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JANUAR FEBRUAR MÄRZ

2017

Ulrike Rosenbach, art is a criminal action, 1969/2013

DAS KUNSTMAGAZIN DER METROPOLREGION RHEIN-NECKAR


SAP Kunstausstellung

UN PASEO DE ARTE LATINO Junge Kunst aus Lateinamerika

Karlo Andrei Ibarra, Desterrados, 2014

/// 21.Oktober 2016 – 24.Februar 2017

SAP SE/ Internationales Schulungszentrum/ 69190 Walldorf/ Dietmar-Hopp-Allee 20/ Building 5/ Headquarters Oktober2016–Februar2017/ Mo–Fr von 10–20Uhr/ www.sap.de/ kunst


WEITSICHT bis 29. Januar 2017 Kurpfälzisches Museum, Heidelberg www.museum-heidelberg.de

kunstraumartKARLSRUHE 10 Mit Freude in den Augen und glücklichen Herzen nach Hause gehen … Im Gespräch mit Anja Knoess, Beiratsmitglied der art KARLSRUHE 12 Galerie Linde Hollinger Döbele Kunst Mannheim

Ulrike Rosenbach, art is a criminal action, 1969/2013

13 Galerie Anja Knoess Galerie Lauth 14 Galerie Knecht und Burster Galerie p13 15 Kunst – Kompetenz – Petra Kern

kunstraumWALLDORF 4 Viva Zapata! Ein Spaziergang quer durch die Kunst Lateinamerikas 35 Rainer Selg Bild-Skulptur-Objekt

kunstraumKAISERSLAUTERN 6 Sarah Mock und Andrea Grützner Ausgezeichnet mit dem Pfalzpreis für Graphik, Fotografie, Video und Neue Medien

kunstraumHEIDELBERG 8 Die Kunst als Motor Ursula Schöndeling ist Heidelbergs neue Kunstvereinsdirektorin 20 Künstlergespräch – viel mehr als ein Gespräch mit Künstlern Erlebnis zeitgenössische Fotografie im Kurpfälzischen Museum Heidelberg

16 Galerie Tammen & Partner 18 One-Artist-Show Döbele Kunst Mannheim

kunstraumMANNHEIM 23 Schwarzseher Handlungsanweisung zur Erlösung des Schwarzen Quadrats Ottmar Hörl im Mannheimer Kunstverein 27 Elsa Hagelskamp Von Wegen! 35 Dennis Ulbrich Heute 37 Conny Welcker Skulpturale Traumwesen

kunstraumSCHWETZINGEN 25 Mitsuko Hoshino im Kunstverein Schwetzingen

21 Begegnungen Beate Thiesmeyer – Figürliches Batho Gündra – Schmuckkunst

kunstraumLANDAU

26 Rainer Kaiser Behutsame Verbindungen

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28 Schriftbilder Christel Fahrig-Holm und Sabine Friebe-Minden

kunstraumVIERNHEIM

37 Munke Eine Retrospektive

27 the space between Malerei von Klaus Fischer und Stahlplastiken von Rolf Kurz Silke Schmidt Alle Zeit der Welt

29 Das Wirken des Menschen Maler und Zeichner Karl Heinz Treiber mit Bildhauer Heinz Rupp im Diskurs

kunstraumWEINHEIM

editorial

31 Stille Intensität in Schwarz-Weiß Fotografien von Birgit und Roger Schäfer

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

kunstraumJOCKGRIM

in unserer - auch medial - globalisierten Welt gibt es eigentlich keine Unschuld des Nichtwissens mehr – dennoch liegt Lateinamerika immer noch allzu wenig im Blickfeld Europas. Zu Unrecht, wie ich meine. Eine sinnlich vergnügte und dennoch hintersinnige Einladung zur Korrektur bietet die Ausstellung „Un Paseo de Arte Latino“ der SAP. Ein Muss sozusagen. der Besuch der artKARLSRUHE ein Unbedingt und auch die Reihe hochkarätiger Ausstellungen und Events in unserer Region kann sich sehen lassen. Versprochen. Ihnen ein schönes Neues Jahr. Björn Barg

32 Alexandra Deutsch Eine Werkschau

kunstraumMOCHENTAL 33 Christopher Lehmpfuhl Schwabenritt

kunstraumLUDWIGSHAFEN 37 Lyrik & Kunst Deutsch-russischer Kulturaustausch 39 gleichzeitig Govinda Christ – Hildegard Illies – Annette Meyer 41 AUSSTELLUNGEN in den kunsträumen der REGION 31 kunstraumMETROPOL IM ABO 47 Impressum kunstraumMETROPOL 3


kunstraumWALLDORF

VIVA ZAPATA! EIN SPAZIERGANG QUER DURCH DIE KUNST LATEINAMERIKAS Lateinamerika ist politisch in unseren Breiten vor allem durch Revolutionäre und Diktatoren von Juarez über Péron, Guevara und Pinochet bekannt, ein quirrliger Teil unseres Planeten, der jedoch in den vergangenen Jahren auch in der internationalen Kunstszene immer mehr von sich reden macht. Die SAP in Walldorf bietet jetzt in einer breiten Ausstellung dieser Kunst ein Schaufenster und es gibt viel zu entdecken. Da Lateinamerika doch etwas größer als die Metropolregion RheinNeckar ist, kann dieses Schaufenster naturgemäß nur klein sein. Klein aber fein, möchte man hinzufügen, denn was die Kuratorin der SAP, Alexandra Cozgarea, hier zusammengetragen hat, kann sich mehr als sehen lassen. So vielfältig wie die Kunstszene sich in den hier beteiligten Ländern, nämlich Argentinien, Brasilien, Kuba, Kolumbien, Mexiko, Peru und Puerto Rico darstellt, so unterschiedlich sind die künstlerischen Ansätze der einzelnen Künstlerinnen und Künstler. Ein Feuerwerk künstlerischer Ideen wird hier abgebrannt und auch wenn über 4 kunstraumMETROPOL

die Hälfte der Künstlerinnen und Künstler in Kuba beheimatet sind, bleibt noch genug Platz für die anderen Länder. Dass Kuba hier überproportional beteiligt ist, liegt an der Struktur der Sammlung Funcke (Neu Isenburg), die den Großteil der Arbeiten beigesteuert hat. Das ist nur auf den ersten Blick ein Nachteil, den Arbeiten sieht man das nicht unbedingt an, zu spannend sind die einzelnen Positionen. Eindringliche Arbeiten wie z.B. Sebastián Camachos (Argentinien) „Migrantes“, wunderbar filigran ausgeschnippelte Flügel, die nurmehr als Leerstelle in einem aufgeschlagenen Buch sichtbar sind, Wilson Diaz (Kolumbien) flirrende Streichholzhütte, die aus Streichholzschachteln gebaut ist, deren Etiketten, selbstverständlich handgemalt, westliche Konsumgüter bezeichnen, die die Kulturen Lateinamerikas längst usurpiert haben oder Yosman Boteros (Mexiko) MGs und Gewehre aus übereinander gelegter Goldfolie, Symbole für eine systemimmanente, immer vorhandene Gewalt: einfach großartig! Natürlich scheint immer wieder eine nicht zu übersehende Vorbildfunktion westlicher Kunst durch, aber abseits davon behaupten sich die Werke als individuelle, innovative und oft mit hintergründigem Witz versehene Ausprägungen eines spezifischen Lebensgefühls, das einfach mehr Wärme ausstrahlt als die Sonne in unseren Breiten gemeinhin hergibt.


Noemi Pérez, Panorama Catatumbo, 2015 Kleine Nadelstiche bringen den Betrachter jedoch rasch wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Etwa in der Arbeit „La Memoria“ der Kubanerin Lidzie Alvisas, die ein kleines Tableau mit vielen Stecknadeln und einem USB-Stick gestaltet hat, ein hinterhältiges Werk, denn der Zugriff auf die Erinnerung ist nur mit Schmerzen möglich. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, die koloniale und jüngste Geschichte der letzten Jahrzehnte verzahnen sich in diesem Werk. Nicht vergessen wollen wir Vik Muniz, brasilianischer Tausendsassa, der sich mit der Rekonstruktion bekannter Kunstwerke, u.a. in Schokolade und anderen Materialien hervorgetan hat – allerdings löscht er seine individuelle Handschrift, indem er seine Werke fotografiert und als Fotokunst präsentiert, eine sehr persönliche Aneignung, die durchaus lecker, aber auch bitter sein kann. Iván Capotes (Kuba) Bild „Power is Powder“ mit Streifen aus Öl und Münzstaub beschwört die Ästhetik des Geldes – allerdings könnte man „Powder“ leicht auch mit (Schwarz-) Pulver assoziieren; Sprengkraft hat das so oder so allemal. Und dann die größte Arbeit in der Ausstellung (neben der Videoarbeit von Glenda León), das „Panorama Catatumbo“, ein gewaltiges

Dschungelbild, Bleistift auf Leinen, das nur auf den ersten Blick die stereotype Wahrnehmung Lateinamerikas als undurchdringlichen Urwald aufnimmt. Fast versteckt spielen sich da, zwischen den Bäumen kaum zu sehen, kleine Alltagsszenen mit Schmuggel, Transport von Benzinkanistern und andere Heimlichkeiten ab, die dem Blick des Touristen entgehen. Gerade darum kommt die Kunst zu uns, beschert uns Einblicke, die wir sonst nicht hätten, bereichert uns und gibt uns etwas zurück, was unsere Vorfahren dort gelassen haben: einen Pflasterstein, den der puertoricanische Künstler Karlo Andrei Ibarra verbotenerweise aus der verbliebenen kolonialen Pflasterung ausgebuddelt hat und mit einem Griff versehen auf Reisen schickt. Vorsicht, dass der einem nicht ins Fenster fliegt! Wenn man mehr über diese Kunst wissen möchte hilft nur eins: nichts wie hin zur SAP! Noch bis zum 24. Februar 2017. Martin Stather • Un Paseo de arte Latino bis 24. Februar 2017 SAP SE Internationales Schulungszentrum www.sap.de/kunst kunstraumMETROPOL 5


kunstraumKAISERSLAUTERN

Sarah Mock, Videostill aus Zwiefach, 2015

SARAH MOCK UND ANDREA GRÜTZNER AUSGEZEICHNET MIT DEM PFALZPREIS FÜR GRAPHIK, FOTOGRAFIE, VIDEO UND NEUE MEDIEN Der Bezirksverband Pfalz hat 2016 den Pfalzpreis für Bildende Kunst in der Sparte Graphik/Fotografie/Video/Neue Medien ausgeschrieben und in Form eines Hauptpreises und eines Nachwuchspreises vergeben. Mit dem Preis verbunden ist eine Einzelausstellung der Preisträger im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk). Pfalzpreisträgerin ist die 1984 in Worms geborene Videokünstlerin Sarah Mock, die in Neustadt aufgewachsen ist und heute in Berlin lebt. Ihre selbstreflektierten Videoarbeiten sind kulturhistorische Untersuchungen aus moderner Perspektive. Nachwuchspreisträgerin ist Andrea Grützner, geboren 1984 in Pirna, in Kaiserslautern aufgewachsen und heute in Berlin lebend. In ihrer fotografischen Werkreihe Tanztee, die mit der Auszeichnung gewürdigt wurde, reduziert sie das Motivische auf Gesten und Ausschnitte hin zu einem fragmentarischen Realismus. 6 kunstraumMETROPOL

Sarah Mock Videoarbeiten und Installation Im Schauraum West des mpk präsentiert Sarah Mock mehrere Videoarbeiten, darunter ihre zum Pfalzpreis eingereichten Werke The Deluge/Die Flut (2014) und Zwiefach (2015), verbunden mit installativen Interventionen. Mocks filmischer Blick auf die Gegenwart mündet in einer kritischen Schau der populären Gegenwartskultur. Besonders im Fokus steht dabei der Gegensatz von Natürlichkeit und Künstlichkeit. Die Flut zeigt Videomaterial, welches der letzte Mensch auf der Erde (dargestellt von Sarah Mock) zur Erinnerung an die Menschheit und die Geschichte ihres Untergangs bewahrt hat, ähnlich der Voyager Golden Record, die 1977 ins All geschossen wurde. Dabei werden subjektiv-surrealistische und philosophische Gedanken über das Ende der Menschheit mit Bildern der Megametropole

Seoul als ultimativen Ausdruck des Anthropozäns, sowie Bildern von „abandoned places“, die für die Zeit nach dem Verschwinden der Menschen stehen, kombiniert. Zwiefach behandelt die zunehmende Verdoppel- bis Vervielfachung der „realen Welt“ um uns herum. Durch die weltweit inzwischen von fast allen Menschen genutzten Smartphones und sozialen Netzwerke entsteht eine Bilderflut von Aufnahmen, auf denen die Menschen sich vor den verschiedensten Hintergründen selbst darstellen und dieses Bild verbreiten wollen. Dadurch entsteht eine Art digitaler „Parallelwelt“ mit lächelnden, posierenden Menschen im Vordergrund. Eine weitere Ebene der Verdoppelung werden durch Nachbauten europäischer Tourismusziele in Südkorea geboten. Die Künstlerin hat die südkoreanischen Versionen von Venedig, dem Prager alten Rathaus und der Berliner Gedächtniskirche


besucht und sich dort in abgewandelter Pose filmen lassen - im immer gleichen, starren Gesichtausdruck, die Flut der Selfie-Lächeln brechend. Zurück in Europa, die „Vorbilder“ der Fakeorte besuchend, wird deutlich, dass auch diese nur ein Abbild dessen sind, was der Besucher zu finden erwartet. Statt dessen Souvenirläden, „traditionelle Musik“ nur für Touristen und gar die drohende Zerstörung Venedigs durch riesige Kreuzfahrtschiffe, und alles im Namen des Selfies. Wo ist das Original des Abbildes? In der Präsentation überlagern sich verschiedene Bildebenen, so wie sich die Bilder für die Betrachter der Smartphones mit dem Bild der Umwelt überlagern. So überlagern sich auch beim Sehen Bildinformation und Hintergrundinformation, man sieht alles zwiefach. Die Künstlerin studierte 2007-12 an der Kunsthochschule Mainz in der Klasse für Neue Medien und 2013-14 als Meisterschülerin an der Universität der Künste in Berlin. Sie erhielt bereits mehrere renommierte Auszeichnungen wie den Mannheimer Kunstpreis oder den Preis zur Förderung der Kunst in der Pfalz. Andrea Grützner Fotoarbeiten Der Schauraum Ost des mpk wird von Andrea Grützner mit ihrer zum Pfalzpreis eingereichten Werkgruppe Tanztee sowie den beiden Fotoprojekten Erbgericht (2013-16) und Das Eck (2015-16) bespielt. Tanztee ist eine vielschichtige und differenzierte Betrachtung zum wichtigen gesellschaftlichen Thema des Älterwerdens. In scharfem Kontrast dazu steht die geradezu jugendfrische intensive Farbigkeit der Arbeiten, deren Ästhetik sich aus künstlerischen Mitteln von Malerei, Fotografie und Collage erzeugt. Mit farbigem Licht spürt Andrea Grützner dem unbestimmbaren Zauber des traditionellen Dorfgasthofes Erbgericht nach. Grützner interessiert die Auflösung des Raumes, das Spannungsverhältnis zwischen dem realen Ort und seiner Transformation in fotografischen Bildern und Vorstellungsbildern. Für Das Eck hat die Fotografin im Rahmen des Stipendiums „Koblenzer Stadtfotograf“ die Stadt Koblenz mit ihrer Kamera erkundet und lenkt das Auge des Betrachters abseits der Touristenströme auf die grafische Struktur der urbanen Architektur. Grützners konzentrierte Bildausschnitte – malerische, abstrakte und surreale Fragmente – haben nur

Andrea Grützner, Erbgericht, 2016 noch wenig mit Stadtansichten zu tun, wie wir sie täglich wahrnehmen. Sie eröffnen neue Blickwinkel auf die deutsche Nachkriegsarchitektur und auf historische Artefakte. Andrea Grützner erhielt ihre künstlerische Ausbildung durch ein Studium des Kommunikationsdesigns in Konstanz und 2009-14 durch ein Studium der Fotografie an der FH Bielefeld. 2015 war sie Koblenzer Stadtfotografin. Dr. Heinz Höfchen

• Sarah Mock und Andrea Grützner 28. Januar bis 5. März 2017 Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern www.mpk.de kunstraumMETROPOL 7


kunstraumHEIDELBERG

DIE KUNST ALS MOTOR URSULA SCHÖNDELING IST HEIDELBERGS NEUE KUNSTVEREINSDIREKTORIN Dass sie über einen sozialpädagogischen Hintergrund verfügt, ist nicht schlecht, denn auch für eine Kunstvereinsleiterin wie Ursula Schöndeling, die seit Jahren mit Künstlern, Architekten und Designern zusammen arbeitet, sind Kenntnisse auf diesem Fachgebiet wichtig. Es geht schließlich nicht nur um das, was gezeigt wird, sondern auch um die Art der Präsentation, denn diese soll den Betrachter zur Einfühlung in die jeweilige Materie motivieren. Der sieht sich bei der zeitgenössischen Kunst häufig überfordert, da er bei ihr die von früheren Epochen her gewohnte Ästhetik und bildhafte Schlüssigkeit vermisst. Fühlt er sich bei der Hand genommen und an den jeweiligen – oft sperrigen – Gegenstand herangeführt, wird er dankbar sein.

Architekten und Designern zu suchen – als Projektleiterin wie als Kuratorin. An ihren früheren Wirkungsstädten (Städelmuseum Frankfurt, Kunstverein Braunschweig, Kunstverein Langenhagen) räumte sie nie der Theorie, die heute eine wesentlich größere Rolle spielt als vor einigen Jahrzehnten, die Priorität ein, sondern legte immer großen Wert auf die künstlerische Praxis. Die Expertin wurde deshalb aus verständlichen Gründen von einer Findungskommission aus 33 Bewerbern ausgewählt. Sie tritt ihr Heidelberger Amt – zunächst für fünf Jahre – im Januar 2017 an und ließ wissen, dass sie auch mit anderen Institutionen zusammenarbeiten will, zum Beispiel mit Bildungseinrichtungen. Sie strotzt vor Ideen und hält dazu viel von Dialog und Vernetzung.

An ihrem letzten Wirkungsgebiet als Direktorin/Kuratorin in Langenhagen hatte sie stets ergiebige Jahresthemen gewählt wie etwa die „Wahrnehmung von Landschaftsräumen“, die „Zugriffe von Künstlerinnen auf Lebenswelten“ mit dem Ausstellungsraum als Versuchsanordnung oder einen Komplex wie die „Forschungsstation sozialer Raum“. Diesen Einfallsreichtum wird die neue Leiterin, die sich als Kunstvermittlerin versteht, in Heidelberg sicher weiter pflegen, und die dafür erforderliche Vermittlungsarbeit scheint sie als Mission zu empfinden. Jede ihrer bisherigen Ausstellungen hat sie mit zwei bis Heidelbergs neue Kunstvereinsleiterin Ursula Schöndeling, 1965 in drei Kreativworkshops ergänzt und natürlich auch durch Führungen. Marburg an der Lahn geboren, ist Nachfolgerin von Susanne Weiß, Schulklassen will sie weiterhin zu den Veranstaltungen einladen. Dadie nach fünf Jahren in diesem Amt zurückkehrt in ihre Heimatstadt mit wird der Kunstverein Schülern und Studierenden als ein Ort des Berlin. Schöndeling hatte Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft Lernens vorgestellt und eine Ausstellung als Schule der Wahrnehund Philosophie an den Universitäten in Köln und Frankfurt/Main studiert und früh damit begonnen, die Zusammenarbeit mit Künstlern, mung. Das scheint ein tragfähiges Konzept zu ergeben. Dazu möchte Ursula Schöndeling auf ihr Publikum eingehen, um dessen Erwartungen kennenzulernen. Die Kreativworkshops liegen ihr am Herzen, denn sie nehmen Impulse der künstlerischen Praxis auf und könnten auch zum eigenen Experimentieren anregen. Ursula Schöndeling hat bereits Filme und Animationen vorgelegt und will offenbar die große Bandbreite der zeitgenössischen Medien für ihre Zwecke nutzen. In Niedersachsen besuchte sie mit Schülern auch bedrohte Lebensräume, zum Beispiel das Bissenheimer Moor. Auch dies ein aktuelles und brisantes Thema. Deshalb will sie sich jetzt in Heidelberg mit diesem Thema auseinandersetzen. An der Universität von Hannover hatte sie Seminare durchgeführt, in denen es um Kunstvermittlung und Kuratieren ging. Ursula Schöndeling ist ein nachdenklicher Mensch, der sein eigenes Tun reflektiert.

