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Jan Souček, Prag: Die Flut, 1976

OKTOBER NOVEMBER DEZEMBER

2013


kunstraum DAS KUNSTMAGAZIN DER METROPOLREGION RHEIN-NECKAR

kunstraumMANNHEIM 4 Eine Welt ohne Halt Groteske und Magie der Realität in der Ausstellung Dix/Beckmann: Mythos Welt in der Kunsthalle Mannheim

kunstraumHEIDELBERG 6 Von real bis konkret Galerie Grewenig / Nissen – die älteste Galerie Heidelbergs 12

Mythos Marlene Eine fotografische Annäherung Fotographien von Milton H. Greene (u.a.) Zwischen Figur und Abstraktion Cristina Canale malt und kreiert rätselhaft vertraute Welten

8 Achtung Brixy New paintings and special guests 13

Gegen das Vergessen Künstlernachlässe Mannheim

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Johannes Geccelli – Kuno Gonschior Malerei und Arbeiten auf Papier

kunstraumVÖLKLINGEN

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Stefan Hoenerloh Stadtansichten, Fassaden, Architektur

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Malerei Wolfram Scheffel in der Galerie Grandel

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kunstraumLADENBURG 15

kunstraumNEUSTADT 22 Doubles Jeux Doppelte Spiele von Seelenverwandten

die Tage werden schon wieder kürzer, dafür aber die Abende länger – mehr Raum und Zeit, um Kunst zu sehen und Kunst zu erleben. Die Kunsträume der Metropolregion laden Sie ein und zeigen in den kommenden Monaten ein wunderbares Spektrum beeindruckender Ausstellungen. Zu empfehlen sind das Fotofestival und natürlich die Dix/Beckmann Ausstellung, aber insbesondere auch die zahlreichen jungen und neuen Positionen in – zum Teil – sehr außergewöhnlichen Locations. Wie immer wünschen wir Ihnen viel Vergnügen beim Lesen. Björn Barg Herausgeber

90 Jahre Vera Molnar Jubiläumsausstellung in Ladenburg

kunstraumLUDWIGSHAFEN 17

Dagmar Roederer Farbenprächtiger Brückenschlag zwischen Ostasien und Mitteleuropa

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Michael Raedecker Bisher unfangreichste Ausstellung im Wihelm-Hack-Museum

editorial Liebe Leserinnen, lieber Leser,

Faszination Völklinger Hütte Weltkulturerbe präsentiert Urban Art und 60 Jahre Popgeschichte

kunstraumLANDAU 18

In der Spannung von serieller Produktion und originärem Kunstwerk Konstantin Voit nimmt in seiner ‚malfabrik’ mit ironischem Gestus der Schablone den Nimbus des Beschränkten

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Frischkunst Aktuelle Positionen junger Künstlerinnen und Künstler im Kunstverein Villa Streccius

kunstraumKAISERSLAUTERN 20

Werner Haypeter raum maß-geblich

kunstraumEDENKOBEN 21

Adieu Pirmasens! Judith Karcheter im Herrenhaus Edenkoben

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AUSSTELLUNGEN

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Bildnachweis und Impressum

kunstraumMETROPOL 3


kunstraumMANNHEIM

EINE WELT OHNE HALT

GROTESKE UND MAGIE DER REALITÄT IN DER AUSSTELLUNG DIX/BECKMANN: MYTHOS WELT IN DER KUNSTHALLE MANNHEIM Verismus, Selbstzweifel und der Versuch trotz einer verheerenden Kriegszeit einen gefestigten Blick für die Wirklichkeit zu behalten, sind Aspekte, die der Betrachter in den Bildern deutscher Maler erkennt, die in der “Neuen Sachlichkeit” ihre stilistische Zuordnung finden. An dem Ort, an dem der Stilbegriff einer ganzen Kunstepoche entstand, findet vom 22. November 2013 bis zum 23. März 2014 die Ausstellung Dix/Beckmann: Mythos Welt statt. Die Kunsthalle Mannheim ehrt damit zwei Zeitzeugen und Kunstgrößen der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts - eine Zeit, die Otto Dix (1891 - 1969) und Max Beckmann (1884 - 1950) wie unzählige andere Künstlerkollegen bis zum Pinselstrich und Zeichenstift brisant beeinflusst hat. Erstmalig in Mannheim treten beide Künstlerpersönlichkeiten in einen Dialog, der eine umfangreiche Kunstpräsentation umfasst. Hierfür hat die renommierte Kunstinstitution 250 Gemälde und Papierarbeiten von Beckmann und Dix aus der eigenen Sammlung und anderen Museen zusammengetragen, womit ein Überblick über das Œuvre, die persönliche Einstellung und das Leben beider Künstler vor Auge geschaffen werden soll. Das Werk beider zeichnet nach dem Ersten Weltkrieg und in Abgrenzung zum Expressionismus ein neuartiges Verhältnis zur Realität aus. Ein sogenannter “sachlicher” beziehungsweise “scharfer” Blick auf die Dinge und die Welt ist in den Gemälden und Grafiken der zwei Deutschen zu beobachten. Das ekstatisch nach außen gekehrte Innenleben der expressionistischen Malerei war für beide nicht nah genug an der Wirklichkeit. Diese durfte in ihren Bilder nichts mehr auslassen und stellte eine Entblößung des Ichs und der Gesellschaft dar.

Otto Dix, Die Irrsinnige, 1925 4 kunstraumMETROPOL


Max Beckmann, Große liegende Frau mit Papagei, 1940 In fast altmeisterlicher Manier entstanden Malereien bis zur Triptychonform und karikaturistische Zeichnungen, die überspitzt und grotesk alltägliche Szenarien, karge Interieurs und von Einsamkeit und Furcht bewohnte (Selbst-) Porträts zeigen. Die meisten Werke sind provokant und emotional aufgeladen. Kein Wunder also, dass der expressionistische Pinselstrich zumindest aus Max Beckmanns Gemälden nicht spurlos verschwand. So verlachte der gebürtige Leipziger die gefühlsbetonte Geschwulstmystik der Vorkriegszeit und setzte überschwängliche Linien und verzogene Proportionen ein. Diese wirken bei ihm aber nicht wie Spuren des eigenen Empfindens, es sind Merkmale einer Welt, die keinen Halt bieten kann. Dementsprechend sind sowohl bei Beckmann als auch bei Dix immer wieder mythologisch verschlüsselte Gleichnisse für die moderne Existenz und äußerliche Bedrohung zu finden. Viele der Kunstwerke sind als Anklage gegenüber dem Krieg und dessen Ungerechtigkeit zu lesen. Aus ihren Werken spricht die gleiche Bitterkeit und Enttäuschung wie auch Angst und Brutalität der Zeit, die paradoxerweise einen magischen Moment in sich barg: wenn das Gewohnte plötzlich fremd und die Welt zum Mythos wird.

Die Ausstellung zieht nicht nur Parallelen zwischen den beiden Künstlern auf, sondern macht Gegensätze deutlich, da nicht alle gleichermaßen und nach einem Stilkanon die Geschehnisse des Lebens verarbeiteten. Der sieben Jahre jüngere Dix ist Beckmann wohl nie begegnet. Beide kennzeichnen sich durch einen eigenen, unverwechselbaren Stil. Während Dix sich vielmehr der sozialkritischen Malerei widmet und mit schockierender Detailgenauigkeit und aggressiver Schärfe Brutalität und Abstrusität seine Umgebung verbildlicht, stellt man in Beckmanns, mit breiten und pastosen Pinselstrichen gestalteten Selbstporträts und figurenstarken Malereien eine Konzentration auf die Befragung der eigenen Rolle in der Gesellschaft fest. Dix hat zudem während seiner Schaffenszeit wenig ausgelassen. Ihn auf eine Kunstrichtung zu reduzieren wäre nicht richtig. Ein Eklektizismus von Stilen und die intensive Beschäftigung mit der Kunstgeschichte ist signifikant für Otto Dix und darf bei der Ausstellung nicht fehlen. Der Maler und Grafiker ist mit seinem Superrealismus neben George Grosz die Hauptfigur des sogenannten „linken Flügels“ der “Neuen Sachlichkeit”. Beckmann dagegen entwickelte in der Balance von reiner Malerei und subjektiver Symbolik seine „transzendentale Sachlichkeit“. Auch er weist eine Vielseitigkeit in seiner Kunst auf.

Die Ausstellung spannt einen Bogen zur kunsthistorischen Bedeutung der Kunsthalle Mannheim. 1925 entstand hier der Begriff „Neue Sachlichkeit“, der durch die gleichnamige Ausstellung “Die neue Sachlichkeit. Deutsche Malerei nach dem Expressionismus” von dem damaligen Direktor Gustav Friedrich Hartlaub geprägt wurde und der die neue Kunstrichtung in Veristen und Klassizisten - und damit in den “Linken” (Dix, Beckmann u.a.) und “Rechten Flügel” - unterteilte. Die Kunsthalle Mannheim nimmt die große Schau außerdem als einen gebührenden Anlass und feiert damit die Wiedereröffnung des Jugendstilflügels. Der imposante Jugendstil-Kernbau der Kunsthalle entstand im Jahre 1907 nach Plänen des Karlsruher Architekten Hermann Billing und wurde seit 2010 in einer dreijährigen und mehrstufigen Generalsanierung nach modernen Maßstäben in Stand gesetzt. Die Direktorin der Kunsthalle, Dr. Ulrike Lorenz, erhofft sich mit der Ausstellung einen Publikumserfolg. Julia Laukert M.A.

• Dix/Beckmann: Mythos Welt 22. November 2013 bis 23. März 2014 Kunsthalle Mannheim www.kunsthalle-mannheim.eu kunstraumMETROPOL 5


kunstraumHEIDELBERG

VON REAL BIS KONKRET

GALERIE GREWENIG / NISSEN – DIE ÄLTESTE GALERIE HEIDELBERGS

Galerieübergabe, Grisebach zu Grewenig 1976, Heidelberg, Hauptstraße 118 In den engen Gassen von HeidelbergHandschuhsheim, versteckt hinter alten Mauern, liegt die Galerie Grewenig / Nissen. Seit fast 30 Jahren hat sie ihren Sitz in einem denkmalgeschützten Haus der Pfarrgasse 1, umgeben von einem romantischen Innenhof. Hier ragt inmitten von Blumen und Bäumen ein rosafarbiger Granit in die Höhe, Hubert Maiers „Himmelsleiter“ und setzt ein markantes Zeichen. Natur und Kunst verbinden sich zu einer harmonischen Einheit und bilden das Entree zu den Räumen der Galerie im Erdgeschoss des Hauses.

• Felder, Farben, Schichten bis 15. Oktober 2013 • Phantastischer Realismus November/Dezember 2013 Galerie Grewenig / Nissen, Heidelberg www.galerie-grewenig.de

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Dieser atmosphärische Ort der Kunst will freilich erst entdeckt werden und nicht von ungefähr gilt er auch heute noch als Geheimtipp! Das mag mit der Persönlichkeit des Hausherrn und Galeristen Ingo Grewenig zusammen hängen, dem es nicht so sehr auf Präsentation nach außen, wie auf langjährige Erfahrung und Ausstellungstradition ankommt: „Seit über 60 Jahren ist die Galerie bemüht, Künstler und Kunstrichtungen der jeweiligen aktuellen Künstlergenerationen zu präsentieren und bekannt zu machen – sowohl regional als auch international“ (I.G.). Demnach kann die Galerie Grewenig / Nissen als älteste Galerie Heidelbergs gelten. Sie wurde 1951 als Kunstkabinett von Dr. Hanna Grisebach gegründet, um jungen Künstlern/innen ein Forum zu geben, wie etwa den damals noch ganz unbekannten ZERO-Künstlern Heinz Mack und Otto Piene. 1972 wurde sie von Ingo und Heidi Grewenig übernommen und weitergeführt. Seit 2008 besteht eine aktive Partnerschaft von Ingo Grewenig und Dr. Dietmar Nissen. Die besondere Vorliebe Ingo Grewenigs gehört der konkreten Kunst, der Zeichnung, Malerei und Objektkunst. Sie hat das Programm der Galerie in all den Jahren entscheidend geprägt. Die Grundlagen dafür wurden bereits in der Studienzeit gelegt, als der gebürtige Saarländer parallel zur Betriebswirtschaft und Soziologie auch Kunst an der Akademie Saarbrücken studierte und ihn die Farben- und Grundlehre bei Boris Kleint stark beeinflusst hat. Auch die Freundschaft mit den Lehrern der Akademie – Jo Enzweiler, Oskar Holweck, Sigurd Rompza, die alle der konkret-konstruktiven Richtung angehören – spielte zweifellos eine wichtige Rolle ebenso wie die intensive Zusammenarbeit mit der Galerie St. Johann in Saarbrücken. Die Galerie Grewenig / Nissen ist bis heute bestrebt, die konkrete Kunst in ihren verschiedenen Spielarten zu zeigen und nicht nur etablierte, sondern auch junge Künstler/innen mit neuen Ideen zu Wort kommen zu lassen. Zur besonderen Ausstellungspraxis gehören neben Einzelpräsentationen auch thematische Gruppenausstellungen, die sich etwa mit Material, Farbe oder dem Thema der Zeichnung befassen.


werden zu feinen Pigmenten zerstoßen und zermahlen, mit einer speziellen Methode in Zellulose gebunden und neu geschöpft – darin liegt das Geheimnis der Stofflichkeit seiner Farben. „Untrennbar verbinden sich Pigment, Bildträger und Form miteinander“, schreibt Hans Gercke. Die Farben der Erde und des Meeres, etwa in Werken wie „Apulisches Feld“, „Vier Meere“ oder „Lapislazuli“ werden in der Ausstellung zum Erlebnis. Gewissermaßen als Kontrastprogramm zum Schwerpunkt der konkreten Kunst hat die Galerie immer auch realistisch-

Jan Souček, Prag, Zeitalter der Zivilisation, 1976

figurativen Tendenzen Raum gegeben und in der Vergangenheit auch den phantastischen Realisten Jan Souček, den genialen Maler aus Prag vertreten. Die Gedächtnisausstellung für diesen zu früh verstorbenen Künstler, seine real-irrealen Weltszenarien und Architekturvisionen bilden das zweite Highlight des Herbstprogramms - ein Kapitel Galeriegeschichte geht mit dieser Retrospektive zu Ende.

