Page 1

Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 1

APRIL MAI JUNI

Familienbild Slevogt im Garten von Godramstein, 1911,, Foto und © mpk

2018


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 2


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 3

MAX SLEVOGT Impression und Phantasie 17. März bis 13. Mai 2018 Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern www.mpk.de

Max Slevogt, Familienbild Slevogt im Garten von Godramstein, 1911 kunstraumKAISERSLAUTERN 4 Landschaft, Musik und phantastische Geschichten Das Werk von Max Slevogt in der Pfalzgalerie

kunstraumLANDAU 13 Marie Gouil - Objekte – Drucke – Video

kunstraumTIEFENTHAL 6 Dialog - Gestische Abstraktion in Fläche und Raum

35 1. Kunst.Nach(t). Landau

kunstraumSCHWETZINGEN 8 Franz von Lenbach - Die Schönen seiner Zeit 17 Farbe bekennen Ralph Gelbert im Kunstverein Schwetzingen in der Orangerie Schloss Schwetzingen 18 Labor of Love - Fotografien von Marie Preaud 35 Franke von Krogh - Köpfe, Fenster, Landschaften kunstraumMANNHEIM 10 Anselm Kiefer Spitzenwerke aus der Sammlung Grothe in der Kunsthalle Mannheim 23 Günter Malchow - Mannheim Boogie Woogie 23 Jürgen Paas - Plastik, Malerei und Installation 27 Walter Gramatté - Werke aus den Jahren 1916 bis 1929 29 Dynamische Positionen I - Stefanie Welk und Jürgen Heinz 44 23. Galerientage - im Mannheimer Kunstverein

33 Shifted Tags - Erben des Graffiti

kunstraumHEIDELBERG 14 Menschen - Fotokunst aus der Sammlung Braus 19 Michael Bacht - Willibald-Kramm-Preis 2018 22 Junge Kunst – Junge Künstler Wettbewerb 2017 und Ausstellung 2018 27 Yoshi Takahashi - Zur Erinnerung – Farbradierungen 35 Rafa Pérez - Spanien kunstraumDARMSTADT 15 RAY 2018 – EXTREME.SELF Darmstädter Tage der Fotografie und Kunstforum der TU Darmstadt 29 Microsculpture Levon Biss - Faszinierende Insektenwelt kunstraumRHEIN-NECKAR 20 RADIALE - Kunst im Kreis kunstraumKARLSRUHE 25 Sammlung Garnatz Marlene Dumas und Rosemarie Trockel 33 200 Jahre - Badischer Kunstverein feiert Jubiläum

editorial Liebe Leserin, lieber Leser, paradigmatisch und zugleich ein - meines Erachtens - guter Einstieg in die aktuelle #MeToo-Debatte nun zwei Ausstellungen „Franz von Lenbach und die Schönen seiner Zeit“ im Karl-Wörn-Haus der Stadt Schwetzingen und die Ausstellung EXTREME.SELF im Rahmen der Ray 2018. Empfehlenswert auch die klug inszenierte Ausstellung „Impression und Phantasie“, eine vollständige Retrospektive auf das Werk von Max Slevogt – zu sehen im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern. Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen die Redaktion und der Herausgeber.

kunstraumSCHRIESHEIM 25 Hoch – Flach – Tief Margarete Lindau, Roswitha Josefine Pape, Harald Priem kunstraumEDENKOBEN 26 Pans Melodie - Der Grafiker HAP Grieshaber kunstraumOBER-HAMBACH 31 Freigeister - Jürgen Heinz und Anette Bundschuh kunstraumWEINHEIM 31 Walter Zimmermann - Bildraum - Raumbild kunstraumLADENBURG 32 Manfred Fuchs - Erlebtes – Material, Form, Farbe 37 AUSSTELLUNGEN in den kunsträumen der REGION 45 kunstraumMETROPOL im ABO

Björn Barg, Herausgeber

47 Impressum

kunstraumMETROPOL 3


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 4

kunstraumKAISERSLAUTERN für Slevogt persönlich den Auftakt für eine ganze Reihe musealer Ausstellungen, deren Höhepunkt die in der Berliner Akademie der Künste im Jahr 1928 zu seinem sechzigsten Geburtstag war. Mit der Ausstellung in der Pfalzgalerie konnte Slevogt an seine Erfolge vor dem Ersten Weltkrieg anknüpfen und diese sogar noch übertreffen, denn bereits vor 1914 war er ein bekannter Mann. Er hatte an der Münchner Kunstakademie und an der berühmten Pariser Académie Julian studiert. 1901 war er nach Berlin übergesiedelt und dort ein anerkanntes Mitglied der Berliner Sezession, die von Max Liebermann gegründet worden war. Bereits ein Jahr davor war er mit Bildern im deutschen Pavillon der Pariser Weltausstellung vertreten gewesen. Zu dem sehr anerkannten symbolistischen Maler Lovis Corinth verbanden ihn freundschaftliche Beziehungen. Für namhafte illustrierte Zeitschriften wie den „Simplicissimus“ und die stilprägende „Jugend“ hatte er gezeichnet. Aber auch aus den höchsten Adelskreisen erhielt er Aufträge, so von dem künstlerisch aufgeschlossenen Prinzregenten Leopold, der Bayern nach dem Tod Ludwigs II. regierte. Zu Bayern gehörte, als Teil der Wittelsbacher Erbmasse, damals auch die Pfalz.

Max Slevogt, Porträt Max Liebermann, 1901

LANDSCHAFT, MUSIK UND PHANTASTISCHE GESCHICHTEN DAS WERK VON MAX SLEVOGT IN DER PFALZGALERIE „Max Slevogt – Impression und Phantasie“ lautet der Titel einer Ausstellung, die das Museum-Pfalzgalerie Kaiserslautern aus Anlass des 150. Geburtstags des Künstlers im März eröffnet. Die Pfalzgalerie ist für Max Slevogt (1868-1932) biographisch ein besonderer Ort, denn hier fand Mitte der 20er Jahre seine erste Museumsausstellung statt. „Das war schon etwas Besonderes”, so der Kurator der Jubiläumsausstellung, Dr. Heinz Höfchen, „damals war es für einen zeitgenössischen Künstler so gut wie unmöglich, in einem Museum auszustellen.“ In der Pfalz kam in dieser Zeit bezüglich Ausstellungen moderner Künstler noch eine weitere Erschwernis hinzu, denn hier waren aufgrund des kurz zurückliegenden Weltkriegs und der noch aktuellen französischen Besetzung des Rheinlandes die Ressentiments gegen den neumodischen Impressionismus groß, verkörperte er doch die Kultur des verhassten Nachbarlands. Die Ausstellung in der Pfalzgalerie damals signalisierte eine gewisse Weltoffenheit und bildete 4 kunstraumMETROPOL

Atmosphärische Verdichtung Zur bayerischen Pfalz, wie es damals hieß, hatte der in Landshut geborene Maler eine besondere Beziehung. Zum einen familiär: 1898 hatte er sich mit der Godramsteinerin Antoni „Nini“ Finkler vermählt und als Sommersitz einen heruntergewirtschafteten Winzerhof in Neukastel gekauft, den er umbauen ließ und ausmalte. Zum anderen künstlerisch: Ohne die Pfalz wäre zumindest die Brillanz seiner Landschaftsbilder nicht denkbar, denn in diesem geheimnisvollen Licht fand Slevogt die Quellen seiner Inspiration. Was für Vincent van Gogh die Provence und für Gauguin die Südseeparadiese waren, das waren für Max Slevogt die Weinberge, Hügel und Wälder links des Rheingrabens. Mit den atmosphärisch aufgeladenen Lichtstimmungen huldigte er diesen Landschaften in seinen Bildern und wie die französischen Vorbilder malte auch er in der Natur, unmittelbar vor dem Motiv. Diese durch den Wechsel der Lichtstimmungen bewirkte Spontaneität des Duktus´ spürt man im Oszillieren der Farbschwingungen. Aber es war nicht allein die pfälzische Landschaft, die das Werk des Künstlers beflügelte. Mindestens ebenso bedeutend sind seine Portraits, die Selbstporträts und die von den Kollegen, zum Beispiel das in der Kaiserslauterer Ausstellung zu sehende Bildnis von Max Liebermann aus dem Jahr 1901. Noch ganz in den dunklen Tönen Rembrandts, den er in Amsterdam studiert hatte, zeigt Slevogt Liebermann im Dreiviertelprofil vor einem dunklen Hintergrund und modelliert den introvertierten Charakter des geschätzten Kollegen scheinbar spielerisch. Die Welt der Oper Berühmt machte ihn damals aber vor allem das Porträt des portugiesischen Baritons Francisco d´Andrade in champagnergelben Farben, das unter dem Titel „Das Champagnerlied“ in die Kunstgeschichte eingegangen ist. Dieses Gemälde, das heute in der Staatsgalerie Stuttgart hängt, zeigt nicht nur das hohe Maß an Virtuosität, sondern auch die Verbundenheit des Künstlers, der selbst ein begnadeter Sänger war, mit der Welt der Oper.


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 5

Max Slevogt, Im Grünen, 1904

Neben dem impressionistischen Aspekt enthält die Kaiserslauterer Ausstellung noch einen weiteren Gesichtspunkt, der im Lebenswerk von Max Slevogt eine entscheidende Rolle spielt, nämlich den der Fantasie. „Wir können eine ganze Reihe ungewöhnlicher druckgraphischer Werke zeigen, die sich im Besitz der Pfalzgalerie befinden“, freut sich Dr. Höfchen.

Weniger bekannt als der „Lederstrumpf“ ist das Mappenwerk zur Autobiographie des Renaissancebildhauers Benvenuto Cellini, die im 19. Jahrhundert von Johann Wolfgang von Goethe ins Deutsche übersetzt worden war. Inspiriert von Goethes überwältigenden sprachlichen Bildern tut es Slevogt dem Dichter mit seinen Zeichnungen gleich.

Mit 20 Gemälden und hunderten von Originalgraphiken spannt sich der Bogen über aller Schaffensphasen des Künstlers hinweg. „Vor allem die Mappenwerke ließen dem Künstler Raum für fantastische Schöpfungen, die die anspruchsvollen literarischen Texte nicht nur illustrierten, sondern in die bildhafte Ebene transformierten“, so Höfchen. Bekannt geworden ist vor allem der „Lederstrumpf“, die Geschichte des pfälzischen Auswanderers Johann Adam Hartmann, der unter dem Namen Nathaniel Bumppo im Roman von John Fenimore Cooper weltweite Bekanntheit erlangte. Auch die Stadt Edenkoben, in der Romanheld Hartmann 1748 geboren sein soll, griff Slevogts Lederstrumpf-Illustration auf und verewigte so die Erinnerung an den berühmten Sohn der Stadt in einem Brunnenmonument aus Bronze.

Das Besondere an der Ausstellung zum 150. Geburtstag Max Slevogts in der Pfalzgalerie ist die Tatsache, dass sie auf keine Leihgaben angewiesen ist und trotzdem eine vollständige Retrospektive auf das Werk des großen Künstlers zeigen kann. Die zeugt einmal mehr von der Qualität der Substanz der ständigen Sammlung, die dort vorhanden ist. Helmut Orpel

• Max Slevogt. Impression und Phantasie bis 13. Mai 2018 Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern www.mpk.de kunstraumMETROPOL 5


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 6

kunstraumTIEFENTHAL

Spontan, kraftvoll und dynamisch zeigt sich die Handschrift von K. O. Götz und Michael Dekker. In der Ausstellung im KunstKabinett Tiefenthal treffen zwei abstrakte künstlerische Positionen aufeinander, die in ihrer generationenübergreifenden, faszinierenden Gegensätzlichkeit Bewegung in Fläche und Form sowie eine individuelle raumgreifende Gestik in den Mittelpunkt ihrer Aussage stellen. Malerei von K. O. Götz und Skulpturen von Michael Dekker in Beziehung zu setzen, erscheint zunächst überraschend, ja gewagt. Eine etablierte, feste Größe innerhalb der Kunstgeschichte wird hier mit einem jungen, zukunftsorientierten Künstler in Beziehung gesetzt.

Umso anregender gestaltet sich diese überaus reizvolle dialogische Verbindung, die eine nachhaltige Wirkung hinterlässt. Zum einen erscheinen Dekkers variantenreiche Formfindungen als „Raumzeichnungen“, ganz so als übertrage der Plastiker das malerische Prinzip von Götz in die dritte Dimension. Tatsächlich jedoch bewahren die Arbeiten von Michael Dekker eine unverkennbare Eigenständigkeit. Zum anderen vermag diese Begegnung gestische Abstraktion in Vergangenheit und Gegenwart auf kongeniale Art und Weise zu veranschaulichen. Der Aufbruch zu Neuem, den K. O. Götz als wichtiger Repräsentant der Nachkriegsavantgarde verkörpert, ist Grundlage und zugleich Ausgangspunkt für weitere Generationen. Das KunstKabinett beweist einmal mehr ein feines Gespür bei der Auswahl der Künstler und ihrer Werke und garantiert so ein außergewöhnliches Wahrnehmungserlebnis.

Michael Dekker, Act, 2015

K.O. Götz – „Malerei im Urzustand" Eroberung der Fläche Der Maler K. O. Götz, einer der bahnbrechenden Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und Hauptvertreter der informellen Kunst in Deutschland, wurde 1914 in Aachen geboren und starb im hohen Alter von 103 Jahren in Niederbreitbach-Wolfenacker im Westerwald, wo er seit 1975 lebte und arbeitete. Er hat ein in jahrzehntelanger konsequenter Entwicklung entstandenes, wegweisendes Œuvre hinterlassen. Charakteristisch für seine Arbeitsweise sind breite, schnell ausgeführte, in Schichten übereinandergelegte Pinselschwünge und Rakelzüge – in schwarz-weiß oder die Grundfarben variierend –, die sich in ihrer Unmittelbarkeit im Rahmen einer jeweils durchdachten Komposition auf der Bildfläche entladen. Die unbewusste und die bewusst gesteuerte Bewegung wirken zusammen und betonen den Prozess des lebhaften Malaktes. Seit 1954 entwickelte Götz sogenannte Bildschemata innerhalb derer sich seine ausdrucksstarke Malerei, die ihm ein hohes Maß an Konzentration abverlangte, entfaltete. Diese entwickelte er über einige Jahre, während die Ausführung eines Werkes in relativ kurzer Zeit geschah. Neben den großformatigen Leinwandbildern entstanden beispielsweise Lithographien, Monotypien und Gouachen. Letztere ermöglichten ein wesentlich höheres Maltempo und verkörpern eine eigene Rhythmik.

DIALOG GESTISCHE ABSTRAKTION IN FLÄCHE UND RAUM

6 kunstraumMETROPOL


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 7

Karl Otto Götz, Senza Titolo, 1961 Die künstlerische Intention von K.O. Götz bringt Professor Rissa, die 1960 seine Schülerin wurde und die er 1965 geheiratet hatte, wie folgt auf den Punkt: „Seine Malerei ist ungegenständlich [...]. Sie ist ohne konstruktives Motiv oder dessen Andeutung und hat nur ein Ziel: die variable Auflösung des klassischen Formprinzips. Es ist reine Malerei im Urzustand, flüssig und spontan, intelligent und expressiv.“ (K.O. Götz – Impuls und Intention, Werke aus dem Saarland Museum und aus Saarbrücker Privatbesitz, hrsg. von Ralph Melcher, bearb. von Marion Vogt, Worms 2004, S. 37). Michael Dekker – Expressive Formen Eroberung des Raumes Auch Michael Dekkers Skulpturen liegt kein klassisches Formprinzip zugrunde. Volumen entsteht nicht durch Masse, sondern vielmehr durch suggerierte Bewegung. Sie erobert den Raum im Zusammenspiel von Positiv- und Negativformen. Aus Segmenten gebaut – die Schrauben bleiben sichtbar – zeigen sich die Bronzearbeiten mitunter wie

geschwungene Bänder. Ein Blick auf die zweidimensionalen Bildfindungen von K.O. Götz macht die eklatante Verwandtschaft augenfällig. Die aufwändig hergestellten Skulpturen wirken, da sie keine geschlossene Kontur aufweisen, außerdem spontan, frei und offen. Hinzu kommt, in Kontrast zu den in der Ausstellung gezeigten schwarz-weißen Werken von K.O. Götz, die Farbe als Ausdrucksmittel. Dekker lackiert die Oberflächen seiner Skulpturen mit mehreren transparenten Schichten, so dass die Bronze als Material nicht mehr unmittelbar zu erkennen ist und nicht zuletzt dadurch unterschiedliche Assoziationen hervorruft. Sein Interesse gilt den Gegensätzen: Natur und Architektur, Gewachsenem und Gebautem, manuellen und industriellen Herstellungsverfahren. Statik und Dynamik, Geschlossenheit und Offenheit, Leichtigkeit und Schwere werden als grundlegende skulpturale Fragestellungen immer wieder neu reflektiert und ebenso sensibel wie kraftvoll in expressive Formkonzepte umgesetzt.

Der Bildhauer Michael Dekker, 1983 in Ludwigshafen/Rhein geboren, studierte nach einer Ausbildung zum Landwirt 2006 bis 2013 an der Kunstakademie Düsseldorf Bildhauerei und war Meisterschüler von Anthony Cragg. Parallel absolvierte er ein Studium der Geografie, das er an der Universität Duisburg-Essen abschloss. 2014 bekam er im Rahmen des Pfalzpreises für bildende Kunst in der Sparte Plastik den Nachwuchspreis zugesprochen. Heute unterhält der 35-Jährige ein Atelier in Wuppertal. Stringent und dabei experimentell, hinsichtlich Materialien und Formen, treibt er sein künstlerisches Werk mit viel Energie und Kreativität voran. Man darf auf das weitere Schaffen gespannt sein. Annette Reich

• Dialog 27. Mai bis 24. Juni 2018 KunstKabinett Tiefenthal www.kunstkabinett-tiefenthal.de kunstraumMETROPOL 7


