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I N FORM ATION NACHRICHTEN UND INNOVATIONEN AUS DEN BEREICHEN MATERIALWIRTSCHAFT UND LOGISTIK

INTERVIEW - Ludger Schuh, Geschäftsbereich Materialwirtschaft - Matthias Berlit, Geschäftsbereich Industrielogistik

KUNDEN - CLAAS, Harsewinkel - ICO, Zeebrügge und Antwerpen - MEYER WERFT, Papenburg - Autosdistribution Losch, Luxemburg

AUSGABE 01/2011

PRODUKTNEUHEITEN - SyncroSupply – Mobile App - SyncroSupply in der Cloud - On-Demand Hochrechnungen für Stichprobeninventur - Intralogistik – neues Modul für Zwischenlager

UNTERNEHMEN - Verstärktes Engagement im Bereich Automotive Logistics - Erste Vertretung in der Schweiz - Veranstaltungskalender

INTERVIEW

Ausblick 2011: Den Kapriolen des Wirtschaftsklimas mit operativen Optimierungsstrategien begegnen Interview mit: Ludger Schuh, Leiter Geschäftsbereich Materialwirtschaft Mitglied der Geschäftsleitung INFORM GmbH Erst Wirtschaftskrise, dann unerwarteter Boom in Deutschland, einhergehend mit einem Wirtschaftswachstum, das an die Wirtschaftswunderjahre der Nachkriegszeit erinnert. Bei solchen wirtschaftlichen Kapriolen stehen Verantwortlichen für die Materialwirtschaft in Unternehmen doch sicherlich die Haare zu Berge, oder? Sicherlich hat in den vergangenen zwei Jahren der globale Konjunktureinbruch viele Unternehmen fest im Würgegriff gehabt. Wer aber klug geplant hatte, ist mit einem blauen Auge davon gekommen. Aus strategischer Perspektive erweist sich jedoch auch die unerwartet rasante Erholung als Herausforderung. War noch vor wenigen Monaten Liquiditätsicherung das Mantra, liegt heute der Fokus darauf, Prozesse und Strukturen möglichst schnell auf das Wachstum auszurichten und dafür zu sorgen, dass die noch vor einem Jahr überlebensnotwendigen Einsparungen nicht zur Wachstumsbremse werden. So schnell die Stimmung in den Unternehmen umgeschlagen ist, so schnell haben sich auch die Problemstellungen und Anforderungen für die Verantwortlichen in der Materialwirtschaft verändert.

Wo werden in den kommenden Monaten die größten Herausforderungen für die Materialwirtschaft liegen? Genau zu dieser Frage hat die INFORM GmbH die Studie „Materialwirtschaft nach der Krise“ durchgeführt. Denn um die Weichen auf nachhaltiges Wachstum stellen zu können, müssen die Unternehmen zunächst die Hemmschuhe in der Wertschöpfungskette identifizieren. Wir haben 117 Entscheider aus Industrien, in denen die Materialwirtschaft eine besonders wichtige Rolle spielt, danach gefragt, wo sie die neuralgischen Punkte in der Materialwirtschaft für die kommenden 12 Monate sehen. Gab es im Rahmen dieser Studie Ergebnisse, die Sie überrascht haben? Vielleicht, dass die Befragten den Veränderungsbedarf vor allem auf operativer und nicht auf strategischer Ebene sehen. Die strategische Gesamtausrichtung ist in der Regel richtig. Es ist vor allem die steigende operative Komplexität, die für Systeme und Strukturen zur massiven Belastung wird. Das hat natürlich auch mit der dramatisch abnehmenden Prognostizierbarkeit der Märkte und der Steuerung globaler Wertschöpfungsketten zu tun.


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Auch hier sehen die Befragten zentrale Problemlagen. Das ist an sich nicht sehr überraschend. Aber dass die Befragten über alle Branchen und Unternehmenstypen hinweg hier fast gleichlautend antworten, ist schon beeindruckend. Welche Faktoren würden Sie im Hinblick auf die Studienergebnisse als Top-Themen der Materialwirtschaft für 2011 bezeichnen? Es sind vor allem drei Themen. Drei Viertel der Studienteilnehmer betrachten die nach der Krise fehlenden Bestände als Wachstumshemmnis. Eine konsequente Bestands- und Sortimentsoptimierung ist deshalb das wichtigste Thema. Die besondere Herausforderung liegt hier darin, die Balance zwischen einem optimierten Working Capital und der Versorgungssicherheit mit Rohstoffen und Vorprodukten zu wahren. Ebenfalls mehr als drei Viertel der Befragten wollen verstärkt Softwarelösungen zur Prognose und Planung einsetzen – als Reaktion auf die besagten strukturellen Marktveränderungen. Dabei wird auch die Notwendigkeit moderner mathematischer Optimierungsverfahren klar gesehen, denn anders lässt sich die Umweltkomplexität einfach nicht mehr beherrschen. Die Optimierung der Absatzplanung einerseits und der operativen Beschaffung andererseits stehen also ebenfalls auf der Management-Agenda. Schließlich wurde für acht von zehn Unternehmen die Termintreue ihrer Lieferanten während der Krise zum Problem, für jedes zweite Unternehmen auch die Qualität und Mengentreue – eine erschreckende Bilanz für unsere hochintegrierte Industrie. Die Entwicklung und Stabilisierung der Lieferanten sind deshalb die vielleicht wichtigsten strategischen Herausforderungen der Materialwirtschaft im Jahr 2011. Der Bedarf nach neuen Planungssystemen und -methoden ist also hoch. Aber Hand aufs Herz: Lässt sich die globale Wirtschaft überhaupt noch prognostizieren? Haben wir es nicht eher mit einem Glücksspiel zu tun? Einerseits lassen sich auch Glücksspielergebnisse mathematisch vorhersagen. Andererseits ist auch eine gute Prognose nicht mit