Helmut Dirnaichner, Apulisches Feld, 2008 Immer wieder reizt es Ingo Grewenig, facettenreiche Schwerpunkte zu setzen und für bestimmte Themen auch Künstler/innen einzuladen, die noch nicht in der Galerie vertreten sind. Auf diese Weise konnte man im Rahmen von „Papier Konkret“ (2012) Helmut Dirnaichner erstmals in der Galerie begegnen. Ihm ist jetzt die aktuelle Einzelausstellung von September bis Oktober gewidmet, gewiss ein Höhepunkt des Ausstellungs-

jahres 2013! Sein Werk kann beispielhaft für das Konzept der Galerie gesehen werden und seine „Felder, Farben, Schichten“ stehen für die konkrete Kunst schlechthin. Einfach, elementar und von einer unvergleichlichen Wirkung der Farben lassen einen Dirnaichners Arbeiten nicht mehr los: Seine geschöpften, körperhaften Blätter, die Reihen lanzettförmiger Objekte, Rechtecke, Rauten- und Blattformen wie auch seine Erdsäulen aus Stein und geschichtetem Papier. Steine, Erden, Mineralien

Für die Zukunft hat sich der passionierte Galerist Ingo Grewenig bereits ein neues Thema vorgenommen, auf das man gespannt sein kann, er plant eine Ausstellung zur „Linie“. Seine Idee ist, möglichst viele der derzeit wichtigen Künstler/innen der Galerie zu diesem Thema zu befragen, wie Collin Ardley, John Carter, Clapeko, Vera Bonsen, Helmut Dirnaicher, Jo Enzweiler, Tom Feritsch, Tone Fink, Esther Hagenmaier, Mitsuko Hoshino, Arnulf Letto, Dirk Rausch, Hermann Schenkel, Lynn Schoene und Claudia Vogel.

Dr. Ulrike Hauser-Suida

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kunstraumMANNHEIM

ACHTUNG BRIXY NEW PAINTINGS AND SPECIAL GUESTS Das hohe Metalltor fällt mit einem melodischen Klackern ins Schloss – dann ist die Welt draußen und es offenbart sich Dietmar Brixys eigener Makrokosmos. Ein üppig verzierter Backsteinbau mit halbrunden weißen Sprossenfenstern, kleinen Türmchen und einer blauen Holztür erstreckt sich in einem phantasievoll angelegten Garten, in dem Kamelien, Bambus, Wein, Dahlien, Trompetenbäume und Magnolien wachsen und die Außenwelt von meterhohem üppigem Grün abgeschirmt wird. Vier Jahre dauerte die stilgerechte und hervorragend gelungene Renovierung des von Richard Perrey 1903 erbauten Abwasserpumpwerks im Stadtteil Neckarau – vier Jahre, in denen sich Brixy, der ganz in der Nähe dieses ungewöhnlichen Baus aufgewachsen ist, seinen lang gehegten Kindheitstraum erfüllte: große Flügeltüren, die den Blick in einen Garten mit exotischen Pflanzen eröffnen. Er liebt diesen zauberhaften Ort, an dem alles irgendwie zusammengehört und sich zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk inszeniert. Dort findet er Kraft und Inspiration.

S. 9 Lothar Seruset, Fisherman, 2009-10, Bronze bemalt Marion Eichmann, Buffet Dreaming, 2009, Installation/Mixed Media 8 kunstraumMETROPOL

Farbschicht um Farbschicht entstehen dort in den lichtdurchfluteten Räumen in einem aufwändigen Arbeitsprozess seine faszinierenden lyrisch-pastosen Bilder, die in ihrer unverwechselbaren Farbintensität und –vielfalt zwischen Abstraktion und Figuration angelegt sind. Die Farbe ist das bestimmende Element in Brixys Arbeiten. Mit einer unglaublichen Dynamik setzt er sie in Szene, schafft Räume und Flächen, zeichnet Konturen, Strukturen und lässt gegenständliche Motive wie Pflanzen, Früchte, Lebewesen und Menschen schemenhaft erkennen, bleibt aber letztendlich abstrakt. So auch in seinen jüngsten Arbeiten – der Weiterentwicklung seiner ausdrucksstarken DiscoverSerie, die bereits im letzten Jahr enorm Furore machte. Der Bildbetrachter erkennt Brixys kompakte mit Händen, Spachteln, Pinseln und Malmessern erschaffene diffizile Schichtenmalerei, seine funktionalisierte Technik des Dripping und Farbregnens, sowie die Abdrücke von zuvor in Farbe getauchten Palm- und Feigenblätter. Doch dann wird der Blick förmlich geführt vom enormen pastosen Gestus in Form von Farbverästelungen zu diesmal noch intensivierterten, ungeheuer variabel „sprechenden“ Farbflächen, die mit einer eigenen Ausdruckskraft einladen, etwas zu entdecken. Erneut öffnen also Brixys dramatisch horizontale und vertikale Farbspuren Fenster, Spielplätze, Räume für seinen spielerischen Umgang mit Farbe, ihrer Materialität und Wirkungsästhetik. An manchen Stellen scheinen diese freien Farbflächen regenbogenfarbene


Dietmar Brixy, Discover, 2013, Öl auf Nessel, 180 X 480 CM Zweiteilig (Detail)

Effekte zu erzielen, sind aufgeraut, gebürstet, schlagen Wellen. Mal wirken sie opak und flächig kompakt, dann wieder transparent fast luzid. Sommerliches Pink und Gelb, Türkis und helles Blau erweitern in unzähligen Schattierungen und Variationen die Farbpalette. Brixys Kunst, immer wieder Leuchtkraft, Licht- und Schattenspiele sichtbar zu machen rückt in seinen neuen Werken auch durch den Einsatz starker Hell-Dunkel-Kontraste besonders bemerkenswert in den Fokus. Wie all seine Werke fordern auch die neuen Arbeiten vom Betrachter Aufmerksamkeit ein, die dieser bereitwillig erteilt - dem berührenden Material-Bild-Erlebnis kann man sich einfach nicht entziehen. Der gewählte Titel Achtung Brixy ist daher eigentlich nur eine logische Konsequenz. Dietmar Brixy wünscht sich, dass man den Titel absolut wörtlich nimmt, auch wenn er bewusst vieldeutig zu lesen und zu interpretieren ist. Natürlich geht es um Achtung im Sinne von Aufmerksamkeit, das gewissenhafte Hinsehen und den Blick für die deutlichen Töne aber auch für die leisen Nuancen eines künstlerischen Davor, Dahinter und Dazwischen. In Zeiten der Extreme, sei es der gesellschaftlichen, der politischen oder gar der klimatischen, geht es aber auch um Respekt, Toleranz und Wertschätzung.

Marion Eichmann auf sich, deren außergewöhnlichen Arbeiten das Ausstellungskonzept im neugotischen Industriebau samt Gartenlandschaft auf wunderbare Weise komplettieren. Der Holzbildhauer Seruset sägt, schnitzt und schneidet sich seine eigene fabelhafte Welt zurecht, die viel Deutungsspielraum offen lässt. Seine Figuren – meist „Haus-Männer“, Frauen und Paare, Fischer und Könige haben Einiges zu tragen. Mal ganze Häuser und Wälder, mal Tiere, Hunde und Katzen, nicht selten Fische. Meist stehen sie selbst auf eigenartigem Boden: auf Kugeln, Haus- und Autodächern oder Tieren. Hunde, Katzen, nicht selten Fischen. Die Welt steht Kopf. Ganz klar, Seruset liebt das Spiel der Mehrdeutigkeit und Widersprüchlichkeit und so verlangen seine archaisch-gegenwärtigen Holzskulpturen intensives Hinsehen. Ebenso

fordern Eichmanns detailreiche Installationen, wie zum Beispiel die zauberhafte Tisch-Installation „Buffet Dreaming“ den konzentrierten Blick des Betrachters, um die üppige Informationsdichte ihrer Arbeiten auch nur halbwegs zu entdecken. Eichmann sieht Alltägliches mit eigenen Augen. Wie mit einer 1000-fachen Pixelauflösung erfasst sie die Welt. Nicht das allerkleinste Detail entgeht ihr. Ihre Beobachtungen verdichtet sie dann in ihrem Atelier zu einem imposanten großen Ganzen, in dem sie ausgeschnittene Farbkartonschnipsel und abertausend kleine Details zu einer multidimensionalen Komplexität ausweitet. Ingrun Salzmann/red • Achtung - Brixy 4. bis 26. Oktober 2013 Altes Pumpwerk, Mannheim www.brixy.de

Aufmerksamkeit ziehen auch die Plastiken, Wandreliefs, Installationen und Collagen der beiden Gastkünstlern Lothar Seruset und kunstraumMETROPOL 9


kunstraumVÖLKLINGEN

FASZINATION VÖLKLINGER HÜTTE WELTKULTURERBE PRÄSENTIERT URBANART UND 60 JAHRE POPGESCHICHTE

Das Panorama ist gigantisch – fast monumental überragen die Hochöfen und Schornsteine der riesigen Anlage die sanft hügelige Landschaft. Ein schier unendliches Gewirr aus rostfarbenen Rohren, Leitungen, Aufgängen, Abgängen, Förderbändern, Schienen, Aufzügen und Lagerhallen fügt sich zu einem atem- beraubenden Ganzen. Und bei einer Expedition durch das über 600.000 Quadratmeter umfassende Areal, kann man sich gut vorstellen, dass hier einmal 17.000 Menschen unter zum Teil extremsten Bedingungen gearbeitet haben. Ab dem späten 19. Jahrhundert bis in das Jahr 1986 wurde in der Völklinger Hütte Eisen und Stahl erzeugt und die beim Verhüttungsprozess entstehenden Abfallprodukte recycelt.

Heute ist die Völklinger Hütte weltweit das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist und als Industriedenkmal für künftige Generationen konserviert wird. 1994 wurde es zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Doch das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist mehr als lebendig gewordene Geschichte zum Thema Eisen- und Stahlgewinnung. Es ist viel mehr! Denn wo früher Schornsteine qualmten, ohrenbetäubender Lärm und große Hitze den Arbeitsalltag bestimmten, finden heute Konzerte und hochkarätige Ausstellungen statt. Industrie und Kultur verbinden sich an diesem einzigartigen Ort zu einem unverwechselbaren, emotionalen Erlebnis.

Urban Art Biennale® 2013 Die Kunst des 21. Jahrhunderts Noch bis zum 1. November bieten die rostbraunen Staubwände, der graue Holzbalkenboden und die begehbaren Silotaschen der Möllerhalle, wo einst 12.000 Tonnen Rohstoffe auf ihre Weiterverarbeitung in den Hochöfen warteten, einen unglaublich spektakulären und überaus passenden Ausstellungsraum für die erste UrbanArt Biennale®. 50 Werke von 36 international arbeitenden Künstlern aus USA, Südamerika und ganz Europa, darunter die Superstars wie Seen, Jef Aérosol, JonOne, Futura, SpepardFairey, Cope2, Phase2 oder Invader bilden eine bedeutende Werkschau zur Urban Art, einer jungen Kunstrichtung des 21. Jahrhunderts, die unbestritten an der Schwelle steht, museal zu werden. 10 kunstraumMETROPOL

Sicher assoziiert jeder mit Urban Art zunächst das Klackern der Kugeln in den Farbspraydosen, Sprühbilder auf Zügen, Fassaden, Wänden und irgendwie einen Hauch von Underground, den Geruch von Straße. Und richtig die Wurzeln der Urban Art liegen in der Graffiti-Kunst des ausgehenden 20. Jahrhunderts, auch wenn die Künstler heute auf Leinwand arbeiten. Aus dem klassischen Stil des „Writing“, bei dem es darum geht seinen Namen im öffentlichen Raum zu hinterlassen, hat sich eine neue Kunstform entwikkelt – eine Mischung aus Kalligraphie, abstrakter, teilweise figurativer Malerei und alternativer Subkultur. Kraftvoll, vital, eigenwillig. Das empfindet auch Prof. Dr. Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte: „Der Urban Art wohnt eine unbändige Kraft und Dynamik inne. Viele Arbeiten vermitteln den unbedingten Willen, Zeichen und Statements zu setzen. Sie sind gefrorene Momente kurz vor der Explosion. Sie treten immer in einen Dialog mit ihrer Umgebung. Das gilt für den urbanen Raum, aus dem sie stammen. Das gilt aber auch für die Möllerhalle. Die einmalige Atmosphäre der UrbanArt Biennale® 2013 im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ergibt sich aus dem Zusammenspiel einer Kunst, die von der Straße kommt und dem einzigartigen Ausstellungsraum der Völklinger Hütte.“ Aber die UrbanArt Biennale® 2013 bietet noch mehr als einen Überblick über wegweisende Positionen der Graffiti-Kunst und die jüngsten Entwicklungen der Urban Art – sie versteht sich auch als Schlüssel zum Kulturverständnis der jüngeren Generation, denn es gelingt ihr junge Menschen zu begeistern.


El Bocho, Are you the artist?, 2010

Generation Pop! … hear me, feel me, love me!" – 60 Jahre Kulturgeschichte des Pops Sicher erwartet man viel von einem Besuch im Weltkulturerbe Völklinger Hütte, doch, dass man singend, schwingend und den Kopf voller lieb gewonnener Erinnerungen die Heimreise antritt, erwartet man vielleicht nicht unbedingt. Doch genau das verspricht die aktuelle Ausstellung Generation Pop! … hear me, feel me, love me!, bei der die Besucher auf einer emotionalen Zeitreise in die Welt des Pops der 50er, 60er, 70er Jahre bis hin zum 21. Jahrundert entführt werden, um das Lebensgefühl von Generationen zu erleben. Mit zahlreichen Originalexponaten und Multimedia-Dokumenten auf einer Ausstellungsfläche von 6.000 Quadratmetern ist Generation Pop! damit das bedeutendste Ausstellungsprojekt zum Phänomen Pop. Die größte Maschine der Welt, die Gebläsehalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte bietet dafür das perfekte Ambiente. Gezeigt werden insgesamt 1.500 Exponate, darunter echte Sehnsuchtsobjekte aber auch Alltagsgegenstände der PopKultur, die die Emotionen wieder zum Schwingen bringen. Plattencover, Videos,

Kultobjekte von Popstars unter anderem von Elvis Presley, Elton John, Michael Jackson oder Eminem, Videospiele, Mode und Design: Sie sind lebendige Zeitzeugen von Sehnsüchten von Generationen und gleichzeitig Ausdruck gesellschaftlicher Veränderungen. „Pop ist der kulturelle Motor des 20. Jahrhunderts. Als Elvis Presley vor 60 Jahren der Unterhaltungsmusik ihren Unterleib schenkte, schuf er auch die universelle Bedienoberfläche unserer Zivilisation. Generation Pop! … hear me, feel me, love me! erzählt von diesem Prozess. Und davon, wie wir wurden, was wir sind“, kommentiert Meinrad Maria Grewenig das jüngste Ausstellungsprojekt. „Denn im Grunde sind wir doch alle Rock’n’ Roller.“ Ein besonderer Akzent liegt auf den Erfindungen, die die Welt des Pops überhaupt erst ermöglichten. Denn ohne das Grammophon, das Transistorradio oder die Schallplatte hätte es die Pop-Kultur, wie wir sie kennen, wohl nicht gegeben. Und gleiches gilt auch für die Elektro-Gitarre, den Walkman und schließlich das Smartphone.

