Page 1

4. - 30. September 2017

Parallelaktion Kunst w w w . k u n s t s a m m l e r. a t

VERNISSAGE Montag, 4. September 2017

TEILNEHMER 2017 Vladimir Bugrin Nataliya Elmer Paul Kaminski KJK Karen Kuttner-Jandl Igor Leontjew Michaela Lukmann (Arthena Maxx) Olga Tregubova Esther Wendt Lothar Kaspar Wurm

KUNST ZU GEWINNEN Verlosung am 30. September 2017


/SchremserBier

www.schremser.at


Parallelaktion 2017 im Kunstraum der Ringstrassen Galerien Unglaublich starke Solisten präsentiert die Parallelaktion Kunst 2017! Das betrifft zunächst die Ausstellung mit zehn internationalen Künstlern und Künstlerinnen, die auf den folgenden Seiten persönlich vorgestellt werden. Aber auch das Rahmenprogramm der Parallelaktion wird von Jahr zu Jahr besser. Solisten, die üblicher Weise auf internationalen Konzertbühnen auftreten, frequentieren immer häufiger den Kunstraum. Neben Vernissage und Finissage werden insgesamt 15 Konzerte, Literatur- und Kabarett-Abende statt finden (siehe Programm). Für die Veranstaltungen konnten wir Nachwuchstalente ebenso wie arrivierte Musiker gewinnen. Jedes Konzert ein Highlight – rechtzeitig reservieren! der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien feiert in diesem Jahr sein 20-Jahr-Jubiläum. Die Galerie betreut etwa 50 Künstler regelmäßig,

ist aber immer offen geblieben für neue Positionen. Die Parallelaktion Kunst, in diesem Jahr schon die siebente Ausgabe, hat sich als eigenständiges Format im Umfeld des dichten Wiener Kunstherbstes bewährt. Hier gehen die Künstler nicht unter in der Menge und in der Hektik einer Vier-Tages-Messe, sondern bekommen die volle Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Und zwar vier Wochen lang, täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr, und wenn Konzerte sind sogar bis 22:00 Uhr.

Zum 20-Jahr-Jubiläum des Kunstraums möchte ich mich bei allen Künstlern, Freunden, Sammlern und Kooperationspartnern bedanken! Es sind zu viele, um sie einzeln aufzuzählen. Eine Auswahl finden Sie in diesem Heft und alle anderen auf www.kunstsammler.at und www.thurnhofer.cc Hubert Thurnhofer

Kunst zu gewinnen!

Alle Besucher der Parallelaktion Kunst, die eine Gewinnkarte ausfüllen, nehmen an der Verlosung von drei hochwertigen Kunstwerken teil. Die Werke von Nataliya Elmer, Olga Tregubova und Esther Wendt werden bei der Finissage am Samstag, 30. September 2017 um 16:00 Uhr verlost (unter Ausschluss des Rechtsweges).

Olga Tregubova „Zärtlichkeit“ Öl auf Leinwand, 40 x 45 cm, 2017 Nataliya Elmer „Traumland“ Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm, 2014

Esther Wendt „Coffee & colour, what else?” Materialbild/Acryl/Mischtechnik, 50 x 50 cm, 2016

Vernissage am Montag, 4. September 2017, um 18.00 Uhr Dauer der Ausstellung bis Samstag, 30. September 2017 der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien 1010 Wien, Kärntnerring 9-13 /144 (Obergeschoß) Mo – Sa von 10:00 – 19:00 Uhr – Eintritt frei Rückfragen: Hubert Thurnhofer 0699 1266 0929

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

3


Programm 4. September 2017 – 18:00 Uhr, Eintritt frei Vernissage der Parallelaktion der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien

Donnerstag, 7. September 2017 – 19 Uhr

Anna Volovitch & Rafael dos Santos

Anna Volovitch © Gregor Buchhaus Die russische Pianistin tritt regelmäßig in den USA, in Asien und Europa auf. In Wien hat sie bereits das Publikum des Musikvereins begeistert. Gemeinsam mit dem brasilianischen Geiger Rafael dos Santos spielt sie im Kunstraum Werke von W.A. Mozart, N. Paganini, F. Liszt, Ludwig van Beethoven, G.F. Händel und Johannes Brahms. Eintritt: 10 Euro

Freitag, 8. September 2017 um 19:30 Uhr

Mexico in Austria

Montag, 11. September 2017 – 19:00 Uhr

Toni Maier

Bereits 1970, mit 21 Jahren, spielte Toni Maier bei der legendären Sendung der Goldene Schuss mit Vico Torriani. Er war anschließend 3 Jahre Solo Trompeter im Orchester Max Greger, weiters 7 Jahre erster Solo-Trompeter der Wiener Symphoniker. Viele preisgekrönte CDProduktionen folgten. Bis vor einem Jahr war Toni Maier Direktor des J.J. Fux Konservatotiums in Graz. Eine Kritikerin schrieb: „Töne sind Perlen der Seele, Musik von Toni Maier ist ein Perlen-Collier. Eintritt: 10 Euro

Donnerstag, 14. September 2017 – 19 Uhr

Lesung & Musik: Hommage à Frida Kahlo

Ernst Zdrahal, Frida Kahlos Erzählungen, Mischtechnik auf Karton, 100 x 80 cm

Die starke Persönlichkeit von Frida Kahlo (1907 – 1954) hat den Maler Ernst Zdrahal inspiriert. In der Parallelaktion 2017 zeigt er zwei seiner Bilder aus der Kahlo-Serie. Dazu hat Verena Prandstätter eine Lesung mit Texten von Frida Kahlo organisiert. Der Flamenco-Gitarrist Daniel Serrano spielt eigene Kompositionen, die von der mexikanischen Künstlerin inspiriert wurden. Eintritt freie Spenden

Freitag, 15. September 2017 19:00 Uhr

Jazz und Romantik

Anabell Garfio Méndez und Martin Wacks

Anabell Garfio Méndez (Sopran) und Martin Wacks (Klavier) spielen Werke von Giuseppe Verdi, Manuel Mária Ponce, Conrad Greve u.a. Eintritt freie Spenden

4

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

Hochkarätige Musikerinnen aus der Ukraine, Aserbaidschan und Weißrussland haben in der Musikhauptstadt Wien zusammen gefunden und konzertieren in dieser Formation exklusiv im Kunstraum: Lidiya Mashek (Cello), Yuliya Lebedenko (Violine) und Zhala Rasulova (Klavier) spielen u.a. Werke von G. Gershwin, C. Saint-Saens und F. Chopin. Eintritt: 15 Euro


