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JANUAR FEBRUAR MÄRZ

2016

Fred Taylor (1875-1963)

DAS KUNSTMAGAZIN DER METROPOLREGION RHEIN-NECKAR


Vom Pilger zum Pauschaltourist

kunstraumART KARLSRUHE

Ausstellung zum Reisen 6. März bis 12. Juni 2016 Kurpfälzisches Museum Heidelberg www.museum-heidelberg.de

kunstraumMANNHEIM

kunstraumSPEYER 4 Kunstverein Speyer Spektrum zeitgenössischer Positionen

kunstraumHEIDELBERG 6 Vom Pilger zum Pauschaltourist Ausstellung zum Reisen 20 Es war einmal ein Land Neun künstlerische Positionen im Heidelberger Kunstverein

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Galerie Linde Hollinger, Galerie Döbele, Galerie Lauth Galerie Zulauf, Galerie Tammen & Partner Galerie Keller, Galerie p13

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Deltabeben. Regionale 2016 KünstlerInnen und Künstler der Metropolregion vom Feinsten

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Homo Ludens Indra. und Jan von Holleben

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Peter Lang Himmelsfahrt

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B-Seite Festival für visuelle Kunst und Jetztkultur

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Uta Schotten – 1 + 1 = 1

kunstraumJOCKGRIM 19

Die Künstlergruppe Tripol Zehnthaus Jockgrim

21 Petra Blocksdorf Arbeiten auf Papier

kunstraumDOSSENHEIM

22 Susan O'Byrne Five Sisters and a Family Tree

kunstraumLUDWIGSHAFEN

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Peter Riek – Kunst Premiere(n) im Privaten Şakir GökÇebağ

23 Eine Begegnung ihrer Kunst Pellegrino Vignali und Cholud Kassem

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35 Abstract Strategies – Internationale Malerei

kunstraumHEMSBACH

41 Sven-Erik Sonntag Ästhetisches Chaos und berechenbare Kunst!

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kunstraumKARLSRUHE

kunstraumWALLDORF

8 Global Control and Censorship Weltweite Überwachung und Zensur 28 Kunstakademie Karlsruhe Gruppenausstellung 39 Meine Geschichte Elke Weickelt und Michael Stadter

imGESPRÄCH 10 „… die Liebe zur Kunst entdecken!“ Dr. Dorothea van der Koelen – Gedanken zur art KARLSRUHE

Reorientation

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Olga Malkovskaja GeSchichten

Sibylle Deligne Recherchen an den Grenzen von Wahrnehmung und Raum

kunstraumLADENBURG 25

Felicitas Wiest So nah - so fern

kunstraumSEEHEIM-JUGENHEIM 29

Reisen nach Italien Neue Ausstellung im Museum Stangenberg Merck

kunstraumWEINHEIM Realität – Vision – Werke von Matthias Hickel-Lopez

editorial

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

kunstraumNEUSTADT 33

Wissen ist Macht. Und Macht hat, wer den Fluss der Informationen beherrscht. Insofern gehört der Besuch der Ausstellung GLOBAL CONTROL AND CENSORSHIP zum Pflichtprogramm (für uns Alle). Mit diesem guten Vorsatz verabschiede ich mich ins neue Jahr und wünsche Ihnen besinnliche Tage und ein gutes neues Jahr.

Philip Emde – Papierarbeiten

kunstraumPIRMASENS 37

Josua Reichert Buchstabenarchitekturen und Schriftbilder

kunstraumWORMS 41

Richard Wagner auf dem iPad Achim Freyers Ring-Inszenierung

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kunsträume der REGION

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Impressum

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen unseres Magazins. Björn Barg, Verleger

kunstraumMETROPOL 3


kunstraumSPEYER

KUNSTVEREIN SPEYER SPEKTRUM ZEITGENÖSSISCHER POSITIONEN Speyer ist immer eine Kunstreise wert! Hier steht nicht nur das mit Abstand bedeutendste Bauwerk der Metropolregion, der Speyerer Dom, sondern hier haben mit Anselm Feuerbach und Hans Purrmann auch international renommierte Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts ihre Spuren hinterlassen. Und als wäre dies für eine Stadt vergleichbarer Größenordnung nicht schon Glück genug, ist Speyer neben der Städtischen Galerie seit nunmehr 47 Jahren auch Sitz eines überaus regen Kunstvereins. Dessen langjähriger Leiter, Franz Dudenhöffer, wird 2016 den Vorsitz des Vereins abgeben. Aus diesem Anlass wirft kunstraumMETROPOL einen ausführlichen Blick auf die aktuellen Ausstellungen im ersten Quartal 2016.

Matthias Will, Drei Halbkreise, Flu ̈gel schwebend, 2013

Schwerpunkt seiner Arbeit, so Franz Dudenhöffer, der den Kunstverein Speyer seit dem Jahr 2000 leitet, sei die Präsentation zeitgenössischer lebender Künstler. Darüber hinaus gelte es, verdiente Speyerer Künstler in der Erinnerung der Stadtbevölkerung zu halten. Hierfür stellt die Stadt Speyer dem Kunstverein kostenlos Räume im ersten Obergeschoss des Kulturhofs Flachsgasse, etwa auf halbem Weg zwischen Dom und Altpörtel, zur Verfügung. Durchschnittlich werden hier jährlich etwa sieben bis acht Ausstellungen gezeigt. Im ersten Quartal 2016 sind es drei mit insgesamt fünf ausgestellten Künstlern, die ein breites Spektrum aktueller Positionen abbilden. Der 1970 in Sibirien geborene und derzeit in Berlin arbeitende Grigori Dor beendet als jüngster und am weitesten von der Metropolregion entfernt lebender Künstler das erste Quartal (13.03.-24.04.2016). Sowohl der Titel der Ausstellung „Barocktikum“ als auch eine erste Vorschau seiner Arbeiten machen einen gespannt auf opu-

4 kunstraumMETROPOL


lente Malerei! Dor nimmt auf die Kunst Alter Meister einerseits sowie auf moderne Medien andererseits Bezug und interpretiert auf dieser Grundlage den barocken Vanitas-Gedanken neu. Von 24.01.-28.02.2016 vereint die Ausstellung „BASICS, Linie - Fläche - Raum“ drei arrivierte Positionen zum Thema. Die Maler Werner Neuwirth und Gerd Winter sowie der Bildhauer Matthias Will waren alle drei Studierende der Frankfurter Städel-Schule. Die Malerei von Werner Neuwirth, Jahrgang 1950, lebt von Linien, Flächen und Punkten, die „klare räumliche Zonen“ schaffen, von dem „Spiel zwischen Fläche und Raum, Form und Farbe, Verbindung und Begrenzung“ (v. Stechow). Gerd Winters Farbflächen (* 1951) wiederum sind rhythmisch gegliedert. Durch Strukturen und Farbverläufe entstehen Bildräume, deren sinnliches Erleben seine Entsprechung in der Poesie der Bildtitel findet. Der Bildhauer Matthias Will (* 1947) definiert mit seinen mehrteiligen dreidimensionalen Skulpturen den Raum. Geometrische Körper, scheinbar schwerelos miteinander verbunden, bilden hier ein Ganzes. Der Kunsthistoriker Peter Anselm Riedl schätzt an den Arbeiten Wills den „Reiz des Gegensatzes stabiler und elastisch verstrebter Teile, die Dialektik von Schwere und Leichtheit.“ Die aktuelle Ausstellung „Licht – Farbe – Impressionen“ führt zurück in die Metropolregion. Manfred Fuchs (* 1939) ist hier kein Unbekannter. Als Unternehmer und Mäzen prägt er das kulturelle Leben der Region wie Wenige und wer ihn erlebt, spürt: seine Leidenschaft gilt der Malerei. In abstrahierenden Bildern, deren Idee er im Kopf entwickelt und zunächst in seinen unzähligen Skizzenbüchern prüft, gibt er das wieder, was ihn in einem besonderen Moment tief beeindruckt hat: sei es ein konkreter Ort, eine „Landschaft“, oder ein Tanz („Fandango“). Bei der malerischen Umsetzung schließlich schöpft er die Techniken aus, welche die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts für sich erschlossen hat, beispielsweise das gestische Malen mit den Fingern, Schüt-

Manfred Fuchs, Fandango, 2015

tungen, Drippings oder den Einsatz der Rakel. Der große Reiz dieser Ausstellung, deren Malerei die Räume des Kunstvereins mit Licht und Farbe erfüllt, liegt darin, diese fertigen Arbeiten in einem Kontext mit den hier erstmals gezeigten Skizzenbüchern zu sehen. Der Künstler Manfred Fuchs betont, die Kreativität sei immer auch Kraftquelle und Inspiration seines unternehmerischen Handelns gewesen. Und so bleibt er auch als Maler Förderer: der Erlös seiner 61 in Speyer ausgestellten Werke geht als Spende zu gleichen Teilen an das dem Kunstverein benachbarte Kinder- und Jugendtheater Speyer, das Herrenhaus Edenkoben und den Skulpturenpark Heidelberg. Alle drei Leuchttürme der Region, die ohne privates Engagement undenkbar wären.

Welcher Ort also wäre für diese Ausstellung besser geeignet als der seit über 15 Jahren von Franz Dudenhöffer und seinem Team ehrenamtlich geleitete Kunstverein in Speyer? Tobias Wetzler • Manfred Fuchs Licht - Farbe - Impressionen Bilder 2013-2015 bis 10. Januar 2016 • Werner Neuwirth, Matthias Will, Gerd Winter BASICS, Linie - Fläche - Raum 24. Januar bis 28. Februar 2016 • Grigori Dor Barocktikum, Malerei 13. März bis 24. April 2016 www.kunstverein-speyer.de kunstraumMETROPOL 5


kunstraumHEIDELBERG

VOM PILGER ZUM PAUSCHALTOURIST AUSSTELLUNG ZUM REISEN Die Isetta wird einen wahren „Hingucker“ abgeben, denn wer kennt sie noch? Dem engen Gefährt der aufbruchfreudigen 1950er Jahre kann man demnächst wieder begegnen - gleich am Beginn der Ausstellung „Vom Pilger zum Pauschaltourist“, die das Kurpfälzische Museum Heidelberg im März 2016 eröffnet.

J.A.Klein, Meinen Reisegefa ̈hrten gewidmet, Kupferstich, Mu ̈nchen 1819

Der objektreiche Überblick beginnt aber nicht erst in der Nachkriegszeit, denn schon lange zuvor strömten Touristen ins pittoreske Heidelberg. Die Museumsbestände werden durch etliche Leihgaben ergänzt, so dass Kuratorin Karin Tebbe insgesamt 180 Objekte zeigen kann. Sie stammen zum Beispiel aus dem Deutschen Historischen Museum (DHM) Berlin, das Plakate entliehen hat, aber auch aus mehreren privaten Sammlungen. So entsteht ein bunter Bilderbogen, der nicht nur ein Stück Kulturgeschichte illustriert, sondern überhaupt die Lust am Reisen thematisiert, sei es zu Fuß, zu Pferd, mit der Kutsche oder (ab 1840) mit der Bahn. Aufschlussreich ist der Blick in die Vergangenheit, als junge Adlige vom 16. Jahrhundert an auf die „Grand Tour“ geschickt wurden, um in England und Mitteleuropa ihre Bildung zu erweitern und dabei auch Heidelberg besuchten. Hier hatten wohl die berühmten „Stammbücher“, in denen die Reisen dokumentiert wurden ihren Ursprung. Die Ausstellung zeigt eine gute Auswahl. Aber schon aus dem Spätmittelalter, als fromme Pilger sich auf mühseligen Wegen zu den Heiligen Stätten aufmachten, sind kleine Pilgerzeichen aus Blei, Zinn oder Silber zu sehen, und die berühmte Pilgermuschel, dieses Symbol des frommen Unterwegssein, begegnet mehrfach. Eine lange Tradition weist auch die Reiseapotheke auf. Das unverzichtbare Requisit wird ebenso vorgestellt wie das für vornehme Touristen wichtige Essbesteck.

Blick auf Schloss und Stadt von der Ziegelhäuser Landstraße, aus: Malerische Reise nach Heidelberg Johann Hürlimann (1793–1850) nach Johann Jakob Meyer (1787–1858), Heidelberg um 1822 Aquatintaradierung, koloriert 6 kunstraumMETROPOL

Die Reiselust, die bis heute die Touristen in Scharen nach Heidelberg lockt, symbolisiert die Ausstellung unter anderem mit einem (mit Hotelaufklebern gezierten) Koffer, und sie erinnert dazu mit zeittypischen Plakaten an die 1918 in der Neckarstadt entdeckte Radiumquelle, die (vergebliche) Hoffnung auf einen Kurortstatus


Werbeplakat der London & North Eastern Railway für Heidelberg, Fred Taylor (1875-1963), Leeds, um 1925, Farblithographie

mit entsprechend zahlreichen Badetouristen weckte. Der Ausstellungsbesucher erfährt auch von dem einst geplanten täglichen Flugverkehr von Mannheim zum Flugplatz Sandhofen und anderen Projekten zur schnellen Fortbewegung. Von dokumentarischem Wert ist das auf eigenen Erlebnissen fußende Buch des Briten Thomas Coryate über seine Reise nach Heidelberg anno 1608, in dem er auch das Große Fass erwähnt, und unter den Gemälden fällt das Bild vom pittoresken Eckhaus an der Seminarstraße des in Heidelberg geborenen Malers Karl Weysser (1833-1904) auf mit seinem direktem Blick aufs Schloss. In einer schmalen Panorama-Ansicht präsentiert sich dem Ausstellungsbesucher das kleine Schiffchen, das (1841 zum ersten Mal) von Heilbronn nach Heidelberg unterwegs war, und auch Heidelbergs alter Bahnhof ist als historisches Dokument des Reisens präsent. Dass betuchte Touristen des vorletzten Säkulums vornehm „abstiegen“, dokumentiert die Ausstellung mit

Ansichten berühmter Hotels und Karin Tebbe lässt anhand von Zitaten auch die Gäste sprechen, präsentiert Landkarten, Reisebücher und -spiele, erinnert an prominente Heidelberg-Besucher wie Longfellow oder Somerset Maugham und präsentiert Kunstwerke von Zeitgenossen wie Ulrike Rosenbach, Candida Höfer oder Andreas Gursky. Zu den Gegenständen mit HeidelbergBezug zählen Teller, Tassen, Tabaksdosen, Glaskelche. Besonders apart ist ein Kästchen für Postkarten des Refugiés Charles Graimberg, dessen Heidelberg-Ansichten ebenfalls ins rechte Licht gerückt werden - herzerwärmend und romantisch. Heide Seele

• Vom Pilger zum Pauschaltourist 6. März bis 12. Juni 2016 Kurpfälzisches Museum Heidelberg www.museum-heidelberg.de kunstraumMETROPOL 7


kunstraumKARLSRUHE Milliarden Menschen sind dank der euphorischen Nutzung ihrer Kommunikationsgeräte weltweit miteinander verbunden. Inhalte und Daten jeder Art werden täglich milliardenfach generiert und sekundenschnell über den ganzen Globus gejagt. Doch noch bevor sie ihre Empfänger erreicht haben, werden diese Daten massenhaft durch private Dienstleister und staatliche Dienste abgegriffen, kontrolliert und für eigene Zwecke weiterverwendet. Galt die digitale Kommunikation bislang als Hoffnungsträger einer neuen demokratischen Mitwirkung, so ist sie in jüngster Zeit als idealer Türöffner zur perfekten Überwachung und Steuerung von Milliarden Menschen pervertiert worden.

Shinseungback Kimyonghun, Aposematic Jacket Medieninstallation

GLOBAL CONTROL AND CENSORSHIP WELTWEITE ÜBERWACHUNG UND ZENSUR Überwachung und Zensur dringen unaufhaltsam in unseren Lebens- alltag ein. Die Ausstellung „GLOBAL CONTROL AND CENSORSHIP. Weltweite Überwachung und Zensur” versteht sich als Bestandsaufnahme der allgegenwärtigen Überwachungs- und Zensurmaßnahmen: Sie beruht auf der Zusammenarbeit von einem Netzwerk von WissenschaftlerInnen, JournalistInnen, AktivistInnen und KünstlerInnen in allen Erdteilen und in rund 20 Ländern sowie der Kooperation mit Expertenorganisationen wie etwa dem PENZentrum Deutschland, dem Chaos Computer Club (CCC), Reporter ohne Grenzen, Villa Aurora und mit Plattformen wie netzpolitik.org, digitalcourage.de und WikiLeaks. Mehr als einhundert Arbeiten von 70 KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen stecken das Ausmaß von Überwachung und Zensur im digitalen Zeitalter ab. Sie zeugen von einer Wirklichkeit, die geprägt ist von dem Diktum „Wissen ist Macht. Und Macht hat, wer den Fluss der Informationen beherrscht.“

8 kunstraumMETROPOL

Die Dringlichkeit einer Ausstellung zu der Wechselbeziehung von Überwachung und Zensur erweist sich jeden Tag aufs Neue. Täglich berichten die Medien über neue Fälle der Ausspionierung sowie über die massive Behinderung der Aufklärung über diese Praktiken. Dass auch in Deutschland staatliche Dienste im Auftrag und mit Billigung der Regierung gegen das Wohl von BürgerInnen und Wirtschaft gehandelt haben, ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Parlamentarischen Untersuchungsausschüssen wird durch die Regierung und von ihr beauftragte Dienste die Einsicht in Unterlagen verweigert, die zur Aufklärung der betreffenden Fälle beitragen könnte. In totalitären Staaten verschwinden Whistleblower aus der Öffentlichkeit und die Gefahr, dass sie selbst in Deutschland des Landesverrats angeklagt werden, ist in letzter Zeit erheblich gewachsen.

