chronische Schmerzen im Bewegungsapparat haben, eine ‚halbe Weltreise‘ beispielsweise in den Essener Süden unternehmen müssen, wo die Fachärzte für Orthopädie geballt sitzen.“ Also brachte Petereit einen Antrag in die Bezirksvertretung ein, darauf hinzuwirken, dass mindestens ein weiterer Orthopäde

Frage: die Frage nach dem Wo. Was, wenn dieser Facharzt am anderen Ende der Stadt ist? Und was, wenn man aufgrund der akuten Erkrankung außer Stande ist, quer durch das Stadtgebiet zu reisen?

eine Praxis eröffnen kann. Dem Antrag wurde auch zugestimmt. Nur: Auf eine Anfrage an die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO), die die Niederlassung von Ärzten reguliert, erklärte diese, dass in Essen bereits eine Überversorgung an orthopädischen Praxen bestehe. „Das mag sein, aber diese befinden sich eben überwiegend im Süden“, so Petereit. Aber immerhin: Die KVNO wies auf die Möglichkeit eines Antrags auf Zulassung im Sonderbedarfsfall hin. Mit einem solchen Antrag „bestünde ggf. eine Möglichkeit auf einen zusätzlichen Vertragsarztsitz in einem gesperrten Planungsbereich, sofern dargelegt werden kann, dass die hierfür erforderliche Versorgungslücke besteht“, heißt es seitens der KVNO. SOGAR PRAXISRÄUME SIND SCHON DA

„Genau diesen Antrag wollen wir nun stellen“, so Petereit. „Beziehungsweise nicht wir. Denn der Arzt mit einer Niederlassungsabsicht im Bezirk V selbst muss die Sondergenehmigung beantragen. Und diesen Arzt suchen wir jetzt.“ Dabei kann der Mediziner auf die volle Unterstützung seitens der Bezirksvertretung bauen. „Wir

werden ihn soweit es geht bei der Antragsstellung helfend unter die Arme greifen. Wir unterstützen ihn auch gerne beim Knüpfen der notwendigen Kontakte oder bei der Personalsuche.“ Sogar Räumlichkeiten für die Praxis stehen bereits zur Verfügung. In einem Neubau an der Basunestraße/ Ecke Bischoffstraße werden eigens dafür 242 qm freigehalten. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich auch eine physiotherapeutische Praxis. Auch an die Synergie-Effekte ist also gedacht. Fehlt nur noch der Facharzt. „Wir würden uns freuen, wenn ein Orthopäde, der sich vorstellen kann, bei uns eine Praxis zu eröffnen, sich an uns wendet (Bezirksvertretung für den Stadtbezirk V, Altenessener Str. 196, 45326 Essen, Tel.: 02 01/ 8 81 51 26, bv5@essen.de).“ Dass diese, vielleicht etwas ungewöhnliche Art, eine medizinische Versorgung sicherzustellen, durchaus Erfolg haben kann, hat der Bezirk V schon einmal bewiesen. „Auf diese Weise sind wir auf der Suche nach einem Kinderarzt in unserem Bezirk schon einmal fündig geworden. Seine Praxis ist mittlerweile ‚ausgebucht‘ und er will hier auch gar nicht mehr weg.“ Ein Beitrag von Lars Riedel


von Urs Widmer

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EHRGEIZ WIRD WIRKLICHKEIT Seine Bilder zeugen von der Vorstellungskraft und technischer Fertigkeit des Menschen – und der möglichen Überforderung desselben. Ab dem 4. März zeigt das Museum Folkwang die Aussstellung ‚Thomas Struth – Nature & Politics‘.

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Industrielle Produktionsanlagen und Forschungslabore, Alltagsarchitektur und Erlebnisparks – Struth untersucht in seinen Bildern der letzten Jahre, wie Ehrgeiz und menschliche Vorstellungswelten zu räumlicher, objekthafter Wirklichkeit werden. Die etwa 35 großformatigen Fotografien zeigen hochkomplexe Apparaturen, Strukturen und Konstruktionen, welche die Gegenwart prägen, aber dem Blick der Öffentlichkeit meist unzugänglich sind und ihre Funktionsweise fraglich. Der Eintritt für die Sonderausstellung kostet 10 €.

Das Scala 11 gibt es schon seit 23 Jahren – als Studio für künstlerischen Tanz. Jetzt lässt es sich auch zum Studiotheater umbauen. Eingeweiht wird diese Neuerung durch zwei Nachtstücke am 5. März.

BLUES VOM BIG MAN CLAYTON

Das neue Theater birgt alles, was es braucht: eine Garderobe, ein Foyer, einen Saal mit 80 Plätzen, der sich komplett verdunkeln lässt, eine Bühne und Platz für die Technik. Uraufgeführt werden Stücke mit fantastischen Bild und Bewegungsfolgen von Ronald Blum, dem Studioleiter. Zu Musik von Francesco Landini über Monteverdi bis Portishead. Der Eintritt ist frei.

Beim 18. Boogie Woogie Congress am 9. März in der Philharmonie präsen-

tiert Jörg Hegemann die Boogie-Pianisten Frank Muschalle und Steve Clayton. Nach seinem großen Erfolg bei seinem ersten Gastspiel vor fünf Jahren kommt der Münsteraner Muschalle nun zum zweiten Mal nach Essen. Auch der Engländer ‚Big Man‘ Clayton trat hier schon auf. Der dreifache Gewinner der British-Blues-Awards ist bekannt für sein authentisches Blues-Piano, seine swingenden Boogies und seine erstaunliche Bühnenpräsenz. Karten gibt es ab 29,15 €.

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EINWEIHUNG VON SCALA 11

Foto: SCALA 11

TO P D O G S

Foto: Magnus Liam Karlsson

KULTUR – TIPPS & TERMINE

Foto: Thomas Struth

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17.02.2016 09:45:22

‚Sinatra & Friends‘ führt die Zuschauer ins Las Vegas der 60er Jahre, wo sich die drei Entertainer im legendären Sands Hotel trafen und mit ihren furiosen Songs wie ‚My Way‘, ‚Mr. Bojangles‘ und ‚New York‘ zum Showmagneten der Stadt wurden. Einen solchen Abend lassen Stephen Triffitt, Mark Adams und George Daniel Long, begleitet von einer neun-köpfigen Band und drei Sängerinnen, wieder aufleben: Mit Swing, kessen Sprüchen und klirrenden Eiswürfeln im Whiskeyglas geht es in die Zeit der Big Bands und der political uncorrectness. Tickets gibt es ab 29,60 €.

WENDEPUNKT Das Maschinenhaus gibt mit ‚Wendepunkt‘ am 18. und 19. März einem Individuum Raum auf der Bühne, das große Angst hatte, umsonst gelebt zu haben: Klaus Mann, gespielt von Sven Gey. Er ist der älteste Sohn von Thomas Mann, war einer der wichtigsten Repräsentanten deutscher Exilliteratur, geriet nach dem Zweiten Weltkrieg fast vollkommen in Vergessenheit und hat erst nach seinem Suizid seinen Platz in der Literaturgeschichte gefunden. Auf der Bühne steht er allein und erzählt die subjektive Geschichte aufkommender faschistischer Strukturen, die zu lange geduldet wurden, und einer fremd gewordenen Heimat. Tickets gibt es für 12 €.

SOMMERNACHTSTRAUM Nichts geringeres als Shakespeares Lustspiel ‚Ein Sommernachtstraum‘ führen Achtklässler am 11. und 12. März in der Freien Waldorfschule auf.

Mit spielerischer Leichtigkeit verfolgen die Jugendlichen den Verwirrungen der Liebe und kommen dem Wechselbad der Gefühle komödiantisch auf die Spur. Der Eintritt ist frei.


Foto: Hugenpoet

KULTUR – TIPPS & TERMINE

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G r u g a h a ll e

EINE FÜR ALLE!

SCHREIBKUNST UND WEIN März wieder für die schönen Dinge des Lebens da: mit einem Kalligraphie-Workshop am 6. März und mit einem Weinevent der

biologischen Art am 12. März.

