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Die Richtung stimmt

MONTAG Seite 60

SERVICETEIL

Dienstleistungen, Messehilfe, Taxis, Stadtplan – Seiten 50-54 Tanzende Türme: Strabag Real Estate hat nun den Betreibervertrag für das Hamburger Arcotel Onyx in der Tasche. BILD: STRABAG REAL ESTATE

Seite 58

Immobilien Zeitung am Stand B2.121

BILD: BILDERBOX.COM

Wo es die schönsten Köchinnen gibt, wissen wir nicht. Wo man in München gut essen kann aber schon.

Kann man mit Denkmälern Geld verdienen? Die Bremer haben es untersucht und sagen: Ja. Seite 40

Seiten 18 und 20

Expo Real verliert ein Viertel Um über 25% ist nach Berechnung der Immobilien Zeitung die verkaufte Standfläche bei der diesjährigen Expo Real eingebrochen. Waren laut IZ-Recherchen im vorigen Jahr 25 Tage vor Messestart geschätzte 39.000 m 2 Standfläche verkauft, kamen wir dieses Jahr nur noch auf 29.000 m2 und damit gut 25% weniger. Bis kurz vor Messestart stieß offenbar nur noch Fulda mit etwa 30 m2 hinzu. In dieser Hochrechnung ist der Einnahmeausfall aus der im Jahresvergleich vermutlich sinkenden Zahl von zweistöckigen Standbauten noch nicht berücksichtigt. Eigene Netto-Berechnungen veröffentlicht die Messe nicht, denn die Zahlen unterlägen bis kurz vor Messe in der jetzigen wirtschaftlichen Situation einem ständigen Wechsel, heißt es. Sicher ist: Der Schwund an Nettofläche ist etwa doppelt so groß wie der offiziell kommunizierte Rückgang der Bruttofläche. Die Reduzierung von sieben auf sechs Hallen ergibt nur eine Reduzierung um 13,6%. Zum Vergleich: Die Reed Midem erklärte für die Mipim 2009 einen Rückgang der Ausstellungsfläche von 25%. Dort ist die Abnahme womöglich aber noch größer, da im Gegensatz zur Expo Real, die konzentriert in den Messehallen stattfindet, in Cannes viele externe Flä-

chen (Boote oder Restaurants) 2009 ebenfalls nicht mehr von Firmen zur Präsentation genutzt worden sind. Der Münchner Ausstellerschwund macht dabei selbst vor prominenten Namen wie DTZ, VR Leasing oder IKB Bank nicht halt. Vormals Aussteller, jetzt untergeschlüpft an Regioständen sind z.B. Vivico und Corpus Sireo. Andere sparen an der Fläche. Multi Development und ING z.B. haben ihre Standpräsenz in diesem Jahr halbiert. Bei ING ist zusätzlich der zweite Stock weggefallen. Die Hypo Real Estate alias Deutsche Pfandbriefbank begnügt sich sogar mit weniger Standfläche als der

BILD: FOTOLIA.DE/SEBASTIAN KAULITZKI/MONTAGE: IZ

BILD: MERKUR

Daddler, Bowler und Spielsüchtige aufgepasst: Gauselmann- und Schmidt-Gruppe sind ebenfalls auf der Expo Real.

MESSEZEITUNG

BILD: BILDERBOX.COM

EXPO REAL – 5.10.2009

TÜV Süd oder die Region Nordhessen. Spannend bleibt die Frage der Teilnehmerentwicklung. Bei der Mipim hieß es 2009: 27% weniger Deutsche als im Vorjahr. (mol/tp) Lesen Sie zum Thema auch „Liebe Leser“ auf Seite 3.

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ACT F O C USSE D

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Koblenz: Kultur trifft Shopping. Eine perfekte Symbiose aus Shopping und Kultur: das Forum Mittelrhein Koblenz. Ab 2012 vereint es eine moderne ECE-Einkaufsgalerie mit dem Mittelrhein-Museum, der Mediathek, dem neuen Präsentations- und Informationszentrum und einer großen Piazza. Der neueste Beleg für die konzeptionelle Stärke der ECE – in der Stadt, in der wir bereits vor 25 Jahren mit dem Löhr-Center unser empfang erstes Innenstadt-Center eröffneten. z u m St a n d

Einladung

ettinger, Günther H. O t n e d si rä rp , mit Ministe tto, CEO ECE nn Alexander O e-Wisserma rhard Schult e b E r. D r G te A eis TRAB . Oberbürgerm häftsführer S sc e G r, le ie Hohw d B2.340 und Thomas 5 Uhr, Stan 1 r, e b to k O HEUTE, 5.

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Montag, 5. Oktober 2009

Seite 3

Liebe Leser,

ja

nein

Die vier Quartiere der Frankfurter Gateway Gardens suchen Nutzer

Die Wohnungswirtschaft verzichtet auf Stände, hofft aber auf Aufträge 12 Der Berliner Solaratlas zeigt, für wen sich Fotovoltaik & Co. lohnt 14 In München soll auf 42.000 m2 das Projekt Schwabinger Tor entstehen 16 Restaurants in München

Das Großprojekt Q6/Q7 verändert die Mannheimer City.

Mannheims City erhält ein neues Ensemble aus Einzelhandel, Hotel, Gastronomie und Wohnungen. Auf der Messe stellt Projektentwickler Diringer & Scheidel (C1.030) erstmals das Modell dazu vor. Im Quadrat Q6/Q7 soll für 250 Mio. Euro eine Bruttogeschossfläche von 115.000 m2 entstehen. Damit wird das bebaute Gelände ungefähr genauso groß ausfallen wie die parallel gelegene bekannte Fußgängerzone Planken. Ankermieter der 19.000 m2 Einzelhandelsflächen ist die Mannheimer Engelhorn-Gruppe. Deren Tochterunternehmen, die ecm Einzelhandelskonzeptund Centermanagement, übernimmt Vermietung und Centermanagement. Zu den weiteren geplanten Nutzungen gehören auf 5.000 m2 ein Bereich

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FM-Riese: Wisag kauft Industrieservices-Geschäft von ThyssenKrupp 10

Ist Ihr Unternehmen Etabliert sich die aktuell auf der Suche Immobilien-AG in nach hochqualifizierDeutschland langtem Nachwuchs? fristig als Konkurrent zu offenen Fonds und Spezialfonds? ja

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Unser Montagsrätsel: Wer weiß, welches Center wir suchen? 6

Deloitte-Expertenumfrage am Stand B2.101 Sehen Sie Handlungsbedarf bei Ihrer internen Kostenstruktur?

Inhalt Das Messeteam der Immobilien Zeitung

BILD: D&S

etwa ein Viertel weniger Ausstellungsfläche auf der Expo Real haben unsere nicht-offiziellen Schätzungen ergeben. Das klingt dramatisch, vor allen Dingen weil nach offizieller Lesart und in allen Fachmedien bislang von nur einer Halle weniger die Rede war. Dies hätte nach reiner Hallenfläche lediglich ein Minus von etwa 13% ergeben, also nur halb so viel, wie von der Redaktion der Immobilien Zeitung (B2.121) berechnet. Doch sind 25% Rückgang tatsächlich so dramatisch? Ich denke nicht. Viele von Ihnen werden beim Blick in die eigene Bilanz an der ein oder anderen Stelle ein Minus entdecken, welches genauso hoch oder noch höher ist. Beim Auftragseingang, beim Umsatz, beim Personal oder sonstwo. 25% weniger sind in den vergangenen Monaten eher „Normalmaß“. Es wäre schon sehr verwunderlich, wenn die Messe München hier eine Ausnahme darstellen würde. Die Aussteller der Expo Real bilden einen sehr repräsentativen Querschnitt der marktaktiven Firmen der gewerblichen Immobilienwirtschaft. Das Herz der Messe schlägt damit im gleichen Rhythmus wie das Herz der Branche selbst. Und das bedeutet: Es schlägt etwas weniger aufgeregt als in den vergangenen paar Jahren. Ein etwas niedrigerer Blutdruck ist jedoch allemal gesünder, als permanent auf Hochtouren zu laufen. Wichtig ist nur, dass der Kreislauf nicht zum Stillstand kommt. Die jüngs ten Signale von verschiedenen Marktteilnehmern lassen jedoch hoffen, dass dies nicht passieren wird. Ihr Thomas Porten, Chefredakteur Immobilien Zeitung

Q6/Q7 im Modell

65%

38%

62%

Deloitte Deutschland hat im Vorfeld der Expo Real eine Meinungsumfrage zu Trends auf dem Immobilienmarkt durchgeführt. Auf der Messe wird diese Umfrage mit jeweils wechselnden Themen fortgeführt. Die Ergebnisse lesen Sie täglich exklusiv an dieser Stelle in IZ Messe aktuell. © Immobilien Zeitung; Quelle: Deloitte

für Wellness und Gesundheit inklusive eines Fitness-Centers. Büros und Praxen sollen sich ebenfalls auf 5.000 m2 niederlassen können. Für Gastronomie im Innen- und Außenbereich sind 2.500 m2 vorgesehen. 80 Eigentumswohnungen werden im Quadrat Q6 auf 10.000 m2 entstehen. Unter dem Gelände bietet eine Tiefgarage zukünftig 1.375 Stellplätze. Nicht nur Alexander Langendörfer, Geschäftsführer von Diringer & Scheidel, sondern auch die Stadt wollen auf dem Gelände von Q7 ein Vier-Sterne-Superior-Hotel mit 200 Zimmern ansiedeln. Die Pläne stammen von den Architekten Blocher Blocher Partners. Das Modell wird heute erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Eine Zertifizierung des Gebäudeensembles nach DGNB ist geplant. (dl)

Gazeley baut Archiv-Center Ingo Steves, Geschäftsführer von Gazeley Germany, informiert am Messestand (B1.300) über das neueste Projekt des Logistikimmobilienentwicklers im hessischen Butzbach. Gazeley hat kürzlich den Grundstein für ein Archivierungszentrum der Iron Mountain Deutschland im Magna Park Rhein-Main gelegt. Das Projekt mit einer Mietfläche von 7.500 m2 hat Gazeley im Vorfeld an die britische Marshgate verkauft. Die Zwischen- und Endfinanzierung übernimmt die Landesbank Berlin. Im Mai 2010 wird die Immobilie an den Mieter übergeben. Das 100 ha große Gelände gehörte vor einigen Jahren noch der US-Army. Dann erwarb es das Speditionsunternehmen Bork, das Gazeley für sämtliche Grundstücke eine Kaufoption einräumte. „Wir übernehmen die Grundstücke je nach Bedarf“, erklärt Steves. Das erste Gebäude im Magna Park ist schon fertig und wurde von der Möbel(law) kette Sommerlad bezogen.

18/20

Holz ist der Hauptenergieträger für die östliche Hafencity Hamburg 22 Die TLG macht Berliner Fabrikhöfe zu Büro-, Wohn- und Handelsflächen 26 Hotelketten: Nur Motel One und B&B Hotels haben einen eigenen Stand 28 Rhomberg Bau plant ein Hochhaus aus Holz mit 20 Geschossen 30 Welcher Politiker ist auf der Messe? 34 In Zagreb eröffnet Projektentwickler Redserve ein Mega-Shoppingcenter 36 Der Bremer Baudenkmal Report zeigt, wie Denkmäler sich lohnen 40 Der große Personalabbau scheint vorbei, vereinzelt gibt es wieder Jobs 42 BGH gleicht das Mietrecht für Gewerbe und Wohnen immer mehr an 46 Green Buildings taugen derzeit nicht für Fonds, wie eine Umfrage zeigt 48 Mobil in München mit Taxi, S-Bahn, U-Bahn und Shuttle

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Wo finde ich …? Ein Wegweiser

54

Die Region Stuttgart will einen Gewerbepark am Stuttgarter Flughafen 56 Die Hamburger Reeperbahn bekommt ein Doppelhochhaus mit Hotel 58 Die Rreef investiert von London aus in Häfen, Raststätten und Bahnhöfe 60 In Rostock entsteht ein neues Viertel mit Wassergräben à la Venedig 62

Die Messezeitung erhalten Sie auch bei unseren Standpartnern: Metropole Ruhr

B1.330

Landeshauptstadt München

A1.320

Rhein-Neckar

C1.130

Frankfurt

C1.230

Nürnberg

C2.230

Hannover

C1.410

Hamburg

B2.430

Berlin

B2.420


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Montag, 5. Oktober 2009

Das Messeteam der Immobilien Zeitung B2.121

messe@immobilien-zeitung.de

Jan Mucha

Thomas Porten

Juliane Schneider

Karsten Franke

Geschäftsführung

Chefredaktion

Anzeigenleitung

Leitender Verlagsrepräsentant Redaktionsleiter Online

Projektmanagerin

mucha@immobilien-zeitung.de

porten@immobilien-zeitung.de

schneider@immobilien-zeitung.de

franke@immobilien-zeitung.de

brinkhaus@immobilien-zeitung.de

kriechel@immobilien-zeitung.de

Christine Winckelmann

Uta Schuster

Ioana Andrei

Albert Engelhardt

Anzeigenverkauf

Chef vom Dienst, Facility-Management

Christoph von Schwanenflug

Melanie Agne

Anzeigenverkauf

Anzeigendisposition

Gerrit Brinkhaus

Britta Kriechel

Einzelhandel

Sonderthemen, Einzelhandel

winckelmann@immobilien-zeitung.de

schuster@immobilien-zeitung.de

andrei@immobilien-zeitung.de

engelhardt@immobilien-zeitung.de

schwanenflug@immobilien-zeitung.de

agne@immobilien-zeitung.de

Monika Leykam

Bernhard Bomke

Peter Maurer

Nicolas Katzung

Daniela Breitbart

Ressortleitung Nachrichten

Nachrichten

Nachrichten

Bewertung, Finanzierung, Nachrichten

Recht und Steuern

Brigitte Mallmann-Bansa Recht und Steuern

leykam@immobilien-zeitung.de

bomke@immobilien-zeitung.de

maurer@immobilien-zeitung.de

katzung@immobilien-zeitung.de

breitbart@immobilien-zeitung.de

bansa@immobilien-zeitung.de

Sonja Smalian

Christine Rebhan

Thorsten-Phillip Karl

Lars Wiederhold

Gerda Gericke

Martina Vetter

Job & Karriere, Personalien

Wohnimmobilien, Marketing

Nordrhein-Westfalen

Hessen/Rheinland-Pfalz/ Saarland

Berlin und Neue Bundesländer Berlin und Neue Bundesländer

smalian@immobilien-zeitung.de

rebhan@immobilien-zeitung.de

karl@immobilien-zeitung.de

wiederhold@immobilien-zeitung.de

gericke@immobilien-zeitung.de

vetter@immobilien-zeitung.de

Friedhelm Feldhaus

Christine Ryll

Dagmar Lange

Alexander Sell

Frank Boxler

Katrin Heim

Norddeutschland

Bayern

Baden-Württemberg

Fotograf

Fotograf

Fotografin

feldhaus@immobilien-zeitung.de

ryll@immobilien-zeitung.de

lange@immobilien-zeitung.de


Kompetent in Immobilien Hannover Leasing auf der EXPO REAL 2009 Top-Standorte in Deutschland, Europa, USA oder auch Asien - Hannover Leasing initiiert seit nahezu 30 Jahren erfolgreich Geschlossene Immobilienfonds im In- und Ausland. Mit 81 Fonds und einem Investitionsvolumen von über 6,3 Milliarden Euro gehören Immobilien zum Kerngeschäftsfeld von Hannover Leasing. Selbstverständlich betreuen wir seit Jahren auch institutionelle Investoren und legen vor diesem Hintergrund z. B. Spezialfonds nach Investmentgesetz auf. Setzen Sie auf die Kompetenz von Hannover Leasing – Sie finden uns als Konzernunternehmen der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale am Stand 432 in Halle C1.

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Montag, 5. Oktober 2009

C1.334

Frühstück mit einem Glas Henkell trocken, Landeshauptstadt Wiesbaden

12:30 Uhr B2.240 Empfang der Freien Hansestadt Bremen mit musikalischer Untermalung der Hafenschlager-Gruppe „Ariolas“, WFB

13:00 Uhr A2.012

Festliches Treffen mit polnischen Köstlichkeiten und Wein, Warmia & Mazury

15:00 Uhr B2.340 Standempfang, ECE

15:45 Uhr C2.221

Eröffnung des Gewerbeimmobilienportals Bodensee von Ministerpräsident Günther H. Oettinger. Genießen Sie dazu kulinarische Köstlichkeiten der Bodenseeregion.

16:00 Uhr C1.140

Weinseminar mit der Ahr-Gebietsweinkönigin. Verkostung von Weinen verschiedener Rebsorten aus allen Anbaugebieten in Rheinland-Pfalz, Investitions- und Strukturbank RLP

17:00 Uhr B1.214

Red, Hot & Blue, genießen Sie nach dem ersten Messetag bei Jazz- und Swingmusik kühle Drinks und Snacks, Bilfinger Berger

B2.430 Happy Hour auf dem HamburgStand mit Caipirinha und Live-Musik, Stadt Hamburg B2.041

Sektempfang für Kunden und Interessenten, IPD Investment

B2.012

Empfang der Universität Regensburg für die Studierenden und Ehemaligen mit Imbiss und Getränken, Irebs

Alle Jahre wieder fragen wir in der Montagsausgabe der Messezeitung: Wo entsteht dieses Shoppingcenter? Dieses Jahr stellt sich ein Projekt der Essener mfi (B1.240) vor.

BILD: MFI

10:00 Uhr

Wo entsteht dieses Center? Mit dem gezeigten Entwurf bewerben sich die Essener in einer großen nordrhein-westfälischen Stadt um den Zuschlag nach einer europaweiten Ausschreibung. Auf einem rund 16.000 m2 großen Grundstück in absoluter Innenstadtlage will die mfi rund 32.900 m2 Mietfläche für Einzelhändler errichten. Hinzu kommen weitere 4.250 m2 für eine neue Stadtbibliothek sowie Gastronomie- und Dienstleistungsflächen. Außerdem ist ein Parkhaus mit 930 Pkw-Stellplätzen geplant, das in das Center integriert werden soll. Es wäre das größte in der Stadt. Unter dem Strich rechnen die Essener Entwickler damit, dass ihr Projekt zwischen 160 Mio. und 165 Mio. Euro kosten wird. Als Eröffnungstermin hat man das Frühjahr 2013 ins Auge gefasst. Die Geschichte des geplanten Centers in dieser Stadt ist schon sehr lang. Bereits in den 1990er Jahren wollte die frisch nach Deutschland gekommene Multi Development (B2.311) an genau dieser Stelle ein Einkaufszentrum errichten. Doch die damaligen Eigentümer einer benachbarten Passage stellten sich quer. Nach etlichen Monaten

Bereits seit vielen Jahren versuchen sich Entwickler in der gesuchten Stadt.

und schmerzhaft hohen Planungskosten verabschiedete sich Multi Development aus der Stadt. Mittlerweile haben sich die damaligen Eigentümer jedoch von der Immobilie getrennt, und ihr derzeitiger Besitzer kann sich gut vorstellen, sein Objekt an die mfi zu verkaufen, sollte sie den Zuschlag bekommen. Das wird sich frühestens in der ersten Ratssitzung im Jahr 2010 entscheiden. Vor wenigen Wochen endete die

Alle ADI-Standorte akkreditiert Auch an den Standorten Berlin und München ist nun der Studiengang Immobilienökonomie der ADI Akademie der Immobilienwirtschaft (B1.222) von der Royal Institution of Chartered Surveyors (A1.010) akkreditiert. (sma)

Büllesbach trommelt für Projekte Jürgen Büllesbach wird erstmals in seiner Funktion als Geschäftsführer der Bayerischen Bau und Immobilien (A1.212) auf der Expo Real sein – und dort eine Lanze für Projektentwicklungen auch in Krisenzeiten brechen. (bb)

Reif für eine Insel in Berlin Den Schönen und wirklich Reichen bietet der Liegenschaftsfonds Berlin am Stand Berlin-Brandenburg (B2.420) jetzt vier zusammen 48.000 m2 große Baugrundstücke für repräsentative Häuser direkt am Ufer des Großen Wannsees an.

BILD: LIEGENSCHAFTSFONDS

Gourmet-Tipp

Bewerbungsfrist der europaweiten Ausschreibung. Von den ursprünglich fünf Bewerbern gaben jedoch nur zwei ihre Unterlagen bei der lokalen Wirtschaftsförderung ab, die den Wettbewerb koordiniert. Neben der mfi ist demnach noch die Hamburger ECE Projektmanagement (B2.340) mit einem völlig anderen Konzept im Rennen. Bei der mfi ist man jedoch ziemlich siegesgewiss. (thk)

3

Fragen an

Max Crofts

Herr Crofts, als Sie diesen Sommer die Präsidentschaft der Berufsorganisation RICS übernahmen, kündigten Sie an, man werde sich im kommenden Jahr wieder darauf konzentrieren, den Mitgliedern „Value for Money“ zu bieten. Haben Sie ein paar Beispiele, was die RICS-Mitglieder da erwartet? (keine Antwort) Berichten zufolge werden RICS-Mitglieder außerhalb Englands im kommenden Jahr zwischen 6% und 25% höhere laufende Beiträge zahlen müssen, während die Belastung für reguläre britische Mitglieder gleich bleibt. Warum ist das so? (keine Antwort)

B2.330 Kochshow mit dem Doppelolympiasieger im Vielseitigkeitsreiten Hinrich Romeike, SchleswigHolstein A1.230

Standparty, Savills

C2.021

Sundowner, Fingerfood und Getränke am GBI-Stand

Im Gepäck hat der Liegenschaftsfonds als Vermarkter landeseigener Grundstücke vier zwischen 10.000 und 13.000 m2 große Gelände mit bis zu 100 m langen Ufern. Der Bebauungsplan wird derzeit aufgestellt. In Anlehnung an den baulichen Charakter der Insel Schwanenwerder, die seit Ende des 19. Jahrhunderts zu einem der hochwertigsten Wohnstandorte Berlins ausgebaut wurde, kann auf jedem Grundstück eine zweistöckige repräsentative Villa, bestehend aus Haupthaus und Nebengebäuden, mit einer Geschossfläche von jeweils rund 800 bis 1.300 m2 errichtet werden.

Auf der Berliner Nobel-Insel Schwanenwerder stehen 48.000 m2 zum Verkauf.

Das Bieterverfahren beginnt Anfang 2010 und endet regulär nach zwei Monaten. Um möglichst viel Geld in die Landeskasse zu holen, werden die Areale auf der 1882 vom Berliner Kommerzienrat Friedrich Wilhelm Wesel angeblich für 27.000 Mark erworbenen Insel an den Meistbietenden verkauft. Der Liegenschaftsfonds möchte über das Verfahren mindestens 2.000 (gg) EUR/m2 einnehmen.

In Großbritannien haben die steigenden Kosten der RICS-Organisation im Allgemeinen und die Gesamt-Jahresbezüge von 406.000 GBP für den Chief Executive Officer Louis Armstrong für Unmut gesorgt. Denkt man bei der RICS darüber nach, in diesen für normale RICS-Mitglieder recht harten Zeiten, diese Bezüge zu senken? (keine Antwort) (mol) Max Crofts ist Präsident der Royal Institution of Chartered Surveyors (A1.010). Die RICS hatte explizit ein Messe-Interview angeboten. Nach Bekanntwerden der Fragen war aus „Zeitgründen“ die Beantwortung nicht mehr möglich. Fünf Tage wären Zeit gewesen.