Zusätzlich begleitet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Partys, Konzerten und Wechselausstellungen zu Einzelthemen aus dem Pop-Universum die Ausstellung. Mit Beginn von Generation Pop! präsentiert das Weltkulturerbe Völklinger Hütte in der sogenannten „PopGalerie“ auch gleich eine besonders außergewöhnliche Facette aus der Welt des Pops: AvantPop – Josef Wittlich zeigt 40 Werke des Künstlers Josef Wittlich (1903-1982) und erzählt damit die unglaubliche Geschichte eines Industriearbeiters aus dem Westerwald, der schon malte als Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Mel Ramos noch in den Windeln lagen. Ingrun Salzmann/red • UrbanArt Biennale® 2013 bis 1. November 2013 • Generation Pop! ... hear me, feel me, love me! bis 15. Juni 2014 Weltkulturerbe Völklinger Hütte Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur, Völklingen www.voelklinger-huette.org kunstraumMETROPOL 11


kunstraumHEIDELBERG

MYTHOS MARLENE EINE FOTOGRAFISCHE ANNÄHERUNG Fotographien von Milton H. Greene (u.a.) Marlene Dietrich (geb. 1901 in Berlin/gest. 1992 in Paris) Stummfilmstar der 20er Jahre, mit unverwechselbar rauchiger Stimme gefeierte Sängerin, erste deutsche Schauspielerin, die den Durchbruch nach Hollywood schaffte und schließlich auch Modeikone – unendlich oft fotografiert. Über ihre Karriere ist alles geschrieben worden. Über ihre Entdeckung durch den amerikanischen Regisseur Josef von Sternberg, der sie 1930 für die Rolle der Lola im „Blauen Engel“ besetzte, über ihre Dreharbeiten gemeinsam mit Gary Cooper zu „Morocco“, der sie über Nacht weltberühmt machte und ihr eine Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin einbrachte und über ihre zahlreichen Filme unter Regie von berühmten Regisseuren wie Hitchcock, Lubitsch, Welles und Wilder. Über ihre Einstellung gegenüber dem Nationalsozialismus und natürlich über ihre große Zeit als Sängerin. Ein Erfolg, den Marlene Dietrich den Liedern aus ihren Filmen verdankte. Ab den 50er Jahren wurde ihre tiefe rauchige Stimme zu ihrem Markenzeichen. Sie begann in großen Shows aufzutreten, hatte eigene Radioshows. Bilder von ihr gehen um die Welt, obwohl sie sich zeitlebens bewusst ist, dass man als Ikone nur Bestand hat, wenn man sich rar macht. Ihr radikaler Rückzug in den letzten Lebensjahren ist die Konsequenz daraus. Die Nachwelt soll allein die perfekte Diva in Erinnerung behalten. Glücklicherweise gibt es die Fotografien des amerikanischen Starfotografen Milton H. Greene (1922–1985). Ursprünglich für seine Modefotografien bekannt, wird Greene wegen seiner beeindruckenden Porträts von Künstlern, Musikern und Schauspielern darunter Marylin Monroe, Grace Kelly, Elisabeth Taylor, Audrey Hepburn, John F. Kennedy, Alfred Hitchcock, Paul Newman und eben Marlene Dietrich, berühmt. Sein Ziel ist stets die elegante und natürlich-schöne Ablichtung der Fotografierten in einer besonderen Stimmung, was ihm vor allem durch den Aufbau einer emotionalen Nähe zu seinen Modellen gelingt. Seine Aufnahmen von Marlene Dietrich entstehen während vier Sitzungen in den Jahren 1952, 1953, 1955, der Zeit als Marlene als Sängerin mit ihren unvergesslichen Liedern „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, „Lilli Marlene“ und „Ich hab’ einen Koffer in Berlin“ gefeiert wurde und im Jahr 1972. Bereits jenseits der 50 präsentiert sich Marlene Dietrich in den Aufnahmen von Milton H. Greene u.a. als neuer Superstar des Entertainer-Universums in ihrer ersten Solo-Show in Las Vegas.

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Marlene Dietrich, Morocco, 1930

Die Fotografien zeigen sie meist in laszivem Schwarz, im obligatorischen Frack mit Zylinder – eine glitzernde Abstraktion von Weiblichkeit mit androgyner Aura. Greene macht in seinen Bildern sichtbar, was Marlene von sich preiszugeben bereit ist. Die Spuren des Alters sind keine unheilbringenden Boten, die auf das Vergessenwerden und Verschwinden verweisen. Sie steht und liegt vor der Kamera, betörend schön, ihr gehören der Ort und die Zeit. Die Bilder beschädigen nicht ihren Mythos, sondern betonen vielmehr ihre Kraft, ihre faszinierende Ausstrahlung und Virtuosität – sie ist lebendig bis heute. In der Ausstellung Mythos Marlene Dietrich sind 42 zumeist unveröffentlichte Aufnahmen zu sehen, ergänzt durch Fotografien der großen Hollywood-Studios. Insgesamt zeigt die Ausstellung 70 Fotografien in Farbe und schwarz-weiß, ergänzt durch Originalkostüme der Diva aus der Marlene Dietrich Collection in Berlin, Accessoires aus den Beständen des Kurpfälzischen Museums sowie Artikel und Kataloge, die die internationale Präsenz der Dietrich dokumentieren. Ingrun Salzmann/red • Mythos Marlene Dietrich 24. Oktober 2013 bis 9. Februar 2014 Kurpfälzisches Museum, Heidelberg www.museum-heidelberg.de


kunstraumMANNHEIM

Trude Stolp-Seitz, ‘Eismeer, Acryl

Will Sohl, Lofoten, Aquarell

GEGEN DAS VERGESSEN KÜNSTLERNACHLÄSSE MANNHEIM Es ist der Lauf der Welt – Menschen gehen voraus in eine andere Form des Seins und zurück bleibt oft nicht mehr als die Erinnerung. Doch irgendwann verblasst auch sie, gerät in Vergessenheit und verschwindet ganz aus dem Gedächtnis. Schade und manchmal auch unverzeihlich, wenn auf diese Weise kulturelles Erbe einfach so und unwiederbringlich verlorengeht. Damit dies nicht geschieht kümmert sich das Projekt Nachlass-Stiftung für Mannheimer Künstler seit 2005 um Arbeiten von Menschen, die mit ihrem Werk zur Kulturgeschichte und damit zur kulturellen Identität der Stadt Mannheim und der Region beigetragen haben. Die Künstlernachlässe Mannheim, wie sie in Kurzform genannt werden, wollen das kulturelle Gedächtnis bewahren, indem sie die Kunstwerke nicht nur sichten, katalogisieren, teilweise restaurieren und sachgerecht lagern, nein über die Erstellung von Werkverzeichnissen und Ausstellungen sowie Leihgaben sollen die Nachlässe lebendig und im Bewusstsein bleiben. Eine wichtige Aufgabe und große Herausforderung, die kontinuierlich an Bedeutung

wächst. Momentan lagern in Hochregalen der klimatisierten Industriehalle in Mannheim-Rheinau bereits rund 1.000 Arbeiten und vier Skulpturen von Gabriele Dahms (1944-1999), Norbert Nüssle (1932-2012), Peter Schnatz (1040-204), Franz Schömbs (1909-1976), Ilana Shenhav (1931-1986), Trude Stolp-Seitz (1913-2004), Elisabeth Bieneck-Roos (*1925), Herbert Halberstadt (*1935) und Alice Richter-Lovisa (1911-1999) sowie 16 Klassenzimmertüren von Walter Stallwitz (*1929). Im Sommer neu hinzugekommen ist das umfangreiche Lebenswerk des Malers Willi Sohl (1906-1969) bestehend aus 85 großen Gemälden, rund 500 Aquarellen und über 20 Künstlerbüchern. Eine große Freude und Bereicherung für die Künstlernachlässe Mannheims. Sohl in Ludwigshafen geboren, in Mannheim aufgewachsen und nach seinem Studium in Düsseldorf bis zu seinem Tod in Heidelberg lebend hatte zeitlebens intensive Bindungen nach Mannheim. Charakteristisch für sein Werk sind die farbintensiven, expressiven Aquarelle, die inspiriert von seinen unzähligen Reisen nach Sylt, Island und den Lofoten entstanden sind.

Einige seiner Arbeiten werden bereits in einer Ausstellung im Mannheimer Rathaus gezeigt gemeinsam mit Werken aller anderen Künstlerinnen und Künstler aus den Künstlernachlässen Mannheim. Zusätzlich widmen die Künstlernachlässe Mannheim Trude Stolp-Seitz eine Einzelausstellung anlässlich ihres 100ersten Geburtstages. Präsentiert werden Bilder aus der Phase ihrer gegenständlichen Malerei: Naturbilder, Porträts Stillleben, aber auch einige ihrer informellen Arbeiten, in denen sie souverän mit Farbe und Form umgeht. Beide Ausstellungen sind ein sehr gelungenes Forum, um die Erinnerung an die Künstlerinnen und Künstler lebendig zu halten und sie in unserem kulturellen Bewusstsein zu verankern. Ingrun Salzmann • Trude Stolp-Seitz 17. Oktober bis 12. Dezember 2013 Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe, Mannheim • Arbeiten aus dem Depot des Künstlernachlasses bis 31. August 2014 Rathaus der Stadt Mannheim www.kuenstlernachlaesse-mannheim.de

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kunstraumMANNHEIM

Kuno Gonschior, Gelbtrans, 2004, Acryl u. Gel auf Leinen

JOHANNES GECCELLI KUNO GONSCHIOR

Johannes Geccelli, o.T., 1984, Aquarellfarbe und Acryl auf Bütten

seiner Arbeiten aber steht zunächst die (menschliche) Figur, die in frühen Werken, wie z.B. in Walking in Autumn von 1968, noch deutlich erkennbar ist. Sie erfährt im Laufe der Malerei und Arbeiten auf Papier Zeit eine fortwährende Reduktion – vom allmählichen Auflösen der Konturen über das Durch ihre reduzierte Bildsprache und die Entstehen von schattenhaften Farbflecken hin Entwicklung einer jeweils eigenen Farbenlehre zählen Johannes Geccelli (1925-2011) zu einer schematisch anmutenden Bezugssetund Kuno Gonschior (1935-2010) zu den be- zung zur Fläche, was sich in Geccellis charakteristischen senkrechten Farbzeilen äußert. Jenes deutendsten Vertretern der Farbfeldmalerei. Farbkontinuum, das uns an mathematische oder auch musikalische Strukturen denken Charakteristisch für die Werke von Johannes lässt, entsteht aus einem rein intuitiven Prozess Geccelli ist die Auswahl seiner Farben und Farbzusammensetzungen, die sich immer aufs heraus. In seinen Farbstudien auf Papier, die als Vorlage fast aller Gemälde von Johannes GecNeue verändern und damit ein sinnliches Eigenleben mit großer Intensität entfalten, von celli dienen, experimentierte er mit vielfältigen den Bildrändern zur Bildmitte hin verdichtend, Farbmischungen und dem dynamischen Verhalten einzelner Farben zueinander. von dunkel zu hell alternierend. Im Zentrum

Auch Kuno Gonschior entwickelte als bedeutender Vertreter der farbanalytischen Malerei ein völlig auf farbige „Flecken“ reduziertes Werk. Es sind pastos getupfte Farbflecken, die einerseits dicht aneinandergesetzt, andererseits auseinander driftend in Verbindung mit einem breiten Farbspektrum immer neue Effekte hervorbringen. Bei den Farbzusammensetzungen wählte er oftmals komplementäre Kombinationen, deren flimmerndes Erscheinen durch das Setzen sich vergrößernder Farbpunkte zur Mitte hin verstärkt. red • Johannes Geccelli und Kuno Gonschior bis 26. Oktober 2013 Galerie Zimmermann, Mannheim www.galerie-zimmermann.de

GALERIE K ELLER Galerie Keller Rheindammstraße 50 68163 Mannheim www.galeriekeller.de Mi, Do, 14 bis 18 Uhr Fr, Sa, 11 bis 15 Uhr und nach Vereinbarung

STEFAN HOENERLOH 14. September bis 31. Oktober 2013


kunstraumLADENBURG

Vera Molnar in ihrem Atelier in Paris, Mai 2013

90 JAHRE VERA MOLNAR Jubiläumsausstellung in Ladenburg Den 90. Geburtstag von Vera Molnar nimmt die Galerie Linde Hollinger zum Anlass, ihr eine Jubiläumsausstellung mit ihrem Künstlerkollegen Erwin Steller, der 85 wird, zu widmen. Neben neuen Gemälden und grafischen Werken wird im Preysing Palais eine Installation zu sehen sein: „Gerade Linien, die durch einen Faden hervorgebracht werden, der um zwei oder mehrere Nägel gespannt ist. Die Beschaffenheit der Linie ändert sich je nach dem harten oder weichen Material des verwendeten Fadens.“ So charakterisierte Molnar diesen Aspekt ihres künstlerischen Schaffens in ihrem 1994 verfassten ‚Inventar‘. Mit ungewöhnlichen Mitteln werden computergenerierte Zeichnungen als großflächige Wandarbeit umgesetzt. Molnar wurde 1924 in Budapest geboren. Dort erwarb sie 1947 ihr Diplom in Kunstgeschichte und Ästhetik. Nach ihrem Studium wechselte sie nach Paris, wo sie bis heute lebt und arbeitet. Ihr Oeuvre stellt eine konsequente Weiterentwicklung der abstrakt geometrischen Kunst nach 1945 dar. Systematische Analyse, Reduktion, Variation und das Entwickeln von Serien daraus sind die zentralen Prinzipien ihrer Arbeit. Als erste bildende Künstlerin entdeckte sie den Computer für ihre Bildfindungen und stellte schon 1968 erste Grafiken mithilfe einfacher Programme und - damals riesiger - technischer Geräte her. Von 1974 bis 1976 entwickelte sie sogar ihr eigenes Softwareprogramm ‚MolnArt’. Durch den Einsatz des gelenkten Zufalls innerhalb des bildnerischen Prozesses kam es zu innovativen und beispiellosen Kunstschöpfungen. Molnar gilt international als Pionierin der Computerkunst und erhielt 2005 für ihr Lebenswerk den ersten ‚d.velop digital art award’ (ddaa) in Bremen, 2007 wurde sie vom französischen Staat mit dem ‚Ordre des Arts et des Lettres’ ausgezeichnet und 2012 mit dem ‚Chevalier de la Légion d’Honeur‘ geehrt. Dirk Martin • Vera Molnar, Erwin Steller Galerie Linde Hollinger, Ladenburg 9. November 2013 bis 5. Januar 2014 www.galerielindehollinger.de


kunstraumHEIDELBERG

frei bewegen darf, um in Bildern nach eigenen Regeln eine eigene Wirklichkeit zu schaffen. Dabei schöpft Canale in aus einer über Jahre hinweg entwickelten, eigenen Formensprache, deren malerische Möglichkeiten sie in ihren Bildern immer wieder neu auslotet. Figuren und Formen sind die Schlüsselkomponenten ihrer Arbeiten, in denen narrative Elemente durch reine Farbflächen kontrastiert werden, die Bekanntes vage andeuten, oft aber unergründlich amorph bleiben. Cristina Canale spielt bewusst mit der Wahrnehmung des Betrachters, dessen Imagination schließlich zum Bildbestandteil wird, wenn sich Rätsel nicht vollständig offenbaren. Den dargestellten Pflanzen, Menschen, Tieren und Gegenständen haftet oft etwas Vertrautes an und der Betrachter fühlt sich aufgehoben, vielleicht sogar geborgen in diesen Universen, in denen sich Wirkliches mit Surrealem mischt. Zunächst scheinbar klar definierte Linien und Charaktere werden von Canale immer wieder bewusst gebrochen und bleiben gesichtslos, unvollendet oder als helle Farbflächen fragmentarisch stehen.

