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Pressestimmen und Fotos über die Wanderausstellung „Volk auf dem Weg. Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“ im März 2013 als Projekt gefördert vom Bundesministerium des Innern, Berlin, und Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Nürnberg Projektleiter: Jakob Fischer und Josef Schleicher, Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, e.V., Stuttgart

59457 Werl / Kreis Soest / NRW Rathaus 05.03.13 – 05.04.13

„Werler Modell“ lebt auf...

Bürgermeister Michael Großmann und Projektleiter Jakob Fischer bei der Ausstellungseröffnung am 5. März 2013 im Rathaus Werl, NRW

„Wer Wurzeln hat“, sagt Michael Grossmann, „der schlägt auch fern der Heimat neue“. Der Bürgermeister von Werl, NRW, freute sich, die Ausstellung zur 1


Geschichte der Deutschen aus Russland als Gastgeber mit eröffnen zu dürfen. Im Rathaus sind seit 5. März Informationen und Exponate zu sehen, die der gemeinsamen Vergangenheit ein Gesicht verleihen und den Bogen ins Heute schlagen. Die Präsentation gewährt Einblicke in eine eindrucksvolle und bewegte Geschichte zweier Länder, die manche Gemeinsamkeit aufweisen und vieles miteinander verbindet. Ein Weg, der nicht immer so harmonisch verlief wie gegenwärtig. Gerade in der heutigen Zeit, in der sich das Verhältnis beider Nationen friedlich präsentiert, lohnt es sich aber, zurückzublicken.

Bürgermeister Michael Großmann bei der Eröffnung der Ausstellung am 5. März 2013 im Rathaus Werl

Ganz nebenbei steht ein bemerkenswertes Jubiläum an, lässt sich die Geschichte der Deutschen in Russland doch von 1763 bis in die Gegenwart bilanzieren. Und zwar am Beispiel des Manifestes der Zarin Katharina II. von Russland, verfasst am 22. Juli 1763 - also vor fast genau 250 Jahren. Die Ausstellung im Rathaus aber versteht es neben historischen sowie politischen Inhalten und Hintergründen auch gesellschaftliche Themen aufzugreifen und Einblicke in persönliche Lebensbereiche zu gewähren. Zu den Exponaten zählt eine Vitrine mit Erinnerungsstücken, Fotos und Handarbeiten von Susanna Maier (aus Kussak, Deutscher Rayon, Altairegion), 2


die somit ihre eigene Geschichte als Beispiel für unzählige Biografien beisteuerte. Bürgermeister Michael Grossmann erinnerte am Beispiel des „Werler Modells“ an ein bemerkenswertes lokales Bildungsprojekt, das maßgeblich zu den guten Integrationserfolgen in der Hellwegstadt zählt. Das Schul-Modell erfuhr bis hinauf zur Bundesebene Anerkennung und Auszeichnung. An der jetzigen Ausstellungseröffnung nahm auch Werner Grote, Direktor des Ursulinengymnasiums, der stolz erwähnte, dass über 1000 russlanddeutsche Mädchen an seiner Schule Abitur gemacht haben, teil. Im Sitzungssaal gab es später weitere Informationen von den Organisatoren der Ausstellung Jakob Fischer und Josef Schleicher, Projektleiter, sowie Elena Schmidt, Jugendmigrationsdienst der AWO Soest. In seinem Grußwort machte Waldemar Weiz, stellv. LMDRBundesvorsitzender, die Anwesenden mit den Aktivitäten der Landsmannschaft bekannt und warb für ihre Unterstützung: „Ein Verein ist stark, wie viele Mitglieder er hat.“

Teilnehmer der Ausstellungseröffnung im Rathaus Werl / NRW am 05.03.13

Dabei ging es durchaus auch heiter zu. Die musikalische Begleitung durch den Kultur- und Geschichtsverein der Deutschen aus Russland „KulturA-Z“ e. V. Soest wurde mit viel Applaus von zahlreiche Besucher begrüßt. Und so wurden 3


manche Volkslieder zusammen mit Jakob Fischer gesungen, die Deutschland und Russland miteinander verbinden.

