IN-direkt KW 22 Juni 2022

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KW 22 • 3. JUNI 2022 • AUS INGOLSTADT UND DER REGION • www.in-direkt.de

So lief der Ingolstädter Triathlon am vergangenen Wochenende ............. 9

Der „Berch“ ruft Mit dem 9 Euro-Ticket zur Erlanger Bergkirchweih ....................... 12

Foto: Racool_studio/freepik

Regen, Kälte, Spitzensport

Unter bayernweitem Schnitt

Sandra Fuderer

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Erfreulich wenige Straftaten im Polizeipräsidium Oberbayern Nord

P

ositive Zahlen: Die Kriminalitätsstatistik in Bayern hat sich wesentlich verbessert. Im vergangenen Jahr wies der Freistaat die niedrigsten Fallzahlen seit 32 Jahren und zugleich die höchste Aufklärungsquote seit 27 Jahren auf. „Das ist ein Rekordwert und fast schon epochal“, freut sich der polizeipolitische Sprecher der CSU-Fraktion im bayrischen Landtag, Alfred Grob gegenüber unserer Zeitung. Dazu ist Bayern seit Jahren schon das sicherste Bundesland im bundesdeutschen Ländervergleich. Der Freistaat verzeichnete 3.869 Delikte je 100.000 Einwohner. Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mit Sitz in Ingolstadt wies 3.324 Straftaten pro 100.000 Einwohner auf. Das heißt: Die Kriminalitätsbelastung in der Region liegt noch unter dem bayernweiten Schnitt. Ein Grund, warum die letztjährigen Zahlen so

positiv ausfielen, liegt allerdings auch an der Corona-Pandemie. „Es sind also klare CoronaEinflüsse in dieser Statistik enthalten“, sagt deshalb auch Grob. „Wir hatten Ausgehverbote und -beschränkungen. Das öffentliche Leben wurde zeitweise stark nach unten gefahren.“ Dadurch reduzierten sich beispielsweise Ladendiebstähle, Einbrüche und die Straßenund Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum. In allen Bereichen sanken aber auch im vergangenen Jahr die Deliktzahlen nicht. „Was deutlich zugenommen hat, war die Computerkriminalität – oder ,Cybercrime“, sagt Grob. Neben Hass und Hetze nahmen auch die Betrugsdelikte zu und die Kinderpornografie. Wie die Polizei personell auf den gestiegenen Aufwand reagiert und welche Aufgaben das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mit Sitz in Ingolstadt beim Notruf hat, lesen Sie auf Seite 4.

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2 | Kurzmeldungen

IN-direkt | 3. Juni 2022

Zentrum Stadtgeschichte

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Am 18. Mai wurde vom Kulturausschuss beschlossen, die Dienststelle Stadtmuseum/Stadtarchiv/ Wissenschaftliche Stadtbibliothek, zu der auch das Bauerngerätemuseum und das Marieluise-FleißerHaus gehören, in „Zentrum Stadtgeschichte“ umzubenennen. Stadtmuseum, Stadtarchiv und Wissenschaftliche Stadtbibliothek sind seit mehr als 40 Jahre im Kavalier Hepp unter einem Dach vereint. Die gemeinsame Geschichte der drei Institutionen geht bereits auf den 1865 gegründeten Historischen Verein zurück, aus dessen Sammlungen sie entstanden sind. Heute verteilen sich die Einrichtungen der Dienststelle auf mehr als neun Stadtorte im gesamten Stadtgebiet und umfassen neben Stadtmuseum, Marieluise-Fleißer-Haus, Bauerngerätemuseum, Stadtarchiv und Wissenschaftlicher Stadtbibliothek auch verschiedene Depots. Das Zentrum Stadtgeschichte fungiert als zentrale Stelle in der Er-

haltung, Erforschung, Darstellung und Vermittlung der Geschichte und des kulturellen Erbes der Stadt Ingolstadt. Zudem präsentiert sich das Zentrum Stadtgeschichte der Öffentlichkeit ab sofort mit einer neu gestalteten Website. Auf der Seite stellen sich das Stadtmuseum, das Bauerngerätemuseum, das Marieluise-Fleißer-Haus, die Wissenschaftliche Stadtbibliothek, das Stadtarchiv und die Museumspädagogik vor und präsentieren ihre Angebote. Bei der Konzeption hat das Zentrum Stadtgeschichte großen Wert auf die barrierearme Nutzung der Homepage gelegt. Der Webauftritt ist zu finden unter https://zentrumstadtgeschichte. ingolstadt.de.

Neue Familienstützpunkte Nachdem der Familienstützpunkt ELISA im Familiennachsorgezentrum ELISA im Mai seine Arbeit aufgenommen hat, gehen nun zwei weitere Familienstützpunkte in Oberhaunstadt und Ringsee an den Start. Dabei handelt es sich um den Familienstützpunkt familienBlüte. Der neue Familienstützpunkt kooperiert mit der KiTa kinderBlüte in Oberhaunstadt und wird in deren unmittelbarer Nähe, in der Kreuzäckerstraße 8, seine Räume beziehen. Die weitere Neugründung eines Familienstütz-

punkts startet in Trägerschaft der gfi gGmbH Ingolstadt unter dem Namen „familie leben“. Dieser wird an die Kita Vier Elemente in der Frueaufstraße 5 in Ringsee angegliedert. Durch die sozialräumliche Ausrichtung der Familienstützpunkte können Eltern und Familien wohnortnah bedarfsgerecht mit vielfältigen Angeboten wie z. B. Vorträgen, Familiencafés, Eltern-Kind-Gruppen, sowie mit Erstberatung und Unterstützung durch eine pädagogische Fachkraft erreicht werden.

IMPRESSUM Herausgeber / Geschäftsführung: Christian Bauer V.i.S.d.P. Am Lohgraben 27 • 85051 Ingolstadt (08 41) 14 90 260-0 • info@IN-direkt.de

Kontakt allgemein: info@IN-direkt.de Pressemitteilungen etc. schicken Sie an: presse@IN-direkt.de

Redaktionsleitung: Grafik: Hans-Martin Kurka • presse@IN-direkt.de Helmut Sendldorfer grafik@IN-direkt.de Redaktion: Timo Schoch, Max Foerster, Ulrich Linder, Verteilung: Georg Appel, Marie Weiss, Lucia Sindarin Prospektverteilung Bauer info@prospektverteilung-bauer.de Mediaberatung: (08 41) 768 76 Peri Häusler • haeusler@IN-direkt.de Sabine Kerner • kerner@IN-direkt.de Nächste Ausgabe: (08 41) 14 90 260-0 10.06.2022


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4 | Aus der Region

IN-direkt | 3. Juni 2022

AKTUELLES KURZ & WICHTIG

Nahversorgung im Nord-Westen verbessert Mit einem deutlichen Appell hatte sich der Bezirksausschussvorsitzende des BZA Nord-West Manuel Depperschmidt (CSU) vor einigen Monaten an die Öffentlichkeit gewandt und vor einem Mangel an Möglichkeiten der Nahversorgung im Viertel gewarnt. Durch den Wegfall des Edeka-Supermarktes an der Hindenburgstraße, in den anschließend das städtische Impfzentrum einzog, war eine große Lücke entstanden. Nun konnte Depperschmidt die Eröffnung einer neuen Großsortiments-Bäckerei an der Ecke Brucknerstraße/Hindenburgstraße bekannt geben, die besonders für Ältere wieder einen wichtigen Baustein in der Lebensmittel-Nahversorgung bedeutet.

Der neue Bücherbus kommt Am Freitag, 3. Juni, soll der neue Bücherbus der Stadtbücherei in Ingolstadt ankommen. Damit Medien und Arbeitsgeräte vom alten in das neue Fahrzeug umgeladen werden können, pausiert der Bücherbus vom 3. bis 8. Juni. Am Donnerstag, 9. Juni, beginnt der neue Bus seinen Dienst. Die erste Tour führt ihn nach Irgertsheim.

Wahlhelfer gesucht Zur Durchführung der Bürgerentscheide am 24. Juli 2022 sucht die Stadt Ingolstadt Abstimmungshelfer. Am Abstimmungstag überwachen die Helfer die Handlung und ermitteln nach Schließung des Abstimmungslokals das Abstimmungsergebnis. Jeder Abstimmungshelfer erhält eine Entschädigung. Diese beträgt abhängig von der Tätigkeit 60 oder 80 Euro. Das Wahlamt ist erreichbar unter wahlhelfer@ingolstadt.de und telefonisch unter 305-1265 oder -1264.

Umbau der Signalanlage am Audi-Ring Ab Donnerstag, 9. Juni, wird die Signalanlage Audi-Ring / Richard-Wagner-Straße umgebaut. Deshalb muss die Fußgängerschutzanlage vom 9. bis 10. Juni ausgeschaltet werden. Während des Umbaus steht eine mobile Signalanlage für das sichere Queren der Fußgänger zur Verfügung. Im Zuge der Umbaumaßnahme wird die Signalanlage auf einen modernen und energiesparenden Standard gebracht. Dabei wird sie unter anderem auf LED-Technik umgerüstet.

Die Polizei stockt auf

Polizeipräsidium Oberbayern Nord erhält insgesamt 760 neue Stellen zum anderen im Polizeipräsidium Oberbayern Nord verhältnismäßig sehr hoch. Diese neu geschaffenen Stellen werden – je nach Belastung – zwischen allen Dienststellen des Präsidiums, also von Eichstätt bis nach Starnberg und Ebersberg, aufgeteilt. „Dabei gilt: Je größer die Verteilungsmasse, desto mehr kommt auch in der Basis an“, sagt Grob.

Immer mehr Straftaten in Bayern werden aufgeklärt.