Cristina Canale, ao sol (in der Sonne), 2008

ZWISCHEN FIGUR UND ABSTRAKTION Cristina Canale malt und kreiert rätselhaft vertraute Welten In der aktuellen Ausstellung Protagonisten zeigt die Heidelberger Galerie p 13 Arbeiten der aus Brasilien stammenden Künstlerin Cristina Canale, die zu den einflussreichsten und eigenwilligsten Künstlerinnen ihres Landes zählt. Cristina Canale, die neben Rio de Janeiro auch in Berlin lebt und arbeitet, ist eine Wanderin zwischen den Welten, eine Künstlerin, deren Arbeiten sich erfolgreich allen Versuchen kategorisiert zu werden entziehen. Die Vielschichtigkeit ihrer Arbeiten ist verbunden mit der Überzeugung, dass sich Malerei zwischen konkreter Materialität und Illusion

Über allem schwebt eine latente Auflösung, Vergänglichkeit, Flüchtigkeit, die den Blick des Betrachters gefangen nimmt, möchte er doch ergründen, was vor sich geht oder zumindest die kontemplative Atmosphäre des Dargestellten in die Gegenwart retten. Spürbar bleibt trotz all der Fragilität, dass Canale zu den dargestellten Subjekten immer auch eine emotionale Beziehung hat, die das Bild trägt und das Dargestellte in eine geheimnisvolle Intimität hüllt. Cristina Canale erzählt ihre Geschichten atmosphärisch dicht. Sie schichtet ihre Farben von intensivem südlichem Kolorit mal pastos, mal lasierend in freiem Gestus auf Leinwand oder Papier und balanciert dabei meisterhaft mit unterschiedlichen Schattierungen und Texturen, die ihren Raumsituationen ungeheure Tiefe verleihten. So konsequent Cristina Canale in ihren Arbeiten eigenen Gesetzen und Regeln folgt, so konsequent durchdringt im Ergebnis eine intuitive Dynamik ihre Arbeiten, Figuren, Linien, Farben verschmelzen miteinander und erweitern den Blick des Betrachters auf die Welt immer wieder aufs Neue. Sabine Bensch • Protagonisten bis 19. Dezember 2013 Galerie p 13, Heidelberg www.galerie-p13.de


kunstraumLUDWIGSHAFEN Galerie Marianne Heller Heidelberg

Dagmar Roederer, Kleine Sammlung (I-IX) 2012, Öl auf Leinwand

DAGMAR ROEDERER Farbenprächtiger Brückenschlag zwischen Ostasien und Mitteleuropa Dass japanische Vasen und chinesische Schalen eine schier unerschöpfliche Quelle der Inspiration sein können, zeigt die Mannheimer Künstlerin Dagmar Roederer in ihren farbharmoischen Gemälden auf Papier und Leinwand. Von alters her tradierte Ornamente und Symbole der historischen Vorlagen erfahren durch ihre einzigartige Darstellung eine neue Interpretation: Im Rückgriff auf europäische Maltechniken werden Drachen, Koifische, Reiter und abstrakte Zeichen der ostasiatischen Bildsprache in einen neuen Kontext gesetzt – ein Brückenschlag zwischen Ostasien und Mitteleuropa, wie er schöner und passender für den Ort ihrer aktuellen Ausstellung, das Ostasieninstitut nicht sein könnte.

Nakashima, Harumi,"Forms that Inverse and Multiply"

PORCELAIN AT ITS FINEST Jubiläumsausstellung mit sieben japanischen Künstlern

Dagmar Roederer (* 1951) arbeitete nach ihrem Abitur als Werkstudentin und Ausstattungsassistenz für Kostümbild bei Paul Walter am Nationaltheater Mannheim. Seit 1975 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig. Kennzeichneten zunächst auch zart aquarellierte Papierarbeiten und fein gezeichnete Blumen- und Korbstillleben ihre frühe Schaffensphase, so waren es schon damals Gefäße im weitesten Sinn, die das Interesse der Künstlerin besonders fesselten. Ein Lichtstrahl, der auf eine kleine chinesische Vase fiel, war dann der Beginn ihrer besonderen Leidenschaft für ostasiatische Motive, die bis heute anhält: Seit diesem fast magischen Moment beschäftigt sie sich in ihrer Malerei in immer neuen Variationen mit historischen Gefäßen aus dem ostasiatischen Raum, transferiert chinesische Schalen und japanische Vasen von der Dreidimensionalität des Gegenstands in die Fläche der Leinwand. Dr. Elena Wassmann • Dagmar Roederer 3. November 2013 bis 18. Januar 2014 Ostasieninstitut, Hochschule Ludwigshafen am Rhein

Zum Jubiläum ihres 35jährigen Bestehens darf die Spitzenklasse des weißen Goldes nicht fehlen. In einer 4ten Kooperation mit der Tokioter Yufuku Gallery zeigt Marianne Heller Erlesenstes zeitgenössischer PorzellanKunst aus Japan – mit 7 Positionen, die tiefe kulturelle Verwurzelung und höchste handwerkliche Gediegenheit wie gleichermaßen Aktualität und Einzigartigkeit gegenwärtiger japanischer Keramik unter Beweis stellen. Ausstellungsdauer 8. September - 17. November 2013 Öffnungszeiten Di - Fr 11 - 13 & 14 - 18 Uhr Sa, 11 - 18 Uhr So, 17. November 2013, 11 - 18 Uhr Galerie Marianne Heller • Friedrich-Ebert-Anlage 2 Im Stadtgarten • D-69117 Heidelberg Tel.: +49 (0) 6221 - 61 90 90 • www.galerie-heller.de


kunstraumLANDAU

Konstantin Voit, Northwest Indian (aus der Serie Equinox 10)

IN DER SPANNUNG VON SERIELLER PRODUKTION UND ORIGINÄREM KUNSTWERK Konstantin Voit nimmt in seiner ‚malfabrik’ mit ironischem Gestus der Schablone den Nimbus des Beschränkten

„Das Merkwürdige an Schablonen ist, dass sie zwar da sind, ihre Bestimmung aber durch etwas bekommen, was nicht da ist: Löcher.“ Seit 1993 macht der Mannheimer Konzeptkünstler Konstantin Voit die Arbeit an und mit der Schablone und ihren Aussparungen zum movens und Inhalt seines künstlerischen Schaffens. Schubkastenweise füllen sie das Atelier in der Mannheimer Katharinenstraße 53, säuberlich sortiert, katalogisiert und in allen erdenklichen Formen und Farben – vor allem aber aus Plastik, in DIN A4 und mit deutlichem Akzent auf dem Höhepunkt ihres Erscheinens, den 1970er und 80er Jahren: die Kindermalschablone. Mehrere zehntausend Stück zählt die Sammlung des Künstlers Konstantin Voit, der sich selbst augenzwinkernd als Direktor und ausführender Mitarbeiter in Personalunion der ‚malfabrik’ bezeichnet. Damit verfügt Voit nach eigenen Aussagen über die wohl größte Schablonensammlung weltweit. 18 kunstraumMETROPOL

Doch was will ein bildender Künstler mit Schablonen, Kindermalschablonen zudem? „Mich reizt gerade das vermeintlich Unkünstlerische, das Limitierende der Schablone“, sagt Voit, der seit 1993 die malerische Auseinandersetzung mit der Schablone in variatio mit nahezu wissenschaftlicher Akribie betreibt und seine Kunst als immerwährende, nach (unerreichbarer) Perfektion strebende work in progress versteht. Durch die Reduktion auf die Umrissformen wird die Malerei Voits befreit vom Zwang der figürlichen Darstellung und vom Diktat des Inhaltlichen. Zugleich setzt die Fokussierung auf das „Dazwischen“, auf die Art und Weise der handwerklichen Ausgestaltung und die Farbe innerhalb der eng gezogenen Grenzen des vermeintlich banalen „ready made“ ein kreatives Potential frei, das Voit seit zwanzig Jahren in ungebrochener Weise fasziniert. Wie die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit der Schablone als Mittel

und Gegenstand seiner Kunst, zeigt Konstantin Voit auch in der Namenswahl seiner Produktionsstätte, ‚malfabrik', einen Kern seines künstlerischen Selbstverständnisses: Überzeugt von der Idee, das ‚auratische Kunstwerk’ (Walter Benjamin) durch Vervielfältigung und Ironie von seinem distanziert-unnahbaren Nimbus zu befreien, fertigt er in seiner ‚malfabrik’ Bilder, die auf Reproduktion ausgelegt und beliebig variabel sind. In deutlicher Distanz zum Genie- und Starkult eines Andy Warhol oder Sigmar Polke, deren Kunst er ebenso zitiert wie persifliert, schafft Voit „Kunst für alle“, die trotz des seriellen Charakters ihrer Herstellung originär sind: Voit stellt weder Drucke her, noch sind seine Vorlagen in Form von Plotterfolie mehrfach verwendbar. Seine meist gesprayten, manchmal auch in Acryl gemalten Bilder sind dabei die konkreten Ausführungen von Konzepten, die Voit in einem seiner Arbeit zugrunde liegenden Ideenkatalog gesammelt hat. Dieser Ideenkatalog, den Voit selbstironisch „Das System – 1000 Blatt zur Ewigkeit“ nennt, enthält, was den Menschen und Künstler Konstantin Voit ausmacht und bewegt. Das ‚System’ befindet sich seit 1993 in permanenter Expansion und ist Ausgangspunkt und Herzstück der ‚malfabrik’. Aus der Auseinandersetzung mit diesem ‚System’ und der Arbeit an der ‚Urschablone’ entstand Block 1, eine Sammlung gleichformatiger Bilder, die – jedes für sich genommen – auch im Dialog mit potentiellen Auftraggebern, immer weiter ausdifferenziert werden zu eigenen thematischen Blöcken. Ein Querschnitt dieses Schaffens mit Auszügen aus fünf der bisher entstandenen zehn Blöcke sind nun in Landau zu sehen: Unter dem Titel Laut & Lustig, eine Reminiszenz an Ozzy Osbournes „Live and Loud“, zeigt die Galerie M das Werk Konstantin Voits in einer groß angelegten Einzelausstellung. Dr. Elena Wassmann

• Laut & Lustig 10. November bis 21. Dezember 2013 Galerie M, Landau www.galerie-m-landau.de www.malfabrik.de


kunstraumKAISERSLAUTERN sich wandelnde Reflexion des Lichtes, formale Analogien finden sich im hölzernen Aufbau, in dessen Seitenwände Kreise gefräst werden und Linien, die sich am Höhenniveau orientieren. Dem additiven Aufbau der Epoxidharzelemente entspricht die offensichtlich gepresste Struktur der Holzplatte, ihrem Gewicht ein Kreissegment, das am Boden unter der „Palette“ liegt. Vielfältige optische und strukturelle Beziehungen, die u.U. eher unbewusst wahrgenommen als erkannt werden, entstehen und geben dem forschenden Blick des Betrachters ein Gefühl für die physische Präsenz des von diesem Objekt besetzten Raumes. Vergleichbar arbeitet der Künstler mit großzügig gedachten Vorstellungen eines Gesamtraumes, dessen Dimensionen er aufgreift und miteinander in Beziehung setzt, indem z.B. eine auf die Wand gesetzte Linie das Maß einer Bodenseite aufgreift und in die Fläche transferiert.

