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Mitmachen. Gemeinsam handeln.

Vertrauensleute-Konferenz Workshop-Programm 15. bis 17. November 2012, Willingen


6 Workshops, 500 Vertrauensleute – eine Gelegenheit Gemeinsam unsere Arbeit verbessern

Auf unserer Vertrauensleute-Konferenz in Willingen haben wir eine einmalige Gelegenheit: Drei Tage können wir analysieren, diskutieren, profitieren – in unseren Workshops zu Themen rund um die Vertrauensleutearbeit. Hier wollen wir uns informieren, qualifizieren und uns austauschen. Wir wollen die Betriebspolitik verbessern, ehrenamtlich Aktive stärken und Aktive beteiligen. Denn unsere Arbeit ist wichtig – im Betrieb, in der Gesellschaft. In der IG Metall. Vertrauensleute im Betrieb Besonders im Fokus steht die Betriebspolitik. Denn in den Betrieben leisten wir als Vertrauensleute der IG Metall tagtäglich die Basisarbeit für eine starke Gewerkschaft. Aber nur als gesamte IG Metall sind wir erfolgreich.


Vertrauensleute in der Gesellschaft Aktuell stehen wir als IG Metall vor neuen Herausforderungen, besonders in den Betrieben – denn Leiharbeit und Werkverträge sind weiter auf dem Vormarsch. Dagegen setzt die IG Metall den neuen und erweiterten Betriebsbegriff – entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Auch diesen wollen wir in Workshops besprechen.

Auf den nächsten Seiten stellen wir euch kurz alle Workshops vor, mit Referenten und einer kurzen Beschreibung. Damit ihr wisst, was euch erwartet – und damit ihr euch schon mal den für euch interessantesten Workshop aussuchen könnt. Entscheiden und anmelden könnt ihr euch dann vor Ort in Willingen. Mitmachen. Gemeinsam handeln.

Vertrauensleute in der IG Metall Neue Einblicke in die genannten Themenfelder bieten die Bildungsangebote der IG Metall – auch zur Verbesserung und Stärkung unserer Arbeit als Vertrauensleute. In den Workshops wollen wir also diese Querschnittsfunktion der Bildungsarbeit immer mitdenken. Denn auch nach Willingen werden wir die Vertrauensleute-Arbeit weiter entwickeln. Für eine starke IG Metall.


Workshop 1

Sichtbar, hörbar und deutlich werden Öffentlichkeitsarbeit im Betrieb

ReferentInnen Heike Neumeister, Dirk Erb (IG Metall Vorstand) Michael Rasch (Praxis für Öffentlichkeit)

Moderation Joern Kladen (IG Metall)


Vom schwarzen Brett bis zur Bodenzeitung vor dem Tor – und von Würfeln vor der Betriebsversammlung bis zum einfachen Plakat: Vertrauensleute bedienen sich ganz unterschiedlicher Werkzeuge für ihre Öffentlichkeitsarbeit. In diesem Forum werden wir Möglichkeiten der betriebsinternen Kommunikation diskutieren – und die sehr reichhaltigen Erfahrungen der IG Metall aus Betrieben, Verwaltungsstellen und Bezirken austauschen.

Leitfragen guter Öffentlichkeitsarbeit · Welche Ziele kann Öffentlichkeitsarbeit im Betrieb verfolgen? · Was zeichnet unterschiedliche Zielgruppen innerhalb eines Betriebes aus? · Welche Medien bieten welchen Nutzen – und welche Risiken? · Welche Besonderheiten müssen wir bei OnlineMedien beachten? Für jede und jeden Bei allen Werkzeugen achten wir darauf, dass sie für jede Vertrauensfrau und jeden Vertrauensmann umsetzbar bleiben – nicht nur in Großbetrieben, sondern auch in mittelständischen und kleinen Betrieben.


Workshop 2

Wir – die IG Metall im Betrieb Unterstützung der VL-Arbeit durch die IG Metall

Referent Christian Kühbauch (IG Metall Vorstand)

Moderation Sepp Hofstetter, Birgit Schröder (Bildungszentrum Sprockhövel)


In diesem Workshop durchleuchten wir die Unterstützungsangebote der IG Metall für die Vertrauensleute in den Betrieben. Insbesondere wollen wir uns anschauen, welche Angebote die Verwaltungsstellen machen: Was fehlt? Was muss ausgebaut werden? Und was verstehen wir unter guter Verwaltungsstellenarbeit? Neue Möglichkeiten Das Projekt 2009 hat eine Umverteilung unserer Ressourcen von oben nach unten gestartet. Was konnte dieser Prozess bisher vor Ort in den Betrieben bewirken? Wie können wir diese neuen Ressourcen nutzen, um neue Kolleginnen und Kollegen für die IG Metall zu gewinnen?

Neue Mitglieder Wir wollen deutlich machen, welche neuen Spielräume vor Ort die Umverteilung geschaffen hat: Mit welchen Methoden kann die IG Metall neue Zielgruppen erschließen? Welche Rolle haben dabei die Verwaltungsstellen und die Ehrenamtlichen? Praxisbeispiele erklären erfolgreiche Projekte in den Verwaltungsstellen – wo ehrenamtliche Arbeit gestärkt und mehr Beteiligung realisiert werden konnte.


Workshop 3

Projekte zu guter und strukturierter Jugend-Vertrauensleutearbeit Thema Junge Generation

Referent Martin Vahlefeld (IG Metall Vorstand)

Moderation N.N.


Die demografische Entwicklung findet auch in der IG Metall statt: Bei der BR-Wahl 2014 werden 50 Prozent unserer betrieblichen Funktionäre den Betrieb verlassen – mit ihnen wird jahrelang erworbenes Wissen wegbrechen. Das zwingt uns zum Handeln. In diesem Workshop wollen wir unser Vorgehen diskutieren, unsere Aktiven- und FunktionärsStrukturen zu verjüngen. Themen-Schwerpunkte: ·M  itgliederstruktur verjüngen · F unktionärsstruktur verjüngen · J ugendvertrauenskörper ausbauen · J ugendthemen unterstützen

Gemeinsam für die Zukunft Die Jugendarbeit im Betrieb und das Thema Junge Generation ist kein Thema für die Jugend allein – doch was heißt das für betriebliches Handeln? Praxisbeispiele zeigen, wie das Miteinander von Jung und Alt im Betrieb ideal funktioniert – zum Beispiel wie der Übergang vom Jugend- in den Erwachsenenbereich erfolgreich gestaltet wird.


Workshop 4

Angestellte ansprechen und f端r die IG Metall gewinnen Zielgruppenarbeit im Betrieb

Referentinnen Diana Kiesecker, Vanessa Barth (IG Metall Vorstand)

Moderation Maik Neumann (HiB Braunschweig)


In den Branchen der IG Metall arbeiten immer mehr Angestellte – IT-Fachleute, Ingenieure und kaufmännische Angestellte. Wenn wir weiter (mitglieder-)stark bleiben wollen, müssen wir mehr von ihnen für die IG Metall gewinnen. Wirkungsvolle Ansprache Für die Ansprache von Angestellten hat sich eine einfache Taktik als nachhaltig herausgestellt: Wir sprechen Studierende an. Im Betrieb – und auch direkt an den Hochschulen. In diesem Jahr 2012 machen Angestellte und Studierende schon fast ein Viertel der Neuaufnahmen der IG Metall aus.

Erfolgreiche Beispiele Im Workshop wollen wir uns über erfolgreiche Angestelltenarbeit austauschen – von aktuellen Angeboten über Ansprache-Konzepte bis zu gelungenen Beispielen in Praxisberichten.


Workshop 5

Die VL-Arbeit hört nicht am Werktor auf Organisation der VL-Arbeit im Betrieb und über den Betrieb hinaus

ReferentInnen Verena zu Dohna-Jaeger, Holger Timmer (IG Metall Vorstand)

Moderation Gabi Reineke (Bildungsstätte Bad Orb)


Leiharbeit, Werkverträge, Outsourcing – diese Entwicklungen stellen uns vor neue Herausforderungen. Eins ist klar: Wir werden uns nicht in Stamm- und Randbelegschaften spalten lassen. Aber wie können Vertrauensleute hier aktiv werden? Wie gelingt es, Menschen auf Dauer für gewerkschaftliches Engagement zu motivieren? Veränderte Anforderungen Auf diese fundamentalen Fragen wollen wir in diesem Workshop Antworten finden – um gute und einheitliche Arbeitsbedingungen durchzusetzen und Mitbestimmungsrechte zu erweitern. Und möglichst bald den Geltungsbereich unserer Tarifverträge zu vergrößern.

Schwerpunkt-Themen: · Die betriebliche Praxis der VL-Arbeit · Fremdfirmeneinsatz – insbesondere durch Werkverträge · Ansprache von Beschäftigten in atypischen Arbeitsverhältnissen · Der erweiterte Betriebsbegriff · Unterstützung beim Aufbau von Interessenvertretungs-Strukturen im direkten Umfeld


Workshop 6

Ein Betrieb – eine Belegschaft Antirassismus, Antidiskriminierung und Respekt

ReferentInnen Hueseyin Aydin, Petra Wlecklik, Ulrike Obermayr (IG Metall Vorstand)

Moderation Petra Wolfram (Bildungszentrum SprockhĂśvel)


Der Alltag im Betrieb zwingt viele Menschen zu unsozialem Verhalten: Der Wettbewerbs- und Konkurrenzwahn drängt die Schwächeren an den Rand – manche gehen ganz unter. Angst, Ignoranz und Hass grenzen Ausländer aus, führen zu Frauenfeindlichkeit, diskriminieren Homosexuelle usw. Auch Dummheit ist eine Quelle dieser Fehlentwicklungen. Vertrauensleute sind Vorbilder In unserem Workshop entwickeln wir Vorbilder – für ein Zusammenleben in einer friedlichen und solidarischen Welt. Denn der Mensch ist zuerst ein soziales Wesen. Dafür ist es grundlegende Voraussetzung, den anderen zu respektieren – und uns in ihn hinein versetzen zu können. Dies ist ein Kern der Vertrauensleute-Arbeit.

Gegen den Trend Diese grundlegenden Fähigkeiten wollen wir anhand aktueller Themen verbessern: bei Leiharbeit und Werkverträgen oder der Ungleichbezahlung von Frauen und Männern – die Fehlentwicklung zu Arbeitnehmern zweiter Klasse droht sich an vielen Stellen zu verfestigen.


Impressum Verantwortlich: Jochen Homburg IG Metall Vorstand FB Betriebs- und Branchenpolitik

Ressort Betriebspolitik/Betriebsverfassung Wilhelm-Leuschner-StraĂ&#x;e 79 60320 Frankfurt Text: IG Metall Redaktion und Gestaltung: Kornberger und Partner, Berlin Š Frankfurt 2012


Vertrauensleute Konferenz – Workshops  

Übersicht aller Workshops der Vertrauensleute Konferenz 2012 in Willingen.

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