Page 1

# 01

APRIL 2019

HOLZ

IM GARTEN

DIE TERRASSE – MEINE PRIVATE WOHLFÜHLOASE Der Weg zur perfekten Terrasse

GESÄGT, GETAN! GANZ EINFACH! Zuschnitt für Private 1


EDITORIAL

HOLZ HAT SO   VIELE SEITEN ... ... im vorliegenden Fall genau 28. Herzlich willkommen in der ersten Ausgabe unseres Kundenmagazins „Lebensraum“. Die „Liebe zum Werkstoff Holz“ hält bei uns schon 90 Jahre. Es ist in seinem Nutzen so facettenreich wie kaum ein anderes Material. Möbel, ganze Häuser und Brücken werden aus Holz gebaut – neuerdings auch Fahrradrahmen. Fahrradrahmen bekommen Sie bei uns nicht, aber Terrassen, die aus Holz oder WPC gefertigt werden. Wie Sie zu Ihrer langlebigen ­Terrasse kommen, lesen Sie ab Seite 6. Beständigkeit wird bei uns großgeschrieben, nicht nur beim ­Material. Das beweist einerseits die Treue unserer Mitarbeiter, die uns seit bis zu 45 J­ahren folgen (ab Seite 20), andererseits die lang­ jährige Unterstützung des Handballvereins „SK Keplinger Traun“, der sich auch fürsorglich um den Nachwuchs kümmert (ab Seite 22). Bei so viel Zuneigung zu Mensch und Natur ist eine analoge Zeitschrift naheliegend. Im Umkehrschluss heißt das ja nicht, dass wir uns gegen online entschieden haben. Ich liebe einfach das Geräusch beim Blättern, Ihr Josef Simmer

2

3


EDITORIAL

HOLZ HAT SO   VIELE SEITEN ... ... im vorliegenden Fall genau 28. Herzlich willkommen in der ersten Ausgabe unseres Kundenmagazins „Lebensraum“. Die „Liebe zum Werkstoff Holz“ hält bei uns schon 90 Jahre. Es ist in seinem Nutzen so facettenreich wie kaum ein anderes Material. Möbel, ganze Häuser und Brücken werden aus Holz gebaut – neuerdings auch Fahrradrahmen. Fahrradrahmen bekommen Sie bei uns nicht, aber Terrassen, die aus Holz oder WPC gefertigt werden. Wie Sie zu Ihrer langlebigen ­Terrasse kommen, lesen Sie ab Seite 6. Beständigkeit wird bei uns großgeschrieben, nicht nur beim ­Material. Das beweist einerseits die Treue unserer Mitarbeiter, die uns seit bis zu 45 J­ahren folgen (ab Seite 20), andererseits die lang­ jährige Unterstützung des Handballvereins „SK Keplinger Traun“, der sich auch fürsorglich um den Nachwuchs kümmert (ab Seite 22). Bei so viel Zuneigung zu Mensch und Natur ist eine analoge Zeitschrift naheliegend. Im Umkehrschluss heißt das ja nicht, dass wir uns gegen online entschieden haben. Ich liebe einfach das Geräusch beim Blättern, Ihr Josef Simmer

2

3


INHALT TERRASSEN Wenn der Frühling einzieht, zieht es Terrassenliebhaber hinaus: Auf jene Dielen, die für sie Ruhe, Rückzug oder auch Geselligkeit bedeuten.

HOLZ IM GARTEN

MENSCHEN

6 DIE TERRASSE –

18

KARRIERE MIT LEHRE!

Der Weg zur perfekten Terrasse.

Drei Vorzeigebeispiele, wie Karriere mit Lehre gelingen kann.

10 DÄMMERUNG AUF DER TERRASSE

20

TREUE GEFÄHRTEN!

Romantische Atmosphäre dank richtiger Beleuchtung.

Wer seine Berufung gefunden hat,

bleibt gerne länger.

12 PFLEGE DEINE TERRASSE

22

PRÄZISE HANDARBEIT

26

10 6 22

MEINE WOHLFÜHLOASE

Damit die Seele auf ihr barfuß gehen kann!

INNOVATIV

26

16

Die Gemeinsamkeiten zwischen Holzfachhandel und Handball.

BESONNEN VORAUSDENKEN

Energieeffizienz beginnt im eigenen Haus.

GESÄGT, GETAN! Wer auf Holz setzt, schafft Werte fürs Leben.

Impressum & Offenlegung gem. § 24 & 25 Mediengesetz Blattlinie: Neues von der Keplinger GmbH, ihrer Partnerunternehmen sowie Informationen rund ums Thema Holz, Furniere und artverwandter Werkstoffe Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Keplinger GmbH, FN 149122y Redaktionsadresse: Keplingerstraße 2, 4050 Traun Telefon: +43 7229 736 31 0 E-Mail: info@keplinger.at Web: www.keplinger.at Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Josef Simmer, Geschäftsführer Redaktion: Dr. Josef Simmer, Markus Thurnhofer, Hubert Dorninger Editorial Design: ADhousegroup OG, Hauptplatz 30, 4020 Linz, www.adhousegroup.at Art Direction & Grafik: Martina Weissenböck, Julia Huber Titelbilder: ©Christian Hemmelmair Grafiken/Bilder: ©freepik; ©shutterstock; Gastbeiträge m ­ üssen nicht notwendigerweise die Meinung des Herausgebers widerspiegeln. Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr; eine Haftung ist ausgeschlossen. Um das Lesen des Magazins zu erleichtern, wurde darauf verzichtet, neben der männlichen auch die weibliche Form zu schreiben. Gedanklich ist diese selbstverständlich immer miteinzubeziehen.

4

5


INHALT TERRASSEN Wenn der Frühling einzieht, zieht es Terrassenliebhaber hinaus: Auf jene Dielen, die für sie Ruhe, Rückzug oder auch Geselligkeit bedeuten.

HOLZ IM GARTEN

MENSCHEN

6 DIE TERRASSE –

18

KARRIERE MIT LEHRE!

Der Weg zur perfekten Terrasse.

Drei Vorzeigebeispiele, wie Karriere mit Lehre gelingen kann.

10 DÄMMERUNG AUF DER TERRASSE

20

TREUE GEFÄHRTEN!

Romantische Atmosphäre dank richtiger Beleuchtung.

Wer seine Berufung gefunden hat,

bleibt gerne länger.

12 PFLEGE DEINE TERRASSE

22

PRÄZISE HANDARBEIT

26

10 6 22

MEINE WOHLFÜHLOASE

Damit die Seele auf ihr barfuß gehen kann!

INNOVATIV

26

16

Die Gemeinsamkeiten zwischen Holzfachhandel und Handball.

BESONNEN VORAUSDENKEN

Energieeffizienz beginnt im eigenen Haus.

GESÄGT, GETAN! Wer auf Holz setzt, schafft Werte fürs Leben.

Impressum & Offenlegung gem. § 24 & 25 Mediengesetz Blattlinie: Neues von der Keplinger GmbH, ihrer Partnerunternehmen sowie Informationen rund ums Thema Holz, Furniere und artverwandter Werkstoffe Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Keplinger GmbH, FN 149122y Redaktionsadresse: Keplingerstraße 2, 4050 Traun Telefon: +43 7229 736 31 0 E-Mail: info@keplinger.at Web: www.keplinger.at Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Josef Simmer, Geschäftsführer Redaktion: Dr. Josef Simmer, Markus Thurnhofer, Hubert Dorninger Editorial Design: ADhousegroup OG, Hauptplatz 30, 4020 Linz, www.adhousegroup.at Art Direction & Grafik: Martina Weissenböck, Julia Huber Titelbilder: ©Christian Hemmelmair Grafiken/Bilder: ©freepik; ©shutterstock; Gastbeiträge m ­ üssen nicht notwendigerweise die Meinung des Herausgebers widerspiegeln. Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr; eine Haftung ist ausgeschlossen. Um das Lesen des Magazins zu erleichtern, wurde darauf verzichtet, neben der männlichen auch die weibliche Form zu schreiben. Gedanklich ist diese selbstverständlich immer miteinzubeziehen.

4

5


HOLZ IM GARTEN Terrasse

„Herr Thurnhofer, diese laienhafte Frage hören sie nicht zum ersten Mal, oder?“ „Nein, ist aber nicht ungewöhnlich. Ich stelle anfangs grundlegende ­Fragen, um ein Gefühl für die S ­ ituation zu ­bekommen. Und der Kunde merkt von Antwort zu Antwort, dass nicht ­zwingend seine Geschmacksicherheit entscheidet, sondern die Gegeben­ heiten, ob es eine Terrasse mit Holzoder eine mit WPC-Dielen wird.“

Die Terrasse – meine Wohlfühloase. Die Terrasse ist nicht bloß eine bauliche Wohnraumverlängerung nach draußen. Für echte Terrassenliebhaber ist sie nicht nur Rückzugsort, auf der man mit Freunden oder alleine entspannen kann, sondern auch Energiequelle. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich eine Terrasse durchaus selbst bauen, aber ... Nach einer wahren Begebenheit, Text Hubert Dorninger

... wenn Sie sich zu jenen Kopfarbeitern zählen, deren vertrautestes Werkzeug die PC-Tastatur und nicht die Säge ist, sollten Sie besser diesem Beispiel folgen. Eine neue Situation Sommer 2017 zogen wir in ein Reihenhaus am Stadtrand. Idyllisch, ruhig, fast ein wenig verschlafen, ein kleines Paradies im Grünen mit höchster Lebensqualität. U ­ nsere beiden Kinder spielen fröhlich im Garten, wir Eltern laden Nachbarn zu Kaffee und Kuchen und setzen uns auf die Terrasse. Alles scheint perfekt. Fast alles. Wir bemerken, dass wir auf quadratischen, ausgewaschen grauen Beton­platten sitzen. Eine Situation, die schnell geändert werden muss.

6

Ehrlichkeit lohnt sich Jedes Frühjahr stellen sich vermutlich hunderte Menschen die gleichen Fragen: Wie beginne ich? Was brauche ich? Woher bekomm ich’s und wer hilft mir? Ich habe Glück: Über eine Empfehlung mache ich Bekanntschaft mit dem Schauraum des Holzfachhändlers und -liebhabers Keplinger, im Trauner Gewerbegebiet und Terrassenspezialist Markus Thurnhofer. Bereits mein Gesprächseinstieg ist ein u ­ nmiss­verständliches Statement herausragender ­Unwissenheit: „Ich hätte gerne eine Holzterrasse gekauft!“ Der Profi lächelt mich freundlich an und weiß sofort, woran er ist ...

Gut. Ich verrate alle Erstdaten wie ­L änge und Breite der Terrasse, Höhe der Betonplatten, aktuelle Höhe bis zur Terrassentür so genau wie möglich. Um ein optimales Ergebnis zu bekommen, einigen wir uns, die Betonplatten zu entsorgen. Damit erreichen wir den notwendigen Spielraum für einen soliden Holzaufbau. Abschließend möchte Herr Thurnhofer noch wissen, ob die Terrasse komplett überdacht und in welche Himmelsrichtung sie ausgerichtet ist. „Nach Westen, und sie ist nicht komplett überdacht. Es stehen rund 1,5 Meter in Richtung Wiese frei“, skizziere ich die Lage. „Stellen Sie sich nun die Terrasse fertig vor: Welche Ansprüche muss sie erfüllen? Was soll unbedingt vermieden werden?“ „Sie soll nicht so heiß werden, wie unsere Betonplatten“, skandiere ich postwendend, aber das wird s­ päter noch ein Thema werden. Was sich nicht vermeiden lässt, sind die Zwischen­räume der Dielen, da der Naturbaustoff „Holz“ lebt und Platz zur „Bewegung“ braucht. Ich grüble, was die Sauberkeit unter den Dielen betrifft. Der Profi nennt ­verschiedene Möglichkeiten, um ­darunter Ordnung halten zu kön-

Fundiertes Know-how über Terrassenbau bekommen Sie bei Keplinger bzw. Markus Thurnhofer (Mitte).

nen bzw. Hineingefallenes heraus­ zubekommen: „Damit es ­d’runter sauber bleibt, planen wir einfach zwischen Terrassentür und Terrasse einen praktischen Revisionsschacht ein. Das sind zwei bis drei Dielen auf ein Element zusammengefasst, das sich nach Bedarf herausheben lässt. Mit einem Wasserschlauch haben Sie die Möglichkeit, ab und zu kräftig zu reinigen. Man könnte generell die Terrasse in Elementen anlegen, die sich einzeln entfernen lassen. Die Praxis zeigt jedoch, dass diese entweder für eine Person zu schwer werden oder

anfangen, sich zu verschieben, was die Optik beeinträchtigt und die Sicherheit gefährdet.“ Was alles zu bedenken ist ...?! „Betreten Sie die Terrasse barfuß?“ „Unbedingt. Auch unsere ­K inder. Also bitte auf Splitter oder dergleichen achten.“ „Und wie lange soll die Terrasse halten? 10, 15, 20 Jahre? Die Lebenszeit ist nicht unbegrenzt. Und gleich vorweg: Es ist keine Preisfrage.“ „20 Jahre wären wünschenswert.“

