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APRIL MAI JUNI

2015

DAS KUNSTMAGAZIN DER METROPOLREGION RHEIN-NECKAR


QUERSUMME

27. März bis 26. April 2015 Galerienverband Rhein-Neckar Mannheimer Kunstverein www.mannheimer-kunstverein.de

kunstraumJOCKRIM 10 Franz Bernhard Grafik und Texte im Zehnthaus Jockgrim

kunstraumLUDWIGSHAFEN 11 Benedikt Hipp Ich habe meinen Augen nicht getraut, auch meinen Ohren nicht

kunstraumHEIDELBERG 18 Stephanie Abben verfallen, vergessen, gefunden

kunstraumMANNHEIM 4 Quersumme Der Galerienverband Rhein-Neckar zu Gast im Mannheimer Kunstverein – Genese einer Ausstellung 15 Fotografische Highlights Nicole Simons Hommage an die Metropolregion Rhein-Neckar 16 Martin Kollar Field Trip 17 Urban Pop Bestandteil der Alltagskultur 22 Feedback an Hans Eine Video-Sound-Installation in Erinnerung an Hans Graeder (1919-1998) 33 Vera Molnar concentrique 1958-2012

kunstraumSCHWETZINGEN 6 Genüsslich ungenießbar Never Dying Flowers 14 Im Namen der Blume Fotografien von Richard Fischer

kunstraumKARLSRUHE 8 Kunst im digitalen Zeitalter GLOBALE Karlsruhe – eine documenta für Medienkunst

23 Clemencia Labin Confeti 31 Heike Pillemann kaum zu glauben 33 Jürgen Jansen Premiere bei boeckercontemporary

kunstraumLANDAU 13 Jochen Kitzbihler Welt Raum Über All 35 Kinder_leicht Kinderkunst und Naturgestaltung

kunstraumLADENBURG 19 Recherche d’art visuel Vera Molnar und Accrochage

imGESPRÄCH 21 Kunstflug: Kunstkongress 2015 Auf der Suche nach der Kunstszene in der Metropolregion

kunstraumVÖLKLINGEN 25 UrbanArt – Biennale® 2015 Dritte Ausstellung des Weltkulturerbes Völklinger Hütte

kunstraumKAISERSLAUTERN 27 Heinz Jahn Um alles auf der Welt

kunstraumBAD DÜRKHEIM

editorial

27 Wolfgang Sinwel Paradies 2.0

kunstraumMICHELSTADT Liebe Leserinnen, liebe Leser,

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endlich Frühlingserwachen – mit aller Kraft vertreibt die Natur den Winter und kleidet sich in frisches Grün. Die Kunstschaffenden und -treibenden in der Region tun es ihr gleich und laden mit einem abwechslungsreichen Programm in ihre Kunsträume ein. Blicken Sie aber auch über die Metropolregion Rhein-Neckar hinaus: Mit der GLOBALE in Karlsruhe beispielsweise startet eine documenta der Medienkunst, die in den kommenden 300 Tagen bemerkenswerte Kunst zeigen wird. Egal was sie wählen - ein Besuch lohnt sich immer.

kunstraumHEMSBACH

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Sehen dieser Ausgabe von kunstraumMETROPOL und hoffen Sie finden Inspiration und Anregungen für Ihre Kunstausflüge. Ihr Team kunstraumMETROPOL

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Norvin Leineweber Angereichertes Sehen Susanne Böhm Power Pop

kunstraumSCHRIESHEIM 31 Catherine Lorent D.A.T.E: Dedicatio artis tubantis eternalis

kunstraumBAD RAPPENAU 34 Wie Art Pur 35 Ausschreibungen Atelier und Künstler/Kunst am Grünen Hang 37 kunsträume der REGION 47 Impressum

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kunstraumMANNHEIM

QUERSUMME

DER GALERIENVERBAND RHEIN-NECKAR ZU GAST IM MANNHEIMER KUNSTVEREIN GENESE EINER AUSSTELLUNG Quersumme? Wir finden die Definition in Wikipedia: als Quersumme (oder Ziffernsumme) bezeichnet man üblicherweise die Summe der Ziffernwerte einer natürlichen Zahl. Aha. Wenn man die 13 an den Galerientagen 2015 im Mannheimer Kunstverein beteiligten Galerien also zusammenzählt, kommt am Ende die Ausstellung Quersumme heraus. Genau. Ende der Mathematikstunde. Zum bereits 20. Mal finden die traditionellen Galerientage in diesem Jahr in den Räumen des Mannheimer Kunstvereins statt. Vorher gab es sie auch schon, jedoch in wechselnden Lokalitäten. Das Angebot des Kunstvereins, die Sache in die Hand zu nehmen, stieß bei den Galeristen damals nicht unbedingt auf ungeteilte, jedoch überwiegende Zustimmung, war der Kunstverein doch angetreten, durch eine Auswahl an renommierten, aber auch jungen Galerien innerhalb Mannheims, eine wechselnde, qualitativ möglichst hoch angesiedelte Schau der Galerienszene Mannheims zu bieten. Der Kunstverein behielt es sich vor, die Auswahl unter den Galerien zu treffen, eine unabhängige Jury zu sein. Die beteiligten Galerien zeigten jeweils einen Abend und zwei Tage lang Ausschnitte aus ihrem Programm in Kojen, die jedes Jahr neu verlost wurden. Das ging zehn Jahre lang mehr oder weniger gut, bis sich, zehn Jahre später, eine Galerienorganisation, der Galerienverband Rhein-Neckar etablierte, dem der Kunstverein ab da gerne Auswahl und Ausrichtung überließ. Breiter aufgestellt als bisher, da der Galerienverband über den Mannheimer Tellerrand hinweg in die Umgebung organisiert ist, wurden auch neue Regeln im Umgang mit den Galerientagen gefunden. Die Kojen entfielen – in Zukunft erhielt zwar jede Galerie ihren Platz, es wurde aber keine Trennung mehr durch Stellwände vorgenommen. Als zusätzliches Handicap wurde beschlossen, dass jede Galerie nur noch jeweils eine Position, d.h. einen Künstler/eine Künstlerin aus ihrem Programm auswählen und präsentieren sollte. All diese Maßnahmen zielten darauf ab, eine insgesamt weniger disparate Zusammenschau zu ermöglichen.

Stefan Hoenerloh, Lawrence Weischer Avenue, 2013, Öl und Acryl/Lw Kanjiro Moriyama, Turn, 2014, Keramik, 41 x 50 x 43 cm Ottmar Hörl, Großer Feldhase, 2014, 150 x 87 x 212 cm 4 kunstraumMETROPOL


Peter Schlör, Reventón, 2011, Fineart pigment print/Diasec Zusätzlich wurden so schöne Dinge wie musikalische Untermalung zur Eröffnung, eine Cocktailbar und feine Verköstigung der Besucher sowie „Art & Breakfast“ am Sonntagmorgen oder „Art & Cocktail“ am Samstagabend eingeführt, alles Garanten dafür, dass die Besucher sich in hoher Anzahl die Klinke in die Hand gaben und weiterhin geben. Zum doppelten Jubiläum wollte man noch etwas anders machen: der Ausstellungsleiter des Kunstvereins wurde gebeten, diese 20. Galerientage als reguläre Ausstellung zu kuratieren. Vorgabe war lediglich, wie bisher auch hier nur jeweils eine Position pro Galerie auszuwählen. Gesagt, getan. Jede Galerie wurde also besucht, Kataloge gewälzt, Arbeiten angeschaut, Gespräche geführt. Zuerst war der Titel gefunden: Quersumme schien angebracht, da sich die Galerien natürlich nicht auf einen Nenner bringen ließen – zu groß ist die Vielfalt. Und zum Glück. Also musste es darum gehen, möglichst starke Positionen zu finden, dazu Arbeiten auszuwählen und dann im Raum zu platzieren. Eine spannende und nicht ganz leichte Aufgabe. Auf diese Art und Weise ist dann aber doch eine vielleicht spannende Präsentation mit vielerlei Querverbindungen, Brüchen, kontrapunktischen Arbeiten und insgesamt einer höchstmöglichen Qualität entstanden.

Es zeigt sich das Bild einer quicklebendigen Galerienszene, in der alle beteiligten Galerien ein eigenständiges, profiliertes Programm vertreten, das ihnen jeweils zum Alleinstellungsmerkmal verhilft. Und nicht nur das. Die Galerien vertreten ein wirtschaftliches Potential, das sich sehen lassen kann, vertreten ein Sammlerpublikum, ziehen interessierte Kunstsinnige an und überraschen immer wieder durch Neuentdeckungen und Außergewöhnliches. Ob Figuration oder konkrete Kunst, Malerei, Plastik, Zeichnung, Fotografie und Scherenschnitt oder Installation – alle Sparten der zeitgenössischen Kunst sind hier vertreten. Treten Sie ein und verweilen Sie bei der Quersumme – rechnen müssen Sie erst, wenn Ihnen eine Arbeit so gut gefällt, dass Sie sie mitnehmen möchten. Martin Stather

• Quersumme 27. März bis 26. April 2015 Mannheimer Kunstverein www.mannheimer-kunstverein.de kunstraumMETROPOL 5


kunstraumSCHWETZINGEN

GENÜSSLICH UNGENIESSBAR NEVER DYING FLOWERS

Silikon ist ‘ne feine Sache, schwärmt so mancher maskuliner Muskelmann im Baumarkt, die perfekte Fugenmasse für Fliesenleger oder Installateure, für alle Nasszellen unverzichtbar. Dabei wird Silikon meist in den Unfarben Schwarz, Weiß, Grau oder Transparent verwendet. Bunter sind Produkte, die eher traditionell weibliche Zielgruppen ansprechen. Auch Frauen, die übrigens immer häufiger in Baumärkten gesehen werden, lieben Silikon als bunte Tortenform oder als Implantat für die eigenen Sahnehäubchen. Diese Dinge sind freilich noch nicht in Baumärkten erhältlich, wie auch Produkte der Erotikindustrie, die das weiche, elastische und abwaschbare Material sehr phantasievoll verwendet. Das sind erste Assoziationen zu einem Werkstoff, den die Berliner Künstlerin Anke Eilergerhard mit Vorliebe verwendet, mit dem sie zurzeit international sehr erfolgreich ist. 1965 in Wuppertal geboren, studierte sie ebenda Kommunikationsdesign und zog 1999 nach Berlin. Typisch feminine Themen stehen schon am Anfang ihres Oeuvres, eine ironische und humorvolle Parodie auf geschlechterspezifische Klischees. Damit steht sie nicht allein, viele Frauen wie zum Beispiel Rosemarie Trockel haben der zeitgenössischen Kunst das Stricken und Häkeln beigebracht. War die moderne Bildhauerei doch zu lange von Männern dominiert, die mit Stahl und Stein, mit Hammer, Flex und Schweißgerät kraftvolle und tonnenschwere Plastiken schufen. Einen Kuchen zu backen, ist zum Beispiel, kunsthistorisch betrachtet, auch eine Form von plastischem Gestalten, insbesondere dann, wenn aus dem Kuchen eine Torte mit aufwändigem Spritzdekor wird. Hier liegt einer der Ursprünge der Kunst der Anke Eilergerhard. Schon ihre Diplomarbeit von 1994 trug den Titel „Die einhundertsiebenunddreißig schwarzen Torten“ und zeigte eine grafische Auseinandersetzung mit dem Thema, das sie bis heute beschäftigt. 2010 entstand der Werkzyklus „Herzen“, das sind Torten aus bunt gefärbtem Silikon in Herzform, die für einen Kindergeburtstag gemacht zu sein scheinen. Die (leider nicht essbaren) Torten zeigen die Arbeit einer virtuos geführten Sahnespritze. Damit werden hübsche Motive aufgetupft, doch bei näherer Betrachtung verwandelt sich der Zucker in Salz. Ein süßes Hündchen ist zu sehen, das ein süßes kleines Häufchen macht, oder Schmeißfliegen, die um eine kotbraune Praline lauern, oder ein Rabe, der ein rosafarbenes Baby mit seinen Krallen packt. 6 kunstraumMETROPOL

Auch ein Berg von (ungespültem) Geschirr kann, wiederum wahrnehmungsästhetisch betrachtet, als ein plastisches Gebilde bezeichnet werden. In ihren „Kitchenplastics“ verklebt die Künstlerin schönes altes Porzellangeschirr mithilfe ihres bunten Silikons und türmt es zu bizarren und statisch bedenklich kühnen ‘Hochzeitstorten’ auf. Auch die Spüli-Flasche erlebt bei Anke Eilergerhard ihre Metamorphose. In der Serie „Kitchenqueens“ werden handelsübliche Plastikflaschen konditorisch bearbeitet, in wunderschöne Figuren verwandelt und unscheinbare Aschenputtel in schillernde Prinzessinnen verzaubert. Höhepunkt der aktuellen Kunstproduktion der Anke Eilergerhard sind sicherlich ihre Figuren. Die meisten sind mit weiblichen Vornamen wie Daisy, Luzie, Rosemarie oder Judith betitelt und aufgrund ihrer meist weiblichen Körperformen als feminine Wesen erkennbar, auch wenn sie anatomisch nicht wirklich anthropomorph sind. Einige erinnern an die urtümlichen Venus-Statuen der Steinzeit, die fast nur aus Brüsten und Wülsten bestehen, meist ohne Kopf. Archäologen erinnern sich auch an vielbrüstige Darstellungen der griechischen Göttin Artemis, wie sie in Kleinasien als Hüterin der Frauen und Kinder verehrt wurde. Heute werden die vielen Brüste allerdings eher als Stierhoden gedeutet, die man der Göttin zur Förderung der Fruchtbarkeit angehängt hat. In der großen Plastik „Quellnymphe“ wie auch „Venus 3015“, die eine monochrom blau, die andere monochrom rosa, deuten sich Bezüge zur antiken Mythologie an, die dank der frischen Farbe und der frechen Formen in unser Jahrtausend herübergeholt wird. Männer hat’s auch, selten, aber sie sind durchaus ein Thema der Anke Eilergerhard. Unter dem Übertitel „Wirbelwinde“ erscheinen säulenartige Figurationen, die aus unterschiedlich versetzten Tortenböden zu bestehen scheinen und nur mühsam einen sicheren Stand finden. Sie heißen Ajax (Gott und Allzweckreiniger), Oskar, Tristan, Ivan, Felix oder Arthur und sind schwarz oder weiß, womit wir wieder zu den klassischen Farben des Silikons aus dem Baumarkt zurück gekehrt sind. Dr. Dietmar Schuth

• Anke Eilergerhard 25. April bis 7. Juni 2015 Kunstverein Schwetzingen Orangerie Schloss Schwetzingen www.kunstverein-schwetzingen.de


Anke Eilergerhard, Letizia, 2014, hochpigmentiertes Silikon


kunstraumKARLSRUHE

KUNST IM DIGITALEN ZEITALTER GLOBALE KARLSRUHE – EINE DOCUMENTA FÜR MEDIENKUNST Der Fortschritt von Wissenschaft und Technik, somit die Zukunft des Planeten, war in der Menschheitsgeschichte immer sehr eng mit der Entwicklung der Künste verbunden. Leonardo da Vinci, Maler, Erfinder, Philosoph und Ingenieur ist hierfür ein leuchtendes Paradebeispiel. Aber gingen bei ihm noch Fortschrittsgedanke, Humanismus und technischer Erfindergeist Hand in Hand, lösten sich die enormen wissenschaftlichen Produktivkräfte in der Neuzeit zunehmend von der Sinnhaftigkeit und wurden sogar, bedenkt man allein die ungeheuren Möglichkeiten der Datensammlung und Auswertung, zu einer vieldiskutierten Gefahr für die Freiheit des Individuums. Chancen auf Verbesserung der Lage der Menschheit und Entmündigung liegen angesichts der Entwicklung einer digitalen Parallelwelt, die von den Finanzmärkten bis zu den intimsten Persönlichkeitsbereichen alles durchdringt, nahe beieinander. Längst haben in unserer Zeit auch Künstler dieses Thema entdeckt und sich darauf eingelassen. Nur gelangen deren Arbeiten in den allerseltensten Fällen in den Blick einer größeren Öffentlichkeit, weil sie sich, mehr oder weniger bewusst, den gängigen Mechanismen des Kunstbetriebes entziehen. Digitale Kunst blüht in der Regel in dem unendlich erscheinenden Ozean des „World Wide Web“, ist öffentlich zugänglich, doch bleibt aufgrund ihrer Komplexität nur einem kleinen Kreis von Insidern vorbehalten. Das soll jetzt anders werden, denn die Karlsruher GLOBALE rückt diese Kunst in den Fokus. Die GLOBALE ist ein mehrteiliges Ausstellungsprojekt, das am 20. Juni 2015 vor dem Karlsruher Schloss eröffnet wird. Die Ausstellungen und Foren finden während der 300 Tage dauernden Veranstaltung zum größten Teil in den Räumen des Zentrums für Kunst und Medien, Karlsruhe (ZKM), aber auch an anderen Orten und im Öffentlichen Raum statt. Bis zum Ende der GLOBALE, am 18. April 2016, wird sich dieses vielschichtige Forum der digitalen Kunst permanent verändern und erweitern. Bereits vor der Eröffnung wird ein Tribunal stattfinden, eine dreitägige Veranstaltung vom Zentrum für Politische Schönheit Berlin und dem ZKM getragen, bei dem es um die Verfehlungen des 20. Jahrhunderts geht. Vorbild ist hier das Vietnamkriegstribunal, das in den 60er Jahren von dem britischen Literaturnobelpreisträger Lord Bertrand Russell initiiert wurde.

