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MITTWOCH

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MESSEZEITUNG EXPO REAL 9.Oktober 2013

Harder & Partner www.jbharder.com

FACHZEITUNG FÜR DIE IMMOBILIENWIRTSCHAFT

| RS Fotografie

MEGADEAL HOFSTATT Die LBBW Immobilien hat die Münchner Hofstatt verkauft. Für 400 Mio. Euro? Seite 22 LOGISTIK LÄUFT Der Logistikmarkt Europas ist stabil. Und besonders beliebt ist Deutschland. Seite 18

Mehr Raum für Düsseldorfer Die Stadt Düsseldorf (B1.210) wächst – seit zehn Jahren und den Prognosen zufolge auch in Zukunft. Neuer Wohnraum muss her, das hat auch OB Dirk Elbers erkannt. Und das ist neu!

| Bima

ZAUNEIDECHSEN UND CO. Mit einem bundesweiten Register für ökologische Ausgleichsmaßnehmen rettet die Bima Echsen und Projekte. Seite 10

Noch vor einem Jahr ließ sich Elbers mit dem Satz zitieren: Wer nicht genug Geld für die Düsseldorfer Mieten hat, der soll eben ins Umland ziehen. Davon war auf der Expo Real nichts mehr zu hören. Im Gegenteil: Mittlerweile gibt es ein Handlungskonzept Wohnen. Es soll sicherstellen, dass in den kommenden vier Jahren mindestens 10.000 neue Wohnungen in der Landeshauptstadt

IMMOBILIEN ZEITUNG STAND B2.121 FRAUEN FÖRDERN bringt Unternehmen Geld. Sagen die Immofrauen. Seite 16

genehmigt werden. „Das reicht vom Geschosswohnungsbau in der Innenstadt bis zu frei stehenden Einfamilienhäusern an den Randbezirken. Es gilt allerdings: Innen- vor Außenentwicklung“, so der OB weiter. Zu den Beispielen für solche Projekte zählt die Ausschreibung des letzten städtischen Grundstücks im Medienhafen. Insgesamt können in der Kaistraße 1-3 bis zu 10.000 m2 BGF entstehen. „Im Erdgeschoss stellen wir uns Gastronomie und Handel vor, darüber Büro und ab der vierten bis zur 17. Etage Wohnen.“ Auf der Messe ist die Stadt angetreten, um dafür einen Entwickler oder sogar einen Investor zu finden.

Drei weitere Wohnhochhäuser entstehen aktuell im Quartier Central auf dem Areal des ehemaligen Derendorfer Güterbahnhofs. Das wohl spektakulärste Vorhaben zur Schaffung neuen Wohnraums ist aber die Umwandlung der rund 37.000 m2 großen Büroimmobilie Thyssen Trade Center in 360 Wohnungen – „übrigens im preisgedämpften Segment“, so der OB. „Das ist das größte Konversionsprojekt, in dem Büros zu Wohnraum werden, in Deutschland.“ Und wenn der Platz immer noch nicht reicht? Dann bietet sich Düsseldorf als Partner der Stadtplanung in den Nachbargemeinden an – vom RheinKreis Neuss bis nach Mettmann. (thk)

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JOIN THE NUMBER ONE „Auszeichnungen“ kommt von ausgezeichneten Leistungen

Unsere Leistungen wurden 2013 gleich mehrfach prämiert: Zum dritten Mal in Folge sind wir der marktführende Immobiliendienstleister des „Real Estate Asset Management Report“ der Bell Consultants. Wir gewannen den „immobilienmanager Award 2012“ in der Kategorie Management und zählen laut dem jährlichen Ranking der Immobilien Zeitung zu den besten vier Arbeitgebern der Branche.

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Asset Management Report 2013: CORPUS SIREO zum dritten Mal in Folge Deutschlands Marktführer

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Hauptverwaltung der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft VBG

Deutschlandzentrale Philips

Hamburger Highlights Gleich in zwei neuen Großprojekten engagiert sich die ECE an ihrem Heimatstandort Hamburg: Bis 2015 wird für den Weltkonzern Philips in der Nähe des Hamburger Flughafens auf rund 18.000 m2 Bruttogrundfläche die neue Deutschlandzentrale fertiggestellt. In Barmbek realisiert die ECE die neue Hauptverwaltung der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft VBG. Dies ist gleichzeitig die Sie uns lange erhoffte Initialzündung für die Belebung des gesamten Bereichs rund um den Barmbeker n e h c u 0 B es Bahnhof, das ehemalige Hertie-Kaufhaus und den Einkaufsstandort Fuhlsbüttler Straße. d B2.34 n a t S am Für beide Projekte wird eine DGNB-Zertifizierung angestrebt.

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Mittwoch, 9. Oktober 2013 IZ-MESSEZEITUNG

Premier Inn (C2.230 ), mit nach eigenen Angaben 670 Hotels und 53.000 Zimmern die größte Hotelkette in Großbritannien, will nach Deutschland. Die Briten sehen sich dabei nicht nur als Hotelbetreiber, sondern auch als Immobilieninvestor: Die deutschen Hotels sollen nur im Eigentum entstehen. „Wir haben den deutschen Markt einige Jahre lang sehr intensiv beobachtet und sehen viele Chancen für uns“, sagt Mark Anderson, Geschäftsführer der Premier-Inn-Mutter Whitbread und dort u.a. für Immobilien zuständig. Bei den Deutschlandplänen gehe es auch um eine Immobilienstrategie: „Wir wollen in deutsche Immobilien investieren.“

BILD: PREMIER INN

Premier Inn will deutsche Immobilien

Premier Inn sieht noch viel Potenzial am deutschen Budgetmarkt. Man werde Grundstücke kaufen und dann selbst entwickeln, betont Anderson. Möglich sei aber auch, dass ein Projektentwickler für Premier Inn baut.

Das Konzept ist nicht ungewöhnlich: rund 75% der Premier-Inn-Hotels seien im Eigentum, sagt Anderson. Und auch finanziell sei man gut aufgestellt:

Bei rund 1 Mrd. GBP Umsatz betrage der Gewinn etwa 300 Mio. GBP. Konkretes hat Anderson allerdings noch nicht zu vermelden. Man habe quasi mit der Expo Real den Startschuss für die Deutschlandexpansion gegeben. Auch das Konzept steht noch nicht: In den kommenden zwölf Monaten wolle man Marktforschung betreiben und die Budgethotels an den deutschen Markt anpassen. Derweil werden bereits Grundstücke für Hotels mit 4.500 m2 bis 10.000 m2 BGF in innerstädtischen Lagen, nahe von Bahnhöfen oder in Bürozentren gesucht. Interessant sind dabei vor allem Städte mit mehr als 350.000 GästeÜbernachtungen. Unterstützt wird Premier Inn beim Rollout in Deutschland (pm) von Christie + Co. (C2.230).

Deloitte-Expertenumfrage am Stand B2.101

Thema: Makroökonomische Entwicklung Wie beurteilen Sie die Wie bewerten Sie die Wie entwickeln sich momentanen MarktAttraktivität von die Verkaufspreise von chancen Ihres UnterImmobilien im Wohnimmobilien in nehmens im Vergleich Vergleich zu anderen Deutschland in zu den Aussichten vor Anlageformen? den nächsten zwölf sechs Monaten? Monaten? optimis- weitgetischer hend unverändert

pessimistischer

attraktiver

ähnlich weniger attraktiv

steigen

bleiben gleich

Auch Männer sind keine geborenen Führungskräfte. Manuela Better zum Thema Frauen in Führungspositionen

sinken

Taurus setzt auf Logistik

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Taurus (B1.416) setzt weiter auf Logistik im Rhein-Main-Gebiet. Der Investor hat vergangene Woche ein 5 ha großes Grundstück bei Dietzenbach gekauft, ein 200 ha großes Areal bei Groß-Gerau ist in der Entwicklung.

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Deloitte Deutschland hat im Vorfeld der Expo Real eine Meinungsumfrage zu Trends auf dem Immobilienmarkt durchgeführt. Auf der Messe wird diese Umfrage mit jeweils wechselnden Themen fortgeführt. Die Ergebnisse lesen Sie täglich exklusiv in der Messezeitung der IZ. © Immobilien Zeitung; Quelle: Deloitte

Die Objekte werden mit dem Projektentwickler Nextparx realisiert. Bei dem Projekt bei Dietzenbach sei man derzeit mit fünf potenziellen Mietern in Verhandlung, sagt David Czyzewski, Director of Investor Relations der Taurus-Deutschlandtochter in München. Interessant sei der Standort vor allem für Logistikdientleister. Gekauft hat Taurus das Gelände von einer Tochter der Bahn AG.

Czyzewski glaubt an die Assetklasse Logistik. Die Nachfrage nach guten, flexibel nutzbaren Umschlag- und Lagerhallen werde hoch bleiben, sagt er. Treiber sei der Online-Handel. (pdi)

David Czyzewski (re.) und Nicolai Striewe von Taurus.

Messe-Impressionen

Vortrag „Strategische Neuausrichtung mit ganzheitlich-nachhaltiger Konzentration auf die Kernkompetenzen“ fällt aus.

Die Miss DHBM oder DHBW oder so ...

Brust oder Keule – schon entschieden.

--- Kommentar zensiert von der Frauenbeauftragten der IZ, der links ist auch gleich dran ---


BILDER: IZ / JOHANNA LOHR PHOTOGRAPHY (DGHYP INVESTOR NIGHT)


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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

Sebam will Neugeschäft SEB Asset Management (B1.245) hat am Messedienstag zwei neue Fondsprodukte angekündigt. „Wenn alles gut läuft, werden beide im ersten Quartal 2014 in den Vertrieb gehen“, so Sebam-Chefin Barbara Knoflach.

Gourmet-Tipp 9:00 Uhr Stärken Sie sich mit Laugenschmankerln und Smoothies während einer KarriereberaA1.130 tung am Stand der RICS.

Man wolle den Privatanlegern zwei verschiedene Risikoprofile anbieten. Das „Modul Basis“ ist konservativ gestrickt und wird sich schwerpunktmäßig auf Core-Immobilien in Deutschland konzentrieren. Hier sind JahresRenditen zwischen 3% und gut 4% p.a. drin. Wer mehr Performance und Volatilität wünscht, kann sich am „Modul Chance“ beteiligen. Das peilt über 5% p.a. an, wird dafür in Core+/Value-addObjekte in Europa und anderswo anlegen und das Anlegerrisiko für schlechte Ergebnisse entsprechend erhöhen. Im ersten Vertriebsjahr (2014) hofft Knoflach, je Fonds ca. 50 Mio. Euro einzusammeln, für das Basis-Modul seien auch bis zu 100 Mio. Euro mög-

9:15 Uhr Das letzte Mal in diesem Jahr lädt der IVD zum Frühstück ein.

A1.010

10:00 Uhr Die BayernLB serviert ein Weißwurstfrühstück.

A1.312

Bei den Frauen der Immobilienwirtschaft wird ebenfalls ein Frühstück A1.320 aufgetischt.

Lahr: Kaserne neu genutzt Ein Campus für Wohnen, Leben und Arbeiten entsteht mitten in der Metropolregion Oberrhein (B1.030) in Lahr.

BILD: AREAL INDUSTRIEHOF

Eine wechselvolle Geschichte prägt das Gelände, das Eckehard Ficht, Geschäftsführer der Firma Areal Industriehof, und Uwe Baumann, verant-

Unter dem Namen zeit.areal Lahr wird das Kasernengelände vermarktet.

wortlich fürs Konzeptionelle, in eine hochwertige Zukunft führen wollen. 1870 entstand die kaiserliche Kasernenanlage auf dem 36.000 m 2 großen Grundstück. Nach dem Krieg bis Mitte der 1960er Jahre nutzte die französische Garnison die Anlage, danach wurden bis 2007 Zigaretten der Marke Roth-Händle dort hergestellt. Rund 22 Mio. Euro investiert Ficht, damit in dem Ensemble Loftwohnungen, ein Boardinghaus, Dienstleistungsflächen für die Kreativ- und Medienwirtschaft, für Kultur und Kunsthandwerk entstehen können. Das zentral gelegene ehemalige Kantinengebäude ist für Veranstaltungen oder gastronomische Nutzungen vorgesehen. Alle Flächen können gemietet, gepachtet oder gekauft werden. 25 Unternehmen sind schon eingezogen, einige Wohnungen verkauft. (dl)

Wieder im Spiel: Barbara Knoflach.

lich. Größer als jeweils 1 Mrd. Euro sollen beide Fonds aber nicht werden, „lieber legen wir dann neue Produkte auf“. Platziert wird das Eigenkapital für die Fonds-Module über die alten Vertriebslinien des offenen Fonds SEB Im-

moinvest, der vor drei Jahren wegen Liquiditätsknappheit schließen musste. Er wird derzeit abgewickelt. Dennoch erwartet Knoflach keine Probleme beim Verkauf der neuen Fonds über die alten Kanäle: „Wir haben schon sehr gute Resonanz aus dem Vertrieb.“(mol)

„65 Liter Jägermeister, 2.500 Flaschen Astra-Bier, 700 Frikadellen.“ Achim Weitkamp Bilanz der Lührmann-Standparty am Montag

Energiecomfort plus Facility-Services Energiecomfort (A1.110) verkauft nicht nur Energieeffizienz, sondern hat auch technische FM-Services im Angebot. Jetzt strecken die Wiener ihre Fühler nach Deutschland aus. Energiecomfort gehört zum Wiener Stadtwerke-Konzern und ist als dezentraler Energieerzeuger und als Energiemanager unterwegs. Zwei Drittel der 60 Mio. Euro Umsatz werden auf diesem Feld erwirtschaftet. Die restlichen 20 Mio. Euro bringen FM-Services für

die Wohnungswirtschaft, in Büro- und Handelsimmobilien, für die Filialnetze der Großbanken Unicredit und Bawag sowie die öfffentliche Hand. In Österreich haben es die Wiener schon bis nach Tirol geschafft. In der Slowakei verwaltet Energiecomfort 50.000 Wohneinheiten, im Allgäu ist man präsent. Und auf der Messe hat eine deutsche FM-Größe zwecks Kooperation angeklopft, so Martina Jochmann und Manfred Blöch. (ae)

Messe-Impressionen

Und spiegelverkehrt ist das Ganze sogar NOCH kreativer.

Hausmeisterazubi mit seiner ersten Glühbirne.

Nein, meine Tasche habe ich immer noch nicht gefunden.

Daumen hoch, wer noch’n Schnäpschen will!


