__MAIN_TEXT__
feature-image

Page 1


Das Humboldt Forum im Berliner Schloss In der Mitte unserer Hauptstadt entsteht ein neues kulturelles Stadtquartier, ein Ort der Begegnung, des dynamischen Erlebens, des inspirierenden Lernens, ein Ort, an dem sich die Bundesrepu­ blik als Teil der Welt begreift: das HUMBOLDT FORUM. Die heraus­ ragenden Sammlungen des Ethnologischen Museums aus Amerika, Afrika und Ozeanien und des Museums für Asiatische Kunst der Stiftung Preußischer Kulturbesitz werden Epochen und Kontinente überspannende Einblicke in Kunst und Kulturen der Welt bieten. Die Humboldt-Universität wird mit dem Humboldt Labor zur Teilhabe an aktueller Forschung und Wissenschaft und das Land Berlin mit einer Ausstellung zur Entdeckung der globalen Verbindungen Berlins mit der Welt einladen. Hinzu kommt unser Beitrag, das Angebot der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss. Derzeit noch Bauherrin werden wir nach Fertigstellung und Eröffnung den kulturellen und techni­ schen Betrieb verantworten, den wir seit langem vorbereiten. Mit historischen Spuren werden wir im ganzen Haus die wechsel­ volle Geschichte dieses Ortes erzählen – vom Schlosskeller bis zu Kunstwerken und Einrichtungsgegenständen aus dem alten Schloss sowie dem Palast der Republik. Mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm aus Sonderausstellungen, Führungen, Workshops, Filmpräsentationen, Diskussionen, Konferenzen, Konzerten, Performances und vielem mehr werden wir zu neuen Erkenntnissen über die Welt anregen und deren kulturelle Viel­ falt aufzeigen. Und wir werden dafür sorgen, dass ein Besuch im Humboldt Forum für Gäste aus der Bundesrepublik und aus aller Welt, aber auch für Berlinerinnen und Berliner, immer wieder zum bereichernden Erlebnis wird.


Jedesmal wenn sich die baukunst immer und immer wieder durch die kleinen, durch die ornamentiker, von ihrem großen vorbilde entfernt, ist der große baukünstler nahe, der sie wieder zur antike zurückführt. Fischer von Erlach im süden, Schlüter im norden waren mit recht die großen meister des 18. Jahr­ hunderts. Und an der schwelle des neunzehnten stand Schinkel. Adolf Loos, 1912

Das Humboldt Forum im Berliner Schloss habe ich als einen Palast entworfen, dessen sechs Portale als Stadttore und dessen drei Innenhöfe als Stadtplätze konzipiert sind – also als eine Stadt in Form eines Palastes. Alt und Neu – mit je eigener, unverkennbarer Formensprache – werden architektonisch durch die Ideen des Palastes und der Piazza harmonisch miteinander verbunden. Vom Palast ist die Architektur des neuen Ostflügels inspiriert; der Piazza sind die vier neuen innen errichteten Baukörper verpflichtet. Franco Stella, 2018


„Eine Freistätte für Kunst und Wissenschaft!“ Was einst von Friedrich Wilhelm IV. im Geiste seiner Zeitgenossen Alexander und Wilhelm von Humboldt als Motto für die spätere Museumsinsel ausgerufen wurde, findet mit dem Humboldt Forum seine inspirierende Umsetzung im 21. Jahrhundert. Der Ort dafür ist Franco Stellas zukunftsweisende Interpretation des Berliner Schlosses, das einst zu den bedeutendsten profanen Barockbauten nördlich der Alpen gehörte. Die Rekonstruktion der Außenfassaden und des Schlüterhofs, ausgeführt von Bildhauer­ innen und Bildhauern in der eigens errichteten Schlossbauhütte, ist eine Meisterleistung! Mit ihr wird sich in der Mitte Berlins histo­ rische Schönheit auf selbstverständliche Weise mit der Gegenwart verbinden – gestalterisch, technisch und städtebaulich. Der Bau des Humboldt Forums wird durch öffentliche Gelder finanziert, mit Ausnahme der Rekonstruktion der historischen Fassaden, für die wir als Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss die Aufgabe haben, Spenden und Zuwendungen von privaten und juristischen Personen einzuwerben. Dabei werden wir maßgeblich vom Förderverein Berliner Schloss e.V. mit seinem Geschäftsführer Wilhelm von Boddien unterstützt. Diese Aufgabe bleibt über die Eröffnung hinaus eine große Heraus­forderung, der wir uns mit großem persönlichem Engagement und Zuversicht stellen. Schon jetzt aber ist das Humboldt Forum im Berliner Schloss ein gelungenes und beispielgebendes Projekt für das Zusammen-­ wirken staatlichen Handelns und bürgerschaftlichen Engagements. Tausende Bürgerinnen und Bürger aus allen Teilen Deutschlands haben sich bereits mit Spenden für das wohl bedeutendste Kultur­ projekt dieser Republik zu Beginn des 21. Jahrhunderts beteiligt. Erst durch dieses private Engagement gewinnt das Humboldt Forum die Unabhängigkeit, die eine kulturelle Freistätte benötigt, und wird es jene Vielfalt bieten, die den Ort zum nationalen Symbol für den Dialog mit der Welt macht.

