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Ausgabe 05 | Oktober 2016

INDUSTRIE RECYCLING Das Kundenmagazin der InduRec-Gruppe

REPORT

Rückbau Postverteilzentrum Mannheim SOCIAL MEDIA InduRec seit Jahresbeginn bei Facebook

ANDERE ÜBER UNS Als der Kran anhob, war die Brücke Geschichte

FACHFORUM Mantelverordnung – kein Ende in Sicht?


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18.02.2016

76 Tage 04.05.2016

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VORWORT

Unser Beitrag für die Zukunft

Liebe Geschäftspartner und Leser, im Sommer 2013 wurde eine Studie veröffentlicht, nach der in der Stadt Mannheim Bedarf an vier weiteren Businesshotels besteht. Im HeidelbergCement Technology Center im Leimen wurde 2015 beschlossen, umfangreiche bauliche Erweiterungen vorzunehmen. Und bei der Eichbaum Brauerei in Mannheim machte man sich zu diesem Zeitpunkt bereits Gedanken über die weitere Geschäftsentwicklung. Was hat das alles mit der InduRec zu tun, werden Sie sich nun fragen. Die Antwort liegt auf der Hand: Die neuen Projekte brauchen Raum. Abbruch und Rückbau zerstören nicht nur Altes, sondern schaffen Raum für Neues. Für Wohnen, Leben, Forschen oder auch fürs Bierbrauen, je nachdem. Thomas Lück, Geschäftsführer

Dort wo vor kurzem noch das alte Postverteilzentrum am Hauptbahnhof Mannheim stand, entstehen bald zwei Hotels mit 300 Betten, 280 Wohnungen und 10.000 m2 Bürofläche. Die Zementwerksbrücke in Leimen wird so manchem fehlen; nur nicht den 170 Forschern, die ab Ende 2016 hier zum Zug kommen. Und die Eichbaum wird auch künftig den Durst der Mannheimer und der ganzen Welt löschen. Mit unserer Arbeit haben wir die Räume dafür geschaffen. Davon wollen wir Ihnen in dieser neuen Ausgabe unseres Magazins berichten, und wenn Sie noch mehr über unsere Projekte erfahren möchten: seit Beginn des Jahres steht Ihnen auch unsere Facebook-Seite mit vielen interessanten Beiträgen rund um die InduRec zur Verfügung. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen. Ihr Thomas Lück

Inhalt REPORT

04 Größe trifft Präzision – Der Rückbau des Postverteilzentrums in Mannheim ANDERE ÜBER UNS

08 Abbruch mit Feinheiten 09 Als der Kran anhob, war die Brücke Geschichte FACHFORUM

10 Mantelverordnung – 3. Entwurf und kein Ende in Sicht? UNTERNEHMENSKOMMUNIKATION

11 Wachsende Präsenz in den Sozialen Medien


4 REPORT

Größe trifft Präzision – Der Rückbau des Postverteilzentrums in von Martin Bock und Stephan Kirchner

Schiere Kraft, filigrane Detailarbeit, akkurate Planung – bei diesem Projekt wurde von der InduRec alles gefordert. Im November 2015 wurde die InduRec mit dem Komplettrückbau des ehemaligen Postverteilzentrum Mannheim beauftragt. Dieses befand sich in unmittelbarer Nähe von Hauptbahnhof und Zentralem Busbahnhof im innerstädtischen Bereich, von Passanten und Reisenden hoch frequentiert und umgeben von Hotels, Gastronomie- und Gewerbebetrieben. Diesen riesigen, komplett massiv ausgeführten Gebäudekomplex hatte die Deutsche Bundespost in den 70er und 80er Jahren geplant und – so die damaligen Vorstellungen – mit den entsprechenden Materialien für die „Ewigkeit“ gebaut. Schon nach einigen Jahren war jedoch klar, dass das Objekt nicht so lange genutzt werden konnte wie eigentlich vorgesehen. Der komplette Bau wurde überflüssig.

Die Arbeiten auf dem Postareal erforderten Expertenwissen und Praxiserfahrung in vielen Teilbereichen.

Die massiven Gebäude waren gleichzeitig so filigran, dass man in deren Umfeld kaum schwere Maschinen einsetzen konnte.

Es folgte eine Phase des Leerstands, bis im Jahr 2015 die Entscheidung fiel, auf dem 42.000 m 2 Die Arbeit an den etwa 15 Meter hohen großen Gelände 180 Gebäudekanten war alles andere als Wohnungen, 100 Studentenungefährlich, doch die Sicherheit konnte apartments, 100 Einheiten durchweg gewährleistet werden. für betreutes Wohnen, zwei Hotels mit zusammen 300 Betten sowie 10.000 m2 Bruttogeschossfläche für Büros und eine Tiefgarage mit 480 Stellplätzen zu errichten. Auch dies ein Mammutprojekt, wofür zunächst Platz geschaffen werden musste. Und das war nicht nur wegen der ungewöhnlich großen Abmessungen gar nicht so einfach. Mit der Statik fängt alles an Die Volumina oberhalb und unterhalb der Erde waren fast gleich. Allein diese Parität zwischen dem, was man von außen sehen konnte, und dem, was noch im Boden steckte, ist außergewöhnlich und wird bei kaum einem Abbruchobjekt erreicht. Lediglich

eine 500 m2 große Fläche war nicht unterkellert, was ca. 4% der Gesamtfläche entsprach. Und dies hatte erhebliche Konsequenzen: Diese Fläche war

Zentrale Herausforderung Kellerdecke: Wie viel trägt sie? Dies musste auch auf Basis vorhandener Erfahrung beurteilt werden.

