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33 I Europameisterschaften in Moskau 2011

s­orgen, doch in der entscheidenden Begegnung um die WM-Qualifikation gegen Tschechien spielte Flims dann doch wieder in der Standardbesetzung und holte den entscheidenden Sieg. Armin Harder, Leistungssportchef bei SWISSCURLING, zeigte sich von der Zusammenarbeit zwischen Teams und Coaches begeistert. «Diese Zusammenarbeit ist sicherlich als sehr positiv zu werten. Bei der Beurteilung der Leistungen darf man nicht vergessen, dass für die Aktiven alles neu war, ihnen jegliche Erfahrung abging und der Druck gross war. Uns fehlt nach diversen Abgängen eine ganze Generation von Spitzenspielern. Wir müssen diese mit guten Trainings- und Coaching-Angeboten erst wieder heranziehen.» An Auswahlmannschaften, mit

denen etwa die Russen, die Chinesen und die Koreaner mit einigem Erfolg arbeiten, glaubt Harder nicht: «Das entspricht nicht dem Spirit im Curlingsport. Wir können die Teams höchstens beraten, wie sie sich auf den einzelnen Positionen weiterentwickeln können. Dazu braucht es aber ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Verband und den Spielern und wir sind nun mit dem neuen Komitee daran, dieses wieder aufzubauen.»

Fotos: © Copyright World Curling Federation / Richard Gray 2011

Claudio Pätz zeigt Skip Sven Michel, was zu tun ist.

Franziska Kaufmann verfolgt gespannt die Wischerarbeit ihrer Kolleginnen Marlene Albrecht und Christina Urech.

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