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IMMOWIN Ausgabe Oktober 2017

Mehr drin für Gewinn

Die Elbphilharmonie:

Vom Skandalprojekt zum Symbol eines neuen Selbstverständnisses

Der Salone Del Mobile 2017

Nirgendwo ist mehr Design

Salò

Einmal Gardasee, aber anders!

Die Malls der Zukunft:

Deutschlands fortschrittlichstes Einkaufszentrum

Kitzbühel

Ein Winter für alle Pr e i s € 8 , 5 0


Die Elbphilharmonie an der Spitze der Hamburger „HafenCity“

„Die Elbphilharmonie ist für mich auch ein Bau, der unserer offenen Gesellschaft entspricht. Ihre Architektur führt Unterschiedliches zusammen, ohne es gleichmachen zu wollen.“ Ex-Bundespräsident Joachim Gauck


Photo: depositphotos

„Eines Tages werden wir alle sehr stolz sein, dass auch zu unseren Zeiten mal etwas gebaut wurde, wo Menschen vielleicht in 50 und 100 Jahren noch sagen: Guck mal, das war damals im Jahr 2017 am 11. Januar.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel


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EDITORIAL

Neue Einblicke in spannende Welten

Liebe Leserin, lieber Leser, sicher kennen Sie das Gefühl: Es ist immer äußerst spannend und aufregend, etwas Neues zu kreieren, etwas Neues zu realisieren. Dabei spielt es dann auch keine Rolle, ob es die ganz großen oder die vermeintlich kleineren Dinge des Lebens sind. Das ist ohnehin subjektiv und liegt im Auge des Betrachters. Was auch gut so ist. Wichtig, nein, unerlässlich ist der Antrieb, der dahinter steckt. Neugier, Leidenschaft, Begeisterung, Ausdauer, das sind die entscheidenden Kräfte. Diese haben schließlich auch einen enormen Anteil daran, ob das Neue, nicht nur neu, sondern auch erfolgreich ist. Erfolg ist somit nicht das Ziel, sondern die Konsequenz. Als langjähriger Unternehmer kenne ich dieses Gefühl sehr gut. Es ist mein ständiger Begleiter, meine tägliche

Antriebsfeder. So wie bei vielen. Die besten Ideen entstehen aber meistens dann, wenn verschiedene Talente, Fähigkeiten, Sichtweisen und Haltungen zusammenkommen. Und die daraus resultierende Dynamik und Energie ist jedes Mal aufs Neue faszinierend. So war es auch, als wir angefangen haben, das neue Magazin IMMOWIN zu entwerfen. Der Anspruch war von Anfang an ganz klar: Nicht einfach Immobilien in den Mittelpunkt rücken, sondern hier ganz gezielt über den Tellerrand zu schauen, um neue Sichtweisen und Einblicke liefern zu können. Zu spannenden Themen, mit kraftvollen Bildern und mit Inhalten, die einfach hängen bleiben. Unsere Coverstory beschäftigt sich mit dem neuen kulturellen Zentrum Hamburgs, der beeindruckenden Elbphilharmonie. Nicht nur Italien-Liebhaber werden ins Schwärmen kommen, wenn Sie mit uns auf Reisen gehen und die Magie des Garda-

sees mal von einer anderen Seite näher kennenlernen. Wir waren auch zu Gast in Mailand auf dem Salone Del Mobile, der größten und bedeutendsten Möbelmesse der Welt. Eine Veranstaltung der Superlative, Sie werden staunen. In diesem Zusammenhang sind wir auf weitere Fragen gestoßen, die aktueller denn je sind: Wie sieht das Einkaufszentrum der Zukunft aus? Welchen Einfluss hat Smart Home auf unseren Wohnkomfort? Auch hier geben wir Ihnen mit unseren Antworten neue Einblicke und Perspektiven. Tauchen Sie nun ein in diese spannenden Welten und lassen sich hier inspirieren von den neuesten Entwicklungen und Trends. Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit IMMOWIN. Ihr Falk Raudies


INHALT

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Salò - einmal Gardasee, aber anders!

Coverstory

Die Elbphilharmonie: Vom Skandalprojekt zum Symbol eines neuen Selbstverständnisses

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INHALT

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Der Salone Del Mobile 2017 Nirgendwo ist mehr Design

Die Malls der Zukunft: Deutschlands fortschrittlichstes Einkaufszentrum

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Ausgewählte Referenzen

Ruhrturm, Essen

Steib Hof, Leipzig

City Tower, Offenbach

Barthels Hof, Leipzig


INHALT

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Kitzbühel Ein Winter für alle

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Golfen für den guten Zweck

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Investitionen mit Weitblick


Panoramablick über das traumhafte Städtchen Salò am Gardasee

Salò - einmal Gardasee, aber anders! "Heute Abend hätte ich können in Verona sein, aber es lag mir noch eine herrliche Naturwirkung an der Seite, ein köstliches Schauspiel, der Gardasee, den wollte ich nicht versäumen, und bin herrlich für meinen Umweg belohnt."

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Johann Wolfgang von Goethe


Kleine romantische Restaurants, vom Weinlaub überwachsen, und dazu eine Pizza mit Blick auf ruhig schaukelnde Segelboote vor der rot glühenden Abendsonne – das ist das bekannte „Gardasee-Gefühl“, von dem so viele Besucher schwärmen. Von jeher übt der Gardasee eine magische Faszination auf Künstler, Italien-Liebhaber und Urlauber aus. Auch uns hat es wieder einmal dorthin gezogen. Doch dieses Mal haben wir eine faszinierende Entdeckung gemacht, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten!

Nicht nur Goethe war ein begeisterter Gardasee-Freund und wusste dessen besondere Reize zu schätzen. Einfach jeder lässt sich vom „Gardasee-Gefühl“ anstecken. Für viele zählt dieses italienische Juwel zu den beliebtesten Reise- und Ausflugszielen. Gerade einmal vier Stunden Fahrt genügen, um die Bergwelt der Tiroler Alpen zu verlassen und in das italienische dolce vita der zahlreichen Uferstädtchen einzutauchen. Über Goethes Aufenthalt am Gardasee ist leider nicht viel bekannt. Heute

lässt sich kaum mehr nachvollziehen, welche Orte er besuchte und wo er damals verweilte. Eine der Sehenswürdigkeiten am Ufer des Sees hätte ihm jedoch mit Sicherheit besonders gut gefallen: Salò, die größte Stadt am Westufer, die sich in einer windgeschützten Bucht gelegen sanft an die umliegenden Moränenhügel schmiegt. Die Kleinstadt verkörpert wie wohl keine andere Siedlung am Ufer des Gardasees das italienische Lebensgefühl auf authentische und unberührte Weise – so unberührt jedenfalls, wie es heutzutage noch möglich ist. Echte


Die Hafenpromenade von Salò mit ihren pittoresken Arkaden

Geheimtipps werden sich am Gardasee wohl nicht mehr finden lassen. Denn selbstverständlich hat auch in Salò der Tourismus Einzug gehalten. Dennoch birgt die pittoreske Kleinstadt ein Geheimnis; das gleiche Geheimnis, das beispielsweise auch der ligurischen Siedlung Sestri Levante zu Gute kommt: Es sind die italienischen Familien, die hier im Sommer ihren Urlaub verbringen und der Stadt einen authentischen Charakter verleihen. Damit liegt Salò etwas abseits der ausgetretenen Touristenpfade und konnte sich einen großen Teil echten italienischen Charmes bewahren. Dieser offenbart sich auf mannigfache Weise. Sei es der kilometerlange Kiesstrand in der südlichen Bucht, an dem sich die Badegäste nicht ausschließlich auf Deutsch unterhalten, seien es authentische Cafés, in denen man noch Männer und Frauen unter grünen Neonschildern vor einem Es-

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presso oder vertieft in eine Zeitung erblicken kann. Nicht zu vergessen die traditionellen Restaurants, die außergewöhnlich gute Fisch- und Fleischgerichte servieren. Daneben ist Salò auch architektonisch von Interesse, denn es überhäuft den Besucher mit Eindrücken, Anregungen und Assoziationen. Die ausgedehnte Hafenpromenade ist gesäumt von edlen Palästen und prächtigen Arkaden, die Häuser erinnern mit ihren sanften Gelb- und Rot-Tönen an die traumhafte Amalfiküste mit ihren prägnanten Farben. Der Uhrturm in der Innenstadt lässt an die berühmten Türme von Bologna denken. Abgelenkt wird der Blick dann und wann von zahlreichen Edel-Boutiquen, in denen feinste italienische Designer-Mode und zahlreiche andere Waren angeboten werden. Somit bietet Salò seinen Besuchern eine bunte Mischung aus allem, was den Urlaub perfekt macht, sei es für den Badeur-

lauber, den Kulturbegeisterten, den Romantiker, den Luxus-Shopper oder den kulinarisch Interessierten. Also dann, hinein ins bunte Treiben. In Salò gibt es viel zu entdecken! Aber wohin sollen einen die Schritte vorzugsweise führen? Wo sollte man sich am besten einquartieren? Wo kann man einen herrlichen Abend verbringen? Und was gibt es in der nahen Umgebung alles zu erkunden? Fragen Sie dazu doch einfach uns! Wir haben im Juni ein paar Tage in Salò verbracht. Zurückgekommen sind wir nicht nur mit vielen schönen Erinnerungen, sondern natürlich auch mit einer Vielzahl an Entdeckungen und einem großen Fundus an Bildern, die wir gerne mit Ihnen teilen möchten.


Salò - einmal Gardasee Giancarlo und Riccardo Camanini

Das Lido 84 Inmitten einer mediterranen Oase aus Kampferbäumen, Oleander, rosanen Drillingsblumen und Olivenbäumen entschieden sich Giancarlo und Riccardo Camanini ihr einmaliges Restaurant Lido 84 zu errichten. Die beiden gut gelaunten Brüder empfangen ihre Gäste in ihrem traumhaften Garten, weitab vom Straßenverkehr, und führen sie an einen der Tische direkt am Wasser. Ihre Küche ist ein Abbild des Gardasees und seiner Kultur. Denn zum einen servieren die beiden Italiener ausschließlich ausgewählte Produkte aus der Region. Die frische Milch aus den Bergen verwenden sie für ihr Fior di latte, Stracchino und Sardellen kommen ins Risotto und das heimische Olivenöl und die Zitronen werden zu köstlichen Desserts. Zudem sind Giancarlo und Riccardo davon überzeugt, dass jedem Gericht eine eigene Geschichte innewohnt. Erst das macht ein Essen zu etwas Besonderem. Diese tiefe Verbundenheit zu den Produkten offenbart sich in der sorgfältigen und liebevollen Zubereitung, die sie jedem Gang angedeihen lassen. Das Ergebnis sind erfrischend einfache und einfach umwerfende Gerichte, die mit hauseigenen Kräutern verfeinert und kunstvoll angerichtet auf den Tellern der Gäste präsentiert werden. Für ihre Überzeugung, ihre Leidenschaft und ihre herausragende Küche wurden die beiden Brüder im Guide Michelin bereits einmal mit einem Stern ausgezeichnet. Das Lido 84 war ein absolutes Highlight unseres Besuches. Wir kommen gerne wieder!

Im Lido 84 speisen die Gäste am Ufer des Gardasees


Salò - einmal Gardasee

Salò eignet sich nicht nur perfekt für einen Urlaub mit typischem „Gardasee-Gefühl“, sondern dient auch als gute Basis für eine Vielzahl von Ausflügen in die Region. Städte wie Verona, Venedig, Parma und Mailand sind mit dem Auto schnell und problemlos erreichbar. Und da wir gerade von Autos sprechen: Motorbegeisterte sollten unbedingt einen Abstecher in die sogenannte „terra di motori“ unternehmen. Gemeint ist die Region um Modena, eine Art Traumfabrik für Sportwagenliebhaber. Denn hier sind nicht nur Marken wie Lamborghini, Maserati und Pagani zuhause, sondern auch die vielleicht kultigste Marke überhaupt: Ferrari. Nur zwei Stunden von Salò entfernt kann man sich hier auf die Spuren dieser sagenumwobenen Automobil-Legende begeben.

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Im Zentrum vom Modena befindet sich das Museum Casa Enzo Ferrari, das der Person hinter der Marke gewidmet ist. Sehr aufwendig und liebevoll erzählt es die Geschichte von Enzo Ferrari, angefangen bei seiner Kindheit in den 20er Jahren, über seine Zeit als Rennfahrer bis hin zur Verwirklichung seines Traums einer eigenen Automobilfertigung und dem damit verbundenen unglaublichen Erfolg. Dementsprechend beginnt der Rundgang auch in dem Haus, in dem Ferrari geboren und von seinem Vater in der Schmiedekunst unterrichtet wurde. Anschließend betritt der Besucher die 5.000 Quadratmeter große Haupthalle, ein beeindruckendes kuppelförmiges Bauwerk des tschechischen Stararchitekten Jan Kaplicky. Hier finden sich nicht nur einige ausgewählte Oldtimer. Zahlreiche Vitrinen geben auch Einblicke in das Leben und Werk des

berühmten Automobilkonstrukteurs. Man lernt ihn dabei auch von seiner privaten, äußerst schrulligen Seite kennen. So verwendete Ferrari für Unterschriften stets lila Tinte und trug in den späteren Jahren seines Lebens fast ausschließlich eine Sonnenbrille, um sich von niemandem in die Seele schauen zu lassen. Überdacht wird die moderne Halle von einer gelben Konstruktion in Form einer Motorhaube, was dem Mythos den perfekten Rahmen verleiht. Wer sich weniger für die Person Enzo Ferrari, sondern mehr für beeindruckende Motoren interessiert, dem sei die Galleria Ferrari ans Herz gelegt. Sie befindet sich etwas außerhalb von Modena, in der Nähe des Ferrari-Hauptsitzes in Maranello und der legendären Teststrecke bei Fiorando. Hier steht in Form der Galleria Ferrari eine Art Ferrari-Tempel, der dem Motorsport


Ausflug: Ferrari im Doppelpack!

an sich und den traumhaften Ferrari-Modellen im Besonderen huldigt. Der Besucher unternimmt hier eine Zeitreise und erlebt die Entwicklung der Kult-Marke im Schnelldurchlauf. Dabei genießt er den Anblick dutzender Automobile von alt bis neu, seien es berühmte Ferraris aus der Formel 1, legendäre Prototypen, GTs oder Rennwagen mit Straßenzulassung. Amüsant ist auch der Formel-1-Simulator, in dem jeder Besucher seine Fahrkünste unter Beweis stellen kann und einen Eindruck von dem berauschenden Fahrgefühl eines Formel-1-Wagens erhält. Die beiden Museen verbindet übrigens ein Shuttle-Bus, der den ganzen Tag über durchgehend in Betrieb ist.


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Vom Wasser aus erscheint die Elbphilharmonie wie ein herannahendes Schiff


Die Elbphilharmonie: Vom Skandalprojekt zum Symbol eines neuen Selbstverständnisses

Photo: Iwan Baan


Grand Opening der Elbphilharmonie

Sie soll Hamburg mehr verändern als je ein anderes Gebäude zuvor. Nach Jahren der negativen Schlagzeilen und steigenden Kosten konnte sie im Januar 2017 endlich Eröffnung feiern: die Elbphilharmonie. Seitdem ist sie Symbol und Triebfeder einer umfassenden Stadtentwicklung. Als neues kulturelles Zentrum soll sie Hamburg zur international anerkannten Weltmetropole machen. Die Terrassen der Elbphilharmonie

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Photo: Michael Zapf

Photo Ralph Larmann

Was für eine beeindruckende Entwicklung für Hamburg: Wo sich früher der alte Backsteinziegelbau Kaispeicher A befand, der bis Anfang der 2000er-Jahre als Tee-, Tabak- und Kakaolager genutzt wurde, ragt seit einigen Monaten die imposante Elbphilharmonie mehr als hundert Meter in den Himmel. Sie ist ein neues internationales Wahrzeichen, das sich durch seine prägnante wellenförmige Architektur und die eindrucksvolle Glasfassade von der Umgebung abhebt. Das fast 800 Millionen Euro teure Prestigeprojekt steht stellvertretend für Hamburgs Bestreben, eine lebendige und attraktive Weltstadt zu werden und auf dem internationalen Parkett der Metropolen konkurrenzfähig zu bleiben. So ist die Elbphilharmonie Triebfeder und Aushängeschild der so genannten „HafenCity“, dem größten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekts Europas. Wo einst Frachtschiffe entladen wur-

den, sollen bis Mitte der 2020er-Jahre auf 157 Hektar Wohnräume für über 10.000 Personen und bis zu 45.000 Arbeitsplätze entstehen. Der Elbphilharmonie, an der westlichen Spitze der neuen „HafenCity“ gelegen, kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Sie soll ein Magnet für Touristen und Geschäftsleute werden und zur Lebendigkeit der ganzen Nachbarschaft beitragen. Sie soll die „HafenCity“ für Hamburger und für Gäste aus der ganzen Welt zu einem neuen Zentrum des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens machen. Dafür sorgt nicht nur die spektakuläre Architektur, sondern auch die Verbindung aus drei Konzertsälen, einer öffentlich zugänglichen Plaza auf 37 Metern Höhe mit Blick über Hamburg und den Hafen, einem Bereich zur Musikvermittlung, Gastronomie, einem Hotel, Wellness- und Konferenzräumen sowie Wohnungen. So entsteht ein attraktiver Mix, der


Die Elbphilharmonie

Großer Saal mit Klangreflektor

Photo Michael Zapf

nicht nur wenigen Privilegierten offen steht, sondern das Potenzial hat, zu einem öffentlichen Anziehungspunkt zu werden.