Die reale Welt vermischt sich immer mehr mit der digitalen. Dass dabei natürlich auch viele Straftaten im virtuellen Umfeld auftreten, versteht sich von selbst. Unter anderem deshalb und um die insgesamt gestiegenen Anforderungen bewältigen zu können, reagierte die bayerische Regierung und schafft bis 2023 insgesamt 3.500 zusätzliche Stellen bei der Polizei. „Das Programm läuft insgesamt sieben Jahre lang“, sagt der polizeipolitische Sprecher der CSUFraktion im bayrischen Landtag, Alfred Grob. „Jedes Jahr kommen 500 zusätzliche neue Stellen hinzu.“ Der größte Profiteur dieses

Stellenaufbaus ist dabei das Polizeipräsidium Oberbayern Nord in Ingolstadt, das allein 760 neue Stellen erhält. „Das ist mehr als jedes andere Polizeipräsidium in Bayern – auch mehr als München und Mittelfranken“, sagt der Ingolstädter Grob und ergänzt: „Ich habe mich stark dafür eingesetzt, dass unser Polizeipräsidium entsprechend der Arbeitsbelastung auch durch diese neuen Stellen berücksichtigt wird.“ Die Bevölkerung in der Region Ingolstadt sei zum einen sehr schnell und stark angewachsen und die Arbeitsbelastung sei

Sowieso nimmt Ingolstadt eine zentrale Rolle ein, beispielsweise beim Notruf. „Der Notruf läuft im gesamten Polizeipräsidium Oberbayern Nord von Starnberg bis Eichstätt oder Titting in der Einsatzzentrale in Ingolstadt auf“, sagt Grob. „Von dort wird alles zentral gesteuert und disponiert. Dadurch erhalten wir einen genauen Überblick, in welcher Region und in welchem Bereich welche Streifen unterwegs sind, welche Streife verfügbar ist oder noch keinen Einsatz hat.“ Flexibilität, Übersicht und Disposition seien dadurch deutlich einfacher und schneller zu realisieren. (tis) Lesen Sie hier das ausführliche Interview mit Alfred Grob.

Mit Sicherheit ein gutes Gefühl Kommentar von Hans-Martin Kurka

U

nsere Stadt und Region wächst. Und das nicht erst seit gestern. Der Zuzug von Menschen aus vielen Teilen Deutschlands, Europas ja der gesamten Welt trägt einen großen Teil zur starken Wirtschaft, unserem kulturellen Reichtum und unserem hohen Lebensstandard auf der Schanz bei. Doch wo viel Licht ist, da ist auch oft Schatten, sagt ein Sprichwort. Wo Menschen zusammenleben, menschelt es auch gerne einmal und es kommt im extremsten Fall auch zu Straftaten. Meldungen, die uns dann alle aufhorchen lassen und wenn sie an die eigene

Lebensrealität anknüpfen auch zu Sorge oder gar Angst führen können. Die Kriminalitätsstatistik sagt uns nun ganz objektiv in Zahlen gemessen, dass wir so sicher leben wie noch nie. Die gefühlte Sicherheit mag aber dennoch manchmal eine andere sein. Besonders in Zeiten von schnelllebiger Medien und dem Austausch der Menschen über das Internet. Auch dieses Gefühl der Bürgerinnen und Bürger muss von den Behörden ernst genommen und beachtet werden. Dafür ist natürlich auch genügend und entsprechend qualifiziertes Personal nötig.

Ingolstadts Landtagsabgeordneter Alfred Grob (CSU) kennt als ehemaliger Ermittler der Kriminalpolizei alle Perspektiven und kann wie kein anderer seine Expertise im Parlament und der Politik einbringen. Dies stellt einen Glücksfall für Ingolstadt dar. Als Abgeordneter nahe dran an den Menschen und als Polizeiexperte vom Fach. Dies garantiert uns eine personelle Aufstellung der Polizei in der Region, mit der wir nicht nur beruhigt nachts schlafen können sondern auch die Aufklärung sowohl offline als auch online in guten Händen ist.


Menschen | 5

IN-direkt | 3. Juni 2022

SO GESEHEN Treppen zum Glück

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Mongolisches Standkonzert auf dem Rathausplatz

Rudi Wagner

Foto Kurka

Der „Papa“ der Ingolstädter Mongolen Rudi Wagner ist Wegbereiter einer einzigartigen Kultur-Freundschaft

Als der Festzug der mongolischen Musikanten auf dem Ingolstädter Rathausplatz einbiegt, führt Rudolf „Rudi“ Wagner zusammen mit den Kindern, die die mongolische Fahne tragen, natürlich den Zug mit an und zeigt ihnen den Weg. So wie eigentlich immer. Und das nun schon seit bald 30 Jahren in denen Rudi Wagner zum Wegbereiter der Kultur Freundschaft zwischen Ingolstadt und der Mongolei geworden ist. Dass es einmal so kommen würde, und nun 2022 sogar das größte und bedeutendste mongolische Musik-Festival in Ingolstadt stattfinden würde, hätte auch er nie gedacht.

stadt kümmerte. Darunter auch erstmalig eine Gruppe mongolischer Musiker. Da es an einer Weiterreisemöglichkeit fehlte, kümmerte sich Wagner um eine Unterbringung und um die ein oder andere Auftrittsgelegenheit für die begabten Musiker. Schnell war er quasi zum ehrenamtlichen Band-Manager geworden. Eine Freundschaft entstand und so war es auch nicht verwunderlich, dass die Gruppe und noch weitere auch in den folgenden Jahren wieder auf die Schanz zurückkehrten und von hier ihre Touren durch ganz Europa bestritten und schließlich sogar hier heimisch wurden.

Alles begann vor 29 Jahren als Rudi Wagner in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender der Ortsgruppe des internationalen Volkskunstvereins sich regelmäßig um Musikergruppen aus verschiedenen Ländern während ihres Aufenthaltes in Ingol-

Morin khuur - die Pferdekopfgeige – ist das wichtigste und bekannteste Musikinstrument der Mongolen und gilt als ein nationales Symbol der Mongolei. Die Musik der Pferdekopfgeige wurde von der UNESCO 2003 in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes

aufgenommen. Die Khukh-Mongol-Musikgruppe ist seit 25 Jahren in Ingolstadt zu Hause. Rudi Wagner unterstützt und begleitet sie bis heute. Das Außenministerium der Mongolei verlieh ihm für sein Engagement den Titel des KulturBotschafters der Mongolei. Inzwischen ist Rudi Wagner, den viele Ingolstädter auch durch seine Mitarbeit bei der SPD und in der Stadtverwaltung kennen, seit zwei Jahren im Ruhestand. Schon vier Mal war er in der Mongolei zu Besuch und hofft schon bald einmal wieder die weite Reise antreten zu können. Vielleicht nimmt er dann auch eines seiner fünf Enkelkinder mit, die sich über die Zeit mit ihrem Großvater freuen, wenn dieser nicht gerade wieder am Organisieren eines Musikfestivals oder einer Bandreise ist. Denn das Pferdekopfgeigenfestival soll auch in zwei Jahren wieder nach Ingolstadt zurückkehren. (Haku)

em aufmerksamen Beobachter mag es bereits aufgefallen sein, dass sich am Südufer der Donau direkt am Brückenkopf ein neuer „Place to be“ aufgetan hat: Die im Rahmen der Bemühungen unsere Donau noch mehr in die Innenstadt zu integrieren und das Donauufer zu beleben mit neu gestalteten Stufen mit Sitzmöglichkeiten sind fertig gestellt und werden diese Woche feierlich der Öffentlichkeit auch offiziell übergeben. Manch einer mag sich beim genaueren Hinsehen verwundert die Augen reiben, ob den Erbauern etwa das Holz für die Sitzgelegenheiten ausgegangen ist. Doch wie Rückfragen ergaben, sei dies rein auf die künstlerische Freiheit des Architekten zurück zu führen. Wenn die Holzsitzstellen belegt sind, muss eben mit dem kalten blanken Stein Vorlieb genommen werden. Ob dies eine Vorsichtsmaßnahme darstellt, dass sich hier ja nicht zu viele Menschen wohl fühlen, sei dahingestellt, würde aber auch irgendwie nicht überraschen. Und noch eine Treppe bringt uns dem Schanzer Himmel etwas näher: Die große Treppe auf die Dachterrasse des digitalen Gründerzentrums brigk, das mit seiner Aussicht und schon bald auch hoffentlich mit einem tollen, dauerhaften gastronomischen Angebot überzeugen kann. Man kann nur hoffen, dass auch die tolle Beleuchtung erhalten bleibt. Das hätte wirklich etwas Himmlisches. Eine schöne Woche wünscht

Ihr Stadtbummler ZAHL DER WOCHE

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Zu 10 Partnerstädten in der ganzen Welt unterhält Ingolstadt freundschaftliche Verbindungen. Dies sind neben Carrara in Italien Foshan in China, Grasse in Frankreich, Győr in Ungarn, Kirkcaldy in Schottland, Kragujevac in Serbien, Manisa in der Türkei, Moskau Zentralbezirk in Russland, Murska Sobota in Slowenien und Opole in Polen. Mit Legmoin in Burkina Faso gibt es darüber hinaus eine langjährige Projektpartnerschaft.


6 | Kultur

IN-direkt | 3. Juni 2022

Endlich wieder Taktraumfestival Diego Richter und sein Team stehen in den Startlöchern

Nach zweijähriger CoronaZwangspause ist es endlich wieder soweit und das allseits beliebte Taktraumfestival kehrt in seiner neunten Auflage zurück. Die Vorfreude ist groß. Nicht nur bei den vielen Stammbesuchern, die das Wochenende vom 29. bis 31. Juli kaum erwarten können, sondern auch bei den Organisatoren des Highlights im Ingolstädter Kulturkalender: Diego Richter und seinem Team. 2014 hatte er zusammen mit seinen Kollegen Chris Britt und Phil Schmid die Organisation des Festivals übernommen und es binnen weniger Jahre zum absoluten Schanzer Kult werden lassen. „Für viele ist es inzwischen wie ein zweites Weihnachten geworden. Die Leute kommen von überall nach Ingolstadt zurück, um sich im Rahmen des Taktraumfestivals wieder zu sehen und eine gute Zeit zusammen zu verbringen.“ Dass es mit dem Namen des Festivals durchaus Ähnlichkeiten zu einem Café am Paradeplatz gibt, kommt nicht von ungefähr. Hier liegen im Café Tagtraum auch die

einstigen Wurzeln, aus denen dann auch in Anspielung auf ein Metronom im Logo eben das „Takt“raumfestival wurde. Und so steht auch dieses Jahr die Musik wieder an vorderster Stelle rund um die Bühnen im Reduit Tilly, der imposanten Location des Festivals. Während es am Freitag Pop auf der Hauptbühne und Elektro-Musik auf der zweiten Bühne geben wird, steht am Samstag Elektro auf der Hauptbühne und Hip Hop auf der zweiten Bühne auf dem Programm. Es ist also wieder für jeden etwas dabei, um im Takt der Musik mitzutanzen und sich an den Rhythmen bei Tag und Nacht zu erfreuen. Daneben wird es wieder jede Menge verschiedener kulinarischer Angebote geben, so dass auch der Hunger für jeden Geschmack gestillt werden kann. Marktstände mit Festivalmode oder Schmuck runden das Angebot ab. Während sich Chris Britt in erster Linie um Marketing und Werbung und Phil Schmid um Deko und Aufbau kümmern, übernimmt Diego Richter den Organisationsteil und kümmert sich um das Personal

