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5. - 31. Oktober 2015

Parallelaktion Kunst w w w . k u n s t s a m m l e r. a t

TEILNEHMER 2015 | Walter Dorsch, Atsuko Dowling, Jeanet Hönig, Paul Kaminski, Regina Kubelka, Ivan Kulinski, Anton Mayringer, Hannes Mlenek, Roswitha Steinhauser, :ERNE :YNMGMG ˆ VERNISSAGE EQ  3OXSFIV ˆ KUNST ZU GEWINNEN | Verlosung am 31. Oktober


60 Shops und Restaurants

DIE EXKLUSIVE GESCHENKIDEE Schenken Sie Mode, Lifestyle und Genuss Die neue PremiumCard ist in allen teilnehmenden Shops und Gastronomiebetrieben owie den Partnerhotels g端ltig. sowie Mehr Informationen unter: www.ringstrassen-galerien.at/ ww.ringstrassen-galerien.at/ remiumcard premiumcard


Parallelaktion 2015 im Kunstraum der Ringstrassen Galerien Die fünfte Ausgabe der Parallelaktion Kunst findet von 5. bis 31. Oktober 2015 statt. Was spontan im Frühjahr 2010 startete, ist zu einer Institution gereift, die sich im Wettbewerb der zahlreichen Kunstmessen Wiens bewährt hat. Und das geht nur mit einem unverwechselbaren Konzept und Programm.

Die Parallelaktion setzt auf Internationalität und Qualität. So zeigt die Ausstellung in diesem Jahr Künstler aus Österreich (Regina Kubelka, Anton Mayringer, Hannes Mlenek, Roswitha Steinhauser), Deutschland (Walter Dorsch, Paul Kaminski, Jeanet Hönig), Japan (Atsuko Dowling), Bulgarien (Ivan Kulinski) und Kroatien (Vanja Vujicic). Hidden Champions, Künstler die oft jahrelang im Verborgenen gearbeitet haben, bevor sie im Kunstraum mit einem Paukenschlag an die Öffentlichkeit treten, sind ebenso zu sehen wie Künstler, die bereits in ihrer Heimat breite Anerkennung gefunden haben und nun in Österreich Premiere feiern.

Kunst zu gewinnen!

Alle Besucher der Parallelaktion Kunst nehmen, wenn Sie eine Gewinnkarte mit ihrer E-Mail ausfüllen, an der Verlosung von drei Kunstwerken teil. Die Werke von Walter Dorsch, Jeanet Hönig und Regina Kubelka werden bei der Finissage, am Samstag, 31. Oktober 2015, um 16.00 Uhr verlost (unter Ausschluss des Rechtsweges).

Walter Dorsch „Leyla und die Angst” Foto Acryldruck 40 x 60 cm

Jeanet Hönig „Liberated” Acryl auf Leinwand 50 x 50 cm

Regina Kubelka „Blaue Spitzen” Edelstahl geschliffen, lackiert 60 x 60 cm

Vernissage am Montag, 5. Oktober 2015, um 18.00 Uhr Dauer der Ausstellung bis Samstag, 31. Oktober 2015 der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien 1010 Wien, Kärntnerring 11-13 /144 Mo-Sa von 10.00-19.00 Uhr – Eintritt frei www.kunstsammler.at

Parallelaktion Kunst – www.kunstsammler.at

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Programm 5. Oktober 2015 – 18.00 Uhr Vernissage der Parallel-Aktion Eröffnung: Petra Kern, Centermanagerin der Ringstrassen Galerien Eintritt frei, Anmeldung erbeten 6. Oktober 2015 – 18.30 Uhr After Business Tourism Networkparty Jordanien: Filmpräsentation, Kulturdarbietung, Tombola Eintritt 20,- Euro All Inclusive www.bcsinternational.at

10. Oktober 2015 – 18.00 Uhr Meditation Band Klassische indische Musik: Bhajans, Qawwalis und Ragas Eintritt: Freie Spenden www.meditationband.at

16. Oktober 2015 – 14.00-16.00 Uhr Seminar: KUN$T UND R§CHT Mit Dr. Andreas Cwitkovits und Hubert Thurnhofer Details siehe Seite 20 Nur mit Anmeldung! Preis: 400,- Euro + 20% MwSt 16. Oktober 2015 – 19.00 Uhr Konzert der Band Parallelaktion mit René Kops, Dominik Hennecke, Alessandro Curti und Florian Bauer Eintritt: Freie Spenden www.parallelaktion.at

20. Oktober – 19.00 Uhr Alle Wunder des Untergangs Meinhard Rüdenauer und Freunde präsentieren Musik und Literatur Eintritt frei, Anmeldung erbeten

12. Oktober 2015 – 19.00 Uhr Buchpräsentation Otto Hans Ressler liest aus seinem neuen Roman „Der Mikl“ Details siehe Seite 21 Eintritt frei, Anmeldung erbeten 14. Oktober 2015 – 18.30 Uhr Das Antlitz Russlands Soiree unter Leitung von Nathalie Holzmüller (Herausgeberin von Art & Business) in Kooperation mit dem Magazin Info-Direkt Eintritt: 15 Euro www.russianball.info

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21. Oktober 2015 – 18.00 Uhr SMELL it - TASTE it - NAME it Multisensorische Performance der food artists Details siehe Seite 15 Nur mit Anmeldung!

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22. Oktober 2015 – 19.00 Uhr Young Artists Prof. Assia Davidov stellt Nachwuchstalente vor Eintritt: 10 bis 15 Euro www.adamartists.com 27. Oktober 2015 – 19.00 Uhr ensemble arTrium Zsuzsanna Aba-Nagy (Harfe) und Odilie Skarnes (Viola) spielen Händel, Mussorgskij, Britten Weiss, u.a. Eintritt: 10 bis 15 Euro 29. Oktober 2015 – 18.00 Uhr Kunst vs Design Podiumsdiskussion mit Jeanet Hönig, Regina Kubelka, Anton Mayringer Eintritt frei, Anmeldung erbeten 31. Oktober 2015 – 16.00 Uhr Finissage: Kunst zu gewinnen Die Verlosung (unter Ausschluss des Rechtsweges) Eintritt frei, Anmeldung erbeten Anmeldungen unter: office@thurnhofer.cc

Impressum: Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Hubert Thurnhofer der Kunstraum in den Ringstrassen Galerien 1010 Wien – Kärntnerring 11-13 / 144 (OG) Tel: 0699 1266 0929 ISSN 1028-3382 Auflage 10.500 Exemplare Umschlaggestaltung: Ekaterina Lengerova, www.livingcreation.at unter Verwendung von Bildern von Jeanet Hönig und Regina Kubelka


Hannes Mlenek Nach seiner diesjährigen Einzelpräsentation auf der Art Austria im Leopold Museum und einer Ausstellung in der ecoart Galerie, zeigt nun die Parallelaktion eine Auswahl der Werke von Hannes Mlenek. Möglich macht dies Thomas Berghuber, der in den 1990er Jahren Werke des Künstlers gesammelt hat.

Hannes Mlenek, geboren 1949 in Wiener Neustadt, weckte schon in den 1980er Jahren die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, u.a. mit Ausstellungen im Kunstforum Länderbank (1985), in der Albertina, auf der Art Basel und der Pariser FIAC (1988) und in der BAWAG Foundation (1989). Seither folgten Jahr für Jahr Einzelausstellungen in Österreich (Künstlerhaus Wien, Art-Room Würth, Kunstraum Innsbruck, Rupertinum Salzburg) und im Ausland (Kunstmessen in Frankfurt, Dresden, Köln, Basel, Paris u.v.m.).

