Page 1

IMC FH KREMS // PLATZHALTER 2010 / 2011

No. 1

Das Magazin der IMC FH Krems

Jobs Karriere Netzwerke Michael Bauer, Absolvent der IMC Fachhochschule Krems im Gespr채ch

1


2

PLATZHALTER // IMC FH KREMS

Am Campus Krems Das 2005 eröffnete FH Gebäude am Campus Krems überzeugt durch seine transparente Bauweise, fügt sich harmonisch in die umgebenden Weinberge ein und bietet durch die neue, moderne Infrastruktur den Studierenden und Lehrenden, aber auch den MitarbeiterInnen die geeignete Umgebung und Atmosphäre zum Studieren, Forschen und Arbeiten.


IMC FH KREMS // EDITORIAL

3

Editorial Liebe Freunde der IMC FH Krems! „What´s up“ - der neue Titel des Magazins der IMC FH Krems. „What’s up“ ist ein Beispiel unserer ständigen Bemühungen, die Studierenden in den Mittelpunkt zu stellen, sie zu Wort kommen zu lassen und umfassend zu informieren, was in und rund um die IMC FH Krems geschieht. Als Schwerpunktthema der ersten Ausgabe haben wir nicht ohne Grund „Jobs, Karriere & Netzwerke“ gewählt, ist es doch unser Ziel, Studierende mittels bedarfs- und praxisorientierter Ausbildung sowie hochkarätigen Lehrenden bestens für den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Im Berufsleben zählen aber nicht nur Qualifikationen und Praxiserfahrung, mit denen unsere Studierenden bestens für den Jobmarkt ausgestattet sind, sondern auch die Qualität der Netzwerke. Wie wertvoll diese sind, zeigt sich immer wieder an den beeindruckenden Karrieren unserer AbsolventInnen, über die wir in „What’s up“ berichten. Entscheidend und hilfreich waren dabei die vielen IMC FH Krems Netzwerke, durch

die unsere AbsolventInnen die ersten Kontakte zur Wirtschaft knüpfen konnten - sei es nun über einen Praktikumsplatz oder über die Career Links, die Messe der FH Krems für Job und Praktikum. Der enge Kontakt zur Wirtschaft ist es auch, der den Erfolg der IMC FH Krems ausmacht. Von den vielfältigen Kooperationen und Forschungsprojekten, bei denen Theorie und Praxis ineinander fließen, profitieren nicht nur unsere Studierenden, sondern auch die Unternehmen selbst. Die hohe Qualität, die Internationalität und der gute Ruf unserer FH spielten auch bei den zwei aktuellen nationalen und internationalen Rankings eine wichtige Rolle, bei denen die IMC FH Krems mit Bestnoten ausgezeichnet wurde. Lesen Sie mehr zu Ranking, Jobmobilität und Karrierechancen unserer AbsolventInnen auf den nächsten Seiten. Viel Freude mit dem neuen „What’s up“! Ihr Dr. h.c. Mag. Heinz Boyer Geschäftsführer

Inhalt 04 What´s new

Neues aus der IMC FH Krems

05 IMC facts

Zahlen, Daten, Fakten der FH Krems auf den Punkt gebracht

06 Coverstory

Michael Bauer, Absolvent der IMC FH Krems im Interview

09 Gastkommentar

Martin Mayer, Iventa Managing Partner gibt Antworten auf die Frage, warum AbsolventInnen der FH Krems am Arbeitsmarkt so gefragt sind

10 Roundtable

Zu den Themen Jobchancen der Studierenden, Innovationskraft und Internationalität der IMC FH Krems

13 What´s cool

Gut vernetzt im Web 2.0

14 Networking

Gemeinsam gegen einsam

15 What´s cooking

A day in a student´s life

16 Roundabout

Arizona meets Krems

18 IMC inside

Die Studiengänge der FH Krems

32 What´s top

Der neue Campus Ost

33 What´s next

Termine der IMC FH Krems

Impressum: What´s up – das Magazin der IMC FH Krems, Medieninhaber/Eigentümer/Herausgeber/Verleger: IMC FH Krems GmbH, Piaristengasse 1, A 3500 Krems, T: +43 (0)2732-802, E: marketing@fh-krems.ac.at, I: www.fh-krems.ac.at, Geschäftsführung: Dr. h.c. Mag. Heinz Boyer, Mag. Ulrike Prommer, Redaktion/Bildredaktion/Layout/Satz: Marketingteam der IMC FH Krems, Bildmaterial: IMC FH Krems, fotolia.de, shutterstock.com, Konzept/Idee: comm:unications, Agentur für PR, Events & Marketing, Druck: Bösmüller Print Management GmbH & Co KG, Blattrichtung: What’s up ist ein Magazin der IMC FH Krems, dient der Information und Berichterstattung über FH-relevante Themen und richtet sich an die gesamte Öffentlichkeit


4

WHAT´S NEW // IMC FH KREMS

Neues aus der FH Krems Top-Rankings Zwei aktuelle nationale und internationale Rankings bestätigen die hohe Qualität der Ausbildung, der Lehrenden und der Studienangebote sowie den guten Ruf der FH. Die FH Krems liegt damit im Spitzenfeld der heimischen und europäischen Universitäten und Fachhochschulen. Im Rahmen einer Umfrage des Beratungsunternehmens Universum für ein bundesweites Hochschul-Ranking belegt die FH Krems Platz 1 in Niederösterreich und Platz 3 im Österreichvergleich. 5.100 Studierende beurteilten dabei ihre Ausbildungsstätte. Von zwölf vertretenen Fachhochschulen belegt die FH Krems mit einer Gesamtwertung von 4,24, wobei 5 „sehr zufrieden“ und 1 „sehr unzufrieden“ bedeutet, den ersten Platz in Niederösterreich sowie den dritten Platz im Österreichvergleich. Dass sich die FH Krems auch europaweit durchsetzen kann, bewies die erstklassige Bewertung im „Student-Barometer“ des Forschungsinstituts trendence. In Europas größter StudentInnenumfrage mit 220.000 Studierenden von 850 Bildungseinrichtungen aus 24 Ländern liegt die FH Krems deutlich über dem Österreich- und weit über dem europäischen Durchschnitt. Die Kremser FH punktet insbesondere in den Bereichen Infrastruktur, Unterrichtsqualität, Karrierechancen, Internationalität und Praxisorientierung. Mehr dazu unter: www.fh-krems.ac.at/ranking

Erste FH-Rektorin

Bildungsexport

Neue Studiengänge

Erstmals steht eine Frau an der Spitze einer österreichischen Fachhochschule. Seit Jänner 2010 ist Eva Werner offiziell Rektorin und Leiterin des Kollegiums der IMC Fachhochschule Krems. Als neue Rektorin setzt sie auch in Zukunft auf Internationalität und hohe Qualitätsstandards in der Lehre.

Die IMC FH Krems übernimmt gemeinsam mit der Universität Wien, der TU Wien, der FH Campus Wien und der University of Bradford den strukturellen und akademischen Aufbau der Universität Buraimi, Oman. Der Kooperationsvertrag wurde am 13. September 2010 im Wissenschaftsministerium unterschrieben.

Ab dem Wintersemester 2011/12 erweitert die IMC FH Krems das Studienangebot. Die drei neuen Studiengänge Ergotherapie, Regulatory Affairs und Marketing & Sales werden vorbehaltlich der Genehmigung durch den Fachhochschulrat angeboten.


IMC FH KREMS // IMC FACTS

Auf den Punkt gebracht

2754

Zahlen, Daten, Fakten der IMC FH Krems geben einen Einblick in die Erfolgsgeschichte der Fachhochschule Krems.

90

AbsolventInnen

1885

Studierende

Partneruniversit채ten

21

Bachelor- und Masterstudieng채nge

1000

nationale und internationale Partnerunternehmen

5

250

Lehrende / ProfessorInnen

1

gemeinsamer Erfolg


6

COVERSTORY // IMC FH KREMS

Steile Karriere Michael Bauer, 28, ist jung, sportlich, sympathisch, eloquent und als IMC Absolvent des Studienganges Exportorientiertes Management höchst erfolgreich. In kurzer Zeit hat er gleich ein paar Stufen auf der Karriereleiter übersprungen. Im Gespräch steht dann auch schnell fest: Michael Bauer weiß, was er will.

Begonnen hat seine Karriere 2006 bei Pricewater- Austria, holte ihn 2009 als Project Manager ins UnhouseCoopers (PWC), Austria, als er – gerade mal 24 ternehmen, wo er bis heute für die finanzielle StrukJahre alt – als Consultant im Infrastrukturfinanzierungs- turierung von Projektfinanzierungen und PPP Projekund M&A-Bereich eingestellt wurde. Nach zwei Jah- ten und die M&A Aktivitäten der Gruppe zuständig ist. ren war er bereits zum Manager befördert worden. Zugleich ist er auch Geschäftsführer einer TochterfirSein Engagement, seine Einstellung –„Jeder der wirk- ma von ALPINE, der Raststation Hörbranz GmbH, die lich Karriere machen will, kann nicht von jemand an- aus projekttechnischen Gründen mit Partnerunternehderem abhängig sein. Er muss selber schauen, dass er men gegründet werden musste. gut durchs Leben kommt.“ – und sein Know-how sowie sein Potenzial blieben auch einem seiner damali- Aber wie kam es zum rasanten Berufseinstieg bei gen Kunden nicht verborgen: Die ALPINE Bau GmbH, PWC?


IMC FH KREMS // COVERSTORY

7

„Ich denke, dass man in einer globalen Welt, gerade in der Wirtschaft, nicht an der Internationalität vorbeikommt.“

Mag. (FH) Michael Bauer Geboren 12.3.1982 in Aggsbach-Markt, besuchte von 2002 - 2006 den Studiengang für Exportorientiertes Management an der IMC FH Krems. Er gründete 2004 StuCon Junior Enterprise (Consulting in Marketing, PR und Marktforschung), war von 2006 bis 2009 als Manager bei PricewaterhouseCoopers, Austria, tätig. Seit 2009 ist er Project Manager bei der Alpine Bau GmbH, Austria.

