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KOONST jeff

€ 37,20 Q No. 14/2011

art, cash & trash magazine

THE CUISINE SKETCHBOOK


Never has flown, 2002 Undatierte Serviette aus dem Gasthof “Zu den drei, nein vier Linden�. Format 26x26 cm, 300dpi, 240,- Euro

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What the fuck? Ein arty welcome zu dieser Ausgabe von KOONST, die wir einem ganz besonderen Künstler gewidmet haben, einem Illustratoren von internationalem Rang, einem begnadeten Selfmadestylisten, einem Art-NouveauFlittchen, einem begeisterten Anhänger der Mäandertalerkunst, einem Synergisten, dem es wie keinem zuvor gelungen ist, die Vorzüge von Photoshop und Excel unter einem Hut (einem französischen Künstlerbarett, um ganz genau zu sein) zu bringen … die Rede ist natürlich von Curt Cuisine! Wir sagten eingangs "Willkommen!" Nun, das ist natürlich nur eine Redensart. Selbstverständlich berechtigt uns nichts dazu, "Willkommen!" zu sagen, denn derart hohle Phrasen verwendet man üblicherweise nur, um jemand Eintritt zu gewähren, ihn über die Schwelle einer bescheidenen Hütte etwa treten zu lassen. Sehen sie hier irgendwo eine Schwelle? Eben! Ein Magazin kann man nicht betreten, nur aufschlagen, darin schmökern, die arty Bilder betrachten etc. etc. Sie sehen also, hier wird viel Unfug geredet … nichts desto trotz wird dieser Unfug gedankenlos nieder getippt, gelayoutet und in Form von Editorials schließlich veröffentlicht. Nun, es ist wohl das Privileg der Kunst, gedankenlosen Dreck in welcher Form auch immer zu veröffentlichen. Und es bleibt auch Dreck, solange sich der betreffende Künstler keinen Namen gemacht hat. Nehmen wir Picasso. Ja, nehmen wir ihn ruhig. Oder auch Marcel Duchamp. Ja, nehmen wir auch Marcel Duchamp. Und dann könnten wir auch noch Jeff Koons nehmen. Aber damit ist es dann gut, ja! Der Einkaufswagen biegt

sich schon durch, irgendwann muss auch wieder Schluss sein! Obwohl, an Picasso kann es nicht liegen. Das war ja ein lächerlich kleines Männlein. Also wirklich, der war so winzig, dass er überall in seinem Atelier Lupen aufstellte, damit ihn die Damen von Welt nicht übersahen, wenn sie ruhmesgeil in seine Gemächter eilten. Gemächer muss das natürlich heißen. Hoho. Ja, Picasso war so klein, dass er am Ende seines Lebens nur noch Briefmarken malte, was schließlich sein Verhängnis wurde. Beim Versuch die Rückseite einer Briefmarke zu bemalen, blieb Picasso kleben und verhungerte bei lebendigem Leib, weil seine Haushälterin über das Wochenende mit einem Gigolo aus Sankt Moritz verreist war. Als sie eine Woche später, durchgefickt wie eine kastanienbraune Stute, zurückkam, waren von Picasso nur noch Haut und Knochen übrig. Die Kunst ist nicht gut zu kleinen Männer. Nein, das ist sie nicht. Curt Cuisine hingegen ist ein großer Mann, ein sehr großer sogar. Meine Damen und Herren, Mesdames et Messieurs, Gender and Gentleman, KOONST präsentiert Ihnen diesen Künstler: Curt Cuisine! The artist of the hour (Der Künstler der Stunde). The man, everybody keeps talkin' about. (Der Mann mit dem Talgpuder am Körper). The one and only (Also das übersetze ich jetzt nicht, sie Ferkel!). Eine ganze Ausgabe lang! Cuisine and Cuisine only!