totaler Sicherheit gleichzusetzen. Die Rationalität selbst der besten Planungssysteme bleibt begrenzt. Situatives und intuitives Agieren des Managements in komplexen Situationen wird deshalb auch durch die besten Methoden und Instrumente nicht obsolet, sondern erst richtig effizient. Denn – und das ist in der Krise häufig lebensentscheidend – so ist es möglich, das Maß der Unsicherheit erheblich zu reduzieren. Und weil die Komplexität des Umfeldes stetig zunimmt, braucht man dafür auch ein komplexeres Instrumentarium, das sich der Erkenntnisse der angewandten mathematischen Forschung der letzten Jahre bedient. Der effektive Einsatz moderner Planungsmethoden erfordert darüber hinaus eine Anpassung der in Unternehmen etablierten Praktiken und ein neues Denken. Dieses Denken verabschiedet sich u.a. von der simplen Übernahme harter, linearer Prognosen. Statt dessen setzt man auf die schnelle und flexible Berücksichtigung der Erkenntnisse der Mitarbeiter über das Marktgeschehen sowie strategisch auf die Entwicklung von Szenarien, die es erlauben, unterschiedlichste Entwicklungen vorzudenken. Dieses Vorgehen ermöglicht eine Planung, die weniger verspricht, aber deutlich mehr hält.

Die wichtigsten langfristigen Trends in der Materialwirtschaft

Handlungsbedarf im operativen Management in den nächsten 12 Monaten

Die Studie Materialwirtschaft in der Krise können Sie unter www.addone.de anfordern.

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KUNDEN

INFORM erweitert für CLAAS das Transportleitsystem um eine effiziente Hängerdisposition Bereits seit dem Jahr 2005 organisiert die INFORM-Software SyncroTESS für die CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH (CSE) den Einsatz der werksinternen Gabelstaplerflotte. Im Januar dieses Jahres hat INFORM das Transportleitsystem für CLAAS erweitert. Seither optimiert der führende Hersteller von Erntemaschinen auch den Einsatz von 130 Anhängern samt Zugmaschinen, auf denen das zur Produktion benötigte Material zur Montage innerhalb des Werksgeländes transportiert wird. „Mit der Erweiterung des Staplerleitsystems haben wir nun die Möglichkeit, die gesamte Montagever- und -entsorgung komplett über ein System abzuwickeln“, so Norbert Bröckling Leiter SCMPlanung bei der CSE. Bisher hatte CLAAS die Disposition der Anhänger über eine andere Softwarelösung organisiert. „Durch die Integration der Anhängerdisposition in SyncroTESS können wir nun große Synergieeffekte nutzen“, so Bröckling weiter. Diese sollen unter anderem dazu führen, dass sich die Durchlaufzeiten verkürzen, die Auslastung der Zugfahrzeuge verbessert und sich

die Transparenz über das gesamte Transportgeschehen erhöht. „Außerdem reduzieren wir mit Hilfe von SyncroTESS den manuellen Aufwand für die Anhängerdisposition, so dass wir sämtliche Transporte wirtschaftlicher als bisher steuern können.“ In einem ausgesprochen saisonal geprägten Geschäft optimiert SyncroTESS bereits seit fünf Jahren als Transportleitsystem die komplette Montagever- und -entsorgung bei CLAAS. „Unsere gesamte Staplerflotte hat sich mit der Einführung von SyncroTESS in ihrer Zusammensetzung fundamental verändert – hin zu sehr viel kleineren Fahrzeugen“, so Bröckling. Dies hat zum einen positive Effekte auf die Umwelt, zum anderen profitiert CLAAS von einem deutlich geringeren Platzbedarf innerhalb der Montagehalle.

Foto: CLAAS, Pressestelle

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KUNDEN

KUNDEN

MEYER WERFT modernisiert das Bestandsmanagement mit INFORM

Fotos: ICO, Pressestelle

Umschlagdienstleister ICO führt Steuerungssoftware von INFORM in den größten Autoterminals in Zeebrügge und Antwerpen ein

