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(Foto: Julia Wauschek)

HEREINSPAZIERT

KW 21

100% RECYCLING-PAPIER

Juni 2021

S.13

S.19

EIN MATCH - UND NUN? In unserer Serie zum Dating in Corona-Zeiten gehts jetzt um die Kontaktaufnahme.

S

chnuppern erwünscht: Die Landesgartenschau in Ingolstadt lockt mit Blütenpracht und Informationsfülle. Für IN-direkt sind drei Generationen an LGS-Besuchern zum „Geländetest“ ausgeschwärmt.

NEUES KONZEPT Die Ingolstädter Literaturtage im Juni verlegen die Leselust an ungewöhnliche Orte.

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IN diskret

Umweltsünde Sport von Melanie Arzenheimer Über kaum ein Thema ist im Ingolstädter Stadtrat so intensiv diskutiert worden wie die DiscGolf Anlage im Park, dessen Namen nicht genannt werden darf. Dabei geht es um mehr als Frisbeescheiben, die in einen Korb geworfen werden. Es geht um Grundsätzliches. Ist Sport an sich nicht schon ein Umwelt-

IMPRESSUM Herausgeber: Christian Bauer V.i.S.d.P. Am Lohgraben 27 85051 Ingolstadt Geschäftsführung: Christian Bauer (08 41) 14 90 260-0 info@IN-direkt.de

frevel? Impliziert das eigene Bewegen in der Natur nicht immer eine Beeinträchtigung der selben? Gibt es überhaupt umweltverträgliche Sportarten? Alleine auf Gehwegen zu laufen, ja, das ist umweltverträglich. Der Gehweg ist ja schon wegen anderer in die Landschaft betoniert worden. Aber die meisten Sportarten stellen sich als höchst bedenklich heraus. Tennissandplätze zum Beispiel sind künstlich angelegte Wüsten, die jedem Garten des Grauens Konkurrenz machen. Von Hartplätzen ganz zu schweigen. Da hat die fleißigste Biene nichts zu lachen. Mit hohem Ener-

Redaktionsleitung: Melanie Arzenheimer presse@IN-direkt.de

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Nächste Ausgabe: 11.06.2021

weitere Beiträge: Georg Appel, L. Sindarin , Marie Weiss, Hans-Martin Kurka

gieaufwand betriebene Turnund Schwimmhallen täuschen ein künstliches Sommerklima vor, das es gar nicht gibt. Noch schlimmer ist es bei Skipisten oder Eishallen. Über Monate hinweg so zu tun, als wäre man in Norwegen hat mit der Klima-Realität so viel zu tun wie RTLII mit Bildungsfernsehen. Die Alternative würde lauten: draußen sporteln! Auf zugefrorenen Seen zum Beispiel. Und wenn´s nicht friert – Pech gehabt. Aber draußen besteht ja immer die Möglichkeit, viel ka-

Karikatur von Helmut Kaiser

putt zu machen. Wenn sich beispielsweise tausende Triathleten durch das Ufergewächs in den Baggersee stürzen, bekommt nicht nur der heimische Hecht einen Herzinfarkt. Aber wenigstens freuen sich die Algen. Durch die über die Sportler in den See abgegebenen leistungsfördernden Mittel, wird wenigstens das Algenwachstum gestärkt. Fazit: Der umweltverträglichste Sport ist der, der zu Hause ausgeübt werden kann. Sehr beliebt: Extrem-Couching. Da besteht beim intensiven Rumliegen nicht mal Verletzungsgefahr für Mensch und Umwelt. Das ist gelebter – oder gelegener – Naturschutz.


Ein besonderer Ort für alle Sinne? Die Landesgartenschau in Ingolstadt im Drei-Generationen-Test Nun ist sie also geöffnet, unsere 2. Landesgartenschau, auf unglaublichen 23 ha!. Und das auch noch an einer Stelle, bei dem viele Ingolstädter Bürger damals (Zuschlag für Ingolstadt erfolgte 11/2009), bei der Entscheidung für das Gelände im westl. Industrieviertel und das damit verbundene Siegerkonzept 2014, den Kopf geschüttelt haben. Auch heute, nachdem sie fertiggestellt und besucht werden kann, gibt es noch kritische Stimmen: „Ein Park inmitten von Industrie und Geschäften - das macht doch keinen Sinn“ oder „Damals mit dem Klenzepark, das war noch was, das hatte Flair, aber das? Wer soll das nutzen?“. Wir - 3 Generationen aus Ingolstadt machen uns auf den Weg und lassen uns durch die Weiten des neuen Volksparks treiben und wollen herausfinden: Lohnt sich für Jedermann ein Besuch, egal ob alt oder jung? Werden unsere Erwartungen erfüllt oder gar übertroffen? Und jeder hatte für sich die Aufgabe, 1 persönliches Highlightfoto zu schießen. ++++++++++ BEGINNEN WIR MIT DER 1. GENERATION Anton, 83 J. aus Hagau: Am 11.5. machte ich mich auf den Weg und betrat über den Eingang West die LGS. Ich hatte bereits 2020 die Gelegenheit, die LGS zu erkunden, aber was mich heute, gleich nach dem Eintritt erwartete, begeisterte mich. Welch eine Blumenpracht! Ein buntes Blütenmeer, jede Pflanzenart - ein Schild: gut, dass ich einen Block dabeihatte und mir einige Namen aufschreiben konnte, zum Nachpflanzen. Und dann spazierte ich los - ganz gemütlich - zu Fuß. Ich wusste zwar, dass es mobile Einheiten zum Mieten (gg. Kaution) gab, aber ich dachte, das Gelände ist ja 4 - GESELLSCHAFT

nicht so groß. Im Nachhinein ein Fehler. Was mir gleich auffiel - es war nicht wirklich viel los, die Wege leer, egal wo – es gab immer freie Sitzgelegenheiten und überall Spielplätze, ganz unterschiedliche. Für Kinder ein Paradies, vor allem wenn man dann am See vorbeikommt. Der wirkt riesig und ist voller Besonderheiten: Wasserspiele, viele Fontänen, Sprühregenbogen, Wasserspielplatz. Fast alles, was man sich so mit Wasser vorstellen kann. Fast sage ich, weil ich eine Kneipp-Anlage vermisste. Wäre schon schön gewesen und bestimmt auch für die Jahre nach der LGS ein gern genutzter Ort geworden. Vielleicht lässt es sich ja noch verwirklichen? Nach ca. 1 1/2 Stunden machte ich dann eine Pause auf der großen Wiese und habe die Sitzsäcke ausprobiert und war angenehm überrascht. Voll bequem! So bequem, dass ich tatsächlich eine Stunde eingeschlafen bin. Erholt machte ich längere Stopps bei „Wir 4 Gärten der Region“ und den Pavillons der Partnerstädte, das hat mich wirklich interessiert. Nach fast 3 Std. und einem „Radler“ zwischendrin, kam dann schließlich mein persönliches Highlight des Tages: der Bereich – „Leben im Fluss“. Die Atmosphäre war

total beruhigend, die Sitzgelegenheiten luden zum Entspannen ein und die dort gezeigte Sauna wünschte ich mir in meinen Garten. Inzwischen waren 4 Stunden vergangen und trotz meiner Siesta war ich ziemlich müde und geschafft. So müde, dass ich leider nicht mehr in die weiter entfernt liegenden Bereiche gekommen bin. Kurzes Resüme: Wunderschön gemacht, tolle bunte Blumenteppiche, viele interessante Pavillons (leider nicht alle geöffnet), angenehme Menschenmengen (schade für die Veranstalter). Eine spezielle Anmerkung: Ich hab vor kurzem ein Bild von einer Wendebank gesehen: komplett ausrichtbar nach Sonne/Schatten (180 Grad) und die man im Winter komplett dreht, so dass die Bank vor dem Winterwetter geschützt wird. Ich hatte die leise Hoffnung, das auf der LGS in Live sehen zu können. Aber wie gesagt, sehr speziell und kein Kritikpunkt. Ich werde auf jeden Fall nochmal vorbeischauen, das nächste Mal mit meiner Frau; und ganz sicher leihe ich mir dann ein Fahrgerät. Zur Frage - Ist die Lage passend? Da kann ich nur sagen - auf jeden Fall! Genau sowas brauchen die Bewohner des Stadtviertels, eine kleine Oase der Ruhe und Erholung inmitten der Industrie, die ohne die LGS wohl nie erbaut worden wäre. ++++++++++ EINDRÜCKE DER 2. GENERATION: Chris (48 Jahre) und Sinda (52 Jahre) aus Gerolfing Wir waren am 10.5. auf der Landesgartenschau und hatten Sonne pur, ca. 25 Grad. Wir nutzten den Nachmittag und starteten unseren Besuch um 13.00 an der Westparkbrücke. Schon beim Runtergehen der Treppe, man hat hier einen super Blick auf

den Park, sagten wir zum 1. Mal „WOW“. Vorbei am Wasserpark und bunten Blumenbeeten - UND SUPERKOMISCHEN SCHILDERN mit Sprüchen wie „Freiwachsenden Pflanzen ist der Aufenthalt in den städtischen Grünanlagen untersagt“ und „Vermeiden Sie jede Art von Schattenbildung“ - kamen wir zur Blumenhalle, die leider geschlossen hatte. Toll hier waren die riesigen bunten Blumenbeete und die Beschilderung der vielen schönen Pflanzen, da steckt viel Arbeit drin. Wir sind gemütlich die Wege entlang geschlendert vorbei an der Parkterrasse, Wir 4-Pavillons, knallblauen Schafen, vielen schön angelegten kleinen Garteneinheiten, den Ausstellungen der Partnerstädte. Immer weiter in Richtung Süden, dort gab es nämlich erfrischende Cocktails - lecker! Gerüstet mit jeweils einem Drink, die leider in schnöden Einwegplastikbechern serviert wurden (was wir sehr befremdlich fanden, geht es im Park ja auch ums Thema „Nachhaltigkeit“), suchten wir uns auf der Wiese ein lauschiges Plätzchen mit Schirm und Sitzsäcken. Das war Klasse. Wie schon gesagt, es war nicht viel los, so war alles sehr entspannt und ruhig. Im Hintergrund hörte man zwar die Autos fahren, trotzdem hatte man das Gefühl von Urlaub und Ruhe. Dann besuchten wir noch die „Junge Gartenschau“; hier gab es viele Ideen für den eigenen Garten. Den Bachlauf fanden wir super und beim Anblick der Hopfenwiese fragten wir uns, ob die Organisatoren aus dem Hopfen vielleicht noch LGS-Bier brauen lassen werden? Apropo Bier, wir gingen nochmal zur Fressmeile im Süden – Food Trucks mit verschiedenen Leckereien (Burger, Rahmfleck, Chili con Carne ...) machten die Auswahl schwer. Aber wir wurden fündig und es schmeckte sehr sehr lecker. In diesem Bereich waren


auch die Tafeln angebracht, auf die jeder seine Gedanken zu den Fragestellungen „Das wünsche ich mir...“, „Eine wirklich gute Idee...“ und „Nachhaltig ist...“ schreiben konnte. Das war schon sehr interessant und lustig zum Lesen. Nach über 5 Stunden, müde und geschafft - wir hat-