UNSER STARKES TEAM ERWARTET SIE! Treffen Sie unsere Spezialisten auf der EXPO REAL 2013. Vorstand

Halle B2 Stand 142

Bereichsleiter

Axel Jordan Leiter FinanzGruppe und Mittelstand

Norbert Grahl Steffen Günther Leiter Internationale u. Leiter KreditInstitutionelle Kunden/ risikomanagement Konsortialgeschäft

Bernd Lowin

Tobias Mewes

Bernd Möller

Thomas Näser

Maxim Rabkin

Tobias Voigt

Thomas Wendler

Rolf Brede

Sabine Dahlmann

Benjamin Falk

Detlef Jäger

Ulrich Kürth

René Ramthun

Andy Volke

Jan Wiezorek

Matthias WeimerOsterloh Leiter Immobilienzentrum Düsseldorf

Thomas Barthelmes

Jürgen Beyel

Michael Sammel-Edeler

Holger Schiewe

Ralf Streckfuss

Matthias Till Leiter Immobilienzentrum Frankfurt

Günter Baake

Uwe Barth

Andrea Elsesser

Daniela Gelbhaar

Stefan Kuhn

Hans-Peter Stürtz

Jochen Werz

Harald Alber Leiter Immobilienzentrum Stuttgart

Sven Geisler

Tina Matter

Uwe Trützschler

Rainer Wetzel

Dr. René Beckert Leiter Immobilienzentrum München

Joachim Eberl

Andrea Fleisch

Maik Neubert

Herbert Pirner

Reiner Schauberger

Johann Seidl

Richard Stöckl

Mike van Wanrooy

Henning Weißer

Wilmar Dix Leiter PPP

Janine Huffer Leiterin Konsortialgeschäft

Jeffrey Morrison

Christian Voss

Dr. Georg Reutter Vorsitzender des Vorstands

Manfred Salber Mitglied des Vorstands

Hans Henrik Dige Leiter Immobilienzentrum Hamburg

Helmut Grimm

Mark Meissner Leiter Immobilienzentrum Berlin

Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen

Berlin/ Ostdeutschland

NordrheinWestfalen

Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

BadenWürttemberg

Bayern

Internationale u. Institutionelle Kunden/ Konsortialgeschäft Thomas Gerd Halama Neumann-Vieweg Leiter Internationale u. Institutionelle Kunden

VR WERT

Paul Tewes Geschäftsführer VR WERT

Burkhard Munzel Geschäftsführer VR WERT

DG HYP AG Rosenstraße 2 D-20095 Hamburg Tel +49 40/33 34-0 Fax +49 40/33 34-1111

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8 Das MUSS ich haben

Das ist doch das Richtige für den Macher unter den Managern. Mit diesen Handschuhen von 1000hands (C1.522) braucht er sich auf der nächsten Baustelle noch nicht einmal die Finger schmutzig zu machen. Fehlen nur noch Spaten und Baugrube.

Das braucht NIEMAND

Quietschorange erinnert dieses Utensil an einen Armreif, der zum 80er-JahreOutfit passen würde. Dabei enthüllt das Plastik-Ding von Real Capital Analytics (B2.034) seine Funktion, wenn man es wagt, sein Handy auf den Steg zu stellen. Eine wackelige Angelegenheit.

IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

„Wir sind ein Rookie“ Wer Megakredite braucht, sollte mal bei der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) anrufen: Zuletzt refinanzierte die Pensionskasse den Frankfurter Büroturm Tower 185 mit 300 Mio. Euro. Grundsätzlich kann sich André Heimrich, Vorstand für Kapitalanlagen, bei niedrigen Beleihungsausläufen auch Einzelkredite von 500 Mio. bis 600 Mio. Euro vorstellen. „Wir sind ein Rookie“, beschreibt Heimrich die Aktivitäten der BVK in der gewerblichen Immobilienfinanzierung. Im Herbst 2011 hat die Pensionskasse das direkte Kreditgeschäft aufgenommen, was dem Umstand niedriger Kapitalmarktzinsen geschuldet sei. Mit Wertpapieren ließe sich keine adäquate Rendite erzielen. Deshalb habe man sich dafür entschieden, direkt Gewerbeimmobilien zu finanzieren – „auch wenn der Aufwand geschätzt 20 Mal größer ist“. Drei Finanzierungen mit einem Gesamtvolumen von rund 0,5 Mrd. Euro hat die BVK mittlerweile in ihrem Portfolio. In allen Fällen handelt es sich um deutsche Core-Immobilien in

BVK-Vorstandsmitglied André Heimrich.

Ia-Lagen der Nutzungsart Büro. Das soll nicht unbedingt so bleiben. „Auch in B-Städten schauen wir uns was an“, sagt Heimrich. Und grundsätzlich zeigt er sich auch bereit, sich „irgendwann auch mal ausländischen Märkten“ zu öffnen. Das Kreditportfolio soll weiter ausgebaut werden. Auch im Falle wieder stei-

Mehr Wohnen in der Bürostadt Wie lässt sich die schnöde Frankfurter Bürostadt Niederrad in ein lebendiges Viertel umwandeln? Diese Frage beschäftigt Stadt und Investoren. Architekt Eckart von Schwanenflug will etwas in der Bürostadt Niederrad bewegen. Deshalb hat er zusammen mit Gleichgesinnten nach der Expo Real 2012 die Standortinitiative Neues Niederrad (Sinn) gegründet. Durch Aktionen wie Open-Air-Kinos, WMPublicviewing oder Kunstveranstaltungen will er künftig auf das Viertel aufmerksam machen. Dazu sucht er nun Förderer auf der Messe. Die Initiative soll zudem als Infopool für das Viertel

Ideen fürs neue Niederrad gesucht.

dienen. Einige Unternehmen haben bereits erkannt, dass dieses nicht nur für Büros taugt. So hat dort z.B. die städtische Wohnungsgesellschaft ABG (C1.230) gleich zwei aktuelle Projekte. Für eines nimmt sie eine ehemalige Kleingartensiedlung in Anspruch, für das zweite wird ein Bestandsgebäude abgerissen. „Es gibt dort auch Gebäude, die nicht mit einem vertretbaren Aufwand umgewandelt werden können“, sagt ABG-Chef Frank Junker. Stadtplanungsamtsleiter Dieter von Lüpke will mit dem Planungsrecht einen „weiten Mantel“, schaffen, der den Eigentümern nicht zu viele Vorschriften macht. (law)

gender Zinsen will sich Heimrich nicht aus dem gewerblichen Kreditgeschäft zurückziehen. „Das Thema Immobilienfinanzierung ist immer interessant.“ Eine Zielgröße hat er nicht vor Augen. „Wir wollen erstmal kleine Schritte machen und kein großes Rad drehen. Wir haben keinen Druck, Neugeschäft zu schreiben.“ (nik)

Do you speak

English?

Wie beende ich höflich ein Gespräch? Sie kennen das Problem? Auf der Messe laufen Ihnen doch ständig Menschen über den Weg, die Ihnen etwa Wichtiges zu sagen haben, das Sie – zumindest gerade jetzt – überhaupt nicht interessiert. Wie kriegt man die los, ohne sie vor den Kopf zu stoßen? Hier dienen einleitende Worte wie „listen“ oder „anyway“ als Signalworte, sozusagen zur Gesprächsbeendigung. Sätze wie „Listen, David, it was good to meet you, I have an appointment in a couple of minutes, so I really should get going“ oder „Anyway, Alex. It was nice talking to you. Let me give you my card/Do you have a card?“ helfen höflich bei der Verabschiedung. Gisela F. Vogt, Autorin der Englisch-Kolumne der IZ und des Buchs „Do you speak Immobilienenglisch?“

Messe-Impressionen

Gut erhaltenes Ministersofa, vier Jahre alt, schwarz, für Selbstabholer, Bauministerium, Invalidenstraße 44, Berlin.

„Fettflecken. Oder?“ – „Ja. Eindeutig. Fettflecken.“

Wenigstens bei den Getränken hat sich Gelb noch gehalten.

Ihre Finanzierungskonditionen schnüren mir die Luft ab.


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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

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Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (C1.210) will Kommunen helfen, die bei Bauvorhaben nicht genug Flächen für den Öko-Ausgleich haben. Sie hat auf der Messe ein Kataster vorgestellt, in dem Areale verzeichnet sind, die einen Eingriff in die Natur kompensieren können. Bis Ende 2014 soll das bundesweite Register funktionieren, die Bima sieht sich als künftige „Naturschutzdienstleisterin“. Im baden-württembergischen Asperg profitierte vom Flächenausgleich die Zauneidechse. Dort soll das Gewerbegebiet Ludwigsburger Straße entstehen, wo einst das US-Militär zuhause war. Für 13 ha Grund und Boden lieferte die Bima Ersatzflächen und rettete die Minireptilien. Auch gerettet werden können durch die bereitgestellten Ersatzflächen außerhalb des eigenen Ortsgebiets die Bau-

BILD: BIMA

Bima rettet Zauneidechsen

Zwei Bundesförster, ein Objektbauleiter (v.l.): Jörn Schulte, Dietmar Götze, Alf van Thiel.

pläne von Städten und Gemeinden. Sie scheitern laut Bima derzeit oft daran, dass es an der Möglichkeit der Flächenkompensation mangelt, die für den Naturschutz vorgeschrieben ist. Mittels so genannter Ökokonten und -punkte sol-

Unterm virtuellen Hammer Der amerikanische Immobilienversteigerer auction.com (A2 234) hat sein Paket für die dritte Auktion in Deutschland geschnürt. 55 Objekte kommen Anfang Dezember unter den virtuellen Hammer. Besuchen Sie uns auf der EXPO REAL in München: Halle A1.430 (Stand der HypZert). Wir freuen uns auf Sie.

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Ken Rivkin ist ein optimistischer Mensch. Der auction.com-Chef glaubt fest an die Zukunft der Immobilienversteigerung übers Internet – auch in Deutschland. Der Prozess sei transparenter und demokratischer als herkömmliche Transaktionen, sagt er. Schließlich könne jeder teilnehmen, der seine Bonität unter Beweis stellt, und jeder könne sich vorab eingehend über die Objekte informieren. 34 Gewerbe- und 21 Wohnimmobilien hat auction.com bei seiner dritten Auktion (1. bis 5. Dezember) im Angebot. Den Gesamtwert beziffert Rivkin auf mehr als 100 Mio. Euro. Unter den Immobilien sind Mehrfamilienhäuser in Fulda und Erfurt, Wohn- und Ge-

len der Bedarf gemessen und „Bauvorhaben auch in engen Zeitfenstern möglich“ werden. Zuständig für das Ganze ist der Bundesforst, dessen Aufgabe u.a. die naturschutzfachliche Betreuung der Bundesliegenschaften ist. (ba)

Stiftungen steigern Immobilienquote Stiftungen zeigten deutlich höheres Interesse an Immobilien, sagt Angelika Kunath, Geschäftsführerin vom Fondhaus Hamburg (B2 430). Die meisten bevorzugen dabei Investitionen mit geringem Risiko.

Ken Rivkin am auction.com-Stand.

schäftshäuser in Berlin und Essen sowie Gewerbeimmobilien in Höxter und Gladbeck. Die zweite Auktion im Juni hatte nur mäßigen Erfolg: Von den 31 Immobilien fand nur rund ein Viertel einen Käufer. Anlaufprobleme, sagt Rivkin, das neue Format müsse erst bei den Investoren ankommen. Vier Auktionen plant der Manager fürs kommende Jahr; irgendwann soll monatlich eine Auktion stattfinden. Rivkin ist ein optimistischer Mensch. (pdi)

Wie Versicherungen haben Stiftungen das Problem, dass sich am Geld- und Rentenmarkt kaum noch positive Realrenditen erzielen lassen. Vor diesem Hintergrund schichten sie ihr Stiftungskapital vermehrt in andere Anlageklassen um, darunter Immobilien. Auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit Sitz in Osnabrück legt einen Tick zu und will die Immobilienquote von derzeit 4% auf 5% erhöhten, sagt Verwaltungschef Michael Dittrich. Seine Ansprüche sind hoch: Die Lage muss stimmen, die laufende Ausschüttung soll bis zu 6% erreichen und das Objekt langfristig vermietet sein. (pdi)

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Tourismus, Logistik, Innovation: Das sind die wichtigsten Bereiche des Immobilienangebots der Region Toskana. Ein abwechsungsreiches und qualifiziertes Portfolio, das sich über die gesamte Region erstreckt: von der Küste ins Landesinnere, von den großen Städten bis in die ruhigsten Winkel auf dem Land. Entdecken Sie jede Menge Gelegenheiten auf www.investintuscany.com

Zu den Businessmöglichkeiten der Toskana zählt auch die Verwaltung von Logistikflächen innerhalb des Güterverkehrszentrums in Arezzo; Aktivitäten für Handel und nachhaltigen Tourismus in der Festung der Medici in Arezzo; das Management einer “Zitadelle der galileischen Wissenschaft” in Pisa, die eng mit den herausragenden Kräften der Welt der Universität und den Forschungszentren der Region verknüpft ist.

Auf der Expo Real 2013 sind wir mit Real EstateAngeboten vertreten, die auch Parzellen in den Güterverkehrszentren in Prato und Livorno sowie am Flughafen Pisa umfassen; einige Villen und Adelspaläste aus dem 16. Jahrhundert in der Stadt und auf dem Land im Raum Florenz und Arezzo; das Projekt Fabbrichina in Colle Val d’Elsa, mit einem gerade entstehenden Gebäudekomplex, der von dem berühmten Architekten Jean Nouvel geplant wurde.

Das ist noch längst nicht das gesamte Angebot der Toskana: Auf der Expo Real wird Ihnen das Team von “Invest in Tuscany” am Stand gerne alle Möglichkeiten vorstellen.

Mit der Immobilien Zeitung sind Sie immer auf dem Laufenden: Die Immobilien Zeitung berichtet umfassend über Pläne, Projekte und Märkte in ganz Deutschland. Mit IZ aktuell, dem E-Mail-Newsletter für Abonnenten, informieren wir Sie täglich über das Neueste aus der Immobilienwirtschaft. Und mit dem IZ Archiv stehen Ihnen für Ihre Recherchen über 120.000 Beiträge zur Verfügung. NEU: IZ-App Die IZ einen Tag früher lesen!

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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

Uns gibt’s bald auch in Riad!

Zwei grüne RICS-Leitfäden Nachhaltigkeit ist Trumpf am RICS-Messestand (A1.010). Gleich zwei Guidance Notes „Sustainability and ...“ werden präsentiert – eine zu Bestandsgebäuden und eine zu Bewertungsfragen. (ae)

Das Stuttgarter Dienstleistungsunternehmen Drees & Sommer (C1.422) fällt in diesem Jahr mit mächtigen Wachstumszahlen auf. Vorstandschef Peter Tzeschlock erwartet über 10% mehr Umsatz und Gewinn, so gestern auf der Messe. Zugleich steigt die Zahl der Beschäftigten in diesem Jahr von 1.500 auf fast 1.800. Auch Mediziner sucht der Projektsteuerer.

Die beste Immobilie ist ... ... die Ludwik Grohman’s-Fabrik im polnischen Lodz (A2.122). Der Umbau des historischen Industriegebäudes in ein modernes Bürohaus gewann die JohnJacob-Astor-Competition 2013 der Messe München. Das Projekt erhielt beim Online-Voting die meisten Klicks aus der Immobilien-Community. (mol)

Tzeschlock beziffert den Umsatz im laufenden Jahr auf satte 200 Mio. Euro. 2012 hatte das Unternehmen mit den großen Geschäftszweigen Projektmanagement, Engineering und Immobilienberatung 178 Mio. Euro umgesetzt. Der Gewinn werde von 18,3 Mio. auf 20 Mio. bis 21 Mio. Euro steigen. Drees & Sommer ist an elf Standorten in Deutschland sowie an 15 Orten im Ausland aktiv. Während die Stuttgarter in Italien und Spanien im laufenden Jahr weniger Geschäft machen, bauen sie neben Deutschland vor allem ihre Niederlassungen in China und Russland aus. In Russland ist Drees & Sommer zum Beispiel mit dem Projektmanagement beim Bau des Shoppingcenters Avia

Peter Tzeschlock, der badische Chef der Schwaben von Drees & Sommer.

Park in Moskau betraut. Der Komplex mit rund 250.000 m2 Gesamtmietfläche gilt als größtes Center Russlands. Das Investitionsvolumen liegt bei 550 Mio. USD. Es soll Ende 2014 eröffnen. 70% der Fläche sind vermietet. Zudem will Tzeschlock möglichst noch in diesem Monat einen Sitz in

Die kommunale Entwicklungsgesellschaft Cité Baden-Baden (B1.130) bietet 20.000 m2 Gewerbefläche direkt an der Stadteinfahrt an.