WIR

BEGRÜSSEN

S I E

A U F

D E R

EXPO REAL 2009 M

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N

0 5 . – 0 7 . 1 0. 2 0 0 9 H A L L E S T A N D

B 1 1 3 4

ONE ROOF – ALL SOLUTIONS Rainer Eichholz Sprecher der Geschäftsführung Alfredstraße 236 45133 Essen Telefon: 0201 824-2613 Telefax: 0201 824-2389

Gabriele Stegers Kommunikation Alfredstraße 236 45133 Essen Telefon: 0201 824-2282 Telefax: 0201 824-1728

Benjamin Röhrborn Niederlassung Seniorenimmobilien Alfredstraße 236 45133 Essen Telefon: 0201 824-2017 Telefax: 0201 824-92017

Stephan Gahm Niederlassung Baden-Württemberg Tübinger Straße 55 70178 Stuttgart Telefon: 0711 389809-50 Telefax: 0711 389809-55

Robert Bambach Geschäftsführer Alfredstraße 236 45133 Essen Telefon: 0201 824-2945 Telefax: 0201 824-2977

Matthias Tscheu Niederlassung Nord Axel-Springer-Platz 3 20355 Hamburg Telefon: 040 189821-23 Telefax: 040 189821-11

Dr. Ralf Bellm HOCHTIEF Development Schweiz AG Gerechtigkeitsgasse 23 8001 Zürich Schweiz Telefon: +41 43 455-8000 Telefax: +41 43 455-8001

Ralf Niggemann Niederlassung Bayern Paul-Heyse-Straße 29 80336 München Telefon: 089 547113-28 Telefax: 089 547113-99

Pavel Vecan OOO HOCHTIEF Development Russland BC Renaissance Plaza Marata Str. 69-71 191119 St. Petersburg Russland Telefon: +7 812 449-7700 Telefax: +7 812 449-7766

wir Ihnen bei allen Fragen rund um die Immobilienentwicklung zur Verfügung. Wir informieren Sie gern über unser Polen, Ungarn, Österreich, Rumänien, Russland und in der Schweiz. Besuchen Sie uns an unserem Messestand oder bei einem unserer vielen kommunalen Partner.

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Montag, 5. Oktober 2009

18:00 Uhr C1.220

Standparty, Merkur-Spielothek

C2.240 Standparty der Region Leipzig/Halle gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen und dem Land Sachsen-Anhalt und Alumnitreffen der Berufsakademie Sachsen C2.210

BILDER: GATEWAY GARDENS

Gourmet-Tipp Neue Gateway-Gardens-Quartiere

astra(ine) Retailparty, mit Frikadellen und Astra Bier, Lührmann

C2.220 Altbierabend, BNP Paribas Real Estate

Das Frankfurter Gewerbegebiet Gateway Gardens wurde nun in vier Quartiere aufgeteilt. Eines davon ist das Quartier Cortes.

Die Vermarktung des Gewerbegebiets Gateway Gardens (C1.230) am Frankfurter Flughafen konnte in diesem und im vergangenen Jahr einige Fortschritte erzielen. Nun wurde das insgesamt 35 ha große Areal in vier Quartiere aufgeteilt, um verschiedene Nutzer anzusprechen.

B2.220 Messe Chill-out, mit bayerischen Leckereien, BSI B1.120

Standparty mit kühlen Getränken und regionalen Leckerbissen. Dazu Pop-, Rock- und Soul-Musik der Live-Band „maxxOut“, Region Stuttgart

C1.140

Empfang, ISB

Das Quartier Alpha gibt es schon länger. Nun hat Gateway Gardens drei weitere Quartiere erhalten: Das Quartier Mondo soll ebenso wie das Quartier Alpha für Urbanität stehen, was unter anderem durch die Ansiedlung von Einzelhändlern und Gastronomen neben den Büronutzern gewährleistet werden soll. Dagegen will das Quartier Verde mit seiner ruhigeren Lage am

18:30 Uhr C1.334

Metropolparty FrankfurtRhein-Main, Cocktails und LiveMusik der „Oscar-CantonBand“, Stadt Frankfurt am Main

zentralen Park punkten. Das Quartier Cortes wird dagegen voraussichtlich ein reines Businessquartier. Dessen Motto ist „Die Welt schaut auf sie.“ Die Lage direkt an der Autobahn A 3 soll dabei für eine werbewirksame Sichtbarkeit der Gebäude sorgen. Als bisher letzte größere Ansiedlung kann Gateway Gardens die im vergangenen Monat erfolgte Vertragsunterzeichnung mit der Hamburger LIP Ludger Inholte Projektentwicklung (B2.430) vorweisen. Diese baut im Quartier Cortes auf einem 4.300 m2 großen Grundstück für den technischen Gebäudeausrüster Imtech die Frankfurter Hauptniederlassung. Das siebengeschossige Bürogebäude verfügt über 16.000 m2 Mietfläche und 224

Tiefgaragenplätze. Zudem wurde 2009 die Geschäftsstelle für das geplante Wissenschaftszentrum House of Logistics and Mobility eröffnet und Richtfest für ein Park-Inn-Hotel gefeiert. Teilhaber von Gateway Gardens sind Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft (C1.221), Fraport (C1.230), ING Real Estate (B2.310), OFB (C1.432) und die Stadt Frankfurt (C1.230). Groß-&-Partner-Geschäftsführer Jürgen Groß zeigt sich nach einer „erfolgreichen Weiterentwicklung im Jahr 2009“ auch für die Zukunft optimistisch: „Für das kommende Jahr erwarten wir, dass das Interesse an Gateway Gardens weiter zunimmt, und sind zuversichtlich, was die Vermarktung betrifft.“ (law)

19:00 Uhr

La Défense will mehr

20:30 Uhr Strabag Real Estate Party, mit Musik von DJane Edyta, leckerem Fingerfood und frischen Getränken in der Brasserie München, Hirschgartenallee 41

Nivea-Immobilien neu gemanagt Beiersdorf (Nivea, Labello) hat sein Corporate-Real-Estate (CRE)Management neu aufgestellt. Die neue Zielvorgabe: Noch 2009 die beeinflussbaren Kosten um 10% senken, bis 2011 um 20%. Ulrich Kerber, Global Head Real Estate Management bei Beiersdorf, diskutiert u.a. mit Joachim Ott von Bilfinger Berger Facility Services (B1.214) über „Trends im CRE“ heute um 14:30 Uhr in Halle A2, Raum A22. (mol)

Der Entwurf für den Signal Tower in La Défense stammt von Jean Nouvel.

Das Pariser Geschäftsquartier La Défense hofft auf frisches Kapital internationaler Anleger. Raphael Penciolelli, Program Officer der Quartiersentwicklungsbehörde Epad (C2.120), hat dabei besonders die deutschen Anleger im Blick. „Natürlich möchten wir auf der Messe alle möglichen Investoren ansprechen, besonders aber die Käufer aus Deutschland“, räumt Penciolelli ein,

„denn die sind heute schon Schlüsselfiguren für das Geschehen in La Défense.“ Im Jahr 2008 seien hier nur vier Transaktionen im Volumen von jeweils über 100 Mio. Euro über die Bühne gegangen, eine davon war der Kauf des CB16 durch die Fondsgesellschaft Degi. „Wir möchten am Markt jetzt auf weitere Kaufchancen aufmerksam machen.“ Zwar habe die Finanzkrise dem neuen Entwicklungsplan des Quartiers – er umfasst 14 Projekte, darunter einige spektakuläre Hochhäuser – nichts anhaben können. Allerdings sei der Epad daran gelegen, „die Investorenbasis zu verbreitern“ und vor allem das Wachstumssegment der gehobenen Hotellerie in dem Geschäftsviertel zu pro moten. Nach Berechnung des Maklerhauses Savills (A1.230) entfiel ein Fünftel des französischen Gewerbeimmobilienumsatzes im ersten Halbjahr 2009 auf deutsche Investoren. Im Vergleichzeitraum 2008 waren es 14%. Laut Epad stellen in La Défense deutsche Käufer nach Franzosen derzeit die zweitstärkste Investorengruppe. Fast jeder zweite Euro, der in französische Gewerbeimmobilien fließt, wird aktuell von Ausländern ausgegeben. Zu Jahresbeginn lag die Quote erst bei 34%. (mol)

Ein Knast, eine Burg und eine Kaserne Die Region Südwestfalen (B1.441) hat den Zuschlag für die Regionale 2013 bekommen. Auf der Expo Real zeigt man verschiedene Projekte, die „die Seele streicheln“ sollen. So soll aus der ehemaligen Adam-Kaserne in Soest ein KreAktiv Center werden, in dem nachhaltiges und experimentelles Leben getestet wird. Das Siegener Schloss, derzeit noch als Jugendknast genutzt, will man zur Mittelstandsakademie der Uni umbauen. Ein Ringlokschuppen wird zum Kulturzentrum, und die 900 Jahre alte Burg Altena an der Lenne soll zu einem Touristenmagnet werden. (thk) BILD: REDAKTIONSBÜRO HELLWEG

BILD: EPAD

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Weiteres Projekt: Ein unterirdischer Saal für das Sauerlandmuseum.


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Montag, 5. Oktober 2009

BILD: ZAESKE + PARTNER

Dieses Modell verrät’s: So sollen die Dern’schen Höfe aussehen.

Ein Modell für das Wiesbadener Büro- und Handelsprojekt Dern’sche Höfe hat das Architekturbüro Zaeske + Partner (C1.332) im Gepäck. Investor ist Quantum Immobilien, Hamburg (B2.430). „Es bleibt dabei: Ende nächsten Jahres wollen wir das Projekt fertigstellen“, bekräftigt Quantum-Geschäftsführer Frank Bohlander. Insgesamt entstehen in dem Gebäudekomplex des ehemaligen Wiesbadener Polizeipräsidiums zwischen Friedrichstraße, Mauergasse und Marktstraße 9.500 m2 Büro- und 4.200 m2 Einzelhandelsfläche. Mit der Vermarktung ist Steinbauer Immobilien, Wiesbaden (C1.332), betraut. Im Vorfeld hatte es viele Diskussionen mit Nachbarn und Stadtpolitik gegeben, was die Ausmaße des Projekts angeht. Zudem musste die Planung auf Wunsch der Wasserbehörde geändert werden. Inzwischen ist laut Bohlander etwas Ruhe eingekehrt. Mietverträge könne er aber noch keine auf der Messe präsentieren. (law)

Am Freitagabend wurde unterschrieben. Wisag (B1.324) übernimmt die Industrieservice-Gesellschaft von ThyssenKrupp. Die Frankfurter gehören künftig zu den Umsatzmilliardären der FM-Branche. Die ehemalige Gebäudereinigungsgröße Wisag geht konsequent ihren Weg. Technik-Know-how und Industrie lauten die Zielmarken, die mit Ausdauer angesteuert werden. Und wieder haben sich die Frankfurter auf diesem Weg bei ThyssenKrupp bedient. Mit der Übernahme der damaligen ThyssenKrupp-Tochter HiServ begann 2004 mit einem großen Schritt der Aufstieg in die Technik-Oberklasse der FMBranche. Der Zukauf der ehemaligen ABB-Tochter GTE unterstrich gut zwei Jahre später die Ambitionen. Und nun setzt die Führungsmannschaft um Michael Wisser noch einen drauf: Gut 300 Mio. Euro Umsatz und äußerst respektable Kundenadressen dürften mit dem Deal eingekauft worden sein. Dazu kommen die rund 12.000 Mitarbeiter der ThyssenKrupp Industrieservice GmbH. Wisag wird zum Umsatzmilliardär. In der FM-

BAK sagt ja zur EnEV 2009 Die Bundesarchitektenkammer (A2.133) moniert aber: Schon die EnEV 2007 hat gezeigt, dass die Nachweismethode (DIN V 18599) nicht ausgereift ist und die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen evaluiert werden muss. (ae)

BILD: WISAG

Wisag greift bei ThyssenKrupp zu

Dern’sche Höfe Wiesbaden im Plan

Wisag-Chef Michael Wisser, seit Jahresbeginn im Amt, landet seinen ersten Coup.

Branche gab es davon bislang nur zwei – Dussmann und Bilfinger Berger Facility Services (B1.214). Das ThyssenKrupp-Ziel, den Konzern radikal neu zu ordnen und sich von Geschäftsfeldern zu trennen, spielten Wisag in die Hände und drückten den Preis. Und zweifellos hat die Arbeit-

Neuer Imtech-Contracting-Chef Der Hamburer GebäudetechnikRiese Imtech (B1.230) kommt mit seinem neuen ContractingChef, Oliver Königseder, an die Isar. Vorgänger Peter Eilers war kürzlich in die Imtech-Geschäftsleitung berufen worden. (ae)

nehmervertretung bei der Wahl des neuen Eigentümers ihren Einfluss geltend gemacht. Wisag gilt eher als Good Fellow denn als Bad Guy. Der Deal ist perfekt. Heute steht die Presse auf der Matte, doch schon morgen steht die Neuorganisation des eigenen Industriegeschäfts ins Haus. (ae)

Schnell-Test bei Südhausbau Zum Testen ihrer Immoscorecard lädt die Südhausbau (C1.212) ein. Mit einem „Quick Check“ erhalte man anhand weniger Eckdaten einen Überblick darüber, ob die Immobilie etwas taugt, versprechen die Münchner. (ae)

Gute Gründe für den Umzug Wer zieht mit seinen Büroflächen warum um und wohin? Dieser Frage hat der Lehrstuhl für Bauprozessmanagement und Immobilienentwicklung der TU München (A1.320) eine ausführliche Studie gewidmet. Morgen präsentiert er das Ergebnis von 11:00 Uhr bis 11:20 Uhr am eigenen Stand.

Gespräch und Autogrammstunde mit Paul Breitner, ehemaliger Fußball-Nationalspieler und Weltmeister 1974, 14:00, B1.422

Volle Fahrt voraus Wer in diesem Jahr noch einmal richtig Fahrt aufnehmen will, sollte am Stand der Region Südwestfalen (B1.441) vorbeischauen. Die verlost am Mittwoch um 11 Uhr drei Bobfahrten auf der Bobbahn in Winterberg. (cr)

Warum ziehen Unternehmen innerhalb der Stadt München um? Sind sie unzufrieden mit dem bisherigen Standort? Wollen sie lieber in einer Gegend beheimatet sein, in der ähnliche Branchen vertreten sind? Sind es Kostengründe oder brauchen die Firmen einfach mehr Platz? Solche und ähnliche Fragen hat der Lehrstuhl zum Anlass für eine Studie genommen. Auf Basis einer von Colliers Schauer & Schöll (B2.320) gelieferten Datensammlung haben die Wissenschaftler rund 5.500 Fragebögen an in München ansässige Unternehmen verschickt. Das Ergebnis dieser Aktion lässt auf eine Konjunkturbelebung hoffen. Denn konjunkturabhängiges Fir-

menwachstum ist für das Gros der analysierten Münchner Unternehmen der Hauptgrund für eine Verlagerung bzw. Erweiterung des Firmensitzes. Auch firmenstrategische Gründe spielen eine

große Rolle. Der konjunkturabhängige Zwang zur Verkleinerung stellte hingegen nur für eine der befragten Gesellschaften die Ursache für den Umzug dar. (cry)

Warum Büro-Mieter in München umziehen Standort-/Objektunzufriedenheit 11,87% (26)

Umzugsgründe unbekannt 0,46% (1) Firmenstrategische Gründe 20,55% (45)

Besseres PreisLeistungs-Verhältnis am neuen Standort 19,18% (42)

Flächenerweiterung, konjunkturunabhängig 3,65% (8) n = 219

Flächenverkleinerung, konjunkturell bedingt 6,39% (14)

Flächenverkleinerung, konjunkturunabhängig 0,46% (1)

Flächenerweiterung, konjunkturell bedingt 37,44% (82) © Immobilien Zeitung; Quelle: TU München


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Montag, 5. Oktober 2009

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, 15.00

0.2009

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Einige in der Wohnungsbranche tätige Unternehmen haben keinen Stand gebucht, lassen aber ihre Mitarbeiter über die Messe schwärmen: Bouwfonds gehört dazu und die ASA-Gruppe, die fünf Besucherkarten gezogen hat. Die Berliner Wohnungsgesellschaft GSW rückt gar mit zehn Chefs und Mitarbeitern an. Wohin geht’s? Und warum kein Stand?

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18 Termine für zwei Tage hat Dirk Steinbach, Projektmanager beim Asset-Manager ASA, im Kalender stehen. In etwa zu gleichen Teilen sind das Gespräche mit Wohnungsinvestoren, Banken, die Steinbach zufolge bei einigen Unternehmen mit Beständen in Schieflage das Heft in die Hand nehmen (sollten), und mit Wettbewerbern. „Sicher, oberstes Ziel hier ist die Auftrags-Akquisition. Aber in diesem Jahr wichtiger denn je ist auch das Sehen und Gesehen-Werden“, sagt er und ist sich sicher: Er wird etliche Messebesucher treffen, die jetzt andere Adressen auf ihren Visitenkarten stehen haben. Bouwfonds hat sechs Besucherkarten gelöst. Auch hier geht es ums Suchen und Finden – von Kapital und Wohnungen, sagt Michael Haupt, Geschäftsführer von Bouwfonds Deutschland. „Es werden ziemlich harte Arbeitstage, denn diesmal haben wir kei-

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Heidelberg plant Campus II BILD: MACHLEIDT + PARTNER

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Tor zur Bahnstadt: Campus II

Der Heidelberger Campus II soll zur Wissenschaftsadresse im neuen Stadtteil Bahnstadt werden. Erstmals zeigt ein Modell dazu die Planungen (C1.130). Auf dem 20 ha großen Gelände Campus II sollen sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Bio- und Umwelttechnologie, Medizin und Life-Sciences niederlassen. Der Entwurf stammt vom Berliner Architekturbüro Machleidt + Partner. Der Campus II soll ein prägendes Element des neuen Stadtteils Bahnstadt werden und sich zwischen Wohn-, Gewerbe und Dienstleistungsbereichen als lebendiges urbanes Zentrum positionieren. Das Stadtentwicklungsprojekt Bahnstadt umfasst insgesamt eine Fläche von 116 ha und ist damit größer als die Heidelberger Altstadt. (dl)

BILDER: BOUWFONDS, ASA-GRUPPE, GSW

Messeschwärmer ohne Stand

Ohne Stand-Station, von links: Michael Haupt (Bouwfonds), Dirk Steinbach (ASA) und Thomas Rücker (GSW).

nen Stand – wir werden viel herumlaufen.“ Warum kein Stand? Zum einen aus Kostengründen, zum anderen weil sich keine großen Geschäfte mit Wohnungen abzeichnen, sagt Haupt. „Derzeit sind viele Verkäufer Private, und die sind nicht auf der Expo zu finden.“ Für die GSW sind zehn Mitarbeiter und Führungskräfte unterwegs. Auch hier gilt: Kein Wohnungshandel, kein Anlass, mit einem Stand präsent zu sein und für Rückzugsmöglichkeiten zu sorgen. Wie die ASA-Gruppe sieht man sich nicht am Berlin-Brandenburg-Stand (B2.420): „Zu voll – man hat keine Ruhe“, erklärt GSW-Sprecher Thomas Rücker. Die GSWler schwärmen lieber aus, um Neuigkeiten zu

streuen, zum Beispiel diese: Die Tochter BGW wird neben der Verwaltung künftig auch Asset Management anbieten; die Facilita, die bislang nur mit dem Facility-Management der GSW betraut war, will ab nächstem Jahr auch Dienste für Dritte übernehmen. (cr)

Gutachter bewerten Ösi-Fonds Die Bewertungsgesellschaft BIIS AG (A1.430) hat einen Rahmenvertrag mit der österreichischen Raiffeisen Kapitalanlagegesellschaft geschlossen. Damit werden die BIIS-Sachverständigen zukünftig erstmals Objekte eines ausländischen offenen Immobilienfonds bewerten. (nik)

Peinliche Anglizismen Unter dem Titel „Transparency International“ lädt Anteon heute um 16:30 Uhr am DüsseldorfStand (B1.210) zu einer Diskussion über den Investment-Markt ein. Bei Anteon wusste keiner, dass Transparency International eine Organisation ist, die weltweit gegen Korruption kämpft. (cvs)

HafenCampus in Harburg Aurelis Real Estate (B2.430) stellt auf dem Hamburger Stand (B2.430) unter anderem das Projekt HafenCampus vor. Seit über zehn Jahren wird für das 70.000 m2 große Areal des früheren Güterbahnhofs am Harburger Binnenhafen nach Investoren gesucht. Am Östlichen Bahnhofskanal wird seit Ende der 1990er Jahren das Konzept HafenCampus verfolgt. Aurelis bietet am Schellerdamm 70.000 m2 des früheren Güterbahnhofs an sowie weitere 19.000 m2 an der Hannoverschen Straße. Der B-Plan weist für das Areal am Schellerdamm eine Nutzung für Büro-, Gewerbe- und Wohnzwecke aus, während an der Hannoverschen Straße Industrienutzungen zugelassen sind. Insgesamt können 98.000 m2 BGF entste-

Grüne Idylle auf dem früheren Güterbahnhof – hinten das NYH-Areal.

hen, die sich nach dem aktuellen Konzept auf 65.000 m2 Büro- und 33.000 m2 Gewerbefläche verteilen sollen. In direkter Nachbarschaft liegen das erfolgreiche Channel Harburg, das IBAProjekt Schlossinsel Harburg und das frühere Areal der New York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie (NYH), die zur Eco-City werden soll. (ff)


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Montag, 5. Oktober 2009

BILD: GBI

Nächste Woche ist Grundsteinlegung für das Motel One Berlin-Spittelmarkt.

Hauptsächlich im Billigsegment ist der Hotelentwickler GBI (C2.012) derzeit unterwegs. Um nicht zu monostrukturell aufgestellt zu sein, sucht das Unternehmen jetzt Alternativen außerhalb des Hotelsegments. Über Arbeitsmangel kann sich GBIVorstand Reiner Nittka nicht beklagen. Projekte für 124 Mio. Euro sind im Bau, weitere für 80 Mio. Euro sind gebunden – allerdings handelt es sich fast ausschließlich um die Budgethotels und Boardinghäuser. Um ein zweites Standbein aufzubauen, setzt Nittka neben Seniorenimmobilien vor allem auf Studentenwohnheime. Hier ist in Hamburg ein Projekt für eine zur GBI-Mutter gehörende gemeinnützige Stiftung in Planung. „Wir prüfen derzeit, ob man solche Produkte auch verkaufen kann“, sagt Nittka und verweist auf einen regen Markt in Großbritannien. (pm)

Mit einem Mausklick herausfinden, ob das Dach des eigenen Hauses für eine Fotovoltaik- oder SolarthermieNutzung geeignet ist, macht der Berliner Solaratlas möglich, der von der Marketinggesellschaft Berlin Partner morgen um 10:30 Uhr am Stand Berlin-Brandenburg (B2.420) vorgestellt wird. Welches Dach ist geeignet? Wie viel Strom lässt sich produzieren? Wie hoch ist die Investition? Berliner Gebäudeeigentümern zeigt der ins Berliner 3D-Stadtmodell integrierte Solaratlas gebäudescharf und dreidimensional, auf welchen Dächern der Stadt Verdienstmöglichkeiten schlummern. Der Solaratlas visualisiert das Solarpotenzial, die mögliche Stromerzeugung, die CO2-Einsparung und die Investitionskosten. Technische Grundlage ist das vor zwei Jahren online gegangene 3D-Stadt-Modell Berlins (www.3dstadtmodell-berlin.de). „Für Solarenergie geeignete Dächer sind rot markiert“, erklärt der Geschäftsführer von Berlin Partner, René Gurka. Im ersten Schritt sind die Angaben zu zwei Pilotgebieten mit zusammen 19 km2 ins Netz gestellt – ein innerstädtisches, dicht besiedeltes Areal und eine locker bebaute Wohnsiedlung. In einer zweiten Phase wird bis zum Frühjahr 2010 ganz Berlin mit 500.000

BILDER: BERLIN PARTNER

Sonnige Aussichten für Berlin

GBI setzt auf Studis und Senioren

Auf dem Dach des Hotel Adlon ließen sich 138,84 MWh Strom per anno erzeugen.