Liebe im Detail, deshalb machen wir beim nächsten Mal eine Führung mit. Es war vieles so interessant, dass wir gerne genaueres erfahren möchten. Ein wirklich eindrucksvoller Tag ging dann um kurz nach 19.00 Uhr zu Ende. Stolz posteten wir beide eine Bildauswahl unseren Freunden

ten diese Flut an interessanten Bereichen wirklich völlig unterschätzt - gingen wir dann Richtung Parkplatz. Hier wurden wir dann tatsächlich nochmal wach: Tausende von Bienen schwirrten plötzlich in der Luft, das war schon sehr beeindruckend. Wenn man von diesem Weg zum Wassergarten kommt, erschließt sich die besondere Geometrie des Parks....mit den schönen Wasserspielen, den Betonelementen, Wasserbiotopen - hier muss man einfach eine Pause machen und das Plätschern geniesen. Ein Highlight und der perfekte Ort, um das Gesehene nochmal Revue passieren zu lassen: Da haben die Planer wirklich ein wundervolles, modernes Areal gestaltet - ein tolles, zeitgemäßes Konzept umgesetzt mit vielen interessanten Beiträgen und Lehrpavillons (nicht alle waren geöffnet). Für Kinder - ein Paradies: es gibt an jeder Ecke tolle Spielplätze, den Wasserspielpark und natürlich auch den Bereich, in dem die Kinder ins Wasser dürfen. Als wir so zum Abschluss nochmal über den Park blickten, fiel uns auf, dass wir 2 Bereiche völlig übersehen hatten. Nach 6 Stunden konnten wir uns aber nicht mehr dazu durchringen, noch hinzugehen. Wir werden auf jeden Fall nochmal kommen. Im Park steckt viel

per WhatsApp - Status! Wir freuen uns für die Anwohner in diesem so tristen Stadtviertel - genau richtig gemacht, liebe Planer! Eine tolle Aufwertung mit einem riesigen Mehrwert für Alle. Bleibt zu hoffen, dass der Park auch nach der LGS noch seinen Charme behält und genauso viel und gerne wie der Klenzepark genutzt wird. Und - hoffentlich wird hier nach der Öffnung für die Allgemeinheit nichts zerstört. ++++++++++ SCHLIESSLICH DIE EINDRÜCKE DER JUNGEN GENERATION: Stella (16) und Quirin (21) aus Wettstetten Am 10.5 abends haben wir die LGS besucht. Wir sind durch den Eingang West aufs Gelände. Nach nur ein paar Metern haben wir schon unser persönliches Highlight entdeckt: Den Landschaftssee! Dieser liegt wunderschön im Zentrum des Parkes und lädt direkt ein, sich dort hinzusetzen und ein kaltes Getränk zu trinken. Mit den Sitzsäcken und Liegestühlen, die übrigens im ganzen Park verteilt sind, fühlt man sich auch fast wie im Urlaub. Leider sieht man direkt auf den Westpark, dies hat uns

aber nur ein wenig gestört. Nach einer kleinen Pause sind wir dann direkt in Richtung Wasserspielplatz und Wassergärten gelaufen. Wir beide waren wirklich begeistert davon. Wir sind zwar beide aus dem Alter raus, wo man noch auf Spielplätzen spielt, aber auf diesem hätten wir auch früher sehr gerne unsere Zeit verbracht. Dort gab es auch eine Essensmöglichkeit und einen kleinen Eisstand. Wir haben uns direkt ein Eis geholt und sind damit an den Wassergärten vorbei. Unser nächstes Ziel - das Stadtlabor, dabei sind wir auch am „Garten als Kraftort“ vorbeigekommen, der uns nachdenklich gestimmt hat, da Themen wie der Tod und die Umwelt angesprochen wurden. Kurz vor dem Stadtlabor sind wir an einem Bienenhaus vorbeigekommen, und herumfliegenden Schwärmen. Einerseits finden wir es wichtig, dass Bienen geschützt werden, andererseits fanden wir es auch nicht ganz ungefährlich, aber so lange man keine Angst vor Bienen hat, ist das ein Abenteuer und einfach nur zum Staunen. Im Stadtlabor angekommen, waren wir ein wenig enttäuscht, weil nichts mehr auf war. Es gab lediglich ein paar Food Trucks mit Essen und eine kleine Cocktailbar. Leider gab es auch da nicht viel Auswahl, dies liegt vielleicht auch an der derzeitigen Situation. Das Essen war trotzdem sehr lecker! Auf der Suche nach einem geeigneten Platz zum Essen sind wir an den Gärten der Partnerstädte vorbeigekommen. Vor allem hat uns hier der Garten der Partnerstadt Foshan gefallen, dort haben wir dann auch gegessen. Als wir fertig waren, wollten uns Richtung Ausgang bewegen,

sind allerdings an einem Kicker hängengeblieben und haben ein paar Runden gespielt. Dann bemerkten wir, dass es neben der Hauptstraße nach hinten in Richtung Spielhügel weiter geht. Da war unsere Neugierde geweckt und wurde belohnt: Für uns waren dort die schönsten Blumenbeete und Ausstellungen, welche zu einem tollen Abschluss des Tages führten. Wir sind der Meinung: Ja, es lohnt sich, einen kleinen Ausflug in die LGS zu machen! Allerdings gibt es nicht viele Aktionen für Jugendliche, was auch an den fehlenden Events, unserer späten Besuchszeit oder den wenigen Besuchern liegen kann. Für Kinder jedoch gibt es an jeder Stelle des Parkes was zum Entdecken/ Erforschen. Auch für beeinträchtigte Personen lohnt es sich, es ist fast alles behindertengerecht. Manchmal sind ein paar Kiesstellen, diese lassen sich aber umfahren. Die Beschilderung ist ausreichend – oft sehr lustige Tafeln – und gut lesbar. Es gab aber auch ein paar Sachen, die uns etwas gestört haben: zum einen umgibt das Gelände leider die Hauptstraße und das war an bestimmten Stellen im Park auch zu hören. Ein paar mehr Mülleimer und eine Bar am Landschaftssee wären noch schön, damit man nicht zum Wasserspielplatz laufen muss. Trotzdem werden wir noch einmal hingehen. Wir sind uns aber einig, dass es mit dem Klenzepark und dessen wunderschönen Lage nicht mithalten kann. INFO: Die Pavillons der LGS sind inzwischen geöffnet. Infos unter www.ingolstadt2020.de

Fotos: Weiss/Sinderin

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Wie jung sollten Jungwähler sein? Unsere Aktuelle Frage an die Ingolstädter Parteien In Ingolstadt geht das erste Jugendparlament an den Start, Schüler und Jugendliche gehen regelmäßig bei Freitagsdemos auf die Straße und eine Initiative aus etlichen Partei-Jugendverbänden der Region hat sich nun zum Ziel gesetzt, das Wahlrecht für 16-Jährige bei der Bundestagswahl durchzusetzen. Unsere Frage an die Fraktionen im Ingolstädter Stadtrat: Ist das Wahlrecht ab 18 bei Wahlen noch zeitgemäß? (Fortsetzung in KW23) ++++++++++

Politische Entscheidungen betreffen junge Menschen oft besonders stark, wie das Schließen und erneute Öffnen von Schulen in der Pandemie. Sie zeigen sich solidarisch in der Krise und übernehmen Verantwortung fürs Klima – haben aber kein Mitspracherecht. Für eine Absenkung des Wahlalters gibt es gute Gründe. Demokratie lebt von der Gestaltung, der Einmischung und dem politischen Engagement aller Bürger*innen. Dazu gehören auch die Jugendlichen, denn sie tragen mit Kreativität, Flexibilität und Mut wesentlich zum gesellschaftlichen Wandel bei. Junge Menschen sind interessiert und wollen ihre Zukunft mitgestalten. Viele Jugendliche sind hochmotiviert, engagieren sich und wollen bei politischen Entscheidungen, die ihre eigene Zukunft oft am stärksten betreffen, eingebunden werden. Dies zeigt auch die große Zahl der Kandidat*innen für das Jugendparlament Ingolstadt. In einer immer älter werdenden Gesellschaft sollen junge Menschen ihre Zukunft mitgestalten, denn auch sie 6 - FORUM DER PARTEIEN

haben ein Recht darauf, dass Ihre Meinungen, Wünsche und Vorstellungen bei politischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Christian Höbusch, Co-Fraktionsvorsitzender ++++++++++

Das erste Jugendparlament in Ingolstadt geht an den Start, wie es schon in knapp 500 weiteren Jugendparlamenten und etwa 300 Jugendforen in der Bundesrepublik geschehen ist; das heißt in etwa 10 Prozent der Gemeinden der Bundesrepublik werden Bürgerinnen und Bürger unter 18 Jahren in die Entscheidungsfindung eingebunden. Und das ist richtig und wichtig für das Verständnis der politischen Mechanismen. Gut vorstellbar für uns wäre die Herabsetzung des Wahlalters in ganz Bayern auf 16 Jahre und abgestellt auf den Wohnort oder die Meldeadresse der Jugendlichen, auch wenn gerade diese Festlegung bei vielen Jugendlichen nicht erwünscht ist. Die kommunale Ebene ist prädestiniert für die Einbindung der Jugendlichen, da in den Kommunen das unmittelbare Lebensumfeld der jungen Menschen geregelt wird. Eine Beteiligung an Landtagsund Bezirkswahl oder an den Wahlen zum Bundestag und Europaparlament erscheint derzeit für die Freien Wähler nicht vorstellbar. In den vergangenen Jahren wurden gerade für die Jugendlichen der Fokus von den gesellschaftspolitischen Fächern hin zur Technik und MINT-Fächern

vorgenommen. Bewusst haben wir in Kauf genommen, dass Unterricht zu Politik und Zeitgeschehen oder Kampagnen zu politischen Fragen im Schulalltag reduziert oder gestrichen wurden. Jetzt wird auf die Schnelle für die nächste Bundestagswahl eine Änderung gefordert. Wenn eine Änderung des Wahlalters auch zu einer Änderung des Wahlverhaltens führen soll, also was die Politologen als „Habitual Voting“ bezeichnen, braucht diese Entwicklung Vorbereitung und Vorlauf, wie beispielsweise in Österreich, aber keine Schnellschüsse kurz vor der Wahl. Angela Mayr, Stadträtin

++++++++++ Junge Menschen arbeiteten, zahlen Steuern und Sozialabgaben und nehmen - mindestens als Konsumenten - am Wirtschaftsleben teil. Für Berufstätige kennt das Gesetz sogar eine bereichsbezogene volle Geschäftsfähigkeit schon ab 16 Jahren. Auch die Mitgliedschaft in Parteien ist bereits ab 16 Jahren zulässig. Warum sollten Menschen in diesem Alter also nicht auch am politischen Geschehen teilhaben indem sie ihr aktives Wahlrecht ausüben? Die FDP hatte dazu auf seinem Parteitag im September 2020 mit großer Mehrheit einen Entschluss gefasst und die Fraktion einen entsprechenden Antrag in den Bundestag eingebracht. Bis es soweit ist, freuen wir uns über die Wahlen des ersten Jugendparlaments in Ingolstadt von 16-18. Juni 2021 und wenden

uns an alle wahlberechtigten Ingolstädter:innen mit der Bitte: Geht wählen! Karl Ettinger, Stadtrat Theresa Ley, Vorsitzende Junge Liberale und Bundestagskandidat

++++++++++ Die AfD lehnt die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre ab. Zum einen haben viele Jugendliche mit 16 Jahren oftmals weder ein besonderes Interesse an Politik, noch das dazugehörige demokratische Grundwissen, um eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen zu können. Dazu kommt auch vielfach der fehlende Reifegrad, die eigenen Vorlieben zu hinterfragen. Gerade junge Menschen sind jedoch leicht zu manipulieren und zu instrumentalisieren, dass zeigen zum einen Teile der sogenannten Freitagsdemos durch linksextreme Gruppierungen und Vereinigungen. Zum anderen sollte das aktive und passive Wahlrecht auch aus juristischen Gründen mit der uneingeschränkten Geschäftsfähigkeit einhergehen, dies ist aber mit 18 Jahren der Fall. Des Weiteren greift das Strafrecht in vollem Umfang erst bzw. schon ab 18 Jahren. Unter 18 Jahren gilt das Jugendstrafrecht. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass Personen unter 18 Jahren sich meist noch in der Entwicklungsphase befinden und noch nicht „gefestigt“ sind. Die AfD spricht sich für das aktuelle Strafrecht aus, kritisiert aber die oft zu niedrigen Strafen für schwere Straftaten wie Raub, Vergewaltigung und Totschlag.