2

3


Vorstand

Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh Generalintendant / Vorsitzender

Hans -Dieter Hegner Vorstand Bau

Johannes Wien Vorstand Finanzen  / Fundraising

2

3


Seien Sie Teil dieser faszinierenden Herausforderung und unterstützen Sie mit Ihrer Spende dieses Projekt!

Als gemeinnützige und privatrechtlich organisierte Stiftung sind wir berechtigt, für Geld- oder Sachleistungen, die ein Dritter (private und juristische Personen) der Stiftung gewährt, ohne dass er daraus einen Anspruch auf Gegenleistung erhält oder erhalten hat, eine Spendenbescheinigung zu erteilen. Zuwendungen mit Zweckbestim­mung werden entsprechend ihrer Verwendungsauflage z.B. für bestimmte bauliche Optionen oder Skulpturen verwendet. Zuwendungen, die auf den „Spendenkonten Bau“ der Stiftung eingehen, werden für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses eingesetzt. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Spenden­richtlinie der Stiftung.

4

5


Zum Dank für Ihre Spende möchten wir Ihren Namen gern öffent­ lich nennen: im Rahmen der geplanten digitalen Spenderehrung im fertig gestellten Gebäude sowie (später) in der Unterstützerliste auf unserer Website. Für Spenden ab 100.000 Euro sind zusätzliche Würdigungsformen möglich, die der Stiftungsrat am 20. Juni 2017 in einem besonderen „Würdigungskonzept“ beschlossen hat. Für eine Namensnennung benötigen wir in jedem Fall eine schrift­ liche Einverständniserklärung. Sollten Sie anonym bleiben wollen, respektieren wir diesen Wunsch selbstverständlich auch. Alle Daten der Spender werden von der Stiftung ausschließlich ent­ sprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen verwendet. Nur durch Ihre Unterstützung können wir wichtige Fassaden­ elemente realisieren. Wir wollen das Berliner Schloss, den einst bedeutendsten profanen Barockbau nördlich der Alpen, wieder in seiner vollen Pracht erlebbar machen. Wo die Kunstkammer zur Wiege der Berliner Sammlungen wurde, wird im Spannungsverhältnis von historischem Äußerem und der modernen Innengestaltung des Architekten Franco Stella das Humboldt Forum seinen Ort haben, um unterschiedliche Kulturen, Zeiten und Perspektiven zusammenzuführen.

4

5


Dom, Museumsinsel, Zeughaus und die Linden : Alles bezog sich auf das Schloss

Über die Jahrhunderte hinweg wurde das Berliner Schloss von den brandenburgischen Kurfürsten, preußischen Königen und deutschen Kaisern ständig erweitert, umgebaut und ergänzt. Die kunsthistorisch bedeutendste Neugestaltung war der barocke Umbau durch Architekt und Bildhauer Andreas Schlüter zu Beginn des 18. Jahrhunderts.

