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DER M-ROBO ENTSTEHT – UNSER ABSCHLUSSPROJEKT M-Robo ist ein Projekt, welches an der Abendschule der HTL Mössingerstraße im Zuge der Diplomarbeit realisiert wurde. Als Abendschüler war es für uns eine besondere Herausforderung, da wir alle drei vollbeschäftigt bei renommierten Elektrounternehmen sind. Zusätzlich kam noch der Besuch des Unterrichtes, welcher jeden Abend von Montag bis Freitag, von 18 Uhr bis 22 Uhr, stattfand.

Zur Entstehung des Projektes: In der Vorbereitungsphase fand zuerst die Ideenfindung statt, es war uns sehr wichtig eine Anlage zu konzipieren, welche eine kompakte Bauweise als auch mehrere spezielle technische Schwerpunkte aufweist. Ziel war es, ein interaktives Schulungsinstrument mit maximalem Praxisanteil für die schulische Anwendung zu generieren. Schnell wurde klar, dass es sich dabei um einen Fertigungsprozess handeln soll mit anschließender Qualitätsprüfung in Form einer Bildverarbeitung. Nachdem die Idee fixiert und das Projekt eingereicht wurde, ging es weiter mit der Projektplanung. Hier stand das Definieren der einzelnen Komponenten wie z. B. SPS, LabView, Roboter sowie die Planung des mechanischen Aufbaus im Vordergrund. Dazu wurden die möglichen Systeme genau unter die Lupe genommen, um deren Eigenschaften und Möglichkeiten ans Tageslicht zu bringen, damit wir analysieren konnten, ob diese Komponenten für unser Vorhaben geeignet wären. Wichtig war auch das Zusammenspiel der einzelnen Bereiche – sprich die Kommunikation. Als die Hardware definiert war, ging es weiter mit der Planung der Anordnung der einzelnen Anbauteile. Die gesamte Anlage mit all ihren mechanischen Aufbauten wurde in SolidWorks geplant und entwickelt, um deren Ausmaß und Einsetzungsfähigkeit genau bestimmen zu können. Als der Auf-

bau virtuell abgeschlossen war, mitsamt der zusätzlichen Anbauteile wie Pneumatikanlage, Magazine, LED-Paneel, Meldelampen etc., ging es weiter mit der Fertigung dieses mechanischen Aufbaues. Des Weiteren musste eine passende Verbindungstechnik gefunden werden, wobei wir uns nach einigen Tests für einen 2K-Kleber entschieden haben. Nach Abschluss des mechanischen Aufbaues wurden die Schaltpläne erstellt, welche anschließend für die Verdrahtung notwendig waren. Als wir mit den Verdrahtungsarbeiten fertig waren, begannen wir mit der Programmierung der SPS, des Roboters und der Visualisierung. Nach Vollendung der Programmier un g s a r b e i te n kam es zu den Testläufen und zur Optimierung zwischen dem Zusammenspiel der einzelnen Komponenten. Das System repräsentiert nun eine Gesamtanlage mit all ihren essentiellen Bestandteilen. Im Ablauf ist eine SPS S71200 implementiert worden. Sie hat die zentrale Steuerfunktion zwischen all den implementierten Systemen. Der

Ein Bericht der Abschlussarbeit, 8ABETE Andreas Reisinger Rene Sadovnik Lukas Sattlegger 16 Mössingerstraße - Jahresbericht 16 || HTL HTL Mössingerstraße - aus den Abteilungen

NEU

Lukas Sattlegger

Bereich Robotik wird mit dem MELFA Mitsubishi-Roboter realisiert. Aus dem Bereich der Qualitätssicherung wird auf eine Bildverarbeitung gesetzt. Diese hat zum Ziel, zwei einfache geometrische Formen zu erkennen und diese im Bild der Kamera zu definieren. Durch diese Bestimmung ist es anschließend möglich, den Aufsetzwinkel des Bauteiles auf Zehntel-Grad genau zu bestimmen und festzuhalten. Die dafür relevanten Eckdaten können vom Benutzer mit der Hilfe der LabView Bedienoberfläche eingegeben und verändert werden.

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Jahresbericht 2014/2015