In der zunehmend digitalen Welt gewinnen handgeschriebene Worte besondere Bedeutung – erst recht, wenn sie mit Tinte und Füllfeder kunstvoll gezeichnet werden. Die Kalligraphin und Kommunikationsdesignerin Petra Wöhrmann zeigt den Teilnehmern verschiedene Techniken und Möglichkeiten, Einladungen, Tischkärtchen, Dankes- und Menükarten oder auch einen Liebesbrief individuell zu gestalten. Mit einer Auswahl von ‚Graf von Faber-Castell‘Füllhaltern und verschiedenen Tintenfarben. Teilnahme samt Fingerfood für 59 €. Zum Weinevent sind Winzer biodynamischer Weingüter zu Gast, welche die Gäste bei einem 4-Gang-Galamenü durch die Welt biologisch zertifizierter Weine begleiten. Weingüter wie die hier vertretenen Villa Symposia, Montirius, Lombard und Maison en Belles Lies verzichten zum Beispiel auf Schwefel, Zuchthefe und Pestizide, was den Wein ökologisch und bekömmlich macht. Karten für eine offene Verkostung und das Galadinner gibt es für 140 €, für das Galadinner samt Weine für 125 € und nur für die offene Verkostung für 25 €.

PREMIERE EINES SCHWERGEWICHTS

Am 19. März feiert das Aalto-Musiktheater die vierte Premiere – und das mit einem echten Schwergewicht: die einaktige, blutige Tragödie ‚Elektra‘ von Richard Strauss.

David Bösch führt Regie in der Koproduktion mit der Opera Vlaanderen Antwerpen/Gent. Hier zum Beispiel durch seine Inszenierungen für das Schauspiel Essen bekannt. Ins Zentrum dieses Stücks rückt er die posttraumatischen Störungen Elektras und ihrer Geschwister, die miterlebten, wie ihr Vater durch ihre alpträumende Mutter Klytämnestra ermordet wurde. Wahnsinn, Verzweiflung und Blutrache beherrschen das Stück, dessen Bühnenbild dies drastisch konkret widerspiegelt. In den Hauptrollen: Rebecca Teem als Elektra, Katrin Kapplusch als Chrysothemis und Doris Soffel/Renée Morloc als Klytämnestra. Die Essener Philharmoniker spielen unter der Leitung von Tomáš Netopil. Eine halbe Stunde vor Beginn jeder Vorstellung wird ein Einführungsvortrag im Foyer angeboten. Karten gibt es ab 15,40 €.

Am 5. März präsentiert das Filmstudio Glückauf zum ersten Mal in NRW den Film ‚Grüße aus Fukushima‘ von Doris Dörrie, die ebenfalls zu Gast sein wird.

Foto: GOP

EINE BADEWANNE ALS SHOWBÜHNE Es wird nass in der neuen Show im GOP

Foto: Mathias Bothor/Majestic

Varieté-Theater. Mit ‚Wet‘ erwartet die Zuschauer ab dem 16. März ein ausgefeiltes Bühnenkonzept von den Regisseuren Markus Pabst und Maximilian Rambaek.

himas zu bleiben – der störrischen Satomi, die auf eigene Faust in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückziehen will. Zwei Frauen, die beide in der Vergangenheit gefangen sind und lernen müssen, sich von ihren Schuldgefühlen und der Last ihrer Erinnerungen zu befreien. Komplett schwarz-weiß in Japan gedreht. Karten gibt es für 9 €.

Helge Schneider Live „LASS KnACKEN OPPA!“

05 | 03 | 2016

Glamotion Dance Event

07 | 03 | 2016

Romeo & Julia A bges ag t! Live 3D Musical

13 | 03 | 2016

Conni Das Musical!

19 | 03 | 2016

: Ehrlich Brothers Zu sa tz sh ow hr U 0 :0 15 „Magie - Träume erleben“

02 | 04 | 2016

Cindy aus Marzahn „Ick kann ooch anders!“

23 | 04 | 2016

Suberg´s Ü-30 Party „Mehr als eine Party“

29 | 04 | 2016

Mario Barth Zusatztermin „Männer sind bekloppt, aber sexy“

22 | 05 | 2016

Paul Panzer „Invasion der Verrückten“

Foto: Augustijns Annemie

DORIS DÖRRIE IN ESSEN

Auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen reist Marie (Rosalie Thomass) für die Organisation ‚Clowns4Help‘ in die Präfektur Fukushima. Dort will sie zusammen mit dem Clown Moshe (Moshe Cohen) den überlebenden Opfern von 2011, die immer noch in Notunterkünften leben, ein wenig Freude bringen. Marie ist für diese Aufgabe allerdings gar nicht geeignet, doch bevor sie wieder davonläuft, beschließt sie, bei der letzten Geisha Fukus-

03 | 03 | 2016

Gerade für Frauen wird es ein Vergnügen, Daniel Sterns ‚Casanova-Körper‘ völlig durchnässt an den Strapaten in Aktion zu sehen. Dahinter muss sich Handstand-Akrobat Anton Belyakov allerdings nicht verstecken, er trat schon in allen bedeutsamen Zirkus-Compagnies der Welt auf. Die Männer kommen ja grundsätzlich nicht zu kurz, so wird ihnen dieses Mal zum Beispiel Lena Ries mit ihrem grazilen, biegsamen Körper am Luftring den Atem verschlagen. Poetisch in luftige Höhe schwingt sich auch der 19-jährige Moritz Haase, der sogar seine Kostüme selbst schneidert. Live-Gesang gibt es dieses Mal auch: Lina Navakaite und Jennifer Lindshield wechseln sich showweise ab mit einem Crossover von Oper, Jazz und Pop. Tickets gibt es ab 26 €.

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Das Schlosshotel Hugenpoet ist auch im

15 | 07 | 2016 – Sommerfest 24 | 07 | 2016 an der Grugahalle 01 | 10 | 2016

Suberg´s Ü-30 Party „Mehr als eine Party“

15 | 10 | 2016

The Legend of Zelda „Symphony of the Goddesses“

19 | 10 | 2016

Carolin Kebekus „AlphaPussy“

23 | 10 | 2016

Laura Pausini Simili

06 | 11 | 2016

Schallplattenbörse im Foyer

10 | 11 | 2016

Bülent Ceylan K RONK

26 | 11 | 2016

Suberg´s Ü-30 Party „Mehr als eine Party“

11 | 12 | 2016

Wise Guys Das Beste aus 25 Jahren

02 | 02 | 2017

Die Teddy Show Das neue Programm

10 | 02 | 2017

Dieter Nuhr Live 2017

11 | 02 | 2017

Mantastic Sixx Paxx XXL-Tour Male Revue Show

08 | 12 | 2017

Ina Müller Juhu-Tour 2017

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KULTUR – INTERVIEW

AUF EIN DATE MIT PENG

Für mehr Frauen auf der Bühne Als PENG-Kollektiv stellen sieben junge Jazz-Sängerinnen ein neues Festival auf die Beine.

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Foto: Beyli D. Wilson

in Haufen Frauen, die sich allesamt als Jazz-Sängerinnen etablieren wollen – da denkt man gleich an Stutenbeißerei. Weit gefehlt. Die PENG-Frauen lernten sich in der Jazz-Abteilung der Folkwang Universität der Künste kennen. Sie verstehen sich gut und nicht als Konkurrentinnen. Dafür seien sie viel zu unterschiedlich. Aber in einem stimmen sie alle überein: Sie haben die Power, Frauen im Jazz zu fördern, und das Genre, im Ruhrgebiet an den Mann wie auch die Frau zu bringen. Barbara, Maika und Johanna, wieso haltet Ihr es für notwendig, Frauen im Jazz zu fördern?

PENG!: „Wir sind da! Wir haben die Energie und los geht‘s.“ (v.l.n.r.) Christina Schamei, Johanna Schneider, Barbara Barth, Marie Daniels, Maika Küster, Mara Minjoli und Rosa Kremp.