Entspannt: Peter Schreppel.

Preise demnächst wieder sinken könnten. F��r das vierte Quartal rechnen die Makler mit einer neuen Höchstsumme am Transaktionsmarkt. „Viele Verkäufer wollen das Fenster nutzen, solange es noch offen steht.“ (mol)

Am vierspurigen Europa-Kreisel an der B 500 gibt es flexibel zugeschnittene und erschlossene Grundstücke für 300 Euro/m2. Aufgrund der integrierten Lage und wegen Synergieeffekten will die Stadt vorrangig Dienstleister aus den Bereichen Medien, Pharma & Kosmetik sowie Finanzdienstleister anlocken. Das knapp 60 ha große Konversionsareal – früher Hauptquartier der französischen Streitkräfte – wird seit 2001 vermarktet und gilt als gelungenes Bei-

BILD: ENTWICKLUNGSGESELLSCHAFT CITÉ

„Der Markt ist gut“, sagt er und meint damit den Investmentumsatz mit deutschen Gewerbeimmobilien. Und das, obwohl die Spitzenrenditen für Gewerbeobjekte in den letzten zwölf Monaten nochmals um 20 bis 30 Basispunkte gesunken sind und inzwischen südlich der magischen 5%-Grenze liegen. „Was für die Investoren vor einem Jahr zu teuer aussah, ist heute noch teurer und verkauft sich trotzdem“, sagt Schreppel. Es mangele schlicht an Indizien dafür, dass die

der saudi-arabischen Hauptstadt Riad eröffnen. Seit Februar laufen entsprechende Bemühungen. Hintergrund: In Dschidda, der zweiten großen Stadt des Landes, begleitet Drees & Sommer den Bau eines 260 m hohen und 245 Betten zählenden Fünf-Sterne-Hotels. Betreiber in spe: Kempinski. (bb/ma)

Gewerbeflächen in der Cité

:

„Der Markt ist gut“ Investmentmakler sind 2013 glückliche Makler. Peter Schreppel, Deutschlandchef von CBRE (A1.210), ist einer von ihnen.

Preise steigen weiter Für Wohn- wie auch für Büroimmobilien bleibt die Nachfrage von Privatanlegern und institutionellen Investoren hoch und die Bautätigkeit niedrig. Folglich sehen Andreas Kunert und Hildegard Höhlich von vdp Research (A1.430) weiter steigende Preise für Wohn- und Gewerbeimmobilien. Details zur Preisentwicklung gibt es in der druckfrischen Ausgabe der vdp-Publikation Immobilien Banking 2013/2014. (nik)

Gewerbeflächen direkt am Kreisel.

spiel für ein lebendiges Mischgebiet. Vor kurzem wurde der Vertrag für ein Multiplex-Kino mit 1.350 Plätzen unterzeichnet. Die Hälfte der zukünftig ca. 5.000 Einwohner wohnt schon auf dem Gelände. (dl)

Messe-Impressionen

Schuldenland, nur noch Bar-Zahlung.

Chef redet, da hat der Marketingmann sich mal nen Spickzettel gemacht.

Fahrendes Volk auf der Suche nach einem Dach über dem Kopf.

Irgendwie fehlen da Raumschiffe, Vulkanierohren, Phaser.


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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

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Talente fĂśrdern, auch Frauen Wie mehr Frauen in FĂźhrungspositionen gelangen kĂśnnen, diskutierten fĂźnf FĂźhrungskräfte am Stand der Stadt MĂźnchen (A1.320). Das Thema auf die Tagesordnung gesetzt hatte der Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft. Warum FrauenfĂśrderung ein Thema ist, beantwortete gleich zu Beginn Vereinsvorstand Cornelia Eisenbacher: FrauenfĂśrderung sei wichtig, „weil gemischte Teams schlichtweg mehr Geld verdienen. Und das ist es doch, was unsere Branche interessiert – Geld!“ Doch entsprechende Studien, haben Unternehmen bislang nicht zum Handeln bewegt. Manuela Better, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Pfandbriefbank (B1.344), forderte dazu auf, den Blick winkel zu erweitern: „Ich halte es nicht fĂźr wichtig, eine spezielle FrauenfĂśrderung im Unternehmen zu etablieren,

Schlafboxen statt Hotelzimmern

sondern eine spezielle TalentefĂśrderung.“ Ein Patentrezept dafĂźr gibt es wohl nicht, aber ein wichtiges Instrument: das Mentoring. Deswegen hat der Verein Anfang 2013 ein Mentoringprogramm mit zunächst drei Plätzen

Drei Monate und 325 m2 braucht das Team von Alexander Kohlhepp, um z.B. aus einem Ex-Schlecker eine Herberge zu machen. Fßr 22.000 Euro ist eine Einheit zu haben, produziert wird in der Nähe von Essen. Gesucht: Betreiber.(ba)

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gestartet, das 2014 fortgesetzt wird. Die Diskussionsrunde trug den Titel „Wer wagt, gewinnt“. Und damit hatte der Verein eine LĂśsung schon vorgegeben: Frauen mĂźssen mutiger sein und im Berufsleben mehr einfordern. (sma)

KĂśnnt Ihr nicht endlich mal gescheit bauen?

Die Idee des Unternehmens Stay2Day ist so verrĂźckt wie kreativ: Zwei Betten werden auf 4,4 m2 verstaut, 25 Boxen ergeben ein 50-Betten-Hotel.

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Mentoring ist ein wichtiges Instrument, um Frauen in FĂźhrung zu bringen.

Volkmar Wanninger (Cobiax) zur Nachhaltigkeit bei Rohbauten

8% fĂźr Core-Objekte in Italien Der italienisch-deutsche Immobilienmanager Prelios (C1.220) wird in seinem Heimatland bald viel zu tun bekommen. CEO Sergio Iasi rechnet mit einer Verkaufswelle bei italienischen Banken. „Seit März macht die Italienische Zentralbank erheblichen Druck auf die Immobilienfinanzierer, ihre Altlasten endlich abzuschreiben“, weiĂ&#x; der Manager. Auch die „substanzielle Preiskorrektur“ bei Core-Objekten in den vergangenen zwĂślf Monaten werde den

Markt stimulieren. „Die selbe Qualität, fĂźr die vor fĂźnf Jahren noch Anfangsrenditen von 6% bis 6,5% verlangt wurden, ist jetzt fĂźr 8% bis 9% zu haben“, sagt Iasi. Bei den Verkäufen aus Bankbesitz seien Abschläge von 20% bis 50% gegenĂźber den Bruttowerten absehbar. „Ich rechne zum Jahresende mit einer massiven Abschreibungswelle.“ Prelios ist seit seiner Rekapitalisierung selbst mehrheitlich in Besitz italienischer Banken. „Wir werden sie als Dienstleister bei diesem Prozess begleiten.“(mol)

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18 Das MUSS ich haben

IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

Wir sind Logistik-Primus Steigende Umsätze, stabile Mieten und Renditen – der Markt für Logistikimmobilien in Europa wird für Investoren immer interessanter. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Marktreports von BNP Paribas Real Estate (C2.220).

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Einzig der Mangel an qualitativ hochwertigen Objekten bremst die meisten Märkte aus, sagte Kevin Mofid. Denn Projektentwickler wie Anleger meiden nach wie vor das Risiko. Vereinzelt wird aber schon dazu übergegangen, Logistikhallen auch ohne große Vorvermietung zu bauen. Denn Abnehmer wird es in guten Lagen geben; zudem sehen sich viele Investoren nach Alternativen außerhalb des Bürosegments um. Und Logistik ist da eine lohnende Option. Die Spitzenrenditen liegen derzeit in den wichtigsten Städten Deutschlands zwischen 6,5% und 6,85%, in den regionalen Zentren Großbritanniens, Belgiens und der Niederlande bei 7,0% bis 7,25%. Vor allem Deutschland habe sich äußerst robust gezeigt. Hierzulande stieg der Flächenumsatz um 17%. Zudem war die Nachfrage breit gefächert und

Kevin Mofid präsentiert auf der Expo Real Logistikzahlen für Europa von BNPPRE.

kam aus verschiedenen Branchen. Da die Exportwirtschaft brummt, gehen die Experten von BNPPRE von einem weiterhin lebhaften Marktgeschehen aus. Sorgenkind in Europa ist Frankreich. Denn dort ging der Flächenumsatz im ersten Halbjahr um 18% zurück. Das spiegele einen Mangel an Vertrauen in die Ökonomie wider. So verzeichnete der wirtschaftsstarke Großraum Paris das niedrigste Transak-

tionsvolumen seit zehn Jahren. Die Analysten gehen davon aus, dass der französische Markt erst im kommenden Jahr auf Wachstumskurs einlenken wird. Die Mieten sind in den meisten europäischen Ländern stabil gebieben. Allerdings gebe es Anzeichen für eine Reduzierung der bisher gewährten Mietanreize durch die Eigentümer, was faktisch zu Mietsteigerungen in den Spitzenlagen führt. (pdi)


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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

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China-Poker in Bad Vilbel

China-Tee in Bad Vilbel? Investoren planen ein Großhandelszentrum.

Muskelspiele? Nachdem zunächst die Stadt Bad Vilbel den Deal über 27 ha Grundstücksfläche mit der chinesisch geführten Gesellschaft BCT International Investments für geplatzt erklärt hatte, lenkten die Asiaten ein und wollen nun doch zeitnah in den Quellenpark in Bad Vilbel (C1.332) investieren.

Der Bad Vilbeler Stadtrat Klaus Minkel spricht von einer Überraschung. Der chinesische Investor BCT International Investments will nun doch bald in den Quellenpark investieren. Zuletzt war der Projekt eines Großhandelszentrums für chinesische Waren ins Wanken geraten. Die Asiaten hatten darum gebeten, die Kaufoption für die insge-

samt 27 ha große Grundstücksflächen zu verlängern. Die Stadt lehnte ab, wollte sich auf kein Risiko einlassen und lieber die Verhandlungen mit anderen, interessierten Bauherren fortführen. Das ließ die Chinesen offenbar nicht kalt. Wenige Stunden vor Fristablauf der Kaufoption geriet das Projekt doch wieder in Bewegung. Die Investoren haben nun zugestimmt, zunächst für rund 45 Mio. Euro den 16 ha großen gewerblich zu nutzenden Teil zu kaufen. 2014 könnte dann der zweite Teil folgen: 11 ha, die vor allem Wohnbauland sind, für ebenfalls 45 Mio. Euro. Geld, das besonders den Stadtkämmerer erfreut. Dieser Schritt ist laut Minkel eine „Zwischenetappe“. Mit Spannung erwarten nun die Bad Vilbeler den Geldeingang. Der Stadtrat rechnet damit, dass er Anfang nächsten Jahres erfolgt. Ist die erste Tranche erstmal da, sieht Minkel gute Chancen, dass die Chinesen auch den zweiten Teil, das begehrte Wohnland, in Angriff nehmen werden. Damit wäre im Quellenpark, so Minkel, „für andere Investoren nichts mehr zu holen“. (api)

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Fragen an Ralph Winter

Corestate hat jüngst angekündigt, auch Core-Immobilien kaufen zu wollen. Sind Sie schon fündig geworden? Wir denken, dass wir mit Steffen Ricken, der von IVG Institutional Funds zu uns wechselte, bis Jahresende den ersten Club-Deal melden können. Um welches Volumen geht es? Grundsätzlich rechnen wir mit Tickets in der Größenordnung von etwa 20 Mio. bis 25 Mio. Euro. Bei sechs, sieben privaten oder semiprofessionellen Investoren kämen wir auf bis zu 200 Mio. Euro. Warum Club-Deals und kein Fonds? Viele Investoren haben schlechte Erfahrungen mit Fonds gemacht. Nun hat Patrizia mit ihren Club-Deals Meisterstücke abgeliefert. Man hat gesehen, dass sie machbar sind, auch mit deutschen institutionellen Investoren. Der Vorteil gegenüber Fonds: Sie sind viel transparenter. (cr)

Ralph Winter ist Gründer von Corestate Capital.

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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

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LBBW verkauft Hofstatt LBBW Immobilien Management (B1.120) hat die Hofstatt in München veräußert. Die Einzelhandelsund Büroimmobilie im Zentrum der Stadt ging an eine kleine, von Quantum (B2.430) geführte Riege deutscher institutioneller Investoren. Der Preis wird nicht genannt, Marktteilnehmer sprachen im Vorfeld jedoch davon, dass er wohl um die 400-Mio.Euro-Marke herum liegt. Das Investment ist als Spezialfonds strukturiert. Die Universal-Investment-Gesellschaft fungiert als Service-KAG und Fondsmanager, Quantum übernimmt das AssetManagement. Die Hofstatt befindet sich an der Sendlinger Straße. LBBW Immobilien entwickelte das Ensemble aus dem denkmalgeschützten früheren Verlagsgebäude der Süddeutschen Zeitung und dem einstigen Gelände der Münchner Abendzeitung heraus. Der

Dortmunder nutzen App Die Wirtschaftsförderung Dortmund (B1.330) präsentiert ihre Angebote nun auch per App von frox bzw. Geodata+ (B1.330). Dabei wird der Objektstandort u.a. auf einer Karte gezeigt. (api)

BILD: RS FOTOGRAFIE

Sie ���nden uns in Messehalle B 2, Stand 330

Einst Verlagsstätte, jetzt Konsumtempel: die Hofstatt in München.

Komplex bietet insgesamt um die 42.000 m2. Davon entfallen 15.500 m2 auf Einzelhandel, 18.000 m2 auf Büronutzung und 8.700 m2 auf Eigentumswohnungen. Die Käuferriege um Quantum erwarb nun den Gewerbe-

teil. Die Hofstatt wurde Ende April dieses Jahres eröffnet. Größter Einzelhandelsmieter ist Abercrombie & Fitch mit 3.300 m2. Die Transaktion ist bislang der in diesem Jahr schwergewichtigste Gewerbedeal in München. (cr)

Absolventinnen ausgezeichnet Der Förderpreis des Vereins Frauen in der Immobilienwirtschaft (A1.320) ging an: Sandra Döppel (Bachelorarbeit), Stephanie Röckelein (Masterarbeit) und Elisabeth Beusker (Dissertation).(sma)

Zwei Gewinner beim Logix Die Logistikzentren Multi Cube bei Viernheim und Schnellecke CKD im Duisburger Hafen haben den erstmals ausgeschriebenen Logistikpreis Logix gewonnen. 17 Objekte waren nominiert. (pdi)

Zentrum Lohmühle, Lübeck, 12.294 m² Nutzfläche

Die Anleger sollten viel mehr entscheiden! Geht es nach Friedrich Wilhelm Patt, dem Chef von Hannover Leasing (C1.432), dann folgt auf die Regulierung geschlossener Fonds gleich eine weitere. Die, so meint er, soll die Vermittlerprovision deckeln und Anleger stärker in die Pflicht nehmen. Finkenberg, Lübeck, 89 Wohnungen

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„Die Provision der Vermittler sollte bei 8% bis 10% gedeckelt werden“, sagte Patt gestern auf der Messe. Es sei nicht in Ordnung, dass diejenigen, die deutlich weniger Risiko trügen als ein

Friedrich Wilhelm Patt, gestern München, sonst Pullach.

