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Maschinen- und Anlagenbau Aktuelle Nachrichten für Kunden und Freunde des Hauses HUBER 1/2000

REPORT

Richtungsweisend: Die Waschpresse WAP/SL

Liebe Leserin, lieber Leser, sellschaft führen, unterstützt vom bisherigen Management, bestehend aus Herrn Neger, Herrn Dr. Grienberger und Herrn Fischer. Die solide Kapitalausstattung in Verbindung mit der Kontinuität in der Führung der Firma gibt Ihnen die Gewähr, daß Sie es auch weiterhin mit einem soliden Geschäftspartner zu tun haben, einem Geschäftspartner, der auf 125-jährige unternehmerische Tradition zurückblickt und sich mit dieser neuen Firmenstruktur fit für die Zukunft gemacht hat. Gerade in der heutigen Zeit, in der ein Kommen und Gehen von Produktlieferanten zu beobachten ist, sollte diese Tatsache auch ein wichtiger Entscheidungsgrund für Sie bei der Vergabe von Aufträgen sein. Wir wollen weiterhin der führende Anbieter von Edelstahlprodukten, Maschinen und Anlagen im Bereich Wasser/ Abwasser sein. Dazu werden wir weiterhin eigene Forschung und Entwicklung betreiben, in einer hochmodernen Fertigung die Produkte herstellen, durch einen kundennahen Vertrieb und Service für Sie zur Verfügung stehen. In diesem Sinne wollen wir weiter mit Ihnen partnerschaftlich zusammenarbeiten, worauf wir uns freuen.

Kompaktwaschpresse mit Power für alle Anwendungsfälle Rechengut ist aufgrund seiner besonders heterogenen Zusammensetzung auf Kläranlagen ein sehr lästiges Produkt. Neben Fäkalstoffen und Papier wird heutzutage von den Feinrechen sehr oft fehlgeleiteter Bio- und Hausmüll wie Plastik, Hygieneartikel und Speisereste aus dem Abwasserstrom abgetrennt. Die Komplexizität des Rechengutes bringt folgende wirtschaftliche und gesundheitliche Nachteile für den Kläranlagenbetrieb mit sich:

die letzten Jahre brachten für unser Unternehmen eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung; dies zum einen durch Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte und Ideen, zum anderen aber besonders durch die Globalisierung. Wir haben die Globalisierung ernst genommen und können sagen, daß wir heute weltweit präsent sind. Aber diese gesamte Entwicklung bringt es auch mit sich, in die Zukunft zu denken und die Organisation und die Firmenstruktur diesen neuen Gegebenheiten anzupassen. Wir werden deshalb zum 01.04.2000 eine Änderung der Gesellschaftsform durchführen. Die GmbH wird umgewandelt in eine AG:

1. Hohe Entsorgungskosten: • wegen des hohen Wasser- und Fäkalanteils • aufgrund erhöhter Logistikkosten • wegen des fehlgeleiteten Bio- und Hausmülls

Die HUBER-ROTAMAT®-Waschpresse WAP/SL, bereits weltweit im Einsatz.

So finden Sie Ihr Thema!

2. Gefährdet die Gesundheit aus folgenden Gründen:

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• weil ungenügende Hygiene durch Tropfwasser und Dämpfe entsteht • aufgrund von Geruchsproblemen durch Faulgase • der Mensch mit keimbelasteten Material umgeht (oft ohne es zu wissen)

• Einsatz des CONTIFLOW -Sandfilter bei weiterSeite 7 gehenden Anforderungen an die Abwasserreinigung

Durch die zukunftsweisende Kompaktwaschpresse, Typ WAP/ SL, können diese Nachteile auf ein Minimum reduziert werden.

Mechanische Vorreinigung • Step Screen® Vertikal erfüllen ihre Aufgabe bestens • Erhöhter Sandanteil im Abwasser - Auswirkungen auf Rechenanlagen • Kom. Abwasserreinigung auf der KA Kreuzwertheim • HUBER-ROTAMAT®-Kompaktanlage Ro 5 für die KA Rhüden/Seesen

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Weitergehende Abwasserreinigung ®

HANS HUBER AG Maschinen- und Anlagenbau Diese Aktiengesellschaft ist mit einem Grundkapital von 10 Millionen Euro ausgestattet, welches zu je 50 % von Karl-Josef Huber und Hans Georg Huber gehalten wird. Diese beiden Inhaber werden weiterhin als Vorstände die Aktienge-

Sandaufbereitung • HUBER erweitert Produktpalette • RoSF 5 Sandaufbereitungsanlage der Superlative auf der KA Mannheim

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Zukunftsweisende Konstruktion

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Die Wasch- und Presseinheit bilden eine feste Einheit. Bei der Beschikkung der Anlage mittels Förder-

Rechengutbehandlung • Richtungsweisend: Die Waschpresse WAP/SL

Absetzbeckenausrüstung • Innovative Weiterentwicklung der Coanda-Tulpe Seite 8 erhöht die Betriebssicherheit von Kläranlagen • Erfahrungsbericht C.U.S.T. System Seite 9 • Schwimmschlammräumer sehr erfolgreich im Betrieb Seite 9

Fortsetzung auf Seite 3:

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Ihr Hans G. Huber

Hans Huber AG

Schlammbehandlung • Neu in Bayern: Schlammeindickung mit 100m3/h • Ein Kind lernt laufen • Zurück in die Zukunft…

Mit freundlichen Grüßen

Maschinen und Anlagenbau Grundkapital:

10.000.000 Euro

Sicherheit für Mensch und Objekt

Aktionäre:

Karl Josef Huber / Hans G. Huber, je 50%

• Schachtabdeckung mit reduzierter Einbauhöhe Seite 11 • Sanierung des Wasserbehälters Schönforst durch die Seite 11 Firma HUBER

Vorstand:

Operativ: Strategisch:

Aufsichtsrat:

Friedrich Ortmann, Deutsche Bank Andreas Müller-Armack, HGF, WBR Prof. Dr. Peter Wilderer, TUM

HUBER international • Sandaufbereitung auch in Italien ein wichtiges Thema Seite 7 • Schlammentwässerung Selenoworsk Seite 10 • Schlammbehandlung am Ballermann Seite 10

Karl-Josef Huber Hans G. Huber

Management:

HUBER sonstiges • • • • • •

Vorstellung der Hans Huber AG Vertrieb/Distribution Seite 1 Eine gute Adresse: http://.huber.de Seite 11 InternationalSeite 12 Betrieblicher Umweltschutz nach ISO 14001 Großer Eignungsnachweis ein Zeichen der Qualität Seite 12 Weihnachtsfeier 1999 Seite 12 Nutzen Sie Ihre Gewinnchance Seite 12

Finanzen

Vertrieb Deutschland/Österreich

Vertrieb International/Industrie

Fertigung

Technik

Karl-Josef Huber

A. Neger

Dr. J. Grienberger

R. Fischer

Hans G. Huber

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STEP SCREEN® Vertikal erfüllen ihre Aufgabe in 80°-Aufstellung bestens Installation ohne Gerinneumbaumaßnahmen Im Spätherbst des vergangenen Jahres wurden auf der Kläranlage Ingolstadt in den beiden Notumlaufgerinnen zwei von den obengenannten Rechentypen installiert. Die Kläranlage Ingolstadt ist eine Anlage für ca. 235.000 EW mit einem Trockenwetterzufluß von ca. 500 l/s und ei-

nem Regenwetterzufluß von ca. 2.000 l/s. Die in den beiden Hauptgerinnen installierten Mitstromrechen (jeweils ein Grob- und Feinrechen) sind gerade bei Regenwetterzulauf durch sehr großen Rechengutanfall über-

lastet, so daß die Notumläufe ansprechen. Da das Abwasser in diesen Fällen ungesiebt den weiteren Verfahrensstufen zugeführt wird, entwickelte sich beim Betreiber der Wunsch, auch dieses Abwasser maschinell zu reinigen. Auf der Suche nach geeigneter Maschinentechnik wurde man im Hause HUBER fündig. Der STEP SCREEN® Vertikal, ein Stufenrechen in 80°-Aufstellung, war hier die einzige Alternative, da dieser Rechentyp ohne Gerinneumbaumaßnahmen sehr einfach zu installieren ist. Mit dieser Wahl ergab sich für die Käranlage eine optimale Lösung in preislicher und in technischer Sicht.

nach dem Gegenstromprinzip) ohne Hilfsmittel, an seiner Wartungsfreundlichkeit, an seinem Vermögen, sehr große Rechengutmengen auszutragen sowie an seiner Betriebssicherheit.

Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen, sprechen Sie mit einem Partner, der seit über 20 Jahren Erfahrungen mit Rechen, in deren Auslegung, Konstruktion, Fertigung und im Betrieb besitzt.

Das STEP SCREEN®System:

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STEP SCREEN Vertikal auf der Kläranlage Ingolstadt im Einsatz

Der Erfolg und die breite Akzeptanz des STEP SCREEN®-Systems liegt in seiner Funktion begründet, der leicht verständlichen Arbeitsweise, des einfachen Aufbaues der Art der Reinigung (Selbstreinigungseffekt

Antriebstechnisch haben wir auf das bewährte und patentierte link-System (Gelenkgetriebe) zurückgegriffen und es zu einem Koppelgetriebe weiterentwickelt. Im Sinne unserer Kunden, haben wir im Sinne der Bedienfreundlichkeit den wartungsunfreundlichen Kettentrieben eine Absage erteilt und beherrschen so, gerade bei großen Wasserständen, mit dieser Antriebsmechanik die auftretenden Biegemomente auf das Lamellenpaket.

STEP SCREEN® Vertikal direkt in den Kläranlagenzulauf eingebaut

Die beiden Rechen, SSV 4300 x 1776 x 6 und SSV 4300 x 776 x 6, arbeiten seit der Inbetriebnahme tadellos und zur vollsten Zufriedendenheit des Betreibers. von Christian Frommann

Erhöhter Sandanteil im Abwasser – Auswirkungen auf Rechenanlagen HUBER bietet die richtigen Lösungen Sand, Splitt und Steine im Abwasser können im Kläranlagenzulauf bei den dort installierten Rechenanlagen zu einem nicht unerheblichen Dauerproblem werden.

Diese Siebanlage, installiert im Gerinne oder in einem Edelstahlbehälter, hat sich klar als die bestgeeignetzte Maschinentechnik bei Einsatz in sand- und splitthaltigen Abwässern herauskristallisiert!

einem Gerinne eingebaut ist. Die HUBER ROTAMAT®-Siebanlage Ro2 zeigt nach über zwei Jahren Einsatz weder Verschleißerschei-

einer umlaufenden Rechenharke, die vollständig durch die Rechenstäbe hindurchgreift, gereinigt wird. Die robuste Konstruktion, die rotierende

Filterstufenrechen haben bekanntermaßen eine völlig andere Arbeitsweise als ROTAMAT®-Siebanlagen und Feinstrechen. Aufgrund der kreisrunden Antriebsbewegung des beweglichen Lamellenpaketes kann es bei sehr großen Sandgehalten im Abwasser zu Funktionsstörungen kommen, wenn sich Sand im unmittelbaren Lamellenbereich ablagert. HUBER hat hier Lösungen erarbeitet, die auch ein Stufenrechensystem zu einer geeigneten und betriebssicheren Maschine bei hohen Sandanteilen im Abwasser machen.

• Häufige Betriebsstörungen • Großer Verschleiß

Warum?

• Hoher Wartungs- und Reparaturaufwand

Die Siebanlage Ro2 hat einen robust gefertigten, rotierenden Spaltsiebkorb, der mit einer Spritzdüsenleiste abgereinigt wird. Das abgespülte Rechen- und Sandgut fällt in einen separaten Aufnahmetrichter und wird dort aus dem Abwasserbereich abtransportiert, d.h:

sind die Folgen der hochabrasiven Wirkung dieser ”Zusatzstoffe” im Abwasser. Viele Betreiber von Kläranlagen mit Mischwasserzufluß werden dies bestätigen. Eins ist klar, den Sandanteil im Mischwasser einer Stadtregion zu reduzieren ist nur schwer bzw. gar nicht oder nur mit enormen Kostenaufwand möglich. Ideal wären also Feinstrechenanlagen im Kläranlagenzulauf, denen Sand, Splitt und Steine nichts anhaben können. Dies erfordert entweder eine spezielle Technik der Maschinen selbst oder durchdachte Schutzmaßnahmen bekannter Rechentechniken, z.B. vorgeschaltete Grobstoffänge. HUBER hat sich mit diesem Thema, vor allem nach unserer Produkterweiterung mit Stufenrechen, intensiv beschäftigt und kann Ihnen sichere Lösungen bieten, die sich auch bereits in der Praxis bewährt haben! Wir wollen hier natürlich nicht unseren Wettbewerbern und Herstellern von Billigprodukten oder bei nicht gelungenen Kopien von HUBERMaschinen eine Anleitung geben, wie sie eventuell ihre Probleme lösen könnten. Wir möchten zeigen, daß wir eigene Lösungen haben und damit unseren Kunden die Technik bieten können, die für ihn die beste und damit auch gesamt betrachtet die preigünstigste ist!

