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(Foto: g´scheiterhaufen)

100% RECYCLING-PAPIER

KW 03 JAN 2021

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ie Pausentaste ist immer noch gedrückt - auf Bühnen und in Ballsälen. Da bleibt nur noch das Internet als kreativer Raum. Und den nutzt zum Beispiel das Improtheater g´scheiterhaufen.

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RÜCKKEHRER Francisco Da Silva Caiuby ist wieder ein Schanzer.

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V.l.: Martin Berni, Alfred Grob, Petra Willner und Dick Schröder

V.l. Martin Berni, Michael Buhmelter, Ludwig Daufratshofer, Marie Madleine von Kienlin und „Fussel“ (Fotos: Arzenheimer)

Masken für Straßenambulanz und Tafel Spendenaktionen von CSU, Imbiss Daufratshofer und Schanzer Kindl Die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2 Maske beim Einkaufen, im öffentlichen Nahverkehr und auch in vielen Ämtern und Behörden kam plötzlich. Und nicht jeder kann sich diese Masken leisten. Die Ingolstädter CSU hat deshalb 1100 FFP2 Masken für Bedürftige gespendet - zum einen an die Straßenambulanz von Bruder Martin

und an die Ingolstädter Tafel. „Bruder Martin und die Mitarbeiter der Tafel helfen, die Masken genau an die Leute zu bringen, die sie benötigen, um zum Beispiel mit dem Bus fahren zu können, sie sich aber nicht leisten können,“ so der CSU Kreisvorsitzende Alfred Grob. Gesundheitsschutz sollte nicht vom Geldbeutel abhängen. Kurz darauf konn-

te sich Bruder Martin über eine weitere Spende freuen: „Super, dass ihr an uns denkt!“ Insgesamt 550 FFP2 Masken haben Ludwig Daufratshofer (Imbiss Daufratshofer) und Michael Buhmelter (Schanzer Kindl e.V.) an die Straßenambulanz gespendet. 100 FFP2 Masken wurden nun von diesem „Spenden-Duo“ an die Straßenambulanz ge-

liefert, weitere 450 Gutscheine für FFP2 Masken können die Besucher der Ambulanz an den Ständen von Ludwig Daufratshofer und Familie einlösen (Fußgängerzone Ingolstadt, am Hornbach Ingolstadt, Imbiss am Gemüsehof Wöhrl und Imbiss in Wagenhofen). Mehr zu beiden Spendenaktionen unter www.in-direkt.de

ORBITA OPTIK WIR SIND UMGEZOGEN! ORBITA OPTIK JETZT NEU IN UNSERNHERRN! Kompetenz für Ihr gutes Sehen bei Orbita Optik in Ingolstadt und in Vohburg: Annett Reinker-Kunz ist seit 2004 Geschäftsführerin der Firma Orbita Optik. Nach 16 Jahren wurden ihr die Geschäftsräume in Zuchering zu klein, und so entschied sich sich zu einem Standortwechsel nach Unsernherrn, in die Münchener Straße 289. Hier findet der Kunde auf 18o m² reichlich Platz, um in angenehmer Atmosphäre sich die neuen Brillenmodelle präsentieren zu lassen. In unserem beiden Geschäften (Vohburg und Ingolstadt) haben wir die Möglichkeit durch hervorragende Technik die Augen unserer Kunden

nicht nur bezüglich ihrer Sehschärfe zu messen, sondern wir können auch rund ums Auge Screenings anbieten, unter anderem Augenhintergrunduntersuchung und Augeninnendruckmessung. Beide Messungen sind wichtige Vorsorgeuntersuchungen für grünen Star und AMD. Um unseren Kunden bestmöglich helfen zu können, nehmen wir regelmäßig an den verschiedensten Wieterbildungskursen und fachliche Konferenzen teil. Unter anderem sind wir zertifizierte Kinderoptometristen. Dieses Fachgebiet ermöglicht es uns Kindern in ihrer Entwicklung zu unterstützen, und schulische Probleme von einem Blickwinkel zu betrachten. Denn oft sind Augen-Sehprozesse Ursache für schlechte Konzentration, Schreiben und Lesen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

ORBITA OPTIK Inh.: Annett Reinker-Kunz Münchener Straße 289 85051 Ingolstadt Tel: 0841 88699020 Regensburgerstr. 32 85088 Vohburg Tel: 08457 9344602 Mail: info@orbita-optik.de www.orbita-optik.de


In der letzten Ausgabe dieser Zeitung hatte ich einen Kommentar veröffentlicht, indem ich die Frage gestellt hatte, ob es zulässig sei, Menschen, die sich gegen das Corona-Virus impfen ließen, in irgendeiner Form zu bevorzugen. Vorausgesetzt natürlich: Es gibt genügend Impfstoff für alle, so dass es allein von der Entscheidung der Bürger abhängt, ob sich impfen lassen wollen oder nicht. Der Kommentar hat Reaktionen hervorgerufen – dies ist gut so, denn er sollte ja zum Nachdenken anregen. Ein Leserbriefschreiber meint, er müsse darauf hinweisen, dass alle „Medien zu politischer Neutralität verpflichtet“ seien. Dieser Artikel (gemeint: Kommentar) würde aber „die Meinung einiger Parteien und Politiker widerspiegeln“. Nachdem diese Auffassung möglicherweise weit verbreitet ist folgender Hinweis: In der Berichterstattung

IN diskret

Zeit für Urlaubsillusionen von Melanie Arzenheimer

Schon mal was von einer Alibi-Agentur gehört? Das sind Profis, bei denen man Ausreden kaufen kann. Die täuschen dann zum Beispiel eine Dienstreise vor, obwohl man(n) mit der Sekretärin.... klar, oder? Das alles ist legal und ausbaufähig. Gerade in Corona Zeiten. Da haben viele das Problem, dass sie nicht mit ihrer Urlaubsreise IMPRESSUM Herausgeber: Christian Bauer V.i.S.d.P. Am Lohgraben 27 85051 Ingolstadt Geschäftsführung: Christian Bauer (08 41) 14 90 260-0 info@IN-direkt.de

Meinunungsfreiheit, aber kein Recht zu lügen Kommentar von Hermann Käbisch

ist zwischen der Darlegung von Tatsachen und der Äußerung von Meinungen streng zu unterscheiden. Die Aussage, „die Amtszeit von Präsident Trump ist beendet“, ist eine Tatsachenbehauptung. Die Äußerung, „er war der schlechteste Präsident der Vereinigten Staaten“, ist eine Meinungsäußerung (Wertung). Das deutsche Recht verlangt, dass Tatsachenbehauptungen richtig sein müssen. Wer etwas Falsches behauptet, kann zu Widerruf und Unterlassung verurteilt werden. Wer dagegen seine Meinung äußert, hat einen großen Spielraum. Das Grundgesetz schützt die Meinungsfreiheit so sehr, dass auch alle unsinnigen Meinungen ungestraft geäußert werden dürfen, sofern sie keinen beleidigenden Inhalt haben.

Kommentare sind Meinungsäußerungen. Jeder darf seine eigene Meinung äußern. Keinesfalls ist jemand (und auch kein Medium) verpflichtet, „politisch neutral“ sein. Der angesprochene Kommentar war die Meinung des Verfassers. Die Frage, ob jemand, der sich impfen ließ, Vorteile haben darf, wird innerhalb der verschiedensten Parteien unterschiedlich betrachtet. Eine politische Neutralität ist schon gar nicht möglich, im Übrigen eben auch nicht erforderlich. Am Schluss meinte dieser Leserbriefschreiber noch, der Kommentator solle aufhören, „sich als Sprachrohr von Parteien zu betätigen“. Leider nannte er keine bestimmte Partei, so dass man über die Richtigkeit der Aussage nicht diskutieren konnte. Es handelt sich aber um

angeben können, weil sie keine Reise angetreten haben oder Bayerische Wald einfach nur total uncool (aber kalt) ist. In diesem Fall könnte doch die Reisevortäuschungsagentur helfen! Die bastelt gefälschte, aber täuschend echt aussehende Urlaubsfotos zusammen, die man dann den Bekannten zeigen kann. Seht her, der große Meister war auf den Malediven! Die schöne Powerfrau hat den K2 bestiegen und das sportlich begabte Kind war auf Abenteuertrip in Indonesien. Echt. Dazu werden Reisemitbringsel als zusätzliches Beweismaterial für den wunderbaren Urlaubstrip elegant in die Angeberei mit eingeflochten: „Also meine Currymischung die hol ich mir

immer bei Rama Lama Sandschi Dingong in Mumbai. Die ist ja so supi!“ Dass die Currymischung in Wirklichkeit aus dem Aldi von nebenan kommt, weiß ja keiner. Gegen Aufpreis bietet die Reisevortäuschungsagentur auch nachhaltige Souvenirs an wie eine Malariainfektion, eine Affäre, die auf einmal vor der Tür steht oder (aber dann wird’s teuer) eine Schwangerschaft. Noch extremer würde das Ganze natürlich, wenn man die „Total Recall“ Version einführen würde. Also man bietet in einem innovativen Start up