Eva Kiel Editress in chief

Impressum KOONST = HYDRA Sonderausgabe # 4 Chefredakteuse: Eva Kiel; Gastautor: Konrad Gregor; willigster Redaktionssklave: Matrattel; Redaktionsanschrift: Knöllgasse 9/41, 1100 Wien; online-Vervielfältigung: issuu.com Erscheinungsort: Kein Erscheinungsort Verkaufspreis: Gratis. Wer eine Printversion dieser Ausgabe finanzieren möchte, kontaktiert uns bitte unter office@hydrazine.at Die Illustrationen exisiteren wirklich und stehen für einen Wiederabdruck zur Verfügung (siehe angegebene Preise). Die Originale sind unverkäuflich.


portrait of the artist as a junk male Stationen aus dem bewegten Leben des Künstlers Curt Cuisine. Wie ihn seine Zeitgenossen sahen. Wie er wurde was er ist. Wem er eventuell noch Geld schuldet. Curt Cuisine wurde früh geboren. Die Hebamme blickt auf ihre Seiko Quartz Armbanduhr und sagte: "Kinder, ist es früh!" Genau in diesem Augenblick wurde Cuisine geboren. Er flutschte aus dem Schoß seiner Leihmutter und donnerte mit einem flapsigen Krach zu Boden. Sein Vater, Don Alonso Esteban Semiola Ariola Polydor K-Tel Records HMV Hindenburg, blickte hinab und sagte: "Na super, schon wieder ein Kratzer auf meinem Edelstahlparkett!" Einen Tag später begannen die Berater des Königs dem Kind Lesen und Schreiben beizubringen. Curt Cuisine wohnte aber zwei Straßen weiter und bekam von all dem nichts mit. Die dunkelste Phase seiner Kindheit begann. Und endete drei Tage später wieder. Dann kam eine nicht ganz so dunkle Phase, hernach wurde es wieder etwas dünkler, allmählich aber doch wieder heller. Das Kindermädchen hatte endlich kapiert, wie sie die Rolljalousien im Kinderzimmer betätigen musste.

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Im Alter von drei Jahren endet die braune Phase von Cuisine. Die damals auf diversen Toiletten hinterlassenen Skulpturen und Wandmalereien wurden von reaktionären, antikünstlerisch eingestellten Reinigungskräften allesamt entfernt. Wie der Kunsthistoriker James T. James jedoch nachweisen konnte, hat sich eines der Wandgemälde in der Villa Dolores in New Jersey erhalten und wurde zur Hauptinspirationsquelle eines Künstlers, den die Welt Jahre später Banksy nennen sollte. Seinem ersten und intimsten Kreativmaterial beraubt, verstummte der frühkindliche Künstler zunächst. Eine große Verwirrung machte sich breit. Direkt neben dem Sofa auf dem schönen Perserteppich seines Onkels Butch. Cuisine schloss Freundschaft mit dem verwirrten Tierchen und lernte so die Brüder Pampfinger kennen, die zwei Brüder im Geiste waren. Gemeinsam lernte man nach Katzenart zu leben, betete das Sofa als einzige nennenswerte Gottheit an und

Cuisine, eine Frühgeburt unter den Avantegardekünstlern.


fand Gefallen an einem ungezwungenen Umgang mit Exkrementen aller Art. Zur Zeit seines ersten Schulbesuchs wuchs Cuisine jedoch schnell über diese spätinfantile Phase hinaus. Er entwickelte sich rasch und zeigte eine hohe Auffassungsgabe. Die erste Klasse absolvierte er in drei Wochen, unmittelbar darauf besuchte er die dritte Klasse. Ein Jahr später besuchte er doch wieder die zweite Klasse, dann wechselte er auf das Gymnasium, vom Gymnasium ins Lyzeum, vom Lyzeum zur Baumschule und schließlich besuchte er drei Schulen gleichzeitig, ging aber jeweils nur eine Stunde pro Tag zur Schule. Alles in allem verbrachte er acht Schuljahre in 17 verschiedenen Schulklassen, geteilt durch 34 Lehrer mal 4 Direktoren, 54 Klassenzimmer und 3 Tabernakel. Macht in Summe 3,45666. Diese Zahl sollte Cuisine Zeit seines Lebens begleiten. Er schenkte ihr jedoch keinerlei Beachtung, was die Zahl mit Kummer und Gram erfüllte. Sie schloss einen Pakt mit dem Teufel und sucht die Menschheit seither als Schattenzahl heim, etwa in Form von Rechenfehlern, die sich bei jeder Kopfrechnung einschleichen. Aber kann man Cuisine deswegen einen Vorwurf machen? Es ist seit altersher bekannt, dass es Künstler mit Mathematik und Logik nicht soo haben. Es kam die Zeit der Adoleszenz. Cuisine verlor seine Unschuld auf der Toilette eines Autokinos und verbrachte Monate damit, sie auf diversen Fundämtern Europas zu suchen. Aber wer auch immer sie fand ... es war kein ehrlicher Finder! Sie blieb bis zum heutigen Tage unauffindbar. Dieser Verlust war der weichenstellende Schicksalsschlag in Cuisines Leben. Er beschloss die Künstlerlaufbahn einzuschlagen. Bei diesem Versuch wurde er prompt verhaftet und wegen Sachbeschädigung und Vandalismus für zwei Wochen eingesperrt.

