Issuu on Google+

Nr. 1 | WINTER 2011

HAMBURG SCHOOL OF BUSINESS ADMINISTRATION

Wachsende hochschule 50 Prozent mehr Studienanf辰nger als 2010

Neuer Campus Grundstein f端r Neubau gelegt

Auf dem weg nach oben HSBA erreicht beim bedeutendsten deutschen Ranking Spitzengruppe der Dualen Hochschulen

MBA Shipping

Neuer Studiengang f端r maritime Wirtschaft startet 2012

端ber die meere

Abschlussfahrt des 2008er Jahrgangs nach Oslo auf der AIDAblu

www . hsba . de

Babyboom

MBAler bringen Karriere, Studium und Familie unter einen Hut


2 1 0 2 b r e w e Musikwettb "Talented" ist ein Musikwettbewerb für Schüler. Nach nur einem Jahr ist er bereits der größte Schleswig-Holsteins. 2011 präsentierten über 300 junge Talente aus 30 Schulen vor Mitschülern, Lehrern, Freunden, Familien und einer professionellen Jury aus der Musikbranche ihr Talent. Die Gewinner der jeweiligen Schule nehmen an einem landesweiten Finale teil. Ihnen winken tolle Preise, wie z. B. Tonstudioaufnahmen, Bühnencoaching, Konzertauftritte oder Sachpreise. "Talented" ist kein kommerzieller Wettbewerb. Er wird organisiert von Schülern für Schüler. 2011 gewinnt "Talented" den Lions Young Ambassador Preis als herausragendes soziales Projekt. 2012 sollen noch mehr Schulen ihre Talente präsentieren dürfen.

Fördern Sie Talent! Wir suchen noch neue Sponsoren für unseren Wettbewerb 2012! Fordern Sie unsere Präsentationsmappe an: Talented | Malte Kosub | Fon 040 - 794 199 71 | malte.kosub@talented.de

www.talented.de | www.facebook.de/talented.germany Talented Musikwettbewerb | Unter den Linden 6 | 21465 Wentorf


H S B A H A M B U R G S C H O O L O F B U S I N E S S A D M I N I S T R AT I O N EDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser, die HSBA hat ein neues Gesicht – das HSBA

Wichtig war uns zudem, die Beiträge in ein

Magazin. Das Magazin tritt die Nachfolge der

modernes, frisches »Look & Feel» zu ver-

HSBA News an und soll noch stärker als bisher

packen. Ob uns dies gelungen ist, müssen

Geschichten rund um die HSBA erzählen und

natürlich Sie entscheiden. Wir freuen uns

über alles Wichtige zwei Mal im Jahr berichten.

auf Ihre Rückmeldung!

Im Fokus des Magazins wird natürlich die

Viel Vergnügen beim Lesen!

Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz HSBA-Präsident

HSBA stehen, es soll jedoch noch mehr als bislang über die engagierten Personen berich-

Herzlichst Ihr

tet werden. Außerdem wird sich das Magazin

Impressum

inhaltlich mit aktuellen Fragen befassen, wobei

Autoren dieser Ausgabe

es einen Bildungs- und Hamburgbezug geben sollte. Zusammen mit dem Online-Newsletter,

Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz

der aktuelle Themen aufgreift, wollen wir

Präsident

Ihnen so die HSBA und ihre Inhalte noch näher bringen.

Martina Ahlers, Dr. Jörg Dräger, Alexander Freier, Tim Herrmann, Katharina Kurt, Karin Rose, Dr. Uve Samuels, Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Inga Tanzmann, Jean-Luc Winkler, Carmela Witt

Herausgeber HSBA Hamburg School of Business Administration Bericht des Geschäftsführers

Ein erfolgreicher Weg mit spannenden Menschen

M Dr. Uve Samuels

it der voll-

bemerkenswerte Entwicklung. Vor allem auch

ständigen

die hohe Zahl der neuen Master- und MBA-

Moderni-

Studierenden bestärkt uns in dem Eindruck,

sierung unserer Hoch-

unsere Studiengänge richtig positioniert zu

schulbibliothek – der

haben. Die HSBA konnte aus über 550 Be-

Commerzbibliothek – und

werbern die besten Kandidaten wählen. Von

der Grundsteinlegung für den Neubau am

diesen haben 47 ihr Master-Studium zum 1.

Adolphsplatz wird die Infrastruktur der HSBA

Oktober 2011 an der HSBA aufgenommen,

immer weiter abgerundet. Über die großarti-

darunter wieder viele internationale Studie-

ge Unterstützung durch die Handelskammer

rende. Das sind alles Anzeichen dafür, dass

Hamburg und mehrerer Stifter freuen wir

wir auf dem richtigen Weg sind.

uns sehr. Herzlichst Ihr Aber was wären die schönsten Räume ohne die richtigen Menschen? Umso mehr freuen wir uns, dass inzwischen 620 Studierende an

Dr. Uve Samuels

der HSBA immatrikuliert sind. Eine wirklich

Geschäftsführer der HSBA

Nr.9 | Dezember 2011

Verantwortlich Dr. Uve Samuels

Chefredaktion Karin Rose, karin.rose@hsba.de

Konzept und Gestaltung hey + hoffmann Verlag

Druck hey + hoffmann Verlag

Hamburg School of Business Administration Adolphsplatz 1 20457 Hamburg Tel.: (040) 36 13 8-714 Fax: (040) 36 13 8-751 Internet: www.hsba.de

3


Inhalt

18 MBA-Shipping: HSBA bietet der maritimen Wirtschaft eine hochwertige Qualifizierungsmöglichkeit

12 Graduierungsfeier:

20 Neue Studienstruktur:

Erstmalig werden Master-Absolventen an der HSBA verabschiedet

Die Veränderungen bringen Bachelor-Studierenden und Unternehmen viele Vorteile

25 Interview: Klaus-Stephan Wendt, Geschäftsführer von deepblue networks AG, spricht im Interview über Fußball und Mitarbeiterführung

30 V. HSBA-Symposium:

Engagierte Diskussionen über die Zukunftsaussichten der BRIC-Staaten 4

37 Sportaktivitäten:

HSBA-Teams messen sich in Wettkämpfen mit anderen Hochschulen

38 MBA-Babys:

Ein stolzer Vater erzählt, wie sich Studium, Beruf und Familie zusammenbringen lassen Nr.9 | Dezember 2011


INHALT HSBA

T i t el Weißwurst-Essen: Krönung einer Königin der Herzen

34

Alumni Homecoming: Networking über den Dächern Hamburgs

35

Soziales Komitee: Zwei Ideen mit Weitblick

35

Studienortwahl: Studentenstadt Hamburg

06 07 08 10

36

Kommentar: Durch die Teilnahme am Ranking das Qualitätsmanagement stärken

Postbank Finance Award: 7.500 Euro Preisgeld für HSBA-Team

11

Finance Conference: Auf den Spuren von Basel III Babyboom bei den MBA'lern

36 37 38

Handelskammer Innovationscampus: Grundsteinlegung für den Neubau

40

Porträt: Was macht jetzt eigentlich Alumni Finn Bohn?

42

CHE-Ranking: Auf dem Weg nach oben 3 Fragen an Dr. Jörg Dräger Umfrage: Wie wichtig ist für Sie das CHE-Ranking?

Sport: Die Fußball-Frauen machen es vor

ST UDIUM Graduierungsfeier: Schwarze und rote Barette fliegen in die Höhe

12

Porträt: Vom Industriemechaniker zum Master of Business Administration

15

Job & Master: Karriere per Katalog

16

Business Administration: Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung

17

Stipendien: Auf nach Übersee

17

Praxisphase im Ausland: Besser oder schlechter? Einfach anders

18

MBA-Shipping: Neuer Studiengang – Chance für Schifffahrtskaufleute

18

Projektarbeit: Sharp 2.0

19

Neue Studienstruktur ab 2012: Mehr Flexibilität im dualen Studium

20

HAMBURG Explodierende Mietpreise: Günstig wohnen in Hamburg – geht das?

TERMINE Veranstaltungshinweise: Januar bis Juni

45

SERVICE

Forschung

Forschen mit der HSBA Management Education

Vertriebsstudie: Von Krawatten, Koffern und Klischees

21 22

Publikationen: Veröffentlichungen von HSBAProfessoren in Fachzeitschriften

24

Studienprogramme

Buchveröffentlichungen von HSBA-Professoren

25

Hamburger Institut für Familienunternehmen: 3 Fragen an Professor Dr. Günther Strunk

25

Forschungsprojekt Green Logistics: Grüner Hafen

43

Kontakte

46 46 46 47

UN TERNEHMEN Kooperationsunternehmen deepblue networks AG: Interview mit Klaus-Stephan Wendt

26

Neu bei Beiersdorf: Studienplätze Media Management

28

200. Kooperationsunternehmen: Wempe – ein Juwel für Hamburg

28

Liste der neuen Kooperationsunternehmen der HSBA

29

C AMPUS LEBEN Kolumne: Weiterentwicklung des Code of Honour der Studierenden

30

Wirtschaftstagung: V. Symposium – BRIC im Blick

32 34

Abschlussfahrt: Mit der AIDAblu über die Meere

Nr.9 | Dezember 2011

40 Neubau: Der Grundstein ist gelegt. 5


HSBA TITEL

Nicht nur Studierende bekommen Noten, sondern auch Hochschulen

CHE-Ranking

Auf dem Weg nach oben

W 6

er ein wirtschaftswissenschaftliches

Das nach eigener Aussage umfassendste und de-

Bachelor-Studium beginnen möchte,

taillierteste Ranking deutscher Universitäten und

hat die Qual der Wahl. Bei der Studien-

Fachhochschulen veröffentlicht das Centrum für

gangsuche von Zeit Online sind insgesamt 825 An-

Hochschulentwicklung (CHE) seit 1998. Jedes Jahr

gebote aufgeführt, immerhin 125 davon stehen in

wird ein Drittel der Fächer neu bewertet, die HSBA

der Kategorie »Duales Studium«. Neben Kriterien

hatte 2008 das erste Mal teilgenommen. Die Hoch-

wie die Nähe zum Heimatort oder die Attraktivität

schulen werden dabei nach festgelegten Kriterien

der Hochschulstadt spielt bei der Entscheidung für

beurteilt und die Ergebnisse jeweils farblich dar-

einen Studiengang häufig auch das »Ranking«,

gestellt: ein grüner Punkt für die Spitzengruppe,

also der Vergleich mit anderen Hochschulen oder

ein gelber für das Mittelfeld und ein blauer für die

Studiengängen, eine Rolle.

Schlussgruppe. Rund 40 Prozent der BWL-StudieNr.9 | Dezember 2011

Foto: Magunia

Die HSBA hat beim bundesweiten CHE-Ranking in der Kategorie »Duale Hochschulen« den vierten Platz erreicht und im Vergleich der Hamburger Hochschulen die zweitbeste Beurteilung erhalten. Ein gutes Ergebnis, doch die HSBA will noch besser werden. Katharina Kurt


TITEL HSBA

3 FRAGEN AN

renden gaben bei einer Befragung des CHE rückbli-

Dr. Jörg Dräger

ckend an, sie hätten sich bei ihrer Hochschulwahl unter anderem an Rankingergebnissen orientiert. Bei den HSBA-Studierenden sieht es allerdings

Der Geschäftsführer des Centrums für Hochschulentwicklung und Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung war von 2001 bis 2008 Wissenschaftssenator in Hamburg.

anders aus: Nur 25 Prozent bestätigen in einer aktuellen Facebook-Umfrage, dass Ranglisten ihre Entscheidung beeinflusst hätten. »Für mich war das Ranking ein wichtiger Grund, mich gegen die dualen Hochschulen in Baden-Württemberg und für die HSBA zu entscheiden«, so Birger Roß, stellvertretender Studierendensprecher und Mit-

Nach welchen Kriterien sollte man sich seine Hochschule aussu-

arbeiter bei der ExxonMobil Central Europe Holding

chen?

GmbH. »Außerdem schauen bestimmt auch viele

Die Studiengänge sind heute so vielfältig wie die Interessen der

Arbeitgeber darauf, gerade wenn eine Hochschule

Studierenden. Deswegen kann diese Frage nur jeder Studieninte-

noch jung und nicht so bekannt ist«, sagt Roß.

ressent für sich selbst beantworten. Während für viele Studienorganisation, Betreuung und Bibliotheksausstattung wichtig sind, spielt

HSBA-Präsident Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-

für andere schon zu Beginn des Studiums das Forschungsumfeld

Trenz sieht die Platzierung als viertbeste duale

eine entscheidende Rolle, für manche ist es der Praxisbezug. Diese

Hochschule im aktuellen CHE-Ranking als große

Interessenvielfalt berücksichtigen wir im CHE Hochschulranking

Bestätigung für die positive Entwicklung der erst

durch unterschiedliche Indikatoren. Dabei werden neben »harten«

vor sieben Jahren gegründeten Hochschule: »Das

Fakten auch Empfehlungen der Professorinnen und Professoren

Ranking ist für mich ein Gütesiegel für unsere Ar-

und Urteile von Studierenden und Absolventen ausgewiesen.

beit. Es zeigt potenziellen Studierenden, aber auch unseren aktuellen und zukünftigen Kooperations-

Welche Bedeutung haben Rankings bei der Hochschulwahl?

unternehmen aus der Hamburger Wirtschaft, dass

Rankings sollten nicht die alleinige Entscheidungsgrundlage bilden.

sich unser Angebot im Wettbewerb hervorragend

Sie dienen der Orientierung, aber entbinden Interessenten nicht

bewährt.«

davon, sich über die ausgewählten Fakultäten und Fachbereiche detailliert vor Ort zu informieren. Allein in Hamburg werden wirt-

Insgesamt hatten sich 26 duale Hochschulen

schaftswissenschaftliche Studiengänge an 20 Hochschulen bzw.

der Bewertung gestellt. Bei dem übergeordneten

deren Niederlassungen angeboten. Interessierte können bei dieser

Kriterium »Studiensituation insgesamt« belegt

Anzahl mit einer Auswahl schnell überfordert sein. Hier kann ein

die HSBA einen Platz in der bundesweiten Spitzen-

Ranking helfen, und zwar nicht nur das Abschneiden der Hoch-

gruppe (»grün«). Zusammen mit den ebenfalls

schulen. Auch die Vielzahl unterschiedlicher Bewertungsdimensio-

erstklassigen Bewertungen der »Studierbarkeit«

nen gibt Orientierungshilfe und klärt, welche Prioritäten im Studium

und des »Lehrangebots« hat die HSBA damit in

gesetzt werden sollen.

drei von fünf Bereichen Spitzenplätze erreicht. Bei der Betreuung der Studierenden durch Lehrende

Wenn ich vergleichende Informationen über das Fach BWL suche,

und Unternehmen liegt die HSBA im Mittelfeld

finde ich vier verschiedene CHE Rankings zu einem Wirtschafts-

(»gelb«). Nur drei andere duale Hochschulen

studium im Internet. Warum gibt es diese Differenzierungen?

konnten sich mit vier von fünf grünen Feldern

Differenzierte Informationen sind uns wichtig. Deswegen zeigen

besser platzieren (siehe Grafik Seite 8). Im Vergleich

wir bis zu 38 verschiedene Kriterien im Fach BWL. Gerade Hamburg

der 13 untersuchten Hamburger Hochschulen hat

bietet für unterschiedliche Interessen ein umfangreiches Angebot.

nur die Bucerius Law School besser abgeschnitten.

Das Fach BWL gibt es an Fachhochschulen und Universitäten als

»Das bedeutet, dass wir das beste BWL-Studium

ausschließlich dualen Studiengang sowie berufsbegleitend. Die

in Hamburg anbieten«, fasst Schmidt-Trenz

Rahmenbedingungen und die Studienorganisation können dabei

zusammen.

ganz unterschiedlich sein. Wir möchten den BWL-Interessierten mit diesen unterschiedlichen Schwerpunkten in der Studiengestal-

In einer detaillierteren Auswertung sind noch drei

tung vergleichbare Informationen bieten, deshalb gibt es in diesem

weitere Kriterien aufgeführt: Einen grünen

Fach vier verschiedene Listen.

Nr.9 | Dezember 2011

7


HSBA TITEL

DUALE Studiengänge

Im Ranking bedeutet grün Spitzengruppe, gelb Mittelfeld und blau Schlussgruppe.

Betreuung im Unternehmen

Betreuung im Unternehmen

Betreuung durch Lehrende

Betreuung durch Lehrende

Lehrangebot

Lehrangebot

Studierbarkeit

Studierbarkeit

Studiensituation insgesamt

Studiensituation insgesamt

FHDW/Berg.-Gladbach (priv.)

FHDW Hannover (priv.)

BHfT Berlin

HS Hof

EBZ Bochum (priv.)

HS Ingolstadt

BA Welfenakademie/Braunschweig

HS Landshut

EuFH Brühl (priv.)

BA Leipzig

Nordakademie Elmshorn

FH Ludwigshafen

FH Frankfurt a. M.

TH Mittelhessen/Wetzlar

Frankfurt School (priv.)

HS Osnabrück/Lingen

BA Göttingen

FHDW Paderb./Bielefeld (priv.)

HSBA Hamburg (priv.)

FH Provadis/Frankf. (priv.)

HS Weserbergland/Hameln

BA Riesa

BA Bankwirtschaft/Hannover

BA Schleswig-Holstein/Kiel

BA Leibniz Hannover

FHWT Vechta/Dieph./Oldenb. (priv.)

Punkt gab es für die »Evaluation« und jeweils

Quelle: ZEIT Studienführer 2011/12 Vollständiges Ranking unter: www.zeit.de/ranking

Betriebswirtschaft

Reaktion darauf wird von den Studierenden sehr

einen gelben für »Kontakt Studierende« und

stark wahrgenommen«, so HSBA-Geschäftsführer

»e-Learning«. Doch es geht nicht nur um Punkte

Dr. Uve Samuels. Er habe sich besonders über

und Plätze, sondern vielmehr um die kontinuierli-

Kommentare in den Freitext-Feldern der Befra-

che Verbesserung des Angebots. Bei dem letzten

gung gefreut, in denen die Mitgestaltungsmöglich-

Hochschulvergleich im Jahr 2008 war beispielsweise

keiten der Studierenden und der dialogorientierte

die Bibliothek nur mittelmäßig beurteilt worden.

Ansatz der Hochschulleitung gelobt worden seien.

Daraufhin hat die HSBA eine Dépendance der Com-

UMFRAGE

merzbibliothek im Gebäude am Alten Wall mit häufig

Nach den Ergebnissen des Rankings soll insbe-

genutzten Fachbüchern eingerichtet, die Öffnungs-

sondere die Betreuung der Studierenden durch

zeiten wurden erweitert und die Räumlichkeiten der

Lehrende und im Unternehmen verbessert wer-

Bibliothek in der Handelskammer wurden komplett

den. »Die Platzierung in der Mittelgruppe bei der

modernisiert. »Unsere positive Einstellung zu Ver-

Betreuung durch Lehrende hat mich sehr verblüfft.

besserungsvorschlägen und die möglichst schnelle

Durch unsere kleinen Gruppen haben wir eigentlich

Wie wichtig ist für Sie das CHE-Ranking?