Maika: Auf den üblichen Festivals beherrschen meist die Männer die Bühne. Und es ist nicht so, als gebe es nicht genug gute Frauen im Jazz. Sie müssen sich aber immer doppelt beweisen, um anerkannt zu werden. Barbara: Dabei sind oft die Frauen die Bandleaderinnen: Sie halten die Gruppe zusammen, kümmern sich um Auftritte und Organisation. Johanna: Wir haben nichts gegen Männer, sie spielen auch in den Bands auf unserem Festival mit. Aber sie sollen jetzt mal nicht im Mittelpunkt stehen – dafür haben wir bewusst Instrumentalistinnen als Headlinerinnen engagiert, die zeigen, was sie drauf haben. Von Euch selbst treten aber nur einige mit ihren Bands auf ... Maika: Wir machen das ja auch nicht, um uns selbst darzustellen. Wir wollten das Festival organisieren, um die regionalen Musiker zu fördern –bis auf die Headlinerinnen Laia Genc und Shannon Barnett mit ihren Bands kommen alle aus der Region. Und wir wollen einen Beitrag zur Kultur in Essen leisten. Deshalb haben wir uns auch für das Maschinenhaus entschieden – das ist ein toller Ort, mit seinem Industriecharakter, mitten in einer Gegend, in der nicht so viel Kulturelles passiert. Johanna: Wir haben zukünftig auch vor, die Anwohner miteinzubinden, mit unserer Musik in Schulen zu gehen etwa ...

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Ist Jazz dafür nicht zu sehr Sparte? Johanna: Das glauben viele, aber Jazz hat so viele Facetten – von Soul über Hip Hop, Pop und Klassik, sogar Elektro. Für das Festival haben wir deshalb eine große Bandbreite ausgewählt. Barbara: Meine Band spielt zum Beispiel deutsche Lieder der 30er bis 60er Jahre – neu aufgemacht. Maika: Und damit die Leute die Musik kennenlernen, haben wir die Eintrittspreise bewusst niedrig gehalten. Jazz ist was für jeden, nicht nur für Kenner oder Elitäre. Wer sich darauf einlässt, dem wird das auch gefallen – wir bieten eine so hohe Qualität und Professionalität mit so viel Seele. Ich habe schon viele Leute kennengelernt, die mit der Musik nichts am Hut hatten und dann völlig geflasht waren. Johanna: Jazz hat einfach diese Offenheit. Die Musik entsteht im Moment und

jeder, der dabei ist, wird Teil des Ganzen. Maika: (schmunzelt) Als Musiker fragt man sich oft, aus welcher Ecke des Bewusstseins da gerade was rausgepurzelt ist. Ihr seid mit Leidenschaft dabei, aber wie war es, so ein zweitägiges Festival zu organisieren? Lernt Ihr das im Studium? Barbara: Nein, wir hatten zwar auch ein Wochenendseminar Musik-Management, aber das reicht nicht. Es ist eher Learning by Doing. Wir haben viel rumgefragt und gemacht – ein Jahr lang. Aber mit unserem Ziel vor Augen geht das. Das ist ganz schön lang, wie kriegt Ihr das mit Arbeit und Studium vereinbart? Maika: haha Johanna: Wir schlagen uns die Nächte um die Ohren. ... Aber jede macht das, was sie kann. Manche von uns sind echte Finanzgenies, regeln alles Vertragliche und stellen die Anträge. Andere kümmern sich um die Technik, die Öffentlichkeitsarbeit und stimmen sich mit unserem tollen Kooperationspartner Fabian Sattler vom Maschinenhaus ab ... alles ehrenamtlich. Und die Bands, die auftreten, machen die das auch aus Liebe zur Musik und für den guten Zweck? Barbara: Nein, das ist kein Low-Budget-Festival. Die Bands werden anständig bezahlt, da gibt es keinen Freundschaftspreis. Es sind alles studierte, sehr gute Musiker, die von ihrer Musik leben. So wie wir auch. Diese Mentalität, dass man als Musiker froh sein oder gar bezahlen soll, irgendwo auftreten zu dürfen, vertreten wir nicht. Dann sparen wir lieber an uns. Maika: Unser Festival soll nachhaltig sein. Dazu gehört es, dass die Musiker weitertragen, dass sie ordentlich bezahlt wurden und ihre Arbeit wertgeschätzt wurde. Schließlich wollen wir das nächstes Jahr wieder machen. Werdet Ihr denn finanziell unterstützt? Maika: Wir haben schon einige Sponsoren und Förderer, aber wir können Unterstützung noch gut gebrauchen. Wir haben viele Absagen bekommen, was wir nicht erwartet haben. Johanna: Ja, wir können uns das gar nicht erklären – wie kann man unsere Idee nicht gut finden?! Aber Ihr lasst Euch nicht entmutigen? Maika: Auf keinen Fall! Zweifel an der Idee kamen nie auf. Wir ziehen das trotzdem durch, die Idee ist geil! Barbara: Die, die jetzt nicht mit an Bord sind, werden sich noch tierisch ärgern – denen zeigen wir‘s! Wir wünschen viel Erfolg! Lieben Dank für das Gespräch, Mädels.

AM 5. UND 6. MÄRZ IM MASCHINENHAUS. TAGESTICKETS GIBT ES FÜR 15 EURO UNTER WWW.PENG-FESTIVAL.DE Das Interview führte Amela Radetinac


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KULTUR – HIGHLIGHT

DIE GOLDEN GIRLS IM THEATER IM RATHAUS

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Foto: marcpierre

Fernsehgeschichte auf der Bühne

TA G E

Foto Jutta Hasshoff-Nuhr

Schirmherr der TUP-Festtage ist Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen. Die Festtage 2016 werden ermöglicht durch die Sparkasse Essen.

ST D IE T U P- FE

Die Golden Girls als Live-Sitcom: Kerstin Fernström (li.), Viktoria Brams (mi.), Gudrun Gabriel (re.) und Anita Kupsch (liegend) – ab dem 3. März im Theater im Rathaus.

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Manche lassen ihr ganzes Leben zurück. Um es zu behalten.

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amals in Sankt Olaf ... so beginnen die nicht enden wollenden und oftmals skurrilen Geschichten der herrlich naiven und gutmütigen Rose Nylund, mit denen sie ihre betagten Mitbwohnerinnen nervt. Aber mit einem Stück Käsekuchen und viel Humor schlagen sich die ‚Golden Girls‘ durch die schwierigsten Themen. Dafür wurde die US-Serie mit dem Golden Globe ausgezeichnet wie auch mit dem Emmy. Queen Elisabeth II war ein großer Fan und lud die ‚Golden Girls‘ nach London ein. In einer Adaption von Kristof Stößel bringt nun Regisseur Helmuth Fuschl die beliebte und fortschrittliche Sitcom aus den frühen Neunzigern auf die Bühne des Rathaustheaters. Fuschl hält sich eng an Stößels Drehbuch, der verschiedene Handlungsstränge aus mehreren der 180 Folgen zu einer abendfüllenden Sitcom – weniger ein Theaterstück –verwoben und auch die Charaktere nicht neu erfunden hat.

Wir unterstützen Menschen, die auf der Flucht sind, damit sie ein Leben in Würde führen können. brot-fuer-die-welt.de/fluechtlinge IBAN DE10100610060500500500

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16.02.2016 12:06:44

Vier ältere Damen teilen sich einen Bungalow im amerikanischen Rentnerparadies Miami, Florida. Blanche Deveraux, Rose Nylund, Dorothy Zbornak und ihre Mutter Sophia Petrillo. Bis auf Dorothy sind sie allesamt Witwen, aber stehen selbst noch mitten im Leben: Das Haus gehört der männermordenden und eitlen Südstaatenschönheit Blanche, deren Alter sogar aus der Geburtsurkunde getilgt wurde und die immer ‚Big Daddys‘ Liebling war. Nach dem Tod ihres Mannes ruft sie eine WG ins Leben. So gesellt sich die besagte Unschuld vom Lande Rose zu ihr, die skandinavische Gerichte wie Geflakenkaken kocht und wie der Traktor ihres Vaters pflügt bis zum Morgengrauen, wenn sie erst in Fahrt gekommen ist. Die dritte im Bunde ist die sarkastische Vertretungslehrerin Dorothy Zbornak aus Brooklyn. Sie hat sich von ihrem Mann Stan scheiden lassen, der sie nicht nur mit einer Jüngeren betrogen hat, sondern als tou-

pettragender Scherzartikelverkäufer selbst wie eine Witzfigur wirkt. Ihre resolut-bissige Mutter Sophia Petrillo komplettiert das Quartett nachdem ihr ‚Gefängnis‘ abbrannte – das Altersheim ‚Die schattige Pinie‘. Die gebürtig Sizilianerin bedenkt ihre Mitbewohnerinnen stets mit Zynismus und Ironie, aber hat für jede ein offenes Ohr und für jede Lebenslage die passende Anekdote parat: ‚Stellt euch vor, Sizilen Neunzehnhundert...‘