oder anfallende Genehmigungen. Über 100 Leute sind am Tag beim Festival im Einsatz um den erwarteten 3500 Tagesbesuchern ein gelungenes Festival zu präsentieren. „Der Vorverkauf läuft gut“, berichtet Diego Richter. „Wir gehen davon aus, dass wir wieder ausverkauft sein werden. Zum Glück ohne Corona-Auflagen. Natürlich empfehlen wir den Leuten Abstand zu halten und wir werden auch unsere Mitarbeiter testen, aber ansonsten kann endlich wieder frei und wild gefeiert werden“. Dass Diego Richter einmal große Festivals organisieren würde, ergab sich erst nach einiger Zeit seiner beruflichen Karriere. Zunächst startete er als Einzelhandelskaufmann und merkte aber schnell, dass dieser Beruf wohl eher weniger seine Welt ist. Als dann der Ausbildungsberuf des Veranstaltungskaufmanns aufkam, absolvierte er diese Ausbildung und wurde nach einem Praktikum bei Audi Tradition ziemlich schnell selbständig. Nebenbei hatte er viel Erfahrung in der Gastronomie wie z.B. im Ingolstädter Club Suxul

gesammelt und nahm 2013 gerne das Angebot an, mit ins Organisationsteam des Taktraumfestivals einzusteigen. 2014 übernahm er die Organisation schließlich komplett mit seinen Kollegen Chris und Phil. Das „Baby“ Taktraumfestival wuchs und wuchs. „Reich wird man davon sicher nicht. Und eigentlich hätten auch wir die Ticketpreise deutlich anheben müssen“, so Diego Richter. „Wir hoffen aber, dass alle kommen und natürlich auch entsprechend unser Angebot an Speisen und Getränken nutzen und wir insgesamt am Ende in den schwarzen Zahlen landen. Dann müssen wir danach sehen, wie es in der Zukunft werden wird.“ Dafür wünschen er und das ganze Team sich natürlich schönstes Sommerwetter – was das Taktraumfestival aber bisher immer hatte – und, dass alles gut über die Bühne geht und alle Festivalbesucher mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause gehen. Also fast wie an Weihnachten, aber nur fast. Tickets gibt es online oder z.B. an der Ticketinfo im Westpark. (Haku)


Wirtschaft | 7

IN-direkt | 3. Juni 2022

Geht uns bald das Wasser aus? Die Dürre und ihre Folgen

Ein neuer Brunnen wird im Gerolfinger Eichenwald gebohrt.

Immer mehr Meldungen rund um Dürre und Wasserknappheit lassen aufhorchen. Und das nicht etwa weit weg in Afrika sondern auch bei uns. So musste zum Beispiel die Stadt Weimar bereits 2019 die Notbremse ziehen: Wegen der anhaltenden Trockenheit durfte über den Sommer kein Wasser mehr aus Oberflächengewässern wie Flüssen und Seen entnommen werden. Und auch in Bayern ließ im Frühjahr der Aufruf des Bürgermeisters von Hurlach (Landkreis Landsberg am Lech) Andreas Glatz aufhorchen, der die Bürgerinnen und Bürger seiner Gemeinde aus Sorge vor Wasserknappheit zum Wassersparen aufrief. Und das in der Zeit, in der eigentlich im Frühjahr die Schneeschmelze für ausreichend Wasser sorgen sollte. „Der Wasserrückgang in Deutschland beträgt etwa 2,5 Gigatonnen oder Kubikkilometer im Jahr. Damit gehört es zu den Regionen mit dem höchsten Wasserverlust weltweit“, so der Direktor des Global Institute for Water Security an der Universität Saskatoon in Kanada Jay Famiglietti. Auch in Bayern gibt es extrem trockene Regionen was das pflanzenverfügbare Wasservorkommen angeht wie die Karte des UFZ-Dürremonitor vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung zeigt. Grund genug also sich auch über die Situation in Ingolstadt Gedan-

Foto INKB

ken zu machen und bei den Experten nachzufragen, wie es um die Wassersituation in und um die Donaustadt bestellt ist. Denn Ingolstadts Bevölkerung wächst seit vielen Jahren stetig an und damit verbunden auch der Bedarf an Wasser. Zuständig für die Wasserversorgung sind die Ingolstädter Kommunalbetriebe (INKB). Das Wachstum Ingolstadts hat man dort ständig auf dem Schirm: „Es müssen dafür neue Trinkwasservorkommen erschlossen werden, die wir bereits in unseren Wirtschaftsplanungen abbilden. Beispielsweise erschließen wir derzeit im Gerolfinger Eichenwald einen neuen Flachbrunnen mit ca. drei Mio. Kubikmeter Fördermenge pro Jahr für Ingolstadt und die an unsere Wasserversorgung angeschlossenen Gemeinden“, so INKB Sprecherin Tanja Kraus. Die INKB betreibt zur Sicherstellung der Ingolstädter Wasserversorgung insgesamt über 650 Kilometer Leitungsnetze, vier verschiedene Wasserwerke, elf Tiefbrunnen, zwei Flachbrunnen und einen Hochbehälter. Fünf Wasserschutzgebiete sichern die Einzugsgebiete der Förderbrunnen. In diesen ausgewiesenen Gebieten ist es verboten Stoffe auszubringen, die das Grundwasser belasten oder gefährden könnten. Die Schutzanforderungen steigen, je näher man den Brunnen kommt.

Auch bei der Stadt hat man das Thema auf der Agenda und fördert die Substituierung von Trinkwasser (Betriebswasser-Förderungen beispielsweise für private Haushalte sowie für die Industrie). Dabei scheint Ingolstadt und die Region noch vergleichsweise gut dazustehen. „Im Stadtgebiet Ingolstadt haben wir grundsätzlich genügend Wasservorkommen, die erschlossen werden können“, beschreibt die INKB Sprecherin die Situation in der Region. 2020/2021 betrug der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Tag je Einwohner in Ingolstadt 120 Liter. Von Maßnahmen wie im ostbrandenburgischen Erkner, dessen Region auch durch das neue Autowerk von Tesla bekannt ist, scheint man also an der Donau noch nicht betroffen zu sein. In der im Umkreis von Berlin gelegenen Region wird derzeit geprüft, die Wasserversorgung an private Haushalte den Sommer über zu rationieren, da die Versorgung sonst nicht mehr flächendeckend gewährleistet werden kann.

Was können wir selbst tun? Für den Schutz unserer Trinkwasserressourcen kann jeder von uns etwas tun. Das nutzt auch den folgenden Generationen und spart uns allen viel Geld. Dazu gehört etwa Regenwasser zum Pflanzen gießen zu verwenden. Dafür erhält man von den Ingolstädter Kommunalbetrieben sogar einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 100 Euro für den Bau eines Gartenbrunnens. Zusätzlich spart man dabei noch Gebühren. Auch im Bad bietet sich Wassersparpotential. Die meisten Toilettenspülungen sind mit einer Spartaste ausgestattet und auch beim Zähneputzen muss nicht die ganze Zeit das Wasser laufen. Dass die Dusche statt der vollen Badewanne verwendet wird, ist bei vielen mittlerweile schon zum Alltag geworden. Auch bei der Entsorgung von Speiseresten oder Ölen und Fetten kann man dem Wasser viel Gutes tun und diese über den Müll und nicht über das Abwasser entsorgen. (Haku)

Die Abfallberater informieren ... Null Problemo?

Problemmüll richtig entsorgen „Was machen wir mit unserer alten Nachtspeicherheizung?“, „Im Keller meiner Oma sind Flaschen mit irgendwelchen Flüssigkeiten drin, aber die Etiketten sind nicht mehr lesbar. Wohin damit?“ Täglich erreichen solche und ähnliche Fragen die Abfallberater der Kommunalbetriebe (INKB). Und das ist gut so, denn sie beraten gerne bei der richtigen Entsorgung von Abfällen aller Art, besonders natürlich bei Problemabfällen. Diese dürfen aufgrund ihres Schadstoffgehaltes nicht zusammen mit den üblichen Hausabfällen weggeworfen oder weggeschüttet werden. Bereits eine kleine Menge Problemmüll wirkt schädlich auf Menschen, Tiere und Umwelt und muss fachgerecht entsorgt werden. Besonders bei flüssigen Substanzen ist das Spezialwissen eines chemisch geschulten Fachpersonals notwendig. Viele Chemikalien können bereits in Kleinstmengen sehr ätzend sein und unvorhersehbare Reaktionen bewirken. Die Abfallberater erreichen Sie telefonisch unter (08 41) 305-37 21 Weitere Informationen unter www.in-kb.de/abfall


8 | Sport

Fotos Rennbilder: Arne Mill

IN-direkt | 3. Juni 2022

Die Senkrechtstarterin

Eichstätterin Ricarda Bauernfeind hat es von der Solofahrerin zum Profi geschafft Rückblende: 2021, Stuttgart, Deutsche Meisterschaft. Sie kommen. Vorne breit aufgefächert. Hinten ist das Feld schon langgezogen. Vereinzelt fallen die ersten schon heraus. Einige haben den Mund weit aufgerissen. Ringen nach Luft. Dabei ist es erst die erste Runde. Fünf Kilometer von 110. Irgendwo mittendrin steckt Ricarda Bauernfeind. Geduckt. Lauernd. Locker. Ihr Gesicht zeigt keine Regung. 13-mal kommen die Elite-Frauen noch vorbei. 13mal geht es einen drei Kilometer langen Anstieg hoch. Unten steil, dann abflachend. Und bei jedem weiteren Anstieg forcieren die Profi-Fahrerinnen das Tempo. Je länger das Rennen dauert, desto kräftezehrender wird es. Zehnte Runde. Rund 80 Kilometer liegen hinter den Frauen. Ein reguläres Damen-Rennen würde nun in die Endphase gehen. Doch die Deutsche Meisterschaft ist länger. Härter. Rund 30 Fahrerinnen erreichen den Fuß des Anstiegs. Sofort ist Zug auf der Kette. Die Schaltung knackt. Gang hoch. Wiegetritt. Antritt. Kathrin Hammes attackiert. Lisa Brennauer, Hannah Ludwig und Liane Lippert gehen sofort mit. Am Hinterrad bleiben nur noch Carolin Schiff,