Dächern dargestellt. Das genaue Hinsehen lohnt, zeigt ein Blick auf die Preise. Experten zufolge sind Fotovoltaikanlagen deutlich billiger geworden und derzeit bereits ab 3.000 Euro pro Kilowatt (inklusive Montage und Netzanschluss) zu haben. Den Investitionen steht nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine Einspeisevergütung von 0,43 Euro pro Kilowattstunde gegenüber, staatlich garantiert über 20 Jahre. So lässt sich nach Angaben des Bundesver-

bands Solarwirtschaft eine jährliche Betreiberrendite von 6% und mehr erwirtschaften. Eine 5 m2 große solarthermische Anlage für den Warmwasserverbrauch eines vierköpfigen Haushalts kostet etwa 4.000 bis 6.000 Euro. Und: Hauseigentümer, die nicht selbst investieren wollen, können mit Hilfe des Solaratlas ausloten, ob es sich lohnt, die brachliegenden Dächer ihrer Immobilien an Solarenergie-Investoren zu verpachten. (gg)

3

Fragen an

Ia-Lagen: Osten holt auf Die Mieten für Ladenlokale in IaLagen stagnieren. Im Fünf-JahresVergleich schneiden die ostdeutschen Städte deutlich besser ab als die westdeutschen. Nach zum Teil satten Steigerungsraten in den vergangenen Jahren (plus 17% zwischen 2004 und 2009) haben die Einzelhandelsmieten in den vergangenen zwölf Monaten nicht mehr zugelegt. Im Gegenteil. Die Durchschnittsmiete in den Ia-Lagen fiel gegenüber der Jahresmitte 2008 leicht um 0,2%. Das geht aus dem heute veröffentlichten Marktbericht 2009/2010 des Düsseldorfer Maklers Comfort (B1.244) hervor. Comfort beobachtet darin die Entwicklung der Einzelhandelsmieten in 60 wichtigen deutschen Städten.

Die Top 3 Steigerung der Ladenmieten in Ia-Lagen zwischen 2004 und 2009 Nürnberg +47,4% Berlin +44,4%

Ulm +44,6%

© Immobilien Zeitung; Quelle: Comfort

Stabil bis leicht steigend waren die Mieten in den süddeutschen und in den meisten ostdeutschen Städten. Nördlich der Mainlinie und insbesondere in Nordrhein-Westfalen gingen die Preise eher zurück. Bemerkenswert: Versteht man unter Westdeutschland nur Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, liegt die Durchschnittsmiete in den neuen Bundesländern (65,95 Euro/m2) mittlerweile höher als in den westdeutschen Kommunen (62,13 Euro/m 2). „Das liegt an der großen Zahl von nordrhein-westfälischen Städten mit Niedrigstmietniveau“, erklärt Manfred Schalk, Geschäftsführer von Comfort München. Außerdem werden im Osten deutlich weniger Städte erfasst. Die Mietentwicklung in den Ia-Lagen der ostdeutschen Städten zeigt deren Aufholprozess. Sie legten zwischen 2004 und 2009 im Schnitt um 26,8% zu. Dagegen wurden Ladenlokale in den genannten vier westlichen Bundesländern nur um 9,4% teurer. In Bayern und Baden-Württemberg legten die Mieten im selben Zeitraum um 27,7% zu. Die Stadt mit den höchsten Ladenmieten war gemessen an Neuabschlüssen 2009 bisher München (310 Euro/m2), gefolgt von Berlin (260), Köln (250), Hamburg (245), Stuttgart (240) und Frankfurt am Main (230). (cvs)

Sodexo kommt mit der Familie Zur Expo Real 2008 war die Übernahme perfekt; nun zeigt die Mutter Sodexo (A1.243), was sie an ihren Töchtern Zehnacker und GA-tec hat. „Wir zeigen, was wir können“ – unter diesem Motto präsentiert sich der Hochheimer Cateringriese und Multidienstleister in München. Schließlich rangiert man mittlerweile unter den Top Ten der FM-Branche. Am ersten Messetag stehen drei Vorträge auf dem Programm: Sodexo-Chef Horst de Haan moniert um 11:00 Uhr Defizite der klassischen Wertermittlung und verweist auf Wertsteigerungspotenziale durch Facility-Management, während GA-Tec-Geschäftsführer Berhard Dürheimer ab 13:00 Uhr Trends auf der Spur ist und dem Wettbewerb sowie Kundenerwartungen auf den Zahn fühlt. Thomas Kott, Geschäftsführer der Zehnacker-Beteiligung DGIM, kümmert sich schließlich um 15:00 Uhr ums Property-Management. (ae)

Die Möglichmacher im Film Die FM-Brancheninitiative „Die Möglichmacher“ gibt’s nun auch als Film, zu sehen z.B. bei Strabag (C1.120) und Wisag (B1.324). (ae)

Thomas Beyerle

Herr Beyerle, Sie diskutieren mit Wohnungswirtschaftlern, GdW-Präsident Lutz Freitag und BFW-Präsident Walter Rasch, über ein Immobilien-Konjunkturpaket? Braucht es eines? Nein – warum? Gleichwohl ist unter dem Stichwort Finanzierbarkeit über Folgendes nachzudenken: einen zeitlich befristeten Anreiz für energetische Sanierungen, der auch Abschreibungen beinhalten kann, und Instrumente zum Zügeln der in Ballungsgebieten zu erwartenden Bodenpreisexplosion. Letzteres auch, um den sozialen Wohnungsbau in Gang zu bringen. Grundsätzlich gilt: Objekt- und Regionalförderung statt Gießkanne. Mit Schwarz-Gelb kommt ... ... hoffentlich die massive Entrümpelung des Baugesetzbuchs und eine die Eigentümer stärkende Mietrechtsreform. Bauminister werden sollte ... ... ein Profi von außen, kein Berufspolitiker. Miss oder Mister Dynamic. (cr)

Thomas Beyerle ist Leiter Research bei der Degi (A1.234). Die Diskussion zum Immobilien-Konjunkturpaket findet am Dienstag, 11:30 Uhr, statt (A1.440).


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Montag, 5. Oktober 2009

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Zukunft gestalten Interdisziplinäres Wissen für lebenszyklusorientiertes Bau- und Immobilienmanagement

berufsbegleitend zukunftsorientiert universitär international quali¿ziert praxisorientiert interdisziplinär Master of Science Real Estate Management + Construction Project Management Grundlagen VWL und BWL Architektur, Stadt- und Reginonalentwicklung Projektentwicklung / Immobilienbewertung Immobilienmarketing und Kommunikation Projektmanagement Bautechnik Nachhaltige Gebäude- und Infrastrukturplanung Bau- und Immobilienrecht Real Estate Management Real Estate Asset Management (GB) International Business (GB) Baumanagement Unternehmensführung

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Die Jost Hurler Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft (A1.320) entwickelt das Gelände zwischen Leopoldstraße und Berliner Straße in München neu. In einer Diskussionsrunde am morgigen Dienstag um 14:00 Uhr stellen die Projektbeteiligten das Vorhaben vor. Die Stadt München (A1.320) vertritt Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk. Andreas Garkisch vom Architekturbüro 03 München erklärt die Entwurfsvorstellungen der Planer. Prof. Christoph Achammer, Vorstandsvorsitzender ATP Architekten und Ingenieure, beleuchtet den ökologischen und energetischen Hintergrund des Bauvorhabens. Lars Johannsen, Geschäftsführender Gesellschafter des mit dem Vorhaben betrauten Projektentwicklers Münchner Grund (A1.320) präsentiert die Vorstellungen des Bauherrn. Das Baugelände besteht aus 42.000 m2 Gesamtfläche und ist entlang der Leopoldstraße mehr als 500 m lang. Das Architekturbüro 03 München gewann 2007 den städtebaulichen Wettbewerb für die Gestaltung des bis dato vom Großmarkt Metro und einem Holiday Inn genutzten Areals. Der Ent-

Ein Hotelturm markiert künftig die Grenze von Schwabing.

wurf der Planer verbindet alle Facetten des Lebens in der Großstadt: Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Kultur und Entspannung. Die Erdgeschosse der einzelnen Gebäude werden einen stark öffentlichen Charakter haben und etwa Läden oder Restaurants beheimaten. Die unteren

Premiere für KRE2 Das auf „innovative Lösungen mit Energie“ spezialisierte Trossinger Beratungsunternehmen KRE 2 (B2.242) ist erstmals auf der Expo Real vertreten. Die Energiegewinnung aus Abwasser steht dabei im Vordergrund. (ae)

Merz zum dritten Rolf-Jürgen Merz, seit Juli Sprecher der Geschäftsführung von YIT Germany (B1.444), ehemals Stangl, ist nicht zum ersten Mal auf der Messe. Er war schon als Topmann von Johnson Controls und Imtech in München. (ae)

Stockwerke sind für Büros vorgesehen, während die oberen Geschosse überwiegend dem Wohnen vorbehalten sein sollen. Grünflächen und ein Spielplatz bieten Gelegenheit zum Entspannen. Die im Bau befindliche Straßenbahnlinie 23 wird das neue Stadtquartier an die Innenstadt anbinden. (cry)

24 Mrd. Euro für Sotschi Der Aufbau der Infrastruktur für die Olympischen Winterspiele 2014 in der Schwarzmeerregion Sotschi soll insgesamt rund 24 Mrd. Euro kosten. Nähere Auskünfte erteilt das zuständige Ministerium (A2.422). (ae)

Nur der Eigenheimbedarf steigt Einer empirica-Studie zufolge werden bis zum Jahr 2040 fast drei Millionen neue Einfamilienhäuser benötigt. Bei Büro- und Einzelhandelsimmobilien stagniert die Nachfrage dagegen; dramatische Leerstände sind aber nicht zu erwarten. Im Auftrag der BayernLB (A1.312) haben die Berliner Marktforscher in einer Langzeitprognose die Teilsegmente des deutschen Immobilienmarkts unter die Lupe genommen. Die angenommene hohe Nachfrage nach Einfamilienhäusern bildet dabei eine Ausnahme. Insgesamt sind die Immobilienmärkte gesättigt, lautet das Fazit. Trotz schwindender Nachfrage werden künftig neue Büros gebaut, und zwar dort, wo der vorhandene Bürobestand nicht mehr den Anforderungen der Nachfrager entspricht. Von Leerständen bedroht sind daher Standorte mit funktionalen und städtebaulichen Defiziten aus den 1960er und 70er Jahren. Auch bei Einzelhandelsimmobilien kommt es zu einem Verdrängungswettbewerb: Gewinner sind die dezentralen

BILD: FOTOLIA.DE/PHOTOCREO

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BILD: JOST HURLER

Schwabinger Tor wird diskutiert

Für viele Familien steht das eigene Häuschen ganz oben auf der Wunschliste.

verkehrsgünstigen Lagen. Die Ia-Lagen können sich dank steigendem Filialisierungsgrad halten; die B-Lagen verlieren. Insgesamt wird der objektübergreifende Nachfragerückgang aber selbst in schwächeren Regionen moderat ausfallen, mit Ausnahme von einigen ländlich geprägten Standorten in Ostdeutschland. „Es ist also vielmehr mit einer

Stagnation der Nachfrage als mit einer dramatischen Zunahme der Leerstände zu rechnen“, sagt Ernst Holland, Bereichsleiter Immobilien BayernLB. (nik) Die ausführlichen Ergebnisse der Studie stellen die BayernLB und empirica heute um 15:30 Uhr in der Media Lounge, Halle A1, vor.


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ESSENER WIRTSCHAFTSFÖRDERUNGS GESELLSCHAFT MBH

EXPO REAL • Stand B1.330/530

Die große Anzahl der Bau- und Immobilienservice-Unternehmen begründet Essens Ruf als einen der bedeutendsten Standorte der Immobilienwirtschaft.


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Montag, 5. Oktober 2009

Röcklplatz

MÜNCHEN Werneckhof

Werneckhof

Natürlich – frisch – kreativ: So lautet das Credo des Teams im Werneckhof. Es überrascht seine Gäste mit Köstlichkeiten wie gebackenem Ziegenfrischkäse mit Thymian-Honigsauce, Wachteln mit sommerlichem Gemüse oder halbgebackenem Schokoladenkuchen mit Limonen-Joghurt Eis. Grund genug für die Juroren des jüngsten Wettbewerbs für den Gastronomiepreis Oberbayern, den Köchen den ersten Preis in der Kategorie edle Küche zu verleihen. Schwabing, Werneckstr. 11, Tel. 08938879568; Mo-Sa 18:00 bis 23:00 Uhr.

Restaurant Huber Das Publikum im Münchner Stadtteil Bogenhausen gilt als finanzstark und überaus kritisch. Wer in dieser Umgebung bestehen will, muss einfach gut sein. Das Restaurant Huber ist es. Bogenhausen, Newtonstr. 13, Tel. 089985152; Di-Fr 11:30 bis 14:30 Uhr und 18:30 bis 24:00 Uhr, Sa 18:30 bis 1:00 Uhr.

Restaurant Prinzregent Raus aus der Expo Real, rein ins Essvergnügen. Das Restaurant Prinzregent macht dies auf kürzestem Weg möglich. Riem, Riemer Str. 350, Tel. 089/94539-0, tgl. 11:30 bis 14:30 Uhr und 17:30 bis 24:00 Uhr.

Röcklplatz – Das Ausbildungsrestaurant heißt dieses ungewöhnliche Lokal. Wer hier einkehrt, unterstützt die Ausbildung von Jugendlichen aus schwierigen sozialen Verhältnissen in gastronomischen Berufen – und wird dafür reichlich belohnt: Zum einen verwöhnt ihn extrem eifriges Servicepersonal, das vielleicht noch fehlendes Wissen durch umso größeren Fleiß spielend wettmacht. Zum anderen erwartet ihn ein Reigen an köstlichen Gerichten, die besser schmecken als in so manchem Edellokal. Es lohnt sich einfach doch, die eigene soziale Ader zu entdecken. Isarvorstadt, Isartalstr. 26, Tel. 08945217129; Mo-Sa 18:00-1:00 Uhr.

BAYERN

ITALIEN

Georgenhof

Porta Capuana

Im Georgenhof treffen Tradition auf Moderne, bayerisch-deftige Spezialitäten auf leichte mediterrane Küche und urbanes Leben auf urbayerische Gemütlichkeit. Na, wenn das keinen schönen Abend verheißt. Schwabing, Friedrichstraße 1, Tel. 08934077691; tgl. 8:00 bis 1:00 Uhr.

Das Porta Capuana sieht dank roter Lederstühle und Fototapete vom Piazza del Plebiscito nicht nur aus wie ein gehobenes neapolitanisches Restaurant. Es schmeckt auch so. Lehel, Thierschstr. 14, Tel. 08963893041; Mo-Sa 12:00 bis 14:30 Uhr und 18:00 bis 24:00 Uhr.

Löwenbräukeller

Gesellschaftsraum Küchenchef Bernd Arnold liebt es, Fisch, Fleisch und Beilagen wild durcheinander zu kombinieren. Das Ergebnis nennt sich zum Beispiel Pulpopestopoppente mit Topinamburbanane oder Rinderfiletpapagei auf Süßkartoffelpomelo und Gnocci. Klar, solche Namen sind kaum zu entziffern, doch was auf den Teller kommt, ist den Ausflug ins Risiko allemal wert. Maxvorstadt, Augustenstr. 7, Tel. 08955077793; Di-Sa 18:00 bis 24:00 Uhr.

ÖSTERREICH Broeding Das Konzept des Broeding ist seit nun fast 20 Jahren gleich geblieben. Es gibt ein festes Menü und nur österreichische Weine. Trotzdem ist es auch nach so langer Zeit immer noch ein kulinarisches Erlebnis, diesen Weg einen Abend lang selbst zu beschreiten. Neuhausen, Schulstr. 9, Tel. 089164238; Di-Sa 19:00 bis 1:00 Uhr.

Löwenbräukeller Frisch renoviert und mit einem neuen Wirt beweist der Löwenbräukeller tagtäglich, wie gut bayerische Küche schmecken kann. Für das Flair sorgen geschichtsträchtige Räume, für das Ambiente Wiesenwirt Christian Schottenhamel und für den guten Geschmack der engagierte Küchenchef Josef Fleischmann. Alles in allem kaum zu toppen. Maxvorstadt, Nymphenburger Str. 2, Tel. 089-526021; tgl. 10:00 bis 24:00 Uhr.

Beim Sedlmayr

The Box

Wer unter bayerischer Küche mehr versteht als nur Schweinebraten und Kalbshaxe, der ist hier an der richtigen Stelle. Beim Sedlmayr gibt es vieles, das es sonst nirgends mehr gibt. Die Speisekarte reicht von gebackenen Kalbsbackerln über ebenfalls gebackene Kälberfüße bis hin zur gesottenen Kalbsbriesmilzwurst mit Meerrettich und Kartoffelsalat, und alles schmeckt so, als ob es direkt aus Omas Küche käme. Zentrum, Westenriederstr. 14, Tel. 089226219; Mo-Fr. 9:00 bis 23:00 Uhr, Sa 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Die Auswahl: reduziert und täglich frisch. Das Versprechen: Nur ursprüngliche, ehrliche und frische Produkte aus der Regionalküche Italiens kommen auf den Tisch. Gärtnerplatz, Gärtnerplatz 1, Tel. 0892021649; Tgl. 9:30 bis 1:00 Uhr.

Pauls Nymphenburger Hof

Restaurant Prinzregent

Wie wäre es denn mit einem Almochsenfilet mit Kräuterkruste auf Butterlauch, Burgunderjus und Rosmarinkartoffeln? Oder der ausgelösten, knusprig gebratenen Landente mit Apfelblaukraut, Kartoffelknödel und Maroni? Beides gibt es im Nymphenburger Hof, und beides ist gut. Maxvorstadt, Nymphenburger Str. 24, Tel. 089-1233830; Mo-Fr 12:00 bis 15:00 Uhr und 18:00-1:00 Uhr, Sa 18:00-1:00 Uhr.

Jeden Samstag wird es beim Pauls eng. Denn an diesem Tag gibt es halbe Meter lange Portionen mit Spareribs. Doch auch an den anderen Wochentagen lohnt sich der Besuch der jungen bayerischen Wirtschaft, die Klassiker gekonnt mit neuen Ideen mischt. Das Repertoire reicht vom Schweinebraten bis zum marinierten Rindfleisch. Na dann: Guten Appetit. Maxvorstadt, Augustenstraße 53, Tel. 089-57954434; Mo-Fr 11:00 bis 24:00 Uhr, Sa 17:00 bis 1:00 Uhr.

Gesellschaftsraum

Osteria Mugolone Leckere italienische Hausmannskost, frisch serviert, dazu ein hervorragendes Weinangebot und nettes Publikum: Das alles ist das Mugolone. Neuhausen, Mailingerstr. 12, Tel. 08912739836; Mo-Sa 12:00 bis 14:30 Uhr und 18:00 bis 24:00 Uhr.


HSG Zander Halle B1 Stand 214/220 Alles zum Thema Facility Management

Wir stemmen auch große Vorhaben.

Dienstleistung ist unsere Berufung. Europaweit und nah – wir stehen für innovative FM-Systemdienstleistungen. Kommen Sie auf unseren Stand und führen ein Gespräch mit unseren Spezialisten. Über die neuesten Entwicklungen und Trends im Facility Management und gerne über die Themen, die Sie persönlich bewegen. P.S.: Falls ein Standbesuch nicht möglich ist, können Sie sich auch im Internet über unsere Leistungen als FM-Systemdienstleister informieren: www.hsgzander.com


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Montag, 5. Oktober 2009

Schweiger2

EDEL & GUT Blauer Bock

Blauer Bock

Das Geheimnis eines perfekten Essens ist: dass es aus sich kein Geheimnis macht. Ein Fisch sollte rein und klar nach Fisch schmecken und an das Gewässer erinnern, aus dem er kommt. Gemüse sollte nach reifem Gemüse duften und Fleisch von einem natürlichen Leben erzählen und ein Steinpilz nach dem Waldboden schmecken, auf dem er gewachsen ist. Der Blaue Bock hält das Versprechen, das er seinen Gästen gibt, aufs Wort. Zentrum, Sebastianplatz 9, Tel. 08945222333; tgl. 12:00 bis 14:30 Uhr und 18:30 bis 24:00 Uhr.

Tantris Manche Freuden sind einfach ein wenig exquisiter als andere. Ein ausgedehnter Besuch in Münchens gekröntem Nobelrestaurant Tantris gehört dazu. Schwabing, Johann-Fichte-Str. 7, Tel. 089-3619590; Di-Sa 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr und 18:30 bis 1:00 Uhr.

Petit Bazar Eine Auswahl aus 100 exquisiten Weinen, köstliche Speisen aus aller Welt und eine Umgebung, in der Essen Spaß macht. So sieht eine gelungene Liaison aus. Schwabing, Bauerstr. 2, Tel. 08927312288; Mo-Sa 12:00 bis 1:00 Uhr.

Klein aber fein: Im Schweiger2 darf man diese Aussage ruhig wörtlich nehmen. Eine Speisekarte gibt es allerdings nicht. Stattdessen spielt der Chef selbst Speisekarte und stellt das Menü im Gespräch persönlich zusammen. Wem es so sehr mundet, dass er die Köstlichkeiten gerne nachkochen möchte, dem gibt der Maestro Tipps – und versorgt den Kochfan auf Wunsch sogar noch mit etwaigen nicht vorhandenen Spezialgewürzen oder Ölen. Au, Lilienstr. 6, Tel. 089-44429082; Mo-Fr 17:00 bis 1:00 Uhr, Sa/So auf Anfrage.

VEGETARISCH

GUTES AUS DER FERNE

Prinz Myshkin

Sonar Bangla

Raffinierte Küche für Weltenbürger, dafür ist das Prinz Myshkin in der Münchner City seit Jahrzehnten bekannt. Wie wäre es einmal mit Ko Samui oder Nomiraki? Es lohnt sich. Zentrum, Hackenstr. 2, Tel. 089265596; tgl. 11:00 bis 0:30 Uhr. Uhr und ab 18:00 Uhr bis open end.

Bengalisch klingt zwar wie indisch, schmeckt aber trotzdem anders – und ist auf jeden Fall eine Bereicherung auf der persönlichen Speisekarte. Maxvorstadt, Theresienstr. 138, Tel. 089-57957561; tgl. 11:30 bis 14:30 Uhr und 17:30 bis 23:00 Uhr.

