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OKTOBER NOVEMBER DEZEMBER

2017

Marlis Albrecht, Frauen mit komischen Mützen III

DAS KUNSTMAGAZIN DER METROPOLREGION RHEIN-NECKAR


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MARLIS ALBRECHT 28. September bis 21. Oktober 2017 Galerie Lauth, Ludwigshafen www.galerie-lauth.de

kunstraumHEIDELBERG 11 Joachim Lutz - Zeichner der Stille 19 Waldlife - Sandra Mann 27 Shigekazu Nagae - Exquisite Porzellankunst aus Japan 32 Werner Lehmann - Neue Arbeiten 39 Barbara Brink und Katja Hess - Stahl - Stein- Stift 41 Eva Clemens - Kunst und Wein

Marlis Albrecht, Frauen mit komischen Mützen III

kunstraumVÖLKLINGEN 20 Inka – Gold. Macht. Gott. - 3.000 Jahre Hochkultur kunstraumKARLSRUHE 21 Cézanne - Metamorphosen

kunstraumLUDWIGSHAFEN 4 Marlis malt - Geheimnisse aus Wachs und Pigment kunstraumKAISERLAUTERN 6 Pollock der Ältere - Meister der Farbe 16 Ohne Schlüssel und Schloss? Chancen und Risiken von Big Data kunstraumMANNHEIM 8 Die Rückkehr der Lieblinge Neueröffnung der Kunsthalle Mannheim

kunstraumLADENBURG 22 Ein Atelier – zwei Positionen Marianne Kaerner und Walter Ludwig Ebert 27 Licht + Raum - Anne Blanchet und Rita Ernst kunstraumLANDAU 15 Was vom Tage übrig blieb Tageszeichnungen von Rainer Negrelli 25 Jenseits der Schwere - Aktuelle Arbeiten des Informel 31 David D. Lauer - Eine Retrospektive 31 Marie Madeleine Noiseux - Terre neuve

12 Umbaute Paradiese - Dietmar Brixy: ROOM

kunstraumDARMSTADT 23 Lost in Transition - vom Flüchtigen, Ephemeren

25 Igor Oleinikov - Scout und Philosoph

29 Raumkunst - Made in Darmstadt

29 Mekan - Rebecca Brunke, Jens Hafner und Konstantin Kozo 34 Augen.Blick - Kunst im Rosengarten 37 Wechselwirkung - Peter Sauerer und Trude Friedrich 39 Don`t worry, be happy - Urban Art-Group Show 41 Andreas Kocks - Wandinstallationen

editorial Liebe Leserin, lieber Leser, interessante Kunstmonate liegen vor uns: Die Biennale für Fotografie und OFF//FOTO rücken intensiv das Thema Fotografie in den Fokus und ein weites Spektrum in den Kunsträumen der Region lädt ein, Kunst zu erleben. Schließlich erwarten wir mit großer Spannung, die Neueröffnung der Mannheimer Kunsthalle Mitte Dezember. Meine persönliche Empfehlung bis dahin ist ein Besuch der Ausstellung „Ohne Schlüssel und Schloss?“- eine im wahrsten Sinne hautnahe Begegnung mit den Möglichkeiten und Konsequenzen der digitalen Revolution (Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern) oder „Lost in Transition“ (Kunstforum der TU Darmstadt und Atelierhaus Darmstadt), eine nachdenklich stimmende Standortbestimmung unserer schnelllebigen Zeit. Also mehr Mut zur Entschleunigung. Björn Barg, Herausgeber

kunstraumSCHRIESHEIM 35 Karin Lakar - Engel und Dämonen kunstraumSCHWETZINGEN 35 Jessen Oestergaard - Unvollendet kunstraumWEINHEIM 33 Am Ende das Mehr - Anna Bittersohl und Philipp Kummer 33 Spiel und Wiedererkennen Helga von Jena und Hildegard Peetz kunstraumSEEHEIM-JUGENHEIM 37 Hauptsache Blau - Heidy Stangenberg-Merck kunstraumNEUSTADT 39 Daniel T. Braun und Eyal Pinkas Two Exibitions - Photographic Works kunstraumHEILBRONN 40 Jens Trimpin - Skulpturen aus vier Jahrzehnten kunstraumHEMSBACH 43 Oskar W. Rug - Nichts ist wie es scheint kunstraumEBERBACH 43 Auf Schwingen - Künstlergruppe Form-mal kunstraumGEROLSHEIM 43 Regio Art 2017 - 10. Kunstausstellung 45 AUSSTELLUNGEN in den kunsträumen der REGION 41 kunstraumMETROPOL im ABO 55 Impressum

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kunstraumLUDWIGSHAFEN die transparent und dicht zugleich sein könne, die lebendig, haptisch und sinnlich sei, meinte sie im Gespräch. Und fast scheint es, als habe Albrecht nicht nur das Wachs gefunden, sondern als habe auch das Wachs auf geheimnisvolle Weise die Künstlerin gefunden, für die sich eine völlig neue und eigenwillige Welt öffnete. Sie entwickelt und perfektioniert über mehr als zwanzig Jahre ihre einzigartige Warmund Kaltwachsmischtechnik – malt, spachelt, schiebt, kratzt, pinselt, mischt Pigmente hinzu, verwendet zusätzlich Stoffe, Spitzen, Fäden, Papiere und nach und nach werden die Wachsschichten wie zufällig lebendig, es erwachen die für Marlis Albrecht so typischen Figuren. Sie gibt ihnen Raum - sie nehmen sich Raum. Meist Frauen aber auch Männer, allein, zu zweit, in der Gruppe, als Porträt, mit kleinen Accessoires, mit Gesten, aber immer als Hauptdarsteller, denn der Hintergrund bleibt Hintergrund, immer mit Blickkontakt zum Betrachter, immer in Beziehung mit sich oder der Welt da draußen. Dies schafft unmittelbar eine Ebene des Vertrauten, man wird angezogen, ist neugierig, will mehr erfahren. Schnell hat man das Gefühl als seien es Freunde, fühlt sich irgendwie verbunden - doch nur in ganz seltenen Ausnahmen sind es reale Personen, die die Leinwände bevölkern. Albrechts ausdrucksstarke Menschen entwickeln sich aus ihrem Inneren, sind Ergebnis von intensiven Beobachtungen und Erfahrungen. Aus diesem Gedächtnispool heraus pirscht sie sich an ihre Figuren heran, bearbeitet die Wachsfläche so lange, bis Wesenszüge zum Vorschein gekommen sind, die das zu transportieren vermögen, was ihren Intentionen entspricht.

Marlis Albrecht, Doppelduttige V, 2017

MARLIS MALT GEHEIMNISSE AUS WACHS UND PIGMENT Ein Besuch im lichtdurchfluteten Atelier von Marlis Albrecht in der Nähe von Ludwigsburg ist wie eine Reise mit spannenden unerwarteten Begegnungen. Man kommt aus dem Einerlei des Alltags und geht mit einem Kopf voller Eindrücke, neuen Sichtweisen und schier endlos vielen Geschichten. Sie hat immer flüssiges Wachs auf dem Herd, denn das ist ihr Medium. Gemalt habe sie 4 kunstraumMETROPOL

schon immer, mit unterschiedlichen Techniken und Materialien experimentiert, alles ausprobiert - doch als sie zufällig das Bienenwachs entdeckte, hatte sie auch ihre unverwechselbare künstlerische Ausdrucksform gefunden. Nach ihren ersten Versuchen mit geschmolzenem, mit Pigmenten gefärbtem Bienenwachs auf der Leinwand, wusste sie sofort, dass es das ist, wonach sie gesucht hatte. Das Material biete ihr eine Oberfläche,

Tiefe Ernsthaftigkeit auf eine heiter wirkende Weise darzustellen, ist das was ihr neben allem Ringen um ein Bild auch Spaß und Freude bereitet. Sich bei der Arbeit zu wiederholen oder gar zu langweilen ist ihr ein Graus. So sucht sie immer wieder nach weiteren Ausdrucksmöglichkeiten für ihre Themen. Sie bildet Situationen ab, die es in der Wirklichkeit so nicht gibt, die in gewisser Weise skurril sind, humorvoll, emotional und nach intensivem Schauen oft auch einen erotischen Unterton entdecken lassen. Dabei will Marlis Albrecht bewusst nicht eindeutig sein, sondern hält ihre Bilder in der Schwebe zwischen Realität und Imagination. Ihre Figuren geben nie alles preis, sie bleiben geheimnisvoll, nah und doch fern. Es sind Momentauf-


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nahmen eines Augenblicks und gleichzeitig Impuls für eine nach allen Richtungen offene Interpretation. Getragen von komischen, teils mehrdeutigen Bildtiteln, wie zum Beispiel „Taubenaugen oder das tapfere Schweigerlein, Berta baumelt, Struwelpetra, Der Perlendreher, Frauen mit komischen Mützen oder Doppelduttige“ setzen Albrechts starke Charaktere die Phantasie des Betrachters in Gang. Er beginnt unwillkürlich über das spürbar Verborgene zu spekulieren, assoziiert, versucht zu enträtseln, doch das Geheimnis bleibt! „Ich möchte nicht den Wald oder die Menschen malen, sondern vielmehr das Geheimnis, das sie umgibt.“ Marlis Albrecht Geheimnisvoll erlebt Marlis Albrecht auch den Wald. In Waldnähe aufgewachsen spürte sie schon damals sehr intensiv die besondere Atmosphäre, die vom Wald ausgeht und zu Märchen, Mythen und Geschichten anregt. Es hat viel Zeit gebraucht, bis sie sich bereit fühlte, dem erlebten Wald auf der Leinwand eine Bühne zu geben. Denn sie wollte ihn nicht einfach nur abbilden, sondern auch hier ist es ihr wichtig, das Innenliegende des Waldes, das Verborgene und doch auch seine Vitalität, Stärke und schließlich die ungeheure Kraft des Lebens zu zeigen. Auch hier abstrahiert die Künstlerin und schafft stimmungsvolle Waldimpressionen, die zwischen Wirklichkeit und emotionaler Wahrnehmung des Betrachters angelegt zu sein scheinen. Die Harmonie der verwendeten Farbpigmente, das Spiel mit Licht und Schatten, das besondere Relief des Wachses, entstanden aus dem gekonnten Wechsel zwischen Malen, Schichten und Formen, lassen geheimnisvolle Waldlandschaften entstehen, die Sehnsüchte, Erinnerungen und Assoziation heraufbeschwören. Erneut eine Einladung oder vielmehr ein unausweichlicher Anstoß an den Betrachter, mit dem Sichtbaren und auch mit dem darin verborgenen Geheimnisvollen in Beziehung zu treten. Und genau das macht Marlis Albrechts Bilder nicht nur ästhetisch schön, sondern es macht sie einmalig und unverwechselbar. Ingrun Salzmann Marlis Albrecht, Walden XXXVIII, 2017 • Marlis Albrecht 28. September bis 21. Oktober 2017 Galerie Lauth, Ludwigshafen www.galerie-lauth.de kunstraumMETROPOL 5


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kunstraumKAISERSLAUTERN plastisch präsenten Werke anhand von schwarz-weißen Collagen, von denen eine in der Ausstellung zu sehen ist. Die schwarzen Elemente aus zerrissenem Papier boten dem Künstler die Möglichkeit, seine Kompositionen hin und her zu schieben und so ein ausgewogenes Gleichgewicht bei gleichzeitiger Spannung zu ermitteln.

POLLOCK DER ÄLTERE MEISTER DER FARBE Charles Pollock, der Älteste, der fünf Söhne, der an begabten Charakteren nicht armen Familie, ist bei weitem kein Unbekannter. Er konnte seit den 1930er Jahren zahlreiche Ausstellungen in den USA bestücken. Auch in Rom, London, Brüssel und Paris hatte er Einzelausstellungen. In einem deutschen Museum wurden seine Werke bisher noch nicht gezeigt.

Ein zweites Sabbatical führte den Künstler 1962/63 nach Europa. Während eines längeren Aufenthalts in Italien entstand seine „Rome“ Serie: schwarze und farbige Flächen, nach allen Seiten hin offene und nicht begrenzte Formen, die jenseits des Bildgrundes weitergedacht werden können. Vor allem die Werke „Rome Eight“ und „Rome Nine“, die mit vertikalen Streifen an Kompositionen von Barnett Newman erinnern, entwickeln eine bemerkenswerte räumliche Qualität.

Am 2. Weihnachtstag 1902 in Denver, Colorado geboren, fand Charles Pollock in den frühen 20er Jahren ein erstes Auskommen bei der Los Angeles Times. In den folgenden beiden Jahren studierte er am Otis Art Institut in Los Angeles. Um 1926 entschied er sich für ein Studium an der legendären Art Students League in New York City. Er war Schüler von Thomas Hart Benton, der sich stilistisch dem Sozialen Realismus verschrieben hatte. Auch Pollock folgte in jungen Jahren dieser Richtung, nahm später jedoch deutlich auch europäische Einflüsse auf, unter anderem von Henri Matisse und Hans Hofmann.

In der Serie „Untitled [Post Rome]“ aus dem Jahr 1964 explodieren die Farben und man begreift, warum Charles Pollock zu den führenden Colorfield Malern zählt. Intensiv leuchtend treten diese Werke mit ungebremster Dynamik dem Betrachter entgegen. Die kraftvolle Verbindung dicht aufgetragener Farben mit Schwarz führt zu räumlichen Spannungsfeldern von ungeheurer Präsenz. Zahlreiche Buntstiftzeichnungen und Pastelle zeigen einerseits Variationen der „Untitled [Post Rome]“ Serie, sind andererseits aber auch autonome Formfindungen von vielfältigem Farbenreichtum. Einige von ihnen wirken wie zerrissen und erinnern an Collagen. Das Werk „Untitled“ aus dem Jahr 1966 belegt, dass Pollock es verstand, die als Capriccios entwickelten Zeichnungen auch ins große Format zu übertragen. Die Farben dominieren das Bild und entwickeln räumliche Strukturen, die als Schichtungen gelesen werden können, die ihre Fortsetzung jenseits des definierten Bildraumes finden.

1930 überzeugte Charles seinen jüngsten Bruder, Jackson, ebenfalls bei Thomas Hart Benton zu studieren. 1937 nahm Charles eine Stelle als Karikaturist und Editor für eine Automobilzeitung in Detroit an. In den folgenden Jahren beaufsichtigte er Wandmalereien und graphische Arbeiten im Rahmen eines Regierungsprogramms. 1942 wurde er Dozent für Kalligraphie, Typographie Druck und Design am Michigan State College.

Die späten Werke der 1960er Jahre verdeutlichen Pollocks schrittweise Loslösung von der Form bei gleichzeitiger Erforschung der Farbe. 1965 fasste Pollock seine Intention mit den Worten zusammen: „Die Farbe – der Klang der Farbe, die Dissonanzen und die Strömungen dieses Klangs – und ihre Leuchtkraft, dies sind die Mittel, mit denen ein Dialog zwischen dem Künstler und seiner Welt möglich ist.”

Diese Arbeit prägt auch die frühesten Werke, die in der Ausstellung gezeigt werden. Sie stammen aus den 50er Jahren. In der „Chapala“ Serie, die ab 1955 im Rahmen eines Sabbaticals, in dem kleinen mexikanischen Dorf Ajijic in der Nähe des Chapala-Sees entstand, sind die aufgetragenen Farbschichten von unterschiedlichen Schriftzeichen übersät. In „Chapala 5“ (Abb.) sowie in weiteren Werken dieser Reihe, sind die Initialen des Künstlers C und P zu entdecken. Einige der Werke erinnern an Arbeiten von André Masson oder Juan Miró, die sich mit der ecriture automatique beschäftigt haben und zu teilweise vergleichbaren Ergebnissen gelangten.

1968 beendete Charles Pollock seine Lehrtätigkeit und zog mit seiner Familie nach New York. Hier entstand die „NY“ Serie, die auf zarten fließenden Gründen aufeinandergesetzte diagonale Farbreihen von pulsierender Plastizität zeigt. Die Formen sind nicht mehr angeschnitten und die transparenten Hintergründe erscheinen zugleich als Schatten auf dem Motiv. In einem feinen Spiel oszillieren sie zwischen Offenheit und Tiefe. Mit diesen Werken endet die Ausstellung. Von 1971 an lebte Charles Pollock mit Frau und Tochter in Paris. Hier starb er 1988 im Alter von 85 Jahren. Dr. Britta E. Buhlmann und Jessica Neugebauer M.A.

Tiefe Einschnitte verbunden mit einer Schaffenspause bedeuteten für Charles der Tod seines Bruders Jackson 1956, sowie der seiner Mutter 1958. Die von 1960 an gemalten Serien „Untitled (Black)“ sowie „Black and Gray“, schwarze Flächen auf gedämpft farbigen Gründen aus Grau, Braun, dunklem Grün und Blau, die an schwere, amorphe Gebilde erinnern, verarbeiten Schmerz und Trauer. Vorbereitet wurden die zum Teil monumental wirkenden und beinah 6 kunstraumMETROPOL

Charles Pollock, Chapala 5, 1956 • Pollock der Ältere. Meister der Farbe bis 29. Oktober 2017 Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern www.mpk.de


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DIE RÜCKKEHR DER LIEBLINGE NEUERÖFFNUNG DER KUNSTHALLE MANNHEIM Endspurt auf der Zielgeraden! Hell, modern, urban - im Herzen von Mannheim ist in den letzten Jahren der derzeit größte Neubau eines Kunstmuseums in Deutschland entstanden. Während innen wie außen der letzte Feinschliff vollzogen wird und die Bauarbeiten in 13.000m2 Nutz- und 3.500m2 zusätzlicher Ausstellungsflächen vollendet werden, widmet sich das Team der Kuratorinnen und Kuratoren um Direktorin Dr. Ulrike Lorenz schon längst dem künstlerischen Innenleben der neuen „Stadt in der Stadt“. Hoch motiviert, mit professionellem Gespür und großer Freude inszenieren sie die Sammlung in den architektonisch perfekt gestalteten Räumlichkeiten, dessen beeindruckendes Highlight das von einem Glasdach überspannte Tageslichtatrium im Zentrum der neuen Kunsthalle Mannheim ist, völlig neu. Endlich kommen die Schätze wieder aus der sicheren Verwahrung in den Depots ans Tageslicht und ziehen ein in einen spektakulären Gebäudekomplex mit der einzigartigen, bronzefarbenen MeshAußenhaut. Der Standort für ihre Favoriten der Sammlung steht schon fest. Daneben werden zur Eröffnung internationale Künstler wie James Turell, Dan Graham und William Kentridge präsentiert, eingebettet in die Neuinterpretation der renommierten Sammlung und einem Skulpturenschwerpunkt von Wilhelm Lembruck über Umberto Boccioni und Alberto Giacometti bis Anselm Kiefer.

• Neueröffnung Kunsthalle Mannheim Eröffnungswochenende 15. bis 17. Dezember 2017 Kunsthalle Mannheim www.kunsthalle-mannheim.de 8 kunstraumMETROPOL

Édouard Manet Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko, 1868-69 „Eine kontroverse Konfrontation steht im Zentrum der Eröffnungsausstellung im Neubau. Ein raumhohes Gerüst verstellt den ersten Blick auf das Hauptwerk der Sammlung – Édouard Manets Riesenformat „Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko“. Die „Arena“ der amerikanischen Gegenwartskünstlerin Rita McBride kann benutzt werden. Die Betrachter sitzen auf den Holzstufen wie in einer Manege – gegenüber der schaulustigen Menge im Bild von Manet. Sie werden Zeugen des erschreckenden Moments, in dem das Erschießungskommando Maximilian mit seinen zwei Generälen exekutiert. Manet hat den politischen Mord, der die damalige Welt erschütterte, nach Zeitungsberichten und Fotografien aus Mexiko gemalt. Er verzichtete auf jedes Pathos und steckte die republikanischen Soldaten in französische Uniformen – ein Statement gegen die Außenpolitik von Kaiser Napoleon III. Das Gemälde durfte in Frankreich nicht ausgestellt werden. Staatswillkür und Bluttaten, Zensur und Krieg sind für viele Menschen heute immer noch Alltag. Indem die Besucher der Kunsthalle ihren Blickwinkel auf ein Schlüsselwerk der Kunstgeschichte körperlich verändern, werden sie Teil des Geschehens, das ihnen eine Haltung abfordert. Manet wird wieder aktuell. Das ermöglicht die luftige Konstruktion von Rita McBride, die erstmals 1997 aufgebaut wurde. Das Gebilde dient als Tribüne für Performances und als Werkzeug der Aufmerksamkeitssteigerung. Von hier aus lassen sich die drei Komponenten des Museums beobachten: Ausstellungsraum, Publikum und Kunstwerk.“

Dr. Ulrike Lorenz Direktorin der Kunsthalle Mannheim


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William Kentridge The Refusal of Time, Fünf-Kanal-Video-installation mit Sound, Megafonen und Atmungsmaschine „Elefant“, in Zusammenarbeit mit Philip Miller, Catherine Meyburgh und Peter Galison, 2012 „Mit der Fünf-Kanal-Videoinstallation „The Refusal of Time“ hat William Kentridge eine erstmals 2012 auf der documenta 13 gezeigte Multimedia-Oper geschaffen, die sich abstrakten Themen wie Raum und Zeit, der Geschichte der Apartheit in Südafrika und der Mediengeschichte des Films widmet.

