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online limited ausgabe eins januar 2010

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SCHWARZ WEISS

FOTOGRAFIE FWERTG

PORTFOLIOS


VORWORT Lange hatte ich die Idee einer eigenen Webseite. Doch wie am besten anstellen? So nahm ich vor ein paar Jahren das Ganze mit einem Freund in die Hand, doch schon bald kam das Projekt zum erliegen. Zu zeitintensiv, zu langsam die Umsetzung. Doch die Idee ließ mich nicht los. Ich wollte etwas haben, wo man sagen kann… „Ich mache dies und das, du kannst ja mal da und da schauen…“ Dafür wollte ich meine eigene Portfolio-Seite haben. Aktuell nahm ich die Idee wieder auf und machte Nägel mit Köpfen, um nun endlich etwas vorweisen zu können. Unter www.ideas-habitat.de könnt ihr nun schauen, wie besagtes „Dies und Das“ ausschaut. Um dies ideal zu verbinden, immer aktuell zu bleiben und einige Projekte oder auch Ideen, Trends und Sachen hervorzuheben, die mich interessieren, habe ich die Webseite um mein eigenes Portfolio pdf-Magazin erweitert - das MWMAGAZIN. Der Sinn ist nicht tiefer als einfach zu zeigen, was „meine Welt“ ist und mich beschäftigt, um die Arbeit von Freunden, Projekte, Trends und eigene Arbeiten vorzustellen. Es ist ein Start, ein Versuch, ein Experiment. Wohin die Reise geht, weiß ich nicht. Gerne gesehen sind auch euere Werke oder Projekte. Wenn ihr mitmachen wollt, schreibt mir einfach. Viel Spaß beim stöbern.

Impressum: MW Magazin ideas habitat www.ideas-habitat.de info@ideas-habitat.de Robert Steinmüller 8047 Zürich, Schweiz 04129 Leipzig, Deutschland

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Urheberrechtshinweis: Die Inhalte des MW Magazins sowie die Gestaltung des Magazins unterliegen dem Urheberrecht von ideashabitat.de. Alle Rechte an diesem Magazin, den Dokumenten und den Inhalten liegen soweit nicht anders hervorgehoben bei dem Herausgeber und jeweiligen Urhebern. Nutzer können diese Datei herunterladen, lesen oder weiter übertragen, insofern sie nicht verändert und vorhandene Urheberrechtsvermerke nicht entfernt werden. Die Verbreitung, das Einbinden und die Nutzung auf eigenständigen Webseiten, oder kommerzieller Nutzen ist nur mit schriftlicher Genehmigung von ideas-habitat. de zulässig. (c) Alle Fotografien und Bilder sind angefertigt und Eigentum von Robert Steinmüller und ggf. Gast-Fotografen der jeweiligen Ausgabe des MW Magazins.


AUSGABE eins 02 - 03

Vorwort / Inhaltsangabe

FOTOGRAFIE 04 - 09 11 - 14 15 - 18 19 - 20

Fotografie Zürich / Luzern Fotografie / Reisebericht Amsterdam Fotografie / Reisebericht Mailand Lomografie-Bilder

LYRIK 09- 10

Poesie „Puls des Lebens“

GRAFIK 21 - 22 39 - 40

Konsum-Kommerz „Play with me“ Grafik

FASHION - TREND 23 - 28 29 - 32 33 - 36 37 - 38

Hivyohivyo aus Leipzig Passarella Death Squad milkyhead Shoes Updates Fashion / Trend

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Zuer ichu ndlu z e rn

Meine aktuelle Wahlheimat Zürich ist immer einen FotoSpaziergang wert. Die Stadt ist vielseitig, innovativ und im Kern doch eine kleine Handwerk-Altstadt geblieben. Kleine Gassen, verträumte Geschäfte und doch soviel aufeinander, dass es eine kleine Metropole ist. Irgendwie ähnlich und doch anders. Wenn man die Augen offen hält, gerne in schwarzweiß fotografiert, kann man Stimmungen einfangen, die einen zweifeln lassen, ob man gerade im Hier und jetzt in einer pulsierenden 380.000 Einwohnerstadt ist. Dabei liegt alles so nah in der Schweiz, die Ausflüge dauern nicht lang und man ist in der nächsten romantischen Stadt an oder in den Bergen. Wie Luzern, auch dies ist einen Ausflug wert, idyllisch in den Voralpen gelegen, und besticht ebenfalls durch seine filigrane erhaltene Altstadt - und einer der Klischee-Sehenswürdikeiten schlechthin, die Kappelbrücke mit dem alten Wehrturm.

