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FRÜHLING AUF FRANZÖSISCH

STARKE FRAUEN In ihrem Comic Unerschrocken porträtiert mit Humor und Finesse porträtiert Pénélope Bagieu fünfzehn außergewöhnliche Persönlichkeiten, die den gesellschaftlichen Zwängen ihrer Zeit trotzten, um das Leben ihrer Wahl zu führen. Eintritt frei

TERMINE /////////////////////////// 08.03 (Do.) – 19:30 Institut français Berlin - Kurfürstendamm 211 10179 Berlin STARKE FRAUEN, SCHLECHTE ZEITEN Für den internationalen Frauentag empfängt das Institut français Berlin Cécile Calla, Amélie Losier und Valérie Suner über neue Herausforderungen des Feminismus. Gibt es einen Pluralismus des Feminismus? Was bedeutet heutzutage Feminist zu sein? Was sind die aktuelle Herausforderungen und Kämpfe? Werden überhaupt Männer zu unserer Veranstaltung kommen..? Lassen Sie uns nicht alleine mit diesen existenziellen Fragen!! Auf Französisch mit deutscher Übersetzung. Mod.: Myriam Louviot Eintritt frei Reservierung kultur.berlin@institutfrancais.de 08.03 (Do.) – 20:00 Modern Graphics, Kastanienallee 79, 10435 Berlin UNERSCHROCKEN AM FRAUENTAG Zum Anlass des Internationalen Frauentages liest Nina Weniger aus Unerschrocken von Pénélope Bagieu (Reprodukt, 2017 / 2018)

13.03 (Di.) – 21:00 MS RheinEnergie / Literaturschiff – Frankenwerft KD-Anleger - 50667 Köln VIRGINIE DESPENTES BEI DER LIT.COLOGNE Virginie Despentes Roman Das Leben des Vernon Subutex ist eine literarische Sensation. Die Geschichte des unaufhaltsamen Abstiegs des Pariser Plattenhändlers Vernon Subutex, einer der letzten Zeugen einer Welt voller Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll, ist Pflichtlektüre für all jene, die sich für den Zustand Frankreichs interessieren – oder für eine weibliche Variante von Michel Houellebecqs Körperbildern. Nun hat die Ex-Prostituierte und ehemalige Pornofilmkritikerin Virginie Despentes (Baise-moi – Fick mich) den zweiten Teil ihres großen Gesellschaftsromans vorgelegt: Das Leben des Vernon Subutex 2– ein weiterer literarischer Rundumschlag, der keine Debatte unberührt lässt, der eine Gesellschaft am Abgrund porträtiert, uns die Erfolgreichen, Schrillen, Gescheiterten und Durchgeknallten zeigt. Fulminant, brachial und voller Humor. Mod.: Olga Mannheimer, dt. Text: Ulrich Matthes Eintritt: 14-30 € (VVK) / 19-38 € (AK) Mehr Infos: www.litcologne.de 14.03 (Mi.) – 17.03 (Sa.) Cologne, Düsseldorf, Berlin, Leipzig CÉLINE MINARD AUF LESEREISE Zum Anlass der Veröffentlichung ihres Buches Das Große Spiel (Matthes & Seitz, übers. von Nathalie Mälzer) kommt Céline Minard im März auf Lesereise nach Deutschland. Termine 14.03 19:00, Köln - Lesung im Rahmen der lit.Cologne 15.03 Institut français Düsseldorf 16.03 20:00, Berlin - Buchhandlung Zauberberg 17.03 13h - 13h30, Leipzig - Buchmesse 17.03 17:00, Leipzig - alte Nicolaischule Mehr Infos: institutfrancais.de/kultur/buch-ideen


