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Vorausdenken, die Zukunft lenken

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Inhaltsverzeichnis

Bericht des Stiftungsrates ___________________________________________ 4 Bericht des Anlageausschusses ___________________________________ 5 Jahresrechnung _______________________________________________________ 7 - Bilanz per 31.12.2005 ___________________________________________________ 8 - Betriebsrechnung für das Geschäftsjahr 2005 _____________________________ 9 - Anhang zur Jahresrechnung per 31.12.2005 ______________________________ 12 Bericht der Kontrollstelle ___________________________________________ 27

Dieser Text ist eine Übersetzung aus dem Französischen. Bei Differenzen und im Streitfall ist das französische Original rechtsverbindlich.

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Bericht des Stiftungsrates

Während das Geschäftsjahr 2004 einer umfassenden Aufbauund Konsolidierungsphase entsprochen hatte, dürfen wir 2005 als ein in jeder Beziehung ausserordentliches Jahr bezeichnen. Mit Freude und Stolz fassen wir nachstehend die herausragenden Ereignisse zusammen: 1. Erstmal fand die Generalversammlung nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen statt, was zu einer ausgeglicheneren Vertretung von Versicherten und angeschlossenen Unternehmen führte. Erstmals seit der Gründung der Stiftung im Jahr 1974 trat ausserdem ein paritätischer Stiftungsrat ins Amt.

Nicht zuletzt danke ich den Mitarbeitern der Firma Hpr für ihre bemerkenswerte administrative Arbeit, die sie trotz all der mit dem Transfer verbundenen Schwierigkeiten immer sehr kompetent und kundenorientiert erledigten.

2. Vier Mandate wurden durch den Beizug von Neumitgliedern mit sich ergänzenden, spezifischen Fachkenntnissen erneuert.

Auch die Firma Ernst & Young SA verdient unseren Dank für ihren Beistand in dieser heiklen Uebergangsphase.

3. Der Stiftungsrat folgte einer 4-tägigen Aus- und Weiterbildung, um sich im fachtechnischen und gesetzlichen Bereich auf den neusten Stand zu bringen.

Zusammenfassend möchte ich einmal mehr darauf hinweisen, dass eine unserer Stärken darin liegt, nicht auf Dritte (Aktionäre u.a.) angewiesen zu sein und dadurch jeden erwirtschafteten Nettofranken, nach Bilanzverstärkung und Zinszahlung, unseren Versicherten gutschreiben zu können. Wieviele Konkurrenten können sich wohl einer ähnlichen Unabhängigkeit rühmen ?

4. Der Stiftungsrat hat neu einen Marketingleiter eingestellt, dessen Einsatz rasch zu den ersten Neuanschlüssen geführt hat. 5. Sämtliche statutarischen und reglementarischen Dokumente wurden umfassend überarbeitet und den neuen gesetzlichen Bestimmungen in der beruflichen Vorsorge angepasst. 6. Eine Studie im Bereich der Rückversicherung dürfte zu einer effizienteren und weniger kostenintensiven Lösung führen. … Hervorzuheben sind die hervorragenden Leistungen unserer Vermögensverwalter, welchen wir eine durchschnittliche Performance von mehr als 16% (Mobilien und Immobilien) im Jahr 2005 verdanken. Dank diesem ausgezeichneten Ergebnis konnten wir einen Zins von 4.5% (2% mehr als den gesetzlichen Minimalzins) auf sämtliche Vorsorgekapitalien ausrichten, was erheblich mehr ist als der durchschnittliche Zins der Konkurrenz. Gleichzeitig liegt unser Deckungsgrad über 115%, was den angeschlossenen Mitgliedern anderer Vorsorgeeinrichtungen doch zu denken geben dürfte.

4

Angesichts dieser Situation, möchte ich den im Jahr 2005 ausgetretenen Mitgliedern des Stiftungsrats, den Herren Blattmann, Boccard, Gelli und Grivel, meinen aufrichtigen Dank aussprechen. Sie haben keine Mühe gescheut, um ihren Nachfolgern eine Stiftungs bei bester Gesundheit hinterlassen zu können.

Pierre Michel, Präsident


Bericht des Anlageausschusses

Politisches Panorama und Entwicklung der Märkte Die Performance 2005 wird als ein guter Jahrgang in die Annalen der Stiftung eingehen. Nachdem die amerikanischen Wahlen und ihre Auswirkungen sich geklärt hatten, entwickelten sich die Märkte trotz Befürchtungen bezüglich der Vogelgrippe und des starken Anstiegs der Rohstoffpreise bemerkenswert. Interessanterweise verhielten sich die europäischen Märkte besonders gut, obwohl die Oligarchenverfolgung in Russland, der Kanzlerwechsel in Deutschland, der Machtverlust der franzöischen Politiker und die Vorbereitung der italienischen Wahlen nicht unbedingt positive Faktoren darstellten.

Immobilien Star der Performance im Jahr 2004, lag das Immobilienportfoilo 2005 hinter den Wertpapierportfolios zurück. Die Rendite des Eigenkapitals erreichte 10.42%, was für diese Vermögenskategorie ein ansehnliches Ergebnis darstellt. Wir möchten jedoch in Erinnerung rufen, dass wir unser Immobilienvermögen in der Höhe von ungefähr 28 Millionen, d.h. rund 50% seines Bilanzwertes, mit Darlehen finanziert haben.

Anlagepolitik

Asien litt besonders unter den Aengsten vor Epizootien, doch schlossen auch dort die Märkte sehr positiv ab.

Unsere Anlagepolitik blieb seit 2003 unverändert: Der Vermögensanteil an Immobilien beträgt rund 23%. Im wesentlichen sind unsere Anlagen auf Schweizer Obligationen (23.13%), Auslandaktien (20.67%) und Immobilien (22.93%) verteilt. Es folgen mit 15% die Schweizer Aktien und mit 11% die Auslandobligationen.

Zusammenfassend können wir den europäischen Märkten, den Rohstoffen und Edelmetallen sowie den Schwellenländern, insbesondere den asiatischen, einen wesentlichen Anteil am Erfolg der Performance zuschreiben.