Konzerten enorm von den Besuchern. Auch viele Zimmerbuchungen stehen in Verbindung mit einem Besuch der Elbphilharmonie.“

Die erhoffte Ausstrahlungskraft der Elbphilharmonie zeigt bereits jetzt Wirkung. Patrick Moreira ist General Manager des „25hours Hotels“ in der Hamburger „HafenCity“ und betreibt zusätzlich eine Bar in der Nähe des neuen Wahrzeichens – „The Boilerman Bar“. Er war bereits hier, als die Elbphilharmonie noch mitten in den Bauarbeiten steckte. „Bevor die Elbphilharmonie fertiggestellt wurde, machten wir deutlich weniger Geschäft am späten Abend. Es fehlten die Konzertbesucher, die noch auf einen Drink vorbeikommen“, verrät er uns im Gespräch. „Die Elbphilharmonie trägt eindeutig dazu bei, die ‚HafenCity‘ zu beleben. Die Gastronomie profitiert sowohl vor, als auch nach den

Bis dahin war es für Hamburg aber ein weiter und steiniger Weg. Ursprünglich, im Jahr 2003, versprach die Stadt noch, das neue Wahrzeichen werde nichts kosten und finanziere sich problemlos durch den Verkauf der dazugehörigen Wohnungen und Hotels. Doch bereits 2005 wurde der Preis in einer Machbarkeitsstudie auf 186 Millionen Euro geschätzt. Und das war erst der Anfang einer jahrelangen Abenteuerfahrt voller Querelen um Bauverzögerungen, Unstimmigkeiten zwischen den Architekten, dem Baukonzern und der Stadt inklusive diverser Rechtsstreitigkeiten. Nachdem die Elbphilharmonie dann sieben Jahre später als geplant fertig gestellt wurde, überstiegen die Baukosten mit fast

800 Millionen Euro den ursprünglich veranschlagten Preis um ein Vielfaches. Doch seit der feierlichen Eröffnung am 11. und 12. Januar 2017 scheinen die vielen Pannen und Enttäuschungen schnell vergessen. Die Elbphilharmonie erfährt Lob von allen Seiten und die Hamburger sind stolz auf ihr neues Vorzeigebauwerk. „Ich schätze, dass die Elbphilharmonie von den meisten Hamburgern sehr positiv wahrgenommen wird“, sagt Patrick Moreira. So avancierte der Konzertbau in kürzester Zeit vom Skandalprojekt zum Symbol und Hoffnungsträger eines neuen, kosmopolitischeren Hamburg.

Das kulturelle Hamburg hinter den Spiegeln Die Elbphilharmonie kann mit einigem Recht als das imposanteste und


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stadtentwicklungstechnisch wichtigste deutsche Bauprojekt der letzten Jahre bezeichnet werden. Das Design wurde dem mehrfach ausgezeichneten Schweizer Architektenbüro Herzog & de Meuron anvertraut, das bereits an zahlreichen öffentlichkeitswirksamen Projekten rund um den Globus beteiligt war. Die Star-Architekten gaben der Elbphilharmonie ein unaufdringliches und gleichzeitig majestätisches Design und konnten einige interessante Akzente setzen. Denn ein Besuch in der Elbphilharmonie beginnt bereits mit einem Staunen – und einer langen, eindrucksvoll gebogenen Rolltreppe, die die Besucher langsam nach oben befördert und sie nach zweieinhalb Minuten Fahrt vor einem riesigen Panoramafenster absetzt. Von hier aus eröffnet sich ein atemberaubender Blick über den Hafen, die einlaufenden Kreuzfahrtschiffe und die dahinter liegende Stadt. Über eine zweite Rolltreppe und einen mehrstufigen Aufgang gelangt man auf das Dach des ehemaligen Kaispeichers. Oben angekommen, erstreckt sich ein neuer Platz über der Stadt – die öffentlich zugängliche Plaza, eine architektonische Fuge, die den oberen und unteren Gebäudeteil voneinander trennt. Hier befinden sich auch Restaurants, Bars, ein Ticketoffice und die Hotellobby, wodurch die Plaza das kulturelle Zentrum der Elbphilharmonie bildet. Von hier aus gelangt man auch in die Foyers der Philharmonie. Ein weiterer Blickfang ist das Dach der Elbphilharmonie. In weiten Wellenformen schwingt es von der tiefer liegenden östlichen Seite bis hinauf an die Kaispitze mit 108 Metern Gesamthöhe. Diese prägnante Architektur setzt dem Gebäude sozusagen eine schiefe Krone auf. Unbestrittener Höhepunkt des Designs ist allerdings die gläserne Hülle des Oberbaus. Sie besteht aus über tausend verschieden gewölbten und individuell bedruckten Glaselementen. Je nach Perspektive spiegeln sich entweder das Wasser der Elbe, der Himmel oder die Stadt. Die

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Die Elbphilharmonie

Photo: Thies Raetzke


Das Foyer der Elbphilharmonie

Fassade wird so zur Projektionsfläche ihrer Umgebung und der jeweiligen Wetterlage und verändert die Elbphilharmonie kontinuierlich. So scheint das Gebäude manchmal mit dem Elbwasser zu verschmelzen oder schillert an anderen Tagen in bunten Farben.

Die Philharmonie bringt Augen und Ohren in Einklang Das spektakuläre Gebäude beinhaltet eine Konzerthalle für 2.100 Besucher und einen Kammermusiksaal für 550 Musikliebhaber. Das Herz ist der große Konzertsaal. Wie auf sanft geschwungenen Weinbergterrassen sind die Plätze um die zentral liegende Bühne angeordnet. Für die Akustik des Saales haben die Architekten von Herzog & de Meuron mit dem internatio-

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Photo: Iwan Baan

nal renommierten Akustiker Yasuhisa Toyota zusammengearbeitet. Der japanische Akustik-Veteran hat schon den Klang von über 50 Konzerthallen weltweit geschaffen, darunter die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles, die Philharmonie de Paris, die Suntory Hall in Tokio und die Konzerthalle im Sydney Opera House. Konzertsäle sind immer eine Symbiose aus Kunst, Design und Funktion. Und beim Akustiker laufen diese Fäden in einer Person zusammen. Er sorgt dafür, dass das eine das andere nicht behindert, sondern bestmöglich unterstützt. Er kümmert sich darum, dass das Design den perfekten Rahmen für die Kunst bietet und ihr nicht im Weg steht. Was Yasuhisa Toyotas Arbeit an der Elbphilharmonie auszeichnet, kann man als Kampf gegen die Qualität von Studiomusik beschreiben. Studioauf-

nahmen klassischer Musik haben mittlerweile, bezogen auf die Klangqualität, ein exzellentes Niveau erreicht. In einer digitalen Aufnahme kann man alles klar hören, viel mehr als in einem Konzert. Das macht Akustikern wie Toyota die Arbeit schwer. Für ungefilterten Musikgenuss überlegt man es sich heute zweimal, ob man eine teure Konzertkarte oder eine CD kauft. Der Akustiker steht also vor der Herausforderung, die Klangqualität im Saal zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten von Studioaufnahmen zu machen. Der Sound muss sowohl reichhaltig als auch präzise sein. Toyota sieht einen Konzertsaal als eine optisch-akustische Einheit. Was man dort hört und was man dort sieht, ist untrennbar miteinander verbunden. Ein visueller Aspekt zusätzlich zum akustischen ist ein wichtiges Element. So will Toyota einen Mehrwert zur Studioaufnahme schaffen. Die Lö-


Die Elbphilharmonie

Der große Konzertsaal

sung ist für ihn das sogenannte Weinberg-Konzept, bei dem das Publikum um das Orchester herum Platz nimmt. Als Vorbild gilt die Berliner Philharmonie, bei der das Prinzip zuerst ausprobiert wurde. So gestaltete Toyota auch die Elbphilharmonie. Das Orchester befindet sich in der Mitte des Saales, während die Ränge rundherum steil ansteigen. Keiner der Zuschauer ist deshalb mehr als 30 Meter vom Orchester entfernt. Das schafft eine besondere Nähe und dadurch eine besondere Beziehung zur Musik. Gleichzeitig fördert die runde Architektur auch die soziale Komponente. Das Publikum tritt auch mit den anderen Zuhörern anders in Kontakt. Für Toyota ist eine Konzerthalle ein Ort sozialer Aktivität. Zuhause vor der Stereoanlage hat man keinen Kontakt zu anderen Menschen – anders im Konzertsaal. In einem Raum mit Weinberg-Design

Photo: Iwan Baan

sitzen sich die Besucher direkt gegenüber und sehen einander ins Gesicht, was das Gefühl einer gemeinsam geteilten Erfahrung hervorruft. Das ist der große Unterschied zum früheren, sogenannten „Schuhkarton“-Design von Konzertsälen, in denen die Zuschauer lediglich die Hinterköpfe der vor ihnen Sitzenden sehen. Genau diese Komponente haben moderne Konzertsäle Studioaufnahmen oder Streaming-Diensten voraus. Gleichzeitig nimmt ein optisch ansprechendes Design nicht nur Einfluss auf die Zuhörer, sondern auch auf den Klangkörper. Denn ein Musiker, der sich in einem neuen Saal wohlfühlt, wird ein überzeugenderes künstlerisches Ergebnis erzielen. Optik und Akustik sind also miteinander verbunden. Die optische Wirkung auf das akustische Erlebnis versucht Toyota mit der Klangqualität einer Studioaufnahme

zu verknüpfen. Dazu entwickelte er mit den Architekten eine besondere Wand- und Deckenstruktur, die sie „Weiße Haut“ nennen. 10.000 millimetergenau und individuell gefräste Gipsfaserplatten reflektieren und streuen den Schall gezielt. Ein Reflektor unter der Saaldecke soll zusätzlich für die Verteilung des Klanges auf der Bühne sorgen. Sein Kampf gegen die Studioqualität veranlasste Toyota dazu, die Elbphilharmonie mit einem Klang von außerordentlicher Präzision auszustatten, der jede Facette hörbar macht. Das führt gleichzeitig aber auch dazu, dass jeder Fehler deutlich zu hören ist. Die Akustik der Elbphilharmonie wird daher von einigen als steril und undankbar bezeichnet. Uwe Stephenson ist Professor für Mathematik, Bauphysik für Bauingenieure sowie Raumakustik für Architekten


an der HafenCity Universität Hamburg. Er gehört zu denjenigen, die nicht nur Positives über die Akustik der Elbphilharmonie zu sagen haben. Die Weinberg-Konzertsäle sind für ihn, wie auch für andere universitäre Raumakustiker weltweit, ein zweifelhafter Fortschritt. „Diese Raumform ist schlicht nicht zweckmäßig, schon weil die Hörqualitäten in solchen ‚zerklüfteten‘ Räumen eben gerade nicht gleich sind – das sind sie viel eher in rechteckigen Räumen“, sagt er im Gespräch. „Die Raumform spielt eine zentrale Rolle für den bei der Musiknutzung besonders wichtigen Seitenschallgrad. Ein Raum, bei dem das Orchester in der Mitte sitzt, ist in dieser Hinsicht grundsätzlich ungünstig. Kreisräume sind wegen ihrer Fokussierung und Echobildung sogar katastrophal. Dagegen ist genau deshalb ein Quaderraum, also ein Raum mit Bühne vorne und parallelen Seitenwänden, grundsätzlich günstig, weil er Seitenwand-Reflexionen gleichmäßig nach innen lenkt. Auch ist es viel besser klar festzulegen, wo ‚vorne‘ ist. Denn von hinten hört man ein Orchester wegen der Richtwirkungen der Musikinstrumente immer akustisch verfälscht. Auch die Bühnen-Akustik, das heißt das gegenseitige Hören der Musiker, ist auf einer freien Plattform im Zentrum ungünstiger als umschlossen von reflektierenden Wänden in einem ‚Schuhkarton‘.“ Auch die „Weiße Haut“ ist für ihn keine ausreichende Lösung, um den Mangel des Weinbergsaales auszugleichen. „Die Methode ist altbekannt: Die Wände möglichst stark substrukturieren, möglichst unregelmäßig, um die Streuung für alle Frequenzen und Wellenlängen zu optimieren. So entsteht ein sogenanntes ‚diffuses Schallfeld‘. Das scheint bei der Elbphilharmonie recht gut gelungen zu sein. In einem Quaderraum wäre das allerdings viel einfacher zu erreichen gewesen. Die 15 Millionen Euro für die ‚weiße Haut‘ sind, wie vieles Andere an der Elbphilharmonie, weit

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überzogen. Zusätzlich zur ungünstigen Weinbergform sind in Hamburg auch die steilen Sitzränge akustisch ungünstig: Der Schalleinfall ist zu direkt, zu wenig räumlich, die Dämpfung der hohen Frequenzen zu stark. Es ist deshalb nicht überraschend, dass hohe Instrumente wie Geigen als zu schwach wahrgenommen wurden.“ Die akustischen Probleme der Elbphilharmonie resultieren nach Ansicht von Stephenson also nicht allein aus der Weinberg-Form des Saales. „Es gibt viele gute Säle, die keine ‚Schuhkartons‘ sind. Allerdings haben die meisten guten Säle, ganz grob gesehen, eine langgestreckte Rechteckform; sind also meist ‚Schuhkartons‘. Einer der besten Konzertsäle ist nach internationalen Auswertungen der Musikvereinssaal in Wien. Die Musik- und Kongresshalle in Lübeck – auch ein Quaderraum – ist ebenfalls sehr gut. Auch die Laeiszhalle in Hamburg, die dem Wiener Saal ähnlich ist, wird meines Erachtens akustisch immer besser bleiben als die Elbphilharmonie. Leider liegen Weinberg-Säle heutzutage im Trend. Bei der Elbphilharmonie sind einige Dinge schief gegangen. Die bisherigen, sehr gemischten Urteile zu ihrer Akustik sind also kaum überraschend. Als Akustiker konnte man sie zum großen Teil voraussehen.“ Die Akustik der Elbphilharmonie findet also Gegner und Fürsprecher, so wie das gesamte Projekt auch. Das ist normal und wird wohl auch immer so sein. Es ändert jedoch nichts an der überragenden Bedeutung der Elbphilharmonie für die Stadt. Hamburgs ehemaliger Bürgermeister Ole von Beust, in dessen Legislaturperiode die Entscheidung zum Bau fiel, sagte über das fertige Gebäude: „Wir wollten etwas schaffen, das vielleicht irgendwann einmal wird – ohne vermessen zu sein – wie der Tower in London, der Eiffelturm in Paris oder das Opernhaus in Sydney.“ Ob das gelungen ist, wird sich zeigen.


Die Elbphilharmonie Das kunstvoll geschwungene Dach der Elbphilharmonie mit Blick Ăźber Hamburg

Photo: Michael Zapf


Mit Erlaubnis von: Salone del Mobile Milano

Der Salone Del Mobile 2017: Nirgendwo ist mehr Design

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Photo: Alessandro Russotti

Mailand genießt den Ruf einer Stadt der Eleganz und des Stils. Eine Veranstaltung wie der Salone Del Mobile hätte sich also kaum einen besseren Standort aussuchen können. Er gilt als größte und bedeutendste Möbelmesse der Welt. Jedes Jahr im April gibt es auf diesem einzigartigen Branchentreff zahllose Neuheiten und Trends aus der Inneneinrichtungsszene zu bestaunen. Die Mailänder Möbelmesse ist eine Veranstaltung der Superlative. Man hat das Gefühl, die gesamte Stadt lebe in dieser Zeit nur für die faszinierende Messe: Überall schießen Pop-up-Bou-

tiquen aus dem Boden, die aufwendig dekorierten Ausstellungsräume sind über die ganze Stadt verteilt und 350.000 Besucher aus 165 Ländern strömen herbei. Mailand verwandelt sich in ein buntes Mosaik aus Schönem, Neuem, Ungewöhnlichem und Außergewöhnlichem. In manchen Straßen wie etwa der Via Brera entsteht in beinahe jedem Haus ein Showroom. Die Designer präsentieren hier ihre spannendsten Neuheiten bei Aperitifs und Häppchen. Dieses Jahr zeigen über 2.000 Aussteller aus aller Welt ihre neuen Kreationen auf über 200.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche.

Die Woche des Salone Del Mobile ist dementsprechend eine Art Möbel-Wahnsinn. Gleichzeitig ist die Veranstaltung aber auch eine zentrale Institution der Inneneinrichtungswelt. Die Mailänder Möbelmesse ist die wichtigste Veranstaltung ihrer Art. Sie bringt die einflussreichsten Akteure und Brands an einem Ort zusammen, denn fast alle Designer, Architekten und Inneneinrichter der Welt sind gleichzeitig in der Stadt. Hier werden Trends geboren und neue Talente entdeckt. Wir beleuchten die Trends und die interessantesten Eindrücke der diesjährigen Messe.


Im richtigen Licht Licht spielt eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben. Die Grenzen zwischen der puren Funktionalität von Licht einerseits und seinem großen emotionalen Einfluss andererseits verschwimmen immer mehr. Vor allem in Verbindung mit der modernen Technik wird Licht zu etwas Individuellem, das über Fernbedienungen gesteuert werden kann und sich über smarte Systeme den Bedürfnissen der Menschen und den Umständen anpasst. Eine Vielzahl neuer Produkte ermöglicht über die Individualisierung von Lichtquellen eine neue, interaktive Form des Wohnens und Arbeitens. Dieser Trend war auf dem Salone Del Mobile 2017 sehr präsent. Ihm wurde mit dem Projekt „Euroluce“ sogar erstmals eine komplette eigene Messe gewidmet. Zahlreiche Designer waren dieses Jahr mit unterschiedlichsten Ideen vertreten und präsentierten ihre Entwürfe zum Thema Licht. Dabei sah man intelligente neuartige Lampenformen bei Formafantasmas „Loop-de-loop“-Wandlampen, bestaunte Imposantes wie die netzartige Deckenlampe von Francisco Gómez Paz, erfreute sich an zeitlos-elegantem Design wie Michael Anastassiades’ Kollektion „With One Well Known Sequence“ und Lucie Koldovas Kollektion „Puro“. Oder man ließ sich von den schlanken, flüchtigen LED-Lampen von Stefan Diez „erleuchten“. Die eindrucksvollste Präsentation zum Thema Licht stammte dieses Jahr wohl vom britischen Designer Lee Broom. Mit seiner Installation „Time Machine“ huldigte er dem 10-jährigen Bestehen seiner Marke. Auf einem riesigen Karussell platzierte er einige seiner ikonischen Designs, komplett in weißer Farbe neu aufgelegt und mit verschiedenen Lampen beleuchtet. Er platzierte es für ein möglichst kontrastreiches Erlebnis in den stillgelegten Katakomben unter der Stadt.

