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Marion on bed. Brooklyn, NY. USA. 2009.Š Christopher Anderson/ Magnum Photos

JULI AUGUST SEPTEMBER

2013


SKULPTURENPARK

HEIDELBERG

GABINO • HÖRDER • HEILIGER • FREIMANN • BURY • GRÄSEL • VON BRUCHHAUSEN • WEBER HONEGGER • MEINHARD • KISSEL • STEINBRENNER • STIELOW • MEHLER • KITZBIHLER • HARTUNG POKORNY • HORSTMANN-CZECH • SPECHT • RÖHM • SCHOLZ VON REITZENSTEIN • DUSCHAT

www.skulpturenpark-heidelberg.de Die aktuelle Sonderausstellung Vera Röhm läuft bis zum 20. Oktober 2013. Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg • Schlierbacher Landstraße 200A • 69118 Heidelberg


kunstraum DAS KUNSTMAGAZIN DER METROPOLREGION RHEIN-NECKAR

kunstraumMETROPOLREGION 4 Grenzgänge. Magnum: Trans-Territories 5. Fotofestival Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg

kunstraumMANNHEIM 6 Ein Mehr an Wirklichkeit entdecken Fotografie im Spannungsfeld zwischen Realität und Wahrnehmung 8 Galerie am Rosengarten feiert Jubiläum 25 Jahre arthea – Begeisterung für zeitgenössische Kunst

kunstraumHEIDELBERG 10

Ein Fest für die Sinne Galerie Heller feiert 35-jähriges Jubiläum

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Macht des Glaubens Auf den Spuren des Heidelberger Katechismus

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Das Heidelberger Forum für Kunst Aus der Region, für die Region und darüber hinaus

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Von Frauenhand gemacht Von Hand 2 - Künstlerinnen Annette Weisser Make Yourself Available

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Global Warming Die Temperatur steigt. Das Klima ändert sich.

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Rag Time Malerei und Zeichnung von Wolfgang Neumann

kunstraumLUDWIGSHAFEN

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Im Kontext. Zeichnung als Haltung

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Gut aufgelegt. Die Sammlung Heinz Beck

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Er zeichnete unentwegt Grandvilles Entwürfe einer anderen Welt

kunstraumWALLDORF 16

Figurenwelten Dialog zwischen Bildhauerei und Malerei, zwischen Realität und Fiktion

kunstraumKAISERSLAUTERN 17

Richard Pousette-Dart The Circle – Vom Punkt zum Kosmos

kunstraumLANDAU

editorial

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Eurovisionen Entdeckungen der Schattensucher

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1440 Minutes New York City Ausgefallene Perspektiven einer Stadt, die niemals schläft

Liebe Leserinnen, lieber Leser,

kunstraumLADENBURG wie im letzten Jahr hat es uns in diesem – wenn auch verregneten – Frühsommer nach draußen gezogen, um dort spannende Ausstellungskonzepte und -formate zu finden. Und es gibt viel zu sehen mit oder ohne Schirm. Besonders empfehlenswert und mehr als einen Ausflug wert „Grenzgänge.Magnum:Trans-Territories“. Verteilt auf 8 Institutionen und mehreren Städten beschäftigt sich das Konzept der Kuratorin Andréa Holzherr u.a. mit der Frage nach Grenzüberwindung und Raumnutzung. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre.

Björn Barg Herausgeber

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weiss schwarz x 2 Marcello Morandini und Gerhard Frömel

kunstraumGRÜNSTADT 20

FARB-HOLZschnitt Bernd Zimmer Außergewöhnliche Kunst in außergewöhnlicher Location

kunstraumNEUSTADT 28

Silke Brösskamp, Dagmar Hugk Objekte, Installationen, Fotografie

imGESPRÄCH 26

Kultur als Marke? – Vision oder Mission? Denkfest diskutiert Möglichkeiten einer effektiven Kulturkommunikation

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AUSSTELLUNGEN UND AUSSCHREIBUNG Bildnachweis und Impresssum

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kunstraumMETROPOL 3


kunstraumMETROPOLREGION

Forces opposed to the Taliban North of Kabul. Afghanistan 1996.

GRENZGÄNGE. MAGNUM: TRANS-TERRITORIES 5. FOTOFESTIVAL MANNHEIM-LUDWIGSHAFEN-HEIDELBERG „Unser erstes Publikum ist hier vor Ort. Je mehr Menschen sich mit dem identifizieren können, was wir tun und je mehr sie sich angesprochen fühlen, um so besser“, beschreibt Andréa Holzherr, diesjährige Kuratorin des Fotofestivals eines ihrer Ziele. Überhaupt hat sie sich bei ihrem Konzept insbesondere von den geographischen und lokalen Besonderheiten der Metropolregion Rhein-Neckar und den damit verbundenen Rahmenbedingungen für das Festival inspirieren lassen und sie ganz bewusst aufgegriffen. Acht Institutionen verteilt über drei Städte in zwei Bundesländern und trotzdem eng beieinander liegend, da ist die Auseinandersetzung mit Fragen der Raumnutzung und Grenzüberwindung ein spannender Gedanke, der eine enorme Themenvielfalt eröffnet. Grenzgänge. Magnum: Trans-Territories so der vielversprechende Titel des diesjährigen 5. Fotofestivals der Städte Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg, das regelmäßig aktuelle zeitgenössische Tendenzen der Fotografie und richtungsweisende Positionen der 4 kunstraumMETROPOL

Fotogeschichte aufgreift und sich längst zu einer viel beachteten europäischen Biennale entwickelt hat. Im Jubiläumsjahr, des in Deutschland mittlerweile größten kuratierten Festivals, hat man sich viel vorgenommen – gleich mehrere Premieren versprechen völlig neue Denk- und Sichtweisen. Zum ersten Mal wurde als künstlerischer Partner die legendäre Fotoagentur und Fotografen-Kooperative Magnum Photos eingeladen. 1947 von Robert Capa, Henri Cartier-Bresson, Georg Rodger und David „Chim“ Seymour in Paris gegründet zählt sie unbestritten zu den renommiertesten Fotoagenturen weltweit. Die beauftragte Kuratorin Andréa Holzherr leitet seit zehn Jahren die Pariser Niederlassung von Magnum Photos und arbeitet täglich mit dem online-Archiv der Agentur, in dem momentan 350.000 Fotografien der über eine Million umfassenden Sammlung zur Verfügung stehen. Ihr Konzept nimmt erstmalig bewusst Bezug auf den speziellen geografischen Raum des Festivalstandorts – ein Territorium wenn man so will – und geht doch weit darüber hinaus! Ausgehend vom englischen Terminus ‘territory’ bezieht sie auch politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Aspekte in ihre Betrachtung mit ein und wählt Positionen der


Magnum Fotografen, die sich mit der Verteidigung, der Öffnung, dem Überschreiten aber auch dem Ineinandergreifen verschiedener Territorien und Gebiete beschäftigen. Dabei ist es ihr wichtig, die komplette Magnumpalette darzustellen. „Ich werde versuchen mit dem Festival zu zeigen, dass wir viel mehr sind als Kriegsjournalisten und Reporter. Ich möchte das ganze Spektrum der vertretenen Fotografen präsentieren. Das ist wirklich einzigartig und es findet in dieser Form zum ersten Mal statt, dass Magnum sich in dieser Breite entfalten darf, wirklich einmal zeigen darf, was es ist, wer die Fotografen sind und wie sie arbeiten. Zwischen Henri Cartier-Bresson und Robert Capa, den Begründern von Magnum und unseren jungen Fotografen wie zum Beispiel Mikhael Subotzky, der noch keine 30 Jahre alt ist, hat sich ein irrsinniger Generationenwechsel vollzogen. Es hat sich einiges getan in der Welt, in der Agentur, in der Fotografie und in der Art wie man Fotografie heute zeigt und präsentiert, wie sie sich medial entwickelt hat“, betont Holzherr. Von Anfang an stark gemacht hat sie sich für das Konversionsprojekt bedingt durch den Abzug der Amerikaner aus der Rhein-Neckar-Region, das nicht nur angesichts der Thematik, der Aufgabe eines Territoriums, sehr gut zum Fotofestival passt, sondern auch aufgrund seiner Nähe einen besonderen Berührungspunkt aufweist und eine identitätsstiftende Wirkung entfaltet. „Natürlich geht es um Grund und Boden, aber es geht in erster Linie um Menschen. Für uns war von Interesse nachzufragen, wie es ihnen ergeht. Wo sie ihre Heimat sehen. Wie stark sie verwurzelt sind. Solche Fragen stellt die Politik nicht – solche Fragen kann einfach nur die Kultur stellen“, erläutert Holzherr ihr Engagement für dieses Projekt. Die beiden MagnumFotografen Alessandra Sanguinetti und Donovan Wylie portraitierten 2012 im Rahmen des In-Situ-Projekts Insight Out/Conversion das noch stationierte militärische Personal vor der Räumung in den Mannheimer Barracks. Ihre Dokumentation wird in der Stadtgalerie zu sehen sein, die dieses Jahr zum ersten Mal Gastgeber für das Fotofestival ist. Über die Region hinaus richtet sich der Blick des zweiten In-Situ-Projektes Deutschlandreise. Auf Initiative des Fotofestivals reisten Olivia Arthur, Peter van Agtmael, Paolo Pelegrin und Moises Saman quer durch Deutschland, um quasi mit dem Blick von außen ihr ganz persönliches Bild des Landes im Wahljahr festzuhalten. Ihre Eindrücke werden im ZEPHYR-Raum für Fotografie ausgestellt. Eine weitere Premiere und sehr erfolgreiche Symbiose des 5. Fotofestivals ist die Öffnung für Kunstschaffende aus anderen Bereichen. So treten Magnum-Fotografien in einen interessanten Dialog mit Skulpturen (insbesondere in der Mannheimer Kunsthalle) und Arbeiten anderer Künstler aus den Bereichen Malerei, Musik und Literatur. Auch hier waren die speziellen Rahmenbedingungen des Festivals Quelle der Inspiration und Ausgangsbasis für eine gelungene Integration vorhandener Sammlungen in das Fotofestival. In der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg beispielsweise wird eine Kopie der Zelle von Julius Klingenbiel (1904-1965) zu begehen sein, der viele Jahre im Maßregelvollzug in Göttingen verbrachte. Mit Wandmalereien schuf sich der als gemeingefährlich verurteilte Geisteskranke sein eigenes Territorium in der uniformen Krankenhauswelt. Parallel werden Fotos zum Thema Zelle aus dem Magnum-Archiv und passende Werke aus der Prinzhorn-Sammlung ausgestellt.

Teenage girl dressed up as part of youth cult cosplay. Tokyo. Japan. 2000.

Fragt man Andréa Holzherr nach den Highlights des Fotofestivals strahlt sie. Natürlich werde sie historische Highlights zeigen, um Besucher, die mit einer gewissen Erwartungshaltung kommen nicht zu enttäuschen, wenn sie ihnen Klassiker wie Capa, Cartier-Bresson oder Bischof vorenthalten würde. Aber vielleicht schlage sie hier das ein oder andere Mal einen Haken und zeige nicht unbedingt Bilder, die man kennt. Natürlich seien die Reportagefotografie zu sehen, natürlich die Kriegsfotografie, aber auch freie Projekte, bei denen die Fotografen einen künstlerischen Ansatz verfolgt haben. Aber zuviel möchte sie nicht verraten, denn es soll auch ein bisschen Überraschung bleiben. In jedem Fall werde sie die Kreativität der Fotografie zeigen. Als Vorbereitung auf einen Besuch des Fotofestivals empfiehlt sie die begleitende Homepage. Dort werden zwar nicht alle Bilder veröffentlicht, aber man findet die ausgestellten Fotografen einschließlich ihrer Biografien und bekommt einen guten ersten Eindruck. Aber eigentlich solle man einfach das Festival besuchen, ermuntert sie abschließend. „Man muss kein Kunsthistoriker oder großer Intellektueller sein, um die Ausstellung zu verstehen. Die Fotografie ist ein künstlerisches Medium, zu dem die Menschen einen relativ unbefangenen Zugang haben. Sie teilt sich visuell mit und vielleicht gefällt es einem oder es gefällt einem nicht, aber man wird einen Bezug finden, weil es mit Geschichte zu tun hat - zum Teil mit unserer Geschichte, zum Teil mit der Geschichte hier vor Ort und zum Teil mit persönlichen Erlebnissen.“ Ingrun Salzmann • Grenzgänge. Magnum: Trans-Territories 14. September bis 10. November 2013 Mannheim Kunsthalle, ZEPHYR-Raum für Fotografie, Stadtgalerie Ludwigshafen Wilhelm-Hack-Museum, Kunstverein Heidelberg Kunstverein, Sammlung Prinzhorn, halle 02 www.fotofestival.info Eröffnung 13. September im Wilhelm-Hack-Museum mit anschließender Party im Kunstverein, Ludwigshafen kunstraumMETROPOL 5


kunstraumMANNHEIM

EIN MEHR AN WIRKLICHKEIT ENTDECKEN FOTOGRAFIE IM SPANNUNGSFELD ZWISCHEN REALITÄT UND WAHRNEHMUNG

Die Fotografie – der festgehaltene Moment, eine auf Papier gebannte oder aus Datenpixeln zusammengesetzte Gegebenheit, die Dokumentation von Sachverhalten, schließlich die Präsentation von Sehenswürdigkeiten und Landschaften. Vom kleinsten Detail bis hin zum großen Panorama, heutzutage kein Problem. Dabei kommt das Foto weltweit ohne Worte aus; es erlaubt den unbefangenen Zugang, bedient sich aber dennoch einer eigenen Sprache, die Botschaften vermittelt. Aber was ist es, was wir als Betrachter sehen und letztlich verstehen? Ist es die Abbildung der Realität so wie sie wirklich ist, oder ist es die Abbildung einer Realität – der individuelle Eindruck des Fotografen, der uns als Betrachter bewusst oder vielleicht auch unbewusst seine Sicht der Dinge zeigt? Drei außergewöhnliche Fotoausstellungen in den Reiss-EngelhornMuseen laden jedenfalls ein, nicht nur die Wirklichkeit, sondern insbesondere ihr „Mehr“ zu entdecken.

Robert Häusser – Im Auftrag … Allen voran Robert Häussers Ausstellung Im Auftrag… Fotografien aus Handwerk und Industrie, in der erstmalig die Facette der Auftragsarbeiten des Hasselblad-Preisträgers gezeigt werden. Häusser (geb. 1924) gilt als ein Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie. Er gehört zu den wenigen international anerkannten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit, die eine unverwechselbare Handschrift entwickelten. Als er in den 50er und 60er Jahren begann Auftragsarbeiten für Unternehmen und Verlage zu übernehmen, hatte er sich in der Kunstszene als Fotograf schon längst einen Namen gemacht. Zu dieser Zeit beeinflusste die neue Sachlichkeit mit 6 kunstraumMETROPOL

Der Koch Vicco Torriani, Robert Häusser, Basel, 1962 ihrer klaren Formensprache als Gegenreaktion zu den weichzeichnerischen, impressionistisch malerisch anmutenden Aufnahmen der Kunstfotografen die Industriefotografie. Doch Robert Häussers Arbeiten sind besonders, sie zeigen viel mehr - eine einmalige Synthese aus dieser neuen Sachlichkeit und so etwas wie magischem Realismus, klare messerscharfe Konturen, getragen von einer unglaublichen Dynamik der Hell-Dunkel-Kontraste seiner Schwarz-Weiß-Fotografie. Ihm gelingt geradezu meisterhaft der Balanceakt zwischen Strenge, klarem Erfassen von Formen und Strukturen und Reduktion auf das Wesentliche, die eine Auftragsarbeit fordert und seiner eigenen künstlerischen Freiheit, die er sich nimmt und die seinen Arbeiten eine Emotionalität, ja eine Art Magie des Augenblicks verleiht. Und das nicht nur bei den Arbeiten zur Industriearchitektur, sondern auf faszinierende Weise auch bei den zahlreichen Aufnahmen zum Thema „Der Mensch bei der Arbeit“. Wer hat es nicht vor Augen, das Bild

von Vicco Torriani, der mit einer großen Schöpfkelle die Suppe abschmeckt? Oder die junge Frau, die an einem Leuchttisch die Qualität von Eiern überprüft. Ganz klar steht hier der Mensch im Mittelpunkt seiner Tätigkeit. Doch Häusser erspürt auch hier auf einzigartige Weise den entscheidenden Moment im Zusammenspiel von Haltung, Geste, Perspektive und Licht und hält ihn fest. Er selbst beschreibt die Fotografie als Garant für ihn in der Ebene der Wirklichkeit zu bleiben, und auf dem Weg über dieses Medium ein ‘Mehr an Wirklichkeit’ sichtbar zu machen. Nicht ohne Grund lädt Dr. Claude W. Sui, Kurator der Ausstellung, vielleicht auch deshalb zum Verweilen bei den Bildern ein, da sich erst dann deren Langzeitwirkung erschließe.

