HG-Zeitung 5/2016

Page 17

Luzern, den 9. März 2016

17

B es t of Sw iss G as tro

HGZ No 5

ANNA GRASSLER «WIR HABEN UNS ALLE GEMEINSAM REINGEHÄNGT»

Wir haben unsere Gäste, vor Ort wie auch an Events, die wir mit dem «Gärtnerei»­Foodtruck gas­ tronomisch begleitet haben, moti­ viert, die Bewertungskarten aus­ zufüllen. Jedes erhaltene Feed­ back haben wir uns angeschaut und gleich versucht, in die Tat um­ zusetzen. Diese Rückmeldungen waren sehr wertvoll für uns.

Das Gastrokonzept des Restaurants Gärtnerei in Zürich hat Kunden im Visier, die auf Gesundes und Knackiges stehen.

Welche Tipps würden Sie zukünftigen Nominierten geben? Das eingereichte Konzept muss stimmig sein. Ich habe damals viel Zeit für die Bewerbung inves­ tiert, um die «Gärtnerei» ausführ­ lich und authentisch zu beschrei­ ben. Dazu habe ich professionelle Fotos eingereicht. Denn die Zulas­ sung zum Award wie auch ein Drittel der Gesamtnote hängen von der Fachjury ab. Danach geht es darum, die Kunden stets von Essen, Service und Konzept zu begeistern.

Den ausführlichen Bericht, das Interview und ein Rezept finden Sie auf: www.bosg.ch/bewegt

Best of Swiss Gastro: Was hat Sie bewogen, an unserem Award teilzunehmen? A N N A G R A S S L ER : Eigentlich war es eine spontane Idee. Wir wollten ein Feedback von der Fachjury so­ wie von unseren Kunden abholen. Wir wussten nicht, was wir erwar­ ten konnten. Es gibt sehr viele in­ novative Konzepte in der Schweiz, die immer mehr aufkommen und mit denen wir uns in der Katego­ rie «On the Move» messen durf­ ten. An der Award Night sassen wir nur zu zweit im Publikum. Plötzlich ertönte die Laudatio auf den Gewinner in unserer Katego­ rie. Darin fielen die Schlüsselwör­ ter Suppen, hausgemachte Sa­ latsaucen und nette Bedienung auf Augenhöhe. Da haben wir uns angeschaut und gedacht: Das muss die «Gärtnerei» sein. Die Freude war entsprechend gross und wir werden diesen Moment nie vergessen.

Wie geht es jetzt, nach dem Sieg, für die «Gärtnerei» weiter? Man kehrt schnell ins Tagesge­ schäft zurück. Hier gilt es nun wieder, jeden Tag das Beste zu ge­ ben. Man darf nach dem Gewinn nicht nachlassen. Im Gegenteil, man sollte sogar noch mehr Gas geben als vorher.

«Die Freude war gross. Ich werde diesen Moment nie vergessen.»

Warum lohnt es sich bei Best of Swiss Gastro (BOSG) mitzumachen? Es ist für den Betrieb wie auch für das Team selbst eine einmalige Gelegenheit, dabei zu sein. Man bildet einen gewissen Teamspirit und alle wissen, dass sie ein Teil des Wettbewerbs sind. Vom Koch, über den Store Manager, die Mit­ arbeiter im Ladengeschäft bis ins Büro. Wir haben uns alle gemein­ sam reingehängt, um diesen Award nach Hause an die Stocker­ strasse zu holen. Am Ende war es für das Team sehr schön und mo­ tivierend, gemeinsam dieses Ziel erreicht zu haben.

A N N A G R A S S LER

Was hat Ihnen rückblickend die Teilnahme an Best of Swiss Gastro gebracht? Bei der Lancierung eines neuen Gastrokonzepts ist man in den ersten Monaten ständig am Tes­ ten und Optimieren. Den ersten Platz beim Best of Swiss Gastro Award 2016 zu gewinnen, ist eine riesige Bestätigung dafür, dass unser Konzept richtig ist. Was haben Sie in der drei Monate langen Publikumsphase alles unternommen, um die Gäste auf sich aufmerksam zu machen?

I N T ERV I E W: B OSG ,

Anna Grassler, Business Development Manager, Pure Foods AG.

A N Z E I G E

WIR SUCHEN DIE BESTEN Presenter

Hauptsponsoren

Z VG

B E A R B EI T E T VO N S A R A H SI D LER