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JULI AUGUST SEPTEMBER

2016

Werner Pokorny, Circolo, 2013

DAS KUNSTMAGAZIN DER METROPOLREGION RHEIN-NECKAR


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WERNER POKORNY

kunstraumTIEFENTHAL

Stahlplastiken von Werner Pokorny im Skulpturenpark Heidelberg 19. Juni bis 19. Oktober 2016 Heidelberg-Schlierbach Orthopädische Klinik www.skulpturenpark-heidelberg.de

12 Anka Kröhnke. Collagen – Montagen Von Kunstqualität, Material und der Herausforderung kleiner Räume

Werner Pokorny, Circolo, 2013

kunstraumDOSSENHEIM 14 Werner Pokorny – Türme. Zeichnungen und Plastiken

kunstraumWEINHEIM 15 David FeBland und Hans Scheib Fragments of Time

kunstraumWALLDORF 19 Big Data goes Art Entstehung einer neuen Avantgarde, die digitale Moderne

kunstraumHEIDELBERG 4 Von Zivilisation und Natur Stahlplastiken von Werner Pokorny im Skulpturenpark Heidelberg 17 Marc Leuthold und Peter Callas Keramische Kunst von jenseits des großen Teiches 25 Anna Recker RaumVisionen 29 Franziska Schemel Neue Arbeiten

kunstraumMANNHEIM 6 Petr Hrbek Bilder voller Leidenschaft 10 Hannah Höch La Grande Dame des DADA 27 Numerische Kunst Eins 35 NEW RELIGION Kunst als Religion der modernen Welt

kunstraumHEILBRONN 8 Sam Shaw. Hollywood Blicke hinter die Fassade

kunstraumVÖLKLINGEN 21 Buddha und Buddhismus Meisterwerke, Fotografie und ein Pfad der Erleuchtung

kunstraumSCHWETZINGEN 23 Hallo Herr Suezzo! Ausstellung des Kunstvereins Schwetzingen aus Anlass des 1250. Geburtstages der Stadt 31 Künstlergruppe wieArt augenweiTe III + IV in der Orangerie

kunstraumHEMSBACH 25 Helga von Jena Spiel der Farben

kunstraumSEEHEIM-JUGENHEIM 26 Form und Farbe Keramik von Susanne Altzweig im Dialog mit der Malerei von Heidy Stangenberg-Merck

kunstraumRHEIN-NECKAR 27 Timelines Zeit als Gegenstand der Kunst

kunstraumFREINSHEIM 29 Domenico Grenci I’ll be your mirror

kunstraumWORMS

editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser, ein hoffentlich herrlicher Sommer liegt vor uns mit langen hellen Tagen und strahlenden Farben. Und auch die Kunsträume der Region locken mit einer Vielzahl interessanter Ausstellungen, zum Beispiel der Ausstellung „Walter Pokorny“ im Skulpturenpark Heidelberg. Auch eine willkommene Ablenkung – zumindest für DADA-Enthusiasten – die hochkarätige Ausstellung „Hannah Höch“, zu sehen in der Kunsthalle Mannheim. In diesem Sinne Ihr Björn Barg, Herausgeber

31 Der Große Krieg im Kleinformat Graphik und Medaillenkunst zum Ersten Weltkrieg

kunstraumLANDAU 33 Rendezvous am Nierentisch 50er-Jahre-Gefühl im Strieffler-Haus der Künste 33 irritierend heiter – Humor in der inszenierten Fotografie

kunstraumHIRSCHBERG 35 Prospect Hirschberg – Ausstellung zwischen Kunst und Design

kunstraumKARLSRUHE 35 Fotokunst – Städtische Galerie Karlsruhe 36 kunsträume der REGION 37 kunstraumMETROPOL IM ABO 43 Impressum

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kunstraumHEIDELBERG

VON ZIVILISATION UND NATUR STAHLPLASTIKEN VON WERNER POKORNY IM SKULPTURENPARK HEIDELBERG Mit den Werken des in Mosbach geborenen Künstlers Werner Pokorny präsentiert der Skulpturenpark Heidelberg 2016 einen der wichtigsten Bildhauer Südwestdeutschlands, der mit seinem langjährigen Wirken (1998 - 2013) als Professor an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in Stuttgart außerdem eine ganze Generation junger Künstler prägte. Bereits seit 1996 steht am Eingang zum ursprünglich belassenen Landschaftsgarten hinter der Orthopädie in Schlierbach Pokornys 3,20 m hohe Cortenstahl-Arbeit „Haus mit durchbrochener Form“ von 1994. Für die aktuelle Einzelpräsentation werden ab Juni 2016 insgesamt zwölf großformatige Stahlarbeiten die verschiedenen Orte des vorderen Gartencarrées mit ihrer archaischen Präsenz bereichern. Zu der etwas älteren Cortenstahlplastik „Haus mit durchbrochener Form“ aus dem Besitz des Skulpturenparks gesellen sich elf weitere große Stahlplastiken der Jahre 2005 – 2014, an denen sich die leitmotivische Konstanz und Entwicklung von Pokornys schöpferischer Sprache wunderbar erkennen lässt. Konsequente Reduktion der Form und bewusste Beschränkung auf ein spezifisches Vokabular sind dabei zwei wesentliche Komponenten für den hohen Wiedererkennungswert von Pokornys Werken. Als ein essentielles Leitmotiv begegnet immer wieder die Form des Hauses. Auf das Elementarste verknappt steht es als ein archaisch stabiles Manifest für zivilisatorische Eingriffe und damit für menschliche Existenz. Die auf das Einfachste reduzierte Form des Hauses findet sich in allen zwölf ausgestellten Skulpturen des Künstlers als leitmotivisches Kontinuum - dennoch begegnet man ihr immer wieder neu und anders. Von archaischer Geschlossenheit und hermetischer Strenge, erhaben und doch irgendwie auch ein wenig absonderlich thronend auf Säulen aus „Gefäßen“ in dem 5,45 m hoch aufragenden Skulpturenpaar „Gefäß + Haus“, als Öffnung zum Tor oder Durchgang, der jedoch verwehrt bleibt in „Ausschnitt III“, „Turm VII“ oder „Wheel“ und scheinbar dynamisch verformt, in spiralförmige Bewegtheit geraten wie in „Circolo“ oder den beiden „Wellen“. Gerade an den zuletzt genannten Werken lässt sich nachvollziehen, wie Pokornys Arbeiten mit dem Außenraum, in dem sie stehen, einen Dialog aufnehmen: sie durchmessen ihn in die Höhe wie in die Breite, schlängeln sich in die Tiefe oder öffnen Durchgänge und laden so den Betrachter zum Abschreiten und Erkunden und somit zum Aufnehmen dieses Dialoges ein. 4 kunstraumMETROPOL

Nicht ganz von ungefähr erinnert das Auftürmen der reduzierten Hausformen auf archaische Gefäße oder Kuben an hölzernen Bausätze oder „Bauklötzchen“, die mancher vielleicht noch aus der Kindheit in Erinnerung hat. Pokorny schöpft die spannungsreiche Varianz seiner prägnanten Formsprache aus der bewussten Beschränkung auf der einen und der großen Lust am spielerischen Komponieren immer wieder neuer Möglichkeiten und Konstellationen auf der anderen Seite. Rein formal betrachtet ist es dabei eine große Freude, zu sehen, wie selbstverständlich und ganz unaufgeregt ein labiles Gefüge aufeinander getürmt wird und sich so ein spannungsreicher Diskurs entspinnnt - zwischen fester, eben auch materialimmanenter Stabilität und rostiger Erdenschwere des Cortenstahls, den kubischen, geschlossenen Formen auf der einen Seite und fragilem, sich öffnenden, in die Höhe strebendem Konstrukt andererseits. Allein durch die formale Gestaltung wird die ästhetisch auf das äußerste verdichtete Hausform zu einer vieldeutigen und ambivalenten Metapher, die stehen kann für Schutz, Enge, Durchlässigkeit, Uniformität oder Individualität. Sie kann durch ihre Platzierung Festigkeit und Stabilität ebenso ausdrücken wie Dynamik und instabile Kippmomente. Dabei ist die übertragene Bedeutung des Symbols der Hausform oder des Zivilisatorischen an sich im Kontrast zu Natur und Natürlichkeit von hohem inhaltlichen Gehalt und zeitloser Gültigkeit. Der Turmbau von Babel als Symbol für Utopie und Scheitern kommt in den Sinn. Nicht ohne Bedeutung ist in diesem Zusammenhang sicherlich auch die Materialwahl des Künstlers, der neben dem natürlichen Material Holz für die Großskulpturen im Außenraum bevorzugt Cortenstahl wählt. Der Cortenstahl unterliegt aufgrund des Witterungseinflusses einem an der Außenhaut der Arbeiten sichtbar werdenden Alterungsprozss, der in seiner spezifischen rostigen, leicht aufgerauten Materialität deutliche Spuren hinterlässt. Hier manifestiert sich nicht nur einmal mehr die charakteristische Dualität zwischen Natur und Kultur im Werk von Werner Pokorny, das Veränderliche, der „Alterungsprozess“ kann wie eben auch die Hausform oder das Zivilisatorische an sich als Spiegel menschlicher Existenz gesehen werden. Mit seiner verdichteten Reduktion auf Elementares und dem archaischen Grundton wirkt Pokornys Werk wie ein bewusster Gegenpol zu der oft undurchsichtigen Vernetzung und getriebenen Schnelllebigkeit unserer Zeit – hier setzt ein Künstler auf ruhige Konzentration, auf kraftvolle, bewusste Gesten, die in ihrer eindrucksvollen Präsenz vor dem frischen Grün der Rasenflächen des Skulpturenparks und in Auseinandersetzung mit den baulichen Details der Orthopädischen Universitätsklinik in Schlierbach den Blick wie magisch auf sich ziehen und den Betrachter zur Auseinandersetzung anregen. Kristina Hoge • Werner Pokorny bis 19. Oktober 2016 Heidelberg-Schlierbach Orthopädische Klinik www.skulpturenpark-heidelberg.de Werner Pokorny, Wheel, 2014 und Turm VII, 2013


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kunstraumMANNHEIM

PETR HRBEK BILDER VOLLER LEIDENSCHAFT

Unter Insidern längst kein Geheimtip mehr, ist Petr Hrbek`s Malerei inzwischen in zahlreichen bedeutenden Sammlungen von Staat und Wirtschaft im deutschen Südwesten und darüber hinaus vertreten. Der mit 57 Jahren all zu früh verstorbene, einst in Stuttgart, Berlin und Prag wirkende sowie mit mehreren Stipendien (u.a. Kunststiftung Baden-Württemberg, Cité International des Arts Paris, Kunstfonds Bonn) und Kunstpreisen (Kunstpreis „Junger Westen“ 1985, Kunstpreis der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen 1999) bedachte Künstler, hatte schon früh eine Einzelausstellung in Chicago (Asperger & Bischoff 1985). Immer wieder überraschte er die nationale Kunstszene mit faszinierenden Installationen, beispielsweise im Württembergischen Kunstverein (1984) und Malaktionen wie im Forum Kunst Rottweil (1994), wo er während des Kultursommers zwei Wochen lang unter den kritischen Augen der Besucher ein 40 Quadratmeter großes Bild, mit vielen tausend Pinselsetzungen auf die Leinwand zauberte (Titel „Im Angesicht des Lebens“).

Petr Hrbek, Göttliche Schönheit der heiligen Kriege, 2010

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Unverwechselbare Formensprache … Ob expressiver Konstruktivismus oder abstrakter Expressionismus: Petr Hrbek`s Bilder – zwischen Konstruktion und Informel anzusiedeln – sprechen eine ganz eigene unverwechselbare Formensprache, deren in ihre Spektralfarben zerlegte Pinselstriche – oft Fischschwärmen gleich – die gesamte Leinwand überziehen und sich „zu bunten Farbströmen, funkelnden Feuerwerken und flimmernden Phantasiegeflechten verdichten“


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(Ruth Händler in art 4/91). Sie heißen „Spannung der Gerechtigkeit“, „Ruhm der Räume“ oder „Randzonen des Paradieses“. Hrbek`s Bilder – so scheint es – sind nicht von dieser Welt. Denn sie beschreiben Zustände, deren Realitäten vom Betrachter nicht zu überprüfen sind und öffnen doch einen Blick in die Sphären jenseits allen menschlichen Seins. An Petr Hrbek`s Bilder kann man nur glauben, – aber sie sind da, urgewaltig und farbenexplosiv im „breiten Strom der Farben“! (art 9/88). So oder so ähnlich können, ja müssen sie aussehen: Die Randzonen des Paradieses. ... eines nie enden wollenden Freiheitsrausches der Farben Wo ist oben, wo unten – alles scheint in Bewegung, hervorzuquellen aus unergründlichen Tiefen (der Künstlerseele?), um gleichzeitig hinabzustürzen im Sog eines nie enden wollenden Freiheitsrausches der Gedanken und Farben. „Es ist egal wie es hängt“ lautet denn auch der Titel eines seiner Bilder, Bilder gemalt voller Spontaneität und Leidenschaft, wie sie einem Jackson Pollock (1912 – 1956) zur Ehre gereicht. Aber auch gemalt mit einer altmeisterlichen Akribie, die sich ganz bewusst mit dem Phänomen eines Jan Vermeer (1632 –1675) auseinandersetzt. Beides, die Spontaneität des „action painting“ als auch die malerische Perfektion des Niederländers sind Eigenschaften, die Petr Hrbek zu Lebzeiten kultivierte und gerade wegen ihrer scheinbaren Gegensätzlichkeit immer wieder in seinen Bildern zu vereinen versuchte. Eine ähnlich dynamische, farbintensive Malweise findet sich aktuell nur unter wenigen deutschen Malern von internationalem Rang wieder, etwa bei Fred Thieler (1916 – 1999), aber auch in der analytischen Malerei eines Gerhard Richter (Jg. 1932), mit dem ihn darüber hinaus die Verleihung des ältesten Kunstpreises der Bundesrepublik Deutschland, dem Kunstpreis „Junger Westen“, verbindet. In der Metropolregion kein Unbekannter In der Metropolregion Rhein-Neckar war Petr Hrbek u.a. in der überregional viel beachteten und hochgelobten Ausstellung „Beispiele – Kunst des 20. Jahrhunderts aus Heidelberger Privatbesitz“ (1996) im

Petr Hrbek, Natura Forte, 1988 Heidelberger Kunstverein vertreten: In einer Reihe mit Bildern von Richard Lohse (1902 – 1988) und Piero Dorazio (1927 – 2005) war Hrbek`s „all over“ - Malerei optisches Bindeglied zu Gerhard Richter, quasi als „Synthese informeller Spontaneität und strengen konzeptionellen Kalküls“ (Hans Gercke in gegenwärts 2/96). Darüber hinaus lehrte Hrbek 2003 als Gastdozent an der Freien Kunstakademie in Mannheim. Seine Werke fanden inzwischen Eingang in mehrere Privatsammlungen der Region. Auch in der benachbarten Technologieregion Karlsruhe fand seine Kunst Zuspruch und Anerkennung: Neben Emil Wachter (1921– 2011), Markus Lüpertz (*1941), Clapeko van der Heide (*1940) und Reymond-Émile Waydelich (*1938) zählte auch Petr Hrbek zu den eingeladenen Künstlern, welchen die Karlsruher Majolika ein Gastatelier zur Verfügung stellte. Darüber hinaus war er bis zu seinem Tode 2012 jedes Jahr mit einer One-Man-Show auf der artKARLSRUHE vertreten. Auch seine

fulminante Einzelausstellung im Kunstverein Wilhelmshöhe (Ettlingen) bleibt vielen Besuchern nachhaltig in Erinnerung. Vita Hrbek studierte nach seiner Übersiedlung aus dem tschechischen Dvur Krávlové (1969) an der Freien Kunstschule Stuttgart bei Gerd Neisser (1971 – 73) sowie Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Erich Mansen (1973 – 79). Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen Öffentlichen (u.a. Land Baden-Württemberg, Kunsthalle Recklinghausen, Nationalgalerie Prag) wie Privaten Sammlungen (u.a. Museum Würth, Südwestbank AG, IBM Stuttgart). Kunstarchiv & Nachlass Petr Hrbek obliegen Ursula Binder (Göppingen). Roland Heinzmann M.A. • Petr Hrbek bis 30. Juli 2016 Arthea – Galerie am Rosengarten Mannheim www.arthea.de kunstraumMETROPOL 7


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kunstraumHEILBRONN

SAM SHAW. HOLLYWOOD BLICKE HINTER DIE FASSADE Der in New York geborene Sam Shaw (1912-1999) begann seine Laufbahn als Fotograf mit dem Schwerpunkt Fotojournalismus in den 1940er Jahren, seine Aufnahmen haben eine Nähe zur humanistic oder concern photography. Der Blick hinter die Fassade des schönen Scheins war sein Ausgangspunkt. Fotografie diente ihm zur Wahrheitsfindung und Aufklärung, sie erkundete Menschen und Situationen und analysierte ganz im Sinne von Walker Evans oder Dorothea Lange. Diese berichteten in den 1930er Jahren im Auftrag der Farm Security Administration (FSA) in einem von der Regierung geförderten und bis heute einzigartigen Fotoprojekt über das Elend der Farmer und Wanderarbeiter während der Großen Depression in den USA. Unter dem Einfluss dieser Reportagen zeigte Sam Shaw in seiner suggestiven Bildsprache die prekären sozialen Verhältnisse der Farmer in Mid-West sowie der Grubenarbeiter in Virginia. Durch das Collier’s-Magazin wurde seine Fotoserie How America Lives bekannt. Er bereiste die USA, um z.B. Jazzmusiker in New Orleans, Farmpächter in Mid-West und Grubenarbeiter in Virginia abzulichten, ebenso wie die Aktionen der Bürgerrechtsbewegung in Missouri. Aus dieser Zeit stammen auch die Bildserie mit dem jungen Soldaten aus den Great Smoky Mountains, der an die Front musste, und die Serie über die Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs in den Fabriken arbeiteten (1944). Ab 1951 begann Edward Steichen seine Ausstellung The Family of Man für das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) zusammenzustellen. 273 Fotografen aus 68 Ländern zeigten mit unterschiedlichen thematischen Aspekten alltägliche wie auch außergewöhnliche Situationen, z.B. aus den Bereichen Arbeit, Familie, Kinder, Krieg und Frieden. Diese Themen hat auch Sam Shaw in seiner Fotografie aufgegriffen. Von Stil und Thematik her hätten seine Bilder sehr gut in die Ausstellungskonzeption von Steichen gepasst. In den 1950er und 1960er Jahren schmückten seine Fotografien die Titelseiten der renommierten Magazine Look und Life. Shaw hatte eine Vorliebe für Objektive mit langer Brennweite, um der Figur im Vordergrund Intensität zu verleihen, wobei der Hintergrund eine leicht impressionistische Unschärfe bekam, sodass der Fokus auf dem Porträt oder Sujet lag. Anfang der 1950er Jahre reüssierte Sam Shaw auch in der Filmindustrie. Das Bild, das zur Ikone wurde und ihn unsterblich machte, war das von Marilyn Monroe mit hochwirbelndem Rock über einem U-Bahn-Schacht. Er hatte es sorgfältig vorbereitet. Es entstand vor dem Ausgang des früheren Trans Lux Theaters in der Lexington Avenue 52nd Street in New York als Teil der Werbekampagne für den Film The Seven Year Itch (Das verflixte 7. Jahr, 1955) und zählt zu den meistveröffentlichten Bildern aller Zeiten. Es war auf den Titelseiten der meisten Magazine und Zeitungen zu sehen. Noch heute stellen sich Touristen an dieser Stelle, wo es damals zu einem 8 kunstraumMETROPOL