Max Beckmann Fastnacht (Pierrette und Clown), 1925 „Neben vielen anderen Werken freue ich mich vor allem auf Max Beckmanns „Fastnacht (Pierrette und Clown)“. Das Gemälde – 1925 noch vor der Hochzeit des Künstlers mit Mathilde von Kaulbach, genannt Quappi, entstanden – zeigt den Künstler mit vermummten Gesicht mit den Beinen der jungen Geliebten vor ihm gleichsam applaudierend. Nach einer grundlegenden Restaurierung erstrahlt das Doppelbildnis in neuer Frische. Darüber hinaus bietet auch die Neupräsentation eine weitere Perspektive auf das Gemälde: Innerhalb der Dauerausstellung zur Kunsthalle Mannheim während des Nationalsozialismus wird auch der Werdegang von „Fastnacht“ zum Thema: 1937 als eines von fast 600 Mannheimer Werken als „entartet“ beschlagnahmt, kehrte das Gemälde erst 1950 in die Kunsthalle zurück.“

Dr. Mathias Listl Provenzienzforscher und Kurator

In der neuen Kunsthalle Mannheim wird das Werk in einem eigenen, roh belassenen Raum installiert und bietet den Besuchern eine überwältigende sinnliche Erfahrung. In der Mitte des Raumes steht eine pneumatische Holzskulptur namens „Elefant“. Um sie herum wird mit fünf großen Videoprojektionen eine Geschichte der Erfahrung und Erforschung von Zeit und Arbeit inszeniert, die untermalt wird von einem rhythmischen Sound aus Megafonen. Kentridge nutzt seine besondere Filmtechnik, bei der er animierte Kohlezeichnungen, Textfragmente, Schattenspiele, Tanztheater und Selbstporträts zusammen montiert. Die Auseinandersetzung mit der Zeitmaschine, ihr Schatten im Licht der Projektion, die in der Animation gezeichneten Zeitumkehrungen, wie rückwärtslaufende Handlungen und eine Zeitbombe, verleihen der Installation ihren existenziellen Charakter.“

Sebastian Baden Kurator für zeitgenössische Kunst kunstraumMETROPOL 9


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Carl Kuntz

Ferdinand Hodler

Apollotempel zu Schwetzingen, 1795 (Ausschnitt)

Das Lied aus der Ferne, 1906

„Es ist sehr erfreulich, dass mit der Eröffnung des Neubaus die Graphische Sammlung wieder einen festen Ausstellungsort bekommt. Mit neu restaurierten Aquarellen, Zeichnungen und Druckgraphiken von Carl Kuntz kann der erste Grundstock der Sammlung endlich wieder gezeigt werden. Auch wenn sich Kuntz vor allem als Maler fühlte, wurde er doch vor allem durch seine Aquatinten mit Ansichten des Schlossgartens in Schwetzingen berühmt, die auch technisch wahre Meisterwerke sind.

„Die Bergwelt seiner Schweizer Heimat und die Darstellung der menschlichen Figur bildeten die zentralen Themen im Werk von Ferdinand Hodler. Das 1906 entstandene Bild „Das Lied aus der Ferne“ verbindet diese beiden Motive. Unmittelbar angesprochen fühlt sich der Betrachter durch die reduzierte Farbgebung, die voller positiver Symbolik ist: Vor einem hellen Grund steht silhouettenhaft eine in frisches Grün gekleidete Frau auf einem schmalen Grasstück. Die klare Komposition beruht auf zwei gegenläufigen Koordinaten: einerseits die ruhende Horizontlinie, die einen Gipfel markiert, denn der Blick geht ins Weite, in den Himmel; andererseits die aufstrebende Vertikalität der Frauengestalt. Die Gestik und Haltung der Frau schließlich sind ganz auf den Betrachter bezogen. Sie blickt den Betrachter „von oben herab“ versonnen, prüfend und ernst an. Ihre Hände sind ichbezogen auf die eigene Brust gelegt, während sie einen Schritt auf uns zu zumachen scheint. Gleichzeitig richtet sich ihre ganze Aufmerksamkeit auf den Klang aus der Ferne. Dieser Klang, die frühlingshafte Natur und der Mensch sind in eins gesetzt.“

Eines der schönsten Blätter ist die aquarellierte Aquatinta „Apollotempel zu Schwetzingen“ (1795). Kuntz gelingt es, eine wundervoll duftig lichte Stimmung zu erzeugen. Mit diesem Motiv verweist er auf die Antike und erinnert zugleich an die aufgeklärte Gesinnung des Kurfürsten Carl Theodors, der die kulturelle Blüte in Mannheim und seiner Umgebung im ausgehenden 18. Jahrhundert wesentlich prägte.“

Dr. Thomas Köllhofer Kurator Graphische Sammlung 10 kunstraumMETROPOL

Dr. Inge Herold stellvertretende Direktorin


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kunstraumHEIDELBERG

JOACHIM LUTZ ZEICHNER DER STILLE Joachim Lutz ist eine Entdeckung. Geboren 1906 - im Todesjahr Paul Cézannes - erlebte Lutz in seinen Künstlerjahren die Einflüsse des Expressionismus, Kubismus und Futurismus, ohne sich aber einer Richtung anzuschließen. Die Graphische Sammlung des Kurpfälzischen Museums Heidelberg enthält den Großteil seines künstlerischen Werks. Er zeichnete, malte und aquarellierte, während er Studienreisen durch Holland, Dalmatien, Frankreich und Polen unternahm und von 1928 bis 1930 Leo Frobenius auf seiner großen Afrika-Expedition begleitete. Als Soldat in Russland, Frankreich und Italien arbeitete er als Kriegsberichterstatter für verschiedene Zeitungen. Die Ausstellung begleitet ihn auf seinen Lebensstationen und berücksichtigt die breite Palette seines Werks - Landschaften, Naturdarstellungen und ausdrucksvolle Porträts - , im Dialog mit großen Künstlern der Graphischen Sammlung wie Nolde, Léger, Schmidt-Rottluff und Severini. Joachim Lutz, Stiefmütterchen, um 1950 (Ausschnitt) Die Sonderausstellung „Joachim Lutz. Zeichner der Stille“ stellt das Werk des 1954 in Heidelberg-Ziegelhausen verstorbenen Künstlers Joachim Lutz in den Fokus der Betrachtung und zugleich in Dialog mit der Sammlung. Geboren 1906 - im Todesjahr Paul Cézannes, von dem Picasso sagte, er sei der „Vater der Moderne“ - erlebte Joachim Lutz diese besondere Zeit künstlerischen Aufbruchs. Expressionismus, Kubismus und Futurismus setzten neue Akzente und Maßstäbe für die junge Künstlergeneration. Joachim Lutz, der seine Liebe zur Kunst bereits in jungen Jahren entdeckte, erhielt seinen ersten Zeichenunterricht in Mannheim von dem Maler und Zeichenlehrer am Karl-FriedrichGymnasium Theodor Schindler. Vermutlich über Schindler, der 1913/14 vertretungsweise eine Professur an der GroßherzoglichSächsischen Kunstschule Weimar bekleidet hatte, knüpfte Lutz Kontakte in die thüringische Landeshauptstadt. An der Akademie in Weimar war er Schüler des Malers, Graphikers und Illustrators Walter Klemm, der seit 1913 die Professur für Graphik innehatte. Abschließend besuchte er 1925/26 die Kunstgewerbeschule in Stuttgart.

Es folgten Studienreisen durch Holland, Dalmatien, Frankreich und Polen. In dieser Zeit und nach der Afrika-Expedition (1928 – 1930) von Leo Frobenius, die er als Zeichner begleitete, arbeitete Lutz als Illustrator und Pressezeichner. 1936/37 leitete er bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges die Freie Akademie in Mannheim. Als Soldat in Russland, Frankreich und Italien arbeitete er für verschiedene Zeitungen als Kriegsberichterstatter. Parallel entstanden zahlreiche Arbeiten – Zeichnungen, Aquarelle und Druckgraphiken – in denen er seine Eindrücke dieser Zeitspanne festhielt. Lutz bewegte sich mit seinen Bildfindungen konsequent im Spannungsfeld einer minutiös gegenständlichen Auffassung bis hin zu einer im Hinblick auf Form und Räumlichkeit stark reduzierten Darstellungsweise, die Atmosphäre und Farbbewegung fokussierte. Nach dem Krieg lebte und arbeitete Joachim Lutz als freier Maler und Graphiker in Heidelberg und arbeitete zusätzlich für verschiedene Zeitungen, u.a. auch für die FAZ und den Kölner Stadtanzeiger. Gemeinsam mit Will Sohl gründete er 1947 die „Freie

Gruppe“, die es sich zur Aufgabe machte, in der Nachkriegszeit das kulturelle Leben in Heidelberg wiederzubeleben und zu fördern. Joachim Lutz wurde nur 48 Jahre alt. Im Februar 1954 erlag er einem Krebsleiden und wurde auf dem Ziegelhäuser Friedhof bestattet. Nur wenige Tage vor seinem Tod hatte er verfügt, dass weite Teile seines künstlerischen Nachlasses als Schenkung an das Kurpfälzische Museum gehen sollten. Die Sonderausstellung bietet die Gelegenheit, sich mit dem vielfältigen Werk eines eher unbekannten Künstlers zu beschäftigen. Lutz‘ Landschafts- und Naturansichten sowie eindrucksvolle Porträts seiner Aufenthalte in Frankreich, Russland und Afrika werden Arbeiten von u.a. Rohlfs, SchmidtRottluff, Nolde und Heckel gegenübergestellt. (red)

• Joachim Lutz 15. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018 Kurpfälzisches Museum Heidelberg www.museum-heidelberg.de kunstraumMETROPOL 11


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kunstraumMANNHEIM Wie jedes Jahr präsentiert der Mannheimer Maler Dietmar Brixy im Frühherbst seine aktuelle Produktion. Ort ist sein Atelier, das denkmalgeschützte Alte Pumpwerk Neckarau, ein funktionaler Bau des Jugendstils, der in eine schöne Künstlervilla verwandelt wurde. Das allein ist schon sehr sehenswert. Auf drei Etagen sind nun vom 22. September bis zum 14. Oktober neue Bilder zu sehen, wie auch einige ältere. Im Vordergrund steht eine aktuelle Serie, die unter dem Titel ROOM zusammen gefasst ist. Das soll nicht nur ein Ausstellungstitel sein, ROOM beschreibt auch neue Tendenzen in der so überaus erfolgreichen Malerei des Dietmar Brixy.

UMBAUTE PARADIESE DIETMAR BRIXY: ROOM Brixy, Room, 2017

Seit Jahren hat Brixy einen unverkennbaren Malstil entwickelt, eine farbenfrohe, sinnliche und emotional sehr aufgewühlte Abstraktion, die jedoch nicht stagniert, sondern immer neue technische wie inhaltliche Aspekte entwickelt. Konnte man in der Vergangenheit informelle Pflanzen und Landschaften als die barocken Visionen eines verlorenen Paradieses erkennen, erscheinen die neuen Bilder diesseitiger, dem direkten Lebensraum des Menschen zugewandt. Lediglich die immer noch beliebten Abdrücke von Feigenblättern erinnern an diese Tradition. Jetzt dominieren gradlinige Strukturen, die nicht das organische Wachstum der Natur nachempfinden, sondern eher die rechtwinkligen Raster, mit denen Architekten unseren Lebensraum verbauen. Viele Bilder machen urbane Szenerien erkennbar. Gebäude mit Fenstern und Türen sind zu erahnen und geben dem Ausstellungstitel seinen Sinn. Damit spielt Dietmar Brixy mit neuen Genres der Kunstgeschichte: der Vedute und dem Interieur. Beide Genres gehören zur illusionistischen Malerei, die wesentlich von dem Geschick des Künstlers abhängt, dreidimensionale Räume auf der zweidimensionalen Leinwand zu evozieren. Da Brixy keine realen Vorbilder malt, keine echten Städte oder Salons porträtiert, kann ihm die geometrische Zentralperspektive nicht helfen. Ihm gelingt die räumliche Wirkung seiner Bilder durch starke Kontraste der Farben und Formen. Schaut man auf das hier abgedruckte Bild, sieht man, wie ein zwischen Hellgrün und Orange leuchtender Untergrund durch das Geflecht der meist dunklen Horizontalen und Vertikalen hindurch strahlt. Auch dieser feine Farbverlauf ist neu und erinnert an das übergangslose Farbenspektrum des Lichtes. In den Bildern leuchtet das wie ein Sonnenuntergang und rückt das architektonische Raster in die Nacht. Licht und Schatten erzeugen so die dreidimensionale Wirkung und phantastische Anmutung. Auch inhaltlich lassen sich neue Tendenzen erkennen, soweit man in einer informellen Malerei überhaupt solche Dimensionen gelten lassen will. Doch Brixy ist kein Mathematiker, seine Bilder sind neben allem kompositorischen Kalkül immer noch Action Painting und damit auch Gefühlslandschaften, Seelenräume. Das klassische Interieur des 19. Jahrhunderts ist durch eine Melancholie charakterisiert, menschenleer zeigt es nur die Requisiten eines Lebens. Unweigerlich geht der Blick zu offenen Türen und Fenstern, die in keinem Interieur fehlen dürfen. Man denke an das „Balkonzimmer“ von Adolph Menzel. Interieure erzeugen Gefühle von Einsamkeit und Sehnsucht, wecken aber gleichzeitig einen sensiblen Sinn für die stille Poesie eines Raumes, sein Licht und seine Farben. In diesem Sinne sind auch die neuen Bilder von Dietmar Brixy etwas lyrischer geworden, und es ist zu hoffen, dass sie in Zukunft noch ruhiger und meditativer werden.

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Brixy, Room, 2017 Andreas Theurer, Cassandra, 2001/2003 Gastkünstler Andreas Theurer Wie jedes Jahr haben Dietmar Brixy und seine Galerie Tammen & Partner Berlin einen Gastkünstler eingeladen, die Schau mit plastischen Werken zu bereichern. Innen und im mediterranen Garten des Alten Pumpwerks wird der Bildhauer Andreas Theurer aus Berlin präsentiert. 1956 in Göppingen geboren, studierte er an der Kunstakademie Stuttgart und ist seit 1993 Professor an der Hochschule Anhalt in Dessau. Zu sehen ist eine kleine Werkschau mit Skulpturen, die eine augenfällige Entwicklung aufzeigen. So ist die frühe Arbeit „Duett“ von 1991 noch deutlich von Theurers Lehrmeister Alfred Hrdlicka geprägt: Zwei stilisierte Torsi, die kaum aus dem schweren Stein herausgewachsen scheinen und die menschliche Anatomie nur andeuten. Ganz anders „Cassandra“ von 2001/2003. Das Material ist Holz, die Arbeit eine stehende Sitzfigur, die anatomisch durchgeformt ist und dank ihres labilen Standmotives sehr leicht und sensibel anmutet. Ihr Körper ist freilich sehr geometrisch stilisiert und erinnert an die Kunst des Futurismus in den 1920er Jahren. Noch futuristischer sind die neuesten Plastiken aus Bronze „Verhüllt I-III“ von 2011. Hier ist weniger der Körper als vielmehr die Gewandung das Thema. Wie zu Metall erstarrte Faltenwürfe umspielen geometrische Schraffuren die menschliche Figur, die wie ein Engel aus dem Bild entschwunden scheint. Viele andere kleinere Arbeiten von Andreas Theurer zeigen das Interesse des Künstlers an plastischen Zeichnungen und geometrischen Formen, wie auch an architektonischen Motiven, so dass fast ein Vergleich mit den gemalten Räumen des Dietmar Brixy möglich wird. Dr. Dietmar Schuth • Brixy:Room 22. September bis 14. Oktober 2017 Altes Pumpwerk Neckarau, Mannheim www.brixy.de kunstraumMETROPOL 13


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WAS VOM TAGE ÜBRIG BLIEB TAGESZEICHNUNGEN VON RAINER NEGRELLI

Rainer Negrelli, Nachtwandel, 2017

Kreativität wird gerne mit Chaos und Ungezügeltheit verwechselt. Dabei folgen Künstler oft einem ebenso geregelten Tagesablauf wie Finanzamtsbeamte, machen pünktlich Mittag und setzen sich anschließend wieder ans Zeichnen. Auch Rainer Negrelli gehört eher zu dieser Zunft, allerdings verlangt ein geregelter Tagesablauf auch ein gehöriges Maß an Selbstdisziplin, allüberall drohen Ablenkungen und Alltagsbanalitäten. Daher entstand vor einem Jahr gemeinsam mit zwei befreundeten, künstlerisch tätigen Frauen die Idee, sich gegenseitig Stichworte zuzuwerfen, auf deren Grundlage jeden Tag eine Bildgestaltung, beispielsweise eine Zeichnung, eine Collage oder eine Malerei, je nach dem individuellen künstlerischen Naturell, entstehen sollte. Dem gefühlten Verlust an gestalterischem Tun sollte auf diesem Wege abgeholfen werden. Also wurden, jeweils im Wechsel, Worte, Texte, Satzanfänge, Lyrisches oder Tagespolitisches ausgetauscht und ans gestalterische Werk gegangen. Daraus sollte allerdings kein Austausch entstehen, jeder arbeitete für sich allein, nur die Anregung war von Bedeutung. Und doch ergibt sich nun für jeden Einzelnen eine Art Tagebuch und dann eben doch ein künstlerischer Diskurs, zwar auf Abstand, aber in Gleichzeitigkeit. Die eingegangene Verpflichtung, jeden Tag mindestens eine Arbeit anzufertigen, strukturiert den Tag, füllt ihn mit kreativem Potenzial. Für Rainer Negrelli waren dies nicht die ersten Tagesarbeiten, bereits vor ein paar Jahren waren solche Zeichnungen, allerdings ohne Anregung von außen, entstanden und auch eine Schnittmenge dieser Arbeiten ist in der Ausstellung zu sehen. Die unterschiedlichsten Themen erfordern unterschiedliche Herangehensweisen. Dabei ist der künstlerische Impuls entscheidend, der wiederum abhängig ist von einer täglich neuen Disposition. Ungewollt finden sich Einzelarbeiten auf der Wand zu Serien zusammen, ergeben Geschichten im Auge des Betrachters. Dabei ist die Hängung rein an ästhetischen Kriterien orientiert, die Inhalte sind letztendlich bedeutungslos. Es ist eine Flut von Bildern, die sich über den Betrachter ergießt, die unterschiedlichsten Fragmente von Wirklichkeit begegnen sich, genau so, wie es uns auch jeden Tag in der Realität widerfährt. Und die Themenvielfalt ist wahrhaftig

Rainer Negrelli, Ausschnitt, 2017 beinahe uferlos: Eros, Tod, Obsessionen, die menschliche Figur und so weiter finden sich in diesen Zeichnungen. Und, ach ja, wir selbst sind auch in diesen Blättern – nämlich in dem, was uns gerade durch den Kopf geht beim Betrachten. Die den gestalterischen Prozess anregenden Worte, Satzfragmente etc. finden sich auch an der Wand, allerdings, ebenso wie die Zeichnungen, für sich und in keiner Beziehung zu den Arbeiten. Diese darf der Betrachter gerne selbst herstellen. Es ist tatsächlich ein Unterschied, ob sich die Themen der Kunst von selbst ergeben oder ob man ein Thema zugerufen bekommt. Der Zwang und Wille, sich mit solchen verbalen Stolpersteinen auseinanderzusetzen, bedingt eine andere Konzentration als ein selbst formuliertes Thema und Rainer Negrelli hat sich dieser Herausforderung gestellt, wenn er auch die „Auftraggeber“ dieser Arbeiten ausnahmsweise auf keine Art und Weise zufrieden stellen musste. Wunderbare kleine Werke sind so entstanden, jedes sich selbst genügend und in der Fülle ein Abbild des tagtäglichen Lebens und was von diesem am Ende übrig blieb. Martin Stather • Rainer Negrelli 26. November bis 23. Dezember 2017 5. bis 27. Januar 2018 Galerie M am Deutschen Tor, Landau www.galerie-m-landau.de kunstraumMETROPOL 15


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kunstraumKAISERSLAUTERN

OHNE SCHLÜSSEL UND SCHLOSS? CHANCEN UND RISIKEN VON BIG DATA „Beam me up, Scotty!“ Den legendären Satz Captain Kirks vom Raumschiff Enterprise meint man hören zu können, während im Body Scanner mehrere Laser mit etwas Abstand den eigenen Körper von oben nach unten entlang gleiten. Deren Ziel ist es allerdings nicht, einen Menschen unverzüglich an einen anderen Ort zu beamen, sondern ihn exakt zu vermessen. Auch wenn man weiß, man wird nicht – wie beim Beamen notwendig – in einzelne Moleküle zerlegt, entsteht ein merkwürdiges Gefühl während des kontaktlosen Abtastens. Eine Erfahrung, die die Besucher bei „Ohne Schlüssel und Schloss? Chancen und Risiken von Big Data“ selbst machen können. Ziel dieser zu großen Teilen interaktiven Ausstellung ist es nicht nur unser Augenmerk auf die Kulturgeschichte des Verschließens zu lenken, sondern vor allem die (meist im Verborgenen) ablaufenden Datenerhebungen sicht- und erfahrbar zu machen. Die hierfür notwendige Technologie und das Know-How haben Forschungsinstitute und Firmen beigesteuert. Der überwiegende Teil sind davon in Kaiserslautern ansässige Institute und HightechFirmen: So entwickelten die Technische Universität, die Fachhochschule Kaiserslautern, die Universität Stuttgart sowie das Fraunhofer IESE und das DFKI Kaiserslautern eigens für die Ausstellung besondere interaktive Stationen. International agierende und hier ansässige Firmen wie Human Solutions, Mobotix und Empolis stellen bereitwillig ihre Technologie zur Verfügung. Auch wenn die Technologie vorwiegend aus Kaiserslautern stammt, so haben sicher nur die wenigsten Menschen schon einmal in einem Bodyscanner gestanden. Und wer hat schon einmal erlebt, wie Augen und Schritt perfekt aufgezeichnet werden? Gesichtsausdrücke werden computergestützt erfasst und bieten Hinweise auf den jeweiligen Gemütszustand. So kann es passieren, dass man anstelle eines sofortigen Zutritts zur Ausstellung zunächst zu einem aggressionsreduzierenden Spaziergang um das Museum aufgefordert wird. Wie bitte?! Was sich wie Bevormundung anhört und sich auch genauso anfühlt, ist das Ergebnis eines Zusammenspiels von Überwachung und algorithmischer Berechnungen und macht auf etwas ungewöhnliche Weise erfahrbar, was sonst in anderen Zusammenhängen völlig unbemerkt geschieht: unser Verhalten wird aufgezeichnet, analysiert und bewertet, um daraus profitable Handlungsmaximen für Firmen zu entwickeln. Die eingangs erwähnten Körpervermessungen dienen dazu, Konfektionskleidung den nationalen Maßen anzupassen. Eine Größe 38 ist dann nach deutschen, italienischen oder chinesischen Körpergrößen ausgerichtet, was die Passform der Kleidung deutlich verbessert. Ein gleichermaßen angenehmes wie gewinnbringendes Ergebnis der Möglichkeiten von Big Data. Die Suche nach gut funktionieren-


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Großes Türschloss mit Drücker und Riegelschließen, 17. Jh. den „Daten-Mustern“ zeigt aber auch, es reichen nur wenige, in diesem Falle vier Angaben, um mit großer Sicherheit die Figur des Menschen, ohne ihn jemals gesehen zu haben, zu errechnen bzw. dann auch seine passende Konfektionsgröße anzugeben. Und ganz ähnlich werden Gemütslagen und daraus prognostizierte Verhalten bestimmt. So kann man in der Ausstellung Erfahrungen von Datenerhebungen sammeln, von denen man in der Regel nur theoretisch weiß. Darüber hinaus erleben die Besucher, wie Prozentangaben völlig falsche Vorstellungen im Menschen wecken können. Was bedeutet es, wenn ein Algorithmus zu 99 Prozent einen Terroristen erkennt? Wie viele Menschen werden bei dieser hohen Zuverlässigkeit immer noch fälschlicher Weise zu diesem Täterkreis hinzugerechnet? Sicher ein Computer berechnet mit jedem Vorgang unabhängig von schwankenden Tagesformen unbestechlich immer das Gleiche. Doch sind die Programme auch so geschrieben, dass sie ein verlässliches Ergebnis auswerfen? In der Ausstellung begegnen die Besucher Szenarien, die der hohen Glaubwürdigkeit rechnerischer Ergebnisse eine gesunde Skepsis entgegensetzen und deren Zustandekommen transparent machen. Doch wie kommt eine solche Ausstellung überhaupt ins Museum? Was hat das mpk mit Hightech zu tun? Ohne Schlüssel und Schloss? Ausgangspunkt für diese Frage im Titel der Ausstellung ist ein Bereich der Kunsthandwerklichen Sammlung des Museums Pfalzgalerie. Schlüssel und Schlösser vergangener Zeiten faszinieren aufgrund ihrer mechanischen Präzision und handwerklichen Aufwendigkeit, mit der sie hergestellt sind. In ihre kulturgeschichtlichen Zusammenhänge gesetzt, stellt sich zugleich die Frage, was sie einst verschlossen oder vor unbefugtem Zugriff geschützt haben mögen. Der Blick zurück hilft unser heutiges Verhalten besser wahrzunehmen: Wann reglementieren wir Zugriff oder Zutritt? Wie hoch schätzen wir aktuell Grenzen zwischen Innen und Außen, Privat und Öffentlich?