„Das wichtigste ist, selbst zu wissen, was man will.“

war etwas ganz anderes: „Es gab damals auch schon Aufnahmeprüfungen, die sicher stellten, dass die Leute, die dort waren, auch wussten, warum sie dorthin wollten. Außerdem war es eine sehr überschaubare Gruppe an Studentinnen und Studenten – das hat natürlich auch die Qualität innerhalb der Studiengruppe erhöht.“ Überhaupt ist ihm Qualität sehr wichtig. Er stellt hohe Ansprüche – an seine Ausbildung und an sich selbst. Deshalb stand für ihn bei der Wahl seiner Auslandssemester ganz klar fest: „Mein Ziel war immer, eine gute Firma zu haben, und nicht eine Destination. Ich war zweimal in Deutschland – bei der Deutschen Börse und bei Porsche. Es waren inhaltlich sehr gute Praktika. Andere StudentInnen waren in der Karibik, das ist natürlich ein Unterschied, aber mir waren immer der Name, die Qualität und das Aufgabengebiet wichtig.“ Von seinen Praktika hat er profitiert.

Für seine Diplomarbeit, die bereits stark in den Finanzierungsbereich ging, interviewte er einen Senior Partner von PWC Austria. Am Ende des Interviews hatte er seinen ersten Job. Viel Zeit blieb ihm nicht. Einen Monat früher als vereinbart, wurde er bereits zu seinem ersten großen Projekt bei PWC hinzugezogen. „Gleich in der ersten Woche hatte ich Termine mit Banken. Ich hatte zwar von der Projektfinanzierung eine Ahnung, aber nicht von den Spezialitäten. Daher war ich von Anfang an stark gefordert“, erzählt Bauer. Kalte Füße hat er dennoch nicht bekommen. Sein Studium hatte ihn gut vorbereitet. Da der Studiengang Exportorientiertes Management stark international ausgerichtet ist und Englisch auch als Unterrichtssprache gilt, profitierte er vor allem durch die im Unterricht vermehrt angewandten Business-Case-Studies. „Das Das zweite Praktikum führte ihn in die Finanzwelt, Erarbeiten der Studieninhalte und auch die Literatur weckte sein Interesse für die Unternehmensberatsind eher eine anglo-amerikanische Herangehenswei- ung und brachte ihn auf eine Idee, die starke medise. Und diese Business-Case-Studies sind genau das, ale Aufmerksamkeit nach sich zog. Er gründete 2004, was dann im Berufsleben gefordert wird. Die IMC FH gemeinsam mit Studienkollegen, StuCon Junior EnterKrems bereitet ihre AbsolventInnen top vor. prise – eine Unternehmensberatung von IMC StudieAuch das Präsentieren – das ist etwas, was man sehr renden für Unternehmen. Unterstützt wurden die gut lernt – ist wichtig. Und was die Leute überhaupt Jungunternehmer von der IMC FH Krems – im Erstelam besten lernen ist, wie man sich beim Unternehmen len des Businessplans und indem ihnen auch ein Büro am besten verkauft“, so Bauer. zur Verfügung gestellt wurde. „Ich denke, dass man in einer globalen Welt, StuCon bietet noch heute, auch nachdem Bauer schon gerade in der Wirtschaft, nicht an der Inter- längst ausgestiegen ist, Unternehmensberatung zu nationalität vorbeikommt.“ moderaten Preisen für kleinere, lokale Unternehmen in Krems und Umgebung an. Rückblickend stellt Bauer Warum er sich damals für die IMC FH Krems entschied? fest: „Wir hatten keine Kohle. Wir haben Sponsoren Gerade die internationale Ausrichtung, die Studien- gebraucht. Wir waren bei Banken und verschiedenen gangssprache Englisch, die zwei Auslandssemester Unternehmen. Allein das Netzwerken und die Gespräund die starke Praxisorientierung waren der Grund che mit Leuten aus der Wirtschaft – schon das war für seine Wahl. Aber was ihn letztendlich überzeugte, eine riesige Erfahrung.“


8

COVERSTORY // IMC FH KREMS

„Ich denke, dass Netzwerke extrem wichtig sind.“ In seiner Branche ist das Netzwerken überhaupt das Allerwichtigste. „Jeder kennt jeden in der Projektfinanzierungsbranche in Europa. Das sind insgesamt vielleicht 300 Leute, die das machen.“ Was virtuelle Netzwerke wie Xing betrifft, ist er nicht „abgeneigt“, aber auch kein „Befürworter“. Wesentlich wichtiger erscheint ihm das persönliche Netzwerken – in Gesprächen, bei Clubabenden, Veranstaltungen, Konferenzen oder bei Alumni Treffen der IMC FH Krems. Er selbst besucht regelmäßig Veranstaltungen der Fachhochschule. So auch die Career Links, die Recruiting Messe der IMC FH Krems, um Absolventinnen und Absolventen zu rekrutieren – leider ohne Erfolg, weil „die alle schon einen Job hatten“. Auch die Alumni Treffen sind fix in seinem Kalender eingetragen - nicht nur, um den Kontakt zu seinen ehemaligen Studium Wegbegleitern aufrecht zu halten, sondern auch, um selbst Kontakte zur Verfügung zu stellen: „Die FH hat mir beim Studieren sehr geholfen, bei der Karriereentwicklung. Und jetzt kann ich zumindest mit Kontakten helfen.“ Erfolgreicher Berufseinstieg? – „Man muss einen Bereich finden, für den man sich interessiert.“ Gefragt nach Karrieretipps, sagt Michael Bauer: „Das Wichtigste ist, zum Ende des Studiums zu wissen, wohin man will, und auch die Diplomarbeit am besten in diesem Bereich zu schreiben – alles, was mit mir geschehen ist, hängt mit meiner Diplomarbeit zusammen. So hat man auch schon eine gute Wissensbasis in diesem Bereich. Diese muss einen aber auch interessieren.“ Was seine Zukunftspläne sind? Ganz klar: Der passionierte Fußballer, Mountainbiker und Bergsteiger möchte im Bereich Finanzierung bleiben und „von der Verantwortung weiter her aufsteigen.“ n

„Das Wichtigste ist, zum Ende des Studiums zu wissen, wohin man will ...“


IMC FH KREMS // GASTKOMMENTAR

9

Fit für den Job IMC FH Krems AbsolventInnen haben die besten Karten, wenn es um Top-Jobs geht. Welche Qualitäten am Jobmarkt begehrt sind und worauf zu achten ist, erläutert Mag. Martin Mayer, Iventa Managing Partner.

Mag. Martin Mayer Managing Partner, IVENTA Management Consulting GmbH Seit 2000 leitet Martin Mayer das österreichische HR Consulting Unternehmen. Er ist Absolvent der Wirtschaftsuniversität Wien. Karrierestationen waren: McKinsey Berater für internationale Projekte, Projektmanager in einer internationalen Bankengruppe.

Keine Frage, der Jobmarkt hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Auch die Wirtschaftskrise hat ihre Spuren hinterlassen. Die Ansprüche an AbsolventInnen sind generell gestiegen. Wenn es die Jobs nicht mehr wie Sand am Meer gibt, muss man sich von Mitbewerbern klar abheben. Es stellt sich die Frage, mit welchen Qualifikationen man punkten kann. Dazu muss man aber wissen, was überhaupt am Arbeitsmarkt gefragt ist. Praxiswissen ist Goldes wert Derzeit verzeichnen wir eine starke Anfrage nach qualifizierten Nachwuchskräften. Diese Nachwuchskräfte müssen sich selbstverständlich nicht nur durch ihre Bildung – ihr fachliches Knowhow – auszeichnen, sondern auch Führungsqualitäten mitbringen. AbsolventInnen der IMC FH Krems genießen eine anspruchsvolle und praxisorientierte Ausbildung, welche sie gleichermaßen für nationale und internationale Arbeitgeber zu attraktiven ArbeitnehmerInnen macht. Karrierechancen für IMC FH AbsolventInnen gibt es in vielen Branchen, zumal das Studienangebot auf zukunftsorientierte Berufszweige aufgebaut ist und die Fachhochschule zu den besten Österreichs zählt. „Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten sind ArbeitnehmerInnen mit einschlägigen Berufserfahrungen stärker gefragt. Ein Pluspunkt für IMC FH Krems AbsolventInnen ist ihre praxisnahe Ausbildung.“ Rechtzeitig am eigenen Netzwerk spinnen Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten sind ArbeitnehmerInnen mit einschlägigen Berufserfahrungen stärker gefragt. Ein Pluspunkt für IMC FH Krems AbsoventInnen ist ihre praxisnahe Ausbildung. Das

Praktikum ist quasi der erste Schritt in Richtung Berufseinstieg. Während des Praktikums können einschlägige Erfahrungen noch während des Studiums gesammelt werden. Darüber hinaus ist es ratsam, das Praktikum auch zum Netzwerken zu nutzen und später darauf zurück zu greifen. Der erste Eindruck zählt – und die Authentizität Nach dem Motto „Aller Anfang ist schwer“ sind auch IMC FH AbsolventInnen aufgefordert, ihre Talente und Qualifikationen bei ihren potenziellen Arbeitgebern erfolgreich zu präsentieren. Die praxisnahe Ausbildung der IMC AbsolventInnen stattet diese nicht nur mit wertvollen Berufserfahrungen aus, sondern bedeutet zugleich auch das Einstiegsticket, um über erfolgreiche Praktika zu einem fixen Dienstverhältnis zu kommen. Dennoch oder gerade deshalb gilt: Sowohl für das Praktikum als auch für das erste richtige Bewerbungsgespräch sollte man neben einem gepflegten Erscheinungsbild eine realistische Erwartungshaltung und gute Vorbereitung auf den potenziellen Arbeitgeber mitbringen, um positiv aufzufallen. Internationale Unternehmen bevorzugen tendenziell AbsolventInnen mit Auslandserfahrung. Ausschlaggebend ist aber oftmals einfach nur das authentische Auftreten eines Bewerbers. Netzwerken im World Wide Web Social Media Plattformen sind in aller Munde und in unserer Zeit auch nicht mehr wegzudenken. Zumal auf Grund des geänderten Mediennutzungsverhaltens der heutigen Generation neue Rekrutierungswege über soziale Netzwerke und mobile Endgeräte entstanden sind. n


10

ROUND TABLE // IMC FH KREMS

ROUND TABLE What´s up im Gespräch mit Dr. h.c. Heinz Boyer, IMC Gründervater und Geschäftsführer, Prof.(FH) Mag. Eva Werner, IMC Rektorin, Prof.(FH) Dr. Doris Berger, IMC Professorin Studiengang Unternehmensführung & E-Business Management, und Markus Panholzer, IMC Student Studiengang Exportorientiertes Management. Die Themen: Innovationskraft und Internationalität der IMC FH Krems, Arbeitsmarkt und Jobchancen der Studierenden.

