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Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie

Das Ziel im Blick

Bildung Neues wagen. F채higkeiten entdecken. Solidarit채t erleben.

Zentrale Seminare 2014


Für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen . . .

Liebe Kolleginnen und Kollegen, politisch, handlungsorientiert und interessengeleitet – so prä­ sentiert sich unser diesjähriges Seminarprogramm. Fachliches Wissen zu wichtigen Themen der Arbeitswelt steht dabei gleich­ berechtigt neben gesellschaftlich relevanten Themen. Wir wollen mit euch über »große« und »kleine« politische Themen diskutieren. Die Stärkung einer lebendigen Demokratie ist uns dabei eine Herzensangelegenheit. Warum sie für unsere Gesell­ schaft von grundlegender Bedeutung ist und wie sie funktioniert, beleuchten neue und bewährte Seminare. Wir schauen nach Eu­ ropa und betrachten die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Verhältnisse ebenso wie die Kulturen und Menschen unseres ­Kontinents. Wir befassen uns mit dem Aufbau und den Entwick­ lungen in der Europäischen Union, richten unseren Blick aber auch auf die Politik vor Ort und zeigen, wie Mitgestaltungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten in Gemeinderäten, Kommunal­ vertretungen und Betrieben genutzt werden können. Viele neue Seminare zu aktuellen Themen sind hinzuge­kommen. Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich über die Nutzung von Social-Media-Diensten für gewerkschaftliche und politische Kampagnen ebenso informieren wie über die Einflussmöglichkeiten auf die Personalplanung im Betrieb oder die Bedeutung der Neurowissenschaften für die Arbeitswelt. Darüber hinaus sind spannende Workshops für Beschäftigte im 2

Vorwort


Außendienst, im Homeoffice oder für berufstätige Kolleginnen im Angebot. Und natürlich findet ihr auch Klassiker wieder: Unsere Grund­ lagenseminare, die die Basis für eine lebendige Gewerkschafts­ arbeit bilden und die ergänzenden Angebote zu Themen wie Arbeitsrecht, Arbeits- und Gesundheitsschutz, soziale Sicherung und Wirtschaft. In Zeiten, in denen Informationen fast unbegrenzt zur Verfügung stehen, ist das Erfassen von Zusammenhängen zu einer der wichtigsten Schlüsselkompetenzen geworden – und je größer das Wissen, desto besser gelingt es, Zusammenhänge herzustel­ len. Mit unserem thematisch breit gefächerten Angebot wollen wir dazu einen Beitrag leisten und insbesondere unsere aktiven Vertrauensleute und Ortsgruppenmitglieder dabei unterstützen, im Interesse ihrer Kolleginnen und Kollegen zu handeln.

Lasst uns gemeinsam das Ziel im Blick behalten: Bildung – für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, für Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Solidarität. Edeltraud Glänzer Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands der IG BCE Vorwort

3


Unser Bildungswegweiser Unser Bildungswegweiser

möglich gewesen sein, die Basisqualifizierung Die Zentralen Seminare – aktiv in der IG BCE vor Ort zu durchlaufen, kann alternativ das bauen auf der Basisqualifizierung Ort auf. möglich gewesen sein, die Basisqualifizierung Die Zentralen Seminare – aktiv in der vor IG BCE besucht werden. das Nachauf Abschluss der Basisqualifizierung empfeh­ vor B­W­G­Seminar Ort zu durchlaufen, kann alternativ bauen der Basisqualifizierung vor Ort auf. Fundiertes Grundwissen wird durch Angebote für len wir zunächst Teilnahme am Grundlagen­ B­W­G­Seminar besucht werden. Nach Abschluss derdie Basisqualifizierung empfeh­ spezielle Zielgruppen, zu durch aktuellen politischen seminar Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft Fundiertes Grundwissen wird Angebote für len wir zunächst die Teilnahme am Grundlagen­ Themen oder verschiedenen ergänzenden (B-W-G), dann den Besuch der Seminare im spezielle Zielgruppen, zu aktuellen politischen Theseminar Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft menkreisen vertieft, spezialisiert und ausgebaut. Element Erweiterte Grundlagen. Sollte es nicht Themen oder verschiedenen ergänzenden The(B-W-G), dann den Besuch der Seminare im menkreisen vertieft, spezialisiert und ausgebaut. Element Erweiterte Grundlagen. Sollte es nicht

Aktuelle Ergänzungs- Aktuelle politische Ergänzungsseminare politische Themen seminare Themen

Spezielle Spezielle Zielgruppen Zielgruppen

Erweiterte Grundlagen Betrieb-WirtschaftGrundlagen Betrieb-WirtschaftBasisarbeit VL/OG Wirtschaft verstehen – Ökonomie für AN Gesellschaft (B-W-G) Erweiterte Basisarbeit VL/OG Wirtschaft – Ökonomie für AN Arbeitsrecht Arbeits-verstehen und Gesundheitsschutz Gesellschaft (B-W-G) Grundlagenseminar Arbeitsrecht und Gesundheitsschutz Tarifpolitik/TarifverträgeArbeitsGeschichte der Gewerkschaften Tarifpolitik/Tarifverträge Geschichte der Gewerkschaften

Grundlagenseminar

Basis-Qualifizierung vor Ort Basis-Qualifizierung vor Ort Seminare für Einsteiger/-innen in die aktive Seminare für Einsteiger/-innen in die aktive Interessenvertretung, insbesondere für Interessenvertretung, für und erstmals gewählteinsbesondere Vertrauensleute erstmals gewählte Vertrauensleute und Ortsgruppenvorstände. Ortsgruppenvorstände.

Seminare für Funktionsträger/-innen und Seminare für Funktionsträger/-innen und politisch Interessierte mit Vorkenntnissen. politisch Interessierte mit Vorkenntnissen.

Diese Marken helfen Orientierung Diese Marken helfen zurzur Orientierung Bildungsprogramm imim Bildungsprogramm BildUnGSWEGWEiSEr BildUnGSWEGWEiSEr Erläuterungen Erläuterungen auf Seite 3 auf Seite 3

BildUnGSWEGWEiSEr BildUnGSWEGWEiSEr Erläuterungen ErgänzungsErläuterungen auf Seite 3 Ergänzungsseminare auf Seite 3 seminare

Erweiterte Grundlagen B-W-G Erweiterte Grundlagen B-W-G

BildUnGSWEGWEiSEr BildUnGSWEGWEiSEr BildUnGSWEGWEiSEr BildUnGSWEGWEiSEr Erläuterungen Erläuterungen auf Seite 3 auf Seite 3

Aktuelle Aktuelle politische politische Themen Themen

1010 Organisatorisches Organisatorisches 4

Bildungswegweiser

Erläuterungen Erläuterungen auf3 Seite 3 auf Seite

Spezielle Spezielle Zielgruppen Zielgruppen

Seminare für Absolvent(inn)en Seminare für Absolvent(inn)en der der Erweiterten Grundlagen undMitglieder für Mitglieder Erweiterten Grundlagen und für der Interessenvertretung, die schon der Interessenvertretung, die schon seit seit längerer längerer Zeit Zeit aktivaktiv sind.sind.


Inhalt Erweiterte Grundlagen...................................... 6

Spezielle Zielgruppen................................... 104

Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft (B-W-G)...... 8

Jugend.............................................................. 106

Beteiligungsorientierte Interessenarbeit im Betrieb.................................................................. 9

Frauen............................................................... 130

Die Gewerkschaft leben: Politische Beteiligung vor Ort und in der Region...................................................... 10 Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer..................................................... 11 Tarifpolitik .......................................................... 12 Wirtschaft verstehen....................................... 13 Arbeits- und Gesundheitsschutz.................... 14 Die Geschichte der IG BCE und ihrer Vorläufergewerkschaften................................ 15 Geschichte der Arbeiterbewegung............... 15 Ergänzungsseminare....................................... 16 Kooperation und Kommunikation................... 18 Öffentlichkeitsarbeit und Medien.................. 26 Soziale Sicherung............................................. 33 Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft..................... 42 Geschichte, Kultur, Zeitgeschehen................ 70 Interessenvertretung professionell gestalten............................................................. 79 Aktuelle politische Themen........................... 84 Seminare zu Themen wie Europa/Globalisierung, Demokratie/Politikges taltung, Energie- und Industriepolitik, Finanzmärkte, Demografie, Nachhaltigkeit

Akteure und Akteurinnen in der Bildungsarbeit................................................. 140 Ehrenamtliche Richter und Richterinnen.... 152 Ausbilder und Ausbilderinnen...................... 154 Versichertenälteste........................................ 157 Grubenkontrolleure und sozialpolitische Beiräte.............................................................. 159 Akteure und Akteurinnen in der Tarifpolitik......................................................... 160 Werkfeuerwehren........................................... 162 AT-Beschäftigte und Akademiker(innen).... 163 Beschäftigte im Außendienst....................... 165 Studierende..................................................... 166 Hinweise zur Teilnahme an zentralen Seminaren ..................................... 168 Regelung zur Kostenerstattung.................... 169 Die Bildungszentren der IG BCE................... 174 Seminarübersicht........................................... 176 Kalendarium..................................................... 188 Ferientermine.................................................. 190 Kontaktadressen............................................. 192 Index................................................................. 202 Zehn Gründe für Seminare bei der IG BCE................................................. 206

Inhalt

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Bi ld u n g swe

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Erläuterungen auf Seite 3

dread kennedy Š photocase.com

B-W-G

6

Grundlagen

lagen

Grund Erweiterte


erweiterte

Grundlagen

}}} S tart in eine erfolgreiche Interessenvertretung

Grundlagen

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macroman © fotolia.com

Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft (B-W-G) Mitentscheiden – Mitverantworten  Die politisch-gesellschaftliche Wirklichkeit wird von Personen mitgestaltet, die politische, wirtschaftliche und soziale Ereignisse und Erfahrungen bewusst wahrnehmen und verarbeiten, die begründet urteilen sowie Handlungsfolgen abschätzen und verantwortlich entscheiden können. Dies gilt sowohl für Arbeitnehmer(innen) in den gewerkschaftlichen Organisationen, für Mitglieder in Verbänden und Vereinen wie auch besonders für die Interessenvertretungen in den Betrieben und Unternehmen mit den Bezügen zu betriebsverfassungsrechtlichen Aufgaben und Fragestellungen. Erfolgreiches Handeln in diesen Feldern erfordert organisatorisches sowie arbeits- und ­betriebsverfassungsrechtliches Grundwissen mit Verbindungen zu den Lernfeldern Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Das Seminar bezieht sich deshalb auf die ­Arbeits- und Berufswelt der Arbeitnehmer(innen) mit ihren vertraglichen Beziehungen, auf

Inhalte: • Die Arbeits- und Berufswelt der Arbeitnehmer(innen) mit ihren vertraglichen Beziehungen • Die Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft • Die Gestaltung der Arbeit im Betrieb durch das Arbeitsrecht • Die Rolle von Betriebsräten, Vertrauens­ leuten, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden

SEMINARORT

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

12 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

19.01. – 31.01.2014 09.03. – 21.03.2014 29.06. – 11.07.2014 31.08. – 13.09.2014 12.10. – 24.10.2014 30.11. – 12.12.2014

HV.01.01.01.14 HV.01.01.03.14 HV.01.01.05.14 HV.01.01.07.14 HV.01.01.09.14 HV.01.01.12.14

(Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

30.03. – 11.04.2014 HV.01.01.04.14 09.11. – 21.11.2014 HV.01.01.11.14 (Beginn abends, Ende mittags)

8

die Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft, auf die Gestaltung der Arbeit im Betrieb durch das Arbeitsrecht und auf die Rolle von Betriebsräten, Vertrauensleuten, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden am Beispiel konkreter Situationen. Persönliche Arbeitstechniken, Übungen im Umgang mit Problemfällen und Präsentationsvarianten stärken und vertiefen die soziale und methodische Kompetenz der Teilnehmer(innen).

Grundlagen

DATUM UND SEMINAR-NR.

16.02. – 28.02.2014 06.07. – 18.07.2014 14.09. – 26.09.2014 26.10. – 07.11.2014

HV.01.01.02.14 HV.01.01.06.14 HV.01.01.08.14 HV.01.01.10.14

(Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, Ortsgruppen­ vorstände, Bildungsobleute, erstmals gewählte Vertrauensleute und OG-Vorstände FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

BetrVG § 37 Abs. 7 Bildungsurlaub* BU NRW*


n Wir mache t Gute Arbei

Beteiligungsorientierte Interessenarbeit im Betrieb Mitwirken und mitgestalten  Die Arbeitswelt ist im Wandel begriffen. Wirtschaftliche Veränderungen und veränderte Belegschaftsstrukturen machen das deutlich. Unternehmerische Entscheidungen orientieren sich überwiegend an hohen Renditen. Wachsender Zeit- und Leistungsdruck, die zunehmende Entgrenzung von Arbeit und Leben und die Unsicherheiten des Arbeitsmarktes bringen Veränderungen im Arbeitsumfeld mit sich. Wie stark die einzelnen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen davon betroffen sind, ist unterschiedlich. Und somit sind auch die Interessenlagen der Beschäftigten vielfältig. Von einer einheitlichen Arbeitnehmerschaft kann heute nicht mehr gesprochen werden. Dennoch besteht die Chance, gerade mit differenzierten Gruppen durch deren Engagement ein positives Beteiligungsklima zu entwickeln. Wenn Mit­ arbeiter und Mitarbeiterinnen wertgeschätzt werden, sind sie bereit, mitzugestalten. Es gilt, in offenen und transparenten Diskus­ sionen und Vorhaben die Fragen und Probleme der Kolleginnen und Kollegen aufzunehmen

und in deren Sinn zu vernünftigen Lösungen und Antworten zu kommen. Ziel muss es sein, die Interessenlagen im Betrieb aufzuspüren, Einzelkämpfer zu gemeinsamem Handeln zu motivieren, Beschäftigtengruppen in deren Sprache anzureden und Verbindungen zur Arbeit anderer herzustellen. Alles, was man braucht, um loszulegen, ist Inhalt dieser Seminarwoche: Hintergründe, Methoden, Konzepte, Anregungen . . . • Beschäftigung in sich verändernden Arbeitswelten • Vom Solisten zum Teamworker: Konzepte und Modelle betrieblicher Interessen­vertretung – ein Beispiel • Themen zum Thema machen • Handlungsfelder analysieren, Aufgaben und Arbeitsschwerpunkte ableiten • Partnerschaft beim Wort genommen: Die Bedeutung der Sozialpartnerschaft • »Gute Arbeit« mitgestalten

SEMINARORT

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

22.06. – 27.06.2014 HV.01.02.05.14 19.10. – 24.10.2014 HV.01.02.07.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

DATUM UND SEMINAR-NR.

26.01. – 31.01.2014 01.06. – 06.06.2014 07.09. – 12.09.2014 16.11. – 21.11.2014

HV.01.02.01.14 HV.01.02.04.14 HV.01.02.06.14 HV.01.02.08.14

(Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, Einsteiger(innen) in aktive Gewerkschafts­ arbeit, erstmals gewählte Vertrauensleute FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

12.01. – 17.01.2014 HV.01.02.10.14 30.11. – 05.12.2014 HV.01.02.09.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Grundlagen

9


n Wir mache t Gute Arbei

Die Gewerkschaft leben: Politische Beteiligung vor Ort und in der Region  Füreinander einstehen, sich einmischen, die Anliegen von anderen mit vertreten, die Rechte von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen offensiv verteidigen, auf örtliche und regionale Politik Einfluss nehmen, Solidarität erleben . . . Diese und ähnliche Motive sind die Quellen des gewerkschaftlichen Engagements vor Ort. Die Ortsgruppen sind neben den Vertrauensleuten die Basisorganisation der IG BCE. Sie kümmern sich um die Interessen der Mitglieder unter den Aspekten Leben, Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, Infrastruktur und anderes mehr. Aber auch die politischen Ziele, Kampagnen und Aktionen der Gewerkschaft fließen in die Arbeit der Ortsgruppen ein. Das Seminar stellt Struktur und Arbeitsweise der Ortsgruppen vor, präsentiert die Arbeitsplattform »Regionalforen« als notwendige und

sinnvolle Möglichkeit der Zusammenarbeit und befasst sich mit der Ist-Analyse der örtlichen Situation. Die Teilnehmenden erar­ beiten praxisbezogene Jahrespläne, Veran­ staltungen und Projekte und tauschen ihre Erfahrungen untereinander aus. • Grundlagen der Ortsgruppenarbeit – ­ Struktur und Aufgaben • Planung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen • Politikbeeinflussung und Politikgestaltung in Städten, Gemeinden und der Region • Planung und Durchführung von betei­ ligungsorientierten und öffentlichkeits­ wirksamen Aktionen • Die Kampagne »Gute Arbeit« zum Thema machen

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

01.06. – 06.06.2014 HV.01.03.03.14 17.08. – 22.08.2014 HV.01.03.04.14 30.11. – 05.12.2014 HV.01.03.06.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

05.01. – 10.01.2014 HV.01.03.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

06.04. – 11.04.2014 HV.01.03.02.14 31.08. – 05.09.2014 HV.01.03.05.14 (Beginn abends, Ende mittags)

10

Grundlagen

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Ortsgruppenvorstände, erstmals gewählte OG-Vorstände FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*


Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis  Das Seminar gibt Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen einen Überblick über die Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis. Den Interessenvertretern und -vertreterinnen vermittelt es die notwendige Beratungskompetenz bei häufig auftretenden arbeitsrechtlichen Problemen. Dargestellt werden Grundzüge des Tarifrechts, Entgeltfortzahlungsrechts, Arbeitszeitrechts und Urlaubsrechts. Ein zweiter Seminarschwerpunkt gibt einen Überblick über die Beteiligungsmöglichkeiten der Interessenvertretung und der Beschäftigten nach dem Betriebsverfassungsgesetz.

Inhalte: • Beteiligungsmöglichkeiten der Interessenvertretung und der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen nach dem BetrVG • Arbeitsrecht als Arbeitnehmerschutzrecht • Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung, Tarifvertrag • Abgrenzung der Regelungsebenen im Betrieb • Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten und Abmahnung • Überblick über das Tarifvertragsgesetz • Urlaubsrecht, Arbeitszeitrecht, Entgeltfortzahlungsrecht

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

05.01. – 10.01.2014 HV.01.04.01.14 06.04. – 11.04.2014 HV.01.04.03.14 16.11. – 21.11.2014 HV.01.04.07.14

BESONDERS GEEIGNET FÜR

(Beginn abends, Ende mittags)

Vertrauensleute, Einsteiger(innen) in aktive Gewerkschafts­ arbeit, erstmals gewählte Vertrauensleute

SEMINARORT

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

Bildungsurlaub* BU NRW*

DATUM UND SEMINAR-NR.

24.08. – 29.08.2014 HV.01.04.04.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

VORAUSSETZUNGEN

Arbeitsrecht für Arbeitnehme­ rinnen und Arbeitnehmer – Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses

DATUM UND SEMINAR-NR.

02.02. – 07.02.2014 HV.01.04.02.14 14.09. – 19.09.2014 HV.01.04.05.14 19.10. – 24.10.2014 HV.01.04.06.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Grundlagen

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jonasginter © fotolia.com

Tarifpolitik Von der Forderung zum Abschluss  Tarifverträge erfüllen eine Schutzfunktion für die Beschäftigten in den Betrieben und ­Unternehmen. Sie regeln die Bedingungen der Arbeit durch verbindliche Vorgaben und schaffen so ein Mindestmaß an Standards für Beschäftigte in Deutschland. Die durch die Tarifverträge geschaffenen Regelungsbereiche ziehen sich zeitlich von der Berufsausbildung bis zu den Bedingungen des Ausscheidens aus dem Erwerbsleben und thematisch

von A wie Ausbildung bis zu Z wie Zuschüsse über das ganze Arbeitsleben. Wir wollen Erfahrungen und Meinungen von Teilnehmenden zum Anlass für Diskussionen nehmen und uns mit den Grundlagen von Tarifarbeit, den rechtlichen Rahmenbedingungen und dem Ablauf einer Tarifrunde beispielhaft auseinandersetzen.

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

23.02. – 28.02.2014 HV.01.05.02.14 26.10. – 31.10.2014 HV.01.05.04.14 (Beginn abends, Ende mittags)

Vertrauensleute, Tarifkommis­ sionsmitglieder, Ortsgruppen­ vorstände

SEMINARORT

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

27.04. – 02.05.2014 HV.01.05.03.14 24.08. – 29.08.2014 HV.01.05.06.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

02.02. – 07.02.2014 HV.01.05.01.14 16.11. – 21.11.2014 HV.01.05.05.14 (Beginn abends, Ende mittags)

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Grundlagen

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Tarif-»chinesisch« übersetzt, Tarifpolitische Debatte – Tarif­ verhandlungen erfolgreich führen, Qualitative Elemente der Tarifpolitik


Wirtschaft verstehen Ökonomie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Wirtschaftspolitik und soziale Marktwirtschaft – Anforderungen der Gewerkschaften an die Wirtschaftspolitik  Die soziale Marktwirtschaft steht allgemein in der Kritik. Aus Sicht der Arbeitgeber ist sie durch die sozialen Sicherungssysteme ein hoher Kostenblock, der zugleich eine »Hängematte« bildet, die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zu wenig Anpassungsdruck spüren lässt. Gewerkschaften sind bei dieser Sichtweise Bollwerke gegen Veränderungen, die die Arbeitgeber für sinnvoll halten. Für die Beschäftigten ist der Begriff auch deshalb ausgehöhlt, weil sich seit mehreren Jahren eine stetige Verschlechterung ihrer sozialen Absicherung ergibt.

Inhalte: • Wo liegen die Stärken des deutschen Sonderweges, der auch als »Rheinischer Kapitalismus« bezeichnet wird? • Wie und mit welchen Elementen hat die soziale Marktwirtschaft zum Wirtschaftswunder der Bundesrepublik Deutschland beigetragen? • Ist das System in der Lage, einen Rahmen zu bieten, um die künftigen gesellschaftlichen Anforderungen zu bewerkstelligen? Oder ist die soziale Marktwirtschaft nur eine kurze Erscheinung gewesen, die mit dem Rückgang der Industriegesellschaft wieder verschwindet?

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

30.03. – 04.04.2014 HV.02.01.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

21.09. – 26.09.2014 HV.02.01.04.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, Ortsgruppen­ vorstände, Tarifkommissions­ mitglieder, erstmals gewählte Vertrauensleute und OG-Vor­ stände, Einsteiger(innen) in aktive Gewerkschaftsarbeit FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

ABC der Betriebswirtschafts­ lehre, Die Arbeitswelt gestern, heute und morgen

26.01. – 31.01.2014 HV.02.01.01.14 12.10. – 17.10.2014 HV.02.01.03.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Grundlagen

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electriceye © fotolia.com

Arbeits- und Gesundheitsschutz  »Bis zum Jahr 2000 soll sich in allen Mitgliedstaaten durch Schaffung gesünderer Arbeitsbedingungen, Einschränkungen der arbeitsbedingten Krankheiten und Verletzungen sowie durch die Förderung des Wohlbefindens der arbeitenden Bevölkerung der Gesundheitszustand der Arbeitnehmer verbessert haben.« Das hatte die WHO (Weltgesundheitsorga­ nisation) 1991 auf ihrer Konferenz in Kopen­ hagen als Ziel formuliert. Darf dieses Ziel als erreicht gewertet werden, weil der Krankenstand in der BRD so niedrig ist wie selten zuvor? Oder weil Arbeitsschutzmaßnahmen und der Wegfall unfallträchtiger Einrichtungen zu einer Reduzierung der Ausfallzeiten und -kosten geführt haben? Auch wenn der Rückgang der arbeitsbedingten Fehlzeiten erfreulich ist, ist Deutschland von der Verwirklichung der WHO-Ziele weit entfernt. Die Anforderungen und Belastungen haben sich verändert. Psychische Beeinträchtigungen und Verhaltensstörungen stellen einen immer größeren Anteil bei den arbeitsbedingten Erkrankungen dar. Die Gründe sind in zunehmendem Zeitdruck, der Komplexität und

der Intensivierung der Arbeit, mangelnden Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Gestaltung des Arbeitsprozesses, fehlender Wertschätzung, unsicheren Arbeitsverhältnissen sowie in Belastungen durch Leih- und Zeitarbeit zu suchen. Im Hinblick auf die demografische Entwicklung kommt dem Gesundheitsschutz eine noch größere Bedeutung zu. Die Geburtenrate stagniert, immer weniger junge Menschen treten ins Arbeitsleben ein, die Belegschaften altern. Daraus ergeben sich zentrale Herausforderungen: • Wie kann die Beschäftigungsfähigkeit aller Beschäftigten bis in ein Rentenalter erhalten bleiben? • Wie bleibt eine alternde Erwerbsgesellschaft innovativ und wettbewerbsfähig? Diesen Fragen wollen wir nachgehen, wollen Lösungsmöglichkeiten erörtern und das Projekt »Wir machen Gute Arbeit« vorstellen, mit dem die IG BCE angetreten ist, gemeinsam mit den Beschäftigten Antworten auf die beschriebenen Veränderungen der Arbeitswelt zu finden.

SEMINARORT

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

23.03. – 28.03.2014 HV.02.02.01.14 06.07. – 11.07.2014 HV.02.02.03.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

27.04. – 02.05.2014 HV.02.02.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

14

Wir machen Gute Arbeit

Grundlagen

DATUM UND SEMINAR-NR.

03.08. – 08.08.2014 HV.02.02.04.14 02.11. – 07.11.2014 HV.02.02.05.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, Ortsgruppen­ vorstände, erstmals gewählte Vertrauensleute und OG-Vor­ stände FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*


Die Geschichte der IG BCE und ihrer Vorläufergewerkschaften  Geschichte ist nicht (nur) das, was »einmal war«. Aktuelle Konflikte, Fragestellungen und Problemlagen sind besser zu verstehen und zu beurteilen, wenn man sie im historischen Kontext sieht. Für politisch interessierte Menschen, für aktive Gewerkschafter und ­ ­Gewerkschafterinnen und für alle, denen Demokratie wichtig ist, zeigt sich Geschichte also sehr lebendig. Sie wissen, dass unsere demokratischen und sozialen Rechte hart erkämpft werden mussten und bringen denjenigen, die dazu beigetragen haben, große Achtung entgegen. Gleichzeitig sehen sie sich in der Pflicht, dieses Wissen und ihre eigenen

Erfahrungen an die zukünftigen Generationen weiterzugeben – die Grundlage dafür, jetzt und in Zukunft bessere Entscheidungen zu treffen. In diesem Seminar wird die mehr als 100-jährige Geschichte der IG BCE und ihrer Vorgängergewerkschaften beleuchtet: Wie sind sie entstanden? Was hat sie geprägt? Wofür standen sie? Was haben sie erreicht? Die Aus­ einandersetzung mit dem historischen Stoff leitet uns dann über die Gründung der IG BCE im Jahr 1997, durch die nun schon über zehn Jahre währende Arbeit, zu den Chancen gegenwärtigen und zukünftigen Handelns.

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

(Beginn abends, Ende mittags)

Vertrauensleute, Ortsgruppen­ vorstände, erstmals gewählte Vertrauensleute und OG-Vor­ stände, Einsteiger(innen) in aktive Gewerkschaftsarbeit

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

DATUM UND SEMINAR-NR.

21.09. – 26.09.2014 HV.02.03.01.14

5 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW*

Geschichte der Arbeiterbewegung Eine historische Schatzsuche  Handlungskompetenz einer jeden Gewerkschafterin und eines jeden Gewerkschafters erfordert den Blick zurück. Elementare Errungenschaften der Arbeiterbewegung sind Tarifverträge, Mitbestimmung und Betriebsverfassung. Ein mühseliger Weg der Demokratisierung und Emanzipation des Proletariats, verbunden mit Verfolgung und Ermordung von Gewerkschaftern sowie unzähligen Arbeitskämpfen, kennzeichnen insbesondere den frühen Weg der Arbeiterbewegung.

Das Seminar zeichnet den Weg von den ersten Keimzellen der Arbeiterbewegung bis hin zu den modernen deutschen Industriegewerkschaften der Gegenwart nach und beschreibt die Hürden, die dabei zu überwinden waren. Als besondere Aktion wird im Verlauf des Seminars das erlernte Wissen in Form einer Schatzsuche mithilfe des »Geo-Caching« angewendet. Wir suchen »Schätze«, die unmittelbaren Bezug zum Seminarinhalt haben. Nur das Erlernte wird uns den Weg weisen können . . .

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

(Beginn abends, Ende mittags)

Vertrauensleute, Ortsgruppen­ vorstände, erstmals gewählte Vertrauensleute und OG-Vor­ stände, Einsteiger(innen) in aktive Gewerkschaftsarbeit

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

DATUM UND SEMINAR-NR.

04.05. – 09.05.2014 HV.02.04.01.14

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

5 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW* Grundlagen

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joexx Š photocase.com

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Grundlagen


Bi ld u n g swe Erläuterungen auf Seite 3

g we is er

Ergänzungsseminare

Ergänzungs-

Seminare

}}} V ertiefendes Wissen für die alltägliche Gewerkschaftsarbeit

Grundlagen

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Grundlagen der strategischen Kommunikation Ziele erreichen und erfolgreich Gespräche führen  Wer in der betrieblichen Interessenvertretung, in gewerkschaftlichen Gremien oder in der Politik effektiv und effizient seine Ziele erreichen möchte, ist gut beraten, sich der »strategischen Kommunikation« zu bedienen. «Strategisch« kann Kommunikation nur dann sein, wenn im Vorfeld eines Vorhabens ein Plan für die Umsetzung entwickelt wurde. Basierend auf vorangegangenen Analysen geht es darum, die zentralen Botschaften so zu formulieren und Kommunikationswege so festzulegen, dass wir mit unserem Anliegen gesehen und gehört werden und positiv im Gedächtnis bleiben. Im Arbeitsleben spielt diese Form der Kommunikation eine wesentliche Rolle. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden vielfach mit strategischer Kommunikation konfrontiert. Dies zu erkennen und dem mit eigenen Mitteln entgegnen zu können, ist wesentlich für die eigene Stellung im Betrieb oder Verwaltung. Eigene Ziele zu Zielen von Interessenvertretungen zu machen, aber auch Ziele anderer mit der eigenen Zielsetzung zu verknüpfen, gehört zum Selbstverständnis von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Die Klärung des eigenen Ziels, das Eingehen auf die unterschiedlichen Gesprächspartner und -partnerinnen, die Analyse der Gesprächssituation, die Klarheit beim Übermitteln eigener Botschaften sowie die Wahl geeigneter (Umgangs-)Formen werden daher Hauptbestandteile des Seminars sein. Inhalte: • Kommunikative Kompetenz durch Klarheit der eigenen Botschaft • Verbale und nonverbale Kommunikation und ihre Wirkung • Umgang mit Kolleginnen und Kollegen – gemeinsam Ziele erreichen • Grundlagen der Kampagnenfähigkeit • Selbstsicher und souverän kommunizieren • Erstellung eines Handlungsplans

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Ergänzungsseminare – Kooperation und Kommunikation

SEMINARORT

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

04.05. – 09.05.2014 HV.10.01.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, Ortsgruppen­ vorstände, Mitglieder in Regionalforen, Bildungsobleute, Mitglieder in IG BCE-Gremien FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*


Professionelle Gesprächsführung  Wer Interessen wirkungsvoll vertreten will, muss bestimmte Regeln der Gesprächsführung beherrschen. Dieses Seminar vermittelt Mitgliedern der Interessenvertretung grundlegende Werkzeuge für erfolgreiche Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen, der Vertretung der Unternehmen, Vorgesetzten und Interessengruppen außerhalb des Betriebes.

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, Ortsgruppen­ vorstände, Mitglieder in Regionalforen, Bildungsobleute

DATUM UND SEMINAR-NR.

20.07. – 25.07.2014 HV.10.02.01.14 26.10. – 31.10.2014 HV.10.02.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

DAUER

5 Tage

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BU

Inhalte: • Mit Fragen steuern • Die Stufen des aktiven Zuhörens • Verbale und nonverbale Kommunikation • Gesprächsvorbereitung • Argumentieren und überzeugen

Ergänzungsseminare – Kooperation und Kommunikation

19


Diskutieren und Versammlungen leiten Argumentieren, überzeugen, diskutieren und Versammlungen leiten – Tag für Tag!  Das Seminar beschäftigt sich mit allen Voraussetzungen für erfolgreiche, informative und attraktive Versammlungen mit aktiver Beteiligung der Anwesenden. Es richtet sich an aktive Mitglieder in Ausschüssen und Gremien, insbesondere aber an Vertrauensleute wie auch an Ortsgruppenvorstände, die ihre Versammlungspraxis überprüfen, verbessern und neu gestalten wollen. Wer etwas »bewegen will«, muss sich immer wieder mit anderen Menschen auseinandersetzen, muss argumentieren und überzeugen. Es gilt, Positionen überzeugend zu vertreten, in der Lage zu sein, auch mit Gegenargumenten umzugehen und die eigenen Argumentationen

sachdienlich aufzubauen. Diese Fähigkeiten werden im Seminar sowohl theoretisch untermauert als auch praktisch eingeübt. • Logische und psychologische Argumentation • Argumentationsmodelle kennenlernen • Verhalten im Streitgespräch • Körpersprache und Sprache sicher einsetzen • Vor- und Nachbereitung der Versammlung • Regeln für die Versammlungsleitung • Geeignete Medien einsetzen

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

12.01. – 17.01.2014 HV.10.03.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

16.03. – 21.03.2014 HV.10.03.02.14 21.09. – 26.09.2014 HV.10.03.03.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, Ortsgruppen­ vorstände, Bildungsobleute, Tarifkommissionsmitglieder, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Mitglieder in Regionalforen FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Reden halten und argumentieren

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

20

Ergänzungsseminare – Kooperation und Kommunikation


Reden halten und argumentieren Von der Kunst, sicher und überzeugend zu informieren  Das Seminar will die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Vorbereitung und Durchführung von Reden und Vorträgen fördern und dabei auch ihre Argumentationsfähigkeit und -fertigkeit ausbauen. Im Verlauf des Seminars lernen sie die wesentlichen Grundlagen der Redetechnik kennen und können sie in praxisorientierten Übungen ausprobieren. Auch überzeugendes Auftreten und verständliches Vortragen können in dieser Woche trainiert werden.

Inhalte: • Sender und Empfänger: Nützliches zum Thema Kommunikation • Körpersprache • Lampenfieber besiegen • Argumente aufgreifen und reagieren • Reden und Berichte vorbereiten – Schritt für Schritt • Umgang mit Manuskript und Stichwortzettel

SEMINARORT

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

10.08. – 15.08.2014 HV.10.04.02.14

DATUM UND SEMINAR-NR.

(Beginn abends, Ende mittags)

23.03. – 28.03.2014 HV.10.04.01.14 12.10. – 17.10.2014 HV.10.04.03.14

Vertrauensleute, Ortsgruppen­ vorstände, Mitglieder in Regionalforen, Tarifkommissionsmitglieder, Bildungsobleute, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit

(Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

DAUER

5 Tage

Sich durchsetzen Persönlichkeit stärken, Ziele erreichen, selbstsicher handeln  Immer geht es in unserer Arbeit um individuelle Probleme und Schicksale, die auch indi­ viduelle Lösungen brauchen. Gute Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen und erfolgreiche Verhandlungen, z. B. mit Vorgesetzten zu führen, ist mehr als die Anwendung bloßer Rhe­ torik und strategischer Elemente. Von besonderer Bedeutung für die Interessen­vertretung im Betrieb sind Persönlichkeit, Menschenkenntnis und Glaubwürdigkeit. Entscheidend für eine erfolgreiche Interessenvertretungsund Vertrauensleutearbeit ist oft die Kom­ bination aus vertrauensbildendem Verhalten sowie situationsgerechter Kommunikation. Für eine engagierte Zielgruppenarbeit, die Vertretung der Interessen von Arbeitnehmern und

Arbeitnehmerinnen im Betrieb sowie für erfolgreiche Gespräche mit Vorgesetzten sind entsprechende Handlungskompetenzen entscheidend. Inhalte: • Entwicklungsvermögen aufzeigen und das Ziel im Blick behalten • Die eigene Persönlichkeit kennen und Stärken einsetzen • Einbinden, einfühlen, interessieren, überzeugen • Argumentieren und verhandeln – spontan und ohne Vorbereitung • Sprachdenken und Assoziation

SEMINARORT

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

5 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW*

DATUM UND SEMINAR-NR.

01.06. – 06.06.2014 HV.10.05.01.14

BESONDERS GEEIGNET FÜR

in Gremien aktive Personen, Vertrauensleute

(Beginn abends, Ende mittags)

Ergänzungsseminare – Kooperation und Kommunikation

21


Kreativ-Erklär-Video-Workshop Erklär-Videos selber machen  Komplizierte Sachverhalte einfach und wirkungsvoll erklären – das gehört zum »Geschäft« von Bildungsprofis. Neuerdings machen sogenannte Erklär-Filme Furore, nicht zuletzt gefördert durch die Video-Plattform YouToube im Internet. Vom Krawattenbinden bis zur Erklärung der Finanzkrise in Europa – es gibt kaum etwas, was man nicht im Video erklärt bekommt. Mal richtig gut – mal aber auch »grotten«-schlecht. Auch Firmen greifen in ihrer Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt auf diese visuelle – oft comicartige – Vermittlungsmethode zurück. Ein neuer Markt ist ­entstanden, in dem vor allem professionelle Agenturen verdienen. Die Qualität der Produkte lässt jedoch gerade, wenn es um politische bzw. gewerkschaftliche Inhalte angeht, zu wünschen übrig. Wenn es überhaupt An­ gebote dazu gibt . . . Was die Inhalte angeht, sind wir die Experten. Also selber machen! In dem Workshop wollen wir zeigen, welche Themen sich eignen, wie man sie wirkungsvoll visualisiert und welche technischen Möglichkeiten sich bieten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, neue Methoden kennenzulernen, sie direkt anzuwenden und dabei ihre kreativen Fähigkeiten in die Praxis umzusetzen. • Erklär-Videos im Internet • Erklär-Videos konzipieren und herstellen • Erklär-Videos in der Bildungsarbeit methodisch sinnvoll einsetzen Das Seminar richtet sich an Referentinnen und Referenten in der (IG BCE-)Bildungsarbeit.

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Ergänzungsseminare – Kooperation und Kommunikation

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

22.10. – 24.10.2014 HV.10.06.01.14 (Beginn vormittags, Ende abends)

DAUER

3 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*


Grundlagen und Methoden in der Bildungsarbeit vor Ort Arbeits- und Handlungshilfen  Wenn es im Betrieb nicht rund läuft, wenn die Belange der Beschäftigten nicht berücksich­ tigt werden, wenn die kommunale und regionale Politik nicht die Themen voranbringt, die einem wichtig sind oder man Entscheidungen der »großen Politik« nicht versteht – wer hat dann nicht schon gedacht: »Da müsste man doch mal was machen!«? Und dann doch nichts gemacht, weil man nicht wusste, wie man Interesse für das Thema weckt und wie man Leute dazu bewegt, hinzuhören, sich eine Meinung zu bilden und sich vielleicht sogar zu engagieren? Eine Möglichkeit ist die, Informations- und Bildungsveranstaltungen zu organisieren. Wie sich das wirkungsvoll umsetzen lässt und welches Handwerkszeug man dafür benötigt, will dieses Seminar zeigen: Wie gestaltet man die Bildungsarbeit vor Ort? Wie plant man eine Bildungsveranstaltung? Wie findet man die

richtigen Themen? Wie weckt man Interesse und wie motiviert man zur Teilnahme? Arbeits- und Handlungshilfen werden praxisnah und mit der Möglichkeit zum »Ausprobieren« vorgestellt, sodass jede und jeder für sein Umfeld passende Lösungen findet. Inhalte: • Ziele von Bildungsarbeit vor Ort • Planung, Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Bildungsveranstaltungen • Themen finden und Tätigkeitsfelder identifizieren: Beispiele aus der Arbeit von Bildungsobleuten • Vorstellung und Übung von Arbeits­ methoden • Zentrale Schwerpunktthemen und Handlungsfelder der Bildungsarbeit

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

06.04. – 11.04.2014 HV.10.07.01.14 16.11. – 21.11.2014 HV.10.07.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

27.04. – 02.05.2014 HV.10.07.03.14

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungsobleute in Ortsgruppenvorständen und Vertrauenskörpern, Vertrauenskörperleitungen, Ortsgruppenvorstände, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungsarbeit FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

(Beginn abends, Ende mittags)

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Ergänzungsseminare – Kooperation und Kommunikation

23


Moderieren – Visualisieren – Präsentieren – Auftreten Handlungshilfen für Mitglieder einer aktiven Interessenvertretung sowie für Akteure und Akteurinnen in der Bildungsarbeit  Als Referent oder Funktionsträgerin in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft will man Themen, Inhalte und Fakten transportieren, will einen bestimmten Kreis von Teilnehmenden oder ­Zuhörenden informieren, sie überzeugen, sie »mitnehmen« und zu reflektiertem Denken und Handeln motivieren. Oft gilt es auch, in diesem Zusammenhang eine Gruppe zu moderieren. Hierbei kommt es nicht nur auf den Einsatz der jeweils geeigneten Methode an, sondern auch auf das Grundverständnis von Moderation. Wer lebendig und informativ präsentieren kann und seine Moderation gezielt darauf ausrichtet, Menschen zu aktivieren und die gesteckten Ziele zu erreichen, kommt mit seinen Themen besser an und erhöht seine Erfolgs­ chancen.

Das Seminar will einen Beitrag zum Gelingen von Präsentationen und Moderationen in der Arbeit der Interessenvertretung und der Bildungsarbeit leisten und bietet daher eine Kombination aus Theorie und Übungen, die sich an praktischen Themenstellungen aus dem betrieblichen Umfeld und/oder der poli­ tischen Arbeit der Teilnehmenden orientieren. Inhalte: • Präsentieren mit unterschiedlichen Medien • Gekonnt visualisieren • Kriterien für eine gute Moderation • Sicheres und souveränes Auftreten • Das Publikum aktivieren und die Gruppe leiten

SEMINARORT

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

22.06. – 27.06.2014 HV.42.02.01.14

DATUM UND SEMINAR-NR.

(Beginn abends, Ende mittags)

23.03. – 28.03.2014 HV.42.02.02.14

Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Interessen­ vertreter(innen) und Funktionsträger(innen), die Gruppen moderieren

(Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN DAUER

5 Tage

24

Ergänzungsseminare – Kooperation und Kommunikation

Bildungsurlaub* BU NRW*


Fairer Umgang im Betrieb  Beim täglichen Miteinander im Betrieb und im beruflichen Alltag lassen sich Konflikte oft nicht vermeiden. Regeln dafür, wie Menschen mit anderen umgehen, werden oft als gegeben vorausgesetzt. Doch auch dort, wo im Betrieb auf bewährte Praxis gesetzt wird oder Ordnungen und Aushänge das gute Verhalten regeln sollen, bestehen Konfliktpotenziale weiterhin oder werden nach Ausbrüchen nur scheinbar und formal abgeregelt. Wichtig ist die allgemeingültige Verständigung darüber, was im Betrieb als guter und fairer Umgang aller Beschäftigten erwartet wird. Im Seminar werden die Formen unfairer Verhaltensweisen und von Konflikten aufgezeigt, die Art und Weise ihrer Ankündigung dargestellt, der optimale Umgang mit ihnen, Vermittlungen/Lösungen und vorbeugende Maßnahmen erarbeitet. Inhalte: • Was bedeutet fairer Umgang miteinander am Arbeitsplatz? • Arbeitsbeziehungen, persönliche Beziehungen und Konfliktpotenziale • Sensibilität für die Unterschiedlichkeit • Konfliktbearbeitung: Von der Entstehung zur Lösung • Möglichkeiten und Grenzen von Regeln und Sanktionen • Voraussetzungen für ein faires Betriebs­ klima

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

19.01. – 24.01.2014 HV.10.08.01.14 09.11. – 14.11.2014 HV.10.08.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, betriebstätige Ortsgruppenvorstandsmitglieder, Mitglieder in IG BCE-Projektgruppen, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

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Ergänzungsseminare – Kooperation und Kommunikation

25


Öffentlichkeitsarbeit im Medienzeitalter Handwerkszeug für erfolgreiche Presse- und Medienarbeit  Kampagnen unterstützen, Veranstaltungen durchführen, Meinungen verbreiten, Erfolge bekannt machen: Jedes politische Handeln lebt von einer guten Öffentlichkeitsarbeit. Dazu kann ein gut gemachter Aushang gehören, ein professioneller Artikel im Internet und natürlich eine aktive Pressearbeit. Auch soziale Medien wie Facebook spielen eine immer größere Rolle. In diesem Seminar stellen wir das dafür notwendige Handwerkszeug vor und üben an vielen ganz praktischen Beispielen die konkrete Umsetzung. Dabei werden wir den Fragestellungen nachgehen, wie Journalisten und Zeitungen arbeiten, was man tun muss, um in die Medien zu kommen, welche Medien sich für welche Zielgruppen eignen, wie sich soziale Medien wie Facebook nutzen lassen, wie man mediengerechte Pressemitteilungen schreibt, wie man dafür sorgt, dass Aushänge und Flyer auch gelesen werden, wie man einen guten Artikel für das Internet oder die Zeitung gestaltet und wie gute Pressefotos aussehen müssen. Um möglichst praxisnah zu arbeiten, können gerne Zeitungen, Aushänge usw. aus der Ortsgruppe oder dem Vertrauenskörper mitgebracht werden. • Die Presse nutzen und Pressemitteilungen gestalten • Das journalistische Handwerkszeug: Informationen ansprechend aufbereiten • Einsatz von Pressefotos • Soziale Medien wie Facebook nutzen • Recherche: Woher bekomme ich Informa­tionen? • Artikel am PC professionell gestalten

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Ergänzungsseminare – Öffentlichkeitsarbeit und Medien

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

12.01. – 17.01.2014 HV.11.01.01.14 09.11. – 14.11.2014 HV.11.01.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, Ortsgruppen­ vorstände, Mitglieder in Regio­nal­foren, Bildungsobleute FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Facebook & Co., Öffentlichkeitsarbeit im Internet – Webseiten gestalten, Multimedia für Präsentation und Kommunikation


Multimedia für Präsentation und Kommunikation  Welche Möglichkeiten gibt es eigentlich, mit heute vorhandener erschwinglicher Technik, Multimedia für die Öffentlichkeitsarbeit zu ­nutzen? Also zum Beispiel: Wie kann man mit einer Videokamera Filme gestalten, die für die Präsentation im Vortrag oder Internet geeignet sind? Wie kann man eigene CD-ROMs oder DVDs erstellen und vervielfältigen, um Ereignisse oder Veranstaltungen zu dokumentieren oder Themen »unters Volk« zu bringen? Wie lassen sich Podcasts und Videocasts erstellen und veröffentlichen? Wie lassen sich Vorträge mit PowerPoint multimedial gestalten? Wie kann ich selbst onlinefähige Diashows erstellen? Wir wollen in diesem – etwas experimentellen – Workshop erkunden, was mit heutiger Standardtechnik (kostengünstig) und vertret-

barem Zeitaufwand multimedial machbar ist und konkrete Präsentationen zu aktuellen Themen erstellen. Besonders geeignet ist dieses Seminar daher auch für Ortsgruppen und Vertrauenskörper, die ihre Öffentlichkeitsarbeit multimedial aufpeppen wollen. Inhalte: • Multimedia-Präsentationen und Podcasts für politische Kampagnen und Dokumen­ tationen • Grundwissen über Formate und Bearbeitungsmöglichkeiten • Auswählen, Aufbereiten und Zusammenstellen von Fotos, Videos und Audio • Urheberrecht und Datenschutz

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

09.03. – 14.03.2014 HV.11.02.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, Ortsgruppen­ vorstände, Mitglieder in Regionalforen, Bildungsobleute FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

23.02. – 28.02.2014 HV.11.02.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Ergänzungsseminare – Öffentlichkeitsarbeit und Medien

27


Öffentlichkeitsarbeit im Internet Webseiten gestalten  Die Internetpräsenz ist ein Aushängeschild und eine Visitenkarte. Sowohl mit den Inhalten, aber auch ganz wesentlich mit der Art der Gestaltung machen sich viele Menschen einen ersten Eindruck. Daher ist eine gut strukturierte und aktuell gehaltene Website ein ganz wichtiges Mittel für die Außendarstellung und die Öffentlichkeitsarbeit. Dabei können insbesondere auch Meinungen, Kampagnen und Diskussionen zu politischen Themen eingebunden werden. Politische Arbeit findet somit nicht nur in Gremien, Seminaren oder öffentlichen Veranstaltungen statt, sondern vermehrt auch im Internet. Das gilt natürlich insbesondere auch für Webseiten von Vertrauenskörpern, Ortsgruppen oder Regionalforen. Wir zeigen die unterschiedlichen Möglichkeiten, mit denen in der Praxis Webseiten erstellt werden können – seien es einfache Baukastensysteme, Weblogs oder Software zur Webseitengestaltung. Es wird aber nicht nur darum gehen, Web­ seiten zu erstellen. Genauso wichtig ist es, zu

wissen, wie sie ansprechend gestaltet und als Kommunikationsinstrument eingesetzt werden können. Wir wollen ebenso herausarbeiten, welche Kommunikationsform für welchen Zweck und welche Zielgruppe geeignet ist. Auch rechtliche Fragen, die sich rund um Webprojekte ergeben, werden Thema sein. Tipps zur praktischen Umsetzung (Organisa­ tion eines Webprojektes, Auswahl eines geeigneten Providers, Tipps zu weiterer Software, . . .) runden das Seminar ab. Inhalte: • Inhalte für die Website erstellen und strukturieren • Webseiten gut gestalten • Verschiedene Möglichkeiten im Internet präsent zu sein: Software, Baukasten­ systeme und Weblogs • Kommunikationsmöglichkeiten und Web-2.0-Techniken • Rechtliche Rahmenbedingungen

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen

DATUM UND SEMINAR-NR.

