IN-direkt KW 18 Mai 2022

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KW 18 • 6. MAI 2022 • 100% REGIONAL

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Halbmarathon: IN-City schlägt versöhnliche Töne an

wei sportliche Großveranstaltungen haben eine Leuchtkraft weit über die Stadtgrenzen Ingolstadts hinaus: Der Halbmarathon und der Triathlon locken jährlich Tausende von Sportler und Zuschauer nach Ingolstadt. Und doch ist beispielsweise der Halbmarathon nicht unumstritten. Seit Jahren gibt es immer wieder Kritik an der Streckenführung durch die Innenstadt – in erster Linie von Einzelhändlern. In diesem Jahr hat die Organisation des Halbmarathons ein vierköpfiges Team um Ralf Schmiedeke übernommen und den Halbmarathon in der Innenstadt noch fester verankert. So liefen die Starter beispielsweise viermal durch die historische Altstadt, bevor sie den Zielbogen am Theatervorplatz überquerten. Bereits im Vorfeld der diesjährigen Veranstaltung gab es Kritik von IN-City. Der im Jahr 1996 gegrün-

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dete Verein möchte die Innenstadt beleben und attraktiver gestalten. Eigentlich genau das, was der Halbmarathon mit seiner Veranstaltung auch fördert. Doch IN-City befürchtete weniger Frequenz und ausbleibende Umsätze der Einzelhändler. Und doch relativierte der Verein seine Aussagen nach dem Halbmarathon deutlich. „Ein großer Respekt vor der Ausführung, Vorbereitung und Umsetzung der Veranstaltung“, lobt IN-City-Geschäftsführer Marcus Frammelsberger. Der Halbmarathon sei eine tolle Geschichte. „Solche Aktionen beleben die Region und die Stadt“, sagt er. Das würden auch die Einzelhändler so sehen. Ein paar Details sollten allerdings für die kommende Ausgabe modifiziert werden. Aber: „Wir sollten in gute Sachen nicht zuviel Öl ins Feuer gießen“, relativiert Frammelsberger. Welche Wünsche und Anregungen er hat, lesen Sie auf Seite 4.

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4 | Aus der Region

IN-direkt | 6. Mai 2022

AKTUELLES KURZ & WICHTIG Abschlussprüfungen für 720 IHK-Azubis Für mehr als 720 Azubis aus Ingolstädter IHK-Ausbildungsbetrieben haben die Abschlussprüfungen in den IHK-Berufen begonnen. 418 Auszubildende werden in den kaufmännischen und verwandten Berufen geprüft, darunter Kaufleute im Einzelhandel und für Büromanagement sowie Verkäufer. Ab dem 10. Mai folgen die Prüfungen für 310 angehende Absolventen in den technischen Berufen. Dazu gehören zukünftige Industriemechaniker, Mechatroniker und Elektroniker.

Audi meldet Kurzarbeit bis 31. Mai an Der Ingolstädter Autobauer Audi hat vorsorglich Kurzarbeit bis 31. Mai angemeldet, weil die Teileversorgung an den Standorten weiterhin schwierig bleibt. Das teilte das Unternehmen im internen „Mynet“ mit. Der Krieg in der Ukraine sowie die Corona-Lockdowns in Asien wären mit eine Ursache für den Teilemangel.

Bundestagsabgeordneter Brandl hat geheiratet Der Bundestagsabgeordnete für den Kreis Ingolstadt, Reinhard Brandl (CSU), hat geheiratet. Im Neuburger Arco-Schlösschen gaben sich der 44-Jährige und die 39-jährige Ines Held das Ja-Wort. Gefeiert wurde im engsten Familienkreis. Bald gibt es zudem noch etwas zu feiern für die frisch Vermählten: die Geburt des ersten Kindes des Paares.

„Feedback ist grundsätzlich positiv“ Einzelhändler haben laut IN-City nur wenige Anregungen

Die Innenstadt hat einen besonderen Reiz. Das haben die Sportler gemerkt, die frenetisch von den Zuschauern in der Innenstadt angefeuert wurden. „Die Verbindung zwischen Sportler und Zuschauer ist gelungen. Das Innenstadtkonzept ist aufgegangen“, sagt Halbmarathon-Organisator Ralf Schmiedeke. Das sehen auch die meisten Einzelhändler so. Deshalb hebt IN-City auch den Mehrwert einer solchen Veranstaltung. Man merkt IN-City-Geschäftsführer Marcus Frammelsberger im Gespräch an, wie wichtig ihm ist, Brücken zu bauen. Er hebt auf der einen Seite die positive Wirkung des Halbmarathons hervor und wirbt aber auf der anderen Seite trotzdem Verständnis einiger An-

Oktoberfest und Barthelmarkt finden statt Nach zwei Jahren Pause heißt es vom 17. September bis 3. Oktober in München wieder „Ozapft is!“ Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) erklärte, dass das Oktoberfest ohne Auflagen und ohne Beschränkungen stattfinden wird. Auch der Barthelmarkt in Oberstimm erlebt in diesem Jahr sein Comeback. Vom 26. bis 29. August wird das beliebte Fest veranstaltet – ebenfalls ohne Zugangsbeschränkungen. Als Schausteller am Barthelmarkt kann man sich beim Manchinger Ordnungsamt telefonisch unter (08459) 85-17 anmelden oder per E-Mail: barthelmarkt@manching.de.

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regungen der Einzelhändler. „Der Interessenfokus liegt selbstverständlich auf der Veranstaltung und führt bei einigen Einzelhändlern zu verminderter Frequenz im Laden und damit einhergehend eventuell zu etwas niedrigeren Umsätzen“, sagt Frammelsberger. „Das muss man hinnehmen, das ist die Situation.“ Frammelsberger regt deshalb eine Modifikation der Streckenführung an. „Ich habe Verständnis dafür, wenn jemand zur Sprache bringt, dass es vor seinem Laden etwas eng zuging.“ Ausdrücklich betont Frammelsberger, dass man alles von der positiven Seite sehe, die Anmerkungen nun aufnehmen solle, um diese im Dialog künftig gemeinsam zu gestalten. „Insgesamt

wollen wir den Erfolg der Veranstaltung nicht negativ beleuchten“, sagt Frammelsberger. Für Schmiedeke sind diese Signale äußerst positiv. „Wir würden uns sehr freuen, wenn wir in Zukunft mit einem produktiven Miteinander und einer positiven Grundstimmung allen Ansprüchen gerecht werden könnten“, sagt er und präzisiert: „Also Händler und deren Kunden sowie die Teilnehmer und auch die Zuschauer näher zusammenbringen.“ Die Vorzeichen stehen dafür offenbar gut. (tis) Was Ralf Schmiedeke über die Innenstadt und die Behörden sagt, lesen Sie online.

Nur Miteinander geht es Kommentar von Timo Schoch

D

ie Ingolstädter Innenstadt muss viel Kritik einstecken. Da könnte eine sportliche Großveranstaltung wie der Halbmarathon helfen, das angestaubte Image aufzupolieren. Sich von der attraktivsten Seite zu zeigen – das sollte zumindest das Ziel sein. Im Grunde ist die Rechnung einfach: Tausende von Menschen kommen an einem Halbmarathon-Tag in die Innenstadt. Wenn man es positiv sieht, könnten das alles potenzielle Kunden sein. Es

braucht aber auch entsprechende Anreize, damit sie in die Läden kommen. Aktionen, Rabatte, Aufmerksamkeit. Davon fehlte am Samstag alles. Als Besucher hatte man das Gefühl: Für die meisten Einzelhändler war es ein Tag wie jeder andere. Chance verpasst. Der neue Geschäftsführer von IN-City, Marcus Frammelsberger, hat das Potenzial des Halbmarathons erkannt. Deshalb hebt er dies im Gespräch permanent hervor. Er betont das Miteinander – zwischen den Organisatoren

und den IN-City-Mitgliedern. Gerade deshalb, weil er sieht, dass der Halbmarathon viele Möglichkeiten für alle Seiten bietet. Es braucht solche Brückenbauer wie Frammelsberger – und solche wie Halbmarathon-Organisator Ralf Schmiedeke. Er öffnet Türen und hält nicht starr an einem Konzept fest. Aufeinander zugehen, das ist wichtig, miteinander reden, sachlich diskutieren sind zentrale Bausteine für ein erfolgreiches Miteinander. Mit den richtigen Schlüssen kann davon jeder profitieren.


Menschen | 5

IN-direkt | 6. Mai 2022

Das ewige Kind

Künstler Florian Aigner renoviert seinen Spielplatz im Klenzepark

Zurück am Herzensprojekt: Florian Aigner (rechts) mit Sebastian Huppert

An den ersten Kontakt mit Ingolstadt erinnert sich Florian Aigner noch zu gut. Er war damals unbekannt. Spielplätze mit dem Namen Aigner gab es 1992 im öffentlichen Raum nicht. Dann kamen die ursprünglich beauftragten Architekten des Kindergartens für die Landesgartenschau zu ihm. Denn die entworfenen Pläne gefielen den Verantwortlichen nicht. Aigner sollte ihre Konzepte anschauen und Tipps als Künstler geben. Als der damals 50-Jährige die Pläne sah, schaute er die Architekten an und sagte: „Das muss jetzt schnell gehen, oder? Meinen Sie also, ich solle gleich anfangen?“ Die Architekten nickten. Dann nahm Aigner die Pläne, knüllte sie zusammen und warf sie in den Papierkorb. „Ich habe ihnen damit klar gemacht, dass ich frei arbeiten will“, erinnert er sich. Aber damit ging er ein hohes Risiko ein. Schließlich hatte Aigner bislang noch nie einen finanziell so fürstlich dotierten Auftrag vor Augen. 500.000 Mark betrug das Budget damals. „Ich war ein fast armer Künstler“, erzählt er. Er malte, war Bildhauer und hatte einen Dozentenauftrag im thailändischen Chiang Mai. Allerdings keine Aufgabe, die ein geregeltes Einkommen garantierte. Aber die Architekten verließen überraschenderweise nicht den Raum. Sie beugten sich Aigners Affront. Der Münchner durfte seine eigenen Vorschläge dem Ingolstädter Stadtrat präsentieren. Und dieser war begeistert. Einstimmig – was zu dieser Zeit eine absolute Seltenheit war - gaben sie ihm die