7


HOLZ IM GARTEN Terrasse

„Herr Thurnhofer, diese laienhafte Frage hören sie nicht zum ersten Mal, oder?“ „Nein, ist aber nicht ungewöhnlich. Ich stelle anfangs grundlegende ­Fragen, um ein Gefühl für die S ­ ituation zu ­bekommen. Und der Kunde merkt von Antwort zu Antwort, dass nicht ­zwingend seine Geschmacksicherheit entscheidet, sondern die Gegeben­ heiten, ob es eine Terrasse mit Holzoder eine mit WPC-Dielen wird.“

Die Terrasse – meine Wohlfühloase. Die Terrasse ist nicht bloß eine bauliche Wohnraumverlängerung nach draußen. Für echte Terrassenliebhaber ist sie nicht nur Rückzugsort, auf der man mit Freunden oder alleine entspannen kann, sondern auch Energiequelle. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich eine Terrasse durchaus selbst bauen, aber ... Nach einer wahren Begebenheit, Text Hubert Dorninger

... wenn Sie sich zu jenen Kopfarbeitern zählen, deren vertrautestes Werkzeug die PC-Tastatur und nicht die Säge ist, sollten Sie besser diesem Beispiel folgen. Eine neue Situation Sommer 2017 zogen wir in ein Reihenhaus am Stadtrand. Idyllisch, ruhig, fast ein wenig verschlafen, ein kleines Paradies im Grünen mit höchster Lebensqualität. U ­ nsere beiden Kinder spielen fröhlich im Garten, wir Eltern laden Nachbarn zu Kaffee und Kuchen und setzen uns auf die Terrasse. Alles scheint perfekt. Fast alles. Wir bemerken, dass wir auf quadratischen, ausgewaschen grauen Beton­platten sitzen. Eine Situation, die schnell geändert werden muss.

6

Ehrlichkeit lohnt sich Jedes Frühjahr stellen sich vermutlich hunderte Menschen die gleichen Fragen: Wie beginne ich? Was brauche ich? Woher bekomm ich’s und wer hilft mir? Ich habe Glück: Über eine Empfehlung mache ich Bekanntschaft mit dem Schauraum des Holzfachhändlers und -liebhabers Keplinger, im Trauner Gewerbegebiet und Terrassenspezialist Markus Thurnhofer. Bereits mein Gesprächseinstieg ist ein u ­ nmiss­verständliches Statement herausragender ­Unwissenheit: „Ich hätte gerne eine Holzterrasse gekauft!“ Der Profi lächelt mich freundlich an und weiß sofort, woran er ist ...

Gut. Ich verrate alle Erstdaten wie ­L änge und Breite der Terrasse, Höhe der Betonplatten, aktuelle Höhe bis zur Terrassentür so genau wie möglich. Um ein optimales Ergebnis zu bekommen, einigen wir uns, die Betonplatten zu entsorgen. Damit erreichen wir den notwendigen Spielraum für einen soliden Holzaufbau. Abschließend möchte Herr Thurnhofer noch wissen, ob die Terrasse komplett überdacht und in welche Himmelsrichtung sie ausgerichtet ist. „Nach Westen, und sie ist nicht komplett überdacht. Es stehen rund 1,5 Meter in Richtung Wiese frei“, skizziere ich die Lage. „Stellen Sie sich nun die Terrasse fertig vor: Welche Ansprüche muss sie erfüllen? Was soll unbedingt vermieden werden?“ „Sie soll nicht so heiß werden, wie unsere Betonplatten“, skandiere ich postwendend, aber das wird s­ päter noch ein Thema werden. Was sich nicht vermeiden lässt, sind die Zwischen­räume der Dielen, da der Naturbaustoff „Holz“ lebt und Platz zur „Bewegung“ braucht. Ich grüble, was die Sauberkeit unter den Dielen betrifft. Der Profi nennt ­verschiedene Möglichkeiten, um ­darunter Ordnung halten zu kön-

Fundiertes Know-how über Terrassenbau bekommen Sie bei Keplinger bzw. Markus Thurnhofer (Mitte).

nen bzw. Hineingefallenes heraus­ zubekommen: „Damit es ­d’runter sauber bleibt, planen wir einfach zwischen Terrassentür und Terrasse einen praktischen Revisionsschacht ein. Das sind zwei bis drei Dielen auf ein Element zusammengefasst, das sich nach Bedarf herausheben lässt. Mit einem Wasserschlauch haben Sie die Möglichkeit, ab und zu kräftig zu reinigen. Man könnte generell die Terrasse in Elementen anlegen, die sich einzeln entfernen lassen. Die Praxis zeigt jedoch, dass diese entweder für eine Person zu schwer werden oder

anfangen, sich zu verschieben, was die Optik beeinträchtigt und die Sicherheit gefährdet.“ Was alles zu bedenken ist ...?! „Betreten Sie die Terrasse barfuß?“ „Unbedingt. Auch unsere ­K inder. Also bitte auf Splitter oder dergleichen achten.“ „Und wie lange soll die Terrasse halten? 10, 15, 20 Jahre? Die Lebenszeit ist nicht unbegrenzt. Und gleich vorweg: Es ist keine Preisfrage.“ „20 Jahre wären wünschenswert.“

7


HOLZ IM GARTEN Terrasse

e  uns re

N

EM

PF

G

Anforderungen eruieren und Liste erstellen

EHLU

„Wie soll die Oberfläche aussehen: glatt oder gerillt? Und was muss sie alles aushalten? Haben Sie einen Hund?“ „Glatt wäre schön. Und nein, Hund ­haben wir keinen. Aber zum einen steht eine Massivholz-­Gartengarnitur drauf und zum anderen spielen die Kinder gerne auf der Terrasse. Es könnten also Kratzer entstehen. Wäre es möglich die Montageschrauben verschwinden zu lassen?“ Auch mein letzter Wunsch ist bei fast allen ­P rodukten möglich. Die Suche nach der Ästhetik Wir fassen zusammen und gehen den aktuellen Anforderungskatalog ge­ meinsam durch. Meine Terrasse soll 1. nicht zu heiß werden, 2. geringe Schiefer-/Splittergefahr aufweisen, 3. eine hohe Lebensdauer haben sowie eine glatte Oberfläche (unsichtbar befestigt) 4. und eine harte, robuste Oberfläche.

Und die Optik? Ein gediegener, schicker, farbtreuer Braun­ton soll es sein, der mein „Anwesen“ aufwertet. Bin ich aber bereit, einmal im Jahr 20 Quadratmeter Ter­rasse zu ölen, damit der gewünschte Braunton auch möglichst lange hält? Oder ist es mir egal, wenn die braunen Holzdielen durch die Witterung sukzessive eine graue Patina bekommen, wenn man sie nicht ölt? Grau liegt zwar momentan im Trend, aber ich will das nicht. Diese klare Entscheidung ist richtungsweisend und disqualifiziert Holz; sie ruft WPC auf den Plan, ein Holz-Kunststoff-Gemisch mit verschiedensten Ober­flächendesigns. In dieser Kategorie finde ich meinen Braunton und das Ölen entfällt. Während wir zu den Ausstellungs-­ Dielen gehen, wird mir eines klar: Hätte ich die Terrasse in Eigenregie versucht zu bauen, ich hätte das Thema klassisch falsch begonnen.

WPC-Twinson – die Symbiose aus Holz und PVC Twinson vereint das natürliche und heimelige Aussehen von Holz mit der Strapazierfähigkeit sowie Langlebigkeit von PVC. Es splittert und fault nicht und ist gegenüber UV-Strahlen beständig. Darüber hinaus kann man zwischen glatter und gerillter Oberfläche wählen. Wir bewegen uns in Richtung Kunststoffummantelung. Ich suche mir die Terrace Massiv Pro Eiche mit heller sowie dunkler, antik­braunen Schattierung aus – eine WPC-­Diele neuester Generation.

im dazu passenden System.“ System-­ Kombinationen führen irgendwann zu Pass- und eventuell zu Gewähr­ leistungsproblemen.

Warum mir Herr Thurnhofer die Terrace Massiv Pro Eichen-Diele empfiehlt, ist leicht erklärt: Erstens, meine Terrasse ist nicht ganz überdacht. Das heißt, dass ein Teil davon Regen und Schneefall ausgesetzt ist, es kann zu Wasserrändern kommen. Die Dielen werden deswegen nicht kaputt, sehen allerdings unschön aus. Zweitens, beim Grillen gibt’s Ketchup-­Flecken, die ich nicht sofort ­wegwische. Egal, auch nach zwei Stunden lassen sich die ohne Rück­ stände entfernen. Die Terrace Massiv Pro Eiche WPC-Diele ist mit Kunst­stoff umhüllt, da kann nichts passieren.

Und er ergänzt: „Sie entfernen die Beton­platten von der Terrasse und wir bauen auf den Rohbeton, unter die 50 x 50 Millimeter Aluminiumprofile legen wir Gummipads. Das erhöht die Stabilität und den Freiraum für die Reinigung. Die Gesamthöhe des Auf­ baus wird zwischen 7 und 8 Z ­ entimeter sein.“

Nachdem meine Wahl auf die Terrace Massiv Pro Eiche gefallen ist, resümiert Herr Thurnhofer: „Sie haben sich für die Terrace Massiv Pro Eiche WPC-Diele entschieden. Diese Diele ermöglicht mit nur 4,5 Millimeter den kleinsten Zwischenraum bei den WPC-Dielen. Da fällt kaum etwas durch, wodurch Sie sich den Revisionsschacht ersparen könnten.“

Jetzt bin ich doch noch neugierig. Der Aufbau Gleich vorweg: Es gibt keine Allround­ Lösung für alle Dielen. Es gilt vielmehr der Leitspruch: „Wähle zuerst die Ober­fläche (die Diele) und bleibe dann

Meine zukünftige WPC-Diele: Terrace Massiv Pro Eiche mit antikbrauner Schattierung.

8

„Sagen Sie, Herr Thurnhofer, könnte ich meine Wohlfühloase auf die Wiese ausweiten?“ „Wiese nein, Schotter ja. Soll es auf die Wiese gehen, heben Sie das Erdreich ca. 30 bis 40 Zentimeter aus, füllen es mit Schotter an und setzen punktuell Fundament(ziegel)steine, darauf sitzt die Unterkonstruktion. Wichtig ist, dass Sie keinen Rollschotter verwenden, denn der verschiebt sich je nach Belastung. Am besten nehmen Sie

einen kantigen bzw. einen so genannten Bruchschotter, der sich ineinander verkeilt und stabil bleibt. Übrigens kann durch den Schotter Wasser ganz gut versickern.“ „Wie groß darf eine Terrasse überhaupt sein? Endlos?“ „Mit Holzdielen könnten Sie quasi ­endlos bauen. Holz ‚arbeitet‘ in die Breite, deshalb auch die Zwischen­ räume. Bei WPC ist das anders. Durch den Kunststoffanteil ‚arbeitet‘ WPC kaum messbar in die Breite, aller­ dings in die Länge. Ein Beispiel: Eine WPC-Diele mit sechs Metern kann sich um eineinhalb bis zwei Zentimeter in die Länge dehnen. Natürlich führt dabei die aktuelle Wetterlage Regie. Aber diese Umstände setzen einer WPC-Terrasse ihre Grenzen. Die Enden sollen einerseits durch die Dehnung nicht aneinanderstoßen, andererseits sieht ein zu großer Abstand der Dielen nicht schön aus. Hier muss man sich mit zusätzlichen Profilen helfen.“ Nachdem ich jetzt sowohl mit dem Material als auch mit dem Technischen auf Du-und-Du bin und meine umfangreiche Fragenliste lückenlos abgear­ beitet ist, sickert die handwerkskluge Chronik meiner Terrasse in mich ein. Kurze Zeit später siegt mein innerer Naturbursch‘: Es muss doch eine Holzterrasse sein. Nicht, weil WPC schlecht wäre, nein. Aber Hand aufs Herz: ­Echtes Holz bleibt echtes Holz – ölen hin, graue Patina her. Wir ordern die zweite Tasse Kaffee und neben dem fachlichen Know-how kann sich Markus Thurnhofer zwei­ felsfrei zwei unverzichtbare T ­ ugenden an seine Fahnen heften: Verständnis und Geduld. •

Die Aluminiumprofile werden von Gummipads unterlagert.