Werner Haypeter, Ohne Titel, 2012

WERNER HAYPETER raum maß-geblich Gefragt, was der Raum denn sei, antwortet Werner Haypeter zunächst, dass er das auch nicht wisse. Sein Projekt, raum maßgeblich, vom 30.11.2013 bis zum 2.3.2014 im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) zu sehen, kann als Annäherung an eine Antwort betrachtet werden. Es entspricht der gelassen konsequenten Arbeitsweise des Künstlers, sich seinen Fragestellungen auf experimentellem Weg zu nähern. Dazu stellt er Beziehungen von Farbe, Raum und Licht her und dies auf materiell sehr unterschiedliche, strukturell jedoch vergleichbare Weise. Haypeters Zugang zum Thema Raum ist ein zunächst physisch körperlicher. Plastische Objekte, z.B. aus Epoxidharz gegossene abgerundete Elemente, werden auf einer über dem Boden erhöhten Platte aus grob gepresstem Holz in unterschiedlichen Konstellationen gestapelt. Farbveränderungen innerhalb dieser Elemente entstehen durch die

Auch in Papierarbeiten von der Hand Haypeters manifestieren sich seine Raumvorstellungen: Mit schwarzer Tusche bemalte Büttenpapiere, teilweise mit Fett getränkt und an diesen Stellen leicht transparent, werden übereinandergelegt, leicht verschoben, gefaltet und so gewendet, dass hier die Vorder- und gleich daneben die Rückseite an der Oberfläche liegen. Eingeschnittene, abstrakte Elemente, wie z.B. Kreisformen, öffnen die Struktur einerseits und geben so den Blick in die Tiefe frei. An anderer Stelle überlagern sie einander und bilden so neue Binnenstrukturen. Legt Haypeter Papierarbeiten wie diese in Serien an, bieten sie – ganz im Sinne eines wissenschaftlichen Experiments – Raum für zahlreiche Variationen. Es entsteht ein Rhythmus, der den vorgestellten Raum, durchaus in unterschiedlichen Tonlagen, zum Klingen bringt. Die Beobachtung, dass dort, wo sich ein ausgeschnittener Kreis zum (Blatt-)Grund öffnet, eine Art optischer Röhreneffekt entsteht, der den Blick entschieden weiter in die Tiefe führt als die linearen oder rechteckigen Schichtungen des Papiers, belegt die These, dass Raum (bei Haypeter mit ausgesprochen sparsamen Mitteln!) optisch verdichtet und gedehnt werden kann, und also eine erlebte und damit emotionale Erfahrung ist. Dr. Britta E. Buhlmann • raum maß-geblich 30. November 2013 bis 2. März 2014 Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern www.mpk.de

HUMAN LANDSCAPES Kunstraum Gerdi Gutperle Viernheim

Ausstellung 17.09 - 20.10.13 BEATRICE HARDER

FALK KASTELL


kunstraumEDENKOBEN

Blick in das Atelier, Herrenhaus Edenkoben

ADIEU PIRMASENS! Judith Karcheter im Herrenhaus Edenkoben Schon früh steht fest, Judith Karcheter will Künstlerin werden. Schwebte ihr zunächst eine Karriere als Artistin in der Zirkusmanege vor, fühlte sie sich später immer mehr zur bildenden Kunst hingezogen. Entdeckte für sich Zeichnung und Malerei, folgte diesem inneren Wunsch und nahm 1999 ein Studium an der Universität der Künste in Berlin auf. Aus dem ländlichen Schopfheim kommend, genießt sie die Freiheit der Metropole Berlin, hat das Gefühl, dass sie dort alles machen kann und wendet sich bislang noch ungenutzten Medien zu. Fotografien, Texte, Objekte, Installationen und Performances treten neben Zeichnungen und verleihen ihren Werken Ausdruck. Hinter ihren Arbeiten verbergen sich persönliche Erlebnisse und Geschichten, die sie mittels Einsatz verschiedener Medien in eine neue Form transformiert, die es dann wiederum dem Betrachter erlaubt, sie zu rekonstruieren. Dabei ist ihr der Entstehungsprozess genauso wichtig wie das Resultat, auch wenn dieser im Verborgenen bleibt, sie die Verbindung dazu bewusst kappt und sie ihre Geschichte nicht linear wiedergibt. Vielmehr ist der Betrachter aufgefordert, die vorhandene Stimmung und den Dialog der in Szene gesetzten Elemente zu hinterfragen und seine eigene Geschichte zu assoziieren. Auf Empfehlung von Franz Ackermann, Künstler und Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, ist Judith Karcheter seit Mitte August Stipendiatin der Bildenden Künste im Herrenhaus Edenkoben. Mit viel Liebe zum Detail hat das Ehepaar Stahl die ehemalige Damastweberei konservatorisch renoviert und hier einen zauberhaften Ort der Begegnung von Kunst, Literatur und Musik geschaffen. Verteilt über das Jahr kommen regelmäßig sechs junge Künstler in den Genuss, in diesem inspirierenden Ambiente zu schreiben, zu komponieren oder neue Kunstwerke zu schaffen, die am Ende ihres Aufenthaltes im Rahmen von Konzerten, Lesungen und Ausstellungen präsentiert werden. So hat sich über die Jahre für die Liebhaber und Freunde der Kunst ein wahres kulturelles Juwel in Edenkoben entwickelt.

Kaum in diesem herrlichen Ambiente angekommen, arbeitet Judith Karcheter schon an neuen Werken, denn jeder neue Ort ist für sie eine Quelle der Inspiration. Neue Eindrücke, Erfahrungen und Begegnungen vermischen sich mit ihrem ständig wachsenden Bildgedächtnis und sind Auslöser für neue Geschichten. Zunächst lässt sie die Umgebung auf sich wirken und sammelt einfach nur Stimmungen, Details und Informationen. Zum Beispiel der schwarze Schirm, den sie bei einer Wanderung senkrecht im Boden steckend gefunden hat, oder die prachtvolle Agave im Innenhof, die der Vater des Hausherrn 1949 aus Italien mitbrachte. Oder die Erkenntnis, dass viele Pfälzer nach Amerika ausgewandert sind, um dort ihr Glück zu suchen. Parallel widmet sie sich der Literatur und liest in diesen Tagen Carl Zuckmayers Geschichte über die Artistenfamilie Knie in den 20er Jahre. Das Thema Zirkus hat sie also bis heute nicht losgelassen. Gerade wenn sie irgendwo fremd ist, greift sie gerne darauf zurück, denn irgendwie ist es ein Stück Heimat, ja vielleicht auch tröstliche Kindheitserinnerung. Insbesondere der in Zuckmayers Theaterstück beschriebene Kontrast zwischen Ewig-Reisenden und Sesshaften fesselt sie. Alles fließt in ihre Arbeit ein. Sie selbst beschreibt ihr Tun als einen sich ständig wiederholenden Prozess: „Wenn man später einen Raum sieht, sieht man Gegenstände, Texte, Zeichnungen von dem was ich erlebt habe, von einer Sache, die ich isoliert, transformiert und weiterentwickelt habe – quasi Extrakte, die zusammen in einem neuen Kontext kombiniert werden. Es entsteht ein Kosmos, um etwas was mich beschäftigt. Und schließlich ergeben sich fiktiv-assoziative Geschichten, die ich versuche sichtbar zu machen.“ Das Ergebnis ist oftmals nicht nur für den Betrachter spannend, sondern überrascht die Künstlerin auch manchmal selbst. „Meine Herangehensweise ist immer ähnlich, das Ergebnis aber offen und immer ein anderes.“ Man darf also gespannt sein auf Karcheters neue Arbeiten, die mit Sicherheit einen Bezug auf das Herrenhaus und die Umgebung haben werden, die aber bereits schon jetzt auch eine Sehnsucht nach fernen Orten erahnen lassen. Ingrun Salzmann • Adieu Pirmasens! 1. bis 15. Dezember 2013 Herrenhaus Edenkoben www.herrenhaus-edenkoben.de kunstraumMETROPOL 21


kunstraumNEUSTADT

Thomas G. Tempel, Sommerblüten

kunstraumMANNHEIM

Stefan Hoenerloh, Das Auge des Schweigens, Detail, 2013

kunstraumLUDWIGSHAFEN

Michael Raedecker, pretend, 2011

DOUBLES JEUX

STEFAN HOENERLOH MICHAEL RAEDECKER

Doppelte Spiele von Seelenverwandten

Stadtansichten, Fassaden, Architektur

In der Ausstellung doubles jeux - doppelte Spiele - zeigen die beiden Künstlerpaare Anne Kuprat/Thomas G. Tempel und Martina Hahn/Thomas Schroth ihre ganz unterschiedlichen Werke.

Zum Saisonstart 2013 bietet die Galerie Keller ein außergewöhnliches Ereignis: der international erfolgreiche Berliner Maler Stefan Hoenerloh wird erstmals in Mannheim in einer Ausstellung zu sehen sein.

Feine Zeichnungen von Martina Hahn, skurrile, surreale Foto-Collagen von Thomas Schroth, Skulpturen aus Papier, Holz und Bronze von Anne Kuprat und Fotografie von Thomas G. Tempel. In Gegenüberstellungen und auch Verschränkungen der einzelnen Künstlerpositionen erweisen sie sich jedoch wie im Leben - als Seelenverwandte. Eingehende Beobachtung der Natur und die Suche nach der Magie der Dinge ist gemeinsames Ziel. Die Serie „Sommerblüten“ vom Thomas G.Tempel besteht aus 13 Fotografien. Diese Blüten empfangen das Licht und geben es zurück aus dem Dunkel, aufgeladen mit ihren Farben und einer Form wie man sie in ihrem Lebensumfeld nicht wahrnehmen kann. Eine Auswahl wird auf Glasplatten mit Hinterleuchtung zu sehen sein. red • doubles jeux 20. Oktober bis 24. November 2013 UP ART - Galerie für zeitgenössische Kunst, Neustadt www.upart-online.de 22 kunstraumMETROPOL

Auf seinen großformatigen Bildern sehen wir Stadtansichten, Fassaden und rätselhafte Architekturelemente. Es handelt sich dabei um Idealveduten, für die Hoenerloh sich beispielsweise von Gebäuden in Berlin, Frankreich, Nepal, Prag und den USA beeinflussen ließ. Die verhaltene Farbgebung und der teilweise marode Zustand der Fassaden geben Rätsel auf: sind diese Häuser bewohnt? Sind die Fassaden dem Verfall geweiht? Welche Geschichte verbirgt sich hinter den Mauern? Die Gemälde faszinieren unter anderem durch ihre altmeisterliche Technik. Dr. Julia Klarmann

• Stefan Hoenerloh bis 31. Oktober 2013 Galerie Keller, Mannheim www.galeriekeller.de

Bisher unfangreichste Ausstellung im Wihelm-Hack-Museum Charakteristisch für Michael Raedeckers (geb. 1963) Werke ist die Kombination von Farbe und Faden. Bildgegenstände – Architekturen, Porträts, Pflanzen oder auch andere Objekte – werden in ihren Konturen, manchmal auch in weiteren Details ihrer Gestaltung mittels in die Leinwand gestickter, farbiger Wollfäden entwickelt. Das Sticken verlangsamt und vertieft den Malprozess, Material und reliefartiges Hervortreten der Fäden bringen eine Ebene ins Spiel, die nicht nur darstellt, sondern selbst dreidimensionale Wirklichkeit ist. Gleichzeitig leuchten die matt glänzenden Fäden geheimnisvoll aus der meist düsteren, ein wenig unheimlich wirkenden Grundfarbigkeit heraus und bringen etwas MystischSpirituelles in die eigentlich unscheinbaren Alltagsmotive. Die von Reinhard Spieler kuratierte Ausstellung zeigt über 50 Arbeiten aus allen Schaffensphasen und ist damit die bisher umfangreichste Ausstellung des in London lebenden Holländers. red

• Michael Raedecker 1. Dezember 2013 bis 23. Februar 2014 Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen www.wilhelmhack.museum


kunstraumLANDAU

Benjamin Burkard, Auf der Suche nach Namen, 2013

Dominik Schmitt, Nie wieder Regen, 2011

FRISCHKUNST Aktuelle Positionen junger Künstlerinnen und Künstler im Kunstverein Villa Streccius Was malen junge Künstlerinnen und Künstler heute? Was beschäftigt die jungen Fotografen? Wie positionieren sich die „Jungen“ mit- oder auch gegeneinander? Fragen, deren Antworten der Kunstverein Villa Streccius in seiner Ausstellung Frischkunst vom 14. Dezember 2013 bis 26. Januar 2014 aufspüren will. Es ist von jeher ein wesentliches Anliegen des Kunstvereins neben etablierter Kunst auch noch unbekannte Positionen zu zeigen. Und so erhalten in der von Professor Tina Stolt, Karin Koliqi und Martin Rieger kuratierten Winterausstellung Frischkunst elf junge, teilweise bisher noch unentdeckte Künstlerinnen und Künstler aus der Region sowie aus Karlsruhe, Berlin und München die Gelegenheit, sich in den historischen Räumen der Villa Streccius mit ihren Werken einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren. Es wird eine beachtenswerte Bandbreite an Techniken und Themen dokumentiert, die auf spannende Weise die Vielfalt gegenwärtiger junger Positionen spiegelt. Die Arbeiten umspannen Malerei, Graphik, Fotografie und Plastik. Damit zeigt Frischkunst bewusst

überwiegend klassische Disziplinen und weniger konzeptuelle, performative oder installative Kunst. Man darf durchaus neugierig sein auf die Kunst und ihre Themen, auf die technischen Umsetzungen und die Wechselwirkung dieser frischen Zusammenstellung. Teilnehmende KünstlerInnen Anselm Baltes (Fotografie), Benjamin Burkard (Malerei und Zeichnung), Mladen Grgic (Skulptur und Objekt), Timo Klos (Fotografie), Daniel Odermatt (Malerei und Zeichnung), Diana Opoku (Malerei), Dominik Schmitt (Malerei, Zeichnung und Animation), Gauthier Sibillat (Fotografie), Julia Suchoroschenko (Druckgraphik und Zeichnung), Christian Schmuck (Druckgraphik, Installation und Zeichnung) und Robert Weissenbacher (Malerei) red • Frischkunst 14. Dezember 2013 bis 26. Januar 2014 Kunstverein Villa Streccius, Landau www.kunstverein-landau.de


kunstraumMANNHEIM

Wolfram Scheffel, Haus in der Kurve (2013)

MALEREI Wolfram Scheffel in der Galerie Grandel Von den Landschaften und Architekturen Wolfram Scheffels geht eine faszinierende Ästhetik aus. Die Werke des Freiburger Künstlers eröffnen uns Orte der Stille und des Angehaltenseins. Es sind Bilder, in deren Vollkommenheit wir uns direkt hinein wünschen, und (sehn)-süchtig betrachten wir bereits die nächste seiner sonnendurchfluteten Ansichten. Scheffel schafft die Räumlichkeit durch einen gesteigerten Einsatz von Licht und Schatten sowie durch das Übereinandersetzen von einfachen Formen. Die abstrahierten Teile, die zusammen genommen das Motiv bilden, kennzeichnen nur das Wesentlichste der Realität. Gerade noch erkennbar verbinden sich die Bildelemente zu Gebäuden, Bäumen, Bergen oder weiten Ausblicken. Mit der Setzung von Kontrasten erzielt der Künstler, dass die Farbigkeit der einzelnen Flächen von großer Leuchtkraft ist. Seiner Malerei gehen genaue Skizzen voraus, die direkt am Ort des gefundenen Motivs entstehen. Erst im Atelier erschafft der Maler auf der Leinwand eine neue Wirklichkeit, die eine große Nähe zur real existierenden Landschaft bedeutet. Durch den scheinbar konstruierten Bildaufbau entsteht eine zurückgenommene Räumlichkeit, die zusammen mit der subtilen Farbgebung eine gewisse Distanz und Unnahbarkeit des Dargestellten bewirkt. Scheffel kennzeichnet durch diese bewusst erzeugte Atmosphäre Eindrücke von der Unwirklichkeit und des Phantastischen. Wie im Traum werden unsere individuellen Erinnerungen geweckt, entdecken wir Vertrautes, um dann eine Bildsprache kennenzulernen, die in ihrer Schönheit eine universellere Bedeutung erreicht. red • Wolfram Scheffel 30. November 2013 bis 4. Januar 2014 Galerie Grandel, Mannheim www.galeriegrandel.de


AUSSTELLUNGEN

Karnevalist in Stommeln bei Köln. Deutschland. 2013 © Olivia Arthur/Magnum Photos/FOCUS Martin Praska: „Good Night Rembrandt“, 2013

Martin Goppelsröder: o.T. 2003/04, Acrylfarbe

5. Fotofestival Mannheim_ Ludwigshafen_Heidelberg Grenzgänge. Magnum: Trans-Territories Das Fotofestival präsentiert Arbeiten der legendären Fotografen-Kooperative Magnum Photos. Die von der Kuratorin Andréa Holzherr ausgewählten fotografischen Positionen befassen sich mit der Verteidigung, der Öffnung, dem Überschreiten, aber auch dem Ineinandergreifen verschiedener Territorien.