• kein mechanischer Eingriff auf die Siebfläche zur Abreinigung, das bedeutet nahezu ”Null” Verschleiß. • ein Blockieren oder Verklemmen durch Sand und Steine ist aufgrund der Rotationsbewegung mit definierter Abwassereinleitung in den Siebkorb ausgeschlossen. Praxisbeispiel: KA-Lauf/Pegnitz Was unsere Siebanlagentechnik Ro2 in der Lage ist zu leisten, wenn es um das problematische Thema ”hoher Sandanteil im Abwasser” geht, zeigt das Anwendungsbeispiel Kläranlage in Lauf/Pegnitz, die vom Ingenieurbüro MILLER aus Nürnberg geplant wurde. Bei einem Mischwasserzufluß von bis zu 360 l/s werden vor allem nach Regenereignissen hohe Sandmengen auf die Siebanlage gepumpt, die in

Unsere Empfehlung: Abb. 2: Systemzeichnung HUBER ROTAMAT®-Feinstrechen

Dies und auch andere Einsatzfälle unserer Siebanlage Ro2 in hochgradig sandbelasteten Abwässern beweist, daß diese Technik die am besten geeignete ist, wenn es um Abwassersiebung geht, bei der erhöhte Sandfrachten ein Problem bedeuten könnten! HUBER ROTAMAT®- Feinstrechen Ro 1 (Abb. 2) Die Feinstrechenanlage Ro1 besitzt einen starren Spaltsiebkorb, der mit

Abb. 3: STEP SCREEN® Vertikal - die richtungsweisende Rechentechnik in 80 °- Aufstellung – Die neue Generation für schmale und tiefe Gerinne, für große Abwurfhöhen, für große Durchsatzleistungen Arbeitsweise und der vollständige Verzicht auf Bürsten macht auch die Ro1-Anlage zu einer vielseitigen und sicheren Maschine zur Siebung von Abwasser mit hohem Sandanteil. Gerade in Österreich hat sich dieser Feinrechentyp unter erschwerten Bedingungen bestens bewährt.

Die Ideallösung

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Sprechen Sie uns an, wenn es um Feinstrechenanlagen geht, die in jeglicher Betriebssituation sicher und

nungen, noch hat es jemals Störungen gegeben.

Als Ergebnis unserer Untersuchungen der Sandproblematik bei der Abwassersiebung hat sich eine Art ”Hierachie der Rechensysteme” ergeben, die zeigt, welche Rechensysteme am besten und welche weniger geeignet sind:

HUBER ROTAMAT®- Siebanlage Ro 2 (Abb. 1)

HUBER Filterstufenrechen ”STEP SCREEN® SSF und SSV” (Abb. 3)

Abb. 1: Systemzeichnung HUBER ROTAMAT®-Siebanlage

Bei richtigem Einsatz mit neu konzeptioniertem Sohlbereich eine geeignete Lösung sind:

verschleißarm arbeiten müssen. Damit ist Ihnen langfristig das beste Preis-Leistungsverhältnis sicher! Nutzen Sie bereits in der Planungsphase unser Wissen und unser know how über den richtigen Einsatz unserer Stufenrechensysteme in Abwässern mit hohem Sand-, Splittoder Kiesanteilen! Von Paul Neumaier


Fortsetzung von Seite 1:

Richtungsweisend: Die Waschpresse WAP/SL Kompaktwaschpresse mit Power für alle Anwendungsfälle aggregat oder Schwemmrinne ist die Waschzone komplett hygienegekapselt; Spritzen, Dämpfe oder Gerüche gehören somit der Vergangenheit an. Durch die intelligente Ausführung der Waschpresse wird Wasch-Power mittels eines integrierten Pumpenlaufrads in die Waschzone eingebracht. Je nach Beschaffenheit des Rechengutes kann über die Steuerung auf ein optimales Waschergebnis eingegangen werden. Die komplette automatische Regelung der Wascheinheit erfolgt über eine integrierte Niveaumessung im Trichter. Durch die gewählte schnörkelfreie Konstruktion kann als Waschwasser immer Abwasser eingesetzt werden, d.h. es werden keine zusätzlichen Brauchwasseranschlüsse oder -leitungen benötigt. Die Abdichtung zum Antrieb wurde so gewählt, daß trotz der verschleißfördernden Materialien im Rechengut sehr lange Standzeiten erreicht werden. Die Anlage ist sowohl im Waschtrichter als auch im Auffangwannenbereich über großzügige Inspektionsöffnungen leicht zugänglich und somit sehr wartungsfreundlich. Selbstverständlich ist die komplette Anlage in gewohnter Edelstahlausführung.

Einzigartige, revolutionierende Vorteile: Die intelligente Konstruktion läßt zu, daß die Anlage sowohl über Rechen, Förderaggregate oder mittels Schwemmrinne beschickt werden kann. Die Wäsche kann dabei als Batchbetrieb oder aber auch nur ab-

hängig von der Rechengutmenge im Trichter erfolgen. D.h. die Maschine entscheidet selbst, wann die Waschpresse zu arbeiten/waschen hat. Der Kunde selbst kann wählen, ob er nun einen Konti- oder Batchbetrieb fahren will. Er kann ebenso entscheiden, ob die Anlage über die Impulse des Rechens, des Förderaggregates arbeitet oder sich selbst nach Bedarf regelt. Durch die intensive Auswaschung in der Waschzone wird fehlgeleitetes Rechengut, wie z. B. Biomüll, mit den Fäkalien komplett ausgewaschen. Dadurch sind im Rechengut nur noch Plastik, Papier und Hygieneartikel enthalten. Aufgrund dieses hohen Auswaschgrades werden Trockensubstanzgehalte in der Preßzone von bis 45% erreicht. Gleichzeitig steigt der Heizwert des gewaschenen Produktes meist über 11.000 KJ/kg. Betrachtet man den im TS enthaltenen biologischen Sauerstoffbedarf, so sind im gewaschenen Rechengut nur noch Werte von 5–15 mg BSB5/ g TS-Gehalt erhalten. Dieses Rechengut zeigt im Container ein sehr stabiles Verhalten, so daß lästige Gerüche sehr stark minimiert werden. Gleichzeitig gibt es kein Tropfwasser, welches aus dem Container austritt. Für Mensch und Gesundheit ist dadurch ein besserer und sicherer Umgang möglich. Aufgrund der hohen Gewichtsreduktion von über 70% werden die Entsorgungskosten enorm reduziert, was wiederum dem Betreiber aber auch der öffentlichen Finanz-“Gesundheit“ zugute kommt. Von Wolfgang Branner

Prinzipskizze der Waschpresse, Typ: WAP/SL

Bitte besuchen Sie uns auf folgenden Messen: Achema:

vom 22.05. - 27.05.2000 in Frankfurt Halle: 10.0 Stand: E 10

Entsorga:

vom 26.06. - 29.06.2000 in Köln Halle: 11.2 Stand: A 050

IFW:

vom 23.10. - 27.10.2000 in Berlin

MUT-Basel: vom 14.11. - 17.11.2000 in Basel

HUBER erweitert Produktpalette HUBER-Rundsandfang: die kostengünstige Alternative bei beengten Platzverhältnissen zu Langsandfängen an Pate ge me nt Abscheideleistungen identisch mit Langsandfängen lde t! Für die kostenbewußte Planung zum Auslauf umgelenkt. Die kreis- Die Anwendungen: bei beengten Platzverhältnissen haben wir einen neuen Sandfang entwickelt, der in preislicher, in abscheidetechnischer und nicht zuletzt in platztechnischer Sicht sehr attraktiv ist. Mit dieser Abscheideanlage können wir noch besser auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen, können ortsspezifische Gegebenheiten berücksichtigen und

runde Tauchwand dient als Trennorgan zwischen Aufgabe- und Auslaufseite. Optional kann der Behälter auch belüftet ausgeführt werden, um eine bessere Trennung zwischen Organik und mineralischen Stoffen zu erzielen. Organische Bestandteile werden in der Schwebe gehalten und mit dem Abwasserstrom ausgetragen.

Der HUBER-Rundsandfang wird in Edelstahl-Bauweise für eine maximale Durchsatzleistung von 135 l/s gefertigt. Größere Durchsatzleistungen können entweder durch Parallelschaltung einzelner Behälter oder über die Betonbauweise realisiert werden. Für Durchsatzleistungen bis maximal 80 l/s kann der Sandaustrag wahlweise per Abzugspumpe oder Sandklassierschnecke erfolgen. Für größere Durchsatzleistungen ist der Sandabzug nur in fluider Form möglich. Wenn Sie demnächst einen Sandfang zu planen haben, so sprechen Sie uns bitte an. Wir stehen Ihnen gern mit Maßblättern, Spezifikationen sowie mit Rat und Tat zur Seite. Ein Preisvergleich lohnt sich in jedem Fall.

Die Vorteile auf einen Blick: • Einsatzbereich sehr vielfältig, wie bei den bekannten herkömmlich, maschinentechnisch ausgeführten Langsandfangsystemen.

Typische Ansicht eines Rundsandfanges in Betonbauweise.

• Sehr kompakte Ausführung, auf sehr kleinem Raum installierbar, ober- wie unterirdisch.

vor allen Dingen eine preiswerte Technik liefern.

• Robuste Bauweise, sicher, sehr planungsfreundlich.

Der HUBER-Rundsandfang ist ein Abscheider, der mit wissenschaftlicher Unterstützung der Universität Paderborn und der Landesgewerbeanstalt Nürnberg entwickelt und konzipiert worden ist. Die zentrale Aufgabe, die es zu lösen galt, läßt sich so beschreiben, daß die ordnungsgemäße Funktion des Abscheiders maßgeblich von der Strömungsführung beeinflußt wird. Das bedeutet, daß man dem zu behandelnden Abwasser während der Durchströmung des Behälters in jeder Phase möglichst viel Abscheide-/ Kontaktfläche bereitstellen muß, um den gewünschten Abscheidegrad zu erzielen. Dabei spielt weniger die Aufenthaltszeit, vielmehr die Strömungsführung die entscheidende Rolle. Grundsätzlich unterscheidet sich unser Rundsandfang von anderen Systemen dadurch, daß wir zusätzlich einen Separatorkegel im Inneren des Behälters angeordnet haben, der der zunächst abwärts gerichteten Strömung während der Umlenkung in die aufsteigende Bewegung eine zusätzliche Drehbewegung verleiht und damit zusätzliche Kontaktfläche erzeugt bzw. bereitstellt.

Schwimmstoffe, die sich an der Wasseroberfläche ansammeln werden über einen separaten Abzug aus dem Behälter entnommen.

von Christian Frommann

Schematischer Aufbau und Funktion des HUBER-Rundsandfanges an Pate ge 1 me nt lde 2 t!

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Aufbau und Funktion: Das Abwasser wird dem Abscheider tangential zugeführt, vollführt im Behälter eine kreisrunde Bewegung, taucht nach unten ab und wird dann am Separatorkegel in eine schraubenförmige Bewegung nach oben

1. Zulauf 2. Umlaufende Tauchwand 3. Ablauf 4. Belüftungssystem

5. Sandabzug 6. Separatorkegel 7. Schwimmstoffabzug

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KA-Kreuzwertheim Kompakte Abwasserbehandlung mit innovativer HUBER-Technik

• Mechanische Vorreinigung • Rechengutwäsche und -presse • Sandabscheidung • Sandwäsche • Sandklassierung • Überschußschlammeindickung intergriert! Mit der HUBER ROTAMAT ®Kompaktanlage Ro5 werden 100 l/s Rohabwasser, das über Pumpen auf die Kläranlage gefördert wird, mechanisch auf 6 mm Korngröße vorgereinigt. Zur Siebung ist hier der weiterentwickelte HUBER Filterstufenrechen ”STEP SCREEN® Flexibel” installiert.

HUBER Filterstufenrechen SSF im Kompaktanlagenzulauf Damit konnte die erforderliche Bauhöhe des neuen Gebäudes gering gehalten werden, da der Rechengutabwurf dieses Stufenrechens unmittelbar über dem Kompaktanlagen-

• Trockensubstanzgehalt des ausgetragenen Sandes von > 90% Somit schafft unsere Sandwaschanlage bei unseren Kunden die Voraussetzungen für äußerst kostengünstige Entsorgungsmöglichkeiten. Nur derart ”qualifiziert” behandelter Kläranlagensand wird oftmals sogar kostenlos von den Kläranlagen abgeholt und darf zur Weiterverwendung z. B. in Bauhöfen oder im Straßenbau verwendet werden (Einbau unter "Schwarzdecke")! Beim bis ins Detail durchdachten Anlagenkonzept des planenden und verantwortlichen Ingenieurbüros MILLER HUBER COANDA Sandwaschanlage RoSF 4 BG aus Nürnberg konnbehälter in eine HUBER Rechengutwaschpresse WAP 2 erfolgt. Nahe-

Das bestätigt auch der Betriebsleiter der Kläranlage Kreuzwertheim, Herr Dosch: ”Die Fa. HUBER ist uns schon seit langem als innovativer Betrieb im Wasser- und Abwasserbereich bekannt. Auch von Nachbarkläranlagen und bei Treff‘s mit Kollegen hab ich nur Positives über die Maschinen von HUBER gehört. Besonders beeindruckt mich immer wieder, daß HUBER in punto Neuentwicklungen immer voraus ist und somit Maßstäbe im Bereich Abwasserbehandlung setzt, denen die Wettbewerber von HUBER versuchen hinterherzulaufen. Daß alle Maschinen, die wir hier bekommen haben, vollständig aus Edelstahl und somit absolut korrosionsbeständig sind, ist für uns sehr wertvoll, da dies für Wartungsarmut und Langlebigkeit spricht. Die Bedienung der entsprechenden Anlagenteile ist optimal und für mich gut zugänglich. Was ich besonders hervorheben möchte, ist die Fertigungsqualität der HUBER-Maschinen. Nach der Montage funktionierten alle Aggre-

zu organikfreies und hochkompaktiertes Rechengut ist das Ergebnis der ersten Reinigungsstufe innerhalb der Kompaktanlage Ro5. In einem nachgeschalteten Langsandfang erfolgt die Abscheidung von 90% des Sandes mit einer Korngröße von mehr als 0,2 mm, der dann über eine kleine Pumpe direkt auf eine HUBER COANDA Sandwaschanlage RoSF 4 BG2 gefördert wird. Diese Anlage kombiniert Sandwaschung und -klassierung in einer Maschine. Für uns ist es selbstverständlich, daß diese Maschine leistet, was wir vorher dem Kunden garantiert haben: • Glühverlust des gewaschenen Sandes von < 3% • Abscheideleistung von 95% der Korngröße > 0,2mm