Clara Coppenburg – und Ricarda Bauernfeind. „Einen kurzen Moment habe ich überlegt, ob ich mitfahren soll. Meine Beine taten weh. Aber der Kopf wollte. Dann ging es doch“, sagt Ricarda. Eine Amateurin unter sechs Profi-Fahrerinnen. Eine Einzelstarterin. Ein Talent. Eine Studentin, die nur noch aus Spaß fährt. Und mit Ludwig die mit Abstand jüngsten der sieben Fahrerinnen. Im Herbst 2012 erhält sie ihr erstes Rennrad. Fortan hieß es zwar noch Ballett und Radsport. Doch schnell konzentriert sich Ricarda auf Asphalt statt Bühne. „Der Radsport ist actionreicher“, erklärt sie. Danach geht es schnell: Bereits 2013 bestreitet sie ihr erstes Rennen. In der Juniorenklasse fährt Ricarda gut, aber es gibt immer welche, die einen ticken besser sind oder die besseren Ergebnisse abliefern. Dazu kommt der Druck. Ricarda erwartet immer am meisten von sich selbst. Der Druck mindert auch die Freude am Radfahren. Gefangen im Hamsterrad. Immer weiter, immer weiter. Doch Ricarda wird der Kreislauf aus Druck, Anspannung, Aufregung zuviel. Sie will wieder Spaß haben am Radfahren. Das schafft sie damit, dass sie von ih-

rem Ziel Profi zu werden abrückt. Sie meldet sich für ein Studium an. Abwechslung. Hörsaal statt Kilometer schrubben. Und nebenbei trainieren. Der Spaß und die Freude kommen zurück. Der Knoten platzt. 2021 gewinnt Ricarda die Gesamtwertung der virtuellen Radbundesliga GCA, sie wird bayerische Meisterin, Zehnte bei der Europameisterschaft im italienischen Trient, sie gewinnt die Gesamtwertung der Rad-Bundesliga bei den U23 und feiert weitere zahlreiche Podiumsplatzierungen. Den Coup aber schafft sie mit dem dritten Platz bei der deutschen Meisterschaft in Stuttgart. Das Stockerl, das sie mit allerletzter Kraftanstrengung im Zielsprint erreicht – gegen die Profifahrerinnen. Eine absolute Überraschung. Eine Sensation. Und gleichzeitig der Beginn eines fast schon märchenhaften Aufstiegs. Ricarda Bauernfeind erhält prompt einen Profi-Vertrag bei „Canyon/SramEducation“, einem KontinentalTeam. Unter der professionellen sportlichen Leitung blüht sie noch weiter auf. Es folgt ein überragendes Frühjahr 2022, mit Podiumsplatzierung bei mehreren ProfiRennen, wie beispielsweise der

Vuelta Ciclista Andalusia und dem Grand Prix Feminin de Chambery. Bei der kürzlich zu Ende gegangenen Thüringen-Rundfahrt dasselbe Bild: Vorne ist, wo Ricarda sich zeigt. Und dass sie selbst bei eine der wohl renommiertesten Rundfahrten in Deutschland für Frauen als beste deutsche Fahrerin ausgezeichnet wird, ist nicht selbstverständlich. Denn nur wenige Tage vor dem Start der sechstägigen Tour hat sie eine Corona-Infektion überstanden. Am Ende belegt sie einen fünften Gesamtrang. Inzwischen hat sie sich auch im Profi-Feld einen Namen gemacht und sich in die Notizbücher vieler Teamchefs gefahren. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis die Eichstätterin in der WorldTour auftaucht. Und alles nahm ihren Anfang bei der Deutschen Meisterschaft in Stuttgart vor rund einem Jahr und ihrem überraschenden dritten Platz. (tis)

ZUR PERSON

Ricarda Bauernfeind (22) studierte Lehramt in München und ist aktuell Radprofi. Sie lebt in Eichstätt.


Sport | 9

IN-direkt | 3. Juni 2022

SPORTLER

D E R WO C H E

Andreas Wittmann

Schnellster unter schwierigen Bedingungen: Wilhelm Hirsch (Mitte) aus Halle (Saale).

Fotos: Harald Eggebrecht

Regen, Kälte, Spitzensport

Ingolstädter Triathlon: Gottwald und Hirsch am schnellsten Eiskalter Regen. Kühler Wind. Triathlon extrem. Das bekamen viele der 2.700 Teilnehmer des „Audi Triathlon Ingolstadt powered by Büchl“ am eigenen Leib zu spüren. Vor allem beim Hauptrennen, dem Wettkampf über die Mitteldistanz, bei dem es um die Deutsche Meisterschaft ging, mussten viele Starter aufgeben. Am besten damit zurechtkamen die Zirndorferin Lena Gottwald (4:03:45 Stunden) und der Hallenser Wilhelm Hirsch (3:30:18 Stunden). Der 24-jährige Hirsch reiste mit Ambitionen nach Ingolstadt. „Ich habe schon mit dem Podium geliebäugelt“, erzählte er einen Tag nach seinem Coup. „Der erste Platz ist dann aber schon überraschend gekommen.“ Aber auch er musste den widrigen äußeren Umständen Tribut zollen. „Gefroren habe ich definitiv auch. Aber ans Aufgeben habe ich nie gedacht“, sagte er. Bereits nach dem Schwimmen kam er als Führender aus dem Ingolstädter Baggersee. Dann setzte der Regen ein und mit ihm kam es zu einem Temperatursturz. „Da musste ich etwas rausnehmen und das Tempo dem

Regen anpassen“, sagte Hirsch. Trotzdem wechselte er auf Platz drei zur abschließenden Laufdisziplin. Nach rund zwölf Kilometern überholte er den späteren Dritten Thomas Ott, der bis dato geführt hatte. „Dann musste ich nur noch schauen, dass ich das Ding auch ins Ziel bringe“, sagt der 24-Jährige und lacht. Triathlon betreibt der BWL-Student schon seit klein auf. Ab der siebten Klasse wurde aus dem Hobby ein Leistungssport. „Ich habe daraufhin an nationalen wie internationalen Wettkämpfen teilgenommen“, erzählt Hirsch. Im vergangenen Jahr löste er schließlich eine Profilizenz. Der Deutsche Meister-Titel in Ingolstadt ist bislang sein größter Erfolg – neben dem dritten Platz im Junioren-Europacup. „Ich bin erst vor Kurzem von der Kurz- auf die Mitteldistanz gewechselt“, sagt Hirsch. Der Ingolstädter Triathlon war sein vierter Wettbewerb über die 1,9 Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen. Die anderen drei Wettbewerbe waren vernachlässigbar. „Einmal brach ich ab,

zweimal habe ich mich ins Ziel gerettet“, sagt Hirsch, der seit der zweiten Klasse mit einer Niere lebt, aber dadurch keine Beeinträchtigungen hat. In Ingolstadt gewann er am Ende überlegen, mit knapp zwei Minuten Vorsprung auf den Bayreuther Finn Große-Freese (3:31:57). Bei den Frauen machte Lena Gottwald ihren Sieg im Alleingang perfekt. Die Zirndorferin startete wie die am Ende zweitplatzierte Ungarin Anna Weinhardt aus der zweiten Startgruppe und hatte mit einem starken Schwimmen den fünfminütigen Startrückstand auf die aus der ersten Gruppe startenden Mitfavoritinnen Magda Nieuwoudt (Südafrika) und der Frankfurterin Laura Chacon fast wettgemacht. Im Halbmarathon blieb Gottwald nach einem wegen der Kälte sehr langsamen Wechsel am Drücker und lief so zum Sieg. „Es war superhart heute. Auf dem Rad habe ich nur gefroren und wollte fast schon aufgeben“, resümierte Gottwald nach dem Rennen. Spätestens bei der Siegerehrung waren die klammen Finger und Zehen aber wieder vergessen. (tis)

Den Sieg über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10,6 km Laufen) sicherte sich Lokalmatador Andreas Wittmann (2:01:00) vom TSV Gaimersheim, der sich knapp vor den beiden Göppersdorfern Jonas (2:01:22) und Lukas Stengel (2:02:17) durchsetzte. „Als Einheimischer zu gewinnen, ist natürlich mega“, freut sich Wittmann. „Es war ein optimaler Tag, trotz der nicht leichten Bedingungen. Aber meine Taktik ging voll auf.“ Beim Schwimmen wollte der Wettstettener den Abstand zur Spitze, vor allem auf den Ingolstädter Profi Sebastian Mahr, so gering wie möglich halten, um sich damit beim Radfahren und Laufen alle Möglichkeiten offen zu halten. Rund zehn Kilometer vor dem Wechsel zum Laufen holte Wittmann beim Radfahren die bis dato Führenden ein. „Der Wechsel war durch die kalten Finger nicht leicht“, erzählt Wittmann. Deshalb verlor er wieder etwas Boden auf die Spitze. „Aber ich habe gut ins Laufen gefunden“, sagt Wittmann. Auf dem letzten Kilometer überholte er schließlich den bisherigen Spitzenreiter. „Die Form passt, somit bin ich für meinen nächsten Wettkampf, die Challenge Roth, optimistisch“, sagt Wittmann. Ein weiterer Saisonhöhepunkt für den Wettstettener ist dannn die Ironman-WM auf Hawaii. Bei den Frauen ging der Sieg an Katja Schneider (2:21:37/Spiridon Frankfurt), gefolgt von Claudia Mai (2:22:51/CIS Amberg) und Anne Kirsten (2:28:25/Böhnlein Sports Bamberg).

SPORT AKTUELL

Sekundenabstände bei der Sprintdistanz Eine Sekundenentscheidung gab es bei den Männern auf der Sprintdistanz (0,75 km Schwimmen, 20 km Radfahren, 4,6 km Laufen). Der Kleinostheimer Tobias Erbacher holte sich Dank der besten Laufzeit in 58:17 min den Sieg vor dem Rother Elias Knoll (58:32) und Claudio Schanze (58:41) aus Erlangen. Absolut überlegen war hingegen Maja Gralki (LTC Wangen) unterwegs. Die Westallgäuerin gewann in 1:04:01 Stunden vor Kristina Kos (1:10:31/TSV Gaimersheim) und Birgit Nixdorf (1:10:39/ToNi-Bike).


10 | Region

IN-direkt | 3. Juni 2022

GEMEINDEN IM PORTRAIT

Baar-Ebenhausen

Die Mischung macht’s

Auf unserer Reise durch die Region besuchen wir heute die Gemeinde Baar-Ebenhausen, südlich von Ingolstadt und im nördlichen Landkreis von Pfaffenhofen gelegen und sprechen mit dem 1. Bürgermeister, Herrn Ludwig Wayand. IN-direkt: Herr Bürgermeister, Baar-Ebenhausen ist ja eine recht lebendige Gemeinde, das sieht man vor allem an der großen Zahl Ihrer Vereine. Unsere Gemeindemitglieder engagieren sich ehrenamtlich in ca. 30 Vereinen und Gruppierungen. Von sportlich, kulturell, traditionell bis hin zu dienstleistend und sozial ist in unserem Ort so ziemlich alles geboten. Ich verzichte hier jedoch absichtlich darauf, einen Verein besonders hervorzuheben, weil dies allen anderen gegenüber eher ungerecht wäre. Wer sich näher für das sehr gut funktionierende Vereinswesen in Baar-Ebenhausen informieren möchte, dem sei die Homepage der Gemeinde www. baar-ebenhausen.de empfohlen, auf der sämtliche Informationen über alle möglichen Aktivitäten zu finden sind. Ohne ein solches Engagement wäre eine Gemeinde wohl um einiges ärmer? Ich möchte hier an dieser Stelle die Möglichkeit nutzen, mich für all die ehrenamtlichen Stunden, die in den Vereinen und Organisationen zum Wohl der Mitbürgerinnen und Mitbürger geleistet werden, recht herzlich zu bedanken. Ihre Arbeit ist im wahrsten Sinne des Wortes „unbezahlbar“! Gibt es bei Ihnen eigentlich einen Lieblingsort, den Sie gerne besuchen? In einer doch oftmals sehr hektischen Zeit ist es mir wichtig, dass

ich irgendwo Ruhe und Entspannung finden kann. Das funktioniert sehr gut an unseren beiden Weihern am Ort. Beim Ebenhausener Weiher gibt es zwischenzeitlich einen schön angelegten Rundweg, auf dessen Verlauf man einige Stationen des sogenannten Mehrgenerationenparks antrifft. Hier finden Besucher jeden Alters bestimmt eine passende Herausforderung. Am weitläufigen Baarer Weiher inmitten unberührter Natur kann man ebenfalls in Ruhe spazieren gehen und neue Energie tanken. Hat Baar-Ebenhausen einen Slogan, der die Gemeinde charakterisiert? In einem von meinen Mitarbeitern vor einiger Zeit selbst verfassten Lied hieß es so schön: „BaarEbenhausen, ein liebenswerter Ort, Baar-Ebenhausen, hier will ich nicht mehr fort“. Eine Aussage, mit der ich mich sehr gut identifizieren kann und von der ich hoffe, dass es vielen anderen hier in Baar-Ebenhausen auch so geht. Was tut sich bei Ihnen in Sachen Verkehr? Beim ÖPNV hat sich für die Gemeinde neben der bereits lange bestehenden Linie 18 nach Ingolstadt durch den Bahnhalt in Baar-Ebenhausen eine weitere Perspektive aufgetan. Spätestens ab 01.01.2025 soll eine Art S-Bahn zwischen der Kreisstadt Pfaffenhofen und der Stadt Ingolstadt verkehren.

Welche weiteren Zukunftsperspektiven tun sich aktuell für Ihre Gemeinde auf? Vor einigen Wochen wurde mit der Erweiterung des schon länger ersehnten Rathausanbaus begonnen. Mich freut es besonders, dass wir nach der für 2023 geplanten Fertigstellung dann auch altersund behindertengerechte Zugänge in alle Büros anbieten können. Zudem ergibt sich aufgrund der hinzukommenden Räume auch endlich einmal wieder die Gelegenheit, jungen Menschen eine Ausbildung im Verwaltungsbereich anbieten zu können. Ich bin sicher, dass wir nach Abschluss der gerade erst begonnenen Arbeiten ein sicherlich ansprechendes Ambiente zwischen Bestand und Neubau vorfinden werden, auf das wir alle sehr stolz sein können. Herr Bürgermeister, wir danken für das Gespräch! (ULi)

I N FO S Wer sich mehr für die Geschichte der Gemeinde interessiert und auch wissen will, was ein Gugel ist, dem seien die Internetseiten von Baar-Ebenhausen ans Herz gelegt. Wissenswertes findet man dort vor allem zur Entstehungsgeschichte, die sich mit ihren vielfältigen Facetten geschickt im Gemeindewappen widerspiegelt.

Geschicklichkeit am Wasser

Rathaus

I N FO S ¢ ANSCHRIFT Münchener Straße 55 85107 Baar-Ebenhausen (0 84 53) 32 05-0 gemeinde@baar-ebenhausen.de

www.baar-ebenhausen.de 1. Bürgermeister: Ludwig Wayand (Portrait) Einwohner: 5.565 (Stand: 31.03.2022) 2.917 Baar, 1.822 Ebenhausen, 826 Ebenhausen-Werk Größe: 14,8 km² Ortsteil Baar 6,31 km², Ortsteile Ebenhausen und Ebenhausen-Werk 8,49 km²


IN-direkt | 3. Juni 2022

Serie | 11

g s re z e p te

Lieblr iOnr ts bä ue r in n e n

Foto: Racool_studio freepik

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Rezepttipp von Christa Weber :

ZUR PERSON

Rhabarbermarmelade Zubereitung  Rhabarber schälen und in circa drei Zentimeter große Stücke schneiden  Danach in einen Topf geben, mit Gelierzucker und Vanillezucker bedecken und Deckel aufsetzen  Über Nacht ziehen lassen  Am nächsten Tag die gesamte Masse aufkochen und bei heruntergeschaltener Temperatur köcheln lassen, bis die Stücke zerfallen und die Masse fest wird. Dabei kann individuell entschieden werden, wie fest die Stücke werden sollen.  Anschließend mit dem Pürierstab mixen und eine Gelierprobe machen  Ist die Marmelade ausreichend fest, dann die Masse in Gläser abfüllen

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Stefanie Ott (51) ist seit sechs Jahren Ortsbäuerin in Großmehring. Vor rund elf Jahren kam sie zu den Landfrauen und engagiert sich seither ehrenamtlich. Regionale und saisonale Produkte sind ihr wichtig. Vieles baut sie selbst an, weitere Produkte kauft sie bei heimischen Produzenten. Das Backen ist ihre große Leidenschaft. Aktuell schätzt sie besonders den Rhabarber. „Es ist ein unscheinbares Gewächs, braucht wenig Pflege, schmeckt lecker und es gibt ihn nur eine bestimmte Zeit“, sagt sie. Genau deshalb freut sie sich auch auf ein Brot mit ihrer Rhabarbermarmelade.

Zutaten

Für den Mürbteig  1 kg Rhabarber  1 kg Gelierzucker 1:1  1 Pk Vanillezucker Bourbon

KUNSTMESSE

INGOLSTADT KLENZEPARK - EXERZIERHAUS

Fr 11–20 Uhr | Sa 11–21 Uhr | So 10–18 Uhr Tageskarte inkl. Katalog 8 €, Dauerkarte inkl. Katalog 15 € Kinder bis 14 Jahre frei. www.kunstmesse-ingolstadt.de

10—12

JUNI 2022


12 | Travelling

IN-direkt | 3. Juni 2022

Der „Berch“ ruft

Fotos: ETM - Florian Trykowski

Mit dem 9 Euro-Ticket zur Erlanger Bergkirchweih Die Pfingstferien stehen vor der Tür einhergehend mit dem 9 Euro-Ticket, welches einem für nur 9 Euro im Monat im Juni, Juli und August die Nutzung des regionalen öffentlichen Nahverkehrs erlaubt. Dazu gehört neben dem örtlichen Busverkehr, wie z.B. dem der INVG auch der Regionalverkehr der Bahn. Und das Deutschland weit so viel man möchte. Man kann, wenn man dies damit anstrebt, also sogar bis zur Nordsee fahren, solange man sich auf Regionalzüge beschränkt. Die Tickets gibt es sowohl in den Bussen der INVG, in verschiedenen Handy Apps z.B. der Bahn, aber auch klassisch am Ticketautomaten als Papierticket, auf dem der Name eingetragen werden muss. Übertragbar ist das 9 Euro-Ticket nicht. Unser heute vorgestellter Ausflug führt uns zwar nicht bis ans Meer, dafür aber zu einem der großen Volksfest-Highlights in nicht allzu weiter Entfernung: Der Erlanger Bergkirchweih. Oder einfach nur „Berch“ wie die Einheimischen im fränkischen Dialekt zu sagen pflegen. Vom 2. bis 13. Juni werden

nach zweijähriger Corona-Pause wieder Hunderttausende das Volksfest auf der Südseite des Erlanger Burgbergs besuchen. Der Ausschank beginnt täglich ab 10 Uhr, am Wochenende eine halbe Stunde früher. Unser Ausflug beginnt am Ingolstädter Hauptbahnhof. Hier nehmen wir einen der Regionalzüge Richtung Nürnberg. Entweder die schnelle Variante im München – Nürnberg Express, die von Ingolstadt nur ca. 45 Minuten benötigt aber wohl besonders in den Ferientagen sehr gut ausgelastet sein dürfte, oder aber die etwas gemächlichere und sicher stressfreiere Strecke über Treuchtlingen, mit einer Stunde mehr Fahrtzeit durch das schöne Altmühltal führt. Die längere Fahrtvariante über Treuchtlingen bietet uns auch Züge mit viel mehr Sitzplatzmöglichkeiten als im München – Nürnberg Express, da hier Doppelstockwaggons zum Einsatz kommen. Besonders für größere Gruppen also sicher die bessere Wahl. In Nürnberg angekommen orien-

tieren wir uns an den S-BahnSchildern und nehmen die Linie S1 zur Weiterfahrt nach Erlangen. Diese Fahrt dauert noch einmal ca. 25 Minuten. Etwas schneller geht es hier zwar auch mit dem normalen Regionalzug, der aber natürlich nicht so oft fährt wie die S-Bahn. Angekommen in der Universitätsstadt Erlangen brauchen wir eigentlich nichts mehr zu tun, als der großen Masse an Menschen Richtung nördlichen Teil der Erlanger Innenstadt zu folgen. Mehr als eine Millionen Besucher werden dieses Jahr wieder erwartet. Doch was macht die Erlanger Bergkirchweih so besonders? Charakteristisch sind die Biergärten und der Ausschank an den historischen Bierkellern und das Sitzen unter Linden, Eichen und Kastanienbäumen unter freiem Himmel. Hierzu gibt es mehr als 11.000, das ganze Jahr festinstallierte Sitzplätze, die den „Berch“ zum größten Biergarten Europas, wenn nicht gar der Welt werden lassen. Dabei ist es natürlich auch gestattet seine eigene Brotzeit mitzubringen. Neben den vielen

Biergärten rund um die Bierkeller erwartet den Besucher auch eine große Anzahl an Fahrgeschäften. Für jeden ist also etwas dabei. Neigt sich der Tag langsam dem Ende entgegen, erleuchtet ein Meer an bunten Lampions das Gelände und verleiht der Erlanger Bergkirchweih auch abends eine ganz besondere Atmosphäre. Ausschankschluß ist immer um 23 Uhr. Wer danach noch nicht genug hat, zieht mit der großen Menschenmenge in die Erlanger Innenstadt zurück, wo in den vielen Kneipen und Bars traditionell weitergefeiert wird. Für Besucher aus Ingolstadt, die noch am selben Tag wieder in die Donaustadt zurückkehren möchten, ist aber definitiv schon früher Feierabend. Der letzte Zug Richtung Ingolstadt geht um 23.03 Uhr von Erlangen Hauptbahnhof über Nürnberg mit dem München – Nürnberg Express weiter nach Ingolstadt mit Ankunft um 00.21 Uhr. Die nächste Verbindung danach gibt es dann erst wieder um 5 Uhr in der Früh. Viel Spaß auf’m „Berch“! (Haku)


Freizeit | 13

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Sommerfest im Piuspark

Ein Erlebnistag für die ganze Familie rund um den See Die erste Bewährungsprobe für den noch jungen Freundeskreis Piuspark e.V. steht bevor: Am Sonntag, den 19. Juni veranstaltet der neugegründete Verein rund um den See auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände sein erstes Sommer- und Familienfest. „Wir sind sicher, ein attraktives Programm zu bieten, arbeiten mit engagierten Laiengruppen und etablierten Sportvereinen, aber auch mit Profis bei Cate-

ring und Veranstaltungstechnik zusammen. Bastelaktionen, Gewinnspiele, Walking Acts und als Hauptattraktion die Verlosung von vier Freifahrten im Westparkballon runden unser Programm ab, das viele Sponsoren erst ermöglicht haben“, so Ulrich Linder, zweiter Vorsitzender des Freundeskreises. Um 13 Uhr eröffnet Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll als Schirmherrin das Sommerfest.

Bis in den Abend hinein wechseln sich Musik- und Tanzgruppen ab. Am Abend begleitet in der Reihe „Dream Concerts“ Michael Schmatloch die Besucher durch die Welt der Musicals. Am Piano spielt Stefan Bernhardt dank der Unterstützung des Technischen Hilfswerks auf einem schwimmenden Floß mitten im neuen Piusparksee. Als Sitzgelegenheiten stehen nur die festinstallierten Sitzmauern am See in begrenzter Anzahl zur Ver-

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

Ausfahrer

(m/w/d)

auf 450 Euro-Basis für die Auslieferung von Magazine. Ein PKW wird gestellt.

Dann melde dich bitte bei Am Lohgraben 27 • 85051 Ingolstadt Info: (08 41) 768 76 • info@prospektverteilung-bauer.de

fügung. Selbstverständlich dürfen eigene Stühle ebenso wie Picknickdecken oder Campingliegen mitgebracht werden. Das aktuelle Programm des Sommer- und Familienfest ist auf der Homepage des Freundeskreises zu finden (www.freundeskreispiuspark.de) und liegt am Sommerfest auch an verschiedenen Auslagestellen auf. Der Eintritt ist selbstverständlich kostenlos.


14 | Sport

IN-direkt | 3. Juni 2022

RE GIO N: R AD FA HR EN IN DE R

Mein e Lieblingstour

Spaß auf zwei Rädern

Hier geht‘s zur Tour

Anja und Stefan Dinglreiter über ihre Lieblings-Radtour nach Kipfenberg Unsere Lieblingstour

Griaß eich! Wir entführen euch heute auf eine abwechslungsreiche Tour von Ingolstadt ins Altmühltal und wieder zurück. Ob als flotte Feierabendrunde gefahren oder als Halbtagestour am Wochenende bietet sie die perfekte Gelegenheit, dem Alltag zu entfliehen.

Was wir an der Tour mögen „Dahoam ist’s einfach am schönsten“ - Die Tour führt einem vor Augen, wie schön und vielfältig

ZUM VEREIN Der TSV Gaimersheim, Abteilung Radsport, ist mit über 270 Mitgliedern der größte Radsportverein in der Region. Jeweils am Mittwoch und am Sonntag gibt es geführte Ausfahrten verschiedenster Leistungsklassen – von Anfängern bis zu ambitionierten Amateur-Rennradfahrern. Neben dem Radsport beinhaltet die Abteilung auch eine Triathlon-Sparte. Für INdirekt verraten die Mitglieder des Vereins ihre Lieblingstouren in der Region.

die Heimat ist: Wahlweise „Dolce Vita“ bei einem Cappuccino oder „Urlaub dahoam“ bei einem Weißbier am Marktplatz Kipfenberg. Die Gravel- oder MountainbikeTour ist eine Mischung aus kurzen Singletrail-Abschnitten, Schotterpisten, Wiesenwegen bis zur rasanten Asphaltabfahrt. Es liegen mehrere Aussichtspunkte mit Panoramablick auf das Altmühltal auf dem Weg und sogar ein kleines Gipfelerlebnis mit Gipfelkreuz ist mit dabei.

Das gibt es zu sehen Der Aussichtspunkt beim Schloss Arnsberg ermöglicht einen fantastischen Ausblick auf das Altmühltal und die Arnsberger Leite. (Für heiratswillige sei noch gesagt, dass es auf dem Schloss sogar die Möglichkeit einer standesamtlichen Trauung gibt.) Ein weiteres Highlight ist der Michelsberg, dessen Gipfelkreuz 120 Meter über Kipfenberg steht. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Gemeinde und die Burg Kipfenberg. Außerdem gibt es hier Reste einer alten Befestigungsanlage zu entdecken. Für Geschichtsinteressierte bietet die Burg Kipfenberg ein Römer und Bajuwaren Museum und ein kleines Stück weiter befindet man

sich im wahrsten Sinne des Wortes im Herzen Bayerns, am geographischen Mittelpunkt Bayern. Den Abschluss bildet die ca. 500 Jahre alte Limesbuche, die mit ihrem gewaltigen Durchmesser von 2,20 Meter einen Besuch wert ist.

Dort lohnt sich eine Pause Der Marktplatz von Kipfenberg lädt ein auf ein Eis oder Kaffee mit Blick auf die Burg. Auf dem Rückweg bietet das Högnerhäusl bei Wettstetten noch Gelegenheit auf ein Erfrischungsgetränk.

Beschreibung der Tour Wir starten am Kastaniengarten in Oberhaunstadt und fahren Richtung Norden vorbei an Wettstetten und Echenzell ins Katzental bei Böhmfeld. Der Weg führt über Schotterpisten und Wiesenwege ins Schambachtal, wo wir am Gasthof zur Linde rechts abbiegen und den Anstieg nach Attenzell in Angriff nehmen. Am Ortseingang zweigen wir ab auf eine kleine Nebenstraße und peilen die Straße hoch zum Schloss Arnsberg an. Über Waldwege geht es weiter zum Michelsberg, wo wir mit einem tollen Ausblick auf das Altmühltal inkl. Gipfelkreuz belohnt werden. Hier halten wir kurz inne und be-

obachten das Treiben unten im Tal. Mit einem Grinsen im Gesicht geht es in die Abfahrt zum Marktplatz von Kipfenberg, wo man bei einem Eis oder Kaffee den Blick auf die Kipfenberger Burg genießen kann. Gestärkt erklimmen wir den Anstieg hoch zur Burg und erreichen den geographischen Mittelpunkt Bayerns. Wir fahren weiter Richtung Gelbelsee zur 500 Jahre alten Limesbuche, die einen mit ihrem Durchmesser von 2,20 Meter zum Staunen bringt. Über Denkendorf und durch den Köschinger Forst fahren wir zurück zum Ausgangspunkt und freuen uns auf ein kühles Bier im Kastaniengarten. (tis)

ZU DEN PERSONEN

Anja und Stefan Dinglreiter sind 31 und 32 Jahre alt und wohnen in Oberhaunstadt. Sie sind seit drei Jahren beim TSV Gaimersheim. Anja läuft und radelt seit ihrer Kindheit, Stefan hat mit 21 zum Radsport gefunden. Sie treten beide etwa 8000 Kilometer im Jahr in die Pedale und besitzen zusammen elf Fahrräder, Tendenz steigend.


Geschichte | 15

IN-direkt | 3. Juni 2022

Der Historische Verein Ingolstadt Der Historische Verein Ingolstadt wurde im Jahr 1865 als Filialverein des Historischen Vereins von Oberbayern gegründet. Zu Beginn lag der Schwerpunkt der Vereinstätigkeit auf der Pflege der Geschichte der Stadt und der Umgebung. So wurden urkundliche und archäologische Denkmäler gesammelt. Im Jahr 1876 publizierte der Historische Verein erstmals unter dem Titel „Sammel-Blatt des Historischen Vereins in und für Ingolstadt“. Heute bietet der Historische Verein Vorträge zur Vorgeschichte, Geschichte und Kunstgeschichte Ingolstadts und der Region. Dazu gehören unter anderem:

Neue Serie

n Besichtigung der Kunstschätze Ingolstadts und seines Umlandes sowie der Sammlungen großer bayerischer Museen unter wissenschaftlicher und allgemein verständlicher Führung

von IN-direkt

Spaziergang durch den Stadtteil Alt-Oberhaunstadt Start der IN-direkt-Serie „Vor unserer Haustüre“ mit der geschichtlichen Einführung Geschichtliche Einführung Oberhaunstadt liegt im Nordosten der Stadt Ingolstadt. Bis 1972 ist Oberhaunstadt eine eigenständige Gemeinde und wird zusammen mit Unterhaunstadt im Zuge der Eingemeindung ein Stadtteil von Ingolstadt. Es umfasst eine Fläche von ca. 553,1 ha. Circa 5.100 Bürger leben in diesem Stadtteil. Die Grenzen sind im Süden der Augraben und im Osten die Autobahn A9.

Vorgeschichtliche Spuren in Oberhaunstadt Bei Bauvorhaben in den 1950erJahren wird nördlich der Willibaldskirche in der Steigstraße 9 eine jungsteinzeitliche Abfallgrube (3. Jahrtausend vor Christus) gefunden. Im jüngsten Neubaugebiet im Kreuzäcker/Rosengarten sind Reste einer Siedlung aus der Keltenzeit gefunden worden. (circa 500 bis 50 v. Chr.) Durchgehende Siedlungsspuren gibt es in Oberhaunstadt vor dem 7. Jahrhundert nicht. In der Söhrstraße nördlich der Willibaldskirche gibt es Siedlungsspuren aus

der Zeit vor Karl d. Großen. Damit ist Oberhaunstadt ebenso alt wie die benachbarten „stat-Orte“ Ingolstadt und Smitstat (heute: Schmidtmühle bei Feldkirchen). Ältere Siedlungsspuren aus der Völkerwanderungszeit sind bislang nicht entdeckt worden.

1087: Erste schriftliche Überlieferungen und Erklärung zur Herkunft des Ortsnamens Im Jahr 1087 wird in einer Urkunde der Adelige „Aerbo von Hunestatt“ erwähnt. Er war Zeuge bei einem Landtausch. Huno bedeutet Hüne/Riese, also: „Stätte des Huno“. Die Orte mit „-statt/ stetten“ treten nirgends in dichter Ballung auf, sondern paarweise oder vereinzelt. Sie liegen in der Nähe alter Orte. Ingolstadt und Oberhaunstadt sind von „-ing-“ und „-heim-Orten“ umgeben. „-ing-“ und „-heimOrte“ sind alte Orte oder Orte, die an alten Straßen liegen. Sie könnten bis in die Völkerwanderungszeit zurückreichen. Ingolstadt und Oberhaunstadt sowie Smitstatt

(Schmidtmühle) bei Feldkirchen (Stätte des Schmiedes) sind Orte mit Funktion: Das heißt, die Endung -statt hat nichts mit Stadt, sondern mit Stätte zu tun. Es sind keine rein bäuerlichen Siedlungen, sondern Stützpunkte an Flussübergängen und Anlegestellen, so die Vermutung.

Im zweiten Teil unserer Serie blicken wir auf die „Herren von Oberhaunstadt“.

n Jahresfahrten zu ausgewählten Kunstdenkmälern Bayerns und Exkursionen zu Ausgrabungen und aktuellen Ausstellungen n Herausgabe eines umfangreichen, bebilderten Jahrbuchs mit Beiträgen zur Vorgeschichte, Geschichte und Kunstgeschichte Ingolstadts und seines Umlandes, das die Mitglieder kostenlos erhalten. n Freier Eintritt für die Mitglieder in das Stadtmuseum und das Deutsche Medizinhistorische Museum. n Kostenlose Beratung bei allen historisch relevanten Fragen. Weitere Informationen unter: http://hv-ingolstadt.de

ZUR PERSON Sabine Riedel (49), Ingolstädterin, studierte Lehramt an Grund-

schulen an der KU Eichstätt mit Hauptfach Geschichte von 1991 bis 1995. Seitdem befindet sie sich im Schuldienst in Ingolstadt, unter anderem von 2007 bis 2019 an der Grundschule in Oberhaunstadt und seit 2019 an der Anton-Schule in Ingolstadt. In dieser Zeit widmete sich Riedel zahlreichen Projekten zur Heimatgeschichte mit ihren Klassen. Daraus stellte sie Stadtteilführungen für Erwachsene zusammen, die sie zusammen mit Pfarreien und dem Historischen Verein Ingolstadt angeboten hatte. Der Historische Verein Ingolstadt hat aus diesen Konzepten die beiden Hefte „Vor unserer Haustüre“ veröffentlicht. Aus der Broschüre veröffentlicht IN-direkt nun die gleichnamige Serie. Die Hefte sind in gebundener und gedruckter Form an der Museumskasse des Stadtmuseums Ingolstadt erhältlich.


in Wettstetten

Vorverkauf Abendkasse Vorverkaufsstellen:

Rathaus Wettstetten, Getränkemarkt Hörl Wettstetten, WestPark, Raiffeisenbank im Donautal Geschäftsstellen Buxheim, Eitensheim, Gaimersheim, Hitzhofen, Hofstetten und Wettstetten

Mit freundlicher Unterstützung von IN-direkt, Raiffeisenbank im Donautal und Getränkemarkt Hörl Wettstetten


Kolumne | 17

IN-direkt | 3. Juni 2022

I N te ra k t i v

Sauberer als Diesel. Grüner als Biodiesel. Gerade bei uns in Ingolstadt ist das Thema Diesel als durchaus heikel anzusehen. Umso mehr wundert mich, dass ein kleiner feiner bayrischer Betrieb so wenig bekannt zu sein scheint und sein Angebot nicht zu täglich endlosen Schlangen bei der Abgabe führt. Wir sprechen von „HVO100“, was ein Biokraftstoff der zweiten Generation ist. Herkömmlichem Biodiesel übrigens weit überlegen. Fossilem Diesel sowieso. Fast jeder Dieselfahrer, und davon gibt es immer noch jede Menge, sollte den Wechsel zu HVO100 prüfen und so seinen ökologischen Fußabdruck um bis zu 90 Prozent senken. Ohne zusätzliche Investitionen. Wie das geht: HVO100 ist grüner, sauberer Treibstoff. Auf biologischer Basis aus Pflanzenölen her-

gestellt, Fettabfällen oder Rückständen aus Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft. Als Biokraftstoff der zweiten Generation ist HVO100 herkömmlichem Biodiesel (FAME) deutlich überlegen. Das beginnt schon damit, dass es keinen unangenehmen Geruch mehr gibt. Die chemische Struktur von HVO100 ist mit der von regulärem Diesel nahezu identisch. Da HVO100 eine ähnliche chemische Zusammensetzung wie herkömmlicher Dieselkraftstoff aufweist, müssen die Motoren oder Verteilersysteme nicht angepasst werden. Man kann HVO100, der übrigens einige Cent mehr pro Liter kostet, einfach im normalen Dieseltank nachtanken. Eine Mischung ist unproblematisch.

Die Technik-Kolumne von Georg Appel LKWs und (Reise-)Busse verwendet. HVO100 kann in den neueren Euro 5/Euro 6 Diesel-Lkw nämlich ohne Anpassungen genutzt werden. HVO100 eignet sich auch für neuere Kleintransporter, was vom Lieferanten aber noch nicht in allen Fällen freigegeben bzw. garantiert wird. Dies liegt oft daran, dass die Lieferanten die Tests noch nicht durchführen konnten. Es wird davon ausgegangen, dass immer mehr Fahrzeuge für HVO zugelassen werden.

Also, wenn wir schon einen Diesel fahren, dann lohnt es sich doch, sich mit diesem Thema etwas näher zu beschäftigen. Denn was haben wir alle inzwischen gelernt: es gilt unseren ökologischen Fußabdruck so klein wie irgendwie möglich zu halten. Dies gilt übrigens nicht nur für die vielen Betriebe und deren Fuhrpark! Bleiben Sie skeptisch und gesund!

Zur Wahrheit gehört auch: Derzeit wird HVO100 hauptsächlich für

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18 | Unterhaltung

IN-direkt | 3. Juni 2022

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Witzig! Im Flugzeug nach Amerika kommt eine Durchsage: „Wir befinden uns nun 3.000 Meter über dem Atlantik.“ Der Pilot vergisst nach der Durchsage das Mikro auszumachen und redet mit seinem Co-Piloten: „Jetzt einen heißen Kaffee und eine Frau, die mir einen bläst. Dann geht es mir richtig gut.“ Die Stewardess rennt zum Cockpit, um den Piloten über den peinlichen Vorfall aufzuklären. Da ruft ihr ein Passagier hinterher: „Sie haben den Kaffee vergessen!“ Wie kann man eine Blondine montagmorgens zum Lachen bringen? – Freitagabends einen Witz erzählen.

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Jugend | 19

IN-direkt | 3. Juni 2022

Ingolstadt Foto: Markus Banai

D A S FA N P R OJ E K T I N G O L S TA DT :

„Immer da – für die Jugend“ Den FC Ingolstadt 04 begleiten, im neu eröffneten Fantreff Projekte ins Leben rufen und gemeinsam tolle Workshops und interessante Unternehmungen machen.

Mit der Unterstützung des DFB, der DFL, der Stadt Ingolstadt und des Freistaat Bayerns startete am 1. November 2021 das Fanprojekt - unter der Federführung des Stadtjugendrings Ingolstadt. Das Team besteht aus Sebastian Wagner, Florian Liu und Carla Frenzel und natürlich den jugendlichen Fans, die zusammen Aktionen für den und mit dem FC Ingolstadt 04 vorbereiten, die Spiele besuchen und vor allem die Fankurve mit viel Manpower unterstützen. Seit 1. Juni ist auch der neue Fantreff eröffnet, eine zentrale Anlaufstelle für die fußballbegeisterte Ingolstädter Jugend und damit verbunden gemeinsame Abende, Lesungen, Workshops oder kurzweilige Runden am Kicker oder an der Dartscheibe. Das klingt toll und hier wollen wir natürlich noch mehr Details wissen. Wir interviewen Sebastian Wagner: Herr Wagner, da wurde ein tolles Projekt ins Leben gerufen. Was können sie denn über das vergangene erste halbe Jahr berichten? Wir sind mit dem Fanprojekt Ingolstadt der 71. und damit jüngste Fanprojektstandort in