6

7


Die Zeit der Kurfürsten Den ersten Grundstein für das Berliner Schloss legte Kurfürst Friedrich II. „Eisenzahn“ (1440–1470) am 31. Juli 1443 an der Cöllner Seite der Spree der damals noch unbedeutenden Doppelstadt Berlin­-Cölln. Um 1448 war der Rohbau fertig. Im Frühjahr 1451 bezog der Kurfürst das neue Schloss. Von diesem ersten Schlossbau ist leider kein Bild überliefert. Die Erweiterungen durch Kurfürst Joachim II. (1535–1571), die Umbauten von Kurfürst Johann Georg (1571–1598) und die Ergänzungen durch Kurfürst Joachim Friedrich (1598–1608) bestimmten das Bild des Schlosses bis zu Schlüters Umbau. Der Dreißigjährige Krieg unterbrach weitere Arbeiten am Schloss. Erst unter dem Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm (1640–1688) begannen die Architekten Johann Gregor Memhardt und Johann Arnold Nering mit ersten barocken Umbauten.

6

7


Das Königsschloss Kurfürst Friedrich III. (1688/1701–1713) wollte seine neu gewon­ nene Königswürde als Friedrich I., König „in“ Preußen, hervor­ heben. Er ließ dazu die kurfürstliche Residenz in ein barockes Königsschloss nach den Plänen von Andreas Schlüter umbauen. Dieser hatte zuvor am Berliner Zeughaus gearbeitet und als Hof­ bildhauer das Reiterdenkmal des Großen Kurfürsten auf der Langen Brücke geschaffen. Schlüter umgab den Renaissancebau mit einer neuen barocken Fassade nach italienischen Vorbildern. Mit dem sog. GigantenTreppenhaus hinter dem breiten Mittelportal im kleinen Schlosshof schuf er sein Meisterwerk. Dieser Triumph wurde aber noch vor Been­ digung der Umbaupläne 1706 durch das Desaster des Münzturms jäh beendet. Der von ihm entworfene, beeindruckende 108 Meter hohe Turm an der Nordwestecke des westlichen Schlosshofes musste schon bald nach Fertigstellung wegen Einsturzgefahr wie­ der abgetragen werden. Schlüter musste als Schlossbaudirektor gehen. Johann Friedrich von Eosander gen. von Göthe vollendete das Bauvorhaben mit dem großen Schlosshof und dem EosanderPortal nach Westen. Friedrich Wilhelm I. (1713–1740), der „Soldatenkönig“, strich den Hofstaat seines Vaters rigoros zusammen. Seine Sparmaßnah­ men vertrieben einen Großteil der Architekten und Künstler aus Berlin. Der Schlossbau wurde nach den vorhandenen Plänen unter Martin Heinrich Böhme bis 1716 vollendet.


Spätere Umbauten Die preußischen Könige konzentrierten sich auf die Schaffung von neuen Raumfluchten im Schloss. Friedrich II., „der Große“ (1740–1786), Friedrich Wilhelm II. (1786–1797) und Friedrich Wilhelm III. (1797–1840) richteten sich dort eigene Appartements ein, bevorzugten aber – wie bereits Friedrich der Große – eher andere Schlösser als Wohnorte. Unter Friedrich Wilhelm IV. (1840– 1861) erfolgte 1845 bis 1853 mit dem Bau der Schlosskuppel über der neuen Schlosskapelle auf dem Eosander-Portal die erste bedeutende Veränderung des Gebäudes. Der Vorentwurf stammte noch von Schinkel und wurde von seinem Schüler Friedrich August Stüler abgeändert ausgeführt.

Das Kaiserreich und die Zeit danach Kaiser Wilhelm I. (1861/1871–1888) ließ die Fassaden des inneren Quergebäudes im Stil der Neorenaissance umgestalten. Sein Enkel – Kaiser Wilhelm II. (1888–1918) – plante erneute Veränderungen und Erweiterungen am Schloss, wozu vor allem die Fürstenwoh­ nungen und die Erweiterung des Weißen Saales gehörten, aber auch der Einbau von Bädern und eine moderne Heizungsanlage. Der Erste Weltkrieg und die Revolution beendeten vorzeitig die Arbeiten, von denen bis zur Zerstörung des Schlosses eine vor­ gezogene Wand im Eosanderhof von der Erweiterung des Weißen Saales kündete. In der Weimarer Republik zogen das Schloss­ museum mit kunstgewerblichen Exponaten und verschiedene andere Institutionen in das Gebäude ein. Gegen Ende des Zwei­ ten Weltkrieges wurde der Bau noch im Frühjahr 1945 bei einem Bombenangriff schwer beschädigt und brannte fast vollständig aus. Dennoch konnten bald nach Ende des Krieges die erhaltenen Räume für Ausstellungen genutzt werden, wie zum Beispiel 1946 für eine Schau des Architekten Hans Scharoun über die städtebau­ lichen Planungen für den Wiederaufbau von Berlin. Die politisch motivierte Sprengung des Schlosses auf Geheiß von Walter Ulbricht, DDR­-Staatsratsvorsitzender und SED­-Parteichef, am 07. September 1950, schloss vorerst die Geschichte des Berliner Schlosses ab.