9


HOLZ IM GARTEN Terrasse

e  uns re

N

EM

PF

G

Anforderungen eruieren und Liste erstellen

EHLU

„Wie soll die Oberfläche aussehen: glatt oder gerillt? Und was muss sie alles aushalten? Haben Sie einen Hund?“ „Glatt wäre schön. Und nein, Hund ­haben wir keinen. Aber zum einen steht eine Massivholz-­Gartengarnitur drauf und zum anderen spielen die Kinder gerne auf der Terrasse. Es könnten also Kratzer entstehen. Wäre es möglich die Montageschrauben verschwinden zu lassen?“ Auch mein letzter Wunsch ist bei fast allen ­P rodukten möglich. Die Suche nach der Ästhetik Wir fassen zusammen und gehen den aktuellen Anforderungskatalog ge­ meinsam durch. Meine Terrasse soll 1. nicht zu heiß werden, 2. geringe Schiefer-/Splittergefahr aufweisen, 3. eine hohe Lebensdauer haben sowie eine glatte Oberfläche (unsichtbar befestigt) 4. und eine harte, robuste Oberfläche.

Und die Optik? Ein gediegener, schicker, farbtreuer Braun­ton soll es sein, der mein „Anwesen“ aufwertet. Bin ich aber bereit, einmal im Jahr 20 Quadratmeter Ter­rasse zu ölen, damit der gewünschte Braunton auch möglichst lange hält? Oder ist es mir egal, wenn die braunen Holzdielen durch die Witterung sukzessive eine graue Patina bekommen, wenn man sie nicht ölt? Grau liegt zwar momentan im Trend, aber ich will das nicht. Diese klare Entscheidung ist richtungsweisend und disqualifiziert Holz; sie ruft WPC auf den Plan, ein Holz-Kunststoff-Gemisch mit verschiedensten Ober­flächendesigns. In dieser Kategorie finde ich meinen Braunton und das Ölen entfällt. Während wir zu den Ausstellungs-­ Dielen gehen, wird mir eines klar: Hätte ich die Terrasse in Eigenregie versucht zu bauen, ich hätte das Thema klassisch falsch begonnen.

WPC-Twinson – die Symbiose aus Holz und PVC Twinson vereint das natürliche und heimelige Aussehen von Holz mit der Strapazierfähigkeit sowie Langlebigkeit von PVC. Es splittert und fault nicht und ist gegenüber UV-Strahlen beständig. Darüber hinaus kann man zwischen glatter und gerillter Oberfläche wählen. Wir bewegen uns in Richtung Kunststoffummantelung. Ich suche mir die Terrace Massiv Pro Eiche mit heller sowie dunkler, antik­braunen Schattierung aus – eine WPC-­Diele neuester Generation.

im dazu passenden System.“ System-­ Kombinationen führen irgendwann zu Pass- und eventuell zu Gewähr­ leistungsproblemen.

Warum mir Herr Thurnhofer die Terrace Massiv Pro Eichen-Diele empfiehlt, ist leicht erklärt: Erstens, meine Terrasse ist nicht ganz überdacht. Das heißt, dass ein Teil davon Regen und Schneefall ausgesetzt ist, es kann zu Wasserrändern kommen. Die Dielen werden deswegen nicht kaputt, sehen allerdings unschön aus. Zweitens, beim Grillen gibt’s Ketchup-­Flecken, die ich nicht sofort ­wegwische. Egal, auch nach zwei Stunden lassen sich die ohne Rück­ stände entfernen. Die Terrace Massiv Pro Eiche WPC-Diele ist mit Kunst­stoff umhüllt, da kann nichts passieren.

Und er ergänzt: „Sie entfernen die Beton­platten von der Terrasse und wir bauen auf den Rohbeton, unter die 50 x 50 Millimeter Aluminiumprofile legen wir Gummipads. Das erhöht die Stabilität und den Freiraum für die Reinigung. Die Gesamthöhe des Auf­ baus wird zwischen 7 und 8 Z ­ entimeter sein.“

Nachdem meine Wahl auf die Terrace Massiv Pro Eiche gefallen ist, resümiert Herr Thurnhofer: „Sie haben sich für die Terrace Massiv Pro Eiche WPC-Diele entschieden. Diese Diele ermöglicht mit nur 4,5 Millimeter den kleinsten Zwischenraum bei den WPC-Dielen. Da fällt kaum etwas durch, wodurch Sie sich den Revisionsschacht ersparen könnten.“

Jetzt bin ich doch noch neugierig. Der Aufbau Gleich vorweg: Es gibt keine Allround­ Lösung für alle Dielen. Es gilt vielmehr der Leitspruch: „Wähle zuerst die Ober­fläche (die Diele) und bleibe dann

Meine zukünftige WPC-Diele: Terrace Massiv Pro Eiche mit antikbrauner Schattierung.

8

„Sagen Sie, Herr Thurnhofer, könnte ich meine Wohlfühloase auf die Wiese ausweiten?“ „Wiese nein, Schotter ja. Soll es auf die Wiese gehen, heben Sie das Erdreich ca. 30 bis 40 Zentimeter aus, füllen es mit Schotter an und setzen punktuell Fundament(ziegel)steine, darauf sitzt die Unterkonstruktion. Wichtig ist, dass Sie keinen Rollschotter verwenden, denn der verschiebt sich je nach Belastung. Am besten nehmen Sie

einen kantigen bzw. einen so genannten Bruchschotter, der sich ineinander verkeilt und stabil bleibt. Übrigens kann durch den Schotter Wasser ganz gut versickern.“ „Wie groß darf eine Terrasse überhaupt sein? Endlos?“ „Mit Holzdielen könnten Sie quasi ­endlos bauen. Holz ‚arbeitet‘ in die Breite, deshalb auch die Zwischen­ räume. Bei WPC ist das anders. Durch den Kunststoffanteil ‚arbeitet‘ WPC kaum messbar in die Breite, aller­ dings in die Länge. Ein Beispiel: Eine WPC-Diele mit sechs Metern kann sich um eineinhalb bis zwei Zentimeter in die Länge dehnen. Natürlich führt dabei die aktuelle Wetterlage Regie. Aber diese Umstände setzen einer WPC-Terrasse ihre Grenzen. Die Enden sollen einerseits durch die Dehnung nicht aneinanderstoßen, andererseits sieht ein zu großer Abstand der Dielen nicht schön aus. Hier muss man sich mit zusätzlichen Profilen helfen.“ Nachdem ich jetzt sowohl mit dem Material als auch mit dem Technischen auf Du-und-Du bin und meine umfangreiche Fragenliste lückenlos abgear­ beitet ist, sickert die handwerkskluge Chronik meiner Terrasse in mich ein. Kurze Zeit später siegt mein innerer Naturbursch‘: Es muss doch eine Holzterrasse sein. Nicht, weil WPC schlecht wäre, nein. Aber Hand aufs Herz: ­Echtes Holz bleibt echtes Holz – ölen hin, graue Patina her. Wir ordern die zweite Tasse Kaffee und neben dem fachlichen Know-how kann sich Markus Thurnhofer zwei­ felsfrei zwei unverzichtbare T ­ ugenden an seine Fahnen heften: Verständnis und Geduld. •

Die Aluminiumprofile werden von Gummipads unterlagert.

9


HOLZ IM GARTEN Produkte

Dämmerung auf der Terrasse

Einbauleuchte MARS Mars ist mit einem Durchmesser von 42 Millimeter die kleinste Einbauleuchte im Programm von Keplinger. Es gibt sie einzeln oder im praktischen 4er-Set, ist in Reihe schaltbar.

Einbauleuchte ASTRA Astra hat einen Durchmesser von 70 Millimeter. Sie ist in Reihe schaltbar, und es gibt sie einzeln oder im praktischen 3er-Set mit Trafo 10,5 Watt.

Leistung: 0,5 Watt Material: Edelstahl, Glas, Kunststoff Lichtfarbe: Warmweiß

Leistung: 1 Watt Material: Edelstahl, Glas, Kunststoff Lichtfarbe: Warmweiß

Den Feierabend gelassen auf der Terrasse ausklingen lassen. Durchdacht installierte Lichtakzente schaffen die richtige Stimmung für eine Wohlfühlatmosphäre.

Gedämpfte Beleuchtung oder stimmungsvolles Farben­ spiel – das richtige Licht auf der Terrasse hilft dabei, eine Abendkulisse zu schaffen, die zum Entspannen einlädt, die zum Entspannen einlädt. Deshalb sollte man am besten gleich bei der Planung einer Terrasse an die Außenbeleuchtung bzw. an die Einbauleuchten denken. Energiesparende LEDs Mit modernster LED-Technik in warmweißer Licht­ farbe schafft man relativ einfach ein romantisches Ambiente. LEDs sind extrem energiesparend, geben kaum Wärme ab und halten um ein Vielfaches länger als herkömmliche Lichtquellen. Die Installation ist sehr simpel und sicher. Beim Umgang mit der 12 Volt Niederspannung braucht es keine Fachkenntnisse. Leuchten, Trafos sowie Steck- und

Schraubverbindungen sind spritzwassergeschützt (IP44) und witterungsbeständig. Die LED-Beleuchtung lässt sich via Zeit- bzw. Dämmerungsschalter oder mit Fernbedienung steuern. Licht richtig platziert bietet noch einen weiteren, wertvollen Mehrwert: die Sicherheit. Es schützt nicht nur vor Stolperfallen wie beispielsweise Stiegen, Absätzen oder kleinen Einzäunungen, indem das Licht diese sichtbar macht. Es kann auch ungebetene Gäste fernhalten. •

Sie haben Fragen? Detaillierte Auskünfte für eine gelungene Terrassen- oder Gartenbeleuchtung geben: Markus Thurnhofer: T +43 7229 736 31 544 Daniel Stoiber: T +43 7229 736 31 542

10

Diese Beleuchtungselemente verzaubern Terrasse & Garten.

DIE LED-HEIMVORTEILE

Einbauleuchte XENIA 70 x70 Millimeter ist die XeniaLED-Leuchte groß, in Reihe schaltbar und es gibt sie einzeln oder im praktischen 3er-Set mit Trafo 10,5 Watt. Leistung: 1 Watt Material: Edelstahl, Glas, Kunststoff Lichtfarbe: Warmweiß

• • • • • • • • •

12 Volt-Niederspannung alle Steck-, Schraubverbindungen und Trafos sind spritzwassergeschützt (IP 44) und wetterbeständig einfachste Montage (kein Elektriker notwendig) extrem niedriger Energieverbrauch geben kaum Wärme ab langlebige Leuchtmittel optional mit Zeit- bzw. mit Dämmerungsschalter gesteuert optional mit Fernbedienung steuerbar 3 Jahre Garantie

11


HOLZ IM GARTEN Produkte

Dämmerung auf der Terrasse

Einbauleuchte MARS Mars ist mit einem Durchmesser von 42 Millimeter die kleinste Einbauleuchte im Programm von Keplinger. Es gibt sie einzeln oder im praktischen 4er-Set, ist in Reihe schaltbar.

Einbauleuchte ASTRA Astra hat einen Durchmesser von 70 Millimeter. Sie ist in Reihe schaltbar, und es gibt sie einzeln oder im praktischen 3er-Set mit Trafo 10,5 Watt.

Leistung: 0,5 Watt Material: Edelstahl, Glas, Kunststoff Lichtfarbe: Warmweiß

Leistung: 1 Watt Material: Edelstahl, Glas, Kunststoff Lichtfarbe: Warmweiß

Den Feierabend gelassen auf der Terrasse ausklingen lassen. Durchdacht installierte Lichtakzente schaffen die richtige Stimmung für eine Wohlfühlatmosphäre.

Gedämpfte Beleuchtung oder stimmungsvolles Farben­ spiel – das richtige Licht auf der Terrasse hilft dabei, eine Abendkulisse zu schaffen, die zum Entspannen einlädt, die zum Entspannen einlädt. Deshalb sollte man am besten gleich bei der Planung einer Terrasse an die Außenbeleuchtung bzw. an die Einbauleuchten denken. Energiesparende LEDs Mit modernster LED-Technik in warmweißer Licht­ farbe schafft man relativ einfach ein romantisches Ambiente. LEDs sind extrem energiesparend, geben kaum Wärme ab und halten um ein Vielfaches länger als herkömmliche Lichtquellen. Die Installation ist sehr simpel und sicher. Beim Umgang mit der 12 Volt Niederspannung braucht es keine Fachkenntnisse. Leuchten, Trafos sowie Steck- und

Schraubverbindungen sind spritzwassergeschützt (IP44) und witterungsbeständig. Die LED-Beleuchtung lässt sich via Zeit- bzw. Dämmerungsschalter oder mit Fernbedienung steuern. Licht richtig platziert bietet noch einen weiteren, wertvollen Mehrwert: die Sicherheit. Es schützt nicht nur vor Stolperfallen wie beispielsweise Stiegen, Absätzen oder kleinen Einzäunungen, indem das Licht diese sichtbar macht. Es kann auch ungebetene Gäste fernhalten. •

Sie haben Fragen? Detaillierte Auskünfte für eine gelungene Terrassen- oder Gartenbeleuchtung geben: Markus Thurnhofer: T +43 7229 736 31 544 Daniel Stoiber: T +43 7229 736 31 542

10

Diese Beleuchtungselemente verzaubern Terrasse & Garten.