Kontrolle mittels elektronischer Medien Seit rund drei Jahrzehnten ermöglicht die digitale Vernetzung nun auch das automatisierte flächendeckende und gezielte Abgreifen, Verarbeiten und Speichern der über das Internet verfügbaren Informationen sowie das gezielte Ausspionieren der UserInnen jederzeit und weltweit. Die mutigen Enthüllungen durch Edward Snowden und andere Whistleblower haben deutlich gemacht, dass diese Möglichkeiten totaler elektronischer Überwachung von Diensten westlicher wie östlicher Staaten auf breitester Basis entwickelt und eingesetzt werden. Hocheffiziente Spähsoftware wird mit Fördermitteln als neue Form der Waffentechnologie entwickelt. Scheinbar harmlos ertüchtigen sich beispielweise Taiwanesen bei ihren morgendliche Gymnastikübungen: Doch die Anleitungen in der künstlerischen Arbeit International Radio Exercise Taiwan Version von Chen Ching-Yao werden über das Radio gesendet. Die gesamte Bevölkerung eines Landes wird über das Radio kontrolliert und gesteuert. Neben die Massenanalyse der kommunikativen Metadaten in elektronischen Netzen und den direkten Zugriff auf individuelle Daten tritt immer häufiger die offene oder geheime Zensur durch Störung, Manipulation und Abschaltung. Die typische Begründung für Zensur war immer schon die reale oder vorgetäuschte Infragestellung von Sicherheit durch die Enthüllung von Information. So ist Sicherheit heute der gängige Schlüsselbegriff geworden, mit dem jede noch so autoritäre Maßnahmen widerspruchslos durchgesetzt werden kann. Dass Kontrolle und Zurückhaltung von Information, Überwachung und Bestrafung, die intelligente Manipulation von Wissen und Kommunikation letztlich aber


Chen Ching-Yao, Internationale Radioübung Taiwan. Nationale Gesundheitsübung 2012

nicht in erster Linie dazu dienen, die Sicherheit der BürgerInnen zu garantieren, sondern auch dazu, illegitime Macht aufrecht zu erhalten, wird nahezu grundsätzlich bestritten. Ebenso die Tatsache, dass der Begriff Sicherheit zum Zentrum einer neuen Industrie avanciert ist, die mit gezielt geschürter Angst gigantische Profite macht. Mit ihrer über und über mit Kameralinsen versehenen Jacke, die in der Ausstellung zu sehen ist, treiben Shin Seung Back und Kim Yong Hun die Annahme Überwachung = Sicherheit auf die Spitze. Im Falle von drohender Gefahr kann mittels eines diskreten Knopfes ein 360°-Foto gemacht und dieses unmittelbar auf eine Website hochgeladen werden. Neben der Kenntnis um tief greifende politisch motivierte Spähmanöver von staatlicher Seite aus, wissen wir auch längst um die massive Einflussnahme von Wirtschaftsunternehmen auf den öffentlichen wie auf den privaten Bereich, auf politische und wirtschaftliche Entscheidungen wie auch auf unser konkretes, individuelles Verhalten. Global operierende, an den Börsen hoch gehandelte Konzerne wie Google, Facebook, Microsoft, Apple, Twitter und viele mehr profitieren durch ihre massenhafte Datengewinnung gezielt von individuellen und gesellschaftlichen Abhängigkeiten ihrer NutzerInnen von allen Formen der social media. Während bereits Kindern eine schöne neue Welt digitaler Daseinsbelustigung nahegebracht wird, werden gleichzeitig ihre künftigen Käuferprofile ausgeforscht und weiterentwickelt. Neuestes Produkt dieser Branche ist die sprechende Barbie, der spielende Kinder ihre Geheimnisse und Träume anvertrauen sollen, damit diese dann in einem zentralen Server bearbeitet und analysiert werden können.

Persönliche Daten als Währung Und längst können wir als KonsumentInnen bei der Suche nach

Billigangeboten, beim Online-Shopping, bei der Buchung von Bahn- und Flugreisen, bei der Kontaktaufnahme mit Freunden gnadenlos keine Rabatte mehr erhalten, ja, nicht einmal überhaupt entsprechende Buchungen vornehmen, ohne automatisch dem Zugriff auf unsere persönlichen Daten zuzustimmen. Den wenigsten Menschen ist bewusst, dass es aber grundsätzlich keine preiswerten oder kostenlosen Angebote gibt. Wir zahlen immer mit unseren Daten und mit den höchsten unserer Güter, unserer Privatsphäre sowie mit unserer Aufmerksamkeit für die uns auf allen Kanälen untergeschobene Werbung. So ist das Ausgeliefertsein an übermächtige Instanzen der Überwachung und Zensur zur conditio humana unserer Kultur geworden. Wir haben uns daran gewöhnt, ebenso wie an die unzähligen Videokameras, von denen wir uns auf dem Weg zur Arbeitsstätte oder nach Hause nicht mehr aufhalten lassen. Wir sind auf dem bestem Wege, Überwachung und Zensur als allgemein gegeben zu akzeptieren, so wie andere Bedingungen unserer modernen Existenz. Trotz höchst alarmierender Erkenntnisse hat heute bereits ein großer Teil der Öffentlichkeit vor der Allgegenwart staatlicher und privater Überwachung resigniert. Unsere Enkel werden uns hoffentlich noch fragen können, was wir denn dagegen unternommen haben – in einer gleichgeschalteten Gesellschaft werden solche Fragen nicht mehr aufkommen. Bernhard Serexhe und Regina Hock • Global Control and Censorship bis 1. Mai 2016 ZKM, Lichthof 1+2, Karlsruhe www.zkm.de kunstraumMETROPOL 9


Dr. Dorothea van der Koelen

Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst 18. bis 21. Februar 2016

Öffnungszeiten 18. bis 20. Februar, 12 - 20 Uhr 21. Februar, 11 - 19 Uhr Messe Karlsruhe Messeallee 1 76287 Rheinstetten www.art-karlsruhe.de

„… DIE LIEBE ZUR KUNST ENTDECKEN!“ DR. DOROTHEA VAN DER KOELEN – GEDANKEN ZUR ART KARLSRUHE Etwas früher als gewohnt, bereits vom 18. bis 21. Februar 2016, verwandeln sich die lichtdurchfluteten Hallen der Messe in Karlsruhe zu einem bedeutenden Schauplatz der zeitgenössischen Kunst. Über 200 Galeristen aus dem In- und Ausland, darunter 30 Neuzugänge, präsentieren im Spannungsfeld zwischen Klassikern und Zeitgenossen auf der art KARLSRUHE interessante Positionen. Die Sonderschau „Der Maler als Fotograf“ des Kirchner Museums Davos zeigt darüberhinaus bisher nicht veröffentlichte Arbeiten von Ernst-Ludwig Kirchner.

besonderen Verdienste um die Förderung der Bildenden Kunst in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet wird, über die Arbeit im Beirat, die Bedeutung internationaler Präsenz und den hohen Stellenwert zeitgenössischer Kunst.

Der achtköpfige Beirat um Kurator und Projektleiter Ewald Schrade prägte durch die bedachte Auswahl der ausstellenden Galeristen auch in diesem Jahr das Gesicht der Messe. Neben Renate Bender (Galeristin, München), Dorothee Baer-Bogenschütz (Kunstjournalistin, Wiesbaden), Frank Thomas Gaulin (Kunsthaus Lübeck), Dr. Wolfgang Henze (Galerist, Wichtrach/Bern), Anna Jill Lüpertz (Galeristin, Berlin) und Werner Tammen (Galerist, Berlin) bringt die erfahrene Galeristin Dr. Dorothea van der Koelen (Mainz/Venedig) seit vielen Jahren ihren Sachverstand und ihre Expertise in den Beirat ein. Im Interview mit kunstraum METROPOL sprach die Kunsthistorikerin und Verlegerin, die im Dezember 2015 mit der Max-Slevogt-Medaille für ihre

Anfangs gab es ja noch keinen Beirat. Ich war Erstaussteller an der art KARLSRUHE, aber zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch gar nicht, ob es eine ernstzunehmende Messe werden würde. Erst nach drei Jahren, nachdem es sich abzeichnete, dass hier ein Potenzial vorhanden ist, wurde ein Beirat einberufen, der Herrn Schrade dabei unterstützen sollte abzuwägen, welcher (Neu-)Aussteller ein Gewinn für die Messe sein könnte. Auf Bitten von Ewald Schrade war ich sofort dabei – weniger weil ich gerne „Pöstchen“ habe, sondern vielmehr, weil ich an diese Messe glaube. Vom Sammler-Potential her gibt es in dieser Gegend (im Umraum von 100 – 200 km) ein großes Kontingent ernstzunehmender Sammler.

Frau van der Koelen, Sie sind Gründungsmitglied des Beirats der art KARLSRUHE. Wie sehr hat sich über die Jahre Ihre Aufgabe in diesem wichtigen Gremium verändert?


imGESPRÄCH Mit über 500 kuratierten Ausstellungen in 25 Ländern verfügen Sie nicht nur über einen hervorragenden Überblick über die Kunstszene, sondern auch über weitreichende internationale Erfahrung. Spiegelt sich dies auch im Konzept der art KARLSRUHE wieder? Bei uns im Beirat verfügt jeder über eigene Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse, die höchst unterschiedlicher Art sind. Gerade das macht die Qualität dieses Beirates aus. Wir schätzen und respektieren uns, obgleich wir sehr unterschiedliche Kunst und Kunstrichtungen lieben. Eine Messe lebt schließlich auch von der Vielfalt. Ich bin dabei vor allem für die internationalen Beziehungen zuständig. Immer wieder versuche ich, internationale Aussteller für „unsere Messe“ hinzu zu gewinnen – wohl wissend, dass für ausländische Teilnehmer eine Messe viel aufwendiger und zugleich risikoreicher ist. Ich bin jedoch überzeugt, dass gerade auch die internationale Vielfalt eine Bereicherung für „unsere Messe“ ist.

Nach welchen Kriterien entscheidet der Beirat über die Teilnahme einer Galerie an der art KARLSRUHE? Seit 1980 nehme ich regelmäßig an internationalen Messen teil (in Basel, Köln, Frankfurt, Chicago, Dubai, Madrid, Bologna, Shanghai) – in der Zwischenzeit sicher an mehr als 250 Messen und habe so einen recht guten Überblick und viele internationalen Kontakte. Für Karlsruhe habe ich die Devise proklamiert nicht auszujurieren, sondern einzujurieren. Die Idee dabei ist, nicht jemanden der schon jahrelang, eventuell seit Beginn dabei ist, auszujurieren, sondern die wenigen freien Plätze, die sich jährlich für Neuanmeldungen ergeben, möglichst optimal zu besetzen. Das heißt, alle Beiratsmitglieder machen Werbung in ihrem Umfeld um möglichst viele, von allen Seiten geschätzte Neuzugänge zu gewinnen. Wichtig ist natürlich dabei für uns alle, dass diese ‚geschätzten’ Neuzugänge auch gute Umsätze machen. Denn dann kommen sie wieder, und dann bringen sie interessante Sammler mit. So kann die Messe blühen, wachsen und gedeihen.

Jede vierte Galerie wird auf der art KARLSRUHE aus dem Ausland kommen. Neben einigen europäischen Nachbarländern befinden sich darunter auch Galeristen aus Korea, Taiwan und Iran. Ein neuer Trend? Welche Bedeutung und welchen Stellenwert nimmt die art KARLSRUHE inzwischen im Kontext der Kunstmessen national und international ein? Bereits durch die ortsspezifische Situation hat Karlsruhe einen besonderen Stellenwert. Neben der räumlichen Nähe zu Baden und dem Schwabenland, liegt Karlsruhe in unweiter Entfernung zum Elsass, und – wie die Erfahrung zeigt – kommen auch viele unserer Sammler von der Art Basel im Frühjahr gerne nach Karlsruhe. Entsprechend wichtig ist es, dass auch die Aussteller international sind. Gerade ich als Weltenbummler finde den internationalen Dialog besonders wichtig. Am liebsten würde ich den ausländischen Ausstellern in irgend einer Weise einen Sonderbonus einräumen, denn sie sind es, die letztlich die Messe bereichern (und für sie sind die Kosten natürlich viel höher als für einen inländischen Aussteller).

Die zeitgenössische Kunst wird auf der kommenden art KARLSRUHE einen noch größeren Stellenwert einnehmen. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung und wo sehen Sie das Potential zeitgenössischer Kunst in der angrenzenden Metropolregion Rhein-Neckar? Zeitgenössische Kunst ist immer am wichtigsten – der Rest ist Handel (was wir natürlich auch schön finden, was aber in die Vergangenheit weist). Mein Freund Reinhold Würth hat einmal gesagt „Stagnation ist der Anfang vom Ende, wenn wir nicht mehr wachsen, haben wir auch keine Zukunft.“ Wir können uns auf keinen Fall ausruhen auf dem, was wir (mit der Messe) erreicht haben – so großartig das auch sein möge. Wir müssen versuchen, in die Zukunft zu blicken.

mit eigenen Privatmuseen, die immer eine Bereicherung für uns, für die (kulturelle) Menschheit sind und einen Beitrag für die Bevölkerung im Allgemeinen leisten… Wenn es uns gelingt, ihre Passion, ihre Solidarität für die Messe, ihr Verantwortungsfühl, ihr Engagement für die Region so weit zu motivieren und zu bündeln, dass die ART in Karlsruhe „ihre Messe“ wird, dann wird diese Messe mit Selbstbewusstsein sagen können „wir haben ein Zuhause… und wir haben eine Zukunft!“

Mit steigenden Besucherzahlen entwickelt sich die art KARLSRUHE nicht nur zu einer gefragten Messe für Kunstliebhaber und Sammler, sondern zunehmend besuchen auch Kunstinteressierte und Neueinsteiger die Messe. Was empfehlen Sie diesen Besuchern? Ich kann mich noch gut an die Anfangsmessen erinnern, in denen hauptsächlich Künstler und Kunstvermittler die Messe besuchten. Inzwischen freue ich mich, dass zahlreiche junge Sammler – durchaus auch mit ihren Familien – die Messe besuchen, die Liebe zur Kunst entdeckt haben und mit Kunst ihren Lebensbereich verschönern möchten. Das Interesse ist groß, der Bedarf ist da und das (finanzielle) Potential vorhanden. Im Dialog mit den (Alt-)Sammlern der Region bilden sie ein wunderbares Kontingent an Messebesuchern.

Abschließend eine ganz persönliche Frage: Auf welches Highlight der Messe freuen Sie sich ganz besonders? So ganz konkret kann ich das im Moment noch nicht sagen, aber ich bin gespannt, was der vorverlegte Termin ergibt, der hoffentlich nicht mehr mit Maastricht und der Armory Show in New York konkurriert. Das Interview führte kunstraumMETROPOL

Es gibt wunderbare engagierte Privatsammler in dieser Region – viele auch kunstraumMETROPOL 11


kunstraumartKARLSRUHE

Galerie Linde Hollinger

Galerie Döbele

Martin Pfeifle, HEMMA IXIX 13, 2013, 142 x 127 cm

Igor Oleinikov, Fest, 2015, 100 x 85 cm, Öl und Bleistift

Vera Molnar, 1974, 50 x 50 cm

Turi Simeti, 2012, 80 x 100 cm

Galeriekonzept Gruppen- und Einzelausstellungen konstruktiver, konkreter und konzeptioneller Kunst international bekannter Künstler/innen.

Standort In der historischen Altstadt von Ladenburg, im Herzen der Metropolregion Rhein-Neckar zwischen Heidelberg und Mannheim.

Leistungsspektrum Beratung und Betreuung beim Aufbau von Sammlungen. Professionelle Beratung bei der künstlerischen Ausstattung von Empfangs-, Geschäftsund Büroräumen.

Ausgestellte Künstler Dieter Balzer, Werner Bauer, Anne Blanchet, Anne Böhnke, Hellmut Bruch, Inge Dick, Madeleine Dietz, Gerhard Frömel, Christiane Grimm, Sebastian Hempel, Rosa M Hessling, Axel Malik, Vera Molnar, Jan van Munster, Jürgen Paas, Gert Riel, Vera Röhm, Barbara Rosengarth, Reinhard Roy, Babak Saed, Bernhard Sandfort, Annette Sauermann, Diet Sayler, HD Schrader, Reiner Seliger, Turi Simeti.

Igor Oleinikov, Brise, 2015 85x100 cm, Öl und Bleistift

Madeleine Dietz

Das eigentliche Faszinosum, das von diesen Bildern ausgeht, entspringt ihrem Wagnis, sich den dunklen Kehrseiten des Schönen dort zu nähern, wo aus dem Chaotischen die inspirierende Meditation über etwas Neues hervorgeht. Im Doppelspiel von Malerei und Zeichnung zeigt sich die paradoxe Themenspannung in besonderer Weise.

Galerie Linde Hollinger

Döbele Kunst

Skulpturenplatz H2/D05 mit Galerie Nothelfer

Rheingaustraße 34

Telefon am Stand/Mobil

Hedwig und Johann Döbele

Telefon: +49 (0) 621-79943078

68526 Ladenburg

Mobil: +49 (0) 171 58 00 932

Leibnizstraße 26

Mobil: +49 (0)174-1663050

Tel.: +49 (0) 6203 - 67 30 783

Fax +49 (0) 6203 - 67 30 786

68165 Mannheim

www.galerie-doebele.de

Stand-Nr. H2/D 20

www.galerielindehollinger.de Lh@lindeholliger.de

12 kunstraumMETROPOL

jd@galerie-doebele.de

Stand-Nr. H2/D 07


Galerie Zulauf

Galerie Lauth

Marlis Albrecht, Und wieder diese Amselstunde, 2015 eingefärbtes Bienenwachs auf Holz, 35 x 80cm

Lita Cabellut , Diptych Disturbance, 2015 Mischtechnik auf Leinwand, 2 x 215 x 145 cm

Alejandra Atares, Japonesa 2014 Acryl, Emaille auf Leinwand, 114 x 146 cm

AUSGESTELLTE KÜNSTLER ONE-ARTIST-SHOW Marlis Albrecht Alejandra Atares Thomas Kleemann

Szene aus dem Jan van der Togt Museum in Amstelveen, Holland

Friedensreich Hundertwasser

LITA CABELLUT Vertreterin des Informel und der figurativen Malerei

Dieses Jahr präsentieren wir drei Künstler unserer Galerie, die mit ihrer Malerei unterschiedliche Positionen beziehen. In der One-Artist-Show zeigen wir grafische Werke des Wiener Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Charakteristisch für die figurative Malerei Marlis Albrechts ist die verwendete Wachs- und Collagetechnik, die es ihr ermöglicht Bildwerke mit reliefartiger Oberfläche und einer eigenen Art der Farbigkeit zu schaffen. Eine unserer Neuentdeckungen ist die junge, spanische Künstlerin Alejandra Atares. Die Einarbeitung diverser Materialien in ihre Bilder, wie z.B. Emaille, machen das Besondere ihrer Bilder aus. Von ihr bringen wir u.a. eine Serie von Rückenansichten bekannter und weniger bekannter Frauen mit.

Im Rahmen der art KARLSRUHE 2016 werden wir eine One-Artist-Show mit Malerei und Graphik von Lita Cabellut zeigen. Die 1961 bei Barcelona geborene Malerin stellt mittlerweile ihre expressiven Porträts weltweit aus. Dank einer langjährigen freundschaftlichen Zusammenarbeit können wir neue Werke zu ihrem Engagement für Toleranz gegenüber den Kulturen der Welt vorstellen. In einem zweiten Teil unseres Standes präsentieren wir Malerei, Graphik und Skulptur von Sonia Delaunay, Hermann Nitsch, Walter Schembs und Claudia Tebben.

Der Berliner Maler Thomas Kleemann fasziniert durch den großflächigen, pastosen Farbauftrag mit dem er seine Landschaften, Architekturen und Stillleben zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit gestaltet.