Der Palast der Republik Die freigewordene Fläche war mehr als 20 Jahre lang Fest-­und Aufmarschplatz für die Massenkundgebungen der DDR, bis mit dem Bau des Palastes der Republik als Sitz der Volkskammer der DDR mit Konzerthalle und Kulturhaus begonnen wurde. Der Palast der Republik wurde am 23. April 1976 eröffnet. Das große Gebäude erhielt durch seine Restaurants und Bars auch den Charakter eines Volkshauses, das viele Bürger der DDR positiv in Erinnerung behal­ ten haben. Am 23. August 1990 stimmte hier die erste frei gewählte Volkskammer dem Einigungsvertrag zwischen der Deutschen Demo­kratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland zu. Nach Protesten der Beschäftigten wegen der Gesundheitsgefährdung durch die Asbestbelastung wurde hier auch die Schließung des Palastes noch im September 1990 von der Volkskammer beschlos­ sen. Da das Gebäude durch die Asbestsanierung bis auf den Roh­ bau abgetragen werden musste, beschloss der Deutsche Bundes­ tag schließlich den Abriss, welcher 2008 abgeschlossen wurde. Die technisch zwingenden Gründe für Schließung und Abriss des Palastes wurden schon früh durch die Schlossdebatte über­ lagert. Wilhelm von Boddien hatte diese Idee zusammen mit York Stuhlemmer 1993/94 durch die 1:1­Simulation der Schlossfassaden eindrucksvoll in die Welt gesetzt.


Der internationale Architektenwettbewerb Grundlage des Wettbewerbs für das Humboldt Forum im Berliner Schloss, der am 18. Dezember 2007 vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung ausgelobt wurde, war der Beschluss des Deut­ schen Bundestages von 2002. Darin findet sich die Festlegung auf den historischen Stadtgrundriss, die Vorgabe zur Wiederer­ richtung der barocken Außenfassaden und ein Nutzungskonzept mit den außereuropäischen Sammlungen der Staatlichen Museen Berlins, Teilen der wissenschaftlichen Sammlungen der Humboldt­ Universität und dazu passenden Medienbeständen der Zentral­und Landesbibliothek Berlin. Im Erdgeschoss waren große Veranstal­ tungs­und Begegnungsbereiche vorgesehen. (Die Bibliotheksnut­ zung wurde später vom Land Berlin zugunsten einer Ausstellungs­ nutzung aufgegeben.) Der 1. Preisträger: Architekt Professor Franco Stella aus Vicenza Das internationale Preisgericht verlieh nur einen 1. und keinen 2. Preis sowie vier 3. Preise. Es hob vor allem die städtebau­liche Einbindung des Entwurfs von Prof. Stella hervor, mit der Idee eines ‚Schlossforums’, also einer in Nord­-Süd­-Richtung durch das Gebäude hindurch verlaufenden Fußgängerstraße einen neuen offenen Stadtraum zu schaffen. Diese Raumschöpfung habe eine eigene städtebauliche Qualität in Ergänzung zum Schlüterhof.


Humboldt Forum als Kulturhaus

Mit dem Humboldt Forum entsteht ein neues kulturelles Stadt­ quartier in der Mitte der Stadt. Die Spreeinsel, die bereits heute die Staatlichen Museen zu Berlin, den Dom, Hochschulen und Biblio­ theken beherbergt, wird zu einem noch lebendigeren Zentrum für Kultur und Bildung. Neben den außereuropäischen Sammlungen und der Berlin-Ausstellung werden im Humboldt Forum Restau­ rants, Shops und ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit Tanz, Theater, Musik, Vorträgen und Kino zum Besuch einladen. Das Humboldt Forum wird unterschiedliche Kulturen und Perspekti­ ven zusammenführen und nach neuen Erkenntnissen zu aktuellen Themen wie Migration, Religion und Globalisierung suchen. Schon jetzt lädt das Humboldt Forum mit einem Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm dazu ein, die Welt als Ganzes zu erleben.