Unsere Verwalter dürfen nach wie vor nicht in ImmobilienAnlagefonds investieren, da wir direkte Immobilienanlagen bervorzugen. Mit dieser Ausnahme wird die Performance seit mehreren Jahren mit dem BVG-40-Index verglichen.

Das Gesamtergebnis unserer Vermögensverwaltung (inkl. Immobilien) liegt bei erfreulichen 16.7%.

Die relative Stabilität der Devisen gibt zu keinen Bemerkungen Anlass.

Oktober erwies sich als der ungünstigste Monat mit einem Verlust von 1.71%, während September mit +3.16% der erfolgreichste Monat war. Das beste Monatsergebnis erreichte IAM mit 4.52% (Axa 2.88%) im September 2005, das ungünstigste IAM mit –1.87% (Axa –1.71%) im Oktober.

Pierre Michel, Mitglied des Ausschusses

Sämtliche wichtigen Vermögenskategorien haben im Jahr 2005 positive Ergebnisse erzielt. Wir weisen darauf hin, dass die Performance unseres Benchmarks, des BVG-40-Indexes, bei 14.52% lag. Unsere beiden Vermögensverwalter, IAM und Axa Investment Managers, haben somit den Index um 5.64% (mit 20.16%) bzw. um 1.14% (mit 15.66%) geschlagen. Dieser Unterschied lässt sich hauptsächlich durch die Ueberinvestition der IAM in Rohstoffe und Edelmetalle erklären.

5


Jahresrechnung

Bilanz per 31.12.2005 __________________________________________ 8 Betriebsrechnung f체r das Gesch채ftsjahr 2005 ________________ 9 Anhang zur Jahresrechnung per 31.12.2005 _________________ 12

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Bilanz per 31. Dezember 2OO5 Aktiven Investitionen Flüssige Mittel Debitoren Obligationen und ähnliche Wertpapiere Aktien und ähnliche Wertpapiere Anlagefonds Immobilien Anlagen beim Arbeitgeber Ergebis Devisentermingeschäfte

2005 CHF

Total

13’706’030.58 953’011.52 45’658’475.60 46’864’503.10 5’106’510.81 59’555’581.00 1’193’475.25 -114’108.00

Rechnungsausgleichsposten Aktiven Gesamtbetrag Aktiven

2004 CHF

Total

9’152’557.80 1’008’884.25 40’216’930.95 40’498’866.26 3’116’072.85 59’297’417.00 1’548’087.20 0.00 172’923’479.86

154’838’816.31

934’353.40

1’198’155.65

173’857’833.26

156’036’971.96

Passiven Verbindlichkeiten Auszurichtende Freizügigkeitsleistungen und Renten 5’364’239.95 Banken / Versicherungen 7’002’960.50 Hypothekarschuld 28’000’000.00 Andere Verbindlichkeiten 210’320.95 40’577’521.40

40’376’738.13

Rechnungsausgleichsposten Passiven

1’136’804.90

919’529.70

Arbeitgeberreserven ohne Verzicht

2’820’832.85

1’743’030.25

64’655.00

64’655.00

Nicht-technische Rückstellungen Vorsorgekapital und technische Rückstellungen Vorsorgekapital Aktive Vorsorgekapital Rentner Technische Rückstellungen

100’468’163.25 9’875’045.45 1’819’971.35

Wertschwankungsreserve Dotationskapital / Freie Fonds Stand zu Beginn der Periode Erste Anwendung der Swiss GAPP FER 26 Uberschuss Aufwand/Ertrag

Gesamtbetrag Verbindlichkeiten

8

4’694’070.33 7’157’337.10 28’000’000.00 525’330.70

97’628’717.55 8’711’521.00 2’472’018.55 112’163’180.05

108’812’257.10

17’094’839.06

4’118’761.78

2’000.00 -2’000.00 0.00

-7’103’118.85 0.00 7’105’118.85 0.00

2’000.00

173’857’833.26

156’036’971.96


Betriebsrechnung per 31.12.2005 2005 CHF Beitragszahlungen, ordentliche Einkünfte und anderes Ordentliche Beiträge Arbeitnehmer Ordentliche Beiträge Arbeitgeber Ausserordentliche Beiträge und Einkäufe Eingezogene freie Mittel bei Uebernahme von Versicherten Eingezogene Arbeitgeberreserven Eingezogene Beiträge Sicherheitsfonds

Total

2004 CHF

6’433’291.80 9’432’617.40 1’590’661.30

6’334’320.60 9’136’884.70 1’180’337.75

45’156.10 1’000’000.00 37’113.65

0.00 1’030’000.00 34’846.65 18’538’840.25

Eintrittsleistungen Eingezogene Freizügigkeitsleistungen Rückzahlung von Vorbezügen für WEF / bei Scheidung

11’117’253.16

Total

17’716’389.70

4’610’050.50

308’000.10

406’493.30 11’425’253.26

5’016’543.80

Gesamteinkünfte aus Beitragszahlungen und Eintrittsleistungen 29’964’093.51

22’732’933.50

Reglementarische Leistungen Altersrenten Hinterbliebenenrenten Invalidenrenten Beitragsbefreiung Kapitalleistungen bei Altersrücktritt Kapitalleistungen bei Tod und Invalidität Verwendung Arbeitgeberreserven

-721’619.90 -81’533.25 -764’607.90 -472’124.40 -1’405’672.25

-589’354.30 -90’553.45 -677’453.75 -444’965.35 -2’968’210.50

-9’711.80 -1’429.95

-343’119.70 -639’983.10 -3’456’699.45

Austrittsleistungen Freizügigkeitsleistungen Vorbezüge für Wohneigentum / bei Scheidung

Ausgaben für Leistungen und Vorbezüge

-22’508’904.50 -1’241’697.60

-5’753’640.15

-14’435’296.20 -1’305’933.60 -23’750’602.10

-15’741’229.80

-27’207’301.55

-21’494’869.95

9


Betriebsrechnung per 31.12.2005 2005 CHF Auflösung / Zuweisung Vorsorgekapital, technische Rückstellungen, Beitragsreserven Auflösung / Zuweisung Vorsorgekapital Aktive Auflösung / Zuweisung Vorsorgekapital Rentenempfänger Auflösung / Zuweisung versicherungstechnische Rückstellungen Zinsen Sparkapital Auflösung / Zuweisung Beitragsreserven

