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treffpunkt campus

ungsreise Magdeburger auf Entdeck Fotos: Matthias Piekacz

Eine Nacht voller Wissenschaft

Zum 11. Mal fand am 21. Mai die Lange Nacht der Wissenschaft in Magdeburg statt. Mehr als 30 Einrichtungen und Institutionen öffneten ihre Türen für Groß und Klein. Auch die Hochschule Magdeburg-Stendal lud alle Interessierten ein, einen Abend voller spannender Experimente, Vorführungen und Vorträge zu erleben. Fünf Busrouten führten alle Wissensdurstigen zu Magdeburgs wissenschaftlichen Einrichtungen und Institutionen, u. a. dabei das Max-Planck-Institut, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, das Technikmuseum und der Jahrtausendturm sowie Unternehmen wie Enercon und das Müllheizkraftwerk Rothensee. Unter dem Motto „Magdeburg weltweit“ stand die Internationalisierung im Mittelpunkt der Veranstaltung und dieser Leitgedanke wurde zum Beispiel durch spanisch- und englischsprachige Vorträge hervorgehoben. Die Hans-Grade-Route führte zum Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal, wo spannende Programmpunkte auf alle Besucherinnen und Besucher warteten. Einer davon war der traditionelle Magdeburger Konstruktionswettbewerb. Bereits zum fünften Mal hatten kreative Köpfe, Technikfreunde und Tüftler die Möglichkeit 12

teilzunehmen und Geldpreise abzustauben. In den vergangenen Jahren begeisterten die Teilnehmenden hunderte von Zuschauern mit spektakulären Brücken, Ballonwurfmaschinen, skurrilen Fahrzeugen und Schöpfmaschinen. 5. Magdeburger Konstruktionswettbewerb: Bergauf mit Wasserkraft?! Kreativität, handwerkliche Fähigkeiten, technisches Verständnis und eine Spur Verrücktheit – das sind die besten Voraussetzungen, um beim Magdeburger Konstruktionswettbewerb zu punkten. „Die schiefe Ebene von Magdeburg“ lautete der Titel der diesjährigen Auflage. Es galt ein Gefährt zu konstruieren, das sich – beladen mit drei Zehn-Litern-Eimern Wasser – eine acht Meter lange schiefe Ebene herab bewegt, am Anschlag automatisch die Bewegungsrichtung umkehrt und ohne zusätzliche Energie wieder eine möglichst weite Strecke die Schräge hinauf zurück-

legt. Keine leichte Aufgabe also zum „kleinen” Jubiläum. Sechs Teams hatten sich für das Finale zur Langen Nacht der Wissenschaft qualifiziert. MDR-Reporter und Wettbewerbs-Moderator Sören Thümler riet den Zuschauern vorsorglich mit einem Augenzwinkern: „Die Betrachtung des Wettbewerbs in Wurfrichtung geschieht wie immer auf eigene Gefahr.“ Den Anfang machten die jüngsten Teilnehmer in der Konkurrenz: „Die schräge 2a“ von der Internationalen Grundschule Pierre Trudeau in Barleben. Mit elterlicher Unterstützung und leider regelwidrigem Einsatz eines Gegengewichts rauschte das Gefährt der Nachwuchsingenieure weit über das Ende der schiefen Ebene hinaus. Es sollte die Bestweite des Abends sein – die jedoch außerhalb der Wertung bleiben musste. Es folgten mit „Hydropower“ und „MST International“ zwei Teams von Hochschul-

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treffpunkt campus 90 (Juni 2016)  

#90, Magazin der Hochschule Magdeburg-Stendal

treffpunkt campus 90 (Juni 2016)  

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