Würdigungskonzept für Spender der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, beschlossen vom Stiftungsrat am 20. 06. 2017.

Spenderehrung in Portal 2 ab 100.000 Euro


Spenderinnen und Spender, die mit Ihrem Engagement zur Rekonstruktion der historischen Fassaden (einschließlich der sog. Optionen) beitragen, können auch im zukünftigen Humboldt Forum im Berliner Schloss gewürdigt werden. Dabei handelt es sich rechtlich um eine „freiwillige“ Würdigung und nicht um eine „Gegenleistung“.

Diese Doppelseite Spenderehrung in Portal 2 ab 100.000 Euro Nächste Doppelseite Spenderehrung in Portal 3 ab 1 Mio. Euro

Spenderehrung in Portal Übernächste 2 Doppelseite ab 100.000 Euro Raumpatenschaften ab 1 Mio. Euro


Spenderehrung in Portal 3 ab 1 Mio. Euro


Je nach Höhe der Spendensumme kommen unterschiedliche Würdigungsformen in Frage: 1. Alle Spender (ab 50 Euro) werden unter der Voraussetzung der persönlichen Zustimmung mit einer computergesteuerten Projektion mit Namensnennung in Portal 4 geehrt. 
 2. Bei einer Spende in Höhe von 100.000 bis 999.999,99 Euro werden die Spenderinnen und Spender zusätzlich ewig auf besonderen Tafeln im Portal 2 gewürdigt. 
 3. Spenderinnen und Spendern sehr großer Beträge (ab 1 Mio. Euro) werden folgende Würdigungsformen ermöglicht: a. Ehrung mit großen Einzeltafeln im Portal 3. Der Stiftungsrat entscheidet über diese Würdigung im Einzelnen. 
 b. Kleinere Würdigungstafel im räumlichen Umfeld eines beson­­­deren Fassadenelementes oder einer baulichen Option, wenn die Spende zweckgebunden dafür erfolgt. Diese Form der Würdigung bedarf der Zustimmung des Vorstandes. c. alternativ zu den Tafeln in Portal 3: Raumpatenschaften (ab 1 Mio. Euro) sind in den dafür vom Vorstand als geeignet an­ge­ sehenen Räumen bzw. Gebäudeflächen möglich. Etwaige Namen für Raumbenennungen sind mit dem Vorstand abzustimmen und bedürfen der Zustimmung des Stiftungsrates. Eine Raum­ be­nennung nach lebenden Personen ist ausgeschlossen. Die Namensnennung des/der Spender(s) erfolgt auf einer Tafel im/ am Raum und ist für die Dauer von 30 Jahren begrenzt.

Raumpatenschaften ab 1 Mio. Euro

4. Ab einer Spendensumme von 5 Mio. Euro trifft der Stiftungsrat die Entscheidung über die Würdigung. Die Form der Würdigung wird zwischen dem Spender und dem Vorstand vorbesprochen. Eine Raumbenennung nach lebenden Personen ist auch hier aus­geschlossen.


Ihr Kontakt für alle Fragen rund um das Fundraising

Astrid Krüger Leiterin Büro Vorstand Johannes Wien Stabsstelle Fundraising/Sponsoring/Kuratorium (komm.) Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss Unter den Linden 3, 10117 Berlin T +49 30 265 950 201 M +49 151 15 00 11 55 E astrid.krueger@humboldtforum.com

Spendenkonten Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss Deutsche Bank IBAN: DE76 1007 0000 0669 4111 00 BIC: DEUTDEBBXXX

RaumpatenschaftenSparkasse Berlin IBAN: DE54 1005 0000 6000 0400 06 ab 1 Mio. Euro BIC: BELADEBEXXX