Natalie Czech, A poem by repetition by Emmett Williams, 2013 8 kunstraumMETROPOL

Fragt man die neue Heidelberger Kunstvereinsdirektorin wie sie zur Kunst kam, erzählt die im Odenwald aufgewachsene gelernte Erzieherin, dass sie mit dem Medium zum ersten Mal im Landesmuseum Darmstadt, damals noch mit der Sammlung Ströher in Berührung kam. Hier sah sie nicht nur Bilder von Böcklin oder Feuerbach, sondern auch den großen Beuys-Block. Ein Aha-Erlebnis. Später fand sie über die Architektur zur Kunst. Warum scheinen uns bestimmte Dinge so selbstverständlich, andere dagegen fremd? Wie kommen wir eigentlich zu unserem Verständnis der Welt?, fragte sie sich. Da erschien ein Studium der Kunstgeschichte gerade richtig, um visuelle Kultur zu erforschen. Und die zeitgenössische Kunst, zumal sie sich oft aufs Hier und Jetzt bezieht und mit jeder Ausstellung etwas Neues entsteht. Die Kunst als Motor. Dieser Gedanke wird die dynamische Frau wohl auch während ihrer kommenden Heidelberger Jahre beflügeln.


Nana Petzet, Plakat für die Freie Flusszone Süderelbe, 2014 Ursula Schöndeling, die dem Vorstand des Arbeitskreises Deutscher Kunstvereine (ADKV) angehört, visiert natürlich schon das 2019 bevorstehende Jubiläum „150 Jahre Heidelberger Kunstverein“ an. Mit viel Lob bedenkt sie das Programm ihrer Vorgängerin Susanne Weiß und kündigt an, die Kooperation mit Heidelberger Institutionen zu suchen, sich kritisch mit Themen wie Globalisierung und Digitalisierung zu befassen und auch dem Sinnlichen in der Kunst nachzuspüren. In ihrer ersten für den Heidelberger Kunstverein kuratierten Ausstellung plant Ursula Schöndeling einen ungewöhnlichen Aufschlag, in dem sie von Anfang an Künstler, Kunstinteressierte, Einheimische, Anwohner und Institutionen der Stadt sehr aktiv mit einbezieht. Das Ausstellungsprojekt „Galerie für Landschaftskunst“ (Eröffnung 17. März 2017), ein freier Künstler-Projektraum für künstlerische und interdisziplinäre Arbeit an Vorstellungen für Natur, Landschaft und Stadt, widmet sich exemplarisch Fluss-Landschaften. Um genau zu sein, dem Komplex „Freier Flusszonen“ u.a. Elbe, Yamuna (der wichtigste Nebenfluss des Ganges) und Süderelbe und dem „Land für Fünf Finale Handlungen“ an der Emscher bei Dinslaken. Es handelt sich dabei durchweg um urban überformte Landschaften und die Frage wie Künstler damit umgehen. Hier schlägt Schöndeling einen Bogen nach Heidelberg, dessen bestimmendes Merkmal seit jeher der Neckar ist. Themen wie Hochwasser, Freizeitnutzung, Untertunnelung oder die Befestigung der Uferstraßen heizen nicht nur Diskussionen an, sondern prägen das Leben der beliebten Touristen-

stadt und haben Auswirkungen auf zukünftige Planungen und die Stadtentwicklung. Mehr als nur ein Ansatzpunkt! Ein breitgefächertes Workshop- und Begleitprogramm mit Aktionen der beteiligten Künstler und Wissenschaftler wird exemplarisch die Arbeit der Galerie für Landschaftskunst in den Stadt- und Landschaftsraum nach Heidelberg transportieren, sicher völlig neue Perspektiven und Blickwinkel öffnen und eingefahrene Sicht- und Sehweisen ablösen. Wegen ihres innovativen Ansatzes wird Ursula Schöndeling alte Techniken wie neue Medien gleichberechtigt präsentieren. Außerdem sind Dialoge zwischen Künstlergenerationen geplant. Nach der Galerie für Landschaftskunst werden die Heidelberger zunächst die Künstlerin Natalie Czech (*1977) kennenlernen. Auch sie setzt sich mit der Lesbarkeit der Welt auseinander und findet im Spannungsfeld von Bild und Text neue poetische Möglichkeiten im Medium der Fotografie. Ihre „poems by repetition“ entdecken in den Beschriftungen alltäglicher Objekte Gedichte verschiedener Autoren. Diese kurzen Texte verändern und erweitern das Verständnis des Bildes. Eine gleichzeitig intellektuell präzise wie poetisch imaginative Einladung an das Publikum, sich in die Prozesse des Wahrnehmens und Lesens zu vertiefen. Heide Seele • Galerie für Landschaftskunst 17. März bis 28. Mai 2017 Heidelberger Kunstverein www.hdkv.de kunstraumMETROPOL 9


kunstraumartKARLSRUHE Frau Knoess, welchen Stellenwert hat die art KARLSRUHE in der Kunstlandschaft generell und welche Bedeutung hat sie speziell für die Gegenwartskunst? Die art KARLSRUHE hat sich zu einer überregionalen Messe entwickelt, die insbesondere in der Mitte und dem Süden Deutschlands zu einer festen Institution geworden ist und einen festen Termin im Kunstjahr für Sammler, Kunstinteressierte und Kunstbegeisterte bis hin in die Schweiz, Frankreich und Luxembourg darstellt.

Anja Knoess

MIT FREUDE IN DEN AUGEN UND GLÜCKLICHEN HERZEN NACH HAUSE GEHEN … IM GESPRÄCH MIT ANJA KNOESS, BEIRATSMITGLIED DER ART KARLSRUHE

Vom 16. bis 19. September 2017 blickt die Kunstwelt wieder nach Karlsruhe, denn die lichtdurchfluteten Messehallen bieten auf 35.000 qm erneut idealen Raum und hervorragendes Ambiente für die inzwischen 14. art KARLSRUHE – internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst. Inzwischen hat sich das Ausstellungskonzept mit zahlreichen One-Artist-Shows, großzügigen Skulpturenplätzen sowie exklusiven Sonderausstellungen etabliert und es werden 50.000 Kunstliebhaber und passionierte Sammler erwartet. Unter dem Slogan „Entdecken. Lieben. Sammeln“ präsentieren sich 210 Galerien aus zwölf Ländern, darunter zahlreiche bekannte Aussteller auch aus der Metropolregion Rhein-Neckar (s. S. 12 bis S. 19 ), aber auch interessante Neuzugänge wie beispielsweise Bernheimer Contemporary (Berlin), Tobias Naehring (Leipzig), island6 (Shanghai/China) oder die Galerie Springer (Berlin).

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Über die Auswahl der Galeristen und deren Zusammenstellung in den vier Hallen Fotografie und Original Editionen, Moderne Klassik und Gegenwartskunst, Klassische Moderne und Gegenwartskunst und Contemporary Art entscheidet der achtköpfige Beirat unter Leitung von Kurator Ewald Schrade. Mit großem Sachverstand, hoher Kompetenz und viel Weitblick entwickeln die Beiratsmitglieder regelmäßig das einzigartige Profil der art KARLSRUHE und sichern die sehr hohe Qualität der Kunstmesse. Neben den renommierten Galeristen Renate Bender (München), Frank Thomas Gaulin (Lübeck), Dr. Wolfgang Henze (Wichtrach/Bern), Dr. Dorothea van der Koelen (Mainz/Venedig) und Werner Tammen (Berlin) sowie der Kunstjournalistin Dorothee BaerBogenschütz (Wiesbaden) verstärkt die Kölner Galeristin und Kunsthistorikerin Anja Knoess (Galerie Anja Knoess) den Beirat. Sie macht sich für die zeitgenössische Kunst stark.

In den Jahren meiner Messeteilnahmen konnte ich zudem eine zunehmende Besucherzahl von jungen Sammlern wahrnehmen. Diese interessieren sich meist eher für die gegenwärtige Kunst und jüngere Künstler. Über die Messeteilnahmen von Galerien, die diese „junge“ Kunst zeigen und die vornehmlich in Halle 4 zu sehen ist, kann so diesen „nachwachsenden“ Sammlern und Kunstinteressierten eine auch im mittleren Preissegment angesetzte, aktuelle Kunst angeboten werden. In diesem Sinne kann die art KARLSRUHE – die ja auch die Akademien Karlsruhe und Stuttgart und das ZKM in unmittelbarer Nachbarschaft hat, diese zeitgenössischen Strömungen adäquat widerspiegeln und vermitteln. Was macht die art KARLSRUHE so besonders und warum sollte man sie besuchen? Die art KARLSRUHE ist mit ihrem Angebot, in vier Hallen Kunst zu zeigen, eine sehr große Messe und bietet sicher für unterschiedlichste Sammler und Kunstinteressierte ein spannungsvolles Nebeneinander von künstlerischen Ansätzen und Strömungen. Die Größe der Messe ist Vorteil und Nachteil, der große Überblick ist natürlich auch eine Herausforderung sich diesen tatsächlich zu verschaffen! Es ist also nötig, Zeit und ein waches Auge mitzubringen. Die für Messen üblichen Schwankungen von Stilistiken, Niveau und das ungeheure Angebot an visuellen und intellektuellen Reizen ist enorm und es gilt aus diesem breit aufgestellten Angebot das herauszufiltern, was einen interessiert, betrifft und bewegt. Man kann sich aber auch einfach treiben lassen in diesem „Melting pot“ der die unterschiedlichsten Strömungen, Vorlieben und Fragestellungen von Kunst und Gesellschaft zu spiegeln vermag.


imGESPRÄCH Sie werden im Beirat als Vertreterin für die zeitgenössische Kunst charakterisiert – welchen Einfluss hat das konkret auf Ihre Arbeit in diesem Auswahlgremium? Die art KARLSRUHE steht nach wie vor für ein breit aufgestelltes Angebot von Kunstwerken der hier traditionell stark vertretenen klassischen Moderne und des 20. Jahrhunderts, bei teils sehr hochkarätigen Galerien. Hierfür ist die Messe bekannt und geschätzt. Das Angebot der Messe besteht jedoch zum anderen großen Teil aus Angeboten von Galerien, die Kunst des 21. Jahrhunderts zeigen, sich der zeitgenössischen Kunst widmen. In Halle 1 findet man eine Mischung aus unterschiedlichen Epochen der Kunstgeschichte im Bereich von Editionen, Druckgrafik, Fotographie und MuItiples. In Halle 4 wird lt. Vorgabe der Messeleitung ausschließlich zeitgenössische, also ganz aktuelle Kunst, von meist noch lebenden Künstlern gezeigt. Sie gilt ein bisschen auch als „Entdeckerhalle“ für noch nicht etablierte Positionen. Ich bin Kunsthistorikerin und bereits seit vielen Jahren in Kunsthandel und Galerie tätig. Auf dieser Grundlage vermag ich das breite Spektrum der auf der Messe vertretenen Kunstrichtungen und Strömungen einzuordnen. Die Halle 4 ist, wie ich finde teils zu Unrecht in den letzten Jahren immer wieder pauschal wegen der Qualität der dort gezeigten Positionen kritisiert worden, doch auch hier gilt: eine Messe ist ein Marktplatz der unterschiedlichsten Anbieter und es finden sich immer stärkere und weniger überzeugende Positionen, wie auf jeder Messe. Ich begreife meine Aufgabe im Kunstbeirat darin, die Halle 4 mit ihrem explizit definierten Fokus auf den zeitgenössischen Positionen, zu stärken und qualitativ zu verbessern: Was ist jung und frisch, innovativ und qualitätsvoll und was gehört hierher in Halle 4 - auch im Sinne einer Reflektion und Ergänzung der in den anderen Hallen gezeigten, zeitgenössischen Positionen. Meine Kollegen und ich streben im Beirat nach einer breiten Qualitätskontrolle, um die Messe noch besser und überzeugender zu machen. Mein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Angebot der Halle 4.

Die art KARLSRUHE ist bei Kunstliebhabern und -interessierten aber auch bei Sammlern gleichermaßen beliebt. Welche Empfehlungen geben Sie aber Neueinsteigern in das Thema Kunst? Woran können Sie sich orientieren? Natürlich geht es erst einmal darum, zu schauen, was einen anspricht und berührt oder irritiert. Über ein Gespräch mit dem Galeristen ist es dann einfach, mehr über das Gesehene zu erfahren und die Kunstwerke eventuell auf der Basis neuer Erkenntnisse anders oder vielfältiger wahrzunehmen. Nicht nur als Neueinsteiger sollte man mit wirklich offenen Augen über die Messe gehen, manchmal sind gerade die Positionen, die man auf den ersten Blick ablehnt, die wirkliche Herausforderung, die eigenen Sehgewohnheiten und Vorstellungen von Kunst wahrzunehmen und zu überdenken. Grundsätzlich wichtig ist, sich viel anzuschauen, immer wieder. Gehen Sie neben den Messebesuchen auch in die Galerien in Ihrer Nähe oder auf Reisen, gehen Sie in Museumsausstellungen und auch in die Ausstellungen der Kunstvereine! Nur über das wiederholte Ansehen von Originalen schult man seinen Blick, vergrößert man sein Verständnis und Wissen über Kunst. Galeristen sind meist Enthusiasten und begeistert von dem was sie zeigen, sie können dem Laien viel vermitteln und nahebringen, was man alleine oder über Lektüre viel schwerer in Erfahrung zu bringen vermag. Vertiefende Lektüre und Recherche, das Verfolgen von Berichten und Artikeln in Presse, Feuilleton und Fachzeitschriften erweitern das Urteilsvermögen. Kunst als Investment? Welche Aspekte sind hierbei wichtig? Fundierte Kenntnisse über die Entwicklungen auf dem Kunstmarkt und die Kunst in die man investieren möchte, eine langfristige Beobachtung des Marktes sind wichtig, ebenso gegebenenfalls eine Galerie, der man vertraut und auf deren Erfahrung und Empfehlung man sich verlassen kann. Dabei kann meiner Meinung nach dennoch niemand wirklich und unter allen Umständen dafür garantieren, dass ein Werk der Kunst seinen Wert behält oder garantiert steigert bzw. gerade dann wieder erzielt, wenn man es verkaufen will

oder muss. Es gibt Kunstwerke, die durch Mechanismen des Marktes gesteuert zu Bluechips werden und entsprechend gehandelt werden. Aber wie beim normalen Aktienhandel auch, gibt es hier Unwägbarkeiten und Unsicherheiten, Abstürze und Höhenflüge, zyklisches Geschehen. Abschließend eine ganz persönliche Frage: Was wird Ihr persönliches Messehighlight sein? Und wie sieht ein perfekter Messetag aus? Ein perfekter Messetag ist für mich, wenn ich viele Gespräche geführt habe, sowohl mit Einsteigern als auch mit versierten Kunstliebhabern und -sammlern und auch mit Kollegen im Austausch war. Wenn dann ein Sammler oder Kunstinteressierter mit Freude in den Augen und glücklichem Herzen mit seinem neu erworbenen Kunstwerk nach Hause geht, haben wir etwas richtig gemacht! Das Interview führte kunstraumMETROPOL

Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst 16. bis 19. Februar 2017 Öffnungszeiten 16. bis 19. Februar, 12 - 20 Uhr 19. Februar, 11 - 19 Uhr Messe Karlsruhe Messeallee 1 76287 Rheinstetten www.art-karlsruhe.de

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Galerie Linde Hollinger

Vera Molnar, Méthamorphoses d'Albrecht, 1994/2016, Inkjet auf Leinwand, 100 x 100 cm

Döbele Kunst Mannheim

Xanti Schawinsky, inversal, 1977, airbrush on gauze and canvas, two strainers, 85,4 x 85,4 x 5,2 cm,

Galeriekonzept Gruppen- und Einzelausstellungen konstruktiver, konkreter und konzeptioneller Kunst international bekannter Künstler/innen.

Standort In der historischen Altstadt von Ladenburg, im Herzen der Metropolregion Rhein-Neckar zwischen Heidelberg und Mannheim.

Leistungsspektrum Beratung und Betreuung beim Aufbau von Sammlungen. Professionelle Beratung bei der künstlerischen Ausstattung von Empfangs-, Geschäftsund Büroräumen..

Ausgestellte Künstler Dieter Balzer, Werner Bauer, Anne Blanchet, Hellmut Bruch, Inge Dick, Madeleine Dietz, Rita Ernst, Gerhard Frömel, Christiane Grimm, Sebastian Hempel, Rosa M Hessling, Axel Malik, Vera Molnar, Jan van Munster, Jürgen Paas, Gert Riel, Vera Röhm, Babak Saed, Bernhard Sandfort, Annette Sauermann, Diet Sayler, Reiner Seliger, Turi Simeti.

Xanti Schawinsky, terfiance, 1975, airbrush on gauze and canvas, two strainers, 82,3 x 92,8 x 6 cm Xanti Schawinsky (1904-1979): Der gebürtige Schweizer mit jüdischen Wurzeln emigrierte 1933 nach Italien. Dort erreichte ihn 1936 der Ruf Josef Albers in die USA, wo er am Black Mountain College in North Carolina unterrichtete. Es folgten Lehrtätigkeiten und Aufträge in New York. Die Darstellung der Bewegung führte ihn von der Leinwand über die Bühne hin zu illusionistischen „Sphären“-Bildern, die ab den 60er Jahren, zurück in Europa, als Ergebnis seiner Suche zu sehen sind.