Montag, 18. September 2017 – 18:00 Uhr

Eine Milliarde für Lenin

Woher kam das Geld für die russische Revolution? Wer hatte Interesse daran? Die promovierte Slawistin und Romanistin Elisabeth Heresch hat sich mit der Russischen Revolution 1917 intensiv beschäftigt, Zeitzeugen interviewt, Schlüsseldokumente entdeckt und erstmals publiziert. Ihr Buch „Geheimakte Parvus oder Die gekaufte Revolution" ist nun in einer neuen Auflage erschienen und wird aus aktuellem Anlass im Kunstraum präsentiert. Eintritt frei 19. September 2017 – 18:30 Uhr

Philippe Devaux

Samstag, 23. September 2017 – 19:00 Uhr

Djordje Davidovi c´

Geboren 1994 in Serbien, studierte Djordje Davidović Akkordeon am Konservatorium in Wien. Zahlreiche internationale Preise belegen den einzigartigen Level seines Könnens und seine Ausdrucksstärke. Er ist Mitglied der Vereinigung Live Music Now Yehudi Menuhin. Im Kunstraum spielt er Domenico Scarlatti (1685-1757), Staffan Mossenmark (1961), Jukka Tiensuu (1948), Magnus Lindberg (1958), Luciano Berio (1925 – 2003), Ole Schmidt (1928 – 2010), Carl Maria von Weber (1786 – 1826) Eintritt: 10 Euro Donnerstag, 28. September 2017 – 19 Uhr

"Seine Virtuosität, gepaart mit beeindruckender Leidenschaft und großzügigem, feinem Klang zeugt von höchster, bemerkenswerter Musikkultur", schrieb der Musikkritiker Josef Kanski über Philippe Devaux. Im Kunstraum spielt er Werke von Dave Brubeck, Domenico Scarlatti und eigene Improvisationen. Eintritt: 10 Euro Montag, 25. September 2017 – 19:00 Uhr

Buchpräsentation: Islam und Europa

Wie kann Europa die neuen Herausforderungen in den Bereichen Integration, Bildung und Kultur bewältigen? Amer Albayati, der Autor des Buches „Auf der Todesliste des IS“ lädt zu einem Diskussionsabend. Eintritt frei

Kabarett: Die Eroberung der Welt

Freitag, 29. September 2017 – 19:00 Uhr

Austro Latinos

Mit lateinamerikanischen Songs und Rhythmen begeistern die Austro Latinos. Es spielen und singen: Silvia Schwarz-Maurer (Saxophon), Pedro Hernandez (Kongas, Pongos, Gesang, Komposition), Michael Burger (Gitarre, Gesang, Komposition), Marcelo Quiroga (Gesang, Panflöte, Gitarre) Eintritt: 10 Euro

Workshop-Reihe: Musik verstehen

Der Vortragende Gerd Pölzl arbeitet seit über zehn Jahren eng mit Duncan Lorien, dem Begründer des Musik-Verstehen-Systems, zusammen. In vier Modulen, jeden Mittwoch im September, zeigt er Musikfreunden, wie sie ihre Träume verwirklichen können. Mittwoch, 6.9: Modul 1: Notennamen und Tonleitern Mittwoch, 13.9: Modul 2: Akkorde Mittwoch, 20.9: Modul 3: Notenlesen Mittwoch, 27.9: Modul 4: Rhythmus Beginn jeweils um 17:30 Uhr Kosten: 79 Euro pro Abend, 279 Euro für alle 4 Abende, das entspricht 12% Rabatt Anmeldung: www.musikverstehen.net/musikkurs Samstag, 30. September 2017 – 16.00 Uhr

Finissage und Gewinnspiel Eintritt frei

Wenn Jandls Tochter – Karen Kuttner Jandl – den Aufstand probt, dann bleibt kein Auge trocken. Viele potenzielle Bestseller liegen in ihren Schubladen. Ihr Buch „Ibidum“ ist im Frühjahr erschienen. Nun plant das multimediale Talent mit, im und rund um den Kunstraum ihren internationalen Durchbruch! Ob da der Galerist mitspielt? Eintritt freie Spenden

Impressum: Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Hubert Thurnhofer der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien 1010 Wien – Kärntnerring 11-13 / 144 (OG) Tel: 0699 1266 0929 ISSN 1028-3382 Auflage 11.500 Exemplare Layout und Produktion des Heftes: Gerald Brod / Vernissage Umschlaggestaltung: Ekaterina Lengerova, www.livingcreation.at, unter Verwendung eines Bildes von Lothar Kaspar Wurm

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

5


Lothar Kaspar Wurm

„Steinschlag” Öl, Acryl auf Leinwand, 155 x 150 cm, 2016 „Idyllen“ ist der Titel des Katalogs, den die Galerie der Bayern LB im Jahr 2008 anlässlich einer Retrospektive zum 65. Geburtstag von Lothar Kaspar Wurm herausgebracht hat. Die Kunsthistorikerin Nina Gockerell stellt in ihrer Einleitung klar: „Mit der Genremalerei des 18. und 19. Jahrhunderts sind Lothar Wurms Idyllen nur oberflächlich, nur in der malerischen Ausführung, verbunden. Doch gerade die Ausgewogenheit der Kompositionen und die Virtuosität der Malerei machen seine Idyllenbilder zu Trugbildern ...“

Während ein Teil von Wurms Idyllen durchaus romantische Gefühle weckt, konfrontiert er in anderen Werken akribisch gemalte Alltagsgegenstände mit spontaner, gestischer Malerei. Diese Kontraste sind imstande, den scheinbar toten Gegenständen eine Seele zurück zu geben. Mit dem Hinweis, dass diese Gegenstände als „Treibgut“

6

„Blatt” Öl, Acryl auf Leinwand, 155 x 150 cm, 2017 aus ihrem eigentlichen Umfeld geworfen wurden, verweist Lothar Wurm sowohl auf die Existenzphilosophie von Jean-Paul Sartre, als auch auf den Maler Giorgio de Chirico, der die Metaphysik der kleinen Dinge in seinen Bildern ergründen wollte.

Charakteristisch für das dialektische Kompositionsprinzip des Künstlers sind die drei großformatigen Bilder „Apfel“, „Steinschlag“ und „Blatt“, die im Mittelpunkt von seiner Wien-Premiere stehen. Durch die Intensität und Dichte der Präsentation gewinnen diese drei Bilder eine dritte Dimension und der Betrachter taucht ein in eine metaphysische Welt. Wer aus dieser Vision wieder heraustritt, wird mit dem Bild „Beuys malt Blumen“ konfrontiert. Dass ausgerechnet der Papst der Konzeptkunst hier zum „Blümchenmaler“ umgedeutet wird, ist typisch für Wurms Ironie.