Zahlreiche Lampen beleuchten Lee Brooms „Zeitmaschine“ in den Mailänder Katakomben

Photo: Luke Hayes

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Salone del Mobile Der verrückteste Mix Objets Nomades Einen interessanten Stilmix lieferte dieses Jahr Louis Vuitton mit zehn neuen Stücken der „Objets Nomades“. Die Kollektion ist inspiriert vom Thema Reisen und jenen Gegenständen, die man für gewöhnlich auf einer Reise verwendet. Von einer Hängematte, über eine Liege, bis zu einem Strandstuhl und einem Klappstuhl ist alles dabei. Das Luxusunternehmen arbeitet mit weltbekannten Designern zusammen und verbindet diese simplen und eigentlich wenig glamourösen Gegenstände unter dem Motto „Das Fernweh des Designers“ und „Designer’s Wanderlust“ mit modernen und experimentellen Formen.

Der Talisman Table von India Mahdavi lässt sich problemlos transportieren, indem man die Unterseite wie ein Buch zusammenklappt

Die leckerste Idee Die italienische Design-Marke Seletti und Studio Job waren dieses Jahr sicher mit den appetitlichsten und gleichzeitig lustigsten Ideen vertreten. Das niederländisch-belgische Erfolgsduo von Studio Job wandelt mit seinen Kreationen häufig auf einem schmalen Grad zwischen Prunk und Cartoon. Und auch bei ihrer Banana Lamp, deren leuchtendes Lampen-Fruchtfleisch sich aus seiner edlen goldenen Haut schält, ist man hin und hergerissen. Ein Hingucker ist die Lampe aber zweifellos. Bei der Kollektion „Fast Food Furniture“ überwog dann deutlich der humoristische Effekt. Sie besteht aus einem Sofa in Form eines Hot Dogs und einem Sessel in Form eines Hamburgers. Viel Aufmerksamkeit genossen die schmackhaften Möbel aber in jedem Fall. Zahlreiche Besucher ließen sich auf dem Brot nieder, lehnten sich gemütlich an ein Tomatenkissen, legten ihren Arm über das mit Senf bestrichene Würstchen und genossen einen kurzen Moment der Auszeit von dem überwältigenden Salone Del Mobile.

Photo: Louis Vuitton

Photo: Chiara Quadri

Mit Essen spielt man nicht? Mit der Kollektion Fast Food Furniture im Seletti Flagship Store allerdings schon!


Farbliches Grau- und Erdtöne waren auf dem Salone Del Mobile 2017 nach wie vor sehr beliebt. Dazu gesellen sich in diesem Jahr Farben wie Cognac, Rost, Petrol und Königsblau. Eine Farbe hatte auf der diesjährigen Messe allerdings einen unerwartet prominenten Auftritt: Grün. In unterschiedlichsten Schattierungen war es in ganz Mailand zu sehen, etwa bei den hexagonalen Wandteppiche von Nika Zupanc, den grünen Sofas von Marcel Wanders bei Moooi oder dem eindrucksvollen Kunstwerk „The Veil“ von Ronan und Erwan Bouroullec: Ein riesiger Schleier mit Hunderten grünen Strichen, der von rund zehn Arbeitern in über 1.000 Stunden von Hand gefertigt wurde.

„Mini Living - Breathe“ Ökologisches Wohnen der Zukunft Auch das Thema Nachhaltigkeit, das immer mehr den gesellschaftlichen Diskurs bestimmt, wurde auf dem Salone Del Mobile interpretiert. In einer Zusammenarbeit von Mini und den New Yorker Architekten von SOIL entstand ein innovatives Wohnkonzept, das sich wie ein eigenes Ökosystem schonend in seine Umwelt einfügt. So wie Mini es schafft, ein komplettes Automobil auf kleinstem Raum auszugestalten, bietet das futuristische Ökohaus auf lediglich fünf Metern Breite und zehn Metern Höhe attraktiven Wohnraum für bis zu drei Personen. Eine transparente Außenhaut filtert die Luft und sorgt für ausreichend Beleuchtung im Inneren. Zusätzlichen Sauerstoff produziert ein Garten auf dem Dach, wo auch Regenwasser zur späteren Verwendung gespeichert wird. Das gesamte Objekt ist dabei aus umweltfreundlichen und wiederverwertbaren Ressourcen hergestellt. Gleichzeitig reagiert es auf das Problem der Wohnraumverknappung.

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Photo: BMW AG, München

Zukunft und Gegenwart des Wohnens Tür an Tür auf dem Salone Del Mobile mit „Mini Living - Breathe“


Salone del Mobile Magisches - „New Spring“ Neben den zahlreichen Möbel- und Inneneinrichtungsausstellungen ist der Salone Del Mobile immer auch Bühne für eindrucksvolle Kunstwerke. So erfuhr dieses Jahr die botanische Traumfigur mit dem Titel „New Spring“ allseits viel Bewunderung – eine mystische Installation, die die Zuschauer nicht nur in eine Art ätherische Unterwelt versetzt, sondern auch mit allen Sinnen anspricht. Inmitten eines schwarzen Raumes wächst eine überlebensgroße weiße Figur aus dem Boden, die mit ihren 30 Auswüchsen entfernt an einen Baum erinnert. Am Ende der weißen Äste hängen mit Rauch gefüllte Seifenblasen, die alle acht Sekunden wie Blätter herabfallen. Sobald sie mit den Besuchern in Berührung kommen, platzen sie, es sei denn die Besucher tragen spezielle Handschuhe. Die phantasievolle Kreation entstammt einer Zusammenarbeit der internationalen Modemarke COS mit dem Londoner Designstudio Studio Swine. „New Spring wirkt einerseits sehr industriell, doch wenn man sich andererseits direkt hineinbegibt, fühlt man sich wie eins mit der Natur“, sagt einer der Designer über die ebenso fragile wie imposante Installation.

Photo: Courtesy of COS

Das faszinierende Kunstwerk „New Spring“ auf dem Salone Del Mobile 2017

Fazit Der Salone Del Mobile 2017 hat den Ruf der Veranstaltung als wichtigste weltweite Möbel- und Inneneinrichtungsmesse wieder einmal bestätigt. Auf wohl keiner anderen Messe verstehen es die Aussteller so gut wie hier, Einrichtungs- und Wohnkonzepte mit Emotionen zu verbinden. Dementsprechend waren die Highlights der diesjährigen Saison wieder eine interessante Mischung aus allerlei Buntem, Verrücktem, Lustigem, Faszinierendem und Berührendem. Das macht bereits Lust auf den nächsten Mailänder „Möbel-Wahnsinn“. Photo: www.scarletsplendour.com

Stella Emerald - Die grünen Wandteppiche von Nika Zupanc auf dem Salone Del Mobile 2017


Mall of Berlin

Die Malls der Zukunft: Deutschlands fortschrittlichstes Einkaufszentrum

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Photo: Adrian Schulz

Vor etwa 150 Jahren begann der Siegeszug der großen Warenhäuser in Europa und damit eine vollkommen neue Konsumkultur. Verschiedene globale Entwicklungen verändern zunehmend die Rolle, die die Konsumtempel im Leben der Menschen spielen. Die Betreiber schlagen daher ganz neue Wege ein, um Einkaufszentren neuen Glanz zu geben. Am 25. September 2014 eröffnete am Leipziger Platz in Berlin die „Mall of Berlin“, eine überdachte Fußgängerpassage unter Hocharkaden. Mit einer Verkaufsfläche von etwa 76.000 Quadratmetern ist sie das zweitgrößte Einkaufszentrum der Stadt. Allein die

Gropius Passagen sind größer. Mit ihrem Standort hat sich die Mall of Berlin ein geschichtsträchtiges Fleckchen Erde ausgesucht. Denn an der gleichen Stelle am Leipziger Platz stand früher das legendäre Kaufhaus Wertheim, das die Geburtsstunde der modernen Konsumkultur in Deutschland markierte. Gegründet wurde es von Georg Wertheim, Deutschlands unangefochtenem Warenhaus-Pionier. Bereits 1876 eröffnete er ein erstes kleines Kaufhaus in Stralsund. Große Bekanntheit erlangte er schließlich mit seinem 1897 eröffneten Kaufhaus Wertheim am Leipziger Platz in Berlin, dem lange

Zeit größten Warenhaus des Kontinents. Er machte sich die zunehmende Industrialisierung und die steigenden Reallöhne zu Nutze und schuf damit eine neue Konsumkultur. Sein Kaufhaus wurde in kürzester Zeit zu einer von Deutschlands beliebtesten Attraktionen. Erstmals gab es mit Wertheim einen Ort, an dem die Kunden ein vielseitiges Angebot unterschiedlichster und zu großen Teilen auch unbekannter Waren aus allen Ländern der Welt unter einem Dach erwartete – eine Sensation! Die Leipziger Straße, die vorher eine ruhige Wohngegend war, avancierte zu einem stark frequentierten Geschäfts- und Handelszentrum. Aufgrund der starken Anzie-


hungskraft des Kaufhauses musste der Verkehr hier erstmalig in Europa sogar durch eine Ampel geregelt werden. Wertheim verfügte schon wenige Jahre nach Eröffnung über eine beeindruckende Verkaufsfläche von 108.000 Quadratmetern und wurde mit den prestigeträchtigen Konsumtempeln Harrods in London und dem Lafayette in Paris gleichgesetzt. Somit stehen Wertheim und der Standort am Leipziger Platz stellvertretend für die glorreichen Zeiten der Warenhäuser, der Ikonen der Moderne. Die Einkaufszentren von heute tun sich dagegen deutlich schwerer. Zwar sind Shopping-Center in Deutschland bis heute beliebte Investment-Objekte, doch sie haben zunehmend mit Problemen zu kämpfen. Bereits im Jahr 2010 stellten die Beratungsgesellschaft GMA und der Shopping-Center-Spezialist Sonae Sierra fest, dass fast die Hälfte der damals 414 deutschen Einkaufszentren dringende Revitalisierungsmaßnahmen nötig haben. Verantwortlich werden einerseits die oft alten Bausubstanzen gemacht. Die Gebäude sind renovierungsbedürftig und nur moderne Einkaufszentren versprechen, das Interesse von Investoren und Mietern zu wecken. Andererseits belebt auch der Online-Handel die Konkurrenz. Während er ursprünglich nur mit dem Einzelhandel konkurrierte, wirkt sich dieser jetzt auch auf die großen Shopping-Tempel aus. Die kollektiven „Traum-Häuser“, wie der deutsche Philosoph und Kulturkritiker Walter Benjamin sie Anfang der 1920er-Jahre euphorisch nannte, müssen sich dem neuen Kundenverhalten dementsprechend anpassen und weiterentwickeln. Die Mall of Berlin für ihren Teil profitiert noch von dem guten Standort und dem Geist des ehemaligen Wertheim. Leider gibt es aber auch andere Beispiele, wie das 1985 eröffnete so genannte City-Center in der fränkischen Großstadt Fürth. Seit vielen Jahren steht ein Großteil der 25.000 Quad-

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ratmeter Verkaufsfläche leer. Lediglich im Erdgeschoss werden noch ein paar 1-Euro-Shops und Nagelstudios betrieben. Ein Auslöser dieser Entwicklung des City-Centers ist der Umzug des letzten Ankermieters. Damit leidet das Einkaufszentrum in Fürth derzeit an einer spürbaren Kausalität: Je weniger Läden in einer Mall zu finden sind, desto weniger Kunden kommen. Verschwindet dabei ein Ankermieter, der in den meisten Fällen für ein hohes Kundenaufkommen sorgt und damit auch den kleineren Läden unter die Arme greift, entfaltet diese Spirale ihre negative Wirkung in besonderem Maße. Gefragt sind daher mehr denn je tragfähige und innovative Konzepte, die den Einkaufszentren nachhaltig neues Leben einhauchen. So soll das City-Center auch wieder in neuem Glanz im Zentrum von Fürth erstrahlen.

Mall of Berlin

Deutschlands fortschrittlichstes Einkaufszentrum In Anbetracht dieser Entwicklung ist Veränderung gefragt, um ein attraktives Gegengewicht zum Online-Handel zu schaffen und die Einkaufszentren am Leben zu erhalten. Viele Center ziehen dazu in die Innenstädte oder probieren vollkommen neue Konzepte aus. Bestes Beispiel in Deutschland für dieses neue Selbstverständnis ist das Einkaufszentrum, das 2014 im Bikinihaus in Berlin eröffnete. Es bezeichnet sich selbst als die weltweit erste Concept Shopping Mall und grenzt sich mit sorgsam kuratierten und aufeinander abgestimmten Boutiquen und Gastronomiebetrieben bewusst von „herkömmlichen Shoppingcentern“ ab. Hier wird versucht, das Angebot durch

Photo: Adrian Schulz


Das Einkaufszentrum möglichst ungewöhnliche und interessante Mieter zu verfeinern und Abstand von den Mode- und Absatz-Giganten wie H&M, C&A und Zara zu nehmen, die andernorts dominieren. Statt Ableger großer Filialisten findet man in den unteren drei Etagen des Bikinihauses zahlreiche Retailgeschäfte, die es in Berlin oder Deutschland zuvor noch nicht oder nur vereinzelt gab. „Mabba“ verkauft beispielsweise hochwertige Lederwaren, die ausnahmslos in Handarbeit in Berlin hergestellt werden. In der LNFA-Filiale finden die Kunden Mode von jungen, aufstrebenden Designern, die anderswo nicht die entsprechende Plattform haben, um ihre Kreationen zu präsentieren. Auch im „Bam Berlin“ wird individuelle Mode abseits vom Mainstream unter der Hauptmarke BRAEZ angeboten. Dazu gesellen sich Boutiquen von Newcomern der Designbranche. Um sich eine kurze Auszeit zu gönnen, steht unter anderem das Restaurant „Funk You“ zur Verfügung, in dem man umgeben von viel Grün Smoothies und naturbelassene Speisen serviert bekommt. Im „SUPER concept space“, einer bunten Mischung aus Restaurant, Warenhaus und Boutique, kann man auch Konsum und Kulinarik miteinander verbinden. Gastronomische Angebote und Bereiche des Einzelhandels aus Mode, Kunst, Kultur und Design werden hier miteinander verknüpft. Ein ähnliches Konzept verfolgt der „Artek Store“. In diesem finnischen Kaffee-Kultur-Salon genießt man Espressospezialitäten umgeben von Design-Objekten. Zusätzlich zu diesem ungewöhnlichen Mieter-Mix setzt das Bikini Berlin auf ein Pop-up-ähnliches Konzept. Sechzehn sogenannte „Bikini Berlin Boxes“ zwischen 19 und 39 Quadratmeter können für einen gewissen Zeitraum angemietet werden. Mit nur geringem Aufwand und hoher Flexibilität haben wechselnde Mieter hier die Möglichkeit, ihre Produkte einem größeren Publikum zu präsentieren. Das bietet nicht nur den Designern eine wertvol-

le Plattform, sondern garantiert dem Bikini Berlin auch ein abwechslungsreiches Sortiment. Insgesamt versucht sich das Bikini Berlin also durch individuelle und neue Mieter und einen gewissen Unterhaltungswert von der Masse abzuheben. Damit ist es ein gutes Beispiel für den aktuellen Trend, den stationären Handel mit einer erhöhten Aufenthaltsqualität und Erlebnisorientierung aufzuwerten. Andere Länder, wie zum Beispiel Amerika, sind hier allerdings bereits wesentlich weiter.