06.04. – 11.04.2014 HV.11.03.01.14 07.09. – 12.09.2014 HV.11.03.02.14

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub*

(Beginn abends, Ende mittags)

Voraussetzung DAUER

5 Tage

28

Ergänzungsseminare – Öffentlichkeitsarbeit und Medien

Grundkenntnisse mit PC und Internet


Facebook & Co. Wie Twitter, Blogs und soziale Netzwerke neue Möglichkeiten zum Einmischen und Mitmachen eröffnen  Neben den traditionellen Kommunikationsund Organisationsformen (Versammlungen, Sitzungen, Fernsehen, Radio, . . .) haben sich in den letzten Jahren Internetdienste entwickelt, die Kommunikation und Kollaboration revolu­ tioniert haben. Der Begriff Web 2.0 soll verdeutlichen, dass das Internet einen Versionssprung hinter sich gebracht hat. Häufig ohne dass es dem Einzelnen bewusst war. Es wird gebloggt, getwittert, zu Flashmobs ­aufgerufen und zu Barcamps eingeladen, um nur einige Begriffe aus dieser Szene zu nennen. Für viele Menschen eine fast unbekannte Welt – für andere ihre Heimat. Was tut sich da eigentlich? Ist das nur etwas für junge Internetverrückte? Gibt es ernst zu nehmende politische, gesellschaftliche oder gewerkschaftliche Aktivitäten in dieser Welt? Kann man das Internet für Kampagnen und ­Öffentlichkeitsarbeit nutzen? Oder ist vieles nur eine Modeerscheinung?

Wir wollen in diesem Seminar • einen Überblick über die Welt und die Möglichkeiten des sog. Web 2.0 geben; • zeigen, welche neuen Kommunikations-, Zusammenarbeits- und Kampagnenformen sich durch und über das Web 2.0 entwickelt haben; • an praktischen Beispielen die Nutzung von Web-2.0-Techniken vorstellen und ausprobieren; • die gesellschaftlichen Veränderungen aufzeigen und kritisch diskutieren; • erlernen, wie man die zunehmende Informations- und Kommunikationsflut beherrschen kann; • herausfinden, was jeder selbst für seine Aktivitäten nutzen und umsetzen kann; • einen Überblick über rechtliche Frage­ stellungen im Web 2.0 geben – von A wie Abmahnung bis Z wie Zensur.

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen

DATUM UND SEMINAR-NR.

19.01. – 24.01.2014 HV.11.04.01.14 04.05. – 09.05.2014 HV.11.04.02.14 14.09. – 19.09.2014 HV.11.04.03.14

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

(Beginn abends, Ende mittags)

ERGÄNZENDE SEMINARE DAUER

5 Tage

Öffentlichkeitsarbeit im Medienzeitalter, Multimedia für Präsentation und Kommuni­ kation, Öffentlichkeitsarbeit im Internet – Webseiten gestalten

BU

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Ergänzungsseminare – Öffentlichkeitsarbeit und Medien

29


Facebook & Co. für Kampagnen nutzen Wie man Twitter, Blogs und soziale Netzwerke für gewerkschaftliche und politische Kampagnen einsetzen kann  Facebook, Twitter, Blogs & Co. bieten neue Möglichkeiten, gewerkschaftliche oder politische Kampagnen zu unterstützen. Von der Aktivierung seiner Facebook-Netzwerke bis zu Flashmobs, viele neue Kommunikationswege und Aktionsformen können helfen, eine Kampagne erfolgreich zu machen. Viele kennen diese Social-Media-Dienste und nutzen sie für den privaten Bereich. Aber wie stellt man es an, diese Dienste für Kampagnen erfolgreich einzusetzen? Wir wollen in diesem Seminar zeigen, was dafür wichtig ist. Welche Dienste sind wofür geeignet? Wie plant man und organisiert man das? Welche Zielgruppen werden angesprochen? An aktuellen Themen der Teilnehmenden kann ganz praktisch ausprobiert werden, wie das funktioniert. In dem Seminar werden die verschiedenen Dienste als Grundlage noch einmal vorgestellt,

die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sollten aber schon ein paar Erfahrungen mit einigen Social-Media-Diensten wie Facebook & Co. haben. Gerne können eigene Themen eingebracht und auch Material dazu mitgebracht werden. Inhalte: • Überblick über aktuelle Social-MediaDienste • Die Bedeutung von Social Media für demokratische Partizipation • Kampagnen im Web 2.0, Beispiele für die Nutzung bei gewerkschaftlichen und politischen Kampagnen • Erarbeiten eigener beispielhafter Kam­pa­­gnenbausteine in Projektgruppen • Rechtliche Fragen bei der Nutzung von Social Media

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Einsteiger(innen) in aktive Gewerkschaftsarbeit, Mitglieder in IG BCE-Gremien

DATUM UND SEMINAR-NR.

16.11. – 21.11.2014 HV.11.05.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN DAUER

5 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Öffentlichkeitsarbeit im Medienzeitalter, Öffentlichkeitsarbeit im Internet – Webseiten gestalten, Multimedia für Präsentation und Kommunikation Voraussetzung

Grundkenntnisse mit Facebook oder anderen Social-MediaDiensten!

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Ergänzungsseminare – Öffentlichkeitsarbeit und Medien


Wem gehört das Internet? Die Freiheit des Internets in der Diskussion  Das Internet ist inzwischen zu einem unverzichtbaren Bestandteil für unsere Information und Kommunikation geworden. Je weiter sich die verschiedenen Dienste des Netzes ent­ wickeln, desto mehr nimmt auch ihre wirtschaftliche Bedeutung zu. Bei diesen Veränderungsprozessen entstehen häufig Konflikte zwischen den verschiedenen Akteuren mit ihren jeweiligen Interessen, die auch politisch gelöst werden müssen. Die Auseinandersetzungen um das ACTA-Abkommen zum Urheberrecht oder um die sogenannte Netzneutralität sind Beispiele dafür. In der netzpolitischen Diskussion stehen dabei • die großen Internetunternehmen wie Google, Amazon & Co. mit ihren wirtschaft­ lichen Interessen, • das Urheberrecht und damit die finanzielle Grundlage vieler Musiker, Journalisten und Künstler, • Internetaktivisten, die die »Freiheit des Netzes« verteidigen, • Datenschützer mit dem Ziel, die Persönlichkeit auch unter Internetbedingungen zu schützen,

• der Staat, mit seinem Anspruch, das Netz nicht zum »rechtsfreien Raum« werden zu lassen, • . . . Bei diesen Diskussionen ist es nicht ganz einfach, die verschiedenen Interessenlagen und Beweggründe zu verstehen. Dieses Seminar soll hier zu einer Klärung beitragen und es den Teilnehmern ermöglichen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Die Auseinandersetzung berührt dabei auch an vielen Stellen die Frage nach der Zukunft der Arbeit. Lässt sich das Wikipedia-Prinzip – Wissen gemeinsam zusammentragen und teilen – auf andere Wirtschaftsbereiche übertragen? Und wie erwirtschaften Menschen dann ihren Lebensunterhalt? Es geht also letztendlich auch um die Frage, wie Arbeit organisiert und bezahlt wird – ein sehr gewerkschaftliches Thema.

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

(Beginn mittags, Ende mittags)

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Einsteiger(innen) in aktive Gewerkschafts­arbeit, Mitglieder in IG BCE-Gremien

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

3 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW*

DATUM UND SEMINAR-NR.

19.11. – 21.11.2014 HV.11.06.01.14

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Ergänzungsseminare – Öffentlichkeitsarbeit und Medien

31


Der PC in der Ortsgruppe und im Vertrauenskörper Organisieren und informieren mit professionell genutzter EDV  Wer die Arbeit der Ortsgruppe, des Vertrauenskörpers oder des Regionalforums effektiv organisieren will, kommt um den Einsatz von Textverarbeitung Tabellenkalkulation und EMail kaum noch herum. Gut gemachte Präsentationen machen Veranstaltungen und Sitzungen zu einem Erfolg und Internetrecherchen helfen bei der Informationsbeschaffung. Das alles ist unerlässlich für die Gewerkschafts­ arbeit vor Ort – doch es will gelernt sein . . . In diesem Seminar geht es um den grundlegenden Umgang mit den Office-Programmen und insbesondere um die Funktionen, die bei der Gremienarbeit besonders hilfreich und nützlich sind. Um Daten sicher zu verwalten, beantworten wir auch Fragen nach Daten­ sicherheit und Datenschutz. Inhalte: • Unterstützung der Arbeitsabläufe mit EDV • Rechtliche Rahmenbedingungen • Professionelle Nutzung von Textverarbeitung und Tabellenkalkulation • Informationen generieren und verteilen – Vorzüge von Internet und Intranet • Präsentationen erstellen

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Ergänzungsseminare – Öffentlichkeitsarbeit und Medien

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

02.02. – 07.02.2014 HV.11.07.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bezirksvorstände, Vertrauens­ körpervorstände, Ortsgruppenvorstände, Mitglieder in Regionalforen


Grundlagen der sozialen Sicherung Die rechtlichen Rahmenbedingungen der sozialen Sicherungssysteme und die Auswirkungen auf die Versicherten  Das Seminar vermittelt in komprimierter Form die Grundlagen des deutschen Sozialversiche­ rungssystems. Darüber hinaus werden die Bedeutung der Selbstverwaltung und die Mitwirkungsmöglichkeiten für Beschäftigte und Versicherte erörtert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Reformprozesse werden die Rahmenbedingungen der einzelnen Sozialversicherungsträger erläutert – gefolgt von einer kritischen Beurteilung der Auswirkungen auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die Thematisierung der damit verbundenen Frage einer Neuorien­ tierung der deutschen Sozialversicherung.

Inhalte: • Neue gesetzgeberische Regelungen und struktureller Wandel, insbesondere in der Rentenversicherung • Rahmenbedingungen der einzelnen Sozialversicherungssysteme • Kritische Beurteilung der Auswirkungen auf Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer • Fragen zu einer Neuorientierung der deutschen Sozialversicherung

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

ERGÄNZENDE SEMINARE

Bildungszentrum Haltern am See

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute, Vertreter(innen) der Selbst­ verwaltung

Aufbauseminar Sozialversiche­ rung – Rentenversicherung und Rehabilitation, Aufbauseminar Sozialversicherung – Krankenund Pflegeversicherung, Alterssicherung – Grundlagen­ seminar

DATUM UND SEMINAR-NR.

30.03. – 04.04.2014 HV.12.01.01.14 09.11. – 14.11.2014 HV.12.01.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

BetrVG § 37 Abs. 7 Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

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5 Tage

Ergänzungsseminare – Soziale Sicherung

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Aufbauseminar Sozialversicherung Kranken- und Pflegeversicherung Die soziale Sicherheit in der BRD – Aktive Mitwirkung im System der Kranken- und Pflegeversicherung  Das Sozialversicherungssystem der Bundesrepublik Deutschland ist das Fundament des deutschen Sozialstaates, das über alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Krisen hinweg die soziale Sicherheit von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen gewährleistet. Dennoch sind die Systeme angesichts der Veränderungen in der Arbeitswelt in einem weitreichenden Veränderungsprozess begriffen. Aufbauend auf das Seminar »Grundlagen der sozialen Sicherung« behandelt dieses AufbauSeminar spezielle Veränderungen in der Kranken- und Pflegeversicherung. Des Weiteren werden nach § 20 a SGB V die betriebliche Gesundheitsförderung als Pflichtleistung der Krankenkasse und deren Anwendungsbeispiele dargestellt. Inhalte: • Neue gesetzgeberische Regelungen in der Kranken- und Pflegeversicherung • Funktion, Aufgaben und Leistungen der Sozialversicherungsträger in der Krankenund Pflegeversicherung • Betriebliche Gesundheitsförderung

34

Ergänzungsseminare – Soziale Sicherung

SEMINARORT

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

19.10. – 24.10.2014 HV.12.02.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute, Versichertenälteste der DRV KBS, Vertreter(innen) der Selbstverwaltung FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* VORAUSSETZUNGEN

Seminar für Versichertenälteste, Grundlagen der sozialen Sicherung


Aufbauseminar Sozialversicherung Rentenversicherung und Rehabilitation Die soziale Sicherheit in der BRD – Aktive Mitwirkung im System der Rentenversicherung und Rehabilitation  Das Sozialversicherungssystem der Bundesrepublik Deutschland ist das Fundament des deutschen Sozialstaates, das über alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Krisen hinweg die soziale Sicherheit von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen gewährleistet. Dennoch sind die Systeme angesichts der Veränderungen in der Arbeitswelt in einem weit­ reichenden Veränderungsprozess begriffen. Aufbauend auf das Seminar »Grundlagen der sozialen Sicherung« behandelt dieses Seminar die speziellen Veränderungen in der Rentenpolitik einschließlich der Rehabilitation. Es erörtert die Auswirkungen des Regelaltersgrenzengesetzes (Rente mit 67) auf die Per­ sonalplanung im Betrieb. Inhalte: • Rente mit 67 – Auswirkungen auf die Personalplanung • Inhalte und Regelungen des RV-Lebens­ leistungsanerkennungsgesetzes • Neuerungen in der Rehabilitation

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

19.01. – 24.01.2014 HV.12.03.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute, Versichertenälteste der DRV KBS, Vertreter(innen) der Selbstverwaltung FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* VORAUSSETZUNGEN

Grundlagen der sozialen Sicherung, Sozialversicherungsseminar, Seminar für Versichertenälteste

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Ergänzungsseminare – Soziale Sicherung

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Alterssicherung Grundlagenseminar Veränderungen und Reformbedarf – verschiedene Aspekte der heutigen Altersversorgung und ihre rechtlichen Rahmenbedingungen 

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Die gesetzliche Rentenversicherung ist die wichtigste Säule der Alterssicherung in Deutschland. Seit mehr als 100 Jahren hat sie sich immer wieder neuen Herausforderungen anpassen müssen. Seit einigen Jahren wird sie durch kapitalgedeckte Formen der Altersvorsorge im Rahmen der Entgeltumwandlung ergänzt. Diese ist für jeden unverzichtbar geworden, weil durch die Rentenreformen und die demografische Entwicklung die Leistungen in der gesetzlichen Rentenversicherung gekürzt wurden.

SEMINARORT

Inhalte: • Grundlagen der umlagefinanzierten gesetzlichen Rentenversicherung • Die wichtigsten Reformen und ihre Auswirkungen • Die gesetzliche Rentenversicherung im Sozialsystem Deutschland und im Verhältnis zur kapitalgedeckten Altersvorsorge • Grundlagen der Rentenbesteuerung • Möglichkeiten der betrieblichen, tariflichen und privaten Altersvorsorge einschließlich der Entgeltumwandlung • Flexible Möglichkeiten des Übergangs in die Rente

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Versichertenälteste der DRV KBS, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Bildungsobleute, Einsteiger(innen) in aktive Gewerkschaftsarbeit

Ergänzungsseminare – Soziale Sicherung

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

09.02. – 14.02.2014 HV.12.04.01.14 07.09. – 12.09.2014 HV.12.04.02.14 02.11. – 07.11.2014 HV.12.04.03.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

BetrVG § 37 Abs. 7 Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Altersübergang


Altersübergang  Anfang 2012 ist das Regelaltersgrenzengesetz in Kraft getreten. Durch die Erhöhung des Rentenzugangsalters werden Unternehmen, ­ Betriebsräte und Beschäftigte vor neue Herausforderungen gestellt. Viele Beschäftigte fragen sich, ob und wie sie bei unveränderter Belastung in ihrem Beruf bis zur Rente weiterarbeiten können, welche Möglichkeiten des Zugangs zur Rente es heute bereits gibt, welche Alternativen überhaupt realistisch sein können und wie solche Alternativen zum Beispiel mit Unterstützung der Gewerkschaften politisch durchgesetzt werden können. In diesem Seminar sollen Lösungsansätze vorgestellt werden, die einen flexiblen und sozial abgesicherten Übergang in den Ruhestand ermöglichen. Welche gestaltenden Aufgaben dabei die gewerkschaftliche Renten- und Tarifpolitik übernehmen kann und welche Mitwirkungsmöglichkeiten die betrieblichen Akteure und Akteurinnen haben, werden weitere Themen im Seminar sein. • Grundlagen der umlagefinanzierten gesetzlichen Rentenversicherung • Die wichtigsten Reformen und ihre Auswirkungen • Möglichkeiten der betrieblichen, tariflichen und privaten Altersvorsorge einschließlich der Entgeltumwandlung • Flexible Möglichkeiten des Übergangs in die Rente

SEMINARORT

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

17.08. – 22.08.2014 HV.12.05.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

23.11. – 28.11.2014 HV.12.05.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute, Versichertenälteste der DRV KBS, Vertreter(innen) der Selbstverwaltung FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* VORAUSSETZUNGEN

Alterssicherung – Grundlagen­ seminar

BU

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Ergänzungsseminare – Soziale Sicherung

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Gesundheitspolitik  Durch langsamer steigende Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung und Unwirtschaftlichkeiten bei den Leistungsanbietern ist das Gesundheitssystem unter finan­ ziellen Druck geraten. Dies erfordert immer wieder Reformen und eine Weiterentwicklung der Strukturen. Erhöhte Beiträge zur Krankenversicherung, die von Arbeitgebern und Versicherten seit Bestehen der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland hälftig bezahlt werden, werden von den Versicherten und den Arbeitgebern nicht gern gesehen. Deshalb müssen wir – als Versicherte, als Mitglieder der Selbstverwaltung der Krankenkassen – uns fragen, welche Reformen eine langfristige Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherung gewährleisten.

Siehe auch Seite 40 

Inhalte: • Aktuelle Entwicklungen der Gesundheits­ politik • Grundlagen der gesetzlichen Krankenver­ sicherung (Organisationsstrukturen, Wettbewerb, Solidarprinzip) • Was ist gut an unserem Gesundheits­ system? Was sollte reformiert werden? • Die Gesundheitsreform in der Praxis: Das Beispiel der integrierten Versorgung • Grundlagen und Reformperspektiven der Pflegeversicherung • Umsetzung der Pflegeversicherung in der Praxis • Instrumente und Aufbau eines betrieblichen Gesundheits- und Eingliederungsmanagements • Die gesundheits- und industriepolitische Bedeutung von Arzneimitteln

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Betriebsratsmitglieder, Ver­treter(innen) der Selbstverwaltung, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Bildungsobleute, Versichertenälteste der DRV KBS

DATUM UND SEMINAR-NR.

29.06. – 04.07.2014 HV.12.06.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN DAUER

5 Tage

38

Ergänzungsseminare – Soziale Sicherung

Bildungsurlaub* BU NRW*


Rund um die Pflege  Die soziale Pflegeversicherung hat die Situa­ tion Pflegebedürftiger und ihrer pflegenden Angehörigen maßgeblich verbessert. Sie gewährleistet im häuslichen Bereich ergänzende Versorgungsleistungen und bei einem stationären Aufenthalt entlastende finanzielle Hilfen. In Pflegestützpunkten wird die Beratung über alle medizinischen und sozialen Leistungen unter einem Dach gebündelt. Transparenzvereinbarungen und Bewertungssysteme helfen, die Qualität in der Pflege vergleichbar zu machen. Dieses Seminar verschafft einen Überblick über die wichtigsten Inhalte der Pflegever­ sicherung sowie der neuesten Reformen. Es gibt Tipps zur sinnvollen Vorsorge, zeigt Anlaufstellen auf, liefert konkrete Hilfestellungen für den Bedarfsfall und informiert über Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Diskutiert wird zudem eine neue De­ finition von Pflegebedürftigkeit, die auch dem besonderen Bedarf Demenzkranker Rechnung trägt. Darüber hinaus wird über Möglichkeiten einer nachhaltigen Finanzierung der Pflege­

ver­sicherung vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung diskutiert. Das Seminar eignet sich somit für jene Personen, die in ihrem betrieblichen oder privaten Umfeld mit dem Thema konfrontiert sind. Es schafft Orientierung und unterstützt bei den notwendigen Aktivitäten. • Funktion, Aufgaben und Leistungen der sozialen Pflegeversicherung • Pflegestützpunkte – Vernetzung aller Angebote • Qualität der Pflege transparent und vergleichbar machen • Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff • Wachsender Pflegebedarf und finanzielle Aspekte • Situation der Pflegeheime und Pflegeberufe • Anlaufstellen im Bedarfsfall • Pflegezeitgesetz • Konkrete Hilfestellungen

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Ausschüsse auslän­ discher Arbeitnehmer(innen), Versichertenälteste der DRV KBS, Vertreter(innen) der Selbstverwaltung

DATUM UND SEMINAR-NR.

18.05. – 21.05.2014 HV.12.07.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

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Ergänzungsseminare – Soziale Sicherung

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Für die IG BCE sind die Förderung der Gesundheit und der Schutz vor Krankheit wichtige Aufgaben. Diese dienen dem Ziel, die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der Arbeit­ nehmerinnen und Arbeitnehmer bis ins hohe Alter zu erhalten. Das Rahmenprogramm der Woche bietet die Möglichkeit zu angeleiteten Bewegungs- und Entspannungsübungen sowie zu zahlreichen sportlichen Aktivitäten.

Gesundheitspolitik  Durch langsamer steigende Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung und Unwirtschaftlichkeiten bei den Leistungsanbietern ist das Gesundheitssystem unter finan­ ziellen Druck geraten. Dies erfordert immer wieder Reformen und eine Weiterentwicklung der Strukturen. Erhöhte Beiträge zur Krankenversicherung, die von Arbeitgebern und Versicherten seit Bestehen der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland hälftig bezahlt werden, werden von den Versicherten und den Arbeitgebern nicht gern gesehen. Deshalb müssen wir – als Versicherte, als Mitglieder der Selbstverwaltung der Krankenkassen – uns fragen, welche Reformen eine langfristige Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherung gewährleisten.

Inhalte: • Aktuelle Entwicklungen der Gesundheits­ politik • Grundlagen der gesetzlichen Kranken­ver­sicherung (Organisationsstrukturen, Wettbewerb, Solidarprinzip) • Was ist gut an unserem Gesundheits­ system? Was sollte reformiert werden? • Die Gesundheitsreform in der Praxis: Das Beispiel der integrierten Versorgung • Grundlagen und Reformperspektiven der Pflegeversicherung • Umsetzung der Pflegeversicherung in der Praxis • Instrumente und Aufbau eines betrieblichen Gesundheits- und Eingliederungsmanagements • Die gesundheits- und industriepolitische Bedeutung von Arzneimitteln

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Betriebsratsmitglieder, Vertreter(innen) der Selbstverwaltung, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Bildungsobleute, Versichertenälteste der DRV KBS

DATUM UND SEMINAR-NR.

29.06. – 04.07.2014 HV.12.06.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN DAUER

5 Tage

40

Ergänzungsseminare – Soziale Sicherung

Bildungsurlaub* BU NRW*


Gesund bleiben am Arbeitsplatz Arbeits- und Gesundheitsschutz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer  Ausgehend von der Gesundheitsdefinition der WHO und unter Berücksichtigung der sich wandelnden Arbeitsbedingungen und neuen Arbeitsformen lernen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz kennen. Beispiele verdeutlichen die Auswirkung von Belastung und Beanspruchung auf den menschlichen Organismus sowie die sich daraus ergebenden Folgen für die Gesundheit. Wie sowohl die unternehmerische Verantwortung als auch die Mit­ wirkung der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sinnvoll organisiert werden kann, soll anhand der Arbeitsschutzorganisation vorgestellt werden. Darüber hinaus befassen wir uns mit Zielen, Instrumenten, Maßnahmen

und den Organisationsmöglichkeiten eines systematischen Arbeits- und Gesundheits­ schutzmanagements im Unternehmen. • Wandelnde Arbeitsbedingungen/Neue Arbeitsformen • Duales Arbeitsschutzsystem in Deutschland • Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement im Betrieb • Beteiligung der Arbeitnehmer(innen) bei der Gefährdungsbeurteilung • Sozialpartnervereinbarung »Prävention« von IG BCE und BAVC • Kampagne »Wir machen Gute Arbeit«

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, Mitglieder, Frauen, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit

DATUM UND SEMINAR-NR.

29.06. – 04.07.2014 HV.13.19.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

DAUER

BetrVG § 37 Abs. 7 Bildungsurlaub* BU NRW*

5 Tage

VORAUSSETZUNGEN

Arbeits- und Gesundheitsschutz

BU

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Ergänzungsseminare – Soziale Sicherung

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Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses  Das Kündigungsschutzgesetz und alles, was mit Kündigungen zu tun hat, ist ein in der politischen Auseinandersetzung sowie auch in der arbeitsgerichtlichen Praxis heftig umstrittenes Recht. Das Bundesarbeitsgericht hat in langen Jahren der Rechtsprechung in einer Vielzahl von Urteilen das Kündigungsschutzrecht entwickelt. Das Seminar gibt eine praxisgerechte Hilfestellung und Orientierung für den Fall von Kündigungen, Abwicklungs- und Aufhebungsverträgen. Dabei wird auch auf aktuelle Entwicklungen in der Rechtsprechung und ­ geplante gesetzliche Veränderungen einge­ gangen.

Inhalte: • Nachteile für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen bei Betriebsänderungen • Auswirkungen von betrieblichen Organi­ sationsänderungen auf Arbeitnehmer/ Arbeitnehmerinnen und Reaktionsmöglichkeiten • Die Arbeitsgerichtsbarkeit in Deutschland, die unterschiedlichen Arbeitsgerichtsverfahren und die Instanzen vom Gütetermin bis zum Verfahren vor dem Bundesarbeitsgericht • Verhandlungstag bei einem örtlichen Arbeitsgericht nach einer Vorbereitung durch einen Arbeitsrichter oder eine Arbeitsrichterin

SEMINARORT

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, betriebstätige Ortsgruppenvorstandsmitglieder, Bildungsobleute

DATUM UND SEMINAR-NR.

10.08. – 15.08.2014 HV.13.01.03.14 14.12. – 19.12.2014 HV.13.01.06.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

DATUM UND SEMINAR-NR.

09.03. – 14.03.2014 HV.13.01.01.14 06.04. – 11.04.2014 HV.13.01.02.14 16.11. – 21.11.2014 HV.13.01.05.14

Bildungsurlaub* BU NRW*

(Beginn abends, Ende mittags)

VORAUSSETZUNGEN DAUER

5 Tage

02.11. – 07.11.2014 HV.13.01.04.14 (Beginn abends, Ende mittags)

42

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis


Abmahnungen, Beurteilungen, Mitarbeitergespräche und Zeugnisse Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer  Eine Abmahnung seitens des Arbeitgebers ist für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer keine Kleinigkeit. Der Arbeitgeber hat damit gegebenenfalls den ersten Schritt zu einer möglichen nachfolgenden Kündigung gesetzt. Daraus ergibt sich auch das Ziel der Abmahnung: Der Beschäftigte soll auf sein Fehlverhalten hingewiesen und vor weitergehenden Maßnahmen gewarnt werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, in welchen Fällen der Arbeitgeber abmahnen darf und was Beschäftigte, die sich ungerecht behandelt fühlen, dagegen unternehmen können. Beurteilungen von Beschäftigten und Vorgesetzten sind aus vielen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Was kann eigentlich wie beurteilt werden und wozu führt eine Beurteilung? Wer stellt die Beurteilungskriterien auf? Die Zeugnissprache ist nach wie vor ein »Buch mit sieben Siegeln«. Was verbirgt sich

hinter den verschiedenen Formulierungen in Zeugnissen und Zwischenzeugnissen? Mitarbeitergespräche sind ein weitverbreitetes Instrument der Personalführung. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Chancen und Risiken solcher Gespräche für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. • Begriff, Inhalt, Form, Frist und Abmahnungsberechtigter • Wann darf der Arbeitgeber abmahnen? • Wirkungsdauer und Gegenmaßnahmen des Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin • Beurteilungen • Zeugnisse/Zwischenzeugnisse • Mitarbeitergespräche

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

Vertrauensleute, Bezirksvor­ stände, Mitglieder in IG BCEProjektgruppen, Mitglieder in Zielgruppenausschüssen, ehrenamtliche Richter(innen) Arbeits- und Sozialrecht, Einsteiger(innen) in aktive Gewerkschaftsarbeit

DATUM UND SEMINAR-NR.

05.01. – 08.01.2014 HV.13.02.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

BetrVG § 37 Abs. 7 Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

43


Das Bundesverfassungsgericht Die letzte Instanz: Hüter und Mitgestalter von Sozialstaat, Rechtsstaat und Demokratie  Bürgerinnen und Bürger können eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht einreichen, wenn sie sich in ihren Grundrechten durch staatliches Handeln verletzt sehen. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet, wie das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland auszulegen ist. Es wird daher häufig als Hüter der Verfassung bezeichnet. Das Bundesverfassungsgericht kontrolliert Entscheidungen anderer Gerichte und ist als unabhängiges Verfassungsorgan ein Teil der Staatsgewalt auf dem speziellen Gebiet des Verfassungs- und Völkerrechts. Die besondere Bedeutung kommt im § 31 Abs. 1 BVerfGG zum Ausdruck. Darin heißt es: »Die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts binden die Verfassungsorgane des Bundes und der Länder sowie alle Gerichte und Behörden.«

Weitet das Bundesverfassungsgericht seine Kompetenz quasi als »Ersatzgesetzgeber« aus, obwohl die vom Volk gewählten Parlamente die Gesetzgebungskompetenz haben? Geht das Bundesverfassungsgericht klaren Entscheidungen aus dem Weg? Diese Fragen werden von verschiedenen Seiten als Kritik an einzelnen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts geäußert. Wir werden die besondere Rolle des Gerichtes und die Kritik an ihm im Seminar genauer untersuchen und dabei wesentliche Entscheidungen und ihre politischen Auswirkungen diskutieren. • Gesetzgeber • Grundrechte der Bürger • Bundesverfassungsgericht • Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Bildungsobleute, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungsarbeit

DATUM UND SEMINAR-NR.

14.12. – 19.12.2014 HV.13.03.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* VORAUSSETZUNGEN

Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

44

Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft


Arbeitsrecht für AT-Angestellte  Der Anteil außertariflich Beschäftigter steigt in der wissensbasierten Ökonomie beständig an. Diese Gruppe hat ihre eigenen und sehr speziellen Probleme. Viele außertariflich Beschäftigte befinden sich im Spannungsverhältnis zwischen Karriereorientierung und Selbstausbeutung. Die Abgrenzung zum Bereich der tariflich Beschäftigten ist häufig fließend. Teilweise werden AT-Beschäftigte zu Unrecht als leitende Angestellte eingeordnet und damit dem Schutz und der Gestaltungskraft des Betriebsrats entzogen. In diesem Seminar werden allgemeine Grundlagen zum AT-Arbeitsverhältnis vermittelt und Vergütungs- und Arbeitszeitsysteme für ATBeschäftigte dargestellt. Inhalte: • Abgrenzung AT-Beschäftigter/Tariflich Beschäftigter/Leitender Angestellter • Zuständigkeitsbereich des Betriebsrats • Arbeitszeitregelungen für AT-Beschäftigte • Vergütungssysteme für AT-Beschäftigte SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

AT-Beschäftigte

DATUM UND SEMINAR-NR.

12.03. – 14.03.2014 HV.13.04.01.14

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub*

(Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

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3 Tage

Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

45


Personalplanung im Betrieb beeinflussen  Gesundheitliche Belastungen, die bei der Arbeit entstehen, müssen vermieden werden. Arbeiten ohne Arbeitszeitgrenzen, Arbeitshetze, Verdichtung der Arbeit belasten zunehmend Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Eine wichtige Aufgabe von Interessenvertretungen und Beschäftigten ist es, durch den Einfluss auf Planungsvorgänge im Betrieb mögliche Belastungen erst gar nicht entstehen zu lassen und dort, wo sie entstanden sind, abzubauen. Zentrales Planungsinstrument dazu ist die Personalplanung. Über sie können Anforderungen von Beschäftigten in die Zielplanung eines Unternehmens einfließen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchen eine Personalpolitik, die weit mehr ist als nur die Folge von Investitions-, Produktions- und Absatzplanung. Eine Personalplanung, die z. B. eine demografische Entwicklung, alters- und alternsgerechte Arbeit, ein Belastungs- und Gesundheitsmanagement, sozial- und gesundheitsverträgliche Schicht-

arbeit im Betrieb berücksichtigt, ist notwendig. Fremdbeschäftigung, Leiharbeit, Befris­ tungen aller Art, Probearbeit usw. bedürfen einer betrieblichen Regelung, damit diese Arbeitsformen nicht weitere Belastungen erzeugen. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Handlungsmöglichkeiten über Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen, Ver­ abredungen mit den Arbeitgebern über die Humanisierung in der Arbeitswelt Einfluss zu nehmen. Wir wollen uns insbesondere mit der Personalbedarfsplanung, Personalentwicklungsplanung und der Personaleinsatzplanung beschäftigen. Dabei werden die Einflussmöglichkeiten der Beschäftigten und ihrer Interessenvertretung untersucht und Chancen für die praktische Arbeit im Betrieb ausgelotet. • Personalplanung • Humanisierung der Arbeit • »Human Resource«

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, betriebstätige Ortsgruppenvorstandsmitglieder, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Tarifkommis­ sionsmitglieder, interessierte Arbeitnehmer(innen)

DATUM UND SEMINAR-NR.

05.10. – 08.10.2014 HV.13.05.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* Ob eine Freistellung nach § 37 Abs. 7 BetrVG möglich ist, bitte beim Bezirk erfragen.

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft


ABC der Betriebswirtschaftslehre Grundlagen betriebswirtschaftlichen Handelns  Das Seminar erläutert Grundlagen betriebswirtschaftlichen Handelns. Themen sind hierbei die Kriterien für Standortentscheidungen im internationalen Rahmen, Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung, der Jahresabschluss des Unternehmens sowie die Organisation von Unternehmen. Vor dem Hintergrund einer strategischen ­Interessenvertreterarbeit von Betriebsrat und Gewerkschaften sollen die vermittelten Grundlagen am Beispiel aktueller Unternehmenspolitiken (Portfoliomanagement, Kerngeschäft, Wertorientierung) diskutiert werden.

Inhalte: • Erwerb von Fachwissen in dem Bereich Betriebswirtschaft • Gegenstand der Betriebswirtschaftslehre • Ökonomisches Prinzip • Wichtige Kriterien für die Standortwahl • Wahl der Unternehmensrechtsform • Betriebliche Produktionsfaktoren

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

09.02. – 14.02.2014 HV.13.06.01.14 23.11. – 28.11.2014 HV.13.06.03.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

16.03. – 21.03.2014 HV.13.06.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, Ortsgruppenvorstände, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Bezirksvorstände, Bildungsobleute FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

BetrVG § 37 Abs. 7 Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Wirtschaft verstehen – Ökonomie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

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Wirtschaft, Gier und Ethik Grundlagen einer globalen und gerechten Ökonomie  Die Beschäftigten sehen sich zunehmend den Risiken und Krisen des Marktes ausgeliefert sowie von Arbeitslosigkeit und sozialem Abstieg bedroht. Die Privatisierungen von öffentlichem Eigentum begleiteten den Rückzug des Staates aus vielen Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge. Gleichzeitig verschärfen sich zunehmend die Lebensrisiken der Menschen, auch durch den Abbau der sozialen ­Sicherungssysteme, verbunden mit der Forderung nach mehr Eigenverantwortung. Getrieben durch die Finanz- und Wirtschaftskrise erleben wir nun die Rettung von »systemrelevanten« Wirtschaftszweigen durch den Staat. Die Folgen dieser Krise werden uns sicherlich noch lange beschäftigen. Haben wir es hier mit einer »Zeitenwende« und der Rückkehr des Staates zu tun? Womit rechtfertigt die Politik dieses Handeln und wie sinnvoll sind diese Maßnahmen für das »Modell Deutschland«? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für unser zukünftiges Handeln? In diesem Seminar gehen wir den Fragen nach, was unser Wirtschaften ausmacht,

­ elche Rolle hierbei Gerechtigkeit spielt und w welche Verantwortung zum einen die Unternehmen tragen und zum anderen jede und jeder Einzelne von uns selber hat. Dabei werden wir uns mit sozial- und wirtschaftsethischen Positionen und gewerkschaftlichen Alternativen zur herrschenden Unternehmens-, Verteilungs-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik beschäftigen. Inhalte: • Individuum und Gesellschaft: Was bewirken die aktuellen wirtschaftlichen Einflüsse? • Wirtschaft und Ethik: Ein Gegensatz? Wir machen eine Bestandsaufnahme • Auf welcher Grundlage werden Managemententscheidungen getroffen und welche Chancen bzw. Risiken sind für die Beschäftigten damit verbunden? • Welchen Stellenwert haben soziale Nachhaltigkeit und Demokratie im Unternehmen?

SEMINARORT

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

11.05. – 16.05.2014 HV.13.07.02.14

DATUM UND SEMINAR-NR.

(Beginn abends, Ende mittags)

02.11. – 07.11.2014 HV.13.07.03.14

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Bezirksvorstände, Mitglieder in Regionalforen und IG BCEPro­jektgruppen, Tarifkommis­ sionsmitglieder, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungsarbeit

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

(Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

23.02. – 28.02.2014 HV.13.07.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Wirtschaft verstehen – Ökonomie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft


Geld regiert die Welt – und wer regiert das Geld? Vom ersten Zahlungsmittel der Frühzeit bis zur Geldmenge M3 und von den Problemen einer stabilen Geldpolitik  Der Anstieg der Staatsschulden der meisten Industrie- und Schwellenländer nimmt weltweit rapide zu. Allein Deutschlands offiziell ausgewiesene Staatsverschuldung 2011 beträgt 83  % des Bruttoinlandprodukt (BIP). Das heißt: Die gesamte Volkswirtschaft müsste ca. 10 Monate arbeiten und die Erlöse vollständig an die Gläubiger des deutschen Staats abgeben, um die Staatsschuld zu tilgen. Um welche Größenordnung es sich dabei handelt, wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass das BIP Deutschlands im Jahre 2011 rund­ 2,6 Billionen Euro betrug. Kein Tag vergeht, an dem nicht vom Sparen und von Neuverschuldung geredet wird. Geld regiert die Welt?! Wir wollen in diesem Seminar der Frage nachgehen, wie es zu Schulden kommt, wer daran verdient und wer verliert. Vorab wird geklärt, was Geld eigentlich ist und wie es entstand. Welche Funktion hat es, außer allgemeines Zahlungsmittel zu sein? Warum gibt es mehrere Geldarten und wie stehen die unterschied-

lichen Währungen und Devisen zueinander? Wie funktionieren Geldflüsse und wer steuert sie? Welche Aufgabe hat die Zentralbank und welche die Geschäfts- bzw. Privatbanken? Und was hat das mit meinem Leben, der Arbeitswelt und der Gesellschaft zu tun? Eine interessante und aufschlussreiche Woche, die »Mehrwert« hat. • Was ist Geld und wie ist es entstanden? • Welche Funktionen hat Geld und warum? • Welchen Stellenwert besitzt Geld für Wirtschaft, Handel und Gesellschaft? • Was ist das Geld tatsächlich wert und wie wird dieser Wert ermittelt? • Wie stehen Schulden, Zins und Geldpolitik zueinander? • Gibt es Alternativen zum derzeitigen Geldsystem?

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute, Tarifkommissionsmitglieder, Betriebsratsmitglieder

DATUM UND SEMINAR-NR.

30.03. – 04.04.2014 HV.13.08.01.14 31.08. – 05.09.2014 HV.13.08.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

49


Soziale Marktwirtschaft und weltweite Krisen Wie geht es weiter mit der Globalisierung?  Der Aufschwung ist da! Trotzdem sind die ­Krise der »Finanzmärkte« und deren Auswirkung auf die »reale« Wirtschaft weiterhin in aller Munde. Ob in Medienberichten, bei Gesprächen mit der Geschäftsleitung, Tarifforderungen oder der Rettung von Banken durch die Staaten. Dabei waren der freie Welthandel, internationale Finanztransaktionen und globale Arbeitsteilung in der Vergangenheit »das« Allheilmittel vieler Wirtschaftslenker. Konfrontiert mit den Auswirkungen der weltweiten Krisen stellen sich viele die Frage, ob wir nun verstärkt die Kehrseite der Globalisierung spüren. Die Folgen der Rettungsaktivitäten werden uns noch lange beschäftigen. Von den hohen Staatsverschuldungen bis hin zur Stabilität der internationalen Finanzmärkte. Von der globalen Weltwirtschaft zum eigenen Arbeitsplatz. Wie kam es zu dieser Situation und wer trägt die Verantwortung?

Wir wollen in diesem Seminar ebenso nach der Bedeutung der internationalen Finanz- und Kapitalmärkte fragen, wie nach den Gründen und Auslösern der Krise. Was ist schief ge­ laufen? Was hat dazu beigetragen, dass wir relativ »glimpflich« davon gekommen sind? Können uns noch Spätfolgen erreichen und welche Konsequenzen sind notwendig? Inhalte: • Folgen und Entwicklungsverlauf der Krise- und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigten • Gibt es Parallelen zu früheren Krisen? • Wie verhalten sich Finanzmärkte und »Realökonomie« zueinander? • Chancen und Risiken für Beschäftigte • Können soziale Mindeststandards, Verhaltenskodizes von Unternehmen und internationale Arbeitnehmervertretungen helfen?

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Tarifkommis­ sionsmitglieder, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Mitglieder in Zielgruppenausschüssen

DATUM UND SEMINAR-NR.

19.01. – 24.01.2014 HV.30.07.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

14.09. – 19.09.2014 HV.30.07.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

50

Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Wirtschaft verstehen – Ökonomie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Die Arbeitswelt gestern, heute und morgen, ABC der Betriebswirtschaftslehre


Wem nutzt es (Qui bono)? Lobbyismus als Vertretung organisierter Interessen  Das Seminar vermittelt Grundlagen politischen Denkens und Handelns. Dabei wird auf die ­besondere Rolle von Gewerkschaften im politischen Leben eingegangen. Die Teilnehmer(innen) trainieren, politisches Handeln als die Vertretung organisierter Interessen zu betrachten. Dabei wird von legalen und illegalen, legitimen und illegitimen Mitteln die Rede sein. Ziel des Seminars ist es, Wirkung und Grenzen des Lobbyismus zu betrachten und Lust auf politisches Engagement in Gewerkschaft und Parteien für die Demokratie zu machen. • Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (Menschenrechte, Rechtsstaat, Sozialstaat, Bundesstaat) • Vom Wahlprogramm über die Bundestagswahl zum Gesetz • Ein feiner Unterschied: Allgemeinwohl und besondere Interessen • Was ist Lobbyismus? • Sind Gewerkschaften etwas Besonderes? • Die Rolle der Medien (die 4. Gewalt)

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

01.06. – 04.06.2014 HV.30.11.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Bildungs­ obleute, Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Betriebsrats­ mitglieder FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

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»Gerechtigkeit erhöht ein Volk« Gewerkschaften und Kirchen für soziale Gerechtigkeit  Wer nach den gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft fragt, wird feststellen, dass Entwicklungen der letzten 10 Jahre ergänzt und zugespitzt werden: Umbrüche in der Erwerbsarbeit, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Schieflagen bei Einkommens- sowie Gewinngrößen und -verteilungen, ungleiche Bildungschancen. Das Bestehen auf gutem Leben und guter Arbeit verkennt nicht das Fortdauern der Megatrends wie Globalisierung und Ausbreitung finanzmarktkapitalistischer Verwerfungen. Gewerkschaften und Kirchen sind aus eigenem Selbstverständnis aufgerufen, sachgerechte und menschenwürdige Lösungen für die vielfältigen Problemlagen unserer Gesellschaft zu suchen und zu finden. Im Seminar sollen die Wertorientierungen, Maßstäbe wie auch Ziele erörtert und diskutiert werden, die engagierten Gewerkschaftern und Christen in kritisch-konstruktiver Partnerschaft das gemeinsame Meistern der alten und neuen Herausforderungen ermög­ lichen. • Werte, Ziele und Instrumente: Woran orientieren sich Gewerkschaften und Kirchen heute? • Christliche Gesellschaftslehre und soziale Marktwirtschaft • Gewerkschaften und Kirchen als Gerechtigkeitsparteien

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

26.10. – 30.10.2014 HV.13.09.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

4 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Vertrauenskörperleitungen/-vorstände, Bezirksvorstände FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*


Sei neugierig! Ein Wirtschaftsseminar für Fortgeschrittene  GUT, D455 513 50 N3UG13R1G 51ND. D3NN D1353 Z31L3N Z31G3N 1HN3N, W3LCH3 F4NT45T15CH3N UND 8331NDRUCK3ND3N D1NG3 UN53R G3H1RN L315T3T. 4M 4NF4NG W4R 35 V13LL31CHT NOCH 5CHW3R, 483R J3TZT, 4UF D1353R Z31L3, L135T UN53R G3H1RN 5CHON 4UTO­M4T15CH, OHN3 D4RÜ83R N4CHZU­D3NK3N.

SEMINARORT

GR4TUL4T1ON!

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

19.10. – 24.10.2014 HV.13.10.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, Ortsgruppen­ vorstände, Bezirksvorstände, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Bildungsobleute

(Aus: Prolog zum Schwerpunkt: Neugier: Wirtschaftsmagazin brand eins: Januar 2013, Seite 49)

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!? Wenn unsere Vorfahren es dabei belassen hätten, hätten wir heute noch kein Feuer. Und nicht nur das nicht . . .! Dieses Seminar geht der Neugier auf die Spur. Exemplarisch richten wir unsere Neugier auf das Arbeits- und Wissensfeld Wirtschaft. Wir stöbern zum Beispiel im Subthema Innovation. Wir suchen nach treibenden Fragen und Themen der Zukunft. Wir erforschen, warum Forscher forschen. Wir ergründen, wie Start-ups entstehen und was sie – wenn überhaupt – zusammenhält. Das Seminarziel ist, Neugier zu wecken, zu stärken und sie im besten »NachhaltigkeitsSinn« wachzuhalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten einen Vorschuss an Neugier (auf die Neugier) mitbringen.