Wir, die Fa. HUBER, bedanken uns bei Herrn Dosch und wünschen ihm mit seinen neuen HUBER-Anlagen auch weiterhin viel Erfolg. Selbstverständlich werden wir Herrn Dosch und der Kläranlage Kreuzwertheim bei Bedarf auch in Zukunft mit Rat und Tat zur Seite stehen! HUBER Schlammeindickanlage RoS 2 BG 1 te auch auf teuren, umbauten Raum auf Containerstellflächen verzichtet werden. Der Austrag des gewaschenen und entwässerten Sandes erfolgt unmittelbar durch die Gebäudewand hindurch ins Freie und wird dort abgelagert! Eine komplette maschinelle HUBER Schlammeindickanlage vom Typ RoS 2 BG 1 konnte aufgrund der sehr kompakten Bauweise ebenfalls noch ”in einer Ecke” dieses Gebäudes untergebracht werden. Mit einer Durchsatzleistung dieser Baugröße von bis zu 15 m3 Dünnschlamm/h arbeitet diese Anlage vollautomatisch und nahezu ohne Personalaufwand. Schlammeindickanlagen von HUBER Technology zeichnen sich besonders aus durch:

gate einwandfrei und bis heute ohne Störung. Alle Verfahren auf meiner Kläranlage, die mit HUBER Maschinen durchgeführt werden, funktionieren optimal. Die Maschinen bringen genau die Leistung, die uns vorher versprochen wurde. Den Sand können wir jetzt auf die Bauschutt-

Von Paul Neumaier

❐ Mechanische Vorreinigung ❐ Weitergehende Abwasserreinigung ❐ Sandaufbereitung ❐ Rechengutbehandlung ❐ Absetzbeckenausrüstung ❐ Schlammbehandlung ❐ Sicherheit für Mensch und Objekt

• äußerst geringer Energiebedarf

Ich wünsche den Besuch eines Außendienstmitarbeiters

• sehr geringer Verschleiß

Wir haben ein aktuelles Problem. Thema: _______________________ __________________________________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________________________ Diese Info kommt von Herrn/Frau:_________________________________ ____________________________________________________________________________________ Tel.: ________________________________ Fax: ____________________________________ Absender nicht vergessen: _____________________________________________ ____________________________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________________

• minimale Betriebs- und Wartungskosten • vollautomatischer Betrieb • kleine, kompakte Bauweise

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Bedanken möchten wir uns auch beim Ingenieurbüro MILLER aus Nürnberg und dem Projektverantwortlichen Herrn Wunderlich für das entgegengebrachte Vertrauen und die sehr konstruktive Zusammenarbeit!

Wir sind an weiteren Informationen interessiert. Bitte senden Sie uns folgende Informationsunterlagen zu:

• vollkommen geschlossene und damit hygienegekapselte Bauweise

Für unser Unternehmen HUBER Technology ist die neue Kläranlage Kreuzwertheim ein weiteres Vorzeigeobjekt für eine effektive und innovative technische Lösung zur Abwasserbehandlung!

Füllen Sie diese Informationsanforderung aus und senden Sie sie an die Hans Huber AG • Maria-Hilf-Str. 3-5 • 92334 Berching

Sandfangbereich der HUBER Kompaktanlage Ro5

deponie bringen und sparen somit erhebliches Geld. Besonders glücklich bin ich über die HUBER Schlammeindickanlage, die durch ihre Arbeitsweise mit starrem Edelstahl-Spaltsiebkorb und sehr langsam rotierender, innenliegender Schnecke besonders verschleißarm und sparsam arbeitet. Durch den geringen Energie-, Wasser- und Polymerverbrauch ist uns eine besonders hohe Wirtschaftlichkeit sicher. Wir hatten früher zur Schlammeindickung eine Zentrifuge, die wir stillgelegt haben. Die Arbeitsweise mit schneller Drehzahl und hoher Antriebsleisung war sehr verschleißanfällig und zudem ein Energievernichter. Was mir auch sehr gut gefällt, daß HUBER bei seinen Anlagen nur namhafte Markenprodukte für Zubehörteile wie Pumpen, Steuerungen, Armaturen usw. einsetzt und nicht auf Billigprodukte ausweicht und mit Dumpingpreisen versucht, Aufträge zu erhaschen. Dies kann im täglichen Betrieb nämlich sehr teuer werden und viel Ärger bereiten. Aufgrund all der genannten Punkten, welche mir bei meiner täglichen Arbeit gegenüber früher erhebliche Erleichterungen bringen, bin ich froh, mit der Fa. HUBER einen kompetenten Ausrüster für die Maschinentechnik meiner Kläranlage bekommen zu haben. Ich bin sicher, daß sich diese Maschinen und Anlagen hier auf der Kläranlage Kreuzwertheim bewähren werden und kann deshalb HUBER-Produkte nur weiterempfehlen.”

Der Markt Kreuzwertheim hat seine alte Kläranlage 1999 größtenteils abgerissen und u.a. den Einlaufbereich vollkommen neu gestaltet. Für diesen Bereich hat man sich für eine besonders kompakte und effektive Lösung entschieden, die von HUBER Technology angeboten wurde. In einem neuen Gebäude von nur rund 81 m2 wurden die Abwasserbehandlungsstufen:


HUBER ROTAMAT® Kompaktanlage Ro 5 für die Kläranlage Rhüden/Seesen Eine Anlage, die alle Forderungen erfüllt Die auf dem Klärwerk Rhüden bislang installierte Rechenanlage konnte den gestiegenen Anforderungen an Ablauf- und Schlammqualität nicht mehr gerecht werden. Aus diesem Grund wurde 1998 das Ingenieurbüro Dr.-Ing.Denkert aus Bochum von der Stadt Seesen beauftragt, eine Kompaktanlage auszuschreiben, die die Verfahrensstufen:

Preß-schnecke abgelöst und von dort aus dem Abwasserbereich wegtransportiert.

• mechanische Vorreinigung auf 6 mm Korngröße • integrierte Rechengutwäsche und –presse • Sandabscheidung durch belüfteten Sandfang • Fettabscheidung • komplette Notumgehung der Anlage mit integriertem Grobrechen in einer kompakten Anlage beinhaltet. Im März ‘98 erhielt unser Unternehmen den Auftrag, diese Anlage zu liefern und betriebsfertig zu installieren. Eine der Besonderheiten in der Aufgabenstellung dieses Objektes lag in der Auslegung dieser Kompaktanlage. Der Regenwetterzulauf wurde mit 40 l/s zugrunde gelegt. Demnach wurde auch die Anlage, speziell der Langsandfang, bemessen. Das Klärwerk Rhüden wird jedoch gelegentlich auch mit bis zu 104 l/s Hochwasserzulauf beschickt. Dies bedeutete, daß die erste Verfahrensstufe der Kompaktanlage, die mechanische Vorreinigung, diese hohe Menge bewältigen mußte. Eine komplette, ungereinigte Ableitung des Hochwasserzuflusses über die installierte Notumgehungseinrichtung wurde verständlicherweise vom Planer und auch vom Betreiber ausgeschlossen. Durch die Installation einer HUBER ROTAMAT® Siebanlage Ro2 für die mechanische Vorreinigungsstufe konnte diese Aufgabe bewältigt werden.

Mechanische Vorreinigung mit HUBER ROTAMAT®-Siebanlage Ro2 Nach nur einer Umdrehung des Spaltsiebkorbes steht wieder eine völlig freie Siebfläche zur Verfügung! Diese Technik garantiert den Betreibern unserer Maschinen höchste Betriebssicherheit auch unter schwierigen Bedingungen. Daß die HUBER ROTAMAT®-Siebanlage nahezu verschleißfrei arbeitet, da zur primären Siebkorbabreinigung keinerlei mechanischer Eingriff erfolgt (keine Bürsten oder dgl.!), ist ein weiteres, sehr wichtiges Kriterium für unsere Kunden. Dies bedeutet sehr geringe Betriebs- und Wartungskosten! Mit unserer patentierten IRGA-Technik wird das Rechengut innerhalb

Gesamtansicht der HUBER ROTAMAT® Kompaktanlage Ro 5 auf der KA-Rhüden. Die hohe Leistungsfähigkeit dieser Siebanlage ist in der Arbeitsweise der Siebkorbabreinigung begründet. Vorraussetzung für eine hohe Durchsatzleistung bei kurzzeitigen Spitzenlasten ist, daß das abgesiebte Rechengut wieder möglichst schnell von der Siebfläche entfernt wird, um ständig den maximal zur Verfügung stehenden freien Durchflußquerschnitt zur Verfügung zu stellen. Unsere HUBER ROTAMAT®Siebanlage hat einen rotierenden Spaltsiebkorb, der mit einer Spritzdüsenleiste schnell und sicher abgereinigt wird. Dabei ist es sehr wichtig, daß der Abtransport des Rechengutes getrennt, d.h. außerhalb der Siebfläche geschieht. Das am Siebkorb anhaftende Rechengut wird in einen zentrisch gelagerten Rechengutaufnahmetrichter mit integrierter Transport- und

der Siebanlage wirkungsvoll ausgewaschen, bevor es in die Preßzone gelangt. Dabei handelt es sich nicht um eine marktübliche, einfache Spritzdüsenleiste sondern um eine vollwertige, dreistufige Rechengutwascheinheit! Damit haben wir die Trockensubstanzwerte im Abnahmetest auch erreicht, die wir vorher unserem Kunden garantiert haben! Weiterer Bestandteil einer umfangreichen Leistungsprüfung, die nach der Inbetriebnahme vom verantwortlichen Ingenieurbüro Dr.-Ing. Denkert durchgeführt wurde, war neben der mechanischen Vorreinigung die Sand- und Fettfanganlage unserer Kompaktanlage Ro5.

Die Gesamtbeurteilung des Ingenieurbüros Dr.-Ing. Denkert: ”Die Fa. Huber erweist sich aus Sicht eines planenden Ingenieurbüros als eine zuverlässige und kompetente Fachfirma im Bereich des Anlagenbaues für die Abwasserreinigung und Klärschlammbehandlung. Die komplett in Edelstahl gefertigten Maschinen und Anlagenteile sind praxisorientiert und zielgerichtet. Infolge der eigenen Produktentwicklung wird ein großes Marktsegment innerhalb der kommunalen und industriellen Abwasserreinigung abgedeckt. Die auf dem Klärwerk Rhüden installierte Kompaktanlage mit Siebrechen und belüftetem Sandfang mit Fettfang wurde aus Edelstahl sachgerecht und qualitativ hochwertig ausgeführt. Bei der Wahl der Materialstärke und bei der Verarbeitung wird die Fachkompetenz und Erfahrung sichtbar. Die Abwicklung der Gesamtanlage nach Auftragserteilung an Fa. Huber erwies sich als sehr kooperativ, auch Sonderlösungen außerhalb der Standardproduktpalette wurden realisiert. Bereits nach kurzer Installationsdauer von ca. 5 Arbeitstagen wurde die Leistungsfähigkeit der Siebrechen-Anlage und des belüfteten Sandfangs mit Fettfang erreicht. Somit wurde die komplette mechanische Vorreinigung nach sehr kurzer Projektabwicklung erneuert. Die erfahrungsgemäß immer vorhandenen geringen Mängel bei Ausführung von verfahrenstechnischen Anlagen, wurden nach der Montage der Kompaktanlage von Fa. Huber umgehend und abschließend fachgerecht beseitigt.

Bild links: Zulaufseite der Kompaktanlage mit stationärer und verfahrbarer Bedienbühne.