Aufgemacht Kunst ist als Markenzeichen Wieslochs in der gesamten Stadt allgegenwärtig. So verschönern mehr als 70 Objekte verschiedener Künstler das Stadtbild Wieslochs. Die Stadt Wiesloch spielt aber auch in den Lebensläufen von weltweit agierenden Künstlerinnen und Künstlern eine Rolle: sie ist ihre Geburtsstadt und/oder Heimat in Kindheit und Jugend. Sie alle haben sich „aufgemacht“ und leben heute weitverstreut zwischen New York und Wien, Berlin und …. Zu den 30. Baden-Württembergischen Literaturtagen, die unter dem Motto

„aufgemacht“ stehen, gibt es nun eine Ausstellung, die sie alle vereint. Die Einführung hält am 29. September Michael Sieber, Kulturstaatssekretär a.D. Dabei sind: Daniela Dolderer (Genua, Italien), Leonie Weber (Brooklyn, USA), Stephan Brenn (Berlin), Werner Degreif (Mannheim), Michael Dörner (Halstenbek/Pinneberg), Martin Goppelsröder (Mülheim/Ruhr), Walter Jung (Wintzenbach, Frankreich), Martin Praska (Wien, Österreich).

BAD DÜRKHEIM

Werner Zeh

Fritz Eicher

Zehn Künstler der Malwerkstatt der Lebenshilfe Bad Dürkheim und zehn europäische Outsider Art Künstler

Schaffens(t)räume

Anweisungen zur Kommunikation mit Bienen

Wenn alles anders 10. Nov. bis 1. Dez. 2013 Galerie Alte Turnhalle, Bad Dürkheim

BAD RAPPENAU

Wieslocher Kunst-International 29. Sept. bis 20. Dez. 2013 Amtsgericht Wiesloch www.literatur-wiesloch.de

10. Nov. bis 8. Dez. 2013 Kunstverein Neckar-Odenwald Kulturforum Vis-à-Vis, Kellereistraße 23, Buchen Di-Fr, So 14-17h Vernissage So 10. Nov. 2013, 17h

Künstlergruppe wieArt Rhein-Neckar e.V.

EDENKOBEN

Kunst in der Klinik – Vielfalt in Farbe und Form

Alte u. neue Ansichten u. Darstellungen zur deutschen Weinstraße

26. Sep. 2013 bis 15. Jan. 2014 Vulpius Klinik Vulpiusstrasse 29, Bad Rappenau ganztägig geöffnet Vernissage Do 26. Sep. 2013, 18:30h

bis 3. Nov. 2013 Galerie Neumühle Klosterstraße 173, Edenkoben Mi-Fr 10-12h/15-18h, Sa 10-12/1517h, So 15-17h Judith Karcheter

BUCHEN Mitgliederausstellung

Weitere Informationen: www.fotofestival.info 14. Sept. bis 10. Nov. 2013

Künstler der Galerie

Adieu Primasens!

13. Okt. bis 3. Nov. 2013 Kunsthaus Frankenthal Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h, Do 14-20h Uschi Freymeyer, Ralf Hook, Stefan Still

Action Painting, Skulpturen, Experimentelle Arbeiten 9. bis 17. Nov. 2013 Kunsthaus Frankenthal Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h, Do 14-20h Treidler Künstler 15. Dez. 2013 bis 12. Jan. 2014 Kunsthaus Frankenthal Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h, Do 14-20h

bis 29. Sept. 2013 Kunstverein Neckar-Odenwald Kulturforum Vis-à-Vis, Kellereistraße 23, Buchen Di-Fr, So 14-17h Kunstverein Hockenheim zu Gast

1. bis 15. Dez. 2013 Herrenhaus Edenkoben Klosterstraße 175, Edenkoben Sa, So 14-18h Vernissage So 1. Dez. 2013, 17h

Faszination der Gegensätze

Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler apk

bis 27. Okt. 2013 Galerie Zulauf Gottfried-Weber-Straße 5, Freinsheim Mi-Fr 14-18:30h, So 11-18h

frisch gestrichen

GEROLSHEIM

6. bis 27. Okt 2013 Kunstverein Neckar-Odenwald Kulturforum Vis-à-Vis, Kellereistraße 23, Buchen Di-Fr, So 14-17h Vernissage So 6. Okt. 2013, 16h

FRANKENTHAL

bis 7. Okt. 2013 Kunsthaus Frankenthal Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h, Do 14-20h

FREINSHEIM Rolf Cavael, KRH Sonderborg, Claudia Tebben, Fred Thieler, Conrad Westphal

Deutsches Informel

Andrea Tewes

John Lee Bird, Rauminstallation E.PIT.O.ME, 2013 John Lee Bird, London E.PIT.O.ME Der in London lebende und arbeitende multimediale Künstler John Lee Bird gibt in dieser Ausstellung Einblicke in sein Schaffen der letzten Jahre. Insbesondere steht seine neueste Werkserie NORMALS in Form einer beeindruckenden Rauminstallation E.PIT.O.ME im Mittelpunkt. Er sammelt Bilder, selektiert, überzeichnet und collagiert. Was entsteht ist eine prozesshafte Re-Interpretation von Begebenheiten und Erlebnissen aus dem eigenen Umfeld mit stark autobiografischen Akzenten. Museum Théo Kerg 29. Sept.bis 3. Nov. 2013 Vernissage So, 29. Sept. 2013 www.kk-schriesheim.de An der Weet, Gerolsheim Vernissage Fr 25. Okt. 2013, 19h Sa 13-20h, So 10-18h

GRÜNSTADT Bernd Zimmer

FARBHOLZschnitt bis 29. Sept. 2013 KunstKabinettImTurm, Bärenbrunnenstraße 15, Grünstadt/Sausenheim

HASSLOCH Eva Czako, Rita Thiel, Ingrid Krüger-Kastenholz

Malerei, Objekt-Kunst, Plastiken 8. bis 22. Nov. 2013 Kunstwerkstatt Magazinum Kirchgasse 14, Haßloch Mi, Do 10-16h, Sa, So 11-18h

HEIDELBERG Claus-Peter Clapeko van der Heide

Malerei bis 29. Sept. 2013 Willibald-Kramm-Preis-Stiftung Stadtbücherei Heidelberg Poststraße 15, Heidelberg Di-Fr 10-20h, Sa 10-16h Christiane von Götz, Sehriban KöksalKurt, Heide Leciejewski, Nicole Suska, Barbara Fuchs-Schneeweiss

Malerei, Skulpturen

wie man sieht (Malerei, Druckgrafik, Objekte, Installation)

25. bis 27. Okt. 2013 Regio Art 2013

bis 4. Okt. 2013 Rechtsanwaltkanzlei Tiefenbacher


AUSSTELLUNGEN

Wieslocher Kunst-International

„Aufgemacht“ Im Rahmen der 30. Baden-Württembergischen Literaturtage in Wiesloch werden Arbeiten von acht Künstlern aus Wiesloch gezeigt. Alle haben sich aufgemacht und leben und arbeiten heute weitverstreut zwischen New York, Wien, Berlin … 29.9. - 20.10.2013 Eröffnung am 29.9. um 11 Uhr Amtsgericht, Bergstraße 3

Im Breitspiel 9, Heidelberg Mo-Do 9:00-17:00h, Fr 9:00-15:00h Katarzyna Gawlowa, Julian Strek

Der Himmel auf Erden (Naive Kunst aus Polen) bis 12. Okt. 2013 Museum Haus Cajeth Haspelgasse 12, Heidelberg Mo-Sa 11-17h Inge Hueber

Farbenklang bis 13. Okt. 2013 Textilsammlung Max Berk/Kurpfälzisches Museum Brahmsstraße 8, Heidelberg-Ziegelhausen Mi, Sa, So 13-18h Léo Caillard, Matthias Heiderich, Gerhard Mantz, Rafael Neff, Werner Pawlok, Marc Shur, Wolfgang Uhlig, Larry Yust

Perfect Day 13. Sept. bis 13. Okt. 2013 LUMAS, Hauptstraße 160, Heidelberg Mo-Sa 10-19h, So 13-18h Helmut Dirnaicher

Felder, Farben, Schichten bis 15. Okt. 2013 Galerie Grewenig/Nissen Pfarrgasse1, Heidelberg Mi, Do, Fr 15-18h, Sa 11-13h Cristina Canale

Protagonisten bis 19. Okt. 2013

Galerie p 13 Pfaffengasse 13, Heidelberg Di-Sa 11-13h u. 14:30-19h Drucksache

Neueste Druckgrafik aus Passau und Heidelberg Gemeinsame Ausstellung mit der Produzentengalerie Passau bis 20. Okt. 2013 Heidelberger Forum für Kunst Heiliggeiststraße 21, Heidelberg Di-So 14-18h Vernissage Fr 13. Sept. 2013, 20h Ulrike Rosenbach

Schwerpunkt Zeichnung bis 20. Okt. 2013 Galerie Julia Philippi Hauptstraße 4, Heidelberg Do, Fr 14-19h, Sa 12-16h Vera Röhm

Skulpturen bis 20. Okt. 2013 Orthopädische Universitätsklinik Schlierbacher Landstraße 200a, Heidelberg täglich geöffnet Barbara Ehrmann

Traces humaines bis 27. Okt. 2013 Kunstraum Vincke-Liepmann Häusserstraße 25, Heidelberg Do, Fr 15-19h, Sa, So 11-15h

5. Fotofestival der Städte Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg Grenzgänge, Magnum: Trans-Territories bis 10. Nov. 2013 Sammlung Prinzhorn Voßstraße 2, Heidelberg Di, Do-So 11-17h, Mi 11-20h Heidelberger Kunstverein Hauptstraße 97, Heidelberg Di-Fr 12-19h, Sa 11-19h Halle02 Güteramtstraße 2 (seit 2012 Max, Jarecki-Straße), Heidelberg Sueharu Fukami, Yoshiro Kimura, Akihiro Maeta, Shigekazu Nagae, Harumi Nakashima u.a.

Porcelain at its finest bis 17. Nov. 2013 Galerie Marianne Heller in Kooperation mit der Yufuku Gallery, Tokio Friedrich-Ebert-Anlage 2, Heidelberg Di-Fr 11-13h und 14-18h, Sa 11-18h Künstlergruppe wieArt Rhein-Neckar e.V.

Herzenssachen bis 17. Nov. 2013 Augustinum, Jasperstrasse 2, Heidelberg ganztägig geöffnet Monti La Plasma

magnetic looks 24. Okt. bis 30. Nov. 2013 Galerie p 13, Pfaffengasse 13, Heidelberg Di-Sa 11-13h u. 14:30-19h Vernissage Do 24. Okt. 2013, 19h

Hans-Joachim Ahrens, Mitsuko Hoshimo, Hildburg Schwefel, Günther Stachowsky, Mario Urlaß, Elke Wassmann, Gotthard Glitsch, Dirk Klomann, Klaus Staeck

Rein pflanzlich 26. Okt. bis 1. Dez. 2013 Heidelberger Forum für Kunst Heiliggeiststraße 21, Heidelberg Di-So 14-18h Vernissage Fr 25. Okt. 2013, 20h Lauter Minis

Große Verkaufsaktion mit mehr als 500 Originalpostkarten und Kleinplastiken 8. bis 22. Dez. 2013 Heidelberger Forum für Kunst Heiliggeiststraße 21, Heidelberg Di-So 14-18h Vernissage mit Kunsta(u)ktion So 8. Dez. 2013, 11h (pünktlich) Christina von Bitter

Die Haut der Dinge (Plastiken, Zeichnungen, Radierungen) 16. Nov. bis 22. Dez. 2013 Kunstraum Vincke-Liepmann Häusserstraße 25, Heidelberg Do, Fr 15-19h, Sa, So 11-15h Vernissage Sa 16. Nov 2013, 19h


AUSSTELLUNGEN Jan Souček

Phantastischer Realismus Nov/Dez. 2013 Galerie Grewenig/Nissen Pfarrgasse1, Heidelberg Mi, Do, Fr 15-18h, Sa 11-13h Gruppe 83

Einen langen Weg gehen

Georg Müller vom Siel 12. Dez. 2013 bis 13. April 2014 Sammlung Prinzhorn Voßstraße 2, Heidelberg Di, Do-So 11-17h, Mi 11-20h

HOCKENHEIM Mitgliederausstellung Kunstverein Hockenheim

1. Dez. 2013 bis 19. Jan. 2014 Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Heidelberg Di-Fr 11-13h und 14-18h, Sa 11-18h Gruppenausstellung in Kooperation mit der NGBK Berlin

29. Nov. bis 1. Dez. 2013 Hockenheimer Advent Pestalozzi-Schule am Marktplatz Hockenheim Fr 18-12h, Sa 15-21h, So 15-19h

It is only a State of Mind

Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h Werner Haypeter 7. Dez. 2013 bis 25. Jan. 2014 Galerie Wack Morlauterer Straße 80, Kaiserslautern Di-Fr 14-19h, Sa 11-16h Werner Haypeter

raum maß-geblich

Helga Boebel, Frank Leske

30. Nov. 2013 bis 2. März 2014 Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h Eröffnung Fr 29. Nov. 2013, 19h

23. Nov. 2013 bis 26. Jan. 2014 Heidelberger Kunstverein Hauptstraße 97, Heidelberg Di-Fr 12-19h, Sa 11-19h Eröffnung Fr 22. Nov. 2013 Ausstellungsreihe: My fellow traveller

Malerei, Grafik, Skulpturen

KARLSRUHE

Studio #1: Neil Beloufa

8. Nov. bis 1. Dez. 2013 Zehnthaus, Ludwigsstraße 28, Jockgrim Sa 15-17h, So 11-17h Einführung Fr 8. Nov. 2013, 20h

23. Nov. 2013 bis 26. Jan. 2014 Heidelberger Kunstverein Hauptstraße 97, Heidelberg Di-Fr 12-19h, Sa 11-19h Eröffnung Fr 22. Nov. 2013 Claus Bury

Bauern-Architekturen bis Feb. 2014 Orthopädische Universitätsklinik Schlierbacher Landstraße 200a, Heidelberg täglich geöffnet Marlene Dietrich – Fotografien von Milton H. Greene u.a.

