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Recht I Fair Play

International

Innovation I Umwelt

Aus- und Weiterbildung

Starthilfe und Unternehmensfรถrderung

Standortpolitik

2011 Jahresbericht


Impressum Herausgeber: Industrie- und Handelskammer Südthüringen Hauptstraße 33, 98529 Suhl-Mäbendorf Tel.: 03681 362-0 Fax: 03681 362-100 E-Mail: info@suhl.ihk.de Internet: www.suhl.ihk.de Herausgabedatum: 17.08.2012 Verantwortlich: Dr. Ralf Pieterwas Redaktion: Annika Levin Layout, Gestaltung und Satz: Nicht Nur Werbung, 98693 Ilmenau E-Mail: info@nichtnur.de Internet: www.nichtnur.de Druck: Bauer & Malsch Druck + Werbung GmbH www.druck-werbung.de Bildnachweis: S. 5 Michael Reichel / arifoto.de; S. 7 © Franjo #38862043 / de.fotolia.com S. 13 © LE image #38419555 / de.fotolia.com; S. 17 Michael Reichel / arifoto.de, Sebastian Reuter / sebastian-reuter.de / Stadtverwaltung Steinbach Hallenberg S. 18 Sebastian Reuter /sebastian-reuter.de; S. 19 Michael Reichel /arifoto.de S. 20 Michael Reichel / arifoto.de; S. 23 © R_R #18922039 / de.fotolia.com S. 27 © WavebreakMediaMicro #18902864 / de.fotolia.com; S. 33 © Elenathewise #26360155 / de.fotolia.com; S. 34 Ingo Herzog (Bild oben TU Ilmenau) S. 35 Andreas Hultsch / STIFT; S. 39 © jd-photodesign #19871291 / de.fotolia.com S. 40 Katja Stolle / Eruopa Service Büro Süthüringen; S. 41 Andreas Hultsch / STIFT S. 43 © froxx #18563387 / de.fotolia.com; S. 46 Katja Stolle / Europa Service Büro Südthüringen; S. 47 © fotogestoeber #41946745 / de.fotolia.com; S. 51 © picsfive #16854989 / de.fotolia.com; S. 52 Michael Reichel / arifoto.de; S. 53 Michael Reichel / arifoto.de ; S. 58 Sparkasse Arnstadt Ilmenau (Bild unten Roadshow) S. 65 © pressmaster #38806551 / de.fotolia.com; S. 81 IHK Erfurt (5. Thüringer Außenwirtschaftstag)

© 2012 Industrie- und Handelskammer Südthüringen


Inhalt 1 Editorial

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4 Standortpolitik

12

6 Starthilfe und Unternehmensförderung

22

7 Aus- und Weiterbildung

26

8 Innovation I Umwelt

32

9 International

38

10 Recht I Fair Play

42

Leitbild 2 Wirtschaftsentwicklung 2011 3 Jahresthema 2011 5 Regionalmarketing Thüringer Wald

3 6 10 16

11 Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste 12 Öffentlichkeitsarbeit I Marketing 13 Niederlassung Arnstadt 14 Niederlassung Sonneberg

46 50 56 60

15 Ehrenamt Vollversammlung Ausschüsse

64 68 72

Finanzen Jahresrückblick 2011 Organigramm

76 80 84


Interessenvertreter Berater Vermittler Sprachrohr Wegweiser www.suhl.ihk.de


Leitbild der IHK S端dth端ringen


ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Editorial „Damit die Wirtschaft in Südthüringen auch in Zukunft weiter wachsen kann, müssen optimale Rahmenbedingungen am Standort herrschen. Als Interessenvertreter von über 27 000 Unternehmen bringen wir uns aktiv in die Wirtschaftspolitik Südthüringens und Thüringens ein.“

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


Die Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2011 hat deutlich gezeigt – Südthüringen ist ein starker Industriestandort. Insgesamt entfallen 28 Prozent der Bruttowertschöpfung im IHKBezirk auf die Industrie. Damit leistete die Südthüringer Wirtschaft einen wesentlichen Beitrag zur Ausnahmeentwicklung der Thüringer Wirtschaft mit einem BIP-Wachstum von 3,4 Prozent. Darauf, dass das Zentrum des Thüringer Waldes ein prosperierender Wirtschaftsstandort mit zahlreichen Chancen und Perspektiven ist, haben wir mit dem FIRMENLAUF und der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE hingewiesen und damit das Image als Industrie- und Wirtschaftsstandort weiter gestärkt. Die positive Entwicklung der Südthüringischen Wirtschaft führte uns 2011 jedoch auch die Probleme im Kammerbezirk vor Augen. Der wachsende Bedarf an Fachkräften kann kaum noch gedeckt werden. Insbesondere in Südthüringen erleben wir derzeit die einsetzenden Folgen des demografischen Wandels in einer ungekannten Dimension. Die Zahl der Schulabgänger erreichte im vergangenen Jahr ihren Tiefpunkt. Unter dem Motto „Gemeinsam für Fachkräfte – bilden, beschäftigen und integrieren“ machte es sich die IHK-Organisation deshalb im vergangenen Jahr zur Aufgabe, dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Die IHK Südthüringen unterstützte die Südthüringer Unternehmen mit dem AZUBI-SPEED-DATING und den BERUFSINFORMATIONSMESSEN bei der Akquise von Auszubildenden. Um den Jugendlichen in der Region zu zeigen, dass es sich lohnt, im Thüringer Wald zu bleiben, startete 2011 die Jugendkampagne t-wood.de mit dem ersten t-wood FESTIVAL. Damit die Wirtschaft in Südthüringen auch in Zukunft weiter wachsen kann, müssen optimale Rahmenbedingungen am Standort herrschen. Als Interessenvertreter von über 27 000 Unternehmen bringen wir uns aktiv in die Wirtschaftspolitik Südthüringens und Thüringens ein.

So wirkten wir im Jahr 2011 unter anderem aktiv an der Neugestaltung der Thüringer Förderlandschaft mit und setzten uns dafür ein, dass insbesondere die Interessen der kleinen und mittelständischen Betriebe weiterhin berücksichtigt werden. Auch die eigene Organisation haben wir 2011 weiterentwickelt. Das Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008 ist Teil unserer Arbeitskultur geworden und unterstützt alle Mitarbeiter darin, den von der IHK Südthüringen angestrebten kontinuierlichen Verbesserungsprozess voran zu treiben. Besonders wichtig ist uns dabei die Meinung der Unternehmen, damit wir unseren Service noch mehr an ihre Bedürfnisse anpassen können. Deshalb führten wir 2011 eine kontinuierliche Befragung zur Kundenzufriedenheit ein, die regelmäßig ausgewertet wird. Das konsequente Bemühen um effiziente Strukturen zahlte sich zum Jahresende aus. Die Vollversammlung der IHK Südthüringen konnte im November 2011, dank der guten Wirtschaftslage und der hohen Kostendisziplin im Haus, eine Beitragsrückerstattung für die gewinnabhängige Umlage in Höhe von 12 Prozent beschließen. Für die gute und konstruktive Zusammenarbeit im vergangenen Jahr möchten wir uns nicht nur bei unseren hauptamtlichen Mitarbeitern, sondern vor allem bei den Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich in Präsidium, Vollversammlung und Ausschüssen der IHK Südthüringen ehrenamtlich engagieren, bedanken.

Dr. Ralf Pieterwas Hauptgeschäftsführer

Dr.-Ing. Peter Traut Präsident

Jahresbericht 2011 I IHK Südthüringen

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Wirtschaftsentwicklung 2011 Südthüringer Wirtschaft boomt trotz Finanzkrise! Mit 3,4 Prozent erreichte Thüringen das stärkste BIP-Wachstum in den neuen Bundesländern. Die Südthüringer Industrie trug wesentlich zu dieser Entwicklung bei.

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


Jahresbericht 2011 I IHK S端dth端ringen

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Das Jahr 2011 war ein gutes Jahr für die deutsche Wirtschaft, trotz der europäischen Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Unternehmen in Deutschland ließen sich von der Schuldenkrise nicht verunsichern und so fand der Boom des Jahres 2010 seine Fortsetzung mit einem Wachstum von 3 Prozent. Die Konjunktur der Boom-Jahre 2010 / 2011 verlief nach dem typisch deutschen Muster. Die ersten Wachstumsimpulse kamen bereits in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 aus dem Export, was die Investitionsbereitschaft der Unternehmen anregte. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit stärkte dann die Nachfrage der Verbraucher. Ein Blick auf die einzelnen Komponenten des Bruttoinlandsproduktes zeigt: Der private Sektor leistete den größten Beitrag zum Wirtschaftswachstum des vergangenen Jahres. 37 Prozent der Wachstumsbeiträge stammen aus privaten Investitionen, 30 Prozent aus dem privaten Verbrauch, 27 Prozent aus dem Außenbeitrag (Export minus Import) und nur 6 Prozent aus den Konsumausgaben des Staates. In den neuen Bundesländern erholte sich die Wirtschaft etwas weniger stürmisch als im gesamtdeutschen Kontext. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs um 2,6 Prozent. Das im Vergleich zu den alten Bundesländern geringere Wachstum hat vor allem strukturelle Gründe: Die Industrie ist stark auf die Produktion von Vorleistungsgütern ausgerichtet, für die kleinteilige Industrie ergeben sich größenbedingte Kostennachteile. Daneben dämpft die starke Abhängigkeit von staatlichen Transfers das Wachstum: Sinkt in den neuen Bundesländern die Arbeitslosigkeit und steigen die Einkommen, dann sinkt zwar die Abhängigkeit von staatlichen Unterstützungszahlungen, doch der private Verbrauch ändert sich weniger stark als in Westdeutschland. Eine Ausnahmeentwicklung konnte in Thüringen verzeichnet werden. Mit einer Rate von 3,4 Prozent konnte hier das stärkste BIP-Wachstum in den neuen Bundesländern erreicht werden. Ursächlich hierfür war die Bedeutung der Industrie, deren Anteil an der

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

Bruttowertschöpfung in Thüringen bei 23 Prozent lag, während der ostdeutsche Durchschnitt lediglich 17 Prozent erreichte. Vor allem Südthüringen war eine Stütze der positiven Entwicklung der Thüringer Wirtschaft: Im IHK-Bezirk Südthüringen entstanden 28 Prozent der Bruttowertschöpfung in der Industrie. Der Umsatz in den Südthüringer Industriebetrieben mit mehr als 50 Beschäftigten wuchs im Jahr 2011 um 16 Prozent. Auch der Export legte in Südthüringen zu. Mit 18 Prozent liegt die Wachstumsrate im IHK-Bezirk um 6 Prozent höher als die gesamtthüringische und auch deutlich über dem gesamtdeutschen Durchschnitt von 11 Prozent. Hat die Industrie eine besonders große Bedeutung in Südthüringen, ist die Rolle des Exports immer noch gering: Die Exportquote im IHK-Bezirk lag 2011 gerade einmal bei 28 Prozent, in Thüringen bei 31 Prozent und in Deutschland bei 46 Prozent. Fazit: Die Zahlen zeigen, dass die Südthüringer Wirtschaft sich so hervorragend entwickeln konnte, weil die Lieferanten im IHK-Bezirk durch Vorleistungen eine hervorragende Wettbewerbsposition auf dem Zulieferermarkt erreicht haben und dadurch überdurchschnittlich vom Wachstum der westdeutschen Wirtschaft profitieren konnten. Angesichts der guten Gesamtentwicklung 2011 verwundert es nicht, dass die Stimmung der Südthüringer Industriebetriebe gut ist. Zu Jahresbeginn schätzen 91 Prozent der Unternehmer ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend ein. Im Herbst 2011 waren es bereits 95 Prozent. Im vierten Quartal 2011 verschlechterte sich die Konjunkturentwicklung leicht, das bremste auch den Optimismus der Südthüringer Unternehmen. Die verbesserte Situation der Südthüringer Industrie ging mit einem erheblichen Beschäftigungsaufbau einher. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote im IHK-Bezirk sank gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozentpunkte auf 7 Prozent. Sie lag damit deutlich unter dem Wert für Thüringen, der 8,8 Prozent betrug, und der Arbeitslosenquote in den neuen


Bundesländern von 11,2 Prozent. Eine Angleichung an die alten Bundesländer mit einer Quote von 6 Prozent konnte aber auch 2011 nicht erreicht werden. Die gute Wirtschaftslage in der Industrie, verbunden mit dem hohen gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungsstand, wirkte sich auch positiv auf die Gewinne der anderen Branchen aus. Ende des Jahres 2011 erwirtschafteten jeweils 94 Prozent der Unternehmen des Baugewerbes und des Großhandels, 87 Prozent der Dienstleister, 84 Prozent der Einzelhändler sowie jeweils 69 Prozent der Unternehmen des Gast- und Verkehrsgewerbes einen Gewinn oder erreichten zumindest die Deckung ihrer Kosten.

Der Konjunkturklimaindikator erreichte im Frühsommer 2011 mit 119,9 Punkten seinen Höhepunkt. Dies war nach 120,7 Punkten im Frühsommer 2007 der zweithöchste Wert, der bislang im IHK-Bezirk Südthüringen gemessen wurde. Die Wirtschaft in Südthüringen blickt auf ein exzellentes Jahr 2011. Zu Beginn des Jahres 2012 zeigt sich die Geschäftslage branchenübergreifend gut. Der Ausblick für das Jahr 2012 ist positiv: Es wird weiterhin aufwärts gehen, jedoch mit geringerem Tempo.

Konjunkturklimaindikator, IHK Südthüringen 117,8 120

100

105,4

23,2

44,0

13,7 Lage

60,9 41,5

16,7

13,2

Erwartungen

Lage

Jahresbeginn 2011

III/11

11,6 45,3

60,1 42,3

III/10

III/09

III/08

III/07

III/06

III/05

III/04

III/03

III/02

60

III/01

80

positiv (%) 27,5 Erwartungen

neutral (%) negativ (%)

Jahresbeginn 2012

Jahresbericht 2011 I IHK Südthüringen

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Jahresthema 2011

Der demografische Wandel in Deutschland zeigt immer deutlicher seine Auswirkungen!

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37 Prozent der Unternehmen im Kammerbezirk bewerten den Mangel an Fachkräften als Risiko.

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


DIHK-Präsident Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann machte zu Beginn des Jahres 2011 klar, dass Deutschland seine gute Position in der Weltwirtschaft nur halten könne, „wenn unser Land seine Stärken ausbaut und seine Schwächen verringert. Um unsere Zukunftschancen zu nutzen, brauchen wir vor allem gut qualifizierte Fach- und Führungskräfte“. Angesichts dieser Herausforderung stellte die IHK-Organisation ihre Aktivitäten im Jahr 2011 unter das Motto „Gemeinsam für Fachkräfte – bilden, beschäftigen, integrieren“. Der Fachkräfteengpass ist in Südthüringen angekommen, das zeigte die Konjunkturumfrage im Herbst 2011 deutlich. Während im Herbst 2010 lediglich 16 Prozent der Unternehmen den zunehmenden Mangel an Fachkräften als Risiko bewerteten, waren es ein Jahr später 37 Prozent. Am meisten betroffen sind die Industrie, das Gastgewerbe und das Baugewerbe. Um dem Engpass zu begegnen, setzen die Unternehmer in erster Linie auf mehr Ausbildung (45 Prozent). Aber auch mehr Weiterbildung (32 Prozent) der Arbeitnehmer, die Einstellung bzw. längere Beschäftigung älterer Arbeitnehmer (26 Prozent)

und die Steigerung der Attraktivität des Unternehmens (25 Prozent) sind aus Sicht der Unternehmer denkbare Alternativen. Aus demografischen Gründen war es im Jahr 2011 nicht mehr möglich, alle von der Südthüringer Wirtschaft bereitgestellten Ausbildungsplätze zu besetzen, denn die Zahl der Schulabgänger erreichte im Jahr 2011 mit etwas über 2 400 Absolventen die Talsohle. In den Folgejahren werden sich die Schulabgängerzahlen wieder leicht erhöhen, dennoch stehen dem Ausbildungsmarkt im Vergleich zum Jahr 2000 lediglich noch ca. ein Drittel der Jugendlichen zur Verfügung. Die IHK Südthüringen unterstützt die Unternehmen im Kammerbezirk aktiv bei der Gewinnung von Fachkräften mit Veranstaltungen wie dem Azubi-SpeedDating und der Jugendkampagne t-wood.de. Durch den Beschluss des Gesetzes zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse ist es ab 2012 nunmehr einfacher, Fachkräfte aus dem Ausland und Migranten auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Natürlich werden die Aktivitäten auch in den kommenden Jahren fortgesetzt und intensiviert, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen.