Bodyscanning: Auf den Leib geschneiderte Perfektion Grenzsituationen, die Türen oder Schlössern sichtbar markieren. Sind sie bezogen auf die Möglichkeiten jüngster IT-Technologie schon eine überholte Kulturtechnik? Big Data ist weit mehr als nur eine technologische Entwicklung; vielmehr wird Big Data unser Denken und Handeln gravierend verändern. Die Grenzen von privatem und geschäftlichem Dateneinsatz werden noch stärker nivilliert und beide Bereiche immer stärker ineinanderfließen. Was bedeutet das für unsere Privatsphäre, muss sie überhaupt weiter geschützt werden? Was gewinnen wir, wenn wir diese mehr oder weniger bewusst in Teilen aufgeben? Wie wir Chancen und Risiken bewerten, hängt entscheidend davon ab, wie hoch das Vertrauen in die Leistungen der Informationssicherheit ist. Die Ausstellung stellt exemplarisch Chancen und Risiken vor, möchte durch die selbst gemachten Erfahrungen und ihrer Reflexion so zu einer erhöhten Medienkompetenz beitragen. Sie motiviert zu einer aktiveren Teilnahme, um gesellschaftlich prägende Veränderungen mitzugestalten. Und damit man diese Gedanken auch zu Hause nicht so rasch vergisst, beamt uns Scotty auf den Bildschirm: Das eigene 3D-Bild kann man als Bildschirmschoner mit nach Hause nehmen. Dem Menschheitstraum vom Beamen schon sehr ähnlich, schneien wir aufgelöst in einzelne Pünktchen auf dem Bildschirm ein, setzen uns zum ganzen Körper zusammen, um uns im Anschluss wieder in kleinste Fragmente aufzulösen. Ein faszinierender Vorgang und ob dies zugleich ein Bild der zunehmenden Auflösung unserer Persönlichkeit in einzelne Datensätze ist, fragt die Ausstellung? Svenja Kriebel

• Ohne Schlüssel und Schloss? 17. September 2017 bis 18. Februar 2018 Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern www.mpk.de kunstraumMETROPOL 17


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WALDLIFE SANDRA MANN Im Werk von Sandra Mann treffen die unterschiedlichsten künstlerischen Medien aufeinander – dokumentarische und inszenierte Fotografien stehen neben Rauminstallationen, skulpturalen Arbeiten oder Videofilmen. Sie verfügt über ein ausgeprägtes internationales Netzwerk an Künstlern und Kuratoren indem sie agiert und das Bestandteil ihrer Arbeit und ihres Wirkens ist. Sandra Mann, Bulle auf Kuh, 2014 Nach umfangreichen fotografischen Feldforschungen zu den Themen „Nightlife“ und „Daylife“ arbeitet Sandra Mann seit 2012 an der inzwischen über 200 Motive umfassenden fotografischen Waldserie. Dokumentarische Aufnahmen von Bäumen, die mit leuchtend roter Sprühfarbe zum Fällen markiert wurden, stehen gleichwertig neben sorgsam komponierten Fotografien von in der Natur posierenden Protagonisten. Der deutsche Wald – romantisch verklärtes Sehnsuchtsziel und furchteinflößender Ort zugleich – wird dabei zur Bühne für die künstlerische Verhandlung relevanter gesellschaftlicher Themen. Augenzwinkernd und humorvoll werfen die Aufnahmen Fragen nach unserem menschlichen Zusammenleben sowie unserem Umgang mit Natur und Umwelt auf. Die Wahrnehmung des Betrachters wird dabei subtil auf die Probe gestellt: Erst auf den zweiten Blick erschließen sich die raffinierten Bildkompositionen in ihrer ganzen Tiefe: Die berittene Polizistin, die so selbstverständlich durch den Wald zu traben scheint, hat ihr Ross gegen ein seltenes Pinzgauer Rind eingetauscht. Eine Künstlerkollegin badet in einem See, bei dem erst auf den zweiten Blick deutlich wird, dass es sich nicht um einen idyllischen Seerosenteich handelt. Unter dem Titel „0403171570 Schwarz Rot Gold (Grüner See)“ sind drei junge Frauen unterschiedlicher

Hautfarbe zu sehen, die sich mit Bikinis bekleidet und selbstbewusst eine Hand zum Victory-Zeichen geformt auf dem Weg an einen Waldsee befinden; ein Verweis auf die Möglichkeit selbstbestimmten Lebens von Frauen in unserer Gesellschaft. Die Skulptur „Fragility“, das Brandenburger Tor in finnischer Birke gefertigt, verweist auf die Fragilität von Länderfreundschaften, hier im Speziellen auf die von Deutschland und Finnland. Das Musikstück „Fragility“ wurde von Sara Puljula (Helsinki) komponiert, auf einem Nagelbrett gespielt, aufgenommen und ist als musikalische Untermalung im Inneren der Skulptur installiert. Die Skulptur „Danse I (Erin Kirk)“, 2016 aus der Serie Spinografien zeigt eine von der Decke hängende, mit einem Motor angetriebene, sich drehende Foto-Skulptur. Sandra Mann absolvierte ihr Studium mit Diplom und Auszeichnung an der HfG Offenbach bei Lewis Baltz und Heiner Blum. In ihrem genreübergreifenden Werk – sie bedient sich einer großen Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen wie Fotografie, Installation, Skulptur, Video – befasst sie sich konzeptuell mit der Beziehung der Menschen zueinander, zur Natur, zur Umwelt, Tierwelt oder Genderthematik. Ihre Arbeit ist durch die Erforschung der Grundlagen der Fotografie,

Bildsprache und Bildwahrnehmung geprägt, was sie auch lehrt. Außerdem kuratiert sie Ausstellungen im In- und Ausland, ist Gründungsmitglied des internationalen Kuratorennetzwerks Qipo und arbeitet als Jurymitglied bei Fotografie- und Kunstwettbewerben. Sie hat neben diversen Preisen das Stipendium der Universitätsstiftung Augsburg erhalten, das Stipendium der Künstlerhilfe und das Helsinki-Reisestipendium des Kulturamts Frankfurt. Sie ist Kunstbotschafterin der Keep The World Foundation und der Stiftung Palmengarten und Botanischer Garten. Ihre Werke sind in nationalen und internationalen Sammlungen vertreten u.a. im Museum für Moderne Kunst Frankfurt, MUCA Mexiko Stadt, Kunsthalle Wien, DZ Bank, der Sammlung des Landes Hessen oder in der Art Collection Deutsche Börse Photography Foundation. Das Foto „231100-0002 Sandra mit Bart“ wurde vom Stern Magazin 07/2015 als eines der besten Fotografien der Gegenwart ausgezeichnet. Simone Scholten/red

• Sandra Mann bis 22. Oktober 2017 Forum für Kunst, Heidelberg www.heidelberger-forum-fuer-kunst.de kunstraumMETROPOL 19


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kunstraumVÖLKLINGEN

INKA – GOLD. MACHT. GOTT. 3.000 JAHRE HOCHKULTUR Für die Inka waren es „Perlen der Sonne“, die Spanier sahen nur den materiellen Wert. Während Gold für die Inka und ihre Vorgängerkulturen ausschließlich rituellen Charakter besaß und nur höchsten Herrschern und Priestern vorbehalten war, strebten die spanischen Conquistadores nach schnellem Reichtum. Erzählungen von einem sagenhaften „El Dorado“ hatten sie an das andere Ende der Welt gebracht. Der Mythos des Inka-Goldes hat in dieser Unversöhnlichkeit zweier Wertesysteme ihren Ursprung. „Inka – Gold. Macht. Gott.“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist eine Ausstellung mit herausragenden Exponaten zur Kultur der Inka und ihrer Vorgänger-Kulturen, die in dieser Form und Zusammensetzung zum ersten Mal zu erleben ist. Sie zeigt die Kultur der Inka und ihrer eroberten Reiche und Vorfahren. Die Inka sahen ihre Vorgänger-Kulturen als ihre Lehrmeister an. Zu sehen sind die berühmten Goldexponate der Moche, die meisterhaften Metallarbeiten der Chimú, aber auch herausragende Textilien und Keramik. Das Gebiet der Inka umfasste das Territorium aller dieser Vor-Inka-Kulturen wie Nasca, Moche oder Chimú und baute darauf auf. Die berühmten Goldschmiede der Chimú beispielsweise blieben auch in der InkaKultur führend. Die Ausstellung wird so zu einer 3.000 Jahre umfassenden Kunst- und Kulturgeschichte, die in der Hochkultur der Inka mündet. Die Inka waren das größte Weltreich ihrer Zeit. Ihre Knotenschrift, die Quipu, ist trotz moderner Hochleistungscomputer bis heute nicht entziffert. Daher sind die Objekte der Inka-Ausstellung nicht nur beeindruckende Kunstwerke, sondern sie erzählen uns, wie die Inka und ihre Vorgänger-Kulturen lebten und wie sie ihre Welt sahen. Und nicht selten sind die Objekte sogar die primäre Quelle, um etwas über diese Welt zu erfahren. Die Exponate erzählen von rituellen Zweikämpfen, die mit der Opferung des Besiegten endeten, von Fruchtbarkeitsritualen und der zentralen Bedeutung des Wassers. Themen sind die duale Weltsicht von Oberwelt und Unterwelt, die Welt der Krieger, die Darstellung von Sexualität, Rauschmittel und der sagenhafte Schmuck der Könige. Die Objekte erzählen von einem riesigen Reich, das Küste, Wüste, Bergwelt und Dschungel umfasste. Und natürlich handelt die Ausstellung auch von dem Gold der Inka, wegen dem die Spanier sich auf den Weg gemacht hatten. Die spanische Eroberung Südamerikas durch Francisco Pizarro ist ein wichtiges Thema der Ausstellung. Sie zeigt den Punkt, an dem zwei Welten aufeinandertrafen, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Nach „InkaGold“ (2004/2005) nimmt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte erneut und mit neuen Exponaten die faszinierenden Hochkulturen der Inka- und Vor-Inka-Zeit in den Blick. Die Ausstellung „Inka – Gold. Macht. Gott.“ zeigt in 220 einzigartigen Exponaten die Faszination der alten peruanischen Hochkulturen und ihr Aufeinander20 kunstraumMETROPOL

Totenmaske der Gottheit Ai Apaec

Ohrpflöcke mit Kriegervogel

treffen mit der europäischen Kultur des 16. Jahrhunderts. Der KernBestand der Exponate stammt aus dem Larco Museum, Lima und Cusco, das die größte Privatsammlung altperuanischer Kunst weltweit besitzt. Die Objekte sind meisterhafte Kunstwerke und bedeutende wissenschaftliche Informationsquellen. Einzigartige Exponate des Musée des Jacobins, Auch (F), des Weltmuseums Wien und des Roemer- und Pelizaeus-Museums, Hildesheim, vervollständigen die Ausstellung. Die Museeen in Wien und Hildesheim sind für ihre Sammlungen weltberühmt. Das Musée des Jacobins, Auch, besitzt eine der größten Sammlungen zur präkolumbianischen Kultur in Frankreich. Die Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim, leihen eine Inka-Mumie. Das Musée de l’Armée, Paris, leiht spanische Waffen und Pferderüstung der spanischen Conquistadores. (red) • Inka – Gold. Macht.Gott. bis 2. April 2018 Weltkulturerbe Völklinger Hütte www.voelklinger-huette.org


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kunstraumKARLSRUHE

CÉZANNE. METAMORPHOSEN Es wird einer der Ausstellungshöhepunkte des Jahres sein: Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe präsentiert vom 28. Oktober bis 11. Februar 2018 unter dem Titel „Cézanne. Metamorphosen“ den Künstler Paul Cézanne (1839–1906) in einer großen Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg. Paul Cézanne hat als Maler, Zeichner und Aquarellist ein überaus facettenreiches Werk geschaffen. Aufgrund seiner Tendenz zur Abstraktion der Bildelemente gilt er als wichtiger Wegbereiter der Moderne. Cézanne selbst hatte jedoch den Anspruch, die Malerei auf Grundlage der klassischen Kunst zu erneuern. Die Ausstellung der Kunsthalle Karlsruhe wirft einen neuen Blick auf Cézannes lichte Landschaften, seine Badenden, Porträts und Stillleben. Sie zeigt seine Arbeitsweise als einen faszinierenden Prozess der Verwandlung der wahrgenommenen Natur in ein Gefüge farbiger Bildelemente. Cézanne als Geheimnissuchender, der das Wesen der Welt einzufangen versucht – es ist ein anderer Cézanne, als der Künstler, der bisher in retrospektiven Ausstellungen erlebt werden konnte. Erstmals macht eine Cézanne-Ausstellung dessen Werk als eine Einheit erfahrbar. Statt der klassischen chronologischen oder nach Bildgattungen geordneten Werkbetrachtung sind hier Gemälde verschiedener Gattungen und Schaffensphasen nebeneinander zu sehen. Wie hängt die Dramatik der frühen Figurenbilder mit der Erhabenheit und Dauerhaftigkeit seiner Stillleben zusammen?

Paul Cézanne, Blick auf das Meer bei L’Estaque, 1883-1885

Paul Cézanne, Portrait eines Bauern, 1905/06

Häufig wird angenommen, Cézanne habe im Spätwerk mit seinen künstlerischen Anfängen gebrochen. In der Ausstellung werden die inneren Zusammenhänge der verschiedenen Phasen und Entwicklungen aufgezeigt. Daneben wird auch deutlich, welche bedeutende Rolle der Kopie im Schaffen von Cézanne zukam. Der Künstler war sehr traditionsbezogen: Intensiv wie kaum ein zweiter seiner Generation kopierte er Alte Meister wie Zeitgenossen, um mit diesen schöpferisch umzugehen. Die den Vorbildern entnommenen Figuren und Details aus größeren Kompositionen leben in anderer, abgewandelter Form in seinen Gemälden weiter. Die Ausstellung macht auch Doppeldeutigkeiten im Werk des Franzosen sichtbar. Er verflüssigte feste Strukturen und materialisiert weich fließende Formen. Besonders deutlich wird dies beispielsweise an der Darstellung einer Jacke auf einem Hocker, die an die Montagne Sainte-Victoire erinnert. (red) • Cézanne. Metamorphosen 28. Oktober 2017 bis 11. Februar 2018 Staatliche Kunsthalle Karlsruhe www.kunsthalle-karlsruhe.de kunstraumMETROPOL 21


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kunstraumLADENBURG

Marianne Kaerner, Samos, 2012

Walter Ludwig Ebert, Kopf II, 2016

EIN ATELIER – ZWEI POSITIONEN MARIANNE KAERNER UND WALTER LUDWIG EBERT „Ein Atelier – zwei Positionen“. So lautet der Titel einer Ausstellung von Marianne Kaerner und Walter Ludwig Ebert. Beide Künstler arbeiten in Ateliers in Neckargemünd sowie in Aspiran (Südfrankreich). Seit ihren ersten Ausstellungen 1981 (Ebert) beziehungsweise 1984 (Kaerner) können sie auf zahlreiche Ausstellungen, teilweise auch im Ausland, zurückblicken.

größere Serien zu einer Thematik. Kopf, Raum und Figuren sind seine bevorzugten Themen. Eberts Bilder gleichen offenen Systemen. Sie bilden eine eigene, autonome Welt, die weder bei der Entstehung noch bei der Betrachtung Einschränkungen unterliegt. Ihr Werdegang ist den Bewegungen in einem vielfältig verästelten Straßennetz vergleichbar.

„Beim Malprozess entstehen Bildräume und Raumbilder als komplexe Ordnungsgefüge“, lautet das Credo des künstlerischen Schaffens von Marianne Kaerner. Das Tektonische und die Inszenierung im Bildaufbau spielen bei ihr eine entscheidende Rolle. Es entstehen Serien von Arbeiten mit Themen wie Landschaft, Architektur, Figur und Raum mit verschiedenen Materialien und Techniken auf Leinwand, Papier, Holz und Kunststoff.

Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung im Kreisarchiv Ladenburg dürfen also gespannt sein, wie sich die Werke der beiden Künstler Marianne Kaerner und Walter Ludwig Ebert im Zusammenspiel präsentieren und selbst entscheiden, ob und inwiefern sich die Bilder ergänzen. Der Titel „Ein Atelier – zwei Positionen“ macht auf alle Fälle neugierig. „Die Ausstellung beinhaltet unsere Arbeiten der letzten Jahre“, sagt Walter Ludwig Ebert, ohne mehr Details verraten zu wollen. (red)

Schnelle Entscheidungen im Malprozess und langfristige Überarbeitungen kennzeichnen die Werke von Walter Ludwig Ebert. Im spannungsreichen Wechselspiel zwischen gegenständlicher Orientierung, Abstraktion und ungegenständlichen Formulierungen werden die bildnerischen Entscheidungen immer wieder neu ausgelotet. Hierbei spielt auch das „Prinzip Zufall“ eine nicht unerhebliche Rolle. In einem Arbeitsprozess entstehen meist mehrere Bilder oder auch

• Marianne Kaerner und Walter Ludwig Ebert 19. Oktober bis 3. Dezember 2017 Kreisarchiv Ladenburg www.rhein-neckar-kreis.de/kultur

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kunstraumDARMSTADT

Álvaro Martinez Alonso, Oscar, 2012

LOST IN TRANSITION VOM FLÜCHTIGEN, EPHEMEREN Seit jeher ist das Festhalten flüchtiger Augenblicke und Empfindungen eines der großen Anliegen Bildender Kunst. In unserer Zeit kommt dem Thema jedoch besondere Bedeutung zu: Durch die zunehmende Beschleunigung des modernen Lebens gewinnt das Flüchtige an Brisanz und Aktualität. Beständigkeit scheint es nicht mehr zu geben, der stete Fluss der Zeit ist vielerorts zu einem reißenden Strom geworden und das Verweilen eine Kunst. Zeitgenössische Soziologen und Philosophen sprechen von Atemlosigkeit und „flüssigen Zeiten“. Angesichts vielfältiger Zerstreuungen und Möglichkeiten sehen sie aktuell wachsende Schwierigkeiten, Lebensmitte und Halt zu finden. Mit künstlerischen Arbeiten von rund zwanzig Kunstschaffenden aus dem In- und Ausland macht die Ausstellung „Lost in Transition“ flüchtige Augenblicke und Empfindungen sichtbar. Sie thematisiert einerseits transitorische Prozesse der Natur wie Wolkenbildung, Fließendes und Schmelzendes sowie andererseits Veränderungen menschlicher Identitäten und die Unbeständigkeit des Erinnerns. Die Schau schlägt so einen Bogen von der Natur zu gesellschaftlichen Phänomenen des Ephemeren und Schnelllebigen und regt zur tieferen Auseinandersetzung an. Gerade im Rhein-Main-Gebiet leben einige Menschen in einer für

sie anfangs fremden Umgebung oder Kultur. Selbst gewählte oder erzwungene Neuanfänge, kürzere oder längere Aufenthalte, private oder berufliche Gründe, Flucht und Arbeitsmigration, Veränderungen und neue Chancen, Zukunftsvisionen im Umfeld neuer Technologien: Das sind nur einige Gründe für ständigen Wechsel in unserer Region. Viele erleben es als Chance; viele jedoch sehen vor allem auch Verluste im zu schnellen Wandel. Die Ausstellung „Lost in Transition“ stellt einerseits das Veränderliche, Ephemere als natürliche Prozesse in den Mittelpunkt der Betrachtung, andererseits wird der Aspekt der Verunsicherung und des Verlusts thematisiert. Die künstlerischen Werke reflektieren vielfältig das aktuelle Thema der Schnelllebigkeit. Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Álvaro Martínez Alonso, Nadine Bracht, Paula Doepfner, Natascha Kassner, Young-Bae Kim, William Lamson, Gerhard Lang, Thomas Sterna, u.a. (red) • Lost in Transition 24. September bis 10. Dezember 2017 Kunstforum der TU Darmstadt / Atelierhaus Darmstadt www.tu-darmstadt.de/kunstforum www.atelierhaus-darmstadt.de kunstraumMETROPOL 23


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SHIGEKAZU NAGAE PORZELLANKUNST AUS JAPAN 1. OKTOBER BIS 26. NOVEMBER 2017

Mantel, 2010 Öl, Bleistift auf Leinwand 190x170 (Ausschnitt)

DÖBELE KUNST MANNHEIM 16. SEPTEMBER BIS 21. OKTOBER 2017

IGOR OLEINIKOV Scout und Philosoph

Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Am Stadtgarten D-69117 Heidelberg

Öffnungszeiten: Di - Fr 11 - 13 Uhr & 14:30 - 18 Uhr, Sa 11 - 18 Uhr und nach Vereinbarung Tel.: +49(0) 6221 - 61 90 90, www.galerie-heller.de

Döbele Kunst Mannheim Hedwig & Johann Döbele Leibnizstraße 26, 68165 Mannheim Tel.: +49(0) 621 79943078 Mobil: +49(0) 174 1663050 jd@doebele-kunst.de | www.doebele-kunst.de


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kunstraumMANNHEIM

kunstraumLANDAU

Igor Oleinikov, Herbstgold, 2015

Silvia Hornig, amadeus, 2015

IGOR OLEINIKOV

JENSEITS DER SCHWERE

Scout und Philosoph

Aktuelle Arbeiten des Informel

Igor Oleinikovs Bilder erzählen Geschichten, geben ihr letztes Geheimnis jedoch nicht preis. Die Dargestellten, meist Einzelkämpfer, scheinen fernab des Alltags und durch spirituelle Elemente entrückt. Ein Erbe der russischen Heimat Oleinikovs. 1968 zwischen Schwarzem und Kaspischen Meer geboren, war sein Leben schon früh von der Kunst geprägt. Er besuchte die Kunstfachhochschule, war nach dem Militärdienst als Agitprop-Maler tätig und fand nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion seinen Weg als freischaffender Künstler. Dieser führte ihn 1996 durch die Städtepartnerschaft Krasnodars nach Karlsruhe, wo er ein Studium an der Kunstakademie begann. Nach einem Wechsel an die Düsseldorfer Akademie wurde er von Markus Lüpertz zu seinem Meisterschüler ernannt. Seit 2007 lebt und arbeitet Oleinikov in Berlin.