Zustiften und vererben Mit einem langfristigen Engagement durch Zustif­ tungen oder Zuwendungen durch letztwillige Ver­ fügung stellen Sie sicher, dass wir unsere Arbeit auch in Zukunft erfüllen können. Unsere Stiftung ist eine unabhängige, gemeinnützige Stiftung und als Eigentümerin sowohl für die kulturelle Bespie­ lung als auch für den technischen Gebäudebetrieb des Humboldt Forums verantwortlich. Zustiften Mit einer Zustiftung unterstützen Sie die Arbeit unserer Stiftung langfristig. Denn Zustiftungen gehen in den Vermögensstock der Stiftung ein, der ungeschmälert zu erhalten ist. Die Erträge des Vermögensstocks wie z.B. Zinsen sind zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu verwenden. Bei Zustiftungen können Sie maximal 1 Mio. Euro als Sonderausgabe über einen Zeitraum von 10 Jahren von der Steuer absetzen. Wir freuen uns, in einem persönlichen Gespräch weitere Fragen dazu direkt mit Ihnen zu klären. Vererben Sie möchten das Humboldt Forum im Berliner Schloss auch über Ihren Tod hinaus unterstützen und damit einen nachhaltigen Beitrag für die lang­ fristige Entwicklung des Humboldt Forums leisten? Als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts bietet die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss individuelle Lösungen an. Kommen Sie gern auf uns zu, damit wir Ihr Ansinnen gemeinsam bestmöglich verwirklichen können. Wir versichern Ihnen, dass wir Ihren letzten Willen sorgfältig für Sie ausführen werden und dass Ihr Vermögen nach Ihren Wünschen verwendet wird. Übrigens sind gemeinnützige Organisationen von der Erbschaftsteuer befreit (§ 13 Abs. 1 Nr. 16 b ErbStG). Ihre Zuwendung fließt also zu 100% in die Zwecke unserer Stiftung. Spendenrichtlinie der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss Die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss (Stiftung) erhält zur Erfüllung des Stiftungzwecks einen jährlichen Zuschuss des Bundes nach Maßgabe des jeweiligen Haushaltsgesetzes und der verfügbaren Haushaltsmittel (Geldleistungen gemäß §§ 23, 44 BHO). Die Stiftung ist gehalten, das zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderliche Kapital daneben durch Einwerbung von Spenden Dritter aufzubringen. § 1 Begriff der Spende Spenden sind unentgeltlich und freiwillig erbrachte Zuwendungen Dritter zur Förderung steuerbegünstigter Zwecke gemäß § 10b EStG.

§ 2 Stiftungsvermögen (1) Zustiftungen zum Stiftungsvermögen Das Stiftungsvermögen kann durch Zustiftungen (Geldbeträge, Rechte und sonstige Gegenstände) der Stifterin sowie Dritter erhöht werden. (2) Zuwendungen in das Stiftungsvermögen Dem Stiftungsvermögen wachsen diejenigen Zuwendungen (Geldbeträge, Rechte und sonstige Gegenstände) zu, die dazu bestimmt sind; die Stiftung darf derartige Zustiftungen annehmen. (3) Zuwendungen ohne Zweckbestimmung Die Stiftung darf Zuwendungen ohne Zweckbe­ stimmung aufgrund einer Verfügung von Todes wegen und freie Rücklagen im Sinne von § 58 Nr. 7 a Abgabenordnung dem Stiftungsvermögen zuführen. (4) Zuwendungen mit Auflagen Zuwendungen Dritter dürfen nicht mit Auflagen verbunden sein, die die Erfüllung des Stiftungs­ zwecks beeinträchtigen. § 3 Verwendung von Erträgen und Zuwendungen (1) Die Erträge des Stiftungsvermögens und die ihm nicht zuwachsenden Zuwendungen sind zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu verwenden. Zuwendungen mit Zweckbestimmung sind ent­ sprechend ihrer Zweckbestimmung (Verwendungs­ auflage) zu verwenden. Zuwendungen, die auf den „Spendenkonten Bau“ der Stiftung eingehen, werden für den Wiederaufbau des Berliner Schlos­ ses verwendet. (2) Die Bildung von Rücklagen ist zulässig, soweit hierdurch die Steuerbegünstigung der Stiftung nicht beeinträchtigt wird. Die Stiftung kann aus Zuwendungen, die zur Verwirklichung des Stif­ tungszwecks geleistet worden sind, eine hierfür bestimmte gebundene Rücklage bilden. § 4 Handelsrecht (1) Alle Geldspenden und darauf anfallende Zins­ erträge sowie deren Verwendung werden nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung im Rechnungswesen der Stiftung gebucht. Dabei werden rechtsformspezifische Vorgaben für Stiftun­ gen und ergänzende Bestimmungen der Satzung berücksichtigt. Die Posten in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind nach § 265 HGB gegliedert. Sachspenden werden in einem geson­ derten Verzeichnis geführt. Die Stiftung weist hierfür keine Anschaffungs- und Herstellungskos­ ten aus, da die Entgegennahme von Sachspenden ausschließlich unentgeltlich erfolgt. (2) Die Spendenmittel (Geldmittel und Sachmittel) sind zeitnah und ausschließlich für satzungs­ gemäße Zwecke zu verwenden. Am Jahresende nicht verbrauchte Mittel werden in der Bilanz als Verbindlichkeiten aus noch nicht verwendeten Spenden für satzungsgemäße Zwecke abgebildet. (3) Das Grundstockvermögen wird zum Nennwert bilanziert.