Auch im öffentlichen Raum hinterlässt Mlenek immer wieder markante Spuren, zuletzt 2013 mit einem großflächigen Bild an der Fassade der Votivkirche. Auch die Gestaltung seiner letzten KünstlerhausPersonale 2009 war raumgreifend, die Besucher buchstäblich ergreifend mit einem begehbaren Bild. Sein bislang größtes Bild, Airfield Transboundary, schuf Mlenek beim Viertel-Festival in Niederösterreich 2010, wo er das Thema Grenzüberschreitung in Form und Inhalt maximal ausreizte. „Mlenek sprengt jedes Format“, berichtete der ORF über die mehrere hundert Quadratmeter große Landart-Installation.

Im Rahmen der Parallelaktion stehen Mleneks erotische Werke im Scheinwerferlicht. Das ist kein Zufall, weil der Sammler Thomas Berghuber sich über viele Jahre auf dieses Thema spezialisiert hat. „Wenn der richtige Interessent kommt, bin ich auch bereit mich von meinen Lieblingswerken zu trennen“, so Berghuber über die Bilder Mleneks, die zu den Highlights seiner Sammlung zählen. Nicht zuletzt untermauern Auktionserfolge im Dorotheum und im ImKinsky Mleneks führende Position in der österreichischen Kunstszene.

Aus Serie „Von Kopf bis Fuß“ Öl auf Leinwand, 140 x 200 cm, 1998

„Schwangere” Öl auf Papier auf Holz, 100 x 70 cm, 1985

Kontakt: Thomas Berghuber Unternehmensberatung & Immobilienvermittlung Rudolf Hausner Gasse 12 A-1220 Wien Telefon: 0664 414 35 60 office@tberghuber.at www.tberghuber.at

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Regina Kubelka

„Wavy Ball” Edelstahl geschliffen, 150 x 150 cm Geschliffenes und bearbeitetes Metall, natürliches Licht, LED und Acrylfarben sind die Elemente aus denen Regina Kubelka, Bilder und Objekte schafft. Die Metallobjekte können als eigenständige Kunstwerke oder Designerstücke für die Einrichtung verstanden werden – es liegt im Auge des Betrachters oder Auftraggebers. Kunst und Design sind für Regina Kubelka jedenfalls kein Widerspruch. Geboren 1963, studierte sie zunächst an der TU Wien Raumplanung und Raumforschung und studierte anschließend an der UNI Duisburg Malerei, Druckgrafik und Fotografie. Zwölf Jahre lebte sie in Düsseldorf, danach zurück in Wien, blieben aber Kontakte und Freundschaften bestehen, so auch zur Firma GigaTera LED Lighting, für die erste MetallLicht–Objekte konzipiert wurden. „Das Material, mit dem ich arbeite – Metall, hauptsächlich Edelstahl - bietet sich von selbst

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„What Makes Me Happy” Edelstahl geschliffen, Acryl, lackiert, 95 x 125 cm dazu an, aufgrund der Reflexionen, das Thema Licht mit einzubinden. Das Metall soll Licht sichtbar und wahrnehmbar machen, im Sinne von Licht als Skulptur. Teilweise ist aber auch der Prozess bei der Metallbearbeitung, die Entstehung des eigentlichen Schliffbildes, durchaus vergleichbar mit dem Duktus der Malerei – ich kann sagen: ich male mit der Schleifmaschine. Das Metall dient dabei als Trägermaterial wie beim klassischen Tafelbild. Ich suche nach einer neuen Sprache für die Malerei.

Ergänzt werden die Arbeiten durch Experimentieren mit unterschiedlichen Techniken, wie der Airbrush-Technik, wo Farben flüssig aufgespritzt werden, und mit Materialien wie zum Beispiel transparenten Lacken, die auf Grund charakteristischer Lichtbrechungen die imaginäre Raumtiefe im Metall verstärken. Die Schleifmuster bleiben dabei aber stets

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sichtbar, wodurch bei verschiedenen Lichtsituationen unterschiedliche Stimmungen und Nuancen im Bild entstehen. Der Schliff des Edelstahls macht aus jedem Bild ein Unikat. Jeder Schleifvorgang führt zu etwas ganz anderem. Die Wirkung des Metalls kommuniziert für mich auf eine ähnliche Art, wie die Leinwand im Malprozess und hat dabei etwas Sanftes, Sinnliches und Unerwartetes, Metall bekommt eine eigene Leichtigkeit“, gibt Regina Kubelka Einblicke in ihre Arbeitsweise. Kontakt: Mag. Regina Kubelka ARTs OF PAINTING & METAL Postgasse 11/11 1010 Wien 43 676 84 34 74 472 office@atelierkubelka.com www.atelierkubelka.com


Walter Dorsch

Angeregt von der Preisfrage „Was ist es, was uns schmerzt?“ der Akademie Leopoldina startete der Arzt Walter Dorsch im Jahr 2001 eine parallele Laufbahn als Künstler. Die Antwort fand Dorsch nicht in der Analyse und Interpretation medizinischer Untersuchungen, sondern in der künstlerischen Auseinandersetzung mit Rodins Denker. Dorsch wollte herausfinden, worüber dieser eigentlich nachdenkt.

Der Professor für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Lungenheilkunde, Allergologie, Naturheilverfahren steht in engem Kontakt zum Menschen. Und der Künstler reflektiert, was er täglich erlebt: „La condition humaine“. Als Arzt erlebt Walter Dorsch Menschen in verschiedenen Situationen und Stimmungen: Kinder mit strahlenden GesichWhat´s Your Face Today? Bronze auf Eisenplatte

Politikerporträts in Bronze mit mechanischer Apparatur, Bronze und Metall

tern, glückliche Eltern, verliebte Jugendliche, aber auch die Schattenseiten: das Versinken des Einzelnen in der Horde, Missgunst, Willkür, Feigheit, Ehekrieg. All diese Themen finden sich in seinen Kunstwerken.

Bei aller Liebe zum Individuum spielt auch der gesellschaftskritische Aspekt in der Kunst von Walter Dorsch eine wichtige Rolle. Nur noch selten findet man in der zeitgenössischen Kunst derart prononcierte politische Statements. Als Medien benutzt Dorsch vor allem anthropomorphe Bronze- oder Holzfiguren, Installationen, digital nachbearbeitete Photographien von charakteristischen Szenen, mit Musik unterlegte Kurzfilme, Bücher und Ausstellungen mit teils ernstem, teils humoristischem Hintergrund (Kunst und Politik, Kabarett und Kunst).

"Die Allegorie bei Walter Dorsch ist der beste Beweis für den Genius: Der Künstler erzählt in Bildern von den Schatten, die die Seele des Zeitgenossen bedrängen. Schatten, die einem geisterhaften Labyrinth entstammen. Dorsch schafft allgemeingültige Formen. Formen, die ihr Erscheinungsbild ändern, bis sie keine Allegorie mehr sind", schreibt der Kunstkritiker Salvatore Russo. Kontakt: Walter Dorsch Grünwalder Straße 36 B D-81547 München Tel: +49 176 9550 6937 walter_dorsch@web.de http://www.walterdorsch.com

Ein Lernstück über die Mechanik politischen Lebens , Bronze und Metall

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Jeanet Hönig

natural state Polyurethan auf Leinwand, 100 x 100 cm

Klar, leicht, minimalistisch ist die Formensprache von Jeanet Hönig. Ihr Material ist Polyurethan (PU): modern, elastisch und widerstandsfähig. Damit gestaltet sie großflächige Böden ebenso wie serielle Gemälde. Bereits 1994, nach ihrem Design- und Kunststudium in Paris und Tokio, begann Hönig ihre originäre Technik und ihren eigenen Stil zu entwickeln. Beides geht Hand in Hand.

