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JULI AUGUST SEPTEMBER

2017

Merle Krรถger und Philip Scheffner, Havarie, 2016

DAS KUNSTMAGAZIN DER METROPOLREGION RHEIN-NECKAR


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NI GE L H AL L STAHL- UND BRONZEPLASTIKEN SKULPTURENPARK HEIDELBERG 25. JUNI BIS 18. OKTOBER 2017 ERÖFFNUNG, 25. JUNI 2017, 11:00 UHR Verein der Freunde und Förderer des Skulpturenparks Heidelberg e.V. www.skulpturenpark-heidelberg.de

Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg Schlierbacher Landstr. 200A 69118 Heidelberg


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BIENNALE 2017 FAREWELL PHOTOGRAPHY 9. September bis 5. November 2017 www.biennalefotografie.de

Merle Kröger und Philip Scheffner, Havarie, 2016

kunstraumSCHWETZINGEN 17 Norbert Nüssle Zum 85. Geburtstag 24 Im Wege stehend VI Zweihundert Jahre Zweirad - outdoor 32 10 Jahre KIS e.V. Jubiläumsausstellung im Rahmen von „gARTen 4“

imGESPRÄCH 19 Zeitgenössische Fotografie in Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen und der Metropolregion

kunsträumeHEIDELBERG-LUDWIGSHAFEN-MANNHEIM 4 Farewell Photography Biennale für aktuelle Fotografie

kunstraumHEIDELBERG 8 Nigel Hall Der britische Bildhauer zu Gast im Skulpturenpark Heidelberg 10 CLAPEKO malt Schwarz Neue Arbeiten auf Papier 13 Leben im Farbrausch II 75 Jahre Peter Robert Keil 16 Cholud Kassem Ästhetische Apotropäen 20 Katja Hess Halbgötter und Mitmenschen 25 Deutsche Keramiker - Gruppe 83 Einmalige Schau 26 Manfred Paul Kästner Die Zeit des Bildes 31 Gezeichnet Individuelle Zeichen

kunstraumKARLSRUHE 11 Rendevouz mit Markus Lüpertz und dem Tod Kunst, die im Wege steht 18 Otto Bartning Architekt einer sozialen Moderne

kunsträumeWALLDORF-HEIDELBERG 14 Metropolink Festival für urbane Kunst

kunstraumMANNHEIM 21 Malströme Ralf Kerbach, Helge Leiberg, Cornelia Schleime, Hans Scheib und Reinhard Stangl 22 Trotz alledem Wiederbegegnung in Mannheim 35 Irena Paskali Raum-Zeit-Kontinuum

kunstraumEDENKOBEN 23 Poppe Folkerts Der Maler der Nordsee

kunstraumEISENBERG 25 Der Park lebt Kunstachsen im Gienanthpark

kunstraumWEINHEIM 27 Sommerausstellung Sabine Ostermann und Siegfried Brzoska

kunstraumLUDWIGSHAFEN 27 Alfred Kubin im Dialog Die andere Seite – Erzählungen des Unbewussten

kunstraumFRANKFURT 29 Jürgen Heinz Moving Sculptures

kunstraumBAD DÜRKHEIM 29 Malte Masemann Neue Arbeiten

kunstraumFRANKENTHAL 30 Rainer Stocké Fotografie, Malerei, Skulptur

kunstraumWALLDORF 33 Emil Szymannsky Poesie & Farbe

editorial

kunstraumLANDAU

Liebe Leserin, lieber Leser

33 Künstler der Bretagne Distanzen überwinden – surmonter les distances

kunstraumMETROPOL feiert mit dieser Ausgabe sein fünfjähriges Jubiläum. Ein herzliches Dankeschön an alle Austellungsmacher und Künstler der Metropolregion, die durch ihre hochwertigen Arbeiten und Tätigkeiten dieses Magazin überhaupt ermöglichen. Ein großes Kompliment auch an die Redaktion, die mit viel Leidenschaft und Engagement die hiesige Kunstlandschaft von Anfang an journalistisch begleitet hat. Der Sekt ist unterwegs – versprochen. Ich wünsche Ihnen einen kunstreichen Sommer. Björn Barg, Verleger

kunstraumHEMSBACH 34 Jenny Passet S(ch)ichtweise

kunstraumVIERNHEIM 35 Ulrik Happy Dannenberg und Axel Plöger Sarabande 37 AUSSTELLUNGEN in den kunsträumen der REGION 31 kunstraumMETROPOL im ABO 47 Impressum

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kunsträumeHEIDELBERG-LUDWIGSHAFEN-MANNHEIM

FAREWELL PHOTOGRAPHY BIENNALE FÜR AKTUELLE FOTOGRAFIE Das seit 2007 bekannte „Fotofestival Mannheim Ludwigshafen Heidelberg“ bekommt ab 2017 einen neuen Namen und ist nun unter einem neuen Logo die „Biennale für aktuelle Fotografie“. Die diesjährige Fotobiennale in der Metropolregion Rhein-Neckar wird von einem Kuratorenteam bestritten, bestehend aus Florian Ebner, Christin Müller, Fabian Knierim, Boaz Levin, Kerstin Meincke und Kathrin Schönegg. Florian Ebner, zukünftiger Fotoleiter du cabinet de la photographie am Centre Pompidou und 2015 Kurator des Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig, stellte gemeinsam mit der freien Kuratorin Christin Müller ein vierköpfiges Team zusammen, darunter sind drei Fotokuratoren-Stipendiaten der Kruppstiftung.

Die diesjährigen Ausstellungen unter dem Motto „Farewell Photography“ beschäftigen sich mit dem Abschied vom bisherigen Verständnis von Fotografien als statischen Bildträgern. Die Fotobiennale hinterfragt das Medium unter aktuellen Aspekten als Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Fotografie. In den Blick kommen etwa Materialitätsbeschaffenheit, Anwendung und sozio-politische Wirkungsweisen. Die sieben Ausstellungsstätten in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg präsentieren einzelne thematische Aspekte je unter einem eigenen Haupt- und Untertitel und werden jeweils von einer Kuratorin oder einem Kurator betreut.

Peter Miller, Selbstportrait (mit Stirnlampe), 2009

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1 x 1 der Kamera/How Your Camera Works? Was verspricht und was verfehlt das Material? kuratiert von Kathrin Schönegg, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen Die Digitalfotografie mit ihren immensen technischen Möglichkeiten erschafft dank vielfältiger Bildbearbeitungsprogramme neue Bildwelten, die nicht mehr unbedingt der Realität verpflichtet sind. Unterschiede zwischen analogen und digitalen Fotografien werden in Bezug auf ihre Herstellungsweise und Materialität thematisiert, mit Mitteln bis hin zu Anleitungsbüchern aus dem 19. Jahrhundert. Das stille Bild verlassen Wie hoch, breit, tief und flexibel ist ein Bild? kuratiert von Christin Müller, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen Ein Aspekt ist die experimentelle Einbindung des Bildes in einen performativen, räumlichen Kontext, um seine statische Präsenz neu zu erkunden. Die Bildsprache wird mittels anderer künstlerischer Darstellungskonzepte und -abläufe in Szene gesetzt und auf ihre technische und materielle Veränderbarkeit hinterfragt. Widerständige Bilder Wie behauptet sich Widerstand – mit und gegen Bilder? kuratiert von Boaz Levin, Heidelberger Kunstverein Bilder können politisch stabilisierend wirken oder zum Widerstand aufrufen. Abbilder von Kriegsschauplätzen, politischen Ereignissen oder sozialen Missständen können als Repräsentationsform instrumentalisiert werden oder zu einer entscheidenden Wende führen. Wie drückt sich das Unbehagen aus, wie formiert sich der Protest bis hin zur Revolte? Welche signifikanten Codes spielen hier eine Rolle, wie lässt sich die revolutionäre Wirk- und Sprengkraft eines Bildes dechiffrieren? Wann werden Fotografien zu Bildern des Hasses oder der Solidarität? In diesem Kontext werden sozio-politische Diskurse angestoßen und neu hinterfragt.

Pétrel I Roumagnac (duo), Reset/Résidus #3, 2015 Serafettin Keskin, Karneval in Ulm, 1963 Arwed Messmer, Stammheim #12, 1977/2016 Zelle 720 (Ensslin) kunstraumMETROPOL 5


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Natalie Bookchin, Meine Medikamente, 2009/2016

Kein Bild ist eine Insel Wie prägt das Teilen unseren Umgang mit Bildern? kuratiert von Fabian Knierim, Port25 - Raum für Gegenwartskunst, Mannheim Fotografie ist seit ihrer Erfindung ein Mittel der Kommunikation und des sozialen Austausches. Im Zeitalter der Digitalfotografie findet dank Smartphone und Internet ein bis dato noch nie gekannter Bilderaustausch statt. Bilder werden in sozialen Netzwerken geteilt, gesammelt, bewertet. Sie geben Einblicke in unser Alltagsleben und dokumentieren Lebensereignisse. Voyeurismus bis hin zur Obszönität kennt keine Grenzen. Intime und persönliche Bekenntnisse werden in Blogs gepostet. Kommunikation verlässt die Zweisamkeit oder die geschützte Gruppe, wird öffentlich und allgemein zugänglich. Das Bild ist nicht mehr isoliert wie auf einer Insel, sondern wirbelt im digitalen Tsunami des Internets hilflos herum, wobei seine Urheber die Macht über dieses quasi ertrinkende Bild zunehmend verlieren.

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Gespenstergeschichten Wie erinnern wir uns mit Fotografien an Kunst? Kunsthalle Mannheim Arno Gisinger lässt sich von dem umfassenden Glasplatten-Archiv, das sich in der Kunsthalle Mannheim befindet, inspirieren. Es sind darin u.a. Ausstellungsdokumentationen und Architekturfotografie von den Anfängen des Museums um 1907 bis in die frühen 1960er Jahre, die bisher dem Besucher noch nicht gezeigt wurden. Das Archiv spiegelt die Geschichte dieser Kunstinstitution wider und ist zugleich ein Teil der Erinnerungskultur der Stadt in all ihren politischen Umbrüchen und Entwicklungen. Beweis und Zeugenschaft Was sagt die Einstellung über die Einstellung? kuratiert von Florian Ebner, ZEPHYR - Raum für Fotografie, Mannheim Seit den Anfängen der Fotografie galt ein Bild als eine authentische Abbildung der Welt. Eine Fotografie wurde als realeres Dokument der Wirklichkeit angesehen als ein Gemälde. Wo steckt in einem Bild die „Authentizität“ und woran werden Beweiskraft, Wahrheitsgehalt und Zeugen-

schaft gemessen? Die Migrant Image Research Group setzt sich mit der Fluktuation der Bilder auseinander. Unter welchen Bedingungen entstehen Bilder, z.B. die von Flüchtlingen, die ihr Leben auf hoher See riskieren, um auf Lampedusa anzukommen. Der Einsatz der Zeichnung als objektivem Gradmesser für das fotografische Dokument bringt eine zusätzlich Außenperspektive ins Spiel. Ein weiteres Projekt hält nicht den Blick der Migranten fest, sondern den der Europäer bzw. der Gastgeberländer. So dokumentiert die Kamera den Weg von Heidenau ins griechische Idomeni entlang der Balkanroute. Die Spurensuche gibt Aufschlüsse über die vielen Hürden und Absperrungen, die Ausdruck sind von Abschottungspolitik und der Angst vor „Überfremdung“ durch die Angehörigen anderer Kulturräume. Ein anderes Projekt widmet sich der Polizeifotografie anhand der Arbeit über die Protestbewegung und die spätere RAF. Es werden hier neue Perspektiven vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte entwickelt.


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Wer bist du? Das bist du! Was verraten Porträts (nicht) über die Porträtierten? kuratiert von Christin Müller, Sammlung Prinzhorn, Heidelberg Die Porträtfotografie bedient sich unterschiedlicher Ausdrucksformen und sagt mittels Gesichtsausdruck, Körperhaltung und Kleidung etwas über den Porträtierten aus, wobei noch Licht, Perspektive oder Unschärfe den Abfotografierten verändern und verfremden können. Aus der Sammlung Prinzhorn werden Porträtkonvolute von Patienten ausgestellt unter der Fragestellung, was sich durch die Art der Aufnahme über einen Menschen mitteilen lässt: Wie objektiv oder „seelenlos“ sind Porträtaufnahmen bzw. Typenporträts, wie sie z.B. in der Kriminalistik für Fahndungen oder in der Anthropologie und Ethnologie für wissenschaftliche Zwecke angefertigt und gesammelt wurden? Global Players Wie lassen sich Fotografie, Ökonomie und Migration zusammen denken? kuratiert von Kerstin Meincke, Kunstverein Ludwigshafen Die Auswirkungen der Liberalisierung des Welthandels und der Ausweitung der Wirtschaft spiegeln sich auch in privaten und öffentlichen Fotosammlungen sowie in Fotoarchiven wider. Diese Materialien vermitteln soziologische Erkenntnisse: Fotoalben von Migranten geben Aufschlüsse über ihre Lebensweise in der alten und der neuen Heimat. Firmenarchive wie die der BASF erlauben Vergleiche zwischen dem Standort des Mutterkonzerns und ihren weltweit verstreuten Werksanlagen, sie dokumentieren auch die globale Zuund Abwanderung von Arbeitskräften. Farewell Photography Die „Biennale für aktuelle Fotografie“ stellt sich den Phänomenen zeitgenössischer Fotografie und tritt in einen Dialog mit unterschiedlichen Positionen, sie behandelt analoge und digitale Prozesse, beleuchtet fototechnische Aspekte und auch gesellschaftlich relevante Themen. Jede Epoche setzt eigene Akzente und entdeckt neue Perspektiven, bedingt durch technische Errungenschaften, die den Diskurs über Fotografie verändern und erweitern. Wir können auf die neue Biennale gespannt sein, auf vieles Neue

Andrzej Steinbach, Ohne Titel, 2015 und Interessante. Hauptsponsor wird wie bei den vorherigen Fotofestivals wieder die BASF sein, die Fotoprojekte in der Metropolregion Rhein-Neckar stets großzügig unterstützt hat. Claude W. Sui

• Farewell Photography 9. September bis 5. November 2017 Heidelberg-Ludwigshafen-Mannheim www.biennalefotografie.de

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kunstraumHEIDELBERG

NIGEL HALL DER BRITISCHE BILDHAUER ZU GAST IM SKULPTURENPARK HEIDELBERG Der Förderverein des Skulpturenparks Heidelberg hat in diesem Jahr eine Ausstellung der Superlative initiiert. Im Außengelände der Orthopädischen Klinik sind insgesamt acht Skulpturen des britischen Bildhauers Nigel Hall vom 25. Juni bis 18. Oktober 2017 zu sehen. Der Künstler zählt zu den bedeutendsten internationalen Bildhauern der Gegenwart. Die großformatigen Stahlund Bronzeplastiken, die rund um das Klinikgebäude aufgestellt sind, zeigen einen repräsentativen Querschnitt von Nigel Halls Schaffen in den letzten dreißig Jahren. Halls geometrisch abstrakte Skulpturen scheinen hier den richtigen Standort gefunden zu haben, denn Hall äußerte als Prämisse seines Werkschaffens: „Meine Arbeit hat immer mit Örtlichkeit zu tun. Ich bin fasziniert davon, wie Geometrie in der Landschaft wahrgenommen werden kann, und meine bevorzugten Landschaften sind Berge oder die Wüste.“ Eingebettet in die Ausläufer des Odenwaldes sind seine meterhohen Metallplastiken im Kontext der bergigen Landschaft und der Architektur der Klinik suggestive Blickfänge, die einerseits die Aufmerksamkeit auf die Formgebung und Beschaffenheit der einzelnen Kunstwerke zieht, andererseits den Blick des Betrachters auch auf das reizvolle Neckartal lenkt. Die künstlerische Intention Halls, eine direkte Beziehung von Skulptur und Umraum zu schaffen, ist an den Objekten nachvollziehbar, da sie nicht in sich geschlossen sind, sondern als offene Flächen und durchbrochene Volumen von ihm gestalterisch umgesetzt werden. Diese Leerstellen tragen dazu bei, dass das Umfeld mit den wechselnden Lichtverhältnissen und Farben das Erscheinungsbild des jeweiligen Kunstwerks mitprägt. Die sockellosen Skulpturen sind in ihrer Wirkung und Wahrnehmung grundsätzlich ortsbezogen, obwohl sie keine festgesetzte räumliche Ausrichtung besitzen und sich durch eine Mehransichtigkeit auszeichnen. Der Betrachter ist aufgefordert, sie zu umrunden und aus verschiedenen Perspektiven zu erfassen. 8 kunstraumMETROPOL

Nigel Hall, Slow Motion, 2001 Die fünf Meter hohe raumbildende Plastik „Slow Motion" ist eine Konstruktion aus Teilstücken. Der Künstler thematisiert hier spannungsvoll die Antagonismen von Bewegung und Stillstand. Aus der geometrischen Figur des Ovals entwickelt Hall seine Großplastik, indem er sieben Umrissformen mit unterschiedlicher Breite auf zwei Ebenen anordnet. Das Gebilde weckt auf den ersten Blick die ungeteilte Aufmerksamkeit des Betrachters, weil es augenscheinlich so fragil zu sein scheint, dass es im nächsten Moment auseinander zu fallen droht. Hier zeigt sich der besondere Reiz von Halls Konzeption. Die Plastik definiert er nicht als ein kompaktes Volumen, sondern er kreiert eine dreidimensionale Formation aus durchbrochenen Ovalen, die eine formale und

räumliche Beziehung zueinander eingehen. Gegensätzliches charakterisiert die Plastik, was vom Betrachter unmittelbar beobachtet und wahrgenommen werden kann: Licht und Schatten, Bewegung und Stillstand, Lebendigkeit und Ruhe, Schweben und Lasten, Anlehnen und Stützen. Diese tänzerisch bewegte Stahlplastik stand lange Zeit neben dem Haupteingang der Mannheimer Kunsthalle. Auf dem Gelände werden weitere Beispiele der Oval-Konstruktion mit kompakterem Volumen ausgestellt: „Southern Shade V“, „Mirrored“ und „Spirit“ sind formverwandte Variationen einer bildnerischen Idee. Ein ovaler Raumkörper wird entweder von anderen Ovalen durchdrungen oder Hall setzt sie aufgefächert an die Seite. Die Anordnung von


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drei Ovalformen seiner jüngsten Arbeit von 2017, die sich an der Rundung lediglich zu berühren scheinen, nimmt direkt Bezug zur ältesten Plastik „Rydbo“ aus dem Jahr 1989. Bei beiden Plastiken gelingt es Hall eine Balance zwischen dynamischen und statischen Kräften herzustellen. Eine weitere im Skulpturenpark ausgestellte Plastik trägt den Titel „Soglio VI“ und stammt aus dem Jahre 1996. In einem zylindrischen Hohlkörper ist leicht aus der Mitte eine Keilform gesetzt. An dieser Arbeit sind die Charakteristiken der Hall`schen Bildhauerei besonders deutlich: geometrische Klarheit und formale Reduktion. Weiterhin sind Licht und Schatten im Zusammenspiel von innerer Offenheit und äußerer Oberfläche die wesentlichen Ausdrucksmittel, die die plastische Wirkung und streng formale Präsenz des Kunstwerkes deutlich steigern. Die vertikale Form im Innern von „Soglio VI“ hat, ebenso wie der Betrachter davor, eine aufrechte Position, was schließlich einen räumlichen Orientierungspunkt bietet. Auch hier scheint es Hall ein Anliegen zu sein, eine Ausgewogenheit zwischen den gegenläufigen Kräften von Bewegung und Stillstand zu schaffen. „Wide Passage“ hingegen wirkt mit seiner geschwungenen Fläche und der anschließenden zylindrischen Hohlform wie ein Perpetuum mobile, das sich schließt und öffnet – gleich einer virtuellen Bewegung durch den Raum. Die Stele „Stretched Diagonals“ zeichnet sich durch gerade und gekurvte Linien aus. An einer Seite sind Querstäbe kammartig angeordnet, die eine lang gezogene, spitz zulaufende Ellipse beschreiben. Hall bringt dadurch seine Plastik in eine proportionale Ausgewogenheit, die dennoch eine intensive Spannung der Formen und Linien zueinander aufweist. Auf diese Weise vermittelt der Künstler dem Besucher verschiedene Darstellungsmodi abstrakter Bildhauerei, die primär auf eine visuelle Veränderbarkeit des Kunstwerkes abzielen und sekundär dem Betrachter verschiedene Wahrnehmungsund Auffassungsmöglichkeiten bieten. Der 1943 in Bristol geborene Nigel Hall lebt und arbeitet in London. Zuerst studierte er in Bristol und danach an der Royal Academy of Arts in London. Anschließend ging er zunächst als Stipendiat in die USA. Von 1971 bis 1981 war Nigel Hall nacheinander Dozent und externes Prüfungsmitglied am Royal College of Art, London und Fachbe-

Nigel Hall, Mirrored, 2012 reichsleiter für Skulptur an der Chelsea Kunsthochschule in London. Schon früh hat Hall weltweit ausgestellt und war 1977 an der „documenta 6“ beteiligt. Für sein Werkschaffen erhielt Nigel Hall zahlreiche Auszeichnungen und ist seit 2003 Mitglied der Royal Academy of Arts. Seine Werke wurden weltweit ausgestellt und seine charakteristischen Großplastiken sind vielerorts im öffentlichen Raum installiert. Halls Präsenz in mehr als hundert internationalen Museen und öffentlichen Sammlungen ist ausgesprochen bemerkenswert, und seine Werke gehören zu den Sammlungsbeständen so bedeutender Museen wie dem New Yorker Museum of Modern Art, dem Tokyo Metropolitan Art Museum, dem Museum of Contemporary Art in Sydney,

dem Musée National d’Art Moderne in Paris, dem British Museum, der Tate Gallery und dem Victoria & Albert Museum in London oder der Berliner Nationalgalerie. In unserer Region wurde Nigel Hall nicht zuletzt durch seine mehrmalige Teilnahme an der Skulpturenbiennale „Blickachsen“ in Bad Homburg bekannt. 2004 widmete die Kunsthalle Mannheim seinem Werkschaffen eine groß angelegte Einzelschau. Dirk Martin

• Nigel Hall 25. Juni bis 18. Oktober 2017 Skulpturenpark Heidelberg www.skulpturenpark-heidelberg.de kunstraumMETROPOL 9


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kunstraumHEIDELBERG

CLAPEKO, o.T., 2016

CLAPEKO MAL(T) SCHWARZ NEUE ARBEITEN AUF PAPIER Nahezu ein ganzes Künstlerleben dominierten die Farben rot und blau die verschiedenen Werkreihen des badischen Vertreters der Konkreten Kunst, CLAPEKO van der Heide. Jetzt mit 76 schlägt er ein neues Farbenkapitel auf: CLAPEKO malt SCHWARZ!