Präzise geplanter Einsatz von Mikro- und Minibaggern: Ein klassischer Abriss des Verwaltungsgebäudes war nicht möglich. Durchweg fuhren Fernbusse zum Busbahnhof. Als Lösung erwiesen sich die kleineren 8-Tonnen-Bagger, die auch auf den Geschossdecken eingesetzt wurden. der einzige Bereich, in dem Großmaschinen ohne das Risiko arbeiten konnten, in den Keller einzubrechen. Die laut Statiker zulässige Deckenlast


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n Mannheim

Lückenloser Einsatz zur Staubvermeidung: Jedem Bagger war zur Staubbekämpfung eine Wasserkanone zugeteilt.

Lärm wurde durch den Einsatz von Maschinen und Hämmern der neuesten Generation vermieden.

Auf großen Teilen der Dächer gab es eine Dachbekiesung.

Decke leidet enorm, wenn ein Teil geöffnet und somit deren Spannung weg ist. Unsere langjährige Erfahrung im Abbruch hat uns allerdings zur Einschätzung geführt, dass die Tragfähigkeit der Kellerdecke deutlich höher war als von den Statikern angenommen. Daher haben wir uns entschlossen, das oberste Geschoss mit Kleinbaggern und den gesamten Rest mit Großmaschinen abzubrechen.

Viel Geschick und Planung erforderte das Abnehmen der vorgehängten Fassadenplatten.

Viele Herausforderungen mussten ganz spezifisch gelöst werden Verkehrsbelastung: Die Baustelle befand sich gegenüber von Hauptbahnhof und Zentralem Omnibusbahnhof Mannheim (ZOB) und wurde von vier zum Teil stark befahrenen Straßen begrenzt. Die Kellerdecke wurde als wichtige Ein klassischer Abriss des VerwaltungsgebäuOperationsfläche benötigt. des war nicht möglich, da die Straßen nicht so gesperrt werden konnten, dass ein konventioneller Abriss mit dem Longfrontbagger verantwortbar gewesen wäre und der ohnehin am Kapazitätslimit laufende Verkehr nicht zusammengebrochen wäre. Noch vor Die Unterkellerung des Verwenigen Jahren wäre das in der damals waltungsgebäudes ging drei eher verschlafenen Straße problemlos Stockwerke in die Tiefe. möglich gewesen. Aber nicht mehr heute, wo durch die Zufahrtsstraße zum neuen Kellerboden eine wirklich belastBusbahnhof alle zwei bis drei Minuten ein bare Standfläche zu haben; dann Fernbus fährt. jedoch hätten die Maschinen Die Zufahrtsstraße zum Fernbus-Halt wurde für Matenoch größer sein müssen, denn wenn Als richtige Problemlösung erwiesen sich auch rialtransporte benötigt. Die gesamte Bauschuttlogistik man acht bis neun Meter tiefer steht, hier die kleineren 8-Tonnen-Bagger, die schon hatte bereits in der Entkernungsphase hohe Priorität. wird aus einem großen Bagger plötzlich auf den Geschossdecken eingesetzt wurden: ein ziemlich kleiner, und die Leistung Die Decken wurden ausgestemmt, das Gebäude über dem Keller ließ den Einsatz eines Baggers beim Abbruch nimmt mit der Höhe enorm ab. sicher von innen her ausgehöhlt und die Wände von mehr als 30 Tonnen nicht zu. Für den Abbruch Außerdem wäre bei einem frühzeitigen Abbruch geschossweise nach innen geklappt. Die Arbeit solch massiver Gebäude werden nun aber große, der Kellerdecke die Operationsfläche für Handling an den etwa 15 Meter hohen Gebäudekanten tonnenschwere Maschinen benötigt und Laden des zuhauf anfallenden Entkernungswar alles andere als ungefährlich und stellte gutes aus den anderen Gebäudebereichen verhohe Anforderungen an den Arbeitsschutz. Dass Eine Alternative wäre gewesen, die Kellerloren gegangen. Teilbereiche abzubrechen wäre es gelang, diesen sicherzustellen, wird an der decke zu Beginn abzubrechen, um dann auf dem gefährlich gewesen, denn die Tragfähigkeit einer makellosen Beurteilung der Baustelle durch Dieser Überhang hatte es in sich.