Total

2004 CHF

994’999.95

3’084’362.59

-1’162’400.45

-2’108’413.00

652’047.20 -3’834’445.65 -998’570.05

-246’790.90 -1’992’745.90 -390’016.90 -4’348’369.00

Ertrag der Versicherungstätigkeit Eingezogene Versicherungsleistungen Eingezogene Leistungen Sicherheitsfonds

1’841’201.00 33’204.10

-1’653’604.11

1’829’119.70 0.00 1’874’405.10

Aufwand der Versicherungstätigkeit Versicherungsprämien Beiträge an den Sicherheitsfonds

Nettoergebnis der Versicherungstätigkeit

10

Total

-3’407’534.10 -79’007.95

1’829’119.70

-2’751’422.90 -78’549.30 -3’486’542.05

-2’829’972.20

-3’203’713.99

-1’416’393.06


Betriebsrechnung per 31.12.2005 2005 CHF Nettoergebnis der Vermögensverwaltung Flüssige Mittel Ergebnis Obligationen und änhnliche Wertpapiere Ergebnis Aktien und ähnliche Wertpapiere Ergebnis andere Anlagen Ergebnis Immobilien Honorare Wertpapierverwaltung Honorare Immobilienverwaltung Verzugszinsen Zinsen auf Arbeitgeberreserve Debitorenverluste

Total

2004 CHF

-19’694.91

-177’651.71

1’793’422.69 12’127’381.00 2’032’972.42 2’768’533.90 -695’280.06 -220’435.60 -87’827.62 -79’232.55 -187’387.15

1’284’690.49 2’757’516.97 182’242.85 5’612’664.55 -611’850.42 -272’113.25 -115’478.10 0.00 0.00 17’432’452.12

Andere Erträge Erträge aus Dienstleistungen Andere Erträge

184’200.00 207’768.81

Andere Kosten Verwaltungskosten Verwaltungshonorare Marketing und Werbung

Bildung/Auflösung der Wertschwankungsreserve Ueberschuss Aufwand / Ertrag

0

8’660’021.38

114’100.00 594’710.85 391’968.81

708’810.85

-4’813.50

-205’374.16

-1’463’655.40 -178’160.76

Ertragsüberschuss vor Zuweisung zur Wertschwankungsreserve

Total

-1’257’003.88 -147’180.50 -1’641’816.16

-1’404’184.38

12’974’077.28

6’342’880.63

-12’974’077.28

762’238.22

0.00

7’105’118.85

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Anhang zur Jahresrechnung per 31.12.2005 Grundlage und Organisation Rechtsform und Zweck

Aufsichtsbehörde des Kantons Genf eingetragen. Sie leistet Beiträge an den BVG-Sicherheitsfonds.

La Collective de Prévoyance – Copré (nachstehend «die Stiftung» genannt), vormals Columna Fondation communautaire de prévoyance professionnelle, wurde von der ehemaligen Schweizerischen Volksbank gegründet. Die Stiftung hat ihren Sitz im Kanton Genf. Es handelt sich um eine teilautonome Sammelstiftung, welche den Art. 80ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB), den Art. 331 und 331e des schweizerischen Obligationenrechts (OR), dem Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenenund Invalidenvorsorge (BVG) und den entsprechenden Verordnungen, den schweizerischen und kantonalen einschlägigen Bestimmungen in der beruflichen Vorsorge sowie ihren Statuten und Reglementen unterstellt ist. Die Stiftung verfolgt den Zweck, das Personal aller angeschlossenen Arbeitgeber vor den wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität und Tod zu schützen und ihm die gemäss Vorsorgereglement und Vorsorgeplan bestimmten Leistungen zu garantieren.

Angaben über Statuten und Reglemente (Gründungsurkunde 15.12.1987) Vorsorgereglement

01.01.98 (in Ueberarbeitung)

Reglement zur Wohneigentumsförderung

01.01.00

Organisationsreglement

05.07.05

Internes Reglement der angeschlossenen Unternehmen

05.07.05

Reglement zu den versicherungstechnischen Passiven Anlagereglement

Februar 06

(zu genehmigen)

September 05

(zu genehmigen)

Eintragung im BVG-Register und beim Sicherheitsfonds Die Stiftung ist im Handelsregister und im Register für die berufliche Vorsorge gemäss Art. 48 BVG bei der

(Paritätische) Organe der Stiftung / Zeichnungsberechtigung Die Organe der Stiftung sind die Delegiertenversammlung und der Stiftungsrat. Die Delegiertenversammlung ist das oberste, paritätisch zusammengesetzte Organ gemäss Art. 51 BVG. Sie setzt sich aus einer gleichen Zahl von Vertretern der angeschlossenen Unternehmen und der Versicherten zusammen. Sie versammelt sich immer dann, wenn es die Umstände erfordern, mindestens jedoch einmal pro Jahr. Die Delegiertenversammlung ernennt die Mitglieder des Stiftungsrates und die Kontrollstelle. Sie genehmigt die Jahresrechnung und den Geschäftsberichts und erteilt dem Stiftungsrat Entlastung. Sie genehmigt Statutenänderungen und Reglementsanpassungen. Der Stiftungsrat besteht aus 6 Mitgliedern, welche von der Delegiertenversammlung im Jahr 2005 gewählt wurden. Per 31. Dezember 2005 war er wie folgt zusammengesetzt:

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Name, Vorname Michel Pierre E. Baud Florence Blaszczyk François Fiechter Robert Grivel Jacques Rancic Christina

Funktion Mitglied, Präsident Mitglied Mitglied Mitglied Mitglied Mitglied

Amtszeit 4 Jahre, 20.09.2009 4 Jahre, 20.09.2009 4 Jahre, 20.09.2009 4 Jahre, 20.09.2009 4 Jahre, 20.09.2009 4 Jahre, 20.09.2009