• Clapeko van der Heide 15. September bis 14. Oktober 2017 Galerie Grewenig, Heidelberg www.galerie-grewenig.de 10 kunstraumMETROPOL

Allerdings experimentiert er nicht auf Leinwänden, sondern ausschließlich auf Papier. Denn kein sonstiger Maluntergrund lässt die Vielfalt der angewandten Bearbeitungstechniken (vom Pinselauftrag bis zum Rakel) und aufgebrachten Materialien (u.a. Farbe, Ölkreide, Graphit) so nuanciert und facettenreich schillern wie weißes Papier in all seinen Varianten. Eine Eigenschaft, welche die Experimentierfreudigkeit des Künstlers geradezu magisch herausfordert. Und so tummeln sich auf schwarzem Malgrund eingeritzte, zu endlosen Wollknäuel verschlungene Linienzeichnungen bis hin zu im informellen Duktus aufgetragene Kratz- und Rakelspuren auf der weißen Papieroberfläche. In beeindruckender Weise gelingt es ihm dabei, informelle Spontaneität und konzeptionelles Kalkül spannungsreich mit einander zu verweben. Mehr noch: Die neue Werkgruppe offenbart, dass CLAPEKO auch in seinem Spätwerk noch die Kraft besitzt, Akzente zu setzen und sich immer wieder neu zu erfinden. Dass er dabei dennoch Einzelelementen seiner bisherigen Formensprache treu bleibt,

spiegelt die Tatsache wider, dass mit den unter Benutzung von Rakeln entstehenden Streifen die in den 1990er Jahren bildbestimmenden, streng parallel gesetzten Vertikallinien indirekt aufgegriffen werden. Obwohl den Umgang mit großen Bildträgern gewohnt, wählte CLAPEKO hier ganz bewusst kleinere Formate, um so den Blick des Betrachters ungestört auf die fein herausgearbeiteten Details der einzelnen Bildinhalte zu fokussieren. Alle Arbeiten sind daher am Zeichentisch entstanden. Und man spürt in den teils akribischen Ausarbeitungen der einzelnen Blattinhalte, dass hier nicht nur ein studierter Künstler, sondern auch ein gelernter grafischer Zeichner am Werk war. Eine Auswahl seiner im Frühjahr/Sommer 2016 entstandenen neuen „schwarzen“ Werkreihe auf Papier (50 x 70 cm) wird nun erstmals der kunstinteressierten Öffentlichkeit im Rahmen einer Galerieausstellung präsentiert. Roland Heinzmann M.A.


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kunstraumKARLSRUHE

RENDEVOUZ MIT MARKUS LÜPERTZ UND DEM TOD KUNST, DIE IM WEGE STEHT Die stete Suche nach Erkenntnis treibt den mittlerweile 76jährigen Künstler bis heute an, er sprüht vor Begeisterung, verströmt Neugierde, die ansteckend wirkt. Dennoch: Bis heute sind seine Themen sperrig, stehen seine Kunstwerke im Wortsinn im Wege, wie er dies bereits im „Dithyrambischen Manifest“ von 1966 äußerte, das nun titelgebend für die Ausstellung im ZKM ist, die damit den Bogen zu seinen Anfängen schlägt. Es handelt sich aber mitnichten um eine Rückschau, einen Querschnitt aus über 50 Jahren Kunstschaffens. Vielmehr ermöglicht das ZKM eine andere Betrachtung des „Malerfürsten“: Man kennt Lüpertz bereits als Maler und Bildhauer, manch einem ist er auch als Dichter und Musiker bekannt. Nun kommt eine weitere Facette hinzu, denn Lüpertz betätigt sich im besten Sinne als Kurator, hat einen der Lichthöfe installativ gestaltet und bringt damit eine fast sakrale Atmosphäre, in jedem Fall aber mehr als einen Hauch von Todesahnung ins ZKM. Fast die gesamte Höhe eines Lichthofs nimmt der Karton zu einem der Wandgemälde ein, mit denen Lüpertz das Krematorium in Ruhleben ausstattete, das er als „Zwischenreich“ bezeichnete. Seine Installation, ein niedriges Podest, auf dem überdimensionierte Körperfragmente aus Gips drapiert sind, das zwischen dem Karton und einer blutroten Wand mit vorgestellten Terrakotten eingespannt zu sein scheint, lotst den Betrachter dort hinein. „Jugend“, „Alter“, „Nature Morte“, „Krieg“ und „Frieden“ sind die „Toten Tanz-Reliefs“ betitelt, die Lüpertz, um die Verbindung zum Krematorium indirekt ausleuchtet und die Wand damit fast zum Lodern bringt. Feuer ist

Markus Lüpertz, Dädalus-Zyklus (10/33), 2002 einmal Lebensspender, aber auch bedrohlich, im Krematorium führt es den Menschen – Asche zu Asche – der Erde zu, bei der Herstellung der Terrakotten kann es auch zu ihrer Zerstörung führen. So ist diese Abhandlung das Menschwerden und sein Vergehen eingebettet in die Geschichte des Menschen, die auch eine kriegerische ist. Mit Krieg und Tod hat sich Lüpertz oft auseinandergesetzt, sowohl in der Mythologie, als auch ganz direkt, indem Gemälde beispielsweise unter dem Einfluss des KosovoKriegs entstanden. Und letztlich arbeitet er sich, indem er malt, an der Geschichte der Malerei, an den Vorbildern und Vorläufern ab. Wobei er kokett meint, er könne realistisch malen, warum solle er dies dann nicht tun – und überhaupt sei ja bereits alles gemalt und dargestellt, weshalb er auf

Atmosphäre setze. Er wolle innerhalb des ZKMs die Zeit anhalten und setzt die Bewegung im Kopf ganz gezielt gegen die allgegenwärtige, durch die Neuen Medien sowohl in unserer Gesellschaft, als auch im ZKM spürbare Bewegung ein. Dicht und atmosphärisch ist die Ausstellung, die eindrücklich den steten Kampf gegen die leere Leinwand, den leeren Sockel zeigt. Gern experimentiert Lüpertz mit neuen Materialien, mit Varianten des Farbauftrags, erklärt hier Druckstöcke zum Bild, dort den bildhauerischen Untergrund zur Malfläche und reißt den Betrachter damit förmlich mit. Chris Gerbing • Markus Lüpertz bis 20. August 2017 ZKM | Zentrum für Kunst und Medien www.zkm.de kunstraumMETROPOL 11


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Große Jubiläumsausstellung

75 Jahre

Peter Robert Keil 8. – 10. September 2017 Ottheinrichsbau, Heidelberger Schloss

Vernissage / private view 8. September 2017, ab 18:30 Uhr Finissage, 10. September 2017, ab 16:00 Uhr Keil-Collection, Heidelberg • www.keil-collection-heidelberg.de


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kunstraumHEIDELBERG

LEBEN IM FARBRAUSCH II 75 JAHRE PETER ROBERT KEIL Zur großen Jubiläumsausstellung „Leben im Farbrausch II - 75 Jahre Peter Robert Keil“ im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses präsentiert die Keil-Collection ausgewählte Werke aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers. Die intensiven Farben und die gestisch unmittelbare, abstrahierte Bildsprache bieten einen spannungsreichen Kontrast zur sandsteinernen Erhabenheit der eindrucksvollen Renaissance-Architektur.

Auch mit 75 Jahren ist die Schaffenskraft und künstlerische Experimentierfreude von Peter Robert Keil ungebrochen. Er scheint einer jener Menschen zu sein, die, ähnlich wie Picasso, der ihm schon früh ein großes Vorbild war, nahezu überall und in jedem Medium Anregungen für die eigene schöpferische Kraft finden und diese spielerisch und spontan umsetzen. Gearbeitet wird dabei auf nahezu jedem nur denkbaren Untergrund, auf Leinwand, Pappe und Papier ebenso wie auf Tellern, Vasen oder Fundstücken - in Zeiten knapper finanzieller Mittel wurden kurzerhand Bettlaken oder Kissenbezüge zum Bildträger umfunktioniert. Eines zeichnet dabei seit den frühen Jahren bis heute das kreative Schaffen des Künstlers besonders aus: seine große Farbkraft. Diese spezifische Farbintensität zusammen mit einer gestisch unmittelbaren Arbeitsweise führt insbesondere im Frühwerk des Künstlers zu neoexpressiven Anklängen. Mit dieser Wiederbelebung expressiver Tendenzen in der Malerei kann Keils Bildsprache ebenso im Kontext der sogenannten 'Jungen Wilden' der 80er Jahre gesehen werden, wie sein oft heftig bewegter Duktus, die bewusste Auflösung des 'realen' Abbilds in eine primitive, grobe Darstellungsweise auch an Ideen etwa der Cobra Gruppe oder der 'art brut' denken lässt.

• Leben im Farbrausch II 8. bis 10. September 2017 Ottheinrichsbau, Heidelberger Schloss Keil-Collection, Heidelberg www.keil-collection-heidelberg.de

Für die Jubiläumsausstellung ausgewählt wurden Arbeiten, die insbesondere die impulsive und spontane Arbeitsweise des Künstlers und seine unglaubliche Farbintensität auf allen Ebenen und in nahezu allen Techniken zeigen: Öl und Mischtechnik auf Leinwand, Kreide, Kohle auf Leinwand und in ebenso spontaner scheinbar mit großer Leichtigkeit umgesetzt zeigt sich sein Stil auf den Majolika-Arbeiten.

Impulsives Spritzen und Schütten von Farbe – das eigentliche 'Lebenselement' des Künstlers – stehen am Beginn der Arbeit. Erst aus dieser eruptiven und somit auch zufälligen, schwungvoll gesetzten 'Geste' heraus wird im zweiten Schritt ein Bildmotiv gefunden, oftmals nur spielerisch angedeutet oder in weiteren Schritten deutlicher ausgearbeitet – eine Vorgehensweise, die sich ebenso auf einigen der ausgewählten Majolika-Arbeiten wiederfinden lässt. Dabei ist es wichtig, sich klar zu machen, dass das, was vom Künstler als 'große Geste' scheinbar so mühelos 'dahingeworfen' scheint, nur das Ergebnis langjähriger Erfahrung im Umgang mit Farbe und Linie darstellt. Auch die großen Leinwandarbeiten, die die für Keil üblichen Themen zwischen Mann und Frau, Naturwesen, Faun, Satyrn und Teufel variieren, zeigen den sicheren Umgang des Künstlers mit der Linie, die in diesem Fall flüssig und dynamisch gezogen mit Kohle oder Kreide die Bildmotive definiert – auch hierzu lassen sich zahlreiche Analogien in Arbeitsweise und Bildanlage auf den Majolika-Arbeiten finden. Insgesamt zeigt die Ausstellung somit das ganze Spektrum des Keilschen Schaffens, welches von unbeschwert heiterer Leichtigkeit bis hin zu 'dramatischer' Farbgewalt und psychologischer Durchdringung reicht. Dabei zeigt sich Keil ebenso als erfahrener Virtuose in allen Techniken als auch als immer neugieriger, forschender, spontaner Geist, der in allem was er tut eine ungeheure Lebendigkeit, Unmittelbarkeit und Authentizität bewahrt hat. Kristina Hoge kunstraumMETROPOL 13


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kunsträumeWALLDORF-HEIDELBERG

DEUTSCHE KERAMIKKUNST GRUPPE '83

9. JULI BIS 20. AUGUST 2017

METROPOLINK FESTIVAL FÜR URBANE KUNST Alt-Heidelberg, du feine - mach dich auf was gefasst …! Sie sind wieder da! Vom 23. Juni bis 19. Juli. Kunstschaffende, die mit Street Art/Urban Art öffentliche Räume der Metropolregion kreativ erobern. Wenn das Metropolink-Festival einmal mehr zur Entdeckung dieser jungen Kunst einlädt, dann kann, darf und soll sie bei Open-Air-Wanderöffnungen, spannenden Künstlerbegegnungen und in Workshops hautnah erlebt werden. Triste Häuserfassaden werden zu Leinwänden - die Stadt zur Freiluftgalerie. Sie dürfen sich auf was gefasst machen ... Schon gemerkt? Seit 2015 tut sich was auf verschiedenen Häuserwänden Heidelbergs. Renommierte Vertreter der Street Art/Urban Art haben mit Fantasie und Farbe Fassaden gestaltet und damit neue Perspektiven in den Alltag sowie Kultur in die Stadt gebracht. Wer in den nächsten Wochen bemerkt, dass sich diesbezüglich erneut etwas regt, der befindet sich vielleicht schon mittendrin im Geschehen ... – im Metropolink-Festival für urbane Kunst, das in diesem Jahr bereits in die dritte Runde geht. Vor zwei Jahren war Initiator und Festivalleiter Pascal Baumgärtner erstmals angetreten, um der Stadt mit im öffentlichen Raum platzierter zeitgenössischer Kunst eine weitere, jüngere Facette hinzuzufügen. Er war sicher, dass urbane Kunst, die in Großstädten wie Berlin, München oder Frankfurt längst zum modernen Stadtbild gehört, auch in einer historischen Stadt wie Heidelberg erfolgreich funktionieren könne. Experiment geglückt! 18 große Wandbilder sind so in den vergangen zwei Jahren entstanden, prägen das Stadtbild und sind aus diesem inzwischen gar nicht mehr wegzudenken. Und nicht nur Heidelbergs Verwaltung ist begeistert. Es sind vor allem die Menschen, die sich auf dem Weg zur Arbeit, zur Uni, zur Kita, zum Sportstudio usw. an der Kunst erfreuen - generationsübergreifend und völlig unabhängig vom sozialen Status.

Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Am Stadtgarten D-69117 Heidelberg

Öffnungszeiten: Di - Fr 11 - 13 Uhr & 14:30 - 18 Uhr, Sa 11 - 18 Uhr und nach Vereinbarung Tel.: +49(0) 6221 - 61 90 90, www.galerie-heller.de

Auch in diesem Jahr haben Pascal Baumgärtner und seine Helfer es geschafft, hochkarätige regionale und internationale Künstler aus den Bereichen Street Art/Urban Art in die Region zu holen, um triste Wände zu verwandeln. QUINTESSENZ, SAM3, SWEETUNO, FORMULA76, LIMOW, ZEST, DANIEL THOUW, CASE/WOW123 – hinter diesen klingenden Namen stehen etablierte Kunstschaffende im Bereich der urbanen Kunst, die jeweils knapp eine Woche Zeit für „ihre“ Wand haben, um dort ihre künstlerische und technische Vielfalt unter Beweis zu stellen.


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LIMOW/Spanien, 2016, Philipp-Otto-Runge-Straße 5, Heidelberg

Am 23. Juni geht es mit der Festivaleröffnung auf dem Heidelberger Bismarckplatz los, dann folgt bis zum 19. Juli ein Highlight nach dem anderen – in verschiedenen Heidelberger Stadtteilen, aber auch in St. Leon Rot, Walldorf und Schwäbisch Hall. Sogar Heidelbergs Partnerstadt Montpellier ist mit von der Partie. Alles auf der Homepage www.metropolink-festival.net nachzulesen. Sich dort zu informieren, ist unbedingt angeraten, ändert doch zuweilen auch das Wetter den sorgsam ausgeklügelten Plan. So ist das bei einem Freiluftmuseum, das an inspirierende Orte einlädt … Lassen Sie sich locken, blicken Sie den Künstlern über die Schulter, kommen Sie ins Gespräch. Was für ein spannendes Konzept! In den 1960er Jahren hatte der Künstler Claes Oldenburg gefordert, Kunst solle etwas anderes tun, als im Museum auf dem Hintern zu sitzen. Er wäre begeistert von dem, was Pascal Baumgärtner und seine Crew in diesem Jahr auf die Beine gestellt haben. Das bunte Programm, bestehend aus Wanderöffnungen, Live-Performances, Workshops sowie Künstlerbegegnungen, macht Metropolink zu einem Festival, das auf dem besten Wege ist, sich neben den bekannten großen Street-Art-Festivals auf Dauer zu etablieren. Einen festen Platz in der kulturellen Landschaft Heidelbergs hat es ohnehin bereits erobert. Kein Wunder, dass Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner gerne die Schirmherrschaft übernommen hat. Junge Kunst im akademisch-traditionellen Heidelberg – ein wunderbarer Brückenschlag und ein reizvoller Kontrast. So konnten im Laufe der letzten zwei Jahre schon viele von der verbindenden Wirkung von Kunst im öffentlich-städtischen Raum überzeugt werden. Und die

WESR, 2016, Römerkreis, Heidelberg

Metropolink-Mannschaft kann inzwischen auf ein solides Netzwerk von Mitarbeitern, Unterstützern und Sponsoren zurückgreifen, ohne die ein solches Programm mit aller dahinterstehenden Logistik gar nicht zu stemmen wäre. Parallel zum diesjährigen Festival präsentiert die Ausstellung „Metropolink - Urban Art Unlimited“ im SAP-Schulungszentrum, Walldorf, bis zum 15. September mehr als 50 Kunstwerke von rund 20 Künstlern aus aller Welt. Urbane Kunst im geschlossenen Raum? Warum nicht! Diese Kunstschaffenden lassen sich keine Grenzen setzen - im Gegenteil: sie wollen Grenzen überwinden! Wer die ersten beiden Festivals verpasst hat, dem sei eine Urban-RomanticBustour zu den Wandkunstwerken empfohlen – oder das gerade erschienene, großartig gestaltete Buch „Metropolink - Urban romantic“. Jetzt darf man sich auf das Festival 2017 freuen und auf die hochkarätigen Urban Artists mit ihrer Kunst, die in unsere Städte einzieht und sie interessanter, schöner, bunter und damit lebensund liebenswerter macht. Ja, es gibt was zu entdecken im beschaulichen Heidelberg … Yvonne Weber

• Metropolink – Urban Art Unlimited bis 15. September 2017 SAP-Schulungszentrum, Walldorf www.sap.de/kunst

• Metropolink Festival für urbane Kunst 23 Juni bis 19. Juli 2017 Metropolregion www.metropolink-festival.net kunstraumMETROPOL 15


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Die Galerie der Volksbank Weinheim zeigt

kunstraumHEIDELBERG

Cholud Kassem, aus der Serie Superkarmas

CHOLUD KASSEM Ästhetische Apotropäen Die in Bagdad geborene Heidelberger Malerin Cholud Kassem lebt seit ihrer frühen Kindheit in Deutschland und ist nur indirekt an der Archäologie oder gar Ethnologie einer fernen Heimat interessiert. Und trotzdem evozieren ihre Acrylbilder archaische Bilder einer versunkenen Welt, die freilich nicht von Wüstensand begraben ist, sondern wie Traumbilder aus unserem kollektiven Unterbewusstsein zu stammen scheinen.

