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20 JAHRE ALTSTADTSANIERUNG STADT BÜDINGEN

Herausgeber:

DER MAGISTRAT DER STADT BÜDINGEN Eberhard-Bauner-Allee 16 63654 Büdingen Sanierungsplaner und Verfasser:

PLANERGRUPPE HYTREK, THOMAS, WEYELL U. WEYELL Wiesbaden - Aschaffenburg Bearbeitung: DIPL.-ING. RAINER TROPP (Assoz.) DIPL.-ING. BABETTE REIMITZ-TROPP Sanierungsträger:

DSK Deutsche Stadt-und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH ING.-GRAD. LOTHAR PROKASKY

Aschaffenburg, Oktober 2005


VORWORT DES BÜRGERMEISTERS

Büdingen blickt zurück auf nunmehr 20 Jahre Altstadtsanierung. Die Bilanz dieses oft aufwendigen Prozesses kann sich, daran besteht kein Zweifel, sehen lassen. Allgemeine Zielsetzungen des BundLänder-Programms wie die Verbesserung der Lebenssituation der Bewohner, die Gewährleistung der Nutzungsvielfalt und die Erhaltung des geschlossenen historischen Stadtbildes wurden mit Leben erfüllt. Hand in Hand gingen dabei private und öffentliche Projekte in die Planung und anschließende Umsetzung. Dass dies angesichts der überall erkennbaren Haushaltsnöte und Sparzwänge keine Selbstverständlichkeit ist, brauche ich nicht weiter zu erläutern. Die Dokumentation, die Sie in Händen halten, belegt in eindrucksvoller Weise, wie sich Dank fachlichem Können und Ideenreichtum Neues mit Altem verbinden ließ, ohne dass der historische Charakter der Bausubstanz beeinträchtigt oder gar zerstört wurde.

Schritt für Schritt entstand so ein Gesamtbild, mit dem nicht nur die Programmziele umgesetzt, sondern auch der Verpflichtung heutiger Generationen zum Erhalt geschichtsträchtiger Gebäudekomplexe für die Zukunft, Rechnung getragen wurde. Mein Dank und meine Anerkennung gilt daher allen, die über die letzten 20 Jahre auf unermüdliche Weise ihren Beitrag zur Sanierung geleistet haben und insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern der historischen Altstadt. Gleichzeitig bitte ich Sie, sich weiterhin so engagiert für Ihre Heimatstadt und das kulturelle Erbe einzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Erich Spamer, Bürgermeister 1


INHALTSANGABE Vorwort Inhaltsangabe Stadt Büdingen Stadtgeschichte Auszug Stadtbild Sanierungsdurchführung Stadtgefüge

1 2 3 4 5 6 7

1. Private Maßnahmen Altstadt

8

Altstadt 1 / 3 Altstadt 19 Altstadt 20 Altstadt 22 Kirchgasse 19 Sattlergasse 3 / 5 Schloßgasse 1 Schloßgasse 4 / 6 Schloßgasse 22 Schloßgasse 27 Marktplatz 5

8 9 11 12 13 14 15 16 18 19 20

Neustadt Erbsengasse 7 Erbsengasse 14 / 16 Im Breul 8 Kleine Dammgasse 2 Kronengasse 14 Neustadt 11 / 13 Neustadt 25 Obergasse 8 Obergasse 52

21 21 22 23 24 25 27 28 29 30

2. Städtische Maßnahmen Gebäude

31

Brücke am “Jerusalemer Tor” o.S. Lohstegbrücke o.S. “Roter Turm”, “Grüner Turm”, “Teufelsturm” o.S. Freiflächen Garten Kölsch “Rosengarten”, Minigolfanlage Neugestaltung der Straßen Altstadt / Neustadt o.S.

3. Geplante öffentliche Maßnahmen 41 Erweiterung “50er Jahre Museum” “Bollwerk”, “Hexenturm”, “Schlaghaus” Marktplatz Schlusswort

41 43 44 46

31 33 34

35 37 38

o.S. = ohne Städtebau Förderungsmittel

2


STADT BÜDINGEN Die Stadt Büdingen liegt im östlichen Wetteraukreis des Bundeslandes Hessen. Die südlichen, waldreichen Ausläufer des Vogelsberges umschließen den Stadtkörper der historischen Stadt, welche im Talbereich am Seemenbach angelegt ist. Ca. 35 km südwestlich liegt Frankfurt/Main; viele Büdinger Bewohner finden im Großraum Rhein/Main ihren Arbeitsplatz. Büdingen liegt nach der Landesplanung als Mittelzentrum in einem Entwicklungsband 3. Ordnung. Die tatsächliche zentralörtliche Bedeutung Büdingens hat sich im Bereich Arbeitsstätten und Verwaltungsstellen eindeutiger erhalten als in der Einkaufsfunktion. Hier hat die Stadt gegenüber Gelnhausen, dessen Verkehrslage weitaus besser ist, an Bedeutung verloren. Ihren Bekanntheitsgrad verdankt die Stadt insbesondere dem historischen Stadtkern, der zu den bedeutendsten und geschlossensten Gesamtanlagen in der Bundesrepublik zählt und der auch von großem touristischem Interesse ist. Die Büdinger Altstadt ist “europäisches Kulturdenkmal”. Diese Einschätzung spiegelt sich jedoch noch nicht in Übernachtungszahlen wieder. Der relativ starke Fremdenverkehr an Wochenenden soll zu einem entsprechenden Wirtschaftsfaktor ausgebaut werden.