Galerie Lauth e. K. Werner Lauth

Telefon: +49 (0) 621 - 56 38 40

Galerie Zulauf

Mundenheimer Straße 252

Fax: +49 (0) 621 - 5 66 96 92

Gottfried-Weber-Haus

67061 Ludwigshafen

Mobil: +49 (0) 172 - 6 24 59 02

67251 Freinsheim

Fax: +49 (0) 6353 35 88

Deutschland

www.galerie-lauth.de mail@galerie-lauth.de

Stand-Nr. H3/F 10

www.moderne-kunst.de info@moderne-kunst.de

Stand-Nr. H3/K 22

Telefon: +49 (0) 6353 35 87

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Galerie Tammen & Partner

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DIETMAR BRIXY 1961 geboren. Lebt und arbeitet in Mannheim. In einer einzigartigen Symbiose von Wohnen und Arbeiten entwirft der Künstler in seinem Refugium „Pumpwerk Neckarau“ seinen künstlerischen Kosmos. Der Künstler als „Leinwandvirtuose“ (Christoph Tannert) treibt immer wieder seine malerischen Lebensringe wuchernd ins Bild und findet zunehmend national und international Anerkennung.

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THORSTEN ZWINGER 1962 geboren. Lebt und arbeitet in Greifswald/Berlin. „ … Er legt über das Nichts einen Glanz, um zu etwas zu kommen, das man das Wenigste nennen könnte.“ (Michael Freitag) Im Schlagschatten von Casper David Friedrich entwickelt der Greifswalder Künstler sein ganz eigenes malerisches Koordinatensystem, möglichst weit entfernt von Zuschreibungen und Ismen, radikal im Duktus.

ART KARLRUHE 2016

MARION EICHMANN

Ambitioniert wie in allen vorangegangenen Jahren präsentiert die GALERIE TAMMEN & PARTNER ihr Galerieprogramm auf der art KARLSRUHE 2016.

1974 geboren. Lebt und arbeitet in Berlin. Marion Eichmann ist persönlich und künstlerisch eine Ausnahmeerscheinung. Mit Blick auf die Gegenwart wächst bei ihr eine eigene Ästhetik, eine andere Kenntlichkeit, in der das Alltagsgegenständliche in Fläche und Raum übersetzt wird und sich neue zeichnerische, malerische, objekthafte und installative Kraftzentren ausbreiten.

Ausgestellte Künstler MARION EICHMANN SABINE OSTERMANN WERNER SCHMIDT GABI STREILE

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14 kunstraumMETROPOL

DIETMAR BRIXY HERBERT MEHLER MICHAEL RAMSAUER LOTHAR SERUSET THORSTEN ZWINGER


kunstraumartKARLSRUHE

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SABINE OSTERMANN 1968 geboren. Lebt und arbeitet in Falkensee/Berlin. „ … Dann steht das Bild und spinnt seine Fäden auf seine Weise weiter – eigendynamisch, fesselnd und traumhaft realistisch“, beschreibt Dr. Birgit Möckel in Quintessenz die überraschenden Linolschnitte der Künstlerin. Ostermann, die gesellschaftliche Phänomene behandelt und den traditionellen Linolschnitt ins Unikat hebt.

HERBERT MEHLER 1949 geboren. Lebt und arbeitet in Eisingen/Würzburg. So wie der Bildhauer Herbert Mehler vor etlichen Jahren mit seinen ersten öffentlichen Auftritten zu überraschen wusste, wird auch die diesjährige Präsentation auf dem Skulpturenstand der Galerie TAMMEN & PARTNER nicht unbeachtet bleiben. Stahl und Farbe in einzigartiger künstlerischer und handwerklicher Präzision. 1 Dietmar Brixy „Surprise“, 2015, Öl auf Leinwand, 3teilig, 240 x 540 cm 2 Marion Eichmann „Bücher, Leinwände“, 2015, Collage, Papierschnitte, 60 x 50 cm 3 Thorsten Zwinger „Suite Nr.3“, Öl auf Leinwand, 30 x 25 cm 4 Sabine Ostermann „Start up“, 2015, Linolschnitt / Alkydfarbe, 196 x 146 cm

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5 Herbert Mehler „Asparago“, 2015, Cortenstahl, farbig gefasst, 150 x 36 x 36 cm

ART KARLRUHE 2016 Skulpturenplatz HERBERT MEHLER (H3/J27)

One-artist Programm DIETMAR BRIXY SABINE OSTERMAN

MARION EICHMANN THORSTEN ZWINGER

Galerie Tammen & Partner Hedemannstr. 14 / Ecke Friedrichstr. 10969 Berlin - Germany Telefon: +49 (0) 30 22 50 27 91-0 mobil: +49(0)175 - 206 19 42 www.galerie-tammen-partner.de info@galerie-tammen-partner.de

Stand-Nr. H3/J 27 und J 31 kunstraumMETROPOL 15


kunstraumartKARLSRUHE

Galerie Keller

Galerie p13

Peter Lang, Hátt yfir Hafsauga, 2013, Öl auf Leinwand 200 x 110 cm Landschaften sind Peter LANGs Leidenschaft, je wilder und abgeschiedener desto besser. Seine Malerei meistert den schmalen Grat zwischen Abstraktion und Abbildung, zwischen Ästhetik und Funktion. Die großformatigen Gemälde sind während einer Islandreise in seinem einzigartigen Malcontainer entstanden. Auf einem Skulpturenplatz und in einer One-Artist-Show präsentieren wir seine neuesten Werke. Peter LANGs Arbeiten können ab Ende Januar auch im Club Speicher7 in Mannheim bewundert werden. Außerdem zeigen wir Werke des außergewöhnlichen Malers Stefan HOENERLOH, der mit altmeisterlicher Technik rätselhafte Stadtansichten im Großformat erschafft. Sein charakteristisches Thema ist die Architektur, dennoch sind seine gemalten Bauwerke reine Fiktion. Architektur spielt auch bei den Skulpturen von Friedemann GRIESHABER eine Rolle, das Motiv des Hauses ist ein prägendes Element. Die Werke vereinen archaische Motive mit konstruktiver Moderne. Die Holzskulpturen von Joseph Stephan WURMER fügen sich durch konstruktives und natürliches Wachstum zu einer umfassenden Einheit. Ihm gelingt das Spannungsfeld zwischen Transparenz und Geschlossenheit, zwischen Innen und Außen.

Peter Robert Keil auf der art KARLSRUHE Die Bilder von Peter Robert Keil fordern heraus mit ihrer direkten, impulsiven Technik, ihrer Expressivität und Emotionalität. Es gilt einen obsessiven Künstler der Generation der ’jungen Wilden’ (wieder) zu entdecken, einen Maler, der mit raschem, impulsivem Gestus in kräftigen, lebendigen Farben das Leben in allen Facetten erfasst. Die Galerie p13 wurde 2007 gegründet und befindet sich im Zentrum der Heidelberger Altstadt. Neben der Entdeckung und Förderung von jungen Talenten, legt die Galerie Wert auf betont eigenständige Kunstpositionen und konzeptuelle Ansätze in der zeitgenössischen Kunst. Das Galeriespektrum umfasst alle Medien: Malerei, Zeichnung, Bildhauerei, Fotografie und Installation. Pro Jahr finden etwa 8 Ausstellungen statt.

Anna COMELLAS‘ Wandobjekte bewegen sich als vielschichtige Collagen zwischen der Zwei- und Dreidimensionalität und bestechen mit ihrem Materialmix. Beim Betrachten verschwimmt die Wirklichkeit und ein Fenster in andere Welten öffnet sich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Galerie ist Mitglied im Galerienverband Baden-Württemberg und Gründungsmitglied des regionalen Kunstverbundes ‘KunstHeidelberg e.V.’.

Galerie Keller

Pfaffengasse 13

Telefon: +49(0)6221-7295543

69117 Heideberg

Mobil +49(0) 170-4516973

Rheindammstraße 50

Telefon: +49(0)621-82 83 82 1

68163 Mannheim-Lindenhof

www.galeriekeller.de info@galeriekeller.de

Stand-Nr. H3/K15 Skulpturenplatz H3/J15 16 kunstraumMETROPOL

Galerie p13

www.galerie-p13.de

Stand-Nr. H4/L08

info@galerie-p13.de


kunstraumMANNHEIM

DELTABEBEN. REGIONALE 2016 KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER DER METROPOLREGION VOM FEINSTEN Die Metropolregion Rhein-Neckar bebt wieder! Was diese kulturell und dabei vor allem künstlerisch zu bieten hat, wird sich 2016 erneut in Mannheim im Zuge der Ausstellung „Deltabeben. Regionale 2016“ zeigen. In drei Institutionen – dem Mannheimer Kunstverein, Port25 - Raum für Gegenwartskunst und der Kunsthalle Mannheim – werden vom 05. Februar bis zum 28. März 2016 insgesamt 26 künstlerische Positionen zu sehen sein, die auf verschiedene Weise mit der Region verbunden sind. 2008 ins Leben gerufen, präsentiert das Ausstellungsprojekt im zweijährigen Wechsel zwischen Ludwigshafen und Mannheim zeitgenössische Künstlerpositionen aus der Umgebung. Vom Epizentrum Mannheim aus zieht das Beben weite Kreise und ermöglicht damit einen differenzierten Einblick in sämtliche Gattungen der Bildenden Kunst. Von der Fotografie über Zeichnungen hin zum Graffiti sind Skulpturen und Installationen ebenso vertreten wie Videoarbeiten.

Andrea Esswein, Salome, 2010 – Kunsthalle Mannheim

Beim Gang durch die drei Ausstellungshäuser ergeben sich dabei spannende Gegenüberstellungen; bekannte Namen treffen auf den künstlerischen Nachwuchs und gedankliche Brücken können raumübergreifend zwischen den unterschiedlichen Positionen geschlagen werden: Zarte Zeichnungen von Rosemarie Phiel, Christiane Schlosser und Claudia Urlaß werden so im Kunstverein und der Kunsthalle das Auge des Betrachters zum genauen Hinsehen herausfordern, während das Künstlerduo Basco&TJ mit einem signifikanten Lettering eigens eine Wand im Kunstverein gestalten wird. Der international aktive Graffitikünstler Hombre SUK unterstützt mit seinen Arbeiten den Einblick in die Urban Art der Region.

Basco+Teejay, Teejay, Kandel 2013 – Mannheimer Kunstverein

Die Arbeiten im Port25 zeigen vor allem die Diversität der medienbasierten Gegenwartskunst, wie beispielsweise die Rauminstallation von superart.tv oder die Position von Benjamin Jantzen, der sich mit einer neuen Videoinstallation im Kunstkontext präsentieren wird. Das Künstlerduo Schmott reflektiert auf einer zwölf Meter langen Wand die vielfältigen Möglichkeiten fotografischer Aufzeichnung in unserem durch Netz- und Handyaktivität geprägten Alltag. In der Kunsthalle zeigt Michael Dekker Holzskulpturen, deren aufgebrochene Formen einen Dialog mit ihrer Umgebung einzugehen scheinen und die Bezug zum Sammlungsschwerpunkt des Museums nehmen. Was hingegen Anerkennung, Glück, Enttäuschung und Selbstwert für zeitgenössische Künstler bedeuten, zeigt Andrea Essweins Video-Dokumentation „Zwischen Existenz und Exzellenz“. Die Künstlerin stellt außerdem einige ihrer sogenannten Kopigraphien aus. Weitere Ausstellungsteilnehmerinnen und – teilnehmer sind: Kirsten Achtermann gen. Brand, Matthis Bacht, Adam Cmiel, Sabine

Benjamin Jantzen, Filmstills/Videoarbeit, exploring relationship in a glitched environment, 2014/15 - PORT25 Dehnel, Geckeis&Walz, Janet Grau, Reiko Ishihara, Cholud Kassem, KIKE, Andrea Ostermeyer, Sven Paustian, Jamie Ramirez, Vicky Stratidou, Maria Tackmann, Imran Utku und Julia Wenz. Annabell Manz • Deltabeben. Regionale 2016 5. Februar bis 28. März 2016 www.mannheimer-kunstverein.de, www.port25-mannheim.de www.kunsthalle-mannheim.de kunstraumMETROPOL 17


kunstraumJOCKGRIM

DIE KÜNSTLERGRUPPE TRIPOL

Jürgen Hatzenbühler, Brooklyn-Bridge, 1995

ZEHNTHAUS JOCKGRIM Im August 2015 hat sich die Künstlergruppe TRIPOL - Sabine Amelung, Jürgen Hatzenbühler, Marita Mattheck - im KunstCamp 2015 zu einem Kreativ-Workshop im Atelier gefunden. In Klausur arbeitete die Gruppe an neuen Ideen, die umgesetzt in unterschiedliche Techniken, speziell für eine Präsentation im Zehnthaus Jockgrim und auf die besondere Raumsituation des Fachwerkgebäudes zugeschnitten sind.

• Künstlergruppe Tripol 20. März bis 17. April 2016 Kunstverein Zehnthaus, Jockgrim www.zehnthaus.de

Der eigene Ansatz wird vorgestellt, zur Inspiration der anderen und in vielen Schritten wird die Umsetzung erarbeitet und unzählige Möglichkeiten ausgelotet. Das Erarbeiten des Raums, die Beschäftigung mit zwei- oder dreidimensionaler Umsetzung des künstlerischen Gedankens. Dieser Workshop war nicht öffentlich. Die Künstlerin Sabine Amelung dokumentiert den durchlebten Reifeprozess aber und macht den überaus spannenden Findungsvorgang transparent. (www.sabineamelung.de). Umso spannender wird es sein, das Ergebnis dann in der Ausstellung zu sehen, auch wenn die Dokumentation des Weges bereits ein Ziel war. Grafik und die Malerei sind der technische Schwerpunkt der Arbeiten von Marita Mattheck. Einfache Zeichen in breitem Pinselduktus zeigen Fragmente von scheinbar bekannten Formen. Konsequent reduzierte Formen borden über den Bildrand. Die Künstlerin meidet die sklavische Abbildung von allbekanntem Gegenständlichem, trotzdem wecken die hart kontu-

rierten Farbflächen Erinnerungen an Gesehenes. Der Betrachter glaubt Stahlrohrstühle erkennen zu können, ja und ist das vielleicht ein Konzertflügel? Oder nur ein Spiel mit der Fantasie, angeregt durch die Wirkung der plastisch verstandenen Farbflächen? „Um die Wahrheit zu finden, muss man sich von den Wahrheiten verabschieden, die man glaubt gefunden zu haben… .“ (J.H.) Die Fotografie bildet die Wirklichkeit ab, oder das, was wir als Wirklichkeit verstehen. Falsch. Der Fotokünstler Jürgen Hatzenbühler bildet keine Realität ab, er nutzt die Kamera, wie der Maler Farbe und Pinsel nutzt und zeigt uns eine Welt, die es so nicht gibt, eine Welt, die er mit seiner Fotografie erst geschaffen hat. So zeigt er Architektur, die alles ist, nur nicht statisch, so zeigt er Landschaften, die pointilistisch aufgelöst zu sein scheinen, Porträts, die in verwischten und schemenhaften Bildfolgen den Menschen sequentiell erfassen, seine Bewegung einfrieren. (red) kunstraumMETROPOL 19


kunstraumDOSSENHEIM

Peter Riek, Ende der Ausreden (Detail)

kunstraumHEIDELBERG

Es war einmal ein Land, Heidelberger Kunstverein

PETER RIEK

ES WAR EINMAL EIN LAND

Kunst Premiere(n) im Privaten

Neun künstlerische Positionen im Heidelberger Kunstverein

Sehr gelungen! – die erste Kunst Premiere im Privaten. Die Kunsthistorikerin und Galeristin Julia Philippi geht andere Wege und bindet nun mit ihrem neuen Galerie-Konzept die individuellen Persönlichkeiten der Künstler und das Publikum stärker und vor allem direkter, ohne Berührungsängste ein. So will sie Kunstverständnis fördern und entwickeln und eine sehr persönlich-räumliche Identifikation schaffen.

„Es war einmal ein Land” zeichnet mit neun künstlerischen Positionen die Widersprüche und Komplexität der historischen Entwicklungen in der Region des ehemaligen Osmanischen Reichs nach und versammelt unterschiedliche Strategien im Umgang mit den offenen Fragen der Geschichtsschreibung.