Massenauflauf kam, hin, um über dem legendären Gitterschacht ein Foto zu machen. Starlets und Stars paraphrasieren Marilyns Pose im hochfliegenden weißen Cocktailkleid, die in Porzellanfiguren und Puppen, auf Souvenirtellern, Gläsern, T-Shirts und anderen Devotionalien verewigt wurde. Besonders unter Shaws Aufnahmen von Marilyn sind nicht nur die des glamourösen Stars, sondern diejenigen von ihr, als sie, noch am Beginn ihrer Karriere stehend, recht leger mit ihrem frisch angetrauten dritten Ehemann, dem Dramatiker Arthur Miller, an einem sonnigen Junitag (12.06.1957) durch die Straßen von New York spazierte, vor den Auslagen der Geschäfte stehen blieb, im Central Park auf dem See ruderte oder einige Improvisationsproben (angeregt durch ihr Studium im berühmten Method Actor’s Studio) als scheinbar in sich versunkene Zeitungsleserin auf einer Parkbank ablegte. Bei Aufnahmen im Jahr 1957 am Strand von Amgansett, New York, improvisierten beide, damit Marilyn vor der Kamera möglichst spontan blieb. Shaw rief ihr Begriffe zu wie „Aphrodite“ oder „Medusa“, aber auch Gefühlsbezeichnungen wie Freude, Traurigkeit, Enthusiasmus usw. Eine weitere Ikone schuf Shaw mit der Aufnahme von Marlon Brando in zerrissenem T-Shirt und Jeans für den Film A Streetcar Named Desire (Endstation Sehnsucht, 1951). Er porträtierte aber nicht nur Hollywoodgrößen wie Elizabeth Taylor, Audrey Hepburn, Ingrid Bergman, Gena Rowlands, Anthony Quinn oder Sophia Loren, sondern auch Künstler wie Marcel Duchamp und Fernand Léger, Musiker wie Igor Strawinsky und Duke Ellington sowie Schriftsteller wie Arthur Miller, Tennessee Williams und James Baldwin. Er suchte mit seiner Kamera immer neue Perspektiven auszuloten, als ob es sich um Filmsequenzen handeln würde. Er mochte es, die Stars ohne Posen, Make-up oder Glamour-Ambiente zu fotografieren. In den 1960er Jahren fing Sam Shaw an, Spielfilme zu produzieren. Sein erster war Paris Blues (1961) mit Paul Newman und Sidney Poitier. Als einer der Vorreiter konnte er den künstlerisch unabhängigen Film (Independentfilm) erfolgreich als Gegenentwurf zu den Produkten der großen Hollywood Filmstudios lancieren. Er arbeitete eng zusammen mit dem US-amerikanischen Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler John Cassavetes, der eine Reihe preisgekrönter Filme drehte, unter anderem Faces (Gesichter, 1968), Husbands (Ehemänner, 1970), A Woman Under Influence (Eine Frau unter Einfluss, 1974), The Killing of a Chinese Bookie (Die Ermordung eines chinesischen Buchmachers, 1976), Opening Night (Die erste Vorstellung, 1977), Gloria (Gloria, die Gangsterbraut, 1980) und Love Streams (1984). Die Fotografie war jedoch Sam Shaws erste Liebe. Dies zeigte sich darin, dass er selber für die PR-Kampagnen seiner Filme und auch während der Dreharbeiten fotografierte. Fotografie bedeutete für ihn „ … ein Abenteuer, geheimnisvoll, unverhofft.“ Dr. Claude W. Sui • Sam Shaw Kunsthalle Vogelmann, Heilbronn bis 25. September 2016 www.museen-heilbronn.de Sam Shaw, Marilyn Monroe, New York City 1954


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kunstraumMANNHEIM Inspirationsquelle, Freude und auch Trost, vor allem in den schweren Zeiten der Nazidiktatur, wo sie erleben musste, wie ihre Arbeiten sowie die der hervorragendsten Künstler ihrer Generation von Hitlers Kulturschergen in der Ausstellung „Entartete Kunst“ in den Schmutz gezogen wurden.

Hannah Höch, Den Männern gewidmet, die den Mond eroberten, 1969

HANNAH HÖCH LA GRANDE DAME DES DADA Sie galt als die Grande Dame der DADABewegung. Aber unter dem Mantel dieser männlich dominierten Protestbewegung gegen den Ersten Weltkrieg und das Kaiserreich geriet ihr eigenes Werk fast in Vergessenheit. Die Rede ist von Hannah Höch (1889-1978). In DADA- Ausstellungen, die nach 1950 weltweit häufiger stattfanden, waren ihre Werke meistens vertreten. Dagegen gibt es nur wenige Einzelausstellungen von ihr. Die aktuelle Ausstellung, eine umfassende Retrospektive auf Höchs Werk nach 1945 in der Kunsthalle Mannheim, ergänzt diese kurze Liste und schafft erstaunlich tiefschichtige Einblicke in den eigenständigen Charakter ihres Werks. 10 kunstraumMETROPOL

Die beiden Kuratorinnen der Mannheimer Ausstellung, Inge Herold und Karoline Hille, konnten dabei auf zahlreiche Leihgaben zurückgreifen. Unter acht Headlines, wie zum Beispiel „Impression.Stadt“, „Das ewig Weibliche“ oder „Weltbrand“, werden die verschiedenen Aspekte des Werkes von Hannah Höch zusammengefasst. Dieses Werk ist zum großen Teil in der Zurückgezogenheit entstanden. In Berlin Heiligensee erwarb die Künstlerin im Jahr 1939 ein kleines Haus mit Garten. Dort wohnte sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1978. Im Gegensatz zu vielen ihrer Gefährten aus der DADA-Zeit verließ Hannah Höch Deutschland nicht, sondern bevorzugte die innere Emigration. Der Garten war ihr

Künstlerisch gesehen stand Hannah Höch zu Beginn der Weimarer Republik vor genau denselben Problemen, wie ihre anderen Kollegen: In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg hatte DADA nur noch historische Bedeutung. Die 1916 im Züricher Café Voltaire entstandene Gruppe, die 1918 in der Novemberrevolution und kurze Zeit danach auch in Berlin aktiv wurde, war eine politisch agierende und kulturell provozierende Vereinigung. Führender Kopf von DADA Berlin war der Schriftsteller und Dichter Raoul Hausmann, mit dem Hannah Höch eine ziemlich spannungsgeladene Beziehung unterhielt. Bildhafte Zeugnisse aus dieser Zeit sind die Collagen mit den Figuren von Reichspräsident Friedrich Ebert und Innenminister Gustav Noske (beide SPD) in Badehosen. Von Noske stammt das Zitat: „Einer muss der Bluthund sein“. Er soll dies ausgesprochen haben, bevor er die Freicorps auf die Arbeiterschaft losließ, die im Januar 1919 das Berliner Zeitungsviertel besetzt hielt. Hunderte Tote waren dabei zu beklagen. Die bekanntesten Opfer dieser sozialdemokratisch sanktionierten Säuberungsaktion waren Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Künstlerischer Neuaufbruch nach der Novemberrevolution In der Stabilisierungsphase der Weimarer Republik, die der Niederschlagung der Novemberrevolution folgte, gingen die ehemaligen Dadaisten künstlerisch neue Wege und wurden zu Kraftfeldern der Kunst in der Zwischenkriegszeit. Max Ernst beflügelte den Surrealismus und wurde sogar von den Pariser Halbgöttern des Surrealismus anerkannt. Hans Arp entwickelte seine abstrakte Formensprache und Otto Dix, der 1920 bei der ersten und letzten DADA-Messe mit dabei war, prägte den expressionistischen Verismus. Allein Hannah Höch behielt den Stil konsequent bei, den DADA großgemacht hatte. Das Prinzip der Collage. Manches an den Collagen von Hannah Höch erinnert an die Gemälde der synthetischen Kubisten um Picasso, Georges Braque


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und Juan Gris, die etwa zeitgleich in Frankreich entstanden. Auch sie bauten auf die Collage auf, ohne freilich ganz auf die ausgeschnittenen Bildschnipsel zurückzugreifen wie Hannah Höch. Dabei kam es der Künstlerin darauf an, sauber zu arbeiten, das heißt, auch hohen ästhetischen Ansprüchen zu genügen. Parallel zu den Collagen entstehen bereits in den 20er Jahren Gemälde und Zeichnungen. Wobei bei Arbeiten wie „Symbolische Landschaft III“ (1930) oder „Der Sturm“ (1935) die surrealistischen Tendenzen deutlicher zu spüren sind als in den zeitgleich entstandenen Collagen. In ihrer Formensprache spannt sie dabei den Bogen zwischen Figuration und Abstraktion ziemlich weit. Durch die intensive Farbgebung spürt man deutlich die Ahnung des Schrecklichen. Dass Nazis bereits 1930 eine Einzelausstellung von Hannah Höch im Bauhaus Dessau verhindern können, weckt bereits drei Jahre vor Hitlers Machtergreifung bei den Künstlern und Intellektuellen die schlimmsten Befürchtungen. Die depressive Grundstimmung jener schrecklichen Jahre ist bei Höchs Arbeiten aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr vorhanden. Blätter wie „Hommage an Riza Abasi“ von 1963, oder „Das ewig Weibliche“ von 1967 scheinen von der Pop-Art inspiriert. Hannah Höch zeigt sich offen für die Impulse der Zeit. Sie interessiert sich offenbar brennend für die Eroberung des Weltalls. Blätter zur Mondlandung der Amerikaner entstehen. Auch in den Bereich der Abstraktion wagt sie sich weiter vor. Sie interessiert sich für die Kunst ihrer Zeit und die Künstler dieser Epoche interessieren sich für sie. Der koreanische Fluxuskünstler Nam June Paik besucht sie in ihrem Domizil. In der Kunst der sechziger Jahre erlebt DADA und somit auch das Werk von Hannah Höch eine neue Wertschätzung, die bis heute stetig gewachsen ist. Helmut Orpel Hannah Höch, Das ewig Weibliche II, 1967

• Hannah Höch bis 14. August 2016 Kunsthalle Mannheim www.kunsthalle-mannheim.de kunstraumMETROPOL 11


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ANKA KRÖHNKE COLLAGEN – MONTAGEN VON KUNSTQUALITÄT, MATERIAL UND DER HERAUSFORDERUNG KLEINER RÄUME

Ist das Kunst oder kann das weg? Eine ironische Frage, um die man in der Kunstwelt nicht herumkommt. Manche Künstler stellen sie sich selbst, wenn es um die Suche nach neuen Materialien geht. Was in unserer von Wertstoffen und Plastikmüll überladenen Gesellschaft so problemlos erscheint, sah letztes Jahrhundert zu Kriegszeiten anders aus. Damals also, als die Zerstörung eine gähnende Materialknappheit hervorbrachte; als Pinsel und Farbe fehlten und neue Kunstformen entstanden. Anka Kröhnke (*1940) ist Zeitzeugin. Als Teil einer großen Künstlerfamilie in dritter Generation wuchs die in Berlin Geborene in der Nachkriegszeit auf. Umgeben von impressionistischer Malerei ihres Großvaters Waldemar Rösler, den ausdrucksstarken Bildern ihres Vaters Walter Kröhnke oder den Collagen ihrer Mutter, sammelte das junge Mädchen in einer kleinen Zigarrenkiste Fundsachen aller Art. Aus der Kiste wurden schließlich ein Lebenswerk und die Fortführung einer Familientradition. Um ihre Geschichte zu bewahren und den Nachlass der Künstlerfamilie in all ihrer Vielseitigkeit zu präsentieren, eröffnete sie 2004 das Museum „Atelierhaus RöslerKröhnke“ im Ostseebad Kühlungsborn. Das Haus an der Ostsee beherbergt eine kunstgeschichtliche Zeitreise von 1900 bis heute. Kröhnke entschied sich immer für die Kunst, für die Freiheit. Dafür lehnte sie sogar eine Professur in Bielefeld ab. Doch bevor sie experimentell als Künstlerin zu arbeiten begann, studierte sie Textildesign an der staatlichen Werkkunstschule Berlin und widmete sich mehrere Jahre der Tapisserie. Heute interessieren sie vorwiegend gebrauchte Leichtmetalle wie Aluminium, aber auch Kunststoffe und Holz. Sie tauschte das Weiche gegen das Harte ein, obwohl sie eigentlich eine körperlich weniger aufwendige Alternative zur Webkunst suchte. Wenn ein Material sie inspiriert, dann wird es sorgfältig und in Mengen gesammelt: Aus alten Leinwandrahmen entstehen anschließend Reliefs mit persönlichem Bezug, aus CDs oder Aluminiumdosen raumfüllende und glänzende Materialcollagen. Technik, Farbe und Form sind die drei Hauptkomponenten ihrer vielschichtigen Objekte, die in langwierigen und mühsamen Prozessschritten aus präziser 12 kunstraumMETROPOL

Handarbeit entstehen. Zusammengehalten werden die zersägten und zerstückelten Elemente durch ausgeklügelte Schweißarbeiten und Verflechtungen, die aus der Webkunst herrühren. Am Ende sind es Werke, denen eine Leichtigkeit innewohnt. Dabei ist nicht zu übersehen, dass Farbe und Komposition die bedeutendste Rolle zukommt. Kröhnkes Ideen richten sich nach dem Vorrat. Meist braucht die Künstlerin Monate, um alle Teile zusammenzutragen. Bei der Suche nach dem richtigen Material findet sie sich nicht selten in einer Art Abhängigkeit wieder: abhängig von der Industrie, die den Gebrauchsgegenstand zwar in all seiner Perfektion herstellt, die


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vermittler des im Jahr 2014 geschlossenen KunstKabinettImTurm ist bekannt für sein Kunstengagement, seine Kontakte zu bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern und sein Talent, außergewöhnlich spärliche Räume zu wichtigen Orten der (Kunst-)Begegnungen zu machen. Die Besonderheit der von Thomeczek ausgewählten Präsentationsflächen ist es, stets die Qualität der Kunst auszustellen – unwichtig, wie klein der Ausstellungsraum ist. Die Herausforderung ist die Fokussierung, die Konzentration auf die Kunst.

Künstlerin jedoch verzweifeln lässt, sobald das Design samt der Farbnuance verändert wird oder der Strichcode an eine andere Stelle wandert. Der Materialüberfluss unserer Zeit entpuppt sich für Anka Kröhnke in solchen Fällen als die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Durch ihre Arbeit erhalten banale Materialreste eine Kostbarkeit. Die Entfremdung und Erhebung des Alltäglichen zum Kunstwerk erinnert hierbei an die Avantgarde des 20. Jahrhunderts. Anka Kröhnkes Werke sind zu jeder Zeit ungewöhnlich und spannend. Ihre Bedeutung als Künstlerin wurde in vielen Einzelausstellungen geehrt und vor vielen Jahren von Wolfgang Thomeczek entdeckt. Der Kunst-

Für die Eröffnung seines neuen Kulturraums mit dem Namen Kunstkabinett Tiefenthal wählte Thomeczek ganz bewusst Anka Kröhnke aus. Kennengelernt hat er sie bereits vor mehr als 20 Jahren. Mit „Collage-Montagen“ hätte der ehemalige erste Vorsitzende des Kunstvereins Zweibrücken (1997 - 2007) keinen passenderen Zeitpunkt finden können: Die Ausstellung findet im Rahmen des diesjährigen Kultursommers Rheinland-Pfalz „Der Sommer unseres Vergnügens“ statt und ist zugleich eine Hommage an die Gründung der DADA-Bewegung vor 100 Jahren. Das Kunstkabinett Tiefenthal soll, laut Wolfgang Thomeczek, eine neue und lebendige Begegnungsstätte für Kunst und Kultur werden. Neben Kunstausstellungen erwarten die Besucher ausgewählte Veranstaltungen mit Musik, Literatur und Performance. Die Ausstellung von Anka Kröhnke in Tiefenthal zeigt ihre neusten Metallcollagen aus Aluminiumblechen von Getränkedosen, codierte Metallstreifen und CDs. Julia Laukert

• Anka Kröhnke 4. September bis 2. Oktober 2016 KunstKabinett Tiefenthal www.kunstkabinett-tiefenthal.de Anka Kröhnke, Spirale, 1996 kunstraumMETROPOL 13


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10. Juli bis 4. September 2016

Marc Leuthold & Peter Callas - USA Skulpturen in Porzellan • Gefäße in Holzbrand

Werner Pokorny, Spiel IV (Turm zu Babel), 2013

WERNER POKORNY Türme. Zeichnungen und Plastiken Das Haus als Symbol und universelles Zeichen von Kultur und menschlicher Existenz schlechthin dominiert das Werk des 1949 in Mosbach geborenen Bildhauers Werner Pokorny. Anlässlich seiner Würdigung im Skulpturenpark Heidelberg wird seine reduzierteinfache Haus Form in Zeichnungen, Holz- und Bronzeplastiken zu sehen sein. Nach 2009 ist dies die zweite Einzelausstellung in der Galerie Julia Philippi, in der vornehmlich Zeichnungen und kleinere Plastiken des Vorsitzenden des Künstlerbundes Baden-Württemberg und ehemaligen Professors der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart gezeigt werden. „Die Zeichnungen sind Notationen des Suchens und Erinnerns“, in denen er seine bildhauerischen Vorstellungen in schnellen Bewegungen umreißt und die den Betrachter den Weg zur plastischen Form nachempfinden lassen. Sowohl im plastischen als auch im zeichnerischen Werk dominiert die einfache, elementare Form, die er vielfältig variiert und kombiniert und dieses modulare System erinnert an einen Spielsatz mit Bauklötzen. Aufgeschichtet und gestapelt zu Türmen erscheinen sie wie zufällig und spielerisch gefunden.