DIE LED-HEIMVORTEILE

Einbauleuchte XENIA 70 x70 Millimeter ist die XeniaLED-Leuchte groß, in Reihe schaltbar und es gibt sie einzeln oder im praktischen 3er-Set mit Trafo 10,5 Watt. Leistung: 1 Watt Material: Edelstahl, Glas, Kunststoff Lichtfarbe: Warmweiß

• • • • • • • • •

12 Volt-Niederspannung alle Steck-, Schraubverbindungen und Trafos sind spritzwassergeschützt (IP 44) und wetterbeständig einfachste Montage (kein Elektriker notwendig) extrem niedriger Energieverbrauch geben kaum Wärme ab langlebige Leuchtmittel optional mit Zeit- bzw. mit Dämmerungsschalter gesteuert optional mit Fernbedienung steuerbar 3 Jahre Garantie

11


HOLZ IM GARTEN Produkte

Pflege deine Terrasse. Terrassendielen brauchen Pflege, damit sie der Witterung trotzen, dauerhaft geschützt sind und attraktiv bleiben. Schließlich sollen Sie sich lange darauf wohlfühlen.

Bei Holz im Außenbereich liegen Farbveränderungen buchstäblich in der Natur der Sache. Sie entstehen durch Sonneneinstrahlung bzw. Witterungseinflüsse. All jene, die eine sich im Laufe der Zeit bildende silbergraue Patina schön finden, können sich bequem zurücklehnen. Bis aufs Kehren und eine feuchte Reinigung braucht die Terrasse kaum Aufmerksamkeit.

Für all die anderen, die die ursprünglich gewählte Holz­ farbe dauerhaft erhalten wollen, gibt es eine gute Nachricht: Mit etwas Fürsorge ist das ganz gut möglich. Für die Wartung gibt es zwei verschiedene Vorgangsweisen: Entweder Sie verlegen Ihre Terrasse neu und pflegen sie, oder Sie polieren eine alte Terrasse auf. Mit der ersten Pflege sollten Sie zwischen vier und zwölf Wochen warten. Warum? Wasserlösliche Inhaltsstoffe werden so ausgewaschen, die Oberfläche öffnet ihre Poren und das Öl kann tief ins Holz eindringen. Sieht schön aus und schützt. 3

1

Ihre erste Pflege Vor dem ersten Ölen empfehlen wir Ihnen, die Terrasse zu kehren und gründlich mit Wasser abzuspülen. Je nach Sauberkeitsempfinden tragen Sie den Keplinger Universalreiniger für Terrassendielen auf, lassen ihn einige Minuten einwirken, schrubben ordentlich und spülen die Dielen abschließend entlang der Maserung sowie des Gefälles mit klarem Wasser ab. Vor dem Ölanstrich bitte trocknen lassen.

2

4

PFLEGEPRODUKTE 1 Terrassen-Öl für Innen- und Außenhölzer wetter- und UV-beständig, naturgetönt, 2 Liter 39,90 | 2 Holzentgrauer für Außen einfache Anwendung, hochwirksam, hohe Ergiebigkeit, 5 Liter 49,90 | 3 Universalreiniger für Terrassendielen für Außen besonders gründlich und schonend, kennzeichnungsfrei, 5 Liter 29,90 4 Terrassenpflegebox Terrassenöl 2,5 Liter, Universalreiniger für Terrassendielen 1 Liter, Schrubber, Terrassenstreicher, Rührstab, Handschuhe, Farbwanne 69,90 12

Terrassen-Öle erhalten die Holzfarbe Pigmentierte Terrassen-Öle schützen Holzdielen vor UV-­ Strahlen und verzögern den Prozess des Ergrauens. Macht man das regelmäßig 1 bis 2 Mal jährlich, kann das die Dielenfarbe erhalten. Die abriebfeste Pflege enthält keine giftigen Wirkstoffe und riecht nicht. 1

Vertrauen Sie dem Keplinger-Entgrauer. Kehren Sie die Terrasse gut ab und machen Sie sie mit klarem Wasser kräftig nass. Bürsten Sie nun den Entgrauer in Faserrichtung mit einem Schrubber ins nasse Holz ein. Nach ca. 15 Minuten die gelöste Vergrauung mit dem Schrubber und Wasser abbürsten. Sie können das wiederholen, bis der gewünschte Farbton erreicht ist. 2 Nachdem der gewünschte Holzfarbton erlangt ist, beginnt der Pflegezyklus aus Event 1: „Terrassen-Öle erhalten die Holzfarbe.“

Pflege & Tipps Egal ob braun oder grau Nach einem harten Winter entfernt der Keplinger Universal­ reiniger leicht und zuverlässig Verunreinigungen, Algenund Moosbewuchs. Besonders wichtig ist das vor einem ­neuen Ölanstrich. Unbehandeltes Holz wird dadurch aufgehellt und tiefengereinigt. 3 All-in-one Damit Sie optimal ausgerüstet sind, haben wir Ihre persönliche Pflegebox zusammengestellt. 4

13


HOLZ IM GARTEN Produkte

Pflege deine Terrasse. Terrassendielen brauchen Pflege, damit sie der Witterung trotzen, dauerhaft geschützt sind und attraktiv bleiben. Schließlich sollen Sie sich lange darauf wohlfühlen.

Bei Holz im Außenbereich liegen Farbveränderungen buchstäblich in der Natur der Sache. Sie entstehen durch Sonneneinstrahlung bzw. Witterungseinflüsse. All jene, die eine sich im Laufe der Zeit bildende silbergraue Patina schön finden, können sich bequem zurücklehnen. Bis aufs Kehren und eine feuchte Reinigung braucht die Terrasse kaum Aufmerksamkeit.

Für all die anderen, die die ursprünglich gewählte Holz­ farbe dauerhaft erhalten wollen, gibt es eine gute Nachricht: Mit etwas Fürsorge ist das ganz gut möglich. Für die Wartung gibt es zwei verschiedene Vorgangsweisen: Entweder Sie verlegen Ihre Terrasse neu und pflegen sie, oder Sie polieren eine alte Terrasse auf. Mit der ersten Pflege sollten Sie zwischen vier und zwölf Wochen warten. Warum? Wasserlösliche Inhaltsstoffe werden so ausgewaschen, die Oberfläche öffnet ihre Poren und das Öl kann tief ins Holz eindringen. Sieht schön aus und schützt. 3

1

Ihre erste Pflege Vor dem ersten Ölen empfehlen wir Ihnen, die Terrasse zu kehren und gründlich mit Wasser abzuspülen. Je nach Sauberkeitsempfinden tragen Sie den Keplinger Universalreiniger für Terrassendielen auf, lassen ihn einige Minuten einwirken, schrubben ordentlich und spülen die Dielen abschließend entlang der Maserung sowie des Gefälles mit klarem Wasser ab. Vor dem Ölanstrich bitte trocknen lassen.

2

4

PFLEGEPRODUKTE 1 Terrassen-Öl für Innen- und Außenhölzer wetter- und UV-beständig, naturgetönt, 2 Liter 39,90 | 2 Holzentgrauer für Außen einfache Anwendung, hochwirksam, hohe Ergiebigkeit, 5 Liter 49,90 | 3 Universalreiniger für Terrassendielen für Außen besonders gründlich und schonend, kennzeichnungsfrei, 5 Liter 29,90 4 Terrassenpflegebox Terrassenöl 2,5 Liter, Universalreiniger für Terrassendielen 1 Liter, Schrubber, Terrassenstreicher, Rührstab, Handschuhe, Farbwanne 69,90 12

Terrassen-Öle erhalten die Holzfarbe Pigmentierte Terrassen-Öle schützen Holzdielen vor UV-­ Strahlen und verzögern den Prozess des Ergrauens. Macht man das regelmäßig 1 bis 2 Mal jährlich, kann das die Dielenfarbe erhalten. Die abriebfeste Pflege enthält keine giftigen Wirkstoffe und riecht nicht. 1

Vertrauen Sie dem Keplinger-Entgrauer. Kehren Sie die Terrasse gut ab und machen Sie sie mit klarem Wasser kräftig nass. Bürsten Sie nun den Entgrauer in Faserrichtung mit einem Schrubber ins nasse Holz ein. Nach ca. 15 Minuten die gelöste Vergrauung mit dem Schrubber und Wasser abbürsten. Sie können das wiederholen, bis der gewünschte Farbton erreicht ist. 2 Nachdem der gewünschte Holzfarbton erlangt ist, beginnt der Pflegezyklus aus Event 1: „Terrassen-Öle erhalten die Holzfarbe.“

Pflege & Tipps Egal ob braun oder grau Nach einem harten Winter entfernt der Keplinger Universal­ reiniger leicht und zuverlässig Verunreinigungen, Algenund Moosbewuchs. Besonders wichtig ist das vor einem ­neuen Ölanstrich. Unbehandeltes Holz wird dadurch aufgehellt und tiefengereinigt. 3 All-in-one Damit Sie optimal ausgerüstet sind, haben wir Ihre persönliche Pflegebox zusammengestellt. 4

13


N ZE

LZ SCHÜT HO

ECH T

LZ SCHÜT HO

N ZE

HOLZ IM GARTEN Produkte

ECH T

Wenn Sie Echtholz verwenden: 1. Verzinkte bzw. Nicht-Edelmetalle können durch die Inhaltsstoffe angegriffen werden und verursachen auf den meisten Harthölzern dunkle Verfärbungen. Harthölzern. Verwenden Sie generell Edelstahl zur Befestigung.

2. Die Dielenenden sind meistens vom Werk aus mit einer wachs- bzw. paraffinartigen Lösung ­behandelt, um Rissen vorzubeugen. Werden die Dielen abge­schnitten, sollten Sie unbedingt u ­ nsere ­Stirnkantenversiegelung verwenden, um den Schutz wiederherzustellen.

3. Unbedingt vermeiden sollten Sie Staunässe, sowohl bei den Auflagepunkten zwischen der Unterkonstruktion und den Terrassendielen (z. B. Verlege-X = Abstandhalter), als auch auf der Dielen-Oberfläche z. B. unter Blumenkübeln, Sonnenschirmständern und anderen flächigen Gegenständen (punktuell Gummigranulatmatte unterlegen). Sie sollten auch mehrmals jährlich mit einem harten Besen die Oberfläche gründlich fegen, wobei Harthölzer auch mit einem Hochdruck­reiniger vorsichtig und gleichmäßig gereinigt werden können (ohne chem­ische Zusätze). •

Sie haben Fragen? Wir sind gerne für Sie da: Markus Thurnhofer: T +43 7229 736 31 544 | Daniel Stoiber: T +43 7229 736 31 542

14

15


N ZE

LZ SCHÜT HO

ECH T

LZ SCHÜT HO

N ZE

HOLZ IM GARTEN Produkte

ECH T

Wenn Sie Echtholz verwenden: 1. Verzinkte bzw. Nicht-Edelmetalle können durch die Inhaltsstoffe angegriffen werden und verursachen auf den meisten Harthölzern dunkle Verfärbungen. Harthölzern. Verwenden Sie generell Edelstahl zur Befestigung.

2. Die Dielenenden sind meistens vom Werk aus mit einer wachs- bzw. paraffinartigen Lösung ­behandelt, um Rissen vorzubeugen. Werden die Dielen abge­schnitten, sollten Sie unbedingt u ­ nsere ­Stirnkantenversiegelung verwenden, um den Schutz wiederherzustellen.