Die Malls der Zukunft In Amerika geht es den großen Shopping-Centern im Allgemeinen schlecht. 25 Prozent der amerikanischen Malls müssen laut aktueller Einschätzungen bis 2022 geschlossen werden. Die Antwort der Betreiber ist ein verstärkter Fokus auf Unterhaltung und Zerstreuung. Die Mall soll wieder zum Erlebnis werden. Früher waren die Kunden allein von der Produktvielfalt der Einkaufszentren überwältigt und ein Besuch glich einer Attraktion. Heute können Einkaufszentren nicht mit der schier unendlichen Produktvielfalt des Online-Handels mithalten. Sie versuchen die Kunden daher mit einem umfassenden Rahmenprogramm zu locken. Spaß soll zum neuen Motor des Konsums werden. Doch allein mit außergewöhnlicher Gastronomie und Kinos ist es nicht getan. Manche US-Malls bieten daher eine Vielzahl an Aktivitäten wie Gokart-Rennen, Lasertag, Indoor-Klettern, Escape-Games, Konzerte, Kunstausstellungen, Fitnessstudios, Bauernmärkte und vieles mehr. Die Mall of America in Minnesota hat beispielsweise ein Unterwasser-Aquarium, einen Themenpark und ein Dinosaurier-Museum. Und in Grapevine Mills, einer beliebten Shopping Mall in Texas, gibt es ein Legoland, einen Videospiele-Bereich, Karaokestudios und einen Sportpark mit mehreren

Mall of Berlin

Photo: Adrian Schulz


Das Bikini Berlin mit Blick auf die Gedächtniskirche

Photo: Bayerische Hausbau/Bikini Berlin

Volleyball- und Basketballfeldern. Das Thema Einkaufen wird in solchen Einkaufszentren zunehmend zur Nebensache. Die Zukunft der Malls liegt in Erlebnissen. Das kann auch in anderen Ländern beobachtet werden. Das 2016 eröffnete Einkaufszentrum Vill’Up in Paris bietet beispielsweise einen 14 Meter hohen Windkanal zum Skydiving – und die Besucher stellen sich dafür stundenlang in Schlangen an. Xanadu, eine Mall in der Nähe von Madrid, bietet ihren Besuchern unglaubliche Attraktionen wie eine Skipiste, Ballonfahrten, Bowling und Billard. In Santafé, einer sechsstöckigen Mall in Kolumbien, finden seit ihrer Eröffnung im Jahr 2010 regelmäßig große Events statt. Mit der Zeit wurden sie so beliebt, dass die Betreiber mittlerweile Eintritt verlangen können. Außerdem müssen die Besucher für eine gewisse Zeit in der Mall bleiben, um den Veranstaltungen

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beiwohnen zu können. Und aus Brasilien sind sogar Zahlen zur Wirksamkeit dieser neuen Konzepte bekannt. Die Einnahmen, die aus solchen Unterhaltungsprogrammen gezogen werden, sind von 2012 auf 2013 um 41 Prozent gestiegen. Tendenziell entwickeln sich Malls also zu einer Art Mikrokosmos, zu einer Stadt in der Stadt, in der die Menschen ihren Lebensmittelpunkt haben. Viele Einkaufszentren bieten daher heutzutage auch Parks, Grünflächen, Hotels und Wohnungen. Dementsprechend setzen moderne Zentren auf eine vollkommen neue Architektur. Manche haben optisch nichts mehr mit ihren Vorgänger-Modellen zu tun. Vor allem Malls in Innenstädten schaffen eine möglichst offene und lichtdurchflutete Architektur, um sich besser in ihre Umgebung einzufügen und den Eindruck eines Stadtzentrums zu ver-

mitteln. Das Cabot Circus Shopping Centre in Bristol verfügt über ein riesiges schalenförmiges Glasdach von der Größe von eineinhalb Fußballfeldern. Außerdem nutzt die Mall ein Regenauffangsystem, Beispiel eines weiteren Trends für künftige Einkaufszentren: Nachhaltigkeit. Diese manifestiert sich zum Beispiel auch in der verstärkten Nutzung von Pflanzen, Grünflächen, Holzmauern und Wasserfällen. Darüber hinaus werden noch viele weitere Ideen für die Zukunft der Einkaufszentren diskutiert. Vor allem in Deutschland müssten sie im Zuge des demographischen Wandels mehr und mehr den Bedürfnissen von alten Menschen angepasst werden. Gleichzeitig muss aber auch die junge Generation mit ihrer hohen Medienaffinität angesprochen werden und dort abgeholt werden, wo sie ist. Dafür müssten nicht nur mehr multimediale Unterhaltungsmöglichkeiten in


Das Einkaufszentrum

Die Popup-Boxes im Bikini Berlin ermöglichen eine flexible Präsentation von Produkten

Photo: Bayerische Hausbau/Bikini Berlin

Einkaufszentren integriert werden. Es müsste auch eine engere Kundenbindung über soziale Medien forciert werden, zum Beispiel über entsprechende Apps oder internetbasierte Bonusprogramme. Weiterhin sollten Kaufhäuser und Einkaufszentren verstärkt die neuen Formen des Retails nutzen. Bestes Beispiel hierfür ist das sogenannte „click-and-collect“-Verfahren, bei dem die Ware über das Internet bestellt wird und dann in der Filiale für die Kunden bereit steht. Außerdem könnte auch mit personalisierter Werbung vor Ort gearbeitet werden. Alles in allem lässt sich zusammenfassen, dass die Branche in Bewegung ist und dabei versucht, ihre Zukunft aktiv zu gestalten. So wird bereits viel getan und ausprobiert, um die Bedeutung der Einkaufszentren signifikant zu erhöhen und die Shoppingtempel dem neuen Konsumverhalten unserer Ge-

sellschaft anzupassen.

Entgegen dem Online-Trend Vor allem die jungen Menschen scheinen geradezu auf ein attraktives Einkaufszentrum zu warten, das ihren Wünschen und Bedürfnissen entspricht. Entgegen der herrschenden Meinung ziehen nämlich 82 Prozent der jungen Generation das Einkaufen in Läden grundsätzlich dem Online-Handel vor. Die Einkaufszentren müssten also einen Weg finden, die jungen Menschen zu begeistern, um dann dieses enorme Potenzial auch voll ausschöpfen zu können, sodass Einkaufszentren heute und in Zukunft einen wichtigen Platz in der gesamten Bevölkerung einnehmen.

Photo: Bayerische Hausbau/Bikini Berlin


Photo: Amazon.com, Inc.

My Home is my Smart Castle

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Photo: Amazon.com, Inc.

Smart-Home-Systeme versprechen uns noch nie zuvor erlebten Rundum-Komfort. Eine erhöhte Wohnund Lebensqualität durch Automatisierung und vernetzte Geräte, sowie mehr Sicherheit und Energieeffizienz sind Leitlinien der Entwicklung. Von dieser Zukunft sind wir nicht mehr weit entfernt. Erste solche Systeme sind bereits erhältlich – wenn auch noch zu relativ hohen Preisen. Doch wie wird unser Alltag mit ihnen aussehen? Und wie hoch sind die Risiken? Längst ist das Internet nicht mehr nur auf Computer bezogen. Es durchdringt unseren Alltag heutzutage in einer nie gekannten Weise und selbst Gegenstände des täglichen Bedarfs

sind zunehmend internetfähig. Damit wurde ein allumfassender Vernetzungsprozess in Gang gesetzt. Das Marktforschungsinstitut IDC rechnet damit, dass bis 2020 mehr als 200 Milliarden elektronische Geräte miteinander verbunden sein werden, seien es Autos, Kühlschränke oder elektrische Zahnbürsten. Und auch wenn diese tiefgreifende Entwicklung noch am Anfang steht, ist einiges bereits Realität. Intelligente Wohnsysteme haben in unserem Alltag Einzug gehalten. Durch Vernetzung von Objekten und Sensortechnik erhöht sich nicht nur die Wohn- und Lebensqualität, sondern es wird auch ein höheres Maß an Sicherheit und effizienter Energienutzung gewährleistet. Die Akzeptanz für solche Systeme

wächst. Laut einer Studie der GfK sind 72 Prozent der Deutschen vom Nutzen eines Smart Home überzeugt.

Mehr Wohn-Komfort dank Smart Home? Für ein umfassendes und qualitativ hochwertiges Smart-Home-System muss allerdings noch immer eine fürstliche Summe Geld hingelegt werden. Fortschritt hat seinen Preis und schließlich gewinnen wir dadurch einen bislang unerreichten Grad an Komfort. Aber ist das tatsächlich so und ist dieser Komfortgewinn sein Geld wert? Wir gehen der Sache auf den Grund, in einer nicht ganz ernst gemeinten Gegenüberstellung.


Photo: Depositphotos

Im Vergleich: Ein Tag im Leben des Karl-Otto, Fürst zu Klugeburg, Besitzer einer Burg nebst ausgedehnter Ländereien im Jahre 1519 – und ein Tag im Leben einer seiner Nachfahrinnen, Karolin Klughaus, Eigentümerin eines Smart Homes im Jahre 2019.

16. September 1519 Fürst Karl-Otto erwacht zu festgesetzter Stunde durch das vorsichtige Klopfen eines seiner Diener. Der Diener kommt in seine Kemenate, schürt das nur noch leicht glimmende Feuer im Kamin und sofort breitet sich eine angenehme Wärme aus. Er öffnet die Fensterbehänge, um das noch schwache Morgenlicht hereinzulassen und geht dem Fürsten bei der morgendlichen Toilette zur Hand. Danach begibt sich der Fürst mit gedeihlicher Esslust in den Speisesaal, wo ihn das erste Mahl des Tages erwar-

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tet. Anschließend geht er mit seinem Burgvogt ein paar anstehende Termine durch, darunter eine für diesen Tag geplante Jagd. Im Smart Home seiner Nachfahrin Karolin Klughaus könnte ein gewöhnlicher Morgen so aussehen:

16. September 2019 Karolin wird zu festgesetzter Stunde von ihrem Wecker mit ihrem Lieblingslied geweckt. Kurz darauf werden über das Heimnetzwerk die Jalousien im ganzen Haus hochgefahren. Noch schläfrig steigt sie aus dem Bett, das Zimmer ist warm, dank der Heizung, die sich bereits eine halbe Stunde vor dem Aufstehen um einige Grade nach oben geschaltet hat. Sie duscht, zieht sich an und geht hinunter in die Küche, wo sie dampfender Kaffee erwartet, den die Kaffeemaschine gerade

aufgebrüht hatte. Während sie frühstückt, informiert sie ihr Kalender über die anstehenden Termine. Im Vergleich lässt sich feststellen, dass sich die morgendlichen Routinen von Fürst Karl-Otto und Karolin gar nicht so sehr unterscheiden – und auch an Komfort fehlt es beiden nicht. Der Fürst punktet leicht mit einem Diener, der beim Waschen und Anziehen hilft, Karolin würde das aber ohnehin als nicht mehr zeitgemäß ablehnen.

Zurück zum Fürsten ... Karl-Otto widmet sich nach den morgendlichen Routinen zunächst einmal den Regierungsgeschäften. Als die Mittagssonne hartnäckig sein Regierungszimmer in Besitz nimmt, eilt sogleich einer der Diener herbei, um die Fensterbehänge zu schließen. Schließlich ist es Zeit für die Jagd. Als


Smart Home der Fürst mit seinem Jagdaufseher und den Gehilfen auf das Tor zu reitet, wird es von den Wachen geöffnet und der Ausgucker wünscht von einer der Zinnen aus eine „erfolgreiche Jagd!“. Sie verläuft auch wirklich wunschgemäß, der Fürst erlegt ein stattliches Reh, das von den Jagdgehilfen in die Burg zum Küchenmeister gebracht wird, der sich um die Zubereitung kümmert. Das zeitig eingenomme Mahl am Abend wird von einem Barden begleitet, der auch den Abend ausklingen lässt. Der Fürst geht zu Bett – das selbstverständlich bereits von einem der Diener mit einem Bettwärmer angenehm temperiert wurde.

Der Tag von Karolin verläuft ein wenig geruhsamer Aber auch sie bleibt nach dem Frühstück zunächst zuhause und arbeitet aus dem Home Office heraus. Als die Mittagssonne in ihr Arbeitszimmer scheint, schließen sich die Jalousien automatisch. Gegen Mittag hat sie eine Verabredung zum Essen. Beim Verlassen des Hauses betätigt sie die zentrale „Gehen“-Taste, woraufhin alle Lichter im Haus ausgehen, die Zentralheizung sich in einen Sparmodus schaltet, der Staubsauger zu arbeiten beginnt, die Haustür sich automatisch hinter ihr verriegelt, die Kamera über der Haustür eingeschaltet wird und das Überwachungssystem aktiviert wird. Während des Essens erhält sie per Smartphone plötzlich eine Warnung, dass sich jemand ihrem Haus nähert. Schnell ruft sie über das Handy die Kamerabilder auf. Doch es sind nur die Nachbarskinder, die sich einen Klingelstreich erlauben. Nach ihrer Verabredung geht sie noch in den Supermarkt. Kurz checkt sie über das Smartphone den Inhalt ihres Kühlschranks und plant das heutige Abendessen. Auf dem Weg zurück nach Hause heizt sie per App schon

einmal den Ofen vor. Als sie sich der Haustür nähert, entriegelt diese sich automatisch. Zum Abendessen aktiviert sie per Sprachsteuerung ihre internetfähige Stereoanlage und spielt ihre Lieblings-Playlist ab. Nach dem Essen lässt sie den Wasserkocher per Sprachsteuerung einen Tee aufbrühen und geht kurz ins Bad, um sich fertig zu machen. Nach 20 Minuten erhält sie eine kurze Nachricht über ihr Handy, dass der Tee nun gezogen und die vorprogrammierte Trinktemperatur erreicht hat. Während sie ihn trinkt, sagt sie der zentralen Sprachsteuerung, wann sie am nächsten Morgen aufstehen möchte. Anschließend geht sie ins Bett – das selbstverständlich bereits von der intelligenten Heizung vorgewärmt wurde. Als Fazit lässt sich feststellen: Fürst Karl-Otto und Karolin führen ein nicht unähnliches Leben. Beide genießen ein hohes Level an Komfort und zahlreiche Arbeiten werden ihnen abgenommen oder erleichtert, Karl-Otto von seinen Bediensteten, Karolin von ihrem intelligenten Zuhause. Und auch wenn Smart-Home-Systeme noch sehr teuer sind, werden sie in naher Zukunft immer erschwinglicher werden. Dann kann jeder in seiner eigenen „Smart Castle“ leben, in der er der Fürst der Technik ist und sich alles nach seinen Bedürfnissen richtet. Daher lohnt es sich, diese Systeme auch unter einem kritischen Blick zu betrachten. Denn so wie die Burg von Karl-Otto zum Beispiel der Gefahr militärischer Angriffe ausgesetzt war, bieten auch die heutigen „Smart Castles“ Angriffsmöglichkeiten.

Wie sicher sind heutige Smart-Home-Systeme? Natürlich ist es praktisch, wenn sich die Haustür durch das bloße Nähern des Haustürschlüssels öffnet oder sich per Smartphone entriegeln lässt. Diese

Technologie kann allerdings auch für einen Einbruch missbraucht werden. Und dabei handelt es sich nur um eines von zahlreichen Beispielen, wie die Annehmlichkeiten des Smart Home gegen seinen Besitzer eingesetzt werden können. Man denke etwa an einen Hacker, der sich im Winter Zugang zur intelligenten Heizung verschafft und sie nur gegen eine Geldzahlung einschaltet. Das Problem dabei ist, dass oft eine einzige Schwachstelle im System ausreicht, um auf jedes andere Gerät zugreifen zu können, das mit dem Netz verbunden ist. So kann etwa ein Babyphone der Zugang zu Computern und Laptops werden. Noch vor vier Jahren gelang es der Forbes-Magazin-Redakteurin Kashmir Hill über ein automatisches Kontrollsystem, mit dem sich Geräte wie Fernseher, Türen, Wasserpumpen und Kameras vom Smartphone aus steuern lassen, die Kontrolle über das Haus eines komplett Fremden zu erlangen. Da die Systeme des Herstellers über Internetsuchmaschinen auffindbar waren und weder Nutzernamen noch Passwörter benötigten, konnte sie alle vernetzten Geräte von der Ferne aus steuern.

Auch heutzutage sind solche Angriffe möglich. Claudia Eckert, Professorin für IT-Sicherheit, sagt uns hierzu im Gespräch: „Erst 2016 hat das Mirai-Botnetz für Aufsehen gesorgt, da es der Auslöser für einen sehr großen Angriff auf den DNS-Dienst im Internet war und durch den Ausfall dieses Dienstes – grob lässt sich seine Aufgabe als die eines Telefonbuches beschreiben, das jeder nutzen muss – eine Vielzahl von Internet-Anwendungen nicht mehr funktionierten. Das Bot-Netz umfasste mehr als 500.000 Smart-Home-Ge-


Photo: Amazon.com. Inc.

räte wie digitale Videorecorder, Webcams oder auch smarte Kühlschränke. Dies hatte zum Ausfall von Anwendungen wie Twitter, Spotify oder Netflix geführt. Dass diese Dienste eine Zeitlang nicht verfügbar waren, mag verschmerzbar sein, aber wenn man sich klar macht, wie viele kritische Anwendungen bereits heute auf ein funktionierendes Internet angewiesen sind, so kann man das Risiko erahnen, dass durch das Highjacken von ungeschützten Smart-Home-Geräten Teile des Internets gestört und kritische Steuerungs- und Überwachungssysteme nicht mehr funktionstüchtig sind. Darin liegt sicherlich eines der größten Risiken, dass Milliarden vernetzte, ungeschützte Smart Home Systeme sehr einfach für solche gezielten Angriffe missbraucht werden können. Die Besitzer bekommen in der Regel gar nicht mit, dass ihre Geräte Teil eines Angriffs sind.“ Und natürlich muss

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man in diesem Zusammenhang auch über Probleme der Haftung nachdenken. „Die Frage der Haftung ist in solchen Fällen schwierig, aber es stellt sich natürlich die Frage, ob nicht irgendwann auch Nutzer die unsichere, meist preiswerte Geräte kaufen und über das Internet zugänglich machen, für ihr grob fahrlässiges Verhalten für mögliche Schäden aufkommen müssen. Aber auch die Hersteller solcher anfälligen Systeme müssten für Schäden haftbar gemacht werden können; denn die Erfahrung lehrt leider, dass erst wenn drakonische Geldstrafen drohen sowohl Hersteller als auch Verbraucher zu einem Umdenken bereit sind“, sagt Claudia Eckert. Im Jahr 2014 veröffentlichten die Forscher von Hewlett Packard eine Studie, in der sie die nach eigener Auskunft zehn meistgenutzten Smart-Home-Systeme testeten – 70 Prozent der

Produkte kommunizierten demnach über unverschlüsselte Netzwerkedienste. Heute, drei Jahre später, hat sich an der Situation nicht viel geändert. Claudia Eckert hält Smart-Home-Systeme im Großen und Ganzen immer noch für unsicher: „In unserer täglichen Arbeit sehen wir deutlich, dass die meisten der Systeme, die wir untersuchen, noch sehr unsicher sind. Beispielsweise haben wir in der Vergangenheit vier Smart-Home-Kamera-Systeme auf ihre Manipulierbarkeit untersucht. Dabei stellten wir fest, dass keines der vier Systeme sicher ist und sich mit geringem Aufwand hacken lässt. Ich kann von dieser Stichprobe nicht auf alle Systeme verallgemeinern, aber als ein Indikator für die problematische Situation dient das Ergebnis durchaus. Die Zahl vernetzter Geräte in Privathaushalten nimmt stark zu und der Anteil nicht sicherer Geräte ist signifikant.“


