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C/ Punta del Roquito s/n E-35627 Costa Calma, Fuerteventura

Eine Oase der Entspannung an den Stränden von Fuerteventura In Costa Calma im Süden Fuerteventuras befindet sich das H10 Tindaya in privilegierter Lage an einem herrlichen Strand mit weißem Sand und dem typisch türkisfarbenen Wasser dieser schönen Insel. Kommen und genießen Sie die hoteleigenen Exklusivanlagen in einer bezaubernden Umgebung: Zimmer mit Blick auf das Meer, kontemporäres Innendesign, eine erlesene kulinarische Offerte und das Despacio Thalasso Centre mit Salzwasser für körperliches und seelisches Wohlgefühl. H10 Hotels – bei allem, was wir tun, denken wir an Sie.

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EDITORIAL

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Spaniens Tourismusbranche auf dem Weg der Erholung

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STAFF HERAUSGEBER: Joaquín Molina García-Muñoz editor@hosteltur.com DIREKTOR: Manuel Molina Espinosa · @manolomolinaesp director@hosteltur.com GESCHÄFTSFÜHRER: Carlos Hernández · @carloshosteltur carlos.hernandez@hosteltur.com

REDAKTION MENORCA REDAKTIONSLEITERIN Esther Mascaró · @esthermascaro redactorjefe@hosteltur.com MADRID Hotels Paula Pielfort · hoteles@hosteltur.com · @PaulaPielfort Reisebüros José Manuel de la Rosa · agencias@hosteltur.com SEVILLA Reisebüros Ángeles Vargas · agencias@hosteltur.com PALMA DE MALLORCA Transportwesen Diana Ramón · transportes@hosteltur.com · @dianaramonv BARCELONA Tourismuspolitik Xavier Canalis · actualidad@hosteltur.com · @XavierCanalis KUBA María Eugenia Cobas · comerhost@ceniai.inf.cu

DIGITALE AUSGABE Digitale Ausgabe Ángeles Vargas · angeles.vargas@hosteltur.com Balearen Paola Sánchez · baleares@hosteltur.com Community Manager Magdalena Camps · magdalena.camps@hosteltur.com · @magdalenacamps

WERBUNG Kommerzieller Leiter Pedro Bagur · pedro.bagur@hosteltur.com Madrid Juan Carlos Martín · juancarlos.martin@hosteltur.com · @jcmbrunete Tels.: 647 45 75 75 · 91 366 25 37 Barcelona: Iván Vega · publicidadbarcelona@hosteltur.com · @ivanvegagarcia Tel.: 93-4731693

iedergeburt”, “Aufschwung”, “Buchungszuwachs”, “Kapazitätssteigerungen” – nach Jahren des Schwarzsehens und der roten Zahlen sieht die spanische Tourismusbranche endlich wieder einen grünen Hoffnungsschimmer in greifbarer Nähe. Wie die ersten verfügbaren Zahlen des Jahres sowie die Prognosen der Reiseveranstalter zeigen, werden in diesem Sommer wieder mehr Deutsche in das Mittelmeerland reisen, nachdem sich bereits in der Wintersaison erheblich mehr Nordeuropäer auf den Weg nach Süden gemacht hatten. Der Aufschwung kommt nicht von ungefähr. Zum einen hat sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland erheblich verbessert. Zum anderen hat aber die Branche auch hart daran gearbeitet, Spanien als Reiseziel noch attraktiver und anziehender zu machen. Sowohl die öffentliche Hand als auch die Privatwirtschaft haben –trotz Wirtschaftskrise- erheblich in die Modernisierung und Verbesserung der Infrastrukturen investiert: neue Hotels sind entstanden, bestehende Hotels wurden modernisiert, neue touristische Produkte geschaffen. Und immer wieder spielt ein ganz wichtiger Faktor eine Rolle: die Sicherheit. Spanien ist ein sicheres Reiseland, eine Tatsache, die Urlauber in bestimmten Situationen, wie gerade in diesen Monaten der Unruhen in Nordafrika, ganz besonders zu schätzen wissen. Besucher können sich unbesorgt und frei bewegen, und haben dazu noch die Gewissheit der Nähe: der räumlichen Nähe zur Heimat, und auch der kulturellen Nähe zu den Spaniern und ihrer Mentalität. Sie sind offen und freundlich – und zeigen den Deutschen, dass sie jederzeit mit offenen Armen aufgenommen werden.

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EINLEITUNG 4

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NORDEN SPANIENS NOR 79

DESIGN UND LAYOUT David Molina · david.molina@hosteltur.com · @davidhosteltur

FOTOGRAFIE Archivo Hosteltur

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KATALONIEN 76

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Asociación de Prensa Profesional

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Spanien schüttelt sich die Asche vom Gewand und startet durch 2010 war –wieder einmal- kein einfaches Jahr für die spanische Tourismusbranche. Zur globalen Wirtschaftskrise gesellten sich als negative Faktoren zunächst die Vulkanaschewolke, dann der Generalstreik und zum Jahresabschluss im Dezember noch der Streik der spanischen Fluglotsen. Und dennoch: Spanien ist weiterhin das beliebteste Reiseziel der Deutschen und wird sich in diesem Jahr touristisch erholen. 4

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nsgesamt schaffte Spanien zum Jahresende 2010 einen kleinen Anstieg der Besucherzahlen um ein Prozent auf rund 52,7 Millionen. Dies war deshalb besonders wichtig, weil sich erstmals nach zwei Jahren des beständigen Rückganges der Besucherzahlen wieder ein Tendenzwechsel abzeichnete. Die positive Tendenz setzt sich erfreulicherweise fort, wie die Zahlen des Spanischen Instituts für Tourismusstudien (IET) vom Januar 2011 zeigen (die letzten zu Redaktionsschluss verfügbaren Daten): insgesamt reisten im ersten Monat des Jahres 2,7 Millionen Touristen nach Spanien, das waren 119.000 (4,7%) mehr als im letzten Jahr. Wieder mehr Deutsche Besonders erfreulich aus deutscher Sicht ist, dass im Januar 5,5% mehr Deutsche nach Spanien reisten als im letzten Jahr, in dem die Gesamtzahl der deutschen Touristen noch um 1,4% unter Vorjahresniveau lag. In 2010 reisten nach Angaben des IET insgesamt rund 8,8 Millionen deutsche Touristen nach Spanien, das waren 16,7% aller ausländischen Besucher. Damit war Deutschland nach Großbritannien der zweitwichtigste Quellenmarkt; die Briten hatten zwar einen Anteil von 23,6% am Gesamttourismus, die Zahl


der Besucher sank dabei aber um 6,5%. Auch im Januar 2011 ging die Zahl der britischen Touristen weiter zurück, und zwar um 5,3%, dagegen stiegen die Besucherzahlen aus Italien (+36,1%) und Skandinavien (+10,7%) erheblich, wovon wiederum am meisten die Kanarischen Inseln, Valencia, Madrid und die Balearen profitierten. Ein wichtiger Faktor für die Tourismusbranche ist nicht nur die Zahl der Besucher, sondern auch, was diese in Spanien ausgeben. Die Gesamtausgaben der Touristen in Spanien stiegen im letzten Jahr um 2% auf 48,9 Milliarden Euro, wobei die Durschnittsausgaben pro Person um 1,1% auf 932 Euro und die Durchschnittsausgaben pro Tag um 2,8% auf 98 Euro stiegen. Insgesamt zeichnete sich der Tourismus 2010 also durch höhere Ausgaben aus. Die Deutschen gaben für ihre Spanienreisen knapp 8,5 Milliarden Euro aus, das entsprach 17,4% der gesamten touristischen Ausgaben in Spanien und 2,6% weniger als im Vorjahr, die Durchschnittsausgaben pro Person sanken um 1,2% auf 964 Euro. Dagegen stiegen die durchschnittlichen Ausgaben pro Person und Tag um 3,3% auf 92 Euro, wie aus den Daten des IET hervorgeht.

Die beliebtesten Destinationen in Spanien Die Deutschen bleiben Spanien treu, und innerhalb des Landes tendieren sie weiterhin in ihre beliebtesten Regionen, allen voran Mallorca und die Kanaren, wie die deutschen Reiseveranstalter feststellen. Global gesehen ist die spanische Region mit den meisten ausländischen Touristen Katalonien, 25% aller Besucher reisten im letzten Jahr in die nordspanische Autonome Gemeinschaft (13.176.628). Schon an zweiter Stelle mit 17,4% (9.177.780 Touristen) folgten die Balearen vor den Kanaren (8.610.575 Besucher, 16,3% des Gesamttourismus), Andalusien (7.437.433 Besucher, 14,1%), der Autonomen Gemeinschaft Valencia (5.023.947 Besucher, 9,5%) und der Region Madrid (4.634.288 Besucher, 8,8%). Danach folgen, in dieser Reihenfolge, Kastilien und León, das Baskenland, Galicien und Murcia, Aragón, Kantabrien, Extremadura, Asturien, Kastilien La Mancha. Navarra und La Rioja. Der Anteil der Letztgenannten am Tourismus ist im Vergleich gering, denn die ersten sechs Autonomen Gemeinschaften beziehen insgesamt mehr als 70% der ausländischen Touristen. Dennoch haben auch und gerade die touristisch weniger erschlossenen spanischen Regionen ganz besondere Reize zu bieten, angefangen von gut erhaltenen Landschaften über interessante Kultur und Architektur bis hin zu regionaler Spezialitätenküche. Mehr Vielfalt Tatsächlich wird die Vielfalt des touristischen Angebotes immer wichtiger für die Reiseveranstalter und ihre Kunden, ebenso wie für

Quelle: IET www.iet.tourspain.es

Individualreisende. Spanien mit seinen wunderbaren Stränden ist zwar nach wie vor bekannt und beliebt als Destination des Badetourismus, doch zunehmend werden sich die Besucher auch der anderen Attraktionen auf der iberischen Halbinsel und den Inselarchipeln bewusst und wollen diese selber erkunden. März 2011 · Spezial ITB

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Die Reiseveranstalter haben sich der veränderten Nachfrage angepasst und bieten im kommenden Sommer neuartige Produkte. So organisiert der REWE-Veranstalter Jahn Reisen eine viertägige Gourmetreise nach Mallorca: „Genusswelten“ präsentiert den Urlaubern eine Insel „voller Leidenschaft, Herzblut und Individualität genießen“. „Sie lernen die Insel kennen, gehen auf Gourmetreise und erleben exquisite Weine und ihre Lebensräume“. Ein „Fest für die Sinne“. Neu im Jahn Reisen Sommerkatalog ist auch die Mietwagen-Rundreise „Andalusien mit Charme“. „Die Gäste übernachten in ehemaligen Herrschaftshäusern des spanischen Adels, allesamt im Herzen historischer Stadtteile gelegen. Die Häuser bieten stilvollen Komfort und einen ganz besonderen Charme“, erklärt Manuel Morales, der Leiter Internationaler Hoteleinkauf der REWE Touristik.

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Großbritannien Frankreich Deutschland Skandinavien Italien

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Neben dem Genuss der einheimischen Gastronomie steht auch sportliche Betätigung hoch im Kurs, sowohl von Seiten der Destinationen als auch der Reiseveranstalter. So hat Thomas Cook das Konzept des neuen Cook´s Sport Club zusammen mit dem Zehnkämpfer Frank Busemann entwickelt, um Spanienreisenden –zunächst auf Mallorca und in Andalusien- ein Programm aus Ausdauer-, Koordinations-, Beweglichkeits-, Schnelligkeits- und Kräftigungstraining zu bieten. Zudem bietet Neckermann Reisen auf Mallorca im Sommer 2011 eine neue Wanderung mit Krauland zum Thema “Wanderperlen der Tramuntana”. Reisen für Anspruchsvolle Spanien legt zunehmend Wert darauf, touristische Produkte für anspruchsvolle Reisende zu entwerfen. Daher hat das von der Regierung abhängige Tourismusinstitut Turespaña die Marke Privilegespain entworfen, die den Besuchern besondere Erlebnisse bietet, wie Álvaro Blanco im In6

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Kanaren Katalonien Madrid Andalusien Autonome Gemeinschaft Valencia

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Balearen Kastilien und León Baskenland Galicien Region Murcia Extremadura

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Aragon Kantabrien Asturien Kastilien La Mancha Navarra La Rioja

Quelle: IET www.iet.tourspain.es

terview in diesem Heft erklärt. Auch die deutschen Veranstalter gehen zunehmend auf die Bedürfnisse und Wünsche anspruchsvoller Reisender ein, die sich für ihren Urlaub besonderen Luxus und Komfort wünschen. Thomas Cook hat zum Beispiel seine Komfortleistungen ausgebaut, mit der neuen Möglichkeit, einen privaten Chauffeur sowie zusätzlich zum Chauffeur einen ausgebildeten Fremdenführer in Andalusien zu

engagieren. Bei TUI –wo man feststellt, dass die Pauschalreise 2011 an Attraktivität gewinnt, weil viele Airlines ihre Einzelplatzpreise erhöht haben- geht der Trend ebenfalls zum exklusiven Service. Der „Trend zu exklusiven und qualitativ hochwertigen Hotels zeigt sich für Spanien insgesamt und insbesondere für Mallorca, wo zur Sommersaison 2011 auch das erste Senismar Hotel eröffnet“.


Das Land, dessen Küche Weltspitze ist, besitzt die größte unter Naturschutz stehenden Gesamtfläche Europas

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Spanien vervielfacht seine Reize

Abgesehen von der Schönheit seiner Strände, dem ausgezeichneten Klima und dem reichen Kulturerbe, die es zum Kulturreiseziel Nummer eins machen, hat Spanien noch andere unbestreitbare Reize, wie etwa seine Natur, seine Kurbäder oder die köstliche Gastronomie.

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er Schönheit seiner Küsten und Inselgruppen und dem angenehmen Klima verdankt Spanien seinen Weltruf als eine der besten Destinationen für den Badetourismus. Aber wunderschöne Natur findet man auch im Landesinneren. Die Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung haben gefruchtet, was die Tatsache belegt, dass 12,1% der Oberfläche Spaniens, also etwas über 6,1 Millionen Hektar, unter Naturschutz stehen. Konkret stehen 73% des spanischen Territoriums in einer Lage von über 1.500 Höhenmetern unter besonderem Schutz, um die Erosion sowie die Wassergewinnung unter Kontrolle zu bringen. Das bedeutet also, dass ein Großteil der Naturschönheiten des Landes in den Bergen zu finden ist. 8

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Naturparadies Spanien ist nach den USA und Russland das dritte Land der Welt mit den meisten von der UNESCO zu Biosphärereservaten erklärten Landschaften. Es hat 157 Naturparks mit einer Fläche von 3,7 Millionen Hektar, was 54% der gesamten unter Naturschutz stehenden Fläche entspricht. Mindestens 26 Millionen Menschen besuchen jedes Jahr diese Naturschutzgebiete, von denen allein mehr als 10 Millionen die 14 Nationalparks besuchen. Diese weisen eine sehr große Vielfalt auf: von den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada (in Granada) über die Gebirgszüge, Massive und großen Weideflächen des Parkes Cabañeros in den Bergen von Toledo bis hin zu den Unterwasserschönheiten des Meeres- und Landnatio-

nalparks des Archipels von Cabrera (südlich von Mallorca). Ein weiteres Beispiel dafür, wie Spanien auf den Umweltschutz setzt, ist die Tatsache, dass 28 Parks in Spanien im Rahmen der Europäischen Charta für Nachhaltigen Tourismus anerkannt sind; in ganz Europa sind es insgesamt 75. Des weiteren führen 25 Naturschutzgebiete die spanische Zertifizierung Q für Tourismusqualität. Verwöhnen lassen Ein weiterer Reiz des Landes sind seine Kurbäder und Thermalzentren, deren Aromen, Farben und Behandlungsmethoden von Jahrtausende alten Techniken bis hin zu neuen Therapien reichen und deren einziges Ziel es ist, dem Besucher ein vollkommenes


Deutschland wird die besten spanischen Kurbäder kennen lernen In Spanien gibt es insgesamt 36 Kurbäder mit dem Q für Tourismusqualität. Der Gesundheitstourismus ist eines der Gebiete, denen innerhalb des spanischen Tourismusangebotes Priorität eingeräumt wird. Verstärkte Aufmerksamkeit erhält er durch ein kürzlich getroffenes Abkommen mit Experten auf diesem Gebiet für die Werbung in den wichtigsten Quellenmärkten, darunter auch Deutschland. Die Aktionen werden über die Spanische Vereinigung der Kurbäder (ANBAL) zusammen mit der Staatlichen Gesellschaft für Innovation und Tourismustechnologien (SEGITTUR) koordiniert. Man will in den Quellenmärkten den Bekanntheitsgrad der spanischen Ressourcen im Bereich des Gesundheitstourismus steigern und deshalb für die Kurbäder werben, die das Q für Tourismusqualität führen. Dafür werden Reisen für Vertreter von Reisebüros und Reiseveranstaltern sowie Journalisten aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Portugal, Belgien, Österreich und der Schweiz organisiert. Alle Informationen über die spanischen Kurbäder sind außerdem im Internet unter http://www.spain.info abrufbar, gedrucktes und audiovisuelles Informationsmaterial wird in den Kurbädern selber sowie in den Spanischen Fremdenverkehrsämtern im Ausland ausliegen. ANBAL wird an allen Tourismusmessen teilnehmen, auf denen auch Turespaña präsent ist, und es wird Direktmarketingaktionen zusammen mit den Kurbädern geben. Gefühl des Wohlbefindens zu vermitteln. Spanien ist dank seiner hochwertigen Einrichtungen und der besonderen Eigenschaften seines Wassers in Europa als ThermalReiseziel bekannt. Jetzt findet man selbst in den traditionellen Kurbädern ein erneuertes “Menü” an Behandlungen mit innovativen Therapiemethoden, wobei das Ziel das gleiche geblieben ist: den Körper von innen und außen zu pflegen. Zu den genannten kommen noch weitere Einrichtungen hinzu, die immer beliebter werden, nämlich die Spaund Hydrotherapiezentren. Bäder mit Blumen und Zitrusfrüchten, Aromatherapie oder die Chromo-Musik-Therapie sind nur einige Beispiele für Techniken, die die Ergebnisse einer klassischen Termalbehandlungen noch verstärken und ergänzen. Es gibt einige außergewöhnliche Plätze, an denen Besucher den Wellnesstourismus besonders genießen können, etwa im Kurbad Puente Viesgo in

Kantabrien, oder am zweitgrößten Thermalsee Europas, der sich inmitten des Thermalbades Termas Pallarés in der Provinz Zaragoza (Aragón) befindet.

Kulinarische Vorreiter Exquisite und innovative Gerichte, die die Handschrift von Küchenchefs mit internationalem Ruf tragen, Produkte von höchster Qualität und mit Herkunftsgarantie, Rezepte, in denen sich volkstümliche Traditionen und künstlerisches Schaffen zu neuen Aromen vereinen; die kulinarische Revolution mit Meistern wie Ferrán Adrià, Arzak oder Berasategui als Vorreiter verwandelt die Freude an der guten Küche in einen Luxus für die Sinne, der in Spanien seinen maximalen Ausdruck erreicht. Die spanische Küche wird in den besten Restaurants empfohlen, von den berühmtesten Kritikern gelobt und von Millionen Menschen auf der ganzen Welt verlangt. Sie hat eine wahre Revolution erlebt, die das Land in nur wenigen Jahren an die Weltspitze der Kochkunst katapultiert hat. Ausgehend vom traditionellen Stil ist eine zeitgemäße und innovative Küche entstanden, deren Markenzeichen die Qualität der Produkte und die Kreativität des Kochs sind. Deshalb tragen die Gerichte der neuen spanischen Gastronomie ebenso Markennamen, wie es in der Modewelt üblich ist. Chefköche wie Arzak, Ferrán Adrià oder Berasategui drücken Rezepten wie Gazpacho aus Krustentieren, Lachsforellen “Gaudí”, Lammfilet mit Blumenkohl-Couscous, Stockfisch in grüner Sauce oder Wolfsbarsch mit Jakobsmuscheln und Lauchasche ihren persönlichen Stempel auf. Ihre Gerichte werden von Bewunderern auf der ganzen Welt nachgekocht. Mittelmeerdiät Die Kreativität dieser Künstler geht Hand in Hand mit der Arbeit und leidenschaftlichen Hingabe von Landwirten, Viehzüchtern, Fischern, Winzern, Industriellen, Händlern und Gastronomen, die alle ein gemeinsames Ziel haben: besondere und hochwertige Produkte herzustellen. Die

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spanische Küche ist gesund und schmackhaft. Sie umfasst sehr viele Produkte, allen voran das Olivenöl. Gemüse, Fleisch, Fisch, Obst, Öl und Wein aus Spanien werden heutzutage von den anspruchsvollsten Feinschmeckern gelobt und stellen die Grundlage der Mittelmeerdiät dar, die ohne Zweifel als das Optimum für Gesundheit und gute Ernährung angesehen wird. Infolge dessen reisen jedes Jahr 6 Millionen Touristen allein aus dem Grund nach Spanien, um gut zu essen und zu trinken, wie aus den Zahlen von Turespaña hervorgeht. Qualitätsumfragen zeigen auch, dass die gute Küche auf der Zufriedenheitsliste der jährlich fast 53 Millionen Spanienreisenden ganz oben steht, gefolgt vom Klima und der Sicherheit. Spanien hat weltweit eine Vorreiterrolle in der Gastronomie, was man auch daran erkennt, dass die Fachzeitschrift “Restaurant” zu den neun besten Restaurants der Welt vier aus Spanien zählt, nämlich Mugaritz, Arzak und die Restaurants von Ferran Adrià und Joan Roca. Unter den ersten fünf Restaurants auf dieser Liste befinden sich drei spanische. El Bulli, das Restaurant Adriàs, wurde vier Jahre lang zum besten der Welt gewählt und hält sich seit dem letzten Jahr auf Platz zwei. Die Regierung hat eine ganze Reihe an Maßnahmen in Angriff genommen, um die spanische Küche auf der ganzen Welt bekannt zu machen. Dazu gehört die Wahl Ferrán Adriàs als Botschafter der Marke Spanien für die internationale Kampagne, die unter dem Motto “I need Spain” in 40 Ländern für das Reiseziel Spanien wirbt. Eine etwas andere Art, um Bekanntheit zu erlangen, war die Fernsehserie “Spainon-

Seine Philosophie besteht darin, Touristen wahre gastronomische Erlebnisse zu bieten. Das Projekt “Schmecke Spanien” (Saborea España) wurde gemeinsam mit der gleichnamigen Vereinigung gestartet und ist eine Initiative, in die auch der Spanische Hotel- und Gastronomieverband (FEHR), die internationale Köchevereinigung Euro-toques, der Spanische Verband der Köche und Pâtissiers (Facyre) und die Spanische Vereinigung von Destinationen für die Werbung des Gastronomietourismus eingebunden sind. Die Destinationen, die von Anfang an maßgeblich an “Schmecke Spanien” beteiligt waren, sind: Cambrils, Gijón, Lanzarote, Lleida, San Sebastián, Santiago de Compostela und Valladolid. Später kamen noch Albacete, Badajoz, Ciudad Real, Valencia und Zaragoza dazu. Und Córdoba, Mallorca, Menorca, Murcia, Segovia, St. Carles de

Die Gastronomie steht auf der Zufriedenheitsliste der jährlich 53 Millionen Spanienreisenden an erster Stelle, gefolgt vom Klima und der Sicherheit theroad” des nordamerikanischen öffentlichen Senders PBS, in der die Schauspielerin Gwyneth Paltrow eine Reise durch Spaniens Gastronomie unternahm. An der Produktion waren Turespaña und einige Autonomiegebiete Spaniens beteiligt. Schmecke Spanien Das Generalsekretariat für Tourismus und Binnenhandel hat zusammen mit fünf Städten, einigen angesehenen Küchenchefs und dem Spanischen Gastronomenverband den Produktclub “Schmecke Spanien” ins Leben gerufen, der Teil des Plans für die internationale Werbung des Gastronomie- und Weintourismus 2009-2014 ist. 10

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la Ràpita, Teneriffa und Vinaròs sind neue Mitglieder der Vereinigung von Destinationen und treten in Kürze in den Produktclub Schmecke Spanien ein. Dieser Produktclub war eine der Maßnahmen, die der spanische Ministerrat in seiner monothematischen Sitzung zum Tourismus verabschiedet hatte, um für die spanische Küche als touristisches Produkt zu werben und ihre große Erfahrung in diesem Bereich zu nutzen. Turespaña hat weitere spezifische Produkte geschaffen, um über die Gastronomie für das Land zu werben, zum Beispiel die “Route des iberischen Schinkens”; andere, wie etwa die Weinrouten, die über

200 Gemeinden umfassen, unterstützt die Organisation durch ein Abkommen mit der Spanischen Vereinigung der Weinstädte (Acevin), um den Weintourismus zu stärken. Dabei geht es um die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und die Kooperation zwischen öffentlichem und privatem Bereich, um qualitativ hochwertige Produkte zu schaffen. Es gibt noch andere interessante Initiativen im Bereich der Gastronomie, wie etwa “Basqueculinary”, die Schaffung einer Fakultät für Gastronomiewissenschaften und eines Zentrums für Forschung und Innovation im Technologiepark von San Sebastián. Ziel ist es, diese Einrichtung zu einer weltweit führenden Institution für Ausbildung, Forschung, Innovation, Wissens- und Technologietransfer in den verschiedenen Bereichen der Gastronomiewissenschaften zu machen. Andererseits hat das Generalsekretariat für Tourismus und Binnenhandel Abkommen mit der Königlich Spanischen Akademie für Gastronomie und dem Lehrstuhl Ferrá Adrià unterzeichnet, um durch den Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen Institutionen die Gastronomie im Bereich des Tourismus zu fördern, mit besonderem Augenmerk auf Projekte in den Gebieten Bildung und Forschung. Die Paradores de Turismo fördern ebenfalls die Gastronomie. Sie tun das mit ihren Menüs, die die kulinarische Geschichte Spaniens zum Vorbild haben, und mit besonderen Initiativen wie der Vorstellung der besten Rezepte ihrer Küchenchefs im Internet (www.paradores.tv), um ihr gastronomisches Angebot bekannt zu geben. Außerdem organisieren sie Gastronomietage rund um typische Gerichte oder Produkte der Region, in der sie sich jeweils befinden.


ENTREVISTA

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Álvaro Blanco, stellvertretender Leiter für Planung und Koordination der Spanischen Fremdenverkehrsämter

“Der wahre Luxus ist, etwas ganz Besonderes zu erleben” Privilegespain vereint das Angebot an hochklassigem Service, Unterbringung und Aktivitäten in einem einzigartigen Rahmen

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as Pilotprojekt Privilegespain wurde vor eineinhalb Jahren vom Spanischen Institut für Tourismus (Turespaña) ins Leben gerufen, um das Angebot im Bereich des Luxustourismus in Spanien zu vereinen, es zu homogenisieren und einheitlich zu vermarkten. Die Organisation gleicht der eines Produktclubs. An der Spitze dieses neuen Projektes steht Álvaro Blanco, ein großer Kenner des deutschen Marktes, der von 1999 bis 2007 die Spanischen Fremdenverkehrsämter in Frankfurt und Berlin leitete. Welches sind die Hauptziele von Privilegespain, und wie wollen Sie diese erreichen? Wir versuchen, Spanien als Land zu positionieren, das den Erwartungen eines Kunden mit großer Kaufkraft, der bereit ist, viel Geld auszugeben, oder von weniger vermögenden Gästen, die dennoch viel ausgeben, entspricht. Das entsprechende touristische Angebot kann ganz einfach und muss nicht unbeding sehr teuer sein. Was wirklich teuer ist, ist, jederzeit zu wissen, wo man hinmuss, was man bestellen sollte oder was authentisch ist. Der Unterschied liegt darin, Produkte mit hohem Mehrwert anzubieten. Wie versteht man den Begriff Luxus aus der Sichtweise des Projektes, das Sie leiten? Der echte Luxus liegt darin, zu wissen, man man tun oder wohin man gehen sollte, um möglichst originelle Erfahrungen zu erleben. Mit Privilegespain wollen wir ein entsprechendes Angebot schaffen. Wir wollen etwas schaffen, das uns von der Konkurrenz unterscheidet, denn der Tourist soll das wahre Spanien kennen lernen. Dazu gehört natürlich einerseits, dass die 12

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Es gibt einen ganz bestimmten deutschen Kundentypen, der sich für die Bräuche, Traditionen und das Authentische interessiert. Für diese Art der Touristen kann Spanien ein bekanntes Reiseland sein, das sie noch besser kennenlernen wollen, das sie nicht kennen, oder das sie gar nicht kennenlernen wollen, weil sie es von vorneherein mit Massentourismus in Verbindung bringen. Wir können sie davon überzeugen, dass das nicht stimmt, dass ihr Spanienbild falsch ist.

Besucher in Hotels mit vier und fünf Sternen wohnen und in Restaurants essen, die im Michelin-Führer genannt werden. Aber dazu gehören auch andere, einfachere Dinge wie geführte Ausflüge, sportliche Betätigungen und alles, was man sich vorstellen kann. An welches Publikum richtet sich das Angebot von Privilegespain? Wir richten uns vorwiegend an Segmente, die intensive Erlebnisse suchen, also an Besucher, die aktiver sind als andere, die eher zur Erholung in ein Resort gehen. Unser Publikum sind zum Beispiel Senioren, die sich für den Kultur-, Aktiv-, Gastronomie- oder Weintourismus interessieren; Besucher, die zusätzliche Aktivitäten wie Wandern, Radfahren oder Spabesuche wollen; oder junge Paare, die ein intensives, prickelndes Urlaubserlebnis wünschen. Glauben Sie, Spanien eignet sich für dieses Art des auserlesenen Tourismus, und dass diese den deutschen Markt ansprechen wird?

Was bieten Sie diesen möglichen Kunden als Neuheit oder Unterschied zu anderen, weiter verbreiteten Arten des Tourismus? Ein privilegiertes Umfeld, Qualität in Service und Unterkunft, zusätzliche Aktivitäten... Elemente, die ihre Reise zu einem zufriedenstellenden Erlebnis machen. Die deutschen Senioren wollen meist nicht weit reisen, das macht Spanien zum idealen Reiseziel für sie. Wir bieten Nähe, Sicherheit, Originalität und Exotik. Bisher ist das alles nicht ausreichend vermarktet worden. Aber es gibt dieses Angebot, und es soll auch den Ausländern zugänglich sein. Wir gliedern es und bringen es auf den Markt, denn wir wissen, dass es Nachfrage nach einem Tourismusangebot als Alternative oder Ergänzung des Badetourismus gibt, für das wir nicht so gut platziert sind wie zum Beispiel Italien. Wie ist der Ablauf, damit ein Hotel oder eine Marke in das Angebot von Privilegespain aufgenommen werden kann? Das ist ein ziemlich komplexer Vorgang, wie sich herausgestellt hat, weil er so neu ist. Unsere neue Taktik wird darin bestehen, direkte Bewertungen vorzunehmen. Wir werden hinausgehen und sehen, wer


Produkte oder Erlebnisse anbietet, die dazu geeignet wären, von Privilegespain zertifiziert und in das Programm aufgenommen zu werden. Wie finden diese Bewertungen statt? Gibt es ein Siegel für die Unternehmen oder Marken, die letztlich ausgewählt werden? Turespaña hat nicht das nötige Personal, um die Bewertungen selber vorzunehmen, da das viele Gespräche und Meetings mit den Autonomen Gemeinschaften und der Branche erfordert. Wir haben von Anfang an ein externes Consultingunternehmen beauftragt, eine Arbeitsgemeinschaft der Firmen DHR und TEA-Cegos. Bisher sind wir nur langsam vorangekommen, denn wir haben festgestellt, dass die Einführung des Produktes mit den Bedingungen, die wir gestellt hatten, sehr schwierig war. Was die Bewertung an sich angeht, erhalten die Partner ein Zertifikat, das belegt, dass sie Teil von Privilegespain sind und auf der Website genannt werden. Dies geschieht nach der Inspektion durch das Consultingunternehmen, in der neben vielen

Paradores und Rusticae: die ersten Das Hotelnetz der Paradores, das in Deutschland vom Reiseveranstalter Iberotours vertreten wird, ist einer der wichtigsten Partner von Privilegespain. Paradores hat bereits vor langem Programme mit Aktivitäten in der Umgebung der Hotels entwikkelt, die dazu geeignet sind, in Privilegespain eingebunden zu werden. Kürzlich ist auch Rusticae dem Projekt beigetreten, ein Netzwerk, das sich nach der Unterzeichnung eines Abkommens für gemeinsames Marketing mit Turespaña in diesem Jahr erstmals auf der ITB präsentiert. Rusticae entwirft ein neues Produkt, die so genannten „Momente“, zum Beispiel den „Moment des Stiers“, der den Besuchern die Welt der Stierzucht nahe bringen soll, oder den „Moment der Gastronomie“ mit Besuchen in Michelin-Restaurants. Dabei wird die Unterbringung in einem Hotel der Kette Rusticae mit diesen zusätzlichen Aktivitäten kombiniert.

anderen Aspekten die Fähigkeit überprüft wird, die Gäste in verschiedenen Sprachen zu bedienen, darunter auch auf Deutsch. Welche Partner haben Sie bereits, und welche kommen kurzfristig dazu? Die Paradores zum Beispiel sind von Anfang an dabei, ebenso Rusticae. Auch andere Hotelketten haben ihr Interesse signalisiert, darunter Hospes, NH oder Relais Chateaux. Nicht zu vergessen Unterneh-

men, die nicht in der Hotelbranche tätig sind, Renfe, Europcar und andere. Das Projekt sah im Prinzip solche Partner gar nicht vor, aber wir überprüfen, wie wir auch diese Unternehmen einbinden können.

Weitere Informationen www.privilegespain.com www.paradores.es www.rusticae.es

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Arcos Gardens Golf Club & Country Estate Das Reiseziel für Golfspieler... In der unberührten Landschaft der Provinz von Cádiz liegt eine Golfoase. Arcos Gardens, ursprünglich als Herausforderung für den professionellen Spieler entworfen, der auch dem Nichtprofi Spaß am Golfspiel geben sollte, macht sich ohne großes Aufsehen einen Namen als einer der besten neuen Golfplätze der Welt. Die Kombination aus Meisterschaftsplatz mit exklusiven Übungsplätzen, luxuriöser Unterkunft, Restaurant, Bar und Tages-Wellness-Center macht Arcos Gardens eine lohnende und entspannende Erfahrung, perfekt für Einzelreisende oder größere Gruppen.

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Mitfliegzentrale für Privatjets

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Flyvictor bietet Flüge in Privatmaschinen zwischen Deutschland und Mallorca

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nspruchsvolle Mallorcaurlauber mit Wohnsitz in Deutschland, Großbritannien, Skandinavien und anderen europäischen Ländern können seit März

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einzelne Sitzplätze in Privatjets buchen, um luxuriös in den Urlaub oder wieder zurück zu fliegen. Eine Neuerung, die nach den Pilotstrecken nach Mallorca in Kürze auch auf andere innereuropäische Strecken ausgedehnt wird. Victor bezeichnet sich als The Private Jetshare Community und hat eine eigene Buchungsplattform, über die zum Beispiel für dieses Frühjahr Sitzplätze für zwischen 900 und 1.400 Euro in Privatjets angeboten werden, eine neue Möglichkeit für exklusive Reisende mit gehobener Kaufkraft. Fliegen im Privatjet ist die Lösung für anspruchsvolle Reisende mit besonderen Bedürfnissen, wie der britische Unternehmer Clive Jackson festgestellt hat. Der Experte im Bereich digitales Marketing besitzt ein Haus auf Mallorca und war zunehmend frustriert angesichts der Notwendigkeit, mit Low CostGesellschaft von überfüllten Flughäfen aus zu reisen. Vor einem Jahr begann er mit

der Entwicklung einer intelligenten Software für Victor, die die Nachfrage nach Flügen in Privatjets bündelt und es Reisenden ermöglicht, einzelne Sitzplätze zu einem Bruchteil dessen zu buchen, was das Chartern einer ganzen Maschine kostet. Einige der angesehensten Unternehmen im Tourismus- und Immobiliengeschäft auf Mallorca sind bereits Partner der neuen Jetshare-Gemeinschaft. Dazu gehören unter anderem die Hotels La Residencia, Hilton Sa Torre Mallorca, Hotel Son Brull, Read’s Hotel, Gran Hotel Son Net, Hotel Tres, die Restaurants der Grupo Tristán, das Immobilienunternehmen Engel & Völkers und Sloane Helicopters.

Weitere Informationen www.flyvictor.com


Spanien führt ein generelles Rauchverbot ein

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Das neue Antitabakgesetz, das 2011 in Kraft getreten ist, beeinträchtigt die Tourismusbranche

Ein neues, restriktives Antitabakgesetz ist am 2. Januar dieses Jahres in Kraft getreten. Es verbietet komplett, in geschlossenen Räumen, also unter anderem Restaurants, zu rauchen, was auch die deutschen Urlauber, die nach Spanien reisen, betreffen wird.

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as neue Gesetz zur Vorbeugung der Tabaksucht verbietet es, in öffentlichen geschlossenen Räumen zu rauchen, also unter anderem auch in Restaurants, Bars, Diskos und Festsälen. Das Gesetz sieht aber auch vor, dass Hotels bis zu 30% ihrer Zimmer zu Raucherzimmern deklarieren können. Das Gesetz verbietet, im Inneren oder Aussenbereich von Krankenhäusern zu rauchen, ebenso wie auf Kinderspielplätzen. Die einzigen geschlossenen Räume, in denen Rauchen erlaubt ist, sind Strafvollzugsanstalten, Psychiatrische Anstalten oder Senioren- und Behindertenheime, und hier auch nur in eigens dafür vorbehaltenen Räumen. Das Gesetz hat darüber hinaus die Definition der „Raucherclubs“ stark eingegrenzt, um zu vermeiden, dass Bars und Restaurants sich in Rauchervereinigungen umbenennen, um auf diese Weise das Gesetz zu umgehen. Verbreitung von halboffenen Terrassen Eine der ersten Folgen des Gesetzes ist die Verbreitung von halboffenen Terrassen, die mit Markisen überdacht sind, um den Rauchern einen vor Regen und Wind geschützten Platz zu bieten, an dem sie rauchen können. Viele Bars und Restaurants

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Die Terrassen der Bars sind zum Refugium der Raucher geworden.

haben zudem Heizöfen auf ihren Außenterrassen aufgestellt, was die Kunden in den Wintermonaten sehr begrüßen. Das Inkrafttreten des Gesetzes bedeutet auch, dass spezielle Raucherbereiche beseitigt worden sind, wie es sie zum Beispiel auf den spanischen Flughäfen gab. So hat der Flughafen Madrid-Barajas bereits die 23 Raucherbereiche in der Abfertigungshalle, an den Gates und in der Gepäckhalle beseitigt. Auch die Raucherbereiche in den Bars und Cafés der Flughäfen sind entfernt worden. Das bedeutet, dass man seit dem 2. Januar auf den spanischen Flughäfen überhaupt nicht mehr rauchen darf. Polemik Es ist zu betonen, dass das neue Gesetz vom Spanischen Gastronomenverband FEHR stark kritisiert worden ist. Der Verband warnte, dass ein totales Rauchverbot in Bars und Restaurants „schwerwiegende wirtschaftliche Folgen für die Branche“ haben werde und „Verluste für die Firmen und damit Arbeitsplatzverluste“ mit sich bringen werde. Mit diesen Verlusten rechne man deshalb, weil für viele Kunden (rund 40%) „der Konsum in Gastronomiebetrieben eng mit dem sozialen Kontakt und dem Tabakkonsum“ verbunden sei, wie die FEHR mitteilt. Der Verband gibt aber zu, dass die Auswirkungen des Gesetzes je nach Art des Lokals sehr unterschiedlich sein können; je nachdem, ob es sich um ein Restaurant, eine Bar

oder ein Nachtlokal handele, wirke sich das Rauchverbot anders aus. Derzeit beabsichtigt der spanische Gastronomenverband, eine Plattform ins Leben zu rufen, über die man genügend Unterschriften sammeln will, um eine Gesetzesinitiative zur Veränderung des Gesetzes einbringen zu können. Einige Bars und Restaurants weigerten sich anfangs, das Gesetz durchzusetzen, und erlaubten ihren Kunden, zu rauchen. Die Gesundheitsbehörden der einzelnen spanischen Autonomieregionen haben bereits verwaltungsrechtliche Schritte gegen diese Unternehmen eingeleitet, die zu gewaltigen Geldstrafen führen könnten. Andere Lokale protestierten auf ihre Weise gegen das Gesetz und schalteten die Zigarettenautomaten, die in ihren Bars und Restaurants stehen, aus. Allgemeine Normalität Andererseits stützt sich das neue Antitabakgesetz auf eine breite Zustimmung in der Gesellschaft. Nach einer Umfrage der Verbrauchervereinigung Facua sind 57% der Spanier der Meinung, Rauchen sollte in allen Gastronomiebetrieben verboten sein. Die Verbrauchervereinigung hat eine Website eingerichtet, auf der Verbraucher auf Verstöße gegen das Antitabakgesetz aufmerksam machen können. Xavier Canalis


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Die spanischen Hotelketten diversifizieren und vergrößern ihr Angebot

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Die meisten neuen Häuser befinden sich an den Küsten

Die spanischen Hotelketten setzen zunehmend darauf, ihr Angebot zu verbessern und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Das Ziel ist klar: man will sich von der Konkurrenz abheben und attraktiver werden, um so viele Gäste wie möglich anzuziehen. Die wichtigsten Ketten, die Hotels in Spanien betreiben, zeigen, welche Neuerungen sie in ihren Hotels eingeführt haben und welche Neuzugänge das Hotelangebot im Land ergänzen.

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u den Topf Five der Hotelketten mit der größten Präsenz in Spanien gehören Sol Meliá (mit 162 Hotels und 36.319 Betten), NH Hoteles (mit 178 Hotels und 20.912 Bettenplätzen), Barceló Hotels & Resorts (50 Hotels mit 13.518 Betten), Riu Hotels & Resorts (mit 43 Hotels und 12.741 Bettenplätzen) und Iberostars Hotels & Resorts (35 Hotels mit 10.850 Betten). Das geht aus der von Hosteltur veröffentlichten Rangliste der Hotelpräsenz in Spanien 2010 hervor.