Vertretung Zeichnungsberechtigung Versicherte Kollektiv zu zweien Versicherte Kollektiv zu zweien Versicherte Kollektiv zu zweien Angeschlossene Unternehmen Kollektiv zu zweien Angeschlossene Unternehmen Kollektiv zu zweien Angeschlossene Unternehmen Kollektiv zu zweien


Experten, Kontrollstelle, Berater, Aufsichtsbehörde Experte für berufliche Vorsorge Pittet Associés SA, Genf Kontrollstelle Ernst & Young SA, Lausanne Immobilienberatung GFI, Gestion de fortunes immobilières SA, Genf

Verwaltung Wertschriftenportfolio IAM Independent Asset Management SA, Axa Investment Managers SA Immobilienverwaltung Régie du Rhône SA, Genf Aufsichtsbehörde Aufsichtsbehörde des Kantons Genf, Register No GE 1118

Technische Verwaltung, Buchhaltung Hpr SA, Vevey Wertschriftenverwahrung Credit Suisse Asset Management SA

Angeschlossene Unternehmen, aktive Mitglieder und Rentner Angeschlossene Unternehmen Stand per 31. Dezember 2004 Eintritte Austritte

69 13 -4

Stand per 31. Dezember 2005

78

Aktive Versicherte und Rentenempfänger

2005

2004

Aktive Versicherte Total Aktive

2’799

2’748

51 1 72 38 8 6 176

44 1 76 34 8 7 170

Rentenempfänger Pensionierte Kinder von Pensionierten Invalide Kinder von Invaliden Überlebende Ehegatten Waisen Total

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Sicherung des Vorsorgezwecks

Vorsorgeplan und Reglement Um ihren Zweck erfüllen zu können, hat die Stiftung ein Vorsorgereglement und Ausführungsbestimmungen zum Bundesgesetz über die Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge erlassen, welche für alle angeschlossenen Unternehmen gelten. Der Vorsorgeplan wird hingegen für jedes Unternehmen individuell ausgearbeitet und definiert die versicherten Leistungen nach Wahl des angeschlossenen Unternehmens.

Finanzierung Die Finanzierung der Beiträge ist für jedes Unternehmen anders und wird im Plan jedes Unternehmens definiert.

Weitere Informationen zur Vorsorgetätigkeit Die Risiken Todesfall und Invalidität werden bei der Basler Lebensversicherung rückversichert. Bis zum 31. Mai 2003 wurde das Langlebigkeitsrisiko ebenfalls vollständig rückversichert. Seit dem 1. April 2003 deckt die Stiftung dieses Risiko selbst und bildet die notwendigen versicherungstechnischen Rückstellungen für die pensionierten Rentner.

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Bewertung der Anlagen und Rechnungslegung, Stetigkeit

Bestätigung der Rechnungslegung gemäss Swiss GAAP FER 26 Die Jahresrechnung per 31.12.2005 der Stiftung wurde gemäss den Rechnungslegungsgrundsätzen nach Swiss GAAP FER 26 erstellt.

Rechnungslegungs- und Bewertungsgrundsätze Aktiven Die Bewertung der Aktiven erfolgt aufgrund des Marktwertes der betreffenden Aktiven am Bilanzdatum. Anlagen Die Wertpapiere werden zum Marktwert am Bilanzdatum bewertet. Mit der Anwendung dieses Rechnungslegungsgrundsatzes (Marktwert), wurden die Wertgewinne/-Verluste am Jahresende für die Erstellung der Bilanz in einem besonderen Konto verbucht, um sie nicht mit möglichen Gewinnen / Verlusten aus Wertpapierverkäufen während des Geschäftsjahres zu verwechseln, welche Finanzflüsse auslösen. Immobilien Die Liegenschaften wurden zu ihrem Ertragswert bewertet (dynamischer Mietwert per 31.12.2005 mit einem Kapitalisierungssatz von 7.5%). Zwei zum Verkauf bestimmte Liegenschaften wurden zu ihrem Realwert verbucht. Passiven Die Bewertung der Passiven erfolgt aufgrund des Wertes am Bilanzdatum. Fremdwährungen Die Gewinne und Verluste aus Devisengeschäften werden aufgrund des Wechselkurses am Transaktionsdatum errechnet.

Verbindlichkeiten Es handelt sich um das Vorsorgekapital der aktiven, erwerbsunfähigen oder invaliden Versicherten. Die versicherungstechnischen Rückstellungen für die Finanzierung der Altersrenten werden jährlich neu berechnet. Technische Rückstellungen Die Rückstellung für Langlebigkeit wurde für die Finanzierung des Vorsorgekapitals der Rentenempfänger vorgenommen, und zwar aufgrund eines Wechsels der verwendeten versicherungstechnischen Tabellen. Sie entspricht seit der Erstellung der verwendeten technischen Basis 0.5% pro Jahr, d.h. 2.5%. Dieser Satz wird auf die Summe der Verbindlichkeiten für die Altersvorsorge der Rentner angewendet, unter Abzug der Verbindlichkeiten für die Kinderund Waisenrenten. Die Rückstellung für den Erhalt des Umwandlungssatzes entspricht dem Willen des Stiftungsrats, den Umwandlungssatz so stabil als möglich zu erhalten.Sie gründet auf einer Schätzung der möglichen Altersrücktritte in den kommenden fünf Jahren und berücksichtigt, unter Einbezug der zu erwartenden Altersleistungen in Kapitalform, 75% des zusätzlich notwendigen Vorsorgekapitals, um die Differenz zwischen der tatsächlich gezahlten Rente und der Rente, die dem versicherungstechnischen Umwandlungssatz entspräche, zu gewährleisten.

Erläuterungen zur erstmaligen Anwendung der Rechnungslegungsnorm Swiss GAAP FER-26 Insofern als die Wertschwankungsreserve per 31.12.2005 nicht bis in die Höhe des Zielwertes gebildet werden konnte, wurde das Dotationskapital zu diesem Datum aufgelöst.

Die Aktiven und Passiven in Fremdwährungen werden in der Bilanz zum Wechselkurs am Jahresende (Bankenkurs) bewertet: USD EUR GBP JPY CAD AUD

1,317949 1,554587 2.262590 1.116622 1.128237 0.966782.

Die entsprechenden Kursgewinne / -Verluste wurden in der Erfolgsrechnung verbucht.