SOMMERAUSSTELLUNG Kunstförderverein Weinheim

Sabine Ostermann & Siegfried Brzoska 22.07.2017 bis 15.09.2017 Vernissage, 22.07.2017, um 15:00 Uhr Die Ausstellung ist geöffnet Mo. - Fr. 8:30 - 16:00 Uhr, Do. 8:30 - 18:00 Uhr Volksbank Weinheim eG, Bismarckstr. 1, 69469 Weinheim, Tel.: 06201 85-0 www.volksbank-weinheim.de

Vor einigen Jahren begann Kassem, rudimentäre Gesichter oder Masken in starken Farben und Kontrasten zu malen, in einer organischen wie auch geometrischen Ordnung. Meist fehlt ihnen ein Sinn: die Augen, der Mund oder die Nase. Dazu kommen Helme, Fühler und andere Abwehrwaffen. So kokettiert sie in der Serie Wudus mit dem animistischen Aberglauben, der Masken vor allem als Apotropäen begreift, als Abwehrzauber gegen böse Blicke und personifizierte Ängste. Doch nicht alle ‚Masken‘ sind böse, manche wirken freundlich und zeigen sogar humorvolle Strategien auf, uralte wie ganz moderne Ängste zu besiegen. Zwischenzeitlich entstand eine Serie von Bildern, die sich auf die Ausstattung dieser Apotropäen konzentrierte: schützende Hauben, kultische Gewänder u.a.m. In der Ausstellung bei Vincke-Liepmann stehen diese Bilder im Mittelpunkt zusammen mit der neuesten Serie: Superkarmas. Das sind geheimnisvolle Physiognomien, die das indische Konzept der Seelenwanderung vor Augen führen. Karma bedeutet die Tat, die gute oder schlechte, die das Schicksal jeder Seele im jetzigen oder im zukünftigen Leben bestimmt. Ziel ist es, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen und alle Kämpfe zu befrieden. Dr. Dietmar Schuth • Cholud Kassem 16. September bis 22. Oktober 2017 Kunstraum Vincke-Liepmann, Heidelberg wwww.kunstraum-vincke-liepmann.de


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kunstraumSCHWETZINGEN

NORBERT NÜSSLE ZUM 85. GEBURTSTAG Norbert Nüssle, der große Collagist aus Mannheim, wäre dieses Jahr 85 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass findet im Xylon Museum im Schwetzinger Schlossgarten eine Retrospektive seines gesamten Schaffens statt. Die Künstlernachlässe Mannheim, die Norbert Nüssles Nachlass betreuen, haben sich mit Otto Mindhoff, dem Leiter des Xylon Museums + Werkstätten, einem altem Freund Nüssles, zusammen getan, um eine Ausstellung des frankophilen Künstlers zu präsentieren. Ein umfangreiches Begleitprogramm in und um die idyllisch gelegenen Räumlichkeiten runden das Ausstellungskonzept ab, etwa lädt der schöne Garten schon zur Vernissage zum pique-nique ein!. Nach den Hauptthemen des Künstlers Menschenbild, Hafen, Straßen, Plätze, Strand und Innenräume - werden von seinen Anfängen bis kurz vor seinem Tod exemplarisch Werke präsentiert, häufig ganz unbekannte oder bisher sehr selten zu sehende Bilder. Zu Beginn malte der künstlerische Autodidakt, der Romanistik sowie Latein studierte und mehr als 20 Jahre an einem Schwetzinger Gymnasium unterrichtete, wundersame Gemälde im Stil der Art Brut (Kunst von Außenseitern). Gerade aus dieser Serie, die teilweise noch nie ausgestellt wurde, da sie sich erst nach dem Tode des Künstlers in einem Koffer fand, sind in der Ausstellung etliche Werke vertreten. Darunter seine bemerkenswerten Kopffüßler, menschenähnliche Gestalten, deren Augen sich buchstäblich öffnen für die Welt, in die quasi die Welt eindringt. Nach den Anfängen der ersten Collagen (ab 1967) veränderte sich nach und nach sein Schaffen, zu sehen etwa an den Straßenbil-

Norbert Nüssle, Das N 1 Syndrom, 1990

dern, die ab den 1970er Jahren entstanden. Norbert Nüssle fuhr jedes Jahr in den Ferien nach Frankreich. Auf den Routes Nationales, die das geliebte Nachbarland durchziehen, fand er viele Motive für seine Bilder, köstliche Ortsansichten, liebenswert gestaltet und stets menschenleer, aber auch Reales für seine Collagen: Zigarettenschachteln, Kronenkorken oder Reklameschnipsel. Seine Straßen zeigen in ihrer Biegung schon bald, dass er die Welt tatsächlich als Kugel auffasste, wie er mehrfach betonte. In den 1980er Jahren entwickelte er sein Konzept der großen Plätze in Mannheim und Frankreich: Topografisch exakt gibt der Künstler etwa den Mannheimer Paradeplatz oder Marktplatz wieder, in der Ausstellung ist die Baustelle in N1 von 1990 vertreten. Es sind authentische Zustandsberichte, die die Wirklichkeit der Zeit festhalten, aber eben auch die Stadt porträtieren. Norbert Nüssle hatte immer sein Auto dabei, einen Kombi, und arbeitete auf dessen Ladefläche. Zunächst fertigte er Skizzen an, sammelte vor Ort die authentizitätsstiftenden Materia-

lien und fügte in die Skizzen Polaroidfotos ein, die er aktuell aufnahm - er entwarf also seine Welt vor Ort. Aber auch Innenräume, sehr lebendig und vehement, markieren sein Werk. Seine Liebe zur Bretagne und dem Meer zeigt sich auch immer wieder in seinen Werken der französischen Küste, Häfen und Strände. In den Innenräumen, die er vor allem in späteren Jahren schuf, mischen sich absurder Witz, räumlicher Irrsinn und in der Menschendarstellung durch die Verwendung der Collage häufig verzerrte Gesichter, was gerade beim weiblichen Geschlecht mitunter monströs wirken kann. Aber er liebte die Frau an sich, eins seiner Lieblingsbilder war: Une femme est une femme! Dr. Susanne Kaeppele • Norbert Nüssle 24. Juni bis 30. Juli 2017 Xylon Museum u. Werkstätte Schwetzingen www.xylon-museum.de www.kuenstlernachlaesse-mannheim.de kunstraumMETROPOL 17


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kunstraumKARLSRUHE

Stahlkirche auf der Pressa in Köln, 1928, Innenansicht

OTTO BARTNING Architekt einer sozialen Moderne Otto Bartning gilt als einer der bedeutendsten Architekten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hiervon zeugen sein Beitrag zur Reform des protestantischen Kirchenbaus, seine Siedlungsund Sozialbauten sowie seine theoretischen Schriften. 1883 in Karlsruhe geboren, studierte Bartning in Berlin und in seiner Heimatstadt. In den Folgejahren sollte er mit dem Entwurf der Sternkirche von 1922, der Stahlkirche von 1928 sowie 1946 mit dem Notkirchenprogramm des Deutschen Evangelischen Hilfswerks den Kirchenbau revolutionieren. Mit seiner radikalen Abwendung gegen den gängigen Historismus, die Verwendung innovativer Formen und Materialien und als Mitglied des zukunftsweisenden „Arbeitsrates für Kunst“, zählt er neben Walter Gropius und Bruno Taut ab 1918 zu den Protagonisten der Moderne. Bartning, der europaweit tätig war, konnte in Karlsruhe die Markuskirche (1934-1935), das Franz-Rohde-Haus (1938), die Evangelische Friedenskirche (1949) als Notkirche und die Thomaskirche (1958-1960) errichten. Das facettenreiche Oeuvre Bartnings und seine vielseitigen Aktivitäten werden in einer umfassenden Werkschau anhand von originalen Zeichnungen, Fotografien und Architekturmodellen vorgestellt. (red)

• Otto Bartning 22. Juli bis 22. Oktober 2017 Städtische Galerie Karlsruhe www.staedtische-galerie.de


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imGESPRÄCH Gruppenfoto (v.l.): Deborah Musso, Jule Werner, Fabian Wippert, Beatrix Bossle, Sylvia Ballhause, Markus Weckesser, Marco Vedana. (Es fehlen: Eric Carstensen, Ulrich Westner und Timo Petersen.)

ZEITGENÖSSISCHE FOTOGRAFIE IN MANNHEIM, HEIDELBERG, LUDWIGSHAFEN UND DER METROPOLREGION Längst sind die Zeiten vorbei, in denen ein Foto eine nahezu reale Momentaufnahme wiederspiegelte. Im Zeitalter der Digitalen Fotografie, der schier endlosen Möglichkeiten der Bildbearbeitung und der rasend schnellen Kommunikation scheint fast alles möglich. Doch wie setzen sich Künstlerinnen und Künstler mit diesem Medium heute auseinander, wie nutzen sie es um ihrer Arbeit Ausdruck zu verleihen und welche Interpretationsspielräume ergeben sich für den Betrachter, in einer Zeit, in der im Extremfall ein Foto in Snapchat eine Halbwertzeit von nur wenigen Sekunden hat? OFF//FOTO 2017 und die 'Biennale für aktuelle Fotografie' könnten hier Antworten bieten. Mit der dritten Ausgabe des Fotofestivals richtet OFF//FOTO 2017 den Fokus erneut auf aktuelle Themen der Fotografie und bietet der Fotoszene der Metropolregion RheinNeckar nicht nur eine Plattform, sondern will gleichzeitig ein Netzwerk schaffen, das über die Region hinaus Wirkung zeigt. Präsentiert wird an über 50 Ausstellungsorten ein beeindruckender Querschnitt des Kunstschaffens in der zeitgenössischen Fotografie in der Region. kunstraumMETROPOL nutzt die Gelegenheit, um mit den Organisatoren über das Konzept und die Intention von OFF//FOTO zu sprechen. • OFF//FOTO 2017 3. September bis 5. November 2017 www.off-foto.info

Welche Bedeutung, welchen Stellenwert hat die Fotografie heute? Die Fotografie war noch nie so bedeutsam wie heute. Befördert durch die Entwicklung der digitalen Technik lösen visuelle Informationen zunehmend die Schrift ab. In der Wissenschaft spricht man bereits seit über zehn Jahren vom Iconic Turn oder Pictorial Turn. Doch erst jetzt ist die Entwicklung im Alltag und Bewusstsein der Menschen angekommen. Denken Sie nur an die Gesetzmäßigkeiten der Sozialen Medien. Indes hat sich auch der Begriff der Fotografie selbst gewandelt. Um zu verdeutlichen, dass die traditionelle Fotografie inzwischen viele Erweiterungen und Formen gefunden hat, spricht man von unterschiedlichen fotografischen Herstellungsverfahren und Gebrauchsweisen der Fotografie. Im künstlerischen Bereich zeichnet sich interessanterweise eine Tendenz zu alten, analogen Praktiken ab. Welches künstlerische Potenzial zeigt sich in der Region, insbesondere mit Blick auf die zeitgenössische Fotografie? Die wissenschaftliche und wirtschaftliche Experimentierfreude und Innovationskraft der Region spiegelt sich auch in der hier geschaffenen Fotografie wider. Und das ist wirklich bemerkenswert. Schließlich gibt es in der Metropole kein dichtes und traditionelles Netz von staatlichen Kunsthochschulen und Ausbildungsinstitutionen, an denen Fotografie gelehrt wird. Und dennoch gedeiht hier eine vielfältige und reiche Fotoszene. Das ist

zum einen Orten wie der Hochschule Mannheim, der Freien Kunstakademie Mannheim und dem Europäischen Fotozentrum in Viernheim geschuldet. Zum anderen verdankt sich der gute Ruf der Biennale und OFF//FOTO, aber auch Ausstellungsorten wie etwa Zephyr-Raum für Fotografie. Was macht OFF//FOTO so besonders? Die Einzigartigkeit von OFF//FOTO liegt in der großen Vielfalt fotografischer Positionen. Es gibt von der strengen Konzeptarbeit über sorgsam recherchierte Dokumentationen bis zu einfühlsamen Porträtstudien so ziemlich alles zu entdecken. Ebenso spannend und unübertroffen ist die Heterogenität der Ausstellungsorte. Vor allem die temporär genutzten Räume gilt es zu entdecken. In Ludwigshafen das ehemalige Hallenbad Nord, in Heidelberg die alte Herrenumkleide vom Heidelberger Druck und in DannstadtSchauernheim wird ein Acker zur Präsentation von großformatigen Fotos genutzt. Da ist also ganz sicher für jeden Besucher etwas dabei. Nach welchen Kriterien wird über die Teilnahme an OFF//FOTO entschieden? Grundsätzlich kann bei OFF//FOTO jeder mitmachen. Ob Profi, Student oder talentierter Hobbyfotograf. Über die Qualität entscheiden später die Besucher. Was ist interessant? Was gut? Was empfehlenswert? Kompliment an alle Akteure! Fotografie in über 50 Ausstellungsorten - das verdeutlicht sehr eindrücklich die Vielfalt und erlaubt einen hervorragenden Überblick über die zeitgenössische Fotografie hier in der Region. Da ist ein Blick in die Zukunft gestattet: Wie wird sich OFF//FOTO weiterentwickeln? In diesem Jahr kooperieren wir bereits teilweise mit der Biennale für aktuelle Fotografie, was nahe liegt. So richten wir beispielsweise zum ersten Mal gemeinsam ein Workshop-Programm und die Lange Nacht der Fotografie aus. Gerade letzteres Format möchten wir zu einem Erfolgskonzept machen. Zukünftig möchten wir jedoch noch mehr mit anderen Festivals und Initiativen aus der Region zusammenarbeiten und uns vernetzen. Wir wünschen uns ein großes Publikumsfestival, das möglichst viele gesellschaftliche Akteure einbindet. Das Interview führte kunstraumMETROPOL kunstraumMETROPOL 19


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kunstraumHEIDELBERG

Katja Hess, Statue, 2016

Cornelia Schleime, Augen zu und durch, 2016

DÖBELE KUNST MANNHEIM 22. JULI BIS 26. AUGUST 2017

TROTZ ALLEDEM Begleitprogramm zur Ausstellung Malströme im Mannheimer Kunstverein Ralf Kerbach, Helge Leiberg, Hans Scheib, Cornelia Schleime und Reinhard Stangl Eröffnung am Samstag, 22. Juli 2017 ab 19:00 Uhr mit einem Sommerfest, zusammen mit den Künstlern

Döbele Kunst Mannheim Hedwig & Johann Döbele Leibnizstraße 26, 68165 Mannheim Tel.: +49(0) 621 79943078 Mobil: +49(0) 174 1663050 jd@doebele-kunst.de | www.doebele-kunst.de

KATJA HESS Halbgötter und Mitmenschen Die 1946 geborene Katja Hess hat ihre künstlerische Ausbildung an der Art Students League in New York City erhalten. Ihr mehrjähriger Aufenthalt in der kulturellen Metropole spiegelt sich auch in der Wahl ihrer Motive wider: Frauengestalten aus der bunten alltäglichen Straßenszene einerseits, antike Statuen aus den Museen andererseits, kontrastiert mit Zitaten aus der Pop-Art, denen die sehr lebendig wirkenden Statuen interessiert, verwundert bis amüsiert gegenüberstehen. Ein Gegensatz, der krass und deshalb besonders reizvoll ist. Hier trifft eine Jahrtausende alte Ruhe und Gelassenheit auf eine hektische und wahrscheinlich schnell vergängliche Gegenwart. Es macht ihr einfach Freude, bekannte Bilder zu zitieren und Menschen zu zeigen, die davor stehen und von diesen Bildern genauso fasziniert sind wie die Künstlerin selbst. Aus den Menschen, die Bilder betrachten, sind in ihren Arbeiten Statuen geworden, weil sie gerne Statuen malt und sie der Kontrast zwischen den antiken Halbgöttinnen und Halbgöttern und den modernen Bildern faziniert und reizt. Die Ausstellung Halbgötter und Mitmenschen zeigt die neusten Arbeiten von Katja Hess aus den Jahren 2016 und 2017. (red)

• Halbgötter und Mitmenschen 10. bis 27. September 2017 Willibald-Kramm-Preis Stiftung Stadtbücherei Heidelberg


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kunstraumMANNHEIM

Cornelia Schleime, wer aus mir trinkt, wird ein Reh, 2009,

MALSTRÖME RALF KERBACH, HELGE LEIBERG, CORNELIA SCHLEIME, HANS SCHEIB UND REINHARD STANGL 1986 zeigten das Haus am Waldsee, Berlin, und der Mannheimer Kunstverein die Ausstellung „MALSTROM“. Vier Künstler und eine Künstlerin aus der DDR, ausgereist bzw. ausgebürgert und nach Westberlin übergesiedelt, waren hier mit ihrem Werk zu besichtigen, radikale Gegenpositionen zum staatlich verordneten Sozialistischen Realismus. Malstrom war jedoch nie eine klassische Künstlergruppe, vielmehr eine temporäre Ausstellungsgemeinschaft von Künstlern, die sich vom Studium an der Kunsthochschule Dresden kannten und künstlerisch nahe standen. Anfang der 80er Jahre hatten die „Neuen Wilden“ in Deutschland, den angrenzenden Ländern und in den USA mit ihrer subjektiven, vom Expressionismus beeinflussten Malerei Furore gemacht. Sie vermittelten ein kulturelles Bild der Bundesrepublik, das sich deutlich von der durch einen wirtschaftsgläubigen Neoliberalismus der Ära Kohl geprägten gähnenden Langeweile unterschied.

Das Verdienst von „Malstrom“ war es, zu zeigen, dass es auch in der damals noch real existierenden DDR herausragende Strömungen gab, die sich um ein Kunstdiktat nicht scherten. Die Künstler in der DDR, die sich diesem Diktat widersetzten, wurden von ihrem Staat nicht nur misstrauisch beäugt sondern nach Möglichkeit schikaniert, mit Prozessen überzogen und schließlich zur Ausreise veranlasst oder ausgebürgert. Interessanterweise bezogen sich auch diese Künstler auf den deutschen Expressionismus. Das bedeutete für die Künstler, die in den späten 70er und frühen 80er Jahren expressive figurative Kunst schufen, einen Neubeginn in der Malerei nach den Jahren des Sozialistischen Realismus im Osten und der Arte Povera und Fotorealismus im Westen. Die Weiterentwicklung und Neuinterpretation expressiver Malerei mit oft gesellschaftspolitischem Hintergrund bedeutete auch ein Wiederanknüpfen an eine durch Krieg und Faschismus verleumdete und teilweise verlorene Tradition. Die Künstler, die aus dem Osten Deutschlands in den Westen kamen, waren in mancherlei

Hinsicht in einer besonderen Situation. Aus einer Zwangsjacke befreit, mussten sie direkt in eine andere schlüpfen. Im Westen wartete der Kunstmarkt auf sie, der vermeintliche Exotenbonus war im real existierenden Kapitalismus rasch aufgebraucht und eine andere Sau wurde durchs Kunst-Dorf getrieben. In gewisser Weise handelt es sich um eine verlorene Generation, die gezwungen war, ihre Heimat aufzugeben und das System zu wechseln, sich mit den neuen Gegebenheiten arrangieren und sich komplett neu aufstellen musste. Durchgesetzt haben sie sich trotz alledem. Starke, individuelle Positionen kennzeichnen das Werk der fünf, die ihren Weg gegangen sind. Die Wiederbegegnung nach 30 Jahren birgt Überraschungen, aber die individuellen künstlerischen Positionen sind auch nach all den Jahren noch erkennbar geblieben. Martin Stather • Malströme 23. Juli bis 20. August 2017 Mannheimer Kunstverein www.mannheimer-kunstverein.de kunstraumMETROPOL 21


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kunstraumMANNHEIM

Reinhard Stangl, Blaue Stadt, 2012

TROTZ ALLEDEM Wiederbegegnung in Mannheim Fünf Künstler - Ralf Kerbach, Helge Leiberg, Hans Scheib, Cornelia Schleime und Reinhard Stangl – haben sich während des Studiums in den 70er Jahren in Dresden kennengelernt, diskutierten, machten gemeinsam Musik, Filme, Bücher und natürlich Kunst. Sie wollten sich nicht in ostdeutsche Stereotypen drängen lassen und scheuten sich nicht davor ihre nicht angepasste Kunst zu zeigen, etwa in der sogenannten Türenausstellung im Leonhardi-Museum 1979 in Dresden. Die Gegenhaltung zur vorgegebenen Kunstpolitik bewegte die Künstler in den 1980er Jahren zur Übersiedlung nach West-Berlin. Immer freundschaftlich verbunden, gab es weitere Kooperationen, so auch mit der Ausstellung MALSTROM, die 1986/87 im Haus am Waldsee Berlin und im Mannheimer Kunstverein gezeigt wurde. Damals, neben der Präsentation des künstlerischen Spektrums, auch um auf die Künstler und deren Situation aufmerksam zu machen, die bis dahin im westdeutschen Raum kaum bekannt war. Heute, 30 Jahre danach, sind sie fest in der Kunstszene verankert. Für ein Aufheben des Ost-West-Denkens setzen sich Hedwig und Johann Döbele seit jeher in ihrer Jahrzehnten langen Galerietätigkeit ein und freuen sich zur Jubiläumsschau 30 Jahre MALSTROM im Mannheimer Kunstverein die Begleitausstellung „Trotz alledem“ zu präsentieren. In den Räumlichkeiten von Döbele Kunst Mannheim sind die fünf Künstler mit Arbeiten der letzten Jahre vertreten. Die Gemälde, Papierarbeiten und Skulpturen zeigen die Herkunft der Künstler aus der neufigurativen Bewegung, die sich in der Nachkriegszeit als Gegenpol zur Abstraktion gebildet hat, parallel im Osten und im Westen. (red) • Trotz alledem 22. Juli bis 26. August 2017 22. Juli 2017, 19 Uhr, Sommerfest mit den Künstlern Döbele Kunst Mannheim www.doebele-kunst.de


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kunstraumEDENKOBEN

POPPE FOLKERTS DER MALER DER NORDSEE Poppe Folkerts (1875-1949), gebürtiger Insulaner auf der Nordseeinsel Norderney, leidenschaftlicher Seemann, Segler und Maler liebte das Meer - um mit Heinrich Heine, dem Dichter der Nordsee, zu sprechen - wie seine Seele!

