IN-direkt KW 20 Mai 2022

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KW 20 • 20. MAI 2022 • AUS INGOLSTADT UND DER REGION • www.in-direkt.de

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Ausbildung Berufsberaterin über die Situation auf dem Arbeitsmarkt .......................... 12

Konzert Der singende Kardiologe Bernhard Kehrwald und seine „Herzenstöne“ .... 21

Ein Volksfest für die Stadt

ielleicht hatte Organisator Gerhard Budy bereits 2008 diese Vision, als er mit dem Gedanken spielte, einen Triathlon in Ingolstadt auszurichten. Aber selbst die kühnsten Beobachter hätten es sich wohl nicht ausmalen können, welch phänomenale Entwicklung diese Veranstaltung nehmen würde, die erstmals im Jahr 2010 stattfand. Inzwischen ist der „Audi Triathlon Ingolstadt powered by Büchl“ nicht nur eine der beliebtesten Triathlonveranstaltungen in Deutschland, sondern auch ein Leuchtturm für die gesamte Region. „Schon 2021 gingen wir dabei den Weg, den Triathlon mehr in Richtung Innenstadt zu verla-

gern“, sagt Organisator Gerhard Budy. Allerdings gab es coronabedingt im vergangenen Jahr kein Begleitprogramm. Das ändert sich nun. „Wir ziehen am Veranstaltungs-Wochenende viele Menschen durch den Sport und das attraktive Rahmenprogramm in die Innenstadt. Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Scharpf hat den Triathlon also nicht umsonst einmal als Volksfest für die Stadt bezeichnet“, sagt Budy. „Mit den Tausenden von Zuschauern und den rund 2.700 Startern aus 40 Nationen generieren wir einen enormen Imagegewinn für die Stadt und sorgen so für einen Mehrwert für alle Beteiligten.“ Rund 600 sind in diesem Jahr im

Einsatz. „Sie sind ein ganz wichtiger Baustein, damit es jedes Jahr einen Triathlon in Ingolstadt gibt“,

sagt Budy. Wie die Ingolstädter Stadtverwaltung den Triathlon bewertet, lesen Sie auf Seite 4.

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Ingolstädter Triathlon wird zum City-Triathlon mit attraktivem Begleitprogramm


2 | Kurzmitteilungen

IN-direkt | 20. Mai 2022

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Gründerzentrum im Dalwigk eingeweiht Die Zukunft Ingolstadts wird in einem rund 200 Jahre alten Gebäude mitbestimmt. Denn im Kavalier Dalwigk sind nun 16-Startups zuhause. Zwölf davon waren zuvor „Am Stein“ untergebracht, vier kamen neu hinzu. Die neue Heimat des Digitalen Gründerzentrums „brigk“ wurde nun offiziell eingeweiht. „Die Welt ist im Wandel. Technologien verändern sich rasant. Nach der Mechanisierung, der Massenproduktion und der Automatisierung hat inzwischen die Digitalisierung Einzug in nahezu alle Branchen gehalten“, sagte Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Scharpf bei der Einweihung. „Die digitale Transformation ist eine der zentralen Herausforderungen. Deshalb wollen wir auch in Ingolstadt die Entwicklung innovativer Ideen voranbringen. Wir wollen einen Grundstein der zukünftigen Unternehmerlandschaft in Bayern legen. Wir wollen Arbeitsplätze in unserer Region schaffen und sichern.“ Ein wichtiger Baustein auf diesem Weg, geradezu

ein Leuchtturm, sei deshalb das Digitale Gründerzentrum „brigk“. Vor knapp fünf Jahren zogen die ersten Gründerinnen und Gründer in die Interimsräumlichkeiten im alten Koboldblock „Am Stein“ ein. Nun sollen im „brigk“ und im benachbarten Neubau junge Gründerinnen und Gründer Ideen entwickeln, neue Technologien voranbringen, Lösungen für Probleme finden und Geschäfte abschließen. „Vor 200 Jahren haben Arbeiter und Handwerker die Grundsteine unserer Wirtschaftsregion gelegt“, sagte Scharpf. „Auch das Kavalier Dalwigk ist damals entstanden. Und heute sind hier wieder junge, tatkräftige Leute am Werk, um weiterzubauen, um unsere Stadt mit Fleiß, Enthusiasmus und Ideen voranzubringen.“ So geben sich im „brigk“ Gestern und Morgen die Hand – die Geschichte einerseits und die digitale Zukunft andererseits. (tis)

12 Millionen für Theaterzelt? Der 24. Juli wird ein wegweisender Tag für die Ingolstädter Kultur. Beim Bürgerentscheid sind die Ingolstädter aufgerufen über den möglichen Ort der Kammerspiele an der Schutterstraße abzustimmen. Sollte diese Abstimmung das Projekt zum Scheitern bringen, wird für die Zeit der Sanierung des Stadttheaters ein Theaterzelt auf der Tilly-Wiese im Klenzepark aufgestellt. Die Errichtung des Provisoriums, das dort für etwa fünf Jahre stehen soll, wird wohl rund

zwölf Millionen Euro kosten. Das ist die Schätzung des Referats für Kultur und Bildung. Nicht berücksichtigt seien die Kosten für den laufenden Betrieb vor allem für die Energie, die ein solches Zelt benötige, das nicht gedämmt werden könne. Um einen ganzjährigen Spielbetrieb durchzuführen, entstünden in vergleichbaren Städten pro Jahr Energiekosten von mehreren Hunderttausend Euro. Auch im Sommer sei die Aufheizung des Zeltes ein kaum lösbares Problem.

IMPRESSUM Herausgeber / Geschäftsführung: Christian Bauer V.i.S.d.P. Am Lohgraben 27 • 85051 Ingolstadt (08 41) 14 90 260-0 • info@IN-direkt.de

DentisBavaria Stellastraße 5 · 85053 Ingolstadt Telefon: 0841 67585 E-Mail: ingolstadt@dentisbavaria.de www.dentisbavaria.de

Kontakt allgemein: info@IN-direkt.de Pressemitteilungen etc. schicken Sie an: presse@IN-direkt.de

Redaktionsleitung: Grafik: Hans-Martin Kurka • presse@IN-direkt.de Helmut Sendldorfer • grafik@IN-direkt.de Redaktion: Verteilung: Max Foerster, Ulrich Linder, Georg Appel Prospektverteilung Bauer Timo Schoch, Marie Weiss, Lucia Sindarin info@prospektverteilung-bauer.de (08 41) 768 76 Mediaberatung: Peri Häusler • haeusler@IN-direkt.de Nächste Ausgabe: Sabine Kerner • kerner@IN-direkt.de 27.05.2022 (08 41) 14 90 260-0


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4 | Aus der Region

AKTUELLES KURZ & WICHTIG Delegation aus San Marino zu Gast

IN-direkt | 20. Mai 2022

„Ein Leuchtturm im Sportkalender“ Triathlon und Halbmarathon sind Teil des Entwicklungsplans der Stadt

staltungen eine zentrale Rolle im Bemühen um eine Attraktivierung der Innenstadt ein. Das Thema Sport hat also insgesamt spürbar an Bedeutung gewonnen. Als weicher Standortfaktor stehen Sport- und Bewegungsmöglichkeiten gleichberechtigt neben Kultur- und Erholungsangeboten, Einkaufsmöglichkeiten, usw., im Bemühen, ein lebenswertes Umfeld für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Und dabei spielen auch attraktive Sportveranstaltungen eine wesentliche Rolle.“

Ingolstadt wird Gastgeber-Stadt für die „Special Olympics World Games 2023“. Vom 17. bis 25. Juni 2023 treffen sich in Berlin Sportler mit geistiger und mehrfacher Behinderung aus der ganzen Welt zu zahlreichen Wettbewerben in unterschiedlichsten Disziplinen. 216 ausgewählte „Host Towns“, also Gast-Kommunen, nehmen zuvor die internationalen Delegationen in Empfang. 27 Teilnehmer aus San Marino werden im Juni 2023 zu Gast in Ingolstadt sein, wie Bürgermeisterin Dorothea Deneke-Stoll bekanntgab.

Stadtwerke überprüfen Erdgasleitungen Die Stadtwerke Ingolstadt überprüfen turnusgemäß aktuell die Gasversorgungs- und Hausanschlussleitungen im Stadtgebiet und den Umlandgemeinden. Mit einer Teppichsonde prüfen die Mitarbeiter entlang der Erdgastrasse die Leitungen auf Dichtheit und benötigen dafür Zutritt zu den Vorgärten, im Regelfall aber nicht zu Gebäuden und Kellern. Die Überprüfungen werden voraussichtlich im Oktober 2022 vollständig abgeschlossen sein.

Audi entwickelt hybrides Arbeitsmodell Audi baut sein hybrides Arbeitsmodell weiter aus. Der Mix aus mobiler Arbeit und Arbeit in Präsenz wird nach der Pandemie die Arbeitswelt im Unternehmen prägen. Derzeit entwickelt das interne Projekt „Better Normal“ gemeinsam mit dem Betriebsrat hierzu Handlungsfelder für alle Unternehmensbereiche. Auch für Bereiche, die nicht mobil arbeiten können, werden konkrete Lösungen erarbeitet.

Das Ziel im Blick: Das haben die rund 2.700 Triathleten am 29. Mai.

Ingolstadt ist eine Sportstadt. Es gibt viele engagierte Vereine, zwei Profiklubs und jedes Jahr zwei herausragende Veranstaltungen. „Triathlon und Halbmarathon sind Leuchttürme im Ingolstädter Sportkalender“, sagt deshalb Ingolstadts Sportbürgermeisterin Dorothea Deneke-Stoll. „Beide Veranstaltungen sind anders als in vielen Städten unserer Größenordnung nicht Events eines Großanbieters, sondern sind sozusagen aus der Stadtgesellschaft heraus entstanden – für dieses Engagement gilt den Initiatoren der Dank der Stadt. Dieses bis heute spürbare ,familiäre’ Flair macht beide Veranstaltungen auch so wertvoll.“ Beide Veranstaltungen hätten sich über viele Jahre entwickelt, seien zu dem

Volkstanzabend bei Brauchtumsreihe Die Brauchtumsreihe „kultURIG“ fasst alle Einzelveranstaltungen und ein Festival rund ums Brauchtum zu einer Veranstaltungsreihe zusammen. Diese besteht aus den Einzelveranstaltungen Volkstanzabend, Volksmusikabend, Musik aus Alt-Ingolstadt und dem kultURIG-Festival. Den Start macht am 22. Mai, von 16 bis 20 Uhr der Volkstanzabend im Schutterhof. Die weiteren Termine der Volkstanzabende sind jeweils sonntags am 19. Juni und 17. Juli im Schutterhof und am 11. September im Bauerngerätemuseum Hundszell.

geworden, was alle schätzen würden und sprächen auch eine Vielzahl an regionalen Sportlern und Zuschauern an. „Eine Erfolgsgeschichte über Jahrzehnte, wie dies für Halbmarathon und Triathlon gilt, ist dabei beileibe nicht selbstverständlich“, sagt DenekeStoll. Gerade deshalb seien diese Veranstaltungen bei der Erarbeitung des gesamtstädtischen Sportentwicklungsplans von Oberbürgermeister Christian Scharpf und Deneke-Stoll ein wichtiges Anliegen. „Aktuell ist der Entwicklungsplan in Arbeit und wird Ende 2022 zu Ergebnissen führen“, sagt die Sportbürgermeisterin. „Auch im Innenstadtprozess START:ING nimmt das Thema Sportveran-

Konkret für den „Audi Triathlon Ingolstadt powered by Büchl“ bedeute dies: „Durch die vermehrte Einbindung der Innenstadt im Bereich der Rad- und Laufstrecken profitiert sowohl die Stadt als auch die Veranstaltung selbst“, sagt Deneke-Stoll. „Die Verbindung zwischen Stadt und Triathlon wird enger, das Erleben der Altstadt und Innenstadt für Sportler und Zuschauer wird intensiver. Das eröffnet auch neue Möglichkeiten im Marketing für beide Seiten. Legendär im Triathlon ist die Stimmung und das Flair beim Challenge Roth, wenn sich die Stadt und der Landkreis Roth sozusagen im ,TriathlonAusnahmezustand’ befinden. Bis dato gibt es in Deutschland kaum Vergleichbares. Außer vielleicht demnächst in Ingolstadt.“ (tis) Das komplette Interview mit Gerhard Budy lesen Sie hier:

Eine klassische Win-Win-Situation Kommentar von Timo Schoch

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ir sollten dankbar sein in Ingolstadt. Dankbar solchen Menschen wie Gerhard Budy. Der Organisator des Ingolstädter Triathlons ist nicht nur ein Macher, ein Visionär, was den Triathlon betrifft. Er schafft durch seine Arbeit auch einen Mehrwert für die Stadt.