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Rsikodeckung, technische Grundlagen, Deckungssatz

Art der Risikodeckung

EVK-Tabellen 2000 mit einem technischen Zins von 4% berechnet.

Die Todesfall- und Invaliditätsrisiken sind vollständig durch einen Rückversicherungsvertrag mit der Basler Lebensversicherung gedeckt. Die Stiftung übernimmt die Deckung des Langlebigkeitsrisikos selbst und bildet zu diesem Zweck die notwendigen versicherungstechnischen Rückstellungen für die pensionierten Rentner sowie Rückstellungen für Langelebigkeit und für den Erhalt des Umwandlungssatzes.

Technische Grundlagen Für die relevante Periode vom 1.1.2005 bis 31.12.2005 wurde ein Zins von 4.5% auf die gesamten reglementarischen Vorsorgekonti der aktiven, arbeitsunfähigen und invaliden Versicherten gutgeschrieben (gegenüber 2.25% im Vorjahr). Ab 1.1.2006 wurden die laufenden Renten um 1% indexiert.

Die versicherungstechnischen Reserven werden gemäss

Entwicklung und Verzinsung der Sparguthaben Übertrag per 1.1. Vorsorgekapital aktive Versicherte Rückwirkende Zuweisungen Sparbeiträge Andere Beiträge Eingezogene Freizügigkeitsleistungen Rückerstattung von Vorbezügen für WEF / bei Scheidung Freizügikeitsleistungen bei Austritt Leistungen für WEF / bei Scheidung Auflösung Alterskapital, Kapital bei Tod und Invalidität Verzinsung des Vorsorgekapitals Zuweisung zu den Austrittsleistungen

31.12.2005 CHF

Total

97’628’717.55 -257’137.65 11’454’896.65 1’590’661.30 11’139’168.20 308’000.10 -22’021’131.10 -1’241’697.60 -2’088’970.35 3’834’445.65 121’210.50

Total Vorsorgekapital der aktiven Versicherten

31.12.2004 CHF

Total

98’887’348.74 -167’141.19 11’148’353.55 1’180’337.75 4’541’773.95 406’493.30 -14’079’058.30 -1’305’933.60 -4’976’202.55 1’992’745.90 0.00 100’468’163.25

97’628’717.55

Total der Altersguthaben gemäss BVG Altersguthaben gemäss BVG Vom Bundesrat festgelegter BVG-Minimalzins

50’247’144.05 2,5%

48’735’434.50 2,25%

Entwicklung und Verzinsung der Vorsorgeguthaben der invaliden Versicherten Übertrag des Vorsorgekapitals per 1. Januar Transfer Kapital aktiver Versicherter Zuweisung Altersgutschriften und eingezogene Freizügigkeitsleistungen Verzinsung der Altersguthaben Auflösung der Sparguthaben

16

Total Vorsorgekapital der invaliden Versicherten

4’420’660.65 448’508.55

5’095’331.40 32’993.30

335’369.10 211’673.30 -332’038.45

394’722.25 75’128.80 -1’177’515.10 5’084’173.15

4’420’660.65


Entwicklung des Deckungskapitals für Rentenempfänger 31.12.2005 CHF Uebertrag des Deckungskapitals per 1. Januar Wechsel der technischen Basis Schwankungen Versichertenbestand per 31.12.

Total

4’290’860.35 0.00 1’162’400.45

Total Deckungskapital Rentenempfänger

31.12.2004 CHF 1’432’413.00 0.00 2’108’413.00

4’790’872.30

Anzahl Rentenempfänger (Details Seite 13)

Total

176

4’290’860.35 170

Ergebnisse der letzten versicherungstechnischen Analyse Noch ausstehend (vom Experten erwartet)

Technische Grundlagen und andere wichtige versicherungstechnische Voraussetzungen Saldo der technischen Rückstellungen per 1. Januar ohne Sondermassnahmen Aenderungen bzgl. des neuen Versichertenbestands per 31. Dezember

1’076’264.80

891’372.40

743’706.55

184’892.40

Total technische Rückstellungen ohne Sondermassnahmen Saldo Sondermassnahmen per 1. Januar Auflösung/Bildung Sondermassnahmen

1’819’971.35

1’395’753.75 -1’395’753.75

Total Sondermassnahmen

1’076’264.80 1’333’855.25 61’898.50

0.00

1’395’753.75

Deckunsgrad nach Art. 44 BVV2 Vorsorgekapital und erforderliche technische Rückstellungen Vorsorgekapital und technische Rückstellungen Wertschwankungsreserve Dotationskapital, freie Fonds Erste Anwendung der Swiss GAAP FER 26 (vgl. S 15) Verfügbares Vermögen zur Deckung der reglementarischen Verbindlichkeiten

Deckungsgrad (Verfügbares Vermögen gemessen am gebundenen Kapital)

112’163’180.05 17’094’839.06 0.00 0.00

108’812’257.10 4’118’761.78 2’000.00 0.00

129’258’019.11

112’933’018.88 112’163’180.05

108’812’257.10

115.2%

103.8%

17


Kommentare zu den Anlagen und der Nettoperformance

Organisation der Anlagetätigkeit, Anlagereglement Das Vermögen der Stiftung ist bei Credit Suisse Asset Management SA hinterlegt. Vermögensverwaltungsmandate wurden an IAM Independent Management SA und Axa Investment Managers SA erteilt.

Verhaltenskodex in der beruflichen Vorsorge (Kodex) beizutreten. In der Sitzung vom 19. 1. 2006 beschloss er hingegen, seinen Beitrittsantrag zurückzuziehen, da die praktische Anwendung des Kodex als zu zeitaufwendig und kompliziert erschien. Die entsprechenden Prinzipien wurden jedoch während des Jahres 2005 eingehalten. Ab 2006 wird das neue Anlagereglement der Stiftung, das die erforderlichen Bestimmungen zur Loyalität enthält, zur Anwendung kommen.