Für diese besondere Art des Kunsterlebens, quasi im Rahmen einer „Art Family“, braucht es aber auch offene und innovationsfreudige Künstler, die bereit sind, sich vom typischen Ablauf einer Vernissage zu befreien. Und den hat Philippi mit dem Heilbronner Künstler Peter Riek für ihre Premiere unbestritten gefunden. Riek geht seinen Weg in sinnlicher Offenheit, konsequent und unkonventionell. Von sich selbst behauptete er einmal, dass bei ihm eigentlich gar keine Entwicklung stattgefunden habe und er mit dem arbeite, was schon immer da gewesen sei. Gemeint ist damit sein reduzierter, biomorpher Formenkanon, den er immer wieder für variierte Kontexte abruft. Seit 1988 nutzt er diesen in Form von Straßenzeichnungen und erweitert so den Raum vom Papier auf den Asphalt. Seine in den Raum drängenden ephemeren Kreidezeichnungen sind Übersetzungen der dritten Dimension in die unillusionistische Zweidimensionalität der Zeichnung, die im urbanen Kontext erneut auf Räumlichkeit trifft und mittels Schrift um einen gedanklichen Raum erweitert wird. In jedem Fall ein (be-)merkenswerter Künstler, der mit seinen Bildern und Zeichnungen den privaten und öffentlichen Raum genauso gekonnt und markant individualisiert wie die Top-Hotels dieser Welt, wie beispielsweise jüngst das Hotel InterContinental in Davos. (red)

Den zeitlich entferntesten Eckpunkt dabei bildet die Rede von Papst Urban II., der 1095 zum Kreuzzug gegen die Muslime aufrief. Der ägyptische Künstler Wael Shawky erzählt in seinem Film „Cabaret Crusades: The Horror Show Files” diese wichtige Epoche aus arabischer Sicht mittels historischer Marionetten nach. Mit dokumentarischer Klarheit hält dagegen Johanna Diehl die Spuren der Teilung Zyperns fest. In ihrer fotografischen Serie „Displace” entwickelt sie die Typologie einer sakralen Architektur im Spannungsverhältnis zweier Religionen Leerstand, Zerstörung und die Abwesenheit von Menschen haben ein Vakuum entstehen lassen. Dass die Darstellung historischer Ereignisse durch die jeweilige Perspektive der Erzählenden geprägt ist, ist auch Gegenstand von Cevdet Ereks Serie „Rhythm and Ruler Studies”. Hier wird das Lineal zum Werkzeug, um den vagen Moment einer stetig vergehenden Gegenwart zu bestimmen oder in der Markierung von einschneidenden Ereignissen der türkischen Kulturgeschichte eine chronologische Abfolge zu finden. Neben der Ausstellung im Kunstverein werden fünf SatellitenStationen bespielt, die eine thematische und räumliche Verknüpfung in den öffentlichen Raum vornehmen. Mit einem zweiten Teil werden die Narrative der Ausstellung ab dem 26.2.2016 weitergehführt. Mounira Al Solh, Hera Büyüktaşçıyan, Johanna Diehl, Cevdet Erek, Bengü Karaduman, José F. A. Oliver, Iz Öztat mit Zişan, Wael Shawky, Elisabeth Zwimpfer. (red)

• Peter Riek bis 14. Februar 2015 Galerie Julia Philippi, Dossenheim www.galerie-julia-philippi.de 20 kunstraumMETROPOL

• Es war einmal ein Land bis 14. Februar 2016 Heidelberger Kunstverein www.hdkv.de


Şakir Gökçebağ, Reorientation #1

kunstraumLUDWIGSHAFEN

kunstraumHEIDELBERG

Reorientation #3, 2011

Petra Blocksdorf, o.T. 2006 (Detail)

ŞAKIR GÖKÇEBAĞ

PETRA BLOCKSDORF

Reorientation

Die 500 qm große, über fünf Meter hohe und von Licht durchflutete Ausstellungshalle des Kunstvereins Ludwigshafen bietet sich als idealer Ort für Rauminstallationen an. Seit vielen Jahren lädt der Kunstverein daher einmal jährlich KünstlerInnen ein, eine auf den Ort bezogene Installation zu realisieren. Zu Beginn des Jahres 2016 wird der Künstler Şakir Gökçebağ die Halle bespielen. Şakir Gökçebağ ist 1965 in der Türkei geboren und lebt heute in Hamburg. Er studierte an der Fakultät der Schönen Künste in Istanbul und kam nach seiner Promotion mit einem DAAD-Stipendium an die Kunstakademie Düsseldorf, wo ihm 1996 der Markus-Lüpertz Preis verliehen wurde. Şakir Gökçebağ war mit seinen Werken bereits in vielen internationalen Ausstellungen vertreten. Er hatte große Einzelausstellungen in den Niederlanden, in der Schweiz und in der Türkei. In Deutschland wurde er 2012 mit der großen, von René Block kuratierten, Einzelausstellung in dem Berliner Projektraum TANAS einem breiteren Publikum bekannt. Şakir Gökçebağ setzt sich in seiner Kunst mit dem „Alltäglichen“ auseinander; es sind Dinge, die uns allen bekannt und sehr vertraut sind. Diese alltäglichen Gegenstände werden jedoch oft durch minimale, äußerst subtile Eingriffe einer Verwandlung unterzogen, die ihre ursprüngliche Funktion vollkommen vergessen lässt. Seine Eingriffe in das Alltägliche sind oft überraschend einfach. Durch Multiplikation eines Gegenstandes, durch Teilen,

Arbeiten auf Papier Zerschneiden, entwickeln die Dinge ein neues Eigenleben und führen dem Betrachter das ihnen innewohnende ästhetische Potential, das über ihre reine Funktionalität hinaus geht, vor Augen. So gelingt es Şakir Gökçebağ mit einer großen spielerischen Lust und Freude einen uns bis heute prägenden Leitsatz des Bauhauses zu unterwandern: „form follows function“ – die Form unterliegt der Funktion. Es ist unsere Eindimensionalität der Wahrnehmung und des Gebrauchs der Dinge, die der Künstler hinterfragt und mit viel Witz und Ironie, diesen Grundsatz der industriellen Moderne aus den Angeln hebt. Egal ob Kleiderbügel, Schirme, Gürtel, Toilettenpapier, Orientteppiche, Eimer, Gießkannen oder Gebetsketten; sie werden alle in neue überraschende, zweckfreie Ordnungen überführt. Die Art der Anordnung spielt dabei eine zentrale Rolle. Der Künstler spielt mit Symmetrien, arrangiert die Gegenstände zu geometrischen Formen wie zum Beispiel Kreise, Rechtecke oder Quadrate. Dem Ornament, das in der Bildenden Kunst über lange Zeit ein Schattendasein fristete, kommt eine zentrale Bedeutung zu und ist wesentliches Gestaltungsprinzip des Künstlers. Şakir Gökçebağs Kunst ist voller Witz und Komik. Sie befreit den Gegenstand aus seinen funktionalen Fesseln und führt dem Betrachter mit einer großen Leichtigkeit, einer immensen Vielfalt an Ideen die Poesie des Alltäglichen vor Augen. Barbara Auer • Reorientation 16. Januar bis 10. April 2016 Kunstverein Ludwigshafen a. Rh. www.kunstverein-ludwigshafen.de

„… Von Anfang an hat sich Petra Blocksdorf dem Befinden des Menschen, seinem inneren Zustand, einer Art Seelenbezirk verschrieben. Selbst in den leeren Räumen, selbst in den Tierbildern, auch dort, wo er abwesend scheint, ist er eigentlich da, lenkt, ja wendet sie unsere Wahrnehmung, unsere Projektionen mit einer fast subversiven Leichtigkeit. Das präzis sparsame ihrer bildnerischen Gesten, der Farbigkeit und Formensprache eröffnet unsere Vorstellungskraft geradezu, setzt aber auch unübersehbar ein Zeichen: Nicht die Künstlerin ist es die erzählt - wir selbst sind es die erleben, die Geschichten erfinden, die um Zusammenhänge wissen, Fäden knüpfen zwischen ihren Motiven und unserer Welt. So ist die Malerei von Petra Blocksdorf zweimal wirklich. Zum einen in ihrem inhaltlichen Impuls, den sie gibt. Zum anderen in ihrer bildnerischen Anatomie, die sich in nichts reinreden lässt, die nur ihrer eigenen Notwendigkeit folgt …“ . Dr. Jochen Ludwig

• Petra Blocksdorf 5. März bis 17. April 2016 Kunstraum Vincke-Liepmann, Heidelberg wwww.vincke-liepmann.de kunstraumMETROPOL 21


kunstraumHEIDELBERG

Galerie Marianne Heller zeigt

Lackkunst junger, japanischer Künstler 6. März - 17. April 2015

Bild: Seichiro Fujino: Ipponashi

Chitaka Hashimoto Yoshihiko Murata Naomi Kamata Seichiro Fujino Ken Noguchi Katsuji Kamata

Galerie Marianne Heller Friedrich-Ebert-Anlage 2, Am Stadtgarten D-69117 Heidelberg Öffnungszeiten Di - Fr 11 - 13 Uhr & 14 - 18 Uhr, Sa 11 - 18 Uhr Tel.: +49(0) 6221 - 61 90 90, www.galerie-heller.de

Susan O'Byrne, Blue Turaco, Porzellan, 2015

SUSAN O'BYRNE Five Sisters and a Family Tree Susan O'Byrnes Tierfiguren scheinen der angelsächsischen Literaturtradition jener Erzählungen und Romane zu entstammen, in denen Tiere Habitus und Charakter der Menschen verkörpern, ohne ihre animalische Eigenart preiszugeben. Zwar als Gattung identifizierbar, gleichwohl von geradezu beseeltem Ausdruck, sind die Wesen der 1973 geborenen Künstlerin alles andere als zoologische Studien – ihre Poesie und Lebendigkeit reichen weiter: So sehr sie zweifellos Abbilder sind, so sehr sind sie zugleich verfremdet durch ihre besondere Machart. In ihnen verkörpert sich Susan O'Byrnes Kinderleidenschaft für Tierfigürchen; zugleich verwirklicht sich aber auch ihr zeichnerisches und malerisches Talent. Es war die Wendung zum keramischen Material, die sie die Präferenzen in neuartiger Weise verbinden ließ: Fortan „zeichnete“ sie mit Draht, dreidimensionale Körper umreißend, die sie anschließend mit dekorierten Tonplatten belegte, gratwandernd zwischen der eindringlichen Emotionalität ihrer Menagerie und der Materialität einer flickenartigen, von artfremden Dekoren gemusterten „Haut“ der knopfäugig blickenden Rehe, Schafe und Vögel. Mit dieser zweiten Präsentation der schottischen Ausnahmekünstlerin in der Heidelberger Galerie Marianne Heller wird die „Evolution“ der Schöpfung O'Byrnes augenfällig: Noch virtuoser und gewagter als vordem bildet sie die nun mitunter exotisch anmutenden Tiere in der ihr eigenen Technik, noch inniger verbinden sich Motiv, Material und Dekore paradoxerweise zu größerer Lebensnähe, die ferner doch nicht sein kann. (red) • Five Sisters and a Family Tree bis 17. Januar 2016 Galerie Marianne Heller, Heidelberg www.galerie-heller.de


kunstraumHEIDELBERG

kunstraumHEMSBACH

Pellegrino Vignali, Frauenkopf mit grünen Lidern, 1970er Cholud Kassem, Pfeile , 2003

Olga Malkovskaja, Dämmerung (Detail)

EINE BEGEGNUNG IHRER KUNST OLGA MALKOVSKAJA Pellegrino Vignali und Cholud Kassem

GeSchichten

Die in Heidelberg lebende Künstlerin Cholud Kassem (*1956) ist seit langem fasziniert von Werken des Museums Haus Cajeth, die deren Sammler Egon Hassbecker (1924-2013) als „primitive Kunst“ bezeichnet hat. Die Affinität verwundert wenig angesichts ihrer eigenen Malerei, geht es darin doch immer wieder um archaisch und rituell anmutende Masken, Kopfbedeckungen, Gegenstände und Gewänder auf neutralem Grund. Kassems Wunsch, im Zusammenklang mit Werken des Museums Haus Cajeth auszustellen, bildete den Ausgangspunkt einer Lehrveranstaltung am Kunsthistorischen Institut der Heidelberger Universität im Wintersemester 2015/16, in der Thomas Röske, Leiter der Heidelberger Sammlung Prinzhorn, mit Studierenden eine entsprechende Präsentation entwickelte. Als Gegenüber der Künstlerin wurden Bilder des Italieners Pellegrino Vignali (1905-1984) gewählt, eines Bauern, der nach seinem Arbeitsleben unvermittelt begann, in einfacher emblematischer Form Gesichter, Tiere und Pflanzen zu schnitzen und aus farbigen Linien zweidimensional wiederzugeben. Die Studierenden erhielten zunächst einen Überblick zum Thema Naive Kunst und Outsider Art, gingen dann zusammen mit der Künstlerin an die Auswahl der Exponate, erarbeiteten Ausstellungs- und Pressetexte, übernahmen die Hängung der Werke und führten auch die Pressekonferenz und die Vernissage durch. Während der Laufzeit der Schau bieten sie außerdem Führungen durch die Ausstellung an. So wird auf mehreren Ebenen die spannende Arbeit mit Cholud Kassem als lebender anerkannter Künstlerin und dem Werk Pellegrino Vignalis, eines bereits verstorbenen Außenseiters, vermittelt. (red) • Pellegrino Vignali und Cholud Kassem 12. Februar bis 2. Juni 2016 Museum Haus Cajeth, Heidelberg www.cajeth.de

Die in Russland geborene Künstlerin kam 1996 nach Deutschland, lebt und arbeitet seit 2000 in Reichelsheim im Odenwald. Olga Malkovskaja vereint in ihren Werken verschiedene Weltanschauungen und Kunstrichtungen. Dabei trifft häufig ein expressionistisch geführter Strich auf dunkelbunte Farben und fahl-güldenes Mondscheinlicht. All die greifbaren Motive wie Menschen, Tiere, Bäume und Gebäude verschmelzen in verschiedenen Abstraktionsgraden mit Form- und Farbebene. Über sich und ihre Kunstwerke sagt Olga Malkovskaja selbst: „Meine Bilder entstehen aus Bewunderung über das, was man täglich erlebt: die neuen Gesichter, Regentropfen an dem Fenster, Gebirge im Nebel... Wichtig ist dabei, sich nicht daran zu gewöhnen, immer die Augen offen zu halten, wie Kinder das tun. Die Kunst ist diese Bewunderung festzuhalten, bei der Arbeit sich davon inspirieren zu lassen. Immer wieder, über die gesamte Zeitstrecke hinweg, in der die Arbeit entsteht. Gelingt dies, dann strahlt das Bild diese Bewunderung aus. Und das ist das Geheimnis der Kunst, denke ich.“ Olga Malkovskaja ist ausgebildete Künstlerin, Kunstpädagogin und Historikerin und betreibt in Reichelsheim die „Odenwälder Malschule“, die experimentierfreudigen Laien offen steht. (red)

• Olga Malkovskaja 4. Februar bis 25. März 2016 Galerie im Schloss der Stadt Hemsbach www.hemsbach.de kunstraumMETROPOL 23


kunstraumWALLDORF

kunstraumLADENBURG

Sybille Deligne, sans titre, 2014, projection

Felicitas Wiest, Licht an, Vorhang auf 1, 2015, (Detail)

SIBYLLE DELIGNE

FELICITAS WIEST

Recherchen an den Grenzen von Wahrnehmung und Raum

So nah - so fern

Eine der Publikationen von Sybille Deligne trägt den Titel „C´est presque l´ invisible qui luit“ – es ist das beinahe Unsichtbare, das leuchtet – und kennzeichnet damit, pointiert durch die poetische Ausdruckskraft, eine künstlerische Position, die sich im Grenzbereich der Wahrnehmung von Realität bewegt. Ihre interdisziplinären Recherchen an den Berührungspunkten von Wissenschaft und Kunst führen die Künstlerin zu Fragestellungen, auf welche Weise Licht mit Materie und Raum interagiert und was die zu beobachtenden Phänomene über unsere greifbare Realität aussagen können. In Installationen mit unterschiedlichsten Medien, mit Lichtprojektionen und akustischen Experimenten werden diese Probleme künstlerisch reflektiert. Materialien werden soweit ausgedünnt und den Ausstellungsraum definierend zueinander in Beziehung gesetzt, bis ihre Substanz schwindet und tendenziell die im Zitat angedeutete „Unsichtbarkeit zu leuchten beginnt“.

Felicitas Wiest geht mit ihren meist großformatigen, realistisch gemalten Acrylbildern der Frage nach, was Heimat bedeutet. Sie findet eine Metapher für Geborgenheit und versucht diese malerisch umzusetzen. Erinnerungen an Stoffe, Kissen, Decken, Lampen, haben einen engen persönlichen Bezug. Es sind Erinnerungen an Kindertage, Umzüge, Lieblingsplätze und Gegenstände. Sie bezieht sich auf die Gebrüder Grimm, die im deutschen Wörterbuch schon 1877 Heimat mit folgenden Worten beschrieben: „Heimat ist kein Ort - Heimat ist ein Gefühl.“

In einer Installation mit David Zagari wird ein tatsächlich unsichtbarer Raum, der durch elektromagnetische Wellen beschriebene Kommunikationsraum von Handybenutzern, hörbar und sichtbar gemacht und der sonst passive Betrachter wird Teilnehmer an diesem Projekt. Der Verein Kunst für Walldorf, dessen ambitioniertes Ausstellungsprogramm die Förderung junger zeitgenössischer Kunst verfolgt, hat die französische Künstlerin, die an der Hochschule für Kunst und Design La Cambre in Brüssel studiert hat, eingeladen, ihre Recherchen hier fortzusetzen und Vertrautes zu hinterfragen, um eine neue Vorstellung von der Welt zu entwickeln. Hartmuth Schweizer • Sybille Deligne: La notion de perception bis 14. Februar 2016 Verein Kunst für Walldorf e.V.

Parallel zur Malerei entstanden im Laufe der Zeit Collagen zum Thema der Ausstellung. Felicitas Wiest sagt: „Mein ku ̈nstlerischer Ansatz ist konzeptuell. Erst danach erfolgt die gestalterische Umsetzung. Dabei arbeite ich gegenständlich und in Serien. Es entstehen immer wieder verschiedene Werkgruppen zum jeweiligen Thema. Gegenständliche Malerei bringt zum Ausdruck, was mich bewegt. Ich brauche den Gegenstand, um eine Idee zu entwickeln; dabei liegt der Schwerpunkt bei der Malerei, der Collage und dem Hochdruck.“ Felicitas Wiest ist Mitglied im BBK Heidelberg und der Heidelberger Ku ̈nstlergruppe. Sie stellt seit ̈ uber 25 Jahren im In- und Ausland aus. Arbeiten sind in öffentlichen und privaten Sammlungen. Sie arbeitet und wohnt in Walldorf. (red)

• Felicitas Wiest 10. März bis 17. April 2016 Kreisarchiv Ladenburg www.rhein-neckar-kreis.de/kultur kunstraumMETROPOL 25


kunstraumMANNHEIM

Jan von Holleben, Wie heiß ist die Hölle?, 2015

INDRA., Grüner Traum, 2010

HOMO LUDENS INDRA. UND JAN VON HOLLEBEN In der Ausstellung HOMO LUDENS spielen die Künstler Jan von Holleben und INDRA. ein ästhetisches Ping-Pong. INDRA. stellt den Betrachter in ihren Arbeiten vor Landschaften, in denen Gegensätzlichkeiten und unterschiedliche Realitäten aufeinanderprallen, vor einen Ort in einem utopischen (N)irgendwo. Wie in vielen Arbeiten der Künstlerin wird hier eine Welt imaginiert in der kühl-technoider Urbanismus mit ländlicher Idylle, Westliches und Fernöstliches, Heimliches und Un-heimliches traumartig in “reality-clashs” kollidieren und in der sich das Interesse der Künstlerin an Prozessen der Synthetisierung von Ungleichartigem und Ambivalentem visualisieren. Spiegelungen, Sehnsucht und Utopien, Reisen an Orte der Imagination, märchenhafte Wesen und der Abgleich des Paradoxen; INDRA.s Arbeiten ziehen den Betrachter in ihren Bann. Sie irritieren. Man möchte sie begreifen und da-

vor verweilen. Gleichzeitig halten sie den Betrachter durch ihre kühle CyberspaceÄsthetik auf Distanz. Dabei berichten die Bilder von einer romantischen Haltung, die sich auf spielerische Weise der Erfahrung und Sprache der Gegenwart bedient – von Luftschlössern und nicht von Ruinen erzählen. Bei den ausgestellten Arbeiten handelt es sich um eine Werkgruppe aus dem Jahr 2007. Die Entwicklung der künstlerischen Arbeit kann über INDRA.s Website nachvollzogen werden. Die Fotografien von Jan von Holleben, bekannt aus Die Zeit, Dein Spiegel, NEON oder Geolino, begegnen uns derzeit allenthalben. Jan von Holleben reizt mit unerwarteten, überraschenden Bildkompositionen zum Betrachten seiner Fotografien und lässt uns dabei die spielerischen Elemente überraschend einfach begreifen. Und gerne möchte man mitspielen. Nach seiner Überzeugung lernt der Mensch durch Spielen. Seine Prota-

gonisten, die Kinder auf seinen Bildern, sieht Jan von Holleben nicht als Models – sie sind seine Mitarbeiter und bringen eigene Ideen ein. Sein Ansatz ist in jeder Hinsicht ein demokratischer. Wie kann ich die Welt durchdringen? Selbst sieht er sich in diesem Prozess als „Daniel Düsentrieb“, der begeistert davon erzählt, wie er sich von seinen Aufträgen stimulieren und herausfordern lässt und dabei unter Einsatz aller möglichen Medien nach den besten und treffendsten Bildideen für ein Thema sucht. Doch sprechen seine Fotografien nicht nur Kinder an, sie rufen auch in uns Erwachsenen einen in der Erwachsenenwelt eingeschlafenen Spieltrieb und Erinnerungen an die Fantasien und Freuden des Kindseins wach. (Dorothea Fogt) • Homo Ludens 14. Januar bis 6. April 2016 Galerie im Tulla www.tulla-mannheim.de kunstraumMETROPOL 27


Die Galerie der Volksbank Weinheim zeigt:

kunstraumKARLSRUHE

Franz Ackermann, My private Tarlabasi, 2013

KUNSTAKADEMIE KARLSRUHE Franz Ackermann, Silvia Bächli, Stephan Balkenhol, John Bock, Ernst Caramelle, Tatjana Doll, Helmut Dorner, Marcel van Eeden, Erwin Gross, Axel Heil, Leni Hoffmann, Harald Klingelhöller, Kalin Lindena, Meuser, Claudia & Julia Müller, Daniel Roth, Marijke van Warmerdam, Corinne Wasmuht Seit Gründung der Städtischen Galerie Karlsruhe im Jahr 1981 spielt die Kunst der ehemals oder aktuell lehrenden Professoren an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe eine herausragende Rolle im Ausstellungs- und Erwerbungsprogramm des Museums. Zahlreiche Präsentationen widmeten sich monografisch oder in größeren thematischen Zusammenhängen dem künstlerischen Schaffen an der gleichermaßen traditionsreichen wie renommierten Institution, die den Ruf Karlsruhes als bedeutende Kunststadt weit über nationale Grenzen hinaus getragen hat und bis heute trägt.