Eine Ausstellung im permanenten Fluss Digitale Kunst ist, wie der Leiter des ZKM, Professor Peter Weibel, bei der Pressekonferenz zu dem Ereignis erläuterte, eine Kunst, die durch herkömmliche Ausstellungskonzepte schwer zu fassen ist. 8 kunstraumMETROPOL

Sie läuft, mehr als alle bisherigen Kunstgattungen, wie Malerei und Skulptur, zu den kommunikativen Gewohnheiten des Menschen im 21. Jahrhundert synchron. 300 Tage lang wird das ZKM und die Fächerstadt der digitalen Kunst, die naturgemäß überall in der Welt zeitgleich präsent ist, eine lokal fassbare Heimat geben. Von spielerisch antizipierend bis kritisch hinterfragend reicht hier das Spektrum von Künstlern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, dieses schwer zu durchdringende Feld zu beackern. Die „Infosphäre“ beginnt mit einer Ausstellung des Künstlers Ryoji Ikeda (21. Juni bis 8. September). Er dringt wie ein Hacker in die Datenwelt ein und macht die verborgenen Codes sichtbar. Als einer der wichtigsten Vertreter der Medienkunst versetzt Ikeda den Besucher des ZKM in eine synästhetische, audiovisuelle Installation mit hypnotischer Wirkung. Der Ausstellungsteil „Reset Modernity“, der am 9. April 2016 beginnt, zielt darauf ab, eine Reihe von widersprüchlichen Werten erfahrbar zu machen, die als Definition von Moderne und Modernität gelten. „Global Games“ (9. September 2015 bis 17. April 2016) reagiert auf neueste Entwicklungen im Bereich des Computerspiels. Begleitet werden die jeweiligen Ausstellungsbereiche von Foren, Diskussionsbeiträgen und Vorträgen. In der Stadt selbst werden während der GOLBALE ortsspezifische Installationen und Performances zu sehen sein, die sich auf den gegenwärtigen Zustand des Stadtbildes von Karlsruhe beziehen. Vorbild für die GLOBALE in Karlsruhe ist die documenta in Kassel, die seit ihrer Gründung den gesamten Bereich der Künste im Fokus hat und, je nach Kurator oder Kuratorin, den wissenschaftlichen Überbau, der in Foren, Sonderschauen und Vorträgen zelebriert wurde. Dass die GLOBALE nicht 100 Tage, sondern 300 dauert, ist ein Pluspunkt, den Professor Peter Weibel bei der Vorstellung des Gesamtkonzeptes besonders hervorhob. Die Anzahl der Tage, die den Besuchern länger Gelegenheit gibt, sich mit der digitalen Kunst auseinanderzusetzen, hat aber auch eine andere Bewandtnis: Karlsruhe feiert in diesem Jahr den 300sten Jahrestag seiner Gründung. Und welches Thema könnte hier für die Wissenschafts- und Kunststadt Karlsruhe geeigneter sein als gerade die Auseinandersetzung mit dem Zusammenspiel zwischen Wissenschaft und Kunst. Helmut Orpel

• GLOBALE 21. Juni 2015 bis 18. April 2016 ZKM | Museum fur Neue Kunst, Karlsruhe www.zkm.de


Leandro Erlich, B창timent im Rahmen der Nuit Blanche, Paris, Frankreich, 2004 kunstraumMETROPOL 9


kunstraumJOCKGRIM

„Köpfe“ (Mappenwerk) Aquatinta und Ätzung in braun mit Kaltnadel, 1983

FRANZ BERNHARD

GRAFIK UND TEXTE IM ZEHNTHAUS JOCKGRIM Nach begeisternden Ausstellungen im Heidelberger Skulpturenpark der Orthopädischen Universitätsklink (Großskulpturen) sowie in der Mannheimer Kunsthalle (Zeichnungen) soll dem 2013 verstorbenen Bildhauer Franz Bernhard nun auch in seiner pfälzischen Heimatgemeinde Jockgrim, wo er seit 1972 ansässig war, die gebührende lokale Hommage erwiesen werden. Das Kuratorium für Kunst und Denkmalpflege e.V., dem als treibende Kraft und Kuratorin dieser Ausstellung die in Kandel beheimatete Künstlerin Brigitte Sommer angehört, richtet dem renommierten Künstler im örtlichen Zehnthaus eine eindrucksvolle Werkschau seiner Radierungen aus.

rung bestehen bleiben“ (Bernhard Holeczek 1978). Die ausgestellten Grafiken werden begleitet durch jeweils eine DIN A4Seite umfassende Statements zum Werk von Franz Bernhard. Zahlreiche Wegbegleiter – unter ihnen Künstler, Sammler, Verleger, Kunstwissenschaftler – waren aufgerufen, das künstlerische Schaffen aus ihrem individuellen Blickwinkel zu beleuchten.

Wie bei seinen Zeichnungen, wo er sich vornehmlich der Feder bedient, beschreitet Franz Bernhard auch bei seiner Druckgrafik schwieriges Terrain, indem er die KaltnadelRadierung bevorzugt. „Beides wenig gefügige Techniken, die einer lockeren Linienführung fast widerstreben und bei denen einmal gesetzte Linien – zumindest jedoch die Spuren ihrer Tilgung – nach jeder Ände-

Einige aus dem Nachlass stammende Kleinskulpturen und Zeichnungen – deren vierbändiges Werkverzeichnis jüngst im Freiburger modo Verlag erschienen ist – runden den angestrebten Dialog zwischen Grafik und Texten ab.

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Die Ausstellung wird mit Leihgaben von der Andreas C.H. Schell-Stiftung unterstützt. Ziel der Stiftung ist es, mit der eigenen Sammlung das Lebenswerk von Franz Bernhard im öffentlichen Bewusstsein zu bewahren.

Parallel ehrt die Gemeinde Jockgrim im Rahmen ihres 750-jährigen Gründungs-

jubiläums 2015 den überregional bedeutenden Bildhauer seit dem 9. November 2014 mit der Aufstellung von vier Groß skulpturen aus Corten-Stahl: Ein Jahr lang werden die „Büste“ von 2013 auf dem Bürgerplatz, die „Aufragende“ von 2012 und die „Sitzende Figur“ von 2006 vor dem Rathaus der Ortgemeinde sowie „Großer Mann, sitzend“ von 2011 vor der Ludowici-Kapelle zu bewundern sein. Der zu Lebzeiten mit vielen namhaften Stipendien und überregional bedeutenden Kunstpreisen ausgezeichnete documentaTeilnehmer von 1977, erhielt 2014 mit dem erstmals für ein Lebenswerk verliehenen Pfalzpreis für Bildende Kunst posthum eine weitere Auszeichnung. Den Preis nahm Lucia Bernhard, Frau des Künstlers, entgegen. Roland Heinzmann M.A.

• Franz Bernhard 26. April bis 24. Mai 2015 Zehnthaus Jockgrim www.zehnthaus.de


kunstraumLUDWIGSHAFEN

Benedikt Hipp, Installationsansicht, Made in Germany Zwei

BENEDIKT HIPP

ICH HABE MEINEN AUGEN NICHT GETRAUT, AUCH MEINEN OHREN NICHT „Man spricht meinen Bildern oft Surreales zu, was aber nicht ganz stimmt. Vielmehr gehe ich in meiner Arbeit Grundfragen nach, Urformen und Strukturen und somit den Fragen, an denen alle Stränge von Wissenschaft, Philosophie und Theologie oder Spiritualität zusammenlaufen.“ (Benedikt Hipp)

• Benedikt Hipp 14. Mai bis 16. August 2015 Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen www.wilhelmhack.museum

Es ist immer ein Abenteuer, Benedikt Hipp in seinem Atelier in München zu besuchen, schreibt Claudia Emmert, die Leiterin des Kunstpalais Erlangen, nicht nur seine rätselhafte Kunst lässt staunen, sondern auch seine Sammlung merkwürdiger Fundstücke, deren vergessene Geschichten er in Spuren aufgreift und in seinen Objekten weiter erzählt: Mystische Gestalten und magische Orte prägen seine Bilder und Skulpturen. Benedikt Hipp (Jg.1977) zählt zu den ungewöhnlichsten, jungen Künstlern seiner Generation. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Sean Scully und entwickelte eine vielschichtige, nahezu altmeisterliche Ölmalerei auf Holz, die Objekte, Architekturen, Figuren und abstrakte Elemente spannungsreich miteinander verbindet. Doch die Spannung bleibt unaufgelöst, auf dunklem Grund in Szene gesetzt, erscheinen die Gegenstände der realen Welt entrückt vor irritierender Leere. In dem Maße wie seine Arbeiten komplexer werden, entwirft er zu seinen Bildern und

Skulpturen auch ganz eigene Räume, welche die bühnenartige Situation seiner Bildwelten in den Ausstellungsraum hinein erweitern. Rauminstallationen werden zum integralen Bestandteil seiner Arbeit: Nach der Teilnahme an der Überblicksschau „Made in Germany Zwei“ im Kunstverein Hannover und seiner Ausstellung „Luxstätt“ im Kunstpalais Erlangen wird das Wilhelm-Hack-Museum im Mai 2015 wichtiger Ort für seine installativen Architekturen. Die speziell für das Museum konzipierte Ausstellung verändert das Untergeschoss des Hauses komplett (herausgenommene Wände, transparente Vorhänge) und verwandelt es in eine einzige, umfassende Raumkomposition, eine begehbare Traumbühne, auf der Malerei, Skulptur und Installation im Wechselspiel agieren. Hipps Auseinandersetzung mit Kulträumen und Kultgegenständen bildet einen spirituellen Gesamtkontext und führt den Betrachter auf eine mythische Reise in fremde, innere Welten. Ulrike Hauser-Suida kunstraumMETROPOL 11


kunstraumLANDAU

Honigwand 2014, Granitskulptur Phases of the Moon 2014, Bildkonzeption smallbodies 2010, Bildserie im Hintergrund

JOCHEN KITZBIHLER WELT RAUM ÜBER ALL

Der in Freiburg ansässige Bildhauer Jochen Kitzbihler zählt zu einer Generation von Bildhauern, die sich durch den Begriff der Skulptur und Plastik nicht länger allein definieren lassen. Er ist in seiner Arbeit aufgebrochen, den Begriff des Bildhauers neu zu verorten und plastische Ereignisse und Zusammenhänge neu zu denken. Seine Auseinandersetzung mit geologischen Strukturen, Gesteinen und Schichten scheint in seinen Steinarbeiten auf, die sich in einem verdichtenden Denken am ehesten als skulpturale Transformationen lesen lassen. Seine beobachtende Arbeit in der Natur, die ihn zu Erkenntnissen geologischer Schich-

• Jochen Kitzbihler 12. Aril bis 30. Mai 2015 Galerie M am Deutschen Tor, Landau www.galerie-m-landau.de

tungen der Erdgeschichte führen, bringt ihn zu einem Finden und Erfassen einer Form, die seinem künstlerischen Wollen adäquat ist. Dieses mündet stets in eine reduzierte Form, die sinnliche, aber auch poetische Momente in der Skulptur freisetzt. Schichtungen, Schnitte, geschliffene wie auch erodierte Oberflächen charakterisieren diese Steinarbeiten. Auffällig ist, dass der Bildhauer die jeweilige Struktur der Steine respektiert und mit dem Vorgefundenen arbeitet, eine Vorgehensweise, die auch in den mit Hand, ohne Werkzeug, bearbeiteten „Onehand-sculptures“ zu sehen ist. Die Ausstellung in der renommierten Galerie M in Landau zeigt jedoch mehr als nur skulpturale Arbeiten: Video, Fotografie, Zeichnung und Bildkonzeptionen sind vertreten. Ein erweitertes Gebiet der künstlerischen Auseinandersetzung ist der Weltraum mit seinen Himmelskörpern, worauf die beinahe malerische Arbeit SKYS (Overlaid skies of Freiburg and Fremantle) rekurriert. Fremantle in Australien war der Ort, in dem und deren Umgebung er ein Auslandsstipendium absolvierte. Der Abstand zur

Heimat führte für den Künstler zu einer Neubestimmung des eigenen künstlerischen und existentiellen Standortes. Die Fotografie ist dabei ein weiteres künstlerisches Medium, dessen er sich bedient. Wissenschaftliche Fotografien der Marsoberfläche ähneln leicht Bildern von Wüsten der Erde, strahlen aber eine charakteristische Atmosphäre aus, in der die Fremdheit die Oberhand über diese Vorstellung gewinnen lässt und den Betrachter über diesen Kunstgriff eine Beziehung zum eigenen Standort finden lässt. Seine spartenübergreifende Arbeit, in der das Forschende eine gewichtige Rolle spielt, charakterisiert einen Künstler, der sich von den klassischen Schemata der Kunst gelöst hat und den Begriff der Kunst insgesamt für sich neu formuliert. 2015 wird er einen magischen Ort auf der Landesgartenschau in Landau gestalten. Der Massefluss, so der Name der Arbeit, thematisiert den kosmischen Masseaustausch und öffnet den Blick von Landau hinaus in den Kosmos. Martin Stather kunstraumMETROPOL 13


kunstraumSCHWETZINGEN

IM NAMEN DER BLUME FOTOGRAFIEN VON RICHARD FISCHER

„Blumen haben immer die natürlichste und vergänglichste Schönheit symbolisiert, somit ist es schrecklich zu wissen, dass einige der schönsten Gattungen im Begriff sind, für immer verloren zu gehen.“ Schön und erhaben, prachtvoll und anmutig präsentiert Richard Fischer mit seinen Fotografien ins Monumentale gesteigerte Blumen und Blüten. Seit 2001 nimmt sich der in Manila geborene und international gefeierte Fotokünstler dieses Genres an. Unter dem Titel „Florale Skulpturen“ entstanden seither drei Zyklen. In den ersten beiden nimmt sich Richard Fischer stark gefährdeter Pflanzenarten an, die teilweise vom Aussterben innerhalb nur einer Generation bedroht sind. In dem aktuellen Zyklus „Sterbende Schönheiten“ verlagerte Richard Fischer seinen Fokus generell auf Blüten und Pflanzen, die sich bereits im Status ihrer Vergänglichkeit befinden (in diesem Fall handelt es sich nicht mehr um bedrohte Arten). Die Fotografien spiegeln die Tragik im Spannungsfeld lebendiger Anmut und sterbender Schönheit wider. Der in Rauenberg lebende Fotograf bietet Blumen und Pflanzen in ihrer ebenso perfekten wie komplexen und einzigartigen Schönheit, mysteriös und stark dar. Richard Fischer modelliert mit der Kamera. Er lässt die Motive aus rein weißem oder tiefdunklem Raum ins Rampenlicht treten. In ein wunderschönes Licht getaucht erhalten diese Blumenstücke den Anschein verhaltener Aristokratie. Gestochen scharf lässt er atemberaubende Details aufleuchten, die das bloße Auge nicht erkennen könnte. Gerade bei den „Sterbenden Schönheiten“ nutzt er technische Möglichkeiten, dramaturgische Akzente zu setzen, die Natur so zu modulieren, dass sie skulptural erscheint. Es herrscht eine feierliche Stille, Lebendigkeit und Daseinskraft wie wir sie in der Malerei Alter Meister wiederfinden - Lichtmalerei nennt Richard Fischer das Verfahren. 14 kunstraumMETROPOL

Richard Fischer, Aus dem Zyklus III „ Sterbende Schönheiten“, Gusty Winds 02

Richard Fischer, aus dem Zyklus „Sterbende Schönheiten“, Gusty 01

Die Pflanzen erscheinen als Charaktere, die sich ihrer Schönheit, ihrer Bedeutung und Einzigartigkeit wohl bewusst sind. Die monumentale Form der Darstellung ist unausweichlich und konfrontierend. Man kann und will sich ihrer nicht entziehen, gemäß des Fotografen Ansinnen: „Ich will die Menschen mit meinen Bildern bewegen. Ich will,

dass sie sich davor hinstellen und dass mit ihnen etwas passiert.“ Dr. Barbara Gilsdorf