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Wirtschaft verstehen – Ökonomie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

BU

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

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Gerecht ist doch, wenn . . . Gerechtigkeit und Sozialstaat Die gerechte Gesellschaft: Deutschland zwischen Anspruch und Wirklichkeit – zwischen dem Wunsch, die Steuern zu senken und den Anforderungen einen gerechten Staat zu finanzieren  Das Bundesverfassungsgericht hatte es 2010 klar formuliert: Die Hartz-IV-Sätze müssen angepasst werden. Nach langem Gezänk in der Politik wurden sie im Jahr 2011 um 8 Euro angehoben – aus Steuermitteln. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie Deutschland zwischen dem Anspruch und Wunsch jongliert, ein sozialer Staat zu sein, in dem die Bürger zugleich möglichst niedrige Steuern zahlen. Dabei nehmen die finanziellen Belas­ tungen der Bürger, Kommunen und Städte kontinuierlich zu. Auch die soziale Lage ist angespannt, da es immer mehr Menschen in Deutschland gibt, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Das Seminar beschäftigt sich mit dem Phänomen der sozialen Gerechtigkeit. Es verschafft den Teilnehmenden einen Überblick über die

tatsächliche Einnahmen-/Ausgaben-Situation im Land und informiert darüber, wer bezahlt und wer in welcher Form profitiert. Darüber hinaus werden Fragen der Gerechtigkeit diskutiert und geprüft, ob es ein alternatives ­sozialeres Steuersystem gibt. Inhalte: • Gerechtigkeit und Steuern: Alte Diskus­sionen – neu entfacht?! • Welche Aufgabe hat unser Steuersystem? • Wie gerecht ist unser Steuersystem? • Welche Grundlagen benötigt eine gerechte Steuerpolitik? • Veränderte Anforderungen an eine gerechtere Steuer- und Abgabenpolitik

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Tarifkommissionsmitglieder

DATUM UND SEMINAR-NR.

15.06. – 20.06.2014 HV.13.11.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN DAUER

5 Tage

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

Bildungsurlaub* BU NRW*


Die Rolle des Staates in der Gesellschaft Der Sozialstaat als Garant für soziale Gerechtigkeit  Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland bindet die staatlichen Organe an das Demokratieprinzip. Die Grundrechte regeln das Verhältnis zwischen dem Staat und seinen Bürgerinnen und Bürgern. Die verfassungsrechtlich verankerten Prinzipien von Rechtsstaat und Sozialstaat leben von der Akzeptanz und der aktiven Beteiligung der Bevölkerung. Dies bedeutet insbesondere für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland, dass sie sich zur Wahrnehmung ihrer spezifischen Interessen in Gewerkschaften engagieren können. Das Seminar beschäftigt sich mit der Frage, wie viel Sozialstaat notwendig ist, um soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten.

• Die Ideen von Naturrecht und Rechtspositivismus als Legitimation für Recht und Gesetz • Die historischen Grundlagen des Rechts­ systems der Bundesrepublik Deutschland • Die Entwicklung der verschiedenen Gerichtsbarkeiten und ihre Zuständigkeiten • Die Auseinandersetzung um das Recht der Arbeitnehmer(innen): Streik, Aussperrung und Mitbestimmung in der BRD

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute

DATUM UND SEMINAR-NR.

01.06. – 06.06.2014 HV.13.12.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

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Die Arbeitswelt gestern, heute und morgen Von den Anfängen der Industrialisierung zum globalen Unternehmen  Seit über 100 Jahren ist die Industrie prägend für Länder der westlichen Welt, die sogenannten Industriegesellschaften. Unsere gesamten Lebens- und Arbeitsformen haben sich im Laufe der Jahre an diese Produktionsform ­ angepasst. In Zeiten industrieller Umbrüche steht die Gesellschaft daher vor weit tief ­greifenderen Veränderungsanforderungen als »nur« der Schaffung neuer Beschäftigung. Einige Protagonisten sprechen gar vom Ende der Industriegesellschaft und sehen anstelle ihrer eine Wissens- oder Informationsgesellschaft. Aber was das genau heißt, bleibt unklar. Wir wollen dieser Aussage nachgehen und untersuchen, wie industrielle Strukturen entstanden sind und wo sie nach wie vor Bestand haben. Ebenfalls untersuchen wir, wo indus­ trielle Strukturen eventuell durch neue ersetzt werden und was dies für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die gewerkschaftliche Interessenvertretung und die Handlungsmöglichkeiten für Betriebsratsgremien bedeutet.

Mit den Veränderungen der Industrie gerät auch der Staat zunehmend in Bedrängnis. So sind die Systeme der sozialen Sicherung im Wesentlichen darauf ausgelegt, dass die Masse der Bevölkerung erwerbstätig ist. Eine dauerhafte Finanzierung von mehreren Millionen Transfereinkommensempfängern ist hier von den Gründungsvätern nicht vorgesehen gewesen. Daher steht mit der Veränderung der Erwerbsarbeit auch eine Veränderung des ­Sicherungssystems ins Haus. • Kennzeichen des Wandels einer Industriegesellschaft • Grundzüge einer Wissensgesellschaft • Von der lokalen Produktion zum globalen Netzwerk • System der sozialen Sicherung unter veränderten Anforderungen

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

Bezirksvorstände, Vertrauens­ leute, aktive Ortsgruppenmitglie­ der, Mitglieder in Regionalforen und IG BCE-Projektgruppen

DATUM UND SEMINAR-NR.

23.11. – 28.11.2014 HV.13.13.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

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5 Tage

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*


Zukunft der Arbeit  Unsere Gesellschaft ist eine Arbeitsgesellschaft. Jeder Mensch muss durch eigene Arbeit ausreichendes Einkommen erwirtschaften können. Der Sozialstaat korrigiert die marktwirtschaftliche Einkommensverteilung mit Instrumenten wie der progressiven Einkommensteuer, bietet Absicherung gegen Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Pflegebedürftigkeit und sorgt für das Einkommen im Alter. Minijobs, Teilzeitarbeit, Leiharbeit, geringfügige Beschäftigung – immer mehr Arbeitnehmer werden zu Bedingungen beschäftigt, die sich stark von dem klassischen Arbeitsverhältnis unterscheiden. Diese veränderten Arbeitsverhältnisse sind aber nicht nur für den Einzelnen von hoher Bedeutung, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt. Nicht zuletzt deshalb bleibt die Organisation des Sozialstaates und

seine Regulierung ein Schlüsselthema für die politische Arbeit der Gewerkschaften. In den vergangenen 30 Jahren wurde die Arbeitsmarktpolitik bedeutsamer, weil die Arbeitslosigkeit dauerhaft ein untragbares Niveau erreichte und trotz aller Bemühungen, Programme und Anpassungen zu hoch geblieben ist. Politisch wurde aus dem arbeitsparenden technischen Fortschritt und der zähen Arbeitslosigkeit vielfach gefolgert, uns ginge die Arbeit aus. In diesem Seminar gehen wir der Frage nach, ob diese Folgerung zutrifft. Was können Gewerkschaften tun, damit trotz Globalisierung die Quote der Beschäftigung – dort, wo lokale Güter für lokale Märkte produziert werden – weiter steigt? Sind wir mit unseren Themen Demografie und Qualifikation auf dem richtigen Weg in die Zukunft der Arbeit?

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

Bezirksvorstände, Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit

DATUM UND SEMINAR-NR.

17.08. – 22.08.2014 HV.13.14.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

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Hirnforschung – Was hat das mit mir zu tun? Neurowissenschaft in der Arbeitswelt  Die Hirnforschung erlebt seit einigen Jahren einen enormen Boom. Die Ergebnisse sind nicht nur für den medizinischen Bereich interessant. Sie fließen verstärkt auch in die Arbeitswelt ein. Welche Möglichkeiten eröffnen sich? Wie lassen sich die Potenziale der Beschäftigten nutzen, welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es? So werden Ergebnisse der Hirnforschung bereits vielfach in der Weiterbildung eingesetzt. Aber auch die Produktionsarbeit wird neu gestaltet, um Leistung, Motivation, Mitge­ ­ staltung und kontinuierliche Verbesserung nachhaltig zu fördern. Potenziale älterer Mitar­beiterinnen und Mitarbeiter sollen durch gehirngerechte Arbeitsplatzgestaltung gefördert werden. Ebenso können mit den Erkenntnissen der Neurowissenschaften Beratungsprozesse optimiert, die Vermittlung von Informationen effektiver gestaltet werden. Insbesondere Personalverantwortliche sollen verstärkt die Forschungsergebnisse nutzen, um »gehirngerechte« Arbeitsplätze zu schaffen und eine motivierende Mitarbeiterführung zu lernen. In dem Seminar erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Überblick zum Stand der neurowissenschaftlichen Diskussion und werden in die Lage versetzt, den Transfer in ihre Arbeits- bzw. Erfahrungswelt zu gestalten. • Stand der Neurowissenschaften • Bedeutung für die Arbeitswelt • Nutzen für die persönliche Weiterentwicklung • Was ist »gut« und was ist »böse«?

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

25.05. – 28.05.2014 HV.13.15.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, Ortsgruppen­ vorstände, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Bildungsobleute FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* Ob eine Freistellung nach § 37 Abs. 7 BetrVG möglich ist, bitte beim Bezirk erfragen.


Das perfekte Leben: Solidarität macht glücklich Alle suchen es: Das perfekte Leben. Was Glück, Solidarität und Lebensqualität miteinander zu tun haben. Eine Annäherung Seit Urzeiten wird darüber philosophiert, was ein glückliches Leben ausmacht: Die sichere Befriedigung der Grundbedürfnisse? Funktionierende familiäre und soziale Beziehungen? Zufriedenheit am Arbeitsplatz? Ein hoher Lebensstandard? Eine solide Gesundheit? Persönliche Freiheit? Das Seminar gibt Orientierung darüber, welches die Faktoren einer positiven Glücksbilanz sind. Im Mittelpunkt steht vor allem die Definition von Glück aus der gewerkschaftlichen Perspektive: Wie können betriebliche Interessenvertretungen oder andere gesellschaftliche Gruppen Einfluss auf das Glücklichsein von Menschen nehmen? Welche Rolle spielen Solidarität und gemeinschaftliches Teilen? Oder ist jeder letztlich doch seines Glückes eigener Schmied? Das Seminar lädt ein zu einer politisch-philosophischen Entdeckungsreise zu den Wurzeln des gesellschaftlichen Miteinanders – zur Solidarität.

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

13.07. – 18.07.2014 HV.13.16.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, Mitglieder in Regionalforen, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Frauen, aktive Ortsgruppenmitglieder FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

Inhalte: • Glück: Was steckt dahinter und wovon hängt es ab? • Zufriedenheit und Glück: Unabdingbar zusammengehörig? • Mehr Wachstum – mehr Lebensqualität – mehr Lebensglück? • Was Solidarität und ein glückliches Leben miteinander zu tun haben. • Wie lässt sich Glück halten und verbreiten? • Eine glückliche Gesellschaft: Utopie oder realisierbar?!

BU

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

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Workshop Familie und Beruf Wie ist es im betrieblichen Alltag um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bestellt?  Immer mehr Unternehmen erkennen und nutzen die Vorteile und Chancen einer familienfreundlichen Unternehmenskultur. Aber es sind noch längst nicht alle – es sind zu wenige. Die erzielten Fortschritte wurden maßgeblich durch das Engagement der Gewerkschaften befördert. So hat auch die IG BCE Erwartungen an Politik und Unternehmen formuliert und eine »nachhaltige Familienpolitik neuer Art« skizziert. Mit einer Vielzahl von betrieblichen Vereinbarungen ist es in den vergan­ genen Jahren gelungen, die Arbeits- und Lebenssituation der Beschäftigten mit Kindern deutlich zu verbessern. Die Vereinbarkeit flächendeckend umzusetzen, ist auch eine ­ wesentliche Voraussetzung, dem Armutsrisiko von Eltern und Kindern vorzubeugen. Der »Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2010« (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) belegt, dass neun von zehn Betrieben junge Eltern beim Wiedereinstieg unterstützen. Er zeigt aber auch den Handlungsbedarf bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Hier unterstützt nur jedes elfte Unternehmen seine Beschäftigten. Nachholbedarf besteht auch bei der Be­ teiligung: Beschäftigte und Interessenvertretungen werden nicht einmal in jedem zweiten Unternehmen kontinuierlich in die Gestaltung familienfreundlicher Angebote einbezogen. Wie sich die betriebliche Interessenvertretung und die Beschäftigten hier einbringen können, soll in diesem Seminar mit WorkshopCharakter erarbeitet werden.

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

SEMINARORT

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

10.08. – 15.08.2014 HV.13.17.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, betriebstätige Ortsgruppenvorstandsmitglieder, Bildungsobleute, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Frauen FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

BetrVG § 37 Abs. 7 Bildungsurlaub* BU NRW*


Homeoffice – So gewinne ich das Heimspiel Das Büro zu Hause gut organisiert  Immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verlagern ihr Büro nach Hause. Wer zu Hause arbeitet, braucht viel Disziplin und noch mehr Strategien zur Motivation und Selbstkontrolle. Unser Seminar macht fit für die Arbeit in den eigenen vier Wänden. Dabei ist es uns wichtig, dass Homeoffice nicht billiges Ausgliedern bedeutet, sondern Standards guter Arbeit einhält. Auch zu Hause müssen Arbeitszeiten eingehalten werden. Wir informieren über rechtliche Hintergründe. Darüber hinaus geben wir Tipps zur Organisation des Homeoffice und erarbeiten Strategien zur Arbeitsplanung. Wie finde ich heraus, was die beste Zeit für mich ist, zu Hause zu arbeiten? Wie kann ich sie mir gut einteilen? Wie schaffe ich mir Kontrollinstanzen, damit ich mich nicht in Kleinigkeiten verliere, sondern meine Aufgabe zeitgerecht abarbeite? Allein zu Hause vor dem PC zu sitzen heißt nicht, als Satellit, abgeschnitten vom Feedback der anderen zu arbeiten. Wir zeigen auf, wie man sich Netzwerke schaffen kann. Rückmeldungen zur Arbeit sind wichtig und befördern den lebenslangen Lernprozess. Netzwerke helfen auch, dem Homeoffice mehr Anerkennung bei den Kolleginnen und Kollegen zu verschaffen. Gemeinsam erarbeiten wir Strategien, um Tuscheleien entgegenzuwirken.

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

16.03. – 19.03.2014 HV.13.18.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Menschen, die ihr Büro nach Hause verlagert haben oder planen, es zu tun. FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

• Gut organisiert gegen die Aufschieberitis vorgehen: Zeit und Selbstmanagement • Organisation des Schreibtisches/der E-Mails • Welcher Arbeitstyp bin ich? Nachteule oder früher Vogel? Daraus folgend einen Arbeitsplan erstellen • Rechtliche Fragen

BU

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

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Gesund bleiben am Arbeitsplatz Arbeits- und Gesundheitsschutz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer  Ausgehend von der Gesundheitsdefinition der WHO und unter Berücksichtigung der sich wandelnden Arbeitsbedingungen und neuen Arbeitsformen lernen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz kennen. Beispiele verdeutlichen die Auswirkung von Belastung und Beanspruchung auf den menschlichen Organismus sowie die sich daraus ergebenden Folgen für die Gesundheit. Wie sowohl die unternehmerische Verantwortung als auch die Mitwirkung der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sinnvoll organisiert werden kann, soll anhand der Arbeitsschutzorganisation vorgestellt werden. Darüber hinaus befassen wir uns mit Zielen, Instrumenten, Maßnahmen und den Organisationsmöglichkeiten eines syste-

matischen Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagements im Unternehmen. • Wandelnde Arbeitsbedingungen/Neue Arbeitsformen • Duales Arbeitsschutzsystem in Deutschland • Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement im Betrieb • Beteiligung der Arbeitnehmer(innen) bei der Gefährdungsbeurteilung • Sozialpartnervereinbarung »Prävention« von IG BCE und BAVC • Kampagne »Wir machen Gute Arbeit«

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, Mitglieder, Frauen, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit

DATUM UND SEMINAR-NR.

Siehe auch Seite  41

09.03. – 14.03.2014 HV.13.19.01.14 29.06. – 04.07.2014 HV.13.19.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

BetrVG § 37 Abs. 7 Bildungsurlaub* BU NRW* VORAUSSETZUNGEN

Arbeits- und Gesundheitsschutz

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft


Migration und Integration in Gesellschaft und Beruf (Einführung) Ein Überblick über die Ausländerpolitik in Deutschland  Das Seminar gibt einen Überblick über die Ausländerpolitik in Deutschland. Es stellt die Rollen und Aufgaben von Institutionen, Parteien sowie Gewerkschaften dar und vermittelt die Möglichkeiten der Interessenvertretung, sich aktiv in den Integrationsprozess einzubringen. Inhalte: • Ausländerpolitik und Integration in Deutschland: Handlungsmöglichkeiten für Gewerkschaften und Betriebsräte (§ 80 Abs. 1 Nr. 7) • Förderung der Integration der Migrantinnen und Migranten in die Arbeitswelt (§ 88, Nr. 4 und § 43, Nr. 2 BetrVG)

• Einführung in das Zuwanderungsgesetz • Einführung in das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (Umsetzung im Betrieb durch den Abschluss von Betriebsverein­ barungen) • Interreligiöser Dialog – Welchen Beitrag können Betriebsräte und Arbeitgeber für die Verständigung zwischen den verschiedenen Religionen (unter Berücksichtigung des § 75 BetrVG) leisten? • Das Staatsbürgerschaftsrecht und die Verwaltungsvorschriften

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Ausschüsse ausländischer Arbeitnehmer(innen), Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute, Mitglieder in Regionalforen

DATUM UND SEMINAR-NR.

16.03. – 21.03.2014 HV.13.20.01.14 22.06. – 27.06.2014 HV.13.20.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

BetrVG § 37 Abs. 7 Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Migration und Integration in Gesellschaft und Beruf (Aufbau)

BU

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

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Migration und Integration in Gesellschaft und Beruf (Aufbau) 

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Dieses Seminar baut auf den Themen des Einführungsseminars auf und vertieft sie. Dabei wird es um Aufenthaltserlaubnis, Zugang zur Beschäftigung, europarechtliche Sonderregelungen, Anspruch auf arbeits- und sozialrechtliche Gleichbehandlung wie auch Abkommen der EU mit Drittstaaten gehen.

SEMINARORT

Inhalte: • Aufenthaltserlaubnis und Zugang zur Beschäftigung • Soziale und arbeitsrechtliche Gleichbehandlung von Migrantinnen und Migranten • Praxis der Einbürgerung und die doppelte Staatsbürgerschaft • Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in der Gesellschaft und in den Betrieben. Möglichkeiten der Gegenwirkung durch Betriebsräte und Arbeitgeber, z. B. über den Abschluss von Betriebsvereinbarungen • Das neue AGG – Neue Pflichten für Arbeitgeber und Betriebsrat

5 Tage

Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

12.10. – 17.10.2014 HV.13.21.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Ausschüsse ausländischer Arbeitnehmer(innen), Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Bildungs­obleute FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

BetrVG § 37 Abs. 7 Bildungsurlaub* BU NRW* VORAUSSETZUNGEN

Migration und Integration in Gesellschaft und Beruf (Einführung)


Europäische Migrationspolitik I (Einführung)  Das Seminar informiert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingängig über die Geschichte sowie das politische System der Europäischen Union. Weitere Themen sind der Abbau von Diskriminierung von Migrantinnen und Migranten, die durch die »Freizügigkeit der Arbeitnehmer« immer häufiger in der EU präsent sind sowie die EU-Verfassung. Inhalte: • Geschichte und politisches System der EU • EU-Erweiterung (Herausforderungen und Chancen) • Auswirkungen des Amsterdamer-Vertrages auf die Asyl- und Migrationspolitik • Die neue Verfassung der EU, insbesondere in Bezug auf die Arbeitswelt • Assoziationsabkommen zwischen der EU und der Türkei • Berufliche Bildung in der EU

SEMINARORT

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

30.03. – 04.04.2014 HV.13.22.01.14 14.09. – 19.09.2014 HV.13.22.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Ausschüsse ausländischer Arbeitnehmer(innen), Akteure/ Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Bildungsobleute, Mitglieder in Regionalforen FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Europäische Migrationspolitik II (Aufbau)

BU

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

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Europäische Migrationspolitik II (Aufbau) 

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Das Seminar vertieft vor allem den Themenbereich Freizügigkeit und soziale Sicherheit von Wanderarbeitnehmerinnen und Wanderarbeitnehmern. Weitere Themen sind die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes zur Gleichbehandlung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus assoziierten Staaten sowie die praktischen Auswirkungen auf die Beschäftigung in den Betrieben.

SEMINARORT

Inhalte: • Freizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit in Europa • Auswirkungen der Beschäftigung in der BRD auf die soziale Sicherheit von Wanderarbeitnehmerinnen und Wander­ arbeitnehmern sowie deren Familien­ angehörigen (EWG Verordnung 1408/71 und § 74/72) • Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes in Sachen Freizügigkeit • Freizügigkeitsberatung (EURES-Netzwerk)

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Ausschüsse ausländischer Arbeitnehmer(innen), Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute, Mitglieder in Regionalforen

Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

09.11. – 14.11.2014 HV.13.23.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* VORAUSSETZUNGEN

Europäische Migrationspolitik I (Einführung)


Rechtsextremismus nach 1945 – Alte und neue Tendenzen  Dieses Seminar will Hintergründe von Rechtsextremismus in der BRD nach 1945 bis heute auf allen gesellschaftlichen Ebenen beleuchten und Erklärungen geben. Es wendet sich besonders den modernen rechtsextremis­ tischen Strömungen zu und versucht Handlungsmöglichkeiten wie auch Perspektiven gegen Rechtsextremismus in unserer Demokratie zu geben.

SEMINARORT

Inhalte: • Erscheinungsformen des Rechts­ extremismus • Nationalsozialisten nach 1945 • Rechtsextremistische Parteien und Verbände in Deutschland • Unorganisierte Rechtsextremisten in Alltag und Betrieb • Rechtsextreme Wahlerfolge in Krisenzeiten • Moderne rechtsextreme Strömungen: Jugendkulturen, »Neue Rechte«, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus im betrieblichen Alltag • Handlungsmöglichkeiten und Perspektiven gegen Rechtsextremismus in der Demo­ kratie Stichwörter: Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Demokratie

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

30.03. – 04.04.2014 HV.13.24.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Einsteiger(innen) in aktive Gewerkschaftsarbeit FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

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Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit Rechtsextremismus und Gewerkschaften: Eine Herausforderung für unsere Arbeit im Betrieb und vor Ort  Rechtsradikale Aufmärsche in der Öffentlichkeit und Wahlerfolge von Neonazis sind Phänomene, mit denen wir seit einigen Jahren zunehmend konfrontiert werden. Hinzugekommen ist in jüngerer Vergangenheit die Tat­ sache, dass sich rechtsradikale Strategien geändert haben und der »typische Neonazi« nicht mehr offensichtlich erkennbar ist. Gewerkschaften sind aus Sicht der Neonazis feindliche Organisationen, die es zu bekämpfen gilt. Das spüren wir nicht nur durch Überfälle auf friedliche Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die ihren internationalen Feiertag, den 1. Mai, begehen, sondern auch durch Störungen gewerkschaftlicher Veranstaltungen. In dem Seminar beschäftigen wir uns mit der Frage: Was können wir tun, um rechtsextremen und fremdenfeindlichen Strömungen in Form von Parolen oder Aktionen in den Betrieben und vor Ort zu begegnen?

SEMINARORT

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

16.03. – 21.03.2014 HV.13.25.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungsarbeit FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

BetrVG § 37 Abs. 7 Bildungsurlaub* BU NRW*

Inhalte: • Ursachen des Rechtsextremismus in Deutschland • Erscheinungsformen und Gruppen • Rechtsextremismus und Gewerkschaften • Was kann man mit Aufklärung, Toleranz und Zivilcourage gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ausrichten? • Welche Möglichkeiten hat die betriebliche Interessenvertretung?

BU

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Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft


Toleranzwoche für eine weltoffene Gesellschaft Internationale Wochen gegen Rassismus  »Deutschland schafft sich ab«, ein Bestseller der vergangenen Jahre. Viele haben ihn gekauft, aber niemand hat ihn gelesen, oder etwa doch? Woher kommt das große Interesse an der Thematik und warum spalten die Inhalte des Buches unser Land? Es geht um die Frage des eigenen Handels und die Frage der gesellschaftlichen Zusammenhänge. Im Rahmen der Internationalen

Wochen gegen Rassismus möchten wir uns auch aktiv an dieser beteiligen. • Aufzeigen von Stereotypen (Definition) • Abbau von Vorurteilen durch Toleranz • Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft • Rassismus in der Geschichte und im Alltag • Religion und Toleranz Ein Seminar für Jugendliche und Erwach­sene!

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

junge interessierte Arbeitnehmer(innen), junge interessierte Mitglieder, Vertrauensleute, Einsteiger(innen) in aktive Gewerkschafts­ arbeit, aktive Ortsgruppenmit­ glieder

DATUM UND SEMINAR-NR.

09.03. – 14.03.2014 HV.13.26.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

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FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

Ergänzungsseminare – Arbeit, Gesellschaft, Wirtschaft

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Betriebsverfassung im Wandel der Zeit  Das Verhältnis von Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Betrieb wurde in der Weimarer Republik erstmalig gesetzlich festgeschrieben. Seitdem hat die Betriebsverfassung immer im Spannungsfeld von politischen und ökonomischen Verhältnissen gestanden. Ziel der Gewerkschaften nach 1945 war es, das Verhältnis von Arbeitgebern und Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern auf eine paritätische Ebene zu stellen. Dies gelang jedoch nur in der Montanindustrie. Inwieweit sich in den anderen Branchen der deutschen Wirtschaft auf betrieblicher und außerbetrieblicher Ebene Betriebsverfassung und Mitbestimmung gestaltete und im Laufe der Jahrzehnte veränderte, gilt es zu beleuchten. Im Rahmen eines vereinten Europas und mit fortschreitender Globalisierung gewinnen die Mitbestimmungsmodelle in den EU-Staaten sowie den wichtigen Industrienationen welt-

weit – für das Verhältnis von Arbeitgebern und Arbeitnehmer(inne)n in der BRD – zunehmend an Bedeutung. Inhalte: • Geschichte der Betriebsverfassung vor 1933 • Betriebsverfassung nach 1945 – Neuordnungsmodelle der Gewerkschaften • Ein Sonderweg für die Montanindustrie • Die gescheiterte Neuordnung: Das BetrVG von 1952 • Der FDGB in der DDR • »Aktion Mitbestimmung«, die Novellierung des BetrVG 1972 und das Mitbestimmungsgesetz von 1976 • Europäische Perspektiven: Der Euro-­Betriebsrat • Neuregelung des BetrVG 2001

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, Betriebsrats­ mitglieder, betriebstätige Ortsgruppenvorstandsmitglieder, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit

DATUM UND SEMINAR-NR.

05.10. – 10.10.2014 HV.14.01.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN DAUER

5 Tage

70

Ergänzungsseminare – Geschichte, Kultur, Zeitgeschehen

BetrVG § 37 Abs. 7 Bildungsurlaub* BU NRW*


Schreibworkshop – Mein Weg als GewerkschafterIn Geschichten von Mut und Leidenschaft  Jede Gewerkschafterin, jeder Gewerkschafter hat viele kleine und große unvergessliche ­Augenblicke erlebt, ist mutig und leidenschaftlich durch Phasen gegangen, die das eigene Leben geprägt, verändert, beflügelt haben. In diesem Schreibworkshop werden wir uns, schreibend erinnern, aber auch das Hier und Jetzt schreibend betrachten. Im Laufe des Workshops werden wir am ­Computer viele kleine, unverwechselbare, ur­ eigene Geschichten aus unserem Leben als Gewerkschafter oder Gewerkschafterin schreiben. Die Sprachwissenschaftlerin und Autorin Maria Eilers führt in das Thema ein, spricht über das Typische des autobiografischen Schreibens, verrät Tricks und Tipps – und begleitet das Schreiben und Vorlesen.

Parallel zum Workshop wird eine Fotografin Porträts von den Teilnehmenden machen. Am Ende entsteht ein kleines feines Buch, das mit Fotos und Texten aus dem Leben von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern erzählt. Geschichten von Mut und Leidenschaft – für die Kolleginnen und Kollegen in der IG BCE, für die Familie oder für Freundinnen und Freunde. Dieser Workshop ist für Schreibneugierige genauso wie für Schreibroutinierte geeignet! • Grundlagen zum autobiografischen Schreiben • Erfahrungen rund um das Schreiben und Vorlesen • Strukturen von literarischen Texten • Schreiben, schreiben, schreiben

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

(Beginn abends, Ende mittags)

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute, Betriebsratsmitglieder

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

3 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW*

DATUM UND SEMINAR-NR.

25.05. – 28.05.2014 HV.14.03.01.14

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Ergänzungsseminare – Geschichte, Kultur, Zeitgeschehen

71


rangizzz © fotolia.com

Nach der Glückskonferenz 2011 »Das ist unsere Kunst« 2012 und »Zeit« 2013

Wissenschaft macht Kultur . . .  Faszination Wissenschaft. Nichts scheint ­unmöglich. Energie so viel ich brauche, verfügbar, bezahlbar und nachhaltig erzeugt. Die Menschheit ernähren und bis ins hohe ­Alter gesund halten. Die Naturwissenschaft forscht an den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Grenzen werden überschritten. Wie werden die Ideen und Lösungen aussehen? Wie werden sie unsere Gesellschaft und unsere Kultur verändern? Technische Innovationen funktionieren nur mit gesellschaftlicher und kultureller Akzeptanz. Sind wir bereit Risiken einzugehen? Wenn ja,

welche? Oder zählt nur das Prinzip »Hoffentlich passiert nichts in meinem Garten«? Werden zukünftige Generationen davon profitieren? Was ist erlaubt? Denjenigen, denen das Format »Aus der Reihe . . .« bekannt ist, wird nicht mehr oder weniger versprochen, als in den bisherigen Veranstaltungen stattgefunden hat. Für alle anderen gilt das Prinzip Neugierde und Offenheit. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Kunst werden mit ihren Impulsen Inspirationen geben. Versprochen.

SEMINARORT

DAUER

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

1,5 Tag

DATUM UND SEMINAR-NR.

27.06. – 28.06.2014 HV.14.04.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

72

Ergänzungsseminare – Geschichte, Kultur, Zeitgeschehen

Wir freuen uns auf

aktive Funktionäre/Funktionärinnen, Akteure und Akteurinnen der Bildungsarbeit, neugierige junge, jung gebliebene, offene Kolleginnen und Kollegen


Workshop »Gewerkschaftliche Kulturarbeit« Wie kann man gewerkschaftspolitische Ziele über künstlerische Ausdrucksformen transportieren?  Dieser Workshop will die gewerkschaftliche Kulturarbeit in der IG BCE fördern, will sie aktivieren und ihr (wieder) zu mehr Bedeutung verhelfen. Unter der Anleitung von Kunstschaffenden werden wir im praktischen Teil konkrete künstlerische Arbeiten verwirklichen und dabei folgenden Fragestellungen nachgehen:

• Welchen Stellenwert hat gewerkschaftliche Kulturarbeit heute? • Welchen Beitrag kann gewerkschaftliche Kulturarbeit für eine aktive IG BCE leisten? • Welche Möglichkeiten haben Kulturschaffende, sich in die IG BCE einzubringen? • Wie kann man mit den Mittel der Kunst gewerkschaftspolitische Ziele transpor­ tieren?

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

2,5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

16.05. – 18.05.2014 HV.14.05.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder

Workshop »Ruhrfestspiele« Die Ruhrfestspiele in Recklinghausen – Theater für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen?  Schwerpunkt des Workshops sind das aktuelle Programm 2014, ein Theaterbesuch sowie Gespräche und Diskussionen mit Autor(inn)en und Künstler(inne)n. Er richtet sich an Kultur­ interessierte und aktive Funktionäre und Funktionärinnen der IG BCE. Bergleute aus Recklinghausen verhalfen Theaterleuten aus Hamburg unter persönlichem Risiko an der englischen Besatzungsmacht vorbei zu Kohle und sicherten damit den Spielbetrieb. Unter dem Motto KUNST FÜR ­ KOHLE – KOHLE FÜR KUNST bedankten sich

die Künstler mit einem Gastspiel. Aus dieser solidarischen Tauschaktion entstanden die Ruhrfestspiele. Der Workshop, der die gewerkschaftliche Kulturarbeit stärken und ihr neue Impulse geben will, bietet folgende Inhalte: • Besuch des Ruhrfestspielhauses und einer Theateraufführung • Diskussionen mit Künstler(inne)n und Akteur(inn)en

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

4 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

02.05. – 06.05.2014 HV.14.06.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Ergänzungsseminare – Geschichte, Kultur, Zeitgeschehen

73


Ansichten – Mensch und Arbeit Soziale Fotografie als dokumentarisches Zeugnis  »Unter der Photographie eines Menschen ist seine Geschichte wie unter einer Schnee­ decke vergraben.« (Siegfried Kracauer) Heute ist jeder Mensch ein Fotograf! Die unendlich scheinenden Möglichkeiten der digitalen Fotografie und die geringen Kosten haben zu einem inflationären Gebrauch dieses Mediums geführt. Die Zeiten, als die Fotos mit Bedacht gemacht wurden, als Fotografie die Kunst war, einen Augenblick für die Ewigkeit zu konservieren, wenn er als etwas Besonderes erschien, scheinen vorbei zu sein. In diesem Foto-Seminar wollen wir die Chancen und Risiken der Digitalfotografie kritisch betrachten und erleben – in Theorie und Praxis. Ein Bestandteil ist die Erörterung der Frage, inwieweit fotografische Bilder Gesellschaft repräsentieren, inwieweit sie Wahrnehmungen von der Welt und damit unser Bild von der Wirklichkeit beeinflussen. Eine Reise durch die Geschichte der sozialdokumentarischen Fotografie erlaubt einen Einblick in die Möglichkeiten, das Bild auch als ein Ausdruck der sozialen Beziehungen zu sehen. Die vielfältigen Möglichkeiten der Porträtfotografie – die Abbildung von Menschen im Kon-

text ihrer Arbeit – stehen im Mittelpunkt des praktischen Teils. Mit einer Einführung in die Möglichkeiten der Fotografie machen wir uns an die Umsetzung der Bildideen. Wir werden Menschen bei ihrer Arbeit fotografieren und die Bilder digital bearbeiten. Am Ende des Workshops werden wir mit den entstandenen Fotos die Geschichten von der »Schnee­ decke« befreit haben und sie in einer kleinen Ausstellung präsentieren. • Geschichte der sozialdokumentarischen Fotografie • Arbeiterfotografie – heute noch aktuell? • Die Soziologie der Fotografie • Digital fotografieren – zwischen Beliebigkeit und neuen Ausdruckformen • Menschen fotografieren – Wie viel Nähe ist erlaubt? • Digitale Fotografie und Bildbearbeitung Praktische Erfahrungen in der digitalen Fotografie und Grundzüge der Bildbearbeitung sind wünschenswert. Die eigene Kamera sollte mitgebracht werden.

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

(Beginn abends, Ende mittags)

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute, Betriebsratsmitglieder

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

5 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW*

DATUM UND SEMINAR-NR.

05.10. – 10.10.2014 HV.14.07.01.14

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

74

Ergänzungsseminare – Geschichte, Kultur, Zeitgeschehen


Die Macht der Bilder – Was Fotos bewirken können  Sehr wichtige, oft hoch komplizierte Vorgänge können in verschiedenen Medien, in einem Bild gefasst, historische Bedeutung gewinnen: der Soldat der DDR-Grenztruppen, der in Berlin über den Stacheldraht springt: der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt, der vor dem Mahnmal des Warschauer Ghetto-Aufstandes kniet. Zwei Beispiele von Bildern, die heute als »Fotodenkmal« gelten. Heute gilt mehr denn je: Nachrichten ohne Bilder sind keine Nachrichten. Zu einer wirkungsvollen Kampagne ge­ hören Medien. »Und Samstag gehört Vati mir« ist eine solche wirkungsvolle Werbekam­ pagne des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Umgesetzt mit visuellen Medien bleibt die Wirkung der Kampagne vielen in Erinnerung. Fotografen sind keine wertneutralen, unschuldigen Beobachter, genauso wenig sind Bilder nur die Abbildung der Realität. Bilder rütteln auf, veranlassen zu Aktionen, schaffen Emotionen.

In einem Sprichwort heißt es: »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.« Wie müssen Bilder sein, um dem zu entsprechen? Wann gehen Bilder »unter die Haut«? Diesen Fragen werden wir im Seminar nachgehen. In praktischer Arbeit, mithilfe eigener Fotos wollen wir Techniken erlernen, die unseren Bildern Aussagen und Eigenschaften verleihen und somit die Botschaften der Bilder transportieren. • Fotodenkmale: Der geschichtliche Hintergrund ihrer Entstehung • Stilmittel der Bilder gestalten • Urheberrechtsschutz • Rechtslage beim Veröffentlichen von Fotos, z. B. bei Facebook und anderen • Bilder in Medien – bewusster wahrnehmen, besser Verstehen • Bilder und Text – Botschaften mit Wirkung

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

Vertrauensleute, Einsteiger(innen) in aktive Gewerkschafts­ arbeit, aktive Ortsgruppen­mit­glieder

DATUM UND SEMINAR-NR.

07.09. – 12.09.2014 HV.14.08.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

5 Tage

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

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DAUER

Ergänzungsseminare – Geschichte, Kultur, Zeitgeschehen

75


»Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.« (C. Valentin) Das Fagus-Werk in Alfeld Kulturarbeit und Arbeitskultur verbinden – Kunst anschauen, nachdenken und miteinander darüber sprechen   Das von Walter Gropius und Adolf Meyer ab 1911 errichtete Fagus-Werk in Alfeld an der Leine ist ein Ursprungsbau der Moderne. Den Architekten gelang es, einem mittelständischen Betrieb ein vom Traditionellen stark abweichendes Erscheinungsbild zu geben. Das war möglich, weil Bauherr und Architekten eine selten günstige Konstellation bildeten. Der Fabrikant Carl Benscheidt lebte einen lebensreformerischen Anspruch, ver­ bunden mit einer amerikanischen Unternehmensphilosophie. Das Fabrikgebäude ist mit seiner repräsentativen Sachlichkeit Ausdruck eines neuen unternehmerischen Selbstverständnisses und Selbstbewusstseins. Es wurde kürzlich als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Wir befassen uns mit dem historischen Hintergrund des Fagus-Werks, werden im Rahmen einer Tagesexkursion durch das Gebäude geführt, lernen seine heutige Produktionsstätte kennen und besichtigen die Ausstellung. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Arbeitskultur damals und heute. Inhalte: • Architektur der Moderne • UNESCO-Weltkulturerbe – Exkursion zum Fagus-Werk • Unternehmensphilosophie im Wandel • Arbeitskultur damals und heute

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Bildungs­ obleute, Akteurinnen in der Bildungsarbeit

DATUM UND SEMINAR-NR.

13.07. – 16.07.2014 HV.14.09.03.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN DAUER

3 Tage

Bildungsurlaub*

BU

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76

Ergänzungsseminare – Geschichte, Kultur, Zeitgeschehen


»Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.« (C. Valentin) Das Sprengel Museum in Hannover Kulturarbeit und Arbeitskultur verbinden – Kunst anschauen, nachdenken und miteinander darüber sprechen   Den Startschuss des Museums bildete 1969 die Schenkung der umfangreichen Sammlung moderner Kunst durch den Schokoladenfabrikanten Dr. Bernhard Sprengel. 1979 wurde das Museum eröffnet,1992 erweitert und zurzeit mit einem dritten Bauabschnitt ein weiteres Mal vergrößert. Die Sammlung umfasst Werke des deutschen Expressionismus, des französischen Kubismus, aber auch abstrakte Kunst und Strömungen wie Minimal Art, Informel, Nouveau Réalisme, Konzeptkunst sowie das wiedererrichtete »Kabinett der Abstrakten« von El Lissitzky, die Rekonstruktion des Merzbaus von Kurt Schwitters sowie Lichträume von James Turrell. Im Seminar befassen wir uns mit der Geschichte des Museums und besichtigen in ­einer Tagesexkursion die Architektur und die Sammlung – immer mit dem Blick auf die heute oft schwer wahrzunehmende Beziehung von Kulturarbeit und Arbeitskultur. Die Teilneh-

merinnen und Teilnehmer lernen die künst­ lerische und gesellschaftliche Relevanz des Sprengel Museums in Hannover und seiner Sammlung kennen. Sie setzen sich mit der Moderne und zeitgenössischen Kunst und dem Kunst-Ort Museum als Kulturfaktor auseinander sowie mit Fragen nach der Bedeutung für die Arbeitskultur und gesellschaftlicher Teilhabe. Inhalte: • Geschichte des Sprengel Museums in Hannover • Zeitgenössische Kunst im Kontext zur Arbeitswelt • Kunstsammlung des Fabrikanten Dr. Bernhard Sprengel • Kultur und Arbeit – damals und heute • Exkursion zum Sprengel Museum

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Bildungsobleute, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit

DATUM UND SEMINAR-NR.

15.06. – 18.06.2014 HV.14.10.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

3 Tage

Bildungsurlaub*

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DAUER

Ergänzungsseminare – Geschichte, Kultur, Zeitgeschehen

77


»Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.« (C. Valentin) Die Kunstvereine in Hannover Kulturarbeit und Arbeitskultur verbinden – Kunst anschauen, nachdenken und miteinander darüber sprechen   Die ersten Kunstvereine wurden Anfang des 19. Jahrhunderts vom aufstrebenden Bürgertum und von Künstlerinnen und Künstlern selbst gegründet. Ihr Ziel war die Vermittlung zwischen Laien und der Gegenwartskunst. Die Beschäftigung mit Kultur sollte nicht länger dem Adel überlassen bleiben. Kunstvereine waren Ausdruck von Emanzipationsbestrebungen, ein Schritt in die moderne demokratische Gesellschaft. In Hannover wurde 1832 der Kunstverein Hannover und 1916 die Kestnergesellschaft gegründet. Wir befassen uns mit der Geschichte der Kunstvereine und besichtigen in einer Tagesexkursion ihre Architektur und die aktuellen Ausstellungen. Wie sind die Kunstvereine heute mit der Gesellschaft verankert? Wie ist die Beziehung von aktueller Kunstproduktion und Gesellschaft, insbesondere zur Arbeitskultur heute? Welchen Stellenwert hat

die Sinnhaftigkeit von Kulturarbeit und Arbeitskultur? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen die künstlerische und gesellschaftliche Relevanz der Kunstvereine in Hannover und ihre Ausstellungsarbeit kennen. Sie setzen sich mit der zeitgenössischen Kunst und dem KunstOrt Kunstverein als Kulturfaktor auseinander sowie mit Fragen nach der Bedeutung für die Arbeitskultur. Inhalte: • Geschichte der Kunstvereine in Hannover • Kunst-Ort Kunstverein als Kulturfaktion • Kunstproduktion und Gesellschaft • Arbeitskultur damals und heute • Tagesexkursion zu den Kunstvereinen

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, aktive Orts­gruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Bildungsobleute, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit

DATUM UND SEMINAR-NR.

12.10. – 15.10.2014 HV.14.11.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN DAUER

3 Tage

Bildungsurlaub*

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

78

Ergänzungsseminare – Geschichte, Kultur, Zeitgeschehen


Klubb 200 – STARTWOCHE Ein Seminar für Praktiker und Praktikerinnen Funktionärinnen, Funktionären und Betriebsratsmitgliedern wird in der Praxis ein breiter Kompetenzfächer abgefordert. Sie sollen Themen wirksam präsentieren und müssen Versammlungen wie auch Veranstaltungen interessant gestalten und leiten. Dazu müssen sie aktuell wie auch gezielt argumentieren und diskutieren können sowie ihre Themen und Probleme öffentlichkeitswirksam darstellen. Sie sollen Projekte initiieren und durchführen, sind herausgefordert, ihre Gremien als Team zu führen und müssen im Umgang mit Konflikten geübt sein. Der Klubb 200 richtet sich an Akteure und Akteurinnen, die in ihrer Arbeit für die IG BCE oder im Betriebsrat täglich vor diesen Anforderungen stehen. In einer STARTWOCHE und drei WORKSHOPS – von denen zwei an einem Wochenende liegen – werden die grundlegenden Themen und Techniken erarbeitet. Vertieft werden die Übungen durch die Präsentation einer Hausarbeit und der Durchführung eines bezirklichen oder betrieblichen Projektes, das neben der Seminarzeit erarbeitet wird. Es ist ein Angebot an Kolleginnen und Kollegen, die Führungsaufgaben für die IG BCE wahrnehmen müssen oder wollen. Wegen des Zusammenhangs der Themen und Übungen ist es unbedingt nötig, die Startwoche und die drei Workshops als Einheit zu sehen. Nähere Auskünfte erteilen die Bezirke, das Bildungszentrum Haltern am See und die Abteilung Bildung/Wissenschaft. Die Teilnahme kann nur in Absprache mit der Abteilung und dem jeweiligen Bezirk erfolgen.

Klubb 200 (XIII) STARTWOCHE DATUM und SEMINAR-NR

SEMINARORT

02.02. – 07.02.2014 HV.15.01.01.14

Bildungszentrum Haltern am See

Beginn abends, Ende mittags

Klubb 200 (XIII) – 1. Workshop

27.04. – 30.04.2014 HV.15.01.02.14 Klubb 200 (XIII) – 2. Workshop

14.09. – 17.09.2014 HV.15.01.03.14

startwochen

5 Tage Workshops

2,5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

28.11. – 30.11.2014 HV.15.01.04.14

Betriebsratsmitglieder, Bezirksvorstände, Vertrauens­ leute, betriebstätige Orts­ gruppenvorstandsmitglieder

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Klubb 200 (XIII) – 3. Workshop

Ergänzungsseminare – Interessenvertretung professionell gestalten

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Klubb 200 – Jahrestagung  Einmal im Jahr treffen sich die Absolventen und Absolventinnen des Klubb 200 zu einem Gedankenaustausch. Neben der Reflexion ihrer Arbeit im Betrieb und in der gewerkschaft-

lichen Struktur werden wesentliche zentrale Politikfelder der IG BCE aufgegriffen und mit Mitgliedern des geschäftsführenden Hauptvorstandes der IG BCE diskutiert.

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

2 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

15.08. – 17.08.2014 HV.15.02.01.14 (Beginn mittags, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Klubb-200-Absolvent(inn)en

Klubber – Schwerpunkte gewerkschaftspolitischer Arbeit  Klubber sind engagierte Kolleginnen und Kollegen mit einer ehrenamtlichen Funktion in der IG BCE. Sie bearbeiten in besonders intensiver Weise gesellschaftspolitisch relevante Themen im Zusammenhang mit politischen Forderungen der Gewerkschaften und werben in Betrieben und Verwaltungen für die Umsetzung. Die Themenzusammenstellung dieses Workshops ermöglicht eine breite Auseinandersetzung und die Möglichkeiten daraus konkretes politisches Handeln abzuleiten. Die dafür not-

wendigen Umsetzungsmöglichkeiten werden gemeinsam entwickelt und bewertet. • Gesellschaftspolitische Handlungsfelder analysieren • Themen für die gewerkschaftspolitische Arbeit aufarbeiten • Entwicklungen in der Gesellschaft beobachten und bewerten • Handlungsoptionen für Veränderungen entwickeln

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

3 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

05.10. – 08.10.2014 HV.15.03.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

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Ergänzungsseminare – Interessenvertretung professionell gestalten

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Klubb-200-Absolvent(inn)en


Gewerkschaftsarbeit in der Region – Regionalforen  Die Präsenz der Gewerkschaften in den Städten, den Stadtteilen oder den Kreisen ist von besonderer Bedeutung für deren Zukunftsund Handlungsfähigkeit sowie für ihre ambi­ tionierten Initiativen. Hier lässt sich – getragen durch das gemeinsame Engagement der Interessenvertretungen – Politik gestalten. Regionalforen ermöglichen es, Themen, die die Menschen in der Region, in ihrer Lebensund Arbeitsumwelt berühren, zu identifizieren. Gemeinsame Aktivitäten können koordiniert und strategisch geschickt platziert werden. Gesellschaftspolitische und betriebliche Themen werden zum Thema und die Kampagnenfähigkeit in der Region erfährt Professionalisierung.

Inhalte: • Beteiligungsorientierte und öffentlichkeitswirksame Arbeit fördern • Kommunalpolitische Kraft stärken • Projekt- und Kampagnenfähigkeit ausbauen • Kampagne »Gute Arbeit« zum öffentlichen Thema machen • Durchführung zielgruppenorientierter Veranstaltungen und Projekte

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

Vertrauensleute, Ortsgruppenvorstände, Mitglieder in Regionalforen, Einsteiger(innen) in aktive Gewerkschaftsarbeit

DATUM UND SEMINAR-NR.

06.07. – 11.07.2014 HV.15.04.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Ergänzungsseminare – Interessenvertretung professionell gestalten

81


Mitmachen – ehrenamtlich und professionell Lebendiges Engagement in Großorganisationen – wie soll das denn gehen?  Die Bereitschaft der Menschen, sich für etwas Sinnvolles zu engagieren, steigt. Der Egoismus als Leitbild privaten und beruflichen Handelns wird zunehmend infrage gestellt. Von dieser Entwicklung profitieren eine Vielzahl von Ver­ einen und Initiativen – die Landkarte ehrenamtlichen Engagements wird immer bunter. Entgegen diesem Trend haben große Organisationen wie Kirchen, Parteien oder Gewerkschaften häufig Schwierigkeiten, eine lebendige Mitmachkultur zu gestalten. Dabei sind gerade dort einige positive Rahmenbedingungen gegeben: gesellschaftlicher Einfluss, ein deutschlandweites Netzwerk, hauptamtliche Unterstützung, finanzielle Spielräume oder eigene Medien seien hier genannt. Warum tun sich dann gerade die großen Verbände so schwer? Wir wollen auf diesem Seminar praktische Ansätze für ein lebendiges Ehrenamt entwickeln.

Inhalte: • Neues und altes Ehrenamt – wie viel Individualität verträgt der Einsatz für organisierte Interessen? • Mitmachen auf Augenhöhe – vom Verhältnis zwischen Ehrenamt und Hauptamt • Ehrenamtliche Tätigkeit zwischen Funktionärskarriere und bezahlter Hilfstätigkeit • Jenseits der Laienspielschar: Die Professionalisierung des Ehrenamts • Mit Pfiff und fast ohne Aufwand die Menschen erreichen • Ehrenamt konkret: Wir entwickeln einen »Mitmachaufruf«

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Zielgruppenbetreuer(innen), Mitglieder in Regionalforen, Bildungsobleute

DATUM UND SEMINAR-NR.

04.05. – 09.05.2014 HV.15.05.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN DAUER

5 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

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82

Ergänzungsseminare – Interessenvertretung professionell gestalten


Beschäftigtengruppen erfolgreich ansprechen und in die Interessenvertretung einbinden  Nicht immer sind die Anforderungen und Aufgaben von Interessenvertretungen allgemeingültig. Vielmehr ergibt sich, aufgrund veränderter Arbeitswelten und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensstile und Werteorientierungen in den Belegschaften der Unternehmen. Eine Herausforderung für betriebliche und gewerkschaftliche Akteure und Akteurinnen, die diese verschiedenen Interessen betrieblich gestalten wollen.

• Betriebliche bzw. regionale Zielgruppen­ analysen • Einführung von Zielgruppenarbeit im Betrieb • Gestaltungsmöglichkeiten für Betriebsräte • Praktische Beispiele erfolgreicher Zielgruppenarbeit • Vorgehen zur zielgruppenspezifischen Arbeit in der Praxis • Gute Beispiele aus den Bereichen Leiharbeit, Außendienst und der außertariflich Beschäftigten

SEMINARORT

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

3 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW* Ob eine Freistellung nach § 37 Abs. 7 BetrVG möglich ist, bitte beim Bezirk erfragen.

21.09. – 24.09.2014 HV.15.06.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, betriebstätige Ortsgruppenvorstandsmitglieder, Mitglieder in Zielgruppenausschüssen

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DATUM UND SEMINAR-NR.

Ergänzungsseminare – Interessenvertretung professionell gestalten

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Aktuelle politische Themen


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politisch Themen

Aktuelle

Politische Themen }}} K ompetent Positionen beziehen

Aktuelle politische Themen

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Das Modell Deutschland im europäischen Vergleich 

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Die Bundesrepublik Deutschland gehörte von Anfang an zu den energischen Verfechtern einer europäischen Einigung. Hinter den europäischen Zusammenschlüssen stand die Erwartung, dass die wirtschaftliche Einigung die sozialpolitische Einigung Europas im Gefolge haben werde. Was rückblickend wie eine geradlinige Erfolgsgeschichte aussieht, stimmt bei Betrachtung der wirtschaftlichen Entwicklung, nicht jedoch bei Beobachtung der sozialpolitischen Gegebenheiten. Die Elemente, die das »Modell Deutschland« ausmachen, reduzieren sich.

SEMINARORT

Inhalte: • Der Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland • Was heißt soziale Marktwirtschaft? • Welchen Anteil leisten Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände zum Ausbau und Erhalt des Sozialstaates? • Die Kampagne »Modell Deutschland« in der IG BCE • Unterschiedsbetrachtung ausgewählter anderer europäischer Mitgliedsländer • Welchen Einfluss üben die europäischen Institutionen aus?

Bildungsurlaub* BU NRW*

Aktuelle politische Themen

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

23.03. – 28.03.2014 HV.30.01.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Bildungsobleute FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN


Menschen in Europa Vielfalt erleben, Unterschiede verstehen  Europa nur ein Wirtschaftsgebilde? Was ist mit den Menschen? Europa wird aus verschiedenen Völkern, unterschiedlichen Sprachen, fremden Gebräuchen, sozialen und politischen Systemen gebaut. Um im Miteinander kein Fiasko zu erleben, müssen wir lernen, einander zu verstehen und zu achten. Im Rahmen dieses Seminars wird Europa als eine Verbindung der Menschen dargestellt. Es wird Anregung geben, sich mit den europäischen Nachbarn zu beschäftigen und Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen aufzubauen.

SEMINARORT

• Kulturen in Europa • Soziale Systeme in Europa • Politische Systeme in Europa • Geschichtliche Entwicklungen in Europa

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

12.10. – 17.10.2014 HV.30.02.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Bildungsobleute, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungsarbeit Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

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Aktuelle politische Themen

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Wie funktioniert Europa? Macht und Entscheidungen der Gremien  In der Europäischen Union ist vieles anders, als Menschen es aus ihren jeweiligen Mitgliedstaaten kennen. Die EU ist kein Staat, hat keine Hauptstadt, hat keine Regierung. Und doch haben über 160 Staaten in der Welt diplomatische Beziehungen zur EU. In der EU werden Gesetze erlassen, ein Parlament wird alle fünf Jahre direkt gewählt. Die EU verfügt über einen Milliardenhaushalt, obwohl von ihr keine Steuern erhoben werden. Die Mitglied­ staaten der EU sind enger miteinander verbunden als in jedem anderen Staatenbündnis auf der Welt. Wie funktioniert das alles? Wir werden in diesem Seminar die Funktion, den inneren Aufbau und die Befugnisse der Organe der EU kennenlernen. Die Beziehungen der Organe untereinander stehen dabei ebenso im Blickpunkt wie Ergebnisse von Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes. In diesem Seminar werden wir die unterschiedlichen Interessen der Einzelstaaten, die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Europa sowie die Aus-

sichten für eine Weiterentwicklung der EU untersuchen. • Die innere Organisation der EU • Die einzelnen Organe der EU: Parlament, Rat, Kommission, Gerichtshof • Die Entscheidungsprozesse innerhalb der EU • Die Abhängigkeiten und Kontrollmechanismen in der EU • Wichtige Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes mit Auswirkungen auf deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer • Die Währungsunion: Entstehung, Bedingungen • Die soziale Dimension Europa – Europa der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer • Aussichten und Entwicklungsmöglichkeiten für Europa

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

(Beginn abends, Ende mittags)

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Betriebsratsmitglieder, Bildungsobleute, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungsarbeit

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

DATUM UND SEMINAR-NR.

16.02. – 21.02.2014 HV.30.03.01.14

5 Tage

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Aktuelle politische Themen

Bildungsurlaub* BU NRW*


Demokratie, Finanzmärkte und die Zukunft des sozialen Europas  Ein Rückblick in das Jahr 2008: Die »Immobi­ lienblase« ist geplatzt. Die Kurse an der Börse brechen ein. Innerhalb weniger Monate stürzt die Weltwirtschaft in ihre tiefste Krise seit den 1930er-Jahren. Selbst große Banken können nur mit staatlicher Hilfe gerettet werden, das Finanzsystem scheint völlig aus dem Gleich­ gewicht geraten zu sein. Damit stellt sich die auch heute noch wichtige Frage, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Und was sind eigentlich »Immobilienblasen«, »Leerverkäufe«, »Bad Banks«, »Rating-Agenturen« oder »Rettungsschirme – und was haben diese miteinander und vor allem mit Europa zu tun?

Das Seminar gibt einen Einblick in das komplexe Thema der Finanz- und Wirtschafts­ politik, wirft einen kritischen Blick auf unser Finanzsystem und beleuchtet dabei besonders die aktuelle »Schuldenkrise«. • Ursachen der Finanzmarktkrise • Das internationale Finanz- und Banken­ system • Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die Realwirtschaft • Auswirkungen ökonomischer Krisen auf demokratische Systeme

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

12.01. – 17.01.2014 HV.30.04.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

03.08. – 08.08.2014 HV.30.04.01.14

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Betriebsrats­ mitglieder, Vertrauens­ körperleitungen/-vorstände, Ortsgruppenvorstände FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

(Beginn abends, Ende mittags)

BU

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Aktuelle politische Themen

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particula © photocase.com

Energiepolitische Woche Strukturen einer europäischen und deutschen Energiepolitik, Weltmarktabhängigkeit und Lösungsansätze  Mit der beschlossenen Energiewende wurde die Debatte um die Energiepolitik neu entfacht. Ein magischer Termin ist das Jahr 2022, denn bis dahin sollen alle deutschen Kernkraftwerke abgeschaltet sein. Haben wir eine ­Energielücke zu befürchten? Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, gibt es zahlreiche Vorschläge – bisher aber noch ­keine klare Struktur zur Umsetzung! Unbestritten bleibt, dass eine sichere, effi­ ziente und kostengünstige Energieversorgung die Grundlage für die Produktion und Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen einer jeden Volkswirtschaft ist, insbesondere für die Zukunft eines Industriestandortes wie Deutschland. Um die Versorgungssicherheit für Verbraucher und Industrie zu bezahlbaren Preisen zu gewährleisten, ist ein ausge­ wogenes Miteinander der verschiedenen ­Energieträger und Erzeugungsarten erforderlich. Daher setzt die IG BCE weiterhin auf

den ­Energiemix. Mit dem »Deutschen Energie-­ Kompass« unterstützt sie die Zielsetzung, schrittweise aus der Kernenergie auszu­ steigen und langfristig eine Energieversorgung auf er­neuerbarer Basis aufzubauen. Das Seminar verdeutlicht die energiepolitischen Ziele und Maßstäbe der IG BCE, diskutiert die aktuellen Tendenzen und Konfliktlinien auf nationaler wie internationaler Ebene und stellt die beschäftigungs- und umweltpolitischen Folgen und Rahmenbedingungen dar. • Die energiepolitischen Grundsätze der IG BCE • Die Funktion der heimischen Energieträger • Nachhaltigkeit und Klimaschutzpolitik • Deutscher Energie-Kompass 2012/2013 • Aktuelle Entwicklungen in der Energie­ wirtschaft

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

06.04. – 11.04.2014 HV.30.05.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

07.09. – 12.09.2014 HV.30.05.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

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Aktuelle politische Themen

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungsarbeit FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

BetrVG § 37 Abs. 7 Bildungsurlaub* BU NRW*


Industriepolitische Woche  Die Industrie mit ihren Produkten, ihren Arbeitsplätzen und ihrer innovativen Gestaltungskraft ist die Grundlage für das Leben und Arbeiten der Menschen in diesem Land. Sie ist nicht nur die Voraussetzung von Wohlstand. Ihre Weiterentwicklung und damit der Erhalt von Arbeitsplätzen muss Ziel politischer Entscheidungen sein. Immer mehr Menschen rufen nach mehr Beteiligung bei Gestaltung der industriellen Landschaft in Deutschland und auch in Europa. Vor allem Großprojekte, wie z. B. die Energiewende, der Bahnhof in Stuttgart, das Kraftwerk in Datteln, die CO-Pipeline in Dormagen und viele andere, sind umstritten. Damit stellt sich die Frage, ob Großprojekte, die industriepolitisch und damit auch für un­ sere Arbeitsplätze notwendig sind, ganz oder teilweise vor dem Aus stehen?

Deshalb muss es Aufgabe für politisch wie auch gesellschaftlich Handelnde sein, einerseits die Auswirkungen von Forderungen zum Teil einzelner Interessensgruppen und Entscheidungen auf die Industrie zu prüfen und andererseits auch Forderungen der Industrie zum Gegenstand politischer Entscheidungen zu machen. Das Seminar geht der Frage nach, wie die Industriepolitik begleitet werden kann und Großprojekte – industriell oder strukturell – von Beginn an mit der entsprechender Beteiligung von betrieblichen sowie regionalen Interessenvertreter geplant und auch umgesetzt werden können. Dazu werden, vor dem Hintergrund der Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Lösungsansätze diskutiert und erarbeitet.

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

(Beginn abends, Ende mittags)

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Betriebsratsmitglieder

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

DATUM UND SEMINAR-NR.

31.08. – 05.09.2014 HV.30.06.01.14

5 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Energiepolitische Woche

BU

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Aktuelle politische Themen

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Soziale Marktwirtschaft und weltweite Krisen Wie geht es weiter mit der Globalisierung?  Der Aufschwung ist da! Trotzdem sind die Krise der »Finanzmärkte« und deren Auswirkung auf die »reale« Wirtschaft weiterhin in aller Munde. Ob in Medienberichten, bei Gesprächen mit der Geschäftsleitung, Tarifforderungen oder der Rettung von Banken durch die Staaten. Dabei waren der freie Welthandel, internationale Finanztransaktionen und globale Arbeitsteilung in der Vergangenheit »das« Allheilmittel vieler Wirtschaftslenker. Konfrontiert mit den Auswirkungen der weltweiten Krisen stellen sich viele die Frage, ob wir nun verstärkt die Kehrseite der Globalisierung spüren. Die Folgen der Rettungsaktivitäten werden uns noch lange beschäftigen. Von den hohen Staatsverschuldungen bis hin zur Stabilität der internationalen Finanzmärkte. Von der globalen Weltwirtschaft zum eigenen Arbeitsplatz. Wie kam es zu dieser Situation und wer trägt die Verantwortung?

Inhalte: • Folgen und Entwicklungsverlauf der Krise- und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigten • Gibt es Parallelen zu früheren Krisen? • Wie verhalten sich Finanzmärkte und »Realökonomie« zueinander? • Chancen und Risiken für Beschäftigte • Können soziale Mindeststandards, Verhaltenskodizes von Unternehmen und internationale Arbeitnehmervertretungen helfen?

SEMINARORT

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungszentrum Haltern am See

5 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW*

DATUM UND SEMINAR-NR.

19.01. – 24.01.2014 HV.30.07.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

14.09. – 19.09.2014 HV.30.07.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

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Wir wollen in diesem Seminar ebenso nach der Bedeutung der internationalen Finanz- und Kapitalmärkte fragen, wie nach den Gründen und Auslösern der Krise. Was ist schief ge­ laufen? Was hat dazu beigetragen, dass wir relativ »glimpflich« davon gekommen sind? Können uns noch Spätfolgen erreichen und welche Konsequenzen sind notwendig?

Aktuelle politische Themen

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Tarifkommis­ sionsmitglieder, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Mitglieder in Zielgruppenausschüssen

ERGÄNZENDE SEMINARE

Wirtschaft verstehen – Ökonomie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Die Arbeitswelt gestern, heute und morgen, ABC der Betriebswirtschaftslehre


Wirtschaft, Gier und Ethik Grundlagen einer globalen und gerechten Ökonomie  Die Beschäftigten sehen sich zunehmend den Risiken und Krisen des Marktes ausgeliefert sowie von Arbeitslosigkeit und sozialem Abstieg bedroht. Die Privatisierungen von öffentlichem Eigentum begleiteten den Rückzug des Staates aus vielen Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge. Gleichzeitig verschärfen sich zunehmend die Lebensrisiken der Menschen, auch durch den Abbau der sozialen ­Sicherungssysteme, verbunden mit der Forderung nach mehr Eigenverantwortung. Getrieben durch die Finanz- und Wirtschaftskrise erleben wir nun die Rettung von »systemrelevanten« Wirtschaftszweigen durch den Staat. Die Folgen dieser Krise werden uns sicherlich noch lange beschäftigen. Haben wir es hier mit einer »Zeitenwende« und der Rückkehr des Staates zu tun? Womit rechtfertigt die Politik dieses Handeln und wie sinnvoll sind diese Maßnahmen für das »Modell Deutschland«? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für unser zukünftiges Handeln? In diesem Seminar gehen wir den Fragen nach, was unser Wirtschaften ausmacht,

­ elche Rolle hierbei Gerechtigkeit spielt und w welche Verantwortung zum einen die Unternehmen tragen und zum anderen jede und jeder Einzelne von uns selber hat. Dabei werden wir uns mit sozial- und wirtschaftsethischen Positionen und gewerkschaftlichen Alternativen zur herrschenden Unternehmens-, Verteilungs-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik beschäftigen. Inhalte: • Individuum und Gesellschaft: Was bewirken die aktuellen wirtschaftlichen Einflüsse? • Wirtschaft und Ethik: Ein Gegensatz? Wir machen eine Bestandsaufnahme • Auf welcher Grundlage werden Managemententscheidungen getroffen und welche Chancen bzw. Risiken sind für die Beschäftigten damit verbunden? • Welchen Stellenwert haben soziale Nachhaltigkeit und Demokratie im Unternehmen?

SEMINARORT

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

11.05. – 16.05.2014 HV.13.07.02.14

DATUM UND SEMINAR-NR.

(Beginn abends, Ende mittags)

02.11. – 07.11.2014 HV.13.07.03.14

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Bezirksvorstände, Mitglieder in Regionalforen und IG BCEProjektgruppen, Tarifkommis­ sionsmitglieder, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungsarbeit

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

23.02. – 28.02.2014 HV.13.07.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

(Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Wirtschaft verstehen – Ökonomie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

BU

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Geld regiert die Welt – und wer regiert das Geld? Vom ersten Zahlungsmittel der Frühzeit bis zur Geldmenge M3 und von den Problemen einer stabilen Geldpolitik  Der Anstieg der Staatsschulden der meisten Industrie- und Schwellenländer nimmt weltweit rapide zu. Allein Deutschlands offiziell ausgewiesene Staatsverschuldung 2011 beträgt 83 % des Bruttoinlandprodukt (BIP). Das heißt: Die gesamte Volkswirtschaft müsste ca. 10 Monate arbeiten und die Erlöse vollständig an die Gläubiger des deutschen Staats abgeben, um die Staatsschuld zu tilgen. Um welche Größenordnung es sich dabei handelt, wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass das BIP Deutschlands im Jahre 2011 rund 2,6 Billionen Euro betrug. Kein Tag vergeht, an dem nicht vom Sparen und von Neuverschuldung geredet wird. Geld regiert die Welt?! Wir wollen in diesem Seminar der Frage nachgehen, wie es zu Schulden kommt, wer daran verdient und wer verliert. Vorab wird geklärt, was Geld eigentlich ist und wie es entstand. Welche Funktion hat es, außer allgemeines Zahlungsmittel zu sein? Warum gibt es mehrere Geldarten und wie stehen die unterschied-

lichen Währungen und Devisen zueinander? Wie funktionieren Geldflüsse und wer steuert sie? Welche Aufgabe hat die Zentralbank und welche die Geschäfts- bzw. Privatbanken? Und was hat das mit meinem Leben, der Arbeitswelt und der Gesellschaft zu tun? Eine interessante und aufschlussreiche Woche, die »Mehrwert« hat. • Was ist Geld und wie ist es entstanden? • Welche Funktionen hat Geld und warum? • Welchen Stellenwert besitzt Geld für Wirtschaft, Handel und Gesellschaft? • Was ist das Geld tatsächlich wert und wie wird dieser Wert ermittelt? • Wie stehen Schulden, Zins und Geldpolitik zueinander? • Gibt es Alternativen zum derzeitigen Geldsystem?

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute, Tarifkommissionsmitglieder, Betriebsratsmitglieder

DATUM UND SEMINAR-NR.

30.03. – 04.04.2014 HV.13.08.01.14 31.08. – 05.09.2014 HV.13.08.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

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Aktuelle politische Themen

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*


Nicht länger reden – handeln! Mut zur Nachhaltigkeit im Beruf und Privatleben  Von Jahr zu Jahr steigt die Bedeutung der Idee der »Nachhaltigkeit«. Ursprünglich aus der Forstwirtschaft kommend, wird eine nachhaltige Entwicklung sowie die Gestaltung von nahezu allen Wirtschafts- und Gesellschaftsprozessen angestrebt. Die IG BCE ist in diesem politischen Veränderungsprozess seit fast 20 Jahren aktiv dabei. Wir haben das vernetzte Denken von sozialen, ökologischen und ökonomischen Anforderungen in unserer Arbeit tief verankert. Unsere Lösungsvorschläge zu Fragen nach dem richtigen Energiemix, einer zukunftsverträglichen Industrie sowie ­ dem Zusammenspiel von Arbeitsplätzen und Naturschutz beruhen auf dem Denkansatz der Nachhaltigkeit. In diesem Seminar wollen wir der Idee der »Nachhaltigkeit« und ihren Ursprüngen nachgehen. Wir wollen die Komplexität sowie die damit verbundene Faszination der Natur, der Forschung und des menschlichen Denkens kennenlernen und die Umsetzung in der Politik, Wirtschaft, in der Region bis hin zum Unternehmen sowie im Privathaushalt beobachten

und diskutieren. Ziel ist es, viele spannende Anregungen für sich und die eigene politische Arbeit zu bekommen. Inhalte: • Sustainable Development (nachhaltige Entwicklung) – Von einer bewegenden Umweltidee zum Gesellschaftsbild der Zukunft • Der IG BCE-Politikansatz »Nachhaltigkeit« und deren Umsetzung u. a. mithilfe des Wittenberg-Prozesses • Umsetzung im Betrieb: CSR – Corporate Social Responsability, Stakeholder-Ansatz Nachhaltigkeitsberichte, nachhaltige Managementsysteme • Ideen und Methoden: Wie kann ich in meinem Betrieb und in meiner Umgebung Nachhaltigkeit verwirklichen? • Reale Vorbilder für die Umsetzung im Betrieb: Exkursion zu einem Betrieb, der hohe soziale, ökologische und ökonomische Standards und Ziele verwirklicht

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungsarbeit

DATUM UND SEMINAR-NR.

13.07. – 17.07.2014 HV.30.08.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

5 Tage

BU

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Aktuelle politische Themen

95


Demokratie lebt vom Mitmachen  Demokratie lebt vom Mitmachen! Jede und jeder Einzelne trägt für das Gelingen unseres Gemeinwesens Verantwortung. So wie die Politik keine Show sein sollte, ist Demokratie kein Bühnenstück, das nur Zuschauer verträgt. Die Ärmel aufkrempeln, sich engagieren in Politik und Gewerkschaft, die politischen Prozesse auch kritisch begleiten – das ist die Devise! Die Stärkung unserer Demokratie ist zu wichtig, als dass man sich alleine auf die staat­ lichen Institutionen verlassen könnte. Unsere moderne Gesellschaft im Umbruch – zumal in einem zusammenwachsenden Europa – fordert die Demokratiekompetenz von uns allen auf eine besondere Weise heraus. • Der demokratische Rechtsstaat • Mitdenken, Handeln und Bereitschaft zur Beteiligung • Individualismus, Egoismus, Entsolidarisierung • Maßnahmen gegen die Ablehnung dauerhafter Bindungen in Verbänden und Parteien • Das Ehrenamt und seine Bedeutung für die Demokratie

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Aktuelle politische Themen

SEMINARORT

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

02.11. – 07.11.2014 HV.30.09.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Bildungs­obleute FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*


Demokratie – was ist und wie geht das? Repräsentative und/oder partizipatorische Demokratie  Krisen und Krisenbewältigungen gehören zum Alltag einer Demokratie. Wenn aber auf aktuelle Verwerfungen und Herausforderungen mit globalen Folgen keine für die Bürgerinnen und Bürger adäquaten Antworten bereitgestellt werden, können systemsprengende Gefahren entstehen. Parteienkrise, Politikverdruss und technokratischer Staat sind Begriffe, die der demokratischen Ausgestaltung einer Gesellschaft eine negative Wertung verleihen. Kritische Diskussionen werden so lange auf der Basis eines mehrheitlich verbindlichen Wertekanons geführt, bis die breite Bevölkerung die neuen Herausforderungen in den staats­ tragenden Institutionen – Regierungen, Parlamenten und Parteien – angekommen sieht. Sind diese allerdings nicht in der Lage oder nicht bereit, Veränderungen zu akzeptieren, die Bürgerschaft mit Beteiligungsangeboten an Transformationsprozessen mitwirken zu lassen, kann eine Legitimationskrise des demokratischen Systems heranwachsen.

Unter dem Eindruck, der gegenwärtige neo­ liberale Finanzmarktkapitalismus beraube den Staat seines demokratischen Gehalts, sieht man die Bürgerinnen und Bürger in einer ra­ dikaldemokratischen Pflicht, sich gegen den Staat zu wehren. Politische Richtungsentscheidungen, geschweige denn Neuausrichtungen des Gemeinwesens werden repräsentativen Verfahren kaum noch zugetraut. Zentrale Ursachen für das Negativbild unseres Demokratiemodells, Anlässe und Formen vitalisierter Bürgerdemokratie, Konzepte bürgerschaftlicher Politikgestaltung und Orientierungsmöglichkeiten engagierter Bürgerlichkeit sind Themenfelder des Seminars. • Das Unbehagen an der Demokratie • Demokratisierung der Demokratie • Noch eine Partei und die Demokratie ist gerettet? • Bürgernahe Teilhabeformen • Demokratieentwicklung als Lernprozess

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

Bezirksvorstände, Vertrauens­ körpervorsitzende, Mitglieder in Regionalforen, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute

DATUM UND SEMINAR-NR.

03.08. – 08.08.2014 HV.30.10.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN DAUER

5 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

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Aktuelle politische Themen

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Wem nutzt es (Qui bono)? Lobbyismus als Vertretung organisierter Interessen  Das Seminar vermittelt Grundlagen politischen Denkens und Handelns. Dabei wird auf die besondere Rolle von Gewerkschaften im ­politischen Leben eingegangen. Die Teilnehmer(innen) trainieren, politisches Handeln als die Vertretung organisierter Interessen zu betrachten. Dabei wird von legalen und illegalen, legitimen und illegitimen Mitteln die Rede sein. Ziel des Seminars ist es, Wirkung und Grenzen des Lobbyismus zu betrachten und Lust auf politisches Engagement in Gewerkschaft und Parteien für die Demokratie zu machen.

• Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (Menschenrechte, Rechtsstaat, Sozialstaat, Bundesstaat) • Vom Wahlprogramm über die Bundestagswahl zum Gesetz • Ein feiner Unterschied: Allgemeinwohl und besondere Interessen • Was ist Lobbyismus? • Sind Gewerkschaften etwas Besonderes? • Die Rolle der Medien (die 4. Gewalt)

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, aktive Orts­gruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Bildungsobleute, Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Betriebsratsmitglieder

DATUM UND SEMINAR-NR.

01.06. – 04.06.2014 HV.30.11.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN DAUER

3 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

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Aktuelle politische Themen


kallejipp © photocase.com

Empört euch! Vom Wut- zum Mutbürger  Welche Zukunft hat die Entwicklung von Infrastrukturen in Deutschland? Angesichts der Debatten und Auseinandersetzungen über Großprojekte wie Stuttgart 21 oder den Ber­ liner Flughafen könnte man mit Recht fragen, ob Großprojekte nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt sind. Aber sind die vielen, die demonstrieren und aufbegehren, nur emotional aufgeladene und irrationale Menschen, die Sachargumenten nicht zugänglich und verhandlungsunfähig sind? Der »Wutbürger« war das »Wort des Jahres« 2010, das die unterschiedlichen Anlässe und Erscheinungsformen öffentlicher Empörung auf den Begriff zu bringen versuchte. Die Studie »Die neue Macht der Bürger« zeigt aber auch, dass Bürgerprotest ein urdemokratisches Anliegen darstellt, das durch einmischen, nachfragen, Gegenentwürfe erarbeiten

ein Gewinn für die Gesellschaft sein kann. Transparenz sowie offene und ehrliche Kommunikation sind kein Gegensatz zu professionellen Planungen und Projektsteuerungen, sondern ermutigen die Bürgerinnen und Bürger, sich als »Partizipations-Lobbyisten« zu engagieren. Inhalte: • Zivilgesellschaftlicher Protest: Was motiviert wen wozu? • Voraussetzungen von Bürgermobilisierungen • Eine App für Wutbürger als Demokratie­ instrument? • Parlamentarismus und direkte Demokratie • Anforderungen an veränderungsfähige Zivilgesellschaften

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

Vertrauenskörpervorsitzende, Bezirksvorstände, Mitglieder in Regionalforen, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute

DATUM UND SEMINAR-NR.

22.06. – 27.06.2014 HV.30.12.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN DAUER

5 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW*

Aktuelle politische Themen

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Die Stadt gehört uns! Kommunalpolitik aktiv gestalten  Die Zauberworte der blühenden Landschaften in Deutschland lauten: Arbeitsplätze für alle, Lebensqualität vor Ort und in der Region, Sicherheit für mich und meine Familie, Perspektiven für die Kinder und eine Politik, die nur an mich denkt, sich an mir und meinen Bedürfnissen ausrichtet. Ein Hirngespinst? – Sicher, zum Teil ein Zerrbild der Erwartungen von Bürgerinnen und Bürgern an ihr Gemeinwesen, denn auch vielfältiges Engagement in den Parteien, Verbänden und Vereinen prägt das Alltagsleben in Deutschland. Dort aber, wo es weh tut, wo es um die kleinste Form von Staatlichkeit geht, um die Politikgestaltung von klein auf, in der politischen Gemeinde, in den Dörfern und Städten, herrscht oft Desinteresse, Scheu vor Verantwortungsübernahme als Gemeindevertreter oder Stadtrat.

Das Seminar klärt über kommunale Politikstrukturen und Handlungsmöglichkeiten in den eigenen Wohnorten auf. Es verbindet die vielfältigen rechtlichen Rahmen und Not­ wendigkeiten mit den Mitbestimmungsmöglichkeiten in den Gemeinderäten sowie in den Kommunalvertretungen. Es will animieren, sich auf die eigenen Geberqualitäten zu be­ sinnen und diese für das Gemeinwohl ein­ zubringen. Inhalte: • Grundzüge der kommunalen Selbstverwaltung • Gewerkschaften und Kommunalpolitik • Wege in die Kommunalvertretung: wählen und kandidieren

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

(Beginn abends, Ende mittags)

Vertrauensleute, Ortsgruppen­ vorsitzende und Stellvertreter(innen), Mitglieder in Regional­foren, Bezirksvorstände, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

5 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW*

DATUM UND SEMINAR-NR.

05.01. – 10.01.2014 HV.30.13.01.14

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Aktuelle politische Themen


Generationen im Konflikt Wie lange können wir uns das Altern noch leisten?  Unsere Sozialsysteme sind verstärkt Gegenstand politischer Debatten. Das Seminar greift diese Debatten auf und geht der Frage nach, welche Perspektiven die bestehende Sozialpolitik hat. Welche Folgen hat die demo­ grafische Entwicklung? Stehen wir vor einer Versorgungslücke? Wofür steht der Genera­ tionenvertrag? Was ist Generationengerechtigkeit und wie lange werden die »Jungen« noch bereit sein, die »Alten« auszuhalten? Dargestellt werden Geschichte und Bedeutung des Generationenvertrags und die Situation der Sozialversicherungsträger.

Inhalte: • Der Generationenvertrag und seine Entstehung • Die Situation der einzelnen Sozialversicherungsträger • Sozialpolitik unter veränderten Rahmen­ bedingungen (demografische Entwicklung, wirtschaftliche Situation) und Anforderungen an eine zukunftsfähige Gestaltung

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, Jugendver­ trauensleute

DATUM UND SEMINAR-NR.

16.02. – 21.02.2014 HV.30.14.01.14 24.08. – 29.08.2014 HV.30.14.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

DAUER

Bildungsurlaub* BU NRW*

5 Tage

BU

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Aktuelle politische Themen

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Demografie – Chance zum Wandel Herausforderungen in der Arbeitswelt  Fragen des demografischen Wandels sind aktueller denn je – die Folgen der demografischen Entwicklung sind neben Globalisierung und technischer Innovation eine der großen Herausforderungen, auch für Gewerkschaften. Schon seit 2010 sind die Auswirkungen des demografischen Wandels in den Betrieben deutlich zu spüren, 2020 werden mehr als 13 Millionen Beschäftigte der Altersgruppe 50 bis 64 angehören. Die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre verschärft die Entwicklung. Ohne Ältere werden Unternehmen ihren zukünftigen Arbeitskräftebedarf nicht mehr decken können. Die Voraussetzung für eine hohe Beschäftigungsquote aber ist »Gute Arbeit« von Anfang an. Arbeit muss alters- und alternsgerecht gestaltet werden: Weniger belas­tende, aber gesundheits- und lernförder-

liche Arbeitsbedingungen, eine kontinuierliche und systematische Weiterbildung, ein organisierter Wissenstransfer sowie flexible Altersübergänge tragen dazu bei, dass Menschen bis ins Rentenalter beschäftigungsfähig und Belegschaften innovativ bleiben. Inhalte: • Arbeitsorganisation und Arbeitszeiten in alternden Belegschaften • Lernförderliche Arbeitsorganisation • Gesundheit und Prävention • Wissenstransfer • Weiterbildung • Altersgemischte Teams • Sensibilisierung der Führungskräfte

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

(Beginn abends, Ende mittags)

Vertrauensleute, Mitglieder in Zielgruppenausschüssen, Mitglieder in Regionalforen, betriebstätige Ortsgruppenvorstandsmitglieder

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

DATUM UND SEMINAR-NR.

02.02. – 07.02.2014 HV.30.15.01.14

5 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

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102

Aktuelle politische Themen


Fortbildung Chemie Unverzichtbare Bausteine Ihrer Karriere

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Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. Fortbildung Tel.: +49 69 7917-364 Postfach 90 04 40 Fax: +49 69 7917-475 60444 Frankfurt am Main E-Mail: fb@gdch.de

www.gdch.de/fortbildung IG-BCE-Mitglieder k枚nnen Seminare der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) zu den Konditionen der GDCh-Mitglieder besuchen.


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Lieselund © photocase.com

Erläuterungen auf Seite 3

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Spezielle Zielgruppen – XXXXXXXXXXXXXXX

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Vitamin_B © fotolia.com

Teamerin und Teamer

Gremienmitglieder

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Welcome to Europe Europaseminar  Die europäische Union zum Selbsterleben – das Ziel heißt: »Brüssel«. Wie war doch gleich noch mal der Unterschied zwischen Europäischem Rat und Rat der Europäischen Union? Wie können wir in Europa mitbestimmen? Hat die EU eine Zukunft? Mit diesen und weiteren Fragen wollen wir uns eine Woche lang in Brüssel befassen und mit Persönlichkeiten aus Politik, Gewerkschaften und Non-Governmental Organizations diskutieren.

Ziel ist es, die Arbeitsweise und Struktur der europäischen Union kennenzulernen und sie kritisch zu hinterfragen. • Besuch des Europaparlaments • Diskussion mit Europaabgeordneten • Lobbyismus • Entstehungsgeschichte der EU • Europäische Gewerkschaftsbewegung • Europa in der Krise

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Auberge de Jeunesse, Brüssel

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen)

DATUM UND SEMINAR-NR.

06.07. – 11.07.2014 HV.40.01.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

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Spezielle Zielgruppen – Jugend

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub*


Europa – unsere Chance zur Veränderung Aufbauseminar  In diesem Seminar setzen wir uns tief gehend mit Europa auseinander. Wir erörtern Europapolitik und ihre Wirkungsweise und welche Rolle du in Europa spielst. Wir sehen uns die europäische Arbeitsmarktpolitik und ihre Akteure an. Gehen genauer auf die unterschiedlichen europäischen Mitbestimmungssysteme ein. Schauen uns die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf Europa und ihre Folgen an. Unser besonderes Augenmerk wird hierbei

auf die Perspektive von jungen Menschen in Europa gelegt. In einem Planspiel soll die Zukunft entwickelt werden. In diesem Seminar sind Vorkenntnisse wichtig. Wenn du also schon mit uns in Brüssel warst, wirst du dieses Seminar mögen. • Ich in Europa • Europa und die Finanzkrise • Planspiel zu Europa

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen)

DATUM UND SEMINAR-NR.

12.10. – 17.10.2014 HV.40.02.02.14

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

(Beginn abends, Ende mittags)

Bildungsurlaub*

DAUER

BU

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5 Tage

Spezielle Zielgruppen – Jugend

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Toleranzwoche für eine weltoffene Gesellschaft Internationale Wochen gegen Rassismus  »Deutschland schafft sich ab«, ein Bestseller der vergangenen Jahre. Viele haben ihn gekauft, aber niemand hat ihn gelesen, oder etwa doch? Woher kommt das große Interesse an der Thematik und warum spalten die Inhalte des Buches unser Land? Es geht um die Frage des eigenen Handels und die Frage der gesellschaftlichen Zusammenhänge. Im Rahmen der Internationalen

Wochen gegen Rassismus möchten wir uns auch aktiv an dieser beteiligen. • Aufzeigen von Stereotypen (Definition) • Abbau von Vorurteilen durch Toleranz • Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft • Rassismus in der Geschichte und im Alltag • Religion und Toleranz Ein Seminar für Jugendliche und Erwach­sene!

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

junge interessierte Arbeitnehmer(innen), junge interessierte Mitglieder, Vertrauensleute, Einsteiger(innen) in aktive Gewerkschafts­ arbeit, aktive Ortsgruppen­mit­glieder

DATUM UND SEMINAR-NR.

09.03. – 14.03.2014 HV.13.26.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

© Marco2811 – fotolia.com

5 Tage

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Spezielle Zielgruppen – Jugend

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub*


Wie Finanzspekulation unsere Zukunft gefährdet  2009 stand die Finanzwelt am Rande des Abgrunds. Aufgrund rücksichtsloser Spekulation und undurchsichtiger Finanzprodukte kam die Weltwirtschaft ins Wanken. Nur durch teure staatliche Rettungsmaßnahmen konnte eine langwierige weltweite Rezession verhindert werden. Jedoch wurden viele Menschen arbeitslos und unsere Staaten sind hoch verschuldet. Behauptet wird, konsequentes Sparen sei die einzige Lösung. Wen wird das betreffen? Sollen wir als Bürger diese Krise bezahlen? Sind weitere Krisen dann ausgeschlossen? Gibt es nicht noch einen anderen Weg?

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• Um Antworten auf diese Fragen zu finden, müssen wir uns intensiv mit wirtschaft­ lichen Zusammenhängen im Allgemeinen und den Gründen von Krisen auseinandersetzen, um euch für kommende Diskus­ sionen fit zu machen. Denn nur wer die Welt verstanden hat, kann sie verändern. Ökonomie-Grundlagen: • Kennenlernen des Wirtschaftskreislaufs • Wie funktionieren Finanzmärkte? • Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die Realwirtschaft • Findung und Diskussion von Lösungs­ ansätzen

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BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen)

DATUM UND SEMINAR-NR.

16.02. – 21.02.2014 HV.40.03.01.14

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

(Beginn abends, Ende mittags)

Bildungsurlaub*

DAUER

5 Tage

BU

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Spezielle Zielgruppen – Jugend

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Regierungs-Check 100 Tage nach der Bundestagswahl  Die Schonfrist ist vorbei! Du interessierst dich für die aktuellen poli­ tischen Vorhaben der Bundesregierung und möchtest diese kritisch hinterfragen? Dann komm zu uns! In diesem Seminar wollen wir Antworten auf folgende Fragen finden: • Möchte die Bundesregierung ihre Wahlversprechen auch umsetzen?

• Was steht im Koalitionsvertrag? • Was kommt politisch auf uns zu? • Was sind unsere Positionen zu den Vorhaben der Bundesregierung? • Was können wir tun? Wir wollen der neuen Bundesregierung auf den Zahn fühlen und sie an ihren Versprechen messen.

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

3 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

04.04. – 06.04.2014 HV.40.04.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

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Spezielle Zielgruppen – Jugend

BESONDERS GEEIGNET FÜR

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen)


Gewerkschaften international über Grenzen hinweg  Du wolltest schon immer mal über den Tellerrand gucken? Du fragst dich, was machen eigentlich Gewerkschaften rund um den Globus so und was unterscheidet sie von deiner? Dann bist du hier richtig. Wir wagen den Blick über den Tellerrand und schauen uns an, was in Deutschland, Europa und der Welt in

Sachen Arbeitnehmervertretung so gemacht wird. • Internationale Gewerkschaften • Unterschiede und Gemeinsamkeiten • IndustriAll

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Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

3 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

23.05. – 25.05.2014 HV.40.05.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen)

Deutschland wird älter: die Herausforderung!  Der demografische Wandel beschreibt die Veränderungen in unserer Gesellschaft, die durch eine steigende Lebenserwartung älter, durch eine niedrige Geburtenhäufigkeit weniger und durch Zuwanderung internationaler wird. Welche Antwort haben die Gewerkschaften auf die Frage der lebensphasenorientierten Arbeitszeitgestaltung? Welche Rolle spielt die Generation 50plus in unserer Gesellschaft? Wir diskutieren Zielkonflikte, Eigenverant­ wortung, Solidarität und Nachhaltigkeit im Zu-

sammenhang mit der sozialen Sicherung. Die Notwendigkeit des Umdenkens soll erkannt werden, damit unsere sozialen Sicherungs­ systeme zukunftsfähig werden oder bleiben. Dieses Seminar enthält prüfungsrelevante Themen. • Demografische Entwicklung in Deutschland • Sozialversicherungssystem und Grenzen der Finanzierbarkeit • Wie viel »Rente« bleibt für mich? • Vereinbarkeit von Familie und Beruf

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

09.06. – 13.06.2014 HV.40.06.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen) FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub*

BU

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Spezielle Zielgruppen – Jugend

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Rechts, links, oben, unten Extreme in der Gesellschaft  Zehn Jahre lang sind Rechtsterroristen mordend durch das Land gezogen. Linksextremisten üben immer wieder Gewalt gegenüber der Polizei aus und betreiben Vandalismus. Islamistische Selbstmordattentäter terrorisieren ganze Gesellschaften und vermeintliche Kreuzritter des Christentums verbreiten Angst und Hass gegenüber dem Islam. Wir fragen uns warum? Im Seminar werden wir die verschiedenen Extreme der Gesellschaft näher beleuchten und

über diese diskutieren. Dabei wollen wir Antworten finden. • Was ist eigentlich Extremismus? • Welche Formen von Extremismus gibt es und wie gefährlich sind sie überhaupt? • Können Rechts- und Linksextremismus einfach gleichgesetzt werden? • Welche Ziele verfolgen religiöse Extremisten?

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DAUER

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

3 Tage

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13.06. – 15.06.2014 HV.40.07.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen)

Fußball. Mehr als nur ein Spiel  In diesem Seminar setzen wir uns passend zur Fußballweltmeisterschaft mit allem rund um diesen Sport auseinander. Wir schauen uns an, welche soziale Bedeutung Fußball für die Gesellschaft hat. Ob Fußball eine Möglichkeit zur sozialen Teilhabe von Rechtsextremisten ist und er deshalb zu deren sozialer Legitima­ tion beiträgt. Wir hinterleuchten die Fankultur

in Deutschland. Setzen uns nicht zuletzt mit den wirtschaftlichen Aspekten rund um den Ball auseinander. Wer schon immer mehr über Fußball wissen wollte, ist hier richtig. • Fußball und die Wirtschaft • Fußball und die Fankultur • Fußball und seine sozialen Komponenten

SEMINARORT

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Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen)

DATUM UND SEMINAR-NR.

06.07. – 11.07.2014 HV.40.08.01.14

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

(Beginn abends, Ende mittags)

Bildungsurlaub*

DAUER

5 Tage

BU

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Sommerschule Toleranz  Wir zeigen den Zusammenhang von Mensch und Glauben auf und beschäftigen uns mit den Weltreligionen, z. B. dem Judentum und seinen Grundlagen wie der Tora. Wir schauen in die jüdische Lebenswelt. Und wollen das Jüdische Museum und das Holocaustdenkmal besuchen. Auch das Christentum wird beleuchtet. Wir gehen auf seine Grundlagen wie die Bibel ein. Wir schauen uns auch die christliche Lebenswelt an mit einem Besuch im Berliner Dom. Zudem nehmen wir den Islam näher unter die Lupe. Wir betrachten den Koran und die islamische Lebenswelt. Hier bietet sich ein

Besuch im Museum für Islamische Kunst und einer Moschee an. • Die großen Weltreligionen und ihr Wirken • Judentum • Christentum • Islam • Internationale Gewerkschaften • Unterschiede und Gemeinsamkeiten • IndustriAll

SEMINARORT

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junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen)

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03.08. – 09.08.2014 HV.40.09.01.14

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

(Beginn abends, Ende mittags)

Bildungsurlaub*

DAUER

5 Tage

Energiewende: »Was, wenn die Sonne nicht mehr weht und der Wind nicht mehr scheint?« Energieseminar  Auf diesem Seminar werden wir uns mit den verschiedenen Energiearten und ihrer Gewinnung auseinandersetzen. Wir werden uns anschauen, wo in der BRD welche Energiearten gewonnen werden und wo jeweils die Vorund Nachteile liegen. Wir hinterfragen die Energiepolitik in Deutschland und beleuchten die Einflussmöglichkeiten der Bundesregierung auf die Energiewende. Gibt es Vor- und Nachteile der Energiewende für die Wirtschaft und wie sieht es mit der Versorgungssicherheit der Unternehmen aus?

Ihr habt die Möglichkeit, euch über die energiepolitischen Positionen der IG BCE zu in­ formieren und diese zu diskutieren. Wir werden uns in diesem Zusammenhang auch damit auseinandersetzen, welche Möglichkeiten wir als Gewerkschaft und als Einzelpersonen haben, um die Energiewende zu beeinflussen. • Energiearten • Vor- und Nachteile der Energiewende • Versorgungssicherheit • Einflussmöglichkeiten auf die Energiewende

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

3 Tage

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12.09. – 14.09.2014 HV.40.10.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

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junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen)

Spezielle Zielgruppen – Jugend

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Jung und billig, Arbeit will ich! Wie viel ist mein Beruf wert? Leiharbeit und prekäre Beschäftigung betreffen vor allem uns junge Menschen! Gestiegene Anforderungen und Arbeitsverdichtung stellen unsere Arbeitswelt immer wieder vor neue Herausforderungen. Wie werden wir darauf reagieren und welche Antwort haben die Gewerkschaften? Welchen Stellenwert hat die duale Ausbildung und wie entwickeln sich Berufe weiter? Es geht um Szenarien zukünftiger Arbeitswelten und die Bedeutung eines selbst verdienten Einkommens. Wir werden uns auch mit den Auswirkungen von Arbeitslosigkeit und ungleicher Vermögensverteilung beschäftigen.

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

14.09. – 19.09.2014 HV.40.11.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen) FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub*

• Arbeitsmarktsituation in Deutschland • Anforderungen an die Arbeitnehmer(innen) von heute • Menschengerechte Gestaltung der Arbeit • Sind wir alle austauschbar?

BU

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114

Spezielle Zielgruppen – Jugend


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Billig will ich um jeden Preis! Die Arbeitsbedingungen hinter meinem Konsum  Du wolltest schon immer mal wissen, wo z. B. deine Kleidung produziert wird und wie die Arbeitsbedingungen vor Ort sind? Wir helfen dir Antworten zu finden und hinterfragen folgende Aspekte unseres Konsums: • Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern • Ausbeutung von Arbeitnehmern/Kinder­ arbeit

• Missstände der Arbeits- und Lebensbedingungen in Entwicklungsländern • Gibt es Ausbeutung auch in Deutschland? Abschließend wollen wir prüfen, ob wir unser Konsumverhalten ändern müssen und was wir für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen tun können.

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

3 Tage

19.09. – 21.09.2014 HV.40.12.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen)

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DATUM UND SEMINAR-NR.

Spezielle Zielgruppen – Jugend

115


Weltpolitik undurchschaubar? Jetzt nicht mehr!  Obama, Putin und Hollande, diese und andere Akteure der Welt bestimmen den Lauf des ­globalen Geschehens. Was steckt hinter Imperialismus? Wie funktioniert das mit der Diplomatie, der Kooperation der verschiedenen Staaten und ihren Zusammenschlüssen? Welche Beachtung finden dabei die Menschenrechte? Wie und wo werden sie umgesetzt? Wozu ist die UN da und wer hat eigentlich dort das Sagen? Diesen und auch anderen Fragen der Weltpolitik wollen wir mit diesem Seminar auf den

Grund gehen. Wir werden uns mit aktuell politischen Themen unserer Welt befassen und versuchen, Licht in das komplizierte Spiel der Mächtigen zu bringen. • Internationale Beziehungen/Staatenbünde • UNO/NATO/IWF/WTO • Verteilungs- und Grenzkonflikte der Welt • Genfer Konvention/Menschenrechtscharta

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen)

DATUM UND SEMINAR-NR.

05.10. – 10.10.2014 HV.40.13.01.14

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

(Beginn abends, Ende mittags)

Bildungsurlaub*

DAUER

BU

5 Tage

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Menschenrechte in Deutschland  Deutschland setzt sich weltweit für die Ein­ haltung der Menschenrechte ein. Doch wie ist es um sie im eigenen Land bestellt? Werden internationale Vereinbarungen und Ver­ pflichtungen umgesetzt? Funktionieren die demokratischen und rechtsstaatlichen Ins­ ­ titutio­nen? Zur Sprache kommen häufige Polizeiübergriffe, Fälle von Ausländerfeindlichkeit sowie Fragen der Gleichstellung von Frauen im Berufsleben und die Benachteiligung von Menschen mit Behinderung. Wir wollen auch über die Zweiklassengesellschaft in Deutschland diskutieren und die Ab-

hängigkeit von Chancengleichheit und sozialer Herkunft beleuchten. Was sind Menschenrechte? • Diskriminierung und Benachteiligung in Deutschland • Soziale Herkunft und Chancengleichheit • Existenzminimum • Handlungsfelder der Jugendbewegungen von heute

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

3 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

10.10. – 12.10.2014 HV.40.14.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

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Spezielle Zielgruppen – Jugend

BESONDERS GEEIGNET FÜR

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen)


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Demokratie – was ist und wie geht das? Repräsentative und/oder partizipatorische Demokratie  Krisen und Krisenbewältigungen gehören zum Alltag einer Demokratie. Wenn aber auf aktuelle Verwerfungen und Herausforderungen mit globalen Folgen keine für die Bürgerinnen und Bürger adäquaten Antworten bereitgestellt werden, können systemsprengende Gefahren entstehen. Parteienkrise, Politikverdruss und technokratischer Staat sind Begriffe, die der demokratischen Ausgestaltung einer Gesellschaft eine negative Wertung verleihen. Kritische Diskussionen werden so lange auf der Basis eines mehrheitlich verbindlichen Wertekanons geführt, bis die breite Bevölkerung die neuen Herausforderungen in den staatstragenden Institutionen – Regierungen, Parlamenten und Parteien – angekommen sieht. Sind diese allerdings nicht in der Lage oder nicht bereit, Veränderungen zu akzeptieren, die Bürgerschaft mit Beteiligungsangeboten an Transformationsprozessen mitwirken zu lassen, kann eine Legitimationskrise des demokratischen Systems heranwachsen. Unter dem Eindruck, der gegenwärtige neo­ liberale Finanzmarktkapitalismus beraube den

Staat seines demokratischen Gehalts, sieht man die Bürgerinnen und Bürger in einer ra­ dikaldemokratischen Pflicht, sich gegen den Staat zu wehren. Politische Richtungsentscheidungen, geschweige denn Neuausrichtungen des Gemeinwesens werden repräsentativen Verfahren kaum noch zugetraut. Zentrale Ursachen für das Negativbild unseres Demokratiemodells, Anlässe und Formen vitalisierter Bürgerdemokratie, Konzepte bürgerschaftlicher Politikgestaltung und Orientierungsmöglichkeiten engagierter Bürgerlichkeit sind Themenfelder des Seminars. • Das Unbehagen an der Demokratie • Demokratisierung der Demokratie • Noch eine Partei und die Demokratie ist gerettet? • Bürgernahe Teilhabeformen • Demokratieentwicklung als Lernprozess Ein Seminar für Jugendliche und Erwach­sene!

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

Bezirksvorstände, Vertrauens­ körpervorsitzende, Mitglieder in Regionalforen, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute

DATUM UND SEMINAR-NR.

03.08. – 08.08.2014 HV.30.10.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN DAUER

5 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW*

Spezielle Zielgruppen – Jugend

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Empört euch! Vom Wut- zum Mutbürger  Welche Zukunft hat die Entwicklung von Infrastrukturen in Deutschland? Angesichts der Debatten und Auseinandersetzungen über Großprojekte wie Stuttgart 21 oder den Berliner Flughafen könnte man mit Recht fragen, ob Großprojekte nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt sind. Aber sind die vielen, die demonstrieren und aufbegehren, nur emotional aufgeladene und irrationale Menschen, die Sachargumenten nicht zugänglich und verhandlungsunfähig sind? Der »Wutbürger« war das »Wort des Jahres« 2010, das die unterschiedlichen Anlässe und Erscheinungsformen öffentlicher Empörung auf den Begriff zu bringen versuchte. Die Studie »Die neue Macht der Bürger« zeigt aber auch, dass Bürgerprotest ein urdemokratisches Anliegen darstellt, das durch einmischen, nachfragen, Gegenentwürfe erarbeiten ein Gewinn für die Gesellschaft sein kann.

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Transparenz sowie offene und ehrliche Kommunikation sind kein Gegensatz zu professionellen Planungen und Projektsteuerungen, sondern ermutigen die Bürgerinnen und Bürger, sich als »Partizipations-Lobbyisten« zu engagieren. Inhalte: • Zivilgesellschaftlicher Protest: Was motiviert wen wozu? • Voraussetzungen von Bürgermobilisierungen • Eine App für Wutbürger als Demokratie­ instrument? • Parlamentarismus und direkte Demokratie • Anforderungen an veränderungsfähige Zivilgesellschaften Ein Seminar für Jugendliche und Erwach­sene!

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

Vertrauenskörpervorsitzende, Bezirksvorstände, Mitglieder in Regionalforen, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungs­ arbeit, Bildungsobleute

DATUM UND SEMINAR-NR.

22.06. – 27.06.2014 HV.30.12.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN DAUER

5 Tage

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Spezielle Zielgruppen – Jugend

Bildungsurlaub* BU NRW*


Friede, Freude, Handgranate Antikriegsseminar  Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin . . . Wann sprechen wir von Krieg? Ist Deutschland im Kriegseinsatz? Warum befinden sich Staaten im Konflikt und nicht im Krieg? Was sind die wahren Hintergründe für Auseinandersetzungen? Und nicht zuletzt, welche Rolle spielt Deutschland in den Konflikten der Welt? Wieso exportiert Deutschland so viele Waf-

fen? Welche Forderungen hat die Friedens­ bewegung? Du willst Antworten auf diese Fragen, dann komm zu uns. • Unterschied zwischen Krieg und Konflikt • Hintergründe von Krieg • UN-Sicherheitsrat • Friedensbewegung

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

3 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

24.10. – 26.10.2014 HV.40.15.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen)

Die Liga der außergewöhnlichen Politikerinnen und Politiker Was hat die deutsche Politik geprägt?  Wenn du an Politiker denkst, fallen dir die vermeintlich Großen ein. Du hast von Adenauer, Brandt, Schmidt und Co. gehört. Aber was machte sie erst zu jenen prägenden Personen und wie wurden sie in ihrer Zeit gesehen? Warum herrscht so ein Mythos um sie und ist dieser berechtigt? Warum kommt es uns so vor, als gäbe es heute keine »charismatischen« Politikerinnen und Politiker mehr? Welche Rol-

le spielen die Medien bei diesem Empfinden? Wenn du Lust hast, mal hinter die Kulissen der Macht zu sehen, bist du hier genau richtig. • Auseinandersetzung mit berühmten Politiker(innen)n • Hinterfragen des Mythos • Rolle der Medien • Politiker heute

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

3 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

28.11. – 30.11.2014 HV.40.16.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen)

BU

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Spezielle Zielgruppen – Jugend

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Politik am Ende der Fahnenstange (Phase 3)  Dieses Seminar richtet sich an all diejenigen, die ihren politischen Horizont noch weiter fassen wollen, als sie das mit ihren bisherigen Seminar- und Gremienerfahrungen gemacht haben. Du weißt, wie die Demokratie in unserem Land z. B. in der Politik und den Unternehmen funktioniert. Jetzt stellt sich die Frage, wie gut unsere Demokratie denn ist und wie sie in Zukunft aussehen kann? Du kennst Europa und seine Institutionen? Wie soll aber das Europa der Zukunft aussehen? Im Betrieb gibt es mehr als die Beteiligung bei der JAV und dem Betriebsrat – doch wie schaut es aus und was kann eine jede/ein jeder tun? Welche Gestaltungsmacht haben Gewerkschaften? Gibt es einen Weg zurück in die »Internationale Solidarität«? Wo gibt es weitere Beteiligungsmöglichkeiten? Wo kannst du dich einbringen, um die

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Welt ein bisschen mehr zu der zu machen, die du dir vorstellst? • Gesellschaftsformen und Regierungsformen in der Diskussion • Fakten und Hintergründe für politisches Handeln • Reflexion der bisherigen Positionen und Einstellungen • Zwischen Globalisierung und Standort­ vorteil • Beteiligungsmöglichkeiten in der Politik und in den Gewerkschaften • Auf dem Weg nach Europa • Wirtschaftlich denken und handeln?

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

Gremienmitglieder

DATUM UND SEMINAR-NR.

23.02. – 08.03.2014 HV.40.17.01.14

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

BetrVG § 37 Abs. 7 Bildungsurlaub*

(Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

12 Tage

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Spezielle Zielgruppen – Jugend

Voraussetzungen

langjährige Gremien- und Seminarerfahrung/Besuch der 3er-Reihe


JVL-Workshop – Deine Stimme im Betrieb  Die Jugendvertrauensleute sind ein bedeutendes Standbein der gewerkschaftlichen Jugendarbeit, trotzdem bleiben ihre Aufgaben zumeist unscharf. Hier erfährst du, was die Grundlagen und die Aufgaben der Jugendvertrauensleute sind und welche Beteiligungsmöglichkeiten du hast. Wir bieten dir die Aus-

tauschplattform für die Entwicklung von Kon­zepten zur Aktivierung von JVLen. Wir zeigen dir Handlungsmöglichkeiten auf. • Stellenwert der JVL • Beteiligungsmöglichkeiten von JVLen in der JAV-Aktivierung der JVL-Arbeit

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

3 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

09.05. – 11.05.2014 HV.40.18.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeit­ nehmer(innen), Mitglieder in Bezirks-, Landesbezirks- und Bundesjugendausschüssen, Teamende

Du in der IG BCE-Jugend Grundlagen der gewerkschaftlichen Jugendarbeit  In diesem Seminar wird dir deine Rolle in der gewerkschaftlichen Jugendarbeit nähergebracht. Wir setzten uns mit den gewerkschaftlichen Grundwerten auseinander und vergleichen sie mit deinen eigenen. Wir betrachten die Entstehung und die Entwicklung von Gewerkschaften in der Historie und zeigen die heutigen Handlungsfelder auf. Hierbei liegt das besondere Augenmerk auf dem Kerngebiet der Gewerkschaften, dem Feld der Tarifpolitik. Wir sehen, warum wir uns zu gesellschaftlichen Themen positionieren und sehen, inwieweit diese Prozesse auch Einfluss auf die

Gewerkschaft selbst haben. Dies alles soll aus dem Blickwinkel der jungen Generation geschehen. Auch werden Möglichkeiten zur Teilnahme aufgezeigt. • Entstehung und Geschichte der Gewerkschaften – gewerkschaftliche Jugendarbeit, was ist das? • Auseinandersetzung mit Tarifpolitik • Politische Handlungsfelder der Gewerkschaften – Zukunftsvisionen für die Gewerkschaften

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

(Beginn abends, Ende mittags)

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeit­ nehmer(innen), Mitglieder in Bezirks-, Landesbezirks- und Bundesjugendausschüssen, Teamende

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

5 Tage

Bildungsurlaub*

DATUM UND SEMINAR-NR.

11.05. – 16.05.2014 HV.40.19.01.14

BU

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Spezielle Zielgruppen – Jugend

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Argumente gegen rechts Hilfestellung gegen Rechtsextremismus  SEMINARORT

• Polemik und ihre Entkräftung • Versteckter Extremismus und dessen Auf­deckung • Argumentationen

BESONDERS GEEIGNET FÜR

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In diesem Seminar schauen wir uns an, wie Rassismus funktioniert und was wir ihm entgegensetzen können. Wir üben das Argumentieren gegen rechte Parolen. Außerdem lernen wir offene und versteckte rassistische Symbole und Zeichen zu erkennen. Da Vorwissen für dieses Seminar erforderlich ist, empfiehlt sich die Teilnahme am »Rechts, links, oben, unten. Extreme in der Gesellschaft«-Seminar.

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Spezielle Zielgruppen – Jugend

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

27.06. – 29.06.2014 HV.40.20.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeit­ nehmer(innen), Mitglieder in Bezirks-, Landesbezirks- und Bundesjugendausschüssen, Teamende


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Sommer, Sonne, Sonderrolle Seminar für Gremienspitzen in der IG BCE-Jugend  Bei diesem Seminar soll die Rolle von Gre­ mienvorsitzenden und ihren Stellvertretern genauer beleuchtet werden. Wir setzen uns unter anderem mit dem eigen Rollenverständnis der handelnden Personen, den jeweiligen Aufgaben sowie den Vor- und Nachbereitungen von Sitzungen auseinander. Es wird der Unterschied zwischen Führen und Leiten von Gruppen verdeutlicht. Außerdem wird sich mit gruppendynamischen Prozessen auseinandergesetzt. Es wird auf die richtige Steuerung von Aufgabenteilung und Motivation des Gremiums eingegangen. Zu den Handlungsfeldern, die besprochen werden zählen u. a. politische Aktionen. Es soll auch die Planung von solchen geübt werden. Die strategische Ausrichtung eines Gremiums soll besprochen werden sowie das Setzen von Schwerpunkten und Jahresplanung. Ein Museumsbesuch im Arbeitsmuseum unterstützt

die politische Qualifizierung eines Gremiums und bietet im Seminar ein gutes Beispiel für einen Teil einer Bildungsplanung. Diese ist ein weiterer wichtiger Bestandteil für ein erfolgreiches Gremium und wird deshalb debattiert. Hierbei soll aufgezeigt werden, wie man die Stärken des Gremiums weiter ausbaut und die Schwächen minimiert. Nicht zuletzt wollen wir uns mit erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit auseinandersetzen und aufzeigen, wie man diese betreibt. • Führen und Leiten von Gremien • Meine Rolle als Vorsitzende(r) • Gruppendynamische Prozesse erkennen und beeinflussen – Bildungsplanung für das Gremium – erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

IG BCE-Jugenddorf Hans Böckler

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeit­ nehmer(innen), Mitglieder in Bezirks-, Landesbezirks- und Bundesjugendausschüssen, Teamende

DATUM UND SEMINAR-NR.

27.06. – 29.06.2014 HV.40.21.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub*

Jugendforum am Möllensee 2014  Das Jugendforum findet wie jedes Jahr am letzten Augustwochenende in der Jugendbildungsstätte Kagel-Möllenhorst statt. Das Mot-

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gen Erläuterun 2 ab Seite 17

to beschließt der Bundesjugendausschuss in seiner Sommersitzung.

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

junge interessierte Arbeitnehmer(innen), junge interessierte Mitglieder, Mitglieder in Bezirks-, Landesbezirks- und Bundes­ jugendausschüssen, Teamer(innen) in den Bezirken, Landes­-­ bezirken und auf Bundesebene

DATUM UND SEMINAR-NR.

29.08. – 31.08.2014 HV.40.22.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

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3 Tage

Spezielle Zielgruppen – Jugend

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Deine Stimme in der Demokratie

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Grundlagen Demokratie und Staat  Dieses Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse über unsere Demokratie. Hier wollen wir Antworten finden, warum die Welt ist, wie sie ist. Daher wird es um Fragen gehen wie: Warum gibt es eigentlich Staaten? Was ist Macht und Herrschaft und wer besitzt diese in einer Demokratie? Welche Form der Demokratie haben wir in der BRD und wie demokratisch ist diese? Die Klärung dieser Fragen ist nicht nur wichtig für das Funktionieren einer demokratischen Gesellschaft, sondern auch für unsere Freiheit als Menschen. In diesem Sinne durchleuchten

wir die demokratische Grundordnung der BRD und ihre Parteienlandschaft und beschäftigen uns mit dem Einfluss der Medien und des Lobbyismus. Abschließend wollen wir gemeinsam erarbeiten, wie Demokratie gesellschaftliche Konflikte lösen kann. • Der Mensch im Staat • Demokratie und ihre Funktion • Grundgesetz der BRD • Politische Exkursion • Demokratie auf internationaler Ebene • Demokratie im 21. Jahrhundert

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

(Beginn abends, Ende mittags)

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeit­ nehmer(innen), Mitglieder in Bezirks-, Landesbezirks- und Bundesjugendausschüssen, Teamende

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

5 Tage

Bildungsurlaub*

DATUM UND SEMINAR-NR.

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28.09. – 02.10.2014 HV.40.23.01.14

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Spezielle Zielgruppen – Jugend


Arbeitnehmer – moderne Sklaven der Wirtschaft? Grundlagen Arbeit und Wirtschaft  Dieses Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse über unsere Arbeitswelt. Hier wollen wir Antworten finden, warum die Welt ist, wie sie ist. Daher wird es um Fragen gehen wie: Warum arbeiten wir? Wozu benötigen wir eigentlich Geld, wo kommt es her und wo geht es hin? Was ist überhaupt dieser komische Kapitalismus und wie ist er entstanden? Was machen Gewerkschaften denn nun? Da Antworten auf diese Fragen nicht einfach zu finden sind, wollen wir dem System der »sozialen Marktwirtschaft« in dieser Woche auf den Zahn fühlen. Hierbei begeben wir uns auf die Spuren der Arbeiterbewegung und wollen herausfinden, welche Funktion Gewerkschaften ausüben. Abschließend klären wir, wohin die »soziale Marktwirtschaft« im 21. Jahrhundert gehen soll und welche Rolle wir dabei spielen.

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

23.11. – 28.11.2014 HV.40.24.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeit­ nehmer(innen), Mitglieder in Bezirks-, Landesbezirks- und Bundesjugendausschüssen, Teamende FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub*

BU

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Spezielle Zielgruppen – Jugend

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Teamendenausbildung: Grundlagen der gewerkschaftlichen Jugendbildungsarbeit  Warst du schon auf Seminaren der IG BCEJugend und hast du an dem Gedanken Gefallen gefunden, selber mal Seminare zu leiten? Hier wirst du die grundlegenden Kompetenzen erwerben, die dir das »Laufen lernen« erleichtern. Die Teamendenausbildung gibt dir die Möglichkeit, durch verschiedene Seminarmodule all das zu erlernen und zu trainieren, was du brauchst, um Seminare planen und durchführen zu können. Deine Ausbildung startet mit dem Basis­modul »Teamendenausbildung: Grundlagen der gewerkschaftlichen Jugendbildungsarbeit«, in dem die grundlegenden Inhalte vermittelt werden, die dir das Teamen erleichtern. Wir setzen uns mit Autoritätsrollen in der Bildungsarbeit auseinander und gehen auf eure Rechte und Pflichten als Teamende ein. Dann lernst du ein Seminar zu konzeptualisieren. • Autorität Teamendenrolle • Rechte und Pflichten von Teamenden • Führen und Leiten von Gruppen • Vor- und Nachbereitung von Seminaren • Entwicklung eines Teamendenprofils • Umgang innerhalb des Teams • Feedback geben und bekommen • Zielgruppen (Milieus) • Ausarbeiten eines Seminarkonzepts • Moderieren und diskutieren • Seminardokumentation

SEMINARORT

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

18.10. – 25.10.2014 HV.40.25.03.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

25.01. – 01.02.2014 HV.40.25.01.14 09.08. – 16.08.2014 HV.40.25.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

7 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

angehende Teamer(innen), junge interessierte Mitglieder, junge interessierte Arbeitnehmer(innen), Mitglieder in Bezirks-, Landesbezirks- und Bundes­ jugendausschüssen FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* Voraussetzung

Seminarerfahrung

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

126

Spezielle Zielgruppen – Jugend


Teamende Spezial: Methodik & Didaktik  In diesem Seminar werden wir uns damit beschäftigen, welche didaktischen Ansätze es gibt, um Themen zu vermitteln. Nach dem Kennenlernen und Analysieren der verschiedenen Lerntypen schauen wir uns an, welche Methoden welchen Lerntyp ansprechen und wie diese Methoden zielgerichtet eingesetzt werden können. Auch werden wir in diesem Seminar gezielt nach neuen Methoden suchen, sie gestalten und kreativ umsetzen. Es wird also darum gehen, die richtigen Methoden für das jeweilige Thema und die jeweilige Gruppe kennen- und anwenden zu lernen und sich den Anforderungen, die das Thema des Seminars hat, bewusst zu werden.

ahme an Die Teiln inaren Jugend­sems zu ist bi ter von einem Al lich! ög Jahren m

27

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

23.03. – 26.03.2014 HV.40.26.01.14 (Beginn abends, Ende mittags) DAUER

3 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Teamer(innen) in der Jugend­ bildungsarbeit FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* Voraussetzung

Teamdendenerfahrung

• Didaktische Konzepte • Lerntypen- und Methoden • Kreativität in Seminaren

Spezielle Zielgruppen – Jugend

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Teamende Spezial: Gruppendynamik  Jeder von uns hat eigene Ziele und Wünsche. Jeder ist darauf bedacht, diese zu erreichen. Doch was machen wir in Seminaren? Kann ein Seminar gut gehen, wenn jeder nur seine eigenen Ziele verfolgt oder gibt es Ziele, die man gemeinsam erreichen kann? Und was kannst du als Teamende(r) dafür tun? Dieses Seminar gibt dir Aufschluss darüber, was eine Gruppe ist und welche Ziele sie verfolgt. Du hast die Möglichkeit, das Verhalten von Gruppen zu erkennen und zu analysieren. Des Weiteren kannst du auf diesem Seminar lernen, was für eine Rolle Teamende als Teil

einer Gruppe haben und wie sie Gruppen leiten und führen können. Es wird also darum gehen, zu erlernen, wie du es schaffen kannst, dass sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer deines Seminars in der Gruppe aufgehoben fühlen und das Seminar nicht durch persönliche Konflikte gestört wird. • Meine Rolle in der Gruppe • Widerstrebende Interessen in Gruppen • Theorie der Gruppendynamik • Rolle der Teamenden

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

Teamer(innen) in der Jugend­ bildungsarbeit

DATUM UND SEMINAR-NR.

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

26.03. – 28.03.2014 HV.40.27.01.14

Bildungsurlaub*

(Beginn abends, Ende mittags)

Voraussetzung

DAUER

Teamendenerfahrung

3 Tage

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

JAV für Teamende  Du bist Teamer und stehst kurz davor, dein ers­ tes JAV-Seminar zu geben? Oder willst wissen, was es Neues auf dem Gebiet gibt? Dann bist du hier richtig. Wir sehen uns an, was zur Vor- und Nachbereitung bei einem JAV-Se­ minar dazugehört. Sehen, was es für Neuerungen gibt. Wir diskutieren, wie strikt man sich an das vorgegebene Konzept halten muss

und welche Abweichungen möglich sind. Und klären die Rolle des Teamenden im Seminar. • Rolle des Teamers bei JAV-Seminaren • Neuerungen • Umgang mit Konzepten • Vor- und Nachbereitung von JAV-Seminaren

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrale der ver.di-Jugend Haus Naumburg

2 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

10.10. – 12.10.2014 HV.40.28.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

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Spezielle Zielgruppen – Jugend

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Teamer(innen) in der Jugend­ bildungsarbeit


ahme an Die Teiln inaren Jugend­sems zu ist bi ter von einem Al lich! ög Jahren m

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Jugendbildungsarbeit vor the Ort  Du möchtest Jugendbildungsarbeit bei dir vor Ort aufbauen oder weiterentwickeln, weißt aber nicht wie? Dann bist du hier genau richtig. Wir schauen uns an, was man alles beachten muss. Wie du die richtigen Themen findest, sie aufarbeitest und an das Mitglied bringst. Außerdem schauen wir uns an, welche Gegebenheiten regional beachtet werden müssen.

Wenn du also was starten willst, bist du hier richtig. • Rechte und Pflichten als Teamer(in) • Strukturen vor Ort • Ideen für Seminare • Themen bearbeiten

SEMINARORT

DAUER

Bildungsstätte der IG Bauen-Agrar-Umwelt

3 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

26.09. – 28.09.2014 HV.40.29.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Teamer(innen) in der Jugend­ bildungsarbeit

WiSo-Schulung Für Teamende  Dieses Aufbaumodul der Teamendenausbildung ist für diejenigen von euch gedacht, die Seminare zur Prüfungsvorbereitung von Wirtschafts- und Sozialkundeklausuren teamen wollen. In diesem Seminar werden wir uns mit den verschiedenen Konzepten auseinandersetzen, die es zu Prüfungsvorbereitung gibt. Wir werden prüfen, welche Inhalte zukünftig abgedeckt werden müssen, welche inhaltlichen Neuerungen es gibt und wie diese Inhalte sinnvoll vermittelt werden können. Ihr werdet die Möglichkeit haben, euch mit PAL-Aufgaben auseinanderzusetzen. Ein weiterer Aspekt des Seminars wird es sein, wie man WiSo-

Prüfungsvorbereitungsseminare vor- und natürlich auch nachbereitet. • Konzepte für WiSo-Prüfungsseminare erstellen • Methodisches Vorgehen • Inhalte und Veränderungen • Vor- und Nachbereitung von WiSo-Seminaren Dieses Seminar ist kein WiSo-Prüfungsvor­ bereitungsseminar! Teamendenerfahrung ist Voraussetzung für die Teilnahme.

SEMINARORT

­D AUER

DGB-Bildungszentrum Hattingen

3 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

05.09. – 07.09.2014 HV.40.30.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Teamer(innen) in der Jugend­ bildungsarbeit

Spezielle Zielgruppen – Jugend

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Akira Yozora © photocase.com

Das

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Spezielle Zielgruppen – Frauen


t h c i n n e l l Wir wo .. . n e l e i p s nur

Frauenkolleg In einer fünfteiligen Seminarreihe wollen wir Kolleginnen die Möglichkeit geben, sich für eine wirksame Interessenvertretung innerhalb der IG BCE und auch innerhalb ihres Unternehmens zu qualifizieren. Natürlich geht es darum, Präsentations-, Moderations- und Gesprächstechniken kennenzulernen und auszuprobieren. Es geht aber auch um den wirkungsvollen Auftritt und die Handlungsfelder der Organisation. Die Kolleginnen sollen ihr Projekt entwickeln und umsetzen. Kamingespräche mit spannenden Gesprächspartnerinnen ergänzen das Programm. Wegen des Zusammenhangs von Themen und Übungen ist es unbedingt nötig, die fünf Module als Einheit zu sehen. Nähere Auskünfte erteilen die Bezirke, das Wilhelm-Gefeller-Bildungs- und Tagungszentrum und die Abteilung Bildung/ Wissenschaft.

Individuelle Standortbestimmung und Entwicklungsperspektiven – Modul 1 Den inhaltlichen Einstieg bilden die persönliche Standortbestimmung sowie erste Ideen für die zukünftige Ausrichtung. Beim individuellen Profiling klären die Teilnehmerinnen für sich, welche Kompetenzen und Talente sie mitbringen, was für sie lernfördernde Faktoren waren und sind und in welchen Bereichen sie sich weiterentwickeln wollen. Eine erfolgreiche Entwicklungsarbeit geht über die sachlich-fachliche Ebene hinaus und berücksichtigt vor allem eigene Einstellungen, Überzeugungen, Werte und Folgen von (unbewussten) Gewohnheitsmustern. Wir legen unseren Fokus dabei auf den gezielten Ausbau

der individuellen Stärken der Teilnehmerinnen, damit sie ihre Interessen in Betrieb und Gesellschaft wirkungsvoller vertreten können. • Zielsetzung und Hintergründe der Seminarreihe • Vorstellung der einzelnen Module • Standortbestimmung • Erweiterte Selbstwahrnehmung • Einstieg in Stärken- und Schwächenanalyse • Ausbau der persönlichen Kompetenzen im Bewusstsein des eigenen Stärken- und Schwächenprofils

SEMINARORT

DAUER

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

2,5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

27.06. – 29.06.2014 HV.41.01.01.14

BESONDERS GEEIGNET FÜR

berufstätige Frauen, Vertrauensfrauen

(Beginn abends, Ende mittags)

Spezielle Zielgruppen – Frauen

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Aufbau und Gestaltungsmöglichkeiten von Organisationen am Beispiel der IG BCE – Modul 2 In diesem Seminar geht es darum, die formellen und informellen Strukturen von Organisationen am Beispiel der IG BCE darzustellen und Gestaltungsräume aufzuzeigen. Diskurse mit politischen Gesprächspartnerinnen geben einen Einblick in die Möglichkeiten und verdeutlichen, warum insbesondere Frauen diese Chance nutzen sollten. Wir beschäftigen uns mit der Bedeutung von Vernetzung und Teamarbeit um Themen und Anliegen nach vorne zu treiben.

• Was verleiht einer Organisation Dauer und Halt? • Formelle und informelle Strukturen • Frauen in der IG BCE • Netzwerke bilden und nutzen • Grundlagen von Teamarbeit

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

berufstätige Frauen, Vertrauensfrauen

DATUM UND SEMINAR-NR.

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

10.09. – 12.09.2014 HV.41.02.01.14

Bildungsurlaub*

(Beginn vormittags, Ende abends)

DAUER

3 Tage

Werkzeuge für Kommunikation und ­ Verhandlungsführung – Modul 3  Ziel dieses Moduls ist, den Teilnehmerinnen praktisches, erprobtes Handwerkszeug zur Verfügung zu stellen, um die Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen, Vorgesetzten und Verhandlungspartnern zielgerichtet, einfühlsam und lösungs­ fokussiert zu gestalten. An authentischen Beispielen aus dem Alltag der Teilnehmerinnen üben wir, Situationen zu analysieren, alternative Strategien zu entwickeln und ergebnisorientierte Vorgehensweisen auszuprobieren.

• Grundlagen der Kommunikation • Aktives Zuhören • Von der Kunst, die richtigen Fragen zu stellen • Argumentieren und Überzeugen • Schwierige Gespräche und Verhandlungen vorbereiten und führen • Das eigene Handlungs- und Verhaltensspektrum reflektieren und erweitern

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

berufstätige Frauen, Vertrauensfrauen

DATUM UND SEMINAR-NR.

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

30.11. – 03.12.2014 HV.41.03.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage

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Spezielle Zielgruppen – Frauen

Bildungsurlaub*

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17


Psychologie des Auftritts – Modul 4 Wer Themen und Anliegen voranbringen will, muss sie – und vor allem sich selbst wirkungsvoll präsentieren. Wir schärfen die Beobachtungsgabe für das eigene Verhalten und das der anderen. Dabei wird auf spielerische Art und Weise vieles bewusst, was für die meisten von uns im Bereich von automatischen, unbewussten (Re-)Aktionen verborgen war. Wir erheben unsere Stimme, wir nehmen uns den Raum, beziehen Position und vermitteln unsere Botschaft überzeugend. Dabei legen wir besondere Aufmerksamkeit auf das eigene

Auftreten und den Einsatz von Körper und Stimme. • Was wir von Schauspielern lernen können • Die Stimme – das besondere Werkzeug • Wie nehme ich mich selbst wahr? Wie wirke ich auf andere? • Mit verschiedenen Stilmitteln experimen­ tieren • Atem- und Körperübungen

SEMINARORT

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

3 Tage

Ob eine Freistellung nach Bildungsurlaub möglich ist, bitte beim zuständigen Bezirk erfragen

BESONDERS GEEIGNET FÜR

DATUM UND SEMINAR-NR.

01.03. – 04.03.2015 HV.41.01.01.15

berufstätige Frauen, Vertrauensfrauen

(Beginn abends, Ende mittags)

Handlungsfelder gewerkschaftlicher Arbeit – Modul 5 Im letzten Modul geht es darum, Ziele und Projekte/Aufgaben zu definieren, die über die Qualifizierung hinaus in der Organisation wirken. Neben einer kurzen Einführung in Basiswerkzeuge der Projektarbeit werden wir strategisch sinnvolle Vorgehensweisen durchdenken. Unterstützend beschäftigen wir uns mit Methoden und Modellen, die einen bewussten und umsichtigen Einsatz eigener Ressourcen ermöglichen. SEMINARORT

DAUER

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

2,5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

DATUM UND SEMINAR-NR.

12.06. – 14.06.2015 HV.41.02.01.15 (Beginn vormittags, Ende abends)

• Grundlagen der Projektarbeit • Arbeitsorganisation: Mit den eigenen Energien haushalten • Frauen machen gute Arbeit – Konkrete Beispiele aus der Organisation • Planung eigener Projekte der Teilnehme­ rinnen • Ausbau der Handlungsflexibilität

berufstätige Frauen, Vertrauensfrauen

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Das Frauenkolleg Spezielle Zielgruppen – Frauen

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gregepperson © photocase.com

FrauRaum In der ersten Oktoberwoche ist das Wilhelm-Gefeller-Bildungsund Tagungszentrum weit­gehend für Kolleginnen reserviert. Neben den stattfindenden Seminaren warten kurze Workshops und ein unterhaltsames kul­turelles Rahmenprogramm auf die Teilnehmerinnen. Yoga, Massage, Wassergymnastik, Meditation und Burn-out-Prophylaxe werden dabei Themen sein. Es wird kreativ und lebendig wie im letzten Jahr. Versprochen!

134

Spezielle Zielgruppen – Frauen


Die Kunst des Klüngelns  Kann den Klüngeln Sünde sein? Leistung wird erst dann zum Erfolg, wenn sie präsentiert wird und Anerkennung findet. Qualifikation und Leistung sind wichtig, wieweit man damit erfolgreich ist, ist auch abhängig vom Kontaktnetzwerk oder der Kontaktkompetenz oder den dementsprechenden Netzwerken. Du möchtest deine Ziele erreichen? Du möchtest Spaß in Beruf und Privatleben?

Dies hängt sehr davon ab, ob wir es schaffen, unsere Ziele und Wünsche so zu kommunizieren, dass sie von den richtigen Menschen zur richtigen Zeit gehört werden. Wir beschäftigen uns in diesem Seminar mit: • Strategischer Kommunikation • Meinem Verhältnis zur Macht • Netzwerken – Aufbau und Nutzen Dies alles sind Kriterien für den Erfolg in der Kunst des Klüngelns.

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

berufstätige Frauen, Vertrauensfrauen

DATUM UND SEMINAR-NR.

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

28.09. – 03.10.2014 HV.41.04.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

Bildungsurlaub* BU NRW*

DAUER

5 Tage

Meine Stimme und ich  Die Stimme ist mehr als eine Reihenfolge von Tönen, die unsere Gedanken transportieren. Dabei ist den wenigsten bewusst, wie viele Informationen wir allein über unsere Stimme vermitteln. Um klare Artikulationsfähigkeit und mehr Durchsetzungskraft in beruflichen, gesellschaftlichen und politischen Dialogen zu erlangen, ist das Training der Stimme unverzichtbar. Dieses Seminar geht aber über ein reines Stimmtraining hinaus. In Einzel- und Partner­ übungen werden wir uns der eigenen Qualitäten bewusst. Wir ergründen die äußeren und inneren Wirkungsfaktoren, die unseren Ausdruck positiv wie negativ beeinflussen. Wir ar-

beiten daran, wie wir unsere Persönlichkeit und unsere Anliegen wirkungsvoll darstellen können, ohne uns zu verstellen. • Die Quelle meiner Stimme – Stimme und Körper – Stimme und Psyche • Spannung und Entspannung • Transportmittel Stimme: Bewusste und unbewusste Botschaften • Ausdruck und Einsatz der Stimme in unterschiedlichen (Berufs-/Alltagssitua­ tionen) • Atem- und Körperübungen

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

berufstätige Frauen, Vertrauensfrauen

DATUM UND SEMINAR-NR.

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

28.09. – 03.10.2014 HV.41.05.01.14

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

(Beginn abends, Ende mittags)

Bildungsurlaub* BU NRW*

DAUER

5 Tage Spezielle Zielgruppen – Frauen

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Spring! Der positive Umgang mit Veränderungen  Nichts ist so beständig wie der Wandel. Ständig wechselnde und wachsende Anforderungen des (Berufs-)Alltags fordern uns. Ebenso fordern uns der Wandel der Gesellschaft und die Handlungsoptionen, die die politisch Verantwortlichen entwerfen, zum Mitdenken heraus. Das Überschreiten von Grenzen des bisher Bekannten beinhaltet Chancen, aber es erzeugt auch ein natürliches Unbehagen. Wie können wir mit Veränderungen positiv umgehen, die eigenen Grenzen überschreiten und möglicherweise wunderbares Neuland betreten? In diesem Seminar machen wir uns eigene Antreiber und Glaubenssätze bewusst – und lernen Wege und Möglichkeiten kennen, sie zu ändern, wenn wir sie als Stolpersteine empfinden. Mut und Freude am (kalkulierten) Risiko sind dabei erwartete Nebenwirkungen . . . • Ebenen der Veränderungen • Förderliche und hinderliche Glaubenssätze für Veränderungsarbeit • Das Antreiber-Modell • Intellektuelle und intuitive Herangehens­ weisen erfahren – Arbeit mit dem »Inneren Team« – Schwellengang • Das Selbst-Bewusstsein stärken

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Spezielle Zielgruppen – Frauen

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

28.09. – 03.10.2014 HV.41.06.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

berufstätige Frauen, Vertrauensfrauen FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*


Stärken stärken – voneinander lernen  »Das Wesentliche besteht darin, Stärken zu nutzen und nicht darin, Schwächen zu besei­ tigen.« (Prof. Dr. Fredmund Malik, Universität St. Gallen) Unsere Stärken wollen wir in unserem gesellschaftspolitischen Engagement gezielt einsetzen können. Wir wollen unsere Begabungen und Kompetenzen entdecken und fördern – das ist effektiv und wohltuend für alle! Im Seminar geht es darum, eigene Talente zu erkennen, sie auszubauen und miteinander zu teilen. Mit unterschiedlichen Techniken ­machen wir uns unsere Strategien und Vor­ gehensweisen bewusst und ermöglichen es anderen, an unserem Beispiel zu lernen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Lern­ geschichte und neueste Erkenntnisse aus der Lernforschung runden das Seminar ab.

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

28.09. – 03.10.2014 HV.41.07.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

berufstätige Frauen, Vertrauensfrauen FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

• Kompetenzprofil erstellen – Was bringe ich mit? – Was unterstützt mich beim Lernen? • Potenziale ausbauen • Lernen am Modell • Bewusste und unbewusste Programme herausarbeiten • Erkenntnisse aus der Lernforschung

FrauRaum

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Spezielle Zielgruppen – Frauen

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Kauffrauen: Mädchen für alles – aber alles in Balance?!  Nach wie vor gilt dieser Satz. Die Kauffrauen versuchen, durch immer mehr Effizienz den vielfältigen Anforderung von Chef(in) und Familie gerecht zu werden. In diesem Seminar werden wir uns eingängig mit Techniken beschäftigen, wie wir die Dinge in unserem Leben tun, die wir auch zu tun wünschen. Und wie wir die verschiedenen Lebensbereiche unter einen Hut bringen können – oder welche Dinge wir am besten nicht mehr tun oder von anderen machen lassen. Die Arbeitsdichte für Kauffrauen hat enorm zugenommen und Kauffrauen versuchen oftmals allein mit ihren Problemen im Betrieb fertig zu werden, denn es bestehen viele Ängste, zum Betriebsrat zu gehen. Wir beschäftigen uns mit den verschiedensten Problemlösungsstrategien mit und ohne Betriebsrat. Auch werden wir einen Schritt weitergehen: Als Kauffrau kümmern wir uns oft sehr viel um andere, doch der »Alltagsstress«

hält uns davon ab, sich Themen zu nähern, beispielsweise im Betrieb mehr Verantwortung als Betriebsrat oder Vertrauensfrau zu übernehmen. Oftmals sind es auch Bedenken, die wir als Kauffrauen haben, die uns davon abhalten, mit dem Betriebsrat in Kontakt zu treten, geschweige denn selbst zu kandidieren. In diesem Seminar wollen wir mit Vorurteilen aufräumen, die sich in der Gesellschaft und in den Betrieben/Verwaltungen hartnäckig halten und Unsicherheiten beleuchten. • Work-Life-Balance und was steckt dahinter? • Was ist ein Betriebsrat? • Was hat ein Betriebsrat mit Kauffrauen zu tun? • Rechte einer Kauffrau bzw. einer Arbeit­ nehmerin

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Kauffrauen, Vertrauensfrauen

DATUM UND SEMINAR-NR.

15.06. – 20.06.2014 HV.41.08.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

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Spezielle Zielgruppen – Frauen

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Kauffrauen: Mädchen für alles – Kommunikation und Netzwerke


Kauffrauen: Mädchen für alles – Kommunikation und Netzwerke  Aufgrund von Zeitdruck und hoher Arbeitsdichte geht in den Betrieben die wertschätzende Kommunikation verloren. Zwischen den Kollegen und Kolleginnen sowie im Kontakt zur Führungskraft bleibt immer weniger Zeit, um Dinge abzusprechen. In diesem Seminar beschäftigen wir uns damit, wieder zu einer wertschätzenden Kommunikation zurückzukehren. Wie kommunizieren wir? Was passiert bei Sender und Empfänger? Von welchen Parametern ist Kommunikation abhängig? Welche Grundhaltung muss ich mitbringen, um den Raum für eine wertschätzende Kommunikation herstellen zu können? Wir werden verschiedene Gesprächsführungstechniken kennenlernen – vom aktiven Zuhören bis hin zu speziellen Fragetechniken. Zudem wollen wir eine Reihe von Fragen beantworten: Zum Beispiel wenn es darum geht,

wie man seine kommunikativen Fähigkeiten einsetzt, um betriebliche Netzwerke (beispielsweise ein Sekretärinnen-Netzwerk) zu installieren. Welche Vorteile solche Netzwerke bieten und wie man sich in diesen engagieren kann. Mitglieder eines bestehenden SekretärinnenNetzwerks berichten aus der Praxis und beantworten gerne die Fragen der Teilnehmerinnen. Inhalte: • Kommunikationsmodell • Grundhaltung in der Kommunikation • Gesprächsführungstechniken • Netzwerkwissen

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Kauffrauen, Vertrauensfrauen

DATUM UND SEMINAR-NR.

23.02. – 28.02.2014 HV.41.09.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Kauffrauen: Mädchen für alles – aber alles in Balance?!

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Spezielle Zielgruppen – Frauen

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Homeoffice – So gewinne ich das Heimspiel Das Büro zu Hause gut organisiert  Immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verlagern ihr Büro nach Hause. Wer zu Hause arbeitet, braucht viel Disziplin und noch mehr Strategien zur Motivation und Selbstkontrolle. Unser Seminar macht fit für die Arbeit in den eigenen vier Wänden. Dabei ist es uns wichtig, dass Homeoffice nicht billiges Ausgliedern bedeutet, sondern Standards guter Arbeit einhält. Auch zu Hause müssen Arbeitszeiten eingehalten werden. Wir informieren über rechtliche Hintergründe. Darüber hinaus geben wir Tipps zur Organisation des Homeoffice und erarbeiten Strategien zur Arbeitsplanung. Wie finde ich heraus, was die beste Zeit für mich ist, zu Hause zu arbeiten? Wie kann ich sie mir gut einteilen? Wie schaffe ich mir Kontrollinstanzen, damit ich mich nicht in Kleinigkeiten verliere, sondern meine Aufgabe zeitgerecht abarbeite? Allein zu Hause vor dem PC zu sitzen heißt nicht, als Satellit, abgeschnitten vom Feedback der anderen zu arbeiten. Wir zeigen auf, wie man sich Netzwerke schaffen kann. Rückmeldungen zur Arbeit sind wichtig und befördern den lebenslangen Lernprozess. Netzwerke helfen auch, dem Homeoffice mehr Anerkennung bei den Kolleginnen und Kollegen zu verschaffen. Gemeinsam erarbeiten wir Strategien, um Tuscheleien entgegenzuwirken.

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

16.03. – 19.03.2014 HV.13.18.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Menschen, die ihr Büro nach Hause verlagert haben oder planen, es zu tun FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

• Gut organisiert gegen die Aufschieberitis vorgehen: Zeit und Selbstmanagement • Organisation des Schreibtisches/der E-Mails • Welcher Arbeitstyp bin ich? Nachteule oder früher Vogel? Daraus folgend einen Arbeitsplan erstellen • Rechtliche Fragen

BU

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Spezielle Zielgruppen – Frauen


Grundseminar für Referentinnen und Referenten Grundlagenseminar für Akteurinnen und Akteure in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit  Bildung und Bildungsarbeit hat in der IG BCE traditionell einen hohen Stellenwert. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gewerkschaftsarbeit, denn politische Gestaltungskraft und Solidarität lassen sich nur mit politischen Menschen – auf der Basis von gemeinsamen Werten – entwickeln. Dazu leistet unsere Bildungsarbeit einen erheblichen Beitrag: Sie trägt zur Politisierung von Menschen bei und vermittelt gleichzeitig notwendige Qualifika­ tionen zur Gestaltung betrieblicher und gesellschaftlicher Herausforderungen. Soll ein Seminar erfolgreich sein, braucht es gut ausgebildete Referentinnen und Referenten. Neben der fachlichen Qualifikation sind vor allem soziale und methodische Kompetenzen erforderlich. Um welche es sich dabei konkret handelt und was erforderlich ist, um

ein Seminar richtig vorzubereiten und durchzuführen, wird in dieser Woche erläutert und erprobt. Inhalte: • Auseinandersetzung mit Autoritätsrollen in der Bildungsarbeit • Führen und Leiten von Gruppen • Vorbereiten von Seminaren, Erstellung optimaler Lernbedingungen • Gruppendynamik, Chancen und Störpotenziale • Grundlagen der Didaktik – Neugierde wecken – Lernerfolge generieren • Ziele, Inhalte und Methoden politischer Bildungsarbeit

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Einsteiger(innen) in die Bildungsarbeit

DATUM UND SEMINAR-NR.

27.07. – 01.08.2014 HV.42.01.01.14

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

(Beginn abends, Ende mittags)

Bildungsurlaub*

DAUER

marqs © photocase.com

5 Tage

Spezielle Zielgruppen – Akteure und Akteurinnen in der Bildungsarbeit

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Grundlagen und Methoden in der Bildungsarbeit vor Ort Arbeits- und Handlungshilfen  Wenn es im Betrieb nicht rund läuft, wenn die Belange der Beschäftigten nicht berücksich­ tigt werden, wenn die kommunale und regionale Politik nicht die Themen voranbringt, die einem wichtig sind oder man Entscheidungen der »großen Politik« nicht versteht – wer hat dann nicht schon gedacht: »Da müsste man doch mal was machen!«? Und dann doch nichts gemacht, weil man nicht wusste, wie man Interesse für das Thema weckt und wie man Leute dazu bewegt, hinzuhören, sich eine Meinung zu bilden und sich vielleicht sogar zu engagieren? Eine Möglichkeit ist die, Informations- und Bildungsveranstaltungen zu organisieren. Wie sich das wirkungsvoll umsetzen lässt und welches Handwerkszeug man dafür benötigt, will dieses Seminar zeigen: Wie gestaltet man die Bildungsarbeit vor Ort? Wie plant man eine Bildungsveranstaltung? Wie findet man die

richtigen Themen? Wie weckt man Interesse und wie motiviert man zur Teilnahme? Arbeits- und Handlungshilfen werden praxisnah und mit der Möglichkeit zum »Ausprobieren« vorgestellt, sodass jede und jeder für sein Umfeld passende Lösungen findet. Inhalte: • Ziele von Bildungsarbeit vor Ort • Planung, Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Bildungsveranstaltungen • Themen finden und Tätigkeitsfelder identifizieren: Beispiele aus der Arbeit von Bildungsobleuten • Vorstellung und Übung von Arbeitsmethoden • Zentrale Schwerpunktthemen und Handlungsfelder der Bildungsarbeit

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

06.04. – 11.04.2014 HV.10.07.01.14 16.11. – 21.11.2014 HV.10.07.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

27.04. – 02.05.2014 HV.10.07.03.14

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungsobleute in Ortsgruppenvorständen und Vertrauenskörpern, Vertrauenskörperleitungen, Ortsgruppenvorstände, Akteure/ Akteurinnen in der Bildungsarbeit FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

(Beginn abends, Ende mittags)

142

Spezielle Zielgruppen – Akteure und Akteurinnen in der Bildungsarbeit


Moderieren – Visualisieren – Präsentieren – Auftreten Handlungshilfen für Mitglieder einer aktiven Interessenvertretung sowie für Akteure und Akteurinnen in der Bildungsarbeit  Als Referent oder Funktionsträgerin in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft will man Themen, Inhalte und Fakten transportieren, will einen bestimmten Kreis von Teilnehmenden oder Zuhörenden informieren, sie überzeugen, sie »mitnehmen« und zu reflektiertem Denken und Handeln motivieren. Oft gilt es auch, in diesem Zusammenhang eine Gruppe zu moderieren. Hierbei kommt es nicht nur auf den Einsatz der jeweils geeigneten Methode an, sondern auch auf das Grundverständnis von Moderation. Wer lebendig und informativ präsentieren kann und seine Moderation gezielt darauf ausrichtet, Menschen zu aktivieren und die gesteckten Ziele zu erreichen, kommt mit seinen Themen besser an und erhöht seine Erfolgs­ chancen.

Das Seminar will einen Beitrag zum Gelingen von Präsentationen und Moderationen in der Arbeit der Interessenvertretung und der Bildungsarbeit leisten und bietet daher eine Kombination aus Theorie und Übungen, die sich an praktischen Themenstellungen aus dem betrieblichen Umfeld und/oder der poli­ tischen Arbeit der Teilnehmenden orientieren. Inhalte: • Präsentieren mit unterschiedlichen Medien • Gekonnt visualisieren • Kriterien für eine gute Moderation • Sicheres und souveränes Auftreten • Das Publikum aktivieren und die Gruppe leiten

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

5 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

22.06. – 27.06.2014 HV.42.02.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

23.03. – 28.03.2014 HV.42.02.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Interessen­ vertreter(innen) und Funktionsträger(innen), die Gruppen moderieren FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Spezielle Zielgruppen – Akteure und Akteurinnen in der Bildungsarbeit

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Storytelling in der Bildungsarbeit Bildhafte Geschichten und sprechende Bilder  »Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.« Dieser Satz von Antoine de Saint-Exupéry aus seinem Werk »Die Stadt in der Wüste / Cita­ delle« verdeutlicht den Zusammenhang von Motivation und dem Blickwinkel auf die eigene Arbeit. Geschichten ziehen uns in einen emotionalen Bann, sie transportieren eine Botschaft, die unsere Gefühle und unseren Verstand in gleichem Maße anregt. Dieser Effekt des Wunderns oder Entzücktseins eignet sich hervorragend dazu, in Seminaren sowie bei Präsentationen Aussagen zu unterstreichen, eine Meinung vorzustellen und für Themen zu sensibilisieren.

Dies wird gerne auch als »Storytelling« bezeichnet. Eine Methode also, um Teilnehmende für sich oder ein Thema zu gewinnen und mit ihnen gemeinsam auf kreative Weise an eine Fragestellung/Aufgabe etc. heranzugehen. Bei den Geschichten kann es sich um eigene Erlebnisse aus der Arbeitswelt handeln, um Märchen oder erdachte Heldenreisen. Dieses Seminar will zeigen, wie man die passende Geschichte für die zu vermittelnde Botschaft findet, wie man sie aufbereitet und vorträgt, damit sie das gewünschte Ergebnis erzielt. Wir arbeiten an Inhalt, Ausdruck, Spannung, Figuren und Wendepunkten – und kommen ins Erzählen . . .

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

3 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

11.08. – 13.08.2014 HV.42.03.01.14

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Bildungsobleute

(Beginn vormittags, Ende abends)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub*

144

Spezielle Zielgruppen – Akteure und Akteurinnen in der Bildungsarbeit


novemberhase © photocase.com

Punkt, Punkt, Komma, Strich . . . Zeichnen in der Bildungsarbeit  Viele von uns würden gerne weniger mit PowerPoint arbeiten und ihre Präsentationen »lebendiger« gestalten. Aber wenn es dann ans Illustrieren am Flipchart geht, kann man schon mal verzweifeln: Schnell mit ein paar Strichen einen Sachverhalt zu verdeutlichen und zu visualisieren erscheint schwierig. Ist es aber nicht!!! In diesem Seminar möchten wir beweisen, dass man zum spontanen zeichnerischen Illustrieren kein Künstler sein muss. Wir wollen uns in einfachen Zeichentechniken üben und das Know-how zur visuellen Kommunikation kennenlernen. Aus der Situation heraus entstehende Poster, Zeichnungen und Grafiken – und die ziehen Teilnehmer und Teilnehmerin-

nen stärker in den Bann, als PowerPoint & Co. es können. Inhalte: • Entwicklung von einfachen Figuren, Symbolen und Zeichen, Einsatz von Farben • Einsatz von Schriften in Verbindung mit Bildern • Spannende Layouts von Flipcharts und Pinnwänden • Erarbeiten der persönlichen Bildsprache: Charts, Poster, Arbeitstafeln • Ausblick auf Gruppenarbeit mit visueller Moderation

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, Bildungsobleute

DATUM UND SEMINAR-NR.

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

13.08. – 15.08.2014 HV.42.04.01.14 (Beginn vormittags, Ende abends) DAUER

3 Tage

Bildungsurlaub*

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Spezielle Zielgruppen – Akteure und Akteurinnen in der Bildungsarbeit

145


Schöne, neue Welt!? Neue Medien in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit  Tafel und Kreide haben in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit schon lange keinen Platz mehr. Es sehnen sich auch nur wenige Menschen danach zurück. Vielmehr war und ist die politische Bildungsarbeit der Gewerkschaften schon seit jeher ein Bereich für Überraschungen und Spaß am Lernen mit neuesten Methoden und didaktischen Konzepten. Nun hat es in den letzten Jahren eine Vielzahl von Impulsen über die neuen technischen und medialen Möglichkeiten gegeben. Viele Referentinnen und Referenten probieren dies immer wieder neu aus und das mit wachsendem Erfolg. Dies fängt beim Einsatz des Internets in den Seminaren an, geht weiter über eLearning-Angebote und hört bei Aktionswerkstätten mit Videodrehen, Blogerstellen, Twittern und Flashmobs noch lange nicht auf. Wir wollen auf diesem Workshop den Stand unserer Bildungsarbeit mit technikgestützten Lernformen erkunden und diskutieren. Zudem wollen wir verschiedene Techniken und Angebote gemeinsam überprüfen und auf ihre Einsatzmöglichkeit bei uns in der Bildungsarbeit testen.

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

07.12. – 10.12.2014 HV.42.05.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub*

• Neue Medien in der Bildungsarbeit • Einsatzmöglichkeiten im Seminar • Neue Medien vorstellen und erproben Das Seminar richtet sich an Referenten und Referentinnen in der (IG BCE-)Bildungsarbeit. Über die konkreten Inhalte wird im Vorfeld des Seminars gesondert informiert.

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Spezielle Zielgruppen – Akteure und Akteurinnen in der Bildungsarbeit


Kreativ-Erklär-Video-Workshop Erklär-Videos selber machen  Komplizierte Sachverhalte einfach und wirkungsvoll erklären – das gehört zum »Geschäft« von Bildungsprofis. Neuerdings machen sogenannte Erklär-Filme Furore, nicht zuletzt gefördert durch die Video-Plattform YouToube im Internet. Vom Krawattenbinden bis zur Erklärung der Finanzkrise in Europa – es gibt kaum etwas, was man nicht im Video erklärt bekommt. Mal richtig gut – mal aber auch »grotten«-schlecht. Auch Firmen greifen in ihrer Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt auf diese visuelle – oft comicartige – Vermittlungsmethode zurück. Ein neuer Markt ist entstanden, in dem vor allem professionelle Agenturen verdienen. Die Qualität der Produkte lässt jedoch gerade, wenn es um politische bzw. gewerkschaftliche Inhalte angeht, zu wünschen übrig. Wenn es überhaupt Angebote dazu gibt . . . Was die Inhalte angeht, sind wir die Experten. Also selber machen! In dem Workshop wollen wir zeigen, welche Themen sich eignen, wie man sie wirkungsvoll visualisiert und welche technischen Möglichkeiten sich bieten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, neue Methoden kennenzu­ lernen, sie direkt anzuwenden und dabei ihre kreativen Fähigkeiten in die Praxis umzusetzen.

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

22.10. – 24.10.2014 HV.10.06.01.14 (Beginn mittags, Ende abends)

DAUER

3 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

• Erklär-Videos im Internet • Erklär-Videos konzipieren und herstellen • Erklär-Videos in der Bildungsarbeit methodisch sinnvoll einsetzen Das Seminar richtet sich an Referentinnen und Referenten in der (IG BCE-)Bildungsarbeit.

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Spezielle Zielgruppen – Akteure und Akteurinnen in der Bildungsarbeit

147


Dritte Jahrestagung für Bildungsobleute  Zum dritten Mal wollen wir mit Bildungs­ obleuten – den Mittlerinnen und Akteuren der Bildungsarbeit vor Ort – aktuelle Themen und Herausforderungen diskutieren. Dabei sollen Fragen der betriebsnahen und regionalen Bildungsarbeit ebenso besprochen werden wie die weitere Umsetzung der im Arbeitspapier »Gewerkschaftlichen Bildungsarbeit 2020« beschriebenen Ziele. Konkret soll es auch um die Rolle – und die Möglichkeiten – der Bildungsobleute gehen: Wie organisiert man Bildung? Wie findet man die richtigen Themen und Inhalte? Wie spricht man Kolleginnen und Kollegen an und inspiriert sie zum Mitmachen? Und natürlich wird es auch genügend Raum für den Erfahrungsaustausch und Verbesserungsvorschläge geben.

SEMINARORT

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

12.09. – 13.09.2014 HV.42.06.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

1 Tag BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungsobleute

Sergey Nivens © fotolia.com

• Gewerkschaftliche Bildungsarbeit 2020 – Ziele und Umsetzungsschritte • Qualifizierung und Aktivierung der Arbeit der Bildungsobleute • Betriebsnahe Bildungsarbeit/SchwerpunktQualifizierungen • Erfahrungen und Verbesserungswünsche

148

Spezielle Zielgruppen – Akteure und Akteurinnen in der Bildungsarbeit


NOTIZEN


Jahrestagung Schule & Arbeitswelt 2014 Eine Tagung in Kooperation mit der IG Metall, ver.di, GEW und DGB Zu dieser Jahrestagung laden wir alle aktiven Gewerkschafter(innen) ein, die in Schulen mit Kindern und Jugendlichen gewerkschaftliche Vorfeldarbeit organisieren und durchführen. Das Jahrestreffen der Initiativen und Projekte »Schule und Arbeitswelt« soll einen Austausch und das Kennenlernen neuer Methoden und weiterer Aktive ermöglichen. Weitere Informationen zu den Schwerpunkten der Tagung werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

150

SEMINARORT

ver.di-Institut für Bildung Medien und Kunst (Lage-Hörste) DATUM UND SEMINAR-NR.

29.09. – 01.10.2014 HV.42.07.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage ZIELGRUPPE

Gewerkschafter(innen), die in Schulen gewerkschaftliche Vorfeldarbeit leisten, Betriebsratsmitglieder, JAV-Mitglieder, Vertrauensleute, aktive Ortsgruppenmitglieder, Bildungsobleute, ehrenamtliche Kolleg(inn)en mit Interesse an der Arbeit mit Schüler(inne)n

Spezielle Zielgruppen – Akteure und Akteurinnen in der Bildungsarbeit


Aktive Gewerkschafter(innen) in den Schulen

Wir suchen dich! Die IG BCE und andere DGB-Gewerkschaften engagieren sich vielfältig im Schulbereich. Wir wollen Schülern und Schülerinnen nahebringen, . . .  was Mitbestimmung im Betrieb bedeutet;  welche Aufgaben und welchen Tagesablauf Betriebsräte oder Jugendund Auszubildendenvertreter(innen) haben;  wofür sich Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen einsetzen;  welche Zusammenhänge zwischen Berufs- und Lebensplanung bestehen;  was Arbeitsbedingungen und Entlohnung miteinander zu tun h­ aben. Diese Themen kommen – genau wie die verschiedenen Facetten von Arbeit und Wirtschaft sowie die Auswirkungen von Internationalisierung und Globalisierung – in allgemeinbildenden Schulen häufig zu kurz. Dem wollen der DGB und seine Gewerkschaften mit ihrer »Initiative Schule und Arbeitswelt« entgegentreten. Die Lehrpläne der Bundesländer sehen für Schüler(innen) Betriebserkundungen und Betriebspraktika vor. Vertrauensleute, Betriebsräte und Mitglieder der Jugend- und Auszubildendenvertretung können helfen, diese zu organisieren, vorzubereiten und sinnvoll zu gestalten. Wir bieten Begleitung und Reflexion der Erfahrungen und Erlebnisse an. Für die Vor- und Nachbereitung im Unterricht halten die Gewerkschaften für Lehrer(innen) unterstützende Materialien bereit. Als aktive Gewerkschafter(innen) wollen wir Lehrer(innen) in ihrer Arbeit unterstützen und Schüler(inne)n im Bereich der Arbeits- und Wirtschaftswelt einen objektiven, hinterfragenden Blick ermöglichen. Für diese Aufgabe suchen wir motivierte Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen entsprechende Materialien zur Verfügung und trainieren mit euch in Vorbereitungsseminaren, wie solche Vorträge und Einsätze in den Schulen aussehen können. Ruft bei Interesse in eurem Bezirk, bei euren Vertrauensleuten oder der Ortsgruppe an. Engagiert euch mit uns! Weitere Informationen auch unter:

www.schule.dgb.de oder

Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Hauptverwaltung, VB 3 – Abt. Bildung/Wissenschaft Thomas Bulang Königsworther Platz 6, 30167 Hannover Tel.: 0511 7631-158, Fax: 0511 7631-746 Mobil: 0151 11346893 E-Mail: thomas.bulang@igbce.de Spezielle Zielgruppen – XXXXXXXXXXXXXXX

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Ehrenamtliche Richter und Richterinnen in der Sozialgerichtsbarkeit Die Funktion in der Sozialgerichtsbarkeit kompetent wahrnehmen  Das Sozialrecht unterliegt ständigen Veränderungen. Gesetzgeberische Maßnahmen und die Rechtsprechung entwickeln es weiter. Aber auch Veränderungsprozesse in Unternehmen und Betrieben finden – über den Weg konti­ nuierlicher Überprüfungs- und Anpassungsprozesse sozialrechtlicher Grundlagen – Eingang in die Praxis der Sozialgerichtsbarkeit. Das Seminar befasst sich daher mit den Themen: • Aktuelle Fragen aus der gesetzlichen Rentenversicherung • Aktuelle Fragen aus der gesetzlichen Krankenversicherung • Aktuelle Fragen aus der gesetzlichen Unfallversicherung • Die Sozialgerichtsbarkeit unter besonderer Berücksichtigung der Rolle und Mitwirkungsmöglichkeiten ehrenamtlicher Richter(innen) • Aktuelle Fragen aus der IG BCE-Rechtsschutztätigkeit

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Spezielle Zielgruppen – Ehrenamtliche Richter und Richterinnen

SEMINARORT

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

23.03. – 26.03.2014 HV.43.01.04.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

ehrenamtliche Sozialrichter(innen) FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*


Ehrenamtliche Richter und Richterinnen in der Arbeitsgerichtsbarkeit Die Funktion in der Arbeitsgerichtsbarkeit kompetent wahrnehmen  Das Arbeitsrecht unterliegt ständigen Veränderungen. Rechtsprechung und gesetzgeberische Maßnahmen entwickeln es weiter. Aber auch Veränderungsprozesse in Unternehmen und Betrieben finden – über den Weg kontinuierlicher Überprüfungs- und Anpassungsprozesse arbeitsrechtlicher Grundlagen – Eingang in die Praxis der Arbeitsgerichtsbarkeit. Die Seminarthemen beziehen sich deshalb auf: • Aktuelle Rechtsprechung zum Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht • Ausgewählte Fragen des Arbeitsgerichtsverfahrens • Gesetzliche Neuregelungen/Veränderungen

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

03.08. – 06.08.2014 HV.43.02.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

ehrenamtliche Arbeitsrichter(innen) FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Spezielle Zielgruppen – Ehrenamtliche Richter und Richterinnen

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Arbeits- und Gesundheitsschutz für Ausbilderinnen und Ausbilder Multiplikatoren im Arbeits- und Gesundheitsschutz  Ausbilderinnen und Ausbilder sind für Auszubildende oft erste Ansprechpartner in vielen Fragen und Lebenslagen. Gerade im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes bietet es sich an, diese Nähe zu den jungen Menschen zu nutzen. Ausbilder und Ausbilderinnen können Vorbilder sein, können zu gesundheitsförderlichem Verhalten motivieren, auf Gefahren und Risiken hinweisen sowie auf die Fragen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz qualifiziert Auskunft geben. Bei dieser Aufgabe bietet das Seminar Unterstützung an: Es wird die Rolle der Ausbilder und Ausbilderinnen aufgreifen, insbesondere aber fachliches Wissen rund um den Arbeits-

und Gesundheitsschutz vermitteln. Der Suchtmittelkonsum im Betrieb und in der Berufsschule werden ebenso Thema des Seminars sein wie die Möglichkeiten, diesem Problem wirkungsvoll zu begegnen. • Rolle der Ausbilderin und des Ausbilders im Arbeits- und Gesundheitsschutz • Arbeitssicherheit in der Ausbildung • Gefährdungen, Belastungen und Beanspruchungen • Suchtmittelkonsum im Betrieb und der Berufsschule • Hilfestellung für praxisrelevante Themen

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

14.12. – 17.12.2014 HV.46.01.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Ausbilder(innen), Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, Prüfer(innen) FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Gesund bleiben am Arbeitsplatz

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Spezielle Zielgruppen – Ausbilder und Ausbilderinnen

complize © photocase.com

3 Tage


Ausbildungsbeauftragte und nebenberufliche Ausbilderinnen und Ausbilder Umgang mit Auszubildenden Umgang mit der Doppelfunktion: Ausbilder und Arbeitnehmer Die unterschiedlichen Rollen ehrenamtlicher Ausbilder(innen) innerhalb ihres Betriebes, ihre Stellung und Aufgaben In der betrieblichen Berufsausbildung haben Ausbilder(innen) eine Schlüsselfunktion. Sie tragen gegenüber den Jugendlichen Verantwortung für den Ausbildungserfolg und für deren persönliche Entwicklung. Nebenamtliche Ausbilder(innen) übernehmen mit ihren Arbeitsaufgaben eine besondere Verantwortung für die Ausbildung. Einmal müssen sie ihre Arbeitsleistung an ihrem Arbeitsplatz erbringen, zusätzlich sollen sie eine vernünftige inhaltliche und persönliche Unterstützung in der Ausbildung geben. Auszubildende zu interessieren, zu motivieren und zu engagiertem Handeln anzuleiten ist keine leichte Aufgabe. Das Seminar soll Anregungen, Hilfen und methodisches Handwerkszeug für die Durchführung und Gestaltung der Ausbildung geben. Es wird insbesondere die spezielle Rolle der ne-

benberuflichen Ausbilder(innen) betrachtet. Es wird auch darum gehen, wie Auszubildende »ticken«, um diese besser zu verstehen, zu inspirieren und zu guten Arbeitsergebnissen zu führen. • Offene und versteckte Konflikte • Umgang mit schwierigen Auszubildenden • Gruppenprozesse und Suchtprävention • Funktion und rechtliche Stellung des Ausbilders/der Ausbilderin • Organisation der Ausbildung • Modernisierte Ausbildungsberufe und ihre Auswirkungen auf die Ausbildung • Fragen und Antworten: Aufsichtspflicht, Zeugniserstellung, Feedbackbögen

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Ausbilder(innen) in KMU, nebenamtliche Ausbilder(innen)

DATUM UND SEMINAR-NR.

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

21.09. – 24.09.2014 HV.46.02.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

Bildungsurlaub* BU NRW*

DAUER

3 Tage

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Spezielle Zielgruppen – Ausbilder und Ausbilderinnen

155


Qualifizierungsangebote für Prüferinnen, Prüfer, Ausbilderinnen, Ausbilder und Interessierte Sowohl unsere Berufsbilder als auch die Prüfungen unterliegen einem ständigen Moder­ nisierungs- und Anpassungsprozess. Neue Ausbildungsstrukturen wie Vertiefungsphasen, Pflicht- und Wahlqualifikationseinheiten, die Einführung der gestreckten Abschlussprüfung sowie die Einsatzgebiete machen dies deutlich. Unsere Seminare bereiten auf die geänderten Rahmenbedingungen vor und bieten Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Das Engagement in Prüfungs- und Berufsbildungsausschüssen erfolgt ehrenamtlich. Die Qualifizierungsmaßnahmen werden vom Bun-

desministerium für Bildung und Forschung gefördert. Den Teilnehmenden entstehen für Anund Abreise, Unterkunft und Verpflegung keine Kosten, Seminargebühren fallen nicht an.

Anmeldungen und weitere Informationen zu diesen Seminaren: IG BCE, Abt. Berufliche Bildung/Weiterbildung E-Mail: Katrin.Locker@igbce.de Telefon: 0511 76 31-221

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Datum

Seminartitel

17.03. – 19.03.2014

Prüfungen und aktuelle Entwicklungen in den kaufmännischen Berufen

19.03. – 21.03.2014

Beobachten, beurteilen und bewerten

31.03. – 02.04.2104

Prüfungen in naturwissenschaftlichen Berufen

02.04. – 04.04.2014

Update für Prüfungsausschussmitglieder

09.04. – 11.04.2014

Prüfungen und aktuelle Entwicklungen bei dem/der Verfahrensmechaniker(in) für Kunststoff- und Kautschuktechnik

05.05. – 07.05.2014

Der betriebliche Auftrag als Prüfungsinstrument in Metall-Elektro-Berufen

19.05. – 21.05.2014

»Werkzeugkasten« für Prüferinnen und Prüfer

17.09. – 19.09.2014

Prüfungen und aktuelle Entwicklungen bei dem/der Verfahrensmechaniker(in) für Kunststoff- und Kautschuktechnik

06.10. – 08.10.2014

Prüfungen in naturwissenschaftlichen Berufen

13.10. – 15.10.2014

Fortbildungsprüfungen am Beispiel Industriemeister(in)

13.10. – 17.10.2014

Prüfungswesen kompakt

10.11. – 12.11.2104

Prüfungen und aktuelle Entwicklungen in den kaufmännischen Berufen

12.11. – 14.11.2014

Veränderungen in Prüfungen

17.11. – 19.11.2014

Prüfungsangst und Prüfungsstress vermeiden und abbauen

Spezielle Zielgruppen – Ausbilder und Ausbilderinnen


Seminar für Versichertenälteste der DRV KBS Die soziale Sicherheit in der BRD – Aktive Mitwirkung im Verbundsystem der Renten-, ­Kranken- und Pflegeversicherung am Beispiel der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS)  Das Sozialversicherungssystem der Bundesrepublik Deutschland ist das Fundament des deutschen Sozialstaates, das über alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Krisen hinweg die soziale Sicherheit von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen gewährleistet hat. Dennoch sind die Systeme angesichts der Veränderungen in der Arbeitswelt und der wirtschaftlichen Krise in einem weitreichenden Veränderungsprozess begriffen. Neue gesetzgeberische Regelungen haben zum strukturellen Wandel, insbesondere in der Rentenversicherung beigetragen. Weitere Veränderungen sind in der politischen Dis­ kussion. Das Seminar vermittelt die Grundlagen von Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung

einschließlich der Rehabilitation und erörtert Aspekte wie Selbstverwaltung und Mitwirkungsmöglichkeiten für Beschäftigte und Versicherte. • Funktion, Aufgaben und Leistungen der einzelnen Sozialversicherungsträger in der Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfall­versicherung • Die KBS als spezifisches Verbundsystem mit ihren Aufgaben und Leistungen • Die Rolle der Sozialsysteme und neue gesetzliche Veränderungen • Unterstützung für die praktische Arbeit

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

Versichertenälteste der DRV KBS

DATUM UND SEMINAR-NR.

09.03. – 21.03.2014 HV.47.01.01.14 31.08. – 12.09.2014 HV.47.01.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW*

DAUER

12 Tage

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

Spezielle Zielgruppen – Versichertenälteste

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Versichertenältesten-Aufbauseminar Kranken- und Pflegeversicherung Veränderungen im Gesundheitswesen und die praktische Arbeit der Versichertenältesten  Dieses Seminar für Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung KnappschaftBahn-See behandelt speziell die Veränderungen im Gesundheitswesen. Der Schwerpunkt liegt auf den neuen gesetzlichen Regelungen im Leistungsrecht der Krankenund Pflegeversicherung. Darüber hinaus wird die Praxisarbeit der Ver­ sichertenältesten reflektiert. Insbesondere der Umgang mit Versicherten und neuen Medien

soll vor dem Hintergrund der Veränderungen der Sozialversicherung thematisiert und eingeübt werden. Inhalte: • Neue gesetzliche Regelungen im Leistungsrecht der Kranken- und Pflegeversicherung • Praxisarbeit der Versichertenältesten • Umgang mit Versicherten und neuen Medien

SEMINARORT

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungszentrum Haltern am See

5 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW*

DATUM UND SEMINAR-NR.

02.03. – 07.03.2014 HV.47.02.01.14 07.12. – 12.12.2014 HV.47.02.02.14

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Versichertenälteste der DRV KBS

VORAUSSETZUNGEN

Seminar für Versichertenälteste der DRV KBS

(Beginn abends, Ende mittags)

Versichertenältesten-Aufbauseminar Rentenversicherung und Rehabilitation Gesetzliche Altersvorsorge und Leistungsrecht der gesetzlichen Rentenversicherung  Dieses Seminar – grundsätzlich für Versichertenälteste der KBS – behandelt speziell die Veränderungen in der gesetzlichen und privaten Altersvorsorge. Neben der gesetzlichen Altersvorsorge wird insbesondere das Leistungsrecht der gesetzlichen Rentenversicherung einschließlich der Rehabilitation behandelt. Zusätzlich werden den Teilnehmern und Teilnehmerinnen die Anforderungen der Beratungsarbeit dargestellt.

Inhalte: • Neue gesetzliche Regelungen im Leistungsrecht der Rentenversicherung und Rehabilitation • Praxisarbeit der Versichertenältesten • Umgang mit Versicherten und neuen Medien

SEMINARORT

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

Versichertenälteste der DRV KBS

DATUM UND SEMINAR-NR.

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

26.01. – 31.01.2014 HV.47.03.02.14

DATUM UND SEMINAR-NR.

(Beginn abends, Ende mittags)

17.08. – 22.08.2014 HV.47.03.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* VORAUSSETZUNGEN

Seminar für Versichertenälteste der DRV KBS

BU

gen Erläuterun 2 ab Seite 17

158

Spezielle Zielgruppen – Versichertenälteste


Tagung der Grubenkontrolleure und sozialpolitischen Beiräte  Die Festlegung der Inhalte erfolgt kurzfristig vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung im Arbeitsschutz des Bergbaus.

SEMINARORT

Bildungszentrum Haltern am See DATUM UND SEMINAR-NR.

24.08. – 29.08.2014 HV.49.01.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

5 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

cocaline © photocase.com

Grubenkontrolleure, ­sozialpolitische Beiräte

Spezielle Zielgruppen – Grubenkontrolleure und sozialpolitische Beiräte

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Qualitative Elemente der Tarifpolitik  Seit Jahren befindet sich die Tarifpolitik im Wandel. Ging es früher nur um die Frage von Entgelterhöhungen, hat heute die Tarifpolitik auch andere für Unternehmen und Branchen entscheidende Fragen zu beantworten. Ge­ rade die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie hat in der tarifpolitischen Landschaft eine Vorreiterrolle übernommen. Von der Altersteilzeit bis zu den Tarifverträgen zum demografischen Wandel wurden Meilensteine der Tarifpolitik gesetzt. In diesem Seminar wollen wir uns mit diesen Regelungen, ihren Entwicklungen und ihrer Bedeutung in den Betrieben befassen.

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

11.05. – 14.05.2014 HV.50.01.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage BESONDERS GEEIGNET FÜR

Vertrauensleute, Tarifkommis­ sionsmitglieder FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

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Tarif-»chinesisch« übersetzt, Tarifpolitische Debatte – Tarifverhandlungen erfolgreich führen

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Spezielle Zielgruppen – Akteure/Akteurinnen der Tarifpolitik


Tarifpolitische Debatte Tarifverhandlungen erfolgreich führen  Strategie und Taktik eines erfolgreichen Abschlusses In jeder Tarifrunde stellen wir uns die Frage: Warum sollte sich die andere Seite auf unsere Forderung einlassen? In diesem Seminar geben wir Antworten auf verschiedenen Ebenen. In einer Mischung aus grundsätzlichen theo-

retischen Überlegungen und praktischen Übungen gewinnen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen umfassenden Zugang zum Thema Tarifverhandlung. Abgerundet wird das Seminar durch ein Kamingespräch mit einem Vertreter der Abteilung Tarifpolitik.

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, Tarifkommissionsmitglieder

DATUM UND SEMINAR-NR.

14.05. – 16.05.2014 HV.50.02.01.14 (Beginn vormittags, Ende abends)

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

3 Tage

Qualitative Elemente der Tarifpolitik, Tarif-‘chinesisch‘ übersetzt

Tarif-»chinesisch« übersetzt Sockelbetrag, Westrick-Formel, Leermonate, Entgeltgruppen, . . .  Sockelbetrag, Westrick-Formel, Langzeitkonto, Leermonate, Entgeltgruppen. Wie oft werden wir im Betrieb oder nach Tarifverhandlungen auf diese und viele andere Begriffe angesprochen und sollen sie aus dem Stand

erklären? Aber immer so, dass sie auch jeder verstehen kann. Dieses Seminar hat zum Ziel, die wesentlichen Begriffe der Tarifpolitik den Teilnehmern zu vermitteln und ihnen an Hand von Beispielen deutlich zu machen.

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

Vertrauensleute, Tarifkommis­ sionsmitglieder

DATUM UND SEMINAR-NR.

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

22.06. – 25.06.2014 HV.50.03.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

3 Tage

Bildungsurlaub* BU NRW* ERGÄNZENDE SEMINARE

Qualitative Elemente der Tarifpolitik, Tarifpolitische Debatte – Tarifverhandlungen erfolgreich führen

Spezielle Zielgruppen – Akteure/Akteurinnen der Tarifpolitik

161


»Gute Arbeit« für die Werkfeuerwehr Grundlehrgang für eine erfolgreiche Interessenvertretungsarbeit im Bereich Werkfeuerwehren  Die Herausforderungen des demografischen Wandels müssen nicht nur gesellschaftlich, sondern vor allem auch betrieblich gelöst werden. Das stellt Interessenvertretungen vor große, oftmals neue Aufgaben. Sie müssen die Anforderungen der Beschäftigten aufnehmen, zielgruppengerechte Lösungen erarbeiten und umsetzen. Gerade im Bereich der Werkfeuerwehren gilt es, einige zentrale Fragestellungen zu lösen: Wie können Kolleginnen und Kollegen abge­ sichert werden, die aufgrund der nicht mehr bestandenen G-26-3-Untersuchung berufsunfähig werden? Welches sind die Forderungen der IG BCE an die Politik und welche betrieblichen Regelungen müssen auf den Weg gebracht werden? Wie kann das Berufsbild des Werkfeuerwehrmanns/der Werkfeuerwehrfrau aus dem Status »Probeverordnung« heraus und in ein reguläres Berufsbild überführt werden? Welche Bedeutung hat das für die Beschäftigten und welche Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten gibt es? Welche Auswirkungen hat das System des 24-Stunden-Dienstes auf die Kolleginnen und

Kollegen? Gibt es die Möglichkeit zwischen Risiken und Chancen eine Balance herzustellen? Das Seminar sensibilisiert für die besonderen Arbeitsbedingungen der Werkfeuerwehren. Es unterstützt die Interessenvertretung bei der Gestaltung besserer Arbeitsbedingungen mit dem notwendigen Know-how und integriert die Erfahrungen der direkt »betroffenen« Kolleginnen und Kollegen. Inhalte: • 24-Stunden-Dienste • Arbeitszeitgestaltung • Berufsausbildung zum/zur Werkfeuerwehrmann/-frau • Arbeits- und Gesundheitsschutz • G-26-3-Atemschutzuntersuchung • Rentenzugang/Rente mit 67 • Outsourcing Betriebsräte, die an diesem Seminar interessiert sind, wenden sich bitte an die IG BCE, Abt. Zielgruppen (abt.zielgruppen@igbce.de: 0511 7631-385).

SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Bildungszentrum Haltern am See

(Beginn vormittags, Ende abends)

Vertrauensleute aus Betrieben mit Werkfeuerwehr, Angehörige von Werkfeuerwehren, Mitglieder in Zielgruppenausschüssen

DAUER

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

DATUM UND SEMINAR-NR.

03.12. – 05.12.2014 HV.51.01.01.14

3 Tage

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Spezielle Zielgruppen – Werkfeuerwehren

Bildungsurlaub* BU NRW*


Erfolgreiche Interessenvertretung für außertariflich Beschäftigte, Akademiker und Akademikerinnen  Der Anteil der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Akademiker(innen) ist in den letzten zehn Jahren um 27 % angestiegen. Die im Organisationsbereich der IG BCE beschäftigten Akademiker(innen) sind überwiegend in AT-Arbeitsverhältnissen beschäftigt. Mit zunehmender Zahl verliert diese Beschäftigtengruppe jedoch ihren bisher sehr elitären Status und die damit verbundenen Privilegien wie beispielsweise Freiheit und Verhandlungs­ stärke. Daher stehen wir gerade in dieser Beschäftigtengruppe vor einigen neuen Herausforderungen. Mit diesem Seminar wollen wir dieser veränderten betrieblichen Realität gerecht werden und noch einmal die wichtigen rechtlichen Grundlagen für das AT-Arbeitsverhältnis und die Gestaltungsmöglichkeiten in diesem Bereich aufarbeiten. In den letzten Jahren bekommen insbeson­ dere die Themen Arbeitszeit und Entgelt eine ­zunehmende Bedeutung in Hinblick auf kollektive Gestaltungsinteressen der AT-Beschäftig­ ten. Diese Chance gilt es, im Betrieb zu nutzen.

Daher wollen wir im Seminar über die indivi­ dualrechtliche Stellung von AT-Beschäftigten und mögliche Themen für die erfolgreiche Arbeit im AT-Bereich sprechen. Zusätzlich wollen wir über den Aspekt der Vorfeldarbeit im Bereich der Akademiker(innen) an den Hochschulen informieren und Möglichkeiten zur aktiven Gewerkschaftsarbeit für Studierende im Betrieb und an der Hochschule aufzeigen. • Status von AT-Beschäftigten, Abgrenzung zu Tarifbeschäftigten und Leitenden Angestellten • Individualrechtliche Besonderheiten: Meine Rechte als AT-Beschäftigter • Mitbestimmungs- und Gestaltungsmöglichkeiten von Betriebsräten • Erfolgreiche Ansprache und Beteiligungsversuche • Studierendenarbeit der IG BCE als Vorfeldarbeit

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Haltern am See

3 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

15.06. – 18.06.2014 HV.52.01.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst DATUM UND SEMINAR-NR.

16.03. – 19.03.2014 HV.52.01.01.14

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute, betriebstätige Ortsgruppenvorstandsmitglieder, Mitglieder in Regionalforen, IG BCE-Projektgruppen und Zielgruppenausschüssen, Akteure/Akteurinnen in der Bildungsarbeit, AT-Beschäftigte, Akademiker(innen)

(Beginn abends, Ende mittags)

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEI­T EN

Bildungsurlaub* BU NRW*

Spezielle Zielgruppen – AT-Beschäftigte und Akademiker(innen)

163


Arbeitsrecht für AT-Angestellte  Der Anteil außertariflich Beschäftigter steigt in der wissensbasierten Ökonomie beständig an. Diese Gruppe hat ihre eigenen und sehr speziellen Probleme. Viele außertariflich Beschäftigte befinden sich im Spannungsverhältnis zwischen Karriereorientierung und Selbstausbeutung. Die Abgrenzung zum Bereich der tariflich Beschäftigten ist häufig fließend. Teilweise werden AT-Beschäftigte zu Unrecht als leitende Angestellte eingeordnet und damit dem Schutz und der Gestaltungskraft des Betriebsrats entzogen. In diesem Seminar werden allgemeine Grundlagen zum AT-Arbeitsverhältnis vermittelt und Vergütungs- und Arbeitszeitsysteme für ATBeschäftigte dargestellt. Inhalte: • Abgrenzung AT-Beschäftigter/Tariflich Beschäftigter/Leitender Angestellter • Zuständigkeitsbereich des Betriebsrats • Arbeitszeitregelungen für AT-Beschäftigte • Vergütungssysteme für AT-Beschäftigte SEMINARORT

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Wilhelm-GefellerBildungszentrum

AT-Beschäftigte

DATUM UND SEMINAR-NR.

Bildungsurlaub*

FREISTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

12.03. – 14.03.2014 HV.13.04.01.14 (Beginn abends, Ende mittags)

DAUER

flobox © photocase.com

3 Tage

164

Spezielle Zielgruppen – AT-Beschäftigte und Akademiker(innen)


Neue Perspektiven für Pharmaberaterinnen und -berater  Derzeit werden so viele Stellen im Pharma­ außendienst wie selten zuvor abgebaut. Die Gründe dafür sind vielfältig, das Ergebnis ist immer dasselbe: Pharmaberater(innen) verlieren ihren Job, den sie jahrelang mit Erfolg ausgeübt haben. Welche beruflichen Alternativen gibt es innerhalb des Pharmaumfeldes? Welche Perspek­ tiven gibt es außerhalb? Welche realistischen Wege bieten sich an? Diese Fragen kann wohl nur jeder Außen­ dienstmitarbeiter für sich ganz persönlich beantworten. Mit einem speziell für Phar­ma­ berater(innen) gestalteten Wochenende wollen wir unsere IG BCE-Mitglieder in besonderer Weise unterstützen. Wir kennen die Fragen, denn die Entwicklung des Pharmaaußendienstes ist uns sehr gut vertraut. Gemeinsam wollen wir Antworten auf wesentliche Fragen finden.

Um die eigenen beruflichen Perspektiven zu erkennen, bedarf es einer persönlichen Standortbestimmung. Häufig ist eine Neuorientierung hilfreich. Je früher, desto besser. Dann ist man vorbereitet, wenn ein Stellenabbau in greifbare Nähe rückt. Dann liegt ein Plan B ­bereit, auf den man zurückgreifen kann. In diesem Kompaktseminar bekommen die Teilnehmer(innen) einen umfassenden Überblick über berufliche Alternativen. Sie setzen sich mit ihren eigenen Ressourcen auseinander. Sie erschließen neue berufliche Wege, die ihren eigenen Stärken und Wünschen entsprechen. Sie finden Lösungen, um wieder kraftvoll durchzustarten. Das Seminar soll einen ersten Überblick über die vielfältigen, oft sehr persönlichen Alter­ nativen zum bisherigen Beruf vermitteln.

SEMINARORT

DAUER

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

2 Tage

DATUM UND SEMINAR-NR.

04.04. – 06.04.2014 HV.53.01.01.14

BESONDERS GEEIGNET FÜR

Beschäftigte im Pharmaaußendienst

(Beginn abends, Ende mittags)

SEMINARORT

Wilhelm-GefellerBildungszentrum DATUM UND SEMINAR-NR.

21.02. – 23.02.2014 HV.53.01.02.14 (Beginn abends, Ende mittags)

Spezielle Zielgruppen – Beschäftigte im Außendienst

165


Besondere Bildungsangebote für Studierende Als Mitglied der IG BCE kannst du auch als Studentin oder Student an unserem vielfältigen Bildungsprogramm teilnehmen. Die Jugendseminare stehen dir offen, solange du nicht älter als 27 Jahre bist. Ansonsten möchten wir dir aus unserem Bundesprogramm 2014 insbesondere folgende Seminare empfehlen, die eine gute Ergänzung zu deinem Studium sein können: Zur Erweiterung deiner sozialen und kommunikativen Kompetenzen empfehlen wir: Diskutieren und Versammlungen leiten

Wilhelm-Gefeller-Bildungs- und Tagungszentrum: 16.03. – 21.03.2014 21.09. – 26.09.2014 Bildungszentrum Haltern am See: 12.01. – 17.01.2014 Seminarbeschreibung auf Seite 20

Professionelle Gesprächsführung

Wilhelm-Gefeller-Bildungs- und Tagungszentrum: 20.07. – 25.07.2014 26.10. – 31.10.2014 Seminarbeschreibung auf Seite 19

Reden halten und argumentieren

Bildungszentrum Haltern am See: 10.08. – 15.08.2014 Wilhelm-Gefeller-Bildungs- und Tagungszentrum: 23.03. – 28.03.2014 12.10. – 17.10.2014

© Valua Vitaly – Fotolia

Seminarbeschreibung auf Seite 21

166

Spezielle Zielgruppen – Studierende


Zur Erweiterung des Wissens im Bereich Zusammenwirkungskompetenz bieten beispielsweise Hochschulen in Norwegen für das erste halbe Jahr jedes Studiums ein sogenanntes »Studium Generale« an. Hier sollen die Studierenden die Möglichkeit der Horizonterweiterung bekommen. Nur wenige Hochschulen bieten auch in Deutschland diese Möglichkeit an. Darum hast du bei uns die Chance, mehr zu erkennen als andere. Wir empfehlen hierfür folgende Seminare: Wirtschaft, Gier und Ethik

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst: 23.02. – 28.02.2014 Bildungszentrum Haltern am See: 11.05. – 16.05.2014 Wilhelm-Gefeller-Bildungs- und Tagungszentrum: 02.11. – 07.11.2014 Seminarbeschreibung auf Seite 48

Menschen in Europa – Vielfalt erleben, Unterschiede verstehen

Bildungszentrum Haltern am See:

12.10. – 17.10.2014

Seminarbeschreibung auf Seite 87

Empört euch! Vom Wut- zum Mutbürger

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst:

22.06. – 27.06.2014

Seminarbeschreibung auf Seite 99

Soziale Marktwirtschaft und weltweite Krisen

Bildungszentrum Haltern am See: Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst:

19.01. – 24.01.2014 14.09. – 19.09.2014

Seminarbeschreibung auf Seite 92

Die Kunst des Klüngelns (nur für Studentinnen)

Wilhelm-Gefeller-Bildungs- und Tagungszentrum: 28.09. – 03.10.2014 Seminarbeschreibung auf Seite 135

Anmeldungen und Fragen zu diesen Seminaren bitte an die Abt. Bildung/Wissenschaft: Telefon: 0511 7631-142 E-Mail: abt.bildung-wissenschaft@igbce.de

Bildung mit Weitblick!!!

Spezielle Zielgruppen – Studierende

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Hinweise Teilnahme an seminaren Teilnahmebedingungen An den Seminaren und Veranstaltungen dieses Bildungsprogramms können – je nach Ausrichtung der Veranstaltung – Funktionäre und Funktionärinnen, Mitglieder der IG BCE oder interessierte Arbeitnehmer(innen) teilnehmen. Für ihre Mitglieder übernimmt die IG BCE die Seminarkosten inklusive Unterkunft und Verpflegung sowie die Kosten für die An- und Abreise (siehe »Regelung zur Kostenerstattung«). Nichtmitglieder können gegen Erstattung der Kosten an den Veranstaltungen teilnehmen. Um einem möglichst großen Kreis von Teilnehmern und Teilnehmerinnen den Zugang zu unseren Seminaren zu ermöglichen, ist die Teilnahme zunächst auf zwei Seminare pro Person und Jahr beschränkt. Begründete Ausnahmen können von den Verantwortlichen der zuständigen Organisationsstellen in Ab­stimmung mit der Abt. Bildung/Wissenschaft genehmigt werden. Für bestimmte Seminare sind Ein­ gangsvor­ aus­ setzungen formuliert, die sich auf Vor­ kennt­nisse oder die Teilnahme an einem bestimmten Basisseminar beziehen. Generell empfehlen wir vor dem Besuch der zentralen Seminare die Teilnahme an der Basisquali­ fizierung vor Ort. Die Voraussetzun­gen sind in der jeweiligen Seminarbeschreibung abgedruckt. Die jeweils aufgeführten Zielgruppen weisen auf die besondere Eignung des Seminars für die genannten Gruppen oder Personen hin und dienen somit als Entscheidungshilfe.

Anmeldung Die Anmeldungen zu den zentralen Seminaren erfolgen (falls nicht anders vermerkt) über die örtlichen und betrieblichen Gremien an den zuständigen Bezirk. Die Anmeldung kann auch über das Internet erfolgen. Der zuständige Bezirk erhält automatisch eine entsprechende Information und startet nach Prüfung den Anmeldevorgang. Über die Teilnahme entscheidet nicht unweigerlich die Reihenfolge des Anmeldungseingangs. Berücksichtigt werden

168

Hinweise zur Teilnahme an zentralen Seminaren

auch Kriterien wie Zielgruppe, Gruppenzusammensetzung und Anzahl der besuchten Seminare.

Einladung Nach der Anmeldung versenden wir umgehend die Anmeldebestätigung. Etwa zehn Wochen vor Beginn des Seminars folgt die Einladung mit den notwendigen Unterlagen. Mit der Einladung bestätigen wir die Verbindlichkeit der Teilnahme unter Vorbehalt. Sollte ein Seminar abgesagt werden müssen, verständigen wir den betroffenen Personenkreis umgehend.

Fahrtkosten/Fahrkarten Die IG BCE übernimmt die ihren Mitgliedern entstehenden Fahrtkosten für die An- und Abreise mit der Deutschen Bahn AG, 2. Wagenklasse. Die Bestellung der Fahrkarte erfolgt mit dem, der Einladung beiliegenden Anforderungsformular. Weitere Informationen zu den Fahrtkosten entnehmt bitte der »Regelung zur Kostenerstattung, 3. Fahrtkosten«.

Kinderbetreuung Es ist uns sehr wichtig, dass auch Kolleginnen und Kollegen mit Kindern an unseren Semi­na­ren teilnehmen können. Unsere Bildungs­­ zen­ tren haben vor Ort Regelungen getroffen, die – mit wenigen Ausnahmen – eine Betreuung von Kindern im Kindergartenalter während der Seminarzeiten ermöglichen. Bitte fragt im jeweiligen Bildungs­zentrum frühzeitig nach, ob die Betreuung im erforderlichen Zeitraum zur Verfügung steht. Soweit Unterbringungs- und Betreuungs-­ kosten nicht von dritter Seite übernommen werden, werden sie von der IG BCE getragen. Das gilt jedoch nicht für die Reisekosten der Kinder. Kinder reisen mit der Deutschen Bahn kostenlos. Kinder unter sechs Jahren benötigen keine Fahrkarte und müssen auch nicht auf der Karte der Begleitperson eingetragen werden. Kinder ab sechs Jahren müssen beim Kauf der Fahrkarte auf der Karte eingetragen werden (Hinweis in der Fahrkarten­anforderung beachten).


Regelung zur Kostenerstattung Regelung der Industriegewerkschaft B ­ ergbau, Chemie, Energie zur Kosten­ erstattung bei Durchführung von ­Bildungsveranstaltungen (Gültig ab 1. Januar 2011)

Erstattung von Kosten 1. Durch die Entrichtung des satzungsgemäßen Beitrages ist eine Teilnahme an Bildungsveranstaltungen der IG BCE kos­tenlos. Unterbringung und Verpflegung während der Dauer der Veranstaltung sind frei. 2. In besonders begründeten Fällen kann von der IG BCE für die Dauer der Bildungs­ veranstaltung Verdienstausfall erstattet werden. Dies kommt infrage, wenn das Entgelt des teilnehmenden Funktionärs oder der Funktionärin nachweisbar nicht weitergezahlt wird, der zuständige Bezirk die Teilnahme aber als notwendig und sinn­ voll erachtet und der Erstattung des Verdienstausfalls ausdrücklich zustimmt. Der zu zahlende Verdienstausfall ist durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers nachzuweisen und orientiert sich an der Höhe des geleisteten Beitrages. Er kann nur bis zur Verdienstausfallhöhe erstattet werden. 3. Fahrtkosten a) Für die An- und Abreise werden die Fahrtkosten der 2. Wagenklasse der Deutschen Bahn AG – im Rahmen des Großkundenrabatts – und anderer Verkehrsmittel des öffentlichen Personennahverkehrs ersetzt.

b) Die Ausstellung der Fahrkarten erfolgt durch das Reisebüro Carlson Wagonlit Travel, Hamburger Allee 12–16, 30161 Hannover (Tel.: 0511 3609150). c) Grundsätzlich ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gegenüber dem Privat-Fahrzeug anzustreben. Ist die Nutzung eines Privat-Fahrzeugs nicht zu umgehen, werden pro Fahrzeug für jeden gefahrenen Kilometer 0,20 E erstattet. Bei zwei oder mehr Reisenden (Fahrgemeinschaften) können pro Mit­fahrer(in) 0,02 E zusätzlich erstattet werden. Die Benutzung des privaten Fahrzeugs erfolgt auf eigene Gefahr. d) Bei der An- und Abreise mit dem Flugzeug werden die Kosten nur bis zu der Höhe erstattet, die bei der An- und Abreise mit der 2. Wagenklasse der Deutschen Bahn AG (im Rahmen des Großkunden­ rabatts) entstanden wären. 4. Die Regelungen zur Erstattung der Punkte 1. bis 3. finden in keinem Punkt Anwendung bei einer Teilnahme gemäß § 37 Absatz 6 BetrVG.

Hinweise zur Teilnahme an zentralen Seminaren

169


Freistellung und Freistellungsansprüche Die Freistellung für die Dauer des jeweiligen Seminars regeln die Teilnehmer(innen) individuell mit ihrem Arbeitgeber. Dies kann über Freizeitausgleich, Urlaub, unbezahlte Freistellung oder durch die Inanspruchnahme bestehender gesetzlicher oder tarifvertraglicher Regelungen erfolgen. Ob bei einem Seminar solche Freistellungsmöglichkeiten gegeben sind, ist der jeweiligen Seminarbeschreibung zu entnehmen. Die Anerkennung der zustän­ digen Behörde liegt entweder vor oder ist beantragt. Der aktuelle Stand kann bei den Bezirken erfragt oder unserer Internetseite entnommen werden.

Seminare nach § 37 Abs. 7 BetrVG für Betriebsratsmitglieder

© agenda/Michael Kottmeier

Nach §  37 Abs. 7 BetrVG haben Betriebs­ ratsmitglieder pro Amtsperiode einen Freistel­ lungs­­ anspruch von drei Wochen. Ar­ beitneh­ mer(in­ nen), die erstmals in den Betriebsrat gewählt wurden und vorher nicht der Jugend-

170

Hinweise zur Teilnahme an zentralen Seminaren

und Aus­ zubildendenvertretung angehörten, können in der ersten Amtsperiode einen Anspruch von vier Wochen geltend machen. Dieser An­spruch ist ein zusätzlicher individueller Bil­dungsan­spruch für jedes einzelne Betriebs­ ratsmitglied. Anders als bei §  37 Abs. 6 BetrVG kommt­ es hier nicht auf die »Erforderlichkeit« an, sondern darauf, ob die Schu­lungs­veranstaltung Inhalte vermittelt, die für die Betriebs­ratsarbeit geeignet sind. Bei der Beschluss­fassung durch das Betriebsratsgremium sind lediglich die betrieblichen Notwendigkeiten hinsichtlich der zeitlichen Lage der Schulung zu berücksich­ tigen. Darüber, ob eine Bildungsmaß­ nahme ­»geeignet« ist, entscheidet die oberste Arbeitsbehörde des Landes. Seminare, die im Bildungsprogramm nach § 37 Abs. 7 BetrVG ausgeschrieben sind, sind von der zuständigen Stelle anerkannt bzw. ist die Aner­kennung zu erwarten. Der Arbeitgeber übernimmt für die Dauer der Bildungs­ veranstaltung die Fortzahlung des Entgelts.


So funktioniert . . .

Musterbeschluss

Freistellung nach § 37 Abs. 7 BetrVG Beschluss des Betriebsrats nach § 37 Abs. 7 BetrVG Der Betriebsrat hat in seiner Sitzung am . . . Datum . . . durch Beschluss festgestellt, dass der Teilnahme des Betriebsratsmitglieds . . . Name . . . am Seminar mit dem Thema . . . Seminartitel . . . in der Zeit von . . . Datum . . . bis . . . Datum . . . in . . . Bildungsstätte und Ort . . . betriebliche Notwendigkeiten nicht entgegenstehen. Bei dem Seminar handelt es sich um eine Schulungsveranstaltung im Sinne des § 37 Abs. 7 BetrVG der IG Bergbau, Chemie, Energie, die von der zuständigen obersten Arbeitsbehörde des Landes . . . Bundesland . . . als geeignet anerkannt worden ist.

Mitteilung des Betriebsrats über die Entsendung eines Be­triebs­ratsmitglieds zur Teilnahme an einer Schulungs- und Bildungs­veranstaltung nach § 37 Abs. 7 BetrVG

Mustermitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren, der Betriebsrat hat in seiner Sitzung am . . . Datum . . . zustimmend zur Kenntnis genommen, dass das Betriebsratsmitglied . . . Name . . . in der Zeit von . . . Datum . . . bis . . . Datum . . . an einem Seminar der IG Bergbau, Chemie, Energie mit dem Thema . . . Seminartitel . . . in . . . Bildungsstätte und Ort . . . teilnehmen will. Das Seminar wird nach § 37 Abs. 7 BetrVG durchgeführt und ist von der obersten Arbeitsbehörde des Landes . . . Bundesland . . . als geeignet anerkannt worden. Die zeitliche Lage der Schulung wurde ausreichend berücksichtigt, betriebliche Notwendigkeiten stehen der Teilnahme nicht entgegen. Es wird darauf hingewiesen, dass Sie gem. § 37 Abs. 7 BetrVG verpflichtet sind, dass Frau/ Herrn . . . Name . . . zustehende Arbeitsentgelt während der Zeit des Seminarbesuchs weiterzuzahlen. Ort, Datum und Unterschrift der/des Betriebsratsvorsitzenden

Hinweise zur Teilnahme an zentralen Seminaren

171


Bildungsurlaub für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzgebung der Bundesländer Bildung und die entsprechende Gesetzgebung ist den Ländern unterstellt und regional unterschiedlich geregelt. Freistellungsgesetze gibt es in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-West­ falen, Rheinland-Pfalz, Saarland, SachsenAnhalt und Schleswig-Holstein; nicht jedoch in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen. Eine Besonderheit, die für Nordrhein-Westfalen gilt, wird in einem separaten Kapitel erläutert.

Bildungsurlaubsgesetze

Nach den jeweils geltenden Gesetzen der Länder haben Arbeitnehmer(innen) einen Rechtsanspruch auf Bildungsurlaub unter

172

Fortzahlung des Entgelts durch den Arbeit­ geber. Die Bildungsmaßnahme muss jedoch durch die jeweilige Landesbehörde anerkannt sein. Die Anträge auf Anerkennung stellt die IG BCE. Bestätigungen der Anerkennung können im Internet eingesehen oder bei den zustän­digen Bezirken erfragt werden. Seminare, die nach Bildungsurlaubsgesetz aus­geschrieben sind, stehen allen Interessier­ ten offen. Die bei den jeweiligen Seminaren angegebenen Zielgruppen weisen lediglich auf die besondere Eignung der Seminarinhalte für den genannten Personenkreis hin.

Bildungsurlaubsgesetze in Deutschland In zwölf Bundesländern können sich Arbeit­ nehmer und Arbeitnehmerinnen für eine­ be­stimmte Zeit zur Teilnahme an Weiterbil­dungsmaßnahmen von ihrer Arbeit freistellen ­lassen. Der »Deutsche Bildungsserver« bietet alles Wissenswerte zu dieser Freistellungs­möglich­ keit, die als »Bildungsurlaub« oder »Bildungs­frei­stellung« bezeichnet wird. Ausführliche und immer aktuelle Informa­tionen unter:

www.iwwb.de/links/bildungsurlaub/ In der Übersicht finden sich für jedes Bun­desland, das eine solche Regelung anbietet, eine Kurzbeschreibung und Hinweise auf Quel­len, die detaillierte Angaben über Voraus­set­ zungen und weitere Informationen anbieten.

Hinweise zur Teilnahme an zentralen Seminaren


So funktioniert . . . Bildungsurlaub beantragen

Bildungsurlaub beantragen

Geeignetes Seminar aussuchen und den Arbeitgeber benach­richtigen: Der Veranstalter sendet den Teilnehmer(inne)n ein Formblatt »Mitteilung an den Arbeitgeber« zu, aus dem Datum, Ort, Thema und die Anerkennung der Veranstaltung nach dem Bildungsurlaubsgesetz hervorgehen. Dieses Formblatt ist von den Teilnehmer(inne)n zu unterschreiben und in der Regel sechs Wochen vor Seminarbeginn als Antrag beim Arbeitgeber einzureichen. Der Arbeitgeber hat bis spätestens zwei Wochen vor Seminarbeginn abzulehnen, sonst gilt die Freistellung als bewilligt. Das Begehren nach Bildungsurlaub darf nur aus zwingenden be­ trieblichen Gründen abgelehnt werden, d. h., wenn durch die Abwesenheit der Arbeitnehmer(innen) ein ordnungsgemäßer Betriebsablauf nicht mehr möglich ist. Erhebt der Arbeitgeber jedoch Einspruch und erscheint dieser unberechtigt, sollte man sich die Ablehnungsgründe schriftlich geben lassen und sofort den Betriebsrat informieren. Falls dieser keine Klärung erreichen kann, sollte umgehend Kontakt mit der IG Bergbau, Chemie, Energie aufgenommen werden.

Seminarbescheinigung: Am Ende des Seminars erhalten alle Teilnehmer(innen) eine Teilnahme­bescheinigung, d­ iese ist ggf. ein Beleg für den Arbeit­geber.

Sonderregelung für Nordrhein-Westfalen Die Teilnahme an zentralen Seminaren der IG BCE, die nach Bildungs­urlaub ausgeschrieben sind, ist wegen gesetzlicher Besonderheiten für Interessierte aus Nordrhein-Westfalen nicht immer möglich. Eine Reihe von Seminaren führt die IG BCE jedoch in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk NRW e.V. durch. Planung und Durchführung

dieser Seminare liegen in Händen des DGB Bildungswerkes NRW e. V. Die Seminare sind mit dem Vermerk BU NRW* gekennzeichnet und können auch von Arbeitnehmern und Ar­ beitnehmerinnen aus Nordrhein-Westfalen nach dem dort geltenden Arbeitnehmer­weiter­ bildungsgesetz (AWbG) besucht werden.

Ausnahmeregelung der IG BCE In besonderen, begründeten Fällen übernimmt die IG BCE – zusätzlich zu den mit dem Seminar in Verbindung stehenden Kosten – den Entgeltausfall bei unbezahlter Freistellung.

Diese Möglichkeit findet nur Anwendung, wenn sie mit dem jeweils zuständigen Bezirk abgestimmt ist und von diesem ausdrücklich empfohlen wird.

Hinweise zur Teilnahme an zentralen Seminaren

173


© M. Kottmeier

Wilhelm-Gefeller-Bildungsund Tagungszentrum

Bildungszentrum Haltern am See

Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst

Deisterallee 44 31848 Bad Münder

Hullerner Straße 100 45721 Haltern am See

Weg zur Erholung 34 15537 Grünheide (Mark)

Telefon 05042 601-0 Fax 05042 601-95

Telefon 02364 966-0 Fax 02364 966-540

Telefon 033434 422-30 Fax 033434 422-33

bz.badmuender@igbce.de www.wgb.igbce.de

bz.haltern@igbce.de www.haltern.igbce.de

bz.kagel@igbce.de www.kagel.igbce.de

Die Bildungszentren der IG BCE Bildung von ihrer lebendigsten Seite . . . Die Bildungszentren der IG BCE richten sich mit ihren Themen an engagierte und politisch aktive Menschen, ganz besonders aber an diejenigen, die vor den alltäglichen Herausforderungen der Interessenvertretung im Betrieb stehen. Die Seminare, Tagungen und Konferenzen decken ein breites Spektrum fachlicher, methodischer und sozialer Kompetenzen ab. Die Themen reichen vom Arbeitsrecht über Gesundheit, Wirtschafts-, Energie-, Europa- und Gesellschaftspolitik bis hin zur Auseinandersetzung mit Kultur und Kulturen. Unsere Häuser sind einer aufklärenden, eigenständigen, sachlichen und politischen Bildung verpflichtet. Sie werben um Zustimmung für gewerkschaftliche Werte und Ideale, für Chancengleichheit und Gleichberechtigung, für die Schaffung guter Arbeits- und Lebensbedingungen für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und für die Stärkung von Arbeitnehmerrechten. In der sich wandelnden Arbeitswelt vermitteln unsere Seminare und Tagungen aktuelle Themen auf fachlich fundierte Weise. Besonderes Kennzeichen ist dabei der Bezug zur betrieblichen Praxis und die gemeinsame Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten und Strategien für deren konkrete Umsetzung. Die Bildungszentren sind Orte der Begegnung, des Austauschs und des Lernens. Hier wird diskutiert, gestritten und philosophiert. Kolleginnen und Kollegen können sich in Themen vertiefen, können gemeinsam mit anderen Ideen entwickeln und Maßnahmen planen. Man lernt neue Leute und andere Meinungen kennen, knüpft Netzwerke – und schließt Freundschaften …

174

Bildungszentren


© D. Engelkamp

… getragen von Menschen, die unsere Häuser lebendig machen: Mitarbeite­ rinnen und Mitarbeitern, Dozentinnen und ­Dozenten, Referentinnen und Referenten und vor allem von unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Kurzum – von den K ­ olleginnen und Kollegen der IG BCE.

In den Bildungszentren erwartet die Teilnehmer und Teilnehmerinnen eine Ausstattung auf hohem Niveau: Helle, lernfreundliche Seminarräume mit modernster Tagungs- und Konferenztechnik; ­Tagungs- und Gruppenräume für kleine und große Gruppen. Moderne Zimmer mit Dusche/WC, teilweise mit Balkon. Zum Standard gehören Telefon, Flachbild-TV, Radio und Internetzugang. Ausgezeichnete Küchen mit abwechslungsreicher, gesunder und tagungsgerechter Kost. An den Buffets stehen täglich mehrere Menüs zur Auswahl. Individuelle Ernährungswünsche werden gerne berücksichtigt. Freundliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die bei Fragen gerne weiterhelfen. Die reizvollen Landschaften bieten sich für Spaziergänge, Fahrrad- und ggf. Kanutouren an. Sportmöglichkeiten finden sich in den Häusern und deren Außenanlagen. Möglichkeiten für Entspannung oder kreative Betätigung sind vielfach vorhanden.

Für jene, die Stadtflair erleben wollen, bieten sich Besuche in nahe gelegenen Städten wie Berlin, Bochum oder Hannover an. Auf Wunsch kann in allen Häusern Kinderbetreuung organisiert werden. Eine rechtzeitige Anmeldung im jeweiligen Bildungszentrum ist erforderlich. Beliebte Treffpunkte am Abend sind die haus­ eigenen Gaststätten – ob an der Bar beim frisch gezapften Bier oder einem guten Glas Wein, in geselliger Cocktail-Runde oder am Skattisch. Immer wieder auf dem Programm: Live-Musik, Kabarett oder Polit-Talkrunden.

rmationen Nähere Info ternet­ In n sind auf de dungs­ Bil r de en it se finden. zentren zu

Bildungszentren

175


JANUAR 2014 Seminar-Titel

vom bis

Bildungszentrum Seite

Die Gewerkschaft leben: Politische Beteiligung vor Ort und in der Region

05.01.

10.01.2014

HV.01.03.01.14 Kagel-Möllenhorst 10

Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis

05.01.

10.01.2014

HV.01.04.01.14 Haltern am See

11

Abmahnungen, Beurteilungen, Mitarbeitergespräche und Zeugnisse

05.01.

08.01.2014

HV.13.02.01.14

43

Die Stadt gehört uns! Kommunalpolitik aktiv gestalten 05.01. 10.01.2014

176

Seminar-Nr.

Haltern am See

HV.30.13.01.14 Kagel-Möllenhorst 100

Beteiligungsorientierte Interessenarbeit im Betrieb – Mitwirken und mitgestalten

12.01.

17.01.2014

HV.01.02.10.14

Kagel-Möllenhorst

Diskutieren und Versammlungen leiten

12.01.

17.01.2014

HV.10.03.01.14

Haltern am See

20

Öffentlichkeitsarbeit im Medienzeitalter

12.01.

17.01.2014

HV.11.01.01.14

Wilhelm-Gefeller

26

Demokratie, Finanzmärkte und die Zukunft des sozialen Europas

12.01.

17.01.2014

HV.30.04.02.14 Kagel-Möllenhorst 89

Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft (B-W-G)

19.01.

31.01.2014

HV.01.01.01.14

Haltern am See

Fairer Umgang im Betrieb

19.01.

24.01.2014

HV.10.08.01.14

Kagel-Möllenhorst 25

Facebook & Co.

19.01.

24.01.2014

HV.11.04.01.14

Wilhelm-Gefeller

Kagel-Möllenhorst 35

9

8 29

Aufbauseminar Sozialversicherung – Rentenversicherung und Rehabilitation 19.01.

24.01.2014

HV.12.03.01.14

Soziale Marktwirtschaft und weltweite Krisen 19.01.

24.01.2014

HV.30.07.01.14 Haltern am See

Teamendenausbildung: Grundlagen der gewerkschaftlichen Jugendbildungsarbeit

25.01.

01.02.2014

HV.40.25.01.14 Kagel-Möllenhorst 126

Beteiligungsorientierte Interessenarbeit im Betrieb – Mitwirken und mitgestalten

50

26.01.

31.01.2014

HV.01.02.01.14 Wilhelm-Gefeller

9

Wirtschaft verstehen – Ökonomie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 26.01.

31.01.2014

HV.02.01.01.14 Wilhelm-Gefeller

13

Versichertenältesten-Aufbauseminar – Rentenversicherung und Rehabilitation

30.01.2014

HV.47.03.02.14 Haltern am See

Seminarübersicht

26.01.

158


Februar 2014 Seminar-Titel

vom bis

Seminar-Nr.

Bildungszentrum Seite

Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis

02.02.

Tarifpolitik – Von der Forderung zum Abschluss

02.02. 07.02.2014 HV.01.05.01.14 Wilhelm-Gefeller 12

07.02.2014

HV.01.04.02.14 Wilhelm-Gefeller

11

Der PC in der Ortsgruppe und im Vertrauenskörper

02.02. 07.02.2014 HV.11.07.01.14 Kagel-Möllenhorst 32

Klubb 200 (XIII)

02.02.

07.02.2014

HV.15.01.01.14

Haltern am See

79

Demografie – Chance zum Wandel

02.02.

07.02.2014

HV.30.15.01.14

Haltern am See

102

Alterssicherung – Grundlagenseminar

09.02.

14.02.2014

HV.12.04.01.14

Haltern am See

36

ABC der Betriebswirtschaftslehre

09.02.

14.02.2014

HV.13.06.01.14

Haltern am See

47

Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft (B-W-G)

16.02.

28.02.2014

HV.01.01.02.14 Wilhelm-Gefeller

Wie funktioniert Europa? Macht und Entscheidungen der Gremien

16.02.

21.02.2014

HV.30.03.01.14 Haltern am See

Generationen im Konflikt – Wie lange können wir uns das Altern noch leisten? 16.02.

21.02.2014

HV.30.14.01.14

Haltern am See

8 88 101

Wie Finanzspekulation unsere Zukunft gefährdet

16.02. 21.02.2014

HV.40.03.01.14 Kagel-Möllenhorst 109

Neue Perspektiven für Pharmaberaterinnen und -berater

21.02.

23.02.2014

HV.53.01.02.14 Wilhelm-Gefeller 165

Tarifpolitik – Von der Forderung zum Abschluss

23.02.

28.02.2014

HV.01.05.02.14 Haltern am See

Multimedia für Präsentation und Kommunikation

23.02. 28.02.2014 HV.11.02.01.14 Wilhelm-Gefeller 27

Wirtschaft, Gier und Ethik

12

23.02.

28.02.2014

HV.13.07.01.14

Kagel-Möllenhorst 48

Politik am Ende der Fahnenstange (Phase 3) 23.02.

08.03.2014

HV.40.17.01.14

Kagel-Möllenhorst 120

Kauffrauen: Mädchen für alles – Kommu­nikation und Netzwerke

28.02.2014

HV.41.09.01.14

Wilhelm-Gefeller 139

23.02.

Seminarübersicht

177


März 2014 Seminar-Titel

vom bis

Seminar-Nr.

Bildungszentrum Seite

Versichertenältesten-Aufbauseminar – Kranken- und Pflegeversicherung

02.03.

07.03.2014

HV.47.02.01.14 Haltern am See

158

Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft (B-W-G)

09.03.

21.03.2014

HV.01.01.03.14 Haltern am See

8

Multimedia für Präsentation und Kommunikation

09.03.

14.03.2014

HV.11.02.02.14

Haltern am See

27

Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses

09.03. 14.03.2014 HV.13.01.01.14 Wilhelm-Gefeller 42

Gesund bleiben am Arbeitsplatz

09.03.

Toleranzwoche für eine weltoffene Gesellschaft

09.03. 14.03.2014 HV.13.26.01.14 Kagel-Möllenhorst 69

14.03.2014

HV.13.19.01.14

Wilhelm-Gefeller

62

Seminar für Versichertenälteste der DRV KBS 09.03.

21.03.2014

HV.47.01.01.14

Haltern am See

Arbeitsrecht für AT-Angestellte

12.03.

14.03.2014

HV.13.04.01.14

Wilhelm-Gefeller

157 45

Diskutieren und Versammlungen leiten

16.03.

21.03.2014

HV.10.03.02.14 Wilhelm-Gefeller

20

ABC der Betriebswirtschaftslehre

16.03.

21.03.2014

HV.13.06.02.14 Wilhelm-Gefeller

47

Homeoffice – So gewinne ich das Heimspiel 16.03.

19.03.2014

HV.13.18.01.14

Wilhelm-Gefeller

61

Migration und Integration in Gesellschaft und Beruf (Einführung)

16.03.

21.03.2014

HV.13.20.01.14

Wilhelm-Gefeller

63

Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

16.03.

21.03.2014

HV.13.25.01.14

Haltern am See

68

Erfolgreiche Interessenvertretung für außertariflich Beschäftigte, Akademiker und Akademikerinnen

16.03. 19.03.2014

HV.52.01.01.14 Kagel-Möllenhorst 163

Arbeits- und Gesundheitsschutz

23.03.

28.03.2014

HV.02.02.01.14 Haltern am See

14

Reden halten und argumentieren

23.03.

28.03.2014

HV.10.04.01.14

21

Moderieren – Visualisieren – Präsentieren – Auftreten

23.03.

28.03.2014

HV.42.02.02.14 Kagel-Möllenhorst 24

Das Modell Deutschland im europäischen Vergleich

23.03.

28.03.2014

HV.30.01.01.14 Haltern am See

Teamende Spezial: Methodik & Didaktik

23.03.

26.03.2014

HV.40.26.01.14 Kagel-Möllenhorst 127

Ehrenamtliche Richter und Richterinnen in der Sozialgerichtsbarkeit

23.03.

26.03.2014

HV.43.01.04.14 Haltern am See

Teamende Spezial: Gruppendynamik

26.03.

28.03.2014

HV.40.27.01.14 Kagel-Möllenhorst 128

Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft (B-W-G)

Wilhelm-Gefeller

86

152

30.03.

11.04.2014

HV.01.01.04.14 Kagel-Möllenhorst

Wirtschaft verstehen – Ökonomie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 30.03.

04.04.2014

HV.02.01.02.14 Haltern am See

13

Grundlagen der sozialen Sicherung

04.04.2014

HV.12.01.01.14

33

30.03.

Haltern am See

8

Geld regiert die Welt – und wer regiert das Geld? 30.03. 04.04.2014 HV.13.08.01.14 Wilhelm-Gefeller 49

178

Europäische Migrationspolitik I (Einführung) 30.03.

04.04.2014

HV.13.22.01.14

Haltern am See

65

Rechtsextremismus nach 1945 – Alte und neue Tendenzen

04.04.2014

HV.13.24.01.14

Wilhelm-Gefeller

67

Seminarübersicht

30.03.


April 2014 Seminar-Titel

vom bis

Seminar-Nr.

Bildungszentrum Seite

Regierungs-Check

04.04. 06.04.2014 HV.40.04.01.14 Kagel-Möllenhorst 110

Neue Perspektiven für Pharmaberaterinnen und -berater

04.04.

06.04.2014

HV.53.01.01.14 Kagel-Möllenhorst 165

Die Gewerkschaft leben: Politische Beteiligung vor Ort und in der Region

06.04.

11.04.2014

HV.01.03.02.14 Wilhelm-Gefeller

10

Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis

06.04.

11.04.2014

HV.01.04.03.14 Haltern am See

11

Grundlagen und Methoden in der Bildungsarbeit vor Ort

06.04.

11.04.2014

HV.10.07.01.14

Haltern am See

23

Öffentlichkeitsarbeit im Internet – Webseiten gestalten

06.04.

11.04.2014

HV.11.03.01.14

Wilhelm-Gefeller

28

Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses

06.04. 11.04.2014 HV.13.01.02.14 Wilhelm-Gefeller 42

Energiepolitische Woche

06.04.

11.04.2014

HV.30.05.01.14 Haltern am See

90

Tarifpolitik – Von der Forderung zum Abschluss

27.04. 02.05.2014 HV.01.05.03.14 Kagel-Möllenhorst 12

Arbeits- und Gesundheitsschutz

27.04.

02.05.2014

HV.02.02.02.14 Kagel-Möllenhorst 14

Grundlagen und Methoden in der Bildungsarbeit vor Ort

27.04.

02.05.2014

HV.10.07.03.14

Kagel-Möllenhorst 23

Klubb 200 (XIII)

27.04.

30.04.2014

HV.15.01.02.14

Haltern am See

79

Seminarübersicht

179


Mai 2014 Seminar-Titel

vom bis

Seminar-Nr.

Bildungszentrum Seite

Workshop »Ruhrfestspiele«

02.05.

06.05.2014

HV.14.06.01.14

Haltern am See

73

Geschichte der Arbeiterbewegung

04.05.

09.05.2014

HV.02.04.01.14 Haltern am See

15

Grundlagen der strategischen Kommunikation

04.05.

09.05.2014

HV.10.01.01.14

Haltern am See

18

Facebook & Co.

04.05.

09.05.2014

HV.11.04.02.14

Wilhelm-Gefeller

29

Mitmachen – ehrenamtlich und professionell 04.05.

09.05.2014

HV.15.05.01.14

Kagel-Möllenhorst 82

JVL-Workshop – Deine Stimme im Betrieb

09.05.

11.05.2014

HV.40.18.01.14

Kagel-Möllenhorst 121

Wirtschaft, Gier und Ethik

11.05.

16.05.2014

HV.13.07.02.14

Haltern am See

Du in der IG BCE-Jugendarbeit

11.05.

16.05.2014

HV.40.19.01.14

Kagel-Möllenhorst 121

Qualitative Elemente der Tarifpolitik

11.05.

14.05.2014

HV.50.01.01.14 Wilhelm-Gefeller 160

48

Tarifpolitische Debatte – Tarifverhandlungen erfolgreich führen 14.05.

16.05.2014

HV.50.02.01.14 Wilhelm-Gefeller 161

Workshop »Gewerkschaftliche Kulturarbeit« 16.05.

18.05.2014

HV.14.05.01.14

Haltern am See

73

Rund um die Pflege

21.05.2014

HV.12.07.01.14

Wilhelm-Gefeller

39

18.05.

Gewerkschaften international über Grenzen hinweg 23.05. 25.05.2014 HV.40.05.01.14 Kagel-Möllenhorst 111 Hirnforschung – Was hat das mit mir zu tun? 25.05. Schreibworkshop – Mein Weg als GewerkschafterIn

180

Seminarübersicht

28.05.2014

HV.13.15.01.14

Wilhelm-Gefeller

58

25.05. 28.05.2014 HV.14.03.01.14 Wilhelm-Gefeller 71


Juni 2014 Seminar-Titel

vom bis

Seminar-Nr.

Bildungszentrum Seite

Beteiligungsorientierte Interessenarbeit im Betrieb – Mitwirken und mitgestalten

01.06.

06.06.2014

HV.01.02.04.14 Wilhelm-Gefeller

Die Gewerkschaft leben: Politische Beteiligung vor Ort und in der Region

01.06.

06.06.2014

HV.01.03.03.14 Haltern am See

10 21

9

Sich durchsetzen – Persönlichkeit stärken, Ziele erreichen, selbstsicher handeln

01.06.

06.06.2014

HV.10.05.01.14

Wilhelm-Gefeller

Wem nutzt es (Qui bono)?

01.06.

04.06.2014

HV.30.11.01.14

Wilhelm-Gefeller

51

Die Rolle des Staates in der Gesellschaft

01.06.

06.06.2014

HV.13.12.01.14

Haltern am See

55

Deutschland wird älter: die Herausforderung! 09.06. 13.06.2014

HV.40.06.01.14 Kagel-Möllenhorst 111

Rechts, links, oben, unten

13.06.

15.06.2014

HV.40.07.01.14 Kagel-Möllenhorst 112

Gerecht ist doch, wenn . . . Gerechtigkeit und Sozialstaat

15.06.

20.06.2014

HV.13.11.01.14

»Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.« (C. Valentin) – Das Sprengel Museum in Hannover

15.06. 18.06.2014 HV.14.10.01.14 Wilhelm-Gefeller 77

Kauffrauen: Mädchen für alles – aber alles in Balance?!

15.06.

20.06.2014

HV.41.08.01.14

Erfolgreiche Interessenvertretung für außertariflich Beschäftigte und Akademiker(innen)

Wilhelm-Gefeller

54

Wilhelm-Gefeller 138

15.06.

18.06.2014

HV.52.01.02.14 Haltern am See

163

Beteiligungsorientierte Interessenarbeit im Betrieb – Mitwirken und mitgestalten 22.06.

27.06.2014

HV.01.02.05.14 Haltern am See

9

Moderieren – Visualisieren – Präsentieren – Auftreten

22.06.

27.06.2014

HV.42.02.01.14 Haltern am See

24

Migration und Integration in Gesellschaft und Beruf (Einführung)

22.06.

27.06.2014

HV.13.20.02.14 Wilhelm-Gefeller

63

Empört euch! Vom Wut- zum Mutbürger

22.06.

27.06.2014

HV.30.12.01.14

Tarif-»chinesisch« übersetzt

Kagel-Möllenhorst 99

22.06.

25.06.2014

HV.50.03.01.14 Wilhelm-Gefeller 161

AUS DER REIHE – Wissenschaft macht Kultur 27.06.

28.06.2014

HV.14.04.01.14 Wilhelm-Gefeller

Argumente gegen rechts

29.06.2014

HV.40.20.01.14 Kagel-Möllenhorst 122

27.06.

Sommer, Sonne, Sonderrolle 27.06. 29.06.2014 HV.40.21.01.14 Jugenddorf Hans Böckler

72

123

Individuelle Standortbestimmung und Entwicklungsperspektiven – Modul 1

27.06.

29.06.2014

HV.41.01.01.14

Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft (B-W-G)

29.06.

11.07.2014

HV.01.01.05.14 Haltern am See

Gesundheitspolitik

29.06. 04.07.2014 HV.12.06.01.14 Wilhelm-Gefeller 38

Gesund bleiben am Arbeitsplatz

29.06.

04.07.2014

HV.13.19.02.14

Wilhelm-Gefeller 131

Wilhelm-Gefeller

8 62

Seminarübersicht

181


Juli/August 2014 Seminar-Titel

vom bis

Seminar-Nr.

Bildungszentrum Seite

Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft (B-W-G)

06.07.

18.07.2014

HV.01.01.06.14 Wilhelm-Gefeller

Arbeits- und Gesundheitsschutz

06.07.

11.07.2014

HV.02.02.03.14 Haltern am See

14

Gewerkschaftsarbeit in der Region – Regionalforen

06.07.

11.07.2014

HV.15.04.01.14

81

Haltern am See

8

Welcome to Europe 06.07. 11.07.2014 HV.40.01.02.14 Auberge de Jeunesse, Brüssel 106

182

Fußball. Mehr als nur ein Spiel

06.07.

11.07.2014

HV.40.08.01.14 Kagel-Möllenhorst 112

Das perfekte Leben: Solidarität macht glücklich

13.07. 18.07.2014 HV.13.16.01.14 Wilhelm-Gefeller 59

»Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.« (C. Valentin) - Das Fagus-Werk in Alfeld

13.07.

16.07.2014

HV.14.09.03.14 Wilhelm-Gefeller

76

Nicht länger reden – handeln! Mut zur Nachhaltigkeit im Beruf und Privatleben

13.07.

17.07.2014

HV.30.08.01.14 Wilhelm-Gefeller

95

Professionelle Gesprächsführung

20.07.

25.07.2014

HV.10.02.01.14

19

Wilhelm-Gefeller

Grundseminar für Referentinnen und Referenten

27.07. 01.08.2014 HV.42.01.01.14 Wilhelm-Gefeller 141

Arbeits- und Gesundheitsschutz

03.08.

08.08.2014

HV.02.02.04.14 Wilhelm-Gefeller

14

08.08.2014

HV.30.04.01.14 Wilhelm-Gefeller

89

08.08.2014

HV.30.10.01.14

Demokratie, Finanzmärkte und die Zukunft des sozialen Europas

03.08.

Demokratie – was ist und wie geht das?

03.08.

Sommerschule Toleranz

03.08.

09.08.2014

HV.40.09.01.14 Kagel-Möllenhorst 113

Ehrenamtliche Richter und Richterinnen in der Arbeitsgerichtsbarkeit

03.08.

06.08.2014

HV.43.02.01.14 Wilhelm-Gefeller 153

Teamendenausbildung: Grundlagen der gewerkschaftlichen Jugendbildungsarbeit

09.08.

16.08.2014

HV.40.25.02.14 Kagel-Möllenhorst 126

Reden halten und argumentieren

10.08.

15.08.2014

HV.10.04.02.14 Haltern am See

Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses

10.08.

15.08.2014

HV.13.01.03.14

Haltern am See

42

Workshop Familie und Beruf

10.08.

15.08.2014

HV.13.17.01.14

Haltern am See

60

Storytelling in der Bildungsarbeit – Bildhafte Geschichten und sprechende Bilder 11.08.

13.08.2014

HV.42.03.01.14 Kagel-Möllenhorst 144

Kagel-Möllenhorst 97

21

Punkt, Punkt, Komma, Strich … Zeichnen in der Bildungsarbeit 13.08.

15.08.2014

HV.42.04.01.14 Kagel-Möllenhorst 145

Klubb 200 – Jahrestagung

17.08.2014

HV.15.02.01.14

15.08.

Haltern am See

80

Die Gewerkschaft leben: Politische Beteiligung vor Ort und in der Region

17.08.

22.08.2014

HV.01.03.04.14 Haltern am See

10

Altersübergang

17.08.

22.08.2014

HV.12.05.01.14

Haltern am See

37

Zukunft der Arbeit

17.08.

22.08.2014

HV.13.14.01.14

Haltern am See

57

Versichertenältesten-Aufbauseminar – Rentenversicherung und Rehabilitation

17.08.

22.08.2014

HV.47.03.01.14 Kagel-Möllenhorst 158

Seminarübersicht


August 2014 Seminar-Titel

vom bis

Seminar-Nr.

Bildungszentrum Seite

Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis

24.08.

Tarifpolitik – Von der Forderung zum Abschluss

24.08. 29.08.2014 HV.01.05.06.14 Kagel-Möllenhorst 12

29.08.2014

HV.01.04.04.14 Kagel-Möllenhorst 11

Generationen im Konflikt – Wie lange können wir uns das Altern noch leisten? 24.08.

29.08.2014

HV.30.14.02.14 Haltern am See

101

Tagung der Grubenkontrolleure und sozialpolitischen Beiräte

24.08.

29.08.2014

HV.49.01.01.14 Haltern am See

159

Jugendforum am Möllensee 2014

29.08.

31.08.2014

HV.40.22.02.14 Kagel-Möllenhorst 123

Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft (B-W-G)

31.08.

13.09.2014

HV.01.01.07.14

Die Gewerkschaft leben: Politische Beteiligung vor Ort und in der Region

31.08.

05.09.2014

HV.01.03.05.14 Wilhelm-Gefeller

10

Geld regiert die Welt – und wer regiert das Geld?

31.08.

05.09.2014

HV.13.08.02.14 Wilhelm-Gefeller

49

Industriepolitische Woche

31.08.

05.09.2014

HV.30.06.01.14 Haltern am See

91

Seminar für Versichertenälteste der DRV KBS 31.08.

12.09.2014

HV.47.01.02.14 Haltern am See

157

Haltern am See

8

Seminarübersicht

183


September 2014 Seminar-Titel

vom bis

Seminar-Nr.

Bildungszentrum Seite

WiSo-Schulung 05.09. 07.09.2014 HV.40.30.01.14 DGB-Bildungs zentrum Hattingen 129 Beteiligungsorientierte Interessenarbeit im Betrieb – Mitwirken und mitgestalten

07.09.

12.09.2014

HV.01.02.06.14 Wilhelm-Gefeller

Öffentlichkeitsarbeit im Internet – Webseiten gestalten

07.09.

12.09.2014

HV.11.03.02.14

Alterssicherung – Grundlagenseminar

07.09.

12.09.2014

HV.12.04.02.14 Haltern am See

36

Die Macht der Bilder – Was Fotos bewirken können

07.09.

12.09.2014

HV.14.08.01.14

75

Energiepolitische Woche

07.09.

12.09.2014

HV.30.05.02.14 Kagel-Möllenhorst 90

Wilhelm-Gefeller

Haltern am See

9 28

Aufbau und Gestaltungsmöglichkeiten von Organisationen am Beispiel der IG BCE – Modul 2 10.09. 12.09.2014 HV.41.02.01.14 Wilhelm-Gefeller 132 Energiewende: »Was, wenn die Sonne nicht mehr weht und der Wind nicht mehr scheint?« 12.09. 14.09.2014

HV.40.10.01.14 Kagel-Möllenhorst 113

Dritte Jahrestagung für Bildungsobleute

12.09.

13.09.2014

HV.42.06.01.14 Haltern am See

Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft (B-W-G)

14.09.

26.09.2014

HV.01.01.08.14 Wilhelm-Gefeller

148 8

Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis

14.09.

19.09.2014

HV.01.04.05.14 Wilhelm-Gefeller

11

Facebook & Co.

14.09.

19.09.2014

HV.11.04.03.14

29

Wilhelm-Gefeller

Soziale Marktwirtschaft und weltweite Krisen 14.09. 19.09.2014

HV.30.07.02.14 Kagel-Möllenhorst 50

Europäische Migrationspolitik I (Einführung) 14.09.

19.09.2014

HV.13.22.02.14 Haltern am See

65

Klubb 200 (XIII)

14.09.

17.09.2014

HV.15.01.03.14

79

Jung und billig, Arbeit will ich! Wie viel ist mein Beruf wert?

14.09.

19.09.2014

HV.40.11.01.14

Kagel-Möllenhorst 114

Billig will ich um jeden Preis!

19.09.

21.09.2014

HV.40.12.01.14

Kagel-Möllenhorst 115

Wirtschaft verstehen – Ökonomie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

21.09.

26.09.2014

HV.02.01.04.14 Kagel-Möllenhorst 13

Haltern am See

Die Geschichte der IG BCE und ihrer Vorläufergewerkschaften

21.09.

26.09.2014

HV.02.03.01.14 Haltern am See

15

Diskutieren und Versammlungen leiten

21.09.

26.09.2014

HV.10.03.03.14 Wilhelm-Gefeller

20

Beschäftigtengruppen erfolgreich ansprechen und in die Interessenvertretung einbinden 21.09.

24.09.2014

HV.15.06.01.14

83

Ausbildungsbeauftragte und nebenberufliche Ausbilderinnen und Ausbilder – Umgang mit Auszubildenden 21.09.

24.09.2014

HV.46.02.01.14 Wilhelm-Gefeller 155

Wilhelm-Gefeller

Jugendbildungsarbeit vor the Ort 26.09. 28.09.2014 HV.40.29.01.14 Bildungsstätte IG Bauen- Agrar-Umwelt 129

184

Deine Stimme in der Demokratie

28.09.

02.10.2014

HV.40.23.01.14 Kagel-Möllenhorst 124

Die Kunst des Klüngelns

28.09.

03.10.2014

HV.41.04.01.14 Wilhelm-Gefeller 135

Spring! Der positive Umgang mit Veränderungen 28.09. 03.10.2014

HV.41.06.01.14 Wilhelm-Gefeller 136

Seminarübersicht


September/Oktober 2014 Seminar-Titel

vom bis

Seminar-Nr.

Bildungszentrum Seite

Meine Stimme und ich

28.09.

03.10.2014

HV.41.05.01.14

Wilhelm-Gefeller 135

Stärken stärken – voneinander lernen

28.09.

03.10.2014

HV.41.07.01.14

Wilhelm-Gefeller 137

Jahrestagung Schule & Arbeitswelt 2014 29.09. 01.10.2014 HV.42.07.02.14 ver.di-Institut Lage-Hörste

150

Personalplanung im Betrieb beeinflussen

05.10.

08.10.2014

HV.13.05.01.14

Haltern am See

46

Betriebsverfassung im Wandel der Zeit

05.10.

10.10.2014

HV.14.01.01.14

Wilhelm-Gefeller

70

Ansichten – Mensch und Arbeit

05.10.

10.10.2014

HV.14.07.01.14

Wilhelm-Gefeller

74

Klubber – Schwerpunkte gewerkschaftspolitischer Arbeit

05.10.

08.10.2014

HV.15.03.01.14

Haltern am See

80

Weltpolitik undurchschaubar? Jetzt nicht mehr! 05.10. 10.10.2014

HV.40.13.01.14 Kagel-Möllenhorst 116 HV.40.14.01.14 Kagel-Möllenhorst 116

Menschenrechte in Deutschland

10.10.

12.10.2014

JAV für Teamende

10.10.

12.10.2014

HV.40.28.01.14 Kagel-Möllenhorst 128

Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft (B-W-G)

12.10.

24.10.2014

HV.01.01.09.14 Haltern am See

Wirtschaft verstehen – Ökonomie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 12.10.

17.10.2014

HV.02.01.03.14 Wilhelm-Gefeller

13

Reden halten und argumentieren

12.10.

17.10.2014

HV.10.04.03.14 Wilhelm-Gefeller

21

Migration und Integration in Gesellschaft und Beruf (Aufbau)

8

12.10.

17.10.2014

HV.13.21.01.14

Wilhelm-Gefeller

64

»Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.« (C. Valentin) – Die Kunstvereine in Hannover 12.10.

15.10.2014

HV.14.11.01.14

Wilhelm-Gefeller

78

Menschen in Europa – Vielfalt erleben, Unterschiede verstehen

12.10.

17.10.2014

HV.30.02.01.14 Haltern am See

Europa – unsere Chance zur Veränderung

12.10.

17.10.2014

HV.40.02.02.14 Kagel-Möllenhorst 107

Teamendenausbildung: Grundlagen der gewerkschaftlichen Jugendbildungsarbeit

18.10.

25.10.2014

HV.40.25.03.14 Haltern am See

126

Beteiligungsorientierte Interessenarbeit im Betrieb – Mitwirken und mitgestalten

19.10.

24.10.2014

HV.01.02.07.14 Haltern am See

9

Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis

87

19.10.

24.10.2014

HV.01.04.06.14 Wilhelm-Gefeller

11

Aufbauseminar Sozialversicherung – Kranken- und Pflegeversicherung

19.10.

24.10.2014

HV.12.02.01.14

Haltern am See

34

Sei neugierig!

19.10. 24.10.2014

HV.13.10.01.14

Wilhelm-Gefeller

53

Kreativ-Erklär-Video-Workshop

22.10. 24.10.2014 HV.10.06.01.14 Wilhelm-Gefeller 22

Friede, Freude, Handgranate

24.10.

26.10.2014

HV.40.15.01.14

Kagel-Möllenhorst 119

Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft (B-W-G)

26.10. 07.11.2014

HV.01.01.10.14

Wilhelm-Gefeller

8

Tarifpolitik – Von der Forderung zum Abschluss 26.10.

31.10.2014

HV.01.05.04.14 Haltern am See

12

Professionelle Gesprächsführung

31.10.2014

HV.10.02.02.14 Wilhelm-Gefeller

19

26.10.

»Gerechtigkeit erhöht ein Volk« – Gewerkschaften und Kirchen für soziale Gerechtigkeit 26.10. 30.10.2014

HV.13.09.02.14 Kagel-Möllenhorst 52 Seminarübersicht

185


November 2014 Seminar-Titel

186

vom bis

Seminar-Nr.

Bildungszentrum Seite

Arbeits- und Gesundheitsschutz

02.11.

07.11.2014

HV.02.02.05.14 Wilhelm-Gefeller

14

Alterssicherung – Grundlagenseminar

02.11.

07.11.2014

HV.12.04.03.14 Haltern am See

36

Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses

02.11. 07.11.2014 HV.13.01.04.14 Kagel-Möllenhorst 42

Wirtschaft, Gier und Ethik

02.11.

07.11.2014

HV.13.07.03.14

Demokratie lebt vom Mitmachen

02.11.

07.11.2014

HV.30.09.01.14 Haltern am See

Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft (B-W-G)

09.11. 21.11.2014

HV.01.01.11.14

Fairer Umgang im Betrieb

09.11.

HV.10.08.02.14 Kagel-Möllenhorst 25

14.11.2014

Wilhelm-Gefeller Kagel-Möllenhorst

48 96 8

Öffentlichkeitsarbeit im Medienzeitalter

09.11. 14.11.2014

HV.11.01.02.14

Wilhelm-Gefeller

26

Grundlagen der sozialen Sicherung

09.11.

14.11.2014

HV.12.01.02.14

Haltern am See

33

Europäische Migrationspolitik II (Aufbau)

09.11.

14.11.2014

HV.13.23.01.14

Haltern am See

66

Beteiligungsorientierte Interessenarbeit im Betrieb – Mitwirken und mitgestalten

16.11.

21.11.2014

HV.01.02.08.14 Wilhelm-Gefeller

Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis

16.11.

21.11.2014

HV.01.04.07.14 Haltern am See

Tarifpolitik – Von der Forderung zum Abschluss

16.11. 21.11.2014 HV.01.05.05.14 Wilhelm-Gefeller 12

9

11

Grundlagen und Methoden in der Bildungsarbeit vor Ort

16.11.

21.11.2014

HV.10.07.02.14

Haltern am See

23

Facebook & Co. für Kampagnen nutzen

16.11.

21.11.2014

HV.11.05.01.14

Wilhelm-Gefeller

30

Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses

16.11. 21.11.2014 HV.13.01.05.14 Wilhelm-Gefeller 42

Wem gehört das Internet?

19.11. 21.11.2014

Altersübergang

23.11. 28.11.2014 HV.12.05.02.14 Wilhelm-Gefeller 37

ABC der Betriebswirtschaftslehre

23.11.

28.11.2014

HV.13.06.03.14 Haltern am See

47

Die Arbeitswelt gestern, heute und morgen

23.11.

28.11.2014

HV.13.13.01.14

56

Arbeitnehmer – moderne Sklaven der Wirtschaft?

23.11. 28.11.2014

HV.40.24.01.14 Kagel-Möllenhorst 125

Klubb 200 (XIII)

28.11.

HV.15.01.04.14

30.11.2014

HV.11.06.01.14

Wilhelm-Gefeller

Haltern am See

Haltern am See

31

79

Die Liga der außergewöhnlichen Politikerinnen und Politiker

28.11. 30.11.2014

HV.40.16.01.14 Kagel-Möllenhorst 119

Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft (B-W-G)

30.11.

12.12.2014

HV.01.01.12.14

Beteiligungsorientierte Interessenarbeit im Betrieb – Mitwirken und mitgestalten

30.11.

05.12.2014

HV.01.02.09.14 Kagel-Möllenhorst

Die Gewerkschaft leben: Politische Beteiligung vor Ort und in der Region

30.11.

05.12.2014

HV.01.03.06.14 Haltern am See

Werkzeuge für Kommunikation und Verhandlungsführung – Modul 3

30.11.

03.12.2014

HV.41.03.01.14 Wilhelm-Gefeller 132

Seminarübersicht

Haltern am See

8 9 10


Dezember 2014 Seminar-Titel

vom bis

Seminar-Nr.

Bildungszentrum Seite Haltern am See

»Gute Arbeit« für die Werkfeuerwehr

03.12.

05.12.2014

HV.51.01.01.14

Schöne, neue Welt!? Neue Medien in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit

162

07.12.

10.12.2014

HV.42.05.01.14 Wilhelm-Gefeller 146

Versichertenältesten-Aufbauseminar – Kranken- und Pflegeversicherung

07.12.

12.12.2014

HV.47.02.02.14 Haltern am See

Arbeitsrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses

14.12.

19.12.2014

HV.13.01.06.14

Haltern am See

42

Das Bundesverfassungsgericht – die letzte Instanz

14.12.

19.12.2014

HV.13.03.01.14

Haltern am See

44

Arbeits- und Gesundheitsschutz für Ausbilderinnen und Ausbilder

14.12.

17.12.2014

HV.46.01.01.14 Wilhelm-Gefeller 154

158

März 2015 Seminar-Titel Psychologie des Auftritts – Modul 4

vom bis 01.03.

04.03.2015

Seminar-Nr.

Bildungszentrum Seite

HV.41.01.01.15

Wilhelm-Gefeller 133

Seminar-Nr.

Bildungszentrum Seite

HV.41.02.01.15

Wilhelm-Gefeller 133

Juni 2015 Seminar-Titel Handlungsfelder gewerkschaftlicher Arbeit – Modul 5

vom bis

12.06.

14.06.2015

Seminarübersicht

187


Kalendarium 2014 Januar 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 188

Februar

Mi Neujahr

Do

Fr

Sa

So

Mo Heilige Drei Könige 2.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

3.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

4.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Kalendarium

5.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28

März

Sa

So

Mo

6.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

7.

Di

Mi

Do

Fr Valentinstag

Sa

So

Mo

8.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

Di

Mi

Do

Fr

9.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

April

Sa

So

Mo

10.

Di

Mi Aschermittwoch

Do

Fr Internationaler Sa Frauentag

So

Mo

11.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

12.

Di

Mi

Do Frühlingsanfang

Fr

Sa

So

Mo

13.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So Beginn der Sommerzeit

Mo

14.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

Mai

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

15.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

16.

Di

Mi

Do

Fr Karfreitag

Sa

So Ostersonntag

Mo Ostermontag

17.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

Di

Mi

18.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Juni

Do Tag der Arbeit

Fr

Sa

So

Mo

19.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So Muttertag

Mo

20.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

21.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

22.

Di

Mi

Do Christi Himmelfahrt

Fr

Sa

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

So

Mo

23.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So Pfingstsonntag

Mo Pfingstmontag

24.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

25.

Di

Mi

Do Fronleichnam

Fr

Sa Sommeranfang

So

Mo

26.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

27.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

D

M

D

F

S

S

M

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M

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F

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S

M

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M

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S

S

M

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M

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S

S

M

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M

D


Juli 23.

tag

ag

24.

25.

m

ang

26.

27.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

August

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

28.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

29.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

30.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

Di

Mi

Do

31.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

September

Fr

Sa

So

Mo

32.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

33.

Di

Mi

Do

Fr Mariä Himmelfahrt

Sa

So

Mo

34.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

35.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

Mo

Oktober 36.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

37.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

38.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

39.

Di Herbstanfang

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

Di

40.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

November

Mi

Do Tag der Fr Deutschen Einheit Sa

So

Mo

41.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

42.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

43.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So Ende der Sommerzeit

Mo

Di

Mi

Do

Fr Reformationstag

44.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

Dezember

Sa Allerheiligen

So

Mo

45.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Mo

46.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So Volkstrauertag

Mo

47.

Di

Mi Buß- und Bettag

Do

Fr

Sa

So Totensonntag

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So 1. Advent

48.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

Mo

49.

Di

Mi

Do

Fr

Sa Nikolaus

So 2. Advent

Mo

50.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So 3. Advent

Mo

51.

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So 4. Advent

Mo Winteranfang

52.

Di

Mi Heiligabend

Do 1. Weihnachtstag

Fr 2. Weihnachtstag

Sa

So

Mo

1.

Di

Mi Silvester

Kalendarium

189


Ferien 2014/2015 Baden-Württemberg

Ostern Pfingsten Sommer Herbst Weihnachten 14/15

14.04.2014 10.06.2014 31.07.2014 27.10.2014 22.12.2014

– – – – –

25.04.2014 21.06.2014 13.09.2014 30.10.2014 05.01.2015

Bayern

Frühjahr Ostern Pfingsten Sommer Herbst Weihnachten 14/15

03.03.2014 14.04.2014 10.06.2014 30.07.2014 27.10.2014 24.12.2014

– – – – – –

07.03.2014 26.04.2014 21.06.2014 15.09.2014 31.10.2014 05.01.2015

Berlin

Winter Ostern Frühjahr Himmelfahrt Sommer Herbst Weihnachten 14/15

03.02.2014 14.04.2014 am 02.05.2014 am 30.05.2014 09./10.07.2014 20.10.2014 22.12.2014

Winter Ostern Frühjahr Himmelfahrt Sommer Herbst Weihnachten 14/15

03.02.2014 16.04.2014 am 02.05.2014 am 30.05.2014 10.07.2014 20.10.2014 22.12.2014

Winter Ostern Pfingsten Sommer Herbst Weihnachten 14/15

30.01.2014 03.04.2014 am 10.06.2014 31.07.2014 27.10.2014 22.12.2014

Winter Frühjahr Maiferien Himmelfahrt Sommer Herbst Weihnachten 14/15

31.01.2014 03.03.2014 28.04.2014 am 30.05.2014 10.07.2014 13.10.2014 22.12.2014

Hessen

Ostern Sommer Herbst Weihnachten 14/15

14.04.2014 28.07.2014 20.10.2014 22.12.2014

– – – –

26.04.2014 05.09.2014 01.11.2014 10.01.2015

Mecklenb.-Vorpomm.

Winter Ostern Pfingsten Sommer Herbst Weihnachten 14/15

03.02.2014 14.04.2014 06.06.2014 14.07.2014 20.10.2014 22.12.2014

– – – – – –

15.02.2014 23.04.2014 10.06.2014 23.08.2014 25.10.2014 02.01.2015

Brandenburg

Bremen

Die beweglichen Ferientage sind nicht berücksichtigt. Stand: April 2012

Hamburg

190

Ferientermine

– 08.02.2014 – 26.04.2014

– 22.08.2014 – 01.11.2014 – 02.01.2015 – 08.02.2014 – 26.04.2014

– 22.08.2014 – 01.11.2014 – 02.01.2015 + 31.01.2014 – 22.04.2014 – 10.09.2014 – 08.11.2014 – 05.01.2015 – 14.03.2014 – 02.05.2014 – 20.08.2014 – 24.10.2014 – 06.01.2015


Niedersachsen

Winter Ostern Frühjahr Himmelfahrt Pfingsten Sommer Herbst Weihnachten 14/15

30.01.2014 03.04.2014 am 02.05.2014 am 30.05.2014 am 10.06.2014 31.07.2014 27.10.2014 22.12.2014

Ostern Pfingsten Sommer Herbst Weihnachten 14/15

14.04.2014 10.06.2014 07.07.2014 06.10.2014 22.12.2014

Ostern Himmelfahrt Fronleichnam Sommer Herbst Weihnachten 14/15

11.04.2014 am 30.05.2014 am 20.06.2014 28.07.2014 20.10.2014 22.12.2014

Saarland

Winter Ostern Sommer Herbst Weihnachten 14/15

03.03.2014 14.04.2014 28.07.2014 20.10.2014 22.12.2014

Sachsen

Winter Ostern Himmelfahrt Sommer Herbst Weihnachten 14/15

17.02.2014 18.04.2014 am 30.05.2014 21.07.2014 20.10.2014 22.12.2014

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Sachsen-Anhalt

Winter Ostern Himmelfahrt/Pfingsten Sommer Herbst Weihnachten 14/15

Schleswig-Holstein

Ostern Himmelfahrt Sommer Herbst Weihnachten 14/15

16.04.2014 am 30.05.2014 14.07.2014 13.10.2014 22.12.2014

Winter Ostern Himmelfahrt Sommer Herbst Weihnachten 14/15

17.02.2014 19.04.2014 am 30.05.2014 21.07.2014 06.10.2014 22.12.2014

Thüringen

01.02.2014 14.04.2014 30.05.2014 21.07.2014 27.10.2014 22.12.2014

+ 31.01.2014 – 22.04.2014

– 10.09.2014 – 08.11.2014 – 05.01.2015 – 26.04.2014 – 19.08.2014 – 18.10.2014 – 06.01.2015 – 25.04.2014

– 05.09.2014 – 31.10.2014 – 07.01.2015 – – – – –

08.03.2014 26.04.2014 06.09.2014 31.10.2014 07.01.2015

– 01.03.2014 – 26.04.2014 – 29.08.2014 – 31.10.2014 – 03.01.2015 – – – – – –

12.02.2014 17.04.2014 07.06.2014 03.09.2014 30.10.2014 05.01.2015

– 02.05.2014 – 23.08.2014 – 25.10.2014 – 06.01.2015 – 22.02.2014 – 02.05.2014 – 29.08.2014 – 18.10.2014 – 03.01.2015

Ferientermine

191


ANMELDUNG KONTAKT INFORMATIONEN

Die Anmeldungen zu den »Zentralen Seminaren – Aktiv in der IG BCE« erfolgen in der Regel über die örtlichen und betrieblichen Gremien an den ­zuständigen Bezirk, der die Anmeldung nach ­Prüfung weiterleitet.

Informationen zu den Bildungsangeboten Anja Machate-Bente Telefon: 0511 7631-153 Fax: 0511 7631-775 E-Mail: anja.machate-bente@igbce.de Bettina Peters Telefon: 0511 7631-152 Fax: 0511 7631-775 E-Mail: bettina.peters@igbce.de

IG BCE, Abt. Bildung/Wissenschaft Königsworther Platz 6, 30167 Hannover Telefon: 0511 7631-142 E-Mail: abt.bildung-wissenschaft@igbce.de

192

Kontakt

ten der Kontaktda den f au ke Bezir n! Folgeseite


Bezirke des LB (100) Nord

(101) Bezirk Alfeld

Kalandstraße 5, 31061 Alfeld Telefon: 05181 8416-0 Telefax: 05181 8416-20 E-Mail: bezirk.alfeld@igbce.de

(106) Bezirk Ibbenbüren

Breite Straße 12, 49477 Ibbenbüren Telefon: 05451 9685-0 Telefax: 05451 9685-20 E-Mail: bezirk.ibbenbueren@igbce.de

(102) Bezirk Wolfenbüttel Nord

Im Kalten Tale 33, 38304 Wolfenbüttel Telefon: 05331 9556-0 Telefax: 05331 9556-19 E-Mail: bezirk.wolfenbuettel@igbce.de

(111) Bezirk Schleswig-Holstein

Rendsburger Straße 4, 24534 Neumünster Telefon: 04321 4041-0 Telefax: 04321 4041-20 E-Mail: bezirk.schleswig-holstein@igbce.de

(103) Bezirk Oldenburg Amalienstraße 14, 26135 Oldenburg Telefon: 0441 408891-0 Telefax: 0441 40889117 E-Mail: bezirk.oldenburg@igbce.de

(112) Bezirk Hamburg/Harburg

Besenbinderhof 60, Ebene 3, 20097 Hamburg Telefon: 040 280096-0 Telefax: 040 280096-20 E-Mail: bezirk.hamburg@igbce.de

(104) Bezirk Hannover

Königsworther Platz 6, 30167 Hannover Telefon: 0511 7631-550 Telefax: 0511 7631-570 E-Mail: bezirk.hannover@igbce.de

Bezirke

193


Bezirke des LB (200) Nordost

(201) Bezirk Berlin-Mark Brandenburg

Inselstraße 6, 10179 Berlin Telefon: 030 308680-0 Telefax: 030 308680-17 E-Mail: bezirk.berlin@igbce.de

(202) Bezirk Cottbus

Straße der Jugend 13, 03046 Cottbus Telefon: 0355 38046-0 Telefax: 0355 38046-21 E-Mail: bezirk.cottbus@igbce.de

(205) Bezirk Leipzig

Karl-Liebknecht-Straße 30/32, 04107 Leipzig Telefon: 0341 14077-6 Telefax: 0341 14077-88 E-Mail: bezirk.leipzig@igbce.de

Nordost (209) Bezirk Dresden-Chemnitz

Schützenplatz 14, 01067 Dresden Telefon: 0351 86765-0 Telefax: 0351 86765-30 E-Mail: bezirk.dresden-chemnitz@igbce.de

(210) Bezirk Halle-Magdeburg

Merseburger Straße 46, 06110 Halle Telefon: 0345 29169-0 Telefax: 0345 29169-30 E-Mail: bezirk.halle-magdeburg@igbce.de

194

Bezirke


Bezirke des LB (300) Westfalen

(302) Bezirk Gelsenkirchen

Goldbergstraße 84, 45894 Gelsenkirchen Telefon: 0209 93347-0 Telefax: 0209 93347-28 E-Mail: bezirk.gelsenkirchen@igbce.de

(304) Bezirk Hamm Westfalen

Willy-Brandt-Platz 7, 59065 Hamm Telefon: 02381 92117-0 Telefax: 02381 92117-28 E-Mail: bezirk.hamm@igbce.de

(305) Bezirk Recklinghausen

Herner Straße 18, 45657 Recklinghausen Telefon: 02361 9531-0 Telefax: 02361 9531-31 E-Mail: bezirk.recklinghausen@igbce.de

(306) Bezirk Münster-Bielefeld

Marktallee 56, 48165 Münster Telefon: 02501 2787-0 Telefax: 02501 2787-20 E-Mail: bezirk.muenster@igbce.de

(307) Bezirk Dortmund-Hagen Alte Hattinger Straße 19, 44789 Bochum Telefon: 0234 319-0 Telefax: 0234 319-137 E-Mail: dortmund-hagen@igbce.de

Bezirke

195


Bezirke des LB (400) Nordrhein

(401) Bezirk Alsdorf

Otto-Brenner-Straße, 4, 52477 Alsdorf Telefon: 02404 9097-0 Telefax: 02404 9097-21 E-Mail: bezirk.alsdorf@igbce.de

(403) Bezirk Düsseldorf

(406) Bezirk Moers

Friedrich-Ebert-Straße 34–38 40210 Düsseldorf Telefon: 0211 17216-0 Telefax: 0211 17216-22 E-Mail: bezirk.duesseldorf@igbce.de Philosophenweg 19, 47051 Duisburg Telefon: 0203 28119-0 Telefax: 0203 28119-20 E-Mail: bezirk.duisburg@igbce.de Ostring 2, 47441 Moers Telefon: 02841 9012-0 Telefax: 02841 9012-26 E-Mail: bezirk.moers@igbce.de

(407) Bezirk Leverkusen

Moskauer Straße 4 a, 51373 Leverkusen Telefon: 0214 83046-0 Telefax: 0214 83046-20 E-Mail: bezirk.leverkusen@igbce.de

(408) Bezirk Köln-Bonn

Aachener Straße 340–346, 50933 Köln Telefon: 0221 951478-0 Telefax: 0221 951478-9 E-Mail: bezirk.koeln-bonn@igbce.de

(404) Bezirk Duisburg

Nordrhein

196

Bezirke


Bezirke des LB (500) Hessen/Thüringen

(501) Bezirk Darmstadt

Rheinstraße 50, 64283 Darmstadt Telefon: 06151 36688-0 Telefax: 06151 36688-20 E-Mail: bezirk.darmstadt@igbce.de

(505) Bezirk Kassel

Spohrstraße 6–8, 34117 Kassel Telefon: 0561 72939-0 Telefax: 0561 72939-39 E-Mail: bezirk.kassel@igbce.de

(508) Bezirk Thüringen Dubliner Straße 12, 99091 Erfurt Hessen/Thüringen Telefon: 0361 77758-0 Telefax: 0361 77758-20 E-Mail: bezirk.thüringen@igbce.de

(509) Bezirk Rhein-Main

Gebäude K 256 Rheingaustraße 190–196 65203 Wiesbaden Telefon: 0611 462092-0 Telefax: 0611 462092-29 E-Mail: bezirk.rhein-main@igbce.de

(510) Bezirk Mittelhessen Eichgärtenallee 5, 35394 Gießen Telefon: 0641 93254-0 Telefax: 0641 93254-20 E-Mail: bezirk.mittelhessen@igbce.de

Bezirke

197


Bezirke des LB (700) Baden-Württemberg

(701) Bezirk Freiburg

Zähringer Straße 350, 79108 Freiburg Telefon: 0761 55942-0 Telefax: 0761 55942-99 E-Mail: bezirk.freiburg@igbce.de (702) Bezirk Ulm Weinhof 23, 89073 Ulm Telefon: 0731 96891-0 Telefax: 0731 96891-11 Baden E-Mail: bezirk.ulm@igbce.de Württemberg (703) Bezirk Karlsruhe Ettlinger Straße 3 a, 76137 Karlsruhe Telefon: 0721 93342-0 Telefax: 0721 93342-20 E-Mail: bezirk.karlsruhe@igbce.de (704) Bezirk Mannheim Hans-Böckler-Straße 1, 68161 Mannheim Telefon: 0621 178289-30 Telefax: 0621 178289-40 E-Mail: bezirk.mannheim@igbce.de

(705) Bezirk Stuttgart

198

Bezirke

Poststraße 8, 70806 Kornwestheim Telefon: 07154 8312-0 Telefax: 07154 8312-90 E-Mail: bezirk.stuttgart@igbce.de


Bezirke des LB (800) Rheinland-Pfalz/Saarland

(801) Bezirk Mittelrhein

Andernacher Straße 70, 56564 Neuwied Telefon: 02631 9073-0 Telefax: 02631 21184 E-Mail: bezirk.mittelrhein@igbce.de

Rheinland(802) Bezirk Ludwigshafen Pfalz/Saarland

Rathausplatz 10 + 12, Rheincenter 67059 Ludwigshafen Telefon: 0621 52047-0 Telefax: 0621 517998 E-Mail: bezirk.ludwigshafen@igbce.de

(803) Bezirk Mainz

Kaiserstraße 26–30, 4. Etage rechts 55116 Mainz Telefon: 06131 28633-0 Telefax: 06131 28633-25 E-Mail: bezirk.mainz@igbce.de

(805) Bezirk Saarbrücken

Fritz-Dobisch-Straße 5, 66111 Saarbrücken Telefon: 0681 94802-0 Telefax: 0681 94802-28 E-Mail: bezirk.saarbruecken@igbce.de

Bezirke

199


Bezirke des LB (900) Bayern

(901) Bezirk Altötting

Robert-Koch-Straße 9, 84489 Burghausen Telefon: 08677 91626-0 Telefax: 08677 91626-20 E-Mail: bezirk.altoetting@igbce.de

(903) Bezirk Augsburg

Karlstraße 12, 86150 Augsburg Telefon: 0821 34679-0 Telefax: 0821 34679-20 E-Mail: bezirk.augsburg@igbce.de

(904) Bezirk Kelheim-Zwiesel Bayern

Emil-Ott-Straße 22, 93309 Kelheim Telefon: 09441 7063-0 Telefax: 09441 7063-20 E-Mail: bezirk.kelheim@igbce.de

(907) Bezirk München

Schwanthalerstraße 64, 80336 München Telefon: 089 1202140-0 Telefax: 089 1202140-10 E-Mail: bezirk.muenchen@igbce.de

(908) Bezirk Nürnberg

Kornmarkt 5–7, 2. Stock, 90402 Nürnberg Telefon: 0911 20105-30 Telefax: 0911 20105-59 E-Mail: bezirk.nuernberg@igbce.de Naabstraße 6, 92637 Weiden Telefon: 0961 48142-0 Telefax: 0961 48142-20 E-Mail: bezirk.nordostbayern@igbce.de Goethestraße 1, 97072 Würzburg Telefon: 0931 329345-0 Telefax: 0931 329345-20 E-Mail: bezirk.mainfranken@igbce.de

(910) Bezirk Nordostbayern

(911) Bezirk Mainfranken

200

Bezirke


IG BCE-Landesbezirke

Landesbezirke

Landesbezirk (100) Nord

Königsworther Platz 6, 30167 Hannover Telefon: 0511 7631-500 Telefax: 0511 7631-520 E-Mail: lb.nord@igbce.de

Landesbezirk (200) Nordost Nord

Inselstraße 6, 10179 Berlin Telefon: 030 278713-3 Telefax: 030 278713-44 E-Mail: lb.nordost@igbce.de

Landesbezirk (300) Westfalen

Alte Hattinger Straße 19, 44789 Bochum Telefon: 0234 319-0 Nordost Telefax: 0234 319-325 E-Mail: lb.westfalen@igbce.de

Landesbezirk (400) Nordrhein Westfalen

Hans-Böckler-Straße 39, 40476 Düsseldorf Telefon: 0211 179376-0 Telefax: 0211 179376-620 E-Mail: lb.nordrhein@igbce.de

Landesbezirk (500) Hessen/Thüringen Wilhelm-Leuschner-Straße 69–77 Nordrhein 60329 Frankfurt/Main Hessen/Thüringen Telefon: 069 238566-0 Telefax: 069 238566-29 E-Mail: lb.hessen@igbce.de

Landesbezirk (700) Baden-Württemberg Rheinland Pfalz/Saarland

Willi-Bleicher-Straße 20, 70174 Stuttgart Telefon: 0711 22916-0 Telefax: 0711 22916-99 E-Mail: lb.bawue@igbce.de

Landesbezirk (800) Rheinland-Pfalz/Saarland BadenLandesbezirk (900) Bayern Württemberg

Kaiserstraße 26–30, 55116 Mainz Telefon: 06131 28728-0 Telefax: Bayern06131 28728-25 E-Mail: lb.rps@igbce.de Schwanthalerstraße 64, 80336 München Telefon: 089 51404-100 Telefax: 089 51404-120 E-Mail: lb.bayern@igbce.de

Landesbezirke

201


Stichwortverzeichnis A Abmahnungen.......................................................... 43 Alterssicherung............................................ 33, 36–37 Altersvorsorge............................................ 36–37, 158 Arbeiterbewegung....................................... 5, 15, 125 Arbeiterfotografie.................................................... 74 Arbeitsbedingungen.................. 14, 62, 102, 115, 162 Arbeitsgericht................................................... 42, 153 Arbeitskultur....................................................... 76–78 Arbeitsrecht.............................. 8, 11, 42–45, 153, 164 Arbeits- und Gesundheitsschutz.............. 14, 41, 62, .................................................................. 154, 159, 162 Arbeitsverhältnis............. 11, 42, 44–45, 57, 163–164 Arbeitsvertrag.......................................................... 11 Arbeitswelt................ 9, 13–14, 34–35, 46, 49–50, 56, ..................................................... 58, 102, 114, 125,150 Argumentation.......................................................... 20 AT-Beschäftigte........................................ 45, 163–164 Auftreten............................................. 21, 24, 133, 143 Ausbilder(innen)............................................. 154–155 Ausbildung................................ 12, 114, 126, 154–155 Ausbildungsbeauftragte....................................... 155 Aus der Reihe........................................................... 72 Außendienst..................................................... 83, 165

B Beschäftigung...................... 9, 56–57, 64, 66, 78, 114 Beteiligung.................... 10, 41, 55, 60, 62, 91, 96, 120 Betriebsklima............................................................ 25 Betriebsvereinbarung............................................. 11 Betriebsverfassungsrecht.................... 8, 15, 70, 153 Betrieb-Wirtschaft-Gesellschaft............................. 8 Bildung/Bildungsarbeit........... 10, 22–24, 79, 82–83, ................................. 126–129, 141–148, 150–151, 156 Bildungsobleute............................................. 8, 41–48 Bundestagswahl........................................ 51, 98, 110

C Christliche Gesellschaftslehre.............................. 52 CSR............................................................................. 95

D Datenschutz........................................................ 27, 32 Demografie....................................... 57, 101–102, 111 Demokratie............... 15, 44, 48, 51, 67, 89, 93, 96–99, .......................................................... 117–118, 120, 124 Diskutieren................................................................ 20

E EDV............................................................................. 32 Ehrenamt............................................................. 82, 96 Ehrenamtliche Arbeitsrichter(innen).................. 153 Energie/Energiepolitik......... 72, 90–91, 113, 160, 169 Europa......... 65–66, 86–89, 91, 96, 106–107, 111, 120

202

Stichwortverzeichnis

F

Familienpolitik........................................................... 60 Finanzmärkte........................................ 50, 89, 92, 109 Fotografie.................................................................. 74 Frauen........................................................ 60, 130–140 Freizügigkeit........................................................ 65–66 Fremdenfeindlichkeit......................................... 67–68 Führungsaufgaben................................................... 79

G

Gefährdungsbeurteilung................................... 41, 62 Geld.............................................................. 49, 94, 125 Generationenvertrag............................................. 101 Gerechtigkeit.................................... 48, 52, 54–55, 93 Geschichte................... 15, 65, 70–71, 73, 76–78, 101 Gesellschaft.............. 8, 48–52, 54–57, 60, 63–69, 72, .... 92–102,108, 111–112, 117–118, 122, 124, 131, 136 Gesprächsführung......................... 18–19, 21, 24, 132 Gesundheit................................ 14, 40–41, 59, 62, 102 Gesundheitspolitik............................................. 38–40 Gesundheitsschutz...................... 14, 41, 62, 154, 162 Gewerkschaften. 8, 13, 51–52, 55, 57, 70, 79–83, 86, ....... 90, 98, 100, 106, 111, 113–114, 120–121, 125, 151 Globalisierung.......... 50, 52, 57, 70, 92, 102, 120, 151 Großorganisationen................................................ 82 Großprojekte............................................... 91, 99, 118 Grubenkontrolleure............................................... 159 Grundgesetz.......................................... 44, 51, 98, 124 Gute Arbeit.................... 9–10, 14, 41, 62, 81, 102, 133

H

Handlungskompetenz.............................................. 15 Humanisierung der Arbeit...................................... 46

I

IG BCE.... 14–15, 40–41, 60, 62, 73, 79–80, 86, 90, 95, ... 113, 121, 123, 131–132, 141, 151, 162–163, 165–166 Industriegesellschaft........................................ 13, 56 Industriepolitik.......................................................... 91 Innovation......................................................... 53, 102 Integration........................................................... 63–66 Interessenvertretung.... 8–11, 18–19, 21, 24, 46, 56, ..................................................... 79–83, 131, 162–163 Internet.................................................. 22, 26–32, 147

J

Jahresabschluss...................................................... 47

K

Kampagnen................................................... 10, 26–30 Kauffrauen...................................................... 138–139 Klubb 200............................................................. 79–80 Kommunalpolitik..................................................... 100 Kommunikation.... 18–31, 132, 135, 138–139, 143–145 Konfliktbearbeitung................................................. 25 Krankenversicherung................ 38, 40, 152, 157–158 Krisen........................... 48, 50, 89, 92–93, 97, 109, 117 Kultur/Kulturarbeit............................................. 71–78 Kunst...................................................... 21, 72–78, 113


L Leiharbeit.............................................. 46, 57, 83, 114 Lobbyismus......................................... 51, 98, 106, 124

M Marktwirtschaft....................... 13, 50, 52, 86, 92, 125 Medien.................... 20, 22, 24, 26–32, 51, 75, 82, 119, .................................................................. 124, 143, 146 Menschenrechte....................................... 51, 98, 116 Methoden................... 22–24, 126–129, 141–147, 150 Migration............................................................. 63–66 Minijobs..................................................................... 57 Mitarbeitergespräche............................................. 43 Mitbestimmung.................................... 15, 55, 70, 151 Modell Deutschland.................................... 48, 86, 93 Moderation............................................... 24, 143, 145 Multimedia............................................. 26–27, 29–30

N Nachhaltigkeit................................ 48, 90, 93, 95, 111 Netzwerke.................... 29–30, 61, 132, 138–139, 140 Neuorientierung............................................... 33, 165

O Öffentlichkeitsarbeit.................................. 26–32, 123 Ökonomie....... 13, 45, 47–48, 50, 53, 92–93, 109, 164 Ortsgruppen/-arbeit..................................... 10, 27–28

P Parteien....................... 51, 63, 67, 82, 96–98, 100, 117 Partizipation.............................................................. 30 Personalplanung................................................ 35, 46 Pflege........................................................... 39, 60, 157 Pflegeversicherung.............. 33–34, 38–40, 157–158 Pharma.................................................................... 165 Politik...... 8–10, 48, 54, 60, 81, 86–102, 106, 119–120 Politikgestaltung................................ 10, 97, 100, 117 Präsentation.................................... 26–27, 29–30, 79 Pressearbeit............................................................. 26 Produktionsfaktoren................................................ 47 Projektarbeit........................................................... 133

R Rassismus..................................... 64, 68–69, 108, 122 Rechtsextremismus................................... 67–68, 122 Reden halten....................................................... 20–21 Regionalforen..................................................... 10, 81 Rehabilitation...................................... 33, 35, 157–158 Religion.............................................................. 69, 108 Rente............................. 33, 35–37, 111, 157–158, 162 Rentenalter....................................................... 14, 102 Rentenversicherung........... 33, 35–37, 152, 157–158 Ruhrfestspiele.......................................................... 73

S Schreibworkshop..................................................... 71 Selbstverwaltung............................... 33–40, 100, 157 Social Media........................................... 26, 29–30, 32 Solidarität.................................... 10, 59, 111, 120, 141 Soziale Marktwirtschaft................................... 50, 92 Soziale Sicherung.............................................. 33–40 Sozialgerichtsbarkeit............................................ 152 Sozialpolitik................................................. 48, 93, 101 Sozialpolitische Beiräte........................................ 159 Sozialstaat............................. 44, 51, 54–55, 57, 86, 98 Sozialsysteme/Sozialversicherung................ 33–40, .................................................................. 101, 157–158 Staat....................... 31, 48, 54–56, 88, 93, 97, 117, 124 Staatsverschuldung.......................................... 49, 94 Standortwahl............................................................ 47 Steuerpolitik.............................................................. 54 Stimme............................................. 121, 124, 133, 135 Studierende............................................ 163, 166–167

T Tarif/Tarifarbeit...................... 11–12, 15, 46, 160–161 Tarifpolitik.................................... 12, 37, 121, 160–161 Teilzeitarbeit.............................................................. 57 Toleranz............................................... 68–69, 108, 113

U Umwelt..................................................................... 129

V Verbände............................................................. 67, 82 Verhandlungen................................................. 21, 132 Versammlungen................................... 20, 29, 79, 166 Versichertenälteste....................................... 157–158 Vertrauensleute................ 8–9, 11–12, 32, 46, 67–70, ............................................................. 81–83, 160–161 Video.................................................................. 22, 147 Visualisieren..................................................... 24, 143

W Währungen......................................................... 49, 94 Webseiten..................................................... 26, 28–30 Werkfeuerwehren.................................................. 162 Werte................................................................. 52, 131 Wirtschaft......... 8, 13, 47–51, 53, 56–57, 89–95, 109, ............................................................112–113, 115, 125 Wissensgesellschaft............................................... 56 Work-Life-Balance................................................ 138

Z Zeugnisse.................................................................. 43 Zielgruppen............ 5, 26, 30, 104–150, 152–168, 172 Zielgruppenarbeit.............................................. 21, 83 Zuwanderung......................................................... 111 Stichwortverzeichnis

203


Zentraler Seminarplan 2014

1

und

2

Tar Par

bsräti Zentraler Seminarplan 2014 für Betrie

nnen und Betriebsräte

3

204

de

4

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5

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6

Deinem Ziel ein Stück näher: Seminare für Betriebsrätinnen und Betriebsräte

BILDUNGSOFFENSIVE SÜD Aufgrund der großen Nachfrage: Auch im Süden Deutschlands wieder Seminare!


Unser Leitbild

Jahresübersicht 2014 Kalender

Januar

Hause. Die BWS GmbH ist Bei uns ist Betriebsratsbildung zu für die Betriebsrätinnen die erste Wahl für Bildungsangebote d Betriebsräte in der IG BCE.

1

Mo Di Mi 1 6 7 8 13 14 15 20 21 22 27 28 29

Fr 3 10 17 24 31

Do 2 9 16 23 30

So 5 12 19 26

Sa 4 11 18 25

Februa Sa 1 4 5 6 7 8 11 12 13 14 15 18 19 20 21 22 25 26 27 28

Mo Di Mi Do Fr 3 10 17 24

Ob Arbeitsrecht, Ökonomie oder Sprachen, ob Arbeits- und Gesund2 heitsschutz, Rhetorik oder Öffentlichkeitsarbeit, ob Datenschutz, Mai EDV, soziale Kompetenzen oder Wissenswertes für besondere Manmit euch. Solidarisch über euch, sondern und Wir reden nicht datsträger Mandatsträgerinnen: ente für die Kompetenzentwicklung

Durch unsere Organisation Wir fühlen uns als Teil der IG BCE. Persönlichkeiten, die haben wir Zugang zu Experten und Gemeinsam sind wir starke rif- und Betriebspolitik gestalten. rtner.

3

errichten wir die Fundam darauf auf. er Interessenvertretungen und bauen

So 4 11 18 25

Sa 3 10 17 24 31

Ju

Mo Di Mi Do Fr 2 9 16 23 30

September

Betriebsräte ist für uns Bildung für Betriebsrätinnen und und Organisation mehr als die Vermittlung von Wissen „Bildungsraum BWS“ und von Seminaren. Wir entwickeln den klung unserer Betriebsbegleiten die Persönlichkeitsentwic

5

Land BadenWürttemberg

uns gegenseitig. Der Bei unserer Arbeit unterstützen wir fördert eine kundenrespektvolle Umgang untereinander in unserem Team. dienstleistungsorientierte Kultur

Bayern

Anmeldung und Information:

die kontinuierliche Unsere Referent(inn)en garantieren methodisch und Weiterbildung und sorgen so für eine ensvolle Bildungsarbeit. inhaltlich anspruchsvolle und vertrau weiter und sorgen für Sie entwickeln ihre Kompetenzen Vernetzung untereinander.

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Telefon: Fax: E-Mail: Internet:

Sa 6 13 20 27

Okto Do 2 9 16 23 30

Mo Di Mi 1 6 7 8 13 14 15 20 21 22 27 28 29

So 7 14 21 28

Fr 3 10 17 24 31

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Frühjahr/ Ostern

Himmelfahrt/ Pfingsten

Sommer

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- 13.09. 27.10. 14.04. - 25.04. 10.06. - 21.06. 31.07.

03.03. - 07.03. / 10.06. - 21.06. 30.07. - 15.09. 27.10. 14.04. - 26.04.

Brandenburg

/ 30.05. 10.07. - 22.08. 20.10 03.02. -08.02. 16.04. -26.04. 02.05.

Bremen

30.01. +31.01. 03.04. -22.04.

MecklenburgVorpommern Niedersachsen

0511 7631-336 0511 7631-775 bws@igbce.de www.igbce-bws.de

Winter

/ 30.05. 09./10.07. - 22.08. 20.10 03.02. -08.02. 14.04. -26.04. 02.05.

Hessen

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ngskompetenz und Reflexi Referent(inn)en vermitteln Handlu im Betrieb. fähigkeit für die komplexen Themen

Fr 5 12 19 26

Do 4 11 18 25

Berlin

Hamburg

IG BCE BWS GmbH ntierung tragen unsere Durch konsequente Teilnehmerorie ig Königsworther Platz 6 rung, Umsetzungsfäh rientie Praxiso zur n t(inn)e Referen re bei. Die ltigen Wirksamkeit unserer Semina 30167 Hannover keit und nachha ons

Mi 3 10 17 24

Schulferien

rätinnen und Betriebsräte.

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BWS – für Betriebsräte und Betriebsrätinnen die richtige Wahl!

unserer Zeit, indem Wir begegnen den Herausforderungen wir sicher durch wir immer besser werden. Das stellen durch unser umfangreiches nsere kompetente Gewerkschaft und g, Universitäten, SozialNetzwerk (z. B. Hans-Böckler-Stiftun ersicherungsträger, IHK, ...).

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und

Fr 2 9 16 23 30

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03.03. -14.03.

14.04. - 26.04.

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28.04. -02.05. / 10.07. - 20.08. 13.10 30.05. –

28.07. - 05.09. 20.10

- 10.06. 14.07. - 23.08. 20.1 03.02. -15.02. 14.04. - 23.04. 06.06. 30.01. +31.01. 03.04. -22.04.

02.05. / 30.05. / 31.07. - 10.09. 27.1 10.06. 10.06.

07.07. - 19.08. 06.1

NordrheinWestfalen

14.04. - 26.04.

RheinlandPfalz

- 05.09. 20.1 11.04. - 25.04. 30.05. / 20.06. 28.07.

Saarland

03.03. - 08.03. 14.04. - 26.04.

28.07. - 06.09. 20.1

Sachsen

17.02. - 01.03. 18.04. - 26.04.

30.05.

21.07.- 29.08. 20.

SachsenAnhalt SchleswigHolstein* Thüringen

- 07.06. 21.07.- 03.09. 27. 01.02. - 12.02. 14.04. - 17.04. 30.05. 16.04. - 02.05.

30.05.

14.07.- 23.08. 13.

17.02. - 22.02. 19.04. - 02.05.

30.05.

21.07.- 29.08. 06

und Helgoland sowie auf den Halligen * Auf den Inseln Sylt, Föhr, Amrum Sonderregelungen. gelten für die Sommer- und Herbstferien

Die IG BCE BWS GmbH bietet Betriebsrätinnen und Betriebsräten ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Seminarangebot.

205


Zehn Gründe für Seminare bei der IG BCE Ein guter Grund für eine Mitgliedschaft bei uns 1. Wir sind die Profis Interessenvertretung ist unsere Aufgabe! Wir kennen uns auch bei schwierigen Fragen aus, verhandeln Tarifverträge, entwickeln und begleiten Betriebsvereinbarungen und streiten zusammen mit den Beschäftigten vor Arbeitsgerichten um die Durchsetzung ihrer Rechte.

2. Die IG BCE im Betrieb Interessenvertretung nach dem Betriebsverfassungsgesetz hat Grenzen. Wir informieren über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der IG BCE und haben überall kompetente Ansprechpartner vor Ort. Als drittgrößte Gewerkschaft ist die IG BCE eine starke Gemeinschaft, die die Arbeit der Interessenvertretung im Betrieb unterstützt und schützt.

3. Die Praxis steht im Mittelpunkt Theoretisches Wissen ist unverzichtbar. Aber nur in Verbindung mit der Praxis kann sich dieses Wissen zu Können und Handeln entfalten. Die ­ Erfahrungen und Erwartungen der Seminarteil­ nehmer(innen) sind die Grundlage unserer Bildungsarbeit. Patentlösungen liefern wir nicht, sondern wir unterstützen bei der Entwicklung von Initiativen und Strategien für die jeweilige Situation.

4. Betriebliche Praxis im gesellschaftlichen Kontext Allgemeine ökonomische Entwicklungen, politische Vorgaben und Initiativen haben Einfluss auf die Arbeit im Betrieb. Probleme der Arbeitsgestaltung sind nicht allein durch betriebliche Maßnahmen zu lösen. Wir diskutieren in Zusammenhängen und beleuchten Einzelphänomene in ihrem gesamtgesellschaftlichen Kontext.

5. Wir nehmen uns Zeit Gesetze und Verträge sind Werkzeuge für Betriebsräte. Wir vermitteln Hintergründe, Zusammenhänge und Anwendungsgebiete dieser Werk­­ zeuge und wir nehmen uns Zeit, den ­Umgang damit zu üben. Verstehen macht Spaß und gibt Sicherheit für die betriebliche Praxis.

6. Wir bieten Raum für persönliche Entwicklung 206

Fachwissen allein reicht nicht aus. Im Team arbei­ten, präsentieren, argumentieren und ver­

han­deln – all das gehört zur Praxis engagierter Kolleginnen und Kollegen. In einer kollegialen Atmosphäre vermitteln wir in unseren Semi­ naren diese Kompetenzen.

7. Wir entwickeln Bildungswege Wir verbinden Grundlagenwissen mit indi­ viduel­ len Bildungswünschen. Unser Konzept besteht aus regionalen Einführungsseminaren, die ergänzt werden durch zentrale Aufbau- und Ergänzungsseminare zu speziellen Themen oder für bestimmte Zielgruppen. Unsere Bildungsobleute, die Kolleginnen und Kollegen in den Bezirken, der IG BCE BWS GmbH oder der Abteilung Bildung/Wissenschaft beraten bei der Gestaltung individueller Bildungswege.

8. Erstklassige Seminare mit qualifizierten R ­ eferentinnen und Referenten Wir überprüfen unser Seminarangebot regelmäßig auf Aktualität und entwickeln die Seminarkonzepte ständig weiter. Die meist ehrenamtlich tätigen Referenten und Referentinnen ver­ einen umfassendes Fachwissen zur gesetzlichen und gewerkschaftlichen Interessen­vertre­tung mit methodischen Kompetenzen. So sichern wir eine gleichbleibend gute Qualität unserer Seminare.

9. Lernen in freundlicher Atmosphäre Unsere drei Bildungszentren bieten optimale Bedingungen für das Lernen und die Gestaltung der seminarfreien Zeit. Hier bündeln sich­ Wissen und Erfahrung der Mitarbeiterinnen und Mit­ arbeiter mit moderner Ausstattung und Semi­ ­ nartechnik. Dazu gehören aber auch moder­ ­ ne Zimmer, gutes Essen, Sportangebote und Entspannung in der Natur, Kulturevents und geselliges Beisammensein.

10. Die IG BCE unterstützt vor und nach dem ­Seminar Lernen endet nicht mit dem letzten Seminartag. Entscheidend für den Erfolg ist der Transfer in den betrieblichen Alltag. Mit 44 Bezirken und verschiedenen regionalen Büros sind wir bundesweit erreichbar. Wir stehen mit Bildung und Beratung aus einer Hand zur Verfügung.


Ein großes Netzwerk von Gleichgesinnten Eine Mitgliedschaft in der IG BCE zahlt sich aus: Schließlich sind es Gewerkschaften wie die IG BCE, die den Arbeitgebern Tarif­ erhöhungen abringen – oder dafür gesorgt haben, dass es spürbar mehr Urlaubstage gibt als gesetzlich vorgeschrieben. Doch nicht nur das sind Gründe für die Mitgliedschaft. Der größte Vorteil bleibt oft ungenannt: Wer sich engagiert, trifft automatisch auf ein großes Netzwerk von Gleichgesinnten.

Mitglied werden ist ganz einfach:

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vege - Fotolia.com

www.mitgliedwerden.igbce.de


NOTIZEN



Zentrale seminare 2014