Matthias Hickel-Lopez Wilhelmsfeld 19. Januar bis 18. März 2016 Die Ausstellung ist geöffnet Mo. - Fr. 8:30 - 16:00 Uhr, Do. 8:30 - 18:00 Uhr Volksbank Weinheim eG, Bismarckstr. 1, 69469 Weinheim, Tel.: 06201 85-0 www.volksbank-weinheim.de

1854 vom Prinzregenten und späteren Großherzog Friedrich I. von Baden als „Großherzogliche Kunstschule“ gegründet, zählt die Kunstakademie Karlsruhe heute nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den international anerkanntesten Kultureinrichtungen in Karlsruhe. Seit ihrer Gründung haben namhafte und bedeutende Künstlerpersönlichkeiten die Lehre an der Kunsthochschule Karlsruhe immer wieder neu geprägt. Berufungen international angesehener Künstlerinnen und Künstler einer jüngeren Generation setzten und setzen in der Akademie kontinuierlich neue Impulse und fördern die Offenheit des Lehrbetriebs. Im Rahmen des 300. Geburtstags der Fächerstadt zeigen die 18 derzeit lehrenden künstlerischen Professorinnen und Professoren der Karlsruher Akademie erstmals eine umfassende Gruppenausstellung im Lichthof 10. Von A wie Franz Ackermann bis W wie Corinne Wasmuht bietet die Schau eine einmalige Gelegenheit, sich einen Überblick über die aktuelle künstlerische Arbeit der Akademielehrer zu verschaffen. Es kommen 18 künstlerische Positionen unterschiedlicher Generationen, künstlerischer Gattungen und Auffassungen zusammen, die miteinander das facettenreiche Profil der Kunstakademie Karlsruhe bilden. (red) • Gruppenausstellung Kunstakademie Karlsruhe bis 21. Februar 2016 Städtische Galerie Karlsruhe www.staedtische-galerie.de


kunstraumSEEHEIM-JUGENHEIM

Heidy Stangenberg-Merck, Procida, Italien, 1960

REISEN NACH ITALIEN NEUE AUSSTELLUNG IM MUSEUM STANGENBERG MERCK Wer in diesen Tagen dem grauem Winter entfliehen möchte, dem sei unbedingt ein Besuch im idyllischem Museum Stangenberg Merck in Seeheim-Jugenheim empfohlen. Hier kann man eintauchen in die wundervolle Atmosphäre des außergewöhnlichen Museums und momentan der Künstlerin und Namensgeberin des Museums Heidy Stangenberg-Merck auf ihren Reisen durch Italien folgen. Dabei gibt es viel zu entdecken – vom Motiv des kleinen Italieners, der fast schon symbolhaft das Plakat der aktuellen Ausstellung ziert, bis hin zu weiteren ganz typischen Italienimpressionen, die den Betrachter sofort gedanklich in wärmere Gefilde abschweifen lassen. Quelle und Inspiration Heidy Stangenberg-Mercks Kunst waren ihre jährlichen Reisen in den Süden, die besonderen Ein-

fluss auf ihre Malerei nahmen und deren Eindrücke sie farbharmonisch und stimmungsvoll auf der Leinwand festhielt. Ihre frühen Bilder aus den 50er Jahren reichen von der Bleistiftskizze vom Strand auf Ischia quer durch Italien bis zum Temperabild eines sizilianischen Dorfes. Heidy Stangenberg-Merck war fast überall in Italien - Skizzenbuch und Stifte waren immer dabei! Es ist die erste Ausstellung nach dem Tod der Malerin im November 2014. Gezeigt werden 25 bislang unveröffentlichte Bilder von Heidy Stangenberg-Merck, die im Haus auf der Höhe mit dem weiten Blick über die Rheinebene ihre Kindheit und Jugend verbrachte, und in der seit 2010 das Museum Stangenberg Merck an die Künstlerin erinnert aber auch Werke von Marietta Merck und Karl Stangenberg präsentiert.

Bei einer ergänzenden medialen Aufbereitung kann der Besucher sich ein Bild davon machen, in welcher Qualität Heidy Stangenberg-Merck ihre Skizzenbücher geführt hat, wie eindrucksvoll sie das Gesehene vor Ort festgehalten hat. Parallel zur Sonderausstellung sind im Artificium, dem ehemaligen Sommeratelier Heidy Stangenberg-Mercks, die figurativen Glasreliefs der Reinheimer Künstlerin Gudrun Cornford zu sehen, die durch Anwendung einer speziellen Technik, ihrer phantasievollen Glaskunst einen fast mystischen Ausdruck verleiht. (kM) • Reisen nach Italien bis September 2016 Museum Stangenberg Merck Seeheim-Jugenheim www.museum-jugenheim.de kunstraumMETROPOL 29


kunstraumWEINHEIM

kunstraumMANNHEIM

Matthias Hickel-Lopez, MeeresVision, 2014

Peter Lang, Refur Bondi, 2013

REALITÄT – VISION

PETER LANG

Werke von Matthias Hickel-Lopez

Himmelsfahrt

Die Darstellungen von Landschaften und von Menschen - insbesondere von Frauen - sind die zentralen Themen des 1947 in Marburg/Lahn geborenen und seit Jahren in Wilhelmsfeld wohnenden und arbeitenden Künstlers Matthias Hickel-Lopez. Bei seinen Frauenbildern legt er viel Wert darauf, Schönheit und Harmonie des weiblichen Körpers zusammen mit einer besonderen Gestik auszudrücken. Gefühlsäußerungen, Erotik und Sinnlichkeit sind von großer Bedeutung, jedoch verzichtet er auf die unmittelbare Darstellung von Sexualität. Tänzerische Bewegungsformen lassen die Figuren leicht und voller Leidenschaft erscheinen.

Der Club Speicher7 ist ein Raum, in dem sich Menschen begegnen, anregende Kontakte entwickeln und neue Inspirationen entstehen. Man kann sich also kaum einen besseren Ort für eine Kunstausstellung vorstellen. Im Rahmen der Reihe „Kunst und Kultur“ präsentiert die Galerie Keller ab Ende Januar in neuem Umfeld den Künstler Peter Lang.

Viele Reisen in europäische Länder, aber auch nach beispielsweise Südamerika prägen sein künstlerisches Schaffen bis heute. Studienreisen nach Istanbul und in die Toscana im Jahr 2012 haben den Künstler, der seit 1967 regelmäßig seine Werke im In- und Ausland der Öffentlichkeit präsentiert, wieder verstärkt hin zur Landschaftsmalerei geführt. Die während der Reisen entstandenen Skizzen verarbeitet er immer wieder zu neuen, meist in Öl auf Holz gemalten Kompositionen, in dem auch hier Realität und Vision zu einer Einheit verschmelzt werden. Matthias Hickel-Lopez fertigt neben Auftragsarbeiten auch Restaurierungen und Konservierungen an. Die Werke des vielseitigen Künstlers befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen in Europa sowie in den USA und in Südamerika. Caroline Messelhäußer, M.A. • Realität – Vision 19. Januar bis 18. März 2016 Galerie der Volksbank Weinheim www.volksbank-weinheim.de

Eine Landschaft kann nur dann wirklich erfasst werden, wenn man über einen längeren Zeitraum mit und in ihr lebt, so das Credo des Künstlers. Deshalb zieht sich Peter Lang monatelang in abgelegene, elementare Landschaften zurück und malt. Hierfür hat er gemeinsam mit dem Architekten Florian Nagler ein einzigartiges Konzept für ein mobiles Atelier entwickelt. Die Verwandlung eines Übersee-Containers in ein mit allen nötigen Materialien ausgestattetes Wohnatelier erlaubt Lang autarkes Arbeiten vor Ort, selbst in Regionen mit wenig entwickelter Infrastruktur wie Island oder dem einsamen Patagonien. Peter Lang ist kein Maler, der bei Sonnenschein mit Staffelei und Picknickkorb über Blumenwiesen und Gerstenfelder springt. Er sucht den Sturm. Malerisch spürt Lang in Island alles nur Denkbare auf: vom Tiefdunkel der Nachtbilder bis zum strahlenden Weiß der Schneelandschaften. Dazwischen findet sich eine breite Palette feinster isländischer Farbnuancen, die er, nach Aussage der Einheimischen, mit der Zeit immer besser getroffen hat. Zum Teil konnten die Isländer auf den Tag und die Stunde genau sagen, wann das gemalte Licht in natura so war. (red) • Peter Lang 30. Januar bis Ende April 2016 Club Speicher7, Mannheim www.clubspeicher7.com kunstraumMETROPOL 31


Premieren – Kunst privat – mit

PETER RIEK ENDE DER AUSREDEN. ZEICHNUNG DRINNEN UND DRAUSSEN 4.12.2015 – 14.2.2016

CLAUDIA BRIESKE VIDEO, STILLS UND ZEICHNUNG 26.2. – 15.4.2016

Galerie Julia Philippi Heidelberger Straße 31 69221 Dossenheim 06221-8673844 info@galerie-julia-philippi.de www.galerie-julia-philippi.de


kunstraumNEUSTADT

kunstraumMANNHEIM

Philip Emde, ohne Titel, 2013

B-SEITE

PHILIP EMDE

Festival für visuelle Kunst und Jetztkultur

Papierarbeiten

Die B-Seite produziert und zeigt im März 2016 wieder audiovisuelle Tendenzen und Experimente aus den Bereichen Digitale Kunst, Game Art, Computer-, Video-, und Softwarekunst. Das nicht-kommerzielle Festival lädt abermals die digitale Avantgarde Europas nach Mannheim ein und bietet ihr seine geschätzte kreative Laboratmosphäre, mitten im Mannheimer Ausgeh-Viertel Jungbusch. Das Festivalzentrum wird wie immer in den Räumen des Off-Szene-Flaggschiffs zeitraumexit in der Hafenstrasse errichtet. Hier werden wieder viele der eingeladenen oder direkt vor Ort produzierten A/V-Performances zu sehen und die Ausstellung angesiedelt sein. Workshops & Talks im Rahmen der VJKonferenz werden 2016 im neueröffneten Kreativwirtschaftszentrum C-Hub stattfinden. Das Kulturzentrum Alte Feuerwache, die Galerie Port25 und das Kino Cinema Quadrat stehen bereits als zusätzliche Außenspielstätten fest und natürlich wird man sich auch wieder des öffentlichen Raums annehmen und mit verrückt-lässigen Installationen, Visual Music-Events oder Mappingprojekten den Urban Space erobern. Im Rahmen des EU-geförderten Projekts „AVnode 2015-2018“ präsentieren die Festivalmacher 2016 erstmals, in Kooperation mit ihren 13 europäischen Partnerfestivals ausgewählte, aktuelle Werke von Künstlern aus Deutschland, Italien, Frankreich, Norwegen, Polen, Österreich, Belgien, Griechenland, Großbritannien, den Niederlanden, Ungarn, Tschechien und der Türkei. Die B-Seite wartet 2016 also mit noch internationalerer Besetzung auf als in den Jahren zuvor und wird ein absolutes Must-B-there für Macher, Experten und Publikum! (red) • B-Seite 12. bis 20. März 2016 zeitraumexit, Kreativwirtschaftszentrum C-Hub, Kulturzentrum Alte Feuerwache, Galerie Port25, Kino Cinema Quadrat www.jetztkultur.de

Mit den Werkstoffen Graphit und Sprühlack bearbeitet ist die Serie unbetitelter Papierarbeiten, die Philip Emde ab Februar 2016 beim Kunstverein Neustadt ausstellt. Bei genauer Betrachtung offenbaren die aus der Ferne homogen und fast monochrom wirkenden Arbeiten den Schwung arbeits- und kraftintensiver Striche und die den Werken immanenten, sorgfältig angelegten Strukturen. Der freischaffende Künstler, 1976 in Mannheim geboren, hat seine Ateliers und Werkstätten in Neustadt an der Weinstraße und in Köln. Von 2000 bis 2007 studierte er Illustration und Design an der Hamburger Hochschule für bildende Künste. 2013 erhielt er durch Zusammenarbeit der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur mit Flux Factory/Residency Unlimited ein mehrmonatiges Balmoral-Stipendium für einen Studien- und Arbeitsaufenthalt in New York City. In den letzten Jahren waren seine Arbeiten in zahlreichen Einzelausstellungen im In- und Ausland zu sehen, darunter „Short Cuts“, Passagen Köln (2014), „Paperwork“ in der Flux Factory New York City (2013) und „Only two can play this game“, Galerie Chu, Köln (2012). 2012 wurde Emde mit dem Joseph und Anna Fassbender-Preis ausgezeichnet. Seine ersten Exponate zeigte er vor vielen Jahren in Neustadt an der Weinstraße: 2003 in der Saalbau-Galerie, 2004 bei der vom Kunstverein ausgerichteten Gemeinschaftsausstellung „Junge Künstler in der Villa“. (red) • Philip Emde 28. Februar bis 13. März 2016 Kunstverein Neustadt/Weinstraße, Villa Böhm www.kunstverein-nw.de kunstraumMETROPOL 33


Im neuen Umfeld präsentiert die

Galerie Keller PETER LANG Himmelsfahrt Vernissage am 30.01.2016,18Uhr

Mo – Fr 08:00 bis 20:00 Uhr Wochenende nach Vereinbarung. Bitte beachten Sie Hinweise zu den Öffnungszeiten auf unserer Homepage.

Rheinvorlandstraße 7 • 68159 Mannheim

Clubspeicher7.com


kunstraumMANNHEIM

kunstraumHEIDELBERG

Uta Schotten, Hier und jetzt - Paradies, 2015

Sabine Tress, Échantillon six, 2015

UTA SCHOTTEN

ABSTRACT STRATEGIES

1+1=1

Internationale Malerei

Der thematische Fokus vieler Arbeiten Uta Schottens erscheint zunächst zeitlich zurückgewandt. Sie erhebt Vergangenes zu Bedeutungsträgern - gesehen aus heutiger Sicht. Darüber hinaus gehend manifestiert sich viel wesentlicher Zeitlosigkeit als zentrales Anliegen. Es wird offenbar, was hinter der oberflächlichen Betrachtung liegt. Es ist kein Blick nach hinten, sondern nach innen. Seit Angedenken ist es das Vorrecht der Künstler, Zusammenhänge neu zu definieren und zu interpretieren. Uta Schotten will kein Abbild realer Existenz erschaffen, sondern die Motive davon lösen, auf grundlegendes zurückführen, verallgemeinern, eine Art Urbilder entstehen lassen – in einer Gratwanderung entlang der schmalen und durchlässigen Grenze zwischen Realität und Traum, Tag- und Nachtwelt. Bisweilen wirken ihre Bilder wie Erscheinungen. Sie transferiert die Dinge aus ihrem zeitlichen Kontext in eine geistige Umgebung. So erhebt sie Architektur über den Nutzaspekt hinaus, zeigt sie als geistige und seelische Behausung, macht den mythischen Raum für unser Selbst sicht- und (er)spürbar.

Unter dem Titel Abstract Strategies zeigt boeckercontemporary eine Gruppenausstellung mit 30 Künstlern aus New York City, Michigan, Philadelphia, London, Wien, Berlin, Köln und Düsseldorf.