Weniger Fahrspuren, mehr Platz für Fußgänger OB Christian Scharpf über die Pläne zur Umgestaltung der Schlosslände Die Stadt nicht nur verwalten, sondern auch gestalten – das gelte vor allem in einer Krise. Das erklärte Oberbürgermeister Christian Scharpf am Rand der Stadtratssitzung, in der der Nachtragshaushalt 2021 verabschiedet wurde. Nur so könnten die Grundlagen für den Erfolg von morgen gelegt werden. „Es wäre ein falsches Signal, jetzt Investitionen ein zustellen oder den politischen Gestaltungswillen zurück zu nehmen,“ so Scharpf gegenüber IN-direkt. Ein Thema, das mit dem Begriff Gestaltung immer wieder ganz konkret genannt wird, ist das Donauufer im Bereich der Schlosslände. Er würde in seiner Amtszeit gerne die ersten Derzeit laufen die Vorplanungen für das geplante Kammerspielgebäude in Ingolstadt. Doch während alternative Standorte zum Platz über der Theatertiefgarage diskutiert werden, um ähnliche Kostensteigerungen wie beim Bau des MKKD zu vermeiden, wird die grundlegende Notwendigkeit der Kammerspiele insbesondere auch nach der Corona-Pandemie leider nicht in Frage gestellt. Ein guter Haushälter weiß von jeher, dass ein Euro nur einmal ausgegeben werden kann. Daher ist jedes große Bauprojekt immer eine Frage der Priorisierung; dies insbesondere nach der Corona-Pandemie, welche zerrüttete öffentliche Kassen hinterlassen wird. Die Situation stellt sich dabei heute deutlich anders da, als zum Zeitpunkt des Stadtratsbeschlusses zum Bau der Kammerspiele in 2019. In der Zeit knapper Kassen müssen gezielt verfügbare Ressourcen auf zukunftsgerichtete Investitionen fokussiert werden. Die Kammerspiele sind dabei

Bagger anrollen sehen, hatte Christian Scharpf kürzlich bemerkt. „Die Diskussion, die Stadt näher an die Donau oder die Donau

näher an die Stadt zu bringen, ist ja uralt. Die Studie von 2013 von Trojan und Trojan liegt seit Jahren in der Schublade. Deswegen nun die Beschluss-

MeINung

Schulen sanieren statt Kammerspiele bauen Leserbrief von Reinhard und Eva-Maria Roth primär ein Elitenthema ohne sozialen Ausgleichsanspruch. Studien in anderen deutschen Städten haben gezeigt, dass Theaterbesucher im Mittel um die 58 Jahre alt sind und ganz überwiegend eine hohe soziale Stellung haben. Hier stellt sich ganz deutlich die Frage, inwiefern eine solche Investition zukunftsgerichtet wäre bzw. ob hier in die richtige hilfsbedürftige Zielgruppe investiert wird. Eine Alternative wäre die Investition in Bildung. Die Corona-Pandemie hat sehr deutlich gezeigt, dass Ingolstadt wie auch der Rest Deutschlands große Schwächen hatte, für unsere Kinder den Schulunterricht aufrechtzuerhalten. Die

dadurch entstandenen Lücken in der Bildung unserer Kinder werden wir in Form niedrigerer Einkommen/ Steuerzahlungen und noch weniger Fachkräften noch in vielen Jahren spüren. Dabei haben wissenschaftliche Untersuchungen während der Pandemie schon früh gezeigt, dass Schulschließungen vermeidbar gewesen wären, hätten alle Klassenzimmer Lüftungsanlagen. Neben dem positiven Effekt für die nächste Pandemie besser gerüstet zu sein würde eine verbesserte Frischluftzufuhr im Übrigen insbesondere im Sommer die Leistungsfähigkeit der Kinder verbessern. Eine sehr gute Lüftungsanlage kostet pro Zimmer um die 8.000 €. Für alle knapp 1.000

vorlage mit einer Zeitplanung, dass wir bis Ende 2022 mit ganz konkreten Planungen beginnen. Mein Ziel wäre schon, dass wir in dieser Amtsperiode bis 2026 auch noch mit dem Umbau anfangen. Das heißt, dass wir nicht fünf Fahrspuren brauchen, es reichen auch drei Fahrspuren. Man kann den Verkehr zurück nehmen, vielleicht geht es auch in Richtung shared Space. Wir brauchen einen Fußgängerüberweg an der Kreuzung zur Schutterstraße, hier gibt’s außer der Unterführung nichts. Es gibt einiges anzupacken und zu tun für mehr Aufenthaltsqualität an der Donau.“ (ma) (Foto: Arzenheimer)

Klassenzimmer in Ingolstadt bei ~23.000 Schülern währen somit etwa 8 Millionen Euro fällig. Dies liegt noch deutlich unter dem Stadtbeitrag für die Kammerspielkosten von 40 Millionen Euro (selbst ohne zu erwartende Kostensteigerungen). Bei der Entscheidung über die richtige Verwendung der knappen Mittel sollte man gerade in der Erfahrung der Pandemie auch berücksichtigen, wer besondere Hilfe braucht. Während die Schüler mit am stärksten unter der Pandemie gelitten haben, haben ältere Theaterbesucher ganz überwiegend von der gewaltigen Solidarität profitiert. Die Entscheidung für Investitionen in Schulen statt in Kammerspiele wäre ein deutliches Zeichen, dass man sich auf die wirklich wichtigen Themen fokussiert. Und wer Schulen heute nicht fördert, braucht sich später nicht wundern, dass Theaterbesucher ausbleiben – dann werden wir auch keine Kammerspiele mehr brauchen. 7


Und jetzt in die zweite Liga? Sieg gegen Löwen bedeutet Relegation für die Schanzer Schon wieder? Und täglich grüßt das Murmeltier, möchte man sagen, wenn man den Endspurt in der dritten Liga sieht. Wie bereits in der vergangenen Saison, haben es die Schanzer geschafft und ziehen verdient in die Relegation ein. Diesmal allerdings als Dritter, nicht als Vierter wie letztes Jahr. Dabei kam es ausgerechnet gegen den TSV 1860 München zum Endspiel im Audi-Sportpark. Natürlich noch ohne Fans (außer vor dem Stadion, siehe dazu eigener Bericht), aber mit einem beherzt aufspielenden Schanzer-Team. SCHANZER LIESSEN SICH NICHT BEIRREN Zuerst sah alles ganz gut aus. Bereits in der neunten Spielminute, foulte der Torwart des TSV 1860 München Marco Hiller, Ingolstadts Stürmer Fatih Kaya, woraufhin Bundesliga-Schiedsrichter Deniz Aytekin die klare rote Karte für den Löwen-Schlussmann vergab. Der Rest war Formsache, denn in der 26. Spielminute war es Kapitän Stefan Kutschke, der Als ob wir es schon vorher gewusst hätten. Der 38. Spieltag, musste das Ergebnis bringen. Also doch, wie so mancher das schon vor Wochen gesehen hat, ein richtiges Endspiel gegen den TSV 1860 München. Das am Ende der FC Ingolstadt 04 der verdiente Sieger war, muss, wenn man die ganze Saison betrachtet, hier auch mal gesagt werden. Die Elf von Tomas Oral, hatte zwar immer wieder ihre Aussetzer, auf die ganze Saison betrachtet, waren sie jedoch das bessere Team. Folgerichtig hat man auch das Endspiel gegen die Löwen gewonnen. Jetzt heißt es Daumen drücken für die Schanzer. In den beiden Relegationsspielen gegen den Drittletzten der zweiten Bundesliga, dem VfL Os8 - SPORT

Nach dem Spiel hielt es den Vorstandsvorsitzenden des FC Ingolstadt, Peter Jackwerth, nicht mehr auf dem Sitz und er stürmte zum Diskutieren auf den Platz – natürlich Pandemie-konform mit Maske. (Foto: Stefan Bösl - kbumm.agentur)

die Schanzer mit 1:0 in Führung köpfte. Kurz vor dem Pausentee erzielte Marc Stendera, dass vorentscheidende 2:0. Die Schanzer ließen sich von jetzt ab nicht mehr beirren und spielten ihren schönen Fußball bis zum Ende durch. Marcel Gaus konnte per Foulelfmeter in der 91. Spielminute sogar noch auf 3:1 erhöhen, nachdem den Löwen zehn Minuten vorher durch Dennis Erdnabrück, muss man jetzt einfach bestehen. Ansonsten wird es sehr schwer, den Anhängern des Ingolstädter Fußballs zu erklären, warum es wieder mal nicht mit dem Aufstieg funktioniert hat. Hier ist der Pressesprecher des FC Ingolstadt, Oliver Samwald, sicher nicht zu beneiden. Anders wäre es natürlich, und das hoffen viele, wenn Ingolstadt siegreich

mann der Anschlusstreffer zum 1:2 gelang. LÖWEN-AUFSTIEGSTRÄUME FINDEN ABRUPTES ENDE Für die Löwen fanden die Aufstiegsträume mit dem 3:1 Sieg der Ingolstädter ein jähes Ende. Die Fans vor dem Stadion skandierten trotzdem: „dann steigen wir halt nächstes Jahr auf“. Nach dem Schlusspfiff hielt es die

IN tern Alle Daumen drücken? von Joschi Haunsperger

aus Niedersachsen zurückkehrt. Denn wenn man bereits das erste Spiel gewonnen, oder nur unentschieden gespielt hat und dann in Osnabrück gewinnt, hat sich das Tor zur zweiten Liga geöffnet. Dann wird es sicher auch bei der Ankunft von Tomas Oral, dem Trainer- und Betreuerstab, den Verantwortlichen und letztlich den Spielern des FC Ingolstadt 04,

Verantwortlichen der Schanzer natürlich nicht mehr auf ihren Sitzen. Allen voran Vorstandsvorsitzender Peter Jackwerth stürmte auf den Platz und beglückwünschte seine Jungs. JETZT GEHT ES IN DIE RELEGATION Nachdem bereits am Donnerstag das Hinspiel zwischen dem FC Ingolstadt 04 und dem Relegationsplatz aus der zweiten Bundesliga, dem VfL Osnabrück stattfand, geht es am Sonntag zum Rückspiel nach Niedersachsen. Die Schanzer hoffen natürlich, in Erinnerung an die vergangene Saison, dass es dieses Mal nicht wieder so eine höchst unglückliche Niederlage wie gegen den 1. FC Nürnberg gibt. Wenn Ingolstadt beide Spiele offen gestalten und gewinnen kann, dann steht der Rückkehr ins zweite Fußball-Oberhaus nichts mehr entgegen. Spannung ist also vorprogrammiert. Alle Ingolstädter Fußballfreunde, zumindest die, die Anhänger der Schanzer sind, werden also am Sonntag für ihre Elf die Daumen drücken. Ob es geholfen hat, wird man nach 90, bzw. 120 Spielminuten oder Elfmeterschießen sehen. (jh) zahlreiche Fans der Schanzer geben, die ihre Idole in Ingolstadt in der zweiten Bundesliga willkommen heißen. Immerhin haben sich fast 100 Fans hinter der Südtribüne eingefunden, um die Mannschaft nach dem Sieg gegen 1860 München zu beglückwünschen. Selbes würde sich wahrscheinlich so mancher Funktionär der Schanzer am Sonntag auch wünschen. Einem Mann aber würde man den Aufstieg besonders gönnen: dem Mann, der auch die Bundesliga vor Jahren möglich gemacht hat und der immer noch an der Spitze der Schanzer steht: dem umtriebigen Peter Jackwerth. Schauen wir mal was rauskommt, Daumen drücken schadet auf keinen Fall.