INFORM führt in den Terminals Antwerpen und Zeebrügge des Umschlagdienstleisters ICO (International Car Operators) die Steuerungssoftware SyncroTESS für den Fahrzeugumschlag ein. Nach Abschluss der Installation wird der führende Dienstleister im Bereich der Fahrzeugabfertigung und Hafendienstleistungen den Umschlag von Neu- und Gebrauchtwagen aus aller Welt mit Hilfe der INFORM-Software steuern und optimieren.  „Wir haben die Arbeit an einem neuen Terminal Operating System (TOS) mit der Vision begonnen, ein hochmodernes System einzuführen, das uns ein Höchstmaß an Wettbewerbsfähigkeit bei allen Abfertigungsprozessen bietet“, sagt Jürgen Vanhove, General Manager Operations. Hierzu führt ICO das Transportleitsystem SyncroTESS in der Branchenvariante für Finished Vehicles ein. Die Software steuert die gesamte Logistikkette der Distribution von Autos. Das System ist das erste vollintegrierte Vehicle Distribution System auf dem Markt, welches den gesamten Prozess vom Ende der Produktion bis zum Händler transparent abbildet, jeden Teilprozess optimiert sowie sämtliche Abläufe übergreifend synchronisiert. SyncroTESS übernimmt dabei das komplette Yard Management, steuert sowohl die Lagerung als auch das Verladen der Autos und koordiniert alle Transporte. „Die Entwicklung eines neuen TOS ist für ICO das wichtigste Projekt der letzten Jahre“, erklärt Alain Guillemyn, IT-Manager bei ICO. „Schließlich wickeln wir über dieses System unsere wesentlichsten Leistungen ab, die wir unseren Kunden anbieten. Das Hauptziel war hierbei, den ROI möglichst kurz zu halten. Dies ist nur möglich durch den Einsatz eines hochentwickelten Optimierungssystems, das sich auch in anderen Branchen sogar in Container Terminals bewährt hat.“

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Das System unterstützt die wesentlichen Prozesse in der Finished Vehicle Distribution.  Dazu gehören die Strategische Planung und das Forecasting, ein effektives Transport Management sowie alle Abläufe des Yard Managements. Hierbei nutzt das System modernste Planungs- und Optimierungsalgorithmen, um die Terminalabläufe effizient zu gestalten. Es bestimmt einen Liegeplatz für die Schiffe und minimiert die Distanz zwischen den Beund Entladevorgängen innerhalb des Terminals. Außerdem legt das System die Anzahl der für die verschiedenen Abfertigungsvorgänge benötigten Ressourcen fest. Am Tag der Abfertigung schließlich erhalten die Mitarbeiter ihre individuellen Arbeitsaufträge in einer optimierten Reihenfolge. ICO ist führend beim Verladen von RoRo Ladungen (Roll on Roll off) und bietet auch weitere Umschlagsdienstleistungen, Fahrzeugabfertigungen, Hafenagenturdienstleistungen und Versand. ICO ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft von Nippon Yusen Kabushiki Kaisha (NYK). Die NYK Gruppe bedient etwa 700 große Seeschiffe, sowie Flotten von Flugzeugen, Zügen und Lkw. Im letzten Jahr setzte ICO ein Gesamtvolumen von 1,6 Mio. Autos an seinen im RoRo spezialisierten Terminals in Zeebrügge und Antwerpen um. Das Terminal Vrasene in Antwerpen ist mit seinen 125 ha der Hauptstandort für den Import fast aller koreanischen Automobilmarken sowie einiger japanischer und europäischer Hersteller (die Letzteren für den Export). Zeebrügge ist der europäische Hauptumschlagsterminal (für Neuwagen) und auch das Haupttor für den europäischen Auto-Transithandel.

Der renommierte Schiffsbauer will mit der Bestandsoptimierungssoftware add*ONE die Materialverfügbarkeit auf 100 Prozent steigern und den Lagerbestand um 25 Prozent reduzieren. Die MEYER WERFT GmbH, bekannt vor allem durch den Bau riesiger Kreuzfahrtschiffe, hat sich im Rahmen umfassender Modernisierungsmaßnahmen im Bestellwesen für add*ONE Bestandsoptimierung von INFORM entschieden. Das in Papenburg ansässige Familienunternehmen wird die Lösung künftig im Vorratswesen für kostenträgerübergreifende Materialien des täglichen Bedarfs – von der Seife über Schrauben bis hin zu Luken – einsetzen. Die MEYER WERFT hat sich auf die Fahne geschrieben, mit add*ONE die Materialverfügbarkeit auf 100 Prozent zu maximieren und in einem zweiten Schritt ihren Lagerbestand um 25 Prozent zu reduzieren. Darüber hinaus können die Vorratsmaterialien mithilfe der neuen Software direkt über das Zentrallager disponiert werden, wodurch die bisher an der Disposition beteiligte Arbeitsvorbereitung entlastet wird.

Fotos: MEYER WERFT, Pressestelle

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auf einen Blick, welche Bestellungen sie am dringendsten erledigen müssen und welche Lieferungen noch ausstehen.“

Die 1795 gegründete MEYER WERFT liefert pro Jahr drei Kreuzfahrtschiffe aus und ist mit ihren 2.600 Mitarbeitern bis in das Jahr 2014 ausgelastet – und das trotz derzeitiger Werftenkrise. Das neuste Highlight, die vor kurzem überführte Disney Dream, hält den Rekord als größtes je in Deutschland gebautes Passagierschiff. In den vergangenen Jahren konnte der Produzent für Spezialschiffe seine Kapazitäten fast verdoppeln. Diese positive Entwicklung zeigte die Grenzen des bisher für das Bestellwesen verwendeten Warenwirtschaftssystems auf. Zwar ermöglichte es Meldebestandsverwaltung, Bestandseinsichten und Verbrauchszahlenübersichten, jedoch keine Planzahlen für das Bestandsmanagement. Da das System diese nicht zur Verfügung stellt, erfolgte die Disposition bisher weitgehend manuell.