Luftbild Büdingen

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STADTGESCHICHTE (historische Altstadt): Auszug aus der Denkmaltopograhie (teilweise) Büdingen ist alter politischer und kultureller Schwerpunkt der östlichen Wetterau und wird durch den unverfälschten Erhaltungszustand und die Dichte der historischen Bebauung bestimmt. Durch die kontinuierliche Herrschaft einer Familie und dem fehlenden wirtschaftlichen Aufschwung im 19. und 20. Jh. hat sich das äußere Bild einer geschlossenen mittelalterlichen Stadtanlage mit dominierender Burg erhalten. Deshalb ist die gesamte Altstadt incl. der umgebenden Befestigungsanlage als denkmalgeschützte Fläche ausgewiesen, der sich östlich das Schloß und der Schloßpark anschließen. Diesem historischen Kern lagert sich westlich die Vorstadt als Stadterweiterung des 18. Jhdts. vor. Die Stadt liegt in einer Mulde an einer Furt der Bergstraße durch den Seemenbach, die Remigiuskirche als ehemalige Pfarrkirche Büdingens, am Schnittpunkt dieser mit der Geygenbergstraße. Die Remigiuskirche, um 1000 entstanden, liegt im westlichen Ortsteil Großendorf, dem wohl ursprünglichen Kern Büdingens. Erst durch den Bau der Wasserburg verlagerte sich die Ansiedlung. Die in ihrer Entstehung in die Mitte des 12. Jhdts. zurückreichende Wasserburg war Sitz der Verwaltung des Reichswaldes, die den edelfreien Herren zu Büdingen übertragen war. Von der Burg ging die Entwicklung Büdingens

zur Stadt aus. Sie war als Talburg mit einem Wassergraben umgeben, der auch die Vorburg von der Hauptburg trennte. Der staufische Eindruck der Hauptburg ist fast unverfälscht erhalten. Die Gesamtanlage umfaßt die Stadtteile Altstadt und Neustadt, die im Laufe des 14. Jhdts. befestigt und 1428 zu einer Stadt vereinigt wurden. 1490-1503 wurde die Stadt mit neuen Befestigungsanlagen umgeben, die mit ihren Gräben und Wällen noch heute die klar ablesbare Einfriedung der Stadt bilden. Innerhalb der Mauern findet sich neben den fürstlichen und kirchlichen Großbauten aus Stein eine einmalig geschlossen erhaltene Ansammlung von Handwerker-, Ackerbürgerund Burgmannenhäusern, überwiegend in Fachwerk errichtet auf dem planmäßigen Straßengrundriss des Mittelalters.

Historischer Marktplatz: alte Ansicht / Skizze

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STADTBILD

Schloss Kirche

Altes Rathaus Luftbild Schloss

Stadtmauer, Jerusalemer Tor Marktplatz

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SANIERUNGSDURCHFÜHRUNG Die historische Altstadt von Büdingen ist seit 1985 “förmlich festgelegtes” Sanierungsgebiet und wird gemäß dem 1988 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossenen “Städtebaulichen Rahmenplan zur Altstadtsanierung Büdingens” im Rahmen des Bund-LänderProgramms saniert. Oberste Zielsetzung der Sanierungsdurchführung ist dabei: - die Verbesserung der Lebenssituation der Bewohner - die Gewährleistung der Nutzungsvielfalt - die Erhaltung des geschlossenen historischen Stadtbildes Mit dem eigens zur Sanierungsdurchführung installierten Sanierungsbüro werden seit 1985 private und öffentliche Sanierungs- und Baumaßnahmen abgestimmt und mit den Zielen des Rahmenplanes koordiniert. Jeweils ein Vertreter der Stadt Büdingen, des Sanierungstreuhänders DSK - Wiesbaden sowie der Planergruppe Hytrek, Thomas, Weyell und Weyell betreuen die Sanierungsdurchführung und bereiten notwendige Beschlüsse sowie Verträge für Magistrat, Ausschüsse und Stadtverordnetenversammlung vor. Insgesamt wurden seit 1985 ca.19 Mio. Euro für private und öffentliche Sanierungsmaßnahmen eingesetzt, wobei sich die Privatförderung und öffentliche Förderung nahezu zahlenmäßig die Waage halten.