Emder Segelloger in stürmischer Nordsee, 1934

So faszinieren seine Gemälde durch große Authentizität und eine meisterhafte spontane Handschrift mit einer besonderen Lebendigkeit der Pinselführung sowie Schönheit der Farben und Formen. Eindrucksvoll macht Poppe Folkerts dabei in seinen Seebildern die spezifischen Wettererscheinungen seiner Heimat mit seinen stürmischen Winden, seinen besonderen Wolken, den Wellen und Wogen des Meeres und die im Sonnenschein flirrende, feuchte Seeluft einzigartig sichtbar. Den Betrachter ziehen dadurch diese sensiblen und sehr lebendigen Wiedergaben der Landschaft, der See, der Wellen, der Dünung, der Wolken, des Lichts und des Schattens und der in dieser Umgebung lebenden Menschen in seinen Bann. In seinen Seegemälden begreift er die Urelemente. Jedes Bild wird so zum unmittelbar geschauten Naturerlebnis. Der Betrachter erlebt, dass in Poppe Folkerts ein Maler ist, der seine Werke selbst gelebt hat. Poppe Folkerts, ausgebildet u.a. in den Kunstakademieklassen von Carl Saltzmann, Friedrich Kallmorgen und Ludwig Dettmann, ist daher im Fach der Seemalerei und in dem intimen Einfühlen in das Wesen der dargestellten Natur einer der herausragenden Vertreter des sog. „Deutschen Impressionismus“, der im ausgehenden 19. Jahrhundert große Gruppen von Malern dieser Zeit - von Liebermann über Corinth bis Slevogt, der 1923 die Insel Norderney von Poppe Folkerts besuchte – vereinte.

Schonerbrigg in rauher See auf der Nordsee, 1925

Die Sonderausstellung auf der Ludwigshöhe wird sicher allen Besuchern eine genüssliche, künstlerische Augenweide sein und der Name Poppe Folkerts wird sich so auch in der Pfalz mit einer steifen Brise von der Nordsee fest einprägen! Seine Werke lohnen eine immer neue Betrachtung und fordern zu noch weitgehenderer Erforschung seines Schaffens und seines interessanten Künstlerlebens auf. (red)

• Poppe Folkerts – der Maler der Nordsee 22. August bis 26. November 2017 Max Slevogt Galerie, Edenkoben/Pfalz www.schloss-villa-ludwigshoehe.de

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kunstraumHEIDELBERG

kunstraumEISENBERG

Antje Brüggemann, Schiffsform, 2010

Eisenberg,1834 / Uta Schade, Tänzerin

DEUTSCHE KERAMIKER - GRUPPE 83

DER PARK LEBT

Einmalige Schau

Bildhauersymposium im Park Eisenberg

Es ist die langlebigste Künstlervereinigung, die es hierzulande jemals gegeben hat: Deutsche Keramiker – Gruppe 83. Seit nunmehr 34 Jahren existiert diese Verbindung von Künstlern und Künstlerinnen, die alle plastisch arbeiten, denen aber kein inhaltliches oder ästhetisches Programm ihre individuelle Aussage beschneidet. Es ist einzig das Material ihrer Werke – Keramik –, das die illustre, Genres wie Generationen übergreifende Gemeinschaft eint. Einst als Verein der deutschen Mitglieder der Genfer Académie Internationale de la Céramique gegründet, hat die inzwischen legendäre Gruppe 83, der im Laufe der Jahrzehnte insgesamt 38 Keramiker und Keramikerinnen angehörten, eine bewegte und wechselvolle Geschichte hinter sich. Nichtsdestotrotz ist sie die bleibende Instanz in der sich immens verändernden Welt der künstlerischen Keramik Deutschlands geblieben. Wesentlicher Teil der Geschichte der deutschen Keramik repräsentiert sie auf höchstem Niveau Konstanz und Wandel keramischen Arbeitens vom klassischen Gefäß bis zu den Differenzierungen keramischer Plastik. Im Laufe der Jahrzehnte kräftig verjüngt – ältere Mitglieder traten aus, nicht wenige der Gründungsmitglieder sind verstorben – gehören der Gruppe 83 heute ganz undogmatisch zwischen 1925 und 1964 geborene Künstler und Künstlerinnen an, die das Potential die proteischen Materialien Ton und Porzellan nutzen. Waren es in den Anfangs-

jahren eher Gefäßkeramiker, die das Gesamtbild prägten, dominieren heute freie plastische Arbeiten, die die immense Erweiterung des Materials durch individuelle künstlerische Konzepte, zugleich aber das unersetzlich Spezifische keramischen Materials vor Augen führen: Diese „bindungslose Gebundenheit“ überrascht und fasziniert in jeder Phase mit ungeahnter Vielfalt. Beileibe nicht das erste Mal in der Heidelberger Galerie, präsentiert sich die Gruppe 83 mit aktuell 15 Mitgliedern neben zwei Gästen: Karin Bablok (*1964), Antje Brüggemann (*1941), Michael Cleff (*1961), Monika Debus (*1961), Cathy Fleckstein (*1955), Christa Gebhardt (*1955), Christoph Möller (*1952), Renée Reichenbach (*1956), Elisabeth Schaffer (*1935), Kyra Spieker (*1957), Vera Vehring (*1944), Fritz Vehring (*1944), Gotlind Weigel (*1932), Gerald Weigel (*1925) und Friederike Zeit (*1963). Seit jeher um keramischen Nachwuchs bemüht hat die Gruppe 83 diesmal den an der Burg Giebichenstein in Halle ausgebildeten Bildhauer Simon Horn (*1978) mit seinen materialübergreifenden Schichtarchitekturen sowie Petra Bittl (*1970) mit ihren von Malerei und Zeichnung lebenden Gefäßen, Objekten und Platten zu dieser einmaligen Schau eingeladen. Dr. W. Lokau • Deutsche Keramiker – Gruppe 83 9. Juli bis 20. August 2017 Galerie Marianne Heller, Heidelberg www.galerie-heller.de

Der in den 1830er Jahren vom namensgebenden Fabrikbesitzer im englischen Stil angelegte Landschaftspark in Eisenberg blickt zwar auf eine lange Geschichte zurück, viel passiert ist dort in den letzten hundert Jahren aber nicht. Dies soll sich nun ändern. Der Park wird aus seinem Dornröschenschlaf geholt, um ihn für öffentliche Veranstaltungen zugänglich zu machen. Die Stadt Eisenberg und der Kunstverein Donnersbergkreis bespielen den Ort im August mit einem 14-tägigen Bildhauersymposium. Ziel ist es, verlorengegangene klassizistische Statuen in zeitgenössischen Formlierung aus Stahlblechen wieder auferstehen zu lassen. So werden sich sechs Bildhauer an die Arbeit machen: Motz Tietze, Uta Schade, Uli Lamp, Christian Drixler, Wolf Münninghoff, Reinhard Geller. Am Ende werden die Skulpturen im Rahmen eines Festes an ihre Plätze gebracht und mit einer spektakulären Inszenierung der Öffentlichkeit übergeben. Eine eigens dafür komponierte Musik wird in Verbindung mit Live-Visuals, die auf die Musik reagieren und Licht zur Aufführung kommen. Wolf Münninghoff • Der Park lebt 14. bis zum 26. August 2017 Inszenierung, 26. August 2017, 16 Uhr bzw. bei schlechtem Wetter 1. September 2017, 17 Uhr Kunstverein Donnersbergkreis | Park Eisenberg www.der-park-lebt.de kunstraumMETROPOL 25


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kunstraumHEIDELBERG

Manfred Paul Kästner, Selbstbildnis mit Tulpe, 2015

MANFRED PAUL KÄSTNER Die Zeit des Bildes Unter dem Titel „Die Zeit des Bildes“ zeigt die diesjährige städtische Ausstellung aus der Reihe „Retrospektiven, Ausstellungen der Stadt Heidelberg im Kurpfälzischen Museum“ eine Übersicht über das Werk von Manfred Paul Kästner.

Paul am 10.4.016 wegen Selbstüberschätzung im Zuchthaus.

DIE ZEIT DES BILDES Manfred Paul Kästner 16. Juli bis 10. September 2017 Eröffnung: Samstag, 15. Juli 2017, 18:00Uhr Begrüßung: Dr. Joachim Gerner, Bürgermeister Einführung: Prof. Dr. Reimar Stielow

Kästner hat als Professor für Kunst viele Jahre Außerordentliches geleistet, sein Oeuvre ist umfangreich und von hoher Qualität. In Dresden geboren, wuchs er in dem kleinen Ort Reinholdshain im Erzgebirge auf. Mit 18 Jahren verließ Kästner die damalige DDR, machte in der Bundesrepublik das Abitur und kam 1971 nach Heidelberg. Hier studierte er im Promotionsstudiengang Kunstgeschichte, Erziehungswissenschaften und klassische Archäologie. 1990 erhielt Kästner eine Professur für Kunst und Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Die von einem Katalog begleitete Ausstellung zeigt eine Rückschau auf eine fast fünfzig Jahre dauernde Schaffenszeit. Hervorzuheben sind seine Pappschnitte, gefertigt in einer vom Künstler entwickelten Technik, dazu kommen Zeichnungen, Malerei und einige seiner Arbeiten aus der Werkgruppe der Objekte. Die Ausstellung bietet den Besuchern einen intensiven Einblick in Kästners Schaffen. Der Katalog, der auch vom Künstler verfasste Beiträge enthält, beschreibt seine Arbeitsweise unter anderem auch im Zusammenspiel von der Lehre an der Hochschule auf der einen Seite und dem eigenen künstlerischen Schaffen auf der anderen. (red)

Kurpfälzisches Museum Wechselaustellungsraum Hauptstr. 97, 69117 Heidelberg Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

In Kooperation mit

• Manfred Paul Kästner 16. Juli bis 10. September 2017 Kurpfälzisches Museum, Heidelberg www.heidelberg.de


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kunstraumWEINHEIM

kunstraumLUDWIGSHAFEN

Sabine Ostermann, network rubbish

Stéphane Thidet, o.T. (die Zuflucht), 2007

SOMMERAUSSTELLUNG

ALFRED KUBIN IM DIALOG

Sabine Ostermann und Siegfried Brzoska

Die andere Seite – Erzählungen des Unbewussten

Sabine Ostermann fertigt Linolschnitte, wobei sie ihre Motive Linie um Linie aus der Fläche herausschneidet und die verbleibenden Bereiche anschließend malerisch bearbeitet. Stellenweise montiert sie mehrere Objekte übereinander, wodurch vielschichtige Linolschnitte entstehen, die nicht für den Druck bestimmt sind, sondern als Flachreliefs mit starker plastischer Wirkung präsentiert werden. Der Linolschnitt entwickelt sich bei ihr somit zu einer eigenständigen künstlerischen Ausdrucksform. Inspiration für ihre Darstellungen findet sie in der alltäglichen Lebens-und Arbeitswelt. Es sind aktuelle gesellschaftliche Phänomene wie unser Konsumverhalten und die zunehmende digitale Vernetzung, die ihr Interesse wecken. Die Arbeiten von Sabine Ostermann sind allesamt Unikate.

Wer wünscht sich nicht mal eine Flucht oder eine ungeplante Reise in eine andere Welt? Taucht ab in einer Phantasie, die es so wie geträumt eigentlich gar nicht geben kann - oder doch? Anregungen für eine kleine Auszeit aus dem Alltag gibt auf jeden Fall dieAusstellung „Die andere Seite“ im Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen. Ausgehend von den Werken des österreichischen Künstlers Alfred Kubins (1877-1959) beschäftigt sie sich mit der phantastischen Seite unseres Bewusstseins. Ausgangspunkt ist der gleichnamige Roman Kubins aus dem Jahre 1909, in dem er seine Leser in ein Traumland führt, frei von Regeln und Grenzen, in dem scheinbar kein Wunsch unerfüllt bleibt. Als Illusion entpuppt, löst sich die Vision jedoch in einer Katastrophe auf; die Sehnsucht des Protagonisten schlägt in einen Albtraum um.

Siegfried Brzoska schafft sowohl in seiner Malerei als auch in seinen Bronzeplastiken stets Gestalten, die der griechischen Mythologie entlehnt sind, denn sein Ziel ist es, den Geist der Antike in seinen Arbeiten zu erfassen. Häufig sind es frühgriechische oder archaische Archetypen, die ihn faszinieren und seine künstlerische Schaffenskraft genial herausfordern. So entdeckt der aufmerksame Betrachter Figuren und Bilder, die betitelt sind mit Minotaurus, Kore, Gorgo, Gea oder Athena. Seine dynamischen Gemälde sind geprägt von einem expressiven Malstil sowie einem pastosen, kontrastreichen Farbauftrag. Oftmals reduziert er die Personen und Figuren auf geometrische Formen, wie Kreise, Rechtecke oder Linien. Die Plastiken überraschen mit einer zurückgenommenen und doch faszinierend-dynamischen Klarheit. Caroline Messelhäußer

Anfang des 20. Jahrhunderts schuf Kubin mit seinen Grafiken eine fantastische und mystische Bildwelt und beeinflusste Kunstschaffende vom Surrealismus bis zur Gegenwart. Der starke Dialog Kubins Werke, mit Arbeiten zeitgenössischer Künstler, die in der Ausstellung gegenüber gestellt sind, schreibt die Geschichte des Romans fort. So wie Stéphane Thidets heimelige Schutzhütte aus Holz, in der es permanent regnet und die einen gerade verlassenen Ort zeigt – ein aufgeschlagenes Buch auf dem Tisch, der schimmernde Schein einer Lampe darüber –, Henrique Oliveiras alte Standuhr, schon längst der Zeiger und Zeit beraubt, aus der wulstige Materialien quellen oder auch Thomas Feuersteins Sternenrotz, ein phosphoresziernder Schleim, dem der Betrachter in einem völlig abgedunkeltem Raum begegnet - alle überspringen die Zeit und reihen sich mühelos ein in Kubins Welt phantastischer Erzählungen. Betrachter sind eingeladen dieses Wechselspiel von Traum und Psyche, von Phantasie, Magie und Tragik aufzuspüren und eine Reise in ihr Unterbewusstsein zu wagen. (red)

• Sabine Ostermann und Siegfried Brzoska 22. Juli bis 15. September 2017 Volksbank Weinheim www.volksbank-weinheim.de, www.kunstfoerderverein.de

• Die andere Seite bis 13. August 2017 Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen www.wilhelmhack.museum kunstraumMETROPOL 27


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kunstraumSCHWETZINGEN

Peter Nettesheim, Rennradfahrer

IM WEGE STEHEND VI Zweihundert Jahre Zweirad - outdoor 1817 fuhr der badische Erfinder Carl Drais mit seinem Laufrad von Mannheim nach Schwetzingen und gilt seitdem als Erfinder des Fahrrades. 200 Jahre später feiert die Stadt Schwetzingen mit Unterstützung des Kunstvereins dieses Jubiläum im Rahmen der Kunstausstellung „Im Wege stehend VI“. Zwölf Zweirad-Kunstwerke von zehn Künstlern wurden ausgewählt, die eindrucksvoll zeigen, wie kreativ man mit der Erfindung des Herrn Drais heute umgehen kann. Alle Zwölf sind auf und rund um den Schlossplatz platziert. In der Eder-Passage finden sich z.B. zwei formalästhetisch reizvolle Objekte: eine Zeichnung aus rotem Draht in Form eines Drais’schen Laufrades von Werner Bitzigeio und eine absurde Kette in sich verschlungener Vorderräder des Düsseldorfer Kunstprofessors Marcus Jansen. Die Mannheimerin Susanna Iris Weber zeigt mit ihrem „Aquamobil“ ein im Baum hängendes Fahrrad, das unzählige PET-Wasserflaschen um sich versammelt und damit auf den Klimawandel anspielt, den die Welt so nicht fürchten müsste, wenn wir alle mehr Fahrrad fahren würden. Neben dem Schloss steht eine 600 kg schwere futuristische Stahlplastik von Immanuel Eiselstein aus Ludwigshafen, die das Thema dynamisch abstrahiert. Ganz realistisch hingegen die Holzskulptur des Kölner Bildhauers Peter Nettesheim: Ein dunkelhäutiger Rennradfahrer irritiert vor der Pankratiuskirche den Autoverkehr. Daneben erhebt sich das Luftrad des Kölners Björn Schülke, das zwar nicht wirklich fliegen, so doch unsere Phantasie beflügeln kann. Dr. Dietmar Schuth

• Im Wege stehend VI bis 15. Oktober 2017 rund um den Schlossplatz Schwetzingen www.schwetzingen.de, www.kunstverein-schwetzingen.de


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kunstraumFRANKFURT

kunstraumBAD DÜRKHEIM

Jürgen Heinz, Gravity I, Moving Sculpture, 2014

Malte Masemann, Die Verabredung, (Ausschnitt)

JÜRGEN HEINZ

MALTE MASEMANN

Moving Sculptures

Neue Arbeiten

Jürgen Heinz arbeitet mit Stahl. Mit seinen Moving Sculptures überschreitet der Künstler den unüberwindbar scheinenden Kontrast zwischen archaischem, schwerem Stahl und sanfter Bewegung. Der Betrachter übernimmt den subtilen Pulsschlag der Plastik und tritt ein in einen kontemplativen Wahrnehmungszustand, in dem er sich der visuellen Musikalität und lyrischen Kraft des Materials aussetzt.

Malte Masemann, Jahrgang 1979, ist ein junger Vertreter der „Neuen Leipziger Schule“, der sein Diplom an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Neo Rauch machte und seine Meisterklasse bei Heribert C. Ottersbach absolvierte.