Initiator, den größten Teil der Weichkosten bekämen. Patt plädiert grundsätzlich dafür, geschlossene Fonds in einem eigenen Gesetzbuch zu regulieren. „Man kann die nicht mit großen Fonds in einen Topf schmeißen, bei denen kein Anleger den anderen kennt.“ Ginge es nach dem Mann mit Dienstsitz in Pullach, würden Anleger geschlossener Fonds künftig viel mehr entscheiden. Das müsse für eine unternehmerische Beteiligung völlig normal werden. (bb)

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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

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Das Projekt der Neuen Stadtmitte in Kelsterbach (C1.440) nimmt in den nächsten Monaten weiter an Fahrt auf: Ein Darmstädter Unternehmen will sich der Entwicklung des rund 2,5 ha großen Gebiets annehmen.

DER SCHÖNSTE PLATZ FÜR IHRE IDEEN Das ehemalige sächsisch-kurfürstliche Jagdschloss Hubertusburg, in Wermsdorf zwischen Dresden und Leipzig gelegen, ist eine der größten und attraktivsten barocken Schlossanlagen Europas. Große Teile des Gebäudeensembles stehen für neue Nutzungen zur Verfügung. Der Freistaat Sachsen lädt Sie ein, hier eigene kreative Konzepte zu realisieren. Dabei besteht grundsätzlich Offenheit für verschiedene eigentumsrechtliche Formen. Sprechen Sie uns an.

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Die letzten Verhandlungen finden in den nächsten Wochen statt, dann soll der Vertrag mit dem Darmstädter Investor für einen Gebäudekomplex samt Vorplatz im Herzen Kelsterbachs stehen. Das berichtet Bürgermeister Manfred Ockel. Die Entwicklung soll im Rahmen eines wettbewerblichen Dialogs stattfinden, der in Zusammenarbeit mit der NH Projektstadt (C1.440) abläuft. Sie bezieht dabei den Sandhügelplatz, drei weitere Grundstücke und einen Parkplatz ein. Im Erdgeschoss des Objekts soll ein Vollsortimenter seinen Platz finden, auch die Zentrale der Kreissparkasse kommt als zukünftiger Nutzer infrage.

Investoren gut versichern Eine Baustelle ist ein potenzieller Unfallort. Geht der Schaden in die Millionen oder es gibt Tote, bedroht das schnell die Existenz der Projektbeteiligten. Versicherungsmakler Bernd Frischleder wirbt für eine Projektversicherung für Neu- und Umbauten. Frischleder ist im Namen des Investors unterwegs. Dieser muss bei Schäden erst den Schuldigen ausfindig machen, um dessen Versicherung belangen zu können. „Planer, Architekt, Bauausführender, alle stellen sich im Kreis auf und zeigen auf den Nebenmann“, beschreibt Frischleder ein häufiges Szenario. Sein Produkt soll’s verhindern: Der Investor selbst schließt alle relevanten Policen ab. Die Versicherungsprämie, laut Frischleder kaum höher als bei üblichen Einzelversicherungen, wird umgelegt. „Die Insolvenz des Investors oder ein halbfertiges Gebäude nutzt keinem.“ (ba)

WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG KELSTERBACH

In Kelsterbach bewegt sich was

Die Stadt Kelsterbach bekommt eine neue Mitte.

Was in den oberen Etagen eingerichtet wird – Büros, Praxen, Hotel oder Wohnungen –, ist noch offen. Details zu diesen und weiteren Aspekten soll 2014 die Bürgerbeteiligung bringen. Mit der Baugenehmigung rechnet Ockel für Mitte 2014, sodass der Bau „spätestens 2015“ beginnen soll.

3

Bewegung kommt ebenfalls in die Entwicklung der Gewerbeflächen auf dem ehemaligen Enka-Gelände. Etwa 4,5 ha befinden sich laut Ockel noch in der Hand der Alteigentümer. Doch es gibt Gespräche zur Erschließung des Areals. Das sei ein wichtiger Schritt für eine künftige Bebauung. (api)

Fragen an Markus Levens

Herr Levens, Sie beleben Mallflächen in Shoppingcentern und bescheren Investoren höhere Mieteinnahmen. Wie läuft das?

Die Einkaufszentren von Eigentümern oder Betreibern, die uns beauftragen, erscheinen mit ihren vakanten Werbeflächen in den Malls und allen wichtigen Daten im Überblick auf der Vermarktungsplattform Expertisale.com. Dort können Werbeagenturen Promotionflächen und Händler Pop-up-Stores buchen. Was zahlen Mieter für so eine Fläche? Je nach Lage des Centers und Mieterkategorie für eine 18 m2 große Fläche ab 130 Euro am Tag für Mittelständler, bis zu durchschnittlich 1.800 Euro am Tag für Agenturen. Bei Einzelhändlern gelten für Pop-up-Stores Monatsmieten zwischen 1.500 Euro und 7.500 Euro. Davon gehen allerdings noch 10% bis 20% Provision ab. Wie ist die Resonanz bei den Händlern? Wir hören von vielen Händlern, die sich durch den verschärften Wettbewerb des ECommerce schwertun, in bestimmten Centern einen Zehnjahresmietvertrag zu unterschreiben. Deshalb fragen sie verstärkt temporäre Mallflächen nach. (ma)

Markus Levens ist Geschäftsführer bei Expertisale.com

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bitte nicht anstellen, hier wird aus dem Bauch gearbeitet!

Bitte anstellen, hier wird für den Bauch gearbeitet!

Wo ist denn die BenjaminBlümchen-mp3?


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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

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Infolge des verschärften Wettbewerbs unter den Banken haben sich die Rahmenbedingungen für die gewerbliche Kreditvergabe zugunsten der Darlehensnehmer verändert. „Der Markt wird kundenfreundlicher“, sagt Louis Hagen, Vorstandssprecher der genossenschaftlichen Münchener Hypothekenbank (B2.412). Sowohl bei den Preisen für Kredite als auch bei den vereinbarten Bedingungen im Darlehensvertrag (z.B. LTV, Tilgung, Überdeckungsquoten) sei der Wettbewerb deutlich zu spüren. „Einen gewissen Preiswettbewerb können wir uns leisten. Aber ein Risikowettbewerb gehört nicht zu unserer Strategie“, sagt Jan Peter Annecke, Leiter gewerbliche Immobilienfinanzierung bei der Münchener Hyp. Nachdem im ersten Halbjahr 2013 die Zielmarge im Neugeschäft übererfüllt wurde, sei er nun bereit, davon um fünf bis zehn Basispunkte nach unten abzuweichen. „Unsere Mindestmarge werden wir aber

Louis Hagen, Vorstandssprecher der Münchener Hypothekenbank.

nicht unterschreiten“, stellt Annecke klar. Für die nächsten Jahre sehen die Planungen trotz des verschärften Wettbewerbs eine Ausweitung des Kreditvolumens vor. In diesem Jahr hat man sich ein Neugeschäft von 1,5 Mrd. bis 1,7 Mrd. Euro (2012: 1,1 Mrd. Euro) vorge-

nommen. Bis Ende August wurden 0,8 Mrd. Euro zugesagt. Rund ein Viertel des avisierten Neugeschäfts will Annecke in ausländischen Märkten schreiben, in denen die Bank bereits aktiv ist. Auch für die kommenden Jahre soll das Neugeschäft wachsen – vornehmlich im Kernmarkt Deutschland. (nik)

750 Mio. Euro für Center

Do you speak

bouwfonds investment management (A2.220) plant einen Spezialimmobilienfonds, der zwischen 500 Mio. und 750 Mio. Euro schwer werden soll. Gesucht sind in die Jahre gekommene Einkaufszentren.

May I come in here?

Der Hauptfokus liegt auf Deutschland, bis zu 80% der Mittel sollen hierzulande fließen, sagt Martin Eber-

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31.01.2014 www.rem-cpm.de ... denn auf die Inhalte kommt es an. Martin Eberhardt (li.) und Jaap Gillis.

hardt, Geschäftsführer von bouwfonds investment management. Weitere Zielmärkte sind die Niederlande und Frankreich. „Es werden wohl etwa zehn, zwölf Center werden.“ Die müssen nicht an den Top-Standorten zu finden sein. „Unseren Scoring-Ergebnissen zufolge sind auch Städte wie Oldenburg und Bamberg interessant.“ Mindestens sieben Jahre alt sollen die Immobilien sein. „Wir wollen modernisieren, umgestalten und den Mietermix anpassen“, sagt Jaap Gillis, CEO bei bouwfonds investment management, und erklärt: Einkaufszentren im Core-Segment sind rar und teuer. Der Fonds soll daher kurzfristig höhere Risiken bei zugleich höheren Ankaufsrenditen eingehen und die Immobilien zu Core-Objekten drehen. Mit dem Fonds wird eine Ausschüttungsrendite von ca. 4% angepeilt, die IRRRendite soll mehr als 8% betragen.(cr)

English?

In Meetings und Verhandlungen ist es nicht immer einfach, zu Wort zu kommen – erst recht nicht in einer Fremdsprache. Aber wie unterbricht man sein Gegenüber auf eine höfliche Weise? Sätze wie „Could I just add something (here)?“, „Sorry to interrupt you, but ...“ oder „May I come in here?“ helfen dabei, ein Gespräch zu unterbrechen, ohne seinem Gesprächspartner auf den Schlips zu treten. Wie aber bleibt man höflich, wenn man selbst unterbrochen wird? Hier bieten sich Formulierungen an wie „Could I just finish ...“, „I’ve almost finished, so I would just like to say ...“ sowie „Just a moment please“ oder aber – very British! – „That’s a very interesting point which we can discuss later ...“ So nehmen Sie dem Störenfried geschickt den Wind aus den Segeln. Gisela F. Vogt, Autorin der Englisch-Kolumne der IZ und des Buchs „Do you speak Immobilienenglisch?“

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Kim Jong Il ist in Wirklichkeit ne coole Sau.

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34 In die eigene Kasse Berlin hat einen 320 Mio. Euro schweren Fonds für den Wohnungsneubau aufgelegt. Das Geld erhalten sollen aber vorrangig kommunale Unternehmen oder Genossenschaften, sagt der Berliner (B2.420) Finanzsenator Ulrich Nußbaum. „Wir wollen mit dem Geld zusätzlichen Wohnraum generieren und durch Investitionen in eigene Bestände Vermögen aufbauen“, sagt Nußbaum als Begründung für die Beschränkung auf den nichtkommerziellen Sektor. Völlig offen sei zudem, wie sich ein Vertragswerk stricken lasse, das die Mieten nach Ablauf der Förderung in Schach halte. Möglich sei die Förderung von 5.000 Einheiten über fünf Jahre. (gg)

Berlins Finanzsenator Ulrich Nußbaum.

IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

Punkten beim Speeddating „Sie haben 15 Minuten, um für ihre Stadt zu punkten“, erklärte Claudia C. Gotz, Urban Land Institut (B2.430), kurz und prägnant die dem Speeddating entlehnten Spielregeln des Breakfast with City Leaders. Um 8 Uhr dienstagfrüh sprachen Ulrich Sierau, der Oberbürgermeister Dortmunds (B1.330), Monika Thomas, Stadtbaurätin der Stadt Wolfsburg (C1.410), Uwe Bodemann, Stadtbaurat in Hannover (C1.410), sowie Franz-Josef Höing, Beigeordneter der Stadt Köln (B2.341), im Viertelstundentakt in einer neuen Tischrunde. Wolfsburg lebt von VW und verändert sich mit VW. „Früher arbeiteten 75% der VW-Beschäftigten am Band“, so Thomas, „heute sind 75% in der Forschung, Verwaltung oder im Betriebsrat beschäftigt. Wir haben ein Bildungsangebot wie sonst in kaum einer anderen Stadt.“ Und Wolfsburg wächst. Bis 2020 sollen es 130.000 Bewohner werden. Dafür ist ein Wohnungsbauprogramm aufgelegt worden. Einen grundlegenden Strukturwandel durchläuft auch Dortmund. Kohle, Stahl und Bier ist weitgehend Ge-

Weiterbildung: Eingefroren Bei der Weiterbildung ist in der Immobilienbranche noch Luft nach oben. Das zeigt die aktuelle Marktstudie zur Aus-, Fort- und Weiterbildung des EBZ – Europäischen Bildungszentrums der Wohnungsund Immobilienwirtschaft (B2.220) und der Irebs Immobilienakademie (B2.020). „Was mich beunruhigt, ist die Entwicklung der Budgets“, sagt Klaus Leuchtmann, EBZ-Vorstandsvorsitzender. Die haben sich seit Beginn der Befragung im Jahr 2005 nur wenig erhöht, und zwar von durchschnittlich 558 Euro pro Jahr und Person auf 617 Euro im Jahr 2013. Die Studie wurde

Klaus Leuchtmann (links) und Markus Amon kooperieren.

erstmals von EBZ und Irebs zusammen durchgeführt. Beide Einrichtungen kooperieren seit kurzem und haben gemeinsam zwei neue Kompaktweiterbildungen entwickelt. (sma)

„Wir denken in Mischstrukturen“, so Thomas (re.) zur Wolfsburger Stadtentwicklung.

schichte. „Wir kommen im Strukturwandel gut voran“, verweist Sierau auf 50.000 Studenten, die Gesundheitswirtschaft, Mikro-Technologie, Versicherungen oder die Thier-Galerie. Es gebe eine Kooperationskultur zwischen Politik, Wirtschaft und Einwohnern. „Bei uns laufen Investitionen.“ „Um 5.000 Einwohner jährlich wächst Hannover“, so Bodemann. Daher wurde ein Wohnungsbaupro-

gramm aufgelegt, das zum Teil im Rahmen des ob seiner Bürgerbeteiligung prämierten Stadtentwicklungskonzepts Hannover 2020+ umgesetzt wird. Köln könnte bis 2025 um 60.000 Einwohner wachsen, hat aber wenig Platz. Alter Hafen, Großmarkt-Umsiedlung bieten Flächenressourcen. Für 1.000 geförderte Wohnungen stehen 75 Mio. Euro vom Land und 35 Mio. Euro von der Stadt zur Verfügung. (ff)

Pforzheim plant die Innenstadt neu

Der Kö-Bogen eröffnet nur halb

Der zentrale Innenstadtbereich von Pforzheim (B1.133) soll verdichtet werden und Platz für Handel, Hotel, Büros und Wohnungen bieten.

Am 17. Oktober wird nur das Haus Hofgarten des Düsseldorfer KöBogens eröffnen. Dort sind das Modehaus Breuninger sowie die Poccino Espressobar Mieter.

Auf dem Areal zwischen historischer Schlosskirche und Pforzheims Flüssen kann die Bestandsbebauung um bis zu 13.000 m2 Handelsfläche ergänzt werden. Ebenfalls in dieser Größenordnung ist eine Mischung aus Wohnund Dienstleistungsflächen möglich. Um als einziger Verhandlungspartner für Investoren zur Verfügung zu stehen, kauft die Stadt noch in Privatbesitz befindliche Flächen auf. Ab 2016 soll mit dem Neubau begonnen werden. (dl)

Im Haus Königsallee, in dem kürzlich ein Großbrand wütete, wird kein Laden zum 17. Oktober eröffnen. Das erklärte Stefan Mühling, der Chef des Kö-Bogen-Entwicklers die developer (B1.210/ B2.214), gestern auf der Expo Real. Zuvor war gemutmaßt worden, ob die Mieter in den vom Brand nicht direkt betroffenen Flächen ihre Läden zum ursprünglich geplanten Termin eröffnen könnten. (thk)

Messe-Impressionen

Bevor ich jetzt zu Kapitel 17 b meines Vortrags überleite, lassen Sie mich ganz kurz noch einmal die wichtigsten Bulletpoints zusammenfassen ...

Null Kinderstube. Dame kommt, keiner steht auf.

