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KANAREN

Nr. 127

30. September – 13. Oktober 2011 6. Jahrgang Verkaufspreis 1,50 € Folgen Sie uns auf

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Die meistgelesene deutschsprachige Zeitung auf den Kanarischen Inseln Aktuelle Nachrichten

Im Gespräch

Gesundheit

Frau von Ehemann erstochen

Beben auf El Hierro

ExklusivInterview mit Prof. Mnich

Body in Balance

Seite 2

Seite 3

Seiten 6-7

Seiten 20-21

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Alzheimer-Zentrum Delfin in Bajamar eröffnet

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Ab Oktober gibt es auf Teneriffa ein weiteres Vorzeigezentrum, das bislang einmalig auf den Kanaren und sogar in Spanien ist. Aus dem einstigen Hotel Delfin wurde das auf Alzheimer-Patienten spezialisierte „Centro especializado Delfin Bajamar“. Rund 800.000 Menschen sind in Spanien von Alzheimer betroffen. Etwa 25.000 davon leben auf den Kanaren, und die Tendenz ist steigend. Das künftige Zentrum bietet Platz für 120 Bewohner und ist speziell auf die Bedürfnisse dieser Menschen zugeschnitten. „Pro Stockwerk haben wir ein Einzelzimmer, ansonsten sind die meisten Zimmer mit zwei oder drei Betten ausgestattet. Das ist vor allem zum Wohl der Bewohner so gewählt, denn wer die Krankheit kennt, weiß, dass Alzheimer-Kranke nicht gerne alleine sind. Vor allem, wenn sie nachts aufwachen beruhigt es sie, wenn noch jemand neben ihnen ist“, erklärt die Direktorin. Das Ambiente des Hauses ist fröhlich und farbenfroh. Die Flure sind in verschiedenen Farben gestrichen, Gardinen und Bettwäsche sind dekorativ, und auch im Restaurant blieb der Urlaubscharakter erhalten. Statt Zimmernummern findet man bunte Bilder und wohnt dann nicht in „Nummer Zehn“, sondern im Zimmer

Ein farbenfroher Raum zum Essen und Verweilen.

Große Einweihungsfeier im Alzheimerzentrum Delfin.

„Orange“ oder „Sonnenblume“. Das hilft den Patienten, sich zu orientieren und zurecht zu finden. Zudem wird den Bewohnern ein umfangreiches Beschäftigungs- und Therapieprogramm in einer schönen Atmosphäre und in einer klimatisch milden Gegend geboten.

Feierliche Einweihung Zahlreiche Menschen waren zur Einweihungsfeier am vergangenen Samstag gekommen, um den Neustart im „Delfin“ mitzuerleben. „Wir legen großen Wert darauf, dass die Menschen hier in Würde alt werden können.

Respekt und Liebenswürdigkeit sind unser Motto“, meinte der selbst schon 90-jährige Besitzer Antonio Hernández Morales, der das Projekt mit seinem Sohn Lorenzo ins Leben gerufen hat. Nach einer Investition von etwa zwei Millionen Euro ist die Residenz nun bezugsbereit. Die ersten Bewohner werden Anfang Oktober einziehen. Neben einem Daueraufenthalt werden auch Tages-, Nacht- und Urlaubsplätze angeboten. „Die Wirtschaftskrise hat Spanien hart getroffen und am meisten trifft es die sozial Schwächsten. Deshalb ist gerade jetzt Solidarität ein ganz besonderer

Wert. Wir sind sehr stolz darauf, dass durch solch innovative und richtungsweisende Privatprojekte etwas für die Menschen, aber auch für die Gegend von Bajamar getan wurde“, meinte Kanarenpräsident Paulino Rivero in seiner Ansprache. Immerhin bietet das Zentrum 60 Mitarbeitern der verschiedensten Fachbereiche einen festen Arbeitsplatz. Inselpräsident Ricardo Melchior fand lobende Worte für die Unternehmerfamilie von Don Lorenzo. „Er hat sich als erfolgreicher und warmherziger Geschäftsmann hervorgetan. Es ist mir eine Freude hier an einem Ort zu sein, an dem Betroffene

Zimmer mit Meerblick und gesunder Luft.

und ihre Familien diese Qualität und Menschlichkeit zu spüren bekommen. Auch wer Alzheimer hat, freut sich am Leben und an Zuwendung, und genau das werden die künftigen Bewohner hier finden. Es freut mich sehr,

dass wir auf Teneriffa ein solches Zentrum haben.“ Wer selbst betroffen ist, kann über die Telefonnummer 922 546 510 oder über www.delfinbajamar.com mit dem Zentrum Kontakt aufnehmen. n

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Gemeinsam aus der Krise

Neueröffnung:

Bit & Byte – Komplettservice rund um Computer und TV Bislang fand man das Lokal des Computerspezialisten Ulrich Wilhelm, „Bit & Byte“, in der Nähe der Plaza del Charco in Puerto de la Cruz. Im September ist es umgezogen und bietet seinen Kunden in der Calle La Haya 71, gegenüber des Hiperdino in der Avenida Familia Betancourt y Molina mehr Platz und ein noch größeres Angebot. Hier werden Computer verkauft und komplett mit deutscher Software eingerichtet. Firmenkunden oder Privatpersonen mit Sonderwünschen erhalten ein auf sie maßgeschneidertes Programm. Computer-Neuanfänger können sogar Einführungskurse belegen. Natürlich bietet Bit & Byte auch einen umfassenden Nachservice für Reparaturen oder jegliches Computer-Zubehör. Aber nicht nur der Computer steht im Mittelpunkt, sondern auch, als zweites Standbein,

Ein umfassendes Angebot mitten in der Stadt.

das Fernsehen. Bit und Byte baut fachgerecht Satellitenschüsseln auf und ein. Das neue TV-Gerät kann man auch gleich dazukaufen oder sich das alte neu anschließen lassen. Kein technisches Geduldspiel ist mehr nötig. Wer den Service von Bit & Byte in Anspruch nimmt, kann vom ersten Moment an einfach

einschalten und loslegen. Bit & Byte arbeitet Insel weit. Der Fachmann aus Deutschland weist sich mit dem Diplom „Microsoft certified“ als MS-Spezialist aus. Mit dem Umzug gab es auch neue Öffnungszeiten. Von Montag bis Freitag ist das Geschäft von 10 bis 13 Uhr und von 17 bis 20 Uhr erreichbar.

Samstags ist nur jeden zweiten Samstag geöffnet. Den Chef selbst trifft man nur nachmittags an, da er sich vormittags im Außendienst um die Kunden kümmert. Das Parkplatzproblem kann über das Parkhaus der Pyrámide Martiánez ebenfalls problemlos gelöst n werden.

Betrogene Thunfisch-Fischer Die Nationalpolizei von Sevilla nahm fünf Personen wegen des Verdachts auf Betrug fest. Den Sevillanern wird vorgeworfen, Fischereibetriebe um mindestens 81.000 Euro betrogen zu haben. Darunter auch ein

kanarisches Unternehmen mit Sitz in Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz. Das betrügerische Quintett schuf zunächst ein Vertrauensverhältnis zu Thunfischfischern. Sie bestellten kleine Mengen Thunfisch, den sie auch sofort

bezahlten. Später orderten sie große Mengen, und in diesen Fällen ließen sie die Rechnung offen. Den Thunfisch selbst gaben sie an Fischunterhändler weiter und kassierten den Gewinn. Als die Fischlieferanten die Geduld verloren und endlich

ihr Geld wollten, stellten sie fest, dass an der angegebenen Adresse eine völlig andere Firma operierte. Sie erstatten Anzeige und setzten damit Ermittlungen in Gang, die nun zu den Festn nahmen führten.

30. September – 13. Oktober 2011

Frau vom Ehemann erstochen Zum ersten Mal in diesem Jahr wurde eine Frau vermutlich durch die Hand ihres Mannes getötet. Deswegen ist die Tat allerdings nicht weniger dramatisch. Es geschah am frühen Sonntagmorgen gegen ein Uhr. In der Wohnung entspann sich ein Streit zwischen dem 54-jährigen Luis Domingo und seiner 38-jährige Ehefrau Clementina. Er endete mit dem Tod der Frau. Der Ehemann hat seine Frau offenbar mit mehreren Messerstichen getötet. Anschließend stach er sich selbst mit der Die von der Polizei versiegelte mutmaßlichen Mordwaffe in Brust Wohnungstür, hinter der sich das Drama abspielte. und Bauch und wurde schwer verletzt ins Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de La Candelaria gebracht. Einige Nachbarn hörten sogar den Streit, sagten aber gegenüber der Polizei aus, dass es sich nach einer normalen ehelichen Diskussion angehört habe. Keiner vermutete, dass er in einer solchen Tragödie enden würde. So auch der Nachbar Ralf W., der, als er gegen Mitternacht das Haus verließ, eine heftige Diskussion hörte, die aber nicht auf eine Gewalttätigkeit schließen ließ. Umso erschrockener war er, als er morgens die versiegelte Tür erblickte und von dem Sohn der Familie erfuhr, was geschehen war. Das Paar hat einen Sohn im Alter von 19 und eine Tochter im Alter von vier Jahren. Die Tochter war während der tödlichen Auseinandersetzung in der Wohnung, der Sohn befand sich noch auf der Fiesta in Arico. Er wurde von seinem Vater telefonisch gebeten, den Notruf anzurufen und einen Krankenwagen zur Wohnung zu schicken. Nach dem Anruf begab er sich selbst sofort in die elterliche Wohnung. Das Paar wird von den Nachbarn als ruhig und normal beschrieben. Vor allem Clementina, die in einem Kindergarten arbeitete, war als sympathische Person bekannt und beliebt. Der Familienvater wurde allerdings oft in den Bars von Arona gesehen. Vor einigen Monaten war er in einer Bar in eine Schlägerei verwickelt. Innerhalb der Ehe waren keine Gewalttätigkeiten bekannt. Seit mehr als zehn Jahren lebte das Paar in dem Ortsteil La Rosa zwischen Guargacho und Las Galletas, ohne dass jemand geahnt hätte, dass sich eine solche Tragödie zwischen den beiden abspielen könnte. Die Gemeinde trauerte mit der Familie und rief zu einer gemeinsamen Schweigestunde auf. Der Untersuchungsrichter befand, dass die vorliegenden Beweise ausreichend für einen dringenden Tatverdacht seien. Er ordnete an, den mutmaßlichen Täter in Untersuchungshaft zu überführen, sobald dies sein Gesundheitszustand zulässt. Eine Kaution lehnte er ab. Die kleine Tochter ist derzeit bei den Großeltern und einer Tante in Arico untergebracht. n Foto: Ralf Winkler

Aktuelle Nachrichten




Aktuelle Nachrichten

Nr. 127

Jetzt doch Alarmstufe Gelb Nach den letzten Untersuchungen der Vulkanexperten auf El Hierro wurde am 23. September nun doch Alarmstufe Gelb ausgerufen. Seit dem 17. Juli dauern die seismischen Bewegungen auf El Hierro schon an. Besonders das Valle del Golfo im Südwesten bei Frontera scheint nicht zur Ruhe zu kommen. Täglich kommt es seit dem 17. Juli zu Ausschlägen auf den Überwachungsgeräten. An Spitzentagen, wie dem 20. September, wurden bis zu 104 Erdstöße registriert. Allerdings sind die meisten so gering, dass sie von den Bewohnern nicht bemerkt werden. Anders war es allerdings am 13. September, als um 4 Uhr, 4.44 Uhr und um 6.48 Uhr in der Frühe einige Anwohner von Stößen der Stärke 2,6 und 2,7 auf der Richterskala aus dem Schlaf geweckt wurden.Vergangene Woche, am 22. September um 5.06 Uhr, beunruhigte ein weiteres Beben der Stärke 3,0 die Menschen. Die Inselregierung mahnt die Inselbewohner zu Gelassenheit. „Wir haben die Alarmstufe aufgrund der jüngsten Entwicklungen zwar auf Gelb erhöht, aber das ist trotzdem kein Grund, alarmiert zu sein. Es bedeutet lediglich, dass wir den Notfallplan aktiviert haben und die Bevölkerung darüber unterrichten, was im Ernstfall zu tun wäre. Wir müssen darauf gefasst sein, dass sich die Lage weiter zuspitzt, obwohl wir eigentlich nicht davon ausgehen. Außerdem haben wir die besten Experten vor Ort, die das Geschehen überwachen“, gab Martín Marrero als Sprecher der Inselregierung bekannt. „Die Beben ereignen sich in einer Tiefe von rund zehn bis zwölf Metern und sind auch im Laufe der letzten Wochen nicht weiter an die Erdoberfläche gerückt“, betonte der neue Inselpräsident, Alpido Armas. Es gäbe absolut keinen Grund zur Besorgnis. Dennoch führt die andau-

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In einer Sondersitzung des Vereins für Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle auf Teneriffa, LGTB Algarabia, wurde kürzlich in Zusammenarbeit mit dem Sozial- und Gleichstellungsbeauftragen von Santa Cruz ein neuer Service vorgestellt. Es handelt sich um eine Rechtsberatung im Falle einer Diskriminierung. Auf der Sitzung selbst wurden die Mitglieder umfassend über ihre Rechte und Möglichkeiten informiert. Die Präsidentin der Vereins, Eugenia Sangil Sánchez, wies darauf hin, dass dieser Service völlig neuartig ist. Der Hintergrund ist, dass es immer noch zahlreiche Probleme und Diskriminierung für Homosexuelle gibt. Sie umfassen die Arbeit, Gesundheit, Sicherheit und Gesellschaft. Vor allem auf Teneriffa gäbe es bedauerlicherweise bei vielen immer noch eine LGTBPhobie. Die Bandbreite reicht von Entlassungen oder Diskriminierungen bei der Arbeitssuche, bis hin zu Problemen im privaten Bereich. Grund dafür sind meistens Vorurteile oder die Angst der „normalen“ Menschen vor dem Unbekannten. Während Gran Canaria und Fuerteventura sogar touristische Kampagnen auf die Homo-Szene auslegen, scheinen auf Teneriffa noch größere Hemmschwellen vorhanden zu sein. Das Ziel der Vereins ist ein friedliches Zusammenleben der Homo- und Heterosexuellen ohne Schubladendenken. Bis es so weit ist will der Verein seinen Mitgliedern aber mit Rat und Tat zur Seite stehen. Der Verein Asociación LGTB Algarabía hat seinen Stammsitz in der Calle Heliodoro Rodríguez Gonzalez in Santa Cruz. Interessierte oder Betroffene können über die Telefonnummer 922 882 188 Kontakt aufnehmen. n

Beben auf El Hierro dauern an

Diese Grafik zeigt die Bebenhäufigkeit im betroffenen Gebiet.

ernde Bebentätigkeit zu einer Akkumulation der angestauten Energie. Das führt zu einer stetig steigenden Kurve, deren Ende derzeit noch nicht absehbar ist. In Las Puntas wurde den Anwohnern vor dem Wochenende ein Informationsabend angeboten, der die Plaza Antigua de Tigaday Menschen gefüllt hat. Das zeigt, dass die Einwohner trotz der Gewohnheit mit und auf dem Vulkan zu leben, durchaus beunruhigt sind.

Nur die Ruhe Es wurde darauf hingewiesen, dass die Gefahrenstufe sich zwar erhöht habe, aber deshalb nicht bedrohlich sei. Die Menschen sollten ihren Alltag mit gewohnter Normalität gestalten. Man werde auf jeden Fall in stetem Kontakt und Austausch mit den Wissenschaftlern sein und die Bevölkerung rechtzeitig informieren, sollte etwas Gravierendes geschehen. Der Tenor der Veranstaltung war allerdings, den „Ball flach zu halten“ und keine unnötige Sorge auszulösen. „Es

gab ein Eindringen von Magma, das die Erdkruste in einer Tiefe von circa zehn Metern aufgebrochen und dadurch die Erschütterungen ausgelöst hat. In den letzten Wochen hat es zwar mehr als 7.300 Erdbewegungen gegeben, aber nur vier davon, wurden von der Bevölkerung überhaupt registriert. Übrigens hat auch nicht jeder, sondern nur wenige Menschen überhaupt etwas gespürt. Aus der Beobachtung anderer Vulkane weltweit wissen wir, dass es nur in zehn Prozent vergleichbarer Fälle zu einer späteren Eruption gekommen ist. Wir stellen keinerlei Beschleunigung im Ablauf der vulkanischen Prozesse fest und keiner der Parameter, die wir mit unseren Messgeräten erfassen, weist auf eine Zuspitzung oder Gefährdung hin. Deshalb schließen wir derzeit mit einer 90-prozentigen Wahrscheinlichkeit einen Vulkanausbruch aus“, erklärte Carmen López, die als Wissenschaftlerin im Auftrag des Nationalen Geographischen Institutes an der Überwachung der Bebentätig-

keit beteiligt ist. Trotzdem wurden den Bewohnern einige Vorsichtsmaßnahmen mit auf den Weg gegeben. Dazu gehört, regelmäßig die Nachrichten im Fern-

Kanaren – Inseln der Vulkane El Hierro, die kleine, westlichste Insel des Archipels, ist mit einem zarten Alter von 1,12 Millionen Jahren die Jüngste des Archipels. Gleichzeitig hat sie mit mehr als 800 Vulkanen mehr Krater, als jede andere Insel. Etwa 300 davon sind bedeckt und daher nicht zu erkennen. Trotzdem besteht, nach Ansicht der Wissenschaftler kein Grund zur Besorgnis. Der einzige dokumentierte Ausbruch auf El Hierro ereignete sich im Jahr 1793. Damals gab es eine Eruption des Lomo Negro in der Nähe der Playa Verodal. Der höchste Berg von El Hierro ist, mit einer Höhe von 1.500 Metern, der Pico de Malpaso. Der kanarische Archipel ist durch seine Vulkane entstanden und von ihnen geprägt. Das macht einerseits ihre Faszination aus, andererseits lebt man auf den Kanaren mit einer Art „Restrisiko“. Man erinnere sich

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Schluss mit HomoPhobie



Die Erdstöße erzeugen Energie, die sich ansammelt.

sehen oder Radio zu verfolgen. Außerdem sollte man zu Hause einen Notfallkoffer mit den wichtigsten persönlichen Dingen und Dokumenten griffbereit stehen haben. Zudem sollte man ausreichend Wasser, Medikamente, Kerzen, Batterien und ein mit Batterie betriebenes Radio zur Hand haben. Die Kanarenregierung stellt auf www.gobiernodecanarias.org/dgse/sismo_hierro. html regelmäßig aktualisierte Daten online zur Verfügung.

nur an das Jahr 2004, wo auf Teneriffa monatelang Alarmstufe Gelb und teilweise sogar Orange herrschte. Auch damals rumorte die Gerüchteküche von einem möglichen Ausbruch. Letztlich ist aber nichts geschehen, sondern die vulkanischen Aktivitäten haben sich nach einer Weile des „Grummelns“ wieder beruhigt. Deshalb ist auf El Hierro derzeit Wachsamkeit, aber keine Panikn mache angebracht.


Arbeitsmappe für Politiker zum Schutz der Kinder Anlässlich der bevorstehenden Wahlen in Spanien, die am 20. November, einem weltweiten Tag des Kindes, stattfinden, verteilte die Kinderschutzorganisation „Save the Children“ an alle Parteien und Politiker einen Arbeitskatalog. „Die nächste Legislaturperiode sollte im Zeichen der Kinder stehen, und auch in Spanien gibt es noch viel zu tun. Wir hoffen, dass unsere Vorschläge bei den Entscheidungen der künftigen Regierung berücksichtigt werden“, meinte Yolanda Román, die innerhalb der Organisation für politische Aufgaben zuständig ist. Der Kinderschutzbund aus den USA operiert weltweit und fand, dass auch in Spanien und in anderen Ländern Europas durchaus Handlungsbedarf besteht. Zuallererst fordern sie eine finanzielle Unterstützung der Familien mit Kindern und eine Verlängerung des Mutterschutzurlaubs, beziehungsweise der Elternauszeit. Die gemeinnützige Organisation stellte fest, dass in Spanien fast ein

„Save the Children“ hat sich dem weltweiten Schutz der Kinder verschrieben.

Viertel aller Kinder von Armut bedroht sind. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Schutz vor sexuellem Missbrauch, Gewalt und Ausbeutung. Nach Angaben von „Save the Children“ werden etwa 20 Prozent aller Mädchen und 15 Prozent der Jungen in Spanien Opfer eines sexuellen Missbrauchs, bevor sie das 17. Lebensjahr erreicht haben. Etwa 90 Prozent davon kommen niemals zur Anzeige. Das sei eine erschreckende Zahl, die dringend reduziert werden müsse. Auch das Schlagen von Kindern sollte gesetzlich verboten sein und bestraft wer-

den. Weitere „Hausaufgaben“ müssen die Politiker Spaniens in puncto Schule machen. Mit einer Schulabbrecherquote von mehr als 31 Prozent liege Spanien über dem Doppelten des europäischen Durchschnitts. Es werden daher ein besseres Schulsystem mit Nachhilfeangeboten und Förderung von Schülern mit Lernproblemen gefordert. Außerdem müssten Kinder viel besser darüber informiert werden, wo sie Hilfe erhalten können, wenn ihre Rechte in irgendeinem Bereich verletzt werden. Zuletzt appelliert die Organisation an die Politiker auf internationaler

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Basis. „Eine erfüllte Kindheit muss überall als Priorität angesehen werden“, so Román. Kinder seien das schwächste Glied in der gesellschaftlichen Kette und müssten daher geschützt werden. Rund um den Globus werden jährlich fast acht Millionen Mädchen und Jungen nicht älter als fünf Jahre. Sie sterben an Krankheiten, die verhindert oder geheilt werden könnten, wenn sie angemessen behandelt würden. Jedes Jahr am 20. November werde die Organisation den aktuellen Stand in Spanien überprüfen und festhalten, inwiefern sich etwas zum Besseren gewendet hat, versprach die selbsternannte Anwältin der Kinder, n Yolanda Román.

Schweiz „Schweizer Banken wollen wachsen“, wie uns ORF und APA-Finance mitteilten. „Obwohl die verwalteten Vermögen aus West-Europa und Nord-Amerika abnehmen dürften, ist im Private Banking in den nächsten Jahren ein deutlicher Zugewinn zu erwarten“, heißt es in einer kürzlich vorgestellten Studie der Schweizerischen Bankiervereinigung SwissBanking. Die Schweiz solle als Standort für Superreiche ausgebaut werden. SwissBanking setzt also sehr zuversichtlich auf Vermögen der Reichen in Wachstumsmärkten. Eine interessante Zukunft wenn man bedenkt wie sehr US-Amerikaner und Europäer versuchen, den Schweizer Banken Vermögen abzujagen. In nicht gut geregelten Märkten wird es für die Schweizer Banken leichter sein von außen nicht erpresst zu werden.

30. September – 13. Oktober 2011

Beachvolleyball Continental Cup 2011 An der Playa de Fañabé in Costa Adeje sieht das Strandleben vom 30. September bis 2. Oktober ein bisschen anders aus, als sonst. Statt Wasserbälle fliegen Volleybälle. Der Grund: Es wird der Beachvolleyball Continental Cup 2011 ausgetragen. Die besten Volleyballspieler der Welt geben sich dann im sonnigen Süden Teneriffas ein Stelldichein. Jeweils zwölf weibliche und männliche Teams á zwei Spieler und Trainer treten gegeneinander an. Dabei geht es nicht nur um den Turniersieg, sondern die Volleyballer erkämpfen sich den Weg in die olympischen Spiele 2012, die in London ausgetragen werden. Bei den Herren treten Pablo Herrera und Adrián Gavira als Favoriten an. Sie rangieren derzeit auf Platz Vier der Weltrangliste. Auch bei den Damen wird es spannend. Elsa Baquerizo und Liliana F. Steiner sind auf Erfolgskurs. Besonders schwierige Gegner werden ihnen die beiden Deutschen Sara Goller und Laura Ludwig sein. Die Europameisterinnen gelten bereits jetzt als bestes europäisches Beach-Volleyball-Duo der europäischen Geschichte. Die Veranstaltung, die in Kooperation der spanischen, europäischen und internationalen Volleyball-Vereinigungen organisiert wird, hing lange Zeit in der Schwebe. Erst nach dem Besuch des griechischen Supervisors Georgios Gkagkalis vom internationalen Volleyball-Verband stand fest, dass der Weg der Beach-Volleyball-Spieler zur Olympiade nach London über Teneriffa führt. Der Eintritt zu den sicherlich erstklassigen Spielen ist frei. n

Die Begegnung der Weltklasse in Costa Adeje.