Betriebsleiter Klärwerke Seesen, Herr Bernd Schwerdtfeger, bei der Vorabnahme im HUBER Produktionswerk in Erasbach/Berching Die Leistungsfähigkeit der Gesamtanlage wurde nach Inbetriebnahme und Optimierungsphase vom neutralen Gutachter durch betriebspraktische Untersuchungen vor Ort nachgewiesen. Hierzu wurden die leistungsrelevanten Kennwerte Feststoffgehalt und Glühverlust vom Rechengut am Austrag der Rechengutpresse analysiert. Darüber hinaus wurden zielgerichtet spezifische

Neben der handwerklichen Ausführung entspricht die Leistungfähigkeit der Anlage den gewünschten Anforderungen. Durch die komfortableren, technisch hochwertigen Bedienungselemente kann die Anlage unproblematisch durch das Betriebspersonal gesteuert werden. Die Erfahrungen, die wir seit der Inbetriebnahme der Anlage gemacht

Ingenieurbüro Dr.-Ing. Denkert/Bochum: Der Leistungsnachweis unserer HUBER ROTAMAT®Kompaktanlage Ro 5: Ergebnisse des Feststoffaustrag der integrierten Rechengutpresse und -wäsche (System: HUBER IRGA)

Sandmengen dem Abwasserstrom zugeführt und die Abscheideleistung des Sandfangs bewertet und nachgewiesen. Die Kompaktanlage ist seit über einem Jahr störungsfrei im Betrieb. ” Dr.-Ing. Denkert Der Betriebsleiter der Klärwerke Seesen, Herr Bernd Schwerdtfeger, begleitete die Realisierung dieser Investition von Planung bis zur Inbetriebnahme mit ”sehr wachsamen Augen”. In einer persönlichen Stellungnahme an unser Unternehmen beschreibt Herr Schwerdtfeger seine gewonnen Eindrücke und seine abschließende Meinung über die installierte Kompaktanlage und die Firma HUBER: ”Mein persönlicher Eindruck von Ihrem Unternehmen ist hervorragend. Sie haben die Erwartungen, die wir in die Investition gesetzt haben, erfüllt. Dies zeigt sich in der sehr guten qualitativen und handwerklich fachgerechten Ausführung der Kompaktanlage auf dem Klärwerk Rhüden. Bei der Aufstellung der Anlage und bei späteren Nacharbeiten hat es sich gezeigt, wie wichtig es ist, fachlich qualifiziertes Personal einzusetzen.

haben, lassen darauf schließen, daß der Wartungsaufwand zukünftig als eher gering einzustufen ist. Ein Unternehmen, wie die Hans Huber GmbH, welches die Kompetenz im Bereich der Verarbeitung von Edelstahl, Maschinen- und Elektrotechnik unter Beweis stellt, hat die besten Voraussetzungen, sich im Wettbewerb zu behaupten". Betrieb für Abwasserbeseitigung Stadt Seesen Bernd Schwerdtfeger Betriebsleiter Klärwerke Für das entgegengebrachte Vertrauen in unser Unternehmen und unsere Produkte möchten wir uns bei Herrn Schwerdtfeger Betriebsleiter der Klärwerke Seesen Herrn Dr.-Ing. Denkert Ingenieurbüro Dr. Denkert / Bochum Herrn Dipl.-Ing. Füssel Ingenieurbüro Dr. Denkert ganz herzlich bedanken und sichern auch in Zukunft eine kompetente Betreuung und sichere Serviceleistungen zu! Fotos: Ingenieurbüro Dr. Denkert Von Paul Neumaier 5


RoSF5-Sandaufbereitungsanlage der Superlative auf der KA Mannheim Gleichzeitige Kläranlagen- und Kanalsandaufbereitung einmal etwas anders Im Sommer ´99 wurde auf der Kläranlage Mannheim (ca. 400.000 EW) eine RoSF5-Sandaufbereitungsanlage in Betrieb genommen. In dieser Anlage werden gleichzeitig Kläranlagen- und Kanalsande verarbeitet, wobei der Kläranlagensand einen erhöhtem Fettanteil aufweist. Seit Inbetriebnahme der Anlage werden nun die Entsorungskosten aufgrund der geringeren Entsorgungsmenge und der Erfüllung der technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASI) deutlich reduziert. Gleichzeitig ist es in Zukunft möglich, daß der aufbereitete Sand - entsprechend dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) - kostengünstig recycelt/verwertet werden kann. Die Kläranlagensande stammen aus vier Langsandfängen, wobei zwei davon immer kontinuierlich betrieben werden. Die anderen beiden Sandfänge werden nur bei Regenwetter aktiviert, um den notwendigen Sandrückhalt zu gewährleisten. Die Kanalsande stammen aus der Mannheimer Kanalreinigung und werden mittels Tankfahrzeuge auf der Kläranlage angeliefert. Dort geben die Fahrzeuge ihren kompletten Tankinhalt in einen unterirdischen Bunker zur weiteren Behandlung ab.

COANDA-Sandwaschanlagen, Typ: RoSF 4, BG 3 (Abb. 2) Mit dem Start einer Sandfangstraße beginnt die angewählte Sandwaschanlage zu arbeiten. Die Beschickung der COANDA-Sandwaschanlage, Typ RoSF4/BG 3, erfolgt mit dem Sand/Wasser/Organik - Gemisch aus dem Sandfang über die Zulaufleitung und die Drallkammer zur COANDATulpe. Die Strömung wird unter Einsatz des COANDA-Effektes so geführt, daß sich optimale Bedingungen für eine Abscheidung der mineralischen Bestandteile ergeben. Die

getrennt. Danach wird der Sand in die Klassierschnecken abgeworfen.

Förderschnecke in die ROTAMAT®‚-Waschtrommel abgeworfen.

Klassierschnecken unterhalb der Attritionszellen (Abb.2)

ROTAMAT ®-Waschtrommel inkl. Pumpe (Abb.4)

Unterhalb der betreffenden Attritionszellen ist jeweils ein Absetzbehälter mit integrierter Klassierschnecke installiert. Die Schnecke fördert und klassiert dabei den gewaschenen Sand in den Container. Beide Klassierschnecken sind im Bereich außerhalb des Gebäudes zum Schutz vor Frostschäden isoliert und werden mittels Thermostat beheizt.

In der ROTAMAT®-Waschtrommel, welche über einen Frequenzumformer geregelt wird, wird das Rohmaterial intensiv gespült, so daß sämtliche Fraktionen < 10 mm in den Sumpf unterhalb der Trommel gelangen. Im Sumpf ist eine Max.Niveaumessung integriert, so daß der Sumpf und somit die Anlage bei einer eventuellen Störung nicht überfluten kann. Alle Grobstoffe > 10 mm (große Steine, Dosen, Äste etc.)

Organik, Schlamm etc.) werden mittels einer verschleißarmen, frequenzgesteuerten Pumpe in die COANDASandwaschanlagen, gepumpt. Die Pumpe selber und das Laufrad sind aus Hartguß 15.3, so daß sehr verschleißarm gearbeitet werden kann. Des weiteren ist die Pumpe in vertikaler Ausführung gewählt, welche keine Gleitringdichtung enthält. Eine vollständige Trockenlaufsicherheit ist dadurch gegeben. Ein häufiger Wechsel der Gleitringdichtung oder ein Trockenlaufschutz entfällt somit. Nach der Pumpe teilt sich die Druckleitung, so daß das Sand/Organik/Wasser-Gemisch der Waschtrommel entweder in Sand-

In der nachfolgenden Verfahrensbeschreibung wird die komplette Sandaufbereitungsschiene beschrieben:

Verfahrensbeschreibung Sandfang (Abb.1)/Saugräumer/Sandfangpumpen Mit einem Sandfangsaugräumer werden zwei Sandfänge beräumt (klassischer Doppelsandfang). In jedem Sandfang (Abb.1) ist eine Tauchmotorpumpe installiert. Mit dem Start des Saugräumers starten auch die beiden Pumpen im Sandfang und fördern das Sand/Organik/ Wasser-Gemisch in eine aufgeständerte, neben dem Sandfang verlaufende, Sandsammelrinne. Von der Rinne aus läuft das Gemisch im Freispiegel in das Sandaufbereitungsgebäude zur weiteren Behandlung.

Sandrinne (Abb.1) Die beiden Sandrinnen der zwei Sandfangsaugräumer werden im Gebäude den entsprechenden Sandwaschstraßen zugeführt. Es ist jedoch -mittels Absperrschieber- auch möglich, daß die Straßen/Rinnen gekreuzt werden können. z.B. kann Sandfangsaugräumer 1 dem Sandwäscher 2 zugeführt werden, oder beide Sandfangsaugräumer können in Reihe über eine Sandwaschstraße gefahren werden.

Abb. 2: HUBER-COANDA-Sandwaschanlage mit Attritionszelle und Klassierschnecke eigentliche Sandwaschung, d. h. die Trennung der organischen von den mineralischen Bestandteilen erfolgt nun im unteren strömungsberuhigten Teil der COANDA-Sandwaschanlage. Der von organischen Bestandteilen, gereinigte Sand wird automatisch mittels der Sandaustragsschnecke ausgetragen, dabei statisch entwässert und in die betreffende Attritionszelle abgeworfen. Wird mehr Sand in die Maschine eingetragen wie ausgetragen werden kann, so wird automatisch die Beschikkung der Waschtrommel so lange unterbrochen, bis die Sandmenge reduziert ist.

Annahmebereich/ Rohmaterialbeschickung auf die Waschtrommel (Abb.3)

Abb. 4: HUBER-ROTAMAT®-Waschtrommel mit Grobstofförderschnecke werden in der Trommel abgetrennt, teilweise entwässert und in den Trichter der Grobstoffschnecke abgeworfen. Die Stoffe < 10 mm (Sand, Splitt,

In den Zellen wird gezielt mechanische Energie eingebracht, so daß sich die Sandpartikel, die an ihrer Oberfläche anhaftenden Schadstoffe gegenseitig abreiben. In einer nachfolgenden, integrierten Spülstufe wird dann der Sand nochmals von den abgeriebenen Stoffen gereinigt und

Steuerung des Verfahrens Die komplette Steuerung des Verfahrens erfolgt mittels einer SPS der Fa. AEG. Über eine Profi-Bus-Anbindung zur zentralen Leitwarte kann der Beteiber alle Betriebszustände erfassen und direkt in den Prozeß eingreifen. Abb. 3: Annahmebereich/Rohmaterialbeschickung auf die Waschtrommel

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ROTAMAT®Grobstofförderschnecke (Abb.4) Die ausgewaschenen Grobstoffe (Dosen, Steine, Papier, Plastik, ...) fallen direkt aus der Waschtrommel in den Auffangtrichter der Grobstofförderschnecke. Diese Schnecke dient ausschließlich zum Grobstofftransport in den Container. Dadurch wird eine optimale Befüllung des Container erreicht. Die Grobstoffschnecke ist im Bereich außerhalb des Gebäudes zum Schutz vor Frostschäden isoliert und wird mittels Thermostat beheizt.

Attritionszellen (Abb.2)

Abb. 1: Sandfang mit Sandrinnen auf der Kläranlage Mannheim

fangrinne 1 oder Sandfangrinne 2 gepumpt werden kann.

Annahmebereich: Die Tankfahrzeuge geben das Material in den 6 m3 Vorlagebehälter, in welchem sich die Austragsschnecke für das Rohmaterial befindet. Eine eventuell sich aufbauende flüssige Phase im Behälter wird mit einer mobilen Tauchpumpe in den Kläranlagenzulauf abgepumpt. Beschickung der Waschtrommel: Die Rohmaterialaustragsschnecke fördert in einem frei einstellbaren Impuls-/Pause-Modus das Rohmaterial aus dem Bunker nach oben in die ROTAMAT®-Waschtrommel. Eine doppelte Drehgeschwindigkeit der Schnecke kann vor Ort am Annahmebereiches im Bedarfsfall gewählt werden. Über eine Rutsche wird das Material von der

von Wolfgang Branner

Bitte besuchen Sie uns auf folgenden Messen: Achema:

vom 22.05. - 27.05.2000 in Frankfurt Halle: 10.0 Stand: E 10

Entsorga:

vom 26.06. - 29.06.2000 in Köln Halle: 11.2 Stand: A 050

IFW:

vom 23.10. - 27.10.2000 in Berlin

MUT-Basel: vom 14.11. - 17.11.2000 in Basel


Sandaufbereitung auch in Italien ein wichtiges Thema Zur Verbesserung und Vergrößerung der Annahmestation von Tankfahrzeugen hat das Konsortium des „ALTO LAMBRO“ im Sommer 1999 einen Wettbewerb für die Lieferung und Montage von Maschinentechnik für die Aufbereitung von Fäkalien, industrielle Abwässer, Kanalsand und Straßenkehrricht ausgeschrieben.

sandanteil relativ hoch ausfällt (0,2mm 50-60%). Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Anlieferer überwiegend Fäkalstoffe mit hohem Rechengutanteil anliefern. Bedingt durch hohen Feststoffgehalt in den angelieferten Fäkalien erfolgt die Entleerung der Tankfahrzeuge über eine längere Zeitspanne als im Normalfall, die bis zu 20 Minuten dauern kann.

Woche mit den Montagearbeiten beginnen können. Geplante Inbetriebnahme : Ende März 2000.

Verfahrensbeschreibung : Um eine möglichst breite Palette von Feststoffen annehmen zu können, hat HUBER dem Kunden das HW Verfahren empfohlen. Dieses hat den Vorteil, daß auch Kanal-

Anforderungen : • Möglichst geschlossenes System zur Geruchsvermeidung • Hohe Durchsatzleistungen • Minimale Wartezeit der Anlieferer • Minimierung der Abfallprodukte (Sand und Rechengut) • Geringer Waschwasserverbrauch • Einhaltung der Grenzwerte bei Sandaufbereitung • Konstruktionsmaterial aus rostfreiem Stahl • Miteinbindung der bestehenden Anlage Das Angebot mit Huber ROTAMAT ® Maschinentechnik wurde als das wirtschaftlichste bewertet und Huber Italien wurde mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt. Investitionssumme 750.000 DM. Die erste Phase bezüglich der Annahme von Fäkalien und Industrieabwässern wurde im Dezember 1999

Tankfahrzeugannahmebereich installiert und in Betrieb genommen. Maschinentechnik : 2 St Huber ROTAMAT ® Fäkalienannahmestationen Ro3.1 (mit Feinstrechen Ro1/780/6mm), 1 St Coanda Sandwaschanlage RoSF4, Baugröße 3. Anliefermenge pro Tag : 40 - 50 Tankfahrzeuge

Verfahrensbeschreibung : Die Tankfahrzeuge müssen den Inhalt mittels Überdruckpumpe des Tankfahrzeugs in die Fäkalienannahmestation einbringen. Beide Ablaufleitungen der Anlagen münden in die Zulaufleitung der Sandwaschanlage RoSF4, Baugröße 3. Für die Beschickung im Freispiegel wurden die Ro3.1 um ca 1m aufgeständert und die Sandwaschanlage tiefer gesetzt. Dementsprechend wurde die Sandaustragsschnecke um 2,8m verlängert. Nach nun ca. 3 Monaten Betrieb ist bestätigt, daß die Baugröße 3 des Sandwäschers für die Beschickung von 2 Stück Fäkalienannahmestationen ausreichend bemessen ist. Diese Feststellung ergibt sich aus der Tatsache, daß im gewaschenen und ausgetragenen Sand der Fein-