Vegelangelo

FRANKREICH Au Comptoir de Loic Dicke rote Samtvorhänge, Fotos, in denen das Pariser Flair lebendig wird, ein gut gefülltes Weinregal, nette, schlichte Holztischchen ... Fehlt da noch etwas? Ach ja, das wichtigste: eine Küche, die es sonst nur in französischen Träumen gibt. Haidhausen, Rablstr. 37, Tel. 08962232119; Di-So ab 18:00 Uhr.

Le Stollberg Es gibt Menschen, die behaupten steif und fest, an der Fischsuppe könne man erkennen, ob ein französisches Restaurant gut ist oder eben nicht. Dieses hier ist es zweifellos. Zentrum, Stollbergstr. 2, Tel. 08924243450; Mo-Fr 11:30 bis 14:30 Uhr und 17:30 bis 1:00 Uhr; Sa. 18:00 bis 1:00 Uhr.

GRIECHENLAND

Vegelangelo Es muss ja nicht immer Schnitzel mit Pommes sein, vor allem dann, wenn vegetarische Küche so himmlisch schmeckt wie im Vegelangelo. In exklusivem Ambiente serviert die Chefin des Hauses Köstlichkeiten, die einen vergessen lassen, dass man Fleisch überhaupt essen kann. Lehel, Thomas-Wimmer-Ring 16, Tel. 089/28806836, Mo ab 18 Uhr mit open end, Di-Sa 12:00 bis 14:00 Uhr.

Zay

Mitani

Wem Vegetarisch noch zu viel Tier beinhaltet, der fühlt sich im Zay im siebten Himmel. Zay, das heißt vegane Küche, frisch, punktgenau zubereitet und meist mit asiatischem Hintergrund. Wen es nicht stört, dass es im Zay nur alkoholfreies Bier und alkoholfreien Wein gibt, der wird sich daher in den zurückhaltend und stilvoll gestalteten Räumen bei ganz und gar untierischer Kost einfach tierisch wohl fühlen. Schwabing, Occamstr. 13, Tel. 08933056948; Mo-Fr 11:30 bis 22:30 Uhr, Sa/So 13:00 bis 22:30 Uhr.

In München heimische Japaner wissen es schon lange: Das Mitani ist einen zweiten Besuch wert, und einen dritten, vierten ... Haidhausen, Rablstr. 45, Tel. 0894489526; Mi-Sa 12:00 bis 14:30 und ab 18:00 Uhr; Di/So ab 18:00 Uhr.

Taverna Molos

Petit Bazar

Wer gerne griechisch isst, weiß, dass Griechen gerne feiern – und hiesige Freunde griechischer Küche ebenso. Darum geht es in der Taverna Molos nicht nur am Wochenende hoch her. Das ist auch kein Wunder. Schließlich gibt es hier vollmundige Waldpilze mit Kräutern aus der Pfanne, hervorragende Lammsouvlaki, köstliches Huhn mit Oregano-Zitronenmarinade, delikaten Joghurt mit Honig und Walnüssen und vieles mehr, wofür es sich lohnt, den Gürtel weiter zu schnallen. Neuhausen, Maistr. 26, Tel. 08954880756; tgl. 17:00 bis 1:00 Uhr.

PORTUGAL Lisboa Bar Exzellente Küche muss nicht immer französisch oder italienisch sein. Wie wäre es stattdessen einmal mit Crevettencremesuppe, Coxinha de galinha und Escalopes de vaca in Madeirasauce? Portugal lässt grüßen. Haidhausen, Breisacher Str. 22, Tel. 089-4482274; Mo-Do 17:00 bis 1:00 Uhr, Fr/Sa 17:00 bis 3:00 Uhr, So 10:00 bis 1:00 Uhr.

Tantris

Yum-Thai Thailand lässt grüßen, authentisch, exzellent und gemütlich. Das wissen auch die Münchner, daher bitte: Reservierung nicht vergessen. Zentrum, Utzschneiderstr. 6, Tel. 08923230660; tgl. 18:00 bis 1:00 Uhr.


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Montag, 5. Oktober 2009

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Die östliche Hafencity Hamburg (B2.430) wird künftig von der Dalkia Energie Service mit Wärme versorgt. Das Unternehmen aus NeuIsenburg konnte den europaweiten Wettbewerb mit einer maximalen CO2-Emission von 89 g/kWh für sich entscheiden. 2003 war die Wärmeversorgung der westlichen Hafencity noch vor Baubeginn nach einem Ausschreibungsverfahren an Vattenfall (B2.430/B2.220) gegangen. Der Grenzwert von 175 g/kWh CO 2 wurde vor allem durch Fernwärme erreicht, die im Heizkraftwerk Hafencity mit Gas erzeugt wurde. Solarthermie auf den Dächern sowie eine Brennstoffzelle, die aus Gas gewonnenen Wasserstoff nutzt, ergänzt den Energiemix. Das aktuelle Wettbewerbsverfahren für die Wärmeversorgung der östlichen Hafencity erfolgte ohne technische Vorgaben, jedoch mit deutlich erhöhten ökologischen Standards. Ausgeschrieben wurde ein CO2-Grenzwert von 120 g/kWh, den Dalkia mit 89 g/kWh deutlich unterschreitet. Das Energiekonzept von Dalkia gründet auf einem Nahwärmeversorgungsnetz mit drei dezentralen Erzeugungseinheiten innerhalb und außer-

BILD: HAFENCITY HAMBURG

Dalkia heizt Hafencity mit Holz

Zur Hafencity Ost gehört auch das Elbtorquartier mit dem Greenpeace-Neubau.

halb der Hafencity. Hauptenergieträger wird Holz sein, ergänzt durch eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle und Wärmepumpen, die Elbwasser nutzen und deren Stromversorgung wiederum durch regenerative Energien erfolgt. Lediglich die Spitzenlast wird fossil abgedeckt. 15 Mio. Euro plant Dalkia bis 2025 in die Energieerzeugungstechnologie und den Netzausbau zu investieren. Voraussichtlich mehr als 1 Mio. m 2

BGF können so mit dezentral erzeugter Wärme versorgt werden. Positiv hervorgehoben wurde, dass die Kombination verschiedener Systeme die gewünschte Versorgungssicherheit gewährleiste, lokale Ressourcen nutze und ökonomisch wettbewerbsfähig sei. Die ökonomische Wettbewerbsfähigkeit beziehe sich auf die Hamburger Marktpreise, so Inka Becker, Sprecherin von Dalkia. „Es ist sportlich, aber wir versuchen, drunter zu bleiben.“ (ff)

Hotelstorno: Anruf genügt?

BILD: ANDERSCH

„Es gibt grundsätzlich kein gesetzliches Recht zur Stornierung“, muss die Reiserechtsexpertin enttäuschen. Die Hotelresevierung ist ein Vertrag, den beide Seiten erfüllen müssen. Aber viele Hotels gestehen ihren Gästen in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ein Recht zur Stornierung zu. Die Anwältin rät: „Sehen Sie Ihre Buchungsbedingungen durch, und klären Sie die Sache kurz am Telefon.“ Manche Hotels kommen den Gästen auch entgegen, indem sie die Stornierungen einfach akzeptieren. Rechtlich ist die Hotelbuchung als besondere Form des Mietvertrags für eine kurzzeitige Nutzung einzuordnen. Die HotelAGB gelten übrigens nicht automatisch, sondern nur, wenn der Gast bei

Grit Andersch.

Vertragsabschluss informiert wurde, dass sie Anwendung finden sollen – und er damit einverstanden gewesen ist. „Manchmal sind sie sogar von Vorteil, wenn sie zum Beispiel dem Gast ein Stornierungsrecht einräumen, das das BGB im Mietrecht nicht kennt“, so Andersch. Prinzipiell ist der Stornierende verpflichtet, den vollen Zimmerpreis zu zahlen. Der Hotelier muss sich aber seine eigenen Ersparnisse anrechnen lassen. Andersch: „Das Hotel muss keine Handtücher waschen und das Zimmer nicht reinigen, es wird kein Strom und Wasser verbraucht – das sind so genannte ersparte Aufwendungen.“ Im Ergebnis liegt der zu zahlende Betrag dann bei 60% bis 90% des vereinbarten Preises. Wenn es das Zimmer anderweitig vergeben kann, muss das Hotel sich das ebenfalls anrechnen lassen. Aber das muss der Stornierende nachweisen. Andersch kennt dafür einen Trick: „Lassen Sie noch am gleichen Abend jemandem im Hotel anrufen und nach einem Zimmer in der von Ihnen gebuchten Kategorie fragen.“ Der Anrufer kann so erfahren, ob noch ein Zimmer frei ist. „Bekommt er eine abschlägige Antwort, haben Sie ein Beweismittel für einen möglichen Prozess.“ In der Regel kommt es aber nicht so weit, denn: „Den meisten Hotels ist Kundenbindung wichtiger als eine getreue Einhaltung von Gesetz und AGB.“ (ba)

In Krisenzeiten muss jeder sehen, wo er bleibt. Ein Glück, dass es bei zahlreichen Preisausschreiben auf der Messe etwas abzustauben gibt. BILD: FOTOLIA.COM/NERLICH IMAGES

Plötzlich stellt man fest, dass das bestellte Hotelzimmer doch nicht gebraucht wird. Die Berliner Rechtsanwältin Grit Andersch erklärt, was der verhinderte Gast tun sollte.

„Gewinnen Sie ein Mammut!“

Wenn man clever ist, kann man sich einen kleinen Urlaub zusammenspielen. Ein Traumwochenende in Potsdam wird verlost am 5.10, 17:30 bis 19:00 Uhr am Stand B2.420. Wem Dresden übers Wochenende mehr liegt, kann es am 6.10. um 15:30 Uhr am Stand B2.140 probieren. Und Münsterländer Fans haben eine entsprechende Chance am 5. und 6.10. um 17:00 Uhr am Stand B2.424. Keine adäquate Kleidung für einen Ausflug? Während der Standparty der Kölner am 5.10. ab 19:00 Uhr (B2.440) gibt es Designer-Outfits für die Dame und den Herrn zu gewinnen. Den urzeitlichen Vogel schießt aber der Kreis Mettmann (B1.422) ab: „Gewinnen Sie ein Mammut“, heißt es am 5.10. um 15:00 Uhr. (tp)


In Ostdeutschland immer einen Zug voraus.

Montag, 5. Oktober 2009, 15–16 Uhr Halle C2, Stand 322 Expertentalk: „Sterne(n)himmel. Der Hotelmarkt in der Metropolenregion Berlin/Potsdam“ Dienstag, 6. Oktober 2009, 11–13 Uhr Halle C2, Stand 322 Messetalk mit Katarina Witt: „Seit Langem ganz oben“

Wir sind mit unserem ausgewogenen Angebot in den Marktsegmenten Gewerbe, Büro, Einzelhandel und Wohnen die Nr. 1 für Immobilien in Ostdeutschland. Nutzen Sie unsere Vor-Ort-Kompetenz, unsere exakten Marktkenntnisse und die entscheidenden Kontakte zu Wirtschaft, Ländern und Kommunen. www.tlg.de

Die Nr. 1 für Immobilien in Ostdeutschland: Büro. Einzelhandel. Gewerbe. Wohnen.


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Montag, 5. Oktober 2009

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Barack Obama beim Besuch der Frauenkirche in Dresden am 5. Juni 2009

Lange Zeit waren die Fabrikhöfe in der Berliner Chausseestraße 42 ungenutzt. Jetzt will die TLG Immobilien (C2.322) den entkernten Altbestand sanieren und durch Neubauten ergänzen. 2011 könnten die ersten Mieter in die künftigen Feuerland-Höfe einziehen. Die Lage ist genial zentral. Dennoch ist die Gegend um die Berliner Chausseestraße im Bezirk Mitte noch eines der Entwicklungsgebiete im Zentrum der Hauptstadt. Doch spätestens seit 2006 der erste Spatenstich für den BND-Neubau an der Chausseestraße gefeiert wurde, hat sich hier einiges getan. Investoren wie Chamartín Meermann (B2.240) haben sich vorsorglich manches Grundstück im einst von der Mauer geteilten Gebiet gesichert oder sind schon fleißig am Bauen. Auch die TLG Immobilien will sich jetzt an die Entwicklung ihrer brachliegenden Fabrikhöfe auf dem knapp 15.000 m2 großen Grundstück gegenüber dem künftigen BND-Hauptquartier wagen, das 2013 fertig sein soll. Bereits zwei Jahre früher könnten die ersten Flächen in den Feuerlandhöfen fertig sein. Auf insgesamt 41.000 m2, davon 16.000 m2 im Bestand, sollen

FM-Tag lädt alle an einen Tisch Das Miteinander von Asset-, Property- und Facility-Management steht diesmal im Mittelpunkt des FM-Tags. Eingeladen haben wiederum die Verbände Gefma und RealFM. Ab 10:00 Uhr wird im Planning & Partnerships Forum (A2) informiert.

HOCHTECHNOLOGIE TRIFFT LEBENSFREUDE BEIM SPITZENTREFFEN FÜR INVESTOREN Expo Real 2009 . Halle B2 . Stand 140

www.dynamikhauptstadt.de

Nach der Begrüßung durch die Verbandsoberen Géza-Richard Horn und Otto Kajetan Weixler wird sich der Dortmunder Hochschulprofessor Mike Gralla an einer Definition der drei erwähnten Dienstleistungs- und Managementdisziplinen versuchen. Dann kommen wirkliche Probleme auf den Tisch: Die Geschäftsführer von IVG (B2.130), Degi (A1.234) und Generali Deutschland – Peter Forster, Roger Welz und Barbara Deisenrieder – werden ihre Strategien der Bewirtschaftung sowie das Miteinander von Asset- und Property-Management bzw. von Property- und Facility-Management thematisieren. Dezidierte Pro-und-ContraArgumente sollen zwischen Oliver Arnemann (Hochtief, B1.134) und Tobias Wagner (AIS Management) ausgetauscht werden: Ist die gemeinsame Vergabe von Property- und FacilityManagement sinnvoll? Zum Abschluss des FM-Tags werden am späteren Nachmittag Benchmarkingprojekte vorgestellt und von Quirin Wydra Krisenerfahrungen aus Russland zum Besten gegeben. (ae)

BILD: TLG IMMOBILIEN

Sanierung des Berliner Feuerland

Qualmende Köpfe statt qualmender Schornsteine: Die Feuerland-Höfe.

Flächen für Büros, Wohnungen, Einzelhandel und ein Hotel oder Boardinghouse entstehen. Entwürfe für das Projekt liegen schon auf dem Tisch. Sie stammen vom Büro BSP Braun & Schlockermann und Partner, Frankfurt am Main/Berlin, und versprechen lichtdurchflutete Atrien und luftige Gartenhöfe, wo jetzt etwas einsam die 1910 erbaute Bromsilber-Fabrik vor sich hinbröckelt.

Doch das soll sich bald ändern. Sobald eine Vorvermietungsquote von 50% erreicht ist, wird gebaut. Gespräche mit ersten Interessenten laufen, und von der Expo Real verspricht sich die TLG Immobilien weiteren Aufwind für das 90-Mio.-Euro-Vorhaben. – Das verdankt seinen Namen übrigens der Historie des Gebiets, das ob seiner qualmenden Fabrikschlote früher Feuerland genannt wurde. (mv)

Hilfe von Banken für Investoren Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (B2.220) stellt das Immobilien Factbook „Professionelles Immobilien Banking – Fakten und Daten 2009/2010“ vor, das u.a. Hilfestellungen bei In ves titions- und Finanzierungsentscheidungen liefern soll. Zudem hat der Verband die Broschüre „Internationale Immobilienmärkte und ihre Bewertungsverfahren“ zur Expo Real herausgebracht. (nik)

Ein Hausbauer sucht Vertriebler Ein Exot unter den Ausstellern ist der Eigenheimhersteller Heinz von Heiden (A1.013), der in diesem Jahr erstmals mit einem Stand vertreten ist. Das Unternehmen sucht auf Provisionsbasis tätige Vertriebspartner, die aus dem Verkauf, aber auch aus anderen Segmenten kommen können. Aus der entlassungsgeplagten Maklerbranche zum Beispiel? Ja, auch aus der, sagt Marketingleiter Jochen Winkler. (cr)

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Fragen an Elke Kuhlmann

Frau Kuhlmann, Gefma war 2008 mit einem eigenen Messestand auf der Expo Real vertreten. Warum sind sie diesmal nicht dabei? Wir hatten zu wenige feste Zusagen für einen der Messe angemessenen Gemeinschaftsstand. Einige Spätentscheider bedauern nun ihr Zögern. Aller Voraussicht nach werden wir 2010 das Projekt erneut angehen. Wo sind die im Vorjahr beteiligten Unternehmen und Initiativen untergekommen? Die meisten werden in diesem Jahr nur als Besucher in München sein. Es ist schade, dass wir einige neue Gefma-Initiativen, z.B. zu FM Excellence oder unser Benchmarkingprojekt, nicht präsentieren können. Das gilt besonders auch für unsere Initiative „FM – Die Möglichmacher“; aber die ist ja zumindest auf dem Weg zwischen U-Bahn-Station und Messeeingang unübersehbar präsent.

Wie sieht Ihr persönlicher Messeplaner für die drei Münchner Tage aus? Der Montag ist für den FM-Tag reserviert. Besuche unserer ca. 100 ausstellenden Mitgliedsunternehmen stehen auf dem Plan, auch um sie zum Gefma-HerbstEvent nach Würzburg einzuladen. Und es gibt Aussteller, die noch nicht Mitglied im Verband sind. Um die werben wir. (ae)

Dr. Elke Kuhlmann ist Geschäftsführerin des FM-Branchenverbands Gefma.


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Montag, 5. Oktober 2009

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Budget-Hotels zeigen Präsenz

Bei Hotelentwicklungen gehen derzeit vor allem Budgethotels, das zeigt sich auch auf der Expo Real. Nur die Budgetketten Motel One (C2.010) und B&B Hotels (C2.013) sind mit eigenem, wenn auch kleinem Stand vertreten. Der europäische und deutsche Marktführer Accor ist dagegen dieses Jahr nicht mehr als Aussteller dabei. „Wenn man zehn Immobilien pro Jahr baut, wird man zu einem ernsthaften Akteur am Immobilienmarkt“, erklärt B&B-Deutschlandchef Mark Thompson, warum die französische Billigkette in München Flagge zeigt. In diesem Jahr wird sich die Zahl der deutschen Häuser auf 31 fast verdoppeln, bis 2011 sollen es rund 60 sein. Den Großteil der Hotels entwickelt B&B fürs eigene Portfolio oder den Franchise-Partner Tank & Rast. Thompson sucht auf der

Marktanalysen zum Mitnehmen Die TÜV Süd Immowert (C1.121) stellt eine Wohnungsmarktanalyse vor. Darin untersucht sind alle 428 Städte und Landkreise Deutschlands auf ihre Preisentwicklung und künftige Standortstärke hin. Tiefergehende Infos gibt es kostenfrei für 21 Wirtschaftsräume. (cr)

BILD: B&B

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The Business Location

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Nach der erfolgreichen Expo-Premiere 2008 ist B&B auch 2009 wieder dabei.

Expo neben neuen Standorten auch Finanzierungs- und Investmentpartner. Ebenfalls sehr expansiv unterwegs ist Motel One, die bereits seit 2001 einen Stand auf der Expo haben. Geschäftsführer Philippe Weyland sieht die Messe als ideale Gelegenheit, um die Entwicklung der Kette in Deutschland und Europa weiter voranzutreiben. Am Stand der Muttergesellschaft, der Schörghuber Unternehmensgruppe

(A1.212), ist die Arabella Hospitality untergekommen und firmiert dabei in diesem Jahr erstmals als Mitaussteller. Firmenchef Wolfgang Neumann will auf der Expo Investitionen für die Zeit nach der Krise vorbereiten. Die Standpräsenz von Accor ist dagegen vermutlich dem Sparprogramm des Unternehmens zum Opfer gefallen – eine Begründung nannte Accor allerdings nicht. (pm)

Logistik Bremen: Umsatz steigt

Mehr Umsatz und mehr Leerstand verzeichnet der Logistik Report 2009 für Bremen, der heute, um 12:30 Uhr am Bremer Stand (B2.240) vorgestellt wird. Mit 200.900 m2 erreicht der Flächenumsatz fast das Rekordergebnis von 2007. Die Durchschnittsmiete stieg leicht auf 3,30 Euro/m2.

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Der von der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) (B2.240) herausgegebene „Logistik Report 2009“ zeichnet ein positives Bild vom Logistikimmobilienmarkt der Stadt Bremen. Zwar gibt es in Bremen und Bremerhaven (B2.240) deutliche Rückgänge im Container-, Stückgut- sowie Autoumschlag, doch ist diese Entwicklung im Betrachtungszeitraum 2009 (zum Teil prognostiziert) nicht unmittelbar auf dem Logistikimmobilienmarkt der Stadt Bremen spürbar geworden. Der Flächenumschlag hat sich gegenüber dem Vorjahr gar von 187.600 m2 auf 200.900 m2 erhöht. Dabei ist vor allem die Vermietung neuer Flächen wirksam geworden. Hier gab es ein Plus von 23% auf 110.000 m2, während der Umsatz bei den Bestandsflächen gegenüber 2008 um knapp 8% auf 90.900 m2 zurückging. Mehr als die Hälfte des Umsatzes (105.900 m2) entfiel auf das Güterverkehrszentrum (GVZ) in der Nachbar-

Das BLG Logistikzentrum am GVZ zählt zu den größten in Europa.

schaft des Neustädter Hafens. Das entspricht dem Anteil des GVZ (54%) an der Gesamtfläche der Bremer Logistikimmobilien (2,15 Mio. m2). Mit dem Anschluss an die neue A 281 hat sich die Fahrzeit zur A 1 halbiert. An der A 1 befindet sich das Gewerbegebiet Hansalinie mit 227.000 m2 Logistikflächen. Hier wurden 2009 durch das neue Mercedes-Logistikzentrum 50.000 m2 umgesetzt. Die WFB verweist auf einen „ungewöhnlich niedrigen Leerstand“, der sich nur leicht auf 3,6% bzw. 78.000

m2 erhöht habe. Allerdings stieg der Leerstand von 1% im Jahr 2006 über 1,7% im Jahr 2007 und 3% im Jahr 2008 auf das jetzige Niveau. Zudem wird auf Leerstand bei „Selbstbewirtschaftungsflächen“ verwiesen, die noch nicht dem Markt zur Verfügung gestellt worden seien. Das Preisniveau in Bremen ist auf immer noch moderate 3,30 Euro/m2 durchschnittlich gestiegen. Entwick lungspotenzial bieten die 10% der Hallen, die für unter 2 Euro/m2 vermietet werden. (ff)


STADT GENIEßEN.

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Montag, 5. Oktober 2009

Holzhochhaus mit Rekordhöhe

Das Projekt wird von der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) sowie dem österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) gefördert. Neben Rhomberg sind der für nachhaltiges Bauen bekannte Vorarlberger Architekt Hermann Kaufmann, das international tätige Ingenieurbüro Arup, das oberösterreichische Holzbauunternehmen Wiehag sowie die Technische Universität Graz beteiligt. Die Idee ist einfach: Die Experten greifen auf ein Holz-Baukastensystem zurück. Die Tragstruktur des Gebäudes bildet eine modulare, industriell herstellbare Holzverbundweise. Damit ist der Bauherr von den steigenden Preisen für Stahl, Dämmstoffe und Beton unabhängig. Außerdem soll das Hochhaus ein Plus-Energie-Haus mit ent-

sprechendem Energiedesign werden – und bis zu 20 Geschosse umfassen.