Eine Folie aus der Power-Point-Präsentation beim Eröffnungsvortrag der Projektleiter Jakob Fischer und Josef Schleicher im Rahmen der Wanderausstellung über Deutsche aus Russland

Bei einem kleinen Imbiss wurden die Inhalte der Vorträge später noch in harmonischer Runde besprochen und vertieft. Auch Informations- und Bücherstände der Landsmannschaft standen zur Verfügung. Den Besuch der sehenswerten Ausstellung über die „kulturelle Vielfalt“ legte Michael Grossmann den Werlern sehr ans Herz.

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Wanderausstellung im Werler Rathaus Am Dienstag, dem 5. März findet um 19.00 Uhr ein Abend der Begegnung mit Kulturprogramm und anschließender Eröffnung der Ausstellung über die Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland statt.

Russlanddeutsche im Oktober 1988 in auf dem Roten Platz in Moskau nach Verhandlungen mit der Regierung über die Wiederherstellung der Deutschen Wolgarepublik

Die Ausstellungseröffnung und das Begleitprogramm werden unterstützt von der Stadt Werl und dem Kultur- und Geschichtsverein der Deutschen aus Russland "KulturA-Z" e.V., Kreis Soest. Die Wanderausstellung „Volk auf dem Weg. Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“, unterstützt vom Bundesministerium des Innern, hat zum Ziel, aufzuklären und zum gegenseitigen Verständnis beizutragen. Diesem Zweck dienen sieben identische Exemplare der Wanderausstellung mit jeweils 25 Tafeln (Stellwänden). Karten und DVD-Filme werden zur 6


Veranschaulichung unterstützend eingesetzt. Das Ziel der Wanderausstellung ist, die Öffentlichkeit über die Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland aufzuklären und somit bestehende Vorurteile gegen diese Volksgruppe abzubauen. Dazu werden geschichtliche Hintergründe beleuchtet, warum die Deutschen nach Russland ausgewandert sind und warum sie 250 Jahre später wieder nach Deutschland zurückkehren.

Für Schulklassen werden Führungen durch die Ausstellung angeboten Die Wanderausstellung versucht in erster Linie junge Menschen aufzuklären. Deshalb werden in den Schulen 2-3 Projekttage zum Thema „Migration und Integration“ durchgeführt. Das Faltblatt „Migration und Integration als Schulunterrichtsprojekt“ dient als Grundlage der Projektdurchführung. Hier sind die wichtigsten Informationen über die aktuelle Situation der Russlanddeutschen und anderer Zuwandergruppen in kurzer Form zusammengefasst. http://www.werl.de/aktuell/news/archiv/2013/117010100000011251.php 7


63594 Hasselroth / Main-Kinzig-Kreis/ Hessen Hessische Fördereinrichtung für junge Zugewanderte 12.März 2013 Regierungspräsidium Darmstadt URL: http://www.rp-darmstadt.hessen.de/ Diesen Artikel finden Sie unter: Startseite_neu 18.03.2013 - Pressemitteilung

Migration und Integration in Deutschland als Schulunterrichtsprojekt für junge Zugewanderte

Die Schülerinnen und Schüler der Hessischen Fördereinrichtung für junge Zugewanderte des Regierungspräsidiums Darmstadt in Hasselroth konnten kürzlich zu ihrem Unterricht Herrn Jakob Fischer begrüßen, der mit ihnen über Fragen der Migration und Integration diskutierte. Die Schülerinnen und Schüler des Hessischen Sonderlehrgangs Hochschulreife und Schüler des EIBE-Programms zur Erlangung des Hochschulabschlusses wurden vom Projektleiter durch die Wanderausstellung über die Geschichte und Integration der Deutschen aus Russland geführt. Das Integrationsprojekt wird vom Bundesministerium des Innern über den Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Christoph Bergner (MdB und Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten gefördert. Unterstützt wird das Projekt auch vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Projektleiter Jakob Fischer hat durch seine Ausführungen und eigenen Migrationshintergrund die besondere Bedeutung eigener Integrationsbemühungen näher gebracht. Sein Vortrag war durch den Einsatz von informativen Powerpoint-Präsentationen und Kurzfilmen für die Schülerinnen und Schüler sehr spannend konzipiert. Unter großer Begeisterung der Teilnehmenden sagte der RPEinrichtungsleiter Robert Brendel Projektleiter Jakob Fischer zum Abschied auch weiterhin eine Zusammenarbeit und weitere Einladungen in die Einrichtung zu. Bildhinweis: Projektleiter Jakob Fischer und Schüler/innen Pressestelle: Regierungspräsidium Darmstadt Telefon: 06151 12 5412, Fax: 06151 12 6313 E-Mail: pressestelle@rpda.hessen.de © 2013 Regierungspräsidium Darmstadt . Luisenplatz 2 . 64283 Darmstadt 8