FORTSCHRITTLICHSTE FERNSEHSERIE 1985 strahlte der amerikanisch Sender NBC die erste Folge aus – erstmals standen Rentnerinnen im Mittelpunkt einer Sitcom. Doch die Zuschauer feierten die lebenslustigen Damen und die Serie wurde ein großer Erfolg. Von 1990 bis 1994 flimmerten die 180 Episoden der ungewöhnlichen Serie über die deutschen Mattscheiben und war hierzulande nicht minder beliebt. Ungewöhnlich, nicht nur weil die Figuren ältere unabhängige Frauen waren, es ist auch eine der fotschrittlichsten Serien der Fernsehgeschichte: Bereits vor dreißig Jahren lebten die ‚Golden Girls‘ in einer Senioren-WG während Deutschland heute dieses Lebensmodell diskutiert. Von Blanche bis Sophia – sie alle hatten Sex in der Serie. Ins Kino sickert die Sexualität von Senioren erst in den letzten Jahren mit Filmen wie ‚Was das Herz begehrt‘ mit Diane Keaton und Jack Nicholson und ‚Das grenzt an Liebe‘ ebenfalls mit Keaton, aber dieses Mal mit Michael Douglas als Gegenpart. Und während Blanche es schon damals für das Normalste von der Welt hielt, dass ihr schwuler Bruder einen Mann heiratete, sind gleichgeschlechtliche eingetragene Partnerschaften in Deutschland erst seit 2001 möglich aber Ehen noch immer nicht Aber auch Tabu-Themen wie Isolation, Altersarmut und HIV griffen die ‚Golden Girls‘ mit feinfühligem Humor und Ironie auf statt mit einem erhobenen Zeigefinger. Über 100 Käsekuchen, so heißt es, sollen die vier Frauen dabei vertilgt haben – redend, lachend und auch mal weinend.

DIE THEATER-GIRLS In diese großen Fußstapfen trefen Anita Kupsch, Gudrun Gabriel, Viktoria Brams und Kerstin Fernström. Bundesweit bekannt wurde Kupsch, durch ihre Rolle in ‚Ein Mann will nach oben‘ mit mit Harald Juhnke. Sie spielte in ‚Praxis Bülowbogen‘ mit Günther Pfitzmann und stand mit dem Ein-Personen-Stück ‚Männer und andere Irrtümer‘ 1.700 mal auf der Bühne. Jetzt spielt sie die scharfzüngige alte Sizilianerin. Ihr ‚Kätzchen‘ Dorothy verkörpert Gabriel, die bereits mit Peter Simonischek, Udo Samel und KarlHeinz Böhm auf der Bühne stand und in Filmen wie ‚Schwestern oder die Balance des Glücks‘ von Margarethe von Trotta mitspielte, im ‚Zauberberg‘ von Hans Geissendörfer und in ‚Doktor Faustus‘ von Franz Seitz. Die für sie völlig fremde Rolle der lasziven Blanche übernimmt Brams. Ihre Stimme kennen viele zu den Gesichtern von Catherine Deneuve, Jane Fonda, Rita Hayworth und Meryl Streep. Ihr Gesicht dazu sah man in TV-Serien wie ‚Ein Fall für Zwei‘, ‚Dr. Stefan Frank‘ und ‚Marienhof‘. Die Schwedin Fernström ist auf den Komödienbühnen Deutschlands zuhause: Über 800 Mal stand sie als Fräulein Engel in ‚Der Neurosenkavalier‘ auf der Bühne und produziert seit einigen Jahren auch ihre eigenen Shows. Mit ‚Haie küsst man nicht‘ kommt sie zum Beispiel am 12. März ins Theater im Rathaus. Doch jetzt gibt sie erst einmal die Rose. Wie in der TV-Serie handelt die Theater-Sitcom Pointe um Pointe von den Liebeseskapaden der lüsternen Blanche, die auf den Hochstapler Harry – gespielt vom ehemaligen ‚Tatort‘-Kommissar Karl-Heinz von Hassel reinfällt. Es geht ums Älterwerden, um Käsekuchen und Alltagsprobleme. Und natürlich wird uns zu Beginn die vertraute Titelmusik ‚Thank you for being a friend‘ direkt zurück in die 90er Jahre schicken. Ein Beitrag von Amela Radetinac

Ab dem 3. März im Theater im Rathaus. Tickets gibt es ab 20,50 Euro.


KULTUR – HIGHLIGHT

PUSSY RIOTS Als hätten sie‘s geahnt: Zu Zeiten, in denen der Ruf nach einer Stärkung der Frau wieder lauter wird, startet die neue Veranstaltungreihe der Theater und Philharmonie ‚Kunst5‘. Neben Opern, Liederarbenden und Ballett unter dem Motto ‚Unbeschreiblich weiblich‘ stellen drei Schauspielerinnen Texte aufständischer Frauen aus drei Jahrtausenden vor. ‚Pussy Riots‘ nennt sich die Lesung – nach den Aktivistinnen, die sich mit Punkrock in Moskau gegen die Regierung, gegen die Kirche und gegen die Männerherrschaft auflehnten. Was kann so etwas bringen? Kann Kultur eine Rebellion oder gar eine Revolution in Gang setzen? Die russische Band bekam den Preis der Lutherstädte ‚Das unerschrockene Wort‘ verliehen, Yoko Ono zeichnete die ‚Pussy Riots‘ aus – die Frauen gewannen die Aufmerksamkeit des Westens, aber in Russland selbst scheinen sie keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen zu haben.

EINEN AUFSTAND ANZETTELN? Die kulturellen Ausdrucksformen wie Musik, Theater oder Kunst zerren nicht selten das ins Rampenlicht, was die Entscheider im Land lieber nicht öffentlich diskutiert sehen. Die Theater und Philharmonie planten ihr Programm noch lange bevor die Frauenwelt jüngst durch die Gewalt patriachischer Gesinnung erschüttert wurde. Und treffen jetzt den Zeitgeist auf den Punkt. Ihre Botschaft zur Lesung: ‚Hier wird der Aufstand nicht nur geprobt.‘ Anders als die ‚Pussy Riots‘ aber befassen sich die Ensemblemitglieder des Schauspiels Essen mit tabubrechender Popliteratur, klassischen Tragödien, queren Raps und existentialistischer Philosophie im Grillo-Theater. Nicht auf der Straße oder im Bundestag, sondern in Räumen, in denen sich die Zuschauer bewusst in ein ‚geschlossenes Sinngebiet‘ begeben und die Wirklichkeit des Alltags hinter sich lassen. Dennoch: Die aufständischen Texte beziehen sich auf die Wirklichkeit, vermitteln Zeitgeschichte, welche die Schauspielerinnen mit Leben erfüllen. Sie sprechen die Sinne an, rufen Bilder und Empfindungen hervor. Diese Erfahrungen nehmen die Zuschauer aus dem Theater mit in die Wirklichkeit, bauen sie

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in ihren Wissensvorrat ein und können so das alltägliche Handeln und Entscheiden beeinflussen können. Unabhängig davon, ob Kunst einen Zweck haben soll.

KULTURELLE BILDUNG Wahrscheinlich wird die Lesung keinen Aufstand verursachen – dafür betrachten die Frauen hierzulande ihre Lage wohl als nicht allzu schlecht. Eine solche Veranstaltung aber dennoch zu besuchen ist Teil der von Stadt, Land und Bund unterstützten kulturellen Bildung. Sie soll der freien Entwicklung der Persönlichkeit dienen, das Leben bereichern, neue Welten eröffnen, einen Zugang zur Vergangenheit eine Auseinandersetzung mit der Zukunft ermöglichen. Ein Beispiel: George Orwells Roman ‚1984‘. Diese Fiktion ermöglicht Spekulationen, Gedankenspiele, öffnet neue Blickwinkel auf Situationen und Zusammenhänge. Gerade im Bezug auf die heute allgegenwärtige NSA und die sich durchsetzende präventive Kontrolle motiviert der Roman zu einer kritischen Haltung.