Das Informel bezeichnet eine Richtung der Abstraktion, die durch Entgrenzung der Formen, Spontaneität und prozesshafte Bildentstehung gekennzeichnet ist. Bewusste ästhetische Entscheidungen verbinden sich dabei mit Zufall, Subjektivität und unbewussten Impulsen. Informelle Kunst ist vor allem der Ausdruck einer nach freier Gestaltung strebenden künstlerischen Haltung.

Oleinikovs Werke ziehen unseren Blick in eine fiktive Welt, in der der Mensch eng mit der Natur verwoben ist, teilweise gar eins scheint mit ihr. Gleichzeitig beleuchtet er die Rolle des Menschen in der globalisierten Welt und auch immer wieder das eigene Selbst als Künstler. Die Anziehungskraft seiner Kunst erreicht Oleinikov zum einen durch unerwartete Motive, zum anderen durch eine Bildtechnik, die an die dramaturgische Filmsprache des sowjetischen Regisseurs Andrei Tarkowski erinnert, den Oleinikov bewundert. Durch die Verbindung von Ölfarben mit Bleistift und teilweise Kreiden schafft er Kontraste, die uns in eine imaginäre Welt entführen. (red) • Igor Oleinikov bis 21. Oktober 2017 Döbele Kunst Mannheim www.doebele-kunst.de

In den Bildwelten des Informel gibt es keine Schwerkraft, Perspektive bleibt Assoziation, Formen wollen nicht Figuren sein. Dagegen stellen sich Farbe, Linie, Form, Struktur und Komposition allein in ihrem Ausdruckswert dar oder werden zum Mittel der Selbstbehauptung um ihrer selbst willen. Die Ausstellung „Jenseits der Schwere“ zeigt, wie vielgestaltig informelle Kunst sein kann. Mit der Aktualität der Arbeiten stellt sie die Lebendigkeit dieser Kunstrichtung im gegenwärtigen Kunstschaffen heraus. Neben Malerei von Claudia Tebben und Silvia Hornig, Zeichnung von Martina Kaul und Holger Fitterer und Skulptur von Monika Henseler und Raingard Tausch, werden auch Fotografie von Thomas Wunsch und Cutouts aus Radierung von Regina Reim präsentiert. Christine Schön M.A.

• Jenseits der Schwere 9. Dezember 2017 bis 14. Januar 2018 Kunstverein Villa Streccius Landau www.kunstverein-landau.de kunstraumMETROPOL 25


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kunstraumHEIDELBERG

kunstraumLADENBURG

Shigekazu Nagae, Moving Forms, 2016

Rita Ernst, Weite A, 2014

SHIGEKAZU NAGAE

LICHT + RAUM

Exquisite Porzellankunst aus Japan

Anne Blanchet und Rita Ernst

Unglaublich schier mutet an, wie weit der japanische Keramiker Shigekazu Nagae (*1953) mit seinen Werken das Material Porzellan geradezu entwirklicht – mit Fug und Recht gilt er heute als einer der weltweit führenden Avantgardisten in diesem sehr speziellen Materialbereich. Obwohl er in Seto, einem der ehrwürdigen Sechs Alten Öfen, geboren ist, haben die Arbeiten des Magiers des weißen Goldes nichts gemein mit den aus einer jahrtausendealten Tradition herstammenden Steinzeug-Gefäßen seines Heimatortes oder der seit dem frühen 19. Jahrhundert ebenfalls hier ansässigen Produktion von blau-weiß bemaltem Porzellan, wie er überhaupt einer ganz und gar abstrakten Ästhetik huldigt, die das keramische Urthema „Gefäß“ weit hinter sich gelassen hat.

Die Schweizer Künstlerinnen Anne Blanchet und Rita Ernst beschäftigen sich in ihren Werken mit der visuellen Wirkung von Licht in besonderen räumlichen Situationen.

Der Star-Keramiker montiert hauchdünn gegossene, scharfgratige Porzellanplatten zu atemberaubenden, allen Beschränkungen keramischer Technik hohnsprechenden Gebilden von bewegt-luftiger Leichtigkeit, als handelte es sich nicht um von Hitze erstarrte spröde Keramik sondern um von Wind geblähte und gedehnte Lagen feinsten, weißen Papiers. Höchstes technisches Kalkül und die Eigendynamik des Brennvorganges haben an dieser berückenden Wirkung gleichermaßen Anteil: Tatsächlich werden die Elemente dieser diffizilen Plastiken nur von dünnen Lagen im Feuer geschmolzener weißer Glasur verbunden, und ihre endgültige Gestalt gewinnen die so schönen wie dynamischen Gestaltungen erst durch kontrollierte Verformung im hohen Brand. Das Ergebnis solcher über Jahre entwickelten Innovation spricht für sich: Schwerelose Schönheit reiner Eleganz. (red)

Für Rita Ernst sind Grundrisspläne und eigene Architekturfotografien der Ausgangspunkt für die Gestaltung ihrer abstrakt geometrischen Kompositionen. In ihrem Projekt „Imagination Mies" hat sich die Künstlerin mit verschiedenen Bauten des bedeutenden Architekten Mies van der Rohe auseinandergesetzt. Jeder Grundriss birgt für sie ein Geheimnis, den sie nach versteckten Harmonien untersucht und in ihre eigene Bildwelt übersetzt. Ein weiteres Projekt sind LichtSchatten-Projektionen in architektonischer Umgebung, welche die Künstlerin in Linien und Flächen überträgt und so eine mehr durch die Vertikale geprägte Bildkomposition gewinnt. Ihr Fokus liegt auch dabei auf der Erforschung und malerischen Umsetzung von bildlichen Ordnungssystemen. Beide von internationalem Publikum geschätzten Künstlerinnen konnten ihren Erfolg in den letzten zwei Jahren durch wichtige Ausstellungen und Projekte in Belgien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz festigen. Dirk Martin • Licht + Raum bis 28. Oktober 2017 Galerie Linde Hollinger, Ladenburg www.galerielindehollinger.de

• Shigekazu Nagae 1. Oktober bis 26. November 2017 Galerie Marianne Heller, Heidelberg www.galerie-heller.de

Die Galerie Linde Hollinger stellt von Anne Blanchet neue Werke aus der Serie „Light Drawings“ aus. Licht und Schatten „zeichnen“ in mattem Plexiglas, einem transluzenten Material, die von der Künstlerin eingeschnittenen Linien nach. Die Wirkung ist verblüffend: auf einem völlig planen Bildkörper erscheinen die Formen optisch drei-dimensional. Es ist das Licht, das die Flächen und Linien in ständiger Bewegung hält und sie immer wieder von neuem modelliert und visuell überhaupt wahrnehmbar macht.

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kunstraumDARMSTADT

kunstraumMANNHEIM

Detail des aktuellen Ausstellungsplakats zu „Raumkunst“

Konstantin Kozo, o.T., teliosa, 2017

RAUMKUNST

MEKAN

Made in Darmstadt

Rebecca Brunke, Jens Hafner und Konstantin Kozo

Seit dem Sommer hat das Museum Künstlerkolonie seine Türen für den ersten Teil der Sammlungsneugestaltung geöffnet. Nicht mehr chronologisch, sondern anhand thematischer Schwerpunkte präsentiert die Ausstellung des Instituts Mathildenhöhe Darmstadt den Besuchern das besondere Schaffen der Künstlerkolonie Darmstadt (1901–1914). „Raumkunst – Made in Darmstadt“ nimmt Bezug auf die Idee der Künstlerkolonie-Mitglieder, mit jedem einzelnen Projektentwurf eine Durchdringung von Kunst und Alltag zu erreichen. Einzelne Objekte sollten nicht nur ästhetisch gestaltet sein, sondern im Zusammenspiel – als Teil komplett durchgestalteter Raumarrangements – zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Sichtbar wird diese Idee anhand mehrerer Raumensembles innerhalb der neuen Sammlungsausstellung.

Die Ausstellung „Mekan“ zeigt drei interessante Positionen der aktuellen Kunstszene - beeindruckende Bildwelten, die zum Weiterdenken anregen. Mekan, das türkische Wort für Ort und Raum, ist eine poetische und zugleich kritische Bilderschau mit interessanten künstlerischen Positionen unserer Zeit. Mit ihren verschiedenen Ausdrucksformen wenden sich die Kunstschaffenden in ihrer Vielfalt an den Betrachter. Die Bildsprache der Werke stellt eine beeindruckende Bandbreite an Ausdrucksformen und Materialien vor.

Die erste Künstlerkolonie-Ausstellung, die 1901 unter dem Titel „Ein Dokument Deutscher Kunst" öffentlich diskutiert wurde, bildet das Zentrum der neuen Sammlungspräsentation. Hierfür waren permanente wie auch temporäre Bauten inklusive ihrer Einrichtung entstanden, die allesamt während der Ausstellung für Besucher zugänglich waren. Bahnbrechend war auch die Tatsache, dass alle nach modernen Entwürfen gestalteten Einrichtungsgegenstände darin käuflich zu erwerben waren. Anhand des Künstlerwohnhauses des leitendenden Architekten Olbrich wird diese Idee des Gesamtkunstwerks als Ideal der Jugendstilbewegung anschaulich gemacht. Präsentiert werden über 150 Möbel, Raumensembles, Keramiken, Bücher, Textilien, Skulpturen, Modelle, Gemälde, Druckgraphiken und Zeichnungen von Joseph Maria Olbrich, Peter Behrens, Hans Christiansen, Albin Müller u.a. (red) • Raumkunst Institut Mathildenhöhe Darmstadt www.mathildenhoehe.eu

Rebecca Brunke zeigt Kohlezeichnungen und kleine Ölbilder, die sich thematisch mit den Themen Portrait und Landschaft auseinandersetzen. Auch das Nichtdargestellte ist in ihren Werken von Bedeutung. Jens Hafner beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit Flächen und Linien und legt damit Himmel und Erde fest. Der Körperumriss seiner Figuren lässt dem Betrachter freien Raum für Gedanken und Gefühle. Konstantin Kozo beschreibt seine Werke als eigenstehende Strukturen und Flächen, die einen erzählerischen Aufbau zeigen, eine Geschichte im gesammelten Jetzt. Die Ausstellung „Mekan“ entführt den Betrachter in einen künstlerischen Kosmos mit ungewöhnlichen, abstrakten, auch surrealen Bildwelten. Sie lädt ein zum offenen und kreativen Dialog. Mit Konstantin Kozos Worten: „In Mekan lässt es sich aushalten, die Konfrontation mit Fremdem und Vertrautem lassen uns verweilen.“ Sigrid Mahn-Hutta

• Mekan 17. November bis 15. Dezember 2017 [Kunst]PROJEKTE Monica Ruppert, Mannheim www.kunstprojekte.eu kunstraumMETROPOL 29


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Die Galerie der Volksbank Weinheim zeigt

Kunstfรถrderverein Weinheim

Anna Bittersohl & Philipp Kummer 19.09.2017 bis 10.11.2017 Vernissage, 19. September 2017, 19:00 Uhr. Die Ausstellung ist geรถffnet Mo. - Fr. 8:30 - 16:00 Uhr, Do. 8:30 - 18:00 Uhr Volksbank Weinheim eG, Bismarckstr. 1, 69469 Weinheim, Tel.: 06201 85-0 www.volksbank-weinheim.de


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kunstraumLANDAU

David D. Lauer, L’ homme qui marche, 2012

Marie Madeleine Noiseux, o.T, 2017 (Detail)

DAVID D. LAUER

MARIE MADELEINE NOISEUX

Eine Retrospektive

Terre neuve

Mathematische Abstraktion, geometrische Körper, die Figur und der Kopf sind Themen, die David D. Lauers Schaffenswerk in über 50 Jahren bildhauerischer Arbeit bestimmten. Ataraxia, die Seelenruhe und innere Beständigkeit, ein von Epikur geprägter Begriff, ist sowohl essentielles Credo seines künstlerischen Schaffens als auch Name der Künstlergruppe, die Lauer 1994 mit Ingrid Dahn und Max Schmitz gründete. Lauers bildhauerische Arbeiten zeigen die ihnen innewohnende Erdschwere nicht nur durch ihre Masse. Auch im kleinen Format hinterlassen die Arbeiten einen monumentalen Eindruck. Die oft gedoppelten und gepaarten Skulpturen formen einen ebenso wichtigen Teil der Skulptur, den Zwischenraum oder den Umraum: die scheinbar nicht vorhandene, aus Luft bestehende Skulptur. Die ungefüllte Form steht in Wechselbeziehung mit dem monumental physisch Vorhandenen.

Wachstum bedeutet Entfaltung und Fortschritt und so war es für die Landauer Galeristin Katrin Hiestand und hausgemacht Architekten an der Zeit den nächsten Schritt zu gehen. Unter dem Slogan Kunst trifft Architektur wirken weiterhin Galerie und Architekturbüro unter einem Dach, ab Oktober 2017 aber in der Marktstraße 114 in Landau auf 250 qm Fläche.

Lauers Schaffen bestand nicht im rauschhaften, spontanen Arbeiten. Erst in der Kultivierung der Phantasie, dem in Form und Bahnen bringen, manifestiert sich seine Idee. Nicht nur das eigene Schaffen, sondern auch die Lehre an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe von 1974 bis 2004 ist wesentlich für Lauers Werdegang. Sie ist Ausdruck seines künstlerischen Selbstverständnisses und der Freude an der inspirierten Arbeit mit seinen Studierenden. Vielfältig sind auch die von ihm verwendeten Materialien und Techniken, ob Bronze, Marmor, Stahl oder Gips, immer in handwerklicher Perfektion mit dem Streben nach Vollkommenheit. Demgegenüber stehen seine Zeichnungen, die er spontan und schnell, aber nicht weniger meisterhaft auf das Blatt brachte. Eine umfangreiche Retrospektive versucht nun, dieses eindrückliche Werk des 2014 verstorbenen Künstlers David D. Lauer, der in Karlsruhe lebte und arbeitete, zusammenzufassen: Eine bildhauerische Arbeit, die sich wesentlich am Menschen orientiert. (red) • David D. Lauer 21. Oktober bis 26. November 2017 Städtische Galerie Villa Streccius, Landau www.villa-streccius.de

Auch in der neuen Lokalität bleibt der Charme beibehalten, dass Kunst und die Ausstellungen in einem belebten Umfeld wahrgenommen werden können und das offene Raumkonzept unterstreicht die Intention der wechselseitigen Inspiration und Beatmung verschiedener kreativer Arbeitsbereiche. Ein Konzept welches sich bewährt hat und seit 2011 kunstinteressierten Sammlern und auch jungen Menschen vor Ort einen Zugang zur Kunst und damit zur Kultur bietet. Mit an Bord bei der Neueröffnung und die erste Ausstellung bestreitend ist das Galerieurgestein und Deutsch-Kanadierin Marie Madeleine Noiseux. Auch sie hat neues Land betreten und hat ihre markante Handschrift weiter entwickelt und für „terre neuve“ sind über 40 brandneue Arbeiten auf Papier und Holz entstanden. Ebenso farbintensiv wie vielschichtig sind ihre Werke und alte Techniken werden mit Neuen verbunden, genauso lässt sich eine starke Tendenz ins Grafische und die Auseinandersetzung mit Raum und Fläche festmachen. Klar abgegrenzte Flächen werden von Kreis, Quadrat und Gitternetzen überlagert und werden zusätzlich bevölkert von Motiven kanadischen Ursprungs. (red)

• Marie Madeleine Noiseux 1. November 2017 bis 31. Januar 2018 Galerie Katrin Hiestand, Landau www.galerie-hiestand.de kunstraumMETROPOL 31


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kunstraumHEIDELBERG

Werner Lehmann, Luftballons, 2015

WERNER LEHMANN Neue Arbeiten Der 1949 in Backnang geborene Ludwigsburger Künstler, der an der Kunstakademie in Stuttgart bei Peter Grau studiert hat, malt kleinformatige Bilder von delikater Farbigkeit. An Miniaturen, an Buchmalerei erinnert seine Bilderwelt: Auf schmalen Raumbühnen eröffnet sich eine vielfältige märchenhafte Szenerie. Mit Witz und Ironie führt Werner Lehmann Dialoge mit literarischen Gestalten, mit Kunst und Künstlern von Rembrandt bis Otto Dix, erweist den Vorbildern seine Reverenz, zitiert, parodiert, schlüpft in fremde Stile. Dabei gibt es keinen verbissenen Ernst, keine weihevolle Feierlichkeit. Für Werner Lehmann sind die Dinge nie nur berauschend oder nur banal, nie nur anziehend schön oder nur abstoßend hässlich. Inmitten mancher witzig oder locker daherkommender Szene tun sich Abgründe auf. Immer wieder mischt sich der Tod unter Lehmanns Figuren und das Lachen bleibt dem Betrachter im Halse stecken. Bemalte Kleinplastiken begleiten das gemalte Werk, häufig Schiffe, die überbordend mit einem höchst merkwürdigen Figurenarsenal bevölkert sind als Sinnbild der Lebensreise, als Arche, als Narrenschiff. Nach 2010 und 2014 zeigt der Kunstraum Vincke-Liepmann in der aktuellen Ausstellung neue Zeichnungen und Plastiken. (red) • Werner Lehmann 11. November bis 22. Dezember 2017 Kunstraum Vincke-Liepmann, Heidelberg wwww.kunstraum-vincke-liepmann.de


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kunstraumWEINHEIM

Anna Bittersohl, am Ende das Mehr, 2016 (Ausschnitt)

Philipp Kummer, elders and betters VI, 2016 (Ausschnitt)

Hildegard Peetz, ohne Titel, 2015-17

AM ENDE DAS MEHR

SPIEL UND WIEDERERKENNEN

Anna Bittersohl und Philipp Kummer

Helga von Jena und Hildegard Peetz

Tiere, Menschen und Natur: der Bildkosmos von Anna Bittersohl und Philipp Kummer entführt den Betrachter in eine fabelhafte Welt, in der Vorstellung, Erinnerung und Wirklichkeit sich überlagern. Vielerlei Facetten von Realität treffen hier aufeinander. Beschreibt man Dinge oder Ereignisse verändern sie sich dabei bereits, werden zu einer Form individuellen Bewusstseins, das selektiert, neu ordnet und vermischt. Ein Blumenmeer wird so zum undurchdringlichen Dschungel, menschliche Figuren werden durch Pflanzen überlagert und damit Teil der Natur, Vögel mutieren im Close Up zu malerischen Ereignissen. Anna Bittersohl fragmentiert das, was sie gesehen hat und setzt die Einzelteile dann zu einer neuen, bildnerischen Wirklichkeit zusammen in einer opulenten Malerei, die einen staunen lässt. Philipp Kummers Tiere und Menschen scheinen weitgehend mit sich selbst beschäftigt zu sein; sie wirken nachdenklich,

auf sich selbst bezogen und haben einen Hang zum Grotesken. Die Natur überwuchert die Zivilisation auf leise aber nachhaltige Art und Weise und dekonstruiert, was der Mensch zurück gelassen hat. Ein Hase sitzt auf einem Hocker, bereit für ein Passbild beim Fotografen. Hat er den Betrachter bemerkt? Beobachtet er uns vielleicht und sind am Ende nicht die Bilder die Objekte der Betrachtung sondern die Besucher der Ausstellung? Anna Bittersohl und Philipp Kummer ergänzen sich in dieser Ausstellung auf wundersame Weise und machen ganz einfach Lust darauf, mehr von ihnen zu sehen. Martin Stather

• Anna Bittersohl und Philipp Kummer Kunstförderverein Weinheim Volksbank Weinheim bis 10. Oktober 2017 www.kunstfoerderverein.de www.volksbank-weinheim.de

In der Ausstellung „Spiel und Wiedererkennen“ der Malerin Helga von Jena und der Bildhauerin Hildegard Peetz werden poetische, musikalische Bilder, die mit realistischen, ironisch anmutenden Objekten kommunizieren gezeigt. Die Arbeiten von Helga von Jena auf Leinwand und Papier in Mischtechnik sind ungegenständlich. Sie verweisen auf Zustände des Bewusstseins, die aus Erinnern, Erkennen und Ahnen gespeist werden – gemalt im freien Spiel wie in einer musikalischen Improvisation. Die Figuren und Trophäen von Hildegard Peetz, geformt aus Papiermasse und Farbe, sind dagegen ganz diesseitig. Sie bewegen sich zwischen dem Wiedererkennen der uns bekannten Wirklichkeit und dem freien Spiel der Assoziation. Sie werden durch kleine Zeichnungen und Collagen ergänzt. (red)