Auf monochromen Grundierungen zieht die Künstlerin Kreise und Linien. Dabei steht jede Farbe für sich und wird mit keiner anderen gemischt. Jede Farbe kann sich eigenverantwortlich selbst verwirklichen. Das Material PU, ein Zwei-Komponenten-Gießharz, sowie die Maltechnik mit einer Gießkanne erfordern höchste Konzentration. Korrekturen wie bei lasierenden Maltechniken

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meaning Polyurethan auf Leinwand, 100 x 100 cm

sind nicht möglich. Linien und Kreise verbinden sich in ihren Werken zu Netzen und spiegeln so die Philosophie der Künstlerin: „Es gibt eine tiefere Vernetzung von allem, was existiert, ohne Anfang und Ende. Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken machen wir die Welt. Die Welt ist das, was wir sehen.“

Ist sie nun Künstlerin oder Designerin? „Ich bin in der glücklichen Lage, beides zu sein“, sagt Jeanet Hönig. „Denn meine Kunst auf dem Boden ist raumgestaltend und funktional – was ja gemeinhin dem Design zugeschrieben wird. Doch die Art der Gestaltung, ob auf dem Boden oder auf der Leinwand, ist die gleiche: Ein durch und durch kreativer und intuitiver Prozess.“ Mit dem Begriff „Floor-

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ART“ hat Hönig ihrer Union von Kunst und Design einen eigenen Namen gegeben. Damit hat sie den Puls der Zeit getroffen, wie die Liste internationaler Auftraggeber beweist: Bayer, BASF, Escada, Henkel, Parkhotel Adler, Philips uvm. Außerhalb Europas realisierte Jeanet Hönig FloorART-Projekte auch in den USA und im Libanon. Kontakt: Jeanet Hönig Trüllenbuck 80 CH-8207 Schaffhausen +41 795 433 590 +49 160 717 3014 jeanet@jeanet-honig.com www.jeanet-honig.com


Paul Kaminski Paul Kaminski ist im Jahr 1961 in Karaganda (Qaraghandy) geboren, der viertgrößten Stadt Kasachstans. Genauer müsste man sagen: geboren 1961 in der Sowjetunion, denn auch wenn die Grenzen der Sowjetrepubliken formal bestanden, so kannte das Sowjetsystem keine Grenzen.

Kaminski schaffte die Aufnahme an eine Kunsthochschule, musste wegen seiner regimekritischen Einstellung diese aber nach zwei Jahren wieder verlassen. Dafür öffnete ihm Valentin Golog, ein grenzgenialer Maler und Autor, bei dem er zehn Jahre lang privat studierte, die Türen in die Welt der Kunst und Literatur. Die Spuren von Golog, der später in einer psychiatrischen Klinik gelandet ist, haben sich verloren. Sogar in der russischen Suchmaschine Yandex findet sich kein Eintrag. Auch von dessen Schülern ist wenig bekannt, außer von Paul Kaminski, der es geschafft hat sich Anfang der 1990er Jahre nach Deutschland abzusetzen.

Bei Null beginnend hat sich Kaminski in den vergangenen zwanzig Jahren im D-A-CHRaum einen Ruf als abstrakter Maler erworben, hart erarbeitet, müsste man genauer sagen, denn natürlich war er zunächst dem Realismus verhaftet und malte mit Leiden-

„Mädchen” Öl auf Leinwand, 90 x 120 cm schaft Porträts. Aufträge übernimmt er auch heute noch. Die ersten Monate seines Deutschlandaufenthalts widmete er dem Studium des „Erfinders“ der abstrakten Malerei, Wassily Kandinsky. Aber auch mit dem abstrakten Denken der deutschen

„Stehende Frau” Öl auf Leinwand, 90 x 120 cm

Philosophen setzte er sich auseinander, nicht um es zu verstehen, sondern um es zu verinnerlichen.

Nach rund einem Jahr hat Kaminski seinen unverwechselbaren Stil gefunden. Heute setzt er die Farben mit unglaublicher Dynamik und Leichtigkeit auf die Leinwand – je größer, umso besser. Dabei überschreitet er mit Wandmalereien auch manchmal die Grenze zum Design. Eingrenzen lässt sich Kaminski grundsätzlich nicht. Auch in seinen abstrakten Bildern finden manchmal flüchtige Figuren Platz, und manchmal realistisch durchzeichnete Figuren als narrativer Kontrapunkt zur Poesie der Farbflächenmalerei.

Kontakt: Hubert Thurnhofer der Kunstraum mail@thurnhofer.cc www.thurnhofer.cc

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Atsuko Dowling

„Spring Moment”, 61 x 73 cm

„After Through Woods”, 61 x 73 cm

„Winter Moment”, 61 x 73 cm Atsuko Dowling lebt und arbeitet in Tokio und Hawai. Auch wenn sie heute zu den anerkannten Künstlern Japans zählt, so war der Weg dahin nicht geradlinig. Schon als Kind war sie fasziniert von Pinsel und Farben, aber ihr besorgter Vater legte ihr ein anderes Studium nahe, so wählte Atsuko japanische Literatur. Sie fand ihren ersten Job und bald danach ihren Ehemann, Robert S. Dowling, der Atsuko schließlich die intensive Beschäftigung mit der Malerei ermöglichte.

Atsuko absolvierte in Tokio das Studium der traditionellen japanischen Malerei (japanisch: Shuiboku-Ga) sowie der Ölmalerei. Nach den beiden abgeschlossenen Studien begann die Künstlerin mit dem Studium der

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modernen japanischen Malerei (japanisch: Nihon-Ga). Heute ist Atsuko Dowling Mitglied der japanischen Künstlervereinigung sowie des japanischen Nationalkomitees der Internationalen Künstlervereinigung. Seit 1985 wirkt die Künstlerin an zahlreichen Gruppenausstellungen mit. Soloausstellungen in Japan sowie Ausstellungsbeteiligungen in den USA, China, Australien, Frankreich, Serbien, Kroatien und der Türkei bestätigen ihre Postion am internationalen Kunstmarkt.

Die Bilder von Atsuko Dowling sind farbenfroh und stehen für eine eigenständige Art und einen unverkennbaren Stil der Nihon-Ga Maltechnik. Bei der Auswahl ihrer Themen

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lässt sich Atsuko ganz von ihren Gefühlen und ihrer Leidenschaft leiten. Ihre Farben bestehen aus einer Mischung aus natürlichen Mineralien und chemischen Pigmenten. Die beiden Bestandteile werden anschließend zusammen mit einem speziellen Leim, (japanisch: Nikawa) und Wasser auf dem japanischen Washi-Papier aufgetragen. Kontakt: IAM International Art Management Milena Wildenauer Stuwerstrasse 15, A-1020 Wien Tel + 43 699 1 321 44 23 milena.wildenauer@chello.at


Ivan Kulinski Geboren 1970 in Vratza, zählt Ivan Kulinski in Bulgarien heute zu den führenden Bildhauern seiner Generation. Schon als Jugendlicher wusste Ivan welchen Weg er einschlagen wird. So absolvierte er zunächst eine Fachkunstschule und anschließend, 1989-1995, die Kunstakademie „Nikolai Pavlovitsch“ in der Fachrichtung Skulptur. Nach Jahren als Auftragskünstler im bulgarischen Staatsdienst ist Kulinski seit 2000 als freischaffender Künstler erfolgreich. Der Künstler konzentriert sich auf kompakte Formate. „Kulinski versucht eine Reinheit des Charakters seiner Figuren zu erreichen indem er das Kategorische und Formelle der Silhouette betont. Dies ist sein tief durch-

„Torero” Bronze auf Marmorsockel Höhe ca 40 cm © Fotos: Petra Schmidt

dachtes kreatives Credo. Er bewältigt seine Aufgabe, ohne etwas von dem natürlichen Reichtum und der Schönheit des Rohmaterials zu verlieren. Das ist der Grund warum seine Skulpturen spontan und überzeugend wirken“, schreibt Prof. Chavdar Popov über die Skulpturen von Kulinski.