Smart Home Auch die Privatsphäre kann unter der zunehmenden Vernetzung von Geräten leiden. So enthüllte die Internetplattform Wikileaks beispielsweise, dass unter dem Codenamen „Weeping Angel“ Samsung-Smart-TVs von der CIA angezapft wurden und mit Hilfe eines Tools in einen gefälschten Off-Modus geschaltet werden konnten. Für den Verbraucher schien das Gerät ausgeschaltet. In Wahrheit aber empfing es über das Mikrofon und die Webcam noch immer Daten, die direkt an die CIA übermittelt wurden. Es geht allerdings noch perfider. Das beste Beispiel hierfür ist „Nest“, ein smarter Luxusthermostat des amerikanischen Automatisierungsunternehmens Nest Labs. Das Gerät lernt die Gewohnheiten und Wärmepräferenzen der Bewohner und sorgt so für eine individuell angepasste und situative Raumtemperatur. Gleichzeitig sammelt das Gerät aber auch zahlreiche sensible Daten über Millionen von Haushalten. Mit Hilfe von Kameras und Sensoren für Temperatur, Aktivität, Luftfeuchtigkeit und Helligkeit erfasst der Thermostat, wann jemand zu Hause ist, in welchem Raum er sich gerade aufhält und was er macht. So weiß das Gerät beispielsweise, wann jemand fernsieht. Gleichzeitig misst es allerdings auch die Luftfeuchtigkeit in einem Raum und registriert so beispielsweise, wenn sich die Aktivität im Schlafzimmer erhöht. Der unauffällige Thermostat ist so eine Goldgrube für Datengräber. Kein Wunder, dass Google das Unternehmen schon vor einiger Zeit für die stattliche Summe von 3,2 Milliarden Dollar aufgekauft hat. Ende 2017 sollen die Nest-Thermostate auch nach Deutschland kommen. Vor diesem Hintergrund wird es immer wichtiger, die Verbraucher für das Thema IT-Sicherheit zu sensibilisieren. „Security wird häufig vernachlässigt“, sagt Claudia Eckert. „Wenn Sicherheitsmaßnahmen integriert sind, werden sie häufig vom Nutzer aus Unkenntnis oder auch ganz absicht-

lich nicht aktiviert, weil die Schutzmaßnahmen häufig als lästig und beschränkend empfunden werden. So lesen wir zunehmend Meldungen, in denen von großen Hacks von SmartTVs, Lichtsystemen, Heizungsanlagen oder Kameras berichtet wird. Es fehlt vielen Nutzern noch an Sensibilität für das Thema. Nicht nur, dass gehackte Smart-Home-Systeme Daten aus der heimischen Umgebung ausspähen können, sie sind auch häufig der Ausgangspunkt von koordinierten Angriffen auf ganz andere Ziele. Das heißt, die Smart-Home-Geräte werden von Angreifern über das Internet buchstäblich in Besitz genommen, Viren und sogenannte Trojanische Pferde werden auf die Geräte geladen, die dann im Auftrag des Angreifers eine Schadfunktion ausführen, die sich gegen den Nutzer selber oder eben auch gegen andere Ziele richten kann. So gab es Angriffe, bei denen auf diese Weise sehr viele Smart-Home-Geräte unter der Kontrolle eines Angreifers in einem so genannten Bot-Net zusammengearbeitet haben, um beispielsweise durch das Aussenden einer Vielzahl von Anfragen an ein Opfersystem dieses lahm zu legen. Wenn es sich bei einem solchen Opfersystem um eine kritische Steuerungskomponente beispielsweise in der Energieversorgung handelte, könnten also gehackte Smart-Home-Systeme für Stromausfälle und andere kritische Szenarien verantwortlich werden.“ Sowohl Verbraucher als auch Hersteller müssen hier somit aktiv werden, um die Risiken der Technologie zu verringern. „Vom jetzigen Standpunkt aus gesehen, kann es nur noch sicherer werden“, sagt Professorin Eckert. „Einerseits müssen die Hersteller hier umdenken und Security in ihre Geräte implementieren, andererseits müssen die Nutzer dieser Geräte ein Bewusstsein dafür entwickeln, was es bedeutet, wenn so viele Geräte im eigenen WLAN-Netz angeschlossen sind, dass nur unzureichend, das heißt mit Stan-

dardpasswörtern gesichert ist. Das hat sowohl Auswirkungen auf ihr privates Leben als auch darüber hinaus für die Sicherheit der Netzwerke. Es wird immer Wege geben, Sicherheitskonzepte auszuhebeln oder zu umgeben. Jedoch muss es im Sinn Aller sein, die dafür erforderlichen Hürden für Angreifer möglichst hoch zu bauen und den möglichen Nutzen für den Angreifer möglichst zu beschränken, indem beispielswiese die Ausbreitung von Angriffen frühzeitig gestoppt wird. Wir kennen bereits heute genügend geeignete Sicherheitsmaßnahmen, die uns weiter helfen würden, wenn wir sie nur endlich auch nutzten. Der Preis für die Mehrkosten kann angesichts des Preisverfalls bei Sicherheitschips, die eingebaut werden könnten, kein Argument mehr dafür sein, auf wirksame Schutzmaßnahmen zu verzichten.“ Zusammenfassend lässt sich also festhalten: Aktuelle Smart-Home-Systeme weisen noch immer hohe Sicherheitslücken auf. Zwar wären die technischen Möglichkeiten für mehr Sicherheit bereits vorhanden, sie werden allerdings nicht genutzt. Da bleibt nur zu hoffen, dass sich das ändert, wenn sich immer mehr Menschen ein Smart-Home-System zulegen und diese Technologie zunehmend stärkeren Einzug in unseren Alltag hält. Gleichzeitig müssen aber auch die Verbraucher bewusster mit dem Thema IT-Sicherheit umgehen, um die Risiken zu reduzieren. Und vermutlich wird es sich bei Smart-Home-Systemen so verhalten, wie bei allen modernen Technologien: Kontrolle ist eine Frage der Gewohnheit.


Kitzbühel: Ein Winter für alle


Das kleine Alpenstädtchen Kitzbühel besitzt einen besonderen Charme und eine Anziehungskraft, der sich seine Besucher nur schwer entziehen können. Das liegt an der enormen Vielfalt, die Kitzbühel seinen Gästen bietet. Ein Winter in der Gamsstadt ist ein Erlebnis für jedermann, sei es für den Sportfan, den Partygänger, den Kultur-Interessierten, den Gourmet oder den besinnlichen Ruhesuchenden. Kitzbühel in Tirol – ein Ort mit vielen Gesichtern. Gemeinhin bekannt ist er als eine elitäre Hochburg der Reichen und Schönen. Doch diese Beschreibung wird Kitzbühel nicht einmal im Ansatz gerecht. Die Gamsstadt ist so viel mehr als die Heimat der High Society: Sie ist eine offene und äußerst vielseitige Stadt mit einem ganz speziellen Zauber. Diesen zieht Kitzbühel aus einer einmaligen Kombination aus Tradition und Moderne, Niveau und Bodenständigkeit, die die Stadt und ihre Veranstaltungen auszeichnen. Vor allem der Winter in Kitzbühel ist eine faszinierende Zeit, die den Facettenreichtum in voller Pracht zur Geltung bringt. Zum einen zeigt sich die Stadt von einer sehr gemütlichen und besinnlichen Seite, zum anderen bietet sie aber auch die Bühne für internationale Sportveranstaltungen von weltweitem Interesse und veranstaltet wilde Partys bis ins Morgengrauen. Im Winter erwartet die Besucher in Kitzbühel dementsprechend ein vielfältiges Programm, bei dem garantiert jeder auf seine Kosten kommt.

Sport der Spitzenklasse Für Skitouristen ist die Gamsstadt die perfekte Wahl. Kitzbühel wurde mehrfach zum besten Ski-Gebiet der Welt gewählt und begeistert jedes Jahr über eineinhalb Millionen Urlauber. Gleichzeitig sind die schneebedeckten Tiroler Alpen um Kitzbühel jedes Jahr auch Schauplatz des spektakulärsten

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Kitzbühel

Pferd und Reiter geben alles beim rasanten Snow-Polo-Turnier auf der Münichauer Wiese in Reith bei Kitzbühel


Die berüchtigte Streif-Abfahrt thront über dem hell erleuchteten Kitzbühel

und medienwirksamsten Ski-Turniers der Welt – des Hahnenkammrennens. An den drei Tagen des Renn-Klassikers blickt die ganze Welt auf das beschauliche Alpenstädtchen und die Gamsstadt platzt förmlich aus allen Nähten. Am Rennwochenende wurden bereits 100.000 Besucher gezählt, viele hundert Journalisten aus allen Ländern der Welt gastieren in der Stadt, die Hotels sind ausgebucht, die Bars überfüllt und Fernsehbilder des Kitzbüheler Winterwunderlands und der Abfahrtsstrecken erreichen 500 Millionen Fernsehzuschauer. Nirgendwo sind die Strecken anspruchsvoller, die Stimmung besser und die Partys glamouröser als am Wochenende dieses sportlichen Großereignisses. Seinen besonderen Ruf verdankt das Hahnenkammrennen aber nicht nur der guten Stimmung, sondern vor allem der berüchtigten „Streif“. Sie gilt als eine der schwierigsten und gefährlichsten Rennpisten der

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Welt. Ihre erfolgreiche Bewältigung ist so etwas wie der Ritterschlag für einen Ski-Athleten. Läufer erreichen hier Spitzengeschwindigkeiten von 160 km/h und sind stellenweise Kräften des 10-fachen ihres eigenen Körpergewichts ausgesetzt. Scharfe Geländekanten, Steilhänge mit 85 Prozent Gefälle, Schrägfahrten, Schuss-Strecken, Kurven, Gleitstrecken, spektakuläre Bodenwellen und Sprünge mit bis zu 60 Metern – die Streif hat alles, was eine anspruchsvolle Rennpiste ausmacht und verschafft selbst den besten und tollkühnsten Skifahrern ein flaues Gefühl im Magen. „Ich gratuliere allen, die hier heruntergefahren sind. Ich glaube, wir spinnen!“, brachte der Vierfach-Sieger Didier Cuche das Streif-Feeling auf den Punkt. Doch nicht nur der Skisport zieht Sportbegeisterte im Winter nach Kitzbühel. Die winterlich-weiße Tiroler

Berglandschaft eröffnet noch viel mehr Möglichkeiten, um sich sportlich zu betätigen. So lockt beispielsweise einmal im Jahr auch ein Event der etwas anderen Art in die Gamsstadt: der Snow Polo World Cup. In der Sportwelt avancierte er in kürzester Zeit zu einem prestigeträchtigen Ereignis. Er gilt als das wohl größte Schneepolo-Turnier der Welt und begeistert jedes Jahr mehr und mehr Zuschauer mit seiner ebenso mitreißenden wie exklusiven Atmosphäre. Sowohl vom Pferd als auch vom Reiter erfordert ein Polospiel Höchstleistungen, denn es kommt nicht allein auf Tempo, sondern auch auf extreme Geschicklichkeit an. Die Tiere laufen mit bis zu 60 Kilometern pro Stunde, während die Spieler versuchen, einen winzigen Ball aus vollem Galopp in das gegnerische Tor zu schießen. Dabei kann der Ball Spitzengeschwindigkeiten von 42 Metern pro Sekunde


Kitzbühel erreichen. Kein Wunder also, dass das amerikanische Magazin „Sports Illustrated“ Polo als eine der gefährlichsten Sportarten der Welt listet. Und doch ist es genau diese Mischung aus Technik, Geschwindigkeit und Teamgeist, die die Faszination an diesem rasanten Sport ausmacht. Dann wäre da natürlich noch der gute Ruf, den die Veranstaltung in Kitzbühel genießt und der regelmäßig die besten Athleten rund um den Globus anzieht. Den spektakulären Spielen verleiht das ein zusätzliches Flair. Hinzu kommt die Kulisse des schneebedeckten Wilden Kaisers, der sich majestätisch hinter dem Spielfeld auf der Münichauer Wiese erhebt. Das wichtigste ist jedoch die besondere Fähigkeit der Veranstalter, ein elegantes Ambiente mit einer entspannten Atmosphäre zu verbinden. Polo wird von vielen immer noch als eine Sportart für Leute mit dickem Portemonnaie angesehen. Doch das ist längst nicht mehr so. Der Snow Polo World Cup in Kitzbühel ist das beste Beispiel. Jeder ist hier willkommen und die Spiele können die Zuschauer bei freiem Eintritt sowie ausgesuchten Speisen und Getränken genießen. Das Snow-Polo-Feeling in Kitz lässt sich mit einem Augenzwinkern so auf den Punkt bringen, wie es eine euphorische Besucherin in einem Interview vor einiger Zeit tat, die extra alljährlich aus Massachusetts anreist: „The food is awesome and the polo is even better.“ Mit dem Hahnenkammrennen und dem Snow Polo World Cup bewegt sich Kitzbühel jährlich auf internationalem Parkett. So ist die Stadt zum Inbegriff für Wintersport auf höchstem Niveau geworden.

Party-Slalom Neben den anspruchsvollen und traditionsträchtigen sportlichen Wettkämpfen wird am Wochenende des Hahnenkammrennens ein wilder Par-

ty-Slalom veranstaltet, angefangen bei Après-Ski am frühen Morgen bis hin zu glamourösen nächtlichen Exzessen auf Outdoor-Flutlicht-Partys oder in den Kitzbüheler Edeldiscotheken. Ein Partyklassiker am Hahnenkammwochenende ist die Weißwurstparty bei Stanglwirt Balthasar Hauser und seiner Familie. Auch für diejenigen, die sich nicht auf der Streif miteinander messen, kann es hier um die Wurst gehen. Der Profi-Metzger Toni Holnburger kümmert sich höchstpersönlich um die Verpflegung der Gäste und stellt jedes Jahr seine Gourmet-Weißwürste zur Verfügung, darunter auch die luxuriöse Champagnerweißwurst oder die Chiliweißwurst, die extra für die Weißwurstparty kreiert wurden. Arnold Schwarzenegger sprach einmal ausgelassen von der „größten Weißwurstparty der Welt“. Ob das ein offizieller Titel ist, wissen wir nicht. Doch wir kennen auch kein anderes Fest, bei dem an einem Abend rund 7000 Weißwürste, 3000 Brezen und 150 Kilo süßer Senf verspeist werden. Die Audi Night ist nicht nur der traditionell eleganteste Auftakt ins Rennwochenende, sondern auch der gesellschaftliche Höhepunkt. Zahlreiche Prominente aus Sport, Wirtschaft, Film, Musik und Mode lassen sich hier gern sehen und genießen ein Gourmet-Menü im Zeichen der vier Ringe. Da muss man gut aufpassen, dass man sich nicht selbst ein paar eigene Ringe zulegt. Im Gegensatz zur Audi Night bietet Christian Abermanns legendäre Kitz’n’Glamour den wohl wildesten Einstieg in die Renntage. Manche nennen sie die Nacht der Nächte. Stilvoll und doch ausgelassen, glanzvoll aber nicht abgehoben – so beschreibt Christian Abermann seinen Party-Klassiker. In bester und prominentester Gesellschaft wird hier bis zum frühen Morgen ausgelassen gefeiert. Man darf aber nicht vergessen, dass man am folgenden Samstag auch noch fit sein sollte ... Denn weiter geht das Programm am


Samstagabend des Hahnenkammrennens mit Rosi Schipflingers Schnitzelparty auf ihrer Sonnbergstub’n. Traditionell am Tag der Hahnenkamm-Abfahrt lädt Rosi zur legendären Schnitzelparty in ihre urige Stub’n und serviert die wohl höchstgelegenen Schnitzel Österreichs auf 1.180 Metern Höhe. Dazu gibt es musikalische Unterhaltung und eine gute Portion von Rosis einzigartiger Gastfreundschaft.

Besinnliches

Der Kitzbüheler Weihnachtsmarkt verbreitet die richtige Stimmung

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Neben den spektakulären Zeiten rund um das Hahnenkammrennen bietet Kitzbühel im Winter aber auch besinnliche Tage. Vor allem der alljährliche Weihnachtmarkt sorgt für eine Auszeit. Dann liegt wieder der Duft von feinsten Leckereien und heißen Getränken in der Luft, Musik schwebt über der verschneiten Innenstadt und die zahlreichen Buden und Stände sind in ein glänzendes Lichtermeer getaucht. Das Kitzbüheler Winterwunderland bietet ein abwechslungsreiches Programm aus Livemusik, einem Krippenspiel und weihnachtlichen Lesungen.

Für Kultur-Begeisterte Auch Kultur-Begeisterte werden auf Ihre Kosten kommen. Unweit von Kitzbühel befindet sich das kleine Tiroler Dörfchen Erl. Und so wie sich Kitzbühel am Hahnenkammwochenende in eine schillernde, weltoffene Jetset-Metropole verwandelt, präsentiert sich auch das kleine Dörfchen Erl zu den Tiroler Festspielen von einer ganz anderen Seite und wird zum internationalen Rahmen für die Aufführung einiger der wichtigsten Werke der Musikgeschichte. Nachdem sie 2005 mit dem „Ring in 24 Stunden“ endgültig zu internationaler Bekanntheit gelangten, konnte sich vor fünf Jahren schließlich auch eine eigenständige Wintersaison als wichtiger Be-

standteil des Festspieljahres etablieren. Seitdem verzaubern die Tiroler Winterfestspiele jedes Jahr aufs Neue ihre Besucher mit aufregenden musikalischen Darbietungen. In Erl erwartet die Zuhörer eine erlesene Mischung aus Opern, Konzerten und moderner Musik. Gustav Kuhn, Begründer und künstlerischer Leiter, scheut kein musikalisches Experiment und versucht den Kompositionen der alten Meister im Rahmen seiner Festspiele immer wieder frisches Leben einzuhauchen. Gearbeitet hat er schon in den Konzerthallen der ganzen Welt: Wien, Berlin, Dresden, London, Mailand, Paris, Rom, Israel und Tokio. Seine Heimat allerdings hat er in Erl gefunden, wo er ein Festspielhaus nach seinen Vorstellungen errichten durfte. Damit hat er den perfekten Rahmen geschaffen, um jedes Jahr aufs Neue die Liebe zur Musik zu zelebrieren, gleichzeitig junge Musiker zu fördern und frei von jedwedem Zwang die Musik zu gestalten und voranzubringen. Letztes Jahr zog das Festival mehr als 8.500 Besucher an und die Aufführungen konnten eine Auslastung von fast 100 Prozent verzeichnen – ein untrügliches Indiz für die herausragende Qualität der Darbietungen. Kommen Sie vorbei und erleben Sie eine der unkonventionellsten und beliebtesten musikalischen Veranstaltungen der Welt mit eigenen Ohren!