• Im Namen der Blume 30. April bis 7. Juni 2015 Palais Hirsch, Schwetzingen www.schwetzingen.de


kunstraumMANNHEIM

Nicole Simon, Highlights MRN, Die Alte Brucke Heidelberg

FOTOGRAFISCHE HIGHLIGHTS NICOLE SIMONS HOMMAGE AN DIE METROPOLREGION RHEIN-NECKAR What a wonderful world ... emotionaler hätte das Duo Benny und Joyce mit souliger Stimme und leisen Klaviertönen die Eröffnung der Ausstellung Nicole Simon – Fotografische Highlights Anfang März im Forum Internationale Photografie der Reiss-Engelhorn-Museen wohl kaum in Szene setzen können. Denn spätestens beim Betrachten der stimmungsvollen Fotografien wird man sich fragen, ob das wirklich die Metropolregion Rhein-Neckar ist. Ähnlich ist es wohl auch der Künstlerin Nicole Simon ergangen. 1968 in Mannheim geboren und in der Region aufgewachsen, kennt sie sich eigentlich gut aus im Dreiländereck und doch entdeckte sie auf ihrer Bildreise durch die Metropolregion Rhein-Neckar Perspektiven, Blickwinkel und Lichtstimmungen, die sie selbst zutiefst überrascht haben - eine unbekannte Seite, die sie in ihren Bildern stimmungsvoll im Licht der Dämmerung fotografierte, um auch diese romantische Seite erfahrbar zu machen. Dennoch wünscht sie sich, dass ihre Fotografien für sich sprechen - und das tun sie auch. In seinen einführenden Worten beschreibt Dr. Claude W. Sui, Leiter des Forums Internationale Photographie, in welch beeindruckender Weise Nicole Simon die Metropolregion

fotografisch erkundet habe. Ihr fotografischer Dialog vertiefe den Blick auf das kulturelle Erbe der Region und ihre Arbeiten seien nicht nur eine Hommage, ja eine Liebeserklärung an die Region, sondern sie werden selbst zum regionalen Bildgedächtnis. Die Fotografien, die erstmalig im Rahmen einer Ausstellung gezeigt werden, bestechen durch ungewöhnliche Blickwinkel, weite Perspektiven und eine leuchtende Farbigkeit. Industrie-, Natur- und Kulturräume werden in das romantische Licht einer Abenddämmerung getaucht. Ähnlich wie die Malerei der deutschen Romantik, vor allem Caspar David Friedrich, fängt Simon das besondere Licht der Abendröte ein. Dieser Übergang vom Tag zur Nacht, von Hell zu Dunkel, vom Leben zum Tod versetzt historische Bauten wie das Heidelberger Schloss oder bekannte Industriebauten, Brucken und Autobahnen in eine geradezu magisch aufgeladene Atmosphäre. So gelingt es Nicole Simon den Objekten in ihren Städtepanoramen eine unbekannte Seite, voller Poesie und Lichtmagie zu entlocken und besondere Momente festzuhalten. Der urbane Raum wird dabei durch die spektakulären Farbintensitäten verfremdet und dennoch wirken

Gegenstände und Licht realer als die Realität. Der Mensch an sich ist nicht existent, er wird ausgespart. Die Ausstellung, die anlässlich des diesjährigen 10-jährigen Jubiläums der Metropolregion Rhein-Neckar gezeigt wird, ist zeitgleich eine Reise in die Vergangenheit und ein Dokument der Gegenwart. Präsentiert werden zehn ausgewählte Highlights aus der Metropolregion Rhein-Neckar, wobei die Städte Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und Worms im Fokus stehen. „Sie erweckt sinnstiftendes Bewusstsein fur die topografische Geschichte der Metropolregion Rhein-Neckar. Simons Fotografien werden somit zum digitalen Gedächtnis von kultureller Identität und zu einem fotografischen Zeitdokument“, beendet Sui seine Einführung und lädt ein, die romantischpoetischen Impressionen einer wunderbaren Region selbst zu erkunden. (kM) • Nicole Simon bis 6. März 2016 REM – Forum Internationale Photographie, Mannheim www.rem-mannheim.de kunstraumMETROPOL 15


kunstraumMANNHEIM andererseits stellt sie aber auch unser eigenes Urteilsvermögen in Frage: Was sehen wir und was mag es sein, das tatsächlich auf den Bildern zu sehen ist? Können wir unseren Augen noch trauen? Von den Bildern der Ausstellung „Field Trip“ geht stets ein leises, schwer zu beschreibendes und subtiles Unbehagen aus, das sich beim Betrachter gelegentlich bis zu einem Gefühl leiser Bedrohung steigern kann. Somit stehen die Bilder ebenso stellvertretend für die Sensibilität und Instabilität dieser Region im nahen Osten wie für Martin Kollars persönliche Erfahrungen während seiner Jugend in der kommunistischen Tschechoslowakei. Der Zustand, sich unter konstanter Überwachung und Verdacht zu fühlen, die militärische Omnipräsenz, die eingeschränkte Bewegungsfreiheit, die Beklemmung und das Angstgefühl spiegelten sich während seiner Zeit in Israel wieder. Martin Kollar, Aus der Serie „Field Trip“ (2009 - 2011)

MARTIN KOLLAR FIELD TRIP

Mit der Ausstellung „Field Trip“ zeigt Zephyr – Raum für Fotografie erstmals eine umfangreiche Einzelausstellung des slowakischen Fotografen Martin Kollar in Deutschland. Mit etwa 50 Fotografien ist es die bisher umfassendste Präsentation seines gleichnamigen Projektes, für das er 2014 den renommierten Leica Oskar Barnack Preis erhielt. Zwischen November 2009 und Januar 2011 lebte und arbeitete der 1971 in der Tschechoslowakei geborene Martin Kollar wiederholt über längere Zeiträume in Israel. Dabei entstand ein eigentümliches fotografisches Dossier über die vermutlich meist umstrittene geografische Region der Gegenwart. In rätselhaften, oft kaum verständlichen Bildern bietet uns Kollar ungeahnt neue Perspektiven auf das Land Israel, über das wir alle so viel zu wissen glauben. Für einen Teil der Aufnahmen suchte er Orte auf, an denen man selbst als Israeli nicht ohne weiteres kommt: militärische Übungsplätze, Forschungsstationen oder wissenschaftliche Institute. Die dort entstandenen Bilder zeigen eine ungemein hoch technologisierte Gesellschaft, die sich aktiv auf die Zukunft 16 kunstraumMETROPOL

vorbereitet und sich für diese rüstet: Hier werden im militärischen wie zivilen Bereich mögliche Szenarien der Zukunft erprobt und erforscht. In Kombination mit den anderen stets im kalten Licht fotografierten Aufnahmen scheint die gesamte Arbeit an einer Grenze von Realität und Fiktion zu changieren. Szenen wie aus Filmsets oder in die Szenerie eingebundene Kamerateams und gar schauspielernde Akteure sowie an Science-Fiction erinnernde Kulissen versetzen den Betrachter in einen Zustand, in der er sich seiner eigenen Unwissenheit bewusst wird: Wir sehen die Bilder, doch wir können ihren Sinn nicht entschlüsseln. Ohne die notwendigen ergänzenden textlichen Informationen stehen wir den Bildern „blank“ gegenüber: Wir sind der Oberfläche der Fotografien ausgesetzt und auf unser eigenes Bildgedächtnis zurückgeworfen. Zugang zu diesen Bildern können wir uns nur individuell durch unsere visuelle Erfahrung und unsere Allgemeinbildung verschaffen. Einerseits ist unsere Unwissenheit um den Hintergrund der Bilder ein Zustand großer Freiheit, da sie uns davon befreit schon eine Antwort auf die Frage des Bildes parat haben zu können,

Der Titel „Field Trip“ bezieht sich eng auf Martin Kollars persönliche Annäherung an das Land: Es ist der Bericht einer investigativen Exkursion, die beobachtet, aber versucht nicht zu urteilen und schon gar nicht eine Lösung anbietet. Das Ergebnis ist eine starke, oft humorvolle aber auch komplexe Fotoreportage über einen der interessantesten Staaten der Welt. „Field Trip“ entstand im Rahmen des internationalen Großprojektes „This Place“, das von dem französischen Fotografen Frédéric Brenner initiiert wurde. Er hat neben Martin Kollar zehn weitere renommierte Fotografen und Fotografinnen nach Israel und in die palästinensischen Gebiete des Westjordanlands eingeladen, um die Komplexität der Region mit einem frischen Blick zu erkunden und so ein neues Bild der Region zu schaffen. Abseits der täglichen medialen Berichterstattung, die oft die klassische Schwarz/ Weiß Perspektive einnimmt, gab dieses künstlerische Projekt den Beteiligten die Möglichkeit, mit einer „Carte Blanche“ hinter die politischen, geografischen und gesellschaftlichen Frontlinien zu schauen und eine neue Bildgrammatik für den dort bestehenden Konflikt zu entwickeln. (red)

• Field Trip bis 31. Mai 2015 ZEPHYR | Raum für Fotografie, Mannheim www.zephyr-mannheim.com


JUNGE KUNST JUNGE KÜNSTLER IM SKULPTURENPARK HEIDELBERG 14. JUNI - 25. OKTOBER 2015

Marcos Torres, Target, 2003, Siebdruck

URBAN POP Bestandteil der Alltagskultur Es ist unübersehbar, das anhaltende Interesse an der Pop-Art-Bewegung im zeitgenössischen Kunstgeschehen. Unter dem Begriff „Urban Pop“ begegnet man seit einigen Jahren einem crossover unterschiedlichster Richtungen. Die einen nennen es recyceln, die anderen Retro. Nach wie vor beeinflussen die konsum- und medienkritischen Ansätze der klassischen Pop-Art die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst. Es ist ein Wiederaufleben der Grafik auf Basis der populären Kultur. Charakteristisch sind helle, reine Farbe und sauber definierte Linien in der Bildsprache von Cartoons oder plakativen Werbeformulierungen. Die Heroen der Pop Art werden selbst zu Bildthemen, mit ironisierendem Unterton. Neu sind die Komplexität der Themen und die für viele noch ungewohnte Vernetzung von Kunst und Alltagskultur, auch befördert durch das World-Wide-Web, über alle Grenzen von Kulturen und nationalen Besonderheiten hinweg. Die künstlerischen Statements stehen für die Reflexion über postmoderne Nostalgie und die Rolle des Künstlers in Bezug auf eine Gesellschaft, die von einer stetig wachsenden Reizüberflutung und Kommerzialisierung geprägt ist.

Das Jahr 2015 markiert nicht nur das 20jährige Bestehen des Skulpturenparks Heidelberg, sondern eine neue Initiative für die Ausstellungen dieses bedeutenden Orts der Kunst im öffentlichen Raum der Metropolregion Rhein-Neckar. Erstmals wird das Thema „Junge Kunst - Junge Künstler“ als Wettbewerb und Ausstellung aufgegriffen. Drei Bildhauer der jüngeren Generation werden Arbeiten zeigen, für die ein namhafter Hauptpreis und ein Förderpreis ausgesetzt wurden. Die Ausstellung wird am Sonntag, den 14.6.2015 um 11.00 Uhr im Skulpturenpark Heidelberg eröffnet und bis zum 25.10.2015 zu sehen sein. Der Verein der Freunde und Förderer des Skulpturenparks Heidelberg lädt seine Mitglieder und die kunstinteressierten Bürger ein. Der Eintritt ist frei.

Verein der Freunde und Förderer des Skulpturenparks Heidelberg e.V.

Eine Ausstellung mit Arbeiten von Banksy, CEPT, D*Face, Dolk, Ben Eine, Ron English, Pure Evil, FAILE, Shepard Fairey, Ben Frost, Greg Gossel, Dave Kinsey, Frank Kozik, Love2, Mr Brainwash, David Spiller, Marcos Torres, Nick Walker und anderen. (red) • Urban Pop 8. Mai bis 11. Juli 2015 Galerie Kasten, Mannheim www.galerie-kasten.de

www.skulpturenpark-heidelberg.de Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg Schlierbacher Landstr. 200A 69118 Heidelberg


kunstraumHEIDELBERG Menschliche Hinterlassenschaften, Brachliegendes, Überwuchertes, Vergessenes, Unbenutzbares, Zerstörtes bilden eigenartig bizarre Formationen, deren Fremdartigkeit fasziniert und den Blick fesselt. Die Künstlerin selbst ist es, die mit wachem Blick in vermeintlich ungetrübter landschaftlicher Schönheit und Urlaubsidyllen all diese Fehlstellen aufspürt und so dem Vergessen entreißt. Die gesammelten Eindrücke werden dann im Atelier kollagenartig zusammengesetzt und zu einem Gesamtbild verdichtet: scharf konturierte Elemente und filigrane Details stehen neben kalkuliert tropfender Farbe, und blinde Flecken sitzen als Leerstellen und Ruhepunkte für das Auge neben kraftvoll verdichteten chaotischen Akkumulationen von Zivilisationsmüll. Gekonnt lenkt Abben das menschliche Auge in seiner unterbewussten Suche nach Schönheit gerade an diese Schnittstellen der verschiedenen Ebenen. Kräftige, klare Farben, mal leicht lasierend aufgetragen, dann wieder deckend und schwer, verleihen Abbens Arbeiten große visuelle Durchschlagskraft und Spannungsreichtum. Immer wieder gibt es diese für Abbens Arbeiten so charakteristischen Kipp-Momente, in denen ein zweiter Blick des Betrachters enttarnt, dass die oberflächlich wahrgenommene Ästhetik keine pure Harmonie in sich birgt.

Stephanie Abben, „Stapel“, Öl undAcryl auf Leinwand

STEPHANIE ABBEN VERFALLEN, VERGESSEN, GEFUNDEN

Stefanie Abbens Arbeiten kreisen immer wieder um das Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Zwar kommt der Mensch als solcher in ihren Arbeiten nicht vor, dennoch ist seine Anwesenheit spürbar durch die Spuren zivilisatorischer Eingriffe.

So sind Abbens Bilder geprägt von einer Dualität zwischen sensibel-zurückhaltender Einfühlung, manchmal nahezu irrealer Schönheit und kraftvoll-heftiger Expression. Einerseits ist die Landschaft als Rückzugsort, Sehnsuchtsort in ihrer realen Gestalt Bildthema, andererseits wird aber immer wieder der eigentliche Bildgegenstand aufgelöst und verliert sich in reiner Abstraktion, purer Essenz der Malerei und ist als intaktes unberührtes Idyll nicht mehr zu greifen. Stephanie Abben schafft so eine sehr gegenwärtige, ganz eigenwillige Form der Landschaftsmalerei, an der neben den kritischen Untertönen des künstlerischen Konzepts die ungeheuer vitale gestalterische Kraft der Künstlerin begeistert. (red)

• Stephanie Abben verfallen, vergessen, gefunden bis 19. April 2015 Galerie P13, Heidelberg www.galerie-p13.de 18 kunstraumMETROPOL


kunstraumLADENBURG

Leporello Vera Molnar „ni queue ni tête”

RECHERCHE D’ART VISUEL Vera Molnar und Accrochage Vom 18. April bis zum 22. Mai präsentiert die galerie linde hollinger in Ladenburg eine Accrochage von aktuellen Arbeiten ihrer Kunstlerinnen und Kunstler, die sie dauerhaft vertritt. Darüber hinaus wird die Ausstellung von Neuentdeckungen der Galeristin ergänzt. Die Zusammenstellung ist zum Teil eine Nachhängung von Werken, die auf der diesjährigen art KARLRUHE zu sehen waren. Somit wird nochmals die Möglichkeit geboten, das abwechslungsreiche internationale Programm abstrakter Kunst kennenzulernen, das diese renommierte Galerie seit vielen Jahren zu bieten hat. Zeitgleich zur Accrochage ist in der galerie linde hollinger eine Auswahl an Arbeiten zu sehen, die aufzeigen, dass systematische Analyse, Reduktion und Variation die zentralen Anliegen im Kunstschaffen von Vera Molnar sind. Nach wie vor untersucht die 91-jährige Künstlerin die formalen Strukturen von Linien, geometrischen Figuren und Farben nach verschiedenen bildnerischen Kriterien und ästhetischen Aspekten. Molnar war die erste bildende Künstlerin, die neben konzeptionellen Handzeichnungen auch den Computer für ihre ‚Recherchen/Untersuchungen‘ als ein geeignetes und ein für diese Belange hilfreiches Werkzeug einsetzte. Deshalb wurde diese Ausstellung als „Recherche d’art visuel“ betitelt, womit auf die in den 1960er Jahren erprobte und damals zukunftsweisende künstlerische Praxis hingewiesen werden soll. Dass das Werk von Vera Molnar eine Vielfalt an bildnerischen Mitteln und einen großen künstlerischen Formenreichtum aufweist, demonstriert die retrospektiv angelegte Einzelschau „(Un)Ordnung. (Dés)Ordre“ im Museum Haus Konstruktiv in Zürich, die noch bis zum 10. Mai zu sehen ist. Die galerie linde hollinger hat viele der Exponate dazu beigesteuert. Am 1. April führt die Galeristin durch diese Ausstellung. Dirk Martin • Vera Molnar und Acchrochage 18. April bis 22. Mai 2015 galerie linde hollinger, Ladenburg www.galerielindehollinger.de


imGESPRÄCH

KUNSTFLUG: KUNSTKONGRESS 2015 AUF DER SUCHE NACH DER KUNSTSZENE IN DER METROPOLREGION Am 14. und 15. Mai wird die Alte Feuerwache in Mannheim ihrem Namen als Kulturzentrum mehr als gerecht – und zwar als Base für den ersten Kunstkongress Kunstflug der Metropolregion RegionNeckar. Primär ausgerichtet auf Künstler, aber auch adressiert an Artplayer und das öffentliche kunstinteressierte Publikum laden die Initiatoren Joanna Jambrich, Pamela Pachl, Fritz Stier und Silvia Szabo zu einer Art Rund- bzw. Aufklärungsflug über die Kunstszene der Metropolregion Rhein-Neckar ein.