Zukünftig werden die insgesamt etwa 15.000 Bestandspositionen mit der add*ONE Software für die Bestandsoptimierung disponiert und überwacht. Durch den Add-on Ansatz von INFORM wird das vorhandene Warenwirtschaftssystem nicht ersetzt, sondern um präzise Prognosen und kostenoptimierte Bestellmengen- und Bestellzeitenvorschläge sowie ein effektives Controlling ergänzt. Die MEYER WERFT hat sich schrittweise Ziele gesteckt, die sie durch den Optimierungsprozess erreichen will: Während zunächst die Maximierung der Materialverfügbarkeit zur lückenlosen Versorgung der Produktion im Fokus steht, sollen als nächstes Überbestände abgebaut und Lagerleichen beseitigt werden. Außerdem wird durch die Softwareunterstützung der Dispositionsprozess gestrafft, das Bestandscontrolling einfacher gestaltet und die Kosten durch schnellere Durchlaufzeiten gesenkt.

„Dieser Zustand war einfach nicht länger tragbar“, so Christian Meyer, Leiter Materialdisposition bei der MEYER WERFT. „Deshalb suchten wir nach einer Softwarelösung, die uns in die Lage versetzt, auf sich ändernde Verbrauchsmuster oder Lieferverhalten schnell und zuverlässig zu reagieren. INFORM konnte vor allem durch seine nutzerfreundliche Oberfläche die Entscheidung für sich verbuchen – so sehen unsere Disponenten

Die Implementierung von add*ONE läuft derzeit auf Hochtouren. Die Schnittstellen zum Warenwirtschaftssystem wurden bereits programmiert, nun ist die Plausibilitätsprüfung der Daten für die künftige Bearbeitung an der Reihe. „Es fehlt nur noch die nötige Hardware“, so Christian Meyer. „Sobald der Server bei der MEYER WERFT installiert ist, können sich die Disponenten an die Arbeit mit add*ONE machen.“


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KUNDEN

Autosdistribution Losch setzt auf intelligente Bestandsoptimierung von INFORM Der luxemburgische Generalimporteur für Fahrzeuge des Volkwagen Konzerns erzielt mit der INFORM-Lösung add*ONE in nur sechs Monaten 1,5 Millionen Euro freigesetzte Liquidität. Autosdistribution Losch S.à r.l., eigenständiger Importeur für die Volkswagengruppe in Luxemburg, hat sein Bestandsmanagement mit Hilfe der Software add*ONE von INFORM reorganisiert. Mit add*ONE ist Losch nun in der Lage, das Bestandsniveau um 15 Prozent zu reduzieren und den Dispositionsaufwand zu halbieren. Auf diese Weise setzte das Unternehmen allein in den ersten sechs Monaten nach Inbetriebnahme der Software rund 1,5 Mio. Euro Liquidität frei. Seit über 60 Jahren beliefert Losch 22 Händler mit Originalteilen und Zubehör der Marken VW, Audi, Seat und Skoda. Das Gesamtsortiment für Teile und Zubehör umfasst 900.000 Positionen. Dabei sorgen rund 25.000 Standardteile für etwa 90 Prozent des Jahresumsatzes von 20 Mio. Euro. Das Bestandsmanagement erfolgte seit knapp dreißig Jahren über ein umständliches Bevorratungssystem von VW, das seine Daten über ein hauseigenes ERP-System bezog. „Mit unserem alten System haben wir Trends sowohl in Richtung Mehrverkauf als auch Verkaufsrückgang frühestens nach drei Monaten und damit immer viel zu spät erkannt“, erinnert sich Harald Fleck, Leiter des Bereichs Ersatzteile und Zubehör bei Losch. „Als Folge hatten wir ständig falsche Lagerbestände.“ Daher konnte der von VW vorgegebene Servicegrad von 96 Prozent längst nicht mehr eingehalten werden. Losch benötigte dringend ein der Betriebsgröße angemessenes System zur Bestandsoptimierung, das innerhalb kürzester Zeit verlässliche Prognosen für Bedarfstrends aufzeigen konnte. Anzahl und Wert der Positionen im Lager sollten intelligent reduziert werden, so dass gleichzeitig die Verfügbarkeit gegenüber dem Handel steigt. Eines der wichtigsten Kriterien dabei war, dass für den Autoteilebereich spezifische Vorgänger-/ Nachfolgersituationen, beispielsweise bei der Weiterentwicklung von Einzelteilen, abgebildet werden können.

IMPRESSUM

Herausgeber: INFORM GmbH Pascalstraße 23, 52076 Aachen, Germany info@inform-ac.com . www.inform-ac.de

Bei der Suche nach einer geeigneten Bestandsoptimierungssoftware hat man sich schnell für die INFORM Lösung entschieden. „INFORM war der einzige Anbieter, der wirklich auf unsere Wünsche einging und ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis bot. Die Lösung add*ONE Bestandsoptimierung konnte die von uns geforderten Finessen am besten abbilden“, so Fleck. Bereits sechs Monate nach der Entscheidung war add*ONE produktiv im Einsatz. Die Anzahl der Bestellpositionen wurde seitdem von 23.000 auf 19.500 gesenkt, während der Bestandswert von 3,4 Mio. Euro auf knapp 2 Mio. Euro reduziert wurde. Die Lösung hat sich also nach kürzester Zeit amortisiert und erfreut durch das freigesetzte Kapital auch die Geschäftsführung. Außerdem hat sich der Servicegrad gegenüber dem Handel enorm verbessert und liegt heute wieder bei den von VW geforderten 96 Prozent.

PRODUKTNEUHEITEN

Smartphone und Handy optimieren An- und Auslieferungslogistik INFORM entwickelt für SyncroSupply eine mobile App für Handys.