Junge Zugewanderte aus verschiedenen L채ndern am 12.03.13 in Hasselroth / Hessen als Teilnehmer des Schulunterrichtsprojektes Migration und Integration im Rahmen der Wanderausstellung 체ber Deutsche aus Russland mit Projektleiter Jakob Fischer

Schulleiter Robert Brendel und Projektleiter am 12.03.13 in Hasselroth / Hessen

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17087 Altentreptow / Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Mecklenburg –Vorpommern Kooperative Gesamtschule (KGS) mit Gymnasialer Oberstufe 19.03.13 – 21.03.13

Vorurteile schwinden durch Wissen

Jakob Fischer erklärt den Jugendlichen in der KGS Altentreptow unter anderem die Situation von Spätaussiedlern.

Anhand der Ausstellungswände der Wanderausstellung „Volk auf dem Weg. Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“ zeigt er, unter welchen Repressionen die Russlanddeutschen zu leben hatten. Migration und Integration – beides keine Besonderheit in der heutigen Bundesrepublik. Doch wie geht es dabei eigentlich den betroffenen Personen? Jakob Fischer weiß vieles darüber aus eigenen Erfahrungen zu berichten. Altentreptow. Jakob Fischer ist wie ein dickes Lexikon, weiß er doch (fast) alles über die Themen Integration und Migration. Zudem kann er die Fakten mit persönlichen Erfahrungen bereichern. Als Spätaussiedler stammt Fischer aus dem Gebiet des heutigen Kasachstans. 10


Nach dem Zerfall der Sowjetunion kam seine Familie nach Deutschland. Daher schafft er es mit seinen eigenen Erfahrungen die schwere historische Kost des Themas Russlanddeutsche von einer menschlichen Seite anzugehen. Das merken auch die Schüler der KGS Altentreptow, die an dem dreitägigen Projekt „Migration und Integration in Deutschland“ teilnehmen durften. Sie sind fasziniert von der unbekannten Welt, in die sie eintauchen.

Eine Folie aus der Power-Point-Präsentation von Projektleiter Jakob Fischer im Rahmen der Wanderausstellung über Deutsche aus Russland

Fischer erzählt von seinem Großvater, der unter Stalins Herrschaft im Gulag umgekommen ist. Von seinen Brüdern und Schwestern, die auch nach Deutschland gekommen sind, um ihren Kindern und Enkeln ein besseres Leben zu ermöglichen. Früher war Fischer Lehrer, heute ist er zusammen mit Josef Schleicher Leiter des Schulprojekts, das auch vom Bundesinnenministerium sowie dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziert wird. In diesem Rahmen besuchte er die Kooperative Gesamtschule Altentreptow – eine von 200 Schulen in diesem Jahr. „Je nachdem, welchen Wissensstand die 11


Schüler haben, passe ich den Inhalt an“, erklärt der Experte. In Altentreptow aber seien die Kinder sehr gut vorbereitet, hätten auch gewusst, dass einige ostpreußische Vorfahren haben. „Wir sind stolz und froh, dass wir Fischer da haben“, zeigt sich Schulleiter DirkMichael Brüllke begeistert vom Projekt. Auch wenn es in der Region nicht so viele Russlanddeutsche gebe, das Projekt behandle das Thema Migration auch allgemein und da sollte jeder Bescheid wissen. „Ich habe zu den Schülern gesagt, dass sie vielleicht jetzt keine Berührungspunkte haben. Aber sie bleiben nicht ewig hier und gehen nach Berlin oder Hamburg und dort treffen sie auf Migranten“, ergänzt Fischer. Viele Menschen hätten Vorurteile, sagt er: „Doch die sind weg, wenn man Bescheid weiß. Das habe ich immer wieder erlebt. Ein Grund, warum es dieses Projekt gibt.“ „Heute“, sagt er, „bin ich ein glücklicher Mensch. Ich darf ähnlich wie ein Lehrer arbeiten, durch Deutschland reisen und weitergeben, was ich selbst gelernt und erlebt habe.“ Deutschland sei quasi wie eine heile Welt, alles funktioniert, für die Themen Migration und Integration gibt es eine Sensibilität. „Sprecht mit euren Eltern und Großeltern, solange es sie gibt. Ihr habt damals

nicht gelebt, sie schon und persönliche Erinnerungen sind so wichtig“, ruft er die Jugendlichen auf. Unser Info: Das Projekt in Altentreptow wurde in Zusammenarbeit mit Ingrid Laatz, der Leiterin des Jugendmigrationsdienstes (JMD) beim Christlichen Jugenddorf (CJD) Waren vorbereitet und durchgeführt.

Kontakt zur Autorin a.rau@nordkurier.de [KT_CREDIT] FOTO und TEXT: A. Rau

Neubrandenburg · 28.03.2013 Von unserem Redaktionsmitglied Anja Rau

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24768 Rendsburg / Schleswig-Holstein Kreisverwaltung Rendsburg-Eckernförde 26.03.13 – 25.04.13

Die Integration ist das wichtigste Ziel Wanderausstellung im Kreishaus Rendsburg zu sehen: "Volk auf dem Weg. Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“

Auf dem Bild: Kreispräsident Lutz Clefsen, Initiatorin der Ausstellung Olga Ebauer und Projektleiter Jakob Fischer bei der Eröffnung der Ausstellung am 26.03.13 in Rendsburg

"Volk auf dem Weg. Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland" heißt die Wanderausstellung, die bis zum 26. April im Kreishaus in Rendsburg, Schleswig-Holstein, zu sehen ist. Durch Information sollen Vorurteile abgebaut und gegenseitiges Verständnis gefördert werden. In der Auftaktveranstaltung im großen Sitzungssaal des Kreishauses zeigte sich der Kreispräsident Lutz Clefsen erfreut über die große Besucherzahl und das musikalische Programm. 13


Sowohl russische Lieder wie "Gib mir die Balalaika" als auch das plattdeutsche "Dat du min Leevsten büst" sang der Chor "Träume" aus Heide. Als "gelebte Integration" bezeichnete der Projektleiter Jakob Fischer die Darbietungen der Sängerinnen und Sänger, die aus der Ex-UdSSR stammen und seit Jahren in Schleswig-Holstein leben.

Kreispräsident Lutz Clefsen und Projektleiter Jakob Fischer bei der Ausstellungseröffnung am 26.03.13 im Kreishaus Rendsburg

Ihre Vorfahren gehörten zu den Bauern und Handwerkern, die vor 250 Jahren dem Aufruf der Zarin Katharina II. folgten und nach Russland auswanderten. Viele von ihnen waren zuvor als Kolonisten aus Süddeutschland in den Norden gekommen, wo ihnen der dänische König Friedrich V. Land und Arbeit versprochen hatte. Enttäuscht über die schlechten Lebensbedingungen zog ein Teil der Siedler weiter nach Russland. "Sie bewahrten ihre deutschen Traditionen auch in der neuen Heimat", sagte Clefsen. "Aber die Kriege haben alles zerstört." Nach den Moskauer Verträgen von 1970 begann eine Aussiedlungswelle aus Russland nach Deutschland, die bis heute anhält. 14


Integration und Eingliederung sind die Herausforderungen, denen sich die Ausstellung widmet. Dass die Ausstellung überhaupt nach Rendsburg kam, ist der Hartnäckigkeit von Olga Ebauer zu verdanken. Die frühere Mathematiklehrerin stammt aus dem deutschen Dorf Podsosnowo in der Altairegion, wuchs in Kasachstan auf, von wo sie auch nach Deutschland kam. Hier machte sie eine Ausbildung zur Erzieherin und leitet seit 13 Jahren den multikulturellen Jugendtreff des Diakonischen Werkes Rendsburg-Eckernförde. „Ich habe solange gedrängt, bis der Kreis und die Ausstellungsorganisatoren zusagten.