Erlaubnis für den Bau eines Spielplatzes im Klenzepark zur Landesgartenschau 1992. Und Aigner sollte sie nicht enttäuschen. Der Spielplatz im Klenzepark ist nicht nur ein Ort, wo Kinder ihre Phantasie und ihren Spieltrieb ausleben können – er ist auch ein Kunstobjekt. Eine eigene Welt, in die sie eintauchen können. Mit Regenbogen, Dschungel, Schiff und Klangwerk. Nun wird der Spielplatz nach 30 Jahren umfangreich renoviert – und wieder legt Aigner Hand an seinem Baby an. An sein Werk, das für ihn der Startschuss war, sich als weltweit anerkannter Spielplatzbauer und Künstler zu verwirklichen. Das Klettergerüst mit Rutsche ist nun fertig. Nun arbeitet Aigner zusammen mit Sebastian Huppert an den weiteren Objekten des Spielplatzes. Inzwischen ist Aigner 80 Jahre alt. Und doch sagt er mit einem ver-

schmitzten Lachen: „Ich bin immer ein Kind geblieben. Ich bin also ein Profi bei dem, was ich mache.“ Genau deshalb könne er sich so gut in die Gedanken der Kinder hineinversetzen und diese in seinen Spielplätzen abbilden. Die meisten Spielplätze seien wie Baukästen. Hier eine Rutsche, dort eine Wippe, da eine Schaukel. „Man muss die Phantasie der Kinder anregen, die Kommunikation, die Vielfalt“, sagt er. Getreu dazu bräuchten Kinder im urbanen Raum die Wildnis, sonst würden sie verwildern. Genau das passiere bei seinen Spielplätzen nicht. Sie sind wild. Aber auch Kunstwerke. Einzigartig. Aigner hat langes, schlohweißes Haar. Seine blauen Augen leuchten, wenn er über seine Arbeit spricht – und doch hat diese einen ernsten Hintergrund. „Von meinem vierten bis zu meinem 20. Lebensjahr hatte ich keine echte Kindheit, weil ich in Heimen groß geworden bin“, erzählt er. Diese verlorene Kindheit würde er nun ausleben. In Ingolstadt fand der Weltenbummler, der die meiste Zeit in Thailand lebt, seine eigentliche Berufung. Inzwischen baut er Spielplätze auf der ganzen Welt: Europa, Afrika, Asien. Aktuell ist er wieder dort, wo alles seinen Ursprung nahm: in Ingolstadt. Damit schließt sich ein Kreis. Klar ist inzwischen lediglich eines: Irgendwelche Pläne anderer Architekten braucht er längst nicht mehr zusammenknüllen. Die Anfragen neuer Aufträge gehen nun immer zuerst an ihn selbst. (tis)

SO GESEHEN Der Politeur hats schwer

E

s gibt beliebtere Berufe als die einer Politesse. Im hektischen Getümmel der Ingolstädter Innenstadt stehen sie häufig im Brennpunkt aufgebrachter Parksünder. Als der Autor dieser Zeilen nach langer Suche endlich einen Parkplatz mit Parkscheibe ergattert, sucht er hektisch im Handschuhfach. Wo hat sich bloß diese verflixte Parkscheibe versteckt? Ich stelle das Auto auf den Kopf – nichts zu finden. „Es wird schon nichts passieren“, denke ich, während ich losstürme. Fünf Meter weiter marschiert bereits die Politesse heran. Mist. Was tun? Am besten offen damit umgehen. Doch da stehe ich vor der nächsten Hürde: Wie spricht man eine männliche Politesse überhaupt an? Herr Politesse? Herr Politent? Herr Polier oder Herr Polierer? Herr Politeur ist die korrekte Amtsbezeichnung für einen Überwacher des ruhenden Verkehrs. Also nichts mit Polier oder Polierer. Politesserich wäre grundfalsch und irgendwie abwertend. „Hilfspolizist“ lässt der Duden auch noch zu. Allerdings hat sich dann doch alles schnell von selbst erledigt. Der Herr Politeur – auch ohne entsprechende Anrede - ist freundlich und gibt Tipps. „Legen Sie einen Zettel mit der Ankunftszeit hinein“, sagt er und verspricht, dass dann nichts passieren würde. 30 Minuten später klebt tatsächlich kein Strafzettel an der Windschutzscheibe. Glück gehabt. Und nächstes Mal führe ich die Parkscheibe wieder im Auto mit – und falls doch nicht, weiß ich inzwischen zumindest die korrekte Anrede des Herrn Politeurs. Eine schöne Woche wünscht

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Menschen waren im Monat April in der Stadt Ingolstadt arbeitslos gemeldet. Damit betrug die Arbeitslosenquote im April 3,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 689 Arbeitslose weniger.


6 | Aus der Region

IN-direkt | 6. Mai 2022

AKTUELLES KURZ & WICHTIG

Tag der Offenen Tür an der Uni Eichstätt-Ingolstadt Zwei Jahre lang hat die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) aufgrund der CoronaPandemie nur virtuell über ihr Studienangebot informieren können. Am Samstag, 14. Mai, wird es von 10 bis 16 Uhr auf dem Campus in Eichstätt und Ingolstadt wieder einen Tag der offenen Tür geben. Das Programm richtet sich an Studieninteressierte, Eltern, KUAngehörige und die breite Bevölkerung.

Psychologie-Studium an KU in Spitzengruppe Die Psychologie-Studierenden der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) sind sehr zufrieden mit Qualität und Rahmenbedingungen ihres Studiums, wie das neue CHE-Hochschulranking belegt, das im „Zeit“-Studienführer erschienen ist. Im Urteil der befragten Studierenden rangiert die KU dabei im bundesweiten Vergleich in der Spitzengruppe.

Raubgräber beschädigen Bodendenkmäler Unbekannte haben am ersten Maiwochenende eine staatliche Grabung im Oppidum Manching geplündert. An 140 Stellen haben die Täter Löcher in den Boden gegraben und archäologische Funde entwendet. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geht davon aus, dass sie dabei Sonden eingesetzt haben, um gezielt Metallobjekte aus keltischer Zeit zu finden. Die durch das Staatliche Bauamt Ingolstadt beauftragte Grabungsfirma hat sofort Anzeige erstattet, nachdem sie die Schäden am Montag, den 2. Mai festgestellt hat. Die Polizei ermittelt.

Zwei Entscheide, ein Termin

Stadtratsbeschluss: Bürgerentscheide finden am 24. Juli gemeinsam statt Bei einer Sondersitzung hat der Ingolstädter Stadtrat beschlossen, dass die beiden Bürgerentscheide zu den Kammerspielen an der Schutterstraße sowie dem Bau der Mittelschule Nordost im zweiten Grünring am 24. Juli stattfinden werden. Die eine Frage lautet: „Sind Sie dafür, dass die neue Mittelschule Nord-Ost südlich des Augrabens gebaut wird (Umsetzung des Stadtratsbeschlusses vom 14. Dezember 2020)?“ Die andere: „Sind Sie dafür, die Kammerspiele an der Schutterstraße zu bauen (Um-

setzung der Projektgenehmigung des Stadtrates vom 14. Dezember 2021)?“ Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Scharpf schlug im Vorfeld der Sondersitzung zwei verschiedene Termine zur Abstimmung vor. Zwei Termine hätten unter anderem aber auch doppelte Kosten bedeutet. „Deshalb ist ein gemeinsamer Termin gut und zeigt einen verantwortungsvollen Umgang mit den Steuergeldern“, sagt Hans Stachel, der Vorsitzende der Ingolstädter

Stadtratsfraktion der Freien Wähler. Auch die CSU kritisierte im Vorfeld den Vorschlag Scharpfs: „Im Augenblick müssen wir alle jeden Cent zweimal umdrehen“, sagte der CSU-Kreisvorsitzende Stefan Huber. „Ohne Not mehrere Hunderttausend Euro für einen zusätzlichen Entscheid auszugeben, versteht kein Mensch. Jeder doppelte Euro ist ein Euro zu viel.“ Das hat die Mehrheit der Stadträte genauso gesehen. Nun haben die Ingolstädter an einem Tag die Möglichkeit über zwei Entscheidungen abzustimmen.

122 Einsätze in Freinacht Polizeipräsidium Oberbayern Nord verzeichnet ruhiges erstes Mai-Wochenende Die sogenannte Freinacht von 30. April auf den 1. Mai verlief in diesem Jahr im Dienstbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord ohne herausragende Sicherheitsstörungen. In der Vergangenheit kam es teilweise zu einer Häufung von zum Beispiel Ruhe-

störungen, Sachbeschädigungen an Gebäuden, Verkehrszeichen, Fahrzeugen und öffentlichen Einrichtungen. Vereinzelt kam es auch zu Körperverletzungen. Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums in Ingolstadt verzeichnete bis in den frühen Morgen des 1. Mai

rund 122 Einsätze mit Bezug zur Freinacht. Ein örtlicher Schwerpunkt lässt sich hier nicht erkennen. Es wurden unter anderem 34 Ruhestörungen, sechs Sachbeschädigungen sowie sieben Körperverletzungsdelikte in diesem Zusammenhang gemeldet.

IMPRESSUM Herausgeber / Geschäftsführung: Christian Bauer V.i.S.d.P. Am Lohgraben 27 • 85051 Ingolstadt (08 41) 14 90 260-0 • info@IN-direkt.de

Kontakt allgemein: info@IN-direkt.de Pressemitteilungen etc. schicken Sie an: presse@IN-direkt.de

Redaktionsleitung: Grafik: Hans-Martin Kurka • presse@IN-direkt.de Helmut Sendldorfer • grafik@IN-direkt.de Redaktion: Verteilung: Max Foerster, Ulrich Linder Prospektverteilung Bauer Timo Schoch, Marie Weiss, Lucia Sindarin info@prospektverteilung-bauer.de (08 41) 768 76 Mediaberatung: Peri Häusler • haeusler@IN-direkt.de Nächste Ausgabe: Sabine Kerner • kerner@IN-direkt.de 13.05.2022 (08 41) 14 90 260-0


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IN-direkt | 6. Mai 2022

Der Ing ol stä d ter Ha l b m a ra thon Halbmarathon: Hug und Reichhold siegen

„Wir werden Sachen ändern!“

Organisator Ralf Schmiedeke zieht Bilanz zum Ingolstädter Halbmarathon Ein vierköpfiges Team um Ralf Schmiedeke veranstaltete in diesem Jahr den Ingolstädter Halbmarathon. Für sie war es der erste „richtige“ Halbmarathon als Organisatoren, nach der virtuellen Ausgabe im vergangenen Jahr. Im Interview sprach der 56-jährige Schmiedeke über den Halbmarathon, die Innenstadt und mögliche Änderungen im kommenden Jahr. Herr Schmiedeke, wie war Ihre Premiere? Ralf Schmiedeke: Sehr, sehr anstrengend. Ich wäre lieber mitgelaufen (lacht). Aber es hat ja alles reibungslos funktioniert. Es ging zum Glück für die Teilnehmer und Zuschauer alles glatt. Aber es hätte Manches - ohne die Unterstützung, wie beispielsweise der Polizei - nicht so reibungslos funktioniert. War das der Grund, warum die Streckenfreigabe erst kurz vor dem Start erfolgte? Ja. Es ist immer knapp. Doch diesmal war es noch viel knapper. Wir hatten ein logistisches Problem mit den Bauzäunen. Wenn die Polizei nicht vor Ort gewesen wäre, hätte es mit einem pünktlichen Start nicht geklappt. Es hat nach außen also vielleicht besser gewirkt als wir es nach innen empfunden haben. Wir lernen allerdings daraus: Wir werden das nächste Mal verschiedene Sachen ändern.