In ihren Bildern, so sagt sie, „möchte ich spüren, wer da gelebt hat und wie viele.“ Und: „Beim Malen geht es um das sich Einlassen auf eine geistige Welt.“ Uta Schottens Hauptanliegen liegt darin, uns vielmehr seelisch als visuell zu erreichen. In der Malweise der Künstlerin finden sich keine realen, akkuraten Linien, keine klaren Kanten. Es gibt mehrere Übermalungen, Verschwommenheit dominiert. Uta Schotten sorgt durch das Anlegen von mittel bis stark aufsaugenden Kreideuntergründen dafür, dass den Farben das Öl entzogen wird, so dass ein trockener, mattierter Effekt entsteht. (red) • Uta Schotten 15. Januar bis 12. Februar 2016 [Kunst] Projekte Monica Ruppert www.kunstprojekte.eu

Abstrakte Malerei war niemals nur ein Stil in der Kunst des 20. Jahrhunderts, sondern ist zugleich ein allseits verstandener Inbegriff für moderne Kunst schlechthin. Die Ausstellung Abstract Strategies sortiert nicht Stile, sondern sie betrachtet den Gang der jüngsten Kunstgeschichte. Werke der europäischen und amerikanischen abstrakten Malerei werden vergleichend nebeneinander gestellt und anhand einer überschaubaren Künstlerauswahl die unterschiedlichen Umgangsweisen mit dem abstrakten Stil sichtbar gemacht. Dabei soll ein Spannungsbogen entstehen, der von gestisch informellen bis hin zu konzeptuell rationalen Positionen im Bereich der Gegenwartskunst reicht. Die teilnehmenden KünstlerInnen sind: Barbara Friedman, Gili Levy, Frank Hinrichs, Benjamin Nachtwey, David Rich, Stefan Becker–Schmitz, Karl Bielik, Jeanne Tremel, Julie Torres, Arvid Boecker, Pier Wright, Nicola Stäglich, Yury Kharchenko, Nico Mares, Michael Kortländer, Nina Brauhauser, Jan Holthoff, Ildefons Höyng, Andreas Nann, Andreas Gloel, Linda Nadji, Johannes Lotz, Verena Freyschmidt, Melanie Balsam–Parasole, Steven Baris, Ted Green, Max Boehme, Sabine Tress, Michael Dekker, Annette Riemann. Die Ausstellung wurde von Jan Holthoff kuratiert. (red) • Abstract Strategies bis 6. März 2016 boeckercontemporary, Heidelberg www.facebook.com/boeckercontemporary kunstraumMETROPOL 35


„Lichte Wasser feste Form” Malerei & Skulptur 5.März - 20. März 2016 Vernissage: Samstag.5.März 2016, 18Uhr Schloss Neckarhausen Hauptstraße, Edingen-Neckarhausen

Barbara Brink Dagmar Kopnarski Jenny Passet Krista Paul Roland Schmitt Öffnungszeiten: Vernissage Sa 5.3. 18h Fr 17-20h Sa 15-18h So 11-18h www.krista-paul.de


kunstraumPIRMASENS Josua-Reichert, Typographie Zitat J.W.v. Goethe

JOSUA REICHERT BUCHSTABENARCHITEKTUREN UND SCHRIFTBILDER „Buchstabenarchitektur und Schriftbilder” lautet der Titel einer neuen Sonderausstellung mit Werken von Josua Reichert, die noch bis zum 5. Februar 2016 im Forum ALTE POST zu Gast ist. Dabei erwartet die Besucher eine speziell für das Pirmasenser Kulturzentrum konzipierte Sammlung kraftvoller, farbiger Drucke des wichtigsten zeitgenössischen europäischen Künstlers auf dem Gebiet der Typografie. Hierfür verbindet Reichert die Schriftkulturen, Weltliteraturen und Jahrhunderte mittels lateinischer, griechischer, kyrillischer, hebräischer und arabischer Schriften in eindrucksvoller Weise. Der kulturübergreifende Textkanon der Schriftbilder reicht von der Antike bis in die Gegenwart mit einer Auswahl an Gedichten, Fragmenten und Sentenzen, die das Innerste des Künstlers berühren und seine typografische Fantasie beflügeln – dem Betrachter verlangen sie Lesen und Sehen zugleich ab. Das zentrale Werk der Ausstellung bildet eine 3,85 mal 1,2 Meter große Typografie mit einem etwa 200 Jahre alten Sinnspruch aus den Maximen und Reflexionen von Johann Wolfgang von Goethe: "Der Deutsche soll alle Sprachen lernen, damit ihm zuhause kein Fremder unbequem, er aber in der Fremde überall zuhause sei." Nicht nur in Bezug auf den ästhetischen Umgang mit Schrift, sondern auch hinsichtlich einer spielerischen Vermittlung von sprachlichen Botschaften knüpft „Buchstabenarchitekturen und Schriftbilder” konzeptionell an die im August 2015 zu Ende gegangene Ausstellung "Picasso & Co. plakativ. Internationale Künstlerplakate" an. Gleichzeitig schlägt sie eine Brücke ins Dada-Jahr 2016, anlässlich dessen im Forum ALTE POST weitere Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden werden. (red) • Josua Reichert bis 5. Februar 2016 Forum Alte Post, Pirmasens www.pirmasens.de


kunstraumKARLSRUHE

Elke Weickelt, ohne Titel, 2006

kunstraumABO

Michael Stadter, Urban, 2015 (Detail)

MEINE GESCHICHTE

kunstraumMETROPOL

Elke Weickelt und Michael Stadter

Nie mehr verpassen dank ABO

Die beiden Künstler Elke Weickelt (Malerei und Zeichnung) und Michael Stadter (Bildhauerei) kommen aus Dielheim bei Heidelberg und haben im letzten Jahr zusammen ein Kunst-am-Bau Projekt am Rathausneubau in Dielheim realisiert. Elke Weickelt hat nach einem Hochschulstudium an der Freien Akademie in Mannheim Bildende Kunst studiert, stellt seit 1990 ihre Arbeiten im In- und Ausland aus, hat drei Kunstpreise bekommen und arbeitet neben dem Schwerpunkt Malerei im Bereich Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum. 2006 zeigte sie eine wichtige Werkgruppe unter dem Titel „Einfachheit“ im Heidelberger Kunstverein. Dieses Thema beschäftigt sie bis heute. Michael Stadter hat eine Lehre als Schreinermeister gemacht. Heute arbeitet er an der Tom-Mutters-Schule in Wiesloch als technischer Lehrer für Sonderschulen mit behinderten Menschen neben seiner freien künstlerischen Arbeit, die zunehmend einen größeren Raum in seinem Leben einnimmt. Das erlernte Handwerk, unverkennbar in seinen Skulpturen, gibt ihm die Grundausstattung: die Erfahrung mit den verschiedensten Materialien, deren Verarbeitung, die Entwürfe und das perspektivische Zeichnen beherrscht er fraglos perfekt.

Aber Verharren in der Perfektion - so sagt er zu Recht – ist der Tod des Künstlers, des kreativen Schaffens. Und es ist ihm auf wunderbare Weise gelungen, sich als Künstler davon zu lösen. „Meine Geschichte“ ist die Geschichte des Künstlers, aber auch die Geschichte des Betrachters. Die Arbeiten in ihrer Klarheit und “Einfachheit“ - alle Arbeiten von Elke Weickelt haben keine Titel – regen an, eigene Geschichten, Deutungen und Assoziationen beim Betrachter zu wecken, weil sie offen sind und Vertrautes zeigen oder auch infrage stellen – wie bei Elke Weickelt.

kunstraumMETROPOL, das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar bietet regelmäßig Informationen zu zeitgenössischer Kunst in Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim, um nur einige der „hotspots“ in der Metropolregion Rhein- Neckar zu nennen. Ausstellungsbesprechungen, Interviews mit Kunstschaffenden und Kunstvermittlern, Künstlerporträts, Ausstellungsempfehlungen und eine umfassende Übersicht über Kunsttermine in einem Quartal ermöglichen die schnelle Orientierung über aktuelle Kunstaktivitäten in der Metropolregion.

Beide Künstler arbeiten sich von einfachen Formen aus dem jeweiligen Material heraus zu ausdrucksvollen individuellen Figuren und Aussagen oder eben Fragestellungen hin.

kunstraumMETROPOL ist auch im Abo erhältlich: Sie erhalten regelmäßig die Ausgaben direkt in Ihren Briefkasten. Es kostet 20,- Euro und umfasst vier Ausgaben inkl. Versand.

Die Betrachter sind eingeladen, diese Entwicklungen bei ihrem Weg vom Erdgeschoss bis ins 2. Obergeschoss der Ausstellungsräume nachzuvollziehen.Dabei dürfen sie sich wundern, auch Humor und Irritationen können sie entdecken. (red)

Bitte senden Sie bei Interesse eine E-Mail mit Angabe der Lieferadresse und dem Zeitpunkt ab dem Ihr Abo beginnen soll an: redaktion@kunstraum-metropol.de

• Meine Geschichte 5. Februar bis 21. April 2016 Fraunhofer IOSB, Karlsruhe www.iosb.fraunhofer.de kunstraumMETROPOL 39


kunstraumHEIDELBERG

kunstraumWORMS

Sven-Erik Sonntag, Aesthetisches Chaos, 2015

Requisite, Achim Freyers Ring-Inszenierung

SVEN-ERIK SONNTAG

RICHARD WAGNER AUF DEM IPAD

Ästhetisches Chaos und berechenbare Kunst!

Achim Freyers Ring-Inszenierung

Kunst ist berechenbar! Zu dieser Erkenntnis kam Sven-Erik Sonntag Anfang der 80er Jahre, als er begann, sich neben dem Programmieren von kommerziellen Anwendungen, für Fraktale zu interessieren. Der IBM-PC war gerade „geboren” und hatte mit 4,7 Mhz Taktfrequenz ungefähr ein Millionstel der Geschwindigkeit, die heute Standard ist. Die „gigantisch große” 5,25” Festplatte mit 20 MB Kapazität war eben erst auf den Markt gekommen. An hochauflösende Bilder mit mehr als 256 Farben war allerdings außerhalb der IBM-Labors noch nicht zu denken. Und doch entstanden bereits damals die ersten interessanten Ausschnittvergrößerungen des „Apfelmännchens”. Im Laufe der Jahre wurden die Rechner schneller, die Bilder größer und bunter, die zu Grunde liegenden Formeln komplexer und dank hochentwickelter Bildverarbeitungs-Software kann heute den berechneten Bildern der letzte Schliff verliehen werden.

Bildgewaltige Szenen, atemberaubende Requisiten und die unverkennbaren Melodien Wagners – all das bietet der neue Mediaguide des Wormser Nibelungenmuseums. Dieser ergänzt ab sofort die 2014 eröffnete Dauerausstellung „Wagners Ring“, die sich der wohl bekanntesten Rezeption der Nibelungensage widmet. Durch Richard Wagners vierteiligen Opernzyklus hat der Nibelungenstoff im 19. und 20. Jahrhundert eine seiner bedeutendsten künstlerischen Prägungen erfahren und eine beträchtliche Verbreitung gefunden. Aus diesem Grund hatte sich das Museum im vergangenen Jahr auch dazu entschlossen, dem Werk eine eigene Ausstellung zu widmen. Die Bearbeitung des bekannten Theatermachers Achim Freyer, die zu den eindrucksvollsten Ring-Inszenierungen der Gegenwart zählt, dient dabei als Beispiel einer modernen Bearbeitung von Wagners Lebenswerk.

Was für den Maler Pinsel, Farbe und Leinwand ist, sind für Sonntag Formeln, Parameter und Computer. Und wie der Maler oft unterschiedlichste Ansätze hat, die zu einem Bild führen, so entstehen auch bei ihm nicht alle Bilder nach dem gleichen Muster. Mal hat der Kabarettist und Grafik-Designer eine konkrete Idee, die er versucht mit Fraktalen und Flames umzusetzen. Mal geht er auf Forschungsreise in einem Fraktal. Und manchmal beginnt er auch mit dem Zufallsgenerator, um mit etwas Glück die Grundlage für ein neues Bild zu schaffen, an dem dann so lange gefeilt wird, bis es seinen Vorstellungen entspricht. (red) • Sven-Erik Sonntag bis 23. Februar 2016 Augustinum Heidelberg www.augustinum.de

Im Gegensatz zur bekannten Museumstour, die sich mit der Heldensage und ihrer Entstehung beschäftigt, handelt es sich beim Mediaguide für die Wagner-Ausstellung um ein iPad, da hier kommentierte und prägnante Szenen aus Freyers spektakulärer Inszenierung am Nationaltheater Mannheim als Filmsequenzen integriert sind. In den Videoclips finden die Besucher die im Museum ausgestellten Requisiten wieder: So können sie nachvollziehen, was die – erst einmal – seltsam anmutenden Ausstellungsstücke, wie die Clownspuppe, die roten Stoffturnschuhe oder die greifende Hand mit dem Wagnerschen NibelungenMythos verbindet. Darüber hinaus informiert der neue Guide über Leben und Schaffen Wagners, geht der Frage nach, wie viel Nibelungenlied im Opernzyklus steckt und informiert über weitere Inszenierungen und Regievariationen. (red) • Wagners Ring Nibelungenmuseum Worms www.nibelungenmuseum.de kunstraumMETROPOL 41


AUSSTELLUNGEN BAD BERGZABERN Südpfälzische Kunstgilde e.V. Artgalerie im Schloss, Schlossgasse 3, Bad Bergzabern Mi-Fr 16-18h, So 15-18h 21. Febr. bis 13. März 2016 Heidi Hielscher: Vergänglichkeit - Veränderung (Malerei, Skulptur) Vernissage 21. Febr. 2016, 11h

BAD RAPPENAU Künstlergruppe WieArt Rhein-Neckar Wasserschloss, Hinter dem Schloss 1, Bad Rappenau So 11-18h bis 10. Jan. 2016 Enthüllungen

BENSHEIM Galerie am Markt Marktplatz Bensheim Sa und So 11-17h

DARMSTADT Hessisches Landesmuseum Friedensplatz 1, Darmstadt Di, Do, Fr 10-18h, Mi 10-20h, Sa, So 11-17h

ab 17. April 2016 Manfred Binzer (Skulpturen und Malerei) Vernissage 17. April 2016, 15h

Schirn Kunsthalle

EDENKOBEN

17. Jan. 2016 Daniel Richter: Hello, I love you

Galerie Neumühle Klosterstraße 173, Edenkoben Mi-Fr 10-12h u. 15-18h, Sa 10-12h und 15-17h, So 15-17h

bis 7. Febr. 2016 Sturm-Frauen. Künstlerinnen der Avantgarde in Berlin 1910-1932

bis 27. Jan. 2016 Altbekannt und neuentdeckt (Bilder von vergessenen und unvergessenen Pfläzer Malern)

bis 7. Febr. 2016 Heather Phillipson

Schloss Villa Ludwigshöhe, Villastraße 64, bei Edenkoben Di-So 9-17h

EDINGEN-NECKARHAUSEN Schloss Neckarhausen Hauptstraße, Neckarhausen Fr 17-20h, sa 15-18h, so 11-18h 5. bis 20. März 2016 Künstlergruppe formal: Lichte Wasser - feste Form (Malerei, Skulptur) Vernissage 5. März 2016, 18h

FRANKENTHAL ART-IST-GALERIE Riedel Wingertstraße 6, Frankenthal Mi-Sa 16-18h

18. Febr. bis 11. Mai 2016 Verborgene Schönheit- Kunstformen der Natur

28. Jan. bis 13. Febr. 2016 Christa-Louise Riedel, Sabine Hartmann: Vis á Vis (Installation, Malerei) Eröffnung 28. Jan. 2016, 19h

Goethestraße 1, Darmstadt Fr-So 10-17h bis 28. Febr. 2016 Transit: Orte

Kunsthalle Damstadt Steubenplatz 1, Darmstadt Di-Fr 11-18h, Sa, So 11-17h 24. Jan. bis 17. April 2016 Florian Süssmayr: Bilder für deutsche Museen (2) 24. Jan. bis 17. April 2016 Daniel Stubenvoll: Pyramids 24. Jan. bis 24. Juli 2016 Masha Tupitsyn: Love Sounds (Soundinstallation)

DOSSENHEIM

Die Treidler Frankenthal e.V. Kunsthaus Frankenthal Hans-Kopp-Straße 22, Frankenthal täglich außer Mo 14-18h, Do 14-20h 10. Jan. bis 7. Febr. 2016 Maria Maier: Blützezeit

FRANKFURT Bernhard Knaus Fine Art Niddastraße 84, Frankfurt Di-Fr 13-18h, Sa 11-15h bis 28. Jan. 2016 Kyungwood Chun: nine editors

Galerie Julia Philippi

Museum für Moderne Kunst (MMK 1 und 3)

Heidelberger Straße 31, Dossenheim Mi, Do, Fr 15-19h

Domstraße 10 und 3, Frankfurt Di-So 10-18h, Mi 10-20h

bis 14. Febr. 2016 Peter Riek: Ende der Ausreden (Zeichnung drinnen und draussen)

bis 31. Jan. 2016 William Forsythe: The Fact of Matter

26. Febr. bis 15. April 2016 Claudia Brieske (Video, Stills, Zeichnung)

26. Febr. bis 12 Juni 2016 Joan Miró

Max Slevogt-Galerie

29. Jan. bis 24. April 2016 Albrecht Dürer: Meisterwerke der Druckgraphik

Galerie der Schaderstiftung

Römerberg Frankfurt Di, FR-So 10-19h, Mi+Do 10-22h

bis 14. Febr. 2016 Benjamin Hirte, Christoph Knecht: open handed

MMK 2

Städel Museum Schaumainkai 63, Frankfurt Di, Mi, Sa, So 10-18h, Do, Fr 10-21h bis 24. Jan. 2016 Dialog der Meisterwerke bis 24. Jan. 2016 John Baldessari: The Städel Paintings 24. Febr. bis 5. Juni 2016 Maniera: Pontormo, Bronzino und das Florenz der Medici

Weltkulturen Museum Schaumainkai 29-37, Frankfurt täglich 11-18h bis 24. Juli 2016 A Labour of Love: Kunst aus Südafrika - die 80er jetzt

FREINSHEIM Galerie Zulauf Gottfried-Weber-Straße 5, Freinsheim Mo-Fr 14-18:30h, So 11-18h

HEIDELBERG be art - galerie für fotografie Ladenburger Str. 31, Heidelberg Mi-Fr 12-18h, Sa 12-16h bis 23. Jan. 2016 Oliver Mezger, Beatrix Bossle: ORA 23 (Fotografien)

boeckercontemporary Viktoriastraße 12, Heidelberg Di-Fr 11-15h 19. bis 21. Febr. 2016 Christoph Borowiak, Jin-Kyoung-Huh, Yoon Jung Kim, Jürgen Krause, Line Krom: systems of compliance Vernissage 19. Febr. 2016, 19h 4. bis 6. März 2016 30 Künstler aus New York, Michigan, Philadelphia, London, Wien, Berlin, Köln und Düsseldorf: abstract strategies Vernissage 4. März 2016, 19h

Galerie im Augustinum

EBERBACH

Taunustor 1, Frankfurt

Jaspersstraße 1, Heidelberg taglich 8-20h

Galerie ARTgerecht

bis 14. Febr. 2016 Kostas Murkudis und die Sammlung des MMK: Tuchfühlung

18. Dez. 2015 bis 23. Febr. 2016 Sven Erik-Sonntag: Ästhetisches Chaos oder berechenbare Kunst (Computergrafiken)

24. März bis 11. Sept. 2016 Das imaginäre Museum: Werek aus dem Centre Pompidou, der Tate und dem MMK

2. März bis 18. April 2016 Peter Daunhauser, Marianne Deike, Theresia Gaa, Rita Hausen, Gottfried Keim, Hedwig Ruder, Andrea Tewes (Künstlergruppe Walldorf): Faszination Farbe Vernissage 2. März 2016, 18h