Eröffnung: So, 10.07.2016, 11:30 - 18 Uhr Die Künstler sind anwesend Finissage: So, 04.09.2016, 11:00 - 18 Uhr Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Am Stadtgarten D-69117 Heidelberg Öffnungszeiten: Di - Fr 11 - 13 Uhr & 14:30 - 18 Uhr, Sa 11 - 18 Uhr und nach Vereinbarung Tel.: +49(0) 6221 - 61 90 90, www.galerie-heller.de

„Das Einfache bedeutet für Werner Pokorny nichts anderes als das in der klaren Form Verdichtete: Das Aufgehobensein aller Versuche und bildhauerischen Implikationen, die in eine zeitlos kommunizierbare Grundform Eingang gefunden haben“, wie es Thomas Elsen formulierte. (red) • Werner Pokorny 8. Juli bis 9. September 2016 Galerie Julia Philippi, Dossenheim www.galerie-julia-philippi.de


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kunstraumWEINHEIM typen als tatsächliche Porträts, bei Menschen wie Tieren. Die Darstellung der Figur in all ihren Facetten hat Hans Scheib immer fasziniert. Lebenslust und Einsamkeit, Humor und Tragödie geben sich in seinem Atelier die Klinke in die Hand.

David FeBland, Aperture, 2015

Hans Scheib, Melder, 2015

DAVID FEBLAND UND HANS SCHEIB Fragments of Time David FeBland ist in der Welt zuhause, er ist viel unterwegs und hat mehr als 55 Länder mit dem Fahrrad bereist. Auf seinen Reisen findet er die Motive für seine Bilder. Er ist ein äußerst genauer Beobachter seiner Umwelt, die er in schnappschussartigen Sequenzen auf die Leinwand bannt. Ein klarer, zumeist einfacher Bildaufbau charakterisiert FeBlands Bilder, dazu eine kontrastreiche Farbpalette und Lichteruptionen, die Teile der Szenerie oft wie in Überbelichtung sehen lassen. In „Hip Line“, auf dem Bahnsteig einer U-Bahn-Linie etwa, wird der herannahende Zug durch eine Kaskade von weiß-gelbem Licht angekündigt, das den Hintergrund des Tiefenzuges beinahe gänzlich löscht. FeBland gibt das, was er sieht, in einer Bilderzählung wieder, die durch Prägnanz und oft auch durch ein gutes Gespür für die Absurdität des Alltags besticht. Der Künstler hat unbestreitbar ein Auge für soziale Gruppen und ihr Verhalten, das man überall auf der Welt wiederfindet. Etwa auch wieder in „Hip Line“, wenn eine junge Frau auf ihr Mobiltelefon schaut und dazu mit den Füßen kippelt, oder die Art und Weise des Stehens mit umgehängten Rucksack, genauso wie charakteristische modische Details. Überhaupt die U-Bahn:

die Typen, die man dort beobachten kann, Penner, Leute, die zur Arbeit fahren, junge und alte Frauen, Kinder, das Repertoire ist beinahe unerschöpflich. David FeBland zeigt sie alle genau so, wie wir das auch sofort wiedererkennen, eine kleine Gestik, eine bestimmte Beinstellung – die Körpersprache spricht Bände. Grafische Elemente nehmen in den Bildern des Künstlers einen ebenso wichtigen Platz ein wie das modellierende und manchmal überstrahlende Licht. Telegrafenmasten, Bäume, Fluchtlinien und Architekturen bilden ein Kompositionsgerüst als Bühne für das Geschehen. FeBlands Bilder zeigen einen scharfsinnigen Künstler, der seine Arbeiten mit einer enormen Lebenserfahrung findet und malt, dabei den Wesenskern unseres Daseins in kleinen, oft banalen Szenen trifft. Aber schließlich ist es das, was unser Leben ausmacht, ob es uns gefällt oder nicht. Und fast immer gibt es ein Morgen. Die künstlerische Bearbeitung von Holz hat eine lange Geschichte und Hans Scheib ist zweifellos ein Meister im Umgang mit Holz. Seine Figuren sind punktgenau, er sucht sich seine Typen wie weiland Meister Zille und heraus kommen viel eher Proto-

Eine junge Frau steht da in entblößender, weißer Nacktheit auf Zehenspitzen – Schultern hochgezogen, die Hände vor den Schoß gepresst, den Kopf nach unten geneigt, die Augen geschlossen. Die Unschuld vom Lande, vor Scham ganz in sich gekehrt. Dann ihre Antipode: eine ebenfalls junge Frau, fest mit beiden Beinen auf der Erde stehend, aufgerichtet, die Hände hinter dem Körper, in die Welt hineinblickend. Hans Scheib führt uns ein Welttheater im Kleinen vor, das wir nur zu gut kennen, aber: the show must go on. Und so sehen wir einen Reigen aus menschlichen Befindlichkeiten, der uns melancholisch stimmt, der aber auch feinen Humor verströmt. Z.B. die Affen. Ein Kompendium der verschiedensten Typen. Nicht Augen, Ohren, Mund zuhaltend, das können die Menschen besser. Aber zum Beispiel ein Sitzender („Melder“), einen Arm erhoben, die Hand zur Faust geballt, grimmig zur Seite schauend: er hat etwas gesehen und teilt es sofort mit den anderen. Facebook braucht er dazu nicht. Affen sind oft menschlicher als man denkt und man kann mühelos menschliche Verhaltensweisen bei ihnen entdecken. Das macht sie ja so sympathisch. Hans Scheibs Figuren sind weniger bemalt als malerisch gefasst; die Farbe steigert den Ausdruck, Malerei und Bildhauerei gehen hier eine kongeniale Verbindung ein. Hans Scheib hat eine sehr menschliche Seele, die ihre Mitmenschen (und Mitaffen) mit Sympathie beobachtet, mit leisem Spott kommentiert und doch immer ein Menschenfreund ist, der uns mit seinem wunderbaren Werk beglückt. Dr. Martin Stather

• Fragments of Time bis 8. Juli 2016 Galerie der Volksbank Weinheim www.volksbank-weinheim.de kunstraumMETROPOL 15


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ANKA KRÖHNKE COLLAGEN - MONTAGEN

Ausstellung: 04.09. – 02.10.2016 Öffnungszeiten: samstags und sonntags 11-18 Uhr und nach Vereinbarung Vernissage: Sonntag, 04.09.2016, 11 Uhr - es erscheint ein Katalog 67311 Tiefenthal, Bahnhofstraße 1, www.kunstkabinett-tiefenthal.de


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kunstraumHEIDELBERG

Peter Callas, 2015

Marc Leuthold, 2016

MARC LEUTHOLD UND PETER CALLAS Keramische Kunst von jenseits des großen Teiches Es ist mittlerweile selten geworden, dass hierzulande zeitgenössische Keramik aus Übersee dem geneigten Betrachter in den Blick gerät. Kaum eine Galerie und noch weniger die einschlägigen Museen und Institutionen in Deutschland wollen und/oder können den Aufwand und das Risiko auf sich nehmen, derart weit ins Internationale auszugreifen und keramische Künstlerinnen und Künstler aus dem fernen Ausland zu präsentieren. Eine der geschätzten Ausnahmen von der allgemeinen Tendenz ist Marianne Hellers Galerie in Heidelberg, die sich gegen Trend und Indolenz erst recht ganz groß Internationalität auf die Fahne geschrieben hat: Das europäische Ausland sowieso, das Inselreich Fernosts dann vorallem, Down Under, Südamerika und wieder einmal die Vereinigten Staaten mit Zweien, die sich in ihrer vitalen, artistischen Souveränität und materialen Großzügigkeit wohl treffen und doch zugleich gegensätzlicher kaum sein könnten. Der 1951 in Jersey City geborene, Peter Callas zählt zweifellos zum Ur-Gestein der jüngeren Keramikszene der USA. Anfang der 1970er Jahre reiste er nach Japan auf die Insel Kyushu, berühmt für den Porzellan-Ort Arita. Porzelliner freilich wurde der Suchende nicht, statt dessen zogen ihn die mythischen „6 Alten Öfen“ an und hier besonders jene, die das Brennen im Anagama pflegten: 1976 baute er den ersten Ofen dieser archaischen Brenntechnik in den USA. In Sachen Holzbrand setzte Peter Callas ganz auf eine schon schroffe, ungemein kraftvolle Ästhetik der Naturnähe, die er mit ganz persönlicher Expressivität auflädt. So sieht der Anagama-Avantgardist sich heute mit seinen das Gefäß oft nur noch ahnen lassenden skulpturalen Arbeiten, die westliches ich-bezogenes Künstlertum mit fernöstlich-

demütiger Ich-losigkeit vereinen, als keramischer Bildhauer und Erbe der Tradition eines keramischen abstract expressionism. Kontrastierend dazu die ihren Dimensionen zum Trotz fast zart zu nennenden Porzellan- und Steinzeug-Skulpturen des 1962 unweit von New York geborenen Marc Leuthold: Der heute als Professor an der State University of New York Lehrende ist ein Feingeist, der seinen fein gearbeiteten Arbeiten eine optisch flirrende Poesie mitgibt, die sie zu Metaphern des Wandels aller Materie und Formen macht. Marc Leuthold, dessen Gesamtœuvre durchaus nicht auf Keramik beschränkt ist, sondern auch Plastiken aus Bronze oder Glas, Installationen und Zeichnungen aufweist, bevorzugt einige bestimmte Formen: Immer wieder beschäftigen ihn Trichter-, Rad- und Kreisformen, denen er oft scharfgratige radiale Lamellen-Strukturen filigran einschneidet. Die meisterliche Passion dieser Arbeit gerät aber nirgendwo ins Kunstgewerbliche: Mit traumwandlerischer Sicherheit entwirklicht Leuthold durch sein Handwerk die entstehenden, mitunter relikthaften Formen, die am Ende ihr Gemachtsein weder verbergen noch herausstellen, sondern lediglich noch das Transitorische ihrer materialen Gestalt zum Thema haben und auf eine betörende Weise den Begriffen gängiger Oppositionen entzogen sind – weder natürlich noch künstlich, weder gegenständlich noch abstrakt, bewegt und zugleich starr, so lebendig wie anorganisch, wirbelförmige, scheinbar rotierende, in sich bewegte Gebilde, ähnlich Fraktalen, von großem assoziativen Potential, perfekt und offen ineins. Dr. Walter Lokau • Marc Leuthold & Peter Callas 10. Juli bis 4. September 2016 Galerie Marianne Heller, Heidelberg www.galerie-heller.de kunstraumMETROPOL 17


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kunstraumWALLDORF

Evan Roth, Silhouettes, 2015 (Ausschnitt)

BIG DATA GOES ART ENTSTEHUNG EINER NEUEN AVANTGARDE, DIE DIGITALE MODERNE Was hat Big Data mit Kunst zu tun? Eine durchaus berechtigte Frage, wo doch Digitale Medien in unserer modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken sind. Industrie 4.0, Internet der Dinge, always-on – Schlagwörter einer Zeit, in der die Omnipräsenz digitaler Medien zu einer kontinuierlichen Produktion und einem regelmäßigen Konsum von medialen Daten führen, der längst nicht mehr mit den klassischen Methoden der Datenverarbeitung bewältigt werden kann. Viel zu groß, zu komplex, zu dynamisch sind die Datenströme, die tagtäglich rund um den Globus geschickt werden. Und wo bleibt die Kunst? In Zusammenarbeit mit Priska Pasquer, deren Galerie in Köln sich auf Kunst in gesellschaftlichen Umbruchzeiten konzentriert und dem Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe (ZKM) ist bei SAP die aktuelle Ausstellung „Big Data goes Art“ entstanden, bei der es nicht um digitale Kunst geht, wie man vielleicht vermuten könnte, sondern um Kunst im digitalen Zeitalter. Im Mittelpunkt stehen die Visualisierung großer Datenmengen und die Fragen, die Künstler heute an unser Zeitalter des Umbruchs stellen. In ihrer Einführung in die Ausstellung, die auch die permanente Grenze zwischen analog und digital ausloten will, skizziert Priska Pasquer die Entstehung einer neuen Avantgarde - einer digitalen Moderne. In ihren Augen sind Künstler Vordenker: „Kunst verändert die Wahrnehmung der Welt und der Betrachter bekommt eine neue Idee der Realität, wenn er ihr nachspürt. Auch im heutigen Zeitalter, in dem die Digitalisierung alle Lebensbereiche durchdringt, Beschleunigung, Vernetzung und Dematerialisierung allgegenwärtig sind. Wie die Künstler der frühen westlichen Moderne, entwickeln Künstler der digitalen Moderne neue Perspektiven zu zentralen Themen dieser Zeit. Mit kritischer Offenheit erfassen

sie die Tragweite der radikalen Transformation, diskutieren deren Risiken und entwickeln visionäre Projekte.“ Reflektorische Beispiele, die mit Sicherheit beim Betrachter völlig neue Gedankengänge zum Thema Digitalisierung auslösen werden, zeigen Videos, Fotografien und Installationen von Viktoria Binschtok, Johanna Reich, Evan Roth, Adrian Sauer, Philipp Schaerer, Software Studies Initiative, Scottie Chih-Chieh Huang und Laurent Mignonneau & Christa Sommerer. Immer wieder umspielen ihre Arbeiten Realität und Illusion. Beispielsweise die Fotoserie von Adrian Sauer, der inhaltsleere Umschläge von Brockhausbänden abfotografiert hat, quasi als ein Sinnbild der Dematerialisierung der Enzyklopädie, oder das Video von Johanna Reich, in dem eine schwarz gekleidete Person eine Wand schwarz streicht und irgendwann Mensch und Wand für das menschliche Auge nicht mehr differenzierbar sind. Oder die interessante Arbeit von der Software Studies Initiative, die anhand von Instragramdaten Charaktere von Städten entwickelt haben und so eine völlig andere Sichtweise auf Urbanität eröffnen. Mit einer ungewöhnlichen Herangehensweise nähert sich auch Evan Roth der Datenflut im WorldWideWeb. Einen Sommer lang hat er alle E-Mails und Bilder aus seinem Cache gesammelt, ausgedruckt und schließlich in einem Papierklotz komprimiert, ein dezenter Hinweis auf die Bilderflut und was davon übrig bleibt. Von ihm stammt auch ein filigraner Scherenschnitt, der seine Surfgewohnheiten im Netz visualisiert. Spannende Kunstformen, die den Aufbruch in unsere Medienzukunft spiegeln. (kM) • Big Data goes Art bis 29. Juli 2016 SAP-Schulungszentrum, Walldorf www.sap.de/kunst kunstraumMETROPOL 19


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Die Galerie der Volksbank Weinheim zeigt in Zusammenarbeit mit der Collection Baumgartner:

David FeBland, USA

NEUERÖFFNUNG

DÖBELE KUNST MANNHEIM Max Ackermann, Gerhard Altenbourg, Eugen Batz, Carlfriedrich Claus, Eberhard Freudenreich, Hermann Glöckner, Herta Günther, Kurt Günther, Paula Lauenstein, Hanspeter Münch, Igor Oleinikov, Wolfgang Paalen, Heinz Rabbow, Hans Theo Richter, Heinz Schanz, Helmut Schmidt-Kirstein, Max Uhlig, Peter Vahlefeld, Albert Wigand

Hedwig & Johann Döbele Döbele Kunst Mannheim Leibnizstraße 26, 68165 Mannheim jd@galerie-doebele.de, www.galerie-doebele.de Mobil: +49(0) 174 1663050 Tel.: +49(0) 621 79943078 Terminabsprachen sind ab sofort möglich.

Hans Scheib, Skulpturen bis 31. August 2016 Die Ausstellung ist geöffnet Mo. - Fr. 8:30 - 16:00 Uhr, Do. 8:30 - 18:00 Uhr Volksbank Weinheim eG, Bismarckstr. 1, 69469 Weinheim, Tel.: 06201 85-0 www.volksbank-weinheim.de


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kunstraumVÖLKLINGEN

Steve McCurry, Übung der Shaolin-Mönche, Zhengzhou, China

BUDDHA UND BUDDHISMUS MEISTERWERKE, FOTOGRAFIE UND EIN PFAD DER ERLEUCHTUNG Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist weltweit das einzige Eisenwerk aus der Blüte der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist und so das Erbe der Industrialisierung für kommende Generationen bewahrt. Regelmäßig bietet es Raum für andere Welt-Kulturen und schafft einen spannenden Dialog zwischen den Kulturen. Aktuell ist es mit den beiden Sonderausstellungen „Buddha“ und „Buddhismus“ Schauplatz der nach dem Christentum, dem Islam und dem Hinduismus viertgrößten Religion der Erde, dem Buddhismus. Dabei werden zum ersten Mal nicht nur außergewöhnliche Meisterwerke gezeigt, sondern es wird eine Weltanschauung thematisiert, die noch heute globale Bedeutung hat.

großen Ikonen der Menschheitsgeschichte und zieht sowohl Gläubige als auch Atheisten in seinen Bann. Insgesamt lassen über 200 hochkarätige Exponate aus zwei Jahrtausenden, ausschließlich aus Privatsammlungen und in diesem Umfang bisher noch nie gezeigt, die Welt des Buddhas und die damit verbundene Weltansicht lebendig werden. Zusätzlich lädt ein „Pfad der Erleuchtung“ auf dem 600.000 Quadratmeter großen Gelände mit acht Mediationsstationen zur Meditation ein, so dass auch auf diese Weise die Aura des Buddhas zu erspüren ist. Dort begegnen sich auf ganz unkonventionelle Weise die westliche Welt der Industriekultur und die östliche Welt buddhistischer Meditation.