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 8

kunstraumSCHWETZINGEN

FRANZ VON LENBACH DIE SCHÖNEN SEINER ZEIT „Von ihm gemalt zu werden, bedeutete für die Frauen seiner Zeit einen Schönheitspreis.“ (Hermine Hanel) Einer aktuell entstehenden Städtepartnerschaft ist es zu verdanken, dass Franz von Lenbach mit den „Schönen seiner Zeit“ im Museum der Stadt Schwetzingen präsentiert wird. Schrobenhausen heißt die neue Partnerstadt der kurpfälzischen Sommerresidenz, die mit der Ausstellung von Bildern ihres berühmtesten Sohnes zur Unterzeichnung der Urkunden im April 2018 eine kulturelle Visitenkarte in unsere Region bringt. In der Geburtsstadt, die übrigens in Deutschland die größte Museumsdichte bezogen auf ihre Einwohnerzahl besitzt, erinnert das Lenbach-Museum mit einem beeindruckenden Querschnitt des Lebenswerkes an den großen Maler. Ihm zu Ehren wurde anlässlich seines 180. Geburtstages im Jahre 2016 die Ausstellung „Franz von Lenbach und die Schönen seiner Zeit“ ausgerichtet, die nun in Schwetzingen zu sehen sein wird. Der in München zum Malerfürst avancierte und 1882 zum Träger des Ritterkreuzes geadelte Franz Lenbach kam am 13. Dezember 1836 als zwölftes Kind des Stadtbaumeisters Franz Joseph Lenbach in der oberbayerischen Kleinstadt zur Welt. Da er ursprünglich in den väterlichen Baubetrieb einsteigen sollte, war es seine Pflicht, dort eine Maurerlehre zu absolvieren. Nach dem Tod des Vaters im Jahre 1852 übernahm jedoch der älteste Bruder Joseph das Kleinunternehmen. So war für Franz der Weg in ein Kunststudium geebnet, was seinen eigentlichen Neigungen entsprach. Nach einem Jahr an der Polytechnischen Schule in Augsburg folgte ab 1854 ein Studium der Malerei an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München. Hier besuchte er die Meisterklasse von Carl von Piloty. Lenbach, dessen Aufstieg als Maler geradezu kometenhaft war, widmete sich nach seinen ersten Auslandsaufenthalten fast ausschließlich der Porträtmalerei. Parallel erfolgte sein gesellschaftlicher Aufstieg. Legendär ist sein Stadtpalais, das er sich nach Entwürfen von Gabriel von Seidl am repräsentativen Münchner Königsplatz erbauen ließ. Hier residierte Lenbach mit seiner ersten Ehefrau, Magdalena von Moltke, ab 1888 und mit der 2. Ehefrau, Charlotte von Hornstein ab 1896. Ob Malerfürst, Salonkünstler oder Gesellschaftsmaler, die Bezeichnungen für Franz von Lenbach sind mannigfaltig. Unbestritten kann er, wie kein anderer seiner Zeitgenossen, als DER Maler des Historismus gelten. Rasch stieg er zu einem der beliebtesten Maler der höheren Gesellschaft auf, denn Unzählige, die von Rang und Namen waren, gaben Porträts bei ihm in Auftrag. Franz von Lenbach prägte eine ganze Künstlergeneration, die historisch mit der Gründerzeit zusammenfällt, und nimmt als solcher einen festen Platz in der Kunstgeschichte ein. Das so genannte Feudalporträt spielte in seinen letzten Schaffensjahren eine zunehmend größere Rolle. Wie der Titel besagt, ist die Schwetzinger Ausstellung auf das Frauenporträt fokussiert. „Die Schönen seiner Zeit“, die sich von ihm porträtieren ließen, waren Damen der Salons, des (Hoch)adels, der höheren Gesellschaft, aber auch Künstlerinnen, insbesondere Sängerinnen, Schauspielerinnen 8 kunstraumMETROPOL

und Dichterinnen. Bei der Feudalklasse bestand ein ausgeprägtes Statusdenken, das sich über das gemalte oder gezeichnete Porträt ideal transportieren ließ. Infolgedessen galt als oberstes Ziel des erfolgreichen Gesellschaftsmalers Lenbach, seine Kunst ganz und gar den Vorstellungen der Auftraggeber anzupassen. Das Porträt sollte nicht nur Indiz dafür sein, einer bestimmten Gesellschaftsgruppe anzugehören, sondern war auch Kommunikationsmittel für eine dezidierte Eigenwahrnehmung, die der Künstler selbstverständlich mit hohem künstlerischen Können zum Ausdruck bringen sollte. Franz von Lenbach entwickelte Ausdrucksskalen in Gesten, Blicken und Körperhaltung, die einzig dazu dienten, wie die „Schönen seiner Zeit“ von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden wollten. Sie spiegeln damit eine beanspruchte Gesellschaftszugehörigkeit wider. Es ist eine große Zahl an Briefen erhalten, die von der Einflussnahme zeugen, wie die Porträtierten von Lenbach malerisch eingefangen werden wollten. Lenbach wurde zu einem Meister in der Entwicklung von Gesten und Gebaren, die den Stand der Dargestellten inszenieren sollten - und er war damit mehr als erfolgreich. Beliebt war z.B. das kapriziöse Fingerspiel oder die graziöse Handbewegung, gerne gekoppelt mit einem hochmütigen „Am-Betrachter-Vorbeisehen“, das Lenbach über ein Dreiviertelporträt erreichte. Nuancen in der Darstellungsweise gaben der Dame nicht nur eine hochmütige, sondern zuweilen eine teilnahmslose oder gar ignorierende Attitüde. Soweit die Dame von Stand. Die Blicke der Künstlerinnen treffen dagegen gerne frontal auf den Betrachter, was für Eigensinn, Offenheit und Freigeist spricht. Gerne wurde der jungen Dame von Stand auch ein sinnierender oder verträumter Ausdruck verliehen. Franz von Lenbach musste eine Menge an Konzessionen eingehen. Schriftliche Quellen geben wieder, dass ihm diese Art der Instrumentalisierung nicht behagte und ihn zuweilen in eine Antriebsschwäche trieb. Der Wunsch des ehemaligen Maurergesellen nach gesellschaftlicher Repräsentanz und nach einer Verbindung zu den Schlössern, Palazzi und Salons der Reichen, Schönen und Bedeuteten war wohl ausgeprägter, als sich den zuweilen unzumutbaren Wünschen der Feudalklasse zu beugen. Von vielen Personen, die Lenbach porträtierte, sind Fotoserien erhalten. Diese ließ er anfertigen, um den Frauen lange Sitzungen zu ersparen. Es gelang ihm, aus der Vielzahl von Fotos ein und derselben Person das Wesentliche herauszufiltern, um schließlich deren ganz eigenen Charakter im Bild herauszuarbeiten. Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass Lenbach unter einer starken Kurzsichtigkeit litt. Insofern war die Zuhilfenahme von Fotografien nur von Vorteil, er nutzte sie als visuelle Anhaltspunkte. Daneben wäre ein ungebührliches Zunahekommen an die zu porträtierende Person als unschicklich empfunden worden. Und vielleicht spielte auch die Eitelkeit des Künstlers eine gewisse Rolle … Barbara Gilsdorf

Franz von Lenbach, Julia Virginia Scheuermann, 1903 • Franz von Lenbach und die Schönen seiner Zeit 22. April bis 22. Juli 2018 Karl-Wörn-Haus, Museum der Stadt Schwetzingen www.schwetzingen-museum.de


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 9


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 10

kunstraumMANNHEIM

RAFA PÉREZ SPANIEN

BIS 29. APRIL 2018

ANSELM KIEFER SPITZENWERKE AUS DER SAMMLUNG GROTHE IN DER KUNSTHALLE MANNHEIM

Wer bisher im deutschen Südwesten eines der wandfüllenden Materialbilder von Anselm Kiefer (*1945 in Donaueschingen) im Original sehen wollte, musste sich entweder in die Staatsgalerie nach Stuttgart bemühen, wo Kiefers monumentale Arbeit „Vater, Sohn, Heiliger Geist“ (290 x 281 cm) von 1973 zusammen mit Werken anderer Malerstars der internationalen Kunstszene zur Schau kommt, oder aber ins Museum Würth, Künzelsau, beziehungsweise ins Baden-Badener Museum Frieder Burda begeben. Opulenter Werkkomplex als Leihgabe Jetzt kommen Kiefer-Fans auch in der Metropolregion Rhein-Neckar auf ihre Kosten: Denn mit Eröffnung des Neubaus der Kunsthalle Mannheim werden in einem eigens für den Künstler geschaffenen Galeriekubus von 240 Quadratmetern künftig im jährlichen Wechsel Spitzenwerke aus der Sammlung des Bauunternehmers und Kunstmäzens Hans Grothe zu sehen sein, welche dieser bereits 2014 als langfristige Leihgabe in die Obhut der Kunsthalle gegeben hat.

Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Am Stadtgarten D-69117 Heidelberg Öffnungszeiten: Di - Fr 11 - 13 Uhr & 14:30 - 18 Uhr, Sa 11 - 18 Uhr und nach Vereinbarung Tel.: +49(0) 6221 - 61 90 90 www.galerie-heller.de

Mit 39 Arbeiten aus drei Jahrzehnten, darunter zahlreiche Schlüsselwerke wie der 14-teilige Zyklus „The Secret Life of Plants for Robert Fludd“, entstanden 2001/2002, sowie die Großskulptur „Volkszählung (Leviathan)“ aus den Jahren 1987 bis 1989, verfügt Mannheim aktuell über den größten musealen Kiefer-Block in der Bundesrepublik. Unter den Leihgaben befindet sich auch das 8,40 Meter breite und 3,30 Meter hohe Materialbild „Große Fracht“ von 1981/1996 mit einem integrierten Flugzeug aus Blei. Als ständige Präsenz im Lichtatrium des Neubaus kann man zudem Kiefers 2,7 Tonnnen schwere Werk „Sefirot“ (2000) bewundern. Mythen und Kulte als zentrale Bildthemen Als immer wiederkehrende Bildthemen macht Kiefer sich Mythen und Kulte sowie einschneidende geschichtliche Ereignisse verschie-


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 11

Anselm Kiefer, Essence – Eksistence, 2011

denster Völker zu Eigen, welche er subjektiv vielschichtig interpretiert, was durch mitunter gewollte Zweideutigkeit nicht selten zu Fehldeutungen Anlass gibt und zu heftigen Diskussionen führt(e). Letzteres gilt besonders für seine künstlerische Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit zur Zeit des Nationalsozialismus, insbesondere des Holocaust. Auch die verwendeten Materialen mit denen er seine Leinwände sprichwörtlich beackert, lassen den Betrachter zunächst erschauern. Neben dunklen Farbtönen sind es vor allem verschiedene Erden und Sande, Holz, Asche, Stacheldraht, Stroh oder Sägemehl, welche er mit entsprechenden Bindemittel (u.a. Teer und Schellack) “zu abstrakt-gegenständlichen Kompositionen zusammenfügt“ und so seine virtuellen Landschaftsbilder reliefartig in Szene setzt. Auch bei seinen Skulpturen setzt er Akzente: Weg vom traditionellen Bronzeguss und hin zum unedlen weicheren und stumpfen Blei als Baustoff aus dem er seine Flugzeuge und Raketen formt (O-Ton Kiefer: „Blei war schon immer ein Stoff für Ideen“). Weltweit gefragt und ausgestellt Im Kunstkompass der Zeitschrift Capital rangiert Anselm Kiefer seit Jahren unter den ersten zehn der gefragtesten Gegenwartskünstler. Der Peter Dreher-, Horst Antes- und Joseph Beuys-Schüler gehört somit neben Gerhard Richter (*1932) und Georg Baselitz (*1938) zu den international renommiertesten, noch lebenden deutschen Künstlerpersönlichkeiten. Seit Jahrzehnten weltweit ausgestellt, sind seine Werke in nahezu allen führenden Kunstmuseen in Europa und Übersee vertreten sowie Bestandteil bedeutender Privatsammlungen in aller Welt. Hierzulande nahm er allein dreimal an der „documenta“ in Kassel teil (documenta 6, 7 und 8) und vertrat die Bundesrepublik auf der 39. Biennale von Venedig, wo er 1980 den Deutschen Pavillon bespielte und 17 Jahre später (1997) mit dem Preis der Jury der 47. Biennale für die beste Präsentation ausgezeichnet wurde. Schon 1990 wurde ihm in Goslar

der Kaiserring verliehen, nur einer von mehreren international renommierten Kunstpreisen, die noch folgten. Eine besondere Ehrung wurde ihm 2009 mit der Verleihung des de Gaulle-Adenauer-Preises zuteil. Kiefers Werk umfasst nicht nur Gemälde und Skulpturen, sondern neben seinen weniger bekannten Bühnenbilder auch Gouachen, Aquarelle, Collagen, Holzschnitte, Fotos und Bücher. Nicht von ungefähr wurde ihm 2008 als erstem bildenden Künstler überhaupt der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen (Laudator: Prof. Werner Spiess, einst einer seiner größten Kritiker!). Lange Zeit im idyllischen Hornbach bei Buchen im badischen Odenwald zu Hause und nach zwischenzeitlichem Umzug ins südfranzösische Barjac, lebt und arbeitet Anselm Kiefer seit 2008 in der französischen Metropole, wo er im Pariser Vorort Croissy-Beaubourg in den Lagerhallen eines ehemaligen Kaufhauses ein 36.000 Quadratmeter großes Atelier unterhält. Doppelter Glücksfall für Mannheim Mit dem opulenten Werkkomplex von Anselm Kiefer und dem Kunsthallen-Neubau mit seiner bedeutenden Skulpturensammlung von europäischem Rang bieten sich der Kurpfalzmetropole nun gleich zwei Besuchermagnete von überregionaler Strahlkraft. Roland Heinzmann

• Anselm Kiefer Grand Opening am 1. Juni 2018 Kunsthalle Mannheim www.kunsthalle-mannheim.de kunstraumMETROPOL 11


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 12


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 13

kunstraumLANDAU

Dessous, Marie Gouil, 2017

Videostill aus Addresses, Marie Gouil und Anica Seidel, 2015

MARIE GOUIL OBJEKTE – DRUCKE – VIDEO Ein altes Unterkleid: Weiß, mit Spitzen, hängt auf einem Drahtbügel im Raum. Wem es gehört hat oder wann es zum ersten Mal getragen wurde, ist nicht mehr sichtbar. Assoziationen falten sich auf: Kindheitserinnerungen wie das Streifen der Wäsche auf der Leine,, auch das reizvolle Gefühl, etwas Verborgenes zu erblicken. Der zweite Blick kehrt die nostalgischen Eindrücke um in etwas Fremdes. Das Kleid ist nicht mehr leicht, denn es wurde in Beton getränkt, wiewohl die Details immer noch sichtbar sind. Die Transformation in etwas Festes ist wie ein Anhalten der Zeit, ohne den Auslöser der Erinnerung direkt berühren zu können. Der Beton nimmt dem Ganzen den romantischen Zug: die Veränderung ist unumkehrbar, das Kleid wird symbolhaft. Marie Gouil verwendet alte Kleider für ihre künstlerischen Transformationen, die sie auf Flohmärkten findet. Die Verwendung von Fundobjekten in der Bildenden Kunst ist ein seit dem 20. Jahrhundert gängiges Prinzip. Die Dinge werden dem Gebrauchskontext entzogen und dabei gleichzeitig erhalten und verändert. Das Arbeiten mit Textilien und den Techniken des Nähens und Stickens nimmt in der Kunst einen besonderen Stellenwert ein: Es finden sich immer wieder Künstlerinnen, die diese Kulturtechniken in ihrer Kunst benutzten und als tauglich für feministische Vorgehensweisen entwickelten: In Deutschland arbeitete Lili Fischer konsequent mit dem Weiblichen zugeschriebenen Tätigkeiten und Fundmaterialien in Zeichnungen, Installationen und zahlreichen Performances. Susanna Taras stickt monströse Blumen in starker Farbigkeit. Rosemarie Trockel verwendete Strickmaschinen zur Erstellung von Wandbildern, um nur einige zu nennen, die sich bisweilen ironisch mit der weiblichen Handarbeit auseinandersetzen. In einer weiteren Werkgruppe Gouils werden die textilen Zeugen der Vergangenheit zu Druckstöcken, indem sie für die Frottage abgewalzt oder direkt eingefärbt werden. In diesen Arbeiten sind die Oberflächen der Kleider verblüffend präsent: Jede Spitze und das Gewebe selbst werden deutlich. Der Eindruck des Leichten

verschwindet, denn sie entscheidet sich meist für schwarze Farbe, wodurch die Kleider dunkler und kontrastreicher werden. Die Oberflächen der gedruckten Dinge werden so zu graphischen Erscheinungen. Die Bewegungen der Hand beim Arbeiten bleiben aber sichtbar. Die serielle Präsentation wird zur wichtigen Entscheidung, die Wirkung wird dadurch enorm verändert, denn eine Reihe Kleider verweist auf einen größeren Zusammenhang: Unser Verhältnis zur Vergangenheit wird ebenso angesprochen wie unser Umgang mit Dingen. Vieles verschwindet, weil es nicht mehr benutzt wird oder aus der Mode kommt. Die mit den Gegenständen verbundenen Geschichten verschwinden mit den Benutzern und am Ende gänzlich mit dem Gegenstand selbst. Die Arbeiten Gouils werden so zu melancholischen Nachbildern der verborgenen Erinnerungen. In den Videos geht Marie Gouil einen weiteren Schritt der Transformation. Eine Frau geht unter Wasser, angezogen mit einem weißen Kleid, das am Ende alleiniger Akteur bleibt, die Frau hat sich seiner entledigt. Es schwimmt einsam und schön. Der Wiederbelebung im Wasser folgt das endgültige Vergehen. Die Entschlossenheit, mit der dies geschieht, steht im Gegensatz zur leichten Bewegung im Wasser. Hier wird die Geschichte des Kleides weiter erzählt und mit der symbolischen Wirkung und der Farbe des Pools gespielt. Wie in einem Film von Andrei Tarkowski übernimmt das Wasser, macht das Verfließen der Zeit und die Endgültigkeit jeden Moments sichtbar. Tina Stolt

• Marie Gouil 20. April bis 8. Juni 2018 Galerie M, Landau www.galerie-m-landau.de kunstraumMETROPOL 13


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 14

kunstraumHEIDELBERG

MENSCHEN FOTOKUNST AUS DER SAMMLUNG BRAUS Mit 160 ausgewählten Werken aus der Sammlung Braus präsentiert das Kurpfälzische Museum der Stadt Heidelberg einen Querschnitt durch nationales und internationales fotografisches Schaffen. Die Sammlung ist eine Hommage an die Gattung der künstlerischen Fotografie und zugleich auch an die fotografierenden Menschen, von denen einige im Laufe der Zeit zu Freunden des Sammlers geworden sind. Ob Reportage, Porträt, Landschaft, Inszenierung oder kunstvoll ins fotografische Licht gesetzte Erotik – herausragende Vertreter der Fotografie wie Will McBride, Jeff Mermelstein, Karin Szekessy, Flor Garduno, Robert Häusser, Fritz Henle, Thomas Höpker oder Oliver Rath zeigen in schwarz-weiß und Farbe ihr künstlerisches Universum. „Hinter jedem Sammeln verbirgt sich ein Interesse, ein Wunsch, ein Begehren. Meine Sammellust für Fotografie rührt her von meinem Interesse, das, was ich sehe und wahrnehme, in Bildern festzuhalten. Dies geschah schon früh, als 14-Jähriger in meiner damaligen Heimat, dem Bodensee. Ich fotografierte Landschaften, Bäume, Wasser, Spiegelungen, sicherlich angeregt durch den großen Überlinger Fotografen Siegfried Lauterwasser. Während meines Studiums in München setzte ich meine fotografischen „Spaziergänge“ fort, lernte bei dem professionellen Fotografen Thomas Lüttge, meine eigenen Werke vom Negativ zu einem brauchbaren Fotoabzug zu vergrößern und durch die Zusammenarbeit mit ihm meinen fotografischen Blick zu schulen und zu schärfen. Später in meiner beruflichen Tätigkeit in Druckerei und Verlag wurde ich dann regelmäßig konfrontiert mit den Arbeiten der professionellen Fotografen, was meine Ambitionen als Hobbyfotograf erlahmen ließ. Dafür aber resultierte aus der meist sehr 14 kunstraumMETROPOL

Martin Grothmaak, La Traviata für Pudenz, 2012

intensiven editorischen und redaktionellen Arbeit an Fotografiebüchern ein Beurteilen, Wahrnehmen und auch Mögen lernen von Fotografien. Immer wieder staunte ich und bewunderte die Einzigartigkeit, Ästhetik und Eindringlichkeit einzelner Bilder. Und für mich als Verleger stellte sich dadurch auch die Frage: Haben solche Werke eine Wirkung? Schärfen sie unser Bewusstsein? Lösen sie Emotionen bei uns Menschen aus und was bewirken diese Emotionen? Wer Fotografen und ihren Werken so nahe kommt wie der Verleger, wird sich sicherlich solche Fragen stellen und vielleicht irgendwann das Bedürfnis verspüren, ausgewählte Bilder um sich haben zu wollen.

So geschah es dann, dass als Surrogat aus vielen in der Edition Braus erschienenen Büchern und Kalendern eine Sammlung an Fotografien entstand. Für den Sammler und die Menschen, die Einblick in die Sammlung haben können, wie in dieser Ausstellung, bietet sich die Chance, sich Gedanken zu machen: darüber, wer wir sind und wie wir sind, wir, der homo sapiens.“ G. Braus

• Menschen Kurpfälzische Museum, Heidelberg bis 24. Juni 2018 www.museum-heidelberg.de


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 15

kunstraumDARMSTADT

RAY 2018 EXTREME.SELF DARMSTÄDTER TAGE DER FOTOGRAFIE UND KUNSTFORUM DER TU DARMSTADT Das Bildliche bestimmt unseren Alltag und unsere Wirklichkeit. Mit dem Thema EXTREME werden die RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain 2018 diese Bildmächtigkeit anhand einer Vielfalt internationaler künstlerischer Strategien in den Mittelpunkt ihrer dritten Ausgabe stellen. Über 40 Künstlerinnen und Künstler, 15 Partnerinstitutionen, zehn Ausstellungsorte und sechs Städte im Rhein-Main-Gebiet schließen sich zusammen und machen diesen Fokus international sichtbar. Mit Ausstellungen, zahlreichen Events und erstmals mit einem viertägigen Festival zum Triennale-Thema EXTREME bietet RAY eine facettenreiche Auseinandersetzung mit der Fotografie.