Friedrich-Ebert-Straße 2, Eberbach Di-Fr 15-18h, Sa 11-14h bis 2. April 2016 Ramona und Rolf Müller - Hamleh, Hilla Wolf Wagner, Hildegard Schmitz Anje Teuber und Alexander Rolof: ARTvent (Skulpturen, figurative Plastik, Tapisserie, Malerei) 42 kunstraumMETROPOL


kunsträume der REGION Galerie Grewenig/Nissen Pfarrgasse 1, Heidelberg Mi, Do, Fr 15-18h, Sa 11-13h bis 23. Jan. 2016 Vera Bonsen, Gloria Brand, Clapeko van der Heide, Mitsuko Hoshino, Clemencia Labin, Mohammad Massoudi, Lynn Schoene, Hartmuth Schweizer: Wandobjekte & Skulpturen 5. Febr. bis 5. März 2016 Marisa Vola, Andrzej Urbansky (Bildobjekte und Collagen)

Galerie Kunst 2 Lutherstrasse 37, Heidelberg Di-Do 11-15h, Sa 11-15h bis 30. Jan. 2016 Sabine Tress: matière sauvage (Malerei) 6. Febr. bis 8. April 2016 Tessa Wolkersdorfer: in my Place (Malerei) Vernissage 5. Febr. 2016

Andrzej Urbansky: Überlagerung Vernissage 12. Febr. 2016, 20h

(Ausstellung der Willibald-Kramm-Preis-Stiftung)

18. März bis 24. April 2016 Ursula Böhler, Raingard Tausch, Felicitas Wiest, Fritz Stier: Den Fluss anhalten Vernissage 18. März 2016, 20h

Textilsammlung Max Berk (Kurpfälzisches Museum)

Heidelberger Kunstverein Hauptstraße 97, Heidelberg Di, Mi, Fr 12-19h, Do 15-22h, Sa 11-19h bis 14. Febr. 2016 Mounira Al Solh, Hera Büyüktaşçıyan, Johanna Diehl, Cevdet Erek, Bengü Karaduman, José F. A. Oliver, Iz Öztat mit Zişan, Wael Shawky, Elisabeth Zwimpfer: Er war einmal ein Land bis 14. Febr. 2016 Klozin, Peter Woelck: Transgender in Hoyerswerda. Wie es wirklich war. bis 16. Febr. 2016 Wilhelm Klotzek: Durex Dupol Resterampe

Galerie Marianne Heller

Kunstraum Vincke-Liepmann

Friedrich-Ebert-Anlage 2, Heidelberg Di-Fr 11-13h und 14:30-18h, Sa 11-18h

Häusserstraße 25, Heidelberg Do, Fr 15-19h, Sa, So 11-15h

bis 17. Jan. 2016 Susan O’Byrne: Five Sisters and a Family Tree (Tierplastiken)

bis 20. Dez. 2015 Wolfgrang Troschke: Arbeiten auf Papier und Lithographien

6. März bis 17. April 2016 Chitaka Hashimoto, Yoshihiko Murata, Naomi Kamata, Seichiro Fujino, Ken Noguchi, Katsuji Kamata: Lackkunst junger japanischer Künstler

5. März bis 17. April 2016 Petra Blocksdorf: Arbeiten auf Papier Vernissage 5. März 2016, 19h

Galerie p13

Hauptstraße 97, Heidelberg Di-So 10-18h

Pfaffengasse 13, Heidelberg Mi-Sa 11-13h u. 14:30-18h, Sa 14:30-17h, So 14:30-17h bis 17. Jan. 2016 Monti La Plasma: Interferenz (Malerei) Finissage 17. Jan. 2016 21. Jan. bis 21. Febr. 2016 Sarah Schoderer (Malerei) 28. Febr. bis 31. März 2016 Friedemann Hahn (Malerei + Grafik)

GEDOK Galerie Heidelberg Römerstraße 22, Heidelberg Mi, Fr 17-20h, Sa 14-14h bis 3. Jan. 2016 art GEDOK 9. Jan. bis 20. Febr. 2016 Künstlerinnen der GEDOK Heidelberg: Buch Vernissage 9. Jan. 2016, 19h 27. Febr. bis 9. April 2016 Künstlerinnen der GEDOK Heidelberg: Zellerneuerung Vernissage 27. Febr. 2016, 19h

Heidelberger Forum für Kunst Heiliggeiststraße 21, Heidelberg Di-So 14-18h

Kurpfälzisches Museum

bis 31. Jan. 2016 Reife Früchte - junges Gemüse. Stillleben im Dialog 6. März bis 12. Juni 2016 Reiselust - Vom Pilger zum Pauschaltourist

Brahmsstraße 8, Heidelberg-Ziegelhausen Mi, Sa, So 13-18h bis 10. Jan. 2016 6. Europäische Quilt-Triennale 21. Febr. bis 29. Mai 2016 Von Schmetterlingen und Drachen (Textile Schätze südchinesicher Bergvölker) Vernissage 21. Febr. 2016, 11h

HEMSBACH Galerie im Schloss Schlossgasse 41, Hemsbach Mo-Mi 7:30-17h, Do 7:30-19h, Fr 7:30-13h bis 15. Jan. 2016 Dan T. Fahlbusch: Objekte-Collagen-Reliefs 4. Febr. bis 25. März 2016 Olga Malkovskaja: Geschichten

HEPPENHEIM Kunstverein Heppenheim Bahnhofstraße 1, Heppenheim So 16-18h, nach Vereinb. unter info@kunstverein-heppenheim.de

HOCKENHEIM Kunstverein Hockenheim Zehntscheune, Untere Mühlstraße 4, Hockenheim Mi-Fr, So 15-17h, Sa 10-13 27. Febr. bis 20. März 2016 Ulrich Wolff (Malerei und Radierungen) Vernissage 27. Febr. 2016, 16h

JOCKGRIM

Museum Haus Cajeth

Kunstverein Zehnthaus Jockgrim

Haspelgasse 12, Heidelberg Mo-Sa 11- 17h

Ludwigsstraße 26-28, Jockgrim Fr 20-22h, Sa 15-17h, So 11-17h

bis 9. Jan. 2016 Schau an der schönen Gärten Zier (Blüten, Blumen, Beete, Bäume)

20. März bis 17. April 2016 Die Künstlerguppe Tripol: Marita Mattheck, Sabine Amelung, Jürgen Hatzenbühler (Malerei, Objekte, Fotografie) Vernissage 20. März 2016, 11h

12. Febr. bis 2. Juni 2016 Pellegrion Vignali, Cholud Kassem: Eine Begegnung ihrer Kunst

KAISERSLAUTERN

Sammlung Prinzhorn

Museum Pfalzgalerie

Voßstraße 2, Heidelberg Di, Do-So 11-17h, Mi 11-20h

Museumsplatz 1, Kaiserslautern Di 11-20h, Mi-So 10-17h

bis 10. April 2016 Dubuffets Liste

bis 10. Jan. 2016 Katharina Hinsberg: Itinerar

Skulpturenpark - Orthopädische Universitätsklinik

bis 3. April 2016 Vere Mercer: Stillleben

Schlierbacher Landstraße 200a, Heidelberg, täglich geöffnet

Galerie Wack Morlautererstraße 80, Kaiserslautern Di-Fr 14-19h, Sa 11-16h

bis 20. Dez. 2015 Lauter Minis: Große Verkaufsaktion mit mehr als 500 Originalpostkarten und Kleinplastiken

Stadtbücherei Heidelberg Poststraße 15, Heidelberg Di-Fr 10-20h, Sa 10-16h

KARLSRUHE

8. Jan. bis 7. Febr. 2016 Elke Geiger: Retrospektive Vernissage 8. Jan. 2016, 20h

ab 31. Jan. 2016 Dr. Milan Chlumsky (Ausstellung der Willibald-Kramm-Preis-Stiftung)

Messe Karlsruhe, Messeallee 1, Rheinstetten

12. Febr. bis 18. März 2016 Vera Bonsen, Irene Cuny, Katja Hess, Marianne Kaerner, Caroline Laengerer, Regine Scharf,

artKARLSRUHE 18. bis 20. Febr. 2016, 12-20h 21. Febr. 2016, 11-19h

ab 28. Febr. 2016 Christel Fahrig-Holm kunstraumMETROPOL 43


AUSSTELLUNGEN Badischer Kunstverein Karslruhe Waldstraße 3, Karlsruhe Di-Fr 11-19h, so 11-17h 20. Dez. 2015 bis 17. Jan. 2016 Mitgliederausstellung mit Dietmar Brixy Vernissage 20. Dez. 2015, 11h

Fraunhofer IOSB Fraunhofer Straße1, Karlsruhe 5. Febr. bis 21. April 2016 Elke Weickelt, Michael Stadter: Meine Geschichte (Malerei, Zeichnung, Bildhauerei) Vernissage 5. Febr. 2016, 18h

bis 7. Febr. 2016 Jens Ullrich: Refugees In A State Apartment (auf dem ZKM_Vorplatz)

Galerie Katrin Hiestand

bis 28. Febr. 2016 Exo-Evolution

bis 12. Febr. 2016 Jochen Kitzbihler, Cesa Wendt, Marie Madeleine Noiseux, Sven Ochsenreiter u.a.

bis 28. Febr. 2016 The future is Here bis 28. Febr. 2016 Allahs Automaten bis 6. März 2016 Exo-Evolution und neue Werkzeuge

Galerie Knecht und Burster

bis 17. April 2016 GLOBALE: das neue Kunstereignis im digitalen Zeitalter - 300 Tage

Baumeisterstraße 4, Karlsruhe Mi-Fr 14-19h, Sa 11-16h

bis 17. April 2016 Global Games

bis 24. Jan. 2016 Paolo Maggis: sein (Malerei)

bis 17. April 2016 Virtual Sound Gallery: eine Klang Ausstellung in allen ZKM|Museen

Stadthausgasse 11, Landau Di-Fr 10-16h, Sa 10-15h

Städtische Galerie Villa Streccius e.V. Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h

Strieffler-Haus Löhlstrasse 3, Landau Fr-So 14-17h während der Ausstellungen 14. Febr. bis 19. März 2016 Mein Lieblingsstück

Villa Streccius e.V.

Zirkel 34 – 40, Karlsruhe Di-Fr 11-13h und 14-18h, Sa 11-16h

bis 1. Mai 2016 Global Control and Censorship

Südring 20, Landau Di-Mi 17-20h, Do-So 14-17h bis 17. Jan. 2016 Susanne Ring, Thitz: Welten Objekte, Installationen, Malerei, Collagen, Grafiken)

bis 24. Dez. 2015 CLAPEKO van der Heide: Neue Arbeiten (Malerei und Objekte)

bis 1. Mai 2016 Die Infosphäre des 19. Jahrhunderts

LUDWIGSHAFEN

Galerie Schrade

ab 16. Jan. 2016 HA Schult: Aqua Pictures - die Natur pinselt sich selbst Eröffnung 16. Jan. 2016, 16h

LADENBURG

Ernst-Bloch-Zentrum

Galerie Linde Hollinger

Walzmühlstraße 63, Ludwigshafen Di, Mi 14-17h, Do 14-20h

Rheingaustraße 34, Ladenburg Mi-Fr 13-18h, Sa 13-17h

Galerie Lauth Mundenheimer Straße 252, Ludwigshafen Mo-Fr 9-13h und 14:30-18:30h, Sa 10-13h

bis 31. Jan. 2016 Ich bin hier: Vom Rembrandt zum Selfie (Künstler-Selbstportraits seit dem 17. Jahrhundert.

bis 30. Jan. 2016 vera Molnar, Werner Bauer, Diet Sayler, Turi Simeti, Anne Böhnke, Selçuk Dizlek, Martin Pfeifle, Babak Saed: Grands et Jeunes bis 2. bis 12. März 2016 selection (ausgewählte Werke der art KARLSRUHE) 19. März bis 30. April 2016 Renate Balda, Ursula Haupenthal, Markus Strieder: Spurensuche, Material- Oberfläche- Klang

Städtische Galerie Karlsruhe

Kreisarchiv Ladenburg

Lorenzstraße 27, Karlsruhe Mi-Fr 10-18h, Sa-So 11-18h

Trajanstraße 66, Ladenburg Mo-Do 9-16h, Fr 9-13, So 20.3. und 17.4. 14-17h

16. Jan. bis 10. April 2016 Şakir Gökçebağ: Reorientation

10. März bis 17. April 2016 Felicitas Wiest: So nah - so fern Vernissage 10. März 2016, 19h

Hemshofstraße 54, Ludwigshafen Do, Fr 15-18h, Sa, So 13-18h

Staatliche Kunsthalle Hans-Thoma-Straße 2, Karlsruhe Di, Mi, Fr-So 10-18h, Do 10-21h bis 17. Jan. 2016 Bethan Hus: Forest (Installationen, Skulpturen, Filme)

bis 17. Jan. 2016 Flaka Haliti, Hanne Lippard, Calla Henkel, Max Pitegoff: ars viva 2016 bis 21. Febr. 2016 Werkschau der Professorinnen und Professoren der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe 12. Febr. bis 17. April 2016 Katja Colling: Stober Pullober 19. März bis 26. Juni 2016 Friedrich Kullmorgen

ZKM – Museum für neue Kunst Lorenzstraße 19, Karlsruhe Mi-Fr 9-18h Sa, So 11-18h

Lobdengau Museum

Kunstverein Ludwigshafen Bismarkstraße 44-48, Ludwigshafen Di-Fr 12-18h, Sa, So 11-18h

Rudolf-Scharpf-Galerie

Wilhelm-Hack-Museum

Amtshof 1, Ladenburg Mi, Sa 14-17h, So 11-17h

Berliner Straße 23, Ludwigshafen Di, Mi, Fr 11-18h, Do 11-20h, Sa, So 10-18h

bis 31. Jan. 2016 Lutz Dransfeld: Grenzen künstlerisch zusammenführen (Installation, Zeichnung, Malerei)

bis 28. Febr. 2016 Wie leben? Zukunftsbilder von Malewitsch bis Fujimoto

LANDAU

bis 24. April 2016 Quellen des Lebens: Vom Ursprünglichen in der Kunst des Espressionismus bis zur Nachkriegszeit

Galerie M am Deutschen Tor Neustadter Straße 8, Landau Mi, Fr, Sa 15-18h

bis 31. Jan. 2016 Infosphäre

bis 19. Dez. 2015 Rees | Ginter: East West Wanderer

bis 31. Jan. 2016 Armin Linke: The Appearance of That Which cannot be Seen

Galerie Z

bis 31. Jan. 2016 Fabrizio Tamburini: Beyond Einsteins’ Dreaming: Riding the Photons

bis 10. Jan 2016 Rainer Fetting und Freunde (Druckgrafiken)

44 kunstraumMETROPOL

bis 31. Jan. 2016 Robert Arató, Vincent Carloff, Thomas Kleemann, Nikki Feijen, Esther Miranda, Teresa Riba, Jesus Miguel Rodrigez, Mario Sughi

Kaufhausgasse 9, Landau Di-Fr 10-12, 15-18h, Sa 10-14h

LOBBACH Manfred-Sauer-Stiftung Neurott 20, Lobbach täglich 8 bis 22h bis 10. Jan. 2016 Jenny Passet, Margit Berger: Tanz der Farben und Formen (Bilder und Skulpturen)


kunsträume der REGION MAINZ Kunst im Abgeordnetenbüro

(Malerei, Zeichnungen, Fotografie) Vernissage 14. Jan. 2016, 19h

Kaiser-Friedrich-Straße 3, Mainz Mo-Fr 9-18h

Galerie Kasten

bis 15. Jan 2016 Frank Eißner, Franziska Neubert, Petra Schuppenhauer, Bodo W. Klös, Susanne Smajic: 5 x 5 (5 Künstlerinnen und Künstler illustrieren 5 Märchen von Hans Christian Andersen)

bis 31. Jan. 2016 Retro Sweets

Landesmuseum Mainz Große Bleiche 49-51, Mainz Di 10-20h, Mi-So 10-17h

Werderstraße 18, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 12-15h

Galerie Keller Rheindammstraße 50, Mannheim Fr 14-18h, Sa 12-16h bis 30. Dez. 2015 Peter Lang (Malerei und Zeichnung)

März Galerie Mannheim Augartenstraße 68, Mannheim Mi-Fr 14-18h, Sa 12-16h 20. Febr. bis 9. April 2016 Doris Erbacher, Ben Muthofer (Zeichnungen, Wandobjekte) Eröffnung 20. und 21. Febr. 13-17h

märz Galerie Mannheim – cube 4x4x4 und raumX Augartenstraße 68 (Rückgebäude), Mannheim Do-Fr 16-18h, Sa 12-16h

23. Jan. bis 27. Febr. 2016 Thomas Putze, Andreas Welzenbach

20. Febr. bis 9. April 2016 Jean Moboules (Installation, Objekte) Eröffnung 20. und 21. Febr. 13-17h

bis 10. Jan. 2016 Johann Christian Reinhart: Der Mittelrhein in Aquarellen

Galerie Peter Zimmermann

PORT25 - Raum für Gegenwartskunst

Leibnizstrasse 20, Mannheim Di-Fr 12:30-18h, Sa 11-14h

Hafenstraße 25-27, Mannheim

bis 6. Nov. 2016 Mainz - ein Blick viele Ansichten (Fotografien, Pläne, Stiche, Gemälde, Modelle)

22. Jan. bis 27. Febr. 2016 Katie Pratt Eröffnung 22. Jan. 2016, 19h

MANNHEIM

Kanzlei MAS&P Rechtsanwälte

seit 19. Nov. 2014 Mit Nüchternheit und Phantasie. Deutsche Graphik des Barocks und Rokokos.

arthea – galerie am rosengarten Stresemannstraße 4, Mannheim Di, Do, Fr 14-18.30h, Sa 12-16h bis 11. Jan. 2016 Bruno Kurz, Thomas Reifferscheid: Greenland meets Down Under (neue Leinwandarbeiten, Steinskulpturen)

Club Speicher7 Rheinvorlandstraße 7, Mannheim Mo-Fr 8-22h 30. Jan bis Ende April 2016 Peter Lang: Himmelsfahrt Vernissage 30. Jan. 2016, 18h

Strümpfe - The Supper-Artclub

Kaiserring 48-50, Mannheim Mo-Fr 8-18h bis 15. Jan. 2016 Susanne Neiß: Hinter den Spiegeln

Kunsthalle Mannheim Moltkestraße 9, Mannheim Di-So u. Feiertage 11-18h bis 17. Jan. 2016 Der feine Schimmer: Zu Pfau und Perlmutt im Jugendstil bis 24. Jan. 2016 Spur und Geste. Graphik des Informal. 2. Febr. bis 28. März 2016 Spur und Geste. Grafik des Informals, Teil 2

bis 17. Jan. 2016 Barbara Hindahl & Jeanette Fabis 5. Febr. bis 28. März 2016 DeltaBeben - Regionale 2016 Vernissage 4. Febr. 2016, 19h Kunsthalle Mannheim