• Spiel und Wiedererkennen 20. Oktober bis 3. Dezember 2017 Galerie der GRN-Klinik Weinheim www.grn.de kunstraumMETROPOL 33


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kunstraumMANNHEIM

Walter Stallwitz, Metamorphose 16, 2017

AUGEN.BLICK Kunst im Rosengarten „Der Augenblick ist jenes Zweideutige, darin Zeit und Ewigkeit einander berühren.“ Kierkegaard. Der Augenblick – die kurze Zeitspanne eines schnellen Hinsehens. Zum Beispiel: Die Spuren, die ein auf eine Leinwand geschleuderter Farbbeutel hinterlässt, der Hammer, der einen Spiegel zu Bruch schlägt, zuckende Blitze aus einem Gewitterhimmel, im Film ein Andalusischer Hund, schneidet ein Messer durch ein Auge, Regentropfen, die in einer Pfütze verschwinden, der Geistesblitz der Einsichten verändert, usw. – Alles im Moment des Geschehens sind sinnfällig Erscheinungen von Augenblicken. Paradox das Arbeiten am Augenblick zu einer Plastik, einem Gemälde. Allein die Arbeitstechnik des Fotoapparats besteht aus AugenblickKlick. Künstlerische Arbeiten mit Linie, Farbe und Raum sind aneinander gereihte Ereignisse aus Augenblicken. Vielfältig, individuell in unterschiedlichen Formsprachen und Techniken, zeigen 36 Künstlerinnen und Künstler in dieser Ausstellung ihre Arbeiten zum Thema. Etwa 60 Werke der Malerei, Plastik, Grafik und Fotografie werden im Rosengarten zu sehen sein. Alle Aussteller sind Mitglieder des Künstlerbundes Rhein-Neckar, der seit vielen Jahren die bildnerische Erscheinung der Metropolregion Rhein-Neckar bereichert. Durch Förderung durch die Stadt Mannheim, Kulturamt, dem Regierungspräsidium Karlsruhe und nicht zuletzt durch m:con Congress Centrum Rosengarten Mannheim, kann der Künstlerbund diese Ausstellung durchführen. (red)

• Augen.Blick 26. November 2017 bis 1. Januar 2018 Künstlerbund Rhein-Neckar e.V., Rosengarten Mannheim www.kuenstlerbund-rhein-neckar.de


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kunstraumSCHRIESHEIM

kunstraumSCHWETZINGEN

Karin Lakar, Fossil, 2017

Jessen Oestergaard, H. listening to Captain Beefheart

KARIN LAKAR

JESSEN OESTERGAARD

Engel und Dämonen

Unvollendet

Karen Lakar sagt über sich selbst, dass das Leiden an dieser Welt, die eine erneute Eskalation chaotischer Kräfte erlebt, ihre Arbeit in Skulptur und Malerei notwendig mache, um das eigene seelische Überleben zu sichern. Den Besucher empfängt ein Bronzeengel in 2,40 m Höhe, der dämonenhafte Züge trägt und aus Wind, Wellen und Erde in ständiger Bewegung geformt zu sein scheint – ein Wesen aus einer anderen Welt, der himmlischen oder göttlichen. Die Künstlerin betont:„Die Engel und Dämonen in meiner Arbeit tragen menschliche Züge.“ Sie ist der Frage nachgegangen, was uns Menschen von Göttern unterscheidet. Im Unterschied zu Beiden können Engel die Grenzen überschreiten und agieren zwischen Himmel und Erde. Sie sind die Wesen der Vermittlung. Sie begleiten und bieten Hilfe, spenden Trost, entscheiden über Leben und Tod. „Wir sind in unserer Inkarnation gefangen. Wir werden durch den Tod befreit. Das Thema des Werdens und Vergehens ist daher in meinen Arbeiten allgegenwärtig“, erklärt Lakar.

„Animals“, „Phares de Nuit“, „Music Portraits“: Jessen Oestergaard zeigt im Xylon-Museum im Schlossgarten Schwetzingen Bilder aus drei noch nicht abgeschlossenen Serien.

Ein wesentliches Thema ist der Balanceakt auf der Grenze zwischen Gut und Böse, zwischen Leben und Tod, der an der Schwelle von Vergangenheit und Zukunft beides verbindet. Wie sehr der Mensch auch seine Existenz erweitert, es sind ihm immer Grenzen gesetzt. Durch einen Engel strömt das Licht. Er ist die Hülle des Lichtes wie wir es sind, denn wir sind wie alles Leben nichts anderes als Energie. Es gibt keine Trennung. „Wir sind Teil des kosmischen Geschehens, der einzigen Wahrheit“, so Heraklit. (red)

Die „Music Portraits“ sind mit digitaler Technik entstanden: Bilder von Menschen, die gerade ihre Lieblingsmusik hören. Diese werden überlagert von den Originalhüllen der abgespielten Tonträger und nähern sich durch die Doppelbelichtungs-Optik und die kurze Aufnahmedistanz der Perspektive der/des Hörenden an.

• Engel und Dämonen 24. September bis 5. November 2017 Museum Théo Kerg, Schriesheim www.kk-schriesheim.de

„Animals“ sind en passant entstandene Tierbilder, die sich den gängigen Erwartungshaltungen an Tierfotografie widersetzen. Sie wurden im Umfeld des menschlichen Alltags mit alten Polaroidkameras auf Sofortbildfilm aufgenommen, nicht formatfüllend mit langen Brennweiten in bestechend scharfer Auflösung. Auch bei der Serie „Phares de Nuit“ verwendet Oestergaard analoges Sofortbildmaterial, dessen technisch unperfekte Ästhetik eine ganz eigene Symbiose mit dem Gesehenen eingeht. Es sind inszenierte Aktportraits, die eine Analogie zur Lichtgestalt der/des Geliebten in Mythologie und Literatur herstellen, wie etwa im Mythos von Hero und Leander.

Die besondere Atmosphäre des Xylon-Museums in den Räumen einer ehemaligen Invalidenkaserne des 18. Jahrhunderts verspricht einen zusätzlichen Reiz. Die Ausstellung ist Teil des Fotofestivals OFF//FOTO 2017. (red) • Jessen Oestergaard 7. Oktober bis 25. November 2017 Xylon-Museum + Werkstätten, Schlossgarten Schwetzingen www.xylon-museum.de/ kunstraumMETROPOL 35


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kunstraumMANNHEIM

SEEHEIM-JUGENHEIM

Trude Friedrich, Grasschnitt, 2016

H. Stangenberg-Merck, Blauer Tisch, 2000

Peter Sauerer, Geisselung Christi, 2017

H. Stangenberg-Merck, Nacht Amorgos, 1997

WECHSELWIRKUNG

HAUPTSACHE BLAU

Peter Sauerer und Trude Friedrich

Heidy Stangenberg-Merck

Ordnung schafft man, indem man beispielsweise Kisten und Kästchen benutzt, um Sachen abzulegen. Auch Künstler neigen manchmal dazu, Dinge einzukasteln, zu kategorisieren, abzulegen. Deckel drauf und gut ist. Oder nicht. Wie bei Peter Sauerer. Denn schließlich kann man den Deckel ja allezeit wieder abnehmen. Beziehungsweise, da er mit Schubladenschachteln arbeitet (wir kennen das von Streichholzschachteln), kann man jederzeit durch einfachen Daumendruck ins Innere sehen. Draußen sind Bilder aufgeklebt, Gemälde aus dem Fundus der Kunstgeschichte, Filmplakate, alles Mögliche. Drinnen, in der Schachtel, kleine Figuren, ganz statisch, wie Puppen, die man erst noch zum Leben erwecken muss, die Personnage der auf dem Deckel festgehaltenen Szene. Trude Friedrichs Augenmerk gilt vielfach den einfachen Dingen des Lebens, denen sie mit Holz, Blättern und anderen Materialien zu Leibe rückt. Wunderbare Teelöffelchen gibt es da, aus Gold und Silber, oder sind sie etwa nur aus der billigen Folie gemacht,

die Bierflaschenhälse umhüllt? Dicke Bleistiftstriche stehen auf der Wand, allerdings auf Holz aufgebracht und dann sorgsam auf Strichdicke zurecht geschnitzt. Oder einzelne Grashalme, ein jeder Halm mit ganz eigener Individualität ausgestattet. Einfache Dinge, wie gesagt, an denen man sich jedoch gar nicht satt sehen kann. Trude Friedrich und Peter Sauerer sind unschlagbar in Bescheidenheit. Ihre Arbeiten sind klein, oft unscheinbar, aber ein wenig wie die Büchse der Pandora: öffnet man die Augen, kann man nie wieder in den Stand der Unschuld davor zurück finden. Martin Stather

• Wechselwirkung bis 15. Oktober 2017 Mannheimer Kunstverein www.mannheimer-kunstverein.de

Ob bedrohlich als Farbe der Nacht, freundlich in der Darstellung des ägäischen Meeres oder strahlend als Ausdruck der Leuchtkraft eines Sommerhimmels, Heidy StangenbergMerck entdeckte früh ihre Passion für die Farbe Blau. Sämtliche Blau-Schattierungen sind immer wieder als zentrale Farbe in ihrem sechs Dekaden umfassenden Werk zu finden. So verwendete sie „ihre“ Farbe aber auch da, wo sie nicht zu vermuten wäre: in Aktzeichnungen, Stilleben und Portraits. Die neue Sonderausstellung im Museum Stangenberg Merck zeigt Werke aus dem Schaffen von Heidy Stangenberg-Merck, die vor allem eines sind: „Hauptsache Blau“! (red) • Hauptsache Blau 24. September 2017 bis April 2018 Museum Stangenberg Merck Seeheim-Jugenheim www.museum-jugenheim.info kunstraumMETROPOL 37


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kunstraumHEIDELBERG

kunstraumNEUSTADT

kunstraumMANNHEIM

Barbara Brink, o.T., 2017

Daniel T. Braun, GS 13, 2011

David Spiller, in my heart, 2017

BARBARA BRINK UND KATJA HESS

DANIEL T. BRAUN UND EYAL PINKAS

DON`T WORRY, BE HAPPY

Stahl - Stein - Stift

Two Exibitions - Photographic Works

Urban Art-Group Show

Köpfe aus Stahl, Körper aus Stein und mit dem Blei- und Kohlestift erfasste Menschengruppen am Strand und unterwegs ins Ungewisse: mit Hilfe ganz unterschiedlicher Materialien und von eher abstrakten bis zu gegenständlichen Ausdrucksformen präsentieren die beiden Künstlerinnen Barbara Brink und Katja Hess Ansichten des Menschen und abstrakte Formen.

Daniel T. Braun arbeitet sowohl mit bildhauerischem und als auch malerischem Denken mit dem Medium Fotografie. In der aktuellen Ausstellung zu sehen sind Photogramme, Raketogramme, iplanets, A 1000 Rainbows, Mirrors u.a. Dabei lotet er die Möglichkeiten der Technik und des Materials in unbekannter Vielfalt aus. Seine Werke sind experimentell, dynamisch und verblüffend.

Barbara Brink geht es um die Reduktion von Körpern und Formen auf das Wesentliche bis hin zur Abstraktion. Sie spielt mit der Grenze zwischen erkennbarer Form und abstrakter Idee. Ihre schwebenden Luftobjekte wie „Geburt einer Blüte“ erinnern an die Leichtigkeit des Lebens. Steinskulpturen wie z.B. „Tanzender Akt“ stehen eher für die Beständigkeit einer Form.

Eyal Pinkas beschäftigt mit dem Thema Stillleben, das er auf hintersinnige Weise ins Surreale führt - eine Art absurdes Theater. Der Betrachter blickt in Szenarien, in denen der Bildgegenstand eine eigenartige Metamorphose erfährt. Gemeinsam ist beiden Künstlern, die zum ersten Mal in einer umfassenden Werkschau gezeigt werden die rätselhafte Bildidee.

Katja Hess befasst sich mit Menschengruppen. Der einzelne ist deutlich erkennbar, aber es geht nicht um ihn, sondern um sein Verhältnis zu den anderen, um Konstellationen innerhalb der Gruppe, um Gruppen gegenund miteinander. „In Bewegung“ und „Transit“ heißen die beiden Serien, die im Laufe der letzten zehn Jahre entstanden sind. (red)

In der Bildgestaltung sind sie aber doch sehr verschieden. Während Eyal Pinkas auf seinen Bühnen nichts dem Zufall überlässt, das Bild aber immer eine spielerische, poetische Leichtigkeit ausstrahlt, bannt Daniel Braun Phänomene des Lichts mit manchmal dramaturgischer Wucht ins Bild. Ein faszinierendes Schauspiel ist es in beiden Fällen. red)

Wir leben in schwierigen Zeiten. Die Weltpolitik ist trist. Können wir uns überhaupt noch ein positives Lebensgefühl bewahren und angstfrei auf die Welt schauen? Einem Seismographen gleich reagieren und visualisieren die Künstler unmittelbar auf die Besonderheiten und Veränderungen des Alltages. Die von Agitprop, Pop Art, Punk, Comic und Culture Jamming beeinflussten Statements sind weit mehr als nur ein urbanes Kommunikationsphänomen, das inzwischen nicht nur draußen auf den Straßen und Hauswänden stattfindet, sondern immer mehr auch drinnen in Ausstellungsräumen und im privaten Umfeld. Was auf den ersten Blick zuerst ganz niedlich und witzig erscheint, bekommt beim zweiten Blick einen kritischen, bissigen Charakter. Geprägt von sozialem Bewusstsein und politischen Statements bekommt das aktuelle Lebensgefühl bildhaften Ausdruck, der Wirkung erzielt. Bei aller Unterschiedlichkeit der künstlerischen Ansätze bleibt doch das gemeinsame Ziel, einen anderen Blick auf gesellschaftsrelevante Fragen zu schaffen.

• Stahl - Stein - Stift 28. Oktober bis 25. November 2017 GEDOK Galerie, Heidelberg www.gedok-heidelberg.de

• Daniel T. Braun und Eyal Pinkas UP ART CONTEMPORARY bis 29. Oktober 2017 Neustadt an der Weinstraße www.upart-online.de

Gezeigt werden Arbeiten von David Spiller, Mr. Brainwash, DOLK, Eelus, El Pez, Faile, RYCA, Curtis Kulig, Shepard Fairey, POSE, Penny, Martin Whatson, Nick Walker u.a. (red) • Don`t worry, be happy bis 25. November 2017 Galerie Kasten, Mannheim www.galerie-kasten.de kunstraumMETROPOL 39


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kunstraumHEILBRONN

Jens Trimpin, Ohne Titel, 1993

JENS TRIMPIN Skulpturen aus vier Jahrzehnten Die Sonderausstellung „Jens Trimpin. Skulpturen aus vier Jahrzehnten“ in den Städtischen Museen Heilbronn im Museum im Deutschhof thematisiert erstmals die Entwicklung der Steinskulpturen Trimpins, angefangen bei den frühen, noch grob behauenen Marmorarbeiten der 1970er und 1980er Jahre, bis hin zu Arbeiten aus Granit und Syenit, die in den vergangenen zehn Schaffensjahren entstanden. Jens Trimpin (geb. 1946) studierte in den 1960er Jahren an der Freien Akademie Mannheim, zu Beginn der 1970er Jahre schließlich an der Nürnberger Akademie der Bildenden Künste. Nach seiner anfänglichen Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur vollzog er schon in den frühen 1970er Jahren den Schritt in die Abstraktion. Würfel, Quader und Stelen dienen ihm als Grundformen seiner monolithischen, hermetischen Skulpturen, die aus Marmor (seltener aus Granit) bestehen. Ohne Vorzeichnung oder Modell arbeitet Jens Trimpin mit Hammer, Spitz- und Flacheisen direkt in den Stein (taille directe) und entwickelt die Formen aus dem Material heraus. Die Spuren der Bearbeitung bleiben dabei oft sichtbar und so entsteht an einem „dauernden“ Material eine Oberflächenstruktur, die für die Flüchtigkeit des Lebendigen steht. Indem er zwei Flächen der Skulptur gegeneinander verschiebt, erreicht der Bildhauer eine Drehbewegung, die dazu führt, dass der geometrische Körper nicht mehr mit ganzer Bodenfläche auf dem Sockel steht. Auf diese Weise verleiht er dem eher schwerfälligen Stein sowohl Leichtigkeit als auch anmutige Beweglichkeit. (red) • Jens Trimpin 20. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018 Museum im Deutschhof, Heilbronn www.museen-heilbronn.de


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kunstraumMANNHEIM

kunstraumHEIDELBERG

Paperwork #405/ 2, 2004/ 2010

Eva Clemens, Red Wine III, 2017

kunstraumABO

ANDREAS KOCKS

EVA CLEMENS

kunstraumMETROPOL

Wandinstallationen

Kunst und Wein

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Der Künstler Andreas Kocks, 1960 in Oberhausen geboren, gestaltet große, raumgreifende Wandinstallationen aus eingeschnittenem, schwerem Papier, das er entweder weiß belässt oder mit einer dünnen Graphitschicht überzieht und aus dem er die Flächen vor- und zurückspringen lässt. Die installativen Arbeiten entwickeln sich aus der Linie. Schrittweise werden zunächst Skizzenbücher gefüllt, woraus Zeichnungen und Aquarelle resultieren, die das Formenrepertoire der späteren wandfüllenden Arbeiten enthalten. Nach diesen Studien folgen kleinformatige dreidimensionale Modelle, die maßstabsgetreu die späteren Wandarbeiten visualisieren. Für die Räume der Galerie Sebastian Fath Contemporary wird Andreas Kocks Wandarbeiten mit raumsprengender Wirkung konzipieren. „Mich interessiert der Raum als Geschehen, als Erlebnis, als sinnliche Wahrnehmung“, erklärt der Künstler. Kocks‘ Vorliebe für das neutrale, zeitlose und universale Material Papier wird durch seinen minimalen Eingriff mit einem Skalpell in ein filigranes und dynamisches Relief verwandelt. Um den Eindruck von Tiefe und Bewegung zu erzielen, genügen oft Wölbungen und Anhebungen von nur wenigen Millimetern. Durch das Spiel von Licht und Schatten wirken die übereinander montierten Papierschichten fulminant, dynamisch und geradezu explosiv. (red)

Sinnliche Kunst und das Kulturgut Wein von 18 Weingütern der Spitzenklasse vom Verband der Prädikatsweingüter Baden, (VDP Baden), das harmoniert wunderbar.

kunstraumMETROPOL, das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar bietet regelmäßig Informationen zu zeitgenössischer Kunst in Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim, um nur einige „hotspots“ zu nennen, und weit darüber hinaus.

• Andres Kocks 11. November bis 16. Dezember 2017 Sebastian Fath Contemporary, Mannheim www.fath-contemporary.de

Die Malerin Eva Clemens, die sich auch als Portraitmalerin einen exzellenten Namen gemacht hat, interpretiert das Thema „Kunst und Wein“ auf ihre unverwechselbare Weise. Zur langen Nacht der Weine des VDP Baden in der historischen Alten Weinfabrik in Heidelberg präsentiert sie kraftvoll-feinfühlige Bilder. Nicht nur für den Weinliebhaber ein intensives Sinnenerlebnis sind ihre Traubenbildnisse in Mischtechnik auf Leinwand und Papier. Aus den prächtigen roten und weißen Beeren fließen Ströme des Rebensaftes. Portraits von Weinköniginnen und Weinkönigen, von Weinprinzessinnen, auch aus fernen Ländern, zeigen die Lebensfreude und die menschlich und geistig verbindende Dimension des Weines. Besucher erwartet eine äußerst intensive Begegnung mit den Weinpersönlichkeiten auf den Bildern der Künstlerin. (red)

Ausstellungsbesprechungen, Interviews mit Kunstschaffenden und Kunstvermittlern, Künstlerporträts, Ausstellungsempfehlungen und eine umfassende Übersicht über Kunsttermine in einem Quartal ermöglichen die schnelle Orientierung über die aktuellen Kunstaktivitäten in der Metropolregion. kunstraumMETROPOL liegt in ausgewählten Museen und Kunsträumen aus und ist im Abo erhältlich: Dann erhalten Sie regelmäßig die Ausgaben direkt in Ihren Briefkasten. Es kostet 20,- Euro und umfasst vier Ausgaben inkl. Versand. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail mit Angabe der Lieferadresse und dem Zeitpunkt, ab dem Ihr Abo beginnen soll an:

redaktion@kunstraum-metropol.de • Kunst und Wein 25. November 2017 Altes Frauenbad, Level 12 und Alte Weinfabrik, Heidelberg www.vdp-baden.de kunstraumMETROPOL 41


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kunstraumHEMSBACH

kunstraumEBERBACH

Oskar W. Rug, Rosenzeit, 2017

Krista Paul, Himmel über Afrika, 2016

kunstraumGEROLSHEIM

OSKAR W. RUG

AUF SCHWINGEN

REGIO ART 2017

Nichts ist wie es scheint

Künstlergruppe Form-mal

10. Kunstausstellung

Anlässlich seiner Ausstellung „Apparences trompeuses: Nichts ist wie es scheint“ präsentiert der Beerfelder Maler und Konzeptkünstler einen Querschnitt seiner Arbeiten aus der Werkreihe „Die Bilder davor“. Kernelement dieses Zyklus und roter Faden im Œuvre Oskar W. Rug sind zwei sich aufeinander beziehende Bildebenen, die unter Verwendung einer Kombination aus Collage und Malerei neue Kontexte entstehen lassen. Der Überraschungseffekt ist garantiert, denn vielfach bedarf es eines zweiten oder dritten Blickes, um den Facettenreichtum des so entstandenen Kunstwerks vollumfänglich zu erfassen. Das Hauptanliegen seiner Kunst sieht Oskar W. Rug, der sich selbst als Bildermacher, Geschichtenerzähler und Reisender in Sachen Kunst bezeichnet, in der Ingangsetzung und Förderung eines (inter)kulturellen Dialogs. Er nutzt das Stilmittel der Collage sowie davon abgeleitete Techniken als Medium, um diese Botschaft zu transportieren.

Zu der Ausstellung „Auf Schwingen“ haben sich die vier Künstlerinnen und der Künstler der Gruppe Form-mal von einem Haiku inspirieren lassen: „Gib mir den Traum zurück, Krähe, du weckst mich zu einem nebligen Mond.“ Onitsuka 1738.