Deutschland. Es musste erst alles ins Leben gerufen werden. Diese eher strukturelle Arbeit, wie das Schreiben von Konzepten, das Erstellen eines Programms, einer HP sowie die Suche nach der passenden Immobilie, prägte das erste Halbjahr. Übrigens hat sich die Suche gelohnt: Wir sind jetzt in der Milchstraße 4, also mitten in der Innenstadt. Wer kann denn aktiver Fan bei euch werden? Muss man in Ingolstadt wohnen? Jeder Fan des FC Ingolstadt bzw. wer es noch werden möchte, sich für die Thematik interessiert und zwischen 13 und 27 Jahre alt ist, ist herzlich eingeladen zu unseren offenen Treffs zu kommen und sich zu engagieren. Wohnen muss man dazu in Ingolstadt nicht. Ihr begleitet ja den FC Ingolstadt bei seinen Spielen. Habt ihr da auch mal persönlich mit den Spielern Kontakt? Ja, wir sind bei den Heimspielen und meisten Auswärtsspielen dabei. Bei den Spielen selbst hat man natürlich eher keinen Kontakt zu den Spielern. Aber klar, wir machen Gesprächsrunden, gemeinsame Aktionen und

so weiter. Und da lernt man die Spieler natürlich dann auch näher kennen. Macht ihr denn noch mehr Unternehmungen zusammen? Ja, sehr viel sogar. Zum Beispiel jeden Donnerstag von 17.30 bis 19 Uhr gibt es unser Sportangebot in der Fronte. Das heißt u.a. Kickboxen und das Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht. Dann Lesungen zum Thema Fußball, in denen Autoren ihre Erfahrungen schildern. Zwei Beispiele: „Die Kommerzialisierung des Fußballs“ oder „Persönliche Erfahrungen in und mit der Fanszene“. Demnächst planen wir einen Vortrag durch einen Anwalt. Hier geht es um fußballspezifische Straftaten sowie Rechte und Pflichten gegenüber Ordnungskräften. Wann ist denn der neue Fantreff geöffnet? Der Offene Treff des Fanprojekts Ingolstadt in der Milchstraße 4 ist Mittwoch, 13 bis 17 Uhr und Donnerstag, 18 bis 22 Uhr geöffnet. Dienstage werden für Workshops verwendet. Jetzt geht es ja erstmal in die Sommerpause, also spieltechnisch gesehen. Was macht

denn das Fanprojekt in dieser fußballfreien Zeit? In der fußballfreien Zeit hat man zwei Möglichkeiten: Man kann schließen oder macht all das, für das unter der Saison oftmals zu wenig Zeit ist. Wir machen weiter! So werden wir in den Sommerferien, gemeinsam mit dem Ferienpass des Stadtjugendrings, einige Workshops anbieten (Graffiti, Fahne malen, Anfänger Boxtraining usw.). Auch unser Angebot mit Sport, Trommelworkshop, Gedenkstättenfahrt (übrigens: gemeinsame Planung und Durchführung mit dem FCI!) bleibt. Viele der Aktionen planen wir aber auch mit den Jugendlichen gemeinsam. Da lassen wir uns immer überraschen, welche Wünsche an uns herangetragen werden. Wie erfährt man von den aktuellen Aktivitäten? Das geht ganz einfach: Besucht uns online auf unserer Homepage www.fanprojekt-ingolstadt.de oder unsere Instagramseite Fanprojekt_Ingolstadt. Hier gibt es alle geplanten Aktivitäten auf einen Blick und alle notwendigen Infos, wie Anmeldemodalitäten, möglichen Kosten usw.. Am besten ist natürlich – einfach im Treff vorbeikommen.


20 | Veranstaltungen | Anzeigen

IN-direkt | 3. Juni 2022

VERANSTALTUNGEN E V E N T S I N I N G O L S TA DT U N D D E R R E G I O N de Prosa oder oder oder – textlich ist fast alles auf der Bühne erlaubt. Der Vorverkauf läuft bereits. Tickets gibts im Diagonal oder bei Kevin Reichelt.

4. JUNI

BRÜLLAFFEN SLAM 20.00 Uhr, Diagonal IN Am 4. Juni lädt das Diagonal mit Moderator Kevin Reichelt zum Brüllaffen-Slam. Auch in der 14. Saison bietet der BrüllaffenSlam wieder verrückte Abende. Mit Bayerns am meisten eskalierenden Slampublikum und vor allem mit Poetinnen und Poeten, die unsere Bühne in Brand stecken werden. Herzerweichende Lyrik, aufbrausende Kurzgeschichten, lachmuskelnzerren-

4. BIS 5. JUNI

MUSEUMSFEST UND FRÜHMITTELALTERMARKT

beim traditionellen Museumsfest des Römer- und Bajuwaren Museums auf Burg Kipfenberg. Die auf das Frühmittelalter spezialisierten Darsteller plaudern aus dem Nähkästchen und enthüllen, wie sich das Leben durch die Römer verändert hat. Zwei Tage lang kann man historischen Handwerkern über die Schulter schauen oder selbst mit anpacken. Bronzegießer, Korbflechter, Schwertschleifer, Schmiede, Leder- und Textilhandwerker, und Töpfer erwecken mit ihren Vorführungen die Zeit des frühen Mittelalters wieder zum Leben.

5. JUNI

WANDER & RADLTAG

11.00 Uhr, Römer- und Bajuwaren Museum Kipfenberg

9.30-17.00 Uhr, Mainburg

Zuschauen, Staunen, Mitmachen und Genießen heißt es wieder für die ganze Familie

Der Wander & Radltag auf dem Erlebnispfad „Hopfen & Bier“ in Mainburg bietet am Pfingst-

AB 18 I 6 I 2022

REDUIT TILLY

Pfingstsonntag die Möglichkeit, den Tag entspannt mit Freunden und Familie zu verbringen und sich auf die Pfingstferien zu freuen. Groß und Klein sind eingeladen, die Erlebnistour durch das Herz der Hallertau anzutreten. Es warten süffigen Probierstationen und ein großes Gewinnspiel. Auf der 14 Kilometer langen Rundstrecke erwarten die Teilnehmer Pferdekutschen auf Teilstrecken, es gibt Kinderprogramm an den Stationen und von 11 bis 14 Uhr einen Frühschoppen mit LiveMusik und Schlossführung.

„Stolz und Vorurteil“ mit „Turm Power“ Stadttheater Ingolstadt startet in die Freilichtsaison

STOLZ UND VORU RUR RTEIL* (*ODER SO)

von Isobel McArthur nach Jane Austen Deutsch von Silke Pfeiffer

Stadttheater Ingolstadt

Das Stadttheater Ingolstadt startet im Juni mit zwei Inszenierungen in die Freilichtsaison: Im Reduit Tilly machen wir mit „Stolz und Vorurteil* (*oder so)“ einen Abstecher ins England des 18. Jahrhunderts. Elizabeth Bennet, die zweitälteste und klügste von fünf Schwestern, lebt mit ihrer Familie auf dem kleinen Anwesen Longbourn. Ihre Mutter versucht, alle fünf Töchter an wohlhabende Männer zu verheiraten, da das Vermögen des Vaters nur an einen männlichen Erben vererbt werden kann. Die Handlung ist eng angelehnt an den Austen-Roman. Jedoch erzählen die fünf Schauspielerinnen die Geschichte in einem zeitgenössischen Umfeld in moderner Sprache durch die Augen der Bediensteten. Jede Schauspielerin spielt mehrere Charaktere, sowohl Bedienstete als auch Adlige, Männer wie Frauen, und erzählt die Ereignisse des Romans nach, um in entscheidenden Momenten in Gesang auszubrechen.

Im Turm Baur erwartet das Publikum mit „Turm Power“ ein Liederabend unter der musikalischen Leitung von Tobi Hofmann: Die Theater-WG ist wieder ins Sommerquartier gezogen. Dort singt sie lustvoll Lieblingssongs und taumelt ziellos in die Nacht. Mit Ensemblemitgliedern und Tobi Hofmann & Band. Karten gibt es an der Theaterkasse (0841/30547200) oder unter www.theater.ingolstadt.de


Veranstaltungen | Anzeigen | 21

IN-direkt | 3. Juni 2022

5. JUNI

11. JUNI

FONSE – „SAU-WITZIG“

INGOLSTÄDTER MODENACHT

14.00 Uhr Landgasthof Vogelsang, Weichering

19.00 Uhr, Stadttheater IN

Fonse Doppelhammer startet mit dem Kabarettprogramm „sau-witzig“ durch! 2022 ist er in ganz Bayern mit seiner Blaulichttour unterwegs. Bei seiner Performance gibt er einen charmanten Einblick in sein Familienleben, erzählt ausführlich aus seiner Kindheit und Jugend und beleuchtet selbstironisch sein Ehe- und Familienleben.

Seien Sie dabei, wenn sich der Saal des Stadttheaters in eine elegante Fashion-Show mit professionellen Models verwandelt! DJs und Liveband sorgen für die beste Stimmung, denn es wurde auch endlich Zeit, dass Sie sich wieder einmal aufbrezeln und feiern gehen dürfen! Tickets zur AfterShow-Party „BACK TO LIFE“ im Foyer, können auch separat gekauft werden. Fotos: Pixabay, Michael Klotz

wIN 5. JUNI

DISCO „OLDIES FÜR OLDIES“ 16.00 Uhr, Diagonal IN Tanzen zur Partymusik aus den 60ern, 70ern und 80ern für alle Tanzfreudigen von 50 bis 80+ Jahren. Der Eintritt ist frei. Für erfrischende Getränke sorgt das freundliche Team des Diagonal. Mit Wirkung ab 03.04.22 wurden alle Zugangsbeschränkungen (G-Regeln) aufgehoben. Das Tragen einer Maske ist daher freiwillig.

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1 Stück Sperrholz oder dicken Karton leere Streichholzschachtel oder Teeschachtel wasserfeste Farbe und Papier Pinsel, Schere 2 leere Plastikflaschen wasserfester Klebstoff 1 Holzstäbchen 1 lange Schnur

Und für die Seeleute braucht Ihr: è Korken è Papier, Schere, Farbe und Pinsel

Planscht ihr bei heißem Wetter auch so gerne im Wasser? Dann haben wir heute das perfekte Spielzeug dafür, welches ihr ganz einfach selber basteln könnt: Zuerst werden die beiden Flaschen zusammen geklebt. Oben drauf der dicke Karton oder die Sperrholzplatte befestigen! Aus den leeren Schachteln entsteht die Kajüte. Wir haben die Schachteln mit weißem Papier beklebt und mit Bullaugen bemalt. Aus Holzstäbchen und dreieckig zugeschnittenem Papier entsteht ein Segel. Die Schnur am Boot befestigt, verhindert dass es in Seenot gerät oder uns einfach davon segelt. Die Seeleute Die Korken mit lustigen Gesichtern bemalen und Hüte aus Kronkorken oder Papier aufkleben. Und die Mannschaft kann an Bord gehen.

wenn er trockene s Gras sieht? - A, Heu!

WELCHES ZEICHEN PASST?

Fotos: Freepik und Maike

Ausmalbild

Seemanns Witz:

Was sagt ein Pira t,


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