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Luft, Dunkelheit, Meer -Meer des Nichts, Meer des Seins Schauen, sehen, den Puls des Lebens, den Puls der Stadt. Doch nicht da sein, nur schauen – nicht sein. Hör auf zu weinen. Laufen, bewegen, schauen, und doch nicht da sein. Rennen, fliegen, fühlen - und doch ist es so kalt. Hör auf zu schreien. Die Welt jedoch ist warm, das Herz pulsiert, die Ströme der Straßen fließen. Die Adern des Seins entspringen Dort wo man es nicht sieht - sie sind da, sie sind weg, und doch immer bei einem.

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Gucken schauen, träumen Dort wo es fließt, dort wo das Wasser nach oben fließt, dort wo der Verkehr rückwärts läuft. Dort gehe ich nach vorn sehe und blicke um mich bin doch nicht da, es ist dunkel, doch die Lichter leuchten. Niemand bemerkt mich, bin da und doch fern, bin hier und doch dort, höre das Leben , fühle das Sein. Wind umspült meine Haut ich atme tief ein - was könnte es sein? Ich atme tief, fühle mich gut, fühle mich frei. Breite die Arme aus, und beginne zu schweben, entlang der pulsierenden Venen des Lebens. Einfach und frei, dort wo die anderen laufen, schwebe ich nun, Bin einsam, bin glücklich, denn ich bin dort wo alle sind, wo alle sein können. Hier ist niemand allein. Hör auf zu weinen.


Der sanfte Wind treibt mich voran die Wogen der Menschheit unter mir, hinter mir die aufgehende Sonne. neben mir die Leichtigkeit des seins Und ich mittendrin: Tanzen, Freiheit, der Tag erwacht überall tanzendes Sein - einfach frei, einfach leicht. Nur hier nur dort, und doch über alle. Es sehnt sich alles danach.

Weiß nicht wohin, bin weg bin schon wieder da, doch alles ist anders. Wird immer schöner und doch fliege ich weiter schaue weiter, komme voran und ehe ich mich versehe, erwache ich und biege ab Treibe weiter in neue Höhen Ein Traum der will nie gehen. MW Magazin Robert Steinmüller (c) 2006

Die Bänder des Lebens fließen im Wind zeichnen Farben, zeichnen Kurven, und zeichnen dir den Weg, Einfach geradeaus immer fort nicht warten, atme tief ein, fliege weiter. Habe keine Angst.

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AMSTERDA

HEINEKENA

AMSTEBIERS TADTTRIPSCH

WARZWEISSFOTO GRAFIERUNDREISE

GRACHTENWASSERHA

BOOTVANGOGHREM

RANDTFLAIRLEB

ENGENIESSEN

ANSCHAUEN

METROPOLE

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...Die Touristenströme die aus dem Zug schwappten und sich auch auf dem Bahnhofsplatz verteilten, sollten die ganzen Tage in Amsterdam nicht abreisen. Eine Stadt mit Reiz, eine Stadt die Lebensqualität anders beschreibt als mit Sehenswürdigkeiten im großen Maß. Sie scheint eine Faszination auf Alle auszuüben. Ein Pilgerort für Touristen, Weltreisende und Geschäftsleute. Das Zentrum der Niederlande. Menschen hier und Menschen dort. Kaum ein ruhiger Fleck und doch hat sich uns die Stadt in vielen Facetten gezeigt. Von Kunst und Hochkultur bis Subkultur. Von öffentlichem Verkehr wie Booten bis zu Fahrrädern als Hauptverkehrsmittel. Doch zuerst hieß es sich treiben lassen, mit einem kleinen Stadtplan zu groben Orientierung sich einfach hineinstürzen in die kunterbunter Vielfalt. Überall sahen wir possierliche Handelshäuser. Schmal, schief, und keins grade. Große Fenster und doch von Menschen normal bewohnt. Ein faszinierend ausstrahlendes Stadtbild. Überall ziehen sich Grachten zwischen den Häuserzeilen und Brücken die die Wasserstrassen wie ein „Klein-Venedig“ überspannen. So spannt sich hier der Bogen über die Architektur und das Lebensgefühl in Richtung Zukunft. Amsterdam ist für seine Innovation in Reisebüchern und Insiderblogs weitbekannt die Amsterdamer Fashion Week der Modebranche ist weltweit bekannt. Und in den Gassen findet sich bei genauem Hinsehen ein trendiger Mode- oder Designshop am anderen. Doch viel zu kurz waren unsere Tage dafür. Ich glaube anstatt mittendrin, waren wir wohl vorbeigeschrammt, von allem ein Stück mitzunehmen und so Lust auf ein wiederkommen zu machen... Ausführlicher Reisebericht und alle Fotos unter www.ideas-habitat.de, Reisethema Amsterdam