Vorgestellt wird das Projekt heute abend auf Einladung von CompEtencE Circle zwischen 18:00 und 19:30 Uhr in der Sinalco Lounge (Eingang West, Übergang Halle B1). Ein fast 2 m hohes Modell des LifeCycle Tower können Messebesucher am Stand der Bodensee Standort Marketing GmbH (C2.221) begutachten.

Wer investiert in Schulen? Über Investitionen in Kindergärten, Schulen und andere öffentliche Gebäude diskutieren Immobilienexperten am Dienstag, 10:00 Uhr, im Planning & Partnerships Forum, Halle A2. (bb)

IPD zur Performance von Fonds Die Investment Property Databank (IPD; B2.041) verrät an ihrem Stand am Dienstag, 11:00 Uhr, anhand der Indizes Ofix und Sfix, wie offene Publikums- und Spezialfonds zuletzt performten. (bb)

Der LifeCycle Tower aus Österreich ist (fast) ganz aus Holz.

KGAL präsentiert London-Fonds Ihren zweiten geschlossenen London-Immobilienfonds dieses Jahres präsentiert die KG Allgemeine Leasing (KGAL; A1.221) auf der Expo Real. Er soll zu Beginn 5,75% p.a. ausschütten. (bb)

Ratingagenturen stehen in der Kritik. Ihre viel zu positiven Bewertungen hochriskanter Anlageprodukte gelten als einer der Wegbereiter der Finanzkrise. Roger Schneider von Fitchratings zeigt auf der Messe (Expo Real Forum, Montag, 17:00 Uhr) und im Interview dennoch Flagge. Immobilien Zeitung: Herr Schneider, gehen Sie im Büßerhemd auf die Messe? Roger Schneider: Nein, ich gehe im normalen Geschäftsanzug, aber sehr wohl in dem Bewusstsein, dass die vergangenen Monate große Herausforderungen an die Marktteilnehmer im Immobiliengeschäft gestellt haben. Das betrifft als Ratingagentur auch uns. IZ: Sie sitzen auf dem Podium zum Thema „Treiber und Getriebene – Die Rolle von Analysten und Ratingagenturen“. Ist Fitch Treiber oder Getriebener? Schneider: Weder noch, ganz einfach deshalb, weil es nicht unserem Rollenverständnis entspricht. Wir möchten den Marktteilnehmern transparente und zeitnahe Ratings zur Ver-

BILD: FITCHRATINGS

Fitch – Treiber oder Getriebener?

Roger Schneider von Fitch kommt im Anzug und nicht im Büßerhemd.

fügung stellen. Ein Rating kann aber nur ein Baustein in einem umfangreichen Risikobewertungsprozess sein. IZ: Haben zu positive Ratings auch von Fitch eine Mitschuld an der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise? Schneider: Unsere Agentur war zu allen Zeiten diejenige, die das kleinste Portfolio im Bereich Verbriefungen

hatte, wo es die größten Verwerfungen am Markt gegeben hat. Dennoch hat man auch bei uns aufgrund extremer Marktentwicklungen Herabstufungen im Verbriefungsbereich über mehrere Rating stufen hinweg gesehen. Hier mussten auch wir unsere Lektion lernen, und wir haben Konsequenzen aus diesen Fehlentwicklungen gezogen. IZ: Fitch arbeitet jetzt also anders? Schneider: Ja. Die Änderungen umfassen auf Analyseseite eine Überprüfung und Weiterentwicklung der Ratingmodelle sowie in Teilen Änderungen an den Prozessen und Organisationsstrukturen der Agentur. IZ: Ratingagenturen werden von ihren Auftraggebern bezahlt. Können Unternehmen wie Fitch da überhaupt unabhängig arbeiten? Schneider: Ja, bei uns gibt es eine klare Abgrenzung zwischen der Analyse und der Geschäftsentwicklung. Das Business-Development ist verantwortlich für die kommerziellen Aspekte mit den Emittenten, die Analysten sind hiervon komplett ausgeschlossen. (bb)

BILD: GVZ

Der bisherige Rekord liegt bei neun. „Wir wollen aber nicht einfach einen Weltrekord aufstellen, sondern ein Businessmodell entwickeln“, sagt Michael Zangerl von Rhomberg Bau. „Mit den Vorteilen einer schnelleren Bauzeit und eines geringeren Platzbedarfs beim Bau haben wir eine attraktive Nische für Nutzer und Investoren gefunden.“ Der Turmbau soll eine Vorreiterrolle für nachhaltige Bauweise einnehmen, wünschen sich die Projektbeteiligten. Momentan arbeiten sie auf Hochtouren, denn bis zum Ende des Jahres soll die einreichfähige Planung stehen. Probleme gibt es noch beim Brand- und Schallschutz – „die können wir aber lösen“, gibt sich Zangerl zuversichtlich. Ein Standort für das Bauwerk, dessen Konzept eine Nutzung als Hotel, Büro oder Wohnungen vorsieht, ist allerdings noch nicht gefunden. (bre)

BILD: RHOMBERG BAU

Das österreichische Unternehmen Rhomberg Bau (B2.110) entwickelt ein energieeffizientes Holzhochhaus mit 20 Geschossen. Der LifeCycle Tower soll ein internationales Leuchtturmprojekt für den Holzbau werden. Bis zum Jahresende soll die Planung stehen. Ein Standort ist noch nicht in Sicht.

Umschlagterminal im GVZ Augsburg

Das GVZ Augsburg dehnt sich ständig weiter aus.

Der Wirtschaftsraum Augsburg zählt gemeinsam mit Ulm zu den Top-18Logistikstandorten in Deutschland. Auf der Expo Real stellt sich sich das GVZ Region Augsburg (A1.414) als Top-Investition für Logistikimmobilien vor. Mit 112 ha im Städtedreieck Augsburg, Gersthofen und Neusäß bietet das GVZ zusammenhängende Flächen zwischen 2.000 und 95.000 m2. Seit dem Spatenstich im September 2007 sind bereits 28% der Flächen vermarktet. Zu den Investoren zählen der Logistik- und Serviceanbieter ProLogis Germany Management, der auf einem Areal von 93.000 m2 Lager- und Serviceflächen bis zu einer Größe von 10.310 m2 vermietet, die Honold Logistikgruppe, GKM Objekt A und die Hermes Logistikgruppe. In Planung ist zudem ein Umschlagterminal der TIA Terminalinvestitionsgesellschaft Augsburg in Kooperation mit der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße Duss. Der Baubeginn ist 2011 geplant. (cry)

Crash-Kurs ImmoWertV Die neue Wertermittlungsverordnung (ImmoWertV) wird demnächst in Kraft treten. Der Bewerterverband BVS (C1.531) stellt die Neuerungen in zwei Kurzvorträgen vor. „Die neue ImmoWertV steuert endlich eine qualifizierte Immobilienbewertung. Sie kann zwar fachlich falsche und nicht ausreichend begründete Wert ermittlungen nicht verhindern, aber deutlich als Schlechtgutachten erkennen lassen. Und sie klärt die Diskussion, ob im Rahmen der Wertermittlung eine Prognose und unbegründete Schätzung zukünftiger Entwicklungen nicht zum Verkehrswert führt“, sagt Gutachter Bernhard Bischoff, der als BVS-Repräsentant die Gestaltung der ImmoWertV durch das Bundesbauministerium eng begleitet hat. Heute und morgen weist Bischoff jeweils von 12:00 Uhr bis 12:15 Uhr am BVS-Stand auf die wichtigsten Änderungen hin, darunter die Aufnahme einer Variante des Ertragswertverfahrens, mit dem periodische Erträge berücksichtigt werden können. (nik)


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Montag, 5. Oktober 2009

Politprominenz auf der Messe Auch Politiker geben sich auf der Expo Real die Ehre. Oberbürgermeister werben für ihre Städte, Minister repräsentieren die Länder und das Bundesbauministerium schickt ebenfalls Vertreter nach München. Lesen Sie hier, welchen Politpromi Sie wann und wo antreffen können.

Bürgermeister und Oberbürgermeister Ahlen Bürgermeister Benedikt Ruhmöller 5.10., 14:00 Uhr B2.242 Bayreuth Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl 5.10., 12:00 Uhr C2.230 Bremerhaven Oberbürgermeister Jörg Schulz 5.10., 12:30 Uhr

B2.240

Coburg Oberbürgermeister Norbert Kastner 5.10., 10:00 Uhr C2.230 Darmstadt Oberbürgermeister Walter Hoffmann 5.10., 13:00 Uhr C1.334 6.10., 14:15 Uhr C1.334 Dieburg Bürgermeister Dr. Werner Thomas 5.10., 11:00 Uhr C1.440 Frankfurt am Main Oberbürgermeisterin Dr. Petra Roth 5.10., 11:00 Uhr C1.230 5.10., 16:00 Uhr C1.334 Halle Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados 5.10., 18:00 Uhr C2.240 Hanau Oberbürgermeister Claus Kaminsky 6.10., 14:00 Uhr C1.210 Hansestadt Rostock Oberbürgermeister Roland Methling 5.10., 11:00 Uhr B2.141 6.10., 13:00 Uhr B2.141 Ingolstadt Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann 6.10., 16:00 Uhr A1.320

Mecklenburg-Vorpommern Volker Schlotmann, Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung 6.10., 10:30 Uhr B2.220 6.10., 13:00 Uhr B2.141 BUND:

LÄNDER:

Prof. Dr. Engelbert Lütke-Daldrup, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 5.10., 16:00 Uhr und 18:00 Uhr C2.240

Baden-Württemberg Günther H. Oettinger, Ministerpräsident 5.10., 15:00 Uhr B2.340 5.10., 15:45 Uhr C2.221 5.10., 16:00 Uhr B2.220 5.10., 17:00 Uhr und 18:00 Uhr B1.120/222

Wolfgang Ornth, Referatsleiter Energieeffizienz und Klimaschutz im Gebäudebereich, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 6.10., 12:00 Uhr A2, Raum A22 Dr. Ute Redder, Leiterin der Unterabteilung „Wohnen“, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 7.10., 10:00 Uhr B2.420 Robert Scholl, Ministerialdirektor im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 5.10., 17:00 Uhr B1, Raum B11 6.10., 11:00 Uhr A2, Planning & Partnerships Forum

Bayern Joachim Herrmann, Staatsminister des Innern 5.10., 13:00 Uhr

B2.220

Berlin Hella Dunger-Löper Staatssekretärin Bauen und Wohnen 7.10., 10:00 Uhr B2.420 Brandenburg Ulrich Junghanns, Minister für Wirtschaft 5.10., 14:30 Uhr und 15:30 Uhr B2.420 Hessen Dieter Posch, Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung 6.10., 14:00 Uhr C1.334 6.10., 15:30 Uhr B2.220

Nordrhein-Westfalen Dr. Walter Döllinger, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales 5.10., 14:30 Uhr B1.330/430 Lutz Lienenkämper, Minister für Bauen und Verkehr 5.10., 12:30 Uhr B1.440 5.10., 14:00 Uhr B1.311 5.10., 16:00 Uhr B1.330/430 5.10., 17:30 Uhr B2.220 Rheinland-Pfalz Prof. Dr. Siegfried Englert, Staatssekretär, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau 5.10., 18:00 Uhr C1.140

Koblenz Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann 5.10., 15:00 Uhr B2.340 Leipzig Oberbürgermeister Burkhard Jung 5.10., 18:00 Uhr C2.240 Neustadt bei Coburg Oberbürgermeister Frank Rebhan 5.10., 10:00 Uhr C2.230 Nürnberg Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly 5.10., 10:00 Uhr, 11:00 Uhr und 13:00 Uhr C2.230 Osnabrück Oberbürgermeister Boris Pistorius 5.10. und 6.10., 14:00 Uhr C1.210 7.10., 11:00 Uhr C1.210 Rüsselsheim Oberbürgermeister Stefan Gieltowski 6.10., 10:00 Uhr C1.440

Hendrik Hering, Wirtschaftsminister 5.10., 15:00 Uhr und 18:00 Uhr C1.140

Telgte Bürgermeister Dr. Dietrich Meendermann 6.10., 16:00 Uhr B2.242

Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff, Wirtschaftsminister 5.10., 18:00 Uhr C2.240

Weiden in der Oberpfalz Oberbürgermeister Kurt Seggewiß 7.10., 11:00 Uhr C2.230

Detlef Schubert, Staatssekretär, Ministerium für Wirtschaft und Arbeit 5.10., 14:00 Uhr C2.240

Wittenberge Bürgermeister Dr. Oliver Hermann 5.10., 14:30 Uhr B2.420


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Das triangelförmige Einkaufszentrum West Gate Shopping Center direkt an der Mautstation der Autobahn 2 ist erst der erste Streich. Das Einkaufs zentrum, das von dem Wiener Projektentwickler Redserve gebaut und von einer österreichischen Investorengruppe finanziert wird, ist mit seinen 93.000 m2 Verkaufsfläche auf 150.000 m2 BGF der erste Bauabschnitt einer gigantischen Einkaufsdestination Kroatiens auf rund 1 Mio. m 2 Bruttogesamtfläche. 92% der Mietflächen sind nach Auskunft von Redserve-Geschäftsführer Jochen Seibert gut fünf Wochen vor der Eröffnung am 11. November vermietet, 26 von 218 Shops noch frei. Ob die Vollvermietung noch zu schaffen ist? „Es ist die Frage, ob wir das wollen“, sagt Seibert. Schließlich erwartet der Entwickler eine Beitrittsempfehlung Kroatiens zur EU für 2011, wodurch Zollbeschränkungen für Einzelhändler aus dem EU-Raum wegfielen und das Interesse somit steige. „Wenn die Händler dann nachfragen, wollen wir

Das West Gate Shopping Center ist der erste Teil der Shopping City Zagreb.

noch Flächen zu bieten haben“, so Seibert weiter. Ankermieter sind u.a. die deutschen Textilketten Peek & Cloppenburg und C&A, das österreichische Schuhhandelsunternehmen Humanic, sowie der slowenische Lebensmittelmarktführer Mercator und die InditexGruppe mit mehreren Marken. Südlich des West Gates sollen in den kommenden zwei Jahren großflächige Fachmärkte mit insgesamt 250.000 m2 Verkaufsfläche entstehen sowie auf einer Reservefläche nochmals 200.000

Eigenkapital macht stark Konditionen zu erwerben, die in besseren Marktphasen überhaupt nicht gehandelt werden“. In Paris kaufte der Fonds mit einem „klassischen grundpfandrechtlichen Kredit“ und zu Finanzierungskosten auf gleicher Höhe wie 2007. „Die höheren Margen und Liquiditätskosten der Banken werden durch das deutlich gesunkene Zinsniveau weitgehend aufgefangen“, erklärt sich Kutscher seine komfortable Situation auf dem Kreditmarkt. Wenn seine Fonds mit Fremdkapital arbeiten wollten, hätten sie bisher immer ein „adäquates Angebot von Bankenseite erhalten“. (mol)

Während andere unter der Kreditklemme ächzen, gehen EigenkapitalInvestoren wie die Union Investment Real Estate (B2.142) weiter ihrem Tagesgeschäft nach: kaufen und verkaufen. Nur der Messeauftritt fällt dieses Jahr etwas bescheidener aus. Mit neuem, kleinerem Stand und ohne den früheren Standpartner VR Leasing treten die Hanseaten in München an. Präsentiert wird u.a. das neue Modell des innerstädtischen Quartiersprojekts Emporio. Den Grundstücksanteil am Valentinskamp, der für eine Bebauung mit 38 Wohnungen plus Laden vorgesehen ist, hat die Fondsgesellschaft soeben an die Wulff Hanseatische Bauträger verkauft. Das EmporioProjekt umfasst außerdem die Entwikklung eines Scandic-Hotels plus Büroflächen sowie die Revitalisierung eines 24-geschossigen Hochhauses und soll 2011 abgeschlossen sein. In den letzten Wochen haben die Union-Immobilienfonds mit zwei Großtransaktionen von sich Reden gemacht: Gekauft wurden das Mercado Einkaufszentrum (164 Mio. Euro ) in Hamburg und das Pariser Bürohaus A4C (177 Mio. Euro). Vorstandssprecher Reinhard Kutscher sieht derzeit „gute Chancen, Spitzenobjekte mit langfristigen Mietverträgen zu guten

Reinhard Kutscher diskutiert über die neue Stärke der Eigenkapitalinvestoren am Mittwoch um 10:00 Uhr im Expo Real Forum, Halle A1. BILD: UNION INVESTMENT

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Der österreichische Projektentwickler Redserve (A2.110) eröffnet am 11. November 2009 mit dem West Gate Shopping Center den ersten Teil eines 1 Mio. m2 BGF großen Einkaufsareals vor den Toren der kroatischen Hauptstadt Zagreb.

BILD: REDSERVE

Riesenklops: Shopping City Zagreb

Der Emporio-Neubau am Valentinskamp.

m2, die für weitere Einzelhandels-, Logistik- und Büroflächen vorgesehen sind. In den kommenden fünf bis sieben Jahren könnten weitere 400.000 m2 Handelsflächen aus dem Boden gestampft werden. Mit dem Bau von West Gate für 230 Mio. Euro hat Redserve auch gleich die Infrastruktur für die Gesamtanlage (50 Mio. Euro) erstellt.(ma) Das Projekt wird am Dienstag, 11:00 Uhr, am Redserve-Stand (A2.110) vorgestellt.

Golfen mit Drivers Jonas Den besten Golfer auf der Expo Real belohnt Drivers Jonas (B1.131) am Stand mit einer Flasche Champagner. Gespielt wird auf einer Wii und dort auf drei verschiedenen (virtuellen) Plätzen und mit drei Schlägern. (mol)

Mehr Marktbezug bei Fair-Value-Ansatz Nachhaltige Fair Values können nach Meinung von Gutachter Hermann Altmeppen (C1.412) nur durch ein verbessertes Bewertungsmodell ermittelt werden. Das deutsche Ertragswertverfahren ist für die Fair-Value-Ermittlung nach den Bilanzierungsvorschriften IAS 40 nicht geeignet. Zum einen seien wirtschaftliche Nutzungsdauern von 60 bis 80 Jahren bei Renditeimmobilien keineswegs marktgerecht. Zum anderen sei die klare Trennung von Boden und Gebäude unsachgemäß. „Für die Ermittlung eines nachhaltigen Fair Values ist ein verbessertes marktkonformes Bewertungsmodell erforderlich“, sagt Altmeppen. (nik) Hermann Altmeppens Vortrag zur aktuellen Fair-Value-Diskussion beginnt um 14:00 Uhr, Halle B2, Raum B22.


xpoReal E r e d f u a l id L nd 112 Halle C1, Sta

// ECO2LOGISCH. DIE NEUE FILIALGENERATION VON LIDL. Lidl wird mit DGNB Siegel für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet „Auf dem Weg nach Morgen“ – Unter diesem Motto sind wir ständig aktiv und suchen besonders in den Bereichen Umwelt, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung nach Möglichkeiten der Verbesserung. Aus diesem Grund haben wir in Zusammenarbeit mit dem Auditor Drees & Sommer ein Gesamtkonzept für unsere zukünftigen Filialen entwickelt, das verschiedene Strategien verbindet um einen klimafreundlichen und ressourcensparenden Betrieb unserer Filialen zu ermöglichen. Durch Einsatz der hierbei entwickelten Integralanlage können wir pro Jahr und Filiale ca. 55 Tonnen CO2 einsparen. Auf dieser Grundlage sind wir als erster Lebensmitteleinzelhändler im Discountbereich in der Lage, nicht nur eine Filiale, sondern gleich unsere gesamte Baubeschreibung für alle künftigen Filialen mit dem deutschen Gütesiegel Nach-

haltiges Bauen zertifizieren zu lassen. Passend zu dem wegweisenden technischen Konzept haben wir einen neuen und modernen Gebäudetypus entwickelt, der hochwertige Materialien mit einer ansprechenden Pultdachoptik verbindet. Im Rahmen der ExpoReal 2009 wird Lidl die Vorzertifizierung des DGNB Siegels in Silber verliehen. Die Verleihung findet morgen um 16.00 Uhr in Saal 5 des ICM Kongresszentrums statt. Neugierig geworden? Am Montag und Dienstag um 14.00 Uhr sowie am Mittwoch um 11.00 Uhr findet an unserem Messestand eine kurze Informationsveranstaltung mit den Referenten von Drees & Sommer Dr. Michael Bauer und Norbert Otten statt.

Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie!

Lidl ist Mitglied der

Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. German Sustainable Building Council

Lidl lohnt sich.