6 die Sicherheits- und Gesundheitskoordination deutlich. Staub und Erschütterung: Die Prävention gegen diese beiden klassischen Kollateralprobleme beim Abbruch war herausfordernd und die Gewerbeaufsicht wachte streng über den Erfolg der gewählten Maßnahmen. Durch eine praktisch lückenlose Besprengung mit Wasser konnte jedoch jede nennenswerte Staubemission erfolgreich bekämpft werden. Dabei war jedem einzelnen Bagger eine Wasserkanone zugeteilt, die in aller Regel durch einen Mitarbeiter geführt wurde. Durch eine intelligente Vorgehensweise beim Abbruch konnten außerdem gebäudegefährdende oder auch nur von Menschen als störend empfundene Erschütterungen vermieden werden, obwohl wegen der Terminvorgabe zum Teil extrem große Hämmer eingesetzt werden mussten. Erstaunlich, aber wahr: Gerade die großen Hämmer der neuesten Generation überraschen durch besonders niedrige Erschütterungsemissionen – eine Wohltat für die Anwohner und unsere Mitarbeiter! Arbeitsschutz: Die Sicherheit von Mensch und Maschine steht bei der InduRec traditionell im Vordergrund. Während der Planung und der

sechsmonatigen Abbruchphase kam es regelmäßig zu gemeinsamen Terminen mit Gewerbeaufsicht, Berufsgenossenschaft, Sicherheits- und Gesundheitskoordination sowie Bauherrschaft. Immer wieder wurde dabei auch von den Aufsichtsbehörden der hohe Standard der auf der Baustelle praktizierten Arbeitsschutzmaßnahmen bestätigt. Jedes Detail offenbarte neue Tücken Auf großen Teilen der Dächer gab es eine Dachbekiesung. Der Kies auf dem Bürogebäude, völlig unerreichbar auch für Kleinstmaschinen, musste abgesaugt werden. Die in rund 20 Metern Höhe liegenden Kieselsteine hätten sich beim Abbruch sonst im größeren Umkreis zu Geschossen entwickelt. Am nördlichen Ende sprang das Gebäude ab dem 1. Obergeschoss um vier Meter über die Abmessungen im Erdgeschoss zur Straße hin vor. Dieser Überhang hatte es in sich: Die Decke über dem 1. Obergeschoss war quer, die über dem 2. Obergeschoss längs zur Straße gespannt. Auch hier kamen daher die Minibagger in der Höhe erfolgreich zum Einsatz.

Interview über die aufwändigen Entkernungsarbeiten Die Entkernung eines Bauwerks von über 200.000 m³ umbautem Raum ist eine beträchtliche Aufgabe: Rund 2.500 Tonnen Schrott galt es abzubauen. Dazu kamen 2.200 m³ Isoliermaterial und 2.000 m³ Holz. Viele Kilometer an Energie- und Steuerkabeln trugen zu über 180 Tonnen hochwertiger Metallabfälle bei. Einer unserer Mitarbeiter schildert seine Eindrücke von den Arbeiten. Schon auf dem Papier lesen sich die Zahlen rund um eure Entkernungsarbeiten sehr imposant. Was stellte sich in der Praxis denn als besondere Schwierigkeit heraus? Besonders aufwändig war die Demontage der Isolierungen in den zehn Lüftungszentralen. Dort gab es sogar unter dem Estrich der Fußböden noch mineralfaserisolierte Rohrleitungen und Lüftungs­ kanäle! Und schadstoffhaltige Bodenbeläge waren auch in allen Etagen des Betriebsgebäudes zu finden. Dass noch dazu nur an wenigen Stellen geeignete Abwurfplätze zur Verfügung standen, hat uns die Arbeit nicht gerade erleichtert. Wie habt ihr dieses Problem gelöst? Wir waren ja auf mehrere Entkernungstrupps aufgeteilt, die durch Mikro- und Minibagger unterstützt wurden. Das Entkernungsmaterial hat jeder

Die vorgehängten Fassadenplatten mussten teilweise mit Hilfe eines Autokrans abgehängt werden. Die richtige Dimensionierung und Positionierung des Krans sowie die Kenntnis des Aufhängesystems waren ausschlaggebend für den Erfolg. Ein Abwerfen der Platten war zum einen wegen des Verkehrs auf der Reichskanzler-MüllerStraße nicht möglich, und zum anderen galt es, die Anwohner in der angrenzenden Wohnbebauung nicht durch starke Erschütterungen zu belästigen. Lärm war natürlich auch auf dieser Baustelle ein Thema. Allerdings erwies sich der Einsatz von modernsten Maschinen und Hämmern der neuesten Generation als Garant dafür, dass aus der Nachbarschaft keine Beschwerden kamen und die Mitarbeiter nicht über Gebühr belastet wurden. Intelligente Ideen und Lösungen haben es ermöglicht, beim Abbruch des Postverteilzentrums zur Zufriedenheit aller Beteiligten den beschriebenen hohen Anforderungen in einem sinnvollen Abbruchkonzept und durch eine dementsprechende handwerkliche Arbeitsweise gerecht zu werden.

von Markus Biedermann

Trupp direkt auf den Geschossebenen mit den Bobcats zu vorher festgelegten Abwurfplätzen transportiert. Ihr habt euch dabei gut koordiniert. Die Großmaschinen konnten den Komplettabbruch mit geringer Verzögerung beginnen. Diese war ja ausschließlich auf die Demontage unbekannter Gebäudeschad- und Störstoffe zurückzuführen. Wie muss man sich diesen Teil des Rückbaus vorstellen? Das ist teilweise schon irre. Hinter allen Betonfassaden steckt Mineralwolle in einer Stärke von 12 bis 15 cm. Das ganze Ausmaß mit all den verschiedenen Stoffen siehst du nur vor Ort. Laien können sich das kaum vorstellen. Letztlich war es dann so, dass viele von uns mit praktisch keiner anderen Aufgabe mehr betraut waren, als sich darum zu kümmern. Uns war völlig klar, wie wichtig ein gründlicher Rückbau in diesem sensiblen Bereich ist. Das Gebäude war erst 30 Jahre alt, als es abgebrochen wurde. Bereits in den achtziger Jahren gab es strenge Vorgaben zur Dämmung. Das war also durchaus ein erwartbares Problem, oder etwa nicht?