Angesichts der neuen gesetzlichen Bestimmungen zur Loyalität in der Vermögensverwaltung (in Kraft seit 1.1.2005), beschloss der Stiftungsrat in seiner Sitzung vom 17. 3. 2005, dem

Zielwert und Berechnung der Wertschwankungsreserve 31.12.2004 CHF

Uebertrag der Wertschwankungsreserve per 1. Januar Erhöhung / Verminderung gemäss erster Anwendung der Swiss GAAP FER 26 Erhöhung / Verminderung gemäss Betriebsergebnis

4’118’761.78

4’881’000.00

2’000.00 12’974’077.28

-762’238.22

Wertschwankungsreserve in der Bilanz

17’094’839.06

4’118’761.78

Zielwert der Wertschwankunsresreve (absoluter Wert) Mangelwert der Wertschwankungsreserve

20’038’368.92 -2’943’529.86

Zur Berechnung der Wertschwankungsreserve hat der Stiftungsrat eine gemischte Methode gewählt, welche darin besteht, die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten der Aktiven der Stiftung gleichzeitig zu simulieren. Diese multiplen Simulationen führen zu einer Vielzahl möglicher Entwicklungsszenarii. Die ungünstigsten werden aufgrund ihrer hohen Unwahrscheinlichkeit ausgeschlossen. Von den verbleibenden Szenarii wird der grösstmögliche Verlustfall extrahiert. Dieser Wert entspricht der sogenannten Value-atRisk (VaR). Die theoretische Wahrscheinlichkeit dieses Betrags ergibt sich aus der Anzahl ausgeschlossener simulierter Szenarii (0.5%) . Dieser Wert wird wie sein Komplementärwert in (100%) ausgedrückt, in unserem Fall 99.5% (100%-0.5%)

18

31.12.2005 CHF

Als zusätzliche Vorsichtsmassnahme wollte der Stiftungsrat ein noch riskanteres Szenario als die VaR einbeziehen : Den sogenannten Expected Shortfall (ES) oder auch Expected Tail Loss (ETL). Dieser Wert entspricht dem Durchschnitt der Extremwerte, welche zuvor wegen ihrer hohen Unwahrscheinlichkeit ausgeschlossen worden waren.


Darstellung der Anlagekategorien Anlageverteilung gemäss Anlagereglement 31.12.2005 Prozentualer CHF Anteil am Vermögen (tatsächliche Situation) Flüssige Mittel / Anlagen am Finanzmarkt Bargeld/Anlagen am Finanzmarkt in CHF Bargeld/Anlagen am Finanzmarkt in Fremdwährungen Ergebnis aus Termingeschäften

31.12.2004 Prozentualer Strategie CHF Anteil am Vermögen (tatsächliche Situation)

13’591’922 13’529’741 176’289 -114’108

7.82% 7.78% 0.10%

9’152’558 8’406’588 745’970 0

5.87% 5.39% 0.48%

953’012

0.55%

1’008’884

0.65%

1’193’475

0.69%

1’548’087

0.99%

Obligationen und ähnliche Wertpapiere

45’658’476

26.26%

40’216’931

25.77%

Obligationen in CHF Schweizer Obligationen Ausländische Obligationen in CHF

30’924’777 26’609’702 4’315’075

17.79% 15.31% 2.48%

26’555’383 22’502’957 4’052’426

17.02% 0%-60% 14.42% 2.60%

Ausländische Obligationen in Fremdwährungen Ausländische Obligationen in Fremdwährungen

14’733’699 14’733’699

8.47% 8.47%

13’661’548 13’661’548

8.76% 0%-20% 8.76%

Aktien und ähnliche Wertpapiere

46’864’503

26.96%

40’498’866

25.95% 0%-40%

Aktien in CHF Schweizer Aktien Anlagefonds in Schweizer Aktien

33’287’078 20’513’888 12’773’190

19.15% 11.80% 7.35%

28’726’587 17’487’681 11’238’906

18.41% 0%-40% 11.21% 7.20%

Ausländische Aktien in Fremdwährungen Ausländische Aktien in Fremdwährungen Anlagefonds in ausländischen Aktien

13’577’425 0 13’577’425

7.81% 0.00% 7.81%

11’772’279 0 11’772’279

7.54% 0%-40% 0.00% 7.54%

5’106’511

2.94%

3’116’073

59’555’581

34.26%

59’297’417

934’353

0.54%

1’198’156

0.77%

173’857’833

100.00%

156’036’972

100.00%

Andere Forderungen in CHF Anlagen beim Arbeitgeber

Andere Anlagen Immobilien Rechnungsausgleichsposten Aktiven Gesamtvermögen

frei

2.00% 38.00% 0%-50%

19


Kommentare zu den Anlagen und der Nettoperformance

Anlagebegrenzungen gemäss Art. 54 BVV2 Begrenzung %

31.12.2005 CHF

Prozentualer Anteil am Vermögen (tatsächliche Situation)

31.12.2004 CHF

Prozentualer Anteil am Vermögen (tatsächliche Situation)

Sichtguthaben bei Banken (54a) Sichtguthaben bei Banken (54f) Termineinlagen (54e)

100 20 30

13’415’633 176’289 0 13’591’922

7.72% 0.10% 0.00% 7.82%

8’406’588 745’970 0 9’152’558

5.39% 0.48% 0.00% 5.87%

Rückerstattung Verrechnungssteuer (54e) Forderungen, Ausgleichsposten (54a) Anlagen beim Arbeitgeber (54a)

100 100 100

122’276 1’765’089 1’193’475 3’080’840

0.07% 1.02% 0.69% 1.77%

112’008 2’095’032 1’548’087 3’755’127

0.07% 1.34% 0.99% 2.41%

Schweizer Obligationen (54a) Ausländische Obligationen (54e) Schweizer Aktien und Anlagefonds (54d) Ausländische Aktien und Anlagefonds in Fremdwährungen (54g)

100 30 30

26’609’702 19’048’774 33’287’078

15.31% 10.96% 19.15%

22’502’957 17’713’974 28’726’587

14.42% 11.35% 18.41%

25

13’577’425 92’522’979

7.81% 53.22%

11’772’279 80’715’797

7.54% 51.73%

5’106’511 59’555’581

2.94% 34.26%

3’116’073 59’297’417

2.00% 38.00%

173’857’833

100.00%

156’036’972

100.00%

Sonstige Anlagen Liegenschaften Gesamtvermögen

20

50


Anlagegrenzungen gemäss Art. 55 BVV2 Begrenzung %

31.12.2005 CHF

Prozentualer Anteil am Vermögen (tatsächliche Situation)