Pascal Riederer

Jacqueline Kloska

Marleen Hinzmann

Bachelor-Student, Jahrgang 2011, Scholz & Friends Brand Affairs

Bachelor-Studentin, Jahrgang 2010, OTTO (GmbH & Co KG)

Personalreferentin Recruitment OTTO (GmbH & Co KG)

»Für mich zählen das Renommee der Hochschule, das Profil der Fächer und das Lebensgefühl der Stadt. CHE ist kein Navigationsgerät, aber ein hilfreicher Wegweiser.«

8

»Der entscheidende Faktor meiner Studienwahl war die Präferenz für mein heutiges Kooperationsunternehmen. Das CHE-Ranking hat somit keinen Einfluss genommen.«

»Bisher wird im Rahmen unseres Bewerbungsprozesses auffallend wenig Bezug auf das CHE-Ranking genommen. Dieses Ranking sollte unbedingt stärker in die Öffentlichkeit getragen werden.«

Nr.9 | Dezember 2011


TITEL HSBA

einen schnellen und guten Draht zu den Studie-

aber sehr viele duale Azubis gebe, habe sich dieses

renden«, sagt Professor Dr. Goetz Greve. In der

Vorgehen bewährt, auch wenn die Studierenden

Detailauswertung wird allerdings deutlich, dass das

anspruchsvollere Aufgaben übernähmen und zum

Engagement und die Erreichbarkeit der Lehrenden

Teil andere Abteilungen kennenlernen würden.

von über 90 Prozent der Studierenden als gut oder sehr gut bewertet worden ist. Mit der Besprechung

Der stellvertretende Studierendensprecher Birger

von Hausarbeiten und Referaten sind dagegen nur

Roß sagt: »Es ist wichtig, dass es Gespräche zwi-

67 Prozent zufrieden und nur 45 Prozent finden die

schen der Ausbildungsleitung und den Fachabteilun-

Angebote zur Unterstützung beim Selbststudium

gen gibt, damit klar wird, dass man uns mehr heraus-

etwa durch Selbstlernplattformen gut oder sehr

fordern kann als normale Azubis. Gerade bei kleinen

gut. Im Rahmen des jährlichen Aktivitätenwork-

Unternehmen fehle es manchmal an Konzepten und

shops von Mitarbeitern und Professoren wurden

festen Ansprechpartnern. Insgesamt wünschten die

daher insbesondere E-Learning-Angebote, eine

Studierenden sich eine noch bessere Verzahnung von

leichtere Erreichbarkeit von externen Dozenten per

Studieninhalten und Praxiseinsätzen. Damit diese

E-Mail und bessere Möglichkeiten zur Einsicht-

Verzahnung kontinuierlich weiterentwickelt wird, fin-

nahme in Klausuren diskutiert.

det ein regelmäßiger Austausch zwischen der HSBA und den Partnerunternehmen statt. In Gremien

Bei der Betreuung durch die Kooperationsunter-

wie dem Firmenarbeitskreis wird dementsprechend

nehmen ging es um die Erreichbarkeit und die

auch diese Anregung der Studierenden eingebracht

Qualität der Betreuung durch den Ansprechpartner

werden. Denn das Ziel der HSBA ist klar: »Wir wollen

im Unternehmen. Hier wünschen sich die Stu-

uns nicht ausruhen auf dem tollen Ergebnis, sondern

dierenden Praxisphasen, die noch stärker auf die

uns weiter verbessern!«

speziellen Fähigkeiten und Bedürfnisse der dualen Studierenden ausgerichtet sind. Grundsätzlich

Alle Ergebnisse des HochschulRankings unter:

haben jedoch 81 Prozent die Qualität der Betreu-

http://ranking.zeit.de/che2011/de/

ung und sogar 88 Prozent die Erreichbarkeit ihrer Ansprechpartner in den Unternehmen mit gut oder sehr gut bewertet. Claudia Wüst, Ausbildungsleiterin bei Studio Hamburg, sagt: »Bei uns haben die dualen Studierenden einen festen Ansprechpartner in jedem Bereich, den sie durchlaufen«. Nach jeder Station würden Beurteilungsbögen ausgefüllt und besprochen. »Die HSBA-Studierenden sind

Umfrage auf Facebook auf der Fan-Page »HSBAStudierende«: Hat das CHERanking eure Hochschul-Wahl beeinflusst? Teilnahme: 50 Studierende (12x Ja, 38x Nein)

Ja

24% 76% Nein

voll in die Azubi-Gruppe integriert«, so Wüst. Da es immer nur einen oder zwei HSBA-Studenten,

Nicolas Rückert

Prof. Dr. Goetz Greve

Tobias Treder

Bachelor-Student, Jahrgang 2011, Hochbahn AG

HSBA-Professor und Head of Department Marketing & Sales

Bachelor-Student, Jahrgang 2010, Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

»Mich haben vor allem die hochwertige technische Ausstattung und das gute Verhältnis von Student je Dozent überzeugt. Das CHE-Ranking hat meine Entscheidung zusätzlich gestärkt.«

Nr.9 | Dezember 2011

»Das CHE-Ranking gibt uns einen ersten Benchmark. Um daraus Maßnahmen abzuleiten, müssen wir die Untersuchungsmethodik verstehen und Detailauswertungen nutzen.«

»Das positive Abschneiden der HSBA im CHERanking steigert die Bekanntheit unserer Hochschule und ist damit hilfreich für den Berufsweg von jedem einzelnen Studierenden.«

9


HSBA TITEL

Kultur und Nachtleben sind wichtige Standortfaktoren für Studierende

schnell zu blassem Zahlenwerk verkommen, wenn man sie der Realität gegenüberstellt. Schließlich setzt jeder seinen Fokus bei der Wahl der Studienstadt anders. Es geht vielen angehenden Studierenden weniger um das Ranking einer bestimmten Hochschule. Stattdessen zählen bei der Wahl des Studienortes nette Leute, ein breites Kulturangebot und auch gute Partys. Dazu gesellen sich noch einige Vernunftsaspekte: Gibt es bezahlbare Wohnungen? Finde ich Nebenjobs oder nach dem Studium eine Festanstellung? Liegt meine Uni einigermaßen zentral oder muss ich jeden Tag halbe Weltreisen auf mich nehmen, um zu den Vorlesungen zu gelangen? Hamburg kann in fast allen diesen Fragen punkten. Das Hamburger Nachtleben ist weltberühmt. Auf dem Hamburger Kiez

Studienort wahl

Studentenstadt Hamburg Rekordansturm an Hamburgs Hochschulen. Allein an der Universität Hamburg haben sich 45 Prozent mehr Abiturienten angemeldet als im Vorjahr und sich damit für Hamburg als Studienstandort entschieden. Das Wachstum der Hamburger Hochschulen ist deutschlandweit spitze. Die Hansestadt bekommt mehr Studienanfänger aus ganz Deutschland, als aus ihr abwandern. Was macht die Attraktivität der Nordmetropole aus? Tim Herrmann

Atmosphäre, wie man sie wohl nur einmal auf dem Globus findet. Auch kulturell hat die Hansestadt mit deutschlandweit bekannten Theatern, Musicals, die den Broadway an die Elbe bringen, mit Varieté, Musiktheater oder obskuren Shows auf der Reeperbahn für jeden Geschmack etwas zu bieten. Auch auf die wirtschaftlichen Aussichten Hamburgs werfen Studienanfänger einen Blick. Der Hafen als Tor zur Welt profitiert kräftig von der Globalisierung, Hamburg ist ein wichtiger Medienstandort, und viele große Konzerne wie zum Beispiel OTTO, Beiersdorf und Airbus setzen auch langfristig auf die Hanse-

tudieren bedeutet nicht nur Büffeln

grauen Universitätsgebäudes fristen. Ein

stadt. Untersuchungen bescheinigen dem

und Arbeiten, nicht nur dicke Wälzer

Studium heißt meist auch, eine neue Stadt

Stadtstaat lauf lange Sicht wirtschaftliches

und aufreibende Vorlesungen.

kennenzulernen, der man während des

Wachstum und jungen Akademikern exzel-

Studieren bedeutet zunächst einmal Eines:

Studiums drei prägende Jahre seines Lebens

lente Aussichten auf dem Arbeitsmarkt.

ein ganz neues Leben. Frisch mit dem Abi

schenkt. Ist Hamburg also dank der vielfältigen

in der Tasche heißt es, sich für neue Ziele zu entscheiden und seinem Leben eine

So schön einfach wäre es, wenn es auch

Hochschullandschaft, des tollen Kultur-

Richtung zu geben. Allein das Studienfach

ein Ranking für die objektiv besten Studi-

und Freizeitangebots und aussichtsreicher

ist aber nicht die alles überstrahlende Ent-

enstädte in Deutschland gäbe. Es würde

wirtschaftlicher Perspektiven der beste

scheidungsgröße an dieser Weggabelung,

die Qual der Wahl zwischen München und

Studienstandort Deutschlands? Wer weiß?

schließlich stellt sich nach der Schulzeit

Hamburg, zwischen Berlin und Köln wohl

Ein endgültiges Fazit kann man wohl nicht

auch (oder sogar vor allem) die Frage nach

um Einiges erleichtern. Doch erstens gibt es

ziehen, doch wer dem Flair Hamburgs

einem neuen Ort zum Leben. Niemand will

solche Rankings nicht und zweitens würden

bereits verfallen ist, der fühlt sich in dieser

seine gesamte Studienzeit im Inneren eines

professionell ermittelte Ranglisten ohnehin

Stadt schnell zu Hause.

10

Nr.9 | Dezember 2011

Foto: mediaserver.hamburg.de/S.Schwarze

S

vermischt sich ein breites Angebot mit einer


H S B A H A M B U R G S C H O O L O F B U S I N E S S A D M I N I S T R AT I O N

TITEL HSBA

KOMMENTAR

CHE-Ranking: Teilnahme kann Qualitätsmanagement stärken Kommentar einer Hochschulmitarbeiterin. Karin Rose

dort Zugriff auf über 1000 Publikationen und eine Onlinedatenbank. Damit hatten wir es geschafft, dass sich nun alle Lehr- und Lernmaterialien für Dozenten und Studierende direkt vor Ort befinden. Beim CHE-Ranking 2011 tauchte das Kriterium Bibliotheksausstattung dann allerdings gar nicht mehr auf. Stattdessen erhielten wir an anderer Stelle gelbe Punkte. Und auch die werden uns wieder dazu animieren, die Studienbedingungen an unserer Hochschule weiter zu verbessern. Es gibt sicher-

A

lich keine Hochschule der Welt, an der alles perfekt

war es sozusagen ein Muss, an dem wichtigsten

Studiums eine Grundhaltung erlebt, die sich in dem

Hochschulranking Deutschlands teilzunehmen. Aber

Satz ausdrückt: »Studierende kommen und ge-

was, wenn wir schlecht abschneiden würden? Unser

hen.« Nicht selten hatte ich bei meinen Professo-

Geschäftsführer vermittelte die Haltung von sport-

ren den Eindruck, dass die Lehrveranstaltungen eine

lichem Ehrgeiz. Dann würden wir eben all unsere

lästige Pflicht waren und ich als Studentin nur ein

Energie daran setzen, beim nächsten Mal besser ab-

Störfaktor bin, der die Professoren von Forschung

zuschneiden! Als schließlich die Ergebnisse unseres

und anderen Vorhaben abhält. Der Präsident der

ersten CHE-Rankings veröffentlicht wurden, waren

Hamburger Universität, Dieter Lenzen, ließ sogar

wir sehr erleichtert. Bei drei von vier Kriterien (Studi-

in der Öffentlichkeit verlauten, die Einführung von

ensituation, Betreuung sowie Verknüpfung von The-

sogenannten Career Services, Mentoring-Program-

orie und Praxis) wurden wir mit Bestnoten bewertet

men und einem Qualitätsmanagement sei in einer

und in der Spitzengruppe gerankt. Lediglich beim

Bildungseinrichtung völlig überflüssig.

ls die HSBA 2008 zum ersten Mal am CHE-

läuft. Viel wichtiger ist es für Studierende, an einer

Ranking teilnahm, waren wir Mitarbeiter

Hochschule zu studieren, an der Qualitätsmanage-

etwas angespannt. Als private Hochschule

ment gelebt wird. Ich selbst habe während meines

Kriterium Bibliotheksausstattung erhielten wir einen gelben Punkt als Einstufung in die Mittelgruppe. Das

Das sehen wir an der HSBA völlig anders! Wir halten

war vor dem Hintergrund des breiten Bibliotheks-

es für wichtig, dass Anregungen und Beschwerden

angebots insgesamt in Hamburg kein schlechtes

ernst genommen und aufgegriffen werden, dass

Ergebnis, doch unserer Hochschule war dieser gelbe

man Maßnahmen ergreift, um die Studienbedingun-

Punkt ein solcher Dorn im Auge, dass er gleich eine

gen zu verbessern, dass man anschließend prüft, ob

Task Force bildete, mithilfe des Commerz Collegiums

diese Maßnahmen positiv gewirkt haben und dass

zu Altona Geld organisierte und im Gebäude der

man die Betroffenen über die Ergebnisse informiert.

HSBA eine Dépendance der Commerzbibliothek ein-

Nur so gelingt es, einen kontinuierlichen Verbesse-

richtete. Die Bibliothek in der ersten Etage des HS-

rungsprozess zu leben.

BA-Gebäudes wurde

»Es geht darum, die Studienbedingungen immer weiter zu optimieren.« Nr.9 | Dezember 2011

unter anderem

Sicherlich bedeutet ein Top-Ranking einer Hoch-

mit allen Büchern

schule nicht automatisch, dass das Studium dort

ausgestattet, die in

für jeden Studierenden optimal ist. Aber wenn eine

den Modulbeschrei-

Hochschule im CHE-Ranking sehr schlecht ab-

bungen unserer

schneidet, sollte das einen Studieninteressenten

Studiengänge emp-

sehr nachdenklich und skeptisch stimmen!

fohlenen werden. Insgesamt haben unsere Studierenden 11


HSBA STUDIUM

Es ist vollbracht: Ausgelassene Freude der Bachelor- und MasterStudierenden nach der Überreichung ihrer Abschlussurkunden

12

Graduierungsfeier

Schwarze und rote Barette fliegen in die Höhe

S

tolz und glücklich konnten in diesem Jahr

Damit ist die Studierendenzahl an der HSBA gegen-

164 Absolventen im ehrwürdigen Börsensaal

über 2010 um fast 50 Prozent gestiegen.

der Handelskammer Hamburg ihre Barette

in die Luft werfen. Unter all den schwarzen Hüten

Die Redner der Graduierungsfeier waren ganz beein-

waren dieses Mal auch einige kardinalrote , denn ne-

druckt von dem Anblick der vielen Absolventen und

ben 160 Bachelor-Absolventen verabschiedete sich

neuen Studierenden. Mit wie viel Herz und Verstand

die HSBA von ihren ersten vier MBA-Absolventen.

an der HSBA studiert wird, wurde an den Reden der

Bei der Graduierungsfeier wurden zudem den ersten

Studierendensprecher deutlich. Juan Etchart unter-

16 Absolventen des Bachelor-Studiengangs Shipping

hielt die Zuhörer mit seinen Gedanken über Paralle-

& Ship Finance die Abschlussurkunden überreicht.

len zwischen Argentiniens Fußballtrainer Maradona

Die vielen neuen Studierenden zogen in blauen

zum Studiengang Business Administration and Ho-

HSBA-Sweatshirts unter großem Applaus in den

nourable Leadership. Seine Charakterisierungen der

Börsensaal ein. Es waren 279, ein neuer Rekord!

Mitstudenten vermittelten einen Eindruck von dem Nr.9 | Dezember 2011

Foto: Magunia

(oben) HSBA-Präsident Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz freut sich mit den Absolventen und geht in seiner Rede auf die Werte der HSBA ein (unten) Arne Zass überreicht den Staffelstab des Studierendensprechers an seinen Nachfolger Birger Roß


STUDIUM HSBA

Ein großer Augenblick: Fritz Horst Melsheimer, Präses der Handelskammer Hamburg, überreicht die Abschlussurkunde

Standing Ovations: Über 1000 Gäste empfangen die Absolventen im Börsensaal der Handelskammer Hamburg mit großem Applaus

herzlichen und humorvollen Umgang im MBA-

schick und klugem Kopf hat Arne Zass sich für die

Kurs. Studierendensprecher Arne Zass wurde von

studentischen Belange eingesetzt.« Als Anerken-

seinem Nachfolger mit den Worten charakterisiert

nung für ihr besonderes Engagement erhielten

»Der Letzte auf der Party und der Erste morgens

Juan Etchart und Arne Zass neben 21 weiteren

beim Aufräumen«. Dr. Uve

Studierenden im Namen

Samuels, Geschäftsführer

des Vereins der Freunde

der HSBA, brachte es so auf

und Förderer eine besonde-

den Punkt: »Als Studieren-

re Auszeichnung. »Ich bin

densprecher hatte er im-

immer wieder beeindruckt«,

mer ein offenes Ohr für die

so Samuels, »was unsere

Anliegen seiner Kommilito-

Studierenden trotz der großen

nen. Mit großem Einsatz,

zeitlichen Belastung alles auf

ruhigem Verhandlungsge-

die Beine stellen.«“

Nr.9 | Dezember 2011

13


HSBA STUDIUM

Beeindruckend war auch das Ergebnis, für das

Börsensaal ein Kreis. Vor 25 Jahren hatte sie dort

die Jahrgangsbesten geehrt wurden. Dennis Girgs-

selbst ihre Abschlussurkunde überreicht bekom-

dies und Kira Lancker hatten die Note 1,3 auf ihrer

men, nachdem sie an der Vorgängerinstitution der

Abschlussurkunde stehen. Da in einem dualen oder

HSBA ihr duales Studium absolviert hatte.

berufsbegleitenden Studium auch die Betreuung durch das Unternehmen mitverantwortlich für den

Auf die zentrale Rolle der Werte Leistung, Verant-

Erfolg ist, wurden die Personalverantwortlichen

wortung, Fairness ging Professor Dr. Hans-Jörg

Marita Boisen von Lufthansa Technik und Matthias

Schmidt-Trenz, HSBA-Präsident und Haupt-

Müller von RWE Dea mit auf die Bühne gebeten.

geschäftsführer der Handelskammer, in seiner

Und weil für ein erfolgreiches Studium auch gute

Abschlussrede ein. Es gehe darum, beruflich und

Dozenten enorm wichtig sind, ehrt die HSBA ne-

persönlich erfolgreich zu sein und gleichzeitig

benamtliche Dozenten, die von ihren Studierenden

Verantwortung für gesellschaftliche Belange zu

in Befragungen besonders gute Evaluationsergeb-

übernehmen. Die HSBA und ihre Absolventen

nisse bekommen. Der diesjährige Teaching Award

begegneten ihrem Umfeld ohne Überheblichkeit

ging an Professor Dr. Eckart Liesegang, der das

und Intoleranz mit Respekt und Fairness.»Ich

Unternehmensplanspiel mit viel Leidenschaft und

wünsche mir, dass Sie diese Werte mit auf Ihren

hoher Fachkompetenz durchführt.