Olga Ebauer, Vorsitzende der Ortsgruppe der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Rendsburg, bei der Eröffnung der Ausstellung am 26.03.13 im Kreishaus Rendsburg

" Integration sei das wichtigste Ziel ihrer Arbeit, betonte Ebauer. Aber es sei auch wichtig, dass die Kinder der Deutschen aus Russland beide Sprachen beherrschten. Es kämen immer mehr "gemischte Familien", in denen ein Elternteil nur russisch spräche. Es war auch kein Zufall, dass das Kulturprogramm der Ausstellungseröffnung auch durch einige Beiträge der Gesangsgruppe der Jüdischen Gemeinde bereichert wurde. In Rendsburg sind im Rahmen der Ausstellung verschiedene Projekte mit Schulklassen geplant. http://www.shz.de/nachrichten/lokales/landeszeitung/artikeldetails/artikel/dieintegration-ist-das-wichtigste-ziel.html, 27.03.2013 15


Willkommen in der alten Heimat - Deutsche aus Russland wollen ihre Geschichte präsentieren Mit einem Abend der Begegnung beginnt am Dienstag, 26. März 2013, um 18.00 Uhr im Kreishaus Rendsburg eine Ausstellung über die Geschichte und Integration der Deutschen aus Russland. Genau vor 250 Jahren lud die russische Zarin Katharina die II Ausländer in ihr Reich ein. Sie bat den Kolonisten bessere Voraussetzungen für den Neubeginn an, als das vor einigen Jahren der dänische König Friedrich der V tat. Und so gingen einige Tausend süddeutsche Bauern und Handwerker, die erst kurz in Schleswig eine neue Heimat fanden, über Lübeck nach Russland. In den letzten 20 Jahren kehrten viele nach Schleswig-Holstein als Russlanddeutsche zurück. Viele fanden in der alten eine neue Heimat in Rendsburg.

Die Wanderausstellung „Volk auf dem Weg. Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“, unterstützt vom Bundesministerium des Innern hat zum Ziel, aufzuklären und zum gegenseitigen Verständnis beizutragen. Diesem Zweck dienen sieben identische Exemplare der Wanderausstellung mit jeweils 25 Tafeln. Karten und DVD-Filme werden zur Veranschaulichung unterstützend eingesetzt. Das Ziel der Wanderausstellung ist, die Öffentlichkeit über die Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland aufzuklären und somit bestehende Vorurteile gegen diese Volksgruppe im Besonderen und Zuwanderer aus anderen Ländern im Allgemeinen abzubauen. Dazu werden geschichtliche Hintergründe beleuchtet, warum die Deutschen nach Russland ausgewandert sind und warum sie 250 Jahre später wieder nach Deutschland zurückkehren. Die Wanderausstellung versucht in erster Linie junge Menschen aufzuklären. Deshalb werden in den Schulen 2-3 Projekttage zum Thema „Migration und Integration“ durchgeführt. Das Faltblatt „Migration und Integration als Schulunterrichtsprojekt“ dient als Grundlage der Projektdurchführung. Hier sind die wichtigsten Informationen über die aktuelle Situation der Russlanddeutschen und anderer Zuwandergruppen in kurzer Form zusammengefasst. Die Ausstellung ist vom 26.03.2013 bis zum 26.04.2013 während der Öffnungszeiten des Kreishauses zu sehen. http://www.kreis-rendsburgeckernfoerde.de/aktuelles_aktlink_index_292_37314_1_eintrag.html

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3 presse märz 2013 wanderausstellung lmdr, fischer schleicher