Also wirkten Sie innerlich nicht so entspannt wie äußerlich? Als Veranstalter steht man da kurz vor dem Herzinfarkt – auch wenn man das als Teilnehmer und Zuschauer nicht so erkennt. Meine Freunde und alle, die mich etwas näher kennen, haben aber während der Veranstaltung und im Vorfeld erkannt, dass ich im obersten Drehzahlbereich war. Auch alle anderen im Team waren weit über einem gesunden Stresslevel. Und Manches hat uns einfach brutal geärgert. Im Nachhinein kann man nun sagen: Es war ein Halbmarathon mit kleineren Pleiten, Pech und Pannen, die kaum jemand gemerkt hat. Sind Sie mit den Teilnehmerzahlen zufrieden? Wir konnten mit den Zahlen nicht ganz an die Vor-Corona-Zeit anknüpfen. Wir verzeichneten beim Halbmarathon mit etwas über 1500 Einzelläufern ungefähr 20 bis 30 Prozent weniger Teilnehmer als noch 2019. Dazu gab es einen Überraschungssieger bei den Herren. Tom Hug war der volle Brenner. Wahnsinn. Ein Überflieger. Sein Sieg kam nicht nur für mich überraschend. Ihn kannte keiner und niemand hätte anfangs gedacht, dass er so schnell laufen kann. Die Siegerin bei den Frauen, Magdalena Reichhold, war jetzt keine große Sensation – was ihre super Leistung keinesfalls schmälern sollte. Wir sind sehr glücklich,

dass sie bei uns startet. Als nationale Spitzenathletin könnte sie sich auch bei größeren Veranstaltungen zeigen. Was werden Sie im kommenden Jahr anders machen? Die Basis der Veranstaltung hat gepasst. Es war ein Lauf für die Läufer und das Publikum in der Region. Alle haben sich gut aufgehoben gefühlt. Wir haben bisher nur Positives gehört. Alle haben den reibungslosen Ablauf gelobt und sich über die super Organisation gefreut. Um das Ganze aber auch für uns „hinter den Kulissen“ mit weniger Stress zu bewältigen, werden wir für das kommende Jahr einige Anpassungen vornehmen. Dazu zählen eine detailliertere Planung, bessere Organisation und auch konzeptionell wollen wir etwas ändern. Das Gespräch führte Timo Schoch.

ZUR PERSON

Ralf Schmiedeke (56) ist verheiratet und arbeitet als Lehrer an einer Förderschule in Hohenwart und als Triathlon-Trainer.

Das ausführliche Interview lesen Sie online!

Die Favoritin auf den Sieg bei den Frauen wurde ihrer Rolle vollauf gerecht: Die Wolnzacherin Magdalena Reichhold gewann den 21. Ingolstädter Halbmarathon. Sie benötigte 1.17,15 Stunden für die rund 21,1 Kilometer. Bei den Herren siegte Tom Hug (SV Bayreuth) in 1.09,22 Stunden. Er reiste ursprünglich an, um sich den Kurs des Ingolstädter Triathlons anzuschauen. „Ich habe mich dann spontan entschieden, beim Halbmarathon zu starten“, erzählte der 24-jährige Überraschungssieger anschließend. Profi-Triathlet Hug führte bereits nach wenigen Kilometern und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Matthias Ewender (Positiv Fitness, 1.10,42) belegte den zweiten Platz vor dem Belgier Guillaume Darquenne (1.11,36). Bei den Frauen war die Favoritin Magdalena Reichhold nicht zu stoppen. Auch sie setzte sich schon kurz nach dem Start von ihren Konkurrentinnen ab und siegte souverän. „Ich hatte am Anfang gleich eine gute Gruppe“, erzählte sie. In der Innenstadt wäre die Stimmung toll gewesen, rund um den Baggersee machten ihr allerdings der Gegenwind und die Schotterpassagen ein wenig zu schaffen. „Das ging zwischenzeitlich schon etwas auf die Waden“, sagte die 22-Jährige. „Dazu war es dort ohne die Zuschauer nochmals etwas schwieriger.“ In der Innenstadt dagegen sei die Stimmung toll gewesen. Die Tausende von begeisterten Zuschauer trugen sie dann förmlich ins Ziel. So gewann Magdalena Reichhold ihren ersten richtigen Halbmarathon gleich bei ihrem ersten Start über 21,1 Kilometer - im vergangenen Jahr siegte sie beim virtuellen Rennen. Vorjahressiegerin Kristin Liepold (TV 1848 Erlangen, 1.23,24) wurde Zweite, vor Maria Paulig (8070runners, 1.24,48). (tis)


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IN-direkt | 6. Mai 2022

F R E U N D E S K R E I S P I U S PA R K

Piuspark Fitnessprogramm 2022 Ab Mai startet das vom Freundeskreis Piuspark organisierte Fitnessprogramm 2022 für alle Sportinteressierten und auch für jene, die an ihrer Fitness arbeiten wollen direkt im Piuspark. Verschiedene Trainingseinheiten zu Kraft und Bewegung, Laufen, Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen, aber auch Übungen mit Yoga und an der Calisthenics-Anlage werden regelmäßig angeboten. Nähere Informationen auf der Homepage des Vereins unter: www.freundeskreis-piuspark.de Bitte Sportkleidung und feste Turnschuhe mitbringen! Alle angebotenen Kurse sind kostenlos!

„BE.IN.STRONG“

Boxen mit Jugendlichen Mai bis September jeden Dienstag, 17-18 Uhr Calisthenics mit Jugendlichen Mai bis September jeden Mittwoch, 17-18 Uhr Kraft und Bewegung inkl. Laufen (Organisation. Goals for Kids und Respekt Training) Mai bis September jeden Freitag, 15-16 Uhr

„NINJA RUNNING KIDS“

Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Kinder mit Respekt, Disziplin und Spaß Samstags, 4., 11., 18. und 25. Juni von 10-11 Uhr – Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren (Organisation. Goals for Kids und Respekt Training)

„MISS SAMURAI“

Realistische Selbstverteidigung, Eigensicherung und Selbstbehauptung für Frauen und Mädchen ab 12 Jahren 14. Mai, 11. Juni und 2. Juli von 11.-12.30 Uhr (Organisation. Goals for Kids und Respekt Training)

CHINESISCHE KAMPFKUNST

für Jugendliche und Erwachsene Dienstag, 19. Juli von 18-19.30 Uhr, Chinesischer Garten

FUNKTIONELLES TRAINING FÜR JEDERMANN

Ab 5. Mai 22 bis September, jeden Donnerstag 17.30-18.30 Uhr Treffpunkt: Life Park-WorkoutStation (nicht bei Regen)

YOGA

Ab 6. Mai bis September 2022, jeden Freitag 11.15-12.15 Uhr Treffpunkt: Life Park-WorkoutStation (nicht bei Regen)

Die edle Sportart

Beim MTV Ingolstadt erhält das Fechten einen großen Zuspruch Klack, Klack, Kling. Aufeinanderreibendes Metall. Kurzes surrendes Geräusch. Stille. Erneut kreuzen sich die Klingen. Klack, Klack. Immer am Montag- und Freitagabend klackt das Metall der Degen in der MTV-Halle der Ingolstädter Von-Tann-Straße. Das Fechttraining beim größten Verein Ingolstadts hat in den vergangenen Jahren einen enormen Zulauf erfahren (siehe Interview). Es zeigt sich: Dort, wo es ein gutes und regelmäßiges Angebot gibt, erfahrene Trainer die Athleten anleiten, erhält eine der edelsten und stilistisch schönsten Sportarten der Welt auch ihre würdige Anerkennung. Doch leider erlebt das Fechten in Deutschland ansonsten eher ein Schattendasein und erhält lediglich bei den Olympischen Spiele die große Bühne der Aufmerksamkeit. Zu Unrecht. Fechten gehört zu den ältesten Sportarten der Welt. Schon in der Antike traten bewaffnete Kämpfer in Wettstreiten gegeneinander an. Im Mittelalter wurden Degen und Säbel benutzt, um Streitigkeiten zu entscheiden. Das Duell begeistert noch heute beim MTV Ingolstadt die Menschen unterschiedlichen Alters. Sieben Jahre sind die jüngsten, 87 Jahre ist der älteste Sportler. Trainer Stefan Koppenhofer leitet die Kinder und Jugendlichen an. In seiner Hand hält er ein Tablet, darauf hat er die Abfolge der Übungen notiert und steuert die Zeit. Er macht alles kurz vor. „Fechtstellung, Schritt, Pause, Schritt“, ruft er. Dann sind die zwölf Nach-

wuchs-Fechter an der Reihe. Koppenhofer korrigiert „tiefer, achte auf die Beinstellung“; er motiviert „Komm, komm, weiter“ und lobt „nice, schön.“ Fechten hat viel mit Tempo und Reaktion zu tun. Aber auch mit der richtigen Körperhaltung. Deshalb wirken die Bewegungen anmutig. Aber nicht nur der Körper ist gefordert: „Fechten ist Schachspielen mit Waffen“, sagt Sven Godau. Er ist mit seinen 87 Jahren der älteste aktive Fechter des Vereins und noch heute nimmt er es mit deutlich jüngeren Sportlern auf. Der Grund: „Man muss geistig beweglich sein, immer zwei Züge vorausdenken.“ Mit seiner Erfahrung von rund 70 Jahren Fechtsport gleicht er seine Defizite in Schnelligkeit und Reaktion aus. Trainingskampf. Cedric Arzul ist Linkshänder. Nicht einfach für den Gegner, ihn auszurechnen. Abteilungsleiterin Heike Dütsch beurteilt Arzul: „Er hat eine gute Spitze, parallel auf den Boden und zum Gegner gerichtet“, sagt sie. Klack, klack. Kleine, flinke Schritte. Vor- und wieder zurück. Arzul wehrt den ersten Angriff ab und setzt zum Gegentreffer an. Klack, klack. Wieder kreuzen sich die Klingen. Surren. Die elektronische Anzeige ertönt und notiert einen Treffer für Arzul. Der Obmann, quasi der Schiedsrichter, hebt die Hand. Der Treffer zählt. Das Training beim MTV Ingolstadt hat immer einen ähnlichen Aufbau: Aufwärmen, Grundübungen, spezifisches Fechttraining und Duell. Spaß und Freude sind

natürlich die entscheidenden Zutaten. „Bei der MTV Kindersportschule habe ich einmal einen Tag beim Fechten verbracht“, erinnert sich Veronika Heinle. Das war vor etwa zehn Jahren. Seither ist Fechten die Sportart Nummer eins für sie. „Es bereitet mir riesigen Spaß und fasziniert mich jedes Mal aufs Neue“, erzählt die 19-Jährige, während sie sich die Schweißtropfen von der Stirn wischt. Dann stülpt sie die Maske wieder auf. Weiter geht es. Klack, Klack. Der nächste Kampf. Klack, Klack. Und so klingt das metallische Aufeinanderreiben noch bis tief in die Nacht aus der MTV-Halle. (tis)

Da s Fe chte n Das Fechten hat eine lange Geschichte und entstand ursprünglich in der Antike, damals allerdings noch als ein Duell zerstrittener Männer. Den sportlichen Charakter nahm das Fechten durch Henri Saint Didier erst richtig auf, der im 16. Jahrhundert zum ersten mal Fachbegriffe für das Fechten einführte. Seine Bezeichnungen, wie zum Beispiel „Planche“ für die Fechtbahn oder „Touché“ für Treffer, werden bis heute verwendet. Seit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit im Jahr 1896 ist Fechten eine olympische Disziplin. Die Olympiateilnahme war in den ersten Jahren nur Männern erlaubt. Erst seit 1920 kämpfen auch die Fechterinnen um olympisches Gold.


Sport | 9

IN-direkt | 6. Mai 2022

„Wir sind eine große Familie“

Fecht-Trainer Stefan Koppenhöfer über die Abteilung beim MTV I N FO S Der Fechtklub des MTV Ingolstadt besteht seit dem Jahr 1911. Inzwischen zählt die Abteilung 55 Mitglieder und rund 40 aktive Sportler, davon besuchen zwischen 15 bis 20 Kinder- und Jugendliche regelmäßig das Training. Tendenz in allen Altersklassen: steigend.