• Robert Häusser – Im Auftrag … Fotografien aus Handwerk und Industrie bis 21. Januar 2014 REM – Forum Internationale Fotografie Museum Zeughaus, Mannheim


Shi Yankai wählt für seine Übungen des Shaolin-Qigong immer ruhige Plätze in der Nähe des Klosters aus. Die Shaolin Mönche Zeit zum Verweilen und zum Aufspüren der Geschichten hinter den eindrucksvollen Bildern sollten auch Besucher der Ausstellung Die Shaolin Mönche unbedingt mitbringen. Von jetzt auf nachher kann man aus dem hektischen Alltag heraus in die faszinierende Welt des legendären Shaolin-Klosters im chinesischen Henan, Geburtsstätte des Zen-Buddismus und weltberühmt für die atemberaubende KungFu-Kampfkunst und das Shaolin-Qigong, eintauchen. Empfangen wird man von gedämpftem Licht, leiser Musik und einer Reihe von Porträtfotos, die Mönche unterschiedlichen Alters zeigen und die einem in der Ausstellung immer wieder begegnen werden. Unwillkürlich wird man von dieser stimmungsvollen Ausstellungsatmosphäre berührt und öffnet sich für die außergewöhnlichen Fotografien aus dem Leben der Mönche. Der Mönch Shi Yongzeng ist ein Meister der Kalligrafie. Zum ersten Mal hatten zwei europäische Autoren die Möglichkeit, die streng abgeschirmte Welt der Shaolin-Mönche im Kloster zu besuchen, und sie in ihrem Alltag ganz privat, abseits der für Touristen zugelassenen Räume, zu begleiten. Diese nicht selbstverständlich zugelassene Nähe setzt ein hohes Maß an Vertrauen, Einfühlungsvermögen und Respekt voraus, welches sich der Journalist Felix Kurz und die Fotografin Sabine Kress erarbeitet haben und das in jeder einzelnen Aufnahme seinen Ausdruck findet. Entstanden sind so ungewöhnlich nahe Aufnahmen - äußerst emotionale, sehr intensive und persönliche Fotografien, die verschiedene Situationen aus dem

Tagesablauf der Mönche zeigen. Man begegnet ihnen bei der Verrichtung ganz alltäglicher Arbeiten, in der Stille der Mediation und natürlich auch beim Kung-Fu-Training. Jedes Bild erzählt uns eine Geschichte aus dem Leben der Shaolin-Mönche und lässt die Kraft der buddhistischen Kultur erahnen, die in starkem Kontrast zum stürmischen wirtschaftlichen Aufschwung Chinas steht. • Die Shaolin Mönche bis 8. September 2013 REM – Museum Weltkulturen, Mannheim kunstraumMETROPOL 7


kunstraumMANNHEIM

GALERIE AM ROSENGARTEN FEIERT JUBILÄUM 25 JAHRE ARTHEA – BEGEISTERUNG FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST Ein Viertel Jahrhundert klingt ziemlich gesetzt und gediegen – dass aber Alter nicht davon abhält, immer wieder neue Wege zu gehen, zeigt jetzt das Jubiläum der Galerie arthea am Mannheimer Rosengarten. Ohne Titel, Grace Zaccardi, 1981 Robert Mack, Grace Zaccardi nicht zurechnungsfähig, not guilty by reasons of insanity Einen völlig anderen Einblick und mit Sicherheit neue Sichtweisen eröffnet die aktuelle Fotoausstellung im ZEPHYR-Raum für Fotografie. „Diese Bilder besitzen eine unglaubliche Intensität. Entweder man ist von ihnen begeistert oder man verweigert sich ihrer existenziellen Wucht. Sie sind Himmel oder Hölle, Schwarz oder Weiß – aber niemals etwas dazwischen.“, so beschreibt Kurator Thomas Schirmböck die Fotografien von Robert Mack und Grace Zaccardi, die in der Ausstellung nicht zurechnungsfähig, not guilty by reason of insanity zu sehen sind. Ähnlich wie Kress und Kurz hatten die beiden Fotografen Mack und Zaccardi die Möglichkeit, in einem abgeschirmten Bereich auf Menschen zu treffen, die ganz eigenen Lebensregeln folgen. Die beiden amerikanischen Künstler hielten Anfang der 80er Jahre den Alltag in einer Einrichtung für straffällige, psychisch kranke Patienten in den USA fest. Durch das ihnen entgegengebrachte Vertrauen der Patienten gelang es ihnen, eine besondere Atmosphäre zu schaffen, die sich in ihren Arbeiten sehr emotional widerspiegelt. So überraschen die Porträtaufnahmen durch eine nahezu schrankenlose Offenheit und hinterfragen damit stereotype Vorstellungen von psychisch kranken Straffälligen. In der Gesamtschau zeichnen Mack und Zaccardi ein gleichermaßen einfühlsames wie irritierendes Bild der Institution und ihrer Insassen. Und einmal mehr wird sich der Betrachter vielleicht fragen „Ist das die ganze Wirklichkeit?“ Ingrun Salzmann

• Robert Mack, Grace Zaccardi – nicht zurechnungsfähig, not guilty by reasons of insanity bis 25. August 2013 REM – ZEPHYR-Raum für Fotografie Museum Bassermannhaus, Mannheim 8 kunstraumMETROPOL

Ein kleiner Rückblick gehört einfach dazu: Dorothea Gänzler gründete Ende 1987 „arthea“. Ihre jahrzehntelange intensive Beschäftigung mit bzw. ihre Liebe zu der modernen, bildenden Kunst bildete dabei die Basis. Für Dorothea Gänzler ist zudem ein weiterer Punkt sehr zentral: „Der direkte Austausch zwischen Künstlern und Kunstliebhabern war mir von Anfang an sehr wichtig. Daher sind die Künstler auch, aber nicht nur bei den Vernissagen anwesend, sondern kommen auch unter der Zeit in der Galerie.“ Bis März 2008 war der Standort der Galerie in Wiesloch, wo jedes Jahr mehrere Ausstellungen mit Malerei, Grafik, Skulpturen und Plastiken stattfanden. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Verbindungen zu Künstlern wie Otmar Alt, Bernd Kastenholz, Gerhard Messemer, Clapeko, Alexandra Deutsch, Hannes Helmke, Charlotte Herzog von Berg, Rainer Kriester, Werner Neuwirth, Paul Quick, Regina Reim, Gabi Streile, Jutta Votteler, Sibylle Wagner u.a. Ein sehr wichtiger Schritt war 2005 die erste Teilnahme als Aussteller bei der art Karlsruhe. Seither war die Galerie in jedem Jahr wieder vertreten, hinzu kamen weitere Kunstmessen in Köln, Ulm oder Schwetzingen. „Diese Messeauftritte sind für mich immer wieder Höhepunkte“, erklärt Dorothea Gänzler. Durch diese Aktivitäten erweiterte sich der Kundenradius beträchtlich, ein Umzug in eine größere Stadt war deshalb naheliegend. Ende 2007 eröffnete sie gemeinsam mit dem Ludwigshafener Galeristen Werner Lauth die Galerie „arthea & lauth“ in der Mannheimer Stresemannstraße 4, direkt beim Rosengarten. Seit Herbst 2010 führt sie die Galerie arthea wieder alleine. Es finden regelmäßig Einzel-, Gruppen-, Themenausstellungen und Accrochagen statt. Hinzu kommt die Teilnahme an Veranstaltungen mit Kollegen der verschiedenen Verbände – die Galerie arthea ist Mitglied im Landesverband Galerien in Baden-Württemberg und im Galerienverband Rhein-Neckar. Gründe zur Freude sind auch immer Ankäufe der Werke von Galeriekünstlern für Großsammlungen und Museen ebenso wie die Auswahl von Bildern oder Skulpturen dieser Künstler für wichtige Museumsausstellungen o.ä. „Für mich als Galeristin ist dies natürlich ein toller Erfolg meiner Arbeit“, so Dorothea Gänzler, „und persönlich freue ich mich immer sehr mit meinen Künstlern, wenn ihre Werke so gewürdigt werden.“ Jüngste Beispiele dafür sind der Ankauf einer Fotoarbeit ihrer Künstlerin Sibylle Wagner für das Museum des ZKM Karlsruhe und einer Skulptur von Rainer Kriester für die Sammlung Würth. Erfreulich waren auch die Teilnahmen


Gabi Streile, Dschungel (Detail) 2012, Öl/LW ihrer Künstler bei wichtigen Museumsausstellungen: Gabi Streile mit ihren Bildern aus der Sammlung Würth in der Kunsthalle Würth Schwäbisch-Hall bei der Ausstellung „Waldeslust“, Werner Schmidt in der Kunsthalle Mannheim bei der Ausstellung „Fremde Heimat“ und Karl Schwarzenberg im Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen bei der Ausstellung „Punktsysteme“. Von dem Plastiker Hannes Helmke sind im öffentlichen Raum mehrere Arbeiten zu sehen, z.B. der „Utkieker“ auf der Insel Spiekeroog. In wenigen Wochen wird eine Großplastik vor dem Museum in Lingolsheim/Elsaß nähe Straßburg aufgestellt. „Die 25 Jahre sind wie im Flug vergangen“, freut sich Dorothea Gänzler über das Jubiläum – und hat schon genügend Pläne und

Ideen für die kommenden Jahre. Bei der aktuellen Ausstellung bis 27. Juli 2013 werden Werke der Künstler Jupp Linssen und Hideaki Yamanobe (beide Malerei) sowie Thomas Reifferscheid (Skulpturen) gezeigt. Die Gruppenausstellung findet in Zusammenarbeit mit der Galerie Biesenbach Köln statt. Ständig vertretene Künstler: Otmar Alt, Horst Antes, Beate Bitterwolf, Joachim Bopp, Clapeko van der Heide, Alexandra Deutsch, Gerlinde Fertig, Klaus Fußmann, Hannes Helmke, Charlotte Herzog von Berg, Ina von Jahn, Rainer Kriester, Bruno Kurz, David D. Lauer, Hermann Lederle, Ingeborg van Loock, Werner Neuwirth, Florian Pelka, Paul Quick, Regina Reim, Werner Schmidt, Karl Schwarzenberg, Gabi Streile, Sibylle Wagner, Susanne Zuehlke. (red)

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kunstraumHEIDELBERG

EIN FEST FÜR DIE SINNE GALERIE HELLER FEIERT 35-JÄHRIGES JUBILÄUM

Seit nunmehr 35 Jahren ist Marianne Hellers Galerie für zeitgenössische keramische Kunst nicht nur eine feste Institution in der Kunstszene Heidelbergs, sondern eine der renommiertesten deutschen Galerien mit dieser besonderen Spezialisierung. In den hellen, weitläufigen Galerieräumen am Heidelberger Stadtgarten zeigt sie, was keramische Kunst heute sein kann und hat mit dieser außergewöhnlichen Schwerpunktsetzung einen internationalen Treffpunkt für Sammler, Kunstinteressierte und Künstler geschaffen. Das mag daran liegen, dass Marianne Heller mit dem von ihr beschrittenen Weg den aktuellen Zeitgeist einfängt und mit ihrer Ausstellungsarbeit die Sehsucht nach etwas Fassbarem, Geerdetem stillt, die in der Zeit der globalisierten Mediatisierung, des Unkonkreten immer drängender nach Erfüllung sucht.

In wechselnden Ausstellungen kann der Besucher entdecken, welch ungeheuer innovatives Potential in einer der ältesten Kulturtechniken der Menschheit auch gegenwärtig steckt. Ein universell einsetzbares Material, fest verankert in unserer Alltagswelt, verwandelt sich schöpferisch frei, in den Händen der hier repräsentierten Künstler zu facettenreichen Gefäßen und Objekten, die die Wahrnehmung und die Erkenntniswelt des Betrachters immer wieder aufs neue überraschen. So unterschiedlich die künstlerischen Ansätze auch sein mögen, gemeinsam ist ihnen die exquisite Qualität und eine unverwechselbare Handschrift, zwei Grundkonstanten, denen sich Marianne Heller in ihrer langjährigen Galerietätigkeit verschrieben hat. Nicht selten zeugen die ausgestellten Arbeiten von der Herkunft des jeweiligen Künstlers und zeigen seinen kulturell geprägten Umgang mit dem Ausgangsmaterial. Das Betrachten der ausgestellten Objekte erschließt so wenig bekannte Gefilde und bietet Anregungen jenseits ausgetretener Pfade.

Beeindruckend ist etwa die Fragilität und die sublime Farbgebung japanischer Arbeiten, die, an große asiatische Traditionen erinnernd, doch eine neue stringente Formensprache finden. Wohingegen die Arbeiten des Niederländers Wouter Dam in satter Farbe spielerisch den Raum erobern und ihre glatte Materialität ganz unkonventionell erst auf den zweiten Blick oder die erste Berührung preis geben. Andere Arbeiten, wie die des katalanischen Künstlers Claudio Casanovas dagegen wirken porös, ganz wie abgekühlte Lava, kleine, ursprüngliche Naturwunder, denen die Hände des Künstlers nur zaghaft die Richtung vorgeben. 10 kunstraumMETROPOL


Der Pavillion der Galerie Heller liegt im Zentrum von Heidelberg.

Im Ausstellungsprogramm zu finden sind auch immer wieder Arbeiten englischer Keramikkünstler, denen sich Marianne Heller seit Beginn ihrer Ausstellungstätigkeit besonders verbunden fühlt. So ist es auch konsequent, dass in der Jubiläumsausstellung Arbeiten der britischen Keramikkünstlerin Sandy Brown, einer Wegbereiterin der zeitgenössischen Keramikkunst zu sehen sein werden. Marianne Heller und Sandy Brown blicken zusammen auf eine nun schon seit Jahrzehnten bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Große Außenarbeiten der Künstlerin stehen, fast als Wahrzeichen der Galerie, neben deren Eingang. Es sind auffallend farbenfrohe, hohe Stehlen, die, aus keramischen Teilsegmenten zusammengesetzt, unmittelbar die Neugier des Betrachters wecken und exemplarisch für das Schaffen Browns stehen. Immer wieder findet die Künstlerin intuitiv eine ungewohnte Formensprache, die zwar bewusst einfach gehalten ist, sich aber ohne Plan, fast spielerisch aus dem Schaffensprozess entwickelt. Ein Ansatz, den man in der Keramikkunst lange Zeit vergebens suchte, steht doch weniger die Funktion im Vordergrund, als eine plastische Herangehensweise, die dem formbaren Material seine Freiheit zurück gibt. Ebenso leidenschaftlich und spontan ist Browns Einsatz von Farbe. Brown spielt hier mit der Erwartungshaltung der Betrachter, die zunächst glauben, in den regelmäßig wiederkehrenden, gemalten Formen ein, ihren Sehgewohnheiten entsprechendes Muster des reinen Dekors zu erkennen. Beim genaueren Hinsehen wird klar, dass Browns Malerei gleichberechtigt stark neben ihrer plastischen Form steht. Zu expressiv und unregelmäßig sind die aufgemalten Formen und Linien, als dass sie nur reine Dekoration sein könnten. Auch hier unterwirft sich Brown nicht den Zwängen erwartbarer Konventionen, sondern folgt ihrer inneren Intuition, die sich ihre Freiheiten nimmt.