Weltklasse-Gastronomie Mit insgesamt zehn Hauben im renommierten Restaurant- und Hotelführer Gault Millau, verteilt auf acht Restaurants, weist Kitzbühel eine beachtliche Haubendichte auf. Von herzhaften, typischen Tiroler Schmankerln bis hin zu kreativer internationaler Küche wird in der Gamsstadt alles serviert. Das wohl prestigeträchtigste Restaurant liegt im Relais & Chateaux Tennerhof unter der Leitung von Stefan Lenz. Lenz ist einer der vielseitigsten und besten Köche Österreichs.


Kitzbühel

Im Tennerhof befindet sich Kitzbühels renommiertestes Gourmet-Resturant

Das beweist nicht zuletzt die Tatsache, dass er es zwei Jahre in Folge geschafft hat, unglaubliche 16 Punkte und zwei Hauben im Gault Millau zu erlangen. Überheblich wirkt der sympathische 32-Jährige deshalb jedoch keineswegs. Er gehört nicht zu den Köchen, die aus ihrem Beruf eine Show machen, um ständig ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Stefan Lenz ist bodenständig geblieben. Der Geschmack ist für ihn das wichtigste an einem Gericht. Er will seine Gäste auf eine kulinarische Reise schicken. Und um das zu bewerkstelligen, tritt er selbst die ein oder andere Reise an. Sei es nur eine kleine, um oben auf dem Kitzbüheler Horn persönlich die frischesten Kräuter für den Abend zu sammeln, sei es eine große, um die Küchenstile und regionalen Besonderheiten anderer Länder zu erforschen. So verbrachte er schon zwei Jahre in Australien und den USA oder kochte schon sechs

Monate lang in einem renommierten Spitzenrestaurant in Portugal. Und von jeder dieser Reisen bringt er kulinarische Neuentdeckungen mit, die er als unverwechselbare Akzente in seinen Gerichten einsetzt. So verwöhnt er seine Gäste in seinem preisgekrönten Gourmet-Restaurant am Tennerhof mit spannenden Kreationen. Daneben genießt man in Kitzbühel aber auch originale Tiroler Hausmannskost in dazu passendem Ambiente. Einer der beliebtesten Treffpunkte ist Rosis Sonnbergstub’n unter der Leitung von Lokalmatadorin Rosi Schipflinger. Sie ist die perfekte Gastgeberin – immer präsent, immer aufmerksam. Und jedem ihrer Gäste schenkt sie ein Lächeln und ein freundliches Wort. Das macht ihre urige Sonnbergstub’n auf 1.180 Metern Höhe zu diesem liebenswerten Kitzbüheler Juwel. Und das ist sicher-

lich auch mit der Grund, weshalb sie sich zu einem der beliebtesten Society-Treffpunkte der ganzen Stadt entwickelt hat. Auf der Sonnbergstub’n gehen prominente und weniger prominente Zeitgenossen ein und aus und lassen sich gemeinsam von der traumhaften Atmosphäre der Tiroler Alpen und den köstlichen Schmankerln des Hauses begeistern. Nach diesen einmaligen Erfahrungen fällt es den Besuchern in Kitzbühel oft schwer, die Stadt wieder zu verlassen. Doch wer einmal da war, der kommt immer wieder. Denn ein Winter in der Gamsstadt ist immer ein Erlebnis. Und, sind Sie schon auf den Geschmack gekommen?


Golfen fĂźr einen guten Zweck

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Mit Golfen die Welt ein kleines Stück besser machen? Ja, das geht, und zwar dank der Initiative von Falk Raudies und seiner Partnerin Andrea Mühlbauer. Gemeinsam organisierten die beiden am 21. Juli 2017 das erste "FCR Immobilien Eagles Charity Golfturnier". Geladen waren nicht nur die Mitglieder des "Eagles Charity Golfclubs", eine gut vernetzte Wohltätigkeitsorganisation aus 128 prominenten Persönlichkeiten, sondern auch zahlreiche andere Personen des öffentlichen Interesses. Und so sammelten Leute wie Franz Beckenbauer, Abi Ofarim und Sascha Hehn mit dem Golfschläger 113.810 Euro für Menschen in Not.

Der Erlös des Turniers kommt gleich mehreren Charity-Organisationen zugute: dem "Fleschi-Haus", das benachteiligten Menschen jeden Alters die Möglichkeit bietet, sich zu erholen, sich auszutauschen und vor allem miteinander zu lachen, der "Beckenbauer Stiftung" von Franz Beckenbauer, der "Kinderrheuma-Stiftung", die von Rosi Mittermaier und Christian Neureuther als Schirmherren unterstützt wird, sowie Abi Ofarims Charity-Verein "Kinder von gestern". Das zog nicht nur die Stiftungsgründer wie Franz Beckenbauer und seine Frau Heidi und Musiker Abi Ofarim an, sondern auch zahlreiche weitere berühmte Persönlichkeiten wie Ex-Boxer

Sven Ottke, die Schauspieler Michael Roll und Sascha Hehn und das Volksmusik-Duo Marianne und Michael. Ottke war dabei eigens für das Turnier an den Achensee gekommen. "Wenn Falk ruft, dann komme ich immer gerne", sagte er. "Denn was gibt es Schöneres, als Golf zu spielen mit der wunderbaren Bergwelt um einen herum?" "Bei den 'Eagles' kommen die Besten aus den Bereichen Sport, Musik, Medien und Wirtschaft zusammen. Dieses einmalige Netzwerk ermöglicht es, soziale Projekte in den Mittelpunkt zu stellen, die sonst leider nicht die nötige Aufmerksamkeit erhalten. Mit Golfen die Welt ein kleines Stück-


Golfen für den guten Zweck

Skigrößen unter sich. Rosi, Evi und Heide Mittermaier

chen schöner zu machen – eine bessere Kombination könnte ich mir persönlich nicht vorstellen", sagte Falk Raudies bei der Begrüßung der Teilnehmer. Er hatte mit seiner Firma FCR Immobilien AG sämtliche Kosten des Golfturniers getragen. "Alle Einnahmen aus den Spenden und den Startgebühren des Turniers gehen ausnahmslos an soziale Einrichtungen", versicherte er und schwang anschließend als erster den Golfschläger. Prominente Schützenhilfe bekamen er und seine Partnerin Andrea unter anderem von Schauspieler Sascha Hehn. Er lochte fleißig Bälle ein und kam zünftig in der Lederhosen zur Abend-Gala: "Das Hotel hier ist ein Traum. Sinn und Zweck ist es, dass heute viel Geld für die Bedürftigen zusammen kommt." Wenn es um eine gute Sache geht, sind auch Marianne und Michael immer mit dabei. "Wir sind schon seit 24 Jahren Eagles-Mit-

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glieder und immer gerne für die gute Sache bei den Turnieren am Start", sagte Marianne. "Ich muss allerdings gestehen, dass mein Mann der bessere Golfer von uns beiden ist. Sein Handicap liegt rund 10 unter meinem. Aber hier geht es in erster Linie um die gute Sache. Wir genießen es, diese Golf-Turniere zu spielen.“ Neben zahlreichen Prominenten aus den Bereichen Sport und Showgeschäft waren auch viele Vertreter aus der Wirtschaft mit dabei. Darunter zum Beispiel Dieter Müller, Gründer und CEO der erfolgreichen Hotel-Kette "Motel One" und Inhaber des Hotel "Kitzhof" in Kitzbühel, sowie auch des Golf-Resorts Achental Grassau, in dem das Golf-Event stattfand. Er unterstützt die "Kinderrheuma-Stiftung" von Rosi Mittermaier und Christian Neureuther schon seit vielen Jahren. Darüber hinaus waren noch zahlrei-

che weitere prominente Gesichter für die gute Sache dabei, wie zum Beispiel Schauspieler Michael Roll und seine Frau Claudia, Eagles-Präsident Frank Fleschenberg, Ex-Diskuswerfer Lars Riedel mit Partnerin Katja, Moderatorin Jessica Kastrop, die charmant durch das Programm führte und Ex-Tennis-Profi Bernd Karbacher, der sogar einen Tipp für alle Golfer parat hatte: "Bei dieser Hitze am besten nur Wasser trinken, auch wenn der Rosé Champagner in der Verpflegungsstation noch so verlockend sein mag." Ebenso mit dabei die ehemalige Skiathletin Michaela Gerg, Rosi Mittermaiers Schwestern Evi Mittermaier und Heide und die BR-Moderatorin Marianne Kreutzer. Skilangläufer Tobias Angerer kam mit seiner Frau Romy. Darüber hinaus schwangen Franz "Bulle" Roth, Fußball-Manager Stefan Reuter und Komponist und Musiker Rainer Bach ("Truck Stop")


Golfen für den guten Zweck

Falk Raudies mit Sportlerlegenden: Rosi Mittermeier und Franz Beckenbauer mit Frau Heidi

den Golfschläger. Bach war mit seiner Frau Sigrid eigens aus Berlin angefahren. Franz Beckenbauer nahm zwar nicht den Schläger in die Hand, kam mit seiner Frau Heidi allerdings zur Abend-Gala. Gemeinsam stellten die beiden auf der Bühne ihre Stiftung vor, die behinderte und kranke Menschen unterstützt und der "Kaiser" wurde von den Gästen sogar mit Standing Ovations geehrt. Gerührt nahm das Paar den Scheck in Höhe von 20.000 Euro für die Stiftung entgegen. Standing Ovations gab es auch für Abi Ofarim. Für den Musiker war es der erste Auftritt auf dem Society-Parkett nach seiner schweren Krankheit. Er kam mit seiner Partnerin Kirsten zum Gala-Event und nahm den Scheck in Höhe von 10.000 Euro für seine Stiftung "Kinder von gestern" entgegen, die mehr Freude in das Leben von älteren Menschen bringen will. Um einige

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Kilo leichter, aber voller Lebensmut sagte der Musiker: "Ich bedanke mich, dass ich die Kraft habe, heute zu euch zu kommen. Nach sieben Monaten Intensivstation habe ich den Kampf gewonnen. Ich freue mich sehr über die Spende für 'Kinder von gestern' und auch über die gute Luft hier." Erst vor drei Tagen war Ofarim aus dem Krankenhaus entlassen worden. Heute blieb er bis zum Ende der Gala. Rosi Mittermaier und Christian Neureuther nahmen den Scheck in Höhe von 20.000 Euro für die "Kinderrheuma-Stiftung" entgegen. "Wir unterstützen die Stiftung schon seit dem Jahr 2000. Es ist toll, dass jemand wie Falk Raudies viel Herz und Zeit in eine gute Sache wie diese investiert und so auf die Stiftung aufmerksam macht. Kinderrheuma wird oft gar nicht oder viel zu spät erkannt, weshalb die Aufklärung so wichtig ist." Nach dem Turnier gab es für die

rund 160 Gäste ein Gala-Dinner mit Live-Musik, eine Siegerehrung, eine Tombola und eine Auktion. Am Ende des Tages kam nicht nur eine sensationelle Summe von 113.810 Euro für Menschen in Not zusammen, die Gäste waren auch vom Turnier begeistert. Skirennläufer und 6-facher Weltcupsieger Christian Neureuther steckte voller Lob: "Da ist so ein tolles Turnier. Wir haben ein Traumwetter und sind noch dazu bester Dinge. Hinter der Veranstaltung steckt wirklich Herzblut. Was Falk und sein Team hier organisiert haben ist einmalig, gleichzeitig helfen wir Menschen in Not. Eine bessere Kombination gibt es einfach nicht."


FCR Immobilien AG Investitionen mit Weitblick Immobilien sind und bleiben eine äußerst attraktive Investitionsmöglichkeit. Das meint der Wirtschaftsexperte, wenn er von „Betongold“ spricht. An der Schnittstelle zwischen den Anlegern und dem Immobilienmarkt sitzt die FCR Immobilien AG. Mit einem innovativen Konzept und einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil positioniert sie sich stark am Markt und kann seit 2012 ein kontinuierliches Wachstum vorweisen.

Schlagkräftiges Geschäftsmodell Das Geschäftsmodell der FCR Immobilien AG liegt im Erwerb, einem aktiven Asset Management und der erfolgreichen Veräußerung von Fachmarkt- und Einkaufszentren in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt

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dabei auf Handelsimmobilien an Sekundärstandorten. Zum einen bieten diese Standorte durch ihre Lage überdurchschnittliche Renditepotenziale, zum anderen können sie eine langfristig stabilere Miet- und Wertentwicklung aufweisen, als die auf Konjunkturzyklen volatiler reagierenden Immobilienmärkte an Primärstandorten. Im Rahmen ihres aktiven Immobilienmanagements erwirtschaftet die FCR Immobilien AG ihre Erträge aus der Vermietung von hochrentablen Bestandsimmobilien sowie – nach Optimierung der Bestandsimmobilien – aus dem Verkauf einzelner Gewerbeobjekte. Mit dem Fokus auf dem Erwerb kleinerer bis mittelgroßer Objekte mit einem Ankaufswert zwischen einer und zehn Millionen Euro, die sich abseits der stark im Investoreninteresse stehenden Metropolregionen befinden,

ist das Unternehmen auf eine attraktive Nische konzentriert. FCR bewegt sich in einem Segment, das für große Investoren zu kleinteilig und für die meisten Privatanleger zu groß ist. Zusätzlich ist FCR bestrebt, Immobilien aus Sondersituationen, wie zum Beispiel Insolvenzen zu erwerben, mit dem Ziel, deutlich überdurchschnittliche Mietrenditen zu generieren.

Renditestarke Standorte Schwerpunktmäßig investiert die Gruppe in aussichtsreiche Bestandsimmobilien, die über viele Jahre hinweg in der Region und am Standort nachhaltig etabliert sind und die über ihre Mieterstruktur ein an den Mikrostandort angepasstes Angebot an Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs sicherstellen. Zu den Mietern gehören damit zum Beispiel Lebensmitteldiscounter oder


Sie möchten eine Immobilie kaufen oder verkaufen? Sie möchten Ihre Immobilie professionell verwalten lassen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf! Telefon: +49 89 2000 511 99 E-Mail: info@fcr-immobilien.de

Textilketten. Nicht selten liegen die Immobilien der Gruppe in zentraler Ortskernlage, bilden als führendes Fachmarkt- bzw. Einkaufszentrum die Haupteinkaufsmöglichkeit und decken den täglichen Grundbedarf mit einem an die Kaufkraft und Bevölkerungsstruktur angepassten Sortiment ab. Dabei stellt die FCR-Gruppe im Rahmen ihrer Investitionsentscheidungen maßgeblich auf die wirtschaftliche Bonität des oder der Ankermieter ab.

Erfolgreiche und profitable Geschäftsentwicklung Auf Basis der umfassenden Immobilienexpertise verfügt die FCR Immobilien AG über einen erstklassigen Zugang zu attraktiven Objekten. Ein

erfahrenes Team im Bereich Asset Management, das für die erfolgreiche Betreuung und Optimierung bereits erworbener Objekte zuständig ist, sichert die langfristige Wertschöpfung der Gesellschaft. Das Ziel der dynamisch wachsenden Gesellschaft ist es, das bestehende Immobilienportfolio aus renditestarken Objekten in Sekundärlagen weiter auszubauen und den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Aktuell verfügt die FCR Immobilien AG über ein Immobilienportfolio von 35 Objekten mit einer Gesamtmietfläche von rund 140.000 Quadratmetern. Damit ist die FCR in Deutschland in elf Flächenbundesländern und in Österreich in Kitzbühel vertreten. Zu den Mietern gehören bekannte Marken wie EDEKA, NETTO, ROSSMANN, OBI, REWE und ALDI. Allein bis August 2017 hat die FCR Immobilien AG 19 neue Immobilien erworben. Der Wert des

FCR-Portfolios ist auf 120 Millionen Euro gestiegen, die jährlichen Ist-Mieteinnahmen betragen rund 9 Millionen Euro. Die FCR-Gruppe wartet mit einer äußerst erfolgreichen und profitablen Geschäftsentwicklung auf. So hat sie bereits zum Halbjahr 2017 ihr letztjähriges Gesamtergebnis übertroffen.


erfolgreich und nachhaltig umsetzt. Und nach einem exzellenten Halbjahresergebnis 2017 sind wir auf einem ausgesprochen guten Weg, ein hervorragendes Ergebnis in diesem Jahr zu erzielen.

Woraus resultierte der Ergebnissprung? Die Ergebnissteigerung resultiert vornehmlich aus der erfolgreichen Veräußerung von Bestandsobjekten und aus den gestiegenen Mieteinnahmen des deutlich ausgeweiteten Immobilienbestands. Dies ist zudem Ausdruck der hervorragenden Einkaufspolitik der FCR Immobilien AG, zumal wir unverändert attraktive Objekte zu günstigen Preisen erwerben konnten. Das werden wir auch weiter forcieren. Falk Raudies Gründer und Vorstand der FCR Immobilien AG Der Mann hinter dem Erfolgs-Konzept ist der Gründer und Vorstand der FCR Immobilien AG, Falk Raudies. Er kann über 20 Jahre Erfahrung in der Branche vorweisen und führte bereits mehrere Unternehmen zum Erfolg. Das Motto „Im Einkauf liegt der Gewinn!“, das ihn zur Gründung der FCR Immobilien AG bewegte, spiegelt in zweierlei Hinsicht seine erfolgreiche Strategie wider. Zum einen hat er das immense Potenzial erkannt, das im Erwerb von Handelsimmobilien liegt. Zum anderen gelingen ihm über sein einzigartiges Netzwerk günstige Objekteinkäufe.