Damit haben wir durchaus gerechnet und waren ja auch vorbereitet, zum Beispiel was die Arbeitsausrüstung und das Wissen zum Umgang mit diesen Stoffen angeht. Es gab dennoch Überraschungen: Meine Kollegen agierten von einer hochreichenden Arbeitsbühne aus, was im Innenhof aber ganz besonders schwierig war, da man mit der Bühne dort nur extrem schwer hinkam. Um die Dämmung freizulegen mussten wir außerdem auch die Fassadenplatten vollständig entfernen. Die konnten aber nicht einfach so abgehängt werden, weshalb die Demontage an verkehrsarmen Tageszeiten von der Straße aus mit dem Bagger durchgeführt wurde. Dabei mussten wir jede Gefährdung oder Behinderung des Straßenverkehrs vermeiden, was unserem Team aber hervorragend gelungen ist.


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Die Maße zu Beginn

Die Mengen am Ende

OBERIRDISCH

50.000 Tonnen Beton und Bauschutt

Betriebsgebäude mit 3 Stockwerken

5.000 Tonnen Aushub (Boden und Steine)

Länge 120 m, Breite 30 m, Höhe 16 m

2.500 Tonnen Schrott

2 Meter Fassadenüberhang

872 Tonnen Gussasphalt

Volumen umbauter Raum: 56.000 m

660 Tonnen Baumischabfälle

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467 Tonnen Dachkies

Verwaltungsgebäude mit 5 Stockwerken

188 Tonnen Kabel, Kupfer, Aluminium und Edelstahl

Länge 160 m, Breite 15 m, Höhe 20 m Volumen umbauter Raum: 55.200 m3

3,9 Tonnen asbesthaltige Baustoffe

UNTERIRDISCH

2.200 m3 Isoliermaterial

bis zu drei Stockwerke in die Tiefe

2.000 m3 Holz

Volumen umbauter Raum: 93.000 m3 östlicher Keller: Länge 125 m, Breite 35 m, Tiefe 8 m westlicher Keller: Länge 80 m, Breite 28 m, Tiefe 5 m

Interview über die gelungene Entsorgungslogistik Die Bauschuttsortierung hatte bereits in der Entkernungsphase hohe Priorität. In überraschend hoher Geschwindigkeit wurde das Schuttmaterial sortiert, zum internen Verladeplatz nicht weit entfernt vom Auslauf der ehemaligen Tiefgaragenrampe „bewegt“, dort verladen und ausschließlich mit den eigenen LKW der InduRec abgefahren. Einer unserer Fahrer sprach mit uns über dieses Vorgehen. Wer nur auf das Ergebnis schaut, dass aller Schutt und Müll entsorgt ist, übersieht wahrscheinlich einiges. Welches Ziel stand für euch von Beginn an im Vordergrund? Es geht für uns ganz grundsätzlich darum, Stoffkreisläufe im Sinne der Nachhaltigkeit immer besser zu schließen. Das sorgt für eine

von Markus Biedermann

Deponieentlastung und hilft dabei, Eingriffe in die Natur bei der Primärrohstoffgewinnung zu vermeiden.

und Transport gab. Uns ist es gelungen, dies ohne Pausen und Spitzen bei der Anlieferung zu organisieren.

Was ist mit dem angefallenen Material des Postareals geschehen? Es dient als Zuschlagsstoff für die Produktion von neuem Beton. Der Bauherr wollte die über 50.000 Tonnen Schutt überwiegend als sortenreinen Beton und in logistisch berechenbarer und kontinuierlicher Weise auf seinem Gelände in Empfang nehmen.

Das klingt alles nach sehr reibungslosen Abläufen. Es gab keine Probleme? Natürlich gab es die. Zum Beispiel gelang die Herausnahme vieler Ziegelwände im Betongebäude nur mit einem immens hohen Aufwand. Was aber wiederum in unserem Anspruch begründet war – hier noch weitergehender als bei anderen Projekten – im Recyclingprozess den überwiegenden Teil des Schuttes, auch jenen aus den Gebäuden, nicht nur zu niederrangigen Zwecken wie Schotter- oder Füllmaterial für den Bau von innerstädtischen Verkehrswegen zu verwenden.