REM Reiss-Engelhorn-Museen Zeughaus C5, Mannheim, Di-So 11-18h bis 16. Mai 2016 ZART & RAU. Neues Glas aus der Sammlung Peter und Traudl Engelhorn des mudac Lausanne

REM - Forum internationale Photographie Zeughaus C5, Mannheim Di-So 11-18h seit 25. Jan. 2015 Kosmos Kunst - Meisterstücke aus der Sammlung Kunst- und Kulturgeschichte bis 6. März 2016 Nicole Simon: Fotografische Highlights 10 Jahre Metropolregion Rhein-Neckar

Jungbuschstraße 3, Mannheim Fr-Sa 20-2h (an den ersten drei Wochenenden)

5. Febr. bis 28. März 2016 DeltaBeben - Regionale 2016 Vernissage 4. Febr. 2016, 19h 5. Febr. bis 3. April 2016 Abstrakt nach ‘45. Die Künstlersammlung Harry Kögler

REM - Zephyr-Raum für Fotografie

Einraumhaus

bis 1. Mai 2016 ARCHE. Die Sammlung kehrt zurück

31. Jan. bis 29. Mai 2016 Edmund Clark: TERROR INCOGNITUS

[Kunst] Projekte Monica Ruppert

REM - Museum Weltkulturen

Lange Rötterstraße 68, Mannheim geöffnet 21. u. 29. Jan., 5. u. 12. Febr. 2016, 16-19h und nach telefonischer Absprache

D 5, Mannheim, Di-So 11-18h bis 24. April 2016 Die DUCKOMENTA - Weltgeschichte neu ENTdeckt

15. Jan. bis 12. Febr. 2016 Uta Schotten: 1 + 1 = 1 Vernissage 15. Jan. 2016, 19h

bis 30. Juli 2016 Ägypten - Land der Unsterblichkeit

Dammstraße 1, Mannheim Fr + Sa 16-19h

Galerie Falzone D, 16, Mannheim Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h

Galerie Grandel S4, 23, Mannheim Di-Fr 14-19h, Sa 10-16h bis 19. Dez. 2015 CW Loth, Wolfram Scheffel: Farbe - Fläche - Raum (Skulptur, Malerei) 9. Jan. bis 13. Febr. 2016 Wolfgang Neumann: Spülsaum (Malerei) 27. Febr. bis 2. April 2016 Karin Brosa: Schöne Aussichten (Malerei, Grafik)

Galerie im Tulla Tullastraße 25, Mannheim Mo-Do 8-16h, Fr 8-13h außer in den Ferien 14. Jan. bis 6. April 2016 Indra., Jan von Holleben: Homo Ludens

Mannheimer Kunstverein Augustaanlage 58, Mannheim Di-So 12-17h bis 10. Jan. 2016 Sebastian Schrader: Aufgeschoben (Malerei) Kuratoriumspreisträger 2015 5. Febr. bis 28. März 2016 DeltaBeben - Regionale 2016 Vernissage 4. Febr. 2016, 19h Kunsthalle Mannheim

Bassermannhaus C4, 9, Mannheim Di-So 11-18h

28. Febr. bis 30. Juli 2016 Versunkene Geschichte - Archälogie an Rhein und Neckar

Sebastian Fath | Contemporary Werderstraße 38,Mannheim Do-Fr 14-19h, Sa 12-16h bis 16. Jan. 2016 Rolf Rose (Malerei), Joachim Grommek (Siebdrucke)

kunstraumMETROPOL 45


AUSSTELLUNGEN Technoseum – Landesmuseum für Technik und Arbeit Museumsstraße 1, Mannheim

KuBa - Kulturzentrum am EuroBahnhof

SPEYER

Europaallee 25, Saarbrücken Di-Fr 10-15h

Feuerbachhaus

T6, 10, Mannheim Do-Sa 16-20h

15. Jan. bis 13. März 2016 Mirjam Elburn: Zweite Haut (Objekte, Installation, Zeichnung) Vernissage 15. Jan. 2016, 19h

bis 16. Jan. 2016 Alex Knüttel: Do you know the Wobbles?

Saarlandmuseum

TEN Gallery

Uhland Atelier

Bismarckstraße11-19, Saarbrücken Di, Do, So 10-18h, Mi 10-22h

Uhlandstraße 26a, Mannheim Do-Fr 16-21h

Moderne Galerie

Universität Mannheim Schloss, Mannheim bis 20. Mai 2016 Horst Hamann: 5 Stationen

zeitraumexit e.V. Hafenstraße 68, Mannheim 12. bis 20. März 2016 B-Seite: Festival für visuelle Kunst und Jetztkultur

MICHELSTADT Galerie Kautsch Mauerstraße 11, Michelstadt Mi-Fr 15-18h, Sa 12-16h ab 28. Dez. 2015 Künstler der Galerie: Acchrochage

NEUSTADT Herrenhof Mußbach An der Eselshaut 18, Neustadt-Mußbach So und Feiertag 11-18h, Mi 18-20h, Sa 14-18h

Bismarckstraße11-19, Saarbrücken Di, Do, So 10-18h, Mi 10-22h bis 14. Febr. 2016 Meisterwerke der Moderne und der Gegenwart bis 14. Febr. 2016 Franz Gertsch bis 24. April 2016 Gregor Hildebrandt: Sterne streifen die Fluten

Villa Böhm (Maximilienstraße 25/ Villenstraße 16b), Neustadt Do, Fr 15-18h, Sa, So 11-13h u. 15-18h 28. Febr. bis 13. März 2016 Philip Emde: Papierarbeiten

UP ART - Galerie für zeitgenössische Kunst Villa Knöckel - Quellenstraße 32, Neustadt Mi-So 15-18h u. nach Vereinbarung 6. März bis 24. April 2016 Dorthe Goeden, Hyun Gyoung Kim (Papierschnitt, Zeichnung, Skulptur)

PIRMASENS Forum Alte Post Poststraße 2, Pirmasens Di-So/Feiertage 11-18h bis 5. Febr. 2016 Josua Reichert: Buchstabenarchitekturen und Schriftbilder

Bahnhofstraße 29, Speyer Di-Fr 14-18h, Sa 11-15h

Hans-Purrmann-Haus Kleine Greifengasse 14, Speyer Di-Fr 15-17h, Sa, So 11-13h bis 21. Febr. 2016 Hans Purrmann in Montagnola (Werke des Malers aus den Jahren 1948 bis 1966)

Historisches Museum der Pfalz Domplatz 4, Speyer, Di-So 10-18h

Stadtgalerie Saarbrücken St. Johanner Markt 24, Saarbrücken Di-Fr 12-18h, Sa,So, Feiertage 11-18h

bis 17. Jan. 2016 Weil wir Mädchen sind ... Mädchenwelten in Afrika, Asien und Lateinamerika

bis 31. Jan. 2016 Moris: The Triumph of the Rat

bis 31. Juli 2016 Detektive, Agenten & Spione

bis 31. Jan. 2016 Gianfranco Foschino: Hidden Stories

Kunstverein Speyer

SCHRIESHEIM Museum Théo Kerg Talstraße 52, Schriesheim Mi 17-19h, Sa, So 14-17h

Kulturhof Flachsgasse 3, Speyer Do-So 11-18h bis 10. Jan. 2016 Manfred Fuchs: Licht, Farbe, Impressionen (Bilder 2013 - 2015)

Kunstverein Schwetzingen

24. Jan. bis 28. Febr. 2016 Werner Neuwirth, Matthias Will, Gerd Winter: BASICS - Linie-Fläche-Raum Vernissage 24. Jan. 2016, 11h

Palais Hirsch Schlossplatz 2, Schwetzingen Mi-So 14-18h

13. März bis 24. April 2016 Grigori Dor: Barocktikum (Malerei) Vernissage 13. März 2016, 11h

Schlosskapelle Schwetzinger Schloss, Schwetzingen Öffnungszeiten wie Weihnachtsmarkt

VIERNHEIM

SCHWETZINGEN

bis 20. Dez. 2015 Thomas Hildenbrand: Engel

SEEHEIM-JUGENHEIM Museum Stangenberg Merck im Haus auf der Höhe, Helene-Christaller-Weg 13, Seeheim-Jugenheim Mi-Fr 15-19h, Sa, So, Feiertage 11-18h bis Mai 2016 Gudrun Cornford: Figurative Glasreliefs bis Sept. 2016 Heidy Stangenberg-Merck: Reisen nach Italien

SINSHEIM

Deutsches Zeitungsmuseum

Stiftskirche Sunnisheim

Am Abteihof 1, Saarbrücken/Wadgassen Di-So 10 bis 16h

Stiftstraße 15, Sinsheim Sa-So 13-16h

bis 21. Febr. 2016 Frans Masereel und seine Arbeiten für die Presse

bis 20. Dez. 2015 Die kleine Form 2: Kleinpastikserie 1992-2015 Kulturstiftung Rhein-Neckar- Kreis

46 kunstraumMETROPOL

Galerie Josef Nisters

bis 10. Jan. 2016 Leben nach Luther. Eine Kulturgeschichte des evangelischen Pfarrhauses

SAARBRÜCKEN

5. März bis 5. Juni 2016 Going West! Der Blick des Comics Richtung Westen

bis 31. Jan. 2016 Anne Ludwig: Landschaften in Farbe Farblandschaften

20. Febr. bis voraus. 30. April 2016 Fiona Tan: Geography of Time

Dauerausstellung Théo Kerg

Kunstverein Neustadt

Allerheiligenstraße 9, Speyer Di-Fr 16-18h, Sa, So 11-13h

Kunstraum Gerdi Gutperle Heidelberger Straße 9, Viernheim Fr-So 14-18h bis 3. April 2016 Große Jahresausstellung: Es werde ...

Kunstscheune Viernheim Satonévriplatz 1, Viernheim Di 10-17h, Mi 14-17h, Do 10-13h u. 15-19h, Fr 14-17h, Sa 10-12h bis 29. Febr. 2016 Dagmar Kopnarski, Roland Schmitt: Vom Suchen und Finden (Holzobjekte, Malerei) 4. März bis 22. April 2016 Jurate Batura Lemke (Malerie und Zeichnungen) Vernissage 4. März 2016, 19h

VÖLKLINGEN Weltkulturerbe Völklingerhütte Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur Völklingen/Saarbrücken täglich 10-19h


kunsträume der REGION bis 3. April 2016 Schädel - Ikone. Mythos. Kult.

WALLDORF Kunst in Walldorf e.V. Alte Apotheke, Haupstraße 47, Walldorf So 15-18h bis 14. Febr. 2016 Sybille Deligne: La notion de perception (Recherchen an den Grenzen der Wahrnehmung im Raum)

SAP AG Internationales Schulungszentrum Dietmar-Hopp-Allee 20, Walldorf Mo-Fr 10-20h, 12-17h

WEINHEIM GRN-Klinik Röntgenstraße 1, Weinheim

Kunsthaus Klüber Hauptstraße 58, Weinheim Di-Fr 10-13h, 14-18:30h, Sa 10-15h

Museum der Stadt Weinheim Amtsgasse 2, Weinheim Di-Do, Sa 14-17h, So 10-17h bis 3. Jan. 2016 150 Jahre Max und Moritz 27. Jan. bis 10. April 2016 Menschen im Krieg 1914-1918 am Oberrhein (Wanderausstellung) Eröffnung 27. Jan. 2016, 18h

Volksbank Weinheim Bismarckstraße 1, Weinheim Mo-Fr 8:30-16h, Do 8:30-18h bis 15. Jan. 2016 Janes Haid-Schmallenberg: Vivisektion 19. Jan. bis 18. März 2016 Matthias Hickel-Lopez: Öl auf Holz Eröffnung 19. Jan. 2016, 19h 22. März bis 6. Mai 2016 Kunstförderverein Weinheim e.V.: Retrospektive: 30 Jahre - 30 Künstler Eröffnung 22. März 2016, 19h

WORMS Nibelungenmuseum Fischerpförtchen 10, Worms Di-Fr 10-17h, Sa, So, Feiertag 10-18h seit 8. Nov. 2014 Wagners “Ring”

Kunstverein Worms Renzstraße 7-8, Worms Mi 18-20h, Fr-So 15-18h

Museum Heylshof Stephansgasse 9, Worms Di-So 11-17h bis 30. Dez. 2015 Gregory Dembowsky: Lebenslinie (Malerei)

Museum der Stadt Worms Andreasstift, Weckerlingplatz 7, Worms Di-So 10-17h

Alle Termine ohne Gewähr.

Bildnachweise: Matthias Will, Drei Halbkreise, Flügel schwebend, 2013, Foto: Künstler / Manfred Fuchs, Fandango, 2015, 90 x 80 cm, Foto: Thomas Henne Fotodesign Mannheim / J.A.Klein, Meinen Reisegefährten gewidmet, Kupferstich, München 1819, S9976, Blick auf Schloss und Stadt von der Ziegelhäuser Landstraße, aus: Malerische Reise nach Heidelberg Johann Hürlimann (1793–1850) nach Johann Jakob Meyer (1787–1858), Heidelberg um 1822 Aquatintaradierung, koloriert, H. 22,8 cm, B. 30,1 cm (Platte) Heidelberg, Kurpfälzisches Museum, S 24406, Werbeplakat der London & North Eastern Railway für Heidelberg, Fred Taylor (18751963), Chorley & Pickersgill Ltd Lithographers, Leeds, um 1925, Farblithographie, H. 101,3 cm, B. 127,2 cm, Heidelberg, Kurpfälzisches Museum, S 10460, Foto: Knut Gattner / Shinseungback Kimyonghun, Aposematic Jacket Medieninstallation © Shinseungback Kimyonghun / Chen Ching-Yao, Inter- nationale Radiou ̈bung Taiwan-Version. Nationale Gesundheitsu ̈bung (International Radio Exercise Taiwan Version. National Health exercise), 2012, Fotografie © Chen Ching-Yao, / art Karlsruhe, Dr. Dororthea van der Koelen, Foto: FOTO DIGITAL, Heidi Offterdinger, Copyright für alle Abb. bei den Künstlern/ courtesy: Galerie Tammen & Partner / —PORT25, Benjamin Jantzen Filmstills / Videoarbeit, exploring relationship in a glitched environment, 2014/15 / —Kunsthalle Mannheim, Adam Cmiel, Titel: Fort Knox Tunnelbohrer, 2015, Material: Glas, Metal, Stein, Spiegel, Vinyl, Kabel, Strom, Maße 20 x 20 x 60 cm / Andrea Esswein, Salome, 2010 / —Mannheimer Kunstverein,Basco+ Teejay, Teejay, Kandel 2013 / Jürgen Hatzenbühler, Brooklyn-Bridge, 1995, Foto: Künstler / Susan O'Byrne, Blue Turaco, Porzellan, 2015, Foto: Künstler / Pellegrino Vignali, Frauenkopf mit grünen Lidern, 1970er Cholud Kassem, Pfeile , 2003 / Olga Malkovskaja, Dämmerung (Detail), Foto (Copyright bei Olga Malkovskaja / Sybille Deligne, sans titre, 2014, projection, Foto: Künstler / "Licht an, Vorhang auf" 1, 2015 AcrylMischtechnik auf Leinwand 100 x 150 cm aus der Liselottenserie. Fotograf: Udo Prinzler / Galerie Heller: Bild: Seichiro Fujino: Ipponashi W22 x H31 x D13 cm / Jan von Holleben Wie heiß ist die Hölle? (2015) aus dem Buch ‘Wie heißt dein Gott eigentlich mit Nachnamen?’ ©by Gabriel in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, Stuttgart / INDRA., O.T., (Grüner Traum), 155cm x140cm, 2010, Mischtechnik auf Baumwolle / Franz Ackermann, My private Tarlabasi, 2013, Mixed Media auf Papier, 266 x 560 cm, Private Colleticon Berlin, Foto: Jens Ziehe / Heidy Stangenberg-Merck, Procida, Italien, 1960, Foto: Daniela Walther / BSeite, Melanie Wetter, Verein für visuelle Kunst und Jetztkultur e.V. / Philip Emde, ohne Titel, 2013, Bild: Künstler / Matthias

Hickel-Lopez, MeeresVision, 2014, Öl auf Holz, 130 x 100 cm, Bild: Matthias HickelLopez / Peter Lang, Refur Bondi, 2013, Bild: Künstler / Peter Riek, Buettenbaum, Bild: Künstler / Heidelberger Kunstverein, Ausstellungsansicht "Es war einmal Land", Foto: Nico Rademacher / Şakir Gökçebağ, Reorientation #3, 2011, Teppich 112 x 182 x 27cm© Sakir Gökcebag, Sakir Gökcebag, Reorientation #1, 2010, Teppich 270 x 196 x 25 cm, © Sakir Gökcebag / Josua-Reichert, Typographie, Zitat J.W.v. Goethe (Bildquelle: Johannes Göbel, Bonn) / Sven-Erik Sonntag, Aesthetisches Chaos, 2015, Bild: Künstler / Requisite aus Achim Freyers Ring-Inszenierung am Nationaltheater Mannheim,„Foto: Stefan Blume“ / Uta Schotten, Hier und jetzt - Paradies, 2015 | Öl auf Leinwand | 50 x 60 cm Hermann Josef Hessel / Fotografie Hessel / Sabine Tress, Échantillon six", 2015, Öl auf Leinwand, 24x30cm, Bildfreigabe Sabine Tress / Elke Weickelt, ohne Titel, 2006 Michael, Stadter, Urban, 2015 (Detail) Bilder Elke Weickelt / Petra Blocksdorf, o.T. 2006 (Detail), o.T. 2006 Eit a Bw, 18x24cm /

Impressum Herausgeber: art-media-edition-Verlag Insel 3, D-79098 Freiburg Tel. +49 (0) 761/ 8 81 74 76, Geschäftsführung: Björn Barg Projektleitung/Redaktion: Wort.Bild.Kultur. UG (haftungsbeschränkt) Druck: ColorDruck Solutions GmbH 69181 Leimen/Germany redaktion@kunstraum-metropol.de

Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe: Barbara Auer, Dorothea Fogt, Annabell Manz, Caroline Messelhäußer, M.A., Ingrun Salzmann, Hartmuth Schweizer, Heide Seele, Bernhard Serexhe und Regina Hock, Dr. Jochen Ludwig, Tobias Wetzler Auflage 7.000 / kunstraumMETROPOL liegt in ausgewählten Museen und Kunsträumen aus.

Nächste Ausgabe: April, Mai, Juni 2016 Anzeigenschluss: Fr. 26.02.2016 Erscheinungstermin: 21 Tage nach Anzeigenschluss


kunstraumMETROPOL 1Q 2016  

Das Kunstmagazin der Metropolregion Rhein-Neckar