Redaktionsleitung: Melanie Arzenheimer

Grafik: Gourmedien, Daniela Kornprobst

schicken Sie an: presse@IN-direkt.de

presse@IN-direkt.de

grafik@IN-direkt.de

Redaktion: Max Foerster

Mediaberatung: 0841/ 1490260-0 Ruth Häusler haeusler@IN-direkt.de

Verteilung: Prospektverteilung Bauer

weitere Beiträge: Hermann Käbisch / stimme.in Georg Appel Sportredaktion: Joschi Haunsperger, sport@IN-direkt.de

Kontakt allgemein: info@IN-direkt.de Pressemitteilungen etc.

eine Meinungsäußerung des Leserbriefschreibers und die ist zulässig. Meines Erachtens ist es besser, dass sich jemand für Politik interessiert und eine von mir abweichende Meinung vertritt, als wenn jemand gesellschaftspolitischen Problemen kein Interesse entgegenbringt. Daher bedanke ich mich für jede (auch abweichende) Meinung eines Lesers. Und ich biete an: Unter der Nummer 0 841 82466 können Sie ganz unkompliziert Ihre Meinung (auch Anregungen oder Informationen) auf dem Anrufbeantworter der von mir verantworteten Ingolstädter Stimme hinterlassen. Ihre Meinungsäußerung, auch wenn sie mir vielleicht nicht gefällt, wird dann (sofern sie Namen und Telefonnummer hinterlassen) garantiert unter www. Stimme.IN (oder www.ingolstädter-stimme.de)veröffentlicht werden.

das Implantieren von Urlaubserinnerungen an. Dann kann jeder an den Ort seiner Träume – und das im wahrsten Sinne – reisen. Und diese Form des Reisens wäre dann auch noch äußerst umweltfreundlich: kein Kerosinverbrauch, keine Emissionen von Bussen oder Pkw, kein Müll am Strand, keine Kreuzfahrtschiffe, keine überfüllten Altstädte... eine Illusion, die durch den Einsatz von Illusionen doch Realität werden könnte, oder? Im Digitalen Gründerzentrum könnte man ja mal dran arbeiten....

info@ prospektverteilungbauer.de 0841 /76876 Nächste Ausgabe: 05.02.2021

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Privileg oder Diskriminierung? Umfrage zum Thema Vorteile für Menschen mit Corona Impfung Nicht nur in der Politik wird das Thema „Impfvorteile“ heiß diskutiert. Die Diskussion hat nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche erfasst. Wir haben Meinungen dazu aus eben diesen unterschiedlichen Bereichen eingeholt und gefragt: Was halten Sie davon, bestimmte Bereiche des Lebens (z.B. Gastronomie, Veranstaltungen, Kultureinrichtungen, medizinische Einrichtungen, Sportstätten, Messen, Nahverkehr) ausschließlich für Menschen, die gegen Covid-19 geimpft sind, zugänglich zu machen? Eine einseitige Privilegierung von Geimpften erachte ich moralisch und auch rechtlich für unangemessen. Hier würde ein Keil in unsere Gesellschaft getrieben, der nicht nur in Bezug auf Corona langfristige, negative Folgen bringen würde. Die Solidarität in der Gesellschaft würde mit einer solchen Regelung empfindlich beeinträchtigt. Nicht jeder Nicht-Geimpfte ist für sich schon Corona-positiv und eine Gefahr für andere. Hier würde eine Diskriminierung erfolgen, die unverantwortlich ist. Ich werde mich zu dem mir zustehenden Termin sofort impfen lassen, um mich und auch andere zu schützen. Im Übrigen halte ich alle staatlichen Regelungen zur Eindämmung der Pandemie ein. Eine Maske zu tragen ist für mich keine Einschränkung meiner grundgesetzlichen Rechte, sondern gibt mir vielmehr die Möglichkeit, diese Rechte auch nahezu uneingeschränkt auszuüben. Hans-Jürgen Binner, 4 - GESELLSCHAFT

Geschäftsstellenleiter der INVG +++++++++ Nach meiner Meinung, sollten wir unsere Gäste jetzt nicht schon wieder verunsichern. Wir sollten nach Möglichkeit alle Impfwilligen durch impfen, dazu werden sicher die nächsten paar Monate vergehen. Vor dem nächsten Winter wird die Aufklärung und die Impfbereitschaft auch weiter sein …… Sollte der Virus bis zum Ende des Sommers immer noch nicht bekämpft sein, kann ich mir gut vorstellen das für Veranstaltungen/ Großveranstaltungen in der Gastronomie, Kultur, Sport, Messen  und Urlaubsreisen ein Impfpass gezeigt werden muss. Ich glaube nicht das wir noch einmal so einen Winter haben wollen, und uns den auch leisten können.   Harald Mödl, Wirt Biergarten Schutterhof +++++++++ Ich kann es kaum erwarten, unseren Mitglieder n so bald wie möglich wieder unser Personaltraining zur Verfügung zu stellen. Jedoch bin ich der Meinung, dass dies nicht zu jedem Preis erfolgen darf. Einen „Impfzwang durch die Hintertür“ halte ich für keine gute Idee. Wir leben in einer Gesellschaft in der alle Menschen gleiche Rechte haben. Menschen die aus eigenen Erfahrungen, aufgrund von Be-

richten von Bekannten oder irgendwelchen Ängsten vor einer Impfung zurückschrecken, sollten deshalb nicht anders behandelt werden. Iris Porstendörfer, Inhaberin der Bodystreet Studios in Ingolstadt +++++++++ Die Diskussion um eine evtl. Impflicht ist wichtig, wir halten sie aber für verfrüht in unserem Arbeitsbereich. Die Durchimpfung wird sich höchstwahrscheinlich noch hinziehen und ehe nicht alle Impfwilligen geimpft sind verbietet sich eine Trennung in Geimpfte und Ungeimpfte. Man muss auch andere Möglichkeiten prüfen, z.B. Schnelltests - die würden den Besuchern ein gewisses Sicherheitsgefühl geben. Auch andere Veranstaltungslocations überlegen über machbare Strategien - die Branche hält hier zusammen. Man tauscht sich aus. Durch die Ungewissheit über den weiteren Verlauf der Pandemie sind Vorhersagen

oder gar Festlegungen zur Zeit nicht möglich. Die Ungewissheit bleibt - wir hoffen trotzdem weiter. David Krebs, eventhalle am Westpark +++++++++ Darf der Nicht-Geimpfte benachteiligt werden? I m p f p fl i c h t durch die Hintertüre? Ob eine gesetzlich angeordnete Pflicht, geimpft zu werden vor dem Bundesverfassungsgericht Bestand hätte, ist nicht sicher. Zu groß ist der Eingriff in Art. 2 I GG in das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Anders sieht es aus bei der Zugangserlaubnis etwa zu öffentlichen Veranstaltungen, Einrichtungen oder auch nur der Gastronomie. Gesetze, die das regeln, werden an Art. 3 GG zu messen sein, ob hier das Grundrecht der Gleichbehandlung verletzt ist. Eine Ungleichbehandlung braucht wesentlich weniger Begründung, als ein körperlicher Eingriff. Beispiel:

In eigener Sache Uns ist sehr wohl bewusst, dass gerade das Thema Corona die Meinungen und Gemüter polarisiert. Als Verleger empfinde ich es wichtig, jede demokratische und rechtsstaatliche Sicht stehen lassen zu können. Nicht jede Meinung wird von uns geteilt. Ich bin aber froh in ei-

nem Land zu leben in dem wir jede Meinung die unserem Grundgesetz entspricht sagen bzw. schreiben dürfen ohne Angst haben zu müssen eingesperrt zu werden. Christian Bauer, Herausgeber und Geschäftsführer IN-direkt


Menschen ohne Führerschein dürfen nicht Auto fahren. Diese Ungleichbehandlung ist durch einen überwiegenden Grund gerechtfertigt, nämlich der Sicherheit im Straßenverkehr. Ähnlich ist es mit der Masernimpfung seit März 2020. Ohne Masernimpfung kein KiTaPlatz. Ungleichbehandlung mit ausreichendem Grund. Mein Vorschlag wäre es, nachdem jeder die Möglichkeit hatte, sich impfen zu lassen, eine Zugangsbeschränkung für Ungeimpfte ins Hygienekonzept der jeweiligen Veranstaltung optional einzufügen. Heißt: Der Wirt, der in sein Hygienekonzept aufnimmt, dass nur Geimpfte Zugang zum Lokal haben, muss weniger Auflagen, was Abstand und Dokumentation etc. anbelangt, erfüllen, als derjenige, der sein Lokal für