Segmentierung bei Sol Meliá Das Hotelunternehmen, das die meisten Hotels in Spanien betreibt, ist die mallorquinische Firma Sol Meliá, deren Kunden 18

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Ein Raum für Farbtherapie im Ushuaïa Ibiza Beach Hotel der Fiesta Hotel Group.

in Spanien zu 9% Deutsche sind. Um diese Kunden zu erreichen, bietet das Unternehmen hohe Preisnachlässe für Frühbucher und andere Arten von Rabatten. Die größte Neuerung in diesem Jahr ist die Berücksichtigung bestimmter Segmente, für die es entsprechende Preisangebote gibt. Da gibt es zu Beispiel die “single parents reductions” mit Preisnachlässen von bis zu 100% für ein oder zwei Kinder, oder Preissenkungen für Gäste ab 55 Jahren. Der XXL bonus wurde entwickelt, um die Gäste zu längeren Aufenthalten in den Hotels der Kette zu bewegen. Außerdem sind viele Hotels umgestellt worden, um ein korrektes Umweltmanagement hinsichtlich des Energiekonsums, Abfallbeseitigung etc. zu garantieren. Entsprechend werden diese in den Katalogen der Reiseveranstalter mit einem Umweltsiegel gekennzeichnet. Was das Angebot der Kette angeht, sind besonders hervorzuheben das Sol Menorca am Strand von Santo Tomás auf der Baleareninsel Menorca, ein Hotel mit 188 Zimmern und nur für Erwachsene; oder das Familienhotel Gran Palacio de Isora auf Teneriffa, das 609 Zimmer umfasst. Das neue NH Palacio de Tepa Die Kette NH Hoteles hat ein neues Hotel eröffnet, das sich stark nach den Bedürfnissen und Vorlieben internationaler Touristen richtet. Das NH Palacio de Tepa in Madrid, das im November 2010 eröffnet wurde, hat 5 Sterne und 84 Zimmer, darunter einige exklusive Suiten auf zwei Etagen. Das Design orientiert sich am spanischen Baustil des 18. Jahrhunderts,

kombiniert mit modernen Elementen und Details aus der Umgebung. Das Hotel richtet sich an Geschäfts- und Freizeitreisende. Barceló erweitert das Angebot auf Fuerteventura Barceló Hotels & Resorts hat sein sechstes Hotel auf der Kanareninsel Fuerteventura eröffnet, das Barceló Corralejo Bay mit 231 Zimmern. Die Gruppe hat außerdem ihr erstes Hotel nur für Erwachsene auf Fuerteventura vorgestellt, das Barceló Jandía Club Premium, das 64 Zimmer bietet. Die Kette hat nicht nur neue Hotels eröffnet, sondern auch das bestehende Angebot verbessert, um die Kunden zufrieden zu stellen. So wurde zum Beispiel das Barceló Illetas Albatros in ein Hotel nur für Erwachsene umgebaut, das ab jetzt ganzjährig geöffnet sein wird. Umbau des Hotels Riu La Mola Im Falle der Kette Riu Hotels & Resorts ist die größte Neuerung im Bereich ihres spanischen Angebotes in diesem Jahr der komplette Umbau des Riu La Mola auf der Baleareninsel Formentera. Das Unternehmen investierte 10 Millionen Euro in dieses Projekt. Das Hotel hat jetzt 324 moderne Zimmer, darunter vier Junior Suiten und Bungalows. Besonders attraktiv sind der Chill Out-Bereich im Stil Ibizas, die Lobby und Rezeption, der Poolbereich, das Hauptrestaurant, die Salon-Bar und die PoolBar. Das Grillrestaurant wird abends zu einem Spezialitätenrestaurant umfunktioniert. Neu ist auch der Kinderclub RiuLand, für die Erwachsenen bietet das Hotel ein Spa mit verschie-


denen Behandlungsmethoden und Massagen, Jakuzzi, Dampfbad und Fitnesscenter.

H10 steigt in Deutschland ein

Iberostar kommt an die Costa del Sol Das Portfolio von Iberostar Hotels & Resorts umfasst derzeit 101 Hotels mit 67.400 Bettenplätzen, die sich auf alle Länder verteilen, in denen die Kette präsent ist. In diesem Frühjahr stärkt Iberostar das Angebot in Spanien und eröffnet zwei Hotels an der Costa del Sol, einer neuen Destination für das Unternehmen. Das neue Iberostar Málaga Playa hat 4 Sterne und 400 Zimmer und befindet sich im touristischen Gebiet Torrox-Costa. Das Hotel Iberostar Marbella Coral Beach lief zuvor unter anderem Namen und wird im April nach einem kompletten Umbau unter der Flagge von Iberostar als Hotel im mediterranen Stil mit 170 Zimmern nur für Erwachsene wieder eröffnet. Die dritte Neueröffnung, die für Jahresende geplant ist, ist das Iberostar Mencey auf Teneriffa, das derzeit umgebaut wird. Die Kette verfolgt außerdem einen ehrgeizigen Plan, viele bestehende Hotels zu modernisieren. Sie setzt zunehmend auf das Konzept der Hotels nur für Erwachsene, die bereits in

Deutschland ist ein wichtiger Markt für die spanischen Hotelketten, da Spanien generell eine starke Anziehungskraft auf die Deutschen ausübt. Die Hotelunternehmen wollen die Deutschen auch in ihrem eigenen Land beherbergen, ebenso wie alle anderen, die Deutschland besuchen. Aus diesem Grund findet man immer mehr spanische Unternehmen mit H10 Berlin Ku’damm Präsenz in Deutschland. Das ist der Fall von H10 Hotels, die mit dem neuen H10 Berlin Ku’damm in Deutschland eingestiegen sind. Es handelt sich um ein neues Hotel, das vom deutschen Architekturbüro Kleihues+Kleihues entworfen wurde. Es befindet sich in Westberlin, an der Stelle eines ehemaligen technischen Instituts der Universität. Im Anschluss an das renovierte historische Gebäude wurden sieben neue Stockwerke gebaut, die die meisten Zimmer und Gemeinschaftsbereiche enthalten. Das Hotel hat 163 Deluxe-Zimmer, je sieben Junior Suiten und Suiten, 18 Superior Lofts und vier Duplex Lofts. Außerdem bietet es das Despacio Beauty Centre, das Restaurant Charlotte, eine Lobby Bar und fünf Salons für Veranstaltungen und Meetings. Mit dieser Neuerung will die Kette ihre internationale Präsenz steigern, die bereits mit den Hotels H10 Roma Città und H10 London Waterloo zwei wichtige Vorreiter hat. In den kommenden Jahren soll ein Hotel in Lissabon das Portfolio bereichern. H10 ist auch in Mexiko und in der Dominikanischen Republik vertreten.

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mehreren Häusern durchgesetzt ist, zum Beispiel im Iberostar Costa Canaria auf Gran Canaria, oder im Iberostar Royal Cupido und dem Iberostar Suites Hotel Jardín del Sol, beide auf Mallorca. Das Ushuaïa Ibiza Beach Hotel Auch Ketten, die nicht zu den Top Five der spanischen Hotelunternehmen gehören, haben Neuerungen in ihren Portfolios vorgestellt. Das ist zum Beispiel der Fall der Fiesta Hotel Group, die sich auf dem neunten Platz der Rangliste befindet und in diesem Sommer das Ushuaïa Ibiza Beach Hotel eröffnet, das zum bereits bestehenden Fiesta Club Playa d’En Bossa kommt. Das Angebot auf der Insel wird mit dem Ushuaïa Ibiza Beach Club abgerundet. Beim Ushuaïa Ibiza Beach Hotel handelt es sich um ein neuartiges Konzept, das auf einem modernen Design, luxuriöser und komfortabler Umgebung und VIP Service rund um die Uhr gründet. Dreh- und Angelpunkt ist nach Aussage der Kette das Angebot von Livemusik mit DJs und Musikgruppen im Freien, die die Gäste den ganzen Tag über von den Terrassen ihrer Zimmer aus oder aus Privat-Boxen genießen können. Die Kette ist

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sich sicher, dass dieses Hotel besonders die deutschen Gäste ansprechen wird. Im Jahr 2010 kamen 26% der Gäste der Hotels auf Ibiza aus Deutschland. Husa setzt auf MICE Husa Hoteles, eine weitere große spanische Kette und auf Platz zehn des Rankings, erhält rund 3% aller Buchungen aus Deutschland. Im Jahr 2010 führte das Unternehmen einige Aktionen zur Förderung des MICE-Segments in Deutschland durch, darunter die Teilnahme an verschiedenen Messen, Roadshows und Workshops, die Schaffung von speziellen Angeboten für die Nebensaison, Organisation von Abendessen und speziellen Events in Deutschland für die Kunden der Kette, die Schirmherrschaft eines Events für Hosted Buyers mit deutschen Kunden im Hotel, Fam Trips und andere Unternehmungen. Was Neuerungen im Portfolio angeht, ist die Eröffnung des Husa Mola Park in Andorra la Vella besonders zu erwähnen, andererseits hat die Kette das Management der Hotels La Florida und Miramar übernommen, die sich beide in Barcelona befinden.

Anerkennung für die Hotels von H10 Die Kette H10 Hotels, Nummer sieben der erwähnten Rangliste, hat ebenfalls ihr Portfolio erweitert. So hat sie kürzlich die Hotels H10 Taburiente Playa und H10 Costa Salina, beide auf der Kanareninsel La Palma, gekauft und ihr Management übernommen. Das H10 Taburiente Playa hat 4 Sterne mit 238 Zimmern und 9 Suites. Es bietet drei Salons für Tagungen und ein grosses Sportprogramm. Das H10 Costa Salina ist ein Apparthotel mit drei Schlüsseln, das 140 Appartments umfasst. Das Unternehmen führt ein anspruchsvolles internes Auditprogramm durch, das H10 Quality Excellence Management System, in dessen Folge vier Hotels der Kette in Spanien im letzten Jahr die Zertifizierung ISO 9001:2008 erhalten haben, einer der wichtigsten Belege für gutes Management: H10 Oasis Moreque und H10 Costa Adeje Palace auf Teneriffa, H10 Universitat in Barcelona und das H10 Salauris Palace an der Costa Daurada. Paula Pielfort Asquerino


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Die spanische Klassifikation der Hotels gleicht sich europäischen Standards an

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Die Vereinigung der Hotels und Tourismusunterkünfte schlägt ein Einheitsmodell für alle spanischen Regionen vor

Das System zur Klassifikation der Hotels weist große Unterschiede zwischen den einzelnen spanischen Autonomen Gemeinschaften auf. Es gibt keine klare Typologie und auch keinen festgelegten Anforderungskatalog, nach dem sich die Unternehmer richten können. Angesichts dieser Umstände hat die Vereinigung der Hotels und Tourismusunterkünfte Spaniens (CEHAT) beschlossen, ein neues System einzuführen und Spanien dem europäischen Vorbild anzunähern. Dem könnten sich alle spanischen Regionalregierungen anschließen, wenn sie das wünschen.

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iel der Initiative ist es, einheitliche Kriterien einzuführen und den Unternehmern einen Kanon zur Verfügung zu stellen, nach dem sie sich richten können. Dabei geht es um eine einheitliche Regelung zur Klassifikation in allen Autonomen Regionen Spaniens nach dem Vorbild des europäischen Systems der Hotelstars Union, dem sich bereits elf Länder angeschlossen haben. Ramón Estalella, der Generalsekretät der CEHAT, erklärt, man wolle einen Text erstellen, der allen Unternehmern als Grundlage für die Merkmale dient, die die Branche für die Klassifikation im Sternesystem für notwendig erachtet. Was die Regelung in Spanien angeht, so liegen die Kompetenzen in diesem Bereich nicht bei der Zentralregierung, sondern bei den einzelnen Autonomen Gemeinschaften. Das heisst, dass jede einzelne Region letztlich entscheiden wird, ob sie das neue vorgeschlagene Modell einführen wird oder nicht, und wie sie es an die Eigenheiten jeder einzelnen Autonomen Gemeinschaft anpassen wird. An der Erstellung des Dokuments nehmen 28 Hoteliers der verschiedensten Bereiche teil, von unabhängigen Hotels bis zu Vertretern großer Marken, Stadt-, Ferien-, Landhotels etc., um zu erreichen, dass alle Arten von Hotels berücksichtigt werden. Eine Frage des Service Dieses Modell dreht sich, genau wie im Rest Europas, um ein Punktesystem. Das heisst, dass ein Hotel in die höchste Klassifikationskategorie aufrücken kann, ohne Dienstleistungen zu bieten, die man heute für unverzichtbar halten kann, wie etwa das Vorhandensein eines Restaurants. Dieses Fehlen kann ein Hotel wettmachen, wenn 22

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Die Hoteliers wollen die europäische Klassifikation in Spanien einführen.

es nur genügend Punkte in anderen Bereichen sammelt, zum Beispiel durch eine große Auswahl an Zeitungen, Wifi in den Zimmern etc. Einige Regionen haben den Hotelverband bereits um die Einführung des Systems ersucht, andere sind noch weiter gegangen und haben eigene Vorschläge erarbeitet, um sich den europäischen Kriterien anzupassen. Das ist der Fall der Balearen, wo man versucht, das Problem zu lösen, dass bestimmte architektonische Gegebenheiten das Aufrücken in eine höhere Kategorie verhindern. Deshalb schlagen die Balearen alternativ vor, mehr Augenmerk auf die Einrichtungen und Dienstleistungen der Hotels zu legen. Einige Kriterien des aktuellen Systems Obwohl es zwar bisher kein spanienweites System zur Klassifikation der Hotels gibt, haben die Systeme der einzelnen Regionen doch einiges gemeinsam. So gibt es eine Reihe von generellen Anforderungen an den Brand- und Lärmschutz in allen Hotels. Die maximalen Preise müssen in der Rezeption aushängen, und in den Zimmer muss eine Preisliste für Zusatzleistungen liegen. Außerdem muss am Haupteingang des Hotels ein Schild mit der Kategorie des Hauses hängen. Was die Klassifikation im Sternesystem angeht, gibt es ebenfalls Mindestanforderungen an jede einzelne Kategorie. Für den ersten Stern müssen Doppelzimmer mindestens 12, Einzelzimmer 7 Quadratmeter groß sein, das Bad muss 3,5 Quadratmeter haben, darüber hinaus sind Heizung und Aufzug vorgeschrieben. In ZweiSterne-Hotels müssen Doppelzimmer 14 Quadratmeter groß sein und Telefon haben. Mit einem Quadratmeter mehr Zimmer- und einem halben Meter mehr Badfläche kann man in die Kategorie drei Sterne aufrücken, wofür noch Klimaanlage in den Gemeinschaftsräumen und der Bar erforderlich sind. Um der Kategorie vier Sterne zu entsprechen, muss ein Doppelzimmer 16 und ein Einzelzimmer 9 Quadratmeter groß sein, die Zimmer müssen eigene Klimaanlage haben. Für fünf Sterne steigt die Zimmerfläche noch einmal um je einen Meter, das Bad soll 5 Quadratmeter oder größer sein, ein Safe im Zimmer gehört zur Ausstattung. Paula Pielfort Asquerino


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1.091 11.752 2.064 2.174 70 8.521 3.023 1.329 3.513 4.662 139 320 1.218 891 1.238 219 448 152 8.500 1.032 301 1.204 382 252 918 600 1.442 303 311 152

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Name Anschrift CLUB MED AVDA. DIAGONAL, 503 CM HOTELS BONANZA, 1 CONCORDE HOTELS, S.A. RODRIGUEZ MARIN, 90 LOCAL B CONFORT HOTELES MARBELLA, 30 PLAYA DE PALMA CONFORTEL HOTELES AVDA. DE BURGOS, 8-A PTA.15 CORAL HOTELES LOS ROBLES, APTOS.MASARU. URB. LA PAZ CORDIAL CANARIAS HOTELS & RESORTS CARTAGO 22, 1º PLANTA CORPORACION HISPANO HOTELERA, S.A. VELAZQUEZ 62 COSTA BRAVA VERD HOTELS Y PETITS GRANS HOTELS CTRA. PALAMOS, KM. 328 CYE APARTAMENTS PARIS, 21 D’OR HOTELS PINS, 15 DANIYA HOTELS EUSEBIO SEMPERE, 22 ENTRESUELO DANTE HOTELES MALLORCA, 181 DELFIN HOTELS VIA REY SANCHO, 11 DERBY HOTELS COLLECTION VALENCIA, 284 DIAGONAL HOTELS PASAJE CAMPOS ELISEOS, 9 BAJOS DIVISION HOTELERA GRUPO HOTUSA-EUROSTARS HOTELS PRINCESA, 58 PRAL. DOMUS HOTELES FONCALADA, 10 5º C DON JUAN HOTELS RIERA, 77 DORMICUM AVDA. CORTS CATALANES, 8-2º, PLANTA-6º B DREAMPLACE HOTELS & RESORTS ALCALDE WALTER PAETZMAN, SN DUNAS HOTELS & RESORTS EINSTEIN S/N ECO HOTELES RAMBLA CATALUNYA, 116 EDEN HOTELS AVDA. PLAYAS DE MURO. S/N EGIDO HOTELES PZA. DE SANTIAGO, 1 EIX HOTELS PASEO COLON,S/N EIZASA HOTELS AV.CESAR AUGUSTO,27 RETIR, 1 EMSAHOTELS ERCILLA HOTELES ERCILLA, 37-39 ESPAHOTEL, S.A. ALFONSO XII, 36-BAJOS ESPERANZA HOTELES AVDA. S’ALBUFERA, 4 ESTANCIAS DE ESPAÑA-HOTELES HISTORICOS FUERTEVENTURA, 4, 2º OFIC. 5 EUROPE HOTELES INTERNATIONAL AVDA. RAFAEL PUIG, 23 EVENIA HOTELS MUNTANER, 401 ENTLO 3º EXPO HOTELES & RESORT AVDA. DE ROMA,2-4 FADERSON HOTELS DIAGONAL 662, 3º PLANTA FERIENVEREIN CTRA. TOSSA A SANT FELIU, KM.5 FERRER HOTELS AVDA. DIAGONAL, 4 FG HOTELS RAMBLA JAUME I, 12-14 BAJOS FIESTA HOTEL GROUP AVDA. BARTOLOME ROSSELLO, 18 (THE ROYAL SUITES/ PALLADIUM HOTELS & RESORTS/ AYRE HOTELS/FRESH HOTELS) FLORIDA, GRUP HOTELS JOVARA, 350 FONTECRUZ HOTELES ANTONIO MAURA, 14 FUERTE HOTELES AVDA. EL FUERTE, S/N G.S.M HOTELES (CHESS HOTELES) PASEO DE LA CASTELLANA, 173, 7º GALLERY HOTELS PASEO DE GRACIA, 61,1º,1º GARBI HOTELES POTOSI, 7 GARDEN HOTELS MENESTRALS, 5.POL. CA’N MATZARI GARGALLO GRUPO HOTELERO VIA LAIETANA, 23 - 4º GAT ROOMS AVILA 24-28, M1 GEMA HOTELES ANTONIO RUIZ ALVAREZ, 7 GF HOTELES CANDELARIA, 28- ED. OLYMPO 1º GH HOTELES AVDA. RAMON FERREIRO, 21 GHT HOTELS AMADEU, 39, ENTLO 2ª GIHSA-GESTION INTEGRAL HOTELERA,SA PZA. SAN JUAN DE LA CRUZ, 7-6 º7 GLOBALES HOTELS & RESORTS LAS SIRENAS, 17 GLORIA PALACE THALASSO & HOTELS LAS MARGARITAS, S/N GOLDEN HOTELS MARCONI, 16 GRAN ISLA HOTELES AVDA. DEL GOLF, 1 GRUP SERHS GARBI 89-90 GRUPO ABADES AUTOVIA A-92, KM. 189, 3ª PLANTA GRUPO ANFI BARRANCO DE LA VERGA, S/N GRUPO AR HOTELES PASEO CASTELLANA,140-5º. EDF. LIMA GRUPO BALI AVDA. L’AIGUERA, 15 BAJOS GRUPO BATLE-MAR HOTELS & MAJESTIC RESORTS AVDA. 16 DE JULIO, 15 GRUPO CABOT ARAGON, 12-ENTLO.C GRUPO FARIONES ROQUE DEL ESTE, 1 GRUPO FUENSO (HOSPES & QUILIBRIA) CISTER, 1-3 GRUPO HOCAFERSAN PLAZA DEL TRIUNFO, 19 GRUPO HOTELES BENIDORM GERONA, 39

Tel +34 902011211 971587535 914573211 971261650 913839494 922389240 928721147 915752800 972600034 977388668 902734444 965133189 933232254 971031031 933668800 934883344 932681010 985275151 972365700 902504545 922717230 928445323 932375966 971891840 916706473 971851366 976405380 971340101 944705700 914203369 971890568 902101159 922757700 934909092 936003030 934146681 972340000 971100015 977368015 971313811 937691800 914295330 952920036 913190607 932722085 972366867 971888400 932689070 932210456 922371308 922151499 982224152 937662072 915541740 971132300 928128502 937671626 971691900 937670378 902323800 928152970 915902860 902141514 971431387 971865364 928510175 932388310 958207444 965858989

Provinz BARCELONA MALLORCA MADRID MALLORCA MADRID SANTA CRUZ DE TENERIFE LAS PALMAS MADRID GIRONA TARRAGONA MALLORCA ALICANTE BARCELONA MALLORCA BARCELONA BARCELONA BARCELONA ASTURIAS GIRONA BARCELONA SANTA CRUZ DE TENERIFE LAS PALMAS BARCELONA MALLORCA MADRID MALLORCA ZARAGOZA IBIZA VIZCAYA MADRID MALLORCA MADRID SANTA CRUZ DE TENERIFE BARCELONA BARCELONA BARCELONA GIRONA MALLORCA TARRAGONA IBIZA BARCELONA MADRID MALAGA MADRID BARCELONA GIRONA MALLORCA BARCELONA BARCELONA SANTA CRUZ DE TENERIFE SANTA CRUZ DE TENERIFE LUGO BARCELONA MADRID MALLORCA LAS PALMAS BARCELONA MALLORCA BARCELONA GRANADA LAS PALMAS MADRID ALICANTE MALLORCA MALLORCA LAS PALMAS BARCELONA GRANADA ALICANTE

hotel@grupofariones.com hospes@hospes.es jdelacruz@hotelestriunfo.com ramonjr@hotelesbenidorm.com

grupflorida@grupflorida.com ipineiro@fontecruz.com marketing@fuertehoteles.com comercial@gsmhoteles.es galleryhoteles@galleryhoteles.com admon@hotelesgarbi.com central@gardenhotels.com recepcion@gargallo-hotels.com info@gatrooms.com reservas.hotelturquesa@gema-hoteles.com grupofedola@grupofedola.com ghlugo@ghhoteles.es central@ghthotels.com gihsa@gihsa.es reservas@hotelesglobales.com comercial@hotelgloriapalaceth.com comercial@goldenhotels.com comercial@granisla.com info@hotels-serhs.com abades@abades.com info@anfi.es eventos@arhoteles.com comercial@grupobali.com info@marhotels.com

E-mail info@clubmed.es direccioncastelldemar@cmhotels.com msomadrid@concorde-hotels.com kontiki@vianwe.com com.confortel@once.es info@coral-hotels.com info@cordialcanarias.com velazquez@chh.es booking@reservashoteles.net info@cyesalou.com mmunar@dorhotels.com central.info@daniyahotels.es info@dante-hoteles.com comercial@delfinhotels.com info@derbyhotels.com info@diagonalhotels.com comunicacion@hotusa.es reservas@domus-hoteles.es josepjuli@donjuanhotels.com comercial@dormicumhotels.com marketing@dreamplacehotels.com gerencia@hotelesdunas.com ecohoteles@ecohoteles.com dep.comercial@eden-hotels.com juan.castellanos@egidohoteles.com eixhotels@eixhotels.com info@eizasahoteles.com emsa@emsahotels.com ercilla@hotelercilla.es espahotel@espahotel.es info@esperanzahoteles.com info@estancias.com direccion@villacortes.com jessica@eveniahotels.com info@expogrupo.com info@faderson.com info@ferienverein.ch info@ferrerhotels.com direccion.comercial@fghotels.com comunicacion@fiestahotelgroup.com

HOTELKETTEN NACH ZAHL DER BETTEN

772 240 1.595 9.617 218 1.206 2.316 1.345 300 1.474 1.360 400 1.675 2.258 4.723 1.047 1.806 960 1.941 456 1.018 441 1.438 3.050 517 617 448 236 1.133

Hotels Betten 80 2 390 27 4 539 18 2.924 10 1.826 5 1.260 5 654 90 3.000 3 298 6 1.250 2 254 5 321 4 372 15 1.000 2 211 95 9.314 18 773 3 1.447 7 353 5 1.225 4 1.195 8 827 5 932 5 343 5 1.090 7 334 2 256 3 413 4 269 6 1.139 36 6 950 11 2.364 10 2.800 3 126 2 605 3 436 2 367 50 13.886 www.grupflorida.com 3 www.fontecruzhoteles.com 5 www.fuertehoteles.com 7 www.gsmhoteles.es 76 www.galleryhoteles.com 2 www.hotelesgarbi.com 7 www.gardenhotels.com 13 www.gargallohotels.es 18 www.gatrooms.com 5 www.gemahoteles.com 8 www.grupofedola.com 4 www.gh-hoteles.com 3 www.ghthotels.com 9 www.gihsa.es 18 www.hotelesglobales.com 22 www.gloriapalaceth.com 3 www.goldenhotels.com 5 www.granisla.com 5 www.serhshotels.com 12 www.abades.com 5 www.anfi.es 6 www.arhoteles.com 4 www.grupobali.com 4 www.marhotels.com/www.majestic-resorts.com 11 www.pollensapark.com 6 www.farioneshoels.com 3 www.hospes.com 9 www.hocafersan.com 3 www.hotelesbenidorm.com 5

Web www.clubmed.es www.cmhotels.com www.concorde-hotels.com www.conforthoteles.com www.confortelhoteles.com www.coral-hotels.com www.cordialcanarias.com www.chh.es www.reservashoteles.net www.cyesalou.com www.dorhotels.com www.daniyahotels.com www.dante-hoteles.com www.delfinhotels.com www.derbyhotels.com www.diagonalhotels.com www.eurostarshotels.com www.domus-hoteles.es www.donjuanhotels.com www.dormicumhotels.com www.dreamplacehotels.com www.hotelesdunas.com www.ecohoteles.com www.eden-hotels.com www.egidohoteles.com www.eixhotels.com www.eizasahoteles.com www.emsahotels.com www.ercillahoteles.com www.espahotel.es www.esperanzahoteles.com www.estancias.com www.europe-hotels.org www.eveniahotels.com www.expogrupo.com www.faderson.com www.giverola.es www.ferrerhotels.com www.fghotels.com www.fiestahotelgroup.com


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Tel +34 902533532 966610011 928128155 934342126 971787000 971391959 933040244 958209861 924272600 942271100 971224400 971850061 972347034 937664420 934304147 917350700 923129450 934121500 971264250 932541390 971433396 915159450 915790220 971587512 902112010 971425586 926361788 913149490 968337289 971864122 959311250 956815266 985133909 952051308 913690234 942679332 968238400 914320111 902258282 917331060 971657189 952579700 923261611 964394497 956540440 958287447 954085000 965850200 916658536 922757120 971274822 965855900 971702838 971891450 954155144 972342222 933034154 937690300 971430309 922790964 935101300 971495129 971077000 977380405 971343614 928472960 902306309 918595347

Provinz ALMERIA ALICANTE LAS PALMAS BARCELONA MALLORCA IBIZA BARCELONA GRANADA BADAJOZ CANTABRIA MALLORCA MALLORCA GIRONA BARCELONA BARCELONA MADRID SALAMANCA BARCELONA MALLORCA BARCELONA MALLORCA MADRID MADRID MALLORCA BARCELONA MALLORCA CIUDAD REAL MADRID MURCIA MALLORCA HUELVA CADIZ ASTURIAS MALAGA MADRID CANTABRIA MURCIA MADRID MURCIA MADRID MALLORCA MALAGA SALAMANCA CASTELLON CADIZ GRANADA SEVILLA ALICANTE MADRID SANTA CRUZ DE TENERIFE MALLORCA ALICANTE MALLORCA MALLORCA SEVILLA GIRONA BARCELONA BARCELONA MALLORCA SANTA CRUZ DE TENERIFE BARCELONA MALLORCA MALLORCA TARRAGONA IBIZA LAS PALMAS MALLORCA MADRID

poseidon@hotelesposeidon.com direccion@hotelesquo.com online@hotelesreveron.com saintmichel@saintmichel.net servigroup@servigroup.es b.gustafsson@stpol.com tomas.massanet@sunwing.net info@hotelesvar.com info@hotelesholidaypark.com b2b@hotelsonix.com hotenco@hotenco.com info@hotetur.com secretariadireccion@hovima-hotels.com comercial@husa.es central@ibbhotels.com prensa@iberostar.com ibersol@ibersol.es ibizotels@ibizotels.com canteras@igramar.com info@ihmhotels.com info@insigniahoteles.com

info@hipotels.com m.clavero@hlghotels.com direxplotacion@hmhotels.net info@hosteriasreales.com info@hotasa.es reservasgaviotas@hotelania.com hoposa@hoposa.es comercial@hotelespato.com comercial@hace.es begonapark@hotelesbegona.com central@hotelesc.es mjromero@hotellopedevega.com olimpo@hotelesdecantabria.com hotelelchurra@elchurra.net isusilla@hoteleselba.com comercial@entremares.es director.comercial@hotelesfoxa.com gavimar@gavimar.com reservas@holidayworld.es hrcastellano@helcom.es reservas@intur.com monasterio@jale.com reservas@hoteles-ma.es

grupootel@grupotel.com reservas@guitarthotels.com online@htophotels.com h10@h10.es cantoblanco@arturocantoblanco.com info@haciendas-espana.com comercial@hcchotels.com comercial@helios-hotels.com hg@grupohg.com comercial@hihotels.net hthr@hthoteles.com iso.madrid@hilton.com

E-mail info@playasenator.com mariateresa@huertodelcura.com marketing@lopesan.com info@grupopierre-vacances.com info@bahia-principe.com info@grupoplayasol.com info@grhoteles.com direccion@gruporeino.com reservasrio@gruporiodehoteles.com hotelbahia@gruposardinero.com info@solmelia.com

HOTELKETTEN NACH ZAHL DER BETTEN

Name Anschrift GRUPO HOTELES PLAYA SENATOR AVDA.FARO SABINAL,341. EDF. HOTELES PLAYA GRUPO HUERTO DEL CURA PORTA DE LA MORERA 14 GRUPO LOPESAN-IFA HOTELS MAR MEDITERRANEO, 1 GRUPO PIERRE & VACANCES AVDA. DIAGONAL, 449 1ª PLANTA GRUPO PIÑERO (BAHIA PRINCIPE - HOTELES PIÑERO) PLAZA MEDITERRANEO, 5 GRUPO PLAYA SOL EDIF. G.P.S, METGE JAUME RIERA, SECTOR 4.CAS DOMINGUET GRUPO REGINA HOTELES BALMES, 7, 7D GRUPO REINO HOTELES RECOGIDAS, 53 GRUPO RIO DE EXTREMADURA HOTELES AVDA. ADOLFO DIAZ AMBRONA, 13 GRUPO SARDINERO PZA.ITALIA,1 GRUPO SOL MELIA GREMIO TONELEROS,24 (MELIA/GRAN MELIA/ ME/ INNSIDE/ TRYP/SOL HOTELES/PARADISUS/SOL MELIA VACATION) GRUPOTEL HOTELS & RESORTS CTRA.PUERTO ALCUDIA-ARTA, S/N GUITART HOTELS CONSTANTI RIBADELAIGUA, 7 H.TOP HOTELS GROUP POLIGONO RIERA D’EN JORDA, S/N H10 HOTELS NUMANCIA, 185- 1º H21/ CANTOBLANCO. GRUPO ARTURO CTRA. COLMENAR VIEJO, KM.14’500 HACIENDAS DE ESPAÑA CTRA. LEDESMA, KM 8,700 HCC HOTELS DIPUTACION,262-264 HELIOS HOTELES CARABELA, 7 HG HOTELES AVDA.DIAGONAL, 626, 2º 1ª HI HOTELS GREMI CIRURGIANS I BARBERS, 48-3º A.POL. SON ROSSINYOL HIGH TECH HOTELS & RESORTS EGA,5 HILTON WORLDWIDE CAPITAN HAYA, 38, 2º, IZQA (WALDORF/CONRAD/DOUBLE TREE/EMBASSY/GARDEN INN/HAMPTON/HOMEWOOD/HOME2/HILTON GRAND VACATIONS) HIPOTELS AVDA.S’ ESTANYOL, 18 HLG HOTELES LONDRES,70 ESC. B, 1º, 1ª HM HOTELS JAUME III, 26, ENTLO F HOSTERIAS/ HOSPEDERIAS REALES FRAILES, 1 HOTASA HOTELES AGUSTIN DE FOXA,29, 3º IZDA HOTELANIA AVDA. GRAN VIA, S/N HOTELERA POLLENSINA LES VELES, S/N HOTELES ACTUAL URB. EVERLUZ,CALLE ESTERO, 3 HOTELES ANDALUCES CON ENCANTO (HACE) AVDA. DE LA DIPUTACION, SN HOTELES BEGOÑA CTRA. DE LA PROVIDENCIA, 566 HOTELES C (RAYTURCARIBE) MEXICO,3, 3º-PALACIO DE CONGRESOS HOTELES CULTURALES TEMATICOS LOPE DE VEGA,49 HOTELES DE CANTABRIA FINCA LOS CUAREZOS, S/N HOTELES EL CHURRA AVDA. MARQUES DE LOS VELEZ, 12 HOTELES ELBA AVDA.MATAPIÑONERA, 11 HOTELES ENTREMARES SEGUNDA AVENIDA S/N HOTELES FOXA AGUSTIN DE FOXA 32 HOTELES GAVIMAR AVDA. FDO. TARRAGO, 27, 1º HOTELES HOLIDAY WORLD AVDA. DEL SOL (ANTIGUA CTRA. NACIONAL 340, KM 215,6) HOTELES HR.CASTELLANO,SL NUÑEZ DE BALBOA, 16 HOTELES INTUR AVDA. FERRANDIS SALVADOR, 131 HOTELES JALE VIRGEN DE LOS MILAGROS, 48 HOTELES MA PZA.MANUEL CANO,2 HOTELES MONTE CLARA DE JESUS MONTERO,24 HOTELES POSEIDON ESPERANTO, 9 HOTELES QUO AVDA. QUITAPESARES, 35, EDF. TREBOL, 2ª PL HOTELES REVERON GENERAL ARMEÑIME, 26 HOTELES SAINT MICHEL GREMI VELLUTERS, 21 HOTELES SERVIGROUP AVDA. COMUNIDAD VALENCIANA, 22.EDF. SERVIHOTEL HOTELES STELLA POLARIS,SA CARDENAL DESPUIG, 51-4 HOTELES SUNWING MINERVA, 15 HOTELES VAR ALAMEDA DE SANTA EUFEMIA, 20 HOTELS HOLIDAY PARK GIVEROLA, 4- 6 HOTELS ONIX GRAN VIA, 967-981 HOTENCO HOTELS ANIMES, 22 HOTETUR CAMI VELL DE BUNYOLA, 47.EDIFICIO HOTETUR,.POL. SON CASTELLO HOVIMA APARTHOTELS TURISTICA KONRAD & HIDALGO,SL PUEBLO CANARIO LOCAL 404 HUSA HOTELES MASIA DE TORRERODONA, SABINO DE ARANA, 27 IBB HOTELS CONQUISTADOR 12 , 1º IBEROSTAR HOTELS & RESORTS GENERAL RIERA 154 IBERSOL,SL DEL VENDRELL, 2 IBIZOTELS-SUNSET HOTELS MADE IN IBIZA APARTADO 55 IGRAMAR HOTELES COLOMBIA, 12 ILLOT HOTELS (IHM HOTELS) MONTURIOL, 45 INSIGNIA HOTELS & RESORTS APARTADO DE CORREOS, Nº 5 www.ving.se/sunwing www.hotelesvar.com www.hotelesholidaypark.com www.hotelsonix.com www.hotenco.com www.hotetur.com www.hovima-hotels.com www.husa.es www.ibbhotels.com www.iberostar.com www.ibersol.es www.ibizotels.com www.igramar.com www.illothotels.com www.insigniahoteles.com

www.hipotels.com www.hlghotels.com www.hmhotels.net www.hosteriasreales.com www.hotasa.es www.hotelania.com www.hoposa.com www.hotelespato.com www.hace.es www.hotelesbegona.com www.hotelesc.es www.hotellopedevega.com www.hotelesdecantabria.com www.elchurra.net www.hoteleselba.com www.entremares.es www.hotelesfoxa.com www.gavimarhoteles.com www.holidayworld.es www.hotelescastellano.com www.hoteles-intur.com www.hotelesjale.com www.hoteles-ma.es www.hotelesmonte.com www.hotelesposeidon.com www.hotelesquo.com www.hotelesreveron.com www.saintmichel.net www.servigroup.es

www.grupotel.com www.guitarthotels.com www.htophotels.com www.h10hotels.com www.arturocantoblanco.com www.haciendas-espana.com www.hcchotels.es www.hoteleshelios.com www.grupohg.com www.hihotels.net www.hthoteles.com www.hilton.com

Web www.playasenator.com www.hotelhuertodelcura.com www.lopesanhotels.com www.pv-vacaciones.com www.bahiaprincipe.com www.grupoplayasol.com www.grhoteles.com www.gruporeino.com www.gruporiodehoteles.com www.gruposardinero.com www.solmelia.com

25 18 6 5 18 2 13 2 6 3 10 2 3 2 12 2 7 12 4 3 6 7 8 5 6 5 5 20 14 9 4 5 4 3 6 23 6 125 7 100 7 5 2 4 103

35 11 14 37 6 9 8 4 9 24 31 3000

4.770 3.007 967 118 4.130 165 747 180 635 391 2.329 110 207 153 1.999 500 590 850 864 124 870 837 1.174 626 1.370 317 262 2.909 3.938 1.736 1.162 250 198 165 720 6.849 1.539 11.426 619 33.000 1.137 400 100 342 5.700

5.801 1.737 3.789 10.160 502 734 1.090 805 4.775 1.983 -

Hotels Betten 26 6.365 2 153 20 7.600 310 20 10.286 61 6.209 4 338 5 201 3 336 3 348 307 77.635


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Tel +34 971390068 900993119 954293820 971460113 971441700 971648191 971311500 915913322 966690236 971851206 928140418 977236900 917244798 959477337 928720021 933772101 922381450 917027300 928774050 971010930 958215258 965851121 934881717 902125135 902200766 966830787 964723242 971465611 913237756 932721407 938940320 925216000 972205212 965851844 964481212 965854712 932096640 942710075 971261412 913084610 985400100 952370750 936801600 914519718 928157170 935522620 986806701 913959700 971432202 966803232 971494525 876541136 971213533 971687247 928565263 902547979 958225575 915771735 972252125 941270638 977318959 971706070 943461150 971587520 928546057 915399021 933015700 971211240

Provinz IBIZA MADRID SEVILLA MALLORCA MALLORCA MALLORCA IBIZA MADRID ALICANTE MALLORCA LAS PALMAS TARRAGONA MADRID HUELVA LAS PALMAS BARCELONA SANTA CRUZ DE TENERIFE MADRID LAS PALMAS MALLORCA GRANADA ALICANTE BARCELONA ALICANTE BARCELONA ALICANTE CASTELLON MALLORCA MADRID BARCELONA BARCELONA TOLEDO GIRONA ALICANTE CASTELLON ALICANTE BARCELONA CANTABRIA MALLORCA MADRID ASTURIAS MALAGA BARCELONA MADRID LAS PALMAS BARCELONA PONTEVEDRA MADRID MALLORCA ALICANTE MALLORCA ZARAGOZA MALLORCA MALLORCA LAS PALMAS MADRID GRANADA MADRID GIRONA LAS RIOJA TARRAGONA MALLORCA GUIPUZCOA MALLORCA LAS PALMAS MADRID BARCELONA MALLORCA

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10 11 3 5 5 5 5 93 6 5 6 5 19 5 4 19 3 11 3 14

10 6 17 8 8 7 4 9 3 2 8 18 3 8 2 2 2 6 7 12 5 4 14 10 5 6 51 7 2 3 12 3 3 6 8 2 2 8 3 8 380 394 9 9 14 24

1.464 1.300 687 866 963 798 792 5.926 700 412 950 405 8.160 1.270 316 3.349 970 1.347 288 4.700

650 1.124 2.991 1.191 1.504 893 469 1.174 135 926 2.400 225 967 222 1.421 227 1.356 753 2.600 508 270 366 1.590 1.168 1.055 3.400 142 196 3.034 470 391 898 465 65 67 1.078 189 761 12.124 58.911 1.635 905 2.125 7.928

Hotels Betten 7 1.841 30 3.754


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März 2011 · Spezial ITB

Tel +34 971436433 965853040 922126000 971743030 971214904 913995777 972364422 971919690 952371255 928764811 971585214 902112093 972652363 971783300 932063880 914263942 977250909 928763308 914364899 933636363 971564312 928152777 971370531 963373951 935041267 945188800 971312512 902500838 936651900 922787748 913197149 971260062 913607212 971207114 979749044 928565430 952383099 971717116 965852453 928875982 942844140 952058450 987216862 971850535 915591750 902996093 928169870 950234399 962872060 902050575 915568181 913430318 947506011 956305611 928163993 971711746 977779000 971725600 971032000 983298811 913756800 971302804 955063100 928391517 952829977 914902650 971897006 915625292 904474902 957720305 964401040

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9 5 2 18 2 4 7 3 3 3 15 240 3 10 2 3 3 4 10 4 9 9 12 4 4 10 2 4 3 2 10 14 36 14 4 23 4 7

1.264 281 704 1.867 842 913 2.672 145 509 301 2.351 370 367 126 718 236 265 2.266 226 182 1.016 1.909 2.000 191 4.090 66 569 398 294 1.354 1.817 5.825 3.127 265 1.685 109 1.422

Hotels Betten 2 272 11 1.147 76 6.603 106 40.083 12 2.386 16 809 4 762 5 1.087 3 408 3 868 2 326 6 1.780 9 981 6 3.086 3 227 11 2.590 5 802 4 1.227 2 156 131 13.544 4 598 7 1.069 8 987 5 836 6 557 32 4.927 12 5.307 9 1.641 5 436 3 1.076 2 317 3 1.500 15 2.945


E

Neue Produkte und Möglichkeiten auf Flugstrecken zwischen Deutschland und Spanien

Mehr Flüge für eine gestiegene Nachfrage aus Deutschland

Angesichts einer wahrscheinlichen Erholung der Nachfrage setzen die Fluggesellschaften wieder auf den deutsch-spanischen Markt, bieten neue Strecken und mehr Frequenzen zwischen beiden Ländern an und investieren.