What’s up: Die FH Krems wurde vor 16 Jahren gegründet. Mittlerweile gehört sie zu den führenden Ausbildungsstätten Österreichs. Warum ist das so und was macht die FH Krems aus? Boyer: Das Größte, was wir hier in den letzten Jahren geleistet haben, ist, dass wir ein super Team gefunden haben. Unser Ziel ist es, dass wir die best qualifizierten Lehrenden für unsere Studierenden bereit halten. Wir müssen uns auch immer bewusst sein, für wen wir da sind. Wenn Sie reinkommen, dann ist es nicht von ungefähr, dass Sie überall Bilder von Studierenden sehen. Diese „Customer Orientation“ ist für uns das Wesentliche. Werner: Ich denke, dass es auch in den Köpfen der Mitarbeiter weiterhin drinnen sein muss, dass sie eine verantwortungsvolle Funktion innehaben, dass wir alle, die mit den Studierenden zu tun haben, sei es in der Lehre, sei es in der Forschung oder der administrativen Betreuung, eine Vorbildfunktion haben. Wir

begleiten junge Menschen auf dem Bildungsweg und das bedingt, dass sie uns nahe stehen. Wenn ich von der Ausbildung unserer jungen Menschen rede, dann ist es für uns verpflichtend, dass wir uns Zeit nehmen für Gespräche mit ihnen – sei es im Unterricht, sei es auch außerhalb des Unterrichts. Wir müssen ihnen Fragen beantworten, ihnen fachlich auf die Sprünge helfen und ihnen auch Rat und Hilfestellung bei beruflichen Entscheidungen geben. What´s up: Frau Dr. Berger, Sie sind Professorin im Studiengang für Unternehmensführung und E-Business Management. Wie persönlich ist Ihr Kontakt zu den Studierenden? Berger: Wir nehmen pro Semester in unserem Studiengang 60 Studierende im Bachelor Vollzeit auf. Wir kennen diese Studierenden – auch ihre Lebensgeschichte. Verantwortung haben wir insofern gegenüber den Studierenden, dass wir ihnen eine sehr praxisorientierte Ausbildung weitergeben wollen, die ihnen


IMC FH KREMS // ROUND TABLE

11

sicher stellt, dass sie nach dem Studium auch einen Job bekommen. Ich gestalte meinen Marketing-Unterricht immer sehr praxisnah, indem ich jedes Semester einen Kooperationspartner einlade. Heuer ist es beispielsweise die Firma Sonnentor, für die wir versuchen, ein Marketingkonzept für den französischen Markt zu erarbeiten.

dass es einen Ersatztermin gibt. Werner: Ich glaube, dass Betreuung in unterschiedlichster Form einfach wichtig ist. Mit persönlicher Betreuung ist gemeint, dass ich Studierenden ein gewisses Coaching gebe, damit sie auf den eigenen Beinen stehen können. Wir wollen ja selbstständige Menschen auf den Arbeitsmarkt entlassen.

What´s up: Das Studieren an der IMC FH Krems wird oft mit „Studieren wie im Wohnzimmer“ verglichen. Empfinden Sie dies auch so, Herr Panholzer?

What´s up: Wie innovativ ist die IMC FH Krems, Herr Dr. Boyer?

Boyer: Zunächst ist hier zu sagen, dass wir uns verstärkt um internationale Akkreditierungen bemühen. Panholzer: Wenn man gerade die Matura abge- Das nächste, worin wir sehr innovativ sind, ist im geschlossen hat, dann ist man noch nicht fertig im Reife- samten Management der Fachhochschule: die Quaprozess. Und dieses „Studieren wie im Wohnzimmer“ litätssicherung, von den Qualitätsprozessen, von der und das Aufnahmegespräch waren der Grund, war- ganzen Budgetierung, bis zu den kleinsten Einheiten um ich mich für die IMC FH Krems entschieden habe. bis hin zur Kontrolle. Wir haben dafür unsere eigene Und ich muss sagen, diese Philosophie wird hier prak- Software entwickelt. Wir waren die Ersten in Östertiziert. Wenn ein Student ein Problem mit einem Prü- reich, die englischsprachige Studiengänge angeboten fungstermin hat, dann ist es so, wie in meinem Fall, haben und die internationale Programme in anderen


12

ROUND TABLE // IMC FH KREMS

„Dieses ‚Studieren wie im Wohnzimmer‘ und das Aufnahmegespräch waren der Grund, warum ich mich für die IMC FH Krems entschieden habe.“ Markus Panholzer, Student an der IMC FH Krems

Ländern implementiert und verkauft haben. Wir sind die einzige Universität, die eine internationale Abteilung hat, auf der einen Seite im akademischen Bereich, auf der anderen Seite im Projektbereich. What´s up: Wie wird Internationalität hier umgesetzt und wie profitieren die Studierenden davon? Werner: Wenn ich von Internationalität spreche, dann muss ich das als Hochschule auch ausbauen – sei es mit internationalen Partnern, sei es mit Partnern aus der Wirtschaft. Und ich glaube, dass dies ein ganz wesentlicher Beitrag zur Persönlichkeitsbildung ist. Wir haben in den englischsprachigen Studienrichtungen ein verpflichtendes Auslandspraktikum. Dies ermöglicht den Studierenden, sowohl eine beruflich als auch akademisch andere Kultur kennen zu lernen. Panholzer: Ein Auslandspraktikum bei einer Firma zu machen, macht mich ja auch flexibler, es lässt mich nachher im Berufsleben mit unvorhergesehenen Situationen leichter und gelassener umgehen. What´s up: Neben Praktikums- und Auslandserfahrung zählen auch immer mehr Netzwerke zu den Erfolgsfaktoren bei der Arbeitssuche. Wie unterstützt die IMC FH Krems die Studierenden beim Eintritt in den Jobmarkt? Werner: Wir haben das Netzwerk des „Wirtschaftsboards“. Hier sind fast 50 Firmen vereinigt, die sich dazu entschlossen haben, durch einen kleinen Mitgliedsbeitrag pro Jahr besondere Projekte von Studierenden zu unterstützen. Wir haben in einer Datenbank ungefähr 1000 Firmen gespeichert, die schon einmal IMC Studierende als Praktikanten genommen haben bzw. immer wieder nehmen. Es gibt unterschiedliche Netzwerke, die auch in unterschiedlicher Dichte gestrickt sind, aber die als Ganzes das ergeben, was für die FH wichtig ist, nämlich den Kontakt zur Wirtschaft. What´s up: Stichwort: Wirtschaftskrise, weniger Arbeitsplätze. Inwiefern sind auch Absolventinnen und Absolventen der IMC FH Krems betroffen? Boyer: Ich glaube, dass für uns, vor allem im Bildungsbereich, die Wirtschaftskrise auch eine große Chance

darstellt. Es ist naheliegend, dass wir vor allem in diesem Bereich noch viel mehr investieren müssen. Wer jetzt hier nicht in Bildung, Forschung investiert, der wird in Zukunft keine Zinsen beheben können – und das muss uns noch viel mehr bewusst werden. What´s up: Wie bereiten Sie Ihre Studierenden auf den härter werdenden Berufseinstieg vor? Werner: Ein ganz wesentlicher Punkt ist, dass wir unseren Studierenden auf gleicher Augenhöhe begegnen. Wir betrachten Sie als gleichwertige Partner in der Ausbildung. Ich glaube, dadurch stärken wir auch ihr Selbstbewusstsein und ihre Persönlichkeit. Wesentlich ist, dass wir als Institution auch diese Vorbildwirkung ernst nehmen. Wir wollen unsere Studierenden auf das Berufsleben vorbereiten, indem wir ihnen auch klar zeigen, wie es in der Wirtschaft draußen ist. Und die Flexibilität lernen sie im Berufspraktikum. Die Unternehmen wollen junge Menschen, die bereit sind, neue Kulturen anzunehmen, die Erfahrungen im Ausland machen wollen, die Flexibilität aufweisen. Es wird sich zukünftig sehr viel am Arbeitsmarkt verändern. Es ist nicht mehr möglich, sich bequem hinzusetzen und von einem Jahr in das andere hinüberzugleiten. Und diese Dynamik müssen wir den Studierenden begreifbar machen – sie müssen diese mittragen. Wesentlich ist auch, ihnen zu vermitteln, dass mit dem Studiumsende der Lernprozess nicht zu Ende ist. What´s up: Herr Panholzer, welches Feedback möchten Sie abschließend Herrn Dr. Boyer und Frau Prof. Werner geben? Panholzer: Ich stelle mir das Gebäude FH so vor, dass es aufgebaut ist wie ein Fundament. Dieses Fundament, das sind die Prinzipien, die die FH bei ihrer Gründung gelegt hat. Und ohne dieses Fundament ist ein Erfolg praktisch nicht möglich. Dann kommen die Bausteine. Jeder einzelne Baustein steht für einen Lehrenden. Sie vermitteln Werte. Und auf diesen Werten soll man lange bauen können – womöglich sein ganzes Leben. Und mein Wunsch an die FH ist, dass die Fachhochschule ihren Werten, ihrer Ideologie treu bleibt, nämlich dass es um den Studierenden geht, um den Einzelnen. n


IMC FH KREMS // WHAT´S COOL

13

Gut vernetzt im Web 2.0 Prof. (FH) Mag. Michael Reiner

Prof. (FH) Mag. Michael Reiner geboren am 29.6.1968 in Augsburg, ist seit 2004 Professor für Softwareanwendungen im Studiengang Unternehmensführung und E-Business Management an der IMC FH Krems. Seine Schwerpunkte sind Web 2.0, MS Office und ERP Lösungen. Prof. Reiner findet man unter www.facebook.com/ michael.reiner