WEICHEN STELLEN Folgenreicher als bei den Frauen, die in dieser Gesellschaft aufgewachsen sind und die hiesige Demokratie und Gleichberechtigung leben, könnte sich eine solche Lesung auf Frauen auswirken, die noch in Strukturen leben, die sie offensiv unterdücken. Zur afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung zum Beispiel trug Soul-Musik wie ‚Say It Loud‘ (I´m Black and Proud) zur Herausbildung einer schwarzen Identität bei. Elvis Presley, brachte die extrovertierte Musik der Schwarzen mitten in die weiße, puristische Öffentlichkeit und trat damit eine Revolution der Jugendkultur los – gegen Konformität und den ‚American Way of Life‘. Kunst und Kultur vermag demnach etwas zu verändern. Anscheinend immer dann, wenn sie wie ein Ventil eines Kessels mit Überdruck funktioniert.

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Einfach beste Unterhaltung!

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EMPIRISCH BEWEISEN Aber bald werden wir es genau wissen: Bis 2017 soll ein in Deutschland bisher einzigartiges Forschungsvorhaben die Wirkung kultureller Bildung nachweisen. Die Stiftung Mercator fördert es, mit dem Ziel kulturelle Bildung als festen Bestandteil im formellen Bildungssystems aller Bundesländer zu verankern. Eine Kolumne von Amela Radetinac

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REISE

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REISEN AN BORD EINES SEGELSCHIFFS WERDEN IMMER BELIEBTER

Die Sonnenseite des Segelns genießen

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er träumt bei dem trüben Winterwetter nicht schon vom nächsten Urlaub in der Sonne? Die Saison steht vor der Tür und viele Urlauber blättern bereits in den Reisekatalogen. Jetzt ist die beste Zeit zum Buchen, denn die Auswahl ist noch groß und viele Flüge sind verfügbar. Ein Trend lässt sich auch in diesem Jahr beobachten, die Menschen zieht es nicht nur zum Meer, sondern auch aufs Meer. Segelreisen sind beliebter denn je. Das können Mario Mossuto und Stefan Bongard von ‚SailActive‘ bestätigen. Das Reisebüro in Essen-Rüttenscheid bietet zwar auch klassische Pauschalreisen an, ist aber eine gefragte Adresse, wenn es um Segeln und Kreuzfahrten geht.

Das klingt nach viel Freiheit, aber auch Luxus. Ist Segeln nicht eher etwas für Sportler und die Reichen und Schönen dieser Welt? Stefan Bongard: Nein, überhaupt nicht. So war es vielleicht noch vor 30 Jahren, als der Segelsport nur einem elitären Kreis zugänglich war und sie erstmal Geld in die Hand nehmen mussten, um in

Foto: Kozica

Herr Mossuto, was macht die Faszination des Segelns aus?

Mario Mossuto: Segler sind dem Wasser und den Wellen nah und können individuell den Urlaub gestalten. Sie sind Teil einer kleinen Crew, egal ob sie aktiv sind und selbst die Segel hissen oder nur mitsegeln. Der Umgang an Bord ist persönlicher als auf einem Kreuzfahrtschiff. Sie können zudem kleine entlegene Buchten ansteuern, zu denen die großen Schiffe keinen Zugang haben. Weit weg vom Massentourismus führen die Routen zu einsamen Stränden und unberührter Natur.

einem Verein aufgenommen zu werden. Dort haben Sie dann den Segelschein absolviert und ein kleines Boot gekauft. Die Szene hat sich geöffnet. Heute ist für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei. Deshalb boomt die Branche gerade auch auf dem touristischen Markt. Ihre Kunden buchen einen Segeltörn wie eine Pauschalreise im Reisebüro? Mario Mossuto: Ja, Segelkenntnisse sind auf unseren Urlaubstörns keine Voraussetzung. Ein erfahrener Skipper ist immer an Bord. Unter dem Motto „aktiv Mitsegeln“ finden sich Alleinreisende, Paare und Freunde zu einer Crew zusammen und packen an Bord mit an. Das gilt fürs Segeln und Kochen gleichermaßen. Dann gibt es aber auch Angebote, die wir mit dem Begriff Komfortsegeln umschreiben. Hier ist ein Koch oder eine Hostess an Bord

und kümmert sich um das Wohl der Gäste. Schließlich Segelkreuzfahrten auf Großseglern, die wie es der Name vermuten lässt schon fast mit einer klassischen Kreuzfahrt vergleichbar sind. Also auch preislich eine große Bandbreite? Stefan Bongard: So ist es. Ein Mitsegeltörn im Mittelmeer liegt preislich inklusive Anreise, die wir gerne auch für die Teilnehmer buchen, vergleichbar einer qualitativ hochwertigen Pauschalreise. Komfortsegelreisen mit Koch und Hostess bieten nicht nur mehr Service, sondern steuern meist exotischere Reviere wie die Seychellen oder die Südsee an, was mit höheren Flugpreisen einhergeht. Segelkreuzfahrten gibt es in allen Facetten. Ein Beitrag von Eva Valentini

Ostern im Sauerland

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roße Ehre für das Reisebüro Kozica. Die Fachzeitschrift ‚Touristik aktuell‘ zeichnete das Familienunternehmen aus Essen-Katernberg mit dem bundesweiten ‚Globus Award‘ für die beste Nachwuchsund Mitarbeiterförderung aus. „Wir sind glücklich über den Globus Award“, sagt Geschäftsführer Mark Kozica. „Wir haben sehr gute Mitarbeiter. Deren Entwicklung und Weiterbildung sind für uns stets eine Herzensangelegenheit.“ Deshalb entschieden sich die Reise-Experten für ein wissenschaftlich praxisorientiertes System des renommierten INtem-Instituts, das Trainings für Mitarbeiter und Führungskräfte anbietet. Die erfolgreiche Umsetzung des Konzepts überzeugte schließlich nicht nur die Fachjury. „Wir haben dadurch mehr Kunden hinzugewonnen“, sagt Mark Kozica. „Die Mitarbeiter sind selbstbewusster, haben mehr Spaß an der Arbeit und wir haben durchweg positive Rückmeldungen erhalten.“

emmel segnen, mit viel Krach die Osternacht begrüßen und zur Abendstunde die Osterfeuer zünden – das Sauerland ist bekannt für sein lebendiges Osterbrauchtum. Und zu den Festtagen ist es allemal eine Reise wert. Unser ‚INFORMER Sauerlandexperte‘ Lars Riedel hat ein paar attraktive Reiseziele in der Region zusammengesucht, bei denen für jeden etwas dabei sein sollte. Auf Jahrhunderte alte Ostertraditionen beruft sich die schmucke Hansestadt Attendorn, im südlichen Sauerland gelegen. Bis heute wird das Brauchtum von aktiven Vereinen lebendig gehalten – vom Semmelsegnen, über das Vermessen der Osterkreuze bis zur feierlichen Prozession mit historischen Laternen durch die Altstadt. Urlaubsgästen, die einmal hautnah dabei sein möchten, bietet beispielsweise das Romantikhotel Platte in Attendorn-Niederhelden passende Arrangements. SPORTIV BIS ROMANTISCH

Doch auch andernorts im Sauerland ist das Osterbrauchtum lebendig. In Arnsberg erhellen Osterfeuer die Nacht des Ostersonntags. Das Hotel Menge an der Schlacht lädt seine Gäste dazu ein, dies zu erleben. Gäste des Hauses können an einer Fackelwanderung zum Kreuzberg teilnehmen, wo sie anschließend ein Höhenfeuerwerk bewundern. Der Klaukenhof in Len-

nestadt-Burbecke wiederum lädt Groß und Klein zur gemeinsamen Ostereiersuche in den Kitzelfichten ein und präsentiert ein familienfreundliches Arrangement für vier erlebnisreiche Ostertage. Und das Hotel Antoniushütte in Balve-Eisborn nimmt seine Gäste mit auf eine geführte Wanderung und sorgt mit einem Feinschmeckermenü und Saunaangebot auch für erholsame Momente, während das Sauerland Stern Hotel in Willingen Familien mit einem umfangreichen Ferienprogramm auf Trab hält – vom Tiermasken-Basteln und Ostereier-Bemalen, über einen Familien-Kegel-Abend und eine Osterbäckerei bis zur romantischen Abendwanderung. Sportiv geht es im Landhaus LenneperFührt in Kirchhundem zu, vor dessen Tür zahlreiche Wander- und Radwege zur Bewegung einladen. An alle, die wandern und genießen möchten, richtet sich auch das Angebot des Landhotels Sauerländer

Hof in Eslohe-Wenholthausen, das unter anderem eine geführte Wanderung mit herzhaftem Imbiss im Programm hat. EIN LITERARISCHES OSTERFEST

Nicht zuletzt kommen die freien Tage genau für all jene richtig, die alltags kaum Zeit finden, endlich mal wieder in einem guten Buch zu schmökern. Diese werden für das Osterarrangement des Literaturhotels Franzosenhohl in Iserlohn schwärmen: Nicht nur die Pauschale für drei Übernachtungen, Osterbrunch und freie Nutzung der Panoramasauna auf der hauseigenen Dachterrasse lässt keine Wünsche offen, sondern auch das Ambiente des Hauses selbst. Mehr als 2.000 Bücher liegen in der Foyer-Bibliothek, in den Fluren und – nach Wunsch auch handverlesen– auf dem Zimmer aus. Beste Rahmenbedingungen für ein literarisches Osterfest.