Keramiken von Sandy Brown So entsteht eine ausbalancierte Symbiose der Medien Farbe und Plastik, wie sie spannungsreicher nicht sein könnte. Ohne Browns Entwicklung neuer Techniken und neuer Ansätze wäre die zeitgenössische europäische Keramikkunst heute um eine faszinierende, innovative Position ärmer. Sie eroberte in den siebziger und achtziger Jahren die Keramik als Kunstmedium zurück, in einer Zeit, in der europäische Keramik zwischen asiatischen Einflüssen und lokaler Handwerkstradition gefangen war und sich immer mehr in der Beliebigkeit zu verlieren drohte. Ein Fest für die Sinne, so der Titel der Jubiläumsausstellung bei Marianne Heller, wird es geben, ein Fest bei dem die Hände Browns die Führung übernehmen, ein aufregendes Fest der Farben und der unmittelbar spürbaren Kreativität. Dr. Kristina Hoge • Ein Fest der Sinne, Sandy Brown 21. Juli bis 25. August 2013 Galerie Heller, Heidelberg www.galerie-heller.de kunstraumMETROPOL 11


kunstraumLUDWIGSHAFEN Der Düsseldorfer Rechtsanwalt und Sammler Heinz Beck trug eine bedeutende Sammlung solcher Auflagen-Kunstwerke zusammen. Neben Objekten und Druckgrafiken umfasst sie Künstlerbücher, -schallplatten und -postkarten. Vor 25 Jahren, 1988, vermachte Heinz Beck rund 2.600 Werke dem Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen. Zum 25-jährigen Jubiläum wurde eine grundlegende Bestandsaufnahme der Sammlung durchgeführt. War sie bislang unter dem Namen Pop-Sammlung Beck bekannt, hat sich inzwischen gezeigt, dass sie auch zahlreiche Werke von Fluxus, Conceptual Art, Op-Art, Konkreter Poesie und Neuer Musik enthält. Gut aufgelegt. Die Sammlung Heinz Beck, kuratiert von Kerstin Skrobanek und Nina Schallenberg, stellt die Sammlung erstmals in ihrer medialen und konzeptuellen Breite vor. Der Fokus ist auf die Tätigkeit und das Wirkungsfeld der Verleger gerichtet, ohne die die Auflagenkunst und damit auch der Sammlungsschwerpunkt von Heinz Beck nie Wirklichkeit geworden wäre. Mehr als 243 Künstlerinnen, Künstler und Künstlergruppen sind in der Ausstellung mit 318 Werken vertreten. Hinzu kommen 60 archivarische Dokumente.

Andy Warhol, Marilyn, 1967, Siebdruck auf Papier

GUT AUFGELEGT. DIE SAMMLUNG HEINZ BECK Kunst für Alle! gehörte in den 1960er und -70er Jahren zu den zentralen Maximen der Kunstwelt. Kunst sollte nichts Elitäres mehr sein. Vielmehr legten Künstlerinnen und Künstler Wert darauf, ihre Arbeiten und somit ihre Ideen möglichst vielen zugänglich zu machen. In Auflagen produzierte Kunst bot hier die Lösung. So taten sich Künstler und Verleger zusammen, um Kunstwerke in hohen Auflagen zu niedrigen Preisen herzustellen. Die Ausstellung Gut aufgelegt. Die Sammlung Heinz Beck widmet sich diesem Phänomen.

• Gut aufgelegt. Die Sammlung Heinz Beck bis 25. August 2013 Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen www.wilhelmhack.museum

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Der Rundgang beginnt in Heinz Becks Düsseldorfer Wohnzimmer, führt in die wichtigsten westlichen Kunstzentren der 1960er und -70er Jahre und stellt bedeutende Verleger und Verkäufer von Auflagenwerken vor. Dazu gehören im Rheinland Wolfgang Feelisch mit dem VICE-Versand, in Kassel der Galerist Rolf Ricke, der amerikanische Multiples nach Deutschland brachte und dem Beck ein treuer Kunde war. Wichtige Editionen der documenta-Foundation sind vorhanden ebenso große Konvolute aus der Edition Staeck in Heidelberg. Die Jahresgaben der Kunstvereine trugen wesentlich zur Etablierung der Auflagenkunst bei. Zu den Vorreitern im Genre Künstlerbuch gehören neben Edward Ruscha, Hans-Peter Feldmann vor allem Dieter Roth und – zunächst in Stuttgart, dann in London – der Verleger Hansjörg Mayer. In Paris gründete Daniel Spoerri die Edition MAT, in London verlegten die Kelpra Studios und Alecto Editions wichtige Grafiken und Objekte. In den USA produzierten die Tanglewood Press, Galeristen wie Leo Castelli und Künstlerverlage wie Andy Warhols Factory Additions oder Dick Higgins‘ Something Else Press zahlreiche Auflagenwerke. Die Ausstellung Gut aufgelegt. Die Sammlung Heinz Beck stellt damit eine ganz eigene Kunstszene vor, die eng vernetzt und kunsthistorisch von enormer Bedeutung war. Der Markt und die Käuferschaft für Auflagenobjekte waren groß, da hier jungen Sammlern ein einfacher Einstieg ermöglicht wurde. Kunst wurde durch niedrige Preise für jeden erschwinglich und durch Initiativen wie dem ersten Kölner Kunstmarkt 1967 zugänglicher. Beck war ein typischer Sammler seiner Zeit: bestens informiert über aktuelle Entwicklungen, darüber hinaus – wie seine Korrespondenz und Fotoalben belegen – in engem Kontakt mit den Künstlerinnen und Künstlern, deren Werke er sammelte. Mit eher kleinerem Budget gelang es ihm, ein Panorama der aktuellen Tendenzen zusammenzubringen. Entsprechend zeigt die Ausstellung Werke von Arman, Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Christo, Jörg Immendorff, Alison Knowles, Yayoi Kusama, Roy Lichtenstein, Hermann Nitsch, Claes Oldenburg, Daniel Spoerri, Ben Vautier, Andy Warhol und vielen mehr. (red)


BERND KATALOGREIHE EMIL CIMIOTTI MATSCHINSKY-DENNINGHOFF KARL OTTO GÖTZ ERICH KOCH FRANZ BERNHARD ANNEMARIE AVRAMIDIS MARKUS GRAF • HEINZ KREUTZ ANGELIKA VON SCHWEDES ROBERT SCHAD THOMAS DUTTENHOEFER EMIL CIMIOTTI BERND ZIMMER

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Foto Rainer Feser

VERNISSAGE SONNTAG, 8. SEPT., 11:00 UHR DER KÜNSTLER IST ANWESEND. LAUDATIO DR. HEINZ HÖFCHEN, PFALZGALERIE KAISERSLAUTERN FARBHOLZSCHNITT 8. - 29. SEPT. 2013

SCHNITT

KunstKabinettImTurm auf dem Anwesen Weingut Karl-Heinz Gaul • Wolfgang Thomeczek • Bärenbrunnenstr. 15 67269 Grünstadt/Sausenheim • Tel.: 06351/124021 • www.kunstkabinettimturm.de


Kunstraum Gerdi Gutperle, Viernheim

kunstraumMANNHEIM

GLOBAL WARMING „WORAN SCHEITERT MAN DENN IM LEBEN ÜBERHAUPT? IMMER NUR AN DER WÄRME.“ (Theodor Fontane, Effi Briest)

Zwischen Himmel, Wasser und Erde Alexander Ehhalt, Aleksandar Visantini und Gerdi Gutperle 25.6. bis 8.9.2013 KUNSTRAUM GERDI GUTPERLE Heidelberger Straße 9 68519 Viernheim Telefon 06204-9145-730 www.kunstraum-gerdigutperle.de ÖFFNUNGSZEITEN: Fr, Sa, So, 14-18 Uhr FÜHRUNGEN: jeden 1. und 3. Sonntag im Monat um 17 Uhr Gruppen ab 10 Personen nach telefonischer Vereinbarung 14 kunstraumMETROPOL kunstraumMETROPOL 14

Die Temperatur steigt. Das Klima ändert sich. Wir kommen ins Schwitzen angesichts der rasanten Veränderungen. Totale Überforderung. Und mancherorts liegen die Nerven bereits blank. Was ist passiert? Worum geht es? Um nicht mehr und nicht weniger als um den „unaufhaltsamen Zerfall der Welt, den Kollaps von Sprache und Bedeutung, den Niedergang der Werte, das Verschwinden der Kunst. Wo man auch hinschaut, überall Unordnung und Zersetzung, der Pesthauch der Entropie, ... Wirklich, wo man auch hinsieht: ein einziges großes Gegeneinander, ein universeller Zermürbungskrieg, wo jedes Ding schon den Keim seiner Auflösung in sich trägt. ... Gott, dieses Durcheinander wird immer schlimmer, Entropie, alles eine scheiß-Entropie. ... Mittlerweile steht die Welt Kopf, der Hund wird gebissen, das Haus steht auf Luft.“ Niemand hat die fortschreitende Erosion einer sich ständig weiter aufheizenden Welt eindringlicher beschrieben als William Gaddis. Seinem furiosen Lamento über den grassierenden Verfall und den allgemeinen Untergang des Lebens, über korrupte Anwälte, geklonte Schafe und über die Kunst steht auf der visuellen Seite ein stetig größer werdendes Wirrwarr von Bildern gegenüber, das uns manchmal nur noch deshalb fasziniert, weil es uns gleichermaßen grotesk wie bedeutend vorkommt. „Wann fing es an, richtig schief zu laufen?“, fragt Gaddis und gibt gleich die Antwort: mit der Erfindung des mechanischen Klaviers, das es seinem Besitzer ermöglichte, mittels gestanzter Papierrollen die Werke großer Komponisten jederzeit selbst abspielen zu können. Mit dieser Unterhaltungsmaschine vom Beginn des letzten Jahrhunderts, gesteuert von einer Urform des binären Strickmusters, wurden seiner Meinung nach all jene Dinge vorbereitet, mit deren Hilfe man kurze Zeit später „die Höhen der Kultur überrannt“ und platt gewalzt hat, um sich des „Allerheiligsten“, der Kunst zu bemächtigen. „Die verblödete, hirnlose Masse, die so genannte Öffentlichkeit, sie will es ja so. Sie will unterhalten werden und macht deshalb aus dem Künstler einen Entertainer oder Berufsprominenten.“ Kurz: Es herrscht Überdruck. Im Dampfkessel der Konventionen, der Gefühle, der Emotionen und der Triebe und wenn nicht bald einer das Ventil öffnet ...


Was tun? Wir wagen eine Bestandsaufnahme; ausschnitthaft, selektiv und trotzdem komplex. Wir sehen die Spitzen des Eisbergs und ahnen, was sich noch alles darunter verbirgt. In Zeiten der Überhitzung kann die Kunst ein Kühlhaus sein, das die Dinge auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Der Preis ist heiß, aber wir bleiben cool. Cool sein heißt das Gebot der Stunde, wir beobachten was geschieht und ziehen unsere Schlüsse daraus. Beziehungen beginnen im Chatroom und enden mit einer lapidaren SMS. Die Romantik flüchtet sich in die Innenarchitektur, die Sehnsucht nach der Natur heißt Landlust und ist eine Zeitschrift für frustrierte Städter, die sich nicht gerne die Hände schmutzig machen. Und bei all unserem Tun lassen wir uns beobachten – von Videokameras im Öffentlichen Raum und im Kaufhaus, vom Finanzamt bei unseren Kontobewegungen, von Google, Amazon und Co. beim Surfen im Netz. Nichts ist mehr privat, alles spielt sich in der Öffentlichkeit ab. Kriege werden medial begleitet, kommentiert und manipuliert – die Berichterstattung im Irak-Krieg wurde zu 100 Prozent durch das amerikanische Militär kontrolliert.

Gleichzeitig haben skrupellose Banker und Spekulanten im Namen eines Wirtschaftsliberalismus freie Hand, das Banken- und Wirtschaftssystem quasi als private Spielwiese zu nutzen. Das Ego wird zum Leitbild – nicht zu verwechseln mit einem Individualismus, der auf vielfältige Weise kreativ zum Gemeinwesen beiträgt.

Wir haben einen beinahe schon obszönen Überfluss auf der einen Seite der Welt, einen katastrophalen Mangel im anderen Teil. Flüchtlingsströme vom einen zum anderen Teil werden durch zunehmend höhere Barrieren behindert – real wie medial; als „Wirtschaftsflüchtlinge“ werden die Armen der Welt denunziert.

Was also tun? Bei Überhitzung ist Abkühlung angesagt – die Arbeiten in der Ausstellung Global Warming bringen die Dinge auf den Punkt, setzen Denkzeichen und tragen vielleicht dazu bei, zu einem anderen Denken einzuladen. Ob das die Fotos von Flüchtlingen bei Mirko Krizanovic sind, die in der Ferne wie eine Horde Vieh wirken, das Börsen-

Carl Warner, Candyhouse bild von Martin Liebscher, das hundertfach die immer gleiche Person zeigt, die Hütte des UNA-Bombers von Constantin Boym oder die Landschaften aus wahlweise Salami und/oder Süßigkeiten von Carl Warner, das abgefackelte Auto („Gruß aus Bagdad“) von Andreas Welzenbach oder den Selbstmordattentäter im Kinderkostüm („Spongebob“) von Patricia Waller: kein Zweifel, die Welt verändert sich fortwährend – der Punkt ist, wir können diese Veränderung mitgestalten und sie nicht nur geschehen lassen. Andreas Bee/Martin Stather • Global Warming Malerei, Plastik, Fotografie 13. Juli bis 1. Sept. 2013 www.mannheimer-kunstverein.de

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kunstraumWALLDORF

FIGURENWELTEN DIALOG ZWISCHEN BILDHAUEREI UND MALEREI, ZWISCHEN REALITÄT UND FIKTION Voodoo Children, Ilona Herreiner Einmal mehr sollte sich der Besucher Zeit nehmen, sich von Kunst einnehmen lassen, reflektieren, den Austausch und Dialog suchen. Die aktuelle Ausstellung Figurenwelten zeitgenössischer Arbeiten von sechs außergewöhnlichen Künstlern im Schulungszentrum der SAP lädt ganz besonders dazu ein. Bereits jedes Exponat für sich genommen erzählt eine eigene Geschichte über dessen Schaffensprozess und über das Sein im Hier und Jetzt. Im Gesamtblick treten die Skulpturen, Bilder und Zeichnungen von Petra Johanna Barfs, Ilona Herreiner, Maria Kropfitsch, Johannes Lauter, Johannes Peter und Evelyn Weinzierl darüber hinaus in einen spannenden Dialog der Gegensätze, der sie aber dennoch wie mit einem unsichtbaren Band irgendwie verbindet. Grenzen zwischen Wirklichkeit, Fantasie und Fiktion, verwischt und erst auf den zweiten oder dritten Blick sichtbar, beanspruchen zögerlich, dann aber sehr klar Raum in Wahrnehmung und Bewusstsein des Betrachters. Hat er dann die Grenze, den Bruch erst einmal entdeckt, eröffnen sich ihm auf Grundlage seiner eigenen Erfahrungen ganz neue unerwartete Gedanken- und Interpretationsspielräume, denen er sich nicht mehr entziehen kann. Petra Johanna Barfs präsentiert Collagen aus Fotografien und Malerei auf Leinwand. Ihre dreigliedrig aufgebauten Arbeiten zeigen eine surrealistische Natur, in deren Mittelpunkt der Mensch steht. Meist sind es Mädchen mit langen blonden Zöpfen oder einfache Frauen und Männer, die distanziert aber zugleich eingebettet vor einer reduzierten Umgebung stehen. Unwillkürlich assoziiert man eine romantische, heimelige aber auch unheimliche Stimmung. Barfs Arbeiten sind Ausdruck ihrer eigenen Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte. Es ist ihr Verständnis, das sie in Form von Bildern visualiert. Und mit diesem Wissen öffnet sich auch dem Betrachter die Möglichkeit, die gezeigten Landschaften von Wald und Bergen in den richtigen Kontext einzuordnen. Aus massiven Holzstämmen erweckt die Bildhauerin Ilona Herreiner fantasievolle, mystische Geschöpfe zum Leben - halb Mensch, halb Fabelwesen, angelegt zwischen Realität und Traum. Es entstehen sehr differenziert ausgearbeitete, lebensnahe Skulpturen mit auffälligen, charmanten und zum Teil auch sehr skurrilen Details wie beispielweise die Voodoo Children. Vier kindliche Figuren, die mit Masken im Gesicht und typischer Jugendkleidung ganz frech daherkommen. Genau wie die Voodoo Children erzählen alle ihrer 16 kunstraumMETROPOL

außergewöhnlichen Figuren immer eine Geschichte. Eben dieser typische Charakterzug, der bereits während des Schaffens entsteht, ist der Künstlerin sehr wichtig. Der Betrachter ist aufgefordert, die vielen Einzelheiten und das Wesen selbst zu entdecken. Maria Kropfitschs zarte, in Pastell gehaltene Zeichnungen und Gemälde hingegen schlagen vermeintlich ganz leise, friedliche Töne an. Zunächst mögen sie dem Betrachter vielleicht fremd und unzugänglich erscheinen, aber ihre ausstrahlende Sensibilität werden ihn berühren und ihn herausfordern, sich auf die gezeichneten Figuren einzulassen. Sie selbst beschreibt ihre Arbeiten als Auseinandersetzung mit Fragen der menschlichen Existenz, bei denen sie Gefühlen, Stimmungen und Ängsten begegnet. Johannes Lauters Holzskulpturen, die lebensgroße Menschen und Tiere versinnbildlichen und angesichts ihrer, für Lauter fast charakteristischen auffälligen roten Tupfen auf weißem Grund auf den ersten Blick vielleicht zunächst heiter erscheinen, wandeln diesen Eindruck bei genauem Hinsehen jedoch unmittelbar. Vor allem die Darstellung seiner Menschen wirkt aufgrund der puristischen, aber eindringlichen Art starr und fast beängstigend. Lauter bricht die Schranken zwischen Unergründlichkeit und tiefer Verbundenheit zum Objekt. Die Zeichnungen von Johannes Peter in Pastellkreide erschließen eine neue Nähe zur Natur, die Peter als Kontrast zu Hektik, Stress und zum gesellschaftlichen Alltag anlegt. Die Landschaft, welche in weiten, harmonischen Dimensionen dargestellt ist, wird von ihm zum einen als Raum der Ruhe und Entspannung und zum anderen als Sinnbild der menschlichen Seele verstanden. Evelyn Weinzierl schließlich verwandelt Holz in ausdruckstarke Frauenskulpturen, die perfekt schön sind. Sie strahlen durch ihre elegante Haltung und die geschlossenen Augen Ruhe und Kraft aus – fast unnahbar und dennoch fazinierend anziehend. (red)

• Figurenwelten bis 30. September 2013 SAP – Int. Schulungszentrum, Walldorf www.sap.de/kunst


kunstraumKAISERSLAUTERN

Richard Pousette-Dart, Within the Presence, 1982-83, Acryl a. Leinen

RICHARD POUSETTE-DART The Circle – Vom Punkt zum Kosmos Der amerikanische Künstler Richard Pousette-Dart (1916-1992) war einer der bedeutenden Pioniere des Amerikanischen Abstrakten Expressionismus und gilt als großer Visionär der New York School. Stilistisch war er beeinflusst durch den impressionistischen Pointillismus, den er in die Abstraktion überführt hat. Seine transzendentalen Gemälde sind bestimmt durch den Dualismus von Kreis und Quadrat, Mensch und Kosmos, Geist und Körper. Das Werk Pousette-Darts, der in allen wichtigen amerikanischen Museen vertreten ist, wurde in Europa noch wenig gezeigt und rezipiert: es ist eine spannende Entdeckung und die Ausstellung ein Ereignis. Die Schau im mpk wird eingerichtet in Zusammenarbeit mit der American Contemporary Art Gallery München und The Estate of Richard Pousette-Dart, New York. Geboren 1916 in St. Paul, Minnesota, wuchs Pousette-Dart in Valhalla, New York in einer künstlerisch geprägten Familie auf. Der Vater war Künstler und vermittelte ihm die technischen Grundlagen der Malerei, die er im Weiteren autodidaktisch erlernte. 1937 zog er nach Manhattan, um künstlerisch zu arbeiten, zunächst als Assistent des Bildhauers Paul Manship. Während der 40er Jahre war er in der New Yorker Avantgarde-Szene aktiv und schloss sich als einer der Jüngsten der Gruppe der Abstrakten Expressionisten an. 1951 zog der Künstler mit seiner Frau, der Schriftstellerin Evelyn Gracey, nach Rockland County im Staat New York, um in ländlicher Umgebung abseits des hauptstädtischen Kunstbetriebs zu seinem persönlichen Stil zu finden. So wurde er zum großen Einzelgänger des Abstrakten Expressionismus – mit einer völlig eigenständigen malerischen Auffassung, in der er den spirituellen Gehalt der Natur abzubilden suchte. Dr. Heinz Höfchen

• The Circle – Vom Punkt zum Kosmos 17. August bis 17. November 2013 mpk, Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern www.mpk.de


kunstraumLUDWIGSHAFEN

J.J. Grandville, Un autre monde

kunstraumLANDAU

Andreas Perlick, Silbergelatine, Hymenoptera

ER ZEICHNETE UNENTWEGT

EUROVISIONEN

Grandvilles Entwürfe einer anderen Welt

Entdeckungen der Schattensucher

Grandville, mit bürgerlichem Namen Jean Ignace Isidore Gérard (1803-1847) war einer der einflussreichsten Karikaturisten und Zeichner im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Bereits mit 14 Jahren begann er bei seinem Vater eine Lehre zum Miniaturmaler, war aber in diesem Metier eher wenig erfolgreich. Doch er zeichnete unentwegt und schon früh entwickelte sich seine Neigung zur Karikatur und seine Vorliebe zur Zeichnung anthropomorpher Wesen, insbesondere von Tieren mit menschlichen Wesenszügen, die bestimmte Charaktere und Wesenszüge darstellten. Die unruhigen politischen Zeiten beendeten aufgrund von Repressionen der oppositionellen Zeitschriften La Caricature und Le Charivari seine großen Erfolge, die er bis dato auch dank des technischen Fortschritts der Lithografie als politischer Karikaturist feiern konnte. Fortan widmete er sich der Illustration und schuf ein umfangreiches Werk, darunter Illustrationen für Jonathan Swifts Gullivers Reisen oder Daniel Defoes Robinson Crusoe. Berühmt wurden auch seine eigenständigen Künstlerbücher, insbesondere „un autre monde“ (Eine andere Welt). Grandville gilt als einer der wichtigsten politischen Künstler der Moderne.

Der Kultursommer Rheinland-Pfalz 2013 steht dieses Jahr unter dem Motto Eurovisionen. Passend dazu zeigt der Kunstverein Villa Streccius die Ausstellung Entdeckungen der Schattensucher mit Arbeiten der Schwarz/Weiß-Arbeitsgemeinschaft Süd - eine bemerkenswerte Präsentation erstklassiger schwarz-weiß Aufnahmen europäischer Kulturräume und ihrer Menschen, basierend auf historischen, in Europa entwickelten Fototechniken .

Sammler und Kurator von Grandvilles Entwürfe einer anderen Welt, Prof. Josef Walch ist mehr als fasziniert. Er sammelt bereits seit seinem Studium und ist überzeugt, dass nicht nur Walt Disney sich von Grandvilles Welten inspirieren ließ, sondern auch die komplette Kunstgeschichte sich seiner Motive bedient. So tauchen beispielsweise im Zeichentrickfilmklassiker „Walt Disney’s Fantasia“ zahlreiche Stilmittel Grandvilles auf. Die Ausstellung zeigt Grandvilles fantastisch-groteske Karikaturen, versehen mit Texten, Objekten und Bildern, die ihre Bedeutung und Hintergründe erläutern und Hinweise auf ihre weitere Rezeptionsgeschichte zum Beispiel im Comic geben. Ein abwechslungsreiches Programm begleitet die Ausstellung, die am 12. September mit der Vorführung von „Fantasia“ im Rahmen einer Finissage endet. (red) • Grandvilles Entwürfe einer anderen Welt bis 12. September 2013 Ernst-Bloch-Zentrum, Ludwigshafen www.bloch.de 18 kunstraumMETROPOL

Das zentrale Thema der 1998 in Schweinfurt gegründeten Arbeitsgemeinschaft ist der subtile Umgang mit Licht und Schatten, Hell und Dunkel in der Fotografie. Die Mitglieder beherrschen von der Aufnahme über die Herstellung des Negativträgers und Anfertigung des lichtempfindlichen Papieres bis hin zur Entwicklung des fertigen Fotos ganz unterschiedliche fotografische Verfahren. Als Besonderheit der von Astrid Diehl kuratierten Ausstellung erleben die Besucher historische, selten gewordene Techniken, wie beispielsweise die Infrarot – Photographie, Edeldruckverfahren, Öldruck, Gummidruck, Albumindruck, Kallitypie, Cyanotypie und den Palatin-Palladium-Druck. Theorie und Praxis der klassischen Fine Art Prints in Schwarz/Weiß und hierbei vor allem der künstlerisch perfekte Abzug auf Barytpapier, welches sich durch einen hohen Silbergehalt auszeichnet, sind weitere Schwerpunkte der Arbeitsgemeinschaft, die sich in berührenden Impressionen mit Landschaften, Architekturen sowie Menschen aus Europa eindrucksvoll widerspiegeln. Dr. Barbara Clemens

• Entdeckungen der Schattensucher 31. August bis 13. Oktober 2013 Kunstverein Villa Streccius, Landau www.kunstverein-landau.de


kunstraumLADENBURG

Marcello Morandini, Struttura 570/570A

WEISS SCHWARZ X 2 Marcello Morandini und Gerhard Frömel Die galerie linde hollinger in Ladenburg zeigt bis 20. Juli 2013 eine Ausstellung von zwei Künstlern, die in ihrem Werk auf die Farbe verzichten, um eindrücklich Strukturen und Raumvisionen in weiß und schwarz darzustellen. Marcello Morandini ist in den vergangenen Jahrzehnten als Künstler, Designer und Architekt international bekannt geworden. Seit den 1960er Jahren entwickelt er aus den geometrischen Figuren von Quadrat, Dreieck und Kreis Objekte, die sich zwischen Kunst und Design bewegen. Seine schwarz-weißen Bilder, Reliefs und Plastiken beruhen auf mathematischen Regeln, die er auf vielfältige und abwechslungsreiche Weise gestalterisch umsetzt. Morandini untersucht systematisch die Transformationen von rhythmischen Strukturen aus diesen geometrischen Primärformen, wobei es sein künstlerisches Anliegen ist, Bewegungsvorgänge in verschiedenen Darstellungsmodi wiederzugeben. Die Veränderungen geometrischer Figuren oder stereometrischer Körper veranschaulicht Morandini, indem er die einzelnen zeitlichen Phasen in einem räumlichen Ganzen darstellt. Marcello Morandini war schon in der Kunsthalle Mannheim und im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen zu sehen. Gerhard Frömel entwickelte seit Ende der 1960er Jahre eine unvergleichlich eigenständige Position innerhalb der konstruktiven Kunst und ist in zahlreichen Museen und Sammlungen vertreten. Seine Bildobjekte und Plastiken zeichnen sich durch handwerkliche Perfektion und eine streng reduzierte Formgebung aus, die er aus den geometrischen Figuren wie Quadrat, Trapez, Dreieck entwickelt. Der formalen und farblichen Einfachheit – meist schwarz-weiß – steht eine komplexe Vielfältigkeit an Wahrnehmungsmöglichkeiten gegenüber. Seine Wandobjekte oder Plastiken werden in ihrer optisch wahrnehmbaren Vielfalt erst durch den Betrachter als aktiv Handelnden erkennbar, denn je nach Standort schließen sich offene Formen zu kompakten Körpern, oder Teile, die auf den ersten Blick als unzusammenhängend und verschieden erscheinen, schließen sich und können auf den zweiten Blick als Ganzes gesehen werden. Dirk Martin • Marcello Morandini und Gerhard Frömel bis 20. Juli 2013 galerie linde hollinger, Ladenburg www.galerielindehollinger.de


kunstraumGRÜNSTADT

FARB-HOLZSCHNITT BERND ZIMMER Außergewöhnliche Kunst in außergewöhnlicher Location Künstlerinnen und Künstler zu zeigen, die etwas Einmaliges geleistet haben und eine herausragende Stellung in der Kunstgeschichte einnehmen, oder solche die es noch zu entdecken gilt, das ist das erklärte Ziel Wolfgang Thomeczeks. Bereits seit fünf Jahren präsentiert der ehemalige Vorsitzende des Zweibrücker Kunstvereins, im für Kunst so gar nicht alltäglichen Ambiente eines Sandsteinturms, umgeben von Weinreben und grünen Gärten des Weinguts Karl-Heinz Gaul, seine einzigartigen Ausstellungen. Mit seinem ›Museum auf Zeit‹, wie er den Turm liebevoll bezeichnet, imponierte er schon zahlreichen namhaften Künstlern, darunter Emil Cimiotti, Matschinsky-Denninghoff, Karl Otto Götz, Annemarie Avramidis, Franz Bernhard und Robert Schad, die sich gerne auf das überraschende Wagnis ›Kunst im Turm‹ einließen. Fortgesetzt wird diese prominente Reihe im Herbst mit der Ausstellung der außergewöhnlichen und farbintensiven Holzschnitte von Bernd Zimmer. Der 1948 in Planegg bei München geborene Künstler gehört zu den bekanntesten deutschen Malern. Seine Künstlerkarriere begann in den 70er Jahren in Berlin, wo er neben seinem Studium der Philosophie und den Rechtswissenschaften mit der Malerei begann. Gemeinsam mit Rainer Fetting, Helmut Middendorf, Salomé und anderen gründete er 1977 die legendäre Galerie am Moritzplatz und gehört damit eindeutig zum Kern der „Jungen Wilden“. Sein Motiv ist die Natur – unzählige Reisen in alle Teile der Erde sind ihm hierfür unversiegbare Quelle neuer Impressionen, denen er in der Malerei und ab Mitte der 80er Jahre als einer der wenigen Künstler in Deutschland auch in Form von Holzschnitten einen expressiven kraftvollen Ausdruck verleiht. Dabei arbeitet er mit der sogenannten „verlorenen Form“. Das bedeutet, alle Schnittvorgänge erfolgen in derselben Holzplatte, prozesshaft nach und nach, so dass diese nur für ein Blatt verwendet werden kann. Das entspricht seinem künstlerischen Ansatz, denn Bernd Zimmer begreift jeden Druckstock und jede Leinwand als Experiment, in dem er den Betrachter und sich

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Bernd Zimmer, „Im Fluß“, (Detail) 2012, Farbholzschnitt in Türkis selbst immer wieder zu überraschen sucht. Schnitte im Holz definieren den Gegenstand, Farbe definiert die Form und ist Ausdrucksmittel unterschiedlicher Stimmungen. Seit 2009 entstehen in dieser Technik faszinierende und sehr berührende Landschaften aus Bäumen, Wald, Seen, Wasseroberflächen und Spiegelungsphänomenen. Die vorherrschende Farbpalette bewegt sich im Spektrum von Silber, Weiß, Grün und Türkis mit schier unzähligen feinen Abstufungen verschiedener Blauwerte. Bernd Zimmer räumt in seinem Gesamtwerk den Holzschnitten, die parallel zu seinen Leinwandarbeiten entstehen, den gleichen Stellenwert ein, wie der Malerei. Ingrun Salzmann • FARB-HOLZschnitt 8. bis 29. September 2013 KunstKabinettImTurm, Grünstadt-Sausenheim www.KunstKabinettImTurm.de


kunstraumMANNHEIM

Wolfgang Neumann: Draufgesetzt, 2013, Acryl und Öl auf Leinwand

RAG TIME Malerei und Zeichnung von Wolfgang Neumann Wolfgang Neumanns gegenständliche Bilder spiegeln die reale und die in den Medien dargebotene Welt in ihrer Absurdität wider. Der 35-jährige Künstler aus Waiblingen vermittelt dabei souverän zwischen Ulk und Alptraum, zwischen modischen und kafkaesken Universen. Mit seiner grellbunten Malerei voller skuriller Details, durchsetzt von abwegigen Brüchen in den Erzählsträngen und einem in den Bildtiteln aufscheinenden Sprachwitz, unterhält er den Betrachter auf hohem Niveau gleichermaßen wie auf der Sitcom-Ebene. In der surrealen Überblendung von Raum und Zeit, Fiktion und Realität vermag er zugleich eine Zwischen- oder Parallelwelt zu schaffen, die er mit der Dreistigkeit eines Harlekins oder dem Orakel eines Desillusionisten als die eigene begrüßt und mit dem gesunden Menschenverstand als künstlerische, sprich künstliche Welt verabschiedet. Neumann konfrontiert den Zuschauer immer wieder mit einem Feuerwerk an Reminiszenzen und Déjà-Vu-Erlebnissen. Im vergangenen Jahr entstand eine ganze Reihe von Circus-Motiven, eine Thematik, die auch den von ihm geschätzten Expressionisten am Anfang des 20. Jahrhunderts geläufig war. Diese bindet der Künstler auf zeitgemäße Weise ohne Sentimentalität in seinen mit Metaphorik aufgeladenen Bilderkosmos ein. Seine Malerei baut er mit einer Mischtechnik aus Acryl, Sprühlacken und Ölfarbe auf, hier wechseln sich gestisch und spontan entstandene Stellen mit meisterhaft durchgearbeiteten Parts ab. In Mannheim werden zudem zahlreiche Tuscheblätter und Radierungen präsentiert, die den Künstler als versierten Zeichner und Grafiker ausweisen. (red) • Ragtime 21. September bis 19. Oktober 2013 Galerie Grandel, Mannheim www.galeriegrandel.de


kunstraumHEIDELBERG

MACHT DES GLAUBENS

Astrolabium, Künstler unbekannt, Heidelberg, 1588, Messing,

Auf den Spuren des Heidelberger Katechismus Springen wir zurück in die Zeit des 16. Jahrhunderts, mitten in eine Zeit des Umbruchs und der Sinnsuche. Die Menschen erlebten harte Zeiten, geprägt von einer sogenannten Kleinen Eiszeit, Unwettern, Hunger, Epidemien, Krieg und Verfolgung. Ihre Hoffnung richtete sich auf den Glauben und die Mächtigen, deren Aufgabe es war, für das Wohl und das Seelenheil des Volkes zu sorgen. Der Heidelberger Katechismus, 1563 von Kurfürst Friedrich III von der Pfalz in Auftrag gegeben, sollte als Lehrbuch der reformierten Glaubenslehre für Kirche und Schule den Menschen Halt geben. Er beschäftigt sich mit Frage wie die Menschen glaubten und wie sie sich zum Glauben bekennen sollten und wurde innerhalb weniger Jahrzehnte zum bedeutendsten Unterrichtsbuch der reformierten Kirche. In 40 Sprachen übersetzt bestimmt der Heidelberger Katechismus noch heute weltweit das Leben von mehr als 20 Millionen Menschen und gilt als Symbol des Aufbruchs und der Veränderung. Aber bereits damals entfaltete er eine große Wirkung auf das höfische Leben am Schloss und die Entwicklung Heidelbergs zu einem international bedeutenden Zentrum der Wissenschaft. Die circa 300 Exponate umfassende Ausstellung Macht des Glaubens zeigt diese

beiden Facetten lebendig in Szene gesetzt im Kurpfälzischen Museum sowie im Schloss, selbst eines der bedeutendsten Ausstellungsobjekte. So stehen Politik und Kultur im Fokus der Ausstellung im Ottheinrichsbau repräsentiert durch originale Schriften, Porträtgemälde, Musikinstrumente, Chorbücher sowie Jagd- und Tuniergeräte, wohingegen im Kurpfälzischen Museum der Schwerpunkt auf Wissenschaft und Lehre liegt. Zahlreiche interessante Exponate, Bilder und Schriftstücke sind hier Zeitzeugen des damaligen Aufschwungs der Wissenschaften und belegen das günstige geistige Klima für die empirische Forschung, Innovationen und die Erforschung von Himmel und Erde. Das golden glänzende Astrolabium, hergestellt in Heidelberg 1588, aus dem National Maritime Museum in Greenwich, mit Hilfe dessen der drehende Himmel abgebildet werden kann, veranschaulicht fast symbolisch die Kraft, den Entdeckergeist und den Umbruch dieser Zeit. (red) • Macht des Glaubens - 450 Jahre Heidelberger Katechismus bis 15. September 2013 Kurpfälzisches Museum und Schloss, Heidelberg www.machtdesglaubens2013.de

BARBARA EHRMANN

Traces humaines Zeichnungen und Collagen in Wachs, Installaon 14. September bis 27. Oktober 2013 Barbara Ehrmanns mit einem knappen Formenvokabular gefüllte Bildräume stehen in bewusstem Kontrast zur anhaltenden Bilder- und Informaonsflut. So sind die einst in ihrer Funkon klar besmmten Zeitungsausschnie, Handschrien oder Fotografien aus ihrem ursprünglichen ortsgebundenen Kontext herausgelöst und kommen jetzt unter einzelnen Wachsschichten in stark überzeichneter Form wieder zum Vorschein. Sie geben Rätsel auf, machen neugierig und schärfen die Sinne. (Babee Caesar)

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Häusserstrasse 25 69115 Heidelberg Eröffnung: 14. September 2013 um 19 Uhr Öffnungszeiten Do + Fr 15 bis 19 Uhr Sa + So 11 bis 15 Uhr oder 0172 - 615 84 97 www.kunstraum-vincke-liepmann.de Info@kunstraum-vincke-liepmann.de


kunstraumHEIDELBERG

Ursula Böhler "Archaischer Ring", Stein, 2012

HEIDELBERGER FORUM FÜR KUNST AUS DER REGION, FÜR DIE REGION UND DARÜBER HINAUS „Immer gut für Überraschungen“: Das Heidelberger Forum für Kunst ist seit fast 35 Jahren fester Bestandteil der Heidelberger Kunstszene. Inmitten der Altstadt hat das Heidelberger Forum für Kunst sein Quartier. Umrahmt von Antikhändlern, Kneipen und Jazzkeller öffnet sich das schmalbrüstige Haus zu einer Galerie mit Druckwerkstatt und Gästezimmern, in der die Mitglieder des Vereins, derzeit 128 bildende Künstler aus Heidelberg und Umgebung, ihre Werke präsentieren können. Mit langen Schritten durchmisst Werner Schaub, Gründungsmitglied und Vorsitzender des Vereins den 130 qm großen Schauraum, der gerade die Ausstellung Spuren zeigt – eine Gruppenpräsentation mit Werken von Gerlinde Britsch, Peter Borkenhagen, Rolf Buwing, Rainer Coblenzer, Gerd Konrad, Walter Mink und Regine Scherf. Über eine geradlinige Metalltreppe führt er mich in den ersten Stock der Galerie, Begegnungs- und Besprechungsraum für Künstler aus der Region und aller Welt, die eigentliche „Kommandozentrale“ des Vereins.

Auf dem großen Besprechungstisch stapeln sich - sorgfältig verpackt - die Exponate einer bald anstehenden Wechselausstellung zum Thema „Havaianas“ (einer Art Flip-Flop-Sandale), die der Vereinsvorstand in Brasilien organisiert. An den Wänden hängen Fotos und zu Collagen montierte Originale „en miniature“, von Künstlerhand bemalte Streichholzschachteln, die von der alljährlich wiederholten und längst Kult gewordenen Aktion „Lauter Minis“ zeugen. An diesem Tisch erzählen mir Werner Schaub und seine Stellvertreterin Gisela Hachmann-Ruch bei einem starken Kaffee vom Konzept und der inzwischen fast 35-jährigen Geschichte des Vereins: 1979 als Heidelberger Künstlergruppe 79 e.V. gegründet, ist das Heidelberger Forum für Kunst einer der Dreh- und Angelpunkte der regionalen Kunstszene. Getragen von der Idee, seinen Mitgliedern

unabhängig vom kommerziellen Kunstbetrieb die Ausstellung ihrer Werke zu ermöglichen und die regionale Szene stärker zu vernetzen, entstand bald der Wunsch, anstelle wechselnder Treffen in Ateliers und Lokalen ein Künstlerhaus zu etablieren. Mit Unterstützung der Stadt Heidelberg und des Regierungspräsidiums Karlsruhe war es 1983 soweit: Die Werkstattgalerie öffnete inmitten der Heidelberger Altstadt ihre Pforten – zunächst in der Krämergasse, dann in der Heiliggeiststraße. „Am Anfang war man skeptisch, aber inzwischen sind wir fester Bestandteil der Stadt“, erläutert Schaub und ergänzt stolz: „Wir haben 15.000 bis 20.000 Besucher im Jahr – mehr als mancher Kunstverein.“ Dieser Erfolg verdankt sich dem Konzept, der regionalen Kunstszene ein Zentrum zu geben und nicht zuletzt auch dem ehrenamtlichen Engagement des zwölfköpfigen Vorstands: Bis zu zehn Gruppenausstellungen – vorgeschlagen, konzipiert und kuratiert von den Mitgliedern des Vereins – sowie eine Einzelausstellung mit einem Künstler von internationalem Rang werden hier im Jahr gezeigt. Daneben veranstaltet das Forum Schülerwettbewerbe, internationale Austauschprojekte u.a. mit Peking, Sao Paulo oder Istanbul sowie eine Ausstellung in Kooperation mit der Stadt. Legendär sind außerdem die künstlerischen Aktionen, mit denen der Verein ebenso publikumswirksam wie geistreich von sich reden macht: beispielsweise eine Plakataktion im Zuge des letzten OBWahlkampfs, in der mehrere 100 Plakate der Spitzenkandidaten (mit deren Wissen!) künstlerisch umgestaltet wurden oder die vorweihnachtliche Verkaufsaktion „Lauter Minis“, in der Originale im Miniaturformat für wenige Euros die Besitzer wechseln. „Als Autorengalerie engagieren wir uns für die regionale Kunstszene und für die Bürger der Region“, summiert Schaub, „Dabei sind wie aber immer für Überraschungen gut, denn bei allem regionalem Bezug verlieren wir doch nie das Andere, die Welt, aus dem Blick.“ Dr. Elena Wassmann • Spuren bis 14. Juli 2013 • Stein um Stein 20. Juli bis 18. August 2013 Heidelberger Forum für Kunst, Heidelberg www.heidelberger-forum-fuer-kunst.de kunstraumMETROPOL 23


kunstraumLANDAU

1440 MINUTES NEW YORK CITY Ausgefallene Perspektiven einer Stadt, die niemals schläft Die Galerie Katrin Hiestand feiert im Juli ihr zweijähriges Bestehen und präsentiert zu diesem Anlass die Gruppenausstellung 1440 Minutes New York City, in der Werke von Peyman Azhari, Hans-Peter Stark und Sam Hanchett gezeigt werden. Kuratorin der Ausstellung ist die Mainzer Kunsthistorikerin Alessandra Nobilia, die in enger Zusammenarbeit mit der Galeristin Katrin Hiestand, das Konzept der Ausstellung erarbeitet hat.

Miss Liberty, Peyman Azhari

Die Ausstellung verbindet die schwarz-weiß Photographien des jungen Künstlers Peyman Azhari, die größtenteils 2008 und 2010 bis 2011 bei einem Studienaufenthalt in New York entstanden sind, mit zur Ausstellung entstandenen Zeichnungen des in New York geborenen Malers Sam Hanchett und Zeichnungen, kleinformatigen Bildern sowie installativen und skulpturalen Arbeiten von Hans-Peter Stark. Manchen Fotografen gelingt es, das Bild einer Stadt nachhaltig zu prägen, weil sie es verstehen, das Gefühl einer ganzen Generation widerzuspiegeln. Peyman Azhari ist eines dieser Ausnahmetalente. Das Stadtbild von New York City, das der junge Kölner Künstler in seinen Photographien entwirft, ist vorrangig geprägt von außergewöhnlichen Perspektiven und sensiblen Charakter-

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studien. Er zeigt die Freiheitsstatue – wohl eines der Motive, das wir am tiefsten mit dieser Stadt verbinden – aber er zeigt diese monumentale Skulptur von ihrer Rückseite, aus der Froschperspektive. Sie wirkt dadurch gedrungener, weniger prahlend, fast ein wenig vermenschlicht. Es sind diese Perspektivwechsel, gleichsam sehr persönliche Blicke, die seine Arbeiten ausmachen. Hans-Peter Stark hat 1996 während seines Studiums über einen längeren Zeitraum in New York City gelebt, gearbeitet und als Gitarrist in einer Rockband gespielt. In dieser Zeit sind eine Reihe von Fotografien entstanden. Sie dienten dem Künstler als Basis für die Arbeiten, die er exklusiv für die Ausstellung geschaffen hat. Es handelt sich um einen Zyklus von Bildern in verschiedenen Techniken, darunter Frottagen, Spraybilder, Collagen. Erstmals zu sehen sind auch Zeichnungen des Künstlers. Der 1976 in New York geborene Künstler Sam Hanchett ist in der Ausstellung vertreten mit einigen seiner Zeichnungen, die in expressionistischer Manier Menschen aus seinem Umfeld darstellen. Wie auch Peyman Azhari ist Sam Hanchett zum ersten Mal mit seinen Arbeiten in der Galerie Katrin Hiestand vertreten. (red)

• 1440 Minutes New York City bis 31. August 2013 Galerie Kathrin Hiestand, Landau www.galerie-hiestand.de


kunstraumHEIDELBERG

zyklus verehrung - darin spiegelt sich die ganze welt, Dao Droste 2012/13

VON FRAUENHAND GEMACHT Von Hand 2 - Künstlerinnen Von B bis Z, außergewöhnlich? Ja! Die Sammlung von Reinhard Besserer ist alles andere als gewöhnlich. Seit 20 Jahren sammelt er besessen, ja fast manisch Kataloge – Künstlerkataloge mit persönlicher Widmung. Und keiner kann widerstehen. Seiner überzeugenden Sammelleidenschaft nicht und auch nicht der Flasche Champagner, die Besserer als Dank den Künstlern überreicht. Zum zweiten Mal gewährt er nun einen Einblick in eine Auswahl seiner mittlerweile 1200 Exemplare, allesamt im wahrsten Sinne des Wortes kunstvolle Unikate. Von Hand 2 zeigt dieses Mal ausschließlich Künstlerinnen: Von Elvira Bach bis zu Isabel Zuber und dazwischen eine besondere Auslese von Kunstschaffenden, ein reizvolles Nebeneinander von regionaler, nationaler und international Bekanntheit. Von Susanne Taras aufgeklebten Strasssteinchen bis zu Zeichnungen von Madeleine Dietz und Vera Röhm. Die Neugier ergreift einen schnell, denn zu jeder der individuellen kunstvollen Widmungen gehört eine Geschichte – eine Begegnung mit der Künstlerin. Man möchte gerne wissen, was hinter Patricia Wallers gehäkelten Blutfäden, die sich aus dem Katalog kringeln, steckt, wie Lynn Schoene diese zarte Collage aus Gaze und Wachs auf die erste Seite zaubert, warum Roswitha Josefine Papes grünlicher Schmetterling zum Schuldenabbau dienen soll und ob das Polster aus Pflanzensamen von Angela M. Flaig jemals junge Triebe entwickeln wird. Oder, wer sind die eleganten „bad girls“, farbintensiv im roten Kleid von Agnes Lörincz gemalt und warum in aller Welt kommt Dao Droste auf die Idee, Glasbruchstücke mit roten Faden in ihren Katalog einzunähen? Spannende Fragen und sie lassen sich beliebig fortführen, denn Von Hand 2 ist so vielfältig wie eigentlich nur Kunst sein kann. Ingrun Salzmann • Von Hand 2 – Künstlerinnen Zeichnungen und Collagen in Künstlerkatalogen 16. Juli bis 31. August 2013 Stadtbibliothek Heidelberg


imGESPRÄCH

KULTUR ALS MARKE? VISION ODER MISSION? Peter Grabowski. Kulturpolitischer Reporter und Moderator des diesjährigen Denkfestes

DENKFEST DISKUTIERT MÖGLICHKEITEN EINER EFFEKTIVEN KULTURKOMMUNIKATION

Bereits zum dritten Mal bringt das Kulturbüro der Metropolregion Rhein-Neckar und die Festivalregion Rhein-Neckar die regionale Kunst- und Kulturszene auf dem Denkfest zusammen – in diesem Jahr liegt der Fokus auf Kulturjournalismus und Kulturmarketing. Neben der Diskussion fachlicher Themen will das Denkfest aber auch die Vernetzung, den Austausch, die Kommunikation und schließlich das gemeinsame Engagement für die Kultur in der Region fördern und stärken. Herr Peter Grabowski, welche Bedeutung und welchen Einfluss hat Kultur auf eine Gesellschaft? Kultur ist ja erst einmal alles, was uns neben der puren Biologie zu Menschen macht: Sitten und Gebräuche, Umgangsformen, Lebensstil – nicht umsonst heißt es Ess- oder Streitkultur. Insofern macht Kultur die menschliche Gesellschaft überhaupt erst zu einer. "Kultur" im engeren Sinne, also der ganze Betrieb rund um die Künste, ist dann quasi der doppelte Boden dieser Gesellschaft: Resonanzraum und Versteck, Rückzugsort und Versuchslabor. Auch der Marktplatz, auf dem wir uns austauschen, streiten und nach Antworten suchen - und natürlich auch nach den letzten Wahrheiten. "Kultur" ist also eine Spiel-, Projektions- und Erprobungsfläche für das geistige Leben, quasi das intellektuelle Äqivalent zur biologischen Evolution. Ohne sie wären wir nicht Menschen, also auch nicht Gesellschaft, und ohne sie werden wir es auch nie sein können. Regional gesehen: Ist Kunst und Kultur nicht Ausdruck einer bestimmten Identität, eines individuellen Profils einer Region? Zum Beispiel die Rhein-Neckar-Region - Wo sehen Sie hier die Besonderheiten, die berühmten Alleinstellungsmerkmale mit Blick auf die Kultur? Jede Region hat ihre kulturellen Besonderheiten, die sich auf diese oder jene Weise auch in den Künsten niederschlagen. Der Begriff "Alleinstellungsmerkmal" allerdings … was soll das für die Rhein-Neckar-Region sein? Die Flüsse, die Landschaft, die kur26 kunstraumMETROPOL

fürstliche Geschichte, die industrielle Prägung? Und was unterscheidet diese dann von anderen idyllischen Flusslandschaften Europas mit Jahrtausende alter Geschichte, produktiv in Wissenschaft und Kunst - also "Kultur" – bis heute: Kastilien und Leon, Venetien, die Po-Ebene, die halbe Loire, weite Teile der Donau … Ich seh' da keine "Alleinstellungsmerkmale" in dem Sinne. Ich höre allerdings überall den Ruf danach und muss dann sagen: Sorry, falscher Dampfer! Stattdessen: Es ist toll hier, interessant, lebendig, international, mit großer Tradition. Seid stolz darauf und werbt damit, sympathisch und selbstbewusst. Wie kann man das kulturelle Leben am besten präsentieren? Ist es in diesem Kontext sinnvoll oder gar unumgänglich Kultur als Marke zu definieren, quasi mit einem Branding zu versehen und mit allen Mitteln zu vermarkten? Geht dann nicht der Kern von Kultur verloren? Coca-Cola, Mercedes-Benz, Apple, Dior – das sind Marken. Unique, immer und überall wiedererkennbar, durch ihren Inhalt und die äußere Erscheinung. Und dann erst: durch Kommunikation. Wie kann ein "kulturelles Leben" außerhalb von New York zur Marke werden? Bazon Brock hat den Satz geprägt: "Es gibt keine gute Werbung für ein schlechtes Produkt!" Das heißt vor allem und zuerst: Mach' das Produkt besonders! Dann kann man über die Vermarktung nachdenken. Der Kern von "Kultur" geht – wenn überhaupt - nur verloren, wenn man sich nicht um das kulturelle Leben kümmert. Das ist die erste Aufgabe von Kulturpolitik: Ist das kulturelle Leben spannend, ergibt sich die Kommunikation eigentlich von alleine. Viele setzen in Zeiten der always-on Nutzer auf social media. Doch sind facebook, twitter und Co. wirklich zeitgemäß? Sind wir schon auf dem Weg zum virtuellen Museum oder wäre nicht eine Gesamtstrategie mit Ausnutzung unterschiedlicher Kommunikationskanäle die viel bessere Alternative?


Da antworte ich jetzt erst mal mit: "Ja", "Ja" und "Hä?" … Also: natürlich sind facebook, twitter und Co. zeitgemäß. Genauer gesagt: Was sind sie denn, wenn nicht das? Und sie sind relevant. Zwar kann einem keiner sagen, wie viele Nutzer es tatsächlich gibt - oder will es nicht -, aber wir wissen trotzdem: Es gibt mehr als 20 Millionen "deutsche" facebook-Accounts. Die Zahl bei Twitter liegt zwar deutlich darunter, aber immer noch im mindestens höheren einstelligen Millionenbereich. Dazu kommen flickr, instagram, tumblr usw. Und hier wie dort sind die aktiven Nutzer überwiegend jung, mobil sowie – natürlich – kommunikativ, also an Informationen interessiert. Und das ist doch wohl unbestritten die Zielgruppe, in der die meisten Kulturinstitutionen die schlechteste Nutzerquote haben. Also wo sollten sie aktiv werden, wenn nicht DORT? Zur dritten Frage: Eine Organisation, die keine kommunikative Gesamtstrategie hat, sollte sich lieber selbst auflösen, bevor sie den Weg der Dinosaurier geht. Das Denkfest in zehn Jahren – was denken Sie, wo werden wir stehen? Auf dem Heidelberger Schloss. Das Denkfest wird dann eine nationale Institution der Selbstreflektion und Zukunftsschau in Deutschland sein. Aufgrund seiner internationalen Bedeutung findet es an den ruhmreichsten Versammlungsorten der Region statt, mit einem Multichannel-Livestream via m-r-n.com und dessen Übernahme auf den Onlinekanälen von aspekte, ttt, Monopol, ART, Wired und der New York Times. Und irgendjemand wird im Laufe des Tages hoffentlich sagen: "Wenn ich das nicht auf dem Denkfest 2013 in Worms gelernt hätte – wer weiß, ob es uns dann überhaupt noch gäbe!"

Das Interview führte kunstraumMETROPOL Weitere Informationen: www.m-r-n.com/denkfest


kunsträumeMANNHEIM • NEUSTADT • HEIDELBERG

Barbara Hindahl, Millimeterpapier #10, 2010

IM KONTEXT. Zeichnung als Haltung Im Kontext. Zeichnung als Haltung stellt vier zeitgenössische Positionen der konzeptuellen Zeichnung vor. Im Vordergrund der gezeigten Arbeiten von Nadine Fecht, Barbara Hindahl, Pia Linz und Dorothee Rocke steht die intensive Auseinandersetzung der Künstlerinnen mit dem eigenen Medium. Das Medium Zeichnung, seine Grenzen und Möglichkeiten werden von ihnen immer wieder hinterfragt und verhandelt. Dadurch schaffen alle vier Künstlerinnen, die zu den wichtigsten deutschen Zeichnerinnen zählen, ein Oeuvre mit einem maximalen Maß an Intensität. Während bei der Berliner Zeichnerin Nadine Fecht (geb. 1976 in Mannheim, lebt und arbeitet in Berlin) Instabilität und das Prozesshafte im Mittelpunkt der Arbeit stehen, können viele Arbeiten von Barbara Hindahl (geb. 1960 in Rheinhausen, lebt und arbeitet in Mannheim und Hannover) und Dorothee Rocke (geb.1949 in Kiel, lebt und arbeitet in Frankfurt a.M.) als Partituren gelesen und verstanden werden. Rockes aktuelle Zeichnungen sind dabei inspiriert von Kompositionen John Cages, während Hindahls Serie der „Fehldrukke“ aus realen Partituren der Künstlerin für Drucker hervorgeht. Pia Linz (geb. 1964 in Kronberg/Taunus, lebt und arbeitet in Berlin) zeichnet ihre Umgebungen, Straßen, Hinterhöfe und Parks. Ihre Arbeitsweise ist ein fast manischer Versuch, die Umgebung durch das Medium der Zeichnung allumfassend auf Papier zu bannen. Dabei entstehen unglaublich kleinteilige Großformate, an deren Fertigstellung sie mitunter mehrere Jahre mit unglaublich hohem Arbeitsaufwand zeichnet. (red) • im kontext 28. Juni bis 18. August 2013 Stadtgalerie Mannheim www.stadtgalerie.de 28 kunstraumMETROPOL

Installation Silke Brösskamp u. Dagmar Hugk

Annette Weisser, Karlas Lied, 2012

SILKE BRÖSSKAMP DAGMAR HUGK

ANNETTE WEISSER

Objekte, Installationen, Fotografie

Der Heidelberger Kunstverein präsentiert mit Make Yourself Available die bislang umfassendste institutionelle Einzelausstellung von Annette Weisser in Deutschland, die aktuelle Arbeiten in einer von der Künstlerin gestalteten Ausstellungsarchitektur vereint. Die Ausstellung ist eine Reflexion ihrer Jugend in der süddeutschen Provinz in den 1980er Jahren: Eine Zeichnung von 1983 bildet den Ausgangspunkt einer Serie von Holzschnitten, die sich mit den abstrakten und konkreten Ängsten jener Epoche auseinandersetzt: Waldsterben, nuklearer Overkill, Tschernobyl und der Eintritt in die vom Soziologen Ulrich Beck beschworene „Risikogesellschaft“ waren zu der Zeit bestimmende Themen in Deutschland und düstere Begleitmusik einer in materieller Hinsicht zumeist sorgenfreien Jugend.

Sie sind kaum wiederzuerkennen, die Galerieräume von Ingrid Bürgy in Neustadt. Das Zimmer scheint aus den Fugen zu geraten. Ein Ziergegenstand mutiert zur überdimensionierten Figur, wächst bis zur Dekke. Farbenprächtige Hybride überwuchern die Wände, besetzen und transformieren den Raum. Dagmar Hugk fertigt Modelle von fiktiven Organismen, die sie fotografiert, ausschneidet und alsdann zu einem scheinbar unkontrolliert wachsenden Gebilde verdichtet. Die Formen hinterlassen rätselhafte Eindrücke, was ihre Oberflächenbeschaffenheit sowie ihre nicht identifizierbare Lebensform angeht. Es entstehen Bilder einer mikrokosmologischen Parallelwelt. Inneneinrichtungen (groß)bürgerlicher Wohnkulturen sind Vorbilder für die Objekte und Installationen Silke Brösskamps. Sie nimmt Ästhetik, Formen und die Atmosphären dieser Orte ins Visier. Die teils kargen, teils organisch wuchernden, ornamentalen Formen entwickeln sich mitunter zu Albträumen von unterschwelliger Gewalt, Scheinheiligkeit und Repression. (red)

• Silke Brösskamp, Dagmar Hugk 1. Sep. bis 1. Okt. 2013 Galerie UP ART, Neustadt www.upart-online.de

Make Yourself Available

Ein wiederkehrendes Thema in Annette Weissers Arbeit ist das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft, dem sie sich in der Videoarbeit „Karlas Lied“ ebenso nähert wie in der Collageserie „The Good, the Bad and the Boring“.

Weisser wählt für ihre Untersuchung von Geschichte einen hermetisch-privaten Zugang, um die Vergeblichkeit und zugleich Notwendigkeit eines solchen Unterfangens auf der persönlichen Ebene herauszuarbeiten. Ihre Kunst entwickelt sich dadurch zum Gegenstand ihrer eigenen Erklärungsversuche. Letztlich geht es um die Frage, was es bedeutet, sich „zur Verfügung zu stellen“ und moralische Verantwortung zu übernehmen, sich zu „engagieren“. (red) • Make Yourself Available 6. Juli bis 1. September 2013 Heidelberger Kunstverein www.hdkv.de


AUSSTELLUNGEN

KUNST UND LANDESGARTENSCHAU LANDAU Ausschreibung gestartet

Ulrike Rosenbach – Schwerpunkt Zeichnung

Beatrice Harder und Falk Kastell

Katarzyna Gawłowa und Julian Stręk - Naive Kunst aus Polen

Das Zeichnen – oder präziser: das Arbeiten auf Papier – ist somit als stilles wie überaus maßgebliches Parallelphänomen der vorrangig im Medien- und Performancebereich wahrgenommenen Künstlerin Ulrike Rosenbach einzustufen, gleichsam als zweiter „Ton“ ihres Schaffens, als Reflektor, Begleiter, aber auch als eigenständiger Weg. In jedem Falle artikuliert sich in den Papierarbeiten eine Konstanz des unmittelbaren Ausdrucks hinter der medialen Kulisse bzw. im aktionistischen Bereich im wahrsten Sinne vor der Kulisse.

Human Landscapes beschäftigt sich mit der fotografischen Auseinandersetzung zweier Fotokünstler, die den Menschen und seine un-/natürlichen Umgebung in den Fokus rücken. Spuren des Gelebten im Gesicht eines Porträtierten oder in einer Landschaft erzählen ebenso wie die Lichtstreifen eines vorbeifahrenden Fahrzeugs von dem vom Menschen eingeforderten Alltag.

Der Himmel auf Erden – für Katarzyna Gawłowa (geb. 1896 in der Nähe von Krakau) sind das farbige Blumen, bunte Vögel, besonders schöne weiße Störche, Heilige und Engel. Mit Pinsel und einfachen Temperafarben machte sie das sichtbar, was ihr Innerstes bewegte. So entstanden auf Karton, Pappe oder Sperrholz wunderbare berührende Welten, liebevoll verziert mit farbenprächtigen Blumen. Das Museum Haus Cajeth zeigt Bilder aus dem Ethnographischen Museum in Krakau und Plastiken aus der Sammlung J. Schmidt, Berlin.

Galerie Julia Philippi Heidelberg 14. Juli bis 20. Oktober 2013

Kunstraum Gerdi Gutperle Viernheim 17. Sept. bis 20.Okt. 2013

Museum Haus Cajeth Heidelberg 12. Juli bis 12. Oktober 2013

30 kunstraumMETROPOL

Kunst ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens. Sie beeinflusst in hohem Maße die Lebensqualität einer Stadt. Deshalb ist es nach Ansicht des Oberbürgermeisters Hans-Dieter Schlimmer eine Selbstverständlichkeit, dass sie auch bei der Landesgartenschau 2014 in Landau einen hohen Stellenwert haben soll. Bis 2. September 2013 können Künstlerinnen und Künstler aus Rheinland-Pfalz oder dem PAMINA-Raum ihre Ideen einreichen, die anschließend von einer unabhängigen Jury aus hochkarätigen Kunstsachverständigen ausgewählt werden.

Weitere Informationen: www.lgs-landau.de/ ausschreibung


BAD DÜRKHEIM Künstler der Malwerkstatt der Lebenshilfe Bad Dürkheim

Vollkonzentriert 7. Juli 2013 Galerie Alte Turnhalle, Bad Dürkheim

BUCHEN

Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler - apk

frisch gestrichen 6. Sept. bis 7. Okt. 2013 Kunsthaus Frankenthal Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h, Do 14-20h

Wege aus der Armut in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Sonderausstellung der Stadt Buchen 11. Juli bis 18. Aug. 2013 Kunstverein Neckar-Odenwald Kulturforum Vis-à-Vis, Kellereistraße 23, Buchen Di-Fr, So 14-17h Vernissage Mi 10. Juli, 2013, 18h

GRÜNSTADT

EDENKOBEN

Maja Rohwetter

Eckhard Brock, Marc Chagall, Wolfgang Hirsch, Friedensreich Hundertwasser, Gennady Karabinskiy, Francis Méan, Michael Schneider, Theresia Seip, Amos Yaskil

extraweit

Christliche und jüdische Künstler stellen aus bis 7. Juli 2013 Galerie Neumühle Klosterstraße 173, Edenkoben Mi-Fr 10-12h u. 15-18h, Sa 10-12 u. 15-17h, So 15-17h Susanne Lorenz

Tier und Landschaft 14. Juli bis 1. Sept. 2013 Galerie Neumühle Klosterstraße 173, Edenkoben Mi-Fr 10-12h u.15-18h, Sa 10-12 u.15-17h, So 15-17h Künstler der Galerie

Alte und neue Ansichten und Darstellungen zur deutschen Weinstraße 8. Sep. bis 3. Nov. 2013 Galerie Neumühle Klosterstraße 173, Edenkoben Mi-Fr 10-12h u.15-18h, Sa 10-12 u. 15-17h, So 15-17h

EDINGEN-NECKARHAUSEN Gerhard Vormwald bis 23. Juli 2013 Heimatbund Edingen Schloss, Edingen-Neckarhausen So 13-17h

FRANKENTHAL Christiane Grimm

Geheimnisse der Wirklichkeit 4. Aug. bis 1. Sept. 2013 Kunsthaus Frankenthal Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h, Do 14-20h Brigitte Röttger

Am Rand des Lebens (Art Brut) 4. Aug. bis 1. Sept. 2013 Kunsthaus Frankenthal Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h, Do 14-20h Gerhard Pallasch

Impression und Utopie bis 25. Aug. 2013 Erkenbert-Museum Rathausplatz, Frankenthal Mi-So 14-18h, Di 10-18h

Bernd Zimmer

FARBHOLZschnitt 8. bis 29. Sept. 2013 KunstKabinettImTurm Bärenbrunnenstr. 15, Grünstadt/Sausenheim Vernissage So 8. Sept. 2013, 11h

HEIDELBERG

bis 26. Juni 2013 Galerie Kunst2 Lutherstraße 2, Heidelberg Di-Sa 11-15h, Fr 11-18h Mona Breede

Die Blumen des Bösen – Les Fleur du Mal bis 29. Juni 2013 Galerie Julia Philippi Hauptstraße 4, Heidelberg Do, Fr 14-19h, Sa 12-16h Walter Stallwitz

Realität und Imagination bis 6. Juli 2013 Galerie Grewenig|Nissen Pfarrgasse1, Heidelberg Mi, Do, Fr 15-18h, Sa 11-13h Gustavo Perez

Linie, Fläche, Raum bis 7. Juli 2013 Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Heidelberg Di-Fr 11-13h u.14-18h, Sa 11-18h Natalia Berschin

Gesichter bis 13. Juli 2013 Galerie p13 Pfaffengasse 13, Heidelberg Di-Sa 11-13h u.14:30-19h Irmgard Weber bis 14. Juli 2013 Kunstraum Vincke-Liepmann Häusserstraße 25, Heidelberg Do, Fr 15-19h, Sa, So 11-15h Gerlinde Britsch, Peter Borkenhagen, Rolf Buwing, Rainer Coblenzer, Gerd Konrad, Walter Mink, Regine Scharf

Spuren bis 14. Juli 2013 Heidelberger Forum für Kunst Heiliggeiststraße 21, Heidelberg Di-So 14-18h Brigitte Leskau

Fantasien bis 22. Juli 2013 Seminarzentrum SRH Bonhoefferstrasse 12, Heidelberg Mo-Fr 9-19h, Sa 9-14h Piet Sohl bis 31. Juli 2013 Willibald-Kramm-Preis-Stiftung Tiefenbacher Rechtsanwälte Im Breitspiel 9, Heidelberg


AUSSTELLUNGEN Louis Marcussen - Ovartaci bis 4. Aug. 2013 Sammlung Prinzhorn Voßstraße 2, Heidelberg Di, Do-So 11-17h, Mi 11-20h Ursula Böhler, Luitgard Borlinghaus, Stanford Fata, Knut Hüneke, Vera von Reitzenstein, Walter Mink, Fred Vosseler, Jens Trimpin, Martin Schöneich

Stein um Stein 20. Juli bis 18. Aug. 2013 Heidelberger Forum für Kunst Heiliggeiststraße 21, Heidelberg Di-So 14-18h Vernissage Fr 19. Juli 2013, 20h Sandy Brown

Fest der Sinne 21. Juli bis 25. Aug. 2013 Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Heidelberg Di-Fr 11-13h u. 14-18h, Sa 11-18h Von Hand 2 - Künstlerinnen

Zeichnungen und Collagen in Künstlerkatalogen 16. Juli bis 31. Aug. 2013 Sammlung Reinhard Besserer Stadtbücherei Heidelberg Poststraße 15, Heidelberg Di-Fr 10-20h, Sa 10-16h Anette Weisser

Make Yourself Available 6. Juli bis 1. Sept. 2013 Heidelberger Kunstverein Hauptstraße 97, Heidelberg Di-Fr 12-19h, Sa 11-19h Eröffnung Fr 5. Juli 2013 Maja Linke, Julika Rudelius

Studio #8: Das Verhör 6. Juli bis 1. Sept. 2013 Heidelberger Kunstverein Hauptstraße 97, Heidelberg Di-Fr 12-19h, Sa 11-19h Eröffnung Fr 5. Juli 2013 Tim Clorius et al.