Sport verbindet die Menschen. Genau wie beispielsweise Kultur. Gerade deshalb muss ein solches Engagement, wie das von Budy, auch unterstützt werden. Er verleiht der Stadt überregionalen Glanz. Ein Imagegewinn. Welche Möglichkeiten und Chancen sich durch eine solche Veranstaltung

ergeben, hat nun endlich auch die Stadtverwaltung entdeckt. Ein City-Triathlon ist nämlich nicht nur ein Gewinn für die Innenstadt, sondern bietet auch einen Mehrwert für die Sportler. Eine klassische Win-Win-Situation also.


Menschen | 5

IN-direkt | 20. Mai 2022

SO GESEHEN Zwischen Steckerlhaxn und Bierwampn

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Zwei Jahre im Amt

Oberbürgermeister Dr. Christian Scharpf zieht Bilanz Als Dr. Christian Scharpf vor zwei Jahren inmitten der aufkommenden Corona-Pandemie gewählt wurde, war dies ein politischer Paukenschlag. Der gebürtige Ingolstädter Scharpf hatte nach den Skandalen der Vorjahre den Wechselwillen in der Bevölkerung für sich nutzen können, und die Opposition nach vielen Jahren CSUStadtregierung ins Rathaus einziehen lassen. Dabei holte der SPDler Scharpf die unterlegene CSU in Person der zweiten Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll neben Petra Kleine von den Grünen mit an Bord der Stadtregierung und sorgte so für eine breite Basis auch im Stadtrat. Dass ohne dieses „Fundament“ die Arbeit der Stadtspitze sehr schwer wäre, weiß auch Scharpf und betont nicht umsonst die gute Zusammenarbeit mit den beiden Bürgermeisterinnen an seiner Seite. Eher lobend, denn abwertend empfindet er da die politischen Scharmützel in Ingolstadt geradezu als „Kindergeburtstag“, wenn er den Vergleich zu seiner vorherigen Wirkungsstätte rund um das Rathaus in München zieht. Neben der Corona-Pandemie, die den Amtsbeginn mit voller Wucht traf, zeigen die in den letzten beiden Jahren bearbeiteten Themengebiete das große Spektrum des gesellschaftlichen Lebens einer Stadt auf, welches im Rathaus gelenkt und geleitet wird. Da ist vom Jugendparlament bis zur großen Bauinitiative, vom Ringen nach Kita-Fachkräften bis

zum Sportentwicklungsplan alles mit dabei. Oberbürgermeister Scharpf nimmt man ab, dass ihm die Gestaltung und strategische Weiterentwicklung der Stadt eine Herzensangelegenheit ist. Dabei gibt er aber auch unumwunden zu: „Manches geht mir zu langsam“! So manches (Bau-)Projekt braucht eben seine Zeit und auch die Bürger der Stadt müssen dabei mitgenommen werden. Dass dies nicht immer garantiert ist, zeigen die beiden Bürgerentscheide, die nun über die Zukunft der Kammerspiele und den Schulbau im Nord-Osten entscheiden werden. Nicht jedem in der Stadt behagt so viel Wandel und Erneuerung auf einen Schlag. „Wir muten den Bürgern viel zu“, so der Oberbürgermeister zu der Vielzahl an Projekten, die auf der Stadtagenda stehen. Besonders um das Image von Ingolstadt ist der OB besorgt. „Wir werden nur Fachkräfte nach Ingolstadt holen können, wenn auch das Rahmenpaket stimmt.“ Dass die meisten nur an Audi, das Factory-Outlet-Center und die Sportvereine FC Ingolstadt und ERC denken, ist Scharpf zu wenig: „Wir brauchen ein besseres Image“, so der OB eindeutig. Daher würde ihn auch eine Ablehnung der Kammerspiele im Rahmen des Volksentscheides sehr bitter stimmen: „Das wäre ein Rückschlag für die Entwicklung der Stadt.“ Denn dass das Stadttheater ein Sanierungsfall ist, steht außer Frage. Die zeitliche Überbrückung würde bei einer

Ablehnung dann wohl durch eine kostenintensive Zeltlösung geschaffen werden. OB Christian Scharpf suchte auch während der Corona-Pandemie in öffentlichen Bürgersprechstunden den Kontakt zu den Bürgern. Dies brachte ihm sehr große Sympathien ein. Selbiges etablierte er auch als hierarchiefreie Sprechstunde für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Nah dran an den Themen und ein Ohr für Probleme, damit Lösungen schnell gefunden werden können, so Scharpfs Herangehensweise. Manchmal wird es aber auch ihm dabei zu viel und er hat sich bewusst dafür entschiedenen z.B. in den einschlägigen Diskussionsforen der Sozialen Medien nicht mehr mit zu lesen. „Ich lasse mich nur ungern herunterziehen“, so der OB. Themen wie Innenstadtprozess standen in den vergangenen zwei Jahren ganz oben auf der Agenda. Es gilt nun für den OB wichtige Prozesse weiter voranzutreiben und zu verstetigen und die Bürger mitzunehmen. Projekte in der Zukunft wie die Neugestaltung der Schloßlände von der Eisenbahnbrücke bis zur Schutterstraße tauchen schon jetzt als Silberstreif am Horizont auf. Anders als im Eishockey wird Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Scharpf aber keine Drittelpause vergönnt und der bunte Strauß an Aufgaben verlangt von ihm den permanenten Blick auf die gesamte Stadt. (Haku)

adfahrer lassen sich in zwei Gruppen kategorisieren: In Naturradler und in solche, die mit Motor fahren. Auch der Autor dieser Zeilen schaut als Rennradfahrer argwöhnisch auf das Tretlager anderer Radfahrer. Surrt dort ein Motor, ist der Radler schnell unten durch. Natürlich durchziehen diese Glaubensgräben auch die Familie. Da wird wenig heimlich gefeixt, wenn der Schwager mit dem Auto abgeholt werden muss, weil der Motor am E-Bike streikt. Der liebe Schwager hat zwar Steckerlhaxn und eine anbahnende Bierwampn, aber zwei relativ gesunde und junge Beine. Unmöglich sei das schwere Teil ohne Motor zu fahren, erzählt er. Das Leben eines E-Bikers ist kein leichtes. In die gleiche Kerbe schlug kürzlich auch ein anderer E-Bike-Fahrer. Als Rennradler ist es eine besondere Freude, jemanden mit Hilfsmotor am Berg abzuhängen. Doch die Überraschung folgt nach dem Überholen. Mit so einem leichten Rad und schmalen Reifen sei das wahrlich keine Kunst, ruft jemand hinterher. Richtig gehört? Sitzt da etwa Kabarettist Günter Grünwald auf dem E-Bike und erlaubt sich einen Scherz? Ich bremse. Ein Jugendlicher mit surrendem Motor rauscht heran und wiederholt mit dem Brustton der Überzeugung seine Aussage. Auch den Hinweis, dass er doch einen Motor im Rad hätte, lässt er nicht gelten. Unglaublich. Vermutlich tat ich den E-Bikern bislang einfach nur Unrecht. Es muss schon brutal anstrengend sein, so entspannt beim Radfahren auszusehen. In Wahrheit ist es eine echte Schinderei. Eine schöne Woche wünscht

Ihr Stadtbummler ZAHL DER WOCHE

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Gramm schwer und 52 Zentimeter groß ist das 1.000. Baby, das in diesem Jahr im Klinikum Ingolstadt geboren ist. Felix Lichtenauer heißt der junge Mann. 2021 kamen rund 2.900 Kinder im Klinikum auf die Welt.


6 | Wirtschaft

IN-direkt | 20. Mai 2022

Innovativ und bodenständig zugleich Familie Meßner, Moarbauer aus Linden bei Schrobenhausen

IN-direkt trifft heute die Familie Meßner vom gleichnamigen Erlebnisbauernhof in Linden bei Schrobenhausen. „Moarbauer“, wie der Hof seit Generationen auch genannt wird, ist ein Familienbetrieb der besonderen Art. IN-direkt: Moar bedeutet ja nicht nur „groß“, sondern auch „tüchtig“. Das sieht man nicht nur in Ihrem Hofladen mit seinen vielen Produkten, sondern auch an den vielen Aktionen, die Sie übers Jahr anbieten. Tüchtig ist im landwirtschaftlichen Bereich eigentlich jeder. Wir bieten in unserem Hofladen viel selbst Erzeugtes und auch Produkte von anderen Direktvermarkten an. Unser Selbstbedienungs-Hofladen hat 24/7 geöffnet. Außerdem gibt es noch unsere Hofwirtschaft und die Landwirtschaft. In der Hofwirtschaft bieten wir Thementage an wie z.B. Burger-Abend, Muttertagsfrühstück, Kirchweihentenessen und bayerischer Musikabend. Die Landwirtschaft besteht zur heutigen Zeit aus Weideflächen und einer Vielzahl an Tierarten, zum Beispiel Mutterkühe in Weidehaltung, verschiedene Schweinerassen, Geflügel und Schafe.