Plan des Sanierungsgebietes: Rot: In der Broschüre dargestellte private und städtische Sanierungsobjekte (Hochbau)

Gelb: In der Broschüre dargestellte Freiflächen 6


STADTGEFÜGE Im Folgenden wird das Sanierungsgebiet der historischen Stadt Büdingen in drei Teile unterteilt:

Altstadt mit den Straßen Altstadt (Straße) Schloßgasse Färbergasse Kirchgasse Schloßplatz Rathausgasse Sattlergasse Müllergasse Im Sack Marktplatz Marktplatz Auf dem Damm Neustadt mit den Straßen Neustadt (Straße) Obergasse Im Breul Kronengasse Erbsengasse Kleine Dammgasse Hohe Dammgasse 7


1. PRIVATE MASSNAHMEN ALTSTADT 1 / 3 Die beiden traufständig zur Westseite der Straße Altstadt gelegenen Wohn- und Geschäftshäuser wurden eigentumsmäßig vereint, sodass in den jeweiligen Erdgeschossen eine großzügige Gaststätte eingerichtet werden konnte. Die Erdgeschosszone des Hauses Nr. 1 soll in Bälde formal durch altstadtgerechte Fensterausbildung angeglichen werden.

Marktplatz

Ansicht von Straße “Altstadt”

Neue Gaststättenfenster im EG Nr.3

Werbung gemäß Gestaltungssatzung

Nr. 3

Nr. 1 9


ALTSTADT 19 Bei der Renovierung des Ladenlokals wurde die bislang verborgene Lehmstuckdecke wieder entdeckt und fachmännisch restauriert. Die hier arbeitende und ausstellende Künstlerin hat sich in der rückseitigen Scheune eine individuell gestaltete Wohnung ausgebaut. Die Einfahrt und der Hof sind als erweiterter Atelier- und Wohnraum gestaltet worden. Die ehemalige Scheune wird im Westen durch die Altstadtmauer abgeschlossen. Der sogenannte “Teufelsturm” kann von der Scheune als Flucht- und Rettungsweg für das Dachgeschoss genutzt werden.

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Garten Kölsch

Das besondere Ensemble

Der “Teufelsturm” als Fluchtweg

Umgebaute Scheune mit Wintergarten

Scheunenriegel vorher 10


Eingangsbereich zum K端nstlerladen

B端ro mit Durchblick zum Laden

Stiege zum B端ro im Laden

K端nstlerimpressionen

Stuckdecke

Einladender Eingangsbereich 11


ALTSTADT 20 Das stattliche dreigeschossige Bürgerhaus mit Laden im Erdgeschossbereich wurde durchgreifend modernisiert und erhielt zur Westseite = Wetterseite eine für Büdingen typische Holzverschindelung. Von der hellgrau lasierten, kleinteiligen Verkleidung heben sich die Fensterumrandungen kontrastierend in dunkelrot ab.

Ladenfront

Fensterdetail

Nr. 20 / 22

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Holzverschindelung am Giebel

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12


ALTSTADT 22 Neben der Modernisierung der Wohnräume wurde die Fassade fachgerecht instandgesetzt und die Sandsteineinfassung von Schaufenster und Eingangstüre steinmetzmäßig durch teilweisen Austausch wie durch Einsatz von Vierungen erneuert. Im ehemaligen Laden befindet sich heute ein Cafe, was zur Belebung der Altstadt nachhaltig beiträgt.

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Straßenfassade zur “Altstadt”

Liebevolle Details

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Laden mit Café 13


KIRCHGASSE 19 (ehem. Hospital) Schon 1995 bestanden Pläne das Einzeldenkmal durchgreifend zu sanieren und unter geschickter, substanzerhaltender Grundrisserneuerung zwei Wohneinheiten und ein Büro einzubauen. Die hochwertige Fachwerkfassade wurde zimmermannsmäßig saniert und farblich neu gefasst. Die Rückseite des Gebäudes wird von der ursprünglichen Altstadtmauer geprägt.

Eingangssituation

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Gartenansicht

Kirche

“Mannfigur” im Obergeschoss

Rückseite mit Altstadtmauer 14


SATTLERGASSE 3 / 5 Das “zweiherrige” Anwesen besaß eine unterschiedliche Fassadengestalt, die diese Eigentumsverhältnisse widerspiegelte, obwohl es sich konstruktiv um ein Objekt handelt. Neben der Dachsanierung wurde bei der Erneuerung der Fassade darauf geachtet, dass das äußere Erscheinungsbild homogen gestaltet und im Farbton dem umliegenden Ensemble angeglichen wurde.