Über Nacht generiert add*ONE für jede einzelne Position Bedarfsentwicklungen und Bestellvorschläge, die für die Standardteile bereits nach kurzer Zeit von den Mitarbeitern ohne Änderungen übernommen wurden. Selbst auf die im Automobilmarkt typischen Saisonalitäten können die Disponenten schnell und zuverlässig reagieren. Manuelle Änderungen sind die Ausnahme, dadurch beträgt der Zeitaufwand für die Disposition nur noch eine halbe Stunde pro Tag und Mitarbeiter. „Teure Expressbestellungen von Standardteilen über Nacht gehören der Vergangenheit an“, so Fleck weiter, der optimistisch in die Zukunft blickt. „Aufgrund der großartigen Erfolge bei der Materialverfügbarkeit und den Bedarfsprognosen für den Teileund Zubehörbereich haben wir bereits alles Notwendige in die Wege geleitet, um den gesamten Importeurbetrieb mit allen angeschlossenen Luxemburger Händlern auf add*ONE umzustellen.“

Unternehmenskommunikation: Sabine Walter

Design: 710 Kommunikationsdesign

Für die An- und Auslieferungslösung SyncroSupply hat INFORM jetzt Apps für Java, Symbian (Nokia), RIM (Blackberry) und Windows Mobile-Handys entwickelt, mit denen sich die Steuerung anliefernder Lkw weiter optimieren lässt. Bei Bedarf erweitert INFORM die Palette auch um Apps für iOS (iPhone, iPad) und Android (Google). Schon jetzt kann die SyncroSupply-App von allen Java-fähigen Handys mit GPS-Modulen verwendet werden. Grundsätzlich plant, steuert und verfolgt SyncroSupply die Anfahrt von Lkw auf Industriebetriebe und Distributionszentren und stimmt die An- und Auslieferungen mit den Ladestellenkapazitäten und dem aktuellen Bedarf in der Produktion ab. Die Software weist jedem Lkw ein Zeitfenster zu, in dem er seine Ladung an einer bestimmten Laderampe abladen oder empfangen muss. Dabei nutzt sie bei der Disposition Optimierungsverfahren, die die Anbzw. Abfahrt sowie die Ent- und Beladungsprozesse ideal mit der laufenden Produktion synchronisieren. Mit den Apps kann dieser Prozess nun effizienter gestaltet werden, weil die optimierende Steuerung der Lkw schon an ihrem Beladeort einsetzt und so auf unvorhergesehene Ereignisse schneller reagiert werden kann. Sobald ein Lkw seine Ladung bei einem Zulieferer aufnimmt, bekommt er eine von SyncroSupply zugewiesene ID-Nummer.

Ab der Eingabe dieser Nummer in die App verfolgt die Software den Weg des Lkw über GPS. So weiss SyncroSupply schon sehr früh, wo sich die Fahrzeuge befinden und ob sie zu den vorgesehenen Entladezeiten eintreffen. Ist dies der Fall, organisiert die Optimierungslösung die Entladeressourcen. Andernfalls kann sie bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt das Zeitfenster freigeben und umdisponieren, etwa einem bereits in der Nähe fahrenden Lkw signalisieren, dass er schon früher anliefern kann. Darüber hinaus kann früher als bisher auf eventuelle Lieferengpässe hingewiesen und ggf. gegengesteuert werden. Umgekehrt kann SyncroSupply den Fahrer über die App benachrichtigen, dass es nicht möglich ist, seine Fracht wie vorgesehen zu entladen, z. B. weil eine dringliche Anlieferung vorgezogen werden musste oder die Produktion aus technischen Gründen stockt. Die Apps ermöglichen ebenfalls das Scanning der Ladung an der Rampe des Lieferanten, wodurch einerseits der administrative Wareneingangsprozess vorgezogen werden kann und andererseits die Qualität der zur Verfügung stehenden Anlieferdaten steigt.


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INTERVIEW

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PRODUKTNEUHEITEN

Lkw-Steuerungssystem SyncroSupply jetzt als SaaS-Lösung in der „Cloud“ Trends 2011: Intelligente Optimierung unterstützt agile und grüne Logistik

Interview mit: Matthias Berlit, Leiter Geschäftsbereich Industrielogistik, INFORM GmbH. Herr Berlit, eine aufregende Zeit liegt hinter uns. Und wenn wir eine Lehre daraus ziehen können, dann die, dass wir fast nichts über kommende Zeiten wissen. Sie können so oder so werden. Sehen Sie trotzdem Trends, die die Logistik 2011 bestimmen werden? Ja sehe ich, und sie haben viel mit eben dieser Unsicherheit zu tun: 2011 wird agile oder auch adaptive Logistik das beherrschende Thema sein und als Megatrend-getriebene Entwicklung wird weiterhin die Green Logistics eine überlagernde Rolle spielen. Agilität bedeutet reaktionsfreudig und beweglich zu sein – was bedeutet Agilität übertragen auf die Logistik? Die Unternehmen haben erkannt, dass sie mit ihrer Logistik nicht einfach zum Vorkrisen-Status zurückkehren können. Es gibt kein statisches Logistik-Konzept, mit dem man mittel- bis langfristig erfolgreich ist und bleibt, selbst wenn es die Optimierungspotenziale für die aktuellen Prozesse voll ausreizt. Vielmehr müssen die Unternehmen ihre Logistik in genau diesem Sinne agil gleich reaktionsfreudig, beweglich und flexibel machen, um sie sehr schnell an die hektischer werdenden Marktlagen – Boom, Krise, Boom – anpassen zu können. Was müssen die Unternehmen tun, um eine agile Logistik zu realisieren? Basis für eine adaptive Logistik ist eine autonom und intelligent optimierende IT, die das Wissen über die Transportprozesse