Dieser Zwischenfall zeitigte zwei gravierende Folgen. Erstens schwor sich Cuisine, es mit dem flapsigen Wortwitzen ein für alle mal sein zu lassen, zweitens wurde die Kunstszene auf ihn aufmerksam, noch bevor er sein erstes Werk abgeliefert hatte. "Ein inhaftierter Künstler, toll! Endlich jemand, der sich etwas traut, der aufbegehrt", erklärte Kunstmäzen Ruppert Murgaugh und nahm Cuisine unter seine Fittiche. Es folgten Aufenthalte in den angesehenen Kunsthochschulen von Hawai, Dubai und Mallorca. Cuisine erlernte die Techniken des

Lady Redux,2002 Undatierte Fälschung aus dem Frühwerk. Gefunden auf einer Serviette im Restaurant “Zum gehörnten Hirschen”. Deutlich erkennbar der sparsame Einsatz von Excel und Photoshop. Format 21x15 cm, 300dpi, 140,- Euro


Grandpa, 2003 Undatierte Serviette aus dem “Jochriegl Hof”. Name und Anschrift des Fälschers der Redakion bekannt. Format 21x21 cm, 300dpi, 120,- Euro

Komasaufens, Sonnenbadens und des mehrstündigen Jetlags, was ihm bald internationale Anerkennung einbrachte. Er lernte George Hazeldine, Mort Moslow, Hugh Handrow und Justus von Ramm kennen. Letzterer war gerade durch seine legendären Eloquenzseminare bekannt geworden, und nichtsdesto trotz gerade auf der Flucht vor einer Handvoll Gläubigern aufgrund völlig überzogener Erfolgsversprechen. Für die Geburtstagsparty seiner siebenjährigen Nichte versprach Ramm der Mutter 1.200 zahlende Partygäste; für eine Vernissage eines bis dato unbekannten Peircingkünstlers reservierte er ein Fußballstadion; und die Buchhalter eines Satireprojekts überzeugte er, 50 Quadratkilometer des Mondes für eine Releaseparty anzumieten. "Das wird die Hölle!", versprach Ramm und schlug alle Bedenken in Punkto Anfahrtsprobleme in den Wind: "Eine Rakete, einen Raumanzug und mich, was brauchen wir mehr?"

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In dieser Zeit experimentierte Cuisine erstmals mit Drogen. Ein damaliger Lebensgefährte, Matt "G" Zone, auch Garzonator genannt, berichtet von jenen Tagen: "Es war dubios, obskur, abgefahren. Er sagte oft, ich geh' jetzt einen Freund besuchen. Dann ging er einen Freund besuchen, der selbst einen Freund besuchen ging. Und dieser Freund wiederum ging einen Freund besuchen, der bei einem Freund zu Besuch war. Dieser Besuch war aber gar nicht da, und, na ja, so hab' ich mir das halt zusammengereimt. Abgefahren, oder?" Eine Zeitlang lebte Cuisine gemeinsam mit dem sagenumwobenen Actionpaintingfetischisten Matrattel in einer Kommune in Stammheim. Die Legende berichtet, dass Cuisine erst dort sein Kunsthandwerk zur Gänze erlernte, allerdings wurde Artus Legende oft genug schon wegen Verleumdung verklagt und sitzt deswegen eine lebenslängliche Haftstrafe in Alcatraz ab. Sicher

Stationen auf dem Weg zur künstlicherischen Vollendung (nur mit Aufpreis!).