Aneta Grzeszykowska, Selfie #17, 2014

RAY 2018 blickt auf Formen des Extremen jenseits des Spektakels. Der Verweis auf das Extreme einer künstlerischen Position erschließt sich zum Teil erst in der Verbindung mit einer anderen, die in ihrer gegenläufigen Thematik, Bildsprache oder auch künstlerischen Strategie einen Antipol bildet. Der Begriff des Extremen steht im Kontext der Zeit und im Dialog mit dem Anderen. In der Ausstellung EXTREME.SELF im Rahmen der RAY 2018, einer Kooperation der Darmstädter Tage der Fotografie mit dem Kunstforum der TU Darmstadt, befassen sich drei Künstlerinnen mit ebenso persönlichen wie ideenreichen Aspekten der Wahrnehmung des Selbst. Selfie von Aneta Grzeszykowska (*1974 PL) hat mit den Handy-Selbstporträts nur den Namen gemeinsam. Sie erschafft ein Porträt von sich selbst aus vielen Einzelteilen und vermengt Körperlichkeit, Sinnlichkeit und Autoerotismus mit schwarzem Humor. Präzise ausgeformte Körperteile werden wie in naturwissenschaftlichen Sammlungen kombiniert, arrangiert und fotografiert. Durch die Verwendung von Schweinehaut erscheinen diese bei näherer Betrachtung täuschend echt. Das wirkt verstörend und anziehend zugleich.

Laís Pontes, Born Now Here, 2017

Einen anderen Ansatz verfolgt Laís Pontes (*1981 BR/US). Sie hinterfragt den Aspekt der Identitätsbildung und bedient sich dabei der sozialen Medien. Sie fotografierte sich für Born nowhere in verschiedenen Rollen und stellte diese Bilder auf einer Facebookseite zur Diskussion. Online erhielt jedes Porträt eine Vita aus den gesammelten Kommentaren der Facebooknutzer. Davon ausgehend wurden vier Charaktere in Born Now Here weiterentwickelt, indem sie ausgewählten Facebookmitgliedern als Alter Ego anvertraut wurden. Gänzlich in der realen Welt verortet ist die Arbeit von Isabelle Wenzel (*1982 DE/NL). Ihre Fotografien sind das Resultat einer akrobatischen Performance vor der Kamera. Sie positioniert sich in ausgefallenen, unmöglich anmutenden Haltungen an seltsam unspektakulären Orten. Im durch Selbstauslöser erzeugten Foto wird ihr Körper zur Skulptur im Raum, ihre eigene Persönlichkeit tritt in den Hintergrund, das Gesicht bleibt verborgen. Für die Ausstellung hat sie eigens neue Bilder in Darmstadt für die Field Studies aufgenommen, die erstmals zu sehen sein werden. (red)

Isabelle Wenzel, Field 1, 2015 • EXTREME. SELF 26. Mai bis 19. August 2018 Kunstforum der TU Darmstadt www.tu-darmstadt.de/kunstforum www.dtdf.de kunstraumMETROPOL 15


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 16


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 17

kunstraumSCHWETZINGEN

FARBE BEKENNEN RALPH GELBERT IM KUNSTVEREIN SCHWETZINGEN IN DER ORANGERIE SCHLOSS SCHWETZINGEN Farben sind eine Sprache. Nicht jeder versteht sie, nicht jeder mag sie - schaut man sich in unserer Welt etwas um. Hier regiert zunehmend ein farbloses Grau, das noch immer die Lieblingsfarbe der Architekten zu sein scheint, die das bunte Leben in ihren grauen, ganz unpersönlichen Rastern einsperren. Grau dominiert die Straßen, wo graue Kisten auf grauem Asphalt wie graue Mäuse durch die Landschaft eilen. Menschen kleiden sich gerne grau, wenn sie anonym sein wollen, uniform und unauffällig. Grau zeigt keine Gefühle und hat nichts zu sagen. Doch Schluss mit Grau. Der Kunstverein Schwetzingen zeigt in seiner großen Frühjahrsausstellung in der Orangerie des Schwetzinger Schlossparks wiederum ein Fest der Farben. In dem malerischen Ambiente des frühlingshaft erblühten Parks präsentiert sich Ralph Gelbert mit seinen neuen Bildern. Der in Italien studierte und in Neustadt an der Weinstraße lebende Maler versteht die Farben und entfesselt ihre ästhetische Kraft wie kaum ein anderer. Ganz anders als Grau haben die Farben Rot, Blau, Gelb wie auch die Sekundärfarben Grün, Orange und Violett sowie Schwarz, Weiß und Braun nämlich eine eigene ganz individuelle Kraft und Wesensart. Man könnte auch von einem Charakter sprechen oder sogar von einer Seele, die jeder Farbe innewohnt. Ein Maler, der Farben so inszeniert, beweist Mut und bekennt sich zu seinen Emotionen, Leidenschaften

Ralph Gelbert, Schwarzwald, 1917 und Sehnsüchten. Denn Farben wecken in uns Gefühle und Gedanken und können so auch über Dinge sprechen, die jenseits des Augenscheins liegen. In diesem Sinne ist der Titel der Ausstellung „Beyond the Visible“ zu verstehen. Unbeirrt von den diversen Modeströmungen der Zeit ist Ralph Gelbert in all den letzten Jahren einer abstrakten und sehr expressiven Malerei der Farben treu geblieben. Dabei inspirieren ihn Landschaftseindrücke und Reiseerlebnisse. Er bevorzugt reine und leuchtende Farben, die er a la prima auf die Leinwand bringt. Er malt vorwiegend in Öl und muss jede Farbe erst etwas trocknen lassen, ehe eine zweite hinzu kommen kann. Mischen sich nämlich Farben auf der Leinwand, verschmutzen sie bekanntlich sehr leicht. Besonders gefährlich sind Komplementärfarben, die sich zu unserem ungeliebten Grau vermischen, und damit an Kraft und Aussage verlieren. Ralph Gelbert malt also in Schichten und entfesselt so die individuelle Kraft jeder Farbe, die sich als reine und ungebrochene Energie im Bild entfaltet. Seine Technik ist sehr

spontan, man kann auch von einer gestischen Malerei sprechen. Sein Pinsel führt ein gewisses Eigenleben, wobei der Zufall einen Gestaltungsspielraum ausleben darf. Oft verbreitet sich die Farbe beinahe selbständig und folgt in ihrem Fluss dem Lauf der Schwerkraft. Manchmal arbeitet der Maler mit den Effekten, die entstehen, wenn Ölund Wasserfarben aufeinander treffen. Bisweilen schindet er seine Bilder, setzt sie der Witterung und der direkten Sonne aus, wodurch ebenfalls Effekte entstehen, die den Bildern am Ende eine organisch gewachsene Haut und Kruste verleihen. Die Kunst ist es nun, dieses Spiel der Kräfte zu kontrollieren und zu lenken, so dass am Ende eine Harmonie und Schönheit entsteht, die das Chaos der Farben und Gefühle auf wundersame Weise zu ordnen versteht. Dietmar Schuth

• Ralph Gelbert - Beyond the Visible 2. bis 24. Juni 2018 Kunstverein Schwetzingen, Orangerie Schloss Schwetzingen www.kunstverein-schwetzingen.de kunstraumMETROPOL 17


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 18

kunstraumSCHWETZINGEN

LABOR OF LOVE FOTOGRAFIEN VON MARIE PREAUD Schwetzingen – die Spargelstadt! Grund genug, 2018 das Jubiläum „350 Jahre Spargelanbau in Schwetzingen“ ausgiebig zu feiern. Die Bedeutung einer Kulturstadt bietet den zweiten Pfeiler für das Image der Kurpfälzer Gemeinde. Ein Puzzleteil, das zu diesem Profil beiträgt, ist die jährliche Ausstellung eines/r herausragenden Fotokünstlers/In. Thema und Fotokünstlerin waren für 2018 gefunden - für die Fotografin, Marie Preaud, bestand nun die Aufgabe, das betuliche Sujet in den Bereich der Fotokunst zu lenken. Marie Preaud machte sich in den letzten Jahren auf dem Gebiet der „food photography“ einen Namen. Stereotype Stilmittel jenes Genres schloss sie jedoch für das Schwetzinger Projekt aus. Stattdessen zielte sie auf eine Mischung aus traditionellen und modernen fotografischen Mitteln ab. Dem Thema näherte sie sich ohne Nostalgie, Verklärung und vor allem ohne Bemühung von Klischees, in Bewunderung für die mühselige, mit langem Atem, hingebungsvoll, effektiv und mit Liebe und Leidenschaft verrichtete Arbeit der Erntehelfer, die bis in die heutige Zeit unverändert und ohne Zuhilfenahme von Maschinen getätigt wird: „Es ist für mich bewundernswert, wie ehrlicher Hände Arbeit - im Tun und in der Überzeugung - so mächtig und kraftvoll sein kann. Als ich die Erntehelfer betrachtete, entdeckte ich in ihren Gesichtern die besondere Ausstrahlung jener tiefen „labor of love“, verrät Marie Preaud. Ehrlich, zeitlos und archaisch sind die Elemente, die in Marie Preauds Fotocollagen zur Anschauung kommen. Sand, Erde, Wurzeln, Gemüsestangen und antiquiertes Werkzeug umschwirren die Porträts von Erntehelfern. Die spezifische Farbigkeit verleiht den Fotografien eine Art Patina, die anmuten, als handele es sich um Fotografien aus früheren Zeiten. Die fotografische Collage mag im Werk der Französin neu sein, die Dominanz der Hände ist dagegen ein Charakteristikum ihrer Porträts, das sie gerade hier, als zentrales Werkzeug jener „labor of love“, bild18 kunstraumMETROPOL

Marie Preaud, Labor of Love, 2018 bestimmend einsetzte. Eine weitere Besonderheit ihrer Collagen und zugleich irritierend ist ein Riss, der jedes der Bilder durchzieht. Hierbei lag kein Akt der Zerstörung zugrunde, sondern ein anekdotischer Hintergrund war Ermunterung für ihr Tun. Der so genannte Spargel-Riss, der das Hervorbrechen des Spargels aus dem Sandhügel ankündigt und den Bauern zum raschen Ernten zwingt, inspirierte Marie Preaud zu dieser Vorgehensweise, denn sobald der Spargel das Sonnenlicht erreicht, ist er nahezu wertlos. Das Zerreißen, Wieder-Zusammenfügen und Auffüllen des Risses mit Sand vollendete und veredelte ihre Fotografien „wie ein wertvoller Diamant“.

Das Projekt hatte für Marie Preaud auch eine Art „therapeutischen“ Effekt. Tagtäglich in die landwirtschaftliche Arbeit mit eingebunden gewesen zu sein, brachte ihr, der Kosmopolitin, Einiges an Bodenständigkeit, die Erinnerung an ihre Heimat und die Liebe und Leidenschaft für das basale Tun zurück, das sie an ihre Kindheit auf dem Lande erinnerte - eben jene „labor of love“, die sie letztendlich für sich als Fotografin empfindet. Barbara Gilsdorf • Marie Preaud: Labor of Love 20. April bis 27. Mai 2018 Palais Hirsch (Schlossplatz), Schwetzingen www.schwetzingen.de


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 19

kunstraumHEIDELBERG

MICHAEL BACHT WILLIBALD-KRAMM-PREIS 2018 Mit Michael Bacht (Jg. 1947) ehrt die Willibald-Kramm-Preis-Stiftung dieses Jahr einen Künstler, dessen über Jahrzehnte unverwechselbar gereiftes, ebenso vielfältiges wie facettenreiches Schaffen sich meist fernab eines kommerziellen Kunstmarktes vollzog. Michael Bacht, freischaffender Bildhauer und Maler, Objekt- und Installationskünstler, arbeitet überwiegend mit sogenannten „armen“ Materialien wie Fundhölzer, verrostete Metallrelikte oder (Bruch)Stein und fügt diese in Form von Objekten und Installationen zu neuen Erkenntniswelten zusammen, welche den Betrachter „zur meditativen Auseinandersetzung“ mit dem über das jeweilige Kunstwerk zum Ausdruck gebrachten Erfindungsreichtum und der Erlebnisfähigkeit seines Schöpfers gerade zu herausfordern. Aber auch „Asche“ und „Licht“ – beides von hoher Symbolkraft – kommen bei seinen Installationen vermehrt um Einsatz. Nicht immer ganz einfache Kost. Am leichtesten gelingt der vom Künstler beabsichtigte Dialog mit dem Betrachter bei seinen „satirischen Objekten“, welche unter dem Sammelbegriff „Kein Wunder“ alle Werkgruppen begleiten. Michael Bacht, Schrein für einen Stein (Modell) 1985 Zu seinen frühen Werkreihen gehören Sand- und Prägebilder (seit 1977), denen sich Wellenobjekte (seit 1985), Anodenobjekte (1980 bis 1985) sowie Anodenbilder (1980 bis 1990) anschlossen, gefolgt von Baumobjekten (seit 1984) sowie Erdkreisen (1985 bis 1990). An Installationen und Freiplastiken wagte er sich ab 1985. Es folgten Serien von Buchobjekten, Makimono-Bildern und Fotoassemblagen (alle seit 1988). Seit 1990 entstehen Licht- und Farbarbeiten, seit 1992 Arbeiten zur Sepulcral-Architektur (Mausoleen und Grabkapellen) sowie ab 1995 Mahnmale. Nach der Jahrtausendwende stehen kritische Hommage-Arbeiten an Piet Mondrian und Kasimir Malewitsch im Fokus, in denen – so Bacht – „der bildnerische Grundbestand dieser bedeutenden Begründer der „Modernen Kunst“ thematisiert und hinterfragt, fragwürdig gemacht wird.“ In seinen jüngst erschienenen autobiographischen Skizzen "Bericht: Über ein Bildhauerleben" reflektiert Bacht u.a. über seine Beweggründe zu einzelnen Werkreihen, welche zu ihrer Entstehungszeit – obwohl in Fachkreisen hoch geachtet – nicht immer den „Nerv der Zeit“ getroffen haben. Was dazu geführt hat, dass er sich bis heute (s)eine unabhängige, kreative Position, fernab der geschmäcklerischen Zeitströme in der Bildenden Kunst hat bewahren können. Seine „kritisch distanzierte Einstellung zum Kunstbetrieb“ hat Bacht übrigens mit dem österreichischen Bildhauer Fritz Wotruba gemein, dessen Werkkatalog seiner Skulpturen er 1974 als Doktorand bei Peter Anselm Riedl nach Atelierbesuchen in Wien begonnen hatte. Trotz seiner zurückgezogenen Arbeitsweise – Bachts Atelier befindet sich seit 1991 in der ehemals katholischen Dorfkirche St. Johann Baptist in Epfenbach – und einer gewissen Abneigung gegen einen zunehmend zum Event mutierten Kunstbetrieb, brachten namhafte Galerien und Institutionen der Metropolregion Rhein-Neckar und darüber hinaus seine Arbeiten zur Ausstellung. Auch bundesweit stieß sein außergewöhnliches Werk auf Interesse: So kann er nach einer vielbeachteten Einzelausstellung in der Städtischen Galerie im Folkwang Museum

Essen (1991) auch auf eine zweite überregionale One-Man-Show im renommierten Dortmunder Museum am Ostwall (1999) zurückblicken. Auch bei bedeutenden nationalen Sammelausstellungen war er beteiligt, etwa im Ludwigshafener Wilhelm Hack-Museum („Aspekte des Fragmentarischen“, 1987 und „Zufall als Prinzip“, 1992) oder im Heidelberger Kunstverein/Stadtgalerie Saarbrücken („Der Baum“, 1985). Internationale Ausstellungsbeteiligungen führten in u.a. nach St. Petersburg, Prag und in die USA. Arbeiten von Michael Bacht befinden sich in einem guten Dutzend Öffentlichen Sammlungen, u.a. Land Baden-Württemberg, Kernforschungszentrum Karlsruhe, Städtische Sammlungen Evian (F) sowie in mehreren Privatsammlungen. Bereits 1996 ermöglichte ihm Hans Gercke eine überwältigende Retrospektive im Heidelberger Kunstverein. Den ehemaligen Ausstellungsbesuchern unter den Lesern ist sicher noch seine eindrucksvolle Freiskulptur „Schrein für einen Stein“, eines seiner Hauptwerke, im Garten des Kurpfälzischen Museums in nachhaltiger Erinnerung. Der Begleittext zum damaligen Ausstellungskatalog entstammte der profunden Feder von Prof. Peter Anselm Riedl, zu jener Zeit Direktor des Kunst-historischen Instituts der Universität Heidelberg, neben Hans Gercke dem wohl intimsten Kenner und Förderer der Kunst von Michael Bacht. Beide haben sich wiederholt positiv über die Langsamkeit – das „Warten-Können“ – in der (Weiter)Entwicklung seines von bemerkenswerter Spannbreite geprägten Werkes geäußert, zu welcher sich der Künstler selbst verpflichtet hat. Das Ergebnis sind oft „stille Bilder“, in denen Bacht auch ein künstlerisches Mittel sieht, „die Reizüberflutung einzuschränken“. Roland Heinzmann • Michael Bacht 23. Mai bis 31. Juli 2018 Kunst im Breitspiel, Heidelberg www.kramm-stiftung.de kunstraumMETROPOL 19


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 20

kunstraumRHEIN-NECKAR

Ira Konyukhova, Stockhausen Goes Middle East, 2018

Konstantin Voit, Fußball-Weltmeisterschaft 1974, 2017

RADIALE KUNST IM KREIS Seit rund 20 Jahren veranstaltet der Rhein-Neckar-Kreis in regelmäßigem Turnus Ausstellungen, die sowohl die Künstlerförderung der Region zum Ziel haben als auch die Absicht, innerhalb wie außerhalb der Region die Aufmerksamkeit auf deren künstlerisches Potential zu lenken. Vor vier Jahren nun erfuhr das bewährte Konzept eine Fortschreibung und Modifizierung, die das Spektrum der Ausstellung einerseits erweiterte, andererseits ihr Profil wesentlich schärfte. So wurde der Radius möglicher Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den Rhein-Neckar-Kreis hinaus auf die gesamte Metropolregion erweitert, die Auswahl hingegen auf wenige Künstlerinnen und Künstler beschränkt. Deren Werke werden nun nicht mehr in einer von Ort zu Ort wandernden Ausstellung gezeigt, sondern an gezielt ausgewählten Orten, in spezifisch ortsbezogenen Ausstellungen mit zum Teil eigens dafür gefertigten Arbeiten. Nicht die Ausstellung wandert somit, wie dies bisher der Fall war, sondern der Besucher ist zum „Wandern“ eingeladen, und er wird, wie auf Wanderungen üblich, sofern er mit offenen Augen unterwegs ist, spannende Entdeckungen machen. 20 kunstraumMETROPOL

Die zahlenmäßige Beschränkung der von der Jury ausgewählten Künstlerinnen und Künstler ergibt sich einerseits aus strengen Qualitätsmaßstäben, andererseits aber auch aus der schon aus logistischen Gründen begrenzten Zahl möglicher Ausstellungsorte. Es hat sich gezeigt, dass mehr als vier Orte organisatorisch nicht zu bewältigen sind, wobei die beiden Kulturzentren des Kreises, das Kommandantenhaus auf dem Dilsberg und die ehemalige Stiftskirche Sunnisheim in Sinsheim, als feste Stationen jedes Mal dabei sein sollten, zwei weitere Orte sollen dann jeweils zusätzlich benannt werden. In diesem Jahr fiel die Wahl auf das Schloss in Edingen-Neckarhausen, dessen Raum-Disposition es erlaubt, eine Reihe künstlerischer Positionen in jeweils eigenen Räumen einander gegenüber zu stellen, sowie die als Ausstellungsort vielfach ausgewiesene Rathausgalerie in Hirschberg. Das geänderte Konzept, zu dem auch gehört, dass Mitglieder der Jury an den einzelnen Ausstellungsorten zugleich als Kuratoren agieren, bringt es mit sich, dass – abgesehen von der erwähnten ortsspezifischen Ausrichtung – die beteiligten Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten auf wesentlich repräsentativere und damit aussagekräftigere Weise vorstellen können als dies bei Gruppenausstellungen möglich ist. Zum Vergleich: Wurden in früheren Ausstellungen von weit über 100 Bewerbungen oft bis zu 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählt, die dann mit jeweils höchstens zwei oder drei Arbeiten vertreten waren, so beschränkt sich die diesjährige Auswahl auf vierzehn aus rund 150 Bewerbungen ausgewählte Künstlerinnen und Künstler, die nun aber Gelegenheit erhalten, in der aktiven Auseinandersetzung mit den vorgegebenen Räumen nicht nur „Kostproben“, sondern wesentliche Aspekte ihres Schaffens zur Geltung zu bringen. Im Kommandantenhaus führt Christine Schön den Blick des Betrachters wie in einem barocken Deckengemälde himmelwärts, in Laura Kuchs Rauminstallation aber wird er mit der magischen Präsenz der Dinge konfrontiert. Im Außenbereich lädt das Sonderformat Kunst am Grünen Hang zur Begegnung von Kunst, Historie und Landschaft ein, inszeniert vom Heidelberger Künstlerinnen-Duo