Die Balletttänzerin und der Torero sind gelungene Beispiele dafür, wie es Ivan Kulinski schafft, das Statische einer Skulptur zu überwinden und die Figuren in Bewegung zu versetzen. Das Kleid der Tänzerin intendiert eine starke Drehbewegung, die im Betrachter das Bedürfnis weckt, die Skulptur kreisen zu lassen oder selbst um die Skulptur zu kreisen. Der Betrachter hat das Gefühl, mit der Balletttänzerin auf der Bühne zu stehen, so wie er sich in eine Arena versetzt glaubt, wenn er den Stierkämpfer ansieht, nein, besser gesagt, wenn er ihm zusieht bei seinem Ritual, in das er vertieft ist. Nun ist dieses Ritual bei uns – nicht nur bei Tierschützern – wenig beliebt und kaum jemand hierzulande wird das Weltbild eines Toreros teilen. Doch Kulinski ist es gelungen, die Sichtweise eines Toreros zu verinnerlichen und damit zu verewigen. Der Torero verschmilzt mit seinem roten Tuch, der Muleta, und dem Stier zu einer quasi religiösen Einheit – zu einer Dreieinigkeit.

Kontakt: Hubert Thurnhofer der Kunstraum mail@thurnhofer.cc www.thurnhofer.cc

„Balletttänzerin” Bronze auf Marmorsockel Höhe ca 70 cm

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Roswitha Steinhauser

„Elefantenherde” Acryl auf Leinwand 60 x 80 cm „Löwenweibchen mit Jungem” Acryl auf Leinwand 70 x 50 cm

„Gorillas im Mondschein” Acryl auf Leinwand, 100 x 50 cm Die 1972 geborene Künstlerin interessiert sich seit ihrer frühen Jugend für die ästhetische Wahrnehmung der Natur. Wen wundert es, dass Roswitha Steinhauser seit jeher diese Impressionen in Bilder umsetzt. Ihre künstlerische Ausbildung genoss sie an der Pädagogischen Akademie Wien, seit 2003 ist sie als als Pädagogin für Kunst tätig.

Roswitha Steinhauser arbeitet intensiv an ihren Werken, die oft einen wochen- oder sogar monatelangen Schöpfungsprozess darstellen: „Malerei ist mein Lebenselixier, Farben sind der Ausdruck meiner Gefühle. Ganz besonders die Farbe Indisch Gelb ist in den meisten meiner Werken als Ausdruck von Lebensfreude und Heiterkeit zu erkennen“. Als Motive begleiten die Künstlerin die Tierdarstellungen, speziell die der Löwen und

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anderer Wildtiere in ihrem natürlichen Umfeld. Das indisch-gelbe Farbkonzept setzt Roswitha Steinhauser gern in ihren Tiermotiven um, als Kulisse dient die Darstellung des Freiraumes der Tiere. Die Mischung von Acrylfarben und Spachtelmasse beleben ihre ausschließlich auf Leinwand gefertigten Bilder. Durch die Vereinfachung der Formen und die damit verbundene Auseinandersetzung mit Linie, Fläche und Farbe, thematisiert die Künstlerin das Zusammenspiel dieser Bildelemente. (Wolf Franek) Kontakt: Roswitha Steinhauser Landesgerichtsstraße 12/5 1010 Wien Tel: 0676 309 7884 Mail: rsart1972@gmail.com


Anton Mayringer

L’ORAIME, Zylindrisch (H/D) 68 cm/16 cm Grundkörper aus mundgeblasenem Glas, umhüllt mit echtem Carbon-Gewebe, Ornament aus 100 Prozent Blattsilber, Oberfläche matt beschichtet L’ORAIME, Konisch (H/D) 65 cm/27 cm Grundkörper aus mundgeblasenem Glas, umhüllt von einem echten Basalt-Gewebe, das Design wurde mit 22-24 Karat Blattgold veredelt, Oberfläche glänzend beschichtet

„Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man strebt, nach der man sich sehnt, die man verwirklichen möchte, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.“ Nach diesem Motto von Erich Fromm hat sich Anton Mayringer beruflich neu orientiert und schließlich zur Kunst gefunden.

Die Kunst unserer Zeit ist geprägt von schnellen Effekten, oft billig hergestellt aber teuer verkauft. Anton Mayringer hat einen anderen Weg eingeschlagen und lange experimentiert, bis er die richtigen Materialien für seine Objekte gefunden hat. Aufwendig gestaltete Objekte, die ihre Funktion als Vase nicht verbergen. In Abwandlung eines bekannten Werbeslogans sollte man jedoch fordern: „Sagen Sie niemals Vasen zu ihnen“, denn jedes Objekt aus der Hand von Mayringer steht für sich.

„Meine Kunst besteht ausschließlich aus Handarbeit“, so Mayringer. Damit steht er am Beginn eines wieder erwachenden Trends, der handwerkliches Können als Grundlage künstlerischen Gestaltens sieht. Schon der Grundkörper seiner Vasen der Serie L’ORAIME besteht aus mundgeblasenem Glas. Um eine Basis zu schaffen wird der Glaskörper mit einer besonderen Grundierung beschichtet.

Fotograf: Robert Zak, Model: Beverly Oyairo

Die Aufbringung des feinen Gewebematerials ist eine der größten Herausforderungen um die Vasen in künstlerische Objekte zu verwandeln. Gewebe aus unbehandeltem Carbon, Basalt, Perlmutt uvm. verleihen jedem Objekt einen charakteristischen Schimmer.

Die Ornamente sind aus 23 Karat Blattgold, 100 Prozent Silber oder Kupfer und werden wahlweise mit seidenmattem oder glänzendem Lack geschützt. Die Objekte werden vom Design bis zur Vollendung von Hand gefertigt, daher sind auch individuelle Kundenwünsche und Auftrags-Designs möglich. Leichte Unregelmäßigkeiten sind für diese Art der Kunst ein charakteristisches Merkmal. Die Echtheit des Objekts und der verarbeiteten Materialien bestätigt ein Zertifikat auf einem 300 g handgeschöpften Papier, eingebunden in einem speziell angefertigten Lederetui. Kontakt: Anton Mayringer Hoeck 22 A-4690 Schwanenstadt +43 (0) 664 26 42 722 info@loraime.com www.loraime.com

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Vanja Vujicic

„Vergiss mich nicht” Acryl auf Leinwand, 110 x 100 cm

Auf den ersten Blick Naturimpressionen, Landschaften, Blumen. Auf den zweiten Blick unglaublich sensible, fein nuancierte Farbflächen, die nie das Ziel verfolgen etwas abzubilden. Auf den dritten Blick, wenn man auf die Titel der Arbeiten schaut, meist existenzielle Fragestellungen, ewige Fragen der Menschheit: Wo liegt unser Anfang? Wo versteckt sich die Wahrheit? Und warum vergesse ich oder werde vergessen?