Kunst und Künstlern auch im nicht urbanen Umfeld eine Plattform zu bieten, das will die von Künstlern organisierte Kunstmesse REGIO-ART in Gerolsheim in der Pfalz. Bei der zehnten Auflage werden im Kulturzentrum DGH über 750 Arbeiten von rund 60 Kunstschaffenden aus der Region zu sehen sein. Der Begriff „Region“ ist bei der Ausstellung großzügig gefasst: professionelle und semiprofessionelle Künstler aus Hessen, Baden und ganz Rheinland-Pfalz präsentieren ihre neuesten Arbeiten.

Der gelungene Mix aus Entertainment-Faktor und Denkanstoßpotenzial hat sich inzwischen als sein Markenzeichen etabliert. Die Spannung bleibt aufgrund seines Anspruchs, neue, von der Location inspirierte Arbeiten zu kreieren und damit für den Premierencharakter einer jeden Ausstellung zu sorgen, immer wieder aufs Neue gewährleistet. (red) • Oskar W. Rug 21. September bis 17. November 2017 Galerie im Schloss, Stadt Hemsbach www.hemsbach.de

Berührt durch diese poetischen Zeilen, entstanden eindrucksvolle Skulpturen und Wandobjekte aus Holz, Stein und Metall sowie Bilder, die sowohl in der Vorgehensweise als auch in den unterschiedlichen Materialien das Thema weit gefasst erkundet haben. Eindrucksvoll wird dem Betrachter einerseits die Weite und Leichtigkeit des sich Aufschwingens verdeutlicht, andererseits kann er von der Schwerkraft der Erde und deren Überwindung einen deutlichen Eindruck gewinnen. Er ist eingeladen, sich bezaubern zu lassen von den Skulpturen und schwebenden Lichtobjekten von Barbara Brink, den humorvoll gestalteten Tierbildern von Dagmar Kopnarski, den abstrakten Bildern von Jenny Passet, die sich durch kraftvoll zarte Farbgebung auszeichnen, den Afrikabildern von Krista Paul - voller Energie und Lebensfreude - und den außergewöhnlichen Holzobjekten von Roland Schmitt. (red)

• Auf Schwingen 3. Dezember 2017 bis 18. März 2018 Galerie ARTgerecht, Eberbach www.galerie-artgerecht.de

Die Stilformen sind dabei breit gefächert: Neben klassischer Malerei von traditionell bis expressionistisch werden auch Skulpturen aus unterschiedlichstem Material sowie Fotografie gezeigt. Dass die Veranstaltung mittlerweile über die Pfalz hinaus bekannt ist, zeigt die stetig anwachsende Besucherfrequenz der letzten Jahre. Das langfristig angelegte Konzept, der verstärkten Nachfrage von Originalen Rechnung zu tragen, lockt mittlerweile auch Sammler und Galeristen aus Frankfurt, Karlsruhe und natürlich aus der Metropolregion Rhein-Neckar in den kleinen Vorderpfälzer Weinort. (red)

• REGIO ART 2017 20. bis 22. Oktober 2017 DGH Kulturzentrum, Gerolsheim www.regio-art.de kunstraumMETROPOL 43


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kunsträume der REGION BAD DÜRKHEIM Kunstverein Bad Dürkheim e.V. Burgkirche, Leiningerstraße, Bad Dürkheim Di, Mi, Fr 14-16:30h, Do 17-19:30h, Sa, So 11-16h bis 8. Okt. 2017 Malte Masemann (Leipzig): Neue Arbeiten (Fotografie)

BAD RAPPENAU Künstlergruppe WieArt Rhein-Neckar Wasserschloss, Hinter dem Schloss 1, Bad Rappenau, So 11-18h bis 12. Nov. 2017 Lebensstufen

BRETTEN Melanchthon-Akademie Bretten Melanchthonhaus, Melanchthonstraße 1-3, Bretten Di-Fr 14-17h, Sa, So 11-13h und 14-17h

BRUCHSAL Kunstverein “Das Damianstor” Bruchsal e.V. Schönbornstraße 11, Bruchsal Sa 14-17h, So 11-17h

BUCHEN Kunstverein Neckar-Odenwald Kulturforum Vis-à-Vis Kellereistraße 23, Buchen Di-Fr, So 14-17h

DAHN Kunstverein Dahn Altes Rathaus, Marktstraße 7, Dahn Mi, Do, So 15-18h

DARMSTADT Atelierhaus Darmstadt und Kunstforum der TU Darmstadt Riedeselstrasse 15, Darmstadt 23. Sept. bis 10. Dez. 2017 Lost in Transition: Vom Flüchtigen, Ephemeren Designhaus Darmstadt Eugen-Bracht-Weg 6, Darmstadt Fr 15-19h, Sa+So 11-19h Hessisches Landesmuseum Friedensplatz 1, Darmstadt Di, Do, Fr 10-18h, Mi 10-20h, Sa, So 11-17h bis 8. Okt. 2017 ROSETTA - Europas Kometenjäger bis 8. Okt. 2017 DIALOGE 06. Human Network Christine & Irene Hohenbüchler (in Kooperation mit der Schader-Stiftung) 2. Nov. 2017 bis 4. Febr. 2018 Bildwerke des Wissens. Ein Querschnitt durch 450 Jahre Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt 8. Dez. 2017 bis 11. März 2018 Der Mainzer Goldschmuck - Ein Kunstkrimi aus der deutschen Kaiserzeit

Galerie Netuschil Schleiermacherstrasse 8, Darmstadt Di-Fr 14:30-19h, Sa 10-14h

9. Nov. 2017 bis 4. März 2018 Helga Marten, Eva Schaeuble (Profile in der Kunst am Oberrhein)

24. Sept. bis 11. Nov. 2017 Sonja Alhäuser, Matthias Beckmann, Bea Emsbach, Pia Linz, Nanne Meyer, Bettina Munk, Herbert Nauderer, Christin Pilz, Brigitte Schwacke, Barbara Camilla Tucholski: Ein Punkt, der spazieren geht Vernissage, 24. Sept. 2017, 11h

EBERBACH

Kunstforum der TU Darmstadt Altes Hauptgebäude, Darmstadt Di-So 13-18h 23. Sept. bis 10. Dez. 2017 Lost in Transition: Vom Flüchtigen, Ephemeren Vernissage 23. Sept. 2017, 18h Kunsthalle Darmstadt Steubenplatz 1, Darmstadt Di-Fr 11-18h, Do 11-21h, Sa+So, 11-17 bis 1. Okt. 2017 Zoom-In Chongqing. Malerei und Video an der Hochschule der Künste Sichuan Museum Künstlerkolonie Darmstadt Olbrichweg 13A, Darmstadt Di-So 11-18h bis 18. Febr. 2018 RAUMKUNST: made in Darmstadt 19. Nov. 2017 bis 18. März 2018 Otto Bartning: Architekt einer sozialen Moderne Vernissage, 18. Nov. 2017, 18:30h

DOSSENHEIM Galerie Julia Philippi Heidelberger Straße 31, Dossenheim Mi, Do, Fr 15-19h u. n. Vereinbarung 22. Sept. bis 3. Nov. 2017 Lorant Szathmáry (Serien/Fotografie; im Rahmen des OFF//FOTO Festival) 16. Nov. 2017 bis 9. Febr. 2018 Christoph M. Loos: In Memorium Kropotkin (Holzschnitte, Zeichnungen) Kommission Kunst Dossenheim Museumsscheuer Dossenheim, Rathausstraße 47, Dossenheim jeden 3. Sonntag im Monat 15-17h Pfarrgasse 5a, Dossenheim Mo-Fr 10-12h, Mo 14-18h bis Okt. 2017 Roland Adelheim: Bäume (Digitale Kunst)

DURBACH Museum für Aktuelle Kunst Sammlung Hurrle Almstrasse 49, Durbach bis 29. Okt. 2017 Ben Hübsch, Martin Kasper (Profile in der Kunst am Oberrhein) bis 4. Febr. 2018 Auf unbekannten Terrain. Landschaft in der Kunst nach 1944

Galerie ARTgerecht Friedrich-Ebert-Straße 2, Eberbach Di-Fr 15-18h, Sa 11-14h bis 29. Sept. 2017 Jahresausstellung des Fachbereichs Bildende Kunst des Hohenstaufen-Gymnasiums Eberbach: Bilderwelten / Weltbilder 1. Okt. bis 26. Nov. 2017 Günther Osswald, Anette Bley: Woods (Malerei, Skulpturen) Vernissage, 1. Okt. 2017, 15h Finissage, 26. Nov. 2017, 15h 3. Dez. 2017 bis 18. März 2018 Künstlergruppe Form-mal: Barbara Brink, Dagmar Kopnarski, Jenny Passet, Krista Paul, Roland Schmitt: Auf Schwingen (Skuplturen, Luftobjekte, Malerei, Holzskuplturen) Vernissage, 3. Dez. 2017, 15h Finissage, 18. März 2018, 15h

EDENKOBEN Galerie Neumühle Klosterstraße 173, Edenkoben Mo, Di, Sa nur nach Vereinb.; Mi-Fr 10-12h und 15-18h, So 15-17h 4. Okt. bis 19. Nov. 2017 Alte Stiche, die von der Pfalz erzählen. 10. Dez. 2017 bis 18. Febr. 2018 Bekannte Maler der Pfalz Herrenhaus Edenkoben Klosterstrasse 175, Edenkoben nach tel. Vereinbarung (06323-2322) und bei Veranstaltungen bis 15. Okt. 2017 20 Jahre Kunst im Herrenhaus Edenkoben Max Slevogt-Galerie Schloss Villa Ludwigshöhe, Villastraße 64, bei Edenkoben Di-So 10-18h bis 26. Nov. 2017 Poppe Folkerts - Der Maler der Nordsee

EDINGEN-NECKARHAUSEN Schloss Neckarhausen Hauptstraße 389, Edingen-Neckarhausen Do+Fr 15-18h, Sa+So 14-18h 7. bis 22. Okt. 2017 Martin Turner: Abstrakt 17 Vernissage, 7. Okt. 2017, 18h

FRANKENTHAL ART-IST-GALERIE Riedel Wingertstraße 6, Frankenthal geöffnet nach Vereinbarung Kunsthaus Frankenthal Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h bis 8. Okt. 2017 Rainer Stocké: Werkschau

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kunsträume der REGION Kunstverein DIE TREIDLER Frankenthal e.V. Kunsthaus Frankenthal Mina-Karcher-Platz 42a, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h

FREINSHEIM Galerie Zulauf Gottfried-Weber-Straße 5, Freinsheim Mi-Fr 14-18:30h, So 11-18h

GERMERSHEIM Kunstverein Germersheim e.V. Zeughausstraße, Germersheim Sa 15-18h, So 14-18h bis 1. Okt. 2017 Anne Janoschka, Sasha Koura, Violetta Vollrath, Thomas Schiela: narrativ (Malerei, Mischtechniken, Objekte) 10. Nov. bis 3. Dez. 2017 Kunst in den Gewölben (Mitgliederausstellung) Vernissage, 10. Nov. 2017, 18h im Rahmen der Kultur- und Museumsnacht bis 24h

GEROLSHEIM Regio Art Kulturzentrum DGH, An der Weet 1, Gerolsheim/Pfalz Sa 13-20h, So 10-18h 20. bis 22. Okt 2017 Regio Art - Regionale Kunstausstellung Eröffnung, 20. Okt. 2017, 18:30h

HEDDESHEIM Kunstverein Heddesheim Altes Rathaus, Fritz-Kessler-Platz, Heddesheim So 14-16h bis 8. Okt. 2017 Roland Schmitt (Holzobjekte) 3. bis 5. Nov. 2017 Bernd Gerstner, Michael Gregan, Roland Schmitt: Licht und Kunst (Lichtinstallationen, Kunstobjekte) Vernissage, 3. Nov. 2017, 18h 24. Nov. 2017 bis 14. Jan. 2018 Gemeinschaftsausstellung Kunstverein Heddesheim: Heddesheim verändert Vernissage, 24. Nov. 2017, 19h

HEIDELBERG be art - galerie für fotografie Ladenburger Str. 31, Heidelberg Mi-Fr 13-18h, Sa 12-16h boeckercontemporary Viktoriastraße 12, Heidelberg geöffnet nach Vereinbarung bis 30. Sept. 2017 Petra Höcker: Transparent 13. Okt. bis 11. Nov. 2017 Kenichi Fujiwara, Tokyo: Doyoubi breidenbach studios Hebelstraße 18, Heidelberg Do 17-20h, Fr, Sa 17-23h, So 11-15h Edition Staeck Ingrimstraße 3, Heidelberg Di-Fr 10-18h, Sa 10-13h

Galerie im Augustinum Jaspersstraße 2, Heidelberg Mo-So 8-20h 21. Sept. bis 19. Nov. 2017 Ralf Kuhlen: Flüssiges Licht. Die farbige Welt des Wassers (Fotografie) Galerie Grewenig Pfarrgasse 1, Heidelberg Mi, Do, Fr 15-18h, Sa 11-13h bis 14. Okt. 2017 CLAPEKO van der Heide: Die neue Werkgruppe auf Papier Galerie Kunst 2 Lutherstrasse 37, Heidelberg Di-Do 11-15h, Sa 11-15h Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Heidelberg Di-Fr 11-13h und 14:30-18h, Sa 11-18h 1. Okt. bis 6. Nov. 2017 Shigekazu Nagae: Porzellankunst aus Japan Galerie p13 Pfaffengasse 13, Heidelberg Do-Fr 11-13h u. 14:30-18h, Sa 11-13h u. 14:30-17h, So 14:30-17h bis 15. Okt. 2017 Normann Seibold (Malerei, Grafik) 22. Okt. bis 3. Dez. 2017 Accrochage mit Künstlern der Galerie: Willi Siber Reinhard Scherer, Marten G. Schmid, Stephanie Abben u.a. 10. Dez. 2017 bis 14. Jan. 2018 Sabine Geierhos, Kathrin Schneider (Malerei) GEDOK Galerie Heidelberg Römerstraße 22, Heidelberg Mi, Fr 17-20h, Sa 11-14h 16. Sept. bis 21. Okt. 2017 Ella Kehrer: Wunschbilder (im Rahmen des OFF//FOTO Festivals) 28. Okt. bis 25. Nov. 2017 Barbara Brink, Katja Hess: Stahl - Stein - Stift Haus am Werderplatz Werderplatz 10, Heidelberg Sa+So 15-18h 18. Nov. bis 10. Dez. 2017 Hubi M: Amor, Psyche, Sonnengeflecht (Malerei, experimentelle Stoffobjekte) Vernissage, 18. Nov. 2017, 19h Heidelberger Forum für Kunst Heiliggeiststraße 21, Heidelberg Di-So 14-18h bis 22. Okt. 2017 Sandra Mann (Installation, Fotografie, Video) 25. bis 29. Okt. 2017 Papierdoku (Arbeiten von Geflüchteten) Vernissage, 25. Okt. 2017, 20h 3. Nov. bis 3. Dez. 2017 Susanne Bauernschmitt, Berna Gülerbasli, Knut Hüneke, Christine Schön, Claudia Urlass, Grete Werner-Wesner: Offtime Vernissage, 3. Nov. 2917, 20h

10. bis 22. Dez. 2917 Lauter Minis (Verkaufsaktion von Originalpostkarten und Kleinplastiken von mehr als 80 Künstlern des Heidelberg Forums für Kunst) Heidelberg Images Fotogalerie Plöck 32a, Heidelberg Di-Fr 11-18h, Sa 11-16h Heidelberger Kunstverein Hauptstraße 97, Heidelberg Di, Mi, Fr 12-19h, Do 15-22h, Sa 11-19h bis 5. Nov. 2017 Biennale für aktuelle Fotografie 24. Nov. 2017 bis 28. Jan. 2018 Jean-Pascal Flavien Vernissage, 24. Nov. 2017, 19h Kunstraum Vincke-Liepmann Häusserstraße 25, Heidelberg Do, Fr 15-19h, Sa, So 11-15h bis 22. Okt. 2017 Cholud Kassem: Von Tarnhelmen und Superkarmas (Malerei) 11. Nov. bis 22. Dez. 2017 Werner Lehmann: Neue Arbeiten Vernissage, 11. Nov. 2017. 19h Kurpfälzisches Museum Hauptstraße 97, Heidelberg Di-So 10-18h bis 22. Okt. 2017 Heidelberg und der Heilige Stuhl - von den Reformkozilien des Mittelalters zur Reformation 15. Okt. 2017 bis 28. Jan. 2018 Joachim Lutz: Der stille Zeichner Leitstelle im Dezernat 16 im Kreativwirtschaftszentrum Emil-Meier-Straße 16, Heidelberg Mo-Fr 12-18h und siehe Veranstaltungskalender Museum Haus Cajeth Haspelgasse 12, Heidelberg Mo-Sa 11- 17h bis 4. Nov. 2017 Hänsel und Gretel umarmen Schneewittchen & Achim Freyer spielt mit Museum Sammlung Prinzhorn Voßstraße 2, Heidelberg Di bis So 11-17h, Mi 11-20h bis 5. Nov. 2017 Biennale für aktuelle Fotografie 14. Dez. 2016 bis 15. April 2018 Team`s choice: neu erworben, neu entdeckt Eröffnung, 13. Dez. 2017, 19h Skulpturenpark - Orthopädische Universitätsklinik Schlierbacher Landstraße 200a, Heidelberg, täglich geöffnet bis 18. Okt. 2017 Nigel Hall (Stahl- und Bronzeplastiken)

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AUSSTELLUNGEN Stadtbücherei Heidelberg Poststraße 15, Heidelberg Di-Fr 10-20h, Sa 10-16h 6. bis 31. Okt. 2017 Léo Malet revient au bercail (Léo Malet kehrt zurück) Eröffnung, 6. Okt. 2017, 19h 13. Okt. bis 3. Nov. 2017 Bilderbücher aus China Eröffnung, 13. Okt. 2017, 17h 7. bis 18. Nov. 2017 BLENDE 2017 (Bilder der Regionalauswahl für den Deutschen Zeitungsleser-Fotowettbewerb bei der Rhein-Neckar-Zeitung) Vernissage, 7. Nov. 2017, 19h Textilsammlung Max Berk (Kurpfälzisches Museum) Brahmsstraße 8, Heidelberg-Ziegelhausen Mi, Sa, So 13-18h 19. Nov. 2017 bis 18. Febr. 2018 Britta Ankenbauer, Michaela Grigoleit, Gisela Hafer, Inge Hueber, Gabi Mett, Judith Mund-wiler, Ursula Rauch, Birgit Reinken, Heide Stoll-Weber, Isabelle Wiessler u.a.: Wandlungen. Retrospektive - Perspektive. Ausstellung zum 20jährigen Jubiläum von Quiltkunst e.V. Vernissage, 19. Nov. 2017, 11h

HEMSBACH Galerie im Schloss Schlossgasse 41, Hemsbach Mo, Mi 7:30-17h, Di 7:30-15:30h, Do 7:30-19h, Fr 7:30-13h bis 17. Nov. 2017 Oskar W. Rug: Apparences trompeuses: Nichts ist wie es scheint 30. Nov. 2017 bis 12. Jan. 2018 Sonderausstellung Kunst INKLUSIV Vernissage, 30. Nov. 2017, 19h

HEPPENHEIM Kunstraum Horst Antes Sparkassenstiftung Starkenburg Merianstraße 4, Heppenheim Besuche auf Anfrage Tel.: 06252 120-0 Dauerausstellung

bis 24. Sept. 2017 Albert-Haueisen-Preis

1. bis 22. Dez. 2017 Egon Zippel Vernissage, 1. Dez. 2017, 19h

17. Sept. bis 29. Okt. 2017 H.P. Lohse: Heiter bis satirisch (Objekte, Collagen)

Städtische Museen Heilbronn Kunsthalle Vogelmann Allee 28, Heilbronn Di, Mi, Fr 11-17h, Do 11-19h, Sa+So, Feiertag 11-17h bis 8. Okt. 2017 Eduardo Chillida, Fred Sandback, Richard Serra: Vom Raum an die Wand (Bildhauergrafik) Städtische Museen Heilbronn Museum am Deutschhof Deutschhofstraße 6, Heilbronn Di 10-19h, Mi-So, Feiertag 10-17h 20. Okt. 2017 bis 28. Jan. 2018 Jens Trimpin: Skulpturen aus vier Jahrzehnten

21. bis 22. Okt. 2017 INSELART: LICHT (Malerei, Photografie, Skulptur, Tanz) 24. Nov. 2017 bis 15. Jan. 2018 Ellen Stocker, Bernd Seiler: Aktion - Reaktion Impression - Ein Zusammenspiel (Malerei, Photografie, Photografiemalerei) Vernissage, 24. Nov. 2017, 18h

27. Okt. bis 24. Nov. 2017 Tamina Amadyar Vernissage, 27. Okt. 2017, 19h

HEILBRONN

Kunstverein Heilbronn Allee 28/ Kunsthalle Vogelmann, Heilbronn 23. Sept. bis 26. Nov. 2017 Carl Ostendarp (Malerei) Vernissage, 22. Nov. 2017, 19h

Rathausgalerie - Kunst im Rathaus Schloss Straße 9, Ilvesheim Mo-Fr 8-12h, Do 14-18h, 22. Okt. 2017: 15-21h, 23. Okt. 2017, 15-18:30h

JOCKGRIM

Museum Heppenheim Amtsgasse 5, Heppenheim Mi, Do, Sa, So 14-17h

bis 8. Okt. 2017 Karin Dorn-Tetzlaff, Petra Grupp, Gabriele Lauck-Bungert, Gitta Georger: HerbstZEITLOSe (Papierarbeiten, Keramik, Objekte, Fotografie)

ILVESHEIM

Kunstverein Heppenheim Bahnhofstraße 1, Heppenheim So 16-18h, nach Vereinb. unter info@kunstverein-heppenheim.de

WOW Gallery Emil-Maierstraße 9, Heidelberg Do 20-22h, Fr 20-23h Künstlerbund Heilbronn Kunstetage K55, Karlstraße 55, Heilbronn Di, Do 15-18h, Sa 14-18h

Suna Markmann, Heidi Müller, Christel Rätzer, Barbara Zeldlitz Vernissage 3. Okt. 2017, 15h

HIRSCHBERG Rathausgalerie Kulturförderverein Hirschberg e.V. Großsachsener Straße 14, Hirschberg Mo, Mi, Do, Fr 8-12h, Di, Do auch 14-18h