Gefallen gefunden? Die Schwarz-Weiss-Fotografien dieser Seite sind käuflich. Ein Schwarz-Weiss-Motiv dieser Seite gerahmt auf 50cm x 40cm kostet 39,- Euro. bei Interesse einfach eine Email an info@ideas-habitat.de


MAILAND MILANO MILAN

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Spontan entschieden, ein Ausflug. Auf nach Südeuropa, raus und die Welt entdecken. Gesagt und getan. Ein Stück „Dolce Vita“ einfangen, ein Stück südländisches Lebensgefühl. Mailand – die Stadt der Mode, man hat schon viel gehört und ein Bild hatte man dich nicht, ein Stück Italien, Besinnlichkeit, leichtes Leben, schöne Häuser und Palmen. Doch weit gefehlt. Mailand ist Italiens florierendes Herzstück des Lebens, der Wirtschaft. Diese Stadt steht niemals still. Ständig in Bewegung, als wären die vielen Strassen die Adern des schlagenden Herzens. „Handelspunkt und Lebensmittelpunkt ist Mailand – dagegen ist Rom wie ein Museum…“, las ich als Seitenkommentar im Reiseführer. […] Wobei man deutlich merkt, dass es die Menschen und das ständige Pulsieren der Stadt ist, die den größten Anteil ausmacht. Shoppen, Verkehr, Menschen, Bewegung und pulsierendes leben wohin man schaut. Designerläden hier und dort, Szeneshops da, und ein Flagship-Store am anderen. […] Lacoste, Tally Weill, Louis Vuitton, Dior, Esprit, Guess, Prada und was weiss ich nicht noch alles. Man findet in dieser Stadt einfach alles. Und die großen Edelboutiquen gleich mehrfach – wie dekadent. Nur gucken – nicht anfassen, so sind stets die Läden gut gehütet von Securties. So kann man sich stunden- und tagelang von einem Geschäft zum anderen trieben lassen und sich die Augen satt sehen. Hier Boutiquen, dort Einrichtungsdesign vom Feinsten. Kreativität zum Ausprobieren, so setzen die Läden hier Zeichen, Trends und Mode. Die man dann auch gerne gewagt und ausgeführt auf Mailands Straßen sieht. Lange Beine die Prada hier tragen, oder Stiefel Marke Extravagant. Kompletter Reisebericht unter http://kopf-kribbeln.blogspot. com/2009/05/mailand-dust-diamonds.html Fotografien unter www.ideas-habitat.de, Thema Mailand

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graphy action

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sampler

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KOMMERZ KONSUM

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MODE TREND

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HIVYOHIVYO

LEIPZIGS� NEUES MODELABEL Das Modelabel HIVYOHIVYO wurde 2008 im November von Nina Gröger und Elke Arendholz ins Leben gerufen. Seit dem 1. April 2009 haben sie ein Hinterhof-Atelier im Leipziger Süden. Die beiden Designerinnen bieten neben Maßanfertigungen auch eigens entworfene Kollektionen an, die hauptsächlich in dem Friseursalon „Kopf und Kragen“ in der Kochstraße 25, Leipzig, von Silvana Rothe ausgestellt und verkauft werden. Dort kann man sich die Wartezeit auf einen Haarschnitt mit einem leckeren Kaffee und ausgiebigen Stöbern der individuellen Kleidungsstücke versüßen. Die Maßanfertigungen umfassen die komplette Damenoberbekleidung. Von schlichten Blusen, Röcken bis hin zu aufwendiger Abendgarderobe. Auch Herrenmode wird auf Maß angeboten. Sei es das Hemd auf Maß, Hosen oder Jacken. Die Designerinnen gehen individuell auf alle Wünsche der Kunden ein. Im Vorgespräch wird das jeweilige Kleidungsstück besprochen und eine Graphik dazu angefertigt anschließend folgt eine Anprobe mit einem Probemodell um die genaue Passform

zu bekommen, bis das Kleidungsstück dann fertig übergeben werden kann. HIVYOHIVYO ist afrikanisch und heißt „mal so, mal so“. Genauso sind die Kollektionen zu beschreiben. Es ist das Spiel der Gegensätze, mal ausgefallene Extravaganz, mal schlichte Eleganz. Es ist für Jeden etwas dabei. Die zum Verkauf angebotenen Kollektionen bei „Kopf und Kragen“ fügen sich perfekt in den schrillen Rock and Roll Flair ein. Kräftige Farben und figurbetonte Schnitte lassen keine Wünsche offen. Um dem HIVYOHIVYO („Mal so, mal so“) alle Ehre zu machen gibt es immer eine weitere Kollektion direkt bei den beiden Jungdesignerinnen in ihrem Modeatelier in der Arndtstraße 27, Leipzig, im Hinterhaus. Diese Kleidungsstücke richten sich nach den aktuellsten Trends und sind aufwendig angefertigte Einzelstücke. Zahlreiche Accessoires, wie Broschen, Haarschmuck, Ketten und Taschen machen einen Besuch lohnenswert. hivyohivyo

Modeatelier HIVYOHIVYO Nina Gröger & Elke Arendholz Arndtstraße 27 Hinterhaus 04275 Leipzig

nina.groeger@hivyohivyo.de elke.arendholz@ihvyohivyo.de info@hivyohivyo.de 0341/975 9449 www.hivyohivyo.de

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Mo - Fr: 10.00 - 18.00 Uhr Sa: 12.00 - 16.00 Uhr


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SCHLICHT UND EDEL

AVANTGARDE AUS LONDON UND TOKYO Mode zu entdecken, Trends zu finden und Newcomer mit Potenzial herauszufinden bedarf heute kein großes Können mehr. Wozu gibt es das Internet und allfällige Style-Seiten. Doch wie findet man in dieser bunten Welt das wirklich Wichtige und Richtige? Klassiker? Zeitlos? Wegweisend und schlicht und elegant. Das Passende eben? Das ist nicht so einfach. Meine neuste Endeckung habe ich auf einer Style und Trend-Blogseite gemacht, die mit ihren Tipps sehr aus dem japanischen und UK-Raum schöpft. Also eine Kombination, die nicht alltäglich ist. Die ideale Verbindung aus diesem qualitativen Ideeismus ist das britisch-japanische Label Passarella Death Squad. Zeitlos schlicht und doch qualitativ wegweisend. So werden allgemeinfähige trendige Passmuster ausprobiert und modifiziert um im eigenen Stil zu glänzen und der Linie treu zu bleiben. Schwarzweiß geben hier die Fragen an und spiegeln so das Klassische umso mehr wieder. Brandaktuell ist die Kollektion Spring 2010 auf der Webseite zu finden, die ohne große Ausbrüche schlicht und stylisch daher kommt. Die T-Shirts geben sich mit einfachen und doch genialen Prints die Ehre, genauso wie die klassische Lederjacke, allerdings mit japanischem Schnitt. Und die aktuelle Leggingsvariante für Sie darf auch nicht fehlen. Ein wenig schwieriger gestaltet sich die Lage, dass ein oder andere Stück zu bekommen. Man kann in diversen Onlineshops stöbern und findet doch meist nur die Auswahl der T-Shirts, die meist im Rahmen von 50 - 60 Euro liegen. Was für ein Designerlabel meines Erachtens noch relativ human erscheint. Die anderen Stücke habe ich bis dato nicht finden können, denke

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jedoch das die sowohl so bei schätzungsweise 200 – bis 350 Euro liegen werden, je nachdem. Doch ich möchte mich nicht weiter in Details verlieren. Vielmehr ist es diese Mischung aus Schlichtheit und klassischem Schwarzweiß, was mir den Anlass gab dieses Label im Auge zu behalten und als Vorbild zu wahren. Einfaches kann so gut sein. Dass die Marke wohl auch mit Lifestyle bodenständig bleibt erfährt man gleich zu Begin durch die Auswahl des Labels oder der gleichnamigen Band. Auf der Myspace-Seite die Musik gleich ausprobiert, und die Erwartungen absolut übertroffen. Was soll ich mir für Musik von einer „Label-Band“ vorstellen? Passt diese zum Label? Welche Richtung macht sie aus? Ich hatte an nix Spezielles gedacht und doch wurde ich überrascht, dass es so passend die Eigenständigkeit Labels reflektiert, wie ich es nicht erwartet hätte. Man kann die Musik schwer beschreiben, doch ich würde es in experimentellen Elektro-Dub / Lounge oder ähnlich einordnen. Jedenfalls hörenswert – egal ob als Lounge-Musik, oder die diversen Mix mit derben Bass zum Aufdrehen. Auf alle Fälle kein Mainstream, eben anders. Passarella Death Squad hat zwei Elemente vereint, die wohl von eine einfachen Vision ausgehen: Schlicht elegant, einfach zu dem stehen, was man macht, ohne Auftragen zu wollen. Perfekt gelungen. Passarella Death Squad http://www.passarella.co.uk/ http://www.myspace.com/passarelladeathsquad


PASSARELLA DEATH SQUAD MW MAGAZIN - 29

(c) passarella


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(c) passarella


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PASSARELLA DEATH SQUAD


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CREATIVE ARTIST

MILCH UND FLAUSEN SIND KREATIV Die direkte Übersetzung für „milkyhead“ heißt soviel wie, Quatschkopf oder Dummkopf. Doch Milch und Flausen im Kopf zu haben kann durchaus auch kreativ sein. Alles andere als Quatsch. Vielmehr ein kleine, aber feine geniale Idee: Die wohl schönsten Alltagsgegenstände für Frauen – Schuhe – aufzupeppen und sie zu Einzelstücken zu machen. „milkyhead“ steht daher für die peppige Kreation von Bildwelten auf Schuhen und anderen Accessoires. Kleine, lustige Wesen treiben Ihren Schabernack und haben Ihre eigene Welt, die von Ihrer kreativen Künstlerin herbeigezaubert, genauer, gezeichnet und illustriert wurde. Die Idee dahinter ist simpel und doch so wirkungsvoll, dass es auf alle Fälle ein Hingucker ist. Einfach die Dinge der Umwelt verschönern und gestalten. So zieht sie mit ihrer kreativen Welt langsam die Trend- und Insider-Spuren durch das Internet. Aufmerksam bin ich geworden, als ich in einem anderen Online-Magazin namens BAK ein seitengroß abgebildeten DamenSchuh von ihr sah. Wow, ein Eyecatcher, dachte ich mir und

habe mich auf die suche nach dem Namen gemacht und sogleich Ihre eigene Webseite www.milkyhead.com und das Profil auf der Kreativ-Seite deviantart gefunden. Die kleine Wesen sind lustig anzuschauen, passen in eine schöne spielerische und wunschverlorene Traumwelt. Ein Stück Fantasie auf Schuhen und Accessoires. Und dabei garantiert einmalig. Jeder Schuh ist anders. Jede Figur hat ihren eigenen Charme. Die Frauen, die sich jetzt fragen, wie man denn an diese Exemplare rankommen kann, werden sich wohl noch bis zum Sommerurlaub gedulden müssen, denn die Künstlerin ist in der Türkei ansässig. Einen Shop gibt es derzeit, der Ihre Schuhe im Angebot hat – in Istanbul. Sonst bleibt natürlich noch die Wahl des Internet, ihr einfach eine Email zuschreiben und sich zu informieren. www.milkyhead.com http://milkyhead.deviantart.com/ (c) Alle Bilder und Produkte sind Eigentum der Künstlerin milkyhead. Alle Rechte vorbehalten.

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HOLZ

TREND HEISSE OHREN

WOOD IS GOOD

Was in dieser Wintersaison stark im Trend ist, zeigt sich deutlich auf den Straßen. Überall in Zürich sieht man Menschen mit Ohrenwärmern herumlaufen. Groß, wuschlig, knallige Farben, trendige Formen – und immer zum Outfit passend oder als Hingucker. Nicht peinlich berührt – nein warum auch. Warm halten müssen Sie und tun sie auch. Der ideale Begleiter für die strengen kalten Tage, wo einem der Wind um das Gesicht fährt und man es einfach nur gemütlich warm haben will. Für alle Kerle da draußen sei gesagt, große Bügelkopfhörer haben denselben Effekt und stehen auch uns gut. Nützlicher Nebeneffekt dabei, man kann mit ihnen sogar Musik hören.

Was tat sich da letztens beim Surfen durchs Netz auf? – Eine kleine Bannerwerbung für PUMA. Wie sich dann herausstellte für eine alte Kollektion aus dem Jahr 2007. Doch trotzdem zeitlos. Das beste Highlight was ich hervorheben möchte, ist ein genialer Gürtel im klassischen Einhak-System mit breiter Holzschnalle. Einfach wunderbar die Affinität der Kombination aus sportlicher-trendaktueller Mode und den bei Kleidung unüblichen Stoff Holz ins Spiel zu bringen. Für mich ein klarer Trendsetter. Mit seinem Preis von rund 65 Euro schlägt auch tief in so manch Budget, doch selbst im Puma-Store ist er allemal schön anzuschauen und zu Hause zur Haben-WollenListe hinzuzufügen.

(c) Puma MW MAGAZIN - 36

(c) Internet


SELBER

LEDER 3 STREIFEN

WOCHENTAG

Das Sport- und Lifestyle-Label schlechthin findet immer Grund zu feiern – und letztes Jahr ganz einfach sich selbst. 60 Jahre wurde der Brand. Und kein Zeichen von Stillstand, immer am Ball der Zeit und zunehmend auch selbstständige Kollektion von Designern und Aktionen, die Adidas mit eigener Linie ins Boot holt. So auch ein modischer Klassiker, die schwarze Lederjacke mit den drei Streifen. Feinstes mattes Leder, perfekt verarbeitet und wohlsitzend. Schaut man sich dann selbst auf die Schultern und Ärmel findet man doch tatsächlich die drei Streifen Ton in Ton aus Leder aufgenäht – Genial, klassisch, dezent. Doch ein Stück Luxus ist diese Jacke auf alle Fälle. Denn mit ca. 500 Euro wird sich dieses Stück wohl kaum einer in den Kleiderschrank hängen können. Geschweige denn wenn, dann wohl eher in einen Glaskasten zum Anschauen – nicht anfassen!

Jeder dritte Zürcher läuft damit herum, jeder kennt sie. Der Shop ist markant in der Stadt-Silhouette. Der Preis eine kleine Investition. Die FREITAG Tasche ist ein Heimspiel für Zürich. Erfunden wurde der robuste Planen-Bag von Zürcher Gestaltungs-Studenten und wird mittlerweile in tragfähiger Auflage produziert. Mitten in Zürich. Plane für Plane wird zu Tasche für Tasche zerschnitten. Und damit man auch ganz individuell sein Einzelstück nach eigen Wünschen bekommt, gibt es ein neues Tool auf der Webseite von FREITAG. Man kann aus einer Auswahl von LKW-Planen mit Schnittmustern seine ganz eigene Tasche zusammenstellen und eine Woche später im Shop abholen oder nach Hause schicken lassen. Schade ist nur, dass die Planenmuster teils so groß sind, dass man auf der Tasche später kaum etwas erkennt. Doch schön anzuschauen sind sie allemal. Ob man eine haben will, muss jeder selbst entscheiden. http://www.freitag.ch/shop/FREITAG/page/fcut_page/ detail.jsf

(c) adidas

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(c) Freitag


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MW MAGAZIN - Ausgabe eins 1  

Themes of first MW Magazin issue: black and white photography in Zurich, Amsterdam and Milano. Presenting Passarella Death Squad, MILKYHEAD...

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