• Herr Stier, Sie selbst sind Künstler, erfahrener Ausstellungsleiter des Kunstverein Viernheims und Mitinitiator von King Kong Contemporary Art, also eine gut vernetzte Persönlichkeit der Kunstszene. Warum ist Kunstflug so wichtig für die Region und welche Ziele verfolgt der Kunstkongress? Nun, wenn man die letzten Jahrzehnte zurückblickt, muss man sagen, dass in der Metropolregion nie so viele Künstler und Künstlerinnen gearbeitet haben, wie heute. Man kann schon von mindestens 600 Kunstschaffenden ausgehen. Das Problem ist nur, dass die Kommunikation untereinander so gut wie nicht stattfindet. Jeder arbeitet mehr oder weniger allein vor sich hin. Es ist aber meines Erachtens an der Zeit, dass die hier lebenden Künstler und Künstlerinnen untereinander Kontakte aufbauen und sich auch als eine unverzichtbare Größe begreifen, die eine Menge für das kulturelle Leben hier beiträgt. Zusammenkunft, Austausch und darüber hinaus eine Initialzündung für ein Netzwerk untereinander ist die eigentliche Idee von KUNSTFLUG. • Bereits in der Vorbereitungsphase haben Sie neben einer umfangreichen Recherche nach Themen über die Veranstaltungshomepage die Akteure eingeladen, Einfluss auf das Programm zu nehmen. Welche Themenbereiche haben sich herauskristallisiert und welchen Mehrwert versprechen Sie den Kongressteilnehmern? Der Gedanke des Networkings wurde immer wieder genannt. Gerade die jüngere Künstlergeneration hat diesbezüglich viel Interesse gezeigt. Begriffe wie mehr Kooperation, gegenseitige Unterstützung u.ä. sind auch häufig erwähnte Schlagworte. Immer wieder sind wir dem Wunsch begegnet, auch außerhalb des eigenen Umfelds konstruktive Kontakte aufbauen zu wollen. Vielen ist es auch wichtig, einfach mal über das künstlerische Leben in der Region zu sprechen und warum man trotz allem nicht wegzieht. Das Verhältnis von Künstlern zu Institutionen scheint ebenfalls noch zwiespältig zu sein. Dabei geht es um mehr Respekt und Anerkennung. Wichtig ist allen aber auch, dass es nach dem Kongress weitergeht und nicht nach 2 ½ Tagen alles vorbei ist. • Es geht also nicht nur um die Kunst an sich, sondern auch um ganz alltägliche Sorgen von Künstlern, den Stellenwert von Kunst in der Gesellschaft und schließlich auch Kulturpolitik?

Genau. Was der, bzw. die Einzelne künstlerisch macht, ist nicht so zentral. Über die Kunst selbst kann man ja kontrovers und nahezu endlos streiten. Über die strukturellen Rahmenbedingungen findet man mit Sicherheit viel schneller eine gemeinsame Ebene, denn damit müssen wir ja alle leben. Gerade bei Künstlern und Künstlerinnen trifft man häufig auf äußerst prekäre Lebenssituationen. Obwohl Kunstschaffende eine sehr wichtige gesellschaftliche Funktion erfüllen, steht die Kreativität des Überlebenskampfs, dem künstlerischen Ideenreichtum oft um nichts nach. Spätestens hier berühren wir zwangsläufig gesellschaftliche und kulturpolitische Fragen. Dazu passt auch gut, dass Adrienne Goehler u.a. über bedingungsloses Grundeinkommen für Künstler und Künstlerinnen sprechen wird. • Welches künstlerische Potenzial sehen Sie in der Metropolregion Rhein-Neckar und wo liegt die Herausforderung einer besseren Wahrnehmung dieses Potenzials? Nun, wie schon erwähnt, gibt es hier in der Metropolregion weit mehr Künstler und Künstlerinnen, als früher. Dazu kommt, dass es auch deutlich mehr interessante Ausstellungsorte gibt, die auch mal regionale Positionen vorstellen. Darüber hinaus ist das kunstinteressierte Publikum gewachsen. Es gibt also insgesamt eine Aufwärtsbewegung, die letztendlich allen Beteiligten dient. Trotzdem gibt es noch Vieles, was verbesserungswürdig wäre. Ich glaube, dass es jetzt an der Zeit ist, dass sich die Künstler und Künstlerinnen selbst bewegen und ihr Elfenbeinturmdenken aufgeben. D.h. sich untereinander solidarisieren und vernetzen. Ich bin überzeugt, dass das eine Menge bringt, in vielerlei Hinsicht. Es gibt zahllose, sehr erfolgreiche Beispiele dafür. Deswegen organisieren wir ja den Kongress. • Die geplante Demoparade unter dem Motto „Wir machen hier die Kunst“ könnte also ein erstes sichtbares Zeichen einer neuen Identität sein? Das ist zumindest die Idee. Es sollen einfach mal weitgehend alle, die mit Kunstmachen, -vermitteln oder sonst wie daran Anteil haben, in einer hoffentlich großen und beeindruckenden Demoparade durch die Mannheimer Innenstadt laufen. Und wie Sie richtig sagen, soll es keine Demo gegen etwas, sondern eine pittoreske Demonstration eines künstlerischen Selbstbewusstseins sein. Seht her, wir sind die, die sich hier um die Kunst kümmern. Das Stichwort künstlerisches Selbstbewusstsein soll auch während des Kongresses die Oberhand behalten. Also auf keinen Fall wollen wir eine Veranstaltung, die das große Jammern und Wehklagen in den Mittelpunkt stellt. • Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Wird es weitere Kunstflüge geben? Erstmal ist nicht geplant, einen weiteren Kongress zu veranstalten. Allerdings liegt das letztendlich an den Künstlern und Künstlerinnen selbst. Geplant ist, dass wir zeitnah nach dem Kongress ein erstes Netzwerktreffen machen wollen. Dort soll gemeinsam diskutiert werden, welche konkreten Themen wir in welcher Form angehen wollen. Natürlich wünschen wir uns, dass auch dort dann möglichst viele aktiv dabei sind. Immerhin gab es im Vorfeld reichlich Zustimmung dafür. Da ja doch viele sehr versprengt in der Region leben und arbeiten, haben wir unsere Website schon so eingerichtet, dass man dort auch sehr gut online kommunizieren könnte. Außerdem ist KUNSTFLUG zwischenzeitlich auch ein Verein, so dass wir damit zudem eine tragfähige Plattform haben. Das Interview führte kunstraumMETROPOL kunstraumMETROPOL 21


kunstraumMANNHEIM der Polnischen UNESCO-Kommission für Bildende Künste und 1980 die Medaille des polnischen Kultusministeriums; 1982 war er mit seinem Bild „Resurrected“ in einer Begleitausstellung zur documenta 7 vertreten. Mit seinen Dias hat Hans Graeder eigenständige Bild-Collagen geschaffen - oft verstörend wirkende, auf Kopf und Fuß reduzierte Menschen. Daneben gibt es aber auch unzählige Dias, die architektonischgestalterische Aspekte aufgreifen und Serien, die sich mit der Wirkung von Farbcodes beschäftigen. Graeders selbst gemalte Dias kamen zum Beispiel auch bei dem Lichthappening 1981 am Wasserturm zum Einsatz (ein Projekt zusammen mit Horst Hamann).

Sequenz aus der Installation unter der Verwendung mehrerer Dias von Hans Graeder

FEEDBACK AN HANS EINE VIDEO-SOUND-INSTALLATION IN ERINNERUNG AN HANS GRAEDER (1919-1998) Als die Künstlernachlässe Mannheim 2012 den Nachlass von Hans Graeder (1919 – 1998) übernahmen, fanden sich in seinem Atelier - neben seinen bildnerischen Arbeiten - mehr als 30.000 Dias. Sie zeigen die Arbeiten seiner verschiedenen Werkphasen, Projektideen und für alle sehr überraschend zahllose Experimente mit Diapositiven.

• Feedback an Hans 27. Juni 2015, 20:00h Planetarium Mannheim Es ist sinnvoll, vorab zu reservieren. www.kuenstlernachlaesse-Mannheim.de www.c-lab.net 22 kunstraumMETROPOL

Zur Erinnerung: Der Diafilm war in den 1970/80er Jahren, ein hochinteressantes, aktuelles Medium: Nicht nur Projektionsfläche für „unsägliche“ Urlaub-Dia-Abende, bei denen auch kleine Häppchen serviert wurden, sondern auch spannendes Experimentierfeld, so wie es auch einmal das Filmnegativ für die Avantgardefilmemacher war. Hans Graeder studierte 1943 – 1945 Kunst in Mannheim und München. 1947 hatte er seine erste Ausstellung in der Kunsthalle Mannheim. Er lebte von 1953 – 1964 in den USA. Um dort Fuß zu fassen, seinen Lebensunterhalt zu sichern und die Sprache zu erlernen, arbeitete er zunächst in einer Eisengießerei, später dann stand er jahrelang als Boxer im Ring. Beides – die Härte des Berufs und die Härte des Boxens – prägten in dominanter Weise die Formensprache des Künstlers. 1964 kehrte er nach Mannheim zurück. 1965 und 1980 richtete ihm die Kunsthalle Mannheim eine große Ausstellung aus. 1978 erhielt er die Bronzemedaille

Ignoriert man den „kleinen“ Zeitsprung von 25 Jahren, so berühren sich sein Denkansatz – und dabei insbesondere seine „Raumexperimente” auf diesen Dias - mit den modernen Klang-Raumexperimenten, die Elvira Richter und Michael Schwartzkopff (c-lab.net) aus Mannheim seit vielen Jahren immer wieder in Veranstaltungen und Performances bundesweit erkunden. So entstand die Projektidee, mit Hilfe der heutigen technischen Möglichkeiten mit Graeders künstlerischem Denkansatz in Diskurs zu treten, seinen visionären Blick neu zu justieren und seine Experimente weiter zu denken. Entstanden ist „Feedback an Hans” – eine Reise durch den Kopf eines Künstlers. In der Installation aus Video und Sound geht es auch um die Themen Träumen, Schlafen und dem, was im Übergang zwischen Wachen und Einschlafen in unserem Unterbewussten passiert. Für diese kunstsinnige Reise bietet der Kuppelsaal des Planetariums die perfekte Projektionsfläche. Bevor das Haus im Sommer 2015 für einen Umbau seine Pforten schließt, wird mit diesem Projekt noch einmal die vorhandene Technik „ausgereizt“. Elvira Richter beschreibt die Intention zu „Feedback an Hans” sehr treffend: „Ein Künstler stirbt, sein Werk bleibt. Ideen gehören nicht ins Depot. Sie sind kreatives Potenzial. Kulturelles Erbe pflegen heißt: Updates erstellen.” Silvia Köhler/Elvira Richter


kunstraumHEIDELBERG

CLAUDE CHAMPY NEUE ARBEITEN 19. April bis 14. Juni 2015

Clemencia Labin, Confeti

CLEMENCIA LABIN Confeti Die Arbeiten der in Venezuela aufgewachsenen Hamburgerin Clemencia Labin sind nichts fur Anhänger ästhetischer Diätkost. Sie verheißen Freude, Genuss und Lust, Wärme, Wohlgefühl und Positivität. Sie sind opulent, vital, stark. Dabei sind die Mittel, mit denen Labin heute die meisten ihrer Arbeiten fertigt, eher prosaisch. Während sie nach ihrem Studium bei Sigmar Polke an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste erst einmal mit selbstgemischten Eitempera und später mit Acyrlfarben malte, entstehen ihre Bildobjekte heute vor allem mit Lycra und dem Tacker: Sie faltet Polyester-Polsterwatte zu prallen Wulsten, tackert sie auf Holz, kleidet die weichen Rundungen mit bunten, extrem dehnbaren Stoffen ein und lässt so die Bildflächen dieser mit „Pulpa“ („Fruchtfleisch“) betitelten Serie in den Raum hinein aufbrechen wie eine reife Frucht. Immer sind es amorphe, organische Formen, die wie üppiges Fleisch, das eckige Format der Malerei sprengen. Wo die Stoffrundungen aneinander stoßen, tun sich sinnliche Spalten auf, die mitunter glänzend bemalt sind. Manchmal meint man Körper zu sehen, die sich aneinander schmiegen, wie ein Wurf neugeborener Katzen. Dr. Karin Schulze

• Clemencia Labin 15. Mai bis 20. Juni 2015 Galerie Grewenig | Nissen, Heidelberg www.galerie-grewenig.de

Er ist eine keramische Urgewalt und einer der bedeutendsten Keramiker Frankreichs, ja der europäischen Szene überhaupt – legendär schon der Name: Claude Champy. Wie kaum sonst eines steht das Werk des 1944 Geborenen für die kraftvolle Entwicklung des gedrehten, glasierten und im Holzofen gebrannten Gefäßes hin zu modellierten Gefäßobjekten und bildartigen, von geologischen Formationen und Erosionen inspirierten Wandplatten. Dabei bewahren die Arbeiten trotz ihrer oft gewaltigen Ausmaße und der scheinbaren Rabiatheit – aufgebrochene Oberflächen, gratige Ränder und Kanten, geschüttete helle Glasuren auf nachtdunklem Grund – die ganze Subtilität keramischer Raffinesse, ja geradezu genüßlicher Delikatesse. Es sind meisterliche Kompositionen, die in unnachahmlicher Weise Erfahrung und Können mit Nonchalance und Spontaneität verbinden. Nach langer Zeit sind nun Werke des französischen Großmeisters wieder in Deutschland zu sehen: Vom 19. April bis zum 14. Juni 2015 präsentiert die Heidelberger Galerie Marianne Heller Claude Champy. Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2 Am Stadtgarten D-69117 Heidelberg Tel.: +49(0) 6221 - 61 90 90 www.galerie-heller.de Öffnungszeiten Di - Fr 11 - 13 Uhr & 14 - 18 Uhr, Sa 11 - 18 Uhr


kunstraumVÖLKLINGEN

Ammar Abo Bakr, A Sufi Responds, 2015

Im „Paradies“ entsteht so ein UrbanArt Parcours. Der UrbanArt Parcours mit Installationen und weiteren Ausstellungsräumen erstreckt sich auf einem Gelände von 100.000 Quadratmetern. Ein besonderer Akzent der UrbanArt Biennale® 2015 liegt auf der Urban Art im arabischen Raum und in Ägypten.

URBANART BIENNALE 2015 ®

DRITTE AUSSTELLUNG DES WELTKULTURERBES VÖLKLINGER HÜTTE

• UrbanArt Biennale® 2015 bis 1. November 2015 Weltkulturerbe Völklinger Hütte www.voelklinger-huette.org

Bereits zum dritten Mal präsentiert das Weltkulturerbe Völklinger Hütte mit der UrbanArt Biennale® 2015 Kunst, die sich aus dem Graffiti entwickelt hat. Alle zwei Jahre zeigt das Europäische Zentrum für Kunst und Industriekultur die entscheidenden Positionen und zeitgenössischen Entwicklungen dieser jungen Kunst des 21. Jahrhunderts. Die UrbanArt Biennale® im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist eine der bedeutendsten Werkschauen zur Urban Art in Europa. Zentrum der UrbanArt Biennale® 2015 ist die Möllerhalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte mit einer Ausstellungsfläche von 10.000 Quadratmetern. Hier wurden einst Rohstoffe für den Hochofenprozess der Völklinger Hütte gelagert. Der raue Charme der Möllerhalle mit ihren rostbraunen Staubwänden und den begehbaren Silotaschen macht sie zu einem idealen Ort für eine Kultur, die ihren Weg von der Straße in die Museen und Galerien gefunden hat. Wie schon 2013 werden Urban-Art-Künstler auch im Landschaftsgarten „Das Paradies“ des Weltkulturerbes Völklinger Hütte vor Ort KunstInstallationen einrichten.