Geimpfte und Ungeimpfte öffnet. Oder aber: Der Konzertveranstalter trifft die Entscheidung, ob 5.000 Menschen mit Impfung oder 1.000 Menschen, die ungeimpft sind, ins Stadion lässt. So kann der Unternehmer selbst entscheiden, wie er sein Hygienekonzept entwickelt und auf welche Zielgruppe er sich fokussiert. Das wäre eine faktische Benachteiligung ungeimpfter Menschen, die ich für verfassungsgemäß – und richtig – halte. Sebastian Knott, Rechtsanwalt +++++++++

Dem Vorschlag, den Zugang zu bestimmten Bereichen ausschließlich für geimpfte Personen z uz ulas s e n, kann ich nicht zustimmen. Dies würde indirekt eine Impfpflicht bedeuten, da damit explizit Menschen ohne Impfung vom kulturellen und sozialen Leben ausgeschlossen werden. Darüber hinaus würde dies auch die Solidarität innerhalb der Gesellschaft aufs Spiel setzen. Eine derartige Regelung darf nicht dazu führen, dass Menschen die bereits eine Impfung erhalten haben, früher wieder “ins normale Leben” zurückkehren können. Bislang hat die gesamte Gesellschaft – un-

abhängig von z.B. Alter oder Beruf – alle Einschränkungen und Maßnahmen gemeinsam getragen und durchgestanden. Wenn nun die Personen, die bereits geimpft sind, deutlich früher wieder ein “normaleres Leben” führen dürfen als alle anderen, ist dies im Gegensatz zu bisher, kein solidarisches Vorgehen. Damit würde ein Teil der Gesellschaft deutlich früher ohne Einschränkungen einen Zugang zu Angeboten erhalten, der für andere nicht möglich ist. Das würde zu einer massiven Spaltung in der Gesellschaft führen. Ich halte diesen Weg deshalb nicht für gerechtfertigt und für sehr problematisch. Tobias Klein, Geschäftsführer Gemeinnützige Ingolstädter Veranstaltungs GmbH

Mit Weitsicht vorsorgen Innovatives Netzhautscreening bei Optik Reichhart Rechtzeitige Vorsorge spielt vor allem auch bei den Augen eine große Rolle. Das tückische im Anfangsstadium bei Augenkrankheiten ist, dass wir anfangs nichts merken. Und wenn wir doch auf Veränderungen wie unscharfe Straßenschilder aufmerksam werden, ist es oft schon zu spät. Einen ersten Check bietet Optik Reichhart in der Münchener Straße mit dem innovativen Netzhautscreening Retina-Care an. „Dabei nutzen wir die neueste Technik! Wir erstellen Bilder von der Netzhaut und analysieren diese mit den vektorbasierten Algorithmen der CE-Zertifizierten Analyse-Software RetinaLyze®. So können wir innerhalb kürzester Zeit kleinste Netzhautanomailien erkennen“, schildert Uli Schönauer von Optik Reich-

hart. So können laut dem Optikermeister frühzeitig Netzhauterkrankungen wie altersbedingte Makuladegenberation, Glaukom oder Diabetische Retinopathie erkannt werden. „Wir wollen mit dieser Dienstleistung unseren Beitrag dazu leisten, dass mögliche Indizien von Augenkrankheiten schon früh erkannt werden. So kann der Augenarzt schneller eine Diagnose stellen und eine Therapie beginnen“, erklärt Schönauer. „Noch dazu haben die Kunden bei uns keine langen Wartezeiten und bekommen schnelle Ergebnisse.“ Mehr Informationen zum innovativen Netzhautscreening erhalten Sie bei Optik Reichhart, Münchener Straße 93 oder unter 0841 72939. (mf)

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GESUNDHEIT - 5


Kein Grund zur Angst Dr. Anton Böhm über die Corona-Impfung Erkrankte, denen nichts fehlt, bei anderen verschlechtert sich der Zustand erst nach einigen Tagen, dann aber dramatisch, so Böhm. Und auch junge Menschen sind betroffen. Es brauche jetzt Geduld, bis ausreichend Impfungen durchgeführt werden können („Wenn es geht, sollten alle Miterbeiter im Gesundheitsdienst sich impfen lassen“). Und im Sommer könnte dann schon wieder etwas mehr Normalität einkehren. Darauf freut sich auch der ärztliche Leiter des Hausarztzentrums Ingolstadt: „Ich möchte ein Spätsommerfest für unsere Mitarbeiter und Ärzte veranstalten.“ Er hatte gewarnt. Am 2. März 2020 appellierte Dr. Anton Böhm in der Sondersitzung des Ingolstädter Stadtrats dafür, keine Besuche in den Altenheimen mehr zu zulassen und auch niemandem die Hand zu geben: „Insgesamt werden wir ein Problem bekommen!“ Von vielen wurde er dafür belächelt, manche warfen ihm Panikmache vor. Aber er sollte Recht behalten. Corona ist seitdem nicht verschwunden. Im Gegenteil. Und Dr. Anton Böhm (Hausarztzentrum Ingolstadt) sieht nur eine Möglichkeit, die Pandemie in den Griff zu bekommen: impfen. Dabei würden er und seine Kollegen immer wieder mit Fragen und Ängsten konfrontiert, etwa wenn es um den Impfstoff geht: „Der RNA Impfstoff baut sich nicht in die DNA ein!“ erklärt Dr. Böhm. Jeder Arzt sollte das im Studium gelernt haben. Und natürlich gäbe es Nebenwirkungen wie Abgeschlagenheit oder Schwäche. Auch Ärztekollegen hätten von Nebenwirkungen nach der Impfung 6 - GESUNDHEIT

berichtet, aber: „Der Körper wird ja angeregt, Antikörper zu bilden. Es muss ja eine Reaktion vom Körper kommen, sonst kann ich ja gleich steriles Wasser impfen.“ Folgen, die in dreißig oder vierzig Jahren eintreten, seien jetzt noch nicht abzuschätzen, aber „die Wahrscheinlichkeit, das etwas ist, ist nach dem heutigen Wissenstand nicht zu erwarten. Außer, dass man eben Antikörper bildet.“ Beide mRNA Impfstoffe von Biontech und Moderna bezeichnet Dr. Böhm als sicher. Bei dem Biontech Präparat handle es sich zudem um deutsche Qualität (was laut Böhm nicht nationalistisch verstanden werde sollte), aber diese Qualität lasse keine Verunreinigung erwarten. Bei Medikamenten aus dem Ausland mit unbekannten Herstellungsverfahren sei das nämlich nicht immer der Fall. „Jetzt haben wir einen Impfstoff, der in Deutschland hergestellt und nicht billigst eingekauft wird und wir haben wieder zu reden.“ Am meisten ärgert den Hausarzt die Behauptung, die Impfung würde

Frauen unfruchtbar machen oder sogar Abgänge verursachen. Schon bei der Erfindung der Dampflok seien Frauen gewarnt worden, deshalb damit nicht zu fahren: „Diese Warnung gibt es seit Menschengedenken, wenn etwas Neues kommt. Natürlich kann man jede junge Frau damit ein bisschen erschrecken.“ Dr. Anton Böhm setzt dabei auf das Gespräch und eine intensive Aufklärung, auch wenn das bei manch einem Anhänger von Verschwörungstheorien nicht ganz einfach ist. „Es gibt nichts anderes als die Impfung,“ betont er: „oder wollen wir zurück ins 18. Jahrhundert mit Pest, Cholera und Epidemien?“ Vitaminreiche Ernährung, Bewegung, Sonne tanken, kein Übergewicht – so stärkt man das Immunsystem. Und das ist laut Dr. Böhm auch absolut zu empfehlen, gerade im Winter. Aber es ist keine Garantie, nicht an Covid-19 zu erkranken. Die Krankheit ist noch längst nicht ausreichend erforscht. Es gibt hoch betagte

WEGEN CORONA NICHT AUF DEN ARZTBESUCH VERZICHTEN Eine Bitte hat Dr. Anton Böhm mit Blick auf die Patienten, die wegen der Corona-Gefahr einen nötigen Arztbesuch aufschieben: „Die Leute brauchen keine Angst haben“, betont er. Fast alle Hausärzte würden streng zwischen Infektpatienten und anderen differenzieren. „Im Normalbetrieb kommen Corona-Patienten nicht mit anderen Patienten in Berührung. Wir haben bei uns zum Beispiel eigene Infektsprechstunden und von unseren 65 Ärzten und Angestellten wurde keiner angesteckt.“ Es sei hingegen fatal, bei gesundheitlichen Problemen zu Hause zu bleiben. Menschen, die z.B. Anzeichen für einen Herzinfarkt hätten oder über Bauchschmerzen klagen („Bauchschmerzen können gerade im Alter oft tödlicher sein als ein Herzinfarkt“) sollten unbedingt den Arzt aufsuchen. (ma)