Vanja Vujicic, geboren 1966 in Dubrovnik, zeigt uns in ihren Bildern „die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“. Obwohl Menschen in ihren Werken nie direkt in Erscheinung treten, ist der Mensch mit seinen allzu menschlichen Fragen in all ihren Bildern

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„Am Anfang” Acryl auf Leinwand, 140 x 100 cm

gegenwärtig. So könnte man ihre Bilder als Interpretation (nicht aber als Illustration) von Milan Kunderas Roman sehen. Beide verwandeln tiefe Fragen in unglaublich, ja geradezu „unerträglich“ leichte Bilder, genauer gesagt Weltbilder bzw. Weltanschauungen.

Seit zwanzig Jahren lebt Vujicic in Wien. Sie studierte in Zagreb zunächst Design und dann Malerei und Kunstgeschichte. Damit steht ihre Kunst auf einem sehr breiten Fundament. So gelingt es ihr, jeden Betrachter dort abzuholen, wo er sich gerade (physisch oder mental) befindet. In großformatigen Arbeiten für Wohnbaugesellschaften und andere Auftraggeber setzt sie diese Fähigkeiten erfolgreich ein.

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Kontakt: Hubert Thurnhofer der Kunstraum mail@thurnhofer.cc www.thurnhofer.cc


SMELL it - TASTE it - NAME it Ess-Kultur ist ein hoher Wert in unserer Zeit. Doch wissen wir noch was wir essen? Die food artists Petra Schmidt und Saša Asanović gehen dieser Frage mit einer multisensorischen Performance auf den Grund.

Was sehe ich? Was rieche ich? Was schmecke ich? Was esse ich da? Fragen, die sich Feinschmecker - und solche, die es noch werden wollen - häufig stellen. Wie wichtig ist es, dass wir unser Essen (wieder) erkennen und benennen können? Schmeckt es uns dann besser? Isst das Auge mehr mit als die Nase und der Gaumen? Lassen wir uns von optisch perfekt aussehenden Paradeisern darüber hinwegtäuschen, dass sie kaum nach Paradeisern schmecken? Und würden wir blaue Tomaten genauso genießen wie rote?

food artists ergründen diese Fragen mit einem radikalen Ansatz: Ist ein Tafelspitz, der nicht wie ein Tafelspitz aussieht, noch ein Tafelspitz? Um diese Frage zu beantworten reduziert Saša Asanović die Speisen auf ein Schaumgericht. Petra Schmidt serviert dazu Fotos, die bekannte Speisen in Bildgeschichten oder Bildrätsel verwandelt, eine Fotoserie der kulinarischen Denkkunst: NAMEit

Am Mittwoch, 21. Oktober um 18.00 Uhr laden food artists zur Espuma-Verkostung und Ausstellung von NAMEit-Fotos Ort: der Kunstraum + Küchengeschichten in den Ringstrassen Galerien, 1010 Wien Nur mit Anmeldung: office@thurnhofer.cc

NAMEit ist ein Kunstprojekt, spannend, rätselhaft, genussvoll und macht Appetit auf mehr. NAMEit ist eine völlig neue Bildsprache in der Lebensmittelfotografie. Design und Styling entsprechen der modernen Sternegastronomie, die mit dem Trend der Molekularküche ästhetisch und visuell neue Akzente gesetzt hat. Jeder angerichtete Teller ist ein Kunstwerk für sich. Formen, Texturen und Aggregatzustände sollen Augen und Gaumen gleichermaßen verzaubern. Nicht zuletzt ist NAMEit nachhaltig, da es traditionelle Rezepte vor dem Vergessen bewahrt.

Petra Schmidt und Saša Asanović

Das food artists Team

Saša Asanović stylt, Petra Schmidt fotografiert und das bereits seit mehr als 20 Jahren. Als food artists arbeiten beide seit sechs Jahren sehr erfolgreich zusammen. Mehr als 30 heimische und internationale Kunden

setzen auf die Originalität der österreichischen Finalisten des food photo festivals 2011 in Tarragona/Spanien.

Gaudenzdorfer Gürtel 43-45 top 1a A-1120 Wien Tel: +43 6991 802 96 64 Mail: studio@foodartists.at www.foodartists.at

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Galerie Immobilien expandiert Die Galerie Immobilien übersiedelt vom 1. in den 3. Bezirk an die Landstraßer Hauptstraße 74. Das bedeutet nicht nur eine Vergrößerung von Büroflächen. Hand in Hand mit der Expansion geht die Erweiterung der Geschäftstätigkeit: vom Immobilienmakler zum Projektentwickler. Die Galerie Immobilien, spezialisiert auf außergewöhnliche Objekte, hatte das 220 Jahre alte Biedermeierhaus schon längere Zeit im Portfolio, konnte es aber im Zustand wie es war nicht verwerten. Ein Schweizer Freund des Geschäftsführers hat zu Jahresbeginn zugeschlagen und Christian Krail auch gleich mit der Renovierung dieses historisch wertvollen Gebäudes beauftragt. Da die Pläne schon vorhanden waren, avancierte der Immobilienmakler umgehend zum Projektentwickler und startete mit den Umbauarbeiten. Wer im Sommer auf der Baustelle war, wird kaum glauben, dass nun im Oktober die Eröffnung erfolgt.

Das Büro der Galerie Immobilien wird künftig auf der Beletage residieren, wobei der Ausdruck „residieren“ sicher nicht der Welt-

anschauung des Geschäftsführers entspricht. Christian Krail war in den 1990er Jahren Leiter der Stiftung Menschen für Menschen von Karlheinz Böhm in der Schweiz. 2009 gründete er die Galerie Immobilien GmbH in Wien. Kunst mit Immobilien zusammen zu bringen, war dabei weniger kommerzielles Kalkül als vielmehr soziales Engagement des Geschäftsführers und seiner Mitarbeiter.

Die fünf Meter hohen Wände bieten für die Ausstellungen, die das Team der Galerie Immobilien drei bis vier Mal jährlich organisiert, neue Möglichkeiten: natürlich mehr Raum für Kunstwerke, aber auch die Herausforderung an Künstler, den Dialog mit der Geschichte des Hauses aufzunehmen. Dabei sind zwei Namen erwähnenswert: die Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach, die

Christian Krail

nur kurz hier wohnte, und der Bildhauer Rudolf Weyr, der viele Jahre bis zu seinem Tod 1914 hier lebte. Weyr war mit Skulpturen und Reliefen an zahlreichen Ringstraßenbauten beschäftigt, sein bekanntestes Werk ist aber der Monumentalbrunnen „Macht zur See“ am Michaelerplatz.

Starken Bezug zur Geschichte, insbesondere zur Literaturgeschichte, weisen die Bilder des italienischen Künstlers Ivan Cangelosi auf, der Romane der Weltliteratur in Bilder verwandelt. Und zwar immer in Originalsprache. Bei Cangelosis Scripture-Art geht es um eine Umverteilung des gesamten Textes eines Romans in abstrakte oder figurative Formen auf einer einzigen Bildtafel. Die nächste Ausstellung der Galerie Immobilien und die erste im neuen Büro wird die brillanten Werke von Ivan Cangelosi zeigen. Eröffnung: Donnerstag, 26. November 2015.

Neben dem Büro der Galerie Immobilien befinden sich in dem Biedermeierhaus stilvolle Wohnungen, die bereits neue Besitzer gefunden haben. Außerdem werden im Dachgeschoß vier neue, moderne Wohnungen gebaut, von denen noch zwei zum Verkauf stehen. Fast die Hälfte des Hauses hat ein guter Freund des Schweizer Investors erworben. Er wird im Erdgeschoß und Keller eine einzigartige Kombination aus Gastronomie, Shop und Käserei eröffnen. Der Eigentümer und Betreiber ist in Wien kein Unbekannter. Er leitete fast zwanzig Jahre das Lebensmittelgeschäft Pöhl am Naschmarkt: Johannes Lingenhel.