Döbele Kunst Mannheim Galerie Linde Hollinger Rheingaustraße 34 68526 Ladenburg

Stand-Nr. H2/D20 12 kunstraumMETROPOL

Mobil: +49 (0) 171 58 00 932 www.galerielindehollinger.de Lh@lindeholliger.de

Hedwig und Johann Döbele Telefon: +49 (0) 621-79943078 Leibnizstraße 26 Mobil: +49 (0)174-1663050 68165 Mannheim www.doebele-kunst.de jd@doebele-kunst.de Stand-Nr. H2/D07


Galerie Anja Knoess

Galerie Lauth

Peer Boehm, New Orleans 1904, 2016, Aquarell und Acryl auf Nessel 210 x 160cm

Marlis Albrecht, Waldmeisterin, 2016, Wachs/Pigmente/Holz, 170 x 125 cm

Hermann Reimer, Waldweg, 2016, Öl auf Leinwand, 165 x 165 cm

Koen Vermeule, Hope, 2016, Öl auf Leinwand, 120 x 90 cm

Galerie Lauth e. K. Galerie Anja Knoess Große Brinkgasse 17-19 50672 Köln

Stand-Nr. H4/L01

Telefon: +49 (0) 221 - 270 67 37 www.galerieanjaknoess.de galerieanjaknoess@gmx.de

Telefon: +49 (0) 621 - 56 38 40 Werner Lauth Fax: +49 (0) 621 - 5 66 96 92 Mundenheimer Straße 252 Mobil: +49 (0) 172 - 6 24 59 02 67061 Ludwigshafen www.galerie-lauth.de Stand-Nr. H3/K20 mail@galerie-lauth.de kunstraumMETROPOL 13


Galerie Knecht und Burster

Galerie p13

P.R. Keil, o.T., Mischtechnik auf Baumwolle, 100 x 100 cm

Hans Baschang, ohneTitel, 2011, Kohle und Bleistift auf Papier 102 x 73 cm

Eine impulsive und spontane Arbeitsweise gepaart mit gestischem Duktus und leuchtender Farbintensität kennzeichnen das Werk von Peter Robert Keil. Dynamisch und kraftvoll gezogene Linien in Kohle oder Kreide gepaart mit Farbschüttungen und Spritztechnik verleihen den Bildern ihren emotionalen Gehalt und ihre neoexpressive Qualität. Neben der one-artist show von Peter Robert Keil präsentiert die Galerie p13 außerdem neue Arbeiten von: Stephanie Abben, Arvid Boecker, Dome, Normann Seibold, Evelyn Weinzierl und Willi Siber. Die Galerie p13 wurde 2007 gegründet und befindet sich im Zentrum der Heidelberger Altstadt. Neben der Entdeckung und Förderung von jungen Talenten, legt die Galerie Wert auf betont eigenständige Kunstpositionen und konzeptuelle Ansätze in der zeitgenössischen Kunst. Das Galeriespektrum umfasst alle Medien: Malerei, Zeichnung, Bildhauerei, Fotografie und Installation.

Franz Bernhard, WV 424, Liegende Figur, 2003, Corten-Stahl, Holz 85 x 300 x 120 cm

Ausgestellte Künstler

One-artistShow

INGO RONKHOLZ, SIBYLLE SCHLAGETER ULRICH J. WOLFF

HANS BASCHANG

Skulpturenplatz FRANZ BERNHARD

Galerie Knecht und Burster Baumeisterstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon: +49(0)721 937 49 10 Mobil +49(0)177 844 00 46 info@galerie-knecht-und-burster.de www.galerie-knecht-und-burster.de

Stand-Nr. H3/F12 und H3/F13 14 kunstraumMETROPOL

Galerie p13 Pfaffengasse 13 69117 Heideberg

Stand-Nr. H4/M08

Telefon: +49(0)6221-7295543 Mobil +49(0) 170-4516973 www.galerie-p13.de info@galerie-p13.de


Kunst – Kompetenz – Petra Kern Kunst – Kompetenz – Petra Kern präsentiert spannende Premieren Zwei „One Artist Shows“, elf weitere KünstlerInnen aus dem Programm von Kunst – Kompetenz – Petra Kern: Das bedeutet nicht nur Kunst vom Feinsten, sondern auch zwei spannende Premieren auf der art Karlsruhe. Am gewohnten Platz in Halle H3, Stand H36 erwartet die BesucherInnen auf 125 m2 Ausstellungsfläche eine brillante Auswahl an neuen Gemälden, Mischtechniken, Aquarellen und Skulpturen für mannigfache Stilgefühle. „Unsere zeitgenössischen Werke treffen leidenschaftliche Sammler und weitsichtige Kapitalanleger ebenso mitten ins Herz wie „Einsteiger“, die erkannt haben: Kunst tut einfach nur gut.“, so Kunstexpertin Petra Kern. Und sie verspricht, dass die Besucher auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit zum Dialog mit vielen anwesenden KünstlerInnen haben werden, worin sie eine absolute Bereicherung für alle Beteiligten sieht. Selbstverständlich informiert die leidenschaftliche Kunstkennerin und -förderin auch über ihren zweiten Unternehmensschwerpunkt, die „Wild-LifeArt“, mit dem die einstige „Galerie G“ vor fast fünf Jahrzehnten einen Nischenplatz erobert hat und heute noch in zweiter Generation als Kunst – Kompetenz – Petra Kern unter weltweiter Anerkennung besetzt. Namen wie Kuhnert, Schatz und BresslernRoth sind hier selbstredend. Mit 13 von 31 KünstlerInnen, die sie größtenteils seit Jahrzehnten im Programm hat, ist sie auf der art Karlsruhe vertreten.

Jérôme Lagarrigue, Eye #XVII, 2014, Öl auf Leinwand, 178 cm x 178 cm JANA & JS, Everytime trying, 2014, Acryl, Spray-Farbe, Stencil-Technik auf Holz, Æ 90 cm

Kunst – Kompetenz – Petra Kern Bergstraße 81 69121 Heidelberg Deutschland Telefon: +49 (0) 6221 - 48 41 20 Mobil: +49 (0) 175 2 98 22 84 www.petrakern.de kern@petrakern.de

Stand-Nr. H3/H36 kunstraumMETROPOL 15


Galerie Tammen & Partner

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Gabi Streile „Impression, Marburger Kunstverein 2016“

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Detlef Waschkau „New York, Times Square“ 2016, Holzrelief, Pigment auf Holz, 238 x 157,5 x 1 cm

3

Michael Ramsauer „STIER“, 2016, Öl auf Leinwand, 200 x 160 cm

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Marion Eichmann „TWIZZLER“, 2016, Collage, Papierschnitte, Pigmenttusche, 180 x 300 cm

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ART KARLRUHE 2017 Ambitioniert wie in allen vorangegangenen Jahren präsentiert die GALERIE TAMMEN & PARTNER ihr Galerieprogramm auf der art KARLSRUHE 2017

16 kunstraumMETROPOL

2


4

GABI STREILE

MARION EICHMANN

1950 geboren. Lebt und arbeitet in Karlsruhe. „Die Arbeiten von Gabi Streile sind opulent, dem Gegenstand verhaftet. Die Bilder zeugen von der Geschwindigkeit, mit der sie entstanden sind. Malerei als ein Ausagieren von spontaner Bewegung, nur kein wildes Irgendwie, sondern zielgerichtet, geführt, formiert und doch der Auflösung der Form entgegen …“ (Susanne Ramm-Weber)

1974 geboren. Lebt und arbeitet in Berlin. „Nichts anderes als die sichtbare Wirklichkeit ist die Bühne für die grafischen Erkundungsreisen, mit denen Marion Eichmann aus der Überfülle des Gesehenen schöpft, alles detailreich auf ein lineares Gerüst reduziert und in mitreißenden raumgreifenden Tableaus vor unseren Augen ausbreitet.“ (Dr. Birgit Möckel)

DETLEF WASCHKAU

MICHAEL RAMSAUER

1961 geboren. Lebt und arbeitet in Berlin „Er kann mit dem Beitel malen und dem Pinsel schnitzen: Detlef Waschkau hat das Relief, seit der Antike eine Kunstform, die zwischen der Plastik und der Malerei steht, in eine zeitgemäße Bildsprache transformiert.“ (Ralf Burmeister, Berlinische Galerie)

1970 geboren. Lebt und arbeitet in Oldenburg. „Vielseitig und rigoros individualistisch, expressiv und abstrakt reduziert, in der Kunstgeschichte verortet und offen für malerische Experimente - die künstlerische Position von Ramsauer lässt sich nicht mit einem kurzen Schlagwort fassen. Seine Bildstrategien führen den Betrachter in immer neue Sehprozesse.“ (Irmtraud Rippel)

Ausgestellte Künstler DIETMAR BRIXY HERBERT MEHLER MICHAEL RAMSAUER DETLEF WASCHKAU

GALERIE TAMMEN & PARTNER MARION EICHMANN SABINE OSTERMANN WERNER SCHMIDT GABI STREILE

Skulpturenplatz MARION EICHMANN (H3/J27)

Hedemannstr. 14 / Ecke Friedrichstr. 10969 Berlin - Germany Telefon: +49 (0) 30 22 50 27 91-0 mobil: +49 (0) 175 - 206 19 42 www.galerie-tammen-partner.de info@galerie-tammen-partner.de

One-artist Programm MARION EICHMANN MICHAEL RAMSAUER

GABI STREILE DETLEF WASCHKAU

Stand-Nr. H3/J 27 und J 31 kunstraumMETROPOL 17


One-Artist-Show Döbele Kunst Mannheim

IGOR OLEINIKOV Die Entwicklung des späteren Meisterschülers von Markus Lüpertz ist geprägt von harten biografischen Brüchen und gesellschaftlichen Umbrüchen. Igor Oleinikov wurde 1968 in Krasnodar, einer Industriestadt im russischen Südwesten, als Sohn einer musisch interessierten Familie geboren. Bereits in der Schule fiel sein außerordentliches bildnerisches Talent auf, das ihm aber auch eine gewisse soziale Ausgrenzung aufbürdet. Ab 1983, im Alter von 15 Jahren, kann er vier Jahre lang die Kunstfachhochschule in Krasnodar besuchen und mit dem Diplom erfolgreich abschließen. In den Jahren der in der Sowjetunion eingeleiteten Reformphase, arbeitete der junge Maler, nach seinem schwierigen Militärdienst, zunächst als ein sogenannter „Agit-Prop-Maler“ in einer Lederwarenfabrik. Dort war er für die im Zuge von „Perestroika“ und „Glasnost“ reformsozialistische Formen annehmende Sichtagitation und Produktwerbung des Unternehmens zuständig. Nach dem Untergang des Sowjetimperiums zog Igor Oleinikov 1991 in die 10 Millionen Einwohner Metropole Moskau. Dort vollzog er den Schritt zum freien Künstler, richtete erste improvisierte Ausstellungen aus und erlebte hautnah die wilden Jahre der ungezügelten Etablierung eines neuen Systems. Der Erfahrung einer gewaltigen Transformation folgte 1996 die Übersiedlung nach Deutschland und die Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft. An der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, Karlsruhe ist Krasnodar bereits seit den 70er Jahren freundschaftlich verbunden und in den 90er Jahren wurde eine offizielle Partnerschaft besiegelt, in Karlsruhe begann er 1997 bei Professor Meuser ein Kunststudium, bevor er, bereits ein gutes Jahr später, an die Düsseldorfer Akademie wechselte - damals unter den Kunststudenten die begehrteste deutsche Akademie - zunächst in die Fachklasse von Jörg Immendorf und dann, im Jahre 2001, in die Fachklasse von Markus Lüpertz, zu dessen Meisterschüler er 2003 berufen wurde. Die Notwendigkeit, sich in einem gänzlich different strukturierten Kulturraum zu orientieren, nahm der junge Künstler, unterstützt von Freunden und Partnern, als biografische Herausforderung und als künstlerisches Leitmotiv an. Folgerichtig erscheint in diesem offenen Prozess Igor Oleinikovs Entscheidung für Berlin, als einem Sinnzentrum stabilisierbarer Widersprüche, wo er seit 2007 in einem Atelier in Charlottenburg arbeitet. Die Kunsthistorikerin Dr. Andrea El-Danasouri vergleicht Oleinikovs künstlerische Haltung mit einem Rundfunkbeitrag Martin Buber’s: „Über die Verseelung der Welt“. Dieser Spiritualität spürte er schon als Kind, noch unbewusst, nach und stellt sich diesem Anspruch als Jugendlicher, als junger Mann, hin zur Entwicklung seiner Persönlichkeit und - ganz konsequent stellt er sich diesem Anspruch in seinen Bildern. Halle2/D07

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kunstraumHEIDELBERG

KÜNSTLERGESPRÄCH – VIEL MEHR ALS EIN GESPRÄCH MIT KÜNSTLERN Erlebnis zeitgenössische Fotografie im Kurpfälzischen Museum Heidelberg

Ulrike Rosenbach steht im Kurpfälzischen Museum direkt vor ihrem Werk „Art is a criminal action (1969/2013)“. Fast 50 Jahre liegen zwischen der Aufnahme von ihr, der jungen Kunststudentin Rosenbach neben Elvis Presley, dem Popidol der 60er Jahre und der dynamischen Künstlerin von heute, die sich nicht lange bitten lässt, bereitwillig in gleicher Haltung vor ihrem Werk posiert. Und man ahnt mit welcher Energie, welchem Drang, welcher Kraft und ja welcher Rebellion Rosenbach ihrer Kunst starken und nachhaltigen Ausdruck verleiht. Geprägt vom magisch-pädagogischen Stil ihres Lehrers Josef Beuys und beeinflusst von der politischen und künstlerischen Revolution der 60er Jahre setzt sie sich schon früh mit gesamtgesellschaftlichen Fragen auseinander, hinterfragt, reflektiert, ist offen und fordert heraus – versteht sich selbst als politische Künstlerin, gilt als Pionierin der Videokunst. Die Rolle der Frau ist dabei eines ihrer zentralen Thema, insbesondere auch die Gleichstellung von Künstlerinnen im Kunstbetrieb. 20 kunstraumMETROPOL

So kommt es vielleicht auch nicht von ungefähr, dass „Art ist a criminal action“, Rosenbachs fotomontiertes Selbstporträt mit Elvis Presley, eine Umarbeitung des Double Elvis von Andy Warhol (der lt. Rosenbach damals in jedem Jugendzimmer hing und jenseits von Urheberrechten munter kopiert wurde) einen besonderen Platz in der Ausstellung Weitsicht und der Kunstsammlung des Finanzdienstleisters MLP einnimmt. Der Firmengründer Dr.h.c. Manfred Lautenschläger sieht darin die Rebellin Rosenbach, die sich Warhols Klassiker kurzerhand zu eigen macht. Selbstbewusst und in gleicher Pose mit Revolver in der Hand im Cowboy-Outfit adaptiert sie die männerdominierte Szenerie. Diese Art der Rebellion erinnert ihn an die aufregende Zeit seiner Firmengründung. Für Rosenbach ist die damit verbundene Kopie das eigentlich kriminelle. Sie setzt sich damals 1969 gleich mit zwei männlichen Weltstars, Elvis und Warhol, um ihre Stellung auf Augen- und Schusshöhe deutlich zu machen. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Künstlergespräch mit Ulrike Rosenbach, die Mitte November 2016 begleitend zur Ausstellung Weitsicht sehr persönlich interessante Einblicke in die Entstehung ihrer Arbeiten, zu Ideenfindung und Recherche, verwendete Techniken und vor allem auch den zeitlichen Kontext ihrer Werke und Videoperformances ermöglichte. Perspektiven

Beat Streuli, East Jerusalem, 1999

und Eindrücke, die kein Katalog so vermitteln kann und die einen schönen und sehr direkten Zugang zu ihrem Werk erlauben. Quasi auch ein Plädoyer für das nächste Künstlergespräch mit dem Schweizer Fotograf und Videokünstler Beat Streuli am 25. Januar 2017. Sein zentrales Motiv ist der Mensch im urbanen Raum, getrieben von der Frage wie ein Porträt authentisch und zeitgemäß sein kann. Er sucht die Heldinnen und Helden des Alltags, in unbeobachteten Momenten, anonym, ungekünstelt in Mimik und Gestik, so wie sie sind, die er überlebensgroß und starkfarbig in Szene setzt. Man darf durchaus mehr als gespannt sein, was Streuli, dessen Werke in internationalen Sammlungen und Ausstellungen vertreten sind, über seine Arbeit berichtet. (kM) • Weitsicht bis 29. Januar 2017 • Künstlergespräch Beat Streuli 25. Januar 2017, 19h Kurpfälzisches Museum, Heidelberg www.museum-heidelberg.de


Beate Thiesmeyer, 2016

BEGEGNUNGEN Beate Thiesmeyer – Figürliches, Batho Gündra – Schmuckkunst Poetisches und Geometrisches, sachter Traum und exaktes Spiel, figurative Plastik und raffinierte Schmuckkunst bestimmen die Schau in der Galerie Marianne Heller. Mit Arbeiten von Beate Thiesmeyer und Batho Gündra präsentiert die Heidelberger Galerie aktuelle bildende und angewandte Kunst aus Deutschland, einander in zwangloser Zusammenstellung ergänzend. Die in Höhr-Grenzhausen ausgebildete Keramikerin Beate Thiesmeyer, 1952 geboren und heute in Kaub am Rhein arbeitend, hat sich nach langen Jahren der Beschäftigung mit keramischem Geschirr ganz dem Figurativen verschrieben, der modellierten Figur, der sie eine ganz eigene sanfte, fast zaubrische und nur obenhin naiv erscheinende Sprache verleiht. Menschen – zumeist Frauen und Kinder – und Tiere – wie in Fabeln und Märchen von schier beseelter Anthropomorphie – bevölkern den komischen Kosmos der Bildhauerin, liebenswerte Wesen von einer ganz eigentümlichen traumichten Selbstverlorenheit. Es waren sakrale Madonnendarstellungen in den Kirchen am Rhein, die die Künstlerin zu ihrer derzeitigen Werksgruppe inspirierten. Ihr aber war es nicht um einen Ausdruck von Religiosität zu tun als vielmehr um die Anmutung einer selbstgewissen, von außen unangefochtenen selbstgewissen Innerlichkeit, die in Sanftheit und Ruhe strahlt, wie es nur Kindern und kindhaften Frauen eigen ist. Oft wie schlafend geschlossenen Auges evozieren die sitzen-

Batho Gündra, Ring, Gold, „Spirit Diamond“

den, liegenden, ruhend unbewegten Geschöpflein eine kreatürliche Ursprünglichkeit, die als körperliche Kindheit vor allen entfremdenden Zumutungen von Gesellschaft und Zivilisation, noch vor aller regelnden Sprache und ihren ordnenden Geboten liegt. Anders die Tiere, Hunde oft: Offnen Auges frech schauen sie einen an, fabelhaft animalische Ironie im Blick, als machten sie sich lustig über das unfreie Treiben der vernünftigen Erwachsenen. Der uneingenommenen Kindlichkeit der Figuren entspricht ihre ungeschönt irdene Materialität: Grobe Terrakotta und mattfarbige Engobenfassung bringen die unversehrte, unverbildete Lieblichkeit aufs Schönste zur Geltung. In anderem Medium, mit anderen Absichten arbeitet der Goldschmied und Diplomdesigner Batho Gündra, Jahrgang 1957, nach Studium an der Fachhochschule Düsseldorf seit 1989 im eigenen Atelier in Worms, seit 1992 parallel an der Goldschmiedeschule Pforzheim lehrend. Reduzierende Geometrie und reihende Repetition definieren seine handwerklich perfekten Schmuckgestaltungen, Ketten und Ringe vornehmlich, wobei der nüchterne Purismus gern durch kleine Asymmetrien konterkariert wird. Dass der Geschmack der Gegenwart in seinen persönlichen Stil hineinspielt, gibt der Detailversessene gerne zu: „Ich versuche, eine Formensprache zu finden, die nicht zeitlos ist, aber ihre Zeit überdauert.“ Dr. Walter Lokau • Begegnungen bis 15. Januar 2017 Galerie Marianne Heller www.galerie-heller.de kunstraumMETROPOL 21