Lebensweg nehmen und in Ihrem beruflichen wie privaten Umfeld vorleben«, sagte Schmidt-Trenz.

Eine Rekordzahl bei der Studierendenzahl konnte die HSBA nur deshalb erreichen, weil immer mehr

Zum Abschluss warfen die Absolventen ihre

Unternehmen bei der Gewinnung und Qualifizie-

Hüte befreit in die Höhe. Ein schöner Augenblick.

rung von Nachwuchskräften auf die HSBA setzen.

»Wenn man in all die Gesichter schaut«, so Fritz

Zum Studienbeginn 2011 sind es 50 neue. Als 200.

Horst Melsheimer, Präses der Handelskammer,»

Kooperationsunternehmen wurde das Juwelier-

dann ist einem um unsere Zukunft nicht bange.«

haus Gerhard D. Wempe KG begrüßt. Für Kim-Eva Wempe, die das Juwelierunternehmen in vierter

Text: Karin Rose

Generation leitet, schloss sich mit der Ehrung im Auszeichnungen für besondere Leistungen (oben) Die Jahrgangsbesten werden im Beisein ihrer Ausbildungsverantwortlichen besonders geehrt (unten) Überreichung des Teaching-Awards an Prof. Dr. Eckart Liesegang

Großartige Leistungen HSBA-Geschäftsführer. Dr. Uve Samuels zeigt sich beeindruckt vom Engagement der Hochschulabsolventen

Wempe als 200. Unternehmen an der HSBA: Kim-Eva Wempe, Geschäftsführerin des Juwelierhauses, hat selbst ein duales Studium absolviert 14

Nr.9 | Dezember 2011

Foto:: Magunia

Verabschiedung des ersten Master-Jahrgangs: Carlos Fuente Mora erhält seine Abschluss-urkunde von Präsident Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz


STUDIUM HSBA

PORTRäT

Vom Industriemechaniker zum Master of Business Administration Der Verband Deutscher Ingenieure (VDI) vergibt über seinen Hamburger Bezirksverein jährlich ein Stipendium an eines seiner Mitglieder und ermöglicht ihm so das berufsbegleitende MBAStudium Business Administration and Honourable Leadership an der HSBA. Henning Pflug war der Erste, der die Förderung erhielt und das aus gutem Grund! Bringt er doch alle Voraussetzungen mit, die dieses MBA-Studium zu einer sinnvollen und konsequenten Weiterentwicklung seiner beruflichen Interessen machen und ihm den Weg zu einer Managerposition ebnen. Karin Rose

S

Henning Pflug bei der Durchführung eines Versuchs für die Hydro Alumínium Deutschland GmbH, dem größten Aluminiumhersteller Europas

ein Lebenslauf zeigt, dass Pflug ein wissbe-

technische Ausbildung genossen, allerdings bleiben

gieriger Mensch ist, der über ausgeprägtes

die kaufmännischen Aspekte beim Ingenieurstu-

technisches Know-how verfügt, Projekte

dium etwas auf der Strecke. Aber die Verbindung

managen kann, anderen gern Wissen vermittelt

von Technik und Management ist zunehmend eine

und sich für übergeordnete Managementthemen

Voraussetzung für die Übernahme von komplexen

interessiert. Darüber hinaus ist der Familienvater

Aufgaben«, so Pflug.

sozial engagiert. Am Studium an der HSBA gefällt ihm besonders Henning Pflug ist gelernter Industriemechaniker,

der direkte Austausch mit den Dozenten und

an der Hochschule für angewandte Wissenschaf-

Kommilitonen. Allerdings ist so ein intensives

ten studierte er Maschinenbau. An seinem Wissen

berufsbegleitendes Studium für einen jungen

hat er andere immer gern teilhaben lassen, so zum

Familienvater auch sehr herausfordernd. Zukünfti-

Beispiel als Tutor an seiner Hochschule, als Dozent

gen MBA-Studierenden gibt er deshalb mit auf den

an einer Fernhochschule und in den Meistervorbe-

Weg: »Man benötigt Durchhaltevermögen, Ernst-

reitungskursen der Handwerkskammer. Seit 2008

haftigkeit sowie Offenheit für andere Denkweisen.

arbeitet Pflug als Projektingenieur bei der Hydro

Kaufleute argumentieren anders als Ingenieure. Es

Aluminium Deutschland. Besondere Kompetenzen

ist unheimlich spannend, beide Seiten kennenzu-

hat er sich in der Produktion als Betriebsingenieur

lernen und zu verstehen. Da die zeitliche Belastung

und in der Technischen Abteilung als Projektleiter

im Studium groß ist, braucht man einen Arbeitge-

angeeignet. Nun ergänzt er mit dem MBA-Studi-

ber, der einem auch mal den Rücken frei hält. Auch

engang Business Administration and Honourable

im Privatleben benötigt man Unterstützung. Wenn

Leadership seine akademische und berufliche

das alles gegeben ist, kann ich jedem Ingenieur, der

Laufbahn durch eine betriebswirtschaftliche Kom-

sich Managementkenntnisse aneignen möchte, das

ponente. »Technik hat mich immer gereizt und

Studium an der HSBA empfehlen. Es macht Spaß,

fasziniert. Als Ingenieur habe ich eine sehr gute

hier zu studieren.«“

Nr.9 | Dezember 2011

15


HSBA STUDIUM

Job & Master

Karriere per Katalog Der Job & Master-Kandidatenkatalog war 2011 eine beliebte Lektüre bei Personalverantwortlichen. Darin werden Bewerber vorgestellt, die neben dem berufsbegleitenden MasterStudium noch einen Einstieg in ein Unternehmen suchen. Alexander Freier

E

schnell und unkompliziert Kontakt aufnehmen«, erläutert HSBA-Geschäftsführer Dr. Uve Samuels das Konzept. Alle Kandidaten haben ein sehr anspruchsvolles Auswahlverfahren erfolgreich bestanden und mussten ihr Können in einem Telefoninterview sowie einem Assessment Center vor den kritischen Augen von Professoren, Mitgliedern der Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns und ausgewählten Unternehmensvertretern unter Beweis stellen. Eine Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertags aus dem Jahr 2010 hat ergeben, dass 70

ine Designerin als Consultant bei einer Unter-

Prozent der Unternehmen Probleme haben, offene

nehmensberatung und ein Jurist als Trader

Stellen zu besetzen. Daher suchen viele Firmen nach

bei einer Handelsgesellschaft? Wie kommen

neuen Wegen, um qualifizierte Talente zu finden. Da

junge Talente mit Unternehmen zusammen, die sich

ein großer Teil der Bachelorabsolventen ein Master-

über eine klassische Stellenanzeige wahrscheinlich

studium anstrebt, sind Unternehmen, die eine Ein-

nicht gefunden hätten? Die Antwort ist einfach:

stiegsposition mit einem berufsbegleitenden Master

Karriere macht man in Hamburg per Katalog. Seit

kombinieren, sehr attraktiv auf dem Bewerbermarkt.

Anfang dieses Jahres präsentiert die HSBA hervor-

Robert Eckelmann, Geschäftsführer der Eckelmann

ragende Kandidaten im monatlich erscheinenden

Group, ist begeistert: »Das Job & Master-Programm

Job & Master-Kandidatenkatalog. Dort werden junge

hat sich als herrvorragende Unterstützung für unsere

Nachwuchskräfte ausführlich vorgestellt, die sich

Personalentwicklung erwiesen. Wir haben tolle

berufsbegleitend mit einem Master-Programm der

Kandidaten vermittelt bekommen. Gerade als mittel-

HSBA weiterqualifizieren wollen.

ständisches Unternehmen haben wir enorm von der Rekrutierungsleistung der HSBA profitiert.«

»Wir drehen mit unserem Kandidatenkatalog den

Win-win-Situation durch Job & Master: Geschäftsführer Robert Eckelmann mit HSBAMaster-Studierende Vanessa Fedorczuk

klassischen Bewerbungsprozess um. Nicht mehr

Der nächste Kandidatenkatalog erscheint wieder im

das Unternehmen muss mit teuren Stellenanzeigen

Januar 2012, wenn die ersten Auswahlrunden für den

und Messebesuchen die Nachwuchskräfte zu einer

neuen Jahrgang beginnen.

Bewerbung auffordern, sondern die Unternehmen können über die HSBA zu passenden Kandidaten

Weitere Informationen: www.jobandmaster.hsba.de

Das »Job und Master«-Programm ist ein Rekrutierungs- und Vermittlungsangebot im Rahmen der berufsbegleitenden Masterstudiengänge. Die HSBA rekrutiert die besten Nachwuchskräfte (Absolventen und Young Professionals), die als vollwertige Arbeitskräfte im Unternehmen beschäftigt sind und sich berufsbegleitend an verlängerten Wochenenden zum Master of Arts oder MBA weiterqualifizieren. Der Arbeitsbeginn im Unternehmen ist unabhängig vom Studienstart jederzeit möglich. Pro Jahr sind die Kandidaten für rund 30 Arbeitstage an der HSBA. Die ren, die Kandidaten verzichten auf einen Teil ihres Gehalts.

16

Nr.9 | Dezember 2011

Foto: Malzkorn

Betriebe übernehmen einen Teil der Studiengebüh-


STUDIUM HSBA

Veranstaltungen

Business Administration

Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung

II. HSBA Finance Conference

Mit dem Studienbeginn 2011 bietet die

Nach der Verabschiedung der

HSBA – erstmalig in Hamburg – den

Rettungsschirme für die EU-Krisen-

Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung,

staaten haben sich die Eigenkapital-

Steuerberatung und prüfungsnahe

vorschriften für Banken verschärft,

Dienstleistungen im Bachelor-Studien-

was voraussichtlich auch spürbare

gang Business Administration an. Die

Auswirkungen auf das Kreditange-

Studierenden sollen den HGB-Dschungel

bot haben wird. Ob Mittelstandsan-

durchdringen und die gesetzlich vorge-

leihen für betroffene Unternehmen

schriebenen Regelungen zu Rechnungs-

eingesetzten Professoren und Dozen-

ein Ausweg sein können, darüber

legung und Besteuerung in Deutschland

ten verfügen selbst über umfangreiche

diskutieren hochkarätige Fachleu-

berücksichtigen können. Dies geschieht

praktische Erfahrungen im Bereich

te auf der Finance Conference der

im Rahmen des dualen Bachelor-Stu-

Wirtschaftsprüfung.

HSBA.

diums anwendungsbezogen. In Ausbildungsunternehmen wie Ernst & Young

Interessierte Bewerber können sich ab

Termin und Ort:

und KPMG lernen sie die Praxis kennen,

sofort um einen Studienplatz direkt bei

29. Februar 2012, 16:00 Uhr

während ihnen an der HSBA die dafür

einem Hamburger Wirtschaftsprüfungs-

Handelskammer Hamburg,

notwendigen theoretischen Kenntnisse

unternehmen bewerben. Außerdem

Adolphsplatz 1

vermittelt werden. Vor allem die Auswir-

werden freie Plätze in unserer Online-

kungen von Gesetzen auf unternehme-

Studienplatzbörse angeboten:

Weitere Informationen:

rische Entscheidungen stehen dabei im

www.hsba.de/boerse

www.hsba-finance-conference

Fokus. Die an der HSBA im Schwerpunkt

(th)

5. Hamburger WirtschaftsSpeed-Dating

Stipendien

Auf nach Übersee

Schülern mit Interesse an einem dualen Bachelor-Studium bietet sich beim 5. Hamburger WirtschaftsSpeed-Dating der HSBA eine einzigartige Chance: In Zehn-Minuten-Gesprächen können sie Personalverantwortliche von Hamburger Unternehmen persönlich kennenlernen und sich ihnen vorstellen. Termin und Ort: 27. Juni 2012 Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1 Der Übersee-Club ist ein traditionsreicher, hanseatischer Verein mit dem Anliegen, die

Anmeldung: anne.muehlbauer@hsba.de

Beziehungen zu Übersee zu pflegen. Alle zwei Jahre vergibt er Stipendien an Absolventen der Universität Hamburg und der HSBA in Höhe von jeweils 4.000 Euro. Die erfolgreiche HSBA-Bewerberin Magdalena Künkel wird sich damit ein Praktikum auf einem afrikanischen Weingut finanzieren, Carolin Drewes nutzt es für ein viermonatiges Finance-Programm an der University of California in Berkeley. (cw)

Nr.9 | Dezember 2011

17


HSBA STUDIUM

PRAXISphase Ausland

Besser oder schlechter? Einfach anders. »Wir sind in Australien, Stress gibt es hier nicht!« fasst Ann-Kathrin Heynicke ihre Eindrücke von der Arbeitsatmosphäre in Sydney zusammen. Sie verbringt ihren Praxiseinsatz wie derzeit viele Studierende des Jahrgangs 2009 im Ausland. Anne König arbeitet in einem philippinischen Büro: »Die größte Herausforderung ist die Mentalität: Man akzeptiert hier viel, setzt Ergebnisse aber nicht unbedingt um.« Näher ist Anja Wernicke dagegen der amerikanische Way-of-Life, den sie während ihres Einsatzes in Chicago erlebt: »Die aufgeschlossene, freundliche und hilfsbereite Art der Amerikaner erleichtert den Einstieg in eine neue Arbeitsumgebung ungemein.« (ma)

Volle Kraft voraus: Der Hamburger Hafen ist an Antwerpen vorbeigezogen und hat sich 2011 seinen Platz als zweitgrößter Containerhafen Europas zurückerobert MBA Shipping

Neuer Studiengang: Chance für Schifffahrtskaufleute

I

m Januar 2012 startet an der HSBA der

von 15.000 Euro erhoben wird, findet an

berufsbegleitende MBA-Studiengang

internationalen Standorten statt. Neben

Shipping. Der englischsprachige Studien-

Veranstaltungen in Hamburg stehen

gang wendet sich an Fach- und Führungs-

auch Aufenthalte in London, Athen/

kräfte der maritimen Wirtschaft, die ihre

Piräus und Dubai auf dem Programm.

Schifffahrtskenntnisse und ihr Manage-

Die Studiendauer umfasst 24 Monate,

ment-Know-how erweitern wollen. Bei der

die Intensiv-Variante ermöglicht aber

Entwicklung dieses Studiengangs wurde

den MBA-Abschluss schon nach zwölf

die HSBA von Persönlichkeiten und Insti-

Monaten. Das Spannende für viele Schiff-

tutionen der Branche beraten und unter-

fahrtskaufleute ist, dass auch Bewerber

stützt. Max Johns vom Verband Deutscher

mit dualer Berufsausbildung und Berufs-

Reeder ist sich sicher: »Der MBA-Studi-

erfahrung zugelassen werden können. (kr)

engang Shipping ergänzt die bestehenden hafenorientierten Studienangebote am

Detaillierte Informationen:

Standort Hamburg um eine zentrale Fa-

www.hsba.de/de/studium

cette. Vor allem für Schifffahrtskaufleute ist der MBA eine echte Chance, die in Führungspositionen notwendigen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse auf kompakte Art zu erwerben.«“ Das neue Angebot trifft den Nerv der Fotos: Hapag-Lloyd / Winkler

Schifffahrtsbranche, wie sich bei einer Informationsveranstaltung am 23. August Beiersdorf hat Ann-Kathrin Heynicke (oben) in Sydney eingesetzt. Anja Wernicke (mitte) arbeitet für Hapag-Lloyd in Chicago. Anja König (unten) ist für Lufthansa Technik derzeit auf den Philippinen. 18

zeigte. Über 60 Interessenten kamen in die HSBA, darunter zahlreiche Unternehmer sowie potenzielle Studierende. Der MBA Shipping, für den eine Studiengebühr Nr.9 | Dezember 2011


STUDIUM HSBA

Social Media für Unternehmen: Passend zum Thema hat sich das Projektteam auf Initiative von Vincent Wienecke über Facebook zusammengefunden

Projektarbeit

Sharp 2.0

I

m Social-Media-Marketing können wir bei Sharp

Termine, um sich einen umfassenden Überblick über

noch mehr!« Das dachte sich Vincent Wienecke,

die derzeitige Situation zu verschaffen: Es wurden

nachdem die Informationen zur anstehenden

Gespräche und Interviews mit der PR-Abteilung, der

Projektarbeit an die Studierenden des Jahrgangs

Rechtsabteilung und der Corporate Communication

2009 versandt worden waren. Um den brandneu-

geführt. Immer im Hinterkopf hatte das Team dabei

en Facebook-Auftritt zu verbessern, wollte er die

die Anforderungen der Personalabteilung und des

dreiwöchige Projektarbeit bei seinem Ausbildungs-

Betriebsrats. Bei der Umsetzung des erarbeiteten

unternehmen Sharp Electronics (Europe) GmbH

Konzepts sollen nämlich vor allem die Mitarbeiter

durchführen. Schnell hatte er die richtigen An-

einbezogen werden und der Social-Media-Auftritt

sprechpartner ausfindig gemacht, seinen Themen-

noch persönlicher und menschlicher gestaltet

vorschlag erläutert und die notwendigen Vorgaben

werden. Der neue Facebook-Auftritt soll durch die

geklärt. Die für die Projektarbeit benötigten Partner

freiwillige Teilnahme von Mitarbeitern Geschichten

akquirierte er – passend zum Thema – über Fa-

erzählen und Emotionen vermitteln. Außerdem ist

cebook: Maj-Brit Eggers, Johannes Engel, Isabelle

geplant, Profile und Porträts von Mitarbeitern zu

Hadzel und Maike Muth waren sofort begeistert.

veröffentlichen. Über diese Social-Media-Aktivitäten

»Neben dem Mehrwert, Einblicke in ein anderes

soll der persönliche Bezug zwischen dem Unterneh-

Unternehmen mit hohen Produktansprüchen und

men und seinen Kunden ausgebaut werden. Um

Innovationen zu gewinnen, interessieren mich vor

eine möglichst große Beteiligung der Mitarbeiter zu

allem die Marketingaktivitäten im Social Web«, so

erreichen, muss im Unternehmen noch jede Menge

Johannes Engel, dual Studierender von Montblanc

Aufklärungsarbeit geleistet werden, wie dem Team

Simplo.

während der Projektarbeit immer deutlicher wurde.

Oben: Maj-Brit Eggers lernt mit Sharp ein neues Unternehmen kennen Mitte: Bei der Arbeit auf Facebook surfen Unten: Johannes Engel und Isabelle Hadzel macht die Projektarbeit bei Sharp Spaß.

Erarbeitete Guidelines sollen dazu beitragen, die Nach der theoretischen Vorbereitung im Fach

Nachhaltigkeit des Projektes zu gewährleisten.