Im Mittelpunkt der Buddha-Ausstellung stehen dabei drei große epochale Themen: die Entstehung der ersten Bilder des Buddhas in der Kushan-Periode, die Entwicklung des Buddha-Bildnis von der Antike bis in die Neuzeit in Asien und die Weltanschauung des Buddhismus. Zentraler Anziehungspunkt der Ausstellung ist natürlich die Gestalt des „Buddhas“, des Erwachten. Das Bildnis des friedlichen Menschen ist eine der

Hervorragend ergänzt wird die BuddhaAusstellung von den beeindruckenden Fotografien des amerikanischen Magnum-Fotografen Steve McCurry. In der großen Einzelausstellung „Buddhismus – Fotografien 1985 bis 2013“ werden 40 großformatige Bilder präsentiert, die McCurry auf seinen Reisen durch China, Thailand, Myanmar, Tibet und Kambodscha aufgenommen hat und die seine Auseinandersetzung mit der

Kultur des Buddhismus und seine Faszination für die asiatische Welt widerspiegeln. Steve McCurry, einer der bekanntesten internationalen Fotografen, ist insbesondere für seine bewegenden und tiefgründigen Bilder aus den Krisengebieten der Welt bekannt. Sein Porträt des afghanischen Flüchtlingsmädchens Sharbat Gula mit den ausdrucksstarken grünen Augen und dem eindrücklichen Blick, das 1984 um die Welt ging, ist eine der Ikonen des 20. Jahrhundert und Teil unseres kollektiven Gedächtnisses. Dennoch sieht sich McCurry nicht als Kriegsfotograf, sondern ihn interessieren mehr die Geschichten hinter den Bildern. Seine Bildszenen sind farbgewaltige Zeitdokumente bei denen die geheimnisvollen Augenblicke des Lebens und mit ihnen der seelische Zustand der Menschen eingefangen werden. (red) • Buddha bis 19. Februar 2017 • Buddhismus bis 6. November 2016 Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Völklingen www.voelklinger-huette.org kunstraumMETROPOL 21


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kunstraumSCHWETZINGEN

HALLO HERR SUEZZO! AUSSTELLUNG DES KUNSTVEREINS SCHWETZINGEN AUS ANLASS DES 1250. GEBURTSTAGES DER STADT Der Ortsname Schwetzingen wird vom Personennamen Suezzo bzw. Swezzo abgeleitet, was im 8. Jahrhundert wahrscheinlich einen Herrn Schwarz bezeichnet hat. Suezzo war wohl ein Ruf- oder sehr früher Familienname, der aus einer Herkunfts- bzw. Berufsbezeichnung oder nach besonderen körperlichen oder charakterlichen Eigenschaften gebildet wurde. Menschen mit brünetten Haaren bekamen damals gerne den heute noch sehr häufigen Familienamen Schwarz verpasst, was damals auch dunkel und schmutzig bedeuten konnte. Herr Suezzo könnte demnach auch ein verschwitzter Schmied oder ein ungewaschener Köhler mit schwarzem Ruß im Gesicht gewesen sein. Gerade die Vokale wechselten im Lauf der Jahrhunderte sehr, was weitere Assoziationen möglich macht. So könnte Suezzo auch ein Schweizer gewesen sein, den es an den Rhein verschlagen hatte, oder ein besonders redseliger Mensch wie er in der heutigen Kurpfalz nach wie vor sehr verbreitet ist. Vielleicht war er ein besonders finsterer Charakter oder ein auffallend schöner Latin-Lover? Viele Deutungen sind möglich, bleiben aber letztlich ein dunkles Geheimnis. Der Kunstverein Schwetzingen hat mittels einer bundesweiten Ausschreibung Künstlerinnen und Künstler aufgefordert, diese Rätsel als phantasievolles Spiel aufzugreifen und sich diesen Herrn Suezzo in all seinen assoziativen Bedeutungsmöglichkeiten vorzustellen. Wie also mag dieser unbekannte Stadtgründer einmal gewesen sein und wie würde Herr Suezzo aus Schwetzingen heute wohl aussehen?

Regina Friedrich-Körner, Skydancer, 2014

Nahezu 200 Künstler haben sich für dieses Projekt beworben, wobei nahezu alle auf das Thema Schwarz reagiert und in der Regel figurative Kunst eingereicht haben. Etwa 17 Beiträge wurden ausgewählt und werden bis zum 24. Juli in der Orangerie des Schwetzinger Schlosses zu sehen sein. Vor der Fassade wird eine kolossale Holzskulptur von fünf Metern Höhe von Josef Lang einen weit sichtbaren Blickfang darstellen: zwei schwarze Akrobaten. Viele archaisch anmutende Skulpturen sind innen zu sehen, wie die Büsten von Lars Zech. Peter Lang zeigt seine schwarze Wohnhöhle, die uns suggestiv in eine imaginäre Urzeit zurückversetzt. Andere Künstler zeigen zweioder dreidimensionale Silhouetten, die die unbekannte Physiognomien jenes geheimnisvollen Stadtgründers und seiner Sippe nur andeuten. Aber auch viele moderne Herren Schwarz sind in dieser Ausstellung zu entdecken wie ein „Skydancer“ von Regina Friedrich-Körner oder ein „Batman“ von Jan Thomas. Dr. Dietmar Schuth • Suezzo 18. Juni bis 24. Juli 2016 Kunstverein Schwetzingen, Orangerie Schlosspark Schwetzingen www.kunstverein-schwetzingen.de

Dietmar Paetzold, Back Side, Fotografie, 2013 kunstraumMETROPOL 23


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WERNER POKORNY TÜRME – ZEICHNUNGEN UND PLASTIKEN

8. Juli bis 9. September 2016 Galerie Julia Philippi Heidelberger Straße 31 6922 Dossenheim / Heidelberg Telefon +49-6221-8673844 www.galerie-julia-philippi.de

Anna Recker, Komplexe Strukturen, 2014

Öffnungszeiten: Mi + Do + Fr 15.00 – 19.00 Uhr Und nach Vereinbarung!


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kunstraumHEIDELBERG

kunstraumHEMSBACH

Anna Recker, Aufmarsch, 2014 (Ausschnitt)

Helga von Jena, ohne Titel, 2012 (Ausschnitt)

ANNA RECKER

HELGA VON JENA

RaumVisionen

Spiel der Farben

Das Werk von Anna Recker hat etwas Magisches. Die geometrischen Formen, mit denen sie vorzugsweise arbeitet, zeigen, einmal sichtbar gemacht, den Drang, über alles Definierte und mathematisch Eindeutige hinauszugehen, sich zu entwickeln und dabei zu verwandeln. Ausgehend von schlichten konstruktiven Figuren Spiralen, regelmäßigen Dreiecken und Sechsecken etwa - und mit einfachen Anordnungsregeln operierend wie zum Beispiel kreisförmigen Reihungen, durchlaufen diese Formen zahlreiche und unerwartete Metamorphosen.

Helga von Jena arbeitet seit längerer Zeit mit abstrakten Farbformen, die sie, wie sie es benennt, eher „setzt“ als durch Farbauftrag bildet. Auf ihren neuen Bildern ist fast erschreckend viel Weiß enthalten. Ertrinken die kleinen Farbformen darin oder können sie sich behaupten? Kräftige klassische Farbtöne in Blau, Rot und Grün treffen spielerisch auf sanftere abgemischte Farben wie Türkis, Rosa, Olivgrün, Hellblau oder Grau. Die Formen variieren dabei zwischen rund, oval, viereckig, aber die Geometrie wird durch den Pinselschlag gerundet. Dadurch geht jede strenge Geradlinigkeit erfreulich verloren, denn die Form des Pinsels geht intuitiv allen Variationen nach, die der schöpferische Ausdruck der Künstlerin in diese malerischen Behauptungen überträgt.

Aus einer Abfolge von linearen Schemata treten durch Hinzufügung von Schatten plötzlich gezeichnete Körper hervor, wie in Verwandlungsträumen werden aus diesen steinerne Artefakte oder offene Landschaften; aus Sechsecken wachsen komplexe Hohlkörper, Waben, archaische Irrgärten. Oder die gezeichneten Mutationen springen in die dreidimensionale Realwelt über und werden zu Objekten wie aus Stein geschnittenen Platten, modularen Dreiecksformen bespannter Leinwände, oder es entstehen hölzerne Bauteile, die sich immer neu anordnen lassen. Anna Reckers Kunstwerke bilden eine eigene ars combinatoria, sie sind analytisch-synthetische Meditationen über die inneren Eigenschaften geometrischer Formen und zugleich Studien zu unserer gedanklichen, sinnlichen und emotionalen Auffassung der elementaren Raum- und Weltverhältnisse. Dr. Peter Lodermeyer

• Anna Recker 9. September bis 8. Oktober 2016 Galerie Grewenig | Nissen, Heidelberg www.galerie-grewenig.de

Diese Farbsetzungen können auch über- und ineinander erscheinen, spielerisch finden sich so etwa kleine Gefüge in einem großen Umriss. Dazu ist es notwendig, dass die Konsistenz der Farbe mal opak, mal transparent ist, so dass die grundierende Unterfarbe durchscheinen kann. So öffnen sich ganz unwillkürlich, unwirklich und überraschend Räume, die vorher so gar nicht vorhanden schienen. Improvisierte, leichte, spielerische Akkumulation von Farbformen, die sich verdichten und sich später wieder auflösen. Zufall und Erfahrung, Spiel und Improvisation führen wie zu einem neuen Musikstück, in dem nur die Farben kommunizieren. Die Intuition spricht mit der Schönheit der Farben, die Räume in der Fläche bilden, die man bisher nicht kannte. Gegen den Bildrand hin lösen sich diese Verdichtungen wieder auf, nur einzelne Farbformen stehen ganz klar für sich. Und ganz am Ende bleibt nur das große Weiß - und die Welt. Dr. Susanne Kaeppele • Helga von Jena 8. September bis 4. November 2016 Galerie im Schloss, Hemsbach www.hemsbach.de kunstraumMETROPOL 25


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kunstraumSEEHEIM-JUGENHEIM unweit des Museums aufgewachsen, eng vertraut mit der Namensgeberin des Museums und deren malerischer Kunst. Altzweig beherrscht das Handwerk der Keramik sowie des Brandes in allen Facetten und kann so ihren außergewöhnlichen Arbeiten einen ganz persönlichen Ausdruck verleihen. Neben den harmonischen Formen sind es insbesondere die Farben, die in eindrucksvoller Verbindung mit Textilien und Stoffdrucken formschöne Unikate entstehen lassen. Dabei „baut“ die Künstlerin ihre Gefäße aus einer Fülle verschiedener Keramikplatten, die zuvor bedruckt und koloriert werden. Als ein bestimmendes Element ihrer Arbeit bezeichnet die Künstlerin neben der Kunstfertigkeit die Inspiration, wobei sie hierfür auf ihr inneres Bildarchiv zurückgreift und Erinnerungen in ihre Kunst einfließen lässt und ihnen neuen Raum gibt.

Susanne Altzweig, Vasenobjekt türkis

FORM UND FARBE Keramik von Susanne Altzweig im Dialog mit der Malerei von Heidy Stangenberg-Merck Regelmäßig werden im idyllisch gelegenen Museum StangenbergMerck Künstlerinnen und Künstler parallel zur Dauerausstellung um das künstlerische Lebenswerk Heidy Stangenberg-Merck präsentiert. Dieses Mal sind es die besonders formschönen Arbeiten der Keramikgestalterin Susanne Altzweig, die quasi wie Gäste im ehemaligen Sommeratelier im Rahmen der Sonderausstellung „Form und Farbe“ gezeigt werden. Und auch für Susanne Altzweig, die heute im sog. Kannenland in Höhr-Grenzhausen lebt und arbeitet, ist es fast wie ein Sommeraufenthalt in ihrer Heimat, denn sie ist

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In diesem Kontext zitiert sie gerne die britische Künstlerin und Innendesignerin Tricia Guild, die das Funktionieren von Inspiration so erklärt: „Wo immer wir uns auch befinden, nehmen wir unsere Eindrücke in mehr oder minder flüchtigen Eindrücken wahr. Ich glaube, dass diese Bilder tief in unsere Seelen sinken, mit unseren eigenen Energien und Phantasien verschmelzen. (...) All diese Dinge, die wir im Alltag oder auf Reisen erblicken, fügen sich ein in unser inneres Bildarchiv, das ungezählte Kombinationsmöglichkeiten offen hält und nach geraumer Zeit steigt eines dieser Bilder wieder in mein Bewusstsein auf und regt mich zu einer Farbkomposition an.“ Die Ausstellung zeigt einen interessanten Querschnitt von Altzweigs Arbeiten, die sich auch intensiv mit Gebrauchskeramik beschäftigt. In ihrer künstlerischen Zukunft möchte sie sich aber verstärkt mit abstrakten Themen beschäftigen und diese in ihren Arbeiten umsetzen. (kM)

• Form und Farbe bis April 2017 Museum Stangenberg-Merck Seeheim-Jugenheim www.museum-jugenheim.de


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kunstraumMANNHEIM

kunstraumRHEIN-NECKAR

Byung Chul Kim, 2011

Karl Schwarzenberg, Numerische Reihen 2014 (Ausschnitt)

TIMELINES

NUMERISCHE KUNST

Zeit als Gegenstand der Kunst

Eins

Die beiden diesseits und jenseits des Rheins liegenden Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst, der Kunstverein Ludwigshafen und Port25 in Mannheim setzen erstmalig ein gemeinsames Ausstellungsprojekt zum Thema Zeit um. Zeit ist ein nur schwer beschreibbares Phänomen, von welchem jedoch eine große Faszination ausgeht - ein Rätsel, ein Paradoxon, die Grundlage allen Seins. Im Unterschied zu den für einen Laien nur schwer verständlichen wissenschaftlichen Analysen von Zeit, bietet die bildende Kunst einen eigenen Zugang zu diesem Thema. Der Aspekt der Zeitlichkeit hat für die Praxis zahlreicher Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart an Bedeutung gewonnen: Über die Erzeugung ästhetischer Objekte hinaus richten sie ihren Blick auf die Handlung und den Prozess. „Timelines“ zeigt unterschiedliche visuelle Modelle, die semantische Zusammenhänge von Zeit veranschaulichen oder sinnlich wahrnehmbar machen.

Das Einmalige, das Einzigartige an der Kunst von Karl Schwarzenberg ist die Verwendung der Ziffer Eins. Diese lässt sich auch als 11 oder als 111 oder eintausendeinhundertelf usw. lesen - in einer endlosen Reihe. Seit vielen Jahren ist sich der in Mannheim lebende Künstler treu geblieben und hat sich mit seiner Eins ein Markenzeichen geschaffen. Dabei handelt es sich meist um eine Helvetika-Eins, die der Maler als Millimeter dicke Ölfarbe mit Schablone auf die ebenfalls mit Öl bemalte Leinwand spachtelt, so dass sie sich wie in einem Relief plastisch abhebt. In neuerer Zeit hat sich die Eins sogar völlig in die dritte Dimension gewagt und präsentiert sich als plastisches Objekt.

An der Ausstellung nehmen 15 Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Generationen teil. Sie richten den Blick auf ein komplexes Thema, das Ausdruckformen wie Malerei, Installation, Plastik, Fotografie und Video einschließt und unsere Wahrnehmung für das Verstreichen von Zeit schärft: Siegfried Anzinger, Claudia Desgranges, Peter Dreher, Holger Endres, Patricia German, Karin Hoerler, Byung Chul Kim, Herlinde Koelbl, Jürgen Krause, Pia Linz, Karin Sander, Jens Risch, Jan Schmidt, Claus Stolz und Konstantin Voit. (red) • Timelines 17. September bis 6. November 2016 Kunstverein Ludwigshafen Port25, Mannheim www.port25-mannheim.de www.kunstverein-ludwigshafen.de

viele Einsen beschreiben all die vielen Datenautobahnen, auf denen jeder Einzelne tagtäglich rastlos unterwegs ist. Doch damit ist die Kunst des Karl Schwarzenberg noch immer nicht erklärt und inspiriert die Fantasie des Betrachters zu immer neuen Interpretationen. Doch es gibt keine eine und einzige Wahrheit. Diese Kunst suggeriert lediglich eine Message, die aber völlig offen ist und damit den Blick auf das lenkt, was die Bilder eigentlich beherrscht. Und das ist die Farbe, die sich abstrakt auf den Leinwänden in schönster Sinnlichkeit entfaltet und ästhetische Objekte schafft, die sich jeder konkreten oder gar mathematischen Beschreibung entziehen.

Die Eins ist also die lesbare Botschaft dieser konzeptuell sehr konsequenten Kunst. Sie ist ein Zeichen, ein sowohl mathematisch als auch graphisch definiertes Kürzel, das man von Aktienkursen, Steuerbescheiden oder Schulzeugnissen kennt. Etwas kunsthistorischer betrachtet, könnte man die Jahrtausende alte Symbolik der Zahlen bemühen. Hier ist die Eins die Unteilbare, Unwandelbare, die erste Zahl, die als uranfängliche Einheit Ursprung und Substanz aller Dinge ist, die das absolute Sein verkörpert. Doch auch das bleibt noch sehr abstrakt und unverbindlich.

Alle schauen immer zuerst auf Formen und Motive, die der menschliche Verstand lesen kann. Das liegt in der Natur unserer Wahrnehmung. Farben hingegen sind eine eher sekundäre Wahrnehmung, ein Second-view, den man emotional erfahren muss. Und die Wahrnehmung von Farbe ist ein nutzfreier und nutzloser Genuss, der sinnfreie Gefühle möglich macht, die gerade für Menschen, die tagtäglich mit sinnvollen und bedeutungsschweren Zahlen beschäftigt sind, eine echte Erholung bedeuten kann. Dr. Dietmar Schuth

Der Künstler selbst sieht in seiner Eins vor allem ein Symbol unseres Computerzeitalters. Hier regiert die Eins neben der Null, so dass sich die vielen Einsen ganz modern als digitale Botschaft lesen lassen. Damit wäre die Eins einfach ein Informationsträger, ein Bit, ein Byte, ein Megabyte, ein Gigabyte, ein digitales Ja. Und

• Numerische Kunst 8. Juli bis 23. September 2016 Palais Lanz, Mannheim www.arthea.de kunstraumMETROPOL 27


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kunstraumFREINSHEIM

kunstraumHEIDELBERG

Domenico Grenci, Tête, 2015

Franziska Schemel, Fernweh, 2013

DOMENICO GRENCI

FRANZISKA SCHEMEL

I’ll be your mirror

Neue Arbeiten

Der 1981 geborene italienische Zeichner und Maler Domenico Grenci lebt und arbeitet in Bologna. Zentrales und bestimmendes Thema seiner Kunst ist die Darstellung, das Porträt des Menschen. Mit versierter Figuration bringt er die Physis seines Models auf die Leinwand, erfasst mit seinem sensiblen Einfühlungsvermögen aber auch die emotionale Situation, den psychologischen Status. Mit diesen speziellen Begabungen gelingt es ihm, sein Modell umfassend und stimmig darzustellen. Sandro Parmiggiani beschreibt dies treffend als Symbiose von physischer Realität und psychischer Wahrheit.