Mascolino, 2006 Typische Serviettenkritzelei aus den Montafoner Jahren. Gefälscht von James T. Excel. Format 21x21 cm, 300dpi, 120,- Euro

ist nur, dass sich beide wegen einer birnenfarbenen Muse namens Clarissa bis aufs Blut zerstritten und seither kein Wort mehr gewechselt haben. Matrattel lies sich daraufhin einen Bart wachsen, der so struppig war, dass er seinen Mund schalldicht versiegelte. Eine Reihe von Auslandsaufenthalten folgte. Cuisine überquerte den Indischen Ozean mit einem aufblasbaren Quietschentchen, erklomm den Himalaya mit einer Pocketkamera, die Gipfelpanoramahintergründe einspeichern konnte, wurde Tangolehrer für einbeinige Zwillinge in Buenos Aires, spielte "Fang den Stalin" gemeinsam mit Max Zirkowitsch bei den Jahresfeiern zum Spanischen Bürgerkriegs, und trat schließlich der finnländischen Band "The Smashers" bei, wurde aber nach zwei Wochen wegen einer heftigen Affäre mit einem Oldschool-Musikinstrument gefeuert.

In all diesen Jahren entstanden eigentlich nur auf Servietten gekritzelte Miniaturkunstwerke, die selten größere Beachtung fanden, da sie nur zum Abwischen des Mundes verwendet wurden. Nichts desto trotz sprach es sich in der Kunstszene herum, dass hier ein ganz Großer am Werk sei, ein Werk, das womöglich gar nicht existiere, dass aber gerade deswegen um so atemberaubender und investitionswürdiger sei. Wenn Cuisine in jenen Tagen eine Galerie besuchte, genügte es, dass er eine leere Leinwand anhauchte, schon wurde das Werk für mehrere Millionen Euro versteigert. Einen derartigen Erfolg konnte die Kunstszene nicht ignorieren und schickte dem stets sich auf Achse befindenden Künstler Biographen und Star-Interviewer hinterher, die ihrerseits eifrig am Mythos Curt Cuisine bastelten. Eine Reihe von Monographien entstanden und waren bereits am Tag ihrer Erscheinungsankündi-

Echte CuisineWerke sind nur auf Servietten erhältlich.


gung vergriffen. Dieser bahnbrechende Voraberfolg ging so weit, dass ein Autor nur am richtigen Ort und der richtigen Stelle die Worte "Ich denke, ich werde ein Buch über den Mann schreiben" fallen lassen musste, schon war die komplette Auflage verkauft. Ein in der Kunstszene übrigens nicht allzu außergewöhnliches Phänomen. Cuisine erkannte, dass er, ohne auch nur einen einzigen Pinselstrich zu Leinwand gebracht zu haben, bereits alles erreicht hat, was es zu erreichen gab. Und kehrte der Kunst den Rücken zu. Die Folge war die berühmte ArtDot-Blase, die mehr als Hundert Galerien weltweit an den Rand des Ruins trieb und das endgültige Aus für viele Kunstmagazine in bedrohliche Nähe rückte. Doch ein findiger Galerist und Kunstkritiker an der East Side Fivehouse (Wien, 15) hatte die rettende Idee: Er engagierte eine Reihe von Kopisten und Kunstfälschern, die in kürzester Zeit mit Hilfe von Photoshop und Excel eine unüberschaubare Zahl von CuisineWerken auf den Markt brachten. Man erklärte der in einem Gurkenglas versammelten Weltöffentlichkeit, dass es sich um bis dato verschollene Werke handelte, die durch einen Glücksgriff aus ihrer Versenkung geholt werden konnten. Umgehend stürzte sich der Kunstmarkt auf die bis heute urheberrechtlich bedenklichen Werke und trieb damit den CuisineHype in noch bedenklichere Höhen. Teils wurden bei den Auktionen von Sothebys und Kotzebys horrende Preise erzielt. Die umstrittene "Blaue Leiter" etwa wechselte für zwei Dolchpflöcke, eine Knoblauchkette und einen Satz weihwassergetränkte Kruzifixe den Besitzer. Dennoch oder gerade deswegen beruhigte sich der Markt und die Kunstblase konnte erneut mit vielversprechend heißer Luft gefüllt werden. Und was macht Cuisine heute? Böse Zungen behaupten, er säße augenblicklich mit von Ramm

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oben am Mond, um auf die ersten Partygäste zu warten. Andere wiederum meinen, Matrattel und Cuisine hätten sich versöhnt, um gemeinsam bei der Birnenente von Charenton nach ihrer sagenumwobenen Muse zu suchen. Es geht auch das Gerücht um, man habe Cuisine gemeinsam mit den Pampfinger gesehen (beim aktionistischen Versuch der Brüder, einer Katze ins Gesicht zu furzen). Unbestätigt ist auch die Meldung, Cuisine schreibe mit einer gewissen M. H. Heidegger an einem Buch mit dem Titel “Du Hodensäckin”. Vieles davon mag einen Funken Wahrheit in sich bergen, genauso gut könnte Cuisine aber auch mit einer bezaubernden Frau und zwei entzückenden Kindern ein unscheinbares, unbescholtenes Leben führen. Fest steht nur, dass alles, was wir über diesen outstandig artist wissen, nichts weiter als heiße Luft ist. Und darum erklärt sich wohl von selbst, warum kein kunstverständiges Fachblatt dieser Welt sich diesem Mann verschließen kann!

Konrad Gregor ist freier Autor in Wien/ New York Oslo/Tokyo/Nairobi/Seoul/Pocas Hontas/Zürich/Wladiwostok

Ein echter Glücksfall für das KunstfälscherBusiness.

Gefährliche Situation, 2002 Eine sogenannte Hinterhofserviettenkritzelei. Möglicherweise die Fälschung eines gefälschten Bildes. Format 21x21 cm, 300dpi, 120,- Euro


Grinders, 2002 Sperrstunde im “Fidelen Spatzen”. Eine nahezu perfekte Fälschung, die die Stimmung im Lokal wunderbar einfängt. Format 31x21 cm, 300dpi, 240,- Euro

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Pilots, 1989 Ein Jugendwerk. WomÜglich sogar eine Originalzeichnung. Wen interessiert’s? Format 31x21 cm, 300dpi, 240,- Euro


Dumb, 1999 Faksimilie einer verschollenen Serviette. Format 18x9 cm, 300dpi, 120,- Euro

Saudek, 1997 Icongirl, 2004 Zwei nicht weiter erwähnenswerte Fälschungen aus dem Gasthof “Goldener Hirsch” (ungenießbar der Hirsch, übrigens). Format je 21x15 cm, 300dpi, 120,- Euro

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Pipe-O, 2003 Fans von Cuisine fragen oft: Was zeichnet der Typ da Ăźberhaupt? Dazu muss man seriĂśserweise sagen: Hier hat das Marketing versagt. Format 31x21 cm, 300dpi, 240,- Euro


With the best witches, 1998 Entstand sturzbesoffen bei einem Deb체tantinnenball. James T. Excel reiste mit einer Zeitmaschine zur체ck, um das Werk artgerecht zu f채lschen. Format 21x31 cm, 300dpi, 240,- Euro

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Heartboxer & Goleadora, 2002 Zwei weitere, leicht durchschaubare Fälschungen. Auf einer Serviette im Bistro “Chez Photoshop” entstanden. Format je 14x14 cm, 300dpi, 120,- Euro


Offshadowed, 2002 Diese dreiteilige Serviette war ein Meilenstein f체r die Cuisinef채lscher. Warum, ist allerdings bis heute unbekannt. Format 31x42 cm, 300dpi, 400,- Euro


Le Feu, 2004 In einem Gasthof unbekannten Namens entstanden. Die Cuisine-Forschung berichtet jedoch, dass ein Kamin vor Ort war. Format 21x15 cm, 300dpi, 120,- Euro

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Lovers Lane, 2003 Langsam wird das fad mit diesen Texten, nicht? Trotzdem gilt: Wer Photoshop sagt muss auch Excel sagen! Format 12x16 cm, 300dpi, 120,- Euro

Two Eye, 2006 Laaaangweilig. Eine Frau mit schiefen Augen ... Wo bleiben Sir Photoshop und James T. Excel nat端rlich? Format 16x12 cm, 300dpi, 120,- Euro