Moderne Errungenschaften wie die Digitalfotografie sind an diesem Stand spurlos vorübergezogen.

Meiner ist kleiner.


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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

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Mietfreie Zeit? Nicht mit mir! Stephan Klemmer ist ganz cool. Die von ihm geführte Asset-ManagementSparte der Unicredit-Tochter Wealthcap (A1.120) vermarktet im laufenden Jahr erheblich mehr Flächen als 2012. Allein bis Ende September sind von ihm und seinen gut 60 Mitstreitern rund 200.000 m2 vermietet worden. Im gesamten Vorjahr waren es 150.000 m2.

1923

„Mit den Vermietungen der ersten neun Monate haben wir für die nächsten zehn Jahre Mieteinnahmen von 192 Mio. Euro gesichert“, sagt Klemmer. Rund 10% des diesjährigen Volumens entfallen auf echte Neuvermietungen. Das Gros von 90% betrifft Vertragsverlängerungen. Im Vorjahr lag der Anteil der an neue Nutzer vermieteten Flächen bei 40.000 m2. Klemmer, der nach dem Erwerb von Baywa-Beständen nunmehr einen auf 180 Objekte verteilten Bestand von 2,6

Einstiegsdroge für Leipzig

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Über 15 Top-Angebote im Stadtgebiet listet der druckfrische Plan auf, verortet im Stadtplan, gespickt mit Namen des Verkäufers, Flächenangaben, Anbindung und Standortdetails. „Das ist unsere Einstiegsdroge für Investoren“, sagt Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht. Im Angebot sind nicht nur Industriegrundstücke, ein weit über 300.000 m2 großes Gewerbeareal am Flughafen, Logistikhallen und Baugrundstücke in ihren Entwicklungsgebieten, sondern auch ein komplett vermietetes denkmalgeschütztes Bürohaus mit 1.500 m2 Fläche im Herzen der Messestadt. (gg)

Mio. m2 bewirtschaftet, bestätigt den Trend, dass Nachvermietungen etwa bei Büros oftmals nur zu merklich niedrigeren Mieten gelingen. Allerdings gebe es auch eine Fülle individueller Vereinbarungen mit Mietern.

„Es gab nur einen Anzug in meiner Größe und der sah Kacke aus.“ Fülliger Messebesucher nach dem Besuch der Riem-Arcaden

Grüne Rechenzentren Bilfinger (B1.220) und e3 computing planen, realisieren und betreiben künftig zusammen Rechenzentren. Die neuen Kooperationspartner versprechen „zukunftsweisende Technologien und signifikante Energie- und Kosteneinsparungen“. 25% der Bau- und bis zu 40% der Betriebskosten können eingespart werden. Bei der Kühlung sind es sogar 90%. (ae)

Mietfreie Zeiten akzeptiert Klemmer bei Vermietungen im Inland nicht. Bei Flächen in Großbritannien und den Niederlanden müsse man bei ZehnJahres-Verträgen jedoch bis zu 30 Monate ohne Miete hinnehmen. (bb)

SES betritt in Wien Neuland Centerentwickler SES (A2.112) wird im neuen Wiener Stadtteil aspern Seestadt dafür sorgen, dass die Bewohner etwas zum Beißen haben. „Wien wächst jedes Jahr um 20.000 Einwohner“, sagt SES-Chef Marcus Wild. Genau so groß wird der Stadtteil aspern Seestadt. Auf einem ehemaligen Flugfeld entstehen auf 240 ha bis 2016 Büros, Wohnungen und Geschäfte mit U-Bahn-Anschluss. Für die Vermietung der 25 Läden ist die SES zuständig. „Wir mieten von den Wohnbauträgern die Sockelzonen an und verpachten sie weiter“, so Wild. SES hat dafür mit der städtischen Wien 3420 Development (A1.110) ein Joint Venture gegründet. Wild ist klar, dass seine Firma damit Neuland betritt. „Wir freuen uns über das Vertrauen der Stadt Wien.“ SES ist eine Tochtergesellschaft der österreichischen Supermarktkette Spar. (cvs)

Messe-Impressionen BILD: MARTIN HAUBOLD

2013

Wo es was in und um Leipzig herum an Grundstücken und Immobilien zu kaufen gibt, erschließt sich Investoren jetzt auf einen Blick. Die Stadt Leipzig (A2.431) hat eine Gewerbeimmobilienkarte vorgestellt.

Stephan Klemmer vermietet dieses Jahr, dass es kracht.

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Hinsichtlich des Wissen über die korrekte Benutzung der sanitären Anlagen können noch erhebliche Potenziale gehoben werden.

Der Chef hat gesagt, wenn wir uns weiter so gut führen, dann lässt er uns morgen mal raus.

Karaoke floppt.


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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

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Frischzellenkur fĂźr Handelsimmobilien

Marketing-Award vergeben

Die Philosophie des Volkshotels hängt im Frßhstßcksraum.

Aja heiĂ&#x;t das Volkshotel in erster Reihe am Ostseestrand, mit dessen Konzept die Deutsche Immobilien (B2.430) von WarnemĂźnde aus die deutschsprachige Welt erobern will. Die nächsten Stationen heiĂ&#x;en GrĂśmitz, TravemĂźnde und Oberstdorf.

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Aja will im Hotelgewerbe das werden, was Ryanair und Easyjet am Himmel sind. Der Grundpreis (im Aja gibt es ein ordentliches Zimmer mit Meerblick mit ein wenig GlĂźck schon fĂźr 39 Euro) ist niedrig. DafĂźr kostet alles und jedes extra. Wer frĂźhstĂźcken will,

zahlt. Wer in den Fitnessraum will, zahlt. Wer in die Sauna und ins Schwimmbad will, zahlt. Doch die Idee kommt an. Seit der ErÜffnung im April 2013 fährt das Haus eine Auslastung von 90%, erzählt Vorstand Arno PÜker bei der Erläuterung seiner Expansionsprobleme. Nicht mal fßr den Bewerter des Hauses hat er dieser Tage ein Zimmer frei. Die Tochter der Deutschen Seereederei, die mit Aida Kreuzfahrten fßr die Massen bezahlbar machte, sucht Baugrundstßcke in bereits entwickelten touristischen Destinationen, auf die Häuser mit mindestens 200 Zimmer passen. 40 Mio. Euro, davon 9 Mio. Euro FÜrdermittel, flossen in das Warnemßnder Strandhotel. Ein Verkauf stehe aktuell nur auf der Tagesordnung, sollte jemand ein allzu verlockendes Angebot auf den Messestand tragen. Weit ßber 100 Mio. Euro will das Unternehmen haben – fßr zwei Häuser. Das alte Stasi-Hochhaus-Hotel Neptun direkt nebenan gehÜrt der Ex-DDR-Firma nämlich auch. (gg)

Do you speak

English?

Wie bitte? I beg your pardon? Auf der Expo Real ist es, wie man weiĂ&#x;, meist sehr laut. Folglich versteht man oft schon rein akustisch seinen Gesprächspartner nicht. Aber wie bittet man sein GegenĂźber freundlich, das Gesagte noch einmal zu wiederholen. „I beg your pardon?“ oder „Beg your pardon?“ sind die hĂśflichsten Varianten von „Wie bitte?“. Andere MĂśglichkeiten sind „Sorry, I didn’t hear you“ oder – eher im amerikanischen Englisch – „Excuse me?“. Auf eine elegante Art und Weise um eine Wiederholung oder Zusammenfassung bittet man mit Sätzen wie „I’m sorry, I didn’t quite follow your question ...“ oder „I’m not quite clear what you mean by ...“ – und damit man hat gleich auch noch Zeit gewonnen! Gisela F. Vogt, Autorin der Englisch-Kolumne der IZ und des Buchs „Do you speak Immobilienenglisch?“

Mit dem neu gegrĂźndeten Unternehmen atrio (B2.420) haben drei erfahrene Handelsimmobilienpraktiker zusammengefunden, um Center im laufenden Betrieb aufzumĂśbeln. „FĂźr EigentĂźmer in die Jahre gekommener Handelsimmobilien geht es vor allem darum, Risiken und Kosten fĂźr den Prozess der Revitalisierung so gering wie mĂśglich zu halten“, sagt Ingo LohmĂźller, der 20 Jahre fĂźr Metro Properties Fachmarktzentren gemanagt hat. Er und seine Kollegen Alwin Lindemann (ehemals ECE (B2.340) und mfi (B1.240)) und Thomas Kraft (vormals Multi Development (B2.310)) wollen Bestandshaltern und Käufern alle Dienstleistungen aus einer Hand bieten. (ma)

GlĂźckliche Gewinner: WHB.

Die Hochschule fĂźr Wirtschaft und Umwelt NĂźrtingen-Geislingen hat den Marketing-Award 2013 vergeben. Zu den Gewinnern gehĂśren Wulff Hanseatische Bauträger (WHB, B2.430), move:elevator, Gebau Fonds (B1.210) und begehungen.de. Ăœberzeugt haben v.a. digitale Arbeiten wie Augmented-Reality-Apps. (api)

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Schnell, schnell. Wo ist jetzt ihr Tagebuch?

Auf die Frisuren passt doch gar kein Helm.

Da haben sie jemandem wieder schĂśn das Fell Ăźber die Ohren gezogen.


BIENEN & PARTNER


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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

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B&B stößt Motel One vom Thron Die französische Budgethotelkette B&B (C2.013) wurde von Treugast (C2.230) als Most Wanted Investment Partner ausgezeichnet und hat damit Seriensieger Motel One (C2.010) entthront. Motel One erhält aber weiter von der Treugast das beste Rating aller in Deutschland aktiven Gesellschaften.

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In den vergangenen fünf Jahren war Motel One vier Mal zum Most Wanted Investment Partner gekürt worden. Zuletzt hatten sich die Münchner aber auf das Ausland konzentriert, sodass diesmal die B&B-Vertreter jubeln können. Ausgezeichnet wird, wer zusammen mit Investoren – Eigenbetriebe sind ausgenommen – das werthaltigste Wachstum in Deutschland hingelegt hat. Dazu wird das Zimmerwachstum in Pachtbetrieben mit der Rating-Note gewichtet. An der Spitze des Ratings selbst bleibt aber alles beim Alten. Motel

B&B sind bei Investoren gesucht – hier sind sie, am Stand C2.013.

One vor Accor (C2.230) und Marriott (C2.230) erhalten die Bestnote AAA, wobei Marriotts Top-Note durch verbesserte Investor-Relations und die unverändert hohe Betreiberqualität wieder gesicherter ist als noch im Vorjahr.

Auf eine Blue-Chip-Bewertung von A haben sich Bierwirth & Klutz sowie GHotel verbessert, LFPI hat als Neueinsteiger gleich ein A erhalten. Mövenpick dagegen verschlechtert sich von A auf BBB. (pm)

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Deutsche Wohnen AG 2.240 Wohneinheiten € 63 Millionen

Investment Finanzierung Deutschland, Juli 2013

SIGNA Property Funds Amexco Building

Fidelity ist entspannt

Kein Klimawandel ohne Heiztechnik

Keith Sutton ist guter Dinge. Zwar hat der US-Konzern Fidelity in den vergangenen fünf Jahren in Deutschland erst fünf Immobilien erworben, aber bis 2015 sollen es deutlich mehr werden. Wichtiger als eine Fülle von Immobilien sind dem Director European Real Estate 8% Rendite.

Um die Energiewende zu erreichen, darf nicht immer nur über das Dämmen der Gebäudehülle gesprochen werden. Gewaltige Einsparpotenziale könnten über die Anlagetechnik gehoben werden, sagte die Expertenrunde bei Techem im MesseCampus.

€ 49 Millionen Ankaufsfinanzierung Deutschland, Juli 2013

TAG Wohnen AG Wohnimmobilienportfolio mit 3.700 Wohneinheiten € 108 Millionen Investment Finanzierung Deutschland, Juni 2013

mfi Management für Immobilien AG Shopping-Center „Höfe am Brühl“

Keith Sutton, ganz happy.

Das Investmenthaus Fidelity will sein Immobilienportfolio in Europa in den nächsten zwei Jahren von 300 Mio. Euro auf 600 Mio. Euro verdoppeln. Das sagte Sutton gestern auf der Expo Real. In Deutschland hat Fidelity bislang rund 100 Mio. Euro in fünf Immobilien investiert. Bis 2015 sollen es über 100 Mio. Euro mehr werden. Fidelity interessiert sich für Büro-, Handels- und Logistikimmobilien in der Größenordnung von 5 Mio. bis 30 Mio. Euro. Als Investmentvehikel dient die Luxemburger Sicav namens Eurozone Select Real Estate Fund, die neben Deutschland auch Frankreich und die Niederlande im Visier hat. Die Geldgeber kommen aus sieben Ländern in Asien und Europa. Der Fonds schaffte in den vergangenen zwölf Monaten eine Gesamtrendite (Miete und Wertentwicklung) von 8,9%. Als Zielmarke des Core-plus-Produkts gelten 8% p.a. (bb)

Die Politik ignoriere trotz hehrer Klimaziele die Chancen der Gebäudeheiztechnik, kritisieren GdW-Chef Axel Gedaschko, Hans-Lothar Schäfer (Techem) und Manfred Greis (Bundesverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik). Da gebe es einen Sanierungsstau. Forschungen belegten aber, dass das Gebäude als komplexes Energiesystem betrachtet werden müsse, so Prof. Viktor Grinewitschus (ebz Bochum, B2.220). Eine Wende gelinge nur, wenn an Dämmung und Haustechnik parallel gearbeitet werde. (ox)

Messe-Impressionen

€ 170 Millionen Investment Finanzierung, Club Deal Deutschland, Leipzig, Juni 2013

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Und schwuppdiwupp habe ich aus dem Salatblatt einen Schwan gefaltet.

Grüne Schwäne? Quatsch, ich rühre schon mal das Weiß an.

Männer! Mit Essen spielt man nicht.


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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

Der sichere Hafen Germany

Geschäftshäuser werden knapp

Deutschland ist ein Hort der Stabilität, ein „sicherer Hafen“, und deshalb in fast allen Immobilienklassen auch mittelfristig ein hochattraktiver Investitionsort. So hat CBRE (A1.210) „Germany in 60 Minutes“ analysiert

Achim Weitkamp, Geschäftsführer von Lührmann (C2.310), sagt für die Fußgängerzonen-Makler einen harten Wettbewerb um Objekte voraus.

42 Mio. Menschen mit einem Arbeitsplatz, eine Arbeitslosenquote, die sich nach CBRE-Prognosen auch perspektivisch zwischen 6,6% und 6,9% bewegen wird. Und eine Kanzlerin namens Angela Merkel, die trotz aller denkbaren Koalitionen Kontinuität verspreche. So sehen die CBRE-Experten Jan Linsin und Konstantin Lüttger den „deutschen Wachstumsmarkt“, der für Immobilieninvestoren ungebrochen attraktiv sei und bleibe. Der Wohnungsmarkt mit einem Transaktionsvolumen von etwa 12 Mrd. Euro in diesem Jahr habe nach wie vor Nachfrageüberhang. Die Standorte in der zweiten Reihe, etwa Dresden und Essen, würden nun zunehmend in den Fokus der Anleger gera-

Die CBRE-Experten glauben an Wachstum in fast allen Marktsegementen.

ten. Dass eine Mietpreisbremse kommt, ist nach Ansicht der Experten unausweichlich. Vornehmlich aber werde sie sich in Berlin auswirken, wo Ist- und Marktmieten auseinanderklaffen. Bliebe die Bremse auf den Bestand beschränkt, sei sie „verkraftbar“.