3. Unbedingt vermeiden sollten Sie Staunässe, sowohl bei den Auflagepunkten zwischen der Unterkonstruktion und den Terrassendielen (z. B. Verlege-X = Abstandhalter), als auch auf der Dielen-Oberfläche z. B. unter Blumenkübeln, Sonnenschirmständern und anderen flächigen Gegenständen (punktuell Gummigranulatmatte unterlegen). Sie sollten auch mehrmals jährlich mit einem harten Besen die Oberfläche gründlich fegen, wobei Harthölzer auch mit einem Hochdruck­reiniger vorsichtig und gleichmäßig gereinigt werden können (ohne chem­ische Zusätze). •

Sie haben Fragen? Wir sind gerne für Sie da: Markus Thurnhofer: T +43 7229 736 31 544 | Daniel Stoiber: T +43 7229 736 31 542

14

15


Privater Zuschnitt

Seit Mitte 2015 beliefert die Abteilung „Zuschnittprofi“ vom Gewerbegebiet Traun aus täglich mit 15 LKWs Industriekunden, Tischlereien und Montagetischler in ganz Oberösterreich sowie in den angrenzenden Bundesländern. Aber nicht nur. In zahlreichen anderen Branchen finden Schnitt-

holz, Böden, Terrassendielen, Türen und vor allem maßgeschnittene Platten ihre Abnehmer. Keplinger produziert im 2.000 Quadratmeter großen „Zuschnittprofi“-Bearbeitungszentrum auch Möbelteile in den verschiedensten, vom Kunden gewünschten Fertigungsgraden.

Investitionen in die Zukunft Die Anfragen stiegen kontinuierlich und ein moderner Maschinenpark wurde zum Grundnahrungsmittel für einen gesicherten Qualitätsstandard. Man investierte z. B. in einen Bohr- und Dübelautomat oder in eine Aufteilsäge von Homag, die bis zu 400 Teile pro Tag mit einer Länge von bis zu 560 cm und einer Stärke von einem bis 90 Millimeter zuschneiden kann. Egal ob Normal-, Über- oder ein asymmetrisches Format – grundsätzlich spielt das Maß bei Keplinger keine Rolle. Denn nebenbei erwähnt: mit der Fünf-Achs Homag Venture CNC-Bearbeitungsmaschine lassen sich alle Formen schneiden, bekanten, und theoretisch ließe sich sogar eine Kugel fräsen.

ZEN ÜT

UMWELTGEDANKE

DIE WELT SC H UM

Die computergesteuerte Homag Plattenaufteilsäge schneidet bis zu einer Länge von 5610 Millimeter.

Blick in den Rückspiegel Die Historie des Bearbeitungszentrums bzw. des „Profizuschnitts“ reicht knapp sieben Jahre zurück. Zwischen 2012 und 2015 wurde am Standort Traun unter „Platten Pastl“ zugeschnitten, der Betrieb war jedoch bereits im Eigentum der Keplinger GmbH. Mitte 2015 schlossen sich dann die Türen der Platten Pastl GmbH für immer und nur ein Teil des Maschinenparks, jedoch die gesamte Belegschaft von Platten Pastl, übersiedelte ins Gewerbegebiet Traun. Dort hatte man bereits den Betrieb mit neuen Maschinen aufgenommen. Die Produktion lief während der Übersiedelung nahezu ohne Unterbrechung: Man konnte zuschneiden, bekanten und CNC-Fräsen.

Halbfertig oder montagefertig? Mit welchem Fertigungsgrad die Platten ausgeliefert werden, bestimmt der Kunde. Das gilt sowohl für den Privatals auch für den Gewerbekunden. Möglich sind mehrere Varianten. Die reichen vom reinen Zuschnitt ohne Kanten kleben über den Zuschnitt der Platte mit bekanten bis hin zum Setzen einer Reihenloch- und Bandbohrung, eines Verbinders und der vorgeleimten Dübel – sozusagen montagefertig. Auch komplette Korpusse können geliefert werden, aber nicht montiert. •

WELT SC H UM

Wer auf Holz setzt, zeigt Verantwortung, Weitblick und schafft Werte fürs Leben. „Holz und mehr“ ist demnach nicht bloß ein Claim der Keplinger GmbH. Es ist vielmehr ein Glaubensbekenntnis, das vermehrt auch Privatkunden zugutekommt.

Das größere Modell der beiden Kantenanleimmaschinen von Ott aus Österreich, die noch aus dem Bestand von Platten Pastl stammten, wurde 2018 nach sieben Jahren Dauerbetrieb und knapp zwei Millionen Laufmeter Kanten leimen durch eine neue ersetzen.

DIE

Gesägt, getan!

Flexibel ab „Losgröße 1“ Nicht mehr so neu, jedoch zu wenig bekannt ist, dass dieses Angebot auch Privatkunden nützen und direkt bei Keplinger aus 150 Plattendekoren wählen, bestellen, auf Maß schneiden und mit Kanten versehen lassen können – und das schon ab „Losgröße 1“, also ab einem Stück. Voraussetzung ist, dass die Platte auf Lager liegt. Bei einem Lagerbestand von mehreren tausend Platten „liegen“ dabei die Chancen recht gut, die Platte könnte innerhalb von sechs Tagen fertig sein. Das Plattenspektrum reicht dabei von Dekorspanplatten und mitteldichten Faserplatten über Rohspan- und Hartfaserplatten bis hin zu Massivholz-, Sperrholz- und Schichtstoffplatten.

ZEN ÜT

INNOVATIV

Saubere Sägespäne und Verschnitt werden in Containern vom Entsorgungsprofi Rieger abgeholt und teils zu Pellets verarbeitet. Der verunreinigte Rest wird fachgerecht und umweltschonend thermisch entsorgt.

Sie haben Fragen oder brauchen einen speziellen Zuschnitt? Wir sind gerne für Sie da: Zuschnittprofi-Center: T +43 7229 736 31-0 E office@zuschnittprofi.at Bestellblatt Plattenzuschnitt: www.keplinger.at/downloads

16

17


Privater Zuschnitt

Seit Mitte 2015 beliefert die Abteilung „Zuschnittprofi“ vom Gewerbegebiet Traun aus täglich mit 15 LKWs Industriekunden, Tischlereien und Montagetischler in ganz Oberösterreich sowie in den angrenzenden Bundesländern. Aber nicht nur. In zahlreichen anderen Branchen finden Schnitt-

holz, Böden, Terrassendielen, Türen und vor allem maßgeschnittene Platten ihre Abnehmer. Keplinger produziert im 2.000 Quadratmeter großen „Zuschnittprofi“-Bearbeitungszentrum auch Möbelteile in den verschiedensten, vom Kunden gewünschten Fertigungsgraden.

Investitionen in die Zukunft Die Anfragen stiegen kontinuierlich und ein moderner Maschinenpark wurde zum Grundnahrungsmittel für einen gesicherten Qualitätsstandard. Man investierte z. B. in einen Bohr- und Dübelautomat oder in eine Aufteilsäge von Homag, die bis zu 400 Teile pro Tag mit einer Länge von bis zu 560 cm und einer Stärke von einem bis 90 Millimeter zuschneiden kann. Egal ob Normal-, Über- oder ein asymmetrisches Format – grundsätzlich spielt das Maß bei Keplinger keine Rolle. Denn nebenbei erwähnt: mit der Fünf-Achs Homag Venture CNC-Bearbeitungsmaschine lassen sich alle Formen schneiden, bekanten, und theoretisch ließe sich sogar eine Kugel fräsen.

ZEN ÜT

UMWELTGEDANKE

DIE WELT SC H UM

Die computergesteuerte Homag Plattenaufteilsäge schneidet bis zu einer Länge von 5610 Millimeter.

Blick in den Rückspiegel Die Historie des Bearbeitungszentrums bzw. des „Profizuschnitts“ reicht knapp sieben Jahre zurück. Zwischen 2012 und 2015 wurde am Standort Traun unter „Platten Pastl“ zugeschnitten, der Betrieb war jedoch bereits im Eigentum der Keplinger GmbH. Mitte 2015 schlossen sich dann die Türen der Platten Pastl GmbH für immer und nur ein Teil des Maschinenparks, jedoch die gesamte Belegschaft von Platten Pastl, übersiedelte ins Gewerbegebiet Traun. Dort hatte man bereits den Betrieb mit neuen Maschinen aufgenommen. Die Produktion lief während der Übersiedelung nahezu ohne Unterbrechung: Man konnte zuschneiden, bekanten und CNC-Fräsen.

Halbfertig oder montagefertig? Mit welchem Fertigungsgrad die Platten ausgeliefert werden, bestimmt der Kunde. Das gilt sowohl für den Privatals auch für den Gewerbekunden. Möglich sind mehrere Varianten. Die reichen vom reinen Zuschnitt ohne Kanten kleben über den Zuschnitt der Platte mit bekanten bis hin zum Setzen einer Reihenloch- und Bandbohrung, eines Verbinders und der vorgeleimten Dübel – sozusagen montagefertig. Auch komplette Korpusse können geliefert werden, aber nicht montiert. •

WELT SC H UM

Wer auf Holz setzt, zeigt Verantwortung, Weitblick und schafft Werte fürs Leben. „Holz und mehr“ ist demnach nicht bloß ein Claim der Keplinger GmbH. Es ist vielmehr ein Glaubensbekenntnis, das vermehrt auch Privatkunden zugutekommt.

Das größere Modell der beiden Kantenanleimmaschinen von Ott aus Österreich, die noch aus dem Bestand von Platten Pastl stammten, wurde 2018 nach sieben Jahren Dauerbetrieb und knapp zwei Millionen Laufmeter Kanten leimen durch eine neue ersetzen.

DIE

Gesägt, getan!

Flexibel ab „Losgröße 1“ Nicht mehr so neu, jedoch zu wenig bekannt ist, dass dieses Angebot auch Privatkunden nützen und direkt bei Keplinger aus 150 Plattendekoren wählen, bestellen, auf Maß schneiden und mit Kanten versehen lassen können – und das schon ab „Losgröße 1“, also ab einem Stück. Voraussetzung ist, dass die Platte auf Lager liegt. Bei einem Lagerbestand von mehreren tausend Platten „liegen“ dabei die Chancen recht gut, die Platte könnte innerhalb von sechs Tagen fertig sein. Das Plattenspektrum reicht dabei von Dekorspanplatten und mitteldichten Faserplatten über Rohspan- und Hartfaserplatten bis hin zu Massivholz-, Sperrholz- und Schichtstoffplatten.

ZEN ÜT

INNOVATIV

Saubere Sägespäne und Verschnitt werden in Containern vom Entsorgungsprofi Rieger abgeholt und teils zu Pellets verarbeitet. Der verunreinigte Rest wird fachgerecht und umweltschonend thermisch entsorgt.

Sie haben Fragen oder brauchen einen speziellen Zuschnitt? Wir sind gerne für Sie da: Zuschnittprofi-Center: T +43 7229 736 31-0 E office@zuschnittprofi.at Bestellblatt Plattenzuschnitt: www.keplinger.at/downloads

16

17


MENSCHEN

Mitarbeiter

Daniela Thurnhofer

Karriere mit Lehre! Eine Lehre kann ganz schön spannend sein. Vor allem dann, wenn man bei Keplinger lernt, weil dort die Informationsdichte sehr hoch und die Karrieremöglichkeiten sehr breit sind. Die Lehre mit Matura vergolden oder nicht – die Wahrscheinlichkeit, bei Keplinger die Berufung fürs Leben zu finden, ist sehr hoch. Das zeigen die folgenden Beispiele.

Roman Auinger Herr Auinger, sagen Sie mal ... ... wie sind Sie zu Keplinger gekommen und was machen Sie heute? Das Unternehmen Keplinger ist nicht weit entfernt von meinem Wohnort, es war mit bereits bekannt, auch durch diverse Medien. Aktuell bin ich im Vertriebs-Außendienst.

Frau Thurnhofer, sagen Sie mal ... ... wie sind Sie zu Keplinger gekommen und was machen Sie heute? KRin Mag. Claudia Swoboda ­informierte mich persönlich, dass Keplinger Mit­­ arbeiterinnen sucht. Das Vorstellungs­ gespräch mit Prokurist Christian Hinter­ buchner war vielversprechend. Heute bin im Plattenverkauf-­I nnendienst. ... wie hat Keplinger Ihre Karriere gefördert bzw. unterstützt? Ich lernte Einzelhandelskauffrau und wechselte später ins Büro, ich bin eine Quereinsteigerin. In meiner jetzigen Position geht’s hauptsächlich ums Holz. Da ich gerade von meiner 2-jährigen Karenz zurückkomme, gibt’s viel zu lernen. Aber das war auch schon vorher so, ich lerne gerne. Für die Chance mich zu beweisen, bin ich dankbar. Ich bin bei Keplinger, weil ... ... Keplinger ein sicherer, sozialer und familiärer Arbeitsplatz ist.

... wie hat Keplinger Ihre Karriere gefördert? Während meiner Lehrzeit wurde ich durch Weiterbildung gefördert und mit Leistungs­ prämien motiviert. Für mich Ansporn genug, um zu bleiben.

