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Besser spät, als nie Manchmal steckt man in Situationen fest und lässt ausstehende Entscheidungen und Arbeiten einfach aus. Dann passiert aber ein Unglück, welches einem quasi dazu zwingt, die Arbeit endlich zu beginnen. Wir wollten unser Haus etwas auf Vordermann bringen und haben dies immer wieder, heute auf morgen, verschoben.

Dann haben wir einen Rohrbruch erlitten, welches und keine andere Wahl liess, als endlich etwas zu unternehmen. Dann haben wir uns auf der Suche nach einem Schreiner gemacht und liessen gleich mehrere Arbeiten verrichten. Mit dem Rohrbruch musste auch die Küche dran glauben, die komplett rauskam und unser Fachmann kümmerte sich auch um eine neue.


Wenn der Rohrbruch nicht gewesen wär, würde unser Haus bestimmt immernoch gleich aussehen. Der Innenausbau kam dann als nächstes an der Reihe und die Bodenbeläge wurden auch neu verlegt. Wenn diese Arbeiten nicht schon so lange an der Tagesordnung gestanden hätten, hätte mein Mann bestimmt einen Nervenzusammenbruch erlitten. Es standen auch viele kleinere Reparaturen im Programm, die auch einfach aussgelassen wurden. Nach den Bodenbelägen ging es dann mit den Treppen weiter, welche endlich zu quitschen aufhören mussten. Wie wir die Zeit immer wieder vergessen konnten, ist uns ehrlich unklar, wobei uns der Rohrbruch als Erlösung vorkam. Über unsere alten Möbel haben wir uns auch sehr gewundert, die so einiges ausgehalten haben und solange, hätten wir auch nie für möglich gehalten. Auf jeden Fall sind wir froh gewesen, den nötigen Anstoss bekommen zu haben, was natürlich nicht der beste war, aber sehr hilfreich kann man schon sagen.

Der Schreiner ist uns in allen Angelegenheit behilflich gewesen und wenn man sich die Arbeit so ansah, konnte man meinen, dass es in jeder Art und Weise einfacher gewesen wär, ein neues Haus zu kaufen.


Auf unseren Fachmann sind wir auch nur zufällig gestossen, wobei wir wenigstens in dieser Angelegenheit Glück gehabt haben. Sobald der Innenausbau, samt Bodenbeläge und Treppen fertig war, wurde auch die fertige neue Küche geliefert. Unser Haus sah zu diesem Augenblick schon wie neu aus und dann haben wir uns auch gefragt, wie wir die Arbeit so lange hinaus schieben konnten. Man konnte meinen, dass das Haus sich vor Wohltugend ausdehnte. Die Reparaturen sind im Grossen und Ganzen kein erwähnenswertes Thema gewesen, aber da sie kein Ende nahmen, wurde selbst die kleinste Reparatur zur riesen Herausforderung. Mein Mann ist während der ganzen Zeit ganz schön genervt gewesen und lief nur mit gerunzelter Stirn herum. Ich dachte schon fast, dass es an der verrichteten Arbeit lag, bis er mir erzählte, dass es an der verlorenen Zeit lag. Und uns ein Rohrbruch dazu zwingen musste, uns selber etwas Gutes zu tun. Tja, man lernt ja nie aus, was aber besser spät geschah, als nie. Am Ende wurden auch noch die Möbel geliefert, wo wir uns ausgiebig ausruhen konnten, ohne Angst zu haben, dass man den Boden küsst.

Naja, da unser engergierter Fachmann alle Arbeiten bestens erledigen konnte, haben wir uns auch wieder beruhigen können. Selbst mein Mann glättete seine Stirn wieder und wir haben uns auch fest vorgenommen, uns sofort um jegliche Arbeit zu kümmern.


Treppen