15.03 (Do.) – 15:00 Blaue Sofa - Glashalle, Leipziger Buchmesse Messe allee 1 - 04356 Leipzig BÉNÉDICTE SAVOY AUF DEM BLAUEN SOFA IN LEIPZIG Bénédicte Savoy lehrt Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. Ihre Forschungsinteressen sind Kunst und Kulturtransfer in Europa, Museumsgeschichte sowie Kunstraub und Beutekunst. 2016 erhielt sie den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Provenienz der Kultur (Matthes & Seitz, übers. von Hanns Zischler) Die Frage nach der Herkunft von Kunstwerken und Artefakten ist nicht erst seit dem Streit um die Ausrichtung des Humboldt Forums in Berlin höchst umstritten. Bénédicte Savoy plädiert im Umgang mit Kunst für eine radikal neue Perspektive, die von den Objekten, ihrer individuellen Biografie und ihrem Weg "zu uns" ausgeht. Dabei wird nicht nur ihre Herkunft transparent gemacht, sondern auch die Kolonial- und Gewaltgeschichte und darüber hinaus in zwei Wörtern die Handelsund Austauschbeziehungen und die wissenschaftlich begründete Neugier, die sie ins Museum brachten. Entgegen der Abschottung aus Angst vor Restitutionen kann ein solcher Blick zusammenführen und zur Idee eines gemeinsamen Welterbes beitragen. Mod. : René Aguigah 15.03 (Do.), , 19 Uhr 30 Brunosaal - Klettenberggürtel 65 - 50939 Köln LAËTITIA COLOMBANI BEI DER LIT.COLOGNE Smita, Giulia und Sarah. Indien, Italien und Kanada. Kunstvoll und ergreifend flicht die französische Autorin Laetitia Colombani aus drei außergewöhnlichen Frauengeschichten einen leuchtenden Roman. In den vielfältigen Szenen und Bildern von Der Zopf (S.Fischer, Übers. von Claudia Marquardt) nimmt sie uns mit auf eine Reise rund um den Globus – und gestaltet eine Hymne auf das Leben, auf die Selbstbestimmung und den Kampf gegen die Widerstände des Lebens. Mod.: Angela Spizig, dt. Text: Sabine Postel 16.03 (Fr.), um 12 Uhr Altes Pfandhaus- Kartäuserwall 20– 50678 Köln KLASSE-BUCH: CLÉMENTINE BEAUVAIS, DIE KÖNIGIN DER WÜRSTCHEN (LIT.KID.COLOGNE) Mireille, Astrid und Hakima sind auf Facebook von ihren Mitschülern zur Wurst des Jahres in Gold, Silber und Bronze gewählt worden – der Preis für die hässlichsten Mädchen. Doch sie beschließen, sich nicht unterkriegen zu lassen. Zusammen planen sie eine Fahrradtour nach Paris. Ziel: Die große Party im Élysée-Palast am Nationalfeiertag. Finanzierung: Unterwegsverkauf von Würstchen. Eine chaotische, lustige und herzzerreißende Reise beginnt...

Mod. und dt. Text: Tobias Bungter Mehr Infos: www.litcologne.de

16.03 (Fr.), 19 Uhr Moritzbastei, Universitätsstraße 9, 04109 Leipzig DEAD LADIES SHOW SPECIAL Die Reihe stellt Frauen vor, die früher fabelhaft waren – Für die Leipziger Buchmesse haben Florian Duijsens und Katy Derbyshire, die Hosts dieser Berliner Veranstaltungsreihe, ein „Dead Ladies Show Spezial“ konzipiert und stellen – auf Englisch! – die Dante-Übersetzerin Dorothy Sayers vor. Die Gäste der Show, Aurélie Maurin und Maria Hummitzsch, erzählen die spannende Geschichte von La Malinche und entführen sie auf eine Reise durch die weibliche Übersetzungsgeschichte. Gefördert von TOLEDO. Anmeldung erforderlich per mail an m.dubovyk@leipziger-messe.de Der Übersetzerempfang steigt anschließend, um 20 Uhr gleich nebenan.

17.03 (Sa.), 20:00 Uhr Café Télégraph - Dittrichring 18-20 - 04109 Leipzig LOUISE MEY BEI 'KRIMI À LA FRANÇAISE' Die französische Autorin Louise Mey nimmt an der Frankophone Kriminacht "Krimi à la française" teil. Das Spiel mit der Angst, Suhrkamp, 2017. Übers. von Thomas Brovot. Alex Dueso ist Chef der Pariser Sondereinheit zur Bekämpfung von Sexualdelikten. Alex Dueso liebt Statistiken und das Feierabendbier mit Kollegen. Und Alex Dueso ist eine Frau. Das wird ihr nun zum Verhängnis.