Seine Objekte sind reduziert und konzentriert, puristisch und muskulös. Stets getragen von einer klaren Formensprache und eleganten Textur als Ergebnis eines künstlerischen Prozesses, der von Mut und Intuition, Sensibilität und Energie, Neugier und Willensstärke bestimmt wird. Virtuos spielt er mit Gewicht und Form, Harmonien und Kontrasten, Gravitation und Schwerelosigkeit. Seine kopflastigen Objekte verführen zum Berühren - mehr noch, zum haptischen Gespräch mit dem beredten Eisen. Indem er schweren Stahl als flexible Masse inszeniert, hat Jürgen Heinz die Natur des Materials gleichsam überwunden und ihr eine neue Facette hinzugefügt. Aus „Heavy Metal“ wird zarte, filigrane Kammermusik. Seine Objekte sind kopflastig, ohne den Kopf zu verlieren. Die Bewegung ist integraler ästhetischer Bestandteil des Kunstobjekts. Er erschafft ausdrucksstarke Symbole der Spannung und der befreienden Energie. Dabei vertraut der Metallbildhauer der Lust und Fähigkeit des Betrachters, die vorgegebene dynamische Bewegung in der Phantasie fortzusetzen. Die Moving Sculptures von Jürgen Heinz kommunizieren mit dem Betrachter, berühren, ziehen in Bann und fordern auf zum Agieren. Cristina Streckfuß / Thomas Tritsch

• Moving Sculptures 15. bis 30. Juli 2017 Nebbiensches Gartenhaus, Frankfurter Künstlerclub www.frankfurter-kuenstlerclub.de

Die neuen Arbeiten von Malte Masemann basieren auf kommerziellen, von Fotoateliers in hohen Stückzahlen angefertigten, typischen, ungelenk und steif wirkenden Porträtfotografien des 19. Jahrhunderts. Das aufsteigende Bürgertum präsentierte sich, in seiner neuen sozialen Bedeutung und dem gesellschaftlichen Rang entsprechend, in mehr oder weniger aufwändiger Inszenierung. Seine Bilder wirken auf den ersten Blick wie aus der Zeit gefallen. Ihn treibt um, was sich denn während des letzten Jahrhunderts tatsächlich verändert hat. Ist unser Fortschritt wirklich so grandios? Er sagt dazu: „Es gibt Unterhaltungselektronik, Internet und vernünftiges elektrisches Licht, aber letztlich hat sich in den vergangenen 150 Jahren nicht so viel geändert und Malerateliers werden ähnlich ausgesehen haben“. Seine Porträtserie der „Mägde“ zeigt Arbeitsverhältnisse, die heute in etwas variierter Form immer noch bestehen. Es geht ihm um Probleme, die sich seit langer Zeit im Wesentlichen nicht verändert haben. Die fotografische Massenware des vorletzten Jahrhunderts wird so malerisch zu einem Unikat, das zwar den Aufbau und das Beziehungsgeflecht der abgebildeten Schwarz-Weiß - Porträtfotografie übernimmt, aber mit malerischen Mitteln der Unschärfe, der Kratzspuren und Verwischungen, sowie einer intensiven Farbigkeit die Poesie des Bildes in einem neuen überzeitlichen Licht erscheinen lässt. (red) • Malte Masemann 24. September bis 8. Oktober 2017 Kunstverein Bad Dürkeim e.V. www.kunstverein-bad-duerkheim.de kunstraumMETROPOL 29


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kunstraumFRANKENTHAL

Rainer Stocké, Homage an Georg Viktor, 2010

RAINER STOCKÉ Fotografie, Malerei, Skulptur Rainer Stocké inszeniert. Er stellt Figuren in Landschaften, Landschaften in Rahmen, Rahmen in Räume. Alles ist gestellt und gespielt, nichts scheint natürlich und zufällig, alles ist dennoch ein Zufall. Ein Paradox? Gewiss, auf den ersten Blick. Denn Stocké lässt sich ein auf Landschaft und Formen, auf Menschen und Gegenstände, er experimentiert und inszeniert, er ist ein Meister im Verstecken und ein Könner im Offenlegen von Wünschen und Sehnsüchten, von Hoffnungen und Ängsten. Alles zugleich und nichts nacheinander, nicht analytisch-intellektuell, eher spontanchaotisch und emotional-eigenwillig. Mal schwelgt er in Farben und Material und verzichtet auf das Ordnende der Formen, mal gibt er sich puristisch schwarz-weiß und stellt die Formen – die Menschen – so massiv in den Vordergrund, dass sie schon wieder aufdringlich wirken, wie Schaufensterpuppen am Tag vor dem Schlussverkauf. Was ist die Intention, was ist Intuition, was ist Natur, was ist Attitüde? Ich glaube, das kann der Künstler kaum selbst beantworten, so fließend sind die Übergänge, so grenzenlos geht die Fotografie in die Malerei über, so nah beieinander sind Kopf und Bauch, Herz und Verstand in diesem Schaffensprozess, der sich in solch scheinbar unterschiedlichen Sujets und Techniken darbietet. Rainer Stockés meist in Mischtechnik gefertigte Gemälde der letzten Jahre haben gerade durch die Reduzierung der abgebildeten Gegenstände und durch die Hinwendung zur Farbe, zum farblichen Ausdruck, eine viel intensivere fantasieanregende Wirkung. auf den Betrachter gewonnen als seine frühen Arbeiten. So treffen wir in Rainer Stockés Bildern des letzten Jahrzehnts wunderbare, fantastische Wesen, die die Leinwand bevölkern. Rainer Stocké (geb. 1951) lebt und arbeitet in Frankenthal/Pfalz, Südfrankreich sowie auf der Insel Mauritius. Die Begegnung mit dem spanischen Maler César Manrique, der sich auf der landschaftlich eigen- und einzigartigen Insel Lanzarote sein Künstlerdomizil errichtet hatte, bewirkte bei Rainer Stocké eine intensive Beschäftigung mit der Farbe, mit der Fläche, mit dem Material. Karlfried Geissler • Rainer Stocké 17. September bis 8. Oktober 2017 Kunsthaus Frankenthal www.kunsthaus-frankenthal.de


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kunstraumHEIDELBERG

Christel Fahrig Holm, Hochklettern, 2017

kunstraumABO

Sabine Friebe-Minden, Naturkathedrale, 2017

GEZEICHNET

kunstraumMETROPOL

Individuelle Zeichen

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Acht Künstlerinnen haben unter dem Thema „gezeichnet“ ihre individuellen Zeichen gesetzt: mit Bleistift, Holzstückchen und Druckfarbe, mit Nadel und Faden, mit Draht, mit Kreide, mit dem Kalligrafie-Pinsel. Ihre Arbeiten befassen sich mit dem Menschen, den vielfältigen Möglichkeiten seines inneren und äußeren Ausdrucks. In Christel Fahrig-Holm Bleistiftzeichnungen agieren Figuren im scheinbar leeren Raum. Die Konzentration liegt auf der jeweiligen Bewegung oder Haltung der Figur, die an eine bestimmte Tätigkeit - suchen, hochklettern, stürmen, etc. geknüpft ist. Die räumliche Situation wird als solche zeichnerisch nicht ausgeführt, sodass diese gleichsam als „Leerstelle“ spürbar bleibt und für Irritationen sorgt. Bei Lisa Berger sind die Gesichter der Menschen vom Leben gezeichnet, von Alter, Enttäuschung, Leid, aber auch Weisheit, Klugheit, Selbstbestimmtheit. Die überlebensgroßen „Gesichter“ sind mit einem abgesplitterten Hölzchen und Druckfarbe aufs Papier gekratzt. Die Kreidezeichnungen von Agnes Pschorn sind als schnelle Skizzen entstanden. Ihre Absicht war es nicht, die menschliche Oberfläche zu dokumentieren, sondern Emotionen und verschlüsselte Signale ihrer Protagonisten wiederzugeben. So sind expressive, gewollt überzeichnete Gestalten entstanden. Ganz anders Petra Lindenmeyer: Wer würde nicht mal gern in eine andere Rolle schlüpfen? Vielleicht sogar in die des eigenen Haustieres? Es wird geliebt und verwöhnt, hat keine Alltagssorgen… Die Bilderserie „Rollentausch“ zeigt Animalisches im besten Sinn: vertrauensvolle Hingabe, reine Emotionalität, Lebensfreude. In den Materialcollagen wer-

den flauschige Wollfäden als zeichnerisches Mittel verwendet. Lebensgroße Figuren aus Draht bewegen sich bei Ullie Göttert im Raum. Sie sind abstrahierend überzeichnet, um einem expressiven tänzerischen Ausdruck Raum zu geben. Durch ihre Größe wird der Betrachter dazu animiert, die Bewegungen der Figuren in seinem eigenen Körper nachzuvollziehen. Die Landschaft ist schon seit vielen Jahren ein Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Sabine FriebeMinden. In den ausgestellten Bleistiftzeichnungen „Seelenlandschaften“ erscheinen die Naturszenerien auf den ersten Blick realistisch, auf den zweiten Blick erkennt man Wolken, die sich in Stoff verwandeln, man sieht Wellen in einem Meer, die zu Büchern werden. Die Außenlandschaft wird zur Innenlandschaft und vermittelt so eine weitere nicht fassbare kontemplative Ebene. Sigrid Kiessling-Rossmann vollzieht auf ihren „Schriftbildern“ die Geste kalligraphischer Gestaltung nach. Die fragilen Himalayaund Japanpapiere versinnbildlichen schon per se eine Auseinandersetzung mit asiatischen Kulturen. Aus einzelnen Papierbändern zusammengefügt deuten sie auf Spiritualität und Vielfalt des Glaubens hin. Sabine Schreier präsentiert gezeichnete Landschaft, inspiriert durch die Origami-Technik. Die dargestellten Gebirgsformationen erinnern an die Faltungen zarter, durchscheinender Papiere. (red)

kunstraumMETROPOL, das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar bietet regelmäßig Informationen zu zeitgenössischer Kunst in Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim, um nur einige „hotspots“ zu nennen, und weit darüber hinaus. Ausstellungsbesprechungen, Interviews mit Kunstschaffenden und Kunstvermittlern, Künstlerporträts, Ausstellungsempfehlungen und eine umfassende Übersicht über Kunsttermine in einem Quartal ermöglichen die schnelle Orientierung über aktuelle Kunstaktivitäten in der Metropolregion. kunstraumMETROPOL liegt in ausgewählten Museen und Kunsträumen aus und ist im Abo erhältlich: Dann erhalten Sie regelmäßig die Ausgaben direkt in Ihren Briefkasten. Es kostet 20,- Euro und umfasst vier Ausgaben inkl. Versand. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail mit Angabe der Lieferadresse und dem Zeitpunkt, ab dem Ihr Abo beginnen soll an:

redaktion@kunstraum-metropol.de

• gezeichnet 29. Juli bis 9. September 2017 Galerie GEDOK, Heidelberg www.gedok-heidelberg.de kunstraumMETROPOL 31


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kunstraumSCHWETZINGEN

Heiko Hofmann, Musik, 2013

10 JAHRE KIS E.V. Jubiläumsausstellung im Rahmen von „gARTen 4“ Die beiden Initiatoren der Schwetzinger KünstlerInitiative und seit deren Gründung vor zehn Jahren die Vorsitzenden, Jessen Oestergaard und Prof. Josef Walch, wissen noch genau, wo die Idee zu dieser Künstlergruppe entstand: bei einer Vernissage der Reihe „Künstler und Atelier“ in Heidelberg. Zehn Künstlerinnen und Künstler aus Schwetzingen und der Metropolregion gründeten dann den Verein, der seitdem mehr als 30 Ausstellungen an unterschiedlichen Orten in Schwetzingen und darüber hinaus organisiert hat, zahlreiche Kunstvermittlungsprojekte initiierte, an bundesweiten Projekten wie dem Programm „Kulturagenten“ teilgenommen hat, die erfolgreichen Ausstellungsreihen „gARTen“ und die „artSchwetzingen“ ins Leben gerufen hat, ebenso den „Schwetzinger Kunstsalon“. Das gemeinsame Ausstellen, die Entwicklung von Ausstellungskonzepten, die Reflektion und Entstehung der eigenen künstlerischen Arbeit aus Fragen und Verortungen in künstlerischen Traditionen und der Realität standen dabei immer im Zentrum, ebenso wie die Beteiligung an öffentlichen Diskussionen über Kunst und Kultur im lokalen und regionalen Umfeld. Mit der „gARTen 4“ in der Orangerie des Schwetzinger Schlossgartens feiert die KIS e.V. ihr zehnjähriges Jubiläum. Zwölf Künstlerinnen und Künstler des Vereins zeigen ihre aktuellen Positionen in den Feldern Fotografie, Grafik, Installation, Malerei, Objekt und Skulptur: Tom Feritsch, Florian Franke von Krogh, Traudel Hagmann, Heiko Hofmann, Oliver Mezger, Jessen Oestergaard, Karin Posmyk, Karin Schmiedebach, Matthias Schöner, Josef Walch, Karin Weinmann-Abel und Felicitas Wiest. (red) • gARTen 4 – Jubiläumsausstellung 3. bis 24. September 2017 KünstlerInitiative Schwetzingen KIS e.V. Orangerie Schlossgarten Schwetzingen


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kunstraumWALLDORF

kunstraumLANDAU

Emil Szymannsky, Altrhein im Abendlicht III, 1969

Rodolphe Le Corre, Merrien n°1

EMIL SZYMANNSKY

KÜNSTLER DER BRETAGNE

Poesie & Farbe

Distanzen überwinden – surmonter les distances

Die ausgesuchten Exponate in Emil Szymannskys Ausstellung zum Thema: Poesie & Farbe sind eine kleine, aber gehaltvolle Auswahl aus dem vielseitigen Oeuvre des Haueisen-Schülers. Seine Bilder weisen alle Vorzüge der in Deutschland immer seltener gepflegten Trockenmalerei auf, die sich durch hohe Leuchtkraft und zarte Abstufungen in fast uneingeschränkter Nuancierung kennzeichnet. Zerfließende Farben spontaner Spiritualität auf graugetöntem Papier gesetzt, charakterisieren die Malweise des Künstlers. Jeder Farbtupfer ist durch einen ergänzenden Farbton abgestimmt. Nichts ist erzwungen. Spielerische Leichtigkeit und eine beflügelte Poesie erweisen sich als Grundakkord seiner Kompositionen. Manche Bilder scheinen mit den Augen der Seele gemalt zu sein, sie strahlen Intimität und fast indiskrete Zufälligkeit aus.

Die Bretagne ist ein Land der Legenden, reich an Geschichte inmitten einer authentischen Landschaft. Trotz Internet und Globalisierung ist die dortige Kunst von den besonderen Eigenheiten ihrer Umgebung geprägt – vor allem durch das beständig tosende Meer und die schroffe Küstenlandschaft. Von der Pfalz liegt sie rund 1000 Kilometer entfernt – eine räumliche Distanz, die das Besondere zum Unbekannten werden lässt. Mit Gemälden, Fotografien, Objekten und Skulpturen sieben bretonischer Künstlern bietet die Ausstellung in der Villa Streccius eine authentische Begegnung mit diesem Besonderen.

Szymannskys (1903 -1983) malerische Heimat war die Pfalz. Er malte die Flüsse und Seen, die grünen Wiesen, die unendlichen gelben Kornfelder, die Auwälder am Rhein und immer wieder den Menschen, der im Mittelpunkt seines Schaffens stand. Ganz besonders liebte er die Gebärden der Abendwolken, den feurigen Abglanz der Abendsonne und das Dunkel der aufsteigenden Nacht. Im Spätwerk seiner Pastellbilder versuchte der Künstler die Leuchtkraft der Bilder zu intensivieren, was zu einem klaren farbigen Stil führte und ihm den ehrenvollen Titel: „Magier der Farbe“ einbrachte. Rainer Szymannsky

• Emil Szymannsky 25. Juni bis 30. Juli 2017 Galerie Alte Apotheke, Walldorf Verein Kunst für Walldorf e.V.

In den expressiven Malereien von Rodolphe Le Corre tauchen immer wieder die typischen Felsformationen auf, während sich Isabelle Courtiau in teils heftiger Malweise mit der Industriearchitektur der Region beschäftigt. Fabrice Thomas erzählt mit seinen collagierten Malereien Geschichten aus dem alltäglichen Leben und Veronique Mallevaes schafft Portraits von den Menschen, für die sie Fundstücke vom Strand verwendet. Die beiden Glaskünstler Chantal und Didier Le Hen fangen das helle Licht der bretonischen Landschaft ein. Dagegen fotografiert Eric Courtet Kräne, Silos oder Bunker im fahlen Licht des Morgengrauens. Ähnlich einem Panorama breitet sich die von Günther Berlejung kuratierte Schau vor dem Betrachter aus und lädt ein zum Sehen, Verstehen und Distanzen überwinden. Christine Schön M.A.

• Künstler der Bretagne 26. August bis 8. Oktober 2017 Kunstverein Villa Streccius Landau www.kunstverein-landau.de kunstraumMETROPOL 33


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kunstraumHEMSBACH

Jenny Passet, Verspielt II, 2014 , (Detail)

JENNY PASSET S(ch)ichtweise Die Bilder von Jenny Passet laden ein, durch verschiedene Farbschichten hindurch zu blicken. Das Zusammenspiel von alten und neuen Farbaufträgen führt zur stetigen Verdichtung des Bildes, zu mehr Tiefe und zur Lebendigkeit der Farbfläche. Jede einzelne Schicht fügt sich zusammen zu der Sichtweise auf das allumfassende Ganze. Durch das Übermalen von alten Bildern mit neuem Farbauftrag, erreicht die Malerin immer mehr Verdichtung. Diesen Effekt sie auch, wenn sie pastöse Farbschichten im Untergrund verwendet und Schichten darüberlegt, die durchsichtig erscheinen, so dass alte Farbflächen und Strukturen durchschimmern können. Passets Bilder entstehen gefühlsgesteuert und intuitiv in einem offenen Malprozess, in welchen sie den Zufall bewusst kalkulierend mit einbezieht. Es ist die Kombination von dem Experimentellen mit dem Malerischen und dem Zeichnerischen, die das Wesen ihrer abstrakten Bilder ausmacht. So werden experimentelle Schüttungen, die zu unerwarteten Verläufen führen, kombiniert mit malerischer, nuancierter Pinselarbeit und zeichnerischen Elementen. Auch Grafisches kommt in fast allen Bildern vor. Und immer wieder geht es darum, entgegengesetzte Kräfte auszuloten und eine Balance herzustellen: kraftvolle Farben - zarte Farbschimmer; dicke Striche - haarfeine Linien; unerwartete Verläufe exakte Pinselarbeit; Fließendes - Grafisches. Durch diese Mischung der verschiedenen Vorgehensweisen entstehen vielschichtige Bilder mit lebendigen Oberflächen und außergewöhnlichen Strukturen. Passets Bilder bestechen durch kraftvolle Farbintensität in Kombination mit zarter Poesie. (red)

• S(ch)ichtweisen 20. Juli bis 8. September 2017 Stadt Hemsbach, Galerie im Schloss www.hemsbach.de


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Ulrik Happy Dannenberg, Sweets, 2014

kunstraumVIERNHEIM

kunstraumMANNHEIM

Axel Plöger, Aire, 2017

Irena Paskali, Urban Landscape

ULRIK HAPPY DANNENBERG - AXEL PLÖGER IRENA PASKALI SARABANDE Mit Süßigkeiten wählt Ulrik Happy Dannenberg Ikonen unserer Kultur zum Hauptmotiv. Sie sind Chiffren für Genuss, Luxus für die Sinne, archaische Konsumgüter der Überflussgesellschaft, Objekte der Begierde seit unseren Kindheitstagen. Mit dem Motiv verknüpft der Künstler einen spielerischen Umgang mit dem Material. Die Werke entstehen aus dem Experiment, im praktischen Tun. Dannenbergs ästhetisches Prinzip lautet: So einfach wie möglich. Sorglos und zwangsfern kommen er und seine Kunst daher. Form und Farbe sprechen unmittelbar die Sinne an und sorgen für die Ausschüttung von Glücksbotenstoffen. Das Gießharz, der in Objektarbeiten die Süßigkeiten umschließt oder malerisch auf Acrylglas liegt, ruft einen Oberflächenglanz hervor, wie er beim Lecken eines Lutschers entsteht. Die suggestive Ansprache der Augen lässt auch andere Sinne reagieren: Man scheint es geradezu greifen zu können, man schmeckt es, man riecht es förmlich. Die Malerei mit Objektcharakter verrät die Herkunft des Künstlers aus der Bildhauerei. Im Schichtenaufbau stellt sich eine reale stoffliche Tiefe ein. Zu den figurativen Zonen gesellen sich vielfach gestaffelte freie Farbflächen mit einer dynamischen Eigenbewegung. Dennoch bleibt das Figürliche, bleibt die Entwicklung des Bildes vom konkreten Gegenstand im Zentrum. Der Detmolder Maler Axel Plöger zeigt vornehmlich neuste Arbeiten aus der Reihe

Raum-Zeit-Kontinuum „Garben“. Die Bilder sind ungegenständlich, farbgewaltig. Für den Maler ist der Malprozess entscheidend. So entscheidend, dass auch ein fertig geglaubtes Bild mit einer weiteren Schicht überarbeitet werden kann. So überlagern sich mehrere, teilweise auch wieder abgekratzte Schichten zu komplexen Kompositionen aus Form und Farbe. Die Bedeutung des Malprozesses ist es auch, welche zum irreführenden Begriff des »action painting« verleitet. Doch action paintig negiert ja gerade die gewollte Komposition aus Form und Farbe, setzt auf den Zufall der getropften, gespritzten oder geschütteten Farben. Besser trifft hier der Begriff des »Informel« im Sinne einer spontanen Improvisation, welche Empfindungen direkt umsetzt und sich dadurch, also durch diese Empfindungen, von der anderen Abstraktion, der geometrischen, ›kalten‹ unterscheidet. Sind die Gemälde Plögers in der gegenwärtigen Schaffensphase auch abstrakt, so gibt er mit seinen assoziativen Bildtiteln Deutungsmöglichkeiten an die Hand. Ist dies bei »Garben« oder »Kreatur«, »Eiland« oder »Insel« dechiffriert, so können rätselhafte Titel wie »Bilben« oder »Horzen« den Betrachter kaum auf die rechte Fährte führen. Doch das mindert keineswegs den Kunstgenuss. (red) • Ulrik Happy Dannenberg - Axel Plöger bis 9. Juli 2017 Kunstraum Gerdi Gutperle, Viernheim www.kunstraum-gerdigutperle.de