So wie Krail ist auch Lingenhel ständig auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen. Das neue Geschäft wird seinen Namen tragen und Mitte Oktober mit Shop, Bar und eigener Käserei eröffnen. Anfang 2016 geht das

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Restaurant in Betrieb. Zwei Kellergeschoße, ideal für die Lagerung edler Weine, sind ab 2018 für die Kunden zugänglich. Lingenhel, Absolvent der Wirtschafts-Informatik an der UNI Wien, wird auch in Zukunft nur mit handverlesenen Lieferanten arbeiten. Wenn die Qualität passt, dann verhandelt Lingenhel auch nicht über den Preis. So entwickeln sich dauerhafte und nachhaltige Geschäftsbeziehungen.

Wer zu Lingenhel kommt spürt auf Anhieb, dass Nachhaltigkeit mehr als ein Modewort ist. Regelmäßig besucht er mit seinen Mitarbeitern Lieferanten. Das ist mehr wert, als jede Produktwerbung mit Hochglanzbroschüren. Die in Sonntagsreden häufig verwendete Phrase „Die Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital des Unternehmens“, bekommt hier Substanz! Und der Geschäftsführer selbst lebt seine Philosophie. So lernt er nun von der Pike auf die Käserei. Auf seinem Blog www.lingenhel.com veröffentlicht er sein „Tagebuch eines Käselehrlings“ und darüber hinaus zahlreiche Berichte über seine Lieferanten, ihre Arbeitsweise und Produkte.

Über die Käserei in den der ehemaligen Hofstallung des Biedermeierhauses, die einzige Käse-Werkstatt mitten in Wien, schreibt Lingenhel in einem Blog-Eintrag: „Dort, wo der frühere Hausbesitzer seine Pferde gehalten und mit der Kutsche über den inzwischen zugemauerten Zugang hinter der Fake-Tür im Hof aus und ein gefahren ist, werden wir gemeinsam mit Robert Paget zweimal die Woche direkt vor Ort, manchmal alleine und später auch mit unseren Kunden käsen. Ich freu mich schon mit unseren Gästen nach getaner Arbeit bei selbstgemachtem Käse und einem Glaserl Wein am großen Chef’s Table zu sitzen und über die großartigen Gefühle zu philosophieren, die der Käsebruch in der Molke in uns weckt.“

Für die Einrichtung von Geschäft und Restaurant Lingenhel, zeichnet das Design Studio destilat verantwortlich. Auch hier war der bedachtsame Umgang mit den Ressourcen wichtig. So hat das Holz des historischen Dachstuhls, der dem Dachausbau zum Opfer gefallen ist, in der Innenarchitektur Verwendung gefunden – sinnbildlich für den Umgang mit Tradition, Veredlung und den Reifeprozess.

Johannes Lingenhel

Galerie Immobilien GmbH Geschäftsführer Christian Krail Landstrasser Hauptstrasse 74 Stiege 1 / Top 4 A-1030 Wien Mobil: +43 664 885 195 37 c.krail@galerie-immobilien.at www.galerie-immobilien.at

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BeLLeArTi – Auf Reisen zu hause! Übernachtest du noch, oder wohnst du schon? BeLLeArTi liefert mit 50 individuell eingerichteten Apartments in guten Lagen Wiens die passende Antwort für jeden Geschmack. Für Business- und Privatreisende, die mehr wollen als eine Übernachtung.

Apartment Attersee + Lage: Zentrum / Urania / Prater + Adresse: 1030 Wien, Radetzkystraße 5 + Größe: 53 m² + Anzahl der Zimmer: Vorraum, Wohnküche, WC, Badezimmer, Schlafzimmer + Betten: 1x Doppelbett, 1x ausziehbare Doppelcouch

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Mirella Zamuner und Dr. Rudolf Schweinhammer

Michael Fuchs: „In der Sonne”, Öl auf Leinwand

Mirella Zamuner managt eine bunte Mischung verschiedener Geschäftsfelder: im Mittelpunkt steht die Vermietung von 50 Apartments in Wien Mitte, Margareten, Favoriten und Meidling. Dazu kommen Eventlocations, Seminarräume und Working Spaces, ein Museum, eine Bücherecke mit Lesegarten, eine Galerie für zeitgenössische Kunst und ein Malerbetrieb für besondere Ansprüche!

Ein Unternehmensberater würde wohl zu „Focussierung auf Kernkompetenzen“ raten. Doch bei genauer Betrachtung gibt es eine starke Klammer, die alles verbindet: BeLLeArTi – der Name der Firma ist Programm und bringt ihre Kernkompetenz auf den Punkt! BeLLeArTi, das bedeutet: Kunst ist kein Beiwerk oder lieblose Behübschung von Wohnungen und Büros. Kunst ist vielmehr Teil einer Weltanschauung, die sich in allen Geschäftsfeldern manifestiert.

Neben Mirella Zamuner steht der Kunstsammler und Notar Dr. Rudolf Schweinhammer hinter BeLLeArTi. Besonders für Geschäftsreisende, die häufig nach Wien kommen, will BeLLeArTi ein Angebot bieten, das sich von den eintönigen Hotelgängen und uniformen Hotelzimmern abhebt. Die Ein- bis Drei-ZimmerWohnungen befinden sich in Gründerzeithäusern, sind stilvoll eingerichtet und selbstverständlich mit WLAN und TV ausgestattet. Und dazu kommt in jedem Apartment die individuelle Handschrift eines Künstlers oder einer Künstlerin.

Es gehört zum Wesen, genauer gesagt zur Persönlichkeit der Apartments, dass sie keine Nummern, sondern Namen tragen. Benannt nach den Künstlern, die sie mitgestaltet haben, darunter Attersee, Darrer, Ferjanc, Gewolf, Kasis, Klepalski, Nitsch, WeHa, Wiegele u.v.m. Die Apartments können für mindestens eine Woche und maximal sechs Monate gemietet werden. Die Pauschalpreise

beginnen bei 450,- Euro pro Woche. Für Familien sind die WGApartments ab 500,- Euro pro Woche gut geeignet. Hier sind mindestens zwei Zimmer getrennt begehbar. Der Salon BeLLeArTi

Neben der Vermietung der Apartments, was allein schon ein Fulltimejob ist, findet Geschäftsführerin Zamuner noch Zeit Ausstellungen und Seminare im Salon BeLLeArTi zu organisieren. Im Oktober und November steht Michael Fuchs im Zentrum des Salons BeLLeArTi. Ausstellung „Liebesblüten“ mit Gemälden von Michael Fuchs Vernissage: Montag, 19. Oktober 2015 um 18.30 Uhr Seminar „Malen wie die alten Meister“ mit Michael Fuchs von 9. bis 17. November

Style Appartement BeLLeArTi GmbH Kontakt: Mirella Zamuner 1030 Wien, Radetzkystraße 5 Tel.: +43 1 317 65 65 Mail: office@bellearti.at Web: www.bellearti.at

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Stilgalerie nun auch in Wien „Nach Gründung der Galerie 2008 in München können wir mit unserer ersten Dependance in Wien auch eine internationale Positionierung erreichen und freuen uns jetzt bereits in zwei großen Kulturstädten als kompetenter Ansprechpartner in Sachen Kunst für unsere Kunden zur Verfügung zu stehen“, so der Gründer und Leiter der Galerie, Hans-Peter Zobl.

