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JANUAR FEBRUAR MÄRZ

(c) Horst Hamann Harlem 1980

2018


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HORST HAMANN 4. Februar bis 1. April 2018 Mannheimer Kunstverein www.mannheimer-kunstverein.de

Horst Hamann Harlem, New York 1980

kunstraumLUDIWGSHAFEN 10 Stimme des Lichts Delaunay, Apollinaire und der Orphismus 23 Mwangi Hutter Innocent of Black and White kunstraumHEIDELBERG 13 Wilhelm Trübner 'Reine Malerei' zwischen Impressionismus und Abstraktion 27 Elisabeth Endres Märzhasen und andere Möglichkeiten 29 Drei Ironiker der Schmuckkunst Helen Britton, David Bielander und Yutaka Minegishi

kunstraumMANNHEIM 4 Horst Hamann - Sehfahrten 1975 - 1997 14 Rimaldas Vikšraitis Am Rand der bekannten Welt kunstraumLANDAU 7 Die Räume der anderen Ein opulentes Fest für die Sinne! 21 Terre neuve - Marie Madeleine Noiseux kunstraumKARLSRUHE 8 Mut zur Freiheit Informel aus Sammlung Anna und Dieter Grässlin im Dialog kunstraum art KARLSRUHE 16 Kunst darf gefallen Im Gespräch mit Ewald Karl Schrade, Kurator der art KARLSRUHE 18 18 19 20 20

Galerie Linde Hollinger Döbele Kunst Mannheim Galerie Tammen & Partner Galerie p13 Galerie Lauth

editorial Liebe Leserin, lieber Leser, einen Teil meiner guten Vorsätze (für's nächste Jahr) möchte ich jetzt schon gerne mit Ihnen teilen: ein Besuch der Ausstellung „Sehfahrten“ von Horst Hamann - zu sehen im Mannheimer Kunstverein, die Ausstellung „Mut zur Freiheit“ Informel aus der Sammlung Grässlin in der städtischen Galerie Karlsruhe und „Stimme des Lichts - Delauney, Apollinaire und der orphismus“ im Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen. Ich verabschiede mich ins neue Jahr, wünsche Ihnen besinnliche Tage, ein gutes neues Jahr und natürlich viel Vergnügen beim Lesen unseres Magazins. Björn Barg, Herausgeber

kunstraumDARMSTADT 15 Aufbruch in Neuland Epochenüberblick 1960 im Kunstarchiv Darmstadt kunstraumWEINHEIM 24 Dagmar Schmidt Malerei Südafrika - Seychellen - Ägypten 35 Beate Sellin - Freilicht kunstraumHOCKENHEIM 25 CLAPEKO van der Heide Konkrete Vielfalt im kleinen Format kunstraumNEUSTADT 25 Manfred E. Plathe - We are connected kunstraumKAISERSLAUTERN 27 Malte Spohr - Aufzeichnungen kunstraumLADENBURG 29 Elsbeth Lang - Aus meiner Sicht kunstraumVIERNHEIM 31 Lynn Schoene Imaginary Distortion of Fact & Fiction kunstraumDOSSENHEIM 31 Christoph M. Loos In Memoriam Kropotkin kunstraumLAMPERTHEIM 33 Frauen 2018 Heike Kissel-Eltrop und Anette Jansen kunstraumNEUSTADT 33 Konstantin Voit - Your Pride is My Engine kunstraumBENSHEIM 35 Ulrike Hensel - Immer Garten kunstraumPIRMASENS 35 Janosch - Abenteuerwelten 37 AUSSTELLUNGEN in den kunsträumen der REGION 45 kunstraumMETROPOL im ABO 47 Impressum

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kunstraumMANNHEIM Bis zum zarten Alter von 18 Jahren spielte er auf dem Lindenhof, dann zwei Jahre in Neckarhausen in der Amateurliga und schließlich zwei Jahre in der 3. Liga bei der TSG 1862/09 Weinheim, bis zu seinem Abgang Richtung große, weite Welt, in der er seine erste Leidenschaft perfektionieren sollte. Hamann war schon früh ein Nestflüchter. Fremde Städte und Länder haben immer einen unwiderstehlichen Reiz auf ihn ausgeübt, genauso die Fotografie, mit der er sich seit seinen Jugendtagen beschäftigt hat. Erste Kameras wurden auf Pump oder Abstottern gekauft, seine erste Pocketkamera von einem Hundertmarkschein, den er auf dem Weg zur Schule auf dem Gehweg gefunden hatte. Ein Wink des Schicksals, ohne Frage. Eins führte zum andern, er hat nämlich schon früh, zur Mitte der 80er Jahre im Mannheimer Kunstverein eine seiner ersten Ausstellungen gehabt. Und zwar ein ganzes Jahr lang. Im Foyer, wo damals noch Schiebewände standen, hat Friedrich Kasten als damaliger Ausstellungsleiter des Kunstvereins dem jungen Fotografen Platz eingeräumt und jeden Monat war hier ein neues Bild zu sehen. Ich erinnere mich deshalb daran, weil ich damals als Student geholfen habe, die Bilder zu hängen. Zu dieser Zeit ist Horst Hamann viel mit der Kamera in Mannheim unterwegs gewesen, hat zahlreiche Bilder geschossen, die, beinahe unglaublich, bis heute mit wenigen Ausnahmen noch nie zu sehen waren. Die vertikalen Aufnahmen Mannheims, die bereits in Auswahl 2004 und 2005 im Mannheimer Morgen publiziert wurden, gehören inzwischen fast schon zu den Klassikern der Ansichten Mannheims. Kaum einmal ist Mannheim so eindrucksvoll ins Bild gesetzt worden wie in diesen Aufnahmen. Auch wenn Mannheim nicht halb so viele Hochhäuser hat wie Manhattan, passt der vertikale Blick nicht nur zu Mannheim sondern auch zum Fotografen selbst. „Stay vertical!“ wird man gerne von ihm verabschiedet.

HORST HAMANN SEHFAHRTEN 1975 - 1997 Horst Hamann hat, abgesehen von seiner Familie, drei große Leidenschaften: Erstens: Fotografie. Zweitens: Fußball. Drittens: Fußball. Genug für ein ganzes Leben, zumindest mal für die ersten 60 Jahre. Seine letzte Wohnung in New York war bereits komplett ausgeräumt, aber da gab es noch etwas zu tun: der Fernsehapparat und ein Sessel blieben drin, vor der Abreise musste er nämlich noch zwingend den Dr. Schiwago der Länderspiel-Klassiker, WM 1970 in Mexiko, Deutschland gegen Italien schauen. Fußball spielt er noch immer gern, hat aber inzwischen gegen seine beiden Söhne einen ziemlich schweren Stand.

Neuere Arbeiten aus dem vergangenen Jahr haben dann seine Heimatstadt in dreigeteilten Aufnahmen in verschiedenen Ansichten und Spiegelungen wieder neu interpretiert. Die 30 Jahre vorher entstandenen Fotografien zeigen einen anderen Fotografen, einen anderen Blick auf die Stadt und ihre Bewohner, jedoch zeigen sie auch, dass hier jemand mit einem riesengroßen Talent unterwegs ist, der bereits ein Auge für die wesentlichen Dinge hat, ein Auge, das er auf seinen Reisen selbst schult. Aber, Mannheim is not enough, zunächst musste der Fotograf einmal um die ganze Welt reisen, um dann wieder zuhause anzukommen. „Einmal um die ganze Welt und die Taschen voller Geld ...“ reimte einst Karel Gott, Hamann musste das eher ohne Taschen voller Geld machen, aber wer so reist, der hat einen anderen Blick auf die Wirklichkeit dieser Welt. Und daher finden sich in seinem Archiv, das er eigens für den Kunstverein und nur unter gelindem Druck durchwühlt hat, von seinen Sehfahrten rund um die Welt: Nordamerika, fast ganz Südamerika, Jamaika, Tansania, Frankreich, und, und, und… Und sie zeigen das, was er mit eigenen Augen und durch die Kamera gesehen hat. Wie ein Koffer voller Geschichten warteten die Aufnahmen darauf, ans Licht der Welt zu kommen und jetzt ist es so weit. Horst Hamannn, Kind mit Brot, Mannheim, 1985 Centre Pompidou, Blick auf Sacre Coeur, Paris, 1977

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Horst Hamann, Zug, Altiplano, Peru 1985 (Ausschnitt) Das Spannende an dieser Geschichte ist dies: Die Fotoarbeiten liegen in seinem Archiv seit nunmehr über 30 Jahren. Bis auf wenige Aufnahmen sind diese noch nie gezeigt worden und zeigen einen Fotografen, der genau weiß, was er will, von den Fotografien des Vertical New York aber noch Jahre entfernt ist. So wird diese Ausstellung zur Spurensuche einer Selbstfindung, die Fotografien zeigen einen Horst Hamann vor Horst Hamann. Wir sehen die Weite der Anden-Hochebene, ein verschneites New York, die Twin Towers, verlassene Strände, Menschen bei der Arbeit, beim Warten aufs Taxi, beim Betrachten einer Schaufensterauslage, eine Crime Scene, die sich als TV-Produktion entpuppt und natürlich Mannheim, ein Kind mit einem Brot unterm Arm an einem Kaugummiautomaten. Ach ja, ein Porträt des Fotokünstlers ist auch dabei, etwas versteckt. Da gibt es nämlich die Fotografie eines mobilen Fotolabors in Cuzco, ein Mann mit Kamera und Bauchladen, in dem sich ein Miniatur-Fotolabor verbirgt. Hamann hat sich von ihm fotografieren lassen und das Resultat sieht man in einem weiteren Bild. Ungewöhnliche Perspektiven haben Hamann schon immer interessiert, in seinen vertikalen Ansichten hat er diese zum Prinzip gemacht. Da gibt es eine Aufnahme vom mit Blech bewehrten Dach des Chrysler-Buildings in New York hinab in die Stadt, eine atemberaubende Perspektive und Zeugnis davon, dass sich der Fotograf von sehr wenig abschrecken lässt, wenn ihn ein Blick ganz besonders interessiert, am wenigsten von Hausmeistern, die solche Ansinnen erst einmal strikt ablehnen. Die unmittelbare Absturzgefahr wird im Übrigen genauso ignoriert. Noch etwas ist auffällig: Die frühen Aufnahmen sind Farbfotografien, arbeiten sehr stark mit der Farbe als Stimmungsträger. Weiche Farbschattierungen herrschen hier vor, viele Abendstimmungen sind dabei, die ein ruhiges und eher kontemplatives Bild der Welt zeichnen. Vieles könnte man heute noch genauso einfangen, anderen Fotos 6 kunstraumMETROPOL

merkt man die Zeit an, die inzwischen vergangen ist. Oft sind es kleine Details oder schräge Blickwinkel wie im Foto mit der kreuzbewehrten Kirchturmspitze und dem Neonpfeil, der auf das Kreuz hinzuweisen scheint, die Hamanns Blick einfangen. Auf diese Art und Weise mutiert eine Statue des römischen Kaisers Augustus zum Verkehrspolizisten, wenn sie mit erhobenem rechten Arm eine rote Verkehrsampel, die hinter ihm hängt, bestätigt, ein Wartender am Straßenrand, einen Fuß auf den Koffer gesetzt, vornüber gebeugt telefonierend, erinnert an Rodins „Denker“. Der Fotograf sieht solche Dinge und schon ist das Foto gemacht. Obwohl es sich leichter anhört, als es ist. Das ist uns natürlich klar. Menschen, Architektur, Stimmungen, Assoziationen – Horst Hamann ist ein Meister im Einfangen von ganz spezifischen Situationen. Ob es ein vorbeifahrender Zug auf 3000 Meter Höhe in der völligen Einsamkeit einer Hochebene in den Anden ist oder eine Straßenszene in New York, immer ist es großes Kino, das wir sehen. Magische Momente mit der Kamera könnte ebenso der Titel dieser Ausstellung sein, selbst ein rostzerfressener Coca-Cola-Schriftzug wird bei Hamann zu einer Ikone des Augenblicks. Horst Hamann gehört zu denjenigen Fotokünstlern, die unser Bild der Welt mit ihrer Kamera geprägt haben und prägen durch ihre individuelle Sicht der Dinge, ihr Engagement für die Welt, in der wir leben und durch ihren Humanismus, ihr sensibles Eingehen auf die Welt der Menschen, die unvollkommen, grotesk, grausam, grandios und manchmal unwirklich schön ist. Martin Stather

• Horst Hamannn 4. Februar bis 1. April 2018 Mannheimer Kunstverein www.mannheimer-kunstverein.de


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Stefan Bircheneder, Knusperflocke, 2017

DIE RÄUME DER ANDEREN EIN OPULENTES FEST FÜR DIE SINNE! „Was ist ein Raum?“ Diese Frage ist uralt und dennoch geben Wissenschaft und Philosophie darauf keine eindeutige Antwort: Wir können den Raum messen, aber er bleibt etwas Unbegreifliches. Für den Menschen ist er existentiell, denn von Anbeginn seines Lebens umgibt ihn Raum wie eine „zweite Haut“. Die Ausstellung „Räume der Anderen“ in der Villa Streccius Landau spielt mit der grandiosen Totalkategorie des Raumes, die alle Sinne des Menschen umfasst: Raum ist Gefühl, Raum ist Stimmung, Raum ist Poesie, Raum ist Schönheit, Raum ist Erinnerung und manchmal sogar Heimat. Raum hat neben einer emotionalen vor allem eine geistige, konzeptionelle Dimension. Der Theologe und Kunstwissenschaftler Friedhelm Mennekes ordnet das Phänomen Raum deshalb in drei Kategorien: Bewusstseins-, Vorstellungs – und künstlerischer Raum. Der erste konkretisiert sich als Produkt momentaner Eindrücke, Gedanken, Ahnungen und Erinnerungen. Er ist die innere Welt des Menschen, sein ganz „persönlicher Gefühlsraum“. Der Vorstellungsraum betrifft den gesellschaftlichen Kontext; hier sind die mythologischen, religiösen oder historischen Bilder und Symbole gespeichert. Im künstlerischen Raum ordnet der Mensch kreativ seine Erfahrungen und er findet zu sich selbst. Raum ist also komplexe anthropologische Gegebenheit, ohne die sich der Mensch nicht „erden“ kann. Alles das klingt an in der Ausstellung „Räume der Anderen“. Es geht um die Phänomenologie des gelebten und erlebten Raumes, um sichtbare Realität, aber auch um atmosphärische Innenwelten. Nehmen wir zum Beispiel die mystischen Bootfiguren von Dorothée Aschoff neben dem „Steinstrand“ von Lars Möller: Das konkrete Bild von Meer und räumlicher Weite assoziiert plötzlich den transzendenten Lichtraum ohne Begrenzung - Einsamkeit! Vergänglichkeit! Unendlichkeit! Oder ein anderes Beispiel aus der Ausstellung: Der Raum mit dem stillen „Park“ von Jochen Hein, der von venezianisch anmutenden Fayence-Figurinen der Karlsruher Künstlerin

Eva Schaeuble begleitet wird. Das ist wie ein Eintauchen in die Welt der Synästhesie: Man erinnert sich vielleicht an den Geruch des Herbstes, an den verwehten Klang eines Musikstückes oder vielleicht an den zärtlichen Abend, damals im Park. Man sieht: Raum ist evokativ. Immer neu, immer anders! Raum kann Geborgenheit schenken, aber auch Ängste wecken. Während der Mannheimer Künstler Dietmar Brixy gestische Gefühlslandschaften zaubert, ist Raum bei Marina Sailer die Verheißung von Glück. Bei den Sepia-Fotografien des Oskar-Schlemmer-Preisträgers Elger Esser ist Raum Sehnsucht pur und bei Jörg Bach wird Skulptur zur „Entdeckungsreise im Raum“. Mit 16 unterschiedlichsten künstlerischen Positionen von Malerei, Skulptur über Fotografie bis zur Videoinstallation nimmt die Ausstellung den Besucher mit auf eine faszinierende Reise durch Erlebnisräume im besten Sinn des Wortes: Immer anders, immer neu! Edite Grinberga zeigt gemalte Raumpoesie, Isa Dahl gestische Raumknäuel, Stefan Bircheneder ein atemberaubendes Memento Mori, Bénédicte Peyrat inszeniert skurriles Arkadien, von Lars Reiffers gibt es brillante Weltpanoramen, von Franziska Schemel Architekturimpressionen und von Monika Schmid schwebende Geschöpfe im Raum. Besonders reizvoll ist der spannende Mix aus renommierten und jungen Positionen wie zum Beispiel die beiden aktuellen Pfalzpreisträgerinnen Sarah Mock und Andrea Grützner. So entstehen Sehnsuchtsorte, Bilder der Vergänglichkeit, zarte Augenblicke und auch ganz große barocke Oper. In zwei Ausstellungsepisoden entstehen in Harmonie mit der Museumsarchitektur räumliche Sequenzen vielschichtiger Erfahrungen. Karin Leydecker • Die Räume der Anderen 3. Februar bis 11. März, 24. März bis 6. Mai 2018 Städtische Galerie Villa Streccius, Landau www.landau.de; www. villa-streccius.de kunstraumMETROPOL 7


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kunstraumKARLSRUHE Interview folgendermaßen: „Unser Vater ist über den Bildhauer Erich Hauser aus Rottweil zur informellen Kunst gekommen. Er stellte schnell fest, dass das deutsche Informel genau die Kunstrichtung ist, die seinem Naturell entsprach. Er war ein extrovertierter und leidenschaftlicher Mensch, die expressive Gestik des deutschen Informels hat ideal zu seiner Persönlichkeit gepasst. Wichtig war unserem Vater von Anfang an der enge Kontakt zu den Künstlern. Sie besuchten uns an den Wochenenden und in unserem Esszimmer wurde dann oft bis in die Morgenstunden über Kunst diskutiert.“ Mit rund hundert hochkarätigen Exponaten aus den Jahren 1946 bis 1974 – Gemälde und dreidimensionale Objekte gehören ebenso dazu wie Arbeiten auf Papier – präsentiert die Ausstellung erstmals die Vielgestaltigkeit der Sammlung Anna und Dieter Grässlin. Ausgehend von Bildern Jean Fautriers und Wols‘, die als Wegbereiter der freien gestischen Malerei in die Kunstgeschichte eingingen, umfasst die Sammlung herausragende Arbeiten von Peter Brüning, Carl Buchheister, K. F. Dahmen, Rupprecht Geiger, K. O. Götz, Otto Greis, Erich Hauser, Gerhard Hoehme, Bernard Schultze, Emil Schumacher, K. R. H. Sonderborg und Fred Thieler. Dabei wird deutlich, wie facetten-reich und innovativ diese Kunstrichtung war. An die Stelle der klassischen Maltechniken traten neue Methoden: Karl Otto Götz entwickelte mithilfe der Kleisterfarbe eine Art Schnellmalerei, Bernard Schultze verwendete pflanzliche Materialien in seiner Kunst, Gerhard Hoehme schuf assoziationsreiche Bild-Text-Kompositionen.