Herr Raudies, mit Blick auf die aktuellen Zahlen müssten Sie doch richtig zufrieden sein… Das bin ich in der Tat. Die aktuelle Entwicklung zeigt eindrucksvoll, dass die FCR Immobilien AG in allen wichtigen Kernthemen ihre äußerst dynamische Wachstumsstrategie

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Zu wachsen bedeutet auch zu investieren. In diesem Zusammenhang haben Sie auch eine Anleihe emittiert… Das ist eine richtige Erfolgsgeschichte. Unsere 7,1 % Anleihe haben wir mit einem Volumen von 15 Millionen Euro vollständig am Kapitalmarkt platziert. Die Anleihe-Investoren haben ein attraktives Wertpapier und die FCR zusätzliche Mittel, um weiter signifikant zu wachsen. Allein in diesem Jahr haben wir bereits 19 neue Objekte erworben. Und unsere Akquisitionspipeline ist mit Objekten mit einem Einkaufsvolumen von über 50 Millionen Euro sehr gut gefüllt. Wir setzen unseren profitablen Wachstumskurs also weiter äußerst erfolgreich fort.

Der Anleger fragt sich jetzt natürlich, was als nächstes kommt. Eine weitere Anleihe? Da sind wir gerade in der Planung. Heute gehe ich davon aus, dass wir im November eine neue Anleihe anbieten können, die beim Anleger sicher wieder so gut ankommt.

Wo sehen Sie denn insbesondere ihren Wettbewerbsvorteil? Unsere Strategie des Erwerbs hochrentierlicher Einzelhandelsimmobilien zu attraktiven Preisen bewährt sich belegbar. Bei der Objektauswahl haben wir dabei durch unsere Immobilienexpertise, unser Netzwerk und unsere Fähigkeit Immobilien werthaltig zu entwickeln, einen spürbaren Wettbewerbsvorteil.

Was sind Ihre Pläne für die nahe Zukunft? An erster Stelle steht für uns die kontinuierliche Expansion. In diesem Zusammenhang möchten wir unser Immobilienportfolio weiter ausbauen. Und auch im Verkauf stehen uns noch einige große Projekte bevor. Wir werden uns also sprichwörtlich weiterentwickeln.


Investitionen mit Weitblick FCR Immobilien AG, ein starker Player im attraktiven Markt. Wenn die Potenziale der jeweiligen Immobilie vollständig gehoben sind, gehen diese in den Verkauf. Die Immobilien im Portfolio eignen sich auch zur weiteren Bestandshaltung, da alle Objekte einen positiven Cashflow aufweisen.

4. Veräußerung

Vollständig Inhouse abgedeckt, neben dem Einkauf das Kerngeschäft der Gesellschaft -> langjährige Expertise

1. Objektauswahl

Alles aus einer Hand.

3. Asset Management

Aktuelle Kennzahlen zum Immobilienportfolio Anzahl der Objekte

35 Immobilien

Marktwert Immobilien

~120 Mio. Euro

Ist-Nettomieten p.a.

8,9 Mio. Euro

Potenzial-Nettomieten p.a.

10,2 Mio. Euro

Portfolio Nettomietrendite p.a. (Ist)

13,8 %

Portfolio Nettomietrendite p.a. (Potenzial)

15,8 %

Vermietungsquote

87,5 %

Anteil Gewerbe (im Wesentlichen Einzelhandel)

96,0 %

Anteil Wohnen

4,0 %

Durch ein belastbares Netzwerk aus relevanten Playern wie Immobilienmaklern, Insolvenzverwaltern, Fondsgesellschaften und Banken -> Opportunistische Objekte sind frühzeitig bekannt

2. Einkauf

FCR zeichnet sich durch sehr flache Hierarchien und dynamische Handlungsfähigkeit aus -> Flexibler, schneller und effizienter Kauf von Immobilien


Zentral gelegenes Einkaufszentrum in Salzgitter (Niedersachsen) mit Wohn- und Bürohaus

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Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Einkaufszentrum 1967 / 1985 5.525 m² 7.016 m² 956.265 € / 985.000 € 7,4% / 7,6% Rossmann


Dieses Wohn- und Bürohaus wurde 1967 errichtet und bietet verschieden nutzbare Flächen auf sechs Etagen. 1985 wurden eine Shopping-Mall angebaut. Bei den Mietern handelt es sich um namhafte Einzelhändler, Ärzte und Ämter. Größte Einzelmieter sind Rossmann, das Bundesamt für Strahlenschutz, mister*lady, Fielmann und Gina Laura. Auf dem Grundstück und direkt angrenzend gibt es zahlreiche

Parkmöglichkeiten. Mitten in der Fußgängerzone befindet sich das Objekt in einer exzellenten und intensiv genutzten Lage und weist daher eine hohe Kundenfrequenz auf. Insgesamt ist das Gebäude in einem gut gepflegten Zustand und weist einen für die Nutzung entsprechenden Ausstattungsstandard auf. Das Büro- und Wohnhaus verfügt über zahlreiche Einheiten zwischen 40 und 200 Quadratmetern sowie eine

Anzahl kleinerer Keller- und Lagerräume. Die Flächen in der Shoppingmall reichen von Einheiten mit 28 und 41 Quadratmetern, über mittelgroße Flächen von 114, 118 oder 282 Quadratmetern bis hin zu einer großen Einheit von 900 Quadratmetern.


Zentral gelegenes Büro und Geschäftshaus in Seesen (Niedersachsen)

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Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Einkaufszentrum 1982 / 2000 8.012 m² 9.838 m² 1.006.357 € / 1.050.000 € 8,4% / 8,8% Edeka


Dieses 1982 erbaute Objekt wurde 2000 saniert und ist insgesamt in einem sehr guten Zustand. Es besteht aus zwei Gebäudekomplexen und einer Parkgarage. Das vordere Gebäude besitzt vier Stockwerke, auf denen Verkaufs- und Büroräume zu finden sind. Hieran angeschlossen liegt ein weiteres Gebäude. Im Erdgeschoss befindet sich ein neues Sanitätshaus mit eigener Werkstatt, und im ersten Stock eine Arztpraxis. Zusätzlich gibt es einen di-

rekten Anschluss an das Parkdeck. Das Objekt weist einen für die Nutzung entsprechenden Ausstattungsstandard auf. Es liegt mitten in der Seesener Innenstadt in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes. Insgesamt gehören 398 Parkplätze zu dem Gebäudekomplex. Der Hauptmieter ist Marktkauf, eines der größten deutschen Handelsunternehmen und Teil der Edeka-Gruppe.


Gewerbeobjekt in Hennef (Nordrhein-Westfalen) mit bonitätsstarkem Hauptmieter

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Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Einkaufszentrum 1977 7.474 m² 3.949 m² 508.445 € / 525.275 € 9,1 % / 9,4% HIT


Dieses Einkaufszentrum verfügt über ein bis drei Stockwerke in einem verbundenen Gebäude. Das Objekt ist in gutem Zustand und weist einen für die Nutzung entsprechenden Ausstattungsstandard auf. Auf den fast 4.000 Quadratmetern Nutzfläche stehen nur vier Prozent leer. Hauptmieter ist die HIT Handelsgruppe GmbH. Es besteht ein langfristiger Mietvertrag. Das Objekt befindet sich in hervorra-

gender Lage. Durch das Stadtzentrum von Hennef führt die viel befahrene Frankfurter Straße. Zu beiden Seiten befinden sich neben gewerblichen Einzelhandelsflächen hauptsächlich Wohngebiete. An dieser Hauptverkehrsader gelegen, profitiert das Objekt von einer hohen Kundenfrequenz. Gleichzeitig befindet es sich in unmittelbarer Nähe zum Regionalbahnhof.


Einkaufszentrum in Gummersbach (Nordrhein-Westfalen) in äußerst prominenter Lage

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Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Einkaufszentrum 1974 7.397 m² 4.171 m² 355.739 € / 527.655 € 6,5% / 9,6% Deichmann


Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um ein Einkaufszentrum in Gummersbach mit Keller, Erdgeschoss und fünf Stockwerken. Es verfügt über insgesamt zwei Personenaufzüge. Das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss werden momentan für den Einzelhandel genutzt, während sich im obersten Stockwerk ausschließlich Privatwohnungen befinden. Das Gebäude und die Parkgarage sind zwischen

kleinen Einzelhändlern und anderen Eigentümern aufgeteilt, die insgesamt weniger als 25 Prozent der Anteile besitzen. Das Einkaufszentrum befindet sich in prominenter Lage in der Fußgängerzone von Gummersbach. Es ist darüber hinaus gut an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. Gummersbach ist eine Kreisstadt des Oberbergischen Kreises im Südosten

des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Mit dem Umbau der Kaiser- und Hindenburgstraße zur Fußgängerzone im Jahr 1999 wurde die Stadt zu einem hervorragenden Ort für den Einzelhandel. Gummersbach hat eine Fläche von rund 95 Quadratkilometern und 50.412 Einwohner.


Fachmarkt in Bückeburg (Niedersachsen) mit gut etabliertem und langfristigem Mieter

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Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Fachmarkt 1996 13.000 m² 4.364 m² 320.000 € / 320.000 € 9,1% / 9,1% OBI


Dieses großflächige Einzelhandelsobjekt in Bückeburg wurde im Jahr 1996 erbaut und bietet einen der Nutzung angemessenen Ausstattungsgrad. Es verfügt über viele Parkplätze und ermöglicht daher auch einer großen Anzahl von Kunden eine komfortable Einkaufssituation. Das Objekt profitiert von einer sehr guten Lage und einer starken wirtschaftlichen Stellung. Es liegt im Ge-

werbegebiet von Bückeburg und wird von vielen Kunden täglich frequentiert. Momentan wird das Gebäude von einem Obi-Markt genutzt. Die Filiale hat sich über viele Jahre nachhaltig am Standort etabliert. Mit Obi besteht ein langfristiges und stabiles Mietverhältnis. Direkte Nachbarn sind unter anderem Kaufland, Fressnapf, Dänisches Bettenlager, WEZ, McDonalds, Aldi, KiK, Küchenstudio

und zwei Tankstellen. Dieses attraktive und diversifizierte Angebot zieht viele Kunden in das Gewerbegebiet, wovon auch der Obi-Markt profitiert.


Attraktives Einzelhandelsobjekt in Bad Kissingen (Bayern) mit hohem Entwicklungspotenzial

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Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Nahversorger 2005 5.375 m² 1.037 m² 154.600 € / 154.600 € 9,4% / 9,4% Netto


Dieses Fachmarktzentrum in Bad Kissingen bietet eine Mietfläche von 1.037 Quadratmetern, die sich in eine reine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern und eine Lagerfläche unterteilt. Es verfügt über ausreichend Parkplätze und ist über eine Hauptverkehrsader hervorragend erreichbar. Das Objekt befindet sich im Gewerbegebiet Bad Kissingen Süd, direkt an der Einfahrt nach Bad Kissingen, gegenüber von

einer Aldi-Filiale und einem Opel-Autohaus. Langfristiger Mieter ist die Lebensmittelkette Netto. Das Besondere an der Immobilie ist die Tatsache, dass das direkt angrenzende, unbebaute Grundstück mit etwa 4.210 Quadratmetern ebenfalls erworben werden kann. Daher besteht ein außergewöhnliches Erweiterungsund Entwicklungspotenzial. Die bayerische Kreisstadt Bad Kissin-

gen beherbergt etwa 22.000 Einwohner und profitiert von einem hohen Tourismusaufkommen. Denn zum einen ist sie nicht nur als hervorragender Kurort bekannt, sondern verfügt auch über ein großes Ensemble historischer Kurbauten, die unter Ludwig dem Ersten um den Kurgarten herum errichtet wurden.


Fachmarktzentrum in Würzburg (Bayern) an hochprofitablem Standort

78

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Fachmarktzentrum 2001 3.457 m² 1.921 m² 185.758 € / 185.758 € 8,1% / 8,1% Detlev Louis Motorrad


Das Objekt befindet sich in einem Industriegebiet am östlichen Rand von Würzburg und ist von der Autobahn aus hervorragend sichtbar. Vor und hinter dem Objekt sind ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden, die einen spontanen Einkauf jederzeit ermöglichen. Es ist vollständig an die drei stabilen und bonitätsstarken Mieter Detlev Louis Motorradvertrieb, Fressnapf und Schäfer Shop vermietet.

Das Objekt befindet sich in einem Gewerbegebiet an der A7 und ist durch Industriegebäude und einige Wohnhäuser geprägt. In etwa 200 Metern Entfernung befindet sich ein McDonald’s. Insgesamt übt der Standort eine starke Anziehungskraft aus. Durch die günstige Lage ist die Kundenfrequenz dementsprechend enorm hoch. Somit generiert das Objekt einen rentablen und stabilen Cashflow.


Beliebter Netto-Supermarkt in Regis-Breitingen (Sachsen) mit hohem Kundenaufkommen

80

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Nahversorger 1999 3.653 m² 1.028 m² 108.195 € / 108.195 € 10,8% / 10,8% Netto


Dieses freistehende Gebäude mit etwa 1.028 Quadratmetern Mietfläche wurde 1999 in Massivbauweise errichtet. Mit rund 50 Stellplätzen stehen ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Das Gebäude verfügt über einen Energieausweis, das Grundstück ist vollständig erschlossen und erschließungskostenfrei. Momentaner Mieter ist ein Netto-Supermarkt. Das Verkaufsobjekt befindet sich im

Ortskern von Regis-Breitingen an der Hauptverkehrsader und ist zu Fuß und mit dem PKW sehr gut erreichbar. Der Standort ist bestens etabliert und in der Bevölkerung von Regis-Breitingen und den umliegenden kleineren Gemeinden sehr beliebt, was zu einer hohen und zuverlässigen Kundenfrequenz führt. Die unmittelbare Umgebung der Liegenschaft ist vornehmlich durch Wohnbebauung geprägt.


Einkaufszentrum in Dessau (Sachsen-Anhalt) in hoch frequentierter Gewerbelage

82

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Einkaufszentrum 1992 15.568 m² 3.771 m² 237.758 € / 273.278 € 9,1% / 10,5% Aldi


Das Damaschke Center in Dessau wurde 2007 das letzte Mal renoviert und befindet sich in einem guten Zustand. Es verfügt über eine ausreichende Anzahl an Stellplätzen. Zur Zeit steht eine Fläche von 740 Quadratmetern zur Verfügung. Ab Mitte 2018 wird allerdings eine zusammenhängende Fläche von rund 2.200 Quadratmetern angeboten. Die frei werdenden Flächen können nach An-

forderungen und Wunsch der Mieter entsprechend ausgebaut werden. Das Damaschke Center ist ein etabliertes und gut vermietetes Einkaufscenter. Zu den Hauptmietern gehören unter anderem KiK, Mäc Geiz sowie diverse Einzelhändler wie eine Metzgerei, eine Lotterie, ein Tabakwarengeschäft, eine Bäckerei, ein Getränkemarkt, ein Imbiss und eine Spielothek. Somit zieht es mit seinem

breiten Angebot unterschiedlichste Kundengruppen an. Das Einkaufscenter befindet sich im Stadtteil Törten im Süden von Dessau. Es liegt an der Ecke der Kreuzbergstraße und der Damaschkestraße, der es seinen Namen verdankt. Die Kreuzbergstraße ist eine Hauptverkehrsachse zur Anbindung der südlich gelegenen Wohngebiete. Insgesamt handelt es sich also um eine hoch frequentierte Gewerbelage.


Fachmarktzentrum in Pößneck (Thüringen) mit zuverlässigen Mietern und langen Mietverträgen

84

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Fachmarktzentrum 1992 21.986 m² 7.564 m² 327.172 € / 327.172 € 8,8% / 8,8% OBI


Dieses Fachmarktzentrum fängt die Blicke der Besucher bereits von weitem mit seinem beeindruckenden pyramidenförmigen Haupteingang. Es verfügt über eine vermietbare Gesamtfläche von 7.564 Quadratmetern. Davon entfallen gut zwei Drittel auf einen Bau- und Gartenmarkt einschließlich der Außenverkaufsflächen, der Rest unterteilt sich in kleinere Einheiten. Der Vermietungsstand liegt bei

100 Prozent. Das Objekt profitiert von dem bonitätsstarken und zuverlässigen Hauptmieter Obi, der sich hier bereits vor 20 Jahren angesiedelt und seine Fläche zuletzt nochmals vergrößert hat. Mit dem Einrichtungsspezialisten besteht ein langfristiger Mietvertrag. Obi garantiert einen steten Strom von Kundschaft. Zweitgrößter Mieter ist Dänisches Bettenlager, daneben sind NKD und ein in Nordrhein-Westfalen

ansässiger Getränkegroßhändler im Objekt vertreten. Insgesamt ist das Gebäude in einem sehr guten Zustand und weist einen für die Nutzung entsprechenden Ausstattungsstandard auf. Die Haustechnik wurde stets ordentlich gewartet und zuletzt modernisiert.


Supermarkt in Twistringen (Niedersachsen) mit beliebtem Ankermieter

86

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Nahversorger 2004 5.622 m² 965 m² 113.396 € / 113.396 € 7,8% / 7,8% Netto


Dieses Einzelhandelsobjekt wurde im Jahr 2004 erbaut, verfügt über eine Fläche von 5.622 Quadratmetern und ist in einem guten Zustand. Es liegt innerorts in der Stadt Twistringen im Landkreis Diepholz in Niedersachsen. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich ein Lidl-Markt und eine KiK-Filiale. Im Übrigen grenzt es an ein Wohngebiet. Das macht den Standort zu einem gut etablierten und

viel genutzten Gewerbegebiet. Ausreichend Parkplätze stehen den Kunden zur Verfügung. Das Objekt liegt direkt an der Bundesstraße B51. Mit der Supermarktkette Netto besteht ein langfristiger Mietvertrag.