Herr Koppenhofer, wie oft haben Sie schon den Film „Die drei Musketiere“ gesehen? Ein Klassiker! Den habe ich natürlich schon öfters gesehen. Solche Filme haben den Ethos der edlen Sportart transportiert. Das edle Dasein kam eigentlich schon früher auf, noch aus der Zeit der Ritter. Aber es stimmt, solche klassischen Fechtfilme haben diesen Ethos weitergetragen. Waren solche Filme dann auch mit ein Grund, warum Sie mit dem Fechtsport begonnen haben? Bei einigen Sportlern ist das sicherlich der Fall. Bei mir hatte das allerdings einen anderen Grund. In der Grundschule nahm ich, bedingt durch eine Lehrerin, eine psychische Auszeit. Im Logopädischen Zentrum haben wir im Sport ein Schaumstoffschwert erhalten. Meine Eltern erhielten als Feedback von den Lehrern: Keiner hätte eine Chance gegen mich, meine Eltern sollten mich doch einmal beim Fechttraining anmelden. Kurze Zeit später war ich dann beim MTV Ingolstadt. Warum fechten nicht mehr Menschen? Die Leute kennen die Sportart. Aber Fechten ist ein Sport, der regional nicht weit verbreitet ist. Im größeren Umkreis um Ingolstadt gibt es nur drei Fechtvereine, die nicht

zu München, Nürnberg, Augsburg oder Regensburg gehören. Das Schattendasein merkten Sie auch beim MTV Ingolstadt. Das stimmt. Vor etwa zehn Jahren waren wir quasi alleine. Da standen wir zu Zweit in der Halle. Das war eine traurige Zeit. Seit rund sieben Jahren steigen die Mitgliederzahlen der Aktiven allerdings kontinuierlich. Diese positive Entwicklung beflügelt uns momentan. Was ist das Geheimnis des MTV Ingolstadt? Dafür gibt es mehrere Gründe. Wir haben ein tolles Angebot und wir entwickeln uns ständig weiter. Unsere Planung sieht vor, dass wir im kommenden Jahr über zehn Trainer sind. Unsere Trainer haben sich aus unserer Mitte entwickelt, sind also mit Euphorie bei der Sache. Dadurch können wir die Trainingszeiten erweitern und auch Trainer spezifisch den einzelnen Altersklassen zuteilen. Dazu haben wir uns in der Spitze der Abteilung in den vergangenen Jahren deutlich verjüngt. Junge, dynamische Menschen haben eine andere Ansprache, ein anderes Standing. Das wirkt sich positiv auf die Sportler aus. Unsere Philosophie „Wir sind eine große Familie“, wir kommen gemeinsam zum Ziel, leben wir Tag für Tag. Das heißt: Im Gefecht sind wir Gegner, danach aber geht es sehr familiär zu.

Sie sind auch eine zentrale Person. Mit dem B-Trainerschein im Leistungssport (Degen) gehöre ich zu den bestausgebildetsten Trainern in Deutschland. Dadurch hat sich die Zahl der aktiven Sportler nochmals erhöht. Denn sie wissen, dass sie durch mich richtig geschult werden. Ich kann ihnen durch mein Wissen und meine Weiterbildungen ein deutlich besseres Feedback geben. Dadurch erhöht sich unser sportliches Niveau. So haben wir erst kürzlich vier Bronzemedaillen bei einem (Erwachsenen)-Ranglistenturnier gewonnen. Aber durch unsere offene Kommunikation und das Feedback der Mitglieder kann ich mich auch regelmäßig verbessern. Das ist ein Geben und Nehmen – wie eben bei einer großen Familie. (tis)

ZUR PERSON

Stefan Koppenhofer (23) kommt aus Gerolfing. Er studiert an der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität Physik, mit Fachgebiet Meteorologie. Aktuell schreibt Koppenhofer seine BachelorThesis am deutschen Luftund Raumfahrtzentrum. Koppenhofer ist Trainer in der Fechtabteilung und Vize-Präsident beim MTV Ingolstadt.

SPORTLER

D E R WO C H E

Mahr mit Saisonauftakt nicht zufrieden Der Saisonstart des Ingolstädter Triathlon-Profis Sebastian Mahr ist nicht wie erhofft verlaufen. Beim Ironman in Texas belegte er den 18. Gesamtrang, was den 16. Platz unter den Profis bedeutete. „In Summe bin ich nicht zufrieden mit dem Ergebnis, was ich mir zum Saisonstart erhofft hatte“, sagte er im Gespräch mit IN-direkt. „Gerade im Marathon bin ich deutlich über meinen zu erwartenden Resultaten geblieben. Ich wollte um 2.50 Stunden laufen. Ich war allerdings eine gute halbe Stunde langsamer“, sagte Mahr. Das Schwimmen verlief noch nach Plan, beim Radfahren machten ihm aber bereits der teilweise extreme Gegenwind und die warmen Temperaturen mit der hohen Luftfeuchtigkeit zu schaffen. „So wurde der Tag hinten raus schwer“, sagte Mahr. „Allerdings soll das alles keine Ausrede sein.“ Vielmehr sieht Mahr nun das Ergebnis als weitere Motivation. Nach einer gründlichen Analyse geht nun sein Blick nach vorne. Zwei weitere Langdistanz-Triathlons hat Mahr in diesem Jahr noch geplant. (tis)

SPORT AKTUELL

Fußball: U19 des FCI schafft Klassenerhalt In der A-Junioren-Bundesliga Süd/ Südwest haben die Jungschanzer des FC Ingolstadt am abschließenden Spieltag einen 10:0-Sieg gegen Hessen Kassel gefeiert und werden auch in der kommenden Saison in der höchsten deutschen Nachwuchsspielklasse antreten.

Rudern: Zeidler 6. bei DM Marie-Sophie Zeidler vom DRC Ingolstadt belegte bei den Deutschen Meisterschaften in Krefeld den sechsten Platz im Frauen-Einer. 8:05 Minuten benötigte sie für die 2000-Meter-Strecke.

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10 | Sport

IN-direkt | 6. Mai 2022

Spaß auf zwei Rädern

Alexander Geith über seine Lieblings-Radtour nach Kelheim

RE GIO N: R AD FA HR EN IN DE R

Mein e Lieblingstour Meine Lieblingstour Heute möchte ich eine meiner absoluten Lieblingstouren vorstellen. Jeder, der mich kennt, weiß, dass das 24-Stunden-Rennen in Kelheim bereits seit vielen Jahren eines, wenn nicht das Highlight meiner Radsportsaison ist. Da liegt es natürlich nahe, dass man auch während der Saison der Stadt an der Donau einen Besuch abstattet.

Was ich an dieser Tour mag Die Radtour nach Kelheim bietet einen wundervollen Querschnitt unserer Region: Eine Fahrt durch schöne Wälder ins Altmühltal, dazu eine der eindrucksvollsten Städte im Altmühltal, Kelheim. Außerdem einsame und verkehrsberuhigte Straßen. Und für jeden, der das 24-Stunden-Rennen in Kelheim schon einmal erlebt hat, werden natürlich viele eindrucksvolle Erinnerungen an das für mich schönste Rennen in der Region wach.

rund 240 „Immerkerzen“ stammen teilweise noch aus dem 14. Jahrhundert. Ein Stopp lohnt sich also. Der Wendepunkt der Tour in Kelheim ist perfekt für einen längeren Halt - sei es zur Besichtigung der Befreiungshalle, zum Stadtbummel durch die idyllische Altstadt oder einer Schiffstour durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg.

Dort lohnt sich eine Pause Ideal ist dafür natürlich Kelheim. Die dortigen Eisdielen laden geradezu ein zum Verweilen. Wer mit dem Schiff zum Kloster Weltenburg weiterfährt, kann dort das leckere Weltenburger Bier kosten. Allerdings soll es schon durchaus Radler gegeben haben, die anschließend nicht mehr weiterfahren konnten oder wollten. Deshalb eignet sich Kelheim auch zu einem längeren Zwischenstopp, mit Übernachtung. Am nächsten Tag radelt es sich für den einen oder anderen sicherlich leichter weiter.

Das gibt es zu sehen

Vom Ingolstädter Stadtgebiet führt die Tour nach Wettstetten und über den Truppenübungsplatz weiter nach Stammham. Von dort nimmt man den neuen Radweg bis nach Bettbrunn. Danach geht es meist recht flott bis Mendorf und schließlich in die kühle Abfahrt nach Altmannstein. Das kurvige, wunderschöne Schambachtal schlängelt sich Richtung Riedenburg, wir biegen aber wenige Kilometer vor Hexenagger rechts ab und fahren über Tettenwang durch den Wald immer weiter Richtung Osten. Kurz nach Schwaben steht man bereits mitten auf der Rennstrecke des deutschlandweit bekannten 24-Stunden-Rennens, das immer Mitte Juli stattfindet. Wir fahren zuerst ins Altmühltal Richtung Altessing und von dort weiter nach Kelheim. In Kelheim führt die Strecke hinauf zur Befreiungshalle. Direkt im Anschluss steht der legendäre „Col de Stausacker“ auf dem Pro-

gramm. Hat man beide gemeistert, ist nach der kurzen Abfahrt der Ausflug auf der Rennstrecke auch schon wieder zu Ende. Wir biegen nach links Richtung Hienheim ab, durchfahren Richtung Westen diverse Dörfer bis wir in Tettenagger auf den Radweg auf der alten Bahnstrecke zwischen Ingolstadt und Riedenburg einbiegen. Fernab von jeglichem Autoverkehr geht es nun über Kösching bis Lenting und schließlich über Oberhaunstadt wieder Richtung Ingolstädter Innenstadt.

Die Tour als gpx-Datei zum Download finden Sie hier.

I N FO S

Auf dem Hinweg kommt man durch den Wallfahrtsort Bettbrunn mit seiner beeindruckenden Salvatorkirche. Die dortigen

ZUR PERSON

Alexander Geith (35) wohnt in Hitzhofen. Er ist der Abteilungsleiter Radsport beim TSV Gaimersheim. Er fährt seit 22 Jahren Rad. Rund 10.000 Kilometer pro Jahr sitzt er im Sattel.

Kurze Beschreibung der Tour

Kelheim, 24 Stunden

Der TSV Gaimersheim, Abteilung Radsport, ist mit über 270 Mitgliedern der größte Radsportverein in der Region. Jeweils am Mittwoch und am Sonntag gibt es geführte Ausfahrten verschiedenster Leistungsklassen – von Anfängern bis zu ambitionierten Amateur-Rennradfahrern. Neben dem Radsport beinhaltet die Abteilung auch eine Triathlon-Sparte. Für IN-direkt verraten die Mitglieder des Vereins ihre Lieblingstouren in der Region.