Fred Thieler, Ohne Titel, o.J.

MUT ZUR FREIHEIT INFORMEL AUS SAMMLUNG ANNA UND DIETER GRÄSSLIN IM DIALOG Krustige Oberflächen, verlaufende Farbspuren, Chaos und Struktur: In der Kunst des Informels, der Avantgarde der 50er Jahre, waren die Zerstörungen durch den Zweiten Weltkrieg noch präsent. Nach Jahren der nationalsozialistischen Mal- und Denkverbote begann nach 1945 insbesondere für die deutschen Künstler eine Phase des Aufbruchs und der Neuorientierung. Sie schöpften aus den Errungenschaften der klassischen Moderne, vernetzten sich in Künstlergruppen und setzten sich intensiv mit der zeitgenössischen Szene in Paris und den USA auseinander. Von der damals noch vorherrschenden gegenständlichen Malerei wandten sie sich ebenso ab wie von der geometrischen Abstraktion der Vorkriegsjahre. Stattdessen betonten sie mit ihrer Kunst die individuelle Geste, die sich keinen festen Regeln unterwarf. Das Unternehmerehepaar Anna und Dieter Grässlin aus St. Georgen im Schwarzwald begann in den 70er Jahren, eine bedeutende Sammlung informeller Kunst aufzubauen. Karola Kraus, Tochter des Sammlerpaares und seit 2010 Direktorin des mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, beschrieb die Anfänge der Kunstbegeisterung ihres bereits 1976 verstorbenen Vaters in einem 8 kunstraumMETROPOL

In der Ausstellung wird anschaulich, welche Bedeutung die Vernetzung und der internationale Austausch für diese Künstlergeneration in den Nachkriegsjahren hatte. So lassen sich neben vielen freundschaftlichen Beziehungen auch zahlreiche Bezüge zur zeitgenössischen Musik und Literatur erkennen. Die Zentren der informellen Nachkriegsavantgarde lagen in München, Frankfurt am Main und Düsseldorf, wo sich die Künstlergruppen ZEN 49, Quadriga und die Gruppe 53 bildeten. Anhand ausgewählter Exponate aus dem Bestand der Städtischen Galerie Karlsruhe wird darüber hinaus die besondere Situation im deutschen Südwesten näher beleuchtet. Speziell in Karlsruhe nahm die Kunst nach 1945 andere Wege als in den genannten westdeutschen Zentren. In Auseinandersetzung mit dem Informel entwickelte sich hier die Neue Figuration, bei der das Figürliche nicht als äußeres Abbild, sondern als innere Imagination in chiffrenhafter Verschlüsselung sichtbar wird. In einem spannenden Dialog mit der Sammlung Anna und Dieter Grässlin sind Werke von Max Ackermann, Horst Antes, Hans Baschang, Willi Baumeister, Julius Bissier, HAP Grieshaber, Peter Herkenrath, Herbert Kitzel, Georg Meistermann, Karlheinz Overkott, Georg Karl Pfahler, Lothar Quinte, Heinz Schanz u. a. vertreten. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Mittelrhein-Museum Koblenz vorbereitet. In Karlsruhe wird die Präsentation mit erweiterter Konzeption gezeigt. (red) Carl Buchheister, Komposition Changvil, 1960 • Mut zur Freiheit bis 11. März 2018 Städtische Galerie Karlsruhe www.staedtische-galerie.de


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kunstraumLUDWIGSHAFEN

STIMME DES LICHTS DELAUNAY, APOLLINAIRE UND DER ORPHISMUS Eine Ausstellung, die allein schon wegen ihrer Farbenfreude heiter stimmt, ist die groß angelegte Überblicksschau „Stimme des Lichts – Delaunay, Apollinaire und der Orphismus“, die bis zum 2. April 2018 im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen gezeigt wird. Der Orphismus wird in einer Bandbreite von Meisterwerken präsentiert, die es in dieser Zusammenstellung und Dichte bisher noch nicht gab - ein echtes kulturelles Highlight hier in der Metropolregion Rhein-Neckar. Neben Werken bekannter Künstlerinnen und Künstler sind Arbeiten zu sehen, die im kunsthistorischen Kontext mit dem orphischen Kubismus neu oder wieder entdeckt wurden. Die Themenausstellung stellt den Beitrag Robert Delaunays und seiner Künstlerkollegen zur Entwicklung der abstrakten Malerei nun erstmals umfassend dar. Über 60 Werke aus den Stilrichtungen des Kubismus, des Expressionismus, des Futurismus und des Konstruktivismus sind ausgestellt und stammen sowohl aus der hochkarätigen hauseigenen Sammlung als auch von renommierten internationalen privaten und öffentlichen Leihgebern wie der Albertina in Wien, dem Museo Thyssen-Bornemiza in Madrid, dem Museum Ludwig in Köln oder dem Centre Pompidou in Paris. Robert Delaunays Durchbruch zu einer neuartigen Ästhetik gelingt ihm in seiner ersten Gemäldeserie, die den Chorumgang der gotischen Kirche St. Severin in Paris zum Thema hat. Dort beobachtete 10 kunstraumMETROPOL

Robert Delaunay, Formes circulaires – Soleil No. 1, 1913

er, dass durch das einfallende Licht die Architektur optisch verzerrt wird. Hier beginnt nun – wenn auch zögerlich – die Auflösung des Gegenstandes und das Prinzip der Serie als ‚Recherche‘, eine Untersuchung in verschiedenen Schritten. Die Farbigkeit ist jedoch noch die des Kubismus, die Delaunay später despektierlich als „Spinnwebfarben“ bezeichnete. Wesentlich ist, dass sich schon bei dieser Bildserie die Idee der formalen Abstraktion abzeichnet und das in einer Folge von Gemälden mit gleichem Motiv. Unmittelbar darauf folgen seine Eiffelturmbilder, die der Künstler – wie auch die St. Severin-Serie – seiner ‚destruktiven‘ Schaffensperiode zuschrieb, weil die Gemälde das Auseinanderbrechen des dargestellten Sujets und das Wiederzusammenfügen nach eigenen ästhetischen Vorstellungen zum Gegenstand haben. Bei seiner nächsten Serie – den Fensterbildern – nahm Delaunay einen Paradigmenwechsel zugunsten des bildnerischen Mittels der Farbe vor. Er selbst war der Meinung, diese Serie hätte schließlich seine ‚konstruktive Phase‘ eingeleitet, in der er kontrastierende und


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komplementäre Farben zu einer synthetischen und harmonischen Komposition neben- und übereinandersetzte. Delaunay schrieb dazu: „Die Benennung ‚Fenster-Bilder‘ als Titel ist noch eine Erinnerung an die konkrete Realität; aber hinsichtlich der Ausdrucksmittel sieht man schon deren neue Formgebung. Das sind Fenster auf eine neue Realität. Diese neue Realität bedeutet nichts anderes als das Buchstabieren neuer Ausdrucksmittel, die, rein physikalisch, als Elemente der Farbe, die neue Form schaffen. […] Die Farbe ist ihre eigene Funktion; ihre gesamte Bewegung ist in jedem Augenblick präsent […].“ Mit einem sehr schönen Beispiel aus der Serie der Fensterbilder beginnt nun der Ausstellungsrundgang. Daneben hängt ein Hauptwerk des Künstlers, seine ‚Formes circulaires, Soleil n°1/ Kreisformen, Sonne Nr. 1“. Beide Bilder weisen schon auf einen Abstraktionsgrad hin, der nur noch von einem weiteren Gemälde in der Ausstellung getoppt wird, das zentral an der hinteren Wand der Ausstellungshalle platziert wurde: ‚Disque (Le premier disque)/ Scheibe (Die erste Scheibe)‘. Allein schon für diese einzigartigen Gemälde lohnt sich der Besuch! In diesen drei grandiosen Farbkompositionen wird die Loslösung vom Bildgegenstand hin zur reinen Abstraktion offensichtlich. Für Delaunay bedeutet Farbe gleich Licht, wobei er sich auf die Farbtheorie des französischen Chemikers Michel Eugène Chevreul stützt. Den innovativen Schritt, Licht als Farbe in simultaner Bewegung zum alleinigen Bildgegenstand zu erklären und dafür Wege und Möglichkeiten einer adäquaten Darstellung zu finden, erklärt Delaunay indem er schreibt, dass „die Farbe die Funktion der Form übernimmt und die Form nicht deskriptiv ist, sie trägt sich selbst und in sich ihre Gesetze.“ Das ist es, was Apollinaire als „Peinture pure“ (reine Malerei) bezeichnete, die sich von der akademischen Kunst befreite und von den europäischen Avantgarden vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges entwickelt und in unterschiedlichen Ausprägungen praktiziert wurde. So wurden Delaunays Werke in Deutschland mehr als in seinem Heimatland Frankreich begeistert aufgenommen. Deshalb nimmt es nicht wunder, dass gerade die Mitglieder des Blauen Reiters, insbesondere Wassily Kandinsky, Franz Marc und August Macke, von Delaunays Ideen und Bildformulierungen nachhaltig beeinflusst wurden und in der Ausstellung mit ausgesucht schönen Beispielen ihrer gänzlich abstrakten Bildkompositionen vertreten sind. Die Auswahl der ausgestellten Werke zeigt, dass der Orphismus keine Künstlerbewegung wie etwa der spätere Surrealismus war, sondern das Konzept der Übersichtsschau verdeutlicht, dass in den frühen 1910er Jahren in verschiedenen Strömungen die Absicht zu einer nun völlig ungegenständlichen Kunstform verfolgt und mal mehr, mal weniger radikal ins Bild umgesetzt wurde. Fazit: Eine gut präsentierte und wirklich sehenswerte Ausstellung! Dirk Martin August Macke, Farbige Karos, 1913 • Stimme des Lichts bis 2. April 2018 Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen www.wilhelmhack.museum kunstraumMETROPOL 11


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kunstraumHEIDELBERG

WILHELM TRÜBNER ‘REINE MALEREI’ ZWISCHEN IMPRESSIONISMUS UND ABSTRAKTION Eine Ausstellung zum 100. Todestag Wilhelm Trübners (1851–1917). Der gebürtige Heidelberger Wilhelm Trübner gilt als bedeutender Vertreter der deutschen Avantgarde um 1900. Doch entzieht sich sein Werk einer eindeutigen kunsthistorischen Klassifizierung. So wurde er denn auch als „Grenzgänger zwischen Realismus und Impressionismus“ bezeichnet. Nach dem Studium in Karlsruhe und München machte Trübner 1871 die Bekanntschaft mit Wilhelm Leibl, der für sein Schaffen prägend wurde. Zudem pflegte er engen Kontakt zu Hans Thoma, Lovis Corinth, Max Slevogt und Max Liebermann. Der „Realismus“ der Kunst Trübners äußert sich insbesondere in der ungeschönten, sachlich-nüchternen Wiedergabe seiner Porträts. Auch die Wahl scheinbar zufälliger, ausschnitthafter und alltäglicher Motive verbindet ihn mit den realistischen, aber auch den impressionistischen Tendenzen seiner Zeit. Trübners Landschaftsgemälde gehen aus intensiven Freilichtstudien in der Natur hervor. Sie geben atmosphärische Licht- und Wetterstimmungen wieder. Daher, aber auch aufgrund der Motivwahl und der skizzenhaft-offenen Strichführung, lassen sich Trübners Gemälde dem Impressionismus zurechnen. Im Zentrum von Trübners Interesse stehen die koloristischen Qualitäten seiner Gemälde sowie die Sichtbarmachung des künstlerischen Schaffensprozesses. In der Kunst gehe es nicht darum, „was man darstellt, sondern allein um das, wie man es darstellt, und die Schönheit muss in der Malerei selbst liegen, nicht im Gegenstand“ (W. Trübner: Das Kunstverständnis von Heute, 1892). Damit verfolgt Trübner im Anschluss an Leibl das Ziel einer „reinen Malerei“. Seine Werke zeichnen sich durch feine, tonale Farbabstufungen, einen klar gegliederten Bildaufbau und einen äußerst lebendigen Pinselduktus aus. Dabei zerlegt Trübner die Bildgegenstände in einzelne breite Farb-

Wilhelm Trübner, Studienkopf eines Afrikaners, 1873

flecken. Die Art der malerischen Gestaltung gewinnt Vorrang gegenüber der inhaltlichen Bedeutung der Werke. Sie entfalten eine vom Gegenständlichen losgelöste Eigengesetzlichkeit. Hierin geht Trübner zum Teil bereits über das impressionistische Ziel unmittelbarer Naturerfassung hinaus. Die Ausstellung verdeutlicht diesen modernen Ansatz anhand von Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Druckgraphik aus der Sammlung Jayme und dem Kurpfälzischen Museum. Darüber hinaus thematisiert sie

Trübners biographische und künstlerische Herkunft. Eine Kabinett-Ausstellung der Universitätsbibliothek Heidelberg, des Kurpfälzischen Museums und der Sammlung Erik Jayme, Heidelberg. Dagmar Hirschfelder • Wilhelm Trübner bis 11. März 2018 Universitätsbibliothek Heidelberg www.museum-heidelberg.de kunstraumMETROPOL 13


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kunstraumMANNHEIM

R. Vikšraitis, Farmstead Children, 2004

Rimaldas Vikšraitis, Farmstead Dreams, 2003

RIMALDAS VIKŠRAITIS AM RAND DER BEKANNTEN WELT Ohne hohe Gummistiefel konnte man die Welt nicht betreten, die Rimaldas Vikšraitis fast vier Jahrzehnte lang fotografierte. Der litauische Fotograf wohnte viele Jahre in kleinen Orten, in denen das Leben von Armut, Alkoholismus, Promiskuität, Entwurzelung und sozialer Ausgrenzung geprägt war. Dank der Entdeckung durch Martin Parr und einer Auszeichnung beim Fotofestival in Arles wurden seine Bilder auch einem internationalen Publikum bekannt. Bei Zephyr ist nun die bislang größte und in Deutschland erste Einzelausstellung zu sehen. Leben auf dem Land Man kann die Dorfbilder von Rimaldas Vikšraitis lieben und bewundern oder sie abstoßend finden. Unbestritten ist, dass es schwer fällt, sie zu vergessen. Denn sie erzählen ohne Filter von der Essenz des Lebens, von seiner Härte und den Schmerzen, aber ebenso von unerwarteter und tiefer Freundschaft und Freude. Mit großer Kunstfertigkeit rückt der Fotograf einige Menschen vom Rand unserer Welt in unsere Mitte. Sie essen und trinken, streiten, lachen oder küssen sich, sie nähern sich zart oder grob. Rimaldas Vikšraitis erlaubt uns, ihre Welt aus deren eigner Perspektive kennen zu lernen. Seien es die Alten, 14 kunstraumMETROPOL

Einsamen, Abgearbeiteten, Taugenichtse und Trunkenbolde oder die Liebhaber und ihre Geliebten. In seinem Werk webt Rimaldas Vikšraitis ein vielgestaltiges Bild eines Litauen, das wie die meisten der auf seinen Fotos Abgebildeten zwar vergangen ist, aber in all der Tristesse seiner Grauschattierungen ein erstaunlich buntes Leben zeigt. Ebenso vielfältig sind seine an Referenzen reichen Selbstinszenierungen an der Schnittstelle von Selbstporträt und Performance. Darauf präsentiert sich uns der Künstler etwa als Punk mit Hahnenkamm, als Gegenentwurf zu Riefenstahls Olympiahelden auf einem Misthaufen und mit geschulterter Sense. Dabei erinnert seine Bildsprache zuweilen an Fotografien aus dem 19. Jahrhundert. Zugleich besitzen sie die dynamische Kraft zeitgenössischer Reportage-Fotografie. Da der Fotograf selber zu der abgebildeten Welt gehört, könnte seine Kunst als Insider-Kunst bezeichnet werden, vergleichbar dem Werk von Fotografen wie Nan Goldin oder Richard Billingham. Rimaldas Vikšraitis nimmt teil, beobachtet und fotografiert. Immer ist er mittendrin. So erklärt sich seine Fähigkeit, dem Betrachter einen Eindruck von Intimität zu vermitteln. Obgleich

die Abgebildeten wie auf einer immateriellen Bühne agieren, versichert der Künstler, nie inszenierend in eine Dokumentation einzugreifen. Körperliche Einschränkung Rimaldas Vikšraitis wurde 1954 in Sintautai in Litauen geboren und erkrankte mit fünf Jahren an Meningitis, deren Folgen ihn bis heute körperlich einschränken. Er eignete sich seine Fotokenntnisse vor allem autodidaktisch an, bevor er die Technische Hochschule 47 in Vilnius besuchte. Zunächst arbeitete Rimaldas Vikšraitis als freiberuflicher Fotograf, später für eine staatliche Medienagentur. Neben Auftragsarbeiten verfolgte er stets freie, künstlerische Projekte. Seit 1983 wurden seine Arbeiten international in über 50 Ausstellungen gezeigt. Die große Übersichtsschau bei Zephyr umfasst über 130 Bilder aus vier Jahrzehnten und verschiedenen Werkgruppen. (red)

• Rimaldas Vikšraitis 4. Februar bis 29. April 2018 ZEPHYR – Raum für Fotografie, Mannheim www.zephyr-mannheim.com


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kunstraumDARMSTADT

Peter Steinforth, O.T., 1963

AUFBRUCH IN NEULAND EPOCHENÜBERBLICK 1960 IM KUNSTARCHIV DARMSTADT Abseits der „Darmstädter Akropolis“, sprich: der Jugendstil-Ausstellungshallen auf der Mathildenhöhe, an einem innerstädtischen Verkehrskreuz zu finden ist das Kunstarchiv Darmstadt. Mit mehreren anderen Kulturinstitutionen ist es beheimatet im „Haus der Literatur“, wo es über 240 Quadratmeter verfügt. Gegründet 1984 aus privater Initiative, finanziell autark, organisiert auf Basis ehrenamtlicher Arbeit und diesbezüglich wohl einzig in Deutschland, widmet es sich anderswo kommunal geleisteten Aufgaben: die Dokumentation Darmstädter Kunstschaffens in Vergangenheit und Gegenwart. Herzstück ist eine Bibliothek mit Monographien und Katalogen, dazu viele Meter Aktenordner mit - teils mehr als ein Jahrhundert zurückreichenden Presseberichten, Künstler-Korrespondenz und anderem Material. Nicht zu vergessen die regelmäßigen Ausstellungen zu Kunst mit Darmstädter Bezug. Noch bis ins Frühjahr zu sehen ist ein unterm Titel „Geste, Abstraktion und Informel“ laufender Epochenüberblick.