Die digitale Welt ist Teil unseres Alltags. Chatten, Blog- geschulte Mitarbeiter gefragt, die wissen, wie auf pogen, Xingen, Facebooken sind auch in den Hörsaal ein- sitives wie auch negatives Feedback zu reagieren ist.“ gezogen – und bei Prof. Reiner sogar ausschließlich er- Kommunikationsgeschick ist gefragt, die sogenannten wünscht! „Für mich geht es darum, den Studierenden Social Skills gelten auch hier – denn die vermeintliche nahe zu bringen, wie Web 2.0 auch im Firmenbereich Anonymität im Netz trügt! Was Prof. Reiner seinen nützlich zu Marketing- und Informationszwecken ein- Studierenden rät ist „ehrlich zu sein“ und sich schon gesetzt werden kann. Wie kann ich zum Beispiel über gar nicht mit „verschiedenen Profilen im Netz zu beeine Facebook-Gruppe die Interessensgruppe einer wegen. „Was ich zu den Studierenden immer sage, ist, Firma identifizieren, um so wiederum meine Produ- lieber dreimal überlegen, dreimal wieder löschen, bekte bekannt zu machen und zusätzlichen Service an- vor ich etwas abschicke. Denn was im Netz steht, ist zubieten?“, so Reiner. In seinen Seminaren geht es schwer wieder herauszubekommen.“ nicht um Theorie oder das Einmaleins der Anwendung, sondern darum, anhand eines realistischen Firmenpro- „Jeder hüte sich davor, allzu Intimes und Privates jektes auch reale UserInnen zu gewinnen. „Die Stu- preiszugeben.“ dierenden stellen so sehr schnell fest, dass es gar nicht Auf jeden Fall ist Vorsicht das Gebot der Stunde: Privaso einfach ist, eine Facebook-Gruppe zu beleben und tes sollte privat bleiben! Selbstverständlich ist Prof. Reiregelmäßige Leserinnen und Leser für einen Blog zu ner über Facebook mit seinen StudentInnen Tag und gewinnen.“ Web 2.0 ist aufwendig. Es geht um Be- Nacht verbunden – und das nicht immer nur zu deren ziehungen, um Vertrauen, um Ehrlichkeit und konti- Vorteil – „Wenn sie montags nicht in meinem Seminar nuierlichen kommunikativen Kontakt – und so wie erscheinen, verraten die Partybilder im Netz warum“, im realen Leben auch – müssen Zeit, oft auch Geld kommentiert Reiner augenzwinkernd. investiert werden. Vor allem den Zeitaufwand unterschätzen Studierende und Unternehmen gleicherma- Netzwerken auf Xing ßen. Zudem betrachten Unternehmen das Web 2.0 Um Xing ist es in letzter Zeit ruhiger geworden. Prof. gerne als Verkaufsmedium, was es keineswegs ist. Reiner glaubt, „dass das Problem darin liege, dass Xing „Als Kundenbindungsmedium bietet es die Möglich- auf den deutschsprachigen Raum beschränkt ist.“ Seikeit, Feedback zu bekommen, ob nun positiv oder ne- ner Meinung nach sollte der nächste Schritt sein, sich gativ“, so Reiner. auf Business-to-Business Kontakte zu beschränken und als Jobbörse zu dienen. „Vor allem Headhunter Wie sag ich’s meinem Kunden? tummeln sich vorrangig auf der Plattform. Für UnterNeben der Möglichkeit, Marketing-Kampagnen um- nehmen ist dies weniger interessant“, so Prof. Reiner. zusetzen, Marken zu bilden und Awareness zu schaf- Zwischendurch findet er aber doch einige interessante fen, liegt laut Prof. Reiner der größere Nutzen für Jobangebote – und macht seine StudentInnen gleich Unternehmen somit in den Kundenbindungsmöglich- darauf aufmerksam. keiten: „Gerade in der Kundenkommunikation sind n


14

NETWORKING // IMC FH KREMS

Gemeinsam gegen einsam

Studierende der IMC FH Krems bei der Induction Week

Die IMC FH Krems bietet dir eine Reihe an Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen, Anschluss zu finden und Teil eines großen internationalen Netzwerkes zu werden. Induction Week Noch bevor es so richtig mit den Vorlesungen losgeht, werden alle „Neuankömmlinge“ (nationale und internationale Bachelor- und Master Studierende) – die „Freshers“ – bei der Induction Week persönlich begrüßt und mit dem neuen universitären Umfeld bekannt gemacht.

Students for Students Damit die Studienzeit in guter Erinnerung bleibt, kümmert sich SfS um die soziale Gemeinschaft der Studierenden. Besonders wichtig ist uns die Integration der Exchange Students in das soziale Leben am Campus. Wir sind auch Partner für alle „IMC Buddies“ und unterstützen diese bei der Planung und Organisation diverser Events, Ausflüge sowie Treffen. Mehr Infos und Kontakt: sfs@fh-krems.ac.at www.facebook.com/studentsforstudents

Was bringt es dir? Österreichische Hochschülerschaft Du bekommst wichtige Informationen rund um die Hier an der IMC FH Krems setzt sich die StudienverHochschule, d. h. dass du in die Anforderungen hoch- tretung aus engagierten Studierenden aller Studienschulischen Lernens eingeführt und über die Zielsetz- gänge zusammen, die deine Interessen und Rechte ungen deines Studiums an der Institution FH Krems vertreten. Unser vorrangiges Ziel ist es, die Studiereninformiert wirst. Das Allerwichtigste: Du lernst bereits den der FH Krems zu unterstützen und mit gezielten vor deinen ersten Lehrveranstaltungen die Studien- Aktivitäten und Angeboten den Studienalltag zu ergangsleitung sowie deine zukünftigen ProfessorInnen leichtern und zu verschönern. kennen, erfährst Details über die Modul- und Lehrveranstaltungsinhalte und natürlich auch über Prüfungs- Mehr Infos und Kontakt: anforderungen. oeh@fh-krems.ac.at www.oeh.ac.at „Seite an Seite“ Studieren Das Besondere an der Induction Week ist die intensi- StuCon Junior Enterprise ve und ehrenamtliche Begleitung der Freshers durch Hinter StuCon steckt eine von Studierenden der FH Students for Students (SfS) – Studierende der höheren Krems geführte Unternehmensberatung. Wir widmen Semester. Im sogenannten Buddy- und Tutorenange- uns dem Ziel, Studierenden bereits während des Stubot inkludiert: Bibliothekseinführungen, Campus- und diums die Möglichkeit zu geben, anspruchsvolle ProStadtführungen, Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Der jekte mit nationalen und internationalen WirtschaftsStudent Service Point ist Anlaufstelle für alle Fragen unternehmen durchzuführen. Ziel ist Erfahrungsgerund ums Studieren. winn und Aufbau persönlicher Netzwerke. Natürlich darf am Ende der Induction Week auch der gesellige Teil nicht fehlen – dazu gehört eine Tour Mehr Infos und Kontakt: durch die Gastro- und Lokalszene der Stadt Krems, die office@stucon.at so einiges zu bieten hat! www.stucon.at

„Ein neuer Lebensabschnitt ist oft eine Herausforderung! Die Induction Week hilft, das zu meistern“. Michael Zimmermann, Student an der IMC FH Krems


IMC FH KREMS // WHAT´S COOKING

15

A day in a students life Ein Tag im Leben von Daniela, (20), Studentin „Gesundheitsmanagement“ an der IMC FH Krems …

05:22

08:53

05:22 - Achtung Frühaufsteher! Meist starte ich sehr früh in den Tag mit meinem Nebenjob als „papergirl“ – dabei spar‘ ich noch die Einschreibgebühr fürs Fitnessstudio … 08:53 - Bevor‘s zur ersten Vorlesung des Tages geht – ein Coffee to go 11:31 - Lehrveranstaltung, Seminar, Vorlesung oder Präsentation bringt Abwechslung in meinen Studienalltag 12:48 - Mittags-Snack, Entspannung und Prüfungsvorbereitung in den Weinbergen

1 1:31

12:48

17:24 - Teamwork: Mit meinen StudienkollegInnen wird regelmäßig in Lerngruppen gemeinsam gelernt – das motiviert und macht Spaß! 21:38 - Meinen Tag lasse ich mit meinen Freundinnen gemütlich ausklingen … a day in my life …

17:24

21:38


16

ROUNDABOUT // IMC FH KREMS

Hello there! Arizona meets Krems No doubt: Studying abroad is adventurous. But what were the reasons for Lukas Salcher (IMC Tourism 2010) to spend his semester abroad at the Arizona State University (ASU) in the fall of 2009? And why did David Hudson Vangeison (ASU Math 2009) come over to Krems to do his Master’s Programme?

Foto: Lukas Salcher, USA, 2009

In a sort of “Round Table” setting, David and Lukas talked about the experiences and benefits from their perspectives as students. Adding to the conversation, Prof. Teye, ASU professor, visiting professor of IMC and director of the International Program at ASU weighed in similarities and differences of both universities in general.

one month in the U.S. in 2009, I wanted to go back. Generally, I think it is a great chance to go a little bit further away from home than just going to France. It develops one´s personality,” says David.

Differences that compliment each other While IMC Krems is a small and private institution, the Arizona State University is large in terms of student Good reasons for crossing the ocean population. ASU is a public state university with over After his trip to Australia and after Prof. Teye’s presen- 67,000 students and four campuses. “At the IMC, intation of IMC, David made his choice: “I wanted to terviews are held for potential applicants. So it is the travel. Austria is centrally located, and gives you the top-of-the top of students coming to the program. opportunity to travel a lot. Also the diversity was a re- ASU is a public state university. The state maintains ason to come over to Austria. I already met so many that everybody should have access to a university. So different people from so many different places. Prof. you have a wider range of students in terms of their Teye gave me a solid background about IMC.” Lu- background. For me, it is the size and the quality of kas, who met David on the IMC campus a couple of both universities that compliment each other,” says months ago, had different motives: “After spending Teye.

„Arizona State University? It is like an oase of education in the middle of the desert. It is the perfect place to find friends for life.“


IMC FH KREMS // ROUNDABOUT

17

“At the end of the class I want them to be one of the top students of the world. I want them to realise that the future is their future and that they have a contribution to other people.” Prof. Victor Teye

Victor B. Teye is Associate Professor of Tourism in the School of Community Resources and Development at Arizona State University, Downtown Phoenix Campus in the United States. He joined this university in 1984 as the Founding Director of the Tourism Program. He is currently the School’s Director on International Programs and Study Abroad Programs.

But it is not only a question of size and quality. Even the structure of the teaching programs are different, as Lukas points out. “At Arizona I was also able to pick up courses I was really interested in whereas here there is a certain schedule.”

David Hudson Vangeison, born March 30th1986, ASU Bachelor of Math 2009, started his twoyear Master Program in tourism at IMC 2009.

Lukas Salcher, born June 8th 1988, IMC Bachelor of Tourism 2010, spent his semester abroad at Arizona State University in 2004.

to help orient the newcomers and prepare them for their new studying lives.