Herzstück der Sandaufbereitungsanlage die HUBER - RoSF 4 Sandwaschanlage Bild im Bild: gewaschener Sand zur Wiederverwertung sande mit hohem Organik- und Wasseranteil zuverlässig zur Waschtrommel gefördert werden können. Der Vorlagebehälter (V= 12m3) mit integrierter Horizontalschnecke sowie die Waschtrommel BG 1 werden in einer Grube aufgestellt, dessen Sohle um 2,5m tiefer liegt als die Fahrbahn. Unter der Waschtrommel wurde ein Pumpensumpf mit einem Volumen von ca. 5m3 angelegt, welcher bei einem Durchbruch von Wasser aus dem Vorlagebehälter als zeitweiliger Puffer dienen soll. Aus diesem Pumpensumpf hebt eine Pumpe mit Freistromrad das eventuell dort angesammelte SchlammWassergemisch direkt in den Zulauf des Sandwäschers. Für den Waschvorgang des Sandes werden 11 m3/h Brauchwasser zugeführt. Der Ablauf des Sandwäschers sowie dessen Organik-abzug werden über eine Siebschnecke Ø 500 e=1mm im Behälter gesiebt und in einem Behälter (V= 2,5 m3) zwischengepuffert. Von dort beschickt eine Pumpe (Q= 60m3/h) mit einem Druck von ca 3,0 bar die Spritzdüsen der Waschtrommel und die Einspülhilfe für die Feststoffe in die Trommel. Das überschüssige Wasser wird einem Stapelbecken zugeführt, welches dann für eine bestehende chemisch-physikalische Reinigung ansteht. Grobstoffe > 10 mm werden durch die Um eine Aufkonzen® ROTA-MAT -Waschtrommel ausgewaschen tration des Brauchwasund abgetrennt. sers mit Fest- und Schadstoffen zu vermeiden, wird für den Die Maschinentechnik für die Aus- Sandwäscher nicht dasselbe Waschführung der Feststoffaufbereitungs- wasser verwendet. anlage (Straßenkehrricht, Kanalsand, Die abgetrennten Feststoffe aus der Tankfahrzeugrestentleerung) wurde Waschtrommel gelangen über Förebenfalls im Dezember ausgeliefert. derbänder aus der Grube in den Nachdem jedoch die Bauarbeiten erst Transportcontainer. in den letzten Tagen fertiggestellt wurden, haben wir erst in dieser von Horst Schnarf/Rainer Köhler

Einsatz des CONTIFLOW® Sandfilters bei weitergehenden Anforderungen an die Abwasserreinigung Die Anforderungen an die Reinigung kommunaler Abwässer sind im Laufe der letzten Jahre stetig gestiegen und werden zukünftig noch weiter steigen. Dies gilt auch für kleinere Kläranlagen (< 30.000 EW) besonders dann, wenn die Kläranlage in abflußschwache Vorfluter einleitet oder in Karst-Regionen im Einzugsbereich von Trinkwassergewinnungsanlagen liegt. Hier gilt es, die Kläranlagen mit betriebssicheren, bewährten und vor allem kostengünstigen Systemen zu ertüchtigen. Neben der Forderung nach weitestgehender Elimination der organischen Abwasserinhaltsstoffe und Stickstoffverbindungen ist hierbei auch die Abtrennung von Phosphat aus dem Abwasser gefordert. Die Ertüchtigung der biologischen Reinigungsstufen mit Denitrifikation und Bio-P liefert in vielen Fällen schon annehmbare Ergebnisse, reicht aber zur gesicherten Einhaltung von Ablaufgrenzwerten (z. B. < 1 mg/l Pges, < 5 mg/l SS) nicht aus, so daß eine zusätzliche Filtration des Abwassers im Anschluß an das Nachklärbecken notwendig ist. Zusätzlich zur ROTAFILT® Tuchfiltrationsanlage für die Abtrennung der aus dem Nachklärbecken abtreibenden Schlammflocken steht nun mit dem CONTIFLOW® Sandfilter ein bereits vielfach bewährtes Verfahren zur Tiefenfiltration und zur weitergehenden Flockungsfiltration im Produktprogramm der Hans Huber AG zur Verfügung. Die Anlagen werden komplett in Edelstahl gefertigt und in verschiedenen Standardgrößen geliefert. Die Flockungsfiltration ermöglicht eine Entfernung des Restphosphorgehaltes im Ablauf des Nachklärbeckens auf < 0,5 mg/l Pges. Das Fällungsmittel (Eisen- oder Aluminiumsalzlösungen) wird direkt in den Zulauf zur Filteranlage dosiert. Das gelöste Phosphat wird dadurch ausgefällt und in eine partikuläre, und damit abscheidbare, Form überführt. Die so gebildeten Metallphosphate und Metallhydroxide werden im Sandbett des Filters zurückgehalten. Sie bilden in den Poren des Filterbetts eine sekundäre Filterschicht, die in der Regel durch weitere Flockungsvorgänge eine zusätzliche Verminderung der CSB-Konzentration bewirkt. Die Effektivität

der eingesetzten Fällungs-chemikalien wird dadurch erhöht, da auch bereits gebildete Metallhydroxide mit noch gelösten Phosphaten reagieren. Im Vergleich zu den klassischen, abwärts durchströmten Mehrschichtfiltern zeichnet sich der CONTIFLOW® Sandfilter neben der kontinuierlichen Reinigung des Filterbetts vor allem durch 20 – 50% niedrigere Investitionskosten aus. [1] Der Filtrationsbetrieb muß für die Rückspülung des Filterbetts nicht unterbrochen werden. Ein Umschalten zwischen zwei Filtern zwecks Rückspülung ist nicht notwendig. Anstelle von mind. zwei parallel installierten Mehrschichtfiltern reicht die Installation nur eines CONTIFLOW® aus. Der Flächenbedarf reduziert sich dadurch ebenfalls um 50%. Aufwendige Spülprogramme sowie Speicherbecken für Spülwasser-/Schlammwasser und die zugehörigen Pumpwerke entfallen hierdurch ebenfalls vollständig. Selbst bei stark erhöhten Feststoffkonzentrationen im Zulauf arbeitet der CONTIFLOW® Sandfilter ohne Unterbrechung weiter, da keine Limitierung durch die Speicherkapazität der Spülwasserpufferbecken besteht. Es wird immer die maximal mögliche Feststoffmenge aus dem Abwasser abgeschieden, auch wenn es aufgrund der erhöhten Belastung zu einem teilweisen Durchbrechen von Feststoff durch das Filterbett kommt. Die Unempfindlichkeit gegenüber Feststoff-Spitzenbelastungen, die denkbar einfache Steuerung und der sehr geringe Wartungsaufwand machen den CONTIFLOW® Sandfilter zu einem prädestinierten System zur Ertüchtigung von kleineren Kläranlagen. Dabei kann der Schwerpunkt zunächst in der Elimination von Schlammabtrieb aus dem Nachklärbecken liegen, mit der Option, die Fällungsmitteldosierung zu einem späteren Zeitpunkt nachzurüsten. Dies ist vor allem unter dem Aspekt von schrittweisen Verschärfungen der Einleiterbedingungen ein wichtiges Kriterium, wenn es um Fragen der Finanzierung geht. von Andreas Wunram [1] Jedele, K.; Bunkofer, A. : “Abwasserfiltration“, Dokumentation und Schriftenreihe der ATV, St. Augustin, 1992, S. 291 ff

HUBER-CONTIFLOW®-Sandfilter 7


Innovative Weiterentwicklung der COANDA-Tulpe erhöht die Betriebssicherheit von Kläranlagen In der Abwasserreinigung stellen Nachklärbecken eine zentrale Reinigungsstufe dar, die immer in Kombination mit der Belebungsstufe für den Reinigungserfolg und die Betriebssicherheit der gesamten Anlage verantwortlich sind. Zu diesem Zweck erfüllen Nachklärbecken im wesentlichen zwei Funktionen, zum einen stellen sie den notwendigen Sedimentationsraum und zum anderen zusätzlich einen ausreichenden Speicherraum dar. Durch das Einmischen des zugeführten Abwassers in ein rundes Nachklärbecken bilden sich unterschiedliche Teilströme aus, die je nach Beckengeometrie zu unterschiedlichen Systemen von Strömungswirbeln führen. In den meisten Bekken entsteht eine sohlnahe Strömung, die sich aufgrund der Eintritthöhe des zugeführten Abwassers und der Dichte des Strahls über den Schlammspiegel bewegt (Abb. 1). Der Volumenstrom dieses Strahls ist aufgrund der Einmischvorgänge im

sche P-Elimination in zwei Umlaufbecken mit jeweils 3.100 m 3 vorversäuert und anschließend zwei hochbelasteten Belebungsbecken mit jeweils 3.540 m3 zum Abbau der organischen Verbindungen zugeführt. Die anschließende Nitrifikation und Denitrifikation erfolgt in zwei mit Pumpen beschickten Umlaufbecken, die ein Gesamtvolumen von 45.000 m3 aufweisen. Für die Nachreinigung sind fünf Nachklärbecken mit einem Durchmesser von 48 m und einer Randtiefe von 3,7 m vorhanden, die ein Gesamtvolumen von 39.000 m3 besitzen. Alle Nachklärbecken sind bzgl. ihrer Geometrie und Ausrüstung bis auf die Einlaufsysteme identisch. Vier der Becken sind mit CoandaTulpen und das letzte Becken ist mit einem Einlaufsystem mit Pendelstäben ausgerüstet. Alle Becken weisen eine gute Abscheideleistung auf, so daß der Mittelwert des CSB im Ablauf bei etwa 28 mg/l liegt. Der Trockenwetterzufluß beträgt

der Rücklaufschlammpumpwerke vermieden. Diese Tatsache führte zu der Überlegung, die Einlaufbauwerke so zu optimieren, daß eine Anhebung des Schlammspiegels durch den erhöhten Mischwasserzufluß vermieden und damit eine ausreichende Betriebssicherheit gewährleistet wird. Die COANDA-Tulpe ist in den letzten Jahren durch HUBER Technology permanent weiterentwickelt worden, so daß der Stadt Münster ein Vorschlag unterbreitet werden konnte, der die Energie des zugeführten Abwasserstrahls minimiert und gleichzeitig den Strahl so im Becken führt, daß eine Expansion des Schlammspiegels verhindert wird. Zu diesem Zweck ist die COANDA-Tulpe mit einer Separationskammer ausgerüstet worden, die ein Einmischen des umgebenden Nachklärbeckenwassers und des rückströmenden Klarwassers im Einlaufbauwerk verhindert. Dadurch

daß der zirkulierende Volumenstrom abnimmt (siehe Abb. 3). Die erhöhten Geschwindigkeiten im Bereich von etwa 4 m unter dem Wasserspiegel kennzeichnen den eingemischten Abwasserstrahl, der über den Schlammspiegel hinweggleitet. Besonders auffällig sind die geringen Strömungsgeschwindigkeiten und damit auch die geringen Turbulenzen im Einlaufbereich mit der COANDA-Tulpe. Dies wird um so deutlicher, wenn man das Becken mit der COANDA-Tulpe mit dem Nachklärbecken mit konventionellem Einlaufsystem vergleicht (Abb. 4). Die Geschwindigkeitsvektoren im Bereich des konventionellen Einlaufbauwerks zeigen sehr deutlich, daß ein Großteil des zugeführten Abwassers direkt in den Bereich des Schlammtrichters abtaucht (Kurzschlußstrom). Die große Energie des eingemischten Abwassers mit dem konventionellen Bauwerk macht sich auch in der relativ hohen

Abb. 3: Horizontales Geschwindigkeitsprofil in einem NKB der KA Münster mit einer Coanda-Tulpe als Einlaufsystem (q sv = 0,25 m3/m2*h)

Abb. 1: Strömungswirbel in runden Sedimentationsbecken nach Freimann (1999), modifiziert Becken größer als der abgeführte Volumenstrom zum Vorfluter. Aus energetischen Gründen wird der verbleibende Volumenstrom im Bereich der Klarwasserzone zur Mitte des Beckens zurückgeführt. Innerhalb des Schlammspiegels bewegt sich der eingedickte Schlamm mit relativ hoher Geschwindigkeit zum Schlammtrichter hin. Diese Strömumgswirbel beeinträchtigen die Abscheideleistung der Bekken bei den quasi-stationären Bedingungen im Trockenwetterfall nicht, so daß in Kombination mit der biologischen Reinigungsstufe ein Ablaufwert von kleiner 20 mg/l an abfiltrierbaren Stoffen sichergestellt wird. Im Regenwetterfall führen die erhöhten Strömungsgeschwindigkeiten besonders im Zulaufbereich zu einer stärkeren Resuspendierung der bereits abgesetzten Schlammflocken. Das Abtauchen des zugeführten Abwasserstrahls kann dazu führen, daß der Schlammspiegel im Nachklärbecken in kurzer Zeit sehr stark expandiert. Diese Expansion des Schlammspiegels konnte bei Mischwasserzufluß auch auf der Kläranlage Münster beobachtet werden, so daß kurzfristige betriebliche Maßnahmen erforderlich waren, um eine Überwachungswertüberschreitung zu verhindern. Die Kläranlage Münster besteht aus einer zweistraßigen Belebungsanlage mit einer Ausbaugröße für 300.000 EW (Abb. 2) und einer derzeitigen Belastung von 260.000 EW. Die mittlere Zulauffracht liegt bei 15.500 kgBSB5/d. Nach der mechanischen Vorreinigungsstufe sind acht Vorklärbecken mit einem Volumen von jeweils 970 m3 angeordnet, worin der Primärschlamm abgeschieden und durch Pumpen der Faulung zugeführt wird. Das Abwasser wird für die biologi8