Historische Ansicht Ansicht von der Sattlergasse Giebel mit Blick auf die Marienkirche

Marktplatz

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Zwei Eingänge, ein Geländer

Detail der alten, renovierten Tür 15


SCHLOSSGASSE 1 Das Fachwerk des zum Teil noch in Ständerbauweise errichteten kleinen Wohnhauses (Kulturdenkmal) weist auf eine Entstehungszeit in der 1. Hälfte des 16. Jhdts. hin. Die stark verbaute innere Struktur wurde unter Wahrung der konstruktiv notwendigen und denkmalrelevanten Wände neu organisiert. Unter Hinzuziehung vom Dachraum des rückseitigen Verlängerungsbaus entstand eine gut funktionierende zeitgemäße Wohneinheit.

Schloßplatz

Ansicht von der Schloßgasse

Eingangssituation

Schloßgasse

Fenster im Obergeschoss

Kellerabgang 16


SCHLOSSGASSE 4 / 6 Der giebelständig zur Schloßgasse ausgerichtete Kopfbau zeigt am Eckständer die Jahreszahl 1620, wobei die zurückliegenden weiteren Hausteile wohl noch im späten 15. Jh. einzustufen sind. Neben der Dachsanierung wurde die einst einfach standardisierte Wohnung in den drei Gebäudeteilen neuzeitlichen Bedürfnissen angeglichen und besitzt aufgrund ihrer Ecklage eine gute Belichtung und Belüftung.

Fassade zur Schloßgasse

Seitenfassade

Schloßgasse

Blick von Westen

zugeordnete Nebengebäude 17


K端che

Bad

Wohnraum

Kinderzimmer

Lesezimmer

Schuppen 18


SCHLOSSGASSE 22 Die ehemalige lutherische Kirche, 1770 74 erbaut, war ab 1828 Gymnasium und ab 1880 Amtsgericht. Nach Auszug der Justiz wurde das dominante Gebäude privatisiert und nach entsprechender Innensanierung umgenutzt. Heute befinden sich Schulungsräume und die Wohnung des Eigentümers im Kulturdenkmal. Der Sitzungssaal des ehem. Amtsgerichtes wurde in seiner Größe beibehalten und dient heute als repräsentativer Wohnraum.

Ansicht von der Schloßgasse

Eingang

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Westgiebel mit ehem. Kirchenglockenturm 19


SCHLOSSGASSE 27 Die Außenfassade des im Inneren weitestgehend erneuerten zweigeschossigen Wohnhauses wurde unter gleichsamer Erneuerung der Fenster an das umgebende Ensemble angepasst. Die dreigeschossige, dichte Überbauung kennzeichnet den westlichen Bereich der Schloßgasse.

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Straßenansicht

Blick vom Hof des “Steinernen Hauses”

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Die Nähe zum “Steinernen Haus” 20


MARKTPLATZ 5 Das aus zwei Bauteilen bestehende, breitgelagerte Fachwerkwohnhaus dominiert den östlichen Marktplatzrand. Das ursprüngliche Gebäude aus der 1. Hälfte 18. Jh. erhielt vermutlich um 1800 südseitig einen Anbau, beide Bauteile wurden unter einem Dach vereinigt. Für das große Volumen fand sich ein neuer Nutzer, welcher darin eine Tagesbetreuung für Kinder und Jugendliche nach durchgreifender Sanierung einrichtet. In Abstimmung mit der Denkmalfachbehörde ist der stark angegriffene Westgiebel nach zimmermannsmäßiger Instandsetzung zum Schutz verschiefert worden.

Hofansicht

Marktplatz

Front zum Marktplatz

noch nicht saniertes Nebengebäude 21


ERBSENGASSE 7 Das ehem. Werkstattgebäude wurde vom neuen Eigentümer im Obergeschoss zu einer Wohnung ausgebaut. Die gründerzeitliche Formensprache der Fensteröffnungen ist dabei beibehalten worden. Leerstehende Nebengebäude zu Wohnzwecken umzunutzen ist, wenn städtebaulich verträglich, Teilziel der Altstadtsanierung.

Vorheriger Zustand Straßenflucht

Heutiger Zustand

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Fensterdetail mit roter Einfassung 22


ERBSENGASSE 14 / 16 Das denkmalgeschützte Doppelanwesen, ein großvolumiger Fachwerkbau des 17. Jhdts. wurde vom Enkel der ehem. Besitzerin durchgreifend saniert. Ohne große konstruktive Eingriffe konnten drei neuzeitlich ausgestattete Wohnungen im Hauptgebäude und eine Kleinwohnung im Hinterhaus eingerichtet werden. Das barocke, bleiverglaste Fenster an der Ostseite wurde aufgearbeitet und in situ belassen. Durch den Abbruch der hofüberbauenden Scheune konnte eine wohnungsnahe Freifläche im sonst eng überbauten städtebaulichen Kontext gestaltet werden.

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Giebelansicht

Erbaut: 2. Hälfte 17. Jh.