Getting to know each other For Lukas, it was easy to meet other students. At ASU, a sort of international village was created wheDavid, who graduated in math at ASU, says: “The re exchange-students from all different countries live. teachers are also very different at IMC. They tend to David had great experiences as well. During the IMC have more experience in their practical fields. They introduction days he was able to meet other internacome directly from the industries. At ASU there is tional exchange-students: “They all spoke English. I more research than practice. I think there are bene- did a lot of trips with them. During the introduction fits and negatives to that. In Arizona I didn’t do a lot of days, I went to Schönbrunn, and we had dinner topresentations. Here, half of the classes involve a sort gether. They try to create a social background for you.” of presentation. The IMC buddy system (IMC students sign up to become friends with exchange students) also helps conWe have to stand up and talk, which is very good siderably. practical experience.” At this point Prof. Teye steps in and explains: “It depends on the type of program you Experiencing a world beyond boundaries are in.” Students of his tourism classes do a lot of pro- For Prof. Teye it is clear: “Going abroad gives them a jects and presentations like Lukas, who worked out a perspective outside the USA. They are able to see a long-term tourism plan for Colorado including resour- world beyond their boundaries, and it is also possible ce inventory, analysis of the current situation, finan- to get an international career. So the international procing and marketing. gram is just the beginning.” But there are far more challenges before even classes And what are their plans for the future? Lukas is planstart – like getting the VISA and doing the paper work. ning to go back to Arizona, and David would love to For Lukas “everything worked out fine.” As an inter- pursue a career here in Austria – although the languanational exchange student, he was assisted, including ge is still a barrier. But he has just started to take Geran introduction week seven days before courses actu- man language classes. ally started. Additionally, campus tours were offered n


18

IMC INSIDE // IMC FH KREMS

Gesund oder krank? Mit NLP haben wir unseren Gesundheitszustand zu einem Teil selbst in der Hand

Mag. (FH) Alexandra Forchtner, Absolventin des gewinnbringenden Möglichkeiten einer „hin-zu“-EinStudiengangs Gesundheitsmanagement der IMC FH stellung. Dabei neigen sie dazu, Veränderungen und Krems, hat viel zu tun. Sie ist Gesellschafterin, Mar- somit auch die Freude an Neuem zu vermeiden und keting & Sales Leiterin der NLP Akademie und Mutter halten an alten Verhaltensmustern fest. Diese Angst zweier Kinder. Dennoch hat sie die Zeit fest im Griff. wirkt sich natürlich körperlich aus und führt zu einem Sie weiß auch ganz genau, worum es bei der richti- Anstieg der Krankheitsmuster. Nicht ohne Grund zähgen Work-Life-Balance geht: Die Erfolgsformel heißt len Depression, Burn-out, Borderline oder Bulimie zu NLP (Neurolinguistische Programmierung). Dabei geht den häufigsten (psychosomatischen) Krankheiten in es darum, in welcher Qualität das Wissen durch ver- der modernen Gesellschaft. Mit gesunder Kommunetztes Denken in die Praxis umgesetzt werden kann. nikation lässt sich eine „weg-von“ Ausrichtung sehr Denn wie allseits bekannt, lernt man nicht nur für das leicht in ein positives „hin-zu“ umwandeln. „Studium“, sondern vor allem fürs Leben „danach“. In Die Vorzüge von klarer Sprache und Kommunikation ihrer Studienzeit an der IMC Fachhochschule Krems sind schnell erklärt: „Wir sparen uns nicht nur Ärger, hat Alexandra Forchtner das Rüstzeug erlangt und es Wut und Enttäuschung, sondern vor allem auch sehr sofort erfolgsorientiert umgesetzt. Diese von Beginn viel Stress und Zeit.“ Dies resultiert schon alleine daran gelebte Selbstverantwortung stellt einen wesentli- aus, dass in Gesprächssituationen gegenseitiges Verchen Teil ihres Erfolgsweges dar, frei nach dem Motto: ständnis herrscht und nicht alles dreimal gesagt wer„Wo ein Wille, da ein Weg!“ den muss. Das spezifische Wissen aus dem Gesundheitsmanage- Alexandra Forchtner betont dabei ganz besonders, ment-Studium hat dazu beigetragen, dass Alexandra dass es sich hier nicht um einen Ratgeber handelt, der Forchtner heute Klarheit über unterschiedliche Ein- uns sagt, was wir tun und lassen sollten. Auch ist es flussfaktoren und Auswirkungen von psychosomati- kein Rhetorik-1-2-3-Kurs, der ohnehin schnell wieder schen Erkrankungen besitzt. Experten schätzen deren vergessen wird. „Vielmehr bedeutet NLP die ErweitAnteil mittlerweile auf 78 Prozent aller Erkrankungen. erung des Handlungsspielraumes. Die Ausbildung Was wäre, wenn sich diese Zahl auf 50 Prozent redu- geht Hand in Hand mit der eigenen Persönlichkeitszieren ließe – und zwar allein durch gesunde Kommu- entwicklung – so kann Erfolg sichergestellt werden nikation? Welche Auswirkungen hätte das auf unsere und leichtes Lernen stattfinden.“ Lebensqualität, ganz zu schweigen von den Sparmaßnahmen für unser Gesundheitssystem? „Damit Kommunikation kein Schlagwort bleibt, ist das Erkennen der eigenen Sprache und Gedanken Forchtner weiß, worauf es ankommt und betrachtet wesentlich. Denn es reicht nicht nur zu verstehen, gesunde Kommunikation als Fixpunkt für Lebensqua- es muss gelebt werden können“, appelliert Alexanlität. Eine Frage, die sie sich immer wieder stellt, ist: dra Forchtner. Dass Frau Forchtner versteht, wovon sie „Wie gehen wir eigentlich mit uns selbst und anderen spricht, zeigt auch das Vertrauen ihrer Geschäftspartum?“ ner, wie zum Beispiel T-Mobile Austria oder die RaiffViele Menschen lassen sich von einer „Angst vor“ et- eisen Landesbank. was blockieren und übersehen dabei voll und ganz die n

Mag. (FH) Alexandra Forchtner Geboren 29.01.1974 in Wien, besuchte von 2003 - 2007 den berufsbegleitenden Studiengang für Gesundheitsmanagement an der IMC FH Krems. Sie war von 2000 - 2004 als Pharmareferentin bei Bayer Austria tätig bevor sie zur NLP Akademie wechselte. Seit 2008 ist sie Gesellschafterin und Marketing & Sales Leiterin der NLP Akademie


IMC FH KREMS // IMC INSIDE

19

„Der Gesundheitssektor ist eine absolute Zukunftsbranche und wird als Konjunktur- und Jobmotor fungieren, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Wir geben unseren AbsolventInnen das entsprechende ‚Rüstzeug‘ um verantwortungsvolle Positionen in der Gesundheitsbranche zu übernehmen.“ Prof.(FH) Dkfm. Stefan Baronowski, BA (Hons), Leiter des Institutes Gesundheitsmanagement

© Yuri Arcurs, fotolia.de


20

IMC INSIDE // IMC FH KREMS

Was Top-ManagerInnen zu sagen haben... Der Managementdialog des Institutes für Unternehmensführung und E-Business Management hat als exklusive Veranstaltungsreihe bereits Tradition. Prominente Spitzenführungskräfte aus verschiedenen Branchen stehen den Studierenden Rede und Antwort. Darunter befanden sich schon Wirtschaftsgrößen wie Dr. Hannes Androsch, Dr. Walter Rothensteiner oder Mag. Brigitte Ederer.

„Unseren Studierenden ermöglichen wir so, mit herausragenden Managerinnen und Managern direkt zu diskutieren und Meinungen auszutauschen“, so Prof. (FH) Dr. Karl C. Ennsfellner, Leiter des Institutes für Unternehmensführung und E-Business Management. So manches Gespräch war bereits auch schon Sprungbrett für die eine oder andere Karriere.

Dr. Andreas Matje, Senior Vice President und Leiter Konzerncontrolling des österreichischen Erdöl- und Erdgaskonzerns: „Werteorientiertes Management dient der Strategieentwicklung für das Unternehmenswachstum und ergänzt die traditionelle Gewinnorientierung. Verstärkend wirkte die Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr, die zu einem geschäftspolitischen Umdenken führte. Interne Kommunikation und Transparenz sind wesentlich, um den wertorientierten Ansatz in die Köpfe des Managements zu bekommen.“

Wertorientiertes Management war das Thema einer besonders hochkarätigen Veranstaltung am 4. Mai 2010. Spitzenführungskräfte der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien, der OMV AG sowie der Mag. Leopold Rohrer, Bereichsleiter des KonzernÖsterreichischen Elektrizitätswirtschafts-AG (Verbund) controllings der Österreichischen Elektrizitätswirtdiskutierten über die Herausforderungen, denen sich schafts-AG (Verbund): „Seine Stakeholder über den österreichische Unternehmen in Zukunft stellen müs- Tisch zu ziehen bringt kurzfristig eine Gewinnmaximiesen. rung, jedoch langfristig keine nachhaltige Wertsteigerung. Es ist wichtig, sicher zu stellen, dass langfristig Dazu Prof. (FH) Dr. Karl Ennsfellner, Vizerektor die richtigen Entscheidungen getroffen werden.“ und Leiter des Instituts für Unternehmensführung und E-Business, der den ersten Management-Dialog Mag. Karl Pichlmayr, Leiter der Konzernsteuerung/ im neuen Forschungsfeld der FH Krems einleitete: Risikomanagement der Raiffeisen-Holding Nieder„Wertorientiertes Management als Konzept der risi- österreich-Wien sieht CEE-Staaten als große Chance: koadäquaten Kapitalverzinsung gewinnt zunehmend „Auch in Zukunft werden Unternehmen gezwungen an Bedeutung. Die größten Top-Unternehmen leben sein, weiter zu wachsen und neue Wertpotenziale zu dieses Konzept.“ schaffen, um ihre Position am Markt zu behalten.“ Bedenken äußerte er über die Auswirkungen der umgeModerator und Impulsgeber an diesem Abend war kehrten Bevölkerungspyramide auf den Arbeitsmarkt, Mag. Dr. Reinhard Altenburger, Professor für Unter- mit denen Unternehmen in Zukunft zu kämpfen hanehmensführung an der FH Krems. ben werden. n

„Interne Kommunikation und Transparenz sind wesentlich, um den wertorientierten Ansatz in die Köpfe des Managements zu bekommen.“ Dr. Andreas Matje, Senior Vice President und Leiter Konzerncontrolling OMV AG


IMC FH KREMS // IMC INSIDE

„Unseren Studierenden ermöglichen wir so, mit herausragenden Managerinnen und Managern direkt zu diskutieren und Meinungen auszutauschen.“ Prof.(FH) Dr. Karl C. Ennsfellner, Vizerektor und Institutsleiter Unternehmensführung & E-Business Management

Bild 1: Dr. Karl C. Ennsfellner, Moderator der exklusiven Veranstaltungsreihe Managementdialog Bild 2: Studierende der IMC FH Krems Bild 3: Am Podium: Mag. Leopold Rohrer und Mag. Karl Pichlmayr zum Thema „Wertorientiertes Management“ Bild 4: Dr. Andreas Matje im Gespräch mit Studierenden des Studiengangs Unternehmensführung & E-Business Management

21


22

IMC INSIDE // IMC FH KREMS

Institut Tourismus Management erhält hohe internationale Auszeichnung Jetzt ist es offiziell: Der Studiengang Tourism and Leisure Management durfte sich über die hohe internationale Auszeichnung als „Associate Member“ des „International Centre of Excellence in Tourism and Hospitality education“, THE-ICE, freuen.