Auf 45 Quadratmetern zeigt die Stilgalerie hinterm Parlament etablierte, aber vor allem junge Künstlerinnen und Künstler. Auerspergstraße 2 A-1010 Wien

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 15:30 – 19:00 Uhr Tel: +43 1 4026717 info@stilgalerie.com www.stilgalerie.com

KUN$T UND R§CHT Wie funktioniert der Kunstmarkt? Welche Rechte und Pflichten haben Kunstkäufer, Sammler, Artdealer und Künstler? Der Galerist Hubert Thurnhofer und der Rechtsanwalt Andreas Cwitkovits bringen in ihrem Seminar diese Fragen auf den Punkt.

Teil 1 - Die Kunstmarkt-Formel - Die Kunstmarkt-Pyramide - Die Player - Preis und Wert

Teil 2 - Rechtsprechung und Fallbeispiele - Zivilprozesse: Fälschungen, Kunstauktionen, Sachverständigenhaftung - Leihverkehr der Museen und Streitigkeiten um Sammlungen - Raubkunst, Restitutionsverfahren, Provenienzforschung

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TERMIN: Freitag, 16. Oktober 2015 von 14.00 bis 18.00 Uhr Ort: der Kunstraum, 1010 Wien, Kärntnerring 11-13 Preis: Euro 400,- +20% Mwst Preis inkl. Bücher der Referenten: „Die Kunstmarkt-Formel“ und „Kunstkriminalfälle“ Anmeldung: mail@thurnhofer.cc Details: www.kunstsammler.at

Die Referenten: Hubert Thurnhofer, Galerist, Kommunikationsberater, Autor des Buches „Die Kunstmarkt-Formel“, 2014

Andreas Cwitkovits, Rechtsanwalt, Autor des Buches „Kunstkriminalfälle“, 2008

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Spektakuläre Kunstdiebstähle, illegaler Handel mit Kunst und gewagte Fälschungen machen vermehrt Schlagzeilen. Ein unvergesslicher Klassiker bleibt der Diebstahl der Mona Lisa im Jahr 1911. Der Raub der Saliera aus dem Kunsthistorischem Museum Wien hielt die ganze Nation in Atem. Einen Aufsehen erregenden Kunstbetrug beging ein New Yorker Händler, der echte Renoirs, Chagalls und andere Meister – nach gekonnter Arbeit – in jeweils mehrfacher Stückzahl weiterverkauft hat. Diesen und vielen anderen Fällen spürte der Kunstrechtexperte, Andreas Cwitkovits, nach und verarbeitete sie zu spannenden Geschichten.


Jeder Kunstinteressierte in Österreich kennt Otto Hans Ressler als Auktionator: zuerst beim Dorotheum, dann ImKinsky und seit 2014 Geschäftsführender Gesellschafter der Ressler Kunst Auktionen GmbH. Dass der Kunstexperte auch ein dutzend Bücher geschrieben hat, ist nicht jedem bekannt. Nun ist sein Künstlerroman „Der Mikl“ erschienen. Das Buch wird am Montag, 12. Oktober 2015 im Kunstraum vorgestellt. Beginn 19.00 Uhr. Der „Provokateur“, der „schwer Fassbare“, wie ihn Die Presse in ihrem Nachruf beschrieb, war eine der prägenden Figuren der zeitgenössischen österreichischen Malerei. „Sich mit der Kunst einzulassen“, sagt er, „gibt’s nicht umsonst.“ Mikl hat aus der Kunst die Kraft für ein ganzes Leben gezogen – und ist doch daran zugrunde gegangen. Der Ressler als Dichter

„Der Mikl“ ist keine Biografie, sondern ein Künstlerroman, der sich freilich eng an den biografischen Daten Josef Mikls entlang entwickelt. Fiktion und Fakten sind darin nicht zu trennen. Der Künstler selbst erzählt von seiner Kindheit im nationalsozialistischen Wien und vom Widerstand, den er zu leisten versuchte. Er erzählt von seinem Studium an der „Graphischen“ und an der Akademie, von seiner Wut auf das Künstlerhaus, das für ihn ein einziger Hort ehemaliger Nazis war, und der bösen Rache, die er an deren Mitgliedern nahm. Er beschreibt seine Professoren Josef Dobrowsky und Herbert Boeckl, berichtet von seinen ewigen Streitigkeiten mit Alfred Hrdlicka, von seiner Verachtung für Sergius Pauser, Oswald Oberhuber und Gustinus Ambrosi, und immer wieder von seinem Hass auf Journalisten im Allgemeinen und Kunstkritiker im Besonderen.

„Der Mikl“ schildert seine Zeit im Art Club und die Eifersüchteleien und Konkurrenzkämpfe in der Gruppe St. Stephan. Er erklärt, warum er nur für so wenige Künstlerkollegen Sympathie und Respekt aufbringt und für so viele nichts übrig hat, weil er sie für Scharlatane hält. Er erzählt von Monsignore Otto Mauer, seinen ersten Aufträgen, den ersten Erfolgen. Er enthüllt die Abgründe seines Lebens, legt schonungslos die

Der Ressler Probleme seiner drei Ehen offen, berichtet von seiner Zeit als Akademieprofessor und am Theater am Fleischmarkt, von seiner Feindschaft mit Klaus Kinski und seiner Freundschaft mit Helmut Qualtinger. Aber vor allem erzählt er, was Kunst für ihn bedeutet – etwas, was er Zeit seines Lebens meist abgelehnt hat. Er erklärt, wie er zu seinen „Röhren“ kam, die in den 1940er und 1950er Jahren, als es an der Akademie noch verboten war, abstrakt zu malen, das Publikum verstörten. Er äußert sich über die Missverständnisse über zeitgenössische Kunst, über den Unfug, den Kritiker darüber verbreiten, und über die zentrale Bedeutung des Handwerklichen. Zuletzt nimmt „Der Mikl“ offen zu seiner Krebserkrankung und seinem bevorstehenden Tod Stellung; beides Themen, über die er im wirklichen Leben nie auch nur ein Wort verloren hat. Und immer wieder kehren seine Gedanken zurück zur Kunst, zur Malerei, zu den Auseinandersetzungen über Abstraktion und Gegenständlichkeit, über die weit verbreiteten Irrtümer, die darüber herrschen, über den „Zeitgeist“, für den er nur Verachtung übrig hat, und die Hoffnung, dass sich in einer fernen Zukunft die Fragen, die die Gegenwart nicht beantworten konnte, klären werden.

Der Mikl: „Edition Va Bene Wien” 336 Seiten, ISBN 978-385167-287-9

Neben Belletristik hat Otto Hans Ressler auch zahlreiche Sachbücher publiziert, die wichtigsten: Der Markt der Kunst, Böhlau Verlag, 2001; Die Preise der Kunst, Böhlau Verlag, 2003; Der Wert der Kunst, Böhlau Verlag, 2007

Der Ressler über Die Kunstmarkt-Formel

Entsprechendes Gewicht hat die Meinung des Autors über das kontroversielle Buch „Die Kunstmarkt-Formel“, das im November 2014 erschienen ist. Otto Hans Ressler im Wortlaut:

Gratulation! Ihre „Kunstmarktformel“ bietet nicht nur eine Fülle an Informationen und Sichtweisen (die ich zu einem guten Teil teile), sondern ist auch sehr gut geschrieben. Das beweist schon allein der Umstand, dass ich das Buch – trotz großer Arbeitsbelastung wegen des Annahmeschlusses für unsere 1. Auktion – so schnell ausgelesen habe.