Zeitgemäße Tür

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Barockfenster

Fenster, Läden nach historischem Vorbild 23


IM BREUL 8 Lange Zeit stand das ehem. Schreinereigebäude leer. Der neue Eigentümer erneuerte den Dachstuhl und richtete sich eine großzügige Wohnung über drei Etagen ein. Das Vorhaben ist ein repräsentatives Beispiel für eine Umnutzung nicht mehr benötigter Produktionsflächen zu Wohnzwecken. Die westliche Außenwand des Gebäudes wird hauptsächlich durch die “Neustadt”- Mauer geprägt. Straßenansicht “Im Breul”

Eingangstüre Neustadt

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Westliche Integration der Mauer

Blick vom “Damm” 24


KLEINE DAMMGASSE 2 Das kleine, gerade einmal 4,5 m x 8,8 m messende, zweigeschossige Anwesen ohne weitere Grundstücksfläche wurde vom Eigentümer unter hauptsächlichem Einsatz von Eigenhilfe durchgreifend modernisiert. Es entstand eine Wohnung mit 2 1/2 Zimmern, Küche und Bad. Die Außenfassade (Westseite) wurde in traditioneller und für Büdingen typischer Holzschindelung verkleidet.

Ansicht von der kleinen Dammgasse

Neustadt

Fensterdetail 25


KRONENGASSE 14 Das sogenannte “Büdinger Urhaus” ist ein bemerkenswertes profanes Kulturdenkmal mit Giebelfassade und Dachstuhl aus dem 15. Jh. und stand, nachdem die darin eingerichtete städtische Herberge aufgegeben war, lange Zeit leer. Eine Architektin und ein Zimmermann erwarben das stark sanierungsbedürftige Anwesen und erneuerten die Substanz vorbildlich. Heute ist im EG ein Büro und im Ober- und Dachgeschoss die selbstgenutzte Wohnung untergebracht. Auf der Rückseite wurde ein einladender Hof gestaltet.

Giebelansicht vor der Sanierung

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Spätgotischer Giebel frisch renoviert

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Fensterdetail

Nebengebäude: Ansicht vom Hof 26


Firstsäulendachstuhl

Arbeitszimmer

Seitenansicht

Treppenaufgang

Erbaut im 19.Jh.

Zeitgemäßer Innenausbau

Küche 27


NEUSTADT 11 / 13 Das um die Jahrhundertwende des 19./20. Jhdts. entstandene großvolumige Wohnund Gastronomiegebäude bestimmt mit seiner, in Hauptblickrichtung stehenden Gründerzeitfassade die zentrale Platzsituation der Büdinger Neustadt. Neben der Fassadeninstandsetzung wurden die repräsentativen Wohnräume im 1. OG und Dachgeschoss zu funktionalen Wohnungen zusammengefasst und durchgreifend saniert. Am Anwesen Neustadt 13 musste im Rahmen der Sanierung die stark beschädigte Westfassade (Fachwerk) von Grund auf im Schwellenund Riegelbereich erneuert werden. Die gründerzeitliche Fassade an der Einmündung zur Obergasse nimmt die Erkerausbildung des Vorgängerbaus zitathaft auf. Giebelseite

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Neustadt

Gesamte Straßenansicht

Vorgängerbebauung in der Abwicklung 28


NEUSTADT 25 Nach erfolgter Innensanierung von Hauptund Nebengebäude wurde die Sandsteineinfassung und Stufenanlage steinmetzmäßig erneuert. Es war dabei wichtig, Naturstein (Sandstein) in gelblich-rotem Farbspiel, analog dem früher in Büdingen gebrochenem Material, einzusetzen.

Ansicht von der Straße “Neustadt”

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Neue Eingangsstufen (Sandstein) neben dem erneuerten Gehwegpflaster (Basalt)

Abwicklung Neustadt 29


OBERGASSE 8 Bereits 1995/96 wurden die Wohnungen im Ober- und Dachgeschoss des denkmalgeschützten Anwesens durchgreifend saniert. Aufgrund der schlechten Vermietbarkeit des Ladens im Erdgeschoss entschied sich die Bauherrschaft zum Einbau einer weiteren Wohneinheit mit behindertenfreundlicher Benutzbarkeit (im Altstadtbereich sind dergestaltete Wohnungen nur schwer zu realisieren). Dennoch wurde bei der Ausbildung der Fensteranlage zur Obergasse darauf geachtet, dass einer evtl. späteren Wiederkehr der Ladennutzung Schaufenster zur Verfügung stehen können.

Fassade zur Obergasse

Eingangstüre

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Ladenrückbau mit Erhalt der Schaufenster 30


OBERGASSE 52 Im Zwingerbereich des Büdinger Obertors entstand nach Aufgabe der Verteidigungsanlagen das zweigeschossige Fachwerkwohnhaus. Bislang diente es als Gaststätte, nunmehr wurde nach durchgreifender Sanierung im Obergeschoss eine neuzeitliche Wohnung installiert und im Erdgeschoss der Aufenthaltsraum der dahinter liegenden gewerblichen Sauna eingerichtet. Die straßenseitige Eingangstüre ist eine Zweitverwendung und wurde für das Objekt aufgearbeitet und eingepasst.