Irena Paskali zeigt die Kerndesigns der urbanen Landschaften und das Menschenleben darin in seiner höchsten Abstraktion. Damit hinterfragt sie die Natur der Objekte, deren Merkmale oder Prozesse, sowie die Beziehung, in welcher sie nach unserem Verstehen interagieren. Sie drängt dabei in Sphären vor, die bis dahin als bekannt und von Menschen kontrollierbar erschienen. Z.B. zerstören geschrumpfte oder verzerrte Stadtarchitekturen die Illusion der modernen Menschen, den Kontext, Entwicklungslinien oder Zeit und Raum zu beherrschen. Paskali betritt eine metaphysische parallele Welt, die von uns verlangt, über unsere Grundideen des Lebens kritisch nachzudenken und die Frage aufwirft, aus welchem Material oder Element die Welt überhaupt besteht. Sie erhebt die imaginären Realitätsstrukturen auf eine neue Stufe und unternimmt den Versuch, neben dem Material eine immaterielle Entität zu formulieren und somit eine umfassende Realitätsauffassung zu zeigen. (red)

• Irena Paskali 15. September bis 18. Oktober 2017 [Kunst]PROJEKTE, Mannheim www.kunstprojekte.eu kunstraumMETROPOL 35


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kunsträume der REGION BAD DÜRKHEIM Kunstverein Bad Dürkheim e.V. Burgkirche, Leiningerstraße, Bad Dürkheim Di, Mi, Fr 14-16:30h, Do 17-19:30h, Sa, So 11-16h

24. Sept. bis 8. Okt. 2017 Malte Masemann (Leipzig): Neue Arbeiten (Fotografie) Vernissage, 24. Sept. 2017, 11:15h

BAD RAPPENAU Künstlergruppe Walldorf Kulturhaus “Forum Fränkischer Hof”, Heinsheimer Straße 16, Bad Rappenau Sa+So 14-17h

22. Juli bis 3. Sept. 2017 Ralf Bombosch, Peter Daunhauer, Mechthild Ficht-Unger, Evi Huber, ille Hums, Herbert Hügens, Ingrid Käller, Hannelore Kunath, Elke Poeck, Claudia Stamatelatos, Andrea Tewes, Wolfgang Wallowy: Es war einmal ein Streicholz... Vernissage, 22. Juli 2017, 15h

Künstlergruppe WieArt Rhein-Neckar Wasserschloss, Hinter dem Schloss 1, Bad Rappenau So 11-18h bis 23. Juli 2017 Verbun-t-en: Kunstverbindet / Vielfalt der Kulturen (Malerei, Skulptur, Keramik, Objekt, Fotografie)

17. Sept. bis 12. Nov. 2017 Lebensstufen

BEERFRELDEN Atelier Oskar W. Rug Erbacher Straße 88, Beerfelden 11-18h 9. Juli 2017 Oskar W. Rug: Time to say good bye

Hessisches Landesmuseum Friedensplatz 1, Darmstadt Di, Do, Fr 10-18h, Mi 10-20h, Sa, So 11-17h

Galerie der Schaderstiftung Goethestraße 1, Darmstadt Fr-So 10-17h

Kunstforum der TU Darmstadt Altes Hauptgebäude, Darmstadt Di-So 13-18h

Kunsthalle Darmstadt Steubenplatz 1, Darmstadt Di-Fr 11-18h, Do 11-21h, Sa+So, 11-17

bis 27. Aug. 2017 Power für “Planet 9” (Gruppenausstellung)

DOSSENHEIM Galerie Julia Philippi Heidelberger Straße 31, Dossenheim Mi, Do, Fr 15-19h u. n. Vereinbarung

Kommission Kunst Dossenheim Museumsscheuer Dossenheim, Rathausstraße 47, Dossenheim jeden 3. Sonntag im Monat 15-17h

bis 17. Sept. 2017 Lothar Eder: Bachstücke | Brookscapes (Fotografie) Pfarrgasse 5a, Dossenheim Mo-Fr 10-12h, Mo 14-18h bis Okt. 2017 Roland Adelheim: Bäume (Digitale Kunst)

EBERBACH Galerie ARTgerecht Friedrich-Ebert-Straße 2, Eberbach Di-Fr 15-18h, Sa 11-14h

EDENKOBEN Max Slevogt-Galerie

BOCKENHEIM-KINDENHEIM 15. Kunstweg Bockenheim-Kindenheim

Schloss Villa Ludwigshöhe, Villastraße 64, bei Edenkoben Di-So 10-18h

16. und 17. Sept. 2017 16. Sept. 2017, 11-19h, 17. Sept. 2017, 11-18h weitere Infos: www.bockenheim.de

bis 9. Juli 2017 Arbeiten aus dem Kreis um J.W. Hinder und L. Reimers: Ars Phantastica

BRETTEN Melanchthon-Akademie Bretten

22. Aug. bis 26. Nov. 2017 Poppe Folkerts - Der Maler der Nordsee

Melanchthonhaus, Menlanchthonstraße 1-3, Bretten Di-Fr 14-17h, Sa, So 11-13h und 14-17h

EDINGEN-NECKARHAUSEN WieArt Künstlergruppe Rhein-Neckar Schloss Neckarhausen

BRÜHL Villa Meixner

Hauptstraße, Neckarhausen Sa 14-18h, So 11-18h

Schwetzinger Straße 24, Brühl Sa 15-17:30h, So 14-17:30h

bis 9. Juli 2017 Kunst am Fluss

BUCHEN Kunstverein Neckar-Odenwald

EISENBERG Stadt Eisenberg und Kunstverein Donnersbergkreis

Kulturforum Vis-à-Vis Kellereistraße 23, Buchen Di-Fr, So 14-17h

DAHN Kunstverein Dahn Altes Rathaus, Marktstraße 7, Dahn Mi, Do, So 15-18h

DARMSTADT Designhaus Darmstadt Eugen-Bracht-Weg 6, Darmstadt Fr 15-19h, Sa u. So 11-19h

Im Park 2, Eisenberg 10-18h

14. bis 26. Aug. 2017 Motz Tietze, Uta Schade, Uli Lamp, Christian Drixler, Wolf Münninghoff, Reinhard Geller: Der Park lebt - Bildhauersymposium Inszenierung und Übergabe der Skulpturen an die Öffentlichkeit, 26. Aug. 2017, 16h (bei sehr schlechtem Wetter am 1. Sept. 2017, 17h)

Richtigstellung kunstraumMETROPOL Q2/2017

Konstantin Voit, EQX14 Fussball, 2016 FRANKENTHAL ART-IST-GALERIE Riedel Wingertstraße 6, Frankenthal geöffnet nach Vereinbarung

bis 30. Juni 2017 Brison, Farklas, Huber, Immendoff, Orbom, Piene, Penck, Riedel, Vallribera: Zeiten - Spiegel (Objekte, Druckgrafik, Skulptur, Plexiglas-Spiegel, Malerei)

Kunsthaus Frankenthal Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h

17. Sept. bis 8. Okt. 2017 Rainer Stocké: Werkschau Vernissage, 17. Sept. 2017, 11h 12. Aug. bis 3. Sept. 2017 Perron-Kunstpreis der Stadt Frankenthal (Pfalz) 2017 in der Sparte Porzellan

Kunstverein DIE TREIDLER Frankenthal e.V.

Kunsthaus Frankenthal Mina-Karcher-Platz 42a, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h

Schreinerfarm GmbH Albertstraße 9, Frankenthal

FRANKFURT Bernhard Knaus Fine Art Niddastraße 84, Frankfurt Di-Fr 13-18h, Sa 11-15h

Frankfurter Künstlerclub Nebbiensches Gartenhaus, Bockenheimer Anlage, Frankfurt täglich 12-18h, außer Mo

15. bis 30. Juli 2017 Jürgen Heinz: Moving Sculptures Vernissage, 14. Juli 2017, 20h

Museum für Moderne Kunst (MMK 1 und 3) Domstraße 10 und 3, Frankfurt Di-So 10-18h, Mi 10-20h

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AUSSTELLUNGEN MMK 2 Taunustor 1, Frankfurt

Schirn Kunsthalle Römerberg Frankfurt Di, Fr-So 10-19h, Mi, Do 10-22h

Städel Museum Schaumainkai 63, Frankfurt Di, Mi, Sa, So 10-18h, Do, Fr 10-21h

bis 13. Aug. 2017 Volker Döhne, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Tata Ronkholz, Thomas Ruff, Jörg Sasse, Thomas Struth, Petra Wunderlich: Fotografie werden Bilder, die Becher Klasse

Weltkulturen Museum Schaumainkai 29-37, Frankfurt täglich 11-18h bis 27. Aug. 2017 Der rote Faden. Gedanken Spinnen Muster Bilden.

FREINSHEIM Galerie Zulauf Gottfried-Weber-Straße 5, Freinsheim Mi-Fr 14-18:30h, So 11-18h

GERMERSHEIM Kunstverein Germersheim e.V.

15. Sept. bis 14. Okt. 2017 CLAPEKO van der Heide: Die neue Werkgruppe auf Papier Vernissage, 15. Sept. 2017, 18h

Galerie Kunst 2 Lutherstrasse 37, Heidelberg Di-Do 11-15h, Sa 11-15h

bis 8. Juli 2017 Matthias Moravek: Archipelago

Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Heidelberg Di-Fr 11-13h und 14-18h, Sa 11-16h

bis 25. Juni 2017 Daphne Corregan (Frankreich) 9. Juli bis 20. Aug. 2017 Deutsche Keramikkunst: Gruppe 83

Galerie p13 Pfaffengasse 13, Heidelberg Do-Fr 11-13h u. 14:30-18h, Sa 11-13h u. 14:30-17h, So 14:30-17h

bis 16. Juli 2017 Katharina Schnitzler (Malerei, Zeichnung) 23. Juli bis 3. Sept. 2017 Reinhard Scherer (Skulpturen)

GEDOK Galerie Heidelberg

Zeughausstraße, Germersheim Sa 15-18h, So 14-18h

Römerstraße 22, Heidelberg Mi, Fr 17-20h, Sa 11-14h

2. Sept. bis 1. Okt. 2017 Anne Janoschka, Sasha Koura, Violetta Vollrath, Thomas Schiela: narrativ (Malerei, Mischtechniken, Objekte) Vernissage, 2. Sept. 2017, 17h

28. Juni bis 22. Juli 2017 Agnes Pschorn: Daily News (Malerei, Installation) Vernissage, 24. Juni 2017, 19h

GRIES Atelier Lilau Bahnhofstraße 37, Gries

HEDDESHEIM Kunstverein Heddesheim Altes Rathaus, Fritz-Kessler-Platz, Heddesheim So 14-16h

23. Juli bis 13. Aug. 2017 Marimo Binois, Eric Levesque, Philippe Dubuc (Malerei, Keramik) Vernissage, 22. Juli 2017, 15h

29. Juli bis 9. Sept. 2017 Christel Fahrig-Holm, Lisa Berger, Agnes Pschorn, Petra Lindenmeyer, Ullie Göttert, Sabine Friebe-Minden, Sigrid Kiessling-Rossmann, Sabine Schreier: gezeichnet - Alles auf Linie Vernissage und Sommerfest, 29. Juli 2017 16. Sept. bis 21. Okt. 2017 Janet Grau:”off-foto” Projekt

Haus am Wehrsteg Uferstr. 79 (am Wehrsteg zwischen Neuenheim und Wieblingen), Heidelberg So 12-18h u. zu den Atelieröffnungszeiten (während der Winterpause geschlossen)

17. Sept. bis 8. Okt. 2017 Roland Schmitt (Holzobjekte) Vernissage, 15. Sept. 2017, 19h

Haus am Werderplatz

HEIDELBERG be art - galerie für fotografie

Heidelberger Forum für Kunst

Ladenburger Str. 31, Heidelberg Mi-Fr 13-18h, Sa 12-16h

boeckercontemporary Viktoriastraße 12, Heidelberg Mi-Fr 11-15h

breidenbach studios Hebelstraße 18, Heidelberg Do 17-20h, Fr, Sa 17-23h, So 11-15h

Edition Staeck Ingrimstraße 3, Heidelberg Di-Fr 10-18h, Sa 10-13h

Galerie im Augustinum Jaspersstraße 2, Heidelberg Mo-So 8-20h

Galerie Grewenig Pfarrgasse 1, Heidelberg Mi, Do, Fr 15-18h, Sa 11-13h

Werderplatz 10, Heidelberg Sa + So 15-18h, Ostermontag 15-18h Heiliggeiststraße 21, Heidelberg Di-So 14-18h

23. Juni bis 16. Juli 2017 Sonja Elmer, Gisela Hachmann-Ruch, Heiko Hofmann, Mitsuko Hoshino, Knut Hüneke, Monika Klein, Thomas Köhler, Klausmeyer, Benny Zierock: In Serie 21. Juli bis 20. Aug. 2017 Skizzenhaft (Ausschreibung für Mitglieder des Heidelberger Forums) Vernissage, 21. Juli 2017, 20h 15. Sept. bis 22. Okt. 2017 Sandra Mann (Installation, Fotografie, Video) Vernissage, 15. Sept. 2017, 20h

Heidelberg Images Fotogalerie Plöck 32a, Heidelberg Di-Fr 11-18h, Sa 11-16h

16. Juli 2017, 12-18h Kunstfreunde und Heidelbergbesucher sind eingeladen, sich Zeit zu nehmen für interessante Orte jenseits des HeidelbergKlischees, die lebendige Heidelberger Kunstszene zu entdecken. Es laden ein: - Haus am Wehrsteg - Heidelberger Forum für Kunst. eV. - Heidelberger Kunstverein - Kurpfälzisches Museum - Museum Haus Cajeth (bis 17h) - Museum Sammlung Prinzhorn (bis 17h) - Skulpturenpark Heidelberg e.V. - be art - galerie für fotografie - Edition Staeck - Galerie Grewenig - Galerie Marianne Heller - Galerie Kunst2 - Galerie p13 - boeckercontemporary heidelberg - Kunstraum Vincke-Liepmann Heidelberger Kunstverein Hauptstraße 97, Heidelberg Di, Mi, Fr 12-19h, Do 15-22h, Sa 11-19h

24. Juni bis 20. Aug. 2017 Natalie Czech: you see // but / you say 24. Juni bis 20. Aug. 2017 Via Lewandowsky, Durs Grünbein: „Komplizen im Verweilen“ (in Kooperation mit den Heidelberger Literaturtagen im Aufbruch 2017) 9. Sept. bis 5. Nov. 2017 Biennale für aktuelle Fotografie

Keil-Collection Ottheinrichsbau, Schloß Heidelberg

8. bis 10. Sept. 2017 Peter Robert Keil: Leben im Farbrausch II Vernissage, 8. Sept. 2017, 18:30h Finissage, 10. Sept. 2017, 16h

KON.NEX ART e.V. Dezernat 16, Emil-Maier-Straße 16, Heidelberg Do-So 11-18h

Kunst im Breitspiel Rechtsanwaltskanzlei Tiefenbacher Im Breitspiel 9, Heidelberg Mo-Do 9-17h, Fr 9-15h

bis 28. Juli 2017 Siegfried Reißing (Preisträger des diesjährigen Willibald-Kramm-Preises; Fotografie)

Kunstraum Vincke-Liepmann Häusserstraße 25, Heidelberg Do, Fr 15-19h, Sa, So 11-15h

bis 16. Juli 2017 Elke Weickelt: Der Kreis der Zeit (Neue Arbeiten auf Leinwand und Papier) kunstraumMETROPOL 39


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kunsträume der REGION 16. Sept. bis 22. Okt. 2017 Cholud Kassem: Superkarmas (Malerei) Vernissage, 16. Sept. 2017, 19h

Kurpfälzisches Museum Hauptstraße 97, Heidelberg Di-So 10-18h 16. Juli bis 10. Sept. 2017 Manfred Paul Kästner: Die Zeit des Bildes (aus der Reihe Retrospektiven der Stadt Heidelberg im Kurpfälzischen Museum) Eröffnung, 15. Juli 2017, 18h

bis 22. Okt. 2017 Heidelberg und der Heilige Stuhl - von den Reformkozilien des Mittelalters zur Reformation

Leitstelle im Dezernat 16 im Kreativwirtschaftszentrum Emil-Meier-Straße 16, Heidelberg Mo-Fr 12-18h und siehe Veranstaltungskalender

Metropolink-Festival Außenraum Heidelberg und Metropolregion 23. Juni bis 19. Juli 2017 alle Infos unter: www.metropolink-festival.net Eröffnung, 23. Juni 2917, Bismarkplatz Heidelberg

Museum Haus Cajeth

10. Sept. bis 8. Okt. 2017 Karin Dorn-Tetzlaff, Petra Grupp, Gabriele Lauck-Bungert, Gitta Georger: HerbstZEITLOSe (Papierarbeiten, Keramik, Objekte, Fotografie) Vernissage, 10. Sept. 2017, 17h

Städtische Museen Heilbronn Kunsthalle Vogelmann Allee 28, Heilbronn Di, Mi, Fr 11-17h, Do 11-19h, Sa, So, Feiertag 11-17h

bis 2. Juli 2017 Von Karla Black bis Kurt Schwitters (Skulpturen aus Papier) 15. Juli bis 8. Okt. 2017 Eduardo Chillida, Fred Sandback, Richard Serra: Vom Raum an die Wand (Bildhauerfrafik)

Städtische Museen Heilbronn Museum am Deutschhof Deutschhofstraße 6, Heilbronn Di 10-19h, Mi-So, Feiertag 10-17h bis 24. Sept. 2017 Sie kamen ... und sie blieben Alamannen und Franken im Südwesten / Zuwanderung damals und heute

Haspelgasse 12, Heidelberg Mo-Sa 11- 17h

HEMSBACH Galerie im Schloss

8. Juli bis 4. Nov. 2017 Hänsel und Gretel umarmen Schneewittchen & Achim Freyer spielt mit Vernissage, 8. Juli 2017, 16h

Schlossgasse 41, Hemsbach Mo, Mi 7:30-17h, Di 7:30-15:30h, Do 7:30-19h, Fr 7:30-13h bis 7. Juli 2017 Jasmin Mollo: Die Ewigkeit im Herz

Museum Sammlung Prinzhorn Voßstraße 2, Heidelberg Di bis So 11-17h, Mi 11-20h

bis 30. Juli 2017 Alfred Kubin und die Sammlung Prinzhorn: Geistesfrische 9. Sept. bis 5. Nov. 2017 Biennale für aktuelle Fotografie

Skulpturenpark - Orthopädische Universitätsklinik Schlierbacher Landstraße 200a, Heidelberg, täglich geöffnet

25. Juni bis 18. Okt. 2017 Nigel Hall (Stahl- und Bronzeplastiken) Eröffnung, 25. Juni 2017, 11h

Stadtbücherei Heidelberg Willibald-Kramm-Preis-Stiftung in der Stadtbücherei Poststraße 15, Heidelberg Di-Fr 10-20h, Sa 10-16h

10. bis 27. Sept. 2017 Katja Hess: Halbgötter und Mitmenschen Vernissage, 10. Sept. 2017, 11h

Textilsammlung Max Berk (Kurpfälzisches Museum) Brahmsstraße 8, Heidelberg-Ziegelhausen Mi, Sa, So 13-18h bis 13. Aug. 2017 Color Improvisations 2. Internationale zeitgenössische Quiltkunst

WOW Gallery Emil-Maierstraße 9, Heidelberg Do 20-22h, Fr 20-23h

HEILBRONN Künstlerbund Heilbronn

20. Juli bis 8. Sept. 2017 Jenny Passet: S(ch)ichtweisen Vernissage, 20. Juli 2017, 19h 21. Sept. bis 17. Nov. 2017 Oskar W. Rug: Apparences trompeuses: Nichts ist wie es scheint Vernissage, 21. Sept. 2017, 19h

KAISERSLAUTERN Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h

bis 6. Aug. 2017 Leo Breuer: konstruktiv bis 13. Aug. 2017 Walter Moroder: nzaul d’auter (irgendwo anders) (Skulpturen, Zeichnungen) 23. Aug. bis 29. Okt. 2017 Pollock der Ältere. Meister der Farbe 17.Sept. 2017 bis 18. Febr. 2018 Ohne Schlüssel und Schloss? Chancen und Risiken von Big Data