abdeckt und Transportaufträge auf der Basis von mathematischen Optimierungsverfahren bildet. Damit haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Logistikressourcen stufenlos und schnell, adaptiv eben, herauf und herunter zu fahren. Green Logistics steht schon eine ganze Weile auf der Agenda der Logistiker. Im Krisen-Downturn hat man weniger über nachhaltiges Transportieren und Versorgen nachgedacht. Jetzt sehen Sie es wieder als eines der prägenden Themen an? Ja, auf jeden Fall. Das Klima ist einer der Megatrends, der alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche über die nächsten 20 bis 30 Jahre tangiert. Die Logistik macht da keine Ausnahme. Im Gegenteil: Der Transport ist heute für 25% des CO2-Ausstoßes weltweit verantwortlich und damit sind wir verpflichtet, hier besonders viel zu tun. An welcher Stelle hilft INFORM, die Green Logistics zu realisieren? Wo kann sie dazu beitragen, den „CO2Footprint“ tatsächlich zu verkleinern? Intelligente Optimierung hilft auch und gerade beim Betreiben einer nachhaltigen Logistik. Mit ihrer Hilfe lässt sich der Einsatz von Ressourcen und damit auch der CO2-Ausstoß signifikant reduzieren. Zurzeit simulieren wir dies zum Beispiel für verschiedene Automobil-Hersteller. Erste Resultate zeigen, das im Schnitt die CO2-Emission um ca. 10 Prozent gesenkt werden kann – und das sogar bei verbesserter Servicequalität.

Neue Anwendungsmöglichkeiten für den Mittelstand. INFORMs Lkw-Steuerungssystem SyncroSupply ist jetzt auch als Software as a Service (SaaS) für Cloud Computing verfügbar. Bewährt als Zulaufssteuerungssystem in der Automobilindustrie, adressiert INFORM mit SyncroSupply SaaS vor allem die Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen. Diese zahlen bei dieser Nutzungsform keinen Lizenzpreis, sondern rechnen nur nutzungsabhängige Gebühren pro Lkw ab. Damit können Nutzer ohne hohe Anfangsinvestitionen oder wachstumsinitiierte Sprunginvestitionen von den Vorteilen der Software profitieren und damit die Prozesse der Materialan- und auslieferung optimieren. Zur Koordination der Materialströme bei der An- und Auslieferung integriert SyncroSupply Lieferanten, Spediteure und die internen Logistik-Ressourcen in eine intelligent optimierende Steuerung. Lieferanten und Spediteure können über die SaaS-Plattform im Internet unter Angabe der Materialart ein Zeitfenster für ihre Anlieferung buchen. Im Anschluss an die Buchung erhält der Spediteur eine Bestätigungsmail mit einer eindeutigen Transport-ID. Mit dieser meldet sich der Lkw-Fahrer am Anliefertag an der Werkspforte in der Leitstelle an. Nach der Anmeldung

wird er vom System vollautomatisch durch das Werksgelände geführt. Hierzu erhält der Fahrer per SMS die Anweisung, welche Ladestelle innerhalb des Werks er zu welchem Zeitpunkt anfahren soll. Auch die Mitarbeiter der Ladestellen sind in das System integriert und melden jeweils den Beginn und das Ende einer Lkw-Entladung. Auf diese Weise entsteht eine Win-Win-Situation für Zulieferer und Kunde: Das Unternehmen minimiert den Einsatz seiner internen Ressourcen und stellt gleichzeitig die unterbrechungsfreie Versorgung der Produktion oder auch Auslieferung sicher. Der Zulieferer oder Kunde reduziert die Standzeiten seiner Lkw, die zu den größten Kostenblöcken eines wirtschaftlichen Fahrzeugbetriebs gehören. SyncroSupply SaaS ist so flexibel, dass es den Bedarf mehrerer Standorte vernetzt oder je nach Größe eines Werks zwischen 20 und 1.000 Lkw-Anfahrten am Tag steuert. „Mit SyncroSupply SaaS gelingt es kleineren und mittleren Betrieben, die Standzeiten und Standgelder für Lkw signifikant zu reduzieren, den Durchlauf eines Lkw zu beschleunigen und Staus im Werk zu vermeiden“, so Matthias Berlit, Leiter des Geschäftsbereichs Industrielogistik bei INFORM.


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PRODUKTNEUHEITEN

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PRODUKTNEUHEITEN

INFORM bietet On-Demand Hochrechnungen für die Stichprobeninventur

Intelligente Optimierungslösung für Intralogistik mit neuem Modul für Zwischenlager

INVENT Xpert in der Cloud entlastet IT-Ressourcen und macht Ergebnisse mobil verfügbar.

SyncroTESS, das Transportleitsystem für die Optimierung der innerbetrieblichen Logistik, verfügt nun über ein Zwischenlager-Modul. Die Software kann jetzt auch das Material in Zwischenlagern, die zwischen den Eingangslagern und der Produktion angesiedelt sind, verwalten und dann in die interne Transportoptimierung integrieren.