Mitsuko Hoshino

18.02.2017 - 12.03.2017 Malerei im Palais Hirsch am Schloßplatz, 68723 Schwetzingen Mi – So von 14 – 18 Uhr Vernissage am: 18.02.2017 um 16 Uhr


kunstraumMANNHEIM

Ottmar Hörl, Handlungsanweisung

SCHWARZSEHER HANDLUNGSANWEISUNG ZUR ERLÖSUNG DES SCHWARZEN QUADRATS OTTMAR HÖRL IM MANNHEIMER KUNSTVEREIN Zu Ottmar Hörl fallen einem meist zuerst Gartenzwerge, Wagnerbüsten und Dürerhasen ein, die der Künstler ortsspezifisch in Legionsstärke hat auftreten lassen. Hinter der spektakulären Fassade verbirgt sich jedoch ein äußerst vielseitiger und nachdenklicher Künstler, der es immer verstanden hat, sein Publikum mit neuen künstlerischen Konzepten zu überraschen, mit hintergründiger Ironie und punktgenauem Inhalt zu überzeugen. Wo wäre die Auseinandersetzung mit Malewitschs Schwarzem Quadrat, das inzwischen auch schon wieder 100 Jahre alt ist, sinnvoller als in der Quadratestadt Mannheim, im durch das Quadrat beherrschten Ausstellungsraum des Kunstvereins? Hörl findet auch hier zu einem konsequenten Weiterdenken und zur Befreiung vom Kanon der Gegenstandslosigkeit, die die Kunst in die Zukunft hin öffnen. Am Anfang der gegenstandslosen Kunst stand das Quadrat – das Schwarze Quadrat Malewitschs, das gleichzeitig fast schon wieder einen Endpunkt bildete. Wie konnte man darüber noch hinausgehen? Die Züricher Konkreten kanonisierten das Quadrat in den 50er Jahren und wehe, einer ging respektlos damit um. Schon Alfred Hrdlicka höhnte: „Quadrat, Quadrat, Quadrat, Du wirst mir nie zu fad, im Öle wie im Siebe, gehört Dir meine Liebe.“

Eine junge Künstlergeneration begann erfrischenderweise in den 80er Jahren, das Quadrat zu verdrehen, spielerisch mit der Form umzugehen und sich nicht einen Deut um Kanonisierung zu scheren. Das Quadrat wurde der Geometrie entrissen und in neue Zusammenhänge gestellt. Ein Künstler wie z.B. Francois Morellet, der vielerlei, durchaus ironische, Quadratkonfigurationen geschaffen hat, hat einmal gesagt: „Ich liebe das Quadrat. Aber noch mehr liebe ich es, es zu bescheißen!“ Hörl nimmt sich die Freiheit, sich selbst und uns alle in seiner Installation von der Enge unseres Denkens zu befreien; das Schwarze Quadrat wird nach 100 Jahren gnadenhalber entlassen in einer Installation, die das Quadrat aufatmen lässt. Ein Quadrat ist ein Quadrat ist ein Quadrat, könnte man mit Gertrude Stein sagen, Goodbye Malewitsch, R.I.P. Kunst ist für Hörl in erster Linie Beobachtung und Kommunikation, weiterhin gestalterische Vorsorge. Darauf fußend, entwickelt er ästhetische Konzepte, die direkt in das Leben der Menschen Eingang finden. Martin Stather • Ottmar Hörl 29. Januar bis 16. April 2017 Mannheimer Kunstverein www.mannheimer-kunstverein.de kunstraumMETROPOL 23


BATHO GÜNDRA Schmuckkunst

ROBERT SCHAD - SKULPTUR 14. Januar - 11. März 2017 Galerie Schrade • Karlsruhe Vernissage: 14. Januar 2017, 16 Uhr

BEATE THIESMEYER Figürliches

CHRISTOPHER LEHMPFUHL - SCHWABENRITT 15. Januar - 5. März 2017 Galerie Schrade • Schloß Mochental Vernissage: 15. Januar 2017, 11 Uhr

BEGEGNUNGEN bis 15. Januar 2017 Galerie Schrade • Schloß Mochental 89584 Ehingen-Mochental • Fon 0 73 75 - 4 18 Galerie Schrade • Karlsruhe • Zirkel 34 - 40 76133 Karlsruhe • Fon 07 21 - 1 51 87 74 schrade@galerie-schrade.de • www.galerie-schrade.de

Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Am Stadtgarten D-69117 Heidelberg

Öffnungszeiten: Di - Fr 11 - 13 Uhr & 14:30 - 18 Uhr, Sa 11 - 18 Uhr und nach Vereinbarung Tel.: +49(0) 6221 - 61 90 90, www.galerie-heller.de


kunstraumSCHWETZINGEN

Mitsuko Hoshino, Bubbles, 2016

MITSUKO HOSHINO IM KUNSTVEREIN SCHWETZINGEN Mitsuko Hoshino, 1968 in Kanagawa, Japan geboren, studierte klassische japanische Malerei (Nihonga) an der Tama Art University in Tokyo. Auch europäische Malerei wird in Japan an den Kunstakademien unterrichtet, doch Hoshino hat sich für die Tradition entschieden. Sie verwendet am liebsten althergebrachte Farben und Materialien: natürliche Mineralpigmente (IwaEnogu) und Austernmuschelmehl in Gelatine (Nikawa), chinesischen Lack, Japantinte und handgeschöpftes Japan-Papier.

• Mitsuko Hoshino 18. Februar bis 12. März 2017 Kunstverein Schwetzingen www.kunstverein-schwetzingen.de

Hinzu kommen westliche Techniken bis hin zur Acrylmalerei auf Leinwand mit synthetischen Industriefarben. Auch biografisch verbindet die Künstlerin Ost und West: Elf Jahre lebte sie mit ihrem deutschen Ehemann in London, ehe die Familie nach Heidelberg umzog. Ihre Ausstellungen sind in beiden Welten zu Hause - in den USA und Europa sowie in ihrem Heimatland Japan. Auch inhaltlich bleibt Mitsuko Hosino ihren fernöstlichen Wurzeln treu. Denn ihr Thema ist die sensitive Wahrnehmung der Natur, wobei der Schintoismus den kulturellen Hintergrund darstellen mag. So lassen einige ihrer Leinwandbilder durchaus an Kirschblüten denken, die in ihren zarten Weiß- und Rosatönen von einem Frühlingswind verweht werden. Doch häufiger sind freiere Zeichnungen, die eher an bizarre botanische Studien erinnern. Hoshino entfernt sich in ihren sehr ästhetischen Bildern von einer allzu direkten Anschauung und abstrahiert die Natur.

So interessiert sie sich in den jüngeren Arbeiten weniger für botanische Baupläne als vielmehr für die organischen wie anorganischen Strukturen der Natur. Sie beschäftigt sich zum Beispiel mit dem Wasser und seinen optisch faszinierenden Oberflächen. Diese sind bereits von Natur aus abstrakten Gemälden sehr ähnlich und werden von Hoshino als eine Art Bewegungsraster dargestellt. Andere Bilder wie die Serie „bubbles“ spielen malerisch mit Luftblasen, andere mit dem Wind, dem Regen oder sogar mit dem Duft der Natur. Letzterer ist natürlich nicht darstellbar und wird synästhetisch in eine violette Farbe transferiert. Dieser Transfer gilt letztlich für alle Bilder der Künstlerin, die ihre natürlichen Vorbilder hinter sich lassen und die subjektive Wahrnehmung der Natur selbst zum Thema machen. In diesem Sinne zeigt uns Mitsuko Hoshino intuitive Seelenlandschaften, die eine zauberhafte Poesie entfalten und eine Sprache sprechen, die in beiden Kulturkreisen verstanden wird. Dr. Dietmar Schuth kunstraumMETROPOL 25


kunstraumHEIDELBERG

Rainer Kaiser, Paarung, 2016

RAINER KAISER Behutsame Verbindungen

RAINER KAISER

BEHUTSAME VERBINDUNGEN Arbeiten auf Papier

4. MÄRZ BIS 23. APRIL 2017 Vernissage: 4. März 2017 von 19 bis 21 Uhr

Kunstraum Vincke ­ Liepmann Häusserstrasse 25 • 69115 Heidelberg Öffnungszeiten: Do + Fr 15 bis 19 Uhr, Sa + So 11 bis 15 Uhr und nach Vereinbarung Mobil:  0172 ­ 615 84 97 www.kunstraum­vincke­liepmann.de

Rainer Kaiser aus Augsburg gehört zu den innovativen jungen Künstlern, die vergessene Techniken wieder entdecken. Insbesondere auf dem Gebiet der Grafik hat er kaum bekannte Verfahren zu neuem Leben erweckt. Er kombiniert Cyanotypie mit Fototechnik, experimentiert auf dem Gebiet der Intagliotypie oder forscht nach neuen Strukturen, die sich z. B. durch die Reaktion von Acrylfarbe und Tusche ergeben. Rainer Kaiser gibt den flüchtigen Formen, den chiffrehaften Verknappungen viel Freiraum. Die bildnerischen Eintragungen auf Papier haben – jenseits der Ausformulierung – den Charme von Skizzen und Notaten. Das Besondere an Kaisers Vorgehen ist, dass sich in den Mischtechniken zwei getrennte, eigens bearbeitete Blätter überlagern. Das vorne liegende Papier wird mit Farbe eingedeckt, die wieder abgewischt wird. Segment für Segment erfolgt der Auftrag von Paraffin, das nach der Erkaltung wie eine Haut auf der Oberfläche liegt. Die Ritzungen mit der Radiernadel muten wie Tätowierungen an. Rostrot leuchten die Energiezentren: Gefäße, Flugkörper und Köpfe mit Ohren, die auf Empfang eingestellt sind. Sie finden teils im hinteren, mit Öllasuren überzogenen Blatt eine Echoform oder einen graufleckigen Fond, der die Feinritzungen umso bestimmter hervortreten lässt. Kaisers Kunst spielt auf einer Vorder- und Hinterbühne, bildet transparente Formentsprechungen und Spannungen aus, Analogien und Differenzen. Sein reflexiver Blick führt Perspektiven eng und kontrastiert sie zugleich. Er lässt Formen schweben und stellt sie dann wieder scharf. Der Künstler überlegt und probt sehr lange, welche Blätter er zusammenführt und will sich, wie er sagt, selber überraschen und keinesfalls harmonisieren. Günter Ott • Rainer Kaiser 4. März bis 23. April 2017 Kunstraum Vincke-Liepmann, Heidelberg wwww.kunstraum-vincke-liepmann.de


kunstraumMANNHEIM

kunstraumLANDAU

Elsa Hagelskamp, Grenzenlos

Klaus Fischer, Stufen XI

ELSA HAGELSKAMP

THE SPACE BETWEEN

Von Wegen!

Malerei von Klaus Fischer und Stahlplastiken von Rolf Kurz

“Von Wegen!” heißt die aktuelle Ausstellung der Künstlerin Elsa Hagelskamp. Als feine Beobachterin unseres Zeitgeschehens spürt sie mit journalistischem Sinn Themen rund um das politische, soziale und kulturelle Leben auf und setzt diese in künstlerischer Sprache um. Dabei geht es ihr meist nicht um die erzählende und abbildhafte Wiedergabe von Realität, sondern um eine Facette hinter dem Vordergründigen. Sie hält immer einen Widerspruch, eine Andersartigkeit und Mehrdeutigkeit parat, eben ein „Von Wegen!“

In klarer und reduzierter Formensprache setzt sich Rolf Kurz in seinen Stahlskulpturen mit Grundformen der Architektur und der menschlichen Behausung auseinander. Durch Reihung und lineare Staffelung von Häusern und Hausmodulen, von Kuben und Würfeln schafft er spannungsreiche Objekte, die vielfältige Assoziationen und Interpretationen zulassen.

In konzeptioneller Weise und nach fundierter Recherchearbeit tastet sich die Künstlerin an ihre Themen heran, bevor sie zur künstlerischen Formsprache findet. Dabei ist ihr Umgang und Erproben verschiedener Materialien und der Arbeitsprozess selbst furchtlos und ständig im Fluss. Stetig ringt Hagelskamp in ihren Arbeiten um die bestmögliche Visualisierung der inhaltlichen Bedeutungsebene. In vielen ihrer Werke wählt sie eine Farbpalette, die sie sinnbildlich für die Pole Afrika und Europa einsetzt. Zwei Kontinente, die sich magisch anziehen, aber auch unterschiedlicher nicht sein könnten. „Hierin zeigt sich in ihrem Werk die selbstverständliche Verflechtung zweier Kunst- und Kulturkreise, wie sie vor mehr als hundert Jahren durch die Entdeckung und Rezeption der sogenannten primitiven Kulturen durch die Künstler der europäischen Avantgarde begonnen wurde“, so die Kunsthistorikerin Lena Berkler. (red)

• Von Wegen bis 15. März 2017 Kanzlei MAS&P, Mannheim www.rae-masp.de

Klaus Fischer ist von Haus aus Architekt und widmet sich erst in den letzten Jahren verstärkt der Malerei. In einer ersten Werkgruppe beschäftigt er sich mit der Figur und ihrer Bewegung im Raum, fasst diese auf einem geometrischem Untergrund und versieht sie mit langen Schlagschatten. Die zweite Werkgruppe wirkt wie abstrakte Farbfeldmalerei. Erst bei näherem Hinsehen entdeckt man Containertürme zwischen denen sich tiefe Schluchten auftun. Auch hier setzt Fischer auf die Wirkung des Schlagschattens, um räumliche Wirkung zu erzielen. Menschenleer wie die Containerbilder sind die Arbeiten der dritten Serie: die Nachtbilder zeigen Lichter, die auf dunklem Bildgrund in Beziehung zueinander treten und räumliche Beziehungen quasi aus dem Nichts erschaffen. „The space between“, der Raum zwischen Menschen, Containern, Häusern und Kuben, spielt bei den zweidimensionalen Arbeiten von Klaus Fischer und den dreidimensionalen Objekten von Rolf Kurz eine große Rolle. Der Raum dazwischen stellt die Verbindung zwischen den einzelnen Teilen her und formt sie schließlich zu einem Ganzen. (red)

• the space between 11. Februar bis 19. März 2017 Städtische Galerie Villa Streccius www.landau.de, www.villa-streccius.de kunstraumMETROPOL 27


Die Galerie der Volksbank Weinheim zeigt

kunstraumHEIDELBERG

Sabine Friebe-Minden, Into the deep I

SCHRIFTBILDER Christel Fahrig-Holm und Sabine Friebe-Minden

MONOCHROM.LIFE Schwarz-Weiß-Fotografien von Birgit und Roger Schäfer

24.01.2017 bis 17.03.2017

In Ihren Werken kombinieren die Künstlerinnen Schrift- und Bildelemente und erschaffen so in ihren Zeichnungen und Acryl- bzw. Ölbildern eine spannungsvolle Wirkung. Rein formal werden einzelne Wörter, ganze Sätze oder auch fortlaufende Texte zu grafischen wie auch kompositorischen Elementen. Inhaltlich erhalten die Werke durch das Einbinden von Textbotschaften eine weitere Aussage-Ebene. Christel Fahrig-Holm fügt einzelne Wörter in strenger Typografie als bildprägende Elemente in ihre Ölbilder ein. Bei Ihr behält das Wort seine Eigenständigkeit. Die strenge Direktheit der Typo steht im starken Kontrast zu der schillernden, lichtdurchfluteten Malerei. Dabei können neben Schriftzügen auch Piktogramme eine tragende Rolle spielen, welche die Künstlerin äquivalent zu Schriftzeichen einsetzt. Beide stammen aus der uns umgebenden Alltagswelt, in der sie auf Hinweisschildern, auf Werbeplakaten, in Schaufenstern etc. vorkommen. In den Bildern von Christel Fahrig-Holm fungieren sie auf der Darstellungsebene als gestalterische Elemente und Bestandteile der Komposition. Auf einer anderen Ebene bilden sie gleichzeitig auch eine Art Kommentar, eine Einladung zur Reflexion des wahrnehmbaren Bildinhalts.

Vernissage, 24. 01. 2017, um 19:00 Uhr Die Ausstellung ist geöffnet Mo. - Fr. 8:30 - 16:00 Uhr, Do. 8:30 - 18:00 Uhr Volksbank Weinheim eG, Bismarckstr. 1, 69469 Weinheim, Tel.: 06201 85-0 www.volksbank-weinheim.de

Sabine Friebe-Minden setzt Schrift in kalligrafischer Form in ihren Bildern ein. Einzelne Sätze oder auch fortlaufende Texte fließen dabei in und über die Bildfläche. Die Textaussage steht im unmittelbaren Bezug zum Thema des einzelnen Werkes. Sie ist prägend für den Entstehungsprozess der Arbeit und für die Bildwirkung. Dabei löst sich das Geschriebene zum Teil auf, ist so nicht mehr lesbar und wird zur Schraffur oder malerischen Geste. Die Texte an sich sind unterschiedlichen Ursprungs. Sie haben biografischen Bezug oder entstammen literarischen Quellen wie Gedichte, Essays, Psalmen und moderne Liedtexten. (red)

• Schriftbilder 25. Februar bis 1. April 2017 GEDOK-Galerie, Heidelberg www.gedok-heidelberg.de


kunstraumVIERNHEIM

DAS WIRKEN DES MENSCHEN

Karl Heinz Treiber, Morning has broken, 2001

MALER UND ZEICHNER KARL HEINZ TREIBER MIT BILDHAUER HEINZ RUPP IM DISKURS Heinz Rupp, Venus, 2012 Unterschiedlicher könnten die Arbeiten der aktuellen Ausstellung „Das Wirken des Menschen“ im Viernheimer Kunstraum Gerdi Gutperle auf den ersten Blick wohl kaum sein. Poppige Farben, große Formate, lebensgroße Menschen voller Dynamik und Freude am Leben, detailverliebt oder auch fast fotografisch anmutend wie die Industrielandschaften, menschenleer, mit klarer kantiger Linienführung, doch angesichts der hohen Farbintensität und außergewöhnlichen Formensprache interessant und für den Betrachter anziehend. Dieser aussagekräftigen Malerei und Zeichnung, unverkennbar von Karl Heinz Treiber, sind architektonische Objekte und Bronzeskulpturen des Bildhauers Heinz Rupp entgegen gesetzt. Eher kleinformatig kommt erst bei näherer Betrachtung die eigentliche sinnbildliche Größe ins Bewusstsein – sich ‘gen Himmel empor streckende Türme als Symbol für Weite und Zukunft, kraftvolle Figuren wie der vor Stärke strotzende Stier oder das archaische Trojanische Pferd und immer wieder auch Frauenfiguren mal voller Weiblichkeit mit runden sanften Formen, mal als Indiz für Stärke. Und hier lässt sich zum ersten Mal erahnen, dass die so verschiedenartigen Arbeiten von Treiber und Rupp ein doch wunderbares Hin und Her – einen spannenden und überra-

schenden Diskurs eingehen. Dass beide Künstler - Treiber und Rupp - ihre schöpferische Kraft und ihr Können individuell ausnutzen, um dem Wirken des Menschen Ausdruck zu verleihen und so eine Art mehrdimensionales Gesamtkunstwerk entsteht. Quelle und Inspiration für seine großformatigen Leinwandarbeiten ist Treiber seine Lieblingsmetropole New York. Im Großstadtdschungel der Wolkenkratzer aus Glas und Stahl fokussiert Treiber das pulsierende Leben dieser Stadt, die niemals schläft und zeigt in seinen Arbeiten Frauen, die für ihn das großstädtische Lebensgefühl verkörpern, jung, dynamisch, aber auch stolz und selbstbewusst, Respekt und Ehrfurcht hervorrufend. Im Dialog und hier durchaus im bewusst gewollten Kontrast dazu trifft der Betrachter in der Ausstellung auf Rupps füllige Venusfigur, eine Replik der fast 30.000 Jahre alten aus der Altsteinzeit stammenden Frauenstatuette, der Venus von Willendorf – Symbol der Fruchtbarkeit. Weitere Parallelen ergeben sich in der gewählten Formensprache der beiden Künstler: Rupps Stelen erinnern an Treibers schlanke hochgewachsene Frauen, allen voran die „Kriegerin“, Tore und Türen als architektonische Elemente sind hier wie da Sinnbild für

zeitliche oder auch spirituell-emotionale Übergänge, die Turmskulpturen des Bildhauers finden ihr Pendant in den Großstadt- und Industriebildern des Malers. Die Ausstellung „Das Wirken des Menschen“ erzählt laut Elena Treiber, Kulturwissenschaftlerin also genau davon, von den antiken Mythen von Troja und Odysseus, von der biblischen Geschichte des Turmbaus zu Babel, sie erzählt von Hybris, Untergang, menschlichem Leiden, vom ewigen Suchen und niemals Finden. Sie erzählt aber auch vom dem Wirken der Menschen, die lebensbejahend und ausgelassen sind, von der Hochkultur einer Stadt wie New York, von Kreativität, Ideenreichtum und Innovation. Und schließlich erzählt sie von der Schaffenskraft im schöpferischen Wirken der beiden Künstler – Karl Heinz Treiber, dem Maler und Zeichner, der weltumfassend und dennoch sehr persönlich in Bildzyklen seiner Kunst Ausdruck verleiht und Heinz Rupp, dem Bildhauer, der mit der handwerklichen Perfektion eines Goldschmieds und großer Liebe zum Detail oft im Rückgriff auf die Antike spielerisch mit Farben, Formen und Techniken umgeht. (kM) • Das Wirken des Menschen bis 5. Februar 2017 Kunstraum Gerdi Gutperle, Viernheim www.kunstraum-gerdigutperle.de kunstraumMETROPOL 29


Herta Günther: Allein am Tisch, um 1990, Öl auf Malkarton, 31x25 cm

DÖBELE KUNST MANNHEIM ZEIGT AB 26. JANUAR 2017

HERTA GÜNTHER Ölbilder und Pastelle

Ihre Bildwelten wahren Distanz, Distanz ohne Brüskierung. Sie lockt mit Charme und meist herber Eleganz. Diese Polarität gibt ihren Kunstwerken jene Unverwechselbarkeit, mit leichter Geste eine Distanz aus Achtung und Selbstachtung auszudrücken. Döbele Kunst Mannheim Hedwig & Johann Döbele Leibnizstraße 26, 68165 Mannheim Tel.: +49(0) 621 79943078 Mobil: +49(0) 174 1663050 jd@doebele-kunst.de, www.doebele-kunst.de


kunstraumWEINHEIM

kunstraumABO

Birgit und Roger Schäfer, Schwetzingen Schlosspark, 2016

STILLE INTENSITÄT IN SCHWARZ-WEISS

kunstraumMETROPOL

Fotografien von Birgit und Roger Schäfer

Nie mehr verpassen dank Abo!