Mythos Marlene Dietrich 23. Okt. 2013 bis 9. Febr. 2014 Kurpfälzisches Museum Hauptstraße 97, Heidelberg Di-So 10-18h Die Grablegen der Wittelsbacher in Heidelberg bis 2. März 2014 Kurpfälzisches Museum, Hauptstraße 97, Heidelberg, Di-So 10-18h Ruth Tesmar von der HumboldtUniversität zu Berlin grüßt ˇ Ondrej Steberl aus Bratislava Briefe in Bildern 29. Nov. 2013 bis 3. März 2014 Museum Haus Cajeth Haspelgasse 12, Heidelberg Mo-Sa 11-17h Vernissage Fr 29. Nov. 2013, 19h

JOCKGRIM 6. bis 27. Okt. 2013 Zehnthaus, Ludwigsstraße 28, Jockgrim Sa 15-17h, So 11-17h

10 MAL 10 10 Künstler mit jeweils 10 Werken

KAISERSLAUTERN Ulrich Wagner

Holzarbeiten, Druckgraphiken bis 12. Okt. 2013 Galerie Wack, Morlauterer Straße 180, Kaiserslautern, Di-Fr 14-19h, Sa 11-16h Richard Pousette-Dart

The circle – Vom Punkt zum Kosmos bis 17. Nov. 2013 Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h Kyra Spieker

Der rote Faden bis 3. Nov. 2013 Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h Max Slevogt

Benvenuto Cellini bis 3. Nov. 2013 Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h Akt mit Pyramide

Die schönsten Zeichnungen der Graphischen Sammlung 16. Nov. 2013 bis 5. Jan. 2014

Werner Büttner

Gemeine Wahrheiten bis 22. Sept. 2013 ZKM – Museum für neue Kunst Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h Sa, So 11-18h Sigmar Polke, Per Kirkeby, Georg Baselitz u.a.

LADENBURG Regionale und überregionale Künstler

Großformate bis 29. Sep. 2013 Kunstverein Ladenburg Rosenhof, Ecke Schriesheimer Straße/ Gregor-Mendel-Straße, Ladenburg Sa-So 11-17h, Mo-Fr 14-18h Medhi Moutashar, Diet Sayler 21. Sept. bis 26. Okt. 2013 Galerie Linde Hollinger Rheingaustraße 34, Ladenburg Mi-Sa 13-17h art shoppen 30. Nov. bis 15. Dez. 2013 Galerie Linde Hollinger Rheingaustraße 34, Ladenburg Mi-Sa 13-17h, So 13-17h Vera Molnar, Erwin Steller 9. Nov. 2013 bis 5. Jan. 2014 Galerie Linde Hollinger Rheingaustraße 34, Ladenburg Mi-Sa 13-17h Vernissage Sa 9. Nov. 2013, 16h

Sekt für alle

LANDAU

bis 13. Okt. 2013 Städtische Galerie, Lorenzstraße 27, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa, So 11-18h Hermann Weber

Peter Dorn, Mirjam Nemetschek

Neue Arbeiten bis 19. Okt 2013 Galerie Schrade, Zirkel 34-40, Karlsruhe Di-Fr 11-13h, 14-18h, Sa 11-16h Matthew Day Jackson

Total Accomplishment bis 10. Nov. 2013 ZKM – Museum für neue Kunst Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h Sa, So 11-18h Erich Heckel

Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafik 25. Okt. bis 30. Nov. 2013 Galerie Schrade, Zirkel 34-40, Karlsruhe Di-Fr 11-13h, 14-18h, Sa 11-16h Eröffnung Sa 25. Okt. 2013, 18h Sasha Waltz

Installationen, Objekte, Performances 28. Sept. 2013 bis 2. Feb. 2014 ZKM – Museum für neue Kunst Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h Sa, So 11-18h

außen ganz innen bis 9. Nov. 2013 Galerie Katrin Hiestand, Stadthausgasse 11, Landau, Di-Fr 11-18h, Sa 10-15h Schwarz-Weiß Arbeitsgemeinschaft Süd

Eurovisionen - Entdeckungen der Schattensucher bis 13. Okt. 2013 Städtische Galerie und Kunstverein Villa Streccius e.V., Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h Konstantin Voit

Laut & Lustig 10. Nov. bis 22. Dez. 2013 Galerie M am Deutschen Tor Neustadter Straße 8, Landau Mi, Fr, Sa 15-18h Eröffnung So 10. Nov. 2013, 11h Gruppenausstellung Künstler der Galerie und Gäste

Kleines Format & Editionen 23. Nov. 2013 bis 11. Jan. 2014 Galerie Katrin Hiestand Stadthausgasse 11, Landau Di-Fr 11-18h, Sa 10-15h

kunstraumMETROPOL 28


14. Dez. 2013 bis 26. Jan. 2014 Städtische Galerie und Kunstverein Villa Streccius e.V., Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h Vernissage Fr 13. Dez. 2013, 20h

Michael Raedecker 1. Dez. 2013 bis 23. Feb. 2014 Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h Vernissage Sa 30. Nov. 2013, 19h dis>play Eli Cortinas

LUDWIGSHAFEN

Dial M for Mother

Frischkunst

Aktuelle Positionen junger Künstlerinnen und Künstler

hack-museumsgARTen

Ein Garten für alle! ab 20. März 2013 Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h dis>play Bani Abidi

Shan Pipe Band learns the Star Spangeld Banner bis 29. Sept. 2013 Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h Artur Dieckhoff, Klaus Raasch

StadtLandFluß – 30 Jahre Buchdruckwerkstatt Schwarze Kunst bis 1. Nov. 2013 Galerie & Edition Elenore Wilhelm Hartmannstrasse 45, Ludwigshafen Mo, Di 17-20h 5. Fotofestival der Städte Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg Grenzgänge. Magnum: Trans-Territories bis 10. Nov. 2013

We are Family Kunstverein Ludwigshafen Bismarkstraße 44-48, Ludwigshafen Di-Fr 12-18h, Sa, So 11-18h

My Home is my Castle Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h dis>play Egill Sabjörnsson

5 Boxes 5. Okt. bis 24. Nov. 2013 Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h Eröffnung Fr 4. Okt. 2013, 19h Rita Bissinger, Dr. Bernhard Jäger 26. Nov bis 12. Dez 2013 Ernst-Bloch-Zentrum Walzmühlstraße 63, Ludwigshafen Di, Mi 14-17h, Do 14-10h Eröffnung Fr 22. Nov. 2013, 19h Van Bommel

1. Dez. 2013 bis 9. März 2914 Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h Eröffnung Sa 30. Nov. 2013, 19h hackordnung # 5

FormFREIheit 5. Okt. 2013 bis 14. Sept. 2014 Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h Vernissage Fr 4. Okt. 2013, 19h

MANNHEIM Isa Dahl

Malerei – Neue Arbeiten bis 28. Sept. 2013 Galerie Falzone, D6, 16, Mannheim Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h Joachim Bopp

Heimspiel bis 29. Sept. 2013 arthea – Galerie am Rosengarten Stresemannstraße 4, Mannheim Di, Do, Fr 14-18:30h, Sa 12-16h Achim Freyer

Schwarz ist auch weiß bis 13. Okt. 2013 Mannheimer Kunstverein Augustaanlage 58, Mannheim Di-So 12-17h Wolfgang Neumann

Ragtime bis 19. Okt. 2013 Galerie Grandel, S4, 23, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 10-16h Franziska Fendesack

TEN Chairs in Transition - Fotografie bis 19. Okt. 2013 Ten Gallery, T6,10, Mannheim Do-Sa 17-21h Giesela Hoffmann, Jean Mauboulès, Gert Riel, Sigurd Rompza, Stephan Wolter

raumgreifend bis 20. Okt. 2013 März Galerie Mannheim Beethovenstraße 18, Mannheim Mi-Fr 14-18h, Sa 12-16h Anne Baisch

Van Dam Preis 2013

Lufträume (Installation)

bis 22. Dez. 2013 Rudolf-Scharpf-Galerie und Wilhelm-Hack-Museum Hemshofstraße 54, Ludwigshafen Do, Fr 15-18h, Sa, So 13-18h Dagmar Roederer 3. Nov. 2013 bis 18. Jan. 2014 Ostasieninstitut Hochschule Ludwigshafen Rheinpromenade 12, Ludwigshafen Ulu Braun 23. Nov. 2013 bis 19. Jan. 2014 Kunstverein Ludwigshafen Bismarkstraße 44-48, Ludwigshafen Di-Fr 12-18h, Sa, So 11-18h Vernissage Fr 22. Nov. 2013, 19h

bis 20. Okt. 2013 März Galerie Mannheim cube 4x4x4, Augartenstraße 68, Mannheim Do-Fr 16-18h, Sa 12-16h Inge, Wasja, Grita, Moritz Götze

Vier Mal Götze bis 23. Okt. 2013 Galerie im Tulla, Tullastraße 25, Mannheim Mo-Do 8-16h, Fr 8-13h (außer in den Ferien) Johannes Geccelli, Kuno Gonschior

Malerei und Papierarbeiten bis 26. Okt. 2013 Galerie Peter Zimmermann Leibnizstraße 20, Mannheim Di-Fr 12:30-18h, Sa 11-14h


Dietmar Brixy, Marion Eichmann, Lothar Seruset

Achtung Brixy 4. bis 26. Okt. 2013 Altes Pumpwerk Neckarau Aufeldstraße 19, Mannheim Fr 15-19h, Sa 11-15h u.n.V. Stefan Hoenerloh bis 31. Okt. 2013 Galerie Keller Rheindammstraße 50, Mannheim Mi, Do 14-18h, Fr, Sa 11-15h Ben Allen, Beejoir, Ben Eine, Faile, Shepard Fairey, Fin Dac, Frank Kozik, Love2, Pure Evil, Simon Thompson u.a. 22. Sep. bis 31. Okt. 2013 Galerie Kasten, Werderstraße 18, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 12-15h 5. Fotofestival der Städte Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg Grenzgänge, Magnum: Trans-Territories bis 10. Nov. 2013 Kunsthalle Mannheim Friedrichplatz 1, Mannheim Di-So und Feiertage 11-18h REM Reiss-Engelhorn Museen, ZEPHYR-Raum für Fotografie C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h Stadtgalerie Mannheim S4, 17 Mannheim Do-So 12-18h Gabi Streile, Robert Thiele, Werner Schmidt

Silent Pomes

Maik Wolf

Robert Häusser

Magma (Malerei, Fotografie)

Im Auftrag... Fotografien aus Industrie und Handwerk

20. Okt. bis 24. Nov. 2013 Mannheimer Kunstverein Augustaanlage 58, Mannheim Di-So 12-17h Trude Stolp-Seitz zum 100. Geburtstag

Oberflächen 17. Okt. bis 5. Dez. 2013 BGN – Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe Dynamostraße 7-11, Mannheim Mo-Do 8-18h, Fr 8-12h Eröffnung Do 17. Okt. 2013, 19h Serena Amrein, Hans Jörg Glattfelder, Joachim Gries, Doris Kaiser, Kumiko Kuraci, Vera Molnar, Peter Willen, Stephan Wolter, G.Y. WU

schwarz – weiss - grau 9. Nov. bis 12. Dez. 2013 März Galerie Mannheim Beethovenstraße 18, Mannheim Mi-Fr 14-18h, Sa 12-16h Barbara Hindahl

Installation 9. Nov. bis 12. Dez. 2013 März Galerie Mannheim cube 4x4x4 Augartenstraße 68, Mannheim Do-Fr 16-18h, Sa 12-16h Gretta Louw

Medieninstallation 2. Nov. bis 13. Dez. 2013 Ten Gallery, T6,10, Mannheim Do-Sa 17-21h Frank Gerritz

11. Okt. bis 11. Nov. 2013 arthea – Galerie am Rosengarten Stresemannstraße 4, Mannheim Di, Do, Fr 14-18:30h, Sa 12-16h Eröffnung Fr 11. Okt. 2013, 19h Nur Skulptur!

Sea of Light

Das Mannheimer Skulpturen-Projekt

Malerei

bis 17. Nov. 2013 Kunsthalle Mannheim, Friedrichsplatz 1, Mannheim Di-So u. Feiertage 11-18h Artur Kurkowski

30. Nov. 2013 bis 4. Jan. 2014 Galerie Grandel S4, 23, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 10-16h Eröffnung Sa 30. Nov. 2013, 18h Thomas Putze 9. Nov. 2013 bis 11. Jan. 2014 Galerie Keller Rheindammstraße 50, Mannheim Mi, Do 14-18h, Fr, Sa 11-15h

Fradize - Malerei 26. Okt. bis 23. Nov. 2013 Galerie Grandel, S4, 23, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 10-16h Eröffnung Sa 26. Okt. 2013, 18h

8. Nov bis 21. Dez. 2013 Galerie Peter Zimmermann Leibnizstrasse 20, Mannheim Di-Fr 12:30-18h, Sa 11-14h Wolfram Scheffel

bis 12. Jan. 2014 REM Reiss-Engelhorn-Museen, Forum internationale Fotografie C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h Nina Wallentin (Kuratoriumspreis)

Fotografie 1. Dez. 2013 bis 19. Jan. 2014 Mannheimer Kunstverein Augustaanlage 58, Mannheim Di-So 12-17h Susa Templin

Preisträgerausstellung Internationaler WeldeKunstpreis für Fotografie 1. Dez. 2013 bis 26. Jan. 2014 REM Reiss-Engelhorn-Museen, Zephyr-Raum für Fotografie Museum Bassermannhaus C4, 9, Mannheim, Di-So 11-18h Claude Wall

Neue Arbeiten 25. Okt. 2013 bis 31. Jan. 2014 Galerie Angelo Falzone D 6, 16, Mannheim Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h Eröffnung Fr 25. Okt. 2013, 18h Von Feuerzauber und Gralsgesang

Emil Heckel und Richard Wagner in Mannheim und Bayreuth 29. Sept. bis 16. Feb. 2014 REM Reiss-Engelhorn-Museen Museum Weltkulturen D5, Mannheim Di-So 11-18h Joachim Lehrer 11. Jan. bis 22. Feb. 2014 Galerie Grandel, S4, 23, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 10-16h Die Wittelsbacher bis 2. März 2014 REM Reiss-Engelhorn-Museen C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h Otto Dix und Max Beckmann