Ihre Pyramide hat mir sehr gut gefallen, sie symbolisiert sehr gut die Schieflage des Kunstmarkts – oder besser: der Kunstmärkte. Ich bin in vielen Fragen Ihrer Meinung, auch wenn ich manches aus dem Blickwinkel des Auktionators und nicht des Galeristen sehe. Aber die strenge Unterscheidung zwischen Preis und Wert ist beispielsweise etwas, bei dem ich ganz bei Ihnen bin. Nicht hingegen teile ich Ihre Zurückweisung des „Glaubens“ an die Kunst – ich fürchte, wir haben nichts anderes.

Ihre Bewertungsformel habe ich mit besonders großem Interesse gelesen, weil ich mich mit dieser Frage selbst schon intensiv auseinandergesetzt habe. Meine „Formel“, also die Summe der Eigenschaften, die ein Kunstwerk aufweisen muss, lautet: - Schönheit - Freiheit - Authentizität - Öffentlichkeit - Zeitgeist - Innovation - Ambiguität

Jedenfalls war es ein Vergnügen, Ihren Überlegungen zu folgen, und ich bedanke mich dafür.

Herzliche Grüße Ihr Otto Hans Ressler

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Künstler sagen ihre Meinung Im November 2014 ist „Die Kunstmarkt-Formel“ erschienen. Nach Präsentationen in Berlin, Köln, Innsbruck und Wien steht fest: dieses Buch lässt niemanden kalt. Zahlreiche Künstler und Künstlerinnen haben dem Autor geschrieben. Herzliche Gratulation zu Ihrem Buch. Großartig! Das erste Buch, das echt Inhalt, Auseinandersetzung, Kritik, Betrachtungsweisen, Ehrlichkeit und noch so viel mehr hat….. Ich kaufte es bei Boesner und sagte zum Kassier: „Ich habe schon so viele Kunstbücher gelesen, die Mist waren, da spielt das eine auch keine Rolle mehr!“ und kaufte es. Ich habe mich unglaublich geirrt. Ihres war das erste mit wirklicher Substanz. Ich danke Ihnen. Reinhold Ponesch www.ponesch.com Ihr Buch war sehr interessant, vor allem der erste Teil. Ich habe es im Bekanntenkreis einige Male weiter empfohlen. Gerlinde Maria Pauschenwein www.atelier-linde-pauschenwein.at Ich finde Ihr Buch sehr interessant, die Pyramide erklärt sehr viel, ITÄT ist hart aber fair, aber was mich am meisten fasziniert hat, war Ihr Himweis auf die Möglichkeit Kunst gegen Kunst zu tauschen. Nicht nur ist es ein für mich neues Marketingtool, sondern gleichzeitig eine Möglichkeit - wie sie schreiben - eine eigene Sammlung aufzubauen. Christopher Kmentemt www.kmentemt.com Bin begeistert.....so viele verschiedene Aspekte der Kunst & Vermarktung! Da werde ich in Zukunft einiges anders überdenken! Vielen Dank! Sollte jeder Kunstinteressierte in seinem Bücherschrank haben! Manuela Eibensteiner www.art-me.at

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Erstes Fazit: Ich habe hier meterweise Literatur zum Thema Kunst stehen, aber es gibt nur zwei Bücher zum Thema, die für mich von größter Relevanz für die Einschätzung des (modernen) Kunstmarkts sind: das erste ist Houellebecqs „Karte und Gebiet“ und das zweite Ihre „Kunstmarkt-Formel“. Als langjähriger Journalist im Bereich Architektur und Design, als Chefredakteur von A+D Magazinen sowie als PR-Berater für Unternehmen weiß ich zwar, wie man Dinge in diesem Markt der Menschheit vermittelt, die verschiedenen Kunstmärkte, die Sie treffend beschreiben, hatten sich mir bisher in dieser Klarheit nicht erschlossen. Und ich mag den Stil, mit dem Sie das angehen: trocken, klar, knackig, kurz, treffend - als hätten Sie’s von Popper gelernt. Natürlich wird das von Ihnen Beschriebene vielen nicht gefallen, doch gerade deshalb ist es wichtig, abseits des Verschwurbelten - vor allem der von Kuratoren gepflegten Verunklärungssprache - zu sehen, wie viele nackte Kaiser durch die Märkte laufen. W. Otto Geberzahn www.geberzahn.com

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W. Otto Geberzahn: „Between past and future” Acryl auf Leinwand, 80x120cm, 2014

Vielen Dank auch für Ihr Buch und die sehr offene, persönliche und schonungslose Beschreibung des Kunstmarktes! Hat Ihnen sicher nicht nur Freunde gebracht ;-) Mira Maria Mailer www.ateliermira.at Der sehr authentische Einblick in die eigene Situation als Kunsthändler gibt ein konkretes Bild des Kunstbetriebs jenseits der Welt der Hochpreis-Sensationen. Selbst zur Frage „Was ist Kunst?“ wagt das Buch eine Antwort und regt damit zugleich zum Denken und zu engagierter Diskussion an. Spätestens hier wird klar, dass dieses Buch eigentlich eine Pflichtlektüre für Künstler, Kunstvermittler, Sammler und Interessierte ist. Walter Csuvala www.csuvala.at Hubert Thurnhofer Die Kunstmarkt-Formel ISBN 978-3-7357-7052-3 Euro 19,90


Ich bin begeister begeistertt von von der Schärfe Schärffe und Klarheit der Argumentation Argumentation g des Autors. Autor s. Was Was ich schon immer intuitiv geahnt habe ar t und messerscharf messer scharf belegt. habe,, wird hier beinhar beinhart Schonungs Kunstszene Schon ungslos räumt umt der Autor mit Mythen und Legenden den der Kunstsz ene auf und bringt damit T ransparenz sparenz in den Kunstmar kt.. Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag Beitra bringt Transparenz Kunstmarkt. ene aus ihrer selbstv er schuldeten eten Unmündigk eit. zum Ausgang derr Kunstsz Kunstszene selbstverschuldeten Unmündigkeit. Herbertt Giller, Herber Gillerr, Philosoph, oph, Journalist, Jour nalist,, Buchautor

Der Autor unter unternimmt n nimmt eine über überraschend raschend exakte V Vermessung ermessung m des Kunstmar Kunstmarktes. ktes. Er geht aber nochh einen Schr Schritt itt w weiter eiter und vversucht er sucht sogar ogar eine Antw Antwort or t auf die Fr Frage a Á;EW Á; ;EEW MWX /YRWX#± /YRWX#± (EWW IV IW [EKX /YRWX# [EKX HMI /YRWX /YRWX HMI LIYXI ‚FPMGLIV ‚FPMGLIV ;IMWI ;IMWI I EPW YRHI½RMIVFEV YRHI½RMIV KMPX ^Y HI½RMIVIR [IVHIR [IVHIR ZMIPI 0IWIV EPW :IVQIWWIRLIMX :IIVQIWWIRLIMXX IQT½RHIR TTonia onia Kos Kos,, Künstlerin Künstlerin

www.thurnhofer.cc www .thurnhoferr.cc


KUNST vs DESIGN Podiumsdiskussion mit Jeanet Hรถnig, Regina Kubelka und Anton Mayringer am Donnerstag, 29. Oktober 2015, um 18.00 Uhr Ort: der Kunstraum, 1010 Wien

Profile for Hubert Thurnhofer

2015 parallelaktion kunst journal  

Das Journal zur internationalen Ausstellung Parallelaktion Kunst 2015

2015 parallelaktion kunst journal  

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