Es ist ein besonderes Seherlebnis, das die gelernte Industrie- und Werbefotografin Birgit Schäfer und der Autodidakt Roger Schäfer mit ihren nachhaltigen Fotografien in Zeiten der digitalen Überflutung ermöglichen. Ihre mit der Leica M Monochrom, der Canon oder der Hasselblad aufgenommenen Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die im Nachhinein akribisch bearbeitet werden, bestechen durch die Intensität von Licht und Schatten und durch das Betonen von Linien und Strukturen. Der Betrachter, der mit baulichen Attraktivitäten aus Schwetzingen, Mannheim, Ludwigshafen, Lorsch, Hamburg oder Weinheim konfrontiert wird, entdeckt Neues an ihnen, da sie ihm entweder in klarer Geometrie, in ausdrucksstarker Komposition und/oder aus einer ungewohnten Perspektive begegnen. Und immer bewirkt die Abwesenheit des Menschen eine Leere, die nicht ohne Melancholie ist. Vor allem aber ist es die Stille, die die formal reduzierten Arbeiten einfangen. Und obwohl ihnen konkrete Impressionen zugrunde liegen, wirken diese atmosphärisch dichten Bilder wie aus der Zeit gefallen. Sie scheinen der Flüchtigkeit und Schnelllebigkeit der Gegenwart zu trotzen.

Berührend sind auch die Aufnahmen von Flüchtlingen, die Birgit und Roger Schäfer in der Mannheimer Erstaufnahmeeinrichtung im Benjamin Franklin Village machten. Immer auf der Suche nach inspirierenden Momenten mischten sie sich unter die Fremden und fangen deren Ängste und Erleichterung, die Schwere vergangener Erfahrungen wie aber auch ihre Hoffnung auf Zukunft in Mimik und Körperhaltung ein. Diese eindrücklichen menschlichen Gestalten sind gezeichnet von Flucht, Isolation und Traurigkeit und harren in kargem Umfeld aus. Die Fotografien von Flüchtlingskindern dagegen zeigen, dass diese allen Widrigkeiten zum Trotz dem Leben die unbeschwerte Seite abgewinnen. Aloisia Föllmer

• Monochrom.life 24. Januar bis 17. März 2017 Galerie der Volksbank, Weinheim www.volksbank-weinheim.de

kunstraumMETROPOL, das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar bietet regelmäßig Informationen zu zeitgenössischer Kunst in Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim, um nur einige „hotspots“ zu nennen. Ausstellungsbesprechungen, Interviews mit Kunstschaffenden und Kunstvermittlern, Künstlerporträts, Ausstellungsempfehlungen und eine umfassende Übersicht über Kunsttermine in einem Quartal ermöglichen die schnelle Orientierung über aktuelle Kunstaktivitäten in der Metropolregion. kunstraumMETROPOL liegt in ausgewählten Museen und Kunsträumen aus und ist im Abo erhältlich: Dann erhalten Sie regelmäßig die Ausgaben direkt in Ihren Briefkasten. Es kostet 20,- Euro und umfasst vier Ausgaben inkl. Versand. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail mit Angabe der Lieferadresse und dem Zeitpunkt, ab dem Ihr Abo beginnen soll an:

redaktion@kunstraum-metropol.de kunstraumMETROPOL 31


kunstraumJOCKGRIM

Alexandra Deutsch, o. T., 2015

ALEXANDRA DEUTSCH Eine Werkschau Papier war schon immer die Bühne für Alexandra Deutschs artistischen Träume. Fremd können ihre Objekte wirken, gleichzeitig aber auch merkwürdig vertraut. Organische Strukturen von Pflanzen, von Insekten; fragil, verletzlich, gewachsene Gitter im Raum, in einer natürlichen Statik aber logisch und kristallin-stabil. Der Eindruck von Korallenskeletten drängt sich in die Vorstellung des Betrachters. Alexandra Deutsch ist zunächst Malerin. Die Farbigkeit ihrer Objekte verrät sie. In mattem Schwarz, in kräftigen Farben leuchtend, voller Energie und Stärke, kommen die Objekte daher, wie eingefärbte Mikrostrukturen, im wirklichen Sinne raumgreifend auf den Objektträger Wand montiert, spektakulär und über das normal Erfassbare hinaus vergrößert. Organische Formzitate, gleichzeitig sind sie aber auch dem natürlichen Zufall entzogen. Eben nicht nur Abbild der Natur oder natürlicher Strukturen, sondern entschiedener Form- und Gestaltungswille der Künstlerin, ein Spiel mit Licht und Dunkel, mit linearen Schatten und Durchbrüchen. Natürlich beschränkt sie sich nicht nur auf Papier, solche Grenzen passen nicht zu ihr. Textiles, Draht und Kunststoff haben Eingang in ihre Werke gefunden, aber die Künstlerin, die ihr Material von Beginn an bestimmt, schöpft und formt bleibt auch hier spürbar, in einer einfach spannenden Ausstellung der Werke einer vielseitigen, selbstbewussten Künstlerin. Alexandra Deutsch, geboren in Karlsruhe, aufgewachsen in Jockgrim, studierte Bildende Kunst an der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz und an der Ècole Des Beaux Arts, Dijon. Heute lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Wiesbaden. Aber sie hat sich die Welt in zahlreichen Reisen in alle Kontinente zu ihrer Inspirationsquelle gemacht. Diese Erfahrungen zeigen Spuren in ihren Arbeiten, nehmen Einfluss auf Farb- und Formideen und die Umsetzung ihrer künstlerischen Fantasien. (red) • Alexandra Deutsch 12. März bis 9.April 2017 Zehnthaus Jockgrim www.zehnthaus.de


kunstraumLANDAU

kunstraumMOCHENTAL

Silke Schmidt, Kiefernwäldchen II, 2016

Christopher Lehmpfuhl, 2016

SILKE SCHMIDT

CHRISTOPHER LEHMPFUHL

Alle Zeit der Welt

Schwabenritt

Setzte die Ausstellung 2014 mit Silke Schmidt „alles auf Anfang“, so geben Galeristin Katrin Hiestand und die Künstlerin 2016/17, unter dem Thema „Alle Zeit der Welt“, ebenfalls ein Statement ab. Im Zeitalter einer von Medien und Technik dominierten Zeit, will diese Schau bewusst einen Gegenpol bilden und lädt den Besucher ein, eigene Sinneseindrücke in Ruhe und mit aller Zeit der Welt auf sich wirken zu lassen. Innerhalb der Ausstellung kommt es neben der Verschmelzung von Mensch und Natur, Holz und Farbe, zu einer weiteren Verzahnung zwischen Zeichnung und den klassischen Sperrholzschnitten.

Christopher Lehmpfuhl ist ein überaus produktiver Maler. Woran liegt das? An seiner Begabung und an der Energie, die er in seine Arbeit steckt. Das Malen macht ihm Spaß, es macht ihm Spaß, seine Kräfte zu ihrem Maximum zu bündeln, sie bis zum Äußersten auszufahren und in kurzer Abfolge immer wieder neue Projekte zu beginnen und gründlich durchzuführen.

In ihren Arbeiten beschäftigt sich Schmidt mit dem Erleben von Natur in einer von immerpräsenten Medien und allerlei technischem Gerät geprägten Zeit. In den Holzschnitten, lebendig gemacht durch hölzerne Linien, begegnen die Figuren dem Betrachter meist lebensgroß und sind aus dem eigentlichen Kontext herausgenommen und vor einen monochromen Hintergrund gesetzt. Auf ihre wesentlichen Sinneserfahrungen reduziert, strahlen sie eine enorme Ruhe aus und lassen dem Betrachter Raum, seine eigenen Gefühlswelten zu adaptieren. In Werken in denen Vögel auf Zweigen aus Haarsträhnen Platz nehmen und Baumpilze als Applikationen an T-Shirt-Ärmeln wachsen, in denen tropfnasses Haar aus dem Bild heraus zu fließen scheint oder in denen es Herbstlaub in Form von goldenem Konfetti regnet, kommt es zur Verschmelzung von Mensch und Natur, Papier und Farbe, sowie Vorstellung und Wirklichkeit. (red)

• Silke Schmidt bis 3. März 2017 Galerie Katrin Hiestand, Landau www.galerie-hiestand.de

So zog es ihn nach seiner Schwabenreise im Sommer 2016 nach Island, wo er diese gegensätzliche Welt des hohen Nordens mit ihren Vulkanen und heißen Quellen auffasste und gestaltete. Lehmpfuhl ist von ungeheurer Präsenz. Er stürzt sich ganz in sein Thema, das er zumeist aus einer Landschaft auswählt und aufsucht. Er eignet sich diese Landschaft an, indem er die Gegend mit seinem Malauto erkundet, einem geräumigen Sprinter, der Farbeimer und die großen Leinwände, enthält, die schließlich mit einem raffinierten System zum Trocknen auf Abstand gebracht werden, wenn sie frisch bemalt sind. Dieses „Malmobil“ erlaubt ihm, mit seiner ganzen Ausrüstung sofort vor dem Motiv zu sein und die vorzugsweise großen Formate direkt zu malen. Wenn man bedenkt, wie Courbet und Cézanne unermüdlich mit ihrem Malrucksack zu Fuß loszogen! Lehmpfuhl fackelt nicht lange. Auch das ist ein Geheimnis seiner Produktivität. Er verdichtet sich an diesen Maltagen zu totaler Aufmerksamkeit, wie die Feder eines großen Uhrwerks aufgezogen ist. Dann entlädt sich diese Kraft im Akt des Malens, freilich nicht auf eine mechanische Weise wie ein Uhrwerk. Doch es wird die gesammelte Energie, welche aus dem Vorgang des Sehens vor dem Motiv gespeist ist, nun in dessen Gestaltung umgesetzt. (Ausschnitt aus Schwabenritt von Thomas Gädeke) • Christopher Lehmpfuhl 15. Januar bis 5. März 2017 Galerie Schrade, Schloß Mochental www.galerie-schrade.de kunstraumMETROPOL 33


kunstraumWALLDORF

kunstraumMANNHEIM

Rainer Selg, Partitur, Assemblage, 2016

Dennis Ulbrich, ohne Titel, 2016

RAINER SELG

DENNIS ULBRICH

Bild-Skulptur-Objekt

Heute

Mit beispielloser Intensität und Konsequenz untersucht Rainer Selg seit den ersten aufsehenerregenden und provokanten Arbeiten nach seinem Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe die Fülle der vorgefundenen Objekte, die aus unserer Verwertungsgesellschaft als alt, unbrauchbar, nicht mehr funktionstüchtig, als abgenutzt, nicht mehr modern, ausgesondert werden, auf ihre formalen Bedingungen. Er stellt vor dem Hintergrund des Materials, seiner haptischen Eigenschaften oder seiner Farbe neue Zusammenhänge her, die eine andere künstlerische und oft auch eine persönliche Realität außerhalb der ursprünglichen Funktion zeigen - die allerdings immer mit der ersten Welt der Objekte durch die Geschichte der Gegenstände oder ihrer Fragmente und durch Lebens- und Alterungsspuren verbunden bleibt. In oft skurrilen Umformulierungen erleben die Materialien Wandlungen zur zeichenhaft strengen Skulptur, die in einer von jeglicher ehemaligen Funktion befreiten autonomen Form münden. Die aus unermüdlicher vergleichender Beobachtung zwangsläufig sich ergebende Sammlungstätigkeit führt zu serieller Arbeit, deren Ergebnis raumgreifende Installationen sind.

Begleitet wird plastisches, objekthaftes Arbeiten durch Zeichnungen, die der Klärung von Form- und Funktionszusammenhängen dienen, die aber auch immer eine eigenständige Qualität bewahren, deren Wesen die handschriftähnliche Dynamik von Linie und Form ist. Die Annäherung dieser doch so unterschiedlichen bildnerischen Mitteln, der der Fläche verhafteten Mal- und Zeichenaktion und die der dreidimensionalen, raumgreifenden Skulpturen, ist auffällig, bekommen doch große monumentale Objekte oft den Charakter einer Raumzeichnung, indem sie die Geste einer Signatur beanspruchen. Dieser weite Bogen, der vom objet trouvé ausgeht und in streng komponierter, abstrakter Form, in dynamischer Zeichengeste oder großformatiger Malerei und in der Assemblage von Alltagsgegenständen endet, kennzeichnet das Werk von Rainer Selg. Hartmuth Schweizer

• Rainer Selg bis 20. Januar 2017 Rathaus der Stadt Walldorf www.walldorf.de

Aus einer vermeintlich simplen Technik wird bei Dennis Ulbrich ein komplexes Spiel, das mit Materialien und Blickführung jongliert und den Betrachter einfängt. Er entwickelt eine reliefartige Struktur, die durch das Schichten und Flechten unterschiedlichster Bahnen und Streifen den Blick nicht zur Ruhe kommen lässt und doch durch die Eigenheit der Werkstoffe ein homogenes Ganzes bildet. Die Arbeiten variieren stark in ihrer Materialität und Farbigkeit. Oft bleiben die Eigenheiten des Materials bestehen, stellenweise werden einzelne Stücke herausgenommen und durch Lacke und Farben verändert. Verwendet werden Papier, Holz, Plexiglas und Metall. Die Objekte spiegeln Begriffe wie Vernetzung, Digitalisierung und Urbanisierung wieder. In der Einzelausstellung werden groß- und kleinformatige Objekte gezeigt, die in den letzten zwei Jahren entstanden sind. (red) • Dennis Ulbrich 13. Januar bis 17. Februar 2017 [Kunst]PROJEKTE Monica Ruppert www.kunstprojekte.eu kunstraumMETROPOL 35


kunstraumLUDWIGSHAFEN

kunstraumHEIDELBERG

kunstraumMANNHEIM

Olga Egorova, Daniil Da, 2009

Rainer Motz, Gnom, 1975

Conny Welker, Leguan

LYRIK & KUNST

MUNKE

CONNY WELCKER

Deutsch-russischer Kulturaustausch

Eine Retrospektive

Skulpturale Traumwesen

Seit zwanzig Jahren werden beim deutschrussischen Kulturaustauschprojekt QUATTROLOGE nationale und künstlerische Grenzen überwunden. Neben Musik, Film u. a. spielt die bildende Kunst für den Austausch eine besondere Rolle. Im Rahmen von QUATTROLOGE 20PLUS stellt die Ausstellung „Lyrik & Kunst“ verschiedene Projekte vor.

Es ist bereits gute Tradition, dass das Forum für Kunst sein Ausstellungsjahr mit einer Gastausstellung des Heidelberger Kulturamtes beginnt und zu dieser Tradition gehört auch das Erinnern an verstorbene Künstlerpersönlichkeiten der Stadt. 2017 wird die Ausstellung dem Maler Rainer Motz, genannt Munke gewidmet sein.

Das Humoristische muss man in den Arbeiten von Conny Welker nicht betonen, sondern der Betrachter wird es selbst erkennen. Für die Bildhauerin Welcker, ist ihr Werk jedenfalls meist dann beendet, wenn sie selbst über ihre Kreation befreiend lachen kann. Die Figur selbst erspürt sie intuitiv, gibt ihr Raum und bringt sie für die Welt zum Vorschein. Dabei experimentiert sie mit unterschiedlichen Steinen u. a. mit Kiesel, Mamor oder auch Kalkstein, die sie mit artfremden Materialien kombiniert. Das kann Schwemmholz sein, das sie zu Sockeln umbaut, Treibgut, das Bestandteil der Steinskulpturen wird oder auch mal ein Haarkamm, Glaskugeln oder Glitzerornamente. Die bewusst inszenierten Gegensätze von Ausgearbeitetem und natürlichen Steinen lassen dabei interessante Spannungen entstehen.