Fußball wieder mit Fans Ingolstädter-Anhänger waren live dabei – Jubel hinter der Südtribüne Zum ersten Mal nach vielen Monaten waren sie wieder dabei. Die Fans der Schanzer sahen das letzte Punktspiel gegen den TSV 1860 München live vor Ort. Natürlich nicht im Stadion. Das lässt die Pandemie immer noch nicht zu. Aber hinter der Südtribüne des Audi Sportpark haben sich etwa 100 Ingolstädter Anhänger versammelt. Auf der anderen Seite standen gut 800 Fans des TSV 1860 München. Dass alles friedlich ablief, dafür sorgten auch die Einsatzkräfte vor Ort. Auf jeden Fall jubelten am Ende nur die Anhänger des FC Ingolstadt 04. Na sicher, denn nach dem Sieg gegen die Münchner Löwen war eines klar: das Tor zur zweiten Fußballbundesliga ist wieder ganz weit offen. Und hier freuen sich die Schanzer-Fans natürlich besonders, wenn die Rot-Schwarzen endlich wieder Zweitliga-Atmosphäre nach Ingolstadt holen.

Ein neuer Begriff und ein Lösungsangebot für durchaus schwer getroffene Angehörige gibt es aus der Welt der künstlichen Intelligenz (KI). Damit können sich Angehörige mit ihren Verstorbenen „unterhalten“ … komisch!? Ein naher Angehöriger, Lieblingsmensch verstirbt ganz plötzlich. Die Trauer nimmt überhand und die Bewältigung frisst mehr und mehr den persönlichen Alltag. Eine mögliche Lösung könnte es sein einen KI basierten Chatbot zu kreieren, um die Möglichkeit der Unterhaltung zu bieten. Die meisten Chatbots haben einen sehr begrenzten, durchaus erfolgreichen Anwendungsbereich, zum Beispiel der Kundenservice. Die Produkte aus dem Digital Afterlife Segment basieren auf

Nach dem Spiel jubelten die Anhänger der Schanzer hinter der Südtribüne. (Foto: Stefan Bösl - kbumm.agentur)

Schön, dass es bei der Begegnung gegen die Löwen des TSV 1860 München, zumindest um das Stadion herum so friedlich ablief. In der Innenstadt von In-

golstadt selbst gab es laut den Einsatzkräften wohl einige Einsätze von sich mit körperlicher Gewalt auseinandersetzenden Fans. Das will man natürlich

IN teraktiv

schichte teidem gleichen lenden Avatar Prinzip. Man für jeden auf übergibt z.B. der Welt zu Videomaterial erschaffen, der und beantworeinen haben tet Fragen zur will. MenPerson, seinen Digital Afterlife schen können Vorlieben, seinem Weltbild, - „digitales Nachleben“ bei „Hereafter“ oder „Eter9“, seiner UmgeDie Technik-Kolumne zwei Anbieter, bung. Durch von Georg Appel auch bereits die Stimmaufzu Lebzeiten nahmen kann Ihre Erinnerungen das Programm die auf Band sprechen, tatsächliche Stimme oder Videos teilen. sehr gut imitieren, Verschiedene Preisähnliches gilt für modelle werden anWort- und Satzfolgeboten. gen. Das Ziel ist es, Der Gedanke reizt: einen die Lebensge-

weder im Stadion noch außerhalb sehen. Im Spiel gegen Osnabrück geht es sicher gesitteter zu.

Ich stelle eine Frage an den Chatbot und es antwortet die Stimme des zum Avatar mutierten Lieblingsmenschen. Doch genau das ist die Frage, die es zu diskutieren gilt: Helfen solche Chatbots/Avatare den Hinterbliebenen, den Trauerfall zu bewältigen? Führen solche Verfahren und Vorgehensweisen nicht dazu, die Trauer auf ewig zu verlängern? Digitalisierung hat viele, sehr viele Facetten. Manche davon erachte ich als übertrieben und vollkommen unnötig. Andere wären dringend notwendig, werden schmerzlich vermisst und trotzdem nicht der breiten Masse zur Verfügung gestellt. Bilden Sie sich selbst ein Urteil, bleiben Sie skeptisch und gesund! SPORT - 9


Earth Day - War da was? Der Tag für die Erde in Corona-Zeiten Nicht erst seit den „Fridays for Future“ Kundgebungen vieler junger Menschen steht das Thema Planet Erde und wie gehen wir mit ihm um vermehrt im Fokus. Dass man dabei auch den Überblick verlieren kann, zeigt die Tatsache, dass es neben dem „(World) Earth Day“, der am 22. April in mehr als 150 Ländern begangen wird, die „Earth Hour“ Ende März gibt. Bei der vom World Wide Fund For Nature (WWF) organisierten Aktion werden weltweit für eine Stunde die Lichter an Wahrzeichen wie dem Eiffelturm oder dem Brandenburger Tor ausgeschaltet, und so im wahrsten Sinne des Wortes der Erde die Lichter ausgehen. Etwas weniger bekannt ist darüber hinaus bei uns in der Region auch der „Earth and Peace Day“ ein Format, das als Festival in Augsburg

und 2018 auch in Ingolstadt von einem Augsburger Tierrechte Verein organisiert wurde. Nicht erst seitdem der Umweltgedanke breitere Bevölkerungsschichten und ganz besonders junge Menschen bewegt, haben auch Unternehmen das Thema für sich entdeckt und nutzen es mit oft öffentlichkeitswirksamen Aktionen für ihre Außendarstellung. Doch wie nachhaltig sind solche Aktionen und für welche Unternehmen spielt das Thema in Ingolstadt eine Rolle? Als international aufgestellter „Global Player“ und größtes Unternehmen der Region steht und stand der „World Earth Day“ bei AUDI auf vielfache Weise auf der Agenda. So wurde dieser Tag für den Klimaschutz dieses Jahr nicht nur zum An-

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lass genommen auf den Social Media Kanälen auf die eigenen Umweltaktivitäten- und Strategien aufmerksam zu machen, es wurden auch die Mitarbeiter unternehmensintern gezielt für das Thema sensibilisiert. So gab es in allen Abteilungen eine extra Stunde mit organisierten Workshops um sich gezielt mit dem eigenen Beitrag zum Klimaschutz auseinander zu setzen und mit den Kolleginnen und Kollegen darüber aus zu tauschen. Die AUDI Stiftung für Umwelt richtete für die AUDI Mitarbeiter ein sog. „Plogging Event“ aus, bei dem die Bewegung im Freien gezielt mit dem Einsammeln von Müll verbunden wird. Eine Aktion die auch nach dem Earth Day regelmäßig nun weitergeführt wird und dem in der Region bekannten „Ramadama“ zum Müllsammeln von Vereinen und Gruppierungen ähnelt. Bei der Gunvor Raffinerie gab es zum Earth Day selbst keine Aktionen oder Kommunikationsmaßnahmen. Das Thema spielt dort aber als Energieproduzent generell eine Rolle, so das Unternehmen, und wird auch in der internen Mitarbeiterkommunikation behandelt. Ähnlich verhält es sich bei der Stadt Ingolstadt. Hier wurde das Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit besonders mit dem Licht-Abschalten zur „Earth Hour“ in den Fokus gerückt. Generell spielt das Thema hier eine herausragende Rolle. So hat sich die Stadt als langfristige Strategie zum Ziel gesetzt bis 2030 klimaneutral zu werden. Seit kurzem gibt es eine eigene Stabsstelle die von einer Klimamanagerin geleitet wird. Neben Aktionen wie dem Stadtradeln oder dem Biotop Radwandertag, der aufgrund von Corona auch dieses Jahr wieder dezentral stattfinden muss, spielt die Thematik auch in der Mitarbeiterzeitung,

die mehrmals im Jahr erscheint, in fast jeder Ausgabe eine Rolle. Bei den Stadtwerken Ingolstadt wurde der Earth Day nach Unternehmensangaben zum Anlass genommen, um auf den Social Media Kanälen gezielt auf den Tag und das Anliegen Klimaschutz und Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen. Da die Thematik Hand in Hand mit dem Alltagsgeschäft des Energieerzeuger Unternehmens geht, sieht man die Anliegen des Earth Days als Teil der langfristigen Unternehmensstrategie. Das betont auch MediaMarktSaturn mit seiner Zentrale in Ingolstadt. Auf einer extra dafür eingerichteten Webseite rund um den World Earth Day wird dieser dargestellt und eine Bilanz klimafreundlicher und nachhaltiger Unternehmenserfolge wie die Reduktion von CO2-Emissionen, die Verwendung von Grünstrom und die nachhaltige Verwendung verkaufter Produkte durch qualifizierten Reparaturservice aufgeführt. Um auch die Kundschaft für das Thema zu sensibilisieren wurden gleichzeitig Erlebnisgeschichten zum Thema gesammelt und im Rahmen eines Gewinnspiels prämiert. Was bleibt also vom Earth Day 2021 in der Region? Nur ein kurzer Sturm im Wasserglas zur Gewissensberuhigung? Nicht ganz wie die Aktionen der großen Ingolstädter Unternehmen zeigen. Das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist im Alltag angekommen und spielt inzwischen die Rolle, die es verdient und braucht, um dauerhaft etwas zu bewirken. Und letztendlich spielt es dabei auch keine Rolle ob es dann der World Earth Day oder z.B. die Earth Hour ist, die dem Thema noch einen zusätzlichen Aufmerksamkeitsschub verpasst. (Haku)


Fotos: Alexander Schuktuew / Philipp Haid

„Es geht um das Fahren. Sonst nichts.“ Philipp Haid verkauft klassische und Vintagefahrräder in seinem Laden FahrenHaid Nein, es ist kein Museum, das Philipp Haid in der Schäffbräustraße 1 im Herzen der Ingolstädter Altstadt betreibt, auch wenn sich dort echte Raritäten befinden. Aber diese dienen nicht als Sammelobjekte, sondern als Sportgeräte: Philipp Haid verkauft klassische Fahrräder aus den unterschiedlichsten Epochen (die ältesten stammen aus der Vorkriegszeit) in seinem Laden FahrenHaid. An den Fahrrädern findet sich kein elektronischer Schnickschnack wie Tacho, Kilometerzähler oder GPS. Und schon gar keine elektrische Antriebshilfe. Den CO2-Fußabdruck von E-Bikes hält Philipp Haid für bedenklich, weil die Akkus viel zu schnell entsorgt wer-

den müssen. Nachhaltig sei das nicht – im Gegensatz zu den unverwüstlichen, handgefertigten „echten“ Rädern, die mit ihren Stahlrahmen mehr als eine Generation an Radlern überdauern. Rennradklassiker von Traditionsmarken wie Bianchi, Colnago, Chesini, Basso oder Eddy Merckx bekommt man bei FahrenHaid, aber auch Vintage-Räder, Bonanza- oder Klappräder sowie Retro Fahrräder von Creme-Cycles. Die Preisspanne liegt bei 600 bis 6000 Euro. Philipp Haid nutzt seine Kontakte zu ehemaligen Rennställen oder Radteams, um immer wieder Einzelstücke („Die Seltenheit ist eine Form von Luxus“) zu finden. Online bekommt man diese kleinen Schätze nicht - auch nicht bei

Philipp Haid (rechts) unternimmt mit gleichgesinnten Fans der klassischen Fahrradkultur regelmäßig Ausfahrten.

ihm. Auf einen Web-Shop verzichtet der gelernte Einzelhandelskaufmann, der viele Jahre in der Radbranche gearbeitet hat, ganz bewusst. Er möchte Kunden in und um Ingolstadt nicht nur Fahrräder verkaufen, sondern sie auch für das „echte“ Radeln begeistern. Tipps zu Pflege und Reparatur gehören für ihn selbstverständlich dazu. Beim Radfahren geht es Philipp Haid nicht darum, sich mit anderen zu messen oder sich selbst mit immer neuen Bestleistungen anzutreiben. Wenn er abseits der Hauptrouten z.B. im Donaumoos oder in der Hallertau unterwegs ist, dann ist das für ihn - trotz Fortbewegung – echte Entschleunigung: „Ich brauche keinen Kilometerzäh-

ler. Ich radel zum genießen und wenn es nur eine halbe Stunde ist.“ Der Mensch bewegt die Maschine – nicht umgekehrt. In Zeiten des E-Bike Booms ist sein Laden FahrenHaid schon fast eine - äußerst formschöne und zeitlose - Provokation.

FahrenHaid Philipp Haid Schäffbräustr. 1 85049 Ingolstadt www.fahrenhaid.de Telefon: 0160/99496662 Mail: fahrenhaid@outlook.de 11


Rückenfit im Homeoffice Bewegungsarmut belastet den Rücken

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AOK in Ingolstadt. Um dauerhaft gesund zu bleiben, muss die Wirbelsäule regelmäßig und ausreichend bewegt werden. Es ist daher wichtig, gerade zu Hause auch auf ausreichend Bewegung zu achten. „Man sollte regelmäßig Zeit einplanen für Sportarten wie etwa Joggen oder Walken oder für gezielte Gymnastik- oder Yogaübungen, um Schmerzen gar nicht erst entstehen zu lassen“, sagt Miriam Hofbeck. Auch ein ausgedehnter Spaziergang in der Mittagspause trägt zur Gesundheit des Rückens bei. Wichtig ist zudem, die Sitzposition mehrmals am Tag zu verändern oder während eines Telefonates aufzustehen beziehungsweise ein wenig im Raum herumzugehen. Die AOK bietet dazu das Programm „Rückenaktiv im Job“ unter www.aok.de/bayern/rueckenaktiv-im-job.

Lolly-Tests für Kinder

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Mehr als jeder sechste AOK-Versicherte ist laut einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) wegen chronischer, unspezifischer Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung – mehr als ein Viertel der bundesweit 4,4 Millionen Rückenschmerzpatienten in den letzten fünf Jahren sogar dauerhaft. Frauen leiden öfter darunter als Männer. Die Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig. Einseitige oder schwere körperliche Belastungen, aber auch psychische Überforderung und Stress sind mögliche Gründe. „Die Corona-Krise kann ebenfalls zu Rückenleiden führen, denn viele Menschen arbeiten derzeit im Homeoffice und haben dort häufig keinen ergonomisch eingerichteten, rückenfreundlichen Arbeitsplatz zur Verfügung“, so Miriam Hofbeck, Gesundheitsexpertin von der

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12 - GESUNDHEIT | ANZEIGE

Die geltenden Testregelungen: Kinder und Jugendliche mit Erkältungssymptomen müssen künftig vor dem Schulbesuch in Bayern einen negativen Corona-Test vorweisen. Diese Regelung gilt auch an Kitas und in Horten. Der Test muss in einem Testzentrum, in einer Apotheke oder bei Ärzten durchgeführt werden. Ein negativer Selbsttest reicht für den Schulbesuch nicht aus. In der FLORIAN-APOTHEKE werden für diese Testungen extra Lolly-Tests verwendet, die den Kindern für sie unangenehmen Nasenabstrich erspart. Im Internet unter WWW.TESTBUCHEN.DE kann man sich einen Termin sichern.

Das Angebot zur Testung besteht während der gesamten Öffnungszeiten: FLORIAN-APOTHEKE (Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 und Samstag von 8:00 bis 13:00 Uhr). Selbsttests für Schüler und Lehrer: Alle Schüler - nach viel Kritik nun auch die unter 15 Jahren - sollen sich künftig einmal pro Woche selbst auf eine Corona-Infektion testen können, Lehrer sogar zweimal. Die Tests dafür stellt der Freistaat bereit. Jüngere Schüler sollen die Selbsttests direkt in der Schule machen können freiwillig, aber unter Anleitung und Aufsicht.


Wollte den Test unbedingt schaffen Erste Ingolstädterin in Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Ingolstadt Die 24-jährige Nora Wagner ist die erste Frau aus Ingolstadt, die bei der Berufsfeuerwehr Ingolstadt zur Brandmeisterin ausgebildet wird. Zusammen mit sechs männlichen Anwärtern aus Ingolstadt hat sie im April die zwölf Monate dauernde Ausbildung begonnen. „Wir sind stolz mit Nora Wagner die erste Ingolstädter im aktiven Dienst bei unserer Berufsfeuerwehr zu haben!“, sagt Feuerwehrchef Josef Huber. Die städtische Gleichstellungsbeauftrage Anja Assenbaum ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Nora Wagner unsere erste eigene Brandmeisteranwärterin gewonnen haben, die hier im Lehrgang ist und auch wirklich für Ingolstadt ausgebildet wird. Das ist schon eine Besonderheit, denn jedes

Jahr bewerben sich nur wenige Frauen.“ Die größten Hürden für die Bewerberinnen sind die hohen Anforderungen beim Einstellungstest, vor allem im sportlichen Bereich. Denn bei den Voraussetzungen wird nicht zwischen den Geschlechtern un-

terschieden, die Maßstäbe sind für alle gleich. Auch Nora Wagner ist beim ersten Versuch an

der Sportprüfung gescheitert, „dann hat mich aber der Ehrgeiz gepackt, ich wollte den Test unbedingt schaffen“, sagt die Ingolstädterin. Beim zweiten Anlauf klappte es und die 24-jährige Quereinsteigerin (Kauffrau im Gesundheitswesen) konnte Anfang April ihre einjährige Ausbildung beginnen: „Wir sind hier ein tolles Team! Jeder schaut auf jeden. Die Zusammenarbeit mit meinen männlichen Kollegen und Ausbildern läuft sehr gut. Ich fühle mich hier wohl und gut aufgenommen.“ (id) Informationen unter www.ingolstadt.de/feuerwehr

Mehr als 2.800 Menschen arbeiten in unserer Stadtverwaltung. Vielleicht demnächst auch Sie? Zur Verstärkung für unsere Berufsfeuerwehr bieten wir zum 01. April 2022 mehrere Stellen für die

Mehr als 2.800 Menschen arbeiten in unserer Stadtverwaltung. Vielleicht demnächst auch Sie? Starten Sie bei uns ab 01. September 2022 ins Berufsleben mit einer

Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte /-r (m/w/d)

- Fachrichtung allgemeine innere Verwaltung des Freistaates Bayern und Kommunalverwaltung (VFA-K)   Informationen zur Ausbildung sowie zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.ingolstadt.de/ausbildung.   Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (insbesondere letztes Schulzeugnis).   Bitte reichen Sie diese bis spätestens 30. Juni 2021 über das Online-Bewerberportal unter www.ingolstadt.de/ausbildungsportal ein.

Ausbildung zum/zur Brandmeister /-in (m/w/d) Beamtenanwärter /-in (m/w/d) für die zweite Qualifikationsebene, Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik Für Interessierte findet am Samstag, den 19. Juni 2021, um 09:30 Uhr eine Infoveranstaltung zur Einstellungsprüfung an der Feuerwache der Berufsfeuerwehr Ingolstadt an der Dreizehnerstraße 1 in Ingolstadt statt. Danach besteht die Möglichkeit, einmal Drehleitersteigen (30 m Höhe) zu versuchen. Hierfür sind Sportschuhe und bequeme Kleidung notwendig. Die Anmeldung zur Infoveranstaltung erfolgt per E-Mail an roland.danhauser@ingolstadt.de. Voraussichtlich finden am 18. September 2021 der Sporttest und am 02. Oktober 2021 der schriftliche und praktische Einstellungstest statt. Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich in der KW 43 statt. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen. Bitte reichen Sie diese bis spätestens 24. Juli 2021 über das Online-Bewerberportal unter www.ingolstadt.de/ausbildungsportal ein. Weitere Informationen zur Ausbildung und zur Bewerbung finden Sie im Internet unter www.ingolstadt.de/ausbildung. Für Auskünfte steht Ihnen Herr Danhauser unter Tel. (0841) 3 05-39 22 oder unter der E-Mail-Adresse roland.danhauser@ingolstadt.de gerne zur Verfügung.

  Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Waldinger unter Tel. (0841) 3 05-10 70 gerne zur Verfügung. www.ingolstadt.de/ausbildung

www.ingolstadt.de/ausbildung

JOB & KARRIERE - 13


Dating in den Zeiten von Corona - Part 2 Juchuuuu - ein Match!!! ENDLICH IST ES SOWEIT – DAS WARTEN HAT EIN ENDE. Ich hole euch mal ab – nach Part 1 in der letzten Ausgabe sind wir an folgendem Ausgangspunkt: Nach der Auswahl der Datingplattform, der Registrierung und der Profilerstellung bin ich nun online und kann mir ein Bild über die potenziellen Partner machen. Ich sehe das Hauptfoto, im weiteren Schritt deren Profile und auch die Entfernungsangaben zum Aufenthalts-/Wohnort des Schatzes in Späh. Je nach Anbieter kann ich (teilweise gegen Bezahlung) diverse Filter setzen – wie etwa Entfernung zu mir, Raucher/ Nichtraucher, neues Mitglied, Altersspannbreite - und mir eine individuellere Auswahl anzeigen lassen. Schließlich: links wischen oder X drücken heißt – nein, gefällt mir nicht, rechts wischen oder Haken klicken bedeutet - „Yes, I like“. Und so klickt man sich dann also durch die Vorschläge, liked und disliked. UND WARTET SCHLIESSLICH AUF EINE REAKTION - entweder ein Anschreiben (je nach Plattform), oder - einem Match – sprich: beide Seiten haben sich geliked und egal wer - kann nun den anderen kontaktieren und los geht’s mit dem Chatten. In den Zeiten von Corona sind die Portale leider nun mal alternativlos, also – nur nicht aufgeben, „zamreissen“ und sich durchkämpfen durch den Dating-Dschungel. By the way: kann sich ja nicht jeder bei den aktuellen TV-Formaten (beispielhaft erwähnt sei „First Dates“, „Bauer sucht Frau“, „Bachelor/Bachelorette“ oder „Love-Island“) anmelden, grins. Nein, wir konzentrieren uns jetzt auf unsere Nachrichten und Matches….juppeij! (oder…

doch nicht juppeij?) Wenn man bei den Datingplattformen mit der Suche anfängt, ist man noch voller Elan und Zuversicht. Unmittelbar nach dem Einstellen des Profils kommen die ersten Chatanfragen, das Herz rast und voller Optimismus geht man ans Beantworten. Aus meiner zugegebenermaßen subjektiven Sicht (stützt sich alleine auf eigene Erfahrungen und dem Feedback von Leidesgenossen) kann ich leider nur sagen: es dauert nicht lange und man fällt auf den Boden der Tatsachen zurück…oft schon bei der ersten Zeile. Kann es mir nicht verkneifen, euch ein paar praktische Beispiele aus der persönlichen bzw. Freundes- Chatkiste zu schreiben, die den Impuls zu einem „Sofort-Chat -Beenden geben: „Hi“, „Hallo hübsche Frau. Ich finde dich mega süße hübsche attraktive nette geile und sexy Dame.“, „Sex?“, „Lust auf Spaß? Ich kann machen!“, „Lass uns treffen, heute“. Somit reduzieren sich die in Frage kommenden Zukünftigen schon mal um ein Vielfaches. Dann kommen schon längere Chats, man frägt sich so durch – die einen erzählen viel von sich, andere sehr wenig. Auffallend ist relativ bald, das gerade die gutaussehenden, „Traumpartner“ oft „komisches Deutsch“ sprechen….komisch in Bezug auf Satzbau und der Verwen-

dung von „Sie, Ihnen“, obwohl es lt. Profil Leute sein müssten, die in unmittelbarer Nähe wohnen. In etwa: „Hi, ich bin S. und freue mich, Sie zu kennen. Geht es Ihnen gut?“. Auf Nachbohren erfährt man dann relativ schnell, dass irgendwelche Translater benutzt werden und die Leute gar nicht in Deutschland sind. In die gleiche Rubrik fallen dann die, die gleich nur Englisch oder sonstiges sprechen. Auf die Frage „Wieso schreibst du mich hier in Deutschland an?“ erfährt man dann ganz tolle Stories (frei übersetzt): „Ich bin Medical Doctor für die UN und gerade im Einsatz in Jemen. Ich bin in 1 Monat dort fertig und werde dann nach Deutschland kommen, um dort zu wohnen.“ „Ich bin Architekt und brauche noch einen Auftrag, dann werde ich mein Geschäft verkaufen und bin dann ungebunden und möchte zu dir nach Deutschland ziehen, weil - genau dich hab ich schon immer gesucht!“. Des Öfteren passiert auch, dass nach wirklich längerem guten Schreiben – man bekommt schon das Gefühl, es könnte doch wahr sein – dann der Oberhammer kommt: Es ist irgendein schlimmes Ereignis passiert (Kind krank, Zollprobleme,…) und es wird für sich, Kinder, usw. ganz schnell Geld benötigt. Natürlich mit der Bitte um Hilfe, schnelle Überwei-

sung und natüüüüüüüüüürlich mit dem Versprechen, in ganz kurzer Zeit das Geld wieder zurückzubekommen. Leute, Leute, ich sag´s euch…da muss man aufpassen wie ein Windhund und es gibt nichts, was es nicht gibt. Rein theoretisch könnte das ja lustig sein, aber wenn man daran denkt, wieviel Zeit/Emotionen man in solche Chats steckt, wieviel Hoffnung auf eine Beziehung aufgebaut wird – lernt einem die Realität schon das Frustriertsein. Nach all den negativen Beispielen – ich habe jetzt wohl 70 Prozent aller Anfragen erschlagen (subjektiver Eindruck!), sprich den Chat beendet – kommen wir natürlich noch zu denen, mit dem sich wirklich ein nettes Gespräch ergibt. Man erzählt über sich und den Alltag und frägt, lernt Gemeinsamkeiten, familiäre Umstände, Job, Hobbies kennen. So merkt man bei den einen „Ok, zwar nett, aber nicht mein Typ“ – also wird wieder aussortiert. Damit geht’s zum Endspurt und man kommt der individuellen „Creme della Creme“ näher – die, bei denen man ins grübeln (positiv gemeint) kommt. Ich möchte nicht von Gefühlen sprechen, aber natürlich gibt es auch irgendwann den Augenblick, bei dem man merkt, hier entwickelt sich mehr -Sympathie und die Neugierde auf die Person in der realen Welt: Der Jackpot! Das, wofür sich diese anstrengende Suche lohnt! Ja, es gibt die Leute, die sich abheben von den Anderen; diejenigen, die man tatsächlich treffen möchte. Manchmal erst nach langem, vorsichtigen Abchecken, manchmal flashts schnell – aber, egal wie - im „Best Case“ landet man bei der Frage – Wollen wir uns treffen? Und damit kommts zu einem DATE! Juppeij …und weiter geht´s bei der nächsten Ausgabe! (ls)


Auf dem Weg zur CO2 neutralen Zimmerei Die Gegg GmbH hat mit Hilfe von enntec und innofas Betrieb und Fuhrpark elektrisiert Einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum CO2-neutralen Unternehmen hat die Zimmerei Gegg GmbH bereits getan: Insgesamt sieben Dachflächen des Betriebs (beispielsweise das Lager, die Werkstatt, und ein überdachter Lagerplatz) in Bieswang sind mit Photovoltaikanlagen ausgestattet worden. Die Anlagen können eine Strom-Höchstleitung von 466,47 kWp erzeugen. In Zusammenarbeit mit den Firmen innofas GmbH und enntec i-systems GmbH, die beide ihren Sitz in Dollnstein haben, wurde die PV-Installation, Verkabelung und Co. übernommen. So versorgt sich die Zimmerei mit eigener Sonnenenergie – und nicht nur das. Auch der Fuhrpark wurde „elektrisiert“. Die Zimmerei Gegg GmbH stellt jedem Mit-

arbeiter einen elektrisch betriebenen Renault Zoe zur Verfügung. Und der wird mit dem selbst erzeugten Sonnenstrom „betankt“. Dazu stehen vier AC-Wallboxen (Ladegeschwindigkeit 22 kWh) zur Verfügung.

Um den Strom für Fuhrpark und Betrieb künftig aber auch „auf Lager“ zu haben, wird derzeit durch die innofas GmbH ein Speicher mit einer Kapazität von über 480 kWh für die Zimmerei konzipiert. Geplant ist die

Unterbringung des Speichers direkt auf dem Betriebsgelände. So ist das Unternehmen künftig unabhängig von Schwankungen bei Stromerzeugung und Energieverbrauch. Die Planungen in Richtung CO2-Neutralität sind damit aber noch nicht abgeschlossen. Neuen technischen Entwicklungen gegenüber (etwa E-Transportfahrzeuge) ist Firmeninhaber Markus Gegg aufgeschlossen, sobald der technische Fortschritt dessen effektive Nutzung ermöglicht. Die Kooperationspartner innofas und enntec sind mit ihrer Expertise zur Stelle, um weitere innovative Elektrifizierungsprojekte wie das der Zimmerei Gegg GmbH umzusetzen. (Foto: Zimmerei Gegg GmbH)

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Vier Tage, 96 Teams und tolle Preise Voller Energie: Cycling-Wettbewerb von Stadtwerken und Lifepark Max bringen Fitnesstrend auf der Landesgartenschau 1. Platz: 2 x 250€-Gutschein für ein Sportgeschäft in Ingolstadt sowie zwei Gutscheine für je 3 Monate Gratistraining im Lifepark 2. Platz: 2 x 100€-Gutschein für ein Fahrradgeschäft in Ingolstadt sowie zwei Gutscheine für je 2 Monate Gratistraining im Lifepark 3. Platz: zwei 50€ Gutscheine für die SWI Freizeitanlagen sowie zwei Gutscheine für je 1 Monat Gratistraining im Lifepark

Auf den Sattel, fertig, los. Ein paar Runden um den Baggersee oder entlang der Donau zu joggen war früher cool und angesagt. Der große Fitnesstrend aus den USA, der seit einigen Jahren auch Deutschland erobert hat, ist ein anderer: Indoor-Cycling – das Strampeln auf fest montierten Rädern. Das Radfahren ist gelenkschonender als Laufen und ist somit praktisch für jeden geeignet. Zudem ist das Indoor-Cycling ein echter Motivationsbooster. Mitreißende Musik erhöht den Spaßfaktor. Das sind somit die perfekten Voraussetzungen, um daraus einen sportlichen Wettbewerb zu veranstalten. MIT VOLLER ENERGIE IN DIE PEDALE TRETEN Die Landesgartenschau wird zur sportlichen Bühne: Die SWI und der Lifepark Max veranstalten zusammen an vier Terminen einen Powerbike-Contest. Je zwei Zweierteams radeln auf Fitnessbikes von LifeFitness

30 Minuten um die Wette und erzeugen dabei möglichst viel Strom- jedes Watt zählt. GUTSCHEINE UND GRATISTRAINING IM LIFEPARK MAX GEWINNEN Es gibt eine Tages- und eine Gesamtwertung, auf die sich die Sieger freuen dürfen. Die

Tagespreise beinhalten ein je zwei Energiepakete bestehend aus SWI Powerbank & Ladekabel sowie ein Workout-Paket von der Marke Foodspring im Wert von 60 Euro. HAUPTPREISE FÜR DIE SIEGER DER GESAMTWERTUNG:

JETZT ZUM POWERBIKECONTEST ANMELDEN Der Contest findet jeweils samstags den 12. Juni, 10. Juli, 14. August und 11. September immer von 9 bis 18 Uhr auf der RADIO GALAXY Bühne der Landesgartenschau statt. Mitmachen kann jeder! Der Eintritt auf die Landesgartenschau ist für alle Teilnehmenden kostenlos. Melden Sie sich jetzt unter www.sw-i.de/powerbike an und schon sind Sie beim Powerbike-Contest dabei.

Für den Klimaschutz: Stadt Ingolstadt startet Bürgerbeteiligung Glücklicherweise kommt es tatsächlich immer wieder vor, dass sich Menschen in entscheidenden Punkten einig sind. Beim Klimaschutz zum Beispiel. Deshalb geht hier die Stadt Ingolstadt neue Wege und kommt mit den eigenen Abteilungen und Tochterunternehmen aber auch mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch. EIN ANFANG IST GEMACHT Startpunkt war die Auftaktveranstaltung am 10. Mai. Hier haben sich rund fünfzig Institutionen getroffen, um sich über

die Ergebnisse der Treibhausgasbilanzierung für das Stadtgebiet zu informieren. Mit dabei waren städtische Ämter, Energieversorger, Umweltverbände und Unternehmen, die das Ziel haben, Maßnahmenpläne mit konkreten Umsetzungsstrategien für ein klimaneutrales In-

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golstadt zu gestalten. Das soll übrigens bis 2050 erreicht sein. Schneller gehen soll es innerhalb der Stadtverwaltung. Hier will man bis 2030 schon komplett klimaneutral arbeiten.

wickelt haben. Diese Einrichtung nennt sich „Klima-Café“. Start ist am kommenden Freitag (04.06.2021) um 13 Uhr.