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

Der hintergründige Hinweis, dass jeder Revolutionär im Biedermeierkästchen landet, wenn seine Postulate zum Common Sense werden, trifft auf Beuys zu. Sein Diktum „Jeder Mensch ist ein Künstler“ zählt zu den meistzitierten Aphorismen des 20. Jahrhunderts. Angesichts der Wirkmacht dieser Aussage muss sich heute jeder Künstler wünschen, Beuys hätte gesagt. „Jeder Mensch ist ein Kunstsammler.“

Kontakt: Lothar Kaspar Wurm Atelier: Heßstraße 60 80798 München Telefon Atelier: 0049 89 525861 abelewurm@t-online.de http://www.lotharwurm.de


Esther Wendt „Asian Revival” Mischtechnik auf Leinwand, 100 x 100 cm 2015

„Goldender Schnitt I” Mischtechnik auf Leinwand, 50 x 50 cm 2017 Das Leben von Esther Wendt war immer erfüllt von einem tiefen Freiheitsdrang. Und das blieb nicht ohne Konsequenzen. Geboren 1965 in Graz, lebte sie in Tirol, London, Paris, Wien, Deutschland und Israel. Als Flugbegleiterin hat sie jede freie Minute genutzt fremde Kulturen kennenzulernen. Im Jahr 1999 hat sich ein neues Tor zur Freiheit geöffnet: die Kunst als Möglichkeit, Kreativität frei zu entfalten. So ist sie ihrem Traum Schritt für Schritt näher gekommen und lebt seit 2012 als bildende Künstlerin & Kunsttherapeutin in der Nähe von Graz.

"Kreativität hat für mich viel mit Neugierde zu tun und der Fähigkeit im Hier und Jetzt zu leben. In der Kunst steckt etwas Existenzielles, sie weckt auf und erweitert den Horizont. Kunst erlebe ich als eine internationale Sprache, die direkt zu den Herzen der Menschen führt und Begegnungen ermöglicht." Am Anfang jedes ihrer Bilder steht eine Idee. Ein Geistesblitz entfacht ein inneres Feuer, das die Künstlerin so lange lodern lässt, bis sich daraus am Ende wie Phönix aus der Asche ein Kunstwerk erhebt. Im Spannungsfeld zwischen abstrakter Vision

und konkreter Botschaft verwendet Esther zur Transformation ihrer Ideen nicht nur Leinwand und Farbe, sondern experimentiert mit vielen Materialien. Das sinnlichhaptische ergänzt oft das rein visuelle Erleben herkömmlicher Gemälde. So arbeitet die Künstlerin seit 2008 an der Serie Nexusart. Der Reiz dieser Technik liegt in den bildnerischen Prozessen, in denen verschiedene Naturmaterialien wie Hanf, Jute, Sisal, Baumrinde zu konstituierenden Elementen der Bildkompositionen werden.

In der Serie smART² werden Bücher zu Bildern, genauer gesagt zu Objekten, die man von der Wand nehmen kann, ja sogar muss, weil sich erst auf der Rückseite ein wesentlicher Teil der Komposition erschließt. Jedes Bild dieser Serie wurde inspiriert von einem Buch, egal ob Sachbuch oder Roman. Es entfaltet buchstäblich in der Hand des Betrachters seine dritte Dimension und weist die Richtung zur vierten Dimension, wenn der Betrachter zum Inhalt des Buches vordringt, d.h. wenn das Bild den Betrachter motiviert, das zugrunde liegende Buch zu lesen. Es ist kein Zufall, dass die Künstlerin derzeit auch an ihrem ersten eigenen Buch, einem Reisebericht, arbeitet.

„Borderlines V” Mischtechnik auf Leinwand, 70 x 50 cm 2015

Kontakt: Esther Wendt Bildende Künstlerin & Kunsttherapeutin 8321 St. Margarethen an der Raab / 344 Telefon: 0680 3000515 E-Mail: info@ewendt-art.at www.ewendt-art.at

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

7


Olga Tregubova

Flowers´ Fantasy” Öl auf Leinwand, 40 x 50 cm, 2017

„My Wealth” Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm, 2016

Darf eine moderne Künstlerin heute noch Blumen malen? Sie muss, wenn sie die Fähigkeit besitzt, jedes Motiv mit ihrer persönlichen Energie aufzuladen. Die Kraft, die in den Bildern von Olga Tregubova steckt, geht weit über das hinaus, was konventionellen floralen Werken anhaftet, die das Prädikat “lieblich” verdienen. Die Energie, die Olgas Bilder auf den Betrachter übertragen, ist weit weg von Lieblichkeit – es ist die Energie der reinen Liebe.

“Ich führe eine fantastisches Leben: mein Herz ist voll von Liebe, mein Kopf ist voll von Ideen – alles was ich brauche ist Zeit”, so das Lebensmotto der Künstlerin, die 1969 in Moskau geboren ist und von 1995 bis 2012 in Österreich, Deutschland, Griechenland und Belgien gelebt hat. Seit 2012 lebt Olga in Zypern und Russland. In Limassol hat sie für die Heilige Matrona von Moskau eine

8

Kapelle errichtet. Nach Vollendung dieses Bauwerkes hat Olga Tregubova, die früher für Film und Fernsehen gearbeitet hat, die Malerei entdeckt.

Vielleicht war es auch umgekehrt: die Musen haben Olga entdeckt. So hat Olga in nur wenigen Jahren ein Opus von 200 Bildern geschaffen. Dieses unglaubliche Phänomen enthält auch einen mystischen Aspekt, denn die Werke von Olga Tregubova sind nicht nur stilistisch verwandt mit einer großen Künstlerin, sondern strahlen auch die selbe positive Energie aus, die aus dem innersten kommt und daher nicht kopiert werden kann. Die Rede ist von Katja Grigorjewa (1940 – 2003), deren Ausdrucksstärke bislang unerreicht war. Nun tritt mit Olga Tregubova eine Künstlerin auf die Bühne der Kunstwelt, die imstande ist, die Lücke, die Katja durch ihren frühen Tod hinterlassen hat, zu füllen.

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

Kontakt: Elena Sokolova / Елена Соколова Telefon: +436644044748 / +35795118013 Platanenstrasse 15 2522 Oberwaltersdorf frausokolova@yandex.ru


Nataliya Elmer

„Fliegende Steine” Acryl,Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm, 2008

Vier Sprachen, Russisch, Ukrainisch, Englisch und Deutsch spricht Nataliya Elmer, die 1977 in der Ukraine geboren ist und seit 2003 in Österreich lebt. „Jede Sprache, die du sprichst, ist ein Leben, jede Sprache eröffnet neue Blickwickel“, ist Nataliya überzeugt. Und dazu zählt auch die Sprache der Kunst.