Ihren Hof gibt es nun seit vielen Generationen. Wie hat er sich zur heutigen Form entwickelt? Unsere Vorfahren hatten eine klassische Landwirtschaft bewirtschaftet mit Ackerbau und Tierhaltung (Milchvieh). Ende der 90er mussten wir uns entscheiden, erneut die Milchviehanzahl zu erhöhen und die Stallungen zu erweitern um weiter den Hof wirtschaftlich zu betreiben oder einen neuen Weg einzuschlagen. Wir entschieden uns den Betrieb umzustrukturieren und begannen mit der Mutterkuhhaltung. In den weiteren Jahren ab 2000 wurde ein Hofladen errichtet und es entstand die Hofwirtschaft, die vor allem für gebuchte Veranstaltungen, aber auch für unsere Thementage, genutzt wird. Auch in der Küche sind Sie innovativ, wir haben auf Ihrer Homepage einen WuidsauBurger entdeckt …

Erleb nis ba ue rnho f M e ßne r Hofwirtschaft mit verschiedenen Aktionen, z.B. VatertagFamilientag (26.05.2022 ab 9.30 Uhr), Roßstadl für Jubiläen, Geburtstage, Firmenfeiern und ein breites Angebot des Hofladens (7/24 geöffnet) mit vielen landwirtschaftlichen Produkten: www.erlebnisbauernhof-messner.de

Ja, wir bieten unseren Gästen Gerichte vor allem mit heimischen, saisonalen Produkten an, wie z.B. unsere verschiedenen Burger, Knuspriges Schäuferl mit zweierlei Knödel, Erdäpfelplanzerl mit Wildkräuter-Schmand-Dip oder Hollerkücherl mit regional erzeugtem Vanilleeis. Was dürfen Ihre kleinen Besucher erwarten, welche Attraktionen haben Sie für die? Auf unsere kleinen Besucher wartet ein natürlicher Spielbereich mit Blockhütte, Barfußpfad und Begegnungen mit unseren Tieren. Stichwort „Landvergnügen“ – das ist ja nicht nur ein romantisierendes Wort für das Leben oder den Aufenthalt auf dem Land. Mittlerweile gibt es einen gleichnamigen Reiseführer für Reisende mit Campingbus. Mit der Vignette von „Landvergnügen“ werden Übernachtungen der persönlichen Art sowie viele kleine Extras angeboten. Seit wann geht das bei Ihnen, wieviele Stellplätze bieten Sie an? Wir sind heuer ganz neu dabei und bieten bis zu drei Stellplätze an. Diese sind nur für die Landvergnü-

genteilnehmer „reserviert“. Wir sind sehr beeindruckt von den bisherigen positiven und herzlichen Rückmeldungen der Reisenden. Familie Meßner, herzlichen Dank für dieses Interview, am Vatertag schauen wir ganz bestimmt nochmal vorbei! (ULi)

I N FO S Mit „Landvergnügen“, dem anderen Stellplatzführer, entdecken Sie über 1.300 idyllische Reiseziele für Wohnmobil, Wohnwagen oder Campingbus! Ländliche Gastgeber aus ganz Deutschland freuen sich auf Ihren Besuch. Die Landvergnügen-Jahresvignette (dem Stellplatzführer beiliegend) ermöglicht Ihnen für jeweils 24 Stunden in ruhiger und naturnaher Atmosphäre zu stehen. Bei Familie Meßner in Schrobenhausen/Linden gibt es einen SelbstbedienungHofladen, Toiletten und Landvergnügen pur. www.landvergnuegen.com


Ernährung | 7

IN-direkt | 20. Mai 2022

Online-Seminar Säuglingsernährung Praxisnahe Informationen zur gesunden Ernährung im 1. Lebensjahr

Die 52-jährige, diplomierte Oecotrophologin Christine Krebs aus Weichering stellt in ihrem zweiteiligen Online-Seminar wichtige Aspekte der Säuglingsernährung vor.

I N FO

IN-direkt: Frau Krebs, nicht jeder kann mit Ihrer Berufsbezeichnung „Oecotrophologin“ etwas anfangen, was dürfen unsere Leserinnen und Leser darunter verstehen? Als „Oecotrophologin“ habe ich vor mehr als 35 Jahren ein sehr breit gefächertes Hochschulstudium absolviert, das neben naturwissenschaftlich-medizinischen auch psycho-soziologische und ökonomische Lehrinhalte umfasst. Damit habe ich ein interdisziplinäres Qualifikationsprofil, das mir ein breites Spektrum an Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnet. Diese reichen von der Forschung, Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung bei Lebensmittel- und Hausgeräteherstellern, über die Öffentlichkeitsarbeit und Food-PR bis hin zu Ernährungsberatung und -therapie. Für diese Arbeit mit Patienten und Interessierten habe ich mich vor mehr als 25 Jahren entschieden und führe seit 1997 die Praxis für Ernährungsberatung.

aussieht und wie sie ihre kleinen Feinschmecker an ein gesundes Essen heranführen können. Das hängt nach meiner Meinung mit dem steigenden Bewusstsein zusammen, dass ausgewogenes Essen ein wichtiger Teil der Gesundheit ist.

Warum bieten Sie ein OnlineSeminar zu diesem Thema an? Ist die Unsicherheit bei der Säuglingsernährung aktuell so groß? In den vielen Jahren meiner Seminare habe ich festgestellt, dass Eltern für wissenschaftlich fundierte Hintergrundinformationen und praktische Tipps zu diesen Themen sehr dankbar sind. Auch die Möglichkeit, Fragen zu klären und Ideen für die Umsetzung im Alltag auszutauschen, schätzen die Eltern sehr. Ich denke auch, dass junge Eltern sich heute sehr dafür interessieren, wie ein geeigneter Speiseplan für ihre Babys

Was sind die Schwerpunkte und Ziele Ihrer Seminare? Als Mama von zwei eigenen Kindern habe ich festgestellt, dass schon der Einkauf eine Herausforderung sein kann. Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Produkten und die Werbung mit besonderen Inhaltsstoffen gibt es bei der Lebensmittelauswahl oft Unsicherheiten. Daher bringe ich mit Informationen zu Lebensmitteln und Inhaltsstoffen etwas Licht in den „Warendschungel“ der Supermärkte. Auch das Kochen ist im stressigen Familienalltag für eine berufstätige Mama oftmals

Online-Seminar Säuglingsernährung

Foto: cookie_studio/Freepik

„Das isst mein Baby im ersten Lebensjahr!“ Teil 1: Dienstag, 24.05.2022 Teil 2: Dienstag, 31.05.2022 Jeweils von 19 bis 20.30 Uhr.

schwierig. Hier unterstütze ich mit Ideen für die Einkaufsplanung und eine zeitsparende Zubereitung. Gibt es bei der Säuglingsernährung aktuelle Erkenntnisse oder Trends, die es zu beachten gilt? Neben der bekannten Beikost mit drei Breichen, die die Milchmahlzeiten ersetzen, gibt es auch den Trend des „Baby led weaning“. Bei diesem Konzept, das von der britischen Hebamme G. Rapley entwickelt wurde, bekommt das Baby anstelle der Breichen ein Fingerfood aus gekochten oder auch bissfesten Lebensmitteln wie Gemüse und Obst, Brot und Kartoffeln, Fleisch und Käse. Dadurch kann das Baby selbst entscheiden, wieviel und was es isst. Doch satt wird es davon nicht. Deswegen muss es weiter gestillt werden oder Milch aus dem Fläschchen bekommen bis es 1 Jahr alt ist. So lernen die Babys schon früh, bei

Anmeldeschluss: 22.05.2022 Seminaranmeldung unter: www.weiterbildung.bayern.de Kontakt und Einzelberatung: www.ernaehrungspraxis.de

den Familienmahlzeiten am Tisch mitzuessen. Doch die Empfehlung ist, Fingerfood und Breichen zu kombinieren. Dann kann auch eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung sichergestellt werden. Wie sieht es nach der Ernährungsumstellung auf Breikost aus, auf welche Aspekte ist bei der Produktauswahl zu achten? Mit zehn bis vierzehn Monaten werden die kleinen Feinschmecker immer neugieriger und wollen am Familientisch mitessen. Doch auch bei diesem Übergang vom Brei zu den Familienmahlzeiten sollten die Babys von den Eltern begleitet werden. In dieser Phase entdecken sie viele neue Lebensmittel, müssen lernen, das Essen zu kauen und zu schlucken und mit Besteck zu essen. Diese vielen neuen Eindrücke überfordern die Babys manchmal und machen ihnen Angst. Daher gilt es, die Babys schrittweise an Neues heranzuführen und ihnen Zeit zum Kennenlernen und Experimentieren zu lassen. (ULi)

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Weitere Infos zu den Themen „Säuglings- und Kinderernährung“ finden Sie unter www.bzfe.de www.gesund-ins-leben.de www.kindergesundheit-info.de www.verbraucherzentrale.de/ wissen/lebensmittel Und Rezeptideen gibt’s unter www.inform-rezepte.de


8 | Sport

IN-direkt | 20. Mai 2022

„Triathlon ist mein Traum“

Tom Hug über seine Ziele und Erwartungen am 29. Mai beim Triathlon Ingolstadt noch für den Halbmarathon angemeldet.

Diesmal startet Tom Hug im Triathlon. Zuletzt gewann er den Halbmarathon.

Er war die Sensation beim Halbmarathon Ingolstadt: Der Bayreuther Student und Triathlon-Profi Tom Hug dominierte das Rennen vom ersten Kilometer weg und siegte in 1.09,22 Stunden über 21,1 Kilometer. Dabei wollte der 24-Jährige an diesem Tag eigentlich nur die Strecke des Ingolstädter Triathlons am 29. Mai besichtigen. In unserem Interview sprach Hug über seine Ziele und Erwartungen beim Triathlon Ingolstadt und auch über seinen Sensationssieg beim Halbmarathon. Herr Hug, bis zum Ingolstädter Halbmarathon am 30. April kannte Sie in der Region kaum jemand. Tom Hug: Das kann gut sein. Bislang habe ich in Deutschland nur an wenigen Rennen teilgenommen. Mein einziger Triathlon in Deutschland war der 3 M u c - Tr i a t h l o n im Jahr 2019 (Zweiter, hin-

ter dem Ingolstädter TriathlonProfi Sebastian Mahr, d. Red.). Es überrascht mich also nicht, dass mich die meisten Leute noch nicht kannten. Das ändert sich hoffentlich demnächst (lacht). Dabei hatten Sie sich spontan zu einem Start beim Ingolstädter Halbmarathon entschieden. Hug: Ganz so spontan war es nicht. Ein Vereinskollege aus Bayreuth hat mich ein paar Tage vor dem Halbmarathon gefragt, ob ich in Ingolstadt starten möchte. Ich hatte nur im Kopf, dass ich einen Monat später beim Triathlon teilnehmen will. Für mich war der Hauptgrund nach Ingolstadt zu fahren, die Besichtigung der Radstrecke. Ich war zuvor noch nie in Ingolstadt und kannte mich deshalb auch dort nicht aus. Deshalb hatten wir die Räder dabei – und hielt mir einen Start beim Halbmarathon aber offen. Erst am Tag der Veranstaltung habe ich mich kurzfristig vor Ort

Die Strecke für den Triathlon besichtigten Sie dann noch vor dem Start beim Halbmarathon? Hug: Ja. Wir sind Samstagmittags angekommen und sind dann zuerst die Radstrecke des Triathlons abgefahren. Normalerweise beträgt die Radstrecke bei der Halbdistanz 90 Kilometer; in Ingolstadt sind es zwei Runden a 40 Kilometer. Wir sind deshalb eine Runde gefahren - aber ganz entspannt und locker. Als Triathlet ist so ein Radfahren wie ein Warmup, eine kleine Vorbelastung. Außerdem haben wir noch den Baggersee angeschaut, wo geschwommen wird. Über welche Distanz werden Sie in Ingolstadt starten? Hug: In diesem Jahr geht es auf der Halbdistanz um die Deutsche Meisterschaft. Dort werde ich am Start stehen. Die etwas längeren Distanzen sollten mir besser liegen. Da kann ich meine Stärken auf dem Rad und vor allem beim Laufen besser ausspielen. Woran liegt das? Hug: Das hängt damit zusammen, dass ich recht spät zum Triathlon gekommen bin. Erst vor rund sechs Jahren bin ich einem Verein beigetreten. Davor bin ich zwar viel gelaufen und Rad gefahren, aber das Schwimmen ging da erst richtig los. Dementsprechend habe ich beim Schwimmen meine größten Defizite. Auf längeren Distanzen, wie beispielsweise der Mitteldistanz, fällt das Schwimmen nicht so sehr ins Gewicht wie bei Sprint-

distanzen. Es ist also kein großer Nachteil, mit ein oder zwei Minuten Rückstand vom Schwimmen auf das Rad zu wechseln. Was rechnen Sie sich beim Triathlon Ingolstadt aus. Hug: Eine Platzierung vorauszusagen ist total schwierig. Das hängt mit mehreren Faktoren zusammen. Ich weiß beispielsweise nicht, wer alles am Start steht. Auch wenn ich die Strecke schon einmal gesehen habe, kann ich nicht sagen, wie das Rennen ablaufen wird. Dazu ist der Ingolstädter Triathlon für mich der erste Triathlon in dieser Saison. So viel kann ich also noch nicht über meine Form sagen. Deshalb möchte ich mir keinen Druck bezüglich einer Platzierung machen. Ich möchte einfach in allen drei Disziplinen eine Leistung abliefern, mit der ich zufrieden sein kann. (tis)

ZUR PERSON

Tom Hug (24) studiert an der Uni Bayreuth Sportökonomie (Master). Seit dieser Saison startet er mit einer Profilizenz. Hug wurde in München geboren und wuchs im schweizerischen Genf auf.