1960 dient da nur als Stichjahr für eine künstlerische Strömung, die über Formationen wie Zen 49 in München, Quadriga in Frankfurt, Junger Westen am Niederrhein bereits Furore gemacht hatte. In Malerei wie Bildhauerei wurde unter Schlagworten wie Informel, Tachismus, Abstrakter Expressionismus eine absolut gesetzte Handschriftlichkeit und Materialsprache gefeiert, darin für wiedererkennbare Gegenstände kein Raum mehr war. Was erklärt, warum Darmstadt – wo die 50er Jahre noch unterm Nachhall des deutschlandweit diskutierten 1. Darmstädter Gesprächs zum „Menschenbild in unserer Zeit“ gestanden hatten – erst mit Zeitverzögerung folgte. Keine geschlossene Gruppe und schon gar keinen Gruppenstil führt das Kunstarchiv zusammen. Jeder der elf Maler und vier Bildhauer (darunter drei Künstlerinnen) bringt seinen Individualstil ein. Gemessen am kraftgenialischen Duktus oder den Exzessen an Farbpaste, die andernorts Aktualität definierten, vollzog sich der Darmstädter Aufbruch in Neuland relativ dezent: Noch die rauschhaftesten Strukturen, noch die kraftvollsten Gesten münden am Ende in einer ausgewogenen Komposition. Was der Ausstellung qualitativ keinen Abbruch tut. Das Spektrum der Maler-Temperamente spannt sich vom

Lyrismus der Baumeister-Schülerin Charlotte Prinz, deren schwebende Formen trotz Sandbeimischung fern jeder Ruppigkeit sind, zum Drama eines Wolf Hoppe, der abstrakte Endzeit-Feuerstürme heraufbeschwört. Mit mehreren Techniken präsent ist der von Berlin nach Darmstadt gekommene Peter Steinforth, in dessen Person sich der frische Kunst-Wind exemplarisch ballt. Seine Pittkreide-Zeichnungen besetzen die Fläche mit stachelig knisterndem, wirbelndem Leben. Ein paar der ausgewählten Positionen weisen voraus auf Künftiges. Ganz individuell bei Gotthelf Schlotter: Im Vertikalzug seiner frühen Bronzegüsse sind schon die Vogelim-Aufflug-Plastiken zu ahnen, mit denen der Bildhauer etwas später so manchen deutschen Marktplatz bestücken würde. Etzel Klomsdorff wiederum – ein weiterer Berlin-Emigrant – öffnet mit seinen direkt aus der Farbtube auf die Leinwand gedrückten Tupfen-Rastern den Weg aus der gestisch bestimmten Malerei in die Konstruktive Kunst, die jener in den 70er Jahren den Rang ablaufen sollte. Roland Held

• Geste, Abstraktion und Informel bis 23. März 2018 Kunstarchiv Darmstadt www.kunstarchivdarmstadt.de kunstraumMETROPOL 15


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kunstraumartKARLSRUHE mag gewiss auch daran gelegen haben, dass es damals noch das Art Forum in Berlin und die Art Frankfurt gab, dass im Verbund mit der Art Cologne und der Art Basel im deutschen Sprachraum eine dichte Messesituation geschaffen war und sich kaum jemand vorstellen mochte, dass es langfristig Bedarf gibt, eine weitere Messe zu etablieren.

Ewald Karl Schrade

KUNST DARF GEFALLEN IM GESPRÄCH MIT EWALD KARL SCHRADE, KURATOR DER ART KARLSRUHE Zahlreiche One-Artist-Shows, großzügige Skulpturenplätze, exklusive Sonderausstellungen, das sind die unverwechselbaren Markenzeichen, mit denen sich die art KARLSRUHE als Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst in der Kunstwelt etabliert hat. Unter dem Slogan „Kunst. Raum. Emotion.“ präsentieren sich, vom 22. bis 25. Februar 2018, 215 Galerien aus 14 Ländern in den lichtdurchfluteten Karlsruher Messehallen. 20 großzügige Skulpturenplätze und Sonderausstellungen wechseln sich wie gewohnt gekonnt mit den Galerie-Kojen ab und bieten Sammlern, Kunstinteressierten und Kennern ein einmaliges Kunsterlebnis von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst. Über die Auswahl der Galeristen und deren Zusammenstellung in den vier Hallen Fotografie und Originale Editionen (Halle 1), Moderne Klassik und Gegenwartskunst (Halle 2), Klassische Moderne und Gegenwartskunst (Halle 3) und Contemporary Art (Halle 4) entscheidet jedes Jahr der Beirat unter Leitung von Kurator Ewald Karl Schrade. Mit großem Expertenwissen, weitreichenden Erfahrungen und dank eines dichten Netz16 kunstraumMETROPOL

werks innerhalb der Kunstszene entwickeln die Beiratsmitglieder nicht nur ein spannendes und interessantes Profil der art KARLSRUHE, sondern sie sichern auch die sehr hohe Qualität der Kunstmesse. Neben den renommierten Galeristen Renate Bender (München), Dr. Wolfgang Henze (Wichtrach/Bern), Anja Knoess (Köln), Dr. Dorothea van der Koelen (Mainz/Venedig), Werner Tammen (Berlin) und der Wiesbadener Kunstjournalistin Dorothee Baer-Bogenschütz komplettiert seit zwei Jahren der Lübecker Galerist Frank Thomas Gaulin den Beirat.

Herr Schrade, wie erleben Sie im Beirat als Kurator der allerersten Stunde die art KARLSRUHE und welchen Stellenwert hat die Messe heute aus Ihrer Sicht in der Kunstlandschaft? Im Rückblick auf 2004, als die art KARLSRUHE erstmals stattfand, haben wir natürlich tüchtig zugelegt. Ich kann mich gut erinnern, wie groß die Skepsis selbst in Baden-Württemberg und im Kollegenkreis ausfiel, als wir damals starteten. Das

Ich hatte freilich von Anfang an die Idee im Visier, im Sammlerland Baden-Württemberg eine Messe zu gründen, die einen ganz eigenen Charakter entwickelt. Sie sollte sich von den Mitbewerbermessen deutlich unterscheiden, indem wir beispielsweise die Klassische Moderne im Zuspiel mit der Gegenwartskunst zeigen, indem wir mit Skulpturenplätzen eine besondere Atmosphäre schaffen. All das wurde im Laufe der Jahre wahrgenommen und anerkannt, und wir stehen heute in der glücklichen Situation, mit rund 50 000 Besuchern pro Messe und mit stattlichen Umsätzen der Aussteller Jahr für Jahr eine starke Resonanz zu erhalten. Der Stellenwert ergibt sich mithin aus dem Erfolg der art KARLSRUHE. Im Beirat entscheiden Sie über die Zusammenstellung der Galerien. Welche Kriterien sind bei der finalen Auswahl ausschlaggebend? Vorrangig geht es selbstverständlich um Qualität. Wir machen keine Produzentenmesse, wir wollen keine Hobbygalerien zulassen, sondern suchen erfahrene Aussteller, die sich mit einem eigenen, möglichst unverwechselbaren Programm einen Namen im internationalen Kunstbetrieb gemacht haben. Zum Glück dürfen wir Jahr für Jahr derart viele Bewerbungen entgegennehmen, meist zwischen 300 und 350, dass wir eine gute, eine überzeugende Auswahl treffen können. 2018 werden 215 Galerien aus 14 Ländern mitmachen, und jede zeichnet sich durch ein spezielles Profil aus. Dabei spielt im Beirat natürlich die Mischung eine wesentliche Rolle. Letztlich bemühen wir uns, das vielfältige, stilistische Spektrum der Kunst der vergangenen 120 Jahre abzubilden. Vom Expressionismus über Informel, Zero und Pop-Art bis zu jüngsten Tendenzen reicht das Angebot, und neben den großen Namen der Kunstgeschichte wollen wir immer auch Entdeckungen berücksichtigen, ob im Bereich der Klassiker oder bei den ganz Jungen.


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imGESPRÄCH Die art KARLSRUHE bleibt spannend, wenn es uns weiterhin gelingt, diese Balance herzustellen, so dass alle unsere Besucher in den vier Messehallen etwas finden, was sie persönlich anspricht. Die art KARLSRUHE steht dieses Mal unter dem Motto „Kunst.Raum.Emotion“. Wie kam es dazu und welche Botschaft verbirgt sich dahinter? Diese Slogans sollen eine Anregung geben, die art KARLSRUHE auch als Ort der Kommunikation zu sehen, wo im Austausch mit Künstlern und Galeristen sowie mit Sammlern und Kritikern die Themen der Zeit erörtert werden können. Die Messe soll, so meinen wir, mehr als nur ein reiner Handelsplatz sein, was wir mit Sonderausstellungen und dem ARTIMA art meeting fördern – diesmal wird die Sammlung Frieder Burda vertreten sein, aber auch zum zweiten Mal die Grafik-Schau sowie erstmals eine Präsentation der art KARLSRUHE-Collection. Dass wir für 2018 auf „Kunst.Raum.Emotion“ setzen, hat viel damit zu tun, dass wir die Kunst immer auch im Raum, in dem sie gezeigt wird, wahrnehmen wollen, dass wir das Zweidimensionale gerne in der Architektur rezipieren, weil es hier schnell zu neuen, zusätzlichen Erkenntnissen kommt. Und freilich ist ein Teil der Kunst, die die art KARLSRUHE bringt, ohnehin plastisch strukturiert. Es kommt eben nicht von ungefähr, dass ich schon immer viel Wert auf die Skulptur gelegt habe und mich 2018 besonders darauf freue, dass wir dank der L-Bank, der Staatsbank für Baden-Württemberg, erstmals einen mit immerhin 20 000 Euro dotierten Skulpturenpreis vergeben können, um einen der stets aufwendig zu inszenierenden Skulpturenplätze auszuzeichnen. „Kunst.Raum.Emotion“ – das leidenschaftliche Moment in der Kunst und im Kunstbetrieb zu betonen, war mir schon vor Jahrzehnten wichtig. Die art KARLSRUHE möge immer auch ein Ort sein, wo Gefühl zugelassen wird, wo Kunst nicht nur durch die wissenschaftliche Brille gesehen wird. Kunst darf auch gefallen, so sage ich gerne. Bleiben wir beim Thema Emotion. Sollte allein das berühmte „Bauchgefühl“ die Entscheidung über einen Kauf treffen oder welche Faktoren sollten außerdem beachtet werden?

Es kommt meines Erachtens immer darauf an, wer Kunst kaufen will. Ein Museumsdirektor oder ein professioneller privater Sammler wird andere Kriterien anwenden, ob unter kunsthistorischen Aspekten oder unter Überlegungen aus dem Bereich der Kapitalanlage, als ein Kunstfreund, der sein Wohnzimmer mit einem schönen Bild schmücken möchte, der womöglich auch persönliche Bezüge zum Motiv und/oder zum Verkäufer oder zum Produzenten einbringt, dem Künstler also. Eine Faustregel für den erfolgreichen Kunstkauf gibt es nicht. Sicher ist aber, dass Kunstkauf letztlich Vertrauenssache ist. Und so dient auch die art KARLSRUHE als Plattform der Vermittlung, als Zone der Annäherung. Jeder Besucher kann im Zuge seines Messerundgangs in Ruhe überlegen und auch vergleichen, ob das von ihm auserwählte Kunstwerk für ihn das richtige ist. Ja, er kann auch am nächsten Messetag erneut kommen, um im Gespräch mit dem Galeristen letzte Zweifel auszuräumen, alle Voraussetzungen zu schaffen, um später mit seiner Neuerwerbung rundum zufrieden zu sein. Das erwähnte Bauchgefühl hilft wohl, sich auf ein Bild oder eine Skulptur einzulassen, aber meist kommen dann doch auch Kopf und Herz hinzu, bevor der Deal festgezurrt wird. Alle sprechen von der Digitalisierung. In welcher Form haben diese Veränderungen unserer Gesellschaft auch schon die Künstler und den Kunstmarkt erreicht? Ich beobachte – wie alle – eine zunehmende, ungeheuer schnelle gesellschaftliche, auch wirtschaftliche Entwicklung durch die Digitalisierung. Freilich sehe ich zudem die Schattenseite: So herrscht mittlerweile eine Flüchtigkeit, dass mir mitunter ganz schwindelig wird. Zwar haben sogar einige ältere Künstler – denken wir an die iPad-Malereien von David Hockney – die neuen technischen Medien in ihre Arbeit gezogen, doch alles in allem scheint mir in den Ateliers nach wie vor die Lust groß zu sein, konventionell zu malen, zu drucken oder zu modellieren. Erschwerend kommt hinzu, dass es für die Digitalkunst nicht wirklich einen Markt gibt. Zu wenige Galerien, kaum Sammler – das Misstrauen ist groß, wenn es darum geht, die Kunst aus der Steckdose zu holen.

Haben Sie eine Empfehlung für einen perfekten Messetag und was wird Ihr persönliches Messehighlight sein? Selbst der Kurator einer Kunstmesse kennt vorab nicht jedes Werk, das die Aussteller mitbringen, das gezeigt werden soll. Natürlich kann jeder Messegast seinen eigenen Weg durch die Hallen nehmen, um die Stände der Aussteller und die Sonderausstellungen zu besuchen. Aber ein perfekter Messetag könnte so aussehen, dass man in Halle 3 beginnt, wo die Klassische Moderne von den besten Händlern dieser Sparte vertreten wird, dass man dann gegenüber in die Halle 2 geht, wo viele Aussteller herausragende Werke der etablierten Gegenwartskunst zeigen, um dann über die Halle 1, wo die Sonderausstellungen der Sammlung Frieder Burda, der Platschek Stiftung, unsere Grafikschau sowie Angebote aus dem Bereich Fotografie und Editionen zu sehen sind, in die dm-arena, die Halle 4, zu kommen. Dort gibt es jüngste Gegenwartskunst. Obendrein präsentieren wir in dieser Halle erstmals die art KARLSRUHE-Collection, die aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe in den vergangenen zehn Jahren zusammengestellt wurde. Ein ganz persönliches Messe-highlight? Das Wiedersehen mit all den Menschen, die ich Jahr für Jahr auf der art KARLSRUHE treffe. Das Interview führte kunstraumMETROPOL

Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst 22. bis 25. Februar 2018 täglich von 11 - 19 Uhr Messe Karlsruhe, Messeallee 1 76287 Rheinstetten www.art-karlsruhe.de kunstraumMETROPOL 17


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Galerie Linde Hollinger

Döbele Kunst Mannheim

Vera Molnar, Sainte Victoire, 2017 Peter Vahlefeld, Advertisement, 2017 Oil, Injektprints on Canvas, 100 x 80 cm

Babak Saed, LEBELUSTVOLL, 2017

Galeriekonzept Gruppen- und Einzelausstellungen konstruktiver, konkreter und konzeptioneller Kunst international bekannter Künstler/innen. Klaus Jürgen-Fischer, Narratives Bild, 1996 Öl auf Leinwand, 110 x 90 cm

Ausgestellte Künstler Werner Bauer, Anne Blanchet, Hellmut Bruch, Inge Dick, Madeleine Dietz, Rita Ernst, Gerhard Frömel, Christiane Grimm, Sebastian Hempel, Rosa M Hessling, Vera Molnar, Jan van Munster, Jürgen Paas, Gert Riel, Babak Saed, Annette Sauermann, Reiner Seliger, Turi Simeti

Wir zeigen auf der art KARLSRUHE Werke aus dem Galerieprogramm „our classics“.

Döbele Kunst Mannheim Galerie Linde Hollinger Rheingaustraße 34 68526 Ladenburg

Stand-Nr. H2/D20 18 kunstraumMETROPOL

Telefon am Stand/Handy Mobil: +49 (0) 171 58 00 932 www.galerielindehollinger.de Lh@lindeholliger.de

Hedwig und Johann Döbele Leibnizstraße 26 68165 Mannheim

Stand-Nr. H3/K05

Tel.: +49 (0) 621-79943078 Mobil: +49 (0)174-1663050 www.doebele-kunst.de jd@doebele-kunst.de


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Galerie Tammen & Partner

Ambitioniert wie in allen vorangegangenen Jahren präsentiert die GALERIE TAMMEN & PARTNER ihr Galerieprogramm auf der art KARLSRUHE 2018

Ausgestellte Künstler

Galerie Tammen & Partner

Marion Eichmann Sabine Ostermann Dietmar Brixy Anke Eilergerhard

Hedemannstr. 14 / Ecke Friedrichstr. 10969 Berlin - Germany

- One-artist-show - One-artist-show - One-artist-show - Skulpturenplat

Claudia Fährenkemper Gabi Streile Werner Schmidt Thorsten Zwinger

Anke Eilergerhard, ANNABELLA, 2017 hochpigmentiertes Silikon Weimar-Porzellan H 185 x 80 x 80 cm

Telefon: +49 (0) 30 22 50 27 91-0 Mobil: +49 (0) 175 - 206 19 42 www.galerie-tammen-partner.de info@galerie-tammen-partner.de

Stand-Nr. H3/J 27 und J 31 kunstraumMETROPOL 19


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Galerie Lauth Galerie Lauth

Galerie p13

Marlis Albrecht, Walden XXXXVIII, 2017, Wachs/Holz, 80 x 100 cm

P.R. Keil, o.T. Eine impulsive und spontane Arbeitsweise gepaart mit gestischem Duktus und leuchtender Farbintensität kennzeichnen das Werk von Peter Robert Keil. Dynamisch und kraftvoll gezogene Linien in Kohle oder Kreide gepaart mit Farbschüttungen und Spritztechnik verleihen den Bildern ihren emotionalen Gehalt und ihre neoexpressive Qualität. Hermann Reimer, Waldlichtung, 2017, Öl/Leinwand, 180 x 220 cm

Ausgestellte Künstler

Ausgestellte Künstler

Neben der one-artist show von Peter Robert Keil präsentiert die Galerie p13 außerdem neue Arbeiten von: Stephanie Abben, Normann Seibold, Evelyn Weinzierl, Reinhard Scherer und Willi Siber.