Franziska Schemel beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit Themen des modernen Alltags, insbesondere im Lebensraum Stadt.

Domenico Grenci malt und zeichnet sowohl seine Leinwandbilder als auch seine Arbeiten auf Papier in der Regel mit Bitumen und Kohle. Nur selten setzt er Farbe ein. Für das außergewöhnliche Malmittel Bitumen hat er sich eine spezielle, ganz eigene Technik entwickelt. Dabei beherrscht er sowohl das große als auch das kleine Format. Im Rahmen der Ausstellung „I’ll be your mirror“ werden 45 Leinwandbilder und Arbeiten auf Papier gezeigt, die den Betrachter unausweichlich in den Bann ziehen werden. (red)

• Domenico Grenci 4. September bis 23. Oktober 2016 Galerie Zulauf, Freinsheim www.moderne-kunst.de

Kennzeichnend für ihre Arbeiten ist die klare und reduzierte formale Gestaltung. Die Umsetzung dieser Themen ist frei und abstrakt gehalten. Die Werke sind sehr konzentriert und dicht angelegt. Das weckt Assoziationen an die architektonische Formensprache der Moderne. Franziska Schemel verwendet verschiedenste Techniken und Materialien wie z.B. Acryl, Pigment, Graphit, Sand, Steinmehle, Rost, Metall und kombiniert sie mit eigenen Fotografien. Durch ihre individuelle Symbolik erinnern ihre Arbeiten an bestimmte Seheindrücke und Alltagserfahrungen - das gibt ihnen zusätzliche Ausdruckskraft. Im Jahre 1990 absolvierte Franziska Schemel das Studium für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Sie arbeitet seitdem als freischaffende Künstlerin in Karlsruhe. Neben mehreren Kunstpreisen und Stipendien, u.a. für Freudenstadt und Barcelona, wurden ihre Werke auf zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen und Kunstmessen gezeigt. Carsten Evers • Franziska Schemel 17. September bis 23. Oktober 2016 Kunstraum Vincke-Liepmann, Heidelberg wwww.kunstraum-vincke-liepmann.de kunstraumMETROPOL 29


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kunstraumSCHWETZINGEN

kunstraumWORMS

Ingrid und Knut Reinhard, Pulsar, 2011

Willibald Krain, Die Frauen, 1916 (Ausschnitt)

KÜNSTLERGRUPPE WIEART

DER GROSSE KRIEG IM KLEINFORMAT

augenweiTe III + IV in der Orangerie

Graphik und Medaillenkunst zum Ersten Weltkrieg

Die Künstlergruppe wieArt setzt ihre Ausstellungsserie „augenweiTe“ auch in diesem Jahr fort. Es ist bereits die sechste Ausstellung der Künstlergruppe in der großzügigen Atmosphäre der Orangerie. Getreu dem Motto der Stadt Schwetzingen zum 1.250 Stadtjubiläum: „Ein Jahr in dem Traditionen gelebt werden und mit Bewährtem und Neuem aktiv die Zukunft unserer Stadt aktiv gestaltet wird“, setzt sich die Künstlergruppe dieses Mal mit neuen Kunstrichtungen auseinander.

Wie erlebten Künstler den Ersten Weltkrieg? Diese Frage steht im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung „Der Große Krieg im Kleinformat – Graphik und Medaillenkunst zum Ersten Weltkrieg“ im Museum der Stadt Worms im Andreasstift.

So zeigt das Künstlerpaar Ingrid und Knut Reinhard mit „TEAM robART“, wie auf der Grundlage von Mathematik, Physik, Informatik und Technik Kunstobjekte entstehen. Ihr „Pinsel“ ist eine einzigartige Technik, einer von ihnen erfundenen Robotik, die in einem vom Computer gesteuerten Farbauftragsverfahren aus Farbtropfen Bilder und Objekte generiert. Doch ohne die Kreativität der Künstler entstünden daraus keine Kunstwerke. Diesen Roboter werden sie vorführen. In zwei aufeinander folgenden Ausstellungen „augenweiTe III und IV“, werden sich über 40 Künstlerinnen und Künstler den ganzen Monat August, mit ihrer vielfältigen Kunst präsentieren. Werke aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Keramik, Glaskunst, Stein und Holz sind zu sehen. Der Titel „augenweiTe“ ist Programm: Den Blick weiten für viele Formen der Kunst, die Weite des Raums und des Schloss-Parks aufnehmen. (red) • augenweiTe III, bis 15. August 2016 • augenweiTe IV, bis 28. August 2016 Orangerie, Schlosspark Schwetzingen www.wieart-rhein-neckar.com

Bis 18. September stellt man die Künstlergraphiken und Medaillenkunst aus. Diese waren mit ihrem kleinen Format – quasi als „heimliche Künste der Schublade“ – bestens geeignet, die Schrecken des Ersten Weltkrieges in drastischer Weise zu thematisieren“, erklärt Dr. Olaf Mückain, wissenschaftlicher Leiter des Museums. Die Ausstellung, die von der Kölner LETTER Stiftung zusammengestellt worden ist, widmet sich unter anderem in den Themenbereichen „Verwundung und Pflege“, „Tod und Trauer“ oder „Vertreibung und Flucht“ den fatalen Auswirkungen auf Familie und Gesellschaft. Gezeigt werden zahlreiche schwarz-weiß gedruckte sowie farbig nachgearbeitete Blätter, aber auch Plaketten und Medaillen der Künstler Ludwig Gies, Willibald Krain oder Paul Adolf Seehaus. Die hochwertigen Originalgraphiken spiegeln verschiedene künstlerische Positionen wider und zeigen zugleich unterschiedliche Bewertungen der schwerwiegenden Folgen des fortdauernden Krieges. Die schrecklichen Schlachten um Verdun und an der Somme 1916 und die Auswirkungen von der Front bis an die Heimat bilden den Anlass dafür, die Ausstellung in diesem Jahr in Worms zu zeigen. (red)

• Der Große Krieg im Kleinformat Museum der Stadt Worms 18. Juni bis 18. September 2016 www.museum.worms.de kunstraumMETROPOL 31


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kunstraumLANDAU

Majolika Karlsruhe, Hase um 1950, Entwurf Walter Bosse

Katja Rohsmanith, Querschnitt der Paralysis, 2012

RENDEZVOUS AM NIERENTISCH

IRRITIEREND HEITER

50er-Jahre-Gefühl im Strieffler-Haus der Künste

Humor in der inszenierten Fotografie

Die „goldenen Fünfziger“ beschreiben die Kindertage der Bundesrepublik Deutschland. Das deutsche Wirtschaftswunder verhieß „Wohlstand für alle“ und man wollte vergessen: Die NS-Vergangenheit, die Schuld und die Trauer. Glück schien käuflich und alle kauften mit: Das Perlonhemd und den Petticoat, den Brezelständer und die Tütenlampe – eine bunte Warenwelt in ungeahnter Stil- und Formenvielfalt, in der sich die Ambivalenz dieser Nachkriegsphase spiegelte.

Trocken, ironisch oder skurril führen die Fotografien der Ausstellung „irritierend heiter“ seltsam lustige Szenen vor. Dabei bleibt nicht unbemerkt, dass sich unter dem Humor auch eine ernste Ebene befindet.

Die Ausstellung „Rendezvous am Nierentisch“ verführt mit einem grandiosen Panorama zwischen Kunst, Kitsch und Alltagsdesign zu einem kulturgeschichtlichen Spaziergang durch eine kurze Epoche, die wir heute verklärend als die „goldenen Fünfziger“ bezeichnen. Mode war nun wieder ein großes Thema, auch die „geschmackvolle Wohnkultur“ im trauten Heim und natürlich das eigene „Goggomobil“ . Faszinierende Traumfabrik war das Kino: Hier wurde die Reise nach „Bella Italia“ Realität, hier wurden Wünsche nach Luxus und Konsum geweckt und hier sorgte der Heimatfilm für die Illusion von Sicherheit und Harmonie. Das Strieffler-Haus der Künste schenkt im nostalgischen Blick zurück noch einmal dieses echte „50er-Jahre-Gefühl“. Karin Leydecker

• Rendezvous am Nierentisch 18. September bis 30. Oktober 2016. Strieffler-Haus der Künste, Landau www.strieffler-haus.de

Die szenische Fotografie arrangiert künstliche Situationen. Urbane Plätze, Naturlandschaften oder Interieurs werden dabei zu Bühnen. Oft nutzt sie den eigenen Körper als Personal, bedient sich aber auch Statisten oder Modellen. Es geht um Rollenspiele, die die Wirklichkeit und Identität nach neuen Perspektiven befragen. Bei Katja Rohsmanith, To Kühne und der finnischen Künstlerin Iiu Susiraja ist der Künstler zugleich der Spieler der Szene und so wird der eigene Körper zum Objekt der Belustigung. Das kann neben aller Heiterkeit auch seltsam morbide wirken, vielleicht auch peinlich berühren oder höchst ironisch sein. Thomas Schmenger begibt sich selbst und andere in skurrile Situationen, um die Möglichkeiten der eigenen Persönlichkeit zu erweitern, während Thomas Brenners Inszenierungen wie Momentaufnahmen einer groß angelegten Theateraufführung wirken und neben aller Absurdität von großen Themen zu berichten scheinen. Hendrik van de Pol lässt daneben zwei völlig ungleiche Musiker aufeinandertreffen und sich dabei unbeschwert amüsieren. Die sechs Künstler zeigen mit ihren Fotografien, dass Humor zwar eine ernste Sache ist, aber durchaus auch mit spielerischer Leichtigkeit daher kommen kann. Christine Schön M.A. • irritierend heiter 3. September bis 16. Oktober 2016 Kunstverein Villa Streccius Landau www.kunstverein-landau.de kunstraumMETROPOL 33


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kunstraumHIRSCHBERG

kunstraumKARLSRUHE

kunstraumMANNHEIM

Ausstellungsplakat Prospect Hirschberg, 2016

Bernd und Hilla Becher, Lothringen, 1985

Cosmo Sarson, Break-Dancing Jesus

PROSPECT HIRSCHBERG FOTOKUNST

NEW RELIGION

Ausstellung zwischen Kunst und Design

Städtische Galerie Karlsruhe

Kunst als Religion der modernen Welt

Sie sind seltene und seltsame Erscheinungen im Alltag: die Prototypen („Erlkönige“) großer Fahrzeughersteller. Mit psychedelischem schwarz/weiss Muster lackiert, versuchen Hersteller Form- und Designdetails der Fahrzeuge geheim zu halten. Durch diese Tarnmaßnahmen verschwimmen die Umrisse und Konturen des Objekts; eine Unterscheidung zwischen Form, Gestaltung und Funktion wird erschwert. Ganz in diesem Sinne, zeigt die Ausstellung „Prospect Hirschberg“, als Kunst-Design-Hybrid, Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler, Produkt- und Grafikdesignerinnen und -designer, in welchen die Grenzen zwischen Design und Kunst fließend und nicht klar voneinander zu trennen sind. Skulpturale Design-Objekte treffen auf grafische Malerei, Kon-zeptkunst und Installation auf Produktdesign.

In einer umfangreichen Schau werden verschiedene künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Medium der Fotografie aus den Beständen der Städtischen Galerie Karlsruhe präsentiert. Dazu gehören die hochkarätigen Dauerleihgaben aus der Sammlung Ute und Eberhard Garnatz, in der herausragende Fotografien etablierter Kunstschaffender einen Schwerpunkt darstellen.

Es drängen sich Fragen auf: Was ist noch Design - wo fängt Kunst an? Was liegt dazwischen? Gezeigt werden Arbeiten von Oliver-Selim Boualam & Lukas Marstaller (BNAG), Lisa Diandra Krüger, Max Negrelli, Adam Slowik, Felix Stumpf, Sascha Thoma, Hannah Zeller. (red) • Prospect Hirschberg 24. September bis 30. Oktober 2016 Kulturförderverein Hirschberg e.V. Rathausgalerie Hirschberg www.kulturfoerderverein-hirschberg.de

Sie bietet nicht nur einen repräsentativen Überblick über die Aufnahmen in der Sammlung und stellt das faszinierend vielfältige Potenzial des Mediums dar, sondern eröffnet in der Gegenüberstellung auch aufschlussreiche Vergleichsmöglichkeiten. (red)

Wir sind mitten in einer Rückkehr religiöser und sakraler Motive in der gegenwärtigen Kunst. Was wir sehen hat wenig mit den doktrinären Bildern vergangener Tage zu tun, eher ist es eine Reaktion auf den säkularen und universellen Kunstbegriff des 19. Jahrhunderts in Westeuropa. In der Kunst entstand ein deutlicher Mangel an Kreuzen, Engeln, Lämmern, Heiligen und biblischen Szenen. Vielleicht auch deswegen, weil die Museen die Tempel der Neuzeit und die Kunstwerke die neuen Reliquien sind. Die Kunst als Religion der modernen Welt. Mit den Anfängen der modernen Kunst verschwindet die religiöse Ikonographie. Es gehört zur kreativen Strategie der Street und Urban Art genau solche bildkulturellen Vakanzen zu besetzen und die Macht der Motive im kollektiven Bewusstsein säkular zu befragen. Die Ergebnisse sind heiter bis ironisch, kritisch bis sympathisierende Motivfindungen, die vielen merkwürdig vertraut und doch womöglich irritierend vorkommen mögen. Man muss sie einfach gesehen haben.

Vertreten sind Bernd und Hilla Becher, die ihre unverwechselbare sachlich-dokumentarische Sprache an ihre zahlreichen, inzwischen ebenfalls berühmten Schüler weitergaben, aber auch Anna und Bernhard Johannes Blume sowie experimentelle Arbeiten von Sigmar Polke. Zudem zeigt die Präsentation Positionen von Fotografen und Fotografinnen aus Karlsruhe und der Region.

• Fotokunst aus der Sammlung 23. Juli bis 30. Oktober 2016 Städtische Galerie Karlsruhe www.staedtische-galerie.de

Mit Banksy, Blek le Rat, DOLK, El Mac, Faile, Shepard Fairey, FAKE, GOIN, Icy & Sot, K-Guy, Frank Kozik, Miss Bugs, Rene Gagnon,Slava Ostap, Cosmo Sarson, Marcos Torres u.a. (red) • New Relegion 16. September bis 23. Dezember 2016 Galerie Kasten, Mannheim www.galerie-kasten.de kunstraumMETROPOL 35


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AUSSTELLUNGEN BAD DÜRKHEIM

Kunsthalle Damstadt

FRANKENTHAL

Galerie Alte Turnhalle

Steubenplatz 1, Darmstadt Di-Fr 11-18h, Do 11-21h, Sa, So 11-17h

ART-IST-GALERIE Riedel

Dr. Kaufmannstraße 4, Bad Dürkheim

Kunstverein Bad Dürkheim e.V. Burgkirche, Leiningerstraße, Bad Dürkheim Di-Fr 14-16:30h, Sa, So 11-16h 25. Sept. bis 8. Okt. 2016 Anna Klüssendorf (Malerei) Vernissage, 25. Sept. 2016, 11:15h

BAD RAPPENAU Künstlergruppe WieArt Rhein-Neckar

bis 24. Juli 2016 Masha Tupitsyn: Love Sounds (Soundinstallation) bis 24. Juli 2016 Christoph Klauke: Double Portraits bis 24. Juli 2016 Malerei als Film bis 24. Juli 2016 Das Tor, der Zaun und die Stadt (Ausstellung zur Generalsanierung der Kunsthalle Darmstadt)

Wingertstraße 6, Frankenthal geöffnet nach Vereinbarung

Die Treidler Frankenthal e.V. Kunsthaus Frankenthal Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h, Do 14-20h

Kunsthaus Frankenthal Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h, Do 14-20h bis 17. Juli 2016 Kultursommer 2016: “Der Sommer unseres Vergnügens” - Schräge Vögel

Wasserschloss, Hinter dem Schloss 1, Bad Rappenau So 11-18h

DOSSENHEIM

25. Juni bis 24. Juli 2916 Vis à Vu

Heidelberger Straße 31, Dossenheim Mi, Do, Fr 15-19h

2. bis 30. Sept. 2016 Perronkunstpreis

11. Sept. bis 6. Nov. 2016 Das andere ich

8. Juli bis 9. Sept. 2016 Werner Pokorny: Türme (Zeichnungen und Plastiken)

FRANKFURT

BRETTEN Melanchthon-Akademie Bretten

Galerie Julia Philippi

EBERBACH

Melanchthonhaus, Menlanchthonstraße 1-3, Bretten Di-Fr 14-17h, Sa, So 11-13h und 14-17h

Galerie ARTgerecht

bis 11. Dez. 2016 Reformatoren im Bildnis Verschlüsselte Botschaften

bis 6. Juli 2016 Manfred Binzer: univers, stupid (Skulpturen und Malerei)

BRUCHSAL

18. Sept. bis 19. Nov. 2016 Ingrid W. Jäger, Werner Zeh, Günter Braun (Plastiken, Malerei, Skulpturen)

Kunstverein “Das Damianstor” Bruchsal e.V. Schönbornstraße 11, Bruchsal Sa 14-17h, So 11-17h 11. Sept. bis 9. Okt. 2016 Mituko Mori

BUCHEN Kunstverein Neckar-Odenwald Kulturforum Vis-à-Vis Kellereistraße 23, Buchen Di-Fr, So 14-17h 4. Sept. bis 3. Okt. 2016 Kathrin Ganser, Sarah Straßmann: JITTER Vernissage, 4. Sept. 2016, 11h