„Urban Art ist ein weltweites Phänomen. Aus diesem Grund haben wir für die UrbanArt Biennale® 2015 den Fokus deutlich über den europäischen und nordamerikanischen Raum hinaus erweitert. Besonders spannend ist die Graffiti-Kunst und Urban Art im arabischen Raum und in Ägypten. Hier setzen wir 2015 einen besonderen Akzent“, sagt Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Zu den Künstlern der UrbanArt Biennale® 2015 zählen Superstars der Szene wie Shepard Fairey (USA), Invader (Frankreich), Jef Aérosol (Frankreich), Cope2 (USA), L’Atlas (Frankreich), JonOne (USA/Frankreich), Delta (Niederlande), M. Chat (Frankreich) oder Logan Hicks (USA). Aus dem arabischen Raum und Ägypten werden Werke bedeutender Künstler wie Ammar Abo Bakr, Alaa Awad, Zepha oder Nazeer und herausragende Gemeinschaftsarbeiten ägyptischer Street-Art-Künstler zu sehen sein. Zu den gefragtesten jungen Künstlern der internationalen Szene, deren Arbeiten im Weltkulturerbe Völklinger Hütte gezeigt werden, zählen Thomas Canto (Frankreich), LX.One (Frankreich) oder Okuda (Spanien). Insgesamt sind mehr als 70 internationale Urban-Art-Künstler in Völklingen mit Werken vertreten. Die UrbanArt Biennale® bietet somit einen Überblick über die entscheidenden Positionen der Graffiti-Kunst und die jüngsten Entwicklungen der zeitgenössischen Urban Art. (red) kunstraumMETROPOL 25


kunstraumKAISERSLAUTERN

kunstraumBAD DÜRKHEIM

Heinz Jahn, Ohne Titel, 1986, Aquarell

Wolfgang Sinwel, Im Streiflicht, 2013, Öl auf Leinwand

HEINZ JAHN

WOLFGANG SINWEL

Um alles auf der Welt

Paradies 2.0

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern zeigt mit der Ausstellung „Um alles auf der Welt“ rund 50 Aquarelle von Heinz Jahn, entstanden während der vergangenen 30 Jahre.

Die Landschaftsdarstellung zieht sich wie ein roter Faden durch die Malerei des Wiener Künstlers Wolfgang Sinwel (geb. 1954). Seine Intention dabei: Umsetzung in ein zeitgemäßes Weltbild, weitab von topografisch getreuer Wiedergabe von real Gesehenem. Es ist die Vogelperspektive, die diese Malerei wie unsere Weltsicht prägt. Sei es im alltäglich gewordenen Flug mit einer noch geringen Distanz zur Erdoberfläche, oder im Einsatz von Satelliten in hoher Umlaufbahn zur Wahrnehmung selbst unserer nächsten Umgebung.

Als Bildträger seiner Aquarelle dienen Jahn Makulaturpapiere wie alte Kassenzettel oder Ausrisse aus benutzten Rechnungsbüchern. So bezieht er Aufdrucke und handschriftliche Relikte der Vorbesitzer in seine Bildregie mit ein: Die großen Buchstaben T.S.F. zum Beispiel meinen transmission sans fil, also die drahtlose Radio-Übertragung, und die Aufschrift Vendu trois cochons ist das Notat eines französischen Bauern über erfolgreiche Verkäufe auf einem ländlichen Markt. Zwischen den Spalten DOIT und AVOIR lebt Jahn sein künstlerisches Soll und Haben. Dabei geht es auch um Kommunikation, um Austausch mit dem jeweiligen anderen Lebensraum, um eine lyrische Vernetzung des Alltäglichen. Das mindere Papier seiner Arbeiten zeigt dabei deutlich, dass es nicht immer extrafeines Aquarellbütten sein muss, um zu exquisiten Ergebnissen zu kommen. Heinz Jahns lavierte Aquarelle, deren Reiz oft im Zufälligen und Spontanen liegt, gehören im zeitgenössischen Umgang mit Wasserfarben zu den Besten, sie sind wunderbarer Ausdruck dieses sensiblen Mediums. (red) • Um alles auf der Welt 15. April bis 25. Mai 2015 Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern www.mpk.de

Sinwels distanzierter Blick führt zum Erkennen größerer Zusammenhänge unseres Lebensraumes, zeigt dessen Schönheit ebenso wie dessen partiell fortgeschrittene Zerstörung. Sein Blick wirft Fragen auf, die in der herkömmlichen (bodennahen) Landschaftsmalerei nicht aufgegriffen werden können. Trotz ihrer perspektivischen Fremdheit spricht seine Malerei unmittelbar und emotional an, scheint selbstverständlich. In der Frage nach adäquatem Umgang mit unserer Umwelt eröffnet sie eine neue Dialogebene – gleichsam ein neuer Anlauf, uns neue Vorstellungen vom Paradies zu machen. Noch ist Sinwels Herangehensweise wie Thematik im Kunstbereich einzigartig. Sie könnte jedoch einen Paradigmenwechsel im Genre „Landschaftsbild“ bewirken. (red) • Wolfgang Sinwel 10. Mai bis 23. Mai 2015 Kunstverein Bad Dürkheim www.kunstverein-bad-duerkheim.de kunstraumMETROPOL 27


kunstraumMICHELSTADT

kunstraumHEMSBACH

Norvin Leineweber , Myriorama 4, 2010, Holz, Nessel, Marmorputz

Susanne Böhm, Backside – Seaside,2014, Acryl auf Leinwand

NORVIN LEINEWEBER

SUSANNE BÖHM

Angereichertes Sehen

Power Pop

Norvin Leineweber (geb. 1966) führt in seiner Ausstellung Konspekte unser Sehen an die Schnittstelle von Visualität und kultureller Prägung. Zum einen analysiert Leineweber mit minimalisierten und subtilen Setzungen unsere Wahrnehmung nach optischen, insbesondere linearperspektivischen Gesetzmäßigkeiten. Zum anderen nähert er sich dem kulturell geprägten Sehen über Alltagserfahrungen, kunsthistorische Analysen und philosophische Fragestellungen.

Susanne Böhm sieht sich in der Tradition der amerikanischen Pop Art. Inspiriert wird sie von der eigenen Lebenswelt. Daher fesseln sie besonders Alltagsszenen, mit denen sich Jede/r identifizieren kann und die häufig einen Déjà-Vu-Effekt beim Betrachter auslösen. Sie recherchiert in allen Medien, prüft auf künstlerische Verwertbarkeit und verwendet die Ergebnisse in ihren Bildern, Installationen und Kurzvideos.

So wurde die Werkgruppe Zwiefalt inspiriert von der Handhabung einer einfachen Faltschachtel, die sich von der Fläche in den Raum entfaltet. In den einzelnen Arbeiten – wie z.B. Zwiefalt 5 – verschränken sich dann aber perspektivische Raumfragmente mit der kubischen Grundform zu einem neuen, ›zwiefältigen‹ Objekt. Aus der Beschäftigung mit dem Myriorama des 19. Jahrhunderts, – einem in vertauschbare Bildabschnitte zerlegten Landschaftspanorama –, resultiert der zwölfteilige Relieffries Myriorama 4, dessen im ›Nichts‹ verlaufende Horizontlinie den Raumeindruck zwischen Fläche und Tiefe kippen lässt. In der Serie der Konspekte schließlich führt das Spiel mit dem tragenden Raum bzw. Tiefenraum und dem, was sich in ihm oder auf seiner Oberfläche ereignet, zu einer ›Zusammenschau‹ disparater Aspekte. Leinewebers Interesse gilt, bei aller Reduktion der Darstellung, einer komplexen Wahrnehmung und der visuellen Gegenwart von Erinnerungen und Assoziationen: Einem angereicherten Sehen, das im Ergebnis dann wieder zu etwas Neuem, Noch-nicht-Gesehenem führt. Susannah Cremer-Bermbach • Norvin Leineweber bis 2. Mai 2015 Galerie Kautsch, Michelstadt www.galerie-kautsch.de

Pop Art lebt! Mehr als in den 60er Jahren sind die Menschen heute überflutet von Werbung, Bildern und Filmen. Susanne Böhm versteht Pop Art als Reaktion auf das Tagesgeschehen, den Zeitgeist. Die Themen und Motive, die sie wählt, sind je nach Standpunkt des Betrachters eine farbliche „Attacke“ oder „Balsam“ für das Auge. Häufig regen sie zum Nachdenken an, da man sich oder seine Situation wiedererkennt. Wenn Susanne Böhm Menschen zeigt, dann anonym. Es geht ihr nicht um Individuen, vielmehr laden die Leerstellen in den Gesichtern dazu ein, sie für sich selbst zu vollenden und mit ganz persönlichen Erfahrungen zu verknüpfen. Ihre abstrakt figurative Malerei ist flächig, kontrastreich und reduziert. Besonderen Spaß hat sie an bunten, originellen, teils detailliert ausgearbeiteten Mustern, welche immer wieder in ihren Bildern auftauchen. Bei ihrer abstrakt geometrischen Malerei dagegen hat Susanne Böhm architektonische Strukturen im Kopf, auch entwickelt sie neue Ideen von Natur- und StadtLandschaften. Ihre Technik ist neuartig, weil sie eine „alte“ Technik mit neuen Motiven verbindet, die trotz ihres Themas eigentlich über ein Hauptthema der Bildenden Kunst sprechen: Die Ästhetik. Rainer J. Roth • Susanne Böhm 25. Juni bis 7. August 2015 Galerie im Schloss, Hemsbach www.hemsbach.de kunstraumMETROPOL 29


kunstraumSCHRIESHEIM

kunstraumHEIDELBERG

Relegation, Teilansicht Luxemburg Pavillon 2013, Venedig

H. Pillemann, Die rote Treppe, 2014, Acryl u. Pigmente hinter Glas

CATHERINE LORENT

HEIKE PILLEMANN

D.A.T.E: Dedicatio artis tubantis eternalis

kaum zu glauben

Die multi-mediale Künstlerin Catherine Lorent zählt heute zu den wichtigsten Nachwuchskünstlerinnen aus dem Großherzogtum Luxemburg. Ihre umfangreiche Liste der Performances und Einzelausstellungen unterstreichen zusammen mit ihrem Musikprojekt Gran Horno ihre vielseitigen Fähigkeiten und die Einzigartigkeit, mit der sie verschiedene künstlerische Gattungen zu einem beindruckenden Gesamtkonzept vereint.

Heike Pillemanns Bilder sind kurzweilig mit langem Atem, reizvoll und tiefgängig. Sie machen erstaunen und lassen innehalten. Aus solcher Zwiefältigkeit resultiert ihr Aufgeladensein, ihr Wandel in der Beständigkeit, ihre Unerschöpflichkeit, zuweilen auch ihr schalkhafter, skurriler Hintersinn, der sie zur Reibefläche, zum Stolperstein, werden lässt. Und sie bleiben immer ein Stück weit offen. Nie strebt sie nach dem definitiv festlegenden Bild, das in Anspruch nimmt, zeigen zu können, so sei’s.

Hierfür beispielhaft war 2013 ihre Klanginstallation Relegation im Luxemburg Pavillon bei der 55. Biennale von Venedig, die sich der Ablehnung des Barock in der Kunstgeschichte, besonders im Venedig des frühen 18. Jahrhunderts widmete. Hierfür arrangierte Lorent Malerei, Zeichnung und Musik zu einem barocken Spektakel und kombinierte Schubert mit Heavy Metall Live-Auftritten als Bestandteil der Installation. Zu Jahresanfang wurde ihre beeindruckende Klanginstallation D.O.O.M. in der MUDAM Luxembourg präsentiert; praktisch zeitgleich hierzu wurde in der Abtei Neumünster die Ausstellung D.A.T.E. gezeigt. Werke aus dieser Ausstellung, Ölmalereien, Zeichnungen und Skulpturen, werden im Schriesheimer Museum Théo Kerg zu sehen sein. Sie sind beeindruckender Ausdruck der faszinierenden barocken Bildwelt von Catherine Lorent, die mit einem Hang zum Theatralischen eine übergreifende Verbindung der Künste schafft. Mit Théo Kerg, dem Namensgeber des Museums, verbindet Lorent übrigens nicht nur die gemeinsame Herkunft. In ihrer Doktorarbeit geht sie auf die Kunst- und Kulturpolitik der Nationalsozialisten in Luxemburg ein und setzt sich auch mit Théo Kerg auseinander. (red) • D.A.T.E: Dedicatio artis turbantis eternalis 26. April bis 7. Juni 2015 Museum Théo Kerg, Schriesheim | www.kk-schriesheim.de

So ist’s für sie immer nur einen Lidschlag lang und hernach schon wieder ganz anders. Partikel stehen fürs Ganze, Fragmente weisen auf Vergangenes oder Kommendes oder Hintergründiges. Neue Eindrücke überlagern Erinnertes, innere und äußere gespeicherte Bilder mischen sich, werden ineinander verschlungen und konstituieren ein neues Ganzes, ein komplexes Geflecht, das absichtsvoll absichtslos so geworden ist, aber auch ganz anders hätte werden können, wenn unterwegs auch nur an einem Weichenpunkt eine Kleinigkeit sich anders verzweigt hätte. Zeichnend dringt sie unter der kosmetischen Deckschicht der uns umgebenden Phänomene zum Subkutanen vor. Immer setzt sie sich ungeschützt dem Risiko aus, geht jedes Bild mit großem Ernst an und vertraut keineswegs irgendwelcher Routine, die sie sagen ließe: Es wird schon werden. Anton Schmid

• Heike Pillemann 30. Mai bis 12. Juli 2015 Kunstraum Vincke-Liepmann, Heidelberg wwww.vincke-liepmann.de kunstraumMETROPOL 31


kunstraumHEIDELBERG

kunstraumMANNHEIM

Jürgen Jansen, Help me somebody I, 2015

Vera Molnar,Hypertransformation VII, 1974, Gouache auf Papier

JÜRGEN JANSEN

VERA MOLNAR

Premiere bei boeckercontemporary

concentrique 1958-2012

In seiner ersten Ausstellung zeigt der internationale Kunstraum boeckercontemporary Gemälde des Düsseldorfer Künstlers Jürgen Jansen. Jürgen Jansen, Jahrgang 1960, hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Jan Dibbets und an der Kunstakademie Karlsruhe bei Prof. Per Kirkeby studiert. Seine Werke, vielfarbige, abstrakte Gemälde, die zumeist amorphe organische Strukturen darstellen, waren bereits in zahlreichen Einzelschauen und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

Sie gilt als Pionierin der Kunst mit dem Computer, damit ist sie bekannt geworden - Vera Molnar. 1924 geboren in Budapest und für ihre Kunst mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, lebt und arbeitet sie heute in Paris. Ihr Werkzeug ist der Computer. Ohne ihn hätte sie fünf Leben gebraucht, um ihre Ideen zu verwirklichen, betont sie selbst. Bereits in den 60er Jahren entwickelt sie Computerprogramme und zeichnet mit dem Plotter Linienstrukturen, Mäander, endlose Linien, konzentrische Quadrate, Quadrate, die sich in unzähligen Variationen überschneiden, in Reihen verschieben, deren Zwischenräume zu wichtigen Bildelementen werden. Daraus entwickelt sie die Konzepte für ihre Bildserien. Sie malt, reißt, collagiert und zeichnet in vielfältigster Weise.

Jansens Öl- oder Acrylbilder sind vielschichtig, dabei durchscheinend und erwecken eher den Anschein von Aquarellmalerei. Das liegt daran, dass der Künstler die stark verdünnte Farbe in vielen Schichten auf den Bildträger - Holztafeln oder Aluminiumplatten aufträgt. Die Farbe wird von der Oberfläche nicht aufgesaugt, so kann Jansen sie weiter verteilen und sehr geplant vorgehen. Was spontan und gestisch wirkt, ist vorausschauend durchdacht und kalkuliert. Die abschließende Versiegelung der Oberfläche durch ein transparentes, stark reflektierendes Harz, entrückt das Bild vom Betrachter und verleiht der darunter liegenden Malerei zusätzliche Tiefe. Dieser letzte Arbeitsschritt gibt den Bildern eine einzigartige Aura, die in Reproduktionen nicht widergegeben werden kann und sich nur bei unmittelbarer Betrachtung erschließt und erfahrbar wird. (red)

• Jürgen Jansen 17. April bis 10. Mai 2015 boeckercontemporary, Heidelberg www.arvid-boecker.de

Der Computer erlaubt ihr die Recherche, zum Beispiel mit Quadraten, die programmierbar in kleinsten Schritten einer Veränderung bis zur Unkenntlichkeit ausgesetzt sind. Diese Recherchen sind fast ausnahmslos in seriellen Arbeiten künstlerisch umgesetzt. Quadratische Formen und ihre Auflösung sind auch das Thema ihrer großen monochromen Acrylbilder. In neueren Arbeiten werden endlos lange Linien wieder wichtig, die als mehrere Meter lange Installationen präsentiert werden. Zu allen Aspekten in ihrem Werk gibt es unzählige Studien, die sie in ihren Caihers festhält und aus denen sie immer wieder neu schöpft. So kann eine vermeintlich neue Idee, mitunter schon 20 Jahre alt sein. Ihr Repertoire scheint unendlich zu sein. (red) • Vera Molnar bis 25. April 2015 märz Galerie, Mannheim www.maerz-galerie-mannheim.de kunstraumMETROPOL 33


kunstraumBAD RAPPENAU

K. Bast, Mephisdos Heimsuchung 2014/15

kunstraumMETROPOL

WIE ART

Jetzt auch im ABO

Pur

kunstraumMETROPOL, das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar bietet regelmäßig Informationen zu zeitgenössischer Kunst zwischen Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim, um nur einige der „hotspots“ in der Metropolregion RheinNeckar zu nennen.