§ 5 Haushaltsrecht (1) Den haushaltsrechtlichen Vorgaben folgend, weist die Stiftung in ihrem jährlichen Wirtschafts­ plan die gesonderten Titel „Einnahmen aus Spenden und ähnlichen freiwilligen Geldleistun­ gen für den Schlossbau“ sowie „Einnahmen aus Sponsoring, Spenden und ähnlichen freiwilligen Geldleistungen“ aus. (2) Die in der Bilanz als Verbindlichkeiten aus noch nicht verwendeten Spenden für satzungsgemäße Zwecke gebuchten und am Jahresende nicht verbrauchten Mittel werden im Wirtschaftsplan im Titel „Zuführungen an zweckgebundene Rück­ lagen“ abgebildet. Ihre Verwendung in Folge­ jahren wird im Titel „Entnahme aus Rücklagen“ ausgewiesen. Das gilt ebenso für „Zinsen auf zweckgebundene Spenden“. (3) Eine Erhöhung des Grundstockvermögens wird im jeweiligen Haushaltsjahr als Einnahmeposition im Titel „Stiftungsvermögen“ und als Ausgabepo­ sition im Titel „Zuführungen an Fonds und Stöcke“ abgebildet. (4) Für die Aufstellung und Ausführung des Wirt­ schaftsplans gelten die Bestimmungen der BHO entsprechend. § 6 Berichterstattung Über den Stand der Spenden- und Zinseinnahmen und deren Verwendung berichtet der Vorstand an den Stiftungsrat und an den Zuwendungsgeber regelmäßig. § 7 Interne Organisation Alle Spender erhalten ein Dankschreiben. Bei Spenden unter 200,- Euro erhalten die Spender ein Dankschreiben, das den Anforderungen eines vereinfachten Spendennachweises genügt. Zuwendungsbestätigungen (Spendenbeschei­ nigungen) für Geldleistungen über 200,- Euro erteilt ausschließlich der Vorstand. Zuwendungs­ bestätigungen werden fortlaufend nummeriert; 1 Kopie bleibt bei den Unterlagen der Stiftung. § 8 Annahmeausschluss (1) Zuwendungen mit Zweckbestimmung dürfen nur angenommen werden, wenn die Zweckbestim­ mung mit dem Stiftungszweck vereinbar ist. (2) Zuwendungen dürfen nicht von solchen Spen­ dern angenommen werden, die gegen die Kriterien der Nachhaltigkeit, namentlich Umweltverträglich­ keit sowie gegen soziale und ethische Standards verstoßen. (3) Von Personen und Firmen, die aufgrund von Verträgen Lieferungen oder sonstige Leistungen für die Stiftung erbringen oder sich um Aufträge der Stiftung bewerben oder bereits Vertrags­ verhandlungen mit der Stiftung führen, dürfen Zuwendungen nicht angenommen werden. Der Vorstand der Stiftung kann Ausnahmen zulassen, wenn sichergestellt ist, dass die Zuwendungen nicht zu Vorteilen für die Spender führen.