Not at all, 2009 Bemerkenswert an diesem Werk: Hm ... nein, eigentlich nichts. Format 21x21 cm, 300dpi, 180,- Euro


Anorexia, 2001 Also, da war dieser Typ, der hatte einen Hund. Einen Hund, versteht ihr?! Und dieser Hund, aber was erz채hle ich da?! Gef채lscht im Namen von Sir Photoshop dem Dritten. Format 31x21 cm, 300dpi, 240,- Euro

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Tough nose, 2001 Wo waren wir? Ach ja, der Hund und sein Typ. Also die gingen die Straße runter, die mit Photoshop (und Excel natürlich) kaum überarbeitet wurde. Format 21x21 cm, 300dpi, 180,- Euro


Slap, 1998 “Fick Excel!”, darauf der Hund. “Hör lieber zu! Also da ist dieser Typ und sein Hund ...” Darauf der Mann: “Laaangweilig!”

Zaface, 2002 Sagt der Hund: “Ich bell’ mir in die Hose! Das muss ich dir erzählen!” Fragt der Mann: “Mit oder ohne Photoshop (bzw. Excel natürlich)?” Format 24x8 cm, 300dpi, 120,- Euro

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Format 16x12 cm, 300dpi, 120,- Euro


Strichninchen, 1999

Smoking Mohamed, 2007 “Und der Hund und dieser Typ gehen die Straße entlang”, so der Hund. Fragt der Mann: “Wohin gehen sie? Nach Photoshop oder Excel?” Format 31x21 cm, 300dpi, 240,- Euro

“In deinen Arsch, wenn du es genau wissen willst”, sagt der Hund. Sagt der Mann: “Was für ein Scheißwitz!” Format 16x12 cm, 300dpi, 80,- Euro


Bubbleboy, 2002 Bleibt der Hund stehen und sagt zu dem Typen”, sagt der Hund zum Mann. Aber der kapiert noch immer nicht und fragt: “Kein bisschen Photoshop (oder Excel)?” Format 31x21 cm, 300dpi, 240,- Euro


Grazetta, 2008 “Also den muss ich dir jetzt erzählen, sagt der Hund zum Typen”, erzählt der Hund dem Mann ... Okay, ich denke, ihr wisst, wie es weitergeht ... Format 31x21 cm, 300dpi, 240,- Euro


Lipshot, 2009 Kommen wir wieder zum Wesentlichen: Etwa zu der von Cuisinef채lscher James T. Excel angeblich entwickelten, schwarzen Serviettentechnik. Format 31x21 cm, 300dpi, 240,- Euro


Smink, 2001 An all time favorite in der Cuisine-Fälschungsbranche. Mehrfach von James T. Excel gefälscht und unter verschiedenen Namen an denselben Sammler verkauft. Sachen gibt’s! Format 31x21 cm, 300dpi, 240,- Euro


Odini, 2006 Für die Nachwelt immer wieder überraschend: Es handelt sich nicht um ein Frauenportrait. Format 16x16 cm, 300dpi, 80,- Euro

Marlene, 1992 Eindeutig aus der späten Jugendstilphase eines nicht erwähnenswerten CuisineFälschers. Format 15x21 cm, 300dpi, 120,- Euro

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All you clowns, 1998 Als glatte Fälschung verpöntes Werk, gefunden im Gasthof “Ramsauer Eber”. Format 32x21 cm, 300dpi, 240,- Euro

Angreen, 2006 Und noch eine dieser lausigen Frauenportraitfälschungen. Format 16x16 cm, 300dpi, 120,- Euro


Motherly Love, 1994 Ein Jugendwerk, unvollendet. Arbeitstitel: Im Vollrausch auf der Entbindungsstation. Format 21x31 cm, 300dpi, 240,- Euro


Stella Maria, 2006 Entstanden in der AKH-Kantine unter Vollnarkose. Angeblich. Format 31x21 cm, 300dpi, 240,- Euro

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Lifeforce, 2000 Gleich ist es 端berstanden. Also ehrlich, es ist schon genug Arbeit, Texte zu lesen ... aber dann noch Bilder anzuschauen ... pfff ... Format 31x21 cm, 300dpi, 240,- Euro

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KOONST pr채sentierte

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The Koonst (Curt Cuisine)