1999 führte die Beschäftigung mit Ossip Mandelstam u. a. zu einer Ausstellung von Oleg Korchagin und Ulrich Thul. Korchagin lebt im russischen Sotschi, Thul ist in der Metropolregion Rhein-Neckar beheimatet. Ihren künstlerischen Dialog setzten sie 2013 mit einer Ausstellung mit ihren bildnerischen Deutungen von Gedichten Hasan Özdemirs fort. Teile dieser beiden Projekte sind jetzt im Ernst-Bloch-Zentrum zu sehen, hinzu gekommen sind Zeichnungen, Collagen, Gemälde zur Lyrik von Daniil Da. Thuls expressiver Gestus lässt an „Pinselhiebe“ denken (Lida von Mengden). Für Korchagin ist das Figurative wesentlich, Kennzeichen seiner Malerei ist eine geradezu altmeisterliche Malkultur. Mit hoher Sensibilität skizziert Olga Egorovas Porträts von Lyrikern, trotz formaler und farblicher Reduktion erfassen sie treffsicher und ausdrucksstark die Eigenheiten der Dichter-Persönlichkeiten. (red) • Lyrik & Kunst bis 17. Januar 2017 Ernst Bloch Zentrum Ludwigshafen www.kulturrheinneckar.de

Munke wurde 1934 geboren und erhielt seine Ausbildung zunächst an der Werkkunstschule Darmstadt, dann an der Akademie der Künste in München. Studienzeiten in Florenz, Venedig und Rom und Amsterdam folgten. Seit 1963 war er als freischaffender Künstler in Heidelberg tätig, wo er bis zu seinem tragischen Unfalltod 1990 lebte. Munkes Arbeiten zeugen von einer großen Liebe zur Poesie, Einflüsse des Surrealismus und des Symbolismus sind spürbar. Er hatte ein Faible für Gespenster und Masken, auch das Makabre fand Eingang in sein Werk ebenso wie filigrane Architekturphantasien. Die Kritiker seiner Zeit fanden nicht recht Gefallen an seinem Werk und mit ein Ziel der Ausstellung wird es sein, Munke etwas von der damals fehlenden Anerkennung posthum zu erweisen. (red) • Munke 13. Januar bis 12. Februar 2017 Heidelberger Forum für Kunst www.heidelberger-forum-fuer-kunst.de

Welch’ besseren Platz hätte es da geben können, als die Waldgalerie im Käfertaler Wald, um Skulpturen mit so phantasieanregenden Namen wir „Coole Lola“ oder „Wumbaba“ einen passenden Ausstellungsraum zu geben? Ein Geheimtipp, beherbergt im alten 1898 erbauten und heute denkmalgeschützten Wasserwerk der Firma SCA, inmitten eines bezaubernden Gartens, umgeben von herrlichem Wald. (red) • Conny Welcker 28. Januar bis 25. März 2017 Die Waldgalerie, Mannheim www.die-waldgalerie.de kunstraumMETROPOL 37


Zweihundert Jahre Zweirad

IM WEGE STEHEND VI - 2017

1817 ist das Jahr, in dem die Welt zum ersten Mal einen Fahrradfahrer erleben konnte. Und dies geschah am 12. Juni auf einer flachen Chaussee zwischen Mannheim und Schwetzingen. Der badische Erfinder Karl Drais sollte damit Technikgeschichte schreiben und gilt international als der Zweiradpionier schlechthin. Dieser 200. Geburtstag des Fahrrades ist das Thema für Im Wege stehend VI, der großen Kunstausstellung im öffentlichen Raum der Stadt Schwetzingen. Der Kunstverein Schwetzingen kuratiert das Projekt und sucht Zweiräder aller Art, die aufzeigen können, wie kreativ man mit der Erfindung des Herrn Drais heute umgehen kann.

Aus allen Bewerbungen wird eine Jury die 10 interessantesten Arbeiten auswählen, die sich für eine wirkungsvolle Platzierung im Außenbereich eignen.

Bewerbungen mit Anschauungsmaterial und Vita bitte direkt an den künstlerischen Leiter Dr. Dietmar Schuth über info@kunstverein-schwetzingen.de Weitere Infos unter www.kunstverein-schwetzingen.de Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2017.

Die 10 teilnehmenden Künstler bekommen eine Leihgebühr von je 1.000 €. Alle Transport-, Reise- und Versicherungskosten werden übernommen. Am Ende wählt die Jury ein Kunstwerk aus, das mit einem maximalen Wert von 5.000 € von der Stadt Schwetzingen angekauft wird. Ein Katalog und ein Flyer mit Stadtplan werden erscheinen. Eröffnung ist am 29. April (dem Geburtstag von Karl Drais) um 16 Uhr, die Laufzeit ist bis Oktober.

verlängert bis 15.03.2017 Ausstellung des expressionisten Rudolf Hirschi. Mitglied der „Roten Reiter“ Wir stellen 30 Gemälde aus dem Nachlass.

Die Waldgalerie • Yvonne Toltsios Alter Frankfurter Weg 21 • 68307 Mannheim tel.: 0621/12280121 • www.die-waldgalerie.de

Jeden Freitag von 16-19 Uhr geöffnet. Von 14-16 Uhr an folgenden Terminen: 14.01.2017 / 28.01. / 11.02. / 25.02. / 18.03. / 25.03.


kunstraumLUDWIGSHAFEN

Govinda Christ, Erkundung, 2016

Hildegard Illies, ohne Titel, 2016

Annette Meyer ICN 7.09.16-3.10.16, Seoul CPH 19.09.16-22.09.16,Coppenhagen

GLEICHZEITIG GOVINDA CHRIST – HILDEGARD ILLIES – ANNETTE MEYER Die zweite Gruppenausstellung von Absolventen der Freien Kunstakademie Mannheim im Karl-Otto-Braun-Museum in Ludwigshafen präsentiert Malerei zwischen sachlicher Schilderung unserer Alltagswelt, expressiver Symbolhaftigkeit existentieller Zeitfragen und experimenteller Fotografie mittels Langzeitbelichtungen mit der Lochkamera an vielen Orten unserer Welt. Die künstlerische Befragung unserer Gegenwart am Beispiel von drei individuellen Positionen, nicht ohne Brüche in der in der Art der künstlerischen Aneignung ähnlicher Sujets und doch gemeinsam in der Haltung, Stellung zu unserer Gegenwart zu beziehen.

Die Ausstellung ist nicht nur ein erster Schritt in die Ausstellungswirklichkeit jenseits der Akademie, sie steht auch für die Gleichzeitigkeit individueller Haltungen und differenzierter künstlerischer Strategien in der Kunst unserer Gegenwart. Govinda Christ verbindet in seiner Malerei Film-Stills aus alten schwarz-weiß-Filmen zu einer zeitgenössischen Ästhetik und lässt dunkelgeheimnisvolle Bühnenlandschaften entstehen. Govinda Christ hat für seine Arbeiten das Medium Papier für sich entdeckt. Differenzierte Oberflächenstruktur, dramatisch gesetzte Lichteffekte, ein pastoser Farbauftrag, der sich mit feinen Lasuren abwechselt, lassen in seiner Bildfindung eigenartig unwirkliche Stimmungen von surrealer Magie und künstlerischer Befragung existen-zieller Werte entstehen. Anette Meyer pflegt eine ganze eigene Art der Reisefotografie – dokumentarisch, zufallsgesteuert und den Unwägbarkeiten der Umwelt ausgeliefert. Auf der ganzen Welt verstreut, installiert sie versteckt präparierte Loch-kameras, ohne zu wissen, wann sie wieder zurückkehrt und ihre Zeitkapseln einsammeln kann. So kommt es, dass ihre Foto-

grafien Tage, Wochen ja Monate belichtet werden. Im Moment befinden sich über 60 Lochkameras in 17 verschiedenen Ländern, die noch ihrer Rückholung harren. Meyers Fotografien sind konzeptuelle Ortbefragungen, intime wie visuelle Tagebucheinträge von Zeit und Raum. Hildegard Illies präferiert in ihrer Malerei als auch in der Fotografie farbreduzierte als auch minimalistische Verdichtungen. Ihre Arbeiten leben von einer großen Konzentration auf das Bildwesentliche, nicht dem räumlichen Ganzen sondern dem Detail widmet sie ihre gestalterische Aufmerksamkeit. Ihre Bilder sind das Ergebnis eines Entdeckungsprozesses und die Einladung an den Betrachter zum Weiterdenken, Weiterfühlen, eigene Wahrnehmungsmöglichkeiten auszuloten. Im Kern ist ihr Bilderkosmos eine kontemplative Wirklichkeitsbefragung mit malerischen Mitteln. (red) • gleichzeitig 12. März bis 23. April 2017 Karl-Otto-Braun-Museum, Ludwigshafen Oppau www.museum-oppau.de kunstraumMETROPOL 39


kunsträume der REGION BAD BERGZABERN Südpfälzische Kunstgilde e.V. Artgalerie im Schloss, Schlossgasse 3, Bad Bergzabern Mi-Fr 16-18h, So 15-18h

BAD DÜRKHEIM Kunstverein Bad Dürkheim e.V. Burgkirche, Leiningerstraße, Bad Dürkheim Di-Fr 14-16:30h, Sa, So 11-16h

BAD RAPPENAU Blacksheep Kulturinitiative Bonfeld e.V. und Atelier/Galerie BonArThe Kirchhausener Straße 1, Bad Rappenau-Bonfeld 4. Febr. 2017, 19:30h Thea Bayer-Rossi, Alfred Maurer (Acrylbilder) mit Autorenlesung von Ingrid Noll

Künstlergruppe WieArt Rhein-Neckar Wasserschloss, Hinter dem Schloss 1, Bad Rappenau So 11-18h bis 22. Jan. 2017 Dunkel.Licht (Malerei, Skulptur, Keramik, Objekt, Fotografie) 12. März bis 7. Mai 2017 EIN zweites LEBEN: wiederbelebt Neues aus Alt Vernissage 12. März 2017, 11h

BENSHEIM Galerie am Markt Marktplatz Bensheim Sa und So 11-17h

BRETTEN Melanchthon-Akademie Bretten Melanchthonhaus, Menlanchthonstraße 1-3, Bretten Di-Fr 14-17h, Sa, So 11-13h und 14-17h

BRUCHSAL Kunstverein „Das Damianstor” Bruchsal e.V. Schönbornstraße 11, Bruchsal Sa 14-17h, So 11-17h 19. März bis 16. April 2017 Angelika Summa, Dietrich Weissbach (Drahtobjekte, Fotografie)

BRÜHL Villa Meixner Schwetzinger Straße 24, Brühl Sa 15-17:30h, So 14-17:30h

Di, Do, Fr 10-18h, Mi 10-20h, Sa, So 11-17h bis 22. Jan. 2017 Gestaltete Sehnsucht: Reiseplakate um 1900 bis 26. März 2017 Tony Cragg: Unnatural Selection (Skulpturen)

Kunsthaus Frankenthal

Galerie der Schaderstiftung Goethestraße 1, Darmstadt, Fr-So 10-17h bis 5. März 2017 Susanna Hertrich, Hannes Wiedemann: Human Upgrade

Kunsthaus Frankenthal

Kunsthalle Darmstadt

DOSSENHEIM Galerie Julia Philippi

Domstraße 10 und 3, Frankfurt Di-So 10-18h, Mi 10-20h bis 31. Dez. 2016 25 Jahre MMK Museum für moderne Kunst Neue Sammlungspräsentation bis 15. Jan. 2017 Fiona Tan: Geografie der Zeit bis 5. Febr. 2017 Florian Hecker: Formulations

Heidelberger Straße 31, Dossenheim Mi, Do, Fr 15-19h u. n. Vereinbarung bis 22. Dez. 2016 Künstler der Galerie: Accrochage

EBERBACH Galerie ARTgerecht Friedrich-Ebert-Straße 2, Eberbach Di-Fr 15-18h, Sa 11-14h bis 17. März 2017 ARTvent: Rolf Hamleh (Skulpturen), Ursula Mehler, Hildegard Schnitz, Monika Vogler, Gaby Heimann, Hildegard Müller, Monique Dostert (Quilts): … und Neues von altbewährten Künstlern und Kunsthandwerkern der Galerie

EDENKOBEN Galerie Neumühle Klosterstraße 173, Edenkoben Mi-Fr 10-12h u. 15-18h, Sa 10-12h u. 15-17h, So 15-17h bis 15. Jan. 2017 Ansichten zur Pfalz ab. 22. Jan. 2017 Große Grafiken-Ausstellung

Max Slevogt-Galerie Schloss Villa Ludwigshöhe, Villastraße 64, bei Edenkoben Di-So 9-17h

Kulturforum Vis-à-Vis Kellereistraße 23, Buchen Di-Fr, So 14-17h

Wingertstraße 6, Frankenthal geöffnet nach Vereinbarung

Hessisches Landesmuseum Friedensplatz 1, Darmstadt

MinaKarcher-Platz 42a, Frankenthal Mo-So 14-18h 17. Febr. bis 19. März 2017 Götz Diergarten Vernissage 17. Febr. 2017, 18:30h

FRANKFURT Bernhard Knaus Fine Art

FRANKENTHAL ART-IST-GALERIE Riedel

Eugen-Bracht-Weg 6, Darmstadt Fr 15-19h, Sa u. So 11-19h

bis 31. Dez. 2016 Regina Reim: Etching Cutouts (Malerei, Radierung)

Steubenplatz 1, Darmstadt Di-Fr 11-18h, Do 11-21h, Sa, So, 11-17h bis 8. Jan. 2017 Gruppenausstellung: Schnitt Schnitt bis 8. Jan. 2017 Martin Kozlowski: Twos bis 8. Jan. 2017 Veronika Weingärtner: Many

BUCHEN Kunstverein Neckar-Odenwald

DARMSTADT Designhaus Darmstadt

Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h

Die Treidler Frankenthal e.V. Kunsthaus Frankenthal Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h 15. Jan. bis 12. Febr. 2017 Gudrun Emmert, Anne Haring: Was heisst schon figürlich? (Malerei, Plastiken) Eröffnung 15. Jan. 2017, 16h

Niddastraße 84, Frankfurt Di-Fr 13-18h, Sa 11-15h bis 28. Jan. 2017 Katharina Hinsberg

Museum für Moderne Kunst (MMK 1 und 3)

MMK 2 Taunustor 1, Frankfurt bis 8. Jan. 2017 Willem de Rooij

Schirn Kunsthalle Römerberg Frankfurt Di, Fr-So 10-19h, Mi, Do 10-22h bis 8. Jan. 2017 Rosa Barba bis 8. Jan. 2017 Ulay: Life-sized bis 22. Jan. 2017 Giacometti-Naumann 10. Febr. bis 5. Juni 2017 Magritte

Städel Museum Schaumainkai 63, Frankfurt Di, Mi, Sa, So 10-18h, Do, Fr 10-21h bis 15. Jan. 2017 Watteau bis 19. März 2017 Geschlechterkampf

Weltkulturen Museum Schaumainkai 29-37, Frankfurt täglich 11-18h bis 27. Aug. 2017 Der rote Faden. Gedanken Spinnen Muster Bilden.

FREINSHEIM Galerie Zulauf Gottfried-Weber-Straße 5, Freinsheim Mi-Fr 14-18:30h, So 11-18h

kunstraumMETROPOL 41


AUSSTELLUNGEN GERMERSHEIM Kunstverein Germersheim e.V. Zeughausstraße, Germersheim Sa 15-18h, So 14-18h 11. März bis 9. April 2017 Clapeko, Frank-Joachim Grossmann, Joseph-Joachim Wurmer: a b s t r a k t im k.g. Vernissage 11. März 2017, 17h

HEDDESHEIM Kunstverein Heddesheim Altes Rathaus, Fritz-Kessler-Platz, Heddesheim So 14-17h bis 10. Jan. 2017 Stefan Birker: Von der Grafik zur Malerei 12. Febr. bis 5. März 2017 Karl Heinz Treiber Vernissage 10. Febr. 2017, 19h

HEIDELBERG be art - galerie für fotografie Ladenburger Str. 31, Heidelberg Mi-Fr 13-18h, Sa 12-16h bis 7. Jan. 2017 Steffen Diemer: ... always a little wonder (Kollodium-Nassplatten-Fotografie)

Galerie p13

Kunst im Breitspiel

Pfaffengasse 13, Heidelberg Mi-Sa 11-13h u. 14:30-18h, Sa 14:30-17h, So 14:30-17h

Rechtsanwaltskanzlei Tiefenbacher Im Breitspiel 9, Heidelberg Mo-Do 9-17h, Fr 9-15h bis 15. Jan. 2017 Susanne Bauernschmitt, Daniel T. Braun, Susanne Catrein, Berna Gülerbasli, Holger Erbach, Maren Knies, Enrico Liebig, Sebastian Schäuffele, Martin Schöneich, Mario Urlaß: Teaching Artists: 10 Positionen

bis 8. Jan. 2017 Maria Kropfitsch, Evelyn Weinzierl: Malerei, Zeichnung, Skulptur 26. Febr. bis 16. April 2017 Willi Siber: neue Arbeiten

GEDOK Galerie Heidelberg Römerstraße 22, Heidelberg Mi, Fr 17-20h, Sa, So 11-18h bis 23. Dez. 2016 Elsa Becke, Lisa Berger, Astrid Bergmann, Annette Blaschke, Vera Bonsen, Margaret Elsmeier Stripf, Liliana Geiss, Ullie Göttert, Ruth Groß, Katja Hess, Petra Lindenmeyer, Philine Maurus, Bettina Mohr, Sandra Obel, Sabine Schreier, Christa Weymann: Kunst statt Socken 25. Febr. bis 1. April 2017 Christel Fahrig-Holm, Sabine Friebe-Minden: SchriftBilder (Malerei, Zeichnung) Vernissage 25. Febr. 2017, 19h

Haus am Wehrsteg

Viktoriastraße 12, Heidelberg Di-Fr 11-15h

Uferstr. 79 (am Wehrsteg zwischen Neuenheim und Wieblingen), Heidelberg So 12-18h u. zu den Atelieröffnungszeiten (während der Winterpause geschlossen)

breidenbach studios

Heidelberger Forum für Kunst

Hebelstraße 18, Heidelberg Do 17-20h, Fr, Sa 17-23h, So 11-15h

Heiliggeiststraße 21, Heidelberg Di-So 14-18h bis 23. Dez. 2016 Lauter Minis

boeckercontemporary

Edition Staeck Ingrimstraße 3, Heidelberg Di-Fr 10-18h, Sa 10-13h

Galerie im Augustinum Jaspersstraße 2, Heidelberg Mo-So 8-20h bis 12. Febr. 2017 Andrea Dürr: Faszination Erde 16. Febr. bis 28. März 2017 Verena Pfisterer-Ludwig: Bilder im Trio (Arbeiten auf Papier) Vernissage 17. Febr. 2017, 17h

Galerie Grewenig/Nissen Pfarrgasse 1, Heidelberg Mi, Do, Fr 15-18h, Sa 11-13h

13. Jan. bis 12. Febr. 2017 Retrospektive Motz „Munke” (Projekt des Kulturamtes der Stadt Heidelberg) Vernissage 13. Jan. 2017, 20h 17. Febr. bis 19. März 2017 Stanford Fata, Granete Ngriandi, Luisa da Costa, Krishan Rajapakshe: Zwischen Welten Vernissage 17. Febr. 2017, 20h 24. März bis 30. April 2017 Cornelius Fraenkel, Philine Maurus, Dik Jüngling, Klaus Meyer, Klaus Staeck, Volker v. Offenburg, Elke Wassmann: Romantisch Vernissage 24. März 2017, 20h

Heidelberg Images Fotogalerie

3. Febr. bis 1. April 2017 Künstler aus 66 Jahren der Galerie

Plöck 32a, Heidelberg Di-Fr 11-18h, Sa 11-16h

Galerie Kunst 2

Heidelberger Kunstverein

Lutherstrasse 37, Heidelberg Di-Do 11-15h, Sa 11-15h bis 28. Jan. 2017 Meike Lohmann: Wo die Welt am schönsten war

Hauptstraße 97, Heidelberg Di, Mi, Fr 12-19h, Do 15-22h, Sa 11-19h bis 26. Febr. 2017 David Polzin: Sammelstelle für Körperkontaktkunststoffe bis 26. Febr. 2017 Martin Beck, Joerg Franzbecker, Christine Lemke, Hanne Loreck, Katrin Mayer, Eske Schlüters, Gitte Villesen: Fühle meinen Körper sich von meinem Körper entfernen 17. März bis 28. Mai 2017 Galerie für Landschaftskunst Eröffnung 17. März 2017

Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Heidelberg Di-Fr 11-13h und 14-18h, Sa 11-16h bis 15. Jan. 2017 Batho Gündra, Beate Thiesmeyer: Begegnungen (Schmuckkunst, Figürliches)

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Kunstraum Vincke-Liepmann Häusserstraße 25, Heidelberg Do, Fr 15-19h, Sa, So 11-15h 4. März bis 23. April 2017 Rainer Kaiser: behutsame Verbindungen (Arbeiten auf Papier) Vernissage 4. März 2917, 19h