Kasernen kreativ genutzt Beispiele für Zwischennutzungen ehemaliger Kasernen wurden bei einem Podiumsgespräch am Stand der Bima (C1.210) diskutiert. Nicht nur Lutz Leide, Leiter Facility Management der Bima, ist eine kleine Einnahmequelle durch eine temporäre

Lutz Leide, Jürgen Nimpsch und Susanne Ritter diskutieren Zwischennutzungen.

Nutzung lieber als gar keine. Denn der Erhalt der demnächst auf 30.000 m2 angewachsenen Flächen kostet 20 Cent/m2 im Jahr. Das läppert sich. Von ihren Beispielen für ZwischenJürgen nutzungen berichteten Nimpsch, Oberbürgermeister von Bonn (B2.444/540), und Susanne Ritter, Hauptabteilungsleiterin für Stadtplanung und Raumordnung in München (A1.320). Laut Ritter war die innerstädtische Lage der Funke-Kaserne bisher heiß begehrter Standort für 300 Künstlerateliers, jetzt entstehen dort Wohnungen. In der Bayern-Kaserne gibt es temporär Platz für Asylbewerber. In der Bonner Gallwitz-Kaserne wird ein Teil des Bestands für Wohnnutzungen umgebaut, ein Teil abgerissen. „Das gibt Platz für Container, um Flüchtlinge unterzubringen“, so Nimpsch. Das Fazit lautete: Ohne Konzept kein Erfolg. (dl)

Bei Büros laute der Trend: „Nicht alles Premium“. Das Transaktionsvolumen von 18,8 Mrd. Euro (3. Quartal) beinhalte viele B-Standorte. Ein Trend aus der Vorfinanzkrisenzeit sei nicht zurückgekehrt: spekulative Büroneubauten ohne feststehende Mieter. (ox)

„Die Produktknappheit ist phänomenal und wird uns 2014 einholen“, prophezeit Lührmann-Chef Achim Weitkamp. Die Maklerfirma (65 Mitarbeiter, sechs Büros in Deutschland) ist auf Geschäftshäuser in Ia-Lagen spezialisiert. „Alle Projektentwicklungen, die im Krisenfens ter angekauft wurden, sind durchgefrühstückt.“ Um Nachschub zu haben, geht es jetzt darum, Kontakt zu den ortsansässigen Familien mit großem Immobilienbesitz zu bekommen. „70% aller Geschäftshäuser in Ia-Lagen sind in privater Hand“, so Weitkamp. Sein Fahrplan für 2014? „Die guten Objekte bekommen, um nah am Markt zu sein.“ Neulich flog Weitkamp die gebratene Taube direkt in den Mund. „In unserem Büro in Düsseldorf klingelte ein Ehepaar: Wir wollen unser Haus verkaufen.“ (cvs)

Wir sind auf dem Weg, ein Tausendfüßler zu werden. Ullrich Sierau Dortmunds OB sieht die frühere Stahlstadt auf mehr als einem Bein stehen

Kreditfonds für Wohnungsentwickler Agora Invest, Ratingen, hat bei der Luxemburger Finanzaufsicht die Zulassung eines Mezzanine-Kreditfonds beantragt. Geschäftsführer Martin Sander zeigt sich zuversichtlich, die Genehmigung noch in diesem Monat zu erhalten. Ziel sei mit dem Sicav-Fonds, die Lücke zwischen Eigen- und Fremdkapital bei Projektentwickungen zu schließen. 100 Mio. Euro will Agora Invest bei institutionellen Investoren dafür einsam-

meln und in Wohnungsprojekte mittlerer Größe stecken. Eine Hebelung des Fonds mit Fremdkapital ist nicht vorgesehen. Infrage kommen sowohl Standorte in den großen Metropolen als auch in Oberzentren und Universitätsstädten. Mit maximal 45% der Entstehungskosten wolle man sich an einzelnen Projekten beteiligen. Vom Entwickler wird ein Eigenkapitaleinsatz von 5% bis 10% gefordert. Die Zielrendite (IRR) für die Fondsinvestoren soll zwischen 7% und 10% liegen. (nik)

Messe-Impressionen

Riesen-Partystrohhalme, und dann den Sangria-Eimer vergessen!

Seit dem letzten Deal ist der Chef irgendwie ziemlich abgespacet.

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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

Bei vereinzelten Auftritten nach Vereinbarung besteht laut Rechtsanwalt Jörg Dombrowski von der Kanzlei HauckSchuchardt in der Regel ein Dienstvertrag zwischen dem Veranstalter und dem Redner. „Wichtig ist allerdings, dass beide Seiten tatsächlich einen rechtlich verbindlichen Vertrag wollen und nicht nur eine Gefälligkeitsleistung.“ Für einen solchen Willen sprächen ein vereinbartes Honorar oder ein besonderes Interesse des Veranstalters, z.B. weil es sich um eine öffentliche Diskussion handelt. Eine

§

Überraschende Honorarforderung

Nicht jeder diskutiert für lau.

Überraschung: Mancher Redner fordert noch nachträglich Geld für seinen Auftritt. „Bei fehlender Vereinbarung kann sich eine Vergütungspflicht aus der allgemeinen Üblichkeit ergeben“, sagt Rechtsanwalt Jörg Dombrowski von der Kanzlei HauckSchuchardt. Dies gelte insbesondere, wenn der Auftritt zur beruflichen Tätigkeit des Redners gehöre. (law)

tet, persönlich zur Veranstaltung zu erscheinen und dort auch an der Diskussion teilzunehmen. „Erfüllt er diese Pflicht nicht, ist er dem Veranstalter grundsätzlich zum Schadenersatz verpflichtet“, sagt Dombrowski. Dafür müsse dem Veranstalter aber durch das Fernbleiben des Redners ein konkreter Schaden entstanden sein, den dieser auch belegen kann. Der Veranstalter hat gegenüber seinen Gästen ebenfalls Pflichten zu erfüllen. Das heißt laut Dombrowski, die Diskussionsrunde muss „pünktlich und mangelfrei“ sein, sonst hafte er den Gästen ggf. auf Ersatz ihres Schadens und ihrer vergeblichen Aufwendungen wie Reise und Übernachtungskosten. Der Veranstalter verfüge aber über einen weiten Spielraum, was das Programm und die geladenen Redner angeht. (law)

Promifaktor: Heiner Geißler wurde 2011 als Redner auf der Expo Real gebucht.

Rolle spiele zudem, ob der Redner erkennen kann, welche Probleme aus seinem Fernbleiben entstehen könnten, z.B. weil der Veranstalter das Event

§

Mitarbeiter bucht, Firma haftet

„Der Chef hat’s gut“, mag sich mancher Mitarbeiter denken, der dem Vorgesetzten vom Hotelzimmer bis zum Restaurant alles mögliche bucht. Doch wer wird dann überhaupt Vertragspartner der Gastronomen? Der Chef oder der Mitarbeiter? „In der Regel wird das Unternehmen Vertragspartner“, sagt Rechtsanwältin Katrin Scheicht von Norton Rose Fulbright. Entsprechend hafte dann auch das Unternehmen, wenn der Vertrag nicht eingehalten wird. Dieses könne sich das Geld aber in Ausnahmefällen von dem Mitarbeiter zurückholen, wenn dieser eine vorgegebene Reservierung bewusst falsch übermittelt. Eine eigene Haftung des Mitarbeiters gegenüber den Gastronomen kommt laut Scheicht in Betracht, wenn er als Vertreter des Unternehmens auftritt, ohne Vertretungsmacht zu besitzen. (law)

im Vorfeld groß beworben hat oder viele zahlende Gäste erwartet werden. Handelt es sich demnach um einen Dienstvertrag, sei der Redner verpflich-

§

§

Diensthandy besser immer im Auge

Falsch zu tanken, ist grob fahrlässig

BILD: BILDERBOX.DE

Kommunen und Unternehmen sorgen gerne mit prominenten Gastrednern für mehr Besucherandrang bei ihren Veranstaltungen auf der Messe. Doch was, wenn der vollmundig angekündigte Stargast dann nicht auftaucht? Kann der Veranstalter ihn haftbar machen?

BILD: BÜRO DR. HEINER GEISSLER

Auch Promi-Redner haben Pflichten

Auweia, falsch getankt!

„Wer den Dienstwagen falsch betankt, handelt meist grob fahrlässig“, sagt Rechtsanwältin Katrin Scheicht von Norton Rose Ful bright. Der Mitarbeiter müsse sich vor Antritt der Fahrt darüber informieren, welchen Treibstoff das Fahrzeug benötigt. Ansonsten müsse er dem Arbeitgeber für den entstandenen Schaden haften. (law)

Oje, das Diensthandy oder der firmeneigene Laptop ist weg. Muss man nun dem Arbeitgeber dafür haften? „Das hängt vom Verschuldensgrad des Angestellten ab“, sagt Rechtsanwalt Martin Gliewe von der Kanzlei Noerr (B2.420). Wird dem Mitarbeiter von einem Trickdieb das Handy aus der Innentasche des Jackets gestohlen, das er gerade trägt, müsse er wegen leichter Fahrlässigkeit nicht dafür aufkommen. Wenn er das Gerät dagegen – unter Aufsicht – am Messestand ablegt und dann geklaut bekommt, handele es sich um eine mittlere Fahrlässigkeit. Dann wird der Schaden zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geteilt. Ganz allein muss der Mitarbeiter bei grober Fahrlässigkeit haften. Diese liegt z.B. vor, wenn er das Handy unbeaufsichtigt am Stand liegen lässt und weggeht. (law)

Messe-Impressionen

„Doch doch, Zeltingen-Rachtig liegt in der Mitte Europas.“

Die ECE-Gegner machen Ernst.

Sieht leer aus, aber abends nach Messeschluss geht hier die Post ab.

Äppelwoi in seiner unvollkommenen Form.


Einzigartige Hauptstadtimmobilien mit viel Potenzial! » ATTRAKTIVER ENTWICKLUNGSSTANDORT AM BAHNHOF SÜDKREUZ Das Grundstück Sachsendamm 55-60/HedwigDohm-Straße liegt direkt am Bahnhof Südkreuz. Die rund 10.000 m² bieten genügend Raum, um beispielsweise hier einen attraktiven Hotelstandort entstehen zu lassen.

» RAUM FÜR IDEEN IM EHEMALIGEN KRANKENHAUS STAAKEN In Berlin-Spandau verkauft der Liegenschaftsfonds Berlin das ca. 105.000 m² große denkmalgeschützte ehemalige Kasernenareal „Fliegerhorst Staaken“. Nach dem 2. Weltkrieg war hier eine Finanzhochschule, später ein Krankenhaus untergebracht. Jetzt sollen hier Wohnungen entstehen.

» GROSSES WOHNBAUGRUNDSTÜCK IN IDYLLISCHER LAGE – HESSENWINKEL Der kleine Ortsteil „Hessenwinkel“ im südlichen Rahnsdorf ist vor allem durch sein weit verzweigtes Kanalsystem und die lagunenartige Wohn- und Wochenendsiedlung „Neu-Venedig“ bekannt. Der Liegenschaftsfonds verkauft ein ca. 5,1 Hektar großes Grundstück für den Neubau eines hochwertigen Wohnquartiers.

» MONUMENTALES ENSEMBLE IN BOGENSEE Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten – von der Schule bis hin zur Freizeitanlage – bietet das ca. 168.500 m² große Areal „Bogensee“, das zwischen Wandlitz und Lanke liegt. Das Gesamtensemble besteht aus den Flächen des Campus der ehemaligen FDJ-Jugendhochschule sowie dazugehöriger Funktionsgebäude und einer Wohnsiedlung. Als Namenspatron für den kleinen Ort diente der sich ebenfalls auf dem Gelände befindliche Bogensee.

» NEUER GLANZ FÜR EHEMALIGES VOLKSBAD Auf einem 4.200 m² großen Grundstück wartet ein historisches Gebäudeensemble auf seine Wiederentdeckung. Das Hubertusbad wurde in den Jahren 1919 bis 1928 erbaut. Das dreiflügelige Haus verfügt über zwei Schwimmhallen und drei innenliegende Höfe. Jetzt wird ein Investor gesucht, der das Potenzial des denkmalgeschützten Objektes erkennt.

» WOHNEN UNWEIT VOM SCHLOSS CHARLOTTENBURG Das ca. 850 m² große Grundstück in der Gierkezeile neben 12 liegt in einer ruhigen Seitenstraße. In der Nähe befinden sich die Einkaufsmeile Wilmersdorfer Straße, der Schustehruspark, das Stadtbad und das Schloss Charlottenburg. Das Grundstück ist ideal für Baugruppen, die sich hier ihre Wohnträume erfüllen wollen.

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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

Investoren sehen Chancen am Hafen In das große Entwicklungsgebiet im Offenbacher Hafen kommt Schwung. Sowohl Wohnungs- als auch Gewerbeprojekte sind bereits angelaufen. „Wir nehmen die Chancen wahr, die uns in Offenbach geboten werden“, sagt Jürgen Groß, Chef von Groß & Partner (C1.230). Konkret heißt das für ihn, im Hafen eine Deutschlandzentrale für den Baustoffhändler SaintGobain zu bauen. Rund 20 Mio. Euro fließen in 5.150 m2 oberirdische Bürofläche. Derzeit sitzt Saint-Gobain noch auf dem Raab-Karcher-Gelände in Frankfurt. Die große Nachbarstadt hat laut Groß eine mit der Offenbacher Hafeninsel vergleichbare Entwicklung „noch nicht geschafft.“ Der Frankfurter

pbb hebt Prognose an Die HRE-Tochter Deutsche Pfandbriefbank (pbb, B1.321) hat ihre Ergebnisprognose für dieses Jahr von 100 Mio. auf 150 Mio. Euro angehoben. Grund dafür sei der geglückte Verkauf einer im Jahr 2010 übernommenen Immobilie. (nik) Möglichmacher 3.0 komplett Die Brancheninitiative FM – Die Möglichmacher (B1.242) wird ihre mittlerweile dritte Dreijahresperiode in „alter Besetzung“ bestreiten. Alle beteiligten 13 FMUnternehmen sowie die Immobilien Zeitung (B2.121) als Medienpartner und der Branchenverband Gefma (B1.142) sind auch 2014 bis 2016 an Bord. Zu den Möglichmachern zählen Bilfinger HSG FM (B1.214), Caverion (B1.444), Cofely (B2.440), CWSboco, DB Services (B2.120), DIW, Gegenbauer (B2.420), Piepenbrock, RGM (B1.232), Dr. Sasse (A1.320), Spie (B2.134), Strabag PFS (B1.210) und Wisag (B1.324). Das besondere Augenmerk richtet man künftig auf den Mittelstand. (ae)

DIH baut 160 Wohnungen am Offenbacher Hafen.