D

afür gibt es gute Gründe: mehr als 90% der deutschen Touristen reisen auf dem Luftweg nach Spanien. Und trotz des Rückgangs des deutschen Tourismus im letzten Jahr gibt es nun wieder Hoffnung und Anzeichen auf eine Erholung. Allein im ersten Monat des Jahres 2011 stieg die Nachfrage um 5,5%.

Allianz Lufthansa-Spanair In diesem Jahr wird die deutsche Lufthansa ihren Flugplan mit knapp 300 Flügen pro Woche zwischen Deutschland und Madrid, Barcelona, Valencia, Palma de Mallorca, Málaga und Bilbao beibehalten. Im letzten Dezember präsentierte Lufthansa ihre neue Kabine für die europäischen Routen, und in diesem Jahr wird sie 170 Millionen Euro in die Erneuerung ihrer Flotte investieren. Lufthansas spanischer Partner in der StarAlliance, Spanair, startete im letzten Jahr mit zwei neuen Routen nach Deutschland, konkret von Barcelona nach Hamburg und Berlin, die drei- bzw. viermal pro Woche angeboten werden. Damit fliegt Spanair, zusammen mit den Strecken Madrid-Frankfurt und BarcelonaMünchen, vier Direktverbindungen zwischen Spanien und Deutschland. 30

März 2011 · Spezial ITB

Im Code-Sharing mit Lufthansa wird Spanair 131 Flüge von Madrid nach Frankfurt, Düsseldorf, München und Hamburg sowie von Barcelona nach Frankfurt, Düsseldorf und München anbieten Iberia, Neues im Web Iberia hat ganze 180 Direktverbindungen pro Woche zwischen Deutschland (Berlin, Frankfurt, Düsseldorf und München) und Madrid, die sie in dieser Saison beibehalten wird. Die Gesellschaft hat in diesem Jahr einige Neuerungen für die deutschen Kunden auf ihrer Website eingeführt: so werden die Kunden per E-Mail über Angebote informiert, die für sie besonders interessant sein könnten. Dabei richtet sich das System nach den Daten, die die Kunden selber über Routen, Daten und Höchstpreise angegeben haben. Die zweite Neuerung ist der „Through Check-in”, mit dem die Kunden die Bordkarte für Flüge im CodeSharing oder Anschlussflüge mit 29 anderen Fluggesellschaften erhalten, darunter die 12 Partner der oneworld. Iberia bietet sowohl in Madrid Barajas als auch auf allen deutschen Flughäfen, die sie anfliegt, die Möglichkeit, die Bordkarte über das Mobiltelefon zu erhalten.

Mehr Flüge auf die Balearen Die deutsche Fluggesellschaft Condor wird im Sommer ihre Kapazitäten auf die Balearen um 4% steigern, das bedeutet bis zu 80 Flüge pro Woche nach Menorca und Ibiza, was insgesamt mehr als eine Million Sitzplätze zwischen Mai und Oktober bedeutet. Ab April wird Condor tägliche Direktflüge von Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart und Köln nach Palma de Mallorca anbieten und die täglichen Verbindungen von Berlin Schönefeld, Leipzig und Hannover wieder aufnehmen. Außerdem startet die Gesellschaft im Sommer vier Direktverbindungen pro Woche zwischen Paderborn und Palma de Mallorca und wird zwei neue Strecken auf die Kanaren fliegen, und zwar von Friedrichshafen nach Teneriffa Süd und nach Fuerteventura. Im Sommer wird die Gesellschaft insgesamt 100.000 Plätze mehr auf Flügen auf die Kanaren bereitstellen. Auf der Kurz- und Mittelstrecke, was auch für die Flüge zwischen Spanien und Deutschland gilt, hat Condor die Premium Economy Class eingeführt, in der Passagiere mehr Platz (91,4 cm), ergonomische Sitze und eine Fast Lane haben, um schneller durch die Sicherheitskontrollen zu kommen. Airberlin wird ihre Flüge nach Palma de Mallorca im Sommer um 15% steigern und im August pro Woche statt 5.200 mehr als 6.000 Starts und Landungen durchführen. Ab April wird Airberlin im Sommerflugplan 2011 eine neue Destination vom Drehkreuz Palma de Mallorca aus anfliegen: es wird drei Flüge pro Woche von Palma nach Friedrichshafen geben. Über das Drehkreuz ist Friedrichshafen dann auch mit Alicante, Barcelona, Bilbao, Madrid, Málaga und Valencia verbunden. Mit ihrer Filiale NIKI wird Airberlin zwischen dem 10. Juni und 9. September einen zweiten Flug pro Tag zwischen Palma und Graz einführen; zwischen dem 13. und 27. Juni wird es montags einen zusätzlichen Flug zwischen Palma und Innsbruck geben. Beide Städte sind dann über das Drehkreuz Palma auch mit verschiedenen Destinationen auf dem spanischen Festland verbunden. Diana Ramón Vilarasau


Die wichtigsten Reedereien der Welt stationieren Schiffe in den spanischen Häfen

Alle Kreuzfahrer kommen nach Spanien Rund 7,1 Millionen Kreuzfahrttouristen kamen im Jahr 2010 in die spanischen Häfen. Das war eine Rekordzahl für die Branche und beweist die Bedeutung der spanischen Häfen für den internationalen Kreuzfahrttourismus. Die Hafenstädte machen aus Spanien ein weltweites Kreuzfahrerziel. Im Jahr 2010 waren die spanischen Häfen mit dem höchsten Passagieraufkommen Barcelona, die Balearen, Santa Cruz de Tenerife, Málaga und Las Palmas.

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ie aus den Daten der spanischen Hafenbehörde hervorgeht, ist Spanien dank der im letzten Jahr erzielten Ergebnisse eines der führenden Länder im Kreuzfahrttourismus. Auf der weltweiten Rangliste aus 15 Häfen stehen zwei spanische Häfen: Barcelona an weltweit fünfter und die Balearen an 13. Stelle. Europaweit erzielten die 30 wichtigsten Zielhäfen für Kreuzfahrer im Jahr 2009 (die aktuellsten zu Redaktionsschluss verfügbaren Daten) insgesamt 24 Millionen Passagiere, davon allein 5 Millionen in Spanien, was bedeutet, dass 21% der Kreuzfahrer weltweit auf ihrer Reise in einem spanischen Hafen anlegten. Damit befindet sich Spanien als Ziel für Kreuzfahrer weltweit auf der dritten Position, nach Italien mit 31,8% (7,6 Millionen Passagiere) und Griechenland mit

Der Hafen von Barcelona ist der wichtigste Kreuzfahrthafen Europas und der fünfte der Welt.

25% (knapp über 6 Millionen Passagiere). Auf der europaweiten Hafenrangliste steht Barcelona an der Spitze, die Balearen kommen an fünfter Stelle, Las Palmas (Gran Canaria) auf Platz 17, gefolgt von Teneriffa (18. Platz) und Málaga (23. Platz). Weltweite Zielhäfen Alle diese spanischen Hafenstädte sind den wichtigsten Kreuzfahrtunternehmen der Welt bereits ein Begriff. Die Carnival Magic von Carnival Cruises zum Beispiel legt auf ihren Fahrten Zwischenstopps in Barcelona, Málaga, Las Palmas und Palma de Mallorca an. Das weltweit zweitwichtigste Unternehmen der Branche, Royal Caribbean, wird ab dem kommenden Sommer von Juni bis Oktober Fahrten von Valencia und Palma de Mallorca aus unternehmen. Die Reederei wird zehn ihrer Schiffe in Europa stationieren und hat vieren davon spanische Heimathäfen zugewiesen – zu Valencia und Palma kommen Barcelona und Málaga, die bereits von der Gesellschaft angefahren werden. Außerdem hat Royal Caribbean ein neuartiges Abkommen mit der spanischen Bahngesellschaft Renfe getroffen, um den Bahnhof Puerta de Atocha in Madrid zu einem weiteren „Hafen“ zu machen. Von Madrid aus werden Passagiere per Zug in die Hafenstädte gebracht, in denen ihre Schiffe vor Anker liegen.

Die Norwegian Epic, neu in der Flotte von NCL, liegt im Sommer 2011 in Barcelona vor Anker, um von dort aus ihre Fahrten durch das westliche Mittelmeer zu beginnen, von denen einige auch über Palma de Mallorca führen werden. In Gran Canaria lag in der Saison 2010/2011 die Aida Bella vor Anker, was zu einem Aufschwung des deutschen Kreuzfahrtourismus auf den Kanaren führte. Auch Mein Schiff begann in der Wintersaison, die noch bis April dauert, von diesem Hafen aus zu operieren. Iberocruceros, Unternehmen im Besitz von Costa Crociere, wird in der nächsten Saison den Hafen von Valencia zu seinem sechsten Heimathafen in Spanien machen. Für Valencia spreche die strategisch günstige Lage, die große Zahl der Besucher und die guten Verkehrsanbindungen, darüber hinaus sei die Stadt bei spanischen und internationalen Touristen ein sehr beliebtes Reiseziel, wie das Unternehmen feststellt. Weitere Heimathäfen der Schiffe des Unternehmens sind Barcelona, Vigo, Bilbao, Málaga und Cádiz. Die Passagiere der italienischen Reederei MSC werden in der Sommersaison 2011 in Barcelona, Málaga, Palma de Mallorca, Santa Cruz de Tenerife, Valencia und Alicante, Cádiz, La Coruña und Bilbao an Bord gehen. Diana Ramón Vilarasau März 2011 · Spezial ITB

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Die Reiseveranstalter verzeichnen gute Ergebnisse der Spanienbuchungen im Winter und für den kommenden Sommer

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“Wiedergeburt” Mallorcas und erfreuliche Entwicklung Spaniens Für die großen deutschen Reiseveranstalter ist Spanien fraglos Reiseziel Nummer eins, das in der Gunst ihrer Kunden nach wie vor ganz oben steht. Sowohl für den Winter als auch für den kommenden Sommer waren und sind die Buchungen überaus erfreulich.

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panien entwickelt sich ausgesprochen erfreulich”, und insbesondere “Mallorca feiert eine Wiedergeburt bei unseren Gästen“. Das ist das Fazit von Alltours zur aktuellen Lage der Buchungen für Spanien, in dem die Gruppe mit den anderen großen deutschen Reiseveranstaltern übereinstimmt. Tatsächlich hat sich die Lage nach den letzten Krisenjahren wieder entspannt und ist ganz offensichtlich wieder auf dem Wege zu den ehemals gewohnten guten Ergebnissen. TUI hat festgestellt: „Durch die positive Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland verbessert sich das Konsumklima deutlich. Die Deutschen planen wieder mehr Zeit für Reisen und besser verdienende Haushalte wollen 2011 sogar mehr Geld für Reisen ausgeben, wie aktuelle Umfragen belegen“. Erfreulich ist das gerade für Spanien, das „sich auch 2011 wieder als das mit Abstand liebste Urlaubsland der Deutschen profilieren“ wird, so eine TUI-Sprecherin. Winter im Plus Dieser Trend zeichnete sich bereits in der Wintersaison ab, in der die meisten Veranstalter einen Anstieg der Nachfrage für spanische Reiseziele verzeichneten. Bei Alltours lagen im Winter die Buchungszahlen für Mallorca 30% über dem Vorjahr, eine Folge der ungünstigen Witterung in Mitteleuropa und des vorgezogenen Frühlings auf Mallorca mit der üppigen Mandelblüte. Auch die Kanaren wurden im Winter bei Alltours besser gebucht als im Vorjahr. Bei der TUI lag Spanien im Winter „über dem Vorjahr“, mit einer guten Entwicklung der Kanaren und einem Buchungsplus auf dem Spanischen Festland und den Balearen. Thomas Cook stellt fest, dass die Winterbuchungen einen guten Start hatten, „mit der Entwicklung des Zielgebietes Gran Canaria sind wir sehr zufrieden. Grund dafür ist das äußerst attraktive Preisbild, das insbesondere durch das Angebot an Sparflügen und den Neckermann Best Preis erzeugt werden konnte“. Für Thomas Cook hat Spanien im Winter einen ganz besonderen Reiz: „Das spanische Festland, die Balearen und die Kanaren sind landschaftlich und klimatisch sehr un32

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Die Mandelblüte auf Mallorca trug mit dazu bei, dass die Winterbuchungen bei Alltours und anderen Veranstaltern boomten.

terschiedlich und sind daher nicht nur in der Sommersaison sehr gefragt. Für Wanderungen oder Radsport beispielsweise eignet sich ein Urlaub in den Frühjahrs- oder Herbstmonaten. Auch die Mandelblüte ist für unsere Gäste ein Anlass um beispielsweise nach Mallorca zu reisen“. Guter Sommerstart Nach einem guten Winterverlauf lassen sich auch die Buchungen für die Sommersaison positiv an. Wie Manuel Morales, Leitung Internationaler Hoteleinkauf der REWE Touristik, feststellt: “Die touristische Nachfrage für Spanien entwickelt sich gut. Auf den Balearen konnten wir im vergangenen Jahr ein hohes zweistelliges Plus verbuchen. Auch in diesem Jahr entwickelt sich die Nachfrage sehr erfreulich. Auf den Kanaren haben wir im vergangenen Jahr das hohe Vorjahresniveau bestätigt. Auch mit dem Verlauf des aktuellen Touristikjahres sind wir zufrieden“. Ähnlich bei der TUI: „Für die bevorstehende Sommersaison hatte Spanien insgesamt einen hervorragenden Buchungsstart und liegt in allen Destinationen zweistellig über den Vorjahreswerten. In den Urlaubszielen, wo wir viele Exklusivitäten haben, zeigt sich die beste Entwicklung. Auch konnten wir den Anteil der Frühbucher in diesem Jahr weiter deutlich erhöhen“. Und bei Thomas CookTochter Air Marin „zeichnet sich bereits ein deutlicher Trend ab: Wie schon im letzten Sommer liegt Mallorca in der Gunst der Air Marin-Kunden ganz vorne. Mit gut einem Drittel der Buchungen ist die Baleareninsel zum jetzigen Zeitpunkt das am häufigsten gebuchte Reiseziel – gefolgt von der Türkischen Riviera und Kreta“. Allerdings verweisen die Gruppen darauf, dass Spanien von der aktuellen Lage in Nordafrika und der damit verbundenen Umleitung der Buchungen profitiert.


An den spanischen Küsten wehen 605 Blaue Flaggen

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Die spanischen Strände: Qualität und Schönheit desinneren Spaniens vergeben, nämlich am See Orellana la Vieja (Badajoz). Mit Blauer Flagge Bei der letztjährigen Vergabe der Blauen Flaggen erhielten folgende spanische Autonomiegebiete die meisten Auszeichnungen: Galicien (122 Strände und 10 Sporthäfen), Katalonien (85+19), Autonome Gemeinschaft Valencia (96+12), die Balearen (72+22), Andalusien (66+13), die Kanaren (34+3) und Murcia (15+2). Wenn man die Länge der Strände, die mit der Blauen Flagge ausgezeichnet wurden, betrachtet, verändert sich die Rangliste etwas: Andalusien (119 km); Autonome Gemeinschaft Valencia (91,6); Katalonien (84,3); Galicien (35,7); Balearen (22,7), Kanaren (10,8) und Murcia (7,9 km). Bei der Blauen Flagge handelt es sich um ein Ökosiegel, das mehr als 3.450 Strände in 41 Ländern in Europa, Marrokko, Tunis, Südafrika, Brasilien, Kanada, Neuseeland und in der Karibik erhalten haben.

Playa Maspalomas, Gran Canaria.

Spanien besitzt rund 7.880 Kilometer Küsten. Seine Strände sind immer noch der Hauptgrund, warum jedes Jahr Millionen von Touristen das Land besuchen. Die spanischen Strände sind nämlich nicht nur für ihre Schönheit berühmt, sondern auch für ihre Qualität.

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m Jahr 2010 erhielt Spanien insgesamt 605 Blaue Flaggen, davon 521 für Strände und 84 für Sporthäfen, die damit für ihre optimale Sauberkeit ausgezeichnet wurden. Damit liegt Spanien an der Spitze der Länder in der nördlichen Hemisphäre, die sich dieser Methode angeschlossen haben, um die Qualität ihrer

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Strände zu bewerten. Die Zahl von 521 Stränden mit Blauer Flagge bedeuten außerdem, dass jeder sechste spanische Strand die Kriterien für Hygiene und Umweltschutz erfüllt, die für den Erhalt dieses Ökosiegels vorausgesetzt werden. Erstmals wurde 2010 auch eine Blaue Flagge an einen Strand im Lan-

Playa de San Antonio, Cullera, Comunidad Valenciana.

Blaue Kriterien Die Blaue Flagge ist ein anerkanntes Symbol für Sauberheit und Sicherheit der Strände. Um sie zu erhalten, müssen die Strände anspruchsvolle Kriterien erfüllen, die sich in vier Gruppen unterteilen lassen: Qualität des Badewassers; Information und


Sonne, Strand und Blogger

Playa Berría, Cantabria.

Umwelterziehung; Umweltmanagement; sowie Sicherheit und Serviceleistungen. Weht eine Blaue Flagge am Strand oder im Hafen, so bedeutet das unter anderem, dass es hier angemessene Sanitäranlagen gibt, kein Schmutzwasser ins Meer geleitet wird und Rettungsschwimmer und Einrichtungen für die Erste Hilfe für Sicherheit sorgen. Die Flaggen werden in jedem Jahr neu zugeteilt, entsprechend wird jährlich aufs Neue die Einhaltung der genannten Kriterien überprüft, um die Blauen Flaggen zu

Auch bei den aktiven Internetnutzern sind die Badedestinationen für den Sommerurlaub immer noch am beliebtesten, und unter denen sticht wiederum die Autonome Gemeinschaft Valencia hervor, vor allem wegen der Strände der Costa Blanca. Das zumindest besagt eine auf dem Portal des Termómetro Turístico veröffentlichte Studie von Noteca über die beliebtesten Reiseziele in Blogs und Social Networks. Insgesamt 75% der über 5.700 analysierten Posts, Tweets und Facebookeinträge, die sich um die bevorzugten Reiseziele für den kommenden Sommer drehten, zeigten eine Vorliebe für Badedestinationen, im Gegensatz zu Reisen in die Berge. Von diesen wiederum gaben 30% als liebstes Reiseziel die Autonome Gemeinschaft Valencia an. Darauf folgten Andalusien mit 12% an zweiter Stelle, die Kanaren mit etwas über 10%, Galicien mit fast 10 und Asturien mit 9%. DRV

einem echten Garanten für die Nutzer der Strände und Häfen zu machen. Im letzten Jahr vergab die internationale Jury der Blauen Flaggen 3.511 dieser Kennungen in 33 Ländern Europas, Kanadas und Marrokkos. Mit 605 Flaggen führ-

te Spanien dabei die Liste der Länder mit den meisten Auszeichnungen an. Genaue Überprüfung Andererseits informiert das spanische Gesundheitsministerium, dass 2010 in

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Spanien 1.643 Strände verzeichnet waren, an denen mehr als 40.000 Überprüfungen durchgeführt wurden, um jegliche Anzeichen möglicher Kontaminierung des Wassers festzustellen. In diesem Jahr 2011 wurde festgelegt, dass derartige Stichproben in 393 Gemeinden in 12 Autonomen Gemeinschaften durchgeführt werden sollen. Das Gesundheitsministerium versichert, dass die Wassequalität in Spanien „sehr gut“ sei, wie fast 90% der durchgeführten Wasserproben gezeigt haben. Diana Ramón Vilarasau

Weitere Informationen www.esplaya.com www.facebook.com/pages/ Blue-Flag/358208662484 www.blueflag.org www.mma.es/portal/ secciones/acm/aguas_ marinas_litoral/guia_playas/

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Rangliste von Tripadvisor

Die besten Strände Spaniens Unter den zehn besten Stränden Spaniens, die im letzten Jahr von den Mitgliedern von Tripadvisor bewertet wurden, befinden sich sieben auf den Balearen und Kanaren. Der schönste und beste Strand Spaniens ist nach Ansicht der Nutzer des Internetportals Ses Illetes auf der kleinen Baleareninsel Formentera. Der ist im Vergleich zum Vorjahr um eine Position nach oben geklettert, ebenso wie die Strände von Famara auf Lanzarote und las Benirras auf Ibiza. Die Bewertungen in Tripadvisor sind generell hoch angesehen und werden von der Tourismusbranche äußerst ernst genommen. Sie gelten als Barometer der Verbrauchermeinung allgemein. In diesem Sinne kann auch die Rangliste der besten spanischen Strände als Anhaltspunkt gesehen werden, welche Strände in Spanien tatsächlich die sind, die den Besuchern des Landes am besten gefallen. Demzufolge ragen vor allem die Inselarchipel heraus: unter den beliebtesten Stränden befinden sich allein fünf auf den Balearen, zwei auf den Kanaren und je einer in Alicante, Murcia und an der Costa Brava. Die von den Nutzern von Tripadvisor am besten bewerteten Strände sind: 1. Playa de Ses Illetes (Formentera) 2. Playa de Famara (Lanzarote) 3. Playa de Levante (Alicante) 4. Playa Las Benirras (Ibiza) 5. Playa de Es Trenc (Mallorca). 6. Mar Menor (Murcia) 7. Lago Martianez (Tenerife) 8. Playa Es Grau (Menorca) 9. Playa de Lloret de Mar (Costa Brava) 10. Hafen von Mahón (Menorca)

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Die Qualität und Vielfalt der Infrastrukturen, das angenehme Klima und ein ideales Zusatzangebot machen Spanien zur führenden Destination

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Der beste Golfplatz Europas

Loch 8 des Golfplatzes La Pineda in Tarragona.

Spanien ist das beliebteste Golfreiseziel der Deutschen und weltweit das zweite der gefragtesten Länder. Rund 35% aller Europäer, die im Urlaub ihrem Lieblingssport frönen wollen, reisen nach Spanien. Gründe dafür sind die Qualität, Professionalität und Vielfalt der Infrastrukturen, das gute Klima und ein Zusatzangebot, das sich ideal mit dem Golfsport verbinden lässt.

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ie Zahl der Einrichtungen in Spanien hat sich viervielfacht, vor allem in den neuziger Jahren: 1985 gab es 84 Golfplätze, zehn Jahre später waren es 163, im Jahr 2000 bereits mehr als 200, 2005 waren es 266, und in diesem Jahr zählt die EGA insgesamt 345 Golfplätze in Spanien, Turespaña spricht gar

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von 385. Jede einzelne Autonome Gemeinschaft hat Einrichtungen und Hotels, die auf diese Art des Tourismus spezialisiert sind. Obwohl in den letzten fünf Jahren verschiedene neue Destinationen voller Schwung auf den Markt gekommen sind, sagen die Experten voraus, dass Spanien

seine Bedeutung als Golfreiseziel gegenüber anderen Ländern halten werde, da das Land auf die Diversifizierung und die Qualität des Produktes achte. Das sagte kürzlich der Direktor der International Golf Travel Market (IGTM), Matt Walsh. Spanien hat sich vor allem auf die Bedürfnisse und Wünsche der Golftouristen aus Großbritannien –mit mehr als 1.369.000 Golfspielern-, Deutschland – mit 599.328 Verbandsspielern, fast viermal so viel wie vor zwanzig Jahren- und Schweden –mit 512.407 doppelt so viel wie vor zwanzig Jahren- spezialisiert. Bei Briten, Deutschen und Skandinaviern ist Spanien das beliebteste Golfreiseziel. Spezialisierte Hotels Spanien hat den Vorteil einer großen Bandbreite an Hotels, Villas und Wohnanlagen, die auf Golfspieler spezialisiert sind. In allen Teilen des Landes wird das Angebot Jahr für Jahr mit neuen Hotels


Mehr als hundert Golfplätze gibt es in Andalusien, das ist ein Viertel des gesamten Golfangebotes in Spanien. Allein im letzten Jahr wurden in Andalusien vier neue Plätze eröffnet, davon je einer in Almería und Huelva und zwei in der Provinz Málaga. Alle haben 18 Löcher und ein attraktives Zusatzangebot. Mittelfristig werden drei weitere Plätze dazu kommen, die beiden Projekte, die am weitesten vorangeschritten sind, befinden sich in Granada und Cádiz. Mallorca, Golf ganz nah Golf ist auch einer der wichtigsten touristischen Anreize Mallorcas. Die guten Fluganbindungen und das warme Klima sind einige der Gründe, warum viele Golfer nach Mallorca reisen. Und diejenigen, die Interesse an kulturellen Sehenswürdigkeiten und guter Küche haben, werden auf der Insel auf beste zufrieden gestellt. Derzeit gibt es hier 25 Golfplätze, darunter vier mit neun Löchern, 20 mit 18 Löchern und einen Pitch & Putt (den Executive Course Son Quint). Die Plätze der Balearen zeichnen sich durch ihre Qualität, Nachhaltigkeit und das respektvolle Miteinander mit der Natur aus. Außerdem bieten sie eine große spielerische Vielfalt, wobei aber die räumliche Entfernung zwischen den verschiedenen Plätzen gering ist.

Das ganze Jahr über spielen Die Verbindung Gran Canarias mit dem Golfsport trägt zwei Merkmale: die Insel ist wegen ihres ganzjährig angenehmen Klimas ein idealer Ort zum Golfspielen; und sie blickt auf eine lange Tradition zurück, denn hier wurde im Jahr 1891 der erste Golfplatz in ganz Spanien eröffnet. Auf der Insel gibt es acht verschiedene Golfplätze in einem Umkreis von weniger als 50 Kilometern, die man dank des milden Wetters ganzjährig bespielen kann. Weitere vier Plätze befinden sich auf Fuerteventura und zwei auf Lanzarote – alle Plätze kann man nach einer 20minüten Überfahrt mit dem Boot erreichen. Teneriffa ist eine perfekte Golfdestination: 12 Monate im Jahr herrschen frühlingshafte Temperaturen mit 23 Grad Celsius im Schnitt. Es gibt neun sehr unterschiedliche Golfplätze und ein großes Angebot an Hotels und Appartments, die auf Golfspieler spezialisiert sind. Im Frühjahr und Herbst Katalonien ist mit fast 50 Golfplätzen und einem hochklassigen Hotelangebot eines der international am besten positionierten spanischen Golfreiseziele. Die Golftradition der nordspanischen Region reicht bis ins Jahr 1914 zurück. Sonne, Strand, gute Küche, Kultur und Golf sind die Stärken der Autonomen Ge-

erweitert und modernisiert. In Larrabetzu (Vizcaya) eröffnete im letzten Sommer das Alba Hotel Golf & Spa, ein Vier-SterneHaus, das in den Golfplatz Artxanda, und zwar zwischen einem Platz mit 18 und einem mit 9 Löchern, eingebettet ist. Andererseits wird Husa das Management von zwei Hotels mit 4 bzw. 5 Sternen übernehmen, die in der Anlage Isla de Valdecañas (Cáceres) gebaut werden. Vincci Selección Buenavista ist das dritte Hotel der Gruppe Vincci auf Teneriffa, es ist vom gleichnamigen Golfplatz umgeben. Hundert Plätze zur Auswahl Andalusien ist mit rund einer halben Million Golftouristen pro Jahr das erste Golfreiseziel Spaniens. Die Region hat ein ausgezeichnetes Zusatzangebot, Kultur, Gastronomie und Naturlandschaften und bietet ihren Besuchern einen aufmerksamen, professionellen Service. Rund 70% der Golfer, die auf den Plätzen Andlalusiens spielen, stammen aus dem Ausland.

Loch 13 des Golfplatzes La Pineda in Tarragona.

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meinschaft Valencia, die in diesem Jahr durch die Anbindung an das Schienennetz des Hochgeschwindigkeitszuges AVE noch besser an die spanische Hauptstadt Madrid angebunden ist. Am besten bieten sich hier das Frühjahr und der Herbst zum Golfspielen an. In der Region Valencia gibt es 34 Golfplätze, darunter einen rustikalen und sechs Pitch & Putt. Ebenfalls an der spanischen Levanteküste bietet die Region Murcia 21 Golfplätze, von denen sich die meisten in einem Umkreis von 50 Kilometern befinden. Diese Lage bietet den Spielern die Möglichkeit, mehrere Plätze nacheinander zu spielen, eine sehr beliebte Art des Golfens. Zu vielen Plätzen gehören Hotels mit 4 und 5 Sternen, die insgesamt 1.125 Bettenplätze vorweisen, sowie Appartments und Bungalows. Zwei Plätze, nämlich Corvera (Murcia) und Purias (Lorca) werden ihre Anlagen in Kürze zusammen mit einem Fünf-Sterne-Hotel in Kürze eröffnen. Die Plätze in Nordspanien, verteilt auf die Regionen Galicien, Kantabrien, Asturien, Baskenland und Navarra, zeichnen sich durch ihre hervorragende Wartung und die Tatsache aus, dass viele vom Champion Severiano Ballesteros entworfen wurden. In Aragón gibt es acht Plätze, darunter den am höchsten gelegenen ganz Spaniens, in La Rioja kommt zu drei bestehenden ein vierter hinzu, der sich derzeit im Bau befindet. Extremadura hat mit dem neuen Galisteo Golf bereits sechs Plätze, Kastilien und León weist 38 und Kastilien La Mancha 13 Plätze vor. Kandidatur für den Ryder Cup Die Autonome Gemeinschaft Madrid liegt zwar an dritter Stelle der spanischen Regionen mit den meisten Golfplätzen,

2015 beworben. Dabei handelt es sich um das weltweit wichtigsten Golfturnier für Frauen. Sollte die Wahl auf Murcia fallen, würden die Turniere auf dem Südplatz des La Manga Club ausgetragen.

hat aber mit 97.275 die meisten Verbandsspieler Spaniens – das entspricht 33% aller Verbandsspieler des Landes. Madrid will im Jahr 2018 den Ryder Cup austragen, in dem Europa und die Vereinigten Staaten gegeneinander antreten. Dieses Turnier gibt es seit über 80 Jahren und wird alle zwei Jahre abwechselnd in Europa und den USA ausgetragen. Der Königlich Spanische Golfverband wählte im Jahr 2009 Madrid aus, um sich um die Austragung in 2018 zu bewerben – andere Kandidaturen kommen aus Deutschland, Frankreich, Holland und Portugal. Auch die Region Murcia möchte eine herausragende Stellung im internationalen Golfgeschehen erlangen und hat sich um die Austragung des Solheim Cup

Der Golfplatz Buenavista auf Teneriffa, der von Severiano Ballesteros entworfen wurde.

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Madrid und Valencia einen Steinwurf entfernt Unter den Neuerungen sind auch Verbesserungen bei der Vermarktung des Golftourismus zu nennen. Ein neues Webportal umfasst das gesamte Angebot Valencias und nutzt die Möglichkeiten der Verbindung zwischen Madrid und Valencia mit dem Hochgeschwindigkeitszug AVE, um Vorteile für beide Regionen zu schaffen. In Madrid übersteigt die Nachfrage von Seiten der Golfspieler das tatsächliche Angebot, während Valencia eine große, attraktive Auswahl an Plätzen besitzt, kombiniert mit anderen Dienstleistungen, Gastronomie, dem guten Klima und der guten Erreichbarkeit. Das Europäische Reiseinstitut, ein Unternehmen im Rahmen der Gruppe Gheisa, das sich auf Beratung, Planung und technologische Lösungen spezialisiert hat, hat dieses einzigartige System der touristischen Vermarktung des Golf unter dem Namen Visit Golf Valencia geschaffen. Das System beruht auf der Nutzung einer technologischen Plattform, die es Golfplätzen, Hotels und Restaurants ermöglicht, in Echtzeit ihre Dienstleistungen zu einem Spezialpreis anzubieten.

Weitere Informationen www.rfegolf.com www.golfspain.com www.golfinspain.coom www.visitgolfvalencia.es


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Provinz MALAGA ALMERIA ALMERIA ALMERIA ALMERIA ALMERIA ALMERIA ALMERIA ALMERIA ALMERIA ALMERIA CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CADIZ CORDOBA CORDOBA CORDOBA GRANADA GRANADA GRANADA GRANADA HUELVA HUELVA HUELVA HUELVA HUELVA HUELVA HUELVA HUELVA HUELVA JAEN MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MARBELLA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA MALAGA SEVILLA SEVILLA SEVILLA SEVILLA SEVILLA ZARAGOZA ZARAGOZA

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Tel +34

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E-mail info@fga.org alborangolf@alborangolf.com golfreservas@almanzora.com clubdegolf@valledeleste.es info@marinagolf.es playamacenas@medgroup.es info@cortijogrande.net aguilongolf@aymerichgolf.com golfalmerimar@almerimar-resort.com reservas@laenviagolf.com info@golfplayaserena.com campano@golf-novosancti.es info@golf-novosancti.es info@golflaestancia.com info@montenmedio.es info@benalupgolf.com info@sotogrande.com greenfees@valderrama.com lareserva@sotogrande.com info@golfsotogrande.com gerente@lacanadagolf.com golf@alcaidesa.com info@sanroqueclub.com montecastillo.golf@barcelo.com info@sherrygolf.com info@golfelpuerto.com info@vistahermosaclubdegolf.com reservas@villanuevagolf.com info@ballenagolf.com competicion@rotaclubgolf.es golf@sanlucarclubdecampo.com golf@arcosgardens.com administracion@golfcordoba.com golf_pozoblanco@hotmail.com laslomasdelduque@telefonica.net sales@grupobalboa.com reservas@granadaclubdegolf.com info@moriscosgolf.com info@santaclaragolfgranada.com bellavista@golfbellavista.com direccion@lamonacilla.golf caddiemaster.costaesuri@aymerichgolf.com golf@islacanela.es reservasgolf@islantillagolfresort.com info@golfelrompido.es golfnuevoportil@lagunasdelportil.com cortaatalaya@golf-andalucia.net info@golfdunasdedonana.com parquedeportivo@golf-andalucia.net malaga.golf@parador.es club@rccm-golf.com info@clubelcandado.com reservasgolf@alhauringolf.com info@laurogolf.com reservas-golf@hotelantequera.com reservas@guadalhorce.com reservas@monteparaisogolf.com reservas.cabopino@aymerichgolf.com reservas@santaclaragolfmarbella.com reservas@rioreal.com greenlife@golf-andalucia.net info@marbellagolf.com info@hotelartola.com caddymaster@santamariagolfclub.com bookings@golftorrequebrada.es benalmadenagolf@aymerichgolf.com info@miraflores.com siestagolf@yahoo.es reservas@golfelchaparral.com golf@lacala.com golf@cerradodelaguila.com greenfees@santanagolf.com teetimes@mijasgolf.org reservas@calanovagolfclub.com info@lanoriagolf.net info@realclubdegolflasbrisas.com resort@losnaranjos.com reservas@golfdamadenoche.com reservas@clubdegolfaloha.com reservas@laquintagolf.com reservas@guadalminagolf.com reservations@montemayorgolf.com club@golfmarbella.net info@flamingosgolf.com caddiemaster@es.taylorwimpey.com laresinagolf@hotmail.com information@esteponagolf.com caddiemaster@valleromano.es info@elparaisogolfclub.com ddb@losalmendrosgolf.e.telefonica.net info@elcampanariogolf.com info@atalaya-golf.com coto@golf-andalucia.net info@casarescostagolf.com info@golfcortesin.es info@golfladuquesa.com anoreta@golf-andalucia.net info@bavieragolf.com informacion@rcpineda.com info@clubhatoverde.es reservas@sevillagolf.com info@lasminasgolf.com reservas@clubzaudingolf.com info@aragongolf.com golf@augustagolfcalatayud.com

Web www.fga.org www.alborangolf.com www.almanzora.com www.valledeleste.es www.playamacenas.com www.cortijogrande.net www.aguilongolf.com www.golfalmerimar.com www.laenviagolf.com www.golfplayaserena.com www.golf-novosancti.es www.golf-novosancti.es www.golflaestancia.com www.montenmedio.es www.benalupgolf.com www.almenaragolfresort.com www.valderrama.com www.sotogrande.com www.golfsotogrande.com www.lacanadagolf.com www.alcaidesa.com www.sanroqueclub.com www.barcelomontecastillo.com www.sherrygolf.com www.golfelpuerto.com www.vistahermosaclubdegolf.com www.villanuevagolf.com www.ballenagolf.com www.rotaclubdegolf.es www.sanlucarclubdecampo.com www.arcosgardens.com www.golfcordoba.com www.golfpozoblanco.com www.laslomasdelduque.com www.medinaelvira.com www.granadaclubdegolf.com www.moriscosgolf.com www.santaclaragolfgranada.com www.golfbellavista.com www.lamonacillagolf.com www.costaesurigolfclub.com www.golfislacanela.es www.islantillagolfresort.com www.golfelrompido.es www.nuevoportilgolf.es www.clubdegolfcortaatalaya.com www.golfdunasdedonana.com www.clubdegolflagarza.com www.parador.es www.rccm-golf.com www.clubelcandado.com www.alhauringolf.com www.laurogolf.com www.antequeragolf.com www.guadalhorce.com www.monteparaisogolf.com www.cabopinogolf.com www.santaclaragolfmarbella.com www.rioreal.com www.greenlife-golf.com www.marbellagolf.com www.hotelartola.com www.santamariagolfclub.com www.golftorrequebrada.com www.benalmadenagolfcenter.com www.miraflores-golf.com www.golfelchaparral.com www.lacala.com www.cerradodelaguila.com www.santanagolf.com www.mijasgolf.org www.calanovagolfclub.com www.realclubdegolflasbrisas.com www.losnaranjos.com www.golfdamadenoche.com www.clubdegolfaloha.com www.laquintagolf.com www.guadalminagolf.com www.montemayorgolf.com www.golfmarbella.net www.flamingosgolf.com www.losarquerosgolf.com www.laresina.net www.esteponagolf.com www.valleromano.es www.elparaisogolfclub.com www.losalmendrosgolf.com www.elcamapanarionet.com www.atalaya-golf.com www.marbella.com www.casarescostagolf.com www.fincacortesin.com www.golfladuquesa.com www.anoretagolf.es www.bavieragolf.com www.rcpineda.com www.hatoverdegolf.es www.sevillagolf.com www.lasminasgolf.com www.clubzaudingolf.com www.aragongolf.com www.augustagolfcalatayud.com


GOLFPLÄTZE Platz BENASQUE CLUB, S.A. CAMPO MUNICIPAL DE GOLF EL CASTILLEJO CLUB DE GOLF JACA CLUB DE GOLF LA PEÑAZA GOLF DE GUARA GOLF LOS LAGOS MARGAS GOLF REAL AERO CLUB DE ZARAGOZA CANTABRIA • FEDERACIÓN DE CANTABRIA CAMPO DE GOLF ABRA DEL PAS CAMPO DE GOLF DE LA JUNQUERA CAMPO DE GOLF DE NESTARES CAMPO DE GOLF OYAMBRE CAMPO MUNICIPAL DE GOLF MATALEÑAS CLUB DE GOLF ROVACIAS CLUB PARAYAS, S.D GOLF SANTA MARINA NOJA GOLF RAMON SOTA GOLF REAL GOLF DE PEDREÑA CASTILLA LA MANCHA • FEDERACIÓN DE GOLF DE CASTILLA-LA MANCHA CLUB DE GOLF CUESTA BLANCA CLUB DE GOLF LA VEREDA CLUB DE GOLF PABLO HERNANDEZ CLUB DE GOLF LA LAGUNA DEL TITO CLUB DE GOLF TOMELLOSO CLUB GOLF EL BONILLO EL REINO GOLF GOLF CABANILLAS GUADALAJARA CLUB GOLF GOLF CAMPO DE LAYOS GOLF DE VALDELUZ GOLF LAS PINAILLAS LAS ERILLAS GOLF SEÑORIO DE ILLESCAS GOLF VILLAR DE OLALLA GOLF PALOMAREJOS GOLF CASTILLA Y LEON • FEDERACIÓN DE CASTILLA Y LEÓN CLUB DE GOLF EL FRESNILLO / NATURAVILA CLUB DE GOLF NAVALUENGA CASINO ABULENSE CLUB DE GOLF LA ALMARZA GOLF GOLF CANDELEDA CLUB DE GOLF VILLATORO RIOCEREZO CLUB DE GOLF VALDORROS CLUB DE GOLF “ EL ENEBRAL” CLUB DE GOLF LERMA CLUB DE GOLF VILLARIAS CLUB DE GOLF SALA DE LOS INFANTES LEON CLUB DE GOLF “EL CUETO” CLUB DE GOLF EL BIERZO CAMPO MUNICIPAL DE GOLF “ISLA DOS AGUAS” GRIJOTA GOLF LA VALMUZA GOLF RESORT CAMPO DE GOLF DE SALAMANCA CAMPO DE GOLF VILLA MAYOR CAMPO MUNICIPAL DE GOLF LA CERRALLANA CLUB DE CAMPO EL TIRO CLUB DE GOLF VILLA DE CUELLAR VALDEMAZO CLUB DE GOLF EL ESPINAR CLUB DE GOLF ESCUELA DE GOLF LOS ANGELES DE SAN RAFAEL CLUB DE GOLF LAS LLANÁS S.L. NAVAGRULLA CLUB DE GOLF CLUB DE GOLF SORIA CLUB DE GOLF LA DEHESA DE MORON CLUB DE GOLF LA GALERA CLUB DE GOLF ENTREPINOS ALDEAMAYOR CLUB DE GOLF GOLF SOTOVERDE- FINA GOLF CAMPO DE GOLF DE VILLARRIN CATALUNYA • FEDERACIÓN CATALANA CALDES GOLF CLUB DE GOLF SANT CUGAT CLUB DE GOLF MONTBRU MOIA GOLF SANT FELIU CLUB DE GOLF CASTELLTERCOL CLUB DE GOLF VALLROMANES GOLF SANT JOAN REAL CLUB DE GOLF “EL PRAT” CLUB DE GOLF LA MOLA MANRESSA GOLF CLUB GOLF LA ROQUETA CLUB DE GOLF LLAVANERAS CLUB DE GOLF HCP1 GOLF SAN VICENÇ DE MONTALT VILALBA CLUB DE GOLF LA GARRIGA GOLF TARADELL GOLF CLUB DE GOLF OSONA-MONTANYA - EL BRULL CLUB DE GOLF “MASIA BACH” CLUB DE GOLF PORT DEL COMTE CLUB DE GOLF TERRAMAR CAN CUYAS GOLF CLUB DE GOLF COSTA BRAVA CLUB GOLF D’ARO GOLF PLATJA DE PALS GOLF SERRES DE PALS EMPORDA GOLF CLUB DE GOLF ANGEL DE LLORET PGA GOLF DE CATALUÑA MAS PAGES GOLF GOLF GIRONA PERALADA GOLF