Wie wurde diese Aufgabe logistisch gelöst? Das Wichtigste dabei war, dass es nach erfolgtem Vollabbruch einen konstanten Materialfluss bei Sortierung, Aufbereitung, Verladung


8 ANDERE ÜBER UNS

Abbruch mit Feinheiten

von Sonja Reimann

Rückbau des Postverteilzentrums in Mannheim

Architektur der 80er-Jahre dominierte ein Baustoff: massiver Stahlbeton. Dieser kennzeichnet auch das Post-Verteilzentrum in Mannheim direkt neben dem Hauptbahnhof. Auf dem 42.000 Quadratmeter großen Postgelände ist viel los, denn auf dem Areal haben Baumaschinen die Oberhand übernommen. Sie setzen dem Gebäudekomplex von allen Seiten zu, um ihn strukturiert in seine Einzelteile zu zerlegen: Recyceln von Beton und Moniereisen ist angesagt. Die Rückbauarbeiten hat das Unternehmen InduRec für den Auftraggeber Diringer & Scheidel übernommen. Das Bauwerk, fast vollständig mit einer Tiefgarage bis acht Meter Tiefe unterkellert, wäre eigentlich von seiner Bausubstanz noch nicht reif für einen Abbruch gewesen. Doch es findet keine Verwendung und seine zentrale Lage in Bahnhofsnähe ist zu begehrt, um das Areal ungenutzt leer stehen zu lassen. Geplant ist für die zukünftige Bebauung ein Mix an Gastronomie, Wohnen, Gewerbe und Freizeit. Dafür muss der ehemalige Verwaltungskomplex der Post mit seinen vier Etagen weichen, der in Stahlskelettbauweise und U-Form errichtet wurde. Dieser zeichnet sich durch ein Obergeschoss mit Schwerlastdecken sowie großen Unterzügen aus. „Wir haben es hier mit einer statischen Feinheit zu tun. Der 120 Meter lange Gebäudeeinschnitt hat eine andere statische Neigung als der Rest, was wir entsprechend berücksichtigen müssen“, erklärt Thomas Lück, Geschäftsführer von InduRec. Nicht nur der Terminplan von sechs Monaten stellt eine Herausforderung für den Rückbau dar, sondern der Leistungsumfang in Höhe von 200.000 Kubikmetern umbauten Raums, den es in dem Zeitfenster zu bewältigen gilt. Mit 50.000 Tonnen Bauschutt, die anfallen, ist im Zuge von Planung und Ausschreibung kalkuliert worden. Diese müssen von InduRec per Sattelzüge und Vierachser abgefahren werden – alle Materialtransporte nehmen den Weg durch die Innenstadt und über eine Ausfallstraße mit starkem Transitaufkommen. Was das in Zeiten der hohen Verkehrsdichte bedeutet, dürfte jedem klar sein, der tagtäglich auf deutschen Straßen unterwegs ist. Hauptakteure auf der Baustelle sind fünf Großbagger sowie drei Acht-Tonner, ein

Fünf-Tonner, drei Kompakt- und ein Radlader. Seinen Premiereneinsatz auf dieser Baustelle feiert ein Cat Kettenbagger 352F. „Er erfüllt unsere Anforderungen an Leistung und Kraft in vollem Umfang. Da wir viele Industrieabbrüche übernehmen, bei denen massiver Beton abgebrochen werden muss, war die logische Konsequenz, auch weiterhin entsprechendes Equipment in der 50-Tonnen-Klasse anzuschaffen“, so Firmenchef Thomas Lück, der sich ehrenamtlich im Vorstand vom Deutschen Abbruchverband engagiert und sich dort mit Unternehmern seines Fachs austauscht. Bevor die Maschinen loslegen konnten, musste im Zuge der Arbeitsvorbereitung vom Statiker die Belastung auf der Kellerdecke, unter der sich die Tiefgarage befindet, nochmals berechnet werden. Das Ergebnis: Geräte bis zu 35 Tonnen haben quasi freie Fahrt – für sie gibt es keine Einschränkungen. Der 50-Tonnen-Kettenbagger und der 70 Tonnen schwere Longfrontbagger dürfen dagegen nur in ausgewiesene Teilbereiche vorrücken. Kompaktgeräte arbeiten auf dem Dachgeschoss. „Erst war angedacht, das unterkellerte Gelände bis zum Boden der Tiefgaragen runterzubrechen, doch dann hätten wir in Höhen von bis zu 28 Meter agieren müssen“, so der Unternehmer. Den Anfang macht die Entkernung. „Bei der Entkernung gehen wir gründlich vor. Das zahlt sich letztlich aus. Denn damit können wir uns im Nachgang viel Arbeit sparen, die uns unnötig aufhält. Schließlich wollen wir möglichst viel sortenreinen Beton aus der Gebäudesubstanz holen und für das Recycling aufbereiten und mit wenig Bauschutt auskommen“, rechtfertigt der InduRec-Geschäftsführer den Aufwand bei der Entkernung. War anfangs die Hälfte der Belegschaft von rund 60 Mitarbeitern damit beschäftigt, sind derzeit noch 17 Mitarbeiter vor Ort. Der Rest des Teams ist auf anderen acht Baustellen zugange, die parallel zum Abbruch auf dem Postareal in Mannheim laufen.