Mythos Welt 22. Nov. 2013 bis 23. März 2014 Kunsthalle Mannheim, Friedrichsplatz 1, Mannheim Di-So u. Feiertage 11-18h

Uruk – 5000 Jahre Megacity 20. Okt. 2013 bis 21. April 2014 REM Reiss-Engelhorn-Museen C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h Künstlernachlässe Mannheim

Arbeiten aus dem Depot bis 31. Aug. 2014 Rathaus Mannheim, Dezernat 2 und Amt für Wirtschaftsförderung E 5, Mannheim Mo-Do 7:30-16:30h, Fr 7:30-15:00h

MICHELSTADT Dirk Salz

malerei objekt zeichnung bis 28. Sept. 2013 Galerie Veronica Kautsch Mauerstraße 9-11, Michelstadt Mi-Fr 15-18h, Sa 11-16h Dörte Behn

malerei zeichnung installation Okt. bis Nov. 2013 Galerie Veronica Kautsch Mauerstraße 9-11, Michelstadt Mi-Fr 15-18h, Sa 11-16h

MOSBACH Rainer Schall, Rüdiger Penzkofer

Per se.5 (Installation) bis 3. Nov. 2013 Kunstverein Neckar-Odenwald Altes Schlachthaus Mosbach, Unterm Haubenstein, Mosbach Do, Sa, So und an Feiertagen 14-18h

NEUSTADT Walter Pfannhuber, Marlene Hüsken, Ludwig Fellner

Zeichnung, Malerei, Skulptur bis 31. Okt. 2013 Weinstraßenatelier Ludwig Fellner Erika-Köth-Straße 69, Neustadt Mi, Sa, So 14-18h Hartwig Ebersbach

Kaspar – Alter Ego 13. Okt. bis 17.Nov. 2013 Galerie ASPEKT Maximilianstraße 18, Neustadt Mi, Do 16-19h, Fr 15-20h, So 15-18h Vernissage und ArtConvention So 13. Okt. 2013, 15h


Silke Brösskamp, Dagmar Hugk züchtung alpha (Objekte, Installationen, Fotografie) bis 1. Okt. 2013 UP ART Galerie für zeitgenössische Kunst Im Meisental 51, Neustadt Mi-Do 17:30-20h, Fr 11-15h, So 12-16h Anna Kuprat, Thomas Tempel, Martina Hahn, Thomas Schroth

doubles jeux (Zeichnung, Skulptur, Fotografie) 20. Okt. bis 24. Nov. 2013 UP ART Galerie für zeitgenössische Kunst Im Meisental 51, Neustadt Mi-Do 17:30-20h, Fr 11-15h, So 12-16h Christiane Haase

WEINHEIM

Mathias Otto

Tristan und ..... und Tristan

Christoph Bouet

Allnächtliches

27. Sep. bis 9. Nov 2013 Galerie Josef Nisters Burgstraße 1A, Speyer Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h Manfred Graf

Ölbilder

Objekte

Wolfgang Blanke

3. Nov bis 1. Dez 2013 Kunstverein Speyer, Kulturhof Flachsgasse, Speyer, Do-So 11-18h Bil Spira

Malerei pur

29. Sep. bis 27. Okt. 2013 kunst verein worms e.v. Renzstraße 7-9, Worms Mi 18-20h, Sa, So 15-18h Gerhard Pallasch zum 90. Geburtstag 3. Nov. bis 1. Dez. 2013 kunst verein worms e.v. Renzstraße 7-9, Worms Mi 18-20h, Sa, So 15-18h

Regina Reim

Künstler, Fälscher, Menschenretter – Pariser Szenen aus den 1930er Jahren

Maria Kropfitsch

bis 31. Dez 2013 Jüdisches Museum Speyer Kleine Pfaffengasse 20/21, Speyer, täglich 10-17h Galerie Peter Tedden (Düsseldorf) zu Gast im Kunstverein 15. Dez. 2013 bis Jan. 2014 Kunstverein Speyer, Kulturhof Flachsgasse, Speyer, Do-So 11-18h

Idyll konstruiert

ST. LEON-ROT

Skulptur, Zeichnung 8. Dez. 2013 bis 2. Feb. 2014 UP ART Galerie für zeitgenössische Kunst Im Meisental 51, Neustadt Mi-Do 17:30-20h, Fr 11-15h, So 12-16h

ROCKENHAUSEN bis 20. Okt 2013 Kahnweilerhaus Am Marktplatz 7, Rockenhausen Do-So 15-17h

SAARBRÜCKEN Hyperreal

More than Pop bis 13. Okt. 2013 Saarland.Museum – Moderne Galerie Bismarckstraße 11-15, Saarbrücken Di-So 10-19h, Mi10-20h

SCHRIESHEIM John Lee Bird

E.PIT.O.ME 29. Sep. bis 3. Nov. 2013 Museum Théo Kerg, Talstraße 52, Schriesheim Mi 17-19h, Sa, So 14-17h

SCHWETZINGEN gARTen 2: Klänge bis 29. Sep. 2013 KIS Künstlerinitiative Schwetzingen e.V. Orangerie Schlossgarten, Schwetzingen Mo-Sa 11-18h, So 10-18h Ausstellung

Kunstkooperationsprojekt Schwetzinger Schulen und KIS e.V. bis 23. Nov. 2013 KIS Künstlerinitiative Schwetzingen e.V. Bahnhof Schwetzingen Mo-Sa 11-18h, So 10-18h Choloud Kassem

Neue Werke 2. bis 24. Nov. 2013 Kunstverein Schwetzingen, Palais Hirsch, Am Schlossplatz, Schwetzingen Mi-So 14-18h Vernissage Sa 2. Nov 2013, 16h

SPEYER Dorthe Goeden, Andrea Lange

Schnitte bis 20. Okt. 2013 Kunstverein Speyer Kulturhof Flachsgasse, Speyer Do-So 11-18h Königreich Pfalz bis 27. Okt. 2013 Historisches Museum der Pfalz Domplatz 4, Speyer Di-So 10-18h

Künstlergruppe wieArt Rhein-Neckar e.V.

Kunst&Kalender 20. Okt. bis 20. Dez. 2013 Nussbaum Medien Opelstrasse 29, St. Leon-Rot Mo-Fr 9 -17h, Matinee So 20. Okt. 2013, 11h

VIERNHEIM Harald Priem

Partizipatorisches Fotoprojekt bis 5. Okt. 2013 Kunstverein Viernheim, Kunsthaus Viernheim, Rathausstraße 36, Viernheim Do, Fr 15-18h, Sa 10-13h Beatrice Harder, Falk Kastell

Human Landscapes bis 20. Okt. 2013 Kunstraum Gerdi Gutperle, Heidelberger Str. 9, Viernheim, Fr-So 14-18h Jáchym Fleig

Skulpturen 19. Okt. bis 16. Nov. 2013 Kunstverein Viernheim Kunsthaus Viernheim, Rathausstraße 36 und Stadtgebiet, Viernheim Do, Fr 15-18h, Sa 10-13h Gerdi Gutperle

Bewegungsströme 29. Okt. 2013 bis 26. Jan. 2014 Kunstraum Gerdi Gutperle Heidelberger Straße 9, Viernheim Fr-So 14-18h

VÖLKLINGEN UrbanArt Biennale® 2013

New York/Paris/Berlin/Völklingen bis 1. Nov. 2013 Weltkulturerbe Völklingerhütte Europ. Zentrum für Kunst und Industriekultur Völklingen/Saarbrücken täglich 10-19h Generation Pop! ...hear me, feel me, love me bis 15. Juni 2014 Weltkulturerbe Völklingerhütte Europ. Zentrum für Kunst und Industriekultur Völklingen/Saarbrücken täglich 10-19h

bis 22. Nov. 2013 Volksbank Weinheim Bismarckstraße 1, Weinheim Mo-Fr 8:30-16h, Do 8:30-18h

18. Okt. bis 1. Dez. 2013 Galerie GRN-Klinik Röntgenstraße 1, Weinheim täglich 14-19h Vernisage Fr 18. Okt. 2013, 18h Werner Liebmann 12. Nov. 2013 bis 24. Jan. 2014 Volksbank Weinheim Bismarckstraße 1, Weinheim Mo-Fr 8:30-16h, Do 8:30-18h

WORMS Eifel Expo (Gruppenausstellung) bis 22. Sept. 2013 kunst verein worms e.v. Renzstraße 7-9, Worms Mi 18-20h, Sa, So 15-18h

WIESLOCH Daniela Dolderer, Leonie Weber, Stephan Brenn, Werner Degreif, Michael Dörner, Martin Goppelsröder, Walter Jung, Martin Praska

Wieslocher Kunst-International im Rahmen der 30. BadenWürttembergischen Literaturtage 29. Sept. bis 20. Okt. 2013 Amtsgericht Wiesloch, Bergstraße 3, Wiesloch Mo-Do 7:30-16h, Fr 7.30-14h, So 14-17h Eröffnung So 29. Sept. 2013, 11h Alle Termine ohne Gewähr.

Bildnachweise Cover: Jan Souček, Prag: Die Flut, 1976 /S.4 Otto Dix, Die Irrsinnige, 1925, Kunsthalle Mannheim, © Kunsthalle Mannheim, Foto: Cem Yücetas, VG Bild-Kunst, Bonn 2013 / S.5 Max Beckmann, Große liegende Frau mit Papagei, 1940, Kunsthalle Mannheim, © Kunsthalle Mannheim, Foto: Cem Yücetas, VG Bild-Kunst, Bonn 2013 / S. 6 Eingang Galerie Grewenig / Nissen, Galerieübergabe, Grisebach zu Grewenig, 1976, Heidelberg, Hauptstr. 118, S. 7 Helmut Dirnaichner, Apulisches Feld, 2008, Foto: Galerie Grewenig / Nissen / S. 7 Jan Souček, Prag, Zeitalter der Zivilisation, 1976, Foto: Wort.Bild.Kultur. UG / S. 8/9 Dietmar Brixy, Discover, 2013, Öl auf Nessel, 180x480 cm, zweiteilig,. Bild Galerie Dietmar Brixy/ S. 8 Bild Galerie Dietmar Brixy, Foto: Wort.Bild.Kultur. UG / S. 9 Marion Eichmann, Buffet Dreaming, 2009, Installation/Mixed Media, 180x200x80 cm / S. 9 Lothar Seruset, Fisherman, 2009-10, Bronze bemalt, 45x25x20 cm / S. 10 Panorama, Völklinger Hütte, Foto: Wort.Bild.Kultur. UG / S. 11 El Bocho, Are you the artist?, 2010, Foto: Wort.Bild.Kultur. UG / S. 12 Marlene Dietrich, Morocco, 1930, © Milton H. Greene / Courtesy Sammlung Reichelt und Brockmann Mannheim / S. 13 Trude Stolp-Seitz, ‘Eismeer, Acryl, Foto: Wort.Bild.Kultur. UG / S. 13 Will Sohl, Lofoten, Aquarell, Foto: Wort.Bild.Kultur. UG / S. 14 Kuno Gonschior, Gelbtrans, 2004, Acryl und Gel auf Leinen / S. 14 Johannes Geccelli, o.T., 1984, Aquarellfarbe und Acryl auf Bütten, Horst Ziegenfusz, VG Bild-Kunst, Bonn / S. 15 Vera Molnar in ihrem Atelier in Paris, Mai 2013, Foto: Linde Hollinger / S. 16 Cristina Canale 'ao sol (in der Sonne)', 120 x 130 cm, 2008; © Cristina Canale / Galerie p13 / S. 17 Dagmar Roederer, Kleine Sammlung (I-IX) 2012, Öl auf Leinwand, Foto: Wort.Bild.Kultur. UG / S. 18 Konstantin Voit, Northwest Indian (aus der Serie Equinox 10) Acryl auf Leinwand, Konrad Voit, VG Bild-Kunst, Bonn / S. 20 Werner Haypeter, Ohne Titel, 2012, Bleistift, Aquarellfarbe, Fett und Acrylfarbe auf gerissenem und geschnittenen papier, 22 x 23 cm, Annely Juda Fine Art, London / S. 21 Blick in das Atelier, Herrenhaus Edenkoben, Foto: Wort.Bild.Kultur. UG / S. 22 Thomas G. Tempel, Sommerblüten, Foto: Thomas G. Tempel / S. 22 Stefan Hoenerloh, Das Auge des Schweigens, Detail, 2013, Foto: Stefan Hoenerloh / S. 22 Michael Raedecker, pretend, 2011, Acrylic and thread on canvas, 226 x 200 cm / 89 x 78 3/4 in, photo: alex delfanne / S. 24 Benjamin Burkard, auf der Suche nach Namen, 2013, Foto: Benjamin Burkard / S. 24 Dominik Schmitt, nie wieder regen, 2011, Foto; Dominik Schmitt / S. 25 Wolfram Scheffel: Haus in der Kurve (Villeneuve-lès-Avignon), 2013, Öl auf Leinwand, 60 x 90 cm, Foto: Wolfram Scheffel / S. 26 Martin Praska: „Good Night Rembrandt“, 2013, Öl-Acryl-Segeltuch / S. 26 Martin Goppelsröder: o.T. 2003/04, Acrylfarbe / S. 26 Karnevalist in Stommeln bei Köln. Deutschland. 2013, © Olivia Arthur/Magnum Photos/FOCUS / S. 26 John Lee Bird, Rauminstallation E.PIT.O.ME, 2013 Abbildung: ©John Lee Bird / S. 26 Michael Raedecker, pretend, 2011, Acrylic and thread on canvas, 226 x 200 cm / 89 x 78 3/4 in, photo: alex delfanne

IMPRESSUM Herausgeber: art-media-edition-Verlag, Insel 3, D-79098 Freiburg, Tel. +49 (0) 761/ 8 81 74 76, Geschäftsführung: Björn Barg Projektleitung, Redaktion: Wort.Bild.Kultur. UG (haftungsbeschränkt) redaktion@kunstraum-metropol.de Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe: Sabine Bensch, Dr. Britta E. Buhlmann, Dr. Ulrike Hauser-Suida, Dr. Julia Klarmann, Julia Laukert M.A., Dirk Martin, Ingrun Salzmann, Dr. Elena Wassmann Nächste Ausgabe: I/2014, Januar, Februar, März 2014 Anzeigenschluss: Di. 26.11.2013 Erscheinungstermin: Mi. 18.12.2013


kunstraumMETROPOL 4Q / 2013  

das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar. Zeitgenössische & bildende Kunst aus der Metropolregion, Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafe...