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APRIL MAI JUNI

2017

Robert Schad, Kender, 2011

DAS KUNSTMAGAZIN DER METROPOLREGION RHEIN-NECKAR


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ROBERT SCHAD „STAHLZEIT“ 14. Mai bis 25. Juni 2017 KunstKabinett Tiefenthal www.kunstkabinett-tiefenthal.de

Robert Schad, Kender, 2011

kunstraumSCHWETZINGEN 4 Laura Ford in der Orangerie

kunstraumTIEFENTHAL 6 Robert Schad Stahlzeit

kunstraumHEIDELBERG 8 John Lennon Ausstellung im Kurpfälzischen Museum Heidelberg 18 Nigel Hall Stahl- und Bronzeplastiken 19 Die Idee der freien Flußzone Galerie für Landschaftskunst 25 In bester Gesellschaft Michaela Cremer, Petra Lindenmeyer, Hildegard Parekh 27 Lackkunst Künstlerischer Zauber aus Japan 33 Elke Weickelt Der Kreis der Zeit

kunstraumLANDAU 11 Dominik Schmitt Die Außenseite der Innenwelt 33 Mensch Un Mensch Bildnerische Reflexionen über unsere Zeit 35 Verborgenes Leben Christa Zeitlhofer und Charlotte Kügler

kunstraumMANNHEIM

kunstraumSEEHEIM-JUGENHEIM 15 Auf Reisen im inneren Orient Peter Stephan im Museum Stangenberg Merck

kunstraumKARLSRUHE 16 Skulpturen aus der Sammlung der Städtischen Galerie Karlsruhe 21 Konstantin Voit 1 Weitere Person

kunsträumeVIERNHEIM | WORMS | FRANKENTHAL 17 New York in Viernheim und Worms 29 Ach! – Gegendarstellung Auswärtsspiel der Kunsthochschule Mainz

kunstraumSCHRIESHEIM 19 Unfolding Ariane Faller und Matheusz Budasz

kunstraumDAHN 20 Tropicalismo Auseinandersetzung mit dem Gesellschaftssystem

kunstraumHEMSBACH 21 Jasmin Mollo Die Ewigkeit im Herz

imGESPRÄCH 23 WieArt viel mehr als eine Künstlergruppe

kunstraumDARMSTADT 24 Hans-Michael Kissel Der mit dem Wind spielt 31 Angstfrei Preis der Darmstädter Sezession und Förderpreis 2017

kunstraumRHEIN-NECKAR 26 Radiale Ausschreibungen gestartet 30 Metropolink Urban Art Unlimited

kunstraumWEINHEIM

12 30 Silberlinge Kunst & Geld 22 22. Galerientage Galerienverband Rhein-Neckar im Mannheimer Kunstverein

27 Susana Reberdito Eine malerische Exkursion 29 SAXA und Benjamin Burkard Wortmalerei trifft Maschinenmalerei

31 Arthur Metz - Julia Schmalzl Zusammen ist man weniger allein

kunstraumFRANKENTHAL

kunstraumKAISERSLAUTERN

28 Tatjana Utz Was am Ende bleibt

13 „nzaul d’auter” Skulpturen und Zeichnungen von Walter Moroder

kunstraumGRIES

editorial

kunstraumBAD DÜRKHEIM

Liebe Leserinnen, liebe Leser, als Appetizer sozusagen möchte ich Ihnen zwei Ausstellungen empfehlen: Wuchtig und im wahrsten Sinne eingeläutet durch die Stahlglocken der Tiefenthaler Kirche – der Ausstellungsbeginn „Stahlzeit“ von Robert Schad. Der zweite Tipp: Die Orangerie des Schlossparks in Schwetzingen bevölkern trotz „Brexit“ die skurrilen und hintersinnigen Figuren der walisischen Bildhauerin Laura Ford. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen Björn Barg, Verleger

33 Lilau trifft Buja Skulptur meets Stencil, Paintings & Cut Outs 34 Areal Malerei aus Leipzig

kunstraumHEDDESHEIM 35 Gerd Lind Altes Rathaus Heddesheim als Kunstwerk 35 kunstraumMETROPOL im ABO 37 AUSSTELLUNGEN in den kunsträumen der REGION 43 Impressum

kunstraumMETROPOL 3


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kunstraumSCHWETZINGEN

LAURA FORD IN DER ORANGERIE Der Kunstverein Schwetzingen zeigt auch in diesem Jahr in der Orangerie des weltberühmten Schlossparks eine beinahe weltberühmte Künstlerin: Die 1961 in Cardiff (Wales) geborene Bildhauerin Laura Ford. 2005 repräsentierte sie Wales auf der Biennale in Venedig. Ihre Werke stehen in den wichtigsten Sammlungen und Museen der USA und Großbritanniens. Aber auch in Deutschland wird sie immer bekannter, dank der Galerie Scheffel aus Bad Homburg, die erneut mit dem Kunstverein Schwetzingen kooperiert. In Heidelberg zum Beispiel steht eine große Giraffe von ihr vor der neuen Poliklinik im Neuenheimer Feld. 2016 erhielt sie den Iserlohner Kunstpreis.

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In Schwetzingen wird Laura Ford ältere wie auch neu entwickelte Werke zeigen, die von ihren Besuchen im Schlosspark inspiriert wurden. So will sie – passend zum Genius loci – Orangenpflückerinnen schaffen. Andere Mädchen leben in dem phantastischen Kosmos der Künstlerin, wie zum Beispiel eine Gruppe von weinenden Girls, die in Bronze gegossen in den Ecken stehen und heulen oder auf Bänken und Brücken ein anrührendes Bild bieten. Immer wieder belebt Laura Ford die Welt der Kindheit. Sie selbst wuchs als Kind einer Schaustellerfamilie auf. Hier liegen sicherlich die Urbilder ihrer heutigen Figuren, in denen immer wieder auch Tiere erscheinen: Hunde, Katzen, Eulen, Pandas usw. Sie erscheinen wie alte Spielgefährten. Andere sind in der brutalen Welt der Menschen angesiedelt und müssen als Bettler und Lumpensammler ihr täglich Brot verdienen: anthropomorphe Füchse oder Dachse in abgelaufenen Schuhen wühlen in öffentlichen Mülleimern oder hocken und betteln auf der Straße. Laura Ford inszeniert eine Art soziales Elend der Tiere, was natürlich auch allegorisch lesbar ist und ein kritisches Bild unserer Gesellschaft liefert. Doch Laura Ford wäre keine britische Künstlerin, wenn da nicht auch viel Humor im Spiel wäre. Ihre Kunst ist gleichzeitig sweet and sour. Dr. Dietmar Schuth

• Laura Ford 3. bis 25. Juni 2017 Kunstverein Schwetzingen, Orangerie Schloss Schwetzingen www.kunstverein-schwetzingen.de Laura Ford, Silent Howler II, 2016 LauraFord, Rag and Bone with Bin, 2007 kunstraumMETROPOL 5


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kunstraumTIEFENTHAL Die Ausstellung zieht Bezüge zur Historie des Ausstellungsortes, greift die Vorliebe des Künstlers für die Wechselbeziehungen von Bildender und Darstellender Kunst auf und bietet eine Auseinandersetzung mit dem Werkstoff Stahl. Ein Material, dem sich Bildhauer wie Eduardo Chillida, Richard Serra oder Robert Schad regelrecht verschrieben haben. Ob monumentale Mauern oder tänzelnde Figurinen, Stahl ist längst nicht mehr der Architektur vorbehalten. Robert Schads Stahlskulpturen erscheinen leicht, fast schwerelos und spielend. Für den in Frankreich und Portugal ansässigen Künstler sind sie seine persönlichen und stellvertretenden Akteure. Man begegnet ihnen meist im öffentlichen Raum, vor Gebäuden oder in der Natur wie auf der Skulpturenmeile in Mannheim, im Innenhof des Bundesministeriums der Finanzen oder in der Deutschen Botschaft in Moskau.

Robert Schad, Stahlplastik Larrak

ROBERT SCHAD STAHLZEIT Sie tänzeln, bewegen sich und machen Theater: die Stahlskulpturen von Robert Schad. Wolfgang Thomeczek hat den renommierten Ausnahme-Bildhauer eingeladen, in seinen Räumlichkeiten auszustellen. Unter dem Titel STAHLZEIT werden Skulpturen und Zeichnungen in der neu gegründeten Kunstinstitution KunstKabinett Tiefenthal, die in denkmalgeschützter Umgebung zwischen Kirche und Pfarrhaus entstand, von Mitte Mai bis Ende Juni gezeigt. STAHLZEIT findet im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2017 statt.

Eines haben seine „Charaktere“ alle gemeinsam: Ambivalenzen sind die wiederkehrenden Themen in Schads Kunst. Fasziniert vom lebendigen Kontrast des Materials, verweist der gebürtige Ravensburger auf die gegensätzlichen Seinszustände seiner Kunstwerke wie die Kälte des Stahls gegenüber der Wärme der Form. „Was leicht aussieht, ist eigentlich schwer“, erklärt der Bildhauer, dessen Werke eine Schwerlast von zehn Tonnen erreichen können. Sein größtes Werk misst 34 m Höhe und steht auf dem Pilgerplatz des Santuário de Fátima in Portugal - das bisher weltweit größte Kruzifix. Die Leichtigkeit, die Dynamik und die Lebendigkeit lassen den Betrachter die Schwere und Härte vergessen. Schads Kunst ist von der Musik und dem Tanz inspiriert. Seine Skulpturen sind personifizierte Wesen, die nach seiner Choreografie im Raum tanzen. Sie machen den Ausstellungsraum zur Theaterbühne. „Ähnlich wie der menschliche Körper sind meine Skulpturen eine Addition gerader Teile“, sagt Robert Schad. „Da wo sich die geraden Teile treffen, ist eine Bewegung potenziell möglich.“ An so manchen Plätzen sorgen die Akteure aus Stahl für heftige Diskurse. Seine Kunst erfährt Bewunderung, aber auch Kritik. Besonders dann, wenn sich Kunst in den Alltag und die Visualität der

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Menschen einmischt, die sie nicht benennen oder erklären können. Schad steht der Auseinandersetzung offen gegenüber und schätzt den Dialog am Kunstwerk wie in Ravensburg oder Landshut. Für Schad muss Kunst im öffentlichen Raum autonom und in seiner Langzeitwirkung beständig sein - kein einfacher Orientierungspunkt inmitten einer Stadt. STAHLZEIT verweist mit dem ergänzenden Konzertprogramm vor allem auf die musikalische Komponente in Schads Arbeiten. Für die Tiefenthaler Ausstellung hat der Karlsruher Komponist Volker Heyn zu den Stahlskulpturen von Robert Schad das Werk ›MORPH‹ komponiert. Bei der Vernissage am 14. Mai 2017 wird diese Komposition vor Ort im Pfarrgarten und Pfarrhof mit Klängen der Schwerindustrie und den Stahlglocken der Tiefenthaler Kirche uraufgeführt. In Heyns Tonbändern befinden sich Klänge der Schwerindustrie, die er über 40 Jahre weltweit gesammelt hat. Es sind Klangschnipsel der harten und weichen Metallklänge, die zum Geläut der Stahlglocken und der Kirchenorgel seiner Komposition hinzugefügt, als eine OpenAir-Tonbandperformance erklingen werden. Die Glocken spielen an diesem Ort und damit in ›MORPH‹ eine bedeutende Rolle: 1949 wurden hier die ersten Stahlglocken in Rheinland-Pfalz unter dem damaligen Pfarrer und Glockensachverständigen der Landeskirche Rheinland-Pfalz, Pfarrer Theo Fehn, eingesetzt. Fehn hat die Glockenlandschaft nach dem Krieg kultiviert und neu geordnet. Volker Heyn entdeckte seine Faszination für Klänge metallischer Art in Australien, wo er 1960 bis 1971 lebte und neben seinem Studium in einer Stahlfabrik arbeitete. Diese Erfahrung führte ihn zu Experimenten, welche die Töne des nachhallenden Metalls einbeziehen. „Musik kommt von Reibung“, erklärt der Komponist. Wie auch Schad, mit dem er seit der Studienzeit befreundet ist, ist Heyn fasziniert von dem soliden Metall. Sein Credo: Poesie im Geräusch. Metallische Klänge bezeichnet er als hyperlyrisch und höchst poetisch. In den gegenseitigen Reibungen von Eisenteilen sieht der Musiker starke Parallelen zu Streich-, Blas- und Holzinstrumenten. Das Einfangen der Klänge ist seine persönliche Aufgabe. Dabei gilt sein Interesse den Klängen, die ganz natürlich

Robert Schad, Tarrak, 2016

im Arbeitsprozess oder Alltag entstehen. Thomas Beimel beschrieb seine Musik im Deuschland-Funk wie folgt: „Volker Heyn’s Musik wirkt subversiv […] sie schafft Platz für organisierten „Krach“ und seine vielfältigen subtilen Echos. […] Diese Musik ist nicht erhaben, sondern in konkreten Erfahrungen des Alltags verankert. […] seine Kompositionen vermitteln nicht selten den Eindruck eines ausgedehnten/überdehnten Klangraums, der sich nicht mit der tatsächlichen Begrenzung des konkreten Aufführungsortes begnügt.“ Bei einer Matinee am 11. Juni 2017 wird der Vibraphonist Claus Kiesselbach Werke von Debussy und Bach mit eigenen Improvisationen verbinden. Die Finissage der Ausstellung findet im Rahmen „Tag der

Architektur“ am 25. Juni 2017 statt und bietet ein Konzert mit zeitgenössischen Kompositionen auf Stahlelementen. Markus Walder, Solo-Pauker des Pfalztheaters, wird mit zwei seiner Schüler im Pfarrgarten auf verschiedenen Stahlelementen u.a. Werke von Nebojša Živkovi aufführen. „Das Projekt STAHLZEIT wird ein sehensund hörenswertes Erlebnis“, verspricht Wolfgang Thomeczek. Julia Laukert M.A.

• Robert Schad 14. Mai bis 25. Juni 2017 KunstKabinett Tiefenthal www.kunstkabinett-tiefenthal.de kunstraumMETROPOL 7


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kunstraumHEIDELBERG

JOHN LENNON AUSSTELLUNG IM KURPFÄLZISCHEN MUSEUM HEIDELBERG

Die Zeiten, in denen die Gazetten von den „vier britischen Schreihälsen“ schrieben, sind längst vorbei, und man muss auch schon ein paar Jährchen auf dem Rücken haben, um sich an die einstige Wochenschau im Kino zu erinnern, die vor dem Hauptfilm über Neues und Wissenswertes aus aller Welt informierte. Darin waren die Beatles eine Zeitlang die ganz große Nummer, und manch ein älterer Besucher zuckte schmerzhaft zusammen, wenn sie, provozierend mit ihren damals lang wirkenden Haaren, aber in ordentlich-adretten Anzügen ihr „Yeah, yeah, yeah...“ anstimmten. Die Auftritte waren erfrischend ungebärdig, temperamentvoll und voll vokaler Power. Der gewaltsame Tod von John Lennon etliche Jahre später erschütterte daher die Öffentlichkeit, und nicht nur die in den USA und Großbritannien, sondern in aller Welt.

• Imagine John Lennon bis 25. Juni 2017 Kurpfälzisches Museum der Stadt Heidelberg www.museum-heidelberg.de 8 kunstraumMETROPOL

John Lennon, First One, 1977

Am 8. Dezember 1980 wurde der Musiker auf einer Straße in New York erschossen. Er war vierzig Jahre alt, und nicht nur Freunde der Popmusik waren damals bis ins Mark getroffen und machten aus ihrer Trauer um den hochbegabten und charismatischen Musiker, der gemeinsam mit seinen drei Kollegen George Harrison, Ringo Star und Paul Mc Cartney Repräsentant der bis dahin zweifellos populärsten Musikertruppe war, kein Hehl. John Lennon hatte mehrere Talente, denn er trat nicht nur als genialer Selbstdarsteller auf - vor allem gemeinsam mit der Japanerin Yoko Ono -, sondern hatte schon 1971 mit seinem Song „Imagine“ einen Hit der Popmusik gelandet. Bereits in dieser Komposition bekannte er sich zu seinem Ideal einer friedlichen Welt, die weder Kriege noch andere Formen von Gewalt oder Unfreiheit kennt. Nicht ohne Grund wurde daher „Imagine“ zur Hymne der Friedensbewegung erkoren. Liest man den Text, ist diese Entscheidung leicht nachzuvollziehen. Darin finden sich Sätze wie „Stell dir vor, es gibt den Himmel nicht,/ Es ist ganz einfach, wenn du's nur versuchst./ Keine Hölle/ unter uns,/ Über uns nur das Firmament./ Stell dir all die Menschen vor/ Leben nur für den Tag./ Stell dir vor,


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Bob Gruen, John Lennon und Joko Ono vor dem Dakota Building, 1974

es gäbe keine Länder,/ Das ist nicht so schwer./ Nichts, wofür es sich zu töten oder sterben lohnte/ Und auch keine Religion./ Stell dir vor, all die Leute/ Lebten ihr Leben in Frieden./ Du wirst vielleicht sagen, ich sei ein Träumer,/ Aber, ich bin nicht der einzige!/ Und ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein,/ Und die ganze Welt wird eins sein./ Stell dir vor, es gäbe keinen Besitz mehr./ Ich frage mich, ob du das kannst./ Keinen Grund für Habgier oder Hunger,/ Eine Menschheit in Brüderlichkeit …“ Derlei Zukunftsvisionen haftet nach wie vor ein Hauch von Utopie an, denn der Weg zum ewigen Frieden wird so steinig bleiben wie er es bisher war, aber man sollte nicht damit aufhören, ihn herbei zu sehnen. John Lennon war da ein konsequenter Vorreiter, der auch seine Hoffnung auf das Gute im Menschen nie aufgegeben hatte, an das er – nimmt man seinen gewaltsamen Tod vorweg – kaum Grund hatte zu glauben. Seine Überzeugungen, die er in Interviews, Liedern und deren Texten offenherzig äußerte, wurden häufig auch als anarchistisch angesehen. Der Popstar war ein begeisterter Leser, beschäftigte sich mit Autoren wie Oscar Wilde, Leo Tolstoi, Aldous Huxley, bevorzugt aber mit Lewis Carroll.

Dessen Hang zum Nonsens fiel bei seinem Bewunderer auf fruchtbaren Boden, denn in Lennons literarischen Arbeiten dominieren neben Songtexten auch Gedichte, die neben ihrer hohen Qualität auch einen doppelten Boden aufweisen. Hätte es zu Lennons Zeiten schon ein Buch-Genre wie das heuzutage machtvoll grassierende „Fantasy“-Angebot gegeben, wäre er mit Sicherheit einer seiner Anhänger gewesen, denn am 1. April 1973 hatten John und Yoko in ihrem Appartment den Staat Nutopia ausgerufen, ein fiktives Land ohne Grenzen und Pässe. Dazu war der Künstler ein Meister der Inszenierung. Das galt unter anderem für seine „Bed-ins“ mit Gattin Yoko Ono Ende März 1969 in Amsterdam, bei denen die Fans dem Glamour-Paar bei seinem gemeinsamen Frühstück im Bett und den Gesprächen mit den Reportern zusehen durften. 1966 hatten sich die beiden kennengelernt und drei Jahre später geheiratet. Ihre starke Verbundenheit wurde wohl nicht beschädigt durch die ständig präsente Öffentlichkeit. - Nachdem John Lennon am 8. Dezember 1980 von einem verwirrten Passanten erschossen wurde, konnte Yoko Ono sicher sein, dass sie mit ihrer Trauer nicht alleine ist. Heide Seele kunstraumMETROPOL 9


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kunstraumLANDAU El Greco, Gustave Courbet, Jonathan Meese. Anlehnungen an christliche Ikonografie, insbesondere die Passion Christi, finden sich des Öfteren in Dominik Schmitts Bildwelten, ebenso sexuelle Andeutungen.

Dominik Schmitt, mein begräbnis in landau, 2016 (Ausschnitt)

DOMINIK SCHMITT DIE AUSSENSEITE DER INNENWELT „Nirgendwann“. So lautet der Titel einer Publikation, die im März 2017 im renommierten Kunstverlag Kerber (Bielefeld/Berlin) erschienen ist und seither für viel Aufsehen in der Kunstwelt sorgt – ist es doch die erste Publikation über einen Künstler, der sich in Landau und der Südpfalz schon längst einen Namen gemacht hat: Dominik Schmitt. „Nirgendwann“ ist ein Kunstwort, zusammengesetzt aus nirgendwo und irgendwann. Es spielt auf einen phantastischen, einen überzeitlichen Ort an, eine Art Zwischenbereich, dem die Wesen in Schmitts Bildwelten zugehörig scheinen. In diesen Zeit und Raum entrückten Bildwelten lösen sich die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion auf. Dominik Schmitt hat an der Universität in Landau das Studium der Biologie und der Kunst abgeschlossen. Er ist nicht nur als ⁄ Maler und Zeichner hervorgetreten, sondern auch mit filmischen Arbeiten, Plastiken, Installationen, Musik und Lyrik. Für sein junges Alter ist die Liste der Ausstellungen und Auszeichnungen beeindruckend. Schmitts Bilder werden von Tieren, Menschen und Mischwesen aus Tier und Mensch

bevölkert, deren Körper häufig wie aufgeschnitten sind, so dass der Betrachter hineinschauen kann. Die oft bis an die Ränder dicht mit Motiven gefüllten Bilder werden von einem dunklen Kolorit beherrscht, wobei sich in jüngster Zeit die Palette etwas aufhellt. Düster bzw. melancholisch erscheinen häufig auch die dargestellten Szenen, die aber auch eine ironisch-witzige Seite aufweisen. Das großformatige Werk „mein begräbnis in landau“ zum Beispiel. Es zitiert in Titel und Komposition Gustave Courbets berühmtes Bild „Ein Begräbnis in Ornans“ sowie El Grecos Gemälde „Begräbnis des Grafen von Orgaz“. Lehrende des Kunstinstituts in Landau, nämlich Günther Berlejung und der Autor dieses Textes, legen den Leichnam Schmitts ins Grab. Deutlich ist die Anlehnung an Darstellungen der Grablegung Christi, die durch den (buntfarbigen) Nimbus um das Haupt des Künstlers unterstrichen wird. Um die Dreiergruppe herum steht eine Vielzahl von Personen. Es handelt sich um Porträts von Familienangehörigen (der Bruder Schmitts hält dessen Herz in Händen), Freunden, weiteren Lehrenden, Sammlern und Galeristen sowie von Künstlern, die Schmitt bewundert:

Einen genauen Plan vom fertigen Bild hat Schmitt nicht, bevor er ans Werk geht, eher eine vage Grundidee. So gibt es auch keine Vor- oder Unterzeichnungen. Vielmehr entwickelt sich die Komposition intuitiv im Schaffensprozess. Zuerst wird die Leinwand komplett mit Papier abgeklebt. Dann kommt eine Schicht Tapetenkleister darüber. Die weitere Bearbeitung erfolgt mit Wasser und dunklen Acrylfarben. Ölfarbe, diverse Stifte und Kreiden und mit Hilfe von Schablonen gesprühte Partien kommen in späteren Stadien dazu. Die Figuren ergeben sich aus der malerischen Struktur, also ebenfalls aus dem Prozess heraus. Dabei verwendet Schmitt Fotografien, er malt diese aber nie ab, sondern transformiert sie entsprechend seinen Vorstellungen. Dann werden auch Texte integriert, handschriftlich, gesprüht, gedruckt oder collagiert. Ein neues Element ist die Verwendung von alten Tapetenstücken, so etwa in „Schweigeminute“. Dominik Schmitt hat in den letzten Jahren einen unverkennbaren individuellen Stil und eine ganz eigene Bildsprache entwickelt, in der gegenständliche Bildmotive, Symbole und Schriftzeichen eine einzigartige Symbiose eingehen. Seine Inspirationen bezieht er vor allem aus der Kunstgeschichte. Einem gängigen Stilbegriff lässt sich seine Kunst nicht zuordnen. Schmitts Kunst gründet auf einer intensiven Innenschau, einer Beschäftigung mit sich selbst, aber ebenso mit seiner Umgebung. Seine Werke reflektieren (häufig unter Einbeziehung seines eigenen Körpers) seine persönlichen Befindlichkeiten, Stimmungen und Gefühle. „Jedes Bild ist im Grunde ein Selbstporträt, ein Psychogramm meiner selbst“, so der Künstler, der auf Authentizität in der Kunst großen Wert legt. Bisweilen muten Dominik Schmitts Bilder dem Betrachter viel zu. Genau dies macht ihren Reiz aus. Christoph Zuschlag

• Dominik Schmitt 5. Mai bis 2. Juni 2017 Galerie M am Deutschen Tor, Landau www.galerie-m-landau.de kunstraumMETROPOL 11


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kunstraumMANNHEIM

Ralf Kopp, Realitätsprinzip – 100, 2013

Michael Timpso, A Horse Man Rode Out - Detail (Geldzähler), 1999

30 SILBERLINGE KUNST & GELD Frisst das Geld die Kunst? Mitnichten! Kunst und Geld sind schon früh eine enge Verbindung eingegangen, das Florentiner Adelsgeschlecht der Medici finanzierte (natürlich zum eigenen Ruhm) grandiose Kunstwerke, Künstler mutierten früh zu Unternehmern und produzierten auf Halde und bereits im 16. Jahrhundert sind Klagen von Malern zu hören, die sich schlecht bezahlt fühlten. Der Mannheimer Kunstverein geht dem gespannten Verhältnis Kunst versus Geld in seiner Ausstellung mit Arbeiten der Sammlung Haupt (Berlin) nach. Kunst ist (auch) eine Ware, keine Frage. Spaziert man über die Kunstmessen dieser Welt, so sind da wenige Kunstwerke, die sich Otto Normalverdiener kaufen könnte. Aber ein 5er BMW ist schließlich auch nicht für lau zu haben. Kunst hat ihren Preis und nicht immer wird da nur mit Geld bezahlt – ein vielfältiges Geflecht von Abhängigkeiten scheint da auf, Künstlern wird auch gerne mal die Rolle des Alleinunterhalters und Hofnarren zu Teil, die Veranstaltungen und Firmenfoyers mit ihrer Kunst und ihrer Anwesenheit dekorieren dürfen. Auf der anderen Seite hilft das Geld, Freiräume für Kunst und Künstler zu schaffen, damit wir in den Genuss von Erkenntnissen und Fragestellungen kommen, die uns sonst vielleicht gar nicht erst begegnet wären. Kunst und Geld, ein prekäres Verhältnis, auch ein logisches, denn ohne Moos ist auch beim Künstler, der schließlich von seiner Kunst leben muss, nichts los. Verraten wir die Kunst wie wei12 kunstraumMETROPOL

land Judas Jesus für 30 Silberlinge, wenn wir sie erwerben? Oder wieder verkaufen? Verkauft der Künstler mit seinem Werk seine Seele, verrät er die Kunst, nur weil er von ihr leben möchte? Mit einem gerüttelt Maß an Hinterlist und Tücke befragen die ausgestellten Arbeiten den Kunstmarkt, die Sammler, Kunstliebhaber und Künstler gleichermaßen: das Künstlerduo Sommerer & Mignonneau etwa verknüpft das Bild eines Schafes mit den Mechanismen des Kunstmarktes. Über einen Sensor wird die Verweildauer des Betrachters vor dem Bild gemessen, in einen Geldbetrag umgesetzt und sodann Anschaffungskosten des Gemäldes und jener Geldbetrag addiert zum gegenwärtigen Wert des Bildes, ausgeduckt am unteren Ende auf einer Kassenrolle. Die Habgier (eine der 7 Todsünden und damit ein altehrwürdiges Thema der Kunstgeschichte) ist, natürlich, eines der Themen; Nikolaus Eberstaller präsentiert ein ausge-

stopftes Hausschwein, das Geldscheine frisst, bis es ihm aus allen Ritzen wieder hervorquillt. Anne Judd erschuf einen Dollarfächer am Stiel, mit dem man sich auf der Aktionärsversammlung auf angemessene Weise Luft zufächeln könnte, Anton Stankowski zeigt die Zellteilung der Deutschen Mark und Joseph Beuys behauptet auf einem 20-Mark-Schein: Kunst = Kapital. Aber man kann nicht nur Kunst zu Geld machen, unversehens gerät Geld auch zu Kunst, etwa wenn Agathe Fleury 2 200-FrancScheine wie in einem Teppich miteinander verwebt und die Darstellungen auf den Scheinen verzerrt – das Resultat nimmt einem keine Bank mehr ab. Der Geldwert wird hier vernichtet, ein Kunstwert dafür geschaffen. Klaus Staeck baut das Mittelschiff des Kölner Doms aus einem Geldbündel auf („Am Anfang war das Geld“) und Ingrid Pitzer backt aus geschreddertem Geld einen Kuchen. Na dann: Guten Appetit! Martin Stather

• Sammlung Haupt 11. Juni bis 16. Juli 2017 Mannheimer Kunstverein www.mannheimer-kunstverein.de


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kunstraumKAISERSLAUTERN

„NZAUL D’AUTER” SKULPTUREN UND ZEICHNUNGEN VON WALTER MORODER Aufrecht stehen die lebensgroßen, meist weiblichen Holzfiguren von Walter Moroder im Raum – alleine oder in einer Gruppe. Ihre Präsenz erfüllt den Ort, den sie einnehmen und zugleich verändern. Eine irritierende Atmosphäre entsteht. Scheinbar vertraut und zugleich fremd muten diese entrückten Wesen an. Der Betrachter vermag sich ihnen kaum zu entziehen. Nähert er sich, verspürt er jedoch sogleich das Gefühl, ihnen nicht zu nahe treten zu dürfen, da eine eigentümliche, unnahbare Aura sie umgibt. Ihre Körper wirken beseelt. Erwartungsvoll, staunend, beunruhigt oder in sich gekehrt sind die Figuren anwesend und doch scheinen sie einer anderen Welt anzugehören, als seien sie „irgendwo anders”, unbestimmt an welchem Ort, der Zeit enthoben. Ihre minimale Gestik und Mimik lässt individuelle Gefühle ahnen, Stimmungen, Befindlichkeiten unterschiedlicher Art, die jedoch uneindeutig bleiben. Ein außergewöhnliches Beispiel befindet sich in der Sammlung des Museums Pfalzgalerie (mpk). Die aus Lindenholz geschaffene, schlanke Skulptur einer kahlköpfigen jungen Frau, bekleidet mit einem schulterfreien, langen, Falten aufwerfenden Gewand, ist von rätselhaftem Zauber umgeben. Sie trägt den ladinischen Titel „Drap” und ist 2012 entstanden. Ihre aus Mooreiche gefertigten Augen blicken am Betrachter vorbei. Ihr Körperausdruck vermittelt eine gewisse Unbestimmtheit, in der Ruhe und Unruhe, Anwesenheit und Abwesenheit gleichermaßen spürbar sind. „Eine Skulptur empfinde ich als beendet, wenn ich den Zustand erreiche, der mich beunruhigt”, sagt der Künstler. Walter Moroder steht mit seinen Holzskulpturen in der Tradition der Schnitzkunst seiner Heimat, dem Grödnertal. Das dort über Jahrhunderte gepflegte Handwerk wurde weitgehend von industrieller Massenproduktion verdrängt. Losgelöst von diesem Prozess, hat Moroder einen eigenen Weg als bildender Künstler gefunden. 1963 in St. Ulrich, Südtirol, geboren, studierte er, nach seiner Lehre in der väterlichen Werkstatt, Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Auslandsaufenthalte führten ihn unter anderem in die USA, nach Mexiko, Guatemala und Indonesien. Seit 2001 arbeitet Moroder freischaffend. Er hat eine eigenwillige Handschrift entwickelt, mit der er die zeitgenössische figürliche Plastik auf faszinierende Weise bereichert. Tradition und Innovation spiegeln sich in seinen Werken gleichermaßen. Parallel zu den Skulpturen entstehen entsprechend ausdrucksstarke Graphiken, die das figürliche Motiv variieren. Es sind sensible, formal extrem reduzierte Zeichnungen mit Tusche, Deckfarben oder Pastellkreide und großformatige Drucke, deren Motive mit Hammerschlägen auf den jeweiligen Bildträger aus Holz aufgebracht werden. Der Werküberblick im mpk zeigt in nuancenreichen Facetten die Auseinandersetzung des Künstlers mit der menschlichen Figur und stellt existenzielle Fragen nach dem Dasein an sich. Damit rückt er auch die Selbstwahrnehmung in den Mittelpunkt seiner und unserer Betrachtungen. Annette Reich

Walter Moroder, Drap, 2012

• „nzaul d‘auter“ (irgendwo anders) 20. Mai bis 13. August 2017 Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern www.mpk.de kunstraumMETROPOL 13


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Laura

Ford

3. bis 25. Juni 2017

Vernissage am: 3. Juni 2017 um 16 Uhr Orangerie Schloss Schwetzingen 68723 Schwetzingen Di – Fr von 14 – 18 Uhr Sa, So von 11 – 18 Uhr


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kunstraumSEEHEIM-JUGENHEIM

AUF REISEN IM INNEREN ORIENT PETER STEPHAN IM MUSEUM STANGENBERG MERCK Normalerweise ist das Museum Stangenberg Merck, angesiedelt in einer historischen Villa in Hanglage mit wunderbarem Fernblick oberhalb des Bergstraßen-Städtchens Jugenheim, dem Schaffen der Malerin Heidy Stangenberg (1922-2014) gewidmet. Über drei Stockwerke hängen dort ihre Zeichnungen, Graphiken und Ölbilder. Letztere zeugen am deutlichsten von einer betont malerischen Variante von Realismus: ruhige, fast skulptural stabil komponierte Porträts, bäuerlich einfache Stillleben und karge mediterrane Landschaften, alles gehalten in kräftigem Kolorit. Es war auf einem jener ausgedehnten Aufenthalte, die die Künstlerin gerne in der griechischen Inselwelt verbrachte, dass ihr der Kollege Peter Stephan (1927-2014) begegnete. Ergebnis einer über Jahrzehnte gepflegten Künstlerfreundschaft ist die laufende Sonderausstellung im Museum. Auffällig freilich auf den ersten Blick, dass Stephans Auffassung von Malerei gegensätzlicher gar nicht sein könnte. Es zappelt auf seinen Bildern förmlich von Figuren und Handlung – wiederholt wurde er als „Märchenerzähler“ apostrophiert. Doch wo bitte soll dann die Heimat dieser Märchen sein? Den Fischern, Seeleuten, Bauern, Hirten, Handwerkern, Hausierern, die in zerschlissener Kleidung vor der Kulisse vergessener Häfen und heruntergekommener Dörfer aufgebaut sind, haftet zwar etwas vage Vorderorientalisches an. Doch könnten die Szenen in Süditalien ebenso spielen wie in Hinteranatolien, in Nordafrika ebenso wie auf dem Balkan – Eindrücke von Fahrten, die Stephan in einem bewegten Leben gesammelt hat, werden da gewiss eingeflossen sein. Aber auch Erinnerungen an die in Ungarn verbrachte Jugend. Motivisch gilt seine besondere Liebe dem fahrenden Volk jeglicher Couleur, Bärenführern und in Kamelwagen dahinziehenden Zigeunern inklusive. Wo sie sich niederlassen, mögen die Möbel noch so wacklig, die Divane noch so löchrig sein.

Peter Stephan, Eldivan mit blauer Teekanne Doch in trauter Eintracht geben die Familien sich dem Müßiggang hin, trinken, spielen Karten, träumen, musizieren und teilen das wenige, das sie haben. Die Detailfreude, mit denen Stephan solche Zusammenkünfte, ob im Zimmer oder im Zelt oder am Feuer unter offenem Strandhimmel, in Malerei wie Radierung liebevoll schildert, verrät eine tiefe Solidarität mit den Armen und den Außenseitern. Kein Wunder. Blieb er doch selbst stets ein Außenseiter – zumindest was Kunstszene und -markt anbelangt. Beginnend mit dem Studium an der Münchner Akademie, aus dem er, weil zu unabhängig, zu unordentlich und irgendwie „nicht fassbar“, relegiert wurde. Wie aus der Zeit gefallen wirkt sein seit den sechziger Jahren nahezu unveränderter Bildkosmos, speziell wenn man ihn hält gegen das, was sich parallel dazu international an Kunstströmungen und -innovationen geradezu überschlug. Pochend auf der mantraartig wiederholten Devise: Erzählerischkeit in der Malerei ist passé, vormodern, ein Relikt des 19. Jahrhunderts... Was Peter Stephan in seinem Hauptdomizil, einem selbsterrichteten Häuschen an einer waldigen Stelle der Bucht von Volos in Mittelgriechenland, offenbar wenig anfocht. Hier war es, wo er – wenn er nicht zwecks Gelderwerb wieder mal Touristen kreuz und quer übers Mittelmeer schipperte – mit Pinsel bzw. Radier-

griffel immer neue Stationen seines inneren Orients ansteuerte. Stationen also einer Weltflucht? Tatsächlich mag es ein poetisch-exotischer Gegenentwurf zum pragmatisch-grauen Alltag im Wirtschaftswunderdeutschland sein, was die Kenner und Sammler seiner Kunst seit je darin suchten. Doch wertet sie nicht ab. Auch wenn man ein Weilchen nachdenken muss, bis man auf einen ähnlich gelagerten Künstler-Zeitgenossen kommt, etwa im Wiener Phantasten Arik Brauer (Jahrgang 1929). „Man wird sich daran gewöhnen müssen, dass Peter Stephan auf der Suche nach der Gegenwart stets den langen Umweg über die Vergangenheit nimmt“, hat jemand einst im Vorwort zu einer Auswahl der ungemein feinstrichigen Stephan’schen Ätzradierungen geschrieben. Eine weiser Orakelspruch. Reichen doch die Wurzeln dieses Motivkanons zurück bis mindestens zu den Szenen des dörflichen Lebens, wie Pieter Brueghel d.Ä., genannt der Bauernbrueghel, sie auf seinen figurenprallen Tafeln ausgebreitet hat. (RH) • Peter Stephan bis 20. August 2017 Museum Stangenberg Merck Seeheim-Jugenheim www.museum-jugenheim.de kunstraumMETROPOL 15


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kunstraumKARLSRUHE

DAPHNE CORREGAN FRANKREICH

14. MAI BIS 25. JUNI 2017

Bernhard Heiliger, Windblume, 1964

SKULPTUREN aus der Sammlung der Städtischen Galerie Karlsruhe Spannende Einblicke in unterschiedliche Positionen der Bildhauerei und Objektkunst im 20. und 21. Jahrhundert vermittelt die Ausstellung „Skulpturen aus der Sammlung“ mit Werken aus dem eigenen Bestand und der renommierten Sammlung Garnatz, die sich seit 1996 als Dauerleihgabe in der Städtischen Galerie Karlsruhe befindet. Das facettenreiche Spektrum der Schau vergegenwärtigt signifikante Entwicklungen der Plastik in Deutschland vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, wobei der Hauptakzent auf der Zeit nach 1945 liegt. Der Rundgang durch die Ausstellung führt – gegliedert nach chronologischen und thematischen Schwerpunkten – durch sieben Abteilungen. Sie schlagen einen Bogen von figürlichorganischen zu konstruktiv-architektonischen Formen und schließen auch experimentelle bzw. konzeptionelle Tendenzen mit ein.

Foto: Gilles Suffren

Zu sehen sind dreidimensionale Werke und Arbeiten auf Papier von Hiromi Akiyama, Horst Antes, Stephan Balkenhol, Georg Baselitz, Franz Bernhard, Thomas Bernstein, Max Bill, Jürgen Brodwolf, Hede Bühl, Michael Croissant, Günther Förg, Wilhelm Gerstel, Günter Haese, Otto Herbert Hajek, Erich Hauser, Bernhard Heiliger, Alfred Hrdlicka, Horst Egon Kalinowski, Hubert Kiecol, Per Kirkeby, Harald Klingelhöller, Fritz Koenig, Rainer Küchenmeister, Wilhelm Loth, Markus Lüpertz, Meuser, Günter Neusel, A. R. Penck, Werner Pokorny, Michael Sandle, Robert Schad, Georg Schreyögg, Bernard Schultze, Andreas Slominski, Hans Steinbrenner, Arthur Stoll, Rosemarie Trockel, Hans Uhlmann, Peter Vogel, Christoph Voll, Hermann Volz, Franz West, Friedrich Zech und vielen anderen. (red)

Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Am Stadtgarten D-69117 Heidelberg

Öffnungszeiten: Di - Fr 11 - 13 Uhr & 14:30 - 18 Uhr, Sa 11 - 18 Uhr und nach Vereinbarung Tel.: +49(0) 6221 - 61 90 90, www.galerie-heller.de

• Skulpturen aus der Sammlung 8. April bis 18. Juni 2017 Städtische Galerie Karlsruhe www.staedtische-galerie.de


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kunsträumeVIERNHEIM | WORMS

Dumitru Gorzo, Rest, 2017

Tim Kent, Iron Sky, 2017

NEW YORK IN VIERNHEIM UND WORMS New York ist spätestens seit der Nachkriegszeit eine internationale Kunstmetropole. Emigranten aus Europa brachten die Avantgarde in die Neue Welt. Man denke an Marcel Duchamp oder Max Ernst. Viele Jahrzehnte später scheint die Anziehungskraft dieser Stadt für Künstler ungebrochen. Einen Eindruck dieser internationalen Szene zeigt eine Doppelausstellung in den Kunstvereinen Viernheim und Worms: New York Paintings – Junge Künstlerinnen und Künstler von der Lower East Side von Brooklyn. Ein dritter Kunstverein machte es möglich, der Kontur. Kunstverein Stuttgart, dessen Leiter Raimund Menges mit der Slag-Gallery in Brooklyn eine spannende Galerie entdeckt hat.

Tirtzah Bassel, Stairwell, 2017

Dan Voinea, On the Brink of Change, 2016

Vier MalerInnen und Maler dieser Galerie sind zu sehen. Der Rumäne Dumitru Gorzo ist von allen der wildeste Maler mit seinen gestischen Figurationen im folkloristischen Bunt seiner Heimat, eine Art abstrakter Expressionismus. Die drei anderen bestätigen den internationalen Trend zur figurativen Malerei. So malt der zweite Rumäne Dan Voinea mit Vorliebe halbnackte Männer bei der Arbeit, fast wie ein Max Liebermann. Bei dem Kanadier Tim Kent spürt man den großen Francis Bacon. Seine Themen sind vor allem Baustellen, Schnittstellen zwischen Mensch und Natur. Last but not least: Tirtzah Bassel, die in einer orthodoxen jüdischen Familie in Jerusalem aufwuchs. Sie malt Szenen auf Flughäfen und Grenzübergängen. Es wäre falsch, diese Künstler als epigonal z u bezeichnen, jeder hat seinen unverwechselbaren Stil gefunden. Und das allein ist im Kosmos der Malerei heute schon eine große und sehenswerte Leistung. Dr. Dietmar Schuth

• New York Paintings 31. März bis 29. April 2017 Kunstverein Viernheim www.kunstverein-viernheim.de 1. bis 30. April 2017 Kunstverein Worms www.kunstverein-worms.de kunstraumMETROPOL 17


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kunstraumHEIDELBERG

Nigel Hall, Mirrored, 2011

NIGEL HALL Stahl- und Bronzeplastiken

NIGEL

HA L L STAHL- UND BRONZEPLASTIKEN

SKULPTURENPARK HEIDELBERG 25. JUNI BIS 18. OKTOBER 2017 ERÖFFNUNG, 25. JUNI 2017, 11:00 UHR Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg Schlierbacher Landstr. 200A • 69118 Heidelberg

Verein der Freunde und Förderer des Skulpturenparks Heidelberg e.V. www.skulpturenpark-heidelberg.de

Der Skulpturenpark Heidelberg ist in den kommenden Monaten Schauplatz und Bühne für acht große Stahl- und Bronzeplastiken des englischen Bildhauers, Malers und Zeichners Nigel Hall. Damit präsentiert der Skulpturenpark Heidelberg einen der international bedeutendsten Künstler unserer Zeit. Nigel Hall ist 1943 in Bristol geboren. Nach seinen Studien in den 60er Jahren in Bristol und London, wurde sein Aufenthalt von 1967 bis 1969 in Nordamerika prägend. Von 1971 bis 1981 lehrte er am Royal College of Art in London und am Chelsea College of Art and Design. Seine Plastiken hat Nigel Hall aus Stahl, Bronze und poliertem Holz geschaffen. Die Arbeiten setzen sich mit Raum, Licht und Zeit, mit dem Spannungsfeld zwischen Linien, gekrümmten Flächen und Zwischenräumen sowie einem ganz eigenen rhythmischen Klang und seiner Balance auseinander. Nigel Hall ist weltweit mit Einzel- und Gruppenausstellungen sowie bedeutenden Arbeiten im öffentlichen Raum in Erscheinung getreten. In der Kunsthalle Mannheim war 2004 eine große Ausstellung von ihm zu sehen. Die Plastik „Slow Motion“ von Nigel Hall aus dem Jahr 2001 ist eines der Schlüsselwerke der Mannheimer Skulpturensammlung und wird im Skulpturenpark Heidelberg präsentiert. Zur Eröffnung am 25. Juni (11:00 Uhr) wird Ferdinand Ullrich, der Direktor der Kunstmuseen der Stadt Recklinghausen, im Beisein des Künstlers in das Werk und in die Ausstellung einführen. (red)

• Nigel Hall 25. Juni bis 18. Oktober 2017 Skulpturenpark Heidelberg www.skulpturenpark-heidelberg.de


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kunstraumHEIDELBERG

kunstraumSCHRIESHEIM

Bob Braine, Plakat für die Freie Flusszone Süderelbe, 2014

Ariane Faller & Matheusz Budasz, Vehikel

DIE IDEE DER FREIEN FLUSSZONE

UNFOLDING

Galerie für Landschaftskunst

Ariane Faller und Matheusz Budasz

Die aktuelle Ausstellung „Die Idee der freien Flusszone“ im Heidelberger Kunstverein stellt fortlaufende Kunst- und Forschungsvorhaben der Galerie für Landschaftskunst an den Flüssen Elbe, Emscher und Yamuna (Indien) sowie erste Näherungen an den Neckar in Heidelberg vor. Die Galerie für Landschaftskunst, kurz GFLK, beschreibt den Zusammenschluss von Künstlern, die mit Experten aus verschiedenen Wissensgebieten und interessierten Anwohnern an ausgewählten Projekten im Außenraum arbeiten. Dabei geht es weniger um die Errichtung von künstlerischen Werken, vielmehr steht die Erforschung von Natur- und Landschaftsräumen im Vordergrund. Ziel ist es zunächst, tradierte, fast selbstverständlich gewordene Nutzungen in Frage zu stellen, um neue Perspektiven für jeweils konkrete Areale zu entwickeln. Die Arbeiten zu freien Flusszonen entstanden in den letzten fünf Jahren. Plakate und Billboards der „Freien Flußzone Süderelbe“ in Hamburg werden ebenso zu sehen sein wie das 12 m lange Landschaftsporträt des „Landes für 5 finale Handlungen“ an der Emscher bei Dinslaken.

Von den entgegengesetzten Polen des Malerischen und Linearen ausgehend beschreiben Ariane Faller und Matheusz Budasz anhand divergierender Ausdrucksformen ein verbindendes künstlerisches Element: den Raum. Es sind minimale oder extensive Raumbezeichnungen und Raumaneignungen zwischen innerbildlicher und außerbildlicher Wirklichkeit. Dabei entstehen zumeist von der Wand in den Raum ausgreifende Installationen, die ebenso aus traditionellen Werkstoffen gefertigt sein können wie aus fabrikneuen oder vorgefundenen Materialien. Der so geschaffene Raum und die ihn konstituierenden Bilder sind vertraut und doch fremd. Dadurch eröffnen sich im Sehen und Erkennen reizvolle Zwischenbereiche, in denen Neues erfahr- beziehungsweise denkbar wird. Die beiden Künstler entziehen mittels dieser Eingriffe der gewussten Realität die ihr zugeschriebene Bedeutungsfestigkeit. Sie verliert an Eindeutigkeit. Die Grenzen zwischen Bezeichnung und Bezeichnetem, zwischen den Genres, zwischen den Dingen und dem Raum verschwimmen. Das mag beunruhigen oder faszinieren. Es ist, als erzeugte der durch eine bewegte Oberfläche fallende Blick eine unscharf gezeichnete, verzaubernd andere Welt.

Für die Ausstellung wandern Arbeiten aus dem öffentlichen Raum in die Ausstellungshalle. Außerdem entstehen neue Arbeiten. Wie das Modell zum „Hexagon der Flußbarrieren“ des documenta Teilnehmers Mark Dion. Zusammen mit einem umfangreichen Begleitprogramm, das Vorträge, Gespräche und Workshops von verschiedenen Akteuren in Heidelberg umfasst, trägt die Ausstellung zur Weiterentwicklung der „Idee der freien Flusszone“ bei und tritt in einen Dialog mit lokalen Planungen wie der IBA und Stadt an den Fluß /Neckarorte. (red) • Galerie für Landschaftskunst 17. März bis 28. Mai 2017 Heidelberger Kunstverein www.hdkv.de

Mit vielschichtigen künstlerischen Mitteln errichten Ariane Faller und Matheusz Budasz so etwas wie einen zeitgenössischen MERZ-Bau, in dem variable Beziehungen geschaffen werden – zwischen potentiell fast allem –, in dem Grenzen aufgehoben werden. Ursula Köhler

• Unfolding 7. Mai bis 11. Juni 2017 Museum Theo Kerg, Schriesheim www.kk-schriesheim.de kunstraumMETROPOL 19


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Die Galerie der Volksbank Weinheim zeigt

kunstraumDAHN

Adriana Woll, Dia da saudade eterna, 2013

TROPICALISMO Auseinandersetzung mit dem Gesellschaftssystem Die Bewegung des Tropicalismo entstand in den 1960er Jahren als Reaktion auf den Militärputsch in Brasilien und die einhergehende repressive Politik. Eine politische Bewegung, die gekennzeichnet war von Kritik der Konsum-Mentalität und dem Einfluss der Massenmedien sowie von der Sorge um die Beschneidung politischer Rechte, verband sich mit der Suche nach einem neuen musikalischen Ausdruck jenseits der gängigen Pop-Klischees und Bilder von Brasilien.

SAXA und BENJAMIN BURKARD Wortmalerei trifft Maschinenmalerei

21.03.2017 bis 24.05.2017 Vernissage, 21.03.2017, um 19:00 Uhr Die Ausstellung ist geöffnet Mo. - Fr. 8:30 - 16:00 Uhr, Do. 8:30 - 18:00 Uhr Volksbank Weinheim eG, Bismarckstr. 1, 69469 Weinheim, Tel.: 06201 85-0 www.volksbank-weinheim.de

1967 präsentierte der spätere Kulturminister von Brasilien (20032008) Gilberto Gil seinen neuen Musikstil, inspiriert von Jimmy Hendrix und Chuck Berry. Die Militärregierung nahm dies zum Anlass, die missliebige Protestbewegung zu verbieten und die Protagonisten in Haft zu nehmen oder des Landes zu verweisen. 2017 wird der Tropicalismo 50 Jahre alt. Längst haben sich in Brasilien demokratische Grundzüge und Werte etabliert. Dennoch gibt es auch in der heutigen Kunstszene in Brasilien Systemkritik. Themen wie Schmiergeld, der Zustand der öffentlichen Gebäude aber auch der Schönheits- und Jugendwahn in der Gesellschaft spielen hier eine Rolle. Der Re-Tropicalismo lebt. Eine Vertreterin dieser Kunstrichtung ist Adriana Woll. Ihre Werke, wie auch die ihrer Landsleute Jose de Quadros und Alex Flemming sind Kernbestandteil der Ausstellungsreihe „Tropicalismo“. Sie werden ergänzt durch Arbeiten von Dina Draeger (Deutschland/ Schweiz) und Marc Wagner (Luxemburg). (red) • Tropicalismo 7. Mai bis 18. Juni 2017 Kunstverein Dahn im Alten Rathaus www.kunstverein-dahn.de


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kunstraumKARLSRUHE

kunstraumHEMSBACH

Konstantin Voit, EQX14, EQX14 Fussball, 2016

Jasmin Mollo, la femme en feu, 2016

KONSTANTIN VOIT

JASMIN MOLLO

1 Weitere Person

Die Ewigkeit im Herz

Konstantin Voit besitzt die größte Schablonensammlung der Welt. Über 10.000 Exemplare hat der Maler seit 1993 zusammengetragen; von China bis Amerika, von Japan bis Australien. Hunderte von Bildern hat der Polke-Schüler, der an der Hamburger Hochschule für bildende Künste studierte, seit 1995 mit Hilfe seiner Schablonen verwirklicht. Er nennt das ganze ‚Malfabrik', was den industriellen Charakter seines Werkzeugs unterstreicht.

Die aufstrebende Nußlocher Malerin Jasmin Mollo hat ihre künstlerische Reise zwar erst vor Kurzem begonnen, doch ihre Kunst kündigt sich schon jetzt als vielversprechend an, da sie Spannung umsetzt und vermittelt.

Seit 2009 beschäftigt sich Voit mit einer speziellen Serie aus den USA: Kleine Bücher, in die jeweils sechs Schablonen in den Regenbogenfarben eingeheftet sind. Über die Jahre hat der Künstler daraus fast 9.000 Bildentwürfe kreiert, zusammengefasst in 59 Blöcke, die er ‚Equinox‘ nennt: Tagundnachgleiche. Es sind die beiden Momente im Jahr, in der die Länge von Tag und Nacht exakt gleich sind. Die poetische Umschreibung für eine Arbeitsweise, in der sich Fläche und Linie in immer neuen Varianten gegenüberstehen und durchdringen. Für seine aktuelle Serie "Equinox 14“ verwendet er jeweils zwei Schablonen, die zu einer untrennbaren Einheit verschmolzen werden. Das ist so einfach wie genial. Es entstehen kompakte Formen auf Blau, in der sich Sterne, Sportler, Tiere oder Pflanzen gegenüberstehen - als solche noch erkennbar, aber seltsam verfremdet. Zwei Möglichkeiten, ein Ergebnis. Die Kunst spielt dabei Schiedsrichter: Eine weitere Person, die aus zahlreichen Ideen diejenigen auswählt, die als Malerei verwirklicht werden. (red) • Konstantin Voit 6. bis 23. April 2017 Kunstraum Neureut, Karlsruhe www.kunstraum-neureut.de

Betrachter und Käufer ihrer Bilder äußern sich begeistert: „Diese Art der Malerei ist ein Schöpfungshauch von Vollkommenheit, der jedes einzelne ihrer Werke durchweht, deren Wirkung man sich nicht entziehen kann.“ Stilistisch können die Werke dem Expressionismus ebenso zugeordnet werden wie dem Kubismus. Man könnte ihre Arbeiten mit denen von Alexej von Jawlensky, Frida Kahlo oder Pablo Picasso vergleichen. Grundlage von Mollo’s Schaffen ist ihr Kunstverständnis, das auf ihre ureigenen Gefühle und Visionen zurückgeht und die Tatsache, dass sie sowohl mit der linken als auch mit der rechten Hand malt. So erreicht sie, dass ihre Werke auf den Betrachter vertraut und dennoch neu wirken. In ihren Bildern erschafft Mollo einen Ort, an dem man alle eigenen Geheimnisse und Wünsche, alle unausgesprochenen Worte aufnehmen kann. Einen Ort, an dem alle nicht erfolgten Taten, jedes gehütete Bedauern, die nicht geteilten Tränen, jedes unterdrückte Lächeln und alle nicht ausgedrückten Freuden auftauchen und sich in den Farben wiederspiegeln. R. J. Roth • Jasmin Mollo 18. Mai bis 7. Juli 2017 „Galerie im Schloss“ der Stadt Hemsbach www.hemsbach.de kunstraumMETROPOL 21


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kunstraumMANNHEIM

22. GALERIENTAGE Galerienverband Rhein-Neckar im Mannheimer Kunstverein Zwölf Galerien der Metropolregion, aus Freinsheim, Heidelberg, Ladenburg, Mannheim, Neustadt, Nußloch, Speyer und als Gast die Galerie Kim Behm aus Frankfurt zeigen beispielhaft Kunst aus ihrem Programm. Von Malerei bis Zeichnung, Skulptur und Plastik und keramischen Objekten, ist die ganze vielfältige Spanne der unterschiedlichen medialen Ansätze in einer gemeinsamen Präsentation vereint. Das verspricht spannende künstlerische Dialoge und pointierte Kontrastierungen unterschiedlicher ästhetischer Positionen. Erstmals dabei das neue Mitglied im Galerienverband, die Galerie Döbele Kunst Mannheim. Wie immer ist der Eintritt frei und der guten Tradition der letzten Jahre folgend werden Blum Coffee Bar und Christian Winkel mit seiner Moving Bar kongenial zur geistigen Erfrischung durch die Kunst für das leibliche Wohl der Besucher sorgen. Am Samstag, dem 13. Mai um 16 Uhr sucht man gemeinsam nach Antworten wie die Kunst in unseren Kopf kommt. Eine kleine Psychologie der Wahrnehmung, ein Impulsvortrag von Prof. Sommer von der Hochschule Darmstadt mit anschließender Diskussion wird die Galerientage in neue, intellektuelle Sphären führen. (red)

• 22. Galerientage 2017 12. bis 14. Mai 2017 Mannheimer Kunstverein www.galerienverband-rhein-neckar.de


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imGESPRÄCH

Elfriede Breitwieser, 1. Vorsitzende der Künstlergruppe wieArt

VIEL MEHR ALS EINE KÜNSTLERGRUPPE Ihr Motto: „Kunst für Alle!“ ist seit nunmehr 35 Jahren Programm. 1982 gründete sich der inzwischen eingetragene Verein noch unter dem Namen Künstlergruppe Wiesloch-Walldorf; seit 2011 nennen sich die rund 100 freien Künstlerinnen und Künstler, die überwiegend aus der Metropolregion Rhein-Neckar kommen wieArt. Getreu ihrem Motto und dem Ziel bildende Kunst Menschen nahezubringen, gestalten sie pro Jahr fünf bis sechs Ausstellungen in der Orangerie in Schwetzingen und in der eigenen Galerie im Wasserschloss Bad Rappenau - engagiert, motiviert, inspirierend und immer auch wieder überraschend. Ihre Vernissagen haben einmaligen Eventcharakter. kunstraumMETROPOL nutzt das diesjährige Jubiläum, um mit Elfriede Breitwieser, der ersten Vorsitzenden des Künstlervereins, über Konzept, Intention und neue Projekte von wieArt zu sprechen.

Frau Breitwieser, was verbirgt sich hinter dem Namen wieArt und wie setzt sich die Gruppe zusammen? Welches künstlerische Spektrum ist vertreten? Der Name wieArt ist eine freie Assoziation des Ortsnamen Wiesloch und dem Wort Art für Kunst, den wir in einem Brainstorming zusammen gefunden haben. Wir wollten damit auch unsere Verbundenheit mit unserer Keimzelle Wiesloch ausdrücken.

Wir haben eine Projektgruppe, das sind 20-25 Künstlerinnen und Künstler, die jährlich in mehreren Sitzungen Themenvorschläge und Mottos erarbeiten. Je nach den Möglichkeiten und den Angeboten wird dann der Jahres-Ausstellungsplan erstellt, der vom Vorstand zu verabschieden ist. Wir sind aber so flexibel, dass wir auch spontane Ausstellungshinweise von Mitgliedern oder externe Ausstellungsanfragen zusätzlich wahrnehmen können.

Unsere Künstler kommen mittlerweile auch aus allen Teilen der Metropolregion oder gar von weiter her: So konnten wir ein bekanntes Künstlerehepaar aus Swisttal bei Bonn gewinnen, das bemerkenswerte Kunstwerke mit selbstgebauten Robotern schafft, die sie 2016 erstmalig in unserer Ausstellung in Schwetzingen zeigten.

Dieses Jahr haben wir sieben Ausstellungen geplant. Vier in unserer Galerie in BadRappenau: EIN ZWEITES LEBEN (Vernissage am 12.3.), dabei geht es um Wiederbelebung, Neu aus Alt; VERBUNTEN (Vernissage am 27.5.) soll die Vielfalt der Kulturen, auch in unserer Gruppe zeigen; LEBENSSTUFEN (Vernissage am 17.9.) basiert auf einem Gedicht von Hermann Hesse und behandelt das Thema: Veränderung und Lebenszyklen; DIE GESCHWINDIGKEIT DER SCHNECKEN (Vernissage am 3.12.) zum Thema Entschleunigung und Meditation. Neu ist die Ausstellung im Schloss Edingen-Neckarhausen: KUNST AM FLUSS (Vernissage am 10.6.). Mittlerweile im sechsten Jahr findet unsere Ausstellung „augenweiTe“ in der Orangerie des Schwetzinger Schlossparks statt. Sie wird am 2.7. und am 16.7. die Vielfalt unserer Gruppe in zwei Vernissagen zeigen.

Zu unserer Gruppe gehören Künstler aus allen möglichen Berufen wie z.B. aus religiösen oder auch aus medizinischen Tätigkeiten, die in der Beschäftigung mit der Kunst ihren beruflichen Ausgleich finden. Bei uns fühlen sich beginnende und ausgebildete und studierte Künstler wohl, die gerne mit einer Gruppe arbeiten, ausstellen und die Gemeinschaft mit uns schätzen. Die Art der Kunstrichtungen deckt mittlerweile fast das ganze Spektrum der bildenden Kunst ab. Die Künstlerinnen und Künstler von wieArt verstehen ihre Kunst und ihr Engagement als Ausgleich zum Alltag. Was kann die Kunst hier leisten? Für die Kunstschaffenden selbst und für die Betrachter? Es ist das Eintauchen in eine andere, abstrakte, poetische, sinnliche Welt, das Gefühle und Emotionen freisetzt, die man im Alltagsleben so nicht leben kann. Wer ein Kunstwerk schafft, ist während des Prozesses in seiner eigenen Welt, die er im Kunstwerk auszudrücken versucht. Dem Betrachter geht es wahrscheinlich ähnlich, wenn es ihn anspricht und er sich auf das Kunstwerk einlässt. Das können wir sehr gut in unserer permanenten Galerie in Bad Rappenau beobachten, wenn sich Besucher länger mit einem Werk beschäftigen und auch dazu neugierig Fragen an die Künstler stellen. Welche Vernissagen stehen in diesem Jahr auf dem Programm und wie treffen Sie die Auswahl hierfür?

Bei soviel Aktionismus und herrlicher Kunst stellt sich die Frage: Wer kann Mitglied werden? Grundsätzlich jeder ernsthafte Künstler der etwas zu sagen hat. Der individuelle Ausbildungsweg kann sehr unterschiedlich sein, wir machen da keine Vorgaben. Neue Künstler finden wir oft über unsere Ausstellungen, bei Interesse werden sie zu einem Gespräch eingeladen und stellen sich der Gruppe mit einigen ihrer Kunstwerke vor. Und abschließend eine eher persönliche Frage: Was bedeutet für Sie Kunst? Kunst ist für mich ein „Lebensmittel”, unverzichtbar, existenziell. Ohne Kunst wäre unser Leben arm, unsere Seelen würden darben. Kunst ist für mich der "Ausdruck der Seele". Das Interview führte kunstraumMETROPOL

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kunstraumDARMSTADT

HANS-MICHAEL KISSEL DER MIT DEM WIND SPIELT Der Reiz von kinetischen Kunstwerken liegt in der Unvorhersehbarkeit der von Windrichtung und Windstärke abhängigen Bewegungsabläufe ihrer einzelnen Drehelemente. Der in Ladenburg beheimatete Hans-Michael Kissel gehört zu den wenigen Künstlern im deutschsprachigen Raum, deren kinetische Installationen und Objekte mit dem Wind spielen. Filigrane Windspiele … Seine filigranen Windspiele aus matt gebürstetem Aluminium und/oder poliertem Edelstahl erinnern spontan an einen Protagonisten dieser Kunstrichtung, den amerikanischen Bildhauer George Warren Rickey (1907 - 2002). Aber im Gegensatz zu den streng konstruktivistisch aufgebauten, meist rechtwinklig gestalteten Bewegungselementen Rickeys, sind Kissels drehbare Flügel, Wellen und Schaufeln beschwingt gestaltete Gebilde, bei deren Anblick man jeden Augenblick damit rechnen muss, dass diese beim nächsten Windzug davonschweben. Auch konzeptionell unterscheiden sich beide Künstler: Während Rickeys voluminöse, zuweilen massiv wirkenden Raumkörper meist zentral auf eine Mittelachse fokussiert sind, sind Kissels Objekte in der Regel auf schlanken Ständern baumartig aufgebaut, an deren verzweigten Stangenenden sich eine Vielzahl kleiner identischer (Wellen-)Elemente aus Stahlblech wie Blätter im Wind bewegen. … von beachtlicher öffentlicher Präsenz Über 40 kinetische Kunst-Projekte bespielen aktuell den Öffentlichen Raum in Städten und kommunalen Einrichtungen in verschiedenen Regionen der Bundesrepublik, so etwa in Berlin, Leipzig, Frankfurt, Husum, Ulm, Mannheim oder Heidelberg. Aber auch bei privaten Sammlern im europäischen Ausland sind seine Arbeiten gefragt. In der Rhein-Neckar-Region mehrfach vertreten, bestücken Kissels Arbeiten bevorzugt hiesige Verkehrskreisel, wobei mehrfach reproduzierte Einzelobjekte – ringförmig angeordnet – einen kleinen kinetischen Wald bilden. Neben Verkehrskreiseln (u.a. in Wiesloch und Walldorf) und städtischen Platzanlagen (Ladenburg) bespielen seine kinetischen Objekte auch national bedeutende Skulpturensammlungen der Metropolregion wie den Skulpturenpark Heidelberg auf dem Gelände der Orthopädischen Universitätsklinik, wo der Künstler schon 1996 auf Einladung der dortigen Stiftung eine baumartige Kinetik aus Edelstahl pflanzen konnte. Aber auch als Besucher des nahegelegenen Carl BoschMuseums kann man im angeschlossenen Garten eine kinetische Großskulptur von Hans-Michael Kissel bewundern. Dem Liebhaber kinetischer Kunst sei zudem die Besichtigung einer Skulptur von George Rickey aus den 1970er Jahren empfohlen, welche sich nahe der Mensa auf dem Gelände der Heidelberger Universität im Neuenheimer Feld befindet. Hier lässt sich fast auf Augenhöhe feststellen, dass es nur eines leisesten Windhauchs bedarf, um sogar relativ träge anmutende Raumkörper in Bewegung zu halten. 24 kunstraumMETROPOL

Hans-Michael Kissel, Idee vom Schweben, 2016

Es wäre sicher reizvoll, wenn in naher Zukunft mit einer kinetischen Arbeit von Hans-Michael Kissel ein zweites Windspiel die hochrangigen Freiraumskulpturen auf dem Heidelberger Campus bereichern würde. Seine neueste Arbeit – eine Doppelskulptur – wird nach ihrer Installation ab dem Tag der Einweihung am 30. Mai 2017 T vor dem Hochschulstadion der Technischen Universität Darmstadt zu sehen sein. Vita 1942 in Worms geboren, begann Hans-Michael Kissels Berufsfindung – „auf der Suche nach kreativen Berufen“ – mit einer Ausbildung in Metallgestaltung, Silberschmiede und Holzverarbeitung im Bereich der Innenarchitektur, der sich ein Besuch der Zeichenakademie in Hanau anschloss. Nach einer Studienzeit an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd sowie in skandinavischen Ateliers, machte er sich selbständig, um „Kunst und Nützliches zu realisieren“. Seit 1970 arbeitet Kissel als frei schaffender Künstler im kurpfälzischen Ladenburg (Rhein-Neckar-Kreis). Seine impulsgebenden Neuentwicklungen im Bereich der kinetischen Kunst führten inzwischen durch zahlreiche filmische Dokumentationen zu einer beachtlichen Medienresonanz. Das von László Moholy-Nagy und Alfred Kemeny schon 1922 postulierte Statement „an die Stelle des statischen Prinzips der Klassischen Kunst, das kinetische des universellen Lebens“ zu setzen, findet in Hans-Michael Kissel einen seiner leidenschaftlichsten Vertreter. Roland Heinzmann M.A.

• Hans-Michael Kissel ab 30. Mai 2017 Campus der Technischen Universität Darmstadt www.tu-darmstadt.de/kunstforum


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kunstraumHEIDELBERG

Hildegard Parekh, emigrants, 2012

Petra Lindenmeyer, A mit Spitzenhandschuhen, 2012

Michela Cremer, Paar, 2007

IN BESTER GESELLSCHAFT MICHAELA CREMER, PETRA LINDENMEYER, HILDEGARD PAREKH „In bester Gesellschaft“ – das könnte auch der Titel für einen mörderischen Krimi in britischen Adelskreisen sein. Oder für eine Skandalgeschichte auf einer angesagten Vernissage. Die Erwartungen innerhalb der Gemeinschaft sind hoch und schnell ist man aus seiner Rolle gefallen! Diese Brüche in der Mitte bester Gesellschaft, in der Persönlichkeit der dargestellten Individuen umkreisen Michaela Cremer, Petra Lindenmeyer und Hildegard Parekh in ihren Werken.

Wie sehr brauchen wir die Gemeinschaft? Wie können wir uns abgrenzen? Das Spannungsfeld zwischen Nähe oder Ferne, Freiheit des Individuums oder Aufgehen in einer Gruppe wird ausgelotet. Hildegard Parekh bedient sich gerne einer narrativen Quelle. Alte Fotos, Abbilder vergangener Leben gestaltet sie malerisch in einem höchst vielseitigen KombinationsReichtum von kräftigen Farben, Materialien und Techniken und spiegelt in ihnen ihre Form der Spurensuche. Hildegard Parekh hat Menschen in einem Park gemalt. Sie sind alleine in der Natur, scheinen sich der Gesellschaft bewusst entziehen zu wollen. Oder hat da nicht doch eine Figur ein i-Phone auf dem Schoß oder einen Knopf im Ohr? Auch Petra Lindenmeyers serielle Arbeiten erzählen von persönliche Erfahrungen und Träumen. Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart, Geschichten von Fundstücken und Lebensläufe von „Portraitierten“ beeinflussen die Entstehung ihrer bestickten Fotografien. Der Faden in ihren Bildern ist zugleich Zeichen des VerbindungSchaffens als auch des Gebunden-Seins.

Die in die Fotografien eingestickten Fäden lassen Linien und Formen auf dem Foto wachsen, wuchern und zusammenwachsen, sie verdeutlichen oder verschleiern. Intime Nähe und Abgrenzung, zwischen diesen Polen bewegen sich die Papierarbeiten von Michaela Cremer. In ihren kraftvollen Tuschemalereien erkämpfen sich starke Figuren ihren Platz im Bildraum – die Künstlerin sieht darin eine Möglichkeit den Menschen „nahe“ zu bringen. Michaela Cremer: „Die Betrachtung ermöglicht Gedanken und Assoziationen. Eine Wahrnehmung, die sich immer wieder verschiebt, korrigiert. Die Wahrheit des menschlichen Seins wird nur in Übergängen erkennbar. Immer schon vorbei, nie ganz vollendet. Die Übermäßigkeit des Körpers fällt auf die Figur zurück. Der Körper erträgt diese Dehnung ohne Anstrengung.“ (red)

• In bester Gesellschaft 8. April bis 13. Mai 2017 GEDOK Galerie, Heidelberg www.gedok-heidelberg.de kunstraumMETROPOL 25


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kunstraumRHEIN-NECKAR

RADIALE Ausschreibungen gestartet Radiale - unter diesem neuen Titel schreibt der Rhein-Neckar-Kreis die Beteiligung zu den Ausstellungsprojekten „Kunst am Grünen Hang“ und „Kunst im Kreis“ für die Bildenden Künstler der Metropolregion Rhein-Neckar aus. „Wir wollen mit dem neuen Titel dem veränderten Profil der Kulturarbeit des Kreises gerecht werden“, so Landrat Stefan Dallinger. Radiale – das bezeichnet nicht nur den regionalen Kreis der Künstlerförderung des Rhein-Neckar-Kreises, sondern das verweist auch auf die Bewegung und die Impulse, mit der die aktuelle Kunstszene in die Gesellschaft der Region hineinzuwirken vermag, so begründen die Juroren ihre Wahl, die sie aus 31 Vorschlägen von insgesamt sieben Künstlern, Kuratoren, Literaten und Werbefachleuten getroffen haben. Alle Bildenden Künstlerinnen und Künstler, die ihren Wohnsitz oder ihr Atelier in der Metropolregion Rhein-Neckar haben, können sich ab sofort bis zum 15. Mai 2017 (Kunst im Kreis) bzw. 5. Juni 2017 (Kunst am Grünen Hang) bewerben. Dokumentiert wird „Radiale“ in einem vielen Ansprüchen gerecht werdenden Katalogkompendium. (red) • Auschreibung: Radiale Kunst im Kreis: bis 15. Mai 2017 Kunst am Grünen Hang: bis 5. Juni 2017 Infos und Bewerbungsunterlagen unter: www.rhein-neckar-kreis.de/radiale Telefon 06221 522-1356


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kunstraumHEIDELBERG

kunstraumWEINHEIM

Katsuji Kamata

Susana Reberdito, Stillleben und Meerblick, 2012 (Ausschnitt)

LACKKUNST

SUSANA REBERDITO

Künstlerischer Zauber aus Japan

Eine malerische Exkursion

Mit ihrer ersten Ausstellung 2017 nimmt sich die Heidelberger Galerie Marianne Heller eines hochästhetischen Genres an und präsentiert eine exquisite Schau aktueller Lackkunst Japans.

Mit Stillleben und Meerlandschaften entführt die in Walldorf lebende spanische Künstlerin Susana Reberdito die Betrachter in die mediterrane Lebenswelt. Gezeigt werden überwiegend Ölmalereien, aber auch mit dem iPad angefertigte Zeichnungen im kleinen Format.

Sieben junge Künstler und Künstlerinnen – Chitaka Hashimoto, Yoshihiko Murata, Naomi Kamata, Seiichiro Fujino, Ken Noguchi, Katsuji Kamata und Yuki Nakamura – entfalten das Thema in unübertroffenen Unikaten, von klassischen Gefäßen über Schmuck bis zu freien eleganten Objekten. Sie zeigen den künstlerischen Zauber jener gerade Europäern so wenig geläufigen Materialkunst des japanischen urushi, der Jahrtausende alten Lackkunst. Das unerschöpfliche Wunder, wie hier aus einem bloßen Naturstoff, dem reinen, in zahllosen Schichten langwierig aufgetragenen Saft des Lackbaumes geradezu entwirklicht subtile Oberflächen auf Gefäßen und Objekten erzeugt werden. (red) • Lackkunst bis 30. April 2017 Galerie Marianne Heller www.galerie-heller.de

„Bei den Stillleben lasse ich mich von der ‚näheren‘ Natur inspirieren und arbeite nach meinem persönlichen Verständnis von Ähnlichkeit“, beschreibt Susana Reberdito ihre Kunst. „Bei den Meerlandschaften kommt die Inspiration aus einer Art von nostalgischer Erinnerung an das Meer.“ Reberditos Bilder zeigen in Schalen arrangierte Früchte, volle oder halbleere Weinflaschen oder Blumenvasen – klassische Motive des Stilllebens. Doch nicht die Abbildung der Wirklichkeit steht in ihren Arbeiten im Vordergrund, sondern die Sinnlichkeit der Farbe und die Mittel der Gestaltung, mit denen sie die dargestellte Situation und die gezeigten Objekte zur Geltung bringt.

„Dennoch gelingt es Susana Reberdito mit einem gestalterischen Minimum, eine ‘assoziationsreiche Wirklichkeit‘ abzubilden“, kommentiert Dr. Hans-Jürgen Buderer, ehemaliger Direktor für Kunst- und Kulturgeschichte in den Reiss-Engelhorn-Museen, 2016 Reberditos Arbeiten. „Bemerkenswert ist dabei die Beschränkung der Motive, aus der sowohl eine erstaunliche Konzentration als auch eine faszinierende Vielfalt resultiert“, schrieb auch Hans Gercke, ehemaliger Direktor des Heidelberger Kunstvereins im Jahr 2013 über Susana Reberditos Werke. (red)

• Susana Reberdito 31. März bis 14. Mai 2017 Galerie der GRN-Klinik Weinheim www.grn.de kunstraumMETROPOL 27


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kunstraumFRANKENTHAL

Tatjana Utz, Die Hasengeschichte, 2016

TATJANA UTZ Was am Ende bleibt Das Erinnerungsprojekt „Was am Ende bleibt“ von Tatjana Utz, beschäftigt sich mit der Frage, was von einem Menschen nach seinem Tod bestehen bleibt. Ausgehend von alten Fotos und Gegenständen werden Geschichten erzählt, die an die aus Lauterecken stammende Pfälzer Großmutter der Künstlerin erinnern. Es ist eine Zeitreise in die Vergangenheit. Ausgelöst, aber auch bewahrt werden Erinnerungen durch Gegenstände, Erzählungen oder Fotos von zahllosen Kuchen, die die Großmutter über Jahrzehnte hinweg gebacken und dokumentiert hat, das Porzellan für die Aussteuer der Kinder oder die letzten Gläser Marmelade, die sie noch eingekocht hat, bilden die Grundlage für die künstlerische Arbeit. Persönliche Erinnerungen werden in Form von Zeichnungen, Malerei und Installationen visualisiert. Ebenso hat die Künstlerin extra für die Ausstellung in Frankenthal übergroße Figuren entworfen, die in den Räumen aufgestellt werden. Manche der dargestellten Erinnerungen kommen dem Betrachter vielleicht bekannt vor, er hat möglicherweise Ähnliches erlebt, gesehen oder gesammelt. Das kollektive Gedächtnis wird angesprochen. Zumindest im selben Kulturkreis existieren Erinnerungen, die viele Menschen aufgrund gemeinsamer Bezugspunkte in der Vergangenheit und der kulturellen Überlieferung gemeinsam haben Tatjana Utz wurde 1975 in Starnberg geboren, studierte an der Akademie der Bildenden Künste München Malerei und Grafik und schloss dort 2006 als Meisterschülerin von Professor Sean Scully ab. Die Künstlerin lebt und arbeitet in München. (red)

• Tatjana Utz 7. April bis 7. Mai 2017 Kunsthaus Frankenthal www.frankenthal.de


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kunstraumWEINHEIM

kunsträumeFRANKENTHAL | VIERNHEIM

Benjamin Burkard, Der Mechanismus der Emily Rose, 2016

Dorothea Gillert-Marien, o.T. 2017

SAXA UND BENJAMIN BURKARD

ACH! – GEGENDARSTELLUNG

Wortmalerei trifft Maschinenmalerei

Auswärtsspiel der Kunsthochschule Mainz

Es sind berühmte Persönlichkeiten, wie die Schauspielerin Romy Schneider oder der Musiker David Bowie, die uns von den Wänden entgegenblicken. Da die Porträts eine gewisse Unschärfe zeigen, wird unsere Neugier geweckt und wir treten näher an die quadratischen Leinwände heran. Die Gesichter sind aus Texten, Zeile für Zeile aufgebaut. Die einzelnen Worte werden vom Künstler mit Tusche auf die Leinwand aufgebracht. Der Kölner Künstler SAXA bedient sich der von ihm gefundenen Verbindung aus Wort und Bild seit über zehn Jahren und bezeichnet seine Arbeitsweise als Wortmalerei. SAXA wählt Biografisches, Zitate, Begebenheiten und häufig eigene Gedichte für seine einzigartige Methode der Porträtdarstellung aus. Welchen Zusammenhang dabei Text und Abbildung darstellen, eröffnet sich uns nach dem aufmerksamen Lesen der geschriebenen Gesichter.

Kunstakademien sind Stätten immenser Bildproduktion. Unzählige Leinwände, Skulpturen, Objekte oder Prints, die sich dort in und außerhalb der Ateliers, auf Fluren und in engen Abstellkammern ansammeln, belegen dies. Groß ist daher der Bedarf an Räumen, um diese Arbeiten der Öffentlichkeit, dem Publikum zugänglich zu machen. Als Orte rascher Generationenwechsel sind Kunsthochschulen zugleich Laboratorien permanenter Erneuerung und Entdeckerlust.

Benjamin Burkard beschreibt seine Kunst als Maschinenmalerei: „Eine Maschinenmalerei, welche sich zwischen den Linien der Erfindungen Leonardo da Vincis, der Fantasie von Roberto Matta und ebenso dem Humor von Jean Tinguelys Metamaschinen bewegt. Meine gemalten Maschinen sind persönliche Auseinandersetzungen mit der Wissenschaft, welche sich in der Kybernetik zentriert. Eine Wissenschaft über die Steuerung und Regelung von Systemen, welche vom Mathematiker Norbert Wiener (1894-1964) in den 20iger Jahren initiiert worden ist. Die Malerei hat indes den Vorteil, dass alle meine "Erfindungen" frei von physikalischen Gesetzmäßigkeiten stehen und funktionieren können. Dadurch ist es mir möglich, ein Kaleidoskop unterschiedlichster mobiler und auch statischer Teile zusammenzufügen, um ein fantasievolles Konglomerat zu kreieren, welches im Konkreten für mich die Frage nach dem Lebendigen an sich stellt.“ Reinhold Weinmann M.A. • SAXA und Benjamin Burkard 21. März bis 24. Mai 2017 Galerie der Volksbank Weinheim Kunstförderverein Weinheim und Volksbank Weinheim www.kunstfoerderverein.de | www.volksbank-weinheim.de

Die Kunsthochschule Mainz ist die einzige des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Hier existieren neben der Basisklasse, in der das Grundund Orientierungsstudium erfolgt, zehn künstlerische Fachklassen für Malerei, Bildhauerei, Zeichnung, Fotografie, Film- und Medienkunst. Erstmals wird nun in Kooperation der Kunstvereine Viernheim und Frankenthal die Möglichkeit eröffnet, in klassenübergreifenden Zusammenhängen die gesamte Bandbreite künstlerischer Gewerke der Kunsthochschule Mainz außerhalb der Landeshauptstadt zu sehen. Während im Kunsthaus Frankenthal Studierende und junge Absolventen Ergebnisse ihrer neuester Malerei, Skulptur und Objektkunst präsentieren werden, zeigt der Viernheimer Kunstverein einen Querschnitt jüngst entstandener Fotografie, Video- und Medienkunst. In beiden „Auswärtsspielen“ der Kunsthochschule Mainz wird das Erstaunen („Ach!“, Kunsthaus Frankenthal) über unkonventionelle Herangehensweisen in der bildenden Kunst bzw. die Kontradiktion herkömmlicher Sehgewohnheiten („Gegendarstellung“, Kunstverein Viernheim) im Vordergrund stehen. (red) • Ach! 14. Mai bis 11. Juni 2017 Kunstverein die Treidler, Kunsthaus Frankenthal www.treidler.de • Gegendarstellung 19. Mai bis 17. Juni 2017 Kunstverein Viernheim, Kunsthaus Viernheim www.kunstverein-viernheim.de kunstraumMETROPOL 29


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kunstraumRHEIN-NECKAR

Robert Proch, Red dress, 2016

METROPOLINK Urban Art Unlimited Das Metropolink-Festival für urbane Kunst ist eine Kunstausstellung im öffentlichen Raum. Von Heidelberg ausgehend werden in fünf Städten und Kommunen großflächige Hausfassaden gestaltet. In der Region nehmen u.a. St-Leon-Rot und Walldorf teil. Das Festival geht aber auch über seine Grenzen hinaus und konnte Schwäbisch Hall und Montpellier als Heidelbergs Partnerstadt in Frankreich durch sein Konzept gewinnen. International und national bekannte Künstler aus dem Bereich der urbanen Kunst werden diese Arbeiten durchführen und bringen Farbe, Design oder fotorealistische Werke an die Wände. Die dritte Auflage von Metropolink findet mit einem breitgefächerten Programm vom 23. Juni bis 19. Juli 2017 in der Metropolregion statt. Eben diese Künstler werden nun auch im Rahmen der SAP-Kunstausstellung „Metropolink – Urban Art Unlimited“ auf zwei Ebenen im SAP-Schulungszentrum ihre Kunstwerke zeigen. Die Kooperationsausstellung zeigt anhand Live-Malerei, bearbeiteter Leinwände, Skulpturen oder Visual-Art unterschiedliche Facetten und Techniken der gegenwärtigen Street-Art und die Transformation von urbaner Kunst in den geschlossenen Raum. Die ausstellenden Künstler, die zur Eröffnung am 04. Mai 2017 anreisen sind Stars in ihren jeweiligen Kunstrichtungen und zeigten bereits 2015 und 2016 Arbeiten an öffentlichen Fassaden in Heidelberg. Künstler: Robert Proch, SMASH137, Kloneyourself, LIMOW, Sam3, Markus Genesius, Giorgi Rukhadze, Emzari Bazerashvili, Daniel Thouw, Paulina Quintanajornet, Sweetuno, Jaime Ramirez, Kera, Jan Paul Müller, Wesr. (red) • Metropolink – Urban Art Unlimited 5. Mai bis 15. September 2017 www.sap.de/kunst | www.metropolink-festival.net


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kunstraumDARMSTADT

kunstraumMANNHEIM

Karin Brosa, hold on little girl, 2015

Julia Schmalzl, o. T. (Narziss 2), 2016 / Arthur Metz, 2 x 2 + 1, 2013

ANGSTFREI

ARTHUR METZ - JULIA SCHMALZL

Preis der Darmstädter Sezession und Förderpreis 2017

Zusammen ist man weniger allein

Der Titel „Angstfrei.“ bezieht sich auf die derzeitige gesellschaftlichpolitische Situation, die in vielen Menschen ein diffuses Gefühl des Bedroht- und Ausgeliefertseins hervorruft. Der Einzelne fühlt sich dabei leicht hilflos, auf sich selbst zurückgeworfen und alleine mit den Ereignissen.

Du bist etwas ganz besonderes! Eine Redewendung bezeichnend für die Generation Y. Im virtuellen und realen Aufmerksamkeitswettbewerb suchen wir Bestätigung und Zugehörigkeit.

Angesichts der aktuellen Weltsituation gehört Mut dazu, sich weiterhin künstlerisch zu äußern und durch Kunst eine neue Perspektive zu schaffen. „Angstfrei.“ ist ein Statement. Die Darmstädter Sezession suchte daher künstlerische Arbeiten, die sich entweder inhaltlich und formal direkt mit der „German Angst“ auseinandersetzen oder die Überwindung der Lähmung des Schöpferischen zum Thema machen, denn eine künstlerisch authentische Handlung kann sich nur in einer angstfreien bzw. die Angstgefühle transzendierenden Befindlichkeit entfalten. Eine Fachjury sichtete 180 Einsendungen und nominierte zehn Positionen für den Preis der Darmstädter Sezession. Die ausgewählten Arbeiten zeigen ein breites Spektrum, das von abstrakter bis narrativ-bildhafter Darstellung, von politisch-aktuellen Dimensionen bis hin zu freien, künstlerischen Arbeiten reicht. (red)

• Angstfrei. 24. April bis 25. Juni 2017 Kunstforum TU Darmstadt Preisverleihung, 25. Juni 2017, 17h www.tu-darmstadt.de/kunstforum

Arthur Metz (*1988) und Julia Schmalzl (*1989) untersuchen in Aquarell- und Ölmalerei, die Codierungen des Freizeit-Alters und der Selbstinszenierungskultur beeinflusst von pop- und subkulturellen Strömungen. Beide Künstler sehen sich als Flaneure und Beobachter, die mit dem Medium der Malerei diese schnelllebige, sich stetig wandelnde Zeit und ihr Bildmaterial bewusst versuchen zu entschleunigen. Die Ausstellung der beiden Maler ist eine Art Experiment, auf die Arbeit des anderen zu reagieren und in die eigene Arbeit miteinfließen zu lassen. Die Besonderheit: Die Ausstellung findet in zwei Teilen statt: Im zweiten Teil nehmen sich die Beiden die Thematik des anderen vor und tauschen somit ihr Sujet. Zusammen ist man (doch) weniger allein. Julia Schmalzl studierte von 2010 bis 2016 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Prof. Gustav Kluge und Jonas Burgert. 2016 war sie Meisterschülerin bei Prof. Marcel van Eeden. Sie lebt und arbeitet in Hamburg. Arthur Metz kommt als Lyon und lebt und arbeitet in Karlsruhe. (red)

• Arthur Metz und Julia Schmalzl 23. Juni bis 21. Juli 2017 [Kunst]PROJEKTE Monica Ruppert www.kunstprojekte.eu kunstraumMETROPOL 31


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kunstraumGRIES

kunstraumHEIDELBERG

kunstraumLANDAU

Lilau, Die Leichtigkeit, Jahr 2016

Elke Weickelt, o. T., 2016 (Ausschnitt)

Arbeit aus der kuk, Kohle auf Papier, 2016

LILAU TRIFFT BUJA

ELKE WEICKELT

MENSCH UN MENSCH

Skulptur meets Stencil, Paintings & Cut Outs Der Kreis der Zeit

Bildnerische Reflexionen über unsere Zeit

Im Atelier Lilau trifft die zeitgenössische Skulptur die Werke von Buja.

Alle politischen Ereignisse in der Welt erreichen heute über die Medien auch die Kinder und Jugendlichen. Krieg und Flucht, die ungerechte Verteilung von Reichtum oder Rassismus sind aktuelle Themen, die auch im Bewusstsein der jungen Menschen sind.

Lilau Die imponierenden Skulpturen ragen zum Teil meterweise in den Himmel und bestechen durch ihren leichten Aufbau. Bei intensiver Betrachtung und dem Spiel von Licht, Schatten und Perspektive erschließt sich dem Betrachter die Ganzheitlichkeit der Skulptur. Lilau wirkt teilweise in Werkgruppen und bewegt sich innerhalb dieser auf einem unbestimmten Korridor. Der fortwährende Gedankenfluss überträgt sich auf den jeweiligen Skulpturenkomplex. Neben der Faszination der Formgebung finden sich verschiedenste Motive in seinen Werken wieder. Die Werkreihe von BUJA spannt den Bogen von Sensationsmedien, der Weltpolitik bis hin zur Popkultur und Street Art. Dabei werden Figuren aus ihrem Zusammenhang genommen, geschreddert, kombiniert und neu arrangiert. Seine Arbeiten sind großformatig, plakativ und knüpfen an die Werke von Sigmar Polke und Blek Le Rat an. Seine Kunst irritiert, stößt an, bewegt und eröffnet neue Blicke auf etwas Alltägliches und Bekanntes. (red)

• Lilau trifft Buja 19. bis 21. Mai 2017 Skulpturenatelier Lilau, Gries/Ohmbachsee www.art-lilau.de vwww.buja-art.com

Aus der Auseinandersetzung mit ursprünglicher Kunst, Ausdrucksformen fremder Kulturen, Kinderzeichnungen und Bildern der sog. Outsider Art entwickelt Elke Weickelt aus einfachen Formen eine Bildersprache, die sich entgegenstellt den komplexen Bildern der heutigen Zeit. Ihr künstlerischer Weg ist die Suche nach dem Wesentlichen durch Reduktion, die Suche nach einfachen Bildern und Symbolen für das eigene „In-der-Welt-sein“, auch die Infragestellung des vermeintlich so klaren Gefüges der Dinge durch das Spiel mit Form, Komposition, Perspektive und Farbe. Die Arbeiten haben keine Titel und sind in ihrer Darstellung so offen, dass der Betrachter seine Erinnerungen und Assoziationen finden oder entwickeln, seine eigenen Geschichten erzählen kann. Elke Weickelt zeigt Arbeiten aus verschiedenen Werkphasen und setzt sich mit der Frage auseinander: Was bleibt vom Anfang bis zum Ende einer Künstlerbiografie, welche Formen, welche Farben, welcher Ausdruck? Worauf greifen wir später in unserer Entwicklung zurück? Wo schließt sich der Kreis? (red) • Elke Weickelt 27. Mai bis 8. Juli 2017 Kunstraum Vincke-Liepmann, Heidelberg wwww.kunstraum-vincke-liepmann.de Vernissage, 27. Mai 2017, 19h

Über mehrere Monate hat Kunstpädagogin Renate Vollmar in ihren Kursen in der kuk Kinder und Kunst Malwerkstatt des Kunstvereins Villa Streccius das Zeitgeschehen zum Thema gemacht. So saß sie mit ihren Schülern um den Werkstatttisch, hat mit ihnen geredet und zugehört und beim Reden kamen die Ideen. Vollmar gibt nichts vor, greift aber auf, was die jungen Leute denken. Die jungen Künstler waren dann frei, mit welchen der Themen sie sich künstlerisch auseinander setzen wollten, auch die Technik war ihnen frei gestellt. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse dieser bildnerischen Reflexionen der über 50 Kinder und Jugendlichen im Alter von vier bis 20 Jahren. Mit Bildern, Plakaten, aufwändig gestalteten Objekten und Installationen führt sie dem Betrachter unsere Welt direkt und kraftvoll in der Sprache der Kinder- und Jugendkunst vor Augen. Christine Schön M.A. • Mensch Un Mensch 20. Mai bis 25. Juni 2017 Kunstverein Villa Streccius Landau www.kunstverein-landau.de kunstraumMETROPOL 33


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kunstraumBAD DÜRKHEIM

Titus Schade, die große Hochwarte (Ausschnitt)

AREAL Malerei aus Leipzig Der Kunstverein Bad Dürkheim zeigt im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2017 eine Gruppenausstellung mit Meisterschülern aus Leipzig. Drei der vier Teilnehmer, Franziska Holstein, Robert Seidel und Titus Schade, alle Jahrgang 1978 bis 1984, sind Meisterschüler von Neo Rauch. Der vierte Teilnehmer, Wolfram Ebersbach, Jahrgang 1943, war der Ausbilder der Drei für Maltechnik und Perspektive an der HBG in Leipzig. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Weiterentwicklung der typischen „Leipziger“ Architekturmalerei. Die vier Künstler vertreten eine breite Palette von der abstrakten, konstruktiven Malerei bis hin zur gegenständlichen erzählerischen Malerei. Beginnend mit Fachwerkhäusern, alten Mühlen, idyllischen Bauernhäusern, romantischen Kirchen werden über die Bauhausarchitektur des letzten Jahrhunderts Gemälde der Neuzeit, wie Wohnblocks, Plattenbauten, Betonburgen, Alpinbrutalismus der Schweizer Touristendörfer und kommerzielle Lagerhäuser dargestellt. Die mathematisch abstrakten Grundlagen und konstruktiven Formen der Architektur werden in den Arbeiten von Franziska Holstein präsentiert. Das künstlerische Panorama der Architektur der letzten Jahrhunderte führt zu einer unmittelbaren menschlichen Emotion und Befindlichkeit des Betrachters. Als elementare Frage drängt sich förmlich auf: „Was ist das Menschliche unserer heutigen Modernität?“ (red)

• Areal - Malerei aus Leipzig 7. bis 22. Mai 2017 Kunstverein Bad Dürkheim www.kunstverein-bad-duerkheim.de


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kunstraumHEDDESHEIM

kunstraumLANDAU

Gerd Lind, wall painting, 2017

Christa Zeitlhofer, Eier des Lebens

kunstraumABO

GERD LIND

VERBORGENES LEBEN

kunstraumMETROPOL

Altes Rathaus Heddesheim als Kunstwerk

Christa Zeitlhofer und Uta Charlotte Kügler

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Bereits anlässlich seiner Ausstellung „FORM + farbe“ 2015 im Kunstverein Heddesheim entstand die Idee, die Flächen zwischen dem Fachwerksgebälk im Alten Rathaus vom Boden bis zur Decke großflächig zu bemalen.

In der neuen Dialogausstellung treffen in der Galerie Hiestand zum ersten Mal Positionen von zwei Künstlerinnen aufeinander, deren Austausch ihren Auftakt bereits zu Studienzeiten statt fand. Prinzipiell haben die Künstlerinnen korrespondierende Ansätze, jedoch folgt Christa Zeitlhofers Werk eher einer abstrakten und klaren Formsprache, wohin gegen Uta C. Küglers Werk vom Perspektivwechsel lebt und auch dem Wandel an Materialien obliegt. In der Ausstellung begegnen keramische Objekte mit unterschiedlichsten Oberflächenstrukturen, die mal klassisch auf Sockeln, mal als Wandobjekte oder auch mal unkonventioneller als Bodenarbeit entwickelt sind, auf Skulpturen aus Bronze und CarraraMarmor oder Holz. Zeitlhofers Keramiken leben vom optischen Wechsel durch die Zusammenführung unterschiedlicher Werkstoffe und dem Bruch mit konventionellen keramischen Arbeitsweisen. Glasierte Flächen treffen auf seidenmatte Oberflächen, ein andermal brechen fragile Objekte, gesprengt durch die Hitze des Brandes auf und gewähren einen Blick in das verborgene Leben im Inneren. Küglers Werk ist deutlich charakterisiert durch das eigene Wesen und es lebt von der Dreidimensionalität. (red)

kunstraumMETROPOL, das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar bietet regelmäßig Informationen zu zeitgenössischer Kunst in Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim, um nur einige „hotspots“ zu nennen, und weit darüber hinaus.

Der Mannheimer Künstler Gerd Lind gestaltete die Wände mit Unterstützung der Mitglieder des Kunstvereins in der für ihn typischen Art und Weise und verwandelte die Ausstellungsräume selbst zu einem Kunstwerk. Jetzt umfängt seine Malerei aus Acrylund Dispersionsfarbe den Betrachter in dem fensterlosen Raum fast vollständig. Seine Atmosphäre lässt sich mit der sakralen Stimmung eines Kirchenraumes assoziieren; nur beleuchtet durch die Kugellampen, mit ihrem sanften, weichen Licht. Die großflächigen, farbigen Formen, die den Entwürfen des Malers folgen, bilden einen Gegensatz zu den filigranen Zeichnungen des Gebälks. Die Formen überspringen gelegentlich die festgelegte Struktur der Balken, um die Dominanz des Fachwerks zu brechen. Die Arbeitsschritte der Bemalung wurden fotografisch festgehalten. So entstanden etliche Fotocollagen zur Findung von Form und Farbe. (red) • Gerd Lind 23. April bis 21. Mai 2017 Kunstverein Heddesheim im „Alten Rathaus“ in Heddesheim www.kunstvereinheddesheim.de

Ausstellungsbesprechungen, Interviews mit Kunstschaffenden und Kunstvermittlern, Künstlerporträts, Ausstellungsempfehlungen und eine umfassende Übersicht über Kunsttermine in einem Quartal ermöglichen die schnelle Orientierung über aktuelle Kunstaktivitäten in der Metropolregion. kunstraumMETROPOL liegt in ausgewählten Museen und Kunsträumen aus und ist im Abo erhältlich: Dann erhalten Sie regelmäßig die Ausgaben direkt in Ihren Briefkasten. Es kostet 20,- Euro und umfasst vier Ausgaben inkl. Versand. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail mit Angabe der Lieferadresse und dem Zeitpunkt, ab dem Ihr Abo beginnen soll an:

redaktion@kunstraum-metropol.de

• Verborgenes Leben bis 29. April 2017 Galerie Katrin Hiestand, Landau www.galerie-hiestand.de kunstraumMETROPOL 35


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kunsträume der REGION BAD DÜRKHEIM Kunstverein Bad Dürkheim e.V. Burgkirche, Leiningerstraße, Bad Dürkheim Di-Fr 14-16:30h, Do 17-19:30h, Sa, So 11-16h 7. bis 22. Mai 2017 Fransziska Holstein, Wolfram Ebersbach, Titus Schade, Robert Seidel: AREAL - Malerei aus Leipzig Vernissage, 7. Mai 2017, 11:15h

BAD RAPPENAU Künstlergruppe WieArt Rhein-Neckar Wasserschloss, Hinter dem Schloss 1, Bad Rappenau So 11-18h

Hessisches Landesmuseum

Kunsthaus Frankenthal

Friedensplatz 1, Darmstadt Di, Do, Fr 10-18h, Mi 10-20h, Sa, So 11-17h

Mina-Karcher-Platz 42a, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h

bis 26. März 2017 Tony Cragg: Unnatural Selection (Skulpturen)

Kunstforum der TU Darmstadt Altes Hauptgebäude, Darmstadt Di-So 13-18h 24. April bis 25. Juni 2017 Bewerberinnen, Bewerber für den Preis der Darmstädter Sezession und Förderpreis 2017 zum Thema „Angstfrei” Finissage und Preisverleihung, 25. Juni 2017, 17h

bis 7. Mai 2017 EIN zweites LEBEN: wiederbelebt Neues aus Alt

Kunsthalle Darmstadt

27. Mai bis 23. Juli 2017 VERBUNTEN Vernissage, 27. Mai 2017, 18h

bis 1. Mai 2017 Hans Schabus: The long Road from Tall Trees to Tall Houses

KUNST AM FLUSS 10. Juni bis 9. Juli 2017 Vernissage, 10. Juni 2017, 18h

30. Mai bis 27. Aug. 2017 Power für „Planet 9” (Gruppenausstellung)

BENSHEIM Galerie am Markt Marktplatz Bensheim Sa und So 11-17h

BRETTEN Melanchthon-Akademie Bretten Melanchthonhaus, Menlanchthonstraße 1-3, Bretten Di-Fr 14-17h, Sa, So 11-13h und 14-17h

BRUCHSAL Kunstverein „Das Damianstor” Bruchsal e.V. Schönbornstraße 11, Bruchsal Sa 14-17h, So 11-17h bis 16. April 2017 Angelika Summa, Dietrich Weissbach (Drahtobjekte, Fotografie)

BRÜHL Villa Meixner Schwetzinger Straße 24, Brühl Sa 15-17:30h, So 14-17:30h

BUCHEN Kunstverein Neckar-Odenwald Kulturforum Vis-à-Vis Kellereistraße 23, Buchen Di-Fr, So 14-17h

DAHN Kunstverein Dahn

Steubenplatz 1, Darmstadt Di-Fr 11-18h, Do 11-21h, Sa+So, 11-17

DOSSENHEIM Galerie Julia Philippi Heidelberger Straße 31, Dossenheim Mi, Do, Fr 15-19h u. n. Vereinbarung bis 19. Mai 2017 Bettina Bosch, Mona Breede: Einblick Landschaft

EBERBACH Galerie ARTgerecht Friedrich-Ebert-Straße 2, Eberbach Di-Fr 15-18h, Sa 11-14h

EDENKOBEN Galerie Neumühle Klosterstraße 173, Edenkoben Mi-Fr 10-12h u. 15-18h, Sa 10-12h u. 15-17h, So 15-17h

Max Slevogt-Galerie Schloss Villa Ludwigshöhe, Villastraße 64, bei Edenkoben Di-So 10-18h 23. April bis 9. Juli 2017 Arbeiten aus dem Kreis um J.W. Hinder und L. Reimers: Ars Phantastica

Kunstverein DIE TREIDLER Frankenthal e.V. Kunsthaus Frankenthal Mina-Karcher-Platz 42a, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h 14. Mai bis 11. Juni 2017 Meisterschüler und Absolventen der Kunsthochschule Mainz: Ach! (Malerei, Grafik, Bildhauerei)

Schreinerfarm GmbH Albertstraße 9, Frankenthal 1. April 2017, 16-21h, 2. April 2017, 11-17h 1. bis 2. April 2017 Rosa Bittner, Heide M. Dörr, Ursual Gottbrecht, Bettina Mohr: malerei in der schreinerfarm Eröffnung, 1. April 2017, 16h

FREINSHEIM Galerie Zulauf Gottfried-Weber-Straße 5, Freinsheim Mi-Fr 14-18:30h, So 11-18h

GERMERSHEIM Kunstverein Germersheim e.V. Zeughausstraße, Germersheim Sa 15-18h, So 14-18h bis 9. April 2017 Clapeko, Frank-Joachim Grossmann, Joseph-Joachim Wurmer: a b s t r a k t im k.g.

GROSSKARLBACH Sieben Mühlen Kunst- und Kulturverein e.V. Altes Rathaus, Kändelgasse 4, Großkarlbach So 14-16h

HEDDESHEIM Kunstverein Heddesheim Altes Rathaus, Fritz-Kessler-Platz, Heddesheim So 14-17h 23. April bis 2. Mai 2017 Gerd Lind: wall paintings Vernissage, 21. April 2017, 19h

HEIDELBERG be art - galerie für fotografie

EDINGEN-NECKARHAUSEN Schloss Neckarhausen

Ladenburger Str. 31, Heidelberg Mi-Fr 13-18h, Sa 12-16h

Hauptstraße, Neckarhausen Sa, So 11-17h

boeckercontemporary

Altes Rathaus, Marktstraße 7, Dahn Mi, Do, So 15-18h

23. April bis 7. Mai 2017 Franz Mazura, Rainer Szymannsky: Cartoons Vernissage, 23. April 2017, 11h

bis 13. April 2017 Melanie Tilkov, Patrick Fauck, Susanna Storch

FRANKENTHAL ART-IST-GALERIE Riedel

7. Mai bis 18. Juni 2017 Tropicalismo

Wingertstraße 6, Frankenthal geöffnet nach Vereinbarung

DARMSTADT Designhaus Darmstadt

1. Mai bis 30. Juni 2017 Brison, Farklas, Huber, Immendoff, Orbom, Piene, Penck, Riedel, Vallribera: Zeiten - Spiegel (Objekte, Druckgrafik, Skulptur, Plexiglas-Spiegel, Malerei)

Eugen-Bracht-Weg 6, Darmstadt Fr 15-19h, Sa u. So 11-19h

7. April bis 7. Mai 2017 Tatjana Utz: Was am Ende bleibt Vernissage, 7. April 2017, 18:30h

Viktoriastraße 12, Heidelberg Mi-Fr 11-15h bis 7. April 2017 Michael Bause, Christian Bilger, Frank Eltner, Dirk Lebahn, Seraphina Lenz: In Good Shape 26. April bis 19. Mai 2017 Emma Langridge, David Weir, Louise Blyton, Terri Brooks, Giles Ryder, Billy Gruner, Sarah Keighery, Richard van der Aa, Kyle Jenkins, Matthew Allen: Timelines - Ungegenständliche Australische Malerei Vernissage, 21. April 2017, 19h

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AUSSTELLUNGEN Edition Staeck

Haus am Werderplatz

Ingrimstraße 3, Heidelberg Di-Fr 10-18h, Sa 10-13h

Werderplatz 10, Heidelberg Sa + So 15-18h, Ostermontag 15-18h

Galerie im Augustinum

1. bis 17. April 2017 Jutta Grell: Andacht (Malerei, Kreide- und Pinselzeichnungen) Vernissage, 1. April 2017, 19h

Jaspersstraße 2, Heidelberg Mo-So 8-20h bis 28. März 2017 Verena Pfisterer-Ludwig: Bilder im Trio (Arbeiten auf Papier) 1. April bis 14. Mai 2017 Lutherbilder aus sechs Jahrhunderten (Ausstellung des Zentralarchivs der Evangelischen Kirche Pfalz) Vernissage, 4. April 2017, 17h

Galerie Grewenig/Nissen Pfarrgasse 1, Heidelberg Mi, Do, Fr 15-18h, Sa 11-13h bis 1. April 2017 Künstler aus 66 Jahren der Galerie

Galerie Kunst 2 Lutherstrasse 37, Heidelberg Di-Do 11-15h, Sa 11-15h

Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Heidelberg Di-Fr 11-13h und 14-18h, Sa 11-16h bis 30. April 2017 Lackkunst aus Japan 14. Mai bis 25. Juni 2017 Daphne Corregan (Frankreich)

Galerie p13 Pfaffengasse 13, Heidelberg Mi-Sa 11-13h u. 14:30-18h, Sa 14:30-17h, So 14:30-17h bis 16. April 2017 Willi Siber: End Los 23. April bis 21. Mai 2017 Stephanie Abben (Malerei) 28. Mai bis 18. Juli 2017 Katharina Schnitzler (Malerei, Zeichnung)

GEDOK Galerie Heidelberg Römerstraße 22, Heidelberg Mi, Fr 17-20h, Sa, So 11-18h bis 1. April 2017 Christel Fahrig-Holm, Sabine Friebe-Minden: SchriftBilder (Malerei, Zeichnung) 8. April bis 13. Mai 2017 Michaela Cremer, Petra Lindenmeyer, Hildegard Parekh: In bester Gesellschaft Vernissage, 8. April 2017, 19h

12. bis 14. Mai 2017 Barbara Ehrmann: Wüste und Wasser (Zeichnungen, Collagen, Bilder in Wachs, Objekte) Vernissage, 12. Mai 2017, 19h

Heidelberger Forum für Kunst Heiliggeiststraße 21, Heidelberg Di-So 14-18h 24. März bis 30. April 2017 Cornelius Fraenkel, Philine Maurus, Dik Jüngling, Klaus Meyer, Klaus Staeck, Volker v. Offenburg, Elke Wassmann: Romantisch Vernissage, 24. März 2017, 20h 4. bis 7. Mai 2017 Schülerwettbewerb in Kooperation mit dem Freundeskreis des Gymnasiums des Englischen Instituts Heidelberg 12. bis 7. Mai 2017 Johann F. Langbein, Wassili Lepanto, Isabell Riederer, Ursula Blaha, Vera Bonsen, Hella Ebing, Franz J. Geider, Berna Güllerbasli, Klaus Staeck, Roswitha Pape, Ralph Troendlin, Grete Werner-Wesner: Aspekt Landschaft Vernissage, 12. Mai 2017, 20h

Kurpfälzisches Museum Hauptstraße 97, Heidelberg Di-So 10-18h bis 25. Juni 2017 Imagine John Lennon: Musiker, Poet, Zeichner, Aktivist Vernissage, 15. März 2017, 19h 21. Mai bis 22. Okt. 2017 Heidelberg und der Heilige Stuhl

Leitstelle im Dezernat 16 im Kreativwirtschaftszentrum Emil-Meier-Straße 16, Heidelberg Mo-Fr 12-18h und s. Veranstaltungskalender

Museum Haus Cajeth Haspelgasse 12, Heidelberg Mo-Sa 11- 17h bis 17. Juni 2017 Angelika Dirscherl und Werke aus der Sammlung: Lieblinge & Widerhakige

Sammlung Prinzhorn Voßstraße 2, Heidelberg Di bis So 11-17h, Mi 11-20h bis 30. Juli 2017 Alfred Kubin und die Sammlung Prinzhorn: Geistesfrische

Skulpturenpark - Orthopädische Universitätsklinik

23. Juni bis 16. Juli 2017 Sonja Elmer, Gisela Hachmann-Ruch, Heiko Hofmann, Mitsuko Hoshino, Knut Hüneke, Monika Klein, Thomas Köhler, Klausmeyer, Benny Zierock: In Serie Vernissage, 23. Juni 2017, 20h

Schlierbacher Landstraße 200a, Heidelberg, täglich geöffnet

Heidelberg Images Fotogalerie

Heidelberger Kunstverein

Willibald-Kramm-Preis-Stiftung in der Stadtbücherei Poststraße 15, Heidelberg Di-Fr 10-20h, Sa 10-16h

Hauptstraße 97, Heidelberg Di, Mi, Fr 12-19h, Do 15-22h, Sa 11-19h

Textilsammlung Max Berk (Kurpfälzisches Museum)

bis 5. Juni 2017 Galerie für Landschaftskunst

Brahmsstraße 8, Heidelberg-Ziegelhausen Mi, Sa, So 13-18h

KON.NEX ART e.V.

9. April bis 13. Aug. 2017 Color Improvisations 2. Internationale zeitgenössische Quiltkunst

Plöck 32a, Heidelberg Di-Fr 11-18h, Sa 11-16h

Dezernat 16, Emil-Maier-Straße 16, Heidelberg Do-So 11-18h

24. Mai bis 17. Juni 2017 Sandra Obel, Sabine Schreier: geSCHICHTenWERKE Vernissage, 20. Mai 2017, 19h

28. April bis 20. Mai 2017 Till Julian Huss, Karin Kopka-Musch, Kathrin Schneider, Sabine Geierhos, Marie Lukasiewicz, Sandra Pulina, Julain Reiser, Samuel Treindl: share this Eröffnung, 27. April 2017, 19h

28. Juni bis 22. Juli 2017 Agnes Pschorn: Daily News Vernissage, 24. Juni 2017, 19h

13. Mai 2017, 10-18h stARTcamp Heidelberg (Ticket erforderlich)

Haus am Wehrsteg

Kunstraum Vincke-Liepmann

Uferstr. 79 (am Wehrsteg zwischen Neuenheim und Wieblingen), Heidelberg So 12-18h u. zu den Atelieröffnungszeiten (während der Winterpause geschlossen)

27. Mai bis 8. Juli 2017 Elke Weickelt: Der Kreis der Zeit Vernissage, 27. Mai 2017, 19h

Häusserstraße 25, Heidelberg Do, Fr 15-19h, Sa, So 11-15h

25. Juni bis 18. Okt. 2017 Nigel Hall (Stahl- und Bronzeplastiken) Eröffnung, 25. Juni 2017, 11h

Stadtbücherei Heidelberg

WOW Gallery Emil-Maierstraße 9, Heidelberg Do 20-22h, Fr 20-23h

HEILBRONN Städtische Museen Heilbronn Kunsthalle Vogelmann Allee 28, Heilbronn Di, Mi, Fr 11-17h, Do 11-19h, Sa, So, Feiertag 11-17h bis 2. Juli 2017 Von Karla Black bis Kurt Schwitters (Skulpturen aus Papier)

bis 23. April 2017 Rainer Kaiser: behutsame Verbindungen (Arbeiten auf Papier) kunstraumMETROPOL 39


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kunsträume der REGION Städtische Museen Heilbronn Museum am Deutschhof Deutschhofstraße 6, Heilbronn seit 26. Nov. 2016 Skulpturen, Silberwaren, Salz, Saurier: Neue Sammlungspräsentation

HEMSBACH Galerie im Schloss Schlossgasse 41, Hemsbach Mo, Mi 7:30-17h, Di 7:30-15:30h, Do 7:30-19h

20. Mai bis 13. Aug. 2017 Walter Moroder: nzaul d’auter (irgendwo anders) Skulpturen, Zeichnungen Eröffnung, 19. Mai 2017, 19h

Galerie Wack Morlautererstraße 80, Kaiserslautern Mo-Fr 14-19h, Sa 11-16h und nach Vereinbarung

1. April bis 25. Juni 2017 Poetische Expansionen: Nanni Balestrini: Wer das hir liest braucht sich vor nichts mehr zu fürchten | Hansjörg Mayer: The Smell of Ink 1. April bis 16. Juli 2017 Gerhard Rühm als Intermediapionier: soon | just | now bis 6. Aug. 2017 AldoTambellini: Black Matters

bis 15. April 2017 Horst Linn: Relief

29. April bis 20. Aug. 2017 Markus Lüpertz

KARLSRUHE Badischer Kunstverein Karlsruhe

bis 31. Dez. 2017 ZKM_Gameplay

Waldstraße 3, Karlsruhe Di-Fr 11-19h, Sa, So, Feiertage 11-17h

3. Juni 2017 bis 7. Jan. 2018 Hybrid Layers

bis 1. Mai 2017 Josef Dabernig

LADENBURG Atelier Leicht & Selig

HEPPENHEIM Kunstraum Horst Antes Sparkassenstiftung Starkenburg

Badisches Landesmuseum

Haupstraße 64, Ladenburg Di u. Do 17-19h, Sa 14-19h

Merianstraße 4, Heppenheim Besuche auf Anfrage Tel.: 06252 120-0

bis 18. Juni 2016 Ramses: Göttlicher Herrscher am Nil

Rheingaustraße 34, Ladenburg Do-Fr 15-19h, Sa 13-17h

Dauerausstellung

Galerie Knecht und Burster

Kunstverein Heppenheim

Baumeisterstraße 4, Karlsruhe Mi-Fr 14-19h, Sa 11-16h

1. April bis 27. Mai 2017 Künstler der Galerie

bis 5. Mai 2017 Harald Böhm: Die Kraft der Farbe Naturmalerei und Abstraktion 18. Mai bis 7. Juli 2017 Jasmin Mollo: Die Ewigkeit im Herz Vernissage, 18. Mai 2017, 19h

Bahnhofstraße 1, Heppenheim So 16-18h, nach Vereinb. unter info@kunstverein-heppenheim.de

HIRSCHBERG Rathausgalerie Kulturförderverein Hirschberg e.V. Großsachsener Straße 14, Hirschberg Mo, Mi, Do, Fr 8-12h, Di, Do auch 14-18h bis 7. Mai 2017 Jessen Oestergaard, Cesare Marcetto: Die Natur erzählt - Die Farbe ist (Photografie, Malerei, Plastiken) Finissage, 7. Mai 2017 11h

HOCKENHEIM Kunstverein Hockenheim Zehntscheune, Untere Mühlstraße 4, Hockenheim Mi-Fr 17-19h, Sa 11-13h 25. März bis 15. April 2017 Heidi Karle, Bernhard Reißfelder, Irmgard Weber (Malerei, Skulptur)

JOCKGRIM Zehnthaus Jockgrim Ludwigsstraße 26-28, Jockgrim während der Ausstellung Fr 20-22h, Sa 15-17h, So 11-17h 7. Mai bis 4. Juni 2017 Ralph Gelbert: Künstliche Paradiese zwischen Kapstadt und Königsbach (Malerei) Vernissage 7. Mai 2017, 11h

Schlossbezirk 10, Karlsruhe Di-So, Feiertage 10-18h

Kunstverein Ladenburg

bis 6. Mai 2017 Hans Baschang, Dieter Krieg, Walter Stöhrer: Der 80. Geburtstag

Hauptstraße 9, Ladenburg Sa, So 11-18h

Galerie Schrade

Trajanstraße 66, Ladenburg Mo-Do 9-16h, Fr 9-13,

Zirkel 34 – 40, Karlsruhe Di-Fr 11-13h und 14-18h, Sa 11-16h

Kunstraum Neureuth Kirchfeldstraße 122, Karlsruhe-Neureuth Fr 17-19h, Sa + So 14-17h 6. bis 23. April 2017 Konstantin Voit: 1 weitere Person Eröffnung, 6. April 2017, 19h

Staatliche Kunsthalle Hans-Thoma-Straße 2, Karlsruhe Di, Mi, Fr-So 10-18h, Do 10-21h bis 27. Aug. 2017 Unter freiem Himmel - Landschaft, sehen, lesen, hören bis 27. Aug. 2017 Cornelia Funke: Zauberwelten

Kreisarchiv Ladenburg

Lobdengau Museum Amtshof 1, Ladenburg Mi - Sa 14-17h, So 11-17h bis 2. April 2017 St. Martin war ein guter Mann bis 1. Mai 2017 Roms letztes Aufgebot: Kostbare Waffenfunde aus LOPODUNUM 14. April bis 7. Mai 2017 Barbara Petzold, Otto Beer: Ungefähre Natur (Malerei, Skulptur) in Kooperation mit dem Kunstverein Ladenburg Vernissage, 12. April 2017, 19:30h

Städtische Galerie Karlsruhe

LANDAU Galerie M am Deutschen Tor

Lorenzstraße 27, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa-So 11-18h

Neustadter Straße 8, Landau Mi 18-21h, Fr, Sa 15-18h

bis 7. Mai 2017 Lisa Kränzler: KUX (Ausstellung zum Kunstpreis der Werner-Stober-Stiftung)

5. Mai bis 2. Juni 2017 Dominik Schmitt (Malerei) Eröffnung, 5. Mai 2017, 19h

8. April bis 18. Juni 2017 Skulpturen aus der Sammlung

Galerie Z

ZKM – Zentrum für Kunst und Medien

KAISERSLAUTERN Museum Pfalzgalerie

Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 9-18h Sa, So 11-18h

Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h

bis 23. April 2017 Albrecht Kunkel: Quest. Fotografien 1989 - 2009

bis 6. Aug. 2017 Schnittstellen - Bestandsaufnahme IV

Galerie Linde Hollinger

bis 30. April 2017 Beat Generation

Kaufhausgasse 9, Landau Di-Fr 10-12, 15-18h, Sa 10-14h

Galerie Katrin Hiestand Stadthausgasse 11, Landau Di-Fr 10-16h, Sa 10-15h bis 29. April 2017 Christa Zeitlhofer, Uta Kügler: Verborgenes Leben (Keramikkunst, Skulpturen)

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AUSSTELLUNGEN 13. Mai bis Anfang Juli Ana Maria Tekampe Vernissage, 12. Mai 2017, 19h

Kunstverein Villa Streccius e.V. Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h 20. Mai bis 25. Juni 2017 kuk Kinder und Kunst Malwerkstatt: Mensch Un Mensch Vernissage, 19. Mai 2017, 20h

Galerie Lauth

Weltmuseum für Druckkunst

Mundenheimer Straße 252, Ludwigshafen Mo-Fr 9-13h und 14:30-18:30h, Sa 10-13h

Liebfrauenplatz 5, Mainz Di-Sa 9-17h, So 11-17h

Karl-Otto-Braun-Museum Edigheimer Straße 26, Ludwigshafen-Oppau So 10-13h u.14-17h bis 23. April 2017 Godvina Christ, Hildegard Illies, Annette Meyer: Gleichzeitig

Städtische Galerie Villa Streccius e.V.

Kunstverein Ludwigshafen

Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h

Bismarkstraße 44-48, Ludwigshafen Di-Fr 12-18h, Sa, So 11-18h

1. April bis 7. Mai 2017 Jongsuk Yoon, Marko Schiefelbein, Serhii Torbinov: TimeOut Vernissage, 31. März 2017, 20h

bis 30. April 2017 Junge Rheinland-Pfälzer Künstlerinnen und Künstler: Emy-Roeder-Preis 2017

Strieffler-Haus Löhlstrasse 3, Landau Fr-So 14-17h während der Ausstellungen

20. Mai bis 16. Juli 2017 Bettina van Haaren: Waldwasen durchlöchert Vernissage, 19. Mai 2017, 19h

Rudolf-Scharpf-Galerie

bis 30. April 2017 Futura. Die Schrift

MANNHEIM Art Priori & Consulting Hafenstraße 25-27, Mannheim Do-Sa 15-18h u.n. Vereinbarung

Atelier DIETMAR BRIXY Altes Pumpwerk Neckarau, Aufeldstraße 19, Mannheim Fr 15-19h, Sa 11-15h während der Ausstellung und nach Vereinbarung

C7 Galerie C7, Mannheim Do 18-20h, jeden 1. So im Monat 14-17h bis 7. Mai 2017 Nicola Gerth, Anke Ola Schmidt, Manfred Walter, Frank Höltermann, Lothar Eder, Michael Schuster, Werner Lindenthal&Eckhard Prinz, Alois Enger, Uli Bormuth: Licht & Farbe (Fotografie)

LAUDENBACH Kunstkreis Laudenbach e.V.

Hemshofstraße 54, Ludwigshafen Do, Fr 15-18h, Sa, So, Feiertage 13-18h

Rathaus-Galerie, Untere Straße 2, Laudenbach Mo-Fr 8-12h, Mo, Di, Do 14-16h, Mi 15-18h

bis 16. April 2017 Manuele Cerutti: Gleiches zum Gleichem

26. März bis 15. Mai 2017 Heidi Darjes: Wegbegleiter (Acrylarbeiten) Vernissage, 26. März 2017, 11h

29. April bis 16. Juli 2017 Enrico Bach: BASS Vernissage, 28. April 2017, 18h

Hafenstraße 25-27, Mannheim Mo-Fr 9-17h

21. Mai bis Ende Aug. 2017 Bernd Kalusche: Ausbruch - Aufbruch Vernissage, 21. Mai 2017, 11h

Wilhelm-Hack-Museum

Rheinvorlandstraße 7, Mannheim Mo-Fr 8-20h

LEIMEN Kunstverein Leimen

Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h

Stadtmuseum Leimen, Theodor-Heuss-Straße 41, Leimen-St. Ilgen

bis 14. Mai 2017 Kabinettstücke: Blinky Palermo. Eine Herausforderung der Avantgarde.

Mai bis Juni 2017 Ulrike Rosenbach, Fritz Stier et.al.

bis 30. April 2017 Tomás Saraceno: Aerosolar Journeys

LINGENFELD Kunstverein Lingenfeld Rathaus, Hauptstraße 58, Lingenfeld Sa 15-17h, So 10-12h und 15-17h

25. Mai bis 13. Aug. 2017 Die andere Seite: Erzählungen des Unbewussten Vernissage, 24. Mai 2017, 18h

bis 2. April 2017 Bernhard Staudenmayer (Malerei, Druckgrafik)

bis 5. Juni 2017 Abstraktionen - Werke aus der Sammlung von Popowa bis Nicolai

25. Juni bis 9. Juli 2017 Kurt Nietzer, Jutta Habedanck-Nietzer (Ölmalerei, Grafiken) Eröffnung, 25. Juni 2017, 11h

MAINZ Galerie D. van der Koelen in der CADORO

C-HUB Kreativzentrum

Club Speicher7

bis April 2017 François Brunelle: I am not a Look-Alike

Die Strümpfe - The Supper-Artclub Jungbuschstraße 3, Mannheim Fr-Sa 20-2h (an den ersten drei Wochenenden)

Die Waldgalerie Alter Frankfurter Weg 21, Mannheim-Blumenau Fr 16-19h bis 25. März 2017 Conny Welcker

Zentrum für Kunst und Wissenschaft August-Horch-Straße 4, Mainz Mi 10-16h, Sa 11-16h

22. April bis 24. Juni 2017 Krzysztof Idzi, Kornelius Stepniak, Uli Bormuth, Claudia Ludwig, Ingeborg GärtnerGrein, Ecki Theißen, Leander Lavendel: Vielfalt (Kupferkunst, Fotografie, Malerei, Schwemmholz-Skulpturen, Steampunk) Vernissage, 22. April 2017, 18h

Kunst im Abgeordnetenbüro

Döbele Kunst Mannheim

Neurott 20, Lobbach täglich 8-22h

Kaiser-Friedrich-Straße 3, Mainz Mo-Fr 9-18h

bis 18. Juni 2017 Wilhelm Senoner: MURFRËIT (Skulpturen, Bilder)

bis 5. Mai 2017 Sandra Heinz: unantastbar (Grafiken, Objekte)

Leibnizstraße 26, Mannheim Do, Fr 14-19h, Sa 12-19h und nach Terminabsprache

25. Juni bis 20. Aug. 2017 Michael Lerche, Klaus Proissl: Lebensläufe Vernissage, 25. Juni 2017, 11h

Große Bleiche 49-51, Mainz Di 10-20h, Mi-So 10-17h

LOBBACH Manfred-Sauer-Stiftung (Artrium)

LUDWIGSHAFEN Ernst-Bloch-Zentrum Walzmühlstraße 63, Ludwigshafen Di, Mi 14-17h, Do 14-20h

Landesmuseum Mainz

bis 9. April 2017 Christoph M. Loos: Stabat mater (ad libitum) bis 23. April 2017 Rheinhessen - eine Kulturreise durch 2 Jahrtausende

23. März bis 29. April 2017 Eberhard Freudenreich (Papier-Schnitt-Form)

Einraumhaus Dammstraße 1, Mannheim Fr u. Sa 16-19h

Galerie Grandel S4, 23, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 10-16h

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kunsträume der REGION bis 15. April 2017 Christian Patruno: Besser vermalt als verschrieben (Malerei) 29. April bis 3. Juni 2017 Ansgar Skiba: Die sinnliche Körperlichkeit der Farbe - Bilder und Arbeiten auf Papier zum Thema Natur Eröffnung, 29. April 2017, 18h 10. Juni bis 15. Juli 2017 Gerd Bannuscher: Innere Welten (Malerei) Eröffnung, 10. Juni 2017, 18h

Galerie im Tulla Tullastraße 25, Mannheim Mo-Do 8-16h, Fr 8-13h außer in den Ferien bis 30. März 2017 Sati Zech und Schüler: essentials - Das Auge schläft bis es der Geist mit einer Frage weckt. (Malerei, Zeichnung, Installation, Foto, Objekt) 28. April bis 13. Juli 2017 Olaf Quantius: Decken und Danaiden Vernissage, 28. April 2017, 19h

Galerie Kasten Werderstraße 18, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 12-15h bis 3. Juni 2017 FACES of our time

Galerie Peter Zimmermann Leibnizstrasse 20, Mannheim Di-Fr 12:30-18h, Sa 11-14h bis 8. April 2017 Frank Piasta: Farbe beobachten

Klapsmühl D 6,3 Mannheim Di-Sa 11-13h, bei Veranstaltungen 18:30 - 19:45h bis 29. Juni 2017 Annette Martella: Glamour

Kunsthalle Mannheim Moltkestraße 9, Mannheim wegen Umbau geschlossen

Künstlernachlässe Mannheim im Rathaus E5, Mannheim

art and cocktail, 13. Mai 2017, 12-22h art & brunch, 14. Mai 2017, 12-17h 18. bis 21. Mai 2017 Fakultät für Gestaltung WERKSCHAU (Fakultät für Gestaltung, Hochschule Mannheim) 11. Juni bis 16. Juli 2017 Sammlung Haupt: 30 Silberlinge Kunst und Geld (Malerei, Zeichnung, Objekt)

März Galerie Mannheim Augartenstraße 68, Mannheim Mi-Fr 15-19h, Sa 13-17h bis 25. März 2017 Doris Erbacher (Bilder, Zeichnungen) Kumiko Kurachi (Bilder, Objekte)

märz Galerie Mannheim – cube 4x4x4 und raumX Augartenstraße 68 (Rückgebäude), Mannheim Mi-Fr 15-19h, Sa 13-17h bis 25. März 2017 Ursula Bohren, Claudio Magoni: maboart

PORT25 - Raum für Gegenwartskunst Hafenstraße 25-27, Mannheim Di-So 12-18h bis 7. Mai 2017 Martin Backes, Johannes Bayer & Tobias Gallé, Lars Breuer, Werner Degreif, Juliane Gutschmidt, Schirin Kretschmann, Skafte Kuhn, Ana Laibach, Nika Oblak & Primoz Novak, Roland Schappert: B-Seite 20. April bis 7. Mai 2017 Präsentation „Magazine” (im Rahmen des JetztMusikFestivals) 20. Mai bis 2. Juli 2017 Sylvia Ballhause, Andreas Hachulla, Guido Münch, Madrassa Collective u.a.: Supercopy World Copy (in Kooperation mit zeitraumexit und Alte Feuerwache) Eröffnung, 19. Mai 2017

RAW Galerie Heinrich-Lanz-Straße 4, Mannheim Do-Sa 16-21h

9. April bis 1. Oktober 2017 Total genial! Coole Erfindungen vom Faustkeil bis zu Jeans. (Mitmach-Ausstellung)

Sebastian Fath | Contemporary Werderstraße 38,Mannheim Do-Fr 14-19h, Sa 12-16h bis 22. April 2017 Jens Trimpin, Dirk Rathke: (Skulptur, Malerei) 6. Mai bis 17. Juni 2016 Peter Wüthrich

Technoseum – Landesmuseum für Technik und Arbeit Museumsstraße 1, Mannheim bis 25. Juni 2017 2 Räder - 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades

TEN Gallery T6, 10, Mannheim Do-Sa 15-20h bis 21. April 2017 Christine Charlotte Iwaniuk (Fotografie)

Universität Mannheim in Kooperation mit der Galerie Zulauf, Freinsheim Schloss Mannheim (Rektoratsflügel) bis 31. Juli 2017 Claudia Tebben (informelle Malerei)

Prince House Gallery Turley Straße 8, Mannheim Di-Fr 12-17h u.n. Vereinb. bis 31. März 2017 Robert Häusser, Dietmar Brixy

zeitraumexit e.V. Hafenstraße 68, Mannheim Do-Fr 17-21h, Sa-So 14-18h

MICHELSTADT Galerie Kautsch Mauerstraße 11, Michelstadt Mi-Fr 15-18h, Sa 12-16h 25. März bis 6. Mai 2017 Rita Rohlfing: secret spaces 10. Juni bis 23. Juli 2017 Hans Sieverding: hortus conclusus

Dauerausstellung: Arbeiten aus dem Depot

REM Reiss-Engelhorn-Museen Zeughaus

[Kunst] Projekte Monica Ruppert

C5, Mannheim, Di-So 11-18h

MOCHENTHAL Galerie Schrade

Lange Rötterstraße 68, Mannheim geöffnet nach telefonischer Absprache

REM - Forum internationale Photographie

Schloß Mochenthal, Ehingen-Mochenthal

24. März bis 22. April 2017 Andre Gilbert Schmuck: suspended memorys Vernissage, 24. März 2017, 19h

Zeughaus C5, Mannheim Di-So 11-18h

MOSBACH Kunstverein Neckar-Odenwald-Kreis

REM - Zephyr-Raum für Fotografie Bassermannhaus C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h

Altes Schlachthaus am Stadtpark Unterm Haubenstein, Mosbach Sa, So, Feiertage 14-18h

bis 1. Mai 2017 Peter Gowland’s Girls*

NEUSTADT Galerie UP ART CONTEMPORARY

REM - Museum Weltkulturen

Villa Knöckel, Quellenstraße 32, Neustadt Mi, Do, So 14-18h u. nach Vereinbarung

19. Mai bis 16. Juni 2017 Aleksander Zaar Vernissage, 19. Mai 2017, 19h

Mannheimer Kunstverein Augustaanlage 58, Mannheim Di-So 12-17h bis 16. April 2017 Ottmar Hörl: Handlungsanweisung zur Erlösung des schwarzen Quadrats 12. bis 14. Mai 2017 22. Galerientage Vernissage, 12. Mai 2017, 19-22h

D 5, Mannheim, Di-So 11-18h bis 30. Juli 2017 Ägypten - Land der Unsterblichkeit bis 30. Juli 2017 Versunkene Geschichte. Archälogie an Rhein und Neckar

2. April bis 22. Mai 2017 Gabriele Basch, Gesa Lange (Cut Out-Malerei, Zeichnung) Vernissage, 2. April 2017, 11h

Herrenhof Mußbach An der Eselshaut 18, Neustadt-Mußbach So u. Feiertag 11-18h, Mi 18-20h, Sa 14-18h kunstraumMETROPOL 45


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AUSSTELLUNGEN 2. bis 23. April 2017 Xaver Mayer (Grafik und Malerei) Eröffnung, 2. April 2017, 11:15h 7. bis 28. Mai 2017 apk - Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler Eröffnung, 7. Mai 2017, 11:15h

SEEHEIM-JUGENHEIM Museum Stangenberg Merck im Haus auf der Höhe, Helene-Christaller-Weg 13, Seeheim-Jugenheim Mi-Fr 15-19h, Sa, So, Feiertage 11-18

7. Mai bis 18. Juni 2017 Rosa Lachenmeier: Stadtleben-Citylife Vernissage, 7. Mai 2017, 11h 25. Juni bis 13. August 2017 Heiko Börner, Elke Zauner: Sichten und Fluchten (Skulpturen, Malerei) Vernissage, 25. Juni 2017, 11h

bis 20. August 2017 Peter Stephan (1927-2014): Ölbilder und Radierungen

Typographisches Kabinett

SPEYER Feuerbachhaus

Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h

PIRMASENS Forum Alte Post

Allerheiligenstraße 9, Speyer Di-Fr 16-18h, Sa, So 11-13h

26. März bis 23. April 2017 Eva Gaeding: Handpressendrucke

Poststraße 2, Pirmasens Di-So/Feiertage 11-18h

bis 29. April 2017 Michael Kreppel: Im Anfang war das Bild ... (Retrospektive der Farbmalerei von 1992 bis zur Gegenwart)

Städtische Galerie

Kunstverein Neustadt Villa Böhm (Maximilianstr. 25/Villenstraße 16b), Neustadt, Do, Fr 15-18h, Sa, So 11-13h u. 15-18h

SAARBRÜCKEN Deutsches Zeitungsmuseum Am Abteihof 1, Saarbrücken/Wadgassen Di-So 10 bis 16h bis 2. Juli 2017 Luther für Kinder: Die Mitmachausstellung für Kinder und Familien

Moderne Galerie Bismarckstraße11-19, Saarbrücken Di, Do, So 10-18h, Mi 10-22h

Museum für Vor- und Frühgeschichte Schlossplatz 16, Saarbrücken Di, Do-So 10-18h, Mo 10-20h 1. April bis 30. Juli 2017 Grand Tour: Reisen zu antiken Stätten

Stadtgalerie Saarbrücken St. Johanner Markt 24, Saarbrücken Di-Fr 12-18h, Sa,So, Feiertage 11-18h bis 30. April 2017 Martin Melcher: Trautes heim bis 30. April 2017 Paul Morrison: Black Grass Jost Münster: Casual Encounter

Galerie Josef Nisters Bahnhofstraße 29, Speyer Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h 31. März bis 6. Mai 2017 Li Portenlänger, Dieter Zurnieden: Aus der Tiefe ans Licht (Grafik, Skulptur) 8. und 9. April 2017 Kunstaktion

Hans-Purrmann-Haus Kleine Greifengasse 14, Speyer Di-Fr 15-17h, Sa, So 11-13h

Historisches Museum der Pfalz Domplatz 4, Speyer, Di-So 10-18h bis 23. April 2017 Maya - das Rätsel der Königsstädte bis 24. Sept. 2017 1914-1918. Die Pfalz im ersten Weltkrieg bis 24. Sept. 2017 Weltbühne Speyer. Die Ära der großen Staatsbesuche

Historisches Rathaus

19. Mai bis 27. Aug. 2017 Russel Maltz: Painted - Stacked - Suspended

Maximilianstraße 12, Speyer

19. Mai bis 27. Aug. 2017 François Martig: Hypo-landscapes: Political of Battlefields

Domplatz, Speyer

SCHRIESHEIM Museum Théo Kerg

Villa Ecarius

Talstraße 52, Schriesheim So 14-17h; während der Ausstellung Sa, So 14-17h, Mi 17-19h Dauerausstellung Théo Kerg 7. Mai bis 11. Juni 2017 Ariane Faller, Matheusz Budasz: Unfolding Vernissage, 7. Mai 2017, 11h

SCHWETZINGEN Kunstverein Schwetzingen Orangerie Schloss, Schwetzingen Mi-So 14-18h 3. bis 25. Juni 2017 Laura Ford Vernissage, 3. Juni 2017, 16h

Künstlerinitiative Schwetzingen KIS e.V. Lutherhaus Schwetzingen, Mannheimer Straße 36, Schwetzingen

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Kaiserdom Synagoge „Beith Schalom” Am Weidenberg 3, Speyer Bahnhofstrasse 54, Speyer

Gedächtniskirche der Protestation Bartholomäus-Weltz-Platz 5, Speyer 19. Mai bis 6. Aug. 2017 Robert Koenig: ODYSSEY 2017 Eröffnung, 19. Mai 2017, 18h

Künstlerbund Große Sämergasse 1a, Speyer Di - Sa 14-17h 26. Mai bis 10. Juni 2017 Robert Koenig. Werkschau (in Zusammenarbeit mit der Stadt Speyer) Vernissage, 26. Mai 2017, 18h

Kunstverein Speyer Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h 26. März bis 23. April 2017 Manuel Thomas (Malerei, Zeichnung) Vernissage, 26. März 2017, 11h

Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h 24. März bis 23. April 2017 Reinhard Zink: Phantastische Begegnungen mit Maya Vernissage, 24. März 2017, 18h 5. bis 21. Mai 2017 Daniele Albatici, Ravenna: Stationen eines Künstlers - Zwischen Realität und Fantasie Vernissage, 5. Mai 2017, 18h 24. Mai bis 9. Juni 2017 Freundeskreis Speyer-Yavne: menschenGLAUBEN (Fotografie) 24. Mai bis 25. Juni 2017 Wolf Spitzer: Köpfe der Reformation (in Kooperation mit der Evangelischen Landeskirche der Pfalz) Vernissage, 24. Mai 2017, 18h

TIEFENTHAL Kunst Kabinett Tiefenthal Bahnhofstraße 1, Tiefenthal Sa, So, Feiertage, 11-16h 14. Mai bis 25. Juni 2017 Robert Schad: Stahlzeit Vernissage, 14. Mai 2017, 11h

VIERNHEIM Kunstraum Gerdi Gutperle Heidelberger Straße 9, Viernheim Fr-So 14-18h bis 2. April 2017 Stefan Szczesny: Besuch im Paradies 9. April bis 7. Mai 2017 Sigrud Kohlbecker, Rita Rielle: Himmel und Erde Vernissage, 9. April, 12h 11. Mai bis 23. Juli 2017 Axel Plöger, Ulrik Happy Dannenberg Vernissage, 11. Mai 2017, 19h

Kunstverein Viernheim Kunsthaus Viernheim, Rathausstraße 36, Viernheim Do, Fr 15-18h, Sa 10-13h 31. März bis 29. April 2017 Junge Maler aus Brooklyn: New York Paintings Eröffnung, 31. März 2017, 19h

KulturScheune Viernheim Satonévriplatz 1, Viernheim Di 10-17h, Mi 14-17h, Do 10-13h u. 15-19h, Fr 14-17h, Sa 10-12h


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IMPRESSUM bis 12. Mai 2017 Helmut Sachser: Äthiopiens Ethnien (Fotografie)

RathausGalerie Viernheim Kettelerstraße 3, Viernheim Mo-Do 8-17h, Fr 8-13h 28. April bis 30. Juni 2017 Oskar W. Rug: French Connection

VÖLKLINGEN Weltkulturerbe Völklingerhütte Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur Völklingen/Saarbrücken täglich 10-19h 9. April bis 5. Nov. 2017 UrbanArt Biennale 2017 6. Mai bis 26. Nov. 2017 Inka - Gold. Macht. Gott. 3.000 Jahre Hochkultur

WALLDORF Künstlergruppe Walldorf

Volksbank Weinheim und Kunstförderverein Weinheim e.V. Bismarckstraße 1, Weinheim Mo-Fr 8:30-16h, Do 8:30-18h 21. März bis 24. Mai 2017 SAXA, Benjamin Burkhard: Wortmalerei trifft Maschinenmalerei (Perspektivausstellung) Vernissage, 21. März 2017, 19h 30. Mai bis 7. Juli 2017 Jesus Villaalba Bedoya (Malaga, Spanien): El reino de los abfibios - Das Reich der Amphibien (Temperamalerei auf Holz)

WORMS Nibelungenmuseum Fischerpförtchen 10, Worms Di-Fr 10-17h, Sa, So, Feiertag 10-18h Dauerausstellung: Wagners „Ring”

Kunstverein Worms Renzstraße 7-8, Worms Sa, So 15-18h

Konstantin Void / Jasmin Mollo, La femme en feu, 2016, Foto: Jasmin Mollo / Bildfreigabe Galerienverband Rhein-Neckar / Portrait Elfriede Breitwieser, Bildfreigabe: Elfriede Breitwieser / Hans-Michael Kissel, Idee vom Schweben, 2016, Foto: Hans-Michael Kissel / Michaela Cremer, Paar, Tusche auf Papier, 2007, Bildrechte bei der Künstlerin / Hildegard Parekh, emigrants, 2012, Bildrechte bei der Künstlerin / Petra Lindenmeyer, A mit Spitzenhandschuhen, 2012, Bildrechte bei der Künstlerin / Radiale, Bildfreigabe Rhein-Neckar-Kreis / "Daphne Corregan, Frankreich", Gilles Suffren / Katsuji Kamata, Bildfreigabe : Galerie Heller / Susana Reberdito, „Stillleben mit Ananas“, Öl auf Leinwand, 200 x 200 cm, 2015, Bildfreigabe: GRN Gesundheitszentren RheinNeckar gGmbH / Tatjana Utz, Im Hof, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm, 2016, Fotonachweis: Georg Szabó Photography / Tatjana Utz, Die Hasengeschichte, Aquarell / Objektkasten, 18 x 24 cm, 2016, Foto: Georg Szabó Photography / Dorothea Gillert-Marien, o. T._2017., Fotocollage_196 x 109 cm / Robert Proch, Red dress, 2016, credit photo: Robert Proch, Pressebilder: Kunstförderverein Weinheim e.V. in Kooperation mit der Volksbank Weinheim eG, Benjamin Burkard, Libre Primus, 2017, Acryl auf Leinwand, 200 x 300 cm / SAXA, Romy, 2017, Tusche auf Leinwand, 100 x 100 cm / Karin Brosa, hold on little girl, 2015, Bildfreigabe: TU Darmstadt / Dorothea Gillert-Marien_Dekonstruktion I, 2016, Fotocollage, 56 x 66 cm / Julia Schmalzl, Ohne Titel (Narziss 2), 2016, Öl und Lack auf Leinwand, 200 x 150 cm, Foto: Julia Schmalzl / Arthur Metz, 2 x 2 + 1, 2013, Aquarell auf Papier, 20 x 28 cm, Foto: Arthur Metz/ Lilau, Die Leichtigkeit, Jahr 2016, Fotograf: Bäcker, Markus / Foto KV Landau: Arbeit aus der kuk, Kohle auf Papier, 2016, Foto: Michael Müller /Titus Schade, die große Hochwarte, Bildfreigabe: Kunstverein Bad Dürkheim / Gerd Lind, wall painting, 2017, Bildfreigabe: Gerd Lind, Christina Sarah Hartwich_2016 (5)_o T _160 x 130_ Aquarelll und ol auf Nessel, Christa Zeitlhofer, Eier des Lebens, Foto: Brigitte Voglhofer

www.kuenstlergruppe-walldorf.de Alte Apotheke, Hauptstraße 47, Walldorf Sa+So 13. u. 14. Mai, 20. u. 21. Mai, 27. u. 28. Mai 2017 15-17h

1. bis 30. April 2017 Junge Maler aus Brooklyn: New York Paintings Eröffnung, 1. April 2017, 16h

12. bis 28. Mai 2017 Ille Hums, Ralf Bombosch: Farben und Linien im Duett (Acryl, Zeichnungen) Vernissage, 12. Mai 2017

Museum Heylshof

Kunst für Walldorf e.V. Galerie Alte Apotheke

Museum der Stadt Worms

Impressum

Andreasstift, Weckerlingplatz 7, Worms Di-So 10-17h

Herausgeber: art-media-edition-Verlag Insel 3, D-79098 Freiburg Geschäftsführung: Björn Barg Projektleitung und Redaktion: Wort.Bild.Kultur. UG (haftungsbeschränkt) redaktion@kunstraum-metropol.de www.kunstraum-metropol.de

Haupstraße 47, Walldorf So 14-17h u.n. Vereinb. 25. Juni bis 27. Juli 2017 Emil Szymannsky: Poesie und Farbe Vernissage, 25. Juni 2017, 11h

SAP SE Internationales Schulungszentrum Dietmar-Hopp-Allee 20, Building 5, Walldorf Mo-Fr 10-20h 5. Mai bis 15. Sept. 2017 Metropolink - Urban Art Unlimited Vernissage, 4. Mai 2017, 19h

WEINHEIM GRN-Klinik Röntgenstraße 1, Weinheim täglich 14-19h 31. März bis 14. Mai 2017 Susana Reberdito: Eine malerische Exkursion Vernissage, 31. März 2017, 18h

Kunsthaus Klüber Hauptstraße 58, Weinheim Di-Fr 10-13h, 14-18:30h, Sa 10-15h bis 8. April 2017 Katharina Dietlinger / Gierlach (Malerei)

Museum der Stadt Weinheim Amtsgasse 2, Weinheim Di-Do, Sa 14-17h, So 10-17h 4. April bis 11. Juni 2017 Anne Sommer-Meyer: Echte Dinge Eröffnung, 4. April 2017, 18h

Stephansgasse 9, Worms Di-Sa 14-17h, So 11-17h bis 29. Mai 2017 Luther in Worms - der Ort des Geschehens

Alle Termine ohne Gewähr.

Bildnachweise: Robert Schad – KENDER, 2011, 622x261x196 cm, Foto: Dominique Vérité / Laura Ford, Silent Howler II, 2016 / LauraFord, Rag and Bone with Bin, 2007 /© Galerie Scheffel, Bad Homburg / Robert Schad, Stahlplastik LARRAK, Vierkantstahl, vor dem KunstKabinett Tiefenthal, Foto: Rainer Feser / Robert Schad, TARRAK, Abbaye du Relec, Ausstellungsprojekt Parcours de Sculptures/Bretagne 2016, Foto: Christine Borgmann / John Lennon, „First One“, 1977 / © Bob Gruen, John Lennon und Joko Ono vor dem Dakota Building, 1974 /Dominik Schmitt, mein begräbnis in landau, 2016. Foto: Dominik Schmitt / Ralf Kopp, Realitätsprinzip – 100, 2013, Diasec, 90 × 60 cm, Foto: Ralf Kop / Michael Timpson: A Horse Man Rode Out - Detail (Geldzähler), 1999, Performance/Installation im S.M.A.K. Stedelijk Museum voor Actuele Kunst, Gent (Belgien), 1999,Farbfoto, 120 × 160 cm - courtesy TEUTLOFF PHOTO + VIDEO COLLECTION, Foto: Hermann Büchner / Walter Moroder, Drap, 2012, Linde, Mooreiche, Acryl, H 174 cm, mpk, Skulpturensammlung, Inv. Nr. P 15/131, Foto: mpk, © Walter Morode /Peter Stephan, Eldivan mit blauer Teekanne, undatiert, Foto: Wort.Bild.Kultur UG / Bernhard Heiliger, Windblume, 1964, Bronze, Städtische Galerie Karlsruhe, © VG Bild-Kunst Bonn 2017 / Fotos: Dumitru Gorzo: Rest, 2017 / Tim Kent: Iron Sky, 2017 / Dan Voina: On the Brink of Change, 2016 / Tirtzah Bassel: Stairwell, 2017 / c/o Slag-Gallery, New York, Freigabe: Kunstverein Worms/Viernheim / Nigel Hall, Mirrored, 2011, PhosphorBronze, Ex. 2/3, 300 x 325 x 65 cm, Credit Line:courtesy Galerie Scheffel, Bad Homburg, & Künstler / Bob Braine, Plakat für die Freie Flusszone Süderelbe (Verkehrsschild), 2014, Bildfreigabe: Heidelberger Kunstverein / Ariane Faller & Matheusz Budasz, Vehikel Bildfreigabe: Museum Théo Kerg/ Adriana Woll, Dia da saudade eterna, 2013, Bildfreigabe Kunstbverein Dahn / Konstantin Voit, EQX14, EQX14 Fussball, 2016, Foto:

Druck: ColorDruck Solutions GmbH 69181 Leimen/Germany Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe:

Roland Heinzmann M.A., Julia Laukert M.A., Ursula Köhler, Dr. Annette Reich, Rainer J. Roth, Dr. Roland Held, Ingrun Salzmann, Christine Schön M.A., Dr. Dietmar Schuth, Dr. Heide Seele, Dr. Martin Stather, Reinhold Weinmann M.A., Prof. Dr. Christoph Zuschlag Auflage 7.000 / kunstraumMETROPOL liegt in ausgewählten Museen und Kunsträumen aus und ist im Abo erhältlich

Nächste Ausgabe: Juli, August, September 2017, Anzeigenschluss: Fr. 26.05.2017 Erscheinungstermin: ca. 21 Tage nach Anzeigenschluss kunstraumMETROPOL 47


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