Gut etabliertes Einkaufszentrum in Burgdorf (Niedersachsen)

88

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Einkaufszentrum 1962 11.604 m² 3.698 m² 262.800 € / 262.800 € 8,2% / 8,2% Zimmermann Sonderposten


Dieses eingeschossige Einkaufszentrum beinhaltet gleich zwei getrennte Mietflächen. Um das Gebäude herum befindet sich eine Vielzahl an Parkplätzen, die allen Kunden eine bequeme Parksituation gewährleisten. Das Gebäude wurde 1996 saniert und ist in gutem Zustand. Die beiden Verkaufsflächen teilen sich zwei bonitätsstarke und zuverlässige Mieter. Die eine wird von Ulrich

Zimmermann Sonderposten genutzt, ein deutsches Unternehmen, das ein vielfältiges Sortiment aus Drogerieartikeln, Lebensmitteln, Haushaltswaren, Textilien, Elektroartikeln, Spielwaren sowie Garten- und Dekorationsartikeln anbietet. Die zweite Fläche besetzt die Hol Ab! Mit beiden Mietern besteht ein langfristiges Mietverhältnis. Beide Mieter haben dafür gesorgt, dass sich das Objekt am

Standort gut etabliert hat. Unmittelbar vor dem Gebäude ist eine Station des öffentlichen Personennahverkehrs. Das Grundstück befindet sich nahe am Stadtzentrum. Die Nachbarschaft ist durch Gewerbeobjekte und einige Wohnhäuser geprägt. In etwa 300 bis 400 Metern Entfernung befinden sich Lebensmittelläden wie Edeka, Lidl und Aldi.


Zentral gelegenes Einkaufszentrum in Dresden-Weißig (Sachsen) mit langen Mietverträgen

90

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Einkaufszentrum 1982 7.729 m² 2.246 m² 203.429 € / 203.429 € 8,1% / 8,1% Pfennigpfeiffer Handels GmbH


Bei diesem Objekt handelt es sich um ein Einkaufszentrum in Weißig, einem Ortsteil von Dresden. Es verfügt über eine Gesamtfläche von 2.329 Quadratmetern und einen Energieausweis. Das Objekt teilt sich in über fünf Einzelhandelsflächen mit einem nachhaltigen Mietermix. Auf dem Grundstück sind ausreichend Park- und Verlademöglichkeiten vorhanden. Der Hauptmieter ist die Pfennigpfeiffer

Handels GmbH. Die beiden Mieter an den äußeren Flanken des Gebäudes haben langfristige Mietverträge. Bei den anderen Mietern können Umstrukturierungen oder Vertragsverlängerungen durchgeführt werden. Das Objekt ist gut von der B6 sichtbar. Nebenan befindet sich der Einkaufspark Hochland-Center mit Filialen von Kaufland, Obi, Deichmann und McDonald’s.


Häufig genutztes Einkaufszentrum in Seelze (Niedersachsen) in guter Lage

92

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Einkaufszentrum 2007 13.754 m² 3.661 m² 351.329 € / 384.030 € 8,4% / 9,1% DM, KiK, Takko


Das Einkaufszentrum mit sieben Einheiten wurde 2007 erbaut und bietet eine Fläche von 3.661 Quadratmetern. Es ist in einem guten Zustand und besitzt einen Energieausweis. Ein attraktiver Mietermix bestehend aus den beliebten Unternehmen DM, KiK, K+K Shoe Market, TEDi, Takko und vielen mehr sorgt für ein hohes Kundenaufkommen. Das Einkaufszentrum hat sich gut am Standort eta-

bliert. Es wird von den Ortsansässigen intensiv genutzt und generiert einen hohen und stabilen Fluss von Mieteinnahmen. Zusätzlich profitiert es von den umliegenden Geschäften. Unmittelbarer Nachbar ist eine Lidl-Filiale. Kunden, die Lebensmittel für den täglichen Bedarf einkaufen, kommen also direkt auch mit dem Einkaufszentrum in Berührung. In der Nähe befinden sich darüber hinaus ein Marktkauf,

eine Fressnapf-Filiale und eine Tankstelle. Das Objekt ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln hervorragend zu erreichen. Parkplätze stehen in großer Zahl zur Verfügung.


Lidl-Supermarkt in hervorragend etablierter Lage in Rhaunen (Rheinland-Pfalz)

94

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Nahversorger 2006 8.654 m² 1.290 m² 120.000 € / 120.000 € 8,3% / 8,3% Lidl


Bei dem Objekt handelt es sich um eine Einzelhandelsimmobilie mit einer großen Zahl an verfügbaren Parkplätzen. Es befindet sich am Stadtrand des etwa 2.200 Einwohner großen Rhaunen in Rheinland-Pfalz. Das Gebäude wurde im Jahr 2006 erbaut und ist in gutem Zustand. Hauptmieter ist schon seit einiger Zeit die Supermarktkette Lidl. Aufgrund der niedrigen Dichte an Lebensmit-

teleinzelhändlern in Rhaunen gehört der Lidl-Markt zu den Haupteinkaufsmöglichkeiten in der Stadt. Für die Grundversorgung der Anwohner kommt ihm daher eine elementare Rolle zu. Er wird von der Bevölkerung daher hervorragend angenommen und dementsprechend stark floriert sein Geschäft. Ein benachbarter Edeka-Markt sorgt für zusätzliche Kundenfrequenz.

In Rhaunen befinden sich zwei Kindergärten, eine Grundschule und eine Volkshochschule. Darüber hinaus ist die Stadt nur etwa eine Autostunde von Mainz entfernt. Sie ist daher eine beliebte Wohngegend für junge Familien.


Komplett sanierter Supermarkt in Burg (Schleswig-Holstein)

96

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Nahversorger 1994 7.274 m² 2.074 m² 108.000 € / 108.000 € 8,3% / 8,3% coop / Rewe


Dieses kleine Einzelhandelsobjekt liegt im 5.000 Einwohner großen Burg in Schleswig-Holstein. Es verfügt über ausreichend Parkmöglichkeiten direkt vor dem Haupteingang und ist von allen Seiten sehr gut sichtbar. Im Jahr 2007 wurde das 1994 erbaute Gebäude komplett saniert. Es ist daher in einem sehr guten Zustand und trägt einen Energieausweis. Auf der 2.074 Quadratmeter großen

Fläche befindet sich momentan ein Sky-Supermarkt mit einer Bäckerei und einer Lotterie. Ab Mitte 2018 bezieht dann der Freizeit-, Wohn- und Baumarkt Jawoll die Räumlichkeiten. Mit Jawoll wurde ebenfalls ein langfristiger Mietvertrag unterschrieben. Das Grundstück liegt im Norden der Stadt in der Nähe des Bahnhofs. Die Bahnhofstraße führt direkt in das nur etwa einen Kilometer entfernte

Zentrum von Burg. In unmittelbarer Nähe befinden sich ein Gastronomiebetrieb und Wohnhäuser.


Netto-Markt in Datteln (Nordrhein-Westfalen) mit wenig Konkurrenz

98

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Nahversorger 2006 5.799 m² 1.037 m² 166.800 € / 172.800 € 6,7% / 6,9% Netto


Bei diesem Objekt handelt es sich um ein eingeschossiges Einzelhandelsgeschäft in gutem Zustand. Das Grundstück ist von allen Seiten leicht zugänglich. Auf einer freien Fläche von etwa 50 Quadratmetern befand sich bis vor kurzem eine Bäckerei. Jetzt kann die Fläche wieder vermietet werden. Es stehen ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Momentan werden die Räumlichkeiten von einem gut

etablierten Netto-Markt genutzt. Im Umkreis von etwa einem Kilometer ist er das einzige Lebensmittelgeschäft. Der nächstgelegene Konkurrent ist eine Lidl-Filiale. Hinter dem Objekt befinden sich ein Fabrikgebäude und ein kleiner Wald. Die viel befahrene Castroper Straße, an der das Objekt liegt, führt direkt in das Zentrum von Datteln.


Fachmarktzentrum in Oer-Erkenschwick (Nordrhein-Westfalen) mit bonitätsstarken Mietern

100

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Fachmarktzentrum 1978 12.781 m² 6.031 m² 258.106 € / 323.128 € 7,0% / 8,7% Thomas Philipps


Insgesamt stehen dem Objekt zehn Gewerbe- und drei Wohneinheiten zur Verfügung. Auf dem Grundstück sind 174 Parkplätze verfügbar. Das Objekt ist in einem guten Zustand. Das Fachmarktzentrum liegt an der Hauptstraße von Oer-Erkenschwick. Im Norden und Westen grenzt es an Wohngebiete, südlich an ein Gewerbegebiet. Insgesamt handelt es sich hier um das Haupteinkaufsgebiet der

Stadt. Hauptmieter ist schon seit 1995 der Sonderposten-Spezialist Thomas Philipps, mit ihm besteht ein langfristiger Mietvertrag. Aktuell wird sogar über eine zehnjährige Mietvertragsverlängerung verhandelt. Daneben befinden sich im Objekt ein KiK-Markt, eine Askania-Filiale, eine große Tierarztpraxis und eine Tanzschule. Auch mit ihnen bestehen langfristige Verträge, teilweise bis 2026. Hinzu kommen

ein kleines Möbelgeschäft, ein Sportstudio und ein Imbiss-Stand.


Norma-Markt in Scheßlitz (Bayern) mit hoher Anziehungskraft

102

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Nahversorger 2003 3.213 m² 930 m² 92.016 € / 92.016 € 8,0% / 8,0% Norma


Dieses Einzelhandelsgebäude liegt in der bayerischen Stadt Scheßlitz. Es wurde im Jahr 2003 erbaut, befindet sich in einem gepflegten Zustand und verfügt darüber hinaus über einen Energieausweis. Das Gebäude ist hervorragend von der A70 zwischen Bamberg und Bayreuth sichtbar. Es liegt am Rande von Scheßlitz in einem Gewerbegebiet. Auf den Nachbargrundstücken befinden sich ein neuer

Rewe-Markt und ein NKD Fashion Discounter, die für zusätzliche Kundenfrequenz sorgen. Das Objekt ist vollständig und langfristig an den Lebensmitteldiscounter Norma vermietet.


Charmantes Einkaufszentrum „Thüringer Hof“ in Zeulenroda (Thüringen) im Stadtzentrum

104

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Einkaufszentrum 1900 4.635 m² 5.207 m² 218.215 € / 337.255 € 5,6% / 8,6% Rossmann


Bei dem Objekt handelt es sich um ein Einkaufszentrum mit etwa 5.000 Quadratmetern Gewerbefläche, bestehend aus einem Wohn- und Geschäftskomplex mit zwei Ladenpassagen. Stellplätze stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Gleichzeitig ist das Objekt auch optisch sehr ansprechend. Aus Gründen des Denkmalschutzes sind die historischen Fassaden und Dächer des Gebäudes zu erhalten.

Dadurch entsteht von außen der Eindruck, es würde sich um ein Ensemble verschiedener Gebäude handeln. Das Objekt genießt die Vorzüge einer äußerst prominenten Lage. Es befindet sich in der Fußgängerzone und grenzt direkt an den Marktplatz mit dem historischen Rathaus an. Somit ist es an einer der prominentesten Stellen Zeulenrodas positioniert und profitiert von der hohen Anziehungskraft des

Stadtzentrums. In unmittelbarer Nähe liegen weitere Geschäfte des täglichen Bedarfs, die für zusätzliches Kundenaufkommen sorgen. In dem Komplex befindet sich ein diversifizierter Mietermix mit kleinen Einzelhandelsgeschäften, Handelsketten sowie Büroräumen, Praxen, Kanzleien und Wohnungen. Die Flächen können den Wünschen des Mieters entsprechend ausgestattet werden.


Umfassend ausgestattetes Mehrfamilienhaus in Bernburg (Sachsen-Anhalt)

106

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Mehrfamilienhaus 1957 1.865 m² 2.086 m² 112.474 € / 116.448 € 7,0% / 7,3% Ja


Bei diesem Objekt handelt es sich um ein 1957 errichtetes Mehrfamilienhaus mit 38 Wohnungen. Es wurde 1998, 1999 und zuletzt 2015 renoviert. Die Wohnungen sind daher teilweise wie neu. Das Objekt ist mit einem Telefonanschluss, sanierter Elektrik, einer Wechselsprechanlage, separaten KW- und WW-Zählern und einem Antennenvertrag ausgestattet. Auf dem Grundstück befinden sich

sieben PKW-Stellplätze. Das Gebäude befindet sich in einem soliden baulichen und optischen Zustand. Die Putzfassade ist gestrichen und verfügt über ein integriertes Wärmeverbundsystem. Die Außen- und Innenwände bestehen aus gut verarbeitetem Ziegelmauerwerk und sind geputzt und tapeziert. Decken und Fußböden sind massiv, die Dielen teilweise mit PVC belegt. Das Gebäude ist voll unterkel-

lert und trocken, verfügt über isolierverglaste Kunststofffenster und eine Gaszentralheizung mit Warmwasser. Die Bäder wurden 1998/1999 saniert und genießen viel Tageslichteinstrahlung. Das Mehrfamilienhaus befindet sich in zentraler Innenstadtlage. Es besteht eine gute Infrastruktur und in unmittelbarer Nähe befinden sich zahlreiche Geschäfte, der Hauptbahnhof und öffentliche Einrichtungen.


Sehr geräumiger Baumarkt mit Gartencenter in Frankenberg (Hessen)

108

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Fachmarktzentrum 1993 12.685 m² 6.109 m² 458.034 € / 458.034 € 18,3% / 18,3% Herkules


Dieser Baumarkt mit Gartencenter befindet sich an einem etablierten und hoch frequentierten Einzelhandelsstandort in zentraler Lage im Gewerbegebiet von Frankenberg (Eder) und profitiert von einer sehr guten Verkehrsanbindung. Das Gebäude wurde zuletzt im Jahr 2000 modernisiert und befindet sich in einem guten Allgemeinzustand. Insgesamt stehen rund 6.100 Quadratmeter Mietfläche

zur Verfügung, wovon rund 980 Quadratmeter als überdachte Außenfläche genutzt werden. Parkplätze sind auf dem Grundstück in ausreichender Anzahl vorhanden, die Warenanlieferung erfolgt auf der Gebäuderückseite. Das Objekt weist einen für die Nutzung entsprechenden Ausstattungsstandard auf. Die Liegenschaft steht ab Juli 2018 zur Vermietung bereit. Das Objekt wird bisher als Bau- und Garten-

markt genutzt. Eine großflächige Einzelhandelsnutzung bietet sich an. Die Teilung der Fläche ist ab einer Größe von 1.500 Quadratmetern realisierbar, die Miete abhängig von den Ausbauwünschen des Mieters. Im direkten Umfeld befinden sich ein Lidl-Markt, Autohäuser sowie ein gegenüberliegendes Gartencenter. Auf dem Nachbargrundstück wird Mitte 2018 ein Baumarkt eröffnet.


Einzelhandelsflächen in der Kreisstadt Schleiz (Thüringen) mit renommierten Ankermietern

110

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche Ist-/ Potenzial-Nettomieten p.a. Ist-/ Potenzial-Mietrendite p.a. Hauptmieter

Einkaufszentrum 1993 6.541 m² 3.920 m² 45.600 € / 149.271 € 8,3 % / 27,3 % KiK


Bei dem Objekt handelt es sich um eine architektonisch raffiniert konzipierte Einzelhandelsfläche in der Kreisstadt Schleiz in Thüringen. Das Obergeschoss ist als großzügiges Loft ausgestaltet und öffnet sich ohne Geschossdecke zum Dach. Die Deckenhöhe beträgt mindestens vier Meter und verleiht den Räumlichkeiten einen offenen und einladenden Charakter. Dank der Hanglage des Gebäudes

ist der direkte Zugang zu verschiedenen Stockwerken möglich. Gleichzeitig sorgt ein ebenerdiges Tor in Kombination mit einem Lastenaufzug für eine barrierefreie Anlieferung. Es stehen 180 Parkplätze auf dem objekteigenen Parkplatz zur Verfügung. Auf zwei Geschossen mit Zwischengeschossen stehen vermietbare Flächen zur Verfügung. Dank der Tatsache, dass sich das Gebäude nur 750 Meter

vom Stadtzentrum entfernt befindet, genießt es eine prominente Stellung im etwa 30.000 Einwohner zählenden Schleiz plus Einzugsgebiet. Der Ankermieter KiK-Textilien sorgt dabei für eine hohe Frequenz und zieht zahlreiche Kunden an. In direkter Nachbarschaft des Gebäudes liegen Einfamilienhäuser sowie zahlreiche renommierte Einzelhändler wie Netto, Aldi, Edeka und Deichmann.


In der Projektentwicklung: Attraktives Einkaufszentrum in Duisburg (Nordrhein-Westfalen)

Objektart Baujahr Grundstücksfläche Gewerbefläche

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Einkaufszentrum 1970 2.152 m² ca. 11.000 m²


Bei diesem Objekt handelt es sich um eine großflächige Gewerbeimmobilie in Duisburg. Vormals befand sich hier eine C&A-Filiale, mittlerweile steht das Gebäude allerdings leer. Seine großzügige Fläche über mehreren Etagen und seine exzellente Lage erlauben eine vielseitige Nutzung. Das Objekt befindet sich mitten in der Duisburger Fußgängerzone an einer gut sichtbaren Position und hat daher das Potenzial,

mit den entsprechenden Mietern zum beliebten Kundenmagneten zu werden. Gleichzeitig ist der Bebauungsplan sehr großzügig ausgestaltet. Das Gebäude bietet extrem viel Erweiterungspotenzial und ist individuellen Wünschen entsprechend flexibel nutzbar. Es kann als Gewerbeimmobilie für einen oder auch mehrere Mieter verwendet werden. Die oberen Etagen können als Wohnbereiche ausgestal-

tet werden. Auch eine Mischform ist möglich. Das Objekt kann beispielsweise auch als Einkaufszentrum genutzt werden.


Impressum

IMMOWIN

Herausgeber Falk Raudies

Redaktion Ulf Wallisch, Andrea Mühlbauer FCR Immobilien AG Bavariaring 24 D-80336 München www.fcr-immobilien.de Telefon +49 89 2000 511 99 Fax +49 89 2000 511 98 E-Mail info@fcr-immobilien.de in Kooperation mit der Oberhammer Media GmbH Leonrodstraße 83 80636 München Chefredaktion Gernot Oberhammer gmo@oberhammer.net Redaktion Jannick Myska Lektorat Uwe Schleifenbaum Art Director Liz Brewer

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