(4) Zuwendungen unklarer Herkunft (z. B. indirekt über Dritte oder im Zusammenhang mit der Führung von Notaranderkonten oder ähnlichen buchungstechnischen Wegen) dürfen von der Stiftung nicht angenommen werden. (5) Der Vorstand der Stiftung kann die Annahme von Zuwendungen ausschließen, wenn er dies nach pflichtgemäßer Prüfung für geboten hält. (6) Über die Nichtannahme bzw. den Ausschluss von Zuwendungen wird dem Stiftungsrat und dem Zuwendungsgeber gemäß § 6 berichtet. Berlin, 06. September 2012 Auszug aus der Satzung der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss § 2 Stiftungszweck (1) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke der Förderung von Kunst und Kultur, der Bildung, von Wissenschaft und Forschung, von internationaler Gesinnung und Toleranz auf allen Gebieten der Kultur, des Völkerverständigungsgedankens sowie des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. (2) Zur Verwirklichung der Zwecke Förderung von Kunst und Kultur, der Bildung, von internationaler Gesinnung und Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens sowie des Denkmalschutzes und der Denkmal­ pflege wird die Stiftung insbesondere kulturelle Veranstaltungen (Ausstellungen, Vorträge, Lesungen, Konzerte etc.), künstlerische Projekte und Vermittlungsarbeit durchführen. Die Zwecke Wissenschaft und Forschung wird die Stiftung insbesondere durch Forschungsprojekte, Lehrveranstaltungen, Konferenzen sowie Pub­ li­kationen verwirklichen. Zeitlich unbegrenzt wird die Stiftung ständige Ausstellungen zur „Geschichte des Ortes“ einrichten, unterhalten und weiterentwickeln. Ferner verwirklicht die Stiftung den Zweck der Förderung des Denkmalschutzes und der Denk­ malpflege durch Erhaltung und Wiederherstellung von Bau- und Bodendenkmälern auf dem Schloss­ platz, die nach dem Berliner Denkmalschutzgesetz anerkannt sind und Originalreste des Berliner Schlosses darstellen.

Bildnachweis S.03 Prozessions-Stier, Reittier von Gott Shiva, 17./18. Jh. © Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz S.04 Sitzender Buddha: „Die erste Predigt in Sarnath“, 7./8. Jh. © bpk/Museum für Asiatische Kunst, SMB/Jürgen Liepe S.07 Hochsee-Segelboot mit Ausleger, Santa Cruz Inselgruppe, 1964/65 © Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz S.08 Museumsinsel mit Berliner Schloss – Humboldt Forum © SHF/Franco Stella S.10 Portrait Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh © SHF/Sebastian Bolesch S.10 Portrait Hans-Dieter Hegner © SHF/Sebastian Bolesch S.10 Portrait Johannes Wien © SHF/Sebastian Bolesch S.12 Eckkartusche Lustgartenfassade Berliner Schloss © SHF/Marco Urban S.16 Arbeiten in der Schlossbauhütte Berlin-Spandau © Christian von Steffelin S.18 Unbekannter Künstler, Ansicht des kurfürstlichen Schlosses, um 1690 © Stiftung Stadtmuseum Berlin, Reproduktion: Oliver Ziebe S.20 Schlüterhof im Humboldt Forum im Berliner Schloss © SHF/Franco Stella S.21 Schlüters „Schlossmodell“ von 1699, Kupferstich Johann Ulrich Krauss nach einer Zeichnung von Constantin Friedrich Blesendorf 1701 © bpk S.22 Berliner Schloss um 1900 © bpk S.24 Humboldt Forum im Berliner Schloss, Ansicht von Unter den Linden © SHF/Franco Stella S.26 Passage durch das Humboldt Forum im Berliner Schloss © SHF/Franco Stella S.28 Palast der Republik © bpk/Gerhard Kiesling S.30 Foyer mit Innenportal 3 © SHF/Franco Stella S.31 Ostfassade Humboldt Forum im Berliner Schloss zur Spree © SHF/Franco Stella S.34 Portaldurchgang 2 Humboldt Forum im Berliner Schloss © SHF/Franco Stella S.38 Portaldurchgang 3 Humboldt Forum im Berliner Schloss © SHF/Franco Stella S.40 Portrait Astrid Krüger © SHF/Sebastian Bolesch S.42 Spenderehrung Säle © SHF/Franco Stella


Impressum Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss Unter den Linden 3, 10117 Berlin (Eingang NiederlagstraĂ&#x;e 2) humboldtforum.org Vorstand Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh Hans-Dieter Hegner Johannes Wien


Profile for Humboldt Forum

Humboldt Forum Förderbroschüre  

Humboldt Forum Förderbroschüre