Typisch für einen Abbruch in der Innenstadt: Er muss so emissionsarm wie möglich angepackt werden. Aufkommender Staub wird umgehend im Keim erstickt – zur Staubbindung richten Schneekanonen ihren Wassernebel und Mitarbeiter Feuerwehr-C-Schläuche auf Bagger wie den Cat 352F, wenn er mit einer 6-Tonnen-Schere oder einem 5-Tonnen-Hydraulikhammer sich im Stahlbeton festbeißt und ihn zertrümmert. Im Fall der Tiefgaragenzufahrt bedeutet es: Decken

und Säulen werden nicht einfach unkontrolliert platt gemacht, sondern alles erfolgt nach einem bestimmten Prinzip: Die Decken werden quasi zur Abfederung von herunterfallendem Material als Puffer benutzt. Das dämmt den Aufprall. Unterzüge schneidet keine Schere, weil sie so massiv sind. Sie werden angemeißelt, dann umgekippt. Ganz geräuschlos geht grundsätzlich kein Abbruch über die Bühne. Rückbau ohne Geräuschkulisse schließt sich von vornherein aus“, räumt Thomas Lück ein. Deswegen werden – wie auf der Baustelle in Mannheim – Geräte nach neuestem Stand der Technik eingesetzt. Dieser Beitrag erschien in einer längeren Fassung im Deutschen Baublatt (Nr. 385, März/April 2016).


9 ANDERE ÜBER UNS

Als der Kran anhob, war die Brücke Geschichte

von Roland Fink

Die alte Zementwerksbrücke am Stadteingang von Leimen wurde abgerissen – 3200 Grad Celsius ließen den Stahl weich werden

Manches vermisst man erst, wenn man es nicht mehr wahrnimmt. Da war doch was? So wird sich mancher Verkehrsteilnehmer fragen, wenn er den nördlichen Stadtausgang durchfährt. Die grüne Stahlbrücke auf Höhe des Leimener Werkes von „HeidelbergCement“ ist seit Freitagnacht Geschichte. Es war alles generalstabsmäßig vorbereitet, um die Brückenkonstruktion aus Stahl sicher abzubauen und zu entsorgen: Die Rohrbacher Straße war ab dem Zugang zum Stralsunder Ring für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Ein Schwerlastkran, der maximal 200 Tonnen heben kann, stand bereit. Für diesen war die Stahlbrücke mit ihren 22 Tonnen also ein Klacks. In die sogenannte „Bandbrücke“, so der technische Ausdruck, wurden Löcher gebrannt und das Bauwerk durch diese an dicken Ketten gesichert.

Arbeitsstätte zahlreicher Menschen, die seit 1896 beim Zementwerk Anstellung fanden. Das alles war Geschichte, als um 1.40 Uhr der Kran anzog und sich die Ketten spannten. Die Leitungsführungen, die Kabelstränge und Steuerleitungen, die auf der Brücke verliefen, waren bereits segmentiert und ausgebaut. Ein kurzes Knacken, dann schwebte die 22 Meter breite Brücke an den Ketten. Die Männer der Weinheimer Firma InduRec hatten fürs Erste ganze Arbeit geleistet. Geschäftsführer Thomas Lück war selbst vor Ort, um die Arbeiten zu beobachten. „Vorarbeit und die Vorbereitung sind das Wichtigste, die Männer wissen, was zu tun ist“, so Lück. Alle hatten gewartet, bis die letzte Straßenbahn der Linie 23 um 0.45 Uhr aus Leimen ausfährt. Die RNV kümmerte sich um die Fahrdrähte, kurz danach kam die Order „Spannungsfrei, wir können!“

die Brücke an den Ketten, wurde an der Lichtsignalanlage vorbei parallel zu den Straßenbahnschienen geschwenkt und auf Balken abgelegt. In zwei Teile zerschnitten wurde der Stahl dann auf Tiefladern abtransportiert. Zahlreiche Schaulustige verfolgten das Geschehen von der Absperrung aus, alles verlief reibungslos. Nur einige uneinsichtige Fahrradfahrer wollten partout die nicht ungefährliche Arbeitsstelle kreuzen. Am Samstagmorgen war dann alles wie vorher. Fast. Nur die „HeidelbergCement“-Brücke fehlte. Jetzt ist der Blick frei auf das neue Gebäude des „HeidelbergCement Technology Center“ (HTC), das im Oktober dieses Jahres bezogen wird. Aber auch das wird ein Hingucker auf Jahrzehnte. Dessen sind sich die Verantwortlichen sicher. Dieser Beitrag erschien am 17. Mai 2016 in

1960 wurde eine alte Querung zur Förderung von Bruchmaterial vom damaligen Steinbruch durch diese Brücke ersetzt, bis 1969 liefen die Loren mit dem Bruchgestein über diese Verbindung. Die war aber nicht nur von arbeitstechnischer Bedeutung. Für viele war sie das Kennzeichen, nun Leimen zu verlassen oder in die Stadt einzufahren. „HeidelbergCement“ prangte in großen Lettern auf dem Firmengrün und signalisierte die

Acetylen und Sauerstoff, das sind die Zutaten, die bei 3200 Grad Celsius auch harten Stahl wie Butter in der Pfanne weich werden lassen. Auf der Seite des Werkes wurde die Auflage durchtrennt, die Funken stoben, die Fenster darunter waren abgedeckt. Ein kräftiger Wasserstrahl kühlte das schmelzende Eisen. Dann kam die Seite zum Oberklamweg an die Reihe. Hier stand auch der mächtige Bagger schon parat, der die Widerlager aus Stahlbeton zu knacken hatte. Sanft pendelte

der Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg.