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GESELLSCHAFT

Karneval feiern und dabei etwas Gutes tun jedoch nicht die berühmteste aller Rennserien gemeint, sondern das gleichnamige Musik-Fernsehformat der ARD aus den 80ern. Und so wurde um Punkt fünf nach acht im LUEG Center das Licht gedämmt und die Discokugel angeworfen. Erst gegen zwei Uhr morgens gingen die Lichter wieder an, um das tanzwütige Publikum überhaupt von der Tanzfläche zu bekommen. Unterm Strich wurden also sechs Stunden netto getanzt und gefeiert. Apropos die Rechnung unterm Strich machen – das Wichtigste wollen wir natürlich auch nicht verschweigen: An diesem Abend kamen über 3.500 Euro an Spenden zusammen, die zum Wohl von Kindern in Essen eingesetzt werden sollen.

Fotos: Gerd Lorenzen

Karneval zu feiern, das allein fiel schon einigen Karnevalisten in diesem Jahr schwer, nach dem vieler Orts und auch in Essen die Rosenmontagszüge abgesagt wurden. Nicht so den Jecken vom Club Kohlenwäsche. Sie hatten ihre Karnevalsparty bereits am 30. Januar über die Bühne gebracht. Und sie haben nicht nur ausgelassen gefeiert, sondern – ganz im Zeichen ihres Club-Gedankens – für soziale Zwecke Geld gesammelt. Über 250 Gäste kamen ins Mercedes Center LUEG an der Altendorfer Straße. Die Charity-Kostüm-Party lief unter dem Motto ‚Formel Eins‘. Anders, als man es bei der Location eines Autohauses vermuten könnte, war mit dem Party-Motto

LUEG-Bereichsleiter Ralf Schütte kam als Kohlenwäsche-Clubmitglied natürlich stilecht im Bergmanns-Outfit.

Auch das waren die 80er: Im Disco-Zeitalter ging es mitunter recht spacig zu. V.l: Barbara Stöblen, Jens Schulte und Dr. Stefan Seng.

Der Club Kohlenwäsche verwandelte mit seiner ‚Formel Eins‘Party das Mercedes Center LUEG in eine Disco der 80er Jahre.

Als Mafiosi lässt es sich anscheinend gut leben.

Aus heutiger Sicht sind die Outfits der 80er schon etwas gewöhnungsbedürftig.

Epochensprung? Bergleute waren in den 80er Jahren noch ein üblicher Anblick (v.l. Markus Lehrmann und Dr. Frank Stöblen, v.r. Claus Diemer und Dirk Hermanski). Aber wie kommt ein Pirat (Thomas Rüth, AWO-Jugendhilfe) in ihre Mitte?

Eine Begegnung mit Samuel Koch ‚Triple Z‘ eingeladen. Es ging aber um mehr als das bloße Vorlesen, es ging um Begegnungen. Die Veranstaltung war ein ‚Get together‘ von Wirtschaft und Gesellschaft. Und passenderweise kam auch der Erlös des Abends dem Projekt ‚Zusammenwachsen in Essen‘ der Ehrenamt Agentur zugute.

Fotos: Gerd Lorenzen

Sein tragischer Unfall in der Sendung ‚Wetten, dass …‘ hat ganz Deutschland berührt. Mitte Februar sprach Samuel Koch, heute Schauspieler und Buchautor, vor einem Essener Publikum über seinen persönlichen Weg aus der Krise, über das „Klarkommen“ mit der Querschnittslähmung und sein zweites Leben. Business und Management Coach Heike Kracht hatte Koch zu einer exklusiven Lesung ins

Business Coach Heike Kracht gab einen Einblick in ihre Tätigkeit.

Im Gespräch mit den Coaches Maximilian von Düring und Heike Kracht berichtete Samuel Koch (vorne), wie er sein heutiges Leben meistert.

Ein weiteres Highlight des Abends: das Livepainting von der Sand-Künstlerin Frauke Menger.

Tatort: Rü + Wat man so alles dem ‚Pumpenhannes‘ flüstert! Tatort Brauhaus Knappmann Kettwig +++ Das Damensolo Weltumrundung musste unterbrochen werden! RallyeKönigin Heidi Hetzer (78) aus Berlin (sie hat alle wichtigen Rallyes der Welt bewältigt) meisterte viele Pannen ihres Autos, einem Hudson von 1930, auf ihrer Reise um die Welt. Plötzlich in Lima (Peru) sagte Lady‘s Magen „Nein“. Die Schotterpisten dieser Welt sind nicht nur für Oldtimer mehr als gewöhnungsbedürftig. Hilferuf nach Essen: Claudio Schlegtendal, der bekannte deutsche Rallye-Arzt, der als Chirurg in Essen Werden tätig ist, stand Gewehr bei Fuß

(Beide kennen sich von unzähligen Rallyes – und einem gemeinsamen Knasterlebnis in der Türkei). Also das Auto ab ins Museum Limas und sie in den Flieger nach Essen. Nach erfolgreichem Klinikaufenthalt, einen RÜ-Bummel und Abschiedsessen bei Knappmann mit Schlegtendal und Franz Maag, die graue Rallye-Eminenz. Thema: Autos und die Tour de Rue, an der Heidi schon zweimal teilnahm und versprach, in zwei Jahren wieder mitzumachen. Tatort TUP +++ Sophie Schwerthöffer (16) umjubelter Kinderstar bei den Konzerten in

der Weihnachtszeit und bei Nelson Müller, beendete jetzt ihr Schulpraktikum im Aalto. Sophie „Nach 12 Tagen bin ich ganz sicher, die Bühne ist meine Welt. Aber noch sicherer bin ich, es ist viel härter und ein längerer Weg als ich gedacht habe.“ Tatort GOP +++ 30 Jahre Herrensitzung der Gänsehälse. 30 Jahre ausverkauftes Haus. 30 Jahre Smoking-Pflicht. 30 Jahre ein Spitzenprogramm. 30 Jahre Bombenstimmung. Bei meiner ersten Karneval-TV-Session erlebte ich die 30 Sitzungen neu. Da sah ich so viele wieder vor mir. Die Prinzengarden aus D-Dorf, die Höhner, die Bläck Fööss, Brings, die Swinging Fanfares, Wolfgang Reich, das Butterblömche – und wie sie alle heißen. Und so fing es an: Bodo v. Rappad traf ich nach einer Sitzung „So etwas müssten wir für Rüttenscheid auch machen“. Nächstes Jahr, selbe Situation:

Die Botschaft des Abends – in Sand gemalt.

Jetzt aber „Wir müssen!“. Jeder suchte fünf Freunde, mit 500 Mark Startgeld und nach etlichen Stunden fröhlich, heftig, feucht stand das erste Programm mit dem Knaller Winnie Weiß. Später das Fest der Feste, die Damen sollten mitfeiern. Jetzt im GOP fühlen sich beide Veranstaltungen ‚sauwohl‘. Tatort Sheraton +++ Magic Moments pur. 12 Künstler verzauberten das Publikum. Die Kellnerin Vanessa Dewald fiel Igor beim Soundcheck auf, Steuerberater Jeckart brachte Maya Diordjoevic mit. Benny und Joyce, Willi Krähling, Jay OH (das aktuelle Supertalent) sind schon Stammgäste. Wolfgang Scheelen kam von Mark Brinkens drei Jahres-Feier des wöchentlichen ‚Jazz for the People‘ mit Werner Lake später dazu. Mit Wolfgang startete 1982, nach acht Jahren Rüttenscheid ohne Musik, meine Veranstalter-Tätigkeit.