INFORM ist der Pionier in der Stichprobeninventur und positioniert sich  mit INVENT Xpert in der Cloud erneut als Impulsgeber. Durch den Einsatz neuester Technologien erweitert der Aachener Optimierungsspezialist die Anwendung für die Stichprobeninventur um eine webbasierte Dienstleistung, die Planungsvorgaben, Hochrechnungen und Endergebnisse über das Internet verfügbar macht. Bei der On-Demand Variante von INVENT Xpert werden der Stichprobenumfang, die Schichteinteilung und die aufzunehmenden Inventurpositionen in der Cloud zur Verfügung gestellt. Zuvor werden die Buchdaten aus dem Warenwirtschaftssystem an INFORM übermittelt. Im Anschluss erhält der Anwender über den Webbrowser die Vorgaben, welche und wie viele Positionen zu zählen sind. Nach Aufnahme und Eingabe dieser Werte können dann die grafisch aufbereiteten Hochrechnungsergebnisse über die Webmaske von den Inventurverantwortlichen abgerufen werden. Gerade für Wirtschaftsprüfer ist es wichtig nachzuvollziehen, wie die Inventurergebnisse errechnet und ob diese auf Grundlage der Empfehlungen des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland (IDW) erstellt wurden. Mit INVENT Xpert in der Cloud entfällt die Installation des Systems auf einem unternehmensinternen Server, wodurch die hauseigenen IT-Ressourcen entlastet werden. Auch zeitraubende Mitarbeiterschulungen, Wartungen und Systemupdates werden obsolet. Nicht zuletzt bietet der Cloud-Service über eine jährliche Nutzungsgebühr handfeste Kostenvorteile gegenüber der klassischen, lizenzbasierten Softwarenutzung. Die Daten liegen jederzeit sicher in einem durch Cybertrust zertifizierten Rechenzentrum, von wo aus sie in der Cloud dargestellt werden. Der Datensicherheit wird durch ein umfassendes Sicherheitskonzept, darunter Maßnahmen wie die verschlüsselte Datenübertragung über HTTPS- und SSL-Technologien sowie die Vergabe individueller Zugriffsrechte, Rechnung getragen. Inventurergebnisse über das iPad abrufen INFORM macht mit der webbasierten Version von INVENT Xpert außerdem Inventurergebnisse über mobile, internetfähige Endgeräte wie das iPad verfügbar. Die Daten lassen sich über die gängigen Browser zeit- und ortsunabhängig ohne Zusatzmodule wie Flash abrufen. „Insbesondere für Inventurleiter, die für mehrere Standorte verantwortlich sind, ist das webbasierte

Zwischenlager sind bislang hinsichtlich Transparenz, Nachverfolgbarkeit und Optimierung „schwarze Löcher“ in der Intralogistik. Sie entstehen oft spontan und temporär auf dem Transportweg vom Eingangslager zur Produktion, um Teile zu puffern oder zwischen zwei Produktionsschritten Vorprodukte aufzunehmen. Mit dem neuen SyncroTESS-Modul werden Zwischenlager nun von der Software abgebildet und die Informationen geliefert, um Transportprozesse durchgängig nachzuvollziehen und zu optimieren. Das Zwischenlager-Modul hat INFORM auf vielfachen Kundenwunsch realisiert. SyncroTESS ist eine Software für die Echtzeit-optimierte Auftragssteuerung von innerbetrieblichen Transporten. Die Lösung dis-

Ergebnistool eine wertvolle Hilfe“, kommentiert Ludger Schuh, Leiter des Geschäftsbereichs Materialwirtschaft bei der INFORM GmbH. „Aber auch das Management kann von überall auf der Welt mit geringem Aufwand den Wert der Warenbestände im Unternehmen prüfen.“ INFORM zählte vor über 30 Jahren zu den Vorreitern bei der Entwicklung von Softwarelösungen für die Stichprobeninventur. Dazu Ludger Schuh: „Heute leisten wir mit der Verlagerung der Stichprobeninventur in die IT-Wolke wieder Pionierarbeit. Die Zukunft der Unternehmenssoftware liegt in der Cloud. Gerade ein System wie INVENT Xpert, das nur einmal im Jahr genutzt wird, bietet sich für die Bereitstellung in der Cloud an, auch weil der Kunde dadurch automatisch immer mit dem neuesten Release arbeitet.“ Die klassische Variante von INVENT Xpert ist europaweit bereits in rund 1.200 Unternehmen in verschiedensten Branchen der Industrie sowie im Groß- und Einzelhandel im Einsatz. Die Addon Software ist von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zertifiziert und von den Finanzbehörden anerkannt. INFORM ist aktives Mitglied der Arbeitsgemeinschaft wirtschaftliche Verwaltung e.V. (AWV).

poniert und optimiert die Ver- und Entsorgung der Produktion, den Transport und die Lagerung von Produkten sowie Hofund Entsorgungstransporte. Konkret dient sie als Basis eines intelligent gesteuerten Transports, wodurch die Leerfahrten von Gabelstaplern und anderen Transportkapazitäten reduziert, Ressourcen wie Kräne effizient eingesetzt und das Prozesswissen in die Software verlagert wird. Gleichzeitig macht SyncroTESS damit die internen Logistikprozesse transparent, nachverfolgbar und messbar. Der Weg von Material und Teilen kann mit der Software vom Lager bis zur Produktion verfolgt werden, um so auch ganz praktische Probleme wie Materialschwund wirksam zu bekämpfen oder Suchfahrten zu vermeiden. SyncroTESS wird von den meisten großen Automobilherstellern – VW, BMW, Daimler etc. – ebenso eingesetzt wie von Mittelständlern, etwa vom Landmaschinenhersteller CLAAS in Harsewinkel, oder von der MEYER WERFT in Papenburg.