© Yuri Arcurs, shutterstock.com


IMC FH KREMS // IMC INSIDE

23

„Als ‚Associate Member‘ of ‚THE-ICE‘ garantieren wir unseren Studierenden die kontinuierliche Weiterentwicklung der Lehrinhalte und transparente Qualitätsstandards und somit erstklassige Berufschancen im weltweit größten Dienstleistungszweig.“ DI Wolfgang Vrzal, MBA, Leiter des Instituts für Tourismus Management

Bemerkenswert: Die IMC Fachhochschule Krems er- „Als ‚Associate Member‘ of ‚THE-ICE‘ garantieren wir hielt damit als erste österreichische Bildungseinrich- unseren Studierenden die kontinuierliche Weiterenttung die Auszeichnung für eine besonders qualitäts- wicklung der Lehrinhalte und transparente Qualitätsund praxisorientierte Ausbildung im Bereich Tourismus standards und somit erstklassige Berufschancen im und Freizeitwirtschaft. weltweit größten Dienstleistungszweig.“, DI Wolfgang Vrzal, MBA, Leiter des Instituts für TourismusmaQualität überzeugt. Der Studiengang für Tourismus- nagement und Freizeitwirtschaft. management und Freizeitwirtschaft der IMC Fachhochschule Krems punktete besonders durch seine in- Was ist THE-ICE? Das International Centre of Excelterkulturelle Orientierung und Praxisrelevanz. Bewertet lence in Tourism and Hospitality education, THE-ICE, wurden durch das Institut THE-ICE – einer unabhän- wurde 2004 in Australien gegründet. Es dient der gigen, internationalen Einrichtung zur Qualitätssiche- Qualitätssicherung von internationalen Lehrangeborung von touristischen Lehrangeboten – Ausbildungs- ten im Bereich “Tourism and Hospitality”. profils, Curriculum, Lehrende, Institutsphilosophie, institutionelle Qualitätssicherung sowie Ausstattung Ziel ist es, herausragende Programme zu fördern und und Infrastruktur. Eine gewichtige Rolle spielte auch zu promoten. Die von THE-ICE ausgezeichneten Ausdie Vernetzung mit dem Arbeitsmarkt. THE-ICE stellte bildungsinstitute haben die Möglichkeit zu weltweider IMC FH Krems nach Abschluss des Bewertungs- ter Vernetzung und Zusammenarbeit, Wissenstransfer verfahrens ein ausgezeichnetes Zeugnis für höchste und damit zur Schaffung von Synergien in Forschung, Ausbildungsstandards aus. Wissenschaft und Praxis. Führende Rolle bei interkultureller und kosmopolitischer Ausbildung. Die Auszeichnung stärkt erneut die Spitzenposition der Fachhochschule. Das Studium Tourismusmanagement und Freizeitwirtschaft wird als Bachelor- und Masterstudiengang angeboten. Englisch als Unterrichtssprache, internationale Vortragende und ein globaler Blickwinkel auf die Tourismusund Freizeitbranche geben dem Studiengang die internationale Dimension.

Mehr zu THE-ICE: www.the-ice.org Mehr zum Studiengang: tourism.fh-krems.ac.at n


24

IMC INSIDE // IMC FH KREMS

„Was die IMC FH Krems auszeichnet sind praxisrelevante Lehrinhalte – und noch besser, die Chancen mit Topmanagern und erfahrenen Praktikern aus der Wirtschaft zusammenzutreffen.“ Birgit Beham, Absolventin

Exportorientiertes Management. Mit mindestens vier Sprachen, Know-how in internationaler BWL und internationalem Management sind AbsolventInnen dieser Studienrichtung bei internationalen Unternehmen im Produktions- und Dienstleistungsbereich stark gefragt. Ein besonderer Bonus ist dabei auch die Praxiserfahrung im In- und Ausland, welche die Studierenden bereits während des Studiums sammeln. Dazu Christopher Schwand, Leiter des Instituts Exportorientiertes Management: „Am besten gelingt der Berufseinstieg, wenn Studierende bereits ab dem ersten Semester an die Wirtschaft herangeführt werden. Es geht also darum, den Kontakt mit Firmen und deren Entscheidungsträgern sicherzustellen und die Studierenden beim Aufbau ihrer Netzwerke aktiv zu unterstützen.“ Schwand nennt als Beispiel vier der vielen Touchpoints, die als Netzwerk-Kontaktstellen von der IMC FH Krems ins Leben gerufen wurden: Export Experts: Vorstände und Aufsichtsräte geben Einblick aus erster Hand in speziellen IMC-Vortragsreihen und stehen Studierenden Rede und Antwort. Ambassador Series: BotschafterInnen rungsmitglieder stellen ihr Ressort vor Studierenden Hilfe und Unterstützung taktvermittlung für Trainingssemester schaftskontakte.

und Regieund bieten durch Konund Wirt-

Cases zu top-aktuellen Themen: Export-Studierende entwickeln eigene Fallbeschreibungen und Lösungsansätze anhand konkreter, aktueller Praxisaufgaben (z.B. Launch des Apple iPads wurde noch im gleichen Monat wie die Weltpräsentation gestartet und aus unterschiedlichen Blickwinkeln analysiert). Im Rahmen der IMC Mitgliedschaften, beispielweise im Marketing Club Österreich (MCÖ), Finanzmarketing Verband (FMVÖ) und Public Relations Verband Austria (PRVA) bringen wir Studierende und Anwen-

der der Wirtschaft in Kontakt und geben unseren Studierenden damit die Möglichkeit, direkt mit Geschäftsführung und erster Managementebene in Kontakt zu treten. Diese Möglichkeiten, die den Studierenden des Studiengangs Export Management angeboten werden tragen Früchte. Neben harten Fakten wie dem Beschäftigungsgrad der Studierenden und den guten Ranking-Platzierungen ist das Feedback aus erster Hand die beste Bestätigung: Birgit Beham, Absolventin: „Was die IMC FH Krems auszeichnet sind praxisrelevante Lehrinhalte – und noch besser, die Chancen mit TopmanagerInnen und erfahrenen Praktikern aus der Wirtschaft zusammenzutreffen. Davon profitiere ich auch unmittelbar bei meiner neuen Aufgabe hier in München, im BMW Headquarter.“ Peter Dangl, Absolvent: „Nach meinem Abschluss an der IMC FH Krems ging es Schlag auf Schlag: Einstieg mit einem Praktikum bei PUMA (one of the world’s leading sports lifestyle brands) und innerhalb eines Jahres war ich Associate Product Manager. – Das Spannende daran: ich arbeite mit Team-Mitgliedern aus drei verschiedenen Kontinenten mit einem breiten Verantwortungsbereich: von der Markt-Analyse, über Abstimmung mit Produkt- und Design-Abteilung bis zu den Verhandlungen mit den Key Accounts in Asien, USA und Europa. Wer an internationaler Wirtschaft interessiert ist, dem kann ich das Exportorientierte Studium am IMC aus erster Hand empfehlen.“ Jasmine Peer, Absolventin: „Das englischsprachige Studium bietet die perfekte Möglichkeit, Gelerntes in der Praxis anzuwenden; sich mit erfahrenen ManagerInnen auszutauschen. Noch während meines berufsbegleitenden Studiums konnte ich in meiner Firma, einem internationalen Konzern, den nächsten Karriereschritt machen.“ n


IMC FH KREMS // IMC INSIDE

ManagerInnen von morgen Das Karriereticket haben AbsolventInnen der IMC Fachhochschule Krems bereits in der Tasche und sind am Arbeitsmarkt besonders gefragt.

Georg Eitelbรถs, Student der IMC FH Krems

25


26

IMC INSIDE // IMC FH KREMS

Forschungsfeld Biotechnologie Die Industrie ist mit an Bord. Kein Wunder, dass Forschungsprojekte am Institut für Biotechnologie schon mehrmals ausgezeichnet wurden.

Der Studiengang für Medizinische und Pharmazeutische Biotechnologie verfügt über ein modernes biophysikalisches, molekular- und zellbiologisches Methodenspektrum. Zum Erfolg beigetragen, haben die vielfältigen Kooperationen mit Industrie und Forschungseinrichtungen. Die interdisziplinär zusammengesetzten Forschungsteams haben dabei ein eigenständiges, sich selbst tragendes Forschungsprofil, das die Ausbildungsgebiete Regenerative Medizin, Tumorforschung und Bioprozesstechnologie einschließt, aufgebaut.

lums der ‚Medizinischen und Pharmazeutischen Biotechnologie‘ an der IMC FH Krems ein. Im Rahmen dieser Praktika habe ich meine Vorliebe für die Molekulare Biologie entdeckt. So anstrengend die Laborübungen auch sind, sie waren das Wertvollste im ganzen Studium und sicher auch eine hervorragende Vorbereitung auf das Berufsleben.“

Bei den Forschungsthemen, die fachlich und methodisch ineinandergreifen, dreht sich alles um die Identifizierung von entzündungshemmenden chemischen, biologischen und naturkundlich ermittelten Substanzen. Weiters geht es um den Aufbau von miniaturisierten klinisch relevanten humanen Krankheitsmodellen. Identifiziert und funktionell charakterisiert werden Wirkstoffe als Voraussetzung für die Entwikklung von neuen Diagnostik- und Behandlungsstrategien für die personalisierte Medizin in der Onkologie sowie bioprozesstechnologische Optimierungen, d.h. die Testung von Substanzen an organoiden Strukturen und die Herstellung dieser Substanzen mit Hostentwicklung und Prozesscharakterisierung.