Marlis Albrecht Hermann Reimer

Die Galerie p13 wurde 2007 gegründet und befindet sich im Zentrum der Heidelberger Altstadt. Neben der Entdeckung und Förderung von jungen Talenten, legt die Galerie Wert auf betont eigenständige Kunstpositionen und konzeptuelle Ansätze in der zeitgenössischen Kunst. Das Galeriespektrum umfasst alle Medien: Malerei, Zeichnung, Bildhauerei, Fotografie und Installation.

- One-artist-show - One-artist-show

Inna Artemova Grigori Dor Klaus Fussmann

Klaus Fussmann, Raps vor Ostsee 2017 Öl auf Leinwand 33 x 35 cm Hermann Reimer,

Galerie p13 Pfaffengasse 13 69117 Heideberg

Stand-Nr. H4/M08

Telefon: +49(0)6221-7295543 Mobil: +49(0) 170-4516973 www.galerie-p13.de info@galerie-p13.de

Galerie Lauth e. K. Werner Lauth Galerie Lauth e. K.

Telefon: +49 (0) 621 - 56 38 40 Fax: +49 (0)(0) 621621 - 5 -66 Telefon: +49 5696 3892 40 Mobil: +49621 (0) -172 Mundenheimer Werner LauthStraße 252 Fax: +49 (0) 5 66- 696249259 02 www.galerie-lauth.de 67061 Ludwigshafen Mundenheimer Straße 252 Mobil: +49 (0) 172 - 6 24 59 02 mail@galerie-lauth.de Stand-Nr. H3/K20 67061 Ludwigshafen www.galerie-lauth.de

Stand-Nr. H3/K20 20 kunstraumMETROPOL

mail@galerie-lauth.de kunstraumMETROPOL 20


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kunstraumLANDAU

Marie Madeleine Noiseux, o.T., 2017

Einblick in die Ausstellung „Terre neuve“ in der Galerie Katrin Hiestand

TERRE NEUVE MARIE MADELEINE NOISEUX Draußen ist es ungemütlich und kalt. Da bieten die hellen, großzügigen Räume der Ende Oktober im Landauer Stadtzentrum wieder eröffneten Galerie Katrin Hiestand einen wohltuenden Kontrast. Katrin Hiestand teilt das geschmackvoll renovierte Gebäude mit den großen Fenstern mit den Büros von „hausgemacht Architekten“ und setzt dabei auf „wechselseitige Inspiration und Beatmung unterschiedlicher kreativer Bereiche.“

• Marie Madeleine Noiseux bis 3. Februar 2018 Galerie Katrin Hiestand, Landau www.galerie-hiestand.de

Freundlich auch die Begegnung mit der Künstlerin, mit welcher Hiestand zum mittlerweile dritten Mal eine gelungene Einzelausstellung bestreitet: Marie Madeleine Noiseux lädt bei der Eröffnung auf erfrischend unkonventionelle Art dazu ein mit ihr „Terre neuve“ zu betreten. Das „neue Land“ der Deutsch-Kanadierin besticht durch farbenfrohe Vielfalt. Die 40 meist mehrteiligen Acrylarbeiten auf Papier und Holz lassen die graue Tristesse der trüben Witterung schnell vergessen. Flächig, fast plakativ bedient sich Noiseux eines breiten Farbspektrums, bei dem sie selbst die Farbe Rosa nicht ausspart. Bislang war die 65Jährige Wahl-Karlsruherin bei Hiestand mit erdigen Tönen in Erscheinung getreten. Jetzt rückt auch die Auseinandersetzung mit ihrem Heimatland zugunsten einer frischen Buntheit in den Hintergrund. Leitmotivisch erscheint das Thema Kanada zwar weiterhin. Die Geste allerdings, mit welcher Noiseux Ahornbaum, Eisbär, Wildgans oder Holzhütte da und dort, fast zufällig und schablonenhaft setzt, dokumentiert ihre Hinwendung zur strukturell graphisch klar abgegrenzten Fläche. Innerhalb dieser Farbszenerie arbeitet Noiseux oft absichtlich fleckig – so zerläuft die Farbe auch, ist herrlich wenig perfekt.

Die Kunsthistorikerin Esther Klippel interpretiert Noiseux‘ frohsinnige Bildsprache als „bewusste Entscheidung, das Positive im Leben in den Vordergrund zu stellen.“ Diese Resilienz, mit der Noiseux „das Negative nicht verdrängt, aber bewusst entscheidet, wie viel Raum es einnehmen soll“ - so Klippel nach ihrer Laudatio im weiteren Gespräch - lässt Noiseux‘ Bilder sehr authentisch erscheinen. Die weitgereiste Malerin hält ihre Erinnerungen an ihre Jahre als freischaffende Künstlerin in Montreal, New York und Paris in Bildern wie „Maisonnette“, „Flower Power“ oder „Wanderer“ kontrastreich, aber immer irgendwie luftig fest. In der Tat, ihre Bilder sind wohltuend weit entfernt von den komplizierten Verstrickungen einer immer stärker globalisierten Welt. Sie reise „mit leichtem Gepäck“, so die Malerin bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung. Nach wie vor sei sie hungrig nach sinnlichen Erfahrungen. Gerade weil sich dieser „Hunger“ energiegeladen und stimmungsvoll auf ihre Arbeiten nieder schlägt, setzt Galeristin Katrin Hiestand auf Noiseux. Gisela Stamer kunstraumMETROPOL 21


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kunstraumLUDWIGSHAFEN

Mwangi Hutter, breathed, 2017

MWANGI HUTTER INNOCENT OF BLACK AND WHITE Selbsterkundung und Körpererfahrung sind die zentralen Themen im Werk des Künstlerpaars Mwangi Hutter. Sie arbeiten mit Video, Klang, Fotografie, Installation, Skulptur, Malerei und Performance. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit ist immer der menschliche Körper, genauer gesagt ihr eigener, der in fast allen Arbeiten in Erscheinung tritt. Ihre Performances, Videoarbeiten und Fotografien entwickeln sie aus selbst konzipierten, oftmals ritualartigen Handlungen, die auf das Engste mit ihren eigenen Erfahrungen und ihrer persönlichen Geschichte verbunden sind. Ihr grundsätzliches Verständnis von Wissen, das sie nicht als einen rein intellektuellen Prozess, sondern vielmehr als ein ganzheitliches Verständnis von Körper, Geist und Seele verstehen, bildet das Fundament ihrer künstlerischen Arbeit, die für sie immer eine Reise zu sich selbst, eine intensive Selbsterkundung und Erforschung der eigenen Körperlichkeit beinhaltet.

Die große Einzelausstellung im Kunstverein Ludwigshafen gibt einen Einblick in das umfangreiche Werk des Künstlerpaars und stellt drei raumgreifende Videoinstallationen in einen unmittelbaren Dialog zu den in jüngster Zeit entstandenen großformatigen, in schwarz weiß gehaltenen Malereien. Hier, wie auch in den jüngsten Videoarbeiten begegnen sich immer wieder Mann und Frau, eng umschlungen, sich gegenseitig haltend oder sich voneinander lösend. Die Arbeiten erzählen von Liebe und Zusammengehörigkeit, von unserem In-der-Welt-Sein und von unserem Aus-der-Welt-Verschwinden. Sie verweisen aber auch auf gesellschaftliche Unterschiede aufgrund von Hautfarbe, Geschlecht oder Herkunft. Die in den Videoarbeiten eingesetzten künstlerischen Mittel sind immer sehr reduziert. Die Kamera ist meist statisch und hat oft nur eine dokumentarische Funktion. Obwohl auf den ersten Blick der Eindruck entsteht, dass „nichts“ passiert, haben die Videos eine magische Wirkung. Gesteigert wird diese Erfahrung durch die ruhige und dennoch eindringliche Stimme von Ingrid Mwangi, deren Gesang in den jüngsten Arbeiten, wie beispiels-

weise in „Turquoise Realm“, das Geschehen begleitet und trägt. Immer wieder ist es diese bestechende Einfachheit der sich in kurzen Loops wiederholenden Bilder, die es vermag, den Betrachter in den Bann zu ziehen und ihn ganz unmittelbar auf tiefe existenzielle Erfahrungen zurückwirft. Ingrid Mwangi ist in Nairobi, Robert Hutter in Ludwigshafen geboren. Sie haben an der Kunsthochschule der Bildende Künste Saar, in Saarbrücken bei Prof. Ulrike Rosenbach studiert. Seit 2005 arbeiten sie als Paar Mwangi Hutter zusammen. Ihre Arbeiten wurde in Afrika, Asien, Europa, den Vereinigten Staaten und Südamerika gezeigt, u.a.: Biennale von Sao Paulo; Brooklyn Museum; Smithsonian Institution - National Museum of African Art; Centre Pompidou, Paris; Museum für Moderne Kunst, Frankfurt; Dak’Art Biennale; Mori Museum, Tokyo; 57. Biennale von Venedig und documenta 14. Mwangi Hutter leben und arbeiten in Berlin, Ludwigshafen und Nairobi. (red) • Mwangi Hutter 27. Januar bis 15. April 2018 Kunstverein Ludwigshafen www.kunstverein-ludwigshafen.de kunstraumMETROPOL 23


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kunstraumWEINHEIM

D. Schmidt, Palmenfrüchte und Frangipani, 2012 (Ausschnitt)

DAGMAR SCHMIDT Malerei Südafrika - Seychellen - Ägypten Leuchtende Farben, harmonisch angelegte Muster sowie der Hauch fremder Kulturen bringen die Bilder von Dagmar Schmidt zum Klingen. Der Kunstförderverein Weinheim zeigt in Kooperation mit der Galerie der Volksbank Weinheim die von geometrischer Rhythmik sowie realen wie geheimnisvollen Zeichen gestaltete Acryl- und Gouachenmalerei der Künstlerin. Die Bilder der 1956 im Rheinland geborenen Malerin wurden einerseits von Henri Matisse und Paul Klee inspiriert, andererseits von nachhaltigen Reiseerlebnissen. Reduzierte Zeichen für Natur und Landschaft sowie Exotisches und Orientalisches werden von ihr in duftigen wie expressiven Farben eingefangen und spiegeln ihre Eindrücke von Südafrika, den Seychellen und Ägypten. Andeutungen von Kuppeln und Türmen, von schmucken Portalen, Zinnen und Gittern, von Basaren, Rundbögen und Opfergaben wirken wie vom fluoreszierenden Licht des Südens durchtränkt, wodurch sie heitere Gelassenheit und Leichtigkeit ausstrahlen. Es erstaunt nicht, dass Dagmar Schmidt, die vier Jahre an der Düsseldorfer Kunstakademie studierte, 1993 den Kunstpreis Jazz und Kunst des Vereins zur Förderung Bildender Künstler von Köln Porz erhielt. Denn die von ihr verwendeten, immer mehrschichtig angelegten Farbkompositionen sind von hoher Farbintensität sowie von erstaunlicher Musikalität und sie sind mehr als bloße Reiseimpressionen. Sie spiegeln vielmehr die Schönheit fremder Länder und Kulturen. Alosia Föllmer

• Dagmar Schmidt Kunstförderverein Weinheim, Volksbank Weinheim 23. Januar bis 22. März 2018 www.kunstfoerderverein.de, www.volksbank-weinheim.de


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kunstraumHOCKENHEIM

CLAPEKO van der Heide, o. T., 2011

kunstraumNEUSTADT

Manfred E. Plathe, We are connected, 2015 (Detail)

CLAPEKO VAN DER HEIDE

MANFRED E. PLATHE

Konkrete Vielfalt im kleinen Format

We are connected

Nach seiner fulminanten Wandgestaltung im Treppenaufgang des Foyers der neuen Louise-Otto-Peters-Schule in Hockenheim im Oktober 2017 reüssiert der Künstler erneut in der „Motodrom“Stadt mit dem markanten Wasserturm: Diesmal auf Einladung des örtlichen Kunstvereins.

Anlässlich seines 70. Geburtstages zeigt der Neustadter Künstler Manfred E. Plathe in Kooperation mit der Stadt Neustadt und dem Kunstverein Neustadt in der Ausstellung „We are connected“ einen Querschnitt aus seiner aktuellen Werkphase.

Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt seiner zahlreichen Werkgruppen aus unterschiedlichen Schaffensperioden, angefangen von der Malerei über Collagen und Zeichnungen bis hin zu plastischen Arbeiten. Auch einige noch nie ausgestellte keramische Objekte aus seinem Atelieraufenthalt als Gastkünstler bei der Karlsruher Majolika (1999 bis 2002) sind zu sehen sowie aktuelle Bildbeispiele aus seiner 2016 entstandenen „schwarzen“ Werkgruppe auf Papier. Der durch zahlreiche Arbeiten im Öffentlichen Raum der Metropolregion Rhein-Neckar und darüber hinaus bekannte badische Vertreter der Konkreten Kunst, CLAPEKO van der Heide (Jg. 1940), überrascht und überzeugt immer wieder aufs Neue durch malerische Perfektion sowie innovativen Umgang mit Farbe und Form, nicht zuletzt durch den Einsatz mitunter außergewöhnlicher Bearbeitungstechniken und -materialien (vom Kreppklebeband bis zum gezähnten Rakel). Seine unverwüstliche Schaffenskraft, gepaart mit fast unbändiger Experimentierfreude, lässt seine Kunst – auch dem mit dem Werk schon vertrauten Betrachter – immer wieder in neuem Licht erscheinen. Roland Heinzmann M.A.

• CLAPEKO van der Heide 24. Februar bis 17. März 2018 Kunstverein Hockenheim, Zehntscheune www.kunstverein-hockenheim.de

Auffallendes Merkmal seiner Arbeiten ist die starke, bisweilen grelle Farbigkeit, die durchgängig sein Werk bestimmt und zu einem Charakteristikum seiner Malerei geworden ist. Dieses erzielt der Künstler durch den verstärkten Einsatz von Neonfarben und Aerosolen. In ihrem schrillen, explosiven Charakter, dienen sie als Referenz auf die gegenwärtige Werbe- und Konsumkultur, wie auch als Mittel der verfremdeten Abstraktion. Er benutzt Elemente aus Graffiti, Urban-, Street- und Pop-Art und setzt diese im Kontext einer „klassischen“ abstrakten Malweise ein. Thematisch geht es Plathe sowohl um eine kritische-ironische Spiegelung der Kitschund Pop-Kultur, als auch um die Auseinandersetzung zwischen Natur und Zivilisation, sowie das Verhältnis zwischen Mann und Frau. Als „Alter Ego“ fungieren die Figur des „Platzhirsch“ und des „Walking Man“. Sie verweisen auf die autobiographisch, selbstironisch-humorvolle Auseinandersetzung des Künstlers mit sich selbst. Bei den aktuellsten Arbeiten visualisiert Plathe das Thema Energie. Die Linien, Ströme und Energiefelder verweisen auf das Bedürfnis nach Vernetzung und Kommunikation in einem globalen Beziehungsgeflecht: We are connected. (red)

• Manfred E. Plathe 6. bis 28. Januar 2018 Villa Böhm Neustadt www.kunstverein-nw.de kunstraumMETROPOL 25


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Die Galerie der Volksbank Weinheim zeigt

Kunstfรถrderverein Weinheim

Dagmar Schmidt 23.01.2018 bis 22.03.2018 Vernissage: 23. Januar 2018, 19:00 Uhr Die Ausstellung ist geรถffnet Mo. - Fr. 8:30 - 16:00 Uhr, Do. 8:30 - 18:00 Uhr Volksbank Weinheim eG, Bismarckstr. 1 69469 Weinheim, Tel.: 06201 85-0 www.volksbank-weinheim.de


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kunstraumHEIDELBERG

kunstraumKAISERSLAUTERN

Elisabeth Endres, aus ‘Block I’, 2008

Malte Spohr, sw III O, 2015

ELISABETH ENDRES

MALTE SPOHR

Märzhasen und andere Möglichkeiten

Aufzeichnungen

Die Künstlerin Elisabeth Endres ist bei aller Vielseitigkeit in erster Linie eine Zeichnerin. Die kompositorische Ausgeglichenheit ihrer Arbeiten kontrastiert allerdings mit der verstörenden Wirkung ihrer Motive. Mit Vorliebe führt die Künstlerin hinter die Oberfläche der Erscheinungen, in die verschattete Sphäre des Unterbewussten, wo, wie Francesco Goya es sagte, der Traum der Vernunft Ungeheuer gebiert.

Malte Spohr gilt als einer der wichtigen zeitgenössischen deutschen Zeichner, sein Werk ist in vielen bedeutenden Sammlungen wie dem Berliner Kupferstichkabinett oder der Münchner Staatlichen Graphischen Sammlung präsent.