Malerei, Graffiti 19. Juli bis 7. Sept. 2013 Galerie p13 Pfaffengasse 13, Heidelberg Di-Sa 11-13h u.14:30-19h Vernissage Do 18. Juli 2013, 19h Macht des Glaubens

450 Jahre Heidelberger Katechismus bis 15. Sept. 2013 Kurpfälzisches Museum Hauptstraße 97, Heidelberg Di-So 10-18h

Inge Hueber

HERXHEIM

Farbenklang

Otto Schultz zum 100. Geburtstag

Lou Albert-Lasard und ihre Künstlerfreunde

bis 13. Okt. 2013 Textilsammlung Max Berk/ Kurpfälzisches Museum Brahmsstraße 8, Heidelberg-Ziegelhausen Mi, Sa, So 13-18h

Bewahrt für alle Zeit

Begegnungen

bis 7. Juli 2013 Museum Herxheim in Zusammenarbeit mit der Europ. Stiftung Kaiserdom zu Speyer Untere Hauptstraße 153, Herxheim Do-Fr 14-19h, So, So 11-18h

17. Aug. bis 15. Sept. 2013 Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h

Neueste Druckgrafik aus Passau und Heidelberg Gemeinsame Ausstellung mit der Produzentengalerie Passau

HOCKENHEIM

7. Sept. bis 3. Nov. 2013 Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h

14. Sep. bis 20. Okt. 2013 Heidelberger Forum für Kunst Heiliggeiststraße 21, Heidelberg Di-So 14-18h Vernissage Fr 13. Sept. 2013, 20h

Max Slevogt

Ulrike Rosenbach

bis 16. Aug. 2013 Kunstverein Hockenheim Sparkasse Biblisweg 9, Hockenheim Mo-Fr 9-12h, Mo u. Do 14-18h, Di u. Fr 14-16h

Schwerpunkt Zeichnung

Menno Fahl, Klaus Hack

14. Juli bis 20. Okt. 2013 Galerie Julia Philippi Hauptstraße 4, Heidelberg Do, Fr 14-19h, Sa 12-16h Vernissage So 14. Juli 2013, 16h

Skulpturen, Materialbilder und Druckgrafiken

KARLSRUHE

Drucksache

Vera Röhm

Skulpturen bis 20. Okt. 2013 Orthopädische Universitätsklinik Schlierbacher Landstraße 200a, Heidelberg, täglich geöffnet Barbara Ehrmann

Traces humaines 14. Sep. bis 27. Okt. 2013 Kunstraum Vincke-Liepmann Häusserstraße 25, Heidelberg Do, Fr 15-19h, Sa, So 11-15h Eröffnung Sa 14. Sept. 2013, 19h 5. Fotofestival der Städte Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg

Grenzgänge. Magnum: Trans-Territories 14. Sep. bis 10. Nov. 2013 Sammlung Prinzhorn Voßstraße 2, Heidelberg Di, Do-So 11-17h, Mi 11-20h Heidelberger Kunstverein Hauptstraße 97, Heidelberg Di-Fr 12-19h, Sa 11-19h Halle02 Güteramtstraße 2 (seit 2012 Max, Jarecki-Straße), Heidelberg Sueharu Fukami, Yoshiro Kimura, Akihiro Maeta, Shigekazu Nagae, Harumi Nakashima

Porcelain at its finest

Claus-Peter Clapeko van der Heide 1. bis 29. Sept. 2013 Willibald-Kramm-Preis-Stiftung Stadtbücherei Heidelberg Poststraße 15, Heidelberg Di-Fr 10-20h, Sa 10-16h

8. Sep. bis 17. Nov. 2013 Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Heidelberg Di-Fr 11-13h u. 14-18h, Sa 11-18h

Helmut Dirnaicher

bis Feb. 2014 Orthopädische Universitätsklinik Schlierbacher Landstraße 200a, Heidelberg, täglich geöffnet

Erde, Stein, Papier Sept./Okt. 2013 Galerie Grewenig|Nissen Pfarrgasse1, Heidelberg Mi, Do, Fr 15-18h, Sa 11-13h Katarzyna Gawlowa, Julian Strek

Der Himmel auf Erden (Naive Kunst aus Polen) 12. Juli bis 12. Okt. 2013 Museum Haus Cajeth Haspelgasse 12, Heidelberg Mo-Sa 11-17h Vernissage Fr 12. Juli 2013, 19h

Claus Bury

Bauern-Architekturen

Die Grablegen der Wittelsbacher in Heidelberg 8. Sept. 2013 bis 2. März 2014 Kurpfälzisches Museum Hauptstraße 97, Heidelberg Di-So 10-18h

Andrea Tewes

Alles hat seine Zeit (Bilder und Skulpturen)

24. Aug. bis 15. Sept. 2013 Kunstverein Hockenheim Stadthalle Rathausstraße 3, Hockenheim Di-So 16-19h

JOCKGRIM Albert-Haueisen-Preis

Grafik, Skulpturen, Objekte 25. Aug. bis 15. Sept. 2013 Zehnthaus Ludwigsstraße 28, Jockgrim Sa 15-17h, So 11-17h Vernissage So 26. Aug., 11h

KAISERSLAUTERN Menetekel

Timelaps bis 30. Juni 2013 Galerie in der Technischen Universität Paul-Ehrlich-Straße (Gebäude 32), Kaiserslautern Mo-Fr 8-23h, Sa 9-23 Josef P. Werner, Daniel Odermatt

Pfalzpreis für Malerei 2012 - Preisträgerausstellung 30. Juni bis 4. Aug. 2013 Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h Bestandsprobe II

Grenzerfahrung 3. Juli bis 18. August 2013 Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h Emil Schreiber

Zeichnungen 3. Juli bis 1. Sept. 2013 Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h Dörte Behn

Der Raum als Gegenstand bis 8. Sept. 2013 Theodor-Zink-Museum Steinstraße 48, Kaiserslautern Mi-Fr 10-17h, Sa, So 11-18h Richard Pousette-Dart

The circle – Vom Punkt zum Kosmos 17. Aug. bis 17. Nov. 2013 Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h

Kyra Spieker

Der rote Faden

Benvenuto Cellini 18. Sep. bis 3. Nov. 2013 Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h Michael Urtz

Malerei bis 20. Juli 2013 Galerie Schrade, Zirkel 34, Karlsruhe Di-Fr 11-13h u. 14-18h, Sa 11-16h Mona Breede

Die Außenwelt der Innenwelt bis 4. Aug. 2013 Städtische Galerie Lorenzstraße 27, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa, So 11-18h Du Zhenjun

Babel World bis 4. Aug. 2013 ZKM - Medienmuseum Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa, So 11-18h Move on Asia

Videokunst in Asien bis 4. Aug. 2013 ZKM - Medienmuseum Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa, So 11-18h Cross-border

Künstlerinnen der Gegenwart aus dem arabischen Mittelmeerraum bis 8. Sept. 2013 ZKM – Museum für neue Kunst Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa, So 11-18h Werner Büttner

Gemeine Wahrheiten bis 22. Sept. 2013 ZKM – Museum für neue Kunst Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa, So 11-18h Matthew Day Jackson

Total Accomplishment bis 10. Nov. 2013

ZKM – Museum für neue Kunst Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa, So 11-18h LADENBURG Gerhard Frömel, Marcello Morandini

Skulpturen und Wandobjekte bis 20. Juli 2013 Galerie Linde Hollinger Rheingaustraße 34, Ladenburg Mi-Sa 13-17h Medhi Moutashar, Diet Sayler 14. Sept. bis 19. Okt. 2013 Galerie Linde Hollinger Rheingaustraße 34, Ladenburg Mi-Sa 13-17h Vernissage Sa 14. Sept., 16h


LANDAU

LUDWIGSHAFEN

Madeleine Dietz bis 29. Juni 2013 Galerie Ruppert, Ostbahnhof 11, Landau Di 10:30-12:30, Do, Fr 11-19h, Sa 10:30-15:30

hack-museumsgARTen

Ein Garten für alle!

Peyman Azhari, Hans-Peter Stark, Sam Hanchett

ab 20. März 2013 Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h

1440 New York City

Alba D’Urbano, Dagmar Varady

22. Juni bis 31. Aug. 2013 Galerie Katrin Hiestand Stadthausgasse 11, Landau Di-Fr 11-18h, Sa 10-15h

Notbibliothek/Emergency Liberary/ Biblioteca d’emergenza

Schwarz-Weiß Arbeitsgemeinschaft Süd

bis 30. Juni 2013 Kunstverein Ludwigshafen Bismarkstraße 44-48, Ludwigshafen Di-Fr 12-18h, Sa, So 11-18h

Entdeckungen der Schattensucher

Stef Heidhues

31. Aug. bis 13. Okt. 2013 Kunstverein Villa Streccius e.V. Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h Vernissage Fr 30. Aug. 2013, 20h

Trespassers only

Peter Dorn, Mirjam Nemetschek

bis 14. Juli 2013 Rudolf-Scharpf-Galerie und Wilhelm-Hack-Museum Hemshofstraße 54, Ludwigshafen Do, Fr 15-18h, Sa, So 13-18h

Malerei und Konzeptkunst

Die Sammlung Heinz Beck

7. Sep. bis 2. Nov. 2013 Galerie Katrin Hiestand Stadthausgasse 11, Landau Di-Fr 11-18h, Sa 10-15h

Gut Aufgelegt bis 25. Aug. 2013 Wilhelm-Hack-Museum

Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h

dis>play: Bani Abidi

Rudolf Scharpf

bis 29. Sept. 2013 Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h

Herbstlaub. Blätter und Tafeln 20. Juli bis 8. Sept. 2013 Rudolf-Scharpf-Galerie und Wilhelm-Hack-Museum Hemshofstraße 54, Ludwigshafen Do, Fr 15-18h, Sa, So 13-18h Vernissage Fr 19. Juli 2013, 19h Grandville

Entwürfe einer anderen Welt bis 12. Sept. 2013 Ernst-Bloch-Zentrum, Walzmühlstraße 63, Ludwigshafen Di, Mi 14-17h, Do 14-20h und nach Vereinbarung hackordnung # 4

hier, dort & anderswo Neupräsentation der Sammlung bis 15. Sept. 2013 Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h

Shan Pipe Band learns the Star Spangeld Banner

5. Fotofestival der Städte Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg

Grenzgänge. Magnum: Trans-Territories We are Family 14. Sept. bis 10. Nov. 2013 Kunstverein Ludwigshafen Bismarkstraße 44-48, Ludwigshafen Di-Fr 12-18h, Sa, So 11-18h Vernissage Fr 13. Sept. 2013

My Home is my Castle 14. Sep. bis 10. Nov. 2013 Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h Vernissage Fr 13. Sept. 2013, 19h

kunstraumMETROPOL 33


Van Bommel

Van Dam Preis 2013 15. Sept. bis 22. Dez. 2013 Rudolf-Scharpf-Galerie und Wilhelm-Hack-Museum Hemshofstraße 54, Ludwigshafen Do, Fr 15-18h, Sa, So 13-18h Vernissage Sa 14. Sep., 19h

MANNHEIM Sammlung Dr. Rainer Wild

Auslese. Frucht in der Kunst bis 30. Juni 2013 Mannheimer Kunstverein Augustaanlage 58, Mannheim Di-So 12-17h Accrochage bis 6. Juli 2013 Galerie Peter Zimmermann Leibnizstraße 20, Mannheim Di-Fr 12.30-18h, Sa 11-14h Hideaki Yamanobe, Jupp Linssen, Thomas Reifferscheid

Schwarz-Weiß bis 7. Juli 2013 arthea – Galerie am Rosengarten Stresemannstraße 4, Mannheim Di, Do, Fr 14-18:30h, Sa 12-16h

Die Medici. Menschen, Macht und Leidenschaft bis 28. Juli 2013 REM Reiss-Engelhorn-Museen C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h

15. Sept. bis 13. Okt. 2013 Mannheimer Kunstverein Augustaanlage 58, Mannheim Di-So 12-17h

Altes Schlachthaus Mosbach, Unterm Haubenstein, Mosbach Do, Sa, So und an Feiertagen 14-18h

Wolfgang Neumann

schwer zu sagen (Malerei, Zeichnungen, Bildhauerei)

Adonis Malamos

21. Sep. bis 19. Okt. 2013 Galerie Grandel S4, 23, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 10-16h

Florenz genießen bis 28. Juli 2013 Café Prag E4, 17, Mannheim Manfred Fuchs

Bilder 2011-2013 12. Juli bis 3. August 2013 Galerie Peter Zimmermann Leibnizstraße 20, Mannheim Di-Fr 12.30-18h, Sa 11-14h Robert Mack, Grace Zaccardi

nicht zurechnungsfähig, not guilty by reason of insanity bis 25. Aug 2013 REM Reiss-Engelhorn-Museen, ZEPHYR-Raum für Fotografie C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h Nadine Fecht, Barbara Hindahl, Pia Linz, Dorothee Rocke

Hinrich Zürn

Im Kontext. Zeichnung als Haltung

Malerei und Zeichnung

Absolventen Freie Kunstakademie Mannheim

27. Juni bis 18. Aug. 2013 Stadtgalerie Mannheim S4, 17, Mannheim Do-So 12-18h Eröffnung Do 27. Juni 2013, 19h Verleihung des Baerwind-Preises 2013, Do 11. Juli 2013, 19h

Sommerausstellung 2013

Repertoire

10. bis 14. Juli 2013 Freie Kunstakademie Mannheim U 3,1 – Herschelbad, Mannheim Do, Fr, Sa 14-19h

Grafik und Zeichnungen

bis 13. Juli 2013 Galerie Grandel S4, 23, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 10-16h

Karl H. Thiel

3. bis 31. Aug. 2013 Galerie Grandel S4, 23, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 10-16h

Between The Lines

Global Warming

bis 17. Juli 2013 Galerie im Tulla Tullastraße 25, Mannheim

Malerei, Plastik, Fotografie

Julia Steinberg

Die Macht der Farbe bis 20. Juli 2013 Galerie Kasten Werderstraße 18, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 12-15h

13. Juli bis 1. Sept. 2013 Mannheimer Kunstverein Augustaanlage 58, Mannheim Di-So 12-17h Felix Kurz, Sabine Kress

Die Shaolin Mönche

Susanne Lyner, Francoise Malaprade, Elisabeth Sonneck

bis 8. Sept. 2013 REM Reiss-Engelhorn-Museen C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h

nur farbe

Künstlernachlässe Mannheim

bis 21. Juli 2013 märz galerie Beethovenstraße 18, Mannheim Mi-Fr 14-19h, Sa 11-16h

Ausstellung aus dem Bestand

Susanne Lyner

ab 10. Sep. 2013 Rathaus Mannheim – Amt für Wirtschaftsförderung E 5, Mannheim

Farbe - Installation

Isa Dahl

bis 21. Juli 2013 märz galerie – cube 4x4x4 Augartenstraße 68, Mannheim Do, Fr 16-19h, Sa 12-16h

Malerei – Neue Arbeiten

Willi Bucher, Franziska Schemel bis 27. Juli 2013 Galerie Keller Rheindammstraße 50, Mannheim Mi, Do 14-19h, Fr, Sa 11-15h F.B. Antonijevic

PAINTLESS (Malerei) bis 27. Juli 2013 Ten Gallery T6, 10, Mannheim Do-Sa 17-21h

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5. Juli bis 28. Sept. 2013 Galerie Falzone D6, 16, Mannheim Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h Eröffnung Fr 5. Juli 2013, 18h Joachim Bopp

Heimspiel 21. bis 29. Sep. 2013 arthea – Galerie am Rosengarten Stresemannstraße 4, Mannheim Di, Do, Fr 14-18:30h, Sa 12-16h Vernissage Sa 21. Sept. 2013, 19h Achim Freier

Der Maler als ...