Direkt zum Film „Abbau der Zementwerksbrücke“


10 FACHFORUM

Mantelverordnung – 3. Entwurf und kein Ende in Sicht? von Mathias Beyer (Bereichsleiter Entsorgung)

100 %

vor Mantelverordnung Verhältnis von Verwertung und Beseitigung ausgewählter Abfallarten (2012)

75 %

Daten: Kreislaufwirtschaft Bau danach

50 %

Projektiertes Verhältnis von Verwertung und Beseitigung bei einer angenommenen Absenkung der

25 %

Recyclingquote von 50% nach einem Inkrafttreten der Mantelverordnung in der jetzigen Form.

0% Boden und Steine vor Mantelverordnung

Bauschutt

Straßenaufbruch Bauabfälle auf Gipsbasis

Beseitigung danach Recyling/Verwertung

Mit der Veröffentlichung des 9. Monitoring-Berichts zu Aufkommen und Verbleib von mineralischen Bauabfällen durch die Initiative Kreislaufwirtschaft Bau im vergangenen Jahr konnte wieder eindrücklich aufgezeigt werden, dass die deutsche Bauwirtschaft den von der EU ab 2020 geforderten Verwertungsanteil (70%) bei diesen Abfällen bereits seit Jahren mit Quoten von über 90% deutlich übertrifft. Wie ein Damoklesschwert hängt jedoch die seit über 10 Jahren in der Entwurfsphase befindliche Mantelverordnung über der deutschen Verwertungslandschaft für mineralische Bau- und Abbruchabfälle. Das hehre Ziel des Gesetzgebers, mit dem im Juli letzten Jahres veröffentlichten 3. Arbeitsentwurf der sogenannten Mantelverordnung nun endlich die Belange des Boden- und Grundwasserschutzes, des Baustoffrecyclings und des Deponierechts zu harmonisieren und einen bundesweit einheitlichen rechtssicheren Rahmen für die in diesen Bereichen agierenden Abfall- und Recyclingbetriebe zu schaffen, stieß erwartungsgemäß trotz einiger Nachbesserungen (z.B. bei den Grenzwerten für PAK und Sulfat), wie schon bei den beiden Vorgängerentwürfen, auf Kritik der beteiligten Akteure am Markt. Grund ist zum einen ein massiver Widerspruch zwischen dem 2012 von der Bundesregierung beschlossenen Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) mit dem Ziel der nachhaltigen Nutzung natürlicher Rohstoffe einerseits und der innerhalb der Mantelverordnung geplanten Änderung der Grundwasserverordnung, z.B. mit den damit verbundenen Eluat-Prüfwerten für Böden und Recyclingbaustoffe, andererseits. Zum anderen

Beseitigung Recyling/Verwertung

ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die innerhalb der Ersatzbaustoffverordnung definierten Einsatzmöglichkeiten von Recyclingbaustoffen und Böden durch ihre Komplexität und Unübersichtlichkeit öffentliche Auftraggeber noch mehr davon abhalten werden, den Einsatz derartiger Baustoffe in ihren Ausschreibungen zu berücksichtigen, als es derzeit schon der Fall ist. Es ist zu befürchten, dass nach Inkrafttreten der Mantelverordnung in der jetzigen Form deutliche Verlagerungen der Stoffströme von der Verwertung hin zur Beseitigung (Deponierung) eintreten werden. Ein Bauschuttrecycling in der Form, wie wir es heute betreiben, wäre dann Geschichte. Ebenso erginge es den Bodenmassen, die derzeit in Rekultivierungen und Verfüllungen verwertet werden. Es ist daher zu begrüßen, dass durch das Umweltbundesamt im Juli letzten Jahres ein so genanntes Planspiel zur Mantelverordnung unter Teilnahme der betroffenen Akteure ausgeschrieben und vergeben wurde, in dem im Rahmen einer Gesetzesfolgenabschätzung die Auswirkungen der geplanten Mantelverordnung auf die Stoffströme Recyclingbaustoffe und Bodenmaterial praxisnah betrachtet werden sollen (Planspiel I). Ergänzt wird das Vorhaben durch ein gesondertes Forschungsvorhaben zu den Themen Schlacken und Aschen (Planspiel II). Zwischenzeitlich haben an mehreren Terminen sogenannte Planspieltage stattgefunden. Wir dürfen gespannt sein, ob die Auswertungen der beiden o.g. Vorhaben ein Umdenken des Gesetzgebers bewirken werden hin zu einer Änderung des Verordnungstextes, der in der

Ausgestaltung der alltäglichen Praxis dann endlich dem entspricht, was Deutschland schon seit Jahren als gesellschaftliche Aufgabe proklamiert: eine nachhaltige Politik der Schonung natürlicher Ressourcen im Rahmen einer modernen Abfallpolitik durch Förderung der Kreislaufwirtschaft. Erste auf Tagungen und Kongressen vorgetragene Erfahrungen und Einschätzungen einiger Planspielteilnehmer lassen allerdings Zweifel aufkommen, ob das vorgenannte Ziel angesichts einer straffen Zeitplanung des Gesetzgebers, der einen entsprechenden Referentenentwurf noch in dieser Legislaturperiode vorlegen will, tatsächlich eingehalten werden kann. Vermutlich wird es wohl doch noch eine ganze Weile dauern, bis ein bundeseinheitliches Regelwerk verabschiedet werden kann.