Projektmanagement galt es nun – dem Geist des

Die Facebookseite von Sharp ist zu se-

dualen Studiums folgend – das erworbene Wissen

hen unter: www.facebook. com/SharpDE

in die Praxis umzusetzen. Das Kompetenzteam erstellte Situationsanalysen, Planungen sowie

Text: Jean-Luc Winkler, Studiengang Business

Zieldefinitionen und vereinbarte unzählige interne

Administration, Otto (GmbH & Co. Kg),

Nr.9 | Dezember 2011

19


HSBA STUDIUM

Positive Veränderungen: Die HSBA-Studierenden profitieren von der neuen Studienstruktur.

eingesetzt ist. Im Januar findet dann der erste Wechsel statt. Diese Konstruktion hat den Vorteil, dass bei Unternehmen mit zwei dualen Studierenden in einem Jahrgang immer einer im Unternehmen präsent sein kann. Dies gilt für den Studiengang Business Administration. Den Kooperationsunternehmen der Studiengänge Logistics Management, Maritime Management und Media Management wird diese alternierende Einsatzmöglichkeit jahrgangsweise eingeräumt, indem in einem Jahr die erste Theoriephase im Oktober und im nächsten Neue Studienstruktur ab 2012

Mehr Flexibilität im dualen Studium Die Struktur der Bachelor-Studiengänge wird zum Studienbeginn 2012 weiter optimiert. Grundidee der Reform ist es, den Kooperationsunternehmen mehr Flexibilität und den Studierenden bessere internationale Austauschmöglichkeiten zu bieten. Karin Rose

für diese Studiengänge sichergestellt, dass jahrgangsübergreifend immer ein HSBAStudierender im Unternehmen ist. In Zukunft umfasst ein Semester in der Regel elf Wochen, worin eine eine Sonderwoche enthalten ist. Die Prüfungen finden jeweils in der letzten Woche eines Semesters statt. Die Sonderwochen sind reserviert für Veranstaltungen wie Social-SkillsSeminare, übergreifende Wahlpflichtkurse,

ei der Konzeption der zukünftigen

September, aber die zeitliche Lage der The-

Projektmanagement und Exkursionen. Mit

Studienstruktur wurde zudem die

oriephasen kann unterschiedlich gewählt

der neuen Studienstruktur wird zudem die

Vorgabe der Kultusministerkonfe-

werden (A- und B-Track). Für einen Teil

Anzahl der Module und Prüfungen reduziert.

renz (KMK) berücksichtigt, den Workload zu

der Studierenden beginnt die theoretische

Außerdem erhalten betriebswirtschaft-

reduzieren. Damit war es der HSBA möglich,

Ausbildung an der Hochschule im Oktober,

liche Kernfächer und Studieninhalte, in

das Angebot an Wahlmöglichkeiten zu er-

während der andere Teil eines Jahrgangs

denen Zahlen- und Methodenkompetenz

weitern. Außerdem wurden im Studiengang

für die ersten drei Monate im Unternehmen

besonders gefördert werden, ein stärkeres

Business Administration neue Schwerpunkte eingerichtet, so zum Beispiel Wirtschafts-

Gewicht. Module wie Business English, InSchwerpunkt  

Track  A       Okt.-­‐Dez.     Apr.-­‐Juni  

Track  B       Jan.-­‐März     Juli-­‐Sept.  

formationstechnologie, Sprachen und Social

Finanzierung   Vertrieb   Marke>ng  

√   √   √  

√   √   √  

werden. Eine weitere wichtige Optimierung

√  

√  

√  

haben, ihre Studierenden eines Jahrgangs

Human  Resource  Management   DirtschaEsprüfungH  SteuerberatungH   prüfungsnahe  Dienstleistungen*  

 

Jogis>k  Kals  betriebliche  Funk>onL  

den erhöht werden. Damit gelingt der HSBA

zeitlich alternierend einzusetzen. Zwar ist

   

√  

Shipping  

√  

Banking  

Nach  Bedarf  

ein großer Wurf bei der kontinuierlichen

weiterhin für alle Studierenden der Studien-

Pnterna>onal  Bus.  Admin.  Q  Rrade  

Nach  Bedarf  

E-­‐Commerce  

Nach  Bedarf  

prüfung, Banking und E-Commerce. Weitere werden folgen. Kern der neuen Studienstruktur ist es, dass die Unternehmen in Zukunft die Möglichkeit

beginn am 1. Oktober eines Jahres und das Ende des Studiums nach drei Jahren am 30. 20

*  Erweiterter  Schwerpunkt:  Verbindliche  Anmeldung    zu  Studienbeginn  erforderlich  

Skills können dagegen individuell gewählt der Bachelor-Studiengänge besteht darin, dass die Wahlmöglichkeiten der Studieren-

Verbesserung der Studienangebote. Alle Änderungen gelten für alle neuen BachelorStudierenden ab 1. Oktober 2012. Nr.9 | Dezember 2011

Foto:: Malzkorn

B

Studienjahr im Januar startet. So wird auch


FORSCHUNG HSBA

Forschungsprojekt Green Logistics

Grüner Hafen Das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit macht auch vor der Schifffahrtsbranche keinen Halt. Der Schiffsverkehr ist mit 37,8 Prozent der größte Verursacher von Stickoxid-Emissionen in Hamburg – noch vor den Abgasen des Autoverkehrs. Die Reeder stehen unter klimapolitischem Druck. Ein unbequemes, aber ökologisch und ökonomisch wichtiges Thema, für das innovative Lösungen gefragt sind. HSBA-Professor Dr. Orestis Schinas leistet dazu mit dem Forschungsprojekt Green Logistics, für das er von der Europäischen Union eine Million Euro Fördergeld erhalten hat, einen Beitrag. Green Logistics, was hat es damit auf sich?

mit europäischen Kooperationsunternehmen

Über die konkrete Definition des Begriffs Green

zusammen. Die erarbeiteten Informationen

Logistics gibt es viele Ansichten. In meinen Augen

werden auf einer öffentlichen Plattform namens

ist das Grundkonzept: Je grüner desto besser! Der

X-Posse bereitgestellt.

Konflikt stellt sich derzeit so dar: Die Technologie ist für umweltfreundliche Logistiklösungen bereit,

Warum ist dieses Projekt für die HSBA und

aber die Mentalität noch nicht.

deren Studierende wertvoll? Es freut uns, dass wir ein derart großes For-

Eine nachhaltige Schifffahrt klingt doch positiv.

schungsprojekt für die HSBA gewinnen konnten.

Warum die Skepsis?

Gerade in der Außenwirkung ist das ein positiver

Die Schifffahrts- und Logistikbranche ist traditio-

Aspekt. Aber auch die Studierenden können

nell und konservativ. Potenzielle Veränderungen

davon profitieren. Wir sind eine Hochschule, die

verunsichern, gerade nach den Erfahrungen der

den Fokus auf angewandtes und praxisorien-

Wirtschaftskrise. Es gilt für uns als Projektteam

tiertes Wissen legt. Unser Projekt arbeitet mit

umso mehr, Aufklärung über grüne Produkte zu

lösungsorientierten und innovativen Techno-

betreiben. Es ist noch viel zu wenig bekannt, dass

logien. Zudem erstellen wir Anleitungen im

nachhaltige Technologien auch ökonomisch sinn-

Rahmen des Projekts, sogenannte Toolbooks, die

voll sind und die Wettbewerbsfähigkeit steigern

unsere Konzepte und Best-practice-Beispiele

werden.

zusammenfassen. Ich würde mir in Hinblick auf die Zeit nach dem Projekt wünschen, dass diese

Was ist das angestrebte Ergebnis Ihres Projekts?

entstandenen Konzepte nachhaltig von Studie-

Wir arbeiten an neuen Strukturen und Technolo-

renden der HSBA genutzt und weiterentwickelt

gien, die eine nachhaltige Schifffahrt und Logistik

werden.

vorantreiben. Auftrag von der EU für die Förderung sind international anwendbare und praxis-

Weiterführender Link: http://xposse.eu

orientierte Lösungen. Ein großer Teil unseres Projekts beschäftigt sich mit der Kommunikation

Text: Martina Ahlers, Studiengang Business

unserer Ergebnisse. Wir arbeiten in einem Team

Administration, Otto (GmbH & Co. KG)

Nr.9 | Dezember 2011

Prof. Dr.-Ing. Orestis Schinas Leiter des BachelorStudiengangs Maritime Management und des MBA Shipping 1989-1994 Dipl.-Eng. in Naval Architecture & Marine Engineering, National Technical University of Athens 1994-1996 Non-Commissioned Officer First Class, Hellenic Navy 1997 Greece, Cargo and Ship Surveyor, Macrymichalos Bros. Ltd., Piraeus, 1997-1998, 1999-2002 Piraeus Port Authorities, Expert and Advisor to the CEO 1998-1999 MSc in Shipping Management World Maritime University, Malmö 1999-2000 EMPROS Ship Management, Piraeus, Project Manager 2000-2002 AgroBrokerage (Agricultural Bank of Greece Group) Head of Market Analysis and Corporate Finance, Athens 2000-2002 Advisor to the BoD , Athens Urban Transport Organization 2002-2005 Dr-Eng. Maritime Transport Economics, National Technical University of Athens

21


HSBA FORSCHUNG

Kleider machen Verkäufer:

Von Krawatten, Koffern und Klischees Pawlik Sales Consultants trainieren jährlich bis zu 12.000 Vertriebsmitarbeiter. Wie sich ein Verkäufer vorbildlich kleidet, hat Pawlik nun gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut GfK, der Werbeagentur Orca im Hafen und der HSBA untersucht. Katharina Kurt

A

nthrazitfarbener Anzug, helles unifarbe-

sich selbst in den Fokus, sondern das Produkt und

nes Hemd, einfarbige Krawatte, klassische

den Kunden. Durch sein zurückhaltendes Äußeres

Halbschuhe und nur wenige dezente Ac-

bietet er eine Projektionsfläche, die es erleichtert,

cessoires – so sieht der erfolgreiche Verkäufer aus.

Ähnlichkeiten zu erkennen und Sympathie auf-

Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie »(Vor)Bild

zubauen. Ein unpassendes Outfit lenkt mich zum

Verkäufer«. Die HSBA-Professoren Ann-Kathrin

Beispiel eher ab.

Harms und Goetz Greve haben die Untersuchung Professorin Dr. Ann-Kathrin Harms: Ein guter Verkäufer stellt nicht sich selbst in den Fokus

wissenschaftlich begleitet und dabei insbesondere

Die Ergebnisse der Studie stehen bereits so

die Forschungsfragen und Hypothesen mitent-

ähnlich in vielen Knigge-Ratgebern. Was hat Sie

wickelt und die Ergebnisse eingeordnet.

überrascht?

Harms: Ich hätte vermutet, dass es stärkere Worauf achten Sie persönlich bei Verkäufern?

branchenspezifische Unterschiede gibt. Wir haben

Greve: Ich habe den Eindruck, dass in vielen Berei-

die Bereiche Pharma, Groß- und Außenhandel,

chen bereits ein Dresscode vorhanden ist. Wer sich

Finanzdienstleistungen, Automobil, IT und geho-

nicht daran hält, der fällt mir negativ auf. Vieles

bene Konsumgüter untersucht und das Idealbild

spielt sich dabei allerdings im Unterbewusstsein ab.

des unauffälligen, wertkonservativ gekleideten Verkäufers ist nahezu identisch.

Harms: Das stimmt, gerade im Business-toBusiness-Bereich. Ein guter Verkäufer stellt nicht

Greve: Lediglich die IT fällt etwas heraus, was allerdings nicht überrascht. Hier werden Rollkragen und Turnschuhe eher akzeptiert als in den anderen Branchen. Ich hätte nicht gedacht, dass immerhin fünf Prozent sichtbare Tattoos und Piercings tolerieren. Da hätte ich ein noch vernichtenderes Urteil erwartet.

Harms: Auch im Vergleich zum Business-toConsumer-Bereich gibt es überraschenderweise nur kleine Abweichungen wie beispielsweise, dass längere Haare oder ein Vollbart etwas positiver beurteilt werden. Grauer Anzug, helles Hemd – ist das nicht etwas langweilig? Mit Ihrer gepunkteten Krawatte wären Sie ja schon fast ein Rebell im Vertrieb, Herr Greve.

Greve: (lacht) Ich denke, ein Dresscode gibt Si22

Nr.9 | Dezember 2011


FORSCHUNG HSBA

„WEISST DU, WIESO DIE NEW YORK YANKEES IMMER GEWINNEN? WEIL DER GEGNER IMMER VON DEN VERFLUCHTEN NADELSTREIFENTRIKOTS ABGELENKT WIRD.“ LEONARDO DICAPRIO IM FILM „CATCH ME IF YOU CAN“ cherheit. Auch unsere Studierenden sind häufig

Welche Rolle spielen Verkäufer denn überhaupt

unsicher, wie mutig sie bei ihrem Outfit sein dürfen,

noch in Zeiten, in denen sogar Anzüge online be-

und daher dankbar für eine Anleitung.

stellt werden?

Greve: Sie sind das Gegenmittel zum Internet. Wer Harms: Ich beneide die Männer manchmal sogar,

in den Laden geht und von einem angemessen

dass sie vor dem Kleiderschrank nicht lange überle-

gekleideten Verkäufer kompetent beraten wird, der

gen müssen. Außerdem gibt es im Privatleben aus

kommt gern wieder.

meiner Sicht genug Raum für Individualität – auch

Harms: In Onlineshops ist es schwer, Vertrauen

für Männer.

aufzubauen. Ein guter Verkäufer ist authentisch Lassen sich die Ergebnisse auf andere Unterneh-

und gibt Sicherheit. Das kann ein echter Wettbe-

mensbereiche übertragen? Sind wir nicht alle »Ver-

werbsvorteil sein.

Professor Dr. Goetz Greve: Vieles spielt sich beim Dresscode im Unterbewusstsein ab.

käufer« von Ideen, Kompetenz, Persönlichkeit...?

Harms: Wenn man Vorgesetzte und Kollegen als

Wir wissen jetzt, wie der perfekte Verkäufer aus-

interne Kunden betrachtet, dann ja, besonders in

sieht – und die perfekte Verkäuferin?

größeren Unternehmen. Aber ich denke, hier spie-

Harms: Frauen haben vermeintlich mehr Freihei-

len auch hierarchische Überlegungen eine Rolle.

ten, aber sie müssen auch mehr subtile Fallen

Wer Dominanz signalisieren möchte, sollte daher

beachten. Klassischer Hosenanzug versus weib-

- etwa mit einer roten Krawatte – auffällige Akzen-

licher Stil – mit den jeweils verschiedensten Aus-

te in seiner Bekleidung setzen.

prägungen. Hier besteht in der Tat noch weiterer Forschungsbedarf.

Greve: Außerdem ist es wichtig, kein Fremdkörper im Unternehmen zu sein und sich an den Stil

Weitere Informationen: www.pawlik.de/studie

der Kollegen anzupassen. Wer Karriere machen möchte, sollte sich immer an der nächsthöheren Hierarchiestufe orientieren. Nr.9 | Dezember 2011

23


HSBA FORSCHUNG

Publikationen

Veröffentlichungen von HSBA-Professoren in Fachzeitschriften Prof. Dr. Gregor Hopf Online werben ohne Streuverluste – Online Targeting und Controlling (Grundlagen Anwendungsfelder – Praxisbeispiele); zusammen mit Christoph Bauer und Goetz Greve (Hrsg.); Gabler Verlag, Wiesbaden; Juni 2011 In vier Schritten zum Online-Geschäfts modell; in: Online werben ohne Streuver luste – Online Targeting und Controlling (Grundlagen – Anwendungsfelder – Praxisbeispiele); zusammen mit Christoph Bauer und Goetz Greve (Hrsg.); Gabler Verlag, Wiesbaden; Juni 2011 Einführung in das Online Targeting; zusammen mit Christoph Bauer und Goetz Greve; in: Online werben ohne Streuverluste - Online Targeting und Controlling (Grund lagen – Anwendungsfelder – Praxisbei spiele); zusammen mit Christoph Bauer und Goetz Greve (Hrsg.); Gabler Verlag, Wiesbaden; Juni 2011 Bewertungsportale für den Kultursektor Chancen und Risiken im pro-aktiven Um gang mit Online-Reputationsnetzwerken; zusammen mit Marcus Kaiser; in: Social Media im Kulturmanagement – Wie Online Geschäftsmodelle und das Mobile Weg das Kulturmanagement verändern; Tagungs band zur stART10; mitp verlag, Bonn, 2011 »Voll Free Digger!«- Kellys Mehrwerte als zentraler Bestandteil eines Online Geschäftsmodells im Kultursektor; in: Social Media im Kulturmanagement – Wie Online Geschäftsmodelle und das Mobile Weg das Kulturmanagement verändern; Tagungs band zur stART10; mitp verlag, Bonn, 2011 Von neu gefundenen Freiheiten und lieb gewonnenen Fesseln – das Urheberrecht im digitalen Zeitalter; KM – Kultur und Management im Dialog; Nr. 52, Februar 2011; S. 38-42; online unter: http://www. kulturmanagement.net/downloads/ma gazin/km1102.pdf

Prof. Dr. Martin Klaffke Coaching von Führungskräften in Change Management Prozessen, in: Zeitschrift für Organisationsberatung, Supervision, Coa ching, Vol. 18, Nr. 1/2011, S. 5-16

Prof. Dr. Alkis Otto Die natürliche Rate der Arbeitslosigkeit in Deutschland, Otto, Alkis Henri und Boll, Christina, S. 51-68, in: Wege zur Vollbe schäftigung, Thomas Straubhaar (Hrsg.), Hamburg 2011. Konjunkturschlaglicht: Arbeitsmarktent wicklung: Regionale Unterschiede, Otto, Alkis Henri, Wirtschaftsdienst 91 (7), S. 499 500, Springer, Hamburg 2011 24

Prof. Dr. habil. Stefan Prigge Eine empirische Abschätzung der Aussage kraft von Studien über den Zusammen hang zwischen Corporate Governance und Unternehmenserfolg, in: Unterneh men, Markt und Verantwortung. Fest schrift für Klaus J. Hopt zum 70. Geburtstag am 24. August 2010. Hrsg. Stefan Grund mann, Brigitte Haar, Hanno Merkt, Peter O. Mülbert und Marina Wellenhofer sowie Harald Baum et al. Berlin 2010 (de Gruyter), S. 1153-1166 Government-Initiated Bad Banks as Remedy in the Financial Crisis: A Prelimi nary International Assessment. Erscheint in: Anti-Crisis Paradigms of Corporate Governance in Banks: A New Institutional Outlook. Hrsg. Alexander Kostyuk, Fumiko Takeda und Kaoru Hasono. Sumy 2010 (Virtus Interpress), S. 440-455 Die Überwachung der Vorstandstätigkeit durch den Aufsichtsrat. 2010. Erscheint in: Der Auf sichtsrat im System der Corporate Governance. Betriebswirtschaftliche und juristische Pers pektiven. Hrsg. Jens Grundei und Peter Zaumseil. Wiesbaden im Druck (Gabler)

Prof. Dr. Inga Schmidt Multi-Channel Managment im CRM, A. Schögel, M.; Binder, J.; Schmidt, I.; Sauer in: Hippner, H.; Hubrich, B.; Wilder, K. (Hrsg.), S. 559-597, Grundlagen des CRM – Strategie, Geschäftsprozesse und IT-Unterstützung, 3. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Wiesbaden: Gabler, 2011

Prof. Dr. Sönke Hartmann, Prof. Dr.-Ing. Orestis Schinas Handbook of Terminal Planning, Jürgen W. Böse, Springer, 2011, darin: Chapter 8: Simulation of Container Ship Arrivals and Quay Occupation – Sönke Hartmann, Jennifer Pohlmann, and Axel Schönknecht Chapter 20: Specialized Planning Issues – Orestis Schinas and Christos Dionelis

Prof. Dr. Henning Vöpel Do we really need financial fair play in European club football? Cesifo DICE Report, Vöpel, H., 2011, (im Erscheinen)

Prof. Dr. Philipp Zaeh Programm-, Personaleinsatz- und Zeitplanung der Internen Revision, Zaeh, Philipp E., in: Freidank, C.-Chr., Peemöller, V. H. (Hrsg.), Kompendium der Internen Revision. Internal Auditing in Wissenschaft und Praxis, Berlin 2011, S. 267 - 294

Prof. Dr. Christoph Bauer Controlling von Online-Marketing, in: Online- Targeting und Controlling, hrsg. v. C. Bauer, G. Hopf, G. Greve, Wiesbaden 2011, S. 155-168 Einführung in das Online-Targeting, zusammen mit G. Greve, G. Hopf, in: Online Targeting und Controlling, hrsg. v. C. Bauer, G. Hopf, G. Greve, Wiesbaden 2011, S.3-23 Controlling von Online-Marketing bei Datingservices, zusammen mit H. Kratel, in: Online- Targeting und Controlling, hrsg. v. C. Bauer, G. Hopf, G. Greve, Wiesbaden 2011, S.185-194

Prof. Dr. Goetz Greve Social CRM: Beziehungsmanagement mit Social Media, Marketing Review St. Gallen, 2011, Nr. 5, S. 16-21 Einführung in das Online Targeting, in: Bauer, C., Greve, G. und G. Hopf (2011): Online Targeting und Controlling: Grundla gen – Anwendungsfelder – Praxisbeispiele, Gabler-Verlag, Wiesbaden 2011, S. 3-23 Targeting mit InVideo Advertising, Reisig, Dominik, Franziska Runge und Goetz Greve, in: Bauer, C., Greve, G. und G. Hopf (2011): Online Targeting und Controlling: Grundla gen – Anwendungsfelder – Praxisbeispiele, Gabler-Verlag, Wiesbaden 2011, S. 245-260 Social CRM: Zielgruppenorientiertes Kunden management mit Social Media, in: Bauer, C., Greve, G. und G. Hopf: Online Targeting und Controlling: Grundlagen – Anwen dungsfelder – Praxisbeispiele, Gabler Verlag, Wiesbaden 2011, S. 261-285. Implementierung von CRM bei Finanz dienstleistern, in: Digitale Fachbibliothek Vertrieb, Hrsg.: Albers, Sönke; Haßmann, Volker; Tomczak, Torsten

Prof. Dr. Ann-Kathrin Harms Silver Surfer – Profile, Nutzungsverhalten und -bedürfnisse, Harms, Ann-Kathrin/ Fittkau, Susanne, in: Kampmann, Birgit/ Keller, Bernhard/Knippelmeyer, Michael/ Wagner, Frank (Hrsg.): Die Alten und das Netz; Angebote und Nutzung jenseits des Jugendkults, Wiesbaden 2011, S. 52-69 Zielgruppe 60 plus – Entwicklung, Akzep tanz und Nutzung ausgewählter Felder aus Online, Social und Mobile Media, Harms, Ann-Kathrin/Fittkau, Susanne, in: Bauer, Christoph/Greve, Goetz/Hopf, Gregor (Hrsg.): Online Targeting und Controlling; Grundlagen – Anwendungs felder – Praxisbeispiele, Wiesbaden 2011, S. 223-242

Nr.9 | Dezember 2011


FORSCHUNG HSBA

Prof. Dr. Christoph Bauer/ Prof. Dr. Goetz Greve/Prof. Dr. Gregor Hopf

Online Targeting und Controlling. Grundlagen – Anwendungsfelder – Praxisbeispiele Online-Targeting ist der neueste Trend im

vielen Online-Geschäftsmodellen.

Online-Marketing. Es geht dabei um die

Renommierte Fachvertreter aus Wissen-

Frage, wie man Massenwerbung mit sehr

schaft und Praxis setzen sich in diesem

geringen Streuverlusten über das Internet

Buch mit Möglichkeiten und Grenzen

einsetzen kann.

sowie den zukünftigen Trends des Online

3 Fragen An

Professor Dr. Günther Strunk

Targeting auseinander. Die VeröffentliWie das funktioniert, welche Technologien

chung ist ein solides Fachbuch für

verwendet werden und wer damit bereits

Marketing- und Werbefachleute.

Erfolg hat, haben die Herausgeber des Buches »Online Targeting und Control-

Online Tageting und Control-

ling« zusammengetragen. Beides zählt zu

ling. Grundlagen – Anwen-

den wichtigsten Entwicklungsgebieten der

dungsfelder – Praxisbeispiele

Leiter des von der HSBA mitbegründeten Hamburger Instituts für Familienunternehmen

kommerziellen Nutzung des Internets und

2011. 296 Seiten, 49,95 Euro

Was macht Familienunternehmen aus?

ist jetzt schon zentraler Bestandteil in

ISBN: 978-3-8349-2589-3

Bei Familienunternehmen spielen häufig persönliche und emotionale Aspekte eine größere Rolle als bei kapitalmarkt-

Prof. dr. Gregor Hopf

Prof. Dr. Martin Klaffke

Social-Media-Strategien Personalmanagement für Kulturmanager von Millennials

orientierten Unternehmen. Außerdem werden sie häufig unterschätzt, obwohl sie volkswirtschaftlich eine große Bedeutung haben.

Interaktive Web-2.0-Tools wie Blogs oder

Angesichts des demografischen Wandels ist

Twitter haben zu einem Paradigmenwechsel

es für die Zukunftssicherung von Unterneh-

Was erforscht Ihr Institut aktuell?

im Marketing geführt. Die bisher praktizierte,

men unverzichtbar, sich rechtzeitig auf die

Ein Thema ist die Kapitalmarktfähig-

klassische Einweg-Kommunikation verliert

Anforderungen der Millennials einzustellen,

keit von Familienunternehmen. Sich

an Bedeutung, stattdessen sammeln sich

also der Geburtsjahrgänge nach 1980. Diese

für Geldgeber zu öffnen und mehr

Interessierte in sozialen Netzwerken, um

Generation zeichnet sich durch eine techno-

Transparenz zuzulassen, ist für

sich auszutauschen. Dies eröffnet neue

logieaffine Lebensweise aus und erwartet

familiengeführte Unternehmen eine

Dialogmöglichkeiten für das Kulturmarke-

vom Arbeitgeber insbesondere Sinnstiftung

große Herausforderung. Außerdem

ting. Erstmals für den deutschsprachigen

und Abwechslung im Beruf. Außerdem ist

beschäftigen wir uns mit dem Thema

Raum führt dieser Band in die kultur- und

ihr Flexibilität beim Ausgleich zwischen Ar-

Fremdmanagement, also der Frage,

medientheoretischen Grundlagen ein und

beit und Freizeit wichtig. Welche konkreten

wie die unterschiedlichen Interessen

stellt aktuelle Trends vor. Am Beispiel erfolg-

Handlungsfelder beim Personalmanage-

der Inhaber und der angestellten

reicher Projekte werden die Potenziale von

ment von Millennials bestehen, analysieren

Geschäftsführer in Einklang gebracht

Web-2.0-Strategien für Kultureinrichtungen

in diesem Buch Experten und Entschei-

werden können.

verdeutlicht. Anhand von Praxisbeispielen

der aus dem Personalbereich namhafter

wird gezeigt, wie Kulturmanager mithilfe

Unternehmen. Zudem werden praxisnahe

Worin unterscheidet sich das Institut

von Online-Tools wertvolle Beziehungen zu

Konzepte sowie Best-Practice-Ansätze für

von anderen?

neuen Zielgruppen knüpfen und vertiefen

die erfolgreiche Gewinnung und nachhaltige

Unser Institut ist das einzige, das zu

können.

Bindung der jungen Generation präsentiert.

diesem Thema interdisziplinär forscht. Durch die Kooperation zwischen der

Kultur 2.0 – Neue Web-Strate-

Personalmanagement

HSBA, dem Hamburger WeltWirt-

gien für das Kulturmanagement

von Millennials

schaftsInstitut und weiteren Part-

im Zeitalter von Social Media

2011. 96 Seiten. 44,95 Euro

nern bringen wir volkswirtschaftliche,

2010. 320 Seiten, 32,80 Euro,

ISBN 978-3-8349-2904-4

betriebswirtschaftliche und juristische

ISBN 978-3-8376-1352-0 Nr.9 | Dezember 2011

Expertise zusammen. 25


HSBA UNTERNEHMEN

Sich wohlfühlen und trotzdem die volle Leistung abrufen, KlausStephan Wendt, bei der Mitarbeiter-führung in der Agentur deepblue

Interview

»Was zählt, sind Teamspirit, Motivation und Leidenschaft« Der Computer Deep Blue hat 1996 erstmals einen Schachweltmeister geschlagen. Der Agentur deeplue networks AG wurde 2001 derselbe Name gegeben, weil Klaus-Stephan Wendt und seine Mitgründer die Leistung des dahinter stehenden Teams faszinierte. Karin Rose

(lacht) Gute Frage. Heute sehe ich mich eher als Sechser im defensiven Mittelfeld, also als jemand, der den Rücken frei hält, den Überblick bewahrt und von hinten aus schaut, wo man was ausbügeln oder nach

Einen vergleichbaren Teamgeist zwischen

Herr Wendt, haben Sie sich schon als Kind

Menschen aus ganz unterschiedlichen Dis-

für Fußball begeistert?

Stellen Sie nur sportliche Mitarbeiter ein?

ziplinen zu schaffen und als Geschäftsführer

Seit meinem zwölften Lebensjahr habe ich

Es gibt ja das Gerücht (lacht), dass wir nur

zu fördern, ist noch heute das, was Wendt

eine Dauerkarte beim HSV und somit im

danach einstellen, ob jemand eine gute

mit Leidenschaft umtreibt. Konsequenter-

Gegensatz zu meinem Sohn (lacht) noch

Fußballer-Vita hat. Aber im Ernst. Ich glau-

weise spielt auch nicht Schach eine beson-

die guten Zeiten beim HSV miterlebt. Bis

be, dass Teamgeist einfach extrem wichtig

dere Rolle bei der deepblue networks AG,

zur A-Jugend habe ich richtig viel und auch

ist, im Job genauso wie im Sport. Dortmunds

sondern Fußball. Die Agentur stellt regelmä-

ganz gut gespielt, und zwar als Innenver-

Trainer Klopp hat gezeigt, dass man nicht

ßig eine Mannschaft beim Bauer Agency Cup

teidiger.

unbedingt die großen Stars braucht, wenn man eine gute Mannschaft mit Teamspirit,

und richtet ein Fußballturnier zugunsten des Kinder-Hospizes Sternenbrücke aus, bei dem

Sehen Sie da irgendwelche Parallelen zu

Motivation und Leidenschaft bilden kann.

zahlreiche Ex-Fußballprofis mitspielen.

Ihrem heutigen Job?

Dortmund hat mit seinem jungen Team

26

Nr.9 | Dezember 2011

Fotos: deepblue networks AG

vorne antreiben muss.


UNTERNEHMEN HSBA

»Als Chef sehe ich mich im defensiven Mittelfeld.« viel mehr erreicht als der HSV mit all seinen hochbezahlten Stars. Braucht ein gutes Team nicht auch gute Einzelspieler? Natürlich muss eine Mannschaft auch gute Einzelspieler haben, aber es kommt nicht auf den einen Star in der Mannschaft an. Das Beste ist immer, wenn ein Superstar gleichzeitig auch ein guter Teamplayer ist, wie Messi vom FC Barcelona. Das Besondere

Fußballer und Geschäftsführer aus Leidenschaft: Klaus-Stephan Wendt sieht viele Parallelen zwischen dem Profifußball und dem Agenturgeschäft.

an der Mannschaft von Barcelona ist, dass die zu einem großen Teil seit der Jugend

kann, aber andererseits die Vorzüge eines

Früher hatten wir über 120 Bewerbungen für

zusammenspielen. Das ist ein schönes Bei-

kleinen Unternehmens bewahren möchte?

unser Assessment Center, heute sind es nur

spiel, wie man Konstanz aufbauen kann.

Ja, genau. Mit der Anpassung der Strukturen

noch um die 60.

an das Unternehmenswachstum haben wir Und wie hält man den Leistungsgedanken

seit den letzten zwei Jahren zu kämpfen.

Was tut sich insgesamt auf dem Agentur-

im Agenturgeschäft hoch?

Heute sind wir viel mehr auf gute Führungs-

markt?

Als Führungskraft muss man dafür sorgen,

mitarbeiter angewiesen. Da stellt man fest,

Heute ist es für jede Agentur ein absolutes

dass die Mitarbeiter sich wohlfühlen und

wie wichtig es ist, gute Leute zu haben, die

Muss, alle Medien zu bedienen. In sechs bis

trotzdem ihre Leistung abrufen. Es kommt

auch bereit sind, Verantwortung zu über-

acht Jahren werden auch die letzten durch

darauf an, dass Mitarbeiter Verantwortung

nehmen.

den Rost gefallen sein, die denken, sie könnten sich nur auf Print oder nur auf Online

für das übernehmen, was sie tun. Als ich ins Berufsleben eingestiegen bin, hatte ich

Wo findet man Leute, die bereit sind, Ver-

fokussieren. Um in diese Richtung zu wirken,

das Glück, dass ich Chefs hatte, die gesagt

antwortung zu übernehmen?

kommt uns übrigens auch das HSBA-

haben »Mach mal!«. Allerdings musste ich

Wenn ich das wüsste! Naja, (lacht) bei der

Studium zugute. Das duale Konzept gibt uns

mittlerweile auch lernen, dass es Menschen

HSBA natürlich! Im Ernst: Über die HSBA

die Chance, unsere Nachwuchskräfte in drei

gibt, die keine Verantwortung übernehmen

haben wir immer gute Leute bekommen.

Jahren in allen Bereichen zu qualifizieren.

wollen und ganz froh sind, wenn sie sich ein

Es gab nur einen Fall, dass wir uns nach der

bisschen verstecken können. Dann gibt es

Ausbildung von jemand getrennt haben.

Zum Schluss noch die Frage: Gibt es etwas,

aber auch Leute, die sofort dabei sind, wenn

Das war auch das einzige Mal, dass wir im

worauf Sie als Gründer und Vorstandsmit-

es darum geht, Verantwortung zu über-

Assessment Center an sich »nein« gesagt

glied von deepblue besonders stolz sind?

nehmen. Zu welcher Gruppe ein Mitarbeiter

haben und dann ist diese Person doch noch

Darauf, dass unsere Kundenfluktuation

gehört, ist keine Frage des Alters, des Ge-

reingekommen. Da hat sich gezeigt, dass

extrem gering ist, bin ich schon ein bisschen

schlechts oder der sozialen Schicht, sondern

unser Assessment Center nicht schlecht ist.

stolz. Außerdem freue ich mich darüber, dass

eine Frage des Charakters.

Alle, die wir darüber für ein duales Studium

es uns insbesondere in der schwierigen Zeit

an der HSBA gewonnen haben, waren gut.

zwischen 2001 und 2006 gelungen ist, die Agentur erfolgreich aufzubauen und über all

Deepblue hatte bei der Gründung neun Mitarbeiter, heute beschäftigen Sie 140

Spürt man in der Medienbranche eigentlich

die Jahre viele Ausbildungsplätze geschaffen

Festangestellte. Ist das nicht eine kritische

auch schon ein demografisches Problem?

zu haben. Wir halten immer eine Ausbil-

Größe, wenn man die Mitarbeiter einerseits

Schwieriger wird es auf jeden Fall, das

dungsquote von mindestens zehn Prozent,

nicht mehr wie ein Fußballteam führen

merken wir schon an den Bewerberzahlen.

darauf bin ich stolz.

Nr.9 | Dezember 2011

27


HSBA UNTERNEHMEN

Lernen und Arbeiten für starke Marken: Bei Beiersdorf geht es wie bei anderen Unternehmen darum, die eigenen Produkte medial gut in Szene zu setzen

Studierenden im Projektmanagement und bei der Entwicklung von klassischen und digitalen Medien eingesetzt. Sie bekommen die Chance, in Abteilungen wie Markenkommunikation, Talent Attraction und Unternehmenskommunikation zu lernen und zu arbeiten. Das Angebot von Studienplätzen im Media-Management ist ein konsequenter Schritt von Beiersdorf. Für Unternehmen wird es immer wichtiger, Kompetenzen unabhängig von externen Dienstleistern sowohl für klassische als auch für digitale Medien aus- und aufzubauen. Duales Bachelor-Studium

»Wir suchen hierfür nach leistungs-

Neu bei Beiersdorf: Studienplätze Media Management

und teamorientierten jungen Talenten,

B

denen wir eine fundierte und hochwertige Ausbildung anbieten«, sagt Daniela Peeters-Bendix, Leiterin der Ausbildungs-

eiersdorf steht für starke Marken

Marketing- und Medienkompetenz rekru-

abteilung. Für 2012 sind bereits alle

wie Nivea, Eucerin, Hansaplast

tiert und ausgebildet werden. Deshalb bie-

Plätze vergeben. Ab Anfang Juli nächsten

oder Labello. Um diese Produkt-

tet Beiersdorf ab 2012 neben den sieben

Jahres beginnt die Bewerbungsphase

linien auch in Zukunft weltweit in ein

dualen Studienplätzen in Business Admi-

für den Studienstart im Oktober 2013.

gutes Licht zu rücken, sollen im Unterneh-

nistration auch drei in Media Management

men verstärkt Fachkräfte mit besonderer

an. Schwerpunktmäßig werden die drei

Text: Carmela Witt

200. Kooperationsunternehmen

Wempe: Ein Juwel für Hamburg Das Hamburger Traditionshaus Gerhard D. Wempe KG hat zum 1. Oktober eine Studentin im Studiengang Business Administration angemeldet und ist damit das 200. Kooperationsunternehmen. Jochen Siemer, Geschäftsführer von Wempe Bremen, war schnell aufgefallen, dass er seine Auszubildende Denise Gross nach wenigen Monaten bereits als vollwertige Verkaufsberaterin einsetzen konnte. »Mir macht es Spaß, junge Leute mit Potenzial langfristig zu fördern«, so Siemer. Die Personalabteilung in Hamburg gab grünes Licht und so schlug er Denise Gross ein Studium vor. Die EntscheiHochschule hat einen guten Ruf, und ich freue mich darauf, mitten in meiner Heimatstadt zu studieren.« (kk) 28

Foto: Jaspersen

dung der gebürtigen Hamburgerin fiel schnell für die HSBA: »Die Denise Gross und Jochen Siemer freuten sich über die unerwartete Auszeichnung.

Nr.9 | Dezember 2011


UNTERNEHMEN HSBA

Viele neue Kooperationsunternehmen an der HSBA

Bachelor-Studiengänge Business Administration

KG EOS Holding GmbH & Co

Autohaus Kuhn + Witte

KPMG DTG

BDO Deutsche Warentreuhand AG

Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG

BeraCom GmbH

Maersk Deutschland A/S & Co. KG

Berg & Schmidt (GmbH & Co.) KG

MLP Finanzdienstleistungen AG

Bernhard Benecke Coffee GmbH & Co. KG

NSC Schifffahrtsgesellschaft mbH & Cie. KG

BRL Boege Rohde Luebbehuesen

PHD Primera GmbH & Co. KG

BSN medical GmbH

RWT PERSONALBERATUNG GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG

Steuerberatungsgesellschaft

C. E. Gätcke's Glas Gesellschaft

Sedlák & Partner Unternehmensberatung (BDU) GbR

Ebner, Stolz, Mönning GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Simon, Evers & Co GmbH

Steuerberatungsgesellschaft Emil Deiss KG (GmbH & Co)

Steinberg & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Fenderteam GmbH fischerAppelt, advisors Gerhard D. Wempe KG Goessler & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Media Management artaxo AG Charismanufaktur Markenberatung UG haftungsbeschränkt WiMi-Media AG

Hanseatic Bank GmbH & Co. KG HanseMerkur Versicherungsgruppe

Logistics Management

Heinkel Engineering GmbH & Co. KG

DAMCO Germany GmbH

Heinrich Schütt KG GmbH & Co. Hermes Logistik Gruppe Deutschland GmbH

Maritime Management

IKOR Products GmbH

Aug. Bolten Wm. Miller's Nachfolger (GmbH & Co.) KG

J. Weik Automobile GmbH & Co.KG

Hellespont Ship Management GmbH & Co. KG

Job & Master-Programm 67rockwell consulting GmbH

Infront Consulting & Management GmbH

a. hartrodt (GmbH & Co) KG

JUICE TRADE GmbH & Co. KG

Atrias Personalmanagement AG

Kühne + Nagel (AG & Co.) KG

Carl Robert Eckelmann AG

Pawlik Sales Consultants AG

deepblue networks AG

Service-Bund GmbH & Co. KG (Forway Consulting GmbH)

Gratenau & Hesselbacher GmbH

Zeller Associates GmbH

Nr.9 | Dezember 2011

29


HSBA Campusleben

Kolumne

Weiterentwicklung des Code of Honour der Studierenden Eine Gruppe HSBA-Studierender hat sich den Ehrenkodex der ersten HSBAGeneration vorgenommen und überarbeitet. Wie kam es zu dieser Aktion? Tim Herrmann

E

s müssen heitere 90 Minuten gewesen sein,

Honour ist ein beeindruckendes Schriftstück, das

als eines Tages im Frühjahr 2011 eine Vor-

so auch auf 375 Jahre altem Papyrus, von kugelsi-

lesung im Modul Unternehmensführung für

cherem Plexiglas geschützt, in der Eingangshalle

eine Gruppe HSBA-Studierender des Jahrgangs 2009

Harvards hängen könnte. Doch der Code of Honour

auf dem Programm stand. Auf der Tagesordnung

der HSBA-Studierenden ist nicht 375 Jahre alt und

befanden sich unter anderem die Punkte »Vision,

die HSBA noch keine altehrwürdige Universität. So

Mission und Unternehmenskultur«. Wozu braucht

saßen die genannten Studierenden also in der Vor-

ein Unternehmen eigentlich Werte? Wozu braucht

lesung und wurden von Angesicht zu Angesicht mit

es Ziele und wozu braucht es größere Visionen

dem Ehrenkodex konfrontiert, den sie durch ihre An-

als die von einem dicken, schwarzen Plus auf dem

meldung an der HSBA quasi unterschrieben hatten.

Firmenkonto? Schon die Hamburger Moralinstanz

Sie saßen an dezent grauen Tischen mit Chromfü-

und Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt machte

ßen und auf schwarzen Plastikstühlen. Das alles

schließlich einst ganz klar: »Wer Visionen hat, sollte

erinnerte nicht an den hallenden Harvard-Hörsaal.

zum Arzt gehen.«

Und wie ehrbare Studenten aus Cambridge fühlten sich die HSBAler auch nicht. Eine gewisse Erheite-

Argumente für und gegen Unternehmensmissionen,

rung über den sehr ambitionierten Wortlaut, der sich

Corporate Values und Codes of Conduct flogen durch

durch den Code of Honour ihrer Vorgängergenerati-

den Raum, bis sich die Lerngruppe schließlich an

on zog, konnten sie daher nicht verheimlichen.

ein anschauliches Praxisbeispiel heranwagte. Jeder Studierende würde sich damit emotional sicherlich

Gegen die vertretenen Werte wollte niemand ernsthaft

identifizieren können, denn was durch das Herz

etwas sagen. Doch ob man sie wirklich so formulieren

geht, bleibt schließlich auch besser im Kopf.

muss, dass jeder Außenstehende eine Armada aus Anzug tragenden, auf Disziplin und Ordnung gedrillten

Der Code of Honour der HSBA fand schließlich sei-

Super-Studenten vor dem inneren Auge hat? Diese

nen Weg ins Lehrmaterial. Das ist der Ehrenkodex,

Frage stahl dem Skript in Unternehmensführung in

den sich eine der ersten Generationen von HSBA-

besagter Vorlesung schnell die Schau. »Nicht nur la-

Studierenden einst auferlegt hatte: Ein Kompen-

chen, sondern machen!« war daraufhin die Devise, die

dium aus hanseatischen Werten durchzogen von

die Professorin ihren Studenten mit auf den Weg gab.

diszipliniertem, rastlosem Leistungsstreben und

Die Idee eines Code of Honour Version 1.1 war geboren.

aufklärerischem Gedankengut, an dem Immanuel Kant seine Freude gehabt hätte.

Lisa Focke und Maj-Brit Eggers scharten in diesem

30

Der Geist der drei Musketiere hielt mit »Einer für

nach dem Okay durch die HSBA-Vollversammlung an

alle und alle für einen!« Einzug. Täglich solle man

die Arbeit. Das Ziel war ein Leitbild, das am Ende ein

»nach Erfolg streben« oder der HSBA als »Fo-

bisschen weniger ehrenvoll, aber dafür sympathischer,

rum des Wissens« huldigen. Kurzum – der Code of

weniger ein Kodex als vielmehr ein »Darauf-wollenNr.9 | Dezember 2011

Foto: Malzkorn

Sinne tatkräftige Mitstreiter um sich und machten sich


Campusleben HSBA

Regeln für das soziale Miteinander an der HSBA: Studierende verständigen sich immer wieder neu über ihr Selbstverständnis im Umgang miteinander

wir-uns-einigen« sein sollte. Über Bord sollten die

Code of Honour

Werte nicht geworfen werden. Mit der Nagelfeile wollte man stattdessen am Code of Honour feilen, nicht mit

Nutze den Tag

Schmirgelpapier und Schwingschleifer.

Wir sehen und ergreifen täglich Chancen und Herausforderungen für unser berufliches und privates Leben. Kreativ und eigenständig suchen wir neue Wege.

»Der neue Code of Honour weicht nicht komplett von dem anderen ab, soll aber Lust machen, danach

Leidenschaftlicher Einsatz im Team

zu streben und der Realität einfach näher liegen«,

Wir sind motiviert, belastbar und leistungsbereit. Wir sind eine starke

sagt Lisa Focke zu dem neuen Leitbild der HSBA-

Gemeinschaft – unsere Ziele erreichen wir zusammen.

Studierenden, das nicht ganz ohne Reibungen durch die nötigen Gremien wanderte. Ausgerechnet im Studierendenrat gab es zunächst

Basis der Zusammenarbeit Wir pflegen einen respektvollen Umgang. Offene Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen prägen unser Miteinander.

Widerstände – dort, wo diejenigen sitzen, die die

Innovatives Handeln

Leitlinien akzeptieren und mittragen sollten. Ein

Unser Denken kennt keine Grenzen: Wir hinterfragen die Dinge und suchen

Code of Honour ist und bleibt Interpretationssa-

eigenständig neue Lösungen.

che: Während die einen ihn als hochgestochen und etwas übertrieben empfinden, sehen andere darin

Dualer Geist

eine gelungene Ausarbeitung der Werte, für die sie

An der HSBA leben wir das duale Studium. Die Vorlesungen bereichern

sich auch persönlich einsetzen möchten. Eine Ab-

wir durch unsere Praxiserfahrungen und unsere Unternehmen mit dem

stimmung am Ende des Prozesses brachte schließ-

gelernten Wissen.

lich aber doch die deutliche Mehrheit für die neue Fassung. So verließ der altehrwürdige Ehrenkodex den Thron und ließ den neuen Code of Honour der HSBA-Studierenden darauf Platz nehmen.

Ethische Verantwortung Wir sind uns bewusst, dass bei all unserem Streben die Verantwortung der Gesellschaft und Wirtschaft stets einen hohen Stellenwert haben muss. Träger der Werte

Text: Tim Herrmann, Studiengang Business Administration, Otto (GmbH & Co. KG) Nr.9 | Dezember 2011

Wir sind und bleiben Repräsentanten der HSBA und tragen den hanseatischen Geist auch über das Studium hinaus. Wir engagieren uns gemeinsam für die Interessen der Hochschule. 31


HSBA CAMPUSLEBEN

WirtschaftsTagung

V. Symposium: BRIC im Blick

D

ie BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China sind nicht mehr nur Absatzmärkte und billige Werkbänke, sondern sie

werden immer mehr zu gleichwertigen globalen Akteuren. Schon heute ist es ein fataler Irrtum zu glauben, China liefere nur billige Massengüter, Russland günstige Energie, Brasilien preiswerte Biomasse und Indien kostengünstige Software-Programme. »Die Herausforderer werden Firmen im Westen kaufen, umkrempeln und mit ihren Organisations- und Führungsmodellen sowie ihrer Strategie weltweit agieren«, prognostizierte Thomas Straubhaar, Leiter des Hamburgischen WeltwirtschaftsInstituts (HWWI) beim HSBA-Symposium vor über 300 Teilnehmern. Peter Rösler, stellvertretender Geschäftsführer des Lateinamerika Vereins, war begeistert: »Die Beiträge waren interessant und die Redner hochkarätig. Ich persönlich konnte viele interessante Informationen über Länder und Regionen außerhalb Lateinamerikas mitnehmen.«“ Erschließung neuer Märkte: Hans-Otto Schrader, Vorstandsvorsitzender der Otto Group hält einen spannenden Vortrag zur Entwicklung neuer Strategien

Reger Gedankenaustausch: Wenke Hopf (rechts) und Marc van der Meirschen (unten) beteiligen sich engagiert an den von Dr. Theo Sommer (mitte) moderierten Diskussionsrunde

32

Nr.9 | Dezember 2011


CAMPUSLEBEN HSBA

Theo Sommer moderierte die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion

Diese Länderinformationen wurden vor allem in den vorgeschalteten Workshops geboten. Es folgten spannende Vorträge zum Beispiel vom Vorstandsvorsitzenden der Otto Group. Hans-Otto Schrader führte praxisnah und anschaulich aus, mit welcher Strategie OTTO neue Märkte erschließt. Neben den Vorträgen glänzte das Symposium durch einen hervorragenden Moderator. Dr. Theo Sommer, ehemaliger Chefredakteur und Herausgeber der ZEIT, führte humorvoll und kompetent nachfassend durch die Podiumsdiskussion. Nach der Veranstaltung hatte Arne Zass, ehemaliger Studierendensprecher und Leiter des Projektteams, die Erkenntnis gewonnen: »Es sind gar nicht die BRIC-Staaten, sondern die Next Eleven – also Staaten wie Südkorea, Türkei und Ägypten – die die aufstrebenden Nationen der nächsten Jahre sein werden.« Der Stoff für weitere Symposien wird auf jeden Fall nicht ausgehen.

Weitere Infos: www.hsba-symposium.de

»Die Kräfteverhältnisse verändern sich« Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Leiter des Hamburger WeltWirtschaftsInstituts Souveräner Moderator: Dr. Theo Sommer, ehemaliger Chefredakteur und Herausgeber der ZEIT

Eine Veranstaltung von Studierenden für Studierende: Reges Interesse beim V. Symposium der HSBA Nr.9 | Dezember 2011

33


HSBA CAMPUSLEBEN

weiSSwurst-essen

Krönung einer Königin der Herzen Wenn nach der letzten Abschlussklausur alle Studierenden auseinanderlaufen, sehen sie sich abgesehen von der Abschlussfeier in dieser Konstellation wohl nie wieder. Darum ist es an der HSBA zu einer guten Tradition geworden, die angehenden Absolventen direkt nach der letzten Klausur zu einem gemeinsamen Weißwurstessen einzuladen. Schließlich freut sich die gesamte HSBA mit, wenn die Studierenden ihre Abschlussprüfungen erfolgreich absolviert haben. Beeindruckend war, mit wie viel Herzlichkeit sich die Absolventen des Jahrgangs 2008 von der HSBA verabschiedeten. Sie scheuten keine Mühe, bauten eine aufwendig gestaltete Sänfte und bereiteten originelle Danksagungen an HSBA-Mitarbeiter und den Caféteria-Betreiber Franz Sievers vor. Ein ganz besonderer Dank ging an eine Mitarbeiterin des Study Centers: »Rosana Garcia Bermúdez ist der Sonnenschein unserer Hochschule. Sie kümmert sich stets um die Sorgen und Nöte ihrer Studenten. Nie verliert sie ihr Lächeln, nie verliert sie ihren Charme.« Eine schöne Rückmeldung. Das haben sie sich verdient: Der Abschlussjahrgang 2008 gönnte sich nach dem Klausurstress Entspannung und Spaß auf einem Clubschiff der AIDA-Flotte.

Abschlussfahrt

Mit der AIDAblu über die Meere

D

rei Jahre Vorlesungen, Lernen

Restaurants, zwölf Bars und der»größte

und Klausuren liegen hinter dem

Spa-Bereich der Weltmeere«ließen keine

Jahrgang 2008. Um dies gebüh-

Wünsche offen.

für eine Abschlussreise auf der AIDAblu

Die Reise führte von Warnemünde über

entschieden. Direkt nach den letzten

Kopenhagen und Oslo nach Hamburg.

Klausuren ging es los. Schon der impo-

Der Rückweg bot noch ein ganz besonde-

sante Anblick mit einer Länge von 252

res Highlight: das Einlaufen in Hamburg

Metern und 14 Decks versprach eine ganz

bei Sonnenaufgang. Ein wunderschöner

besondere Reise. Aber auch innen und auf

Abschluss, nicht nur für eine großartige

den Außendecks waren alle begeistert von

Reise, sondern auch für eine tolle Studien-

den vielen Möglichkeiten an Bord: sieben

zeit. (Text: Inga Tanzmann)

34

Krönungszeremonie: Königin Rosana (r.) und König Franz (l.), Lieblinge des Jahrgangs 2008 Nr.9 | Dezember 2011

Foto: AIDA

rend zu feiern, hatten sich die Absolventen


CAMPUSLEBEN HSBA

Alumni Homecoming

Networking über den Dächern Hamburgs Im Rahmen des Alumni-Homecoming-

se, der Allianz und vieler anderer großer

Events wurde auf die Dachterrasse der

Unternehmen, aber auch dem Rathaus und

Handelskammer Hamburg geladen. Dieser

der Nikolaikirche ganz nah – ein faszinie-

Ort im eleganten Ambiente ist sonst

render Blick und ein guter Platz für Networ-

Mitgliedern des Börsenclubs vorbehalten,

king. Am nächsten Tag feuerten die Alumni

die den herrlichen Blick auf die Hambur-

beim Hanse Boat Race das Ruderteam der

ger Skyline genießen wollen. Nun nutzten

HSBA gegen die Bremer Ruderer an. Der

Absolventen aller HSBA-Jahrgänge sowie

Ausklang des Homecoming-Events fand

Professoren, Mitarbeiter, Freunde und

beim HSBA-Frühlingsfest im Clubhaus des

Förderer diesen inspirierenden Ort, um

Hamburger und Germania Ruder Clubs an

bei Snacks und Getränken Freundschaf-

der Alster statt.

ten zu pflegen, neue Kontakte zu knüpfen Ein inspirierender Ort: Alumni sehen sich wieder und tauschen sich auf der Dachterrasse der Handelskammer Hamburg aus.

und sich angeregt zu unterhalten. Von der

Als nächstes findet ein Alumni-Weih-

Dachterrasse aus ist man den Gebäuden

nachtstreffen am 22. Dezember ab

der Deutschen Bank, Hamburger Sparkas-

18:30 Uhr in der Nox Bar statt.

Live dabei: Vertreter des Sozialen Komitees überreichen während einer Radio-Hamburg-Sendung die Spende für »Hörer helfen Kindern« Soziales komitee

Zwei Ideen mit Weitblick Die Mitglieder des Sozialen Komitees

Es beteiligte sich an der Initiative »Lunet-

Entwicklungsländern zusammen.

erweitern bewusst ihren Horizont. Sie set-

tes sans frontière«, zu Deutsch »Brillen

Außerdem lief die Spendenaktion »Hörer

zen sich für Menschen ein, die schlechtere

ohne Grenzen«. In Afrika kostet eine Brille

helfen Kindern«, für die an der HSBA 168

Voraussetzungen haben, als die Studie-

sechs bis acht Monatslöhne, ist also für

Euro für bedürftige Kinder in Hamburg

renden an der HSBA.

die meisten der dort lebenden Menschen

gesammelt wurden. Das Geld überreich-

Mit zwei Aktionen machte das Komitee im

unerschwinglich. Bei der Sammelaktion

ten HSBA-Studierende dann live in einer

vergangenen Jahr auf sich aufmerksam.

kamen über 80 Brillen für Bedürftige in

Radio-Hamburg-Sendung.

Nr.9 | Dezember 2011

35


HSBA CAMPUSLEBEN

Postbank Finance Award

7.500 Euro Preisgeld für das HSBA-Team

B

eim Postbank Finance Award hat ein

Europäischen Währungsunion und Implikati-

rungsunion überwunden werden und eine ge-

Team aus vier HSBA-Studierenden

onen für Private Geldanlage. »Zum Schluss

meinsame Linie in der Wirtschafts- und Fis-

gemeinsam mit ihren Professoren

haben wir fast rund um die Uhr gearbeitet«,

kalpolitik gefunden wird. An dem Wettbewerb

Dr. Henning Vöpel und Dr. Thomas Straub-

so Christian Felix Hardt. Mithilfe der Spielthe-

nahmen 30 Teams von 22 Hochschulen teil.

haar den vierten Platz erreicht. Dafür erhielten

orie zeigten die Studierenden, dass die Zu-

sie 7.500 Euro – ein stolzes Preisgeld! Das

kunft des Euro davon abhängt, ob vorhandene

Weitere infos unter: www.postbank.de/

Thema des Wettbewerbs: Stabilisierung der

Differenzen zwischen den Staaten der Wäh-

finance-award

Auszeichnung für eine Arbeit über die Zukunft des Euros: Geschäftsführer Dr. Uve Samuels freut sich mit Philipp Spitta, Jonas Maximilian Herling, Moritz Haack, Christian Felix Hardt, Vanessa Alina Memering und Professor Dr. Henning Vöpel

Finance Conference

Auf den Spuren von Basel III »Die Zukunft der Unternehmensfinanzie-

Sagner-Kaiser, Frank Brockmann, Firmen-

rung nach Basel III« war Titel der ersten

kundenvorstand der Hamburger Sparkasse

Finance Conference am 7. Februar. Damit

AG und Dr. Henning Vöpel, HSBA-Professor

griffen HSBA-Studierende aus Banken und

und Senior Economist am Hamburger

Finanzdienstleistungsunternehmen ein

WeltWirtschaftsInstitut.

hochaktuelles Thema auf: Basel III bedeutet für die Banken deutlich höhere Anforderun-

Das Feedback der Teilnehmer fiel sehr

gen an risikogewichtete Aktiva (RWA), zu

positiv aus: Über 90 Prozent bewerteten

denen auch Unternehmenskredite zählen.

die Veranstaltung insgesamt mit »gut« oder »sehr gut«. Auch HSBA-Professor

Für die Wirtschaft ergibt sich daraus die

Dr. Eric von Düsterlho war voll des Lobes:

Frage: Welche Folgen hat Basel III für die

»Ohne den Fleiß, das Durchhaltevermö-

Fremdkapitalbeschaffung und damit für

gen, die Kreativität und Begeisterungsfä-

anstehende Investitionen? Es referierten

higkeit der Studierenden wäre die Konfe-

unter anderem Bundesbankdirektorin Karin

renz nicht zustande gekommen.«“

36

Spannende Fachvorträge: Frank Brockmann (oben) von der Hamburger Sparkasse bereichert neben vielen anderen hochkarätigen Gästen die Diskussionen während der I. Finance Conference Nr.9 | Dezember 2011


CAMPUSLEBEN HSBA

Der Pokal ging nach Hamburg: Die Fußballfrauen der HSBA gingen beim Turnier der Handelshochschule Leipzig als Siegerinnen vom Platz

Sport

Die Fußball-Frauen machen es vor

S

port und Spaß: Das Hanse Boat Race,

vom Montagskick gewann das Finale gegen das

der HSBA-Soccer Cup und European Ivy

Team Jagdlust und den Fun Cup konnte Legendary

League sind nur drei von zahlreichen

Pusphaira aus Eindhoven für sich entscheiden.

Sportveranstaltungen, bei denen HSBA-Studieren-

Aber es gab auch einen Preis für die kreativste

de die sportliche Herausforderung gesucht haben.

Trikotgestaltung, der an Hangover 96 ging.

Beim Hanse Boat Race traten Ruderer der Jacobs

Einen großartigen Erfolg erzielten HSBA-Stu-

University gegen das HSBA-Team an. Irgendwie

dierende beim European Ivy League. Zu diesem

schafften es die Bremer wieder, den Pott in ihre

Fußballturnier lädt die Handelshochschule Leipzig

Hansestadt zu holen. Passend dazu spielte die

führende europäische Business Schools ein. Die

HSBA-Band »Keep on fighting!«. Beim Soccer-

Fußball-Frauen der HSBA gingen dabei als Sieger

Cup konnten sich alle als Gewinner fühlen, weil es

vom Platz und brachten den Pokal mit nach Hau-

gelungen war, mit 16 Mannschaften einen neuen

se. Ein schöner Erfolg, der Ansporn für die weiteren

Teilnehmerrekord aufzustellen. Das Team John

Sportaktivitäten der HSBA-Studierenden ist.

Nr.9 | Dezember 2011

Mal Erster, mal mittendrin, mal einfach dabei: HSBA-Teams beteiligten sich mit viel Spaß und Einsatz am Hanse Boat Race, an der European Ivy League, am Soccer Cup und zahlreichen weiteren Sportveranstaltungen

37


HSBA CAMPUSLEBEN

PORTRäT

Babyboom bei den MBA‘lern Beim Work-Life-Balance geht es darum, Arbeit und Privatleben miteinander in Einklang zu bringen. MBA-Studenten gelingt es offensichtlich, ihr Privatleben nicht zu kurz kommen zu lassen. 2011 wurden fünf Babys geboren, darunter Zwillinge. Andreas Tippel ist einer der stolzen Väter. Carmela Witt

VITA

1981 Andreas Tippel erblickte in Koblenz das Licht der Welt. 2001-2004 Nach erfolgreichem Besuch des Gymnasiums und Abschluss des Abiturs entschied er sich für ein Studium der Betriebswirtschaft mit Fachrichtung Industrie in Mannheim. Zusammen mit dem Hersteller von Bodenbelägen Tarkett durchlief er ein duales Studium. 2004-2005 Nach Abschluss des Bachelors war er ein Jahr im Innendienst seines Unternehmens tätig. Seit 2005 betreut Andreas Tippel den gewerblichen Bereich des Verkaufsgebietes Schleswig-Holstein. Zu seinen Kunden zählen unter anderem Schulen, Krankenhäuser, Sporthallen sowie Gefängnisse. 2010 Am 1. Oktober startete an der HSBA der MBA-Studiengang Business Administration and Honourable Leadership, für den sich Andreas Tippel erfolgreich beworben hatte.

Kursverbundes leicht wieder wettzumachen. Der Zusammenhalt der Gruppe ist enorm. Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass ein kurzer Anruf bei den Kommilitonen genügt, um sogleich wieder auf dem neuesten Stand zu sein oder an die versäumten Unterlagen zu kommen«, so Tippel. Das Leben von Andreas Tippel hat sich durch die Geburt seines Sohnes sehr verändert, aber nur zum Guten, wie er sagt. Angst vor zu großer Herausforderung oder wachsendem Druck hat er nie gehabt. Seine Frau unterstützt ihn, was ganz wichtig ist. Sie lässt ihm Freiräume, wenn er abends mal später als geplant nach Hause kommt, weil er nach der Vorlesung noch mit seiner Lerngruppe zusammengesessen und gebüffelt hat. Dafür nimmt er ihr das Baby ab, wenn er heim kommt. Arbeitsteilung und eine

A

gute Tagesplanung sind enorm wichtig, so Andreas

vier Rollen unter einen Hut zu bringen. Seit dem

Dafür lernt Andreas Tippel auf einmal an jeder Ecke

1. Oktober 2010 ist der studierte Betriebswissen-

Menschen kennen, die in ähnlichen Situationen

schaftler aus Koblenz beim HSBA-Studiengang

stecken, im gleichen Alter sind und dieselben Inte-

Master of Business Administration dabei. Elf Mit-

ressen haben. Mit denen kann er sich wunderbar

streiter gehören zu dem Kurs, von denen viele schon

austauschen. Gelernt wird oft am Wochenende oder

Kinder haben. Zurzeit gibt es fünf neue Babys in

abends. Der Wille, die zwei Jahre durchzuziehen,

der Runde. Seit Anfang des Jahres, genau nach den

trägt viel zur Motivation bei.

ndreas Tippel ist ein offener Mensch.

Tippel. Natürlich kommt er jetzt weniger dazu, mal

Das muss er auch sein, denn als Student,

auszugehen oder Partyeinladungen anzunehmen

Arbeitnehmer, Ehemann und Vater hat er

und die Nächte sind häufiger mal kürzer als länger.

ersten Klausuren, ist Andreas Tippel selbst Vater eines kleinen Jungen. »Der Kleine hat gewartet,

Wann der richtige Zeitpunkt für ein Kind sei? Den

bis ich mit meinen letzten Klausuren fertig war!«,

gibt es laut Andreas Tippel nicht. »Wenn man es

sagt er schmunzelnd. »Als

drauf anlegt, findet man

frisch gebackener Vater

immer etwas, das gerade

oder anderen Vorlesung nicht teilnehmen, doch das war dank des tollen 38

»So ein kleiner Wurm ist eine große Freude.«

nicht passt. Dabei ist so ein kleiner Wurm eine unheimliche Freude. Lohnen tut es sich allemal!« Nr.9 | Dezember 2011

Foto: Tippel

konnte ich an der einen


CAMPUSLEBEN HSBA

Nr.9 | Dezember 2011

39


HSBA CAMPUSLEBEN

Geplanter Neubau am Adolphsplatz: Im Frühjahr 2013 soll das Gebäude fertiggestellt werden

Bauen auf anspruchsvollem Grund: Fritz Horst Melsheimer, Präses der Handelskammer Hamburg und Dorothee Stapelfeld, stellvertretende Bürgermeisterin, legen selbst Hand an

Handelskammer InnovationsCampus

Grundsteinlegung für den Neubau

N

eben einer Handvoll Münzen und der

hausplatz entsteht, stammen vom Architekturbüro

Abendblattausgabe vom 6. Oktober 2011

Johann von Mansberg. Für von Mansberg stellte

kamen auch Broschüren der HSBA in die

sich wie für jeden Architekten, der in historischem

Kupferröhre, die im Grundstein für den Neubau des

Umfeld baut, die Frage: Wie soll Bezug genommen

Bildungs- und Konferenzzentrums am Adolphs-

werden auf die historischen Nachbargebäude? In

platz eingelassen wurde. Das zukünftige Gebäude

diesem Fall auf die Sandsteingebäude der Han-

wird von der Handelskammer, der HSBA und dem

delskammer, der Hamburger Sparkasse und der

Handelskammer Bildungs-Service genutzt. Bei

Deutschen Bank. Eine Variante wäre es gewesen,

der Grundsteinlegung war neben dem Plenum der

bewusst einen Kontrastpunkt zu setzen. Die ande-

Handelskammer auch Bürgermeisterin Dr. Doro-

re hätte darin bestanden, den Eindruck zu ver-

thee Stapelfeld anwesend, obwohl sie eigentlich an

mitteln, dass es sich um ein historisches Gebäude

diesem Tag Urlaub hatte. Es machte ihr sichtlich

handelt. Das Büro Johann von Mansberg hat sich

Spaß, selbst beim Fundament Hand anzulegen.

bei diesem Neubau für eine dritte Variante entschieden. Zum einen orientiert sich die Gestaltung

40

Die Pläne für den Neubau, der über dem Ende des

an der Geschosshöhe der historischen Nachbar-

Tunnels der U3 zwischen Rödingsmarkt und Rat-

bauten, zum anderen wird mit der Architektur aber Nr.9 | Dezember 2011


CAMPUSLEBEN HSBA

deutlich zum Ausdruck gebracht, dass es sich um

spielen beim Neubau eine wichtige Rolle. Es wird

ein zukunftsweisendes Gebäude handelt.

ein Green Building-Konzept verfolgt. So kommen zum Beispiel eine Low-Energy-Verglasung und

Sich für diese Variante zu entscheiden, legten

eine Fotovoltaikanlage zum Einsatz.

schon die außergewöhnliche Lage und komplexe Gründungsverhältnisse über dem Ausgang der

Auf einer Geschossfläche von insgesamt 3.000

U-Bahn nahe. Die Anforderungen, die sich da-

Quadratmetern sind Seminarräume, ein großer Saal

raus an die Schwingungsfreiheit des Gebäudes

mit Empore, Büros, ein Café sowie eine Dachter-

ergeben, erfordern modernste Technologie und

rasse vorgesehen. Außerdem wird mittelfristig der

hochkomplexe statische Berechnungen. Für die

gesamte Adolphsplatz neu gestaltet. »Das neue

Fassade war ursprünglich ein Eloxalweiß vorgese-

Gebäude«, so Professor Dr. Hans-Jörg Schmidt-

hen, wodurch eine metallische Anmutung erzeugt

Trenz, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer

worden wäre. Letztendlich hat man sich aber für

und Präsident der HSBA, »wird dazu beitragen,

eine durch Sieb- und Ätzdruck ornamentalisch

studentisches und urbanes Leben in diesen Teil der

gestaltete Glasfassade entschieden. Der schöne

Hamburger Innenstadt zu bringen.« Die Einweihung

Effekt dieses Materials wird bis in das Innere des

des InnovationsCampus wird voraussichtlich zu

Gebäudes wirken. Das verfremdete Glas lässt

Beginn des Jahres 2013 erfolgen.

Nach der Befüllung des Kupferrohrs (mitte) trägt der Präses der Handelskammer Hamburg, Fritz Horst Melsheimer, das gute Stück zur Baustelle (unten) und legt zusammen mit Dr. Dorothee Stapelfeld, stellvertretende Bürgermeisterin, und Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Präsident der HSBA, ein gutes Fundament

nämlich zu jeder Jahreszeit das Licht dahinter wärmer erscheinen. Aber auch ökologische Aspekte Nr.9 | Dezember 2011

Text: Karin Rose 41


HSBA CAMPUSLEBEN

PORTRäT

Was macht jetzt eigentlich Alumni Finn Bohn? Finn Bohn gehört zum Jahrgang 2007. Als er 2010 seinen Bachelor-Abschluss an der HSBA machte, stellte sich auch für ihn die Frage: Master-Studium oder einen attraktiven Job im Ausbildungsunternehmen annehmen? Für Finn Bohn war sofort klar: Ich bleibe im Unternehmen.

VITA

1998 - 2007 Abitur, Gymnasium Heidberg, Hamburg. 2007 - 2010 Duales Studium Business Administration (Schwerpunkt Marketing), Globetrotter Ausrüstung Denart & Lechhart GmbH Seit 2010 Disponent und Projektleiter, Globetrotter Ausrüstung Denart & Lechhart GmbH

D

ie Globetrotter Ausrüstung Denart & Lechhart GmbH bot Finn Bohn schon während der letzten Monate seines Studiums eine

attraktive berufliche Perspektive im Unternehmen an. Globetrotter ist heute ein Synonym für Qualitätsausrüstung im Bereich Outdoor-Reisebedarf. 1979 eröffneten die Überlebensexperten Klaus Denart und Peter Lechhart in Hamburg Norddeutschlands erstes Spezialgeschäft für Expeditionen, Safaris, Survival und Trekking. Seitdem ist Globetrotter Ausrüstung zum größten europäischen Outdoorhändler herangewachsen. Ein Besuch in einem der deutschlandweit sieben Läden ist schon fast wie eine kleine Erlebnisreise: Höhen- und Kältekammer, Kanu-Paternoster, Kletterwand oder Kanu-Testbecken wecken die Lust auf die nächste Outdoor-Tour. Aber nicht nur die räumliche Gestaltung, sondern auch die Unternehmenskonzepte von Globetrotter sind innovativ und erfolgreich. Koordination des elektronischen Datenaustausches

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums an der HSBA besteht für jeden Absolventen die Möglichkeit, Mitglied in der 2007 gegründeten Alumni-Vereinigung zu werden. Ziel ist die Bildung eines berufsfördernden Netzwerks, insbesondere durch regelmäßigen Kontakt sowie den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern sowie mit der Leitung und den Professoren der HSBA. Die Vereinigung hat zur Zeit 250 Mitglieder, darunter neben Absolventen der HSBA auch Professoren, Dozenten und Mitarbeiter der HSBA.

Mehr Informationen unter: www.hsba.de/alumni oder bei Dr. Alexander Neunzig (alexander.neunzig@hsba.de)

42

Das waren alles Gründe für

zwischen Globetrotter und den Lieferanten verant-

Finn Bohn, das attraktive

wortlich. Darüberhinaus sorgt er in der Warengruppe

Jobangebot anzunehmen,

Bücher zum einen für den reibungslosen Ablauf der

das ihm von seinem

Prozesse in den Globetrotter-Filialen und im Versand.

Ausbildungsunterneh-

Zum anderen kann er die theoretischen Erkenntnisse

men gemacht wurde. Er

seiner Bachelorarbeit bei der Entwicklung eines neuen

übernahm als Stabstelle

Webshops für Bücher bei Globetrotter Ausrüstung in

der Geschäftsleitung die

die Praxis umsetzen.

Leitung unterschiedlicher Projekte im Unternehmen.

Für die vielfältigen Anforderungen, denen er bei seinen

In seinem Verantwortungs-

Aufgaben als Projektleiter und Disponent häufig unter

bereich liegt neben der

Zeitdruck gerecht werden muss, war die HSBA eine

Neukonzeption der Waren-

gute Schule. »Das intensive duale Studium und all das,

eingangslogistik die Erstellung einer Verfahrensdo-

was ich während der Jahre über Zeit- und Selbstma-

kumentation, die dem Nachweis über die Einhaltung

nagement gelernt habe«, so Finn Bohn, »helfen mir

gesetzlicher Vorschriften dient. Außerdem ist er für die

heute sehr.« Nr.9 | Dezember 2011

Foto: Globetrotter

HSBA ALUMNI


HAMBURG HSBA

explodierende mietpreise

Günstig wohnen in Hamburg – geht das? Die Wohnungsnot in Hamburg hat sich in den letzten Jahren immer weiter zugespitzt. Die Mieten haben nahezu astronomische Höhen erreicht und sprengen damit den klammen studentischen Geldbeutel. Wir zeigen euch, wie die Politik jetzt reagieren möchte und welche Chancen auf eine günstige Wohnung ihr trotz allem noch habt. Katja Müller

Foto: istockphoto.com (1)

I

n Hamburg als Student eine passende und vor

restlichen Deutschland. 345 Euro muss man hier

allem bezahlbare Wohnung zu finden, das gleicht

als Student pro Monat durchschnittlich aufbringen,

einem Glücksspiel. Die Einwohnerzahl ist in den

um ein Dach über dem Kopf zu haben. Das ist vor

letzten Jahren immer weiter angestiegen – paral-

allem hinsichtlich des Bafög-Höchstsatzes inte-

lel dazu wurden aber immer weniger Wohnungen

ressant, denn dieser beträgt derzeit 670 Euro. Nicht

gebaut. Das Ergebnis spürt jeder, der in letzter Zeit

jeder erhält aber die volle Summe, und so wird die

auf Wohnungssuche war. Die Mieten steigen und

Wohnungsmarktsituation in Hamburg mehr und

steigen unaufhörlich. Der Wohnungsmangel in

mehr zum Problem für Studenten. Doch nicht nur

Hamburg kommt vor allem den Eigentümern zugu-

die Höhe der Mieten an sich ist bedenklich, auch die

te. »Die Vermieter können die Mietpreise beliebig in

Wohnungssuche selbst kostet viel Zeit und noch

die Höhe treiben, 12 Euro pro Quadratmeter sind da

mehr Nerven. Denn eine mehrmonatige Jagd mit ei-

keine Seltenheit mehr«, meint Dr. Eckard Pahlke,

ner Massenbesichtigung nach der anderen, diversen

Vorsitzender des Mietervereins zu Hamburg. So

Schrottwohnungen und Dutzenden ausgefüllten

zahlen Studenten in Hamburg auch deutlich höhere

Selbstauskünften ist schon fast zur Normalität

Mieten als der Großteil ihrer Kommilitonen im

geworden.

Nr.9 | Dezember 2011

»Die Vermieter können die Mietpreise beliebig in die Höhe treiben«

Dr. Eckard Pahlke Mieterverein Hamburg

43


HSBA HAMBURG

WEB TIPPS

mieterverein-hamburg.de Der Mieterverein hilft seinen Mitgliedern bei rechtlichen Fragen zum Mietverhältnis. Doch auch Nichtmitglieder können auf der Homepage viele Informationen rund um das Thema Mieten finden. hamburgerwohnline.de Auf der Seite des Arbeitskreises Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften e.V. kann man sich umfassend über genossenschaftliches Wohnen informieren. kautionsfrei.de Keine Lust auf drei Monatsmieten Kaution, die zudem oft schlecht verzinst werden? Kein Problem, hier wird sie durch eine Bürgschaft ersetzt. Kosten: jährlich 5,25 Prozent der Kautionssumme.

Die Zahl der Wohnungssuchenden in Hamburg

in einer WG oder noch bei den Eltern. Obwohl Wohn-

ist groß, oft entscheidet die Höhe des Einkommens

heime laut Sozialerhebung des Deutschen Studen-

darüber, wer tatsächlich eine Zusage bekommt. Spä-

tenwerks als günstigste Wohnform gelten, verschlägt

testens wenn man bedenkt, dass immer mehr junge

es nur rund 12,4 Prozent aller Studis in Deutschland

Menschen zum Studieren nach Hamburg kommen

dorthin. Ein Grund dafür ist auch der Mangel an freien

möchten, wird deutlich: Es muss sich etwas ändern.

Plätzen. Die Miete für ein möbliertes Standardzimmer beträgt hier 222 Euro und liegt damit deutlich unter

Erste Lichtblicke

den Kosten einer regulären WG. Aber das ist nicht der

Die Politik ist offensichtlich endlich aus ihrem Dorn-

einzige Vorteil eines Studentenwohnheims. Gerade

röschenschlaf erwacht und hat Anfang Juli gemein-

wenn man neu in der Stadt ist, findet man hier eine

sam mit den Bezirken eine neue Regelung getroffen.

gute Möglichkeit, schnell neue Kontakte zu knüpfen.

»Mit dem Vertrag für Hamburg verfolgen Senat und

Wer Miete sparen möchte, der kann unter Umstän-

Bezirke erstmals gemeinsam dasselbe Ziel. So sollen

den auch den Wohnberechtigungsschein (ehemals

die Rahmenbedingungen für den Bau von 6000 Woh-

§5-Schein) beantragen und in eine mit staatlichen

nungen pro Jahr geschaffen werden«, erklärt Frank

Geldern geförderte Sozialwohnung ziehen. Der Vorteil

Krippner von der Behörde für Stadtentwicklung und

ist hier, dass diese Wohnungen oft weit unter dem

Umwelt. Sollte das tatsächlich so umgesetzt werden,

durchschnittlichen Mietpreis liegen. Dasselbe gilt für

würde sich die Zahl der in Hamburg pro Jahr gebauten

die Wohnungsbaugenossenschaften, die gern Studen-

Wohnungen etwa verdoppeln. Im letzten Jahr wurden

ten als Mitglieder aufnehmen. Es gibt also trotz der

laut Statistischem Amt für Hamburg und Schleswig-

überhöhten Mietpreise immer noch einige Möglich-

Holstein genau 3520 neue Wohnungen fertig gestellt,

keiten, wie Ihr doch noch verhältnismäßig günstig

weniger noch als im Jahr 2009. Die Beschlüsse des

wohnen könnt – auch in den beliebteren Stadtteilen.

Senats lassen also hoffen, dass sich langfristig doch

Bild 11.1 Wohnformen der Studierenden in %1

noch etwas an der verfahrenen Situation ändern

2006

könnte. So aber müssen Studenten mit einem monatlichen

24,9 25,8

22,8 23,4

Durchschnittseinkommen von 812 Euro erst einmal

20,1 11,0

17,2

19,7 19,9

12,4

andere Lösungen finden. Denn über 35 Prozent dieser 1,6

monatlichen Einnahmen werden durchschnittlich Eltern

bereits fürs Wohnen ausgegeben. Wie viel tatsäch-

44

2009

Wohnheim

1,5

Untermiete

Wohn-

Wohnung

Wohnung mit

gemeinschaft

allein

Partner/in

lich bezahlt wird, hängt vor allem von der Wohnform

1

selbst ab. Die meisten Studenten wohnen entweder

Wohnformen der Studierenden: Hotel Mama oder Wohngemeinschaft

Quelle: DSW/HIS 19. Sozialerhebung

DSW/HIS 19. Sozialerhebung

Rundungsdifferenzen möglich

Nr.9 | Dezember 2011

Foto: mediaserver.hamburg.de/S.Schwarze

wg-gesucht.de Bei dieser kostenlosen Wohngemeinschaftsbörse gibt es oft noch günstige Zimmer oder Wohnungen – und das alles ganz ohne Maklercourtage.


H S B A H A M B U R G S C H O O L O F B U S I N E S S A D M I N I S T R AT I O N TERMINE

FEBRUAR 11.02.2012 Ruder-Ergocup

Beim fünften Ruder-Ergocup an der Jacobs University Bremen heißt es wieder: »Attention, Ready, Row!« Auf modernen concept2 Ruder-Ergometern findet eine Vielzahl von Ruderwettkämpfen statt. Höhepunkt ist das Bahnverteilungsrennen zwischen der HSBA und der Jacobs University. Dessen Sieger darf die Bahn beim Hanse Boat Race 2012 wählen. Nach den sportlichen Höhepunkten klingt der Jacobs Ergocup 2012 mit der Valentine’s Party am Abend aus. Ein Übernachtungspaket für 20 Euro, in dem Unterbringung (bei Studierenden, mit eigener Luftmatratze und Schlafsack), Pasta Dinner (Samstagabend), der Eintritt zur »Valentine’s Party« und ein großer Brunch (Sonntagmorgen) enthalten sind, macht den Ergocup attraktiv für alle Supporter des HSBA-RowingTeams. Weitere Informationen unter www.jacobs-university.de/ ergocup

Podiumsteilnehmern gehören Uwe Borges (Vorsitzender der Geschäftsleitung Mittelstandsbank der Commerzbank AG Hamburg), Dr. Thomas Ledermann (Vorstand BÖAG Börsen AG), Ralf Garn (Geschäftsführung Euler Hermes Rating GmbH), Jan-Menko Grummer (Partner Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft). Weitere Informationen unter: www.hsba-finance-conference.de

Alsterradio 106!8 und Bremen Vier, musikalische Umrahmung durch die HSBA-Band und eine Party am Abend. Weitere Informationen unter www.hanse-boat-race.de 07. - 11.05.2012 International Week

MÄRZ 27.03.2012 Diskussion

Die Diskussions zum Thema »Unternehmensethik in Agenturen: Welche Rolle spielt die Werbung zwischen Transparenz und Manipulation?« findet statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Unternehmensverantwortung kontrovers«. Veranstaltungsort: Alfred Schnittke Akademie Weitere Informationen und Anmeldung: Sabine Mauermann (sabine.mauermann@hsba.de)

Die HSBA wird wieder ein Ort für interkulturellen Austausch. Studierende, Lehrende und Mitarbeiter unserer internationalen Partnerhochschulen sind in dieser Woche zu Gast und haben die Möglichkeit, an Vorträgen, Unternehmensbesuchen, Stadtbesichtigungen und kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen. Sie lernen Sichtweisen anderer Kulturen kennen und können persönliche Kontakte nach Hamburg und zu unseren Partnerhochschulen knüpfen.

Nr.9 | Dezember 2011

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Unternehmensverantwortung kontrovers: findet eine Podiumsdiskussion zum Thema »Unternehmensethik in Agenturen: Welche Rolle spielt die Werbung – zwischen Transparenz und Manipulation?« statt. Veranstaltungsort: Handelskammer Hamburg Weitere Informationen und Anmeldung: Sabine Mauermann, sabine.mauermann@hsba.de 27.06.2012 5. Hamburger Wirtschafts-Speed-Dating

14.-16.6.2012 HSBA Hockey-Turnier

05.05.2012 Hanse Boat Race 2012

29.02.2012 Finance Conference: Finanzierungsalternativen für den Mittelstand“

Ob und unter welchen Voraussetzungen Mittelstandsanleihen geeignet sind, die durch die EU-Rettungsschirme verursachte Kreditklemme von Unternehmen zu beseitigen, wird auf der II. HSBA Finance-Conference mit Unternehmern, Börsenexperten, Juristen und Bankern ausführlich diskutiert. Zu den Rednern und

21.06.2012 Diskussionsveranstaltung zu Corporate Social Responsibility

JUNI

MAI

Zum fünften Mal messen sich die Teams der HSBA und der Jacobs University Bremen in einem Ruderwettstreit. Nach verschiedenen Pre-Races treten beide Mannschaften mit ihren Achtern um den Hanse Rowing Cup gegeneinander an. Das Hanse Boat Race ist gleichzeitig das Sommerfest der HSBA und bietet neben dem Rudersport ein attraktives Rahmenprogramm mit Moderatoren von

Turnier aus. Krönender Abschluss wird die Champions Night am Samstagabend mit einer großen Party sein.

Mit dem Ziel, die vielen Hockey-Begeisterten an unserer Hochschule zusammenzubringen und Hockey als Kernsportart zu etablieren, hat die HSBA zwei hochschuleigene Hockey-Teams für Herren und Damen gegründet. Vom 14. bis 17. Juni werden sich diese Teams dem Wettkampf mit Mannschaften anderer Hochschulen messen. Auf dem Gelände des Marienthaler Tennis und Hockey Club e.V. (MTHC) richtet die HSBA zusammen mit dem Hochschulsport Hamburg ein Hockey-

Schülern mit Interesse an einem dualen Bachelor-Studium bietet sich beim 5. Hamburger Wirtschafts-Speed-Dating der HSBA eine einzigartige Chance: Von 11 bis 17 Uhr können sie im Börsensaal der Handelskammer Hamburg die Personalverantwortlichen von Hamburger Top-Unternehmen wie der Otto Group, Vattenfall, Haspa, HHLA, Hapag-Lloyd oder kempertrautmann persönlich kennenlernen. Wer in einem solchen ZehnMinuten-Gespräch einen guten Eindruck hinterlässt, kann einen deutlichen Vorsprung gegenüber rein schriftlichen Bewerbern erreichen. Weitere Informationen und Anmeldung: Dr. Anne Mühlbauer, anne.muehlbauer@hsba.de

45


H S B A H A M B U R G S C H O O L O F B U S I N E S S A D M I N I S T R AT I O N INFORMATIONEN

Die HSBA Hamburg School of Business Administration ist die Hochschule der Hamburger Wirtschaft. Unter Federführung der Handelskammer Hamburg bietet die HSBA duale betriebswirtschaftliche Bachelor- und Master-Studiengänge für über 600 Studierende an. Hochwertige Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte, anwendungsorientierte Forschung und Beratung vervollständigen das Angebot der HSBA. Unsere rund 200 Kooperationsunternehmen sind an der Konzeption und Weiterentwicklung unserer Studiengänge aktiv beteiligt, um die kontinuierliche Ausrichtung am Bedarf der Praxis zu gewährleisten. Sehr gute Rankingergebnisse, die Studiengangsakkreditierungen durch die FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) sowie die institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat

Kontakte HSBA Hamburg School of Business Administration Alter Wall 38 20457 Hamburg info@hsba.de Zentrale: 040 36138-711/-712 Öffnungszeiten Studiensekretariat: Montag bis Donnerstag: 07.30 - 17.00 Uhr Freitag: 07.30 - 15.00 Uhr E-Mails folgen dem Format vorname.nachname@hsba.de Geschäftsführer, External Relations, Alumni Dr. Uve Samuels, -736

belegen die hohe Qualität unserer Hochschule.

Erstberatung Studienbewerber und Unternehmen Birgit Veenker, -720

Prägend für die HSBA ist das Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns, der durch sein un-

Erstberatung Studierende Rosana Garcia Bermudez, -712

ternehmerisches Handeln wirtschaftlich erfolgreich ist und zugleich gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Vor diesem Hintergrund stellt die HSBA ihr Handeln unter das Leitmotiv »Erfolg durch Leistung – Verantwortung – Fairness«.

Gemeinsam Forschen mit der HSBA Das Anliegen der HSBA ist es, anwendungs- und standortorientierte Forschungsprojekte zu fördern. Vor diesem Hintergrund wurden Anfang 2007 mit der Gründung der HSBA-Stiftung entsprechende Rahmenbedingungen für Forschungsvorhaben der HSBA-Professoren geschaffen. Die Stiftung ist derart ausgerichtet, dass die Professoren die notwendigen Freiräume erhalten, um sich Forschungsprojekten zu widmen. Generell ist die HSBA sehr daran interessiert, Forschungsprojekte gemeinsam mit Unternehmen durchzuführen. Das Research & Development Center der HSBA berät hier gern.

Kontakt: Ina Ahlswede, ina.ahlswede@hsba.de

Management Education Für Spezialisten, angehende Führungskräfte und Führungskräfte bietet die HSBA betriebswirtschaftliche Weiterbildungsseminare auf Hochschulniveau an. Dabei werden individuelle Inhouse-Lösungen und Professional Development Kurse angeboten.

Kontakt: Sabine Mauermann, sabine.mauermann@hsba.de 46

Studies Center, Academic Affairs, Lecturers Head: Dr. Alexander Neunzig, -764 Program Management Business Administration: Nadine Demuth, -679 Logistics Management, Maritime Management, Media Management, MBA Shipping: Annegret Morgenstern, -681 MA Global Management & Governance, MBA Business Administration & Honourable Leadership: Sabine Mauermann, -713 Examination Management: Ursula Böhmer, -719 Daniela Chudzinski, -765 Stefanie Tannenberger, -730 Seminar Management: Nina Wilberding, 040 36138-717 Management Education, General Studies: Sabine Mauermann, -713 Bibliothek: Ina Ahlswede, -748 Irina Rudloff, -375 International Office: Yvonne Ewen, -716 Research Center: Ina Ahlswede, -748 Events, Marketing , Press: Katharina Kurt, Press -303 Dr. Anne Mühlbauer, -742 Karin Rose, -715 Relationship Management: Klaus Waubke, -733 Alexander Freier, -743

Nr.9 | Dezember 2011


Unsere BachelorProgramme

BA Business Administration

BA Media Management

BA Logistics Management

BA Maritime Management

Studieninhalte

Betriebswirtschaft (u.a. Finanzierung, Personal, Marketing, Controlling), Methoden (Recht, Quantitative Methoden u.a.)

Betriebswirtschaft, Methoden und Themen der Medienwirtschaft (Medientechnik, Online, Media Planung u.a.)

Betriebswirtschaft, Methoden und Themen der Logistikbranche (Transportplanung, Transportrecht, Supply Chain Management, Lagerlogistik u.a.)

Betriebswirtschaft, Methoden und Themen der maritimen Wirtschaft (Maritimes Recht, Schiffsfinanzierung, techn. und finanzielles Schiffsmanagement u.a.)

Form

Duales Studium: Theorie an der HSBA (20 Wochen p.a.), Praxis im Unternehmen (32 Wochen p.a.)

Duales Studium: Theorie an der HSBA (20 Wochen p.a.), Praxis im Unternehmen (32 Wochen p.a.)

Duales Studium: Theorie an der HSBA (20 Wochen p.a.), Praxis im Unternehmen (32 Wochen p.a.)

Duales Studium: Theorie an der HSBA (20 Wochen p.a.), Praxis im Unternehmen (32 Wochen p.a.)

Zielgruppe

Motivierte und leistungsfähige Abiturienten

Motivierte und leistungsfähige Abiturienten

Motivierte und leistungsfähige Abiturienten

Motivierte und leistungsfähige Abiturienten

Sprache

Deutsch / Englisch (mindestens 30%)

Deutsch / Englisch (mindestens 30%)

Englisch

Englisch

Studiendauer

3 Jahre

3 Jahre

3 Jahre

3 Jahre

Studienbeginn

1. Oktober 2012

1. Oktober 2012

1. Oktober 2012

1. Oktober 2012

Studiengebühren

€ 550 pro Monat

€ 550 pro Monat

€ 550 pro Monat

€ 550 pro Monat

Abschluss

Bachelor of Arts (180 ECTS)

Bachelor of Arts (180 ECTS)

Bachelor of Arts (180 ECTS)

Bachelor of Arts (180 ECTS)

Akkreditierung

FIBAA

FIBAA

FIBAA

FIBAA

Kooperationspartner

Unternehmen aller Branchen

Unternehmen der Medienbranche sowie Unternehmen mit großen Marketingabteilungen

Unternehmen der Logistikbranche sowie Unternehmen mit großen Logistikabteilungen

In der Regel Unternehmen der maritimen Wirtschaft.

Besonderheiten

Vielfältige BranchenSchwerpunkte wie Wirtschafsprüfung, Banking, International Business Administration, E-Commerce

Unsere MasterProgramme

MBA Shipping

MBA Business Administration & Honourable Leadership

MA Global Management & Governance

Studieninhalte

Business Development, General Management, Maritime Economics & Maritime Policy, Logistics & Networks, Ship Management, International Management, Maritime Law & Insurance

General Management, Leadership, Organizational Behavior, International Management, Ethics, IFRS, CSR Spezialisierungen in Finance, Marketing oder Entrepreneurship

General Management, Leadership, Organizational Behavior, International Management, Ethics, IFRS, CSR Vertiefungen in Finance, Marketing oder Entrepreneurship

Form

Berufsbegleitend in 12 Vollzeitwochen

Berufsbegleitend in Vollzeitwochen und an verlängerten Wochenenden

Berufsbegleitend in Vollzeitwochen und an verlängerten Wochenenden

Zielgruppe

Managementerfahrene Professionals mit einem ersten Hochschulabschluss oder langjähriger Berufspraxis mit besonderem Interesse an der maritimen Wirtschaft.

Managementerfahrene Professionals mit einem ersten Hochschulabschluss oder langjähriger Berufspraxis mit besonderem Interesse an Internationalität, Wirtschaftsethik und Governance

Berufseinsteiger mit einem ersten wirtschaftswissenschaftlichen Hochschulabschluss mit besonderem Interesse an Internationalität, Wirtschaftsethik und Governance

Sprache

Englisch

Englisch

Englisch

Studiendauer

2 Jahre (kann auf ein Jahr verkürzt werden)

2 Jahre

2,5 Jahre

Studienbeginn

1. Oktober 2012

1. Oktober 2012

1. Oktober 2012

Studiengebühren

Euro 15.000

Euro 30.000 (bei Vertragsabschluss bis 31. Mai 2012: 22.500 Euro), Förderprogramm der HSBA ermöglicht umfangreiche Förderung:

Euro 37.500 (bei Vertragsabschluss bis 31. Mai 2012: 28.125€), Förderprogramm der HSBA ermöglicht umfangreiche Förderung:

Abschluss

Master of Business Administration (60 ECTS)

Master of Business Administration (90 ECTS)

Master of Business Administration (120 ECTS)

Akkreditierung

FIBAA

FIBAA

FIBAA

Beonderheiten

Unterstützt durch VDR und VHSS vier der zwölf Veranstaltungswochen finden im Ausland statt (Piräus, London, Dubai)

Schirmherrschaft und Mentoringprogramm durch die Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V.

Schirmherrschaft und Mentoringprogramm durch die Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V., Job & Master Programm

Besonderheiten

Unterstützt durch VDR und VHSS 4 der 12 Veranstaltungswochen finden im Ausland statt (Piräus, London, Dubai)

Schirmherrschaft und Mentoringprogramm durch die Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V

Schirmherrschaft und Mentoringprogramm durch die Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V. Job & Master Programm

Nr.9 | Dezember 2011

47



HSBA-Magazin Winter 2011