Kurpfälzisches Museum Hauptstraße 97, Heidelberg Di-So 10-18h bis 29. Jan. 2017 Förg, Gursky, Hefuna, Höfer, Klein, Otten, Rosenbach, Streuli: Weitsicht (Spitzenwerke zeitgenössicher Fotografie aus der Kunstsammlung MLP) bis 5. Febr. 2017 Ernst Fries in Italien: Zeichnungen aus dem Jahr 1826 16. März bis 25. Juni 2017 Imagine John Lennon: Musiker, Poet, Zeichner, Aktivist Vernissage 15. März 2017, 19h

Leitstelle im Dezernat 16 im Kreativwirtschaftszentrum Emil-Meier-Straße 16, Heidelberg Mo-Fr 12-18h und siehe Veranstaltungskalender bis 23. Dez. 2016 geöffnet 18. bis 20. Dez. 2016, 11-20h, 21. bis 23. Dez. 2016, 12-18h Marius Ohl: Der Obergrund (Arbeiten von 2013 bis 2016)

Museum Haus Cajeth Haspelgasse 12, Heidelberg Mo-Sa 11- 17h bis 25. Febr. 2017 Bis zum Absatz des Stiefels. Egon Hassbeckers italienische Entdeckungen

Kunstverein Leimen Rechtsanwaltskanzlei Tiefenbacher Im Breitspiel 9, Heidelberg Mo-Do 9-17h, Fr 9-15h bis 15. Jan. 2017 Susanne Bauernschmitt, Daniel T. Braun, Susanne Catrein, Berna Gülerbasli, Holger Erbach, Maren Knies, Enrico Liebig, Sebastian Schäuffele, Martin Schöneich, Mario Urlaß: Teaching Artists: 10 Positionen

Sammlung Prinzhorn Voßstraße 2, Heidelberg Di bis So 11-17h, Mi 11-20h 13. und 14. Jan. 2017 Ausrufezeichen für Ausnahme-Künstler: Tagung zu Paul Goesch


kunsträume der REGION bis 15. Jan. 2017 Paul Goesch: Zwischen Avantgarde und Anstalt

HEPPENHEIM Kunstraum Horst Antes Sparkassenstiftung Starkenburg

bis 15. Jan. 2017 Erich Spiessbach: Der „dreifach diplomierte Idiot”

Merianstraße 4, Heppenheim Besuche auf Anfrage Tel.: 06252 120-0

2. März bis 30. Juli 2017 Alfred Kubin und die Sammlung Prinzhorn: Geistesfrische Vernissage 1. März 2017, 19h

Skulpturenpark - Orthopädische Universitätsklinik Schlierbacher Landstraße 200a, Heidelberg, täglich geöffnet

Stadtbücherei Heidelberg Willibald-Kramm-Preis-Stiftung in der Stadtbücherei Poststraße 15, Heidelberg Di-Fr 10-20h, Sa 10-16h bis 25. Jan. 2017 Andrzej Urbanski 5. Febr. bis 1. März 2017 Michael Bacht: Zeitsprünge Vernissage 5. Febr. 2017, 11h

Textilsammlung Max Berk (Kurpfälzisches Museum) Brahmsstraße 8, Heidelberg-Ziegelhausen Mi, Sa, So 13-18h bis 5. Febr. 2017 Modebummel durch drei Jahrhunderte

WOW Gallery Emil-Maierstraße 9, Heidelberg Do 20-22h, Fr 20-23h

HEILBRONN Städtische Museen Heilbronn Kunsthalle Vogelmann Allee 28, Heilbronn bis 19. Febr. 2017 Matt Mullican

Städtische Museen Heilbronn Museum am Deutschhof Deutschhofstraße 6, Heilbronn seit 26. Nov. 2016 Skulpturen, Silberwaren, Salz, Saurier: Neue Sammlungspräsentation

HEMSBACH Galerie im Schloss Schlossgasse 41, Hemsbach Mo, Mi 7:30-17h, Di 7:30-15:30h, Do 7:30-19h, Fr 7:30-13h bis 13. Jan. 2017 Bernd Gerstner, Roland Schmitt: DIMENSIONEN 26. Jan. bis 10. März 2017 Esael Araujo Funes: Fragmente der Zeit Vernissage 26. Jan. 2017, 19h 23. März bis 5. Mai 2017 Harald Böhm: Die Kraft der Farbe Naturmalerei und Abstraktion Vernissage 23. März 2017, 19h

Dauerausstellung

Kunstverein Heppenheim Bahnhofstraße 1, Heppenheim So 16-18h, nach Vereinb. unter info@kunstverein-heppenheim.de 23. Dez. 2016 bis 29. Jan. 2017 Gregor Hildebrandt: Sieben auf einen Streich Eröffnung 22. Dez. 2017, 19h

HIRSCHBERG Rathausgalerie Kulturförderverein Hirschberg e.V. Großsachsener Straße 14, Hirschberg Mo, Mi, Do, Fr 8-12h, Di, Do auch 14-18h

JOCKGRIM Kunstverein Zehnthaus Jockgrim Ludwigsstraße 26-28, Jockgrim Fr 20-22h, Sa 15-17h, So 11-17h 5. Febr. bis 5. März 2017 Künstler im Kunstverein Zehnthaus Jockgrim Vernissage 5. Febr. 2017, 11h 12. März bis 9. April 2017 Alexandra Deutsch: Eine Werkschau Vernissage 12. März 2017, 11h

KAISERSLAUTERN Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h bis 15. Jan. 2017 Georgia Russell: Mit dem Messer gezeichnet. (Skulpturen, Bildkörper) bis 31. Jan. 2017 Sophie Casado: Schicht um Schicht (Papierobjekte und Zeichnungen) 28. Jan. bis 5. März 2017 Sarah Mock, Andrea Grützner: Preisträgerausstellung Pfalzpreis für Grafik, Fotografie, Video, Neue Medien (Vidoearbeiten, Installationen, Fotoarbeiten)

Galerie Wack Morlautererstraße 80, Kaiserslautern Mo-Fr 14-19h, Sa 11-16h u. nach Vereinbarung 7. Jan. bis 18. Febr. 2017 Gruppenausstellung/konkret: Objekt und Grafik 4. März bis 15. April 2017 Horst Linn: Relief

KARLSRUHE art KARLSRUHE Messe Karlsruhe, Messeallee 1, KA-Rheinstetten 16. bis 19. Febr. 2017, 12-10h 19. Febr. 2017, 11-19h

Badischer Kunstverein Karlsruhe Waldstraße 3, Karlsruhe Di-Fr 11-19h, Sa, So, Feiertage 11-17h

bis 8. Jan. 2017 Dietmar Brixy, Henri Chopin, Danica Daki c, Edgar Endress/Lori Lee/Chris Rackley, Noah Eshkol, Nilbar Güres, Rana Hamadeh, Dóra Maurer, Hansjörg Mayer, Falke Pisano, Hannah Weinberger: Mitgliederausstellung und Jahresgaben 2016/2017 3. Febr. bis 1. Mai 2017 Josef Dabernig Eröffnung 2. Febr. 2017

Badisches Landesmuseum Schlossbezirk 10, Karlsruhe Di-So, Feiertage 10-18h bis 18. Juni 2016 Ramses: Göttlicher Herrscher am Nil

Galerie Knecht und Burster Baumeisterstraße 4, Karlsruhe Mi-Fr 14-19h, Sa 11-16h bis 23. Dez. 2016 Hans Baschang, Isa Dahl, Armin Göhringer, Wolfgang Henning, Alfonso Hüppi, Thaddäus Hüppi, Bodo Kraft, Uwe Lindau, Irmela Maier, Simon Pfeffel, Markus F. Strieder, Voré, Daniel Wagenblast, Manfred Woitischek, Ulrich J. Wolff, Ekle Wree 14. Jan. bis 25. Febr. 2017 Axel Brandt, Thomas Putze, Andreas Welzenbach: Kurzpassspiel

Galerie Schrade Zirkel 34 – 40, Karlsruhe Di-Fr 11-13h und 14-18h, Sa 11-16h 14. Jan. bis 11. März 2017 Robert Schad (Skulptur) Vernissage 14. Jan. 2017, 16h

Staatliche Kunsthalle Hans-Thoma-Straße 2, Karlsruhe Di, Mi, Fr-So 10-18h, Do 10-21h bis 8. Jan. 2017 Albrecht Dürer & William Kentridge: Double Vision

Städtische Galerie Karlsruhe Lorenzstraße 27, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa-So 11-18h bis 22. Jan. 2017 Karl Hubbuch: Der Zeichner Vernissage, 26. Okt. 2016, 19h bis 26. Febr. 2017 Schwarzwald-Bilder: Kunst des 19. Jahrhunderts 25. März bis 18. Juni 2017 Skulpturen aus der Sammlung

ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 9-18h Sa, So 11-18h bis 31. Dez. 2016 ZKM_Gameplay bis 8. Jan. 2017 William Kentridge: More sweetly Play the Dance bis 29. Jan. 2017 Kunst in Europa 1945-1968: Der Kontinent, den die EU nicht kennt

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AUSSTELLUNGEN bis 19. Febr. 2017 Gideon Bachmann: Film Art on Air (Gideon Bachmanns Gespräche mit Filmpersönlichkeiten) bis 5. März 2017 Floris Neusüss, Renate Heyne: Leibniz’ Lager (Sammlungswelten in Fotogrammen) bis 12. März 2017 Frei Otto: Denken in Modellen bis 23. April 2017 Albrecht Kunkel: Quest (Fotografien 1989-2009) bis 30. April 2017 Beat Generation 11. März bis 6. Aug. 2017 AldoTambellini: Black Matterns

LADENBURG Atelier Leicht & Selig Haupstraße 64, Ladenburg Di u. Do 17-19h, Sa 14-19h 22. Jan. bis 26. Febr. 2017 Claudia Kaak: Seelenlandschaften

Galerie Linde Hollinger Rheingaustraße 34, Ladenburg Do-Fr 15-19h, Sa 13-17h

Lobdengau Museum Amtshof 1, Ladenburg Mi, Sa 14-17h, So 11-17h

LANDAU Galerie M am Deutschen Tor Neustadter Straße 8, Landau Mi 18-21h, Fr, Sa 15-18h bis 23. Dez. 2016 Werner Degreif

Galerie Z Kaufhausgasse 9, Landau Di-Fr 10-12, 15-18h, Sa 10-14h

Galerie Katrin Hiestand Stadthausgasse 11, Landau Di-Fr 10-16h, Sa 10-15h bis 3. März 2017 Silke Schmidt: Alle zeit der Welt (Holzschnitte und Papierarbeiten) 11. März bis 29. April 2017 Christa Zeitlhofer (Keramikkunst) Vernissage 10. März 2017

Kunstverein Villa Streccius e.V. Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h bis 29. Jan. 2017 Dörte Behn, Klaus Berschens, Heiko Börner, Achim Däschner, Alex Klein, Ulrike Möhle, Sabine Straßburger, Katkarina Worring: Grundformen

Städtische Galerie Villa Streccius e.V. Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h 11. Febr. bis 19. März 2017 Klaus Fischer, Rolf Kurz: in space between (Malerei, Stahlplastiken) Vernissage 10. Febr. 2017, 20h

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Strieffler-Haus Löhlstrasse 3, Landau Fr-So 14-17h während der Ausstellungen bis 15. Jan. 2017 Abstraktion - von Informel bis Op-Art

LAUDENBACH Kunstkreis Laudenbach e.V. Rathaus-Galerie, Untere Straße 2, Laudenbach Mo-Fr 8-12h, Mo, Di, Do 14-16h, Mi 14-18h bis 20. März 2017 Jahresausstellung der Kunstkreis-Künstler: Starkes Schwarz 26. März bis 15. Mai 2017 Heidi Darjes: Acrylarbeiten Vernissage, 26. März 2017, 11h

LEIMEN Kunstverein Leimen Kurpfalzzentrum, Römerstraße 1, Leimen Mo, Mi, Do, Fr 8-12h und 13-16h (außer Fr), Di 14-18:30h

LINGENFELD Kunstverein Lingenfeld Rathaus, Hauptstraße 58, Lingenfeld Sa 15-17h, So 10-12h und 15-17h 19. März bis 2. April 2017 Bernhard Staudenmayer (Malerei, Druckgrafik) Eröffnung 19. März 2017, 11h

LUDWIGSHAFEN Ernst-Bloch-Zentrum Walzmühlstraße 63, Ludwigshafen Di, Mi 14-17h, Do 14-20h bis 17. Jan. 2017 Olga Egorova, Oleg Korchagin, Ulrich Thul: Lyrik & Kunst

bis 5. Febr. 2017 Jurij Chursin, Olga Egorova, Andrea Esswein, Jörg Fischer, Oleg Korchagin, Lilit Matevosyan, Igor Maksimenko, Ulrich Thul, Wolfgang Sautermeister, Barbara Straube, Günther Wilhelm, Zhenja Zhulanova: Grenzgänge. QUATTROLOGE 20 plus ein deutsch-russisches Kulturaustauschprojekt 25. Febr. bis 16. April 2017 Manuele Cerutti: Gleiches zum Gleichem

Wilhelm-Hack-Museum Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h bis 8. Jan. 2017 Zoom#6 Ernst Ludwig Kirchner: Urteil des Paris/ Badende auf Fehmarn bis 15. Jan. 2017 Pop Up! Bildikonen der 60er und 70er Jahre bis 22. Jan. 2017 Kabinettstücke: Kleine Welten. Grafiken und Zeichnungen der Avantgarde 4. Febr. bis 14. Mai 2017 Kabinettstücke: Blinky Palermo. Eine Herausforderung der Avantgarde. 10. Febr. bis 30. April 2017 Tomás Saraceno bis 5. Juni 2017 Abstraktionen - Werke aus der Sammlung von Popowa bis Nicolai

MAIKAMMER Bildungszentrum BGRCI Haus Maikammer, Obere Mühle 1, Maikammer Mo-Do 9-12h und 14-18h bis 24. Febr. 2017 Jenny Passet: Forte und Piano (Malerei)

Galerie Lauth

MAINZ Galerie D. van der Koelen in der CADORO

Mundenheimer Straße 252, Ludwigshafen Mo-Fr 9-13h und 14:30-18:30h, Sa 10-13h

Zentrum für Kunst und Wissenschaft August-Horch-Straße 4, Mainz Mi 10-16h, Sa 11-16h

Karl-Otto-Braun-Museum

bis 11. März 2017 Bert, Buren, Dannenberg, Gappmayr, Girke, Kosuth, Mimran, Morellet, van Munster, Plessi, Rietmeyer, Uecker: masterpieces & others

Edigheimer Straße 26, Ludwigshafen-Oppau So 10-13h u.14-17h 12. März bis 23. April 2017 Godvina Christ, Hildegard Illies, Annette Meyer: Gleichzeitig Vernissage 12. März 2017, 11h

Kunstverein Ludwigshafen Bismarkstraße 44-48, Ludwigshafen Di-Fr 12-18h, Sa, So 11-18h bis 15. Jan. 2017 Björn Drenkwitz: As Time Goes By 11. März bis 30. April 2017 Junge Rheinland-Pfälzer Küstlerinnen und Künstler: Emy-Roeder-Preis 2017 Vernissage 10. März 2017, 19h

Rudolf-Scharpf-Galerie Hemshofstraße 54, Ludwigshafen Do, Fr 15-18h, Sa, So, Feiertage 13-18h

Kunst im Abgeordnetenbüro Kaiser-Friedrich-Straße 3, Mainz Mo-Fr 9-18h bis 13. Jan. 2017 Petra Johanna Barfs: Gezeiten

Landesmuseum Mainz Große Bleiche 49-51, Mainz Di 10-20h, Mi-So 10-17h bis 8. Jan. 2017 Mainz - ein Blick, viele Ansichten bis 9. April 2017 Christoph M. Loos: Stabat mater (ad libitum) bis 23. April 2017 Rheinhessen - eine Kulturreise durch 2 Jahrtausende


kunsträume der REGION Weltmuseum für Druckkunst Liebfrauenplatz 5, Mainz Di-Sa 9-17h, So 11-17h bis 30. April 2017 Futura. Die Schrift

MANNHEIM Art Priori & Consulting Hafenstraße 25-27, Mannheim Do-Sa 15-18h u.n. Vereinbarung bis 23. Dez. 2016 Folkert Rasch, Michael Lauterjung, Julia Belot, Franz Baumgartner, RJ. Kirsch, Chrsitoph Dingler, Oksana Merlinzina, Erwin Weiss, Bettina Lüdicke: Weihnachtsausstellung (Malerei, Fofografie, Skulptur)

Atelier DIETMAR BRIXY Altes Pumpwerk Neckarau, Aufeldstraße 19, Mannheim

C-HUB Kreativzentrum Hafenstraße 25-27, Mannheim Mo-Fr 9-17h

Club Speicher7 Rheinvorlandstraße 7, Mannheim Mo-Fr 8-20h bis April 2017 François Brunelle: I am not a Look-Alike

Die Strümpfe - The Supper-Artclub

14. Jan. bis 18. Febr. 2017 Sabine Amelung: vom Zählen der Pinselstriche (Lasur- und Skalpellzeichnungen) 4. März bis 15. April 2017 Christian Patruno: Besser vermalt als verschrieben (Malerei)

Galerie im Tulla Tullastraße 25, Mannheim Mo-Do 8-16h, Fr 8-13h außer in den Ferien 20. Jan. bis 30. März 2017 Sati Zech und Schüler: essentials - Das Auge schläft bis es der Geist mit einer Frage weckt. (Malerei, Zeichnung, Installation, Foto, Objekt) Eröffnung 20. Jan. 2017, 19h

Galerie Kasten Werderstraße 18, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 12-15h bis 23. Dez. 2016 Bansky, Blek le Rat, El Mac, Shepard Fairey, FAKE, GOIN, Icy&Sot, K-Guy, Frank Kozik, Miss Bugs, Rene Gagnon, Slava Ostap, Cosmo Sarson, Marcos Torres, u.a.: New Religion

Galerie Peter Zimmermann Leibnizstrasse 20, Mannheim Di-Fr 12:30-18h, Sa 11-14h

Jungbuschstraße 3, Mannheim Fr-Sa 20-2h (an den ersten drei Wochenenden)

Institut für deutsche Sprache

Die Waldgalerie

bis 10. Febr. 2017 Vera Köster: Schrifttanz (Fotografie)

Alter Frankfurter Weg 21, Mannheim Fr 16-19h, und 11.02., 25.02., 18.03. 25.03. 2017 bis 15. März 2017 Rudolf Hirschi 28. Jan. bis 25. März 2017 Conny Welcker Vernissage 28. Jan. 2017, 18h

Döbele Kunst Mannheim Leibnizstraße 26, Mannheim Do, Fr 14-19h, Sa 12-19h u.n. Terminabsprache bis 14. Jan. 2017 Xanti Schawinsky, Eugen Batz ab 26. Jan. 2017 Herta Günther (Ölbilder und Pastelle)

Einraumhaus Dammstraße 1, Mannheim Fr u. Sa 16-19h bis 5. Febr. 2017 Wolfgang Sautermeister, Zhenja Zhulanova: Und Schiwago weinte... (Installation)

Galerie C7 C7, Mannheim Do 16h und jeden 1. Sonntag im Monat, im Anschluss an den Talk Fotografie der Reiss-Engelhorn-Museen ab 16h

Galerie Grandel S4, 23, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 10-16h

R5, 6-13, Mannheim Mi 10-17h, Fr 10-15h

Kanzlei MAS&P/Kunstverein Leimen

Mannheimer Kunstverein Augustaanlage 58, Mannheim Di-So 12-17h bis 16. Jan. 2017 Absolventen der Hochschule Mannheim, Fakultät für Gestaltung: fortgeschrieben 5. Febr. bis 16. April 2017 Ottmar Hörl: Handlunsganweisung zur Erlösung des schwarzen Quadrats

März Galerie Mannheim Augartenstraße 68, Mannheim Mi-Fr 15-19h, Sa 13-17h 11. Febr. bis 25. März 2017 Doris Erbacher (Bilder, Zeichnungen) Kumiko Kurachi (Bilder, Objekte)

märz Galerie Mannheim – cube 4x4x4 und raumX Augartenstraße 68 (Rückgebäude), Mannheim Mi-Fr 15-19h, Sa 13-17h 11. Febr. bis 25. März 2017 Ursula Bohren, Claudio Magoni: maboart

PORT25 - Raum für Gegenwartskunst Hafenstraße 25-27, Mannheim Di-So 12-18h bis 15. Jan. 2017 Simone Demandt & Margret Eicher: Common Cause 28. Jan. bis 5. März 2017 Dieter M. Gräf, Marvin Hüttermann, Irina Ruppert: Das, was bleibt Eröffnung 27. Jan. 2017 18. März bis 14. Mai 2017 B-Seite (Ausstellungskooperation)

Kaiserring 48-50, Mannheim Mo-Fr 8-18h bis 15. März 2017 Elsa Hagelkamp: Von Wegen (Bilder, Collagen)

RAW Galerie

Kunsthalle Mannheim

C5, Mannheim, Di-So 11-18h

Moltkestraße 9, Mannheim Di-So u. Feiertage 11-18h bis 8. Jan 2017 Fritz Schwelger bis 8. Jan. 2017 ARCHE. Die Sammlung kehrt zurück bis 8. Jan. 2017 Michaela Melián: Mannheim Chair (Klanginstallation)

Künstlernachlässe Mannheim im Rathaus E5, Mannheim Dauerausstellung: Arbeiten aus dem Depot

[Kunst] Projekte Monica Ruppert Lange Rötterstraße 68, Mannheim geöffnet nach telefonischer Absprache 13. Jan. bis 17. Febr. 2017 Dennis Ulbrich: Heute Vernissage 13. Jan. 2017, 19h 24. März bis 22. April 2017 Andre Gilbert Schmuck: suspended memorys Vernissage 24. März 2017, 19h

Heinrich-Lanz-Straße 4, Mannheim Do-Sa 16-21h

REM Reiss-Engelhorn-Museen Zeughaus bis 19. Febr. 2017 Barock - Nur schöner Schein?