Zu viele Fragezeichen Dr. Heinz Gärber sieht die Corona Impfung kritisch „Wir wissen viel zu wenig über den Impfstoff.“ Das erklärt der Ingolstädter Allgemeinarzt und Homöopath Dr. Heinz Gärber zur aktuellen Corona-Schutzimpfung mit dem Biontech Impfstoff. Er kenne die Zulassungsstudie, die mit 40 000 Probanden durchgeführt wurde. Die Wirksamkeit werde zwar statistisch richtig dargestellt, aber nachdem auch 99 Prozent der Placebo-Empfänger nicht erkrankt waren, könne man nach seiner Ansicht nicht sagen, ob der Wirkstoff überhaupt eine Wirkung habe. Noch dazu habe man es mit einer völlig neuen, in nur zwei bis drei Monaten getesteten Impfstoffvariante zu tun, die „wir so noch nicht kennen“. Dass es ausgeschlossen sei, durch den RNA Impfstoff die menschliche DNA zu beeinflussen, könne man daher auch noch nicht sagen. „Das Immunsystem kann ja auch wie beispielsweise bei Auto-Immunkrankheiten fehl reguliert werden. Und das kann durch Impfstoff ausgelöst werden,“ erklärt Dr. Gärber. Er halte die Impfung für ein hohes Risiko, zumal

auch Todesfälle durch schwere allergische Reaktionen nachgewiesen sind. Grundsätzlich gilt für ihn: „Polio und die Pocken sind zwar verschwunden, aber bei vielen Infektionskrankheiten wird die Impfung überschätzt,“ meint Dr. Heinz Gärber. Und was ist mit Behauptungen, die Corona-Impfung mache unfruchtbar? „Dazu kenne ich keine Daten und habe auch keine Belege dafür. Aber es gibt einen Warnhinweis von Biontech, dass es nicht aus-

zuschließen ist,“ erklärt Dr. Gärber. Insgesamt sei für ihn noch zu viel ungeklärt: „Bei so vielen Fragezeichen ist das für mich ein untragbarer Massenversuch,“ erklärt Dr. Heinz Gärber, „Einen Zulassungsversuch im laufenden Modus finde ich bei den möglichen Auswirkungen bedenklich.“ Letztendlich liege die Entscheidung aber immer beim Patienten – auch, wenn es um die Impfung geht. STÄRKUNG DER EIGENEN ABWEHR ALS ALTERNATIVE ZUR IMPFUNG Der Aussage, dass die Impfung die einzige Mittel gegen die Corona-Ausbreitung sei, stimmt Dr. Gärber nicht zu. Er findet es tragisch, dass man die Lösung des Problems nur darauf reduziere. „Die Impfung ist ein Krückstock,“ so der Mediziner, „ich lege den Schwerpunkt auf die Prävention.“ Er findet es daher wichtiger, die Abwehrkräfte zu stärken, etwa durch Bewegung, gesunde Ernährung und zum Beispiel eine Vitamin C Infusion, wie sie laut Dr. Gärber auch auf Intensivstationen

Karikatur von Helmut Kaiser

praktiziert wird. Ebenso empfehlenswert sei die Aufnahme von Vitamin D: „Bei Corona Toten mit schweren Verläufen war auffällig, dass sie einen Vitamin D Mangel hatten.“ Allerdings würde die Stärkung der Abwehrkräfte zum Beispiel durch Bewegung durch die Maßnahmen der Politik erschwert. Eine Sperrung von Sportstätten beispielsweise hält er für genau den falschen Weg und auch soziale Kontakte würden sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Die Zahl der psychischen Erkrankungen nehme zu und es sei bedenklich, dass eine Hysterie entstanden sei, durch die sich Leute aus Angst vor Corona nicht mehr aus dem Haus trauten: „Angst schwächt das Immunsystem.“ „Das Corona Virus kann ernste Folgen haben,“ meint Dr. Gärber. Aber andere, ebenfalls ernste Folgen, seien künstlich gefördert worden. Er hätte sich z.B. einen gezielteren Schutz von chronisch Kranken oder Bewohnern von Pflegeheimen gewünscht und dafür weniger Einschränkungen für die gesamte Bevölkerung. (id) GESUNDHEIT - 7


Caiuby kehrt zurück Verpflichtung des Brasilianers dominiert das Sportgeschehen auf dem Rasen Wer sich auf den sportlichen Aspekt beim FC Ingolstadt 04, in Form vom Fußballspiel, beschränkt, hat in der vergangenen Woche wenig zu tun gehabt. Es gab nämlich eine Meldung, die abseits der eigentlichen Fußballspiele, ganz oben in der Rangliste der Ingolstädter Sportmeldungen stand: der brasilianische Stürmer und frühere Publikumsliebling der Schanzer, Caiuby, oder, wie er mit vollem Namen heißt, Francisco Da Silva Caiuby, kehrt zurück an die Schanz.Und seinen ersten Einsatz hatte der 32-Jährige auch schon: Und da gab es leider wieder mal einen Satz mit x. Trotz aller Kampfbereitschaft gelang es den Schanzern und besagtem Caiuby nämlich nicht, bei den Löwen des TSV 1860 München zumindest einen Punkt zu entführen. Insgesamt verlor die Truppe von Tomas Oral verdient mit 0:1. In der Tabelle der dritten Liga bleiben sie dennoch auf Rang zwei vor Natürlich ist dem Schreiber von IN-tern klar, dass der Vergleich etwas hinkt. Die Ingolstädter sind keine Panther, sondern Schanzer. Aber hier den Vergleich mit dem Wappentier der Schanz herzustellen, war doch sehr verlockend. Im Wochenspiel waren es nämlich die Münchner vom TSV 1860, also die Löwen, die die Begegnung gegen die Panther, natürlich die Schanzer, mit 1:0 gewonnen haben. Dieser Sieg, in einer harten Begegnung, war auch gerechtfertigt. Das altehrwürdige Grünwalder Stadion in München hat ein großartiges Spitzenspiel gesehen. Mehr dazu im eigenen Bericht. Das alles täuscht aber nicht darüber hinweg, dass das wieder mal ein Spiel ohne Zuschauer war. Daran hat man sich schon gewöhnt.

schehen. Trotzdem konnte man erhobenen Hauptes das altehrwürdige Grünwalder Stadion verlassen.

Francisco Da Silva Caiuby hofft natürlich noch auf viele Tore für den FC Ingolstadt. (Foto: Stefan Bösl - kbumm.agentur)

den Konkurrenten aus der Landeshauptstadt. Der Ingolstädter Trainer brachte es auf den Punkt: „Alles in allem ist es eine unnötige Niederlage“. Und genauso war es: der Tabellenzweite hätte in München nicht verlieren brauchen. Es ist aber dennoch ge-

WEITERE ENGLISCHE WOCHE Und so, wie die vergangene Woche geendet hat, geht es nächste Woche weiter. Eine erneute englische Woche für die Schanzer. Doch sie sind nicht allein, die ganze dritte Liga muss damit leben. Aber wenn man den Blick zum ERC Ingolstadt, der ja in der Saturn-Arena auf den Kufen tätig ist, wagt, sieht man, dass es auch anders geht, denn hier ist das Programm noch gedrängter und die englischen Wochen reihen sich an englische Wochen. NOCH DREI SPIELE IM JANUAR Es gilt also für die Spieler der Schanzer Kraft zu tanken, für die schwierigen Begegnungen bis zum Monatsende. Bereits am Sonntag müssen die Ingol-