UNTERNEHMEN

INFORM verstärkt internationales Engagement im Bereich Automotive Logistics Ruud Vossebeld wird neuer Business Development Manager Europa für Automotive Logistics bei INFORM und verstärkt damit das internationale Engagement im Bereich intelligent optimierender Softwaresysteme für die Automobillogistik. Ruud Vossebeld bekleidete zuvor führende Positionen bei Nissan Europe sowie DAF Trucks und verfügt insgesamt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Automotive- und IT-Industrie. „Die weltweit schwankende wirtschaftliche Entwicklung steigert in der Automobilindustrie die Nachfrage nach Softwaresystemen, die in Logistik und Materialwirtschaft eine globale strategische Planung mit Echtzeitsteuerung und -kontrolle verbinden, um eine dynamische Anpassung an neue Marktsituationen zu ermöglichen. Mit Ruud Vossebeld sind wir in der Lage, noch gezielter auf die Bedürfnisse internationaler Automobilhersteller zu reagieren und

unser Engagement im Bereich der Automobillogistik auszubauen“, begründet INFORM-Geschäftsführer Adrian Weiler die personelle Verstärkung. INFORM bietet Automobilherstellern und Zulieferern ein komplettes Softwareportfolio für Inbound- und Outboundlogistik, innerbetriebliche Werksverkehre und Materialwirtschaft an. Alleinstellungsmerkmale aller Lösungen sind intelligente Verfahren, die Prozesse des jeweiligen Aufgabenbereiches optimieren und Dispositionsentscheidungen automatisieren. Gleichzeitig machen sie die Prozesse in Echtzeit überwachbar und steuerbar, so dass auf sich ändernde Bedingungen sofort reagiert werden kann. INFORM hat gemeinsam mit VW bereits zweimal den renommierten eLogistics Award des AKJ Automotive gewonnen. Zu den Nutzern der optimierenden Logistiklösungen gehören nahezu alle wichtigen Automobilhersteller, etwa Daimler, BMW, VW, Skoda, Audi oder Rolls Royce, Zulieferbetriebe wie Bosch und Continental oder Logistikdienstleister wie Kühne + Nagel und ICO.


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Schweizer Vertretung weitet internationalen Erfolg von INFORM aus INFORM eröffnet seine erste Schweizer Vertretung in Rüschlikon. Mit diesem Schritt begegnet INFORM der in der Schweiz sowie weltweit steigenden Nachfrage nach Softwaresystemen, die in der Lage sind, optimale Lösungen für strategische und operative Entscheidungsprobleme für das Bestandsmanagement, die Absatzplanung und die Stichprobeninventur vorzuschlagen. Geleitet wird der neue Vertriebszweig von Rudolf Gassmann, Business Development Manager, der auf zwanzig Jahre Erfahrung in Produktmarketing, Beschaffung und Vertrieb bei namhaften Konzernen in der Schweiz zurückblicken kann.

haben. Mit unserer neuen Vertretung können wir die Schweizer Nachfrage nun noch gezielter adressieren und schneller auf die Bedürfnisse der dort ansässigen Unternehmen eingehen“, kommentiert Ludger Schuh, Leiter Geschäftsbereich Materialwirtschaft und Mitglied der Geschäftsleitung der INFORM GmbH.

„Vielen europäischen Unternehmen wurde nach der Berg- und Talfahrt der Ökonomie in den vergangenen Jahren bewusst, wie wichtig es ist, verlässliche Prognosewerkzeuge an der Hand zu

Zum Schweizer Kundenstamm von INFORM zählen heute schon renommierte Konzerne wie die Elektro-Material AG, die SFS Service AG, die Angst+Pfister AG sowie die Scintilla AG.

„Ich freue mich darauf, den Schweizer Kunden nun auch einen nationalen Anlaufpunkt bieten zu können. Die hohe Qualität der INFORM-Produkte sowie die vorbildliche Firmenkultur des Aachener Unternehmens sind für mich die großen Motivationstreiber, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern“, betont Rudolf Gassmann.

UNTERNEHMEN

Hier können Sie uns kennenlernen Roadshows add*ONE Bestandsoptimierung und Absatzplanung 01. März 2011 in Osnabrück 22. März 2011 in Augsburg 14. April 2011 in Frankfurt/Main 11. Mai 2011 in der Schweiz Roadshows INVENT Xpert 15. März 2011 in der Schweiz 16. März 2011 in Osnabrück 05. April 2011 in Frankfurt/Main Praxistag add*ONE 21. Juni 2011 in Lingen (Osnabrück) bei der Firma Kampmann, Hersteller von Systemen für Heizung, Lüftung und Kühlung

transport logistics 10. bis 13. Mai 2011 in München, Sie finden uns in Halle B2, Stand 403/504 Xpertentag zum Thema Inventur 03. Mai 2011 in Hamburg

Für Fragen steht Ihnen Frau Eva Förster gerne unter der Rufnummer 02408 9456-1700 oder per E-Mail unter eva.foerster@inform-ac.com zur Verfügung.

Weitere Termine finden Sie ständig aktualisiert auf unserer Homepage www.inform-ac.de


INFORMATION 01/2011