Thomas Raml Herr Raml, sagen Sie mal ... ... wie sind Sie zu Keplinger gekommen? Mein Vater führt in zweiter Generation die Tischlerei Raml, er ist hier langjähriger Kunde. Der Werkstoff Holz begleitet mich demnach seit meiner Kindheit. Mein Wunsch war eine kaufmännische Ausbildung, da kam mir Keplinger sehr ­gelegen. ... wie hat Keplinger Ihre Karriere gefördert? Was ist Ihr Ziel? Ich bin jetzt acht Jahre hier. Und egal welche Position, die Arbeit machte immer Spaß. Seit zwei Monaten verkaufe ich im Außendienst und fühle mich sehr wohl, darin sehe ich meine Zukunft. Ich bin bei Keplinger, weil ... ... es ein bodenständiges Familienunternehmen ist. Ich bin stolz darauf, ein Teil des Teams zu sein.

... was ist für Sie Keplinger? Keplinger ist für mich ein Familienunternehmen, das überlegt in die Zukunft blickt. Nach dem Motto „Wenn du etwas für unmöglich hältst, dann suche nach einer Möglichkeit“.

Roman Auinger seit 2016 gelernter Großhandelskaufmann und seit 1. September 2019 im Außendienst/Vertrieb

18

Daniela Thurnhofer gelernte Einzelhandelskauffrau, seit August 2009 in der Abteilung Holzwerkstoffe

Thomas Raml seit 2014 gelernter Großhandelskaufmann und seit 1. September 2019 im Außendienst/Vertrieb

19


MENSCHEN

Mitarbeiter

Daniela Thurnhofer

Karriere mit Lehre! Eine Lehre kann ganz schön spannend sein. Vor allem dann, wenn man bei Keplinger lernt, weil dort die Informationsdichte sehr hoch und die Karrieremöglichkeiten sehr breit sind. Die Lehre mit Matura vergolden oder nicht – die Wahrscheinlichkeit, bei Keplinger die Berufung fürs Leben zu finden, ist sehr hoch. Das zeigen die folgenden Beispiele.

Roman Auinger Herr Auinger, sagen Sie mal ... ... wie sind Sie zu Keplinger gekommen und was machen Sie heute? Das Unternehmen Keplinger ist nicht weit entfernt von meinem Wohnort, es war mit bereits bekannt, auch durch diverse Medien. Aktuell bin ich im Vertriebs-Außendienst.

Frau Thurnhofer, sagen Sie mal ... ... wie sind Sie zu Keplinger gekommen und was machen Sie heute? KRin Mag. Claudia Swoboda ­informierte mich persönlich, dass Keplinger Mit­­ arbeiterinnen sucht. Das Vorstellungs­ gespräch mit Prokurist Christian Hinter­ buchner war vielversprechend. Heute bin im Plattenverkauf-­I nnendienst. ... wie hat Keplinger Ihre Karriere gefördert bzw. unterstützt? Ich lernte Einzelhandelskauffrau und wechselte später ins Büro, ich bin eine Quereinsteigerin. In meiner jetzigen Position geht’s hauptsächlich ums Holz. Da ich gerade von meiner 2-jährigen Karenz zurückkomme, gibt’s viel zu lernen. Aber das war auch schon vorher so, ich lerne gerne. Für die Chance mich zu beweisen, bin ich dankbar. Ich bin bei Keplinger, weil ... ... Keplinger ein sicherer, sozialer und familiärer Arbeitsplatz ist.

... wie hat Keplinger Ihre Karriere gefördert? Während meiner Lehrzeit wurde ich durch Weiterbildung gefördert und mit Leistungs­ prämien motiviert. Für mich Ansporn genug, um zu bleiben.

Thomas Raml Herr Raml, sagen Sie mal ... ... wie sind Sie zu Keplinger gekommen? Mein Vater führt in zweiter Generation die Tischlerei Raml, er ist hier langjähriger Kunde. Der Werkstoff Holz begleitet mich demnach seit meiner Kindheit. Mein Wunsch war eine kaufmännische Ausbildung, da kam mir Keplinger sehr ­gelegen. ... wie hat Keplinger Ihre Karriere gefördert? Was ist Ihr Ziel? Ich bin jetzt acht Jahre hier. Und egal welche Position, die Arbeit machte immer Spaß. Seit zwei Monaten verkaufe ich im Außendienst und fühle mich sehr wohl, darin sehe ich meine Zukunft. Ich bin bei Keplinger, weil ... ... es ein bodenständiges Familienunternehmen ist. Ich bin stolz darauf, ein Teil des Teams zu sein.

... was ist für Sie Keplinger? Keplinger ist für mich ein Familienunternehmen, das überlegt in die Zukunft blickt. Nach dem Motto „Wenn du etwas für unmöglich hältst, dann suche nach einer Möglichkeit“.

Roman Auinger seit 2016 gelernter Großhandelskaufmann und seit 1. September 2019 im Außendienst/Vertrieb

18

Daniela Thurnhofer gelernte Einzelhandelskauffrau, seit August 2009 in der Abteilung Holzwerkstoffe

Thomas Raml seit 2014 gelernter Großhandelskaufmann und seit 1. September 2019 im Außendienst/Vertrieb

19


MENSCHEN

Mitarbeiter

Treue Gefährten! „Mitarbeiter, die Säulen des Unternehmens, das wertvollste Gut.“ Diese und ähnliche Floskeln findet man immer wieder in diversen Image­ broschüren. Die Realität sieht dann aber oft ganz anders aus. Dass man bei Keplinger von Beginn an gut aufgehoben ist – und deswegen auch gern länger bleibt – machen diese Beispiele deutlich.

Robert Heinisch Herr Heinisch, sagen Sie mal ... ... wie sind Sie zu Keplinger gekommen und was machen Sie heute? Ich begann 1985 meine Lehre bei „Platten-Pastl“ in Traun und blieb bis zum Verkauf an Keplinger 2011. In den letzten Jahren vor dem Verkauf war ich für den Einkauf zuständig. ... wie hat Keplinger Ihre Karriere gefördert bzw. unterstützt? Keplinger gab mir die Chance, die Produktionsleitung zu übernehmen. Das war für mich ein großer Schritt, denn ich hatte bis dato keine Erfahrungen in einer leitenden Position. Keplinger vertraute mir und unterstützte mich ungemein. Sinnvolle Investitionen und Weiterbildung sind bei Keplinger selbstverständlich.

Gerhard Franzmeyer Herr Gerhard Franzmeyer, sagen Sie mal ... ... wie sind Sie zu Keplinger gekommen und was machen Sie heute? Ich bin seit 1. August 1975 hier, leite seit 2002 alleine die Abteilung „­ Furniere“ und bin zudem ­verantwortlich für Marketing und Werbung. ... wie hat Keplinger Ihre Karriere gefördert bzw. unterstützt? Mein damaliger Abteilungsleiter bzw. Lehrlingsausbilder weihte mich bereits während der Lehre in alle Einzelheiten der noch kleinen Abteilung ein. Das setzte sich nach Lehrzeitende fort. Mir wurden große Freiheiten überantwortet, Entscheidung des täglichen ­Geschäftes durfte ich bereits selbst treffen. So pusht man Mitarbeiter. ... was ist für Sie Keplinger? Lassen Sie mich das mit einem Zitat von Friedrich Nietsche beantworten: „Der Beruf ist das Rückgrat des Lebens.“

Kurt Hofmeister Herr Hofmeister, sagen Sie mal ... ... wie sind Sie zu Keplinger gekommen? Ich suchte 1977 eine Lehrstelle. Das war damals gar nicht so leicht. Mein Interesse galt dem Verkauf. Mein Onkel arbeitete beim Marktbegleiter, wo ich aber nicht hinwollte. Ich wollte nicht bevorzugt werden, und so landete ich schließlich bei Keplinger. ... wie hat Keplinger Ihre Karriere gefördert bzw. unterstützt? Ich hatte einen tollen Ausbilder, der mich pushte und so dürfte ich während meines Innendienstes aufgefallen sein. Mir wurde ein Vertriebsjob in Aussicht gestellt, ich baute mir aber in dieser Zeit ein eigenes Gebiet auf. In all den Jahren gab es viele Möglich­ keiten an Kursen, ­Seminaren, etc. teilzunehmen, um sich weiter­ zuentwickeln, was natürlich sehr förderlich war und ist. Außerdem hatten die Vorgesetzten immer ein offenes Ohr – das ist heute noch so. Mittlerweile bin ich 32 Jahre im Außendienst und 42 Jahre bei Keplinger. ... was ist für Sie Keplinger? Neben meiner Familie mit Sicherheit mein Lebensmittelpunkt.

Keplinger ist für mich ... ein innovativer und sicherer Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter fordert und fördert.

seit seit dabei

20

seit

dabei

dabei

21


MENSCHEN

Mitarbeiter

Treue Gefährten! „Mitarbeiter, die Säulen des Unternehmens, das wertvollste Gut.“ Diese und ähnliche Floskeln findet man immer wieder in diversen Image­ broschüren. Die Realität sieht dann aber oft ganz anders aus. Dass man bei Keplinger von Beginn an gut aufgehoben ist – und deswegen auch gern länger bleibt – machen diese Beispiele deutlich.

Robert Heinisch Herr Heinisch, sagen Sie mal ... ... wie sind Sie zu Keplinger gekommen und was machen Sie heute? Ich begann 1985 meine Lehre bei „Platten-Pastl“ in Traun und blieb bis zum Verkauf an Keplinger 2011. In den letzten Jahren vor dem Verkauf war ich für den Einkauf zuständig. ... wie hat Keplinger Ihre Karriere gefördert bzw. unterstützt? Keplinger gab mir die Chance, die Produktionsleitung zu übernehmen. Das war für mich ein großer Schritt, denn ich hatte bis dato keine Erfahrungen in einer leitenden Position. Keplinger vertraute mir und unterstützte mich ungemein. Sinnvolle Investitionen und Weiterbildung sind bei Keplinger selbstverständlich.

Gerhard Franzmeyer Herr Gerhard Franzmeyer, sagen Sie mal ... ... wie sind Sie zu Keplinger gekommen und was machen Sie heute? Ich bin seit 1. August 1975 hier, leite seit 2002 alleine die Abteilung „­ Furniere“ und bin zudem ­verantwortlich für Marketing und Werbung. ... wie hat Keplinger Ihre Karriere gefördert bzw. unterstützt? Mein damaliger Abteilungsleiter bzw. Lehrlingsausbilder weihte mich bereits während der Lehre in alle Einzelheiten der noch kleinen Abteilung ein. Das setzte sich nach Lehrzeitende fort. Mir wurden große Freiheiten überantwortet, Entscheidung des täglichen ­Geschäftes durfte ich bereits selbst treffen. So pusht man Mitarbeiter. ... was ist für Sie Keplinger? Lassen Sie mich das mit einem Zitat von Friedrich Nietsche beantworten: „Der Beruf ist das Rückgrat des Lebens.“

Kurt Hofmeister Herr Hofmeister, sagen Sie mal ... ... wie sind Sie zu Keplinger gekommen? Ich suchte 1977 eine Lehrstelle. Das war damals gar nicht so leicht. Mein Interesse galt dem Verkauf. Mein Onkel arbeitete beim Marktbegleiter, wo ich aber nicht hinwollte. Ich wollte nicht bevorzugt werden, und so landete ich schließlich bei Keplinger. ... wie hat Keplinger Ihre Karriere gefördert bzw. unterstützt? Ich hatte einen tollen Ausbilder, der mich pushte und so dürfte ich während meines Innendienstes aufgefallen sein. Mir wurde ein Vertriebsjob in Aussicht gestellt, ich baute mir aber in dieser Zeit ein eigenes Gebiet auf. In all den Jahren gab es viele Möglich­ keiten an Kursen, ­Seminaren, etc. teilzunehmen, um sich weiter­ zuentwickeln, was natürlich sehr förderlich war und ist. Außerdem hatten die Vorgesetzten immer ein offenes Ohr – das ist heute noch so. Mittlerweile bin ich 32 Jahre im Außendienst und 42 Jahre bei Keplinger. ... was ist für Sie Keplinger? Neben meiner Familie mit Sicherheit mein Lebensmittelpunkt.

Keplinger ist für mich ... ein innovativer und sicherer Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter fordert und fördert.

seit seit dabei

20

seit

dabei

dabei

21


MENSCHEN

Engagement

Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Die Miniknaben bzw. -damen.

SK KEPLINGER TRAUN

Fördern des Handballsports und Weiterentwicklung unserer Jugendlichen. Dabei sind wir uns der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und setzen auf respektvollen Umgang miteinander und der Gesellschaft, in der wir leben.

Präzise Handarbeit Was haben ein Holzfachbetrieb wie die Keplinger GmbH und der Handballsport gemeinsam?