Zehnthaus Jockgrim Ludwigstraße 26-28, Jockgrim Sa 15-17h, So 11-17h

22. Okt. bis 19. Nov. 2017 Klaus Gündchen, Brigitte Sommer (Skulptur, Malerei) Vernissage, 22. Okt. 2017, 11h

KAISERSLAUTERN Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h bis 29. Okt. 2017 Pollock der Ältere. Meister der Farbe bis 18. Febr. 2018 Ohne Schlüssel und Schloss? Chancen und Risiken von Big Data 15. Nov. 2017 bis 21. Jan. 2018 Frank Badur: Less is more

Rathausgalerie Künstlergruppe Seckenheim Großsachsener Straße 14, Hirschberg Mo, Mi, Do, Fr 8-12h, Do auch 14-18h

Galerie Wack Morlautererstraße 80, Kaiserslautern Mo-Fr 14-19h, Sa 11-16h u. nach Vereinbarung

5. bis 29. Nov. 2017 Ake Fischer, Bernd Seiler, Dorle Wittner, Ute Bachmann: 4 von 12 (Malerei, Photografie, Surreale Fotomontage, Skulptur) Vernissage, 5. Nov. 2017, 11h

bis 21. Okt. 2017 Ulrich Wagner: Urbane Systeme (Acrylglasarbeiten)

HOCKENHEIM

KARLSRUHE

Kunstverein Hockenheim Wasserturm, Wasserturmanlage 1, Hockenheim Mi-Fr 17-19h, Sa 11-13h

Badischer Kunstverein Karlsruhe Waldstraße 3, Karlsruhe Di-Fr 11-19h, Sa+So, Feiertage 11-17h

14. Okt. bis 5. Nov. 2017 Isa Dahl (Malerei) Eröffnung, 14. Okt. 2017, 16h

HOFFENHEIM Kunstraum Hoffenheim Waibstadter Strasse 1, Hoffenheim Di-So 15-18h 3. bis 24. Okt. 2017 Marianne Deike, Brigitte Filsinger, Larissa Frank, Flora Frank, Hans Köhrer, Hella Lattek,

4. Nov. bis 16. Dez. 2017 Lon Pennock: Plastiken und Papierarbeiten

bis 26. Nov. 2017 Lubaina Himid: The Truth is never Watertight bis 26. Nov. 2017 Alex Martinis Roe: To become Two 12. Dez 2017 bis 7. Jan. 2018 Mitgliederausstellung 2017/2018 Eröffnung, 10. Dez. 2017, 17h Badisches Landesmuseum Schlossbezirk 10, Karlsruhe Di-So, Feiertage 10-18h kunstraumMETROPOL 49


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AUSSTELLUNGEN

Galerie Knecht und Burster Baumeisterstraße 4, Karlsruhe Mi-Fr 14-19h, Sa 11-16h

bis 22. Okt. 2017 Otto Bartning: Architekt einer sozialen Moderne (1883-1959)

bis 28. Jan. 2018 Radical Software. The Raindance Foundation, Media Ecology and Video Art

bis 7. Okt. 2017 Johannes Hüppi, Taddäus Hüppi: Zwei Hüppi (Malerei, installative Skulptur)

16. Dez. 2017 bis 11. März 2018 Mut zur Freiheit. Informel aus der Sammlung Anna und Dieter Grässlin im Dialog

bis 28. Jan. 2018 The Art of Immersion

21. Okt. bis 25. Nov. 2017 Gundula Bleckmann, Armin Göhringer (Malerei, Skulptur)

Stiftung Centre Culturel Franco-Allmand Karlstrasse 16b, Karlsruhe Mo-Fr 10-12:30h, Mo-Do 14-18h

Galerie Schrade Zirkel 34 – 40, Karlsruhe Di-Fr 11-13h und 14-18h, Sa 11-16h

22. Sept. bis 24. Okt. 2017 Simon Pfeffel: constant state of limbo (aus der Reihe “Retour de Paris”) Vernissage, 21. Sept. 2017, 19h

bis 21. Okt. 2017 Antonio Marra: Werke aus zwei Jahrzehnten 27. Okt. bis 9. Dez. 2017 Helmut Wetter (Malerei) Kunstraum Neureuth Kirchfeldstraße 122, Karlsruhe-Neureuth Fr 17-19h, Sa+So 14-17h bis 1. Okt. 2017 Tillmann Damrau, Marc Dittrich, Patrick Fauck, Julian Lee, Jörg Mandernach, Veronika Olma, Margot Witte: Crossover-Strategien in der aktuellen Kunst 2. bis 19. Nov. 2017 Julian Lee Eröffnung, 2. Nov. 2017, 19h Staatliche Kunsthalle Hans-Thoma-Straße 2, Karlsruhe Di, Mi, Fr-So 10-18h, Do 10-21h 28. Okt. 2017 bis 11. Febr. 2017 Cézanne: Metamorphosen Städtische Galerie Karlsruhe Lorenzstraße 27, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa-So 11-18h bis 8. Okt. 2017 Willi Müller-Hufschmid: Figürlich, expressiv, abstrakt. (Zeichnungen)

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10. Nov. bis 8. Dez. 2017 Nadjana Mohr: Trigger (aus der Reihe “Retour de Paris”) Vernissage, 9. Nov. 2017, 19h ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 9-18h Sa, So 11-18h bis 1. Okt. 2017 Centerbeam: Eine performative Skulptur des CAVS bis 15. Okt. 2017 DJ Spooky, Greg Niemeyer: // supraliminal bis 22. Okt. 2017 Reinhard Döhl: Alles ist möglich. Alles ist erlaubt. bis 22. Okt. 2017 Konrad Balder Schäuffelen: sprache ist fuer wahr ein koerper bis 22. Okt. 2017 Helmut Heißenbüttel: sammlen schreiben senden bis 31. Dez. 2017 ZKM_Gameplay bis 31. Dez. 2017 AppArtAward 2016 - Highlights bis 7. Jan. 2018 Hybrid Layers

4. Nov. 2017 bis 18. Febr. 2018 Resonanzen. 40 Jahre Kunststiftung Baden-Württemberg Eröffnung, 3. Nov. 2017, 19h bis 18. März 2018 Datumsoria: The Return of the Real 18. Nov. 2017 bis 8. April 2018 Feministische Avantgarde der 1970er Jahre aus der Sammlung Verbund, Wien Eröffnung, 17. Nov. 2017, 19h 20. Okt. 2017 bis 5. Aug 2018 Open Codes: Leben in digitalen Welten Eröffnung, 19. Okt. 2017, 19h

LADENBURG Galerie Linde Hollinger Rheingaustraße 34, Ladenburg Do-Fr 15-19h, Sa 13-17h (auch an den Adventssonntagen 13-17h) bis 28. Okt. 2017 Anne Blanchet, Rita Ernst: Licht + Raum (Projekte und neue Arbeiten) 11. Nov. bis 17. Dez. 2017 Vera Molnar, Erwin Steller: Aleatoire - Zufall (Arbeiten mit dem Computer) 2. bis 17. Dez. 2017 Künstler der Galerie: Mutiple + Unikate Kreisarchiv Ladenburg Trajanstraße 66, Ladenburg Mo-Do 9-16h, Fr 9-12h, während der Ausstellung So 14-17h mit Anwesenheit der Künstler 19. Okt. bis 3. Dez. 2017 Marianne Kaerner, Ludwig Ebert: Ein Atelier - zwei Positionen Vernissage, 19. Okt. 2017, 19h


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kunsträume der REGION Lobdengau Museum Amtshof 1, Ladenburg Mi+Sa 14-17h, So 11-17h bis 4. Febr. 2018 Ladenburg und der Lobdengau zwischen Antike und Mittelalter: Große Welten, kleine Welten

LANDAU Galerie M am Deutschen Tor Neustadter Straße 8, Landau Mi 18-21h, Fr+Sa 15-18h und nach Vereinbarung 26. Nov. bis 23. Dez. 2017 5. bis 27. Jan. 2018 Rainer Negrelli: Tagesbilder Vernissage, 26. Nov. 2017, 11:30h Galerie Z Kaufhausgasse 9, Landau Di-Fr 10-12, 15-18h, Sa 10-14h Galerie Katrin Hiestand Stadthausgasse 11, Landau Di-Fr 10-16h, Sa 10-15h bis 1. Okt. 2017 Künstler der Galerie & Gäste: Schaulager (Malerei, Fotografie, kleine Formate) Marktstrasse 114, Landau (neu ab Mitte Oktober) Di-Fr 10-16h, Sa 10-15h 2. Nov. 2017 bis 27. Jan. 2018 Marie Madeleine Noiseux: Terre neuve (Malerei, Arbeiten auf Papier) Vernissage, 28. Okt. 2017, 16h Kunstverein Villa Streccius e.V. Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h bis 8. Okt. 2017 Rodolphe Le Corre, Eric Courtet, Isabelle Courtiau, Chantal Le Hen, Didier Le Hen, Veronique Mallevaes, Fabrice Thomas (Künstler der Bretagne): Distanzen überwinden - Surmonter les Distances 9. Dez. 2017 bis 14. Jan. 2018 Claudia Tebben, Silvia Hornig, Martina Kaul, Holger Fitterer, Monika Henseler, Raingard Tausch, Thomas Wunsch, Regina Reim: Jenseits der Schwere (Malerei, Zeichnung, Skulptur, Fotografie, Cut outs) Vernissage, 8. Dez. 2017, 20h Städtische Galerie Villa Streccius e.V. Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h 21. Okt. bis 26. Nov. 2017 David D. Lauer: Eine Retrospektive Vernissage, 20. Okt. 2017, 20h Strieffler-Haus Löhlstrasse 3, Landau Fr-So 14-17h während der Ausstellungen

LAUDENBACH Kunstkreis Laudenbach e.V. Rathaus-Galerie, Untere Straße 2, Laudenbach Mo-Fr 8-12h, Mo, Di, Do 14-16h, Mi 15-18h

8. Okt. bis 27. Nov. 2017 Dr. Jürgen Brühmüller (Malerei, Collagen) 3. Dez. 2017 bis 19. Febr. 2018 Kunstkreis Jahresausstellung: et cetera - Schriften und Zeichen

LEIMEN Kunstverein Leimen Stadtmuseum Leimen, Theodor-Heuss-Straße 41, Leimen-St. Ilgen

LINGENFELD Kunstverein Lingenfeld Rathaus, Hauptstraße 58, Lingenfeld Sa 15-17h, So 10-12h und 15-17 1. bis 15. Okt. 2017 Erhart Schröter (Malerei) 26. Nov. bis 10. Dez. 2017 LECHEVALLIER (Malerei, Skulpturen)

LOBBACH Manfred-Sauer-Stiftung (Artrium) Neurott 20, Lobbach täglich 8-22h bis 22. Okt. 2017 Michael Martinec: Zukünftige Erinnerungen und Fernmeldegeheimnisse 29. Okt. bis 20. Dez. 2017 Renate Valotta, Horst Steier: MIKROS (Malerei, Grafik, Objekte) Vernissage, 29. Okt. 2017, 11h

LUDWIGSHAFEN

Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h bis 5. Nov. 2017 Biennale für aktuelle Fotografie 2. Dez. 2017 bis 2. April 2018 Guillaume Apollinaire, Robert Delauny, Frantisek Kupka, August Macke, Sonia Delauny-Terk: Stimme des Lichts. Delauny, Apollinaire und der Orphismus Vernissage, 1. Dez. 2017, 18h 30. Sept. 2017 bis 21. Jan. 2018 Jan Dibbets, Ferdiand Kriwet, Mieko Shiomi, Andy Warhol: Unzuverlässiges Erzählen. Künstlerbücher und -schallplatten der 1960er bis 1980er Jahre bis 30. Juni 2018 Max Beckmann, Richard Hamilton, Emil Nolde, Mary Bauermeister, Richard Serra: Erzählte Welt. Geschichten in der Kunst

MAINZ Galerie D. van der Koelen in der CADORO Zentrum für Kunst und Wissenschaft August-Horch-Straße 4, Mainz Mi 10-16h, Sa 11-16h bis 26. Nov. 2017 Lore Bert, Daniel Buren, Joseph Kosuth, Francois Morellet, Arne Quinze, Rene Rietmeyer, Vera Röhm, Turi Simeti: Form und Raum Concetti Speziali

Ernst-Bloch-Zentrum Walzmühlstraße 63, Ludwigshafen Di, Mi 14-17h, Do 14-20h

Kunst im Abgeordnetenbüro Kaiser-Friedrich-Straße 3, Mainz Mo-Fr 9-18h

16. Nov. 2017 bis 25. Jan. 2018 HAP Grieshaber, Paul Klee u.a.: Engel der Geschichte Vernissage, 16. Nov. 2017

Landesmuseum Mainz Große Bleiche 49-51, Mainz Di 10-20h, Mi-So 10-17h

Galerie Lauth Mundenheimer Straße 252, Ludwigshafen Mo-Fr 9-13h und 14:30-18:30h, Sa 10-13h 28. Sept. bis 21. Okt. 2017 Marlis Albrecht Vernissage, 28. Sept. 2017, 19h Karl-Otto-Braun-Museum Edigheimer Straße 26, Ludwigshafen-Oppau So 10-13h u.14-17h Kunstverein Ludwigshafen Bismarkstraße 44-48, Ludwigshafen Di-Fr 12-18h, Sa, So 11-18h bis 5. Nov. 2017 Biennale für aktuelle Fotografie: 17. Nov. bis 10. Dez. 2017 SUK - Projekt mit Geflüchteten aus der Region Vernissage, 16. Nov. 2017, 19h Rudolf-Scharpf-Galerie Hemshofstraße 54, Ludwigshafen Do, Fr 15-18h, Sa+So, Feiertage 13-18h 30. Sept. bis 10. Dez. 2017 Toulu Hassani Eröffnung, 29. Sept. 2017, 18h

bis 29. Okt. 2017 vorZEITEN Archäologische Schätze an Rhein und Mosel Weltmuseum für Druckkunst Liebfrauenplatz 5, Mainz Di-Sa 9-17h, So 11-17h

MANNHEIM Atelierhaus Karl Schwarzenberg Tullastraße 14, Mannheim Mitte Nov. bis Mitte Dez. 2017 Gabi Streile, Werner Schmidt, Karl Schwarzenberg: Drei aus dem Schwarzwald Atelier DIETMAR BRIXY Altes Pumpwerk Neckarau, Aufeldstraße 19, Mannheim Fr 15-19h, Sa 11-15h während der Ausstellung und nach Vereinbarung 22. Sept. bis 14. Oktober 2017 Dietmar Brixy, Andreas Theurer: BrixyRoom Finissage, 15. Okt. 2017, 11h Avesta / Casa del Arte Rheinhäuser Straße 24B, Mannheim Di, Fr, So 14-18h

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AUSSTELLUNGEN Galerie Grandel S4, 23, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 10-16h bis 21. Okt. 2017 Adam Lude Döring (Malerei, Zeichnung)

bis 5. Nov. 2017 - Heidelberger Kunstverein - Sammlung Prinzhorn - Kunsthalle Mannheim /Ausstellung im Wasserturm - Port25 Raum für Gegenwartskunst - Zephyr - Raum für Fotografie in den Reiss-Engelhorn-Mussen - Kunstverein Ludwigshafen - Wilhelm-Hack-Museum alle Infos und Termine unter www.biennalefotografie.de C7 Galerie C7, Mannheim Do 18-20h, jeden 1. So im Monat 14-17h Club Speicher7 Rheinvorlandstraße 7, Mannheim Mo-Fr 8-20h bis 14. Jan. 2018 Damaris Odenbach: Drinnen und Draußen (Fotografie) Die Strümpfe - The Supper-Artclub Jungbuschstraße 3, Mannheim Fr-Sa 20-2h (an den ersten drei Wochenenden) 13. Okt. bis 25. Nov. 2017 Natalie Richter, Hanna Zänker, Vladimir Wegener, // superart.tv - Eric Carstensen & Michael Volkmer: Folkwang #03 Vernissage, 6. Okt. 2017, 20h 27. bis 28. Okt. 2017 Nachtwandel im Jungbusch, ab 19h 8. Dez. 2017 bis 26. Jan. 2018 Rudi Kargus (Malerei) Vernissage, 8. Dez. 2017, 20h Döbele Kunst Mannheim Leibnizstraße 26, Mannheim Do, Fr 14-19h, Sa 12-19h u.n. Terminabsprache 16. Sept. bis 31. Okt. 2017 Igor Oleinikov: Scout und Philosoph Druckwerkstatt Mannheim Kulturzentrum Alte Feuerwache Brückenstraße 2-4, Mannheim Einraumhaus Dammstraße 1, Mannheim Fr u. Sa 16-19h

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MAKANIEN e.V. Woods Memorial Tower - Benjamin Franklin, Birkenauerstrasse Tor 2, Mannheim Fr 16-19h, Sa 14-18h, So 13-17h

11. Nov. bis 16. Dez. 2017 Nicole Daudert: neue Arbeiten (Malerei)

4. bis 19. Nov. 2017 DiplomanTinnen der Freien Kunstakademie Mannheim Vernissage, 3. Nov. 2017, 19h

Galerie im Tulla Tullastraße 25, Mannheim Mo-Do 8-16h, Fr 8-13h außer in den Ferien

Mannheimer Kunstverein Augustaanlage 58, Mannheim Di-So 12-17h

bis 27. Okt. 2017 Herta Müller (Malerei)

bis 15. Okt. 2017 Peter Sauerer, Trude Friedrich: Wechselwirkung (Holzarbeiten)

Galerie Kasten Werderstraße 18, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 12-15h

22. Okt. bis 19. Nov. 2017 Fakultät für Gestaltung Hochschule Mannheim: Im Wort der “Bild” (mixed Media)

bis 25. Nov. 2017 David Spiller, Mr. Brainwash, Eelus, El Pez, Faile, RYCA, Curtis Kulig, Shepard Fairey, POSE, Penny u.a.: Don’t worry, be happy Galerie Peter Zimmermann Leibnizstrasse 20, Mannheim Di-Fr 12:30-18h, Sa 11-14h bis 14. Okt. 2017 Karin Radoy: neue Arbeiten 21. Okt. bis 18. Nov. 2017 Ewerdt Hilgermann Vernissage, 20. Okt. 2017, 19h Kunsthalle Mannheim Moltkestraße 9, Mannheim Di-So u. Feiertage 11-18h bis 5. Nov. 2017 Biennale für aktuelle Fotografie (im Außenraum) 15. bis 17. Dez. 2017 Eröffnungswochenende Künstlerbund Rhein Neckar e.V. Rosengarten Mannheim Rosengartenplatz 2, Mannheim 26. Nov. 2017 bis 2. Jan. 2018 Gemeinschaftsausstellung: AUGEN.BLICK Vernissage, 26. Nov. 2017, 11h Künstlernachlässe Mannheim im Rathaus E5, Mannheim Dauerausstellung: Arbeiten aus dem Depot [Kunst] Projekte Monica Ruppert Lange Rötterstraße 68, Mannheim geöffnet nach telefonischer Absprache bis 18. Okt. 2017 Irena Paskali: Raum-Zeit-Kontinuum 20. Okt. bis 10. Nov. 2017 Jakob Roepke, Catherine Bourdon, Fabian Weincke: ulterior motivs - Verborgene Motive Vernissage, 20. Okt. 2017, 19h 17. Nov. bis 15. Dez. 2017 Rebacca Brunke, Konstantin Kozo, Jens Hafner: Mekan Vernissage, 17. Nov. 2017, 19h

26. Nov. 2017 bis 29. Jan. 2018 Kalin Lindena (Kuratoriumspreis 2017; Plastik) März Galerie Mannheim Augartenstraße 68, Mannheim Mi-Fr 15-19h, Sa 13-17h bis 21. Okt. 2017 Susanne Lyner, Vera Molnar: Strukturen, Etüden und Drucke märz Galerie Mannheim – cube 4x4x4 und raumX Augartenstraße 68 (Rückgebäude), Mannheim Mi-Fr 15-19h, Sa 13-17h bis 21. Okt. 2017 Nicola Rae: Doppelstern Soundings PORT25 - Raum für Gegenwartskunst Hafenstraße 25-27, Mannheim Di-So 12-18h bis 5. Nov. 2017 Biennale für aktuelle Fotografie 7. Okt. bis 5. Nov. 2017 Fritz Stier: Con Torso Eröffnung, 6. Okt. 2017 im Rahmen der Verleihung des Rudi-Baerwind-Preises 18. Nov. 2017 bis 4. Febr. 2018 Matthis Bacht, Sylvia Ballhause, Christian Buck, Margret Eicher, Jeannette Fabis, Hubi M., Gisela Kleinlein, Ana Laibach, Skafte Kuhn, Susanne Neiss, Andrea Ostermeyer, Irina Ruppert, Konstantin Voit, Michael Volkmer: 100<1000 Hundert unter Tausend Eröffnung, 17. Nov. 2017 Prince House Gallery Turley Straße 8, Mannheim Mo, Mi-Fr 12-17h 22. Sept. bis 10. Nov. 2017 Ralf Brueck, Gerhard Winkler, Giovanni Castell, Thomas Perti, Hannes Neumann, Peter Mathis: UnLichte Wirklichkeiten Vernissage, 21. Sept. 2017, 19:30h 16. Nov. 2017 bis 31. Jan. 2018 Peter Mathis: Bergwelten Vernissage, 15. Nov. 2017, 19:30h


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kunsträume der REGION RAW Galerie Heinrich-Lanz-Straße 4, Mannheim Do-Sa 16-21h REM Reiss-Engelhorn-Museen Zeughaus C5, Mannheim, Di-So 11-18h

bis 5. Nov. 2017 Peter Casagrande (Malerei) 15. Okt. 2017 bis Ende Jan. 2018 Rasso Hecker (Bodeninstallation) 15. Okt. 2017 bis Ende Jan. 2018 Neues aus der Klassischen Moderne

bis 31. Okt. 2017 Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt

12. Nov. 2017 bis Ende Jan. 2018 Eleonore Frey-Hanken

REM - Forum internationale Photographie Zeughaus C5, Mannheim Di-So 11-18h

Kunstverein Neckar-Odenwald-Kreis Altes Schlachthaus am Stadtpark Unterm Haubenstein, Mosbach Sa 11-15h, So, Feiertage 14-18h

REM - Zephyr-Raum für Fotografie Bassermannhaus C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h