31.12.2004 CHF

Prozentualer Anteil am Vermögen (tatsächliche Situation)

Total Bargeld und feste Forderungen, die auf einen festen Geldbetrag lauten (55a)

100

43’465’655

25.00%

35’410’642

22.69%

Total Grundstücke, Aktien, ähnliche Wertschriften und andere Beteiligungen (55b)

70

111’526’595

64.14%

102’912’358

65.95%

Total Anlagen gemäss Art. 54 BVV2, Buchst. d und g (55c)

50

46’864’503

26.95%

40’498’866

25.95%

Total Anlagen gemäss Art. 54 BVV2, Buchst. e und f (55d)

30

19’225’063

11.05%

18’459’944

11.83%

Total Anlagen gemäss Art. 54 BVV2, Buchst. f und g (55e)

30

13’753’714

7.91%

12’518’249

8.02%

Die Anlagebegrenzungen gemäss Anlagereglement, Art. 54 und 55 BVV2 sind eingehalten.

Derivate Finanzinstrumente (offene Positionen) Ein Devisentermingeschäft führte per 31.12.2005 zu einer offenen Position. Der Verlust betrug zu diesem Datum CHF 114'108.00.

21


Kommentare zu den Anlagen und der Nettoperformance

Bemerkungen zum Nettoertrag der Anlagen 31.12.2005 CHF Flüssige Mittel Zinsen auf Bankkontokorrent Verschiedene Wechselkursdifferenzen

Total

-64’330 44’635

31.12.2004 CHF

-158’007 -19’645 -19’695

Obligationen und ähnliche Wertpapiere Zinserträge Schweizer Obligationen Zinserträge ausländische Obligationen in CHF Zinserträge ausländische Obligationen in Fremdwährungen Verluste aus Wertpapierverkäufen Gewinne aus Wertpapierverkäufen Realisierte Wechselkursdifferenzen Kursverluste Kursgewinne

797’521 125’399 639’005 -44’861 24’063 639’960 -958’628 570’964

-177’652

868’000 110’004 623’132 -26’833 109’399 -389’875 -737’284 728’148 1’793’423

Aktien und ähnliche Wertpapiere Dividenden Schweizer Aktien Dividenden ausländische Aktien in Fremdwährungen Dividenden ausländische Aktienfonds in CHF Dividenden ausländische Aktienfonds Verluste aus Wertpapierverkäufen Gewinne aus Wertpapierverkäufen Realisierte Wechselkursdifferenzen Kursverluste Kursgewinne

402’257 0 43’572 30’895 -38’788 1’079’167 55’707 -75’922 10’630’493

1’284’690

285’304 7’220 41’600 54’728 -246’666 249’507 -95’954 -790’174 3’251’953 12’127’381

Andere Anlagen Gewinne aus Verkäufen Realisierte Wechselkursdifferenzen Wertverlust Wertgewinn

148’993 3’802 -114’108 1’994’285

2’757’517

0 0 -261’266 443’509 2’032’972

Immobilen Aufwand für Immobilien Immobilienertrag Mehrwert der Liegenschaften Hypothekarzinsen

-1’054’433 4’375’544 153’164 -705’741

182’243

-1’658’426 4’561’083 3’247’712 -537’704 2’768’534

22

Total

5’612’665


31.12.2005 CHF Bankgebühren Gebühren für Wertschriftenhandel Gebühren Kontokorrent

Total

-151’959 -25’104

31.12.2004 CHF

-80’001 -74’058 -177’064

Kosten der Vermögensverwaltung Verwaltungskosten IAM Independent Asset Management Verwaltungskosten Axa Investment Managers SA Kosten für die Wertschriftenbuchhaltung Credit Suisse Kosten für die Immobilienverwaltung Régie du Rhône SA Kosten der Immobilienberatung GFI Gestion de fortunes immobilières SA

Total

-300’095 -201’180 -16’942 -181’942

-154’059

-260’008 -185’001 -12’783 -214’288

-38’494

-57’825 -738’652

-729’905

Ergebnis der Vermögensverwaltung Summe der Aktiven zu Beginn des Geschäftsjahres Summe der Aktiven zu Ende des Geschäftsjahres Duchschnittlicher Stand der Anlagen

156’036’972 173’857’833 164’947’403

Nettoergebnis der Anlagetätigkeit Performance der Anlagetätigkeit

157’086’319 156’036’972 156’561’646 17’432’452

8’660’021

10.6%

5.5%

Bemerkungen zu den Anlagen beim Arbeitgeber und der Arbeitgeberbeitragsreserve Kontokorrent (Forderungen) Arbeitgeber

1’193’475.25

1’548’087.20

Saldo der Beitragsreserve per 1. Januar Erhöhung Verminderung Zinsen

1’743’030.25 1’000’000.00 -1’429.95 79’232.55

1’353’013.35 1’030’000.00 -639’983.10 0.00

Total Beitragsreserve Arbeitgeber

2’820’832.85

1’743’030.25

23


Bemerkungen zu weiteren Posten der Bilanz und der Betriebsrechnung

Bemerkungen zu den Verwaltungskosten 2005 CHF Verschiedene Geschäftskosten Verwaltungskosten Honorare für die Rechnungsprüfung Honorare für verschiedene Mandate Kosten für die Übernahme der technischen Verwaltung Kommissionen

Total

-240’954.70 -729’221.35 -98’330.00 -202’151.55 -14’996.75 -178’001.05

Gesamtbetrag Verwaltungskosten

2004 CHF

Total

-196’204.88 -625’128.35 -96’080.00 -71’824.25 -159’108.55 -108’657.85 -1’463’655.40

-1’257’003.88

Der starke Anstieg der Mandatskosten («Honorare für verschiedene Mandate») ist mit der 1. BVG-Revision und den notwendigen Anpassungen sämtlicher Reglemente und Statuten der Stiftung an die neuen gesetzlichen Bestimmungen verbunden. Dies bedingte zahlreiche Arbeitsstunden für verschiedene Spezialisten.