Auf den ersten Blick kaum etwas. Sieht man jedoch genauer hin, findet man mehr Parallelen, als anfangs vermutet. Für „Lebensraum“ haben wir mit Wolfgang Mach, Obmann des Handballvereins SK Keplinger Traun, eine direkte Parallele gefunden. Herr Mach, um sowohl beim einen als auch beim ­anderen „Handwerk“ erfolgreich zu sein, braucht es neben der Grundausstattung „Geschick“ noch eine Menge anderer Attribute. Welche braucht man, um beim SK Keplinger Traun nicht auf der Ersatzbank sitzen zu müssen? Es braucht vor allem Herz, Engagement sowie Zeit und einen unbändigen Vorwärtsdrang aufs gegnerische Tor! Und das Ganze nicht nur während der Arbeitswoche, sondern auch am Wochenende, denn es gibt Auswärtsspiele auch schon in

22

den Jugendklassen. Zum Beispiel sind wir mit unseren U12und U14-Mannschaften bereits beim „Böhmerwald-Cup“ vertreten. Das heißt, alternierend spielen wir in Tschechien bzw. Österreich. Eine tolle Motivation und Entwicklung für die jungen Aktiven, wenn man sich mit stärkeren Nationen messen kann, es bedeutet aber auch Engagement für die Eltern. Letzteren muss ich ohnehin Rosen streuen: Die Eltern stehen zu 100 Prozent hinter dem Verein, sie geben uns unbezahlbare Rückendeckung. Dank unserer Trainer nahm dieses „Zusammenrücken“ seit der Saison 2017/18 enorm zu. Was änderte sich? Die Eltern werden von uns mehr ins Vereinsleben einbezogen als vorher, umgekehrt bringen sich die Eltern gerne in verschiedensten Funktionen ein. Beispielsweise beim Zeitnehmen am Richtertisch, Kuchenbacken für Veranstal-

Ein Garant für Tore: Jasmina Kadiric.

tungen etc. Durch den LiveTicker ist es möglich, online von zu Hause aus bei den Spielen dabei zu sein. Muss so sein, besser wär’s natürlich, die Leut’ kommen in die Halle.

am Ende geht das große Turnier über die Bühne. Sowohl bei den Direktoren als auch bei den Lehrern findet das großen Anklang, sie unterstützen uns da vorbildlich.

Wann beginnt man eigentlich mit Handball? Das fängt früh an. Jedes Jahr veranstalten wir ein Volksschul-Turnier mit Kindern aus den ersten und zweiten Klassen. Das dauert zwei Tage, denn da treffen bis zu 400 Kinder aufeinander. Zuvor besuchen unsere Trainer die Schulen, bringen den Kindern spielerisch den Handballsport näher,

Wie weit greift der Scoutradius? Großraum Linz, sprich Traun, Haid, Ansfelden, Pucking, St. Martin ... Seit wann sind Sie Obmann und wie sind Sie dazu gekommen? Da muss ich kurz ausholen. Seit 2013 bin ich Obmann, und natürlich spielte ich früher selbst, aber das ist lange her. Bei Linz spielte ich in der U20. Darauf

bin ich deshalb ein bisserl stolz, weil ich mich, ehrlich gesagt, selbst für nicht sehr talentiert halte. Der erlebte Mannschaftsgeist damals gab mir viel fürs Leben mit, diese einzigartige Zeit möchte ich keinesfalls missen. Als mein Sohn früher bei den Mini´s bei Keplinger Traun spielte, damals noch Platten Pastl, bekam ich ­Einblicke in die Struktur sowie Kultur des Vereins. Eines Tages saß ich bei einer Beirats­sitzung, an der sage uns scheibe 25 Ehrenamtliche teilnahmen. Ich war ob der Anzahl überwältigt. Dieser Verein interessierte mich, rückte ihm

23


MENSCHEN

Engagement

Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Die Miniknaben bzw. -damen.

SK KEPLINGER TRAUN

Fördern des Handballsports und Weiterentwicklung unserer Jugendlichen. Dabei sind wir uns der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und setzen auf respektvollen Umgang miteinander und der Gesellschaft, in der wir leben.

Präzise Handarbeit Was haben ein Holzfachbetrieb wie die Keplinger GmbH und der Handballsport gemeinsam?

Auf den ersten Blick kaum etwas. Sieht man jedoch genauer hin, findet man mehr Parallelen, als anfangs vermutet. Für „Lebensraum“ haben wir mit Wolfgang Mach, Obmann des Handballvereins SK Keplinger Traun, eine direkte Parallele gefunden. Herr Mach, um sowohl beim einen als auch beim ­anderen „Handwerk“ erfolgreich zu sein, braucht es neben der Grundausstattung „Geschick“ noch eine Menge anderer Attribute. Welche braucht man, um beim SK Keplinger Traun nicht auf der Ersatzbank sitzen zu müssen? Es braucht vor allem Herz, Engagement sowie Zeit und einen unbändigen Vorwärtsdrang aufs gegnerische Tor! Und das Ganze nicht nur während der Arbeitswoche, sondern auch am Wochenende, denn es gibt Auswärtsspiele auch schon in

22

den Jugendklassen. Zum Beispiel sind wir mit unseren U12und U14-Mannschaften bereits beim „Böhmerwald-Cup“ vertreten. Das heißt, alternierend spielen wir in Tschechien bzw. Österreich. Eine tolle Motivation und Entwicklung für die jungen Aktiven, wenn man sich mit stärkeren Nationen messen kann, es bedeutet aber auch Engagement für die Eltern. Letzteren muss ich ohnehin Rosen streuen: Die Eltern stehen zu 100 Prozent hinter dem Verein, sie geben uns unbezahlbare Rückendeckung. Dank unserer Trainer nahm dieses „Zusammenrücken“ seit der Saison 2017/18 enorm zu. Was änderte sich? Die Eltern werden von uns mehr ins Vereinsleben einbezogen als vorher, umgekehrt bringen sich die Eltern gerne in verschiedensten Funktionen ein. Beispielsweise beim Zeitnehmen am Richtertisch, Kuchenbacken für Veranstal-

Ein Garant für Tore: Jasmina Kadiric.

tungen etc. Durch den LiveTicker ist es möglich, online von zu Hause aus bei den Spielen dabei zu sein. Muss so sein, besser wär’s natürlich, die Leut’ kommen in die Halle.

am Ende geht das große Turnier über die Bühne. Sowohl bei den Direktoren als auch bei den Lehrern findet das großen Anklang, sie unterstützen uns da vorbildlich.

Wann beginnt man eigentlich mit Handball? Das fängt früh an. Jedes Jahr veranstalten wir ein Volksschul-Turnier mit Kindern aus den ersten und zweiten Klassen. Das dauert zwei Tage, denn da treffen bis zu 400 Kinder aufeinander. Zuvor besuchen unsere Trainer die Schulen, bringen den Kindern spielerisch den Handballsport näher,

Wie weit greift der Scoutradius? Großraum Linz, sprich Traun, Haid, Ansfelden, Pucking, St. Martin ... Seit wann sind Sie Obmann und wie sind Sie dazu gekommen? Da muss ich kurz ausholen. Seit 2013 bin ich Obmann, und natürlich spielte ich früher selbst, aber das ist lange her. Bei Linz spielte ich in der U20. Darauf

bin ich deshalb ein bisserl stolz, weil ich mich, ehrlich gesagt, selbst für nicht sehr talentiert halte. Der erlebte Mannschaftsgeist damals gab mir viel fürs Leben mit, diese einzigartige Zeit möchte ich keinesfalls missen. Als mein Sohn früher bei den Mini´s bei Keplinger Traun spielte, damals noch Platten Pastl, bekam ich ­Einblicke in die Struktur sowie Kultur des Vereins. Eines Tages saß ich bei einer Beirats­sitzung, an der sage uns scheibe 25 Ehrenamtliche teilnahmen. Ich war ob der Anzahl überwältigt. Dieser Verein interessierte mich, rückte ihm

23


MENSCHEN

Engagement

näher und baute konstruktive Beziehungen zu anderen Eltern auf, und so führte eines zum anderen. Warum ich mein Herz an den Verein verlor, liegt wohl auch daran, dass ich ein Stück von dem, was ich damals als Spieler erleben und bekommen durfte, zurückgeben wollte. Wo sehen Sie den SK Keplinger Traun in fünf Jahren? Und sich selbst? Mir selbst wünsche ich weiterhin die Obmann-Funktion, sofern mich der Verein haben will. Was den Verein betrifft, sehe ich eine große Herausforderung auf uns zukommen: Wie bzw. woher bekommen wir immer wieder so viele und so fleißige ehrenamtliche Helfer, wie bisher? Dass sich die Zahl im Laufe der Zeit altersbedingt oder durch berufliche Veränderungen reduziert, ist nur natürlich. Sie sind aber eine wichtige Säule des Vereins.

Und dann trage ich eine brodelnde Sehnsucht mit mir herum: Die Sehnsucht nach mehr Spiel- und Trainingsmöglichkeiten, vor allem an den Wochenenden bzw. in unserer Hauptsaison, den Wintermonaten. Mehr Ausweichalternativen würde vieles leichter machen. Eine Wunsch-Vision dazu hätte ich auch, haben wir noch Zeit?

andere Sportarten. Bauen wir unserer Jugend hier in Traun einen „SportHot-Spot“ für eine gesunde Freizeit­ beschäftigung. Interessante Idee. Wäre das ein Projekt für Sponsoren? Für Ihren Unterstützer Keplinger? Wie gestaltet sich dieses Arrangement? Vielleicht? Die Partnerschaft mit ­Keplinger gedeiht unter dem Motto „Eine Hand wäscht die andere!“, mit anderen Worten: ­Geschäftsführer Dr. Josef sucht sich ein Spiel oder auch zwei aus, inszeniert das ­sogenannte „Keplinger-Event“ und lädt zu diesen Spielen Kunden und Mitarbeiter ein. Dr. Simmer gibt uns die Gelegenheit uns zu präsentieren, im Gegenzug packt der Verein gerne mit an, wenn bei Veranstaltungen „Handarbeit“

gefragt ist, wie kürzlich bei der 90-­­Jahr-Feier. Übrigens. Demnächst werden die 13-, 14-jährigen zu einer Betriebsbesichtigung bei Keplinger eingeladen. Die Nachwuchsspieler können sich in ungezwungener Atmosphäre den Betrieb ansehen, erfahren mehr über ihren Hauptsponsor und können gleichzeitig gustieren, ob sie bei Keplinger beruflich durchstarten möchten. Meiner Ansicht nach ein mustergültiges Employer Branding mit höchster win-win-Absicht. Vielen Dank fürs Gespräch und ­weiterhin viel Erfolg! •

Für Interessierte oder Unterstützer: www.sk-keplinger-traun.at

v.l.n.r.: Zeitnehmerchef Andreas Kaar, Kassier Hermann Wolf, Obmann Wolfgang Mach, Mini-Chefcoach Martina Grüneis, Vizepräsident des OÖHV Gerald Gabl, Mini-Trainerin Dagmar Pamperl

Haben wir. Auf den Punkt gebracht: eine eigene Halle in Traun. Man könnte sie vielfach nützen. In erster Linie als Headquarter des SK Keplinger Traun und mehr Trainingsmöglichkeiten. Aber auch für

ZUR HISTORY VON SK KEPLINGER TRAUN

Zwischen der Keplinger GmbH und dem Handballsport gab es bis 2011 genau genommen nur einen Schnittpunkt: Prokurist und Handballtormann Christian Hinterbuchner. Das änderte sich schlagartig als Mitte 2011 die Platten Pastl GmbH gekauft wurde. Denn damit betrat man bei Keplinger nicht nur betriebswirtschaftlich, sondern auch sportlich neues Terrain. Kurzer Blick zurück Die Platten Pastl GmbH war über viele Jahre treuer Hauptsponsor des gleichnamigen Handballvereins. Als die Keplinger GmbH die Platten Pastl GmbH kaufte, wusste man kurzzeitig nicht, ob der Verein damit auch seinen größten Förderer verlieren würde. Die Führungsetage bei Keplinger stand allerdings dieser bisher so gut gepflegten sozialen Verantwortung wohlwollend gegenüber. Denn es zeigte sich, dass dieser Verein hauptsächlich ehrenamtlich und mit noch mehr visionärem Herzblut geführt wurde und wird. Auch die Trainer sind engagiert sowie bescheiden in ihren Forderungen – bei Keplinger entflammte eine ehrliche Zuneigung, die bis heute anhält.