Das vollständige Interview mit Tom Hug lesen Sie hier


Sport | 9

IN-direkt | 20. Mai 2022

SPORTLER

D E R WO C H E

Hyrox-WM: Ingolstädter Duo holt WM-Titel

Ingolstadts Mr. Triathlon

Gerhard Budy ist Sportler, Veranstalter und Visionär Hinter dem Schreibtisch von Gerhard Budys Büro in der Innenstadt hängen sie alle. Die TriathlonLegenden. Natascha Badmann, Yvonne van Vlerken, Daniela Ryf, Anne Haug, Faris Al-Sultan, Jan Frodeno, Patrick Lange. Ein Stelldichein der ganz Großen dieses Sports. Alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie haben eine Verbindung zu Gerhard Budy und damit zum „Audi Triathlon Ingolstadt powered by Büchl“. Und doch gibt es ein Foto, das der 59-Jährige über alle anderen Bilder stellt. Es zeigt ihn im Hawaii-Hemd mit Mark Allen. „Er war immer mein Vorbild“, erzählt Gerhard Budy und schmunzelt in sich hinein, wenn er sich an das Treffen mit seinem Idol erinnert. Vor drei Jahren war es soweit. Auf Hawaii traf er den sechsmaligen Ironman-Sieger. „Ein sensationeller Typ“, schwärmt Budy. „Er war früher meine Initialzündung an Langdistanzen teilzunehmen.“ Inzwischen hat Gerhard Budy über 150 Triathlon-Veranstaltungen erfolgreich beendet. Und doch sehen ihn die meisten Menschen als Organisator. Als Macher. 2008 hatte er erstmals die Idee, selbst einen Triathlon auszurichten. „Am Anfang wurde ich noch belächelt“, erinnert er sich. Doch er arbeitete beharrlich an seinem Ziel. Denn Hürden stacheln ihn nur weiter an. Ein Kämpfer eben – nicht nur als Sportler. 2009 stellte er sein Konzept der Stadtverwaltung vor. Ein Jahr später folgte schließlich

die Premiere. Seither hat der Triathlon Ingolstadt eine phänomenale Entwicklung genommen. Von 1000 Startern zu knapp 3000. Der Ingolstädter Triathlon ist inzwischen Champions-League. Eine Premiumveranstaltung. Er wurde mehrfach als einer der besten Triathlonveranstaltungen in Deutschland ausgezeichnet.

nehmerzahlen, die Platzierung in deutschlandweiten Rankings und darüber hinaus auch die Wertschätzung als Ausrichter diverser Bayerischer und Deutscher Meisterschaften sprechen Bände. Dabei liegt ein Großteil der Arbeit und die komplette Verantwortung bei Gerhard Budy und seinem überschaubaren Organisationsteam.“

Gerhard Budy ruht sich allerdings auf diesen Lorbeeren nicht aus. Er sprüht weiter vor Ideen. Ein Visionär eben. Seinen großer Traum erfüllt er sich in diesem Jahr mit dem City-Triathlon. Damit gibt er der Stadt etwas zurück, was sie ihm gegeben hat. Auch das treibt ihn an. Und doch sieht er in perfekten Dingen noch Potenzial. 2023 wird deshalb weiter nachgebessert. Die 13. Auflage soll alles wieder toppen. Ein neuer Höhepunkt. Aber eigentlich reitet Budy seit Jahren von Höhepunkt zu Höhepunkt. Immer wenn man denkt, mehr geht nicht, wird man überrascht, welches Ass er dann aus dem Ärmel zieht.

Ein wichtiger Aspekt, warum der Ingolstädter Triathlon so beliebt ist, ist natürlich, dass Budy immer noch aus der Sicht eines Athleten denkt. „Ich kenne also nicht nur die Perspektive des Veranstalters“, sagt der Zucheringer. Der größte Lohn der harten Arbeit sind dann die freudigen Gesichter der Sportler. Und bekannte Athleten, die Jahr für Jahr wieder am Start stehen. Das gibt Budy und seinem Team regelmäßig Kraft für die nächste Veranstaltung. Alles erneut zu toppen. „Ich bin einer, der nicht rastet“, sagt er. Da kann man nur zustimmen.

Dieses Engagement würdigt auch die aktuelle Stadtverwaltung. „Gerhard Budy ist der Macher und das Gesicht des Triathlon Ingolstadt. Seiner Initiative und auch seiner Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass sich der Triathlon zu einem echten Großevent entwickelt hat“, sagt die Stadtbürgermeisterin Dorothea Deneke-Stoll. „Die stetig anwachsenden Teil-

Auch sportlich gibt er weiterhin Gas – wenn auch nicht mehr am Start einer Langdistanz. Im Herbst will er in Italien an einem Triathlon teilnehmen. Und irgendwann wird er sicher wieder einmal sein Idol Mark Allen treffen. Vielleicht wird auch er einmal dem Ingolstädter Triathlon einen Besuch abstatten. Das wäre dann mit Sicherheit das neue Lieblingsfoto für die Bilderwand an Gerhard Budys Bürowand. (tis)

Das Ingolstädter Duo Clemens Scherbel und Christopher von Stelzer sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden: Bei der HyroxWeltmeisterschaft in Las Vegas gewannen sie überlegen die Goldmedaille. Nach insgesamt acht Kilometern Laufen und acht verschiedenen Übungen, sogenannten Workouts, hatten die Beiden rund 2,5 Minuten Vorsprung auf die Verfolger Michael Miraglia und Eric Hinman (USA). „Mit 51.26 Minuten schafften wir die drittbeste jemals gemessene Zeit“, sagte Christopher von Stelzer. Von Anfang an ließen die Scherbel/Von Stelzer nichts anbrennen. „Wir sind extrem schnell gestartet“, erzählte Von Stelzer. Den ersten Kilometer absolvierte das Duo unter drei Minuten. Später pendelte sich die Laufzeit zwischen 3.30 und 3.40 Minuten pro Kilometer ein. „Dazu ging unsere Taktik zu den Workouts perfekt auf“, sagte Von Stelzer. „Es war extrem geil“, lautete das sehr zufriedene Fazit der neuen Weltmeister. (tis)

Donaudammlauf: King und Schulz siegen Den dritten Lauf zum Sport-INLaufcup, dem „LifePark Donaudammlauf“, haben Moritz King und Susann Schulz (beide MTV Ingolstadt) gewonnen. King benötigte für die 8,2 Kilometer lange Strecke 28.57 Minuten, Schulz überquerte nach 33.31 Minuten die Ziellinie.

TSV Gaimersheim mit fünf Podien Radsportler Juri Kalintschenko belegte in Passau bei der Bayerischen Meisterschaft der Mastersklasse den vierten und bei der Oberbayerischen Meisterschaft den zweiten Rang. In Elkofen gab es einen Dreifacherfolg: Anja Dinglreiter und Holger Wanke siegten im Einzelzeitfahren, Sebastian Gaßner und Alexander Geith gewannen das Paarzeitfahren. Die Triathleten mit Jan Höme, Dominik Bartsch, Thomas Buchberger und Matthias Hausmann kamen beim Landesliga-Auftakt in München auf den dritten Rang.


10 | Sport

IN-direkt | 20. Mai 2022

Benzin im Blut

Ingolstädter Lukas Mayer fährt seine zweite Saison in der ADAC GT4 Germany „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ lautet eine bekannte Redewendung. Das Sprichwort beschreibt metaphorisch die Ähnlichkeit einer Person mit seinen Vorfahren. Und es trifft wunderbar auf die Familie Mayer zu. Auf der einen Seite steht der Ingolstädter Oliver Mayer. Ein mit allen Wassern gewaschener RennsportHaudegen. Unzählige Kilometer hat er auf den Rundkursen dieser Welt verbracht. Kaum ein Auto hat er in seinem Leben nicht gefahren. Super-Tourenwagen-Cup, 24 Stunden-Rennen, GT-Rennen und, und, und. In seine Fußstapfen tritt nun Lukas Mayer. Bereits seit der vergangenen Saison steht er an der Startlinie der „ADAC GT4 Germany“-Rennserie. 2021 teilte er sich das Auto noch mit seinem Vater Oliver. Seit dieser Saison fährt er zusammen mit dem Rennfahrer Denis Bulatov. „Unsere Familie hat Benzin im Blut“, sagt Lukas Mayer. Auch sein Bru-

der Maximilian fuhr Rennen, hörte aber kürzlich damit auf. So hat der 26-jährige Lukas auch schon viele Rennstrecken dieser Welt gesehen – meistens beobachtete er das Geschehen jedoch am Streckenrand. Das hat sich nun geändert. Vom 22. bis 24. April steht das zweite Rennwochenende dieser Saison in Oschersleben auf dem Programm. Beim ersten Rennen wurde Denis Bulatov aussichtsreich auf Platz vier liegend von einem Konkurrenten abgeschossen. Das Auto ist inzwischen wieder repariert und einsatzbereit. Knapp 600 PS hat der Mercedes, dazu Überrollkäfig, Leichtbau, im Inneren erinnert vieles mit seinen Knöpfen und Schaltern mehr an ein Flugzeugcockpit als ein Rennauto. Doch Lukas Mayer gerät ins Schwärmen, während er über den Mercedes erzählt: „Ein richtiges Rennauto.“ Und doch ist der Mercedes AMG GT4 nicht sein abso-

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lutes Lieblingsauto. Das ist der Ferrari F40. „Der F40 ist legendär. Kein Schnickschnack. Das ist noch richtiges Fahren“, erzählt der selbstständige Kaufmann und Unternehmer. Er muss es schließlich wissen. Denn Vater Oliver ist nicht nur selbst Rennfahrer, sondern ein bekannter Unternehmer in Ingolstadt. Bei „Mayer Classic Cars“ schlagen die Herzen aller Auto- und Motorrad-Enthusiasten höher. Kein Wunder also, dass Lukas Mayer die Leidenschaft für zwei und vier Räder früh vererbt bekam. Und nun auch selbst mit dem Rennvirus infiziert ist. „Am Start eines Rennens zu stehen ist unbeschreiblich“, erzählt er. Direkt vor dem Start würde man alles vergessen. „Eine Mischung aus Adrenalin und Angst. Tunnelblick. Angespanntheit. Eine gefühlte Explosion“, sagt Lukas Mayer. Die Energie entlädt sich dann, nachdem die Ampel auf Grün springt.