Mit Kunst hat sich Nataliya immer beschäftigt, seit 2004 hat sie viele Sommerkurse besucht, in Salvador Dali hat sie ihr großes Vorbild gefunden. Aber ihre Bilder suchen weniger nach beeindruckenden Effekten des großen Surrealisten, sondern nach dem Sinn des Lebens, der sich oft in surrealen Vorstellungen besser erschließt als in der Realität. Oder in dem, was wir Realität nennen. „Jeder Mensch macht sich Gedanken über

„Erdenaufgang” Acryl,Öl auf Leinwand, 70 x 50 cm, 2014

den Sinn des Lebens. Das möchte ich mit meiner Kunst vermitteln“, sagt Nataliya.

Das Bild „Erdenaufgang“ zeigt die Erde aus der Perspektive einer anderen Zivilisation. Es könnte die Sicht vom Mond auf die Erde sein. Immer wieder gibt es Überlegungen über eine Besiedlung des Mondes. Die Sicht vom Mond auf die Erde zeigt monumentale Skulpturen, die auch Ruinen einer Zivilisation sein könnten. So verweist die Künstlerin darauf, dass diese Vision eine Zukunftsspekulation ist, die schon Vergangenheit ist, noch bevor sie begonnen hat.

Anfang und Ende unserer Zivilisation, aber auch jedes Individuums sind universelle Fragen. Universelle Fragen verbinden den Menschen mit dem Universum. „Ich denke,

Energie verschwindet nicht, wir werden auch nach diesem Leben in irgendeiner Form existieren. Das Universum ist ein großes Ganzes. Es gibt nur Übergänge von einer Form in die andere“, so das Credo der Künstlerin. Kontakt: Nataliya Elmer Agentur für Sprache und Design CULTBOX Technikerstraße 82 / Top 21 6020 Innsbruck Österreich / Austria Telefon: +43 660 555 14 30 nataliya.elmer@cultbox.net http://cultbox.net

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

9


Arthena Maxx Zyklus BLUE EYES DIALOG UND KONTROVERSE Sie ist 100 Prozent authentisch – und mindestens so erfolgreich. Michaela Lukmann, geboren 1969 im Zeichen des Stiers, charakterisiert sich selbst als naturverbundenen Familienmenschen, wahrheitsliebend und harmonisch. Wer drei Töchter groß zieht – zwei stehen schon im Berufsleben – der kann als Mutter stolz sein auf das Erreichte. Doch Michaela hat in den vergangenen 15 Jahren auch ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut. Nicht genug damit, will sie mit 50 nochmals neu durchstarten und sich dann vorwiegend der Kunst widmen.

„Blue Eyes Dialog II” Blattsilber, Acryl auf Papier, 2 x A3 gerahmt, 2017

„Blue Eyes Dialog und Kontroverse” Acryl, Blattgold, Airprush auf Jeansstoff, 2x 75 x 95 cm, 2017

Wer die Powerfrau kennt, weiß, dass sie dieses Ziel auch erreichen wird. Die HTLAbsolventin (Elektronik und Nachrichtentechnik) hat insgesamt fünf Qualifikationen erworben. Als Businessinkubator und Fondsinhaberin ist sie gewohnt akribisch zu planen und nichts dem Zufall zu überlassen. So hat die Geschäftsführerin der Blue-Romus-Project GmbH ihre Kreativ-Schiene von Anfang an mit einem eigenen Label versehen: Arthena Maxx.

Für die Parallelaktion 2017 hat die Künstlerin einen eigenen Zyklus kreiert: Blue Eyes Dialog und Kontroverse. Die Augen sind das wiederkehrende Thema von Arthena Maxx, die in ihrer Vielfalt und Schönheit als Beobachter dienen und die Außenwelt wahrnehmen, ebenso aber auch den Blick nach innen ermöglichen. So sind die Augen für Arthena Maxx Mittel zur Darstellung des Weltgeschehens, Ausdruck für ihren kritischen Blick, aber auch das Medium zur Vermittlung ihrer Gefühle. Die Besonderheit in der Umsetzung des Zyklus liegt auf selbst gefertigten Holzaugen, Keilrahmen mit Jeansstoff bespannt, extravaganten, handbemalten Ballkleidern und Fotografien. Kontakt: Michaela Lukmann BLUE-ROMUS-PROJECT GMBH Tel: +43 664 88907999 office@arthena-maxx.com http://www.arthena-maxx.at

10

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at


Paul Kaminski

„Segeltörn” Öl auf Leinwand, 180 x 120 cm, 2015 Paul Kaminski wurde 1961 in Karaganda, Kasachstan, geboren und studierte von 1982 bis 1992 privat bei dem Maler Valentin Golod. Seit 1993 lebt und arbeitet er als freischaffender Künstler in Deutschland. Zahlreiche Galerien in Deutschland haben Paul Kaminski in ihrem Programm, in Österreich arbeitet er exklusiv mit dem Kunstraum in den Ringstrassen Galerien. Weiters ist er in Schweden, Belgien, Spanien, Italien, Tschechien und Russland vertreten.

Kaminskis Malerei in Öl und Acryl auf Leinwand sind freie Bildkompositionen. Sie zeigen Erinnerungen und Imaginationen, die er assoziativ in Farben und Formen trans-

formiert. Bei aller Dynamik im Farbauftrag haben seine Bilder einen fragilen, fast poetischen, Heiterkeit ausstrahlenden Charakter. Malerische Poesie, tanzende Farbflächen und der dabei weitgehende Verzicht auf beschreibende Motive bestimmen seine Kunst.

Für Kaminski ist das Malen eine Denkweise. Seine Werke sind beeinflusst von der Lyrik Rilkes und Saint Exupérys, sowie der Malerei von Jackson Pollock, Mark Toby und Emil Schumacher. Er arbeitet mit Gegensätzen, aus denen Spannungsfelder entstehen und die den Betrachter in Atem halten: Chaos – Ordnung, Dynamik – Ruhe, Zufall – Absicht.

Kontakt: Hubert Thurnhofer der Kunstraum Tel: 0699 1266 09289 mail@thurnhofer.cc www.thurnhofer.cc www.paul-kaminski.de

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

11


Vladimir Bugrin

„Prozession in Tichwino” Öl auf Leinwand, 67 x 110 cm

„Hl. Michael” Öl auf Leinwand (aus sibirischen Halbedelsteinen geriebene Farben), 210 x 97 cm

Packend, berührend, faszinierend – so empfinden Betrachter der Gemälde von Vladimir Bugrin (auch Bougrine) seine Werke. Und sie entspringen in der Tat intensivem Erleben und spiritueller Erfahrung. Vladimir Bugrin (1938-2001) aus St. Petersburg (damals Leningrad) entstammte einer Künstlerfamilie. Seine Malerei erinnert zu Recht an jene alter Ikonen – wie schon sein Vater hatte er sein Handwerk als Ikonenrestaurator erprobt, noch ehe er die Kunstakademie absolvierte. Dieser Umstand und seine spirituelle Religiosität prägen in Technik und Sujetwahl auch seine eigenen Arbeiten.