11 UNTERNEHMENSKOMMUNIKATION

Wachsende Präsenz in den Sozialen Medien von Markus Biedermann

InduRec pflegt seit Jahresbeginn einen Unternehmensauftritt bei Facebook Themen der nächsten Ausgabe: ++ Baustellensicherung und -versicherung ++ Bauschuttrecycling – Zukunft oder Vergangenheit? ++ Abbruchtechnik und Gebäudeentkernung

Impressum INDUSTRIERECYCLING ist das Kundenmagazin der InduRec-Gruppe. HERAUSGEBER InduRec GmbH | Daimlerstraße 3 | 69469 Weinheim Tel. 06201 60 20 99 - 0 | Fax 06201 60 20 99 - 9 info@indurec.de | www.indurec.de

21 Millionen Deutsche rufen Facebook täglich auf. Das soziale Netzwerk hat sich in den vergangenen zehn Jahren zum börsennotierten Unternehmen mit weltweit fast 13.000 Mitarbeitern entwickelt. Längst buhlen globale Marken ebenso wie lokale Kleinunternehmer um die Aufmerksamkeit der Nutzer. Dabei galt Facebook lange Zeit nur als geselliger Internet-Stammtisch zum Austausch über die Banalitäten des Alltags. Das Netzwerk ist heute jedoch um viele Funktionen gewachsen und hat sich für andere Inhalte geöffnet. Für viele Consumer-Marken ist es zum zentralen Marktplatz geworden. Nachrichten- und Unterhaltungsmedien veröffentlichen bei Facebook, um ihre Reichweite zu erhöhen. Dass jetzt auch die InduRec auf der beliebten Plattform vertreten ist, hat vor allem einen Grund: Die Weinheimer Abbruchspezialisten bieten ihren Kunden, Partnern und Interessenten einen aktuellen und zeitgemäßen Kommunikationskanal an. Welches Ziel verfolgt die InduRec damit? Geschäftsführer Thomas Lück betont die Möglichkeit, „mit der Facebook-Seite unsere facettenreiche Arbeit zeitnah zu aktuellen Projekten darzustellen. Für unsere Kunden und Partner sind wir präsent und treten mit ihnen in direkten Kontakt. Darüber hinaus erreichen wir einen großen

interessierten Personenkreis und natürlich auch potenzielle neue Mitarbeiter.“

REDAKTION Thomas Lück (V.i.S.d.P.), Sigrid Bock, Stephan Kirchner

Ein beeindruckendes Fotoalbum, das den umfangreichen Rückbau des ehemaligen Postareals am Mannheimer Hauptbahnhof dokumentiert, und das Video des sensiblen Vorgehens bei einem nächtlichen Brückenabbau in Leimen sind nur zwei jüngere Beispiele für Facebook-Beiträge der InduRec, die auf großes Interesse gestoßen sind. Ganz so ernst muss es aber nicht immer zugehen: Die Freunde der Seite dürfen ihr Wissen bei kleinen Fachfragen aufblitzen lassen und wenn InduRec live von der Fachtagung des Abbruchverbands berichtet, dann überträgt sich die gute Stimmung von dort auch auf die Community.

redaktionelle Mitarbeit und Gastautoren: Mathias Beyer, Markus Biedermann, Martin Bock, Roland Fink, Sonja Reimann Lektorat: Stephan Kirchner PRODUKTION & GESTALTUNG COSA LOGO - Agentur für Mediengestaltung Tel. 0621 43 96 285 | www.cosa-logo.de Artdirektion: Peter Zeilfelder DRUCK & LETTERSHOP BB Druck, Ludwigshafen BILDNACHWEIS S. 8 und 9: Eigenproduktion

Beteiligung und Feedback sind ausdrücklich erwünscht: „Wir möchten auch die Leser unserer Kundenzeitschrift herzlich dazu einladen, uns bei Facebook zu folgen. Selbst wenn sich manche Themen gleichen, werden alle Leser noch viel Neues über die InduRec erfahren können“, so Thomas Lück.

Besuchen Sie uns auf Facebook www.facebook.com/indurec

S. 11: Screenshot Facebook alle weiteren: Klaus Hecke – netcondition.de Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck sowie Wiedergaben, auch auszugsweise, sind ohne schriftliche Genehmigung des Herausgebers nicht gestattet.


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Profile for InduRec

InduRec Kundenmagazin 05 Oktober 2016  

Der Rückbau des Postverteilzentrums Mannheim war eine der größten Rückbaumaßnahmen der letzten Jahrzehnte.

InduRec Kundenmagazin 05 Oktober 2016  

Der Rückbau des Postverteilzentrums Mannheim war eine der größten Rückbaumaßnahmen der letzten Jahrzehnte.

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