Den angeschlossenen Unternehmen in Rechnung gestellte Verwaltungskosten Gemäss Vorsorgeplan in Rechnung gestellte Verwaltungskosten In Rechnung gestellte Mutationskosten (Ein- und Austritte usw.)

381’686.70

361’707.35

184’200.00

114’100.00 565’886.70

475’807.35

Bemerkungen zu den Marketingund Werbekosten Verschiedene Werbekosten Kosten für die Tätigkeiten des Marketingleiters Gesamkosten für Marketing und Werbung

-88’508.36 -89’652.40

-147’180.50 0.00 -178’160.76

-147’180.50

Bemerkungen zu den eingezogenen Freizügigkeitsleistungen und gezahlten Austrittsleistungen Ein angechlossenes Unternehmen hatte seine Haupttätigkeit während des Jahres 2005 eingestellt. Das Personal wurde weitgehend von einer anderen, neu der Stiftung angeschlossenen Firma übernommen. Aus diesem Grund verzeichneten diese Posten im Jahr 2005 starke Erhöhungen. Im übrigen enthält der Posten «Freizügigkeitsleistungen bei Austritt» Sondermassnahmen in der Höhe von CHF 49'760.45. Diese wurden austretenden Versicherten gutgeschrieben.

24


Bemerkungen zum Posten «Rechnungsausgleichsposten Aktiven» Die transitorischen Aktiven beinhalten weitgehend angelaufene Zinsen, ausstehende Beträge von der Rückversicherung (Prämienbefreiung und Renten) sowie ausstehende Mieten.

Bemerkungen zum Posten «Rechnungsausgleichsposten Passiven» Die transitorischen Passiven betreffen weitgehend im voraus erhaltene Prämien von der Rückversicherung, das Jahr 2005 betreffende zahlbare Kommissionen und Rechnungen.

Bemerkungen zum Posten «andere Einnahmen» Dieser Posten betrifft hauptsächlich die Rückerstattung durch die Verwaltungsfirma der eingezogenen Brokerage-Kommissionen sowie die den angeschlossenen Unternehmen in Rechnung gestellten Mutationskosten.

Bemerkungen der kantonalen Aufsichtsbehörde Die Jahresrechnung 2004 gab zu keinen besonderen Bemerkungen Anlass. Wie von der kantonalen Aufsichtsbehörde verlangt, legte die Stiftung den Deckungsgrad per 31.12.2004 gemäss Art. 44 BVV2 vor.

Weitere Bemerkungen zur finanziellen Lage Keine

Ereignisse nach der Bilanzerstellung Keine

25


Organe der Stiftung Stiftungsrat (Ablauf der Mandate) Vertreter der Versicherten: Pierre E. Michel, Mitglied und Präsident (September 2009) Florence Baud, Mitglied (September 2009) François Blaszczyk, Mitglied (September 2009) Vertreter der angeschlossenen Unternehmen: Christina Rancic, Mitglied und Vizepräsidentin (September 2009) Jacques Grivel, Mitglied (September 2009) Robert Fiechter, Mitglied (September 2009) Anlagekommission Cristofer Gelli, Präsident Pierre E. Michel, Mitglied Jacques Grivel, Mitglied Wertschriftenverwahrung (Global Custody) Credit Suisse Asset Management SA Kontrollstelle Ernst & Young SA, Lausanne Experte für berufliche Vorsorge Pittet Associés SA, Genf

26


Ernst & Young SA Route de Chancy 59 Case postale CH-1213 Genève

Téléphone +41 58 286 56 56 Téléfax +41 58 286 56 57 www.ey.com/ch

Bericht der Kontrollstelle An den Stiftungsrat der

La Collective de Prévoyance COPRE,

Carouge In unserer Eigenschaft als Kontrollstelle haben wir die Rechtmässigkeit der Jahresrechnung (Bilanz, Betriebsrechnung und Anhang), der Geschäftsleitung und der Anlagen sowie der Alterskonten der Collective de Prévoyance – Copré für das abgelaufene Geschäftsjahr per 31. Dezember 2005 geprüft. Die Verantwortung für die Aufstellung der Jahresrechnung, die Geschäftsleitung, die Anlagetätigkeit und die Alterskonten trägt der Stiftungsrat. Unsere Aufgabe besteht darin, diese Konten zu prüfen und eine entsprechende Bewertung abzugeben. Wir bestätigen hiermit, dass wir die Anforderungen hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen. Unsere Prüfung erfolgte nach den Grundlagen des schweizerischen Berufsstandes, wonach eine Prüfung so zu planen und durchzuführen ist, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung mit angemessener Sicherheit erkannt werden. Wir prüften die Posten und Angaben der Jahresrechnung mittels Analysen und Erhebungen auf der Basis von Stichproben. Wir beurteilten ferner die Anwendung der massgebenden Rechnungslegungsgrundsätze, die wesentlichen Bewertungsentscheide sowie die Darstellung der Jahresrechnung als Ganzes. Die Prüfung der Geschäftsleitung besteht darin festzustellen, ob die gesetzlichen Vorschriften bezüglich Organisation, Verwaltung, Beitragserhebung und Überweisung der Leistungen beachtet wurden. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine ausreichende Grundlage für unser Urteil bildet. Nach unserem Ermessen stimmen die Jahresrechnung, die Geschäftsleitung und die Investitionen sowie die Alterskonten mit dem schweizerischen Gesetz, den Statuten der Stiftung und den einschlägigen Bestimmungen überein. Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

Ernst & Young SA

Florian Magnollay Dipl. Wirtschaftsprüfer (Verantwortlich für das Mandat)

Jean-Luc Pache Dipl. Wirtschaftsprüfer

Anhang: – Jahresrechnung (Bilanz, Betriebsrechnung und Anhang)

Niederlassungen in Aarau, Baden, Basel, Bern, Genf, Kreuzlingen, Lausanne, Luzern, Lugano, Neuchâtel, St. Gallen, Zug, Zürich. Mitglied der Treuhänderkammer

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Geschaftsbericht 2005