Rita Spilka ist heute an der Medizinischen Universität Innsbruck in Zams/Tirol für den Aufbau einer neuen Abteilung für Molekulardiagnostik eines Pathologielabors verantwortlich. Eines ihrer ersten Projekte als Doktorandin war eine Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Eger im Institut für Biotechnologie der IMC FH Krems. Gemeinsam entwickelte das Team eine PCR (Polymerase Kettenreaktion)-basierte Methode zur Detektion von KRAS Mutationen. Diese Methode wurde inzwischen an zehn unbekannten Tumorzellproben in einer EU-weiten Blindprobenstudie validiert. Da sehr viel Know-how und Zeit in das Projekt geflossen ist, war es naheliegend, die Methode auch in ein Laborpraktikum im Masterstudium einzubauen. So konnten die Studierenden die Methode kennen lernen und gleichzeitig erfahren, welche Fragestellungen, Tücken und neue Möglichkeiten eine solche Entwicklung mit sich ziehen kann.

Klingt kompliziert, ist es aber nicht. DI(FH) Rita Spilka, Biotechnologie Absolventin erinnert sich:„Laborübungen nehmen ein Drittel des Curricu-

Mehr zu Methoden, Technologien und internationalen Kongressen unter biotech.fh-krems.ac.at n

DI(FH) Rita Spilka Geboren 1985 in Lilienfeld, besuchte von 2004 - 2008 den Studiengang für Medizinische und Pharmazeutische Biotechnologie an der IMC FH Krems. Ihr Praktikum hat sie bei Octapharma in Wien absolviert. Nach dem Studium startete sie ihre Karriere als technische Assistentin am MFPL (Max F. Perutz Laboratories) in Wien. Derzeit ist sie an der Medizinischen Universität Innsbruck für den Aufbau einer neuen Abteilung eines Pathologielabors verantwortlich.


IMC FH KREMS // IMC INSIDE

„Bei uns hat jede Studentin und jeder Student einen Laborplatz, der state-of-the-art Standards entspricht.“ Prof.(FH) Dr.rer.nat.habil. Wolfgang Schütt, Institutsleiter Medizinische und Pharmazeutische Biotechnologie

Barbara Hohensinn, Studentin der IMC FH Krems

27


28

IMC INSIDE // IMC FH KREMS

Iris Burger

Hebammensprechstunde Über den mutigen Weg in die Freiberuflichkeit, den Trend zur Geburt nach Termin und den steigenden Bedarf der Hebammen. 2.57 Uhr früh. Der Arbeitstag für Hebamme Iris Burger beginnt. Die werdende Mutter informiert die Wahlhebamme telefonisch – die Vorwehen hätten bereits eingesetzt und sie wäre schon am Weg ins Krankenhaus. In der Klinik angelangt, beginnen dann die Vorbereitungen für Frau Burger.

klinischen und außerklinischen Bereich in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird. Die FH Krems hat deshalb die Studienplatzanzahl erhöht. Das Interesse der Bewerberinnen ist jedoch weit größer. Burger erklärt dies so: „Ich denke, dass dies deshalb so ist, weil jede Geburt ein überwältigendes Gefühl und ein kleines Wunder ist.“

Iris Burger ist Absolventin des Studiengangs Hebammen an der IMC Fachhochschule Krems. Sie hat den Kaiserschnitt nicht ohne Risiko Schritt in die Selbständigkeit als Wahlhebamme ge- „Mittlerweile kommt in Österreich jedes vierte Kind per wagt – mit Erfolg. Kaiserschnitt zur Welt. Auch wenn sich die Operationsund Narkosemethoden weiterentwickelt haben, finde Das Rüstzeug für ihre Qualifikationen hat sie durch ein ich es bedenklich, dass dieser Eingriff und seine mögBachelorstudium an der IMC Fachhochschule Krems lichen Folgen oft so verharmlost dargestellt werden. erhalten. „Um allen steigenden Anforderungen in den Außerdem glaube ich, dass den Frauen etwas Unverorganisations- und gesellschaftsbezogenen Aufga- gleichliches durch einen Kaiserschnitt entgeht, das Gebenfeldern der Hebamme nachkommen zu können, fühl etwas Großartiges geschafft zu haben, über sich werden im Hebammenstudium zusätzliche Themen- hinausgewachsen zu sein“, so Burger. schwerpunkte wie Frauen- und Familiengesundheit und Freiberuflichkeit ausführlich behandelt“, so Mar- 11.53 Uhr – die kleine Magdalena erblickt auf natürgaritha Kindl, BSc, Leiterin des Studiengangs Hebam- lichem Wege das Licht der Welt. Ihre Eltern und Iris men an der IMC Fachhochschule Krems. Burger sind glücklich und zufrieden. Die Wahlhebamme ist sehr froh, dass sie durch ihr professionelles HanHebammen sind gefragt deln einen sehr wichtigen Beitrag für eine Familie geDie in Niederösterreich durchgeführte Bedarfsmes- leistet hat. sung zeigt, dass die Nachfrage nach Hebammen im n

„Jede Geburt ist ein überwältigendes Gefühl ... ... und ein kleines Wunder.“


IMC FH KREMS // IMC INSIDE

29

Gerald Kolm, BSc. Absolvent des Studiengangs Physiotherapie

Run auf die Physiotherapie Physiotherapie ist ein Berufsfeld mit vielen Aspekten: In der medizinischen Landschaft nicht mehr wegzudenken, ist es auch ein sozialer Beruf, der besonders bei Jugendlichen stark im Trend liegt.

Tina Glaser Studierende Physiotherapie Warum liegt Physiotherapie als Studienrichtung so hoch im Kurs? „In der Physiotherapie ist ein sehr intensiver Kontakt zum Patienten gegeben. Durch die hohe Wirksamkeit der Therapie kommt es auch zu vielen Erfolgserlebnissen. Zudem wird der Beruf durch die vielfältige Ausbildung und das erforderliche hohe medizinische Wissen zunehmend in der Gesellschaft anerkannt.“

„Physiotherapeuten sind Bewegungsspezialisten mit der Fähigkeit, Haltungs- und Bewegungsabweichungen zu erkennen und daraus therapeutische Maßnahmen abzuleiten. Der moralische Grundsatz der Nächstenliebe und damit Personen in schwierigen Situationen weiterzuhelfen ist für viele Bewerber ein Hauptgrund für diese Studienwahl“, so Reinhard Beikircher, Studiengangsleiter Physiotherapie.

Blick in die Zukunft. Um dem internationalen medizinischen und therapeutischen Standard gleichzukommen, wird an verschiedensten Forschungsprojekten gearbeitet – z.B. an einem Testverfahren zur Stabilitätskontrolle, an der Präventionsförderung für ArbeitnehmerInnen in der Region Krems oder am Forschungsprojekt Seibersdorf AID.

Ein Schwerpunkt der Forschungsprojekte liegt in der Umfrage des Marktforschungsinstituts 3S zeigt frühzeitigen Prävention bereits im Kindesalter, wozu therapeutisch unterversorgte Regionen in Nie- Gerald Kolm, BSc., Absolvent des Studiengangs derösterreich. Die FH Krems bietet deshalb seit Sep- Physiotherapie im Rahmen seiner Bachelorarbeit sogar tember 2010 40 Studienplätze pro Jahrgang an. Die ein spezielles Training zur Förderung der Sensomotorik hohe Qualität der Lehrinhalte und Forschung kommt im Kindesalter entwickelt hat. nicht nur den Studierenden zugute, sondern dient auch der Verbesserung des aktuellen Wissensstands „Fernsehen, Videospiele ... – unsere Kinder leiden in den Krankenhäusern. zusehends an Bewegungsmangel. Die Folgen sind Haltungsschäden, Übergewicht, EntwicklungsstörunZiel der institutionsübergreifenden Zusammenarbeit ist gen, Konzentrationsschwächen etc. Eine frühzeitige ein zusätzlicher Kompetenzerwerb, eine Verbesserung Prävention, z.B. durch eine tägliche Turnstunde, kann im Gesundheitssystem und somit eine effizientere spätere Folgeschäden und erhöhte Kosten vermeiden,“ Patientenbehandlung. so Kolm. n


30

IMC INSIDE // IMC FH KREMS

Top-Ausbildung für Pflegeberufe der Zukunft

Studierende des Studiengangs Advanced Nursing Practice

Herausforderung Pflegeberuf. Steigende Lebens- he zum Thema „Frailty“. Dieses Phänomen bezeichnet erwartung, Umstrukturierungen im Gesundheitswe- die Gebrechlichkeit von alten Menschen und die damit sen, immer anspruchsvoller werdende Therapien sind verbundenen Risiken. nur wenige der Faktoren, die im Gesundheitswesen „Für mich stellt diese Zusammenarbeit eine hervoreinen erhöhten Bedarf an pflegerischer Beratung und ragende Möglichkeit dar, den Studiengang AdvanUnterstützung notwendig machen. ced Nursing Practice einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren und das erlernte Know how direkt „Zur Bewältigung dieser neuen Herausforderungen, anzuwenden. Durch das Studium am IMC Krems braucht es im Bereich der Gesundheits- und Kran- ist es mir möglich geworden, Pflegewissenschaft kenpflege hochqualifizierte ExpertInnen, die ihre er- zu verstehen und in der Praxis umzusetzen“, so weiterte Kompetenz in die unmittelbare Betreuung DGKP Matthias Pfanner. der pflegebedürftigen Menschen einbringen“, so Mag. Marianne Kriegl, Leiterin des Studiengangs Wissenschaft und Praxis Hand in Hand. Die VerAdvanced Nursing Practice an der IMC FH Krems. pflichtung von Matthias Pfanner kam nicht zuletzt zustande, weil das Studium Advanced Nursing Practice Das Studium ANP ist ein zielgruppenspezifischer Stu- u.a. fundierte Kenntnisse über pflegewissenschaftdiengang für diplomierte Gesundheits- und Kranken- liche Inhalte vermittelt. AbsolventInnen des Studiums pflegepersonen, denen die Weiterentwicklung der Advanced Nursing Practice sind speziell für die Verprofessionellen Pflege ein besonderes Anliegen ist. knüpfung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Eine dieser Personen ist Matthias Pfanner, Studieren- praktischen Anwendungen ausgebildet. Ihre Komder des Studiengangs ANP. Pfanner wurde durch sein petenzen reichen von der gezielten Patientenuntereinschlägiges Fachwissen und Engagement von Nestle stützung bis hin zur Verantwortung für komplexe Health Care Nutrition als Vortragender engagiert. Im Pflegearrangements im Sinne des Case- und CareBesonderen beschäftigt sich Pfanner mit dem Thema managements. Sturzmanagement - Sturzassessment. Gemeinsam mit Fr. Univ. Doz. Dr. Roller - Wirnsberger hält DGKP Mat- Mehr Informationen unter anp.fh-krems.ac.at thias Pfanner an der IMC FH Krems eine Vortragsrei- n


IMC FH KREMS // IMC INSIDE

31

Andrea Kummer, Studentin Musiktherapie

Heilung durch Musik? Kann Musik mehr als unser Ohr und Herz erfreuen? Welche medizinisch therapeutische Wirkung steckt tatsächlich hinter Musikklängen?