Provinz HUESCA TERUEL HUESCA ZARAGOZA HUESCA ZARAGOZA HUESCA ZARAGOZA

SANTANDER CANTABRIA CANTABRIA CANTABRIA CANTABRIA CANTABRIA CANTABRIA CANTABRIA CANTABRIA CANTABRIA CANTABRIA CANTABRIA GUADALAJARA CUENCA CUENCA TOLEDO CUENCA CIUDAD REAL ALBACETE CIUDAD REAL GUADALAJARA TOLEDO GUADALAJARA ALBACETE TOLEDO TOLEDO CUENCA TOLEDO VALLADOLID AVILA AVILA AVILA AVILA AVILA BURGOS BURGOS BURGOS BURGOS BURGOS BURGOS LEON LEON PALENCIA PALENCIA SALAMANCA SALAMANCA SALAMANCA SALAMANCA SEGOVIA SEGOVIA SEGOVIA SEGOVIA SEGOVIA SEGOVIA SORIA SORIA SORIA VALLADOLID VALLADOLID VALLADOLID VALLADOLID ZAMORA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA BARCELONA GIRONA GIRONA GIRONA GIRONA GIRONA GIRONA GIRONA GIRONA GIRONA GIRONA

Löcher 18 9 18 18 9 18 18 + 9 9 15 + 18 9 18 9 9 9 9 18 9 9 par 3 18 + 9

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E-mail golfbenasqueclub@arrakis.es contacto@golfelcastillejo.es jacagolf@aymerichgolf.com administracion@golflapenaza.com info@golfdeguara.es info@golfloslagos.com informacion@margasgolf.es mail@realaeroclubdezaragoza.com info@federacioncantabradegolf.net abrapas@cantur.com lajunqueragolfclub@telefonica.net golfnestares@telefonica.net golfoyambre@teginser.es imd-golf@ayto-santander.es clubdegolf@rovacias.com info@clubparayas.com info@golfsantamarina.com info@noja-golf.com info@golframonsota.com comite@realgolfdepedrena.com federacion@fedgolfclm.com correo@clubdegolfcuestablanca.es golflavereda@navegalia.com cgpablohernandez@telefonica.net molinorusgolf@hotmail.com clubdegolftomelloso@clubdegolftomelloso.com correo@clubdegolfelbonillo.com recepcion_golf@elreino.com golfcabanillas@gmail.com info@layos-golf.com informacion@golfdevaldeluz.com golfpinaillas@terra.es erillas@erillasgolf.com info@senoriodeillescasgolf.com villardeolallagolf@sarrionsa.es gerencia@palomarejosgolf.com informacion@federaciondegolfdecastillayleon.org recepcion@naturavila.es administracio@golfnavaluenga.com administracion@casinoabulense.com laalmarzagolf@hotmail.com golfcandeleda@hotmail.com

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Web www.golfelcastillejo.es www.aymerichgolf.com www.golflapenaza.com www.golfguara.es www.golfloslagos.com www.margasgolf.es www.federacioncantabradegolf.net www.golfabradelpas.com www.golflajunquera.com www.cantur.com www.rovacias.com www.clubparayas.com www.golfsantamarina.com www.noja-golf.com www.golframonsota.com www.realgolfdepedrena.com www.fedgolfclm.com www.clubdegolfcuestablanca.es www.lavereda.org www.molinoderusgolf.es www.clubdegolftomelloso.com www.clubdegolfelbonillo.com www.elreinogolf.com www.cabanillasgolf.com www.layos-golf.com www.golfdevaldeluz.com www.clubdegolflaspinaillas.com www.laserillasgolf.com www.senoriodeillescasgolf.com www.villardeolallagolf.es www.palomarejosgolf.com www.federaciondegolfdecastillayleon.org www.naturavila-elfresnillo.com www.golfnavaluenga.com www.casinoabulense.com www.laalmarzagolf.com www.golfcandeleda.com www.riocerezogolf.es www.golfburgos.com www.golflerma.com www.golfsalas.blogia.com www.golfdeleon.com www.bierzogolf.com www.pmdpalencia.com www.grijotagolf.com www.la-valmuza.com www.salamancagolf.com www.golfvillamayor.com www.clubgolfbejar.com www.clubeltiro.com www.terra.es/personal/golf.cuellar golfvaldemazo@hotmail.com www.golfespinarclub.iespana.es www.asrgolf.com www.lasllanas.com www.golfsoria.com www.golfasequible.com www.lagalera.net www.golfentrepinos.com www.aldeamayorclub.com www.finagolf.com www.fgolfcyl.org/a2/villarrin.asp www.catgolf.com www.golfdecaldes.com www.golfsantcugat.com www.golfmoia.com www.golfsantfeliu.com www.golfcastelltercol.cat www.golfvallromanes.com www.golfsantjoan.com www.rcgep.com www.golflamola.com www.golfmanresa.com www.golflaroqueta.com www.golfllavaneras.com www.hcp1.es www.golfsantvicens.es www.vilalbagolf.com www.lagarigagolf.com www.golfpublictaradell.com www.golfmontanya.com www.golfmasiabach.com www.golfterramar.com www.cancuyasgolf.com www.golfcostabrava.com www.golfdaro.com www.golfplatjadepals.com www.golfserresdepals.com www.empordagolf.com www.pgacatalunya.com www.maspages.com www.golfgirona.com www.hotelperalada.com

März 2011 · Spezial ITB

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GOLFPLÄTZE Platz Provinz REAL CLUB DE GOLF DE CERDAÑA GIRONA FONTANALS GOLF GIRONA CLUB DE GOLF TORREMIRONA GIRONA CLUB DE GOLF CAMPRODON GIRONA RAIMAT CLUB DE GOLF LERIDA CLUB DE GOLF RIBERA SALADA LERIDA ARAVELL GOLF LERIDA CLUB DE GOLF REUS AIGÜESVERDS TARRAGONA CLUB DE GOLF BONMONT TERRES NOVES TARRAGONA CLUB DE GOLF EL VENDRELL TARRAGONA CLUB DE GOLF COSTA DORADA-TARRAGONA TARRAGONA CLUB DE GOLF LA GRAIERA TARRAGONA PORTAVENTURA GOLF CAMPO CENTRO/NORTE /SUR TARRAGONA COMUNIDAD DE MADRID • FEDERACIÓN DE GOLF DE MADRID MADRID AYMERICH GOLF CENTER SOMONTES GOLF MADRID CAMPO DE GOLF BASE AEREA DE TORREJON MADRID CAMPO DE GOLF DE SOMOSAGUAS MADRID CASINO CLUB DE GOLF RETAMARES MADRID CDM “LA DEHESA” MADRID GOLF DEHESA MADRID CENTRO DEPORTIVO BARBERAN MADRID CENTRO NACIONAL DE LA RFEG MADRID CLUB DE CAMPO VILLA DE MADRID MADRID CLUB DE GOLF ARANJUEZ MADRID CLUB DE GOLF ENCINAR MADRID LAS REJAS OPEN CLUB MADRID CLUB DE GOLF LOMAS-BOSQUE MADRID CLUB DE GOLF OLIVAR DE LA HINOJOSA MADRID CLUB DE GOLF Y DEPORTES-GOLF SCRATCH,SL MADRID CLUB JARAMA R.A.C.E. MADRID CLUB LAS ENCINAS DE BOADILLA MADRID EL ROBLEDAL GOLF MADRID GOLF JARDIN DE ARANJUEZ MADRID GOLF LA MORALEJA MADRID GOLF PARK MADRID MADRID GOLF SANTANDER MADRID GOLF VILLA DEL ESCORIAL MADRID GREEN PADDOK MADRID LA HERRERIA CLUB DE GOLF MADRID NUEVO CLUB DE GOLF DE MADRID MADRID PALACIO DEL NEGRALEJO MADRID REAL CLUB DE LA PUERTA DE HIERRO MADRID REAL SOCIEDAD HIPICA ESPAÑOLA CLUB DE CAMPO MADRID GREEN CANAL MADRID CAMPO DE TECNIFICACION DE MADRID MADRID COMUNIDAD FORAL DE NAVARRA • FEDERACIÓN NAVARRA DE GOLF PAMPLONA CLUB DE GOLF CASTILLO DE GORRAIZ NAVARRA CLUB DE GOLF ULZAMA NAVARRA ZUASTI CLUB DE CAMPO NAVARRA COMUNIDAD VALENCIANA • FEDERACION DE GOLF DE LA COMUNIDAD VALENCIANA VALENCIA CLUB DE GOLF BONALBA ALICANTE EL PLANTIO GOLF ALICANTE CAMPO DE GOLF LA FINCA ALICANTE CLUB DE GOLF LA MARQUESA ALICANTE CLUB DE GOLF VILLAMARTIN ALICANTE GOLF LA RAMBLAS DE CAMPOAMOR ALICANTE LO ROMERO GOLF ALICANTE VISTABELLA GOLF ALICANTE GOLF LAS REJAS ALICANTE VILLAITANA GOLF ALICANTE ALICANTE GOLF ALICANTE GOLF P&P SIERRA CORTINA ALICANTE CLUB DE GOLF DON CAYO ALICANTE ALENDA GOLF CLUB ALICANTE GOLF FONT DE LLOP ALICANTE CLUB DE GOLF IFACH ALICANTE CLUB DE GOLF JAVEA ALICANTE LA SELLA GOLF ALICANTE CLUB DE GOLF COSTA DE AZAHAR CASTELLON CLUB DE CAMPO DEL MEDITERRANEO CASTELLON PANORAMICA GOLF & COUNTRY CLUB CASTELLON CAMPO DE GOLF PARADOR EL SALER VALENCIA CLUB DE GOLF ESCORPION VALENCIA FORESSOS GOLF VALENCIA CLUB DE GOLF EL BOSQUE VALENCIA COFRENTES GOLF PITCH & PUTT VALENCIA CLUB DE GOLF DE GANDIA VALENCIA CAMPO DE GOLF OLIVA NOVA VALENCIA CLUB DE GOLF MANISES VALENCIA EXTREMADURA FEDERACION EXTREMEÑA DE GOLF CACERES GOLF DEL GUADIANA BADAJOZ NORBA CLUB DE GOLF CACERES TALAYUELA GOLF CACERES DON TELLO CLUB DE GOLF DE MERIDA BADAJOZ GALISTEO GOLF CACERES GALICIA FEDERACION GALLEGA DE GOLF A CORUÑA HERCULES CLUB DE GOLF A CORUÑA REAL CLUB DE GOLF DE LA CORUÑA A CORUÑA CLUB DE GOLF CAMPOMAR A CORUÑA MIÑO GOLF A CORUÑA REAL AERO CLUB DE SANTIAGO A CORUÑA CLUB DE GOLF VAL DE ROIS A CORUÑA CLUB DE GOLF DE LUGO LUGO BALNEARIO DE GUITIRIZ LUGO CLUB DE GOLF RIO CABE LUGO CLUB DE GOLF AUGAS SANTAS LUGO GOLF PILAR SARRIA LUGO MONTEALEGRE CLUB DE GOLF, S.A. ORENSE GOLF DE MEIS PONTEVEDRA REAL AERO CLUB DE VIGO PONTEVEDRA CAMPO DE GOLF BALNEARIO MONDARIZ PONTEVEDRA CLUB DE GOLF RIA DE VIGO PONTEVEDRA

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Löcher 27 18 + 3 18 9 18 9 18 18 18 18 18 18 par 72 9 par 34

9 18 9 18 + 9 par 3 9 18 9 18 36 + 9 9 9 9 par 54 + 9 par 27 18 18 par 72 + 9 par 29 9 18 + 9 par 3 9 18 18 18 + 9 par 3 9 par 3 18 par 72 9 9 18 18 9 par 3 36 + 9 par 3 36 9 9 par 3 18 18 par 72 18 18 18 + 9 par 3 18 + 1 18 par 72 18 18 18 11 9 par 3 36 18 18 9+18 18 18 par 72 9 9 27 9 18 18 + 3 par 3 18 27 + 9 par 3 18 18 9 18 18 + 5 9 18 18 18 par 72 9 18 par 3 18 18 9 18 9 9 9 9 9 par 3 18 9 18 18 9 18 18

Tel +34 972141408 972144374 972553737 972130125 973737539 973481617 973360066 977752725 977818140 977668031 977653361 977168032 977129070 915567134 913161343 916274739 913521647 916202540 915090013 918157022 915091140 913769060 915502010 918916698 918674516 916347930 916167500 917211989 916637032 916570011 916322746 918859659 918754777 916500700 916614444 912573929 918960785 918595107 918907040 916300820 916690422 913161745 916571018 902222421 913768770 948210132 948337073 948305162 948302900 963935403 965955955 965189115 966729010 966714258 966765170 966774728 902180918 966107846 966889775 966813013 965152043 966112093 965848046 965620521 966126767 966497114 965792584 966454252 964280979 964321227 964493072 961610384 961601211 902367663 961808000 902024385 962873208 962857818 961534069 927214379 924448188 927231441 927667024 924123038 615135486 981919030 981642545 981285200 981453910 628175182 981954910 981810864 982176314 982022200 982418279 982456705 652982456 988256118 986680533 98647509º 986656200 986327051

E-mail info@rcgcerdanya.com info@fontanalsgolf.com info@torremirona.com golf_camprodon@eresmas.com gerencia@raimatgolf.com riberasalada@eresmas.com secretaria@aravellgolfclub.com info@golfreusaiguesverds.com golfbonmont@medgroup.es info@pitchandputtvendrell.es club@golfcostadoradatarragona.com info@graiera.es portaventura.golf@portaventura.es info@fedgolfmadrid.com somontes@aymerichgolf.com golftorrejon@hotmail.com

Web www.rcgcerdanya.com www.fontanalsgolf.com www.torremirona.com www.golfcampodron.es www.raimatgolf.com

deportivo@casinoclubdegolf.es golf@ladehesa.org secretaria@golfladehesa.es cdeabarberan@terra.es postmaster@cngolf.es deportes@clubvillademadrid.com contacto@clubdegolfaranjuez.es golfencinar@yahoo.es eperez@lasrejasgolf.com golf@lomas-bosque.com go@golfolivar.com

www.casinoclubdegolf.es www.ladehesa.org www.golfladehesa.es

golf@race.es golflasencinas@clublasencinas.com elrobledalgolf@aymerichgolf.com aranjuez@finagolf.com administracion@golflamoraleja.com info@golfpark.es mastercaddie@golfsantander.es

www.race.es www.clublasencinas.com www.elrobledalgolf.com www.golfjardindearanjuez.com wwww.golflamoraleja.com www.golfpark.es www.golfsantander.es

info@greenpaddock.com gerente@golflaherreria.com ncg@golflasmatas.e.telefonica.net golfnegralejo@hotmail.com deportes1@realclubpuertadehierro.es deportes@rshecc.es info@greencanalgolf.es infocentro@fedgolfmadrid.com fngolf@fnavarragolf.com golfgorraiz@golfgorraiz.com info@golfulzama.com golf@zuasti.com federacion@golfcv.com golfbonalba@golfbonalba.com elplantiogolf@elplantio.com golflafinca@grupoquara.com info@lamarquesagolf.es golfvillamartin@grupoquara.com golflasramblas@grupoquara.com info@loromerogolf.es bookings@vistabellagolf.com elisagarcia@lasrejasgolf.com caddymaster.golf@villaitana.com booking@alicantegolf.com pitchandputt@sierracortinaresort.com doncayo@ctv.es cadymaster@alendagolf.com info@fdlgolf.es golfifach@gmail.com golfenjavea@wanadoo.es info@lasellagolf.com info@golfcostadeazahar.com club@ccmediterraneo.com info@panoramicaclubdegolf.com saler.golf@parador.es escorpion@clubescorpion.com foressosgolf@aymerichgolf.com golf.office@elbosquegolf.com reservascofrentesgolf@balneario.com golf.gandia@telefonica.es caddy@olivanova.com info@clubgolfmanises.es federacion@fexgolf.com golfguadiana@golfguadiana.com norbagolf@norbagolf.es golf@talayuelagolf.com dontello@dontellogolf.com info@galisteogolf.es fggolf@fggolf.com info@herculesgolf.com info@clubgolfcoruna.com info@clubcampomar.com minogolf@aymerichgolf.com secretaria@aerosantiago.es info@golfrois.com golflugo@golflugo.com hotel@hesperia-balneariodeguitiriz.com info@golfriocabe.es golf@augassantas.es elpilar@golfsarria.com administracion@montealegreclubdegolf.es meis@campodegolfmeis.com admon@racvigo.com gerentegolf@balneariodemondariz.com info@riadevigogolf.com

www.greenpaddock.com www.golflaherreria.com

www.aravellgolfclub.com www.golfreusaiguesverds.com www.bonmont.es www.pitchandputtvendrell.es www.golfcostadoradatarragona.com www.portaventura.es www.fedgolfmadrid.com www.aymerichgolf.com

www.cngolf.es www.villademadrid.com www.clubdegolfaranjuez.es www.golfencinar.com www.lasrejasopenclub.com www.lomas-bosque.com www.golfolivar.com

www.golfnegralejo.com www.realclubpuertadehierro.com www.rshecc.es www.greencanalgolf.es www.fedgolfmadrid.com/centrotecnificacion www.fnavarragolf.com www.golfgorraiz.com www.golfulzama.com www.zuasti.com www.golfcv.com www.golfbonalba.com www.elplantio.com www.grupoquara.com www.lamarquesagolf.es www.grupoquara.com www.grupoquara.com www.loromerogolf.com www.vistabellagolf.com www.lasrejasgolf.com www.villaitana.com www.alicantegolf.com www.sierracortinaresort.com www.alendagolf.com www.fdlgolf.es www.javeagolf.com www.lasellagolf.com www.golfcostadeazahar.com www.ccmediterraneo.com www.panoramicaclubdegolf.com www.parador.es www.clubescorpion.com www.foressosgolf.com www.elbosquegolf.com www.cofrentesgolf.com www.olivanovagolf.com www.realclubgolfmanises.es www.fexgolf.com www.golfguadiana.com www.norbagolf.com www.talayuelagolf.com www.dontellogolf.com www.galisteogolf.es www.fggolf.com www.herculesgolf.com www.clubgolfcoruna.com www.clubcampomar.com www.clubdegolfmino.com www.aerosantiago.es www.golfrois.com www.golflugo.com www.hesperia.es www.riocabe.es www.augassantas.es www.golfsarria.com www.montealegreclubdegolf.com www.campodegolfmeis.com www.racvigo.com www.balneariodemondariz.com www.riadevigogolf.com


GOLFPLÄTZE Platz GOLF LA TOJA ILLES BALEARS • FEDERACIÓN BALEAR CANYAMEL GOLF CLUB CLUB DE GOLF ALCANADA CLUB DE GOLF ANDRATX CLUB DE GOLF CAPDEPERA CLUB DE GOLF IBIZA - ROCA LLISA CLUB DE GOLF PONIENTE CLUB DE GOLF SON PARC CLUB DE GOLF SON SERVERA CLUB DE GOLF VALL D’OR GOLF DE SON TERMENS GOLF MAIORIS GOLF PARK PUNTIRO GOLF POLLENSA GOLF ROTANA GOLF SANTA PONSA/SANTA PONSA II/SANTA PONSA III GOLF SON GUAL GOLF SON MUNTANER ARABELLA GOLF SON QUINT & SON QUINT EXECUTIVE COURSE MARRIOTT GOLF SON ANTEM ESTE/OESTE PULA GOLF REAL GOLF BENDINAT SON VIDA CLUB DE GOLF ISLAS CANARIAS- GRAN CANARIA • FEDERACIÓN DE CANARIAS ANFITAURO GOLF CAMPO DE GOLF MASPALOMAS EL CORTIJO CLUB DE CAMPO LAS PALMERAS GOLF MELONERAS GOLF REAL CLUB DE GOLF LAS PALMAS SALOBRE GOLF & RESORT ISLAS CANARIAS - FUERTEVENTURA FUERTEVENTURA GOLF GOLF SALINAS DE ANTIGUA PLAYITAS GOLF ISLAS CANARIAS-LANZAROTE GOLF COSTA TEGUISE LANZAROTE GOLF PITCH & PUTT HESPERIA PLAYA DORADA ISLAS CANARIAS - TENERIFE AMARILLA GOLF & COUNTRY CLUB CAMPO DE GOLF LAS AMERICAS BUENAVISTA GOLF GOLF COSTA ADEJE GOLF DEL SUR GOLF LA ROSALEDA GOLF LOS PALOS REAL CLUB DE GOLF TENERIFE ABAMA GOLF ISLAS CANARIAS-LA GOMERA TECINA GOLF IN LA GOMERA LA RIOJA · FEDERACIÓN DE GOLF DE LA RIOJA CLUB DE GOLF RIOJA ALTA CLUB DE GOLF SOJUELA EL CAMPO DE LOGROÑO MELILLA · FEDERACION MELILLENSE DE GOLF PAIS VASO • FEDERACIÓN VASCA DE GOLF ARTXANDA GOLF GOLF PALACIO DE URGOITI CLUB DE GOLF DE LARRABEA GOIBURU GOLF CLUB IZKI-GOLF MEAZTEGI GOLF REAL GOLF CLUB DE SAN SEBASTIAN REAL GOLF CLUB DE ZARAUZ REAL NUEVO CLUB DE SAN SEBASTIAN BASOZABAL REAL SOCIEDAD DE GOLF DE NEGURI ZUIA CLUB DE GOLF CLUB DE CAMPO LAUKARIZ GOLF MANTULIZ DERIO PRINCIPADO DE ASTURIAS • FEDERACIÓN DE GOLF DEL PRINCIPADO DE ASTURIAS CLUB DE GOLF LA FRESNEDA CAMPO MUN. DE GOLF DE LAS CALDAS CLUB DE GOLF LA BARGANIZA CLUB DE GOLF VILLAVICIOSA CAMPO MUNICIPAL DE GOLF “LA LLOREA” CLUB DE GOLF MADERA III - CAMPO MUNICIPAÑ GOLF TRAGAMON REAL CLUB DE GOLF DE CASTIELLO LOS BALAGARES GOLF CLUB DE GOLF LA MORGAL CLUB DE GOLF LA CUESTA DE LLANES C. MPAL. CLUB DE GOLF LA RASA BERBES GOLF PALACIO DE RUBIANES ALDAMA GOLF CLUB DE GOLF DE LUARCA CLUB DE GOLF CIERRO GRANDE REGION DE MURCIA • FEDERACIÓN DE GOLF DE LA REGIÓN DE MURCIA CLUB DE GOLF ALTORREAL GOLF TORREPACHECO HACIENDA DEL ALAMO GOLF LA MANGA CLUB LA SERENA GOLF LA TORRE GOLF RESORT MOSA GOLF RESORT SENSOL GOLF MAR MENOR BEST GOLF PERALEJA GOLF HACIENDA RIQUELME GOLF RODA GOLF EL VALLE GOLF UNITED GOLF RESORTS LA TERCIA

Provinz PONTEVEDRA MALLORCA MALLORCA MALLORCA MALLORCA MALLORCA IBIZA MALLORCA MENORCA MALLORCA MALLORCA MALLORCA MALLORCA MALLORCA MALLORCA MALLORCA MALLORCA MALLORCA MALLORCA MALLORCA MALLORCA MALLORCA MALLORCA MALLORCA TENERIFE LAS PALMAS LAS PALMAS LAS PALMAS LAS PALMAS LAS PALMAS LAS PALMAS LAS PALMAS FUERTEVENTURA FUERTEVENTURA FUERTEVENTURA LANZAROTE LANZAROTE LANZAROTE TENERIFE TENERIFE TENERIFE TENERIFE TENERIFE TENERIFE TENERIFE TENERIFE TENERIFE TENERIFE LA RIOJA LA RIOJA LA RIOJA LA RIOJA MELILLA GUIPUZCOA VIZCAYA VIZCAYA ALAVA GUIPUZCOA ALAVA VIZCAYA GUIPUZCOA GUIPUZCOA GUIPUZCOA VIZCAYA ALAVA VIZCAYA VIZCAYA ASTURIAS ASTURIAS ASTURIAS ASTURIAS ASTURIAS ASTURIAS ASTURIAS ASTURIAS ASTURIAS ASTURIAS ASTURIAS ASTURIAS ASTURIAS ASTURIAS ASTURIAS ASTURIAS MURCIA MURCIA MURCIA MURCIA MURCIA MURCIA MURCIA MURCIA MURCIA MURCIA MURCIA MURCIA MURCIA MURCIA MURCIA

Löcher 9 18 18 18 18 27 18 18 9 18 18 18 18 9 9 18 18 18 18 + 9 18+18 18 18 par 70 18 18 + 9 par 3 18 18 18 par 3 18 18 18 + 18 18 18 18 18 par 72 18 par 72 9 18 18 18 27 27 9 9 18 18 18 18 18 18 par 72 + 9

27 9 18 9 27 18 + 9 par 3 18 9 18 18 9 27 18 9 18 par 71 18 9+9 18 9 18 18 par 70 9 18 9 9 9 7 9 18 par 72 18 18+6 par 3 54 + 18 18 par 72 18 27 + 9 par 3 18 18 18 18 18 18 9

Tel +34 986730158 971722753 971841313 971549560 971236280 971818500 971196118 971130148 971188875 971840096 971837001 971617862 971748315 971797330 971533216 971845685 971690211 971785888 971783030 971783050 971129200 971817034 971405200 971791210 922278354 928560462 928762581 928711111 928222333 928145309 928351050 928010103 928160034 928877272 928860400 928590512 928514050 928517426 922730319 922752005 922129034 922710000 922738170 922373000 922169080 922636607 922126300 902222130 941499312 941340895 941446766 941511360 952670118 943293508 946565505 946746932 945465482 943300845 945378262 946364370 943616845 943830145 943472736 944910200 945430922 946740858 944792382 985339141 985267301 985798132 985742468 985892632 985181030 985365379 985366313 985535178 985771675 985417230 985857881 985707612 985408640 985470645 985472519 968284832 968648144 968585111 968157236 968175000 968575576 968032378 968607209 692656652 968041765 968607575 902500304 968191175 902500304 968104499

E-mail info@latojagolf.com fbgolf@fbgolf.com casaclub@canyamelgolf.com info@golf-alcanada.com info@golfdeandratx.com info@golfcapdepera.com info@golfibiza.com golf@ponientegolf.com info@golfsonparc.com cgss@golfsonservera.com valldorgolf@valldorgolf.com golfsontermens@hotmail.com recepcion@golfmaioris.es reservas@golfparkmallorca.com rec@golfpollensa.com info@reservarotana.com golf1@habitatgolf.es info@son-gual.com golf.smg@arabellastarwood.com golf.sqg@arabellastarwood.com bernat.llobera@marriotthotels.com reserva@pulagolf.com golfbendinat@terra.es golf.svg@arabellastarwood.com mlfornies@federacioncanariagolf.com golf@anfi.es reservas@maspalomasgolf.net info@elcortijo.es info@laspalmerasgolf.es melonerasgolf@lopesan.com rcglp@realclubdegolfdelaspalmas.com reservation@salobregolfresort.com reservasgolf@anjoca.com info@salinasgolf.com golfpro@playitas.net info@lanzarote-golf.com recepcion@lanzarotegolfresort.com rrpp@hesperia-playadorada.com info@amarillagolf.es info@golf-tenerife.com reservas@buenavistagolf.es golfcostadeje@interbook.net golfdelsur@aymerichgolf.com larosaledagolf@gmail.com mail@golflospalos.com info@rcgt.es golf@abamahotelresort.com tecinagolf@fredolsen.es fedriojanagolf@federacionriojanagolf.net info@golfrioja.com aymerichgolf@aymerichgolf.com golflogrono@fcc.es federgolfmelilla@yahoo.es federacion@fvgolf.com reservas@artxandagolf.com golf@palaciourgoiti.com info@larrabea.com club@goiburugolf.com izkigolf@izkigolf.com meaztegi@meaztegi.com rgcss@golfsansebastian.com info@golfzarauz.com comite@golfbasozabal.com rsgn@rsgolfneguri.com zuiagolf@zuiagolf.com cclaukariz@euskalnet.net info@mantulizgolf.com fgpa@fedegolfasturias.com clubdegolflafresneda@yahoo.es lascaldas@golflascaldas.com info@labarganiza.com villaviciosagolf@yahoo.es administraciongolf.pdm@gijon.es madera3@madera3.es administracion@castiello.com losbalagares@losbalagaresgolf.com la_morgal@hotmail.com info@golflacuesta.com info@golflarasa.com reservas@palacioderubianes.com pitchandputt@hotelaldamagolf.com golfluarca@terra.es info@cierrogrande.com info@fgolfmurcia.com direccion@golfaltorreal.es golftorrepacheco@golftorrepacheco.es golfers@hdagolf.com golf@lamangaclub.com info@laserenagolf.es ltgrgolf@polarisworld.com info@thekeyforgolf.es info@sensolgolf.com mmgrgolf@polarisworld.com info@clubdegolflaperaleja.com hrgrgolf@polarisworld.com info@rodagolf.com evgrgolf@polarisworld.com info@ugr-laterciagolf.com

Web www.latojagolf.com www.fbgolf.com www.canyamelgolf.com www.golf-alcanada..com www.golfdeandratx.com www.golfcapdepera.com www.golfibiza.com www.ponientegolf.com www.golfsonparc.com www.golfsonservera.com www.valldorgolf.com www.golfsontermens.com www.golfmaioris.es www.golfparkmallorca.com www.golfpollensa.com www.reservarotana.com www.habitatgolf.es www.son-gual.com www.sonmuntanergolf.com www.sonquintgolf.com www.sonantemgolf.com www.pulagolf.com www.realgolfbendinat.com www.sonvidagolf.com www.federacioncanariagolf.com www.anfi.com www.maspalomasgolf.net www.elcortijo.es www.laspalmerasgolf.com www.meloneras-golf.com www.realclubdegolfdelaspalmas.com www.salobregolfresort.com www.fuerteventuragolfclub.com www.salinasgolf.com www.playitas.net www.lanzarote-golf.com www.lanzarotegolfresort.com www.hesperia-playadorada.com www.amarillagolf.es www.golf-tenerife.com www.buenavistagolf.es www.golfcostaadeje.com www.golfdelsur.es www.clubdegolflarosaleda.com www.golflospalos.com www.rcgt.es www.abamahotelresort.com www.tecinagolf.com www.federacionriojanagolf.net www.golfrioja.com www.clubdegolfsojuela.com www.golflogrono.es

www.fvgolf.com www.artxandagolf.com www.palaciourgoiti.com www.larrabea.com www.goiburugolfclub.com www.izkigolf.com www.meaztegigolf.es www.golfsansebastian.com www.golfzarauz.com www.euskogolf.com www.cclaukariz.com www.mantulizgolf.com www.fedegolfasturias.com www.coralgolf.com www.golflascaldas.com www.labarganiza.com www.villaviciosagolf.com www.golflallorea.com www.madera3.es www.castiello.com www.losbalagaresgolf.com www.golflacuesta.com www.golflarasa.com www.palacioderubianes.com www.hotelaldamagolf.com www.luarcagolf.com www.cierrrogrande.com www.fgolfmurcia.com www.golfaltorreal.es www.golftorrepacheco.es www.clubdegolfhda.com www.lamangaclub.es www.laserenagolfresort.es www.polarisworld.com www.mosatrajectum.com www.sensongolf.es www.polarisworld.com www.peralejagolf.com www.nicklausgolftrail.com www.rodagolf.com www.mnicklausgolftrail.es www.ugr-laterciagolf.com März 2011 · Spezial ITB

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Die Balearen sind in diesem Sommer wieder “in”

BAL

Die Senkung der Hotelpreise, das Ende der Krise in Deutschland und die sozialen Unruhen in Nordafrika steigern die Attraktivität der Inseln.

Mehr als eine Million Kreuzfahrer pro Jahr besuchen die Balearen, allen voran den Hafen von Palma.

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ie Schönheit der Balearen und ihr großes und vielseitiges touristisches Angebot sind den Deutschen gut bekannt. Was also könnte ihren Reiz noch vergrößern? Da gibt es drei gute Gründe: die Senkung der Hotelpreise für die kommende Saison um rund 2,5 Prozent; das Ende der Wirtschaftskrise in Deutschland; und die Entscheidung vieler Reisender für sichere Destinationen angesichts der sozialen Unruhen in Reiseländern wie Tunesien, Ägypten oder am Roten Meer. Alle diese Aspekte werden zu einem geschätzten Anstieg der Besucherzahlen um rund 12 Prozent führen. Wie aus den Daten des Spanischen Instituts für Tourismusstudien hervorgeht, entschieden sich 40,8 Prozent der deutschen Spanienreisenden im Jahr 2010 für die Balearen. Diese Zahl belegt die deutsche Vorliebe für die Balearen, noch vor den Kanaren (25,3%), Katalonien (11,5%) und Andalusien (9,7%). Ausschlaggebend dafür sind die weitläufigen Sandstrände, geheimen Buchten, die herrlichen Landschaften, das angenehme Klima, die gute Küche, die Weine und das ausgezeichnete Angebot an Hotels, Wassersportmöglichkeiten und zu46

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sätzlichen Aktivitäten, abgesehen von den guten Verkehrsanbindungen. Der Leiter des Spanischen Fremdenverkehrsamtes in Berlin, Manuel Butler, hat versichert, dass die Zahl der deutschen Besucher auf dem Archipel wieder das Niveau von 2008 erreichen kann, eine sehr gute Nachricht also. Die Balearen erwarten nach drei Jahren der Beunruhigung, in denen mehr denn je die Notwendigkeit der

Verbesserung der Infrastrukturen und des Marketings zu Sprache kam, einen normalen Sommer. Diskussionspunkte sind derzeit auf den Balearen auch die Dienstleistungen, die man den Besuchern bietet, die Stärkung der Technologie und die touristische Qualität. Alles sind Herausforderungen, denen sich Inseln jetzt und in den kommenden Jahren stellen müssen, um die Ergebnisse von vor

Der historische Zug zwischen Palma und Sóller ist eine beliebte Attraktion auf Mallorca.


Mehr Flugverbindungen 2011

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der Krise (2008) wieder zu erreichen, als vier Millionen Deutsche die Balearen besuchten. Um diese Zahl, ein Ergebnis der Umfrage Frontur, zu erreichen, müssten in diesem Jahr 700.000 mehr Deutsche auf die Inseln reisen als im letzten Jahr. Der Tourismusriese TUI seinerseits hat bereits Maßnahmen ergriffen, um die Touristen, die normalerweise nach Nordafrika reisen würden, umzuleiten. Die Probleme in diesen Märkten würden die Gruppe von Januar bis März rund 37 Millionen Euro kosten. Also passt sie sich der Umleitung der Nachfrage zum Beispiel auf die Balearen an. Dennoch stellt der Finanzdirektor Horst Baier fest, man erwarte für die kommenden Monate eine Stabilisierung und müsse die Entwicklung der Geschehnisse abwarten.

ie Fluggesellschaften arbeiten an der Ausweitung der Flugverbindungen zwischen Deutschland und den Balearen und schließen entsprechende Zweijahresabkommen mit der Regierung der Balearen ab. Schon im letzten Jahr wurden 30 neue internationale Verbindungen eingerichtet, zum Beispiel von Mallorca nach Berlin Schönefeld, andere Städteverbindungen wurden duch neue Frequenzen gestärkt, etwa von Mallorca nach Berlin-Tegel, Hannover, Hamburg und Köln/Bonn. Die Ziele für 2011 sind, die Abkommen zwischen Fluggesellschaften und Regionalregierung auszuweiten. Außerdem will man erreichen, dass die Fluggesellschaften ihre Sommerflugpläne vorverlegen und zeitlich ausdehnen. Die Regierung knüpft auch engere Verbindungen mit den Reiseveranstaltern, die letztlich die Garanten für das Bestehen der Flugverbindungen sind. Die Insel, die am meisten von diesen Plänen profitieren wird, ist Menorca mit 63,3 Prozent mehr Flügen von und nach Deutschland, wie das Tourismusministerium informiert. Die erste Fluggesellschaft für Verbindungen zwischen Deutschland und den Balearen ist nach wie vor Airberlin. Ab dem 1. Mai wird Airberlin Mitglied der Vereinigung Oneworld sein und noch mehr Verbindungen anbieten, da die Gesellschaft im Code Sharing mit den übrigen Mitgliedern der Gruppe operieren wird: Iberia, British Airways, American Airlines, Finnair, Japan Airlines, Cathay Pacific, Lan, Mexicana, Qantas, Royal Jordanian, S7 Airlines und Malev. Mit einigen von ihnen arbeitet Airberlin bereits zusammen.

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Auch Thomas Cook sieht eine gute Saison 2011 für die Inseln voraus, wobei auch das All Inclusive-Angebot in diesem Jahr um rund 10 Prozent steigen soll. Jedoch versucht die Gruppe, die Gastronomie- und Freizeitbetriebe der verschiedenen touristischen Gebiete mit einzubinden, da diese für eine bunte Vielfalt sorgen und zum Wohlbefinden der Urlauber beitragen. Die Gruppe, die allein auf Mallorca mit 250 Hotels arbeitet, bringt vor allem Familientourismus auf die Inseln, der sich hauptsächlich auf die Monate Juli und August konzentriert. Mehr Buchungen Die Reisebüros stellen bereits einen ganz klaren Aufschwung der Nachfrage nach den Balearen statt, wie die Vorsitzende der Reisebürovereinigung der Balearen (AVIBA), Sylvia Riera, sagt. „Wir profitieren unmittelbar“ von der neuen Situation in Deutschland, was sich an einem Plus an Touristen, von denen viele immer wieder auf die Inseln reisen, sowie an Reisenden mit zweitem Wohnsitz, die mehr Geld ausgeben, zeigen werde. Das geht aus den Daten der Commerzbank hervor, die für dieses Jahr Ausgaben des Familientourismus von 5% prognostiziert. Die touristische Werbung konzentriert sich auf das für die Balearen klassische Angebot des Badetourismus, der weiterhin bei den Mitteleuropäern sehr beliebt ist. Doch die Reisebüros erhalten immer mehr Nachfragen für Kulturtourismus, Gastronomie oder Wassersport. Grund dafür sei, dass „die Deutschen uns allmählich mit anderen Augen sehen“, betont Riera, die diese Veränderung unter anderem darauf zurückführt, dass die Touristen von heute viele verschiedene Informationsmittel zur Hand haben. Zu diesem neuen Balearenbild gehört auch das Angebot für Tagungen, dem sowohl Behörden als auch die private Wirtschaft große Aufmerksamkeit widmen. Wegen des angenehmen Klimas auf den Inseln im Herbst und Winter, der guten Flugverbindungen, des Freizeitangebotes und des Hotelangebotes wird Tagen auf den Balearen auch in Deutschland zunehmend geschätzt. Der Höhepunkt wird die Eröffnung des Kongresspalastes von Palma sein, der sich derzeit noch im Bau befindet und die notwendigen Einrichtungen bieten wird, um große internationale Events aufzunehmen. Kreuzfahrten Auch der Kreuzfahrttourismus entwickelt sich ständig weiter. Mehr als eine Million Kreuzfahrer pro Jahr besuchen die Bale48

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aren, der beliebteste Hafen ist Palma de Mallorca, der zu einer der ersten Adressen im Mittelmeerraum geworden ist. Der Repräsentant von AIDA auf Mallorca, Pedro Iriondo, teilt mit, dass im letzten Jahr 85 Schiffe in Palma Passagiere an Bord nahmen. Diese kamen vor allem aus Deutschland, der Schweiz und anderen mitteleuropäischen Ländern. Außerdem machten zahlreiche Schiffe in Palma Zwischenstopp, um ihren Passagieren Tagesausflüge auf der Insel anzubieten. Iriondo sagt, die Zahl der deutschen Kreuzfahrer “steigt erheblich, denn es handelt sich um einen Markt, der sich stark entwickelt“. Diese Entwicklung habe Mitte der 90er Jahre begonnen, als AIDA erstmals Palma zum Heimathafen wählte und die Passagiere entsprechend in der Stadt auch Hotels buchten und die Insel besuchten. Seit 2009 sei die Zahl der

Kreuzfahrtpassagiere auf Mallorca um 30% gestiegen, und auch dieses Jahr werde ein Zuwachs erwartet, auch wenn „wir fast schon komplett ausgebucht sind“. Erholung in Sicht Angesichts der Buchungszahlen und der Erwartungen der Reiseveranstalter und Spanischen Fremdenverkehrsämter in Europa sieht es so aus, als nehme die Erholung des Tourismus auf den Balearen allmählich Formen an. Das zeigte sich bei der Tourismusmesse Fitur im Januar in Madrid, als der Ministerpräsident der Balearen, Francesc Antich, von einer Konsolidierung des Prozesses sprach und gemeinsam mit seiner Tourismusministerin Joana Barceló ein klares Signal des Optimismus setzte, das von der Branche sofort aufgenommen wurde. Der Optimismus begründet auf den Daten, die die wichtigsten Veranstalter


is sport

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es deporte


Aussichten liegt, ist die Entwicklung der Nachfrage nach der Türkei, einem großen Konkurrenten der Balearen. Sie bietet ähnliche Merkmale wie die Inseln –schöne Strände und Ruhe-, ihr Hotelangebot ist aber moderner und die Preise von den Balearen kaum zu unterbieten. Im Jahr 2010 stieg die Nachfrage nach der Türkei unter den Kunden von TUI Deutschland um 10%, und zwar wahrscheinlich auf Kosten Spaniens. Normalerweise reagieren die Balearen auf derartige Entwicklungen mit einer Senkung der Hotelpreise, in diesem Jahr haben die Inseln ihre Hausaufgaben aber schon im Voraus erledigt.

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Weitere Informationen Die Kathedrale von Palma ist das Wahrzeichen der Balearen.