Straßenfassade

Zweitverwendete Eingangstüre

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Blick aus der Stadt

Blick in die Stadt 31


2. STÄDTISCHE MASSNAHMEN BRÜCKE AM “JERUSALEMER TOR” Nachdem in den Jahren um 1990 die Toranlage vorbildhaft saniert wurde, war es aus statischen Gründen dringend erforderlich, die vorgelagerte Brücke grundhaft zu erneuern. Stein für Stein wurde nummeriert abgetragen, der zugeschüttete Graben wieder auf ursprüngliche Tiefe gebracht und unter Einbau einer entlastenden Betonplatte das Brückenbauwerk wieder errichtet. Im direkten Vorbereich zum Tor wurde der ursprüngliche Zugbrückenteil durch den Einbau einer Holz- StahlKonstruktion zitathaft wieder sichtbar gemacht. Die Fahrbahnoberfläche ist nun mit Basaltpflaster befestigt.

Isometrie der Sanierungsplanung 1988

Das “Untertor” auch “Jerusalemer Tor”

Brückenaufsicht, Fahrbahn in Basalt

Zitat Zugbrücke in Ansicht .....

und Aufsicht 32


Situation vor der Sanierung: Die Brücke ist durch den fehlenden Graben als solche nicht nachzuvollziehen.

Zitat Zugbrücke

Fuge mit Brüstungsgitter

Die freigelegte Brücke

Torbogen mit Zitat Zugbrücke

Heutige Situation: Der Graben wurde wiederhergestellt, die Brücke ist wieder sichtbar.

33


LOHSTEGBRÜCKE Die im Südwesten der Büdinger Stadtbefestigung den Seemenbach überquerende massive Fußgängerbrücke war einsturzgefährdet und musste dringend in Gründung und Konstruktion erneuert werden. In traditioneller Handwerkstechnik wurde die dreibogige Brücke von 1617 teilweise abgebaut und wieder unter hauptsächlicher Verwendung des authentischen Materials aufgerichtet. Zur Stadtseite, also nach Osten, gliedern steinmetzmäßig besonders ausgebildete Pilaster das Bauwerk. Zu späterem Zeitpunkt soll an der südwestlichen Ecke der Brücke der Büdinger “Malerwinkel” in Form eines auskragenden Decks wiederentstehen. te hs Lo g

Baustelle mit offenliegenden Leitungen

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Bogensanierung über Leergerüst 34


“ROTER TURM” - “GRÜNER TURM” UND “TEUFELSTURM” Büdingens Befestigungsanlagen sind ohne die charakteristischen Turmbauten nicht denkbar. Der sogenannte “Rote” und “Grüne” Turm charakterisieren den mittleren westlichen Befestigungsabschnitt; ihre auffälligen Sandsteinhauben prägen wesentlich den westlichen Stadtprospekt. Bewuchs und Witterungseinfüsse, wie auch innere Verfüllungen hatten die Bauwerke stark geschädigt, sodass eine grundhafte Erneuerung durchgeführt wurde. Die Türme sollen, wie auch andere, zukünftig im Rahmen von Stadtführungen besichtigt werden können; es ist beabsichtigt, themenbezogene Ausstellungen wie Stadt(befestigungs)-modell, Hinweise auf Stadtverteidigung u.ä. dort zu installieren. Der “Teufelsturm” ist Bestandteil der älteren Altstadtmauer, wenngleich seine Entstehungszeit mit der des “Roten” und “Grünen” Turmes zu suchen ist. Formal wird das etwas schlankere Bauwerk ebenfalls von einer charakteristischen Sandsteinhaube abgeschlossen. Im Zuge der Altstadtmauersanierung wurden auch hier Schäden beseitigt; der Turm wird gemäß Befund eine helle Putzfassung bekommen. Beschreibungen zufolge diente er als Stadtgefängnis; zukünftig wird dieser Turm allerdings für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sein.