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Montag, 5. Oktober 2009

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Im Denkmal schlummert viel Geld hunderts (Historismus) entstammen, 27% um die Jahrhundertwende (Jugendstil, Deutscher Werkbund, Englischer Landhausstil etc.) und 11% zu Zeiten des Klassizismus entstanden (1820 bis 1860), sind die Stadtteile sehr unterschiedlich vertreten. In den gefragten Wohnquartieren der Östlichen Vorstadt (Steintor- und Os tertorviertel) sind 78% der Denkmale im Stil des Historismus entstanden, während in Schwachhausen 80% um die Jahrhundertwende errichtet wurden. In Mitte gibt es wiederum relativ viel klassizistische Bauten (20%). Der Report stellt dar, dass Häuser aus der Zeit des Historismus oder der Zwischenkriegszeit von 1920 bis 1939 bei Vollmodernisierungen mit maximal 1.200 Euro/m2 deutlich günstiger liegen als Fachwerkhäuser, für die in schlechtem Zustand bis zu 3.400 Euro/m2 aufgebracht werden müssen. Das Makler- und Beratungsunternehmen Robert C. Spies bietet im Kontext mit dem Report ein neues Beratungsmodell an, das die authenische Sanierung eines Denkmals mit einer Optimierung des Verkehrswerts verknüpfen soll. (ff)

Das Bremer Maklerunternehmen Robert C. Spies (B2.240/B1.410) hat einen „Bremen Baudenkmal Report” herausgebracht. Der Report listet nicht nur auf, wo in Bremen (B2.240) wie viele Baudenkmale welcher Stilepochen zu finden sind, sondern auch, welche Abschreibungsbedingungen den bürokratischen Ballast eines Denkmals kompensieren. Zu den bekanntesten Büroimmobilien der vergangenen Jahre in Bremen zählt der denkmalgeschützte Speicher 1 in der Überseestadt. Wie bei diesem Bau aus den 1950er Jahren zählt für die Eigentümer von Baudenkmalen die Unverwechselbarkeit seines Objekts. Dieser spezifische Charaker ist für Selbstnutzer charmant und kann für Vermieter einen handfesten finanziellen Vorteil bedeuten. Es gibt 1.496 Baudenkmale in Bremen (Stand Februar 2009), davon allein 36,4% in Bremen-Mitte mit der Altstadtinsel. Die Östliche Vorstadt mit 19,1% und Schwachhausen mit 16,2% sind weitere Stadtteile mit höheren Anteilen historischer Bausubstanz. 71,7%

Baudenkmäler in Bremen.

der denkmalgeschützten Objekte befinden sich in zentralen Bremer Lagen, die in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen werden. Während insgesamt 40% aller Denkmale der zweiten Hälfte des 19. Jahr-

Klein-Klein gegen Leerstand len und bei einem Verzicht auf feste Vertragslaufzeiten mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten auf den Markt zu bringen. Flächen könnten so schnell dazugemietet oder abgegeben werden, heißt es. „Interessant ist das unter anderem für Existenzgründer“, sagt Lorenz. Die Rechnung scheint aufzugehen: Das Pilotobjekt am Zeilweg 44 in Frankfurt mit seinen 2.000 m2 war nach vier Monaten voll vermietet und ist es nach drei Jahren noch immer. Im dortigen BASF-Haus in der Kennedyallee sind nach sechs Monaten 50% der ca. 2.800 m2 vermietet. (cr)

Nicht um 500 m2 oder 1.000 m2 Bürofläche geht es dem Maklerbüro ImmoXpert (C1.230), sondern vermietet wird ab etwa 15 m2. Die Idee: Leerstandsabbau durch Kleinstflächenangebote und Flexibilität. Das Ofedis getaufte Konzept hat ImmoXpert, Frankfurt, bislang über vier Büroimmobilien in der Bankenstadt und Neu-Isenburg gestülpt. Nun will man es auf der Expo Real bundesweit anbieten. Das Rezept gegen Leerstand sieht Geschäftsführer Matthias Lorenz darin, große Flächen in kleine aufzutei-

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Weinseminar mit der Ahr-Gebietsweinkönigin Mandy Großgarten, 16:00, C1.140. Sie wohnt auch dem Empfang auf dem RheinlandPfalz-Stand bei, 18:00, C1.140

Apcoa-Parken in der Wüste Apcoa (B1.324) ist nun auch für die Messegesellschaft Abu Dhabi National Exhibitions Company tätig. Die Stuttgarter betreiben die Parkhäuser des Messezentrums mit über 7.600 Stellplätzen. (ae)

Franzosen entwickeln für VW Der internationale Developer GSE (C2.531), Avignon, informiert über aktuelle Projekte – darunter auch deutsche. GSE hat hierzulande seit 1991 rund 550.000 m2 entwickelt, u.a. für VW. (bb)

Angebot Magdeburger Villa Mit der Villa Bennewitz im Herzen Magdeburgs präsentiert die IMG Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (C2.134) den Besuchern dieses Jahr ein ganz besonders luxuriöses Schmuckstück. Auf den ersten Blick wirkt das Haus wie ein hochherrschaftliches Barockpalais. In Wirklichkeit jedoch stammt es aus der Gründerzeit. Die Eingangstreppe des zweistöckigen Gebäudes führt hinauf in ein großes Foyer, das in eine offene Galerie übergeht. Damen- und Herrenzimmer sowie Spiegelsaal und Wintergarten erstrahlen in neuem Glanz, seitdem das denkmalgeschützte Gebäude vom heutigen Eigentümer, der Thalen Grundstücksgesellschaft, saniert wurde. Das Erdgeschoss des ins-

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Jede Finanzierung braucht ihre eigene Statik

Die Magdeburger Villa Bennewitz.

gesamt rund 1.200 m2 Nutzfläche umfassenden Gebäudes nutzt das Magdeburger Hotel Maritim für Veranstaltungen. Der am Messestand prominent platzierte Prachtbau wird als Firmenrepräsentanz angeboten. (gg)


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Seite 42

Montag, 5. Oktober 2009

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Personal – vereinzelt gesucht Als Jobmotor fungiert die Immobilienwirtschaft ein Jahr nach dem Schnüren des Rettungspakets für die Hypo Real Estate (nun Deutsche Pfandbriefbank, B1.211) nicht mehr, aber der große Personalabbau scheint auch vorbei. Nun stehen die Zeichen vornehmlich auf „Halten“, wie die Ergebnisse der Online-Umfrage unter Unternehmen der Immobilienwirtschaft im Rahmen der Joboffensive 2009 zeigen. Es wird auch noch aktiv Personal gesucht, allerdings eher vereinzelt.

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Auf dem Stand Baden-Württemberg International (B1.222) lockt die Region Heilbronn-Franken mit neuen Gewerbegebieten. In Heilbronn soll auf 13 ha Fläche unter dem Slogan „wohlgelegen – Zukunft am Neckar“ ein Technologiepark für forschungs- und entwicklungsorientierte Unternehmen entstehen, die sich ohne Förderung nicht in Heilbronn niederlassen würden. Die Stadt und das kommunale Unternehmen Stadtsiedlung Heilbronn investieren in die Bauabschnitte rund 18 Mio. Euro. Neben der Nähe zum Stadtzentrum, zur Autobahn und zum Neckar locken EU-Fördermittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Die Business Area Külsheim (MainTauber-Kreis) entsteht auf einem ehemaligen Militärgelände mit 52 ha, das die Stadt erworben hat. Die gesamte Infrastruktur mit Büroflächen, Wirtschaftsgebäude, Produktions- und Lagerhallen, Apartments und Sportanlagen ist bereits vorhanden, ebenso wie ein dichtes Schienen- und Straßennetz. Damit sollen Dienstleistungsunternehmen genauso wie produzierendes Gewerbe oder Logistiker in die Region gelockt werden. (dl)

BILD: BILDERBOX.COM

men hat etwa zehn bis 15 offene Stellen im Bereich Projektmanagement und sucht vor allem qualifizierte Praktiker. Deswegen präsentiert sich Drees & Sommer erstmals auf der Expo Real als Arbeitgeber und informiert am Mittwoch um 11:00 Uhr am eigenen Stand über die Karrierechancen im Unternehmen. Um Karrierewege und Qualifikationen geht es auch auf dem diesjährigen Career Day am Messemittwoch (A2, Planning & Partnerships Forum, 10:00 Uhr bis 12:50 Uhr). (sma)

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Expansionslei637 ter/Expansion

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Bauingenieur

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581

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73

45

37 31

© Immobilien Zeitung; Quelle: eigene Recherche auf www.iz-jobs.de

Billige Büros in Rüsselsheim Bernd Dillmann und Dirk Wiedenhues, die Gründer von Office twenty-M, Rüsselsheim, präsentieren morgen um 10:00 Uhr gemeinsam mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Rüsselsheim (STEG; C1.440) ihr zweites Revitalisierungsprojekt. Mit Kampfpreisen ab 5,95 Euro/m2 will Office twenty-M in Rüsselsheim an den Start gehen. „Wir kaufen die Gebäude eben sehr günstig ein“, erklärt Dillmann. Beim neuesten Schnäppchen handelt es sich um die ehemalige Europazentrale von General Motors an der Eisenstraße 2-4 im Rüsselsheimer Gewerbegebiet Hasengrund. Diese

wird in ein Büro- und Gesundheitszentrum umgebaut. Das Gebäude verfügt über rund 10.000 m2 Mietfläche. Verträge konnte der Projektentwickler unter anderem mit der Berlitz Sprachschule (400 m2) und dem Softwareunternehmen Evas (400 m2) abschließen. Ein besonderes Highlight ist eine Drive-in-Filiale der Westerwälder Apotheke. Vor zwei Monaten hat Office twentyM direkt an der Autobahn A 66 bei Kriftel nahe Frankfurt am Main ein Bürohaus mit 11.000 m2 Mietfläche fertiggestellt. Das Gebäude war binnen weniger Monate voll vermietet. (law)

BILD: OFFICE TWENTY-M

Mit durchschnittlich 4,85 zu besetzenden Stellen haben die 94 Teilnehmer an der Joboffensive, einer Initiative der Immobilien Zeitung (B2.121), nur noch halb so viele offene Stellen gemeldet wie im letzten Jahr. Auf ihr eigenes Unternehmen bezogen rechnen aber 35% mit einem Personalaufbau bis Mai/Juni 2010. Besonders häufig geben die Immobiliendienstleister (Consultants/Research/Gutachter) sowie Unternehmen aus den Bereichen FM, Entwicklung/Planung/Bau sowie Immobilienmanagement/Verwaltung an, sich vergrößern zu wollen. Das deckt sich teilweise auch mit den Stellenangeboten, die in den letzten drei Monaten auf www.iz-jobs.de geschaltet wurden: Am meisten werden dort derzeit Verwalter- und Mieterbe-

treuer sowie Asset-Manager und Ingenieure gesucht (s. Grafik). Doch den Bewerbern steht vor allem der Sinn nach einer Tätigkeit im Bereich Projektentwicklung, wie ein Blick auf die Suchstatistik des Portals zeigt. Immerhin landet der Asset-Manager auf Platz zwei. Stark nachgefragt werden auch Tätigkeiten für Architekten und Bauingenieure. Die seien auch in der Krise nicht einfacher zu finden als zuvor, sagt Martin Schmidt, Personalreferent bei Drees & Sommer (C1.430/422). Das Unterneh-

Die ehemalige General-Motors-Zentrale in Rüsselsheim stand lange leer.


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Montag, 5. Oktober 2009

BILD: LUTHER

RA Dr. Michael Fritzsche, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft, Stand C2.023 michael.fritzsche @luther-lawfirm.com

Im Anschluss an seine Entscheidung vom 11. Mai 2009 (Az. VII ZR 11/08), nach der sowohl Bauzeit- als auch Preisrisiko infolge einer aus der Sphäre des Auftraggebers rührenden verzögerten Vergabe bei der öffentlichen Hand liegen, hat der BGH nunmehr präzisiert, dass kein Mehrvergütungsanspruch besteht, sofern die verzögerte Vergabe nicht zu einer Änderung der vertraglichen Ausführungsfristen führt (Urteil vom 10. September 2009, Az. VII ZR 82/08). Auch in diesem Fall war es durch ein Nachprüfungsverfahren zu einer Verzögerung des Zuschlags gekommen, nicht aber zu einer Änderung der Ausführungsfristen. Der bezuschlagte Bieter machte gestiegene Energiekosten zwischen dem ursprünglichen und dem eigentlichen Zuschlagstermin geltend. Damit hatte er jedoch keinen Erfolg. Führe der spätere Zuschlag nicht zu einer Änderung der vertraglichen Ausführungsfrist – was häufig der Fall sei –, müsse der Vertrag nicht angepasst werden, befanden die Richter. Der Zuschlagstermin selbst werde nicht Vertragsbestandteil, sodass keine Regelungslücke bestehe. Eine Preisanpassung nach § 313 BGB komme nicht in Betracht, da der Bieter der Verlängerung der Bindung an sein Angebot zugestimmt habe und damit das Risiko unveränderter Preise trage. (bre)

Großen Senat des BGH be mühen. Ebenfalls möglich wäre, dass der BGH als Gewerbemieter nicht etwa Banken, Versicherungen oder andere Großmieter im Blick hat, sondern eher die kleinen Läden in der Einkaufstraße. Im deutschen Recht wird kein Unterschied nach Mietfläche oder Miethöhe gemacht, alle Gewerbemieter werden gleich behandelt. Das führt dazu, dass einem Dax-30-Unternehmen, welches bei Verhandlungen über Mietverträge üblicherweise umfassend beraten wird, derselbe Schutz zuteil wird wie einem Kleingewerbetreibenden. Dass die Gewerbemieter, insbesondere die

§

Mietminderung: Mietfreie Zeit RA Dr. Matthias Jenn, Taylor Wessing, Stand B1.210 m.jenn @taylorwessing.com

Gerade in Krisenzeiten versuchen Vermieter, attraktive Mieter u.a. mit mietfreien Zeiten zu locken. Weist dann das Mietobjekt während der mietfreien Zeit einen Mangel auf, stellt sich für den Mieter die Frage, ob und ggf. in welcher Höhe er die Miete mindern kann. Fehlen hierzu vertragliche Regelungen, ist diese Thematik mangels gesetzlicher Vorschriften durch ergänzende Vertragsauslegung zu lösen. Dabei kommt es auf die konkreten Umstände des Einzelfalls an, insbesondere auf die Interessen der Vertragsparteien. Üblicherweise wird man aber die in einem ersten Schritt zu bestimmende Minderungsquote auf die vom Mieter durchschnittlich zu zahlende Miete anwenden müssen. Der sich daraus ergebende absolute Betrag ist dann von den Nebenkosten, die der Mieter gegebenenfalls auch während der mietfreien Zeit tragen muss, abzuziehen. Einen möglicherweise verbleibenden Restbetrag kann der Mieter in aller Regel von der ab dem Ende der mietfreien Zeit zu zahlenden Miete abziehen. Da aber eine allgemeingültige Betrachtung dieser Thematik nicht möglich ist, empfiehlt es sich dringend, im Fall einer mietfreien Zeit auch die Rechtsfolgen eines Mangels des Mietobjekts während der mietfreien Zeit bereits im Mietvertrag einvernehmlich zu regeln. (bre)

Großmieter, gerade in den Zeiten der wirtschaftlichen Rezession, am längeren Hebel sitzen, berücksichtigt der BGH nicht. Was heißt das für die Zukunft? Der Gewerbevermieter sollte ein wachsames Auge auf die Rechtsprechung im Wohnraummietrecht haben und daraus für das Gewerbemietrecht folgern. Auch die Entscheidung, nach der dem Wohnraummieter ein Rückzahlungsanspruch zusteht, wenn er aufgrund einer unwirksamen SchönheitsreparaturKlausel renoviert hat, stellt ein erhebliches finanzielles Risiko für Vermieter dar (Az. VIII ZR 302/07). Bei Wohnungsmietverträgen sind dann die meist vom Mieter oder dessen Freunden erbrachten Leistungen zu vergüten. Für den Gewerbevermieter würde es bedeuten, dass er dem Mieter die Kosten der Renovierung ersetzen muss. Daher sollte jeder Vermieter außerhalb des Mietvertrags, etwa in einem Übergabeprotokoll, individuell vereinbaren, welche Endrenovierungsmaßnahmen der Mieter durchzuführen hat. Nach der jüngsten Entscheidung des BGH (Az. VIII ZR 344/08) sollte zudem eine Farbwahl für den Anstrich getroffen werden. Denn die formularmäßige Festlegung „Weißen der Decken und Oberwände“ wurde jetzt in Fortführung der Rechtsprechung zu unzulässigen Farbwahlklauseln gekippt. (ba)

§

Baugesetzbuch: Einzelhandel RA Dr. Thomas Lüttgau, Lenz und Johlen Rechtsanwälte Partnerschaft, Stand B2.241 t.luettgau @lenz-johlen.de

BILD: LENZ UND JOHLEN

§

Bauvertragsrecht: Verzögerung

Klaus Beine (beine@buse.de).

BILD: TAYLOR WESSING

Prominente Beispiele sind die BGHUrteile zur Unwirksamkeit der formularmäßigen Vereinbarung über die Übertragung einer Endrenovierungspflicht neben einer Verpflichtung zur laufenden Schönheitsreparatur (Az. XII ZR 308/02) und zur formularmäßigen Vereinbarung starrer Renovierungsfristen (Az. XII ZR 84/06). Die Urteile erscheinen nicht interessengerecht. Warum kommt es zu dieser Gleichsetzung, obwohl Wohnraum- und Gewerbemietverhältnisse auf den ersten Blick unterschiedlich zu beurteilen sind? Eine Erklärung wäre, dass der für Gewerbemietrecht zuständige XII. Senat des BGH mit seinen Entscheidungen hinter dem VIII. Senat, der über das Wohnraummietrecht urteilt, zurückliegt. Denn der XII. Senat ist auch für Familienrecht zuständig, dort sind wegen der umfangreichen Gesetzesänderungen im Familienrecht mehr Verfahren anhängig. Die erste Entscheidung fällt daher zurzeit stets der VIII. Senat, und der XII. Senat müsste bei einer abweichenden Auffassung den

BILD: BHF

Immer häufger finden BGH-Entscheidungen aus dem Wohnraummietrecht auch für Gewerbeimmobilien Anwendung. Rechtsanwalt Klaus Beine von der Frankfurter Kanzlei Buse Heberer Fromm (C1.230) hinterfragt diese Entwicklung.

Die Rechtsprechung hat die Anwendung des § 34 Abs. 3 BauGB weiter konkretisiert. Bei der Frage, ob von einem Einzelhandelsvorhaben schädliche Auswirkungen auf zentrale Versorgungsbereiche ausgehen, spielt die Vermutungsregel des § 11 Abs. 3 Satz 3 BauNVO keine Rolle (BVerwG, Beschl. v. 12. Februar 2009, Az. 4 B 3.09). Städtebauliche Zentrenkonzepte können auch nicht die Wirkung entfalten, einen tatsächlich vorhandenen zentralen Versorgungsbereich abweichend von der tatsächlich vorgefundenen Situation einzugrenzen oder auszuweiten (BVerwG, Beschl. v. 12. Februar 2009, Az. 4 B 5.09). Liegt ein Vorhaben innerhalb eines tatsächlichen Versorgungsbereichs, greift § 34 Abs. 3 BauGB nicht. Kommunale Einzelhandelskonzepte sind indes die entscheidende Grundlage für die städtebauliche Rechtfertigung einer Bauleitplanung, mit der Einzelhandelsansiedlungen gesteuert werden sollen (BVerwG, Urt. v. 26. März 2009, Az. 4 C 21.07). Bei Erweiterungen von Einzelhandelsvorhaben ist bei der Prognoseentscheidung über schädliche Auswirkungen zu berücksichtigen, dass der zu erweiternde Betrieb mit seiner bisherigen Größe am Erweiterungsstandort bereits vorhanden ist (OVG Münster, Urt. v. 6. November 2008, Az. 10 A 1417/07). (bre)

§

EnEV 2009: Diskriminierung

RA Dr. Clemens Antweiler, RWP, Stand B1.210 c.antweiler@rwp.de

BILD: RWP

Gleiches Mietrecht für alle dank BGH

Am 1. Oktober 2009 ist die Energieeinsparverordnung EnEV 2009 in Kraft getreten. Müssen nun öffentliche Auftraggeber die Anforderungen der EnEV 2009 in der Leistungsbeschreibung berücksichtigen? Das LG Kleve meint: Nein. Nach dem Urteil des LG Kleve vom 16. Juli 2009 (Az. 1 O 212/09) ist eine Leistungsbeschreibung, die die Anforderungen der EnEV missachtet, nicht vergaberechtswidrig. Das Urteil ist falsch. Es widerspricht dem Urteil des LG Frankfurt/Oder vom 14. November 2007 (Az. 13 O 360/07). Dieses hatte klargestellt, dass eine willkürliche Diskriminierung von Bietern dann vorliegt, wenn die Leistungsbeschreibung in einem solchen Maße fehlerhaft ist, dass eine Vergleichbarkeit der Angebote schlechterdings ausgeschlossen erscheint. Das ist der Fall, wenn ein Gebäude nach der Leistungsbeschreibung nicht so gebaut werden kann, dass es die Anforderungen der EnEV 2009 einhält. Beabsichtigt der Auftraggeber gleichwohl, einen Zuschlag zu erteilen, handelt er willkürlich. Dagegen können sich die Bieter bei Aufträgen unterhalb der Schwellenwerte (5,278 Mio. Euro bei Bauaufträgen und, von Ausnahmen abgesehen, 211.000 Euro bei Liefer- und Dienstleistungsaufträgen) mittels einer einstweiligen Verfügung wehren. (bre)

Mietrecht: Nebenkosten RA Dr. Peter Vocke, Orrick Hölters & Elsing, Stand B1.210 pvocke @orrick.com

§ BILD: ORRICK

Seite 46

Bei der Abrechnung von Mietnebenkosten sind besondere Vorgaben zu beachten. In seinem Urteil vom 19. November 2008 (Az. VIII ZR 295/07) hat der BGH die an eine wirksame Nebenkostenabrechnung gestellten Anforderungen präzisiert. Er bekräftigt erneut die Bedeutung der Abgrenzung der formellen Wirksamkeit von der inhaltlichen Richtigkeit einer Nebenkostenabrechnung. Die Fälligkeit des Nachzahlungsanspruchs richtet sich nach der formellen Wirksamkeit. Fehlt diese, läuft der Vermieter Gefahr, die gesetzliche Abrechnungsfrist zu verpassen, und wäre mit seinem Anspruch ausgeschlossen. Ist der durchschnittliche Mieter in der Lage, die Art des Verteilerschlüssels der einzelnen Kostenpositionen zu erkennen und den auf ihn entfallenden Anteil an den Gesamtkosten rechnerisch nachzuprüfen, ist die Abrechnung formell wirksam. Ob Nebenkosten dem Ansatz und der Höhe nach zu Recht auf den Mieter umgelegt wurden oder sonstige Mängel bestehen, betrifft die inhaltliche Richtigkeit der Abrechnung. Fehler in beiden Bereichen führen zur Rechtswidrigkeit der Abrechnung und gefährden den Anspruch des Vermieters. Es ist ratsam, die Abrechnung mit besonderer Sorgfalt vorzunehmen und professionellen Rat einzuholen. (bre)


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Seite 48

Montag, 5. Oktober 2009

Grüne Fonds-Schizophrenie

Mit einem eigenen Nachhaltigkeitszertifikat für Bestandsbauten verlängert TÜV Süd (C1.121) die Reihe der Green-Building-Labels. SCoRE heißt das Kind, Sustainability Certification of Real Estate.

Green Buildings sind gut für die Umwelt, nachhaltig und liegen ganz allgemein im Trend. So weit die Theorie. Macht man aber aus ihnen ein Anlageprodukt, zählen doch wieder vor allem Lage und Ertrag. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Immobilienfonds (A1.234) unter 40 deutschen Fondsmanagern.

Die Übergabe der Zertifikate findet heute am späten Nachmittag, etwa um 17:30 Uhr am Messestand der Landeshauptstadt München (A1.411) statt.

Colonia sucht Workout-Kunden Obwohl sie damit in diesem Jahr noch kaum Geld verdient, konzentriert sich die Colonia Real Estate (B2.440) auf der diesjährigen Messe auf das Geschäftsfeld Workout-AssetManagement. Die Colonia-Tochter CRE Resolution stellt in München ihre „German Workout Platform“ vor. Fester Partner ist dabei der NPL-Dienstleister Situs, außerdem will man potenziellen Kunden ergänzende Services von RGM (B1.232), Paul Hastings oder Curanis (B2.100) anbieten. „Die Banken bereiten zurzeit zahlreiche Ausschreibungen für Asset- und Property-ManagementAufträge von Portfolios vor, deren Eigentümer ihr Eigenkapital bereits verloren haben“, weiß Colonia-Chef Stephan Rind. „Die Banken erkennen, dass die Verwertungsmöglichkeiten für diese Immobilien eher schlechter werden, wenn die Objektgesellschaft schon insolvent ist.“ Zwar setzt die Colonia auf das Workout-Geschäft viele Hoffnungen, das schnelle Geld verdient sie damit nicht. Die CRE Resolution erwartet für das Gesamtjahr 2009 einen Umsatz von 7 Mio. bis 8 Mio. Euro. Rind schätzt, dass davon gerade mal 10% durch Workout-Dienstleistungen hereinkommen. Für die kommenden Jahre hofft Rind auf einige ManagementGroßaufträge – „damit können wir unsere Assets under Management von derzeit ca. 2 Mrd. Euro in ein paar Jahren verdoppeln“. (mol)

Die Mehrheit der Fondsmanager ist ohnehin nicht der Meinung, dass das momentane Angebot an „grünen“ Immobilien ausreicht, um einen Fonds füllen zu können, der sich ausschließlich auf diese Immobilienart konzentriert. Übrigens halten fast ebenso viele Entscheider auch die Nachfrage nach solchen Produkten für zu gering. Ganze 73 Immobilien in Deutschland hat Degi Research gezählt, die sich mit einem Umweltsiegel schmücken können – mehr nicht. Das reicht nicht aus, um damit einen eigenen Fonds aufzulegen, schätzen die DegiExperten. Dies sei erst dann möglich, wenn auch Bestandsimmobilien in großer Zahl ein Green-Building-Siegel besitzen. Die meisten der derzeit zertifizierten Gebäude (49) tragen das EUGreenBuilding-Siegel, weitere 19 das der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB (A2.133). In den Fonds der Befragten fanden sich 16 zertifizierte Objekte.