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 21

Rainer Zerback, Solheimajökull, 2013

Barbara Guthy und Soana Schüler, Kurator beider Projekte ist HansJürgen Buderer, Eröffnung sonntags, 15. April, 11 Uhr. Am Nachmittag desselben Tages wird um 16 Uhr in der Stiftskirche Sunnisheim die Ausstellung mit Installationen von Myriam Holme sowie Videound Sound-Arbeiten von Ira Konyukhova eröffnet, Kuratorin ist Julia Philippi. Eine Woche später, am 22. April, 11 Uhr, zeigt Hans Gercke im Schloss Neckarhausen Fotoarbeiten von Rainer Zerback und Malerei von Anne Janoschka sowie Zeichnungen und räumliche Installationen von Jutta Steudle und Anna Debora Zimmermann. Konstantin Voit widmet sich mit konzeptuellen Zeichensetzungen dem Thema Fußball. Um 16 Uhr präsentiert Barbara Auer in Hirschberg üppige Pflanzenstillleben, konzeptuelle Malerei, dreidimensionale Objekte und serielle Zeichnung von Sabine Amelung, Holger Endres, Brigitte Hofherr und Katja Schwinn. Das veränderte Konzept bot Anlass, sich von dem in die Jahre gekommenen und in mehrfacher Hinsicht nicht mehr zutreffenden Ausstellungstitel Kreiskulturwoche – Atelier und Künstler zu verabschieden – nicht nur, weil etliche der beteiligten Künstlerinnen und Künstler immer wieder die bisherige Benennung als sperrig, wenig aussagekräftig, irreführend und provinziell beanstandet hatten, jedenfalls kaum geeignet, einer Künstlerbiographie überregionalen Glanz zu verleihen. In mehreren Anläufen und nach lebhaften Diskussionen wurde als neuer Titel Radiale – Kunst im Kreis ge- bzw. erfunden. Der neue Name spielt mit den Wortbedeutungen Radius, Kreis, aber auch radial, was laut Duden strahlenförmig, von einem Mittelpunkt ausgehend, auf einen Mittelpunkt hinzielend bedeutet. Auf treffliche Weise verbildlicht das ebenfalls neue Logo des Grafikbüros ZMOG das hier Angedeutete. Auf dem schon früher für die Kreisausstellungen kennzeichnenden dunkelrosahellmagentafarbenen Grund „explodieren“ in komplementär-kontrastierendem Grün Strahlen, die sich zur Peripherie hin verbreitern und zum Zentrum hin, das Ausgangspunkt und Ziel der Bewegung zugleich ist, pfeilförmig verdichten. Man wird bei Name und Bild unschwer den

Christine Schön, Ohne Titel, 2016

Rhein-Neckar-Kreis assoziieren können, darüber hinaus ist es aber vor allem der dynamische Wechselbezug mit seinen zentrifugal und zentripetal pulsierenden Strahlen, der in mehrfacher Hinsicht auf das Projekt bezogen werden kann, kennzeichnet er doch ganz allgemein den kommunikativen Charakter von Kunst, die ja immer Erfahrungen aus einer wie auch immer beschaffenen Peripherie aufnimmt und im Werk verdichtet, sie gleichsam „auf den Punkt“ bringt, von diesem aus dann aber wieder weit in die Peripherie hinein ausstrahlt. Ähnliches gilt vom Dialog zwischen Kunstwerk und Betrachter wie auch von der bereits eingangs erwähnten doppelten Aufgabenstellung der Kulturpolitik des Rhein-Neckar-Kreises: Einerseits regionale Künstlerförderung zu betreiben, andererseits aber auch das Interesse möglichst breiter Schichten an der Kunst zu wecken, gerade auch und ganz konkret außerhalb der Metropolen. Dass dazu Hilfestellung notwendig ist, versteht sich. Sie gehört denn auch unabdingbar zum Konzept der Ausstellung – in Form von Führungen, Künstlergesprächen, Katalog und anderen erläuternden Texten, nicht zu vergessen die große Radiale-Rundreise mit Künstlern und Kuratoren am 6. Mai. Unter dem Titel 4 x 1 = 1 führt sie zu allen vier Ausstellungsorten. Treffpunkt ist das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in Heidelberg. (Abfahrt 9 Uhr, Rückkehr 17 Uhr) Bustransfer und Parken in der Tiefgarage des Landratsamtes sind kostenlos. Sichern Sie sich rechtzeitig Plätze! Anmeldung: anja.sauer@rhein-neckar-kreis.de, Telefon: 06221/5221356 Hans Gercke • Radiale – Kunst im Kreis 2018 15. April bis 10. Juni 2018 Dilsberg, Sinsheim, Edingen-Neckarhausen, Hirschberg www.radiale.net kunstraumMETROPOL 21


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 22

kunstraumHEIDELBERG

Vernissage: Sonntag, den 17.6.2018, 11:00 Uhr Die Künstler werden anwesend sein. Der Verein der Freunde und Förderer des Skulpturenparks Heidelberg lädt seine Mitglieder und die kunstinteressierten Bürger ein. Der Eintritt ist frei.

Jochen Damian Fischer, Carré (Entwurf) 2018

JUNGE KUNST – JUNGE KÜNSTLER Skulpturenpark Heidelberg Zum zweiten Mal führt der Skulpturenpark Heidelberg die Initiative „Junge Kunst – Junge Künstler“ durch. Beim Wettbewerb haben sich im September/November 2017 die drei Künstler Jochen Damian Fischer, Peco Kawashima und André Wischnewski qualifiziert und werden ab 17. Juni je eine Arbeit im Skulpturenpark präsentieren. Mit je einer Arbeit werden in der Ausstellung außerdem Felix Oehmann und Simon Speiser vertreten sein. Bei der Vernissage am 17. Juni wird der Skulpturenpark Heidelberg den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Fuchs-Preis für „Junge Kunst – Junge Künstler” feierlich an die diesjährigen Preisträger vergeben. Er besteht aus einem ersten Preis von 7.000 Euro, einem zweiten Preis von 2.000 Euro sowie einem dritten Preis von 1.000 Euro. Neben diesen Preisen erhielten die Finalisten Unterstützung für ihre Entwürfe und für die Schaffung der Plastiken zur Ausstellung im Skulpturenpark Heidelberg. Schließlich begleitet ein Katalog die Ausstellung, der insgesamt sieben jungen Künstlerinnen und Künstlern gewidmet ist, die beim Wettbewerb in die Endrunde kamen.

Verein der Freunde und Förderer des Skulpturenparks Heidelberg e.V.

www.skulpturenpark-heidelberg.de Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg Schlierbacher Landstr. 200 A, 69118 Heidelberg

Der Skulpturenpark Heidelberg richtet sich an die Patienten und Besucher der Orthopädischen Universitätsklinik, ist zugleich aber ein viel beachteter Beitrag zu Kunst und Kultur in Heidelberg und der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar. Schirmherr des Skulpturenparks Heidelberg ist Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner. (red)

• Junge Kunst - Junge Künstler 17. Juni bis Oktober 2018 Skulpturenpark Heidelberg www.skulpturenpark-heidelberg.de


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 23

kunstraumMANNHEIM

kunstraumMANNHEIM

Günter Malchow, P 20/2, 2017

Jürgen Paas, Target Wall, 2016-2018

GÜNTER MALCHOW

JÜRGEN PAAS

Mannheim Boogie Woogie

Plastik, Malerei und Installation

Dynamisch rhythmisch schnell. Der Jazz – insbesondere die schnelle Spielart Boogie Woogie steht für ein Lebensgefühl, das sich in den Arbeiten von Günter Malchow entdecken lässt.

Das Werk von Jürgen Paas hat sich in den vergangenen 30 Jahren mehr oder weniger linear fortentwickelt, nicht ohne immer wieder für Überraschungen gut zu sein. Am Anfang stehen bereits seine „Depots“, die sich an Ordnungssystematiken orientierten, wie sie beispielsweise in Bibliotheken oder Museumsdepots existieren.

Im Rhythmus der Streifen, Linien und Farben - lasierend oder deckend aufgetragen, variiert Günter Malchow seine malerischen Kompositionen. Jenseits des Gegenständlichen lotet der Künstler Gestaltungsmöglichkeiten in der Fläche und im Raum aus. Dynamische Farbüberlagerungen lassen eine räumliche Wirkung entstehen. Mit einem Gitterwerk entwickelt er seine Bildwelten. Linie, Fläche, Form, Farbe, Rhythmus sind die Akteure im Kunstwerk.

Günter Malchow hat an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Peter Kleemann und Konrad Klapheck studiert und war Meisterschüler bei Professor Klapheck. Er lebt und arbeitet in Münster. Sigrid Mahn-Hutta

Später treten zu den Depots die „Jeu de Couleur“ und „Jeu de Carré“-Arbeiten, Bücher, deren Seiten je ein monochromes Aquarell zieren. Ähnlich wie bei den Depots sieht man in der Präsentation jeweils nur eine Doppelseite, der Rest ist verborgen und allenfalls ahnbar. Die hervorscheinenden, farbigen Kanten der anderen Blätter verweisen auf die Malerei, ohne sie zu zeigen. Das Prinzip der Farbkanten wird in weiteren Arbeiten, etwa in der Serie der „Xylophonia“ weitergeführt und verselbständigt. War die Basis der Paas’schen Ordnungssysteme bislang im Wesentlichen auf Quadrat und Rechteck gegründet ereignet sich nun Neues: der Kreis tritt hinzu. Da schwirren Kreise über die Wand, erzeugen rotierende Bewegungen im Auge des Betrachters und breiten sich über die gesamte Wandfläche aus wie in der Werkreihe „Futuregarden“. In der Werkgruppe „Popplanet“ werden wiederum Kreise als Ausgangspunkt gewählt, denen Satelliten beispielsweise aus plastischen Rollenarbeiten zugeordnet werden, die die gesamte Gestaltung in eine wirbelnde Bewegung verwandeln. Auch in den Werkgruppen „Jukebox“ und „Target“ werden Wandinstallationen aus farbigen PVC-Bändern und Alurollen ins Zentrum des bildnerischen Gestaltens gerückt, die eine beinahe psychedelische Wirkung auf das Auge des Betrachters ausüben. Martin Stather

• Mannheim Boogie Woogie 4. Mai bis 1. Juni 2018 [Kunst]PROJEKTE, Mannheim www.kunstprojekte.eu

• Jürgen Paas 8. April bis 20. Mai 2018 Mannheimer Kunstverein www.mannheimer-kunstverein.de

Günter Malchow konfrontiert die Betrachter mit Kompositionen aus vertikalen und horizontalen Streifen und Farben, in denen seine eigenen und auch Erfahrungsschätze der konstruktiv konkreten Kunst mit einfließen. Kunst ganz konkret also. Das analytische wie emotionale Erforschen der reinen künstlerischen Mittel schafft eine zeitlose Freiheit, in der man sich entfalten kann. Narrativ ist Günter Malchows Bildsprache nicht. Die Leinwand ist in quadratische und rechteckige Felder unterteilt – dennoch lässt das auch an die Quadratestadt Mannheim denken.

kunstraumMETROPOL 23


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 24


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 25

kunstraumKARLSRUHE

kunstraumSCHRIESHEIM

Marlene Dumas, Female, 1992/93

Margarete Lindau, Strahlenrauschen, 2017 (Ausschnitt)

SAMMLUNG GARNATZ

HOCH – FLACH – TIEF

Marlene Dumas und Rosemarie Trockel

Margarete Lindau, Roswitha Josefine Pape, Harald Priem

Im Zentrum der Ausstellung stehen frühe Werkkomplexe von Marlene Dumas und Rosemarie Trockel, die jeweils für das gesamte Schaffen der international renommierten Künstlerinnen beispielhaft sind. Die Tuschezeichnungen, Aquarelle und Gemälde von Marlene Dumas sowie die Gemälde, Objekte, Strickbilder und Zeichnungen von Rosemarie Trockel gehören zur hochkarätigen Sammlung des Kölner Ehepaars Ute und Eberhard Garnatz, das mit sicherem Gespür für Qualität und Signifikanz, mit Konsequenz, Weitblick und einer gehörigen Portion Sammelleidenschaft bereits in den Jahren um 1990 zahlreiche Arbeiten der Künstlerinnen erwarb. Sowohl Dumas als auch Trockel legen ihrer Kunst feministische Fragestellungen zu Grunde, die sie in einen weiteren gesellschaftspolitischen Kontext einbinden.

Die erste Gastausstellung des Jahres 2018 im Museum Théo Kerg bestreiten drei in der Metropolregion lebende und arbeitende Künstler Margarete Lindau, Roswitha Josefine Pape, Harald Priem, die sich diversen drucktechnischen Verfahren widmen

Marlene Dumas stellt vorwiegend Biografien von Frauen in das Zentrum ihrer Tätigkeit, die jedoch nicht illustriert werden, sondern über das Persönliche hinausgehen und Allgemeingültigkeit erlangen. Damit verbindet sie die Aspekte Individualität, Sexualität, Geburt und verweist auf die Verletzlichkeit des Menschen. Die Kunstwerke entstehen durch die Transformation von „Fundstücken“ wie Fotografien oder Abbildungen aus Zeitschriften, die in die klassischen Medien Ölmalerei sowie Aquarell und Tuschezeichnungen überführt werden. Die vielschichtigen Ansätze der Konzeptkünstlerin Rosemarie Trockel stellen sich beispielhaft in Werken wie dem Strickbild „Ohne Titel (Toroni)“ von 1988 dar. Ironisch setzt sie die weiblich konnotierte, reproduktive Tätigkeit des Strickens mit dem intellektuellen Konzept des Schweizer Künstlers Niele Toroni in Beziehung. (red) • Marlene Dumas und Rosemarie Trockel 22. April bis 24. Juni 2018 Städtische Galerie Karlsruhe www.staedtische-galerie.de

Margarete Lindau beschäftigt sich vorrangig mit Zeichnung und Druckgrafik. In ihren Arbeiten entwickelt sie einen vielfältigen Kosmos aus Linien. Zeichnerische Fragmente werden stückchenweise zusammengefügt oder in Schichten übereinander gelegt. In Lindaus Arbeitsweise verbinden sich Präzision und Reduktion, Kalkül und Spiel, bewusstes Setzen und Intuition. In ihrer künstlerischen Praxis bewegt sich Roswitha Josefine Pape im Spannungsfeld zwischen traditionellen künstlerischen Gattungen und Techniken wie Porträt- und Landschaftsdarstellungen und den Themen und Diskursen ihrer Gegenwart. Als Material für ihre Holzschnitte verwendet sie großformatige Tischlerplatten, die sie auf Chinapapier druckt. (aus einem Text von Stefanie Kleinsorge, Katalog „to go“ 2012) Es sind verlorene Orte, die Harald Priem als Atelier- und Arbeitsräume nutzt. Wie ein Archäologe und Forscher nähert er sich seinem Gegenstand. Quelle und zugleich Lokalität seiner Bildfindungen sind meist „Unorte“, wie er sie selbst nennt, aufgelassene Brachen wie Fabriken, Depots oder Wohnhäuser, deren Hinterlassenschaften ihn anregen und teils direkt als Arbeitsmittel dienen. Es geht ihm nicht um Faktensicherung, sondern um eine poetische Übertragung der Einzigartigkeit, die jedem Ort anhaftet. (red) • Hoch – Flach – Tief 22. April bis 27. Mai 2018 Museum Théo Kerg, Schriesheim www.kk-schriesheim.de kunstraumMETROPOL 25


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 26

kunstraumEDENKOBEN

HAP Grieshaber, Paare XII, 1978 (Ausschnitt)

PANS MELODIE Der Grafiker HAP Grieshaber Holzschneider, Typograf und Drucker: Helmut Andreas Paul (kurz HAP) Grieshaber (1909 in Rot an der Rot –1981 in Eningen unter Achalm) zählt zu den bedeutendsten Grafikern Deutschlands. Vor allem erneuerte er die Technik des Holzschnittes, die er mit farbigen Großformaten in den Mittelpunkt seiner Kunst rückte. Der Titel der Ausstellung verweist auf den mythologischen Hirtengott Pan, den HAP Grieshaber vielfach variierte und der zu seinem Signet, zu seinem „alter Ego“ wurde. So stellte er sich auch selbst als fröhlichen Pan, der die Flöte spielt, dar. HAP Grieshaber war unter anderem auch Mitglied der Pfälzer Sezession. Diese Künstlervereinigung gründete sich nach 1945, mit dem Ziel einer Erneuerung der Kunst und prägte maßgeblich das Kunstschaffen der nächsten Jahrzehnte in Rheinland-Pfalz. Durch diese Vereinigung war er eng mit dem Pfälzer Maler Rolf MüllerLandau (1903-1956) befreundet, den er auch unweit von Schloss Villa Ludwigshöhe in Heuchelheim besuchte. Die Ausstellung „Pans Melodie“ zeigt einen Überblick über Grieshabers Schaffen, das von bekannten Farbholzschnitten wie die „Baumblüte“ (1963) bis hin zu selten gezeigten Folgen wie „Die Liebe ist ein Hemd aus Feuer“ (1977/1978) reicht. Ein absolutes Highlight ist beispielsweise der auf Seide gedruckte großformatige „Männerwald“ (1967). Diese Auswahl zeigt sowohl mythologische und figürliche Kompositionen als auch politische Plakate, die den vehementen Einsatz von Grieshaber für die verschiedensten Themen repräsentieren. Alle Werke stammen aus einer Privatsammlung. Darunter sind auch rare Farbvarianten oder Entwürfe. Karoline Feulner • Pans Melodie 15. April bis 29. Juli 2018 Max Slevogt-Galerie, Schloss Villa Ludwigshöhe, Edenkoben www.schloss-villa-ludwigshoehe.de


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 27

kunstraumMANNHEIM

kunstraumHEIDELBERG

Walter Gramatté, Mädchen am Tisch, 1922 ( Ausschnitt)

Yoshi Takahashi, Fische II, 1992

WALTER GRAMATTÉ

YOSHI TAKAHASHI

Werke aus den Jahren 1916 bis 1929

Zur Erinnerung – Farbradierungen

Döbele Kunst Mannheim zeigt mit Walter Gramatté einen Künstler, der jenseits sogenannter „-ismen“ seinen persönlichen, eigenen Stil gefunden hat. Zu sehen sind neben Aquarellen und Ölbildern seltene Druckgraphiken, die er in geringer Auflage in einer Handpresse angefertigt hat.

Yoshi Takahashi hat seine Erfahrungen als Maler in die Druckgrafik eingebracht. Nicht, um sie imitierend zu verfielfältigen, sondern um auf einer neuen technischen Basis Äquivalente zu finden und Variationen zu schaffen. Über viele Jahre hat die Aquatinta-Radierung mit ihren subtilen Möglichkeiten die wesentliche Rolle gespielt. Um neuen künstlerischen Erfahrungen gerecht zu warden, hat Takahashi sie um eigene Techniken erweitert und ihr zuletzt ungeahnte malerische Qualitäten gegeben.