12

Thematisch stand anfangs vor allem das untergegangene alte Russland im Mittelpunkt – symbolisiert in zerbrochenen Objekten, stellvertretend für seine entschwundene Welt. Dazu kommen von nächtlichen Visionen inspirierte imaginäre Porträts und Darstellungen. Auch den Umgang des totalitären Regimes der Breschnew-Ära mit dem russischen Volk symbolisierte Bugrin in manchen Arbeiten - etwa mit dem Zug ausgezehrter Pferdegespanne über eine erbarmungslose russische Winterlandschaft oder in seinem großflächigen Monumentalgemälde "Der Feldzug Iwans des Schrecklichen" mit zahllosen sich wie unter Peitschenhieben windenden Körpern. Stets die Technik seiner Ölgemälde raffiniert, die Farben lebendig, die Atmosphäre emotional aufgeladen.

Zwangsläufig in der damaligen Sowjetunion fehl am Platz, konnte der Künstler 1978 dank einem Mentor nach Paris emigrieren. Es folgten ein Atelier vom französischen Staat, Ausstellungen, Ehrungen. Seine Preise waren

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

bereits hoch – dank einer Ausstellung, die bei seiner Durchreise in Wien von Enthusiasten auf die Beine gestellt worden war, wo auf der Stelle Museen in Salzburg und Graz Ankäufe tätigten. Auch Kirchenfenster wurden bestellt, private Sammler beauftragten Porträts – eine verwitwete Fürstin erschien so auf der Leinwand als Pique Dame. Von Paris aus dann Ausstellungen in ganz Europa und Japan. Der Künstler starb 2001, nachdem er in seine Heimatstadt St.Petersburg zurückgekehrt war. Doch nach wie vor kann sich der intensiven Atmosphäre, transportiert mittels raffinierter Technik, wie sie die großen alten Meister auszeichnet, niemand entziehen. Kontakt: Dr. Elisabeth Heresch Strohgasse 21/4 1030 Wien Telefon: +43 664 1140 402 eheresch@gmx.at www.heresch.co.at


Karen Kuttner Jandl

„Strawberry Fields” Acryl auf Leinwand, 90 x 120 cm, 2011

„Medusa” Acryl auf Leinwand, 130 x 60 cm, 2011

Kontakt: Karen Kuttner Jandl Dorfstraße 12 9524 St. Ulrich Mobil +43 664 3611907 office@karenkuttner.at www.karenkuttner.at

Stell dir vor ein Skandal bricht aus und keiner bemerkt was. Davon kann Jandls Tochter ein Lied singen, wobei singen gar nicht ihre Kernkompetenz ist. Karen, geboren 1970, ist die Tochter des in Altaussee weltberühmten Künstlers Prof. Horst Karl Jandl. Aus dieser biederen Welt bricht sie hin und wieder aus und auf nach Wien, um das blasierte Publikum der Bundeshauptstadt, das außer Ernst Jandl keinen anderen Jandl gelten lässt, als „Jandls Tochter“ in ihre Lesungen zu locken.

Nun, wenn die Journalisten den Skandal nicht skandalisieren und die die Rattenfängerin von Altaussee ganz einfach ignorieren, dann bleibt auch das Publikum aus. Aber nicht mehr lange! Nach der Vorstellung ihres potenziellen Bestsellers "Wie werde ich ein Weltklasse-Künstler in 11 Tagen?“ im Vorjahr, tritt Karen nun zur Eroberung der Welt

an. "Die Bibel des Aufstandes gegen das Establishment" namens „Ibidum“ hat bereits das Licht der Welt erblickt und wird im Rahmen der Parallelaktion das Publikum erleuchten (siehe Kabarett-Abend am 28. September).

Karen, kurz KJK, schreibt aber nicht nur (pointiert), sie malt auch (flächig und farbig). Werke unterschiedlicher Schaffensperioden sind in der Parallelaktion zu sehen. Und können sich sehen lassen – den Vergleich mit ihrem Vater braucht sie nicht zu scheuen. Genauer gesagt: den Vergleich mit dem Vater hat sie gar nicht nötig. Weder in der Literatur noch in der Malerei muss sie sich hinter großen Vorbildern verstecken. Sie hat längst ihren eigenen Stil gefunden. Und auch ihren eigenen Weg hat sie schon gefunden. Bleibt noch, diesen zu beschreiten – in 11 Tagen oder in 11 Jahren – sie wird ihr Ziel erreichen!

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

13


Igor Leontjew

„Spaziergang durch Wien“ Öl auf Leinwand 170 x 140 cm 2003

Vernissage: Dienstag, 5. September 2017, Beginn: 18:00 Uhr Stilgalerie, 1010 Wien, Auerspergstraße 2 Öffnungszeiten: Di-Do von 14:00 bis 18:00 Uhr, Fr von 10:00 bis 14:00 Uhr Dauer der Ausstellung: bis Freitag, 15. September 2017 und nach telefonischer Vereinbarung: +43 664 14 51 880 info@stilgalerie.com | www.stilgalerie.com 14

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at


„Susanna im Bade” Öl auf Leinwand, 100 x 90 cm, 2014 60 Jahre wird der in Riga geboren Künstler im Oktober 2017. Ein Kooperationspartner des Kunstraums – die Stilgalerie – widmet ihm aus diesem Anlass eine Retrospektive.

Der Leiter der Stilgalerie, Hans-Peter Zobl, hat seine Galerie ursprünglich in München gegründet und nun den Schwerpunkt seiner Arbeit nach Wien verlegt. Die Stilgalerie in der Nähe des Parlaments und an der Grenze zum 8. Bezirk feiert demnächst ihr 3jähriges Jubiläum.

Bereits seit 20 Jahren besteht der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien, wobei der Erfolg des Kunstraums auf zwei Faktoren basiert: 1. Die Galerie setzt auf Kooperation statt auf Konkurrenz. So sind Kulturvereine wie arteMIX, Artisti MED oder ICU, ebenso wie kommerzielle Galerien, Partner des Kunstraums, mit denen gemeinsame Projekte realisiert werden. 2. Künstler, die höchste Qualität zu moderaten Preisen anbieten, zählen zu den Säulen der Galerie seit ihrer Gründung. So präsentiert der Kunstraum Igor Leontjew bereits seit 20 Jahren exklusiv in Wien.

„Jonas” Öl auf Leinwand, 100 x 90 cm, 2014 Leontjew zeichnet sich aus durch seine Stil-Vielfalt, er bezeichnet sich selbst als Polystilist. Der Künstler beschäftigt sich mit der Gegenwart, ebenso wie mit der Kulturgeschichte bis hin zu biblischen Mythen.