“Roter Turm”

“Teufelsturm”

“Grüner Turm”

“Roter Turm” vom “Rosengarten” aus 35


GARTEN “KÖLSCH” Im Zwingerbereich zwischen AltstadtStadtmauer (um 1330) und äußerer Befestigungsmauer (um 1500) befinden sich an der westlichen Stadtseite zwei durch einen kleinen Damm getrennte, parallele Grabenanlagen. Während der äußere (= westlichere) Grabenbereich gemäß Rahmenplan zum “Altstadtparkplatz” umgebaut wurde, sollte der Graben direkt vor der Altstadtmauer weiterhin gestaltete Grünzone bleiben. So entschied man sich, den einst hierin gelegenen Privatgarten von Frau Kölsch im Sinne der ehemaligen Bepflanzung wieder anzulegen und ihn, allerdings in eingezäunter Form, der Öffentlichkeit als Erholungsbereich anzubieten. Die gärtnerische Pflege wird durch die Stadt sowie vor allem von einem Freundeskreis unternommen. f igol Min

Sitzgruppe mit Rankgerüst

Der zentrale Weg

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Graben / Gartenbereich mit Altstadtmauer und “Teufelsturm” 36


Frühere Situation: Der stark verwilderte Garten mit dem ehemaligen Wohnhaus “Kölsch”

Blumenpracht im Garten Kölsch. Die Pflanzen sind teilweise historisch belegt.

37


“ROSENGARTEN” UND MINIGOLFANLAGE Im Zuge der Neugestaltung der westlichen Zwinger- und Grabenanlagen wurde auf dem erhöhten Verbindungsdamm zwischen Marktplatz und äußerer Befestigungsanlage ein kleiner “Rosengarten” mit regionalen Züchtungen (Steinfurter Erzeuger) angelegt. Bodenpflanzen und Klettergewächse laden zum “Studieren” besonderer und historischer Rosensorten ein und gestalten einen beschaulichen innerstädtischen Aufenthaltsbereich. Anschließend, auf der ca. 10 m breiten und 100 m langen Wehranlage der äußeren Befestigungsmauer wurde die dortige Minigolfanlage nach neuesten Erkenntnissen modernisiert. am Roten Turm

Der neue “Rosengarten”

Vorheriger Zustand

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Minigolfanlage

38


NEUGESTALTUNG STRASSE ALTSTADT / NEUSTADT Die Oberflächen von Straßen und Plätzen sind wesentlicher Bestandteil der historischen Stadt. Es ist besonderes Anliegen der Büdinger Bürger und Verantwortlichen, diese sowohl funktional wie auch gestalterisch an die Anfordernisse der denkmalgeschützten Gesamtanlage anzupassen. Nach Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen entschied man sich, die Oberflächen aller Büdinger Altstadtstraßen im traditionell verwendeten Basaltnatursteinpflaster zu befestigen (Basalt JVogelsberg). Es wurden für die Straßenzüge Altstadt - Neustadt drei unterschiedliche Formate des grauschwarzen Materials eingesetzt - Großformat in Reihe ca. 11/20 (Fahrbahn), Kleinformat in Bögen ca. 7/9 (Gehwege) sowie Mosaikpflaster ca. 3/5 (Platzbereiche). Das Material unterlag hochwertigsten Qualitätsansprüchen und musste aus Vietnam importiert werden, da eine vergleichbare Güte in Mitteleuropa nicht wirtschaftlich zu beschaffen war. An den Standorten früherer Torturmanlagen weisen rote, geflammte Granitplatten auf deren frühere Existenz hin. Da auch zukünftig ein gewisser Kfz-Verkehr durch Neu- und Altstadt anzunehmen ist, wurden diese Straßen traditionell mit tief eingebautem Bordstein (ebenfalls Basalt) zwischen der, auf ein Minimum reduzierten Fahrbahn und den seitlichen Gehwegen verse-

Gehwege: Bogenpflaster in Kleinbasalt

Fahrbahn: Großbasalt in Reihe

hen. Alle anderen Nebenstraßen sollen ebenengleich ausgeführt werden. (Förderung: Mittel aus GFVG).

Die auf 3,5 m reduzierte Fahrbahn 39


Vorheriger Zustand der Straße “Neustadt”

Ausbau der Straße “Neustadt”

Fertiggestellte Straße “Altstadt”

Ausbau der Straße “Altstadt”

Pflaster in der Straße “Altstadt” 40


Straßenausbau mit Bordstein

Großbasalt

Fahrbahn mit Stellplätzen

Straßenausbau 2004: “Altstadt”

Kleinpflaster in Bögen

Mosaikpflaster 41


3. GEPLANTE ÖFFENTLICHE MASSNAHMEN ERWEITERUNG “50er JAHRE MUSEUM” Seit Ende der 1990er Jahre besteht im Erdgeschoss des ehem. städt. Gasthauses “Zum Schwanen” (um 1500) das auf private Initiative zurückgehende “50er Jahre Museum”. Die themenbezogenen Ausstellungsräume bieten einen umfangreichen Einblick in den Alltag der deutschen Nachkriegsjahre, die “50er Jahre”. Schon nach kurzer Zeit erreichte das Museum, welches durch einen Verein gestützt wird, überregionalen Zuspruch. Es ist geplant, die Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen auf das ehem. westlich zugeordnete Scheunengebäude auszudehnen und diese Räumlichkeiten mit einem Eingangsgebäude zu verbinden. Ehemaliges Gasthaus “Zum Schwanen” latz