Wirtschaft | 11

IN-direkt | 6. Mai 2022

In der Kräuterschule

Zu Gast bei Gudrun und Markus Betz, Kräuterpädagogin und Biolandwirt IN-direkt portraitiert in seiner aktuellen Serie nicht nur Landwirte und Lebensmittelproduzenten der Region, sondern auch Direktvermarkter, die auf nachhaltiges und ökologisch wirksames Wirtschaften bedacht sind. Heute besuchen wir Gudrun und Markus Betz in Kaldorf, auf halber Strecke zwischen Greding und Beilngries gelegen auf ihrem Bio-Erlebnishof. Seit einigen Jahren vertreiben sie vom eigenen Hof nicht nur hochwertige und vielfach zertifizierte landwirtschaftliche Erzeugnisse, sondern bieten auch hochinteressante Erlebnisführungen an. IN-direkt: Herr Betz, zu Beginn möchten wir ein bisschen was zur Entstehungsgeschichte vom Bio Erlebnishof Betz erfahren. Aber gerne! Der Betrieb wird von mir als Betriebsleiter und meiner Frau Gudrun – die gute Seele am Hof – in vierter Generation bewirtschaftet. Im Jahr 2000 übernahm ich den Feldbaubetrieb von meinen Eltern. Im Jahr 2016 stellten wir den Betrieb auf ökologischen Landbau um, dieser ist seither Bioland zertifiziert und damit kamen die ersten Weiderinder wieder auf den Hof. Das war nur ein erster Schritt? Uns beiden liegen die Herkunft unserer täglichen Lebensmittel und eine nachhaltige Landwirtschaft sehr am Herzen. Deshalb machte Gudrun 2018 die Ausbildung zur

Gudrun und Markus Betz

Kräuterpädagogin und 2019 zur Erlebnisbäuerin, abgeschlossen mit Zertifikat. Seit 2020 finden auf unserem Betrieb erlebnisorientierte und kräuterpädagogische Veranstaltungen statt, damit die Wertschätzung von regional erzeugten Lebensmitteln vermittelt werden kann. Wie ging es dann weiter? Im Zuge der Einführung der Direktvermarktung unserer Eier und unseres Weiderindfleisches bauten wir den elterlichen Kuhstall in einen Hofladen mit kleinem Aufenthaltsraum für erlebnisorientierte Angebote um. 2021 wurde dann unser lang gehegter Traum Wirklichkeit und wir eröffneten unseren Hofladen. In unserem Hofladen gibt es verschiedene Getreidesorten, wie Roggen, Nackthafer, Hartweizen und die alten Getreidesorten Emmer, Einkorn und die Dinkelsorte Oberkulmer Rotkorn in Körnerform oder auf Vorbestellung frisch vermahlen zu Vollkornmehlen in verschiedenen Aussiebungen. Speisesoja und Sonnenblumen werden zur Ölgewinnung angebaut und das Sojaöl wird direkt in unserem Hofladen vermarktet. Zusätzlich vermarkten wir die Eier von unseren Legehennen, die im Mobilstall mit Auslauf gehalten werden.

Wie sehen Ihre Pläne aus? In naher Zukunft stellen wir noch Nudeln von unserem Getreide und unseren Eiern her. Dazu gibt es auf Vorbestellung noch das Rindfleisch von unseren Weiderindern, die nur mit Heu, Stroh, und hofeigenem Getreide gefüttert werden. Dazu kommen diverse Öle und Essige. Aus der Region bieten wir noch Kartoffeln, Zwiebeln, Wildprodukte von der Jagd in unserem Gemeindebereich an. Dazu kaufen wir noch diverse Lebensmittel vom Ökogroßhandel zu und ergänzen so unser Sortiment.

Für Kinder haben Sie auch interessante Angebote? Man kann unsere Tiere am Hof anschauen und beobachten, wie sie leben. Dazu bieten wir verschiedene erlebnisorientierte Angebote für alle Altersgruppen an. Heuer gibt es so Corona will wieder Kräuterwanderungen, einen Jahreskurs für Kinder über die VHS Beilngries. Außerdem sind jederzeit Schulklassen und Kindergärten willkommen, damit die Kinder schon sehen, wo die Lebensmittel herkommen. (Uli)

Das stammt aber nicht alles aus der näheren Umgebung? In Zukunft möchten wir noch mehr auf die eigenen, beziehungsweise regionalen Produkte aus der Altmühl-Jura-Region umstellen, damit die regionale Vermarktung gestärkt wird, die uns sehr am Herzen liegt. Ausgewählte Produkte gibt es auch bei uns im Regiomat, der in meiner Heimatstadt in Hilpoltstein steht.

Weitere Informationen: Wer mehr über die Familie Betz erfahren möchte oder sich über regionale Produkte informieren möchte, dem seien die folgenden Internetseiten ans Herz gelegt: www.biohof-betz.de www.koestliches-vom-land.de www.allesregional.de


12 | Meinung

IN-direkt | 6. Mai 2022

Tempolimit?

Seit vielen Jahren gibt es in Deutschland hitzige Diskussionen über ein generelles Tempolimit. Der UkraineKrieg und die dadurch gestiegenen Energiekosten haben die Debatte belebt. Welche Auswirkungen hätte ein Tempolimit? Das deutsche Autobahnnetz hat eine Länge von rund 13.000 Kilometern. Nach Angaben des Automobilclubs von Deutschland (AvD) sind davon bisher rund 3.900 Kilometer mit einem Tempolimit – meist zwischen 80 und 120 Stundenkilometern – belegt. Die restlichen 9.100 Kilometer sind ohne Begrenzung, wenngleich dort eine Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern gilt. In Europa haben alle Staaten ein Tempolimit. Für Autofahrer auf Autobahnen oder vergleichbaren Straßen liegt es innerhalb der EU zwischen 100 Stundenkilometern in Norwegen und 140 Stundenkilometern in Polen. (tis)

KONTRA Ich bin absolut gegen ein Tempolimit – und das hat zweierlei Gründe. Zum einen ist das die persönliche Sicht, zum anderen sprechen wirtschaftliche Aspekte gegen eine generelle Höchstgeschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde auf deutschen Autobahnen. Ein Tempolimit schadet meiner Meinung nach unseren wirtschaftlichen Aspekten. Da ich viel in Amerika bin, weiß ich, wie extrem hoch dort der Stellenwert unserer Autos ist; in erster Linie natürlich von Audi, BMW, Mercedes und Porsche. Das sind die Produkte, die sich ein Amerikaner wünscht. Die Amerikaner wissen, dass wir das einzige Land auf der Welt sind, wo man schnell fahren darf. Deshalb sagen die Amerikaner: „Wenn ich mir so ein Auto kaufe, das dieses Tempo auf der Autobahn aushält,

dann kann ich auch mit diesem Auto ein Leben lang 55 Meilen pro Stunde fahren (80 bis 90 Kilometer pro Stunde).“ Ein Tempolimit würde also in erster Linie die Autoindustrie treffen, weil damit dieses Markenzeichen des schnellen, robusten deutschen Autos, dieses herausragende Verkaufsargument, nicht mehr gültig wäre. Und wir wissen ja: Wenn es in der Autoindustrie krankt, wenn dieses Wirtschaftssegment kein Geschäft mehr macht, dann geht es uns allen auch schlecht. Wir sollten uns also nicht selbst beschneiden. Wir dürfen uns dieses Alleinstellungsmerkmal nicht nehmen lassen. Sonst erhält Elon Musk mit Tesla noch mehr Rückenwind – obwohl seine Autos schrecklich aussehen. Dabei sind wir doch die berühmtesten Autobauer. Und

Foto: Die Autobahn GmbH des Bundes Südbayern

Deutschland ist das einzige Land in Europa ohne Geschwindigkeitsbegrenzung

Ein Tempolimit schadet der Autoindustrie

auch das Argument Einsparung und Unfallhäufigkeit sehe ich differenziert. Durch meine persönlichen Erfahrungen von zig Tausenden von Kilometern pro Jahr auf deutschen Autobahnen, weiß ich, dass die Meisten sowieso in der Regel zwischen 130 und 140 Kilometer pro Stunde unterwegs sind. Das ist auch meine Geschwindigkeit. Ein Tempolimit würde also gar nicht so viel ändern. Ich glaube, dass man den Menschen die Freiheit und die Freude lassen sollte, wenn sie ein paar Mal im Jahr schnell fahren wollen. Unser Leben ist sowieso zu sehr durch Verbote eingeschränkt. Wer Spaß hat, sich einen Sportwagen leisten kann, der vermutlich sowieso die meiste Zeit in der Garage steht, der kann auch mal am frühen Sonntagmorgen

schnell fahren. Das stört dann niemanden. Und durch die paar Mal erhöht sich auch nicht sonderlich der allgemeine Benzinverbrauch. Außerdem glaube ich, dass durch ein Tempolimit nicht viel weniger Unfälle passieren. Denn die Leute, die schneller fahren, können meist Auto fahren und wissen, wie man mit einem Fahrzeug umzugehen hat.

ZUR PERSON

Oliver Mayer (64) ist Rennfahrer, Geschäftsmann und Inhaber von „Mayer Classic Cars“. Er betreibt ein Autohaus in Ingolstadt und ein Museum mit insgesamt 150 Oldtimern.


Meinung | Anzeige | 13

IN-direkt | 6. Mai 2022

Ein Tempolimit senkt das Unfallrisiko und entlastet die Umwelt Ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen ist längst überfällig. Wir sind das einzige Land in Europa, das keine Geschwindigkeitsbregrenzung hat. Für ein Tempolimit sprechen gleich mehrere Gründe: Zum einen senken wir damit das Unfallrisiko, zum anderen tragen wir einen nicht unerheblichen Teil dazu bei, die Umwelt zu entlasten. Für mich persönlich sind beide Gründe existenziell wichtig. Bei dieser Diskussion lohnt sich ein Blick in unser Nachbarland Österreich. Seit Jahren ist dort die Geschwindigkeit auf den Autobahnen begrenzt. Die Unfallgefahr wurde damit gesenkt, der Verkehr ist viel entzerrter, relaxter und lockerer. Dort wird nicht in dieser Vehemenz und Aggressivität aufgefahren, gedrängelt und über-

holt. Der Verkehr fließt gleichmäßiger und konstanter. Das Einzige, was ich ablehne, wäre Tempo 100. Da schläft man beim Fahren ein. Aber mit 130 Kilometern pro Stunde kommt man komfortabel vorwärts und erzielt einen guten Mix aus Verbrauch und Geschwindigkeit. Und wenn diejenigen, die gerne schnell fahren, ehrlich sind, so erkennen sie doch, dass man mit Vollgas auf den deutschen Autobahnen bei dem aktuellen Verkehr nicht viel Zeit hereinholen kann. Da zieht dann wieder ein Lastwagen nach links raus und man muss warten. Das bedeutet einfach nur Stress. Natürlich kann ich die Argumente verstehen, die sich auf die Einschränkung der Freiheit beziehen.

Ich bin ebenfalls ein sehr freiheitsliebender Mensch. Allerdings passt die freie Fahrt ohne Tempolimit nicht mehr in die heutige Zeit. Wenn ich Freiheit haben und schneller fahren will, dann kann ich auf die Rennstrecke gehen. Inzwischen kann man Rennstrecken sogar mieten und man kann Fahrertrainings im Hochgeschwindigkeitsbereich machen. Sowieso liegt mir viel an der Sicherheit. Ich komme ursprünglich aus dem Fahr- und Sicherheitsbereich. Die Audi-Driving-Experience in Neuburg an der Donau war mein Baby. Deshalb ist mir Tempo 130 ein unheimliches Anliegen, gerade weil ich aus dieser Erfahrung heraus weiß, dass viele Menschen bei hohen Geschwindigkeiten überfordert sind. Parallel dazu

will ich dafür sorgen, dass Fahrund Sicherheitstraining für 18bis 24-Jährige verpflichtend umgesetzt werden sollen. Das wäre eine Aufgabe des ADAC. Dazu sind Test für die Fahrtüchtigkeit ab 65 Jahre wichtig. Das sind genau die Altersgruppen, bei denen wir steigende und erhöhte Unfallzahlen registrieren. Auch für sie wäre ein generelles Tempolimit auf der Autobahn ein wichtiger Punkt, um das Unfallrisiko zu senken.