Dieses unbeschreibliche Gefühl erlebt Mayer nun auch wieder in Oschersleben. Er freut sich darauf und will einfach das Rennfahren genießen. Wenn dann noch der eine oder andere Podiumsplatz irgendwann herausspringt – wunderbar. Auch Vater Oliver steht mit seiner immensen Erfahrung als Berater seinem Sohn zur Verfügung. Ins Lenkrad als Rennfahrer will er selbst nicht mehr greifen. Vielleicht noch einmal bei einem 24-Stunden-Rennen zu Dritt mit seinen beiden Söhnen. Das wäre etwas. Denn Benzin im Blut haben alle bei der Familie Mayer. (tis)

ZUR PERSON

Lukas Mayer (26) ist ein selbstständiger Kaufmann, Unternehmer und Rennfahrer. Er wohnt in Ingolstadt.


Sport | 11

IN-direkt | 20. Mai 2022

Zurück in der zweiten Liga

Football: Aufsteiger Ingolstadt Dukes sehen dem Saisonstart optimistisch entgegen Fünf Jahre ist es bereits her, dass die Ingolstadt Dukes in der 1. Football-Bundesliga (GFL1) für Furore gesorgt haben. Zehn Jahre nach der Gründung des Teams hatten die Herzöge ihren Durchmarsch von der untersten Liga in die Eliteliga geschafft und erreichten als Aufsteiger sofort die Play-offs um die Meisterschaft. Dort aber war Endstation in der Saison 2017 gegen den zwölffachen Deutschen Meister New Yorker Lions Braunschweig. Dennoch: Die Dukes waren angekommen in der höchsten deutschen Liga, der grandiose Siegeszug von der Aufbauliga in die GFL1 wurde überall mit Hochachtung registriert. Auch in Ingolstadt hatten die Dukes, die als Abteilung des TV 1861 aktiv sind, den ur-amerikanischen Sport hoffähig gemacht. Teilweise strömten bis zu 2.000 Zuschauer ins ESV-Stadion, wo das Team seine Heimspiele austrug und noch immer austrägt. Auch in den beiden folgenden Jahren waren die Dukes fester Bestandteil der GFL1, auch wenn die

Play-offs nicht erreicht wurden. Es fehlte an den großen Sponsoren, wie sie die dominierenden Teams aus Braunschweig, Schwäbisch Hall oder Frankfurt hatten, die unter den gegebenen Voraussetzungen vom Ingolstädter Team nicht eingeholt werden konnten. Da kam es gerade Recht, dass plötzlich die Gründung der European League of Football (ELF) vollzogen wurde. Zahlreiche Protagonisten des Footballsports in Deutschland, die mit dem deutschen Verband AFVD unzufrieden waren, stellten eine ausgiebige Zusammenarbeit mit mehreren TV-Partnern – in Deutschland ist „ProSieben Maxx“ federführend – in Aussicht, was erwartungsgemäß zu deutlich höheren Sponsorengeldern führen musste. Aufgrund der hervorragenden Arbeit in den zurückliegenden Jahren wurde auch den Ingolstädter Footballern ein Angebot für die Teilnahme an dieser TopLiga unterbreitet. Die Freude war

groß, Spieler und Verantwortliche mussten sich aus formalen Gründen aber von den Dukes abmelden und sollten künftig als Ingolstadt Praetorians an den Start gehen. Die Topkräfte unterzogen sich diesem Wechsel mit großen Erwartungen, die restlichen Spieler blieben weiter bei den Dukes und gingen nun in der Regionalliga wieder auf Punktejagd. Immer wieder aber gerieten die Verhandlungen mit den Verantwortlichen der ELF ins Stocken, nach vielen Gesprächen stand irgendwann fest, dass die Praetorians vorerst nicht in der europäischen Liga starten werden. Nun war guter Rat teuer, einige der Topspieler suchten sich jetzt ein neues Team aus der ELF, die übrigen Spieler kehrten zum Großteil zu den Dukes zurück. Doch dann kam Corona und Football verschwand in Ingolstadt wieder mehr oder weniger in der Versenkung. Im vergangenen Jahr konnte aber immerhin ein redu-

zierter Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Die Dukes legten eine tolle Saison hin, gewannen alle Spiele und sind nun wieder in der 2. Liga angekommen. Ob es jetzt eine Rückkehr in die GFL1 geben wird? Ein letztes Vorbereitungsspiel gegen den ambitionierten Erstligisten Ravensburg Razorbacks stimmt trotz einer zu erwartenden 28:41-Niederlage optimistisch. Die Dukes konnten über weite Strecken mithalten und waren vor allem vom Einstand der drei neuen US-Importspieler Dwayne Milton, Gabe Boccella und Lane Barnes überzeugt. „Bei uns hat zwar ein krasser Generationswechsel stattgefunden, wir haben jetzt ganz viele junge, talentierte Spieler in der Mannschaft“, erklärt Headcoach Eugen Haaf, geht aber dennoch zuversichtlich in die neue Saison: „Das Spiel gegen Ravensburg hat uns noch ein gutes Stück vorangebracht. Darauf können wir aufbauen.“ (EI)

TERMINE Fünf Heimspiele stehen in der GFL2 für die Dukes auf dem Programm: 28. Mai Wiesbaden 18. Juni Bad Homburg 23. Juli Fürstenfeldbruck 13. August Frankfurt Pirates 27. August Kirchdorf Alle Spiele beginnen um 18.30 Uhr im ESV-Stadion, Einlass ist jeweils ab 17 Uhr. Tickets gibt es über Eventim oder an der Abendkasse. Zum Punktspielauftakt müssen die Dukes am 21. Mai bei den Kirchdorf Wildcats antreten.


12 | Aus- und Weiterbildung | Anzeige

IN-direkt | 20. Mai 2022

„Wir haben querbeet tolle Ausbildungsstellen“

Berufsberaterin Kathrin Jacubasch über Berufe, offene Plätze und Angebote der Agentur für Arbeit

Foto: peoplecreations/freepik

Frau Jacubasch, wie stehen die Chancen für Schulabgänger 2022 auf einen Ausbildungsplatz? Wir haben aktuell noch querbeet tolle Ausbildungsstellen im Angebot, beispielsweise im Bereich Verkauf, Einzelhandel, als Zahnmedizinische Fachangestellte, Fachinformatiker und im Büromanagement. Es ist allerdings immer individuell davon abhängig, was die Jugendlichen nachfragen, was sie gerne machen möchten und ob das dann zu dem passt, was noch als Angebot vorhanden ist. Natürlich zählen auch die individuellen Voraussetzungen eine Rolle; also bringen die Jugendlichen den entsprechenden Schulabschluss mit und passen die geforderten Noten. Welche Berufe sind aktuell besonders gefragt? In Ingolstadt sind es die Klassiker, die ganz vorne stehen, wie beispielsweise KFZ-Mechatroniker, Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, Verkäufer und Medi-

zinische Fachangestellte. Gefolgt werden diese Berufe von Lagerlogistiker, Fahrzeuglackierer, Einzelhändler, Fachinformatiker, Zahnmedizinische Fachangestellte und Elektroniker. In welchen Berufen gibt es traditionell ein größeres Angebot? Nach wie vor sind dies beispielsweise Berufe im Hotel- und Gaststättenbereich oder Bäcker und Fleischer. Diese Berufe werden von den Jugendlichen nicht so stark nachgefragt. Warum ist eine betriebliche Ausbildung wichtig? Wir brauchen die Fachkräfte für Morgen. Wir haben ein gutes Ausbildungssystem und eine betriebliche Berufsausbildung ist ein fundierter Einstieg ins Berufsleben. Man hat danach viele Möglichkeiten sich weiterzubilden, beispielsweise als Techniker, Meister und man kann sich selbstständig machen.

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Wo kann man sich über Ausbildungsberufe informieren? Grundsätzlich ist die Agentur für Arbeit bei der Berufsberatung immer der Ansprechpartner Nummer eins für die Schüler, die aktuell noch die Schule besuchen. Wir gehen regelmäßig an die Schulen in der gesamten Region, um die Schülerinnen und Schüler ganz unkompliziert direkt ansprechen zu können. Ansonsten können die Schüler auch unter der Hotline (0841) 9338 888 anrufen oder können eine Mail an ingolstadt. berufsberatung@arbeitsagentur. de schicken. Wie unterstützt die Agentur für Arbeit konkret die Schülerinnen und Schüler? Wir beginnen bereits im vorvorletzten Schuljahr mit berufsorientierten Veranstaltungen in den einzelnen Klassen. Wir bauen also bereits zu diesem Zeitpunkt einen Kontakt auf und besuchen ab dann jedes Jahr die Klassen. Das gilt unter anderem für einen gemeinsamen Besuch des Berufsinformationszentrums. Je nach Schulgröße bieten wir einmal pro Woche in der Schule Beratungsangebote

und Sprechzeiten an. Der Kontakt während der Schulzeit ist unkompliziert, einfach und regelmäßig. Wer nicht mehr in der Schule ist, kann sich über die Hotline oder per Mail einen Termin bei uns geben lassen. Auch Schüler, die noch in der Schule sind, können gerne einen individuellen Beratungstermin vereinbaren und auf Wunsch die Eltern beim Besuch in unserem Büro mitbringen. Wir sind auch in den Berufsschulen und in den Berufsvorbereitungsjahren vertreten. Im Endeffekt sind wir überall da, wo die Jugendlichen auch sind. Ab wann sollte man sich mit der Berufswahl beschäftigen? Der Bewerbungszeitraum beginnt – je nach Beruf – in der Regel ein Jahr vor dem Ausbildungsbeginn. Spätestens 1,5 bis zwei Jahre vor dem Ausbildungsstart sollte man sich bereits mit der Berufswahl und der Berufsorientierung auseinandersetzen. Da gilt es Informationen zu sammeln, sich umsehen, was es für Möglichkeiten gibt und was der Markt bietet. Auch wir bei der Agentur für Arbeit haben Angebote zur Berufsorientierung, die man nutzen kann.

Mehr als 3000 Menschen arbeiten in unserer Stadtverwaltung. Vielleicht demnächst auch Sie? Starten Sie bei uns ab 01. September 2023 ins Berufsleben. Wir bieten zwölf Studienplätze für das

Duale Studium zum/zur Diplom-Verwaltungswirt/ -in - FH (m/w/d) in der Kommunalverwaltung - Beamtenanwärter/innen für die dritte Qualifikationsebene, Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen Informationen zum Studium und zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.ingolstadt.de/ausbildung

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Wer sich erst mit seinem Schulabschlusszeugnis auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz begibt, ist meist zu spät dran. Viele Unternehmen suchen ihre zukünftigen Auszubildenden frühzeitig. Auch die AOK in Ingolstadt ist bereits in ihren Bewerbungsprozess gestartet. „Unser Auswahlverfahren läuft zum größten Teil digital ab“, sagt Tanja Bienek, Ausbildungsleiterin bei der Ingolstädter AOK. Deshalb erfolge eine Bewerbung online unter www.aok.de/ stellenmarkt. Die Ausbildung bei der AOK erfolgt nach einem bewährten Konzept. Die Azubis durchlaufen alle Fachbereiche und Abteilungen bei der AOK und erwerben dadurch umfangreiches Fachwissen in der Kranken- und Pflegeversicherung. In der AOKDirektion Ingolstadt unterstüt-

zen erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder die Berufsstarter. Zugleich lernt der AOK-Nachwuchs an verschiedenen Standorten der AOK Bayern ergänzende Arbeitsabläufe kennen, die eine umfassende und gute Beratung der Versicherten ermöglichen. Spezielle Seminare zur Kundenbetreuung ergänzen die Ausbildungsinhalte. Bei Fragen steht Ausbildungsleiterin Tanja Bienek telefonisch unter (08 41) 93 49-193 oder per E-Mail tanja.bienek@by.aok.de zur Verfügung.

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Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

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Für telefonische Auskünfte steht Ihnen Frau Sangl unter Tel. (0841) 305-1227 gerne zur Verfügung.

• Wir freuen uns auf deine Onlinebewerbung bis zum 31.08.2022. • Für Fragen zur Ausbildung steht dir Tanja Bienek (Telefon: 0841 9349-113) gern zur Verfügung. www.ingolstadt.de/ausbildung

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14 | Aus- und Weiterbildung | Anzeige Spielen die Schulnoten immer noch die prägende Rolle? Ja, sie spielen eine Rolle. Es gehört ja nicht nur die praktische Ausbildung dazu, sondern auch die Berufsschule. Dabei werden bestimmte Kenntnisse vorausgesetzt. Aber es ist immer eine gute Möglichkeit sich über ein Praktikum bei einem Betrieb zu präsentieren und sich zu zeigen. Da gibt es auch viele Betriebe, die offen sind und Schüler einstellen, die vielleicht etwas schwächer in der Schule sind. Auch die Agentur für Arbeit bietet mit der Assistierten Ausbildung während der Ausbildung ein unterstützendes Angebot an. Da bekommen die Schüler auf der einen Seite sozialpädagogische Begleitung andererseits auch Stützunterricht für die Berufsschule. Auf was sollten Schüler bei Ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz achten? Das Allerwichtigste ist, dass der Beruf zu den eigenen Interessen, Fähigkeiten und Stärken passt. Man sollte sich also nicht am Beruf der besten Freundin oder des besten Freundes orientieren

IN-direkt | 20. Mai 2022 oder einen Beruf wählen, weil es in diesem Bereich gerade viele freie Ausbildungsstellen gibt. Im zweiten Schritt muss man individuell schauen, ob es in diesem Bereich entsprechende Angebote und Ausbildungsstellen gibt. Eine gute Möglichkeit ist es auch, sich online auf unserer Webseite www.planet-beruf.de zu informieren. Dort kann jeder einen Berufsinteressentest vornehmen. Der Test allein ist allerdings nicht ausschlaggebend und sollte mit dem Berufsberater noch besprochen werden.

Gibt es durch die Pandemie weniger Ausbildungsplätze? Ja, das Angebot ging leicht zurück. Aber der Markt in Ingolstadt ist nach wie vor gut. Wer sich um einen Ausbildungsplatz kümmert, der hat nach wie vor gute Chancen, eine Ausbildungsstelle zu finden. Die Agentur für Arbeit ist zudem dafür da, jedem der eine Stelle sucht, ein Angebot zu unterbreiten. Notfalls schauen wir im Überbrückungssystem nach, dass der- oder diejenige nochmal ein Praktikum macht. Wir loten also sämtliche Möglichkeiten aus.

Hat sich durch die CoronaPandemie in der Ausbildungssituation etwas geändert? Wir beobachten, dass sich die Schüler breiter aufstellen. Das heißt: Sie haben nicht nur ein oder zwei Berufswünsche, sondern schauen auch einmal nach rechts und links. Sie überlegen, welche Berufe könnten mich sonst noch interessieren, was könnte ich mir noch vorstellen? Teilweise bewerben sie sich deshalb dann für zehn verschiedene Berufe, wodurch die Chancen eine Ausbildungsstelle zu bekommen, deutlich steigen.

Das Gespräch führte Timo Schoch

ZUR PERSON

Kathrin Jacubasch ist Diplom-Sozialpädagogin (FH) und Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit in Ingolstadt.

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IN-direkt | 20. Mai 2022

Auf den Spuren Maria Montessoris

Pädagogische Akademie Ingolstadt bietet in den Ferien Weiterbildung zum Montessori-Experten an Als die „Cincinnati“ am 3. Dezember 1913 in den Hafen New Yorks einläuft, wird eine Passagierin gefeiert wie eine Königin. Als „interessanteste Frau Europas“ kündigte die „New York Tribune“ die Pädagogin Maria Montessori an. Und in der Tat gelang der gebürtigen Italienerin Fundamentales: Durch gezieltes Beobachten von Kindern formulierte sie anthropologische, psychologische und pädagogische Zusammenhänge. Daraus entwickelte sie entsprechendes Arbeitsmaterial für den Einsatz in Schule und Kindertagesstätten. Genau jenes Arbeitsmaterial, Wissen und pädagogische Arbeitsweisen werden regelmäßig an Interessierte bei einer Weiterbildung zum Montessori-Experten weitergegeben. Der siebenwöchige Lehrgang führt zum Montessori-Diplom und ermöglicht die Arbeit an Montessori-Einrichtungen sowie den Einsatz mit Montessori-Hintergrund in Regeleinrichtungen.

Zum ersten Mal bietet nun die Pädagogische Akademie Ingolstadt einen kompakten Kurs an, der lediglich in den Ferien stattfindet. „Mit diesem Angebot reagieren wir auf die Anregungen früherer Kursteilnehmer:innen und auch die Wünsche vor allem von Lehrkräften. Bisher fand der Diplomkurs über das Jahr verteilt an den Wochenenden statt. Nun bieten wir ihn blockweise in den Ferien an“, sagt der Geschäftsführer des gemeinnützigen Pädagogischen Zentrums (PZ), Philip Hockerts. Die Pädagogische Akademie Ingolstadt ist eine Einrichtung des PZ und bietet seit rund 30 Jahren Kurse an. In den Pfingstferien startet nun die Pädagogische Akademie Ingolstadt ihren ersten Ferienkurs. Noch sind Plätze offen, um bis Sommer 2023 das Montessori-Diplom zu erwerben. Eine Anmeldung für diesen Seminarblock ist für Kurzentschlossene noch bis 23. Mai möglich.

Die Ausbildungsinhalte umfassen Sinnes-, Sprach- und Mathematikmaterial, Übungen des praktischen Lebens sowie Kosmische Erziehung. Nach jedem Themenblock sind mündliche Prüfungen als Leistungsnachweis zu erbringen, außerdem erfolgt am Ende des Gesamtkursangebots eine abschließende, schriftliche Prüfung in Praxis und Theorie, genauso wie ein Kolloquium im Bereich Theorie. Geplant ist der Kurs als Präsenzveranstaltung, täglich von 10 bis 17 Uhr. Zielgruppe dieser Ausbildung sind in erster Linie Erzieher, Kinderpfleger und Lehrer. „Diese umfassende Weiterbildung durch unsere erfahrenen MontessoriDozentinnen bietet Pädagoginnen und Pädagogen ganz neue Einblicke in ihren Arbeitsbereich, egal ob sie ihren persönlichen Horizont erweitern oder den Lebenslauf mit dieser Qualifikation etwas auffrischen möchten“, sagt Philip Hockerts. So kann jeder die

umfassenden Erkenntnisse und Methoden der Maria Montessori erlernen – jener Frau, die bereits 1913 als die interessanteste Frau Europas betitelt wurde. Alle weiteren Informationen und eine Anmeldung zum Kurs sind unter https://pz-in.de/akademie möglich. (tis)

TERMINE Pfingstferien 2022: 7.-11. Juni, 19. Juni (Prüfung) Sommerferien 2022: 1.-5. und 8.-12. August, 11. September (Prüfung) Osterferien 2023: 3.-6. und 8. April, 16. April (Prüfung) Pfingstferien 2023: 27. Mai, 30. Mai-3. Juni, 11. Juni (Prüfung) Sommerferien 2023: 31. Juli - 3. August, 12. August (Prüfung), 13. August (Kolloquium), 9. September (Abschluss)

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Spannende Ausbildungsberufe Die Sparkasse Ingolstadt Eichstätt

Die Sparkasse Ingolstadt Eichstätt ist mit einer Bilanzsumme von 6,5 Mrd. Euro, einem Marktanteil von über 45 Prozent im Privatkunden-Bereich und 47 Geschäftsstellen (inkl. SB-Stellen) wichtig für die Menschen in der Region. Mit rund 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 80 Auszubildende, ist die Sparkasse Ingolstadt Eichstätt ein bedeutender Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die ganzheitliche und kompetente Finanzberatung. Zudem ist die Sparkasse eine der größten Gewerbesteuerzahler und unterstützt im Rahmen des gesellschaftlichen Engagements viele Projekte und Initiativen. Die Ausbildung – Genau das Richtige für mich!

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Du kannst gut mit Menschen umgehen? Du bist aufgeschlossen und kontaktfreudig? Du interessierst dich für eine abwechslungsreiche kaufmännische Ausbildung oder ein duales Studium? Am besten in einem großen, modernen und nachhaltigen Unternehmen, dem viele Menschen vertrauen? Und am liebsten dort, wo du zu Hause bist und deine Freunde leben? Mit diesem Mindset sowie einer gesunden Portion Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft bist du bei uns genau richtig!

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Diese spannenden Ausbildungsberufe bieten wir an: n Bankkaufmann/-frau n Bankkaufmann/-frau digital

Weil’s bei uns um mehr als nur um Geld geht – weil’s um dich geht! Während der Ausbildung sind deiner Kreativität und Vielseitigkeit keine Grenzen gesetzt! Durch den regelmäßigen Kundenkontakt und der Teilnahme an Projekten und Schulungen bietet dir die Aus-bildung viel Abwechslung. Gleichzeitig stärkst du aber auch deine fachliche Kompetenz und deine Persönlichkeit.

Bereits ab dem 1. Ausbildungsjahr darfst du deine Ausbildung aktiv mitgestalten, denn deine Meinung ist uns wichtig! Planbare Arbeitszeiten und ein wohnortnaher Geschäftsstelleneinsatz bieten dir genügend Zeit für deine Hobbys und Freunde. Nach der Ausbildung planst du Schritt für Schritt deine persönliche Karriere nach deinen Wünschen. Dabei unterstützt dich unser Karriereberater. Egal ob Fachwirt, Betriebswirt oder Studium, wir fördern dich ganz individuell.

Deine Highlights in der Ausbildung: n eigenes iPad für die Ausbildung n viele praxisnahe Schulungen mit Top-Referenten

n Experteneinsatz in verschiedenen Abteilungen (z.B. FirmenkundenCenter, u.v.m.) n persönlichkeitsbildende Seminare (z. B. Teamtage) n überdurchschnittliches Gehalt & Jahressonderzahlung n hohe Übernahmequote n persönlicher Azubi-Betreuer vor Ort n und viele mehr

Du möchtest bei uns durchstarten? Wir freuen uns auf deine Bewerbung: www.spk-in-ei.de/ausbildung


Aus- und Weiterbildung | Anzeige | 17

IN-direkt | 20. Mai 2022

Girls-Day in der HWGruppe

Spannende Einblicke für junge Damen in den klassischen Männerberuf Erfolgreicher Girls-Day für insgesamt 26 junge Damen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren. Aktionstage sind heute aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Man kennt sie als Feiertag, als Gedenken- oder Ehrentage bestimmter Anlässe oder auch als Aktionstag. So auch der Girls-Day! Erstmals in Deutschland am 26. April 2001 gestartet, gab es hierzu vor über 20 Jahren deutschlandweit 39 Veranstaltungen mit über 1.800 Teilnehmerinnen. Heute ist der Girls-Day mittlerweile fester Bestandteil in vielen Unternehmen – vom kleinen Handwerksbetrieb bis hin zum TecDax-Konzern – und die Teilnehmerzahlen liegen weit über der 100.000er Marke. Als etablierter Aktionstag bietet der Girls-Day das weltweit größte Berufsorientierungsangebot, das den Gedanken einer Berufs- und Studienwahl frei von Rollenklischees fördert. Schülerinnen ab der 5. Klasse besuchen Betriebe, treffen auf Vorbilder in Berufen, die

noch immer vorwiegend von Männern ausgeübt werden und entdecken so ihre individuellen Stärken und Talente. Als Projekt zur Berufsorientierung für junge Damen stehen hierbei besonders Berufsbilder im Vordergrund in denen der Frauenanteil deutlich unter 40 Prozent liegt. Auch die HWGruppe beteiligte sich mit allen ihren Autohäusern Volkswagen, BMW, MINI und Porsche an den Standorten Ingolstadt, Regensburg, Pfaffenhofen, Abensberg und jüngst auch Neuburg am Girls-Day 2022 und begrüßte 26 junge Mädchen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren aus unterschiedlichen Schulen und Jahrgangsstufen. Ein Schnuppertag mit vielen Facetten, spannenden Einblicken, interessanten Berufsvorstellungen und selbstverständlich kräftigen Mitmachaktionen, durften die Schülerinnen einen Tag lang hautnah erleben. Dabei gewannen sie allesamt

gleich zwei Eindrücke. Einmal das Hineinluren in ein Unternehmen und den Arbeitsalltag und zweitens interessante Einblicke hinter die Kulissen eines Autohauses mit seinen zahlreichen technischen und kaufmännischen Berufsfeldern. Dabei wurden die Mädchen wie im Parcours durch alle Stationen und Abteilungen geführt. Aktive Mitmachaktionen sorgten für die ein oder andere Schweißperle auf der Stirn oder entdeckten gar ein Talent in der Gruppe. Durch die Teilnahme am diesjährigen Aktionstag leistet die HWGruppe einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der Berufsorientierung und begeistert insbesondere Schülerinnen für klassische Männerberufe, die bereits heute schon durch weibliche Auszubildende und Gesellinnen erfolgreich ausgeübt werden. Der Bedarf an Fachkräften im Automobilsektor ist groß und wird auch in Zukunft von großer Bedeutung sein. Die gesamte Automobilwelt befindet sich im Wan-

del. Fahrzeugberatungen werden anspruchsvoller, neue Technologien und Innovationen beratungsintensiver und letztlich auch der Service, die Betreuung und Wartung werden herausfordernder. Viele spannende Perspektiven für junge Talente, die beim Geschlecht keine Grenzen setzen, sondern ganz im Gegenteilt beiderseits auf starkes Interesse stoßen und Neugierde wecken.


18 | Rätselseite

IN-direkt | 20. Mai 2022

RÄTSELSEITE für Groß und Klein

Ausflug zu Pferde

schwarzer, metallisch glänzender Singvogel

Ansehen, Prestige, Bild (engl.)

Unhold wunsch- spanider nor- los zu- scher dischen frieden Fluss Sage Fremdwortteil: unter

Postwertzeichen

musikalisches Werk

häufig, mehrfach

eine Spielkartenfarbe

Stadt an der Donau

Abk. für Oberlandesgericht

ital. Autor (Umberto)

stockend sprechen

dt. KomBiblioponist (Friedrich theksraum von) altgriech. Geschichtsschreiber

Lederpeitsche der Kosaken

Name zweier Rheinzuflüsse

Kavala Restaurant

Strom in Ostsibirien

Flankenbatterie 105 85051 Ingolstadt (0 15 15) 749 62 47 ( (0 84 56) 923 98 00

amerik. Komiker, Regisseur (Woody) franz. Herrscheranrede

Bücherbord

brausen, dröhnen

abgestochenes Rasenstück Sittlichkeit; Sittenlehre

ein Marder

nach Abzug der Kosten eigensinnig, hartnäckig

südamerikanisches Gebirge

Schwierigkeitsgrad: Einfach

Kopernikusstraße 17 85092 Kösching (0 15 15) 749 62 47 ( (0 84 56) 923 98 00

Schaum- Dreimannwein kapelle

Brühe, Abgekochtes

derb, rau

griechische Göttin

Schwierigkeitsgrad: Einfach

Raubtier (Isegrim)

Dauerbezug (Kurzwort) Inhaltslosigkeit eine Zahl

Kochsalz enthaltendes Wasser

Ansammlung kleiner runder Steine Name dt. Kaiser und Könige

korrekt, einwandfrei

schweiz. Ferienort in Graubünden

Fragewort (3. Fall) bulgar. Währungseinheit

Wind am Gardasee

Eingang Übriggebliebenes

Haarkringel

englische Prinzessin

Violine

hastig; dringend Kinderbuchfigur bei Enid Blyton

hochge- Vorsilbe: lateiwachsen, gegen nisch: groß Sei ge(griech.) grüßt! (ugs.) USFilmstar: ... Gardner

vermuten

elektr. geladenes Teilchen

Vorderasiat, Perser

landwirtschaftliches Gerät

Staat in Südwesteuropa

nach oben (ugs.) Papstname

Grundstoffteilchen

italienisch: Liebe Universum

ältester Sohn Noahs

Witzig!

Geht eine Blondine in einen Elektroladen und sagt: „Ich hätte bitte gern diesen Fernseher dort.“ Der Verkäufer: „Tut mir leid, wir verkaufen nichts an Blondinen.“ Am nächsten Tag kommt sie mit gefärbten Haaren wieder. Sie: „Ich hätte gerne den Fernseher dort.“ Er: „Wir verkaufen nicht an Blondinen.“ Sie: „Wie haben Sie erkannt, dass ich eine Blondine bin?“ Er: „Das ist kein Fernseher, sondern eine Mikrowelle.“

Manfred quatscht Bettina an: “Was ist, Süße, nimmst du mich mit in dein Bettchen?” “Was erlauben Sie sich! Ich bin eine Dame!” “Das will ich hoffen! Herren frage ich so etwas auch nicht!”

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Jugend | 19

IN-direkt | 20. Mai 2022

Young & free J U G E N D W E LT

Teil

2

D I E W E LT E N T D E C K E N ? J A K L A R ! U N B E D I N G T !

Ich bin dann mal …. in Kanada

Julia Löser (17) aus Ingolstadt, derzeit als Austauschschülerin in Kanada, wechselte nach der 10. Klasse vom Katharinen-Gymnasium auf die Highschool nach Edmonton und besucht dort seit August 2021 die 11. Klasse. Diese vier Kurse hören sich ja sehr spannend an und ganz anders als bei uns in Bayern. Heißt das, Fächer wie Mathematik, Wirtschaftswesen, Physik, Erdkunde usw. hast du gar nicht? Ich gehe ja nochmal wieder in die 11. Klasse, wenn ich zurück in Deutschland bin und deswegen musste ich hier in Kanada keine ‘core subjects‘ nehmen. Das habe ich einfach als Chance genommen, so viel Verschiedenes wie möglich zu lernen, wozu ich in Deutschland keine Chance hätte. Das heißt, das einzige „normale Fach“, was ich habe ist „Englisch“. Und die Verständigung – wie klappt das denn? Da hatte ich zum Glück gar kein Problem. Verstehen tun mich alle. Auch in dem Englisch-Kurs hatte ich erstaunlich wenig Probleme, nur bei Shakespeares Macbeth habe ich dann doch ein bisschen gestöhnt.

Dein Jahr ist ja bald vorbei – was wirst du vermissen? Worauf freust du dich wieder in Deutschland? Ich habe mir hier ein komplettes Leben aufgebaut, mit Freunden und Ersatzfamilie. Und ich werde ja in naher Zukunft auch nicht wieder hierher zurückkommen. Deshalb Wehmut. Worauf ich mich aber richtig freue ist, alle zu Hause wieder zu sehen und vor allem richtig in den Arm nehmen zu können. Eine richtige italienische Pizza oder Deutsches Brot wären auch mal wieder schön. Solche Sachen sind in Nordamerika einfach nicht das gleiche. Hast du denn Tipps für junge Leute, die das auch planen? Geht sehr offen auf dieses Abenteuer zu, denn man weiß nie, welche Chancen sich ergeben und welche Freunde man findet. Mir hat sehr geholfen, aktiv auf Leute zuzugehen und sich mit

ihnen zu verabreden. Das sind dann die ersten Schritte in schöne Freundschaften gewesen. Gibt es irgendeine Geschichte, die du in besonderer Erinnerung behalten wirst? Uuuhhh, lach, da gibt es viele. Ein Jahr ist eine sehr lange Zeit. Aber vermutlich wird am meisten die Erfahrung in Erinnerung bleiben, wie sich -40 Grad anfühlen: Wenn man vor die Tür

geht und man hört seine Nase knacken, weil die Schleimhäute einfrieren und bis man zum Bus gelaufen ist, hat man vom Atem gefrorene Wimpern und Augenbrauen. Man kann in dieser Kälte auch keine Brille mehr tragen, weil die Gefahr besteht, dass das Metall an der Haut festfriert. Sobald es dann aber wieder 10 Grad hat, kommen alle wieder in kurzen Hosen zur Schule.

Du möchtest auch für kürzere oder längere Zeit ins Ausland, weißt aber nicht wie und wohin? Ingolstädter Stadtjungendring ist DIE Beratungsstelle für deinen Auslandsaufenthalt! Der Stadtjugendring Ingolstadt ist für die Region 10 die regionale Stelle von Eurodesk, einem breit aufgestellten europäischen Jugendinfonetzwerk. Das individuelle Beratungsangebot des Stadtjugendrings zeigt dir mögliche Wege und Programme zu: n n n n n n n n

Freiwilligendienste Au-pair Schüleraustausch und Schulaufenthalte internationale Jugendbegegnungen Studium im Ausland Jobs und Praktika im Ausland Aus- und Weiterbildung im Ausland Reisestipendien

Der SJR Ingolstadt empfiehlt zur Vorabinfo folgende Webangebote: www.rausvonzuhaus.de und www.europa.eu/youth Hast du eine konkrete Anfrage oder möchtest du dir einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten verschaffen? Dann schreib eine E-Mail an Dieter Edenharter unter edenharter@sjr-in.de oder ruf an unter (08 41) 93 55 50!

Du möchtest wie Julia nach der 10. Klasse für ein Jahr ins Ausland? Werde Botschafter für Bayern und bewirb dich für ein Stipendium des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus unter:


20 | Veranstaltungen

IN-direkt | 20. Mai 2022

VERANSTALTUNGEN E V E N T S I N I N G O L S TA DT U N D D E R R E G I O N einer extra Area können die Kleinen zusammen mit ihren Mamas und Papas Seifenblasen in vielen verschiedenen Größen ausprobieren.

22. MAI

INGOLSTÄDTER FRÜHLINGSMARKT 10-17 Uhr, Theaterplatz Ingolstadt Rund um den Ingolstädter Theaterplatz warten Kunsthandwerkstände und verschiedene Foodtrucks aus Österreich und Bayern auf die Besucher. Auch an die Kinder wird gedacht: In

22. MAI

PICKNICKVORLESUNG ÜBER DAS GLÜCK

lischen Universität Eichstätt kurzweilig und menschennah über das Verhältnis von Glück und Zufriedenheit, warum die Dankbarkeit in uns kleine Wunder bewirkt und wie wir schon durch Kleinigkeiten unsere Lebens-Zufriedenheit spürbar stärken können. Damit vor Ort alles glücklich verläuft wird um eine Anmeldung vorab unter www.irma-starkdurchsjahr.de gebeten. Als Dankeschön erhält jeder, der sich registriert, ein kulinarisches „Stück vom Glück“ – und bei schlechterem Wetter einen Sitzplatz im Seminarraum.

15 Uhr, Oase Steinerskirchen Inmitten der inspirierenden Atmosphäre der Oase Steinerskirchen spricht unser Experte Dr. Peter Wendl von der Katho-

im Gepäck haben die Musiker Peter Rubel, Pedro Goncalves Crescenti und Joel Roters ihr zweites Album mit dem fantastischen Titel „Ententraum“. Die Band hat es zwar nicht nach der alten Karl-ValentinNummer benannt, aber es ist doch ein schöner Zufall. Der für International Music so typische Harmoniegesang, der immer so klingt, als singen The Byrds gerade zusammen mit Ian Curtis, Sixties-Pop und 80er Jahre Postpunk in einer vollkommen stimmigen Melange.

22. MAI

GOSPELWOCHENENDE UND KONZERT MIT CHRIS LASS 15.30 Uhr, St. Augustin Ingolstadt Dem Gospelchor „Simon Gospel Singers“ der städtischen Simon-Mayr-Sing- und Musikschule ist es gelungen, den bekannten Songwriter und Sänger Chris Lass für einen dreitägigen Gospel-Workshop mit Abschlusskonzert zu engagieren. Im Anschluss an den Workshop präsentieren sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in einem Abschlusskonzert am Sonntag, 22. Mai, um 15.30 Uhr in der Kirche St. Augustin.

25. MAI

INTERNATIONAL MUSIC – DER TRAUM DER ENTE 20 Uhr, Neue Welt Ingolstadt Willkommen in der fabelhaften Welt der Ente, willkommen bei International Music, die am Mittwoch, 25. Mai, 20 Uhr, in die Neue Welt kommen. Mit

26. MAI

BUMTON – WELTMUSIK AUS BAYERN 20 Uhr, Neue Welt Ingolstadt Bumton? Nie gehört! Wie das klingt? Wie Weltmusik aus dem Bayerischen Wald, gespielt und arrangiert von fünf herausragenden Musikern, inspiriert von einem ganz speziellen Ort, wo Nicaragua musikalisch mit Italien und Ostbayern verschmolzen ist. „Life is a dirty story“ heißt das Debütalbum von Bumton, das kürzlich erschienen ist. Zu sehen sind Bumton am Donnerstag, 26. Mai, um 20 Uhr in der Neuen Welt und wenn sie mit treibenden Beats zur „House Party“ einladen, blitzen für Momente Bilder des weltbekannten Londoner Trios „The Tiger Lillies“ auf. Fotos: Simone Seifert, Chris Lass, Doreen Bierdel, Harriet Meyer


Veranstaltungen | 21

IN-direkt | 20. Mai 2022

Das Herz auf dem richtigen Fleck

Der singende Kardiologe Bernhard Kehrwald über den Auftritt „Die Herzenstöne“ und das Glück weitere Dinge, die ihm persönlich Glück bringen: Die Musik beispielsweise, seine Familie, liebe Menschen, Natur, Blumen, fotografieren, Gedichte schreiben und seine Kinderbuchprojekte. Natürlich darf dabei auch sein Glücksspender und treuer Freund Simba nicht fehlen. Mit seinem zwölfjährigen Hund genießt er die Stille bei ausgedehnten Spaziergängen im heimischen Gerolfinger Auwald. Viele kleine Puzzleteile also, die ein Glücksbild ergeben.

Für viele Menschen ist Glück ein abstrakter Begriff. Etwas nicht Greifbares. Ein Zustand, der nur kurz anhält. Doch wenn man Glück ein Gesicht geben müsste, dann würde das sicher so ähnlich wie Bernhard Kehrwald aussehen. Der bekannte Ingolstädter Kardiologe strahlt Glück mit jeder Faser seines Körpers aus. Die leuchtenden Augen, das strahlende Lächeln, die freundliche Gesten, der federnde Schritt. Man nimmt Kehrwald gerne ab, wenn er sagt, dass er ein glücklicher Mensch sei. Und genau deshalb ist er goldrichtig bei seinem Projekt „Herzenstö-

D A S KO N Z E R T Unter dem Motto „Heute ist ein guter Tag glücklich zu sein“ steht das Konzert der „Herzenstöne“ am Samstag, 21. Mai, ab 20 Uhr im Kulturzentrum neun, Elisabethstraße 9 in Ingolstadt. „In unserem Konzert erfahren Sie, was den Clown Oleg Popov glücklich macht, was in unserem Körper beim Küssen passiert und natürlich auch, dass man sich das Küssen vom Onkel Doktor nicht verbieten lassen sollte“, sagt der Kardiologe Bernhard Kehrwald. „Sie lernen das Land Youkali kennen, wo die Quelle des Glücks angeblich nie versiegt. Und so erleben Sie am 21. Mai, dass jeder Tag ein guter Tag ist, um glücklich zu sein.“

ne“. Denn am 21. Mai gastiert er mit seinen Künstlerkollegen im Kulturzentrum neun. Und der Titel lautet passend dazu natürlich: „Heute ist ein guter Tag glücklich zu sein“. Denn wohl kaum jemand kann das Glück so greifbar an seine Mitmenschen übergeben wie Bernhard Kehrwald. Die Spurensuche des Glücks beim 64-Jährigen beginnt in der Pfalz. In Landau wurde Kehrwald geboren. „Die Pfälzer sind offen und gelten als ein bisschen glücklicher als manche andere Menschen“, sagt Kehrwald und ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Vielleicht liegt das auch etwas an der dort oft gelebten Weinseeligkeit.“ Früh entdeckt Kehrwald seine Leidenschaft. Menschen zu helfen. Er wird Kardiologe. Das Herz trägt er sowieso auf dem richtigen Fleck. Kehrwald sammelt Erfahrung in den USA, in Hannover, Offenburg und Traunstein - und kehrt doch 1998 zurück an seinen Ausbildungsort nach Ingolstadt. Im kommenden Jahr feiert er sein 25-jähriges Praxisjubiläum. „Mein Beruf ist meine Leidenschaft“, sagt er. „Mein Team ist mehr eine Familie als eine Praxis. Auch deshalb gehe ich jeden Tag glücklich dort hin.“ Genau diese positive Energie spüren auch seine Patienten, die in der Regel mit einem glücklichen Gefühl nach Hause gehen. So hat Kehrwald selbst nach zehn- und zwölfstündigen Praxistagen noch genug Energie für

Und selbstverständlich geben Kehrwald seit 13 Jahren auch die Auftritte mit den „Herzenstönen“ ein besonderes Glücksgefühl. „Wenn man bei einem Konzert in die vielen glücklichen und strahlenden Gesichter sieht, ist das eine wunderbare Botschaft“, sagt Kehrwald. Und ja, wer viel Glück gibt, bekommt manchmal auch selbst von seinen Patienten Glück geschenkt. Beispielsweise von einem mittler-

weile verstorbenen Patienten, der ihn viele Jahre lang besuchte. „Er hat mir jedes mal einen selbstgeschnitzten, lachenden Elefanten mitgebracht. Die haben sich bei mir wohlgefühlt und vermehrt und bringen mir täglich Glück“, sagt Kehrwald. Deshalb sind in seinen Praxisräumen auch überall Elefanten zu finden. Kehrwalds Glücksbringer. Diese verschenkt er aber auch – sei es seiner Familie oder Menschen, die vor einer schweren Operation stehen. Schließlich brauchen sie auch alles Glück der Welt. Jenes Glück, das Kehrwald mit jeder Faser seines Körpers ausstrahlt – aber jederzeit bereit ist zu teilen. (tis)

ZUR PERSON

Bernhard Kehrwald (64) ist ein Kardiologe mit Praxissitz in Ingolstadt, Sänger und Schriftsteller. Er ist verheiratet und lebt in Gerolfing.

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22 | Kinder

IN-direkt | 20. Mai 2022

KINDERSEITE

O N I D RIER SAU

Dinosaurier waren Tiere, die vor 265 Millionen Jahren entstanden sind. Sie sind längst ausgestorben. Vor 65 Millionen Jahren sind sie innerhalb von kurzer Zeit verschwunden, ebenso viele andere Tierarten. Uns Menschen gab es erst später, deshalb haben Menschen nie lebende Dinosaurier gesehen. Dinosaurier sahen sehr unterschiedlich aus: Manche liefen auf vier und andere auf zwei Beinen. Die meisten waren riesengroß, manche aber auch recht klein. Normalerweise lebten sie auf dem Land und nur wenige im Wasser. Von den Dinosauriern sind heute nur noch Knochen übrig geblieben. Schon im Altertum hat man sie in der Erde gefunden. Man glaubte, dass die Knochen zu Drachen gehörten. Erst im 19. Jahrhundert hat man den Begriff Dinosaurier erfunden. Heute weiß man von über 1.000 Dinosaurier-Arten, sehr bekannte sind der Tyrannosaurus, der Allosaurus und der Brachiosaurus.

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INGOLSTADTER KINDERTAG 2022 Dein Familientag in der Innenstadt!

28. MAI 10 - 18 Uhr Mit dem SJR Spielmobil, der Riesenrutsche von den Bonrath Schausteller Betrieben, einer Showbühne mit Auftritten von N!s company und Basement Performing Arts. Außerdem warten viele spannende Mitmach-Aktionen auf euch: • Upcycling Bastelaktion mit Jürgen Schulze • Mitmach-Zirkus mit Julia John • Keramik bemalen im WerkXsalon Ingolstadt • Eistee zur Erfrischung bei Tee Gschwendner Ingolstadt • Origami falten bei der Buchhandlung Stiebert • Kindersprachschule bei der Inlingua Sprachenschule • Die Polizei zum Anfassen und Informieren • VDK Sinnesparkour • Glücksrad bei Theresia Kids und weitere Überraschungen.


WIR SUCHEN

EINZELHANDELSPRINZESSINNEN UND EINZELHANDELSPRINZEN! Für unsere Märkte in Ingolstadt und Abensberg suchen wir zum Ausbildungsstart September 2022:

Auszubildende (m/w/d)

n zum Verkäufer im Lebensmittelhandel n zum Kaufmann im Einzelhandel n zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk (Fleisch/Wurst) n zum Metzgergesellen, verkaufsorientiert n zum Frischespezialisten im Lebensmittelhandel

Das bringst du mit:

n einen guten Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife n du hast Freude am Umgang mit Menschen und Lebensmitteln n du hast Interesse am Handel und an seinen Kunden n du hast Teamgeist und bist kundenorientiert n du bist kreativ und zuverlässig n du zeigst gerne Einsatz- und Verantwortungsbereitschaft

Deine Karrieremöglichkeiten:

n Absolvieren der Prüfung im jeweiligen Ausbildungsberuf n individuelle Förderung durch Seminare, E-Learning und Coaching n Weiterentwicklung zur Führungskraft mit dem Führungskräfte-Entwicklungsprogramm der EDEKA-Zentrale

Das bieten wir dir:

Übernahmegarantie Bei guten Leistungen garantieren wir dir eine Übernahme nach der Ausbildung in Vollzeit oder Teilzeit. Topbetreuung Durch interne Seminare und persönliche Ansprechpartner wirst du während deiner Ausbildung intensiv betreut und auf deine Abschlussprüfung vorbereitet.

Spannende Azubiprojekte In unseren Azubi-Projekten dürfen die Azubis selbstständig agieren, kreativ gestalten und lernen Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen. Mitarbeiter-Rabattkarte Hier sparst du aktiv beim regelmäßigen Einkauf und hast mehr vom Gehalt über.

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