DARMSTADT Designhaus Darmstadt Eugen-Bracht-Weg 6, Darmstadt Fr 15-19h, Sa u. So 11-19h bis 17. Juli 2016 unknown ground - Vom Fremden und Eigenen

Hessisches Landesmuseum Friedensplatz 1, Darmstadt Di, Do, Fr 10-18h, Mi 10-20h, Sa, So 11-17h bis 21. Sept. 2016 Gestaltete Sehnsucht. Reiseplakate um 1900 15. Juli bis 16. Okt. 2016 CHIC! Mode im 17. Jahrhundert

Galerie der Schaderstiftung Goethestraße 1, Darmstadt Fr-So 10-17h bis 4. Sept. 2016 Larissa Fassler, Mirko Martin: Transit: Ströme (DIALOGE 04) 36 kunstraumMETROPOL

Friedrich-Ebert-Straße 2, Eberbach Di-Fr 15-18h, Sa 11-14h

EDENKOBEN Galerie Neumühle Klosterstraße 173, Edenkoben Mi-Fr 10-12h u. 15-18h, Sa 10-12h u. 15-17h, So 15-17h 3. Juli bis 28. Aug. 2016 Jutta Klippstein (Malerei auf Leinwand) 4. Sept. bis 30. Okt. 2016 Ute Ziegker-Baqué (Werkschau)

Bernhard Knaus Fine Art Niddastraße 84, Frankfurt Di-Fr 13-18h, Sa 11-15h

Museum für Moderne Kunst (MMK 1 und 3) Domstraße 10 und 3, Frankfurt Di-So 10-18h, Mi 10-20h bis 14. Aug. 2016 Kader Attia: Sacrefice and Hamony 14. Juli bis 14. Aug. 2016 Absolventen der Städelschule 2016: Croissant 25. Juni 2016 bis 6. Juni 2017 25 Jahre MMK Museum für moderne Kunst Neue Sammlungspräsentation

MMK 2 Taunustor 1, Frankfurt bis 14. Sept. 2016 Das imaginäre Museum: Werke aus dem Centre Pompidou, der Tate und dem MMK

Herrenhaus Edenkoben

3. Sept. bis 6. Nov. 2016 Laure Prouvest: all behind, we’ll go deeper deep down and she will say

Klosterstraße 175, Edenkoben Sa, So 14-18h und nach Vereinbarung

17. Sept. 2016 bis 15. Jan. 2017 Finona Tan: Geografie der Zeit

Max Slevogt-Galerie

Schirn Kunsthalle

Schloss Villa Ludwigshöhe, Villastraße 64, bei Edenkoben Di-So 9-17h

Römerberg Frankfurt Di, Fr-So 10-19h, Mi+Do 10-22h

bis 27. Nov. 2016 Max Slevogt: Blickwechsel (Wiederentdeckungen aus Slevogts Nachlass) 21. Aug. bis 27. Nov. 2016 Neue Bilder aus alten Bruchstücken. Künstlerischer Aufbruch nach 1945 in Rheinland-Pfalz

bis 21. Aug. 2016 Peter Halley 23. Juni bis 18. Sept. 2016 Pioniere des Comic 23. Sept. bis 3. Okt. 2016 Kunst für alle

EDINGEN-NECKARHAUSEN

23. Sept. 2016 bis 8. Jan. 2017 Rosa Barba

Schloss Neckarhausen

Städel Museum

Hauptstraße, Neckarhausen Sa, So 11-18h 11. Sept. bis 3. Okt. 2016 GEDOK Heidelberg e.V.: Stadt-Land-Fluss (Malerei, Skulptur, Keramik, Grafik, Textil, Schmuck) Vernissage, 11. Sept. 2016, 11.30h

Schaumainkai 63, Frankfurt Di, Mi, Sa, So 10-18h, Do, Fr 10-21h 22. Juni bis 25. Sept. 2016 Schaufestner des Himmels: Der Altenberger Altar und seine Bildauslastung 30. Juni bis 23. Okt. 2016 Georg Baselitz: Die Helden 29. Sept. bis 6. Nov. 2016 David Claerbout


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kunstraumABO

kunsträume der REGION Weltkulturen Museum

Galerie Grewenig/Nissen

Schaumainkai 29-37, Frankfurt täglich 11-18h

Pfarrgasse 1, Heidelberg Mi, Do, Fr 15-18h, Sa 11-13h

bis 24. Juli 2016 A Labour of Love: Kunst aus Südafrika - die 80er jetzt

9. Sept. bis 8. Okt. 2016 Anna Reker: RaumVisionen

14. Juni bis 9. Okt. 2016 Geschichten erzählen Geschichte

FREINSHEIM

Galerie Kunst 2 Lutherstrasse 37, Heidelberg Di-Do 11-15h, Sa 11-15h

Galerie Zulauf

bis 16. Juli 2016 Peer Boehm: Daheim ist es am schönsten

Gottfried-Weber-Straße 5, Freinsheim Mo-Fr 14-18:30h, So 11-18h

Galerie Marianne Heller

bis 31. Juli 2016 Hans Hartung, Hermann Nitsch, K.R.G. Sonderborg, Antoni Tàpies, Claudia Tebben: Schwarz Weiss (Malerei, Grafik)

Friedrich-Ebert-Anlage 2, Heidelberg Di-Fr 11-13h und 14:30-18h, Sa 11-18h

4. Sept. bis 23. Okt. 2016 Domenico Grenci: I’ll be your mirror

10. Juli bis 4. Sept. 2016 Marc Leuthold, Peter Callas (USA): Skulpturen in Porzellan, Gefäße in Holzbrand Vernissage, 10. Juli 2016, 11:30h Finissage, 4. Sept. 2016, 11h

GERMERSHEIM

Galerie p13

Kunstverein Germersheim e.V.

Pfaffengasse 13, Heidelberg Mi-Sa 11-13h u. 14:30-18h, Sa 14:30-17h, So 14:30-17h

Zeughausstraße, Germersheim Sa 15-18h, So 14-18h 17. Sept. bis 10. Okt. 2016 Gudrun Emmert, Anne Haring, Carola Ruf, Mathias Weis (Malerei, Skulptur, Mischtechniken, Installation) KunstCafé, 16. Okt. 2016, 15-17h

HEDDESHEIM Kulturbetriebe Schluckspecht & La Petite Galerie

8. bis 10. Juli 2016 Robert Peter Keil zu Gast (Malerei, Majolika) Vernissage 8. Juli 2016, 19h 17. Juli bis 4. Sept. 2016 DOME / Christian Krämer: street art goes fine art (Skulpturen, Malerei) Vernissage, 17. Juli 2016, 18h

GEDOK Galerie Heidelberg

Oberdorfstraße 17, Heddesheim Mo-Sa ab 19.00h

Römerstraße 22, Heidelberg Mi, Fr 17-20h, Sa 11-14h

bis 30. Okt. 2016 Bernd Gerstner, Roland Schmitt: Zeitsprung

bis 9. Juli 2016 Liliana Geiss, Katja Hess, Inock Kim Seifert, Sheriban Köksal-Kurt, Klaus Meyer: Das Innere der Dinge (Malerei, Mischtechnik, Objekt, Fotografie)

Kunstverein Heddesheim Altes Rathaus, Fritz-Kessler-Platz, Heddesheim, So 14-17h 9. Sept. bis 9. Okt. 2016 Karl Schwarzenberg: Numerische Kunst Vernissage, 9. Sept. 2016, 19h

HEIDELBERG be art - galerie für fotografie Ladenburger Str. 31, Heidelberg Mi-Fr 13-18h, Sa 13-16h bis 6. Aug. 2016 Prof. Sven Barnow, Jon Heath: sidewalk stories (streetphotography)

Heidelberger Forum für Kunst

kunstraumMETROPOL Nie mehr verpassen dank Abonnement kunstraumMETROPOL, das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar bietet regelmäßig Informationen zu zeitgenössischer Kunst in Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim, um nur einige „hotspots“ in der Metropolregion Rhein-Neckar zu nennen. Ausstellungsbesprechungen, Interviews

Heiliggeiststraße 21, Heidelberg Di-So 14-18h

mit Kunstschaffenden und Kunstvermitt-

bis 10. Juli 2016 Unterwegs - Menschen auf der Flucht (Fotografien von Flüchtlingen, die sie während ihrer Flucht aufgenommen haben)

fehlungen und eine umfassende Über-

23. Juli bis 21. Aug. 2016 Künsterinnen und Künstler des Heidelberger Forums für Kunst und der Produzentengalerie Passau Vernissage, 22. Juli 2016, 20h

lern, Künstlerporträts, Ausstellungsempsicht über Kunsttermine in einem Quartal ermöglichen die schnelle Orientierung über aktuellen Kunstaktivitäten in der Metropolregion. kunstraumMETROPOL liegt in ausge-

bis 10. Juli 2016 Stephan Bambury, Ivar Valgardsson, Christiane Schlosser, Michael Rouillard: Farbe

17. Sept. bis 23. Okt. 2016 Mathis und Michael Bacht, Anette und Gisela Hachmann, Frank und Manfred Kästner, Joß und Werner Schaub, Helen und Lynn Schoene: ... in der art ... Vernissage, 16. Sept. 2016, 20h

breidenbach studios

Heidelberger Kunstverein Hauptstraße 97, Heidelberg Di, Mi, Fr 12-19h, Do 15-22h, Sa 11-19h

20,- Euro und umfasst vier Ausgaben

Hebelstraße 18, Heidelberg Do 17-20h, Fr, Sa 17-23h, So 11-15h

boeckercontemporary Viktoriastraße 12, Heidelberg Di-Fr 11-15h

Galerie im Augustinum Jaspersstraße 1, Heidelberg täglich 8-20h bis 6. Juli 2016 Monika Koch, Heiner Tettenborn: Afghanistan von innen Finissage mit Diavortrag, 5. Juli 2016, 19:30h

bis 28. Aug 2016 Viktoria Binschtok, Michael Schäfer: with/against the flow. Zeitgenössische Interventionen (ifa-Ausstellung) bis 28. Aug. 2016 Leiko Ikemura, Tadasu Takamine: Sharing as Caring no.5: Beyond Documentation

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AUSSTELLUNGEN 17. Sept. bis 20. Nov. 2016 Silvia Bächli, Geta Brˇatescu, Anna Maria Maiolino, Verena Pfisterer, Andrea Tippel: Das Lineal der Gerechtigkeit Eröffnung 16. Sept. 2016 17. Sept. bis 20. Nov. 2016 Rodrigo Hernandez: Solitude Eröffnung, 16. Sept. 2016

Kunst im Breitspiel Rechtsanwaltskanzlei Tiefenbacher Im Breitspiel 9, Heidelberg Mo-Do 9-17h, Fr 9-15h

Skulpturenpark - Orthopädische Universitätsklinik

JOCKGRIM

Schlierbacher Landstraße 200a, Heidelberg, täglich geöffnet

Ludwigsstraße 26-28, Jockgrim Fr 20-22h, Sa 15-17h, So 11-17h

bis Okt. 2016 Werner Pokorny

Stadtbücherei Heidelberg Poststraße 15, Heidelberg Di-Fr 10-20h, Sa 10-16h

Textilsammlung Max Berk (Kurpfälzisches Museum)

Kunstverein Zehnthaus Jockgrim

28. Aug. bis 25. Sept. 2016 Jörg Heieck, Gabriele Domay (Fotografien, Papierarbeiten) Vernissage, 28. Aug. 2016, 11h

KAISERSLAUTERN Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h

bis 28. Juli 2016 Philine Maurus-Bujard: Überblick (Preisträgerin des Willibald-Kramm-Stiftungspreises)

Brahmsstraße 8, Heidelberg-Ziegelhausen Mi, Sa, So 13-18h

WOW Gallery

bis 17. Juli 2016 Pfälzer Landschaften: Natur pur (Gemälde und Grafiken aus dem Bestand)

Kunstraum Vincke-Liepmann

Emil-Maierstraße 9, Heidelberg Do 20-22h, Fr 20-23h

bis 14. Aug. 2016 Pfalzpreis für Bildende Kunst 2016

HEILBRONN

6. Aug. bis 6. Nov. 2016 Powerplay: Geballte Kunst und starke Bilder (Gemälde, Plastik und Graphik aus eigenem Bestand)

Häusserstraße 25, Heidelberg Do, Fr 15-19h, Sa, So 11-15h bis 17. Juli 2016 Harald Wolff: seltsam verständlich (Arbeiten auf Papier) 17. Sept. bis 23. Okt. 2016 Franziska Schemel: Momente (Bildobjekte) Vernissage, 17. Sept. 2016, 19h

Kunsthalle Vogelmann Allee 28, Heilbronn bis 25. Sept. 2016 Sam Shaw. Hollywood

HEMSBACH

3. Sept. 2016 bis 15. Jan. 2017 Georgia Russell: Mit dem Messer gezeichnet. (Skulpturen, Bildkörper) Vernissage, 2. Sept. 2016, 19h

Kurpfälzisches Museum

Galerie im Schloss

Hauptstraße 97, Heidelberg Di-So 10-18h

Schlossgasse 41, Hemsbach Mo-Mi 7:30-17h, Do 7:30-19h, Fr 7:30-13h

Galerie Wack

bis 15. Juli 2016 Yasmin Karpinski: ICONIC PAINTING

bis 23. Juli 2016 Eric Snell: Magnetic Drawings

28. Sept 2016 bis 29. Jan. 2017 Förg, Gursky, Hefana, Höfer, Klein, Otten, Rosenbach, Streuli: Spitzenwerke zeitgenössicher Fotografie aus der Kunstsammlung MLP

Leitstelle im Dezernat 16 im Kreativwirtschaftszentrum Emil-Meier-Straße 16, Heidelberg Mo-Fr 12-18h und siehe Veranstaltungskalender

METROPOLINK#2 Festival für urbane Kunst 8. bis 22. Juli 2016 mehr Infos unter: www.metropolink-festival.net

28. Juli bis 26. Aug. 2016 Sonderausstellung: Kunst verbindet - Künstler aus Hemsbachs Partnerstädten Vernissage, 28. Juli 2016, 19h 8. Sept. bis 4. Nov. 2016 Helga von Jena: Spiel der Farben Vernissage, 8. Sept. 2016, 19h

HEPPENHEIM Kunstverein Heppenheim Bahnhofstraße 1, Heppenheim So 16-18h, nach Vereinb. unter info@kunstverein-heppenheim.de

Morlautererstraße 80, Kaiserslautern Di-Fr 14-19h, Sa 11-16h

KARLSRUHE Badischer Kunstverein Karlsruhe Waldstraße 3, Karlsruhe Di-Fr 11-19h, so 11-17h 17. Juli bis 30. Okt. 2016 31,2 laufende Meter - zur Geschichte des Badischen Kunstvereins

Galerie Knecht und Burster Baumeisterstraße 4, Karlsruhe Mi-Fr 14-19h, Sa 11-16h

Haspelgasse 12, Heidelberg Mo-Sa 11- 17h

bis 20. Juli 2016 Chris Succo: The Rules Of Attraction

bis 30. Juli 2016 Alfonso Hüppi, Pavel Schmidt: Malerei, Zeichnung, Skulptur

15. Juli bis 5. Nov. 2016 Egon Hassbecker & seine Maler aus dem Osten Europas: Auf der Suche nach Arsén Pohribny

HIRSCHBERG

Galerie Schrade

Reichspräsident-Friedrich-EbertGedenkstätte

Großsachsener Straße 14, Hirschberg Mo, Mi, Do, Fr 8-12h, Di, Do auch 14-18h

Pfaffengasse 18, Heidelberg Di-So 10-18h, Do 10-20h

23. Sept. bis 30. Okt. 2016 Oliver-Selim Boualam & Lukas Marstaller (BNAG), Lisa Diandra Krüger, Max Negrelli, Adam Slowik, Felix Stumpf, Sascha Thoma, Hannah Zeller: Prospect Hirschberg eine Ausstellung zwischen Kunst und Design Vernissage, 23. Sept. 2016, 19h

Galerientage Karlsruhe

HOCKENHEIM

Hans-Thoma-Straße 2, Karlsruhe Di, Mi, Fr-So 10-18h, Do 10-21h

Museum Haus Cajeth

bis 17. Juli 2016 Ossip Mandelstam - Wort und Schicksal

Sammlung Prinzhorn Voßstraße 2, Heidelberg Di, Do-So 11-17h, Mi 11-20h bis 18. Sept. 2016 Zwischen Schloss und Irrenhaus Die Aufzeichnungen Hermann Paternas bis 18. Sept. 2016 Paul Goesch: Zwischen Avantgarde und Anstalt

Schaufensterkunst im Druckspektrum Blumenstraße 39, Heidelberg 38 kunstraumMETROPOL

Rathausgalerie Kulturförderverein Hirschberg e.V.