Dr. Gerhard Tucek Leiter des Studiengangs Musiktherapie an der FH Krems „Die IMC Fachhochschule Krems wird als Mitorganisatorin des Kongresses zur Drehscheibe der internationalen Musikwirkungsforschung. Unsere Studierenden profitieren davon, indem sie sich mit den bekanntesten ForscherInnen aus aller Welt austauschen können“.

mentiert ist: in der Onkologie, in der Epilepsie, im Zellwachstum, in der Intensivmedizin, in der Neurologie u.v.m.

Um diese und ähnliche Fragen geht es vom 4. bis 6. „Die IMC Fachhochschule Krems wird als MitorganisaNovember beim dritten internationalen „Mozart & torin des Kongresses zur Drehscheibe der internatioScience-Kongress 2010“ der Musikwirkungsfor- nalen Musikwirkungsforschung. Unsere Studierenden schung in Krems. profitieren davon, indem sie sich mit den bekanntesten ForscherInnen aus aller Welt austauschen können“, Schlaganfall-PatientInnen, die ihre Sprechfähigkeit ver- so Dr. Gerhard Tucek, Leiter des Studiengangs Musikloren haben, lernen mit Musik wieder sprechen, an- therapie. dere trainieren die Bewegungsfähigkeit und sogar der feinmotorische Bereich kann mit simuliertem Klavier- Die Crème de la Crème der Wissenschaft spiel oftmals besser trainiert werden. Schwerkranke Erstmals gelang es, Prof. Franz Halberg, den Entim Hospital schöpfen mit Melodien aus wichtigen Le- decker der „inneren Uhr“, nach Österreich zu holen und bensphasen neuen Lebensmut, angeblich apathische ihn sowie 30 weitere führende ForscherInnen für den PatientInnen zeigen Reaktionen, die oftmals auch ge- Mozart & Science Kongress zu gewinnen. Die Expertsteigert werden können. Innen verfügen selbst über Erfahrung aus der eigenen Praxis und zeigen, wie diese Therapieform richtig einBeim Mozart & Science-Kongress 2010 zeigen die Re- gesetzt werden kann. ferentInnen auf beeindruckende Weise, wo überall die heilsame Kraft bestimmter Musik gut eingesetzt wer- Infos: musiktherapie.fh-krems.ac.at den kann und wie gut deren Wirkung bereits doku- n


32

WHAT´S TOP // IMC FH KREMS

Der neue Campus Ost Startschuss für die Planung des Erweiterungsneubaus ist gefallen.

Dem Campus Krems steht eine Erweiterung bevor. Im östlichen Teil des Areals wird die IMC Fachhochschule Krems expandieren. Das topmoderne Gebäude der FH Krems am Campus Areal ist Austragungsort von zahlreichen hochkarätigen Veranstaltungen. Insgesamt verzeichnet allein die IMC FH Krems über 15.000 Besucherinnen und Besucher jährlich. Täglich frequentieren ca. 2.000 Studierende, Lehrende und Mitarbeiter das Gebäude der IMC FH Krems. Mit 45 Studierenden und vier Beschäftigten hatte die Fachhochschule Krems im Jahr 1994 ihren Ausgang genommen, heute verzeichnet man 1.800 Hörerinnen und Hörer und 412 Beschäftigte. „Unsere Strategie ist es, dass wir durch die Erweiterung des Studienangebotes auf 2.500 Studierende wachsen. Dadurch ist ein Ausbau der Flächen in Form eines Neubaus am Standort Campus Krems notwendig“, so Geschäftsführerin Mag. Ulrike Prommer. „Der neue Gebäudekomplex fügt sich harmonisch ein und ergänzt die bestehende Campus Infrastruktur mit einem modernen Seminar- und Veranstaltungsbereichs“, so Prommer. Das Land Niederösterreich wird für diese Erweiterung 20 Millionen Euro für den weiteren Ausbau des Campus Krems und damit für die Entwicklung des Bildungslandes Niederösterreich investieren.

nen in den Bildungsstandort Niederösterreich jungen Menschen die Chance einer praxisnahen Ausbildung auf höchstem Niveau. Investitionen in Bildung, Wissenschaft und Forschung verzinsen sich auf dem Weg in die Zukunft um ein Vielfaches.“ Im Erweiterungsneubau, der östlich des von der IMC Fachhochschule Krems genutzten Trakts G situiert werden wird, wird auf insgesamt ca. 7.400 m² Bruttogeschossfläche ein Nutzungsmix aus Seminarräumen, Büros, Infrastruktur und einer kleinen Tiefgarage verwirklicht. Entsprechend der richtungsweisenden Vorgaben der NÖ Landesregierung zur Sicherung der Energieeffizienz von Landesbauten, wird der Neubau den Standard eines Niedrigenergiehauses erhalten. Es ist die Nutzung von Alternativenergien wie z.B. die thermische Nutzung des Baugrundes für Heizung und Kühlung sowie die Sonnenenergie für die Warmwasserbereitung vorgesehen. Lediglich die Spitzenabdeckung wird durch die umweltfreundliche Fernwärme erfolgen.

Die Planung des Erweiterungsneubaus erfolgt durch das Architekturbüro kadawittfeld aus Aachen, das nach einem europaweit ausgeschriebenen Architekturwettbewerb als Sieger hervorgegangen ist. Der Startschuss zu den umfangreichen Planungen ist bereits gefallen. Der Baubeginn ist für das Frühjahr Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll betont: „Die 2011 vorgesehen, die Fertigstellung wird im Sommer Ausbildung der Jugend ist unser stärkster Trumpf für 2012 sein. die Zukunft. Daher bieten wir mit unseren Investitio- n

„Durch die Erweiterung unseres Studienangebotes wird die Zahl der Studierenden auf 2500 steigen, dadurch ist ein Ausbau am Standort Campus Krems notwendig.“ Mag. Ulrike Prommer Geschäftsführerin


IMC FH KREMS // WHAT´S NEXT

33

Termine 4. - 6. November 2010

12. April 2011

Mozart & Science 2010

Career Links

3. internationaler Kongress der Musikwirkungsforschung – eine Veranstaltung der NÖ Landesakademie in Zusammenarbeit mit I.M.A.R.A.A. und der IMC Fachhochschule Krems www.mozart-science.eu

Die Recruitingmesse für Praktikum und Job an der IMC FH Krems. An die 50 Unternehmen aus ganz Österreich, AbsolventInnen der IMC Fachhochschule Krems sowie Studierende aus den Bachelor- und Masterstudiengängen werden an der großen Networking Veranstaltung teilnehmen. www.careerlinks.at

5. November 2010

Lange Nacht der Forschung Einblick in die spannende Welt der Wissenschaft und Forschung an der IMC Fachhochschule Krems www.fh-krems.ac.at/lnf

4. - 8. Juli 2011

Sponsionen Im wunderschönen Ambiente der Dominikanerkirche feiern ca. 650 Bachelor und Master Absolventinnen und Absolventen ihren feierlichen Sponsionsfestakt. 27. November 2010 und 26. März 2011

Open House Die IMC FH Krems öffnet ihre Türen: Alle Infos rund ums Studium an der IMC Fachhochschule Krems. Das gesamte Team steht Interessierten in der Zeit von 9 bis 15 Uhr zu Verfügung www.fh-krems.ac.at/openhouse

29. November 2010

11. - 15. Juli 2011

Uni aktiv plus

Junge Uni der FH Krems

„Ein Leben lang lernen“ – unter diesem Motto findet bereits zum sechsten Mal an der IMC FH Krems in Zusammenarbeit mit dem Seniorenreferat des Landes NÖ die Uni aktiv plus statt. www.noe-aktivplus.at

Die FH Krems bietet 230 Jungstudierenden im Alter von 11 - 14 Jahren die Möglichkeit, eine Woche lang richtige Hochschulluft zu schnuppern und einen Einblick in die Welt der Wissenschaft und Forschung zu erhalten. www.jungeuni.at


34

FH Krems openhouse 27. Nov. 2010 / 26. März 2011 / 9.00-15.00 Uhr

Infos & Programm: www.fh-krems.ac.at/openhouse Das Studienangebot der FH Krems n Business Studies ➔ Exportorientiertes Management ➔ Tourismusmanagement & Freizeitwirtschaft ➔ Gesundheitsmanagement ➔ Unternehmensführung & E-Business Management ➔ Marketing and Sales* ➔ Regulatory Affairs* n Health Studies ➔ Advanced Nursing Practice ➔ Hebammen ➔ Physiotherapie ➔ Musiktherapie ➔ Ergotherapie* n Life Sciences ➔ Medizinische & Pharmazeutische Biotechnologie

IMC Fachhochschule Krems Piaristengasse 1 A-3500 Krems, Austria, Europe Kostenlose Studieninfo ➔ 0800-808010 (innerhalb Österreichs) Tel: +43(0)2732-802 Fax: +43(0)2732/802 - 4 Email: information@fh-krems.ac.at www.fh-krems.ac.at

*) vorbehaltlich der Genehmigung durch den FHR.

WISSEN IST NIE UMSONST. Aber jetzt 3 Wochen gratis.

DiePresse.com/abo

3 WOCTEHSTEENN! GRATIS


IMC FH KREMS // PLATZHALTER

35

International Campus Piaristengasse Das Fundament für die Erfolgsgeschichte der IMC FH Krems wurde 1994 in den historischen Räumlichkeiten in der Piaristengasse 1 im Altstadtkern von Krems gelegt. Der einzigartige Studienort mit modernster Infrastruktur, persönlicher und familiärer Atmosphäre, verschafft einen Wohlfühlcharakter, an dem sich vor allem internationale Studierende fast wie zu Hause fühlen.


36

PLATZHALTER // IMC FH KREMS

IMC Fachhochschule Krems University of Applied Sciences Piaristengasse 1 A-3500 Krems, Austria www.fh-krems.ac.at

What´s up 2010  

What’s up – the new IMC Krems magazine. It takes you behind the scenes at the IMC Krems! With fascinating background stories, profiles of le...

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you