4.340 m3/h und unter Regenwetterbedingungen werden 8.680 m3/h in der Anlage gereinigt. Ab einem Mischwasserzufluß von etwa 6.000 m 3 /h wurde der Schlamm-spiegel durch den abtauchenden Abwasserstrahl mit einer Geschwindigkeit von etwa 1m/h angehoben, so daß ein Abtreiben von Schlammflocken aus der Nachklärung möglich gewesen wäre. Dieses wurde durch ein Zurückfahren

Abb. 4: Horizontales Geschwindigkeitsprofil in einem NKB der KA Münster für ein konventionelles Einlaufsystem mit Pendelstäben (q sv = 0,18 m3/m2*h) werden die Turbulenzen im Bereich des Mittelbauwerkes und die Rückführung des Klarwassers minimiert. Diese Maßnahme in Kombination mit einer angepaßten Steuerscheibenposition beeinfußt die hydraulische Strömungswalze derart,

Rückströmgeschwindigkeit in der Klarwasserzone bemerkbar. Letztendlich läßt sich aus der Geschwindigkeitsverteilung folgern, daß bei dem konventionellen Einlaufbauwerk die Einmischzone wesentlich ausgeprägter ist als mit der optimierten COANDA-Tulpe. Im praktischen Betrieb zeigte sich, daß durch die Optimierung der COANDA-Tulpe eine Expansion des Schlammspiegels bei einem TS-Ge-

maßnahmen konnte die Expansiongeschwindigkeit auf 0,5 m/h gesenkt und die Reduktionsgeschwindigkeit auf 1 m/h erhöht werden. Dieses sehr positive Verhalten der Becken führte zu weiteren Überlegungen bzgl. der Optimierung der einzelnen Reinigungsstufen. Um die Schlammbelastung in dem Deni-/ Nitrifikationsbecken zu senken und so die Reinigungsleistung zu verbessern, wurde der TS-Gehalt von 3 kg/m3 auf 4,5 kg/m3 erhöht. Da das Becken mit konventionellem Einlaufsystem durch verfahrensinterne Randbedingungen unabhängig vom Trocken- oder Regenwetterfall immer mit dem gleichen Volumenstrom beschickt wurde, stieg die Flächenbeschickung qA der COANDA-Bekken von 0,48 m/h auf bis zu 1,0 m/h im Regenwetterfall an. Bis zu einem Schlammindex von 150 l/m3 bzw. einer Schlammvolumenbeschickung qSV von etwa 675 l/m2•h, also dem mehr als 1,5fachen des Bemessungswertes, war ein ordnungsgemäßer Betrieb der Nachklärung gewährleistet. Erst wenn der Schlammindex sich durch die saisonal bedingten niedrigen Abwassertemperaturen auf bis zu 180 l/m 3 , also auf eine Schlammvolumenbeschickung von über 800 l/m2•h, erhöhte, mußten bei längeren Regenereignissen die Rücklaufschlammpumpwerke wieder kurzzeitig abgestellt werden. Dieses Beispiel der KA Münster zeigt, daß durch eine Optimierung des Einlaufbauwerkes eine enorme Leistungssteigerung in der Nachklärung möglich ist. Die COANDATulpe, die aufgrund ihrer Konstruktion ein aktives Element zur Beeinflussung der hydraulischen Bedingungen in Nachklärbecken darstellt, bietet dieses Leistungspotential, um auch unter schwierigsten Randbedingungen eine hohe Betriebsstabilität zu gewährleisten. von Dr. Frank Kolb Wir möchte uns an dieser Stelle für die überaus konstruktive Zusammenarbeit mit dem Personal der Kläranlage Münster, insbesondere Herrn Betriebsleiter Hartmann, bedanken. Die Strömungsprofile wurden unter

Belebungsbecken und Faulung KA Münster

Abb. 2: Fließbild der Hauptkläranlage Münster

halt von 3 kg/m 3 im Belebungsbecken und einem Schlammindex von bis zu 150 l/m3 verhindert werden konnte. Eine weitere Folge des Umbaus war, daß die Expansionsgeschwindigkeit des Schlammspiegels günstig beeinflußt wurde. Unter dem ursprünglichen Zustand expandierte der Schlammspiegel mit einer Geschwindigkeit von etwa 1 m/h. Nach einem Regenereignis sank der Schlammspiegel mit etwa 0,5 m/h wieder auf seine normale Höhe ab. Durch die Umbau-

Leitung von Herrn Univ.-Prof. Dr.Ing. Günthert vom Fachbereich Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft des Instituts für Wasserwesen der Universität der Bundeswehr durchgeführt. Literatur Freimann, R. (1999): Strömungsstrukturen in horizontal durchströmten Nachklärbecken, Hydraulik und Gewässerkunde der Technischen Universität München, Mitteilungen Nr. 65


Erfahrungsbericht C.U.S.T System

Kostenbewußte Bewirtschaftung von rechteckigen Nachklärbecken Kostendiskussionen im Entsorgungsbereich haben einen überproportional hohen Stellenwert eingenommen. Vielerorts werden Überlegungen hinsichtlich des Einsparungspotentials vor dem Hintergrund „des billigeren Realisierens“ angestellt. Hierbei geht es primär um Einsparungen im Sinne der Verringerung der volumenspezifischen Baukosten. Ein anderer Ansatz besteht in der Aktivierung des Potentials einer Anlage. Reduzierung des Volumenbedarfes heißt zunächst Verminderung der Einträge. Diese Möglichkeit ist weitgehend erschöpft. Somit gilt es, die Schwankungsbreite der Belastungen zu vermindern, die Raumnutzung zu intensivieren und/oder die Umsatzraten zu steigern. Hierzu existieren vielfältige Möglichkeiten, deren Potential oft erst in der Bündelung der Maßnahmen zu signifikanten Verringerungen des Aufwandes führt. In diesem Beitrag soll eine prinzipielle Möglichkeit zur Reduzierung mittels einer geänderten Verfahrenstechnik ohne zusätzliche bauliche Maßnahmen dargestellt werden. Das C.U.S.T System (Compact Uniflow Sedimentation Tank) wurde bereits in zahlreichen Veröffentlichungen beschrieben (Schlegel, Freund 1999, Kolb 1999). Die wesentlichen Merkmale dieses Systems sind der tiefe Einlauf und die Räumung des Bodenschlammes in Strömungsrichtung. Hieraus er-

hinteren Beckenteil, wird aufgrund des geringen Turbulenzeintrags ein flockenschonender Schlammtransport erreicht. Hieraus resultiert auch eine bessere Eindickung des Schlammes und demzufolge eine geringere Schlammspiegellage bei gleicher Schlammvolumenbeschickung. Zugleich werden die Kurzschlußstromanteile reduziert. • Infolge des verbesserten Rückhaltes der eingeleiteten Feststoffe ergibt sich die Möglichkeit einer höheren Schlammvolumenbeschickung und daraus resultierend eine Stabilisierung der Reinigungsleistung der gesamten Anlage. Eine zu sanierende Anlage wurde mit dem oben beschriebenen C.U.S.T System umgebaut. Als zusätzliche Maßnahme kam die teilweise Umfunktionierung der Vorklärung als Denitrifikationsstufe hinzu. Mit dem C.U.S.T –System konnte die Nachklärung mit einer um ca. 20% höheren Schlammvolumenbeschickung betrieben werden. Infolgedessen konnte die Belebtschlammkonzentration in der Belebung auf ca. 5 g/l angehoben werden. Diese Maßnahmen führten dazu, daß die Anlage die geforderten Ablaufwerte ohne zusätzliche bauliche Maßnahmen einhalten konnte. Der Auswertung der Ablaufwerte liegen Daten aus vergleichbaren Zeiträumen zugrunde. Wie aus nachfolgender Abbildung ersichtlich, konn-

Als Fazit ist festzuhalten, daß mit dem C.U.S.T System eine Sanierung bestehender Anlagen hinsichtlich der einzuhaltenden Ablaufwerte durch eine Erhöhung der Konzentration an belebtem Schlamm möglich ist. Für bestehende Anlagen ergibt sich eine Erhöhung der Leistungsreserven hinsichtlich der Abbauleistungen. Für neu zu planende

Anlagen ergibt sich aus der möglichen Volumeneinsparung eine Reduzierung der Kosten oder eine Platzersparnis bzw. eine Reduzierung der erforderlichen Beckentiefe, die insbesondere bei hohen Grundwasserständen zu Problemen und sehr hohen Kosten führen kann. von Dieter Hilligard

HUBER-Schwimmschlammräumer SSR sehr erfolgreich im praktischen Betrieb Wie bereits in der Ausgabe Huber Report 2/99 berichtet, wurde in unserem Hause ein neuartiges Räumsystem für Schwimmstoffe entwikkelt. Dieses System kann sowohl in Rund- als auch Rechteckbecken eingesetzt werden. Die besonderen Vorzüge dieses Systems liegen in der aktiven Räumung über die Beckenoberfläche mit integrierter Tauchwand und einer selbsttätigen Einstellung auf das jeweilige Wasser-

erfolgte in einem 40 Meter Rundbecken. Das System ist an der Räumerbrücke abgehängt und wird über den Vortrieb der Räumerbrücke durch das Becken geführt. Die Konstruktion der Räumerbrückenbefestigung ermöglicht eine vertikale Bewegung des Schwimmschlammräumers und im Zusammenspiel mit den am Schwimmschlammräumer angebrachten Schwimmern eine selbständige Anpassung des

Abb.1: Prüfbecken mit einem SSR-Modul

Einlaufbereich in das Becken mit C.U.S.T.-System geben sich folgende wesentliche Vorteile: • Infolge der Einleitung des Zulaufs in den abgesetzten Bodenschlamm kann eine wesentlich bessere Phasenseparation, insbesondere der feinstpartikulären Phase, erreicht werden. Ein weiterer Vorteil, der sich aus der tiefen Einleitung ergibt, ist die Reduzierung der Dichteströmung, die bei vielen anderen Einlaufsystemen zu ungünstigen Strömungsverhältnissen führen. • Durch die Räumung in Strömungsrichtung, d.h. Schlammabzug im

ten auf der untersuchten Abwasserreinigungsanlage die Ablaufwerte bezüglich Ammonium gegenüber den Ablaufkonzentrationen vor der Umstellung auf das C.U.S.T-System wesentlich verbessert werden. Wie aus der Summenkurve vor und nach der Umstellung des Betriebes ersichtlich liegen die 80%-Werte des Ablaufes, welche für die Ablaufüberwachung maßgeblich sind, wesentlich niedriger und die Schwankungsbreite der Ablaufwerte bezüglich Ammonium ist deutlich reduziert.

niveau durch eine schwimmende Lagerung des Räumers. Im Werk werden die einzelnen Module voreingestellt und technisch überprüft. Abbildung 1 zeigt das Prüfbecken, in dem jedes einzelne Modul des Schwimmschlammräumers eingestellt wird. Hierzu werden die Module schwimmend gelagert und mittels der Schwimmkörper auf eine bestimmte Eintauchtiefe eingestellt. Gleichzeitig wird die Leistungsfähigkeit der Module überprüft. Durch diese Endkontrolle ist eine hohe Produktqualität garantiert. Der erste Prototyp läuft derzeit auf der Kläranlage Baden-Baden/ Sinzheim. Abbildung 2 zeigt den Schwimmschlammräumer während der Montage in der Nachklärung. Die Installation des Räumsystems

Systems an den jeweiligen Wasserstand im Becken. Die Räumung erfolgt in diesem Anwendungsfall über den gesamten Beckenradius. Aufgrund des modularen Aufbaues des Systems mit einer Länge von ca. 3,2 Meter/Modul werden die restlichen Bereiche, die aufgrund der modularen Bauweise nicht aktiv geräumt werden durch Leitbleche abgesperrt. Diese sorgen dafür, daß der Schwimmschlamm zu den Modulen hingeführt wird. Spritzdüsen oder sonstige Maßnahmen, wie sie bei anderen Abzugssystemen häufig eingesetzt werden, sind bei diesem System nicht erforderlich, da es nahezu über den gesamten Bereich den Schwimmschlamm von der Wasseroberfläche abzieht. Die Drehmomentenübertragung zwischen den einzelnen Modulen erfolgt über Kupplungsscheiben. Die Paddel sind hierbei so eingestellt, daß sie nacheinander in das Wasser eintauchen. Hierdurch werden die Turbulenzen, wie sie bei einem gleichzeitigen Eintritt vorhanden wäre, auf ein Minimum reduziert. Der Schwimmschlammabzug erfolgt über die Sammelkästen der einzelnen Module in ein oder mehrere (je nach Anzahl der Module) Sammelbehälter.