Unter dem Motto „WIE Art PUR“ wird die Künstlergruppe wieArt Rhein-Neckar e.V. in diesem Jahr vier Ausstellungen im Wasserschloss Bad Rappenau zeigen und man darf durchaus gespannt sein, was die rund 80 freien Künstler des Vereins, die sich selbst als Kunstförderer der Region verstehen, für die Besucher in petto haben.

Ausstellungsbesprechungen, Interviews mit Kunstschaffenden und Kunstvermittlern, Künstlerporträts, Buchrezensionen, Ausstellungsempfehlungen und eine umfassende Agenda ermöglichen die schnelle Orientierung über aktuelle Kunstaktivitäten in der Metropolregion. kunstraumMETROPOL ist jetzt auch im Abo erhältlich. Im kunstraumMETROPOL Abo erhalten Sie regelmäßig die Ausgaben direkt in Ihren Briefkasten. Es kostet 20,- Euro und umfasst vier Ausgaben inkl. Versand. Bitte senden Sie bei Interesse eine E-Mail mit Angabe der Lieferadresse und dem Zeitpunkt ab dem Ihr Abo beginnen soll an: redaktion@kunstraum-metropol.de 34 kunstraumMETROPOL

Gleich der erste Ausstellungstitel „Gefahrenzone KUNST“ ist Programm – wie ein roter Faden wird er sich durch alle vier Ausstellungen ziehen. Nach der Auftaktausstellung, die noch bis zum 28. April zu sehen ist, folgen vom 10. Mai bis 5. Juli die Ausstellungen „Spurensicherung Tatort KUNST“, vom 6. September bis 25. Oktober „Ewig lockt …“ und über den Jahreswechsel hinweg vom 1. November bis 10. Januar „Enthüllungen“. Das verbindende Element aller Ausstellungen ist der Anspruch der Künstler, dass Kunst fühlbar ist. Sie berührt – muss berühren. In ihrem Verständnis ist Kunst kein abstraktes intellektuelles Gebilde, sondern etwas, das unter die Haut geht. Dem entsprechend wollen die Künstler mit ihren Arbeiten auch Grenzbereiche ausloten und ganz bewusst zum

Stefan Benz, Prinzessin, 2014/15

Nachdenken anregen. Irritationen werden in Kauf genommen. Ihre Kunstwerke legen Spuren, die auf Entdeckung warten, zu anderen Betrachtungswinkeln locken und so ganz subtil neue Perspektiven enthüllen. Ein Ausstellungsbesuch soll keineswegs am Ausgang enden, sondern er soll noch lange nachklingen und eigene Geschichten entstehen lassen. Daher wird es neben dem reinen Kunsterlebnis zusätzlich ungewöhnliche Aktionen rund um und in den Ausstellungen geben, denn die Künstlergruppe wieArt wird ganz gezielt die ausgetretenen Pfade der Kunstausstellungen verlassen. Sie möchte den Besuchern Anregendes und Aufregendes bieten. Ihre Vernissagen werden zu interaktiven Aktionen, die die Besucher einladen, sich selbst einzubringen. Außerdem sind Rahmenprogramme mit Workshops, Lesungen und musikalischen Darbietungen geplant. (red)

• Gefahrenzone Kunst bis 26. April 2015 Wasserschloss, Bad Rappenau www.wieart-rhein-neckar.de


kunstraumLANDAU

kuk, Mischtechnik auf handgeschöpftem Papier, 2014

Atelier und Künstler (2012), Ausstellung in der Stiftskirche Sunnisheim

KINDER_LEICHT

AUSSCHREIBUNGEN

Kinderkunst und Naturgestaltung

Atelier und Künstler/Kunst am Grünen Hang

Parallel zur Landesgartenschau widmet sich der Landauer Kunstverein auf außergewöhnliche Weise dem Thema Natur. Das Ausstellungsprojekt der kuk, der Kinder-und-Kunst-Werkstatt des Kunstvereins Villa Streccius unter der Leitung von Renate Vollmar, in Zusammenarbeit mit der kommunalen Fachschule für Floristik Straubing unter der Leitung von Steffen Teuscher, lässt unterschiedliche Bildsprachen mit und über Natur in Beziehung treten.

Mit „Kunst am Grünen Hang – Landschaftsraum Kommandantenhaus Dilsberg“ startet der Rhein-Neckar-Kreis hoch oben und vor der historischen Kulisse der Feste Dilsberg ein neues Projekt im Rahmen von „Atelier und Künstler“. Ziel dabei ist unter anderem, das zeitgenössische Verständnis von Kunst im öffentlichen Landschaftsraum als sensible, gestalterische Reaktion auf Landschaftssituationen und unterschiedliche geografische Lagen zu demonstrieren. Bewerben können sich bis 01.06.2015 alle KünstlerInnen mit Wohnsitz oder Atelier in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Gezeigt werden kindliche bildhafte Auseinandersetzungen mit der Natur, wie sie sich in Malerei, Zeichnung und Skulptur ausdrücken, in Gegenüberstellung und im Dialog mit den skulpturalen Arbeiten der jungen Naturgestalter. Während Kinder in ihren Werken lustvoll und unbefangen davon erzählen, was sie von der Welt wissen, verwenden die jungen Erwachsenen den Werkstoff Natur analytisch und symbolisch. In der Begegnung von Kinderkunst und Naturgestaltung erfahren die auf Harmonie und Analyse zielenden Naturarbeiten eine neue spielerische Leichtigkeit, während Kinderkunst neben ihrer Natürlichkeit und Echtheit besonders auch in ihrer unbeschwerten Ernsthaftigkeit erfahrbar wird – ein synergetischer Effekt, den Vollmar bewusst arrangiert: „In unserer durchgestalteten und geordneten Welt, in der die ursprüngliche Erfahrung weitgehend verschwindet, wagen wir das Mögliche, damit das Unmögliche entsteht.“ (red) • Kinder_leicht 24. April bis 6. Juni 2015 Kunstverein Villa Streccius, Landau www.kunstverein-landau.de

Gleichzeitig findet das Ausstellungsprojekt „Atelier und Künstler“ mit seinem 10. Band eine Fortsetzung. Das Projekt zur regionalen Künstlerförderung begeistert seit 1991 mit Ausstellungen und dazugehörigen Katalogen im Rahmen der „Kreiskulturwoche“. Bewerben können sich für „Atelier und Künstler“ bis 11.05.2015 ebenfalls alle KünstlerInnen mit Wohnsitz oder Atelier in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit Ausnahme derjenigen KünstlerInnen, die an den Atelierführerprojekten der 23. und 25. Kreiskulturwoche 2012 und 2014 beteiligt waren. Die Auswahl erfolgt durch eine Fachjury. Konzipiert als Gruppenausstellungen an vier unterschiedlichen Orten im Rhein-Neckar-Kreis kommen die Werke zwischen April und Juni 2016 jeweils für die Dauer von rund acht Wochen zur Präsentation. Begleitend dazu erscheint der mehrteilige Katalog, der neben einer Broschüre mit Informationen zu den jeweiligen Ausstellungen auch Einzelkataloge der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler enthält. Weitere Informationen, die Ausschreibungstexte sowie Online-Bewerbungsbögen gibt es unter www.rhein-neckar-kreis.de/atelierundkuenstler und www.rhein-neckar-kreis.de/kunstamhang. kunstraumMETROPOL 35


kunsträume der REGION BAD DÜRKHEIM Galerie Alte Turnhalle Dr. Kaufmannstraße 4, Bad Dürkheim 30. Mai bis 21. Juni 2015:

Helga Zeitler, Pascal Lawaldt, Volker, Klein, Isabelle Kugler u.a.: Anders Erzählen (Zeichung, Malerei, Textil, Fotografie)

Kunstverein Bad Dürkheim e.V. Burgkirche, Leiningerstraße, Bad Dürkheim Di-Fr 14-16:30h, Sa, So 11-16h 10. bis 23. Mai 2015: Wolfgang Sinwel: Paradies 2.0 Vernissage 10. Mai 2015, 11:15h

BAD RAPPENAU Künstlergruppe WieArt Rhein-Neckar

17. Mai bis 17. Juli 2015: Eine Ausstellung zum 20jährigen Bestehen der Galerie Hartmut Tramer und Oded Nativi (Aquarelle, Ölmalerei) Vernissage 17. Mai 2015, 15h

EDENKOBEN Galerie Neumühle Klosterstraße 173, Edenkoben Mi-Sa 10-12h, Mi-Fr 15-18h, So 15-17h bis 26. April 2015: Jutta Votteler: Geheimnisvolle Momente (Farbradierungen, Porzellan)

Herrenhaus Edenkoben Klosterstraße 175, Edenkoben 24. Mai 2015, 17h: Vernissage: Madeleine Boschan: or am I seduced by its ambient mauve

Max Slevogt-Galerie

Wasserschloss, Hinter dem Schloss 1, Bad Rappenau So 11-18h

Schloss Villa Ludwigshöhe, Villastraße 64, bei Edenkoben Di-So 9-18h

bis 26. April 2015: Gefahrenzone Kunst

3. April bis 2. Aug. 2015: Emmanuel Berry, Martin Blume: Verdun. 100 Jahre danach - eine deutsch französische Spurensuche

10. Mai bis 5. Juli 2015: Spurensicherung TATORT KUNST Vernissage 10. Mai 2015, 11h

BENSHEIM Galerie am Markt

FRANKENTHAL Die Treidler Frankenthal e.V. Kunsthaus Frankenthal

Marktplatz Bensheim Sa und So 11-17h

Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h, Do 14-20

bis 29. März 2015: Christof Paul (Bildhauer)

12. April bis 3. Mai 2015: Ansichtssache (aktuelle Arbeiten BBK Rheinland-Pfalz)

DARMSTADT

Jakobuskirche

Hessisches Landesmuseum Friedensplatz 1, Darmstadt bis 14. Juni 2015: Zwischen Aufklärung und Romantik

EBERBACH Galerie ARTgerecht Friedrich-Ebert-Straße 2, Eberbach Di-Fr 15-18h, Sa 11-14h bis 8. Mai 2015: Best off ... Jahresausstellung Hohenstaufengymnasium Eberbach

Ökumenisches Gemeindezentrum Pilgerpfad Jakobsplatz 1, Frankenthal So 14-17h u.n.Vereinbarung bis 28. März 2015: Loredana Nemes (Fotografien): UN-SICHTBAR

Kunsthaus Frankenthal Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h, Do 14-20 bis 29. März 2015: Günther Titz: Out of the Dark 8. bis 31. Mai 2015: Brigitte Sommer: Zwischen Grafik und Malerei 3. bis 28. Juni 2015: Joachim Kreiensiek

FRANKFURT Bernhard Knaus Fine Art Niddastraße 84, Frankfurt Di-Fr 13-18h, Sa 11-15h bis 18. April 2015 Myriam Holme: auf bewußtseinsschollen

Museum für Moderne Kunst (MMK 1 und 3) Domstraße 10 und 3, Frankfurt Di-So 10-18h, Mi 10-20h bis 31. Mai 2015: Gerald Domenig: Ausstellungsvorbereitung (Fotografie, Zeichnung) bis 12. April 2015: Hassan Khan: Flow My tears, the Policeman Said bis 31. Mai 2015: Isa Genzken: New Works 28. März bis 31. Mai 2015: John Skoog: Slow Return 20. Juni bis 20. Sept. 2015: IMAGINE EREALITY: RAY 2015 Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain

MMK 2 Taunustor 1, Frankfurt bis 14. Juni 2015: Boom She Boom (Werke aus der Sammlung)

Nacht der Museen 25. April 2015, 19-2h www.nacht-der-museen.de

Schirn Kunsthalle Römerberg Frankfurt Di, FR-So 10-19h, Mi+Do 10-22h bis 25. Mai 2015: Poesie der Großstadt: Die Affichisten bis 14. Juni 2015: Künstler und Propheten

Städel Museum Schaumainkai 63, Frankfurt Di, Mi, Sa, So 10-18h, Do, Fr 10-21h bis 10. Mai 2015: Jean-Jacques de Boissieu (1736-1810) bis 21. Juni 2015: Monet und die Geburt des Impressionismus

Weltkulturen Museum Schaumainkai 29-37, Frankfurt täglich 11-18h bis 18. Okt. 2015: EL HADJI SY: Painting, Performance,Politics kunstraumMETROPOL 37


kunsträume der REGION FREINSHEIM Galerie Zulauf Gottfried-Weber-Straße 5, Freinsheim Mo-Fr 14-18:30h, So 11-18h bis 3. Mai 2015: Kevin Gray (Malerei), Tim David Trillsam (Bronzen): Junge Kunst

Galerie p13

Kunst im Breitspiel

Pfaffengasse 13, Heidelberg Mi-Sa 11-13h u. 14:30-19h, Sa 14:30-18h, So 14:30-17h

Rechtsanwaltskanzlei Tiefenbacher Im Breitspiel 9, Heidelberg Mo-Do 9-17h, Fr 9-15h

bis 19. April 2015: Stephanie Abben: verfallen, vergessen, gefunden

29. April bis 31. Juli 2015: Michael Lindgrên: Dichte 7,85 Öl&Stahl Malerei&Plastik 29. April 2015, 18h: Preisverleihung Willibald-Kramm-Preis und Eröffnung

Galerie Julia Philippi

GERMERSHEIM

Hauptstraße 4, Heidelberg Do, Fr 14-19h, Sa 12-16h

Kunstverein Germersheim

GEDOK Heidelberg Treff punkt Kunst

Häusserstraße 25, Heidelberg Do, Fr 15-19h, Sa, So 11-15h

Römerstraße 22, Heidelberg Do-Fr 17-20h, Sa 14-17h

bis 29. März 2015: Christel Fahrig-Holm: Raum - Figur

26. März bis 18. April 2015: Vielfalt

30. Mai bis 12. Juli 2015: Heike Pillemann: kaum zu glauben (Arbeiten auf Papier, Hinterglasmalerei)

Zeughausstraße, Germersheim Sa 15-18h, So14-18h 25. April bis 24. Mai 2015: Uta Arnhardt, Gabriele Domay, Ingrid Golz, Gundel Hädeler, Eva-Maria Hermanns: Papier 28. Juni bis 26. Juli 2015: Sophie Casado, Walter Schembs, Michael Volkmer: Helden und Legenden (Skulpturen, Installationen) Vernissage 28. Juni 2015, 17h

HEIDELBERG be art - galerie für fotografie Ladenburger Str. 31, Heidelberg Mi-Fr 12-18h, Sa 12-16h 26. April bis 21. Juni 2015: Markus Kaesler: 365 (Fotografie)

boeckercontemporary Viktoriastraße 12, Heidelberg Di-Fr 11-15h 17. April bis 10. Mai 2015: Jürgen Jansen Eröffnung 16. April 2015, 19h

Galerie Grewenig/Nissen Pfarrgasse 1, Heidelberg Mi, Do, Fr 15-18h, Sa 11-13h bis 18. April 2015: Dietmar Nissen: Skulpturen - Momente 15. Mai bis 20 Juni 2015: Clemencia Labin: Confeti

Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Heidelberg Di-Fr 11-13h und 14-18h, Sa 11-18h bis 29. März 2015: Piipin Drysdale (Porzellangefäße), Helen Britton (Schmuckkunst): Das Wunder schöner Dinge 19. April bis 14. Juni 2015: Claude Champy: neue Arbeiten Vernissage 19. April 2015, 11:30h

Heidelberger Forum für Kunst Heiliggeiststraße 21, Heidelberg Di-So 14-18h bis 5. April 2015: Peter Borkenhagen, Manfred Riederer, Britta Schaefer, Roswitha Scheithauer, Ludwig Schmeisser, Lilo Schweizer, Werner Zeh: Dynamik der Bewegung

Kunstraum Vincke-Liepmann

Kurpfälzisches Museum Hauptstraße 97, Heidelberg Di-So 10-18h bis 12. Juli 2015: Stefan Kresin: Der andere Blick (Fotografien aus 30 Jahren)

11. April bis 10. Mai 2015: Martin Keil, Henrik Mayer: Reinigungsgesellschaft Vernissage 10. April 2015, 20h 16. Mai bis 14. Juni 2015: Hella Ebing, Cornelius Fraenkel, Gotthard Glitsch, Claus Messmer, Philine Maurus, Manfred Riederer, Siegfried Reißling, Ursula Schnell-Schmitt, Elke Wassmann: Jenseits der Realität Vernissage 15. Mai 2015, 20h 19. bis 21. Juni 2015 Schülerwettbewerb: Flüchtlinge Vernissage 18. Juni 2015, 16h 27. Juni bis 19. Juli 2015: Martin Manegold, Peer Gessing, Reiner Coblenzer, Werner Schaub: In der Schwebe (Installation) Vernissage 26. Juni 2015, 20h

n)

Museum Haus Cajeth Haspelgasse 12, Heidelberg Mo-Sa 11- 17h 27. März bis 26. Juni 2015: Emerik Fejeˇs, Louis Vivin, Josef Wittlich u.a.: Mit Herzblut gemalt

Heidelberger Kunstverein Hauptstraße 97, Heidelberg Di-Fr 12-19h, Sa 11-19h bis 12. April 2015: Ceija Stojka: Wir leben im Verborgenen 23. April bis 28. Juni 2015: (Halle) Aurelien Froment: Fröbel gefröbelt (Studio) Antje Engelmann: Punkt ohne Wiederkehr (Foyer) Naneci Yurdagül: Sweaite Eröffnung 22. April 2015, 19h kunstraumMETROPOL 39


kunsträume der REGION Sammlung Prinzhorn Voßstraße 2, Heidelberg Di, Do-So 11-17h, Mi 11-20h

HEPPENHEIM Kunstverein Heppenheim

Skulpturenpark - Orthopädische Universitätsklinik

Bahnhofstraße 1, Heppenheim nach Vereinb. unter info@kunstvereinheppenheim.de 8. Mai 2015: Eric Decastro

Schlierbacher Landstraße 200a, Heidelberg, täglich geöffnet

HOCKENHEIM

14. Juni bis 25. Okt. 2015: Junge Kunst Eröffnung 14. Juni 2015, 11h

Kunstverein Hockenheim

30. April bis 16. Aug. 2015: Das Wunder in der Schuheinlegesohle

Stadtbücherei Heidelberg Willibald-Kramm-Preis-Stiftung Poststraße 15, Heidelberg Di-Fr 10-20h, Sa 10-16h 10. Mai bis 1. Juli 2015: Gagik Babayan (Grafik, Malerei) Vernissage 10. Mai 2015, 11h

Textilsammlung Max Berg (Kurpfälzisches Museum)

Zehntscheune, Untere Mühstraße 4, Hockenheim Mi-Fr, So 15-17h, Sa 10-13 bis 4. April 2015: Marina Schreiber (Plastiken), Katja Wunderling (Papierarbeiten): Organische Formen 20. Juni bis 11. Juli 2015: Arbeiten aus den Kreativkursen (Malerei, Collagen, Skulpturen) Vernissage 20. Juni 2015, 16h

7. Juni bis 23. Aug. 2015: Michael Dekker: BROKEN PLATFORMS (Skulpturen)

Galerie Wack Morlautererstraße 80, Kaiserslautern Di-Fr 14-19h, Sa 11-16h bis 4. April 2015: Klaus J. Schoen, Doris Kaiser: (konkrete Malerei, Objekte)

KARLSRUHE Messe Karlsruhe Messeallee 1, Rheinstetten Fr-Sa 11-17h 8. bis 10. Mai 2015 Eunique 2015

Galerie Schrade Zirkel 34 – 40, Karlsruhe Di-Fr 11-13h und 14-18h, Sa 11-16h bis 18. April 2015: Christopher Lehmpfuhl: Karlsruher Parklandschaften

Brahmsstraße 8, Heidelberg-Ziegelhausen Mi, Sa, So 13-18h

Wasserturmallee 1, Hockenheim Fr-So 15-18h

29. März bis 28. Juni 2015: Jubiläumsausstellung der internationalen Gruppe Quilt Art zu ihrem 30jährigen Bestehen: Dialoge

19. April bis 10. Mai 2015: Willi Bucher: Lichtobjekte Vernissage 19. April 2015, 16h

Hans-Thoma-Straße 2, Karlsruhe Di, Mi, Fr-So 10-18h, Do 10-21h

JOCKGRIM

Lorenzstraße 27, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa-So 11-18h

WOW Gallery Emil-Maierstraße 9, Heidelberg Do 20-22h, Fr 20-23h bis 9. April 2015: Mathias Köhler alias LOOMIT: Lampenladen

HEMSBACH Galerie im Schloss

Kunstverein Zehnthaus Jockgrim Ludwigsstraße 26-28, Jockgrim Fr 20-22h, Sa 15-17h, So 11-17h 26. April bis 24. Mai 2015: Franz Bernhard: Grafik und Texte Vernissage 26. April 2015, 11h

KAISERSLAUTERN

Schlossgasse 41, Hemsbach Mo-Mi 7:30-17h, Do 7:30-19h, Fr 7:30-13h

Museum Pfalzgalerie

bis 3. April 2015: Holger Fitterer (Zeichnung und Druckgrafik)

bis 26. April 2015: Anja Niedringhaus: At war

16. April bis 12. Juni 2015: Arbeitskreis Fotografie AKF Hemsbach: Dynamik Vernissage 16. April 2015, 19h 25. Juni bis 7. Aug. 2015: Susanne Böhm: Power Pop Vernissage 25. Juni 2015, 19h

Staatliche Kunsthalle Städtische Galerie Karlsruhe

bis 6. April 2015: Von Ackermann bis Zabotin: Städtische Galerie zu Gast im Museum für neue Kunst (Achtung im ZKM!) 12. April bis 24. Mai 2015: Künstlerbund Baden-Württemberg: ALLE! 23. April bis 7. Juni 2015: Simone Demandt: “tief blicken”

Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h

bis 25. Mai 2015: Italia - Amore mio 28. März bis 25. Mai 2015: Peter Lang: Nordlicht (Zeichnungen) 15. April bis 25. Mai 2015: Heinz Jahn: Um alles auf der Welt (Aquarelle) bis 7. Juni 2015: Claus Bury: Meine Sicht 7. Juni bis 23. Aug. 2015: Christine Fischer: Dazwischen (Plastik, Installation)

23. April bis 5. Juli 2015: David Semper: GIORNATA (Kunstpreis der Werner-Stober-Stiftung 2014) 27. Juni bis 4. Okt. 2015: Friedrich Weinbrenner (1766-1826)

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kunsträume der REGION ZKM – Museum für neue Kunst

Galerie Katrin Hiestand

Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h Sa, So 11-18h

Stadthausgasse 11, Landau Di-Fr 10-16h, Sa 10-15h

bis 6. April 2015: Lynn Hershman Leeson - CIVIC RADAR

bis 23. Mai 2015: Hans-Peter Stark: Reading the walls (Malerei)

bis 6. April 2015: Gianfranco Baruchello: Certain Ideas 21. Juni bis 8. Sept. 2015: Ryoji Ikeda Eröffnung 21. Juni 2015

LUDWIGSHAFEN Ernst-Bloch-Zentrum Walzmühlstraße 63, Ludwigshafen Di, Mi 14-17h, Do 14-10h 21. Mai bis 30. Juli 2015: Helden der Stadt (in Kooperation mit dem Wilhelm-Hack-Museum) Vernissage 20. Mai 2015

Galerie Lauth

21. Juni bis 18. Okt. 2015: Bodenlos / Groundless: Vilém Flusser und die Künste Eröffnung 21. Juni 2015

Mundenheimer Straße 252, Ludwigshafen Mo-Fr 9-13h und 14:30-18:30, Sa 10-13h

21. Juni bis 6. März 2016: Exo-Evolution und neue Werkzeuge Eröffnung 21. Juni 2015

Kunstverein Ludwigshafen

21. Juni 2015 bis 17. April 2016: Armin Linke Eröffnung 21. Juni 2015

bis 6. April 2015: Jenny Michel: Trash Thought Chronicles // Yesterday’s World has come to an end, the World of Tommorow is dirty in outline

Bismarkstraße 44-48, Ludwigshafen Di-Fr 12-18h, Sa, So 11-18h

21. Juni 2015 bis 18. April 2016: GLOBALE: das neue Kunstereignis im digitalen Zeitalter - 300 Tage Eröffnung 20. Juni 2015, 22:40h im Rahmen der Eröffnungsfeier 300 Jahre Karlsruhe am Karlsruher Schloss

29. Mai bis Ende Aug. 2015: Burghard Müller-Dannhausen und der Farbwald

LADENBURG

Städtische Galerie Villa Streccius e.V.

Galerie Linde Hollinger

Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h

Rheingaustraße 34, Ladenburg Mi-Fr 13-18h, Sa 13-17h bis 4. April 2015: HD Schrader, Christiane Grimm, Veronika Rodenberg: Raum konkret 18. April bis 22. Mai 2015: Vera Molnar: Recherche d’art visuel Künstler der Galerie: Acchrochage

Landesgartenschau

18. April bis 21. Juni 2015: Nicole Ahland: Widerschein Vernissage 17. April 2015, 19h

17. April bis 18. Okt. 2015

Villa Streccius e.V. Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h bis 12. April 2015: Conny Theis, Bernd Kirschner, Julia Lohmann, Uwe Esser: Be Wildered

Rudolf-Scharpf-Galerie Hemshofstraße 54, Ludwigshafen Do, Fr 15-18h, Sa, So 13-18h

Kreisarchiv Ladenburg

24. April bis 6. Juni 2015: Kinder_leicht

Trajanstraße 66, Ladenburg Mo-Fr 9-16h, So 14-17h

LEIMEN

bis 17. Mai 2015: Sandra Kranich

26. März bis 10. Mai 2015: Horst Busse: Ernte (Malerei, Skulptur, Installation)

Kunstverein Leimen

30. Mai bis 19. Juli 2015: Peles Empire Vernissage 29. Mai 2015, 19h

LANDAU Galerie M am Deutschen Tor Neustadter Straße 8, Landau

Kurpfalzzentrum, Römerstraße 1, Leimen Mo, Mi, Do, Fr 8-12h und 13-16h (außer Fr), Di 14-18:30h bis 26. April 2015: Daudert/Schambeck, Weimer/Weber: so oder so

Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h

12. April bis 30. Mai 2015: Jochen Kitzbihler Vernissage 12. April 2015, 11h

LOBBACH

seit 20. März 2015: hack-museumsgARTen

Manfred-Sauer-Stiftung

Galerie Z

Neurott 20, Lobbach tägl. 8-22h

bis 19. April 2015: Ricarda Roggan: Echo

Kaufhausgasse 9, Landau Di-Fr 10-12, 15-18h, Sa 10-14h bis 12. April 2015: Ralph Gelbert (neue informelle Malerei)

10. Mai bis 28. Juni 2015: Caroline Laengerer, Bärbel Schulz: Natur - Objekte - Kalligrafie Vernissage 10. Mai 2015, 11h

bis 31. Mai 2015: Kabinettstücke: Do ist yourself. Kunst als Spiel und Handlung kunstraumMETROPOL 43


29. April bis 2. Aug. 2015: Bik van der Pol, Johanna Billing, Maider Lopez, Katarina Zdjelar uvm: Are you talking to me? Vernissage 28. April 2015, 19h 14. Mai bis 16. Aug. 2015: Benedikt Hipp: Ich habe meinen Augen nicht getraut, auch meinen Ohren nicht Vernissage 13. Mai 2015, 19h bis 8. Nov. 2015: Material und Möglichkeit - Werke aus der Sammlung 10. Juni bis 6. Nov. 2015: Kabinettstücke: “Plastik, c’est chic” Neue Stoffe für die Kunst Vernissage 9. Juni 2015, 19h

MAINZ Kunst im Abgeordnetenbüro

Mai 2015 bis Okt. 2016: Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner und die Künstler der Brücke: Ein Stück norddeutscher Himmel

MANNHEIM Atelier Trautmann Friesenheimerstraße 14, Mannheim geöffnet nach telefonischer Absprache 8. Mai bis 5. Juni 2015: Julia Gutkina, Katharina Leib, Katja Schwinn, Silvia Wille: … tion Vernissage 8. Mai 2015, 19h

Dynamostraße 7, Mannheim Mo-Do 8-18h, Fr 8-12h

bis 6. April 2015: Martin Blume: Ausschwitz heute 21. Mai bis 25. Okt. 2015: Franz von Sickingen und die Reformation: Ritter! Tod! Teufel?

11. April bis 23. Mai 2015: Christian Patruno: Der elfte Finger (Malerei, Text, Bildhauerei) Vernissage 11. April 2015, 18h 30. Mai bis 11. Juli 2015: Robert Matthes: (P)RE:VIEW (Malerei) Vernissage 30. Mai 2015, 18h

bis 7. Juni 2015: Wolf Heinecke: gezeichnet (Arbeiten auf Papier)

Club Speicher7 Rheinvorlandstraße 7, Mannheim Mo-Fr 8-22h bis 9. Mai 2015: Steffen Diemer (Fotografie): Unberührbar

Die Strümpfe Jungbuschstraße 3, Mannheim Fr-Sa 20-2h (an den ersten drei Wochenenden) bis 19. April 2015: Patricia Kranz: Transformation der Tüten

44 kunstraumMETROPOL

S4, 23, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 10-16h

bis Ende März 2015: SammelStücke

bis 17. April 2015: Anna Maria Tekampe: See for be seen. Misseen. From now see for be misseen.

seit 19. Nov. 2014: Mit Nüchternheit und Phantasie. Deutsche Graphik des Barocks und Rokokos.

Galerie Grandel

Stresemannstraße 4, Mannheim Di, Do, Fr 14-18.30h, Sa 12-16h

Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel u. Gastgewerbe

Große Bleiche 49-51, Mainz Di 10-20h, Mi-So 10-17h

D, 16, Mannheim Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h

arthea – galerie am rosengarten

Kaiser-Friedrich-Straße 3, Mainz Mo-Fr 9-18h

Landesmuseum Mainz

Galerie Falzone

Galerie Kasten Werderstraße 18, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 12-15h bis 18. April 2015: HAMANN - We are 4 - A Family Affair 8. Mai bis 11. Juli 2015: URBAN POP Vernissage 8. Mai 2015, 19h


kunsträume der REGION Galerie Keller

märz Galerie Mannheim

Uhland Atelier

Rheindammstraße 50, Mannheim Mi, Do 14-18h, Fr, Sa 11-15h

Beethovenstraße 18, Mannheim Mi-Fr 14-18h, Sa 12-16h

Uhlandstraße 26a, Mannheim Do-Fr 16-21h

bis 18. April 2015: Angela Flaig, Helga Föhl, Anna Comellas, Christoph Böllinger

bis 25. April 2015: Vera Molnar: concentrique 1958 - 2012. (Bilder, Zeichnungen, Collagen)

bis 3. April 2015: Kunst für Hunde

Galerie Peter Zimmermann Leibnizstrasse 20, Mannheim Di-Fr 12:30-18h, Sa 11-14h

31. Mai bis 18. Juli 2015: Serena Amrein, Joachim Griess, Bernhard C. Striebel, Vera Röhm: Struktur und Text

bis 11. April 2015: Klaus Staudt: Poesie des Lichtes

märz Galerie Mannheim – cube 4x4x4

18. April bis 16. Mai 2015: Sean Dawson Eröffnung 17. April 2015, 19h

Augartenstraße 68 (Rückgebäude), Mannheim Do-Fr 16-18h, Sa 12-16h

23. Mai bis 27. Juni 2015: Otgonbayar Ershuu Eröffnung 22. Mai 2015, 19h

bis 2. Mai 2015: Doris Erbacher: Text. Bild

Kunstflug

Kaiserring 48-50, Mannheim

Alte Feuerwache Mannheim 14. bis 16. Mai 2015, ganztägig: Kongress / Festival/ Aktionen

23. April bis 30. Aug. 2015 Bernd Gerstner, Roland Schmitt: unterwegs (Erdmalerei, Skulpturen und Installationen aus Holz) Vernissage 23. April 2015, 19h

Universität Mannheim

REM Reiss-Engelhorn-Museen REM - Zeughaus

zeitraumexit e.V.