Kunstverein Hockenheim Stadthalle, Rathausstraße 3, Hockenheim Mi-So 17-19h 23. Juli bis 13. Aug. 2016 Thomas Herger, Hans Schüle (Malerei, Skulpturen) Vernissage, 23. Juli 2016, 16h

Zirkel 34 – 40, Karlsruhe Di-Fr 11-13h und 14-18h, Sa 11-16h bis 16. Juli 2016 Otto Herbert Hajak (Malerei, Skulpturen)

10. Sept. 2016, 15-20h 9 Galerien und Gäste mehr Infos unter: www-galerientage-karlsruhe.de

Staatliche Kunsthalle

bis 10. Juli 2016 Elger Esser: zeitigen bis 14. Aug. 2016 formlos: kunst nach 1945


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kunsträume der REGION Städtische Galerie Karlsruhe

Domhof

Lorenzstraße 27, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa, So 11-18h

Hauptstraße 9, Ladenburg Sa, So 11-18h

bis 26. Juni 2016 Friedrich Kallmorgen (1856-1924)

1. bis 17. Juli 2016 Maria-Ilse Lörincz: Glück auf! (Acrlybilder, Bronzeplastiken)

10. Juli bis 16. Okt. 2016 Axel Philipp: Interview 20. Juli bis 30. Okt. 2016 Fotokunst aus der Sammlung

ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 9-18h Sa, So 11-18h

Kreisarchiv Ladenburg Trajanstraße 66, Ladenburg Mo-Do 9-16h, Fr 9-13,

Lobdengau Museum

25. Sept. bis 23. Okt. 2016 2. Ausstellung Vernissage, 25. Sept. 2016, 15h

LINGENFELD Kunstverein Lingenfeld Rathaus, Hauptstraße 58, Lingenfeld Sa 15-17h, So 10-12h und 15-17h 11. bis 25. Sept. 2016 Grete Werner-Wesner, Stanford Fata: Grenzgänge (Zeichnungen, Malerei, Steinskulpturen)

Amtshof 1, Ladenburg Mi, Sa 14-17h, So 11-17h

LUDWIGSHAFEN

bis 31. Juli 2016 Global Control and Censorship Weltweite Überwachung und Zensur

LANDAU

Raschigstraße 19a, Ludwigshafen Sa 13-18h

1. Juli bis 7. Aug. 2016 Masterclass am ZKM

Neustadter Straße 8, Landau Mi, Fr, Sa 15-18h

bis 7. Aug. 2016 Allahs Automaten

Galerie Z

bis 7. Aug. 2016 Der Wiener Kreis: Digitale Logik und wissenschaftliche Philosophie bis 7. Aug. 2016 Pan Gongkai: Der Modernisierungsweg der Chinesischen Kunst bis 21. Aug. 2016 GLOBALE: Reset Modernity! bis 21. Aug. 2016 GLOBALE: The Apperance of That Which cannot be Seen bis 21. Aug. 2016 GOLBALE: Territorial Agency 17. Juli bis 28. Aug. 2016 Die Stadt ist der Star 2016 Digitale Wasserspiele

Galerie M am Deutschen Tor

Kaufhausgasse 9, Landau Di-Fr 10-12, 15-18h, Sa 10-14h

Galerie Katrin Hiestand Stadthausgasse 11, Landau Di-Fr 10-16h, Sa 10-15h 1. Juli bis 26. Aug. 2016 Sven Ochsenreither: a kind of light (Malerei) 1. Sept. bis 29. Okt. 2016 Künstlerinnen und Künstler der Galerie: Schaulager

Kunstverein Villa Streccius e.V.

LADENBURG Atelier Leicht & Selig Haupstraße 64, Ladenburg Di-Do 17-19h, Sa 14-17h

Galerie Linde Hollinger Rheingaustraße 34, Ladenburg Do-Fr 15-19h, Sa 13-17h bis 2. Juli 2016 Anette Sauermann, Dieter Balzer (Wandobjekte, Skulpturen) 30. Juni bis 2. Juli 2016 Rita Ernst: Buchpräsentation mit Ausstellung

bis 21. Juli 2016 Hugo Ball (1886-1927): >Can you speak to me in a language I don’t understand?< Hugo Ball und Mariechen Danz

Galerie Lauth Mundenheimer Straße 252, Ludwigshafen Mo-Fr 9-13h und 14:30-18:30h, Sa 10-13h

Kunstverein Ludwigshafen

Städtische Galerie Villa Streccius e.V.

bis 17. Juli 2016 Angelika Dirscherl, Norbert Nüssle, Raingard Tausch, Susanna Weber, Elenore Wilhelm: Gebabbte Bilder (Collagen)

Walzmühlstraße 63, Ludwigshafen Di, Mi 14-17h, Do 14-20h

bis 26. Juni 2016 in meiner Art (Mitgliederausstellung)

23. Juli bis 30. Okt 2016 Milan Grygar: Sound on Paper Eröffnung, 22. Juli 2016

Speyerisches Amtshaus, Neuenwegstraße 9, Kraichtal-Oberöwisheim

Ernst-Bloch-Zentrum

11. Juli bis 17. Sept. 2016 Bettina Mauel: Moderne Landschaft

bis 4. Sept. 2016 GLOBALE: New Sensorium

Kunstverein Leimen unterwegs 100 Jahre Dadaismus

16. Juli 2016 Ulrich Thul, Wolfgang Vogel, Alex Bär, Markus Stürmer u.a.: Offenes Atelier

Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h

3. Sept. bis 16. Okt. 2016 Katja Rohsmanith, To Kühne, Iiu Susiraja: irritierend heiter (Fotografie)

KRAICHTAL-OBERÖWISHEIM

Atelierhaus Ludwigshafen

Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h

Strieffler-Haus Löhlstrasse 3, Landau Fr-So 14-17h während der Ausstellungen 18. Sept. bis 30. Okt.2016 Rendevous mit dem Nierentisch Das 50er-Jahre-Gefühl

LAUDENBACH Kunstkreis Laudenbach e.V. Raathaus-Galerie, Untere Straße 2, Laudenbach Mo-Fr 8-12h, Mo, Di, Do 14-16h, Mi 14-18h bis 19. Sept. 2016 Ilse Fuss: Zwiebeln, Oliven & Co

Bismarkstraße 44-48, Ludwigshafen Di-Fr 12-18h, Sa, So 11-18h bis 26. Juni 2016 Maziar Moradi: Ich werde deutsch 17. Sept. bis 6. Nov. 2016 Siegfried Anzinger, Claudia Desgranges, Peter Dreher, Holger Endres, Patrycja German, Karin Hoerler, Byung Chul Kim, Herlinde Koelbl, Jürgen Krause, Pia Linz, Karin Sander, Jens Risch, Jan Schmidt, Claus Stolz, Konstantin Voit: Timelines Eröffnung, 16. Sept. 2016, 19h

Rudolf-Scharpf-Galerie Hemshofstraße 54, Ludwigshafen Do, Fr 15-18h, Sa, So 13-18h 2. Juli bis 11. Sept. 2016 Rudolf Scharpf: Zeichnungen, Monotypien Vernissage, 1. Juli 2016, 19h 24. Sept. bis 4. Dez. 2016 Miriam Böhm Vernissage, 23. Sept. 2016, 19h

Wilhelm-Hack-Museum

25. Sept.bis 25. Nov. 2016 Birgit Metzler: Bildspiele Vernissage, 25. Sept. 2016, 11h

Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h

LEIMEN

bis 26. Juni 2016 Bernd Ribbeck

Kunstverein Leimen Kurpfalzzentrum, Römerstraße 1, Leimen Mo, Mi, Do, Fr 8-12h und 13-16h (außer Fr), Di 14-18:30h bis 24. Juli 2016 1. Ausstellung

bis 4. Sept. 2016 Kabinettstücke: Variationen bis 11. Sept. 2016 Zoom#6 Ernst-Ludwig Kirchner - Urteil des Paris/Badende auf Fehmarn kunstraumMETROPOL 39


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AUSSTELLUNGEN 16. Juli bis 3. Okt. 2016 Helga Philipp, Marc Adrian, Richard Kriesche, Gerwald Rockenschaub u.a.: Abstract Loop Vernissage, 15. Juli 2016, 19h bis 31. Okt. 2016 Hack-MuseumsgARTen - Ein Garten für alle! 10. Sept. 2016 bis 22. Jan. 2017 Kabinettstücke: “Kleine Welten”. Grafiken und Zeichnungen der Avantgarde bis 5. Juni 2017 Abstraktionen - Werke aus der Sammlung von Popowa bis Nicolai

LOBBACH Manfred-Sauer-Stiftung Neurott 20, Lobbach täglich 8 bis 22h

MAINZ Galerie D. van der Koelen in der CADORO

8. Juli bis 23. Sept. 2016 Karl Schwarzenberg Vernissage, 8. Juli 2016, 18h sonst Besuch nach telefonischer Vereinbarung Achtung: Ausstellung im Palais Lanz, Erzbergerstraße 18, Mannheim

Galerie Grandel

BANANA Gallery

30. Juli bis 3. Sept. 2016 Sabine Amelung, Axel Arndt, Nicole Daudert, Susanne Egle, Cordula Güdemann, Jürgen Hatzenbühler, Jürgen Liefmann, CW Loth, Marita Mattheck, Christian Patruno, Jochen Schambeck, Claus Stolz, Hinrich Zirn: Repertoire abstrakte Kunst

G7, 17, Mannheim Di, Do 17-20h, Mi 12-17h, Fr 19-23h

BBK Mannheim Kulturzentrum Alte Feuerwache (Eingang Nord), Brückenstraße 2-4, Mannheim Fr, 22. Juli 2016, ab 19h, Sa, 23. Juli 2016, 15-21h, So, 24. Juli 2016 10h bis open end 22. bis 24. Juli 2016 Mitglieder des BBK Mannheim: Mein Lieblingsbild Vernissage, 22. Juli 2016, 19h Finissage, 24. Juli 2016, 16h

S4, 23, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 10-16h bis 16. Juli 2016 Jochen Schambeck: draw up (Arbeiten auf Papier)

17. Sept. bis 29. Okt. 2016 Cordula Güdemann: Die Freiheit der Schiffe (Malerei)

Galerie im Tulla Tullastraße 25, Mannheim Mo-Do 8-16h, Fr 8-13h außer in den Ferien

Zentrum für Kunst und Wissenschaft August-Horch-Straße 4, Mainz Mi 10-16h, Sa 11-16h

C-HUB Kreativzentrum

bis 30. Juli 2016 François Morellet: FOR MY BIRTHDAY New works of a young artist of 90 years

Hafenstraße 25-27, Mannheim Mo-Fr 9-17h

bis 22. Juli 2016 Bechert/Hauber: Historisches Tibet Impressionen aus dem mythischen Schneeland

Club Speicher7

Galerie Kasten

bis 6. Aug. 2016 Helmut Bruch: Mut zur Reduktion Zum 80. Geburtstag - Werke aus 20 Jahren

Kunst im Abgeordnetenbüro Kaiser-Friedrich-Straße 3, Mainz Mo-Fr 9-18h bis 15. Juli 2016 Polina Grinberg, Lena Trost, Maria Wedekind, Sebastián González Gortari: Halt die Trappe

Landesmuseum Mainz

Rheinvorlandstraße 7, Mannheim Mo-Fr 8-22h

Die Strümpfe - The Supper-Artclub Jungbuschstraße 3, Mannheim Fr-Sa 20-2h (an den ersten drei Wochenenden)

Döbele Kunst Mannheim Leibnizstraße 26, Mannheim geöffnet nach Terminabsprache

Druckwerkstatt Mannheim

Werderstraße 18, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 12-15h 1. bis 3. Juli 2016 Studierende Freie Kunstakademie Mannheim: dreiunddreißig Vernissage, 1. Juli 2016, 19h 2. und 3. Juli 2016, 11-15h 16. Sept. bis 23. Dez. 2016 Bansky, Blek le Rat, El Mac, Shepard Fairey, FAKE, GOIN, Icy&Sot, K-Guy, Frank Kozik, Miss Bugs, Rene Gagnon, Slava Ostap, Cosmo Sarson, Marcos Torres, u.a.: New Religion Vernissage, 16. Sept. 2016, 19h

Große Bleiche 49-51, Mainz Di 10-20h, Mi-So 10-17h

Kulturzentrum Alte Feuerwache Brückenstraße 2-4,Mannheim

bis 31. Juli 2016 Friedrich Pützer: Rheinhessens erster Denkmalpfleger (Zeichnungen, Pläne, Fotos, Modelle)

Einraumhaus

bis 9. Okt. 2016 Emil Nolde und die Brücke der Künstler

bis 10. Juli 2016 Maria Tackmann

9. Juli bis 6. Aug. 2016 Sommerausstellung Vernissage, 8. Juli 2016, 19h

20. Aug. bis 30. Okt. 2016 Ankunft: Rheinland Pfalz

15. Juli bis 3. Sept. 2016 Volker Hartmann-Langenfelder, Florian Huth: extt,xett

Kanzlei MAS&P Rechtsanwälte

23. Sept. bis 16. Okt. 2016 Lars Breuer, Sebastian freytag, Guido Münch: Konsortium

bis 15. Juli 2016 Angelika Zülsdorf: Reise mit Rosa (Malerei)

bis 6. Nov. 2016 Mainz - ein Blick viele Ansichten (Fotografien, Pläne, Stiche, Gemälde, Modelle) bis 27. Nov. 2016 Erwin Wortelkamp: Skulpturen drinnen/draußen 3. Juli 2016 bis 23. April 2017 Rheinhessen - eine Kulturreise durch 2 Jahrtausende

MANNHEIM Atelier DIETMAR BRIXY Altes Pumpwerk Neckarau, Aufeldstraße 19, Mannheim nach Vereinbarung

arthea – galerie am rosengarten Stresemannstraße 4, Mannheim Di, Do, Fr 14-18.30h, Sa 12-16h bis 30. Juli 2016 Petr Hrbek (Malerei, keramische Plastik)

Dammstraße 1, Mannheim Fr, Sa 16-19h

Freie Kunstakademie Mannheim U3,1 - Herschelbad, Mannheim Mo-Do 14-18h

Galerie C7

Galerie Peter Zimmermann Leibnizstrasse 20, Mannheim Di-Fr 12:30-18h, Sa 11-14h

Kaiserring 48-50, Mannheim Mo-Fr 8-18h

Kunsthalle Mannheim Moltkestraße 9, Mannheim Di-So u. Feiertage 11-18h bis 14. Aug. 2016 Hannah Höch: Revolutionärin der Kunst

C7, Mannheim Do 16h und jeden 1. Sonntag im Monat, im Anschluss an den Talk Fotografie der Reiss-Engelhorn-Museen ab 16h

2. Sept. bis 23. Okt. 2016 Sovak: clear vision[s]

Galerie Falzone

bis 8. Jan. 2017 Michaela Melián: Mannheim Chair (Klanginstallation)

D, 16, Mannheim Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h 10. Juli bis 10. Sept. 2016 Giovanni Battista Piranesi (Radierungen) Vernissage, 10. Juli 2016, 18h

bis 8. Jan. 2017 ARCHE. Die Sammlung kehrt zurück

Künstlernachlässe Mannheim im Rathaus E5, Mannheim Dauerausstellung: Arbeiten aus dem Depot

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kunsträume der REGION [Kunst] Projekte Monica Ruppert Lange Rötterstraße 68, Mannheim geöffnet 23. u. 24. Juli 2016, jeweils 15-21h und nach telefonischer Absprache 23. Juli bis 21. Aug. 2016 Cornelia Starke (im Rahmen von KultTour, interkultuerelles Kunst- und Kulturfestival in Mannheim) 16. Sept. bis 14. Okt. 2016 Katja Schwinn und Christin Trautmann Vernissage, 16. Sept. 2016, 19h

REM Reiss-Engelhorn-Museen Zeughaus C5, Mannheim, Di-So 11-18h 11. Sept. 2016 bis 19. Febr. 2017 Barock - Nur schöner Schein?

17. Juli bis 4. Sept. 206 Flucht und Identität: Spuren - Annäherungen Begegnungen Vernissage, 17. Juli 2016, 11h

REM - Forum internationale Photographie

18. Sept. bis 23. Okt. 2016 Elisabeth Mühlen: Spiegel und Spiel Vernissage, 18. Sept. 2016, 11h

Zeughaus C5, Mannheim Di-So 11-18h

NEUSTADT

REM - Zephyr-Raum für Fotografie

Mannheimer Kunstverein

Bassermannhaus C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h

Augustaanlage 58, Mannheim Di-So 12-17h

bis 3. Juli 2016 Edmund Clark: TERROR INCOGNITUS

bis 3. Juli 2016 Lions Art 2016

REM - Museum Weltkulturen

10. Juli bis 21. Aug. 2016 Meisterschüler der Staatl. Akademie der bildenden Künste Karlsruhe

bis 30. Juli 2016 Ägypten - Land der Unsterblichkeit

D 5, Mannheim, Di-So 11-18h

Galerie UP ART CONTEMPORARY Villa Knöckel, Quellenstraße 32, Neustadt Mi, Do, So 14-18h u. nach Vereinbarung bis 14. Juli 2016 Betty Beier, Anett Bienhaus, Andrea Esswein, Ruth Habermehl, Andrej Henze, Flora Hitzing, Hyun Gyoung Kim, Edith Lang, Lea Lenhart, Michael Magin, Ulrike Rutschmann, Sonja Scherer, Susan Schmidt, Eva Maria Schön, Thorsten Treiber, Julia Wenz, Melanie Wiora: Alles im Fluss

3. bis 11.Sept. 2016 Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim: CAPTCHA . Designfestival

bis 30. Juli 2016 Versunkene Geschichte. Archälogie an Rhein und Neckar

18. Sept. bis 20. Nov. 2016 Sammlung Hurrle (Malerei)

Sebastian Fath | Contemporary

An der Eselshaut 18, Neustadt-Mußbach So und Feiertag 11-18h, Mi 18-20h, Sa 14-18h

Werderstraße 38,Mannheim Do-Fr 14-19h, Sa 12-16h

bis 26. Juni 2016 Neustadt als Stadt der Künste

März Galerie Mannheim Augartenstraße 68, Mannheim Mi-Fr 15-19h, Sa 13-17h bis 23. Juli 2016 Francoise Malaprade (geometrische Malerei) hinter Polyesterfolie Yves Popet (Pastelle auf Papier und Acrylmalerei auf Wandobjekten)

märz Galerie Mannheim – cube 4x4x4 und raumX Augartenstraße 68 (Rückgebäude), Mannheim Mi-Fr 15-19h, Sa 13-17h bis 23. Juli 3016 Gert Riel: Kantenrelief (Kohlezeichnungen und Stahlobjekte)

bis 30. Juli 2016 Alfonso Fratteggiani Bianchi, Agostino Bonalumi, Lucio Fontana, Imi Knoebel, Phil Sims, Peter Tollens u.a.: Monochrom

Technoseum – Landesmuseum für Technik und Arbeit

bis 10. Juli 2016 FORMSCHAU: Uncover Designpreis 2016 Preisverleihung 9. Juli 2016 30. Juli bis 4. Sept. 2016 Barbara Hindahl, Bernhard Sandfort (Preisträger Mannheimer Kunstpreis der Heinrich-Vetter-Stiftung 2016) Eröffnung, 29. Juli 2016, 19h 17. Sept. bis 6. Nov. 2016 Siegfried Anzinger, Claudia Desgranges, Peter Dreher, Holger Endres, Patrycja German, Karin Hoerler, Byung Chul Kim, Herlinde Koelbl, Jürgen Krause, Pia Linz, Karin Sander, Jens Risch, Jan Schmidt, Claus Stolz, Konstantin Voit: Timelines Eröffnung, 16. Sept. 2016, 21h

Kunstverein Neustadt Villa Böhm (Maximilianstraße 25/ Villenstraße 16b), Neustadt Do, Fr 15-18h, Sa, So 11-13h u. 15-18h

Museumsstraße 1, Mannheim

29. Juli bis 14. Aug. 2016 Junge Künstler in der Villa Vernissage, 29. Juli 2016, 19h

TEN Gallery

PIRMASENS

T6, 10, Mannheim Mi-Sa 15-20h

Forum Alte Post

24. Juni bis 29. Juli 2016 Philipp Zechner, Damian Irzik, Claus Morgenstern: DREI (Mannheimer Fotografen) Vernissage, 24. Juni 2016, 19h Finissage, 29. Juli 2016, 19h

PORT25 - Raum für Gegenwartskunst Hafenstraße 25-27, Mannheim Di-So 12-18h

Herrenhof Mußbach

Uhland Atelier

Poststraße 2, Pirmasens Di-So/Feiertage 11-18h 16. Sept. 2016 bis 31. Jan. 2017 Stipendiaten-Ausstellung des Küsntlerhauses Schloss Balmoral und des Landes RheinlandPfalz: Seepferdchen und Flugfische

SAARBRÜCKEN

Uhlandstraße 26a, Mannheim Do-Fr 16-21h

Deutsches Zeitungsmuseum

Palais Lanz

2. Juli bis 9. Okt. 2016 H.-G. Rauch: Journalismus - Medien - Technik (Karikaturen, Zeichnungen)

Erzbergerstraße 18, Mannheim 8. Juli bis 23. Sept. 2016 Karl Schwarzenberg: Numerische Kunst

zeitraumexit e.V.