Auftragsporträts oder scheinbar einfachen Themen wie Landschaftsmotiven verleiht er einen starken Ausdruck. Doch seine unverwechselbare Stärke liegt in der Vivisektion von Motiven, die in der Kunstgeschichte von zahlreichen Meistern umgesetzt wurden. Zwei Beispiele dafür sind „Susanna im Bade“ und „Jonas“.

Die Geschichte um Susanna wird im Buch Daniel erzählt. Demnach haben ausgerechnet zwei Richter, die sich in die unschuldige Frau Daniels verschaut haben, diese des Ehebruchs beschuldigt. Eine unabhängige Befragung der beiden Zeugen entlarvte ihre Lügen. Künstler wie Jacopo Tintoretto, Artemisia Gentileschi und Lovis Corinth haben berühmte Gemälde darüber geschaffen. Leontjews Interpretation arbeitet die tiefenpsychologischen Aspekte des Themas heraus.

Wer seine Pflicht verletzt, wird bestraft. Man kann seiner Berufung nicht entgehen. Diese Motive sind mit der Geschichte des Propheten Jonas verknüpft, der vor dem Auftrag Gottes fliehen will, auf der Flucht über das Meer von einem großen Fisch verschlungen wird und letztlich, wieder ausgespien, doch seiner Mission folgt. Leontjew erzählt diese Geschichte in einer Art gemalter Collage, die ikonografische Elemente enthält.

Stilistisch und thematisch eine ganz andere Welt vermittelt das großformatige Bild „Spaziergang durch Wien“, das eine Zeitreise vom Barock über das Fin de Siècle bis in die Gegenwart darstellt. Wer Leontjew über viele Jahre kennt, findet in all seinen Werken, wie unterschiedlich sie auch sein mögen, eine gemeinsame Linie: den kulturologischen Zugang des Künstlers, der sich jedem Thema von seiner spezifischen Seite nähert. Sein technisches Können erlaubt ihm, sich mit unglaublicher Leichtigkeit jeder Herausforderung anzunähern. Der Polystilist wird damit der Vielfalt dieser Welt und ihrer Kulturen gerecht.

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

15


Albert Hoffmann 30 Jahre für die Kunst

Das zerbrochene Herz ,Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm, 2017

Albert Hoffmann

Von 14. August bis 2. September 2017 Vernissage: Donnerstag, 17. August 2017 um 19.00 Uhr der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien 1010 Wien, Kärntnerring 11-13 / 144 Geöffnet Mo-Sa von 10:00 bis 19:00 Uhr www.kunstsammler.at 16

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at


Stephansdom (Außenansicht), Monotypie auf Büttenpapier, 60 x 50 cm

Die Retrospektive im Kunstraum bietet einen Querschnitt von 30 Jahren Grafik, Aquarell und Malerei – und kann doch nur einen kleinen Ausschnitt aus dem großen Oeuvre des Künstlers zeigen. Doch Hoffmann-Fans können schon jetzt die nächsten Ausstellungstermine planen – vielleicht in Verbindung mit einer vorweihnachtlichen Reise 2017 in die „Ewige Stadt“ (Pilgerzentrum, vía del banco di Santo Spirito, 58, Rom) oder bei einem Sommerurlaub 2018 in Slowenien. Termine: Bled, Burg Blek: Mai bis Mitte Juni 2018 „Historischer Bogen - Bled und die Krain“

Stephansdom (Innenansicht), Monotypie auf Büttenpapier, 60 x 50 cm

Baumkreuz, Monotypie auf Büttenpapier, 60 x 50 cm

Piran, Altes Salzlagerhaus (heute Stadtgalerie) Juni bis 8. September 2018 „Vertraute Begegnungen Slowenien Österreich“

Seminare von Professor Albert Hoffmann (2017): Wien Graz Vorarlberg Reichenau (Schloss Rothschild) Schloss Gloggnitz Malreisen 2017: Osttirol, Italien und Südsteiermark

Auskunft über alle Seminare und Malreisen: albert.hoffmann@aon.at www.albert-hoffmann.at Taufbecken, Mischtechnik auf Büttenpapier, 60 x 50 cm

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

17


300 Jahre Maria Theresia Unter dem Titel „Fürstenstraße der Wettiner: 300 Jahre Maria Theresia“ präsentiert Chevalier Roland von Kuck Porträts und Standbilder des österreichischen und sächsischen Hochadels. Die Schirmherrschaft hat die Kaiserliche, Königliche Familie Habsburg übernommen. Initiatorin der Ausstellung ist die Direktorin des Instituts für Ausbildung in Bildender Kunst (IBKK) in Bochum, Monika Wrobel-Schwarz, Kurator der Kunsthistoriker Dr.Tobias Schmitz. Dauer der Ausstellung 3. bis 28. Oktober 2017 der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien Kärntner Ring 11-13 / 144 1010 Wien

Anlässlich des 300. Geburtstages der Römisch-Deutschen Kaiserin Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich (1717-1780) und der etwa ebenso lange andauernden dynastischen Beziehungen zwischen Habsburgern und Wettinern präsentiert der international bekannte Maler und Airbrushdesigner Chevalier Roland von Kuck seine Porträts und Standbilder. Die Ausstellung ist eine Zeitreise durch die Geschichte der Fürstenfamilien Österreichs und Sachsens bis in die Gegenwart.

Mit den Porträts und Standbildern wichtiger Vertreter der Häuser Habsburg und Wettin verbildlicht die Ausstellung die dynastischen Beziehungen der beiden Fürstenfamilien, die seit nunmehr über 300 Jahren bestehen. Ihren Anfang nahmen diese im Jahre 1697. Die erste Verbindung der beiden Häuser fand bereits mit der Vermählung Friedrich Augusts II (Sohn Augusts des Starken) und Maria Josepha, Erzherzogin von Österreich (Tochter Kaiser Josef I.) statt. In jeder der folgenden Generationen gab es mindestens eine Verbindung zwischen den beiden Häusern. Dementsprechend präsentiert der Künstler Chevalier Roland von Kuck zahlreiche Bildnisse wichtiger historischer Persönlichkeiten beider Häuser (so u.a. Porträts der Kaiserin Maria Theresia von Österreich und von

18

Direktorin Monika Wrobel-Schwarz, Kunsthistoriker Dr.Phil. Tobias Schmitz und Chevalier Roland von Kuck

Friedrich August, Kurfürst von Sachsen, König von Polen). Darüber hinaus hat er zeitgenössische Vertreter beider Häuser porträtiert. Zu sehen sind u.a. Seine Kaiserliche Königliche Hoheit Prinz Sandor von Habsburg-Lothringen, Prinz der Toskana und Ihre Kaiserliche Königliche Hoheit Prinzessin Roland von Kuck

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

Herta Margarete von Habsburg-Lothringen, Prinzessin der Toskana sowie Seine Königliche Hoheit Dr. Albert Prinz von Sachsen, Herzog zu Sachsen, Markgraf von Meißen (gest. 2012) und Ihre Königliche Hoheit Elmira Prinzessin von Sachsen, Herzogin zu Sachsen, Markgräfin von Meißen.


