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Pressemitteilungen AGCO gibt traditionsreichem Standort neue Zukunft In Hohenmölsen/Sachsen-Anhalt beginnt im Oktober die Produktion. 70 Mitarbeiter werden an dem neuen AGCOStandort zunächst Komponenten für Traktoren des Tochterunternehmens Fendt herstellen. Weitere Entwicklungsmöglichkeiten stellte AGCO-Senior Vice President Manufacturing and Quality, Hans-Bernd Veltmaat, auf der Pressekonferenz vor Ort am 27. August in Aussicht.

„Ich danke der AGCO Corporation, dass sie sich für den Standort Hohenmölsen entschieden hat“, erklärte Dr. Reiner Haseloff, Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt, aufrichtig. „Für die Menschen in unserer Region hat das eine traditionelle Bedeutung, denn hier wurden bereits in der Vergangenheit Landmaschinen produziert. Der Entschluss zeigt aber auch, dass das amerikanische Unternehmen in Mitteldeutschland gute Entwicklungschancen sieht“, wendete sich der Minister an den AGCO-Senior Vice President Hans-Bernd Veltmaat, die Fendt-Geschäftsführer Peter-Josef Paffen, Elmar Römer und Michael Gschwender, sowie den Werksleiter der AGCO Hohenmölsen GmbH, Gunter Dohmen, die zu der Pressekonferenz auf das Gelände südwestlich von Leipzig gekommen waren. Mit den Worten: „Alles Gute für Ihre Pläne und herzlich Willkommen in Sachsen-Anhalt“, begrüßte Dr. Reiner Haseloff den drittgrößten Landmaschinen-Konzern der Welt in Hohenmölsen. Im Bild (v. l.): Rechtsanwalt Jürgen Wallner, Gunter Dohmen, Werksleiter AGCO GmbH Hohenmölsen, Peter-Josef Paffen, Vice President und Sprecher der Fendt-Geschäftsführung, Michael Gschwender, Vice President und Fendt-Geschäftsführer IT und Controlling, Harri Reiche, Landrat des Burgenlandkreises, Dr. Reiner Haseloff, Wirtschaftsminister von SachsenAnhalt, Hans-Bernd Veltmaat, Senior Vice President Manufacturing and Quality, Hans Dieter von Fintel, Bürgermeister in Hohenmölsen, Elmar Römer, Geschäftsführer Fendt-Produktion und Jörg Dobler, Werkleiter Asbach-Bäumenheim. Gute Startbedingungen

Anlass für die Premiere des neuen AGCO-Standortes war die Auslagerung der Produktion von Dickblechkomponenten für Fendt-Traktoren, die durch Kapazitätserweiterungen der Fendt-Werke in Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim notwendig geworden war. Gleichzeitig suchte Rechtsanwalt Dr. Jürgen Wallner, Insolvenzverwalter der bisher hier tätigen Landtechnik Hohenmölsen GmbH, einen Nachfolger für seinen Mandanten auf dem über 40 Hektar großen Gelände mit Industriehallen und Wirtschaftsgebäuden in Hohenmölsen. Er fand ihn in den USA. „Wir haben 60 mögliche Investoren angesprochen. Doch nur AGCO kam infrage“, brachte Dr. Wallner das Resultat dieser Arbeit auf den Punkt. Nach den ersten Gesprächen bekam der AGCO-Konzern, der insgesamt 15.000 Mitarbeiter beschäftigt und 8,4 Mill. $ im Jahr 2008 umsetzte, von allen Seiten Zuspruch. „Ich habe es sehr selten erlebt, dass wir so aktiv und vorausschauend unterstützt worden sind“, bedankte sich AGCO-Senior Vice President Hans-Bernd Veltmaat bei Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff und seinem Team für die tatkräftige Mitwirkung durch das Land Sachsen-Anhalt. Doch nicht nur diese Voraussetzungen stimmen. In der traditionell gewachsenen Beziehung der Bevölkerung gegenüber der Landtechnikproduktion und dem hier vorhandenen gut ausgebildeten Personal sieht der Senior Vice President weitere hervorragende Startbedingungen für die AGCO Hohenmölsen GmbH. Das konnte auch der ortskundige Landrat des Burgenlandkreises, Harri Reiche, bestätigen: „Viele motivierte Menschen in diesem Gebiet warten darauf, dass ihnen eine solche Chance geboten wird.“


Das Gelände der AGCO Hohenmölsen GmbH erstreckt sich über 42 Hektar Fläche und ist mit Industriehallen bebaut. Erntetechnikentwicklung ansiedeln

Bevor von 2006 bis 2008 die Landtechnik Hohenmölsen GmbH das Areal als Produktionsstandort nutzte, diente es der Volksarmee der DDR und später der Bundeswehr als Kaserne, fasste Hans Dieter von Fintel, Bürgermeister von Hohenmölsen, die Vergangenheit des Standortes zusammen, erklärte gleichzeitig das große Interesse der Stadt an dessen Weiternutzung und versicherte: „Wir werden AGCO nach besten Kräften unterstützen.“ Demnach wird beispielsweise Ende September eine verkürzte Anbindung zur A 9 eröffnet, um Transportwege einzusparen. Sobald die Produktion von Dickblechteilen für Fendt-Traktoren stabil läuft, sollen die gleichen Komponenten auch für die anderen AGCO-Marken – Massey Ferguson, Challenger und Valtra – produziert werden. „Außerdem ist beabsichtigt, die Erntetechnikentwicklung für Europa in Hohenmölsen anzusiedeln. Wir werden klein anfangen und diese Entwicklung wachsen lassen“, sagt AGCO-Senior Vice President Hans-Bernd Veltmaat und kündigt parallel dazu an, dass das Unternehmen in zwei Jahren mit neuer Erntetechnik auf den Markt kommen wird. Wenn alles wie vorgesehen läuft, wird der neue Feldhäcksler in Hohenmölsen gebaut werden. Mit diesem Vorhaben würde das Unternehmen dann endgültig die Tradition dieser Gegend, in der viele Jahre Landmaschinen gebaut wurden, weiterführen.


Agco Häcksler Montagehalle  
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