ZUR PERSON

Kurt Sigl (64) lebt in Ingolstadt und ist Präsident des Bundesverbandes eMobilität (BEM).

SWI und FCI: Aktionstag für Schulklassen zu gewinnen Spannende Erlebnisse rund um Nachhaltigkeit und Umweltschutz am Audi Sportpark Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz sind mit die bedeutendsten Themen unserer Zeit. Als regionaler Energieversorger ist es den Stadtwerken Ingolstadt ein besonderes Anliegen, vor allem der nächsten Generation das nötige Rüstzeug in diesen Fragen mitzugeben. Gemeinsam mit dem langjährigen Sponsoringpartner FC Ingolstadt 04 verlosen die SWI deshalb unter dem Titel „Unsere Schanz, unsere Zukunft – der Aktionstag rund um Nachhaltigkeit und Umweltschutz“ einen spannenden Tag für eine Schulklasse im und am Audi Sportpark mit vielen Höhepunkten: n Führung durch den Audi Sportpark inklusive interessanten Infos zur Energieversorgung des Stadions n Führung durch die Energiezentrale der Stadtwerke am Stadion n Vortrag eines Umweltpädagogen zum Thema Nachhaltigkeit und Tipps zum Energiesparen

n Meet & Greet mit zwei Spielern des FC Ingolstadt n Audi Sportpark von oben: Fahrt mit dem SWI-Hubsteiger auf 22 Meter Höhe n Segways und E-Scooter zum Testen

Anmeldung Lehrer, die Interesse haben, melden ihre Klasse bis zum 31. Mai 2022 unter sw-i.de/nachhaltigkeitstag zum Gewinnspiel an. Stattfinden wird der Tag im Juli vor den Sommerferien. Das Los

entscheidet, welche Klasse den Nachhaltigkeitstag gewinnt. Am Gewinnspiel teilnehmen können Klassen von der 7. bis zur 9. Jahrgangsstufe. Also, auf geht’s, liebe Schülerinnen und Schüler, motiviert eure Lehrer!


14 | Muttertag

IN-direkt | 6. Mai 2022

„Danke Mama – was ich dir schon immer einmal sagen wollte“

So besonders grüßen und würdigen Leser unserer Zeitung ihre Mama zum Muttertag

„Für die beste Mama der Welt! Heute am Muttertag ist eine gute Gelegenheit, dir für all deine Liebe zu danken und dir mal wieder zu sagen, dass Du einfach die beste Mama der ganzen Welt bist!“ Elias Saad (12) und Yunes Saad (7), Schüler aus Ingolstadt

„Liebe Mama, danke, dass ich dich zu den wichtigsten Menschen in meinem Leben zählen darf. Dank dir bin ich zu einem, wie ich finde, ganz guten Typ geworden. Du bist meine Ratgeberin in fast allen Lebenslagen. Und du verwöhnst mich. Deine Kochkünste zum Beispiel sind grandios. Ich bin sehr stolz darauf, dass du meine Mama bist, denn du bist immer für mich da - egal wieviel Blödsinn ich mache und egal wie schwierig es mit mir ist. Hab dich ganz doll lieb.“ Quirin Gerstberger (22), Student aus Wettstetten

„Zunächst muss ich die Welt ja aufklären, dass Catello mein Künstlername ist und du mir nicht böse bist, diesen mehr zu verwenden als meinen Geburtsnamen. Überhaupt habt ihr, meine Eltern, mich immer unterstützt in meiner Karriere als Zauberkünstler. Auch heute noch sitzt ihr in vielen meiner Vorstellungen und ich bin sicher, ihr kommt auch am 29. Mai wieder zur ,Family Magic Show’, so dass diese nicht nur für die Gäste zur einer Familienveranstaltung wird, sondern auch ganz persönlich für mich. Andererseits hast du dich wohl auch gefreut, als ich vor elf Jahren einen weiteren Job als Mathematik-Lehrer angenommen habe, denn du hast mir immer dazu geraten, mein Talent als Lehrender zu nutzen. Und zuletzt bist du nicht nur die beste Mama sondern auch die beste Oma, die man sich vorstellen kann.“ Sven Catello, Zauberkünstler aus Ingolstadt

„Du denkst dir bestimmt manchmal ,Kinder waren schon ‚ne dumme Idee‘ - wenn ich auf all meine Dummheiten zurückschaue, wäre das auf jeden Fall gerechtfertigt. Ich möchte heute von Herzen ,Danke Mama’ sagen. Dafür, dass du - egal zu welcher Zeit – immer ein offenes Ohr für mich hast, mir mit Rat und Tat zur Seite stehst und mich immer ermutigst, meinen Weg zu gehen. Zum Muttertag kommen meine Grüße dieses Jahr nicht persönlich, dafür mit diesen Zeilen aus dem fernen Kanada: Hab dich lieb Mama.“ Julia Löser (17), Schülerin aus Gerolfing. derzeit als Austauschschülerin in Kanada

„Worte können nicht beschreiben, wie viel meine Mutter mir bedeutet. Was würde ich ihr heute sagen: Du hast nicht immer verstehen können, was mich antreibt. Und doch hast du mich unterstützt. Du konntest nicht immer nachvollziehen, was mir gefiel. Und doch hast du mich gewähren lassen. All meine Entscheidungen waren ganz anders als deine Vorstellung. Und doch du hast mich einfach sein lassen. Du hast mich kaum beschnitten und nur wenig begrenzt. So konnte ich groß werden, und das nicht nur von außen betrachtet. Erst als ich selbst Mutter war, konnte ich verstehen, was dies alles bedeutet. Erst als ich selbst Mutter wurde, konnte ich ermessen, was ist heißt, eine Mutter zu sein. Und darum möchte ich immer wieder und vor allem auch heute Danke sagen: Danke für mein Leben Danke, dass du immer an mich geglaubt hast Danke, dass du immer für mich da warst Danke, dass ich sein darf, wie ich bin Danke, dass du mein Fels in der Brandung warst Danke für all deine Liebe Danke für alles Danke, du bist meine Heldin! Ulrike Mommendey (51), geschichtenerzählende Krankenschwester aus Unterstall


Muttertag | 15

IN-direkt | 6. Mai 2022

„Liebe Mama, du bist unser Fels in der Brandung. Keine Person gibt so selbstlos so viel wie du. Auch wenn es ab und zu ein wenig über das Ziel hinaus geht. Wir sind sehr stolz, dich Mama nennen zu dürfen. Danke für die kleinen Dinge, danke für die großen Dinge und für alle Dinge dazwischen. Ganz viel Liebe von uns an dich.“ Jennifer (39) und Florian Meyer (37) aus Ingolstadt

„Liebe Mama, zum Muttertag möchten wir dir ganz herzliche Zeilen überbringen: Danke, dass du immer für uns da bist, lässt alles stehen und liegen, wenn du merkst, dass wir dich brauchen oder es uns nicht gut geht. Wir bewundern deine Geduld und Gabe, mit allen Leuten klar zu kommen. Nicht jeder geht in seiner Arbeit so auf wie du – früher als Krankenschwester und jetzt im Altenheim, aber auch unsere zwei Omas könnten sich keine bessere „Kümmerin“ wünschen. Wir sind glücklich, so eine junggebliebene Mutter zu haben, spontan und immer für jeden Spaß zu haben. Wir genießen jeden Tag mit dir, freuen uns schon sehr auf unseren gemeinsamen Urlaub und auf viel Zeit zusammen, weil DU einfach die BESTE bist.“ Laura Hertel (24), Erzieherin und Daniel (25), Sachbearbeiter im Vertrieb und Student, aus Neuburg

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¢ Stadtmitte ¢ Rothenturm

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16 | Kinder

KINDERSEITE

IN-direkt | 6. Mai 2022

Löwenzahn-Kunst B A S T E LT I P P :

Fantasievoller Löwenzahn-Blütendruck n n n n n

Wasserfarben Wasser Pinsel Papier Löwenzahnblüten

So einfach geht‘s: Die Wasserfarbe mit etwas Wasser dünnflüssig machen! Anschließend die Blüte ins Wasser tauchen und in die Farbe! Die getränkte Blüte auf das Papier drucken! Löwenzahn ist übrigens essbar! Blüte, Blätter und sogar die Wurzel. Die Blüten schmecken süßlich, die Blätter eher herb und die Wurzel bitter. Die Wurzel wird oft getrocknet und zu Pulver vermahlen, um als Kaffee-Alternative aufgebrüht zu werden. Aber probiert doch mal Blüten und Blätter als Salat oder als duftem Butterbrot!

Was ist

das ?

Das erste Wort ist ein wildes Tier. Das zweite Wort putzt du nach dem Aufstehen und vor dem Schlafengehen, bis es schäumt. Zusammen leuchtet es in tausend goldenen Sonnen. Welches Wort suchen wir?

Ausmalbild Sudoku Kids

Welcher

Zahn

kann nicht in den

Apfel

beißen?

In jeder Reihe müssen vier unterschiedliche Bilder sein – die Reihe quer als auch hoch. Kannst du die noch fehlenden Bilder in die richtigen Felder zuordnen?