Das Werk Walter Gramattés scheint trotz der kurzen Schaffenszeit, er wurde nur 32 Jahre alt, das eines gereiften Künstlers. Erkannt wurde sein Talent früh, so unterhielt er bereits 21jährig mit einem Verleger einen Vertrag über seine graphischen Arbeiten. Anfänglich war seine Kunst eng mit den Geschehnissen jener Zeit verwoben. Der 1. Weltkrieg, zu dem er sich freiwillig meldete, prägte ihn und seine Sichtweise. Im Mittelpunkt seines Schaffens standen der Mensch und das Ausloten seines Selbst. Beeinflusst war er in diesen Jahren von Max Beckmann, dessen Berliner Atelierhaus Gramatté angemietet hatte, dort arbeitete und zu einem Treff Intellektueller wurde. Nach turbulenten Jahren mit Lazarettaufenthalt, Entlassung, Wieder-Einberufung und Zusammenbruch begegnete er 1920 seiner späteren Frau Sonia, einer russischen Musikvirtuosin. Fortan war sie sein beliebtes Motiv. Oft stellte er sie in alltäglichen Situationen, wie auf dem Sofa oder am Tisch dar. Seine Farbpalette hellte sich auf und wurde intensiver. Einen weiteren Einschnitt bildete ein Aufenthalt in Spanien. Das junge Paar verließ anlässlich von Wohnungsnot und Gramattés Krankheit für zwei Jahre die Heimat. Im warmen Licht Iberiens wandte er sich vermehrt dem Aquarell und der Landschaftsmalerei zu. Einflüsse seiner beiden Freunde, den Brücke-Künstlern Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff wurden deutlich. Zurück in Deutschland, verstarb er 1929 an einer Tuberkulose. Bereits drei Jahre später wanderte eine Gedächtnisausstellung durch zehn deutsche Städte und ehrte Gramattés Werk. (red) • Walter Gramatté bis 28. April 2018 Döbele Kunst Mannheim www.doebele-kunst.de

Die erste Beschäftigung mit der Druckgrafik setzte verhältnismäßig spät ein, erst nach Abschluss seiner Studien in Tokyo und München. In der Salzburger Grafischen Versuchswerkstatt von Slavi Soucek begann der Künstler zunächst mit Lithografie. Doch erst in der Radierung, die Takahashi an der Salzburger Sommerakademie studierte wo er später selbst lehrte - fand er eine Technik, die seinen Intentionen entsprach. Bildgedichte entstanden, träumerisch abgehoben von Natur und Erinnerung. Fein ziselierte Farbinseln, die besiedelt wurden von poetischen Wegzeichen: Vögeln, Fischen, Katzengesichtern, Pfeilen, Rädern, Sternen und Sonnen. Hinweisen auf die träumende Fantasie, „des images colorés“, wie Bissière meinte, „où chacun peut accrocher ses propres rêves“. Ina Stegen

• Yoshi Takahashi 2. Juni bis 8. Juli 2018 Kunstraum Vincke-Liepmann, Heidelberg wwww.kunstraum-vincke-liepmann.de kunstraumMETROPOL 27


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 28

Rober Häusser - Unwirkliche Landschaft, 1980, 49 x 59 cm, Vintage

Robert Häusser - Straße in England, 1959, 25,5 x 37,5 cm, Vintage

DÖBELE KUNST MANNHEIM ZEIGT AUS DEM GALERIEPROGRAMM

ROBERT HÄUSSER (1924 - 2013) Döbele Kunst Mannheim Hedwig & Johann Döbele Leibnizstraße 26, 68165 Mannheim Tel.: +49(0) 621 79943078 Mobil: +49(0) 174 1663050 jd@doebele-kunst.de | www.doebele-kunst.de


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 29

kunstraumDARMSTADT

kunstraumMANNHEIM

Levon Biss, Pilzkäfer

Stefanie Welk, Raumtänzer, 2016

MICROSCULPTURE

DYNAMISCHE POSITIONEN I

Levon Biss - Faszinierende Insektenwelt

Stefanie Welk und Jürgen Heinz

Insekten: unheimliches Ungeziefer oder heimliche Herrscher? So artenreich Insekten sind, so mannigfaltig sind auch ihre Formen und ökologischen Leistungen. Mehr als die Hälfte aller bekannten rezenten Lebewesen sind Insekten. Weltweit sind bislang etwa 900.000 Insektenarten beschrieben, allein in Deutschland sind es 33.000. Wie hoch die Zahl der noch unbekannten Arten ist, ist schwer zu schätzen. Insekten besiedeln seit prähistorischer Zeit fast alle Lebensräume unserer Erde, sie sind allgegenwärtig und dennoch in weiten Teilen unerforscht. Eine Ursache dafür ist ihre geringe Größe.

Dynamik bedeutet innere Bewegung und auch antreibende Kraft. Mit dem Atelierausstellungsprojekt spüren Stefanie Welk und Jürgen Heinz ihren künstlerischen Positionen in diesem thematischen Spannungsbogen nach. Die ‘Bewegten Menschen’ von Stefanie Welk sind aus Draht. Reduziert auf feine Linien und mit eindringlicher Lebendigkeit erfüllt, scheinen sie „ganz bei sich“ ihren Vorhaben nachzugehen. Meist sind sie in Momentaufnahmen voller innerer Dynamik; sie sitzen, laufen los, gehen, springen. Faszinierende Darstellung von Körperspannung und Muskeltonus durch Sichtbarmachen hinterlassener Bewegungsluftströme, Verschmelzen ausgewählter Körperpartien mit dem umgebenden Raum. Grenzen lösen sich auf, verwischen gar. Stefanie Welks ‘Menschen’ invitieren in tragleichter Durchlässigkeit den Betrachter einen Moment eins zu werden mit ihnen, eigenen Standpunkt und Raum vorübergehend aufzugeben und den anderen einzunehmen, Dynamik und aufzubringende Kraft zu fühlen. Antrieb und Auslöser deren Bewegung scheinen ureigene Ziele und Fantasien. Ihre Reduziertheit als Synthese aus Realismus und Abstraktion wird häufig im Öffentlichen Raum in entsprechender Wahrnehmbarkeit und übergroßen Formaten inszeniert.

Die in Auflösung und Größe einmaligen Fotografien des Britischen Fotografen Levon Biss rücken die Insekten aus der Sammlung des Oxford University Museum of Natural History in ein gänzlich neues Licht. Sie zeigen die atemberaubende Schönheit der Insekten und machen die oft unerwarteten, teils bizarren Oberflächenstrukturen und vielfältigen Farben sichtbar und zeigen so die Komplexität der evolutionären Anpassungen. Die Funktionen all dieser sogenannten „microsculptures“ sind bislang oft nur wenig oder gar nicht bekannt. Die sorgsam vom Entomologen Dr. James Hogan ausgewählten Objekte wurden aufwendig ausgeleuchtet und durch ein Mikroskopobjektiv fotografiert. Für jede Microsculpture wurden ca. 8000 Einzelfotos aufgenommen, die übereinandergelegt und zusammengesetzt, ein durchgehend scharfes Bild ergeben. Als erstes Museum in Deutschland zeigt das Hessische Landesmuseum Darmstadt diese Werke des Künstlers, begleitet von Informationen zur evolutionären Geschichte der Insekten, Tastmodellen und präparierten Insekten. (red) • Microsculpture 4. Mai bis 5. August 2018 Hessisches Landesmuseum Darmstadt www.hlmd.de

Die Stahlplastiken von Jürgen Heinz hingegen scheinen eine klare Grenze zwischen sich und ihrem Betrachter, dem Du und dem Ich, zu ziehen, fordern heraus zum Gespräch, wollen Betrachtung, gestatten Berührung. Mit den ‘Moving sculptures’ erzwingt Jürgen Heinz einen Durchbruch, eine unmöglich scheinende Befreiung aus Schwere und Starrheit archaischen Materials und puristischer Form. Cristina Streckfuß • Dynamische Positionen I 7. und 8. April 2018 Atelier Stefanie Welk, Mannheim www.stefanie-welk.de kunstraumMETROPOL 29


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 30

Die Galerie der Volksbank Weinheim zeigt

Walter Zimmermann „Bildraum – Raumbild“ 27. März bis 7. Juni 2018 Vernissage: Dienstag, 27. März 2018, 19:00 Uhr

Wolfgang Maria Ohlhäuser „Reise ins Land der Träume“ 12. Juni bis 30. August 2018 Vernissage: Dienstag, 12. Juni 2018, 19:00 Uhr

Die Ausstellung ist geöffnet Mo. - Fr. 9:00 - 16:00 Uhr, Do. 9:00 - 18:00 Uhr Volksbank Weinheim eG, Bismarckstr. 1 69469 Weinheim, Tel.: 06201 85-0 www.volksbank-weinheim.de


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 31

kunstraumOBER-HAMBACH

kunstraumWEINHEIM

Jürgen Heinz, Freigeist, 2007

Walter Zimmermann, Gezahnte Felsstruktur Roussillon, 2017

FREIGEISTER

WALTER ZIMMERMANN

Jürgen Heinz und Anette Bundschuh

Bildraum - Raumbild

Freigeist – Sehnsuchtswort unverstellter und zugleich leidenschaftlicher Sicht auf den Mensch und das Leben. Befreit vom eigentlich fremden Urteil sehen und fühlen was ist.

Die meisten Bilder von Walter Zimmermann sind in temperierter Farbe in einem aquarellähnlichen durchscheinenden Farbauftrag angelegt. Und wenn seine Landschaften aus unregelmäßig geometrisierten oder an Prismen erinnernde Flächen bestehen, welche Räume und Zwischenräume gleichermaßen erfassen, dann hält er mit ihnen, wie mit manchen Nebelbildern, Erinnerungen an sanfte Lichterlebnisse wach und fühlt sich gleichzeitig auch in die verborgene Struktur der Natur ein.

Brüche und Gegensätze, Stille und Bewegung, expressive Farben und leise Töne, muskulöse Textur und zarter bis kühner Duktus – aus diesen Extremen schöpfen der Stahlpoet und die Malerin. Ausdrucksstarke Symbole der Spannung und der befreienden Energie begegnen sich in Bildhauerei und Malerei. Explosive Farbplatzierungen im Stelldichein mit schwerem Stahl und puristischer Formsprache. Ein Wechselspiel der Positionen. Bedingungslos, voller Mut und Intuition überschreitet Jürgen Heinz mit seinen ‘Moving Sculptures’ Grenzen und erzwingt eine radikale Befreiung des Stahls aus Schwere und Starrheit. Er überzeichnet den Ausbruch aus dem Erwarteten in einer Bewegungslyrik von fast schmerzender Poesie und Zartheit. Kommunikation in subtil formulierten Bewegungsavancen begegnet leidenschaftlichem Duktus und Phantasie aus ‘Frau sein Mensch sein’. Die Malerin Anette Bundschuh ist auch Zeichnerin. Ihre Akte sind von leichter Hand, berühren in ihrer Menschlichkeit und Sensualität. Manche ihrer Figuren tauchen auf aus dem Nichts, voller Geheimnis und archaischer Symbolkraft. Sie liebt explosive Farbplatzierungen, klare Konturen, verhüllt mit Andeutungen und Transparenzen.

Die zwischen Figuration und Abstraktion angelegten Bilder, ob es die Rheinlandschaften, die Wattwanderung, das Treffen der Schürzen oder das Treppenhaus im Städel betrifft, werden vom Rhythmus regelmäßig unregelmäßiger Farbformen bestimmt, wobei die Aufsplitterung ihrer Formen sowie deren Spiegelung sowohl für Wiederholung wie für Verunsicherung sorgen. Zimmermanns Arbeiten thematisieren die Wahrnehmung der Wirklichkeit als solche. Dass diese immer fragmentarisch und bruchstückhaft ist, visualisieren auch seine transparenten Fenster- oder Glasdarstellungen in ihrer facettenhaften Aufsplitterung. Und jene Bilder, welche verwischte, Bewegung suggerierende Farbspuren aufweisen, verbinden Wahrnehmung mit Auflösung und Vergänglichkeit.

Bewegte Stahlplastiken und geheimnisvolle Frauenbilder erschließen sich und dem Betrachter in ihrer perspektivwechselnden Begegnung. Freiraum für die eigene Empfindsamkeit und Interpretation. Anzeichen und Ahnung überschwänglicher Gefühle tanzenden ‘Freiseins’. Cristina Streckfuß

Mit kompetenter Unterstützung seiner Frau, vollzog sich Walter Zimmermanns Weg vom Architekten, für den die Kunst stets Orientierung und praktisches Betätigungsfeld war, zum Maler, dessen Raumbilder bzw. Bildräume Wirkliches und Unwirkliches, Erlebtes und Erinnertes, Leichtigkeit und Transparenz gleichermaßen aus zeichnet. Aloisia Föllmer

• Freigeister - der Stahlpoet und die Malerin 20. und 21. Mai 2018 Atelierhaus Witte, Ober-Hambach www.oha-kultur.de

• Bildraum - Raumbild 27. März bis 7. Juni 2018 Galerie der Volksbank Weinheim www.volksbank-weinheim.de kunstraumMETROPOL 31


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 32

kunstraumLADENBURG

Manfred Fuchs, Prismen, 2017 (Ausschnitt)

MANFRED FUCHS Erlebtes – Material, Form, Farbe Die Galerie Linde Hollinger stellt Werke von Manfred Fuchs in ihren Räumen in Ladenburg aus. Der Mannheimer Künstler, Förderer von Kunst und Kultur und erfolgreiche Unternehmer gibt mit dieser Werkschau Einblicke in seine jüngste Schaffensphase. Die Präsentation ist auf die künstlerischen Medien gerichtet, die im Spektrum seines Oeuvres zu finden sind: Papierarbeiten, Collagen, Materialbilder und Reliefs. Dass die gestisch-expressive Malerei von Manfred Fuchs viele Facetten hat, ist aufgrund der gezeigten Arbeiten, die vom kleinen bis zum großen Format reichen, augenfällig und nachvollziehbar. Der Bogen spannt sich von abstrahierten Landschaftsimpressionen zu gegenstandslosen Kompositionen, die eine freie Gestaltung und einen bildnerischen Umgang mit Material und Farbe zum Thema haben. Neben Gouachen sowie Tusche- und Kreidezeichnungen sind Acryl- und Lackmalereien, insbesondere auch Drippings, die bevorzugten künstlerischen Techniken, mit denen Manfred Fuchs seine ausdrucksstarken und spielerischen Kompositionen gestaltet. Bei einigen der präsentierten Werke bricht der Künstler das Bild-Geviert auf und collagiert freie Teilformen zu einem Bildobjekt mit offenen und räumlichen Strukturen. Ein Charakteristikum des Kunstschaffens von Manfred Fuchs ist die bemerkenswerte Lebendigkeit seiner Arbeiten sowie der dynamische, über den Bildraum hinaus greifende Gesamteindruck, den sie vermitteln. Da es sich um eine Benefizausstellung handelt, geht ein Teil des Erlöses an das Jugendzentrum „Die Kiste“ und an die Elterninitiative „Spielplatzteam Aufeld“ in Ladenburg, ein anderer Teil an den Skulpturenpark Heidelberg. (red) • Manfred Fuchs 6. Mai bis 9. Juni 2018 Galerie Linde Hollinger, Ladenburg www.galerielindehollinger.de


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 33

kunstraumLANDAU

kunstraumKARLSRUHE

Mirko Reisser (DAIM), 2016

AG 200, Der Tisch, 2017

SHIFTED TAGS

200 JAHRE

Erben des Graffiti

Badischer Kunstverein feiert Jubiläum

Ihren Anfang hatte das Graffiti im New York der 70er Jahre mit den sogenannten „Tags“. Diese illegal auf öffentliche Wände und Zugwaggons gesprühten Künstlernamen verbreiteten sich schnell weltweit und entwickelten sich mit immer aufwändiger gestalteten Buchstaben, figurativen Elementen und dem 3-D-Style zu einer anspruchsvollen Kunstform. Mit dieser Entwicklung ging meist auch der Schritt zu Auftragsarbeiten und legalen Gestaltungen von öffentlichen Wänden einher.

Als einer der ältesten Kunstvereine feiert der Badische Kunstverein 2018 sein 200-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum steht im Zentrum aller Ausstellungen und Festlichkeiten in diesem Jahr. Mit einem großen Festakt zum Entstehungsdatum am 1. Mai beginnt das Programm des Jubiläums, es umfasst vier große Ausstellungsblöcke und ein umfangreiches Festivalprogramm. Zu diesem Zweck wird der Lichthof des Kunstvereins in den Club 2.0.0 umgestaltet, der alle Aktivitäten des Jubiläums ausrichtet und einige Aspekte der Kunstvereins-Geschichte formal wie inhaltlich aufgreift. Auch das Foyer wird neu gestaltet, um einen Aufenthaltsort für Besucher und Mitglieder zu schaffen. Während des Umbaus bleiben die Ausstellungsräume des Kunstvereins geschlossen.

Heute ist die Szene nicht nur in ihren Motiven überaus vielfältig geworden, sondern bedient sich auch klassischer Ausdrucksformen wie Malerei oder Objektkunst. Die Ausstellung in der Villa Streccius zeigt Arbeiten von Künstlern, die ihre Anfänge als Sprayer auf der Straße hatten, heute aber in ihrem künstlerischen Schaffen für sich völlig neue Ausdrucksformen entwickelt haben. Schlaglichtartig beleuchtet sie das gegenwärtige Graffiti mit vier Positionen: Zersplitterung und Dynamisierung durchziehen die Malereien des polnischen Künstlers Robert Proch, während Tore Rinkveld/Evol mit Fotos von Fassaden auf Verpackungskarton eine Art Spurensicherung verschwindender Architektur betreibt. Virtuos und farbgewaltig treibt Mirko Reisser/DAIM mit der Spraydose Wörter ins Monumentale. Daneben bilden die Sprühmalereien des Landauers Till Heim/Sign Anordnungen geometrischer Formen im Zusammenspiel mit verschiedenformatigen Bildträgern aus gefundenen Holzbrettern. (red) • Shifted Tags 19. Mai bis 24. Juni 2018 Kunstverein Villa Streccius Landau www.kunstverein-landau.de

Alle Jubiläums-Formate wurden im Hinblick auf die Ausstellungsgeschichte des Kunstvereins konzipiert, inhaltlich sowie formal. Um sich der Geschichte aus vielfältigen Perspektiven zu nähern und die Ergebnisse für gegenwärtige Diskurse zugänglich zu machen, ist der Kunstverein zahlreiche Allianzen eingegangen. Ziel ist, einen alternativen Blick auf die Ausstellungsgeschichte zu werfen – abseits gängiger Methoden – um die Konzeption neuer Fragestellungen und das Auffinden zahlreicher Anekdoten zu ermöglichen, die sich nicht nur in dem umfangreichen Archiv des Vereins, sondern vor allen Dingen in den Erinnerungen von Beteiligten wiederspiegeln. Diese Kooperationsprojekte finden in zwei Kapiteln im Sommer und Herbst des Jubiläumsjahres statt. (red) • 200 Jahre Badischer Kunstverein 3. Mai bis 1. Juli 2018 Badischer Kunstverein, Karlsruhe www.badischer-kunstverein.de kunstraumMETROPOL 33


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 34


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 35

kunstraumLANDAU

kunstraumHEIDELBERG kunstraumSCHWETZINGEN

Rafa Pérez, ohne Titel, 2017

Franke von Krogh, die Woge, 2011

1. KUNST.NACH(T).

RAFA PÉREZ

FRANKE VON KROGH

Landau

Spanien

Köpfe, Fenster, Landschaften

Wenn es Nacht wird in Landau… Am 8. Juni öffnen Landaus Galerien, Museen und Institutionen erstmals gemeinsam von 19 Uhr bis Mitternacht ihre Türen. In der Südpfalzmetropole heißt das Format, das in vielen Städten bereits erfolgreich umgesetzt wird, Kunst.Nach(t).Landau.

Zum Anlass des 40jährigen Jubiläums hat die Galerie Marianne Heller neben anderen Highlights eine Einzelausstellung des spanischen Künstlers Rafa Pérez organisiert, eine Spitzenausstellung, die sicherlich alle Erwartungen übertreffen wird.