Galerie Wack Morlautererstraße 80, Kaiserslautern Mo-Fr 14-19h, Sa 11-16h u. nach Vereinbarung

bis 24. Juni 2017 Ludwig Wilding, Sascha Langer: raster (Objekte, Fotogramme) 9. Sept. bis 21. Okt. 2017 Ulrich Wagner: Urbane Systeme (Acrylglasarbeiten) Vernissage, 9. Sept. 2017, 18h

KARLSRUHE Badischer Kunstverein Karlsruhe Waldstraße 3, Karlsruhe Di-Fr 11-19h, Sa, So, Feiertage 11-17h

Galerie Knecht und Burster Baumeisterstraße 4, Karlsruhe Mi-Fr 14-19h, Sa 11-16h bis 8. Juli 2017 Thomas Blank, Birgit Brandes, Sarah Degenhardt, Alexander Frohberg, Lukas Giesler, Isabelle Kaczmarek, Toru Oyama, Sarah Schlenker, Jessica Twitchell, Janusch Tschech, Daniel Wogenstein Hanna Zeller (Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe): WESTSÜD

HEPPENHEIM Kunstraum Horst Antes Sparkassenstiftung Starkenburg

Galerie Schrade

Merianstraße 4, Heppenheim Besuche auf Anfrage Tel.: 06252 120-0

Kunstraum Neureuth

Zirkel 34 – 40, Karlsruhe Di-Fr 11-13h und 14-18h, Sa 11-16h

Dauerausstellung

Kirchfeldstraße 122, Karlsruhe-Neureuth Fr 17-19h, Sa + So 14-17h

Kunstverein Heppenheim

Staatliche Kunsthalle

Bahnhofstraße 1, Heppenheim So 16-18h, nach Vereinb. unter info@kunstverein-heppenheim.de 1. bis 23. Juli 2017 Felix Kultau: Spoiler Paradox Eröffnung, 30. Juni 2017, 19h

Hans-Thoma-Straße 2, Karlsruhe Di, Mi, Fr-So 10-18h, Do 10-21h

HIRSCHBERG Rathausgalerie Kulturförderverein Hirschberg e.V. Großsachsener Straße 14, Hirschberg Mo, Mi, Do, Fr 8-12h, Di, Do auch 14-18h

HOCKENHEIM Kunstverein Hockenheim Zehntscheune, Untere Mühlstraße 4, Hockenheim Mi-Fr 17-19h, Sa 11-13h

JOCKGRIM Zehnthaus Jockgrim Ludwigsstraße 26-28, Jockgrim während der Ausstellung Fr 20-22h, Sa 15-17h, So 11-17h

Städtische Galerie Karlsruhe Lorenzstraße 27, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa-So 11-18h

bis 2. Juli 2017 Gundula Bleckmann: FORM (Preisträgerin des Hanne-Nagel-Preises 2017) bis 8. Okt. 2017 Willi Müller-Hufschmid: Figürlich, expressiv, abstrakt. (Zeichnungen) 22. Juli bis 22. Okt. 2017 Otto Bartning: Architekt einer sozialen Moderne (1883-1959)

ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 9-18h Sa, So 11-18h bis 2. Juli 2017 Nanni Balestrini: Wer das hir liest braucht sich vor nichts mehr zu fürchten

Kunstetage K55, Karlstraße 55, Heilbronn Di, Do 15-18h, Sa 14-18h

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AUSSTELLUNGEN bis 2. Juli 2017 Hanjörg Mayer: The Smell of Ink bis 16. Juli 2017 Gerhard Rühm als Intermediapionier: soon | just | now bis 16. Juli 2017 Joachim Krebs: Deleuze und der Sampler als Audio-Mikroskop bis 6. Aug. 2017 AldoTambellini: Black Matters bis 20. Aug. 2017 Markus Lüpertz: Kunst, die im Wege steht 3. Aug. bis 10. Sept. 2017 Schlosslichtspiele 2017 im Schlossgarten Karlsruhe bis 1. Okt. 2017 Centerbeam: Eine performative Skulptur des CAVS 27. Juli bis 22. Okt. 2017 Reinhard Döhl: Alles ist möglich. Alles ist erlaubt.

Galerie Katrin Hiestand Stadthausgasse 11, Landau Di-Fr 10-16h, Sa 10-15h bis 15. Juli 2017 Ana Maria Tekampe: Invisible Strength

28. Juli bis 1. Sept. 2017 Künstler der Galerie & Gäste (Malerei, Fotografie, kleine Formate)

LUDWIGSHAFEN Atelierhaus/Kunst am Umspannwerk

Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h

Raschigstraße 19a, Ludwigshafen 13-17h

bis 25. Juni 2017 kuk Kinder und Kunst Malwerkstatt: Mensch Un Mensch

8. Juli 2017 Offene Ateliers: Ulrich Thul, Alex Bär, Wolfgang Vogel, Markus Stürmer, Marco Vedana 16h: Kunstrundgang mit Dr. Ursula SchmittWischmann (Staatl. Kunsthalle Karlsruhe)

26. Aug. bis 8. Okt. 2017 Rodolphe Le Corre, Eric Courtet, Isabelle Courtiau, Chantal Le Hen, Didier Le Hen, Veronique Mallevaes, Fabrice Thomas (Künstler der Bretagne): Distanzen überwinden Surmonter les Distances Vernissage, 25. Aug. 2017, 20h

Städtische Galerie Villa Streccius e.V.

27. Juli bis 22. Okt. 2017 Helmut Heißenbüttel: Funkhaus

Strieffler-Haus

bis 31. Dez. 2017 ZKM_Gameplay bis 7. Jan. 2018 Hybrid Layers 9. Sept. 2017 bis 28. Jan. 2018 Datumsoria 25. Juli 2017 bis 15. Juli 2018 AppArtAward 2016 - Highlights

LADENBURG Atelier Leicht & Selig Haupstraße 64, Ladenburg Di u. Do 17-19h, Sa 14-19h

Galerie Linde Hollinger Rheingaustraße 34, Ladenburg Do-Fr 15-19h, Sa 13-17h

bis 1. Juli 2017 Dritte Hängung: Werke aus dem Bestand 16. Sept. bis 21. Okt. 2017 Anne Blanchet, Rita Ernst: Projekte und neue Arbeiten

Kunstverein Ladenburg Trajanstraße2/Hauptstraße 77, Ladenburg Sa, So 11-18h

Lobdengau Museum Amtshof 1, Ladenburg Mi+Sa 14-17h, So 11-17h

bis 16. Juli 2017 Der gehobene Schatz - Eine Kurfürstenbibel aus Ladenburg

LANDAU Galerie M am Deutschen Tor Neustadter Straße 8, Landau Mi 18-21h, Fr, Sa 15-18h

Galerie Z Kaufhausgasse 9, Landau Di-Fr 10-12, 15-18h, Sa 10-14h

27. Aug. bis 22. Okt. 2017 Michael Martinec: Zukünftige Erinnerungen und Fernmeldegeheimnisse Vernissage, 27. Aug. 2017, 11h

Kunstverein Villa Streccius e.V.

27. Juli bis 22. Okt. 2017 Konrad Balder Schäuffelen: sprache ist fuer wahr ein koerper

bis 31. Dez. 2017 DJ Spooky, Greg Niemeyer: // supraliminal

25. Juni bis 20. Aug. 2017 Michael Lerche, Klaus Proissl: Lebensläufe Vernissage, 25. Juni 2017, 11h

Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h

Ernst-Bloch-Zentrum Walzmühlstraße 63, Ludwigshafen Di, Mi 14-17h, Do 14-20h

bis 6. Juli 2017 Kirche. Krone. Krieg. Thomas Müntzer zwischen Reformation und Revolution

Galerie Lauth

Löhlstrasse 3, Landau Fr-So 14-17h während der Ausstellungen

Mundenheimer Straße 252, Ludwigshafen Mo-Fr 9-13h und 14:30-18:30h, Sa 10-13h

LAUDENBACH Kunstkreis Laudenbach e.V.

28. Sept. bis 21. Okt. 2017 Marlis Albrecht Vernissage, 28. Sept. 2017, 19h

Rathaus-Galerie, Untere Straße 2, Laudenbach Mo-Fr 8-12h, Mo, Di, Do 14-16h, Mi 15-18h

Karl-Otto-Braun-Museum

bis 29. Juli 2017 Bernd Kalusche: Ausbruch - Aufbruch

Edigheimer Straße 26, Ludwigshafen-Oppau So 10-13h u.14-17h

2. Aug. bis 28. Sept. 2017 Sommerausstellung

Kunstverein Ludwigshafen

LAUMERSHEIM Atelier Michael Lubasch Weidenmühle 1, Laumersheim

4. bis 13. Aug. 2017 Christiane Drewes-Wright, Lilau, Michael Lubasch, Jasmin Mollo, Karl Seiter, Veerle Verhaert: Ausstellung am Kunstrasen (Malerei, Skulptur, Plastik, Aktzeichnung) Vernissage, 4. Aug. 2017, 19h Finissage, 13. Aug. 2017, 11h

LEIMEN Kunstverein Leimen Stadtmuseum Leimen, Theodor-Heuss-Straße 41, Leimen-St. Ilgen

bis 2. Juli 2017 Fritz Stier, Ulrike Rosenbach, Janet Grau, Silvia Szabó: FLOATING (Videoinstallationen, Fotomodifikatioen/Cut offs)

LINGENFELD Kunstverein Lingenfeld Rathaus, Hauptstraße 58, Lingenfeld Sa 15-17h, So 10-12h und 15-17h

25. Juni bis 9. Juli 2017 Kurt Nietzer, Jutta Habedanck-Nietzer (Ölmalerei, Grafiken) Eröffnung, 25. Juni 2017, 11h

LOBBACH Manfred-Sauer-Stiftung (Artrium) Neurott 20, Lobbach Mo-Fr 8-22h

Bismarkstraße 44-48, Ludwigshafen Di-Fr 12-18h, Sa, So 11-18h

bis 16. Juli 2017 Bettina van Haaren: Waldwasen durchlöchert 9. Sept. bis 5. Nov. 2017 Biennale für aktuelle Fotografie

Rudolf-Scharpf-Galerie Hemshofstraße 54, Ludwigshafen Do, Fr 15-18h, Sa, So, Feiertage 13-18h bis 16. Juli 2017 Enrico Bach: BASS 30. Sept. bis 10. Dez. 2017 Toulu Hassani Eröffnung, 29. Sept. 2017, 18h

Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h

bis 13. Aug. 2017 Alfred Kubin, Stéphane Thidet, Henrique Oliveira, Markus Schinwald, Thoams Feierstein u.a.: Die andere Seite - Erzählungen des Unbewussten 1. Juli bis 17. Sept. 2017 Tomas Schmit: Bald ist wieder Schneckentreffen Vernissage, 30. Juni 2017, 18h 9. Sept. bis 5. Nov. 2017 Biennale für aktuelle Fotografie 1. Juli 2017 bis 3. Aug. 2018 Sonja und Robert Delaunay, Paul Klee, August Macke, Frantisek Kupka, Ferand Léger u.a.: Erzählte Welt. Geschichten in der Kunst Vernissage, 30. Juni 2017,18h kunstraumMETROPOL 43


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AUSSTELLUNGEN 30. Sept. 2017 bis 21. Jan. 2018 Unzuverlässiges Erzählen. Künstlerbücher und -schallplatten der 1960er bis 1980er Jahre

Theißen, Leander Lavendel: Vielfalt (Kupferkunst, Fotografie, Malerei, Schwemmholz-Skulpturen, Steampunk)

MAINZ Bibliotheken der Stadt Mainz

Döbele Kunst Mannheim

Wissenschaftliche Stadtbibliothek Rheinallee 3 B, Mainz Mo-Mi 10-18h, Fr+Sa 10-13h

bis 2. Sept. 2017 Seitenweise Kunst. Eine Liebeserklärung an das Buch und das Lesen

Galerie D. van der Koelen in der CADORO Zentrum für Kunst und Wissenschaft August-Horch-Straße 4, Mainz Mi 10-16h, Sa 11-16h

Kunst im Abgeordnetenbüro Kaiser-Friedrich-Straße 3, Mainz Mo-Fr 9-18h

bis 30. Juni 2017 Studierende der Universität Koblenz-Landau: o.T.

Landesmuseum Mainz Große Bleiche 49-51, Mainz Di 10-20h, Mi-So 10-17h

bis 29. Okt. 2017 vorZEITEN Archäologische Schätze an Rhein und Mosel

Weltmuseum für Druckkunst Liebfrauenplatz 5, Mainz Di-Sa 9-17h, So 11-17h

MANNHEIM Art Priori & Consulting Hafenstraße 25-27, Mannheim Do-Sa 15-18h u.n. Vereinbarung

Atelier DIETMAR BRIXY Altes Pumpwerk Neckarau, Aufeldstraße 19, Mannheim Fr 15-19h, Sa 11-15h während der Ausstellung und nach Vereinbarung

Avesta / Casa del Arte Rheinhäuser Straße 24B, Mannheim Di, Fr, So 14-18h 1. Juli bis 1. Sept. 2017 Bahaiden: Nelken, Vernissage, 1. Juli 2017, 17h

BBK Mannheim Commerzbank P2,12, Mannheim Mo-Mi 9:30-16h, Di+Do 9:30-18h, Fr 9:30-14h

bis 20. Sept. 2017 ^ Ulrike Thiele, Redzep Porovi´ c, Agnieszka Gajewska, Klaus Maschanka, Konstantin Kozo: Das ewig Neue

Club Speicher7 Rheinvorlandstraße 7, Mannheim Mo-Fr 8-20h

bis Ende August 2017 Künstlernachlässe Mannheim: Franz Schömbs, Trude Stopl-Seitz, Gabriele Dahms, Hans Graeder, Paul Löffler, Ilana Shenhav: Reisen

Die Strümpfe - The Supper-Artclub

Leibnizstraße 26, Mannheim Do, Fr 14-19h, Sa 12-19h u.n. Terminabsprache bis 1. Juli 2017 Max Uhlig: Vignes - Paysages de Provence

22. Juli bis 26. Aug. 2017 Ralf Kerbach, Heilge Leisberg, Hans Scheib, Cornelia Schleime, Reinhard Stangl: Trotz alledem (Begleitprogramm zur Ausstellung „30 Jahre Malstrom” im Mannheimer Kunstverein) Sommerfest mit Künstlern, 22. Juli 2017, 19h

Einraumhaus Dammstraße 1, Mannheim Fr u. Sa 16-19h

Eröffnung, 2. Sept. 2017, 19h im Kulturzentrum das Haus, Bahnhofstraße 30, Ludwigshafen 23. Sept. 2017, 18 - ca. 23h Lange Nacht der Fotografie

S4, 23, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 10-16h

Weitere Informationen und Ausstellungsorte unter www.off-foto.info/

bis 15. Juli 2017 Gerd Bannuscher: Innere Welten (Malerei) 29. Juli bis 2. Sept. 2017 Zipora Rafaelov: Zwischen Figuration und Narration (Dreidimensionale Scherenschnitte)

Künstlernachlässe Mannheim

16. Sept. bis 21. Okt. 2017 Adam Lude Döring (Malerei, Zeichnung)

siehe auch Xylon Museum und Werkstätte Schwetzingen und Club Speicher 7, Mannheim

Galerie im Tulla

[Kunst] Projekte Monica Ruppert

Tullastraße 25, Mannheim Mo-Do 8-16h, Fr 8-13h außer in den Ferien

Lange Rötterstraße 68, Mannheim geöffnet nach telefonischer Absprache 23. Juni bis 21. Juli 2017 Arthur Metz, Julia Schmalzl: Zusammen ist man weniger allein 15. Sept. bis 18. Okt. 2017 Irena Paskali: Raum-Zeit-Kontinuum Vernissage, 15. Sept. 2017, 19h

bis 13. Juli 2017 Olaf Quantius: Decken und Danaiden 21. Sept. bis 27. Okt. 2017 Herta Müller (Malerei) Vernissage, 21. Sept. 2017, 19h

Galerie Kasten Werderstraße 18, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 12-15h

Galerie Peter Zimmermann Leibnizstrasse 20, Mannheim Di-Fr 12:30-18h, Sa 11-14h

bis 8. Juli 2017 Manfred Holtfrerich (Wandobjekte, Blätter, Bilder) 15. Juli bis 5. Aug. 2017 Accrochage Vernissage, 14. Juli 2017, 19h

Kanzlei MAS&P Kaiserring 48-50, Mannheim Mo-Fr 8-18h

bis 25. Aug. 2017 Heidi Schrickel: Sein Herz einholen

Klapsmühl D 6,3 Mannheim Di-Sa 11-13h, bei Veranstaltungen 18:30 - 19:45h

Jungbuschstraße 3, Mannheim Fr-Sa 20-2h (an den ersten drei Wochenenden)

Die Waldgalerie

Kunsthalle Mannheim

44 kunstraumMETROPOL

Zeitgenössische Fotografie in Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen und der Metropolregion

Galerie Grandel

bis 29. Juni 2017 Annette Martella: Glamour

Alter Frankfurter Weg 21, Mannheim-Blumenau Fr 16-19h bis 24. Juni 2017 Krzysztof Idzi, Kornelius Stepniak, Uli Bormuth, Claudia Ludwig, Ingeborg Gärtner-Grein, Ecki

3. Sept. bis 5. Nov. 2017

Moltkestraße 9, Mannheim Di-So u. Feiertage 11-18h

9. Sept. bis 5. Nov. 2017 Biennale für aktuelle Fotografie (im Außenraum)

im Rathaus E5, Mannheim

Dauerausstellung: Arbeiten aus dem Depot

23. Sept. 2017; 18-23h Lange Nacht der Fotografie Off//Foto

Mannheimer Kunstverein Augustaanlage 58, Mannheim Di-So 12-17h bis 16. Juli 2017 Sammlung Haupt: 30 Silberlinge - Kunst und Geld (Malerei, Zeichnung, Objekt)

23. Juli bis 20. Aug. 2017 Ralf Kerbach, Helge Leiberg, Hans Scheib, Cornelia Schleime, Reinhard Stangl: 30 Jahre Malstrom 26. Juni bis 3. Sept. 2017 Rainer Selg: Käfige 25. Aug. bis 3. Sept. 2017 Captcha: Designfestival (Fakultät für Gestaltung, Hochschule Mannheim) 10. Sept. bis 15. Okt. 2017 Peter Sauerer, Trude Friedrich (Holzarbeiten)

März Galerie Mannheim Augartenstraße 68, Mannheim Mi-Fr 15-19h, Sa 13-17h

bis 15. Juli 2017 Vera Röhm (Dokumentation, Filme, Modelle, Fotos, Mappen)

märz Galerie Mannheim – cube 4x4x4 und raumX Augartenstraße 68 (Rückgebäude), Mannheim Mi-Fr 15-19h, Sa 13-17h


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kunsträume der REGION bis 15. Juli 2017 Vera Röhm (Dokumentation)

Universität Mannheim in Kooperation mit der Galerie Zulauf, Freinsheim

PORT25 - Raum für Gegenwartskunst

Schloss Mannheim (Rektoratsflügel)

Hafenstraße 25-27, Mannheim Di-So 12-18h

bis 31. Juli 2017 Claudia Tebben (informelle Malerei)

bis 2. Juli 2017 Sylvia Ballhause, Andreas Hachulla, Guido Münch, Madrassa Collective u.a.: Supercopy World Copy (in Kooperation mit zeitraumexit und Alte Feuerwache)

zeitraumexit e.V.

15. Juli bis 20. Aug. 2017 Jutta Grell, Myriam Holme, Herbert A. Jung, Francisco Klinger Carvalho, Susanne Lyner: Schichtungen Eröffnung, 14. Juli 2017, 19h

23. Juli bis 30. Sept. 2017 Stipendiaten Künstlerhaus Schloss Balmoral und des Landes Rheinland-Pfalz: Was sich abzeichnet Vernissage, 23. Juli 2017, 11h

SAARBRÜCKEN Deutsches Zeitungsmuseum

Hafenstraße 68, Mannheim Do-Fr 17-21h, Sa-So 14-18h

Am Abteihof 1, Saarbrücken/Wadgassen Di-So 10 bis 16h

MICHELSTADT Galerie Kautsch

bis 30. Juni 2017 60 Jahre - 60 Plakate: Saarländischer Rundfunk Off-Air

Mauerstraße 11, Michelstadt Mi-Fr 15-18h, Sa 12-16h

bis 23. Juli 2017 Hans Sieverding: hortus conclusus

bis 2. Juli 2017 Luther für Kinder: Die Mitmachausstellung für Kinder und Familien

Moderne Galerie

Biennale für aktuelle Fotografie

MOCHENTHAL Galerie Schrade

Prince House Gallery

Schloß Mochenthal, Ehingen-Mochenthal

Turley Straße 8, Mannheim Di-Fr 12-17h u.n. Vereinb.