3

Die Degi-Immobilie Westend Gate ist als „EU-GreenBuilding“ zertifiziert.

Trotz der momentanen Dominanz des EU-Siegels in Deutschland glauben nur 16% der Manager, dass es sich langfristig durchsetzen wird. 23% setzen auf das DGNB-Zertifikat und 19% sogar auf die US-Norm Leed. Wären die Fondsmanager beauftragt, einen Green-Building-Fonds aufzubauen, würde sich eine Mehrheit trotz der „grünen“ Vorgabe als erstes für die ökonomische Qualität der geprüften Objekte interessieren (67%) und erst sehr viel später für deren ökologische

Peter Kania

Herr Kania, liegt es am gestiegenen Kostenbewusstsein der Unternehmen, dass sich unter dem Dach der Stadt Frankfurt am Main mit 27 Unternehmen mehr als je zuvor auf der Expo Real präsentieren? Sicher spielt das Kostenbewusstsein eine Rolle, ein gemeinsamer Messeauftritt ist immer kostengünstiger als die Organisation und Umsetzung eines eigenen Messeauftritts. Andererseits haben wir dieses Jahr Partnerunternehmen dabei, die das erste Mal überhaupt auf der Expo Real auftreten. Das sind kleine Unternehmen, die offenbar die wirtschaftlich kritische Phase als Chance verstehen, um sich auf dem Markt zu positionieren. Dabei ist auch entscheidend, dass der Frankfurter Stand ein zentraler Anlaufpunkt für

Eigenschaften (12%). In der Außenwirkung sieht die Sache anders aus. Über 70% der Befragten wurden persönlich oder als Unternehmen von Anlegern bereits direkt auf das Thema Nachhaltigkeit angesprochen. So sehen sie den größten Vorteil von Green-BuildingFonds nicht in der Rendite, sondern im positiven Marketingeffekt. (mol) Degi-Chefresearcher Thomas Beyerle präsentiert die Ergebnisse der Umfrage heute um 14:00 Uhr in A1, Raum A11.

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Fragen an

BILD: WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG FRANKFURT

Das Label wird heute auf der Expo Real erstmals präsentiert – und gleich am lebenden Objekt: Zwei Münchner Immobilien der KGAL (A1.221), die selbst genutzten Verwaltungsbauten in Grünwald, werden mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Das eine Bürogebäude erhält Gold, das andere Silber. Die Zertifikate sind grundsätzlich nur drei Jahre lang gültig. TÜV Süd will mit SCoRE nicht weniger, als „einen neuen und richtungsweisenden Bewertungsstandard für Büro- und Verwaltungsbauten im Bestand“ schaffen. Die KGAL versteht sich dabei selbst als „Sparringspartner und Ideengeber“. (ae)

BILD: DEGI

Noch’n Zertifikat? TÜV Süd: Aber ja!

alle wichtigen Akteure der Immobilienwirtschaft ist, wovon alle Unternehmen, egal ob groß oder klein, profitieren. Wir promoten dieses Jahr das Europaviertel, die Neugestaltung des Dom-Römer-Areals und zahlreiche weitere Projekte, wie beispielsweise das Maintor. Frankfurt ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft hervorragend aufgestellt, das spiegelt sich auch in den Projekten und Dienstleistungen wider, die auf unserem Stand präsentiert werden. Erhoffen Sie sich Interesse vorrangig von inländischen Investoren, oder rechnen Sie mit einer Rückkehr des internationalen Geldes nach Frankfurt trotz der Finanzkrise? Für Frankfurt sind aus- und inländische Investoren gleichermaßen von Bedeutung. Frankfurt ist einer der wichtigsten Standorte Europas, gerade weil die Stadt so international ist und aus allen Teilen Deutschlands, Europas und der ganzen Welt hervorragend erreichbar ist. Dies garantiert einen sehr raschen Zugang zu allen Schlüsselmärkten, und daher wird Frankfurt immer auch für ausländische Investoren von großer Bedeutung sein. Dieses Marktpotenzial, aber auch die Kaufkraft im Frankfurter Raum selbst, machen Frankfurt in jeder Konjunkturphase zu einem attraktiven Standort. Waren Sie in diesem Jahr eigentlich auf dem Münchner Oktoberfest, bzw. wann waren Sie das letzte Mal auf der Wiesn? Leider finde ich im Vorfeld der Expo Real gar nicht die Zeit, das Münchner Oktoberfest zu besuchen. (mol/law)

Peter Kania ist Geschäftsführer bei der Wirtschaftsförderung Frankfurt (C1.230).

Englisch für die Branche WÖRTERBUCH IMMOBILIENWIRTSCHAFT englisch – deutsch / deutsch – englisch gebunden, 3., überarbeitete Auflage, Juni 2007, 756 Seiten

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Kühni macht jetzt Fonds Christian Kühni ist neuer Geschäftsführer bei der HVB-Fondstochter Wealth Cap. Glückwünsche nimmt er am Unicredit-Stand A1.121 entgegen. (mol)


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Montag, 5. Oktober 2009

Mobil in München – mit S-Bahn, U-Bahn, Taxi oder Shuttle Taxizentralen:

TAXI

Taxi-München, Tel. 089/19410; IsarFunk, Tel. 089/450540

Taxistandplätze: an der Messe: Eingang Nord Eingang West

Lehel: Max-Monument PX (Alexandrastraße)

Haidhausen: Am Gasteig Ismaninger Straße/Langerstraße Ostbahnhof Rosenheimer Platz

Maxvorstadt: Amalienstraße Barer Straße/Schellingstraße Karolinenplatz Siegestor Stiglmaierplatz

Isarvorstadt: Goetheplatz Isartorplatz Papa-Schmid-Straße Reichenbachplatz

Schwabing: Artur-Kutscher-Platz Elisabethplatz Josephsplatz Kölner Platz Königinstraße Kurfürstenplatz Münchener Freiheit Nordbad Parzivalplatz Theresienhöhe: Ganghoferstraße Theresienhöhe

Zentrum: Maximiliansplatz Schillerstraße Stachus (Ost) Stachus (West) Tal

Taxi-Festpreis

Flughafen – Neue Messe Münche n (direkter Weg)

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Flughafen-Shuttle: Busse pendeln während der Expo Real im 30-Minuten-Takt zwischen dem Flughafen und dem Haupteingang Nord der Messe. Fahrtzeit: ca. 45 Minuten. Preis: 7 Euro (einfache Fahrt), 12 Euro (Hin- und Rückfahrt).

Flughafen – Messe:

Messe – Flughafen:

von 8.00 bis 19.00 Uhr (Mittwoch bis 18.00 Uhr)

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Mit unserer freistehenden EVO-Lounge (10–15 m2) bieten wir eine hochwertige und innovative Lösung direkt in der Mall von Shopping-Centern und Food Markets oder als Shop-in-Shop-Variante.

Sie haben geeignete Ladenflächen oder suchen Kooperationspartner? Dann kontaktieren Sie uns! Telefónica œ Germany GmbH & Co. OHG Abteilung Expansion Georg-Brauchle-Ring 23–25 80992 München E-Mail: Standortangebote@o2.com Fax: 089 24 42 71 90


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Montag, 5. Oktober 2009

Wo finde ich ...? Äpfel

Feuerwehr

Fair Ground Supermarket Eingangsbereich West Tel. 089/949 280 60

Tel. 112

Apotheke Sani Plus Apotheke, Riem Arcaden, Erdgeschoss, Tel. 089/898 78 10

Backwaren Fair Ground Supermarket Eingangsbereich West Tel. 089/949 280 60

Bank Reisebank Eingang West, Tel. 089/949 247 85 Raiffeisenbank München Riem Arcaden, Erdgeschoss Sparda Bank München Riem Arcaden, Basement Tel. 089/9 98 85

Blumen und Pflanzen Blumenoase, Riem Arcaden, Erdgeschoss, Tel. 089/94 46 61 91 Planter’s Punch, Atrium vor der Halle B2, Tel. 089/949 280 85

Briefmarkenautomat Eingang West

Briefkasten Eingang West, Eingang Nord Leerung: Mo. bis Fr., 17 Uhr

Brillenreparatur verschiedene Optiker in den Riem Arcaden

Flughafenshuttle Abfahrt alle 30 Minuten am Messeeingang Nord bzw. Flughafenterminal A, Fahrzeit ca. 45 min.

Diebstahl

Internationales Business Center Atrium vor der Halle B3 Tel. 089/949 274 02

Fair Ground Supermarket Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60

Frisör

Kaffee

Hairworld, Riem Arcaden, Erdgeschoss, Tel. 089/94 53 97 40

Fair Ground Supermarket Eingangsbereich West Tel. 089/949 280 60

Die Reinigung, Riem Arcaden, Erdgeschoss, Tel. 01 51/10 65 44 95

Fundbüro Erdgeschoss im Messehaus Süd, Tel. 089/949 245 46

Garderobe Eingang West, Eingang Nord, Tel. 089/949 245 46

Geldautomat Stadtsparkasse München Eingang Nord Reisebank, Eingang West Raiffeisenbank Riem Arcaden, Basement

Gepäckaufbewahrung

Getränke Fair Ground Supermarket Eingangsbereich West Tel. 089/949 280 60 Alles für Ihr Fest Servicebetriebe Nord Tel. 089/949 249 00

Glühbirnen

Hilfe bei der Polizeiwache Eingang West, Tel. 089/949 245 60

Drucker

Handyzubehör

Internationales Business Center Atrium vor der Halle B3 Tel. 089/949 274 02

Hilfe bei der Besucher-Registrierung im Eingangsbereich

02, Riem Arcaden, Basement Tel. 089/99 88 51 99 Vodafone D2, Riem Arcaden, Basement, Tel. 01 72/864 40 30 T-Punkt, Riem Arcaden, 1. OG Tel. 089/43 57 99 96

Erste Hilfe

Hotelsuche

Ambulanz Aicher Union Eingang West, Tel. 089/949 281 03

Tourismusamt München Tel. 089/233 96 500

Fax

Immobilien Zeitung Nr. 39-40/09

International Business Center Atrium vor der Halle B3 Tel. 089/949 274 02

Stand der Immobilien Zeitung B2.121; an den Hallenübergängen

Pressezentrum Eingang West, Tel. 089/949 271 53

Internet

Kaffeemaschinen (Verleih) Alles für Ihr Fest Servicebetriebe Nord Tel. 089/949 249 00

Kopierer

Rasierklingen

Reinigung (Textilien)

Riem Arcaden Am U-Bahnhof Messestadt-West, Willy-Brandt-Platz 5, Öffnungszeiten: Mo. bis Sa., 10.00 bis 20.00 Uhr

Schnürsenkel diverse Schuhgeschäfte in den Riem Arcaden

Scanner

International Business Center Atrium vor der Halle B3 Tel. 089/949 274 02

Internationales Business Center Atrium vor der Halle B3 Tel. 089/949 274 02

Kopierpapier

Sekt

Fair Ground Supermarket Eingangsbereich West Tel. 089/949 280 60

Fair Ground Supermarket Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60

Kosmetikbedarf

Veranstaltungsdienst Paul Mayr Messehaus Süd, Tel. 089/949 245 41

Eingang West, Eingang Nord

Fair Ground Supermarket Eingangsbereich West Tel. 089 / 949 280 60

Eintrittskarte verloren

Abgabe direkt am Stand der Immobilien Zeitung B2.121 oder per E-Mail an messe@immobilien-zeitung.de

Informationsschalter an den Eingängen West und Nord und in jeder Halle

Verkauf (Pappteller, Zuckerdose etc.): Fair Ground Supermarket Eingangsbereich West Tel. 089/949 280 60 Verleih und Reinigung: Alles für Ihr Fest Servicebetriebe Nord Tel. 089/949 249 00

Saturn, Riem Arcaden, Basement Tel. 089/17 87 80

Pressemitteilungen verbreiten

Fair Ground Supermarket Eingangsbereich West Tel. 089/949 280 60 Chic Fotostudio Riem Arcaden, 1. OG Tel. 089/45 45 68 81 Foto Loske Riem Arcaden, Basement Tel. 089/3 24 41 21

Fair Ground Supermarket Eingangsbereich West Tel. 089/949 280 60 McPaper, Riem Arcaden, Basement Tel. 089/90 93 66 46 Papeterie, Riem Arcaden, Basement Tel. 089/93 09 47 77

Computerzubehör

Polizeiwache Eingang West Tel. 089/949 245 60

Informationen zur Messe

Geschirr/Haushaltswaren:

Käfer Service, Am Messeturm 3, Tel. 089/949 242 03 Hoffmann Gastronomie & Catering Am Messesee 4, Tel. 089/949 241 00

Parkhaus West; Stand der Immobilien Zeitung B2.121; Frühstücksservice an angemeldeten Ständen; Auslage in Münchner Hotels

Polizei

Foto-Utensilien

Büromaterial

Catering

Immobilien Zeitung Messezeitung

Fair Ground Supermarket Eingangsbereich West Tel. 089/949 280 60 Drogerie Müller Riem Arcaden, 1. OG Tel. 089/94 38 49 90

Krawatten Olymp, Riem Arcaden, 1. OG Tel. 089/99 30 02 27

Meeting Center

Sicherheitszentrale

Standreinigung Herrmann & Schmidt Servicebetriebe Ost, Tel. 089/949 247 00

Strumpfhosen Fair Ground Supermarket Eingangsbereich West Tel. 089/949 280 60

Taxi

Haupteingang Nord, erstes Obergeschoss, Vor-Ort-Reservierung je nach Verfügbarkeit möglich

Taxi-Zentrale Taxi-München eG Tel. 089/194 10 Taxi-Zentrale IsarFunk Tel. 089/450 540

Mietwagen

Taxistand auf der Messe

Europcar Autovermietung Eingang West, Tel. 089/92 20 91-0 Servicebroker, Eingang West, Tel. 089/949 246 86

Eingang West und Eingang Nord

Möbel (Verleih) Hummel Möbelverleih Atrium vor der Halle B3 Tel. 089/949 249 30

Nähutensilien Fair Ground Supermarket Eingangsbereich West Tel. 089/949 280 60

Notruf Tel. 110

Visitenkarten Card Design Erich Ludwig Übergang Süd zwischen den Hallen B1 und B2, Tel. 01 71/4 02 01 44

Wachdienst für den Stand Veranstaltungsdienst Paul Mayr Tel. 089/949 245 02

Wasserspender (Verleih) Alles für Ihr Fest, Servicebetriebe Nord, Tel. 089/949 249 00

Werkzeug Fair Ground Supermarket Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60

Parkausweis

Zigaretten/Zigarillos/ Tabakwaren

Apcoa Autoparking, Parkhaus West, Ebene 0, Tel. 089/949 281 30

Fair Ground Supermarket, Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60


Besuchen Sie uns! Wir freuen uns auf Sie.

Stand B2.240

* Heimathafen *Die Überseestadt ist der Heimathafen für alle, die Fischmehl oder Filme produzieren, Currywurst oder Crêpes mögen, an Kunst oder Kommerz arbeiten, in Immobilien oder Ideen investieren. Hafenplätze frei – Jetzt längsseits kommen: www.ueberseestadt-heimathafen.de


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Montag, 5. Oktober 2009

Die Ems-Achse hat den größten Touch BILD: WACHSTUMSREGION EMS-ACHSE

Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart stellt erstmals in einer gemeinsamen Lounge (B1.120) mit der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart und der Stadt Leinfelden-Echterdingen das Konzept für einen interkommunalen Gewerbepark vor. In direkter Nachbarschaft zum Flughafen Stuttgart und zur Landesmesse soll der Gewerbepark Echterdingen-Ost entstehen, auf dem insgesamt bis zu 400.000 m2 Bruttogeschossfläche realisiert werden können. Um die Vermarktung anzukurbeln, beteiligt sich die Stadt Leinfelden-Echterdingen am Gemeinschaftsstand der Region Stuttgart. „Ziel ist es, ein funktionsfähiges, hochwertig gestaltetes Nutzungsumfeld rund um Flughafen, Messe und den durch das Bahnprojekt Stuttgart 21 entstehenden Filderbahnhof zu entwerfen“, betont Klaus Vogt, Leiter der Wirtschaftsförderung Stuttgart. Dabei soll auf eine besonders hohe städtebauliche Qualität Wert gelegt werden, da das Gebiet ein „internationales Schaufenster der Region und für ganz Baden-Württemberg ist“, so Vogt. Denn auf das Gelände hat man die fünfte Ansicht: Von oben erhalten Besucher bei Start- und Landebewegungen des Flugverkehrs einen ersten Eindruck von der Region. Das Gebiet teilt

Das Motto des Messestands: „EmsAchse – Freiraum für gute Geschäfte“.

Die Region Ems-Achse (C1.313) hat den nach eigenen Angaben „größten Multi-Touchtable Europas“ im Messegepäck. Entwickelt von der Werbeagentur Menke aus Meppen und insgesamt drei Meter lang bildet der interaktive Erlebnistisch das Herzstück des Standes. Er zeigt die Region aus der Vogelperspektive und lädt dazu ein, anhand diverser Bedienelemente spielerisch Informationen abzurufen über Industriegebiete, Verkehrsinfrastuktur und Bildungseinrichtungen der Region. Finanziert wird der Messeauftritt von den Landkreisen Aurich, Emsland, Leer, Grafschaft Bentheim sowie der kreisfreien Stadt Emden und der Stadt Lingen zusammen mit den Sparkassen und den Volks- und Raiffeisenbanken der Region. (tp)

Standortvorteil: Ein Gewerbepark zwischen Messe und Flughafen.

sich in einen nördlichen und südlichen Bereich. Der vorläufige Rahmenplan der Stadt Leinfelden-Echterdingen sieht im nördlichen Teil unter anderem hochwertige Nutzungen in den Bereichen Büro, Zulieferung Messe und Flughafen, Messebau, Druck, Lager und Logistik vor. Im südlichen Teil sind weniger kunden- und beschäftigungsintensive Nutzungen wie Büros, Lager und Produktion angedacht. Nach ersten Berechnungen entstehen dadurch knapp 3.000 Arbeitsplätze, dazu

Keine Finanzierung ab vier Sternen Klassische Hotelprojekte im Vierund Fünf-Sterne-Bereich haben es derzeit schwer bei den Banken, berichtet Olaf Steinhage, geschäftsführender Gesellschafter der Berliner hcb hospitality concepts. Ausnahmen gebe es nur in München und teilweise Hamburg, ansonsten gelte der Markt weitgehend als gesättigt, betont Steinhage, der beim heutigen Hospitality Industry Dialogue (B2, Special Real Estate Forum) ab 11:00 Uhr über „Projektentwicklung in der Gunst der Banken“ diskutiert. Finanzierungen bekommen könnten dagegen neben den Trendprodukten Budgethotels und Hostels interessante Nischenangebote wie 25hours oder das Roomers in Frankfurt. Durch ihre starke Zielgruppenspezifizierung seien solche Hotels nicht so stark von Umsatzrückgängen betroffen. (pm)

wird mit rund 2.300 Besuchern täglich gerechnet. Der Bedarf an modernen Gewerbeflächen ist bei Unternehmen und Investoren vorhanden, sind die beiden Städte überzeugt. Geplant ist auch die Neuordnung des Individual- und öffentlichen Nahverkehrssystems. Zur Entlastung der Bundesstraße 27 ist eine Osttangente angedacht, die im Bereich des Gewerbeparks überdeckelt werden soll. Das schüfe Platz für einen ausgedehnten Grün- und Erholungsbereich. (dl)

Architekten sauer wegen ECE BILD: ECE

Nur noch RWP lehrt Recht Als einzige Kanzlei bietet Rotthege Wassermann & Partner (B1.210) Vorträge. Die Themen: die HOAI, das NRW-FOC-Urteil und die EURichtline AIFM (Dienstag, 16:00 Uhr, B1, Raum B 12). (ba)

BILD: FLUGHAFEN STUTTGART

Gewerbepark für Echterdingen

Beispiel für eine Kooperation von ECE und freien Architekten: An der Innenarchitektur der Stadtgalerie Heilbronn arbeitete das Büro Blocher Blocher mit.

Die Tatsache, dass ECE (B2.340) als Standpartner der Bundesarchitektenkammer (A2.133) auftritt, sorgt bei einigen Architekten für Unmut. Zum vierten Mal sind die Architekten in München dabei. Umstritten ist die Expo-Teilnahme bei den freien Planern von jeher. So schließt sich die größte Landeskammer, NordrheinWestfalen, nach wie vor nicht dem Ge-

meinschaftsstand von Bundesarchitektenkammer und Landeskammern an, sondern geht auf der Messe eigene Wege. Diesmal gab es außerdem Ärger, weil der Shoppingcenterentwickler ECE einer von zehn Standpartnern ist. Die Hamburger sind nicht gerade als große Auftraggeber für freie Büros bekannt, zudem sind die ECE-Produkte in der Architektenzunft höchst umstritten. „Die ECE-Projekte haben mit Stadtent-

wicklung nichts zu tun“, schimpft ein führender Vertreter einer Landeskammer. Dass Architekten und ECE bei der Expo an einem Stand auftreten, hat folgenden Grund: ECE ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), die wiederum den Messestand gemeinsam mit den Architekten betreibt. Einen angeblichen Verdruss der Architekten kann ECE nicht nachvollziehen. „Zum einen sind wir ja selber ein großes Architekturbüro, zum anderen arbeiten wir bei sehr vielen Projekten mit freien Architekten zusammen“, sagt ECE-Sprecher Christian Stamerjohanns. Als Beispiele nennt er Bauprojekte in Essen, Heilbronn, Hameln, Leverkusen, Braunschweig, Mannheim, Bremen, Essen, Klagenfurt oder Sofia. Wie es um das Verhältnis der freien Architekten zu ECE tatsächlich bestellt ist, könnte sich am Dienstag zeigen. Dann wird am Stand das ThyssenKrupp Quartier in Essen vorgestellt. ECE ist bei dem Bauvorhaben Generalplaner und Projektmanager. „Das wird keine Friede-Freude-Eierkuchen-Veranstaltung“, verspricht ein Architekt. (cvs) ECE präsentiert sich am Stand der Bundesarchitektenkammer (A2.133) mit dem ThyssenKrupp-Quartier am Dienstag um 12:30 Uhr.