C 5, Mannheim, Di-So 11-18h

REM - Forum internationale Photographie

10. April 2015, 16-22h: 11. April 2015, 11-18h: Augenschmaus: Design und Handwerksmarkt

Zeughaus C5, Mannheim, Di-So 11-18h

MICHELSTADT

bis 6. März 2016: Nicole Simon: Fotografische Highlights

Galerie Kautsch

Kunsthalle Mannheim Moltkestraße 9, Mannheim Di-So u. Feiertage 11-18h bis 31. Mai 2015: Der doppelte Kirchner. Die zwei Seiten der Leinwand bis 31. Mai 2015: Kraft der Linie: Graphik des Expressionismus 12. Juni bis 6. Sept. 2015: Der kühle Blick: Graphik der Neuen Sachlichkeit Vernissage 11. Juni 2015, 19h 26. Juni bis 6. Sept. 2015: hectorpreis 2015: Alicja Kwade Vernissage 25. Juni 2015, 19h

Rechtsanwälte MAS & P

REM - Zephyr-Raum für Fotografie Bassermannhaus C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h

Schloss, Mannheim bis 20. Mai 2016: Horst Hamann: 5 Stationen Hafenstraße 68, Mannheim

Mauerstraße 11, Michelstadt Mi-Fr 15-18h, Sa 12-16h bis 2. Mai 2015: Norvin Leineweber: Konspekte 20. Juni bis 1. Aug. 2015: Claudia Desgranges (Malerei)

bis 1. Mai 2016: ARCHE. Die Sammlung kommt zurück

bis 31. Mai 2015: Martin Kollar: Field Trip

Künstlernachlässe Mannheim

REM - Museum Weltkulturen

Planetarium Mannheim

D 5, Mannheim, Di-So 11-18h

27. Juni 2015, 20h: Feedback an Hans (Video-Sound-Installation)

Galerie ASPEKT

bis 17. Mai 2015: Ägypten - Land der Unsterblichkeit

Maximilianstraße 18, Neustadt Mi, Do 16-18h, Fr 15-20, Sa 15-18h

Technoseum – Landesmuseum für Technik und Arbeit

Herrenhof Mußbach

Mannheimer Kunstverein Augustaanlage 58, Mannheim Di-So 12-17h 27. bis 29. März 2015: 20. Galerientage 27. März bis 26. April 2015: Galerienverband Rhein-Neckar: Quersumme 7. Mai bis 10. Mai 2015: Fakultät für Gestaltung Hochschule Mannheim: Werkschau

Museumsstraße 1, Mannheim bis 7. Juni 2015: Sonderausstellung Herzblut

TEN Gallery T6, 10, Mannheim Do-Sa 16-20h bis 4. April 2015: Anne Lindner: Wenig Licht am Morgen (Kunstinstallation)

NEUSTADT

An der Eselshaut 18, Neustadt-Mußbach So und Feiertag 11-18h, Mi 18-20h, Sa 14-18h 19. April bis 10. Mai 2015: Künstlergemeinschaft “Der Anker” Eröffnung 19. April 2015, 11:15h 31. Mai bis 21. Juni 2015: Thomas Duttenhöfer Eröffnung 31. Mai 2015, 11:15h kunstraumMETROPOL 45


Kunstverein Neustadt Villa Böhm (Maximilienstraße 25/ Villenstraße 16b), Neustadt Do, Fr 15-18h, Sa, So 11-13h u. 15-18h 27. März bis 12. April 2015: Mathias Otto: Nachtabsenkung Vernissage 27. März 2015, 19h

PIRMASENS Forum Alte Post Poststraße 2, Pirmasens Di-So/Feiertage 11-18h bis März 2015: Herbert Holzing: Krabat und Kalevala im Reich der Phantasie (Buchillustrationen, Schutzumschläge von Kindern- und Jugendbüchern)

SAARBRÜCKEN KuBa - Kulturzentrum am EuroBahnhof Europaallee 25, Saarbrücken Di-Fr 10-15h

SCHRIESHEIM Museum Théo Kerg Talstraße 52, Schriesheim Mi 17-19h, Sa, So 14-17h 26. April bis 7. Juni 2015: Catherine Lorent: D.A.T.E.: Dedicatio artis tubantis eternalis (multimediale Installation) Vernissage 26. April 2015, 11h

SCHWETZINGEN Schloss Schwetzingen Schloss Schwetzingen, Südzirkel, Schwetzingen Mo-So, Feiertage 10-17h bis 6. April 2015: Salvador Dali: Mythen und Welten

Kunstverein Schwetzingen Palais Hirsch Schlossplatz 2, Schwetzingen Mi-So 14-18h

bis 26. April 2015: Peter Barrois: Versuchsgelände

28. März bis 19. April 2015: Konstantin Voit: 20 Jahre Malfabrik Vernissage 28. März 2015, 16h

12. Juni bis 12. Juli 2015: Glaube Liebe Hoffnung Vernissage 12. Juni 2015, 19h

30. April bis 7. Juni 2015: Richard Fischer : Im Namen der Blume (Fotografien)

Saarlandmuseum

Orangerie Schlossgarten Schwetzingen Mi-Sa 14-19h, So 11-19h

Bismarckstraße11-19, Saarbrücken Di, Do, So 10-18h, Mi 10-22h

Saarlandmuseum Moderne Galerie Bismarckstraße11-19, Saarbrücken Di, Do, So 10-18h, Mi 10-22h bis 10. Mai 2015: Boris Becker, Simone Demandt, Sinje Dillenkofer, Sven Erik Klein, Eric Lanz, Hans-Christian Schink: Mapping The Museum bis 5. Juli 2015: Albert Weisgerber (1878-1915): Retrospektive 30. Mai bis 13. Sept. 2015: Michal Budny Vernissage 29. Mai 2015, 19h bis 18. Okt. 2015: Meisterwerke der Moderne

Stadtgalerie Saarbrücken St. Johanner Markt 24, Saarbrücken Di, Do, So 10-18h, Mi 10-22h

46 kunstraumMETROPOL

17. April bis 16. Mai 2015: Jürgen Meyer-Isenmann: Neue Arbeiten Eröffnung 17. April 2015, 19h

Hans-Purrmann-Haus Kleine Greifengasse 14, Speyer Di-Fr 15-17h, Sa, So 11-13h

Historisches Museum der Pfalz Domplatz 4, Speyer Di-So 10-18h bis 31. März 2015: 1914-1918. Die Pfalz im ersten Weltkrieg Di-Fr 15-17h, Sa, So 11-13h

Historisches Museum der Pfalz Domplatz 4, Speyer Di-So 10-18h bis 31. März 2015: 1914-1918. Die Pfalz im ersten Weltkrieg bis 28. Juni 2015: Titanic - Die Ausstellung. Echte Funde, wahre Schicksale

Kunstverein Speyer Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h bis 25. April 2015: Maria Maier (Foto- und Papierarbeiten): BlüteZeit

25. April bis 7. Juni 2015: Anke Eilergerhard: Skulpturen aus Silikon in der Orangerie Vernissage 25. April 2015, 16h 20. Juni bis 5. Juli 2015: Sammlung Prof. Erik Jayme in Kooperation mit dem KV Schwetzingen: Feierstunden des Lebens

Volkshochschule Schwetzingen Mannheimer Str. 29, Schwetzingen Mo-Fr 8-12h, Mo, Di, Do 14-18h

10. Mai bis 7. Juni 2015: Freistil USA/Germany Vernissage 10. Mai 2015, 11h 19. Juni bis 19. Juli 2015: Dirk Kloses: Selbstbilder, Weltbilder, Goldbilder / Werke 1995-2015 Vernissage 19. Juni 2015, 19h

13. Juni bis 31. Juli 2015: Andrea Tewes: Im Dialog Vernissage 13. Juni 2015, 17h

VIERNHEIM

SPEYER

Heidelberger Straße 9, Viernheim Fr-So 14-18h

Feuerbachhaus Allerheiligenstraße 9, Speyer Di-Fr 16-18h, Sa, So 11-13h

Galerie Josef Nisters Bahnhofstraße 29, Speyer Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h bis 2. April 2015: Philippe Agostini: Variationen Pietà von Villeneuve-lés Avignon

Kunstraum Gerdi Gutperle

bis 17. Mai 2015: Barbara Andres-Schucht, Mechthild Wallrath-Karcher, Birgit C. Morgenstern, Annette Martella: FRAU SEIN 16. Juni bis 9. Aug. 2015: Eva Bur am Orde, Ulrike Israel: FIGUR UND FARBE


VÖLKLINGEN Weltkulturerbe Völklingerhütte Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur Völklingen/Saarbrücken täglich 10-19h bis 12. April 2015: Ägypten – Götter. Menschen. Pharaonen. bis 26. April 2015: Die Röchlings und die Völklinger Hütte 29. März bis 1. Nov. 2015: UrbanArt Biennale® 2015

WALLDORF Künstlergruppe Walldorf Alte Apotheke, Hauptstraße 3, Walldorf geöffnet am 30.5.,31.5.,4.6., 6.6., 7.6., 13.6. und 14.6. 2015, 14-17h Anita Gröner, Günter Hansen, Dorothee Waibel: Retrospektive Vernissage 28. Mai 2015, 19h

SAP AG Internationales Schulungszentrum Dietmar-Hopp-Allee 20, Walldorf Mo-Fr 10-20h, 12-17h 24. April bis 24. Juli 2015: Thinking Acting Reflecting Vernissage 23. April 2015, 19h

Stadt Walldorf Rathaus, Nußlocher Straße 45, Walldorf 22. April bis 10. Juni 2015: Eva Schaeuble: “Si figura, ...!” Vernissage Kunst im Rathaus 22. April 2015, 19h

WEINHEIM Galerie der GRN-Klinik Röntgenstraße 1, Weinheim tägl. 14-19h 24. April bis 7. Juni 2015: Kike: unmöglich (Collagen) Eröffnung 24. April 2015, 18h

Kunsthaus Klüber Hauptstr. 58, Weinheim Di-Fr 10-13h, 14-18:30h, Sa 10-15h bis 7. April 2015: Nina Maron: Knowing me knowing you

Museum der Stadt Weinheim Amtsgasse 2, Weinheim Di-Do, Sa 14-17h, So 10-17h

Volksbank Weinheim Bismarckstraße 1, Weinheim Mo-Fr 8:30-16h, Do 8:30-18h 25. März bis 17. April 2015: Diakonische Werkstätten Weinheim (Werke von Menschen mit Behinderung) 21. April bis 20. Juni 2015: Andreas Trautwein (Arcyl auf Leinwand u. Karton, Ölkreide auf Karton)

WORMS Nibelungenmuseum Fischerpförtchen 10, Worms Di-Fr 10-17h, Sa, So, Feiertag 10-18h seit 8. Nov. 2014: Wagners “Ring”

Kunstverein Worms Renzstraße 7-8, Worms Mi 18-20h, Fr-So 15-18h

Museum Heylshof Stephansgasse 9, Worms Di-So 11-17h bis 12. April 2015: Anne-Lise Buchheit-Dupré: Die Magie der Farbe (Malerei) 10. Mai bis 12. Juli 2015: Kunsthochschule Mainz - Klasse für künstlerische Fotografie: Prunkversuche. Annäherung an Schinken Eröffnung 9. Mai 2015, 17h

Museum der Stadt Worms Andreasstift, Weckerlingplatz 7,Worms Di-So 10-17h 10. Mai bis 21. Juni 2015: 25 Jahre “Worms: Jazz & Joy” Fotografie Eröffnung 10. Mai 2015, 11h Alle Termine ohne Gewähr. Bildnachweise Stefan Hoenerloh, Lawrence Weischer Avenue, 2013, Öl und Acryl/Lw, 123 x 62 cm, Bildrechte Künstler / Kanjiro Moriyama, Turn, 2014, Keramik, 41 x 50 x 43 cm, Bildrechte Galerie Jufuku, Tokio / Ottmar Hörl, Großer Feldhase, 2014, 150 x 87 x 212 cm, Bildrechte Künstler / Peter Schlör, Reventón, 2011, Fineart pigment print / Diasec, 80 x 116,4 cm, edition 6 + 2 AP, Bildrechte Künstler / Anke Eilergerhard, Letizia, 2014, hochpigmentiertes Silikon, H 156 cm x ø 80 cm, Podest: MDF, schwarz, geölt, 60 cm x 50 cm x 50 cm / Leandro Erlich, Bâtiment im Rahmen der Nuit Blanche, Paris, Frankreich,2004, © Leandro Erlich / WV-Nummern 69 und 73, Franz Bernhard, Radierungen „Köpfe“ , (Mappenwerk) Aquatinta und Ätzung in braun mit Kaltnadel, 1983, Hrsg. Edition Rothe, Auflage 30 sowie VII E.A., Andreas C.H. Schell-Stiftung/ Benedikt Hipp, Installationsansicht Made in Germany Zwei, Sprengel Museum Hannover, kestnergesellschaft, Kunstverein Hannover, Germany, 2012, Courtesy Kadel Willborn, Düsseldorf / Honigwand 2014, Granitskulptur, Phases of the Moon 2014, Bildkonzeption smallbodies 2010, Bildserie im Hintergrund Ausstellungsansicht “Aus dem Nichts”, Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern 2014, Fotografie: Jürgen Rösch / Richard

Fischer, aus dem Zyklus „Sterbende Schönheiten“Gusty 01, Aus dem Zyklus III „ Sterbende Schönheiten“: Gusty Winds 02 / Highlights MRN_Nicole Simon_Die Alte Brücke Heidelberg / Aus der Serie „Field Trip“ (2009 2011) © Martin Kollar / Marcos Torres, Target, 2003, Siebdruck, Bild: Künstler / Stephanie Abben, „Stapel“ , 240x200cm, Öl und Acryl auf Leinwand., Bild Stephanie Abbe / Leporello Vera Molnar "ni queue ni tète", JeanYves Bosseur / Sequenz aus der Installation unter der Verwendung mehrerer Dias von Hans Graeder copyright: c-lab.net / Clemencia Labin, Confeti, / Ammar Abo Bakr, A Sufi Responds, 2015, Exponat der UrbanArt Biennale® 2015 im Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Copyright: Claire Lise Déniel / Heinz Jahn, OhneTitel, 1986 Aquarell. Foto Gunther Balzer, Kaiserslautern, © Künstler / Wolfgang Sinwel, Im Streiflicht, 2013, Öl auf Leinand, 140 x 115 cm Bild: Künstler / Norvin Leineweber , Myriorama 4, 2010, Holz, Nessel, Marmorputz, 72 × 432 × 9 cm, Ausstellungsansicht: VfaK Oberhausen, 2012 / Susanne Böhm, Backside – Seaside,2014, 120 x 100 cm, Acryl auf Leinwand Bild: Künstler, Catherine Lorent – Relegation, Teilansicht Luxemburg Pavillon 2013, Venedig, © MUDAM Luxemburg / Catherine Lorent / Abb. Heike Pillemann: Titel: Die rote Treppe, 2014, Acryl und Pigmente hinter Glas, 25 x 33 cm / Jürgen Jansen "Help me somebody I und II" 200 x 170 cm, 2015, Foto: Jürgen Jansen / Vera Molnar,Hypertransformation VII, 1974, Gouache auf Papier, 74 x 74 cm, Photo © Roman Bohn / K. Bast, Mephisdos Heimsuchung 2014/15 Fotofreigabe: Künstler / Stefan Benz, Prinzessin, 2014/15 Fotofreigabe: Künstler / kuk, Mischtechnik auf handgeschöpftem Papier, 40 x 35 cm, 2014. Foto Christine Schon /Atelier und Künstler (2012), Ausstellung in der Stiftskirche Sunnisheim, Dorothea Burkhardt, Landratsamt Rhein-NeckarKreis / Jansen Jürgen, „mea culpa II”, 2015, 200 x 170 cm, Öl und Harze auf Holz / Germaine_van_der_SteenEntre_chats_perches_15_18cm / Nicole Ahland, LichtRaum #2, 2014, Chromogener Abzug, 40 x 52 cm, ©2015 VG Bild-Kunst, Bonn / Simone Demandt, Physik 2 (KIT), aus der Serie „Dunkle Labore”, 2008, Pigmentdruck auf Photo Rag, © VG Bild-Kunst Bonn 2015, Demandt_Tuv Rheinland_LGA Nurnberg, 2009 / Robert Matthes, Preview_II, 2014, Acryl und Öl auf Nessel, 50 cm; © galerie grandel / “Reading The Walls“, Hans-Peter Stark, Fahrt / Schiffswrack, Titanic, ©2010 RMS Titanic, Inc., a subsidiary of Premier Exhibitions, Inc. / Voit_Plakat_20_Jahre_Malfabrik / Boris Becker, Badische Jugendmeisterschaften Leimen 1979, (c) Stefan Kresin / RNZ-Archiv / Kunst für Hunde, Herr Penschuck, Uhland Atelier / Maria Maier, Abbildung: giving flower, 2011 – 2014, 70 x 100cm, Fotografie von Collage übermalt

Impressum Herausgeber: art-media-edition-Verlag Insel 3, D-79098 Freiburg Tel. +49 (0) 761/ 8 81 74 76, Geschäftsführung: Björn Barg /Projektleitung, Redaktion: Wort.Bild.Kultur. UG (haftungsbeschränkt) Druck: ColorDruck Solutions GmbH 69181 Leimen/Germany

redaktion@kunstraum-metropol.de Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe: Susannah Cremer-Bermbach, Dr. Barbara Gilsdorf, Dr. Ulrike Hauser-Suida, Roland Heinzmann M.A., Silvia Köhler/Elvira Richter, Dirk Martin, Helmut Orpel, Rainer J. Roth, Ingrun Salzmann, Anton Schmid, Dr. Karin Schulze, Dr. Dietmar Schuth, Dr. Martin Stather Auflage 7.000 kunstraumMETROPOL liegt in ausgewählten Museen und Kunsträumen aus. Nächste Ausgabe: Juli, August, September 2015 Anzeigenschluss: Di. 26.05.2015 Erscheinungstermin: 21 Tage nach Anzeigenschluss kunstraumMETROPOL 47


kunstraumMETROPOL 2Q 2015  

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