IN tern

keiner ausspreOder vielleicht chen möchte. doch nicht? Es wäre nämlich Wenn man sich das, was bereits bei den Fans des vor einiger Zeit FC Ingolstadt durchgespielt umhört, hört man immer Löwen beißen wurde. Nämlich, dass eben nicht wieder, dass das Schanzer mehr durchgeAnschauen im spielt wird. Dass Fernsehen eben von Joschi Haunsperger nämlich der Ball nicht den Besuch im Stadion ersetzt. Den- wieder mal im Kasten bleibt, noch bleibt niemand etwas an- allerdings nicht im Tor, sonderes übrig. Es geht nun mal dern im Aufbewahrungskasten nicht. Und wenn man genau der Stadien. Das bedeutet also, hinhört, muss man sogar noch es würde keinen Fußball mehr froh sein, dass überhaupt Fuß- geben. Was ist dann mit der ball gespielt wird. Der Lock- laufenden Saison? down, der die Gastronomie Das alles wollen wir uns lieber und dem Handel schwer zu gar nicht ausmalen. Noch rollt schaffen macht, ist noch mal das Leder und das ist gut so. an der Sportszene vorüberge- Und nachdem die Zahlen der gangen. Denn, was wäre denn Neuinfektionen ja wohl zuder schlimmste einzutretende rückgehen, rollt der Ball sicher Fall? Nun das wäre etwas, was noch länger. Umso erfreuter

städter wieder reisen. Es geht zum KFC Uerdingen. Der Tabellenzehnte, der nach Medieninformationen kurz vor dem „Kollaps“ steht, wird alles daransetzen, die finanzielle Misere ad acta zu legen und sportlich gegen die Schanzer zu bestehen. Für die Ingolstädter wird es eine vermeintlich eher leichte Partie, ehe dann am Mittwoch der Hallesche FC zu Gast im Audi-Sportpark ist. Die Gäste aus Sachsen haben von den vergangenen fünf Spielen drei verloren. Also auch das scheint ein eher leichter Gegner zu sein. DERBY AM LETZTEN SPIELTAG Und dann am letzten Spieltag im Monat Januar geht es wieder nach München. Gastgeber ist diesmal die Spielvereinigung Unterhaching. Das Ganze findet am Samstag, 30. Januar statt. Danach gibt es beim FC Ingolstadt sicherlich eine weitere Standortbestimmung. Aufgrund der eher leichten Gegner, Unterhaching als 15. ist auch nicht unbedingt ein Prüfstein, wird es sicher Ende Januar einen kleinen Grund zu feiern geben. Aber auf der anderen Seite: nichts „gewiss“ weiß man nicht. (jh) und umso spannender sind die Begegnungen des FC Ingolstadt, aber natürlich auch die Eishockeyspiele des ERC. Wobei die Schanzer natürlich, trotz der Niederlage gegen die Löwen, immer noch gute Chancen haben, am Ende dieser verkorksten Saison aufzusteigen. In diesem Fall ist aber nicht eine verkorkste Saison gemeint, weil die Schanzer schlecht spielen. Im Gegenteil. Verkorkst einfach im Sinne der herrschenden Pandemie. Aber egal wie sich diese weiterentwickelt, als Fan und Anhänger des FC Ingolstadt 04 wäre es natürlich mehr als erfreulich, wenn am Ende der Saison, der sicher dann verdiente Aufstieg drin wäre. Und wieder mal ist es die Hoffnung, die allen Ingolstädter Fußballfans bleibt.


Drei von vier Begegnungen verloren Keine Krise beim ERC Ingolstadt Obwohl von den letzten vier Begegnungen drei verloren wurden, gibt es beim ERC Ingolstadt nicht die Spur einer Krise. Immer noch ist man Vierter in der Deutschen Eishockey-Liga, immer noch ist man berechtigt für die Playoffs. Bis Ende Januar sind es, die zwei Begegnungen der laufenden Woche nicht mit eingerechnet, noch drei Spiele, die die Panther des ERC Ingolstadt zu bestreiten haben. Am Sonntag geht es nach Mannheim zu den Adlern. Am Donnerstag darauf empfängt der ERC Ingolstadt zu Hau-

se die Nürnberg Ice-Tigers. Und wieder drei Tage später, müssen die Ingolstädter nach Straubing reisen. Aber das große Ziel, am Ende in die Play-offs zu kommen, möchte man aus Ingolstädter Sicht natürlich nicht aus den Augen verlieren. Momentan sieht es gut aus, wenngleich man natürlich nicht mehr allzu viele Begegnungen verlieren sollte. (jh)

Der Trainerfuchs des ERC Ingolstadt, Doug Shedden, ist natürlich immer auf der Lauer – ihm entgeht nichts. (Foto: Jürgen Meyer)

Herausforderung angenommen Spendenaktion für Elisabeth Hospiz Wenn das mal keine knallharte Herausforderung ist, die Bastian Häusler da angenommen hat: In 24 Stunden will er mit dem Fahrrad von Ingolstadt zum Gardasee fahren. Keine Frage – der Mann ist fit. Betreibt der langjährige Athlet doch die CrossFit IN Town Box in Ingolstadt. Aber die Gardasee-Challenge ist schon eine „Hausnummer“: Im Juni, am besten um die Sommersonnenwende, wird es soweit sein. Dann tritt der Sportler mit sieben Begleitern in die Pedale in Richtung Torbole, um innerhalb eines Tages 450 km Strecke und etwa 3000 Höhenmeter zu absolvieren! Aber die Aktion hat nicht nur den Zweck, eine sportliche Höchstleistung zu meistern, sondern es handelt sich um eine Spendenaktion: Unter dem Motto „Beat the Company“ lässt sich das Team aus CrossFit IN Town Sportlern unter der Leitung von Bastian Häusler herausfordern, um

v.l. Bastian Häusler (CrossFit IN Town), Tina Lamprecht (Elisabeth Hospiz) und Tayfun Ledin (LEDIN Print- & Mediacenter GmbH)

Geld für einen guten Zweck zu sammeln und gerade jetzt in der Corona-Krise anderen zu helfen. Herausforderer ist die LEDIN Print- & Mediacenter GmbH. Die hat im Rahmen der Aktion gerade 7000 Euro für das Elisabeth Hospiz in

Ingolstadt gespendet. „Weitere 3000 Euro gibt’s dann, wenn die Jungs das schaffen,“ erklärt Tayfun Ledin. Das Hospiz wurde ganz bewusst als Spendenempfänger ausgesucht, denn der Unternehmer aus Gaimersheim hatte selbst ein Familienmitglied, das dort betreut wurde. „Wenn man selbst betroffen ist, weiß man erst, wie wichtig diese Arbeit ist.“ Die Unterstützung durch die Hospizmitarbeiter hat ihn sehr beeindruckt. Deshalb ist

die Spende im Elisabeth Hospiz auch bestens aufgehoben. Und das Geld kann auch sehr gut gebraucht werden. „Wir verwenden es für die Neugestaltung unserer Wohnzimmer,“ erklärt Hospizleiterin Tina Lamprecht, „wir brauchen neue Sitzmöbel und die Wände bekommen einen neuen Farbanstrich.“ Die zusätzlichen 3000 Euro, die bei einem Erfolg der 24-Stunden-Herausforderung anfallen würden, wären für diese Neugestaltung des Hospizes ebenfalls ein höchst willkommener Beitrag. Und wer die Aktion ebenfalls unterstützen möchte, der kann das tun: Am Renntag wird über Instagram unter #beatthecompany genau beschrieben, an welche Adresse Spenden geschickt werden können. Den genauen Termin veröffentlicht IN-direkt auch auf seiner Webseite www.in-direkt.de, in den sozialen Medien und unter www.crossfit-intown.de/ beat-the-company. SPORT - 9


Die ersten Schritte zu einem Jugendparlament sind gemacht - seit dem vergangenen Sommer tut sich etwas. 2021 könnte es nun soweit sein, dass in Ingolstadt ein Jugendparlament eingerichtet wird. Wie steht Ihre Partei / Gruppierung dazu?“ (Fortsetzung aus KW01) +++++++++++ Die Bevölkerung Ingolstadts wächst weiterhin und dementsprechend nimmt auch die Anzahl der Kinder und Jugendlichen zu. Daher ist es eine wichtige Aufgabe, das Angebot für diese Bevölkerungsgruppe gezielt auszubauen und jungen Menschen die Teilhabe und Einflussnahme am öffentlichen und politischen Leben so gut es nur geht zu ermöglichen. Bislang ist die Jugendpartizipation in Ingolstadt eher unterentwickelt. Deswegen würden wir die Einführung des Jungendparlaments begrüßen. Wir freuen uns deshalb sehr über das konstruktive Miteinandern am Runden Tisch Jugendparlament zwischen engagierten jungen Interessensvertretern, Stadträtinnen und Stadträten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Sehr erfreulich ist es, dass dabei von Anfang an der bestmöglichen Ausgestaltung und Organisation eines Ingolstädter Jugendparlaments gearbeitet wird. Kinder und Jugendliche können so aktiv an der Kommunalpolitik mitarbeiten und eigene Vorschläge einbringen. Zudem wäre es eine gute Plattform, um den Standpunkten, den Anregungen und den Wünschen der jungen Generation mehr Aufmerksamkeit zu verleihen. Gerade in Zeiten in denen die Politik vor sehr großen Herausforderungen steht, wie die Bewältigung der Corona-Pandemie, der Digitalisierung der Arbeitswelt sowie dem Klimawandel und zeitgleich das Vertrauen in Institutionen schwindet, ist ein 10 - FORUM DER PARTEIEN