Thomas Cook, TUI, Alltours, Cosmos, FTI und andere bekannt gaben. Sie kündigten einen zweistelligen Buchungszuwachs für die Balearen aus Deutschland an, eine Zahl, die man seit fünf Jahren nicht mehr erreicht hatte und die sich nicht nur auf

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Mallorca, sondern auch auf den anderen Baleareninseln bemerkbar machen wird. Nun hoffen alle Beteiligten, dass sich die guten Voraussagen auch auf der ITB in Berlin bestätigen werden. Der einzige Schatten, der über diesen

www.visitbalears.com www.illesbalears.es http://turismeitreball.caib.es www.newsmallorca.com www.fomentoibiza.com www.ibiza.travel.es www.formentera.es www.descubreformentera.com


Ibiza erwartet in diesem Sommer mehr deutsche Besucher Formentera ist besonders zu Beginn und zu Ende der Saison gefragt

Immer mehr Deutsche informieren sich über Ibiza als mögliches Reiseziel in diesem Sommer. Das stellte die Branche zum Beispiel auf der Messe Reisen in Hamburg statt, auf der Ibiza vertreten war. Auch die neuesten Studien belegen, dass die Insel in diesem Jahr einen deutschen Besucherrekord erwarten kann. Daher werden die Anstrengungen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit noch einmal verdoppelt und deren Aussagen so angepasst, dass die potentiellen Besucher schon im Voraus wissen, was Ibiza ihnen bieten wird.

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ie die Geschäftsführerin der Tourismusstiftung Ibizas, Carmen Sánchez, sagte, werden alle Broschüren in deutscher Sprache herausgegeben. „Unsere Botschaft ist folgende: Ibiza ist ein Reiseziel für den Natur- und Badetourismus, den Aktiv-, und Kulturtourismus, es hat charmante Hotels und eine fantastische Küche. Wir lenken das Augenmerk auch auf die Reisen für Familien mit Kindern. Und wir möchten, dass unser Motto, dass Ibiza das ganze Jahr über geöffnet ist, dem deutschen Publikum bewusst wird. Die Zahlen, die uns derzeit bekannt sind,

und die guten Fluganbindungen lassen uns hinsichtlich des deutschen Marktes optimistisch auf das Jahr 2011 blicken“. Im letzten Jahr war Ibiza erstmals eines der 10 Topreiseziele der Deutschen, wie das Portal Holidaycheck feststellte. Es ist anzunehmen, dass diese Tendenz sich weiterentwickeln wird. Im Jahr 2010 erreichte Ibiza den neunten Platz der meistverkauften Destinationen dieses Portals. Was den Gästen damals am besten gefiel, waren die guten Preise und das All Inclusive-Angebot auf der Insel, was wiederum zeigt, dass sie nicht auf ihren Urlaub verzichten, wenn sie auch etwas vorsichtiger sind, was die Ausgaben angeht. Auch die Nachbarinsel Formentera stellte

auf der Messe Reisen fest, dass das Interesse an Informationen zum Urlaub auf der Insel gestiegen ist, und zwar vor allem für den Beginn und das Ende der Hochsaison. Dabei fragten die potentiellen Besucher vor allem nach den Unterkünften und nach der neuen Landkarte mit „grünen“ Rundtrips über die Insel. Zusammen mit Turespaña wird die Insel außerdem spezifische Werbekampagnen in verschiedenen deutschen Städten starten. Gute Aussichten für Menorca Menorca ist die Insel, die den größten Zuwachs der Nachfrage aus Deutschland erwartet, über 60% mehr als in den letzten Jahren. Seit Januar stellt man ein wachsendes Interesse an der Insel fest. Insbesondere die Abkommen, die die Regierung der Balearen, der Inselrat von Menorca und die Hotelvereinigung Ashome auf der Fitur in Madrid mit den für die Insel wichtigsten Reiseveranstaltern getroffen haben, zeigen bereits erste gute Ergebnisse, was die Vermarktung Menorcas für die Sommersaison angeht. Insgesamt gesehen ist die Verbesserung der Nachfrage aus Deutschland für alle Baleareninseln offensichtlich, jede einzelne der Inseln wird davon profitieren. März 2011 · Spezial ITB

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INTERVIEW

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Vicente Torres, Generaldirektor für Promotion der Regierung der Balearen

“Die Balearen sind ein nahes, sicheres und verlässliches Reiseziel”

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ie Tourismuswerbung für die Balearen ist jetzt wichtiger denn je. An der Spitze der zuständigen Abteilung der Regierung der Balearen steht seit einem Jahr Vicente Torres, der seit Ende der 70er Jahre in der Tourismusbranche arbeitet – zunächst im Hotelgewerbe, kurz darauf begann er seine steile Karriere im Incomingbereich des Reisebüros Viajes Martel, wo er die letzten rund zehn Jahre als kaufmännischer Leiter verbrachte. Mit dieser Erfahrung kam er ins Tourismusministerium der Balearen und ins Team, das die derzeitige Ministerin Joana Barceló zusammenstellte. Er fand viele Initiativen vor, die bereits angelaufen waren –die Legislatur endet bereits in wenigen Monaten-, was seinen Handlungsspielraum beschränkte. Dennoch ist er zuversichtlich und voller Hoffnung angesichts der guten Perspektiven für den Inseltourismus in diesem Jahr. Geben Sie den Deutschen einen guten Grund, ihren Urlaub in diesem Jahr auf den Balearen zu verbringen. Die Balearen sind immer noch eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen, unabhängig davon, dass sich einige für andere Regionen im Mittelmeerraum begeistern können. Wir setzen entschieden auf die Nachhaltigkeit, vor allem in Bezug auf die Verbesserung der Infrastrukturen, denn die Hotelbranche hält das Niveau der Innovationen hoch. Auch das PreisLeistungs-Verhältnis ist immer noch gut. Und als ob das nicht genug wäre, bieten wir Dinge, die vielen Menschen gar nicht genügend bewusst sind: wir sind ein nahes, sicheres und verlässliches Reiseziel. Was erwarten Sie von der Teilnahme der Balearen an der diesjährigen ITB? 52

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Sie wird vor allem dazu dienen, eine Vorausschau auf die Hochsaison zu bekommen, denn ich denke, dass die ITB in diesem Jahr ziemlich viele Erkenntnisse darüber bringt, wie der Sommer verlaufen wird. Im Moment hängt alles von der Lage in Ländern wie Ägypten oder Tunesien ab, aber die Situation könnte sich in den kommenden Wochen stabilisieren. Dazu muss man sagen, dass sich immer ein gewisser „Leihtourismus“ einstellt, der manchmal von anderen Destinationen nach Spanien und in seine Regionen fließt, manchmal profitiert umgekehrt unsere Konkurrenz davon. Zum Beispiel profitierten diese

Länder von der Abwertung des britischen Pfundes in den Jahren 2008-2009, die für uns ganz schlecht war. Wenn man die Ergebnisse der letzten drei Jahre betrachtet, wird es für uns nur gut sein, eine Saison lang die Kassen füllen zu können. Auf jeden Fall halte ich es, wie es neulich der Generalsekretär für Tourismus, Joan Mesquida, sagte: „wir machen unser Ding“, das heisst, wir sehen zu, wettbewerbsfähig zu bleiben. Wie sieht die touristische Öffentlichkeitsarbeit aus, die die Balearen im Jahr 2011 in Deutschland durchführen werden?


Mein Team und ich haben uns auf die Verkehrsanbindungen und die spezifische Werbung für die einzelnen Produkte als wichtigste Werkzeuge konzentriert. Deshalb ist eine gute Beziehung zu den Reiseveranstaltern und den Fluggesellschaften von grundlegender Bedeutung, denn wir haben Abkommen mit den wichtigsten Unternehmen getroffen, um gemeinsam die Öffentlichkeitsarbeit für das Reiseziel zu stärken. Konkret unterstützen sie uns bei Themen wie Marketing und Branding, vor allem in den Zeiten, in denen am meisten verkauft wird und in denen wir den deutschen Markt erreichen wollen. Andererseits wollen wir auch die große Vielfalt unseres Angebotes nutzen, denn es gibt Alternativen und Ergänzungen zum Badetourismus, die mit diesem bestens zu kombinieren sind. Wann starten in diesem Jahr die Werbekampagnen auf dem deutschen Markt? Seit Ende Februar und Anfang März führen wir gemeinsame Aktionen mit Turespaña

und einigen Reiseveranstaltern durch. Dazu kommen die Kampagnen, die die Balearen im Bewusstsein der Menschen präsent halten sollen und die, wie üblich, das ganze Jahr über stattfinden. Vom Verbraucherstandpunkt aus gesehen: Welches sind die besten Werbeargumente, um die Menschen zu überzeugen, auf die Balearen zu reisen? Meer und Licht sind in diesen Kampagnen sehr präsent, wir wollen, dass die

abreisen. Ich denke, wir sind immer noch eine Qualitätsdestination, aber wir müssen die Qualität so verstehen, dass der Kunde das bekommt, was er sucht. Darum müssen wir Aspekte wie die Freundlichkeit und Sympathie hoch halten. Ist es jetzt, da Deutschland wirtschaftlich wieder auf dem Weg nach oben ist, einfacher, die Balearen zu verkaufen? Und unterstützt die Branche auf den Inseln die Bemühungen Ihrer Abteilung?

“Wir wollen, dass die Touristen einen Blick auf die Erlebnisse werfen, die sie erwarten, und nicht nur ein hübsches Bild sehen, denn das bieten alle Destinationen” Touristen einen Blick auf die Erlebnisse werfen, die sie erwarten, und nicht nur ein hübsches Bild sehen, denn das haben alle Destinationen. Wir wollen, dass die Besucher am Schluss zufrieden mit dem, was sie für ihr Geld bekommen haben, wieder

Ja. Vor einem Jahr hieß es noch “ein Arbeitsloser mehr, zwei Touristen weniger”. Das heisst, wenn es Deutschland gut geht, geht es uns auch gut. Es ist ein sehr wichtiger Markt für uns, fast 31 Prozent aller Balearentouristen kommen aus Deutsch-

Wir möchten Ihnen Danke sagen. Auf der ITB freuen wir uns Sie persönlich wieder einmal an unserem Stand begrüssen zu können ! Liebe Freunde und Partner in den Reisebüros, Dank Ihres Engagements und das der vielen Kolleginnen und Kollegen sind wir auch 2011 wieder auf der Erfolgsspur. Ein guter Grund Sie zu einem Gespräch unter Freunden zu treffen. Wir freuen uns auf Sie !

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land, deshalb müssen wir diese Besucher umsorgen und diesen Markt stärken. Und, ja, wir arbeiten ständig mit der Branche zusammen, versuchen, alle Bereiche der Strategie für die Öffentlichkeitsarbeit mit ihr abzustimmen. Wie hat sich das Profil der deutschen Touristen entwickelt? Welchen Einfluss haben Websites wie zum Beispiel TripAdvisor? Solche technologischen Mittel haben einen großen Einfluss auf das Angebot, denn die Information kommt heute sehr schnell in jeden Haushalt. Was das Profil der Deutschen angeht, so vertrauen diese, im Gegensatz zu den britischen Touristen, noch stark auf die klassische Pauschalreise. Nach dem Familientourismus, der am stärksten ins Gewicht fällt, kommen der Individualtourismus und Paare. Nach Inseln unterteilt, kann man sagen, Menorca ist mehr für den „Single“, während sich Ibiza eher mit den jungen Menschen identifiziert. Ibiza ist die Insel, auf der sich 2010 der deutsche Tourismus am besten erholt hat.

Aktionen der Öffentlichkeitsarbeit 2011 Abgesehen von den Werbekampagnen sieht die touristische Öffentlichkeitsarbeit der Balearen 2011 eine Reihe von konkreten Aktionen vor, von denen man große Resonanz erwartet. Hierbei gibt es zwei grundlegende Linien: große Sportereignisse mit hoher Beteiligung, und die Teilnahme an Tourismusmessen in Deutschland. 9.-13. März - ITB Berlin.- Die größte Tourismusmesse Deutschland und eine der wichtigsten Europas und weltweit 14. Mai - Thomas Cook Ironman 70.3.- Ein neues Sportereignis, das in diesem Jahr gestartet wird und für das man großes Interesse bei Anhängern der Leichtathletik und von Seiten der Fachleute erwartet. Es findet im Norden Mallorcas statt. 24.-26. Mai - IMEX.- Messe für Incentives, Meetings und Events in Frankfurt 31. August-3. September - Holiday On Bike.- Messe für den Fahrradtourismus in Friedrichshafen 2.-4. September - Tournatur.- Messe für den Naturtourismus in Düsseldorf 17. Oktober - TUI Marathon.- Bereits zum achten Mal findet dieses beliebte Ereignis in der Bucht von Palma statt. 29. Oktober-6. November - Hanseboot.- Bootsmesse in Hamburg.

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nige Minuten vom Hafen und dem Strand von Sóller entfernt, bietet gleichzeitig Ausblicke auf eine Berglandschaft voller Überraschungen, durchzogen vom Duft der Orangenbäume. Das Gebäude, im Jahr 1880 vom Architekten Joaquín Pavía Birmingham errichtet, wurde zunächst von den ersten Besitzern bewohnt und später kurzzeitig als Kulturzentrum von Sóller genutzt. Heute bietet das Bauwerk 38 elegant eingerichtete Zimmer, darunter fünf große, ruhige Suiten, ausgestattet mit allen technologischen Neuerungen und Dienstleistungen, die den höchsten Komfort garantieren. Das Gran Hotel Sóller lädt außerdem dazu ein, sein Spa als Oase der Entspannung zu besuchen, in dem die neuesten Behandlungsmethoden die Gäste erwarten. Darüber hinaus können diese auf einem der drei nahe gelegenen Golfplätze spielen oder die exklusive Fusion kulinarischer Köstlich-

keiten und die besten Weine verkosten, serviert von einem makellosen Service. Dazu kommen Spezialpakete für Hochzeitsreisen, Golfspieler oder zur Entdeckung der Umgebung von Sóller, die den Aufenthalt zum größten Luxuserlebnis machen. GRAN HOTEL SOLLER C/ Romaguera, 18 · 07100 Sóller Mallorca Tlf.: (0034) 971 638 686 info@granhotelsoller.com www.granhotelsoller.com


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Die Radtouristen erkunden Mallorca anhand einer neuartigen Bestimmung der Geo-Position

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Ein einfaches Mobiltelefon ist ausreichend, um alle interessanten Aspekte der Route abzufragen, vom Schwierigkeitsgrad bis hin zu Möglichkeiten der Verpflegung unterwegs

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ie Straßen Mallorcas sind so gut ausgeschildert wie andere in Europa auch, aber die Besucher, die Mallorca mit dem Fahrrad erkunden wollen, brauchen eine zusätzliche Hilfestellung, um sich nicht auf den Nebenstraßen zu verfahren, die durch die Landschaften der Insel führen und das ganze Entzücken der Freunde des Radsports sind. Und was auch wichtig ist: Wie sollen sie besondere Stellen auf der Strecke zu erkennen, die schönsten Landstriche zum Beispiel oder Orte, um Verpflegung zu kaufen? Antwort 56

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darauf gibt ein schwieriges Wort, das man sich aber merken sollte: Geo-Positionsbestimmung.

Technologies der Fundació Mallorca Turisme zur Verfügung stellt und die neue Möglichkeiten für die Kommunikation mit den

Die Radtouristen können sich ihre Strecken schon aussuchen, bevor sie auf die Insel kommen - dank der neuen Möglichkeit, die die Fundació Mallorca Turisme anbietet Dies ist dank einer der Technologie machbar, die das mallorquinische Unternehmen Obex Geopositioned Network

Besuchern erschließt. Diese können ganz nach Wunsch die Informationen abrufen, das Angebot bewerten und ihre Erfahrun-


gen mit anderen Radtouristen teilen. Ein großer Fortschritt des 21. Jahrhunderts, der dazu beiträgt, der Insel eine herausragende Stellung im weltweiten Tourismus und Freizeitsport zu verschaffen. Im Grunde besteht die Geo-Position darin, Routen, Personen, Objekte und alle möglichen Informationen auf virtuellen Landkarten zu positionieren. Das GeoTagging ist andererseits die Einfütterung geographischer Informationen (Koordinaten, die Breiten- und Längengrad und sogar die Höhe bestimmen) in die Metadaten von Archiven wie Videos, Bildern, Websites ... was wiederum zur Bestimmung der Georeferenz dient, also der Ortung auf einer Karte. Das kann zu Beginn etwas kompliziert wirken, da es eine noch wenig bekannte Neuheit ist, bietet aber so große Möglichkeiten für die Freizeit und den Sport, dass kein begeisterter Fahrradfahrer daran vorbeikommt. Die Handhabung ist einfach, denn die Information ist auf Karteikarten gespeichert, die man über die Website www.infomallorca.net herunterlädt. Man kann die Erfahrung mit anderen beliebten Sportarten auf der Insel wie Walking, Running, Xrunning, Road Cycling, Mtb Cycling, Roller Skating und Nordic Walking abrunden.

aber für Fahrradfahrer zu warm ist. Wer die Insel als anderes Reiseziel entdecken möchte, wenn das Klima angenehmer für ihn ist, muss die Möglichkeit haben, sich schnell und sicher auf den Straßen und in den Bergen der Insel bewegen können. Um dies zu erreichen, haben Techniker

Die Routen sind auf einzelnen Karteikarten enthalten, die man über www.infomallorca.net als PDF herunterladen oder ausdrucken kann Hauptziel dieser Bemühungen ist es, zu erreichen, dass Mallorca auch in der Nachsaison als attraktives Reiseziel wahrgenommen wird. In der Sommersaison ist das Interesse an der Insel immer groß, die Besucher erfreuen sich an ihren wunderbaren Stränden und dem warmen Klima, das

das Ortungssystem entwickelt, das die Reise zu einer erfreulichen Erfahrung im engen Kontakt mit der Natur macht, wobei die angebotenen Routen auch aus reiner Radfahrersicht von großem Wert sind. Der beste Beweis dafür ist, dass viele Profiund Amateur-Radteams schon seit Jahren nach Mallorca kommen, um hier zu trainieren, und zwar mit ausgezeichneten Ergebnissen. Woher wir das wissen? Weil sie immer wiederkommen.

Möglichkeit, ihre Fahrräder unterzustellen oder zu reparieren, oder servieren den Bedürfnissen der Sportler angepasste Mahlzeiten. Einige verfügen sogar über eigene Leihfahrräder oder Führer. Die Bemühungen Mallorcas um den Radtourismus gehen über dessen Einschätzung als Zusatzangebot hinaus. Vielmehr ist er eine interessante und sehr attraktive Alternative sowohl für den Familientourismus als auch für Profisportler, denn mit ihren geographischen Gegebenheiten bietet die Insel Strecken für alle Anforderungen und für jeden körperlichen Fitnesszustand.

Boom des Radtourismus Natürlich wäre der Boom des Radtourismus auf dieser wunderschönen Insel ohne das Zutun des bereits bestehenden Angebotes nicht möglich gewesen. Tatsächlich ist es so, dass viele Hotels und Gastronomiebetriebe spezielle Dienstleistungen für Radfahrer anbieten. Zahlreiche Hotels bieten diesen Gästen die März 2011 · Spezial ITB

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ENTREVISTA

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Lázaro Criado, Tourismusrat von Menorca

Menorca Full Experience, eine neue Aufwertung der Gastronomie Menorca möchte den Besuchern der Insel ihr gastronomisches Angebot näher bringen, um diesem die Wertschätzung zu verschaffen, die es verdient, und um es als Gegenpol zum All Inclusive zu stärken, das in diesen Zeiten der wirtschaftlichen Ungewissheit zunimmt. Menorca Full Experience ist die Formel, für die sich der Inselrat für Tourismus entschieden hat, um durch die gute Küche den Bekanntheitsgrad der gastronomischen Möglichkeiten der Insel zu steigern und deren Authentizität und Charakter zu unterstreichen.

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elche Umstände haben den Tourismusrat des Inselrates von Menorca dazu geführt, das touristische Produkt Menorca Full Experience zu entwerfen und einzuführen? Einerseits war das die Feststellung, dass Menorca einige touristische Aktiva besitzt, die bisher noch nicht optimal genutzt werden und deshalb eine wichtige Rolle dabei spielen können, die Zufriedenheit unserer Besucher zu steigern. Und andererseits die Feststellung, dass es ein neue Nachfrage gibt, die neue Erlebnisse sucht. Ist Menorca unter den aktuellen Umständen für den Wettbewerb vorbereitet? Was das Angebot angeht, besitzt Menorca eine große und vielseitige Gastronomie, die für jeden Geldbeutel das passende bietet und sich nicht nur auf die touristischen Kerngebiete, sondern auch auf die ländlichen Bereiche und die Dörfer erstreckt. Das heisst, die ganze Insel ist gut abgedeckt. Außerdem wollen die neuen Kunden genau und bereits im Voraus wissen, wie viel ihr Urlaub kosten wird. Aus diesem Grund boomen die All Inclusive-Pauschalreisen. Dies ist unser Ausgangspunkt, um mit den bereits vorhandenen Ressourcen zu arbeiten (Restaurants und gastronomisches 58

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Angebot), aber mit dem Ziel, ein neues, nicht traditionelles Ergebnis zu erzielen. Wir arbeiten mit den gleichen Ressourcen auf eine andere Art und Weise, das bedeutet, wir innovieren. Was genau ist Menorca Full Experience? Es ist die Anpassung Menorcas an die aktuellen Bedingungen des globalen Wettbewerbs und bedeutet, die wettbewerbsbedingten Vorteile zu nutzen, die uns ein großes, vielseitiges Angebot an Restaurants und Gastronomiebetrieben liefert. Wir wollen unser touristisches Angebot –das aus Gütern und Dienstleistungen besteht- auf die Höhe des neuen Profils der Nachfrage bringen. Was genau ist Menorca Full Experience? Schematisch gesehen besteht das Projekt darin, die Gastronomie abhängig von ihrem geographischen Standort in drei große Gruppen zu unterteilen: · Village restaurants in den Dörfen und Städten · Beach restaurants in den touristischen Kerngebieten, an Stränden und an der ganzen Küste der Insel · Country restaurants in ländlichen Bereichen im Inselinneren

Innerhalb jeder Gruppe werden die Restaurants wiederum in Kategorien unterteilt. Jede Kategorie bietet zwei Menüs zur Auswahl, und zwar zu festen Preisen, die die ganze Tourismussaison über gleich bleiben. Wie erfüllt Menorca Full Experience die Anforderungen? Wir bieten unseren Besuchern die Möglichkeit, im Voraus zu erfahren, was ihre Verpflegung kosten wird. Den Betrag können sie dadurch selber festlegen, ohne aber im Urlaub immer in der gleichen Hotelanlage essen zu müssen. Wir sind der Meinung, dass unsere Fähigkeit, die Gäste zufrieden zu stellen, direkt proportional zu deren Beweglichkeit ist. Das heisst, sie hängt mit ihren Erlebnissen außerhalb der Hotelanlagen, dem Kontakt mit unseren Menschen und der Kultur zusammen. Nur dadurch können wir anhand der Werte, die uns von anderen Destinationen unterscheiden, einzigartige touristische Erlebnisse bewirken.


Wie erfährt ein potentieller Tourist von diesem Angebot? Wir haben eine eigene Website geschaffen, menorcafullexperience.com, auf der Interessierte alle wichtigen Informationen finden, zum Beispiel die Liste der teilnehmenden Restaurants nach Kategorien sowie ihre Menüs und die festen Preise. Dazu kommen Links zu den Restaurants mit eigener Website, Wegbeschreibungen, Information zur Lage je nach Gebiet sowie andere Suchkriterien. Außerdem werden wir auf Menorca einen Medienplan entwerfen, um den Touristen diese Option zu kommunizieren. Wie kann ein Besucher Menorca Full Experience wählen, und welche Vorteile hat das für ihn? Die Besucher können über das erwähnte Portal ganz einfach ausrechnen, wie viel sie je nach gewählter Restaurantkategorie, Menüpreis und anderer gewünschter Leistungen für ihre Verpflegung bezahlen wollen. Die Anwendung errechnet den

hlen, verliert also nichts, wenn er sie letztendlich nicht verwenden sollte. Welche Nachfrage wird mit Menorca Full Experience abgedeckt? Wir wollen mit diesem Konzept eine spezifische Antwort auf die steigende Nachfrage nach All Inclusive auf Menorca geben. Und wir tun dies nicht mittels Konfrontation mit einem absolut legalen Angebot, sondern wir bieten, wie es in der freien Marktwirtschaft sein sollte, den Verbrauchern einen Mehrwert durch die Schaffung eines neuen gastronomischen Produktes, das in den Wettbewerb mit All Inclusive geht: Menorca Full Experience. Aber warum diese Schaffung einer Konkurrenz zum All Inclusive? Generell stärkt uns eine Verbesserung des touristischen Angebots als Destination, weil wir den Verbrauchern zusätzliche Vorteile bieten. Und insbesondere in diesem Fall sind wir der Meinung, dass All Inclusive für Menorca keine adäquate strategische

All Inclusive ist eine ideale Lösung in Ländern, die keine Infrastrukturen für Energieversorgung und Kommunikation besitzen, nicht für die Sicherheit der Menschen, auch speziell hinsichtlich der Ernährung, garantieren können und deren Kultur sich stark von der ihrer Besucher unterscheidet. All Inclusive hat es geschafft, all diese Aspekte, die auf den ersten Blick eine Bedrohung für die Tourismusindustrie darstellen, in Vorteile zu wandeln. Dazu kommen großartige Resorts, neu, groß und voller Einrichtungen und Dienstleistungen, die nur dazu einladen, sie überhaupt nicht verlassen zu wollen. Doch auf Menorca (oder in Spanien) mit seinem reifen Angebot, das auf begrenzte Parzellen in einem generell urbanistisch gesättigten Territorium beschränkt ist, haben wir die genannten Umstände nicht. Sehr wohl besitzen wir aber andere wichtige Stärken, die genau die Schwachstellen unserer Konkurrenz sind: Sicherheit für die Bürger (derzeit gibt es Konflikte in islamischen Staaten) und sichere Ernährung, gute Infrastrukturen und kulturelle Nähe, die das menschliche Zwischenspiel zwischen Einheimischen und Touristen fördert. Ausgehend davon müssen wir einfach nur touristische Produkte schaffen, die sich auf unsere Aktiva stützen, um uns Vorteile im Wettbewerb zu verschaffen. Kann Menorca Full Experience der Insel einen Vorsprung im Wettbewerb verschaffen? Ja. Unser wichtigster Wettbewerbsvorteil, der in unserer Identität, der Natur und Kultur begründet liegt, kann sich nur entwickeln, wenn wir eine maximale Interaktion zwischen den Touristen und uns, den Menorquinern, herstellen können. Um das zu erreichen, müssen sich die Touristen kopfüber in den Genuss unserer Attraktionen in allen Ecken unserer Insel stürzen. Und Menorca Full Experience fördert die Zufriedenheit der Touristen.

“All Inclusive ist keine adäquate strategische Lösung auf lange Sicht, kann aber kurzfristig nützlich für uns sein” Marktpreis der gewählten Option, danach kann der Verbraucher die seiner Wahl entsprechenden Bons für Preisnachlässe einfach ausdrucken. Wenn man die Bons im Restaurant abgibt, rechnet dieses den Preisnachlass an. Der wirtschaftliche Vorteil ist offensichtlich. Und der Verbraucher muss nicht im Voraus für die Bons beza-

Lösung auf lange Sicht ist, aber kurzfristig nützlich für uns sein kann. Dagegen glauben wir, dass Menorca Full Experience sehr wohl das Ziel einer langfristig wettbewerbsfähigen Tourismusindustrie erfüllt. Was bedeutet das im Hinblick auf All Inclusive? März 2011 · Spezial ITB

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Palma, eine Stadt voller Leben, die sich ständig erneuert

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der Stadt ist. Er wird ein grundlegendes Instrument sein, um den Tourismus in der Stadt saisonal zu entzerren und Palma zu einem weltweit bekannten Ziel für den Kongresstourismus zu machen. Der Kongresspalast wird ein Auditorium mit fast 2.000 Sitzplätzen und ein kleineres für 462 Personen haben. Im Erdgeschoss bieten zwei Ausstellungssäle enorme Möglichkeiten auf 1.640 Quadratmetern Fläche, im ersten Stock liegen zwei Räume mit 700 Quadratmetern und phantastischem Blick auf die Bucht von Palma. Neben zwei Mehrzweckräumen und drei Salons, die in 10 kleinere Räume unterteilbar sind, gibt es ein Restaurant und eine Terrasse mit herrlichen Ausblicken auf das Meer, unvergleichliche Locations für alle denkbaren Veranstaltungen.

Palma ist die Stadt, die sie immer war; die Stadt, die mit ihrem Klima, ihrer Küste, ihrem Kulturerbe und ihrer Lebensfreude Millionen von Besuchern anzieht. Aber Palma verändert sich auch. In den letzten Jahren hat die Stadt einen Prozess der Erneuerung und Modernisierung begonnen, der ihre Reize unterstreicht und sie zu einem Reiseziel macht, das Reisende und Bewohner einlädt, sie zu erleben und zu genießen.

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er dem Meer zugewandte Stadtteil, hinter dem sich die gotischen Sehenswürdigkeiten der Stadt erheben –die Kathedrale, der Almudaina-Palast, der Regierungssitz im Consolat, die Stadtmauern und alle anderen- wird zu einer großen Grünfläche, ideal für gemütliche Spaziergänge entlang der bekannten Bucht. Der neue Park ist die Verlängerung eines der Wahrzeichen der modernen Identität der Stadt: des Parc de la Mar, in dem man immer wieder auf Werke bekannter Künstler wie Miró oder Chillida stößt. Zeitgleich zum Entstehen des neuen Parks wird die histori60

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sche Stadtmauer aus der Renaissance-Zeit wieder instandgesetzt, ein Projekt, das den Bau eines Besucherzentrums für die Altstadt umfasst, mit dessen Hilfe Besucher die Stadt entdecken oder auch neu entdecken werden können. Kongresspalast als Wahrzeichen Ein prägendes Element der dem Meer zugewandten Seite Palmas wird der neue Kongresspalast Palmas sein, der im April 2012 in Betrieb genommen wird und der derzeit das wichtigste touristische Projekt

Palma zu Fuß, mit Rad und Bus Palma öffnet sich dem Meer und damit auch der Zukunft. Der beliebte Fahrradweg am Meeresboulevard Paseo Marítimo ist durch eine Reihe von Radwegen ins Zentrum ergänzt worden, auf denen Radfahrer ruhig und sicher durch die einzelnen Stadtteile fahren und diese auf eine neue Weise sehen und verstehen können. Sie bieten Zugang zu den wichtigten Kommunikationspunkten der Insel, zu Freizeitgebieten und den Märkten mit köstlichen Produkten vom Land und aus dem Meer. Dazu gehört der neue Ökomarkt, auf dem die Landwirte ihre Ernte und selbst hergestellten Produkte, die strengen Qualitätskontrollen unterliegen, direkt verkaufen. Palma öffnet sich dem Meer und den Fußgängern. Immer mehr breite Straßen werden zu Fußgängerzonen umfunktioniert, beliebten Kerngebieten mit zahlreichen Geschäften und einem dynamischen gesellschaftlichen Geschehen. Sie führen die Menschen in das wahre Herz der Stadt und


tància und Ciutat Jardí bieten darüber hinaus ganzjährig kostenlosen Wifi-Internetzugang. Auch in der Innenstadt gibt es zahlreiche Gebiete, in denen man kostenlos und kabellos über das Internet Kontakt mit dem Rest der Welt halten kann, zum Beispiel im Casal Solleric (zwischen Plaza Joan Carles und dem Paseo del Borne), der meistbenutzten Wifi-Zone der Stadt, in allen städtischen Bibliotheken und in zahlreichen Stadtteilen.

von diesem wieder zurück ans Meer. Hier können sich Besucher unter die Bewohner mischen und mit ihnen eine Form des gesellschaftlichen Lebens auf der Straße teilen, die es zu bewahren gilt. Wir befinden uns also in einer Stadt, die heute nachhaltiger ist denn je und bessere Dienstleistungen bietet. Das Netz des öffentlichen Nahverkehrs ist erneuert und erweitert worden, viele Busse fahren mit Naturgasantrieb und sind daher umweltfreundlicher und leiser. Die städtischen Verkehrsbetriebe EMT haben neue Buslinien eingeführt und damit vor allem für eine bessere Anbindung eines der wichtigsten touristischen Zentren, nämlich der Playa de Palma, an die Innenstadt gesorgt. Außerdem gibt es erstmals eine direkte Busverbindung von der Playa de Palma an den Flughafen. Diese Routen werden in Zukunft durch die geplante Straßenbahn zwischen Palma und dem Strand noch zusätzlich verstärkt. Das neue Modell des nachhaltigen, umweltverträglichen Personenverkehrs, das die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel fördert, umfasst auch die Bereitstellung von Parkplätzen vor der Stadt, konkret in den Stadtteilen Son Fuster und Son Sardina. Von hier aus können Besucher bequem mit Bussen oder der Metro ins Stadtzentrum gelangen.

durchgeführt, und die Stadt hat zum vierten Mal in Folge die Flagge der „Dörfer und Städte für Alle“ bekommen, die sie als behindertengerecht auszeichnet. Was konkret die Strände angeht, gibt es zahlreiche hilfreiche Dienstleistungen, um behinderten Menschen einen vollkommenen Genuss zu ermöglichen: spezielle Hilfestellungen für blinde und hörgeschädigte Besucher, bessere Beschilderung aller Serviceleistungen, Amphibienrollstühle etc. In Zusammenarbeit mit der Tourismusbranche wurde ein eigener Strandführer in vier Sprachen herausgegeben, in dem alle behindertengerechten Einrichtungen verzeichnet sind und der unter anderem in den Hotels ausliegt. Wifi am Strand und in der Stadt Die Strände von Cala Major, Cala Es-

Die Innovation haben sich auch Palmas Unternehmer auf die Fahnen geschrieben. Sie nehmen die Herausforderung eines nachhaltigen Tourismus an und schließen sich zum Beispiel Initiativen an, um die Nutzung von Elektroautos zu fördern oder Energiesparmaßnahmen zu verstärken. Palma erneuert sich ständig, um die Stadt zu bleiben, die man kennt und liebt. Eine Stadt, die einlädt, in ihr und mit ihr zu leben und das große Freizeit- und Kulturangebot, Gastronomie und Sport zu genießen. Außerdem nimmt sie eine weltweit führende Stellung im Bereich des Familientourismus ein. Im Rahmen der Travellers Choice der besten Destinationen für den Familientourismus erreichte Palma den fünften Platz, in Europa lag Palma hinter Eurodisney in Frankreich sogar auf Platz zwei der beliebtesten Reiseziele für Familien.

Strände für alle Die Strände im Stadtgebiet, die alle mit der Blauen Flagge ausgezeichnet worden sind, sind ebenfalls Teil der allgemeinen Qualitätsverbesserung: Platja de Palma, Cala Estància, Cala Major, Ciutat Jardí und Can Pere Antoni. Sie verfügen über zahlreiche Einrichtungen speziell für Menschen mit Behinderungen. Tatsächlich werden alle Bauprojekte in Palma unter Berücksichtigung behindertengerechter Kriterien März 2011 · Spezial ITB

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Erholung und Unterhaltung mit vier Produkten: Familientourismus, Wellness, Vulkane und Wassersport

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Die Kanaren: ein Reiseziel mit der Vielfalt von sieben Inseln

Vilaflor, Tenerife. Foto: Turismo de Tenerife.

Das gute Klima und die Strände, das unterschiedliche Angebot der sieben Inseln und die Sicherheit unterscheiden die Kanaren von ihrer Konkurrenz.

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ie Kanaren sind dabei, ihre Stellung unter den wichtigsten spanischen Destinationen zurückzuerobern. Im Jahr 2010 stieg die Zahl der ausländischen Touristen auf den Inseln um 4,95%, und im Januar 2011 besuchten 8,9 Prozent mehr Ausländer die Kanaren als im letzten Jahr. Deutschland ist der zweite Quellenmarkt für die Inseln, der sich parallel zur Gesamtheit der Kanaren entwickelt: 4,2% mehr Besucher in 2010, und ein Zuwachs von 11,97% im Januar 2011. Damit war Deutschland im Januar der Markt mit dem größten Zuwachs. Ein vielfältiges Angebot Die Strategie der Kanaren liegt darin, ein vielfältiges, klar untergliedertes und hochwertiges touristisches Angebot zu entwickeln, das in vier Produktclubs für den Familien-, Gesundheits-, Vulkan- und Wassersporttourismus unterteilt ist: Family Welcome, Wellness Delight, Volcanic Experience und Water Sports Experience. Dies sind gleichzeitig die vier neuen Marken der Kanaren mit Qualitätsgarantie. Volcanic Experience umfasst das Angebot an Ausflügen durch die Natur, Risikosport-

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arten, Ausflüge der Vulkane und ähnliche Betätigungen. Family Welcome bezieht sich, wie der Name sagt, auf die gesamte Bandbreite des Familientourismus, das gleiche gilt für Water Sports Experience mit Sportarten auf dem und im Meer. Unter dem Markennamen Wellness Delight finden sich alle Unternehmen wieder, die im Bereich des Gesundheits- und Wellnesstourismus tätig sind. Ziel dieser neuen Strategie der Öffentlichkeitsarbeit ist es, das gesamte Angebot des Inselarchipels deutlich segmentiert darzustellen und zu vermarkten. Damit wendet man sich an die Touristen, die ganz spezifische Angebote suchen. Dazu kommen natürlich die traditionell beliebten Produkte der Inseln wie Golf- oder Kongresstourismus, für die die Kanaren bereits konsolidiert sind und hochwertige Infrastrukturen zur Verfügung stellen. Mehr Abenteuer Die Kanaren setzen ganz bewusst auf die Entwicklung der Erlebnisse rund um die Vulkane auf den sieben Inseln, wobei sie die topgraphischen Gegebenheiten nutzen. Besucher entdecken hier Vulkane, magische

Lavalandschaften, Urwälder, große Pinienwälder und riesige Dünen. Die Behörden der Kanaren haben zusammen mit Turespaña einen Plan für Wettbewerbsfähigkeit unterzeichnet, über den auf Fuerteventura, La Palma und El Hierro 2,3 Millionen Euro investiert werden, um das touristische Angebot der Insel zu differenzieren. Ein ähnliches Abkommen wurde bereits zuvor für Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und La Gomera getroffen. Auf Fuerteventura wollen die Behörden neue Spezialisierungen wie Routen zwischen Vulkanen und Vogelbeobachtung einführen, dazu kommen eine Inventarisierung vulkanischer Ressourcen, die Ausbildung spezieller Vulkanführer und die Ausrichtung eines internationalen Kongresses für Vulkanologie. Auch die Insel La Palma hat ein großes vulkanisches Angebot, außerdem ist sie bekannt als ideales ganzjähriges Wanderziel. Das Biosphärenreservat La Palma mit seinem unglaublichen Sternenhimmel will die Gebiete Wandern, Astronomie und Abenteuersportarten miteinander verbinden. Geplant sind nächtliche Wanderungen durch vulkanische Gebiete zur Beobachtung der Sterne und die Förderung der Möglichkeiten des Gleitschirmfliegens zwischen Vulkankratern als spezieller Abenteuersport. Tauchen zwischen Vulkanen ist ein Projekt von El Hierro. Die Insel ist dank ihrer gepflegten Küsten und des wunderbaren Wassers international für ihre großen Möglichkeiten zum Tauchen und Beobachtung der Unterwasserflora und –fauna bekannt. Außerdem kann man auf der Insel beim Wandern oder Radfahren das Vulkanangebot erkunden. Diana Ramón Vilarasau

Weitere Informationen www.turismodecanarias.com www.fuerteventuraturismo.com www.turismolanzarote.com www.lapalmaturismo.com www.elhierro.travel/elhierro/index.php www.gomera-island.com/turismo www.canarias.com www.ecoturismocanarias.com


Die Insel bietet ihren treuen deutschen Gästen in diesem Jahr viele Neuigkeiten

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Gran Canaria setzt auf Land-, Aktiv- und LGBT-Tourismus Die Insel Gran Canaria begeistert die deutschen Touristen mit ihrer Vielfalt, vom ländlichen und Aktivtourismus über Kultur und Gastronomie bis hin zu Wellness, Golf und einem aufregenden Nachtleben. In diesem Jahr präsentiert die Insel eine neue Website und Anwendungen in deutscher Sprache und entwickelt einige neue Produkte, die auf den deutschen Markt ausgerichtet sind.

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eutschland ist der wichtigste Quellenmarkt für Gran Canaria. Im Jahr 2010 hielt sich die Zahl der deutschen Besucher fast stabil auf Vorjahresniveau, es wurde ein geringfügiger Rückgang von 0,68 Prozent verzeichnet. Dagegen boomte der erste Monat dieses Jahres mit einem Besucherplus aus Deutschland von 16,02 Prozent. Insgesamt erzielte Gran Canaria im Januar 2011 die höchste Besucherzahl der gesamten letzten sechs Jahre. Der treueste Besucher Nicht nur fällt die Wahl der meisten deutschen Reisenden, die die Kanaren besuchen, auf Gran Canaria, sie sind auch besonders treue Gäste: 68% der deutschen Touristen kommen wieder auf die Insel. Entsprechend stärkt die Tourismusbehörde von Gran Canaria ein bei den Deutschen sehr beliebtes Produkt, den Naturtourismus. Neue Initiativen sollen die landschaftliche Vielfalt der Insel bekannt machen. Teil dieses Programms ist die neue Website der Vereinigung der ländlichen Tourismus von Gran Canaria, die auf der ITB präsentiert wird. Das Portal grancanariafincas.com ist ein neues Instrument der Öffentlichkeitsarbeit und ermöglicht Onlinebuchungen in Echtzeit, bietet den Besuchern Landkarten, um die verschiedenen Landhotels bequem zu finden, sowie Daten zu Wanderwegen, Flora und Fauna in der Umgebung ihrer gewählten Hotels. Gran Canaria besitzt ein überaus wertvolles Naturerbe. Ihre einzigartigen Ökosysteme und Tier- und Pflanzenwelt, die besonderen geologischen Gegebenheiten und die Bergwelt der Insel sowie das ganzjährig angenehme kanarische Klima bieten den idealen Rahmen für sportliche Betätigungen wie Wandern, Klettern, Mountainbiken oder Radtouren auf Straßen und Wegen. Erneuerung des Angebots Darüber hinaus arbeitet Gran Canaria an der Konsolidierung zweier sehr interessanter Segmente, die auf der Insel ebenfalls vor allem auf dem deutschen Tourismus beruhen: der LGBT- und der Aktivtourismus. In beiden Bereichen werden Vereinigungen gegründet, 64

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Valle Fataga, Gran Canaria Foto: Patronato de Turismo de Gran Canaria.

die diese beleben und Besucher anziehen sollen. Eines der wichtigsten Projekte dieses Jahres im Hinblick auf den deutschen Markt ist die Präsentation einer neuen Website auf der ITB, ebenso wie von Applications für iPhone und iPad über Gran Canaria in deutscher Sprache. Was die Öffentlichkeitsarbeit angeht, wird sich Gran Canaria in diesem Jahr vorrangig auf Onlinemedien konzentrieren, wenn auch gewohnte Kanäle wie Messen, gemeinsame Aktionen mit Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften, Famtrips und Workshops weiter berücksichtig werden. Dazu kommen Projekte wie das der Touristischen Botschafter Gran Canarias oder E-learning. Vielversprechende Aussichten Die Tourismusbehörde von Gran Canaria teilt mit, dass der Winter 2010/11 sehr vielversprechend verlaufen sei und auch die Aussichten auf den Rest des Jahres ziemlich optimistisch seien. Dabei rechnen vor allem die kleinen und mittleren Reiseveranstalter mit guten Ergebnissen, und der Kreuzfahrttourismus wird seinen Teil zum touristischen Wachstum beitragen. „Wir blicken auch optimistisch auf die Sommersaison 2011, wenn neue Flugrouten eröffnet werden sollen“. Die Tourismusbehörden der Insel betonen als wichtigste News des Jahres die Einführung dreier neuer Routen durch Ryanair ab März und das Drehkreuz auf Gran Canaria von TUI Fly im kommenden Winter 2011/12. „Wir rechnen mit einem Wachstum der Branche um 2 bis 3%. Die Tourismusbranche von Gran Canaria beginnt das Jahr 2011 mit sehr Weitere Informationen guten Aussichten“. www.grancanaria.com/ patronato_turismo/ Diana Ramón www.grancanariafincas.com Vilarasau


Einzigartige Natur und Frühling das ganze Jahr über

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Teneriffa macht sich auf, den deutschen Tourismus wieder zu erobern Das Ziel, das sich die Tourismusbehörde von Teneriffa für dieses Jahr gesteckt hat, ist klar: die traditionell wichtigen Quellenmärkte wieder zu erobern. Einer davon ist Deutschland, zweitwichtigster ausländischer Markt, der mit Hilfe eines erneuerten touristischen Angebots und neuer Direktflüge wieder auf die Insel geholt werden soll.