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Slowenien: Besuch im einzigen Öko-Hotel

WARUM DAS KLEINE LAND ZWISCHEN ALPEN UND ADRIA BEI URLAUBERN IMMER BELIEBTER WIRD Alpen oder Adria, ans Meer oder in die Berge? Hier ist beides nöglich – und das in nicht einmal zwei Autostunden. Denn in kaum einem europäischen Land finden sich so viele unterschiedliche Urlaubsmöglichkeiten auf engsten Raum wie in Slowenien. Dabei erfreut sich das Land zwischen Österreich, Italien und Kroatien schon seit Jahren einer wachsenden Beliebtheit. Die dürfte auch in 2016 ungebrochen weitergehen. Und es gibt weit mehr zu entdecken als nur eine Stadttour in Ljubljana oder ein Besuch an der slowenischen Rivera mit seinen idyllischen Urlaubsorten an der Adria. Relativ neu ist eine Entwicklung, die sich unweit des Bleder See am Rande des einzigartigen Nationalparks Triglav bestaunen lässt: Hier entstand vor wenigen Jahren Südeuropas einziges Öko-Hotel. Das preisgekrönte Bohinj ECO Hotel setzt komplett auf den ökologisch-nachhaltigen Urlaub und wird seinem Anspruch als Oase der Ruhe und Gemütlichkeit nicht nur durch den einzigartigen Panoramablick auf die Julisehen Alpen gerecht. Neben dem 3.500 m² großen Aquapark mit Innen- und Außenpools, Wascherrutschen und verschiedenen Wasserattraktionen für Kinder verfügt das Bohinj ECO

Hotel im Obergeschoss über einen exklusives Spa- und Wellnessbereich, der mit mehreren Saunen und einem Pool mit Panoramablick nach einem erlebnisreichen Wandertag zur abendlichen Entspannung einlädt. Über den unschätzbaren Wert, den die Natur vor Ort ermöglicht, wissen die Tourismusverantwortlichen. Sicher ein Grund, warum Nachhaltigkeit großgeschrieben wird. Für umweltbewusste Gäste bietet das Hotel eine eigene Tankstelle für Elektro- und Hybridautos. Um sich sportlich zu bewegen, benötigt es aber keine weiten Strecken. In den Wintermonaten stehen gleich zahlreiche Skipisten in unmittelbarer Nähe zur Auswahl. Oder wie wäre es mit Eislaufen auf dem Wocheiner See? In den Sommermonaten gibt‘s neben den endlosen Wandermöglichkeiten entlang idyllischer Bäche auch viele spannende Herausforderungen zum Mountainbike, Klettern und Kanusport. Sehr zu empfehlen ist übrigens das Restaurant des Bohinj ECO Hotel, dass mit traditionellen slowenischen und internationalen Gerichten sowie einer großen Auswahl vegetarischer Gerichte aufwartet. Beliebt ist das Hotel übrigens auch bei Familien. Hierfür stehen allein sieben spezielle Familienzimmer zur Verfügung.

Bohinj Park ECO Hotel Triglavska c. 17, 4264 Bohinjska Bistrica, Slovenia www.bohinj-park-hotel.si/deu Tel. +386 8 200 4000, Email: info@2864.si

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ZU GUTER LETZT

IMPRESSUM

Ausblick:

E-MAIL KONTAKT: vorname.nachname@informer-magazine.de

Christian Boenisch (ART-DIRECTOR)

Betty Stellmacher (VERLAGS-LEITUNG)

DAS BEWEGT DIE STADT IN DEN NÄCHSTEN 4 WOCHEN

Jöran Steinsiek (THEMEN-REDAKTION)

von Celina Kimmerle und Lars Riedel

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Eva Valentini (PEOPLE)

Jerra Steinsiek (REISE)

Margot David (REISE)

Hannes Schmitz (GASTRONOMIE, BUNTES)

Gerd Lorenzen (FOTO)

Sarah Stellmacher (GRAFIK)

Luisa Feyen (OFFICE, DISTRIBUTION)

Artur Hanke (BERATUNG)

Celina Kimmerle (OFFICE)

Schlusstermine für die Ausgabe »April 2016« REDAKTION: 15.03.2016 & ANZEIGEN: 18.03.2016 DRUCK Ruhrnetzwerk GmbH DISTRIBUTION Briefkasten-Zustellung: Delta Werbung GmbH Auslage-Vertrieb: Direktwerbung Van Hoewijk VERLAG Presse-Verlag Ruhr GmbH · Bredeneyer Straße 2b 45133 Essen · Geschäftsführer: Ralf Schönfeldt REDAKTION Bredeneyer Straße 23 · 45133 Essen Fon: (0201) 45 8534 45 · Fax: (0201) 45 8530 89 www.informer-magazine.de www.facebook.com/INFORMER.Essen eMail: info@informer-magazine.de Die INFORMER MAGAZINE Essen erscheinen 12 × jährlich jeweils vor Monatsbeginn im kombinierten Haushalts- und Auslagevertrieb. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 18 vom 01.08.2015. Vom Verlag gestaltete Anzeigen unterliegen dem Urheberrecht und dürfen ohne schriftliche Genehmigung nicht verwendet werden. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder. INFORMER MAGAZINE ist ein eingetragenes Markenzeichen der INFORMER media entertainment AG.

Ein gutes Buch ist mehr als ein Datensatz. Es iSt etwas Bleibendes!

Markus Lehrmann,

Hauptgeschäftsführer Architektenkammer NRW, Präsident Club Kohlenwäsche & Kinderbuchpate

„Bildung ist ein Grundrecht. Nicht alle Kinder haben Zugang zu diesem Grundrecht. Finanziell können sich viele Familien Bücher nicht leisten. Auch im digitalen Zeitalter der eBooks ein Problem, denn auch ein Tablet kostet. Wenn das Lesen wieder mehr Raum einnehmen würde, wäre das ein Gewinn für die Kinder und für unsere Gesellschaft. Denn Bücher regen zum Denken an, bieten Anlass für Gespräche und fördern so den Zusammenhalt – und zwar über Generationen hinweg.“ Helfen auch Sie mit! Verein Kinderbuch Patenschaft e.V. · Ruhrtalstrasse 52–60 · 45239 Essen www.kinderbuch-patenschaft.de · 0172-429 29 72 · info@kinderbuch-patenschaft.de

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Firmen hart am Wind!

Christoph Bubbe (GRAFIK, FOTO)

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Pascal Hesse (POLITIK / WIRTSCHAFT)

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John Amela Radetinac (KULTUR / PEOPLE)

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Lars Riedel (CHEF VOM DIENST)

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Ralf Schönfeldt (HERAUSGEBER)

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Kaum eine Sportart entwickelt solch eine Teamdynamik wie das Segeln. Alle müssen anpacken. Egal, ob Mann oder Frau, Segelprofi oder Landratte, jung oder alt – jede Position, jede Tätigkeit beeinflusst das gemeinsame Vorwärtskommen. Um mittelständischen Firmen diese Form des Teambuilding zu ermöglichen, richtet der ETUF erstmals am 20.08. den TEAM CUP.nrw aus. Alle teilnehmenden Firmen werden in Teams in Fleet Races vor den Seeterrassen des ETUF gegeneinander segeln. Boote werden von dem Veranstalter zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wird jedes Boot durch einen erfahrenen Segler des Clubs unterstützt. Segelerfahrung ist nicht nötig. Für alle interessierte Unternehmen findet am 7.03. im Clubhaus des ETUF eine Vorstellung des neuen Veranstaltungsformats statt. Die Anmeldefrist läuft bis zum 4 März unter event@team-cup.nrw

Ungewöhnliche Ostern fürJecken und Kinder

Die Fastenzeit befindet sich in ihren letzten Zügen, in diesem Jahr allerdings mit einer Ausnahme: Da der Rosenmontagszug in Düsseldorf aufgrund der Wetterverhältnisse abgesagt werden musste, hat die Stadt bereits einen Nachholtermin festgelegt – den 13. März. Mit kirchlichem Segen darf sogar in der Fastenzeit an einem Sonntag gefeiert werden. Kaum vorstellbar, aber das Ende der Fastenzeit bedeutet auch, dass Ostern schon wieder kurz bevorsteht. Eine besondere Beschäftigung für die Kleinen bietet in diesem Jahr die International School Ruhr: In der ersten Ferienwoche vom 21.–24. März 2016 finden dort zwei englischsprachige Feriencamps statt. Eine Gruppe ist für drei- bis sechsjährige Kinder, die zweite für sieben- bis zwölfjährige Schüler. Die Betreuung findet im Kindergarten und dem Labor der International School Ruhr, am Moltkeplatz 1, statt. Weitere Informationen finden Sie unter www.is-ruhr.de.

