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41 I Pierre Benoit, Kommunikation SWISSCURLING

Der Allround-Sportler und Kommunikator

D

er neue Kommunikationschef von SWISSCURLING ist seit ­frühester Kindheit eng mit dem Sport verbunden. Schon mit elf Jahren spielte er in den Junioren des BSC Young Boys Fussball und hielt dem Verein während neun Jahren die Treue, ehe er ­seine fussballerische Karriere in Österreich beim Grazer AK b ­ eendete.

Daneben interessierte sich der in Bern aufgewachsene Neuenburger auch für Tennis, Handball und Eishockey und, ab 1974, auch für Curling. Seine Begeisterung für den Sport mit Stein und Besen lösten die Attingers mit ihrem begeisternden Auftritt an der WM 1974 im Berner Allmend­ stadion aus. Nach seiner Berufung als damals jüngster «Bund»-Redaktor an die traditionelle Berner Tageszeitung übernahm Benoit auch die Verantwortung für Curling innerhalb der Redaktion und berichtete selbst über diesen Sport, so auch von den Olympischen Spielen 1988 in Calgary und 1992 in Albertville. Als Leiter des Sport-Ressorts am «Bund» zeichnete Benoit während Jahren für Beilage und Berichterstattung der internationalen «Bund»-Trophy in Bern verantwortlich. Benoit war dann in allen Sparten des Journalismus tätig, und zeichnete neben seinem Engagement am «Bund» beispielsweise verantwortlich für den Berner Fernsehstart («Bernsehen», später «TeleBärn»), war während zwölf Jahren Chefredaktor des Eishockey-Magazins «Slapshot», Verfasser zahlreicher Sport-Bücher, Radioreporter für das damalige Radio Förderband und Ausbilder junger Sportler im ­Medienverhalten. 1995 erfolgte die Berufung zum Kommunikationschef des Schweizerischen Fussballverbands. Für die Kommunikation der Nationalmannschaft zeichnete Benoit an drei Europa- und einer Weltmeisterschaft verantwortlich, dazu an unzähligen Junioren Europa- und Weltmeisterschaften und für die FIFA war er ebenfalls an drei Weltmeisterschaften als Medienchef eines Stadions zuständig. Ende 2010 verliess Benoit den SFV und nahm nun im September 2011 nach Anfrage von Präsident Louis Moser und Chef Marketing Claude Blatter die Stelle als Kommunikationschef von SWISSCURLING an. «Ich freue mich auf diese neue Herausforderung in einer Sportart, die mir ausserordentlich gut gefällt. Die Zusammenarbeit mit dem Exekutivkomitee, den verantwortlichen Trainern und den Spitzenspielern verläuft bisher ausgezeichnet und ich blicke zuversichtlich und voller Tatendrang in die Zukunft», sagt Benoit.

Die Attingers weckten an der WM 1974 Benoits Interesse am Curling.

Foto: Max Füri

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