Westhafen sei eine kleinere Angelegenheit gewesen. In Nachbarschaft der Saint-Gobain-Baustelle hat sich Groß

„Preise für leere Gebäude zu hoch“ Es gibt nur wenige Opportunisten, denen das Geschäft in Deutschland wirklich Spaß macht. Saul Goldstein von Activum SG ist einer von ihnen. Seine beiden Fonds sind voll investiert, also kommt jetzt ein dritter. Der wird mit ca. 325 Mio. Euro Eigenkapital nur unwesentlich größer als sein Vorgänger Nummer 2. Nicht, weil es an Interesse möglicher Geldgeber gemangelt hätte, weiß Goldstein. „Ich hätte mehr Kapital bekommen können, aber ich wollte nicht. Man muss realistisch sein – mehr Gelegenheiten gibt es nicht am deutschen Markt.“ Chancen sieht Activum aktuell bei Gewerbeimmobilien in B-Städten mit auslaufenden Mietverträgen. „Hier reflektieren die Einstandspreise überraschenderweise das Investmentrisiko besser als leer stehende Objekte in Top-Standorten.“ Für letztere seien manche Käufer mittlerweile bereit, wesentlich mehr Geld zu zahlen, als sie im Anschluss in der Vermietung wieder hereinholen könnten. „Leerstand ist uns zu teuer geworden.“ (mol)

ein weiteres Baugrundstück gesichert. Noch in diesem Jahr will die Deutsche Wohnwerte (DW; B2.214) mit den

3

Gründungsarbeiten für ihr Projekt Hafengold beginnen. Im Frühjahr 2014 folgt dann der Hochbau. DW realisiert im Hafen in zwei Bauabschnitten insgesamt 160 Wohnungen. „Eine Besonderheit des Offenbacher Hafens ist seine Nutzungsvielfalt“, sagt DW-Geschäftsführer Thomas Dorant. Die Vermarktung übernimmt Corpus Sireo (C1.230). Etwa die Hälfte der Einheiten haben inzwischen Käufer gefunden.„Es gibt viele sichtbare Erfolge, aber vieles ist auch noch im Untergrund“, sagt Daniela Matha, die als Geschäftsführerin der Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft (C1.230) für die Hafenentwicklung verantwortlich ist. Die nächsten Bauprojekte stünden kurz bevor. (law)

Fragen an Dirk Fischer

Herr Fischer, Sie sind zum ersten Mal auf der Expo Real. Wie das? Ich bin schon viele Jahre Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Insofern war ein Besuch längst fällig. Ich habe mich schon vor zwei Monaten angemeldet. Und als die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) davon hörte, dass ich komme, hat man mich gebeten, hier einen ganzen Tag Programm zu machen. Genau das mache ich.

Mietpreisbremse. Sie besagt, dass die Wohnungsmiete innerhalb von drei Jahren nicht mehr als um 20% angehoben werden darf. Eine weitere Mietpreisbremse wäre dann in Ordnung, wenn sie zeitlich befristet würde und zugleich ein Wohnungsbauprogramm aufgelegt würde, um dem Wohnungsmangel in den betreffenden Städten zu begegnen. Auf jeden Fall halte ich den Einwand, eine weitere Mietpreisbremse sei ein Eingriff in Eigentumsrechte, für nicht zutreffend. Sonst müsste das auch für die bisherige Regelung mit den 20% in drei Jahren gelten.

Sind Sie für eine neue Mietpreisbremse, wie Sie im Wahlprogramm von CDU/CSU steht, oder sind Sie dagegen, ganz so wie CDU/CSU im Bundestag darüber abgestimmt haben? Wir haben ja schon längst eine erste

Sie sitzen im Bundestagsausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Der wird von dem Grünen Anton Hofreiter geleitet, der neuerdings Fraktionschef der Grünen im Bundestag ist. Halten Sie eine Koalition mit Ihrem Ausschussvorsitzenden Hofreiter für denkbar? Die Zusammenarbeit mit ihm als Ausschussvorsitzendem war immer sehr gut und vorbildlich. Aber mit Blick auf seine inhaltlichen Ziele kann ich mir eine Koalition zur Bildung einer Bundesregierung nicht vorstellen. (bb)

Dirk Fischer, Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Messe-Impressionen

Klar, ich spreche mit einem Absperrband, soweit kommt’s noch.

Die Suche nach CoreImmobilien wird bizarr.

Glänzendes Häuschen mit Krönchen – der Markenstreit mit Harald Glööckler ist vorprogrammiert.

Dr. Jürgen Schneider in Anstaltskleidung??


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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

Mobil in München – mit S-Bahn, U-Bahn, Taxi oder Shuttle Taxizentralen: Taxi-München: Tel. 089/194 10 IsarFunk: Tel. 089/450 540

Taxistandplätze: an der Messe: Eingang Nord Eingang West Haidhausen: Am Gasteig Ismaninger Straße/Langerstraße Ostbahnhof Rosenheimer Platz Isarvorstadt: Goetheplatz Isartorplatz Papa-Schmid-Straße Reichenbachplatz

Lehel: Max-Monument PX (Alexandrastraße)

Theresienhöhe: Ganghoferstraße Theresienhöhe

Maxvorstadt: Amalienstraße Barer Straße/Schellingstraße Karolinenplatz Siegestor Stiglmaierplatz

Zentrum: Maximiliansplatz Schiller-Straße Stachus (Ost) Stachus (West) Tal

Schwabing: Arthur-Kutscher-Platz Elisabethplatz Josephsplatz Kölner Platz Kurfürstenplatz Münchener Freiheit Nordbad Parzivalplatz

Navigations-Apps (kostenfrei): Taxi-München www.taxi-muenchen.de

MVG Fahrinfo München www.mvg-mobil.de

Expo Real www.exporeal-app.net

IsarFunk (Taxi.eu) www.isarfunk.de

Taxi-Festpreis Flughafen – Neue Messe München (direkter Weg, ca. 35 Minuten)

56,00 Euro

Flughafen-Shuttle: Busse pendeln während der Expo Real im 30-Minuten-Takt zwischen dem Flughafen und dem Haupteingang Nord der Messe. Fahrtzeit: ca. 45 Minuten. Preis: 8,00 Euro (einfache Fahrt), 13,50 Euro (Hin- und Rückfahrt).

Flughafen – Messe:

Messe – Flughafen:

Montag und Dienstag von 8.00 bis 19.00 Uhr Mittwoch von 8.00 bis 18.00 Uhr

von 9.30 bis 20.00 Uhr von 9.30 bis 19.00 Uhr


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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

Wo finde ich ...? Apotheke

Fax

Sani Plus Apotheke, Riem Arcaden, Erdgeschoss, Tel. 089/898 78 10

International Business Center, Atrium vor der Halle B3 Tel. 089/949 274 06

Äpfel Fairground Market, Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60

Feuerwehr

Abfallentsorgung

Flughafenshuttle

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Abfahrt alle 30 Minuten am Messeeingang Nord bzw. Flughafenterminal A, Fahrzeit ca. 45 min., eine Fahrt 8,00 Euro, Hin- und Rückfahrt 13,50 Euro

Backwaren Fairground Market, Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60

Bank Reisebank, Eingang West Stadtsparkasse München, Eingang Ost und Nord/West

Blumen und Pflanzen

Tel. 112

Foto-Utensilien Fairground Market, Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60 Fotostudio Chic, Riem Arcaden, 1. OG, Tel. 089/45 45 68 81

Immobilien Zeitung, Messezeitung Parkhaus West, Stand der Immobilien Zeitung B2.121; Frühstücksservice an angemeldeten Ständen; Auslage in Münchner Hotels

Informationen zur Messe Informationsschalter an den Eingängen West und Nord und in jeder Halle

Internet Internationales Business Center, Atrium vor der Halle B3 Tel. 089/949 274 06

Kaffee Fairground Market, Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60

Pressezentrum Eingang West und Ost im 1. OG Tel. 089/949 271 53

Rasierklingen Fairground Market, Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60

Reinigung (Textilien) Pan-o-tex, Riem Arcaden, Erdgeschoss, Tel. 089/125 939 13

Riem Arcaden Am U-Bahnhof, Messestadt-West, Willy-Brandt-Platz 5, Öffnungszeiten: Mo. bis Sa., 7.45 bis 20.30 Uhr

Schnürsenkel diverse Schuhgeschäfte in den Riem Arcaden

Scanner Kaffeemaschinen (Verleih) Alles für Ihr Fest, Servicebetriebe Nord, Tel. 089/949 249 00

Internationales Business Center, Atrium vor der Halle B3, Tel. 089/949 274 06

Kopierer

Sekt

VD-Mayr, Willy-Brandt-Allee 1, Tel. 089/949 245 46

International Business Center, Atrium vor der Halle B3, Tel. 089/949 274 06

Fairground Market, Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60

Garderobe

Kopierpapier

Eingang West, Eingang Nord Tel. 089/949 245 46

Fairground Market, Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60

Veranstaltungsdienst, Paul Mayr Messehaus Süd, Tel. 089/949 245 55

verschiedene Optiker in den Riem Arcaden

Gepäckaufbewahrung

Kosmetikbedarf

Eingang West, Eingang Nord

Büromaterial

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Geschirr/Haushaltswaren

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Verkauf (Pappteller, Zuckerdose etc.): Fairground Market, Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60

Bekra Hydrokulturen, Atrium vor der Halle B5, Tel. 089/949 280 80

Frisör Carola Hair + Beauty, Riem Arcaden, Erdgeschoss, Tel. 089/451 258 55

Briefmarkenautomat Eingang West und Ost

Briefkasten Eingang West, Nord und Ost, Leerung: Mo. bis Fr., 10.30, nach Messeende Abschlussleerung

Brillenreparatur

McPaper, Riem Arcaden, Basement, Tel. 089/90 93 66 46 Papeterie Bathelt Riem Arcaden, Basement, Tel. 089/93 09 47 77

Catering Käfer Service, Am Messeturm 3, Tel. 089/949 242 00 Hoffmann, Gastronomie & Catering, Am Messesee 4, Tel. 089/949 241 00

Computerzubehör

Fundbüro

Drogerie Müller, Riem Arcaden, 1. OG Tel. 089/943 849 90

Krawatten

Verleih und Reinigung: Alles für Ihr Fest, Servicebetriebe Nord, Tel. 089/949 249 00

Olymp, Riem Arcaden, 1. OG, Tel. 089/993 002 27

Getränke

Haupteingang Nord, erstes Obergeschoss, Vor-Ort-Reservierung je nach Verfügbarkeit möglich

Fairground Market, Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60 Alles für Ihr Fest, Servicebetriebe Nord, Tel. 089/949 249 00

Glühbirnen

Saturn, Riem Arcaden, Basement Tel. 089/17 87 80

Fairground Market, Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60

Diebstahl

Handyzubehör

Hilfe bei der Polizeiwache, Eingang West, Tel. 089/949 245 60

02, Riem Arcaden, Basement Tel. 089/99 88 51 99

Drucker

Vodafone D2, Riem Arcaden, Basement, Tel. 0800/172 212 12

Meeting Center

Sicherheitszentrale

Standreinigung Herrmann & Schmidt, Servicebetriebe Ost, Tor 8, Tel. 089/949 247 00

Strumpfhosen Fairground Market, Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60

Taxi Taxi-Zentrale Taxi-München, Tel. 089/216 10 Taxi-Zentrale IsarFunk, Tel. 089/450 540 Taxistand auf der Messe, Eingang West und Nord

Visitenkarten Möbelverleih Hummel Möbelverleih, Atrium vor der Halle B3, Tel. 089/949 249 30

Card Design, Atelier Gebhard Servicebetriebe Ost, Räume 0.2001.210, Tel. 089/949 249 75

Nähutensilien

Wachdienst für den Stand

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Veranstaltungsdienst, Paul Mayr, Tel. 089/949 245 02

Notruf

Wasserspender (Verleih)

Tel. 110

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Parkausweis Parkservice Hüfner, Parkhaus West, Ebene 0, Tel. 089/949 282 10

Internationales Business Center Atrium vor der Halle B3, Tel. 089/949 274 06

T-Punkt, Riem Arcaden, EG, Tel. 089/454 630 64

Eintrittskarte verloren

Hotelsuche

Hilfe bei der Besucher-Registrierung im Eingangsbereich

Tourismusamt München, Tel. 089/233 965 00

Erste Hilfe

Immobilien Zeitung

Pressemitteilungen verbreiten

Aicher Ambulanz Union, Eingang West, Ost und an der Halle C4, Tel. 089/949 281 03

Nr. 39-40/2013, Stand der Immobilien Zeitung B2.121; an den Hallenübergängen

Abgabe direkt am Stand der Immobilien Zeitung B2.121 oder per E-Mail an messe@iz.de

Werkzeug Fairground Market, Eingangsbereich West, Tel. 089/949 280 60

Polizei

Zeitschriften

Polizeiwache Eingang West, Tel. 089/949 245 60

North Market, Eingang Nord, Tel. 089/949 280 61 und Ost Tel. 089/949 280 62

Zigaretten North Market, Eingang Nord, Tel. 089/949 280 61 und Ost Tel. 089/949 280 62


© 2012, HWF / Stefan Groenveld

Auf Wiedersehen! Die Expo Real 2013 neigt sich dem Ende zu. Hinter Ihnen liegen hoffentlich erfolgreiche Messetage. Im Namen der Partner des Hamburg-Stands bedanken wir uns für Ihren Besuch und die guten Gespräche. Nach der Messe ist ja bekanntlich auch vor der Messe. In diesem Sinne bereiten wir uns schon auf den nächsten Hamburger Gemeinschaftsstand auf der MIPIM 2014 in Cannes vor. Wir hoffen Sie dort wiederzusehen. Auch im kommenden Jahr finden Sie uns wieder in der bewährten Lage in der Lerins-Hall mit spektakulärem Panorama.

Seien Sie dabei! Der Hamburger Gemeinschaftsstand auf der MIPIM in Cannes, 11. – 14. März 2014, Lerins-Hall

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Immobilien


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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

Pflegeheime: Wir mögen die!

Hanau fördert Investoren

Die schwedische Hemsö Fastighets, Stockholm, will ihr DeutschlandPortfolio aus Pflegeheimen bis 2017 mindestens verdoppeln. So die Pläne von CEO Per Berggren und dem Deutschlandchef Jens Nagel.

Hanau (C1.332) bietet ein millionenschweres Konjunkturpaket für investitionswillige Hauseigentümer.

Die beiden Manager sagten gestern auf der Messe, sie wollten hierzulande in den nächsten vier Jahren 20 bis 25 Pflegeheime kaufen. Bislang hält Hemsö 19 Objekte für 175 Mio. Euro. Die Schweden bevorzugen derzeit Standorte in den Regionen Köln, Bonn, Düsseldorf, Rhein-Main und Berlin. Berggren interessiert sich für Häuser ab etwa 90 Betten, die einen Mix aus Einzel- und Doppelzimmer ermöglichen. Als gewünschte Mietrendite nennt er 7% im Jahr. Ob die meisten der 19 Häuser, die Hemsö schon seit zweieinhalb Jahren hält, dieses Ziel erreicht haben, sagen die Schweden nicht. Nur so viel: „Wir haben seit April 2011 rund 500 Angebote auf den Tisch

Saudis zu Besuch Drees & Sommer (C1.422) hat im September 2013 die ersten drei saudi-arabischen Ingenieure in Deutschland in den eigenen Prozessen geschult. Der Wissenstransfer soll künftig ausgebaut werden. Das Unternehmen hat gerade einen Masterplan für eine 40 km 2 große Industrieansiedlung in Jazan (Saudi-Arabien) entwickelt. (sma) Dank dem ehrlichen Finder Gisela Martens von der Deutschen Bahn (B2.120) ließ ihre knallrote Tasche mit DB-Logo unbeaufsichtigt. Jemand nahm sie mit, wohl in der Annahme, es handle sich um ein Werbegeschenk. In der Tasche waren u.a. zwei wertvolle Kugelschreiber, „ein Geschenk meines Mannes“. Kurz darauf war die Tasche wieder da. „Ich möchte dem ehrlichen Finder danken.“ (cvs)

Hanau hat die Spendierhosen an und das, obwohl die Stadt selbst unter dem kommunalen Schutzschirm steht. „Gerade deshalb können wir es uns nicht leisten, auf private Investitionen zu verzichten sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Etwa ein Drittel der Fördergelder ist inzwischen schon abgerufen worden. (law) Jens Nagel (Mitte) und Per Berggren (re.) kaufen Pflegeheime.

bekommen, von denen 480 schlechter performten als unsere Heime“, sagt Nagel. Er betont, Hemsö habe es nicht eilig, weitere Häuser zu kaufen. „Uns ist wichtiger, dass wir den Markt sauber analysieren und dann kaufen, wenn wir glauben, dass ein Investment wirklich taugt“, so Nagel weiter. Als Basis für eine erste grobe Einschätzung dient eine

BulwienGesa-Analyse zu den Standorten, an denen eine wachsende Bevölkerungszahl erwartet wird. Hemsö bezeichnet sich selbst als größter Pflegeheiminvestor Europas. Die Schweden halten 350 Immobilien für 2,5 Mrd. Euro. 130 der Gebäude sind Pflegeheime – die meisten davon auf dem Heimatmarkt. (bb)

Accor: 35 Hotels in Planung

Hamburg Hauptbahnhof: 2014 sollen ein ibis und ein ibis Budget eröffnen.