Investment in die Zukunft „Die Jugend von heute ist das Fundament von morgen“ – diese Haltung ist Triebkraft und sowohl in der Unternehmenskultur der Keplinger GmbH als auch in der Vereinskultur verankert. Deshalb schreibt man dort die Jugend- bzw. Nachwuchsarbeit ganz groß. 150 Nachwuchstalente aus über zehn Nationen jeden Alters und Geschlechts sind im Verein dabei. Auch der Kontakt zu den Schulen wird aktiv gesucht. Dieser Weitblick beeindruckte die Führungsebene bei Keplinger. Regionales Arbeitgebermarketing Natürlich, und so ehrlich muss man sein, nützt dieses sportliche Engagement dem Unternehmen Keplinger. Einerseits um für andere Unternehmen und K ­ onsumenten als Holzfachbetrieb, andererseits um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Keplinger zählt zum überschaubaren Kreis glücklicher Betriebe, die beim aktuellen Thema „Lehrlingsnot“ nicht mitwimmern müssen.

Als Traditionsklub sind wir dem Breiten- und Spitzensport verbunden. Wir blicken seit 1946 auf eine lange Geschichte als unabhängiger Sportklub zurück, basierend auf Freundschaft und Zusammenhalt und entwickeln uns als Team konsequent weiter.

Nationalteamspieler Max Hermann, Kapitän Thomas Vogel und Stadtrat Franz Amann

24

25


MENSCHEN

Engagement

näher und baute konstruktive Beziehungen zu anderen Eltern auf, und so führte eines zum anderen. Warum ich mein Herz an den Verein verlor, liegt wohl auch daran, dass ich ein Stück von dem, was ich damals als Spieler erleben und bekommen durfte, zurückgeben wollte. Wo sehen Sie den SK Keplinger Traun in fünf Jahren? Und sich selbst? Mir selbst wünsche ich weiterhin die Obmann-Funktion, sofern mich der Verein haben will. Was den Verein betrifft, sehe ich eine große Herausforderung auf uns zukommen: Wie bzw. woher bekommen wir immer wieder so viele und so fleißige ehrenamtliche Helfer, wie bisher? Dass sich die Zahl im Laufe der Zeit altersbedingt oder durch berufliche Veränderungen reduziert, ist nur natürlich. Sie sind aber eine wichtige Säule des Vereins.

Und dann trage ich eine brodelnde Sehnsucht mit mir herum: Die Sehnsucht nach mehr Spiel- und Trainingsmöglichkeiten, vor allem an den Wochenenden bzw. in unserer Hauptsaison, den Wintermonaten. Mehr Ausweichalternativen würde vieles leichter machen. Eine Wunsch-Vision dazu hätte ich auch, haben wir noch Zeit?

andere Sportarten. Bauen wir unserer Jugend hier in Traun einen „SportHot-Spot“ für eine gesunde Freizeit­ beschäftigung. Interessante Idee. Wäre das ein Projekt für Sponsoren? Für Ihren Unterstützer Keplinger? Wie gestaltet sich dieses Arrangement? Vielleicht? Die Partnerschaft mit ­Keplinger gedeiht unter dem Motto „Eine Hand wäscht die andere!“, mit anderen Worten: ­Geschäftsführer Dr. Josef sucht sich ein Spiel oder auch zwei aus, inszeniert das ­sogenannte „Keplinger-Event“ und lädt zu diesen Spielen Kunden und Mitarbeiter ein. Dr. Simmer gibt uns die Gelegenheit uns zu präsentieren, im Gegenzug packt der Verein gerne mit an, wenn bei Veranstaltungen „Handarbeit“

gefragt ist, wie kürzlich bei der 90-­­Jahr-Feier. Übrigens. Demnächst werden die 13-, 14-jährigen zu einer Betriebsbesichtigung bei Keplinger eingeladen. Die Nachwuchsspieler können sich in ungezwungener Atmosphäre den Betrieb ansehen, erfahren mehr über ihren Hauptsponsor und können gleichzeitig gustieren, ob sie bei Keplinger beruflich durchstarten möchten. Meiner Ansicht nach ein mustergültiges Employer Branding mit höchster win-win-Absicht. Vielen Dank fürs Gespräch und ­weiterhin viel Erfolg! •

Für Interessierte oder Unterstützer: www.sk-keplinger-traun.at

v.l.n.r.: Zeitnehmerchef Andreas Kaar, Kassier Hermann Wolf, Obmann Wolfgang Mach, Mini-Chefcoach Martina Grüneis, Vizepräsident des OÖHV Gerald Gabl, Mini-Trainerin Dagmar Pamperl

Haben wir. Auf den Punkt gebracht: eine eigene Halle in Traun. Man könnte sie vielfach nützen. In erster Linie als Headquarter des SK Keplinger Traun und mehr Trainingsmöglichkeiten. Aber auch für

ZUR HISTORY VON SK KEPLINGER TRAUN

Zwischen der Keplinger GmbH und dem Handballsport gab es bis 2011 genau genommen nur einen Schnittpunkt: Prokurist und Handballtormann Christian Hinterbuchner. Das änderte sich schlagartig als Mitte 2011 die Platten Pastl GmbH gekauft wurde. Denn damit betrat man bei Keplinger nicht nur betriebswirtschaftlich, sondern auch sportlich neues Terrain. Kurzer Blick zurück Die Platten Pastl GmbH war über viele Jahre treuer Hauptsponsor des gleichnamigen Handballvereins. Als die Keplinger GmbH die Platten Pastl GmbH kaufte, wusste man kurzzeitig nicht, ob der Verein damit auch seinen größten Förderer verlieren würde. Die Führungsetage bei Keplinger stand allerdings dieser bisher so gut gepflegten sozialen Verantwortung wohlwollend gegenüber. Denn es zeigte sich, dass dieser Verein hauptsächlich ehrenamtlich und mit noch mehr visionärem Herzblut geführt wurde und wird. Auch die Trainer sind engagiert sowie bescheiden in ihren Forderungen – bei Keplinger entflammte eine ehrliche Zuneigung, die bis heute anhält.

Investment in die Zukunft „Die Jugend von heute ist das Fundament von morgen“ – diese Haltung ist Triebkraft und sowohl in der Unternehmenskultur der Keplinger GmbH als auch in der Vereinskultur verankert. Deshalb schreibt man dort die Jugend- bzw. Nachwuchsarbeit ganz groß. 150 Nachwuchstalente aus über zehn Nationen jeden Alters und Geschlechts sind im Verein dabei. Auch der Kontakt zu den Schulen wird aktiv gesucht. Dieser Weitblick beeindruckte die Führungsebene bei Keplinger. Regionales Arbeitgebermarketing Natürlich, und so ehrlich muss man sein, nützt dieses sportliche Engagement dem Unternehmen Keplinger. Einerseits um für andere Unternehmen und K ­ onsumenten als Holzfachbetrieb, andererseits um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Keplinger zählt zum überschaubaren Kreis glücklicher Betriebe, die beim aktuellen Thema „Lehrlingsnot“ nicht mitwimmern müssen.

Als Traditionsklub sind wir dem Breiten- und Spitzensport verbunden. Wir blicken seit 1946 auf eine lange Geschichte als unabhängiger Sportklub zurück, basierend auf Freundschaft und Zusammenhalt und entwickeln uns als Team konsequent weiter.

Nationalteamspieler Max Hermann, Kapitän Thomas Vogel und Stadtrat Franz Amann

24

25


MENSCHEN

Unsere Umwelt

Besonnen vorausdenken Ressourcen- bzw. Energieeffizienz fängt bei einem selbst beziehungsweise im eigenen Haus an.

Energieeffizienz bzw. Ressourcenschonung sind für Produktionsbetriebe ökonomisch wie ökologisch gesehen – im wahrsten Sinne – Evergreens. Denn der Energiebedarf wird in den kommenden Jahren steigen, nicht sinken. Demzufolge stellen sich immer mehr Unternehmen die Frage: Lohnt es sich unterm Strich in die Eigen­ produktion sauberer Energie zu investieren? Vor zwei Jahren entschied sich Keplinger zu einem klaren Bekenntnis zum Umweltschutz. Auf insgesamt 3.350 Quadratmeter wurden 2018 auf den Dachflächen des Verwaltungsgebäudes sowie der Produktionshallen 2.000 Photovoltaik-Module montiert – eine der größten Anlagen Oberösterreichs. Damit werden jährlich je nach Witterung bis zu 1,1 Millionen Kilowattstunden Öko-Strom erzeugt, die rein rechnerisch den Eigenverbrauch komplett abdecken. Der Rest speist zum einen zukünftig sechs Elektro-Tankstellen, die kürzlich beim Haupteingang der Keplinger GmbH in der Keplingerstraße 2 in Traun fertiggestellt wurden, zum anderen wird ans öffentliche Netz geliefert.

Im Zuge der Montage musste das Dach saniert bzw. teilweise erneuert werden. Insgesamt investierte man rund 1,5 Millionen Euro, die sich in den kommenden acht bis zehn Jahren amortisieren werden, so die Prognose. Summa summarum: Angesichts stetig steigender Strompreise und sinkender Herstellkosten, Elektrostapler, Plugin-­Hybrid-Fahrzeuge sowie der 20-jährigen Modulgarantie, lohnt es sich allemal, Öko-Strom selbst zu produzieren. Außerdem reduziert sich der „grüne Fußabdruck“ und der Überschuss kann nutzenstiftend verkauft werden. •

Zeitgeistige Investition Eine gewisse Ambivalenz wohnt dem Thema schon inne, denn saubere Energie beziehen, ist gut. Saubere Energie für den Eigenverbrauch selbst herstellen und auch noch anderen zur Verfügung stellen, ist der „Königsweg“. Diese Investition in die hochgelobte Nachhaltigkeit muss man allerdings betriebswirtschaftlich auch verantworten können, das Ganze muss sich rechnen.

Dr. Josef Simmer, GF Keplinger GmbH

26

27


MENSCHEN

Unsere Umwelt

Besonnen vorausdenken Ressourcen- bzw. Energieeffizienz fängt bei einem selbst beziehungsweise im eigenen Haus an.

Energieeffizienz bzw. Ressourcenschonung sind für Produktionsbetriebe ökonomisch wie ökologisch gesehen – im wahrsten Sinne – Evergreens. Denn der Energiebedarf wird in den kommenden Jahren steigen, nicht sinken. Demzufolge stellen sich immer mehr Unternehmen die Frage: Lohnt es sich unterm Strich in die Eigen­ produktion sauberer Energie zu investieren? Vor zwei Jahren entschied sich Keplinger zu einem klaren Bekenntnis zum Umweltschutz. Auf insgesamt 3.350 Quadratmeter wurden 2018 auf den Dachflächen des Verwaltungsgebäudes sowie der Produktionshallen 2.000 Photovoltaik-Module montiert – eine der größten Anlagen Oberösterreichs. Damit werden jährlich je nach Witterung bis zu 1,1 Millionen Kilowattstunden Öko-Strom erzeugt, die rein rechnerisch den Eigenverbrauch komplett abdecken. Der Rest speist zum einen zukünftig sechs Elektro-Tankstellen, die kürzlich beim Haupteingang der Keplinger GmbH in der Keplingerstraße 2 in Traun fertiggestellt wurden, zum anderen wird ans öffentliche Netz geliefert.

Im Zuge der Montage musste das Dach saniert bzw. teilweise erneuert werden. Insgesamt investierte man rund 1,5 Millionen Euro, die sich in den kommenden acht bis zehn Jahren amortisieren werden, so die Prognose. Summa summarum: Angesichts stetig steigender Strompreise und sinkender Herstellkosten, Elektrostapler, Plugin-­Hybrid-Fahrzeuge sowie der 20-jährigen Modulgarantie, lohnt es sich allemal, Öko-Strom selbst zu produzieren. Außerdem reduziert sich der „grüne Fußabdruck“ und der Überschuss kann nutzenstiftend verkauft werden. •

Zeitgeistige Investition Eine gewisse Ambivalenz wohnt dem Thema schon inne, denn saubere Energie beziehen, ist gut. Saubere Energie für den Eigenverbrauch selbst herstellen und auch noch anderen zur Verfügung stellen, ist der „Königsweg“. Diese Investition in die hochgelobte Nachhaltigkeit muss man allerdings betriebswirtschaftlich auch verantworten können, das Ganze muss sich rechnen.

Dr. Josef Simmer, GF Keplinger GmbH

26

27


EXAKTE

ZUSCHNITTE FÜR PROFIS

www.keplinger.at

www.keplinger.at

Linz / Prag

Abfahrt Franzosenhausweg

Dallingerstraße

Wien

Keplingerstraße 2

. lstr

üh

m ner

Zau

Knoten Linz Salzburg Keplinger GmbH Keplingerstraße 2, 4050 Traun, Austria T +43 7229 736 31 0 F +43 7229 71 220 E info@keplinger.at W www.keplinger.at

Profile for Hubert Dorninger

Lebensraum – das Magazin für Holzliebhaber  

Lebensraum – das Magazin für Holzliebhaber  

Advertisement