Schulabgänger nach Kreisen

2000 LK SM-MGN 2151 780 Stadt Suhl 982 LK SON 1203 LK HBN Ilmkreis 1829

2001 2053 678 989 1227 1767

2002 1983 649 901 1104 1498

2003 1989 597 870 1088 1662

2004 1879 576 808 1037 1521

2005 1725 412 781 950 1564

2006 1696 392 753 898 1412

2007 1451 459 635 741 1268

2008 1159 274 534 622 957

2009 1057 284 481 555 929

2010 770 221 362 501 728

2011 807 169 348 464 639

2012 843 196 379 498 685

2013 885 205 400 527 715

2014 917 213 416 547 744

2015 943 219 427 559 768

Jahresbericht 2011 I IHK Südthüringen

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Standortpolitik

Interessenvertretung für Südthüringen! Nur optimale Rahmenbedingungen gestatten eine gute Wirtschaftsentwicklung. Die IHK Südthüringen setzt sich in Politik und Verwaltung für den Erfolg und die Forderungen der regionalen Wirtschaft ein. ê    Einflussnahme auf die Gestaltung der Rahmenbedingungen zur optimalen Entwicklung der Thüringer Wirtschaft ê Thüringer Allianz für Familie und Beruf ê Federführerschaft im Bereich Arbeitsmarktpolitik

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

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Jahresbericht 2011 I IHK S端dth端ringen 13


ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Einflussnahme auf die Gestaltung der Rahmenbedingungen zur optimalen Entwicklung der Thüringer Wirtschaft Es ist die Überzeugung der IHK Südthüringen, dass Innovationen die Grundlage für die Sicherung des Wirtschaftsstandortes, der Schlüssel zur Erhöhung der Wertschöpfung und damit der Unternehmenserträge sind. Deshalb haben wir uns intensiv an der Debatte um den Trendatlas Thüringen 2020 beteiligt. In diversen Stellungnahmen und Gesprächsrunden verdeutlichten wir unseren Standpunkt und setzten uns dafür ein, dass in den Strategiepapieren der Landesregierung und in der Ausgestaltung von Förderinstrumenten die Bedeutung von Innovationen ohne sektorale und regionale Einschränkungen berücksichtigt wird. Zielerfüllung 0%

80 % 100 %

Thüringer Allianz für Familie und Beruf Die Region Thüringer Wald kann sich wirtschaftlich erfolgreich nur entwickeln, wenn ausreichend qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen. Demografischer Wandel und Strukturveränderungen in der Arbeitswelt führen aber zunehmend zu Engpässen in der Personalgewinnung. Damit die wirtschaftlichen Anforderungen mit den familiären Belangen der Arbeitnehmer in Einklang gebracht werden können, brachte sich die IHK Südthüringen aktiv in die Erarbeitung einer Thüringer Allianz für Familie und Beruf ein. Im Juni 2011 wurden verschiedene Handlungsfelder, wie zum Beispiel der bessere Informationsaustausch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zwischen den Unternehmen und die Entwicklung flexibler, familiengerechter Arbeitsorganisationsformen, definiert. Ziel der Thüringer Allianz ist es, Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen der Thüringer Wirtschaft zu etablieren und entsprechende Marktimpulse zu setzen. Zielerfüllung 0%

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

100 % 100 %

Federführerschaft im Bereich Arbeitsmarktpolitik Aktiv bringen wir uns in die Arbeit der Beiräte der regionalen Jobcenter und des Regionalbeirates Südwestthüringen ein und vertreten die Landesarbeitsgemeinschaft der Thüringer IHKs im Landesbeirat für Arbeitsmarktpolitik. Auf regionaler Ebene trägt unsere Mitwirkung wesentlich zur Konsensfindung bei, unterstützt die Erfassung der individuellen Bedarfe vor Ort und birgt eine hohe Transparenz für alle Beteiligten sowohl nach innen als auch nach außen. Gegen die Einsparungen beim Gründungszuschuss haben wir uns eindeutig positioniert. Im Hinblick auf Arbeitsgelegenheiten und die neu geschaffene Bürgerarbeit haben wir deutlich gemacht, dass diese arbeitsmarktpolitischen Instrumente von den Kommunen nicht zur Kostensenkung zu Lasten von Aufträgen an die gewerbliche Wirtschaft eingesetzt werden dürfen. Gegen die Einrichtung einer Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung haben wir uns im Rahmen einer Stellungnahme ausgesprochen, weil aus unserer Sicht ein ausreichend dichtes Netz arbeitsmarktpolitischer Initiativen existiert. Zielerfüllung

100 % 100 %

0%

Tourismus-Monitoring Nur wer den Markt kennt, kann ihn wirkungsvoll bearbeiten. Damit sich die touristischen Unternehmen der Tourismusdestination Thüringer Wald frühzeitig auf Trends und Veränderungen der relevanten Parameter einstellen und ihre Aktivitäten entsprechend ausrichten können, setzten wir uns zum Ziel einen Tourismus-Monitor zu erstellen. Er sollte u. a. Angaben zur Entwicklung der Gäste- und Übernachtungszahlen, zur Aufenthaltsdauer sowie Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung enthalten. Leider konnten wir dieses Projekt im Jahr 2011 nicht umsetzen. keine Ergebnisse

Zielerfüllung 0%

100 %


Verkehrsverbund Thüringen

Anknüpfung für die Arbeit 2012

Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel innerhalb Thüringens ist insbesondere bis dato für Südthüringer Kunden wenig komfortabel, weil es an einem entsprechenden Verbund der lokalen und regionalen Busse und Bahnen nach dem Beispiel des Verkehrsverbundes Mittelthüringen mangelt. Die Verkehrsausschusssitzung setzte sich explizit mit diesem Thema auseinander. Konkrete Umsetzungsimpulse gab es im Jahr 2011 leider nicht. Deshalb wird sich die IHK Südthüringen zukünftig verstärkt in den Prozess einbringen, mit dem Ziel der Einrichtung eines Verkehrsverbundes. Zielerfüllung 0%

30 %

Konjunkturumfragen: Konjunkturumfragen Tourismus:

100 %

3 2

1. Veröffentlichung von Standortanalyse und Zahlenspiegel 2. Themenverfolgung Energiepreise, kommunale Abgaben, Verfügbarkeit von Fachkräften 3. Aktive Mitgestaltung des Umbaus der Förderlandschaft 4. Forcierung der Projekte B87n, Schienenlückenschluss Südthüringen-Nordwestoberfranken, Breitbandausbau, Gefahrguttransporte Tunnelkette, Verkehrsverbund Südthüringen 5. Fachkräftesicherung, Innenstadtmarketing 6. Zwischenbilanz zur Arbeit der Thüringer Landesregierung 7. Verbesserung der Fachkräftesituation durch Gewinnung ausländischer Fachkräfte 8. Weiterentwicklung der wirtschaftspolitischen Positionen der IHK Südthüringen 9. Einwirkung auf Gesetzgebungsprozesse, insb. Bildungsfreistellungsgesetz 10. Unterstützung der Projekte des Regionalmarketings Thüringer Wald 11. Analyse zu den Folgen der Veränderung der Daseinsvorsorge und Rekommunalisierung von Dienstleistungen 12. Aufbau eines eigenen Formats forum T–Tourismus im Thüringer Wald, Beteiligung am Tourismustag Thüringen 13. Ehrenamtsbetreuung – Intensivierung der Ausschussarbeit

„Der Standort Südthüringen ist attraktiv.“ Kersten Mey Abteilungsleiter Standortpolitik / Unternehmensförderung E-Mail: mey@suhl.ihk.de Telefon: 03681 362-223

„Die wirtschaftliche Entwicklung im IHK-Bezirk ist im vergangenen Jahr sehr gut gewesen. Der Standort Südthüringen ist attraktiv – das zeigt die Bedeutung der Industriebetriebe in der Region und die Bereitschaft dieser, im kommenden Jahr weitere Investitionen zu tätigen, um ihre Position am Markt zu

sichern und auszubauen. Unser Ziel ist es, uns auch im kommenden Jahr aktiv in die Wirtschaftspolitik Thüringens einzubringen, um die Bedingungen für die Unternehmen am Standort Südthüringen so optimal wie möglich zu gestalten. Im Jahr 2011 wurden wir zunehmend mit der Problematik des Mangels an qualifizierten Fachkräften konfrontiert. Gerade am Standort Südthüringen erleben wir derzeit einen demografischen Wandel in einer ungekannten Dimension, die es nicht ermöglicht, auf Erfahrungen früherer Zeiten zurückzugreifen. Mit unkonventionellen Konzepten, insbesondere im Bereich der Gewinnung von Fachkräften, wollen wir uns dem einsetzenden Veränderungsprozess stellen.“

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Regionalmarketing Thüringer Wald Aktiv für die Region! Der Verein forum Thüringer Wald setzt sich seit 2009 dafür ein, dass die Unternehmen Südthüringens von einer starken Region profitieren können. Mit verschiedensten Impulsen soll das Image des Thüringer Waldes als prosperierender Wirtschaftsstandort gestärkt werden. ê    Jugendkampagne t-wood.de ê LANGE NACHT DER INDUSTRIE Thüringer Wald ê Firmenlauf Thüringer Wald ê Unternehmerfreundliche Verwaltung Thüringer Wald ê Aktiv für die Region

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

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Jahresbericht 2011 I IHK S端dth端ringen 17


ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Im Mittelpunkt der Regionalmarketing-Aktivitäten des Vereins forum Thüringer Wald im Jahr 2011 stand die Stärkung und Verbesserung des Images der Region Thüringer Wald als Wirtschaftsstandort. Die Region sollte als prosperierender Wirtschaftsraum und attraktiver Lebensraum präsentiert werden. Mit gezielten Aktionen sind wirkungsvolle Impulse für die Region gesetzt worden. Höhepunkte des Jahres waren DIE LANGE NACHT DER INDUSTRIE Thüringer Wald, der Firmenlauf Thüringer Wald und die Jugendkampagne t-wood.de. Jugendkampagne t-wood.de – Jugend im Thüringer Wald halten!

Die realen Möglichkeiten im Thüringer Wald werden von der Jugend unterschätzt – „Weggehen ist trendy!“. In Sorge um den fehlenden Nachwuchs in der Region wurde die Jugendkampagne t-wood.de im Jahr 2011 initiiert. Mit der Internetplattform www.t-wood.de wurde eine zentrale Kommunikationsplattform für die 14– 29 Jährigen im Thüringer Wald eingeführt. Die Internetcommunity startete als Eventhomepage für das t-wood FESTIVAL, das am 9. Juli 2011 eine tolle Premiere unter dem Motto „Liebe Deinen Wald“ feierte. Rund 3 000 Besucher kamen in die DKB

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

Ski-Arena in Oberhof. Nach dem Auftakt der Kampagne mit dem t-wood FESTIVAL entwickelte sich das Internetportal t-wood.de kontinuierlich weiter. Mit Informationen zu den Themen Partys, Freunde, Jobs etablierte sich t-wood.de zu DER Informationsplattform im Thüringer Wald. Über 1 200 Jugendliche haben sich seit Mai auf t-wood.de registriert – Tendenz steigend! Zielerfüllung 0%

100 % 100 %


LANGE NACHT DER INDUSTRIE Thüringer Wald – Prosperierender Wirtschaftsraum und attraktiver Lebensraum! Unter dem Motto „Industrie ist nicht alles, aber ohne Industrie ist vieles nichts!“ brachte die LANGE NACHT DER INDUSTRIE Thüringer Wald im Jahr 2011 die Menschen der Region mit den Industriebetrieben Südthüringens zusammen. Auf sieben Bustouren lernten rund 350 Schüler, Studenten und Arbeitnehmer am 22. Juni 2011 15 Industrieunternehmen bei spannenden Betriebsführungen kennen. Mit Präsentationen und Rundgängen präsentierten sich die Unternehmen als hochmoderne, leistungsfähige und interessante Arbeitgeber. DIE LANGE NACHT DER INDUSTRIE Thüringer Wald war ein voller Erfolg und soll sich nunmehr als jährliches Highlight in der Region etablieren. Ziel für das Jahr 2012 ist es, noch mehr Schüler und Studenten für das Event zu gewinnen. Zielerfüllung 0%

100 % 100 %

Firmenlauf Thüringer Wald – Förderung der Vernetzung und Kooperationsbereitschaft der regionalen Akteure! Am 17. August 2011 fiel zum zweiten Mal der Startschuss für das sportlichste Netzwerkevent im Thüringer Wald. Unter dem Motto „Die Wirtschaft im Thüringer Wald läuft“ absolvierten 1 070 Teilnehmer aus 111 Firmen die 4,5 km lange Crosslaufstrecke in der DKB Ski-Arena in Oberhof. Mit der neuen Sonderwertung „Schnellster Azubi“ wurde beim 2. Firmenlauf besonders auf das Thema Fachkräftesicherung aufmerksam gemacht. Bei der anschließenden Siegerehrung konnten nicht nur die großen und kleinen Erfolge gefeiert, sondern auch neue Kontakte geknüpft werden. Der Firmenlauf hat sich als Netzwerk-Event im Thüringer Wald etabliert und soll auch im nächsten Jahr die Wirtschaft im Thüringer Wald zusammenbringen. Zielerfüllung 0%

100 % 100 %

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Aktiv für die Region – Weitere Projekte Neben den drei Großevents im vergangenen Jahr, verfolgte der Verein forum Thüringer Wald noch zahlreiche weitere Regionalmarketing-Projekte. So fanden im Jahr 2011 zum sechsten Mal die „Energieferien im Thüringer Wald“ statt. Beim Sommerund beim Herbstcamp wurde den Schülern wieder ein buntes Programm und lehrreiche Projekte zum Thema „Erneuerbare Energien“ geboten. Diesjähriges Highlight für die Kids – der Bau eines energieeffizienten Hauses und die damit verbundene Eisblockwette während des Sommercamps und der Besuch der Firma Bosch Solar Energy im Rahmen des Herbstcamps.

Unternehmerfreundliche Verwaltung Thüringer Wald – Verbesserung der Standortfaktoren! Welche ganz konkreten Erwartungen haben die Unternehmen an eine unternehmerfreundliche Verwaltung? Diese Frage und die Abbildung der Ansprüche in einem überprüfbaren Kriterienkatalog stehen im Fokus des Projektes „Unternehmerfreundliche Verwaltung Thüringer Wald“. Seit 2009 kooperiert der Verein forum Thüringer Wald und die IHK Südthüringen mit dem TÜV Thüringen, um die Unternehmerfreundlichkeit der Verwaltungen in der Region mit einem Gütesiegel zu fördern und zu dokumentieren. Im Jahr 2011 stellten sich Steinbach-Hallenberg und Ilmenau der Prüfung. Suhl und Schmalkalden, die bereits im Jahr 2008 das Siegel „Unternehmerfreundliche Verwaltung im Thüringer Wald“ erhielten, stellten sich dem Rezertifizierungsprozess. Während die Stadtverwaltung Steinbach-Hallenberg im September die Güteprüfung erfolgreich beenden konnte, befindet sich Ilmenau noch im Zertifizierungsprozess. Das Siegel ist gefragt, 2012 wollen weitere Verwaltungen sich der Prüfung stellen. Zielerfüllung 0%

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

100 % 100 %

Die Kulturmesse forum K lud im April 2011 Künstler und Kulturschaffende der Region zum Austausch und zur Vernetzung ein. Über 52 Aussteller präsentierten sich im Suhler Congress Centrum den rund 280 Besuchern. Leider war die Resonanz nicht so groß wie in den Vorjahren, weshalb für das kommende Jahr ein Relaunch der Veranstaltung geplant ist. Im Jahr 2011 begannen die Planungen für ein „Produktsiegel Thüringer Wald“. Durch ein solches Siegel sollen regionale Produkte stärker in den Fokus des Verbrauchers gelangen und zu einer besseren Wahrnehmung der gesamten Region beitragen. Um wichtige Grundlagen für dieses Projekt zu schaffen, wurde zum Ende des Jahres 2011 ein Konzept sowie ein Lastenheft für eine Machbarkeitsstudie erstellt. Zielerfüllung 0%

100 % 100 %


Projekte: 15 Großevents: 3 Pressegespräche: 4 Pressemitteilungen: 22 Medienberichterstattungen inkl. Anzeigen: 331 Berichterstattungen in der „Südthüringischen Wirtschaft“:  12 Projektleitersitzungen: 12 Ehrenamtliche Projektleiter der IHK Südthüringen:  5

Anknüpfung für die Arbeit 2012 1. Verstärkung der Wahrnehmung des Thüringer Waldes als Industrieregion 2. Bessere Kommunikation der Stärken des Thüringer Waldes 3. Förderung der Kooperationsbereitschaft der regionalen Akteure 4. Sicherung der Nachhaltigkeit der Aktivitäten im Regionalmarketing

„Für das Jahr 2011 hatte sich der Verein forum Thüringer Wald große Ziele gesetzt.“ Cornelia Grimm Regionalmanagerin E-Mail: grimm@forumthueringer-wald.de Telefon: 03681 362-231

„Lassen wir das Jahr Revue passieren, so können wir eine überaus positive Bilanz ziehen. Die gewünschten Impulse für die Stärkung des Images der Wirtschaftsregion Thüringer Wald konnten erfolgreich gesetzt

werden. Mit Projekten wie der Jugendkampagne t-wood.de, der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE Thüringer Wald und dem Firmenlauf im Thüringer Wald haben wir Highlights für die Region auf den Weg gebracht bzw. weiter etabliert. Der Verein forum Thüringer Wald hat sich auch für das Jahr 2012 auf die Fahne geschrieben, die Wahrnehmung des Thüringer Waldes als Wirtschaftsregion weiter zu erhöhen und die Stärken noch besser zu kommunizieren. Die Top-Events sollen wieder erfolgreich durchgeführt und weitere Projekte, wie zum Beispiel die Vermarktung regionaler Produkte forciert werden.“

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Starthilfe und Unternehmensförderung Kompetenz für Ihren Unternehmenserfolg! Mit einem umfangreichen Informations- und Hilfsangebot rund um die Themen Unternehmensgründung, Unternehmensnachfolge und Unternehmensförderung unterstützt die IHK Südthüringen die Betriebe im Kammerbezirk. ê Einheitlicher Ansprechpartner (EA) ê    Gründertreffen und Visitenkartenparty ê Beratungsnetzwerk Gründen und Wachsen in Thüringen (GWT) ê Gründungsgeschehen ê Unternehmensnachfolge

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Einheitlicher Ansprechpartner (EA)

Beratungsnetzwerk Gründen und Wachsen in Thüringen (GWT)

Das Beratungsangebot zu Verfahren und Formalitäten wurde weiter ausgebaut. Neben der regulären Öffnung der EA-Geschäftsstelle wird eine monatliche EA-Informationsveranstaltung angeboten, die die Angebote des Einheitlichen Ansprechpartners vorstellt, weitestgehend die Verwaltungswege erläutert und auf die elektronische Verfahrensabwicklung hinweist. Zudem erfolgten Veranstaltungen bei der Arbeitsagentur. Im Jahr 2011 konnten 6 Verfahren, davon 4 Gewerbeanmeldungen, unter zu Hilfenahme des EA der IHK Südthüringen realisiert werden. Die elektronische Antragsplattform wurde einem Verbesserungsprozess unterzogen, welcher ab 2012 wirksam werden wird. Eine vermehrte Nutzung der elektronischen Antragstellung ist jedoch nur schrittweise zu erwarten. Zielerfüllung 0%

90 % 100 %

Gründertreffen und Visitenkartenparty Im Rahmen des Gründertreffens am 17. November 2011 fand erstmalig auch eine Visitenkartenparty statt. Diese neue Veranstaltungsform wurde gewählt, um den 65 teilnehmenden Existenzgründern eine Plattform zum Informationsaustausch und Anbahnen von Geschäftskontakten zu bieten. Die Teilnehmer hatten zudem Gelegenheit, ihre Unternehmensprofile zu präsentieren. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Beratungsangebote diverser Dienstleister rund um das Thema Existenzgründung. Zielerfüllung 0%

100 % 100 %

Rund 68 Unternehmer und Existenzgründer trafen sich am 17.11. im Bildungszentrum der IHK Südthüringen zum Gründertreffen.

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

Die IHK Südthüringen hat die Projektleitung im GWT als Gemeinschaftsprojekt der Thüringer IHKs und HWKs, gefördert durch das TMWAT aus Mitteln des ESF, inne. Seit 2010 wurden sehr gute Ergebnisse in der Bündelung der Aktivitäten zur Beratung und Betreuung von Existenzgründern, verbunden mit der Optimierung der Zusammenarbeit der Gründungsinitiativen, erzielt. So wurde dem GWT die Organisation und Koordinierung der Gründerwoche Deutschland durch das TMWAT übertragen. Diese fand landes- und auch bundesweit breite Beachtung und Resonanz. Die im Rahmen von GWT erstellten Informationsmaterialien wie Gründerleitfaden, Leitfaden für die Notfallvorsorge und Wegweiser für Unternehmensnachfolge werden zunehmend, auch über Thüringen hinaus, nachgefragt. Für die in Thüringen agierenden Gründer- und Unternehmensnetzwerke hat sich GWT als Koordinator und Lotse, auch durch die persönliche Präsenz der Projektleitung in verschiedenen Gremien, überzeugend etabliert. Zielerfüllung 0%

100 % 100 %

Gründungsgeschehen Gründungen erfolgen im Wesentlichen aus der Arbeitslosigkeit heraus. Dank der positiven Förderkulisse des Gründungszuschusses bis zum Ende des Jahres, wurden vorwiegend Gründer aus dem ALG I-Bereich betreut. Im Jahr 2011 fanden 7 Gründersprechtage statt. Besondere Beachtung fanden dabei die Beratungsangebote zur Förderung und Finanzierung. Die vorgeschalteten Orientierungsberatungen haben sich bewährt. Der Existenzgründerpass der GFAW hat sich auch im Jahr 2011 als Förderangebot gut entwickelt und wird mittlerweile von jedem zweiten Gründer in Anspruch genommen. Zielerfüllung 0%

100 % 100 %


Unternehmensnachfolge Im Rahmen der thüringenweiten Veranstaltungsreihe „Roadshow Unternehmensnachfolge“ des Beratungsnetzwerkes Gründen und Wachsen in Thüringen (GWT) wurden im Kammerbezirk 3 Veranstaltungen mit ca. 160 Teilnehmern gemeinsam mit der Handwerkskammer und den regionalen Kredit- und Förderinstituten durchgeführt. Ferner konstituierten sich 2 regionale Netzwerke zur Bündelung von Kompetenzen in der Beratung und zur weiteren Sensibilisierung der Unternehmer, die vor einer Betriebsübergabe stehen. Zielerfüllung

75 % 100 %

0%

Anknüpfung für die Arbeit 2012 1. Weitere Sensibilisierung von Unternehmen für die Notfallvorsorge und für die langfristige Vorbereitung des Generationswechsels sowie Erstellung eines Leitfadens für die Unternehmensnachfolge 2. Optimierung der Gründungsbetreuung zur Verbesserung der Qualität, Nachhaltigkeit und wirtschaftlichen Substanz von Existenzgründungen 3. Evaluierung des Einheitlichen Ansprechpartners und des Dienstleistungsangebotes der IHK 4. Etablierung des Gründertreffens als Begrüßungsveranstaltung „New Kammer“ 5. Effektivere Gestaltung der Beratungsprozesse / -angebote zum Nutzen der Gründer u. Unternehmer

Allgemeine Beratungen: 92 Betriebswirtschaftliche Beratungen: 71 Beratungen zu Förderungen: 276 KfW-Gründercoaching-Anträge:  250 GFAW-Existenzgründerpässe: 278 Orientierungsberatungen: 123 Vertiefende Gründerberatungen: 493 Finanzierungsberatungen: 46 Stellungnahmen Einstiegsgeld:  32 Stellungnahmen Gründungszuschuss: 108 Antragsverfahren über den Einheitlichen Ansprechpartner: 6 Beratungen zur Unternehmensnachfolge: 35 Unbedenklichkeitsbescheinigungen zu ABM/AGH: 108 Statistische Auswertungen und Informationen: 87 Ehrenurkunden: 59 Ausgaben der digitalen Signatur: 17

„Unsere Region befindet sich in einem Generationswechsel.“ Kersten Mey Abteilungsleiter Standortpolitik / Unternehmensförderung E-Mail: mey@suhl.ihk.de Telefon: 03681 362-223

„Für die Unterstützung von Unternehmensgründungen haben wir im Jahr 2011 ein umfangreiches Beratungs- und Betreuungsangebot etablieren können. Das vergangene Jahr zeigte uns deutlich, dass wir bei

der Unternehmensnachfolge aktiver werden müssen. Unsere Region befindet sich in einem Generationswechsel, der besonders deutlich in den Führungsebenen der Unternehmen der neuen Bundesländer sichtbar wird. Der größte Teil der Firmengründungen Anfang der 90er Jahre erfolgte durch Unternehmer, die sich damals in der vierten Dekade ihres Lebens befanden und nun auf den Ruhestand zusteuern. Diese Lebenswerke in kompetente und verantwortungsvolle Hände zu übergeben, um damit Arbeitsplätze und zur Gestaltung unserer Regionen wichtige Gewerbeeinnahmen zu sichern, ist eine Herausforderung, der wir uns als IHK im kommenden Jahr stellen werden.“

Jahresbericht 2011 I IHK Südthüringen 25


ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Aus- und Weiterbildung Qualifizierte Fachkräfte für Südthüringen! Die IHK Südthüringen ist Partner der Unternehmen bei der beruflichen Erstausbildung und Qualifizierung von Fachkräften. Wir unterstützen die Unternehmen bei der Entwicklung von Fachkräften – vom Auszubildenden bis zum Geprüften Betriebswirt. ê    Ausbildung ê    Instrumente zur Vermittlung Jugendlicher in Ausbildung ê Leitkammer Glasberufe ê Motiva(k)tion ê Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse ê Weiterbildung

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

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Jahresbericht 2011 I IHK S端dth端ringen 27


ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Ausbildung Die demografische Talsohle hat den Ausbildungsmarkt erreicht. Die Zahl der Schulabgänger und damit der potentiell für die duale Berufsausbildung zur Verfügung stehenden Jugendlichen erreichte im Jahr 2011 mit 2 427 den niedrigsten Stand. Das führte dazu, dass mit 1 016 betrieblichen Ausbildungsplätzen 1,9 Prozent weniger Verträge mit Ausbildungsbetrieben als im Vorjahr geschlossen wurden. Das ist auch gleichzeitig der niedrigste Wert seit 1990. Zwar wird die Zahl der Schulabgänger 2012 leicht steigen, aber das Problem des Auszubildendenmangels wird bestehen bleiben. Auch die sehr gute konjunkturelle Entwicklung führte dazu, dass 2011 so viele Ausbildungsplätze wie noch nie unbesetzt blieben. Der wirtschaftliche Aufschwung in der Industrie war mit 526 (+ 6 Prozent) Ausbildungsplätzen in dieser Branche deutlich zu spüren. Das Gastgewerbe hingegen ist der Verlierer der veränderten Ausbildungssituation, denn der Anteil am Gesamtvolumen beträgt lediglich noch 5 Prozent. Hier wurden 28 Prozent weniger Verträge abgeschlossen. Die Herausforderung für die IHK besteht unter den veränderten Rahmenbedingungen darin, die vergleichsweise wenigen Jugendlichen in der Region zu halten, für die duale Ausbildung zu interessieren und möglichst passgenau zu vermitteln. Die in 2011 überdurchschnittlich gestiegene Lösungsquote von fast 15 Prozent muss dringend gesenkt werden.

Bei der 20. Bestenveranstaltung der IHK Südthüringen erhielten 42 Auszubildende den „Bildungsfuchs“ für sehr gute Leistungen. In diesem Jahr gehörten außerdem 3 Jugendliche auch bundesweit zu den besten in ihrem Beruf und wurden im Dezember in Berlin ausgezeichnet. Den Titel „Hervorragendes Ausbildungsunternehmen“ erhielten im Jahr 2011 N3 Engine Overhaul Services GmbH & Co. KG, Maier GmbH & Co. KG Präzisionsteile, Sandvik Tooling Supply Schmalkalden, Glaswerk Ernstthal GmbH und die Feinmess Suhl GmbH.

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

Instrumente zur Vermittlung Jugendlicher in Ausbildung An den bewährten Produkten zur Information über Ausbildungsberufe und –betriebe wie den 3 Berufsinformationsmessen in Suhl, Sonneberg und Arnstadt sowie am Schülerratgeber wurde selbstverständlich festgehalten. An den Messen mit ca. 1 400 Besuchern und 220 Ausstellern beteiligten sich erstmalig 31 neue Aussteller.

Neu und komfortabler ist die elektronische Ausbildungsplatzbörse der IHK Südthüringen, die seit 2011 auf der Internetseite zu finden ist. Sie ist zudem verknüpft mit dem gut frequentierten Jugendportal t-wood.de. Besonderes Interesse bei Unternehmern, Jugendlichen, aber auch Medien fand das 2011 erstmals durchgeführte Azubi-Speed-Dating. Dieses neue Veranstaltungsformat hilft Jugendlichen und Unternehmern, in kurzer Zeit festzustellen, ob die gegenseitigen Anforderungen übereinstimmen und trainiert die Jugendlichen im Bewerbungsgespräch.

Zielerfüllung 0%

90 % 100 %


Leitkammer Glasberufe

Motiva(k)tion

Die DIHK-Vollversammlung hat beschlossen, Prüfungsaufgaben für Kleinstberufe, für die bisher keine Aufgaben von einer zentralen Aufgabenerstellungseinrichtung angeboten werden, künftig von einer Leit-IHK erstellen zu lassen. Damit soll erreicht werden, dass Prüfungsaufgaben nicht gleichzeitig von mehreren, sondern zukünftig nur von einer IHK erarbeitet werden. Neben der Verbesserung der Effizienz wird auch erwartet, dass durch Ausrichtung am hohen Standard der PAL-Aufgaben die Qualität der Aufgabenerstellung verbessert wird. Die IHK Südthüringen stellte sich als Leitkammer für die Berufe Flachglasmechaniker/-in und Glasapparatebauer/-in der Herausforderung und hat die Arbeit mit den Aufgabenerstellungsausschüssen begonnen.

Mit diesem Projekt beabsichtigte die IHK Südthüringen, die Ausbildungsreife der Schulabgänger zu verbessern. Leistungsschwache Schüler, die allein durch den regulären Unterricht an der allgemeinbildenden Schule nicht zum erforderlichen Grundlagenwissen gelangen, sollten von sogenannten Überhanglehrern bzw. Lehrern von Bildungsträgern Förderunterricht erhalten. Ein abschließendes „Fleiß-Diplom“ hätte den Bewerbungsunterlagen beigefügt und den Unternehmen den Willen zur Leistungsverbesserung signalisieren sollen. Leider distanzierte sich das zuständige Ministerium nach zunächst erteilter Zusage durch den Minister vom Projekt. Die IHK Südthüringen konnte das Projekt Motiva(k)tion mangels Unterstützung nicht weiter verfolgen.

Zielerfüllung

Zielerfüllung

0%

100 % 100 %

Kontakte Ausbildungs- platzentwicklung: 7 912 Ausbildungsberatungen:    2 938 Eignungsfeststellungen: 132 Beratungen von Auszubildenden: 812 Erstberatungen: 74

30 % 0%

100 %

Top-Ten der Ausbildungsverhältnisse 80 Verkäufer/-in

75 Kaufmann/-frau im Einzelhandel

72 Bürokaufmann/-frau

66 Maschinen- und Anlagenführer

59 Industriemechaniker/-in

59

Verzeichnisführung Eintragungen: 1 467 Eintragungen erstaus- bildende Unternehmen:  26 Lösungen: 327 Vertragskorrekturen: 417

Zerspanungsmechaniker/-in

55 Industriekaufmann/-frau

54 Mechatroniker/-in

50 Hotelfachmann/-frau

42 Werkzeugmechaniker/-in

Jahresbericht 2011 I IHK Südthüringen 29


ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Weiterbildung

Nachdem Bundestag und Bundesrat das „Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen“ beschlossen haben und dieses am 1. April 2012 in Kraft trat, haben Migranten auf dem Arbeitsmarkt der nicht reglementierten Berufe aus Industrie, Handel und Dienstleistungen deutlich bessere Chancen als bisher. Voraussetzung ist allerdings ein positiver Bescheid. Um den zu erlangen, muss bei der zuständigen Stelle ein Antrag auf Feststellung der Gleichwertigkeit gestellt werden. Die zuständige Stelle hat den Antrag innerhalb von drei Monaten zu prüfen und einen rechtsmittelfähigen Bescheid zu erstellen. Sofern keine wesentlichen Unterschiede zwischen einer ausländischen und einer inländischen Qualifikation bestehen, wird anerkannt. Andernfalls muss geprüft werden, inwieweit Berufserfahrung oder sonstige Befähigungsnachweise Berücksichtigung finden können oder abgelehnt werden.

Mit dem Weiterbildungsangebot möchte die IHK sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern der Region die Möglichkeit bieten, sich permanent marktorientiert weiterzuqualifizieren. Im Idealfall werden Arbeitnehmer mit entsprechendem Potential so weit qualifiziert, dass sie entsprechend der neuen Qualifikationsstufe an anderer Stelle im Unternehmen, ggf. in Führungspositionen, eingesetzt werden können. Die so frei werdenden Stellen können durch niedriger qualifizierte Arbeitnehmer besetzt werden. Besonders stark nachgefragt wurden im Jahr 2011 die AEVO-Lehrgänge, die die Maßnahmeteilnehmer dazu befähigen, berufliche Erstausbildung nach dem BBiG durchführen zu können. Dies ist ein deutliches Indiz dafür, dass Südthüringer Unternehmer auch zukünftig auf qualitativ hochwertige Ausbildung setzen.

Das neue Gesetz hilft damit nicht nur Migranten dabei, entsprechend ihrer Qualifikation auf dem deutschen Ebenfalls sehr gute Resonanz fand das BeratungsArbeitsmarkt Fuß zu fassen, sondern ist gleichzeitig ein angebot der IHK Südthüringen zur Bildungprämie wesentlicher Baustein, um dem Fachkräfteengpass zu be- des Bundes. Es erfolgten insgesamt 204 Beratungen, gegnen. Um die Aufgabe innerhalb der IHK-Organisation die zur Vergabe von Prämiengutscheinen zu je 500 € sowohl effizient als auch kompetent erfüllen zu können, führten. haben die IHKs einen öffentlich-rechtlichen Zusammenschluss, die IHK-FOSA mit Sitz in Nürnberg, gegründet Zielerfüllung 90 % und ihr Know-how auf diese Art gebündelt. 0% 100 % Zielerfüllung

100 % 100 %

0%

Neu eingetragene Ausbildungsverhältnisse Insgesamt Netto

Industrie

Handel

Gastgewerbe

Bau

Sonstige

2011

2010

2011

2010

2011

2010

2011

2010

2011

2010

2011

2010

Außerhalb

11

10

0

0

1

3

0

0

0

0

10

7

Stadt Suhl

135

165

35

30

24

40

14

15

6

10

56

70

Schmalkalden-Meiningen

405

458

164

174

55

57

18

29

10

6

158

192

Hildburghausen

192

220

87

83

18

19

9

16

10

15

68

87

Ilm-Kreis

301

335

144

137

54

50

16

24

6

6

81

118

Sonneberg

165

153

96

74

21

27

7

5

1

0

40

47

1209

1341

526

498

173

196

64

89

33

37

413

521

Gesamt

30

IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


Qualifizierungsberatung Anträge zur Gleichstellung von Berufsabschlüssen:  9 Unternehmensbesuche: 674 Beratungen von Privat-/Einzelpersonen:   412 Kontakte zu sonstigen Personen:   508 Einstiegsqualifizierung Unternehmenskontakte: Bereitgestellte EQ-Plätze durch die Wirtschaft:

Weiterbildung Aufstiegsfortbildungen: 19    Teilnehmer: 272 AEVO-Lehrgänge: 15   Teilnehmer: 192 Lehrgänge a 50 Std.: 74  Teilnehmer: 536 Lehrgänge bis 50 Std.: 132    Teilnehmer: 1 505 Ergänzungslehrgänge 160 und Zusatzqualifikationen : 31   Teilnehmer: 317  98 Beratungen zur Bildungsprämie:  204

Prüfungen Prüfungen: 1 014 Prüfungsteilnehmer:   6 049 Nicht bestandene Prüfungen: 274 Widerrufliche Zuerkennung der fachlichen Eignungen:  38

Anknüpfung für die Arbeit 2012 1. Umsetzung des Projekts „eAusbildungsCard“ 2. Relaunch der Bestenveranstaltung „Bildungsfuchs“ 3. Neuauflage Berufsinformationsmesse sowie Relaunch des Messestandes 4. Neuauflage Azubi-Speed-Dating 5. Vorbereitung und Start der hoheitlichen Aufgabe Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse 6. Synchronisation Ausbildungsplatzbörse mit t-wood-Stellenbörse 7. Maßnahmen zur Prüfergewinnung

„Die Unternehmen müssen sich zunehmend bemühen, ihre freien Lehrstellen zu besetzen.“ Steffen Spitzner Abteilungsleiter Aus- und Weiterbildung E-Mail: spitzner@suhl.ihk.de Telefon: 03681 362-151

„Die Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt zeigt, die Jugendlichen haben die Wahl, die Unternehmen müssen sich zunehmend bemühen, ihre freien

Lehrstellen zu besetzen. Eine Folge dieses Umbruchs ist, dass die Jugendlichen in mehreren Unternehmen Ausbildungsverträge unterschreiben, anstatt sich nur einem Betrieb zu verpflichten. Diese Entwicklung ist für ausbildende Unternehmen fatal. Durch optimale Beratungs- und Vermittlungsarbeit muss es uns gelingen, interessierte Jugendliche entsprechend ihrer Interessen, Neigungen und Potentiale so in die duale Ausbildung zu vermitteln, dass eine hohe Zufriedenheit bei Auszubildenden und Ausbildungsunternehmen entsteht und die Quote der gelösten Ausbildungsverhältnisse spürbar gesenkt wird.“

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Innovation und Umwelt Ihr Partner für innovatives und nachhaltiges Wirtschaften! Innovation bedeutet vor allem, sich verändernde Märkte zu erobern. Die IHK Südthüringen macht sich dafür stark, dass Ideen für neue Produkte, Dienstleistungen und effizientere Technologien wirtschaftliche Erfolge werden. Dabei spielt auch die Erhaltung der natürlichen Umwelt eine wichtige Rolle, denn sie ist für alle Unternehmen Geschäftsgrundlage.

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ê    Ausbau der Federführerschaft Innovation / Technologie ê Erarbeitung Innovationsatlas Südthüringen ê Informationsoffensive Innovation und Produktplatzierung ê Fortsetzung des Besuchs programms des Innovations und Technologieberaterteams Projekt „Innovationssparvertrag“

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Ausbau der Federführerschaft Innovation / Technologie Die Federführerschaft innerhalb der Landesarbeitsgemeinschaft konnte weiter ausgebaut werden. Die IHK Südthüringen koordinierte die Thüringer IHKs im Meinungsbildungsprozess zum Technologiescout, zum Trendatlas 2020 sowie bei der Evaluierung der Thüringer Förderprogramme. Zudem wurden die Interessen der Thüringer Unternehmen in den DIHKFederführersitzungen aktiv vertreten.

Als Werkstudent der LLT Applikation GmbH verfasste Thomas Schonlau seine Bachelorarbeit zum Thema „Vergleichende Untersuchung zur Industrialisierung des Laserstrahlschneidens mit Kurzpuls- und Ultrakurzpulslasern“ und erhielt für diese den mit 2 500 Euro dotierten IHKPreis für herausragende Leistungen des akademischen Nachwuchs. IHK-Abteilungsleiter Kersten Mey, Prorektor Prof. und Dr. Klaus Augsburg gratulierten dem Preisträger, der sein Studium an der TU Ilmenau fortsetzen wird.

Durch intensive Gespräche mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie konnte eine Änderung der Richtlinie zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungspersonal erreicht werden, die für die Unternehmen eine wesentliche Erleichterung bei der Neueinstellung ist! So ist die Personalförderung nunmehr auf befristete Arbeitsverträge anwendbar, da Innovationsassistenten bzw. Technologiescouts nicht mehr über den Förderzeitraum hinaus weiter beschäftigt werden müssen. Das Thüringer Wirtschaftsministerium, die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung in Thüringen, der TÜV Thüringen sowie die ErnstAbbe-Stiftung haben 2011 den XIV. Innovationspreis Thüringen ausgerufen. Die Thüringer IHKs waren durch den Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen, Herrn Dr. Ralf Pieterwas, in der Jury vertreten. 2 Preisträger kamen beim diesjährigen Innovationspreis aus Südthüringen: Die Feinmess Suhl GmbH gewann in der Kategorie „Tradition mit Zukunft“, die Audanika GmbH aus Ilmenau gewann den Preis in der Kategorie „Kommunikation und Medien“.

Jan Steiner erhielt für seine Bachelorarbeit zum Thema „Mehrkörperschwingungssimulation zur Untersuchung der Schwingungsanregung und Schwingungsweiterleitung an einem Mulchmäher“ den IHK-Preis für herausragende Leistungen des akademischen Nachwuchs. Abteilungsleiter Jan Scheftlein und Hartmut Johannes von der MWS Schneidwerkzeuge GmbH & Co. KG gratulierten dem IHKPreisträger im Rahmen der Immatrikulationsveranstaltung an der FH Schmalkalden.

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

Außerdem wurden 2011 erneut 2 Arbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses an der TU Ilmenau und der FH Schmalkalden ausgezeichnet. Zielerfüllung 0%

100 % 100 %


Erarbeitung Innovationsatlas Südthüringen Der ursprüngliche Plan zur Erstellung eines Innovationsatlasses Südthüringen, der die Innovationspotentiale der Unternehmen im Kammerbezirk ermittelt und beschreibt, konnte leider nicht umgesetzt werden. Um das Projekt voranzutreiben, muss im Laufe des kommenden Jahres ein geeignetes Innovationsaudit durchgeführt und angewandt werden. Zielerfüllung

20 % 0%

100 %

Fortsetzung des Besuchsprogramms des Innovations- und Technologieberaterteams

Detlef Rode, Entwicklungsleiter bei der Feinmess Suhl GmbH, nahm den Innovationspreis für sein Unternehmen entgegen

Im Rahmen des Innovationsaudits wurde das Besuchsprogramm der Innovations- und Technologieberater der IHK Südthüringen gestartet. Die Berater unterstützen Unternehmen bei der Umsetzung von Innovationen, so beraten sie zum Beispiel über vorhandene Fördermöglichkeiten. Eine erste Besuchswelle wurde durchgeführt, um ein Audit-Tool zu evaluieren. Zielerfüllung 0%

70 %

100 %

Der Geschäftsführer der Audanika GmbH in Ilmenau, Sebastian Dittman, erhielt den Innovationspreis in der Kategorie „Kommunikation & Medien“

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Informationsoffensive Innovation und Produktplatzierung

Projekt „Innovationssparvertrag“

Innovation ist ein Schlüssel, um die positive Wirtschaftsentwicklung in Südthüringen fortzusetzen. Um die Mitgliedsunternehmen zum Thema Innovation und Produktplatzierung zu informieren, wurden in den Ausgaben der „Südthüringer Wirtschaft“ 22 themenbezogene Artikel erstellt und sieben Informationsveranstaltungen zu Themen wie Förderprogrammen und Ideenmanagement durchgeführt. Darüber hinaus gab es im Jahr 2011 drei Erfinderberatungen. Ein Highlight war die Informationsveranstaltung zum Thema „Innovationsmanagement – Innovationen nicht dem Zufall überlassen“ am 29. Juni 2011 in Eisfeld, die die IHK Südthüringen gemeinsam mit der IHK zu Coburg organisiert hatte. Schwerpunkt dieser Gemeinschaftsveranstaltung waren widerspruchsorientierte Innovationsstrategien und Verfahren.

Wie schafft man es, dass Banker und Unternehmen die gleiche Sprache sprechen, wenn es um die Finanzierung von Innovationen geht? Auf diese Frage soll der Innovationssparvertrag der IHK Südthüringen eine Antwort geben. Nach dem Vorbild eines Bausparvertrages soll ein Produkt angeboten werden, das zweckgebunden für die Finanzierung kleinerer Forschungs- und Entwicklungsprojekte eingesetzt werden kann. Beispielsweise könnten 40 000 Euro angespart werden, 40 000 Euro als Darlehen ausgereicht und 20 000 Euro als Zuschuss des Landes Thüringen gezahlt werden.

Wer innovativ ist und ein neues Produkt in den Verkehr bringen möchte, sollte auf gesetzliche Vorgaben achten. Daher wurde die Beratung im Bereich CERichtlinie intensiviert.

Die Umsetzung des Innovationssparvertrages in Thüringen ist uns im Jahr 2011 nicht gelungen. Zwar konnte beim Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie eine prinzipielle Zustimmung zum Projekt und die Einbindung in die Haushaltsplanung 2012 als Teilerfolg verbucht werden, aber die Abstimmung mit den Banken dauerte länger als erwartet. Zudem wurde zum Jahresende nochmals das Feedback der Unternehmerschaft eingeholt, um das Produkt passgenau zu gestalten.

Zielerfüllung

Zielerfüllung

0%

80 % 100 %

Am 5. und 6. Juli 2011 fand die Technologiekonferenz „elmug4future“ in Suhl statt. Sie ist das jährliche Highlight der ELMUG eg mit der die IHK im April 2011 einen Kooperationsvertrag schloss.

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0%

50 %

100 %


Anknüpfung für die Arbeit 2012

KfW / Energieffizienzberatungen: Innovationsberatungen: Umweltberatungen: KfW / Runder Tisch Beratungen: KfW / Turn Around Beratungen: Hinterlegungen Vollständigkeitserklärung:

14 39 34 19 10 12

1. Fortschreibung der Informationsoffensive Innovation und Produktplatzierung mit Schwerpunkt auf den Kooperationen zwischen Unternehmen und Hochschulen sowie Erweiterung der eigenen Wertschöpfung 2. Federführerschaft Innovation / Technologie mit Schwerpunkt auf der Beteiligung der Erarbeitung der Förderprogramme 2014–2020 auf europäischer und Thüringer Ebene 3. Finale Evaluierung des Audit–Tools für die Innovations- und Technologieberater; Beginn einer langfristigen Betreuung unter aktiver Einbeziehung der GWT-Ressourcen 4. Permanente Evaluierung der QM-Prozesse in Hinsicht auf Optimierung der Abläufe 5. Bedarfsgerechte Weiterbildung der Mitarbeiter zur Kompetenzerhöhung 6. Finale Abstimmung zur Umsetzung des Innovationssparvertrages mit Banken, Ministerium und Unternehmerschaft und Start des Pilotprojektes 7. Gestaltung des Jahresthemas Energie und Rohstoffe mit Veranstaltungsreihe 8. Projektabschluss Regionaler Energierahmenvertrag

„Die Visualisierung der vorhandenen Potentiale wird eine der zentralen Aufgaben.“ Jan Scheftlein Abteilungsleiter Innovation l Umwelt l International E-Mail: scheftlein@suhl.ihk.de Telefon: 03681 362-210

„Die Visualisierung der vorhandenen Potentiale im Südthüringer Kammerbezirk ist uns nur im Ansatz

gelungen und wird eine der zentralen Aufgaben für das kommende Jahr darstellen. Ich sehe hierin neben Kooperations- und entsprechenden Innovationspotentialen den Schlüssel zur Schließung der Produktivitätslücke. Durch die steigende Bedeutung der Energie- und Rohstoffpreise für die Unternehmen sowie flankiert durch das Jahresthema 2012 „Energie und Rohstoffe“ wird dieses Thema eine zentrale Rolle in unserer Arbeit im Jahr 2012 einnehmen.“

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

International Unterstützung vor Ort für Geschäfte weltweit! Die Globalisierung der Weltwirtschaft bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Südthüringen neue Chancen. Die Außenhandelskammern und die IHK-Berater vor Ort bieten zahlreiche Informationen und Hilfe für den Eintritt in ausländische Märkte.

ê    Unternehmersprachreise Irland ê    Aktive Einwirkung auf Novellierung der Richtlinie zur Außenwirtschaftsförderung ê Thüringer Außenwirtschaftsförderung

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

9


Jahresbericht 2011 I IHK S端dth端ringen 39


ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Unternehmersprachreise Irland

Thüringer Außenwirtschaftsförderung

Mit großem Erfolg wurde 2011 das Sprachkompetenztraining in englischer Sprache für Unternehmer und Führungskräfte mit 3 Kursen durchgeführt, an dem insgesamt 24 Teilnehmer am Modul 1 (theoretischer Teil) und 21 Teilnehmer am Modul 2 (Sprachreise nach Irland) teilnahmen.

Die im Jahr 2011 durchgeführten Änderungen der Thüringer Außenwirtschaftsförderung ließen die Fallzahlen rapide fallen. Dabei ist zu beachten, dass es sich bei 64 bewilligten Förderanträgen um Verpflichtungsermächtigungen (VE) aus dem Vorjahr handelt.

Zielerfüllung 0%

100 % 100 %

Für das Jahr 2012 ist mit einem weiteren Rückgang der Förderfälle zu rechnen. Außenwirtschaftsförderung 2010 / 2011 2010

2011

202

125

Messen

102

96

Image

87

29

Beratung

13

0

190

97

Messen

96

82 *

Image

81

15

Beratung

13

0

Anträge davon:

Beim Praxismodul in Irland konnten die Teilnehmer des Sprachkompetenztrainings „Go for International Business“ ihre Englisch-Kenntnisse in alltags- und unternehmensbezogenen Situationen anwenden. In kleinen Gruppen und entspannter Atmosphäre war praxisnahes und intensives Lernen möglich.

Aktive Einwirkung auf Novellierung der Richtlinie zur Außenwirtschaftsförderung Die IHK Südthüringen setzte sich im Jahr 2011 dafür ein, dass bei der Novellierung der Richtlinie zur Außenwirtschaftsförderung eine stärkere Differenzierung erfolgt. So sollten unter anderem die einzelbetriebliche Förderung sowie die Beibehaltung der Beratungsförderung durchgesetzt werden. Leider konnte trotz Stellungnahmen der Arbeitsgemeinschaft der Thüringer IHKs keine Veränderung erreicht werden. In der zweiten Jahreshälfte erfolgten zudem weitere Positionierungen der IHK Südthüringen mit gleicher Intention im Rahmen der Stellungnahme zum Trendatlas 2020 sowie im Zuge der Evaluierung der Thüringer Förderlandschaft. Eine erneute Novellierung bis zum Ende der Förderperiode ist nicht zu erwarten. Zielerfüllung 0%

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

100 % 100 %

bewilligt davon:

* davon 64 noch in 2010 aus VE zugewendet Geförderte Messeteilnahmen für 2011 2011 geförderte Auslandsmessen gesamt

21

USA

4

Österreich

3

Großbritannien, Tschechien, Niederlande, Frankreich

2

Schweiz, China, Italien, Indien, Kanada, Spanien

1

Deutschland

61 **

** davon 3 mal Messe Erfurt, davon 53 aus VE zugewendet (in 2010 nach alter Rili)


Beratungen zu Außenwirtschaftsfragen:    577 Außenwirtschaftsdokumente: 3555 davon Carnet: 72 Ursprungszeugnisse: 2655 davon elektronisch: 880 Bescheinigungen: 900 davon elektronisch: 492 TOP 5 Länder Carnet A.T.A 1. China 2. USA 3. Kroatien 4. Südafrika 5. Israel TOP 5 Länder elektronische Bescheinigungen 1. Jordanien 2. Indien 3. Russische Föderation 4. Bahrain 5. China

Anknüpfung für die Arbeit 2012 1. Aktive Einwirkung bei der Neugestaltung der Förderrichtlinien der Förderperiode 2014–2020 2. Fortführung des Sprachkompetenztrainings im Jahr 2012 3. Permanente Evaluierung der QM-Prozesse in Hinsicht auf die Optimierung der Abläufe 4. Reaktivierung der Unternehmenskontakte nach Sibiu 5. Kampagnenbeteiligung zur Sicherung des Ursprungsrechts 6. Fortsetzung der Informationsveranstaltung zu Zoll und Außenwirtschaft

„Sprachkompetenz ist der Schlüssel zum Erfolg.“ Jan Scheftlein Abteilungsleiter Innovation l Umwelt l International E-Mail: scheftlein@suhl.ihk.de Telefon: 03681 362-210

„Ein wichtiger Schlüssel für erfolgreiches Agieren auf internationalen Märkten bleibt die Erhöhung der Sprachkompetenz. Daher wird die IHK Südthüringen das erfolgreich gestartete Programm „Go for international Business“ durch einen Advanced Lehrgang erweitern. Im Rahmen der Neugestaltung der Richtlinie für die Förderperiode 2014 –2020 muss stärker im Sinne von Export-Einsteigern argumentiert werden.“

Jahresbericht 2011 I IHK Südthüringen 41


ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Recht I Fair Play Experte in allen Fragen des Wirtschaftsrechts! Kaum ein Unternehmer kann die zahlreichen rechtlichen Vorschriften allein überblicken. Das Referat Recht I Fair Play hilft bei allen Fragen aus dem Bereich Wirtschaftsrecht. Darüber hinaus betreut das Referat das öffentliche Auftragswesen, übernimmt die Federführerschaft im Bereich Sachverständigenwesen innerhalb der Landesarbeitsgemeinschaft der Thüringer IHKs und setzt sich für die Durchsetzung der Kultur des „Ehrbaren Kaufmanns“ ein. ê    Qualitätsverbesserung im Bereich öffentliches Auftragswesen und Anpassung an das Vergabegesetz ê Ausbau der internen Rechtsdienstleistungen ê Federführerschaft Sachverständigenwesen ê Maßnahmen zur Durchsetzung der Kultur des „Ehrbaren Kaufmanns“

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Qualitätsverbesserung im Bereich öffentliches Auftragwesen und Anpassung an das Vergabegesetz

Federführerschaft Sachverständigenwesen

Der Prozess der Novellierung und Zusammenfassung der Richtlinien zum Vergabeverfahren in Thüringen wird 2012 unter aktiver Beteiligung der Thüringer IHKs fortgesetzt.

Im Rahmen der Federführerschaft Sachverständigenwesen vertritt die Abteilung Recht I Fair Play die Thüringischen IHKs im Arbeitskreis Sachverständigenwesen des DIHK. Darüber hinaus werden der Sachverständigenausschuss der IHK Südthüringen und verschiedene Fachgremien betreut. Im Jahr 2011 wurde unter anderem die Verfahrensordnung des Fachgremiums „Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken“ überarbeitet und eine einheitliche Überprüfung im Sachgebiet vorgenommen. Höhepunkt des Jahres war das Suhler Mietseminar, in dessen Rahmen ein Erfahrungsaustausch der Sachverständigen im Bereich Immobilienbewertung stattfand. Ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeit war die Akquise neuer Sachverständiger.

Zielerfüllung

Zielerfüllung

Am 19. April 2011 trat das Gesetz über die Vergabe öffentlicher Aufträge in Kraft. Die Thüringer IHKs haben sich aktiv bei der Umsetzung des Thüringer Vergabegesetzes eingebracht. In Stellungnahmen forderten sie die Schaffung einer verpflichtenden Vergabeplattform, den Ausschluss von Billigangeboten, die Wirtschaftlichkeit der Beschaffung und den Rechtsschutz für Vergaben im Unterschwellenbereich.

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75 %

100 %

0%

100 % 100 %

Ausbau der internen Rechtsdienstleistungen Die internen Rechtsdienstleistungen wurden vielfältig erweitert. So unterstützte die Abteilung Recht I Fair Play den Verein forum Thüringer Wald bei der Vertragserarbeitung, der rechtlichen Prüfung von AGBs und ähnlichem. Mit den Berufsausbildungsberatern wurde ein wöchentlicher Jourfixe zu juristischen Themen aus dem Bereich der Berufsausbildung durchgeführt und auch die anderen Fachbereiche der IHK Südthüringen wurden in allen rechtlichen Fragen beraten. Die Abteilung Zentrale Dienste wurde bei der Beitragsakten- und Widerspruchsbearbeitung und weiteren rechtlichen Fragen im Bereich der Firmendaten betreut. Auch beim Bauvorhaben „Haus der Wirtschaft“ unterstützten die Mitarbeiter der Abteilung Recht I Fair Play bei der Prüfung und Erarbeitung von Verträgen. Eine besonders wichtige Aufgabe im vergangenen Jahr war zudem die Vorbereitung der Vollversammlungswahl 2012. Zielerfüllung 0%

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

100 % 100 %

Insgesamt 40 Sachverständige aus ganz Thüringen trafen sich zum 16. Suhler Mietseminar.

Die Berliner Referentin Dipl.-Ing. Irene Lindner informierte die Teilnehmer zu verschiedensten Aspekten aus den Themenbereichen „Geh-, Fahr- und Leistungsrecht, Überbau und Grundstückswert – Entspricht die angebotene Entschädigung dem Wertverlust?“


2036 Maßnahmen zur Durchsetzung der Kultur des Auskünfte zu Rechtsfragen: „Ehrbaren Kaufmanns“ Firmenbesuche: 100 Anträge auf Bestellung/ Vereidigung Die IHK Südthüringen hat den gesetzlichen Auftrag von Sachverständigen:  3 für die Wahrung von Anstand und Sitte des ehrbaren Stellungnahmen zu Kaufmanns zu sorgen. Die Abteilung Recht I Fair Play Sonderveranstaltungen: 127 hat diesen gesetzlichen Auftrag verinnerlicht und Stellungnahmen zum Handelsregister bringt dies in den Beratungen mit Unternehmen und    464 anderen Institutionen zum Ausdruck. Neben verschie- und Firmenrecht: denen Informationsangeboten steht die Förderung Gewerbeuntersagungsverfahren: 30 der alternativen Konfliktbewältigung im Zentrum der Erlaubnispflichtige Gewerbe: 48 Maßnahmen. Stellungnahmen zu Zielerfüllung 100 % Rechtsetzungsverfahren:  9 0% 100 % Schlichtungsverfahren im Anknüpfung für die Arbeit 2012 Ausbildungsverhältnis:  14 1. Projektleitung Vollversammlungswahl 2012 Schlichtungsverfahren im 2. Konzept zur Systematisierung, Ablage und Wettbewerbsrecht:  5 Novellierung der Rechtsgrundlagen der IHK Veranstaltungen auf dem Gebiet und Start der Umsetzung des Sachverständigenwesens 3. Vorbereitung der Umsetzung der Novelle u. anderen Rechtsgebieten:  4 des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagerechts Erlaubnis-/ Befreiung 4. Aktive Akquise des Sachverständigennachwuchs Versicherungsvermittler:  26 5. Konzepterstellung Sozietät Recht Registrierung 6. Projekt zur Professionalisierung Versicherungsvermittler: 98 der E-Mailkontakte der IHK 7. Intensivierung der internen Dienstleisterfunktion Erfinderberatungen: 6

„Mir ist es wichtig, die IHK als erste Anlaufstelle bei rechtlichen Fragen zu platzieren.“ Kerstin Krüger Referatsleiterin Recht I Fair Play E-Mail: krueger@suhl.ihk.de Telefon: 03681 362-321

„Im Juli 2011 habe ich den Staffelstab als Referatsleiterin übernommen. Mir ist es wichtig, die vorhandenen guten Angebote des Referats Recht | Fair Play ständig zu erweitern, um die Mitgliedsunternehmen

und die Abteilungen im Haus kompetent mit aktuellen rechtlichen Informationen zu versorgen und die rechtlichen Beratungsleistungen auszubauen. Ein wichtiges und auch juristisch anspruchvolles Projekt im Jahr 2012 ist die Organisation der Vollversammlungswahl. Daneben ist die Umsetzung der Änderung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagerechts zum 1. Januar 2013 vorzubereiten. Darüber hinaus werden wir die Federführerschaft im Bereich Sachverständigenwesen für das Bundesland Thüringen im Arbeitskreis Sachverständigenwesen des DIHK aktiv wahrnehmen.“

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste Effiziente und serviceorientierte Verwaltung! Die Abteilung Zentrale Dienste übernimmt die Verwaltungsprozesse innerhalb und außerhalb der IHK Südthüringen und führt das Qualitätsmanagementsystem. ê    Qualitätsmanagement DIN EN ISO 9001:2008 ê Abschluss EDV-Projekt Servervirtualisierung ê Konzeptunterstützung Bauvorhaben „Haus der Wirtschaft“ ê Sachkostenüberprüfung ê Weiterbildung in thematischen Teams zur Kompetenzerhöhung

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Qualitätsmanagement

Abschluss EDV-Projekt Servervirtualisierung

1. Sicherung Rezertifizierungsaudit Das Rezertifizierungsaudit und das Geheimhaltungsaudit wurden am 15. und 16. Juni 2011 erfolgreich absolviert. In Vorbereitung wurden interne Audits zeitversetzt in der Hauptgeschäftsstelle, dem Bildungszentrum und den Niederlassungen durchgeführt und die damit festgelegten Maßnahmen umgesetzt.

Im Jahr 2011 wurde das in 2010 begonnene EDVProjekt „Servervirtualisierung“ abgeschlossen. Die Servertechnik reduzierte sich von 13 Maschinen auf 5, was zu einer 50-prozentigen Energieeinsparung führte.

Das Qualitätsmanagement entwickelte sich zur Kultur des Hauses. Alle Mitarbeiter verstehen das Qualitätsmanagement als kontinuierlichen Verbesserungsprozess zur weiteren Verbesserung der Servicequalität. Die Prozesse sind in Prozessbeschreibungen definiert und nachvollziehbar dargestellt. Alle Prozessbeschreibungen wurden im Jahr 2011 auf Praxisrelevanz geprüft und um verbindliche Antwort- und Bearbeitungsfristen ergänzt und aktualisiert. 2. Einführung des Vorschlagwesens Im Jahr 2011 wurde das Mitarbeiter-Vorschlagswesen „Ich hab da eine Idee“ eingeführt. Die eingereichten Vorschläge konnten umgesetzt werden und führten zu einer Kostenreduzierung. 3. Aktivierung Regelkreis Kundenzufriedenheit In Auswertung von Kundenzufriedenheitsanalyse und Mystery-Man-Aktion im Jahr 2010 wurde ein Kundenzufriedenheitsflyer entwickelt. Unsere Kunden haben die Möglichkeit, unsere Arbeit zu bewerten und Hinweise zur Verbesserung der Servicequalität zu geben. Die Auswertung der Fragebögen erfolgt zeitnah, gegebene Hinweise werden in den Abteilungen ausgewertet und umgesetzt.

Die Niederlassungen wurden über eine Citrix-Lösung an die Server der Hauptgeschäftsstelle angebunden. Dadurch konnte das bestehende Geschwindigkeitsproblem der Datenübermittlung der Niederlassungen Arnstadt und Sonneberg weitgehend gelöst werden. Zielerfüllung 0%

90 % 100 %

Konzeptunterstützung Bauvorhaben „Haus der Wirtschaft“ Die Abteilung hat im Rahmen des Bauprojektes „Haus der Wirtschaft“ intensiv mitgearbeitet, Verfahren intern begleitet und notwendige Arbeiten geleistet. Unter anderem wurde die Investitionsplanung präzisiert, die Planungsleistungen fortgeführt und die Rohbauleistungen ausgeschrieben. Zur Vertragsgestaltung mit der Stadt Suhl wurden verbindliche Vertragswerke erarbeitet. Zielerfüllung 0%

100 % 100 %

Sachkostenüberprüfung 4. Abschluss Controlling Modul Das Controlling Modul wurde modifiziert und umfasst das Finanzcontrolling, das Personalmanagement und eine Risikobewertung aller Geschäftsfelder.

Die Reinigungsleistungen des Bildungszentrums und der Niederlassung Arnstadt wurden neu ausgeschrieben. Mit der Vergabe konnten die Kosten um 4 Prozent reduziert werden.

Zielerfüllung

Zielerfüllung

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Weiterbildung in thematischen Teams zur Kompetenzerhöhung Im Durchschnitt wurden im Jahr 2011 zwei Qualifizierungen je Mitarbeiter durchgeführt, die sich mit Software (VM-Ware), Fachthemen (Beitrag, Controlling und Finanzen, Personalwesen) und Kundenorientierung beschäftigen. Zielerfüllung

100 % 100 %

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IHK Mitgliedsbetriebe insgesamt: 27 659 davon  im Handelsregister : 6 999 Kleingewerbetreibende:    20 660 Gewerbeanmeldungen: 1 818 Gewerbeabmeldungen: 1 964 Bemessungsgrundlage Beitragserhebung: 841 Mio €

Anknüpfung für die Arbeit 2012 1. Fortführung des Bauvorhabens „Haus der Wirtschaft“ am Standort Suhl-Mitte 2. Umstellung der EDV Systeme auf Windows 7 und Office 2010 3. Unterstützung der Vollversammlungswahl 4. Professionalisierung der Instrumente der Mitarbeiteradministration 5. Erarbeitung eines Konzeptes zur Novellierung der Beitragsstruktur 6. Kostenüberprüfung

„Das Qualitätsmanagementsystem entwickelte sich zur Arbeitskultur in unserem Haus.“ Matthias Endter Abteilungsleiter Zentrale Dienste E-Mail: endter@suhl.ihk.de Telefon: 03681 362-110

„Im Jahr 2011 wurde das Rezertifizierungsaudit erfolgreich absolviert. Das Qualitätsmanagementsystem der IHK Südthüringen nach DIN EN ISO 9001:2008 entwickelte sich zur Arbeitskultur aller Beschäftigten der IHK, mit dem Ziel, die Servicequalität stetig

zu verbessern. Auf Basis dieser Erfahrungen wollen wir im Jahr 2012 den begonnenen Weg zur Kundenbefragung auf eine elektronische Plattform stellen. Desweiteren wird in 2012 eine Mystery-Man-Aktion durchgeführt, um Maßnahmen zur Steigerung der Servicequalität abzuleiten. Auch bei der Umsetzung des Bauvorhabens „Haus der Wirtschaft“ wurden im Jahr 2011 umfassende und intensive Arbeiten durch die IHK Südthüringen geleistet. Auf Basis dieser Erfahrungen wollen wir im Jahr 2012 die Umsetzung des Projektes „Haus der Wirtschaft“ am Standort Suhl-Mitte realisieren.“

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Öffentlichkeitsarbeit I Marketing Starke Kommunikation nach innen und außen! Die IHK Südthüringen informiert ihre Mitgliedsunternehmen in der IHK-Zeitschrift „Südthüringische Wirtschaft“ und in der TV-Sendung „pro€ent“ zu allen relevanten Themen aus Politik und Wirtschaft. Außerdem werden die Unternehmerinteressen nicht nur in der Öffentlichkeit vertreten, sondern vor allem auch verbreitet. ê    IHK-Jahresempfang und MuT-Preisverleihung ê IHK-Zeitschrift „Südthüringische Wirtschaft“ ê Jahresbericht 2010 ê pro€ent – Das IHK-Wirtschaftsfernsehen ê Mitwirkung bei Veran- staltungen der Abteilungen ê Öffentlichkeitsarbeit / Marketing für den Verein forum Thüringer Wald

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

IHK-Jahresempfang und MuT-Preisverleihung Akustikgitarren, Kontrabass und die glasklare Stimme von Kristin Lenk erfüllten das Suhler Congress Centrum am frühen Abend des 21. September 2011. Mit dem Lied „Willkommen“ begrüßte die Moderatorin und Sängerin gemeinsam mit ihrer Band die über 500 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verbänden beim Jahresempfang 2011 der IHK Südthüringen. Für gute Stimmung sorgten auch die Grußworte von IHK-Präsident Dr. Peter Traut, er konnte positive Nachrichten verkünden – die Konjunkturlage im IHKBezirk ist gut. Andererseits erregte der IHK-Präsident gleich zu Beginn seiner Rede Aufsehen mit der scharfen Kritik an der derzeitigen Thüringer Wirtschaftspolitik und sprach konkret die überraschende Veränderung der Zugangskriterien zum Förderprogramm der GRW durch das Ministerium im Juli 2011 an. Man könne nicht mitten im Rennen die Bedingungen ändern, mahnte Traut. Für die Unternehmen seien Berechenbarkeit und Verlässlichkeit der Politik wichtiger, als neue Programme und Anreizsysteme. Auch Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht betonte in ihrer Rede die Bedeutung des regelmäßigen Austausches zwischen Politik und Wirtschaft. Für sie ist die IHK ein unverzichtbarer Partner, der das „autorisierte Wort der Wirtschaft“ ist. In seiner Festrede zum Thema „Regionale Wirtschaftsentwicklung im Wandel der Zeit“ gab der Wirtschaftshistoriker Prof. Dr. Gerd Hardach einen umfassenden Einblick in die Entwicklungsgeschichte der Handelskammern. Ein Hauch von Oscar-Verleihung wehte durch den Saal, als die MuT-Preisverleihung von Moderatorin Kristin Lenk angekündigt wurde. Kein Wunder, dass die Spannung im Saal groß war, ging es doch um die begehrten Auszeichnungen in der Kategorie „Unternehmen des Jahres“ sowie in den Sonderkategorien „Fachkräfte sind Zukunft“ und „Global denken – Regional handeln“. Nach einer kurzen Zitterpartie standen

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


die 3 Sieger fest und der Abend konnte in gelassener Atmosphäre zum Feiern und zum Austausch genutzt werden.

IHK-Zeitschrift „Südthüringische Wirtschaft“

Insgesamt haben der Jahresempfang der IHK Südthüringen und die MuT-Preisverleihung im Jahr 2011 wieder einmal gezeigt, dass sie zu den bedeutendsten gesellschaftlichen Ereignissen in der Region gehören.

Der Relaunch der IHK-Zeitschrift „Südthüringische Wirtschaft“ wurde fortgesetzt. Die neuen Rubriken IHK setzt sich ein, IHK regional, Praxis-Tipps und Regionalmarketing wurden etabliert. Außerdem wurde das Layout und der Inhalt des Titelthemas verbessert und ein hochwertigeres Papier verwendet.

Zielerfüllung

Zielerfüllung

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100 % 100 %

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100 % 100 %

Die diesjährigen MuT-Preisträger sind (v.l.n.r.): Die Geschäftsführer der Firma Wegra, Steffen Thein, Birger Kemmerzehl und Gregor Weidner, Vosseler-Geschäftsführer Arno Schmidt und die Geschäftsführerin der Thüringer Pharmaglas, Helga Zimmermann. Flankiert werden Sie von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, Handwerkskammerpräsident Helmut Adamy sowie IHK Präsident Peter Traut und Verlagsleiter (Freies Wort) Torsten Klose.

Jahresbericht 2010 Die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit / Marketing übernahm die Recherche, Auswahl und Bearbeitung von Bildmaterial, die Formatierung der Texte sowie Gestaltung und Satz von Broschüre und Titelbild. Zielerfüllung 0%

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

pro€ent - Das IHK-Wirtschaftsfernsehen Das Wirtschaftsfernesehen pro€ent startete nach einjähriger Pause mit neuer Themenstruktur:

ê Thema des Monats ê Das Interview ê IHK setzt sich ein ê IHK-Jahresthema 2011 „Fachkräfte sind Zukunft“ ê Die Wirtschaftsnachricht ê IHK unterstützt Zielerfüllung 0%

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Öffentlichkeitsarbeit / Marketing für den Verein forum Thüringer Wald Den Verein forum Thüringer Wald unterstützte die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit / Marketing bei der Pressearbeit für folgende Veranstaltungen:

ê LANGE NACHT DER INDUSTRIE Thüringer Wald ê Energieferien im Thüringer Wald ê Unternehmerfreundliche Verwaltung im Thüringer Wald ê 2. Firmenlauf Thüringer Wald Zielerfüllung 0%

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

100 % 100 %

Mitwirkung bei Veranstaltungen der Abteilungen Die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit / Marketing unterstützte die Vorbereitung und Durchführung folgender Veranstaltungen der IHK Südthüringen:

ê Azubi-Speed-Dating – großes Medieninteresse (rund 28 Nennungen in Medien)

ê Berufsinfomessen ê Bestenveranstaltung „Bildungsfuchs“ ê Gründertreffen Zielerfüllung 0%

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Anknüpfung für die Arbeit 2012

Pressemitteilungen gesamt: 305 davon Standortpolitik: 115 Starhilfe und Unternehmensförderung: 39 Ausbildung: 86 Weiterbildung: 23 Innovation und Umwelt: 9 International: 11 Recht I Fair Play: 22

1. Veranstaltung des Jahresempfangs und Neuausrichtung MuT-Preis 2. Fortsetzung des Relaunchs der IHK-Zeitschrift „Südthüringische Wirtschaft“ – schrittweise Anpassung des Layouts und der Schriftgröße an andere IHK-Publikationen 3. Einführung der Rubriken „Südthüringer Gewerbegebiete stellen sich vor“ und „Wirtschaft trifft Wissenschaft“ 4. Marketing Vollversammlungswahl 5. pro€ent – Erweiterung der Themenstruktur, Verbesserung Marketing 6. Layoutsynchronisation wichtiger Printprodukte 7. Herausgabe Jahresbericht 2011 8. Marketing der Premium-Eventkette (Lange Nacht der Industrie, t-wood Festival, Firmenlauf TW, Jahresempfang und MuT-Preis, BIMs, Bildungsfuchs) 9. Erfolgreicher Abschluss der Weiterbildungsmaßnahme „Geprüfte Medienfachwirtin“ sowie thematische Weiterbildungen zur Kompetenzerhöhung

„Der Wurm muss dem Fisch schmecken – nicht dem Angler!“ Birgit Hartwig Referatsleiterin Öffentlichkeitsarbeit / Marketing E-Mail: hartwig@suhl.ihk.de Telefon: 03681 362-311

„Das Jahr 2011 war erneut ein Jahr der großen Herausforderungen für die Öffentlichkeitsarbeit. Einerseits galt es, bereits erfolgreiche Produkte weiter zu entwickeln, andererseits neue zu etablieren. Nennen möchte ich hier den IHK-Jahresempfang und die MuT-Preisverleihung. Die Umsetzung neuer Ideen im Veranstaltungsablauf hat zu einem großen Erfolg geführt, den es nun im Jahr 2012 zu toppen gilt. Aber auch alle anderen Events der IHK und des Regi-

onalmarketings wurden intensiv mit vorbereitet und öffentlichkeitswirksam begleitet. Beispielhaft möchte ich hier das erste Azubi-Speed-Dating mit rund 30 Veröffentlichungen und die erste LANGE NACHT DER INDUSTRIE mit mehr als 100 Nennungen in den regionalen Medien erwähnen. Nach einem Jahr Pause gab es 2011 auch wieder das IHK-Wirtschaftsfernsehen pro€ent mit neuer Themenstruktur. Die neue Rubrik „IHK setzt sich ein“, die bereits in der IHK-Zeitschrift genau über das informiert, was die IHK für die Unternehmen tut, wurde auch in pro€ent erfolgreich eingebunden. Auch wenn es immer schwieriger wird, positive Wirtschaftsnachrichten an die Medien zu „verkaufen“, muss es uns 2012 noch besser gelingen, auf aktuelle Themen zeitnah zu reagieren. Frei nach dem Beuteprinzip „Der Wurm muss dem Fisch schmecken – nicht dem Angler!“

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Niederlassung Arnstadt IHK-Service vor Ort! Die Niederlassung Arnstadt steht mit insgesamt 5 Mitarbeitern den Unternehmen des Ilm-Kreises mit umfassenden Dienstleistungen und Angeboten in den Bereichen der Existenzgründung, der Unternehmensbetreuung, der Aus- und Weiterbildung und der Rechts- sowie der Außenwirtschaftsbetreuung zur Verfügung.

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Niederlassung Arnstadt Der Fokus der Arbeit im Jahr 2011 lag auf der intensiven Betreuung des Regionalausschusses Ilm-Kreis, der Unterstützung der Unternehmeraktivitäten der Initiative Erfurter Kreuz sowie auf der Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Ilmenau unter der Prämisse Wirtschaft trifft Wissenschaft.

In der täglichen Praxis hatten vielmals rechtliche Fragen für Unternehmer und Existenzgründer eine große Relevanz. Für Auskünfte zu Rechtsfragen bestand jeden Mittwoch am „Sprechtag Recht“ in der Niederlassung die Möglichkeit zur Vereinbarung von Terminen mit einem Juristen des Referats Recht I Fair Play.

Neben den Einzelberatungen für Existenzgründer bestand in der Niederlassung Arnstadt monatlich die Möglichkeit zur Teilnahme an Orientierungsberatungen. Zudem ergänzten Sprechtage der GFAW – Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaates Thüringen mbH – das Beratungsangebot. Mit dem regionalen Beratungsnetzwerk „GWT - Gründen und Wachsen in Thüringen“ und der in der Niederlassung etablierten Projektleitung wurde zudem die Zusammenarbeit der verschiedenen Beratungsakteure zur Unterstützung von Existenzgründern und Unternehmern in ihrer Startphase und im Bereich der Unternehmensnachfolge koordiniert, betriebswirtschaftliche bzw. technologieorientierte Themen bearbeitet und verschiedene Veranstaltungen, wie die jährliche Roadshow „Unternehmensnachfolge“ organisiert. Im Bereich der hoheitlichen Aufgabe der Ausbildung war die Niederlassung Ansprechpartner für allgemeine Fragen zur Ausbildung, für die Feststellung der Ausbildungseignung der Unternehmen und für individuelle Beratung der Ausbilder und Auszubildenden verantwortlich. Zum Leistungsspektrum gehörten eine Vielzahl Weiterbildungsberatungen und Beratungen zur Personalentwicklung von Fach- und Führungskräften. Darüber hinaus fanden im Segment der Weiterbildung, neben Existenzgründungslehrgängen, spezifische Lehrgänge im betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Bereich statt.

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

Am 10. September 2011 veranstaltete die IHK Südthüringen in Arnstadt ihre alljährliche Berufsinformationsmesse.

Die Roadshow Unternehmensnachfolge fand am 18. Oktober in Arnstadt statt. Detlef Schmidt (GWT) diskutierte mit Heidrun Rath (Sparkasse Arnstadt-Ilmenau), Ralf Baumeister (Motus Mittelstandskapital) und Ronald Jost (TAB) die Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für die Unternehmensnachfolge.


Ausbildungsberatung für Unternehmen: 1 133 Auszubildende: 367 Eignungsfeststellungen: 316 Weiterbildungsmaßnahmen: 38    Teilnehmer: 487 Weiterbildungsberatungen: 1 621 Ursprungszeugnisse: 97 Sonstige Bescheinigungen: 23 GFAW-Sprechtage: 6   Teilnehmer: 20 Orientierungsberatungen: 11  Teilnehmer: 55 Existenzgründerpässe: 119 Anträge Gründercoaching Deutschland: 43

Stellungnahmen: davon Gründerzuschuss: Existenzgründungshilfe: Einstiegsgeld: Thüringen Invest:    ERP-C: BBT: Sonn- und Feiertagsarbeit:

178 83 45 22 8 1 12 7

Anknüpfung für die Arbeit 2012 1. Unterstützung der Unternehmeraktivitäten und Projekte der Technologie Region Ilmenau / Arnstadt 2. Enge Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Ilmenau 3. Gezieltes Veranstaltungsmanagement zu wirtschaftsrelevanten Entwicklungen und Themen 4. Intensiver Know-How-Austausch mit der Hauptgeschäftsstelle

„Wir wollen nachhaltig die regionalen Unternehmensaktivitäten unterstützen.“ Tilo Werner Niederlassungsleiter Arnstadt E-Mail: werner@suhl.ihk.de Telefon: 03628 6130-511

„Die Niederlassung Arnstadt wird im Jahr 2012 natürlich wieder einen Schwerpunkt auf die konkrete Beratung der Mitgliedsunternehmen des Ilm-Kreises legen. Gleichzeitig wollen wir nachhaltig die regionalen Unternehmensaktivitäten, wie die Initiative Erfurter Kreuz, und die weiteren vielfältigen Projekte

in der Technologie Region Ilmenau / Arnstadt unterstützen und arbeiten in den verschiedenen Gremien und Arbeitskreisen mit. Mit der unternehmensbezogenen Durchführung und Begleitung von Veranstaltungen, z. B. im Rahmen des IHK-Jahresthemas „Rohstoffe und Energie“ oder zur Gewinnung und Sicherung von Fachkräften in der Region, werden wir unsere Arbeit ergänzen und wollen damit bei den Unternehmen gezielt einen Mehrwert erzeugen. In enger Anbindung an die Hauptgeschäftsstelle in Suhl unterstützen wir zudem aktiv die Projekte der IHK Südthüringen, z. B. die Wahl zur Vollversammlung und die verschiedenen Projekte unseres Regionalmarketings Thüringer Wald.“

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Niederlassung Sonneberg IHK-Service vor Ort! Die Niederlassung Sonneberg ist Ansprechpartner in der Region. Sie bietet den Unternehmen als zentraler Anlaufpunkt eine Reihe von Dienstleistungen, z. B. Existenzgründerberatung, Weiterbildungskurse oder Ausbildungsberatung.

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Niederlassung Sonneberg Seit 2008 findet im Landkreis Sonneberg ein Unternehmerstammtisch statt. Aufgrund der Themen und Personengleichheit wurde im Jahr 2011 der Regionalausschuss Sonneberg mit dem Unternehmerstammtisch fusioniert und damit der Aufwand für die ehrenamtlich engagierten Unternehmer reduziert. Neben der Betreuung des Unternehmerstammtisches engagierte sich die Niederlassung Sonneberg im Jahr 2011 im Ausschuss für Kreisentwicklung, Wirtschaftsangelegenheiten und öffentlicher Personenverkehr und nahm am Arbeitsmarktgespräch teil, bei dem sich der Leiter der Agentur für Arbeit, Vertreter der Wirtschaftsförderung der Stadt Sonneberg und Vertreter der HWK einmal im Monat über aktuelle Themen und Probleme in der Region Sonneberg austauschen.

Am 16. März fand in der IHK Niederlassung in Sonneberg die erste Veranstaltung zur Berufsorientierung statt. Die Schüler erhielten zahlreiche Informationen zum Thema Ausbildung und konnten ihre Fährigkeiten beim „Azubi-Kompetenzcheck“ der IHK testen.

Die Themen Fachkräftesicherung und Unternehmensnachfolge bildeten einen Schwerpunkt der Arbeit in der Niederlassung Sonneberg. Höhepunkte des Jahres waren zum einen die Aktionstage zur Unternehmensnachfolge im Mai und November 2011.

Am 17. September fand die Berufsinformationsmesse in Sonneberg statt. Zahlreiche Jugendliche nutzten die Gelegenheit sich über Ausbildungsberufe in der Region zu informieren und die Unternehmen vor Ort kennen zu lernen.

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


Unbedenklichkeitsbescheinigungen zu ABM / AGH / Bürgerarbeit: 17 Stellungnahmen: 86 davon u .a. Existenzgründerhilfe GFAW: 13 Gründungszuschuss: 30 Einstiegsgeld:   2 Bürgschaft: 8 Thüringen Invest:   7 Gründercoachings: 22 Existenzgründerpässe: 5 Orientierungsberatungen: 5 Finanzierungsberatungen: 30 Ursprungszeugnisse: 241 Beratungsgespräche GWT: 114 Kontakte mit Unternehmen zum Thema Ausbildung: 1 348 Eignungsfeststellungen: 24 Schlichtungsverfahren in Ausbildungsverhältnissen: 5 Weiterbildungen: 23  Teilnehmer: 241

Anknüpfung für die Arbeit 2012 1. Durchführung verschiedener Informationsveranstaltungen zum Thema Unternehmensnachfolge 2. Verbesserung der Zusammenarbeit der Akteure im Rahmen des Beratungsnetzwerks „Gründen und Wachsen in Thüringen“ 3. Organisation verschiedener Weiterbildungsangebote für Fach- und Führungskräfte sowie Existenzgründer 4. Aktive Unterstützung aller Akteure im Bereich der Ausbildung bzw. Fachkräftegewinnung 5. Gezielter Know-How-Austausch mit der Hauptgeschäftsstelle

„Wir setzen uns aktiv für die regionale Wirtschaft ein.“ Ulrike Wiedt Niederlassungsleiterin Sonneberg E-Mail: wiedt@suhl.ihk.de Telefon: 03675 7506-252

„Die Themen Fachkräftemangel und Wirtschaftsförderung waren im Jahr 2011 im gemeinsamen

Wirtschaftsraum Südthüringen – Oberfranken von besonders großer Bedeutung. Deshalb werden wir uns auch im kommenden Jahr intensiv mit diesen Themen beschäftigen. Besonders erfreut bin ich in diesem Jahr darüber, dass es uns gelungen ist, Regionalausschuss und Unternehmerstammtisch zusammenzufassen. Nunmehr haben die Unternehmer eine bessere und effizientere Möglichkeit, die Themen, die ihnen wichtig sind, an die IHK heranzutragen, damit wir uns aktiv für die Belange der regionalen Wirtschaft einsetzen können!“

Jahresbericht 2011 I IHK Südthüringen 63


ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Ehrenamt Die Stimme der IHKMitgliedsunternehmen! Mit welchen Themen die IHK Südthüringen an die Landes-, Bundes- und Europapolitik herantritt und in welcher finanziellen Ausstattung sie dies tut, entscheidet allein das Unternehmerparlament der IHK - die Vollversammlung. Sie besteht aus 48 gewählten Unternehmern, die ihre Branche und ihre Region vertreten. Damit ist die Vollversammlung der IHK Südthüringen nicht nur das wichtigste Entscheidungsorgan der IHK-Organisation, sondern auch ein Spiegelbild der Wirtschaftsstruktur im Kammerbezirk.

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ê    Sitzung der Vollversammlung am 15. März 2011 ê Sitzung der Vollversammlung am 29. November 2011 ê Haus der Wirtschaft

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Sitzung der Vollversammlung am 15. März 2011

Sitzung der Vollversammlung am 29. November 2011

Die Frühjahrssitzung der Vollversammlung der IHK Südthüringen begann mit einem Vortrag des Gastredners Dr. Wolfgang Voß, Finanzminister Thüringens. Voß lobte die gute Infrastruktur Thüringens und äußerte sich auf der anderen Seite kritisch über den rasanten Aufbau seit der Wende. Anschaulich erläuterte er den Aufholprozess anhand der Haushaltsentwicklung im Freistaat Thüringen.

Die Wirtschaftslage im Jahr 2011 in Südthüringen war gut, das schlug sich auch in der Arbeit der Vollversammlung nieder. Das Unternehmerparlament konnte die sechste Senkung des ertragsabhängigen Umlagesatzes, der Bestandteil des IHK-Beitrages ist, seit 1999 beschließen. Bereits im Herbst 2010 setzte sich die Vollversammlung zum Ziel, den Umlagesatz auf 0,16 Prozent zu senken. Dank der Stärke der Unternehmen Südthüringens und der Kostendisziplin der IHK war im Herbst 2011 eine Senkung des Beitrags auf 0,15 Prozent möglich. Ein weiterer Höhepunkt war der Beschluss der Ehrenordnung der IHK und die anschließende Auszeichnung von Gisela Reinhardt mit der IHK-Ehrennadel in Bronze.

Dr. Wolfgang Voß, Finanzminister, verglich in seinem Vortrag anschaulich die Neuverschuldung und den Schuldenstand Thüringens der Jahre 1991 bis 2011.

Nach einer ausführlichen und anregenden Diskussion mit Finanzminister Voß, widmete sich die Vollversammlung der Tagesordnung. IHK-Präsident Traut stellte den Mitgliedern der Vollversammlung den Stand beim Projekt „Haus der Wirtschaft“ vor. Nachdem Präsidium und Hauptgeschäftsführung für das Geschäftsjahr 2009 entlastet werden konnten, wurde Heiko Frenzel als Nachfolger für Rechnungsprüferin Heike Döll gewählt. Darüber hinaus beschloss die Vollversammlung im Frühjahr 2011 die Satzungsänderung für die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe.

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


Für eine angeregte Diskussion sorgte der Vortrag des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Thüringischen Landtag, Michael Heym, zum Thema „Quo vadis - Zwei Jahre Große Koalition in Thüringen“. Die Mitglieder der Vollversammlung diskutierten mit dem Landespolitiker insbesondere die Funktional- und Gebietsreform, das Thüringer Vergabegesetz sowie das Personalvertretungsgesetz, die bevorstehenden Änderungen in der Förderlandschaft Thüringens und die Lösungsansätze der CDU für die Stärkung der Region Südthüringen.

Weitere wichtige Beschlüsse im November 2011 waren die Wahlordnung und der Wirtschaftsplan 2012.

Haus der Wirtschaft Trotz der Turbulenzen wird die IHK Südthüringen am Projekt „Haus der Wirtschaft“ festhalten. Dies untermauerte die Vollversammlung im November 2011 mit einem einstimmigen Beschluss.

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Präsidium der IHK Südthüringen Präsident

Dr.-Ing. Peter Traut OMROS Gesellschaft für Umwelttechnik mbH

Vizepräsidenten

Sabine Diez Diez Fördersysteme GmbH & DF Co. KG

Marina Heller Vorstandsvorsitzende Rhön-Rennsteig-Sparkasse

Jürgen Pressl Vorstandsmitglied Bosch Solar Energy AG

Peter Herwig Herwig Bohrtechnik Schmalkalden GmbH

Dietrich Hofmann SMZ Sonneberger Möbelzentrum GmbH

Wolfgang F. Kanig Ringberghotel GmbH & Co. KG

Kay Stephan Transportunternehmen Kay Stephan GmbH

Mitglieder

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


Vollversammlung der IHK Südthüringen

Udo Amarell MEDIA MARKT, TV-HiFiElektro GmbH, Zella-Mehlis

Gerald Anschütz LKW Transporte Gerald Anschütz

Horst Bauerschmidt Horst Bauerschmidt KG

Gerd Börner Börner PR Werbung & Druck GmbH

Frank Brösicke AWG Wohnungsbaugenossenschaft „Rennsteig“ eG

Gerhard Brunner Wald-Apotheke, Inh. Apotheker Gerhard Brunner e.K.

Heinrich Christ Haus der Geschenke

Winfried Deppe Raumag-Janich Systemtechnik GmbH

Heike Döll Finanz- und Versicherungsmaklerin Heike Döll

Thoralf Eschrich Eschrich Logistik & Service GmbH

Heiko Frenzel Finanzdienst Arnstadt

Rolf Geißenhöner Autohaus Rolf Geißenhöner GmbH

Klaus Grötenherdt Grötenherdt Transporte GmbH

Steffen Heyder Biker- und Sportlerherberge „Alte Lache“

Dr. Olaf Kiesewetter UST Umweltsensortechnik GmbH

Harald König Bankhaus Max Flessa KG

Jahresbericht 2011 I IHK Südthüringen 69


ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Vollversammlung der IHK Südthüringen

Petra Kraußer Holzhandel und Sägewerk Suhl Rolf Wagner GmbH

Dietmar Kressin Fotowerkstatt

Dr. Petra Kukuk

Erwin Kurz Kurz-Transporte

Lutz Lempert Kanzlei für Finanzdienstleistungen Lutz Lempert e. Kfm.

Reinhard Lesser Hotel „Zur guten Quelle“

Steffen Meusel Ip 20 Einrichtungen Karl-Heinz-Meusel e. Kfm.

Uwe Müller Finanzdienstleistungen

Frank Neidhardt Fachgeschäft Martin Neidhardt Inh. Frank Neidhardt

Uwe Neidhardt Kuhnert Handelsgesellschaft mbH

Peter Neuhaus vr Bank Südthüringen eG

Ralf Steffen Preiß Industrieservice

Klaus-Peter Riedel Endter Verwaltungs- und Beteilligungs GmbH

Andreas Schmidt Geräte- und Pumpenbau GmbH Dr. Eugen Schmidt

Arno Schmidt Vosseler Umformtechnik GmbH

Ralf Schröder Das Büroteam Schneider & Partner GmbH

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

GWP Gesellschaft für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung mbH


Vollversammlung der IHK Südthüringen

Sabine Schwierz Impuls Werbung und Marketing GmbH

Rainer Edwin Stingl Stingl GmbH Fruchtpartner

Maik Weinschenk

Martin Wendl Expert Martin Wendl e. Kfm.

Weinschenk & König GmbH Umzüge, Transporte und Dienstleistungen

Christoph Voigt-Hoffmüller Günter Hoffmüller GmbH Kfz-Ersatzteile und Zubehör Groß- und Einzelhandel

Josef Weber TIRA GmbH

Jahresbericht 2011 I IHK Südthüringen

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Fachausschüsse der IHK Berufsbildungsausschuss Elke Rickes I Ina Stade I Ulrich Beck I Sabine Groh I Horst Kreibich I Katalin Leuthäuser I Horst Gröschl I Jürgen Frieß I Klaus Müller I André Merkel I Ute Kröckel I Jochen Weiß I Peter Lohfink I Kai-Uwe Rudolph I Karin Säger I Heidrun Noll I Ines Eckardt I Manfred Fiege I Frank Macholdt I Ursula Zapfe I Helmut Hammerschmidt I Dr. Petra Kukuk I Gerda Gutberlet I Werner Otten I Frank Ranft I Hartmut Ehrlicher I Udo Lindemann I Andreas Schmidt I Bernd Ralf-Peter Jander Vorsitzender

Kirchner I Helge Thomas I Horst Gerlach I Frank Ansorg I Thomas Steinhäuser I Frank Zinke

Industrie- und Außenwirtschaftsausschuss Kathrin Hesselbarth I Theo Merkel I Anneliese Haak I Michael Schüler I Rainer Döll I Regina Haak I Birgit Künne I Günter Schwarz I Uwe Kühnert I Sabine Weiß I Joachim Falk I Denis Denisow I Christian Heller I Nicolaus Hettler I Reinhard Jacob I Andreas Purr I Heiner Föllmer I Lutz Hilger I Dirk Rabestein I Rudolf Wächter I Lutz Recknagel I Günter Fleischhauer I Dr. Helga Zimmermann I Mirko Zeng I Klaus-Peter Riedel I Klaus Blaurock I Dr. Siegfried Pause I Holger Krause I Harry Grötenherdt I Wolfgang Marr I Dr. Frank BartBernd Malzahn Vorsitzender

helmä I Heike Schwarz I Arno Schmidt I Hans Marold I Volker Prehn I Hans-Jürgen Kern I Tim Preikszas I Jörg Fleischer I Helg Munko I Uwe Becker I Gregor Weidner I Rüdiger Simon I Hans Ramminger I Simone Wienhold-Engelhardt I Rene Fleischmann I Hans-Jürgen Janich

Handelsausschuss Petra Kraußer I Bernd Hartwich I Sabine Schwierz I Hans-Uwe Alsen I Rolf Geißenhöner I Uwe Neidhardt I Dietrich Hofmann I Frank Neidhardt I Jürgen Ecker I Peter Hellmann I Udo Amarell I Karin Marcinowski I Bernd Walter I Heinrich Christ I Marcel Knauer I Constance Schmidt I Annette Lettau I Andrea Krichling I Paul Merkel I Udo Weschenfelder Gisela Reinhardt Vorsitzende

Sachverständigenausschuss Dr.-Ing. Dietrich Schild I Dr.jur. Frank Hofmann I Jürgen Brückner I Thomas Kozlik I Dr.-Ing Henry Portz I Jürgen Müller I Andreas Anschütz I Jens-Uwe Bandekow I Peter Neuhaus

Jörn Kubowicz Vorsitzender

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


Fachausschüsse der IHK Tourismusausschuss Horst Greiner I Dietrich Grünewald I Bernd Hartung I Rudi Leifer I Heiko Maron I Sieghard Zitzmann I Hanns Rothammel I Gabriele Albrecht I Gudrun Münnich I Norbert Dagg I Hans-Günther Lehmann I Brigitte Groeger I Peter Henzel I Ingrid Münch I Brigitte Schulze I Axel Müller I Wolfgang Liebers I Rita Worm I Claudia Neukirchner I Stefan Siebert I Wolfgang Kanig I Bärbel Hartig I Uwe Klein I Jörg Naumann I Steffen HeyReinhard Lesser Vorsitzender

der I Maik Landeck I Dietmar Kressin

Verkehrsausschuss Harald Spengler I Thoralf Eschrich I Albin Pechtold I Eberhard Smolka I Peter Eichhorn I Erwin Kurz I Bernd Mußmacher I Klaus Knies I Horst Grötenherdt I Martin Ehrhardt I Stefan Böse I Hartmut Werner I Michael Spörer I Gerold Kirchner I Heidemarie Mähler I Matthias Scheidhauer I Klaus-Dieter Schneider I Manfred Hempel I Gerald Anschütz I Horst Oschmann Markus Morische Vorsitzender

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ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Regionalausschüsse der IHK Regionalausschuss Ilm-Kreis Frank Neubauer I Dr. Petra Kukuk I Dr. Siegfried Pause I Peter Faulstich I Barbara Hertwig I Carola Busse I Jürgen Pressl I Mirko Zeng I Christian Heller I Torsten Pietsch I Norbert Dagg I Michael Keitz I Siegfried Gräbedünkel I Franz-Josef Willems I Heidrun Rath I Marco Jacob I Ulrike Lenk I Gerd Küfner I Peter Bauer Olaf Mollenhauer Vorsitzender

Regionalausschuss Hildburghausen Heinz-Dieter Becker I Bernd Ritter I Norbert Natterer I Horst Grötenherdt I Hans-Jürgen Kern Wolfgang Zimmermann I Arno Schmidt I Günter Fleischhauer I Reinhard Jacob I Harry Grötenherdt

Andreas Schmidt Vorsitzender

Regionalausschuss Schmalkalden-Meiningen Martin Feuerstein I Ralf Nahrstedt I Peter Lesser I Stefan Hartung I Peter Walper I Achim Hellberg I Thomas Wolf I Klaus Ulrich I Stefan Siebert I Peter Thorwarth I Mathias Dietsch I Sabine Weiß I Andreas Oertel I Matthias Linser I Hans-Georg Naumann I Prof. Dr.-Ing. Elmar Heinemann I Wolfgang Troeger I Bernhard Reißner I Yvonne Schrodt I Dagmar Dähne I Frank Stolper Peter Bernhardt Vorsitzender

Regionalausschuss Sonneberg Jens-Uwe Eichhorn I Albin Pechtold I Dr. Joachim Löffler I Jürgen Schmidt I Hubert Diez Heike Schwarz I Peter Müller-Schmoß I Martin Backert I Joachim Kern I Jörg Pasztori I Thomas Hofmann I Marco Pehnelt I Gabriele Heymann I Helga Zimmermann I Michael Krebs Hans-Jürgen Janich Sabine Diez Vorsitzende

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IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


Regionalausschüsse der IHK Regionalausschuss Suhl Rolf Wagner I Heinrich Nenninger I Marina Heller I Wolfgang Greiser I Harald König I Rolf Geißenhöner I Gunter Blank I Olaf Sauer I Dr. Nicolaus Hettler I Hans Marold I Gerhard Pfestorf I Dr.-Ing. Fritz Roth I Norbert Hertwig I Friedhelm Enke I Arno Barthelmes I Wolfgang Kanig I Matthia Walter I Eberhard Bahner I Frank Schlütter I Dr. Jens Triebel I Franz-Georg Faulhaber I Sabine Weiß I Dirk Rabestein I Torsten Klose Klaus-Peter Riedel Vorsitzender

Jahresbericht 2011 I IHK Südthüringen 75


ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Bilanz der IHK Südthüringen zum 31.12.2011 Aktiva

31.12.2011 in EUR

31.12.2010 in EUR

6.134.126,93

5.734.405,87

41.997,00

34.087,00

41.997,00

34.087,00

0,00

0,00

5.146.638,50

4.817.892,98

4.469.460,00

4.585.065,00

25.499,00

28.370,00

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

222.511,00

186.651,00

4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

429.168,50

17.806,98

945.491,43

882.425,89

1. Anteile an verbundenen Unternehmen

0,00

0,00

2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen

0,00

0,00

3. Beteiligungen

0,00 0,00

0,00 0,00

5. Wertpapiere des Anlagevermögens

520.866,28

501.299,58

6. Sonstige Ausleihungen und Rückdeckungsansprüche

424.625,15

381.126,31

12.416.449,90

11.108.242,64

11.158,95

10.695,15

9.971,21

9.313,93

0,00

0,00

1.187,74

1.381,22

0,00

0,00

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

519.194,05

507.337,33

1. Forderungen aus Beiträgen, Gebühren, Engelten und sonstigen Lieferungen und Leistungen

A Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2. Geleistete Anzahlungen II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 2. Technische Anlagen und Maschinen

III. Finanzanlagen

4. Ausleihungen an Unternehmen,  mit denen ein Beteiligungsverhältnbis besteht

B Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2. Unfertige Leistungen 3. Fertige Erzeugnisse und Handelswaren 4. Geleistete Zahlungen

454.702,58

433.989,86

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

0,00

0,00

3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis bestehet

0,00

0,00

64.491,47

73.347,47

0,00

0,00

1. Anteile an verbundenen Unternehmen

0,00

0,00

2. Sonstige Wertpapiere

0,00

0,00

11.886.096,90

10.590.210,16

33.617,98

38.403,43

18.584.194,81

16.881.051,94

4. Sonstige Vermögensgegenstände III. Wertpapiere

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks C Rechnungsabgrenzungsposten

Suhl, 15. Mai 2012

76

IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


Passiva

31.12.2011 in EUR

31.12.2010 in EUR

12.562.839,28

10.913.237,31

100.000,00

100.000,00

II. Ausgleichsrücklage

2.500.000,00

2.500.000,00

III. Andere Rücklagen

6.690.772,64

5.150.855,46

IV. Jahresüberschuss Vorjahr

1.622.464,67

1.539.917,18

V. Jahresüberschuss

1.649.601,97

1.622.464,67

2.930.435,25

3.009.960,25

2.930.435,25

3.009.960,25

2.482.884,63

2.240.385,61

1.975.091,83

1.851.688,99

0,00

0,00

507.792,80

388.696,62

238.726,55

304.264,14

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

0,00

0,00

2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

0,00

0,00

160.415,08

191.785,34

0,00

0,00

A Eigenkapital I. Nettoposition

B Sonderposten Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen C Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2. Steuerrückstellungen 3. Sonstige Rückstellungen D Verbindlichkeiten

3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6. Sonstige Verbindlichkeiten E

Rechnungsabgrenzungsposten

0,00

0,00

78.311,47

112.478,80

369.309,10

413.204,63

18.584.194,81

16.881.051,94

Jahresbericht 2011 I IHK Südthüringen 77


ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Gewinn- und Verlustrechnung für 2011 2011 in EUR

2010 in EUR

1. Erträge aus Beiträgen

4.857.753,71

4.985.189,37

2. Erträge aus Gebühren

579.394,24

700.686,08

3. Erträge aus Entgelten

646.048,11

662.221,75

4. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Leistungen

0,00

0,00

5. Andere aktivierte Eigenleistungen

0,00

0,00

831.482,45

851.238,31

48.180,40

58.531,67

430.869,93

442.552,99

Betriebserträge

6.914.678,51

7.199.335,51

7. Materialaufwand

-780.686,49

-872.704,53

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren

-143.003,96

-157.035,74

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen

-637.682,53

-715.668,79

-2.858.648,80

-2.795.081,11

-2.220.173,20

-2.294.880,48

-638.475,60

-500.200,63

-201.973,60

-212.084,97

-201.973,60

-212.084,97

0,00

0,00

-1.537.746,28

-1.478.903,29

6. Sonstige betriebliche Erträge davon: Erträge aus Erstattungen Erträge aus öffentlichen Zuwendungen

8. Personalaufwand a) Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 9. Abschreibungen a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der IHK üblichen Abschreibungen überschreiten 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen Betriebsaufwand Betriebsergebnis 11. Erträge aus Beteiligungen 12. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Finanzergebnis Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

78

IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011

-5.379.055,17 -5.358.773,90 1.535.623,34

1.840.561,61

0,00

0,00

50.915,27

57.650,27

162.811,93

120.889,93

0,00

0,00

-90.888,00

-94.427,37

122.839,20

84.112,83

1.658.462,54

1.924.674,44


2011 in EUR

2010 in EUR

16. Außerordentliche Erträge

0,00

0,00

17. Außerordentliche Aufwendungen

0,00

-293.585,00

Außerordentliches Ergebnis

0,00

-293.585,00

0,00

0,00

-8.860,57

-8.624,77

1.649.601,97

1.622.464,67

21. Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr

0,00

0,00

22. Entnahmen aus Rücklagen

0,00

0,00

a) aus der Ausgleichsrücklage

0,00

0,00

b) aus anderen Rücklagen

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

a) in die Ausgleichsrücklage

0,00

0,00

b) in andere Rücklagen

0,00

0,00

0,00

0,00

1.649.601,97

1.622.464,67

18. Steuern vom Einkommen und Ertrag 19. Sonstige Steuern 20. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

davon: Liquiditätsrücklage 23. Einstellungen in Rücklagen

davon Liquiditätsrücklage Bilanzgewinn

Jahresbericht 2011 I IHK Südthüringen 79


ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Jahresrückblick 2011 Ausgewählte Veranstaltungen für Mitglieder und Öffentlichkeit 21. Januar

3. Mai

27. Juni

19. August

Pressekonferenz zur

Veranstaltungsreihe Innova-

Thüringer Tourismustag

Pressekonferenz zum Thema

Konjunkturumfrage

tion und Fachkräfte „Mediation im Wirtschaftsrecht“

17. Februar Azubi-Speed-Dating

„Beförderung des Infra29. Juni

strukturprojektes B87n bei

Informationsveranstaltung

der IHK Fulda“

5. Mai

„Auftragssicherung durch

Informationsveranstaltung

CRM-Kundenbindung &

3. September

„Lebenswerk sichern – Akti-

Cloud Computing – aber

Berufsinformationsmesse

onstag Unternehmensnach-

sicher“

in Suhl

folge“ 29. Juni 10.–20. Mai

Gemeinsame Veranstaltung

Ausstellung „Gründer Kultur

mit der IHK zu Coburg

22. Februar

Thüringen – Künstler por-

„Innovationsmanagement

Veranstaltungsreihe

traitieren Gründer“

– Innovationen nicht dem

Innovation und Fachkräfte

Zufall überlassen“

„Entwicklungstrends des

12. Mai

Fachkräfteangebots und

8. Forschungs- und Techno-

5.–6. Juli

–bedarfs in Thüringen“

logieforum Thüringen

Technologiekonferenz elmug4future

3. März

16. / 17. Mai

Fachtagung „Elektromobili-

Außenwirtschaftsseminar

9. Juli

10. September

tät – Chance für Wirtschaft

„Zollformulare & Dokumente

t-wood FESTIVAL

Berufsinformationsmesse

und Kommunen“

zur Exportabwicklung“

in Arnstadt

5. März

24. Mai

12. September

Fachtagung für Güter-,

Best-Practice-Veranstaltung

Außenwirtschaftsseminar

Möbelverkehr und Logistik

„Höhere Umsatzrendite

„Exportbeschränkungen

durch Internationalisierung“

nach europäischem und

10. März

deutschem Recht - Vom

Pressekonferenz zum Projekt

24./25. Mai

„Haus der Wirtschaft“

Unternehmenskontaktmesse

11.–15. Juli

SMILE „Studenten treffen

Sommercamp – Energie-

Unternehmen“

ferien Thüringer Wald

Innovation und Fachkräfte

21. Juni

17. August

„Transnationale Aktivitäten

„Energieeffizienz durch

Außenwirtschaftssemi-

Firmenlauf Thüringer Wald

auf dem Arbeitsmarkt“

Prozessoptimierung“

nar „Warenursprung und

24. März

Gesetzestext zur Ausfuhrge-

Veranstaltungsreihe

20. April

14. September Informationsveranstaltung

Zollpräferenzen beim Export

14. September

von Waren“

16. Suhler Mietseminar

forum K – die Kulturmesse im Thüringer Wald

80

nehmigung“

IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


Jahresrückblick 2011 Ausgewählte Veranstaltungen für Mitglieder und Öffentlichkeit 17. September

20. Oktober

17. November

Berufsinformationsmesse in

5. Thüringer

Gründertreffen und

Sonneberg

Außenwirtschaftstag

Visitenkartenparty

19. September Pressekonferenz zur Konjunkturumfrage 20. September Innovations- und Erfindernachmittag 21. September

18. November

Jahresempfang der

Workshop „Gründer

IHK Südthüringen und

1. November

MuT-Preis Verleihung

Außenwirtschaftsseminar

treffen Experten“

„Praxis des Exportdokumentengeschäfts – Richtiger Umgang mit Exportakkreditierung und Dokumenteninkasso“

6. Dezember Pressekonferenz zur

29. September

2. November

Informationsveranstaltung

Außenwirtschaftsseminar

zum Zentralen Innovations-

„Export-Angebote effizient

14. Dezember

programm Mittelstand (ZIM)

formulieren“

Auftaktveranstaltung

5./8. Oktober

3. November

der Wirtschaftsförderer im

Verleihung des IHK-Preises

Verleihung des „Bildungs-

Thüringer Wald“

für herausragende Leis-

fuchs“ im Rahmen der

tungen des akademischen

Bestenveranstaltung

Saisonumfrage Tourismus

„forum W – Das Netzwerk

Nachwuchses 13. Oktober 8. Thüringer Gefahrgutforum 18. Oktober Roadshow Unternehmensnachfolge

9. November Informationsveranstaltung „E-Bilanz – Steuer auf Knopfdruck“

Jahresbericht 2011 I IHK Südthüringen 81


ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Jahresrückblick 2011 Wichtige Termine der IHK Südthüringen 27. Januar

ausschusses Schmalkalden-

9. Juni

27. Oktober

Auftaktveranstaltung des

Meiningen der IHK Südthü-

Sitzung des Vorstandes des

Hauptgeschäftsführer-

DIHK zum Jahresthema 2011

ringen

DIHK

Konferenz des DIHK

– bilden, beschäftigen,

4. April

16.-19. Juni

14. November

integrieren“

Beratung der Landesarbeits-

Treffen der Präsidenten und

Gesprächsrunde zum

gemeinschaft der Thüringer

Hauptgeschäftsführer der

Thema „Schienenlücken-

IHKs

IHKs der neuen Bundes-

schluss Südhüringen-Nord-

länder

westoberfranken“

„Gemeinsam für Fachkräfte

8. Februar Spitzengespräch mit Wirtschaftsminister Matthias

3. Mai

Machnig

Sitzung des Regional-

29. Juni

15. November

ausschusses Suhl der IHK

Hauptgeschäftsführer-

Kammergespräch des Wirt-

Südthüringen

Konferenz des DIHK

schaftsministers Matthias

22. Februar Sitzung des Thüringer Wirtschaftsbeirates 28. Februar

Machnig 10. Mai

17. August

Sitzung des Präsidiums der

Sitzung des Außenwirt-

16. November

IHK Südthüringen

schaftsausschusses der IHK

Sitzung des Vorstandes des

Südthüringen

DIHK

Kammergespräch des Wirtschaftsministers Matthias

11. Mai

Machnig

Sitzung des Regionalaus-

19. August

17. November

schusses Ilm-Kreis der IHK

Spitzengespräch der IHK

Sitzung der Vollversamm-

Südthüringen

Südthüringen und der IHK

lung des DIHK

2. März HauptgeschäftsführerKonferenz des DIHK

Fulda mit den Verkehrsmi17. Mai

nistern aus Thüringen und

29. November

Regionalkonferenz Südthü-

Hessen, Christian Carius und

Sitzung der Vollversamm-

15. März

ringen zum Thema „Trans-

Dieter Posch, zur Beförde-

lung der IHK Südthüringen

Sitzung der Vollversamm-

nationale und interregionale

rung des Infrastrukturpro-

lung der IHK Südthüringen

Zusammenarbeit in Europa“

jektes B87n

22. März

31. Mai

26. September

Hauptgeschäftsführer der

Sitzung des Vorstandes des

Gemeinsame Sitzung des

Sitzung des Thüringer

IHKs der neuen Bundesländer

DIHK

Handels- und Tourismusaus-

Wirtschaftsbeirates

1./2. Dezember Treffen der Präsidenten und

7. Dezember

schusses der IHK Südthü23. März

ringen

Sitzung der Vollversammlung des DIHK 31. März

5. Oktober

Sitzung des Regional-

Sitzung des Regionalaus-

ausschusses Suhl der IHK

6. Juni

schusses Hildburghausen

Südthüringen

Sitzung des Präsidiums der

der IHK Südthüringen 20. Dezember

IHK Südthüringen 12. Oktober

Wirtschaftspolitisches

Außenwirtschaftsausschus-

7. Juni

„Firmen suchen Fachkräfte“

Gespräch mit der Minis-

ses der IHK Südthüringen

Sitzung des Verkehrsausschus-

– Arbeitsmarkt und Fach-

terpräsidentin Christine

und Sitzung des Regional-

ses der IHK Südthüringen

kräftebörse Sonneberg

Lieberknecht

Sitzung des Industrie- und

82

IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


IHK Südthüringen 2011 Energiepreise Fachkräftemangel Ausbildungsreife Innovationsförderung Bürokratieabbau Technologietransfer Unternehmensbesteuerung Infrastrukturausbau Datenschutz


ê  Editorial ê  Wirtschaftsentwicklung 2011 ê  Jahresthema 2011 ê  Standortpolitik ê  Regionalmarketing Thüringer Wald ê  Starthilfe und Unternehmensförderung ê  Aus- und Weiterbildung ê  Innovation I Umwelt ê  International ê  Recht I Fair Play ê  Kundenzufriedenheit I Zentrale Dienste ê  Öffentlichkeitsarbeit I Marketing ê  Niederlassung Arnstadt ê  Niederlassung Sonneberg ê  Ehrenamt ê  Vollversammlung ê  Ausschüsse ê  Finanzen ê  Jahresrückblick 2011 ê  Organigramm

Organigramm der IHK Südthüringen Industrie- und Handelskammer Südthüringen Hauptstraße 33 98529 Suhl-Mäbendorf Telefon: 03681 362-0 Fax: 03681 362-100 E-Mail: info@suhl.ihk.de Internet: www.suhl.ihk.de

Öffentlichkeitsarbeit / Marketing

Referatsleiterin Birgit Hartwig

ca. 27.000 kammerzugehörige Unternehmen (davon ca. 7.000 im Handelsregister, ca. 20.000 nicht im Handelsregister eingetragene Unternehmen)

Vollversammlung

Fachausschüsse

Tel. 03681 362-311 Fax: 03681 362-150 hartwig@suhl.ihk.de

Zentrale Dienste

48 Mitglieder, von den Mitgliedsunternehmen alle 5 Jahre gewählt

Industrie/Außenwirtschaft, Handel, Verkehr, Berufsbildung, Tourismus, Sachverständige

Regionalausschüsse Ilm-Kreis Kreisfreie Stadt Suhl Landkreis Hildburghausen Landkreis Schmalkalden-Meiningen Landkreis Sonneberg

Standortpolitik

Präsident

Abteilungsleiter

Dr.-Ing. Peter Traut

Matthias Endter

Vizepräsidenten

Hauptgeschäftsführer

Sabine Diez Marina Heller Jürgen Pressl

Dr.-Ing. Ralf Pieterwas Tel. 03681 362-302 Fax: 03681 362-300 pieterwas@suhl.ihk.de

weitere Präsidiumsmitglieder

Innere Verwaltung/ Personalwesen Beitrag / Stammdaten MMB Rechnungswesen EDV / Info-Dienste

Peter Herwig Dietrich Hofmann Wolfgang F. Kanig Kay Stephan

Starthilfe und Unter- Innovation / nehmensförderung Umwelt

Tel. 03681 362-110 Fax 03681 362-100 endter@suhl.ihk.de

International

Aus- und Weiterbildung

Recht | Fair Play

Kersten Mey

Abteilungsleiter

Abteilungsleiter Jan Scheftlein

Abteilungsleiter Steffen Spitzner

Referatsleiterin Kerstin Krüger

mey@suhl.ihk.de Tel.: 03681 362-223 Fax: 03681 362-220

scheftlein@suhl.ihk.de Tel.: 03681 362-210 Fax: 03681 362-220

spitzner@suhl.ihk.de Tel.: 03681 362-151 Fax: 03681 362-400

krueger@suhl.ihk.de Tel.: 03681 362-321 Fax: 03681 362-320

Niederlassung Arnstadt

Niederlassung Sonneberg

Niederlassungsleiter Tilo Werner

Niederlassungsleiterin Ulrike Wiedt

werner@suhl.ihk.de Tel.: 03628 6130-511 Fax: 03628 6130-512

wiedt@suhl.ihk.de Tel.: 03675 7506-252 Fax: 03675 7506-250

Stand 19. Januar 2012

84

IHK Südthüringen I Jahresbericht 2011


Jahresbericht 2011 Industrie- und Handelskammer Südthüringen Hauptstraße 33, 98529 Suhl-Mäbendorf info@suhl.ihk.de, www.suhl.ihk.de

Jahresbericht 2011  

Hier finden Sie einen Überblick über die Aktivitäten der IHK Südthüringen im Jahr 2011.

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