Die Pipeline der Hotelkette Accor (C2.230) ist prallvoll: Für 35 Hotels sind bereits Verträge unterschrieben, 18 davon sind im Bau. 100 neue Hotels bis 2016, so lautete Anfang 2012 das Ziel von Marktführer Accor. 23 Hotels wurden seitdem eröffnet, für weitere 35 wurden Verträge unterschrieben und die Baugenehmi-

gungen sind mindestens in Aussicht. Entsprechend ist sich Accor-Chef Michael Mücke „sehr sicher“, das Ziel von 100 Hotels zu erreichen. Dieses Jahr stehen noch zwei Neueröffnungen an. 2014 sind bisher 13 geplant, für 2015 sind 15 Eröffnungen vereinbart und für 2016 fünf. Von den seit 2012 eröffneten und bis 2016 fest vereinbarten 58 Hotels sind 35 Franchisebetriebe, und davon wiederum ca. 80% Konversionen von Hotels ohne oder mit anderen Marken sowie anders genutzten Gebäuden. Bei den übrigen Hotels liegt der Schwerpunkt auf variablen Pachtverträgen, aber Accor investiert auch gelegentlich selbst, z.B. beim Doppelhotel Novotel & ibis München Arnulfpark. „Damit nehmen wir das Projekt vom Markt und kriegen es schneller hin“, sagt Mücke. Ziel bleibe aber ein späterer Exit. (pm)

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Fragen an Regina Zeitner

Frau Zeitner, woran fehlt es in der Hochschulausbildung? Vor allem mangelt es an Zeit, besonders in den Bachelorstudiengängen. Die Studenten müssen sehr viel Stoff in nur drei Jahren lernen. Eigene Positionen zu dem Gelernten zu entwickeln, kommt dabei zu kurz. Wie könnten Immobilienunternehmen die Hochschulen fördern? Am besten wäre es, wenn sie in die Forschung investieren und auch mehr Daten kommunizieren würden. Schließlich klagt die Branche über fehlende Transparenz und den Mangel an Kennzahlen. Nachfragen nach sehr guten Absolventen bekommen wir viele, doch bei Forschung denken die Unternehmen noch zu selten an die Hochschulen. Was ist das beste Mitbringsel von der Expo Real? Bei diesen Temperaturen in den Hallen ein neuer Taschenventilator. Den gibt’s übrigens am Stand von Hauck & Aufhäuser (A1.330). (sma)

Prof. Dr. Regina Zeitner lehrt Facility-Management an der htw Berlin (B2.030).

Messe-Impressionen

Wenn das Ding gelb wäre, sähe es aus wie der Mipim-Stand von Stuttgart 2011.

Für alle, die es nicht geschafft hatten: Die Wiesn in winzig.

Der hat sein Plätzchen im Grünen schon gefunden.

Genau so hält man eine Zeitung. Denn die meisten Leute lesen ja sowieso nur quer.


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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

Die Finanzierungslücke ist weg Die noch vor Jahren gefürchtete Finanzierungslücke ist nach Ansicht von Jürgen Fenk, Immobilienvorstand der Helaba (C1.432), nicht mehr existent – zumindest was erstrangige Finanzierungen (Senior Loans) angeht. So Fenk gestern auf dem Expo Real Forum (A2.540). Banken streiten sich zurzeit regelrecht um erstrangige Kredite, mit entsprechenden Auswirkungen auf die Preise: „In den meisten Transaktionen ist es so, dass eine Bank unbedingt den Deal will und dann den Markt unterbietet“, weiß Fenk. Die Kreditmargen geraten unter Druck – ein typisches Phänomen für den deutschen Immobilienmarkt, der nach den Worten von Jan Bettink, Präsident des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (A1.430) und designierter Chef der Berlin Hyp (B2.314), immer noch overbanked sei.

Conti investiert in Nordhessen Ob Reifen- oder Einzelhandel: In der nordhessischen Hansestadt Korbach entstehen derzeit Immobilien für die verschiedensten Nutzer. Nun sind Hotelinvestoren gefragt. Reifenhersteller Continental steckt 40 Mio. Euro in sein Korbacher Werk. Das Geld fließt u.a. in ein neues Forschungszentrum. Auf dem Werksgelände löst dies Verlagerungen aus, die letztlich dazu führen, dass das Zweiradlager in das neue Gewerbegebiet Raiffeisenstraße umzieht. Noch vor Weihnachten soll das Einkaufszentrum am Bahnhof eröffnen, wie Thorsten Peper, Leiter der Korbacher Stadtentwicklung, berichtet. Dieses wird über 3.000 m2 für Einzelhandel, 2.000 m 2 für Dienstleister und 1.000 m2 zum Wohnen verfügen. „Nun fehlt uns nur noch ein Hotel“, sagt Peper, der auf der Expo Real nach potenziellen Investoren sucht. (law)

Impressum Der Immobilien Zeitung Messeplaner wird herausgegeben und verlegt von der IZ Immobilien Zeitung Verlagsgesellschaft mbH, Postfach 34 20, 65024 Wiesbaden, Tel. 06 11-9 73 26-0, Fax 0611-97326-31, E-Mail info@iz.de Verlagsleiter: Jan Mucha Chefredakteur (V.i.S.d.P): Thomas Porten

Jürgen Fenk auf dem Podium im Expo Real Forum.

Hinzu kommen mittlerweile verstärkt Versicherungen und Pensionskassen, die nach Ansicht der beiden Banker einen entscheidenden Vorteil haben: Für sie gelten die strengeren Eigenkapital-

Das Geheimnis ewiger Jugend? Investieren ohne Fremdkapital! Saul Goldstein Opportunity-Investor

JLL setzt auf Metropolen Das Maklerhaus Jones Lang LaSalle (JLL, A2.210) will europaweit von der Urbanisierung profitieren. Der Trend sei nachhaltig und spiele der eigenen Strategie in die Karten, sagte Emea-Chef Christian Ulbrich. „Wir wollen nicht mehr Büros auf der Landkarte, sondern werden unsere großen Standorte noch stärken.“ Potenzial sieht Ulbrich vor allem in Deutschland, Großbritannien und Frankreich. (pdi)

anforderungen unter Basel III nicht. An einen lang anhaltenden Margenverfall glaubt Bettink indes nicht: „Das wird in zwei bis drei Jahren wieder anders aussehen. Da bin ich mir sicher.“ (nik)

Urbana-Eigenstrom ist auf dem Weg Urbana arbeitet an der Eigenstromversorgung für Liegenschaften mit mehr als 2.000 Wohneinheiten. In Berlin läuft ein Pilotprojekt. Vorstand Jan-Christoph Maiwaldt wollte beim Besuch der IZ (B2.121) nicht zu viel verraten: „Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Implementierung der Infrastruktur zur Eigenstromvermarktung im Rahmen des Projekts“, das „in einer deutschen Metropole“ durchgeführt werde. Dass es sich um Berlin und beim Partner um eine sehr große Wohnungsgesellschaft handelt, scheint ziemlich sicher. 2013 soll die Energieerzeugung vor Ort beginnen. Das Projekt sei „zukunftsweisend für die Energieversorgung in der Wohnungswirtschaft und für die Energiewende“. Maiwaldt hält „die dezentrale Erzeugung von Wärme und Strom und die Vermarktung des Stroms direkt an die Mieter für den Königsweg in der dezentralen Energieversorgung“. (ae)

Redaktion: Melanie Agne Bernhard Bomke Peter Dietz Albert Engelhardt (CvD) Friedhelm Feldhaus Gerda Gericke Thorsten-Phillip Karl Nicolas Katzung Dagmar Lange Monika Leykam Brigitte Mallmann-Bansa Peter Maurer Andreas Nöthen Jutta Ochs Anke Pipke Christine Rebhan Christoph von Schwanenflug Sonja Smalian Martina Vetter Lars Wiederhold

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Leiter Online: Gerrit Brinkhaus brinkhaus@iz.de Projektmanagerin: Britta Kriechel kriechel@iz.de Redaktionsassistentin: Jennifer Mich mich@iz.de Anzeigen: Thomas Buhlmann; buhlmann@iz.de Karsten Franke; franke@iz.de Sabine Krewel krewel@iz.de Markus Schmidtke schmidtke@iz.de Christine Winckelmann winckelmann@iz.de Tolga Yildiz yildiz@iz.de Martina Walker walker@iz.de Titelbild: Melanie Bauer

Messe-Impressionen

Druck: Frankfurter Societätsdruckerei, Druckzentrum Maisach Für Anzeigen und redaktionelle Beiträge einschließlich grafischer oder bildlicher Darstellungen werden Urheberrechte vom Verlag oder den jeweiligen Urhebern in Anspruch genommen. Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine Verwendung von Veröffentlichungen des Verlages nur mit dessen schriftlicher Zustimmung statthaft.

Der gleiche Frisör.

Was ist bloß aus dem guten alten „Schatzi“, „Mausi“ und „Herzpupperl“ geworden?

Manchmal wünscht man sich die Schwarzweißfotografie zurück.

© 2013 für Texte und gestaltete Anzeigen beim Verlag. Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische Speicherung nur unter Quellenangabe und mit schriftlicher Genehmigung gestattet.


B2.240

Leinen los! Die 300 Hektar große Überseestadt Bremen ist geprägt durch ein unverwechselbares Erscheinungsbild: Historische Speicher stehen neben zeitgenössischer Architektur. Traditionsreiche Bestandunternehmen aus Hafenwirtschaft und Logistik befinden sich in guter Nachbarschaft mit Kreativwirtschaft, Kultur, Dienstleistung, Gastronomie und innovativen Wohnprojekten.

Schuppen 3: Ein Riese erwacht! Ausschreibung in Vorbereitung: Der nahezu 400 m lange und 60 m breite rote Backsteinbau ist eines der prägenden historischen Bestandsobjekte der Überseestadt. Er besticht durch seine Wasserlage direkt am Europahafen. Ziel der anstehenden Ausschreibung ist es, dessen Nutzungsstruktur, bestehend aus Dienstleistung, Freizeit und Wohnen, hier aufzunehmen und das Objekt zusätzlich um Neubauelemente zu erweitern. Vor dem Schuppen 3 sind außerdem schwimmende Häuser für Büro- und Wohnnutzungen vorgesehen. Weitere Informationen: WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH T 0421.9600-10 | mail@wfb-bremen.de | Expo Real am Stand B2.240

Ein Projekt der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH


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IZ-MESSEZEITUNG Mittwoch, 9. Oktober 2013

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Hannover wächst

Legionellen: Jedes zehnte Wohnhaus Seit Herbst 2011 hat Kalo in mehr als 11.000 Liegenschaften über 120.000 Trinkwasserproben genommen. Das Ergebnis: Handlungsdruck. Knapp 11% der Proben hatten einen positiven Befund. Etwa drei Viertel (74%) der Proben waren mit bis 1.000 KBE leicht kontaminiert, 23% stark (1.001 bis 10.000 KBE) und fast 3% gelten mit über 10.000 KBE als extrem belastet. Häufige Ursache sind zu geringe Temperaturen, Stagnation (aufgrund von Leerstand) sowie technische und Wartungsmängel. (ae)

Uwe Bethge, Oliver Nöthen (BulwienGesa), Ulf-Birger Franz (Region Hannover), Hauke Jagau und Dieter Casper (v.l.) haben am Immobilienmarktbericht mitgearbeitet.

Hannover (C1.410) wächst, notiert der Immobilienmarktbericht 2013: mehr Einwohner, mehr Wohnungen, mehr Beschäftigte, mehr Einzelhandelsumsatz. Der Büroflächenumsatz liegt im Mittel bei 145.000 m2. Die Logistikflächenentwicklung hinkt der Nachfrage hinterher, und beim Einzelhandelsumsatz ist Hannover deutschlandweit unter den Top 5. „In Hannover gibt es die Option, beim Investment auf einem vernünftigen Niveau einzusteigen“, so der Immo-

bilienanwalt Uwe Bethge zur Entwicklung des örtlichen Immobilienmarkts. Das bestätigt Dieter Casper, Geschäftsführer der Sparkassen-Gewerbeimmobilien-Vermittlung Hannover (C1.410): „Internationale Investoren sehen hier eine kontinuierliche, nachhaltige und vernünftige Grundrendite.“ Die Nachfrage nach Logistikflächen kann kaum befriedigt werden, doch Hauke Jagau, Präsident der Region Hannover, erwartet, dass die Unternehmen etwas Geduld für den „Qualitätsstandort“ mitbringen. (ff)

Das ist ein MEGAFLOP Schauen Sie ruhig genau hin beim Foto, auch wenns schwer fällt ist: Ja, die Pissoirs laufen über. Von acht Toiletten waren genau acht verstopft. Was uns daran doppelt nervt: Gesehen haben wir es erstmals um 12.30 Uhr auf einer Toilette in der Halle B2. Das Foto ist entstanden um 16.20 Uhr – also vier Stunden lang keinerlei Zustandsänderung. Überflüssig zu schreiben, dass die Toilettenkabinen zwar erreichbar waren, allerdings nicht trockenen Fußes. Gegen 18 Uhr wurde die Toilette gesperrt.

Bauen, wo die Bahn fährt Vertreter hessischer Behörden betonen beim Hessen-Dialog, das Thema Wohnungsbau im Rhein-Main-Gebiet über Stadtgrenzen hinweg angehen zu wollen. Entwickler achten dabei vor allem auf die ÖPNV-Anbindung. Warum steigen die Mieten? Diese Frage hat Reiner Braun, Vorstandsmitglied von empirica, beim Hessen-Dialog gestellt. Einen Hauptgrund sieht er in der Binnenwanderung der deutschen Bevölkerung. Vor allem Wachtumsregionen verzeichnen mehr Zuzüge. Gleichzeitig wird allerdings das verfügbare Bauland knapp und die Aufla-

gen, die die öffentliche Hand den Bauherren macht, nehmen zu. Um auch im Rhein-Main-Gebiet Wohnraum zu schaffen, muss laut Wirtschaftsminister Florian Rentsch „das Umland eingebunden werden“. Während Ludger Stüve, Direktor des Regionalverbands RheinMain, einen Umkreis von 45 Minuten für vertretbar hält, sieht sich Garbe-Geschäftsführer Fabian von Köppen (B2.430) derzeit nur im Frankfurter Stadtgebiet um. Für ihn wie auch andere Entwickler ist wichtig, dass die ÖPNV-Anbindung gut ist, die Wohnungszuschnitte seien dann zweitrangig. (api)

Die Toiletten funken SOS. Stundenlang.

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„Du, ich muss Dir da was sagen ....“

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Die Nachfrage nach Ia-Lagen ist wie immer zu groß.


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IZ Messezeitung, 9. Oktober 2013