Fotos: Freepik: macrovector, brgx und Maike

Complete the series


Kinder | 17

IN-direkt | 6. Mai 2022

Kinder entdecken

den Wald

Im aktuellen Interview unterhält sich IN-direkt diesmal mit der Ergotherapeutin Janina Strobel. Ihr Ziel ist es, Familien mit kleinen Kindern in ihrem Vor-Ort-Kurs zu vermitteln, wie wichtig der Wald für das kindliche Erleben sein kann und wie man einen Ausflug spannend gestalten kann. Frau Strobel, der Titel Ihres Kurses lautet „Kinder entdecken den Wald“. Welche Geheimnisse können Sie denn lüften? Kinder setzen sich automatisch sinnlich mit der Umwelt auseinander. Sie drehen ein Blatt um und entdecken eine Ameise, zupfen Rinde ab und entdecken einen Käfer und seine Bewegungsgänge. Ein Baum, der innen hohl ist, hört sich beim Beklopfen anders an als ein gesunder Baum ... Und welche Ziele verfolgen Sie zusammen mit den Kindern? Das Erleben des Waldes mit allen Sinnen, Erkunden und Entdecken von Tieren und Naturmaterialien; kreatives Auseinandersetzen mit den natürlichen Gegenständen im Wald und der Spaß an der Bewegung. Wie muss man sich den Ablauf der Veranstaltung vorstellen? Ich habe für die erlebnisorientierte Führung den „Fledermaus-Sinnespfad“ gewählt, da die Zielgruppe Familien mit Kindern bis drei Jahre ist und der Weg mit seinen verschiedenen Stationen gut für das Entwicklungsalter geeignet ist. Zum Einstieg gebe ich den Kindern einen kurzen, kindgerechten

Einblick, was wir im Wald alles erleben und entdecken können und statte sie mit Becherlupen und Butterbrottüten aus, die sie später zum Beobachten und Erkunden benötigen. Sinn und Zweck ist es nicht, darauf alle Sinnesstationen „abzulaufen“. Die Kinder dürfen auch immer wieder in ihrem eigenen Tempo den Wald mit seinen vorhandenen Naturmaterialien erkunden, um zum Beispiel auf einem großen Laken ein Naturbild zu legen. Oder mit der Becherlupe kleine Insekten zu beobachten; mit Stöcken ein Tipi zu bauen, auf dem Waldboden liegend, mit geschlossenen Augen den Geräuschen und Gerüchen nachzuspüren. Der Pfad bietet die Möglichkeit über einen liegenden Stamm zu balancieren, mit Stöcken Weitwurf zu machen oder in eine Sandgrube zu springen. Jedes Kind kann sich gemäß seinem Entwicklungsstand und seiner Bewegungsmöglichkeit mit den vorgegebenen Stationen auseinandersetzen. Haben die Kinder von heute ein anderes Verhältnis zum Wald als früher? Der Wald als natürlicher Erlebnis-

raum ist vielen Kindern aus städtischem Umfeld nicht vertraut, ihnen fehlt der Zugang, durch eine immer technologischer werdende Umwelt. Selbst Kinder im ländlich geprägten Raum nutzen den Wald nicht mehr als natürlichen Spielraum, was vermutlich auch mit dem immer größer werdenden Sicherheitsbewusstsein der heutigen Eltern zusammenhängt. Das Verhältnis zum Wald hat sich dadurch sicherlich verändert. Er wird nicht, wie bei früheren Generationen, als Freiraum, in dem man unbeobachtet war und Abenteuer erleben konnte, wahrgenommen. Hilft Ihr Seminar auch bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen? Das gemeinsame Erleben in der Gruppe und Bewältigen von „kleinen“ Herausforderungen fördert nachweislich die sozialen Kompetenzen. Da der Wald ein offener Raum ist, sind die Kinder noch viel mehr darauf angewiesen, aus der Sicherheit der Gruppe heraus zu erkunden und zu agieren. Alleingänge aus der Gruppe heraus können dann schnell gefährlich werden oder als gefährlich erlebt werden.

Sind die Kinder nach dem Erlebnis Multiplikatoren in der Familie? Das kindliche Prinzip „wovon ich begeistert bin, begeistere ich auch meine Umwelt“, kann durchaus dazu führen, dass Kinder Anstoß geben, dass Eltern mit ihnen in den Wald gehen. Frau Strobel, wir danken für das Gespräch! (ULi)

I N FO S Vor-Ort-Kurs: Kinder entdecken den Wald, Walderlebniszentrum Schernfeld, Erzweg, 85132 Schernfeld Freitag, 13.05.2022, 15.30 bis 17.00 Uhr Anmeldeschluss: 09.05.2022 Seminaranmeldung: www.aelf-ip.bayern.de/ ernaehrung/familie/272921/ index.php Oder folgender QR-Code:


18 | Rätsel

IN-direkt | 6. Mai 2022

RÄTSELSEITE für Groß und Klein

Ansprache, Vortrag

Orchesterleiter

Spionin, weiblicher Spitzel

Wintersportgerät

Abk. für bayerisch: Deutsches Rettich Rotes Kreuz franz. Schauspieler (Alain)

Abstreitender

Insel der Kykladen Spielleitung (Kunst, Medien)

Feier, Party (ugs.)

Bad im Spessart

Beingelenk

Grundgedanke

Halt, Unterbrechung

kurzhaariger Schoßhund

Schmuckstein

feinkörniges Stärkemehl

Fruchthülse

an jener Stelle

ein Gewebe

Hochschule (Kurzwort)

saure Flüssigkeit zum Würzen

Einschnitt, Vertiefung

ital. Tresterbranntwein

eine Farbe

Steigen und Fallen des Wassers

das klassische Altertum hohe Männersingstimme

russische Halbinsel

Bundesstaat der USA

ausreichend

Kavala Restaurant Küstenstaat Brasiliens

Flankenbatterie 105 85051 Ingolstadt (0 15 15) 749 62 47 ( (0 84 56) 923 98 00

Längenmaß

trainieren

Entwicklungsrichtung, Tendenz

eine Behörde

Himmelsrichtung

Schwierigkeitsgrad: Einfach

Hundename

ital. Mittelmeerinsel

Überbringer

Pflanze mit fleischigen Blättern

Würde, Ansehen

stechen (ugs.)

frühere frz. Währungseinheit Roman von Stephen King

Feldund Wiesentier

Abendkleid

unverfälscht

Schwierigkeitsgrad: Einfach

Gesangsstück

englischer Physiker (Isaac)

dickflüssig (Soßen)

Kerbtier

Abschiedsgruß Kanton der Schweiz Tapferkeit

ägyptische Hauptstadt

im Vordergrund; führend

männlicher Nachkomme Nadelbaum, Taxus

zähflüssiges Kohleprodukt

Kopernikusstraße 17 85092 Kösching (0 15 15) 749 62 47 ( (0 84 56) 923 98 00

Hab-, Raffsucht

Beste, Siegerin Wüsteninsel

nordamerik. Wapitihirsch

Oper von Verdi

ein Wacholderbranntwein

Witzig!

Mama, die anderen Kinder lästern in der Schule über mich. Sie sagen, ich sehe aus wie ein Mafioso. – Ok, ich kümmere mich darum. – Danke Mama, aber lass es wie ein Unfall aussehen. Kommt ein Mann zur Wahrsagerin und setzt sich vor die Kristallkugel. „Wie ich sehe, sind Sie Vater von zwei Kindern“, sagt die Wahrsagerin. „Das glauben SIE!“, erwidert er. „Ich bin Vater von drei Kindern.“ Die Wahrsagerin lächelt und antwortet: „Das glauben SIE!“ Sagt ein Mann zu seinem Freund: „Meine Frau macht eine dreiwöchige Diät.“ „Und wie viel hat sie schon verloren?“ „Zwei Wochen.“

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IN-direkt | 6. Mai 2022

g s re z e p te

Lieblr iOnr ts bä ue r in n e n de

Serie | 19 ZUR PERSON

Christa Weber (64) ist seit über zehn Jahren Kreisbäuerin und seit 35 Jahren Ortsbäuerin von Stammham. Backen ist ihre Leidenschaft. Sie legt dabei Wert auf saisonalen Kuchen, der fruchtig und nicht zu süß schmeckt – genau wie das nun von ihr vorgestellte Rezept des RhabarberSchmand-Kuchens.

Rezepttipp von Christa Weber :

RhabarberSchmand-Kuchen Der Mürbteig

Die Schmandmasse

Mürbteig kneten und ausrollen. Den in Stücke geschnittenen Rhabarber auf den Teig legen. Apfelsaft, Weißwein, Zucker und Pudding-Pulver zu einem Weinpudding kochen und über den Rhabarber streichen. Circa 25 Minuten bei 180 Grad vorbacken.

Eiweiß trennen. Eigelb mit Zucker schaumig rühren. Eiweiß steif schlagen. Arak, Vanillinzucker, Schmand und Stärkemehl unter die Eigelbmasse rühren und den steifen Eischnee unterheben. Die Schmandmasse über den Rhabarberkuchen geben und nochmal 25 Minuten backen. Nach dem Auskühlen mit einem klaren Tortenguss überziehen.

Zutaten

Für den Mürbteig  125g Butter  125g Zucker  1 Ei  250g Mehl  1 Pck. Vanillinzucker  1 TL Backpulver  750g Rhabarber Für den Weinpudding  250ml Apfelsaft  250ml Weißwein  50g Zucker  1 Pck. Vanillepudding-Pulver Für die Schmandmasse:  4 Eier  200g Zucker  5 bis 6 Tropfen Arak  1 Pck. Vanillinzucker  3 Becher Schmand  3 EL Stärkemehl


20 | Veranstaltungen

IN-direkt | 6. Mai 2022

VERANSTALTUNGEN E V E N T S I N I N G O L S TA DT U N D D E R R E G I O N 22. MAI

25. BIS 29. MAI

VOLKSTANZABEND

REICHERTSHAUSENER VOLKSFEST

Schutterhof, Ingolstadt

21. UND 22. MAI

FOODTRUCKFESTIVAL Volksfestplatz Eichstätt Das Foodtruck-Festival kommt wieder nach Eichstätt. Das Wochenende steht dabei ganz im Zeichen des Essens. Jeder Truck hat seine Spezialität auch in einer kleinen Taste-/ Probiergröße zu einem Spezialpreis mit an Bord. Natürlich kommen alle auch jenseits der Delikatessen auf ihre Kosten. Neben einem Kinderprogramm wird es auch wieder Live-Musik geben.

Beim Volkstanzabend können Volkstanzfreunde und Volkstanzfreundinnen zu einem echten bairischen Volkstanz wie Zwiefacher, Woaf, Walzer, Hirtamadl oder Sternpolka ihr Tanzbein schwingen, ganz gleich, ob Einsteiger oder Tanzbegeisterte. Der Volkstanzabend findet von 16 bis 20 Uhr im Schutterhof statt. Die echte traditionelle Volksmusik, gespielt von der Zandter Blasmusik, kommt nicht nur bei ausgesprochenen Volkstanzfreunden an. Auch andere Interessierte, vom „Zuagroasten“ bis hin zu alteingesessenen Bürger und Bürgerinnen lassen sich von dieser Musik verleiten, mitzutanzen.

Volksfestplatz am Bauhof, Sonnenstraße Der Geruch von gebrannten Mandeln, ausgelassene Stimmung im Bierzelt, Spaß und Nervenkitzel in den Fahrgeschäften: Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause dürfen in diesem Jahr wieder Volksfeste in Bayern stattfinden. Den Auftakt der Volksfestsaison im Landkreis Pfaffenhofen bildet traditionell Reichertshausen.

26. BIS 29. MAI

RITTERTAGE GRÜNAU Renaissance-Jagdschloss Grünau bei Neuburg a.d. Donau Mit allen Sinnen können große

und kleine Besucher das Jagdund Renaissance Schloss Grünau erleben. Dort dreht sich alles um das Leben der Ritter und Landsknechte. Historisches Ambiente mit Spielen, Markt und Tanz bei Fackelschein bis 22 Uhr. Handwerker aus den Ländereien demonstrieren Ihr Können und bieten ihre Waren feil. Speis und Trank mit Gauklern, Musikern und Feuerspektakel. Kampfeslustige Rittersleute und Gäste können beim Bogenturnier und beim Schwertkampf ihre Kräfte messen. Einen weiteren Höhepunkt bieten „die Ritter der silbernen Rose“ - reitbegeisterte Zeitgenossen, die sich dem Darstellen der ritterlichen Exerzitien mit ihren Pferden verschrieben haben. Abgerundet wird das Bild durch ihre Ausrüstung, Hufeisenwerfen und einem Kinderritterturnier.