Elisabeth Enders arbeitet völlig intuitiv – besonders gerne auf vorgefundenem Bildmaterial. So überzieht sie die Seiten eines St. Petersburger Auktionskatalogs aus den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts mit einer Schicht aus heißem Wachs, auf die sie vielschichtig malt. Das darunterliegende Bild wird dann teilweise ausgekratzt und somit zur Fundgrube und zum Impulsgeber für neue Bildideen. Ein quasi archäologisches Verfahren, das an die Techniken der Dadaisten und Surrealisten erinnert. Der Mensch erscheint bei Elisabeth Enders als ein hochgradig fragiles, existenziell gefährdetes Wesen. Häufig fragmentiert oder in einer Situation mühsam gesuchter Balance. Unsicher nach immer neuen Standortbestimmungen tastend, bleibt die Figur unkalkulierbaren Kräften ausgeliefert. Sie ist nicht unbedingt Herr ihrer Bewegung, nicht im Vollbesitz des eigenen Körpers und scheint unsichtbaren Kräften unterworfen zu sein. Wer in den Bildern Elisabeth Endres vorrangig Ängste und Bedrohungen wahrnimmt, verkennt die künstlerische Freude an der burlesken Camouflage. Die Künstlerin nimmt lustvoll an einem Rollenspiel teil, in dem die große Welt zur Miniaturbühne schrumpft. (red) • Elisabeth Endres 17. März bis 22. April 2018 Kunstraum Vincke-Liepmann, Heidelberg www.kunstraum-vincke-liepmann.de

Die Ausstellung im Museum Pfalzgalerie zeigt eine Auswahl seiner Zeichnungen aus der Zeit zwischen 1994 und 2018 und spürt damit den Wegen der stilistischen Entwicklung des Künstlers nach. In den Zeichnungen von Malte Spohr wird Landschaftliches erkundet, Licht- und Strukturphänomene wie Wolkenformationen, Wasserspiegelungen und Lichtreflexe transformiert, neu interpretiert und von einer flüchtigen Erscheinung zu einer andauernden Wirkung in der Zeichnung verdichtet. Die Informationen der aufgezeichneten Formen wandeln sich zu changierenden Energiefeldern. Sie suggerieren die Bewegung allen Lebens und öffnen in ihrer Konzentration den uns umgebenden unendlichen Raum. Malte Spohr hat ein eigenes zeichnerisches Verfahren entwickelt. Mit parallel untereinander gezogenen Linien füllt er in einem langsamen zeichnerischen Prozess das Blatt von oben nach unten. In seiner einfühlsamen Empfindung lebt Spohrs Arbeit von der sinnlich-konkreten Beschäftigung mit Intensität und Rhythmus der Lineatur. Heinz Höfchen

• Malte Spohr 14. Februar bis 15. April 2018 Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern wwww.mpk.de kunstraumMETROPOL 27


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HONEY MOON NEW DIMENSIONS IN JEWELLERY BIS 28. JANUAR 2018

YUTAKA MINEGISHI - JAPAN HELEN BRITTON - AUSTRALIEN DAVID BIELANDER - SCHWEIZ

Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Am Stadtgarten D-69117 Heidelberg

Öffnungszeiten: Di - Fr 11 - 13 Uhr & 14:30 - 18 Uhr, Sa 11 - 18 Uhr und nach Vereinbarung Tel.: +49(0) 6221 - 61 90 90, www.galerie-heller.de


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kunstraumHEIDELBERG

kunstraumLADENBURG

Helen Britton, Brosche

Skizzen, Streichholzschachteln (Ausschnitt)

DREI IRONIKER DER SCHMUCKKUNST

ELSBETH LANG

Helen Britton, David Bielander und Yutaka Minegishi

Aus meiner Sicht

„Honeymoon“ - so betiteln die vielfach prämierten Avantgardisten des internationalen Autorenschmuckes Helen Britton, David Bielander und Yutaka Minegishi die raumverwandelnde Präsentation ihrer filigranen Arbeiten in der Heidelberger Galerie Marianne Heller. Wer freilich an Frischvermählte dabei denkt und Hochzeitsreisen, der könnte in diesem Falle falscher kaum liegen, ist das interkontinenale Spitzen-Trio einer Australierin, eines Schweizers und eines Japaners inniglich verbunden mehr als anderthalb Jahrzehnte. Doch auch der pikante Gedanke an eine langjährige ménage à trois geht prompt fehl, teilen die Schmuckkünstler so lange schon lediglich ihr gemeinsames Münchener Atelier, einen unabgeteilten Arbeitsraum – was nicht wenig und allerhöchst erstaunlich ist bei derlei partout prononcierten Profilen.

Nicht minder mit einer gehörigen Portion Witz geladen sind Ringe, Broschen und Ketten des Schweizers David Bielander, 1968 in Basel geboren und, nach Goldschmiedelehre, mit Abschluss an der Münchener Akademie der Künste. Abstrahierte Tierchen und nicht immer die niedlichsten, Pappe, Würstchen oder Bananen werden zu Schmuckstücken aus Silber und Gold, die erst beim zweiten Blick ihre hohe Kunst verraten. Schmeichelnd in der Form, auch in den Naturmaterialien Holz und Mammut-Elfenbein an traditionelle Netsuke gemahnen dagegen die Ringe des Japaners Yutaka Minegishi, Jahrgang 1973 und an Fachschulen in Tokio und Pforzheim, am Ende aber ebenfalls an der Akademie der Künste in München ausgebildet: Prall weiche Volumen von samtmattem Glanz verhehlen auch sie gelegentlich nicht den Schalk.

Die 1966 geborene Australierin Helen Britton, ausgebildet an Kunsthochschulen ihres Heimatlandes, in München, Amsterdam und in den USA, ironisiert in ihren Kleinodien von stark collageartigem Charakter die herkömmliche mit Schmuck verbundene Vorstellungen des Edlen, indem sie Materialien verschiedenster Wertigkeit und Herkunft zu minutiösen Konglomeraten und assoziationsgeladenen Feuerwerken verbindet, in denen das Wertvolle und der Tand eine prächtige Allianz eingehen.

Einen solchen Honeymoon, der nach all den Jahren des Arbeitens im gemeinsamen Atelier noch so wunderbar Eigenes bescheint und individuelle Räume in einem Raum eröffnet, wünscht man auch mancher Ehe. (red)

Die von ihr geschaffenen Bilder sieht sie „als Spiegel meines Lebens oder des Lebens im Allgemeinen. Nichts bleibt wie es ist. Alles ist im Wandel.“ So entstehen große, teils abstrakte Werke als Ausdruck von Leben, Kraft und Bewegung. „Der Betrachter kann den Entstehungsprozess ,aus meiner Sicht‘ und vielleicht auch ,aus seiner Sicht‘ nachempfinden“, erklärt die Künstlerin. (red)

• Helen Britton, David Bielander und Yutaka Minegishi bis 28. Januar 2018 Galerie Marianne Heller, Heidelberg www.galerie-heller.de

• Elsbeth Lang 15. März bis 29. April 2018 Kreisarchiv in Ladenburg www.rhein-neckar-kreis.de/kultur

„Wenn man mir einen Pinsel in die Hand gibt, fange ich an zu malen. Wenn ich einen Stift habe, fange ich an zu zeichnen. Experimentierfreude und Neugierde sind das Fundament meines künstlerischen Schaffens“, sagt die Künstlerin Elisabeth Lang. Skizzenbuch und Kamera sind ihre ständigen Begleiter. So entstehen unzählige Momentaufnahmen auf Reisen und im Alltag. Dabei interessieren Elsbeth Lang vor allem das Portrait und die Figur, aber auch Landschaftsdetails wie etwa Steinformationen. Im Atelier entstehen dann Werke, meist in Acryl auf Leinwand gemalt, die aus diesen zeichnerischen Erfahrungen schöpfen.

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Karl Schmidt-Rottluff: Im Schwarzwald frühmorgens, 1950 Farbkreide und schwarze Tusche auf Bütten, 39,5 x 53.5 cm

Hermann Glöckner: Helle und dunkle Erhebungen, 1976 Faltung, Tempera, 50 x 71,5 cm

DÖBELE KUNST MANNHEIM ZEIGT AUS DEM GALERIEPROGRAMM BIS ZUM 03. MÄRZ 2018

„OUR CLASSICS“ 20 Künstlerinnen und Künstler mit beispielhaften Werken

Döbele Kunst Mannheim Hedwig & Johann Döbele Leibnizstraße 26, 68165 Mannheim Tel.: +49(0) 621 79943078 Mobil: +49(0) 174 1663050


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kunstraumVIERNHEIM

kunstraumDOSSENHEIM

Lynn Schoene, Lifeboat hängend, 2010

Christoph M. Loos, Chiasma # 80, 2014

LYNN SCHOENE

CHRISTOPH M. LOOS

Imaginary Distortion of Fact & Fiction

In Memoriam Kropotkin

In ihrer Ausstellung im Kunstverein Viernheim setzt Lynn Schoene Materialien ein, die sich nicht nur von herkömmlichen künstlerischen Mitteln unterscheiden, sondern auch eine erzählerische Komponente in sich tragen. Sie überzieht Flächen mit gleichförmigen Reliefs, die sich auf den zweiten Blick wie kleine Lebewesen zu bewegen scheinen: Strukturen aus Papier, Bienenwachs, Bitumen und Schellack. Sie transportieren einfache Botschaften in Schriftform: „My ship will come in“ oder „I place my hope in the water“. Oder sie weisen großformatig, z.B. durch in Bangladesch hergestellte Männerhemden, auf Missstände, Unglücke und menschliche Schicksale hin, wie beim großen Bodenobjekt: „Flotsam, jetsam - in search of a safe haven“. Zu dieser Werkgruppe gehört auch das große „Lifeboat“, das als lebensrettendes Vehikel, als Überlebensboot verstanden werden könnte, gäbe es nicht das große Fischernetz, in dem das Boot gefangen zu sein scheint. Es sind die immer wiederkehrenden Themen, die uns bewegen und ihre Aktualität nie wirklich verlieren.

Christoph M. Loos fand Mitte der 90er Jahre zu einer der radikalsten Positionen im zeitgenössischen Holzschnitt. Seine Arbeiten leben von der Auslotung der Grenzen dieses Mediums, indem diese ständig neu definiert werden. Das betrifft in einer Art Urgeste das Verhältnis von Druck und Druckstock, die desselben Ursprungs sind, indem mittels maschineller Schälung eines Baumstammes das zu bedruckende Blatt und der Druckstock gleichzeitig erzeugt werden. Es meint aber auch den Schritt, mit dem ursprünglich rein graphischen Medium rauminstallativ und ortspezifisch umzugehen.

Ein weiterer Aspekt im Werk von Lynn Schoene ist eine gewisse Sammelleidenschaft. Ob die auf dem Flohmarkt in der Londoner Portobello Road ergatterten alten Hutschachteln, der zerschlissene Koffer oder eine in die Jahre gekommene Lederhandtasche: Alle diese Objekte werden mit den Strukturen besetzt und erhalten ihre Würde zurück. (red)

• Lynn Schoene 9. März bis 7. April 2018 Kunstverein Viernheim c/o Kunsthaus Viernheim www.kunstverein-viernheim.de

In seinen einführenden Worten zum Werk von Christoph Loos erklärt René Zechlin die komplexe Verbindung von Ursprung und Resultat der Arbeiten in einem Schöpfungsprozess, der immer beide Teile sichtbar darstellt. „Loos führt mit seinen Werken auf essentielle Fragestellungen des Ursprungs der Dinge und des Seins an sich. (...) Das mag auf den ersten Blick erstaunen, allerdings sind die Werke auch nicht das wonach sie vielleicht den Anschein haben. Betrachter erleben sie als Skulpturen oder auch Installationen, allerdings setzt sich Loos mit Druckgrafik auseinander. Er führt Druckverfahren auf seine ursprünglichen Grundbestandteile zurück, wobei er sich nicht für die Nostalgie des Handwerks interessiert, sondern auf den konzeptuellen Hintergrund, der im Handwerk steckt weist. So ist das Druckverfahren ein Schöpfungsprozess, in dem die Dualität jeglichen Schöpfungs-, Reproduktionsgedankens im Grunde sinnbildlich enthalten ist. (...) Sowohl bei Druckblatt als auch beim Druckstock, der kaum etwas mit dem klassischen Holzschnitt zu tun hat, betont Loos skulpturale Qualitäten und stellt sie in ein gleichberechtigtes Wechsel- und Spannungsverhältnis.“ (red) • Christoph M. Loos bis 9. März 2018 Galerie Julia Philippi, Dossenheim www.galerie-julia-philippi.de kunstraumMETROPOL 31


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AUSSTELLUNGEN

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kunstraumLAMPERTHEIM

kunstraumNEUSTADT

Heike Kissel-Eltrop, Mitgerissen, 2016

Konstantin Voit, Your Pride is My Engine (Detail), 2017

FRAUEN 2018

KONSTANTIN VOIT

Heike Kissel-Eltrop und Anette Jansen

Your Pride is My Engine

Heike Kissel-Eltrop und Anette Jansen bringen das Thema „Frauen 2018“ in die Räume der Künstlerinitiative nach Lampertheim-Hofheim. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, eine Ausstellung „von Frauen – für Frauen“ zu gestalten und zu präsentieren“, erzählen die Künstlerinnen. Um sich mit dem Thema „Frauen“ in seiner Vielfältigkeit auseinanderzusetzen, haben die beiden Künstlerinnen das Gespräch mit den unterschiedlichsten Frauen gesucht. Aus diesen bewegenden Begegnungen entstand eine emotionale und aussagekräftige Videoinstallation, die das Kernstück der Ausstellung bildet.

Konstantin Voit, bekannt für die weltweit größte Sammlung von Malschablonen, schöpft stets neu aus diesem riesigen Fundus an Motiven und Möglichkeiten. Seine Malerei, die mittlerweile sogar Hauswände füllt, basiert auf einfachen Umrissformen, die Bilder selbst jedoch werden durch vielfältiges Überlagern zu einem verflochtenen Kosmos von Farbe, Linie und tief im Bewusstsein des Betrachters verankerter Symbolik.

Malerei und Mosaik sind die Kunstrichtungen, die Heike KisselEltrop präsentiert. Sie arbeitet bevorzugt mit Acryl und Kunstharz. Mosaik ist ein weiteres Standbein der Kunstpädagogin. Hier ist der Reiz der kleinen Steine und deren Kombination ihr Weg zur Kunst. Das Material Beton fasziniert Anette Jansen. Zeitaufwendig und einmalig sind ihre Steingussarbeiten. In ihren Objekten finden sich Erfahrungen oder Emotionen wieder. Ergänzt werden ihre Skulpturen mit Bildern in abstrakter Malerei. Der Schwerpunkt der gezeigten Bilder ist quadratisch. Das Präsentieren in einer einheitlichen Form in unterschiedlichen Größen ist ein weiterer Aspekt, den die Künstlerinnen mit dem Thema eng verbinden. Zudem wird die Ausstellung ergänzt durch kunstvoll ausgearbeitete Körperabformungen unterschiedlichster Frauen. (red)

• Frauen 2018 23. Februar bis bis 29. März 2018 KIL Kunstlerinitiative Lampertheim www.creativ-werkstatt-hofheim.de, www.anette-jansen.de

Die neueste Bildserie dreht sich um den Ball. Seit Kindertagen selbst großer Fußballfan und über Jahre aktiv als Mittelstürmer, nähert sich Voit dem runden Leder auf seine Weise. Aktuelle Lieblinge werden in Szene gesetzt, Vereins- und Nationalfarben in Streifen und Embleme aufgelöst, die obligatorische Rückennummer darf ebenso wenig fehlen wie typische Merkmale des betreffenden Stars: Cristiano Ronaldo als breitbeiniger Pistolero, Arjen Robben als Schwalbenkönig oder Fernando Torres als ewig junger „Boy" des Fußballs werden so zu Ikonen des Alltags, die neben den sportlichen Talenten vor allem eines auszeichnet: Individualität, Wiedererkennungswert und Werbewirksamkeit. Neben diesen aktuellen Arbeiten zeigt Voit Auszüge seines „Systems“: Ein Konvolut aus Zeichnungen und Objekten, persönlichen Dingen und noch unverwirklichten Ideen, das sich seit 1993 in permanentem Aufbau befindet und die Basis seines gesamten künstlerischen Schaffens bildet. So findet sich hier u.a. auch die erste Schablone mit Eisenbahnmotiven, aus der später die „Malfabrik" entspringen soll - das System im System. (red) • Konstantin Voit 16. Februar bis 4. März .2018 Kunstverein Neustadt,Villa Böhm www.kunstverein-nw.de kunstraumMETROPOL 33


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kunstraumWEINHEIM

kunstraumBENSHEIM

kunstraumPIRMASENS

Beate Sellin, Am Zaun, 2013

Ulrike Hensel, Plantago, 2017

Janosch, Oh weh es tobt die See (Detail)

BEATE SELLIN

ULRIKE HENSEL

JANOSCH

Freilicht

Immer Garten

Abenteuerwelten

Blumen, Beeren, Bäume – Beate Sellin, Musikerin und Malerin, beschäftigt sich malend mit der Natur und dem, was sie uns zu bieten hat. Wie ein Füllhorn wird diese Malerei ausgegossen, oft im Closeup, von der Sonne beschienen, die zarten Beeren durchscheinend und leuchtend wie es nur die Natur hervorzubringen in der Lage ist und natürlich die Malerei, die sich der Natur auf ihre Art und Weise nähert.

Seit über 20 Jahren malt Ulrike Hensel und fast von Beginn an sind Gärten ihr Motiv. Sie wachsen selbst wie ein Garten und wie eine Gärtnerin lenkt die Malerin mit fester Hand das Wachstum und lässt dem Entstehen dennoch Freiheiten.

Wer kennt nicht den kleinen Bär, den kleinen Tiger und die schwarz-gelb gestreifte Tigerente? Ein Querschnitt des Schaffens des bekannten Kinderbuchautors und -illustrators Janosch steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Abenteuerwelten“.

Immer wieder überarbeitet sie ihre Bilder, in einer Art von organischem Wachsen-Lassen. Das Darunterliegende wird nie ganz zerstört, es wird nur überlagert, so dass im Endzustand noch das Werden erkennbar bleibt.

Insgesamt rund 70 Werke, Unikate als auch klein- und großformatige editierte Radierungen, unter dem Leitmotiv „Oh weh es tobt die See“ widmen sich einem breitgefächerten Themenspektrum mit Arbeiten zu Zirkus, Phantasiewelt, Wasser, Narziss, Skurril, kindliche Spontaneität (mit Bezug auf den kleinen Bär und den kleinen Tiger) sowie Erotik. Mithilfe der Technik der Radierung setzt Janosch sie als eigenständige bildliche Kunstwerke meisterhaft in Szene. Die gewählten Motive sind hierbei inspiriert von bekannten Städten, Fabeln, Märchen und Anekdoten, Religion und anderen Themen. (red)

Beate Sellins Kunst weist uns mit zarter Hartnäckigkeit auf Bilder hin, die im Gedächtnis bleiben, wenn man durch einen Garten läuft, und nichts spricht dagegen, diese achtsame Kunst ganz einfach auf den Menschen zu übertragen. Dann werden Beeren, Bäume und Blüten zu ganz besonderen Portraits, die uns nicht mehr verlassen. Dr. Martin Stather

• Freilicht 16. März bis 29. April 2018 Galerie der GRN-Klinik Weinheim www.grn.de

Ulrike Hensel hat in Mainz Kunst, Amerikanistik und Anglistik studiert. 1986 erhielt sie das Förderstipendium Kunst der Universität Mainz. Sie lebt und arbeitet als freie Malerin in Bensheim. (red)

• Ulrike Hensel 4. Februar bis 8. April 2018 Stadtkultur Museum Bensheim www.bensheim.de

• Janosch: Abenteuerwelten bis 14. Januar 2018 Forum Alte Post, Pirmasens www.forumaltepost.de kunstraumMETROPOL 35


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kunsträume der REGION Kunstforum der TU Darmstadt Altes Hauptgebäude, Hochshulstraße 1, Darmstadt Di-So 13-18h 4. Febr. bis 15. April 2018 Anna Lehmann-Brauns: Der Blick von außen. Fotografische Assoziationen zur Kulturellen Mitte Darmstadt (in Kooperation mit Werkbundakademie Darmstadt e.V.) Eröffnung, 3. Febr. 2018, 18h

BAD RAPPENAU Wasserschloss Hinter dem Schloss 1,Bad Rappenau So 11-18h bis 28. Jan. 2018 Heiko Sakurai, Rudi Hans Böhret u.a.: Es ist an der Zeit (Karikaturen, Malerei) bis 11. Febr. 2018 Künstlergruppe WieArt Rhein-Neckar: Die Geschwindigkeit der Schnecke (Malerei, Skulptur, Keramik, Fotokunst)

BENSHEIM Kur- und Verkehrsverein Damenbau am Fürstenlager, Bensheim 14. Jan. bis 18. Febr. 2018 Die Bergstraße in alten Stichen. Ausstellung in Gedenken an Karl Friedrich Hamel Vernissage, 14. Jan. 2018, 11h 4. März bis 8. April 2018 Dominique Chapuis, Istvan Haasz, Reinhard Roy, Mark Starel, Joanna Zak: Konkrete Kunst Vernissage, 4. März 2018, 11h Stadtkultur Museum Bensheim Marktplatz 13, Bensheim 26. Jan. bis 21. Mai 2018 Freddy Langer: Route 66 (Fotografie) Vernissage, 26. Jan. 2018, 19h 4. Febr. bis 8. April 2018 Ulrike Hensel: Immer Garten! (Malerei) Vernssage, 4. Febr. 2018, 11:30h

BRETTEN Melanchthon-Akademie Bretten Melanchthonhaus, Melanchthonstraße 1-3, Bretten Di-Fr 14-17h, Sa, So 11-13h und 14-17h

BUCHEN Kunstverein Neckar-Odenwald Kulturforum Vis-à-Vis Kellereistraße 23, Buchen Di-Fr, So 14-17h

DAHN Kunstverein Dahn Altes Rathaus, Marktstraße 7, Dahn Mi, Do, So 15-18h während der Ausstellungen 21. Jan. bis 18. Febr. 2018 Sigrid Artmann, Loreen Fritsch, Jutta Christine Matzdorf, Sonja Scherer: The Writing on the Wall - Zeichen an der Wand (Schriftkunst) Eröffnung, 21. Jan. 2018, 11:30h 11. März bis 8. April 2018 Gruppenausstellung: Komm zu Tisch! Esskultur und Gemeinschaft Eröffnung, 11. März 2018, 11:30h

Loreen Fritsch, Flügelschlag III

DARMSTADT Atelierhaus Darmstadt und Kunstforum der TU Darmstadt Riedeselstrasse 15, Darmstadt Designhaus Darmstadt Eugen-Bracht-Weg 6, Darmstadt Fr 15-19h, Sa+So 11-19h Hessisches Landesmuseum Friedensplatz 1, Darmstadt Di, Do, Fr 10-18h, Mi 10-20h, Sa, So 11-17h bis 4. Febr. 2018 Bildwerke des Wissens. Ein Querschnitt durch 450 Jahre Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt bis 11. März 2018 Der Mainzer Goldschmuck - Ein Kunstkrimi aus der deutschen Kaiserzeit 29. März bis 24. Juni 2018 Eleganz und Poesie. Höhepunkte der französischen Zeichenkunst vom 16. bis 18. Jahrhundert Galerie Netuschil Schleiermacherstrasse 8, Darmstadt Di-Fr 14:30-19h, Sa 10-14h bis 20. Jan. 2018 Gerd Winter: Neue Bilder (Bildstrukturen, Farbgewebe) Walter Schembs: Neue Holz- und Bronze skulpturen (Holz, Figur, plastische Präsenz) 4. Febr. bis 24. März 2018 Sonja Weber: Bildwelten (gewebte Bilder) Dieter Kränzlein: Verwandlungen (Muschelkalk, Marmor, Acryl) Kunstarchiv Darmstadt e.V. Kasinostraße 3/Literaturhaus, Darmstadt Di-Fr 10-13h, Do 10-18h bis 23. März 2018 Geste, Abstraktion und Informel

Kunsthalle Darmstadt Steubenplatz 1, Darmstadt Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-21h, Sa+So und Feiertage 11-17h bis 7. Jan. 2018 Lokale Gruppe - 38. Jahresausstellung der Darmstädter Sezession bis 7. Jan. 2018 Julian Iringer: Props 30. Jan. bis 8. April 2018 Alex Hanimann: Trapped - Fallen und Raster Eröffnung 28. Jan. 2018, 17h 25. Febr. bis 8. Juli 2018 Ulrich Horndash: Veduta Eröffnung, 25. Febr. 2018 Museum Künstlerkolonie Darmstadt Olbrichweg 13A, Darmstadt Di-So 11-18h bis 18. Febr. 2018 RAUMKUNST: made in Darmstadt bis 18. März 2018 Otto Bartning: Architekt einer sozialen Moderne

DOSSENHEIM Galerie Julia Philippi Heidelberger Straße 31, Dossenheim Mi, Do, Fr 15-19h u. n. Vereinbarung bis 9. März 2018 Christoph M. Loos: In Memorium Kropotkin (Holzschnitte, Zeichnungen)

DURBACH Museum für Aktuelle Kunst Sammlung Hurrle Almstrasse 49, Durbach bis 4. Febr. 2018 Auf unbekannten Terrain. Landschaft in der Kunst nach 1945 bis 4. März 2018 Helga Marten, Eva Schaeuble (Profile in der Kunst am Oberrhein) bis 4. März 2018 Der Nachtkrapp - Er ist wieder da. Ein Kunstprojekt zur Völkerverständigung 17. Febr. bis 10. Juni 2018 Adieu Tristesse - Neue Figuration 1054 1968 kunstraumMETROPOL 37


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kunsträume der REGION 15. März bis 8. Juli 2018 Jürgen Brodwolf (Profile in der Kunst am Oberrhein)

EBERBACH Galerie ARTgerecht Friedrich-Ebert-Straße 2, Eberbach Di-Fr 15-18h, Sa 11-14h

HEDDESHEIM Kunstverein Heddesheim Altes Rathaus, Fritz-Kessler-Platz, Heddesheim, So 14-16h bis 14. Jan. 2018 Gemeinschaftsausstellung Kunstverein Heddesheim: Heddesheim verändert

bis 18. März 2018 Künstlergruppe Form-mal: Barbara Brink, Dagmar Kopnarski, Jenny Passet, Krista Paul, Roland Schmitt: Auf Schwingen (Skulpturen, Luftobjekte, Malerei, Holzskulpturen) Finissage, 18. März 2018, 15h

HEIDELBERG

EDENKOBEN

boeckercontemporary Viktoriastraße 12, Heidelberg geöffnet nach Vereinbarung

Galerie Neumühle Klosterstraße 173, Edenkoben Mo, Di, Sa nur nach Vereinb.; Mi-Fr 10-12h und 15-18h, So 15-17h bis 18. Febr. 2018 Bekannte Pfälzer Maler: Christel Abresch, Max Bergmann, Heinz Brzoska, Otto Dill, Florian Frieling, Albert Haueisen, Friedrich Jossé, Friedrich Ferdinand Koch, Christian Kruck, Max Slevogt, Heinrich Strieffler, Marie Strieffler, u.a. 11. März bis 5. Mai 2018 Helga und Heinz Friedrich Herrenhaus Edenkoben Klosterstrasse 175, Edenkoben nach tel. Vereinbarung (06323-2322) und bei Veranstaltungen Max Slevogt-Galerie Schloss Villa Ludwigshöhe, Villastraße 64, bei Edenkoben Di-So 10-18h

FRANKENTHAL ART-IST-GALERIE Riedel Wingertstraße 6, Frankenthal geöffnet nach Vereinbarung Kunsthaus Frankenthal Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h 21. Jan. bis 18. Febr. 2018 Luther und Babylon Vernissage, 12. Jan. 2018, 18:30h Kunstverein DIE TREIDLER Frankenthal e.V. Kunsthaus Frankenthal Mina-Karcher-Platz 42a, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h

GERMERSHEIM Kunstverein Germersheim e.V. Zeughausstraße, Germersheim Sa 15-18h, So 14-18h

be art - galerie für fotografie Ladenburger Str. 31, Heidelberg Mi-Fr 13-18h, Sa 12-16h bis 12. Jan. 2018 Ulrike Crespo: Undines Tanz... (Fotografische Arbeiten)

Edition Staeck Ingrimstraße 3, Heidelberg Di-Fr 10-18h, Sa 10-13h Galerie im Augustinum Jaspersstraße 2, Heidelberg Mo-So 8-20h bis 11. Febr. 2018 Ingrid Büsing: Naiver Ideenreichtum! (Malerei) 16. Febr. bis 1. Mai 2017 Eckard Ribbeck: Grenzgänge zwischen Fotografie und Grafik Galerie Grewenig Pfarrgasse 1, Heidelberg Mi, Do, Fr 15-18h, Sa 11-13h Galerie Klemm Ladenburgerstraße 42, Heidelberg Mi-Fr 17-20h, Sa 11-15h bis 21. Jan. 2018 Gisela Harms, Susanna Paavola-Lethinen (Malerei) Galerie Kunst 2 Lutherstrasse 37, Heidelberg Di-Do 11-15h, Sa 11-15h bis 27. Jan. 2018 Tobias Stutz: Lichtwerk Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Heidelberg Di-Fr 11-13h und 14:30-18h, Sa 11-18h bis 28. Jan. 2018 Helen Britton, David Bielander, Yutaka Minegishi: New Dimensions in Jewellery Galerie p13 Pfaffengasse 13, Heidelberg Do-Fr 11-13h u. 14:30-18h, Sa 11-13h u. 14:30-17h, So 14:30-17h

bis 21. Jan. 2018 Sabine Geierhos, Kathrin Schneider (Malerei) GEDOK Galerie Heidelberg Römerstraße 22, Heidelberg Mi, Fr 17-20h, Sa 11-14h bis 7. Jan. 2018 Winterausstellung (Malerei, Grafik, Skulptur) Haus am Werderplatz Werderplatz 10, Heidelberg Sa+So 15-18h und nach Vereinb. 10. März bis 2. April 2018 Andrea Esswein: Kopigraphien Vernissage, 10. März 2018, 19h Handschuhsheimer Schlössl Bürgeramt Handschuhsheim, Dossenheimer Landstraße 13, Heidelberg Mo-Fr 9-16h bis Febr. 2018 Ralf Kuhlen: Stein und Licht - Die Alpen Neue Bilder einer verletzlichen Schönheit (Fotografien) Heidelberger Forum für Kunst Heiliggeiststraße 21, Heidelberg Di-So 14-18h 22. Dez. 2017 Lauter Minis (Verkaufsaktion von Originalpostkarten und Kleinplastiken von mehr als 80 Künstlern des Heidelberg Forums für Kunst) 12. Jan. bis 11. Febr. 2018 Bernd Knaute: Retrospektive (Projekt des Kulturamts der Stadt Heidelberg) Vernissage, 12. Jan. 2018, 20h 16. Febr. bis 18. März 2018 Günther Berlejung, Luitgard Borlinghaus, Reiner Coblenzer, Gotthard Glitsch, Gerhard Kilger, Gisela Hachmann-Ruch, Monika Kle, Sigrid Kießling-Rossmann, Roswitha Josefine Pape: Druck machen Vernissage, 16. Febr. 2018, 20h 23. März bis 22. April 2018 Sonja Alhäuser (Grafik, Installation) Vernissage, 23. März 2018, 20h Heidelberg Images Fotogalerie Plöck 32a, Heidelberg Di-Fr 11-18h, Sa 11-16h Heidelberger Kunstverein Hauptstraße 97, Heidelberg Di, Mi, Fr 12-19h, Do 15-22h, Sa 11-19h bis 28. Jan. 2018 Wolfgang Plöger: After This Comes That before That Comes This; Jean-Pascal Flavien: Protocols; Elif Erkan: Bag Answers

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AUSSTELLUNGEN Kunstraum Vincke-Liepmann Häusserstraße 25, Heidelberg Do, Fr 15-19h, Sa, So 11-15h bis 22. Dez. 2017 Werner Lehmann: Neue Arbeiten 17. März bis 22. April 2018 Elisabeth Endres: Märzhasen und andere Möglichkeiten Vernissage, 17. März 2018, 19h Kurpfälzisches Museum Hauptstraße 97, Heidelberg Di-So 10-18h bis 28. Jan. 2018 Joachim Lutz: Zeichner der Stille bis 31. Jan. 2018 Gotthard Glitsch zum 80. Geburtstag Labyrinthisch (Radierungen, Skizzen, Tuschezeichnungen) bis 11. März 2018 Wilhelm Trübner (1851-1917): Reine Malerei zwischen Impressionismus und Abstraktion 15. März bis 24. Juni 2018 Menschen (Fotokunst aus der Sammlung Braus) Leitstelle im Dezernat 16 im Kreativwirtschaftszentrum Emil-Meier-Straße 16, Heidelberg Mo-Fr 12-18h und s. Veranstalt.-kalender Museum Haus Cajeth Haspelgasse 12, Heidelberg Mo-Sa 11-17h bis 17. Febr. 2018 zu Gast das Kunsthaus Kannen aus Münster: Kopf & Vogel: beschwingt, beflügelt, behütet Museum Sammlung Prinzhorn Voßstraße 2, Heidelberg Di bis So 11-17h, Mi 11-20h bis 15. April 2018 Das Team als Kurator: Neues und Unbekanntes aus der Sammlung Prinzhorn Skulpturenpark - Orthopädische Universitätsklinik Schlierbacher Landstraße 200a, Heidelberg, täglich geöffnet Stadtbücherei Heidelberg Poststraße 15, Heidelberg Di-Fr 10-20h, Sa 10-16h bis 31. Jan. 2018 Gotthard Glitsch: Sterngewölbe für die innere Kathedrale (Farbliniolschnitte) Textilsammlung Max Berk (Kurpfälzisches Museum) Brahmsstraße 8, Heidelberg-Ziegelhausen Mi, Sa, So 13-18h

bis 18. Febr. 2018 Britta Ankenbauer, Michaela Grigoleit, Gisela Hafer, Inge Hueber, Gabi Mett, Judith Mund-wiler, Ursula Rauch, Birgit Reinken, Heide Stoll-Weber, Isabelle Wiessler u.a.: Wandlungen. Retrospektive Perspektive. Ausstellung zum 20jährigen Jubiläum von Quiltkunst e.V. TUDOX Elisabethstraße 17, Heidelberg bis 7. Jan. 2018 Beatrix Bossle: á Islandi (Fotografie) WOW Gallery Emil-Maierstraße 9, Heidelberg Do 20-22h, Fr 20-23h

HEILBRONN Kunstverein Heilbronn Allee 28/ Kunsthalle Vogelmann, Heilbronn 20. Jan. bis 8. April 2018 Charlotte Dumas: Contemplation Städtische Museen Heilbronn Kunsthalle Vogelmann Allee 28, Heilbronn Di, Mi, Fr 11-17h, Do 11-19h, Sa, So, Feiertag 11-17h bis 25. Febr. 2018 Richaar Deacon: About Time 17. März bis 17. Juni 2018 Emil Nolde: Farbenzauber (Eine Retrospektive auf Papier)

15. März bis 4. Mai 2018 Marion Schacht: InnenSaiten Vernissage, 15. März 2018, 19h

HEPPENHEIM Kunstraum Horst Antes Sparkassenstiftung Starkenburg Merianstraße 4, Heppenheim Besuche auf Anfrage Tel.: 06252 120-0 Dauerausstellung Kunstverein Heppenheim Bahnhofstraße 1, Heppenheim So 16-18h, nach Vereinb. unter info@kunstverein-heppenheim.de bis 22. Dez. 2017 Egon Zippel: Urban Baroque 2. Febr. bis 23. März 2018 Thomals Arnolds: High and Safe Museum Heppenheim Amtsgasse 5, Heppenheim Mi, Do, Sa, So 14-17h

HIRSCHBERG Rathausgalerie Kulturförderverein Hirschberg e.V. Großsachsener Straße 14, Hirschberg Mo, Mi, Fr 8-12h, Di 8-15h, Do 8-12 u. 14-18h 2. Febr. bis 18. März 2018 Uta Arnhardt, Nicole Bellaire, Erika Klos: Licht - Luft - Leichtigkeit (Arbeiten mit und auf Papier)

Städtische Museen Heilbronn Museum am Deutschhof Deutschhofstraße 6, Heilbronn Di 10-19h, Mi-So, Feiertag 10-17h bis 14. Jan. 2018 Wolf-Rüdiger Hirschbiel, Siegfried Simpfendörfer: Das unendliche Sichtbare (Malerei) bis 28. Jan. 2018 Jens Trimpin: Skulpturen aus vier Jahrzehnten 27. Jan. bis 8. April 2018 Gertraud Ellinger-Binder

HEMSBACH Galerie im Schloss Schlossgasse 41, Hemsbach Mo, Mi 7:30-17h, Di 7:30-15:30h, Do 7:30-19h, Fr 7:30-13h bis 2. Jan. 2018 Gemälde von Menschen mit Behinderung: Kunst inklusiv 7. Jan. bis 2. März 2018 Rainer R. Roth: Lieblingsbilder Viel mehr als nur Fotografien Vernissage, 7. Jan. 2018, 16h

Uta Arnhardt, E Nr 02

HOCKENHEIM Atelier Giesela Späth Karlsruher Straße 40, Hockenheim Fr 17-19h und nach Anmeldung per Fon 06205 225 7868 oder gisela.spaeth@freenet.de bis 17. März 2018 Gisela Späth: 40 Jahre Atelier-Galerie Gisela Späth

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Kunstverein Hockenheim Zehntscheune, Untere Mühlstraße 4, Hockenheim Mi-Fr 17-19h, Sa 11-13h; 11.03.2018, 15-17h

25. März bis 29. April 2018 Zeitgenössische Meistergraphik aus den Beständen der Marianne und Heinrich Lenhardt-Stiftung im Museum Pfalzgalerie Eröffnung, 25. März 2018, 11h

24. Febr. bis 17. März 2018 Clapeko van der Heide: Konkrete Vielfalt im kleinen Format Eröffnung, 24. Febr. 2018, 16h

KAISERSLAUTERN

ILVESHEIM

bis 18. Febr. 2018 Ohne Schlüssel und Schloss? Chancen und Risiken von Big Data

Rathausgalerie - Kunst im Rathaus Schloss Straße 9, Ilvesheim Mo-Fr 8-12h, Do 14-18h, 22. Okt. 201, 15-21h, 23. Okt. 2017, 15-18:30h bis 15. Jan. 2018 Ellen Stocker, Bernd Seiler: Aktion - Reaktion - Impression - Ein Zusammenspiel (Malerei, Photografie, Photografiemalerei)

JOCKGRIM Zehnthaus Jockgrim Ludwigstraße 26-28, Jockgrim Fr 20-22h, Sa 15-17h, So 11-17h nur während der Kunstausstellungen

Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h

Galerie Schrade Zirkel 34 – 40, Karlsruhe Di-Fr 11-13h und 14-18h, Sa 11-16h

bis 21. Jan. 2018 Frank Badur: Less is more 14. Febr. bis 15. April 2018 Malte Spohr: Aufzeichnungen Eröffnung, 13. Febr. 2018, 19h Galerie Wack Morlautererstraße 80, Kaiserslautern Mo-Fr 14-19h, Sa 11-16h u. nach Vereinbarung

Staatliche Kunsthalle Hans-Thoma-Straße 2, Karlsruhe Di, Mi, Fr-So 10-18h, Do 10-21h

KARLSRUHE

bis 11. Febr. 2017 Cézanne: Metamorphosen

art KARLSRUHE 2018: Kunst. Raum.Emotion Messe Karlsruhe, Messeallee 1, Rheinstetten

Badischer Kunstverein Karlsruhe Waldstraße 3, Karlsruhe Di-Fr 11-19h, Sa+So, Feiertage 11-17h bis 7. Jan. 2018 Mitgliederausstellung 2017/2018 Badisches Landesmuseum Schlossbezirk 10, Karlsruhe Di-So, Feiertage 10-18h

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13. Jan. bis 17. Febr. 2018 Achim Däschner: Voré (Wandobjekte, Skulpturen, Zeichnungen)

Kunstraum Neureuth Kirchfeldstraße 122, Karlsruhe-Neureuth Di 17-19h, Sa, So 14-17h 18. Jan. bis 4. Febr. 2018 Thomas Behling: Rückspiegeleiland Eröffnung, 18. Jan. 2018, 19h Künstlergespräch mit Heinz Stahlhut (Kunstmuseum Luzern) 4. Febr. 2018, 15h

22. bis 25. Febr. 2018 täglich 11-19h

Martin Noel, Remagen, 2001

Galerie Knecht und Burster Baumeisterstraße 4, Karlsruhe Mi-Fr 14-19h, Sa 11-16

Städtische Galerie Karlsruhe Lorenzstraße 27, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa-So 11-18h bis 11. März 2018 Mut zur Freiheit. Informel aus der Sammlung Anna und Dieter Grässlin im Dialog ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 9-18h Sa, So 11-18h bis 7. Jan. 2018 Hybrid Layers bis 28. Jan. 2018 Radical Software. The Raindance Foundation, Media Ecology and Video Art


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kunsträume der REGION bis 28. Jan. 2018 The Art of Immersion bis 18. Febr. 2018 Resonanzen. 40 Jahre Kunststiftung Baden-Württemberg bis 18. März 2018 Datumsoria: The Return of the Real bis 31. März 2018 ZKM_Gameplay bis 31. März 2018 AppArtAward 2017 - Highlights bis 8. April 2018 Feministische Avantgarde der 1970er Jahre aus der Sammlung Verbund, Wien bis 5. Aug. 2018 Open Codes: Leben in digitalen Welten 17. März bis 1. Juli 2018 DIA-LOGOS. Ramon Llull & die Kunst des Kombinierens Eröffnung, 16. März 2018, 19h

LADENBURG Galerie Linde Hollinger Rheingaustraße 34, Ladenburg Do-Fr 15-19h, Sa 13-17h (auch an den Adventssonntagen 13-17h) bis 3. Febr. 2018 (im Jan. 10.-12. und 25.) Vera Molnar, Erwin Steller, Zdenek Sykora: Aleatoire - Zufällig (Arbeiten mit dem Computer) Kreisarchiv Ladenburg Trajanstraße 66, Ladenburg Mo-Do 9-16h, Fr 9-12h, So 15.4. und 29.4.14-17h 15. März bis 29. April 2018 Elsbeth Lang: Aus meiner Sicht (Malerei, Grafik) Vernissage, 15. März 2018, 19h Lobdengau Museum Amtshof 1, Ladenburg Mi+Sa 14-17h, So 11-17h bis 4. Febr. 2018 Ladenburg und der Lobdengau zwischen Antike und Mittelalter: Große Welten, kleine Welten

LAMPERTHEIM Künstlerinitiative Lampertheim Schulstraße 4, Lampertheim 24. Febr. 16-19h, 25. Febr. 14-18h u. donnerstags 18-19h 23. Febr. bis 29. März 2018 Heike Kissel-Eltrop, Anette Jansen: Frauen 2018 (Malerei, Mosaik, Skulptur) Vernissage, 23. Febr. 2018, 19h

LANDAU Galerie M am Deutschen Tor Neustadter Straße 8, Landau Mi 18-21h, Fr+Sa 15-18h und nach Vereinbarung

bis 23. Dez. 2017 5. bis 27. Jan. 2018 Rainer Negrelli: Tagesbilder 17. Jan. 2018, 19h Lesung zur Ausstellung: Michael Timmermann (Nationaltheater Mannheim) Galerie Z Kaufhausgasse 9, Landau Di-Fr 10-12, 15-18h, Sa 10-14h bis 17. Jan. 2018 Otmar Alt, Georg Baselitz, Günter Grass, Pablo Picasso, Victor Vasarely, Andy Warhol, u.a.: Tierisch gute Kunst Galerie Katrin Hiestand Marktstraße 114, Landau Di-Fr 10-16h, Sa 10-15h bis 3. Febr. 2018 Marie Madeleine Noiseux: Terre neuve (Malerei, Arbeiten auf Papier) Kunstverein Villa Streccius e.V. Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h bis 14. Jan. 2018 Claudia Tebben, Silvia Hornig, Martina Kaul, Holger Fitterer, Monika Henseler, Raingard Tausch, Thomas Wunsch, Regina Reim: Jenseits der Schwere (Malerei, Zeichnung, Skulptur, Fotografie, Cut outs) Städtische Galerie Villa Streccius e.V. Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h 3. Febr. bis 11. März 2018 23. März bis 6. Mai 2018 Dorothée Aschoff, Edite Grinberga, Isa Dahl, Monika Schmid, Jochen Hein, Eva Schaueble, Sarah Mock, Lars Möller: Räume der Anderen I und II Vernissage, 2. Febr. 2018, 20h 24. März bis 6. Mai 2018 Dietmar Brixy, Stefan Bircheneder, Jörg Bach, Bénédicte Peyrat, Marina Sailer, Andrea Grützner, Elger Esser: Räume der Anderen III Vernissage, 23. März 2018, 20h Strieffler-Haus Löhlstrasse 3, Landau Fr-So 14-17h während der Ausstellungen

LAUDENBACH Kunstkreis Laudenbach e.V. Rathaus-Galerie, Untere Straße 2, Laudenbach Mo-Fr 8-12h, Mo, Di, Do 14-16h, Mi 15-18h bis 19. Febr. 2018 Kunstkreis Jahresausstellung: Et cetera - Schriften und Zeichen

25. Febr. bis 28. Mai 2018 Monica Schafferhans und Erica Mata-Betke (Malerei)

LOBBACH Manfred-Sauer-Stiftung (Artrium) Neurott 20, Lobbach täglich 8-22h bis 20. Dez. 2017 Renate Valotta, Horst Steier: MIKROS (Malerei, Grafik, Objekte) 14. Jan. bis 18. März 2018 Nicki Wirth, Gerhard Lucius (Malerei, Illustration, 3D-Bildobjekte) Vernissage, 14. Jan. 2018, 11h 25. März bis 21. Mai 2018 Norbert Becke, Michael Gött (Fotografie, Skulpturen) Vernissage, 25. März 2018, 11h

LUDWIGSHAFEN Ernst-Bloch-Zentrum Walzmühlstraße 63, Ludwigshafen Di, Mi 14-17h, Do 14-20h bis 25. Jan. 2018 HAP Grieshaber, Paul Klee u.a.: Engel der Geschichte Galerie Lauth Mundenheimer Straße 252, Ludwigshafen Mo-Fr 9-13h und 14:30-18:30h, Sa 10-13h bis 26. Jan. 2018 Robert Arató, Alejandra Atares, Klaus Fußmann, Hermann Reimer, Teresa Riba, Anke Rohde, Mirko Schallenberg, Robert Scherkel, Javier Vasquez Karl-Otto-Braun-Museum Edigheimer Straße 26, Ludwigshafen-Oppau So 10-13h u.14-17h bis 7. Jan. 2018 Joachim Schwenkschuster, Stefan Still: Form und Farben (Malerei, Skulptur) Kunstverein Ludwigshafen Bismarkstraße 44-48, Ludwigshafen Di-Fr 12-18h, Sa, So 11-18h 27. Jan. bis 15. April 2018 Mwangi Hutter: Innocent of Black and White Eröffnung, 26. Jan. 2018, 19h Rudolf-Scharpf-Galerie Hemshofstraße 54, Ludwigshafen Do, Fr 15-18h, Sa+So, Feiertage 13-18h Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h

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AUSSTELLUNGEN bis 2. April 2018 Guillaume Apollinaire, Robert Delauny, Frantisek Kupka, August Macke, Sonia Delauny-Terk: Stimme des Lichts. Delauny, Apollinaire und der Orphismus bis 21. Jan. 2018 Jan Dibbets, Ferdiand Kriwet, Mieko Shiomi, Andy Warhol: Unzuverlässiges Erzählen. Künstlerbücher und -schallplatten der 1960er bis 1980er Jahre bis 30. Juni 2018 Max Beckmann, Richard Hamilton, Emil Nolde, Mary Bauermeister, Richard Serra: Erzählte Welt. Geschichten in der Kunst

MAINZ Galerie D. van der Koelen in der CADORO Zentrum für Kunst und Wissenschaft August-Horch-Straße 4, Mainz Mi 10-16h, Sa 11-16h Kunst im Abgeordnetenbüro Kaiser-Friedrich-Straße 3, Mainz Mo-Fr 9-18h u. nach Vereinb. bis 12. Jan. 2018 Miki Lin: de : finition Landesmuseum Mainz Große Bleiche 49-51, Mainz Di 10-20h, Mi-So 10-17h bis 29. April 2018 Eberhard Linke: Mönchsphantasien Weltmuseum für Druckkunst Liebfrauenplatz 5, Mainz Di-Sa 9-17h, So 11-17h

MANNHEIM Atelierhaus Karl Schwarzenberg Tullastraße 14, Mannheim bis Mitte Dez. 2017 Gabi Streile, Werner Schmidt, Karl Schwarzenberg: Drei aus dem Schwarzwald

Club Speicher7 Rheinvorlandstraße 7, Mannheim Mo-Fr 8-20h bis 14. Jan. 2018 Damaris Odenbach: Drinnen und Draußen (Fotografie) Die Strümpfe - The Supper-Artclub Jungbuschstraße 3, Mannheim Fr-Sa 20-2h (an den ersten drei Wochenenden) bis 26. Jan. 2018 Rudi Kargus (Malerei) Döbele Kunst Mannheim Leibnizstraße 26, Mannheim Do, Fr 14-19h, Sa 12-19h u.n. Terminabsprache bis 3. März 2018 20 Künstlerinnen und Künstler (wechselnd): OUR CLASSICS Druckwerkstatt Mannheim Kulturzentrum Alte Feuerwache Brückenstraße 2-4, Mannheim Einraumhaus Dammstraße 1, Mannheim Fr u. Sa 16-19h Galerie Grandel S4, 23, Mannheim Sa 10-16h und n. Vereinb. 9. Jan. bis 10. März 2018 Axel Arndt (1941-1998): Arbeiten von 1965 bis 1997 (Malerei, Zeichnungen, Grafik) 18. März bis 13. Mai 2018 Joeggu Hossmann: Apex Existentia (Malerei) Galerie Horst-Nico Kress Gontardstraße 5-7, Mannheim Mo-Sa 10-12h u. 15-18h bis 13. Jan. 2018 Angel Paneveski: Banquet für die Sinne

Atelier DIETMAR BRIXY Altes Pumpwerk Neckarau, Aufeldstraße 19, Mannheim Fr 15-19h, Sa 11-15h während der Ausstellung und nach Vereinbarung

Galerie im Tulla Tullastraße 25, Mannheim Mo-Do 8-16h, Fr 8-13h (außer in den Ferien)

Avesta / Casa del Arte Rheinhäuser Straße 24B, Mannheim Fr, Sa 14-18h 22. Dez. 2017 bis 28. Jan. 2018 Bahaiden, Perihan Karaöz Tüntas: Empfindungen Eröffnung, 22. Dez. 2017, 19h

Galerie Kasten Werderstraße 18, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 12-15h

C7 Galerie C7, Mannheim Do 18-20h, jeden 1. So im Monat 14-17h

Klapsmühl’ am Rathaus D 6,3 Mannheim Di-Sa 11-13h

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bis 20. Dez. 2017 Uwe Esser: Old Cases

Galerie Peter Zimmermann Leibnizstrasse 20, Mannheim Di-Fr 12:30-18h, Sa 11-14h

bis Ende Jan. 2018 Ingrid Hess (Malerei, Collagen) Kunstatelier SIRO Kloppenheimer Straße 25, Mannheim Mo 16-19h, Di, Do 17-19h 1. Jan. bis 4. Febr. 2018 Sigrid Kiessling-Rossmann, Karl Schramm: Wellenklang Meditative Lifemusik, Wasser impressionen) Kunsthalle Mannheim Moltkestraße 9, Mannheim Di-So u. Feiertage 11-18h 15. bis 17. Dez. 2017 Eröffnungswochenende Künstlerbund Rhein Neckar e.V. Rosengarten Mannheim Rosengartenplatz 2, Mannheim bis 2. Jan. 2018 Gemeinschaftsausstellung: AUGEN.BLICK Künstlernachlässe Mannheim im Rathaus E5, Mannheim Dauerausstellung: Arbeiten aus dem Depot [Kunst] Projekte Monica Ruppert Lange Rötterstraße 68, Mannheim geöffnet nach telefonischer Absprache 26. Jan. bis 23. Febr. 2018 Gajek, Alexander Habisreutinger Vernissage, 26. Jan. 2018, 19h 9. März bis 6. April 2018 Daniel Odermatt: Übergang Vernissage, 9. März 2018, 19h MAKANIEN e.V. Woods Memorial Tower - Benjamin Franklin, Birkenauerstrasse Tor 2, Mannheim Fr 16-19h, Sa 14-18h, So 13-17h Mannheimer Kunstverein Augustaanlage 58, Mannheim Di-So 12-17h bis 29. Jan. 2018 Kalin Lindena: Als hättest Du den ewigen Umgang (Plastik, Zeichnung, Installation; Kuratoriumspreis 2017) 4. Febr. bis 1. April 2018 Horst Hamann: Sehfahrten (Fotografie Ausstellung zum 60. Geburtstag des Mannheimer Fotografen) März Galerie Mannheim Augartenstraße 68, Mannheim Mi-Fr 15-19h, Sa 13-17h märz Galerie Mannheim – cube 4x4x4 und raumX Augartenstraße 68 (Rückgebäude), Mannheim Mi-Fr 15-19h, Sa 13-17h


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kunsträume der REGION PORT25 - Raum für Gegenwartskunst Hafenstraße 25-27, Mannheim Mi-So 11-18h bis 4. Febr. 2018 Matthis Bacht, Sylvia Ballhause, Christian Buck, Margret Eicher, Jeannette Fabis, Barbara Hindahl, Hubi M., Gisela Kleinlein, Ana Laibach, Skafte Kuhn, Susanne Neiss, Andrea Ostermeyer, Irina Ruppert, Konstantin Voit, Michael Volkmer: 100 < 1000 Hundert unter Tausend bis 4. Febr. 2018 Sophie Sanitvongs: Maikäfer flieg … Prince House Gallery Turley Straße 8, Mannheim Mo, Mi-Fr 12-17h

zeitraumexit e.V. Hafenstraße 68, Mannheim Do-Fr 17-21h, Sa+So 14-18h

MICHELSTADT Galerie Kautsch Mauerstraße 11, Michelstadt Mi-Fr 15-18h, Sa 12-16h bis Dez. 2017 Sabine Straub, Lars Strandh (Plastik, Malerei)

MOCHENTHAL Galerie Schrade Schloß Mochenthal, Ehingen-Mochenthal bis Ende Jan. 2018 Rasso Hecker (Bodeninstallation)

bis 31. Jan. 2018 Peter Mathis: Bergwelten

bis Ende Jan. 2018 Neues aus der Klassischen Moderne

RAW Galerie Heinrich-Lanz-Straße 4, Mannheim Do-Sa 16-21h

bis Ende Jan. 2018 Eleonore Frey-Hanken

REM Reiss-Engelhorn-Museen Zeughaus C5, Mannheim, Di-So 11-18h bis 2. April 2018 REFORMATION! Der Südwesten und Europa

Kunstverein Neckar-Odenwald-Kreis Altes Schlachthaus am Stadtpark Unterm Haubenstein, Mosbach Sa 11-15h, So, Feiertage 14-18h

MOSBACH

NEUSTADT

REM - Forum internationale Photographie Zeughaus C5, Mannheim Di-So 11-18h

gute aussichten Haardter Schloss, Mandelring 35, Neustadt Besichtigung nach Anmeldung

REM - Zephyr-Raum für Fotografie Bassermannhaus C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h

bis 28. Jan. 2018 Tamara Lorenz, Kamil Sobolewski

3. Febr. bis 29. April 2018 Rimaldas Vikšraitis: Am Rande der bekannten Welt REM - Museum Weltkulturen D 5, Mannheim, Di-So 11-18h bis 7. Jan. 2018 Schätze der Archäologie Vietnams bis 7. Jan. 2018 Ägypten - Land der Unsterblichkeit Sebastian Fath | Contemporary Werderstraße 38,Mannheim Do-Fr 14-19h, Sa 12-16h 13. Jan. bis 17. Febr. 2018 SCHWARZ Technoseum – Landesmuseum für Technik und Arbeit Museumsstraße 1, Mannheim TEN Gallery T6, 10, Mannheim Mi-Sa 11-19h bis 12. Jan. 2018 Steffen Diemer: HIBIKI (Einklang) (Nassplatten) Finissage, 12. Jan. 2018, 19h

kunstraumABO

Herrenhof Mußbach An der Eselshaut 18, Neustadt-Mußbach Mo-Fr 9-13h Kunstverein Neustadt an der Weinstraße Villa Böhm, Villenstraße 16b, Neustadt Do, Fr 15-18h, Sa, So 11-13h, 15-18h 6. bis 28. Jan. 2018 Manfred E. Plathe: We are connected (Malerei) 16. Febr. bis 4. März 2018 Konstantin Voit: Your pride is my engine Eröffnung, 16. Febr. 2018, 19h UP ART COMTEMPORARY Villa Knöckel, Quellenstraße 32, Neustadt Mi, Do, So 14-18h u. nach Vereinbarung bis 15. Jan. 2018 Heike Negenborn, Anne Kuprat: Wolkenmacht und Tiergeflüster (Malerei, Skulptur)

NUSSLOCH galerie arthea Höllweg 12, Nußloch Informationen über Ausstellungen und Aktionen der Galerie unter www.arthea.de

kunstraumMETROPOL Nie mehr verpassen dank Abo! kunstraumMETROPOL, das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar bietet regelmäßig Informationen zu zeitgenössischer Kunst in Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim, um nur einige „hotspots“ zu nennen, und weit darüber hinaus. Ausstellungsbesprechungen, Interviews mit Kunstschaffenden und Kunstvermittlern, Künstlerporträts, Ausstellungsempfehlungen und eine umfassende Übersicht über Kunsttermine in einem Quartal ermöglichen die schnelle Orientierung über die aktuellen Kunstaktivitäten in der Metropolregion. kunstraumMETROPOL liegt in ausgewählten Museen und Kunsträumen aus und ist im Abo erhältlich: Dann erhalten Sie regelmäßig die Ausgaben direkt in Ihren Briefkasten. Es kostet 20,- Euro und umfasst vier Ausgaben inkl. Versand. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail mit Angabe der Lieferadresse und dem Zeitpunkt, ab dem Ihr Abo beginnen soll an: redaktion@kunstraum-metropol.de

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AUSSTELLUNGEN PIRMASENS

SEEHEIM-JUGENHEIM

Forum Alte Post Poststraße 2, Pirmasens Di-So/Feiertage 10-17h

Museum Stangenberg Merck im Haus auf der Höhe, Helene-ChristallerWeg 13, Seeheim-Jugenheim Mi-Fr 15-19h, Sa, So, Feiertage 11-18h

bis 14. Jan. 2018 Janosch: Abenteuerwelten (in Kooperation mit dem Kunstverein Kunst & Kultur Pirmasens e.V.) 4. Febr. bis 18. März 2018 Imrgard Weber, Matthias Strugalla: Blickwinkel - Malerei und Zeichnung im Dialog

SAARBRÜCKEN Deutsches Zeitungsmuseum Am Abteihof 1, Saarbrücken/Wadgassen Di-So 10-16h bis 30. Juni 2018 Schacht und Heim: Der saarländische Bergmann in Schrift und Bild Museum für Vor- und Frühgeschichte Schlossplatz 16, Saarbrücken Di, Do-So 10-18h, Mi 10-20h bis 4. Febr. 2018 Der Berliner Skulpturenfunde. Entartete Kunst im Bombenschutt Saarlandmuseum - Moderne Galerie Bismarckstraße11-15, Saarbrücken Di, Do-So 10-18h, Mi 10-20h bis 3. Juni 2018 Michael Riedel bis 31. Dez. 2018 Pae White Stadtgalerie Saarbrücken St. Johanner Markt 24, Saarbrücken Di-Fr 12-18h, Sa,So, Feiertage 11-18h bis 14. Jan. 2018 Helga Griffiths: Crossing

SCHRIESHEIM Museum Théo Kerg Talstraße 52, Schriesheim ab 21. Jan. 2018: So 14-17h und nach Vereinbarung Dauerausstellung Théo Kerg

SCHWETZINGEN Museum Blau Hebelstraße 2, Schwetzingen Sa+So 14-18h Xylon Museum und Werkstätten Schwetzingen Künstlernachlässe Mannheim Schlossgarten 2, Schwetzingen Fr-So 14-17h

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seit 24. Sept. 2017 Heidy Stangenberg-Merck: Hauptsache Blau! bis 28. April 2018 Reiner Schlestein. Lichtgestalten (Plastiken)

SPEYER Galerie Josef Nisters Bahnhofstraße 29, Speyer Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h bis 13. Jan. 2018 Alle Jahre wieder … (Weihnachtsausstellung) Hans-Purrmann-Haus Kleine Greifengasse 14, Speyer Di-Fr 15-17h, Sa, So 11-13h Historisches Museum der Pfalz Domplatz 4, Speyer, Di-So 10-18h bis 15. April 2018 Richard Löwenherz Kunstverein Speyer Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h bis 10. Jan. 2018 Dagmar Roederer: Fernöstliche Bilderwelten (Malerei und Arbeiten auf Papier) 21. Jan. bis 18. Febr. 2018 AKzenT - Körper.Formen 1.6 Vernissage, 21. Jan. 2018, 11h 25. Febr. bis 1. April 2018 Christine Lohr, Marion Kreißler, Martin Conrath, Sven Kalden: clair-obscur Vernissage, 25. Febr. 2018, 11h Typographisches Kabinett Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h 26. Jan. bis 8. April 2018 Werner Brand: Malerei Vernissage, 26. Jan. 2018, 18h 28. Jan. bis 18. Febr. 2018 Tita do Rego Silva (Hamburg) Handpressendrucke 25. Febr. bis 18. März 2018 Annegret Frauenlob (Halle): Handpressendrucke 25. März bis 22. April 2018 Klaus Süß (Chemnitz): Handpressendrucke Städtische Galerie Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h

bis 14. Jan. 2018 Nasasjón - sechs Künstler aus Island Verein Feuerbachhaus Speyer e.V. Feuerbachhaus, Allerheiligenstraße 9, Speyer Di-Fr 16-18h, Sa, So 11-13h bis 28. Febr. 2018 Johannes Doerr: Weitsichten... (Bilder auf Papier)

TIEFENTHAL Kunst Kabinett Tiefenthal Bahnhofstraße 1, Tiefenthal Sa, So 11-18h

VIERNHEIM Kunstraum Gerdi Gutperle Heidelberger Straße 9, Viernheim Fr-So 14-18h bis 4. Febr. 2018 Gerdi Gutperle: Jubiläumsausstellung Garten Eden Kunstverein Viernheim Kunsthaus Viernheim, Rathausstraße 36, Viernheim Do, Fr 15-18h, Sa 10-13h bis 6. Jan. 2018 Francisco Klinger Carvalho: Terra Incógnita (Arbeiten von 1998 bis 2017) 9. März bis 7. April 2018 Lynn Schoene: Imaginary Disortion of Fact & Fiction KulturScheune Viernheim Satonévriplatz 1, Viernheim Di 10-17h, Mi 14-17h, Do 10-13h u. 15-19h, Fr 14-17h, Sa 10-12h bis 29. Jan. 2018 Michael Höveler-Müller: Ägyten - Stadt, Land, Fluss (Fotografie) 16. Febr. bis 13. April 2018 Theo Schneickert: Matamorphosen (Malerei aus neuerer Zeit) Vernissage, 16. Febr. 2018, 19h RathausGalerie Viernheim Kettelerstraße 3, Viernheim Mo-Do 8-17h, Fr 8-13h

VÖLKLINGEN Weltkulturerbe Völklingerhütte Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur Völklingen/Saarbrücken täglich 10-19h bis 4. März 2018 Helmut R. Schulze: Inka-Land (Reisefotografien) bis 8. April 2018 Inka - Gold. Macht. Gott. 3.000 Jahre Hochkultur


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IMPRESSUM WALLDORF Künstlergruppe Walldorf Sparkasse Walldorf, Hauptstrasse 5, Walldorf Mo-Fr 9-12:30h, Mo, Di, Do 14-18h, Fr 14-16h 2. Febr. bis 2. März 2018 Mitglieder der Künstlergruppe Walldorf: Kunstzone 70 - Was soll das? SAP SE Internationales Schulungszentrum Dietmar-Hopp-Allee 20, Building 5, Walldorf Mo-Fr 10-20h bis 9. Febr. 2018 “Waß soll ich hier?” Outsider Art als Medium der Inklusion (Außenseiterkunst des PNZ Wiesloch in Kooperation mit der Sammlung Prinzhorn des Universitätsklinikums Heidelberg)

WEINHEIM GRN-Klinik Röntgenstraße 1, Weinheim täglich 14-19h

Beate Sellin, Stachelbeeren, 2013 16. März bis 29. April 2018 Beate Sellin: Freilicht Vernissage, 16. März 2018, 18h Kunsthaus Klüber Hauptstraße 58, Weinheim Di-Fr 10-18h, Sa 10-15h Museum der Stadt Weinheim Amtsgasse 2, Weinheim Di-Do, Sa 14-17h, So 10-17h Volksbank Weinheim Bismarckstraße 1, Weinheim Mo-Fr 8:30-16h, Do 8:30-18h bis 17. Jan. 2018 Kunst aus Cavaillon

23. Jan. bis 22. März 2018 Dagmar Schmidt (Gouache-Malerei, Aquarell, Acryl) Eröffnung, 23. Jan. 2018, 19h 27. März bis 25. Mai 2018 Walter Zimmermann (Malerei, Öl, Acryl, Mischtechnik)

WORMS Nibelungenmuseum Fischerpförtchen 10, Worms Di-Fr 10-17h, Sa, So, Feiertag 10-18h Dauerausstellung: Wagners “Ring” Museum Heylshof Stephansgasse 9, Worms Di-So 10-18h bis 31. Dez. 2017 Antike Götter und christliche Heilige (Kleinbronzen) Museum der Stadt Worms Andreasstift, Weckerlingplatz 7, Worms Di-So 10-17h Alle Termine ohne Gewähr.

wand, 110 x 90 cm, Bilder: Döbele Kunst Mannheim / Anke Eilergerhard, ANNABELLA, 2017 hochpigmentiertes Silikon, Weimar-Porzellan, H 185 x 80 x 80 cm, Bild: Galerie Tammen & Partner / P.R. Keil, o.T. , Bild: Galerie p13 / Marlis Albrecht, Walden XXXXVIII, 2017, Wachs/ Holz, 80 x 100 cm / Hermann Reimer, Waldlichtung, 2017, Öl/Leinwand, 180 x 220 cm, Bilder: Galerie Lauth e. K. / Marie Madeleine Noiseux, o.T. , 100 x 70 cm, 2017; Copyright Künstlerin / Einblick in die Ausstellung “Terre neuve” in der Galerie Katrin Hiestand. Foto: Katrin Hiestand / Mwangi Hutter, breathed, 2017, singlechannel video, Courtesy of the artist / Galerie Burster, Berlin , © Mwangi Hutter VG Bild-Kunst, Bonn 2018 / Dagmar Schmidt, Palmenfruechte und Frangipani, 2012 Acryl auf Leinwand, Bild: Kunstförderverein Weinheim e.V. / CLAPEKO van der Heide, o. T., Acryl auf Cotton Duck, 100 x 90 cm, 2011, Copyright Foto: Klaus Rohm / Manfred E. Plathe, We are connected, 2015 (Detail), Bild: Künstler / Galerie Vincke-Liepmann, Alle Rechte liegen bei Elisabeth Endres / Malte Spohr, sw III O, 2015, Farb- und Bleistift auf Bütten, Privatbesitz Berlin. Foto: Paul Schöpfer, Köln © VG Bild-Kunst, Bonn 2017 / Helen Britton, Brosche, Foto: Helen Britton / Elsbeth Lang, Skizzen auf Streichholzschachteln, Bildnachweis: Hermann Lang, Freigabe Künstlerin / Lynn Schoene, Lifeboat hängend, 2010, Bild: Künstler / Christoph M. Loos, Chiasma # 80, 2014, Holzschnitt auf Espenblattholz mit Druckstock, Wandfarbe, 88 x 100 x 8 cm (Foto: Peter Oszvald) / Heike Kissel-Eltrop, Mitgerissen, 2016, Bild: Künstler / Konstantin Voit, Your Pride is My Engine (Detail). 30 x 60 cm. Acryl auf Holz. 2017, Freigabe: Künstler / Beate Sellin, „Am Zaun“ 2013, 160 x 130 cm, Öl/Lwd., Stachelbeeren“, 2013, 110 x 90 cm, Öl/Lwd..Bilder: Künstler / Ulrike Hensel, Plantago, 2017, 80 x 120 Acryl auf Leinwand, Foto: Ulrike Hensel / Janosch: „Oh weh es tobt die See“Bildquelle: Janosch film & medien AG /Loreen Fritsch; Flügelschlag III, Foto: Künstler / Uta Arnhardt_E Nr 02, Bild: Kulturfoerderverein-hirschberg / Martin Noel, Remagen, 2001, Farbholzschnitt. Foto mpk. Copyright VG Bild-Kunst, Bonn

Bildnachweise

Impressum

Horst Hamann, Harlem, New York 1980(c) Horst Hamann Harlem 1980 / Horst Hamannn, Kind mit Brot, Mannheim, 1985, ©_Horst_Hamann KIND BROT / Centre Pompidou, Blick auf Sacre Coeur, Paris, 1977 ©_Horst_Hamann_PARIS / Horst Hamann, Zug, Altiplano, Peru 1985 (Ausschnitt) © Horst Hamann PERU / Stefan Bircheneder. „Knusperflocke“. Öl auf Leinwand 280 x150 cm. 2017. Foto: Bircheneder / Fred Thieler: Ohne Titel, o.J. ,Aquarell, 15 x 10 cm, Sammlung Anna und Dieter Grässlin, St. Georgen, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Fotonachweis: Isa Steinhäuser, Simmern / Carl Buchheister: Komposition Changvil, 1960, Collage, Mischtechnik, mit gestaltetem Rahmen, 65 x 50 cm Sammlung Anna und Dieter Grässlin, St. Georgen © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Fotonachweis: Thomas Berger, St. Georgen / Robert Delaunay, Formes circulaires – Soleil No. 1, 1913, Öl auf Leinwand, 100 x 81 cm, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen / August Macke, Farbige Karos, 1913, Öl auf Eichenholz, 42,5 x 12 cm, Westfälisches Landesmuseum Münster © LWL-Museum für Kunst und Kultur. Westfälisches Landesmuseum, Münster / Wilhelm Trübner, Studienkopf eines Afrikaners, (Aquarell) 1873 © Kurpfälzisches Museum der Stadt Heidelberg / R. Vikšraitis, Farmstead Children, 2004 / Rimaldas Vikšraitis, Farmstead Dreams, 2003, Alle Abb. © Rimaldas Viksraitis / Peter Steinforth, O.T., 1963, Bild: Kunst Archiv Darmstadt e.V. / Ewald Karl Schrade, Bildausschnitt, beirat-art-karlsruhe_©kmk-jurgen-rosner, : Messe art Karlsruhe / Vera Molnar, Sainte Victoire, 2017 / Babak Saed, LEBELUSTVOLL, 2017 / Bilder. Galerie Linde Hollinger / Peter Vahlefeld, Advertisement, 2017 / Oil, Injektprints on Canvas, 100 x 80 cm / Klaus Jürgen-Fischer, Narratives Bild, 1996, Öl auf Lein-

Herausgeber: art-media-edition-Verlag Insel 3, D-79098 Freiburg Geschäftsführung: Björn Barg Projektleitung und Redaktion: Wort.Bild.Kultur. UG (haftungsbeschränkt)

redaktion@kunstraum-metropol.de www.kunstraum-metropol.de Druck: ColorDruck Solutions GmbH 69181 Leimen/Germany Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe: Alosia Föllmer, Roland Heinzmann M.A., Dr. Dagmar Hirschfelder, Dr. Heinz Höfchen, Dr. Karin Leydecker, Dirk Martin M. A., Dr. Martin Stather, Gisela Stamer Auflage 7.000 / kunstraumMETROPOL liegt in ausgewählten Museen und Kunsträumen aus und ist im Abo erhältlich Nächste Ausgabe: April, Mai, Juni 2018, Anzeigenschluss: Fr. 23.02.2018 Erscheinungstermin: voraussichtlich 21 Tage kunstraumMETROPOL 47


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kunstraumMETROPOL 1 Q 2018  

Das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar

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