Die Stadt und Gemeinde Teneriffa am Fuße des Teide. Foto: Turismo de Tenerife.

eutschland ist der dritte Quellenmarkt für Teneriffa insgesamt und zweitwichtigster der internationalen Märkte. 11% der Touristen der Insel kommen aus Deuschland. Im Jahr 2010 stieg die Zahl der Besucher aus Deutschland um 2,93%, im Janaur 2011 sogar um 7,74%. Die Insel hat eine touristische Strategie entworfen, die drei grundlegende Linien verfolgt, um wieder mehr Deutsche auf die Insel zu holen: direkte Kommunikation mit den potentiellen Gästen; Zusammenarbeit mit den Fluggesellschaften, um die Kapazitäten zu steigern; und enge Verbindungen mit Reisebüros –sowohl den unabhängigen als auch den veranstaltergebundenen. Für die Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland entwickelt Turisme de Tenerife zwei konkrete Strategien: der direkte und konstante Kontakt mit den Medien; und ein Marketing, das im ständigen Kontakt mit den Branchenvertretern steht und zahlreiche Aktionen organisiert, zum Beispiel die Teilnahme an Messen, Workshops und Roadshows in ganz Deutschland.

dert. „Im Zusammenhang mit Teneriffa kann man nicht nur an den Badetourismus denken. Unsere Natur und das angenehme Klima machen die Aktivitäten in den Bergen oder auf dem Meer zu einer attraktiven Alternative für das ganze Jahr”, so ein Sprecher der Behörde. Die deutschen Besucher interessieren sich auch sehr für den ländlichen Tourismus, insbesondere im Zusammenhang mit dem ökologischen Tourismus und Umweltschutz, der immer mehr Anhänger findet. Die „Insel des ewigen Frühlings“ wird vom mächtigen Vulkan Teide überragt, dem höchsten Gipfel Spaniens. Sie bietet malerische Dörfer, unglaubliche Lavaformationen, die die Landschaft vor Millionen von Jahren geprägt haben, herrliche Strände, historische Stätten, Themenparks und interessante Städte wie La Laguna oder La Orotava. Die Vielfalt der Landschaften und der touristischen Aktivitäten ist enorm. Dazu kommt die Gastronomie Teneriffas, die die kulinarischen Traditionen der Insel mit ihrer Exotik, der Kreativität einer neuen Generation von Köchen und den lokalen Weinen verbindet. Die Weinbautradition Teneriffas reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Shakespeare verliebte sich in diese Weine, für die es heutzutage fünf verschiedene Herkunftsbezeichnungen gibt.

Produkte hin, die die Insel dem deutschen Markt in diesem Jahr bieten wird, allen voran die bioklimatischen Häuser, die sich im Bereich des Instituts für Technologie und Erneuerbare Energien (ITER) befinden und die umweltbewusste Touristen seit dem letzten November buchen können. Der „Weg der Sinne“ im ländlichen Park Anaga ist eine 340 Meter lange Route für Menschen mit körperlichen und sensorischen Behinderungen und ist so angelegt, dass alle Besucher ihn problemlos zurücklegen können. Und schließlich gibt es eine spezielle Broschüre über Meeressäuger, die über die Möglichkeiten im Süden Teneriffas informiert, diese Tiere ganzjährig zu beobachten. Insgesamt blickt Teneriffa optimistisch auf die Entwicklung des deutschen Marktes in diesem Jahr. „Dank der wirtschaftlichen und konjunkturellen Erholung Deutschlands und hinsichtlich der guten Aussichten der großen Reiseveranstalter erwarten wir für dieses Jahr einen erheblichen Anstieg des deutschen Tourismus“.

Die Reize Vor allem hinsichtlich des deutschen Marktes wird die Vielfalt der Insel geför-

Neue Vorschläge für Deutschland Turismo de Tenerife weist auf die neuen

www.webtenerife.com www.tenerifegolf.es

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Diana Ramón Vilarasau

Weitere Informationen


Das Tourismusjahr nach der Krise:

2011 bringt der großen Aufwind für Teneriffa Die Insel arbeitet kontinuierlich an ihrer Rolle als europäische Mittelstrecken-Topdestination für ganzjährigen Urlaub Highlight in Santa Cruz de Tenerife: Doppeldecker-Touristenbusse für CitySightseeing mit noch mehr Spaß. Täglich werden fünf Busse am Morgen und am Abend zum Einsatz kommen, es gibt 14 Haltestellen zum Ein- und Aussteigen, die komplette Rundfahrt dauert circa 45 Minuten. Auch die Golfer sind eine wichtige Zielgruppe für Teneriffa. Neben einer großen Bandbreite an Hotels mit speziellen Dienstleistungen wie Greenfee-Reservierungen oder Bag-Aufbewahrungsservice, verfügt die Insel über insgesamt neun unterschiedlich anspruchsvolle Plätze.

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xperten sind zuversichtlich, dass 2011 für Teneriffa ein touristisches Erfolgsjahr mit großer Dynamik und mit hervorragenden Perspektiven wird. Auf der Internationalen Tourismusmesse in Berlin (ITB) kommen dieser Tage alle Repräsentanten Teneriffas zusammen, um der Welt zu präsentieren, was ihre Insel zu bieten hat und wie die Verantwortlichen kontinuierlich daran arbeiten, noch attraktiver für ihre Gäste zu werden, etwa durch den Ausbau der Flugverbindungen und gemeinsamen Crossmarketing-Aktionen mit den großen Reiseveranstaltern. Teneriffa will in erster Linie die Wahrnehmung von Gästen, touristischen Partnern und der Medien für seine enorme Vielfalt schärfen, denn genau diese ist – neben dem ganzjährig milden Klima - eines der Hauptargumente für die Insel. Eine ganz große Rolle spielt natürlich der Teide Nationalpark, die Naturschutzgebiete, die fast 50 Prozent der Insel ausmachen, die typischen traditionellen Feste, der Karneval, die Kultur und die Freundlichkeit der Tinerfeños. Aber Teneriffa setzt den Focus zunehmend auch auf Aktivtourismus: Für Tauchen, Wassersport, Wandern, Bergsteigen, Paragliding, Mountainbiking, Reiten und vieles mehr hat sie für jeden Geschmack das richtige Angebot bereit. 2011 finden wieder zahlreiche sportliche Events statt, die über die Grenzen Spaniens

hinaus Beachtung finden, wie beispielsweise im Herbst das internationale BeachvolleyballTurnier Tenerife Champions Cup, das jährlich über eine Milliarde Zuschauer aus aller Welt über die Fernsehschirme verfolgen. Ein weiterer Schwerpunkt: Teneriffa als Location für Kongresse, Veranstaltungen und internationale Filmproduktionen. Die Insel will auch in der Zukunft Standort für wichtige internationale Großereignisse, Werbeshootings, Präsentationen oder Tagungen sein. Etwas, das Teneriffa von vielen anderen Urlaubsdestinationen abhebt, ist auch das vielseitige Kulturangebot: Von historischen Gebäuden, Kirchen und Museen über moderne Konzert- oder ausstellungsorte, wie zum Beispiel das neue Kunstzentrum TEA oder das Auditorio in Santa Cruz, bis hin zu Puerto de la Cruz mit seinen denkmalgeschützten Bauwerken und den Attraktionen wie die Plaza Charco, den Jardin Bótanico oder den Loro Park ist für jeden Geschmack etwas geboten. Neuestes

Das Thema Nachhaltigkeit rückt ebenfalls immer weiter in den Vordergrund und Teneriffa präsentiert sich zunehmend natur- und umweltbewusst. So gibt es verschiedene nachhaltige Wanderwege wie zum Beispiel den eben eröffneten “Wanderweg der Sinne” im Anaga-Gebirge, immer im Einklang und Respekt mit der Umwelt. Darüber hinaus hat die Insel das kürzlich eröffnete erste bioklimatische Dorf der Welt zu bieten, in dem auch Urlaubsgäste wohnen können. Aber auch in Puerto de la Cruz, wo vor vielen Jahrzehnten die ersten Urlaubsgäste Teneriffas ankamen, gibt es Neuigkeiten: Hier wird seit 5 Jahren permanent in die Verbesserung der Infrastruktur investiert, um die Stadt für ihre Besucher noch schöner und bereisenswerter zu machen. Insgesamt flossen so über 56 Millionen Euro in 60 einzelne Verschönerungsmaßnahmen im öffentlichen Bereich. Aber natürlich kommt auch die gesamte Insel in den Genuss von Investitionen: Bis zum Jahr 2015 werden circa 90 Millionen Euro in verschiedene Projekte geflossen sein. Teneriffa ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus sondern investiert bewusst in die Zukunft, um Stammgäste zu halten und neue dazuzugewinnen. März 2011 · Spezial ITB

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Elf große Sportereignisse im Jahr 2011

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Andalusien, die perfekte Kombination das ganze Jahr über Natur, Sport, Kunst und Kultur, dazu die schönsten Strände und das beste Klima. Zusammen ergibt dies eine explosive Mischung, die den Besuchern, die begierig sind, zu entdecken, auszuprobieren und das Land zu erforschen, viel zu tun gibt und ihren Zeitplan mit den unterschiedlichsten Ereignissen füllt.

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hr Ruf eilt der Region Andalusien voraus. Die Vorstellung, die man von ihr hat, setzt sich aus ihrem von zahlreichen Zivilisationen geprägten Kulturerbe, ihren langen Küsten mit Stränden für jeden Geschmack und die aus den Traditionen entstandenen künstlerischen Ausdrucksweisen zusammen. Doch auch in diesem Jahr beweist Andalusien einmal mehr: es bietet unendlich mehr und ist immer noch in der Lage, die Besucher zu überraschen. Andalusien, das ist Flamenco, goldene Sandstrände, eine salzige Brise in einem weißgetünchten Dorf am Meer oder die omnipräsenten Spuren der arabischen Kultur. Andalusien ist aber auch der beste Schauplatz für große Sportevents unter freiem Himmel, ein riesiges Naturreservat, das man durchwandern, beim Golfen genießen oder im Rahmen eines Sprachkurses bewundern kann. Und das beste ist: Besucher können alle Aktivitäten miteinander kombinieren. Die Küste Andalusiens setzt sich aus langen Stränden und kleinen Buchten zusammen und erstreckt sich über tausend Kilometer. Sowohl hier als auch im Landesinneren herrschen angenehme Temperaturen. Ende 2010 war Andalusien die europäische Region mit den meisten von der Europäischen Charta für Nachhaltigen Tourismus anerkannten Naturgebieten. Fast 20 Schutzräume führen diese Zertifizierung dank der Bewahrung der Fauna und Flora und des Beitrags des Tourismus zur Wiederbelebung dieser Gebiete. Dazu kommen 334 Küstenkilometer und 80 Hektar Meeresfläche, die unter Naturschutz stehen. Mehr als Golf Andalusien ist eine Region mit weiten Flächen und charmanten Flekken, die es dem Besucher ermöglichen, in einer angenehmen Umgebung seinen Lieblingssport auszuüben. Golf ist eine der Sportarten, für die Andalusien die besten Infrastrukturen und große professionelle Erfahrung bietet. Die Region hat rund hundert Plätze, das entspricht etwa 25% des gesamten spanischen Angebotes in diesem Bereich, und diese weisen lange Erfahrung kombiniert mit den neuesten technologischen Neuerungen vor. Einer der großen Vorteile und Reize dieser Sportart ist die Möglichkeit, sie mit anderen touristischen Angeboten zu kombinieren. Die Tourismusbehörde von Cádiz hat sich diesen Aspekt zu Nutze gemacht und einen 68

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Sherry Golf in Jerez de la Frontera. Foto mit freundlicher Genehmigung des Patronato Provincial de Turismo von Cádiz (www.cadizturismo.com)

besonderen Führer herausgegeben, von dem es unter anderem 2.500 Exemplare in deutscher Sprache gibt. Dieser nennt nicht nur die technischen Daten der 21 Golfplätze in der Provinz Cádiz, sondern erzählt auch Anekdoten und kleine Geschichten zur Verbindung des Golfsports mit der zeitgenössischen Kunst, der Geschichte, der Gastronomie oder der einheimischen Flora und Fauna der Naturgebiete, die die Golfplätze umgeben. Große Sportereignisse In diesem Jahr 2011 werden in Andalusien einige interessante Sportereignisse stattfinden. Dabei geht es um so unterschiedliche Disziplinen wie Tennis, Radfahren, Triathlon, Cross, Golf, Wandern, Segeln, Skifahren, Mountainbiking oder Motorsport. Folgende Veranstaltungen stehen auf dem Kalender: das Golf Open von Andalusien, der Große Preis des Motorradsports auf der Rennbahn von Jerez de la Frontera (Cádiz), das dritte Damentennisturnier Andalucía Tennis Experience im Rahmen der WTA, der Triathlon Desafío Doñana, die Extreme 40 Sailing Series oder die Radrennen Desafío del Buda und Andalucía Bike Race. Nicht als Wettbewerb ist dagegen das Wandertreffen Eurorando ausgelegt, zu dem rund 30.000 Wanderer aus ganz Europa erwartet werden, die dieses zum größte Sportereignis machen, das bisher je in Andalusien stattgefunden hat. Abgesehen vom Sport ist auch der Sprachtourismus eine sehr gute Art und Weise, Andalusien kennen zu lernen. Die Region spezialisiert sich immer weiter auf diesen Bereich, der die Besucher nicht nur in die Sprache, sondern auch in die Kultur und die Weitere Informationen Bräuche der acht Prowww.andalucia.org vinzen einführt. www.cadizturismo.com www.fga.org Ángeles Vargas


Dank der ausgezeichneten Flugverbindungen mit Deutschland lernen Besucher das überraschende Angebot kennen

Die Costa del Sol schmückt sich mit Natur und Kultur

Einer der größten Reize der Costa del Sol ist ihre Natur. Foto: Patronato de Turismo de la Costa del Sol. José Hidalgo.

Málaga ist zu jeder Jahreszeit sehr gut erreichbar, was es den deutschen Besuchern ermöglicht, das große touristische Angebot kennen zu lernen. Die besonderen Stars sind dabei die Natur, mit immer mehr geschützten Flächen, und die Kultur, die neue Kunstschätze preisgibt.

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ie Costa del Sol geht optimistisch ins Jahr 2011. Ihr Angebot an Unterbringungsmöglichkeiten wuchs im letzten Jahr in allen Bereichen, von Hotels über Appartments bis zu Ferienwohnungen. Mit neuen Einheiten und größeren Kapazitäten gibt es jetzt fast 145.000 Bettenplätze. Auch im Bereich der Gastronomie sind neue Betriebe geöffnet worden, die die Lebensfreude eines dynamischen, soliden Reiseziels wiederspiegeln. Zusätzlich zum wunderbaren Klima und den herrlichen Stränden setzt Málaga darauf, die Reize der Natur in das Zentrum des touristischen Interesses zu rücken. Der Naturpark Sierra de las Nieves, der von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt worden ist, wird sich auf vier weitere Gemeindegebiete ausdehnen. Der Naturpark umfasst schon jetzt mehr als 20.000 Hektar im Hoch- und Mittelgebirge und zeichnet sich durch abrupte Felsformationen und eine geschützte einheimische Pflanzenwelt aus, zu der einer der weltweit größten Wälder der Spanischen Tanne gehört. Auch die historischen Zentren der Dörfer in

der Sierra de las Nieves sollen bald zu einem touristischen Anziehungspunkt werden. Ein neues Projekt ist darauf angelegt, die Schönheiten dieser Dörfer hervorzuheben. Dank ihrer Nähe zu Marbella, Málaga und Ronda sind diese Orte eine ausgezeichnete Alternative bzw. Ergänzung zum Bade- sowie zum Städtetourismus. Das Thyssen-Museum öffnet seine Türen Was die Kultur angeht, beginnt dieses Jahr mit eindrucksvollen Neuigkeiten, allen voran die Einweihung des Museums Carmen Thyssen Bornemisza in Málaga mit 230 Gemälden, die die Baronin dem Museum überlassen hat. Der Katalog umfasst hauptsächlich Werke der spanischen Malerei des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts, eine Epoche, auf die sich die Ausstellungen und auch Studien dieses Museums spezialisieren sollen. Insgesamt umfasst das neue Museum 7.200 Quadratmeter und befindet sich im Palacio de Villalón, im historischen Zentrum von Málaga. Die Stadt hat ein sehr attraktives kulturel-

les Angebot, angefangen mit dem PicassoMuseum. Seit Februar ist hier die Ausstellung ‘Kippenberger miró a Picasso’ (Kippenberger blickte auf Picasso), eine Reflexion über den Einfluss des Genies aus Málaga auf die Generation deutscher Künstler, zu der eben Martin Kippenberger gehörte. Ab Juni dieses Jahres wird man im Museum neben den Werken Picassos eine Ausstellung von Fotos David Douglas Duncans betrachten können, der das Privatleben des Malers zwischen 1956 und 1961 portraitierte. Noch sehr neu und sehr originell ist das neue Automobilmuseum Málagas, das im September 2010 eröffnet wurde. Es befindet sich in der ehemaligen Tabakfabrik La Tabacalera, einem Gebäude aus den 20er Jahren, in dem jetzt über 120 restaurierte Oldtimer stehen. Auf einer Fläche von 6.000 Quadratmetern lernt man anhand einer glamouröse Sammlung, die einige der ganz großen Marken umfasst, einiges über die Entwicklung des Automobils. Ein Besuch dieses Museums ist aufschlussreich und unterhaltsam, da die eigentliche Ausstellung durch einige zusätzliche Sammlungen ergänzt wird, von Automotoren bis hin zu Haute Couture-Hutkreationen. Immer näher Es wird immer einfacher, an die Costa del Sol zu reisen, sowohl von Deutschland aus mit zahlreichen Gesellschaften, die eine zunehmende Zahl an Flügen in den Süden Spaniens anbieten, als auch von anderen Städten Spaniens aus für diejenigen, die bereits im Land sind und zum Beispiel mit dem Schnellzug einen Abstecher an die Costa del Sol machen wollen. Außerdem kann man Málaga immer besser über das Meer erreichen. Der Hafen ist in den letzten Jahren als Anlaufstelle für Kreuzfahrtschiffe enorm gewachsen. Das Projekt, ihn noch besser in die Stadt einzubinden, wird den Hafen bereichern und ihn zu einem Ort des Sports, der Unterhaltung und der Kultur machen. Ángeles Vargas

Weitere Informationen www.visitacostadelsol.com www2.museopicassomalaga.org www.museoautomovilmalaga.com www.malagaport.net März 2011 · Spezial ITB

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Herrliche Küsten, Golfplätze, Einrichtungen für Kongresse und Gastronomie, ergänzt durch den Ruhm der Formel 1 und des Volvo Ocean Race

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Die Region Valencia, sehr gefragt für die Austragung großer Sportevents Im Osten der iberischen Halbinsel liegen in der so genannten Levante am Mittelmeer das Autonomiegebiet Valencia und die Region Murcia mit ihrem runden touristischen Angebot, eines der modernsten des Landes. Beides sind wichtige Destinationen für den Bade- sowie für den Golftourismus, bieten darüber hinaus ein interessantes Kulturangebot und eine überaus vielseitige Gastronomie.

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as Autonomiegebiet Valencia hat sich in den letzten Jahren einen Platz auf der Weltkarte der großen Sportevents geschaffen. Dank verschiedener Veranstaltungen ist die Region als idealer Schauplatz für Großereignisse sowie als modernes, attraktives Reiseziel bekannt geworden. Das Volvo Ocean Race für Segler, der Große Preis der Formel 1, der Valencia Street Circuit, das Tennisopen 500 Comunitat Valenciana, das Comunitat Valenciana Master Castellón Costa Azahar oder die Hallen-Leichathletikweltmeisterschaft IAAF zeugen davon. Neben diesen großen sportlichen Veranstaltungen hat die Region Valencia in den letzten Jahren auch ihre Stellung als Ziel für den Kongress- und Incentivetourismus gefestigt. Sie bietet moderne Infrastrukturen, allen voran den Kongresspalast von Valencia, sowie ein großes Zusatzangebot, das ideal mit dem Geschäftstourismus zu kombinieren ist. Noch bevor die Region ihren Ruf als Schauplatz für große Sportevents erwarb oder sich einen Namen im Bereich des Kongresstourismus machte, waren die Küsten Valencias schon für ihre Schönheit, die naturbelassenen Strände von hoher Qualität und das milde, warme Klima bekannt, die man in aller Gemütlichkeit oder im Zusammenhang mit zahlreichen Wassersportarten genießen kann. Sie ist auch eine der wichtigsten Destinationen für Golftouristen in Spanien, die in den Provinzen Valencia, Alicante und Castellón über 30 Plätze vorfinden. Dabei gibt es die vielfältigsten Szenarien, von der Lage am Meer bis zum Platz am Fuße der Berge, und alle besitzen besondere Infrastrukturen, Hotels und Wohnanlagen. 70

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Dénia in der Region Valencia. Foto: Agència Valenciana de Turisme.

Darüber hinaus bietet die Region Valencia Vergnügungs- und Freizeitparks für alle Geschmäcker, ideal vor allem für den Familientourismus. An allen Beispielen, von der Stadt der Künste und der Wissenschaften mit dem Oceanográfic bis hin zum Vergnügungspark Terra Mítica in Benidorm, erkennt man die Bedeutung, die die Region der Qualität der Shows, Aufführungen und Ausstellungen beimisst. Natürlich kann man in der Autonomieregion Valencia auch die gesunde Mittelmeerdiät genießen. Die Gastronomie der Region hat sich dem guten Geschmack, den traditionellen Aromen und der kulinarischen Innovation verschrieben. Auf dem Speisezettel Valencias stehen zahlreiche ebenso leckere wie gesunde Gerichte, die nicht ohne Fisch und Meeresfrüchte und die frischen Zutaten aus dem Garten auskommen, zum Beispiel Artischocken aus Benicarló, Nispeln aus Callosa d’En Sarrià oder Orangen aus Valencia. Die bekanntesten Gerichte sind sicherlich Paella und andere Reisgerichte, doch tatsächlich kommen aus Valencias Küchen so zahlreiche verschiedene Gerichte, wie es Dörfer gibt, von der Costa Blanca über Benidorm und Valencia Terra i Mar bis Castellón Costa Azahar. Hervorzuheben sind dabei die köstlichen Eintöpfe im Landesinneren und die Fischküche an der Küste, nicht zu vergessen die einheimischen Weine: die Herkunftsbezeichnungen Alicante, Utiel-Requena und Valencia bringen Weiß-, Rot- und Süßweine hervor.


Die Gegend besticht durch Besonderheiten wie die Salzlagune des Mar Menor und ihr einzigartiges Kulturangebot

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Die Region Murcia ist ein Paradies für Wassersport und Golf

Die Manga del Mar Menor, vom Peña del Águila aus gesehen. Foto: José L. Montero.

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en Slogan, den diese Region für sich gewählt hat, sagt viel über ihre Wirklichkeit aus: “Región de Murcia notypical”. Sie liegt zwischen zwei Meeren, dem Mittelmeer und dem Mar Menor, und zeigt sich als ein Land, das es verstanden hat, sein großes Kulturerbe mit Innovation und künstlerischer Avantgarde unter einen Hut zu bringen. Die Region Murcia besitzt 252 Küstenkilometer, die als Costa Cálida, die warme Küste, bekannt sind und diesen Namen mit einer Durchschnittstemperatur von etwas über 19 Grad verdient haben. Diese Küste ist ideal für den Badetourismus, hat ihr Angebot aber auch auf die Interessen aller möglichen anderen Besuchern angelegt, sich modernisiert und auf Qualität gesetzt. Die Region hat Kapazitäten für rund 50.000 Touristen, weitere 25.000 Bettenplätze sind in Planung. Dazu kommen 20 Sporthäfen mit mehr als 6.000 Liegeplätzen und 21 Golfplätze in einem Umkreis von 50 Kilometern. Ein eigenes Meer Wegen seiner Einzigartigkeit ist das Mar Menor besonders zu erwähnen, eine Salzwasserlagune im Südosten der Region mit 170 Quadratmetern Fläche. Mit seiner geringen Tiefe, der sanften Brise, warmem Wasser, geschützten Ufern und einem grossen Angebot an Hotels und Sportanlagen ist das Mar Menor das ganze Jahr über 72

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der ideale Ort für die Ausübung aller möglichen Wassersportarten. Eines der beliebtesten touristischen Zentren der Levante ist La Manga, eine schmale Landzunge, die das Mittelmeer und das Mar Menor voneinander trennt. Natürlich kann man auch an anderen Orten fantastisch segeln und tauchen, zum Beispiel in Mazarrón, wo man unter anderem auch die Möglichkeit hat, das Besucherzentrum zum Phönizierschiff von Mazarrón zu besichtigen, das Informationen rund um den Fund von Resten eines Schiffes bietet, das aus dem 7. Jahrhundert vor Christus stammt. Weiterhin kann man auch in Águilas Wassersport wie Tauchen, Paddeln, Segeln oder Windsurfen betreiben. Eine andere Art von Kultur Der Kulturtourismus in der Region Murcia hat sich in eine neue Richtung orientiert

Das römische Theater in Cartagena.

und will den Besuchern Erlebnisse bieten. Die Region hat Überreste der römischen und arabischen Kultur, Stücke aus dem Barrock und andere Sehenswürdigkeiten, ist aber auch stolz auf andere Attraktionen wie den Bergbaupark La Unión, der Pionierarbeit leistete, um das historische Erbe zu retten und es als touristische und kulturelle Attraktion zugänglich zu machen. Insgesamt 12 Elemente aus der Welt des Bergbaus zeigen dem Besucher vor Ort, wie früher die Bergleute in der Sierra de Cartagena und La Unión lebten und arbeiteten. Eine Überraschung für Gäste der Region ist die Stadt Caravaca de la Cruz, eine der fünf Städte der Welt, die das Privileg hat, das Jubeljahr zu feiern. Außer Caravaca dürfen das nur Jerusalem, Rom, Santiago de Compostela und Santo Toribio de Liébana. Grund dafür ist eine Reliquie, das Heilige und Wahre Kreuz von Caravaca. Es handelt sich um einen zweiarmigen Reliquienschrein, in dem ein Lignum Crucis aufbewahrt wird, ein Fragment des Kreuzes, an dem Christus gekreuzigt wurde. Was den Landtourismus angeht, gibt es in der Region Murcia spezialisierte Hotels und Gasthäuser inmitten von Ländereien, auf denen seit jeher Wein angebaut wurde. Für diesen gibt es heute drei Ursprungsbezeichnungen: Jumilla, Bullas und Yecla. Um die Weine der Region zu kosten, bieten sich verschiedene Weinrouten durch die Region Murcia an.


Die Region festigt ihre Bedeutung für den ornithologischen Tourismus

EXT

Extremadura setzt auf den Kranich als Touristenmagnet Zehntausende von Kranichen legen jedes Jahr über 4.000 Kilometer zurück, um von Nordeuropa nach Spanien zu fliegen und dort den Winter zu verbringen, genauer in Extremadura. Die Region ist Spaniens wichtigstes Reiseziel für den ornithologischen oder VogelkundeTourismus. Die Regierung nutzt diese Tatsache, um die Vögel als Touristenmagnet einzusetzen.

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xtremadura setzt in den letzten Jahren verstärkt auf die Entwicklung des Tourismus für Vogelkundler, bei denen die Region als Reiseziel in Spanien bereits einen guten Ruf erworben hat. Dank ihres Artenreichtums wird Extremadura auch europaweit immer bekannter bei den Freunden der Vogelwelt. Die Region weist zahlreiche Ökosysteme auf, die den Vögeln idealen Lebensraum bieten; 30% des Territoriums gelten als spezielle Vogelschutzgebiete. Das Tourismusministerium von Extremadura will in diesem Jahr die Kraniche als Touristenmagneten verwenden und damit die Pläne der touristischen Diversifizierung fortführen. Wie die Generaldirektorin für Tourismus der autonomen Region, Ana Parralejo, sagt, sind die Kraniche als touristisches Produkt „ein wichtiges stützendes Element der Branche, dem eine große Zukunft bevorsteht, denn es zieht viele Besucher an“. Über 80.000 Kraniche im Winter Extremadura ist der wichtigste Überwinterungsplatz für den gemeinen Kranich, der jeden Winter von Schweden auf der Westroute

Das Überwintern der Kraniche ist das eindrucksvollste Naturschauspiel Extremaduras.

in den Süden migriert. Die spanische Region ist vor allem landwirtschaftlich bestellt und hat große Wasservorkommen, bietet den Kranichen also ausreichend Nahrung und Feuchtgebiete als Lebensraum. Die Wasservorkommen und das milde Winterklima bieten den Kranichen ein ideales Umfeld zum Überwintern. Dafür nutzen die Vögel eine Fläche von insgesamt rund 1,8 Millionen Hektar, das entspricht 44% der Gesamtfläche Extremaduras und bedeutet, dass man die Tiere im Winter an vielen Orten ganz bequem beobachten kann. Insgesamt nutzen rund 80.000 Kraniche diese spanische Region zum Überwintern, das sind etwa 30 bis 40% der Population in Westeuropa und mehr als die Hälfte der spanischen Kranichpopulation, die aus ungefähr 150.000 Tieren besteht. Ein eindrucksvolles Schauspiel Vogelliebhaber versichern, es sei ein einzigartiges Erlebnis, die Kraniche zu beobachten, wenn sie nach der täglichen Futteraufnahme von den Fressplätzen wieder zurück zu ihren Schlafplätzen fliegen. Dafür gruppieren sie sich und fliegen in V-Formation, wobei sie ihr typisches, sonores Trompeten erklingen lassen. Für Freunde der Natur ist dies eines der eindrucksvollsten Schauspiele, die die Vogelwelt bietet. Tatsächlich ist es in Extremadura so, dass man die Kraniche sehr leicht sichten kann, so dass Touristen die Vogelbeobachtung mit anderen Aktivitä-

ten, zum Beispiel einer Wanderung oder einem Ausflug, verbinden können. Das Festival der Kraniche Das Interesse spanischer und ausländischer Touristen an den Kranichen ist so groß, dass die Regierung der Region vor zwei Jahren das Kranichfestival Extremaduras ins Leben gerufen hat. Es findet immer in der ersten Dezemberwoche mit zahlreichen Aktivitäten für alle Altersgruppen statt und vereint Kultur, Tradition, Natur, Umwelt und Tourismus, die in der Finca Moheda Alta, einem der in Extremadura unter Naturschutz stehenden Areal, Hand in Hand gehen. Die landschaftliche Vielfalt in dieser Umgebung fördert die Präsenz zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Hier wechseln sich Weideland und bestellte Ackerflächen miteinander ab, was die Gegend zur wichtigsten Überwinterungsstelle des größten Teils der Population der Kraniche in Extremadura gemacht hat. José Antonio Tamargo

Weitere Informationen www.festivaldelasgrullas.com www.marcaextremadura.es www.turismoextremadura.com www.ecotur.es www.discover-extremadura.com www.birdinginextremadura.com www.extremadurabirds.net März 2011 · Spezial ITB

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12% aller ausländischen Touristen in Galicien sind Deutsche

GAL

Galicien lädt ein, seine Schätze zu entdecken

Islas Cies, Rías Baixas. Foto Tur Galicia.

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mspült vom riesigen Atlantischen Ozean, am äußersten westlichen Ende Europas, liegt Galicien mit Blick auf den Golf von Biskaya, in den tausend Flüsse münden, die durch Galicien fließen. Ein Land mit ungewöhnlichen geographischen Merkmalen, Kontrasten zwischen Meer und Land, zwischen Traditionen und Modernität, mit einem bemerkenswerten touristischen Angebot. Besonders attraktiv ist in Galicien der ländliche Tourismus, dazu kommt das beste Thermalangebot Spaniens. Mehr als 12% aller ausländischen Touristen, die nach Galicien reisen, kommen aus Deutschland, das nach Portugal der wichtigste ausländische Quellenmarkt ist. “Kannst Du ein Geheimnis bewahren?” Mit der interessanten Frage “Kannst Du ein Geheimnis bewahren?” präsentierte Ende 2010 TurGalicia die neue Tourismusmarke der Region. „Ihre Philosophie greift das auf, was uns als Destination charakterisiert. Über sie werden wir unsere Geheimnisse stärken und verbreiten, vor allem auf dem deutschen Markt“. Die Aussage der neuen Marke ist: „Ga74

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licien kann viele Geheimnisse preisgeben, es gibt viele Ressourcen, die man nach und nach entdecken kann“, so ein Sprecher von TurGalicia, der betont: „Unsere Region wird als traditionelles, aber gleichzeitig modernes und authentisches Reiseziel wahrgenommen. Dieses Bild einer Destination voller Erlebnisse entspricht der Vorstellung, die Galicier und die Besucher von der Region haben: ein Ort, der Gefühle und Empfindungen hervorruft. Welche andere Destination hat das? Keine. Es gibt kein größeres Erlebnis, als nach Galicien zu kommen”. Für den deutschen Geschmack “Den deutschen Besuchern bietet Galicien seine Natur, die Strände, die Möglichkeit, Wassersport auszuüben, zu golfen oder zu wandern. Eine einzigartige, vielfältige und hochwertige Gastronomie und touristische Produkte im Zusammenhang mit dem Weintourismus. Das sind die Stärken unseres Angebotes“, wie TurGalicia betont. Die galicische Küste erstreckt sich über 1.659 Kilometer, darunter 800 Kilometer Steilküsten und 300 Kilometer Strände. Charakteristisch für die galicische Küste sind die zwölf Rías, Meeresarme, die der Küste Galiciens bedeutende Fischgründe

bescheren. Ihr vorgelagert sind zahlreiche Inselarchipel mit einer bemerkenswerten Unterwasserwelt und Seevögelkolonien. Es heißt, an der galicischen Küste gibt es 316 Archipel, Inseln und Felsen. In den Rías wird der Ozean gezähmt, wenn das Meer in eigenartigen Formen ins Landesinnere vordringt. Die Rías Baixas sind eines der meistbesuchten Gebiete Galiciens. Ein Ort mit bezaubernden Landschaften, eindrucksvollen Stränden, hübschen Fischerdörfern, einer packenden Gastronomie, den köstlichsten Meeresfrüchten und dem besten Weisswein, dem bekannten Albariño. Die deutschen Touristen begeistern sich für den Jakobsweg und das Thermalangebot. Konkret im Hinblick auf den Jakobsweg, der auch durch andere Regionen in Nordspanien führt und in Galicien endet, sind die meisten ausländischen Pilger Deutsche. Im Jahr 2010 wanderten 14.522 Deutsche auf diesem Weg, das waren 17,3% aller ausländischen Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Den deutschen Tourismus gewinnen Zusätzlich zu den traditionellen Aktionen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit –Reisen für Expedienten und Medien, Teilnahme an den wichtigsten Tourismusmessen in Deutschland- stärkt Galicien das Angebot an Direktflügen von und nach Deutschland, zum Beispiel von Frankfurt aus. TurGalicia schlägt erstmals den Weg ein, Öffentlichkeitsarbeit für Flugrouten zu machen. Ziel ist es, in den Städten, die Direktverbindungen nach Galicien haben, das Bewusstsein für die spanische Region zu steigern. Dazu trägt zum Beispiel ein Werbeabkommen mit Airberlin bei, um über verschiedene on- und offline-Medien für Galicien zu werben. Diana Ramón Vilarasau

Weitere Informationen www.turgalicia.es www.galinor.es/galicia-e.html


Qualität und Vielfalt machen Katalonien zu Spaniens Reiseziel Nummer eins

KAT

Katalonien setzt ganz entschieden auf den Wandertourismus, eine der beliebtesten Beschäftigungen der Besucher der Region. Foto: Agència Catalana de Turisme.

Katalonien im Nordosten der iberischen Halbinsel ist ein mediterranes Reiseziel mit einem bedeutenden Schatz an Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten und einem immensen Tourismusangebot. Die Region erstreckt sich über 32.107 Quadratkilometer der unterschiedlichsten Landschaften, die vielfältige Möglichkeiten bergen, um sie zu genießen. Das kulturelle und gastronomische Angebot ist eines der besten im gesamten Mittelmeerraum, Qualität ist vorherrschendes Merkmal aller Segmente.

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it seinen 13 Millionen Touristen im Jahr ist Katalonien das erste Reiseziel Spaniens, dessen drittwichtigster Quellenmarkt nach Frankreich und Großbritannien Deutschland ist. 11% aller Deutschen, die nach Spanien reisen, kommen nach Katalonien. 76

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Vielfalt und Schönheit Die Landschaften Kataloniens bestechen durch ihre Vielfalt und große Schönheit, die auch ein reiches monumentales Erbe umfassen. Die katalanischen Pyrenäen mit bis zu 3.000 Metern hohen Gipfeln begrenzen die Region im Norden und sind ideal

zum Skifahren, Wandern, Jagen oder Fischen. Wer sich für Wassersport begeistert, begibt sich an die Mittelmeerküste, 580 Kilometer mit hohen Klippen, verborgenen Buchten, langen Sandstränden und zahlreichen unterschiedlichen Möglichkeiten an der Costa Brava und Costa Garraf, Costa del Maresme und Costa Dorada. Im Landesinneren wartet Katalonien mit großen unter Umweltschutz stehenden Naturparks auf, wie Cap de Creus, Aiguamolls de l’Empordà, Montgrí oder die einzigartige Welt des Naturparks Delta del Ebro, ebenso mit Ortschaften, die architektonische Sehenswürdigkeiten aus unterschiedlichen Epochen beherbergen und in denen zum Teil auch archäologische Fundstücke zu bestaunen sind. Orte wie Lleida, Girona, Tortosa, Vic und andere ziehen mit ihrem großen Kulturangebot und besonderen Monumenten die Aufmerksamkeit auf sich. In der Gesamtheit ergibt das eine Mischung, die die Nachhaltigkeit aufs beste mit dem Freizeittourismus in Einklang bringt. Die wichtigsten Städte der Autonomen


KAT

Gemeinschaft haben ein bemerkenswertes architektonisches Erbe, Gebäude von der Romanik bis zum Modernismus und eine riesige Auswahl an Museen, die in renovierten Altstadtkernen wieder bestens zur Geltung kommen. Derzeit gibt es in Katalonien 2.800 Hotels, von denen sich einige auf bestimmte Segmente wie Golf-, Wellness-, Ski-, Wassersport- oder Aktivtourismus spezialisiert haben. Zahlreiche Hotels haben ihre Einrichtungen auch ganz besonders auf den Familientourismus ausgerichtet, für den die katalanische Regierung eine eigene Qualitätsmarke geschaffen hat. Das beste aus dem Angebot Diese Vielfalt der geographischen Schauplätze macht Katalonien zu einem idealen Reiseziel für Besucher mit den unterschiedlichsten Interessen. Zu ihrem

und lokalen Wegen auf. Einige Routen sind thematisch angelegt, zum Beispiel mit dem Ziel, die Wege der Katharer nachzustellen, andere verlaufen zwischen Berg- und Schutzhütten, und wieder andere bringen die Besucher in die Naturparks. Das Angebot Kataloniens im Bereich Radfahren und Mountainbiken ist enorm. Besonders hervorzuheben sind die Vias Verdes, Routen entlang ehemaliger Bahnstrecken, sowie andere Strecken, um die Gegend mit dem Fahrrad zu erkunden und die zum Beispiel durch das Baix Empordà führen. Außerdem gibt es ein Netz von Mountainbike-Zentren, die über die ganze Region verteilt sind. Vor zwölf Jahren leistete dieses Projekt Pionierarbeit, indem frei zugängliche Bereiche mit mindestens 100 Kilometern ausgeschilderter Strekken angelegt wurden. Start ist immer an einem Besucherzentrum mit touristischer

Ein Großteil der Hotels an den Küsten haben ihre Einrichtungen auf den Familientourismus spezialisiert. (Foto: Agència Catalana de Turisme).

touristischen Angebot gehört der Aktivund Naturtourismus, für dessen Ausübung es viele Plätze gibt, an denen die Sicherheit der Touristen und die Bewahrung der Natur Priorität haben. Gleichzeitig bringt er den Besuchern die Geschichte und das Natur- und Kulturerbe auf einfache und angenehme Weise nahe. Seit diesem Jahr gibt es auch die Möglichkeit, in so genannten Laúd-Schiffen den Ebro zu befahren. Diese Schiffe wurden früher für den Transport von Waren und Personen genutzt, waren aber seit den 60er Jahren nicht mehr im Einsatz. Was das Wandern angeht, ist das Wegenetz Kataloniens an die europäischen und spanischen Wanderstrecken angeschlossen. In der Region gibt es fast 9.000 Kilometer beschilderter Wege, von denen mehr als die Hälfte Fernwanderwege sind, der Rest teilt sich zwischen Kurzwanderwegen 78

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Information und Serviceleistungen rund ums Fahrrad. Die zugelassenen Strecken werden von der Katalanischen Tourismusagentur und dem Sportrat Kataloniens durch den Katalanischen Radsportverband verwaltet. Derzeit gibt es 18 dieser MountainbikeZentren mit 306 Routen unterschiedlicher Schwierigkeit, die mehr als 6.400 beschilderter Strecken umfassen. Die neue Mountainbikeroute Transcatalunya mit mehr als 1.200 Kilometern ist das neueste Angebot in diesem Bereich, sie verläuft zwischen den einzelnen Zentren und verbindet diese. Die Strecke ist vollständig mit Geo-Positionen versehen und kann daher mit Hilfe des GPS zurückgelegt werden. Kultureller Reichtum Katalonien besitzt ein in Europa einzig-

artiges künstlerisches und monumentales Erbe, das die Region zu einem beliebten Reiseziel für Kulturfreunde macht. Die Möglichkeiten in Katalonien sind sehr vielfältig und reichen von Routen auf den Spuren verschiedener architektonischer Stile (Romanik, Gotik, Modernismus etc.) über die Routen mit den Namen angesehener Literaten und großer Kunstgenies, wie Dalí, Picasso, Gaudí, Miró oder Tàpies. Das Angebot Barcelonas auf diesem Gebiet scheint unerschöpflich, und auch Städte wie Tarragona, Girona oder Lleida sind ideal für den Städtetourismus, um das kulturelle Interesse mit zahlreichen Freizeitaktivitäten zu verbinden. In Katalonien gibt es mehr als vierhundert Museen und Kunstzentren, die alle Epochen und Kunststile umfassen und ein interessantes Ausstellungsprogramm bieten – nicht zu vergessen das musikalische Angebot. Barcelona ist eine der beliebtesten Städte der Welt, die zweitwichtigste Stadt Spaniens und unter den Top Ten der spanischen Städte mit den besten Verkehrsanbindungen. Von Deutschland aus kann man direkt alle katalanischen Flughäfen anfliegen. Barcelona wird von den meisten deutschen Flughäfen aus sogar täglich angeflogen und ist eines der Zentren des Netzwerkes des Hochgeschwindigkeitszuges AVE. Über Barcelona führen alle Bahnlinien von Madrid aus nach Frankreich und ins übrige Europa. Man kann Katalonien übrigens auch kulinarisch entdecken, zum Beispiel, indem man zwischen den ansprechenden Ständen der Märkte herumschlendert, einheimische Produkte kauft und verkostet, mit den Stars der katalanischen Küche plaudert oder eine der Weinrouten der Region genießt. Die katalanische Küche blickt auf eine lange Tradition zurück, es gibt katalanische Rezepte in uralten Handbüchern und ganze Rezeptsammlungen aus dem 14. Jahrhundert. Das Buch Sent Soví wird als eines der ältesten Europas angesehen. Die Region hat sich kulinarisch weltweit einen Namen gemacht und ist Heimat weltbekannter Küchenchefs wie Ferran Adrià, Carme Ruscalleda, Joan Roca, Carles Gaig oder Sergi Arola. Diana Ramón Vilarasau

Weitere Informationen www.gencat.cat/diue/ambits/ turisme/rutes/ www.turismedecatalunya.com www.llagutsdelebre.com


Auf wenig mehr als 800 Kilometern im Gebirge gibt es 17 Naturparks

NOR

Wandern an der kantabrischen Küste – das ist Natur pur la Barquera und Laredo in Kantabrien; sowie San Sebastián, Bilbao und zahlreiche andere Städte im Baskenland sind einen Besuch wert.