Ein Jugendparlament für Ingolstadt Unsere Aktuelle Frage an die Ingolstädter Parteien Jugendparlament eine hervorragende Möglichkeit, Demokratiekompetenz zu fördern. Junge Menschen erhalten einen guten Einblick in die Arbeitsweise von Ausschüssen und Parlamenten. Das macht politische Entscheidungen transparenter und somit auch verständlicher. Daher ist ein Jungendparlament eine ausgezeichnete Chance um, parteiunabhängig, Interesse und Verständnis für Politik bei Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Christian De Lapuente, Fraktionsvorsitzender Quirin Witty, Stadtrat +++++++++++ Die Grünen verfolgen seit vielen Jahren das Ziel der Schaffung eines Jugendparlaments. Schon vor der Kommunalwahl im Jahr 2014 hatten wir gemeinsam mit weiteren Parteien und Gruppen in mehreren Treffen begonnen, entsprechende Konzepte, Vorstellungen zu erarbeiten. Einem entsprechenden Antrag im Jahr 2014 blieb nach Prüfung dann der Erfolg versagt. In unserem Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2020 haben wir dann natürlich wieder ein Jugendparlament gefordert. Vor dem Hintergrund des guten Funktionierens von Kinder- und Jugendparlamenten in vielen anderen Städten, auch ganz in unserer Nähe, freut es die Grünen Ingolstadt, freut es die Stadtratsfraktion, dass wir mit unserer neuen Stadtspitze, unserer Bürgermeisterin Petra Kleine, nun endlich in die Umsetzung gehen. Die bisherigen Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendlichen reichen nicht aus, um der Stimme der Kinder und

Jugendlichen ausreichend und verbindlich Gehör zu verschaffen. Auf Grund der starken Geburtenjahrgänge ab 2013 werden wir in wenigen Jahren einen deutlichen Anstieg der Altersgruppe bis 18 Jahre in Ingolstadt sehen. Diese jungen BürgerInnen wollen und sollen ihre Stadt, ihre Zukunft mitgestalten, deshalb braucht es endlich ein Jugendparlament in Ingolstadt. Christian Höbusch, Fraktionsvorsitzener +++++++++++++ Was lange währt... Der Wunsch nach einem Jugendparlament in Ingolstadt hat eine lange Vorgeschichte. Das Thema steht nicht erst seit dem Jahr 2014 auf der Agenda, sondern wurde schon 2000 von den damaligen Stadträten Meier und Geiger ins Gespräch gebracht. Deshalb wird es jetzt auch Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen. Aus Sicht der Freien Wähler müssen für ein Jugendparlament eindeutige Regelungen geschaffen werden. Das gilt vor allem für das aktive und passive Wahlrecht, das so gestaltet werden muss, dass es bei den Beteiligungsmöglichkeiten der Jugendlichen nicht zu Überschneidungen mit anderen Kommunen kommen kann. Aus unserer Sicht muss den Jugendlichen mit einem Budget eine eigene Verantwortlichkeit zugestanden werden, wobei die Richtlinien hierfür sich am Bürgerhaushalt orientieren sollten, ohne die bürokratischen Hürden aber zu hoch anzusiedeln. Ziel soll es in erster Linie sein, den Jugendlichen die Freude am kommunalpolitischen Wirken und am Engagement für

ihre Stadt zu vermitteln. Wir wünschen uns eine aktive und konstruktive Einbindung der Jugendlichen in die politische Gestaltung unserer Stadt, wobei die parteipolitische Neutralität von besonderer Bedeutung ist. Angela Mayr, Stellvertretende Vorsitzende der FW-Stadtratsfraktion +++++++++++ Selten war es so wichtig auf die Stimme der Jugend zu hören wie jetzt! Schon vor der Corona-Pandemie traten auf einmal junge Menschen mit einem zentralen und existenziellen Anliegen in die Öffentlichkeit und straften die Leute Lügen, die immer behauptet hatten, junge Menschen hätten nur Social Media, Party und Instagram im Sinn. Die Auseinandersetzung mit dem Klimawandel hatte viele Jugendliche mobilisiert und politisiert. Es war dann nicht überraschend, dass diese interessierte Jugend auch nach Mitsprache im politischen Leben verlangte. Die Gründung einer Jugendinitiative zur Einführung eines „Jugendparlaments“ in Ingolstadt ließ nicht lange auf sich warten. Die CSU begrüßt ausdrücklich die Schaffung eines Jugendparlaments in Ingolstadt! Wir müssen die Anliegen und die Wünsche der jungen Menschen im kommunalen Raum ernst nehmen. Gerade in der Stadtpolitik liegt ja auch der Erfahrungs- und Lebensraum der Jugendlichen. Hier begegnen sie den Problemen in ÖPNV, Schule, Sport und Freizeit ganz unmittelbar – und können dann auch ganz direkt Lösungsvorschläge entwickeln. Zugleich lernen sie dabei auch die Spielregeln der Demokratie und der Politik „in Echtzeit“. Die Jugend will mitreden – und das ist gut so! Dr. Matthias Schickel Ausschusssprecher im Ausschuss für Kultur und Bildung


Online Workshop und Fasching im Wohnzimmer Das Improvisationstheater g‘scheiterhaufen im Netz

MACH DICH FREI! – ONLINE WORKSHOP In diesem Kurs befreien wir Körper und Geist und lassen dich abtauchen in die unendliche Welt des Improvisationstheaters. Wecke deine Kreativität, vertraue deinen Impulsen und entdecke deine Bühnenpräsenz. Digital tretet ihr miteinander in Kontakt und experimentiert mit euren Ideen. 5 X MONTAGS 20:00 UHR – 21:30 UHR Termin: 01.02./ 08.02./ 15.02./22.02./ 01.03./ Technische Voraussetzungen: PC/Notebook Online Plattform: Zoom Mindestteilnehmerzahl: 6-10

Gerne sprechen unsere Politiker ja von ihren Errungenschaften zum Thema Digitalisierung und nutzen dabei auch ohne jedwede Scham viel Eigenlob. Schaut man, also wir Bürger, sich das Thema und seinen Stand auf den verschiedenen Ebenen einmal etwas genauer an – man könnte schier der Verzweiflung anheimfallen. Verlieren wir uns nicht im klein, klein. Beginnen wir beim Thema Homeschooling: Lehrer, die nicht mit der entsprechenden Hardware ausgestattet wurden – weshalb vom motivierten Lehrkörper auch private Notebooks genutzt werden. Software, deren Auswahl den Schulen und Schulbehörden überlassen, trotzdem nicht so funktioniert und belastbar ist, dass Schüler und Lehrer verlässlich damit arbeiten könnten. Ein Kultusminister der allen Ernstes empfiehlt, auch mal wieder das Telefon zu benutzen, wegen der Vielfalt von Metho-

Kurgebühr: 69 € Infos: www.gscheiterhaufen.de FASCHING OHNE BUSSERL, ABER MIT KRACHER!  Am rußigen Freitag bringt der g´scheiterhaufen den Fasching zu euch ins Wohnzimmer. In der Online-Impro-Show finden sich eine handvoll Karnevalisten zusammen, die sich ihren fantastischsten Faschingsball, ihre verwunschenste Verkleidungsparty, oder den schönsten „Zuch“ zusammenträumen. Inspiriert von den Ideen und Kostümen der Zuschauer, die per Zoom sicher von zu Hause aus mitfeiern können. Bei wem jetzt der Faschingsfunke übergesprungen ist, der

IN teraktiv

Das Dashden und Anbord vom wendung. RKI, dessen Die viel gewöchentliche priesene CoZahlenwelle rona-App, seit Beginn wird nicht der Pandemie etwa EU weit damit erklärt verfügbar gewird: man sei macht – obDigitalisierung, nicht in der wohl dies an quo vadis? Lage, am und anderer Stelle selbstver(Impfstoff) als Die Technik-Kolumne ständlich nach absolut notvon Georg Appel dem Wochenwendig postuliert wird. Nein, diese App ist ende, verlässliche Zahlen zu nicht einmal in der Lage sinn- melden. Einige Gesundheitsvoll einen sichtbaren Nutzen ämter würden keine Zahlen zu erzeugen. Hintergrund melden, respektive noch zur sei u.a. der Datenschutz. An Meldung das Fax nutzen. dieser Stelle sei angemerkt, War da nicht genügend Zeit dass es dem Gesetzgeber ein eine entsprechende digitale Leichtes wäre die notwen- Infrastruktur bereit zustellen dige gesetzliche Grundla- und die ohnehin vollkommen ge zu schaffen. Man schaue überlasteten Gesundheitsämnach Taiwan, ein aus meinem ter zu entlasten? Blickwinkel durchaus sinn- Die Maskenbeschaffung des Jens Spahn und seines Mivolles Einsatzbeispiel.