MOSBACH

bis 22. Okt. 2017 Christofer Kochs: Freidrehen

bis 5. Nov. 2017 Biennale für aktuelle Fotografie

1. bis 4. Nov. 2017 Anna Tretter: taubenflug

REM - Museum Weltkulturen D 5, Mannheim, Di-So 11-18h bis 1. Oktober 2017 Total genial! Coole Erfindungen vom Faustkeil bis zu Jeans. (Mitmach-Ausstellung)

NEUSTADT

bis 7. Jan. 2018 Schätze der Archäologie Vietnams

bis 28. Jan. 2018 Tamara Lorenz, Kamil Sobolewski

Sebastian Fath | Contemporary Werderstraße 38,Mannheim Do-Fr 14-19h, Sa 12-16h

Herrenhof Mußbach An der Eselshaut 18, Neustadt-Mußbach Mo-Fr 9-13h

bis 28. Okt. 2017 Martin Willing (bewegte Skulpturen)

1. Okt. bis 12. Nov. 2017 Arik Brauer (sein Lebenswerk) Eröffnung, 1. Okt. 2017, 11:15h

11. Nov. bis 16. Dez. 2017 Andreas Kocks: Paperworks Eröffnung, 11. Nov. 2017, 18h Technoseum – Landesmuseum für Technik und Arbeit Museumsstraße 1, Mannheim TEN Gallery T6, 10, Mannheim Mi-Sa 11-19h 16. Sept. bis 3. Nov. 2017 Miriam Stanke: negra - ein Projekt über Immigranten zwischen Afrika und Europa (im Rahmen des OFF//FOTO Festivals) Finissage, 3. Nov. 2017, 19h ab 17. Nov. 2017 Steffen Diemer (Nassplatten) zeitraumexit e.V. Hafenstraße 68, Mannheim Do-Fr 17-21h, Sa+So 14-18h

MICHELSTADT Galerie Kautsch Mauerstraße 11, Michelstadt Mi-Fr 15-18h, Sa 12-16h Nov. bis Dez. 2017 Sabine Straub, Lars Strandh (Plastik, Malerei)

MOCHENTHAL Galerie Schrade Schloß Mochenthal, Ehingen-Mochenthal bis 8. Okt. 2017 Josef Lang (Skulpturen)

gute aussichten Haardter Schloss, Mandelring 35, Neustadt 17.-23. Sept. 2017, 11-18h; 23. Sept. 2017, - 23h und Besichtigung nach Anmeldung

9. bis 10. und 16. bis 17. Dez. 2017 (geöffnet Sa 14-18h, So 11-18h) Editionen der VPK 2017 aus verschiedenen Ateliers und Schätze aus dem Archiv der Vereinigung der Pfälzer Kunstfreunde UP ART COMTEMPORARY Villa Knöckel, Quellenstraße 32, Neustadt Mi, Do, So 14-18h u. nach Vereinbarung bis 29. Okt. 2017 Daniel T. Braun, Eyal Pinkas: Two Exibitions - Photographic Works

NUSSLOCH galerie arthea Höllweg 12, Nußloch Informationen über Ausstellungen und Aktionen der Galerie unter www.arthea.de

PIRMASENS Forum Alte Post Poststraße 2, Pirmasens Di-So/Feiertage 10-17h bis 30. Sept. 2017 Stipendiaten Künstlerhaus Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz: Was sich abzeichnet 20. Okt. bis 5. Nov. 2017 Pirmasenser Fototage 19. Nov. 2017 bis 14. Jan. 2018 Janosch: Abenteuerwelten (in Kooperation mit dem Kunstverein Kunst & Kultur Pirmasens e.V.)

bis 5. Nov. 2017 Rund 70 Ausstellungen in der Metropolregion Rhein-Neckar. alle Infos und Termine unter www.off-foto.info

SAARBRÜCKEN Deutsches Zeitungsmuseum Am Abteihof 1, Saarbrücken/Wadgassen Di-So 10-16h bis 1. Okt. 2017 Luther für Kinder (Mitmachausstellung) 6. Okt. bis 26. Nov. 2017 Mario Derra. Holzschnittzyklus: Peter Schöffer und die Entfaltung der beweglichen Letter. 8. Dez. 2017 bis 30. Juni 2018 Schacht und Heim: Der saarländische Bergmann in Schrift und Bild Moderne Galerie Bismarckstraße11-19, Saarbrücken Di, Do-So 10-18h, Mi 10-20h 18. Nov. 2017 bis 18. März 2018 Pae White 18. Nov. 2017 bis 31. Dez. 2018 Michael Riedel Museum für Vor- und Frühgeschichte Schlossplatz 16, Saarbrücken Di, Do-So 10-18h, Mi 10-20h bis 4. Febr. 2018 Entartete Kunst im Bombenschutt Stadtgalerie Saarbrücken St. Johanner Markt 24, Saarbrücken Di-Fr 12-18h, Sa,So, Feiertage 11-18h bis 14. Jan. 2018 Helga Griffiths: Crossing Eröffnung, 22. Sept. 2017, 19h

SCHRIESHEIM Museum Théo Kerg Talstraße 52, Schriesheim Dauerausstellung So 14-17h während Gastausstellungen Sa+So 14-17h, Mi 17-19h 24. Sept. bis 31. Okt. 2017 Karin Lakar: Engel und Dämonen Vernissage, 24. Sept. 2017, 11h Dauerausstellung Théo Kerg

SCHWETZINGEN Kunstverein Schwetzingen Orangerie Schloss, Schwetzingen Mi-So 14-18h Palais Hirsch, Schlossplatz 2, Schwetzingen Mi-So 14-18h kunstraumMETROPOL 53


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AUSSTELLUNGEN bis 8. Okt. 2017 Jens Hafner 12. Nov. 2017, 13-17h 2. Kunstmarkt Schwetzingen rund um den Schwetzinger Schlossplatz bis 15. Okt. 2017 Werner Bitzigeio, Braunbehrens & Neumaier, Immanuel Eisenstein, Kurt Fleckenstein, Marcus Jensen, Petter Nettesheim, Björn Schülke, Silvio Ukat, Michael Volkmer, Susanna Iris Weber: Im Wege stehend VI. - 200 Jahre Zweirad in der Schlosskapelle, Schwetzingen Do-So 17-21h 2. bis 17. Dez. 2017 Weihnachtsausstellung Künstlerinitiative Schwetzingen KIS e.V. Orangerie Schlossgarten Schwetzingen, Schwetzingen Mi-Fr 13-17h, Sa+So 11-18h Museum Blau Hebelstraße 2, Schwetzingen Sa+So 14-18h Schlossgarten Schwetzingen Englischer Garten, Schwetzingen täglich 9-20h bis 28. Okt. 2017 Christine May: Frau und Natur - Die Natur der Frau (Fotografie)

Historisches Museum der Pfalz Domplatz 4, Speyer, Di-So 10-18h bis 15. April 2018 Richard Löwenherz

VIERNHEIM

Kunstverein Speyer Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h

bis 4. Febr. 2018 Gerdi Gutperle: Jubiläumsausstellung Garten Eden

bis 1. Okt. 2017 Landschaften - Aus Speyerer Ateliers

Kunstverein Viernheim Kunsthaus Viernheim, Rathausstraße 36, Viernheim Do, Fr 15-18h, Sa 10-13h

13. bis 15. Okt. 2017

3. Galerientage des Galerienverbands Rhein-Neckar Vernissage, 13. Okt. 2017, 19-22h 14./15. Okt. 2017, 11-18h - Galerie Arthea - Döbele Kunst Mannheim - Sebastian Fath Contemporary - Galerie Linde Hollinger - Galerie Kasten - März Galerie - Galerie Josef Nisters - Galerie Julia Philippi - Galerie Up Art - Galerie Peter Zimmermann - Galerie Zulauf

Kunstraum Gerdi Gutperle Heidelberger Straße 9, Viernheim Fr-So 14-18h

KulturScheune Viernheim Satonévriplatz 1, Viernheim Di 10-17h, Mi 14-17h, Do 10-13h u. 15-19h, Fr 14-17h, Sa 10-12h 22. Sept. bis 11. Nov. 2017 Thomas Hofmann: Kuba zwischen gestern und morgen (Fotografie) Vernissage, 22. Sept. 2017, 19h 22. Nov. 2017 bis 29. Jan. 2018 Michael Höveler-Müller: Ägyten - Stadt, Land, Fluss (Fotografie) Vernissage, 22. Nov. 2017, 19h RathausGalerie Viernheim Kettelerstraße 3, Viernheim Mo-Do 8-17h, Fr 8-13h

VÖLKLINGEN 22. Okt. bis 19. Nov. 2017 RE_FORMATION_EN Vernissage, 22. Okt. 2017, 11h

Weltkulturerbe Völklingerhütte Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur Völklingen/Saarbrücken täglich 10-19h

Xylon Museum u. Werkstätten Schwetzingen Künstlernachlässe Mannheim Schlossgarten 2, Schwetzingen Fr-So 14-17h

3. Dez. 2017 bis 10. Jan. 2018 Dagmar Roederer: Fernöstliche Bilderwelten (Malerei und Arbeiten auf Papier) Vernissage, 22. Okt. 2017, 11h

7. Okt. bis 25. Nov. 2017 Jessen Ostergaard: Unvollendet Fotografische Serien Vernissage, 7. Okt. 2017, 17h

Typographisches Kabinett Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h

bis 2. April 2018 Inka - Gold. Macht. Gott. 3.000 Jahre Hochkultur

bis 22. Okt. 2017 Julia Penndorf (Handpressendrucke) 29. Okt. bis 19. Nov. 2017 Gerlinde Meyer (Handpressendrucke) 26. Nov. 2017 bis 21. Jan. 2018 Nadine Respondek (Handpressendrucke)

WALLDORF

Städtische Galerie Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18

25. Okt. bis 21. Nov. 2017 Christina O’Brian-Ruland, Annika Frank, Ingrid Käller, Hannelore Kunath, Claudia Stamatelatos, Wolfgang Wallowy: 6 aus 30 - 6 Positionen aus 3 Generationen Vernissage, 25. Okt. 2017, 19h

SEEHEIM-JUGENHEIM Museum Stangenberg Merck im Haus auf der Höhe, Helene-Christaller-Weg 13, Seeheim-Jugenheim Mi-Fr 15-19h, Sa, So, Feiertage 11-18h seit 24. Sept. 2017 Heidy Stangenberg-Merck: Hauptsache Blau! bis Okt. 2017 Gudrun Cornford: Drahtfigurationen (im Park) bis 28. April 2018 Reiner Schlestein. Lichtgestalten (Plastiken)

SPEYER Galerie Josef Nisters Bahnhofstraße 29, Speyer Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h 7. Okt. bis 11. Nov. 2017 Oliver Christmann (Malerei) Vernissage, 6. Okt. 2017, 19h 24. Nov. 2017 bis 13. Jan. 2018 Alle Jahre wieder.... (Weihnachtsausstellung) Hans-Purrmann-Haus Kleine Greifengasse 14, Speyer Di-Fr 15-17h, Sa, So 11-13h 54 kunstraumMETROPOL

bis 8. Okt. 2017 Willy Weiglein: Figur und Landschaft (Malerei und Zeichnung) 20. Okt. bis 26. Nov. 2017 Hans Georg Hofmann: Retrospektive zum 60. Geburtstag Vernissage, 20. Okt. 2017, 18h 8. Dez. 2017 bis 14. Jan. 2018 Nasasjón - sechs Künstler aus Irland Vernissage, 8. Dez. 2017, 18h

TIEFENTHAL Kunst Kabinett Tiefenthal Bahnhofstraße 1, Tiefenthal Sa, So 11-18h

bis 5. Nov. 2017 UrbanArt Biennale® 2017

Künstlergruppe Walldorf Rathaus Walldorf, Nußlocher Strasse 45, Walldorf Mo, Di, Do 7.30-14h, Mi 7:30-18:30, Fr 7:30-13h

Laurentiuskapelle Walldorf Kapellenweg1/Schlossweg 1, Walldorf Sa+So 14-17h 23. Nov. bis 3. Dez. 2017 Rolf Bombosch, Mechthild Ficht-Unger, Rita Hausen, Ille Hums, Hedwig Ruder, Christina Ruland, Sabine Schreier, Claudia Stamatelatos, Andrea Tewes: Wechselspiel Vernissage, 23. Nov. 2017, 19h Kunst für Walldorf e.V. Haupstraße 47, Walldorf So 14-17h u.n. Vereinb.


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IMPRESSUM SAP SE Internationales Schulungszentrum Dietmar-Hopp-Allee 20, Building 5, Walldorf Mo-Fr 10-20h 20. Okt. 2017 bis 9. Febr. 2018 “Waß soll ich hier?” Outsider Art als Medium der Inklusion (Außenseiterkunst des PNZ Wiesloch in Kooperation mit der Sammlung Prinzhorn des Universitätsklinikums Heidelberg) Vernissage, 19. Okt. 2017, 19h

WEINHEIM GRN-Klinik Röntgenstraße 1, Weinheim täglich 14-19h 20. Okt. bis 3. Dez. 2017 Helga von Jena, Hildegard Peetz: Spiel und Wiedererkennen Vernissage, 20. Okt. 2017, 18h Kunsthaus Klüber Hauptstraße 58, Weinheim Di-Fr 10-18h, Sa 10-15h bis 30. Sept. 2017 Tamara Suhr, Peter Herrmann (Skulpturen und Kleinplastiken aus Bronzen und Holz) Museum der Stadt Weinheim Amtsgasse 2, Weinheim Di-Do, Sa 14-17h, So 10-17h Volksbank Weinheim Bismarckstraße 1, Weinheim Mo-Fr 8:30-16h, Do 8:30-18h bis 10. Nov. 2017 Anna Bittersohl, Philipp Kummer: da wo du warst, muss ich auch noch mal hin (Öl und Mischtechnik; in Kooperation mit dem Kunstförderverein Weinheim) 14. Nov. 2017 bis 18. Febr. 2018 Kunst aus Cavaillon

WORMS Nibelungenmuseum Fischerpförtchen 10, Worms Di-Fr 10-17h, Sa, So, Feiertag 10-18h Dauerausstellung: Wagners “Ring” Kunstverein Worms Renzstraße 7-8, Worms Sa+So 15-18h bis 8. Okt. 2017 Immanuel Eisenstein: Stahlplastiken Museum Heylshof Stephansgasse 9, Worms Di-So 10-18h Museum der Stadt Worms Andreasstift, Weckerlingplatz 7, Worms Di-So 10-17h

Alle Termine ohne Gewähr.

Bildnachweise: Marlis Albrecht, Frauen mit komischen Mützen III, 170 x 70, 2017, Foto: Wort.Bild.Kultur. UG / Doppelduttige V, 60 x 40, 2017, Foto: Marlen Albrecht / Walden XXXVIII, 150 x 70, 2017, Foto: Wort.Bild.Kultur. UG / Charles Pollock, Chapala 5, 1956, Öl und Tempera auf Leinwand, 122 x 92,5 cm, Courtesy american contemporary art GALLERY, München, Foto und © Charles Pollock Archives /Édouard Manet: Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko, 1868-69 © Foto: Kunsthalle Mannheim/ Cem Yücetas / William Kentridge: The Refusal of Time, Fünf-Kanal-Videoinstallation mit Sound, Megafonen und Atmungsmaschine „Elefant“, in Zusammenarbeit mit Philip Miller, Catherine Meyburgh und Peter Galison, 2012, Installationsansicht dOCUMENTA13, Kassel, Foto: Henrik Stromberg. / Max Beckmann: Fastnacht (Pierrette und Clown), 1925, © Foto: Kunsthalle Mannheim/ Cem Yücetas, VG BildKunst Bonn / Ferdinand Hodler: Das Lied aus der Ferne, 1906, © Foto: Kunsthalle Mannheim/ Cem Yücetas / Carl Kuntz: Apollotempel zu Schwetzingen, 1795, Aquatinta, mit Aquarell und Gouache koloriert, © Foto: Kunsthalle Mannheim/ Katrin Schwab / Joachim Lutz, Stiefmutterchen_um 1950, Foto: Kurpfälzisches Museum Heidelberg / Brixy, Room, 2017, Öl auf Nessel_120 x 240 cm, Room, 2017, Öl auf Nessel, 240 x 120 cm. Andreas Theurer, Cassandra, 2001/2003, Kiefer bemalt, H 210 cm, Bildmaterial: Atelier Dietmar Brixy / Rainer Negrelli, Nachtwandel, 2017, Ausschnitt, 2017, 25 x 35 cm, Bildmaterial: Galerie M und Rainer Negrelli / K2196: Großes Türschloss mit Drücker und Riegelschließen, 17. Jh., Eisen, © und Foto: mpk / Bodyscanning: Auf den Leib geschneiderte Perfektion, Foto und ©: Human Solutions GmbH / Marianne Kaerner, Samos, 2012, 130x 115cm,Freigabe: Künstler / Walter Ludwig Ebert, Kopf II, 2016, 100 x 70cm, Freigabe: Künstler / Alvaro Martinez Alonso, Oscar, 60 x 90 cm, 2012, Lambda auf Dibond ©artistGalerie 100Kubik. 2017 / 9564 Bulle auf Kuh (Julia & Perle, Bayrischer Wald), 2014, © Sandra Mann / Paul Cézanne, Blick auf das Meer bei L’Esraque, 1883-1885© Staatliche Kunsthalle Karlsruhe/bpk, Paul Cézanne, Portrait eines Baueren, 1905/06© Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid /Totenmaske der Gottheit Ai Apaec, Moche-Kultur, 100 bis 800 n. Chr., Kupfer und Strombus-Muschel, Höhe 17,5 cm, Larco Museum Peru, Copyright: © Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel / Ohrpflöcke mit Kriegervogel, MocheKultur, 100 – 800 n.Chr., Durchmesser 10 cm, Larco Museum Peru, Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte / Hans-Georg Merkel / Foto: Silvia Hornig: amadeus, Mischtechnik auf Leinwand, 145 x 145 cm, 2015 / Igor Oleinikov, OLE0030 Herbstgold, 2015 Öl, Bleistift auf Leinwand 190x170, Bildmaterial: Döbele Kunst / Mannheim / Rita Ernst, Weite A, 2014, 140 x 200 cm, Foto:Galerie Linde Hollinger / Moving Forms by Shigekazu Nagae, W55.5xD4 9.5x H26cm, Fotorechte: Yufuku-Gallery, Tokio / Konstantin Kozo, o.T., teliosa, 2017, 28x26 Lack, Öl auf Holz, Bildmaterial:Künstler /Bildmaterial:Institut Mathildenhöhe Darmstadt, Detail des aktuellen Ausstellungsplakats zu „Raumkunst“ /David D. Lauer_L homme qui marche_2012_Bronze patiniert_Foto_Clemens Lauer / Marie Madeleine Noiseux, "o.T. (Detail), 2017 Bildmateriall: Künstler / Fossil, Karin Lakar 2017, Mischtechnik, 41 x 102 x 50 cm H x B X T Bildmaterial: Künstler /

Jessen Oestergaard, „H. listening to Captain Beefheart", aus der Serie „Music Portraits" / Werner Lehmann, Kleine Arche: Mischtechnik, 65x57 cm, Luftballons: Gouache / Collage, 29x20 cm, Alle Bild- und Textrechte liegen bei Werner Lehmann / Anna Bittersohl „Echo“ 2016, Öl auf Leinwand, Philipp Kummer „rekt03“ Polymerclay colour / Philipp Kummer, elders and betters VI, 2016, Öl auf Leinwand, 50x50cm / AnnaBittersohl_am Ende das Mehr_2016 ÖlLW 200x200 Hildegard Peetz, ohne Titel, 2015–17, Papiermasse und Farbe, ca. 35 cm / Trude Friedrich_Grasschnitt, 2016, Haselnussholz geschnitzt, bemalt, 37-teilig, je ca. 0.5x28x0.05cm, Bildmaterial: MA KV / Peter Sauerer_Geisselung Christi, 2017, Buchsbaum geschnitzt, bemalt, Papier, 12.3x8.3x1.3cm, Bildmaterial: MA KV / Heidy Stangenberg-Merck, 2000_Blauer_Tisch (2000 x 2000), 1997_00_Nacht Amorgos (2000 x 2000) Fotorechte Orlandus Verlag / Barbara Brink, o.T., 2017, Foto: Wolfram Eder / Daniel T. Braun, GS 13, 2011, 120 x 90 cm, C-print analog, 2 +1 AP / David Spiller, in my heart, 2017, Bildmaterial: Galerie Kasten / Andreas Kocks, Paperwork #405/ 2, 2004/ 2010, Papier, eingeschnitten, 80 x 230 cm, Bildmaterial: SEBASTIAN FATH | CONTEMPORARY / Barbara Clemens, Red_Wine III-Mischtechnik auf Leinwand - 20 x 20 cm - 2017, Bildmaterial: Künstler / Jens Trimpin, Ohne Titel, 1993, Marmor, Privatsammlung Mannheim, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Frank Kleinbach / Oskar W. Rug, Rosenzeit, 90 x 70 cm, Collage-Transfertechnik, 2017 / Krista Paul, Himmel über Afrika, 2016, Bildmaterial: Künstler, REGIO ART 2017, Bildmatrial: Guenter hesse

Impressum Herausgeber: art-media-edition-Verlag Insel 3, D-79098 Freiburg Geschäftsführung: Björn Barg Projektleitung und Redaktion: Wort.Bild.Kultur. UG (haftungsbeschränkt)

redaktion@kunstraum-metropol.de www.kunstraum-metropol.de Druck: ColorDruck Solutions GmbH 69181 Leimen/Germany Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe: Dr. Britta E. Buhlmann und Jessica Neugebauer M.A., Svenja Kriebel, Dirk Martin, Sigrid Mahn-Hutta, Ingrun Salzmann, Christine Schön M.A.,Simone Scholten, Dr. Dietmar Schuth, Martin Stather Auflage 7.000 / kunstraumMETROPOL liegt in ausgewählten Museen und Kunsträumen aus und ist im Abo erhältlich Nächste Ausgabe: Januar, Februar, März 2018, Anzeigenschluss: Fr. 24.11.2017 Erscheinungstermin: voraussichtlich 21 Tage nach Anzeigenschluss kunstraumMETROPOL 55


FINAL_kMETROPOL_4Q_2017.qxp_Metropol 01.09.17 10:43 Seite 56

kunstraumMETROPOL 4Q 2017  

Das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar

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