Österreich Ungarn: Verluste für Österreichische Banken? Die Festsetzung eines „künstlichen“ Franken-Kurses bei Fremdwährungskrediten durch Ungarn könnte österreichische Banken Millionen kosten. Die Erste Bank hat in Ungarn Fremdwährungskredite im Umfang von drei Milliarden Euro vergeben. Die Raiffeisen International – verteilt auf Ungarn, Kroatien und Polen – 3,4 Mrd. So der ORF Text. Man muss jetzt besonders auf zwei Dinge achten: Einerseits hat die Schweiz sich an den Euro gekoppelt, um nicht teurer zu werden, und schadet Fremdwährungskreditnehmern speziell in Ungarn. Andererseits macht Ungarn ebenfalls eine künstliche Festsetzung des Franken-Kurses bei Fremdwährungskrediten und schadet österreichischen Instituten. Wenn das üblich wird, ist jene Ehrlichkeit der Wechselkurse aus der errechneten Wirtschaftsleistung auch passee. Der erreichte Schaden wird dann spätestens bei größeren Summen sicher den möglichen Konfliktkosten gegenübergestellt. Bei höheren Schäden könnte eine Auseinandersetzung angedacht werden.

Deutschland „Heftiger Widerstand regt sich gegen den EU-Vorschlag zur Reform des SchengenSystems. Brüssel will die Staaten künftig nicht mehr alleine über vorübergehende Grenzkontrollen entscheiden lassen. Für die Schließung von Grenzen soll eine Mehrheitsentscheidung der EULänder nötig sein, nur in Ausnahmefällen wie Naturkatastrophen, Anschlägen oder Flüchtlingswellen dürfen Nationalstaaten selbst entscheiden“, meldete der ORF. Das sind Tausende Tonnen Wasser auf die Mühlen der EU-Gegner. Argumentationen wie: „Die EU-Kommission will dem Staat und seinen Bürger den letzten verbliebenen Schutz nehmen“ oder „Wenn verschiedene Staaten in der Gemeinschaft aus internen Gründen für absolut offene Grenzen sind, könnte das andere Mitgliedsländer schwer benachteiligen“. Wirtschaftsargumente könnten höher als die Sicherheit der einzelnen Bürger eingestuft werden, eine fatale Situation.

Foto: Peter Graf

Aktuelle Nachrichten



Kommentiert von Alfred Klein


Nr. 127

Solidaritätsessen an der Punta Larga Das Sommerabschiedsfest am Strand La Punta Larga in Candelaria erfüllt gleich mehrere Zwecke. Am 1. Oktober wird die Eröffnung des neuen Kiosk gefeiert, der ab sofort ab 11 Uhr für das kühle Getränk, den kleinen Imbiss oder etwas Süßes während des Strandbesuches sorgt. Zum anderen wird der Sommer den ganzen Tag über mit Musik, Spielen und Strandvergnügen verabschiedet. Das Wichtigste an diesem Tag ist allerdings der solidarische Charakter des Festes zugunsten der sozial Schwächeren der Gemeinde. Ab 13 Uhr kann man sich von der aromatisch duftenden Riesenpaella anlocken lassen. Der Kostenbeitrag von 5 Euro wandert direkt in die Kasse der Stiftung „Canaria Candelaria Solidaria“. Aus diesem Topf werden später Lebensmittel für Bedürftige gekauft oder ein Arbeitsprogramm sowie das Behindertenzentrum Arco Iris unterstützt. Sommervergnügen für einen guten Zweck, das ist doch ein gutes Motto, um den Herbst zu begrüßen. „Gerade jetzt, wo die Zeiten für viele nicht so rosig sind, danken wir für die Initiative der Stiftung, die viele soziale Lücken füllt. Solidarität war noch nie so wichtig, wie jetzt“, meinte Bürgermeister José Gumersindo García. n

Pack die Badehose ein und dann nichts wie auf zur Punta Larga.

Aktuelle Nachrichten



Kooperation zwischen den Hauptstädten Die beiden kanarischen Hauptstädte Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria schlagen ganz neue Töne an. Statt der ewigen Rivalität setzen beide Bürgermeister auf „Kuschelkurs“. Beide Bürgermeister, José Manuel Bermúdez für Santa Cruz und Juan José Cardona für Las Palmas, trafen sich kürzlich zum Gedankenaustausch mit dem kanarischen Präsidenten Paulino Rivero. Angesichts leerer Stadtkassen suchen sie Möglichkeiten zu kooperieren und dadurch Geld zu sparen. Beide Stadtväter sorgen sich vor allem um die Arbeitslosigkeit, erschwinglichen Wohnungsbau und sozialpolitische Themen. „Wir wollen nicht nur herausfinden, wo Einsparungen möglich sind, sondern vor allem, wie wir durch gemeinsame Aktivitäten sparen können“, erklärte Rivero. Vor allem im kulturellen Bereich sei es gut möglich gemeinsam zu agieren. Außerdem stand das Thema des Verwaltungsapparates auf der Tagesordnung. „Effizienz kommt nicht direkt durch

mehr finanzielle Mittel. Vielmehr liegt das Geheimnis in der optimalen Ausnutzung vorhandener Kapazitäten“, meinte Bermúdez. Beiden Bürgermeistern ist bewusst, dass sie die Personalkosten so niedrig wie möglich halten müssen. Die Stadtverwaltungen müssen modernisiert, vereinfacht und dadurch sparsamer werden. „Neue Zeiten brauchen neue Antworten“, resümierte Rivero. Aus gemeinsamen Aktivitäten soll eine neue Stärke erwachsen, die den Bürgern eine gute Lebens- und Wohnqualität garantiert. Das erste Treffen verlief in einer harmonischen Atmosphäre. Es diente der Annäherung und des Gedankenaustausches. Schon bald sollen in weiteren Sitzungen konkrete Initiativen Form annehmen.

Verschlankung der Verwaltung Das Thema effizientere Verwaltung ist ein Schlagwort, das gerade zu Krisenzeiten immer wieder aufkommt und diskutiert wird. So schlug zum Bei-

Ein seltener Einklang zwischen den beiden Hauptstädten.

spiel Ignacio González von der nationalistischen Gruppierung CCN vor, die Zahl der Gemeinden auf dem Archipel zu überdenken. Ausschlaggebend war in diesem Zusammenhang das Beispiel von Garafía auf La Palma. Diese 1.900 Seelen Gemeinde hat zwar eine eigene Gemeindeverwaltung mit fast 100 Politikern und Mitarbeitern auf der Gehaltsliste, aber nicht die nötigen Einnahmen, um diese zu erhalten. „Sie planen die Gehälter von Geldern zu zahlen, die dem Ort eigentlich für soziale Zwecke zugewiesen werden: Das kann doch nicht sein“, kritisierte González. Insgesamt 88 Gemeinden gibt es über die sieben kanarischen Inseln verteilt. Das dichte Netz gewährleistet zwar Bürgernähe

und kurze Wege zur Erledigung verwaltungstechnischer Angelegenheiten. Andererseits ist es aber, angesichts der immer noch spürbaren Krise, auch ein Luxus. Die Bezahlung von Bürgermeistern und Stadträten kostet auf dem Archipel jährlich rund 50 Millionen Euro. Allein auf La Palma werden rund 85.000 Einwohner in 14 Gemeinden verwaltet. Da stellt sich schon die Frage, ob sich ein Zusammenschluss benachbarter Gemeinden nicht anbietet. Einer Studie der Zentralregierung aus Madrid zufolge können Gemeinden unter 20.000 Einwohnern nicht kosteneffizient arbeiten. So viele Einwohner haben derzeit nur 20 kanarische Gemeinden zu bieten. Auf den kleineren Inseln oft sogar überhaupt keine. Vielleicht müsste die Fragen nach der Einwohnerzahl neu definiert werden, aber ein Denkanstoß könnte es schon sein. Allerdings müssten solche Entscheidungen im Rahmen der Lokalpolitik beschlossen werden, und welcher Politiker sägt sich schon selbst den Ast ab, auf dem n er sitzt?


Im Gespräch



30. September – 13. Oktober 2011

Im Gespräch mit Prof. Dr.-Ing. Peter Mnich

Zum Transrapid-Projekt auf Teneriffa Unser heutiger Gesprächspartner, Prof. Dr.-Ing. Peter Mnich, ist durch das Bemühen der Inselregierung nach Teneriffa gekommen, die ständig zunehmenden Transportprobleme auf der Insel in den Griff zu bekommen. Eine Bahn muss her, eine schienengebundene Verkehrslösung, die den überquellenden Straßenverkehr kurzfristig zügelt und langfristig eine Alternative zum gegenwärtigen Zustand schafft. Zur Diskussion stehen sowohl eine herkömmliche Eisenbahnstrecke, als auch eine Magnetschienenbahn. Professor Mnich ist Sprecher der Geschäftsleitung des Instituts für Bahntechnik Berlin bei der Technischen Universität Berlin und Vertreter der Planungsgemeinschaft Maglev Tenerife.

Autoboom Gedanken über Bahnstrecken auf Teneriffa gemacht haben. Die erste dokumentierte Eisenbahnstudie stammt – man kann es kaum glauben – aus dem Jahre 1889! Viele weitere Studien folgten in den vergangenen über 100 Jahren; die aktuellen Eisenbahnstudien sind aus den Jahren 2009/10/11. Hätte man kürzere Eisenbahnstrecken vor 100 oder 50 Jahren gebaut, wäre es bestimmt eine Attraktion auf der Insel gewesen. Wer heute eine Eisenbahnstrecke auf Teneriffa fordert, lebt einerseits in der Vergangenheit, und ander-

CRH (seit 2008 in China, inzwischen über 8.000 Kilometer). Zur Erinnerung: Die Straßenbahn in Santa Cruz seit erst 2007/2009! Als Verkehrslösung eine gute Entscheidung; als technische Verkehrslösung über 40 bis 50 Jahre gegenüber dem Festland im Rückstand. Denn es gibt seit über 30 Jahren modernere und umweltfreundlichere Bahntechnik-Produkte weltweit (z.B. People Mover, Monorail, Magnetbahnen für Nahverkehr, usw.). Insbesondere gibt es Bahnlösungen mit geringeren Erschütterung und

und Schließung des unrentablen und witterungsabhängigen Nordflughafens. Insgesamt ist also eine verkehrliche Nord-Südverbindung als schnelles, modernes und umweltfreundliches Bahnsystem von großer Bedeutung für das wirtschaftliche Überleben der Insel Teneriffa. Denn attraktive Sonneninseln gibt es auf der Welt in naher und weiterer Entfernung reichlich. Sonne und Meer sind auch nicht mehr die alleinigen Wahlkriterien für den Urlaub in einer heute sehr technologieorientierten Gesellschaft.

ThyssenKrupp und IABG). Die IFB Institut für Bahntechnik GmbH und das Ingenieurbüro Vössing sind vielleicht die einzigen unabhängigen und Technologie neutralen Ingenieurunternehmen weltweit, die sich seit über 25 Jahren mit der Bearbeitung von Bahnprojekten für Eisenbahn- und Magnetbahnstrecken „im System“ beschäftigen. Es liegen nicht nur Kenntnisse in der Planung unterschiedlicher Bahnprojekte für den Nah-/Stadt-, Regionalund Fernverkehr vor, sondern auch in der technischen AusInselpräsident Ricardo Melchior und Professor Mnich mit einem Modellzug.

Foto: Norbert Michalke

Von Dietmar A. Hennig

Herr Professor, insbesondere in den Hauptverkehrszeiten wird dem Autofahrer auf Teneriffa bewusst, dass die derzeitigen Verkehrslösungen nicht dauerhaft so bleiben können. Doch wie sieht die Situation konkret aus? Die Insel Teneriffa hat nicht nur ein Verkehrsproblem; der Insel fehlen aus meinen Beobachtungen nachhaltige Zuwachsraten im Tourismus. Teneriffa ist und bleibt im Wesentlichen eine Touristeninsel. Die Frage ist nur, welche Touristen werden zusätzlich die Insel besuchen. Die vorübergehende Belebung auf den kanarischen Inseln infolge der politischen Spannungen in Nordafrika dürfte kein Ruhekissen sein. Der Touristenboom sollte aber für neue Investitionen genutzt werden. Nordafrika war und wird bestimmt wieder für Touristen attraktiv. Die Insel Teneriffa hat gute Aussichten zusätzliche Touristen als Insel der Neuen Technologien (z.B. erneuerbare Energien, Kommunikationstechnologien, usw.) zu gewinnen, wie das auch in Ihrem Interview mit dem Inselpräsidenten Ricardo Melchior in Ihrer Ausgabe 115 vom April diesen Jahres zu lesen ist. Im Norden der Insel ist bekanntlich eine hohe Arbeitslosigkeit. Im Süden der Insel fehlen Arbeitskräfte. Insofern wird eine schnelle und umweltfreundliche Bahnverbindung auf der Insel generell gebraucht. Erstaunlich ist nur, dass auf der Insel die Forderung nach Bahnverbindungen nicht neu ist. Offensichtlich hat es schon zu sehr frühen Zeiten fortschrittliche Politiker oder Fachleute auf der Insel gegeben, die sich vor dem

seits fordert er bestimmt keine umweltfreundliche und Kosten überschaubare Verkehrslösung für Teneriffa. Eine Touristenattraktion auf keinen Fall, denn auf dem Festland kennt man die Eisenbahn in allen Variationen schon über 170 Jahre von der Straßenbahn, S- und U-Bahnen, Regionalbahnen bis zu den Hochgeschwindigkeitsbahnen wie z. B. den Shinkansen (seit 1964 in Japan, inzwischen über 2.500 Kilometer), den TGV (seit 1981 in Frankreich, inzwischen 1.936 Kilometer), den ICE (seit 1991 in Deutschland, etwa 900 Kilometer) und den deutschen ICE Velaro E (seit 2000 in Spanien, inzwischen über 1.500 Kilometer) und schließlich den

niedrigeren Geräuschentwicklungen im Stadtbereich, als die realisierte Straßenbahn in Santa Cruz. Nach meiner Kenntnis der Inselsituation fehlt für die Insel generell ein zukunftsweisendes und integriertes Gesamtverkehrskonzept für die Verkehrsträger Straße, Luft und Bahn. Die realisierten Verkehrslösungen auf der Insel, wie die Autobahn und die Straßenbahn, sind wichtige Projekte gewesen, lösen aber viele verkehrliche Inselprobleme nicht. So auch der Betrieb der beiden Flughäfen; hier muss entweder eine schnelle Bahnverbindung zwischen den Flughäfen her oder ein Ausbau eines leistungsfähigen Südflughafens

Sie sind Spezialist für den schienengebundenen Verkehr, hier favorisieren Sie die Lösung Magnetschienenbahn. Wie kam man eigentlich auf den Gedanken, diese außergewöhnliche Lösung zu prüfen, und wodurch kamen gerade Sie ins Spiel? Der erste und wichtigste Anstoß für dieses Projekt kam durch ein Gespräch zwischen dem Inselpräsidenten, Herrn Ricardo Melchior, und dem deutschen EU-Abgeordneten, Herrn Joachim Zeller, im Januar 2010 sowie durch weitere Gespräche mit der deutschen Bau- und Bahnindustrie (Bögl, Siemens,

legung und Bewertung der Vorund Nachteile, der betrieblichen Auslegung und Optimierung sowie in der Untersuchung der Wirtschaftlichkeit (Investitionsund Betriebskosten). Daneben werden Aspekte der Gesamtverkehrssituation untersucht und analysiert wie auch die der verkehrs-, arbeitsplatz- und industriepolitischen Aspekte. Erfahrungsgemäß reicht heute bei der Bearbeitung vieler Verkehrsprojekte das normale Ingenieur know how nicht mehr aus. Zusätzlich haben die Ingenieure des IFB umfangreiche Versuchsund Betriebserfahrungen in der Eisenbahn- und insbesondere in der Magnetbahntechnik, sowie viele Ingenieurexperten des IFB

sind anerkannte Gutachter für die Genehmigung und Zulassung konventioneller und neuer Bahnsysteme. Also ein umfassendes Verkehrs- und Ingenieur know how, welches für das Bahnprojekt auf Teneriffa erforderlich ist. Denn über 100 Jahre Eisenbahnplanung auf Teneriffa und bisher keine Realisierung einer Bahnteilstrecke stimmt schon nachdenklich. Insofern lag es nahe, dass sich der Präsident von Teneriffa und die deutsche Bau- und Bahnindustrie einer solchen kompetenten Beratung der Planungsgemeinschaft (Vössing und IFB) bedienen. Ihre Planungsgemeinschaft hat den ersten Teil der Machbarkeitsstudie vor gelegt und klare Vorteile der Magnetschienenbahn gegenüber der konventionellen Lösung benannt. Welche sind das vor allem? Unser Ziel war von Anfang an eine Gesamtstrecke, das heißt die aus der Eisenbahnplanung bekannte Nord- und Südstrecke von insgesamt etwa 120 Kilometern, zu untersuchen. Das Betriebskonzept sieht vor, die Nordverbindung zur Hauptstadt (Fahrzeit 26 Minuten), die Südverbindung zur Hauptstadt (34 Minuten), die Durchverbindung von Nord- und Südstrecke (Gesamtfahrzeit zwischen den Endstationen 56 Minuten) und die Express-Verbindung der beiden Flughäfen (21 Minuten). Dieses Gesamtkonzept gibt es für die Eisenbahnstrecke nicht. Die weiteren wesentlichen Vorteile der Magnetbahn sind: geringer Flächenbedarf durch die Trassierung und Technik und damit Reduzierung der Enteignungsund Grunderwerbskosten und damit Reduzierung der Planungsprozesse; eine stärkere Bündelung mit der Autobahn und Reduzierung des Brückenund insbesondere des Tunnelanteils gegenüber den Eisenbahnplanungen. Erfahrungsgemäß ist der hohe Tunnelanteil der Eisenbahn von etwa 41 km der etwa 120 km Streckenlänge sehr Risiko und Kosten behaftet. Außerdem ist eine unkalkulierbare Bauzeit wegen der unklaren Bodenverhältnisse mit absoluter Sicherheit zu erwarten. Nicht zu vernachlässigen ist die Entwässerungsproblematik beim Eisenbahnfahrweg. Beim Magnetbahnfahrweg sind diese Aspekte nur im geringen Umfang gegeben. Je nach Trassenvorschlag kann durch die höhere Steigfähigkeit und flexiblere Trassierung der Magnetbahn der Tunnelanteil bis auf einige wenige Streckenkilometer (nur 6 bis 17 Kilometer) reduziert werden. Weitere


Im Gespräch

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Mit der Magnetschienenbahn würden zeitlich völlig neue Dimensionen eröffnet. Bei einer geplanten Fahrzeit von etwa 20 Minuten zwischen den Flughäfen Nord und Süd liegt eine organisatorische Zusammenlegung beider Verkehrspunkte nahe. Werden solche Veränderungen in einem neuen Gesamtverkehrskonzept für die Insel berücksichtigt und welche weiteren ergeben sich aus der Realisierung des Bahnprojektes? Im Rahmen unserer Studie (Phase 1) sind alle Überlegungen dieser Art eingeflossen. Wir haben auch angeregt, in der 2. Phase auch den gesamten Busverkehr als Zubringer zu den Magnetbahnstationen neu zu organisieren. In dem Zusammenhang ist es sinnvoll darüber nachzudenken, ob die Insel mit einem modernen ausgebauten Südflughafen auskommt. Von der verkehrlichen und wirtschaftlichen Betrachtung ist sicherlich eine Konzentration der Flughafeninfrastruktur die bessere Lösung, da bekanntlich der Nordflughafen auch öfter Witterungsprobleme hat. Insofern ist zur Verbesserung des Gesamtverkehrs auf der Insel ein Gesamtverkehrskonzept mit der Realisierung des Magnetbahnprojektes dringend erforderlich. In der Diskussion werden von Gegnern des Projekts vor allen zwei Behauptungen ins Feld geführt: Zum einen benötige die Magnetschienenbahn mehr Energie und würde damit die Umwelt stärker belasten, zum anderen würden die hohen Kosten zu sehr hohen Fahrpreisen führen, die eine Nutzung für den „normalen“ Bürger unerschwinglich machen werde. Was halten Sie dem entgegen? Der Energiebedarf der Magnetbahn (infolge höherer

Beschleunigung und höherer Geschwindigkeit, bis 230 Stundenkilometer auf dem Nordabschnitt sowie bis 270 Stundenkilometer auf dem Südabschnitt) ist im Vergleich zur konventionellen Eisenbahn mit 220 Stun-

der Magnetbahn. Erste Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit haben ergeben, dass sich die Fahrpreise für die Gesamtstrecke Nord-Süd in der Größenordnung der Buspreise bewegen werden – und müssen.

Hinweis: Das Transrapidprojekt in Shanghai war und ist noch ein Demonstrationsprojekt. Die verkehrliche Wirkung wird erst nach Verlängerung erreicht, das heißt nach Verbindung der beiden Flughäfen. Im Jahre 2020

Foto: Yosemite

Optimierungspotentiale sind noch vorhanden.

Der Transrapid in Shanhai

denkilometern natürlich höher. Je nach Streckenvariante ist die Fahrzeit auch um etwa 15 Prozent niedriger, als bei der Eisenbahn. Eine Umweltbelastung kann ich nicht erkennen, da verstärkt in Zukunft erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Die hohe Umweltbelastung sehe ich nicht durch die Magnetbahn sondern durch die geplante Eisenbahn, wenn man sich vorstellt, dass alle 15 Minuten ein Eisenbahnzug über die dicht besiedelte Insel fährt und ein Geräuschpegel von über 80 dB(A) erzeugt. Eine Magnetbahn ist wegen fehlender Rollreibung (Rad/Schien-Kontakt) und infolge besserer Fahrzeugverkleidung (Aerodynamik) um ein Vielfaches leiser. Insofern gibt es zur Magnetbahn aus Umweltgründen keine Alternative! Die bisherigen Kostenkalkulationen haben gezeigt, dass die Magnetbahn, allein infolge des niedrigeren Tunnel- und Brückenanteils und des niedrigen Flächenbedarfs, von den Investitionskosten unter den Kosten der Eisenbahn liegt. Ebenso wichtig, wenn nicht noch wichtiger sind die günstigeren Betriebskosten

Sie waren am TransrapidProjekt Shanghai beteiligt. Inwieweit kann diese Bahn Vorbild für das Projekt auf Teneriffa sein und was muss man anders machen? Zunächst folgende wichtige Feststellungen: Die Magnetbahn Transrapid ist marktreif; in Deutschland seit über 25 Jahren auf der Großversuchsanlage im Emsland (31,5 Kilometer) ausreichend erprobt. Kein Bahnsystem wurde vor einer Anwendung so intensiv getestet. Sie ist seit 2002 in Shanghai (23 Millionen Metropole mit zwei Flughäfen, deren Verkehrsaufkommen in 2010 rund 72 Millionen Passagiere betrug) im kommerziellen Betrieb mit hoher Verfügbarkeit (96 Prozent) und hoher Pünktlichkeit (99 Prozent). Bis Juni 2011 sind zwischen Flughafen Pudong International und Stadt/Finanzzentrum etwa 29 Millionen Passagiere transportiert worden. In den ersten Jahren 1,5 bis 3 Millionen und dann jährlich etwa 5 Millionen Passagiere (in 2010). Die Tagesleistung liegt dann bei etwa 13.000 bis 15.000 Passagieren. Ein

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wird dann in Shanghai ein jährliches Verkehrsaufkommen von über 30 Millionen Passagieren erwartet. Mit drei, fünf und sechs Wagenzügen sind insgesamt auf der 30 Kilometer Stadtstrecke in Shanghai über 9 Millionen Kilometer zurückgelegt worden. Die Transrapidstrecke in Shanghai wird um weitere 32 Kilometer verlängert; dann wird sie insgesamt eine Gesamtlänge (ab etwa 2015) von etwa 62 Kilometern aufweisen. Diese Strecke wird dann eine wichtige Verbindung zwischen dem Flughafen Pudong International (41 Millionen Passagiere) und dem Regionalflughafen Hongqiao (31 Millionen Passagiere) sein, der gleichzeitig der neue Fernbahnhof für die neue Eisenbahnverbindung Shanghai-Beijing ist. Ich denke, dass diese Daten aus Shanghai die Marktreife des Transrapid deutlich aufzeigen. Aus diesen Erfahrungen ist die Magnetbahn Transrapid in der Tat ein Vorbild für ein modernes Bahnsystem, auch für Teneriffa. Das Projekt für Teneriffa wird im Vergleich zu Shanghai eine weiterentwickelte Technolo-

 gie in allen Bereichen und zwar vom Fahrweg, der Energie- und Antriebsversorgung, die Betriebsleittechnik und insbesondere ein völlig neues Fahrzeug in Anlehnung zum Transrapid 09 (in Shanghai Transrapid 08) mit völlig neuer Ausstattung hinsichtlich Komfort und Sicherheit (z.B. modernstes Brandschutzkonzept) sein. Dies zeigt, dass die Magnetbahn Transrapid weiter entwickelt worden ist, infolge eines Anwendungsprojektes in Shanghai. Insofern könnte das Teneriffa-Projekt verkehrlich, technologisch und arbeitsmarktpolitisch für Teneriffa eine große Chance sein. Teneriffa nicht nur als Insel des Tourismus sondern auch als Stätte für neueste Technologien zusehen, ist nicht nur eine Zukunftsvision sondern wird durch andere Projekte bereits zur Realität. Wie kann das Magnetbahnprojekt zur Strukturveränderung auf der Insel beitragen und dabei helfen, vom Tourismus unabhängiger zu werden? Das Magnetbahnprojekt wird einen weiteren großen Schub der Insel Teneriffa zum Ausbau der „Neuen Technologien“ geben und damit kann sich Teneriffa

von anderen Inseln erheblich als „nicht nur Touristeninsel“ absetzen. Teneriffa hat die Chance, wie in der frühen Vergangenheit (Stichworte: Seeschifffahrt, Teneriffa verdankt viel Alexander von Humboldt, 1799), nun ein Schaufenster in der neuen Welt für neue Technologien, wie z.B. erneuerbare Energien, Kommunikationstechnik/Internet und umweltfreundliche neue Bahnsysteme für Europa, Afrika und Amerika zu werden. Dies schafft neue qualifizierte Arbeitsplätze neben dem touristischen Dienstleistungen und sichert der Insel zugleich einen zusätzlichen, den technisch interessierten Tourismus (internationale Ingenieure und Konferenzen). Wird diese Chance genutzt, wird Teneriffa eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen und der touristischen Zukunft erhalten. Vielen Dank, Herr Professor, für das Exklusiv-Interview und die ausführliche Beantwortung unserer Fragen. Wir werden mit großem Interesse das Projekt weiter verfolgen und nehmen gern Ihr Angebot an, uns vom Fortgang der Arbeiten auf dem Laufenden zu halten und Fragen unserer Leser zu beantworten. In diesem Sinne: Ihnen viel Erfolg für das Projekt, das unserer Insel einen Weg in die Zukunft eröffnet. n

Steckbrief Prof. Dr.-Ing. Peter Mnich Prof. Dr.-Ing. Peter Mnich (64), Studium der Elektrotechnik und 1977 Promotion an der TU Berlin; 1978-1984 Begutachtung neuer Bahnsysteme, TÜV Rheinland; 1984-1987 stellv. Betriebsleiter auf der TransrapidVersuchsanlage Emsland; seit 1987 Professor im Fachgebiet Betriebssysteme elektrischer Bahnen (neue Bahntechnologien) und gleichzeitig Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der IFB Institut für Bahntechnik GmbH, Berlin, Dresden; zusätzlich von 1990-1994 Gastprofessor an der HfV/TU Dresden; seit 1995 Gutachter des EisenbahnBundesamtes (EBA) für Magnetschwebetechnik und lineare Antriebssysteme; seit 2008 zusätzlich Lehraufträge/Seminare am Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg (CDHK) der Tongji Universität Shanghai und seit 2008 Gastprofessur an der Nanjing University of Science & Technology (TU Nanjing); seit 2010 Technischer Berater des Eisenbahnbüros der Provinz Jiangsu, Nanjing (China); Chefredakteur der RTR Railway Technology Review, China Edition; Mitherausgeber der Elektrischen Bahnen (eb) und Autor von über 90 unterschiedlichen Veröffentlichungen.

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Provinz Teneriffa

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30. September – 13. Oktober 2011

Neue Tierschutzinitiative

Helfen macht Spaß Erst kürzlich wurde im Norden Teneriffas der neue Tierschutzverein „Asociación amigos de 4 patas” gegründet. Ihr Anliegen ist es Geld zu sammeln, um lokale Tierheime gezielt zu unterstützen. Sie werden keine eigenen Zufluchtsstätte unterhalten, sondern bestehenden Institutionen unter die Arme greifen. Auf Anfrage stehen sie den Heimen zur Seite, wenn Geld für Impfungen, Kastrationen und Sterilisationen, neue Zwinger oder Körbchen und Laken benötigt wird. Im Einkaufszentrum La Cúpula gibt es außerdem eine Spendenkiste für Spenden, in der auch Futter oder Pflegeprodukte abgegeben werden können. Gerne werden neue oder auch gebrauchte Tierprodukte entgegen genommen. Außerdem wird man den Verein in Zukunft öfter auf lokalen Fiestas sehen. An Ständen wollen sie zum Beispiel Getränke verkaufen und der Erlös wird dann den Tieren zugute kommen. Zudem wird der Verein sportliche und kulturelle Veranstaltungen organisieren, und auch dabei steht das Leitmotiv „Helfen macht Spaß“ im Mittelpunkt. Derzeit ist ein Fotowettbewerb geplant. Näheres kann man in Kürze über die Webseite www. amigos4patas.es erfahren. Nachdem die Aktivitäten sporadisch sind, braucht der Verein keine freiwilligen Helfer, die regelmäßig zur Verfügung stehen. Natürlich kann man, wenn man das möchte, gerne die Spendenboxen leeren oder Hunde Gassi führen. Dringender werden aber Helfer gebraucht, die sich an Verkaufsständen engagieren oder bei der Organisation von Events teilnehmen. Gute Ideen sind immer willkommen. Außerdem werden Freiwillige gesucht,

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die beispielsweise Zwinger bauen können oder sich als Flugpaten, vor allem nach Deutschland und Holland, zur Verfügung stellen. Dabei entstehen für den Paten keine Kosten. Es werden Adoptionsfamilien gesucht oder Betreuer, die anderen helfen, den richtigen Vierbeiner auszusuchen und bei den ersten Schritten im neuen Zuhause mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Auch kurzzeitiges „Babysitten“ für den Hund kann im Notfall angefordert werden. Ein weiterer

Angela, Adriana, Fernando und die Tiere brauchen Ihre Hilfe.

wichtiger Punkt sind Gespräche in Schulen oder Tiertherapien. Außerdem wendet sich der Verein an Stadtverwaltungen, um generell das Bewusstsein dafür zu wecken, dass etwas für die vielen ausgesetzten Tiere getan werden muss. „Die ausgesetz-

fende Hand dringend gebrauchen. Es gibt so viele Tiere, die Hilfe brauchen und schon ein paar Stunden im Monat, können einen Unterschied machen. Eine Kontaktaufnahme ist über Movil 620 270 681, facebook oder Kanaren Express möglich. n

Provisorische Verlegung des Bauernmarktes Der Bauernmarkt von Los Realejos wird während der nächsten vier Monate von der Casona de El Llano auf die Plaza Viera y Clavijo verlegt.

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ten Hunde erzeugen vor den Touristen ein schlechtes Image. Wir wirken wie ein Entwicklungsland“, so ein Sprecher. „Wir wollen uns in Kampagnen engagieren, in denen wir mithelfen, dass Halter es sich leisten können, ihre Tiere zu sterilisieren und zu chippen. Wir wünschen uns, dass Tierheime eines Tages nicht mehr notwendig sind. Aber bis es so weit ist, brauchen die Tiere unsere Hilfe“. Sind Sie dabei? Auch wer nur einen oder zwei Tage im Monat übrig hat, oder sich auf einer lokalen Fiesta am Stand betätigt, ist herzlich willkommen. Der Verein ist offen für jedermann mit einem Herz für Tiere, auch wenn derjenige vielleicht nur befristet im Sommer oder Winter auf der Insel ist. Alle Vereinsmitglieder arbeiten Vollzeit in ihren Berufen und können deshalb jede hel-

Das Marktgelände wird innen und außen renoviert.

Es handelt sich um eine vorübergehende Lösung, bis der angestammte Platz renoviert ist. Nachdem es nun auf die Herbst- und Winterzeit zugeht, soll ein Zeltdach Besucher und Händler vor möglichen Regenschauern und Windböen schützen. Auf dem Bauernmarkt kann man jeden Samstag und Sonntag zwischen 9 und 14 Uhr Frisches aus der Region einkaufen. n


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Internationaler Tag des Tieres Zum dritten Mal ruft der Tierschutzverein Animal Club Protectora am 9. Oktober zwischen 10 und 20 Uhr zum Feiern auf. In lockerer Atmosphäre gibt es an der Plaza del Charco von Puerto de la Cruz Spannendes, Amüsantes und Lehrreiches rund

um die Vierbeiner. Anlass: der internationale Tag des Tieres. Vor Ort stellen sich verschieden Tierschutzvereine und Auffangstationen vor. Natürlich haben sie auch einige ihrer Schützlinge dabei, die auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind. Zwischen 11 und 13 Uhr stellen

Strafzettel für Schrottautos

Schluss mit Schrott am Straßenrand.

Los Realejos möchte ein sauberes Image pflegen. In diesem Sinne sind alte Autos, die als Schrott am Straßenrand vor sich hinrosten, ein echter Schandfleck. Dabei ist die Verschrottung alter Autos auf Teneriffa sogar kostenlos. Man muss sie lediglich bei den verschiedenen Punkten von „Desguaces Tenerife“ abgeben. Und schon ist das Thema erledigt. Es gibt also keinen Grund, das ausgediente Vehikel einfach am Straßenrand oder auf verlassenen Grundstücken „auszusetzen“. Die Stadtverwaltung hat daher die lokale Polizei beauftragt, mit erhöhter Wachsamkeit Streife zu fahren. Bei alten Autos, die über einen längeren Zeitraum auf öffentlichen Flächen abgestellt sind, sind sie angehalten die Halter zu ermitteln. Dieser erhält dann eine Aufforderung, das Altauto innerhalb einer bestimmten Frist zu entsorgen. Kommt er dieser Aufforderung nicht nach, wird eine Geldstrafe verhängt und ein Abschleppdienst bestellt. Zusätzliche Kosten, die jeder Fahrzeughalter durch freiwilliges Entsorgen verhindern kann. n

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sie Hunde und Katzen vor, die vermittelt werden können. „Kein Tier ohne ein Zuhause“, so lautet das Motto des Tages, an dem sich „Zweibeiner“ animieren lassen sollen, sich in einen „Vierbeiner“ zu „vergucken“. Vielleicht springt ja bei dem einen oder anderen der Funke über und es entstehen neue tierisch-menschliche Freundschaften. Dazwischen sorgen eine Hundeshow und eine Tanzeinlage für ein abwechslungsreiches Programm. Ab 16.30 zeigt das Marionettentheater von Madeleine, wie sich der Wald verteidigt, und um 17.30 Uhr gibt es noch einmal ein Schaulaufen von Hunden, die vom Tierheim in ein eigenes Körbchen umziehen möchten. Mit von der Partie ist außerdem der Umweltschutzverein Neotrópico, der sich um verletzte Meeresschildkröten kümmert. Sollte der Atlantik ruhig sein, werden einige gesund gepflegte Schildkröten an der Playa Jardín in die Freiheit entlassen. Ein beson-

Auch das beste Tierheim kann kein Zuhause ersetzen.

deres Highlight bringt der Lions Club mit. Er stellt sein Programm zur Ausbildung von Begleithunden vor. Der Höhepunkt dabei ist ein ausgebildeter Hund, der

an einen behinderten Menschen verschenkt wird. Dazwischen gibt es interessante Informationen zur Pflege und Gesunderhaltung des tierischen Gefährten und eine

Demonstration von Akupunktur bei Tieren. Ein Tag voller Action, der nicht nur Tierfreunden Vern gnügen bereiten wird.

Lago Martiánez wird 40 Jahre alt

Auch nach 40 Jahren strömt die Badelandschaft noch einen besonderen Zauber aus.

Seit vier Jahrzehnten lockt die Badelandschaft Lago Martiánez in Puerto de la Cruz Besucher an, die sich in der weitläufigen Gartenanlage und in den Meerwasserpools entspannen und erfrischen möchten. Am 15. September feierte die im Jahr 1971 eingeweihte Anlage mit Stolz diesen Geburtstag. Sie wurde einst von dem

renommierten Künstler und Architekten César Manrique aus Lanzarote geschaffen. Schwarzer Vulkanstein kontrastiert zu den grünen Palmen, weißen Mauern und dem blauen Ozean. Der verstorbene Manrique selbst hat diese Badelandschaft als sein Meisterwerk gesehen. Damals vor 40 Jahren war die Schwimmwelt allerdings nur 8.000 Quadratme-

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ter groß und verfügte nur über ein Kinder- und ein Schwimmerbecken. Heute umfasst die Anlage circa 33.000 Quadratmeter und ist eine richtige Badelandschaft geworden. Umfassende Renovierungsarbeiten im Jahr 2006 wurden von der Stiftung César Manrique überwacht, damit der charismatische Stil des Künstlers gewahrt blieb.

Mit mehr als 36 Millionen Besucher in 40 Jahren ist die Anlage zur drittwichtigsten touristischen Attraktion geworden. Zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten, darunter seine Majestät der König Juan Carlos I, waren hier schon zu Gast. Aber nicht nur zum Baden legt man im Lago Martiánez einen Zwischenstopp ein. Am Wochenende verwandelt sich das Bad mit der romantischen Insel und den Wasserspielen auch gerne in einen Veranstaltungsort, an dem Feste gefeiert und hochwertige Konzerte gegeben werden. Außerdem befinden sich das Casino der Stadt sowie ein erstklassiges Restaurant mit Panoramablick innerhalb der Parkanlage. In vielen anderen Städten Spaniens und Europas wurde die Idee Manriques inzwin schen kopiert.

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Das Filmgesicht aus La Orotava

Pablo Martín kehrte mit großen Plänen zurück.

Pablo Martín wurde 1972 in Caracas/Venezuela als Sohn kanarischer Auswanderer geboren. Als er neun Jahre alt war beschlossen seine Eltern nach Teneriffa zurückzukehren und sich in La Orotava niederzulassen. Pablo besuchte die Schule Colegio Salesiano, absolvierte eine Ausbildung zum Zahntechniker und machte sich danach mit einem eigenen Labor selbständig. Parallel dazu lieh er sein Gesicht Werbeaufnahmen. Nach ersten Erfolgen beschloss er, sich ganz der Werbe- und Filmbranche zu widmen. Sein Gesicht wurde durch zahlreiche Werbefotos und TV-Spots zunächst

auf den Kanaren und später in der ganzen Welt berühmt. Seine Traumkarriere als Schauspieler, Regisseur und Produzent diverser Serien und Filme gipfelte in zahlreichen Auszeichnungen. Er wurde zu einer der herausragenden Persönlichkeiten in der lateinamerikanischen Filmszene. Durch den deutschen Film „Vulkanteufel“ und den britischen Film „Ewige Intrige“ ist er auch dem europäischen Publikum bekannt. Gleichzeitig ging sein markantes männliches Gesicht in mehr als 40 Werbeanzeigen in Venezuela, Puerto Rico, der Dominikanischen Republik, Spanien, Großbritannien und den USA durch die Medien. Noch immer ist er als Model in interna-

tionalen Fotoagenturen, wie Ole Issai, Elice und Nice People gelistet. Vor fünf Jahren nahm der heute 39-Jährige an den Wahlen zum Mister Venezuela teil.

Schauspielschule in La Orotava Zuletzt gründete er das internationale Zentrum für künstlerische Entwicklung auf den Kanaren, CIEDAC, eine Schauspielschule, in der junge Talente für Film und Fernsehen rekrutiert werden sollen. Derzeit finden Ausbildungen in Santa Cruz und Los Cristianos statt. Künftig könnte der Stammsitz der Zentrums aber auch in La Orotava angesiedelt werden. Es

ist eine Zusammenarbeit mit der neu entstehenden Privatuniversität im Gespräch. „Vieles was ich geworden bin, verdanke ich Teneriffa. Deshalb zieht es mich auch zu meinen Wurzeln zurück“, meinte der sympathische Schauspieler auf einer Pressekonferenz in La Orotava. Seine Karriere sei ein Beispiel dafür, dass man mit Fleiß, Konsequenz und ein bisschen Glück auch hoch gesteckte Ziele erreichen kann. Aber die Schule ist nicht der einzige Grund für seine Rückkehr. Der ehrgeizige Pablo Martín plant seinen ersten Spielfilm als Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Die Dreharbeiten zu „El lenguaje de las almas“, (die Sprache der Seelen) sollen schon Ende dieses Jahres beginnen. Die romantische Liebesgeschichte, die auf einer wahren Begebenheit basiert, wird auf Teneriffa, in London, Madrid, Caracas und auf der Isla de Coche in Venezuela gedreht. Unter anderem sollen auch Schüler seines Zentrums die Chance erhalten, erste Kameraerfahrungen zu sammeln. Daneben werden bekannte internationale und spanische Schauspieler eine Rolle spielen. Nicht nur die menschlichen Ressourcen in Form von Nachwuchstalenten möchte Martín fördern. „Ich sehe auf Teneriffa aufgrund seiner Vielfalt und der klimatischen Verhältnisse einen großen Markt für Film- und Werbeproduktionen, erläuterte der n Künstler.

Heiliger Baum in Santa Cruz gepflanzt Der heilige Padre Pedro, der 1626 in Vilaflor geboren wurde und später als Missionar nach Guatemala ging, ist einer der Söhne der Insel, auf die sie besonders stolz ist. Nun kehrte ein ganz besonderes Andenken an ihn zurück und soll im psychopädagogischen Zentrum der Stadt, Centro San Juan de Dios, Wurzeln schlagen. Es handelt sich um einen Esquisúchil, der auch Baum des Heiligen San Pedro genannt wird. Der Legende nach werden ihm zahlreiche Wundertaten zugeschrieben. Ursprünglich wächst er vor allem im zentralamerikanischen Raum, wie in Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua und Costa Rica. Heute gilt er als vom Aussterben

bedroht und wird als heilige Reliquie des Paters verehrt. In Guatemala kursiert unter anderem die Geschichte von einer alten blinden Frau, die den Heiligen Baum am Templo de San Francisco el Grande in Antígua/Guatemala suchte. Eine barmherzige Anwohnerin führte die alte Dame zu dem Baum, der ursprünglich von Padre Pedro ausgesät wurde, um den Menschen Schatten zu spenden. Es wird überliefert, dass sie die Blüten einsammelte und rund um den Stamm einen kleinen Teppich streute. Daraufhin soll sie auf wundersame Weise das Augenlicht wiedergewonnen haben. Seitdem gibt es hunderte Geschichten von Wunderheilungen, die auf Padre Pedro oder auf seinen heiligen Baum zurückgeführt werden. Schon in

der prähispanischen Zeit kannten die Ureinwohner die heilende Wirkung der Blüten und Blätter. Sie wurden unter anderem als Teil bei Menstruations-, Herzund Hautproblemen eingesetzt. Auch gegen Krebs oder generell als Schmerzmittel soll der Tee wirken. Stundenlang gehen die Gläubigen unter dem Baum auf und ab, bis eine Blüte abfällt, denn pflücken darf man sich nicht. Nur, was der Baum freiwillig abwirft, verspricht Heilung. „Ich hoffe, dass dieser Baum allen Patienten und Besuchern des Zentrums Mut und Zuversicht schenkt, und dass man dem Baum auch hier mit dem gleichen Respekt begegnet“, meinte Bürgermeister José Manuel Bermúdez, als er den Baum in die Erde setzte. Nach Teneriffa kam

er übrigens durch die Spende des Autors Juan Francisco Delgado, der ein Buch über den vor 21 Jahren heilig gesprochenen Pater schrieb. Coautor Miguel Torres widmet sich in Guatemala der Nachzucht und dem Erhalt dieses mystischen Baumes. Er gilt als sehr langlebig, ist aber auch besonders schwer zu reproduzieren. Insgesamt zehn Exemplare kamen durch das Buchprojekt zurück in die kanarische Heimat des Paters. Sie wurden in San Sebastián de la Gomera, El Sauzal, Adeje, Arico, La Laguna, Güímar, Vilaflor, Puerto de la Cruz und vor der Höhle des Heiligen San Pedro in Granadilla de Abona gepflanzt. Das Exemplar in Santa Cruz war der letzte Setzling, der nun mit dem kanarischen Boden n verbunden wurde.

30. September – 13. Oktober 2011

Hommage an einen Taxifahrer Der kürzlich verstorbene Taxifahrer Ángel Luis González Fumero wird vielen als engagierter „Taxista“ und vor allem als besonders herzlicher Mensch in Erinnerung bleiben. Er zählte zu den ersten Taxifahrern von Arona und setzte sich in verschiedenen Vereinigungen immer wieder für die Belange seiner Kollegen ein. Im Verband Radio Taxi von Arona und in der Vereinigung der Taxifahrer hatte er Führungspositionen übernommen, um sich unermüdlich zu engagieren. In Anwesenheit seiner Frau, Familie, Freunden und zahlreichen Taxi-Kollegen wurde er von Bürgermeister José Alberto González Reverón geehrt. Verschiedene ergreifende Reden erinnerten an den tatkräftigen Mann, und Bürgermeister Reverón kündigte an, eine Straße in der Stadt nach ihm zu benennen. Ein entsprechender Antrag wird demnächst in der Inselregierung eingereicht. n

Viele werden ihn nie vergessen.

Diebstahl von Gullydeckeln In besorgniserregender Weise klaffen auf verschiedenen Straßen und Gehwegen in Santa Cruz Löcher im Boden. Der Grund: Es geht ein dreister Gullydeckeldieb um. Unter anderem sind die Stadtteile La Gallega, Barranco Grande, El Sobradillo und Llano del Moro betroffen. Besonders schlimm ist es allerdings in Ofra-Santa Clara und im südwestlichen Distrikt. Mehrmals hat der Stadtrat aus dem Südwesten Hilario Rodríguez Alarm geschlagen und auch betroffene Firmen, wie Telefónica, Unelco und Emmasa, informiert. Seine Bitte ist eine möglichst schnelle Reparatur. „Wir haben die Löcher notdürftig mit Holz, Hütchen und Banderolen gesichert, aber das ist nur eine Notlösung. Diese Diebstähle sind nicht nur wegen des finanziellen Schadens bedenklich. Vor allem sorgen wir uns um die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger, die insbesondere bei Dunkelheit leicht einen fehlenden Gullydeckel übersehen könnten. Nicht auszumalen, was alles passieren könnte“, warnte er. Vermutlich ist die Absicht der Diebe ähnlich wie bei dem ebenfalls weit verbreiteten Kupferdiebstahl. Es geht ums Geld, denn Metall lässt sich bei Schrotthändlern leicht zu Bargeld machen. Seit Monaten entstehen den Gemeinden rund um die Insel erhebliche Schäden, weil die Kupferkabel aus dem öffentlichen Beleuchtungsnetz gestohlen und danach versetzt werden. Vielerorts gingen dadurch im wahrsten Sinn des Wortes die Lichter aus. n

Gerade nachts oder mit dem Fahrrad können solche plötzlichen Löcher eine gefährliche Falle sein.


Provinz Teneriffa

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Santa Cruz bekommt das Breitbandnetz Im November sollen die Verlegungsarbeiten für das Glasfiberkabel von Vodafone in der Hauptstadt beginnen. Insgesamt 44 Kilometer Kabel werden quer durch das Stadtgebiet verlegt. Dann hat in Santa Cruz eine neue Ära mit einer superschnellen Datenübertragung begonnen. In einer ersten Phase werden 25 Kilometer an das Breitbandkabel angeschlossen, in der zweiten weitere 14 Kilometer und in der letzten Phase folgen weitere fünf Kilometer Verkabelung. Bei einer Geschwindigkeit von rund 200 Metern pro Tag, dauern die Arbeiten etwa zehn bis maximal 14 Monate. Das Glasfiberkabel ist besonders dünn, sodass nur wenige bauliche Eingriffe nötig sein werden. Die Vorteile für die Bewohner der Hauptstadt sind eindeutig. Sie werden über das schnellste Netz der Insel verfügen, sodass große Dateien ohne Limitierung innerhalb kürzester Zeit übertragen werden können. „Vodafone wird dann das größte und beste Angebot unter allen Anbietern haben, das gleichzeitig bessere Preise für den Verbraucher verspricht“, kündigte die Stadträtin für neue Technologien, Carmen Delia Alberto, an. Insgesamt werden vier bis sechs Millionen Euro investiert. Sobald das Netz verlegt ist, können auch einige Antennenmasten im Stadtgebiet entfernt werden. Nebenbei werden zudem einige Arbeitsstellen geschaffen. Das Unternehmen geht von mindestens zehn bis 15 direkten Arbeitsplätzen, sowie weiteren indirekten Stellen aus. n

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Herzprobleme werden nächstes Jahr gelöst Ebbe in der Krankenkasse Dass es in den Kassen der Sozialversicherung nicht gerade rosig aussieht, zeigt sich auch an anderer Stelle. „Seit vier Jahren warte ich auf eine Versichertenkarte aus Plastik. Als ich nun in Icod de los Vinos nachfragte, wie lange das denn nun noch dauern wird, hieß es nur: Die kommt gar nicht mehr. Zur Zeit ist dafür kein Geld in der Kasse“ erzählte die 21-jährige S.W. Man vertröstete sie damit, dass sie ja schon immerhin ein Papierkärtchen zum Vorweisen habe, dass man ihr vor vier Jahren provisorisch ausstellte. Andere würden nur mit einem einfachen Schreiben herumlaufen, dass sie als sozialversichert n ausweise.

Tausende nutzen La Orotavas Sportkomplex Eine erste positive Bilanz zog der für Sport, Kultur und Erziehung zuständige Stadtrat Francisco Linares in La Orotava. Anfang Mai war der Sportkomplex im Stadtteil El Mayorazgo eröffnet worden. In knapp fünf Monaten wurden fast 5.000 Besucher registriert. „Mit dieser Sporteinrichtung hat sich die Lebensqualität in unserer Stadt erheblich verbessert“, betonte er. Zudem seien rund 50 neue Arbeitsplätze entstanden. Außerdem kündigte er an, dass der öffentliche Busverkehr TITSA demnächst wahrscheinlich eine eigene Haltestelle vor der Schwimmhalle einrichten werde. Der Sportkomplex verfügt über mehrere Schwimmbecken, Fitness- und Herzstudios, Paddel-Plätze, Veranstaltungsräume und ein Zentrum für Physiotherapie. „Wöchentlich werden mehr als 300 Aktivitäten angeboten. Allein 230 davon finden im Wasser statt. Es ist ein lebendiges Zentrum, das zur Erhöhung der Freizeitqualität und der Gesunderhaltung beiträgt“, bestätigte auch der Direktor Ruymán Trujillo. Außerdem bemühe man sich, ständig im Kontakt mit den Nutzern zu sein und deren Anregungen zu berücksichtigen. Noch birgt das 13.000 Quadratmeter große Terrain Potential. Im Moment sind etwa 7.000 Quadratmeter bebaut. Der Rest soll nach und nach für Erweiterungen genutzt werden. n

Und wenn Sie nicht gestorben sind...

Ärzte bei Widerbelebungsübungen nach Herzversagen. Es wäre wünschenswert, dass die Patienten vor dem Ausfall ernst genommen würden.

„Wie kann es sein, dass ich mehr als 15 Monate warten muss, um die Ursache meiner Herzschmerzen zu ergründen”, ärgert sich der 65-jährige A.P. aus La Vera in Puerto de la Cruz. Mehr als 30 Jahre lang hat er in die Sozialversicherungen einbezahlt und nun fürchtet er, während des Wartens auf eine Behandlung zu sterben. „Es begann vor einigen Monaten. Ich fühlte mich schlecht und in meinem Gesundheitszentrum wurden Herzrhythmusstörungen festgestellt“, erzählt der Patient. Daraufhin wurde er in das Bellevue-Krankenhaus eingeliefert, in dem er eine Woche lang beobachtet wurde. Dort wurde sein Herz stabilisiert und er entlas-

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sen. Bei einer Nachbehandlung beim Herzspezialisten wurden weitere Untersuchungen angeordnet. Allerdings wurde sein Fall als weniger dringlich eingestuft, und so erhielt er nun seine Termine: Eine Blutuntersuchung sowie eine 24-stündige Überwachung des Herzrhythmus soll im Dezember 2012, also in mehr als 15 Monaten, durchgeführt werden. Im Januar 2013 (!) soll dann ein Eco-Cardiogramm folgen. „Wir haben schon viele Menschen sterben sehen, während sie auf eine Behandlung gewartet haben. Wenn wir uns dagegen nicht wehren, wird es immer so weitergehen“, schimpft er. Verbal habe er bereits protestiert, eine schriftliche Beschwerde soll in

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Kürze folgen. Dabei betonte A.P., dass er von Ärzten und Personal stets sehr gut und professionell behandelt worden sei. Der Fehler liege nicht an ihnen, sondern am System. Man müsse nicht mehr Krankenhäuser haben, sondern die Bestehenden nur effektiver nutzen, meinte er. Ihm ist nicht klar, wie er die Ungewissheit, was er denn nun hat und wie bedrohlich das Ganze ist, länger als ein Jahr aushalten soll. Und ob das seinem Gesundheitszustand zuträglich ist, sei auch dahingestellt. Das Gesundheitsamt reagierte auf die Beschwerde eher achselzuckend. „Es liegt an den Ärzten die Dringlichkeitsstufe einzuschätzen“, heißt es dort lapidar.

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...dann kommen Sie doch nächstes Jahr zur Untersuchung. Diese Behandlungsweise fördert in der Tat nicht gerade das Vertrauen der Menschen in das bestehende spanische Gesundheitssystem. Gerade wem klar ist, dass Sorgen und Ungewissheit über die eigene Gesundheit durchaus auch physische Auswirkungen haben kann, dem muss bewusst sein, dass dieses Verhalten der Behandlungszentren nicht gerade zur Gesundung beiträgt. Der Laie ist als Patient der Einschätzung des Mediziners ausgeliefert und nur wer das nötige Kleingeld hat, kann sich den Gang zum Privatarzt leisten, um Sicherheit zu bekommen. Denn mal ehrlich, wer hält es über ein Jahr lang in einem Schwebezustand aus? Das System Zwei-Klassen-Gesellschaft breitet sich immer weiter aus und die Bevölkerung nimmt es stillschweigend hin. In diesem Sinne hat A.P. recht, wenn er sagt: „Wir müssen uns wehren, sonst ändert sich nichts.“ Treffen kann es jeden, auch wenn man sich jetzt noch fit fühlt. Wer hat denn bitteschön Lust, während des Wartens, bedauerlicherweise (und womöglich auch unnötigerweise) verstorben zu sein? Auf ein Plastikkärtchen kann man verzichten, auf eine Behandlung aber nicht. (sv) n


Provinz La Palmas

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Olivenöl-Produktion auf Fuerteventura Die Produktion hochwertigen Olivenöls auf Fuerteventura ist in vollem Gange. Erste Pressvorgänge wurden mit den frühen Sorten vorgenommen, und bis Ende September soll der Rest der diesjährigen Ernte verarbeitet sein. Insgesamt rechnet die Inselregierung dieses Jahr mit einem Ertrag von rund 25.000 Kilo Oliven, die je nach Saftgehalt zwischen 3.000 und 4.000 Liter Olivenöl ergeben werden. „Derzeit arbeiten rund 30 Landwirte als Olivenbauern mit uns zusammen. Dieser Bereich wird für die Bauern unserer Insel immer interessanter, sodass die Produktion ständig steigt. Dabei arbeiten die meisten voll ökologisch. Das Olivenöl, der Qualifikation Virgen extra, besteht zu hundert Prozent aus Oliven der Insel und wird kalt gepresst“, erklärte die Landwirtschaftsbeauftragte Rita Díaz während eines Rundgangs an der Olivenpresse. Die Presse wurde im Jahr 2006 in einer gemeinsamen Initiative von Inselregierung und CajaCanarias angeschafft und

Rita Díaz beobachtet mit einer Zahl geladener Lokaljournalisten, wie die ersten Tropfen des grüngelben Öls aus den Fässern fließen.

auf der experimentellen Finca Pozo Negro installiert. Dort können die Landwirte nun gemeinsam die Installation nutzen, um ihre Oliven zu pressen und das Öl abzufüllen. Die mechanische Kaltpresse kann bis zu 600 Kilo Oliven in der Stunde verarbeiten. Das entspricht in etwa einer Produktion von 100 Litern pro Stunde. Die zermahlenen Oliven fallen in eine Art großen Mixer, wo sie rund 45 Minuten verbleiben. Die Paste wird dann in eine Zentrifuge geleitet, wo sich das Öl von der Restmasse trennt. Am dritten Tag der Produktion wird das Öl gefiltert

Frisch abgefülltes Olivenöl aus Fuerteventura.

und je nach Herkunft gelagert. Es muss dann noch zwischen 20 und 30 Tagen ruhen, damit sich Trübstoffe ablagern und es seine volle Qualität entfaltet. Von jedem Bauern, der seine Früchte abgibt, werden vor dem Pressvorgang ein Kilo zur Untersuchung abgezweigt, und auch das Endprodukt wird vor der Abfüllung kontrolliert und analysiert. Am Ende des Produktionsvorgangs wird das frisch gewonnene Olivenöl in einen drei Liter Plastikbehälter oder in 750 beziehungsweise 250 Milliliter große Glasflaschen abgefüllt. Das Olivenöl aus Fuerteventura gilt unter

Kennern als besonders hochwertig und gehaltvoll. Der Olivenbaum, der besonders robust ist und auch mit langen Trockenperioden zurecht kommt, bietet den Bauern der Wüsteninsel eine optimale Alternative zu anderen landwirtschaftlichen Gebieten. Der Erfolg der ersten Versuche hat vielen eine neue Zukunftsperspektive gegeben. Auf Gran Canaria haben einige Landwirte ebenfalls mit einer Umstellung begonnen. Die Produktion ist noch sehr limitiert, aber auch dort sieht man in der Olive einen n interessanten Markt.

30. September – 13. Oktober 2011

Neuer Kinofilm „Finchley Dreams” Rund eine Woche lang filmte Paramount-Films auf Fuerteventura für den neuen Kinofilm „Finchley Dreams“. Die Komödie mit den namhaften Protagonisten Sacha Baron Cohne, Megan Fox und Ben Kingsley basiert auf der Novelle „Zabibah and the King“, die im Jahr 2000 zunächst anonym veröffentlicht wurde. Sie erzählt die Geschichte eines Diktators, der sein Leben riskiert, um die Demokratie von seinem so liebevoll unterdrückten Volk fernzuhalten. Mittlerweile gehen viele davon aus, dass dieses Buch zwar von sogenannten „Ghostwritern“ geschrieben wurde, aber der Inhalt von keinem Geringeren als Saddam Hussein persönlich diktiert wurde. Der Film, der die Kinos rund um den Globus durch seinen ironischen Witz und die Starbesetzung erobern soll, wurde unter anderem in New York und auf Fuerteventura gedreht. Auf der Wüsteninsel dienten Corralejo, Majanicho, Esquinzo El Charco und der Hafen von Puerto del Rosario als Kulisse. Voraussichtlich im Mai 2012 wird die Premiere sein. „Für uns waren die Dreharbeiten ein sehr wichtiges Ereignis. In der einen Woche haben die Dreharbeiten rund eine halbe Million Umsatz für unsere Geschäftsleute gebracht und etwa 250 Menschen fanden in dieser Zeit eine Anstellung. Außerdem wird der Film Eindrücke von Fuerteventura um die ganze Welt tragen. Schon jetzt ist unsere Insel in der nationalen und internationalen Presse sowie auf zahlreichen Portalen sozialer Netzwerke in aller Munde. Wir haben Paramount Pictures nach Kräften unterstützt, denn die Werbe- und Filmbranche interessiert sich immer öfter für unsere Insel und das ist sehr erfreulich“, meinte Natalia Évora, derzeit stellvertretende Inselpräsidentin. n

Aufnahmen zu Finchley Dreams in El Charco.

Kragentrappe auf Fuerteventura gerettet Nur selten sieht man eine Kragentrappe aus der Nähe. Umso erstaunlicher war es, dass ein Jungvogel Ende August in der Nähe von Tuineje aufgefunden wurde. Das Tier wies damals erhebliche Zeichen von Unterernährung auf und wurde von Umweltschützern in die Wildtierauffangstation in Tafira gebracht. Dort entwickelte sich das Federvieh prächtig und konnte nun gut genährt wieder in die Wildnis entlassen werden. Natalia Evora, die Umweltbeauftragte der Inselregierung, entließ den Vogel mit eigenen Händen in die Freiheit. „Das war ein sehr schönes Gefühl und wir sind froh, dass das junge Tier noch rechtzeitig gefunden wurde. Normalerweise sind diese Steppenbewohner so gut an ihre Umgebung angepasst, dass man sie nicht zu Gesicht bekommt. Sie sind wahre Künstler darin, so mit ihrer Umwelt zu verschmelzen, dass man sie nur schwer entdecken kann. Außerdem flüchten sie vor dem Menschen, wenn sie ihn schon von weitem kommen sehen“, bemerkte sie. Die Kragentrappe zählt zu den vom Aussterben bedrohten Vögeln

und steht nach dem Artenkatalog unter besonderem Schutz. Neben dem Schmutzgeier ist sie eine der besonders markanten Vogelarten der Insel. Außerdem ist es die größte auf Fuerteventura beheimatete Spezies. Nun wurde sie beringt, sodass man sie leichter wiedererkennen

Alfalfa, Linsen und Kichererbsen auf dem Gelände aus, um den Vögeln eine Nahrungsquelle zu geben. Auch Wassertümpel kommen innerhalb des Schutzgebietes vor. In dieser Schutzzone sollen die verschiedenen auf der Wüsteninsel beheimateten Vogelarten ungestört durch den

Die Kragentrappe wurde gerade noch rechtzeitig gefunden und nun gestärkt in die Freiheit entlassen.

kann. Ihr neuer Lebensraum ist das Naturschutzgebiet Gavias de Garce in der Gemeinde La Oliva. Das fünf Millionen Quadratmeter große Biosphärenreservat ist seit 2009 mit einem Zaun versehen. Es bietet zahlreichen Vogelarten Schutz und Lebensraum. Jedes Jahr sät die Inselregierung

Menschen oder Gefahren durch die Landwirtschaft leben können. So hofft man, dass reichlich Nachwuchs heranwächst und die Vielfalt der insulären Vogelwelt erhalten bleibt. Auch das entlassene Jungtier wird von den Umweltschützern so leichter zu n beobachten sein.


Essen & Trinken

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Eröffnungswettbewerb „La Sangria“ gelöst „Wie heißt die freundliche Servicekraft in der Vinothek La Sangria?“, so lautete die Frage zur Neueröffnung des Lokals in der Calle Puero Viejo in Puerto de la Cruz. Zahlreiche Neugierige kamen, um das Lokal zum Frühstück, Imbiss oder als Vinothek zu testen. Ein schöner Drink und eine leckere Tapa passen zu jeder Tageszeit. Noch nie haben sich allerdings so viele Gäste für den Namen der sympathischen Kellnerin interessiert. Wer das Lösungswort Marcia einreichte, konnte nämlich gewinnen. Nun endlich wurde das Geheimnis gelüftet und der Gewinner ermittelt. Die Glücksfee war in diesem Fall ein junger „Glücksritter“. Enrique griff in den „Zauberhut“ und zog. Lothar und Margrit K. aus Romantica II in Los Realejos. Sie dürfen sich nun über eine Einladung für zwei Personen, im Wert von 50 Euro, freuen. Einzulösen ist sie im Restautant „Templo del Vino“ in der Calle El Lomo in Puerto de la Cruz. Herzlichen Glückwunsch und guten Appetit! Aber auch alle anderen Gäste dürfen sich freuen. Denn wie jedes Jahr verwandelt der erfahrene Gastwirt W.D. Baum im Oktober sein Lokal in eine „Besenwirtschaft“. Das heißt, es gibt neuen Wein und dazu einen leckeren, deftigen Zwiebelkuchen. Das altbewährte Rezept zur Herbst- und Weinzeit wird dieses Jahr zum ersten Mal in der „Vinothek La Sangria“ aufgelegt. Und natürlich darf jeder darüber fachsimpeln, wie gut der Wein in diesem Jahr geworden ist. n

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Tapas und Gourmetmenü im „La Vereda“ seinen Tisch für Weihnachten reservieren. Sowohl für den privaten Freundeskreis, als auch für Betriebsfeiern bietet das Restaurant das perfekte Ambiente und kulinarischen Genuss. Ab Herbst, wenn die Forellensaison in der bekannten Forellenzucht von Aquamansa beginnt, serviert das Restaurant „La Vereda“ auch fangfrische Forelle, schmackhaft zubereitet. Bei schönem Wetter kann man draußen auf der Terrasse essen und dabei die frische Waldluft genießen. Für das Degustationsmenü ist eine Reservierung unter Telefon 676 168 883 erfoderlich. Das Restaurant „La Vereda“ öffnet von Dienstag bis Samstag von 12 bis 22 Uhr, sonntags von 13 bis 17 Uhr. Am Montag ist Ruhetag. Das Lokal liegt an der Zufahrtsstraße von Orotava (TF-21) zum Teide in Aguamansa und ist leicht zu finden. Direkt nach Kilometer 15 biegt man links ab und nach

Ein gemütliches Ambiente – rustikal und heimelig.

Das Restaurant „La Vereda“ in Aguamansa, oberhalb von La Orotava, ist ein Geheimtipp für alle, die es gerne rustikal gemütlich mögen und dabei noch gerne richtig gut essen. Mit zarten Händen und einem verschmitzten Lächeln spielt Enrique Fortuna.

Jungwinzer bei der Traubenlese Zum siebenten Mal in Folge durften zehn Schüler von vier Schulen im Stadtgebiet von Tegueste in das Leben eines Winzers hineinschnuppern. Auf der Finca Los Zamoranos im Ortskern des landschaftlich geprägten Dörfchens lernten sie Reben richtig zu ernten. Dabei staunten sie über die 40 verschiedenen Sorten, die dort kultiviert werden. Noch mehr Spaß, als das Lesen der Trauben, war das anschließende traditionelle Zerstampfen. Mit nackten Füßen zermatschten sie die Ernte in der Bodega und legten so den Grundstein für den künftigen Wein. n

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Wer das Lokal noch nicht kennt, hat während der TapaTour von La Orotava Gelegenheit, sich von Ambiente und Qualität zu überzeugen. Vom 15. Oktober bis 5. November kann man quer durch die Restaurant-Szene von Orotava „Tapa-touren“. In allen Lokalen gibt es zu dieser Zeit für 1,50 Euro ein Probierhäppchen. So gewinnt man einen Eindruck von der Küche und entdeckt vielleicht so manch neues Lieblingslokal. Im „La Vereda“ erwartet den Tapa-Freund Kaninchenrücken auf einem Bett aus mediterranem Gemüse, mit KürbisGnocchi und Papas Negras. Die deutsche Crew des Ausflugslo-

kals beteiligt sich in der Kategorie kreative kanarische Küche und greift dabei auf regionale Erzeugnisse zurück. Wer möchte, kann sich in den teilnehmenden Lokalen oder im Tourismusbüro der Stadt eine Tapas-Karte holen und seine Bewertung abgeben. Am Schluss werden die besten Lokale prämiert, und auch die Gäste können leckere Preise gewinnen.

Freitags-Gourmet-Menü Ganz neu ist das Angebot eines speziellen Freitagsmenüs. Zur Einstimmung auf das Wochenende kann man sich dann bei einem fünfgängigen Menü verwöhnen lassen. Suppe, Vorspeise, Fisch, Fleisch und Dessert werden immer freitags frisch und kreativ zubereitet. Das Menü wechselt wöchentlich und beinhaltet im Preis von 29,90

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Euro auch ein Viertelchen Wein, Wasser und Kaffee. So eingestimmt, geht man gut gelaunt ins Wochenende. Das Menü wird sowohl tagsüber, als auch abends angeboten. Wer dabei so richtig auf den Geschmack kommt, kann sich auch gleich

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Wirtschaft /Werbeforum

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30. September – 13. Oktober 2011 PROMOTION

„Art meets Property“ in Puerto de la Cruz

Porta Tenerife veranstaltet Vernissage mit Armin Albrecht Am Samstag, 1. Oktober, lädt der Immobilienanbieter Porta Tenerife von 10 Uhr bis 14 Uhr zu einer besonderen Kunstausstellung ein: Unter dem Motto „Art meets Property“ werden Werke des deutschen Malers Armin Albrecht gezeigt. Ein regional bekannter Künstler, der seit Jahren auf Teneriffa lebt und dessen Bilder sich durch große Motiv-Vielfalt und beeindruckende Farbkompositionen auszeichnen. Ausstellungsort ist der Porta Tenerife Immobilienshop in der Calle Luis de la Cruz 10. Die zentral in Puerto de la Cruz gele-

Eckhard Bernstorff (re.i.B.) mit seiner Frau Annick und Mitarbeiter Marat Kirillov

Der elegante Immobilienshop in unmittelbarer Nähe der Plaza del Charco

Die Smaragdeidechse, ein Werk des ausstellenden Künstlers Armin Albrecht

genen Geschäftsräume befinden sich in unmittelbarer Nähe zur bekannten Plaza del Charco sowie der beliebten Flaniermeile Calle Quintana.

Elegantes Ambiente Der Immobilienshop selbst bietet den idealen Rahmen für die Präsentation gehobener Kunst. Klassisch modern im Design, mit hochwertigem Interieur, das die Wertigkeit der Immobilien, die hier angeboten werden, signalisiert. Zentraler Blickfang ist die grüne Porta Tenerife LogoWand im Eingangsbereich – das Markenzeichen der Porta Mondial-Gruppe, ein internationales Immobilien Franchise-System mit weiteren (Master-)Lizenzpartnern auf Mallorca, Ibiza, an der Costa Brava, in Düsseldorf, Frankfurt und Saarbrücken. Porta Tenerife geht mit diesem

Immobilienshop in Puerto de la Cruz neue Wege in der Immobilienvermarktung. Ein innovatives Konzept, das sich in der Praxis bewährt hat: „Vom ersten Tag an hatten wir viele Besucher“, berichtet Eckhard Bernstorff, Inhaber von Porta Tenerife und Master-Lizenzpartner der Porta Mondial AG für die westlichen Kanaren. Besonders freut es den Immobilienprofi, dass die Einheimischen den Immobilienshop so gut annehmen: „Seit der Eröffnung konnten wir unser Immobilienangebot auf Teneriffa weiter ausbauen und haben auch viele Objekte von Tinerfeños in unserem Portfolio.“

Angebot wächst stetig Auch die neu eingeführte Langzeit-Vermietung entwickelt sich positiv: „Wir verzeichnen sowohl steigende Suchanfra-

gen von Inselresidenten, als auch von Teneriffa-Liebhabern, die vor einem Kauf erst einmal eine Ferienimmobilie anmieten möchten“, berichtet der Immobilienunternehmer. Insgesamt zeigt sich Eckhard Bernstorff mit der Geschäftsentwicklung zufrieden: „Wir profitieren von der guten Platzierung von portatenerife.com im Internet und haben jetzt mit dem neuen Immobilienshop ein Beratungszentrum auf Teneriffa, das den Ansprüchen unserer Kunden gerecht wird.“ Derzeit bietet Eckhard Bernstorff gemeinsam mit seinem internationalen Team rund 190 Immobilien zum Kauf auf Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro an. Das Angebotsspektrum reicht vom klassischen Apartment am Meer bis hin zur spektakulären n Luxusvilla.

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Mehr Tourismus – mehr Arbeitsplätze Die gute Sommersaison hat sich, laut Tourismusbeauftragtem Carlos Alonso, in 4.805 neuen Arbeitsverträgen in der Hotellerie niedergeschlagen. Die provisorische Auswertung erster Zahlen vom Juli im Amt für Tourismusforschung auf Teneriffa ergab durchweg positive Ergebnisse. Im Juli besuchten 491.735 Urlauber Teneriffa. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um rund neun Prozent. Die Zahl der spanischen Urlauber war zwar rückläufig, dafür ging die Zahl der ausländischen Touristen um 17,6 Prozent nach oben. Allen voran die Briten haben diesen Anstieg verursacht. Gefolgt von deutschen, französischen, italienischen und russischen Gästen. Lediglich der skandinavische Markt wies im Sommer eine rückläufige Tendenz auf. Von dem Aufwärtstrend profitierten Hotels sowie alternative Unterkünfte. Geographisch wurde vor allem in Puerto de la Cruz ein spürbarer Anstieg registriert. Mehr als 13 Prozent ging die Belegung im Vergleich zu 2010 nach oben. Im Norden war auch die Bilanz der spanischen Urlauber mit 4,7 Prozent mehr Touristen positiv. „Wir sehen für den Norden eine gute Chance, dass er sich bald von den schlech-

La Orotava freut sich über jeden Besucher, möchte aber, dass sich neben dem Tourismus auch andere Branchen ansiedeln.

ten Buchungszahlen erholt und wieder zum nachgefragten Urlaubsziel wird. Das führen wir unter anderem auf unsere gezielten Werbekampagnen zurück“, meinte Alonso.

Kritische Stimmen „Die Zahlen verführen und täuschen manchmal. Es ist schön, wenn die Zahlen wieder nach oben gehen, aber der Tiefpunkt letztes Jahr war so niedrig, dass knapp fünf Pro-

zent noch keinen großen Unterschied machen. Außerdem schicken sie uns viele Urlauber mit All-inklusive-Paketen und davon haben wir Geschäftsleute vor Ort gar nichts. Sie gehen nicht in die Bar von nebenan und geben auch beim Bummel nicht viel Geld aus. Was wir wirkliche brauchen ist Qualitätstourismus“, so die kritische Betrachtung eines deutschen Geschäftsmanns. Kritik kam auch aus den Reihen des amtierenden Bürgermei-

Nicht nur auf El Hierro liegen zahlreiche Felder brach, die bebaut werden sollten.

Fluggesellschaft betrügt Staat Die spanische Vereinigung der Reiseagenturen Feaav schätzt, dass das spanische Innenministerium wahrscheinlich um rund 60 Millionen Euro betrogen wurde. Der Übeltäter soll die Fluggesellschaft Islas Airways sein. Rafael Gallego, Präsident von Feeav, kritisiert das zögerliche Vorgehen gegen das betrügerische Geschäftsgebaren. Schon 2007 hätten sie zum ersten Mal den Verdacht geäußert, dass es zu Unregelmäßigkeiten in der Abrechnung der Flüge komme. Ihrem Verdacht zufolge wurden Tickets ausgestellt, deren ausgewiesener Kaufpreis den tatsächlichen Preis übertraf. Nachdem das spanische Innenministerium die Flüge der

kanarischen und balearischen Residenten zu 50 Prozent subventioniert, machte Isla Airways mit jedem verkauften Ticket richtig Gewinn. Eine Werbekampagne aus dem Jahr 2007 ließ die Reiseagenturen hellhörig werden. Im Rahmen der Kampagne wurden zwischen dem 27. Februar und dem 16. Juli 2007 Flüge von den Kanaren oder Balearen zu einem beliebigen spanischen Zielflughafen für 15 Euro verkauft. Dies sind die Kosten für das Ausstellen eines Tickets. „Wir haben selbst mehrere solcher Tickets gekauft. Als Preis war darauf Kategorie M ausgewiesen. Das ist eine Abkürzung und entspricht einem Flugpreis von rund 600 Euro. Bedenkt man nun, dass die Hälfte des Flug-

preise subventioniert wird, ergibt sich für die Fluggesellschaft ein ansehnlicher Gewinn“, erklärte er. Mehrmals habe man auf dieses verdächtige Vorgehen hingewiesen und sei immer wieder vertröstet worden. „Die Ermittlungen laufen“, gab man ihnen zur Antwort. Im April wandte sich der Verband an die Luftfahrtbehörde, und trotz mehrmaliger Hinweise und Aufforderungen dauerte es noch einmal mehr als drei Jahre, bis jetzt endlich Ermittlungen in Gang gesetzt wurden. Mittlerweile schätzen die Reiseverbände, dass ein Schade von rund 60 Millionen Euro entstanden ist, den letztlich der Steuerzahler n gezahlt hat.

sters Isaac Valencia, der seit 32 Jahren La Orotava regiert und dem ehemaligen Präsidenten von El Hierro, Tomás Padrón. Sie sind der einhelligen Meinung, dass die Kanaren nicht nur durch die Ankurbelung des Tourismus aus der Krise kommen können. „Wir müssen mit der Monokultur Tourismus aufhören und uns im die Ansiedlung verschiedener Industrien kümmern. Wir sind die Drehscheibe zwischen Afrika, Europa und Amerika, aber wir nutzen dieses Potential viel zu wenig aus“, kritisierte Valencia. Außerdem findet er, dass manch ökologischer Punkt zurückstecken müsste, wenn man im Gegenzug neue Industrie und neue Arbeitsplätze schaffe. Als Beispiel gab er seine Gemeinde an, die durch die private Uni-

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Anwalt fälschte Arbeitsverträge Ein Anwalt aus San Isidro im Süden Teneriffas und sechs seiner Mandanten wurden kürzlich festgenommen.

Klienten fest. Für sie steht fest, dass den Ausländern durchaus bewusst war, dass sie nie für die Firma tätig sein würden und der Vertrag einzig und allein den Zweck der Aufenthaltsgenehmigung erfüllte. Sie erkauften sich wissentlich die Residencia, und das ist genauso strafbar, wie der n falsche Arbeitsvertrag.

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Dem Anwalt wird vorgeworfen, falsche Arbeitsverträge ausgestellt zu haben, mit denen die Ausländer dann die spanische Aufenthaltsgenehmigung erschwindelten. Er nutzte dazu eine Firma, der

er selbst vorstand. Das Prozedere war einfach: Gegen rund 1.200 Euro Bargeld stellte er einen Arbeitsvertrag aus und meldete die entsprechende Person bei der Sozialversicherung an. Damit konnten sie eine Residencia beantragen. Sobald diese gewährt war, wurden die fiktiven Mitarbeiter wieder abgemeldet. Die Nationalpolizei nahm nun sowohl den Anwalt, als auch die

versität, das Lehrerzentrum, die Sprachschule und das Archiv Initiativen in ganz andere Richtung zeige. In die gleiche Kerbe schlug auch Padrón. „Wir sind das erste Beispiel weltweit einer Insel, die allein durch erneuerbare Energien autark ist. Dieses Potential müssten wir noch viel weiter ausbauen und nutzen“, meinte er. Außerdem kritisierte er die Vernachlässigung des Agrarsektors. Viel zu viele Felder würden nicht mehr bestellt. Gleichzeitig sei es paradox, dass zum Beispiel kanarische Kartoffeln mit Massenproduktionen aus Spanien konkurrieren müssen. „Vielleicht können wir nicht zwei Millionen Canarios und zwölf Millionen Urlauber mit unserer Produktion versorgen, aber eine vernünftige Einfuhrquote wäre wünschenswert“, meinte er weiter. Aus dem einst wichtigsten Sektor, der Landwirtschaft, sei fast ein Nebenprodukt geworden. Beide Politiker sind außerdem der Meinung, dass bürokratische Prozesse beschleunigt und vereinfacht werden müssen und dass man über eine Umstrukturierung der öffentlichen Verwaltungen nachdenken sollte. Weniger Ämter bedeuteten auch weniger Ausn gaben.

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Gesundheit & Recht

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30. September – 13. Oktober 2011

Stalking ist kein Kavaliersdelikt

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Stalking (deutsch: nachstellen) nennt man das beharrliche verfolgen einer Person. Oftmals erleiden gestalkte Personen dadurch erhebliche körperliche und psychische Schäden. Stalking hat viele Formen und zieht sich durch alle Bevölkerungs- und Altersschichten, wie der uns vorliegende Fall zeigt. Inzwischen gilt Stalking in vielen Ländern als Strafbestand. Mir sitzt eine ängstlich und verunsichert wirkende Frau gegenüber. Gisela M. (alle Namen geändert, vollständige Namen sind der Redaktion bekannt) leidet seit fast fünfzig Jahren unter den Nachstellungen ihrer ehemaligen Lehrerin Carola K., die inzwischen neunzig Jahre alt ist aber in ihren Nachstellungen nicht müde wird. „Eigentlich hätte ich mich ja lieber mit einer Frau über diese intimen Dinge unterhalten“, gesteht Gisela zu Beginn unseres Gespräches. „Meine Kindheit war schwer“, beginnt sie ihre Schilderungen. „Im Krieg wurden wir ausgebombt. Hinzu kam, dass wir Kinder in den Kriegswirren zeitweise und ohne Abschied nehmen zu kön-

nen von unseren Eltern getrennt wurden“, erläutert Gisela. Mit 14 Jahren begann Gisela eine Ausbildung zur Arzthelferin. Fortan besuchte sie die Berufsschule. Hier nahm das Schicksal seinen Lauf. Gisela bemerkte gleich, dass die Lehrerin sich besonders um sie bemühte. „Ich empfand das als eine Art mütterlicher Fürsorge, die mir damals so sehr fehlte“, sagt sie fast fünfzig Jahre später. Ihre Stimme wirkt dabei ein wenig traurig. „Die Lehrerin lud mich oft zu sich nach Hause ein, dann gab sie mir Kaffee, Alkohol und Zigaretten, sie setzte mir keinerlei Grenzen, was mir natürlich mit 14 Jahren sehr gefiel“, erklärt sie weiter. In der folgenden Zeit musste Gisela dann feststellen, dass ihre Lehrerin für ihre Freundlichkeit sexuelle Gegenleistungen erwartete. „Es begann mit dem Streicheln meiner Wangen und endete im sexuellen Missbrauch“, sagt sie. Bei einem gemeinsamen Urlaub verliebte sich Gisela in einen Skilehrer, sehr zum Missfallen ihrer Lehrerin. Sie zeigte daraufhin ihr wahres Gesicht und Gisela erlebte fortan einen wahren Psychoterror. „Obwohl es nicht einfach war, gelang es mir den Kontakt abzubrechen.

Mehrere Monate verbrachte ich deshalb in der Psychiatrie, noch heute brauche ich Medikamente wegen meiner Angstzustände“ erinnert sie sich weiter. „Einige Jahre später zog Gisela

nach München, um neu anzufangen. Fernab der Heimat gingen zehn unbeschwerte Jahre ins Land. Nach 14 Jahren traf sie ihre Peinigerin zufällig in einem Zug. „Da ich in München

Tipps für Magersüchtige im Internet Die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook haben die Aufmerksamkeit und tiefe Betroffenheit von Vereinigungen und Experten für Magersüchtige geweckt. Der Grund: Im Internet finden an Anorexie- oder BulimieKranke Tipps und Tricks, wie sie noch dünner werden können oder wie sie ihre Krankheit noch besser vor Freunden und Familie kaschieren können. „Bisher war es meist so, dass Essgestörte mit ihrem Problem auf sich gestellt waren, weil es ja niemand merken sollte. Nun finden sie im Netz Gleichgesinnte, die sie in ihrem irrigen Selbstbild noch bestärken. Außerdem tauschen sie Erfahrungen und Tipps aus, was die Gefahr für die Betroffenen potenziert“, meint der Psychologe Enrique García Huete beunruhigt. Seit es die sozialen Netze gibt, habe es zwar nicht unbedingt mehr Erkrankungen gegeben, aber die Erkrankten könnten immer jünger werden, weil sie frühzeitig in ihrer Meinung bestärkt und mit

Tipps versorgt würden. Außerdem verfallen viele Jugendliche dem Schlankheitswahn viel schneller, weil sie über Newsletter und einschlägige Blogmeldungen auf Produkte oder Verhaltensweisen aufmerksam gemacht werden, die sie alleine gar nicht entdeckt hätten. Unter den Ratschlägen wird zum Beispiel empfohlen,

nicht gleich nach dem Essen im Badezimmer zu verschwinden, um sich zu übergeben, sondern ruhig erst beim Abräumen des Tisches oder Abwasch zu helfen. So könne man vor der Familie den Zwang verbergen. Die „Pro-Magersucht-Seiten“ sind ein brisantes Problem, weil sie Menschen in die Krankheit füh-

eingestiegen war, wusste sie, wo ich jetzt wohnte“, befürchtete sie. Diese Befürchtung sollte sich schnell bewahrheiten. Vom Einwohnermeldeamt hatte sie Giselas Adresse und patrouillierte von nun an stundenlang vor ihrem Haus. Zwei Jahre später und bereits in Rente zog Gisela nach Mallorca um, nicht zuletzt um den Nachstellungen ihrer ehemaligen Lehrerin, die inzwischen fast 80 Jahre alt war zu entgehen. Nur wenig später zog Carola K. in das gegenüberliegende Haus auf Mallorca. „Sie verfolgte mich ständig“, sagt Gisela, „unsere Wege kreuzten sich im Café, im Restaurant, beim Bäcker und im Supermarkt“. Auffallend war auch, dass die Ex-Lehrerin von Gisela stets den gleichen Friseur besuchte, die gleiche Frisur trug und auch Giselas Kleidung nachkaufte. In ihrer Not suchte sie die Hilfe eines Rechtsanwaltes, „aber außer 2.000 Euro Kosten hat das auch nichts gebracht“, ergänzt sie resigniert. Vor einigen Jahren führte sie ihre Flucht nach Teneriffa. Schon kurze Zeit später wohnte auch ihre Verfolgerin wieder „zufällig“ genau gegenüber. Immer noch plagen sie Angstzustände und Verfolgungswahn. Sie ist in psycho-

therapeutischer Behandlung und benötigt täglich Medikamente. „Sexueller Missbrauch verjährt“, erklärt sie abschließend wobei Tränen über ihre Wangen rinnen. „Depressionen habe ich ein Leben lang“. „Wissen sie“, sagt sie, als sie mich zur Türe begleitet, „ich kämpfe schon so lange und werde auch weiterhin kämpfen, aber dieser tägliche Kampf fällt mir täglich schwerer“. Ein abschließender Blick scheint das zu bestätigen. Ich verabschiede mich von einer traurig wirkenden Frau, welche die vielleicht schönsten Jahre ihres Lebens in Angst verbrachte. Bis heute gibt es nur wenige psychologische Hintergründe zum Thema Stalking. Die australischen Wissenschaftler Mullen, Purcell und Pathe teilen den Stalker in sechs verschiedene Kategorien ein. Dabei reicht die Bandbreite vom zurückgewiesenen Stalker, der seinen ExPartner terrorisiert, über den rachsüchtigen Stalker, der sich selbst als Opfer von Ungerechtigkeit wähnt und oftmals einen Arzt, den Ex-Chef oder seinen Rechtsanwalt als Opfer sucht, bis hin zum sadistischen Stalker, dem es rein um die Befriedigung der eigenen Machtgefühle n geht.

Verbotenes Sexmittel in Güímar entdeckt ren, die vielleicht noch zu retten gewesen wären. „Leider ist das Verbreiten solcher Inhalte in Spanien nicht verboten“. Wie ernst das Thema ist, zeigen die zahlreichen Nutzer der einschlägigen Seiten. Tausende sind dort als „Freunde“ registriert. Neun von zehn Betroffenen sind Mädchen und die meisten davon sind minderjährig. Die größte Gruppe, nämlich 75 Prozent, sind zwischen 14 und 16 Jahre alt. Demgegenüber stehen die anderen Seiten, die von Verbänden, wie Asociación en Defensa de la Atención a la Anorexia Nerviosa y Bulimia, (ADANER) oder Protegeles, und Psychologen unterhalten werden. Dort finden Betroffene anonymen Rat. „Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht, denn der Ratsuchende bleibt unerkannt. Es kann auch sein Umfeld nicht ausfindig gemacht werden. Deshalb öffnen sich dort mehr Betroffene den Psychologen, und man kann die Wurzel des Übels n aufspüren.

Der Besitzer eines Reformhauses in Valle de Güímar muss mit einer Anzeige und empfindlichen Strafe rechnen, nachdem Beamte der Guardia Civil 21 Schachteln eines verbotenen Medikaments in seinem Angebot gefunden haben. Es handelt sich um das Produkt ESCIMAX-T, das auch übers Internet vertrieben wird. Es wird als hundertprozentige Kräutermischung angeboten, die die Sensibilität und Empfindungs- Hände weg von dieser Kräutermischung für ein fähigkeit beim Sex erfülltes Sexleben. erhöhen soll. Dabei soll es für Frauen und Männer gleichermaßen wirken. Das Präparat versprach die schnelle und effektive Verbesserung des Paarlebens. Die Kräutermischung sollte in Wasser oder Saft aufgelöst und getrunken werden. Nach etwa einer Stunde versprach der Beipackzettel das Einsetzen seiner Wunderwirkung. Dabei war die empfohlene Einnahmemenge auf ein Mal täglich limitiert. Im Gebrauch allerdings haben sich Nutzer mehrfach über verschiedene Herzprobleme bis hin zum Herzinfarkt beklagt. Besonders betroffen waren Menschen, bei denen bereits Herzprobleme bestanden. Doch auch bei bislang Gesunden flatterte manchmal bedenklich das Herz. Das spanische Gesundheitsamt wurde auf das Produkt aufmerksam und hat es schon im Mai dieses Jahres verboten. Es hatte keine pharmazeutischmedizinische Überprüfung durchlaufen, die für die Zulassung Voraussetzung gewesen wäre. Bei seriösen Internet-Anbietern, die das Präparat im Angebot hatten, erscheint es deshalb als ausverkauft. Auch der Reformhausbesitzer hätte es nach dem Rückruf aus dem Regal nehmen müssen. Das kann ihn jetzt teuer zu stehen kommen. Kunden, die das Präparat gekauft haben und noch zu Hause haben, wird dringend von einer Einnahme abgeraten. n


Gesundheit

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Sucht – gestern und heute Die Sucht nach Wohlbefinden, nach dem Rausch, gab es zu allen Zeiten. Es gibt ja durchaus positive Rauschzustände, die das Leben reich und interessant machen. An erster Stelle sei die Liebe genannt. Auch eine Klettertour, ein Tauchgang, Paragliden oder eine Nacht lang abtanzen kann körpereigene Endomorphine ausschütten und uns froh und glücklich machen. Sucht von Substanzen wie Alkohol, Medikamenten und Drogen dagegen kann Gesundheit und Leben zerstören.

In unserer heutigen Gesellschaft nimmt man diese Stoffe ein, um fit zu sein, Probleme zu vergessen, Langeweile zu überwinden oder einfach, um sich von „den Anderen“ nicht auszuschließen. Ältere Menschen kennen illegale Drogen meist nur durch die Medien oder sie werden im Familienkreis damit konfrontiert. Ihre Droge ist oft der Konsum von Alkohol, der in früheren Jahren kaum problematisiert wurde, gehörte es doch zum guten Ton „etwas zu vertragen“ und kein

„Weichei“ zu sein. Selbst der Alkoholkonsum am Arbeitsplatz war in Deutschland bis in die 80er Jahre hinein erlaubt. Bei älteren Suchtkranken treten meist körperliche Schäden auf, einschließlich des Abbaus der Gehirnleistungen. Schlaganfall, Leberzirrhose, depressive Störungen, alkoholische Wesensveränderung sind nur einige der Begleiterkrankungen. Untersuchungen zu Folge ist die Lebenserwartung von Alkohol abhängigen Menschen um 20 Jahre verkürzt.

Bei jüngeren Menschen ist die reine Alkoholsucht eher selten, sie kombinieren meist mit Cannabis, Amphetaminen oder diversen Designerdrogen und halten sich für unverwüstlich. „Was mich nicht umbringt macht mich stark... das wird schon wieder...“ Die Begrenztheit der Gesundheit und des Lebens wird leider oft erst mit zunehmendem Alter spürbar. Und je früher ein junger Mensch mit dem Suchtmittelkonsum beginnt, desto mehr leidet die Entwicklung einer

gesunden Persönlichkeit. Auf der Suche nach einem schmerzfreien Leben „rutschen“ viele Menschen in eine Medikamentenabhängigkeit. Der schnelle Griff zur Pille und frei verkäuflichen Schmerzmitteln beschleunigen dies. Beruhigungsmittel, ASS, Metaminzöl, Paracetamol, Coffein und Codein, um nur einige Substanzen zu nennen, beinhalten, in höheren Dosen eingenommen, ein enormes Suchtrisiko. Was also tun? Erstmal: Es ist (fast) nie zu spät, sein Leben und

seine Gewohnheiten zu ändern und etwas für sich zu tun. Besser heute als morgen! Nach einem Entzug unter ärztlicher Begleitung kann in der psychotherapeutischer Behandlung ein neues, gesünderes Selbst aufgebaut werden – mit mehr Lebensqualität und Erfüllung und dem „Kick“ unabhängig von Suchtmitteln, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Renata Stroehmann, Praxis für Psychotherapie Adeje, Tel: 653 161 219

MEDIZINISCHE KONTAKTE AUF DEN KANAREN Praxen (Teneriffa) Deutscher Zahnarzt Dr. Martin Seth, Adeje 922 781 003 Zahnarzt/Labor Dr. Ralf Kintzel, Chayofa 922 729 232 Zahnklinik Clinica Dental Fañabe Plaza: 922 714 225 Notfallnummer 687 744 225 Deutsche Zahnarztpraxis Buzanada 922 767 166 Zahnklinik Medical Implant Los Abrigos 922 749 742 Zahnarztpraxis Instituto Europeo de Implantología Dental Dr. Chanut Los Cristianos 922 788 328 Puerto de la Cruz 922 381 347 Innere Medizin und Diabetologie Clinica Dr. Anna Stange La Guancha, TF Nord 922 829 829 Chinesische Medizin Dr. Fu Qiang Li San Eugenio Bajo 922 717 906 Centro Médico Avenida Dr. Irina Gurvich Puerto de la Cruz 922 386 402 Notfall 670 458 074

Medizinische Zentren Deutsches Ärztezentrum Teneriffa, Las Américas 922 792 908 Centro Integral de Salud Orthopädie- und Unfallklinik Prof. Dr. med. M. Korneyli Puerto de la Cruz 922 376 226 Santa Cruz 922 288 687 HOSPITEN Sur Ambulanz 922 751 662 Notaufnahme 900 200 143 Diplom-Psychologin Ellen Greiner, Torviscas Bajo 922 724 480 Ambulanz (Cruz Roja) Santa Cruz 922 629 119 Puerto de la Cruz 922 383 812 La Orotava 922 331 895 Frauenarzt Dr. Michael Theis Puerto de la Cruz 922 370 897 Psychologische Psychotherapeutin Renata Stroehmann, Adeje 653 161 219 Centro Médico Kellner El Poris 673 443 257

Teneriffa

Gran Canaria

Santa Cruz de Tenerife 922 600 500 Adeje 922 711 533 Arona 922 787 840 Candelaria 922 505 350 El Rosario 922 297 000 El Sauzal 922 560 196 Granadilla de Abona 922 774 420 Guia de Isora 922 853 040 Güímar 922 514 570 Icod de los Vinos 922 815 720 La Laguna/Las Mercedes 922 315 722 La Orotava 922 326 882 Los Realejos 922 346 240 Puerto de la Cruz 922 372 768 Santa Ursula 922 304 920 Tamaimo 922 863 436 Tacoronte 922 573 340 Tegueste 922 546 350

Mogan 928 769 004 Las Palmas 928 230 145 928 769 004 928 270 820

Fuerteventura Puerto del Rosario 928 230 145 928 858 200 928 858 181

Las Palmas Santa Cruz de laPalma 922 425 057 922 186 283 922 434 211 922 420 571

Lanzarote Arrecife 928 810 641 928 824 880 928 597 105 Teguise 928 826 125

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Gesundheit

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30. September – 13. Oktober 2011

Detox liegt im Trend

Das Wort ist zur Zeit in aller Munde derjenigen, die gesundheitsbewusst leben: Detox. Damit gemeint ist eine Entgiftung des Körpers. Doch macht eine Detox-Kur überhaupt Sinn und wie soll man sie eigentlich durchführen? Der Ursprung des Wortes Detox kommt aus der DrogenRehabilitation und meinte dort die Entgiftung des Körpers von Rauschgiften. Heute geht es darum beim Trend-Thema Detox natürlich nicht. Sondern darum, den Körper von Giften und Schlacken zu reinigen. Die Wellness- und Gesundheitsbranche freut sich über diesen neuen Trend und reagierte darauf mit einer ganzen Reihe von Kuren und Produkten. Von der Detoxmassage über Entschlackungsyoga und Algenprodukte bis zur entgiftenden Bodylotion ist alles dabei. HardcoreDetoxer trinken drei Tage lang ein Gemisch aus Zitronensaft, Ahornsirup und Cayennepfeffer, dazu kommen nur noch Salzwasser und Abführtee. Andere spülen morgens eine Viertelstunde lang ihren Mund mit Öl, weil das über das Zahnfleisch Schadstoffe aus dem Organismus herausziehen soll. Einige nutzen das Öl für Einläufe und wollen damit Gifte aus dem Darm spülen. Wieder andere kleben sich des Nachts spezielle Detox-Pflaster an die Füße, weil diese angeblich während des Schlafs Giftstoffe aus dem Körper ziehen. Hört sich teilweise recht krude an – ist es auch, glaubt man einigen Stimmen. Denn viele Mediziner gehen davon aus, dass solche DetoxProdukte sinnlos sind, weil sich der Körper am besten selbst entgiftet. Über Nieren und Leber nämlich, der Reinigungsfabrik des Menschen. Viele Menschen befürchten jedoch, dass Rückstände und riskante Substanzen aus Nahrung und Umwelt ihre Gesundheit gefährden. Das ist angesichts der nahezu täglichen Horrormeldungen über Lebensmittelskandale zwar nachvollziehbar, aber: Es gibt selbst beim Biobauern keine absolut reinen Lebensmitteln, die völlig unbelastet von Schadstoffen, wie Pestiziden und Herbiziden, sind. Was auch logisch ist, wenn man allein bedenkt, dass Wind und Grundwasser diese Schadstoffe auch über weite Entfernungen auf ein Feld bringen können, dass ohne jegliche Dünger oder Insektenmittel angelegt wurde. Minimale Rückstände sind also normal. Und: Normalerweise sind diese bereits zerfallen, bis Obst und Gemüse in den Handel kom-

Schön, gesund und schlank: All das soll man mit der Trend-Methode Detox werden

men. Ansonsten entfernt gründliches Waschen die bedenklichen Stoffe. Was dann noch in den Körper gelangt, machen Leber und Nieren unschädlich oder transportieren es aus dem Organismus heraus. Schlechter sieht es mit Schwermetallen wie Blei aus, weil der Körper sie kaum abbauen kann, sondern in die Knochen einlagert. Das gilt ebenfalls für radioaktives Strontium und Cäsium aus dem Reaktorunglück von Tschernobyl. Obwohl der Unfall schon 25 Jahre zurückliegt, sind vor allem süddeutsche Pilze und Waldtiere noch damit belastet. Auch das durch Eierskandale erneut in die Schlagzeilen geratene Dioxin baut der Organismus extrem langsam ab. Stattdessen speichert er es in Fettge-

webe. Man nimmt an, dass es sich dabei um eine Schutzmaßnahme des Körpers handelt. So sind die riskanten Stoffe sozusagen weggesperrt und inaktiv. Die Dioxinmengen, die z.B. durch den Verzehr von ein paar belasteten Eiern in den Körper gelangen, sind jedoch unbedenklich und nicht vergleichbar mit den Mengen, die etwa in Seveso oder im Vietnam-Krieg (Agent Orange) auftraten. Gegen die normale Belastung mit Alltagsgiften reicht die Arbeit des körpereigenen Entgiftungsprogramms vollkommen aus. Hauptsächlich dafür verantwortlich ist das größte Organ des Menschen, die Leber. Um für die Entgiftung des Körpers und den Abbau von körpereigenen und körperfremden Stoffen sorgen zu können, verfügt sie über

eine große Anzahl von Enzymen, die in anderen Körperbereichen kaum oder gar nicht vorhanden sind. Nach Aufnahme der auszuscheidenden Stoffe in den Leberzellen, werden diese so vorbereitet, dass sie über die Niere und die Galle ausgeschieden werden können. Über die Niere werden gut wasserlösliche Abbauprodukte (z.B. Alkohol oder Medikamente), die sich im Blut befinden, mit dem Urin ausgeschieden. Schlecht wasserlösliche und damit auch im Blut schlecht lösliche Abbauprodukte der Leber werden in die Gallenkapillaren abgegeben. Durch die emulgierende Wirkung der Gallensäuren können sie löslich gehalten und mit in den Darm abgegeben werden. Von dort aus werden sie mit dem Stuhl ausgeschieden. Diese Arbeit der Leber wirkt wie ein Filter. Das Blut aus dem Magen-Darm-Trakt, dass Nährstoffe und andere Substanzen, z. B. Medikamente, aus dem Darm enthält, gelangt über die Pfortader zunächst in die Leber. Hier wird es gefiltert und erst dann gelangt das Blut in den großen Körperkreislauf und von dort in jede Körperzelle. Dieser Filtereffekt führt auch dazu, dass oral eingenommene Medikamente zu einem großen Teil neutralisiert werden. Nur ein kleiner Teil des Wirkstoffes passiert die Leber und gelangt in den Körperkreislauf. Die Nieren haben in dem Reinigungsprozess des Körpers vor allem die Aufgabe verflüssigte Schadstoffe auszuscheiden. Früher ging man davon aus, dass dieser Prozess sich beschleunigen ließe, wenn man mehr Urin produziert. Auch viele Detox-Kuren setzen daher auf vermehrte Flüssigkeits-Abgabe. Medizinische Studien jedoch haben mittlerweile erwiesen, dass dadurch der Urin nur stärker verdünnt wird, der

Foto: Heather Sorenson/stockxchange

Von Andrea Rink

Foto: Heather Sorenson/stockxchange

Body in Balance

Auch das Hautbild soll sich durch die Entgiftung des Körpers verbessern


Gesundheit Foto: Tyra Koppenol/stockxchange

Auch Reis gehört zu den Lebensmitteln, die man während einer Detox-Kur verwenden darf. Er soll ausschwemmend wirken

Auch Alkohol belastet den Körper. Vor allem dann, wenn er zu viel oder zu regelmäßig getrunken wird

Organismus also mehr Flüssigkeit ausscheidet, jedoch nicht mehr Giftstoffe. Allerdings gibt es natürlich Fälle, in denen eine Entgiftung des Körpers nicht nur sinnvoll, sondern auch lebenswichtig sein kann – bei akuten Vergiftungserscheinungen. Einer der prominentesten Fälle: der Politiker und ehemalige Präsident der Ukraine, Wiktor Juschtschenko. Er wurde 2004 auf rätselhafte Weise mit Dioxin vergiftet, genauer gesagt mit TCDD, das unter anderem in Agent Orange vorkommt. In einer Studie des Fachmagazins „Lancet“ berichteten die Ärzte, das Dioxin sei so rein gewesen, dass es definitiv in einem Labor produziert worden sein müsse. Anfangs habe die Dioxinkonzentration in Juschtschenkos Körper das 50.000-Fache des Normalwerts betragen – ursprünglich war von einem 1.000- bis 6.000-fach erhöhten Wert die Rede gewesen. Die Halbwertszeit des Gifts, also die Zeit, die es braucht, bis die Hälfte der Menge ausgeschieden ist, habe 15 Monate betragen. Dabei seien rund 60 Prozent des Dioxins, das Juschtschenkos Körper verlassen habe, nicht vom Stoffwechsel umgewandelt

worden. Der größte Teil des Gifts sei über Fäkalien ausgeschieden worden, während sich im Urin und Blutserum nur Spuren des Dioxins gefunden hätten. Die Entstellungen in Juschtschenkos Gesicht seien entstanden, als die Haut versucht habe, das Gift abzubauen. Toxikologen in Wien setzten seinerzeit Immunmodulatoren gegen die Vergiftung ein. Dabei handelte es sich um hochwirksame Substanzen, die bestimmte Zellen des Abwehrsystems aktivieren, andere dagegen bremsen. Wenn mit einem Schlag die Belastung mit gefährlichen Substanzen viele Tausend Mal höher ist als die Menge, die ein Organismus im Laufe des gesamten Lebens erfährt, sind spezielle Maßnahmen nötig. Bei massiven Vergiftungen mit Schwermetallen geben Ärzte beispielsweise Chelatbildner. Diese Medikamente verfügen über Kristallgitter, in denen die riskanten Substanzen hängen bleiben. Auf diese Weise werden sie gemeinsam über die Nieren aus dem Körper heraustransportiert. Allerdings fangen Chelatbildner auch lebenswichtige Spurenelemente wie Magnesium und Zink aus dem Blut. Deshalb dürfen sie nur unter

säfte. Dazu Tee und Heilwasser, soviel Sie mögen. Der Vorteil gegenüber dem Fasten, bei

dem nur Wasser und kalorienfreie Tees erlaubt sind: Obst- und Gemüsesäfte führen dem Körper auch Vitamine, Mineralstoffe und Kalorien zu – belasten den Organismus aber kaum. In drei Tagen verlieren Sie so nicht nur Schlacken und Giftstoffe, sondern auch circa ein halbes Kilo Körperfett. Für alle, die beim Entschlacken nicht auf feste Nahrung verzichten wollen, bieten sich Obst- oder Gemüsetage an. Der hohe Wasseranteil und die Ballaststoffe in Obst und Gemüse entwässern. Vorausgesetzt, Sie trinken genug. Auf dem Speiseplan stehen drei- bis fünfmal täglich eine Portion frisches Obst oder gedünstetes Gemüse (nicht roh oder gebraten). Salz ist tabu, dafür dürfen Sie mit frischen Kräutern nach Lust und Laune würzen. Auch beim Obstoder Gemüsefasten können Sie ungefähr ein halbes Kilo Fett loswerden. Entschlackungskuren, bei denen nur Reis oder Quark auf dem Speiseplan stehen, werden vor allem zur Entwässerung empfohlen. Beim Reistag sind drei Mal am Tag 50 Gramm ohne Salz gekochter Reis erlaubt, dazu rohes oder gedünstetes, ungesalzenes Obst oder Gemüse. Auch Zucker ist tabu. Während der Quarktage essen

Dr. Michael Theis

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ärztlicher Kontrolle gegeben werden. In solchen Fällen ist natürlich eine Detox-Kur vollkommen sinnlos, weil sie höchstens das körpereigene Reinigungssystem unterstützen kann. Wer das möchte, hat verschiedene Möglichkeiten: Bei den Safttagen trinken Sie über den Tag verteilt einen bis eineinhalb Liter ungezuckerte, möglichst frisch gepresste Obst- oder Gemüse-

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Umweltbelastungen gehören zu den Dingen, denen der Mensch täglich ausgesetzt ist

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Frischer Saft ist Bestandteil einer Detox-Methode. Im Gegensatz zu reinem Wasser führt man damit dem Körper auch Vitamine und Mineralstoffe zu

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Auch beim Rauchen werden Giftstoffe frei, die sich im Körper ansammeln

Sie drei Mal täglich bis zu 150 Gramm Magerquark mit Früchten, Kräutern oder Gemüse, jedoch ohne Salz oder Zucker.

Die Milchspeise wirkt nicht nur entwässernd, sondern hat auch einen positiven Effekt auf die n Darmflora.


Mode & Beauty

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30. September – 13. Oktober 2011

Trend-Thema Tweed

Very british! Von Andrea Rink

So gewöhnungsbedürftig die englische Küche für uns auch sein mag – was Mode angeht, sind die Briten definitiv geschmackssicher. Und das nicht erst seit heute. In dieser Saison wurde wieder einmal ein Stoff zum Liebling der Designer, der seinen Ursprung in Großbritannien hat: Tweed. Dort war das Material ursprünglich als Stoff für Countrywear in Gebrauch. Ende des 19. Jahrhunderts war Tweed dann erstmals Gast auf dem Laufsteg. Prominent wurde der Stoff durch Coco Chanel. In den 50er Jahren entwarf sie ihr legendäres Kostüm als praktische Antwort auf Christian Diors opulente Roben aus Satin, Seide und Taft. Puristisch, einfach und zu jeder Gelegenheit passend sollte es sein, ein Standard-Ensemble für die Frau von Welt, das sich vielfältig variieren lässt. Tausendfach kopiert bestimmte das Tweedkostüm das optische Bild der 50er und 60er Jahre. Vor allem das Jäckchen mit Zierblenden und großen Knöpfen zählt seitdem zu den absoluten Must-Haves in der Mode. Das ist auch in diesem Herbst nicht anders. Tweed im Chanel-Stil signalisiert nicht nur Stilsicherheit, sondern lässt sich auch perfekt kombinieren. Mit eleganten Röcken ebenso, wie mit sportlichen Hosen. Apropos Hosen: Die kommen in dieser Saison an Tweed auch nicht vorbei. Leger auf der Hüfte sitzend und mit gemäßigt weitem Bein werden zu den aktuellen Tweed-Slacks jetzt Oberteile aus schimmernder Seide oder glänzendem Satin kombiniert. Ein toller Kontrast zum rustikalen Tweed: Blumenmuster. Natürlich gibt es auch Mäntel und Jacken aus Tweed – und

zwar in jeder nur denkbaren Variante. Vom edlen Citymantel im Blazer-Stil bis zur lässigen Outdoor-Jacke zeigen sich verschiedene Favoriten für das warme Darüber in dem Wollstoff. Aber Tweed schenkt nicht nur

der Mode einen Hauch von britischem Understatement, sondern kommt auch bei Accessoires ganz groß raus: Schuhe, Taschen, Mützen – der genoppte Stoff macht jedes Stück zum Unikat.

Übrigens: Tweed hat seinen Namen nicht – wie oftmals irrtümlich behauptet – von dem gleichnamigen schottischen Fluss, sondern von dem schottischen Begriff „tweel“, der eine n Webart bezeichnet.

Klassische Blazer-Variante in braunem Tweed. Neu in diesem Herbst sind die kurze Form und feine Details wie Leder-Paspelierungen an den Taschen. Von AWear

Wieder zurück in der Mode-Szene! Der Karo-Mini in Tweed-Optik. Ganz stilecht durchgeknöpft und mit aufgesetzten Taschen. Von George

Im Stil der Mode von Coco Chanel präsentiert sich das Jäckchen mit Samtblenden und Zierknöpfen. Styling-Tipp: zum schmalen Rock ebenso modisch wie zur verwaschenen Jeans. Von Monsoon/Accessorize

Auch Tweed-Taschen machen jetzt Furore. Vor allem dann, wenn sie über liebevolle Details wie die aufgestickten Blüten verfügen. Von Accessorize

Ganz und gar elegant: Tweed-Kleid mit raffinierter Raffung an der Seite und einem schmalen Lackgürtel. Von Very.co.uk

Sportlich und rustikal: Tweed-Mütze im Trapper-Stil. Von Marks & Spencer

Shorts im Winter? Aber sicher, wenn sie aus Tweed sind und mit blickdichten Strümpfen kombiniert werden. Dazu passt eine seidige Bluse als Kontrastprogramm. Von AWear

Die perfekte modische Verbindung für kalte Tage: Tweed und Fell. Den doppelreihig geknöpften Kurzmantel schmückt ein großer Kuschelkragen. Von Littlewoods Ireland

Auch für Accessoires macht der Tweed-Trend nicht Halt. Pumps in Schwarz-Grau mit halbhohem Absatz. Die lassen sich immer wieder neu und anders kombinieren. Von Bertie

Tweed ist das traditionelle Material für Hosen – normalerweise für Männer. Jetzt aber trägt Sie d a s Tr e n d Material und kombiniert es mit einer Bluse im Blüten-Print. Von Monsoon/ Accessorize

Tweed und Karo machen zusammen jetzt Mode. Kurzmantel mit ungewöhnlicher Rückenpartie und schwarzen Paspelierungen. Von TK Maxx


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Erstes Jazzalbum von Anna Rodríguez Die Kanarin Anna Rodríguez zählt zu den besten Jazzsängerinnen Spaniens. Seit vielen Jahren interpretiert sie mit ihrer samtweichen und eleganten Stimme Jazziges aus den goldenen 20er Jahren, aber auch Eigenkompositionen. Begleitet wird sie dabei von Eliseo Lloreda an der Gitarre. Beide sind so gut aufeinander abgestimmt, dass ein ganz besonderer musikalischer Zauber entsteht. An zahlreichen musikalischen Projekten in Spanien haben sie mitgewirkt und ihr Publikum begeistert. Von der musikalischen Qualität zeugen zudem viele Auszeichnungen. Nun endlich hat sich für sie ein lang gehegter Traum erfüllt: Ihr erstes Album ist entstanden. Am 8. Oktober um 21 Uhr stellen sie ihre Jazz-Songs im Kammersaal des Auditoriums Adán Martín in Santa Cruz vor. Der Eintritt kostet 10 Euro. Tickets sind online über www.auditoriodetenerife.com erhältlich. n

Freizeit & Kultur

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Melolas-Konzerte kommen wieder

Das international gewürdigte Ensemble „Capella Lacunensis“.

Don Juan Tenorio im Teatro Guimerá Nach dem großartigen Erfolg im letzten Jahr kehrt ein junges kanarisches Ensemble mit der Oper „Don Juan Tenorio“ auf die Bühne zurück. Mehr als 3.000 Personen waren von dieser neuen modernen Version des Don-Juan-Themas begeistern. Die Oper hat auch in der heutigen Zeit ihren Platz – das stellt dieses Werk von Jose Zorrilla unter Beweis. Unter anderem wurde es mit vier Preisen für die beste Beleuchtung, die besten Kostüme, das beste Bühnenbild und die beste Regie ausgezeichnet. Auch dieses Jahr, da sind sich die Veranstalter sicher, wird es sein Publikum begeistern und berühren. Die Vorstellung ist am 26. Oktober um 20.30 Uhr im Teatro Guimerá in der Innenstadt von Santa Cruz. Die Karten kosten zwischen 8 und 12 Euro und sind über die Webseite www.teatroguimera.es erhältlich. n

Die anglikanische Kirche im Taoro Park bildet den perfekten Rahmen.

Im letzten Jahr starteten die klassischen Musiker Martina Warecka aus Österreich und Mark Peters aus den USA eine neue Konzertreihe. Zunächst boten sie im Castillo an der Playa Jardín in Puerto de la Cruz, später im Castillo von Los Realejos erstklassige Konzerte von namhaften kanarischen und internationalen Künstlern an. „Melolas“ wurde zu einem Markenzeichen für hochkarä-

Allgemeine Glaserei Seit 20 Jahren Ihr Spezialist rund ums Glas

Sergio Dalma in Concert Sergio Dalma ist der spanische Meister der Balladen und bringt seit mehr als 20 Jahren die Frauenherzen zum Schmelzen. Im Auditorium Adán Martín in Santa Cruz stellt er am 4. Oktober um 21 Uhr sein Album „Via Dalma“ vor. Als es im Herbst letzten Jahres herauskam, stürmte es die spanischen Charts. Es wurde innerhalb kürzester Zeit das meistverkaufte Album des Landes. Das Album enthält unter anderem seine erfolgreichsten italienischen Hits und einige Klassiker italienischer Künstler wie Lucio Batisti, Riccardo Cocciante, Umberto Tozzi, Claudio Baglioni, Nicola di Bari, Toto Cotugno und Gianni Bella. Sergio Dalmas Karriere ist von zahlreichen Auszeichnungen begleitet. Unter anderem erhielt er den World Music Award in Europa und wurde zum besten Solisten Spaniens gekürt. Karten zu dem Konzert voller Romantik und Herzensmelodien gibt es zwischen 18 und 35 Euro über die Webseite www. auditoriodetenerife.com. n

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tige Musik und damit eine echte Bereicherung des kulturellen Lebens im Norden Teneriffas. Nun kommen die beliebten Konzerte wieder zurück. Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr, außer am ersten Donnerstag jeden Monats, dürfen sich Musikliebhaber wieder auf Klassisches oder auch Jazziges freuen. Kammermusik par excellence von lokalen Künstlern und renommierten Gästen aus aller Welt.

Pianist Rafael Balmaseda schlägt auf dem Klavier romantische Töne an.

Neues in einem bewährten Konzept Veranstaltungsort wird dieses Mal die anglikanische Kirche im Taoro Park in Puerto de la Cruz sein. Ein perfektes Ambiente, gute Akustik, gepolsterte Bänke und ausreichend Parkplätze sprachen für den Ortswechsel. Den Auftakt bildet ausnahmsweise am Samstag, 15. Oktober, das erst kürzlich international ausgezeichnete Ensemble „Capella

Lacunensis“. Mit ihrer Stimmenvielfalt führt der außergewöhnliche Chor in die heile Welt des 16. Jahrhunderts, komponiert vom spanischen Meister Thomás Luis de Victoria. Im zweiten Teil des Eröffnungsabends wird es mit populärer südamerikanischer Musik beschwingt und heiter. Am 20. Oktober findet dann das erste Donnerstagskonzert statt. Es spielt der kubanische, auf Teneriffa lebende Pianist Rafael Balmaseda. Sein Repertoire unter dem Oberbegriff „Liebesträume“ umfasst unter anderem den Mephistowalzer von Liszt, die Mondscheinsonate von Beethoven und Romantisches von Chopin. Wie schon im letzten Jahr steht Melolas nicht nur für musikalischen Hörgenuss, sondern auch für Begegnung. Deshalb gibt es nach dem Konzert einen kleinen Umtrunk im Monn denschein.


Freizeit & Kultur

24

Degustationsmenü und Langustenabend Schupfnudeln verwöhnt. Den krönenden Abschluss bildet ein Brownie mit Himbeermark und Vanillesoße. Danach wird man nicht nur mehr als satt, sondern auch kulinarisch rundum zufrieden sein. Zwei Wochen später, am 29. und 30. Oktober, steht das Wochenende ganz im Zeichen der Langusten. Am großen Langustenabend erwartet den Gast ein halber, köstlich zubereiteter mediteraner Langustenschwanz mit Knoblauchbrot, gemischtem Salat, Safranaioli und Papas Negras. Allein der Duft weckt die Vorfreude. Natürlich kann man zu diesen Spezialitätenabenden auch aus der ganz normalen Speisekarte wählen. Tischreservierungen werden unter der Telefonnummer 922 370 938 erbeten. n

Gemütliches Ambiente und kulinarischer Genuss im Restaurant Calabacin.

Das Restaurant Calabacin in Puerto de la Cruz verwöhnt seine Gäste im Oktober mit besonderen Spezialitäten und lädt am 14. und 15. Oktober zu einem großen sechsgängigen Degustationsmenü ein, bei dem man sich so richtig verwöhnen lassen kann.

Die jungen Interpreten erzählen dem Zuschauer tanzend ihre Geschichten. Emotionen und die Freude am Ausdruck mittels des Körpers will das Stück vermitteln.

stin Saioa Hernández, die Mezzosopranistin Belén Elvira sowie der Tenor Jorge de León die schönsten Arien aus den VerdiOpern. Begleitet werden sie vom Symphonieorchester Teneriffas und dem Chor des Opernfestivals Teneriffas. Die Vorstellung wird

R E S T A U R A N T E

Dabei richtet es sich nicht nur an die Jugend, sondern an alle, die Freude an Bewegung haben. Karten gibt es über www.teatroleal. n com.

Es lebe Verdi in Santa Cruz Unter dem Motto des Abends „Viva Verdi“ singen die Soprani-

Wie in jedem Jahr wird das Tierheim „Acción del Sol“ neben dem Windpark des ITER im Süden Teneriffas ein Herbstfest für Tiere und Menschen veranstalten. Am 2. Oktober ab 14 Uhr wird zu einem fröhlichen Beisammensein eingeladen. Neben einer Tierfotoausstellung mit Prämierung der besten Bilder gibt es auch eine Hunde-Agiliy, viel Spaß für Kinder, Essen Trinken und Musik. Also wieder ein Fest für die ganze Familie. Über die Süd-Autobahn TF-1 kommend fährt man an der Ausfahrt 52 ins Industriegebiet bei den Windmühlen und immer weiter in Richtung ITER. n

Eko Fresh

Ekrem

„scRakeja’t“ Tanztheater in La Laguna

Im Rahmen des kanarischen Opernfestivals dürfen sich die Freunde der klassischen Musik auf eine lyrische Gala ganz im Namen Verdis freuen.

Herbstfest der Tiere

CD-Vorstellung

Zum Preis von 49 Euro pro Person darf man sich auf Languste mit feinem Salat und Morchelessenz zur Einstimmung freuen. Danach wird der Gaumen mit hausgeräucherter Entenbrust mit Apfel-Zimt-Kompott, Maracuja-Sorbet und Seeteufelmedaillons auf Safrangemüse mit

Eine Fusion aus zeitgenössischem Tanz und HipHop bietet das Teatro Leal in La Laguna dem interessierten Publikum am 8. Oktober um 21 Uhr an.

30. September – 13. Oktober 2011

Sudoku

Restaurante Calabacín Genießen Sie

ein köstliches Degustationsmenü

nur Fr. 14.10 + Sa. 15.10. am 8. Oktober um 20.30 Uhr im Symphoniesaal des Auditoriums Adán Martín in Santa Cruz gegeben. Eintrittskarten gibt es zum Preis zwischen 10 und 30 Euro über die Webseite www.auditon riodetenerife.com.

Viele seiner Zitate sind nicht druckreif und fallen unter den Jugendschutz. Eko Fresh war schon immer einer, der die Dinge beim Namen nennt. Kaum zu glauben, dass dieser freche Rapper erfolgreiche Schmusesongs unter anderem für Yvonne Catterfeld geschrieben hat. Er ist eben ein Multitalent. Auf „Ekrem“ kommt wieder der Rapper durch. In einigen Songs macht er wie gewohnt einen „auf dicke Hose“, die Texte grenzen an Selbstverherrlichung. In „Grembranx“ besingt er das Viertel in dem er aufwuchs, allerdings tut er dies in einer Wortwahl, die Nichtrapper kaum verstehen dürften. Löbliche Ausnahme ist der Titel „Köln Kalk Ehrenmord“, in dem er mit einfachen und nachvollziehbaren Worten eine Story erzählt. Tabus kennt Eko Fresh wohl kaum, wenn es um Musik geht. So ist die Coverversion des Nino de Angelo Hits „Jenseits von Eden“ durchaus als gelungen zu bezeichnen. Frechheit siegt, würde Eko wahrscheinlich dazu sagen. hs n

mit 6 Gängen für 49 Euro p.P. bitte mit Reservierung

Avda, Venezuela / Calle Uruguay, 7 PUERTO DE LA CRUZ Tel. 922 370 938 / 696 11 34 63 Wir gehen mit der Zeit: Ab 1.11. neue Öffnungszeiten: Mi+Do 17.30-23h u. Fr-So 13-23h www.calabacin-teneriffa.com

Auflösung auf den Kleinanzeigenseiten


Freizeit & Kultur

Nr. 127

Oles Tagebuch

Ole & Chorri...

Allerlei Tierisches von zwei himmlischen Hunden auf Teneriffa Ihr ahnt es schon, hier ist mal wieder Chorri, der Lütte. Ole outet sich gerade mal wieder als Frauenversteher. Da hat er leichte Beute. Immer an Frauchens Rockzipfel hängen, dumm daher schauen und lieb sein. Das reicht schon. Dann wächst von Frauchen sofort das eine oder andere Leckerlie herüber und sie findet ihn total süß. Es ist manchmal so einfach die Zwei- und Dreibeiner zu erziehen. Man muss es nur drauf haben. Glaubt mir, ich habe es voll drauf. Wenn Frauchen zum Beispiel „Platz“ oder Sitz“ sagt, wackle ich heftig mit meinem Schwanz. Das ist aber auch alles. Setzen oder gar hinlegen tue ich mich deshalb nicht. Da wäre ich ja auch schön blöd. Ich habe nämlich festgestellt, dass ich mehr Leckerlies bekomme, wenn ich nur ab und zu mal gehorche. Dann freut Frauchen sich nämlich so sehr, dass es garantiert ein Leckerlie gibt. Das ist doch viel einfacher. Also vereinfacht könnte man sagen, dass ich eigentlich immer mache, was ich möchte. Wenn ich dann ausnahmsweise mal gehorche, gibt gleich ein Leckerlie. Erziehung ist also kein Fremdwort für mich. Im Gegenteil. Ich habe mein Frauchen schon sehr gut erzogen, finde ich. Bei Herrchen ist das schon etwas schwieriger. Also, unter uns gesagt, ich glaube, Herrchen ist schwer erziehbar. In Deutschland wäre er sicher in einem Heim für schwer erziehbare Dreibeiner. Manchmal ist er richtig herzlos. Obwohl, er sagt immer, er sei nicht herzlos, sondern nur konsequent. Also, der kann wirklich ein Stück Fleisch mit Soße alleine verputzen, ohne Ole und mir auch nur ein Stückchen abzugeben. Das ist allerhöchstgemein! Aber sonst hält er sich bei unserer Erziehung raus. Er sagt nämlich immer zu Frauchen: „...siehste, deine Erziehung“! Konsequent ist Herrchen übrigens auch bei der Formel eins. Da bleibt er nämlich konsequent auf dem Sofa und lässt sich konsequent von nichts stören. Außer von mir. Ich schleiche mich dann nämlich an und kuschel mich an ihn. So, liebe Leute, wenn Ihr wissen wollt, was bei uns zu Hause abgeht wenn Frauchen und Herrchen sich ganz lieb haben, dann freut Euch auf nächstes Mal. Ich zähle auf Euch. Fühlt Euch bis dahin tierisch geschleckt von Euren Freunden... Ole & Chorri

Bücher

Räuberisch Die Karibik 1665. Der Freibeuter Charles Hunter heuert eine ebenso verwegene wie hoch spezialisierte Crew an, um eine nie dagewesene Beute zu erjagen: ein spanisches Handelsschiff, von dem es heißt, es habe tonnenweise Gold an Bord. Der Hafen, in dem dieses Schiff vor Anker liegt, gilt allerdings als uneinnehmbar. Und er wird überdies vom ruchlosen Konquistador Cazalla schwer bewacht. Doch nicht nur er könnte den englischen Piraten am Erfolg hindern. Denn unter Hunters Vertrauten lauert ein Verräter. Ein ungewöhnlicher Plot, den Michael Chrichton da abgeliefert hat. Der 2008 verstorbene Bestsellerautor galt bis dato als Spezialist für Wissenschaftsund Ärtzte-Thriller. Aus seiner Feder stammen beispielsweise „Jurassic Park“ oder „Welt in Angst“ und das Drehbuch zur Erfolgsserie „Emergency Room“. Goldmann n

Undurchschaubar Ein amerikanischer Satellit mit waffenfähigem Plutonium stürzt mitten in den argentinischen Dschungel ab. Juan Cabrillo und das Team der Oregon werden mit höchster Priorität beauftragt, ihn sicherzustellen. Auch ein argentinischer General setzt alles daran, den Satelliten in seine Finger zu kriegen. Doch als Cabrillo und sein Team das Plutonium endlich bergen können, erkennen sie, dass die Verschwörung noch viel weiter reicht. Denn der Satellit wurde abgeschossen – von einem Waffensystem, wie es nur die Chinesen besitzen! Politische Hochspannung von Top-Autor Clive Cussler, der mit seinen Thrillern bereits 30 Mal nacheinander die Hitliste der renommierten „New York Times“ anführte. Co-Autor bei „Teuflischer Sog“ ist Jack DuBrul, der auch an den Cusslers Thrillern „Todesfracht“ und „Schlangenjagd“ mitwirkte. Blanvalet n

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„Foto-gráfica-mente” in Santa Cruz

Moderne Einsamkeit als Spiegelbild des Individuums und der Gesellschaft.

Eine fotografisch-künstlerische Ausstellung mit philosophischem Hintergrund bietet die Künstlerin Liliana López noch bis zum 6. Oktober im Centro de Arte „La Recova“ in Santa Cruz an. Sie fotografiert, druckt auf Papier und bemalt per Hand. Durch ihre einzigartige Arbeitsweise erhalten ihre Werke eine besondere Perspektive, Intensität und Plastizität. Inspiriert wurde sie bei den 14 Foto-Gemälden der Ausstellung von dem im letz-

ten Jahr verstorbenen nordamerikanischen Philosophen Donald Davidson. Sein Buch „Subjektiv – intersubjektiv – objektiv“ hat sie zu den Momentaufnahmen angeregt, die sie eingefangen hat: der moderne Mensch, der sich in einer virtuellen Welt verliert. Die Künstlerin möchte auf die Entmenschlichung der zwischenmenschlichen Kommunikation in einer Ära der neuen Technologien hinweisen. Die Protagonisten denken, lesen HandyNachrichten, hören Musik und

irren ziellos durch ihr Leben, um am Ende wieder mit sich selbst konfrontiert zu werden. Das Individuum ist umgeben von hochmodernen Kunstwelten voller Kommunikationsnetzwerke. Sie begegnen ihrem Gegenüber via Maschinen und sind nicht mehr in der Lage mit dem Menschen zu sprechen oder in die Augen zu blicken, der an ihnen vorübergeht. „Das nenne ich sozialen Autismus“, so die Künstlerin. Diese Ausstellung regt zum Nachdenken über den eigenen

Kreuzworträtsel ungebundene Form der Sprache

Auflösung auf den Kleinanzeigenseiten

Zweige eines Baumes

Bund, Zusammenschluss Venedig in der Landessprache

Grundstoffteilchen

ausruhen

ital. Seebad in Ligurien

Umgang mit modernen Medien an. Es ist ein fotographisch-philosophisches Innehalten mitten im Alltagstrubel. Das Centro de Arte „La Recova“ befindet sich an der Plaza de la Madera in der Innenstadt von Santa Cruz. Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Samstag von 11 bis 13 Uhr und von 18 bis 21 Uhr. Sonntags von 11 bis 14 Uhr. Montags bleibt die Kunstgalerie, wie alle n Museen, geschlossen.

bejahend den Kopf bewegen

beißender Spott

Putte

tschech. Kompo- Brutnist stätte (Antonín)

Obst-, TagesTrauben- Kreuzesinschrift abschnitt presse

Fenstervorhang

Navigation

Bürde, Drückendes

Tramperin Freundin von Tarzan

Zupfinstrument, Leier

Streckenverlegung

Fluss zur Wolga Straferlass

saure Flüssigkeit zum Würzen

Sehöffnung in der Tür den Inhalt entnehmen

Gestalt a. Schillers „Bürgschaft“

Ruderstütze am Boot

alter Krieger; Draufgänger

Furche, Kerbe

der Landschaft angepasst ungültig, unwirksam

griechischer Buchstabe Himmelswesen

aufsehenerregend

Unglück, Missgeschick

im Jahre (lateinisch)

Gottes Gunst

Leid, Not

amerik. Boxlegende (Muhammad)

Hauptstadt Taiwans

früherer türkischer Titel Witz, Scherz (engl.)

Tierpfote Atmungsorgan niederl. Maler (Vincent van)

scharfes Gewürz

Tadel Hab-, Raffsucht

Begeisterung, Schwung


Horoskop / Veranstaltungen

26

IHRE STERNE VOM 30. September bis 13. oktober Widder

VERANSTALTUNGEN AUF GRAN CANARIA

Bis

Kunstausstellung „Desde ayacata“, mit Arbeiten von Juan Hidalgo, im CAAM in Las Palmas

MUSIK, TANZ, THEATER

Bis

Kunstausstellung „Riscos“, im San Martin Centro de la Cultura Contemporánea in Las Palmas

Bis

Kunstausstellung „La piel del África“, mit Arbeiten von Esther Azpeitia, in der Casa África in Las Palmas

21.03. – 20.04.

Sie haben Ihre Meinung dargelegt, und diese auch sachlich begründet. Dafür, dass Ihre Ideen nicht ungeteilten Beifall fanden, können Sie nichts. Und die Entscheidung, einen anderen Weg zu gehen, müssen Sie wohl oder übel mittragen.

21.04. – 20.05.

Nach einigen kleinen Turbulenzen herrscht in Ihrem Privatleben wieder eitel Sonnenschein. Auch beruflich können Sie sich über einen Mangel an Interesse an Ihrer Person nicht beklagen. Es gibt also viele gute Gründe für ihre strahlende Laune.

Zwillinge

30.9.

Aufführung des Theaterstücks „Todos eran mis hijos“ von Arthur Miller, um 20.30 Uhr im Teatro Cuyás in Las Palmas

VERANSTALTUNGEN AUF TENERIFFA

Jazzkonzert mit Deborah J. Carter, um 22.30 Uhr im Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas

MUSIK, TANZ, THEATER

Freitag

21.05. – 21.06.

„Escuelas nacionales“, Konzert des Philharmonischen Orchesters Gran Canaria, um 20.30 Uhr im Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas

Krebs

Konzert von Mónica Naranjo, um 21 Uhr im Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas

22.06. – 22.07.

Löwe

23.07. – 23.08.

Warum wundern Sie sich eigentlich, dass niemand so recht mit Ihnen umgehen mag? Nach Ihrem letzten, sehr unsachlichen Auftritt haben Sie offensichtlich ein gehöriges Maß an Kompetenz verspielt. Da hilft nur konsequentes Gegensteuern – durch Taten, nicht durch Worte.

Jungfrau

24.08. – 23.09.

So schlimm war es doch gar nicht: Eine Aussprache lief nicht nur besser, als erwartet. Sie hat auch genau die Ergebnisse gebracht, die Sie erhofft hatten. Jetzt fühlen Sie sich wie befreit und haben ganz neue Energien, um Ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

1.10. Samstag

2.10. Sonntag

Aufführung des Theaterstücks „Todos eran mis hijos“ von Arthur Miller, um 20.30 Uhr im Teatro Cuyás in Las Palmas Konzert von Mónica Naranjo, um 19 Uhr im Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas

3.10.

Klassisches Konzert „Solistas del Covent Garden“, um 20.30 Uhr im Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas

7.10.

Tanztheater „Cuando yo era“ mit Eva Yerbabuena, um 20.30 Uhr im Teatro Cuyás in Las Palmas

Montag

24.09. – 23.10.

Sie überlegen gerade, ob Sie den Job wechseln wollen, sind sich aber nicht sicher? Dann machen Sie am besten eine der bewährten Pro-Contra-Listen, damit Sie alle Vor- und Nachteile auf einen Blick sehen können. Und: Erbitten Sie sich Bedenkzeit für Ihre Entscheidung.

„Catedral sonora“, Konzert des Philharmonischen Orchesters Gran Canaria, um 20.30 Uhr im Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas

Skorpion

Tanztheater „Cuando yo era“ mit Eva Yerbabuena, um 20.30 Uhr im Teatro Cuyás in Las Palmas

24.10. – 22.11.

8.10. Samstag

Eine Einladung hat Ihnen ganz neue Perspektiven eröffnet. Sie haben nicht nur nette Menschen kennen gelernt, sondern konnten auch interessante Kontakte knüpfen. Daraus hat sich mittlerweile ein reger Austausch entwickelt.

Konzert in der Reihe „Meister der Gitarre“ mit Nono Garcia und Tito Alcedo, um 21 Uhr im Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas

Schütze

Konzert der Reihe „Meister der Gitarre“ mit Javier Infante und José Alberto Medina, um 21 Uhr im Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas

23.11. – 21.12.

Warum wundern Sie sich jetzt darüber, dass man Ihnen kritisch gegenüber steht? Ihre Launenhaftigkeit hat in der Vergangenheit doch dafür gesorgt, dass das Klima so angespannt ist. Vielleicht finden Sie einfach mal ein paar Worte der Entschuldigung.

Steinbock

22.12. – 20.01.

11.10. Dienstag

14.10. Freitag

Nachdem Sie bereits kurz davor waren, alles hinzuwerfen, haben sich die Verhältnisse schlagartig geändert. Statt Streitigkeiten herrschen jetzt gute Laune und ein fairer Umgang miteinander vor. Wie gut, dass Sie langen Atem bewiesen haben.

Wassermann

21.01. – 20.02.

AUSSTELLUNGEN Fotoausstellung „Luces en la cuidad libre“, Arbeiten von Silvia Hidalgo, in der Agrupación Fotográfica in Las Palmas

21.02. – 20.03.

Manchmal wären Sie gern weniger sensibel. So aber fühlen Sie sich durch die Worte eines Mitmenschen verletzt. Und das, obwohl Sie im Grunde Ihres Herzens eigentlich wissen, dass diese gar nicht böse gemeint waren. Dann aber haben Sie auch keinen Grund, sich aufzuregen, oder?

Klassisches Konzert mit Félix Albo, Dirigent Severiano Garcia, um 20.30 Uhr im Auditorium in Teror „Clásicos rusos del Siglo XX“, Konzert des Philharmonischen Orchesters Gran Canaria, um 20.30 Uhr im Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas

Sie haben sich für eine Auszeit entschieden, anstatt sich gleich wieder in die Arbeit zu stürzen. Ihre Familie und Ihre Freunde werden es Ihnen danken. Immerhin hat man in den letzten Monaten von Ihnen so gut wie nichts gesehen.

Fische

31.12.

29.9.

Gospelkonzert „Gospel Shine Voices“, um 20.30 Uhr im Auditorium Adán Martin in Santa Cruz

30.9.

Familien-Tipp: Aufführung der Kinderversion der Oper „Die Tochter des Regiments“, um 18.30 Uhr im Auditorium Adan Martin in Santa Cruz

Donnerstag

Freitag

„Heineken Music Fest“ mit Auftritten diverser Musiker, um 22 Uhr im INFECAR in Las Palmas

Freitag

Waage

10.10.

Konzert des Timplespielers Germán López, um 20 Uhr auf der Plaza de Tifariti in Valsequillo de Gran Canaria

Sie stecken voller Ideen und brennen darauf, diese an den Mann zu bringen. So viel Engagement ist natürlich klasse. Sind Sie sich aber auch sicher, dass die Pläne, die Sie haben, wirklich schon gereift sind? Vielleicht werfen Sie doch noch mal einen Blick auf die Details…

Mit neuen Kontakten tun Sie sich bisweilen ein wenig schwer und neigen deshalb dazu, sie im Sande versickern zu lassen. Genau das wird Ihnen diesmal aber nicht leicht gemacht. Offensichtlich legt Ihr Gegenüber viel Wert auf die Bekanntschaft mit Ihnen.

9.10.

29.9. Donnerstag

Stier

30. September – 13. Oktober 2011

Bis

9.10.

Kunstausstellung „Donde se oculta el alma“, mit Arbeiten von Ron Gorchov, im CAAM in Las Palmas

Opernfestival Teneriffa 2011: Aufführung von „Die Tochter des Regiments“ in einer Fassung für Kinder, um 18.30 Uhr im Auditorium Adan Martin in Santa Cruz

1.10. Samstag

Opernfestival Teneriffa 2011: Aufführung von „Die Tochter des Regiments“ in einer Fassung für Kinder, um 12 und um 18.30 Uhr im Auditorium Adan Martin in Santa Cruz Konzert von Achamán und den Los Sabandenos, um 18 Uhr im Auditorium Adan Martin in Santa Cruz

6.10. Donnerstag

Top-Tipp: Weltpremiere des Spektakels „Storm“ vom Cirque Imagianare, mehr als nur Zirkus, um 20.30 Uhr im Teatro Guimerá in Santa Cruz, Vorstellungen bis zum 16.10. täglich Konzert der „Steepwater Band“, um 21 Uhr im Cine Victor in Santa Cruz

8.10. Samstag

Opernfestival Teneriffa 2011: „Viva Verdi“! Eine musikalische Homage an den Künstler, um 20.30 Uhr im Auditorium Adan Martin in Santa Cruz Konzert von Anna Rodriguez und Elisio Lloreda, um 21 Uhr im Auditorium Adan Martin in Santa Cruz

12.10. Mittwoch

7. Amateur-Theaterfestival der Gemeinde El Sauzal, bis 15.10. täglich in El Sauzal

AUSSTELLUNGEN Bis

Kunstausstellung „Arte Cambiante“, in der Galeria Arte Stunt in La Laguna

Bis

Kunstausstellung „La Luz del tiempo“, in der Fundación Cristino de Vera in La Laguna

Bis

Kunstausstellung „Nessun Dorma“ mit Werken von Laura Gherardi, im TEA in Santa Cruz

Bis

Kunstausstellung „El dueño del arco iris“, im Paraninfo der Universität in La Laguna

Bis

Kunstausstellung „Retrospectiva“, mit Werken von Pedro Garhel, im TEA in Santa Cruz

17.9. 1.10. 16.10. 22.10. 23.10.


Veranstaltungen

Nr. 127 Bis

28.10. Bis

29.5.

Kunstausstellung „LPGC“ mit Arbeiten von Alfonso Crujera, in der Fundación Mapfre Guanarteme in La Laguna Fotoausstellung „Sáhara“, in der Casa Lercaro in La Laguna

jeden 1. & 3.

Diakoniestammtisch, ab 16 Uhr

im Monat

Charco in Puerto de la Cruz

Donnerst. im Café Pinguino, Plaza del montags und

freitags

dienstags

Schach für Anfänger und Fortgeschrittene, ab 20 Uhr im Bellavista in La Paz, Puerto de la Cruz, Info 922 304 200

Herbstfest im Tierheim „Acción del Sol“, ab 14 Uhr am ITER im Industriegebiet von Granadilla

7.10.

Feierliche Eröffnung der Kunstgalerie Siegfried Daniel, um 20 Uhr in der Calle La Marina 11 in Los Abrigos

Sonntag

Freitag

Kostenloser Vortrag der Heilpraktikerin Mareike von Saase über Entstehung und Wirkung der Quantenheilung, um 20.30 Uhr im Hotel Playa Sur in El Medano, Info unter 652 460 936

flohmärkte sonntags

8 bis 13 Uhr in Guaza, an der Tankstelle am Kreisverkehr 9 bis 14 Uhr in Santa Cruz, im Zentrum gegenüber dem Hafengelände

REGELMÄSSIGE VERANSTALTUNGEN Deutsch-Spanisches Mittwoch Kulturtreffen, um 19.30 Uhr im Hotel Puerto Azul, Nähe Plaza im Monat del Charco in Puerto de la Cruz jeden 1. & 3.

Preisskat für Urlauber und Residente, um 12 Uhr in der „Perla Blanca“ in Callao Salvaje, Info 922 740 587

freitags

Bogenschießen von 18 bis 20 Uhr auf dem Gelände des Club Hipico in Fañabé Alto, Schnupperstunde gratis, Info unter 670 447 824

diverses

2.10.

27

Bogenschießen mit dem mehrfachen kanarischen Meister, Anmeldung unter 680 490 543 Siggis Tanzabend mit Oldies und internationaler Tanzmusik, ab 21 Uhr im Hotel Playa Sur Tenerife, El Médano

Cello Live-Musik im Restaurant mit kulinarischen Spezialitäten, bis ab 19 Uhr im Hotel Playa Sur samstags Tenerife, El Médano

dienstags

Bogenschießen Training und Anfängerkurse, um 19 Uhr im Hotel Isla Bonita in Fañabé, Costa Adeje. Infos unter 670 447 824

Weinprobe, jeweils von 11 bis 20 Uhr in der Casa del Vino in El Sauzal

donnerst.

jeden letzten

Samstag im Monat

täglich

Preisskat für Urlauber und Residente, um 12 Uhr im „Sofia“, Urb. Sunflower, C/ Jose Antonio Tavio 2, östl. vom Chaparral, an der Costa del Silencio, Info: 922 731 935

Organisierte Kayaktouren, können auf Wunsch auch mit Schnorcheln, Wandern oder Klettern kombiniert werden, Infos unter Tel.: 922 127 938

Kanarische Livemusik, ab 19 Uhr in der Tasca de Jorge in La Paz, Puerto de la Cruz, Reservierungen unter Tel.: 650 701 529

sonntags

Wanderungen im Barranco del Infierno in Adeje, zwischen 8.30 und 17.30 Uhr, Info 922 782 885

Bogenschießen von 18 bis 20 Uhr auf dem Gelände des Club Hipico in Fañabé Alto, Schnupperstunde gratis, Info unter 670 447 824

Burgführungen in La Laguna, Geschichtsmuseum, Info 922 825 949

Jazz & Blues Livemusik, deftig speisen mit deutschem Bier und guter Musik, ab 21 Uhr in der deutschen Bierbrauerei Tacoa an der Hauptstraße El SauzalTacoronte

Rotary Meeting, auch für Gäste, um 20.30 Uhr im Hotel Gran Tenerife in Las Américas

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Polsterbetten Holz- &Metallbetten Wasserbetten Matratzen

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Holz-Lattenroste Bettwäsche Spannbettlaken Kissen - Einziehdecken

(Visco, Kaltschaum, Latex Bonell, Taschenfederkern, Viscoelastische Auflagen)

(waschbar und trocknergeeignet)

O Verwandlungssofas & Polsterecken O Massage- & Relaxsessel O Dekoartikel

/Galletas

Öffnungszeiten: Montag - Freitag 9 - 13.00 + 16 - 20.00 Uhr Samstag 9 - 13.00 Uhr

Frühschoppen mit Live Musik, ab 12 Uhr im König In und Calypso Bar, Edf. Ponderosa in Las Américas Brunch in der Tasca de Jorge in La Paz, Puerto de la Cruz, Reservierungen Tel.: 650 701 529

Reichhaltiges Frühstücksbuffet bis 12 Uhr, in der Finca San Juan, Camino Mezapé 3E, in San Juan de la Rambla, Tel.: 922 694 078

....träumen leicht gemacht

5-Sterne Gourmet Menu im Restaurant La Vereda in Aquamansa, nur mit Reservierung unter 922 325 457

Tel. / Fax: 922 73 53 35 mail@bettenhaus-romo.com www.bettenhaus-romo.com

Industriezentrum Las Chafiras, Autobahn Ausfahrt 24 - Los Abrigos - Las Galletas

Live Musik mit wechselnden Bands, ab 16 Uhr im Restaurant Paloma in Playa San Juan, Avda. Emigrante 14, Infos unter 922 138 808


Anzeigenmarkt

28

30. September – 13. Oktober 2011

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30. September – 13. Oktober 2011

Hundeerziehung – Folge 28

„Der darf das!“ Von Christian Gutmann

Dieser Satz fällt bei mir und meinen Hunden immer mal wieder. Gemeint ist damit, dass ich sie überstimme, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, was wir unserer Umwelt an Rechten einräumen. Passanten am Grundstück, der Strom- oder Wasserableser, Handwerker, der Postbote, der fremde Hund auf unserer Terrasse, alles Dinge von denen meine Hunde nicht allzu begeistert sind, aber „Die dürfen das!“. Entsprechend sind alle diese Störenfriede zu tolerieren. Hunde tendieren dazu, ihre kleine und heile Welt mehr oder weniger aggressiv nach außen abzugrenzen. Labradorbesitzer, deren Hunde in der Regel Einladungskarten auf der Straße verteilen, sind ausgenommen und können diese Folge entspannt als „Nichtbetroffene“ zu Ende lesen. Will ich als Besitzer also nicht auf die Welt beschränkt werden, die sich mein Hund so in den Kopf gesetzt hat, muss ich die Initiative ergreifen und möglichst früh erzieherisch tätig werden. Vor allem Hunde mit Aggressionspotential müssen früh begreifen, dass nicht sie entscheiden, was in Ordnung ist und was nicht, sondern ich. Viele Halter erwarten sich einen gewissen Schutz von ihrem Hund. Er soll bewachen und ver-

teidigen – sonst aber ganz lieb sein. Leider endet diese Vorstellung in der Regel damit, dass die Hunde zu Hause ganz lieb sind, es darf aber kein Fremder rein, und auf der Straße sind sie unausstehlich. Wer das Aggressionsverhalten seines Hundes aufgrund solcher Ideen toleriert, entschuldigt oder sogar fördert kann sehr böse Überraschungen erleben. Denn Hunde haben keine Moral. Für sie ist Aggression nicht böse, sondern normal. Ein Mittel, Ziele zu erreichen. Ungeachtet moderner westlicher Wertvorstellungen. Und genau das mag ein Grund dafür sein, dass viele Hundehalter ein Problem mit diesem Thema haben. Wir sind starke Aggressionen im Alltag nicht mehr gewohnt, lernen den Umgang damit nicht mehr und sind wie gelähmt, wenn sie uns bei unseren Hunden ungefiltert entgegenschlagen. So etwas tut man doch nicht! Ein halbwegs entspannter Umgang damit ist vielen von uns nicht mehr möglich. Und deshalb wird den Situationen dann in der Regel aus dem Weg gegangen. Aber auch ignorieren hilft nicht weiter. Wir müssen uns stellen, in die Situation hineingehen, die Initiative ergreifen und aufpassen, dass wir nicht das Falsche fördern. Wir müssen klipp und klar zum Ausdruck bringen, dass der Hund etwas tut, das wir als Halter in dieser Situation nicht

wollen. Natürlich benötigt man dafür einen gewissen Status dem Hund gegenüber. Denn er lässt sich in Konfliktsituationen nicht von jedem zur Ordnung rufen. Und wenn ich mich schon in eher harmlosen Situationen gar nicht oder nur selten durchsetzen kann, gelingt ein Versuch in emotional aufgeladenen Situationen erst recht nicht. Bei aggressivem Verhalten anderen Hunden oder Menschen gegenüber versuchen viele ihren Hund zu beruhigen. Sie wollen ihm vermitteln, dass doch nichts Schlimmes passiert und die Situation entspannen. Es wird freundlich und beruhigend auf den Hund eingegangen und gestreichelt. Doch Vorsicht, dass ist nichts anderes als eine Belohnung für den Hund, der die Worte nicht versteht. Er fühlt sich lediglich in seinem Verhalten bestätigt und so fördert diese Reaktion das Problem noch zusätzlich. Auch jegliche Versuche mit Futterbelohnungen Aggressionsverhalten zu bearbeiten sind höchst riskant. Der geringste Fehler belohnt den Hund für sein schlechtes Verhalten. Ich wundere mich immer wieder über den Einsatz von Belohnungen bei Aggression. Wer würde denn auf die Idee kommen, einem Kind, das regelmäßig Klassenkameraden verhaut, immer 10 Euro zu überreichen, wenn es das mal ausnahmsweise unterlässt? Oder ein Beispiel aus

dem Bereich Ressourcenstreitigkeiten. Einer meiner Hunde hat einen Knochen. Der andere nimmt ihm das Ding ab und es kommt zu einer Auseinandersetzung. Wahrscheinlich werden nächstes Mal zwei Knochen besorgt. Würde man das bei seinen Kindern auch tun? Das eine bekommt von Opa ein Fahrrad zum Geburtstag geschenkt, das das andere ihm sofort abnimmt und benutzt. Ist die richtige Reaktion wirklich, schnell zum Fahrradgeschäft zu fahren und ein zweites zu kaufen? Bei Hunden wird das nicht selten so gemacht. Aggression wird belohnt. Der Hund rennt zum Zaun und bellt Passanten an. Ihn rufen und streicheln wenn er kommt? Keine gute Idee! Das heißt nichts anderes als „Hast du gut gemacht!“. Hunde sind oft unsicher, wie sie in bestimmten Situationen reagieren sollen und mit falscher Belohnung steuern viele Besitzer sie unbewusst in genau die falsche Richtung. Wenn meine Hunde unbedarfte Passanten verbellen, bekommen sie es mit mir zu tun. Denn das ist nicht in Ordnung. Ganz nebenbei: die Gartenzaun-Geschichte hat eine besondere Bedeutung. Hier trainieren viele Hunde die Aggression, die sie dann auch auf der Straße zeigen. Lassen Sie ihren Hund nicht unbeaufsichtigt im Garten erfolgreich Menschen und Hunde „verjagen“. So mancher wartet nur auf die Gelegenheit,

in der der Zaun mal nicht dazwischen steht. Für solche Hunde wird das schnell die „normale“ Reaktion, wenn zum Beispiel andere Hunde auftauchen. Auch der beste Trainer kann einem Hund nicht „erklären“, dass er doch bitte alle anderen mögen soll. Da kann man nur bei der Sozialisierung tun, was möglich ist. Aber dass alle Hunde, die in einer Welpenspielgruppe waren, später immer verträglich sind, ist ein Irrglaube. Was man erzieherisch allerdings erreichen kann, ist Toleranz. Der Hund muss auch Dinge dulden, die ihm gegen den Strich gehen, ohne übertrieben aggressiv zu reagieren. Er muss ler-

nen, sich zurückzuhalten. Das tut er allerdings nur, wenn ich als Halter meine erzieherische Rolle auch annehme. Erziehen heißt immer klare Grenzen zu setzen. Die Erfahrung zeigt ganz eindeutig, dass Hunde deutlich weniger Aggressionsverhalten zeigen, wenn der Mensch sich im gesamten Zusammenleben erfolgreich eine Autorität erarbeitet hat und unter anderem auch genau deshalb das Vertrauen seines Hundes genießt. Wenn die Rollen richtig verteilt sind, wird Aggression selten zum Problem. Nächste Folge: Problemlöser n Skalpell

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Einzelgespräch, „Hundeinsel Teneriffa“, Guia de Isora

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Erziehungssprechstunde in Costa del Silencio (Centro Veterenario Cruz del Sur)

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Das Tierheim APRAM sucht liebe Herrchen für seine Schützlinge

Tiervermittlung Teneriffa Nord Seit vielen Jahren nimmt das Tierheim APRAM in Tacoronte verlassene Hunde und Katzen auf. Dort bemüht man sich unaufhörlich auf Teneriffa und auch in Deutschland um ein gutes Zuhause für die lieb gewonnenen Vierbeiner. Unsere Hunde sind ab 6. Lebensmonat kastriert, geimpft, werden auf die Mittelmeerkrankheiten Filaria, Ehrlichiose, Leishmaniose und Borreliose getestet, werden regelmäßig entwurmt und entfloht sowie prophylaktisch vor Filaria geschützt. Unsere Hunde vermitteln wir mit Schutzvertrag. Bei Interesse rufen Sie bitte Daggi an: (0034) 607 612 111 oder schreibt Sie eine Mail. Weitere Hunde finden Sie hier: Tierheim APRAM, Tacoronte / Homepage: www.apram-teneriffa.de / Mail: daggiho@web.de. Das Tierheim befindet sich in der Calle Barranco San Juan 82 im Ort „San Juan“ (ein Dorf nach Tacoronte Richtung Valle Guerra/Tejina/Bajamar) , kurz vor dem Bauernmarkt (mercandillo agricultura). Kontakt: Tel. (0034) 607 612 111 oder über die Homepage: http://www.apram-teneriffa.de

Honey

Luna

Klausi

Hallo, ich bin die honigsüße Honey und wurde von einer lieben Frau aufgegriffen, die mich ins Tierheim brachte. Ich war echt steif vor Angst. Deshalb haben sie mich in einer Pflegefamilie untergebracht bis ein richtiges Zuhause für mich gefunden ist. Ich muss sagen, so ein Körbchen ist was Schönes und es wäre toll, wenn meines bald einen sicheren Platz hätte. Ich bin ungefähr drei Jahre alt und nur 38 Zentimeter hoch, laufe gut an der Leine und kann auch Katzen aushalten. Ich bin ganz lieb, nur das mit dem stubenrein muss ich noch ein bisschen üben.

Ja auch das gibt es bei uns Hunden – ich bin ein Scheidungshund. Nachdem sich meine Besitzer getrennt haben, wollte mich keiner mehr haben. Die Nachbarin, die mich wenigstens gefüttert hat, brachte mich dann ins Tierheim. Jetzt hoffe ich auf ein Zuhause, wo man mich nicht mehr abschiebt. Ich bin wirklich eine ganz Liebe und Verschmuste und ungefähr vier Jahre alt. Menschen finde ich toll, wenn sie nur etwas zuverlässiger wären!

Also, die Polizei wurde auf mich aufmerksam, weil ich total verstört dauernd in Autos lief. Sie brachten mich zu APRAM nach Tacoronte, wo man mich erst einmal gebadet und entfloht hat. Das war auch dringend nötig nach meinem Straßendasein. Bei Frauen bin ich ein richtig verschmuster Charmeur, bei Männern brauche ich etwas länger, um warm zu werden. Aber wenn sie mich gut behandeln, bin ich auch ihnen ein guter Kumpel. Übrigens: Ich kann mittlerweile schon an der Leine laufen. Naja, mit zwei Jahren ist man ja noch jung genug, um etwas dazuzulernen.


Insel-Service

Nr. 127

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TENERIFFA Auslandsvertretungen Deutschland Ingo Friedemann Pangels, Honorarkonsul C/ Costa y Grijalba, 18 Apartado de Correos 10504, 38080 Santa Cruz de Tenerife, Tel.: 922 248 820 Fax: 922 151 555 ingofp@hotmail.com Österreich Honorarkonsulat C/ Hermano Apolinar 12, 38300 La Orotava/Tenerife, España Tel.: 922 325 961 Fax: 922 322 184 Schweiz Botschaft der Schweiz, Calle de Núñez de Balboa 35 A, 7.°, Edificio Goya 28001 Madrid, España Tel.: 914 363 960 Fax: 914 363 980 mad.vertretung@eda. admin.ch

Wichtige Telefonnummern Feuerwehr: 922 314 646 Allgemeiner Notruf: 112 Policía Nacional: 091 Flughäfen Teneriffa Nord: 922635998 Teneriffa Süd: 922759200 Busse TITSA Info: 922 531 300 La Laguna: 922 259 412 Fähren Fred Olsen: 902 100 107

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Behörden

GRAN CANARIA Auslandsvertretungen Deutschland Peter Schmid, Konsul C/ Albareda, 3 -2°, 35007 Las Palmas de Gran Canaria, Tel.: 928 491 880, Fax: 928 262 731 info@las-palmas.diplo.de Österreich Konsulat der Republik Österreich, C/ de los Balcones 8, 35001 Las Palmas de Gran Canaria, España Tel.: 928 762 500 Fax: 928 762 260 Schweiz Konsulat der Schweiz, Urbanización Bahía Feliz, Edificio de Oficinas, Loc. 1 35107 Playa de Tarajalillo, Gran Canaria, España Tel.: 928 157 979 Fax: 928 157 900 chkonsulat.islascanarias@ gmail.com

Wichtige Telefonnummern Feuerwehr: 928 762 671 Policia Nacional: 091 Küstenwache: 092 Flughäfen Flughafen Las Palmas: 928 579 000 Busse Info: 902 381 110 Fähren Armas: 928 327 383 Fred Olsen: 928 495 040 Transmediterranea: 902 454 654

Cabildo Tenerife 901 501 901 Rathaus Adeje 922 756 200 / 050 001 Rathaus Arona 922 725 100 Rathaus La Laguna 22 601 100 Rathaus Puerto de la Cruz 922 370 004 Rathaus Santa Cruz 922 606 000 Finanzamt Santa Cruz 922 244 111

Polizei: 922 870 326 Krankenhaus: 922 140 200 Feuerwehr: 922 141 501 Notruf: 062 Notarzt: 112

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Polizei: 922 411 184 Notruf: 112 Flughafen: 922 426 100 Fähren: 922 412 415

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Polizei: 928 520 711 Feuerwehr: 928 814 858 Notruf: 112 Flughafen: 928 846 001

Las Palmas Parque Santa Catalina Tel.: 928 219 600 Playa del Ingles Av. De Espana Tel.: 928 771 550 La Aldea de San Nicolás Doctor Fleming, 57 Tel.: 928 890 378 Moya Juan Delgado, 6 Tel.: 928 612 348 San Mateo Doctor RamírezCabrera, 9 Tel.: 928 661 350 Santa Lucía de Tirajana Avda. de Canarias - Plaza de la Era - s/n Tel.: 928 125 260 Santa María de Guía Canónigo Gordillo, 22 Tel.: 928 883 681 Tejeda Leocadio Cabrera, s/n Tel.: 928 666 189

Behörden Gemeinde Las Palmas 928 446 000 Gemeinde Agaete 928 898 002 Gemeinde Agüimes 928 789 980 Gemeinde Artenara 928 666 117 Gemeinde Arucas 928 628 100 Gemeinde Firgas 928 625 236 Gemeinde Galdar 928 880 050 Gemeinde Ingenio 928 780 076

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Sport

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30. September – 13. Oktober 2011

Privatinvestoren für Teneriffas Rennstrecke gesucht Rund 23 Millionen Euro soll der Bau der Rennstrecke in Granadilla de Abona kosten. Schon vor 16 Jahren, im März 1995 wurde die Rennstrecke im Süden Teneriffas im Angriff genommen. Die endgültigen Pläne des Projekts wurden im März 2008 verabschiedet. Seither lässt der Startschuss zum Baubeginn auf sich warten. „Wir lassen nicht länger zu, dass sich die Umsetzung dieses für den Süden so wichtigen Projektes weiterhin verzögert und hoffen auf die Unterstützung seitens des Sportministeriums und der Kanarenregierung. Unser Ziel ist es, dass im ersten Quartal 2012 mit dem Bau begonnen wird“, betonte Bürgermeister Jaime

motorsportlichen Prestigeobjektes beteiligen möchten.

Formel I auf Teneriffa

Fällt der Startschuss für den Bau 2012?

González Cejas. Das 1,3 Quadratkilometer große Grundstück in der Nähe von Atogo in der Gemeinde Granadilla de Abona steht bereit. Nun muss es nur noch losgehen. Das Problem ist

die Finanzierung, die angesichts leerer Haushaltskassen nicht einfach aus dem Ärmel geschüttelt werden kann. Deshalb sucht die Stadt nun Privatinvestoren, die sich an der Realisierung dieses

Die geplante Rennstrecke wird zwar nicht die Kapazität für Formel I Rennen haben, wohl aber für die Vorbereitungsphasen zur Formel I. Insgesamt ist ein 4.068 Meter langer Parcours mit einer 819 Meter langen Zielgeraden, zehn Links- und fünf Rechtskurven geplant. Die Höchstgeschwindigkeit auf der künftigen Rennstrecke soll bei 310 Stundenkilometern liegen. Mindesttempo der Strecke sind 91 Stundenkilometer. Die Strecke ist so angelegt, dass neun verschieden geführte und unterschiedlich lange Rennstrecken

befahren werden können. Außerdem besteht die Möglichkeit von Simultanrennen. Ein umfassendes Konzept, das sowohl für den lokalen Motorsport auf zwei und vier Rädern sowie für internationale Renn- und Trai-

ningsveranstaltungen interessant ist. Wer möchte kann sich auf der Webseite www.centrodelmotordetenerife.com schon mal auf ein virtuelles Rennen begeben. n

Segelregatta auf höchstem Niveau

Naturerlebnis trotz Rollstuhl

Wandern trotz Behinderung Die Inselregierung von Lanzarote und der gemeinnützige Verein TriWWW (Together Reaching Illusions World Winners Way) haben eine Zusammenarbeit beschlossen, damit behinderte Einwohner und Besucher die herrliche Natur Lanzarotes trotz Behinderung genießen können. Wie Gesunde sollen Rollstuhlfahrer die schönsten Wanderstrecken der Feuerinsel entdecken können. Das Zauberwort, das dies möglich macht, heißt „Joëlette“, ein besonders geländegängiges Vehikel, mit dessen Hilfe Gehbehinderte auf den verschlungensten Wegen wandeln können. Die Inselregierung sorgt für die Anschaffung und technische Wartung dieser Fortbewegungsmittel, der Verein stellt Freiwillige zur Verfügung, die auf Anfrage behinderte Gäste und deren Familien begleiten. „Die

Mit Sicherheitsgurt und Helm geschützt geht es auf Erkundungstour.

wahren Helden sind in diesem Zusammenhang die freiwilligen Helfer, die durch ihren selbstlosen und solidarischen Einsatz dafür sorgen, dass Menschen, die an den Rollstuhl gefesselt sind, an Orte kommen, die ihnen sonst verborgen blieben. Ihnen gilt unserer besonderer Dank“, betonte die Beauftragte für

Ein kleiner Probelauf vor dem Gebäude der Inselregierung in Arrecife.

Sozialfragen, Marci Acuña. Das „Joëlette“ wurde eigens für diesen Zweck konzipiert. Es eröffnet Behinderten ganz neue Horizonte. Zum Beweis, dass kein Weg zu lang, zu steil oder zu schwierig ist, nimmt TriWWW am 1. Oktober an dem Extremwettbewerb „Haria Extreme“ teil. Lanzarote ist nicht die einzige

Insel, die diesen Service anbietet. Auch auf Gran Canaria kann man sich auf diese Weise auf Entdeckungstour begeben und auf Teneriffa erfüllte sich für eine junge Frau sogar ein Herzenswunsch. Sie gelangte dank des „Joëlette“ und des mutigen Einsatzes Freiwilliger bis auf den n Gipfel des Teide.

„Ahoi und viel Wind in den Segeln“ kann man den tinerfenischen Top-Seglern wünschen.

Die Hotelgruppe Adrian-Hoteles bereitet sich derzeit nicht nur auf die bevorstehende Wintersaison vor. Vielmehr dreht sich derzeit alles um die Crew der Gruppe, die in Kürze an den nationalen Segelwettbewerben teilnimmt. Die versierte junge Crew mit einem Durchschnittsalter von 27 Jahren ist die einzige kanarische, die sich in diesem Jahr der Herausforderung stellt. Sie hat sich in den vergangenen Sommermonaten auf die Ankunft der Regatten in kanarische Gewässer vorbereitet. Jetzt wartet sie gespannt auf ihr neues Boot, mit dem es an den Start gehen soll. Es handelt sich um eine Beneteau First 45. Wir haben zwar früher mit dem Boot gerechnet, aber leider hat sich die Lieferung verzögert. Aber die Crew ist sehr motiviert und ehrgeizig. Ich rechne fest damit, dass sie gute Platzierungen einfährt“, meinte der Kapitän Daniel Adrián. Auf dem Programm stehen die beiden A-Level-Regatten „XXII. Trofeo S.A.R. Príncipe de Asturias” vom 22. bis 25. September im Real Club Náutico auf Gran Canaria und die „XVIII Trofeo S.A.R. Infanta Cristina”, vom 7. bis 9. Oktober, im Real Club Náutico von Teneriffa. Als dritte Regatta, allerdings der Kategorie B, wird am 29. und 30. Oktober auf Gran Canaria die „Copa de Canarias–Trofeo de la Armada Española ausgetragen. Alle Wettbewerbe bringen wichtige Punkte für die Wertung in der spanischen Segel-Meisterschaft. Dem Publikum bietet das Rennen der Segelyachten Spannung und maritimes Flair. n


Kanaren Express 127