Harmonia Wien

Im Oktober des Vorjahres hat die East Consulting ihr Geschäftsfeld erweitert und firmiert nun als East Consulting & Education GmbH. Im 9. Bezirk organisiert das Institut seither für Kinder und Erwachsene Kurse in Kleingruppen. Sprach-, Kunst-, Musik-, Tanz- und Schauspiel-Kurse werden auf Deutsch, Englisch und Russisch angeboten.

Svetlana Tantscher, die Gemahlin des in der IT-Branche weithin bekannten Unternehmers Karl Tantscher, leitet das Geschäftsfeld Education. Svetlana hat ihr Musikstudium am Konservatorium in St. Petersburg begonnen und an der UNI Wien abgeschlossen. Darüber hinaus besitzt sie ein Diplom der Moskauer Staatsuniversität im Fach Russisch für Ausländer. Mit der Entwicklung des Instituts ist sie zufrieden. Am 4. September 2017 startet das Wintersemester mit zahlreichen neuen Angeboten.

Svetlana Tantscher & Karl Tantscher Kontakt: Mag. Svetlana Tantscher Alser Straße 28/11A 1090 Wien Tel.: +43 664 926 2035 Web: www.harmoniawien.com/kontakt.html Marina Janulajtite (mitte) La Musica, Öl auf Leinwand, 150 x 100 cm

Im repräsentativen Festsaal des Instituts zeigt der Kunstraum Werke der Künstlerin Marina Janulajtite. Die Absolventin des Moskauer Surikov-Instituts lebt seit 1994 in Wien und wird exklusiv vom Kunstraum vertreten. Als günstige Alternative zu Kunstankäufen bietet der Kunstraum Unternehmen und Organisationen Kunst zur Miete an. Im Mittelpunkt der Auswahl für Harmonia Wien steht das Werk "La Musica", das formal einen spannenden Kontrast zum historisch wertvollen Jugendstil-Ambiente bildet. Dieses Werk passt aber auch ideal zur Nutzung des Festsaals, wo regelmäßig Salon-Konzerte stattfinden.

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

19


Das perfekte Ambiente für hochwertige Immobilien Viele Immobilienmakler spezialisieren sich auf Immobilien in bester Lage. Doch das allein ist zu wenig für eine nachhaltige Immobilienentwicklung. Das Ambiente ist ebenso wichtig. Die Galerie Immobilien hat diesen Trend erkannt und ihre Geschäftsfelder entsprechend erweitert. Im neuen Büro der Galerie Immobilien hat Geschäftsführer Christian Krail für jeden Besucher und jeden potenziellen Kunden sichtbar gemacht, was er unter Qualitätsarbeit versteht. Bei der Auswahl der Baufirma für die Revitalisierung des Biedermeierhauses auf der Landstraßer Hauptstraße 74 hat Krail ein glückliches Händchen bewiesen. Die für Um- und Ausbau engagierten Alexei Kotscherov und Vahagn Vardanyan sind nicht nur hinsichtlich einfühlsamer Revitalisierung und nachhaltiger Modernisierung die perfekten Partner. Historisches handwerklich perfekt erneuern

Wer die Büroräume in der Beletage des Fernolendt-Hauses betritt, staunt zunächst

einmal über den wunderbaren Parkettboden. Vardanyan ließ diesen dem Original getreu nachbauen und entwickelte einen perfekten Verlegeplan. Die Fugen zwischen den einzelnen Parkett-Kassetten verlaufen exakt mittig durch die vielen geschwungenen und halbrund geformten Türstöcke der Beletage. Die Abschlüsse an den Wänden lassen vergessen, dass Regelmäßigkeit und Symmetrie in historischen Altbauten nur selten anzutreffende Raumeigenschaften sind.

Ähnliches gilt für die als Halbkreis auf die Landstraße hinausragenden, denkmalgeschützten Außen-Fenster. Diese mussten im Original-Holz erhalten bleiben und Vardanyan ist stolz darauf, dass es „trotz der strengen Auflagen des Bundesdenkmalamtes hier niemals Probleme gegeben hat“. Wenn es darum

alle Fotos: © Michael Mrkvicka

geht, historische Bausubstanz handwerklich perfekt zu erneuern, glänzen seine Augen geradezu vor Freude. Denn bei aller Liebe zum Entwerfen neuer und moderner Möbel und Interieurs weiß Vardanyan, wo er seine Kreativität zurücknehmen muss. Die vielen kleinen Reliefs, die die Wände der Beletage zieren, wurden zwar sorgfältig gesäubert und befestigt, doch ansonsten möglichst so belassen, wie sie sind: alt, berührend und edel.

Mittlerweile wurden auch die Fassadenarbeiten am Haus Fernolendt abgeschlossen. Die fein ziselierten Verzierungen, die unzähligen Köpfe von Frauen, Helden und Löwen wurden von der Patina der vergangenen Jahrzehnte befreit. Damit wurde die lebhafte Einkaufsstraße wieder um einen Blickfang reicher.

Mit Kreativität moderne Kontraste setzen

Der seit 2002 in Österreich aktive Armenier Vardanyan, Geschäftsführer der Arevente Holding, ist auch bei allen Fragen von Innenarchitektur und Interior Design ein kompetenter und kreativer Ansprechpartner. Büromöbel von der Stange würden in den imposanten Räumlichkeiten der Beletage nicht passen. Deshalb designte Vardanyan einen komfortablen und extravaganten Besprechungstisch sowie langgestreckte Schreibtischvariationen. „Die vom Tischler aus schwarzen, hochglanzpolierten Hölzern und Platten gefertigten Tische bilden moderne Kontrastpunkte im historisch stimmigen Ensemble“, kommentiert Vardanyan das Ergebnis. Gleiches gilt für den wohl ausgefallensten Küchenblock, der jemals für ein Büro entworfen wurde.