AUCH BÜRGERINNEN UND BÜRGER SIND GEFRAGT

Ein weiterer Schritt ist der von Juli bis September geplante Bürgerbeteiligungsprozess mit Workshops und Veranstaltungen. (mf)

Am gesamten Prozess sollen sich auch regelmäßig Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Jeden Freitag bringen sich die Beteiligten regelmäßig virtuell auf den aktuellen Stand, wie sich die einzelnen Projekte ent-

WORKSHOPS GEPLANT

Weitere Informationen zum Klima-Café unter: www.ingolstadt.de/Leben/ Umwelt-Natur-Klima/ Klima-Energie/


Doppelspitze im Bürgerhaus Silvia Leithner und Wiltrud Nosse teilen sich Führungsaufgaben Das Bürgerhaus Ingolstadt hat seit dem 1. Mai ein Führungstandem. Silvia Leithner und Wiltrud Nosse - beide waren bisher die Stellvertreterinnen von Peter Ferstl - haben das Ruder übernommen. Und die beiden Frauen wissen, worauf sie sich eingelassen haben. Immerhin sind beide schon seit 13 Jahren in der Begegnungsstätte aktiv. Unter anderem hatte Wiltrud Nosse das Kinderportal der Stadt (www.kidnetting.de) betreut, Silvia Leithner war für das Seniorenbüro im Einsatz. Die Tandemlösung bietet auch für die Besucher einen entscheidenden Vorteil. Sowohl im

Neuburger Kasten als auch in der Alten Post ist jetzt immer ein Ansprechpartner zu finden. Der Plan: für die Ingolstädter Bevölkerung da sein, das bestehende Netzwerk mit Kooperationspartnern ausbauen, den Pflegestützpunkt etablieren und ein Zentrum für lokales Freiwilligenmanagement aufbauen. „Das letzte Jahr hat uns gezeigt, wie wichtig und wertvoll soziale Kontakte sind. Wir hoffen sehr, dass wir bald unter Beachtung der aktuell geltenden Regeln wieder viele interessante Gespräche und Begegnungen in unseren Häusern ermöglichen können“, so die beiden Leiterinnen. (mf)

Blicken gemeinsam in die Zukunft: Silvia Leithner und Wiltrud Nosse leiten seit 1. Mai 2021 gemeinsam das Bürgerhaus. (Foto: privat)

Umgestaltung der Harderstraße Stadt geht mit Onlineumfrage neue Wege Querungshilfen. Das wurde von 70 Prozent der Befragten gewünscht.

Die geplante Umgestaltung der Harderstraße stößt bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Ingolstadt auf großes Interesse. Das Stadtplanungsamt hat die Befragung der Interessierten über das Internet jetzt abgeschlossen. Die Antworten der 2.591 Teilnehmer, die zu 80% aus der Stadt und zu 20% aus der Region oder von außerhalb kommen, sind jetzt veröffentlicht worden.

Bei den Fragen, wie es in Zukunft mit der Harderstraße weitergehen soll, kam immer wieder die Antwort „mehr Veranstaltungen“ und „mehr Sitzgelegenheiten“ auf.

NEUES FORMAT DER BÜRGERBETEILIGUNG Etwa die Hälfte der Teilnehmer ist zwischen 25 und 39 Jahre alt, 23 Prozent sind älter, der Rest jünger: „Das zeigt, dass das neue Format der digitalen Beteiligung nicht nur sehr viele, sondern auch ein breites Spektrum an Interessierten anspricht und dazu animiert die Wünsche und Anregungen einzubringen“, so

Ulrike Wittmann-Brand, Leiterin des Stadtplanungsamts. Besonders am Herzen lagen den Befragten die Gastronomieund Einkaufsmöglichkeiten in der Harderstraße. Herausgekommen ist auch, dass die Besucher zu 70 Prozent nicht den

Nahverkehr in der Harderstraße nutzen, sondern lieber zu Fuß oder mit dem Rad einkaufen gehen. Beim Thema Fahrrad kam immer wieder der Wunsch nach mehr Abstellmöglichkeiten und auch nach mehr Verkehrssicherheit auf. Dabei geht es zum Beispiel um zusätzliche

Der Ball liegt jetzt bei der Verwaltung. In den nächsten Schritten werden die einzelnen Anregungen geprüft. Sollte sich herausstellen, dass sie umsetzbar wären, dann fließen sie, wenn möglich, in die Planung zur Umgestaltung der Harderstraße ein. (mf)

Mehr Informationen unter www.stadtplanungsamt.de/ harderstrasse

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Wildbienenhotel Nisthilfe für Wildbienen im Wildpark

trotzdemjetzt EXPO in der Fußgängerzone 70 Künstlerinnen und Künstler stellen in der Innenstadt aus

Wie viele Sterne dürfen es denn sein? Das Amt für Sport und Freizeit hat ein Bienenhotel installieren lassen. (Foto: Stadt Ingolstadt / Amt für Sport und Freizeit)

Jeder kann etwas für die Artenvielfalt tun - egal ob zu Hause im eigenen Garten oder auch in Naherholungsgebieten wie dem Ingolstädter Wildpark am Baggersee. Das Amt für Sport und Freizeit der Stadt hat gemeinsam mit dem Bauhof ein Bienenhotel errichtet. Diese Aktion bekommt gleich noch einen viel größeren Stellenwert, wenn man sich vor Augen hält, dass 560 Arten der Wildbienen vom Aussterben bedroht sind. BAMBUS- UND PAPPRÖHRCHEN FÜR DEN PERFEKTEN AUFENTHALT In bester Lage - mal in der Sonne, mal im Schatten - wartet der kürzlich neu errichtete Bau auf Gäste, die sich einnisten und wohlfühlen. Dafür sorgen unterschiedliche Angebote wie zum Beispiel Schilf-, Bambus-

und Pappröhrchen. Auf der Fläche von ca. vier Quadratmetern sind auch Strangfalzziegel und Eschenstämme verbaut worden. Eine Steilwand aus einem Lehm-Sand-Gemisch sorgt für den besonderen Wohlfühlfaktor. Dazu kommen noch maßgefertigte Tonblöcke mit integrierten Nistgängen. Wer sich mit den vorkommenden Arten der Wildbienen näher beschäftigen möchte, findet am Bienenhotel auch Schilder mit den entsprechenden Hinweisen. NAHRUNG DANK BLÜHSTREIFEN Um den Wildbienen auch bei der Nahrungssuche behilflich zu sein, ist extra eine Blühwiese angelegt worden. (mf)

18 - STADT INGOLSTADT | ANZEIGE

Kunst open air zu zeigen - diese Variante der Präsentation nutzen immer mehr kreative Köpfe, um ihr Publikum in diesen Zeiten endlich wieder erreichen zu können. Da kommt die Aktion „trotzdemjetzt EXPO“ gerade richtig. Denn seit gut einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie das Leben. Die klassischen Ausstellungen dürfen nicht öffnen, wer kann, macht einfach online weiter. Das ist bei Gemälden, Grafiken und Fotos nur teilweise für die Macher zufriedenstellend. Mit der Onlineplattform trotzdemjetzt.de hat das Kulturamt der Stadt Ingolstadt zwar eine Begegnungsplattform geschaffen, Schauplätze für bildende

Künstler haben dennoch gefehlt. Bis zum 7. Juni sind die auf Mesh-Bannern zu sehenden Werke in der Theresienstraße, Ludwigstraße, Am Stein, Moritzstraße und Mauthstraße zu sehen. Informationen zu den einzelnen Werken liefern auch Daten und Beschreibungen im Internet. In der Nähe der Kunstwerke sind zum Beispiel auf dem Fußboden QR-Codes angebracht, die direkt zu den Informationen über Werk und Künstler führen. (id) Weitere Informationen unter www.trotzdemjetzt.de (Fotos: Kulturamt)


Die 28. Ingolstädter Literaturtage mit neuem Konzept Aktuelle Marieluise-Fleißer-Preisträger/-innen gestalten einen Teil des Festivals Die 28. Ingolstädter Literaturtage vom 6. bis 23. Juni sind der Startschuss für ein neues Konzept. Dies war bereits für das vorige Jahr vorgesehen, doch ausgebremst von Corona konnte es nicht an den Start gehen. Heuer aber wird es erstmalig umgesetzt und sieht folgendes vor: Künftig werden die jeweils aktuellen Marieluise-Fleißer-Preisträger/-innen einen Teil des Festivals gestalten. Den Anfang macht Iris Wolff, die ein kleines Festival im Festival präsentiert. Dazu lädt die Preisträgerin Autoren/-innen ein, zu deren Werken oder Person sie persönlich einen Bezug hat. Die Kuratorin Iris Wolff über „ihr Festival im Festival“: „Ich freue mich über die Möglichkeit, Ihnen Autorinnen und Autoren vorzustellen, die in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur unverwechselbare Wortwelten schaffen. Sie erzählen von Verwandlungen und Übergängen, und schenken - zwischen Bildern der Vergangenheit und

Das Publikum darf sich auf Lesungen sowohl namhafter Autor/-innen als auch auf den Nachwuchs freuen. Denn die Schreibnachwuchsförderung bleibt als wichtige Säule der Literaturtage bestehen. Die literarischen Begegnungen finden teils in einem außergewöhnlichen Ambiente statt. Sei es auf dem Dachgarten im KAP94, im Flair von 1001 Nacht in der Kulturoasis oder umgeben von historischer Kulisse in der Stadtbücherei im Herzogskasten, der Harderbastei sowie im Arzneipflanzengarten des Medizinhistorischen Museums. Die Veranstalter danken der Sparkasse Ingolstadt Eichstätt, die durch ihre großzügige Unterstützung als langjähriger Sponsor die Durchführung der Literaturtage nachhaltig fördert.

Iris Wolff. (Foto: Annette Hausch)

Visionen der Zukunft - eine Perspektive auf Herausforderungen der Gegenwart.“ „Durch die Einbindung des jeweiligen Fleißerpreisträgers werden die Literaturtage noch

PROGRAMM DER 28. INGOLSTÄDTER LITERTATURTAGE VOM 6. BIS 23. JUNI Den Startschuss zu den 28. Ingolstädter Literaturtagen bildet die Preisverleihung des Schreibwettbewerbs für Schüler/-innen (6.6., 11 Uhr, Stadtbücherei im Herzogskasten). Poetry Slam Workshops mit Schüler/-innen teilnehmender Ingoolstädter Gymnasien mit Präsentation der Ergebnisse am 9.6. um 19 Uhr in der Neuen Welt. KLEINES FESTIVAL IM FESTIVAL im Innenhof Kulturoasis Kai Weyand „Die Entdeckung der Fliehkraft“ (10.6., 20 Uhr) Marica Bodrožić „Pantherzeit“ (11.6., 20 Uhr) Helene Bukowski und Christian Schulteisz „Zugehörigkeit und Fremde“ (12.6., 20 Uhr) Ewald Arenz „Der große Sommer“ (13.6., 11 Uhr) Dachgarten KAP94 Ingo Schulze „Tasso im Irrenhaus“ (7.6., 20 Uhr)

attraktiver und erhalten ein unverwechselbares Gesicht. Gleichzeitig wird die Verbindung des jeweiligen Preisträgers zu Ingolstadt gestärkt“, so Kulturreferent Gabriel Engert.