darf gerne schon mal die Luftschlangen, Clownschminke und Pappnasen zusammensuchen. HEI-JU-HU, HELAU!  Wo: Auf Zoom, wo immer du möchtest Wann: Am 12.02.2021 um 20:21 Uhr Tickets: Auf Yes-Ticket  5€/Zugangscode Infos: www. gscheiterhaufen.de (Foto: g‘scheiterhaufen)

nisteriums. Lt. dem Magazin Plus-Minus gab das Ministerium in einem Vergabeverfahren ohne Deckelung die Aufforderung an Unternehmen möglichst viele Masken zu liefern. Das Vergabeverfahren garantierte einen Preis von EUR 4,50 pro FF2 Maske. Weshalb viele Unternehmer sich diese Gelegenheit zu Nutze machten und insgesamt Masken für über EUR 6 Milliarden bereitstellten. Die liegen jetzt in vielen Lägern in Deutschland und warten auf die Auslieferung, welche das Ministerium verweigert. 60 Klagen liegen bereits bei dem Landgericht in Bonn vor. Dies wäre doch nun einmal die Chance, mittels der Errungenschaften der Digitalisierung notwendige Masken schnell an die Bürgerinnen und Bürger zu verteilen. Diese Auflistung ist unvollständig und könnte schier endlos fortgeführt werden. Allein – was würde es helfen. Bleiben Sie gesund! DIGITALES - 11


Weniger Geburten und Hochzeiten, mehr Todesfälle Standesamt zieht Bilanz Wie üblich hat das Standesamt Ingolstadt zum Jahreswechsel Bilanz gezogen. Im vergangenen Jahr sind demnach insgesamt 2897 Kinder auf der Schanz zur Welt gekommen, 41 weniger als im Jahr zuvor. „Das ist der dritthöchste Wert, der im Standesamt registriert wurde“, heißt es von offizieller Seite. Insgesamt befinde sich die Zahl der Geburten, die beurkundet werden, auf sehr hohem Niveau. Bei der Wahl der Namen folgen die Ingolstädter Eltern dem bundesweiten Trend: Zu den beliebtesten Vornamen in Ingolstadt zählen Lukas, Maximilian, Leon, Elias und Paul. Bei den Mädels sind Anna, Emilia, Lena, Charlotte und Emma besonders beliebt. Aber auch seltenere Namen wurden vergeben.

Die Entwicklung der Geburten in Ingolstadt. (Grafik: Stadt Ingolstadt)

So gibt es etwa seit 2020 eine Ingolstädterin namens Maira, Erna, Zelda, Auri oder Smilla. Und auch Namen wie Iljarion, Kaspar, Keanu oder Lio hört man vielleicht in drei Jahren durch die Ingolstädter Kindergärten schallen – denn auch die-

se Namen wurden bei der Namenswahl berücksichtigt. Ein Minus von zirka neun Prozent ergibt der Blick, wenn man sich die Eheschließungen im Jahr 2020 anschaut. Insgesamt 547 Eheschließungen

sind vollzogen worden. Diesen Rückgang führt das Standesamt unter anderem auf die COVID-19 Pandemie zurück. Schließlich war die Zahl der Gäste, die an standesamtlichen Hochzeiten teilnehmen durften, fast während des gesamten Jahres eingeschränkt. Auch private Hochzeitsfeiern konnten nicht wie gewohnt stattfinden. Unter diesen Umständen entschlossen sich viele Brautpaare zu warten und ihre Hochzeit auf die Zeit nach der Pandemie zu verschieben. Den bisher höchsten registrierten Wert muss das Standesamt im Bereich der Sterbefälle verbuchen: Im vergangenen Jahr wurden 2078 Sterbefälle beurkundet. (mf)

Termin unbedingt vormerken: Kita-Anmeldung heuer nur online möglich In diesem Jahr läuft coronabedingt alles etwas anders: Einen Tag der offenen Tür in Krippe, Tagespflege oder Kindergärten wird es wegen der Pandemie voraussichtlich nicht geben können. Deshalb informieren viele Einrichtungen in den kommenden Tagen und Wochen via Bild- und Videomaterial über ihr Konzept, ihren Tagesablauf und den Alltag vor Ort. Einen Flyer mit Informationen über alle Kindertageseinrichtungen in Ingolstadt können sich interessierte Eltern voraussichtlich ab Mitte Januar im Rathaus abholen bzw. online auf der Homepage der Stadt einsehen. In der Zeit vom 02. Februar (Dienstag) bis 12. Februar (Freitag) müssen Eltern ihre Kinder dann online mithilfe des Kita-Finders Ingolstadt unter

(Foto: Stadt Ingolstadt / Rössle)

www.ingolstadt.de/kitafinder anmelden. Dabei müssen sie sich nicht für eine Kindertageseinrichtung entscheiden – im Gegenteil: Anmeldungen bei mehreren Einrichtungen – egal ob in städtischer oder in freier bzw. kirchlicher Trägerschaft – sind möglich. Ganz wichtig: Alle Anmeldungen, die vor dem 01. Februar

12 - STADT INGOLSTADT | ANZEIGE

eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Darauf weist das Amt für Kinderbetreuung und vorschulische Bildung der Stadt Ingolstadt nochmal ausdrücklich hin. Eine Neuanmeldung ab dem 02. Februar ist auch für die Kinder notwendig, die erst während des Kita-Jahres 2021, also noch vor Beginn des neuen Kita-Jahres im September, geplant sind.

Ab 8. März sollen dann die Zusagen verschickt werden. Alle Eltern haben dann zehn Tage Zeit, den angebotenen Betreuungsplatz schriftlich zu bestätigen. Eltern, die bis Mitte Juni 2021 noch keine Zusage erhalten haben, sollen sich ab diesem Zeitpunkt an die Platzkoordinationsstelle E-Mail: kita-platzkoordination@ingolstadt.de des Amtes für Kinderbetreuung und vorschulische Bildung der Stadt Ingolstadt wenden. Ausführliche Informationen und Antworten auf alle wichtigen Fragen sind auf der Homepage der Stadt unter www.ingolstadt. de/kinderbetreuung zu finden. (mf)


Neue Heizung: Aus Alt mach Gas Bis zu 40% Zuschuss möglich: Vor allem Austausch alter Ölheizung lohnt sich Hoher CO2-Preis, Ölheizungsverbot ab 2026, Fördergeld-Stopp – Heizöl ist als Energieträger für das Beheizen von Wohnraum eher ein Auslaufmodell. Wenn dann die eigene Heizungsanlage in die Jahre gekommen ist und mehr Energie verbraucht als nötig, sollte man daran denken, den Wärmespender im Haus zu erneuern – und bestenfalls auf Erdgas umzustellen. Im Vergleich zum alten Heizkessel kann man mit einer Erdgas-Brennwertheizung bis zu 40 Prozent Energie einsparen. Viele Erdgas-Vorteile Wirtschaftlich, zuverlässig, bequem – ganz grundsätzlich besticht Erdgas durch viele Vorteile. Es ist günstig und stabil im Preis, überzeugt mit bewährter und ausgereifter Technik wie dem Brennwertkessel, kann aber auch mit innovativen Technologien wie

der Erdgas-Brennstoffzelle aufwarten. Erdgas ist komfortabel, immer verfügbar, schafft Platz im Keller und schont die Umwelt, weil es deutlich weniger CO2 verursacht als andere fossile Energieträger. Erdgaskunden benötigen keine Lagerräume oder Tanks und auch der richtige Einkaufszeitpunkt ist kein Thema mehr. Heizöl als Auslaufmodell Eine Ölheizung ist dagegen eher ein Auslaufmodell. Weil Heizöl besonders hohen Schadstoffausstoß verursacht, wird es seit Beginn des Jahres 2021 mit einem höheren CO2Preis belegt als etwa Erdgas, Tendenz weiter steigend. Ab 2026 gilt sogar – zwar mit weitreichenden Ausnahmen etwa im Bestand – ein Verbot von Ölheizungen. Und auch die staatlichen Fördergelder von Öl-Brennwertheizungen wurden eingestellt.

Hohe Fördergelder Ganz anders dagegen bei Erdgas. Als eine lang bewährte, preiswerte und zugleich – im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen – deutlich umweltschonendere Heizlösung wird die Erdgas-Brennwertheizung mit bis zu 40 Prozent staatlichem Zuschuss gefördert (siehe Grafik). Zudem

unterstützen auch die Stadtwerke Ingolstadt einen Umstieg auf Erdgas mit bis zu 800 Euro. (id). Ausführliche Infos zu Erdgas und zum Erdgas-Hausanschluss gibt es bei den Stadtwerken unter (08 41) 80-4140 oder bianca. winter@sw-i.de.