MOSBACH Kunstverein Neckar-Odenwald-Kreis

Schlossplatz 16, Saarbrücken Di, Do-So 10-18h, Mo 10-20h

bis 30. Juni 2017 Luca Zanier: Power/Macht

Altes Schlachthaus am Stadtpark Unterm Haubenstein, Mosbach Sa, So, Feiertage 14-18h

bis 30. Juli 2017 Grand Tour: Reisen zu antiken Stätten

9. Sept. bis 5. Nov. 2017

RAW Galerie Heinrich-Lanz-Straße 4, Mannheim Do-Sa 16-21h

NEUSTADT Galerie UP ART

REM Reiss-Engelhorn-Museen Zeughaus

Villa Knöckel, Quellenstraße 32, Neustadt Mi, Do, So 14-18h u. nach Vereinbarung

C5, Mannheim, Di-So 11-18h

28. Juni bis 30. Sept. 2017 Gabriele Basch, Daniela Bergschneider, Annett Bienhaus, Ulli Böhmelmann, Alexandra Deutsch, Andrea Esswein, Sabine Fassl, Juliane Gottwald, Ruth Habermehl, Nicola Hanke, Alexandra Hendrikoff, Dagmar Hugk, Indra, Lea Lenhart, Olaf Quantius, Sonja Scherer, Ann Kathrin Schreiner, Thorsten Treiber: BLÜHEN Eröffnung, 25. Juni, 2017, 11h

bis 31. Okt. 2017 Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt

REM - Forum internationale Photographie Zeughaus C5, Mannheim Di-So 11-18h

REM - Zephyr-Raum für Fotografie Bassermannhaus C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h

9. Sept. bis 5. Nov. 2017 Biennale für aktuelle Fotografie

REM - Museum Weltkulturen D 5, Mannheim, Di-So 11-18h

bis 30. Juli 2017 Ägypten - Land der Unsterblichkeit

bis 30. Juli 2017 Versunkene Geschichte. Archälogie an Rhein und Neckar bis 1. Oktober 2017 Total genial! Coole Erfindungen vom Faustkeil bis zu Jeans. (Mitmach-Ausstellung) 17. Sept. 2017 bis 7. Jan. 2018 Schätze der Archäologie Vietnams

Sebastian Fath | Contemporary Werderstraße 38,Mannheim Do-Fr 14-19h, Sa 12-16h

Technoseum –

Landesmuseum für Technik und Arbeit Museumsstraße 1, Mannheim

bis 25. Juni 2017 2 Räder - 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades

TEN Gallery T6, 10, Mannheim Mi-Sa 11-19h

bis 7. Juli 2017 Michele Brancati: Alcova Finissage, 7. Juli 2017, 19h

gute aussichten Haardter Schloss, Mandelring 35, Neustadt 2. Juli 2017: 15-18h, 17.-23. Sept. 2017: 11-18h, 23. Sept. 2017: bis 23h und Besichtigung nach Anmeldung

1. Juli 2017 bis 28. Jan. 2018 Tamara Lorenz, Kamil Sobolewski Vernissage, 1. Juli 2017, 15h

Herrenhof Mußbach

Bismarckstraße11-19, Saarbrücken Di, Do, So 10-18h, Mi 10-22h

Museum für Vor- und Frühgeschichte

9. Sept. 2017 bis Winter 2018 Entartete Kunst im Bombenschutt Vernissage, 8. Sept. 2017, 19h

Stadtgalerie Saarbrücken St. Johanner Markt 24, Saarbrücken Di-Fr 12-18h, Sa,So, Feiertage 11-18h

bis 27. Aug. 2017 Russel Maltz: Painted - Stacked - Suspended bis 27. Aug. 2017 François Martig: Hypo-landscapes: Political of Battlefields 21. Juli bis 27. Aug. 2017 Marion Cziba, Naomi Liesenfeld, Aude Legrand, Nora Wagner: AERTMIX10 22. Sept. 2017 bis 14. Jan. 2018 In the cut - Sexualität in der Feministischen Kunst

SCHRIESHEIM Museum Théo Kerg Talstraße 52, Schriesheim So 14-17h; während der Ausstellung Sa, So 14-17h, Mi 17-19h Dauerausstellung Théo Kerg

An der Eselshaut 18, Neustadt-Mußbach Mo-Fr 9-13h

SCHWETZINGEN Kunstverein Schwetzingen

1. Okt. bis 12. Nov. 2017 Arik Brauer (sein Lebenswerk) Eröffnung, 1. Okt. 2017, 11:15h

Kunstverein Neustadt

Orangerie Schloss, Schwetzingen Mi-So 14-18h bis 25. Juni 2017 Laura Ford

Villa Böhm (Maximilianstraße 25/Villenstraße 16b), Neustadt, Do, Fr 15-18h, Sa, So 11-13h u. 15-18h

Palais Hirsch, Schlossplatz 2, Schwetzingen Mi-So 14-18h

NUSSLOCH galerie arthea

16. Sept. bis 8. Okt. 2017 Jens Hafner

Höllweg 12, Nußloch Informationen über Auasstellungen und Aktionen der Galerie unter www.arthea.de

rund um den Schwetzinger Schlossplatz

PIRMASENS Forum Alte Post Poststraße 2, Pirmasens Di-So/Feiertage 10-17h

bis 7. Juli 2017 Nils Burwitz: It’s about time... (Zeichnungen, Aquarelle, Ölgemälde, Glasarbeiten)

bis 15. Okt. 2017 Werner Bitzigeio, Braunbehrens & Neumaier, Immanuel Eisenstein, Kurt Fleckenstein, Marcus Jensen, Petter Nettesheim, Björn Schülke, Silvio Ukat, Michael Volkmer, Susanna Iris Weber: Im Wege stehend VI. - 200 Jahre Zweirad

Künstlerinitiative Schwetzingen KIS e.V. Orangerie Schlossgarten Schwetzingen, Schwetzingen Mi-Fr 13-17h, Sa+So 11-18h

kunstraumMETROPOL 45


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AUSSTELLUNGEN 3. bis 24. Sept. 2017 Tom Feritsch, Florian Fanke von Krogh, Traudel Hagmann, Heiko Hofmann, Oliver Mezger, Jessen Oestergaard, Karin Posmyk, Karin Schmiedebach, Matthias Schöner, Josef Walch, Karin Weinmann-Abel, Felicitas Wiest: gARTen 4 (Fotografie, Grafik, Installation, Malerei, Skulptur, Objekt) Eröffnung, 3. Sept. 2017, 11h Abschlussmatinée, 24. Sept. 2017, 11h

Galerie Josef Nisters Bahnhofstraße 29, Speyer Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h

bis 1. Juli 2017 Marita Mattheck, Anne-Marie Sprenger: RAUMwechsel

Historisches Museum der Pfalz

25. Juni bis 13. August 2017 Heiko Börner, Elke Zauner: Sichten und Fluchten (Skulpturen, Malerei) Vernissage, 25. Juni 2017, 11h 25. Aug. bis 1. Okt. 2017 Landschaften - Aus Speyerer Ateliers Vernissage, 25. Aug. 2017, 19h

Domplatz 4, Speyer, Di-So 10-18h

Städtische Galerie

Museum Blau

bis 24. Sept. 2017 1914-1918. Die Pfalz im ersten Weltkrieg

Hebelstraße 2, Schwetzingen Sa+So 14-18h Eröffnung 1. Juli 2017

bis 24. Sept. 2017 Weltbühne Speyer. Die Ära der großen Staatsbesuche

Xylon Museum u. Werkstätten Schwetzingen und Künstlernachlässe Mannheim

17. Sept. 2017 bis 15. April 2018 Richard Löwenherz

Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h bis 25. Juni 2017 Wolf Spitzer: Köpfe der Reformation (in Kooperation mit der Evangelischen Landeskirche der Pfalz)

Schlossgarten 2, Schwetzingen Fr-So 14-17h

Historisches Rathaus

24. Juni bis 30. Juli 2017 Norbert Nüssle: Zum 85. Geburtstag Eröffnung, 24. Juni 2017, 18h

Gedächtniskirche der Protestation

WieArt Künstlergruppe Rhein-Neckar

Domplatz, Speyer

Orangerie Schloss Schwetzingen, Schwetzingen tägl. 11-19h

Synagoge „Beith Shalom” Am Weidenberg3, Speyer

2. bis 30. Juli 2017 augenweiTe Eröffnungen 2. Juli 2017 und 16. Juli 2017, 11h

Villa Ecarius

SEEHEIM-JUGENHEIM Museum Stangenberg Merck im Haus auf der Höhe, Helene-Christaller-Weg 13, Seeheim-Jugenheim Mi-Fr 15-19h, Sa, So, Feiertage 11-18 bis 20. August 2017 Peter Stephan (1927-2014): Ölbilder und Radierungen

bis 4. März 2018 Reiner Schlestein. Lichtgestalten (Plastiken)

SPEYER Feuerbachhaus Allerheiligenstraße 9, Speyer Di-Fr 16-18h, Sa, So 11-13h

29. Juni bis 8. Sept. 2017 Christoph Anschütz, Karin Germeyer-Kihm: Alles im Fluss (Zeichnungen, Plastiken)

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Maximilianstraße 12, Speyer Bartholomäus-Weltz-Platz 5, Speyer

Kaiserdom

7. Juli bis 20. Aug. 2017 Jan Schüler: Horizonte. Landschaften und Porträts Vernissage, 7. Juli 2017, 18h 1. Sept. bis 8. Okt. 2017 Willy Weiglein: Figur und Landschaft (Malerei und Zeichnung) Vernissage, 1. Sept. 2017, 18h

TIEFENTHAL Kunst Kabinett Tiefenthal

Bahnhofstraße 54, Speyer

Bahnhofstraße 1, Tiefenthal Sa, So 11-18h

bis 6. Aug. 2017 Robert Koenig: ODYSSEY 2017

bis 25. Juni 2017 Robert Schad: Stahlzeit

Künstlerbund

VIERNHEIM Kunstraum Gerdi Gutperle

Große Sämergasse 1a, Speyer Di-Sa 14-17h Kirche St. Ludwig, Korngasse, Speyer Fr-So 15-19h

bis 16. Juli 2017 Reinhard Ader, Christoph Anschütz, Gisela Desuki, Martin Eckrich, Fred Feuerstein, Moritz Feuerstein, Karin Germeyer-Kihm, Holger Grimm, Georg Karbach, Kurt Keller, Monika Lohr, Markus Münzer, Andrea Nießen, Eberhard Spitzer, Elias Wessel, Günter Zink, Dominik Schmitt, Walter Schembs, Nina Bußjäger, Luisa Schmeisser, Richard Safari, Mark Sandhoff: CONVERSION - Kunst in St. Ludwig

Heidelberger Straße 9, Viernheim Fr-So 14-18h

bis 9. Juli 2017 Axel Plöger, Ulrik Happy Dannenberg: Sarabande

Kunstverein Viernheim Kunsthaus Viernheim, Rathausstraße 36, Viernheim Do, Fr 15-18h, Sa 10-13h

KulturScheune Viernheim Satonévriplatz 1, Viernheim Di 10-17h, Mi 14-17h, Do 10-13h u. 15-19h, Fr 14-17h, Sa 10-12h

Kunstverein Speyer

RathausGalerie Viernheim

Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h

Kettelerstraße 3, Viernheim Mo-Do 8-17h, Fr 8-13h


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IMPRESSUM bis 30. Juni 2017 Oskar W. Rug: French Connection

WORMS EWR-Turbinenhalle

VÖLKLINGEN Weltkulturerbe Völklingerhütte Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur

Klosterstraße 23, Worms Di-So 14-18h, Do 14-20h

Völklingen/Saarbrücken täglich 10-19h

bis 5. Nov. 2017 UrbanArt Biennale® 2017 bis 26. Nov. 2017 Inka - Gold. Macht. Gott. 3.000 Jahre Hochkultur

WALLDORF Künstlergruppe Walldorf www.kuenstlergruppe-walldorf.de nächste Ausstellung siehe Eintrag Bad Rappenau

Kunst für Walldorf e.V. Galerie Alte Apotheke

Nibelungenmuseum Fischerpförtchen 10, Worms Di-Fr 10-17h, Sa, So, Feiertag 10-18h Dauerausstellung: Wagners “Ring”

Kunstverein Worms Renzstraße 7-8, Worms Sa, So 15-18h

Museum Heylshof Stephansgasse 9, Worms Di-So 10-18h 2. Juli bis 11. Sept. 2017 Fabian Seyd: el jardin robado (Der verlorene Garten) (Malerei, Zeichnungen, Installationen)

Museum der Stadt Worms

Haupstraße 47, Walldorf So 14-17h u.n. Vereinb.

Andreasstift, Weckerlingplatz 7, Worms Di-So 10-17h

25. Juni bis 30. Juli 2017 Emil Szymannsky: Poesie und Farbe Vernissage, 25. Juni 2017, 11h

Alle Termine ohne Gewähr.

SAP SE Internationales Schulungszentrum Dietmar-Hopp-Allee 20, Building 5, Walldorf Mo-Fr 10-20h

bis 15. Sept. 2017 Daniel Thouw, Emzari Bazerashvili, Giorgi Rukhadze, Guido Zimmermann, Jan Paul Müller, Kera, Klone, Limow, Marius Ohl, Pau, Quintessenz, Robert Proch, Sam3, Smash 137, Stohead, Sweetuno, Wesr, WOW123, Zest: Metropolink - Urban Art Unlimited

WEINHEIM Kunsthaus Klüber Hauptstraße 58, Weinheim Di-Fr 10-18h, Sa 10-15h

9. bis 30. Sept. 2017 Tamara Suhr, Peter Herrmann (Skulpturen und Kleinplastiken aus Bronzen und Holz)

Museum der Stadt Weinheim Amtsgasse 2, Weinheim Di-Do, Sa 14-17h, So 10-17h

Volksbank Weinheim Bismarckstraße 1, Weinheim Mo-Fr 8:30-16h, Do 8:30-18h

bis 7. Juli 2017 Jesus Villaalba Bedoya (Malaga, Spanien): El reino de los abfibios - Das Reich der Amphibien (Temperamalerei auf Holz) 22. Juli bis 15. Sept. 2017 Sabine Ostermann, Siegfried Brzoska (Sommerausstellung in Kooperation mit dem Kunstförderverein Weinheim) Vernissage, 22. Juli 2017, 15h 19. Sept. bis 10. Nov. 2017 Anna Bittersohl, Philipp Kummer (Öl und Mischtechnik; in Kooperation mit dem Kunstförderverein Weinheim)

WIESLOCH Sparkasse Wiesloch Hauptstraße 130, Wiesloch

26. Juni bis 13. Juli 2017 Gottfried Keim (Malerei) Finissage, 13. Juli 2017, 19h

Bildnachweise: Merle Kröger und Philip Scheffner, Havarie, 2016, Projektion, 93 min, Farbe, Ton, © pong film GmbH / Peter Miller, Selfportrait (with Headlamp), 2009, [Selbstportrait (mit Stirnlampe)], Silbergelatineabzug, 20 x 25 cm, © Peter Miller / Pétrel I Roumagnac (duo), Reset/Résidus #3, 2015, [Reset/Reste] Direktdruck auf Plexiglas (Installationsansicht, Galerie Escougnou-Cetraro, Paris) © Pétrel I Roumagnac (duo), courtesy die Künstler und Galerie Escougnou-Cetraro / Serafettin Keskin, Karneval in Ulm, 1963, © Familie Keskin / Arwed Messmer, Stammheim #12, 1977/2016 Zelle 720 (Ensslin) [AM_RAF_STH_STA _LB_EL_51/3_ 679_FILM_EN_01_ NEG_10] aus: RAF – NO EVIDENCE / KEIN BEWEIS© Arwed Messmer, unter Verwendung einer Fotografie des Landesarchiv Baden-Württemberg / Natalie Bookchin, My Meds, 2009/2016, [Meine Medikamente] aus: Testament, Mehrkanal-Videoinstallation, Farbe, Ton © Natalie Bookchin / Andrzej Steinbach , Ohne Titel, 2015 aus: Figur I, Figur II, Inkjet-Print, 90 x 60 cm © Andrzej Steinbach, courtesy Andrzej Steinbach und Galerie Conradi / Nigel Hall, Slow Motion, 2001, Nigel Hall, Mirrored, 2012, Foto: Wort.Bild.Kultur (UG), CLAPEKO, o.T., 2016, Freigabe Künstler, 2017_markus luepertz_daedalus_004, Dädalus - Zyklus (10/33), Markus Lüpertz, 2002, Öl auf Leinwand, 70 x 50 cm, Sammlung Ströher, Darmstadt, © VG Bild, Kunst, Bonn 2016, Foto: Olaf Bergmann, Witten /LIMOW/Spanien, Foto: Thilo Ross, Jahr: 2016, Ort: Philipp-Otto-Runge-Straße 5, Heidelberg-Rohrbach, / WESR, Foto von Thilo Ross, Jahr: 2016, Ort: Römerkreis, 69115, Heidelberg Freigabe: Metropolink / Cholud Kassem, aus der Serie Superkarmas, Freigabe: Künstler / 637: Norbert Nüssle, Das N 1 Syndrom, 1990. Mischtechnik, Collage auf Leinwand, 183 x 197 cm (noue 0637) – hängt im Ratssaal in N, Freigaeb: Künstlernachlässe Mannheim / Stahlkirche auf der Pressa in Köln, 1928, Innenansicht, Foto: OttoBartning-Archiv der TU Darmstadt / Gruppenfoto OFF//FOTO / Foto: Daniel Wetzel / Katja Hess, Statue, 2016, Freigabe: Künstler / Cornelia Schleime, wer aus mir trinkt, wird ein Reh, 2009,Acryl, Asphaltlack, Schellack, auf Leinwand 200 x360 cm, 2teilig, Courtesy Galerie Michael Schultz, Berlin, Repro: Bernd Borchardt, Berlin / Reinhard Stangl:STR0002, Blaue Stadt, 2012, Öl auf Lw. 115x145. Freigabe: Döbele Kunst Mannheim / Poppe Folkerts, Emder Segelloger in stürmischer Nordsee, 1934, Poppe-Folkerts-Stiftung, Norderney, Schonerbrigg in rauher See auf der Nordsee, 1925, Poppe- Folkerts-Stiftung,

Norderney, Freigabe: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz / Peter Nettesheim - Rennradfahrer, Foto: Johannes Schembs / Antje Brüggemann, "Schiffsform" H = 24,5 cm, L = 43cm, B = 10 cm , 2010, Freigabe Galerie Heller / Eisenberg, Eisenwerk Gienanth mit Herrenhaus, Betriebsgebäuden, Hammerweiher und Park (links), Gemälde um 1834, Tänzerin von Uta Schade, Freigabe: Reinhard Geller, Kunstverein Donnersbergkreis / Manfred Paul* Kästner, Selbstbildnis mit Tulpe. ©Joachim Hollatz. / Paul am 10.4.016 wegen Selbstüberschätzung im Zuchthaus. 2016 ©Ursula Randel-Kästner / Sabine Ostermann, network rubbish – Linolschnitt 101x83 cm, Freigabe des Kunstförderverein Weinheim / Stéphane Thidet, o.T. (Die Zuflucht), 2007, Holz, Möbel, Pumpen, Wasser, Collection VrankenPommery Monopole, Foto: Wort.Bild.Kultur. UG /Jürgen Heinz, Gravity I, Moving Sculpture, 2014, Freigabe: Künstler / Malte Masemann, Die Verabredung, Freigabe: Kunstvereins Bad Dürkeim e.V. / Rainer Stocké, Homage an Georg Viktor, 2010, freigaeb: Künstler / Christel Fahrig Holm „Hochklettern“, Bleistift auf Zeichenkarton, 2017, 70x50 cm, Freigabe: Künstler / Sabine Friebe-Minden, „Naturkathedrale“, 2017, Bleistift auf Papier, 42 x 59,4cm, Freigabe: Künstler / Heiko Hofmann, Musik, 2013, Freigabe: Künstler / Emil Szymannsky, Altrhein im Abendlicht III, 1969, Freigabe: Szymannsky / Rodolphe Le Corre: Merrien n°1, 140 x 120 cm, Öl auf Leinwand, Foto: Künstler / Jenny Passet: „Verspielt II“ (Acryl, Sand und Tusche auf Leinwand), Foto: Jenny Passet / Ulrik Happy Dannenberg, Sweets, 2014, Freigabe Kunstraum Gerdi Gutperle / Axel Plöger, Aire, 2017, Foto: wort.Bild.Kultur. UG / Irena Paskali, Urban Landscape, Freigabe [Kunst]PROJEKTE, Mannheim / Sabine Schreier, „Aus einem Leben in ein anderes Leben“, Acryl und Bleistift auf Leinwand, 2014, 65 x 105 cm / Konstantin Voit, EQX14 Fussball, 2016, Bild: K. Voit

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