20

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at


Die Gäste der Konzerte und Vernissagen in der Galerie Immobilien, die mit Käsebuffets von Johannes Lingenhel, der im Erdgeschoß des Fernolendt-Hauses seine Genuss-Oase betreibt, verwöhnt werden, kennen diesen Blickfang bereits: ein vier Meter langer und ein Meter breiter Block aus grob handbehauenem, weißem Carrara-Marmor. Geliefert wurde dieses monumentale Einrichtungsstück in vier Teilen, die obere Platte hochglanzpoliert. Darin eingelassen eine Spüle, Weinkühler und Geschirrspüler. Idee und Design natürlich von Vardanyan.

alle Fotos: © Michael Mrkvicka

Auch das gesamte Beleuchtungskonzept für die Beletage stammt von Vardanyn, der auch jene Firmen ausfindig machte, die so originelle Stücke wie die Decken-Lüster und den repräsentativen gusseisernen Kamin im Hauptraum nach seinen Vorstellungen und Entwürfen herstellen und liefern können. Christian Krail schätzt die Lösungskompetenz sowie das handwerkliche Können von Vahagn Vardanyan. Der Designer und Restaurator kann sich daher über Folgeaufträge weiterer Wohnungseigentümer im Fernolendt-Haus freuen.

Galerie Immobilien GmbH Geschäftsführer: Christian Krail Landstraßer Hauptstraße 74 Stiege 1 / Top 4 A-1030 Wien Mobil: +43 664 885 195 37 c.krail@galerie-immobilien.at www.galerie-immobilien.at

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

21


Galerie Immobilien Ausstattung Kunst als Teil von Immobilien war von Anfang an ein wichtiges Element in der Geschäftspolitik von Christian Krail. Mit der neu gegründeten Galerie Immobilien Ausstattung erweitert er gemeinsam mit Gernot Hutter das Geschäft mit handverlesenen Luxusartikeln.

Exklusive Beispiele für die angebotenen Unikate und einzigartigen luxuriösen Kleinstserien sind die Werke des italienischen Scripture-Art-Künstlers Ivan Cangelosi, die exklusiv von Galerie Immobilien Ausstattung angeboten werden. Ebenso die Zeitmaschinen des Schweizer Künstlers Florian Schlumpf und die Soundboxen aus dem besonderen Holz der Klangfichte vom Schweizer Instrumentenbauer Jeanmichel Capt. Weiters im Angebot: Animal Chairs des Spaniers Maximo Riera, gläserne Lichtobjekte des österreichischen Glaskünstlers Peter Kuchler

Neu im Luxussortiment: Eccellenza Italiana in Form des Bicicletto aus Turin. Diese Kombination aus Elektro-Fahrrad und ElektroMotorrad im Retro-Design ist zwar für den Außenbereich und nicht für die eigenen vier Wände konzipiert, doch die „Harley“ unter den E-Bikes spricht ähnliche Zielgruppen an und ist eine wahre Augenweide für Fans der innovativen Fortbewegung.

Gernot Hutter, Christian Krails Partner in der Immobilienentwicklung und Geschäftsführer der Galerie Immobilien Ausstattung, bezeichnet sich selbst als „Luxus-Scout“. Er widmet sich seit geraumer Zeit dem Auffinden erlesener Unikate und ausgeklügelter High-End-Produkte für den Wohnbereich. „Wir finden dabei viele erfahrene Meister ihres Handwerkes, die konsequent ihren eigenen Weg gehen, kreative Designer, die einzigartige Produkte entwerfen und traditionsreiche Manufakturen, die ihre bewundernswerte Handwerkskunst bis heute bewahrt haben“, berichtet Hutter von seiner „Schatzsuche“.

Bei allen Erweiterungen der Geschäftsfelder von Galerie Immobilien bleibt der Anspruch, den Christian Krail an sein Team und sich selbst stellt, bestehen: „Wir wollen als Makler seriöser und verlässlicher Partner unserer KundInnen bleiben, als Entwickler qualitativ hochwertige, nachhaltig und unkonventionell geplante Projekte umsetzen und jetzt auch in der Ausstattung absolute Exklusivität anbieten“.

Die exklusive Angebotspalette von GI-Ausstattung wird laufend ergänzt und soll in Zukunft auch die edlen Designer-Produkte aus der Ideen-Werkstatt von Vahagn Vardanyan aufnehmen. Individuelle Parkettboden-Designs können dann von interessierten KundInnen ebenso bestellt werden wie Küchenblöcke, Kamine oder Wasserspeier.

Foto: © SPA: Societá Piemontese Automobili Christian Krail (re) und Gernot Hutter Foto: © Michael Mrkvicka

Galerie Immobilien Ausstattung GmbH Geschäftsführer: Dr. Gernot Hutter Landstraßer Hauptstraße 74 Stiege 1 / Top 4 A-1030 Wien Telefon: +43 664 88 29 80 21 g.hutter@galerie-immobilien.at www.gi-ausstattung.at

22

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at


Ich bin begeister begeistertt von von der Schärfe Schärffe und Klarheit der Argumentation Argumentation g des Autors. Autor s. Was Was ich schon immer intuitiv geahnt habe ar t und messerscharf messer scharf belegt. habe,, wird hier beinhar beinhart Schonungs Kunstszene Schon ungslos räumt umt der Autor mit Mythen und Legenden den der Kunstsz ene auf und bringt damit T ransparenz sparenz in den Kunstmar kt.. Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag Beitra bringt Transparenz Kunstmarkt. ene aus ihrer selbstv er schuldeten eten Unmündigk eit. zum Ausgang derr Kunstsz Kunstszene selbstverschuldeten Unmündigkeit. Herbertt Giller, Herber Gillerr, Philosoph, oph, Journalist, Jour nalist,, Buchautor

Der Autor unter unternimmt n nimmt eine über überraschend raschend exakte V Vermessung ermessung m des Kunstmar Kunstmarktes. ktes. Er geht aber nochh einen Schr Schritt itt w weiter eiter und vversucht er sucht sogar ogar eine Antw Antwort or t auf die Fr Frage a Á;EW Á; ;EEW MWX /YRWX#± /YRWX#± (EWW IV IW [EKX /YRWX# [EKX HMI /YRWX /YRWX HMI LIYXI ‚FPMGLIV ‚FPMGLIV ;IMWI ;IMWI I EPW YRHI½RMIVFEV YRHI½RMIV KMPX ^Y HI½RMIVIR [IVHIR [IVHIR ZMIPI 0IWIV EPW :IVQIWWIRLIMX :IIVQIWWIRLIMXX IQT½RHIR TTonia onia Kos Kos,, Künstlerin Künstlerin

www.thurnhofer.cc www .thurnhoferr.cc


Tauchen Sie ein in die fantastische Welt von Biogena. FANTASTISCH LEBEN. Biogena-Store Wien Seilergasse Seilergasse 2, A-1010 Wien, T +43 1 391 00 10 Öffnungszeiten: Mo–Fr: 9.00–18.30 Uhr, Sa: 9:00–18:00 Uhr Online-Bestellungen: www.biogena.com

Parallelaktion Kunst 2017  

Unglaublich starke Solisten präsentiert die Parallelaktion Kunst 2017. Das betrifft zunächst die Ausstellung mit zehn internationalen Künstl...