Am Abteihof 1, Saarbrücken/Wadgassen Di-So 10 bis 16h

10. Sept. 2016 bis 15. Jan. 2017 Pop-up-Bücher und Papiermechanik

Hafenstraße 68, Mannheim

KuBa - Kulturzentrum am EuroBahnhof

MICHELSTADT

Europaallee 25, Saarbrücken Di-Fr 10-15h

Galerie Kautsch

20. Aug. bis 1. Okt. 2016 Dirk Salz: Neue Arbeiten

bis 31. Juli 2016 Monika von Bosen, Kilian Breier, Joachim Lischke, Helga Schmidt: Lichtfelder (Fotografie, Grafik, Arbeiten aus der Kunstsammlung des Saarlandes)

RAW Galerie

MOSBACH

Saarlandmuseum

Heinrich-Lanz-Straße 4, Mannheim Do-Sa 16-21h

Kunstverein Neckar-Odenwald-Kreis

Mauerstraße 11, Michelstadt Mi-Fr 15-18h, Sa 12-16h

Altes Schlachthaus am Stadtpark Unterm Haubenstein, Mosbach Sa, So, Feiertage 14-18h bis 10. Juli 2016 Elisabeth Bader: Objekte

Bismarckstraße11-19, Saarbrücken Di, Do, So 10-18h, Mi 10-22h

Moderne Galerie Bismarckstraße11-19, Saarbrücken Di, Do, So 10-18h, Mi 10-22h kunstraumMETROPOL 41


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AUSSTELLUNGEN 29. Juni 2016 bis 16. Jan. 2017 Zwischen zwei Horizonten: Deutsche und französische Avantgarden aus dem Saarlandmuseum zu Gast im Centre Pompidou in Metz

Stadtgalerie Saarbrücken St. Johanner Markt 24, Saarbrücken Di-Fr 12-18h, Sa,So, Feiertage 11-18h bis 31. Juli 2016 Katrin Ströbel: Colonize my Mind Frank Jung, Simon Kloppenburg: CAVUS_messkammer

SCHRIESHEIM Museum Théo Kerg Talstraße 52, Schriesheim geöffnet bei Sonderausstellungen Mi 17-19h, Sa+So 14-17h, sonst nur So 14-17h Dauerausstellung Théo Kerg

bis April 2017 Susanne Altzweig: Form und Farbe (Keramik)

TIEFENTHAL

SPEYER

Bahnhofstraße 1, Tiefenthal Sa, So 11-18h

Feuerbachhaus Kulturhaus Pablo e.V. Allerheiligenstraße 9, Speyer Di-Fr 16-18h, Sa, So 11-13h bis 31. Juli 2016 Was? Schon 10? Pablo geht in die Luft.

Galerie Josef Nisters Bahnhofstraße 29, Speyer Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h

Hans-Purrmann-Haus Kleine Greifengasse 14, Speyer Di-Fr 15-17h, Sa, So 11-13h

Historisches Museum der Pfalz

Kunst Kabinett Tiefenthal

4. Sept. bis 2. Okt. 2016 Anka Kröhnke: Collagen Vernissage, 4. Sept. 2016, 11h

VIERNHEIM Kunstraum Gerdi Gutperle Heidelberger Straße 9, Viernheim Fr-So 14-18h bis 3. Juli 2016 Jürgen Heinz, Uwe Krafczik: Bewegung im Raum (Moving Sculpture, Malerei) 20. Sept. bis 13. Nov. 2016 Kuno Vollet, Dirk Groß: Dynamik Gold Stille Vernissage, 20. Sept. 2016, 19h

SCHWETZINGEN

Domplatz 4, Speyer, Di-So 10-18h

Kunstscheune Viernheim

Amtsgericht Schwetzingen

bis 31. Juli 2016 Detektive, Agenten & Spione

Satonévriplatz 1, Viernheim Di 10-17h, Mi 14-17h, Do 10-13h u. 15-19h, Fr 14-17h, Sa 10-12h

Zeystraße 6, Schwetzingen Mo-Do 8-16h, Fr 8-14h 25. Juli bis 9. Sept. 2016 Jurate Batura Lemke: Dialog mit der Natur (Zeichnungen, Collagen, Malerei) Vernissage, 25. Juli 2016, 19h

Schloss Schwetzingen Schloss Schwetzingen, Südzirkel, Schwetzingen Mo-So, Feiertage 10-17h

Kunstverein Schwetzingen Palais Hirsch Schlossplatz 2, Schwetzingen Mi-So 14-18h Orangerie Schwetzinger Schloss, Schwetzingen

bis 8. Jan. 2017 Die Entstehung des Rheinkreises 200 Jahre Bezirkstag Pfalz bis 24. Sept. 2017 1914-1918. Die Pfalz im ersten Weltkrieg

Kunstverein Speyer Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h bis 26. Juni 2016 XYLON Deutschland 2015/16: Druckreif (Druckgraphik) 15. Juli bis 11. Sept. 2016 Galerie Wichtendahl, Berlin: light + shadow (Papierarbeiten, Zeichnung, Malerei, Fotografie) Vernissage, 15. Juli 2016, 19h

Künstlerinitiative Schwetzingen KIS e.V.

25. Sept. bis 30. Okt. 2016 Wilhelm Beestermöller, Joseph Stephan Wurmer: Waldstücke (Holzskulpturen, Fotoübermalungen) Vernissage, 25. Sept. 2016, 11h

Palais Hirsch am Schloßplatz, Schwetzingen Mi-Fr 13-18h, Sa/So 11-18h

Typographisches Kabinett

bis 24. Juli 2016 Suezzo - Gruppenausstellung anl. des 1250. Geburtstages der Stadt

14. Juli 2016, 19:30h 2. Schwetzinger Kunstsalon: Der Sinn im Unsinn... 100 Jahre DADA (Texte, Bilder, Klänge)

Volkshochschule Schwetzingen Mannheimer Str. 29, Schwetzingen Mo-Fr 8-12h, Mo, Di, Do 14-18h

WieArt – Künstlergruppe Rhein-Neckar

Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h bis 1. Sept. 2016 Riika Laakso, Ulrike Kirchner, Nadine Respondek, Marion Walther, Konrad Schmid, Aatoli Budjki, Andreas Hegewald, Katrin Stangl, Andrea Lange, Svato Zapletal, Martha Irene Leps, Peter Zaumseil: Die Blätter der Gastdruckkünstler 2014 bis 2016

Kunst in der Orangerie Schlosspark Schwetzingen tägl. geöffnet 11-19h

Städtische Galerie

2. bis 28. Aug. 2016 AugenweiTe Eröffnungs-Matinee Teil III, 7. Aug. 2016, 11h Eröffnungs-Matinee Teil IV, 21. Aug. 2016, 11h

8. Juli bis 4. Sept. 2016 Gloria Brand: Collage Vernissage, 8. Juli 2016, 18h

SEEHEIM-JUGENHEIM Museum Stangenberg Merck im Haus auf der Höhe, Helene-Christaller-Weg 13, Seeheim-Jugenheim Mi-Fr 15-19h, Sa, So, Feiertage 11-18h bis Sept. 2016 Heidy Stangenberg-Merck: Reise nach Italien

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Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h

16. Sept. bis 6. Nov. 2016 Anja Harms, Eberhard Müller-Fries: Uraltes Wehn vom Meer (Buchskulpturen) Vernissage, 16. Sept. 2016, 18h

Kunstverein Viernheim KunsthausViernheim, Rathausstraße 36, Viernheim Do, Fr 15-18h, Sa 10-13h bis 16. Juli 2016 Louisa Marie Summer, Steffen Osvath: Stories (Fotografie) Gewölbekeller, Hügelstraße 24, Viernheim Do, Fr 15-18h, Sa 10-13h bis 16. Juli 2016 Jenny Winter-Stojanovic: Cloud (Installation)

Rathaus Galerie Viernheim Kettlerstraße 3, Viernheim Mo-Do 8-17h, Fr 8-13h 30. Sept. bis 16. Dez. 2016 Brühmüller: Menschen, Mythen, Mysterien Vernissage, 30. Sept. 2016, 19h

VÖLKLINGEN Weltkulturerbe Völklingerhütte Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur Völklingen/Saarbrücken täglich 10-19h bis 6. Nov. 2016 Steve McCurry: Buddhismus: Fotografien 1985 bis 2013 bis 19. Febr. 2017 Buddha: Sammler öffnen ihre Schatzkammern 220 Meisterwerke buddhistischer Kunst aus 2000 Jahren

WALLDORF Kunst in Walldorf e.V. Alte Apotheke, Haupstraße 47, Walldorf So 15-18h

Kunst im Rathaus Nußlocher Straße 45, Walldorf geöffnet zu den üblichen RathausÖffnungszeiten

Künstlergruppe Walldorf Rathaus, Nußlocher Straße 45, Walldorf Mo, Di, Do 7:30-14:00h, Mi 7:30-18:30h, Fr 7:30-13:00h


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kunsträume der REGION SAP SE Internationales Schulungszentrum Dietmar-Hopp-Allee 20, Building 5, Walldorf Mo-Fr 10-20h bis 29. Juli 2016 Evan Roth, Viktoria Binschtok, Adrian Sauer, Johanna Reich, Philipp Schaerer, Software Studies Initiative, Scottie Chih-Chieh Huang, Laurent Mignonneau&Christa Sommerer: Big Data goes Art

WEINHEIM GRN-Klinik Röntgenstraße 1, Weinheim

Kunsthaus Klüber Hauptstraße 58, Weinheim Di-Fr 10-13h, 14-18:30h, Sa 10-15h 16. Juli bis 6. Aug. 2016 Ulrike Hansen, Jürgen Reichert, Dietrich Kling (30 Jahre Kunsthaus Klüber) Vernissage und Sommerfest, 16. Juli 2016, 11-16h

Museum der Stadt Weinheim Amtsgasse 2, Weinheim Di-Do, Sa 14-17h, So 10-17h

Volksbank Weinheim Bismarckstraße 1, Weinheim Mo-Fr 8:30-16h, Do 8:30-18h bis 31. Aug. 2016 David FeBland, USA, Hans Scheib (Öl auf Leinwand, Skulpturen) 13. Sept. bis 4. Nov. 2016 Perspektive junger Künstler: 30 Jahre Kunstförderverein Vernissage, 13. Sept. 2016, 19h

Volkshochschule Weinheim Luisenstraße 1, Weinheim Mo-Fr 9:30 bis 12:30h, Mo, Mi, Do 16-18:30h

WORMS Nibelungenmuseum Fischerpförtchen 10, Worms Di-Fr 10-17h, Sa, So, Feiertag 10-18h seit 8. Nov. 2014 Wagners “Ring”

Kunstverein Worms Renzstraße 7-8, Worms Sa, So 15-18h 1. bis 31. Juli 2016 Anna Deborah Zimmermann: kostbar Vernissage, 1. Juli 2016, 18:30h

Museum Heylshof Stephansgasse 9, Worms Di-Sa 14-17h, So und feiertags 11-17h bis Mitte Sept. 2016 Fabian Seyd (Malerei)

Museum der Stadt Worms Andreasstift, Weckerlingplatz 7, Worms Di-So 10-17h bis 18. Sept. 2016 Der große Krieg im Kleinformat. Künstler sehen den ersten Weltkrieg

Alle Termine ohne Gewähr.

Bildnachweise: Werner Pokorny, Circolo 2013, Entstehungsjahr 2013, Corten-Stahl, 175 x 160 x 160 cm, WVZ 966 / Wheel 2014, Entstehungsjahr 2014, Corten-Stahl, 300 x 300 x 78 cm, WVZ 1018; Turm VII, Entstehungsjahr 2013, Corten-Stahl, 570 x 280 x 250 cm, WVZ 965, Foto: Wort.Bild.Kultur UG (haftungsbeschränkt) / Petr Hrbek, Natura Forte“, 1988, Acryl auf Leinwand, 155 x 155 cm (Foto: Jörg Reimann) / „Göttliche Schönheit der heiligen Kriege“, 2010, Acryl auf Köper, 130 x 130 cm, (Foto:privat) /Sam Shaw, Marilyn Monroe, New York City, 1954, (Das verflixte 7. Jahr), © Sam Shaw Inc. / www.shawfamilyarchives.com / Hannah Höch (1889-1978), Das ewig Weibliche II, 1967, Collage, 51 x 26,8 cm, Privatsammlung Wuppertal, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016 / Hannah Höch (1889-1978): Den Männern gewidmet, die den Mond eroberten, 1969, Collage, 26 x 26,5 cm Privatsammlung Düsseldorf (SURO), © VG Bild-Kunst, Bonn 2016 / Anka Kröhnke, „Spirale“ – 1996 – 60 cm Ø, Farbholzcollage – LeistenresteAnka Kröhnke, Die rote Brücke, 1997 – 80 x 80 cm Getränkedosen zerschnitten auf Holzplatte, Fotograf: Hanno Jochimsen /Werner Pokorny, Spiel IV (Turm zu Babel), 2013, Wenge, ca. 70 x 50 x 50 var. cm, Foto: Werner Pokorny / David Febland, Aperture, 122 x 91 cm, 2015, Öl auf Leinwand, Foto: David Febland / Hans Scheib, Melder, Holz / Farbe, 2015, 64 x 25 x 20 cm, Foto: Hans Scheib / Marc Leuthold, Marques awheel, 10 inchest all glazed porcelain 2016, 60 x 50 x6 cm / Peter Callas 2015, Foto: Galerie Heller / Evan Roth, Silhouettes, 2015 (Ausschnitt), courtesy |Priska Pasquer, Köln. Foto: Wort.Bild.Kultur UG (haftungsbeschränkt / Gandhara, Nordwestpakistan, 2./3. Jahrhundert n. Chr., Grauer Schiefer mit Spuren von Vergoldung, Höhe: 93 cm Privatsammlung, Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Archiv / Übung der Shaolin-Mönche, Übung der ShaolinMönche, Zhengzhou, China, 2004, Copyright: © Steve McCurry / Byung Chul Kim: Sommer ist warm, Winter ist kalt, Ausstellungsansicht Kunstbezirk, Galerie im Gustav-Siegle / Domenico Grenci, Tête, 2015, bitume e carboncino su collage die carte, cm 300x294, Bild: Galerie Zulauf /Karl Schwarzenberg, Numerische Reihen 2014 (Ausschnitt), Foto: Karl Schwarzenberg / Susanne Altzweig, Vasenobjekt türkis, Foto: Wort.Bild.Kultur UG (haftungsbeschränkt) / Anna Recker, Aufmarsch 2014, 160 cm x 180 cm, AcrylKreide auf Leinwand-Anna Recker, Foto: Anna Recker / Helga von Jena, o.T., 2012, Mischtechnik auf Leinw., 100x160 cm, Foto : Dorothea Burkhardt / Regina Friedrich-Körner, Skydancer 2014 / Dietmar Paetzold, BackSideFotografie auf Alu

Dibond 2013 / Willibald Krain, Die Frauen, 1916 (Ausschnitt), Abbildungen sind rechtefrei / Franziska Schemel, Fernweh, Acryl, Aquarell, Sand, Fotografie, Büttenpapier, gerahmt, 20 x 20 cm, 2013, Alle Rechte liegen bei Franziska Schemel. / Ingrid und Knut Reinhard, Pulsar, 2011, Foto: Künstler / Foto: Katja Rohsmanith,Querschnitt der Paralysis, 2012 / Majolika KA, Craquelé Glasur, Hase um 1950, Entwurf Walter Bosse / Haus, Stuttgart“ 2011, Ausstellungsplakat Prospect Hirschberg, 2016© 2016, Sascha Thoma – Eps51 / Bernd und Hilla Becher, Jarny, Lothringen, 1985, Aufl. 2_5-G 3-H, Foto Heinz Pelz, Karlsruhe /Peter Vahlefeld, Advertisement "The Hermitage / Prado" 2015, 120x120 cm

Impressum Herausgeber: art-media-edition-Verlag Insel 3, D-79098 Freiburg Tel. +49 (0) 761/ 8 81 74 76, Geschäftsführung: Björn Barg, Projektleitung / Redaktion: Wort.Bild.Kultur. UG (haftungsbeschränkt) Druck: ColorDruck Solutions GmbH 69181 Leimen/Germany redaktion@kunstraum-metropol.de Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe: Carsten Evers, Kristina Hoge, Roland Heinzmann M.A., Dr. Susanne Kaeppele, Karin Leydecker, Julia Laukert, Dr. Peter Lodermeyer, Dr. Walter Lokau, Helmut Orpel, Ingrun Salzmann, Christine Schön M.A., Dr. Dietmar Schuth, Dr. Martin Stather, Dr. Claude W. Sui Auflage 7.000 / kunstraumMETROPOL liegt in ausgewählten Museen und Kunsträumen aus. Nächste Ausgabe: Oktober, November, Dezember 2016, Anzeigenschluss: Fr. 26.08.2016 Erscheinungstermin: ca. 21 Tage nach Anzeigenschluss kunstraumMETROPOL 43


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