Abb.3: ROTAMAT®-Schwimmschlammräumer im praktischen Betrieb

Vergleich der Ablaufkonzentrationen

Relative Summenhäufigkeiten der Ammoniumkonzentrationen im Ablauf der Anlage (Bezogen auf den maximalen NH4-N Ablaufwert)

Literatur S. Schlegel; M. Freund (1999) Konstruktive Maßnahmen zur Leistungssteigerung von Nachklärbecken . Korrespondenz Abwasser 1999 (46) Nr. 5 F.R. Kolb (1999) Ein neues Verfahrenskonzept für rechteckige Sedimentationsbecken WWT

Abb.2: HUBER-ROTAMAT®-Schwimmschlammräumer während der Montage

In jedem dieser Sammelbehälter ist eine Schwimmschlammpumpe mit entsprechender Leistung integriert, die einen sicheren Abzug des Schwimmschlammes aus dem System garantiert. Abbildung 3 zeigt das Räumsystem im praktischen Betrieb. Wie aus dieser Abbildung ersichtlich, wird die Beckenoberfläche vollständig geräumt. Aufgrund der ersten Betriebserfahrungen aus dem realen Einsatz wurden einige kleinere Modifikationen am System vorgenommen und so die Bedingungen des praktischen Betriebs noch mehr berücksichtigt. Der neue Schwimmschlammräumer stellt ein innovatives, leistungsfähiges und vor allem wartungsfreundliches System zur Lösung von Schwimmschlammproblemen dar. von Dieter Hilligard 9


Neu in Bayern: HUBER-ROTAMAT®Schlammeindickungssystem RoS 2 mit 100m3/h auf der Kläranlage in Passau Die Kläranlage Passau (Ausbaugröße 100.000 EW) wurde Anfang Oktober 1999 mit der neuen 100 m3/h Schlammeindickungsanlage der Firma HUBER ausgerüstet. Diese Presse besitzt als Filtrationseinheit zwei zylindrisch gefertigte Edelstahlspaltsiebe mit einer Spaltweite von ca. 0,2 mm. Der Zulauf des zu behandelnden Schlammes erfolgt stirnseitig direkt in die Mitte des Spaltsiebzylinders. Der bisher gewohnte Zulauftrichter am Spaltsieb entfällt. Das Spaltsieb ist ein ganzer Zylinder, ohne eingeschweißte Einbauten. Dadurch erhöht sich die für die Filtration notwendige Filterfläche.

phase in Passau im Dauerbetrieb erreicht werden. Im Betrieb zeigt die Neugestaltung der Förderwendelsteigung einen enormen Erfolg. Bereits bei minimaler Verstellung der Transportgeschwindigkeit ist eine Variation des Austragsfeststoffgehaltes möglich. Die Montage der Maschine erfolgte unter sehr qualifizierter Mitarbeit und Unterstützung des Klärwerkspersonals. Besonders der Tansport in den vorgesehenen Raum im Untergeschoß wurde mit Geschick und guten Ideen gemeistert.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: • Störungsfreier Betrieb bei sehr geringem Wartungsaufwand • Durchsatzleistung konstant bei 90 - 110 m3/h • Eindickung auf gewünschte 7 % • Polymerverbrauch 3- 4 g/kg TS

Die offerierte Durchsatzleistung von 100 m3/h konnte nach der Einfahr-

Der russische Abwassermarkt hat unter der wirtschaftlichen Krise in den letzten 18 Monaten sehr gelitten. Dennoch wurde die Hans Huber AG von der ungarischen Niederlassung der amerikanischen Fa. Hydrosystem Incorporated damit beauftragt, für den Ausbau der Abwasserreinigungsanlage in Selenogorsk einen großen Teil der maschinentechnischen Ausrüstung zu liefern. Bereits im Oktober 1999 konnte ein Teil des gesamten Lieferumfanges,

die mechanische Vorreinigung mit zwei ROTAMAT®-Channel Master Ro11, (d=700 mm, h=1.100 mm) und einer Transportschnecke Ro8 geliefert werden. Die Installation erfolgte noch vor Beginn des Winters. Mit der Auslieferung von zwei Schlammentwässerungsanlagen ROTAMAT® RoS 3 und dem Aufbau wird nach Ende der Frostperiode begonnen. Die Inbetriebnahme ist dann im Herbst, noch rechtzeitig vor Einbruch des Winters vorgesehen. von Martin Stumpmeier

• Abscheidegrad 98% Nach Aussage des Klärwerksmeisters, Herrn Hofmann, sind die avisierten Verbesserungen voll eingetreten. von Helmut Schmidt

Die Transportschnecke hat einen Außendurchmesser von 1200 mm. Die Steigung der Förderwendeln der Austragsschnecke wurde den neuen geometrischen Bedingungen angepaßt. Die Transportwendel wurde im ersten Drittel der Anlage doppelgängig ausgestattet. Dadurch ist die Förderung des Dünnschlammes verbessert und das Sieb wird doppelt so oft von innen gereinigt. Auch im Hinblick auf die Wartung wurde die Anlage optimiert. Zum Wechsel der Reinigungsbürsten auf der Schneckenwendel kann die Transportschnecke sowohl nach links als auch nach rechts aus dem Spaltsiebzylinder demontiert werden. Das erspart bei eingebauten Betriebsverhältnissen unnötige Demontagen von Anlagenausrüstung.

Schlammentwässerung in Selenogorsk

HUBER-ROTAMAT®-Schlammentwässerungsanlage während der Fertigung im Werk Erasbach für die Kläranlage Selenogorsk

Zurück in die Zukunft... … oder die Vergangenheit holt uns ein.

Herr Hofmann (Betriebsleiter) und Herr Schmidt (Außendienst der Firma HUBER) vor der neu installierten HUBER-ROTAMAT®-Schlammeindickungsanlage RoS 2 auf der Kläranlage Passau

Bereits im Mai 1993 erhielten wir den Auftrag für eine Schlammentwässerungsanlage ROTAMAT® RoS 3 für die KA Navalcarnero in der Nähe der spanischen Hauptstadt Madrid (HHReport 2/94). Diese ist seit Juni 1994 im täglichen Betrieb. Nachdem die Abwasserreinigungsanlage dort erweitert wird, erhielten wir, nicht zuletzt aufgrund der hohen Zuverlässigkeit der RoS 3 Anla-

ge in den vergangenen Jahren, im Januar 2000 den Folgeauftrag zur Lieferung von drei weiteren Schlammentwässerungsanlagen. Vom Betreiber Canal de Isabel wird im besonderen die geringe Wartung und robuste Maschinentechnik geschätzt. Damit gelang es wieder, ein Stück „Kompetenz“ im spanischen Abwassermarkt zu etablieren. von Martin Stumpmeier

Ein Kind lernt laufen Bereits in unserem letzten Firmenreport haben wir Ihnen unsere neueste Entwicklung zur maschinellen Schlammeindickung vorgestellt: Den ROTAMAT® RoS 2S Scheiben-Eindicker. Nach kurzer Einführungsphase zeichnet sich ein Erfolg des neuen, zum Patent angemeldeten Systems ab. Mit seiner neuartigen Konstruktion einer schräg installierten, sich langsam drehenden Filterscheibe wurden bisher ausserordentliche Betriebsergebnisse erzielt. So konnte in mehreren Vergleichsversuchen gezeigt werden, daß bei gleichen Betriebsparametern (Dünnschlammund Dickschlammkonzentration, Volumenstrom) wie bei in Betrieb befindlichen Siebtrommeln und

Produktion der Entwässerungspresse RoS 3 Baugröße 2 für die KA Navalcarnero

Schlammbehandlung am Ballermann Neues ROTAMAT®-System für die Schlammeindickung:Scheiben-Eindicker

. . . und die Frage, was kommt nach Paella und Sangria.

Bandeindickern wesentlich günstigere Ergebnisse beim Flockungshilfsmittelverbrauch erreicht werden. Das System ist nicht nur das zur Zeit effektivste, sondern auch noch das Preiswerteste. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Setzen Sie sich sofort für die Vereinbarung eines Demonstrationsbetriebes mit unseren Aussendienstmitarbeitern oder mit Martin Stumpmeier 08462-201744 in Verbindung. In Anlehung an die erreichten Betriebsergebnisse werden wir Ihnen eine neutrale Betriebskostenrechnung erstellen. von Martin Stumpmeier Bild links: Hoch aufkonzentierter Schlamm auf der Sieboberfläche 10

Damit das Meer und der Strand immer so sauber bleiben

Die gestiegenen Umweltanforderungen auf der beliebten Urlaubsinsel Mallorca werden durch die Erweiterung des Klärwerkes Lluchmajor im Süden der Insel erfüllt. Für die maschinelle Schlammeindickung erhielt die Hans Huber AG den Zuschlag. In Lluchmajor, dem Herzen des Touristenzentrums, werden zwei ROTAMAT ® Schlammeindickungen RoS2, BG 3 im Juni montiert und rechtzeitig zur Hauptsaison in Betrieb genommen. Damit wird ein weiterer “weisser Fleck” im “17. Bundesland” durch die Vertriebsarbeit des HUBER Büros in Madrid erfolgreich besetzt. von Karl Wachtfeitl


Eine gute Adresse: http://www.huber.de HUBER im Internet - schnelle und umfassende Informationen Unsere Internetseiten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, bieten sie doch eine Vielzahl von Informationen – nicht nur zum Leistungsspektrum der Hans Huber AG. Seit dem Start im März 1997 wird nicht nur der Inhalt laufend erweitert, auch die Zugriffszahlen steigen kontinuierlich an. Mittlerweile können Interessierte unter http://www.huber.de über das World-Wide-Web auf insgesamt 21 Megabyte - das entspricht dem Inhalt von ca. 5.000 Din A4-Seiten! an Informationen zugreifen. Diese umfassen etwa 1.000 verschiedene Dokumente, vor allem in deutscher und englischer Sprache, sowie 700

Grafiken, größtenteils mit Photos und Prinzipskizzen unserer Produkte. Monatlich werden derzeit über 25.000 Seiten-Anfragen gezählt. Dabei werden mehr als 500 Megabyte Daten von unserem Server in die Welt verschickt. Insgesamt konnten wir bis jetzt aus weit über 100 Ländern Zugriffe auf unser Internetangebot verbuchen. Inzwischen gehört ein Auftritt im Internet ja bereits zum guten Ton – doch nur mit dessen bloßen Vorhandensein ist es für uns nicht getan: Regelmäßige Pflege, Optimierungen und inhaltliche Erweiterungen sind hier eine Selbstverständlichkeit. Besucher sollen alle benötigten Infor-

mationen schnell und optisch ansprechend präsentiert finden können. Neben der umfassenden Vorstellung unserer innovativen Produktpalette können natürlich noch eine Vielzahl weiterer Daten abgerufen werden: Erfahrungsberichte und Praxisbeispiele aus Industrie und Kommune, aktuelle Messetermine, allgemeine Informationen über unsere Firma, sowie die weltweiten Adressen und Ansprechpartner unserer Tochterfirmen, Büros und Repräsentan-

Schachtabdeckung mit reduzierter Einbauhöhe Seit zehn Jahren ist die befahrbare Schachtabdeckung vom Typ SD7 ein bewährter Bestandteil des Standardprogrammes. Die Größen 800 x 800 mm und 1000 x 1000 mm sind sowohl in den Belastungsklassen A 15 (1,5 t), B 125 (12,5 t) und D 400 (40 t) ab Lager lieferbar. Die Belastungsprüfung, nach DIN EN 124, wurde vom Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen in Dortmund durchgeführt.

gilt bei mehrteiligen Deckeln, dabei bezieht sich die Größenbegrenzung nicht auf die Gesamtgröße sondern auf die Größe eines jeden Einzeldeckels. Voraussetzung für den Einbau einer Schachtabdeckung vom Typ SD7 war bisher eine Deckenstärke von mindestens 210 mm. Da dies aber, vor allem bei der Belastungsklasse A 15 und B 125, immer wieder zu Problemen geführt hat da man hier

Durch die Internet-Präsenz ist es uns weltweit möglich, Informationen schnell, umfassend, aktuell und unkompliziert zur Verfügung zu stel-

Nach fast zwölf Jahrzehnten war der Zeitpunkt gekommen, den Wasserbehälter einer Grundsanierung zu unterziehen. Dem Sanierungskonzept wurde als wichtigstes Ziel zugrunde gelegt: Die Erhaltung der einwandfreien Qualität des gespeicherten Trinkwassers, insbesondere unter hygienischen Aspekten, sowie der Schutz des gespeicherten Wassers vor äußeren Einflüsssen.

Die Zulaufkonstruktion wird der Entnahmekonstruktion gegenüberliegend angeordnet. Dadurch wird eine stabile Wasserwalze erzeugt, die über die gesamte Breite aktiv ist. Bei dieser Anordnung ist das gesamte Trinkwasser im Behälter in Bewegung. Eine mögliche Schichtbzw. Totzonenbildung wird somit verhindert. Um nun das Trinkwasser auch vor äußeren Einflüssen zu schützen, wurde auch eine Luftfilteranlage Typ 661 eingebaut . Die Be- und Entlüftung erfolgt über eine beidseitig beaufschlagte, dreistufige Lüftungsanlage mit natürlichem Luftaustausch. Voraussetzung ist, daß der Luftaustausch ausschließlich nur

mit geringeren Betondeckenstärken auskommt, bieten wir jetzt als Alternative eine Schachtabdeckung mit reduzierter Einbauhöhe an. Die Einbauhöhe in dieser Ausführung beträgt 100 mm, sie ist in den Klassen A 15 und B 125 und in unterschiedlichen Größen lieferbar. Lagermäßig ist diese Ausführung nicht vorrätig. von Elisabeth Ketzler

Übrigens: Kennen Sie schon unseren HUBER-Infobrief, der Ihnen Aktuelles und Innovatives der Hans Huber AG per eMail frei Haus liefert? Diesen können Sie ganz einfach auf unserer Homepage im Menüpunkt „Info-Material“ abonnieren. Bernhard Schmid

und Entlüftungsanlage gut zugänglich im Bedienhaus installiert wurde. Gleichzeitig wurden Vorkehrungen getroffen zum Ableiten des Kondenswassers. Die Auslegung erfolgt in Anlehnung an - DVGW Arbeitsblatt W 311 - DVGW- Merkblatt W 312 - DVGW Merkblatt W 621 Das Ansaugen der Außenluft bzw. das Ausblasen von verdrängter Luft erfolgt über einen Zuluftkamin. Die stabile Ausführung der Konstruktion dient zum Schutz vor mutwilliger Zerstörung und Randalismus. Das eingebaute Insektensieb dient als erste Filterstufe. Die Luftfiltereinheit wird in der Luftleitung zwischengebaut. In die-

Be- und Entlüftungsanlage (Technische Zeichnung)

Auch die Berücksichtigung der aktuellen technischen Regeln und Normen erforderten einige Änderungen, um den Wasserbehälter wieder auf den neuesten technischen Stand zu bringen. Zusammen mit der Fa. Huber Technology wurde unter o. g. Aspekten eine Lösung erarbeitet, um den Rechteckbehälter optimaler zu durchströmen.