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Schaufenster

Diele mit Schminktisch 42


Nierentischromantik

Globus mit Inhalt

EinbaukĂźche

Conny´s Moped / Roller

Conny und Elvis

Wohnen mit TV 43


“BOLLWERK”, “HEXENTURM” UND “SCHLAGHAUS” Die Stadt Büdingen hat sich zum Ziel gesetzt, die gesamte städtische Befestigungsanlage sukzessive instandsetzen und der Öffentlichkeit in Teilbereichen zugänglich zu machen. Nach Fertigstellung von “Jerusalemer Tor”, “Rotem, Grünem und Teufelsturm” sowie Altstadtmauer ist in den Jahren 2005-07 die Sanierung von “Bollwerk und Hexenturm” sowie vom “Schlaghaus” am ehem. Mühltor geplant. Bislang sind statische und denkmalpflegerische Voruntersuchungen erfolgt, auf denen erst ein gebäudeverträgliches und substanzschützendes Sanierungskonzept aufgebaut werden kann. Schwierigste Maßnahme neben dem Entfernen des Efeubewuchses am “Bollwerk” und der anschließenden Mauersanierung ist die Abdichtung und Entwässerung der Turmplattformen. Das “Schlaghaus” muss durch Pfahlgründung vor weiterem Abgang gesichert werden; die charakteristische spitze Turmhaube muss zimmermannsmäßig ergänzt und neu mit Naturschiefer gedeckt werden. Das “Bollwerk” und der “Hexenturm” sollen weiter für Führungen offen sein; im Schlaghaus (vgl. “Schlachthaus”) soll eine Ausstellung zum Thema “Metzgerhandwerk im 18./19.Jh.” eingerichtet werden.

Bollwerk, und Hexenturm

Schlaghaus

Das Bollwerk

Das Bollwerk

Der Hexenturm

Das Schlaghaus 44


MARKTPLATZ Der Büdinger Marktplatz ist das städtebauliche Bindeglied zwischen historischer “Altstadt” und “Neustadt”. Seine räumliche Fassung erhielt er nach dem “30-jährigen Krieg” (1648) durch Auffüllung und Einebnung der bis dato dort fließenden Gewässer des Küchenbachs. Zu Beginn des 20. Jhdts. wurde der letzte noch offene Bachlauf verrohrt und der Marktplatz diente zudem als Paradeplatz. In Anlehnung an die räumlich-gestalterische Qualität des Erscheinungsbildes vom beginnenden 20.Jh. soll die Platzfläche erneuert werden. Dabei sollen die gealterten Bäume ausgewechselt, die Platzränder in Basaltpflaster neu befestigt und die Kfz-Stellplätze neu geordnet werden. Den umliegenden Gaststätten soll im Sommer Gelegenheit zur Platzbewirtschaftung angeboten werden. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität des stadtbildprägenden Platzbereiches deutlich anzuheben und Büdingens zentralen Platz mit vielseitigem Leben zu erfüllen. Neustadt Marktplatz

Altstadt

45


Der bereits sanierte “Marktbrunnen”

Festzelt zum “Gallusmarkt” 46


SCHLUSSWORT Die vorliegende Dokumentation zeigt eindrucksvoll die starke Wirksamkeit des Einsatzes von Städtebauförderungsmitteln für private und öffentliche Maßnahmen im Rahmen der Altstadtsanierung.

Literaturhinweis:

Gerade in Büdingen, einer Altstadt von europäischem Rang, sind diese Mittel hervorragend gebunden und geben Anlass zur Weiterführung der Sanierungsmaßnahmen. Es wird noch Jahre dauern, bis eine allumfassende Durchführung erreicht sein wird. Gerade im öffentlichen Bereich stehen noch viele Projekte für die Stadt an. Die Stadtmauer und die Straßen- und Platzräume genießen dabei Priorität (Marktplatz Schloßgasse, Obergasse, kleine Gassen).

Büdingen damals - heute 1982

Die bisherigen, parallel zur Planungs- und Umsetzungsphase durchgeführten, Beratungen und Gespräche mit Bürgern haben gezeigt, dass diese Vorgehensweise großes Verständnis und Vertrauen zwischen Planer, Stadt und Bürger entstehen lässt. Die für die Bürger kostenlose Beratung wird intensiv in Anspruch genommen. So soll diese Broschüre nicht nur die bis jetzt erreichten Ergebnisse dokumentieren, sondern auch Anregung für private und öffentliche Baumaßnahmen in Zukunft geben.

Rahmenplan Büdingen ‘88

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Denkmaltopographie Wetteraukreis I,1982

15 Jahre Altstadtsanierung Büdingen

... es grüßen die Stadtsanierer

Druck: Aula Druck, Klingenberg

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20 Jahre Altstadtsanierung Büdingen  

Sanierungsberatung in Büdingen, Dokumentation

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