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I N F O R M E R 2 0 1 5 · F E B R UA R

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Volkskrankheit Diabetes Typ-2

„Wir müssen die NichtKranken erreichen.“

Diabetes & Parodontitis „Einen Zusammenhang zwischen den zwei Volkskrankheiten Diabetes und Parodontitis stellen viele Betroffene nicht her. Deshalb kennen sie die negative, gegenseitige Beeinflussung und die möglichen Folgen nicht.“ erklärt Dr. Diana Svoboda. Die Essener Zahnärztin ist immer wieder erstaunt, dass es noch so viele Menschen mit Diabetes gibt, die über das Risiko nicht richtig informiert sind. In ihrer Praxis diPura berät sie deshalb Menschen mit der ‚Zuckerkrankheit‘ sehr ausführlich und individuell.

Foto: Contilia Gruppe

onen. Es war uns dieses Jahr vor allem wichtig, auch die Angehörigen von Diabetes-Patienten zu erreichen, um über das bestehende Risiko einer Erkrankung zu informieren. Wir müssen die Gruppe der ‚Nicht-Kranken‘ besser aufklären“.

Dr. med. Anna-Katharina Trocha, stellvertretende Leiterin der Klinik für Diabetologie

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Diabetiker ein dreifach erhöhtes Risiko haben, an Parodontitis zu erkranken. Eine unbehandelte Parodontitis kann umgekehrt auch negative Auswirkungen auf den Blutzuckerwert haben. Um der Parodontitis bei Diabetikern vorzubeugen, sind engmaschige Kontrollen und die professionelle Zahnreinigung notwendig. Eine sehr gute häusliche Mundhygiene, Zahnreinigung mit Zahnbürste und fluoridhaltiger Zahnpasta, die Benutzung von Zahnseide und Mundspülungen sollten für jeden Diabetiker alltäglichen sein. Rauchen, Übergewicht und Stress erhöhen dazu das Parodontitis-Risiko, weshalb Diabetiker diese Risikofaktoren grundsätzlich vermeiden sollten. Aber auch ohne akute Parodontitis-Gefahr kann durch verschiedene Tests schon vorab kontrolliert werden. Durch einen Interleukin-Test (Gen-Test) kann das individuelle, genetisch bedingte Parodontitis-Risiko bestimmt werden. Denn auch die familiäre Krankheitsgeschichte spielt eine Rolle. Durch einen Schnelltest kann mittels einer Speichelprobe schon frühzeitig ein Enzym (MMP-8) festgestellt werden, welches für den beginnenden Abbau des Gewebes verantwortlich ist. Mit der Bestimmung des Enzym-Vorkommens lässt sich der aktuelle Grad der drohenden Entzündung messen. So lassen sich Risiken von Anfang an vermindern und gegebenenfalls früh genug therapieren um das Problem schnell in den Griff zu bekommen.

Prävention ist das A und O Die Contilia Gruppe und das Klinische Diabetes-Zentrum Essen luden im Januar zum 28. DiabetikerTag ein. Der Veranstaltungsort war auch in diesem Jahr wieder die Philharmonie Essen. Klein angefangen und über die Jahre stetig gewachsen zählte der diesjährige DiabetikerTag über 350 Gäste. Neben Experten-Vorträgen und Informationsständen, an denen man Medizinern und Experten Fragen stellen konnte, gab es ausreichend Möglichkeiten, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Die Industrieausstellung zeigte nebenbei die technischen Neuheiten im Bereich Blutzucker- und Blutdruckmessgeräte. Dr. Anna-Katharina Trocha zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Es war ein sehr erfolgreicher Tag mit informativen Beiträgen und lebhaften Diskussi-

Präventionsmaßnahmen sind heutzutage wichtiger denn je: Betroffene und ihre Angehörigen müssen frühzeitig ausreichend informiert sein.

19 Prozent auf besonders kalorienreiche und ballaststoffarme Produkte zu erheben“, sagte DGGGeschäftsführer Dietrich Garlichs. Dr. Trocha betrachtet diese Maßnahme aber nur dann als sinnvoll, wenn die Gelder in Bildung und Präventionsmaßnahmen fließen. „Es wäre durchaus förderlich mehr Geld für Forschung, Prävention und Aufklärung zur Verfügung zu haben.“

O F F S E T- D R U C K D I G I TA L - D R U C K RELIEF-DRUCK

Foto: diPura

Foto: Contilia Gruppe

Dieses Szenario ist nur stellvertretend für eine immer stärker zunehmende falsche Ernährung zu sehen. Nicht nur bei Kindern und Jugendlichen. Hier sind eigentlich die Eltern als Vorbild gefragt, aber auch die Erwachsenen greifen heutzutage zu häufig zu fettigen und zuckerhaltigen Produkten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft

sieht hier ein immer größer werdendes Problem. Weltweit steigt die Zahl der Menschen mit Diabetes Typ 2 drastisch schnell an. Auch in Deutschland gibt es angesichts alarmierender Zahlen Grund zur Sorge. Über 6 Millionen Betroffene in Deutschland und täglich bis zu 1.000 Neuerkrankungen. Vor allem Kinder und Jugendliche sollten möglichst früh lernen, auf gesunde Ernährung zu achten. Hierbei geht es weniger um völligen Verzicht, als vielmehr um ein Bewusstsein für ausgewogene Ernährung. Denn Übergewicht durch falsche Ernährung ist die Hauptursache für Typ-2-Diabetes.

Foto: Contilia Gruppe

Wertvolle Tipps und Informationen gab es an den Informationsständen beim 28. Diabetiker-Tag der Contilia Gruppe und dem Klinischen DiabetesZentrum Essen

Folgendes Szenario: eine sechste Klasse einer Gesamtschule in Essen. Die Schüler und Schülerinnen werden von der Lehrerin aufgefordert, ihre Lieblingsspeise an die Tafel zu schreiben. Was dabei herauskommt ist wenig verwunderlich. Burger, Pizza, Pommes, Döner. Erschreckend ist dann eher das, was in den weiteren Tagen im Zuge eines Ernährungsprotokolls, welches die Schüler und Schülerinnen über mehrere Tage anlegen sollen, festgestellt wird. Fast 90% der Klasse ernährt sich zu einseitig: Fertigprodukte, Süßigkeiten und Fast Food gehören zum täglichen Speiseplan.

Parodontitis, in der Umgangssprache auch häufig ‚Parodontose‘ genannt, ist die akute oder chronische Entzündung des Zahnhalteapparats. Das Gewebe, welches den Zahn im Kieferknochen verankert, entzündet sich und die festhaltenden Fasern werden zerstört. Das führt langfristig zum kompletten Zahnverlust. Da häufig auch der Kieferknochen angegriffen wird, ist es anschließend schwierig, Implantate ordentlich zu befestigen. „Das primäre Ziel ist der Erhalt der eigenen Zähne“, betont Dr. Diana Svoboda.

Laut der Deutschen Diabetes Gesellschaft sind ein Grund für den übermäßigen Konsum von ungesunden Lebensmitteln die günstigen Preise. Diabetes-Verbände fordern deshalb ein Eingreifen der Politik. So sollen zum Beispiel höhere Steuern auf ungesunde Lebensmittel erhoben werden. Unternehmen wie Coca-Cola oder Mc Donalds sponsern regelmäßig weltweite Sportevents und verdienen damit Millionen. „Es wäre denkbar, den vollen Mehrwertsteuersatz von

Dr. Diana Svoboda

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INFORMER MAGAZINE FEB 2015  

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