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Alle sind gefordert Kommunalbetriebe informieren über Bürgerpflichten im Winter Wenn Schnee und Eis auf den Straßen liegen, dann rückt der kommunale Winterdienst zum Räumen und Streuen aus. Zusätzlich haben aber auch die Ingolstädter Bürger eine Räumund Streupflicht. Was das bedeutet, erklären die Ingolstädter Kommunalbetriebe. Bei Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt werden Straßen und Bürgersteige schnell spiegelglatt. Grundstückseigentümer müssen dafür sorgen, dass niemand vor ihrem Grundstück ausrutscht. Das gilt für den Gehweg sowie für den Gehstreifen auf der Straße, wenn kein Gehweg vorhanden ist.

Stürze vermeiden Alle an das Grundstück angrenzenden Gehwege und -bahnen müssen bei winterlichen Wetterverhältnissen von Schnee und Glätte frei gehalten werden, um die Sicherheit für Passanten zu gewährleisten. Falls kein befestigter Gehweg vorhanden ist, soll ein rund 1,50 Meter breiter Streifen am Rande der Straße gesichert werden. Bei kombinierten Rad- und Fußwegen ist ein ca. 1,50 Meter breiter Streifen und in der Fußgängerzone ein rund 2,50 Meter breiter Streifen für den Fußgängerverkehr frei zu halten. Verantwortlich für das Räumen und Streuen ist jeder Grundstückseigentümer. Dabei ist es

egal, ob das Grundstück als Vorderlieger direkt zur Straße anschließt oder nur mittelbar als Hinterlieger über ein anderes Grundstück erschlossen ist. Die Räum- und Streupflicht im Win-

ter tragen beide gemeinsam. Werktags muss dabei bis 7.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 8.00 Uhr morgens geräumt und falls nötig gestreut sein. Das Räumen und Streuen muss bis 20.00 Uhr so oft wiederholt werden, wie es die Sicherheit erfordert. (id) Weitere Informationen unter www.in-kb.de/winterdienst.

Streusalz darf nicht verwendet werden. Es belastet Böden und Gewässer, greift Pflanzenwurzeln und Tierpfoten an. Alternativ können abstumpfende Mittel wie Sand, Splitt oder ähnliches verwendet werden. (Foto: INKB; Andre Pöhlmann)

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Zwei neue Ämter im psychiatrischen Bereich Nachrichten aus dem Klinikum Ingolstadt heraus. Bereits seit vielen Jahren beschäftigt sich der erfahrene Mediziner Prof. Thomas Pollmächer mit ethischen Fragen in der Psychiatrie und dem klinischen Alltag: Seit zehn Jahren leitet er die Ethikkommission des Klinikums Ingolstadt, die Mitarbeiter aller Kliniken des Hauses in ethischen Fragen berät.

Prof. Dr. Thomas Pollmächer, Direktor des Zentrums für psychische Gesundheit und Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I. (Foto: Klinikum Ingolstadt)

Seit 26. November ist es soweit: Der Direktor des Zentrums für psychische Gesundheit im Klinikum Ingolstadt, Prof. Thomas Pollmächer, ist bereits Ende letzten Jahres ins Ethikkomitee der Europäischen Gesellschaft für Psychiatrie (EPA) berufen worden und vertritt damit die Interessen von europaweit rund 80.000 Mitgliedern aus dem psychiatrischen Bereich. Seit dem Jahreswechsel ist er außerdem Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Hier stehen die Themen Selbstbestimmungsfähigkeit, Partizipation, assistierte Entscheidungsfindung sowie die Vermeidung von Suiziden und von Zwang in der Medizin ganz oben auf seiner Agenda.

„Menschen mit psychischen Erkrankungen haben dasselbe Recht auf bestmögliche medizinische und therapeutische Versorgung wie Patienten mit

anderen Krankheiten“, erklärt der neue Präsident. Seit über drei Jahrzehnten engagiert er sich als Psychiater und Psychotherapeut, als Wissenschaftler und in zahlreichen Leitungsfunktionen und Ehrenämtern für Menschen mit psychischen Erkrankungen. „Es ist und war mir immer ein großes Anliegen, das Selbstbestimmungsrecht von Patienten zu achten und ihre Autonomie zu fördern“, betont der Klinikdirektor. Auch die Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Psychiatrie und Psychotherapie werden ihn in den kommenden zwei Jahren seiner Präsidentschaft begleiten.

2019 Vorsitzender der Bundesdirektorenkonferenz und bis 2018 Vertreter der Fachkliniken im DGPPN-Vorstand. Außerdem ist er im Wissenschaftlichen Beirat des Bundesverbands der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e. V. (BApK) sowie in der Ethikkommission der European Psychiatric Association (EPA) aktiv. Hier berät er auf internationaler Ebene in Ethik-Fragen und vertritt die Interessen von nationalen wissenschaftlichen Fachgesellschaften.

VIEL ERFAHRUNG BEI ETHISCHEN UND MORALISCHEN FRAGESTELLUNGEN

Die EPA hat es sich zum Ziel gesetzt, die Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen in Europa zu verbessern. Das Ethikkomitee der Gesellschaft befasst sich mit ethischen Fragen im Bereich der Psychiatrie und gibt internationale Handlungsempfehlungen für die Behandlung psychisch kranker Menschen

Prof. Thomas Pollmächer, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Schlafmediziner, ist bereits seit 2011 Mitglied des Vorstandes der DGPPN und war von 2012 bis

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BERATUNG IN ETHIK-FRAGEN AUF INTERNATIONALER EBENE

„Wir befinden uns hinsichtlich der Corona-Pandemie in herausfordernden Zeiten für die Gesellschaft. Auch der Alltag in den psychiatrischen Einrichtungen hat sich dadurch verändert und ganz neue Fragestellungen hervorgebracht“, sagt Prof. Thomas Pollmächer. „In Hinblick darauf wird es erforderlich sein, die bisherigen Handlungsempfehlungen auf den Prüfstand zu stellen und den Umständen anzupassen.“ (id) Das Zentrum für psychische Gesundheit am Klinikum Ingolstadt ist eine große und äußerst leistungsfähige Einrichtung zur integrativen Betreuung von Menschen mit psychischen Problemen und Erkrankungen aller Art. Von der kostenlosen und anonymen telefonischen Beratung in akuten Krisensituationen über die ambulante Betreuung bis hin zur stationären psychiatrischen, psychotherapeutischen und psychosomatischen Behandlung steht Ihnen ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Psychologen, Pflegekräften, Sozialpädagogen und weiteren speziell qualifizierten therapeutischen Mitarbeitern mit Rat und Tat zur Seite. Weitere Informationen: www. klinikum-ingolstadt.de/klinik/ zentrum-fuer-psychische-gesundheit


!!! WAS DU ALLES MACHEN KANNST,

KINDERSEITE

WENN ES DIR LANGWEILIG IST !!!

Hilf der kleinen Maus den Käse zu finden!

Skulpturen Feld

Eichstätt

10 Kniebeugen

Spring wie ein Häschen durch das Wohnzimmer Geh in dein Zimmer, ins Wohnzimmer und ins Bad und verbeuge dich vor jeder Ecke Lass dein Lieblingslied laufen, laufe so lange auf der Stelle

Vögel füttern

fertig. Um dich Fit zu halten, kannst du das jeden Tag am besten vor Beginn des Homeschooling machen.

Haferflocken, Getreide, Kleie,

Nachtwanderung

Taschenlampe nicht vergessen

Koffer packen

Seil, Schuhe, Stifte,… Kannst du dir alles merken?

Nimm den Würfel und je nachdem welche Punktezahl du hast, machst du die unterstehenden Übungen. Wenn der Wecker klingelt, bist du

Wildgehege

Los gehts: Stell deinen Wecker so, dass er in genau 10 Min klingelt.

Köschinger Forst

Einen Würfel Bequeme Klamotten Dein Lieblingslied Wecker Gute Laune

Wichtelweg

Hofstetten

• • • • •

Bügelperlen

Wir brauchen:

Setz deine Phantasie ein

Waldspaziergang

Lupe, Pinzette und Eimer nicht vergessen

Walderlebnispfad

Schernfeld

Tägliches Sportprogramm für Kinder - Würfel dich Fit! bis das Lied aus ist

Mach 10 Hampelmänner

Lege dich mit dem Rücken auf den Boden und hebe abwechselnd immer ein Bein nach dem anderen nach oben. Mach diese Übung je Bein 6 x Wenn du deine Übungen gemacht hast, dann vergiss bitte nicht viel Wasser danach zu trinken !!

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