Florian Till Franke von Krogh malt seit mehr als sechs Jahrzehnten. Er ist ein Künstler, der sich für Menschen und menschliche Artefakte künstlerischer Natur interessiert. Dem menschlichen Gedächtnis nachspürend, indem er Köpfe und Masken schafft. Immer wieder sind seine oft rituellen, magischen Bildobjekte auch bezogen auf uns bekannte Kunstwerke. Daneben steht das Oeuvre der Landschaften, in teils träumerisch-fantastischer, teils abstrakter oder auch konkretbedrohlicher Ausprägung.

Die städtische Kulturabteilung übernimmt die Koordination der Veranstaltung. Jedoch sind alle teilnehmenden Galerien, Museen und Institutionen dazu aufgerufen, ihre eigenen Themenschwerpunkte nach Interesse und jeweiligem Profil zu setzen. An der Veranstaltung werden die Stadtbibliothek, das Archiv und Museum, der Kunstverein Villa Streccius, das Strieffler Haus der Künste, die Galerien M, Z und Hiestand, die Galerie im Kreishaus und die Stiftskirchengemeinde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstwissenschaften und Bildende Kunst der Universität Koblenz-Landau teilnehmen. (Eintritt frei) (red)

• 1. Kunst.Nach(t).Landau 8. Juni 2018 Galerien, Museen und Institutionen www.landau.de

Rafa Pérez (Spanien, 1957) hat einen sehr persönlichen Zugang zum Ton als künstlerischem Medium. Er verwendet das Material für seine abstrakten Plastiken, aber auch für Wandarbeiten und sogar für Gemälde. Tatsächlich war die Malerei die Disziplin, mit der er den Kunstbereich betrat. Pérez Kreationen finden ihren Platz in der Gruppe vereinzelter Keramiker, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts die Urgründe des Materials Keramik erforschen. Für sie ist Keramik nicht nur ein Handwerk, Ton nicht nur ein Material für figurative Arbeit, sondern sie sehen es als Medium an, das es dem Künstler ermöglicht, sich zurückzuziehen und das Material eine eigene Sprache sprechen zu lassen. (red)

• Rafa Pérez, 4. März bis 29. April 2018 Galerie Marianne Heller, Heidelberg www.galerie-heller.de

Eine Grundeinstellung, die sich bei Franke von Krogh manifestierte, ist die Auseinandersetzung mit der Gegenwart, kulturell - politisch - kritisch - humorvoll. Stets auf dem Laufenden, was die neuesten Entwicklungen der internationalen zeitgenössischen Kunst betrifft, beschenkt uns Franke von Krogh zu seinem 80. Geburtstag mit einem Überblick über die Entwicklung seiner Malerei und zeigt völlig neue Arbeiten, die noch nicht zuvor ausgestellt waren. Seine künstlerischen Ideen sind schier unerschöpflich. Malerei in leuchtender Farbigkeit erwartet den Betrachter an zwei Ausstellungsorten in Schwetzingen.(red) • Florian Till Franke von Krogh 2. Juni bis 31. August 2018 Galerie der Volkshochschule und Ev. Stadtkirche Schwetzingen www.vhs-schwetzingen.de kunstraumMETROPOL 35


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 36


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 37

kunsträume der REGION BAD RAPPENAU Wasserschloss Hinter dem Schloss 1,Bad Rappenau, So 11-18h bis 8. April 2018 Künstlergruppe wieArt: Heimat (Malerei, Skulptur, Installation, Keramik, Objekt, Fotokunst, Papierkunst)

BENSHEIM Gruppe Kunst im Fürstenlager | Kur- und Verkehrsverein Auerbach 1866 e.V. Damenbau am Fürstenlager, Bensheim bis 8. April 2018 Dominique Chapus, Istvan Haasz, Reinhard Roy, Mark Starel, Joanna Zak: Konkrete Kunst 15. April bis 20. Mai 2018 Root Leeb: Malerei und Figuren

15.April bis 26. Mai 2018 Friedemann Grieshaber, Menno Fahl: Grau ist eine schöne Farbe! (Betonguss, Malerei, Collage) Kunstarchiv Darmstadt e.V. Kasinostraße 3/Literaturhaus, Darmstadt Di-Fr 10-13h, Do 10-18h bis 23. März 2018 Geste, Abstraktion und Informel Kunstforum der TU Darmstadt Altes Hauptgebäude, Hochshulstraße 1, Darmstadt, Di-So 13-18h bis 15. April 2018 Anna Lehmann-Brauns: Der Blick von außen. Fotografische Assoziationen zur Kulturellen Mitte Darmstadt (in Kooperation mit Werkbundakademie Darmstadt e.V.)

EDENKOBEN Galerie Neumühle Klosterstraße 173, Edenkoben Mo, Di, Mi-Fr 10-12h und 15-18h, So 15-17h, Sa nur nach Vereinbarung bis 5. Mai 2018 Helga und Heinz Friedrich Max Slevogt-Galerie Schloss Villa Ludwigshöhe, Villastraße 64, bei Edenkoben, Di-So, Feiertage 10-18h 15. April bis 29. Juli 2018 HAP Griesbacher: Pan’s Melodie

EDINGEN-NECKARHAUSEN Schloss Neckarhausen Hauptstraße 389, Edingen-Neckarhausen Do+Fr 15-18h, Sa+So 14-18h 22. April bis 10. Juni 2018 Anne Janoschka, Jutta Steudle, Konstantin Voit, Rainer Zerback, Anne Debora Zimmermann: RADDIALE - Kunst im Kreis Eröffnung, 22. April 2018, 11h

Stadtkultur Museum Bensheim Marktplatz 13, Bensheim bis 21. Mai 2018 Freddy Langer: Route 66 (Fotografie)

26. Mai bis 19. August 2018 Aneta Grzeszykowska, Laís Pontes, Isabelle Wenzel: Extreme.Self (RAY 2018 - Darmstädter Tage der Fotografie)

bis 8. April 2018 Ulrike Hensel: Immer Garten! (Malerei)

FRANKENTHAL

DARMSTADT

Kunsthalle Darmstadt Steubenplatz 1, Darmstadt Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-21h, Sa+So 11-17h bis 8. April 2018 Alex Hanimann: Trapped - Fallen und Raster bis 8. Juli 2018 Ulrich Horndash: Veduta 4 Eröffnung, 19. April 2018, 19h 24. April bis 8. Juli 2018 Hans-Jürgen Raabe: 990 Faces Eröffnung, 22. April 2018, 17h

Atelierhaus Darmstadt Riedeselstrasse 15, Darmstadt tägl. 16-18h

Museum Künstlerkolonie Darmstadt Olbrichweg 13A, Darmstadt Di-So 11-18h

Kunstverein Germersheim e.V. Zeughausstraße, Germersheim Sa 15-18h, So 14-18h

DOSSENHEIM

bis 15. April 2018 Helmut Göbel, Karl Schwarzenberg, Reinhard Hanke: ZEICHEN. ZEIT. ZAHLEN (Malerei, Objekt, Installation)

DAHN Kunstverein Dahn Altes Rathaus, Marktstraße 7, Dahn Mi, Do, So 15-18h während der Ausstellungen bis 8. April 2018 Gruppenausstellung: Komm zu Tisch! Esskultur und Gemeinschaft

1. bis 8. April 2018 Bernhard & Meyer: Darmstädter Altar (Rauminstallation) 20. bis 22. April 2018 Darmstädter Tage der Fotografie 19. bis 29. April 2018 Charles Neuweger, Nushin Shayegan, Kurt Hohmann, Bernhard & Meyer: Muss man gesehen haben (Bilder, Objekte, Installation, Performance) Designhaus Darmstadt Eugen-Bracht-Weg 6, Darmstadt Fr 15-19h, Sa+So 11-19h Hessisches Landesmuseum Friedensplatz 1, Darmstadt Di, Do, Fr 10-18h, Mi 10-20h, Sa, So 11-17h 29. März bis 24. Juni 2018 Eleganz und Poesie. Höhepunkte der französischen Zeichenkunst vom 16. bis 18. Jahrhundert

Galerie Julia Philippi Heidelberger Straße 31, Dossenheim Mi, Do, Fr 15-19h u. n. Vereinbarung bis 1. Juni 2018 Graphik - Klassische Moderne bis Zeitgenössische

DURBACH Museum für Aktuelle Kunst Sammlung Hurrle Almstrasse 49, Durbach bis 17. Juni 2018 Adieu Tristesse - Neue Figuration 1054 - 1968 bis 8. Juli 2018 Jürgen Brodwolf: Einblicke - Ausblicke (Profile in der Kunst am Oberrhein) 29. Juni bis 4. Nov. 2018 Stillleben im Wandel des Kunst

EBERBACH

4. Mai bis 5. Aug. 2018 Levon Biss: Mircosculpture

Galerie ARTgerecht Friedrich-Ebert-Straße 2, Eberbach Di-Fr 15-18h, Sa 11-14h

Galerie Netuschil Schleiermacherstrasse 8, Darmstadt Di-Fr 14:30-19h, Sa 10-14h

15. April bis 1. Juli 2018 Marianne Kaerner, Walter Ludwig Ebert (Malerei, Objekte) Vernissage, 15. April 2018, 15h

bis 24. März 2018 Sonja Weber: Bildwelten (gewebte Bilder) Dieter Kränzlein: Verwandlungen (Muschelkalk, Marmor, Acryl)

ART-IST-GALERIE Riedel Wingertstraße 6, Frankenthal geöffnet nach Vereinbarung Kunsthaus Frankenthal Mina-Karcher-Platz 42a, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h 20. April bis 20. Mai 2018 Franziska Hünig

GERMERSHEIM

20. Mai bis 17. Juni 2018 Peter Braunholz, Roeland Tweelincks, Thomas Vinson: Kultursommer Rheinland-Pfalz (Fotografie, Objekt, Skulptur, Installation)

HEDDESHEIM Kunstverein Heddesheim Altes Rathaus, Fritz-Kessler-Platz, Heddesheim So 14-16h 29. April bis 27. Mai 2018 Hartmuth Schweizer

HEIDELBERG boeckercontemporary Viktoriastraße 12, Heidelberg geöffnet nach Vereinbarung Büchergilde Buch und Kultur Kleinschmidtstraße 2, Heidelberg Mo-Fr 10-18h, Sa 10-14h bis 5. Mai 2018 Jessen Oestergaard: Die Natur spricht (Poetische Sofortbilder) Edition Staeck Ingrimstraße 3, Heidelberg Di-Fr 10-18h, Sa 10-13h

kunstraumMETROPOL 37


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 38

38 kunstraumMETROPOL


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 39

kunsträume der REGION Galerie im Augustinum Jaspersstraße 2, Heidelberg Mo-So 8-20h bis 1. Mai 2017 Eckard Ribbeck: Grenzgänge zwischen Fotografie und Grafik 5. Mai bis 1. Juli 2018 Elisabeth Nüchtern: Das Bunte muss in’s Eckige Vernissage, 5. Mai 2018, 15.30h Galerie Grewenig Pfarrgasse 1, Heidelberg Mi, Do, Fr 15-18h, Sa 11-13h Galerie Klemm Ladenburgerstraße 42, Heidelberg Mi-Fr 17-20h, Sa 11-15h Galerie Kunst 2 Lutherstrasse 37, Heidelberg Di-Do 11-15h, Sa 11-15h Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Heidelberg Di-Fr 11-13h und 14.30-18h, Sa 11-18h bis 29. April 2018 Rafa Pérez (Spanien) Galerie p13 Pfaffengasse 13, Heidelberg Do-Fr 11-13h u. 14.30-18h, Sa 11-13h u. 14.30-17h, So 14.30-17h 25. März bis 22. April 2018 Friedemann Hahn (Malerei, Grafik) Vernissage, 25. März 2018, 17h 29. April bis 27. Mai 2018 Susana Reberdito (Malerei, i-pad drawings) Vernissage, 29. April 2018, 17h GEDOK Galerie Heidelberg Römerstraße 22, Heidelberg Mi, Fr 17-20h, Sa 11-14h 28. April bis 2. Juni 2018 Daniela Oravitanu: Essence Emotion Vernissage, 28. April 2018, 19h 9. Juni bis 14. Juli 2018 Eva Claudia Nuovia: Ein bisschen mehr Blau... Die Tonart erfordert es Vernissage, 9. Juni 2018. 19h Haus am Werderplatz Werderplatz 10, Heidelberg Sa+So 15-18h und nach Vereinb. bis 2. April 2018 Andrea Esswein: Kopigraphien 12. Mai bis 3. Juni 2018 Philippa Jasper: Leuchtwesen und Schafswölfe (Gemälde, Collagen, Mixed-MediaObjekte) Vernissage, 12. Mai 2018, 19 h Heidelberger Forum für Kunst Heiliggeiststraße 21, Heidelberg Di-So 14-18h 23. März bis 22. April 2018 Sonja Alhäuser (Grafik, Installation) Vernissage, 23. März 2018, 20h 23. März bis 22. April 2018 Sonja Ahlhäuser (Grafik, Installation)

27. April bis 3. Juni 2018 Ursula Blaha, Peter Borkenhagen, Rolf Buwing, Milan Chlumsky, Klaus Meyer, Klaus Staeck, Hildegard Ochse: Begegnung mit der Wirklichkeit 8. Juni bis 8. Juli 2018 Mitsoku Hoshino, Lynn Schoene, Hartmuth Schweizer, Mario Urlaß: Thema Natur Heidelberg Images Fotogalerie Plöck 32a, Heidelberg Di-Fr 11-18h, Sa 11-16h Heidelberger Kunstverein Hauptstraße 97, Heidelberg Di, Mi, Fr 12-19h, Do 15-22h, Sa 11-19h bis 22. April 2018 Jean-Pascal Flavien: House with things behind 5. Mai bis 8. Juli 2018 Stadtansichten: Utopien und Realitäten Kanzlei Tiefenbacher - Kunst im Breitspiel Im Breitspiel 9, Heidelberg 23. Mai bis 31. Juli 2018 Michael Bacht (Preisträger Willibald-Kramm-Stiftung) Kunstraum Vincke-Liepmann Häusserstraße 25, Heidelberg Do, Fr 15-19h, Sa, So 11-15h bis 22. April 2018 Elisabeth Endres: Märzhasen und andere Möglichkeiten 2. Juni bis 8. Juli 2018 Yoshi Takahashi (1943-1997): Zur Erinnerung - Farbradierungen Vernissage, 2. Juni 2018. 19h Kurpfälzisches Museum Hauptstraße 97, Heidelberg Di-So 10-18h bis 19. April 2018 Viele Jahre jünger - 80 Jahre Klaus Staeck. Vom frühen Holzschnitt zum Politplakat bis 24. Juni 2018 Menschen (Fotokunst aus der Sammlung Braus) Museum Haus Cajeth Haspelgasse 12, Heidelberg Mo-Sa 11-17h 6. April bis 23. Juni 2018 Matthias Maaß, Guido Roveda, Johannes Waldbrunner: Zu dritt im Wirbel der Zeit Vernissage, 6. April 2018, 19h Museum Sammlung Prinzhorn Voßstraße 2, Heidelberg Di bis So 11-17h, Mi 11-20h bis 15. April 2018 Das Team als Kurator: Neues und Unbekanntes aus der Sammlung Prinzhorn Skulpturenpark - Orthopädische Universitätsklinik Schlierbacher Landstraße 200a, Heidelberg, täglich geöffnet 17. Juni bis Okt. 2018 Junge Kunst - Junge Künstler Eröffnung, 17. Juni 2018, 11h

Textilsammlung Max Berk (Kurpfälzisches Museum) Brahmsstraße 8, Heidelberg-Ziegelhausen Mi, Sa, So 13-18h 15. April bis 8. Juli 2018 Prof. Helmut Hahn, Prof. Angelika Rösner, Prof. Hansjürg Buchmeier, Prof. Dieter Geissbühler: Tradition trifft Moderne. Das alte japanische Handwerk Katagami im zeitgenössischen europäischen Design Eröffnung, 15. April 2018, 11h

HEILBRONN Kunstverein Heilbronn Allee 28/ Kunsthalle Vogelmann, Heilbronn bis 8. April 2018 Charlotte Dumas: Contemplation Städtische Museen Heilbronn Kunsthalle Vogelmann Allee 28, Heilbronn Di, Mi, Fr 11-17h, Do 11-19h, Sa, So, Feiertag 11-17h bis 17. Juni 2018 Emil Nolde: Farbenzauber (Eine Retrospektive auf Papier) Städtische Museen Heilbronn Museum am Deutschhof Deutschhofstraße 6, Heilbronn Di 10-19h, Mi-So, Feiertag 10-17h bis 8. April 2018 Gertraud Ellinger-Binder

HEMSBACH Galerie im Schloss Schlossgasse 41, Hemsbach Mo, Mi 7:30-17h, Di 7:30-15:30h, Do 7:30-19h, Fr 7:30-13h bis 4. Mai 2018 Marion Schacht: InnenSaiten 17. Mai bis 15. Juni 2018 Sonderausstellung: Förderverein KunstPlatz: Die andere Seite der Bildhauer Vernissage, 17. Mai 2018, 19h 28. Juni bis 17. August 2018 Lena Blaha: Begegnungen Mainz - Como Sansibar Verisssage, 28. Juni 2018, 19h

HEPPENHEIM Atelierhaus Witte Billackerweg 26b, Heppenheim, Ober-Hambach So 20.5./ Mo 21.5. 11-19h und n. Vereinb. 20. Mai bis 17. Juni 2018 Jürgen Heinz, Anette Bundschuh: Freigeister. Der Stahlpoet und die Malerin Vernissage 20. Mai 2018, 11h Kunstraum Horst Antes Sparkassenstiftung Starkenburg Merianstraße 4, Heppenheim Besuche auf Anfrage Tel.: 06252 120-0 Dauerausstellung Kunstverein Heppenheim Bahnhofstraße 1, Heppenheim So 16-18h, nach Vereinb. unter info@kunstverein-heppenheim.de kunstraumMETROPOL 39


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 40

40 kunstraumMETROPOL


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 41

kunsträume der REGION bis April 2018 Paul Czerlitzki: Blind Mai/Juni 2018 Ralf Mitsch: Why I love tattoos Vernissage, 11. Mai 2018, 19h Juni/Juli 2018 Jagoda Bednarsky Vernissage, 22. Juni 2018, 19h

HIRSCHBERG Rathausgalerie Kulturförderverein Hirschberg e.V. Großsachsener Straße 14, Hirschberg Mo, Mi, Fr 8-12h, Di 8-15h, Do 8-12 u. 14-18h 22. April bis 10. Juni 2018 Sabine Amelung, Holger Endres, Brigitte Hofher, Katja Schwinn: RADIALE - Kunst im Kreis Eröffnung, 22. April 2016, 16h

HOCKENHEIM Atelier Giesela Späth Karlsruher Straße 40, Hockenheim Fr 17-19h und nach Anmeldung per Fon 06205 225 7868 oder gisela.spaeth@freenet.de Kunstverein Hockenheim Zehntscheune, Untere Mühlstraße 4, Hockenheim 9. Juni bis 7. Juli 2018 Der Kunstverein Raststatt zu Gast in Hockenheim Vernissage, 9. Juni 2018, 16h

JOCKGRIM Zehnthaus Jockgrim Ludwigstraße 26-28, Jockgrim Fr 20-22h, Sa 15-17h, So 11-17h nur während der Kunstausstellungen 25. März bis 29. April 2018 Zeitgenössische Meistergraphik aus den Beständen der Marianne und Heinrich LenhardtStiftung im Museum Pfalzgalerie Eröffnung, 25. März 2018, 11h

KAISERSLAUTERN Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h bis 15. April 2018 Malte Spohr: Aufzeichnungen (Arbeiten 1994 bis 2018)