Veranstaltungen | 21

IN-direkt | 6. Mai 2022

Meute

„Wie die Eventhalle im Freien“

Veranstalter Birgit Giesl und David Krebs über die neue Open-Air-Reihe „Live im Tilly“ Frau Giesl und Herr Krebs, es scheint sich nun zu bewahrheiten, dass aller guten Dinge drei sind. David Krebs: Das ist richtig. Das „Live im Tilly“ haben wir bereits zweimal organisiert, mussten es allerdings aufgrund der CoronaPandemie wieder absagen. Nun wird es endlich vom 31. August bis 6. September stattfinden. Wir stecken bereits mitten in der Werbung und der Vorverkauf läuft bislang gut. Bei einigen Auftritten muss man sich bereits sputen. Für „Martina Schwarzmann“ sind beispielsweise aktuell von den 1500 bestuhlten Plätzen nur noch rund 100 Tickets verfügbar. Auch für „Haindling“ sind nur noch rund 200 Tickets im Umlauf. Wir sind also guter Dinge, dass wir sieben interessante Tage, mit tollen Künstlern und begeisterndem Publikum erleben werden – nun muss nur noch das Wetter passen, dann ist alles fein.

Was bietet die neue Open-Air-Reihe? Krebs: Wir haben sieben Künstler an sieben Tagen (siehe Kasten Programm, d. Red.). Wir finden dazu im Tilly natürlich einen perfekten Rahmen vor. Es wird eine große Bühne darin stehen, verschiedene Essensstände, FoodTrucks und ein gutes Getränkeangebot runden das Konzert-Feeling ab. Es wird dazu am Sonntag einen Biergarten geben, der als Frühschoppen gedacht ist. Dazu spielt die „Donautaler Blaskapelle“. Sie setzen bewusst auf unterschiedliche Geschmäcker bei den Künstlern. Birgit Giesl: Wir haben für viele Geschmäcker etwas dabei, also alters- und genreübergreifend. Es handelt sich dabei um das gleiche Konzept wie in der Eventhalle. Es ist quasi das bewährte Konzept der Eventhalle im Freien, verbunden mit einer coolen Location.

Was eint die Künstler? Krebs: Bis auf „Meute“ sind wir im bayerisch-österreichischen und südtiroler Mundart-Slang geblieben. Wir haben zwei österreichische Künstler, mit „Edmund“ und „Hubert von Goisern“ dabei, dazu „Herbert Pixner“ aus Südtirol und mit „Dicht & Ergreifend“ bayerischer Hip-Hop sowie die Kultband „Haindling“. Warum haben Sie sich für „Meute“ entschieden? Giesl: „Meute“ kommen aus Hamburg. Sie vertonen Hits aus der Techno-Elektro-Szene in BrassBesetzung. Persönlich finde ich es schön, dass wir einen Ausreißer dabei haben. Krebs: „Meute“ ist gerade mit Sicherheit die angesagteste Band. Erst kürzlich haben sie auf dem „Coachella Valley Music and Arts Festival“ in Amerika gespielt. Sie werden aktuell sehr gehypt. Dazu unterstützt sie „Ätna“ als Support.

Das Programm Mi, 31. August: Do, 1. September: Fr, 2. September: Sa, 3. September: So, 4. September: Mo, 5. September: Di, 6. September:

Martina Schwarzmann: Ganz Einfach Meute: Puls-Tour 2022 und Guests: Ätna Dicht & Ergreifend und Guest Edmund und special Guests: Folkshilfe Haindling – Sommerkonzert 2022 und Roland Hefter Herbert Pixner – Projekt Tour 2022 Hubert von Goisern & Band – Zeiten & Zeichen Tour 2022

Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen und online unter „Ticketmaster“ und „Eventim“

Die Dresdner sind musikalisch ziemlich ausgeflippt; ein experimentelles Elektro-Duo, mit einer Hammer-Bühnenshow. Auf was freuen Sie sich am meisten? Giesl: Ich freue mich schon sehr auf „Meute“. Krebs: Da muss jetzt leider ausscheren. Ich freue mich am meisten auf „Edmund“. Giesl: Das geht ja jetzt voll weit auseinander (lacht). Und natürlich ist die Vorfreude bei Ihnen groß, dass es nun endlich losgeht. Krebs: Die Freude ist aktuell allgemein groß, weil wir unserer Leidenschaft wieder nachgehen und Veranstaltungen organisieren dürfen – auch wenn bei Veranstaltungen im Inneren der Zuspruch noch zu Wünschen übrig lässt. Aber es ist ein Anfang.

ZUR PERSON Seit rund zehn Jahren organisieren Birgit Giesl (43) und David Krebs (49) in der Ingolstädter Eventhalle am Westpark bis zu 150 Veranstaltungen pro Jahr - verschiedenen Genres und unterschiedlichen Publikums. Sängerin Christina Stürmer trat beispielsweise in der Eventhalle bereits auf und auch Rapper Alligatoah, die Kabarettisten Serdar Somuncu, Florian Schroeder sowie Chris Tall. „Live im Tilly“ findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Neben Giesl und Krebs gehören noch Frank Mittag und Norbert Stark zum Organisationsteam.


22 | Sport | Anzeige

IN-direkt | 6. Mai 2022

Hallo Sportler, mein Name ist Luca und ich bin ein Auszubildender im Decathlon in Ingolstadt. Ich habe im Decathlon angefangen, da ich bereits seit ich ein kleines Kind war, Fußball spiele und mein Hobby zum Beruf machen wollte. Ich arbeite in der Teamsport-Abteilung und werde nach meiner Ausbildung bei Decathlon bleiben und als Ausbilder weiter machen, da das Arbeitsklima sehr angenehm ist und ich gerne im Kundenkontakt bin.

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40 JAHRE - AUTOHAUS B13 UNSERE JUBILÄUMSANGEBOTE Familienunternehmen mit Tradition & Leidenschaft für das Auto 2022 ist für uns ein bedeutsames Jahr, feiert unser Autohaus doch 40-jähriges Jubiläum. Daher steht auch das große Jubiläumsjahr im Zeichen der Weiterentwicklung: Unser Standort Neuburg an der Donau wird aktuell enorm vergrößert, darunter die Büroräume, das Reifenlager, die Werkstatt und das Ersatzteillager. Eine Erweiterung erfährt auch unser Portfolio: Seit dem 1. Mai 2022 bietet unser Team am Standort Karlskron den Service nicht nur für ŠKODA, sondern auch für SEAT und CUPRA an.

EIN ANGEBOT1 DER ŠKODA LEASING²:

FABIA ACTIVE 1.0 MPI 44 KW Energy-Blau, 5-Türer, LED-Hauptscheinwerfer, DAB+, Nebelscheinwerfer, Beheizbare Außenspiegel, Spurhalteassistent, uvm.

Sonderzahlung (Überführung): 995,00 € Jährliche Fahrleistung:

10.000 km

Fahrzeuglistenpreis ab: 15.590,00 €

Vertragslaufzeit:

48 Monate

Mtl. Leasingrate:

129,00 €

Kraftstoffverbrauch in l/100km: innerorts 5,6; außerorts 3,7; kombiniert 4,4; CO2-Emission, kombiniert: 101 g/km (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007). Effizienzklasse: B 3

JUBILÄUMSPREIS BARKAUF

13.940,00 € EIN ANGEBOT1 DER ŠKODA LEASING²:

KAMIQ AMBITION 1,0 TSI 81 KW Energy-Blau, 5-Türer, 16” Leichtmetallfelgen, Lederlenkrad mit Multifunktionstasten, Radio Swing 6,5”, Spurhalteassistent, Digitaler Radioempfang DAB+, uvm. Fahrzeuglistenpreis ab: 25.900,00 €

Sonderzahlung (Überführung): 995,00 € Jährliche Fahrleistung:

10.000 km

Vertragslaufzeit:

48 Monate

Mtl. Leasingrate:

209,00 €

Kraftstoffverbrauch in l/100km: innerorts 5,8; außerorts 4,1; kombiniert 4,7; CO2-Emission, kombiniert: 108 g/km (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007). Effizienzklasse: A 3

JUBILÄUMSPREIS BARKAUF

22.740,00 € EIN ANGEBOT1 DER ŠKODA LEASING²:

OCTAVIA RS 2,0 TSI 180 KW Candy-Weiß, 7-Gang-automatik, KESSY, MatrixLED-Hauptscheinwerfer, Sport-Lederlenkrad, Parksensoren vorne und hinten, Wireless SmartLink, beheizbare Außenspiegel, uvm. Fahrzeuglistenpreis ab: 41.930,00 €

Sonderzahlung (Überführung): 995,00 € Jährliche Fahrleistung:

10.000 km

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48 Monate

Mtl. Leasingrate:

Kraftstoffverbrauch in l/100km:3 innerorts 9,0; außerorts 5,1; kombiniert 5,1; CO2-Emission, kombiniert: 149 g/km Effizienzklasse: C 3

355,00 €

JUBILÄUMSPREIS BARKAUF

36.540,00 €

KAROQ SPORTLINE 2,0 TSI 140 KW

SCALA AMBITION DSG 1,0 TSI 81 KW

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Leasing-Sonderzahlung: Jährliche Fahrleistung: Vertragslaufzeit: Mtl. Leasingrate 2: Jubiläumspreis Barkauf:

Leasing-Sonderzahlung: Jährliche Fahrleistung: Vertragslaufzeit: Mtl. Leasingrate 2: Jubiläumspreis Barkauf:

Leasing-Sonderzahlung: Jährliche Fahrleistung: Vertragslaufzeit: Mtl. Leasingrate 2: Jubiläumspreis Barkauf:

995,00 € 10.000 km 48 Monate 329,00 € 1 35.940,00 € 1

Kraftstoffverbrauch in l/100km:3 innerorts 8,1; außerorts 5,7; kombiniert 6,6; CO2-Emission, kombiniert: 150 g/km Effizienzklasse: C 1

Wir erstellen Ihnen auch gerne Ihr individuelles Jubiläumsangebot!

995,00 € 10.000 km 48 Monate 235,00 € 1 21.640,00 € 1

Kraftstoffverbrauch in l/100km:3 innerorts 5,9; außerorts 4,0; kombiniert 4,7; CO2-Emission, kombiniert: 107 g/km Effizienzklasse: A

995,00 € 10.000 km 48 Monate 279,00 € 1 27.940,00 € 1

Kraftstoffverbrauch in l/100km:3 innerorts 7,0; außerorts 4,8; kombiniert 5,6; CO2-Emission, kombiniert: 129 g/km Effizienzklasse: B

Angebote gültig bei Bestellung bis zum 31.05.2022. Die Abbildungen können Ausstattungsabweichungen enthalten. Die Barkaufpreise sind inkl. Überführungskosten.

² Ein Angebot der ŠKODA Leasing, Zweigniederlassung der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler, gemeinsam mit dem Kunden, die für den Abschluss des Leasingvertrags nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Bonität vorausgesetzt. Alle Werte inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer. Das Angebot stellt eine Beispielrechnung dar. Gerne unterbreiten wir Ihnen auch ein individuelles auf Sie zugeschnittenes Leasingangebot. 3 Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2018 ersetzt der WLTP den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Wegen den realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Aktuell sind noch die NEFZWerte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet.

AUTOHAUS AN DER B13 GmbH & Co. KG Münchener Str. 29, 85123 Karlskron, Tel. 08450 9270-0 / Heideckstr. 8, 86633 Neuburg an der Donau, Tel. 08431 90946-0 info@autohausB13.de / www.autohausB13.de