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Montag, 5. Oktober 2009

BILD: STRABAG REAL ESTATE

Strabag baut „Tanzende Türme“

Das Hotel ist Teil des Ensembles Tanzende Türme am Eingang der Reeperbahn, das für 180 Mio. Euro bis 2012 realisiert werden soll. Bereits 2003 hatten sich die Hamburger Archi-

tekten BRT mit dem Entwurf für das spektakuläre Doppelhochhaus in einem Wettbewerb durchgesetzt. Im Juni 2008 hatte Züblin Development (heute: Strabag Real Estate) die Projektentwicklung einem Joint Venture von Pirelli RE (B1.113) und Morgan Stanley abgekauft. Im Juli 2009 begannen auf dem 5.400 m2 großen Areal die ersten Rückbauarbeiten. Geplant ist ein Doppelhochhaus mit 33.357 m 2 Bruttogrundfläche. Der Nordturm soll mit 22 Geschossen noch vom Südturm mit 24 Stockwerken überflügelt werden. 15.000 m2 in den unteren Etagen sind von den Hamburger Gesellschaften des StrabagKonzerns reserviert. Ein zwei Meter hohes Modell ist auf dem Stand der Strabag zu sehen. Das achtgeschossige Vier-Sterne-Arcotel-Onyx soll für 45 Mio. Euro als Anbau der Tanzenden Türme bis Anfang 2012 bezugsbereit sein. Das 10.326 m2 BGF große Hotel ist mit 217 Zimmern und Suiten geplant sowie einem Wellnessbereich. (ff)

Motorola-Halle in Flensburg Die Wirtschaftsförderung der Stadt Flensburg (WiREG) (B2.330) bietet die 1998 errichtete Motorola-Fabrik an. Der Verkehrswert der auf einem 17 ha großen Grundstück stehenden Halle liegt bei 4,3 Mio. Euro. (ff)

Neuling iMS trägt vor Softwaregestütztes Vertrags- und Kostenmanagement empfiehlt die Mainzer iMS (C1.140). Wer’s genauer wissen will, ist zu einem Vortrag am morgigen Dienstag, 14:00 Uhr, C1, Raum C12 eingeladen. (ae)

Die Tanzenden Türme am Eingang der Hamburger Reeperbahn.

Kurz vor der Messe unterschrieben die österreichische Arcotel HotelGruppe und Strabag Real Estate (C1.120) den Betreibervertrag für das Arcotel Onyx in Hamburg.

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Fragen an Markus Gotzi

Herr Gotzi, Glückwunsch zum Preis für Immobilienjournalismus 2009. In welchen Fonds legen Sie die 10.000 Euro Preisgeld an? Ich wüsste zwar das eine oder andere viel versprechende Angebot, zähle mich aufgrund meiner Vermögensstruktur aber leider nicht zur typischen Zielgruppe für geschlossene Fonds. Tatsächlich werde ich einen Teil des Preisgeldes spenden – unter anderem dem Finanzamt.

Markus Gotzi, freier Journalist und Chefredakteur des Fondsbriefs, erhält den Deutschen Preis für Immobilienjournalismus am Montag, 17:00 Uhr, im Konferenzraum B11 in Halle B1.

Immobilien Zeitung Messe aktuell wird herausgegeben und verlegt von der IZ Immobilien Zeitung Verlagsgesellschaft mbH, Postfach 34 20, 65024 Wiesbaden, Tel. 06 11-9 73 26-0, Fax 0611-97326-31, E-Mail info@immobilien-zeitung.de Die Messeausgabe der Immobilien Zeitung entstand mit freundlicher Unterstützung durch Hochtief Development, Essen. Verlagsleiter: Jan Mucha Chefredakteur (V.i.S.d.P): Thomas Porten Redaktion: Melanie Agne Bernhard Bomke Daniela Breitbart Albert Engelhardt (CvD) Friedhelm Feldhaus Gerda Gericke Thorsten-Phillip Karl Nicolas Katzung Dagmar Lange Monika Leykam Brigitte Mallmann-Bansa Peter Maurer Christine Rebhan Christine Ryll Christoph von Schwanenflug Sonja Smalian Martina Vetter Lars Wiederhold

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Fotos (soweit nicht anders vermerkt): Frank Boxler Alexander Sell Katrin Heim Redaktion Immobilien Zeitung Redaktionsleiter Online: Gerrit Brinkhaus brinkhaus@immobilien-zeitung.de

Eines der spannendsten Entwicklungsgebiete in Dresden (B2.140) ist das Quartier am Neustädter Hafen in der Leipziger Vorstadt. Dort gilt es in den nächsten Jahren ein früher industriell genutztes Gebiet neu zu ordnen und auszubauen. Besonders attraktiv sind die Areale in unmittelbarer Hafennähe, wo ein neuer Wohnstandort entstehen soll.

BILD: GOTZI

Der Canaletto-Blick auf die Silhouette der Dresdener Altstadt ist viel gerühmt. Im künftigen Wohnviertel am Neustädter Hafen werden die Bewohner ihn genießen können. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg: Derzeit wird die Verabschiedung des Masterplans für das 51 ha große Gebiet zwischen Elbe und Bahntrasse im Westen und Osten und zwischen AlexanderPuschkin-Platz und dem Neustädter Hafen im Norden und Süden vorbereitet. Damit sollen Teilbereiche des bisher noch ziemlich wüsten Gebiets für künftige Nutzungen definiert werden. Derzeit prägen Brachflächen und teils marode Altbestände wie der alte Zollhof oder der frühere Schlachthof das Quartier. Letzterer hat sich in den vergangenen Jahren als alternativer Kulturstandort in Dresden etabliert und

BILD: MACHLEIDT + PARTNER

Eine Hafencity für Dresden

Sie sind bekennender Schalke-Fan. Wäre es da nicht angemessen, das Geld in einen vernünftigen Spieler zu investieren, damit Schalke Meister wird? Grundsätzlich eine gute Idee. Vernünftige Spieler kann Schalke nie genug haben. Ich kenne da einen hoffnungsvollen Nachwuchsspieler aus der F-Jugend des SC Schwarz-Weiß Friesheim. Vielleicht sollte ich den in Schalke mal anbieten. Wobei der Höhepunkt der Saison eigentlich schon vorüber ist – mit dem 1:0-Auswärtssieg in Dortmund. Sie analysieren nicht nur Immobilienfonds, sondern auch Angebote mit Schiffen, Wäldern und Windrädern. Peilen Sie 2010 den Preis für Schiffs-, Waldoder Windradjournalismus an? Klar, immer her damit. Und wo wir gerade beim Thema sind: Da gibt es auch noch Flugzeugfonds, Gamesfonds, Solarfonds, Eisenbahnfonds ... (bb)

Impressum

Projekte und Konzepte: Britta Kriechel kriechel@immobilien-zeitung.de Redaktionsassistentin: Jennifer Mich mich@immobilien-zeitung.de Anzeigen: Juliane Schneider schneider@immobilien-zeitung.de Karsten Franke franke@immobilien-zeitung.de

Noch ist Dresdens Hafencity Zukunfsmusik, doch das soll sich bald ändern.

soll als solcher erhalten bleiben. Mehr noch: Der Masterplan sieht eine Kulturspange vor, die bis zur Elbe führen soll. Im Bereich zwischen Ufer und der Leipziger Straße, die das Gebiet durchquert, sind Wohnungen für bis zu 1.000 Menschen geplant, während östlich der Magistrale ein gemischt genutztes Gebiet mit Gewerbe entstehen könnte. Auf der Expo stellt die Stadt Dresden erstmals die Pläne für das Gebiet vor und sucht nach potenziellen Investoren. Eigene Grundstücke in der neuen Dresdner Hafencity hat die Stadt dagegen nicht im Angebot. Ein Großteil der Fläche im Hafenbereich gehört der Sächsischen Binnenhäfen GmbH, die bereit ist zu verkaufen. (mv)

Sabine Krewel krewel@immobilien-zeitung.de Uta Schuster schuster@immobilien-zeitung.de Ioana Andrei andrei@immobilien-zeitung.de Alice Schmidt schmidt@immobilien-zeitung.de Druck: Frankfurter Societätsdruckerei, Druckzentrum Maisach Für Anzeigen und redaktionelle Beiträge einschließlich grafischer oder bildlicher Darstellungen werden Urheberrechte vom Verlag oder den jeweiligen Urhebern in Anspruch genommen. Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine Verwendung von Veröffentlichungen des Verlages nur mit dessen schriftlicher Zustimmung statthaft. © 2009 für Texte und gestaltete Anzeigen beim Verlag. Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische Speicherung nur unter Quellenangabe und mit schriftlicher Genehmigung gestattet.


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Montag, 5. Oktober 2009

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Um Rreef (A2.211) in Deutschland ist es auffallend ruhig geworden. Aber es gibt ja noch Rreef in London. Von dort aus wird auch hierzulande kräftig investiert. In Häfen und Raststätten, zum Beispiel. Auch Bahnhöfe kommen in Betracht.

BILD: LHG

Rreef: Wir können auch Häfen!

Es ist kein Zufall, dass RreefDeutschland-Chef Georg Allendorf am Dienstag, 11:00 Uhr, beim Planning & Partnerships Forum (Halle A2) erklärt, worauf der Ableger der Deutschen Bank dabei achtet. Allendorf sitzt im Anlageausschuss des Fonds. Mit ihm diskutieren Vertreter des Flughafenbetreibers Fraport und des Bundesverkehrsministeriums. Der Infrastrukturfonds der Londoner Rreef-Einheit wurde 2007 aufgelegt, investiert in diversen Ländern Europas, soll 2,1 Mrd. Euro schwer werden und das Geld in etwa 30 Objekte anlegen – macht im Schnitt eine ganz üppige Losgröße von 70 Mio. Euro. Das Eigenkapital stammt von 40 Investoren aus elf europäischen Ländern. Jeder vierte Geldgeber kommt aus Deutschland. Insbesondere Versicherungen setzen auf Infrastruktur-Objekte und erhoffen sich eine durchschnittliche IRRRendite von 7% bis 10% im Jahr. In Deutschland hält der als Private Placement konzipierte paneuropäische Fonds eine 25,1%-Beteiligung an der

25,1% der Lübecker Hafengesellschaft gehören einem Infrastrukturfonds von Rreef.

Lübecker Hafengesellschaft (LHG). Und er ist mit 49% an der Autobahnraststätten-Betreibergesellschaft Tank & Rast beteiligt, die 2004 von der Private-Equity-Gesellschaft Terra Firma, London, gekauft worden war. Seinerzeit wurde kolportiert, Terra Firma hätte sich den Kauf rund 1 Mrd. Euro kosten lassen. Stimmt die Größenordnung, wäre das Infrastruktur-Vehikel von Rreef ganz beträchtlich in Deutschland investiert. Konkrete Zahlen nennt die Gesellschaft nicht.

Spieler und Bowler kommen Während der Einzelhandel mit eigenen Messe-Ständen in diesem Jahr eher verhalten ist, präsentieren sich gleich zwei große Spielstätten-Betreiber in München, die beide mit großen Entertainment-Centern wachsen.

BILD: LÖWEN PLAY

Noch ist das Geschäft mit den Spielhöllen kleinteilig: Von den 9.000 Spielhallen hierzulande werden nur rund 1.000 von großen Ketten betrieben. Mit der Gauselmann-Gruppe (Merkur, C1.220) und der Schmidt-Gruppe (Spiel-Station, A2.321) sind gleich zwei der drei größten Betreiber auf der Expo Real mit einem Stand präsent. Merkur betreibt rund 200 Casinos, die Schmidt-Gruppe ist mit 170 der dritte Großbetreiber im Bunde. Marktführer nach der Anzahl der Spielstätten ist Löwen Play mit 274 Betrieben. Um weitere großflächige Spielhallen (ab 800 m2) in Gewerbegebieten und an Autohöfen betreiben zu können, lassen sich Merkur und die SchmidtGruppe mittlerweile auch auf Forderungen der Kommunen ein, kombinierte Spaßanlagen mit Bowling-Bahnen und Spielhallen zu errichten. So hat Merkur etwa in Monheim 8 Mio. Euro in ein Entertainmentcenter mit Bowlingbahn, Dart- und Billardräumen investiert und eröffnet bis Jahresende drei weitere dieser Art in Her-

brechtingen, Düsseldorf und Petersberg bei Fulda. Auch die SchmidtGruppe hat sich darauf eingelassen, um ihr Expansionsziel von 24 neuen Spielstätten pro Jahr zu erreichen, und revitalisiert etwa ein leer stehendes Möbelhaus in Emmerich. Löwen Play hingegen verhandelt gerade mit der SBWarenhauskette Real, von der man überschüssige Flächen abteilen, mit Außenzugang versehen und übernehmen will. (ma)

Löwen Play – Der einzige der großen Drei, der nicht mit einem Stand auf der Expo präsent ist.

Dass Rreef Deutschland keinen Infrastrukturfonds etwa für Public-Private-Partnership-Projekte auflegt, begründet Allendorf so: Es gehe bei PPP meist um soziale Infrastruktur, also Schulen oder Kliniken, in öffentlicher Hand. Da hält er die Planungszeiträume für viel zu lang. Zudem seien die Vorlaufkosten hoch und die Objekte oft so teuer, dass man einen Milliardenfonds brauche, um diversifizieren zu können. Allendorf: „Das ist über ein internationales Vehikel leichter.“ (bb)

Die wertvollsten Immobilienmarken Gestern Abend wurden in München die „wertvollsten Immobilienmarken 2009“ gekürt. Mittels einer Onlinebefragung, an der 446 Personen teilgenommen hatten, wurden mehr als 300 Marken aus verschiedenen Bereichen der Immobilienwirtschaft bewertet. Durchgeführt wurde die Befragung von Premise Brand+, MPG Solutions und dem Property Magazine. Die kompletten Ergebnisse werden anlässlich der Buchpräsentation „Die wertvollsten Immobilienmarken“ veröffentlicht (www.immobilien markenaward.de). Das Rating hat eine Punktspanne von 1 bis 5 (hoher Markenwert). Die Ergebnisse lauten: • Fonds/Investoren: Degi (A1.234) (4,74) • Projektentwickler: Hochtief Projektentwicklung (B1.134) (4,57) • Asset Management: Degi (4,53) • Architekten: Norman Foster (4,14) • Immobilienmakler: Jones Lang LaSalle (A2.210) (4,12) • Online-Portale: ImmobilienScout 24 (3,83) • Wirtschaftsregionen: Hamburg HafenCity (B2.430) (3,71) • Facility-Management: Hochtief Facility Management (B1.134) (3,68) • Banken: SEB (B1.245) (3,53) (tp)


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Montag, 5. Oktober 2009

Unter der Federführung der RGS Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung (B2.141), die das Bauvorhaben als Sanierungsträger treuhänderisch für die Stadt Rostock betreut, ist das Petriviertel entwickelt worden. Das Gebiet südlich der Holzhalbinsel, zwischen der Straße Am Strande und dem Mühlendamm, ist heute weitgehend beräumtes Brachland und war zuletzt vor allem gewerblich genutztes Gelände mit zahlreichen Baracken. Lediglich zum Mühlendamm gibt es eine Wohnbebauung. Die soll nun bis hinauf zur Straße Am Strande fortgesetzt werden, denn die Nachfrage nach innerstädtischem Wohnraum in Rostock wächst beständig, wie Anja Brandenburg, Pressefrau der RGS, bestätigt: „Vor allem Familien zieht es in die Stadt“, sagt sie und so

Anlagemarkt Berlin und andere Städte Die Reihen haben sich gelichtet. Am Berliner Anlagemarkt sind opportunistisch agierende Käufer und Ausländer verschwunden. Fonds, Private, Versicherer und Pensionskassen dominieren das Geschehen. Nachzulesen ist dies im jüngsten Immobilienmarktbericht des Berliner Unternehmens Rohrer, der heute um 10:00 Uhr am Messestand des Deutschen Anlage-Immobilien-Verbunds Dave (C2.512) vorgestellt wird. Demzufolge kosten Wohn- und Geschäftshäuser in der Hauptstadt derzeit das 12- bis 18fache der Jahresnettokaltmiete. Reine Gewerbeobjekte sind mit dem 11- bis 16fachen etwas preiswerter. Besonders begehrt sind Wohn- und Geschäftshäuser, die zwischen 0,5 Mio. und 3 Mio. Euro kosten mit einer Renditeerwartung von mindestens 6%. Bei reinen Gewerbeobjekten sind sichere, langfristig vermietete Immobilien in guten Lagen gefragt. Neben den Berliner Zahlen präsentieren die sechs im Dave-Verbund zusammengeschlossenen Unternehmen weitere zehn aktuelle Reports. Ebenfalls beleuchtet wird das Marktgeschehen auf den Anlagemärkten in München, Nürnberg, Bonn, Köln, Düsseldorf, Leipzig, Hannover, Schwerin, Hamburg und Kiel. (gg)

Düsseldorf startet Immobilienportal Die Stadt Düsseldorf (B1.210) hat ein Herz für die Daheimgebliebenen. Wer nicht mit auf die Expo Real darf, kann sich über alles, was die Düsseldorfer auf der Messe zeigen, auf einem nagelneuen Gewerbeimmobilienportal informieren.

Grünes Idyll in zentraler Lage und am Wasser: das künftige Petriviertel.

erscheint es kaum verwunderlich, dass es schon jetzt die ersten Interessensbekundungen für das neue Bauland gibt. Rostocker Wohnungsunternehmen gehören ebenso dazu wie Leute, die als Baugruppe ein Wohnhaus errichten wollen. Für Letztere sollen Anja Brandenburg zufolge ein bis zwei Grundstücke reserviert werden. Vorerst aber werden drei zwischen 4.600 m² und 6.600 m2 große Baufelder südlich der Straße Am Strande vermarktet. Miet- oder Eigentumswohnungen im Geschosswohnungsbau sol-

len hier entstehen. Der B-Plan, der voraussichtlich Anfang 2010 verabschiedet wird, sieht eine Blockrandbebauung mit drei- bis fünfstöckigen Gebäuden vor. Allerdings dürfen Wohnräume erst ab einer Höhe von 3,10 m gebaut werden, um die zukünftigen Bewohner vor Hochwasserschäden zu schützen. Wegen der Hochwassergefahr in diesem Gebiet werden übrigens auch die alten Wassergräben wieder ausgebaggert. Was eigentlich praktische Gründe hat, wird dem neuen Petriviertel einen Hauch von Venedig verleihen. (mv)

Lührmann on the socks? Ist er’s oder ist er’s nicht? – Das hat sich mancher Leser der IZ 38/09 gefragt. Dort posierte Dirk Lührmann als DJ mit Fluppe auf einer großflächigen Anzeige, mit der das Maklerhaus zur Astra-Party einludt. „Er ist es“, bestätigte man bei Lührmann (C2.210), nicht ohne zu betonen, dass Dirk Lührmann nicht mit uns sprechen wollte, wenn es nur um den Auftritt in den Anzeigen gehen sollte. Schließlich wolle man nicht nur als Spaßtruppe wahrgenommen werden. Nee, im Ernst, äh Bierernst: Über der Astra-Party-Einladung warb Lührmann nämlich, ebenfalls höchstselbst, und großflächig umrahmt von Mitarbeitern mit dem Slogan „Back to the roots“ – und zwar bekleidet nur mit Socken. Ursprünglich sollte Lührmann im Handstand auf einem Barren stehend,

Realogis lagert Logistikzahlen Die Makler von Realogis (A1.320) haben pünktlich zur Messe ihren Marktbericht 2009 zu Logistikimmobilien in Deutschland vollendet. Auffallend: Die Mieten an Top-Standorten sollen in diesem und dem nächsten Jahr stabil bleiben. Details gibt’s am Stand. (bb)

BILD: LÜHRMANN

Zwischen der östlichen Altstadt und dem Westufer der Warnow soll nach den Plänen der Hansestadt Rostock (B2.141) auf einem 16 ha großen Areal ein neues Wohngebiet für bis zu 1.000 Menschen entstehen. Im November dieses Jahres werden die ersten drei Baufelder für Geschosswohnungsbau europaweit ausgeschrieben. Der besondere Clou des künftigen Petriviertels: Das alte Wassergrabensystem wird im Zuge der Erschließung wieder freigelegt.

BILD: RGS

Ein Hauch von Venedig in Rostock

Die URL, unter der man ab sofort alle Informationen über den Gewerbeimmobilienmarkt der Landeshauptstadt von NRW finden kann, lautet www.duesseldorf-realestate.de. So gibt es die obligatorischen Büromarktberichte (Quelle: gif), Analysen zu Einzelhandels- und Hotelmarkt, zu Bauflächen und zum Büroinvestmentmarkt. Hinzu kommen Links zu den großen Düsseldorfer Büromaklern. Darüber hinaus nutzt die Stadt das Portal aber auch, um die Daheimgebliebenen über ihre Aktivitäten und die ihrer Standpartner auf der Expo Real und später der Mipim zu informieren. In einem Kalender kann man sich alle Veranstaltungen zu wichtigen immobilienwirtschaftlichen Themen auflisten lassen. Herausgeber der deutsch und englisch abrufbaren Homepage ist die rheincity düsseldorf + partner, eine Tochter der Messegsellschaft, die auch den Auftritt der Stadt und ihrer Partner auf der Expo und der Mipim koor diniert. (thk)

Wettbewerb für Frankfurter Maintor Deutsche Immobilien Chancen (DIC; C1.230), hat für zwei Türme des Frankfurter Projekts Maintor einen Architekturwettbewerb gestartet.

Nein, die Küche des Praktikanten musste nicht herhalten.

gestützt von seinen Mitarbeitern zu sehen sein, garniert mit dem Spruch „Für Sie machen wir Vieles möglich“. Warum das geplante Motiv dann verworfen wurde, ist nicht überliefert, dafür aber, dass sich in eben jener Turnhalle die hübsche Küche fand, in der Lührmann schließlich den DJ gab. Nein, die Küche des Praktikanten musste nicht herhalten, wir sind beruhigt. Viel interessanter fanden wir allerdings die Frage, ob denn die Lührmänner wieder wie früher in demselben Outfit auf der Messe aufkreuzen, in der sie sich in der Anzeige präsentiert hatten. Lührmann on the socks, quasi? Nein, wo denken Sie hin. (ma) Lührmann lädt am heutigen Montag ab 18 Uhr zu Frikadellen und Astra Bier an seinen Stand.

Es geht um den 100 m hohen Büroturm WinX (31.000 m2 Bruttogrundfläche) und das 64 m hohe Bürohaus MainTor Panorama (15.700 m2 BGF). Eingeladen sind sieben Architektenteams: Allmann Sattler Wappner, München, David Chipperfield, London, KSP Jürgen Engel, Frankfurt, HPP Hentrich Petschnigg, Düsseldorf, Kleihues + Kleihues, Berlin, Christoph Mäckler, Frankfurt, sowie Happ, Frankfurt, gemeinsam mit Max Dudler, Berlin. DIC-Vorstandschef Ulrich Höller wünscht sich einen klassischen Baustil: „Es wird kein Architekturpark entstehen“. (law)

Stefan Blümm von DIC-Projektentwicklung zeigt das Maintor-Modell.


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Auch in schlechten Zeitenâ&#x20AC;Ś

...Party geht immer! Mit Frikadellen und Astra Bier (back to the roots) feiern wir auch in diesem Jahr, heute, am ersten Abend der Expo Real unsere astra(ine) Retailparty. Freuen Sie sich auf gute Kontakte und eine entspannte Atmosphäre. Feiern Sie mit uns ab 18:00 Uhr auf unserem Stand

EXPO REAL 2009, Halle C2, Stand 210, Montag, 05.10.09, ab 18 Uhr.

Expo Real Messezeitung 05.10.2009  

Seit 2002 ist die Immobilien Zeitung mit einer eigenen Messezeitung auf der jährlich stattfindenden Gewerbeimmobilienmesse Expo Real in Münc...

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