Rückblick: DAS BEWEGTE UNSERE LESER IN DEN LETZTEN 4 WOCHEN Gewaltprävention und allgemein die sportliche Betätigung beschäftigen auch die Essener Schulen. Körperliche Übergriffe, Beleidigungen und Schikanen sind bereits in Grundschulen keine Seltenheit mehr. Doch schon im Kleinen kann man dieser Entwicklung entgegenwirken – durch Sport, körper- und bewegungsbezogene Präventionsmaßnahmen. Zwei gute Beispiele dafür haben uns die vergangenen Wochen geliefert – eines im Essener Norden, eines im Süden der Stadt.

Um ganz allgemein den Sport im Stadtteil zu fördern, hat sich vor gut zwei Jahren der Verein ‚Sport in Bredeney‘ gegründet. Leuchtturmprojekt ist die Sanierung des Sportplatzes an der Meisenburgstraße. Und dabei geht es nicht nur um den ansässigen Fußballverein Fortuna Bredeney. „Wir wollen sicherstellen, dass die ansässigen

Ort einzubinden? „Schließlich soll der neue Platz auch dem Schulsport zugute kommen. Wir haben daher die beiden Bredeneyer Grundschulen, sprich die Meisenburgschule und die GrafSpee-Schule, sowie die Gymnasien Goethe und Grashof aufgefordert, uns kreative Ideen rund um einen neuen, modernen Kunstrasenplatz in Brede-

Bernd Sabransky in Mitten der kleinen Sieger des Ideenwettbewerbs.

Bredeney: Sportliche Ideen an der Meisenburgschule In jedem Alter, besonders aber in der Sporterziehung von Kindern und Jugendlichen, muss das Fair-Play-Ideal fest verankert sein. Neben der schulischen Erziehung (vom Vorschulbereich bis zur Hochschule) müssen Training, Wettkampf und das Zusammenleben in den Sportclubs den Erfordernissen fairen Verhaltens in besonderem Maße Rechnung tragen. An konkreten Beispielen zeigt sich immer wieder: Sport kann eine gewaltpräventive Wirkung entfalten. Doch für Sport braucht man vor allem eines: einen geeigneten Platz.

Schulen und Vereine ihre sportliche Ausbildung unter freiem Himmel ausüben und ortsnah umsetzen können“, erklärt der Vereinsvorsitzende Bernd Sabransky das große Ziel. Und dafür sollen und können sich alle Bürger einsetzen. Ideen für die Entwicklung des Sportplatzes sind gefragt. So entstand dann auch der Gedanke, einen Ideenwettbewerb auszuschreiben. Und was wäre da naheliegender gewesen, als die Schulen vor

ney zu liefern.“ In die Beurteilung der vorgelegten Ergebnisse flossen die Kriterien Beteiligung und Engagement von Schule und Schülern ein. „Darüber hinaus haben wir die Kreativität der ‚Kunstwerke‘ beurteilt und nicht zuletzt die praktische Umsetzbarkeit bewertet. Die Resonanz war überwältigend.“ Mit der Teilnahme aller Klassen – und damit rund 200 Schülern – hat sich dabei besonders die Meisenburgschule hervorgetan.


ZU GUTER LETZT

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Foto: Peter Prengel – Stadtbildstelle Essen

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STARK REDUZIERT

Ein Ausblick auf mehr Sicherheit: Der neue INFORMER-Ratgeber mit Kampfkunst-Experte Sensei Alfons Pinders Die Vorfälle der Silvesternacht beschäftigen die Bürger und vor allem die Bürgerinnen auch in unserer Stadt noch immer. Zwar sind Kriminalität und Gewalt nicht neu, aber die Vorkommnisse in Köln, Hamburg und Stuttgart haben Verunsicherungen und Ängste ausgelöst. Und in der Essener Kampfkunstakaˇ demie ‚i-defense‘ glühten die Drähte. Selbst jetzt noch, nach gut zwei Monaten, laufen dort die Telefone heiß. Und der Schnupper- und Infolehrgang Ende Januar mit Sensei Alfons Pinders und Schauspieler Claude-Oliver Rudolph zum Thema Selbstverteidigung für Frauen war ein Riesenerfolg. Nach dem Motto ‚Köln war gestern‘ stellten die Referenten ihr auf den ersten Blick ungewöhnliches Konzept vor. Schauspiel trifft Kampfkunst. Film- und Fernseh-Bösewicht Claude-Oliver Rudolph zeigte, wie Frau mit Sprache, Gestik und Mimik ein selbstsicheres Auftreten nach außen demonstriert, auch wenn es im Inne-

ren anders aussieht. Dazu griff er tief in die Trickkiste seiner Kunst. Und Sensei Alfons Pinders vermittelte einfach zu erlernende Selbstverteidigungstechniken und gab Tipps rund um das Thema Verteidigung. Begleitet wurde der Kurs sogar vom ‚RTL Exclusiv‘-Team und einer Redakteurin der Bildzeitung. „Es ist nicht nur das plötzlich wachsende Interesse an Seblsverteidigung. Die Leute haben Fragen, viele Fragen“, so Pinders. Und die sollen auch nicht unbeantwortet bleiben. Aus diesem Grund werden unsere Leserinnen und auch Leser an dieser Stelle von Ausgabe zu Ausgabe ab sofort nützliche Tipps von Sensei Alfons Pinders erfahren. Wie vermeide ich Gefahrensituationen? Wie verteidige ich mich? Sind Waffen wirklich der geeignete Weg? Und was kann überhaupt alles zu einer Waffe werden? Jeden Monat ein Ausblick auf mehr Sicherheit.

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„Dies haben wir im Vorstand von Sport in Bredeney e.V. mit dem Siegerpreis von 600 Euro honoriert.“ Aber auch die anderen Schulen sollten nicht leer ausgehen. „Daher haben wir entschieden, gleich drei zweite Plätze zu vergeben und diese mit 200 € zu prämieren.“ Geld, das die Schulen wiederum in neue Sportgeräte investieren wollen.

Gestik und Mimik des Gegenübers lesen, die eigene Körpersprache, klare Ansagen wie „Stopp, hör jetzt auf!“ bis hin zum Gorilla- und Tigermanöver, mit denen sich die Kids aus einem Haltegriff befreien können – alles das stand auf dem spielerischen Lehrplan. So auch der Zusammenhalt und der

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Schonnebeck: Gewaltfreies Lernen an der Schillerschule Bisher erhielten mehr als 120 Schulen in NRW durch die Förderung der ‚Stiftung Kunst, Kultur und Soziales‘ der Sparda-Bank West ein Anti-Konflikttraining. ‚Gewaltfrei Lernen‘ vom gleichnamigen Verein wurde in vielen Jahren praktischer Tätigkeit entwickelt. Diplom-Sportlehrer, Sonderpädagogen und Psychologen kommen an die Schulen und trainieren mit den Kindern in sechs bis 10 Unterrichtseinheiten, wie sie mit Konfliktsituationen umgehen und ganz ohne Gewalt lösen können. Auf Vermittlung von Stefan Dunkel, Vertriebsleiter der Sparda-Bank in Essen, bekam jetzt auch die GGS Schillerschule in Schonnebeck die Möglichkeit eines solchen Präventionstrainings.

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Die Schüler der Schillerschule üben, wie man Konflikte gewaltfrei lösen kann.

Blick dafür, wenn ein anderer Hilfe braucht. Schulleiterin Nicole Brandenberg zeigte sich begeistert: „An unserer Schule sprechen jetzt alle eine gemeinsame Sprache.“ Und das gilt nicht nur für die Schüler. Zum Angebot von ‚Gewaltfrei Lernen‘ gehört nämlich auch die Arbeit mit den Eltern und vor allem auch die Schulung des Kollegiums. Damit steht fest: „Das Programm geht an unserer Schule weiter, auch wenn der Verein nicht bei uns ist.“

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