Die Routen kann man zu Fuß, auf dem Pferderücken, mit dem Fahrrad oder auch Motorrad zurücklegen.

Wenn es in Spanien einen idealen Ort zum Wandern gibt, dann ist das ganz ohne Zweifel der Norden der Halbinsel, konkret die kantabrische Küste. Die Landschaft besticht durch steile Gebirge und tiefe Täler, dichte Urwälder, reißende Flüsse und saftige Weideflächen.

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er Norden Spaniens, auch bekannt als kantabrische Küste, umfasst die Autonomen Gemeinschaften Asturien, Kantabrien und Baskenland. Was die drei Regionen am Golf von Biskaya gemeinsam haben, ist ihr Klima, die Geographie und die Landschaften, die zu den schönsten Europas zählen. Wer dieses Gebiet besucht, das sich über einen schmalen Streifen rund 800 Kilometer lang zwischen dem Gebirge und dem Meer im Norden des Landes erstreckt, entfernt sich vom weithin bekannten Spanien des Badetourismus und dringt in eine Landschaft voller Kontraste ein. Die immer grüne Natur ist hier der Star, durch ihre eindrucksvollen Landschaften ziehen Wanderrouten bergauf und bergab, durchqueren Flüsse, umrunden Seen, führen durch scheinbar am Berg klebende Dörfer und vorbei an einsamen Häusern mit Jahrhunderte alten Steinmauern. Hier und da kann man als Wanderer anhalten, ein Schwätzchen mit den Einwohnern halten und an ei-

nem mit regionalen Köstlichkeiten gedeckten Tisch wieder neue Kräfte tanken. Wandern ist die beste Option Die kantabrische Küste bietet wunderbare Möglichkeiten zum Wandern und Bergsteigen, viele ihrer Wege und Naturpfade wurden zu touristischen Routen ausgebaut. Das Angebot ist sehr groß, die meisten Routen weisen einen mittleren bis geringen Schwierigkeitsgrad auf und können ohne größere Anstrengung zu Fuß zurückgelegt werden. Doch auch anspruchsvolle Bergsteiger kommen hier auf ihre Kosten und finden einige schwierige Strecken, allen voran den Aufstieg zum Gipfel des Naranjo de Bulnes in Asturien. Dieser Berg, von den Einheimischen Pico Urriello genannt, gehört zu den schwierigsten Routen der Welt. Wanderer können es auch ganz entspannt angehen und in aller Ruhe die historischen nordspanischen Städte besichtigen und ihre Kultur und Traditionen kennen lernen. Oviedo, Avilés, Cangas de Onís, Ribadesella oder Gijón in Asturien; Santander, San Vicente de

Reiche, geschützte Landschaft Aufgrund ihrer geographischen Eigenschaften konzentrieren sich an der kantabrischen Küste viele Naturschutzgebiete. Tatsächlich ist ein Drittel des Territoriums von Asturien offiziell unter Naturschutz gestellt worden. Im Norden Spaniens gibt es insgesamt 17 Naturparks sowie den Nationalpark Picos de Europa, der Gebiete von Asturien und Kantabrien umschließt. Dieser Nationalpark mit seinen wunderschönen Wäldern und schroffen Gebirgen, wie der bereits erwähnte Naranjo de Bulnes, ist Lebensraum der größten Braunbärpopulation Spaniens. Besonders erwähnenswert unter den Naturparks der kantabrischen Küste sind außerdem Ponga, Redes und Somiedo in Asturien; Collados del Ansón, Dunas de Liencres und Oyambre in Kantabrien; sowie Aiako Harria, Pagoeta, Aralar, Gorbeia und Urkiola im Baskenland. Natur und Strand, die perfekte Kombination Die Natur ist der größte Schatz, den der Norden Spaniens seinen Besuchern anzubieten hat und der die kantabrische Küste zu einem beliebten Reiseziel für Wanderer und Naturtouristen macht. Auch hier kann man aber die Vorzüge des Badetourismus genießen und diesen mit der Natur kombinieren. Die Küste im Norden Spaniens bietet Dutzende ausgezeichneter Strände, darunter zwei, die für den Tourismus in Spanien schon immer sehr bedeutend waren: La Concha in San Sebastián und El Sardinero in Kantabrien. José Antonio Tamargo

Weitere Informationen www.verdenorte.com www.turismodecantabria.com www.reservacantabrica.net www.rutasporcantabria.com www.asturias.es www.turismoa.euskadi.net www.destinospaisvasco.com www.nekatur.net März 2011 · Spezial ITB

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Das Land festigt seine Stellung unter den besten Destinationen weltweit und differenziert sein Angebot durch einmalige Erlebnisse

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Spanien setzt beim Kongress- und Incentivetourismus auf Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit

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panien ist im Bereich des Kongresstourismus eine Weltmacht, die jedes Jahr von 4,3 Millionen Besuchern aufgesucht wird, wie aus den Daten von Turespaña hervorgeht. Die International Congress and Convention Association (ICCA) platziert Spanien als drittwichtigstes Reiseland in diesem Bereich, da es im Jahr 2009 insgesamt 360 große internationale Events durchgeführt hat, übertroffen nur von den USA (595) und Deutschland (458). Was die einzelnen Städte angeht, lag Wien mit 160 internationalen Events an erster Stelle, schon an zweiter Stelle kam Barcelona mit 135. Die einzige neue Stadt in der Liste der 20 wichtigsten Austragungsorte war Madrid an 13. Stelle mit 87 Events. Zu den hundert weltweit wichtigsten Städten im MICE-Bereich gehören auch Valencia (Platz 53 mit 30 Veranstaltungen) und Sevilla (Platz 99 mit 17 Events). Spanien verdankt seine Stellung unter den besten Destinationen der Welt für den Kongress- und Incentivetourismus seiner ständigen Bemühung um Qualität, Innovation, Nachhaltigkeit und Andersartigkeit. Außerdem profitiert es von einem außergewöhnlichen Zusatzangebot für alle Arten von Events, die durch kulturelle Aktivitäten, Golf, Abenteuersport, Naturerlebnisse und Team Building-Initiativen, Wellness und Gastronomie einen besonderen Anstrich erhalten. Die wichtigsten Destinationen Die katalanische Hauptstadt Barcelona hat erst vor wenigen Wochen erneut ihre Fähigkeit bewiesen, große Events erfolgreich durchzuführen, in diesem Fall anlässlich des Mobile World Congress, veranstaltet von GSMA. Es handelt sich um den wichtigsten in Barcelona durchgeführten Kongress, sowohl, was das Geschäftsvolumen –mehr als 55.000 Besucher mit Ausgaben von rund 220 Millionen Euro- als auch, was das damit verbundene Ansehen angeht. Die Stadt veranstaltet diesen Weltkongress seit 2006 und wird sich im Be-

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Das Auditorium Alfredo Kraus auf Gran Canaria.

mühen um die Austragung der Kongresse 2013 und 2017 gegen München, Paris und Mailand durchsetzen müssen, nachdem Köln und Amsterdam bereits als Kandidaten für die Organisation des Events ausgeschieden sind. Im Dezember 2010 fand in Barcelona auch die 22. EIBTM mit 3.125 Unternehmen aus 90 Ländern, 4.010 Fachbesuchern und insgesamt 8.396 Besuchern und Teilnehmern statt. Ganz in der Nähe von Barcelona bieten die Städte Girona, Lleida, Tarragona, Terrasa oder Granollers spezifische und hochwertige Infrastrukturen für die Durchführung von Events. Dazu gehört zum Beispiel der neue Kongresspalast von Lleida, La Llotja, ein Werk der Architektin Francine Houben aus dem holländischen Büro Mecanoo. Der Palast wurde im März 2010 vom spanischen Königspaar eingeweiht. Auch Madrid hat einige Anstrengungen unternommen, um ihre Dienstleistungen auf diesem Gebiet zu verbessern. Zum Messegelände, das weltbekannte Veran-

staltungen wie die Tourismusmesse Fitur, die Modenschauen der Pasarela Cibeles, die Messe für zeitgenössische Kunst ARCO oder die Gastronomiemesse Madrid Fusion beheimatet, kommen der Kongresspalast im Stadtzentrum; das künftige Internationale Tagungszentrum der Stadt Madrid, das sich im Hochhausviertel Cuatro Torres befinden wird; sowie ein erstklassiges Hotelangebot mit entsprechenden Einrichtungen. Verbesserte Infrastrukturen In der Region Valencia bedeutet die Anbindung an das Netz des Hochgeschwindigkeitszuges AVE, der Valencia mit Madrid verbindet, einen großen Antrieb. Diese neuen Möglichkeiten verstärken noch die Wirkung besonderer Einrichtungen wie des Kongresspalastes von Valencia, der strahlenden Stadt der Künste und der Wissenschaften oder des Auditoriums und Kongresspalastes von Peñíscola. Die Balearen sind neben ihren Einrichtungen und ihren professionellen Eventorgani-


Wurzeln, die Gastronomie und den Weintourismus besonders attraktiv ist. Auf den Kanaren ist das gute Wetter im Herbst und Winter Trumpf. Es gibt Kongresspaläste auf Teneriffa und Gran Canaria sowie Auditorien auf den beiden genannten Inseln sowie auf Lanzarote und Fuerteventura.

Momentaufnahme von der Messe für zeitgenössische Kunst ARCO in diesem Jahr auf dem Messegelände IFEMA, Madrid. Foto: Victor Garrido.

satoren besonders stolz auf ihre Naturschönheiten, das große vielfältige Zusatzangebot und die ausgezeichneten Fluganbindungen mit Deutschland, die die Inseln zu einen attraktiven Austragungsort für Kongresse und Veranstaltungen machen.

Andalusien bietet insgesamt 635 Einrichtungen für Tagungen und Kongresse, darunter 16 Kongresszentren, 146 besondere Gebäude und 473 Hotels. Dazu kommen zusätzliche Reize der Region, deren Zusatzangebot durch die kulturellen

Einzigartige Erlebnisse An vielen Orten Spaniens spezialisieren sich Einrichtungen und Unternehmen darauf, im Bereich der Kongresse und Events „ein besonderes Produkt für einen besonderen Kunden“ zu bieten. Das ist zum Beispiel der Fall des Convention Bureau für das Hinterland (Cbi) von Valencia und anderer ähnlicher Einrichtungen, die sich auf solche Kunden spezialisieren, die eine ruhige Gegend ohne Menschenmassen, ohne viel Verkehr, ohne Wartezeiten und ohne Hetze bevorzugen, oder die eine besondere landschaftliche Umgebung mit guter Küche und reichem Kulturerbe suchen. Solche Profis sind in der Lage, ihren Kunden das Beste von Spanien zu bieten, und zwar auf eine unaufdringliche Art und

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Weise. Sie organisieren ein Meeting inmitten von Weinfeldern, einen Kongress in einem mittelalterlichen Kloster oder eine Produktpräsentation am Ufer des JúcarFlusses. Ausschlaggebend für solche Arten von Events ist es, einzigartige Erlebnisse an einzigartigen Locations zu bieten und dies mit einem außergewöhnlichen Zusatzangebot zu verbinden. So bietet das bereits erwähnte Cbi von Valencia Klöster, Landgüter, Herrenhäuser und Bodegas als Locations; das Alicante Convention Bureau (ACB) setzt auf das Schloss Santa Bárbara, ein Casino oder das Kreuzfahrerterminal des Hafens; und auf den Kanaren und Balearen gibt es buchstäblich einen ungewöhnlichen Platz am anderen. Auf Mallorca kann man im Naturpark La Reserva abenteuerliche Team Building-Aktivitäten durchführen, nach einem Event eine Runde Golf spielen oder zwischen zwei Meetings in Ruhe Tauchen gehen; auf Ibiza haben sich mehrere Landhotels auf Events spezialisiert, und Menorca setzt auf die Burg La Mola. Das Gran Canaria Convention Bureau hat auf seiner Website einen eigenen Bereich für Einzig-

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artige Locations für Events geschaffen, zu denen das Theater Pérez Galdós zählt. Auf Teneriffa kann man in verschiedenen Palästen tagen oder ein Abendessen in einem Palmenhain organisieren. Eigentlich bietet jede spanische Region besondere Plätze, um Veranstaltungen durchzuführen. Andalusien hat für solche Zwecke das Automobilmuseum in Málaga, das sich in einer ehemaligen Tabakfabrik befindet, das Landgut Torre la Barca im Besitz der Weinkellereien Campos, oder die ehemalige Artilleriefabrik in Sevilla. Die Zukunft Das spanische Angebot für den Kongress- und Tagungstourismus wird ständig erneuert, und trotz der Wirtschaftskrise wird auch in diesem Bereich ständig weiter investiert, wie zahlreiche neue Einrichtungen zeigen: der neue Kongresspalast von Lleida, La Llotja, das Tagungszentrum in PortAventura, der Kongresspalast Costa Brava in Lloret de Mar, das Auditorium und Kongresszentrum in Ceuta oder der Kongresspalast von Palma de Mallorca, der sich im Bau befindet.

Es gibt einzigartige Locations für Events, wie zum Beispiel die Finca Torrefiel im Hinterland Valencias.

Außerdem gibt es verschiedene Projekte wie das künftige Kongresszentrum von Alicante oder die geplanten Kongresspaläste von León, Cuenca, Ciudad Real, Málaga, Valladolid, Murcia, El Hierro (Kanaren), den Miradero in Toledo oder das Messegelände von Murcia.

Weitere Informationen www.scb.es www.spain.info


Avantgarde und Tradition treffen in einer Region zusammen, die das vollständigste Kulturangebot Europas, ausgezeichnete Küche und ein dynamisches Nachtleben kombiniert

MAD

Autonome Gemeinschaft Madrid, ein Reiseziel und Millionen von Details den Titel “Heldinnen” tragen (ab dem 8. März). Was das Kulturprogramm angeht, präsentiert sich der Kalender für das Jahr 2011 prall gefüllt mit Aktivitäten, wie die „Nacht der Theater“ Ende März oder die „Nacht der Bücher“ am 23. April. Im Frühjahr kommt man an einigen Veranstaltungen in Madrid nicht vorbei, seien es das Festival Teatralia (März), der Herbst im Frühling (Mai) oder Suma Flamenca (Juni). Eine der Shows, die größte Aufmerksamkeit erlangen werden, ist der Cirque du Soleil, der am 2. April nach Madrid kommt.

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ie Autonome Gemeinschaft Madrid ist seit Jahrhunderten ein Treffpunkt der Kulturen und Zivilisationen, eine Tatsache, aus der unzählige Möglichkeiten für Kultur, Freizeit und Unterhaltung entstanden sind, die jeden einzelnen der jährlich Millionen von Besuchern zufrieden stellen. Die Hauptstadt Madrid ist eine Stadt der Kontraste, in der Tradition und Avantgarde harmonisch zusammen leben. Zum kosmopolitischen Ambiente einer stets offenen Stadt mit einem weltbekannten Nachtleben, voller Vitalität und immer auf dem neuesten Stand der Dinge, gesellt sich der Kontrast der Altstadt, des historischen Erbes an Sehenswürdigkeiten und der kulturellen und gastronomischen Traditionen.

Außerdem ist die Autonome Gemeinschaft Madrid ein Reiseziel, an dem man nicht vorbei kommt, wenn man die spanische Kultur kennen lernen möchte. Hier wurde Geschichte geschrieben an Orten wie San Lorenzo del Escorial mit seiner alten Architektur und dem Kloster, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde; Alcalá de Henares oder Aranjuez. Monumente wie diese machen die Region zu einem unvergesslichen Platz.

Madrid zeichnet sich durch seine guten Verkehrsanbindungen aus: der Flughafen Barajas ist das Tor Europas, und über das Straßennetz ist die Region mit zahlreichen Städten des Weltkulturerbes verbunden. Das Schienennetz des Hochgeschwindigkeitszuges AVE bringt Madrid Städten wie Sevilla, Málaga, Zaragoza, Barcelona oder Valencia nahe und ermöglicht es, in wenig mehr als einer Stunde Fahrzeit das Mittelmeer zu erreichen. Einzigartiges Angebot Die Kultur in all ihren Formen ist einer der wichtigsten Gründe, um die Autonome Gemeinschaft zu besuchen und zu erleben. Die Freunde der Malerei finden auf dem Paseo del Arte –dem Boulevard der Kunst- drei der wichtigsten Pinakotheken Europas: das PradoMuseum, das Kunstzentrum Reina Sofía und das Museum Thyssen-Bornemisza. Zu deren ständigen Sammlungen kommen wechselnde Ausstellungen. Im Prado zum Beispiel läuft eine Chardin-Ausstellung (bis zum 28. Mai), geplant sind außerdem Ausstellungen über den jungen Ribera (ab dem 5. April) und zum Thema „Papierbilder“ (ab dem 12. April). Das Kunstzentrum Reina Sofía zeigt derzeit die Werke von Asier Mendizábal, Roberto Jacoby und eine Ausstellung von Fotografien am Bau (ab dem 6. April). Im Thyssen-Bornemisza ist, abgesehen von der wertvollen Sammlung von Kunst aus dem Altertum und aus dem 20. Jahrhundert, eine Ausstellung über den französischen Künstler Jean León Gérôme zu sehen; eine weitere Ausstellung zum Bild der Frau wird

Ein eigenes Kapitel verdienen die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Ein Aufenthalt in Madrid wäre undenkbar ohne einen Besuch von Symbolen der Stadt wie der Puerta de Alcalá, dem Cibeles- oder Neptun-Brunnen, dem Debod-Tempel oder dem Königspalast. Wo man essen sollte In Madrid treffen die kulinarischen Künste aus allen Ecken des Landes zusammen. Eine der großen Attraktionen sind die zahlreichen Bars und Tavernen, in denen man bei einem Glas Wein oder einem Bierchen mit ein paar Tapas vom Stress des Tages entspannen kann. Es gibt zehn Restaurants mit Michelinstern und eine große Vielfalt von bis zu 3.000 Restaurants in der gesamten Region. Es ist immer interessant, die verschiedenen Stadtteile und Orte aufzusuchen, um die Besonderheiten der Gastronomie zu entdecken. Ein Tapasnachmittag in La Latina oder ein gutes Abendessen in einem der zahlreichen Restaurants im Stadtteil Las Letras enttäuschen garantiert niemanden. Ein anderes kulinarisch interessantes Angebot führt der Markt San Miguel, in dem man die besten Produkte vor Ort verkosten kann. Man kann aber auch in verschiedenen Klöstern typische Süßigkeiten kosten oder sich an die ursprünglichsten Gerichte der Region wagen, zum Beispiel den Eintopf Cocido Madrileño. März 2011 · Spezial ITB

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KONGRESSZENTREN Kongresszentren AUDITORI I PALAU DE CONGRESSOS DE PEÑISCOLA AUDITORIO CIUDAD DE LEON AUDITORIO DE LOS JAMEOS DEL AGUA AUDITORIO DE TENERIFE AUDITORIO I PALACIO DE CONGRESSOS DE CASTELLON AUDITORIO INSULAR DE FUERTEVENTURA AUDITORIO MUNICIPAL ENRIC GRANADOS AUDITORIO PALACIO DE CONGRESOS DE GIRONA AUDITORIO PALACIO DE CONGRESOS DE ZARAGOZA AUDITORIO Y CENTRO DE CONGRESOS “VICTOR VILLEGAS” AUDITORIO Y PALACIO DE CONGRESOS PRINCIPE FELIPE OVIEDO AUDITORIUM DE PALMA DE MALLORCA BILBAO EXHIBITION CENTRE-BEC CENTRO DE CONGRESOS “CIUTAT D’ELX” CENTRO DE CONGRESOS DE VALLADOLID CENTRO DE CONGRESOS HOSPITAL DE SANTIAGO CENTRO DE CONGRESOS PUERTO DE LA CRUZ CENTRO DE CONGRESOS Y EXPOSICIONES ANTIGUO HOSPITAL SAN JUAN DE DIOS CENTRO DE CONVENCIONES INTERNACIONAL DE BARCELONA EXPOMELONERAS (PALACIO DE CONGRESOS MASPALOMAS) FERIA DE VALENCIA FEVAL INSTITUCION FERIAL DE EXTREMADURA FICOBA FIRES I CONGRESOS D’ EIVISSA I FORMENTERA FIRES I CONGRESSOS DE BALEARS FORO IBEROAMERICANO DE LA RABIDA GABINETE LITERARIO DE LAS PALMAS DE GRAN CANARIA IFEBA INSTITUCION FERIAL DE BADAJOZ IFEMA FERIA DE MADRID - CONVENCIONES Y CONGRESOS INSTITUCION FERIAL ALICANTINA (IFA) INSTITUCION FERIAL DE CADIZ (IFECA) INTITUCION FERIAL DE TENERIFE, S.A.U MAGMA ARTE & CONGRESOS PALACIO DE CONGRESOS Y CONVENCIONES DE BARCELONA (FIRA DE BARCELONA) PALACIO DE CONGRESOS CASA COLON PALACIO DE CONGRESOS CONDE ANSUREZ PALACIO DE CONGRESOS DE ALICANTE PALACIO DE CONGRESOS DE ATAPUERCA PALACIO DE CONGRESOS DE BADAJOZ MANUEL ROJAS PALACIO DE CONGRESOS DE CANARIAS-(AUDITORIO ALFREDO KRAUS) PALACIO DE CONGRESOS DE GIJON PALACIO DE CONGRESOS DE IBIZA PALACIO DE CONGRESOS DE JACA PALACIO DE CONGRESOS DE LA PIRAMIDE DE ARONA PALACIO DE CONGRESOS DE LLEIDA PALACIO DE CONGRESOS DE MADRID PALACIO DE CONGRESOS DE PALMA PALACIO DE CONGRESOS DE VALENCIA PALACIO DE CONGRESOS GRAN CANARIA “INFECAR” PALACIO DE CONGRESOS PLATJA D’ARO PALACIO DE CONGRESOS PRINCIPE FELIPE (AUDITORIUM HOTEL) PALACIO DE CONGRESOS PUEBLO ESPAÑOL PALACIO DE CONGRESOS Y AUDITORIO DE LA RIOJA “RIOJAFORUM” PALACIO DE CONGRESOS Y AUDITORIO DE NAVARRA “BALUARTE” PALACIO DE CONGRESOS Y EXPOSICIONES CIUDAD DE ALBACETE PALACIO DE CONGRESOS Y EXPOSICIONES CORTES DE LA REAL ISLA DE LEON PALACIO DE CONGRESOS Y EXPOSICIONES DE CADIZ PALACIO DE CONGRESOS Y EXPOSICIONES DE CASTILLA Y LEON PALACIO DE CONGRESOS Y EXPOSICIONES DE CORDOBA PALACIO DE CONGRESOS Y EXPOSICIONES DE GALICIA PALACIO DE CON. Y EXP. DE ISLANTILLA/GIBRALTAR-LA LINEA/ PALACIO DE JEREZ PALACIO DE CONGRESOS Y EXPOSICIONES DE LA COSTA DEL SOL PALACIO DE CONGRESOS Y EXPOSISICONES EUROPA & PALACIO DE VILLA SUSO PALACIO DE CONGRESOS Y MUSICA DE BILBAO “EUSKALDUNA” PALACIO DE CONGRESOS- AUDITORIO KURSAAL PALACIO DE EXPOSICIONES Y CONGRESOS A CORUÑA “PALEXCO” PALACIO DE EXPOSICIONES Y CONGRESOS DE ESTEPONA PALACIO DE EXPOSICIONES Y CONGRESOS DE GRANADA PALACIO DE EXPOSICIONES Y CONGRESOS DE MERIDA PALACIO DE EXPOSICIONES Y CONGRESOS DE TERUEL PALACIO DE EXPOSICIONES Y CONGRESOS SEVILLA (FIBES) PALACIO DE EXPOSICIONES YCONGRESOS DE SANTANDER PALACIO DE FERIAS Y CONGRESOS DE MALAGA PALACIO DE FERIAS Y CONGRESOS DE MARBELLA PALACIO DE FERIAS Y CONGRESOS DE REUS PALACIO DE FESTIVALES DE CANTABRIA PALACIO DE LA MAGDALENA PALACIO DE LA OPERA DE LA CORUÑA PALACIO FERIAL Y DE CONGRESOS DE TARRAGONA PALACIO MPAL.DE CONGRESOS (MADRID ESPACIOS Y CONGRESOS) PALAU ALTEA PALAU DE CONGRESSOS DE CATALUNYA RECINTO PROVINCIAL DE FERIAS Y CONGRESOS JAEN SEDE DE LA PRESIDENCIA DE LA ASOCIACION PALACIOS DE CONGRESOS DE ESPAÑA

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Provinz CASTELLON LEON LAS PALMAS SANTA CRUZ DE TENERIFE CASTELLON FUENTEVENTURA LLEIDA GIRONA ZARAGOZA MURCIA ASTURIAS PALMA DE MALLORCA VIZCAYA ALICANTE VALLADOLID JAEN SANTA CRUZ DE TENERIFE JAEN BARCELONA LAS PALMAS DE GRAN CANARIA VALENCIA BADAJOZ GUIPUZCOA EIVISSA PALMA DE MALLORCA HUELVA LAS PALMAS DE GRAN CANARIA BADAJOZ MADRID ALICANTE CADIZ SANTA CRUZ DE TENERIFE SANTA CRUZ DE TENERIFE BARCELONA HUELVA VALLADOLID ALICANTE BURGOS BADAJOZ LAS PALMAS DE GRAN CANARIA ASTURIAS EIVISSA ARAGON SANTA CRUZ DE TENERIFE LLEIDA MADRID PALMA DE MALLORCA VALENCIA LAS PALMAS DE GRAN CANARIA GIRONA MADRID PALMA DE MALLORCA LA RIOJA NAVARRA ALBACETE CADIZ CADIZ SALAMANCA CORDOBA A CORUÑA HUELVA MALAGA ALAVA VIZCAYA GUIPOZCOA A CORUÑA MALAGA GRANADA BADAJOZ TERUEL SEVILLA CANTABRIA MALAGA MALAGA TARRAGONA CANTABRIA CANTABRIA A CORUÑA TARRAGONA MADRID ALICANTE BARCELONA JAEN VALENCIA

Tel +34 964467630 987244663 928801500 922568600 964231440 928532186 973700639 872080709 976721300 968341060 985246217 971735328 944040000 966658140 983429130 953750440 922380550 953248000 932301000 928128000 963861100 924810751 943667788 971313947 971771302 959530254 928372149 924213000 917225074 966657600 956180723 922238400 902109974 902233200 959210177 983423536 965261011 947001100 924939000 928491770 985180117 971332800 974356002 922757549 973705000 913378102 971729920 963179400 928010203 972817179 914004400 971737070 941276200 948066066 967599390 956591303 956291017 923265151 957483112 981519988 695500977 952379203 945161279 944035000 943003000 981228888 952803512 958246700 924007300 902023935 954478700 942290040 952045500 952828244 977326363 942361606 942203084 981140404 977245577 917220400 966881924 933644455 953086980 963179400

E-mail congresos@intur.com comercial@centrosturisticos.com info@auditoriodetenerife.com congresos@intur.com cultura@cabildofuer.es auditori@paeria.cat info@gironacongressos.org informacion@auditoriozaragoza.com congresos@auditoriomurcia.org congresos@ayto-oviedo.es info@auditoriumdepalma.com congresos@bec.eu congresos@turismedelx.com congresos@feriavalladolid.com turismo@ubedainteresa.com congresos@casinostenerife.com cesjaen@promojaen.es ccib@ccib.es congress@lopesan.com feriavalencia@feriavalencia.com comercial@feval.com ficoba@ficoba.org info@fecoef.com preNsa@firesicongressos.com turismo@diphuelva.es administracion2@gabineteliterario.com informacion@feriabadajoz.com convenciones@ifema.es ifa@feria-alicante.com ifeca@dipucadiz.es lolealedo.iftsa@cabtfe.es comercial@magmatenerife.es info@firabcn.es administracion@huelvacultura.com funge@funge.uva.es palacio@coma.es info@palaciocongresosatapuerca.com recepcion-badajoz@palaciosdecongresosdeextremadura.es marketing@pcongresos-canarias.com congresos@camaragijon.com palau@ibizacongress.net    congresos@aytojaca.es MNRComercial@expogrupo.com fira@firadelleida.com castellana.palacio@tourspain.es evillar@pcp.a-palma.es direccion@palcongres-vlc.com info@infecar.es turisme@platjadaro.com info@hotelauditorium.com info@congress-palace-palma.com riojaforum@riojaforum.com baluarte@baluarte.com direccion.albacete@beatrizhoteles.com centrodecongresos@aytosanfernando.org cadiz2000@palaciocongresos-cadiz.com congresos@palaciocongresossalamanca.com palacio@cordobacongress.com info@palaciosantiago.com palaciosyhoteles@hispalcon.com reservas@palacio-congresos.com congrestur@vitoria-gasteiz.org info@euskalduna.net Kursaal@kursaal.org director@palexco.com ifestepona@terra.es palacio@pcgr.org recepcion-merida@palaciosdecongresosdeextremadura.es palaciodeteruel@telefonica.net general@fibes.es palaexpo@ayto-santander.es  info@fycma.es palacioferiasycongresos@marbella.es info@firareus.com calzada@palaciofestivales.com palaciomagdalena@ayto-santander.es director@palaciodelaopera.com info@palaucongrestgna.com info@madrideyc.es rrpp@palaualtea.com comercial@hrjuancarlos.com general@ifeja.org direccion@palcongres-vlc.com

Web www.palaudecongressos.com www.auditoriociudaddeleon.net www.centrosturisticos.com www.auditoriodetenereife.com www.palaudecongressos.com www.paeria.cat/auditori www.gironacongressos.org www.auditoriozaragoza.com www.auditoriomurcia.org www.palaciocongresos-oviedo.com www.auditoriumdepalma.com www.bilbaoexhibitioncentre.com www.congresoselche.com www.feriavalladolid.com www.ubedainteresa.com www.casinostenerife.com

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Über den deutschen Markt in Kuba im Jahr 2010

I

m Jahr 2010 kamen 3,7% aller Kubareisenden aus Deutschland, insgesamt 93.136 deutsche Touristen. Das waren etwas weniger als noch im Vorjahr, denn im Jahr 2009 reisten insgesamt 93.437 Deutsche nach Kuba. Im siebten Jahr in Folge lag Deutschland auf der Liste der wichtigsten Quellenmärkte an fünfter Stelle, eine Position, die das Land seit 2004 hält. Im letzten Jahr kamen vor Deutschland noch Kanada, Großbritannien, Italien und Spanien. Nach Deutschland an fünfter Stelle kamen auf der Liste der Quellenmärkte Frankreich, Mexiko, Argentinien, Russland und die Niederlande, wie aus den Daten des Nationalen Statistikamtes Kubas hervorgeht, die auf der Website www.one. cu veröffentlicht wurden. Wenn man die Entwicklung des deutschen Marktes seit 2000 betrachtet, stellt man fest, dass das Jahr 2010 eine allmähliche Annäherung an die Besucherzahlen der Vorjahre bedeuten könnte. Der bisherige Besucherrekord aus Deutschland wurde im Jahr 2000 mit 203.403 Touristen erreicht. Die Zahlen gingen in 2001 und 2002 wieder leicht zurück, und nach einem kleinen Anstieg 2003 sind seither die Zahlen der deutschen Kubareisenden stetig Jahr für Jahr gesunken. Doch die Tatsache, dass im Tourismusjahr 2010/2009 insgesamt 99,7% der Vorjahreszahl der Besucher aus Deutschland erreicht wurde, lässt auf eine mögliche Erholung dieses Marktes hoffen. Ein Blick auf die historische Entwicklung des deutschen Marktes in Kuba zeigt, dass sich die Vorliebe für die Reisezeit zwischen November und März gehalten hat. Gerade im März wird regelmäßig die Höchstzahl deutscher Touristen auf Kuba gemessen.

Der deutsche Markt brachte im ersten Halbjahr 2010 (die letzten zu Redaktionsschluss erhältlichen Daten) insgesamt 301.309 Bettenächte, das entspricht 3,2% aller Bettenächte in den kubanischen Hotels. 70% der Bettenächte deutscher Touristen zwischen Januar und Juni 2010 konzentrierten sich auf den Westen der Insel,

23% auf das Zentrum und 7% auf den Osten. Im Vergleich zum Jahr 2009 zeigt sich daran eine wachsende Vorliebe der deutschen Reisenden, die für den Tourismus noch weniger bekannten Regionen der Inselmitte und des Westens zu besuchen, da in diese Gebiete 17% mehr deutsche Urlauber reisten als noch im Jahr 2009. März 2011 · Spezial ITB

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Kuba zum Ende des Jahres 2010

K KUBA

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enn man die Herkunft der Besucher Kubas im Jahr 2010 nach geographischen Regionen untersucht, sieht man, dass 66% aus Amerika stammten, gefolgt von Europa (32%). Die restlichen 2% verteilten sich auf Ostasien und den Pazifikbereich, Afrika, Südasien und den Mittleren Osten, in der genannten Reihenfolge. Was die Zahl der insgesamt 2.531.745 Besucher Kubas im letzten Jahr angeht, so fielen 2.506.970 unter die Kategorie Touristen, 24.775 galten als Ausflügler und befanden sich weniger als 24 Stunden auf der Insel; zu diesen gehören Kreuzfahrtpassagiere, Tagesbesucher und Flugzeugcrews. Das geht aus dem Bericht „Internationaler Tourismus. Ausgewählte Indikatoren. Dezember 2010” hervor, der auf der Website www.one.cu des Nationalen Statistikamtes Kubas veröffentlicht wurde und der die Entwicklung einer Reihe ausgewählter Indikatoren hinsichtlich des internationalen Tourismus verfolgt. Ähnlich wie bereits in den letzten Jahren waren Freizeit, Erholung und Urlaub der Hauptreisegrund für 96% der Besucher. Die restlichen 4% reisten aus geschäftlichen oder gesundheitlichen Gründen nach Kuba, kamen zu bestimmten Events oder aus anderen Gründen. Zwei weitere Indikatoren weisen eine Tendenz auf, die sich bereits in den letzten Jahren zeigte: die ziemliche Balance der Geschlechter mit 51% Männern und 49% Frauen; und das Vorherrschen von Touristen der Altersstufen zwischen 25 und 44 Jahren (39%), gefolgt von der Altersgruppe der 45 bis 59-jährigen (29%). Danach kommen Besucher mit 60 Jahren und älter (19%), die 15 bis 24-jährigen (11%) und Kinder unter 15 Jahren (2%). Was die Hotelbranche angeht, wurden im letzten Jahr 16.293.165 Bettennächte ausländischer Touristen registriert (99,2% der Gesamtzahl des Vorjahres 2009), die durchschnittliche Belegung der bestehenden Hotelkapazitäten betrug 44,8%. Die Gesamteinnahmen der Tourismusunternehmen –also die Ausgaben der Besucher im Bereich Tourismus- beliefen sich auf rund 1,57 Milliarden Pesos Convertibles, das waren 3,8% mehr als im Vorjahr. Die höchsten Ausgaben der Touristen kamen auf die Gastronomie mit rund 641, 7 Millionen Pesos Convertibles (41% der 88

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Gesamtausgaben), gefolgt von Unterkunft, Transport, Einzelhandel und Freizeit. Die genannte Quelle liefert auch eine Liste der 18 wichtigsten Quellenmärkte, aus denen 2010 die 2.531.745 Besucher nach Kuba reisten (4,2% mehr als im Jahr 2009). Die Quellenmärkte halten sich weit-

gehend auf den gleichen Positionen wie im Vorjahr und waren 2010, in der Reihenfolge ihrer Bedeutung: Kanada, Großbritannien, Italien, Spanien, Deutschland, Frankreich, Mexiko, Argentinien, Russland, Holland, Venezuela, Kolumbien, Portugal, Chile, Schweiz, Peru, Brasilien und Belgien.


Herausragende Ereignisse des Jahres 2010

K KUBA

Im Jahr 2010 schaffte Kuba es, die Besucherzahlen zu halten und sogar noch zu steigern. Die folgenden Ereignisse zeigen, wie sich die Branche im Lande im vergangenen Jahr entwickelte.