22.03 (Do.), 19:00 Uhr Centre Culturel français Freiburg - Münsterplatz 11 | im Kornhaus | 79098 Freiburg VERNISSAGE UND BUCHPRÄSENTATION: FLORENCE HERVÉ – WASSERFRAUEN Eine Gondoliera, eine Unterwasserarchäologin, eine Iglu-Architektin, eine Wasserrechtlerin, eine Stadtplanerin, eine Schwimmerin, eine Schriftstellerin, eine Opernintendantin, eine Eisbildhauerin: Wasser ist für sie Arbeitsplatz, Inspiration oder Herausforderung. Florence Hervé (Text) und Thomas A. Schmidt (Fotos) porträtieren 23 Frauen aus einem Dutzend europäischer Länder mit den verschiedensten Wasserlandschaften: von der Elbe bis zum Tigris, vom Bodensee bis zum Bosporus, vom TorneälvenFluss in Lappland bis zur südfranzösischen Ardèche. Die Fotos zeigen das Wasser in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen und führt die vielfältigen Beziehungen zwischen Mensch und Wasser vor Augen. Eintritt frei


22.03 (Do.), 19:30 Uhr Stadtbücherei, Kleiner Saal, Poststraße 15, 69115 Heidelberg PASCALE ROBERT-DIARD STELLT IHREN ROMAN VERRAT VOR Verrat (Hanser, 2017 Übers. von Ina Kronenberger) – ein psychologischer Thriller, eine teuflische Spirale von Familiengeheimnissen, eine wahre Geschichte. 1977 verschwindet Agnès Le Roux, die Tochter einer wohlhabenden Familie an der Côte d’Azur in Frankreich. Bald geht man von einem Verbrechen aus, und der Anwalt der Familie, Maurice Agnelet, gerät in Verdacht, ihr etwas angetan zu haben. Er ist Agnès’ verheirateter Liebhaber, ein Verführer, der es meisterhaft versteht, Menschen für seine Zwecke zu benutzen. Guillaume Agnelet ist noch ein Kind, als ihm sein Vater einen Mord gesteht, für den es keine Beweise gibt. Fast dreißig Jahre lang schweigt der Sohn und verteidigt den Vater sogar vor Gericht. Bis er nicht mehr kann. Eintritt 7 €, dfk Mitglieder und ermäßigt 5 € Lesung und Gespräch in deutscher und französischer Sprache Moderation: Anne-Marie Schirmer, Übers. und Lesung der dt. Texte: Thomas Städtler 12.04 (Do.), 19:00 Uhr Bibliothek, 1. OG Rautenstrauch-Joest-Museum Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln LESUNG AYA CISSOKHO Aya Cissoko wurde 1978 in Frankreich geboren. Ihre Eltern kamen Anfang der 1970er Jahre aus Afrika (Mali) nach Frankreich. 1986 kommen ihr Vater und ihre Schwester bei einem Brandanschlag in Paris ums Leben. Sie entdeckt das Boxen für sich als Rückzugsort und wird 2006 Box-Weltmeisterin. Ein Bruch der Wirbelsäule beendet 2010 abrupt ihre Boxkarriere. 2011 veröffentlicht sie (zusammen mit Marie Desplechin) ihr erstes Buch, ihre Autobiografie danbé, die unter dem Titel Wohin ich gehe verfilmt wird. Sie studierte Politikwissenschaften am Institut d’études politiques in Paris. 2016 erschien ihr zweites Buch n’ba (Ma). Ma ist die Geschichte einer mutigen Frau, die Liebeserklärung einer Tochter an ihre Mutter, die sie bei allem pubertären Widerstand für ihre Würde, Aufrichtigkeit und menschliche Stärke bewundert. Mod.: Angela Spizig; Lesung: Heidrun Grote Eintritt : 8.00 € / 5.00 € Mehr Infos: www.stimmenafrikas.de

13.04 (Fr.), 20:00Uhr Modern Graphics, Kastanienallee 79, 10435 Berlin FRANZÖSICHER COMICABEND : MATHILDE RAMADIER Mathilde Ramadier wurde 1987 im Südosten Frankreichs geboren. Sie studierte an der Hochschule für Angewandte Kunst und Kunstgewerbe in Paris. Vier Jahre leitete sie eine Sendung bei Radio Campus Paris über elektronische Musik. Ihre erste Graphic Novel über den

französischen Techno-DJ Laurent Garnier erschien 2013. Seitdem hat sie drei weiteren Graphic Novels (u.a. Berlin 2.0) sowie Essays veröffentlicht. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Auf Deutsch und Französisch. Eintritt frei 18.04 (Mi.), 19:30 Uhr Stadtbücherei Heidelberg - Poststr. 15 - 69115 Heidelberg IRIS RADISCH: WARUM DIE FRANZOSEN SO GUTE BÜCHER SCHREIBEN Jean-Paul Sartre hat einst eine ganze Generation in Europa politisch geprägt. Michel Houellebecq beschreibt inzwischen Frankreich als Land in der Krise. Die französische Literatur der Nachkriegszeit war stets Programm, mal existenzialistisch, mal politisch, immer verführerisch. Iris Radisch begibt sich im Gespräch mit Dr. Jürgen Kippenhan auf einen Streifzug durch die neuere französische Literatur und stellt die wichtigsten Autoren vor. Die «Zeit»-Journalistin lässt sich von ihren eigenen Treffen mit den Autoren leiten und liefert einen einfühlsamen Überblick über die Welt von Sartre und Duras bis zu Patrick Modiano, Yasmina Reza und Houellebecq. Und weil die Franzosen so schöne Chansons schreiben, hat Fabienne Carlier ihre frühe Leidenschaft für Musik und Poesie zum Beruf gemacht. Aus ihrem stilistisch bunten Repertoire präsentiert sie, passend zum Kontext des Abends, eine unterhaltsame Auslese ihrer Stücke. Moderation: Prof. Dr. Cornelia Ruhe Eintritt 8 € / 5 €

19.04 (Do.), 19:30 Uhr Rathaus Aachen - Krönungssaal Markt – Markt 40 - 52062 Aachen IRIS RADISCH: WARUM DIE FRANZOSEN SO GUTE BÜCHER SCHREIBEN Iris Radisch begibt sich im Gespräch mit Dr. Jürgen Kippenhan auf einen Streifzug durch die neuere französische Literatur und stellt die wichtigsten Autoren vor. Und weil die Franzosen so schöne Chansons schreiben, hat Fabienne Carlier ihre frühe Leidenschaft für Musik und Poesie zum Beruf gemacht. Aus ihrem stilistisch bunten Repertoire präsentiert sie, passend zum Kontext des Abends, eine unterhaltsame Auslese ihrer Stücke. Eintritt: 17.00 € / 13.00 €

20.04 (Fr.), 17:00 Uhr Institut français Stuttgart - Schloßstraße 51 – 70174 Stuttgart SPECIAL EMMANUELE BERHEIM UND ANNE WIAZEMSKY BEIM CLUB DE LECTURE Beim monatlichen Club de lecture im Institut français können Liebhaber der französischen Literatur neue Bücher entdecken und sich mit anderen darüber austauschen. Nachdem im März Autoren vorgestellt wurden, spricht Catherine


Aubert dieses Mal über die beiden Autoren Emmanuèle Berheim und Anne Wiazemsky. Die Veranstaltung findet auf französisch statt. Eintritt frei. Anmeldung: mediathek.stuttgart@institutfrancais.de

24.04 (Di.), 19:30 Uhr Stadtbibliothek - Mailänder Platz 1 - 70173 Stuttgart VORTRAG: KRISTIN ROSS – DIE AKTUALITÄT DES MAI 68: DAS BEISPIEL NANTES Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Le Sens de la Révolte Mai 68 aujourd’hui / Der Sinn der Revolte, Mai 68 heute“ statt. Eine gemeinsame Reihe des Frankreich-Schwerpunktes des IZKT der Universität Stuttgart und des Institut français Stuttgart. Mit der Bezeichnung „Mai 68“ verbinden die meisten allein die Pariser Revolte. Doch was heutzutage in eher ländlichen Orten in Frankreich passiert, wirft ein neues Licht auf die Verortung und Aktualität des Mai 68. Ein gutes Beispiel dafür ist der Streit um den Ausbau des Flughafens in NotreDame-des-Landes bei Nantes, der seit den 60er Jahren in Planung ist und immer wieder auf großen Widerstand der Bevölkerung stößt. Dieser Protest ist die längste Revolte in der modernen Geschichte Frankreichs überhaupt, ein „Labor“ für eine andere Gesellschaft. Prof. Dr. Kristin Ross spricht über die Aktualität des Mai 68 und zeigt, dass dieser nicht nur ein globales, keineswegs auf Paris beschränktes Ereignis war, sondern auch fortlebt. Vortrag auf Französisch mit Übersetzung. Eintritt: frei. Moderation: Prof. Dr. Wolfram Pyta (Universität Stuttgart).

03.05 (Mi.), 19:00 Uhr Palais in der Kulturbrauerei Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin INGEBORG GLEICHHAUF, SEIN WIE KEINE ANDERE. SIMONE DE BEAUVOIR Die studierte Germanistin und freie Autorin Ingeborg Gleichauf entdeckt Simone de Beauvoir neu – für junge Leserinnen und Leser des 21. Jahrhunderts. Sie veranschaulicht, wie sensibel und vehement Beauvoir gegen ihr bürgerliches Elternhaus rebellierte und später mit Wachheit und Energie auf gesellschaftliche und politische Veränderungen reagierte, um so zu einer der bedeutendsten Frauen in der Geschichte der Philosophie zu werden. Im Palais der Kulturbrauerei stellt sie ihr Buch vor. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Literatur: BERLIN und dem Institut français Deutschland. Eintritt: VVK 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), AK 12 Euro. Schulklassen ermäßigt 4 Euro pro Person, Anmeldung unter info@literatur.berlin . Mehr Infos: www.literatur.berlin

14.05 (Mo.) – 17.05 (Mi.) Stiftung Centre culturel Franco-allemand Karlsruhe - Karlstraße 16b - 3. Etage - 76133 Karlsruhe VIOLAINE LOCHU - REMIXX Unter dem Motto „FRAUEN IN DER LITERATUR“ soll der traditionelle Literatursommer 2018 den Blick öffnen auf die Frau als Schreibende, als Lesende und als Protagonistin in von Frauen wie von Männern verfassten Werken. Die französische Performance-Künstlerin Violaine Lochu lädt Bewohnerinnen und Bewohner von Karlsruhe in persönlichen Treffen in Bibliotheken, Kulturorten, Schulen und Vereinen ein, ihr von einer literarischen Frauenfigur zu erzählen, die sie beeindruckt, erschreckt, fasziniert oder abgestoßen hat: Ob Märchen, Gedicht, Comic oder Roman - es sind wiederkehrende Züge in der Beschreibung des „Femininen“, die es der Künstlerin erlauben, ihre breitangelegte Materialsammlung aus zunächst disparaten Erzählungen miteinander zu verknüpfen und daraus archetypische Frauengestalten abzuleiten. Von diesen handelt eine eigens kreierte Vokal-Performance der Künstlerin, sowie eine Publikation im Oktober. Treffen zur Materialsammlung und zum Austausch mit der Künstlerin: 14. bis 18.05. und 18. bis 22.06.2018. Performance zum Projekt-Auftakt: 17.05.2018, 19 Uhr. Abschlussabend mit Präsentation der Publikation und Lesung neuer Texte junger Autoren (auf Deutsch): 16.10.2018, 19 Uhr, Literarische Gesellschaft - Museum für Literatur am Oberrhein. Abschluss-Performance: 18.10.2018, 19:30, KOHI-Kulturraum e.V. Eintritt: Freier Eintritt zu allen Treffen mit der Künstlerin ; 10 € / 8 € (ermäßigt) für die AbschlussLesung in der Literarischen Gesellschaft. 7 € für die Performance im KOHI-Kulturraum e.V.

23.05 (Mi.), 19:30 Uhr Haus am Dom -Domplatz 3 – 60311 Frankfurt LIBERATURPREIS: SHUMONA SINHA, SHENAZ PATEL UND KIM THUY NOMINIERT Litprom vergibt alljährlich den LiBeraturpreis an Schriftstellerinnen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der arabischen Welt. Acht Kandidatinnen aus der Litprom-Bestenliste „Weltempfänger“ sind nominiert, das letzte Wort hat das Publikum. Eröffnen Sie an diesem Abend die Wahl und geben Sie mit Ihrer Stimme den Trend vor. Anita Djafari und Mitglieder der Weltempfänger Jury informieren über die Autorinnen und Bücher, aus denen prägnante Passagen auf deutsch gelesen werden. Drei Französischsprachigen Autorin gehören zu den Nominierten: Shumona Sinha (Indien / Frankreich), Shenaz Patel (Mauritius) und Kim Thuy (Kanada / Vietnam) Die andere Nominierten: Nona Fernandez (Chile), AyeletGundar-Goshen (Israel),Han Kang (Südkorea),Aeran Kim (Südkorea), Nguyen Ngoc Tu (Vietnam) Mehr Infos: www.litprom.de


24.05 (Do.), 20:00 Uhr BLACK BOX – Filmmuseum - Schulstraße 4 40213 Düsseldorf CINÉCLUB UN BEAU SOLEIL INTÉRIEUR – MEINE SCHÖNE INNERE SONNE Un beau soleil intérieur - ein Film von Claire Denis über die Liebe und die Unfähigkeit, sich darauf einzulassen. Französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln, Frankreich 2017, 94 Min. Mit Juliette Binoche, Xavier Beauvois, Philippe Katerine, Paul Blain, Gérard Dépardieu, Nicolas Duvauchelle Isabelle ist Künstlerin, geschieden, Mitte/ Ende 40 und Single. Ob sie noch einmal nach der großen Liebe suchen soll, ob man überhaupt nach der großen Liebe suchen sollte, sind die Fragen, die sie umtreiben. Sie hat Affären mit einem selbstgefälligen Banker, einem etwas verwirrten Schauspieler, einem sensiblen Künstler und einem Mann aus der Arbeiterklasse, doch wirklich warm wird sie mit keinem dieser Männer. Woran liegt es, dass sie sich nicht wirklich öffnen kann, nie ganz zufrieden mit dem jeweiligen Liebhaber ist? An ihr selbst, an den gesellschaftlichen Konventionen oder doch einfach an der Spezies mit dem Phallus? (Text: Filmkunstkinos Düsseldorf) Eintritt: 7,00 €, für Mitglieder der Freunde der Französischen Kultur 5,00 €, Ermäßigung für die Kursteilnehmer des Institut français beim Vorlegen ihrer Kursquittung. Voranmeldung an der Museumskasse (11 – 17 Uhr außer montags) Tel. 0211/899 22 32

06.06 (Mi.), 18:00 Uhr "Casino" der Universität Duisburg-Essen, Reckhammerweg 3, 45141 Essen TÉMOIGNAGE ET LITTÉRATURE: AUTORENBEGEGNUNG MIT CÉCILE WAJSBROT Cécile Wajsbrot, 1954 geboren, lebt als Romanautorin, Übersetzerin aus dem Englischen (u.a. Virginia Woolf) und Deutschen (u.a. Marcel Beyer, Wolfgang Büscher) sowie als Essayistin in Paris und Berlin. Auf Deutsch u.a.: ›Aus der Nacht‹ und ›Nocturnes‹. Cécile Wajsbrot war 2007 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. 2016 erhält sie den Prix de l'Académie de Berlin. Veranstaltung in französischer Sprache Reservierung: Tel. 0201 88 42 325 oder dfkz@stadtbibliothek.essen.de Eintritt frei.

...und noch vieles vieles mehr! Achten Sie auf die Informationen auf unserer Webseite oder abonnieren Sie unsere Newsletter um nichts zu verpassen! Institutfrancais.de/kultur/buch-ideen

Credit: Bild von Pénélope Bagieu © IMPRESSUM Bureau du livre, de l’édition et des médiathèques Institut français Deutschland Pariser Platz 5 10117 Berlin www.institutfrancais.de März 2018

Frühling auf Französisch - Starke Frauen - Programm  
Frühling auf Französisch - Starke Frauen - Programm  
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