Informationen zu den 28. Ingolstädter Literaturtagen sowie die aktuellen Sicherheits- und Hygienehinweise finden Sie unter: www.inkult-ingolstadt.de

Innenhof Harderbastei Raphaela Edelbauer „DAVE“ (16.6., 20 Uhr) Helga Schubert „Vom Aufstehen“ (22.6., 20 Uhr) WEITERE VERANSTALTUNGEN • • • • • •

Steffen Kopetzky „Monschau“ (19.6., 20 Uhr, Deutsches Medizinhistorisches Museum, Arzneipflanzgarten) Christoph Ransmayr „Der Fallmeister“ (23.6., 20 Uhr, Kulturzentrum neun) Steven Cloos „Superheldenlesung“ (17.6., 16 Uhr, Innenhof Kulturoasis) Verena Hochleitner „Die drei Räuber/-innen“ (20.6., 13 und 15.30 Uhr, Dachgarten KAP94) Literarische Nacht des Ingolstädter Autorenkreises (18.6., 19 Uhr, Dachgarten KAP94) LITERATUR UPDATE-Preisträger/innen-Lesung „Den Tod schreiben“ (15.6., 19 Uhr, Deutsches Medizinhistorisches Museum, Arzneipflanzgarten)

Bei schlechtem Wetter entnehmen Sie die alternativen Veranstaltungsorte bitte unter www.inkult-ingolstadt.de KULTUR - 19


DIENSTAG, 1. JUNI

Kugelbohrer DMM-MITTAGSVISITE 12.30 Uhr, digitale Veranstaltung Mit dieser Mittagsvisite beginnt im Deutschen Medizinhistorischen Museum zugleich eine kleine Serie von „Jubiläums-Visiten“, mit denen in diesem Sommer 50 Jahre „Gesellschaft der Freunde und Förderer des Deutschen Medizinhistorischen Museums Ingolstadt e.V.“ gefeiert werden. Den Anfang macht ein fein gearbeiteter Kugelbohrer aus dem 16. Jahrhundert. Er wurde schon Anfang der 1970er Jahre zusammen mit anderen kriegschirurgischen Instrumenten in einem Pariser Antiquariat für das Museum erworben. Museumsdirektorin Marion Ruisinger erklärt die Funktionsweise des Bohrers, mit dem man bei Schussverletzungen feststeckende Kugeln

herausziehen konnte. Die von solchen Kugeln verursachten Wunden waren für die frühneuzeitlichen Wundärzte aber nur die eine Seite des Problems – man fürchtete auch die Vergiftung des Verwundeten durch das Schwarzpulver... Die Einwahldaten zu der Zoom-Veranstaltung finden Sie unter „Termine“ auf der Homepage des DMMI (www.dmm-ingolstadt. de). Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Foto: Hubert Klotzeck

20

AB DIENSTAG, 1. JUNI

“NinjaRunningKids” INKLUSIVES FERIENPROGRAMM Klenzepark Mit “Ninja-Running-Kids” und “Ninja-Runners” bekommen Kinder und Jugendliche im Alter von 6-17 Jahren Gelegenheit, sich während der Ferien nach langer Zeit der Entbehrung im Freien auszutoben. An drei Terminen bietet die Kampfsportakademie Oyakata in der zweiten Woche der Pfingstferien kostenloses Outdoor-Training an. Ziel ist es, 45 Minuten lang Spaß am Sport und gemeinsam mit anderen (kontaktfrei) zu haben. Das eigens für dieses Ferienprogramm entwickelte Training ist eine Mischung aus Bewegungs- und Krafttraining gepaart mit Karateelementen. Eingeladen zu den 45-minütigen Trainingseinheiten sind alle zwischen 6 und 17 Jahren. Es ist keine Vorbildung nötig. Kinder mit Beeinträchtigung sind herzlich willkommen. Ihnen wird ein eigener Betreuer zur Seite gestellt. Die Gruppen mit bis zu 20 Teilnehmern werden von ausgebildeten Trainern der Oyakata Kampfsportakademie angeleitet. An folgenden Terminen findet ein Training statt: Dienstag, 01.06., und Don-

nerstag, 03.06. für die 6-12-Jährigen jeweils um 17 Uhr und für die 13-17-Jährigen um 18 Uhr sowie Samstag, 05.06. um 11 Uhr für die 6-12-Jährigen und um 12 Uhr die 13-17- Jährigen. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Saturn Arena. Von dort aus geht es in den Klenzepark – bei Wind und Wetter! Eine Anmeldung ist immer bis zum Vortag um 18 Uhr über die Homepage www.oyakata.de möglich. Foto: Oyakata Kampfsportakademie DIENSTAG, 1.JUNI

Vanessa Henn KÜNSTLERGESPRÄCH 19 Uhr, digitale Veranstaltung In der aktuellen Ausstellung „Mind the Gap!“ im Museum für Konkrete Kunst (MKK) ist die Berliner Künstlerin Vanessa Henn gleich mit zwei Installationen im Innen- und Außenraum vertreten. Im Dialog mit der Ausstellungskuratorin Ale-

xandra Liebherr gibt Vanessa Henn einen tieferen Einblick in ihren Arbeitsprozess und ihre Gedankenwelt. „Innerstes nach Außen“ heißt die Installation, die den Abschluss der Präsentation bildet. Sie lenkt den Fokus auf ein Element, das die Besucher/-innen bereits während ihres Gangs durchs Museum begleitet hat: das Geländer. Im letzten Raum entwickelt es ein Eigenleben, wenn es aus dem symbolischen White Cube ausbricht. Im Anschluss an das Gespräch besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich ebenfalls einzubringen. Die Veranstaltung findet digital via Zoom statt. Der Link ist auf der Website des Museums www. mkk-ingolstadt.de zu finden. Foto: MKK MITTWOCH 2. JUNI

Museumsgeburtstag FREIER EINTRITT BEI KELTEN UND RÖMERN ab 10 Uhr, kelten römer museum Das kelten römer museum manching hat wieder geöffnet. Auf die Besucher warten spektakuläre Funde aus der Keltenstadt von Manching und dem Römerkastell von Oberstimm. Und es gibt gleich etwas zu feiern: Am 2. Juni wird das kelten römer museum in Manching 15 Jahre alt. An die-


GENDER-GERECHTE SPRACHE What is denn des? Wir erklären Begrifflichkeiten ES SOLL DAFÜR GESORGT WERDEN, DASS SICH ALLE MENSCHEN GLEICHBERECHTIGT FÜHLEN! WAS HEISST´S? • so wird´s ausgesprochen: dschen:der • kommt aus dem Englischen und bedeutet „Geschlecht“ • gemeint ist konkret das „soziale Geschlecht“, also alles, was man Frauen und/oder Männern zuordnet. • Beispiele: die Kosmetikerin – Zuordnung Frau der Handwerker – Zuordnung Mann • kann zu einer Ungleichbehandlung führen • Aktuelle Diskussion –

Einführung einer gendergerechten Sprache – beide Geschlechter werden angesprochen WHY AKTUELL? • Februar 2021: Der Duden streicht das generische Maskulinum aus seiner Online-Ausgabe. • März 2021: Die Audi AG gibt bekannt, dass man ab sofort in der internen wie auch externen Kommunikation die gendersensible Sprache verwenden wird. Was genau umzusetzen ist, wurde in einem Leitfaden „Vorsprung beginnt im Kopf“ festgehalten.

I N formativ

WIE SOLL MA´S IM TEXT UMSETZEN? Änderung der Personenbezeichnungen; Schaffen einer Lücke, die die Vielfalt der Geschlechter symbolisiert. • übers „Gendersternchen“:* Zeitungsleser*in • per „Gender-Gap“: _ Ingolstädter Bürger_innen • mit „Gender-Doppelpunkt“: : Journalist:in • Verwendung neutraler Wörter (alt/neu): Frauen und Männer -> Menschen, Personen, Leute Studentin und Student -> Studierende Leser und Leserinnen -> Lesende

WIE RED I DIE LEID´ RICHTIG AN? Verwenden einer alle Anwesenden miteinbeziehenden Sprache • Sprecht mit einer Lücke! Macht eine ganz kleine und bewusste Pause (im Bsp. dargestellt mit …) zwischen dem m/w – Wort • Ihr könnt die Pause hören und wisst: alle Menschen sind gemeint – männliche, weibliche und mit allen anderen Geschlechtern.„Sehr geehrte Besucher…innen“ • Verwendet neutrale Anreden/Synonyme und konkrete Anreden: „Die Leute in meinem Team…“ „Ich spreche für die Mitarbeitenden.“

ESC: Was für ein Gewinner! Bedenkliche Grundeinstellung bei WhatsApp! Italien singt Hardrock und die von der Band selbst geschriebene Telefonvoter flippen aus : Die Band Måneskin (übersetzt: Mondschein) trifft den Nerv der Zeit und - begeistert. WER IST MÅNESKIN? Die Mitglieder - Ethan Torchio (21 J), Victoria De Angelis (21 J), Thomas Raggi (20 J) und Frontmann Damiano David (22 J) - lernen sich auf der Schule in Rom kennen und gründen 2016 die Gruppe. Die Rockband wird bekannt, als sie 2017 an der italienischen Ausgabe der Castingshow "X-Factor" teilnehmen. Mit großem Erfolg, sie werden Zweiter. Sie gewinnen Anfang März 2021 das Festival di San Remo und werden damit automatisch die ESC-Teilnehmer Italiens. Dort stürmen sie bereits die Charts und werden als Newcomer des Jahres gehandelt. Das 22 - JUGEND

Siegerlied "Zitti e buoni" ist eine mega starke Rocknummer, deren Übersetzung das krasse Gegenteil von dem Inhalt ist - "still und brav"! Der ursprüngliche Titel war nicht ganz jugendfrei und enthielt deftige Kraftausdrücke und Gewaltbilder und musste deshalb für den ESC umgeschrieben werden. Prognose: Schon in San Remo trafen sie den Nerv der Jugend, seitdem ist der Hype um die 4 Musiker, allen voran der Sänger David Damiano in Italien unaufhaltsam. Die Jugend hat eine neue Stimme, vielleicht auch durch die Lockdowns ausgelöst es ist Zeit, den Frust der Zeit herauszuschreien und wieder zu leben…oder war es einfach nur der überaus „verboten gut“ aussehende Frontmann? (Bemerkung der Jugendredaktion, verbunden mit einem Augenzwinkern ;-))

Seit einigen Tagen wird über die Sozialen Medien eine Art Kettenbrief verteilt, in dem darauf hingewiesen wird, dass im Zuge einer WhatsApp-Aktualisierung eine „gefährliche“ Änderung vorgenommen wurde. Was hat es damit auf sich? Angeblich soll jeder WhatsApp Nutzer jedermann zu einer WhatsApp Gruppe hinzufügen können. Aber was ist da dran? Tatsächlich ist es so, dass beim Installieren der App gilt: Jeder kann zu einer WhatsApp-Gruppe hinzugefügt werden. Allerdings ist das keine „heimliche oder neue Änderung“, sondern eine Standardeinstellung, die seit 2019 von WhatsApp eingeführt worden ist. Denn vor 2019 war es möglich, jeden WhatsApp-Nutzer gegen seinen Willen zu einer Gruppe hinzuzufügen und diese Funktion zu missbrauchen. Es war nicht änderbar. Heute ist es so, dass nach wie vor die

Einstellungen auf „Jeder“ gestellt ist. Das heißt, nach einer Installation der App, kann Sie erst mal jeder in eine Gruppe hinzufügen. Dies lässt sich aber leicht ändern und das wird auch empfohlen! SO ÄNDERN DIE GRUPPENEINSTELLUNG: 1.Öffnen Sie die WhatsApp-Einstellungen 2.Tippen Sie auf „Account“ 3.Dann auf „Datenschutz“ 4.Tippen sie auf Eintrag „Gruppen“ im unteren Bereich 5.Legen Sie fest, wer Sie zu einer Gruppe hinzufügen darf 6.Bestätigen sie die Auswahl mit „Fertig“


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