Ragtime

Matthias Will, Gerd Winter 7. Sept. bis 19. Okt. 2013 Galerie Keller Rheindammstraße 50, Mannheim Mi, Do 14-19h, Fr, Sa 11-15h Trude Stolp-Seitz zum 100. Geburtstag ab 17. Okt. bis 2013 BGN – Berufsgenossenschaft Nahrungsmitte und Gastgewerbe Dynamostraße 7-11, Mannheim

Jo Winter

21. Juli bis 8. Sep. 2013 Kunstverein Neckar-Odenwald Altes Schlachthaus Mosbach, Unterm Haubenstein, Mosbach Do, Sa, So und an Feiertagen 14-18h Vernissage So 21. Juli 2013, 11h Rainer Schall, Rüdiger Penzkofer

Per se.5 (Installationen) 22. Sep. bis 3. Nov. 2013 Kunstverein Neckar-Odenwald Altes Schlachthaus Mosbach, Unterm Haubenstein, Mosbach Do, Sa, So und an Feiertagen 14-18h Vernissage So 22. Sep. 2013, 11h

5. Fotofestival der Städte Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg

NEUSTADT

Grenzgänge, Magnum: Trans-Territories

Ganymed

14. Sep. bis 10. Nov. 2013 Kunsthalle Mannheim Friedrichplatz 1, Mannheim Di-So und Feiertage 11-18h REM Reiss-Engelhorn Museen, ZEPHYR-Raum für Fotografie C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h Stadtgalerie Mannheim S4, 17 Mannheim Do-So 12-18h Nur Skulptur!

Das Mannheimer Skulpturen-Projekt bis 17. Nov. 2013 Kunsthalle Mannheim, Friedrichsplatz 1, Mannheim Di-So u. Feiertage 11-18h Robert Häusser

Im Auftrag... Fotografien aus Industrie und Handwerk bis 12. Jan. 2014 REM Reiss-Engelhorn-Museen, ZEPHYR - Raum für Fotografie C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h Die Wittelsbacher 8. Sept. 2013 bis 2. März 2014 REM Reiss-Engelhorn-Museen C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h

MICHELSTADT Christiane Conrad, Edda Jachens, Jens Trimpin

Malerei, Acryl-Objekte bis 6. Juli 2013 Galerie Veronica Kautsch Mauerstraße 9-11, Michelstadt Mi-Fr 15-18h, Sa 11-16h Dirk Salz

Malerei , Zeichnung, Objekt 17. Aug. bis 28. Sept. 2013 Galerie Veronica Kautsch Mauerstraße 9-11, Michelstadt Mi-Fr 15-18h, Sa 11-16h Eröffnung Sa 17. Aug. 2013, 18h

MOSBACH Barbara Koch

Warteraum (Wandobjekte und Installationen) bis 14. Juli 2013 Kunstverein Neckar-Odenwald

Julia Gutekunst bis 7. Juli 2013 UP ART – Galerie für zeitgenössische Kunst Im Meisental 51, Neustadt Mi-Do 17:30-20h, Fr 11-15h, So 12-16h Bernhard Prinz

Heimspiel 3 bis 11. August 2013 gute aussichten Haardter Schloss/Mandelring 35, Neustadt Besichtigung nach Anmeldung info@guteaussichten.org, Tel. 06321-9706799 Christiane Mether

Codex Palatinus – Alte Lieder, neue Gesänge bis 18. Aug. 2013 Stadtmuseum Villa Böhm, Neustadt Mi, Fr 16-18h, Sa, So 11-13h und 15-18h Bärbel Haag, Manfred E. Plathe, Alena Steinlechner, Wolfgang Glass

bis Sept. 2013 Gerichtsgalerie im Justizzentrum Robert-Stolz-Straße 20, Neustadt Mo-Do 9-15h, Fr 9-12h Sabine Steimer, Karol Rousin

Begegnung 18. Aug. bis 15. Sept. 2013 Galerie ASPEKT Maximilianstraße 18, Neustadt Mi, Do 16-19h, Fr 15-20h, So 15-18h Vernissage So 18. Aug. 2013 11h und ArtConvention 15h Silke Brösskamp, Dagmar Hugk

Objekte, Installationen, Fotografie 1. Sep. bis 1. Okt. 2013 UP ART – Galerie für zeitgenössische Kunst Im Meisental 51, Neustadt Mi-Do 17:30-20h, Fr 11-15h, So 12-16h

SCHRIESHEIM Hilary Koob-Sassen 29. Sep. bis 3. Nov. 2013 Museum Théo Kerg Talstraße 52, Schriesheim Mi 17-19h, Sa, So 14-17h


SCHWETZINGEN

Beatrice Harder, Falk Kästle

Tiefes Blau

Fotografie

Malerei, Grafik, Fotografie, Objekt und Skulptur im Dialog

17. Sept. bis 20. Okt. 2013 Kunstraum Gerdi Gutperle Heidelberger Straße 9, Viernheim Fr-So 14-18h

bis 2. Aug. 2013 KIS Künstlerinitiative Schwetzingen e.V. Bahnhof Schwetzingen Mi 17-19h Eröffnung So 8. Sep. 2013, 11h

VÖLKLINGEN UrbanArt Biennale 2013

New York | Paris | Berlin | Völklingen

gARTen 2: Klänge 8. bis 29. Sep. 2013 KIS Künstlerinitiative Schwetzingen e.V. Orangerie Schlossgarten Schwetzingen Mo-Sa 11-18h, So 10-18h Eröffnung So 8. Sep. 2013, 11h

bis 1. Nov. 2013 Weltkulturerbe Völklingerhütte Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur Völklingen/Saarbrücken täglich 10 bis 19h

Ausstellung

Generation Pop!

Kunstkooperationsprojekt Schwetzinger Schulen und KIS e.V.

… hear me, feel me, love me

13. Sep. bis 23. Nov. 2013 KIS Künstlerinitiative Schwetzingen e.V. Bahnhof Schwetzingen Mo-Sa 11-18h, So 10-18h

SPEYER Martin Liebscher und seine Schüler

Fotografie bis 30. Juni 2013 Kunstverein Speyer Kulturhof Flachsgasse, Speyer Do-So 11-18h Zoran Petrovic

Satirisch abgebrannt! bis 16. Juli 2013 Galerie Kulturraum Maximilianstrasse 99, Speyer Di-Fr 14-19h, Sa 11-17h, So 14-17h Hans Purrmann (1880-1966)

Ein Künstlerleben in Fotografien bis 15. Sept. 2013 Purrmann Haus Kleine Greifengasse 14, Speyer Di-Fr 15-17h, Sa, So 11-13h Künstler sehen Schum

Ein Blick auf das jüdische Erbe am Rhein bis 18. Aug. 2013 Historisches Museum für die Pfalz Domplatz 4, Speyer Di-So 10-18h Königreich Pfalz bis 27. Okt. 2013 Historisches Museum der Pfalz Domplatz 4, Speyer Di-So 10-18h

VIERNHEIM Gruppenausstellung in Kooperation mit Kontur Kunstverein Stuttgart

Neuland 12. Juli bis 7. Aug. 2013 Kunstverein Viernheim Kunsthaus Viernheim, Rathausstraße 36 und Gewölbekeller, Hügelstraße 24, Viernheim, Do, Fr 15-18h, Sa 10-13h Aleksandar Visantini, Alexander Ehhalt, Gerdi Gutperle

Zwischen Himmel, Wasser und Erde 25. Juni bis 8. Sept. 2013 Kunstraum Gerdi Gutperle Heidelberger Straße 9, Viernheim Fr-So 14-18h Harald Priem

Partizipatorisches Fotoprojekt 6. Sept. bis 5. Okt. 2013 Kunstverein Viernheim Kunsthaus Viernheim, Rathausstraße 36, Viernheim Do, Fr 15-18h, Sa 10-13h

ab 14. Sep. 2013 Weltkulturerbe Völklingerhütte Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur Völklingen/Saarbrücken täglich 10 bis 19h

WALLDORF Johannes Lauter, Evelyn Weinzierl, Ilona Herreiner, Petra Johanna Barfs, Maria Kropfitsch, Johannes Peter

Figurenwelten bis 30. Sep. 2013 SAP AG – Int. Schulungszentrum, Dietmar-Hopp-Allee 20, Walldorf Mo-Fr 10-20h

WEINHEIM Grete Werner-Wesner

Malerei und Fahnen bis 30. Juni 2013 Volksbank Weinheim, Bismarckstraße 1 und vhs Badischer Bergstraße, Luisenstraße 1, Weinheim Mo-Fr 8:30-16h, Do 8:30-18h Meisterschüler in Weinheim

Sommerausstellung des Kunstfördervereins Weinheim e.V. 20. Juli bis 6. Sept. 2013 Volksbank Weinheim Bismarckstraße 1, Weinheim Mo-Fr 8:30-16h, Do 8:30-18h Eröffnung Sa 20. Juli 2013, 14h Christoph Bouet

Ölbilder 10. Sept. bis 22. Nov. 2013 Volksbank Weinheim Bismarckstraße 1, Weinheim Mo-Fr 8:30-16h, Do 8:30-18h Eröffnung Di 10. Sep. 2013, 19h

WORMS Florin Sebastian Winkler 21. Juli 2013 kunst verein worms e.v. Renzstraße 7-9, Worms Mi 18-20h, Sa, So 15-18h Eifel Expo (Gruppenausstellung) 25. Aug. bis 22. Sept. 2013 kunst verein worms e.v. Renzstraße 7-9, Worms Mi 18-20h, Sa, So 15-18h Mathias Otto Allnächtliches 29. Sep. bis 27. Okt. 2013 kunst verein worms e.v. Renzstraße 7-9, Worms Mi 18-20h, Sa, So 15-18h.

Alle Termine ohne Gewähr.

Bildnachweise

Cover:Marion on bed. Brooklyn,NY. USA. 2009.© Christopher Anderson/Magnum Photos / S.3 Gabi Streile, Dschungel (Detail) 2012, Öl/LW, 120 x 210 cm, Foto: Gabi Streile, Keramik:SandyBrown95,Foto: Sandy Brown, Bernd Zimmer, „Im Fluß“, 2012, Farbholzschnitt in Türkis, Ultramarin und Dunkelblau von 2 Stöcken auf weißem Passepartoutkarton, Handdruck, 1 Exemplar. Wolfgang Neumann: Draufgesetzt, 2013, Acryl und Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm; Bildnachweis: © VG Bild-Kunst, Bonn, 2013 / S.4 Forces opposed to the Taliban North of Kabul. Afghanistan 1996. © Chris Steele - Perkins/Magnum Photos S.5 Teenage girl dressed up as part of youth cult cosplay. Tokyo. Japan. 2000. © Martin Parr / Magnum Photos / S.6 Der Koch Vicco Torriani, Robert Häusser, Basel, 1962 / S.7 Shaolin, Shi Yankai, © Sabine Kress / S.7 Shaolin, Der Mönch Shi Yongzeng © Sabine Kress / S.8 Ohne Titel, Grace Zaccardi, 1981, © Grace Zaccardi / S.8 Gabi Streile, Dschungel (Detail) 2012, Öl/LW, 120 x 210 cm, Foto: Gabi Streile / S.11 Pavillion, Foto: Galerie Heller, / S.10/11 Keramik: SandyBrown95, Platter4, Scrimmalimma6, Foto: Sandy Brown / S.12 Andy Warhol, Marilyn, 1967, aus 10-teiliger Mappe Marilyn, Siebdruck auf Papier, 91,5 x 91,5 cm, Ex. 106/250, Factory Additions, New York, WHM, Inv. 460/2247, © 2013 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. / Artists Rights Society, (ARS), New York / S. 15 Carl Warner, Candyhouse / S.16 Voodoo Children 1-4, Ilona Herreiner, 211, Foto: art@SAP / S.17 F.R. Pousette-Dart, Cosmos, Courtesy Estate of Richard Pousette-Dart, New York. Copyright VG Bild-Kunst, Bonn 2013 / S.18 J.J. Grandville, Un autre monde S.18 Andreas Perlick, Silbergelatine, Hymenoptera / S.19 Marcello Morandini, Struttura 570/570A, 2010, lackiertes Holz, weiss, schwarz, je 70 x 70 x 9 cm, Foto vom Künstler / S.20 Bernd Zimmer, „Im Fluß“, 2012, Farbholzschnitt in Türkis, Ultramarin und Dunkelblau von 2 Stöcken auf weißem Passepartoutkarton, Handdruck, 1 Exemplar. / S.21 Wolfgang Neumann: Draufgesetzt, 2013, Acryl und Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm; Bildnachweis: © VG Bild-Kunst, Bonn, 2013 / S.22 Astrolabium, Künstler unbekannt, Heidelberg, 1588, Messing, Dm 250 mm, bezeichnet: FACTUM HEIDEL-BERGAE MDLXXXVIII National Maritime Museum, Greenwich, London, Caird Collection, © National Maritime Museum, Greenwich, UK / S.23 Ursula Böhler "Archaischer Ring", Stein, 2012 / S.24 Miss Liberty, Peyman Azhari / S.25 "zyklus verehrung - darin spiegelt sich die ganze welt". / S.26 Foto: Peter Grabowski, Foto: privat / S.28 Barbara Hindahl, Millimeterpapier #10, 2010. Abbildung: Barabara Hindahl / S. 28 Foto: UP ART Galerie für zeitgenössische Kunst / S. 28 Annette Weisser, Karlas Lied, 2012, HD Video, 13:31, Courtesy RECEPTION, Berlin / S. 30 Katarzyna Gawłowa: "Gottesmutter mit Kleinkind", 1975, Tempera / S. 30 Ulrike Rosenbach, Tänzerin, Galerie Julia Philippi, / S. 30 Foto: kunstraum Gerdi Gutperle IMPRESSUM Herausgeber: art-media-edition-Verlag, Insel 3, D-79098 Freiburg, Tel. +49 (0) 761/ 8 81 74 76, Geschäftsführung: Björn Barg Projektleitung, Redaktion: Wort.Bild.Kultur. UG (haftungsbeschränkt)

redaktion@kunstraum-metropol.de Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe: Andreas Bee, Dr. Barbara Clemens, Dr. Heinz Höfchen, Dr. Kristina Hoge, Dirk Martin, Ingrun Salzmann, Dr. Martin Stather, Dr. Elena Wassmann Auflage 7000, kunstraumMETROPOL liegt in ausgewählten Museen und Kunsträumen aus.

Nächste Ausgabe: Oktober - Dezember 2013 Anzeigenschluss: Di. 27.08.2013 Erscheinungstermin: Mi. 18.09.2013 kunstraumMETROPOL 35


17.08.2013 – 17.11.2013 THE CIRCLE – VOM PUNKT ZUM KOSMOS RICHARD POUSETTE-DART www.mpk.de Abb.: Richard Pousette-Dart, Cosmos XIV R-32, 1990, Acryl auf Holz, ø 35 cm, Courtesy Estate of Richard Pousette-Dart, New York und American Contemporary Art Gallery, München, Foto: Johannes Wende, München, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013

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