KARLSRUHE Badischer Kunstverein Karlsruhe Waldstraße 3, Karlsruhe Di-Fr 11-19h, Sa+So, Feiertage 11-17h 1. Mai 2018 Start des Festivals zum 200jährigen Jubiläums des Badischen Kunstvereins 4. Mai bis 1. Juli 2018 KwieKulik 29. Juni bis 1. Juli 2018 Sommerfest; Symposium zu Gegenwart und Zukunft der Kunstvereinsarbeit Badisches Landesmuseum Schlossbezirk 10, Karlsruhe Di-So, Feiertage 10-18h bis 17. Juni 2018 Die Etrusker - Weltkultur im antiken Italien bis 5. Aug. 2018 Zweck fremd?! Den Dingen auf der Spur 21. April bis 11. Nov. 2018 Revolution ! Für Anfänger*innen Galerie Knecht und Burster Baumeisterstraße 4, Karlsruhe Mi-Fr 14-19h, Sa 11-16 13. April bis 19. Mai 2018 Thomas Putze (Skulpturen) Franziska Schemel (Bildobjekte) Eröffnung, 13. April 2018, 19h 8. bis 23. Juni 2018 Rolf Zimmermann (Ausstellung zum 70sten Geburtstag) Galerie Schrade Zirkel 34 - 40, Karlsruhe Di-Fr 11-13h und 14-18h, Sa 11-16h 19. April bis 9. Juni 2018 Christopher Lehmpfuhl: Herzklänge Kunstraum Neureut e.V. Kirchfeldstraße 122, Karlsruhe-Neureut Di 17-19h, Sa, So 14-17h 19. April bis 20. Mai 2018 Thomas Behling, Eiko Borcherding, Oliver Estavillo, Ottmar Hörl, Vera Kattler, Pavel Miguel, Heiko Müller, Thomas Putze, Svenja Reiter, Julia Schramm, Sabine Steimer, David Uessem: Federn gelassen - Der Vogel in der aktuellen Kunst Eröffnung, 19. April 2018, 19h

17. März bis 13. Mai 2018 Max Slevogt: Impression und Phantasie Zum 150. Geburtstag (Malerei, Grafik)

Staatliche Kunsthalle Hans-Thoma-Straße 2, Karlsruhe Di, Mi, Fr-So 10-18h, Do 10-21h

5. Mai bis 9. Sept. 2018 Hofmanns Wege - Frühe Zeichnungen (1898-1937) Eröffnung, 4. Mai 2018, 19h

bis 27. Mai 2018 Carl Ludwig Frommel: Künstler und Galeriedirektor

8. Juni bis 23. Sept. 2018 Abbas Kiarostami: Der Wind wird uns tragen Eröffnung, 8. Juni 2018, 19h

24. März bis 5. Aug. 2018 Sean Scully: Vita Duplex 25. März bis 21. Okt. 2018 Farbe Querfeldein (Junge Kunsthalle)

Galerie Wack Morlautererstraße 80, Kaiserslautern Mo-Fr 14-19h, Sa 11-16h u. n. Vereinbarung

Städtische Galerie Karlsruhe Lorenzstraße 27, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa-So 11-18h

bis 8. April 2018 Reinhard Roy: einen kreis denken

bis 3. Juni 2018 Benno Blome: Stilles Land (Ausstellung zum Kunstpreis der Werner-Stober-Stiftung)

22. April bis 24. Juni 2018 Marlene Dumas, Roemarie Trockel: Werke aus der Sammlung Garnatz 5. Mai bis 8. Juli 2017 Nina Laaf: tiptoe (Hanna-Nagel-Preis 2018 bis Frühjahr 2019 umgehängt 2018: Facetten der Malerei 1960-2010 ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 9-18h Sa, So 11-18h bis 31. März 2018 ZKM_Gameplay bis 31. März 2018 AppArtAward 2017 - Highlights bis 8. April 2018 Feministische Avantgarde der 1970er Jahre aus der Sammlung Verbund, Wien bis 5. Aug. 2018 Open Codes: Leben in digitalen Welten bis 5. Aug. 2018 DIA-LOGOS. Ramon Llull & die Kunst des Kombinierens

KIRCHHEIMBOLANDEN Kunstverein Donnersbergkreis Orangerie IV, Ostflügel der Orangerie, Dr. Edeltraut Sießl-Allee 4, Kirchheimbolanden 4. bis 13. Mai 2018 Anja Hantelmann: Manchmal 4. bis 16. Juni 2018 Christian Drixler, Reinhard Geller, Klaus Hunsicker, Uli Lamp, Uta Schade, Wolfgang Seipenbusch, Motz Titze: Bildhauersymposium in der „kleinen Residenz”

LADENBURG Galerie Linde Hollinger Rheingaustraße 34, Ladenburg Do-Fr 15-19h, Sa 13-17h bis 14. April 2018 Jürgen Paas, Reiner Seliger: Zwei (Neue Arbeiten) 6. Mai bis 9. Juni 2018 Manfred Fuchs: Erlebtes - Material, Form, Farbe (Papierarbeiten, Collagen, Matererialbilder, Reliefs der Jahre 2015-2017) Vernissage, 6. Mai 2018, 11h Kreisarchiv Ladenburg Trajanstraße 66, Ladenburg Mo-Do 9-16h, Fr 9-12h, So 15.4. und 29.4.14-17h bis 29. April 2018 Elsbeth Lang: Aus meiner Sicht (Malerei, Grafik) Kunstverein Ladenburg im Lobdengau Museum Amtshof 1, Ladenburg Mi+Sa 15-18h, So 11-17h 6. Juni bis 15. Juli 2018 Dialog des Stofflichen Vernissage, 6. Juni 2018, 19.30h Lobdengau Museum Amtshof 1, Ladenburg Mi+Sa 14-17h, So 11-17h

kunstraumMETROPOL 41


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 42

42 kunstraumMETROPOL


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 43

kunsträume der REGION LAMPERTHEIM Künstlerinitiative Lampertheim Schulstraße 4, Lampertheim 24. Febr. 16-19h, 25. Febr. 14-18h u. donnerstags 18-19h bis 29. März 2018 Heike Kissel-Eltrop, Anette Jansen: Frauen 2018 (Malerei, Mosaik, Skulptur)

LANDAU 1. Kunst.Nach(t).Landau Freitag, 8. Juni 2018, 19 bis 24h Galerien und Museen öffnen ihre Türen: Stadtbibliothek, Archiv und Museum, Kunstverein Villa Streccius, Strieffler Haus der Künste, Galerien M, Galerie Z, Galerie Katrin Hiestand, Galerie im Kreishaus, die Stiftskirchengemeinde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstwissenschaften und Bildende Kunst der Universität Koblenz-Landau, Dieter Kissel Stiftung und VR Bank Südpfalz.

Galerie M am Deutschen Tor Neustadter Straße 8, Landau Mi 18-21h, Fr+Sa 15-18h und nach Vereinbarung 20. April bis 8. Juni 2018 Marie Gouil (Objekte, Drucke, Video) Vernissage, 20. April 2018, 19h Finissage, 8. Juni 2018, 18h (im Rahmen der 1. Landauer Kulturnacht) Galerie Z Kaufhausgasse 9, Landau Di-Fr 10-12, 15-18h, Sa 10-14h Galerie Katrin Hiestand Marktstraße 114, Landau Di-Fr 10-16h, Sa 10-15h bis Ende April 2018 Anett Frontzek, Silke Schmidt, Peter Dorn, Jörg Heieck u.a.: Schaulager 8. Juni 2018, 19-24h 1. Kunst.Nacht. Landau Ausstellungsprojekt zusammen mit der Univerität Koblenz-Landau und dem Fachbereich Kunst 22. Juni bis Sept. 2018 10 Jahre Jubiläumsausstellung hausgemacht Architekten Kunstverein Villa Streccius e.V. Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h 19. Mai bis 24. Juni 2018 Robert Broch, Till Heim Sign, Tore Rinkveld Evol, Mirko Reisser Daim: Shifted Tags. Erben des Graffiti Vernissage, 18. Mai 2018, 20h Städtische Galerie Villa Streccius e.V. Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h 24. März bis 6. Mai 2018 Dietmar Brixy, Stefan Bircheneder, Jörg Bach, Bénédicte Peyrat, Marina Sailer, Andrea Grützner, Elger Esser: Räume der Anderen III Vernissage, 23. März 2018, 20h

Strieffler-Haus Löhlstrasse 3, Landau Fr-So 14-17h während der Ausstellungen

LAUDENBACH Kunstkreis Laudenbach e.V. Rathaus-Galerie, Untere Straße 2, Laudenbach Mo-Fr 8-12h, Mo, Di, Do 14-16h, Mi 15-18h bis 28. Mai 2018 Monica Schafferhans und Erica Mata-Betke (Malerei)

LOBBACH Manfred-Sauer-Stiftung (Artrium) Neurott 20, Lobbach täglich 8-22h 25. März bis 21. Mai 2018 Norbert Becke, Michael Gött (Fotografie, Skulpturen) Vernissage, 25. März 2018, 11h 27. Mai bis 22. Juli 2018 Iris Burk, Andrea Flätgen: Lebensspuren Vernissage, 27. Mai 2018, 11h

LUDWIGSHAFEN Atelier Ulrich Thul Raschigstraße 19a, Ludwigshafen nach Vereinbarung 30. Juni bis 4. Aug. 2018 Ulrich Thul: Raumklima (Arbeiten auf Papier) Ernst-Bloch-Zentrum Walzmühlstraße 63, Ludwigshafen Di, Mi 14-17h, Do 14-20h bis 18. April 2018 Sonderausstellung: Kinder im Exil Galerie Lauth Mundenheimer Straße 252, Ludwigshafen Mo-Fr 9-13h und 14:30-18:30h, Sa 10-13h Kunstverein Ludwigshafen Bismarkstraße 44-48, Ludwigshafen Di-Fr 12-18h, Sa, So 11-18h bis 15. April 2018 Mwangi Hutter: Innocent of Black and White 6. Mai bis 1. Juli 2018 Wir zeigen’s Euch! - 10 Jahre Kinder- und Jugendkunstschule unARTig Vernissage, 5. Mai 2018, 15h Rudolf-Scharpf-Galerie Hemshofstraße 54, Ludwigshafen Do, Fr 15-18h, Sa+So, Feiertage 13-18h bis 8. April 2018 Maria Tackmann: Zeichen Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h bis 2. April 2018 Guillaume Apollinaire, Robert Delauny, Frantisek Kupka, August Macke, Sonia Delauny-Terk: Stimme des Lichts. Delauny, Apollinaire und der Orphismus bis 8. Juli 2018 Max Beckmann, Richard Hamilton, Emil Nolde, Mary Bauermeister, Richard Serra: Erzählte Welt. Geschichten in der Kunst

bis 8. Juli 2018 Edvard Munch, Henri de Toulouse-Lautrec, Max Beckmann, georg Grosz, Heinrich Campendonk, Lovis Corinth, Otto Dix, Karl Hofer, Max Pechstein, Gino Severini, Max Slevogt: Nachtschwärmer (Kabinettstücke) bis 8. Juli 2018 Max Ernst: Vegetationen (Zoom #6) 19. Mai bis 12. Aug. 2018 Thomas Scheibitz: Masterplan \ kino

MAINZ Galerie D. van der Koelen in der CADORO Zentrum für Kunst und Wissenschaft August-Horch-Straße 4, Mainz Mi 10-16h, Sa 11-16h Kunst im Abgeordnetenbüro Kaiser-Friedrich-Straße 3, Mainz Mo-Fr 9-18h u. nach Vereinbarung 20. März bis 13. April 2018 Tuğba Şimşek: No one loves like You (Zeichnung) Eröffnung, 20. März 2018, 19.30h Landesmuseum Mainz Große Bleiche 49-51, Mainz Di 10-20h, Mi-So 10-17h bis 29. April 2018 Eberhard Linke: Mönchsphantasien bis 1. Mai 2018 Kristina Lenz, Florian Glaubitz (Dr. Berthold Roland-Fotokunstpreis) bis 29. Juli 2018 Walt Disney, Mickey, Donald & Friends: Die Comic-Figuren und ihre Zeichner 13. Mai 2018 bis 28. April 2019 Ausgetrunken! Trinkgefäße von der Steinzeit bis zum Jugendstil Weltmuseum für Druckkunst Liebfrauenplatz 5, Mainz Di-Sa 9-17h, So 11-17h

MANNHEIM Atelier DIETMAR BRIXY Altes Pumpwerk Neckarau, Aufeldstraße 19, Mannheim geöffnet nach Vereinbarung Atelier Stefanie Welk Güterhallenstraße 3, Mannheim 7. bis 8. April 2018 Stefanie Welk, Jürgen Heinz: Dynamische Positionen I. Offenes Atelier Vernissage, 7. April 2018, 18h / open house, 8. April 2018, 11-18h C7 Galerie C7, Mannheim Di 18-20h, jeden 1. So im Monat 14-16h u. n. Vereinbarung bis 30. April 2018 Thommy Mardo (Fotografie) Club Speicher7 Rheinvorlandstraße 7, Mannheim Mo-Fr 8-20h seit 10. März 2018 Joseph Stephan Wurmer: raumwärts (Holzskulpturen 2008-2018) kunstraumMETROPOL 43


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 44

kunstraumMANNHEIM

AUSSTELLUNGEN Die Strümpfe - The Supper-Artclub Jungbuschstraße 3, Mannheim Fr-Sa 20-2h (an den ersten drei Wochenenden)

Künstlernachlässe Mannheim im Rathaus E5, Mannheim Dauerausstellung: Arbeiten aus dem Depot

Döbele Kunst Mannheim Leibnizstraße 26, Mannheim Do, Fr 14-19h, Sa 12-19h u.n. Terminabsprache bis 28. April 2018 Walter Gramatté (1897-1929): Werke aus den Jahren 1916 bis 1927

siehe auch PORT25 - Raum für Gegenwartskunst Mannheim

Einraumhaus Dammstraße 1, Mannheim Fr u. Sa 16-19h

www.galerienverband-rhein-neckar.de

23. GALERIENTAGE Mannheimer Kunstverein Im Juni ist wieder soweit. Genauer gesagt vom 1. bis 3. Juni 2018 finden im Mannheimer Kunstverein die 23. Galerientage statt. Das Format ist gerade richtig, in mehrfacher Hinsicht: Wer auf großen Kunstmessen ermattet aufgibt, wird die Präsentation der Galerientage im Mannheimer Kunstverein ausgesprochen erfrischend finden. Und das sind sie auch, was die ausgestellte Kunst betrifft. Die Galerientage sind als konzentrierter Blick in das zeitgenössische Kunstgeschehen am Beispiel der Galerienszene im RheinNeckar-Dreieck konzipiert. Dabei wird auch der immerwährende Spagat zwischen der Verpflichtung zur zeitgenössischen Aktualität in der Kunst und dem Anspruch auf Kontinuität in ihrer Vermittlung sichtbar. Gemeinsam wollen die beteiligten Galerien möglichst vielen Menschen die Begegnung mit der zeitgenössischen Kunst erleichtern. Die Kernaufgabe der Galerientage ist es auch, den Galerien in der Region ein selbstbestimmtes, öffentliches Gesicht zu geben. Der Mannheimer Kunstverein ist für solche selbstorgansierten Projekte geradezu ein idealer Partner. Als Plattform für zeitgenössische Kunst und ihrer Vermittlung für ein breites Publikum treffen sich hier die Intentionen der Veranstalter. Die Sachlichkeit des Ausstellungsraumes ermöglicht das Miteinander unterschiedlichster künstlerischer Ausdrucksformen im Dialog, wenn man so will einer nicht jurierten Gruppenausstellung auf Zeit. Abgerundet wird das Informationsangebot zur Kunst der Gegenwart durch einen Vortrag von Prof. Jochen Hörisch (Samstag, 2. Juni um 18 Uhr) zum Thema „Kunst und Geld“. (red) • 23. Galerientage 1. bis 3. Juni 2018 Mannheimer Kunstverein www.mannheimer-kunstverein.de 44 kunstraumMETROPOL

14. April bis 20. Mai 2018 Hantmann, Luckhardt, Endres Eröffnung, 13. April 2018, 19h 19. Mai bis 17. Juni 2018 Dani Jakob, Florian Baudrexel Eröffnung, 18. Mai 2018, 19h 23. Juni bis 15. Juli 2018 Julia Bünnagel, Patrieck Rieve Eröffnung, 22. Juni 2018, 19h Galerie Grandel S4, 23, Mannheim Sa 10-16h und n. Vereinbarung bis 19. Mai 2018 Joeggu Hossmann: Apex Existentia (Malerei) 29. Mai bis 14. Juli 2018 Jürgen Liefmann (Zeichnungen, Bilder) Galerie im Tulla Tullastraße 25, Mannheim Mo-Do 8-16h, Fr 8-13h (außer in den Ferien) Galerie Kasten Werderstraße 18, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 12-15h bis 14. April 2018 Ottmar Hörl: Blutrausch (Malerei) 8. Juni bis 28. Juli 2018 Shepard Fairey aka Obey: Your eyes here Vernissage, 8. Juni 2018, 19h Galerie Peter Zimmermann Leibnizstrasse 20, Mannheim Di-Fr 12:30-18h, Sa 11-14h bis 28. April 2018 Camill Leberer: Indigoraum Kunsthalle Mannheim Moltkestraße 9, Mannheim Di-So u. Feiertage 11-18h 1. Juni 2018 GRAND OPENING 1. Juni bis 2. Sept. 2018 Graphische Sammlung. Carl Kuntz 1. Juni bis 9. Sept. 2018 Jeff Wall 1. Juni 2018 bis 2020 Gegenüberstellung: Werke internationaler Künstler mit Schlüsselwerken der Sammlung von Edouard Manet bis Anselm Kiefer 1. Juni 2018 bis 2020 (Wieder-)entdecken - Die Kunsthalle Mannheim 1933 - 1945 und die Folgen 1. Juni 2018 bis 2020 Erinnern. Aus der Geschichte einer Institution

[Kunst] Projekte Monica Ruppert Lange Rötterstraße 68, Mannheim geöffnet nach telefonischer Absprache 6. April 2018 Daniel Odermatt: Übergang (geöffnet 16., 21., 28.3, 4., 6., 11. und 13.4. 17-19h) 4. Mai bis 1. Juni 2018 Günter Malchow: Mannheim Boogie Woogie Vernissage, 4. Mai 2018, 19h (geöffnet 9., 11., 16., 18., 23., 30.5. und 1.6. 17-19h) Mannheimer Kunstverein Augustaanlage 58, Mannheim Di-So 12-17h bis 1. April 2018 Horst Hamann: Sehfahrten (Fotografie - Ausstellung zum 60. Geburtstag des Mannheimer Fotografen) 8. April bis 20. Mai 2018 Jürgen Paas: Jukebox 1. bis 3. Juni 2018 23. Galerientage Vernissage, 1. Juni 2018, 17-22h art & cocktail, 2. Juni 2018, 11-22h art & brunch, 3. Juni 2018, 12-17h 7. bis 10. Juni 2018 Fakultät für Gestaltung Hochschule Mannheim: Werkschau 17. Juni bis 1. Juli 2018 Lions Art März Galerie Mannheim / cube 4x4x4 Augartenstraße 68, Mannheim Do-Fr 15-18h, Sa 13-16h Eröffnungen jeweils 18-21h bis 7. April 2018 Joachim Griess, Barbara Hindahl, Gisela Hoffmann 14. April bis 5. Mai 2018 Edda Jachens, Doris Kaiser, Siegfried Kreitner 12. Mai bis 2. Juni 2018 Kumika Kurachi, Susanne Lyner, Maboart 9. bis 30. Juni 2018 Françoise Malaprade, Jean Mauboulès, Ben Muthofer PORT25 - Raum für Gegenwartskunst Hafenstraße 25-27, Mannheim Mi-So 11-18h bis 8. April 2018 Mirko Müller, Jonas Gieske: über kurz oder lang bis 8. April 2018 Tine Voecks: Tête-à-Tête 21. April bis 3. Juni 2018 Philipp Morlock: out of Eröffnung, 20. April 2018 21. April bis 3. Juni 2018 Public Possessions (in Kooperation mit dem Jetztmusik Festival) Eröffnung, 20. April 2018


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 45

kunsträume der REGION 23. Juni bis 26. Aug. 2018 Jörg Baier, Adam Cmiel, Fritz Eicher, Margarete Lindau, Johannes Listwenik, Will Sohl: Will Sohl - Artists’ Books reloaded (AT) (in Kooperation mit den Künstlernachlässen Mannheim und dem Zentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg) Eröffnung, 22. Juni 2018

MICHELSTADT Galerie Kautsch Mauerstraße 11, Michelstadt Mi-Fr 15-18h, Sa 12-16h bis 14. April 2018 Karin Radoy: Zwiesprache