Januar • Der Tourismusminister Manuel Marrero kündigt an, dass Kuba im Jahr 2010 angesichts des ständigen Rückgangs der Deviseneinnahmen einen Fünfjahresplan für die nachhaltige Entwicklung des Tourismus ins Leben rufen werde. Priorität werden bei den Entwicklungsstrategien im Zeitraum 2010-2015 die Investitionen im Osten der Insel haben, auch wenn man weiterhin Kapital ins Zentrum des Landes sowie in die wichtigen Touristengebiete am Varadero und der Hauptstadt stecken werde. März • Miguel Alejandro Figuera, Berater des Tourismusministers, teilt mit, dass Kuba derzeit auf der Rangliste der wichtigsten Reiseziele Amerikas an neunter Stelle liegt. Der Experte fasste bei der Eröffnung des Internationalen Wettbewerbs der Unterwasserfotografie FOTOSUB Colony 2010 die wichtigsten Daten der lokalen Tourismusindustrie zusammen. An diesem Wettbewerb im Hotel Colony nahmen 40 Fotografen und Models aus sieben Ländern teil (Brasilien, Deutschland, Italien, Frankreich, Chile, Spanien und Kuba). Der Beamte erinnerte daran, dass in den letzten 20 Jahren 29 Millionen Touristen nach Kuba gereist sind, die Hälfte davon aus Europa. Die Insel kletterte von der 23. Stelle auf der Liste der Freizeitdestinationen in Amerika im Jahr 1990 auf den neunten Platz, und, so Figuera, wenn in den Vereinigten Staaten Kubareisen nicht verboten wären, würde sich Kuba an vierter oder fünfter Stelle befinden. 91% der Investitionen, Einnahmen und Besucher konzentrieren sich auf acht Regionen (Havanna, Varadero, Jardines del Rey, Nordküste von Camagüey, Nordküste von Holguín, Santiago de Cuba, Südküste der Inselmitte und die Canarreos -Isla de la Juventud und Cayo Largo). April • Tourismusunternehmer aus den USA trafen sich mit kubanischen Branchenvertretern im mexikanischen Cancún, um Geschäftsmöglichkeiten auf der Insel zu erörtern, wie das Consultingunternehmen Alamar, das dieses Meeting organisierte, informierte. Es war das zehnte derartige von Alamar organisierte Treffen. Die Gruppe aus den USA bestand aus rund hundert Reiseveranstaltern, Vertretern von Hotels und Investoren, aus Kuba reisten zwanzig Beamte und Tourismusexperten an. • Kuba teilt mit, dass die Besucherzahlen im Februar um 2,1% im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind, es ist der zweite Monat in Folge, in dem Besucherrückgänge verzeichnet wer-

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den. So reisten im Februar 2010 insgesamt 257.486 Touristen auf die Insel, im Februar 2009 waren es noch 262.985. Bereits im Januar war die Zahl der Touristen um 4,9% auf 254.845 zurückgegangen. Damit war die Besucherzahl auf Kuba in den ersten beiden Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,4% auf 513.087 gesunken. Mai • Die Modernisierung und Erweiterung der Hotelkapazitäten in Kubas Osten wird mehr Besucher aus der ganzen Welt in diesen Teil der Insel holen, wie eine offizielle Studie belegt. Ein Bericht des Tourismusministeriums informiert, dass die Pläne vorsehen, die Hotelkapazität in der Provinz Pinar del Río auf rund 700 Zimmer zu steigern. Es ist die äußerste der östlichen Provinzen Kubas und besticht durch ihre Landschaften und die Tabakpflanzungen. • Wie in jedem Jahr wird in Havanna das wichtigste Ereignis des Jahres für die kubanische Tourismusindustrie eröffnet. In der Festungsanlage Morro-Cabaña startet die 30. Internationale Tourismusmesse FITCuba 2010, die sich Russland als Quellenmarkt, dem Osten Kubas als Reiseziel und den Events und Incentives als Produkt widmet. Juni • China und Kuba kündigen an, dass sie ein Luxushotel mit 650 Zimmern in der Marina Hemingway östlich von Havanna bauen werden. Dafür ist eine Gesamtinvestition von 117 Millionen Dollar vorgesehen, zu denen Peking 51% beisteuern werde, wie ein asiatischer Beamter mitteilte. • Die Aktivitäten rund um den 60. Wettbewerb im Hornhechtfischen Ernest Hemingway, eines der ältesten derartigen Wettbewerbe weltweit, beginnen. In diesem Jahr wird er zwischen dem 24. und 29. Mai ausgetragen, zu den besonderen Veranstaltungen gehört unter anderem die Feier des 50. Jahrestages des einzigen Treffens zwischen dem amerikanischen Schriftsteller und Fidel Castro auf dem Dock der Marina Hemingway. • Die 900 besten deutschen TUI-Expedienten bereisen die Insel, um sie kennen zu lernen und sie ihren Kunden besser als Reiseziel vermitteln zu können, insbesondere die Hotels von Sol Meliá. Der Besuch gehörte zum Programm TUI INSIDE, das jedes Jahr stattfindet, um die Expedienten des größten europäischen Reiseveranstalters zu motivieren und auszubilden. Die Teilnehmer


wurden in einem sechsmontigen Selektionsprozess ausgewählt. In Kuba besuchten sie Cayo Santa María, Varadero und Havanna. Juli • Die Besucherzahlen in Kuba steigen in den ersten fünf Monaten des Jahres im Vergleich zu 2009 um 1,2%, wie aus den Daten des Nationalen Statistikamtes hervorgeht. Von Januar bis Mai reisten 1.225.717 Touristen auf die Insel, 14.465 mehr als im Vorjahr. • Die Fluggesellschaft Copa Airlines steigert anlässlich ihres 15jährigen Jubiläums der Flugverbindungen nach Kuba ihre Frequenzen zwischen Panama und Kuba auf fünf Flüge pro Woche. Derzeit fliegen 90 Gesellschaften mehr als 2008 mit Linien- und Charterflügen die Insel an, die Behörden rechnen trotz der internationalen Wirtschaftskrise mit einem Wachstum. August • Die kubanische Regierung kündigt an, dass sie die Verhandlungen zum Bau von 16 Golfplätzen mit internationalem Kapital aufnehmen wird, wie der Tourismusminister Manuel Marrero ankündigt. In einem kurzen Pressegespräch anlässlich der ersten Parlamentssitzung des Jahres versichert Marrero, das Abkommen sei „bereits vom Ministerrat abgesegnet, befindet sich im Prozess der Umsetzung und stehe kurz vor dem Abschluss“. Der Minister betonte, die Verhandlungen für vier der 16 beschlossenen Projekte seien bereits sehr weit fortgeschritten und werden in Holguín, in Pinar del Río ganz im Osten und zwischen Havanna und Varadero, rund 150 Kilometer östlich der Hauptstadt, durchgeführt. • Der Tourismus bleibt die Hauptantriebskraft der kubanischen Wirtschaft, wie Experten feststellen, die an einer Studientagung der Branche teilnehmen. Zur 1. Internationalen Tagung der Tourismusstudien kommen 300 Teilnehmer aus mehr als 10 Ländern, die Informationen aus erster Hand über die fortschreitende Entwicklung dieser nicht kontaminierenden Industrie im Land haben. September • Kuba kündigt wegen Reparatur- und Erweiterungsarbeiten die zeitweilige Schließung des Flughafens an, über den derzeit bis zu sieben Flüge pro Tag aus den USA ankommen. Rund 50.000 Bürger der USA und 250.000 in den USA lebende Kubaner kamen im Jahr 2009 auf diesem Weg auf die Insel, wie aus den offiziellen Daten des Tourismusministeriums (MINTUR) hervorgeht. • Kuba beschließt, die Zeitspanne, in der ausländische Investoren staatliche Ländereien für Immobilienund Tourismusgeschäfte nutzen können, von 50 auf 99 Jahre auszudehnen. Diese Maßnahme macht den

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Weg für den Bau von Golfplätzen und Luxuswohnungen für ausländische Besucher der Karibikinsel frei. Oktober • Mehr als 31.000 Russen besuchten Kuba zwischen Januar und August 2010, das waren 32% mehr als im Vorjahr, wie das Nationale Statistikamt mitteilte. • In den ersten acht Monaten des Jahres wurden in Kuba 161 verschiedene Events gefeiert, die 35.084 ausländische Besucher auf die Insel brachten. Diese nahmen an Kongressen, akademischen Veranstaltungen und Incentivereisen teil, wie das Convention Bureau mitteilte. November •Die Tourismusbranche Kubas erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres 2010 Einnahmen von mehr als 1,205 Milliarden Pesos Convertibles (CUC), das waren über 3,5% mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Besucher stieg in diesem Zeitraum um 2,5%. Das bedeutet, dass zwischen Januar und September 1.903.606 Touristen in das Land reisten. Das unterschiedliche Wachstum von Besucherzahlen und Einnahmen zeigt, dass die Branche eine höhere Rentabilität erzielt hat.

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• Die Reisen südamerikanischer Touristen nach Kuba haben in den ersten neun Monaten des Jahres 2010 um 12% zugenommen. Das sagte in Montevideo, Uruguay, der Vertreter des kubanischen Tourismusministeriums Luis Felipe Aguilera. Aguilera ist Leiter des Büros für Information und Promotion im Bereich Tourismus und betonte, man erwarte, dass im ganzen Jahr 2010 mehr als 115.000 Touristen aus Südamerika nach Kuba reisen, das würde einem Zuwachs von 25% entsprechen. • Das spanische Kreuzfahrtschiff Gemini kommt nach Kuba und startet eine neue Etappe für diese Art der Ausflüge. Gemini gehört der spanischen Firma Happy Cruises und wird von der kubanischen Hauptstadt ablegen, um dann auf seiner Rundfahrt nach Cancún und Cozumel in Mexiko, Grand Cayman, Isla Paraíso (in Punta Francés) und Isla de la Juventud Station zu machen. Der Kreuzfahrttourismus erlitt von 2005 bis 2007 einen Einbruch von 89% (von 102.440 auf 11.000 Touristen), nachdem das nordamerikanische Unternehmen Royal Caribbean die spanische Pullmantur übernommen hatte. Kuba bietet für den Kreuzfahrttourismus drei Terminals in Havanna, Cienfuegos (im Zentrum) und Santiago de Cuba (Südosten), sowie eines am Strand der Isla de la Juventud (Südosten). Das bedeutet eine Kapazität für bis zu 600 Schiffe, 1,2 Millionen Touristen und mehr als 125 Millionen Dollar pro Jahr, wie offizielle Statistiken zeigen.


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PHOTOSUB Colony 2011: Die Unterwasserwelt zum Greifen nah

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Tourismusministerium Kubas (MINTUR) und die Gruppe Marlin S.A., mit beratender Unterstützung durch den Kubanischen Verband für Unterwassersport (FCAS), beschlossen, lizensierte Fotografen und Modelle zum Internationalen Wettbewerb der Unterwasserfotografie PHOTOSUB Colony

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er Internationale Wettbewerb für Unterwasserfotografie PHOTOSUB Colony 2011, der vom 10. bis 14. April auf der Isla de la Juventud stattfinden wird, gibt den Startschuss für die diesjährige Tourismussaison in Kuba. Der Countdown für dieses Ereignis, das bereits als das wichtigste seiner Art in Kuba angesehen wird, hat mit einer Nachricht des Vorsitzenden der Unternehmensgruppe Náutica y Marinas, Marlin S.A., José Miguel Díaz Escrich, an die Medien und geladenen Gäste begonnen. Der Wettbewerb, dessen Zentrum die Internationale Tauchstation El Colony ist, wird an einem sechs Kilometer langen Küstenabschnitt zwischen dem Nationalpark Punta Francés und Punta Pedernales stattfinden. In diesem Bereich gibt es 56 Tauchplätze. Escrich betonte, dass Marlin S.A. im Vorfeld der Veranstaltung unermüdlich an den 94

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Vorbereitungen mehrerer Schiffe, der Bereitstellung der zum Tauchen notwendigen Hilfsmittel, der Instandsetzung der Marina und des Hotels Colony und der Einhaltung der höchten Sicherheitsstandards für den Wettbewerb arbeitet. Angesichts des hohen Potentials der kubanischen Unterwasserwelt haben das

2011 einzuladen. Wie der Name sagt, handelt es sich dabei um einen Wettbewerb. Hauptziel ist die Auswahl und Ausstellung von Fotos der Unterwasserflora und –fauna Kubas, die im Rahmen der Veranstaltung aufgenommen werden. Insgesamt sind 14 Preise ausgeschrieben. In jeder Kategorie gibt es einen ersten, zweiten und dritten Preis, sowie einen Gesamtpreis für denjenigen, der die meisten Punkte in den jeweiligen Kategorien erzielt hat: für den Gesamtsieger des Wettbewerbs und für das beste Modell. Marlin S.A. bereitet noch weitere Veranstaltungen für dieses Jahr 2011 vor, zum Beispiel den 61. Wettbewerb im Hornhechtfischen Ernest Hemingway, der in der gleichnamigen Marina in der Hauptstadt stattfindet. Er gilt als der weltweit älteste Wettbewerb seiner Art und wird nach dem Prinzip des „Tag and Release“ vom 6. bis 11. Juni durchgeführt. Darüber hinaus findet vom 17. bis 22. Oktober in der internationalen Marina „Cayo Guillermo“ der zweite Wettbewerb im Sportfischen Jardines del Rey “Big Game Trolling” statt. Die Familie des kubanischen Wassersports erwartet Sie voller Freude. Sie wird Ihnen die so typische Freundlichkeit entgegenbringen und Ihnen die Professionalität bieten, die Sie verdient haben.


K KUBA

Meliá Buenavista, eine Premiere am Cayo Santa María Meliá Buenavista All Inclusive Royal Service & Spa ist das neue Hotel von Sol Meliá am Cayo Santa Maria, nordöstlich der zentral gelegenen kubanischen Provinz Villa Clara, 380 Kilometer von Havanna entfernt. Es handelt sich um ein All InclusiveUrlaubsresort mit fünf Sternen und 105 Zimmern, das sich an ein erwachsenes Publikum von über 18 Jahren richtet.

Eine Besonderheit ist der Royal Service im gesamten Hotel, das diese Leistung als einziges der Sol Meliá Hotels in Kuba bietet. Der Royal Service ist mit Eleganz, Liebe zum Detail, hohem Komfort, ganz besonders persönlicher Betreuung und Diskretion der maximale Ausdruck von Luxus in den Hotels von Sol Meliá Cuba.

Das Meliá Buenavista empfiehlt sich für Paare, Hochzeiten, Hochzeitsreisen und Wellness- und Spa-Urlaube. Es umfasst eine Fläche von 2.500 m2, ist modern ausgestattet und bietet klimatisierte Räume und offene Terrassen. Umgeben ist es von Naturstränden und einzigartigen Buchten, die der Anlage eine sehr private und privilegierte Atmosphäre verleihen. Das Hotel hat 100 Junior Suiten und vier Suiten, alle mit Telefon im Schlafzimmer sowie im Bad, LCD-Fernseher, täglich 96

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neu gefüllter Minibar, Safe, Auswahl an Kissen, Zimmerservice rund um die Uhr, Möglichkeit zur Zubereitung von Kaffee und Tee, separater Dusche, Badewanne mit Massagedüsen, VIP-Amenities und kostenlosem WiFi-Zugang. Den Gästen stehen außerdem eine Nutzung der Thermalanlage und eine Massage im Yhi Spa frei, außerdem gibt es einen Butlerservice, und die Betten werden täglich aufgedeckt. Den Gästen der Suites stehen weitere Aufmerksamkeiten zur Verfügung. Zum Meliá Buenavista gehört des weiteren eine besondere Luxusunterkunft. Die Villa „Zaida del Río“ ist ein Chalet mit Royal Service und privatem Pool, Sonnenterrasse und einem Privatstrand. Zum Angebot des Meliá Buenavista gehören zwei Pools, drei Spezialitätenrestaurants, drei Bars, das Yhi Spa, Poolund Beachconcierge-Service, Tennisplatz, Clubhaus, Life Enriching Activities, eine Boutique, ein TV-, Lese- und Internet-Salon (WiFi), die Programme des Unternehmens für Hochzeiten und Hochzeitsreisen,

sowie Day Around inklusive Transport für die Hotels Sol Meliá Cuba am Cayo Santa María.

Das Meliá Buenavista befindet sich in Punta Madruguilla, im Westen des Cayo Santa María, in einer rundum natürlichen Umgebung. Es liegt im Bereich des Biosphäre-Reservats Buenavista, von dem sich der Name des Hotels ableitet, nur 10 Minuten vom Flughafen Cayo Las Brujas entfernt. Mit seinem gehobenen Komfort bereichert das Meliá Buenavista den Luxus der Natur am Cayo Santa Mariá, einem der exotischsten Orte der Karibik.


Luxus-Kombinationen

mit Royal Service

LA HABANA, MELIÁ COHIBA *****

LA HABANA, MELIÁ HABANA *****

Varadero La Habana

SANTIAGO DE CUBA, MELIÁ SANTIAGO *****

Cayo Santa María

KUBA

Holguín Playa Esmeralda

Santiago de Cuba

CAYO SANTA MARÍA, MELIÁ BUENAVISTA *****

Erleben Sie ein fabelhaftes Reiseerlebnis in ausgezeichneten Stadthotels und paradiesischen Strandresorts mit Royal Service. Exklusivität, Eleganz und Vortrefflichkeit. Private A la Carte-Restaurants, Swimmingpool, Jacuzzi und Butler-Service… Royal Service – ein Hotel innerhalb des Hotels mit personalisierten Aufmerksamkeiten und höchstem Komfort. Der perfekte Ort für unsere feinsten Kunden.

VARADERO, PARADISUS VARADERO *****

VARADERO, PARADISUS PRINCESA DEL MAR *****

W W W. S O L M E L I A C U B A . C O M

HOLGUÍN, PARADISUS RÍO DE ORO *****


IMASUB 2011: Ein neues Fenster zur kubanischen Unterwasserwelt

K KUBA

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ie Küsten der schlanken, langgezogenen Insel Kuba werden im Süden vom warmen Wasser der Karibik umspült, im Norden tauchen sie in den Atlantik ein. Rund um die Meeresplatte, die die Insel bildet, gibt es eine große Vielfalt an Spezies. Die hiesige Unterwasserfauna und –flora werden als die artenreichsten der gesamten Karibik angesehen. Diese verborgenen Schätze inmitten der zahlreichen unterschiedlichen Korallenformationen zeichnen sich durch ihre Vielfalt und ihre Reize aus. Die Unterwasserlandschaften sind Lebensraum für mehr als 38.000 Arten von Krustentieren, 1.500 Weichtierund über 700 Fischarten, 300 Arten von Schwämmen und zahlreiche Seesterne, Seegurken und –igel. Im Jahr 2001 wurde der Meeresabschnitt, der sich vom Cabo Corrientes bis zum Cabo San Antonio (im Nationalpark Guanahacabibes im Osten Kubas) erstreckt, unter Naturschutz gestellt. In einem Teil dieses Bereichs ist das Freizeittauchen erlaubt: es gibt rund 50 Stellen zum Tauchen, die etwa 20 Kilometer tauchbare Meeresfläche umfassen. In dieser wunderbaren karibischen Landschaft befindet sich das Internationale Tauchzentrum María la Gorda, ein idealer Ort für das Freizeittauchen. Die Meeresplatte um das Internationale Tauchzentrum María la Gorda ist sehr schmal und endet bereits kurz vor der Küste. Die Morphologie des Meeresbodens in dieser Region Kubas weist einen ganz besonderen Reiz auf. Die eindrucksvollen Wände 98

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des Golfstroms in einem undurchdringlichen Blau umschließen geheimnisvolle Wracks aller Epochen. Was die Meeresfauna in diesen Tiefen angeht, bestechen einige typische Arten wie die Barracudas, Papageienfische, Langusten, Muränen, Zackenbarsche, Meerbrassen, Segelflosser, Krebse etc. Ab und zu sieht man auch Haine, Rochen und Schildkröten. Dieses Gebiet ist ideal für die Unterwasserfotografie, da man in dem klaren Wasser in einer Tiefe von 25 bis 30 Metern bis zu 30 Meter weit sehen kann. Aus diesem Grund, und wegen des großen Potentials dieser prachtvollen Gegend Kubas, hat die Tourismusgruppe Gaviota S.A. beschlossen, hier das erste Treffen für Unterwasserfotografie IMASUB 2011 zu veranstalten, an dem Fotografen aus der ganzen Welt teilnehmen können. Die Veranstaltung findet vom 9. bis 15.

Mai 2011 im Internationalen Tauchzentrum María la Gorda statt. Die Kategorien für die Teilnahme sind Ambiente, Macro und Ambiente mit Modell. Die Teilnehmer können mehrere Preise gewinnen, unter anderem den des Gesamtgewinners, der den Hauptpreis des Wettbewerbs erhält: ein Werk des bekannten kubanischen Künstlers Kacho sowie einen dreitägigen Aufenthalt in María la Gorda für zwei Personen. Bei allen Preisen handelt es sich um hochwertiges original kubanisches Kunsthandwerk, Tauchartikel etc. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung hat sich die Tourismusgruppe Gaviota S.A. als unumgänglicher Ausgangspunkt für alle diejenigen konsolidiert, die das Reiseziel Kuba kennen lernen wollen. Gaviota S.A. bietet den Urlaubern Einrichtungen an einzigartigen Schauplätzen, an denen Meer und Natur in enger Verbindung stehen, zusammen mit allen Möglichkeiten zur Entspannung und professionellem Service. Die Hotels und Villas der Gruppe stellen eine einzigartige Gelegenheit dar, die Reize der Natur Kubas zu entdecken.


Hotel PLAYA PESQUERO: Der spektakulärste Pool der ganzen Karibik und ein großes Freizeitangebot, ideal für Familien; 2 Buffetrestaurants und 7 Restaurants à la carte. 8 Bars. 8 Suiten, Superior-Zimmer mit Verbindungstüren, Einrichtungen für Kinder.

Die Hotels der Grupo Gaviota erwarten Sie an den exklusivsten Standorten an den Stränden von Holguín, Kuba. Die modernen Häuser bieten Komfort, Stil, ausgezeichnete Küche und ein breites Serviceangebot. Das alles macht sie zu den vollständigsten All Inclusive-Hotels von ganz Holguín, in denen Ihr Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Die Hoteles Playa sind ideal für Kinder, Familien und junge Menschen, die ihren Urlaub aktiv verbringen, aber auch im Einklang mit der Natur entspannen wollen. Hier organisieren wir außerdem wunderbare Hochzeiten und Hochzeitsreisen im exquisiten kubanischen Stil.

Hotel PLAYA COSTA VERDE: Herrliche zweistöckige Bungalows mit Balkon oder Terrasse; 1 Buffetrestaurant und 3 Restaurants à la carte: italienisch, kreolisch mit Langusten und japanisch mit dem traditionellen Teppanyakki; 9 Bars; Aktivitäten tagsüber und abends; MiniClub mit eigenem Pool und viele andere Überraschungen.

Leben mit der Natur


FITCuba 2011 widmet sich Havanna und Mexico

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Havanna als kubanisches Reiseziel und Mexiko als Gastland sind in diesem Jahr die Protagonisten der 31. Internationalen Tourismusmesse FITCuba 2011, die vom 2. bis 7. Mai stattfindet. Die wichtigste Tourismusbörse Kubas wird wie in jedem Jahr in der kulturhistorisch bedeutenden Anlage Morro-Cabaña an der Einfahrt zur Bucht von Havanna stattfinden.

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exiko hat diese Ehre verdient, da sich das Land seit 2006 kontinuierlich an siebter Stelle der wichtigsten Quellenmärkte für die Insel hält. Im Jahr 2010 reisten 66.604 mexikanische Touristen nach Kuba, das waren 8,3% mehr als im Jahr 2009. Dieses Jahr stellt 100

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allerdings keine gute Vergleichsbasis dar, da der Aztekenstaat in 2009 mit ziemlichen Problemen zu kämpfen hatte. Kuba hat sich zur Aufgabe gemacht, im Jahr 2011 rund 90.000 mexikanische Touristen ins Land zu holen. Havanna ihrerseits, die “Hauptstadt aller Kubaner” und wichtigstes Reiseziel Kubas, beherbergt rund 50% der über zwei Millionen ausländischer Touristen, die jedes Jahr auf die Insel kommen. Es ist die Provinz mit den meisten Hotels und zweitgrößte Provinz, was die Bevölkerungszahl angeht. In der Hauptstadt gibt es ein modernes Netzwerk aus 78 Hotels mit 12.331 Zimmern und 26.471 Bettenplätzen für den in- und ausländischen Tourismus. Das entspricht 25% aller Hotels in Kuba, 23% der Zimmer und 24% der Bettenplätze. Als kultureller Hauptknotenpunkt Kubas bietet die Stadt alle künstlerischen Ausdrucksweisen: fast hundert Galerien, Kunstzentren und –boutiquen, Ausstellungsräume, Studios und Ateliers, durch die im Bereich des Kunstschaffens für Bewohner und Besucher immer etwas geboten ist. Es gibt rund 50 Museen, 30 Theater und einzigartige Institutionen wie das Kubanische Nationalballett und das Amerikahaus, außerdem ist die Stadt Sitz zahlreicher internationaler Festivals in den Bereichen Kino, Gitarrenmusik, lateinamerikanischer Jazz, Tanz, bildende Künste und Literatur.

Die wunderbare Architektur im alten Havanna ist ein wahrer Besuchermagnet. Das Kulturerbe, die Bauten, die Eleganz der Kirchen und Herrenhäuser, uralte Gassen, Parks und Plätze, der gute Erhaltungszustand und die originalgetreue Renovierung schafften es im Jahr 1982, zusammen mit den kolonialen Festungsbauten die Anerkennung der UNESCO als Weltkulturerbe zu erreichen. Orte von historischem und kulturellem Interesse, Geschäfte, Gesundheitszentren, Infrastrukturen für Kongresse und Anlagen und Events im Bereich des Sports, und insbesondere des Wassersports, zusammen mit der Vielzahl an anderen Reizen ermöglichen es der Stadt Havanna, ein einzigartiges touristisches Produkt anzubieten, das eine große Bandbreite umfasst, vom traditionellen Angebot des Badetourismus bis hin zu jenen, die von den auf spezifischere Möglichkeiten fixierten Besuchern bevorzugt werden.

Die Hotels von Havanna sind typischerweise Stadthotels und unterstützen mit zahlreichen Kultur- und Tagungsangeboten das Produkt des Kulturtourismus. Rund 76% der Hotels sind Stadthotels, 18% Strandhotels, und die restlichen 6% umfassen Hotels im Zusammenhang mit Wellness-, Wassersport- oder Naturtourismus. 12% der Hotels in Havanna gehören der Kategorie 5 Sterne an; 40% sind Vier-Sterne-Hotels, das bedeutet, dass insgesamt 52% der Hotels vier und fünf Sterne haben. Des weiteren haben 29% der Hotels drei Sterne und 19% einen oder zwei Sterne. Neun ausländische Hotelketten verwalten 15 Hotels in Havanna (22% aller Hotels): Sol Meliá, Hoteles C, Accor, Occidental, Hotetur, NH, Blau, Be Live (Globalia) und Barceló.


Durch den Osten der Insel Der Osten Kubas mit den Provinzen Las Tunas, Holguín, Santiago de Cuba und Guantánamo bietet den Besuchern eine Kombination aus Kultur, Strand, Wassersport, Meetings und Natur, gestützt auf das Angebot der 62 Hotels, von denen 23% den Kategorien vier und fünf Sterne angehören.

I

m Osten werden unter einer gemeinsamen Verwaltung fünf Hotels betrieben, vier davon nördlich von Holguín und eines in Santiago de Cuba. Drei dieser Hotels werden von Sol Meliá und je eines von Sirenis und Blau geführt, wie aus den Quellen www. one.cu und www.infotur.cu ersichtlich ist. Im ersten Halbjahr 2010 registrierte der kubanische Osten 1.436.617 Übernachtungen ausländischer Touristen, das entspricht 15% der gesamten Bettennächte in Kuba. Die wichtigsten Märkte in Bezug auf die Übernachtungen waren in dieser Reihenfolge: Kanada, Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Mexiko und Argentinien. Holguín lag an dritter Stelle der kubanischen Provinzen, was die Zahl der Übernachtungen in Hotels und anderen Unterkünften angeht. Sowohl Holguín als auch Granma und Santiago de Cuba erzielten im ersten Halbjahr 2010 einen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Im ersten Halbjahr 2010 erzielte der kubanische Osten 15,3% der Gesamteinnahmen Kubas im Bereich Badetourismus und 31,2% im Bereich Städtetourismus. Was die Einnahmen der einzelnen östlichen Reisedestinationen anging, erzielte nur Holguín nennenswerte Ergebnisse: die Provinz verkaufte 11,6% der Pauschalreisen in ganz Kuba sowie 5,8% der Zusatzangebote. Fünf der Orte des kubanischen Welterbes befinden sich im Osten des Landes: zwei im Bereich Kultur, und zwar beide in Santiago de Cuba –das Schloss Castillo de San Pedro de la Roca del Morro und die archäologische Landschaft der ersten Kaffeeanpflanzungen im Südosten Kubas; dazu kommen zwei im Bereich Natur, nämlich die Nationalparks Desembarco del Granma in Granma, sowie Alexander Humboldt in Holguín-Guantánamo; das

Französische Grab in Santiago de Cuba-Guantánamo wurde zum Meisterwerk des Mündlichen und Immateriellen Menschheitserbes erklärt. Was die Natur angeht, gibt es zwei Biosphärenreservate: Baconao in Santiago de Cuba-Guantánamo sowie Cuchillas del Toa in Holguín-Guantánamo. Die Gran Piedra (der Große Stein) wird als Geschützte Naturlandschaft bewahrt. Der Osten Kubas bietet Möglichkeiten, um Incentive-Programme zu organisieren, ebenso wie eine Infrastruktur, die ideal zur Austragung von Events ist. Dafür gibt es Einrichtungen wie das Tagungszentrum Heredia in Santiago de Cuba und ExpoHolguín in der Provinz Holguín, sowie Salons für Businessmeetings und kleinere und mittelgroße Veranstaltungen in den Hotels. Diese Hotels bieten gleichzeitig alle nötigen Dienstleistungen, um die geschäftlichen Events zu einem garantierten Erfolg zu machen. Der Osten Kubas ist über drei internationale Flughäfen direkt mit dem Rest der Welt verbunden: Frank País (Holguín), Sierra Maestra (Manzanillo) und Antonio Maceo (Santiago de Cuba). Für Inlandsflüge gibt es sechs kleinere Flughäfen in Las Tunas, Holguín, Moa, Bayamo, Guantánamo und Baracoa. Als Eingangstore zum Land dienen auch die internationalen Marinas Gaviota Oriente (im Hafen von Vita) und Marlin Santiago de Cuba, ebenso wie der Anleger für Kreuzfahrtschiffe in Santiago.

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Havanna: Eine Märchenstadt

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Havanna ist aus vielen Gründen bekannt: wegen ihrer unbestreitbaren Schönheit, ihres warmen Klimas, der belebten Straßen, der Herzlichkeit ihrer Bewohner. Aber es gibt etwas, über das man noch nicht genug gesprochen hat, deshalb nehme ich mir jetzt die Zeit, es zu tun: Havanna ist eine Märchenstadt. Das ist keine Metapher, sondern eine Tatsache. Diese eklektische und traditionelle Stadt hat eines der größten Potentiale für Geschichtenerzähler sowie unzählige Plätze, um ihnen zu lauschen. Das einzig bedauerliche ist, dass viele Touristen, die uns besuchen, das nicht wissen.

I

m Jahr 1991 fand in dieser Stadt das erste internationale Festival der Mündlichen Geschichtenerzählung statt, es stand unter der Schirmherrschaft des Iberoamerikanischen Lehrstuhls für Mündliche Erzählung unter der Leitung von Francisco Garzón Céspedes, sowie der Gruppe Narrarte, die wiederum die Lehrerin Mayra Navarro leitet. Schon vorher

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wurde in Bibliotheken und an anderen Orten erzählt, aber diese Erzählungen richteten sich vor allem an Kinder. In jenem Jahr öffnete sich die Stadt den Geschichten für alle Altersgruppen und putzte sich in den Salons des Gran Teatro in Havanna heraus. Seitdem sind in nur zwanzig Jahren viele Dinge rund um die Geschichten und Erzählungen geschehen. Im Jahr 1998 wurde in der Hauptstadt eine der angesehensten und wandlungsfähigsten Gruppen für mündliche Erzählung gegründet: ContArte hatte ihren Sitz im Salon “Rubén Martínez Villena” und wurde von der bekannten Gelehrten Elvia Pérez geleitet, die auf eine lange Karriere in Kuba und im Ausland zurückblickt. Später, im Jahr 2001, wurde die Sektion der Mündlichen Erzähler im Schoße der Künstlervereinigung Kubas geschaffen, die nicht nur in der Hauptstadt, sondern im ganzen Land einen wichtigen Impuls für diese Kunst setzte. Und 2003 wurde unter Leitung des Kulturministeriums der Kubanische Lehrstuhl für Mündliche Erzählung gegründet, der drei grundlegende Ziele hat: forschen, ausbilden und die Geschichtenerzählung fördern. Während die Behörden die Geschichtenerzähler unterstützen und einige der Gruppen zu Profis werden, um die sich das Theaterzentrum Havannas kümmert,

tauchen gleichzeitig Orte und Festivals auf, die die mündliche Erzählung das ganze Jahr über in der Stadt präsent machen: mit “Afropalabra” im Januar beginnt das Jahr; “Fiesta con Duendes” dauert vom 28. Januar bis in die erste Februarwoche; beide werden von der Gruppe “Te Cuento” organisiert. Dann kommen der Geschichtenfrühling “Primavera de Cuentos” ab dem 20. März, dem Welttag der Mündlichen Erzählung; das Wortfest “ContArte, fiesta de la palabra” in der ersten Maiwoche. Im Juni organisiert die Theatergruppe “Cimarrón” die Veranstaltung “Barrio Cuento”, gefolgt von den “Cuentos para una añeja ciudad” der Gruppe Teatro de la Palabra im Juli. Im November geht das Geschichtenjahr mit “Contar con La Habana”, organisiert vom Iberoamerikanischen Lehrstuhl, allmählich seinem Ende zu. Außerdem veranstalten Cubanacán und das Reisebüro Tip Travel gemeinsam das touristisch-kulturelle Treffen “Culturar Habana”, eine wichtige Bühne für die Geschichtenerzähler, zusammen mit dem bereits bekannten “Cuenta Habana”. Alle zwei Jahre findet im Dezember die Messe ContArte statt. In diesem Jahr 2011 hat der Rat für Szenekünste des Kulturministeriums erstmals eine Vorführung von Geschichtenerzählern in


Centro Hispanoamericano de la Cultura.

die Theatertagungen Villanueva im Januar aufgenommen; diese fanden vom 11. bis 13. im Café-Theater Berthold

Brecht statt. Diesen Schatz an erheiternden, dramatischen, poetischen Geschichten für

alle Altersgruppen kann man das ganze Jahr über an den bekannten Plätzen der Stadt aufstöbern. Im alten Havanna werden an bestimmten Tagen Geschichten in der Bibliothek “Rubén Martínez Villena”, in der Casa de la Poesía, im Arabischen Museum, in der Casa de África, der Casa de la Obrapía, der Casa de los Estudiantes, der Casa de México, der Casa Bolívar, La Moderna Poesía, der Casa Víctor Hugo, dem Centro Hispanoamericano de Cultura und in vielen anderen Bibliotheken der ganzen Stadt erzählt. Zu erwähnen ist auch, dass in der UNEAC (Vereinigung von Schriftstellern und Künstlern Kubas) weiterhin ContArte mit Geschichten für Erwachsene angeboten wird, und zwar an jedem ersten Samstag des Monats um 17 Uhr; Geschichten für Kinder gibt es in der Casa del Alba an jedem letzten Samstag des Monats um 11 Uhr. Und jetzt frage ich Sie: Ist Havanna eine Märchenstadt? MSc. Roberto Pastor Raola

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Das Glück steigert sich noch mehr

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Was die kulinarischen Freuden angeht, bietet Allegro Varadero seinen Gästen in seinen Restaurants und Bars unterschiedliche Menüs. Frühstück, Mittag- und Abendessen können im Buffetrestaurant “Don Allegro” eingenommen werden, à la carte gibt es im “L´Ulivo” mit ansprechenden Aromen der italienischen Küche, im Restaurant “Las Velas” mit internationaler Küche und im “Steak House” mit Fleischgerichten. Zum Hotel gehören auch die Snackbars “Tropical”, “El Mirador” und “Playero”. Dazu kommen die Diskothek “Mango Disco” und die Bars “La Sirena”, die “Lobby Bar”, “El Bar Caleta” und die

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m Allegro Varadero empfindet man ein zunehmendes Glücksgefühl von dem Moment an, in dem man das Hotel betritt, bis zum Eintreten in eines der 534 Zimmer, die auf drei Bereiche verteilt sind: Hauptgebäude: 319 Zimmer Bereich Cayo Coco: 91 Zimmer Bereich Cayo Largo: 124 Zimmer Alle Zimmer sind mit den folgenden Annehmlichkeiten ausgestattet: Klimaanlage

mit Zentralschaltung, Terrasse/ Balkon, Telefon (direkte Außenlinie), Satelliten-TV, komplettes Bad (Dusche und Badewanne), abgetrenntes WC, Föhn, Safe, Minibar, Bügeleisen und –brett. elegante Pianobar “Cohiba”. An einem atemberaubenden Privatstrand, umgeben von üppiger Vegetation befindet sich dieses Vier-Sterne-Hotel. Das Allegro Varadero, ein ideales Familienhotel, liegt am Kilometer 11 der Varadero-Südautobahn. Es wird von der Kette Occidental Hotels & Resorts geführt, einer Kette, die für ihre Originalität und die kundenorientierte Servicekultur bekannt ist. Zweifellos ist die Zufriedenheit der Gäste, die dieses Reiseziel wählen, eine der Maximen der Gastgeber: sie bieten reines Wohlbefinden, das die Erholung mit einem Schuss Fröhlichkeit kombiniert.

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DIE SPANISCHE HOTELKETTE BARCELÓ DEHNT IHR BETÄTIGUNGSFELD IN KUBA AUS Die spanische Hotelkette Barceló Hotels & Resorts hat ihre Präsenz in Kuba mit der Zusammenlegung von zwei Hotels im bekannten Varadero erweitert. Die neue Anlage läuft seit Dezember letzten Jahres unter dem Namen Barceló Arenas Blancas-Solymar und hat 883 Zimmer mit All Inclusive-Service. Das Hotel bietet Gästen aller Altersgruppen zahlreiche und vielfältige Dienstleistungen, wie aus der Website des Unternehmens (www.barcelo.com) hervorgeht. Zum Angebot der neuen Anlage, die sich an einem der schönsten Strandabschnitte befindet, gehören zwei Buffetrestaurants und fünf Restaurants à la carte, sieben Bars, eine Sauna und Freizeitmöglichkeiten. Der Erwerb des Gran Caribe Arenas Blancas, das jetzt mit dem Solymar zusammengelegt wurde, macht Kuba nach Mexiko und der Dominikanischen Republik zum dritten lateinamerikanischen Land mit den meisten Häusern von Barceló Hotels & Resorts. Derzeit hat die mallorquinische Kette, eine der 25 größten Hotelgruppen der Welt, sechs Hotels mit mehr als 3.000 Zimmern im Karibikland. In Varadero führt die Gruppe auch das Hotel Barceló Marina Palace mit fünf Sternen und 548 Zimmern, sowie das exklusive Barceló Cayo Libertad, das der Kategorie Club Premium von Barceló angehört und auf der Landspitze der Halbinsel seinen Gästen einen besonderen, persönlichen Service bietet. Dazu kommt das Barceló

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Cayo Santa María, eine neugebaute Anlage aus zwei Fünf-Sterne-Hotels mit 1.308 Zimmern. Im Februar 2010 eröffnete das Unternehmen das Barceló Habana Ciudad, sein erstes Stadthotel auf der Insel mit 186 Zimmern und fünf Sternen. ERFOLGREICHE WINTERSAISON IN JARDINES DEL REY Die Reisedestination Jardines del Rey in der zentral gelegenen Provinz Ciego de Ávila ging mit mehr als 43.000 Touristen, die in Hotels abgestiegen waren, in die Wintersaison 20102011, und das trotz der weltweiten Wirtschaftskrise. In diesem Jahr waren die Beschäftigten der Tourismusbranche in der Region mit großen Renovierungs- und Umbaumaßnahmen der Hotels und anderer touristischer Einrichtungen beschäftigt, Infrastrukturen wurden verbessert und das Angebot vergrößert. Dabei wurden die natürlichen Ressourcen bestmöglich genutzt, und man wandte spezifische Strategien für jeden einzelnen Quellenmarkt an, sowohl die traditionellen als auch die neuen. „Wir haben das Image des Reiseziels rundum verbessert, von den Zimmern des Hotels Sol Cayo Coco über La Güira als Zusatzangebot, die Niederlassung von Marlín Náutica y Marinas, die Beförderung der Touristen mit der Einführung einer neuen Bustour bis hin zu neuen Ausflügen in die Städte Morón und Ciego de Ávila“, erklärte Yitzania Prada Álvarez, Expertin der Provinzdelegation des Tourismusministeriums MINTUR. Des weiteren kamen zum bestehenden Angebot eine

neue Wassersportanlage in Playa Pilar, ein nächtlicher Ausflug mit dem Katamaran und ein Ranchón an der Playa Flamenco hinzu. Im ersten Halbjahr 2011 sollen außerdem im Hotel Blau Colonial 24 Suites eingeweiht und das Villa Cojímar um 48 neue Holzhütten erweitert werden. VERFÜHRERISCHES KUBA AUF DER TOURIMUSMESSE IN HOLLAND Kuba als Reiseziel erhielt auf der kürzlich zu Ende gegangenen Tourismusmesse Vakantiebeurs 2001 im holländischen Utrecht eine Auszeichnung für seine Öffentlichkeitsarbeit, deren Ziel es ist, mehr Touristen aus den Niederlanden auf die Insel zu bringen. Bei der Eröffnung der Messe wurde Kuba gemeinsam mit Indonesien, Portugal und Slovenien für diese Bemühung erwähnt, und die holländische Fachpresse nahm das Thema in ihre Berichterstattung auf. Die Messe bot das passende Szenario, um für die wichtigsten touristische Events im Karibikstaat zu werben, wie für den Wettbewerb FotosubColony –vom 10. bis 14. April - und die Internationale Tourismusmesse (FITCUBA 2011) vom 2. bis 7. Mai. Angekündigt wurden auch das anstehende internationale Turnier in Hornhechtfischen Ernest Hemingway, das vom 6. bis 11. Juni stattfindet, sowie die Veranstaltung für Naturtourismus (Turnat 2011) vom 26. bis 30. September. Zur Delegation aus Kuba gehörten leitende Mitarbeiter des kubanischen Tourismusbüros in Benelux, des Reisebüros Cubatur und der Gruppe Sol Meliá.

Außerdem kamen kubanische Diplomaten, die in den Niederlanden stationiert sind, auf die Messe. KUBA AUF DER INTERNATIONALEN TOURISMUSMESSE IN SPANIEN Die reiche Vielfalt der Tourismusprodukte Kubas wurden auf der 31. Internationalen Tourismusmesse FITUR in Madrid vorgestellt. Natur, Geschichte, Kultur, Badetourismus, Wassersport, Kreuzfahrten, Events, Incentivereisen, Hochzeiten und Hochzeitsreisen waren einige der Möglichkeiten, die die kubanischen Vertreter in Madrid vorstellten. Einen wichtigen Platz in der Werbung nahmen auch die Reize Havannas im Vorfeld der Internationalen Tourismusmesse Kubas (FITCUBA 2011) im kommenden Mai ein. Auch für Varadero, Los Cayos, Holguín und Santiago de Cuba wurde geworben, da es sich hier um Regionen handelt, die für die Besucher aus Spanien interessant sind. Spanien ist einer der wichtigsten Quellenmärkte Kubas. Mit der Delegation Kubas reisten Manuel Marrero Cruz, der Tourismusminister Kubas; Mitarbeiter der Hotelgruppen Cubanacán, Gran Caribe, Islazul, Habaguanex und Gaviota; sowie der Incomingagenturen Cubatur, Viajes Cubanacán, Gaviota Tours, San Cristóbal, Ecotur und Amistur. Außerdem nahmen Vertreter des Reiseveranstalters Havanatur Guamá, von Sol Meliá, Iberostar, Occidental, Accor, Barceló, Hoteles C und Sandals, Cubana de Aviación und des Nationalmuseums der Schönen Künste teil.


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s e g a T s e d e h c s Die erste Du

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“Wiedergeburt”, “Aufschwung”, “Buchungszuwachs”, “Kapazitätssteigerungen” – nach Jahren des Schwarzsehens und der roten Zahlen sieht die spa...

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“Wiedergeburt”, “Aufschwung”, “Buchungszuwachs”, “Kapazitätssteigerungen” – nach Jahren des Schwarzsehens und der roten Zahlen sieht die spa...

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