Einspeisung und Entnahme (Technische Zeichung)

Systemzeichnung der HUBER-Schachtabdeckung Typ SD 7 Sondergrößen, in den unterschiedlichen Belastungsklassen, auch in mehrteiliger Ausführung, sind auf Anfrage jederzeit lieferbar. Allerdings sind dabei gewisse Grenzen zu beachten: So darf die Spannweite der Abdeckung ein Maß von 1200 mm nicht überschreiten, die maximale Deckelfläche darf 1,2 m2 nicht überschreiten. Die gleiche Vorgabe

len. Daß dies gerne angenommen und genutzt wird, zeigt sich in den hohen und ständig weiter steigenden Zugriffszahlen.

Sanierung des Wasserbehälters Schönforst durch die Fa. HUBER Seit Beginn der öffentlichen Wasserversorgung im vergangenen Jahrhundert leistet der Wasserbehälter Schönforst unverzichtbare Dienste für die Trinkwasserversorgung der Stadt Aachen. Er wurde im Jahr 1880 mit dem ersten Wasserwerk in Aachen, dem Eicher Stollen und einem Rohrnetz von rund 57 km Länge in Betrieb genommen. Aufgrund der Höhenlage konnte das im Eicher Stollen geförderte Wasser im freien Gefälle ohne Einsatz von Pumpen zum Wasserbehälter Schönforst und von dort in das Versorgungsgebiet der Stadt Aachen fließen.

Unsere Internet-Startseite: http://www.huber.de - eine gute Adresse !

ten sind nur ein Teil davon. Zusätzlich ist es möglich, sich über ein Formular eine Vielzahl von Informationsmaterial kostenlos und unkompliziert zuschicken zu lassen. Auch sorgt eine Suchmaschine auf unseren Seiten dafür, daß die gewünschten Inhalte noch schneller gefunden werden können.

Die Einströmung des Wassers in den neuen Behälter erfolgt mittels einer speziellen Rohrkonstruktion über die gesamte Breite des Behälters. In dieser Rohrkonstruktion befinden sich Bohrungen unterschiedlicher Größe und Anordnung. Das Wasser strömt sowohl vertikal als auch horizontal in den Behälter.

über die vorgesehene Be- und Entlüftungsanlage erfolgt. Dies bedeutet, daß die Wasserkammer vom Bedienhaus abzutrennen ist und auch alle anderen Luftöffnungen zur Wasserkammer zuverlässig verschlossen sein müssen. Die Luftansaugung erfolgt in der direkten Umgebung, wobei die Be-

ser Luftfiltereinheit befindet sich ein Feinfilter als zweite Filterstufe mit einem Abscheidegrad von 96,4%. Der Feinfilter dient zum Schutz der dritten Filterstufe und als Kondensatfalle bei hoher Beladung der Luft mit Aerosolen und Feuchtigkeit. Als dritte Filterstufe ist ein Schwebstoffilter mit einem Abscheidegrad von 99,997% zur optimalen Reinigung der Zuluft in dieser Luftfiltereinheit eingebaut. Das Material für alle Filter besteht aus keimabtötendem Material, so daß auch bei hoher Beladung und Luftfeuchtigkeit keine hygienische Belastung des Trinkwassers erfolgt. Der so entstandene, fugenlose Behälter mit porenarmen, glatten Behälterinnenflächen, einer gezielten Durchströmung und einer Filterung der Zuluft gewährleistet eine bakteriologisch und hygienisch optimale, sowie auch eine wirtschaftlich und umweltverträglich ausgeführte Betriebsform, entsprechend dem Stand der Technik. von Stefan Wittl 11


Betrieblicher Umweltschutz bei HUBER Technology nach ISO 14001 HUBER Technology liefert nicht nur Produkte für den Umweltschutz, auch im gesamten Produktions- und Ablaufprozeß setzt sich das Unternehmen für eine saubere Umwelt ein. Unser Leitsatz lautet: Umwelt verpflichtet ! Dies belegen wir durch die aktuelle Zertifizierung unseres Umweltmangements nach ISO 14001 und demnächst zusätzlich nach ÖkoAudit-Verordnung/EWG. Die Geschäftsführung hat in der Umweltpolitik dokumentiert, daß die Verantwortung für den Umweltschutz bei der Unternehmensführung beginnt und beim Mitarbeiter endet. Als eines der ersten Unternehmen in der Umwelttechnik wurde bereits 1995 ein Umweltbericht vorgestellt.

Konkrete umweltschützende Maßnahmen:

• Produktionsprozesse mit Wasserbedarf sind kreislaufgeführt

Input- / OutputMengenströme

Rohmaterialeinsatz Allein schon der überwiegende Einsatz von Edelstahl in allen unseren Produkten ist aktiver Umweltschutz, keine Belastung durch Abgabe von Schwermetall wie Zink oder durch Lackiererei. Standortwahl und umweltschonende Prozesse Alle Umweltgesichtspunkte wurden bei der Planung berücksichtigt:

Immissions- / Emissionsschutz

Durch die Erfassung und Darstellung der Verbrauchs- und Abfallmengen werden wichtige Informationen an Hand gegeben für weitere Optimierungen. Gefahrstoffe bzw. umweltbelastende Stoffe Umweltbelastende Stoffe werden nach ihrer Belastung klassifiziert und mit den Verbrauchsmengen multipliziert, so daß aufgezeigt wird, welche Stoffe am meisten belasten und ob evtl. Ersatzstoffe mit weniger Umweltbelastung zu beschaffen sind. Durch Gefahrstoffkataster und Überprüfung der Lagermengen und - orte wird der korrekte Umgang mit Gefahrstoffen erreicht.

• Verlegung der Produktion in ein Industriegebiet 1993 • Errichtung eines neuen, rationellen, umweltschonenden Fertigungsbetriebes

• die Luft im Beizbehälter wird laufend abgesaugt und gereinigt nach außen abgegeben, der Stickstoffoxidanteil liegt um das 4-fache unter dem Grenzwert. • Schweißrauchgase werden direkt über das Schweißgerät mit integrierten Absaugdüsen abgesaugt und gereinigt. • Verwendung des umweltschonenden Erdgases zur Heizung

Abfallvermeidung / -verringerung • Wertstoffe wie Edelstahlreste und Abfall wie Papier werden getrennt, gesammelt und recycelt • Bei Plasmaschlamm haben wir durch Eigenentwicklung einen Trocknungsgrad über 40 % erreicht, und der Plasmaschlamm darf zur Wiederverwertung verwendet werden. • Sondermüll wird nach der neuesten Gesetzesvorlage bis zum Entsorger verfolgbar entsorgt.

Sowie 30 weitere attraktive Preise

Unsere Fragen: Wie hoch ist das Grundkapital der Hans Huber AG? ❏ 5 Millionen Euro

❏ 8 Millionen Euro ❏ 10 Millionen Euro Wie heißt die neu entwickelte Waschpresse? ❏ WAP/SL

❏ ZAP/FG ❏ RED/RF

• Weitere Verbesserung der Edelstahlstoffeffizienz von Eugen Hini

Großer Eignungsnachweis ein Zeichen der Huberqualität Zusätzlich zur ISO 9001 ist es bei der Firma HUBER schon lange Tradition, den Kleinen / Großen Eignungsnachweis zu besitzen. Der Große Eignungsnachweis kann nur von anerkannten Prüfstellen nach der DIN 18 800 nach erfolgreicher Prüfung zuerkannt werden für 3 Jahre bei folgenden Voraussetzungen:

Personal:

Energieeinsparung

Betrieb:

• erhöhte Wärmeisolierung der Gebäude und moderne dezentrale Heiztechnik

• Einrichtungen / Schweißgeräte zur fachgerechten Vorbereitung, • Schweißarbeit und Nachbehandlung

Nutzen Sie wieder Ihre Gewinnchance 2. Preis: Fotokamera: 400.-DM Pentax Espio 115 G

• Ersatz von umweltschädigenden Stoffen wie Atmosit, Loctide-Kleber

• erfahrener Schweißfachingenieur nach europäischer EWF-Vorgabe • zusätzliches Fachpersonal wie Schweißfachmann ist sinnvoll • regelmäßig TÜV-geprüfte Schweißer in der Fertigung und Montage

• Reduzierung der Heizenergie durch moderne Regelung und verstärkten Betriebsurlaub im Winter

3. Preis: Fotokamera: 300.- DM Canon Prima Super C 700

Die weitere Vorgehensweise wird bestimmt von den Erfahrungen seit der ersten Öko-Bilanz, der ISO 14001-Prüfung und den weiteren Schritten zur Zertifizierung nach EWG-Verordnung. Für dieses ÖkoAudit/EWG wird 3/00 die Umwelterklärung erstellt , geprüft und veröffentlicht. Konkrete Ziele zur weiteren Verbesserung des Umweltschutzes sind z.B.:

• Abfallbilanzdarstellung jährlich wie gesetzlich gefordert

• Nutzung der Prozeßenergie für die Gebäudeheizung

1. Preis: Fotokamera: 450.-DM Canon Prima Super 135 N

Zusammenfassung

Gewinner aus REPORT 2/99: 1. Preis - Hifi-Stereoanlage im Wert von 400.- DM: Regina Browatzki Ludwigslust 2. Preis - Hifi-Stereoanlage im Wert von 350.- DM: Herman J. Wollanschläger Koblenz

Qualitätsanforderungen zusätzlich zur ISO 9001 sind Schweißanweisungen - und Richtlinien. Alle diese Anforderungen erfüllen wir bestens und haben mit H. Hini und H. N. Donhauser zwei kompetente Fachleute. Auch unsere Schweißer beweisen ihre Schweißqualität bei den regelmäßigen TÜV-Prüfungen. Zusätzlich wird unsere Fertigungsqualität noch durch unsere Beizanlage im Vollbad erhöht, so daß jedes Produkt entsprechend seinem Werkstoff eine garantierte Korrosionsbeständigkeit erhält. Somit belegen wir deutlich nach außen die HUBER-Qualität zum Nutzen unserer Kunden und heben uns dadurch von der Konkurrenz ab. Dieser Qualitätsanspruch wurde 1999 durch den bayerischen Qualitätspreis belegt und belohnt. von Eugen Hini

Weihnachtsfeier 1999 – 45 Jahre bei der Firma HUBER beschäftigt –

3. Preis - Hifi-Stereoanlage im Wert von 300.- DM: Georg Pilgram Buchen

Herzlichen Glückwunsch! Füllen Sie den Fragebogen aus und senden Sie diesen an:

Hans Huber AG Maschinen- und Anlagenbau

Welches Feinrechensystem ist bei erhöhtem Sandanteil im Abwasser am besten geeignet? ❏ ROTAMAT®-Feinrechen

❏ ROTAMAT®-Siebanlage ❏ Filterstufenrechen (STEP-SCREEN®-Flexibel, -Vertikal) Welche Vorteile bietet der neue HUBER Rundsandfang?

❏ Sehr kompakte Ausführung ❏ Robuste Bauweise ❏ Kostengünstige Alternative bei beengten Platzverhältnissen Ankreuzen, auf Postkarte kleben oder in ein Kuvert stecken und ab geht die Post. 12

Postfach 63 D-92332 Berching Absender nicht vergessen ! Mitmachen können alle HUBER-REPORTBezieher. Ausgenommen sind Mitarbeiter und Angehörige der Firma HUBER. Bei mehreren richtigen Lösungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Impressum: HUBER-REPORT Aktuelle Nachrichten für die Kunden und Freunde der Hans Huber AG Maria-Hilf-Straße 3-5 92334 Berching Satz/Layout: HUBER Marketing Druck: M. W. Bauer, Beilngries Auflage dieser Ausgabe: 24.000

Mit unserer fast zur Tradition gewordenen Weihnachtsfeier wurde auch dieses Geschäftsjahr abgeschlossen und die Mitarbeiter konnten gemeinsam den letzten Arbeitstag 1999 beschließen. In diesem Jahr wurden insgesamt 20 langjährige Mitarbeiter, darunter zwei mit einer 45-jährigen Betriebszugehörigkeit, geehrt. Die Weihnachtsfeier der Firma Huber ist immer wieder eine Festlichkeit, auf der keiner fehlen darf. Hier trifft man sich, um das Jahr gemeinsam mit den Kollegen zu beschließen. Gleichzeitig bietet es sich auf dieser Feier an, auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Herr Karl-Josef Huber gab in seiner Ansprache einen Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr. Danach wurde die Ehrung der langjährigen Mitarbeiter vorgenommen. In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal Mitarbeiter, die bereits auf eine 45-jährige Betriebszugehörigkeit zurückblicken können. Herr Alfred Plank und Herr Otto Theisinger sind bereits im Jahr 1954 bei der Firma HUBER eingetreten. Diese Mitarbeiter haben jetzt fast ein halbes Jahrhundert bei uns gearbeitet und in dieser langen Zeit dazu beigetragen, daß unsere Firma ihre positive Entwicklung machen konnte.

Huber Report - Ausgabe 1/2000, deutsch  

Huber Report - Ausgabe 1/2000

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