NECKARGEMÜND

Prince House Gallery Turley Straße 8, Mannheim Mo, Mi-Fr 12-17h

Villa Menzer Dilsberger Str. 2, Menzerpark, Neckargemünd Sa 14-17h, So 11-17h

bis 27. April 2018 Christian Borth, Thomas Windisch: Poetic Exhibition

bis 15. April 2018 Govinda Christ, Werner Degreif, Swetlana Eisinger, Maren Giljohann, Hildegard Illies, Juliana Kaiser, Frederike Stang, Zitat: Kunstt über Fluss

REM Reiss-Engelhorn-Museen Zeughaus C5, Mannheim, Di-So 11-18h bis 2. April 2018 REFORMATION! Der Südwesten und Europa bis 2. Dez. 2018 Von Pulverdampf und Schlachtidyll: WeißesGold aus der Frankenthaler Manufaktur REM - Forum internationale Photographie Zeughaus C5, Mannheim Di-So 11-18h REM - Zephyr-Raum für Fotografie Bassermannhaus C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h bis 29. April 2018 Rimaldas Vikšraitis: Am Rand der bekannten Welt 27. Mai bis 26. August 2018 Sabine Haubitz, Stefanie Zoche: Postkoloniale Erleuchtung - Kirchen und Kinos in Südindien REM - Museum Weltkulturen D 5, Mannheim, Di-So 11-18h 10. Mai 2018 bis 10. März 2019 Einfach tierisch! Spaß mit Dino, Panda & Co. Dauerausstellung Ägypten - Land der Unsterblichkeit Sebastian Fath | Contemporary Werderstraße 38, Mannheim Do-Fr 14-19h, Sa 12-16h bis 14. April 2018 Kai Richter: Nullpunkt Technoseum – Landesmuseum für Technik und Arbeit Museumsstraße 1, Mannheim TEN Gallery T6, 10, Mannheim Mi-Sa 11-19h bis 11. Mai 2018 Erik Clewe: PATINA (analoge Fotografie) Finissage, 11. Mai 2018, 19h Versöhnungskirche Mannheim Durlacherstraße/Am Marktplatz, Mannheim/Rheinau zu den Gottesdiensten, kirchlichen Veranstaltungen und nach Vereinbarung 22. April 2018 Bettina Mohr: Kunst im Kirchenraum zeitraumexit e.V. Hafenstraße 68, Mannheim Do-Fr 17-21h, Sa+So 14-18h

kunstraumABO

Komandantenhaus Dilsberg Burghofweg 3, Neckargemünd-Dilsberg 15. April bis 3. Juni 2018 Laura Kuch, Christine Schön: RADIALE - Kunst im Kreis Eröffnung, 15. April 2018, 11h 15. April bis 2019 Barbara Guthy, Soana Schüler: Kunst am Grünen Hang Dilsberg (RADIALE - Kunst im Kreis)

NEUSTADT Herrenhof Mußbach An der Eselshaut 18, Neustadt-Mußbach Mo-Fr 9-13h 29. April bis 27. Mai 2018 Pfälzische Sezession: Malerie und Skulpturen UP ART COMTEMPORARY Villa Knöckel, Quellenstraße 32, Neustadt Mi, Do, So 14-18h u. nach Vereinbarung bis 15. April 2018 Sophie Casado: Enchantement Betty Beier: Entzauberung - Spurensuche im Anthropozän

NUSSLOCH galerie arthea Höllweg 12, Nußloch Informationen über Ausstellungen und Aktionen der Galerie unter www.arthea.de

PIRMASENS Forum Alte Post Poststraße 2, Pirmasens Mo-So/Feiertage 10-17h 8. April bis 4. Mai 2018 Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte. Sonderausstellung zur Lebensgeschichte des jüdischen Mädchens Anne Frank (1929-1945) Vernissage, 8. April 2018, 11h 27. Mai bis 29. Juli 2018 Steffen Diemer: Still Silver. Bilder der Dinge

SAARBRÜCKEN Deutsches Zeitungsmuseum Am Abteihof 1, Saarbrücken/Wadgassen Di-So 10-16h bis 30. Juni 2018 Schacht und Heim: Der saarländische Bergmann in Schrift und Bild

kunstraumMETROPOL Nie mehr verpassen dank Abo! kunstraumMETROPOL, das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar bietet regelmäßig Informationen zu zeitgenössischer Kunst in Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim, um nur einige „hotspots“ zu nennen, und weit darüber hinaus. Ausstellungsbesprechungen, Interviews mit Kunstschaffenden und Kunstvermittlern, Künstlerporträts, Ausstellungsempfehlungen und eine umfassende Übersicht über Kunsttermine in einem Quartal ermöglichen die schnelle Orientierung über die aktuellen Kunstaktivitäten in der Metropolregion. kunstraumMETROPOL liegt in ausgewählten Museen und Kunsträumen aus und ist im Abo erhältlich: Dann erhalten Sie regelmäßig die Ausgaben direkt in Ihren Briefkasten. Es kostet 20,- Euro und umfasst vier Ausgaben inkl. Versand. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail mit Angabe der Lieferadresse und dem Zeitpunkt, ab dem Ihr Abo beginnen soll an:

redaktion@kunstraum-metropol.de

kunstraumMETROPOL 45


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 46

AUSSTELLUNGEN

Saarlandmuseum - Moderne Galerie Bismarckstraße11-15, Saarbrücken Di, Do-So 10-18h, Mi 10-20h bis 21. Mai 2018 Künstlergruppe “Brücke”: Expressionistische Arbeiten auf Papier bis 3. Juni 2018 Michael Riedel bis 31. Dez. 2018 Pae White

SANKT MARTIN ATELIER | rothpauser Kirchstrasse 5, Sankt Martin Fr-So 15-17h 27. April bis 17. Juni 2018 Rainer Negrelli: Akt in der Südpfalz Vernissage, 27. April 2018, 17h

SCHRIESHEIM Museum Théo Kerg Talstraße 52, Schriesheim ab 21. Jan. 2018: So 14-17h u. n. Vereinb. 22. April bis 27. Mai 2018 Harald Priem, Roswitha Josefine Pape, Margarethe Lindau: Hoch-Flach-Tief Dauerausstellung Théo Kerg

SCHWETZINGEN Galerie der Volkshochschule/Ev. Stadtkirche Mannheimer Straße 29, Schwetzingen Florian Till Franke von Krogh: Köpfe, Fenster, Landschaften Vernissage, 2. Juni 2018, 15h Karl-Wörn-Haus Museum der Stadt Schwetzingen Marstallstraße 51, Schwetzingen Di-Fr 14-18h, Do, Fr 1o-12h, 14-17h, Sa, So, Feiertage 11-17h 22. April bis 22. Juli 2018 Franz von Lenbach: Die Schönen seiner Zeit Vernissage, 22. April 2018, 11h Kunstverein Schwetzingen Orangerie Schloss, Schwetzingen Di-Fr 14-18h, Sa, So 11-18h 46 kunstraumMETROPOL

2. bis 24. Juni 2018 Ralph Gelbert: Beyond the Visible Museum Blau Hebelstraße 2, Schwetzingen Sa+So 14-18h Stadt Schwetzingen Palais Hirsch, Schlossplatz 2, Schwetzingen Di-Fr 14-18h, Sa, So, Feiertage 11-18h 20. April bis 27. Mai 2018 Marie Preaud: Labor of Love Vernissage, 19. April 2018, 18h Xylon Museum u. Werkstätten Schwetzingen Schlossgarten 2, Schwetzingen (Eingang neben der Stadtbücherei) Fr-So 14-17h

SEEHEIM-JUGENHEIM Museum Stangenberg Merck im Haus auf der Höhe, Helene-Christaller-Weg 13, Seeheim-Jugenheim Mi-Fr 15-19h, Sa, So, Feiertage 11-18h bis Sept. 2018 Heidy Stangenberg-Merck: Hauptsache Blau! ab 8. April 2018 Franz Musiol: ... meine beste Freundin das Holz

SINSHEIM Stiftskirche Sunnisheim Stiftstraße 15, Sinsheim 15. April bis 3. Juni 2018 Myriam Holme, Ira Konyukhova: RADIALE Kunst im Kreis Eröffnung, 15. April 2018, 16h

SPEYER ART2 Kunstraum Korngasse 2, Speyer Mo-Fr 9-18h, Sa 10-16h seit 17. März 2018 Bettina Mauel: Tanzbilder Galerie Josef Nisters Bahnhofstraße 29, Speyer Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h

7. April bis 12. Mai 2018 Paul Conte (Malerei) Eröffnung, 6. April 2018, 19h Historisches Museum der Pfalz Domplatz 4, Speyer, Di-So 10-18h bis 15. April 2018 Richard Löwenherz bis 3. Juni 2018 Robin Hood Kunstverein Speyer Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h 6. Mai bis 3. Juni 2018 Dorothée Aschoff: verräumlichen Vernissage, 6. Mai 2018, 11h 10. Juni bis 5. Aug. 2018 Sasha Koura, Joachim Kreiensiek (Zeichnungen, Assemblagen, Malerei, Installation) Vernissage, 10. Juni 2018, 11h Typographisches Kabinett Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h bis 8. April 2018 Werner Brand: Malerei 25. März bis 22. April 2018 Klaus Süß (Chemnitz): Handpressendrucke

TIEFENTHAL Kunst Kabinett Tiefenthal Bahnhofstraße 1, Tiefenthal Sa, So 11-16h, u. nach Vereinbarung 27. Mai bis 24. Juni 2018 K.O. Götz, Michael Dekker: Dialog (Malerei, Skulptur)

VIERNHEIM Kunstraum Gerdi Gutperle Heidelberger Straße 9, Viernheim Fr-So 14-18h bis 8. April 2018 Steffen Diemer, Julia Belot: Geschichten über ... 24. April bis 10. Juni 2018 Claudia Steiger, Bärbel Schulz


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 47

kunsträume der REGION Kunstverein Viernheim Kunsthaus Viernheim, Rathausstraße 36, Viernheim Do, Fr 15-18h, Sa 10-13h bis 7. April 2018 Lynn Schoene: Imaginary Distortion of Fact & Fiction (mixed Media, Skulptur, Installation) KulturScheune Viernheim Satonévriplatz 1, Viernheim Di 10-17h, Mi 14-17h, Do 10-13h u. 15-19h, Fr 14-17h, Sa 10-12h bis 13. April 2018 Theo Schneickert: Matamorphosen (Malerei aus neuerer Zeit)

VÖLKLINGEN Weltkulturerbe Völklingerhütte Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur Völklingen/Saarbrücken täglich 10-19h bis 8. April 2018 Inka - Gold. Macht. Gott. 3.000 Jahre Hochkultur 25. März bis 4. Nov. 2018 Barry Cawston: Bansky - Dismaland & Others (Fotografie) ab 19. Mai 2018 Legende Queen Elizabeth II.

WALLDORF

Volksbank Weinheim Bismarckstraße 1, Weinheim Mo-Fr 8:30-16h, Do 8:30-18h 27. März bis 7. Juni 2018 Walter Zimmermann: Bildraum - Raumbild (Malerei, Öl, Acryl, Mischtechnik) Vernissage, 27. März 2018, 19h 12. Juni bis 30. Aug. 2018 Wolfgang Maria Ohlhäuser (Malerei, Öl) Vernissage, 12. Juni 2018, 19h

WORMS Nibelungenmuseum Fischerpförtchen 10, Worms Di-Fr 10-17h, Sa, So, Feiertag 10-18h Dauerausstellung: Wagners “Ring” Kunstverein Worms Renzstraße 7-8, Worms, Sa+So 15-18h bis 15. April 2018 Gerhard Rießbeck: Malerei aus Grönland 11. Mai bis 10. Juni 2018 Ingrid Rodewald: Constructions (Plakatcollagen) Eröffnung, 11. Mai 2018, 18.30h Museum Heylshof Stephansgasse 9, Worms Di-Sa 14-17h, So + Feiertage 11-17h 8. April bis 30. Mai 2018 Anselm Feuerbach und die Düsseldorfer Kunstschule

Künstlergruppe Walldorf Laurentiuskapelle, Kapellenweg 1/Schlossplatz, Walldorf, Do-So 14-19h

29. Juni bis Aug. 2018 Sonderausstellung über den russischen Filmregisseur Andrej Tarkowski

9. bis 13. Mai 2018 Herbert Hügens: 70 Jahre Künstlergruppe Walldorf, 70 Jahre Herbert Hügens Vernissage, 9. Mai 2018, 19h

Wormser Kulturzentrum Rathenaustraße 11, Worms Mo-Fr 10-18h, Sa 9-12h

SAP SE Internationales Schulungszentrum Dietmar-Hopp-Allee 20, Building 5, Walldorf Mo-Fr 10-18.20h und 5., 6.5. 12-17h

3. bis 28. April 2018 Michaela Zeng, André Link: Farbträume (Body-Painting, Malerei, digitale Malerei) Vernissage, 3. April 2018, 19h mit living-art

bis 13. April 2018 Nicola Pragera: Looking behind the curtain (SAP Art Moments #)

ZELLERTAL-HARXHEIM

3. Mai bis 14. Sept. 2018 South African Identities Vernissage, 3. Mai 2018, 19h

24. Juni 2018 Texte - Steine - Töne

WEINHEIM GRN-Klinik Röntgenstraße 1, Weinheim täglich 14-19h bis 29. April 2018 Beate Sellin: Freilicht Kunsthaus Klüber Hauptstraße 58, Weinheim Di-Fr 10-18h, Sa 10-15h 6. Mai bis 5. Juni 2018 Gan-Erdene Tsend Museum der Stadt Weinheim Amtsgasse 2, Weinheim Di-Do, Sa 14-17h, So 10-17h bis 8. April 2018 Carl Kornmeier und das Müll

Skulpturengarten Lindenstraße 7, Zellertal-Harxheim, 11-18h

Alle Termine ohne Gewähr.

Bildnachweise Max Slevogt, Familienbild Slevogt im Garten von Godramstein, 1911, Öl a.L., mpk, Gemaldesammlung, Inv.Nr. 68-6. Foto und Copyright mpk/ Max Slevogt, Porträt Max Liebermann, 1901, Öl auf Leinwand, mpk, Gemäldesammlung. Foto und © mpk / Max Slevogt, Im Grünen, 1904, Öl a.L., Foto und © mpk / Act, 2015, 44 x 51 x 32 cm, Bronce lackiert / Fotograf Michael Dekker / Senza Titolo, 1961, 65 x 100 cm, Mischtechnik auf Karton / Fotograf Christoph Bothner / Franz von Lenbach, Julia Virginia Scheuermann (Lyrikerin und Malerin; 18481938), 1903, © Stadt Schrobenhausen / Anselm Kiefer: Essence – Eksistence, 2011, Öl, Emulsion, Acryl, Schellack, Metall, Mitte: 280 x 1.146 cm, Seitenteile: 280,00 x 570,00 cm, Kiefer-Sammlung Grothe in der Kunsthalle Mannheim, © Anselm Kiefer, Foto: Wort.Bild.Kultur UG / Videostill aus Addresses, Marie Gouil und Anica Seidel, 2015, Dessous, Marie Gouil, 2017 (Foto: Christian Bullinger), Robe cimentée, Marie Gouil, 2016, (Foto: Christian Bullinger) / Martin Grothmaak, La Traviata für Pudenz, 2012 / Laís Pontes, Born Now Here, 2017, © Laís Pontes / Aneta Grzeszykowska, Selfie #17, 2014, courtesy of

IMPRESSUM Raster Gallery, Warsaw / Isabelle Wenzel, Field 1, 2015, aus der Serie Field Studies 2014/2015, © Isabelle Wenzel / Ralph Gelbert: Schwarzwald, Öl auf Leinwand, 1917 Foto: Georg Merkel, Anzeigenbild: Ralph Gelbert: Altrheinlandschaft, Öl auf Leinwand, 2017 – Foto Georg Merkel / Christine Schön, Ohne Titel, 2016, Öl auf Baumwolle, ø 100 cm, Foto: Dorothea Burkhardt / Ira Konyukhova, Stockhausen Goes Middle East, 2018, Soundinstallation Foto vom Künstler selbst / Konstantin Voit, Fußball-Weltmeisterschaft 1974: Finale in München, BR Deutschland, 5_BECKENBAUER (Spielführer), 50 x 30 cm, Acryl auf Holz, 2017, Foto: Dorothea Burkhardt / Rainer Zerback, Solheimajökull, 2013, Digitalcolorprint, 40 × 60 cm, Foto ebenfalls vom Künstler selbst / Marie Preaud, Labor of Love, 2018, © Marie Preaud / Michael Bacht, „Schrein für einen Stein“ (Anordnung 1), 1985 / Modell 1:15 / Original 400 x 310 x 310 cm, (Privatsammlung Heidelberg), (Foto: Michael Bacht) / Marlene Dumas: Female, 1992/93, Städtische Galerie Karlsruhe, Sammlung Garnatz / Margarete Lindau, Strahlenrauschen‘ (Ausschnitt), Bild: Margarete Lindau / AG 200, Der Tisch, 2017. Courtesy Badischer Kunstverein / Manfred Fuchs, Prismen, 2017, Maße 100 x 70 cm, Bildfreigabe: Herr Henne /Mirko Reisser (DAIM): Sprayprint on canvas, 2016, Foto: Mirko Reisser / Walter Gramatté „Mädchen am Tisch“ 1922, Öl auf Leinwand, 78 x 67 cm, Bild: Galerie Döbele / Jochen Damian Fischer, Carré (Entwurf) 2018, Bildfreigabe: Herr Henne / Günter Malchow, P 20/22017, Acryl/Edding auf Bütten, 59x 42 cm, 2017, Foto:Günter Malchow / André Wischnewski, whatever you say. Bild: Künstler / Jürgen Paas, Target Wall, 2016 2018 PVC, Aluwellen, Bild: Künstler / HAP Grieshaber, Paare XII (aus der Folge „Die Liebe ist ein Hemd aus Feuer“), 1978, Farbholzschnitt in blau, Privatbesitz, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 / Yoshi Takahashi, 'Fische II', 1992, Alle Recht liegen bei Chiharu Takahashi / Jürgen Heinz, , Freigeist, Stahlplastik, Höhe 65 cm, 2007, Foto: Jürgen Heinz / Walter Zimmermann, Gezahnte Felsstruktur Roussillon, 2017, 50/70 cm, Original-Farbpigmente, Strukturpaste, Acryl, auf HDF-Baumwollplatte, Bild: Künstler / Levon Biss, Pilzkäfer, Brachysphaenus sp. Coleoptera Erotylidae, Draufsicht, © Levon Biss / Stefanie Welk „Raumtänzer“, Stahldraht, lackiert, 30 X 30 X 12 cm, 2016, Foto: Lena Wunderlich / KunstNachtLandau, Bild: Stadt Landau / Rafa Pérez, ohne Titel, 2017, Bild: Galerie Heller, Bild: Künstler / Franke von Krogh, die Woge, 2011, Foto: Jessen Oestergaard.

Impressum Herausgeber: art-media-edition-Verlag Insel 3, D-79098 Freiburg Geschäftsführung: Björn Barg Projektleitung und Redaktion: Wort.Bild.Kultur. UG (haftungsbeschränkt)

redaktion@kunstraum-metropol.de www.kunstraum-metropol.de Druck: ColorDruck Solutions GmbH 69181 Leimen/Germany Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe: Dr. Helmut Orpel, Dr. Annette Reich, Dr. Barbara Gilsdorf, Roland Heinzmann M.A, Prof. Tina Stolt, G. Braus, Dr. Dietmar Schuth, Prof. Hans Gercke, Sigrid Mahn-Hutta, Dr. Martin Stather, Dr. Karoline Feulner, Ina Stegen, Cristina Streckfuß, Alosia Föllmer Auflage 7.000 / kunstraumMETROPOL liegt in ausgewählten Museen und Kunsträumen aus und ist im Abo erhältlich Nächste Ausgabe: Juli, August, September 2018, Anzeigenschluss: Fr. 25.05.2018 Erscheinungstermin: voraussichtlich 21 Tage nach Anzeigenschluss kunstraumMETROPOL 47


Final_kMETROPOL_2_2018_ausgeschossen.qxp_Metropol 26.03.18 13:35 Seite 48

kunstraumMETROPOL 2Q 2018  

Das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar

kunstraumMETROPOL 2Q 2018  

Das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar

Advertisement