REM - Forum internationale Photographie Zeughaus C5, Mannheim Di-So 11-18h

REM - Zephyr-Raum für Fotografie Bassermannhaus C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h bis 29. Jan. 2017 Peter Gowland’s Girls*

REM - Museum Weltkulturen D 5, Mannheim, Di-So 11-18h bis 30. Juli 2017 Ägypten - Land der Unsterblichkeit bis 30. Juli 2017 Versunkene Geschichte. Archälogie an Rhein und Neckar

Sebastian Fath | Contemporary Werderstraße 38,Mannheim Do-Fr 14-19h, Sa 12-16h

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AUSSTELLUNGEN Technoseum – Landesmuseum für Technik und Arbeit

SAARBRÜCKEN Deutsches Zeitungsmuseum

Museumsstraße 1, Mannheim bis 25. Juni 2017 2 Räder - 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades

Am Abteihof 1, Saarbrücken/Wadgassen Di-So 10 bis 16h bis 15. Jan. 2017 Pop-up-Bücher und Papiermechanik

TEN Gallery

Moderne Galerie

T6, 10, Mannheim Do-Sa 15-20h bis 23. Dez. 2016 Deborah Musso: HEIMATWELTEN zwischen Moschee und Ponyclub

Universität Mannheim in Kooperation mit der Galerie Zulauf, Freinsheim Schloss Mannheim (Rektoratsflügel) bis 31. Juli 2017 Claudia Tebben (infomelle Malerei)

zeitraumexit e.V. Hafenstraße 68, Mannheim Do-Fr 17-21h, Sa-So 14-18h

MICHELSTADT Galerie Kautsch Mauerstraße 11, Michelstadt Mi-Fr 15-18h, Sa 12-16h

MOCHENTHAL Galerie Schrade

Bismarckstraße11-19, Saarbrücken Di, Do, So 10-18h, Mi 10-22h bis 8. Jan. 2017 Max Eastly, Martin Riches: Two Measures of Time (Sound Installation, Sound Machines) bis 16. Jan. 2017 Zwischen zwei Horizonten: Deutsche und französische Avantgarden aus dem Saarlandmuseum zu Gast im Centre Pompidou in Metz

Stadtgalerie Saarbrücken St. Johanner Markt 24, Saarbrücken Di-Fr 12-18h, Sa,So, Feiertage 11-18h

SCHRIESHEIM Museum Théo Kerg Talstraße 52, Schriesheim So 14-17h Dauerausstellung Théo Kerg

SCHWETZINGEN Kunstverein Schwetzingen

Schloß Mochenthal, Ehingen-Mochenthal

Palais Hirsch Schlossplatz 2, Schwetzingen Mi-So 14-18h

15. Jan. bis 5. März 2017 Christopher Lemhpfuhl: Schwabenritt Vernissage 15. Jan. 2017, 11h

18. Febr. bis 12. März 2017 Mitsuko Hoshino (Malerei) Vernissage 18. Febr. 2017, 16h

MOSBACH Kunstverein Neckar-Odenwald-Kreis

Künstlerinitiative Schwetzingen KIS e.V.

Altes Schlachthaus am Stadtpark Unterm Haubenstein, Mosbach Sa, So, Feiertage 14-18h

Lutherhaus Schwetzingen, Mannheimer Straße 36, Schwetzingen

SEEHEIM-JUGENHEIM Museum Stangenberg Merck

NEUSTADT Galerie UP ART CONTEMPORARY Villa Knöckel, Quellenstraße 32, Neustadt

im Haus auf der Höhe, Helene-Christaller-Weg 13, Seeheim-Jugenheim Mi-Fr 15-19h, Sa, So, Feiertage 11-18

Mi, So 12-18h u. nach Vereinbarung

bis April 2017 Susanne Altzweig: Form und Farbe (Keramiken) 22. Jan. bis Mitte August 2017 Peter Stephan (1927-2014): Ölbilder und Radierungen

gute aussichten Haardter Schloss, Mandelring 35, Neustadt Besichtigung nur nach Anmeldung bis 29. Jan. 2017 Karolin Back, Thomas Neumann: heimspiel7

Herrenhof Mußbach An der Eselshaut 18, Neustadt-Mußbach So und Feiertag 11-18h, Mi 18-20h, Sa 14-18h

Kunstverein Neustadt Villa Böhm (Maximilianstraße 25/Villenstraße 16b), Neustadt, Do, Fr 15-18h, Sa, So 11-13h u. 15-18h

PIRMASENS Forum Alte Post Poststraße 2, Pirmasens Di-So/Feiertage 11-18h bis 31. Jan. 2017 Stipendiaten-Ausstellung des Künstlerhauses Schloss Balmoral und des Landes RheinlandPfalz: Seepferdchen und Flugfische

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SPEYER Feuerbachhaus

Historisches Museum der Pfalz Domplatz 4, Speyer, Di-So 10-18h bis 8. Jan. 2017 Die Entstehung des Rheinkreises 200 Jahre Bezirkstag Pfalz bis 23. April 2017 Maya - das Rätsel der Königsstädte bis 24. Sept. 2017 1914-1918. Die Pfalz im ersten Weltkrieg bis 24. Sept. 2017 Weltbühne Speyer. Die Ära der großen Staatsbesuche

Kunstverein Speyer Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h bis 22. Jan. 2017 Patricia Waller: Menschen, Tiere, Sensationen (Häkelobjekte) 11. Febr. bis 12. März 2017 Hans-Purrmann-Preise 2017 der Stadt Speyer für Bildende Kunst 26. März bis 23. April 2017 Manual Thomas (Malerei) Vernissage 26. März 2017, 11h

Typographisches Kabinett Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h bis 22. Jan. 2017 Heinz Becker: Handpressendrucke 29. Jan. bis 19. Febr. 2017 Christian Ewald: Handpressendrucke 26. Febr. bis 19. März 2017 Katharina Bloch: Handpressendrucke 26. März bis 23. April 2017 Eva Gaeding: Handpressendrucke

Städtische Galerie Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h bis 22. Jan. 2017 Bernhard Jäger (Bilder, Zeichnungen, Holzschnitte, Buchkunst) 11. Febr. bis 12. März 2017 Hans-Purrmann-Preise 2017 der Stadt Speyer für Bildende Kunst 24. März bis 23. April 2017 Reinhard Zink: Phantastische Begegnungen mit Maya Vernissage 24. März 2017, 18h

Allerheiligenstraße 9, Speyer Di-Fr 16-18h, Sa, So 11-13h

TIEFENTHAL Kunst Kabinett Tiefenthal

bis 12. Febr. 2017 Kurt Keller: Camino de Santiago: das Ziel ist der Weg (Fotografische Notizen vom Jakobsweg)

Bahnhofstraße 1, Tiefenthal Sa, So 11-18h

Galerie Josef Nisters

Heidelberger Straße 9, Viernheim Fr-So 14-18h bis 5. Febr. 2017 Heinz Rupp, Karl Heinz Treiber: Das Wirken des Menschen 6. Febr. bis 2. April 2017 Stefan Szczesny: Besuch im Paradies

Bahnhofstraße 29, Speyer Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h bis 21. Jan. 2017 Künstler der Galerie: Augenschmaus

Hans-Purrmann-Haus Kleine Greifengasse 14, Speyer Di-Fr 15-17h, Sa, So 11-13h

VIERNHEIM Kunstraum Gerdi Gutperle


IMPRESSUM Kunstscheune Viernheim Satonévriplatz 1, Viernheim Di 10-17h, Mi 14-17h, Do 10-13h u. 15-19h, Fr 14-17h, Sa 10-12h 20. Jan.bis 18. März 2017 Ludwig Mahner: Ein Blick zurück (Malerei)

RathausGalerie Viernheim Kettlerstraße 3, Viernheim Mo-Do 8-17h, Fr 8-13h

VÖLKLINGEN Weltkulturerbe Völklingerhütte Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur Völklingen/Saarbrücken täglich 10-19h bis 5. März 2017 Buddha: Sammler öffnen ihre Schatzkammern - 220 Meisterwerke buddhistischer Kunst aus 2000 Jahren bis 5. März 2017 Steve McCurry: Buddhismus - Fotografien 1985-2013

WORMS Nibelungenmuseum Fischerpförtchen 10, Worms Di-Fr 10-17h, Sa, So, Feiertag 10-18h Dauerausstellung: Wagners “Ring”

Kunstverein Worms Renzstraße 7-8, Worms Sa, So 15-18h

Museum Heylshof Stephansgasse 9, Worms Di-Sa 14-17h, So und feiertags 11-17h bis 31. Dez. 2016 Das Goldene Zeitalter - Barock im Heylshof

Museum der Stadt Worms Andreasstift, Weckerlingplatz 7, Worms Di-So 10-17h

Alle Termine ohne Gewähr.

WALLDORF Künstlergruppe Walldorf Rathaus, Nußlocher Straße 45, Walldorf Mo, Di, Do 7:30-14:00h, Mi 7:30-18:30h, Fr 7:30-13:00h bis 20. Jan. 2017 Rainer Selg (Bild-Skulptur-Objekte)

Kunst für Walldorf e.V. Alte Apotheke, Haupstraße 47, Walldorf So 15-18h bis 8. Jan. 2017 Nemanja Sarbajic, René Stanger: Laima und Alien Invadors

SAP SE Internationales Schulungszentrum Dietmar-Hopp-Allee 20, Building 5, Walldorf Mo-Fr 10-20h bis 24. Febr. 2017 Un Paseo De Arte Latino - Junge Künstler aus Lateinamerika

WEINHEIM Kunsthaus Klüber Hauptstraße 58, Weinheim Di-Fr 10-13h, 14-18:30h, Sa 10-15h

Museum der Stadt Weinheim Amtsgasse 2, Weinheim Di-Do, Sa 14-17h, So 10-17h bis 8. Jan. 2017 Stillleben - aus der Sammlung

Volksbank Weinheim Bismarckstraße 1, Weinheim Mo-Fr 8:30-16h, Do 8:30-18h bis 19. Jan. 2017 Christian Awe: Wazzer 24. Jan. bis 17. März 2017 Birgit und Robert Schäfer:MONOCHROME.LIFE (Schwarz-Weiß-Fotografien)

relief, Pigment auf Holz, 238 x 157,5 x 1 cm/ Michael Ramsauer „STIER“, 2016, Öl auf Leinwand, 200 x 160 cm / Marion Eichmann „TWIZZLER“, 2016, Collage, Papierschnitte, Pigmenttusche, 180 x 300 cm / Bildmaterial: Galerie Tammen und Partner / Ottmar Hörl: Handlungsanweisung, Foto: Werner Scheuermann / Beat Streuli, „East Jerusalem“, 1999, © courtesy the artist / Beate Thiesmeyer, 2016, Foto: Privat , Batho Gündra, Ring, Gold, "Spirit Diamond", Foto: Privat / Ulrike Rosenbach, Foto: Wort.Bild.Kultur (UG) haftungsbeschränkt / Mitsuko Hoshino, Bubbles, Bildmaterial: Mitsuko Hoshino / Rainer Kaiser, Paarung | Mischtechnik | 21 x 30 cm | 40 x 50 cm | 2016, Bild: Künstler / Elsa Hagelskamp, Grenzenlos , Acryl/Mischtechnik auf Leinwand 120 x 100 cm, Bild: Künstler / 04_Klaus Fischer_Stufen XI, Klaus Fischer; Quelle: VG Bildkunst / Karl Heinz Treiber, Morning has broken, 2001 / Heinz Rupp, Venus, 2012 / Foto: Wort.Bild.Kultur (UG) haftungsbeschränkt / Birgit und Roger Schäfer, Schwetzingen Schlosspark, Oktober 2016, www.schaefer-photographie.com / Silke Schmidt, Kiefernwäldchen II, Acryl auf Sperrholzschnitt, 100 x 80 cm, 2016 / Christopher Lehmpfuhl, 2016, Bildmaterial: Galerie Schrade / Rainer Selg, Partitur, Assemblage, 2 x 3 x 0,5 m, 2016, Fotos von Rainer Selg / Kunstprojekte Monika, Bildmaterial, Foto (o.t 2016 180x130x45cm), Dennis Ulbrich / Olga Egorova, Daniil Da, 2009, Öl auf Leinwand, 40x30cm, Bildmaterial: Künstler / Rainer Motz, Gnom, 1975, Privatbesitz, Foto: Bettina Schüpke / Conny Welker, Leguan, Foto: Conny Welker / Hildegard Illies, "ohne Titel 2016 Öl auf Leinwand", Annette Meyer, "ICN 7.09.16-3.10.16" Seoul Süd Korea", "CPH 19.09.16-22.09.16 Coppenhagen, Dänemark", Govinda Christ, "Erkundung 2016 Mischtechnik auf Papier", Bildmaterial: Künstler / Alexandra Deutsch, o. T., 2015, geschöpftes Papier, Pigmente, Beize, 82x75x25 cm Foto: Alexandra Deutsch / Sati Zech, Bollenbilder, Objekte aus Leder, Bildmaterial: Künstler

Bildnachweise: Ulrike Rosenbach, „Art is a Criminal Action“, 1969/ 2013 (c) VG Bild-Kunst Bonn 2016 / Noemí Pérez, Panorama Catatumbo, Courtesy Sammlung Funcke, Foto: Michael Thomas / Sarah Mock, Videostill aus Zwiefach_6 Andrea Gruetzner, Erbgericht, 2016, Farbfotografie Rainer Motz, Gnom, 1975, Privatbesitz, Foto: Bettina Schüpke / Natalie Czech, "A poem by repetition by Emmett Williams", 2013, 3 C-Prints, 3 Rahmen, Museumsglas, gesamt: 61.1 x 45.9 cm, Edition of 5, 2 APs, © Natalie Czech/VG Bild-Kunst, Bonn, Courtesy Capitain Petzel, Berlin & Kadel Willborn, Düsseldorf / Nana Petzet: Plakat für die Freie Flußzone Süderelbe, 2014, courtesy: Bob Braine & Galerie für Landschaftskunst.Galerie für Landschaftskunst / Porträt Anja Knoess,Copyright: Heidrun Hertel, Köln / Vera Molnar, Méthamorphoses d'Albrecht, 1994/2016, Inkjet auf Leinwand, 100 x 100 cm, Foto: Linde Hollinger / Schawinsky, Xanti, terfiance, 1975, airbrush on gauze and canvas, two strainers, 82,3 x 92,8 x 6 cm, ste-124 signiert und datiert / Schawinsky, Xanti, inversal, 1977, airbrush on gauze and canvas, two strainers, 85,4 x 85,4 x 5,2 cm, sp-536 signiert und datiert/,Igor Oleinikov Bildmaterial: Döbele Kunst Mannheim / Koen Vermeule, Bildlegende: Koen vermeule, Hope, 2016, Öl auf Leinwand, 120 x 90 cm, Bildmaterial: Galerie Anja Knoess / Bildlegende: Peer Boehm, New Orleans 1904, aus der Serie: daheim ist am schoensten, 2016, Acquarell und Acryl auf Nessel, 210 x 160 cm, Abbildung von Peer Boehm / Marlis Albrecht, Waldmeisterin, 2016, Wachs/Pigmente/Holz, 70 x 49 cm / Hermann Reimer, Waldweg, 2016, Öl auf Leinwand, 165 x 165 cm, Bildmaterial: Galerie Lauth / Franz Bernhard WV 424 Liegende Figur 2003 Corten-Stahl, Holz 85 x 300 x 120 cm / Hans Baschang ohne Titel 2011 Kohle und Bleistift auf Papier 102 x 73 cm, Bildmaterial: Galerie Knecht und Burster / P.R. Keil o.T. Mischtechnik_auf Baumwolle, 100 x 100 cm.tif, Bildmaterial: Galerie p13 / Jérôme Lagarrigue, Eye #XVII, 2014, Öl auf Leinwand, 178 cm x 178 cm / JANA & JS, Everytime trying, 2014, Acryl, Spray-Farbe, Stencil-Technik auf Holz,Æ 90 cm, Bildrechte Kunst-Kompetenz-Petra Kern, Heidelberg / Gabi Streile „Impression, Marburger Kunstverein 2016“/ Detlef Waschkau „New York, Times Square“ 2016, Holz-

Impressum Herausgeber: art-media-edition-Verlag Insel 3, D-79098 Freiburg Geschäftsführung: Björn Barg Projektleitung und Redaktion: Wort.Bild.Kultur. UG (haftungsbeschränkt) redaktion@kunstraum-metropol.de www.kunstraum-metropol.de Druck: ColorDruck Solutions GmbH 69181 Leimen/Germany Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe: Aloisia Föllmer, Thomas Gädeke, Dr. Heinz Höfchen, Dr. Walter Lokau, Günter Ott, Ingrun Salzmann, Dr. Dietmar Schuth, Hartmuth Schweizer, Dr. Heide Seele, Dr. Martin Stather. Auflage 7.000 / kunstraumMETROPOL liegt in ausgewählten Museen und Kunsträumen aus und ist im Abo erhältlich

Nächste Ausgabe: April, Mai, Juni 2017, Anzeigenschluss: Fr. 22.02.2017 Erscheinungstermin: ca. 21 Tage nach Anzeigenschluss

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Das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar