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IOC/IAKS AWARD 2015

BRONZE „Der Jury gefiel die Idee, an einem Ort in einem sich ständig entwickelnden urbanen Kontrast eine Landschaft als Gegenpol zu einer umliegen­den städtischen Struktur zu gestalten. Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass auf diesem überaus eleganten Platz die Nutzer die Protagonisten auf einer neuen Bühne sind. Die Anlage bietet offene Räume wie etwa Hügel für verschiedene Nutzungen, zum Beispiel für Eislaufen oder zum Sitzen, und belebt mit diesen großartigen Möglichkeiten einen wichtigen öffentlichen Raum. Aus diesem Grund zeichnet die Jury dieses sehr interessante Beispiel mit einer ­Bronzemedaille aus.“ Die Jury

Der Landhausplatz wurde nicht als Skating-Anlage geplant, sondern vielmehr als urbaner Freiraum mit ungeahntem, noch zu erschließendem Potenzial. Bauherr und Planer haben diese mögliche Nutzung jedoch erkannt und als urbane Qualität betrachtet. Gemeinsam mit der Skater-Community von Innsbruck wurde ein Verhaltenskodex für Skater auf der Grundlage von Verkehrsregeln entwickelt. Der Platz hat sich so zu einem von Skatern und anderen Nutzergruppen in entspanntem Miteinander genutzten autofreien Bewegungsraum entwickelt. Dank seiner formalen Sprache und kontextuellen Einbindung gestattet der Platz eine dauerhafte und an zukünftige Anforderungen anpassbare Nutzung. Dies fördert die gesellschaftliche Nachhaltigkeit, die sich in hoher Akzeptanz, intensiver Nutzung und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Betreiber und Nutzern widerspiegelt.

sb 5/2015

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sb 5/2015  

IAKS, IOC, IPC, Award, 2015, Architektur, Preis

sb 5/2015  

IAKS, IOC, IPC, Award, 2015, Architektur, Preis

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